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Major League Elevator - Führungskräfte sprechen über die Zukunft
Tamás Schneider kam mit 26 aus Ungarn nach Deutschland, bewarb sich als Aufzugsmonteur, obwohl er keiner war, und landete im Tableaubau. Heute führt er seine eigene Aufzugsfirma und verfolgt seit 23 Jahren eine Idee: Elektronik und Mechanik so zu verbinden, dass Aufzüge sicherer werden. In dieser Folge erzählt er, warum eine gute Idee noch lange kein Produkt ist und was es braucht, um trotzdem dranzubleiben.Du hast Feedback, Themen- oder Gästevorschläge? Du erreichst uns über: podcast@uns.gmbhMartin & Alexandra Reichl:https://www.linkedin.com/in/martin-reichl/https://www.linkedin.com/in/alexandra-reichl/UNS GmbH:https://www.uns-gmbh.dehttps://www.facebook.com/unsgmbh.aufzughttps://www.instagram.com/uns_gmbh/https://www.linkedin.com/company/uns-gmbh/
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
In dieser Episode sprechen HSI-Direktor Ernesto Klengel und Christina Hießl, Professorin für Arbeitsrecht an der KU Leuven und Gastprofessorin für soziale Absicherung an der Yonsei University in Seoul, über die wegweisenden Entscheidungen internationaler Gerichtshöfe zum Streikrecht und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt in Europa – und warum das jüngste Urteil des Internationalen Gerichtshofs so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Außerdem analysieren Klengel und Hießl aktuelle Fälle aus Ungarn und Deutschland, die zeigen, wie prozessuale Hürden das Streikrecht aushebeln können. Sie werfen auch einen kritischen Blick auf den Umgang mit Datenschutzverletzungen am Arbeitsplatz. Diskutiert wird die Frage, wie die Rechte von Arbeitnehmer*innen in einer sich wandelnden Arbeitswelt gesichert werden können.
Ein Schritt nach vorn, ein Foto. Noch ein Schritt, noch ein Foto. Und dann, dreißig, vierzig, hundert Fotos später, entsteht daraus ein Fluss aus Bildern, in dem sich Kirchtürme drehen, Fassaden vorbeiwirbeln und ganze Städte in wenigen Sekunden an einem vorbeirauschen. Der Schnitt? Ist da. Man sieht ihn nur nicht. Im Credit to the Edit Podcast geht es diesmal um genau diese Kunst des Unsichtbaren: den seamless flow, das Verstecken der Schnittkante, die Montage als reine Bewegung. Zu Gast ist Andras Ra, den seine Community im Netz auch "Hyperlapse King" nennt. Er erklärt, wie ein Hyperlapse eigentlich funktioniert (kurz: Zeitraffer auf Steroiden, bei dem sich nicht nur die Zeit, sondern auch der Raum bewegt), warum jeder einzelne Frame in der Post stabilisiert werden muss und wie er mit Google Street View seine Drehwege plant, bevor er überhaupt am Zielort ankommt. Es geht um Musik, die immer vor dem ersten Foto feststeht, um die Frage, worauf der Blick gerade fokussiert, kurz bevor geschnitten wird, und um den kleinen, feinen Unterschied zwischen einem Hyperlapse und einem inszenierten Hyperlapse, der gesehen werden will. Nebenbei verrät Andras, warum Touristen sein größtes Problem sind, wie ihm KI heute als Ideenzulieferer für Übergänge dient und weshalb ihm der Schnitt daheim, mit heruntergelassenen Rollos, immer noch lieber ist als das Reisen selbst. Andras Ra kommt ursprünglich aus Ungarn und lebt in München. Er hat einen Bachelor in Film und Fernsehen mit Schwerpunkt Schnitt, arbeitet als Freelancer für Marken wie Adobe, DJI, Insta360 und Beautiful Destinations und ist zertifizierter Adobe Video Editor. Was mit Call-of-Duty-Montagen auf YouTube begann, ist heute eine sehr eigene Nische zwischen Editing Suite, Gimbal und 360-Grad-Drohne. Eine Folge über Planung, Kontrollverlust an den passenden Stellen, das Handwerk dahinter und die Frage, ob man aus der eigenen Schublade eigentlich wieder herauskommen möchte, wenn sie so gut läuft. Reinhören lohnt sich, auch wenn man dabei die Schnitte partout nicht zählen kann. "Ich würde meinen Style als seamless flow bezeichnen." Timeline-Shortcuts 00:00 Anmoderation 02:14 Gesprächsstart / Was ist ein Hyperlapse? 04:25 Planung und Aufnahmetechnik am Set 10:57 Schnitt, Musik und KI als Inspiration 20:46 Style, Nische und der unsichtbare Schnitt 29:23 Editor mit Leib und Seele 34:22 Kategorien 47:36 Blick in die Zukunft 50:45 Abmoderation Weiterführende Links Andras Ra Andras Ra (Instagram) Videos & Referenzen Andras Ra bei DJI (Hyperlapse Wizard) Andras Ra x DJI (YouTube) Andras Ra Video (YouTube) Andras Ra Video (YouTube) Andras Ra x Insta360 X5 (YouTube) Andras Ra Reel (Instagram) Andras Ra Video (YouTube) Andras Ra Video (YouTube) Adobe MAX 2025 Session mit Andras Ra
Obwohl ich kinder- und fahrzeuglos schuldfrei alle zwei Jahre zur Biennale nach Venedig fliegen könnte (und rein ökobilanziert locker mit dem Helikopter vom Arsenale zum Giardini dazu), hat sich als das perfekte Transportmittel in den letzten Jahren der Zug über die Alpen erwiesen. Man kommt entschleunigt, den Bauch voll gutem Espresso, direkt am Canale Grande an und auf dem Weg zurück kann man kiloweise Käse und Wurst mitnehmen. La dolce vita! Auf dem Weg zum Apartment, jedes Jahr ein Augenblick der Spannung, was Dir der gezahlte obszöne Preis diesmal an bescheidener Bettstatt beschert, spaziert man schon an vielen der Ausstellungsräume der Zwischenmächte vorbei, an den kleinen Galerien oder größeren Hallen der Länder, die vor hundert Jahren, als die Pavillons des Giardini gebaut wurden, noch nicht existierten, aber entweder genug Geld oder einen Fürsprecher haben, so dass sie nicht ins Ghetto des Arsenale müssen.Das ermöglicht, nach Gepäckabwurf, zum Beispiel einen Besuch der “Räume” von Äthiopien und Simbabwe, der uns Sterblichen einen Blick in das Leben in Venedig in den Jahrhunderten (oder das der Reichen und Schönen right now) ermöglicht, denn beide Staaten haben sich mal fix einen kompletten Palazzo gemietet, was man sich mit Diktatorenblutmoney halt so leistet. Beide Palazzi wurden komplett leergeräumt und mit korrekter Kunst gefüllt, zu 80% unpolitisch, so dass die immer noch korrupten Herrscher der Länder sich nicht despektiert fühlen und gleichzeitig auf ein bisschen Kunstfreiheit verweisen können.Weltpolitisch mit Augenmerk versehene Gewissensprojekte wie der Klimawandel im untergehenden Nauru im Pazifik oder das sich erstaunlicherweise seit Jahrzehnten mit dem Kinn gerade noch so über der Wasserkante haltende Cuba sind hingegen auf Gönner angewiesen und haben meist eines der vielen Ladengeschäfte der Lagunenstadt gemietet bekommen oder, wie im Fall der Karibik-”Kommunisten” Unterschlupf in einer Kirche gefunden. Nauru öffnete seine Location milde interessanten Gastinstallationen mit dem Thema “Verschwinden”, gestaltet von Künstlern aus aller Welt. Der kleine Inselstaat hat dabei in der Kuration nicht zu 100% aufgepasst und einen kleinen Film im Programm, der die Zeiten der Kolonialisierung von Nauru thematisiert und diesen herrlichen Kommentar im Feedbackbereich der Ausstellung produzierte: “AI Video at the Nauru Pavilion? Brother, you are sinking!” - denn tatsächlich war das schwarz-weiße im Zelluloid-Stil produzierte Stummfilmwerk der pure AI-Slop. Ich hab gelacht. Cuba kam wiederum bei der katholischen Kirche unter, was irgendwie passt. Ausgestellt waren recht eintönige Skulpturen ohne große Aussage in Räumen mit Türen voller mehrsprachiger Jesus-Sprüche, die sich brav alle Besucher durchlasen, um darunter einen kleinen angeklebten Zettel zu finden, der informiert, dass diese Texte kein Teil der Ausstellung seien (gehörten sie doch einfach nur zum Kircheninterieur). Auch wirklich funny.Beim Thema bleibend hatte ein paar Türen weiter der Heilige Stuhl, aka Vatikanstadt, eine gerade in Restauration befindliche Kirche als Ausstellungsraum okkupiert und überraschte mich enorm mit einer Performance ganz nach meinem Geschmack: Einer, nun leider retrospektiven, Alexander-Kluge-”Installation”. Diese war lange vor dem Tod von Kluge im März 2026 geplant und posthum von seinen Erben vollendet worden, was, wer das Œuvre des wilden Philosophen kennt, erwartbar zu einem himmlischen Chaos führte, no pun intended. Die Kluge-Familie durchforstete nach des Patriarchen Tod die Word-Dokumente des Genies und produzierten in fünf, sechs Räumen fragmentarische DCTP-artige Features aus Videos, Dokumenten, Fotos, Klängen, die fließend ineinander übergingen und zu einer audiovisuellen Hildegard-von-Bingen-Vatikan-Otto-Trojanische-Pferde-gleich-dreimal-Weltenseelen-alles-hängt-zusammen-Kakophonie führte, eine Orgie für Fans des heiligen Kluge-Sonntagabends-nach-Spiegel-TV in den Neunzigern oder kurz: der Papst outet sich als Alexander-Kluge-Gooner, what is not to like?Die alteingesessenen Nationen mit ihren fancy Pavillons im Giardini wiederum haben ein Problem: Es muss gespart werden. Für AI und so. Nun muss Kunst kein Geld kosten, Pinsel-Leim-Papier und fertig ist das Mondgesicht, aber wenn man alle zwei Jahre für sechs Monate die Nation präsentiert, war es eigentlich üblich, dass man etablierten Künstlern ein bisschen Raum samt Geld zur Entfaltung bietet und dem Besucher was für alle Sinne. So war vor zwei Jahren der britische Pavillon mit der besten Videoinstallation ever versehen worden, sicher ein Millionenprojekt und jeden Penny wert, um dieses Jahr ein paar großformatige Bilder aufzuhängen, sicher wertvoll, Kolonialbezug eingepreist, aber eben auch ein bisschen dünn. Frankreichs Pavillon, letztes Mal noch mit einer fünf Jahre hinter der Zeit hinkenden raumfüllenden quietschbunten Animation, dazu Franzosentechno, gefüllt, präsentierte sich mit unzusammenhängenden Objekten auf Drittsemesterniveau, regionale Schule der bildenden Künste. Peinlo. Deutschland hatte vor zwei Jahren noch Geld für wirklich nice Raumschiffästhetik und eine eindrucksvolle Installation zum Thema Gastarbeiter und erinnerte sich in diesem nach fünfunddreißig solchen daran, dass es auch Zonis mit Geschmack gibt. Und da diese schon immer aus nichts etwas machen konnten, gab es eine gelungene, preiswerte Installation ohne jede Multimediatechnik der leider vor der Eröffnung viel zu früh verstorbenen Henrike Naumann, geboren in Zwickau und in den Nebenflügeln dreierlei solche von Sung Tieu aus Freital, die frugal zu nennen, der Sache nicht gerecht wird. Materialaufwand Baumarktpreis 1000 EUR. Da freut sich der Finanzminister.So ging das weiter in allen Pavillons der alten Welt und obwohl das Motto der Biennale “In Moll” oder auf Englisch “In minor keys” war, einigten sich die Sparfüchse irgendwie darauf, in jedem Einführungstext von “Silence” zu reden, als ob das dasselbe wäre, und schon wieder hat man ein paar Tausender gespart für das Soundsystem.Inhaltlich fehlte diesmal der grobe Faden, wofür ich eher dankbar bin. Kunst kann auch mal ohne Aussage und speziell die nicht so schnurgeraden Demokratien, die die letzten Jahre unter Commitmentdruck standen, irgendwas zu Flucht, Vertreibung oder Klimawandel zu bringen, atmeten sichtbar erleichtert auf und gaben uns im Fall von Ägypten zum Beispiel, leicht kinetische Objekte in schwarzen Räumen mit Instruktionen, diese anzufassen, aber aufzupassen, sich nicht die Finger einzuklemmen. Ungarn war ob der Vorlaufzeit auch noch dankbar unpolitisch und ließ einen Künstler über die ideellen Überbleibsel eines abgerissenen Forschungsinstituts philosophieren, mit einer finalen und, wie sich herausstellen sollte, vorausschauenden Installation, in der er den tiefsten Seufzer ever versucht in ein Glas einzusperren - es war offenbar einer der Erleichterung.In all dem Sammelsurium aus dem McKunst stach einzig eine Installation aus unserem östlichen Nachbarland hervor. Polens Pavillon bestand aus zwei gigantischen Videoprojektionen, die miteinander kommunizierten und es war auf den ersten Blick klar, dass hier jemand eine brillante Idee hatte: Wir befinden uns in einer Point of View-Sicht im Schwimmbad, unter Wasser und sehen zwanzig Menschen bis zum Hals, der Kopf unsichtbar über dem Wasser, wie sie singen oder einfach nur chorhaft Geräusche von sich geben, das Ganze untertitelt mit nicht ganz sinnklarem Text. Gekleidet sind alle in scharlachroten Kleidern, think Handmaid's Tale, die Arme bewegend, aber weit weg von Unterwasserballett. Das ist ästhetisch schon mal hervorragend und geht eine ganze Weile so und, wenn man dann den Begleittext liest, eröffnet sich ausnahmsweise tatsächlich eine weitere Dimension: die Sängerinnen, so lesen wir, bestehen aus zwei Gruppen, Gehörlosen und Hörenden, und was wir an Bewegung unter Wasser sehen sind die gebärdensprachlichen Entsprechungen der Töne, die wir vernehmen! Der Clou und natürlich, Hand auf Stirnklatsch, unter Wasser können sich die der Gebärdesprache mächtigen unterhalten, wir anderen nicht. Ha! Und der Clou: Wer kann sich noch ganz wunderbar unter Wasser unterhalten? Wale!! Denn was wir an Chorgesang hören, ein seltsamer Mix aus Tönen und Sprache, sind die von Roger Payne im Jahr 1969 “entschlüsselten” Walgesänge, eine Entdeckung, die damals und bis heute dazu führt, dass Wale als intelligente Wesen wahrgenommen und naturgeschützt werden (außer in Japan und Norwegen, klar). Das alles ergibt einen wunderbaren Kreis an intellektuellem Augenmerk auf die vielen Dinge um uns herum, die wir erst im zweiten Anlauf als solche wahrnehmen und dann plötzlich auch ästhetisch grandios finden. 100 Punkte nach Warschau.Das eventuell zweite und letzte Highlight in den Pavillons kam aus Österreich. Der Pavillon, der in den letzten Jahren immer wieder zu gefallen wusste mit thematischen und dennoch nicht drögen Installationen (Einwanderung, Feminismus), war leider nicht besuchbar, weil sich eine Besucherwarteschlange von ein paar hundert Menschen durch den Giardino wand, die sich nur minimal bewegte. Ein solcher kuratorischer Autismus zur größten nationalen Präsentationsshow des Jahres ringt Respekt ab und ich unterstütze das Nachbarland, indem ich nicht google, was ich verpasst habe, am Ende war das österreichische Haus leer?! Davor gab es jedenfalls jeden Tag Punkt 12 eine Performance, bei der eine fitte Künstlerin an einem Seil in eine an einem Kran angebrachte Bronzeglocke klettert, sich mit dem Kopf nach unten, (OKF, obviously, Kunst!) aus dieser heraushängte und mit dem Körper die Glocke schlug, und zwar im Dialog mit den Kirchen der Stadt. Irre - aber eben auch ein bisschen Cirque du Soleil. Die Warteschlange war begeistert ob der kurzen Ablenkung und konzentrierte sich sofort wieder aufs Warten auf.. was wohl? Wir werden es nie erfahren.Aber wo waren die ganzen Beamer abgeblieben, die uns vor zwei Jahren noch so schön die Augen blitzten? Im Arsenale natürlich. Dieser zweite Ausstellungskomplex der Biennale besteht aus den alten Schiffswerften der Stadt (“alt” meint hier 14. Jahrhundert) und die Eingangshalle ist traditionell den von der Biennale-Kommission kuratierten länderunabhängigen Künstlern vorbehalten. Diese mussten dieses Jahr alle einen Beamer mehr nehmen, und wo zum letzten Event noch Hütten aus Ölfässern und Bäume aus Bambus standen, tanzt jetzt viel zu großflächig abstraktes oder konkretes vor unseren Augen und erzeugt ein leichtes Vertigo. Selten wird das Übermaß an Elektrizität sinnvoll eingesetzt; so wie sich AI in jede Dönerspeisekarte schleicht, ist es halt einfacher einen Film zu projizieren als eine Skulptur zu errichten. Es ist alles ein bisschen traurig.Eindrucksvoll, wenn auch nicht superkünstlerisch, wurden zwei der Lichtwurfgeräte in einer Installation eingesetzt, in der Aufnahmen von Telefonbüchern aus der Levante in 1938 in der Sichtlinie eines simplen Screencasts aus dem Jahr 2023 stehen, in dem die Yellow Pages für Gaza gescrollt und geklickt werden. Chirurgen, Optiker, Gärtner, Hotels, alle werden, ordentlich mit Bewertungssternen (meist 0) gescrollt gegen Seiten mit den Adressen von Chirurgen, Optikern, Gärtnern, Hotels aus Beirut, Tel Aviv etc. vor knapp hundert Jahren und die Aussage ist klar: Hier lebten Menschen wie Du und ich und jetzt halt nicht mehr. Der Titel “Between a River and a Sea” triggert alle Beteiligten ordentlich, so wie jeder andere Titel hier alle Beteiligten ebenso getriggert hätte, da kann man auch gleich sagen, worum es geht. Große Kunst ist es nicht, aber es steht für eine kräftige, unkuratierte Unterströmung unter all der schönen Kunst in Moll auf der diesjährigen Biennale: Das Thema Gaza war allgegenwärtig. Aber so ist es halt, wenn man, wie es den Kuratorinnen seit Jahren wichtig ist, den ehemals unterdrückt-kolonialisierten Stimmen Platz einräumt, kommen diese Dir jetzt nicht jedes Jahr mit Dankbarkeitshymnen, sondern sagen Dir, was schief läuft.Die anderen Hallen im Arsenale teilt sich der Rest der weltpolitisch zu spät gekommenen Länder und es setzte sich der Trend aus dem Giardini fort: Austerität wohin man nur schaut. Das ist natürlich mehrfach dumm, ist doch die Biennale in ihrem Ursprung eine Werbefläche für die Nationen der Welt und, da erfunden zur 20. Jahrhundertwende, ursprünglich die der westlichen Nationen. Diese haben nach einer kurzen Renaissance zur Mitte des letzten Jahrhunderts nicht mehr so viel positive Außenwirkung, wirtschaftlich, humanitär, und nun bekommt man nicht mal mehr die Energie auf, kulturell ein bisschen zu pransen. Es ist idiotisch.Ins Vakuum springt, na wer wohl: China, das kulturhistorisch dem Westen nicht besonders verständig gegenübersteht, wenn auch nicht wirklich feindlich, man gibt eher keinen S**t, und während man das in den letzten Jahren noch ein bisschen verborgen hat und das Spiel des “Wir haben den Größten” mit uns “jungen Nationen” (aus sineohistorischer Sicht) brav mitspielte, zeigen sie dieses Jahr, was sie von der ganzen Sache wirklich halten: Am Eingang der Halle steht ein zwanzig Meter breiter Videoscreen, auf dem der aktuelle chinesische Computergamehit “Black Myth: Wukong” läuft, davor ein Controller, wo man das Ding daddeln kann, no s**t. In der Halle ein bisschen Diorama, das aussieht wie die Konzeptkunst zum Game und am Ende der Halle, wirklich, I s**t you not, ein f*****g Roboter, der Dir auf weißem Karton eine Kalligrafie pinselt. Nein, nicht deinen Namen oder einen Slogan Deiner Wahl, nein, das könnte ja schief gehen, nein, jeder bekommt das Gleiche gemalt und natürlich stellen sich die Leute an. Klarer kann man die Kuratoren nicht beschämen, ohne sich angreifbar zu machen.Es scheint also retrospektiv, als wäre die Biennale 2024 vor zwei Jahren eine herausragende gewesen. Die diesjährige, so muss man befürchten, wird die letzte sein vor der großen AI-Slop-Welle, die auch die Kunstwelt nicht verschonen wird, und man hätte sich gewünscht, dass sie noch mal aus allen Rohren feuert. Leider erreicht mindestens zwei Jahrzehnte Austerität nun endgültig auch den im Verhältnis doch mikroskopisch kleinen Kulturhaushalt der Ausstellungsländer, das Geld wird schließlich gebraucht für Drohnenabwehr, damit die Rechenzentren geschützt werden, die uns die Memes erzeugen, die uns die Kunst ersetzen.Aber der Kunstbetrieb neigt zur Überraschung, vielleicht erleben wir in zwei Jahren eine Reaktion auf all diesen deprimierenden Quatsch, den wir uns aktuell so antun. Bis dahin gehen wir alle zu unseren lokalen Künstlerinnen, Künstlern und Musikern und all den anderen Verrückten und zahlen Eintrittspreise was das zeugt hält, damit Kunst wird!! This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
16 Jahre lang herrschte Viktor Orbán ununterbrochen in Ungarn. Auch Dank der Kontrolle über den Medienmarkt.
16 Jahre lang herrschte Viktor Orbán ununterbrochen in Ungarn. Auch Dank der Kontrolle über den Medienmarkt. 500 Medien (Nachrichtenagentur MTI, Zeitungen, ÖRR, Fernsehen, Onlineportale, Influencer) sangen sein Lied...
Die Berliner Linkspartei will große Wohnungskonzerne vergesellschaften, Bundeskanzler Friedrich Merz will das mit einem Bundesgesetz verhindern. Der Staatsrechtler Rupert Scholz erklärt, welche Möglichkeiten das Grundgesetz bietet und ob Bundesrecht tatsächlich Landesrecht brechen kann. Der Unternehmer und CDU-Politiker Andreas Ritzenhoff übt scharfe Kritik an der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. Unser Südosteuropa-Korrespondent Boris Kálnoky berichtet über Selenskis geplante Karpaten-Acht, die bereits ohne Ungarn auskommen muss. Im Kommentar des Tages beschäftigt sich Thomas Hartung mit politischer Ungeduld und der Frage, wann Wahlen auch spürbare Veränderungen bewirken müssen.
Ein Experiment aus Ungarn zeigt: Die Gehirne von Hunden und Menschen reagieren auf bestimmte Sprachmuster erstaunlich ähnlich. Das verrät einiges über unser jahrtausendealtes Verhältnis.
Anfang des 20. Jahrhunderts war Prag die europäische Hauptstadt der Literatur, ein kultureller Schmelztiegel im Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn. Hier wirkten Rainer Maria Rilke, Franz Werfel, Max Brod - vor allem aber Franz Kafka. Meyer-Blankenburg, Lukas www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
Wir feiern den "European Folk Day2 mit Söndörgő aus Ungarn, Grit Friedrich sprach mit Áron Eredics über die Tambura, Béla Bartok und das neue Müpa-Live-Album, und die Band bekommt den Folkpreis "Eisernen Eversteiner" in Plauen.Musikliste:Söndörgő - RomaniadaSinem - Asla! Sinem - Ötme Bülbül Ötme Sheila Chandra - The Blacksmith Söndörgő - Kind of Bela Söndörgő - Hulusiantion Söndörgő - Rezidensko kolo Söndörgő - Rekah Ti Söndörgő - Wrap The Breath - Cliona's Wave BaBa ZuLa - Cırtlak 9 Sinem - ZühtüOrchestra Baobab - Ndiaga Niaw Siân Pottok - En Équilibre - feat Flavia Coelho King Aiysoba - Dey Come Brama - La Raive Thierry "Titi" Robin & Gulabi Sapera - Pundela Sheila Chandra - Ever so lonely Erdem Pancarcı - Dil daîma dilber divê Wirbeley & Lale Koçgün - Nereye Tworna - Kume, kum Geselle mîn Mitsune - Kaigara BushiSöndörgő - From Hungary
Ab 1. Oktober 2026 kommt der Tankrabatt: Die Energiesteuer sinkt um 14 Cent, mit dem Mehrwertsteuereffekt sollen brutto rund 17 Cent beim Preis ankommen. Bund und Länder haben sich am 18.09.2026 politisch geeinigt, das Kabinett hat am 21. und 22.09.2026 im Umlaufverfahren beschlossen, jetzt müssen Bundestag und Bundesrat noch zustimmen. Ohne Abschluss in dieser Woche gibt es den Rabatt nicht zum 1. Oktober. Die Kosten: 2,5 Milliarden Euro Mindereinnahmen, davon 1,25 Milliarden für die Länder über den Umsatzsteuerfestbetrag. Zum Vergleich die aktuellen Preise laut ADAC vom 18.09.2026: Super E10 kostet 2,308 Euro, Diesel 2,471 Euro. Im Preis stecken bei Super E10 51,0 Prozent Staatsanteil aus Mehrwertsteuer, Energiesteuer und CO2-Abgabe, beim Diesel sind es 42,1 Prozent. Ob der Rabatt wirklich bei den Autofahrern ankommt, kontrollieren nicht die Finanzämter, sondern die Kartellbehörden, gestützt auf die seit 01.04.2026 geltende 12-Uhr-Regel für Preiserhöhungen. Parallel diskutiert die Regierung einen Preisdeckel nach Vorbild Luxemburg und Belgien, Ziel Inkrafttreten spätestens 01.01.2027, nicht dauerhaft gedacht. Die Formel orientiert sich an anderen Ländern: Rohstoffnotierung plus Transport, Lagerkosten und Gewinnspanne, unterbieten erlaubt, überbieten nicht. Kritiker verweisen auf Belgien, wo die Preise trotz Deckel hoch bleiben, und auf Ungarn, wo ein fixer Deckel unter Marktniveau 2021 und 2022 zu leeren Zapfsäulen führte und wieder abgeschafft wurde. Bei der Übergewinnsteuer will Finanzminister Klingbeil eine europäische Sondersteuer, doch die EU-Kommission hat am 18.09.2026 klargestellt, dass sie die Lage nicht für krisenfest genug hält, um den Krisenartikel 122 mit qualifizierter statt einstimmiger Mehrheit zu nutzen. Merz und Reiche sind ohnehin dagegen. Eine rein deutsche Abgabe träfe vor allem Unternehmen, die in Deutschland bilanzieren, während Raffineriegewinne aus den Niederlanden, Belgien oder Polen außen vor blieben. Zum Vergleich die Zahlen der Übergewinnsteuer 2022, gestützt auf Verordnung 2022/1854 und das deutsche Energiekrisenbeitragsgesetz: 33 Prozent auf den Gewinn oberhalb des Schnitts 2018 bis 2021 plus 20 Prozent Puffer, nicht als Betriebsausgabe abziehbar, betraf Unternehmen mit mindestens 75 Prozent Umsatz aus Förderung, Bergbau, Raffination oder Koks. Ergebnis: rund 1,98 Milliarden Euro für 2022 und 465 Millionen Euro für 2023, macht zusammen knapp 2,5 Milliarden Euro. Dritter Schwerpunkt: die Enteignungsdebatte, befeuert durch die Berlin Wahl mit Linke 25,7 Prozent, CDU 18,8 Prozent, AfD 16,3 Prozent, Grüne 14,3 Prozent und SPD 12,1 Prozent. Die Linke will große Wohnungskonzerne wie Vonovia und Deutsche Wohnen ab einer Schwelle von 3.000 Wohnungen in Berlin enteignen, gestützt auf den Bürgerentscheid. Das Grundgesetz erlaubt das nur zum Wohl der Allgemeinheit, durch oder aufgrund eines Gesetzes und gegen gesetzlich geregelte Entschädigung nach Art. 14 Abs. 3 GG. Steuerlich macht das einen entscheidenden Unterschied: Der BFH hat mit Urteil vom 23.07.2019, Az. IX R 28/18, klargestellt, dass eine echte Enteignung keine Veräußerung nach Paragraf 23 EStG ist, weil der Eigentumsverlust nicht wesentlich vom Willen des Eigentümers abhängt. Im konkreten Fall blieben 600.000 Euro Entschädigung im Privatvermögen steuerfrei, selbst wenn sie über den Anschaffungskosten liegt. Anders im Betriebsvermögen: Hier kann die Entschädigung stille Reserven aufdecken, eine Rücklage für Ersatzbeschaffung nach R 6.6 EStR kann die sofortige Besteuerung aber aufschieben. Außerdem im Podcast: der geplante Direktauszahlmechanismus über das Bundeszentralamt für Steuern, gekoppelt an Steuer ID und IBAN, und die Debatte um heimisches Frackinggas, das seit 2017 per Paragraf 13a Wasserhaushaltsgesetz verboten ist, während Deutschland jährlich rund 84 Milliarden Kubikmeter Gas verbraucht und nur 4,25 Milliarden Kubikmeter davon selbst fördert.
Wie fühlt sich Ungarn nach dem Ende der Ära Orbán an? Reporterin Maya Rollberg fährt mit dem Nachtzug von Hamburg nach Budapest und trifft junge Menschen, die von neuer Leichtigkeit, Offenheit und Hoffnung erzählen. Aber ist Ungarn wirklich wieder näher an Europa gerückt? Und wie lange hält die Euphorie? Alles das, und noch mehr, will Host Philipp Abresch von Maya wissen. Budapest im ersten Sommer nach Orbán: Die neue Folge von Zwischen Hamburg und Haiti – jetzt reinhören!------ Podcast-Tipp: Weltspiegel Podcast https://www.ardsounds.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/------ Alle Folgen von Zwischen Hamburg und Haiti findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/----- Moderation: Philipp AbreschAutorin: Maya Rollberg Redaktion: Philipp AbreschMitarbeit: Sebastian von Henning, Angelika PenzProduktion: Sabine Korbmann, Maya RollbergRedaktionsschluss: 10.09.2026
Wie umgehen mit rechtspopulistischen Parteien, die nach der Macht greifen? Anlässlich des Wahlsiegs der AfD in Sachsen-Anhalt blickt der Weltspiegel Podcast nach Frankreich und Ungarn: In Frankreich ist die rechtspopulistische Partei Rassemblement National eine der stärksten politischen Kräfte und treibt den Diskurs an. Ungarn hat wiederum den ultrarechten Regierungschef Viktor Orbán im April abgewählt. Wie gehen die Länder mit Rechtsaußen-Parteien um? Darüber spricht Host Philipp Abresch mit ARD-Korrespondentin Julia Borutta (Frankreich) und dem ARD-Korrespondent Andreas Bachmann (Ungarn). Was können wir aus den Erfahrungen anderer Länder für den Umgang mit der AfD lernen? Politikwissenschaftler Nicolai von Ondarza zieht die Parallelen zu Deutschland. ----- Video-Tipp: "Mein bester Freund ist Bollywood-Star" https://1.ard.de/Y-Kollektiv_Mein_bester_Freund_ist_Bollywood_Star?c=ws ----- Feedback & Themenvorschläge an: weltspiegel.podcast@ard.de ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Moderation: Philipp Abresch Redaktion: Julia Schuster, Nils Kopp Mitarbeit: Caroline Mennerich, Dennis Filimonow, Roman Maruhn Produktion: Artul Barth und Andreas Lucke Redaktionsschluss: 17.09.2026
Wie umgehen mit rechtspopulistischen Parteien, die nach der Macht greifen? Anlässlich des Wahlsiegs der AfD in Sachsen-Anhalt blickt der Weltspiegel Podcast nach Frankreich und Ungarn: In Frankreich ist die rechtspopulistische Partei Rassemblement National eine der stärksten politischen Kräfte und treibt den Diskurs an. Ungarn hat wiederum den ultrarechten Regierungschef Viktor Orbán im April abgewählt. Wie gehen die Länder mit Rechtsaußen-Parteien um? Darüber spricht Host Philipp Abresch mit ARD-Korrespondentin Julia Borutta (Frankreich) und dem ARD-Korrespondent Andreas Bachmann (Ungarn). Was können wir aus den Erfahrungen anderer Länder für den Umgang mit der AfD lernen? Politikwissenschaftler Nicolai von Ondarza zieht die Parallelen zu Deutschland. ----- Video-Tipp: "Mein bester Freund ist Bollywood-Star" https://1.ard.de/Y-Kollektiv_Mein_bester_Freund_ist_Bollywood_Star?c=ws ----- Feedback & Themenvorschläge an: weltspiegel.podcast@ard.de ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Moderation: Philipp Abresch Redaktion: Julia Schuster, Nils Kopp Mitarbeit: Caroline Mennerich, Dennis Filimonow, Roman Maruhn Produktion: Artul Barth und Andreas Lucke Redaktionsschluss: 17.09.2026
In dieser Folge dreht sich alles um den Doubleheader mit Monza und Madrid, da es letzte Woche keine neue Folge gab. Wir besprechen alle wichtigen Highlights beider Rennwochenenden sowie unsere Eindrücke zur neuen Strecke von Madrid. Zudem gibt es natürlich unsere Awards. Wir sind auch auf Instagram erreichbar: https://www.instagram.com/formulanerdpodcast Wir freuen uns über Kritik, Ideen und weitere Anregungen, um unser kleines Projekt für euch immer Besser zu machen. Viel Spaß wünschen Marc und Manu. E-Mail: formulanerdpodcast@web.de Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
In dieser Folge dreht sich alles um den Doubleheader mit Monza und Madrid, da es letzte Woche keine neue Folge gab. Wir besprechen alle wichtigen Highlights beider Rennwochenenden sowie unsere Eindrücke zur neuen Strecke von Madrid. Zudem gibt es natürlich unsere Awards. Wir sind auch auf Instagram erreichbar: https://www.instagram.com/formulanerdpodcast Wir freuen uns über Kritik, Ideen und weitere Anregungen, um unser kleines Projekt für euch immer Besser zu machen. Viel Spaß wünschen Marc und Manu. E-Mail: formulanerdpodcast@web.de Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Hallo ihr Mannis und Mannienchen,Der Podcast eures Vertrauens, eurer Herzen, eurer Leidenschaft...usw. ist wieder mit neuer Folge am Start.Unter anderem mit diesen Themen :Deutsche Bahn zum Reisen ungeeignet?Ungarn, Sauftour für Micha?Smart Glasses bald überall verboten?Das und vieles mehr, exklusiv nur bei uns! Dem wohl wichtigsten Podcast aller Zeiten.Link zum Shop von "Das Bier"https://www.das-bier.com/maennerrundeKontakt: diemaennerrunde@web.deUnterstützt uns bei Patreon.comhttps://www.patreon.com/diemaennerrundeTwitter: @DieMaennerundeInstagram:https://www.instagram.com/die_maennerrunde_podcastFacebook:https://www.facebook.com/Maennerrunde.PodcastYouTube Kanal:https://www.youtube.com/channel/UCk6hDwJfdAyJa71gFS_UsEAWir verwenden gemafreie Musik von bluevalley.de the music companyhttps://www.bluevalley.de/index.php
Det ukrainske motangrepet rundt Lyman utvikler seg til et av de største gjennombruddene langs frontlinjen på lang tid. Nye analyser viser at Ukraina har frigjort mellom 150 og 200 kvadratkilometer etter koordinert bruk av mekaniserte styrker og avansert elektronisk krigføring. Ved å jamme de russiske dronene har ukrainske stormpanservogner og stridsvogner oppnådd lokal dominans, mens de russiske styrkene nå står med elva i ryggen. Tormod Malvin Sæther og Jørn Sund-Henriksen ser nærmere på fremgangsmåten til det omorganiserte 3. armékorps og hvorfor ryktene om tusenvis omringede russere må nyanseres. Episoden avdekker også hvordan Putin og russiske kommandanter bevisst lyver om territoriell kontroll, blant annet i Sviatohirsk, for å skaffe seg et falskt forhandlingskort overfor aktører som Donald Trump. Videre behandles ryktene om et Zelenskyj-besøk til Norge for å drøfte prosjekt Freja — det norsk-ukrainske samarbeidet om antiballistisk luftvern i regi av Kongsberggruppen — samt Tysklands nye leveranse av Patriot PAC-2-missiler. Avsluttende analyseres en uvanlig hendelse over Kursk der to russiske Su-35 jagerfly kolliderte i lufta, det presise angrepet mot en russisk base i Donetsk by som kostet minst tre oberstløytnanter livet, samt diplomatiske rystelser i Ungarn der ti russiske agenter er utvist. Eksterne kilder og anbefalinger omtalt i episoden: Podkasten Mildly Alarmed: https://pod.link/1896022989 Podkasten Central Europe Matters: https://www.centraleuropematters.eu/ Temaer i episoden: Introduksjon: Status på det ukrainske motangrepet ved Lyman Mekaniserte angrep og 3. armékorps' rolle i offensiven Elektronisk krigføring: Slik kveler ukrainsk jamming dronene Avskåret ved elva: Sannheten om omringingsryktene i Lyman Putins kart-løgner: Taktisk spill for å bløffe Trump før forhandlinger Zelenskyj til Norge: Prosjekt Freja og tysk Patriot-støtte Su-35-fiasko over Kursk: To russiske jagerfly kolliderte i lufta Storsmell i Donetsk: Tre russiske oberstløytnanter drept i baseangrep Politisk snuoperasjon i Ungarn: 10 russiske diplomater utvist Svenske overvåkingsfly i aksjon og Rosgvardia rammet av snøskred Podkastanbefalinger: Mildly Alarmed og Central Europe Matters See omnystudio.com/listener for privacy information.
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
In diesem Jahr ist in Ungarn das Regime des FIDESZ unter Victor Orban abgewählt worden. Innerhalb kürzester Zeit hatte der nach seinem umfassenden Wahlsieg im Jahr 20210 das Land gleichgeschaltet. Eine seiner ersten Umbaumaßnahmen trafen den Mediensektor in Ungarn. Civil Radio war eins von mehr als 60 Community Radios in Ungarn, die sofort direkt betroffen waren von den Mediengesetzgebungen. Wie Civil Radio durch die Zeit gekommen ist und bis heute geschafft hat zu überleben und seine Relevanz sogar noch zu steigern, und dass obwohl das Radio sogar seine UKW-Frequenz verlor, darüber haben wir mit Akos Cserhati gesprochen. Akos ist Geschäftsführer von Civil Radio. This year, the FIDESZ regime under Victor Orban was voted out of office in Hungary. Within a very short space of time, following his landslide election victory in 2010, he had brought the country into line. One of his first reform measures affected the media sector in Hungary. Civil Radio was one of more than 60 community radio stations in Hungary that were immediately and directly affected by the media legislation. We spoke to Akos Cserhati about how Civil Radio has weathered the storm and managed to survive to this day, even increasing its relevance – despite the fact that the station lost its FM frequency. Akos is the managing director of Civil Radio.
von Anna Wallner. Live-Podcast mit Erste-Chef Bosek. Er zieht Bilanz der Polen-Übernahme, vergleicht KI mit der Erfindung des Buchdrucks, äußert sich pessimistisch zum Ukraine-Krieg und stellt sich unbequemen Publikumsfragen zu Kohleausstieg und Ölgeschäft.
Der Sommer geht in die Schlussrunde, die Politik ist wieder da und es wird gewählt. Landtagswahl an diesem Sonntag in Sachsen-Anhalt. Claudia Christophersen setzt auf die Vernunft in der Wahlkabine.
Nach der Kabinettsklausur wirbt Bundeskanzler Merz für ein Ende der „Verdrießlichkeit“. Ungarn stuft Russland als Bedrohung ein. Und in Sachsen-Anhalt streiken Migranten gegen die AfD. Das ist die Lage am Mittwochabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Kabinettsklausur Neuhardenberg: Der Motivationsguru aus dem Kanzleramt Drohnenkrieg gegen die ukrainische Eisenbahn: »Die Russen machen regelrecht Jagd auf unsere fahrenden Züge« Mögliche AfD-Regierung: Jetzt streiken Migranten in Sachsen-Anhalt gegen Siegmund +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Hvad er op og ned i sagen om den 22-årige ungarer? Manden er sigtet for at have frihedsberøvet en 15-årig dansk pige, der var efterlyst i to dage for senere at blive fundet i Ungarn. Har Dansk Folkepartis Ungdom været infiltreret af mænd fra den russisk-ortodokse kirke? Mændene er blevet smidt på porten. Anklaget for at ville dreje partiet i en særlig retning. Hvorfor angriber russernes svar på Amazon? Ukraine har den seneste måneds tid fået et nyt favoritmål med deres droner i Rusland. Så nu er krigen rykket tæt på de civile i Rusland. Vært: Amalie Schroll Munk. Medvirkende: Louise Dalsgaard, DR's retsanalytiker. Emil Rottbøll, Ruslandskorrespondent, Berlingske.
Hahne, Silke www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Hahne, Silke www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Schweizer Ärzteschaft wehrt sich gegen Arbeitszeit-Deckel, Valérie Dittli tritt in der Waadt wieder an, Ungarn: 100 Tage Péter Magyar, Leichtathletik-EM in Birmingham: Schweiz glänzt
Hahne, Silke www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Mehr als 2.000 Menschen gelten nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien als vermisst, mehr als 100 sind ums Leben gekommen. Der Präsident hat den Notstand ausgerufen.
Verenkotte, Clemens www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Genau ein Jahr nach der letzten Folge nimmt Franca dich mit auf eine Reise durch das pulsierende Budapest. Diesmal nur mit dem Sohn entdeckt sie nicht nur kulinarische Highlights und legendäre Partynächte, sondern taucht auch tief in die bewegte Geschichte der Stadt ein – von glamourösen Clubs bis zu den Spuren des jüdischen Ghettos. Und während Christian in Finnland bei 11 Grad friert, brutzeln Mutter und Sohn bei 40 Grad auf einem historischen Dampfer im Sonnenuntergang. Begleite uns auf diesem Streifzug zwischen Genuss und Historie und am Ende hörst du den am schönsten verpackten Vorwurf, den wir je hatten. It´s like you don´t care! Francas neues Buch: Die innere Oma — ab 4. September 2026, jetzt kurze Zeit mit handschriftlicher Signatur vorbestellbar: https://shop.autorenwelt.de/products/die-innere-oma-von-franca-cerutti Alle Tourdaten und Tickets für Dezember: https://www.190a.de/psychologie-to-go/ Unterstütze uns auf Steady: https://steady.page/de/psychologie-to-go/about Hinterlasse eine Frage oder einen Kommentar auf unserem Anrufbeantworter: https://www.speakpipe.com/Psychologietogo
Nach 16 Jahren unter der Fidesz-Partei ist in Ungarn auch die Medienlandschaft im Umbruch. Silke Hahne hat u.a. die Redaktion der Zeitung Nepszava besucht.
Hahne, Silke www.deutschlandfunk.de, @mediasres
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wiederwasgelernt +++ Das Atomkraftwerk Paks erzeugt üblicherweise knapp die Hälfte des ungarischen Stroms. Aktuell erzeugt es fast gar keinen: Es benötigt Wasser aus der Donau, um gekühlt zu werden. Doch der Pegel ist durch Hitze und Trockenheit historisch niedrig. Wann sich die Lage bessert, ist nicht absehbar. Wer hält die ungarische Wirtschaft bis dahin am Laufen? Moderation? Christian Herrmann Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
In Ungarn ist ein politischer Streit darüber entstanden, warum das Land derart stark unter Wasserknappheit leidet, dass möglicherweise für mehrere Wochen das einzige Kernkraftwerk abgeschaltet werden muss. Ministerpräsident Magyar wirft seinem Vorgänger Versäumnisse vor. Orbáns Partei Fidesz sagt, Magyar sei dafür verantwortlich. Worum es geht.
Es ist weiterhin trocken in der Schweiz - und Regen ist nicht in Sicht. Was dies für die Trinkwasserversorgung hierzulande bedeutet, erklärt Rolf Kipfer vom Wasserforschungsinstitut EAWAG. Weitere Themen: · Stromknappheit wegen Trockenheit? Ungarn schaltet sein einziges Atomkraftwerk ab - die Donau führ zu wenig Wasser, um das AKW zu kühlen. Das Problem: 40 Prozent des Stroms in Ungarn kommt aus diesem AKW. Wirtschaftsredaktor Matthias Heim ordnet ein. · 11 Länder, darunter die USA, Grossbritannien, Frankreich oder Deutschland, warnen gemeinsam vor IT-Fachkräften aus Nordkorea. Die top qualifizierten Leute heuern unter falschen Identitäten in IT-Firmen an, um das nordkoreanische Atomprogramm zu finanzieren. Mit der Anstellung von Leuten aus Nordkorea machen sich die Firmen strafbar. Was dahintersteckt, weiss Tanja Eder, SRF-Digitalredaktorin. · Die 2015 gestürzte Regierungschefin von Myanmar, Aung San Suu Kyi, ist seit 5 Jahren in Haft. Die Sorge um die Gesundheit der heute 81-Jährigen wuchs. Nun hat die Militärregierung einen Besuch des Roten Kreuzes IKRK zugelassen. Was man darüber weiss, erzählt Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi.
Bahner, Eva www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
Niedrigwasser im Rhein bedroht Spritversorgung, Ungarn und Rumänien droht wegen Tiefstand der Donau eine Energiekrise, US-Präsident Trump kündigt Verhandlungen mit Iran an, DAX steigt auf Rekordhoch, Kritik an Abschaffung der "Rente mit 63" wird lauter, Ukraine-Krieg: Höchste Zahl an Todesopfern im Juli seit Kriegsbeginn, Dänemark verlängert die Wehrpflicht, Feuerwehr in Griechenland kämpft weiter gegen Waldbrände nahe Athen, Proben für Mars-Mission in der Wüste von Utah, Das Wetter
Schlimme Waldbrände in Griechenland, Stromkrise in Rumänien und Ungarn, Fast alle Migranten sind aus Ceuta nach Marokko zurückgekehrt, Proben für Mars-Mission in der Wüste von Utah, Das Wetter
Auch wenn sich die Lage nach dem Ansturm auf Ceuta wieder normalisiert, läuft die Aufarbeitung der Ereignisse weiterhin. Ein weiteres Thema des Tages ist die Explosion in einem Moskauer Restaurant
Lando Norris siegt beim Großen Preis von Ungarn und meldet sich zurück, denn es war sein erster Triumph als amtierender Weltmeister und auch wenn die Wartezeit bis dahin sehr lang war, die Freude war umso größer. Schade für McLaren aber, dass sein Teamkollege Oscar Piastri nicht nur einen ungewöhnlichen Zwischenfall mit dem überrundeten Carlos Sainz hatte, sondern auch komplett ausgeschieden ist. Da wäre ein Doppelsieg möglich gewesen! Dennis Lewandowski und Kevin Scheuren reden in der neuen Ausgabe über das Rennwochenende am Hungaroring und gehen auch auf die Schadensbegrenzung ein, die Mercedes geleistet hat, stellen aber auch die Frage, ob für Lewis Hamilton ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Paul Lendvai verkörpert den Journalismus wie kaum ein anderer. Auch mit 96 Jahren schreibt er noch regelmässig Kolumnen für die österreichische Tageszeitung «Der Standard». Gleichzeitig ist er als Holocaustüberlebender und Opfer des Stalinismus Zeitzeuge der dunkelsten Phase des 20. Jahrhunderts. Paul Lendvais Geschichte ist so aussergewöhnlich wie beispielhaft. 1929 in Budapest als Sohn jüdischer Eltern geboren, erlebt er den institutionalisierten Antisemitismus der ungarischen Horthy-Jahre. 1944 wird er verschleppt und auf einen der sogenannte Todesmärsche geschickt, auf denen die ungarischen Juden in die österreichischen KZs gebracht wurden. Mit viel Glück gelingt ihm die Flucht, doch die Verfolgung hört nicht auf. Als junger Journalist im mittlerweile kommunistischen Ungarn gerät er in die Mühlen des Stalinismus und wird interniert. Erst nach dem Aufstand von 1956 und dessen Niederschlagung durch sowjetische Truppen gelingt ihm die Flucht nach Wien und damit der Start in ein neues Leben. Von seinen dunklen Jahren und dem Glück der Befreiung, von seiner Ankunft in Wien und seiner beispiellosen Karriere als Journalist, von seinem Kampf für Demokratie und seinem Engagement für Meinungsfreiheit, von seiner Abscheu gegen Antisemitismus und seinem Ärger über die derzeitige israelische Regierung und natürlich von seinem intensiven Bezug zur Musik erzählt der 96-jährige kerngesunde Paul Lendvai im Gespräch mit Michael Luisier. Die Musiktitel: - Richard Strauss: «Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding», aus Der Rosenkavalier (Camilla Nylund, Sopran; Netherlands Philharmonic Orchestra, Amsterdam; Marc Albrecht, Leitung) - Wolfgang Amadeus Mozart: «Madamina, il catalogo è questo», aus Don Giovanni (Luca Pisaroni, Bass; Mahler Chamber Orchestra; Yannick Nézet-Séguin, Leitung) - Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre aus Così fan tutte (Scottish Chamber Orchestra; Sir Charles Mackerras, Leitung) - Kurt Weill: «Die Moritat von Meckie-Messer», aus Die Dreigroschenoper (Lotte Lenya, Gesang; Roger Bean und sein Orchester) - Gustav Mahler: «Der Abschied», aus Das Lied von der Erde (Christa Ludwig, Mezzosopran; Fritz Wunderlich, Tenor; Philharmonia Orchestra; Otto Klemperer, Leitung) Erstausstrahlung: 21.09.2025
Anna Marohn und Daniel Sprenger wandern durch Kärntens Süden, probieren Schafskäse, Waldküche und regionale Spezialitäten - und treffen Menschen, die schon nachhaltig lebten, als andere sie dafür noch belächelten. Noch während ihrer Reise erzählen sie Host Philipp Abresch von ihren besonderen Begegnungen, überraschenden Entdeckungen und ziemlich gutem Essen. Was wohl auf den Tisch kam? Die neue Folge von Zwischen Hamburg und Haiti – jetzt reinhören! ------ Podcast-Tipp: 63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcasthttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:96dcc242d59fc633/Das Gailtal in Kärnten ist das, was man gemeinhin als "weit ab vom Schuss" bezeichnet. Bio, Regional und nachhaltig sind zum Markenzeichen des Gailtals geworden. Andere Gleichgesinnte haben in Orten wie Kötschach-Mauthen, Dellach und Hermagor mit Käsereien, Imkereien, Bio-Fleisch und anderen Spezialitäten nachgezogen und die weltweit erste "Slow-Food-Travel-Region" gegründet. Achtsames Genießen steht hier im Mittelpunkt, wie etwa beim Edelgreißler Herwig Ertl. Slow Food ist für ihn "die größte Friedensdemonstration der Welt" und die Rückkehr zu dem, was kulinarische Vielfalt ausmacht: Wenn man sich die Hand des Produzenten vorstellen könne, die das Lebensmittel herstellt, dann sei schon viel gewonnen. Er erklärt bei der Verkostung in seinem Laden, warum ein guter Schafskäse erst offziell ablaufen muss, um den größten Genuss zu bieten. Im benachbarten Lesachtal, noch abgeschiedener als das Gailtal, halten Elisabeth Guist und ihre Familie im Nebenerwerb ein Dutzend Milchkühe. Damit versorgt sie sich und ihre Feriengäste mit frischer Milch und Joghurt. Sie bietet Workshops zu Slow Food an, genauso wie Sigrid Jenul. Auf einer Wanderung durch die Berge und Wälder hat sie stets ihr "Sackerl" dabei. Denn sie ist die Spezialistin der Waldküche und sammelt Zutaten, die sie dann mit den Hotelgästen verarbeitet - darunter Radic di Mont, Maiwipfel und Haselrinde, welche gemörsert und geröstet ihr Brot verfeinert. Auf den zahlreichen Wanderwegen ist man meist völlig allein unterwegs ist, allenfalls vielleicht begleitet von Murmeltieren und Tausenden von Maikäfern. Hotelchefin Marianne Daberer sagt, dass das Label Slow Food schon einen gewissen Drive für die Region gebracht habe, aber: "Wir sind immer noch eine Randregion und werden das immer bleiben."Ein Abstecher nach Italien führt vom Plöckenpass direkt an der Grenze auf den Kleinen Pal, auf dem der bizarre Stellungskrieg zwischen Österreich-Ungarn und Italien zwischen 1915 und 1918 im Freilichtmuseum nachvollzogen werden kann: Schützengräben sind hier erhalten, in den Fels gehauene Unterkünfte und die alten Wege der Soldaten. Mitunter sind die Gräben auch im Mai noch unter einer Schneedecke verborgen - was die Wanderung inklusive einiger Passagen am Sicherungsseil zu einer Tour macht, die herausfordert.
Guten Morgen! Wir bleiben zunächst mit unseren Themen in Deutschland: Es geht um den Schutz von Kindern gegen sexuellen Missbrauch und um das Sicherheitsgefühl auf deutschen Bahnhöfen. Nachdem letzte Woche in Baden-Württemberg ein Bahn-Sicherheitsmitarbeiter von einem alkoholisierten Fahrgast geschlagen wurde, möchte die Deutsche Bahn bis Herbst an allen deutschen Bahnhöfen ein Alkoholverbot umsetzen. Dieses gilt bereits vereinzelt, so seit 2024 am Hamburger Bahnhof. Mit Erfolg. Die Zahl der Konflikte ging spürbar zurück. Auch der Reinigungsaufwand minimierte sich. Die Gewerkschaft der Polizei spricht jedoch von einem Problem in der Umsetzbarkeit. Das Bundeslagebild „Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen“ des Bundeskriminalamts, welches gestern in Berlin vorgelegt wurde, spricht eine deutliche Sprache: In den vergangenen fünf Jahren sind die registrierten Fälle sexuellen Kindesmissbrauchs deutlich gestiegen. Dabei dürfte dies, laut Bericht, nur die Spitze des Eisberges sein.
Die Türkei und Erdoğan zeigen vor, wie man eine Demokratie nach und nach wie eine Salami zerstückelt. Eine Warnung für alle Demokraten im Rest der Welt. Cengiz Günay hat mir erklärt, wie Erdoğan vorgegangen ist und wie er die Türkei zur Autokratie umgemodelt hat. Und: Was ihm in der Türkei sehr viel Hoffnung macht.
Soos, Oliver www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Das ungarische Parlament verabschiedete mehrere Verfassungsänderungen, darunter einen Passus, der zum sofortigen Ende der Amtszeit des Präsidenten Sulyok führen soll. Der neue Ministerpräsident Magyar wirft ihm vor, eine „Marionette“ Orbáns zu sein. Zudem ist ein neues Amt für Korruptionsbekämpfung geplant und der staatliche Rundfunk soll umstrukturiert werden. Gegen all diese Maßnahmen gibt es erste Proteste.
China, Indonesien oder Indien: Die Schweiz setzt auf Freihandelsabkommen mit möglichst vielen Staaten. Heute sind in Bern die Verhandlungen über ein erweitertes Handelsabkommen mit Grossbritannien abgeschlossen worden. Was das für die Schweizer Wirtschaft bedeutet. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:26) Schweiz schliesst Freihandelsabkommen mit Grossbritanien (05:29) Nachrichtenübersicht (10:55) Warum in Ungarn der Staatspräsident abgesetzt werden soll (16:00) Kriminalität in Marseille: Wie Vereine Jugendliche schützen (22:01) Rassismus im Fussball: Warum argentinische Fans häufig auffallen (28:51) Schürt künstliche Intelligenz religiösen Fundamentalismus?
Mercedes investiert mehr als eine Milliarde Euro in Kecskemet – und macht die ungarische Provinz zur Auto-Hochburg. Auch VW und BMW fertigen in dem Land. Was heißt das für den Standort Deutschland?
Nach dem Regierungswechsel in Ungarn hat die neue Führung mit dem Umbau der öffentlich-rechtlichen Medien begonnen. Nachrichtensendungen wurden vorübergehend eingestellt, Verantwortliche entlassen und ein grundlegender Neuanfang angekündigt. Regierung und Opposition bewerten diese Maßnahmen völlig unterschiedlich.