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Mit der Klasse auf eine Burg oder ins Museum – in Thüringen ist der Topf für solche Fahrten zu außerschulischen Lernorten fast leer. Nur Fahrten zu Gedenkstätten werden noch gefördert. Und in Sachsen und Sachsen-Anhalt?
Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Andrea Genest und Maite Billerbeck "Die Jugendlichen einbeziehen mit Emotionen." (Maite Billerbeck) Das US-Nationalarchiv hat Millionen von Mitgliederkarteien der NSDAP ins Internet gestellt, für alle frei zugänglich. Mehrere deutsche Wochen- und Online-Magazine haben aus diesem Datenwust ein digitales Tool gebaut. Seitdem recherchieren Millionen Deutsche, ob die eigenen Familienangehören in Hitlers Partei waren. Verändert das Recherchetool unsere Erinnerungskultur? "Immer mehr Menschen fragen, wie konnte es dazu kommen, wie konnten Menschen im Nationalsozialismus mitmachen, Das lernen wir über die Biografien und die Sozialgeschichte der Täterschaft, so Gedenkstättenleiterin Andrea Genest. "Wenn wir Erinnerungskultur lebendig machen wollen, müssen wir die Jugendlichen einbeziehen mit Emotionen, mit ihrem Gefühl", betont Maite Billerbeck, Psychologin und Gründerin des Vereins zur Förderung der Erinnerungskultur. Dr. Andrea Genst ist Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.Zuvor hat sie u.a. in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin gearbeitet. Maite Billerbeckist Psychologin und Gründerin des Vereins zur Förderung der Erinnerungskultur e.V., nach Recherchen in der eigenen Familiengeschichte. Der Dokumentarfilm "Das vergessene Massaker - Tikun Olam 2025: ein deutsch-italienischer Schüleraustausch“ (Regie: Richard Moritz Schmidt) wurde im April 2026 uraufgeführt. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:02:26 Die persönlichen Familiengeschichten 00:07:48 Die Morde am Lago Maggiore 00:09:41 Die neuen Recherchetools 00:14:28 Tikkun Olam 00:17:23 Mauer des Schweigens und transgenerationelles Trauma 00:22:50 Wandel der Erinnerungskultur? 00:24:40 Jugendprojekt zwischen Berlin und Mailand 00:30:56 Herausforderungen der Gedenkstätten 00:35:52 Begegnung der Nachkommen von Opfern und Tätern 00:39:15 Baseballschlägerjahre haben Kinder bekommen 00:45:27 Der Zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de Hörtipp: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast https://www.ardsounds.de/sendung/wie-wir-ticken-euer-psychologie-podcast/urn:ard:show:be34348e7e107ac6/ Darin besonders: Traumata der NS Zeit - Wie sie Kinder und Enkel belasten https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:bd2bb39edaa22434/
"[...] ich habe eher gemischte Gefühle bei dem ganzen Vorgang", sagt Historiker Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Er begrüßt zwar die Stärkung der Holocaust-Bildung, kritisiert aber die mangelnde Transparenz und fehlende Einbindung bestehender Gedenkstätten bei der Planung der neuen Yad-Vashem-Außenstelle in München.
Ein harmloser Apfelbaum brachte Svenja Leiber auf die Geschichte einer jungen NS-Zwangsarbeiterin. Aus ihren Recherchen ist ihr Roman "Nelka" entstanden. Eine fiktive Geschichte mit erfundenen Figuren, aber tief verwurzelt in der gewaltvollen Historie des 20. Jahrhunderts. Basierend auf dem Schicksal von Millionen zwangsverschleppter Frauen aus Osteuropa während der Nazi-Zeit. Svenja und Nadine besuchen die Gedenkstätte und lassen sich zeigen, unter welchen Bedingungen Zwangsarbeiter in den Baracken leben mussten. Sie reden über Svenjas Recherchen und aktuelle Lieblingsbücher. Das Buch Svenja Leiber: "Nelka", Suhrkamp, 200 Seiten Svenja empfiehlt Lena Gorelik: "Alle meine Mütter", Rowohlt, 272 Seiten Nadine empfiehlt Jaqueline Scheiber: "Schwimmen / Schweben", Leykam, 144 Seiten Die Autorin Svenja Leiber lebt in Berlin. 1975 wurde sie in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und verbrachte als Kind einige Zeit in Saudi-Arabien. 2005 veröffentlichte sie ihren ersten Erzählungsband: "Büchsenlicht", seit 2010 hat sie fünf Romane veröffentlicht, zuletzt "Staub" (2018), "Kazimira" (2021) und nun "Nelka". Der Ort Dokumentationszentrum und Gedenkstätte NS-Zwangsarbeit in Berlin Schöneweide. https://www.ns-zwangsarbeit.de/
Otto „Tull“ Harder und Asbjørn „Assi“ Halvorsen zählten in den 1920er- und 1930er-Jahren zu den großen Legenden des Hamburger SV. Gemeinsam führten sie den Verein 1923 und 1928 zu den ersten Meistertiteln der Vereinsgeschichte. Der Norweger Halvorsen galt als einer der ersten ausländischen Stars im deutschen Fußball, während Harder nach Uwe Seeler bis heute der erfolgreichste Torschütze des HSV ist. Doch mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten trennten sich ihre Wege radikal: Halvorsen verließ Deutschland, Harder wurde KZ-Aufseher. Am Ende des Zweiten Weltkriegs kreuzten sich die Wege von „Tull“ und „Assi“ 1945 noch einmal – unter völlig veränderten Vorzeichen. In dieser Folge von „Zeitlupe“ sprechen wir mit Paula Scholz, Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Mitglied des „Netzwerks Erinnerungsarbeit“, über den Hamburger SV im Nationalsozialismus, die Biografien von Harder und Halvorsen sowie die Frage, wie der Verein und die Fanszene des HSV heute mit diesem dunklen Kapitel der eigenen Geschichte umgehen. Die Expertin: Paula Scholz ist wissenschaftlich-pädagogische Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung und Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Dort verantwortet sie die Organisation und konzeptionelle Weiterentwicklung der Erwachsenenbildung. Die Politologin und Kriminologin begann 2014 als studentische Hilfskraft an der Gedenkstätte und initiierte unter anderem die Sonderausstellung „Hamburger Fußball im Nationalsozialismus“. Sie engagiert sich in verschiedenen Kontexten der historisch-politischen Bildungs- und Erinnerungsarbeit, unter anderem im „Netzwerk Erinnerungsarbeit“ des Hamburger SV. Ihre Masterarbeit widmete sie dem Fußball in der Weimarer Republik. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_hamburger_sv_fussball_nationalsozialismus_hsv
Lena Lehmann ist eine Liedermacherin aus Leipzig, die auf über 20 Jahre Bühnenerfahrung zurückblickt. Außerdem engagiert sie sich im Vorstand des Leipziger Liederszene e.V.. Lenas aktuelles Projekt „Blumen und Brot“ ist ein Konzertprogramm mit Liedern und Gedichten aus der Shoah. Die Idee zu diesem Projekt ist ihr nach einem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz gekommen. Über ein Jahr der Planung, Recherche, des Arrangierens und der intensiven Auseinandersetzung mit der Shoah, mit jüdischer Kultur und Musik sind in dieses Konzertprogramm geflossen. Unter anderem davon erzählt Lena Lehmann im Backstage Podcast. Webseite: www.blumen-und-brot.de „Blumen und Brot“ im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig: 22. Juni 2026, 19 Uhr, Pöge-Haus Leipzig 24. Juni 2026, 18 Uhr, Budde-Haus Leipzig Leipziger Liederszene: https://leipziger-liederszene.de/ RSS-Feed: https://backstage.podcaster.de/BackstagePodcast.rss Blog: https://backstage.podcaster.de Instagram: https://www.instagram.com/backstage_podcast Mastodon: https://troet.cafe/@lenibohrmann Kontakt: backstagepodcast@gmx.de Über Leni Bohrmann: https://www.lenibohrmann.de
Ottersbach, Niklas www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
Pełny tekst opisu zamieściliśmy na stronie internetowej naszego projektu: https://2historykow1mikrofon.pl/wizytownik-wystawowy/ Wymienione w czasie audycji publikacje i materiały: - Spiegel Geschichte, 3/2025: Ein neuer Blick aufs Mittelalter https://www.spiegel.de/spiegel/spiegelgeschichte/index-2025-3.html - Daniel Siemens, Der Fotograf Fred Stein. Ein deutsch-jüdisches Leben 1909 bis 1967, Berlin 2026, https://www.aufbau-verlage.de/ch-links-verlag/der-fotograf-fred-stein/978-3-96289-251-7 - Gedenkstätte Ploetzensee, https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/ - Film: Der Kyffhäuser, https://www.ardmediathek.de/video/der-osten-entdecke-wo-du-lebst/der-kyffhaeuser/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0MC81NDM0MDctNTIzMDE5 - Wystawa: Ans Licht! Objekte und Geschichte(n) aus der Sammlung des Oberschlesischen Landesmuseums, https://oberschlesisches-landesmuseum.de/blog/2026/04/21/ans-licht-objekte-und-geschichten-aus-der-sammlung-des-oberschlesischen-landesmuseums/ - Katalog: „Dem Regiment zur Ehr, dem Vaterland zur Wehr“. Preußische Regimenter in der Provinz Schlesien 1871–1914: Zwischen Militarismus und Alltagsleben, https://oberschlesisches-landesmuseum.de/produkt/dem-regiment-zur-ehr-dem-vaterland-zur-wehr-preussische-regimenter-in-der-provinz-schlesien-1871-1914-zwischen-militarismus-und-alltagsleben/ - Wystawa: "Du bist Teil der Geschichte”, https://www.hdg.de/haus-der-geschichte/ausstellungen/dauerausstellung ... Krzysztof Ruchniewicz Blog: www.krzysztofruchniewicz.eu Facebook: www.facebook.com/krzysztof.ruchniewicz.3 Instagram: www.instagram.com/ruchpho/ Przemysław Wiszewski Blog: www.przemysławwiszewski.pl Facebook: www.facebook.com/przemyslaw.wiszewski Instagram: www.instagram.com/przewisz/ Twitter: twitter.com/wiszewski Do nagrania intro i outro wykorzystaliśmy utwór RogerThat'a pt. „Retro 70s Metal” (licencja nr JAM-WEB-2020-0010041) oraz Source: BBC Sound Effects: Clocks: Striking - Merton College, Oxford - 1/2 hour (https://sound-effects.bbcrewind.co.uk/search?q=Chapel%20bells%20-%20Magdon%20College%20Oxford)
Geschichte hat Konjunktur. Auch im Internet, wo inzwischen mit wenigen Klicks viele bewusst konstruierte Falschdarstellungen über die Vergangenheit abrufbar sind. Insbesondere die radikale Rechte nutzt verfälschende Umdeutungen der Vergangenheit erfolgreich für Agitation und Mobilisierung. In dieser Folge schauen wir beispielhaft auf geschichtsrevisionistische Narrative vom ganz rechten Rand und auf dahinterliegende politische Strategien. Woran können auch Laien problematische Umdeutungen der Vergangenheit erkennen? Warum sind sie nicht nur für die Wissenschaft oder Memory Workers in Gedenkstätten herausfordernd, sondern auch gefährlich für die Demokratie? Das besprechen wir mit dem Historiker und freien Publizisten Volker Weiß. Und fragen ihn, warum bestimmte revisionistische Positionen in Deutschland aktuell auf besonders fruchtbaren Boden fallen. Moderation: Katja Fausser
Eine Reise nach Belarus mit viel Geschichte, interessanter Gegenwart und Sorge um die ZukunftEin Kommentar von Tilo Gräser.Ich schreibe diesen Text in der Hauptstadt eines Landes, das in Deutschland fast so etwas wie eine terra incognita ist, ein unbekanntes Land, das noch niemand gesehen hat. Ich sitze in einem Hotel in Minsk, der Hauptstadt von Belarus. Der Blick aus dem Fenster im siebten Stock zeigt uns ein Panorama eines Teils der Stadt, mit einem Park, dem Palast der Unabhängigkeit und einem weiteren Gebäude, mit muschelartiger Architektur und wahrscheinlich ebenfalls für Veranstaltungen. Weiter weg sind mehrere der zahlreichen Wohngebiete zu sehen, die in den letzten Jahren entstanden sind.Uns – meiner Partnerin Éva Péli und mir sowie einer Gruppe Deutscher zumeist aus dem Umfeld der DKP, der wir uns angeschlossen haben – zeigt sich ein Land mitten in Europa, wie es tatsächlich für viele weitgehend unbekannt ist. Dabei liegt es mitten auf dem gemeinsamen Kontinent, hat seine Besonderheiten und Eigenheiten, aber auch ganz viele Gemeinsamkeiten mit den anderen europäischen Ländern. Und es ist überhaupt nicht gefährlich, erst recht nicht feindlich, auch nicht arm oder Ähnliches. Belarus und seine Menschen sind freundlich, besonderes gegenüber Gästen, aufgeräumt und sauber, vielfältig und farbenfroh, lebendig und voller interessanter Natur. Und es ist ein Land voller Geschichte, dessen Menschen gerade mit der Erinnerung an den deutschen Überfall vor fast genau 85 Jahren und seinen etwa drei Millionen Opfern – ein Drittel der damaligen Bevölkerung der Belorussischen Sowjetrepublik – sich vor allem eines wünschen: Frieden.Das haben wir immer wieder in Gesprächen gehört, ob mit „einfachen Menschen“, dem Direktor des Museums der Festung Brest, Alexander Korkotadse, und dessen Mitarbeitern oder dem stellvertretenden Außenminister Igor Sekreta. Dieses einfache Ziel ist für die Politik der belarussischen Regierung unter Präsident Alexander Lukaschenko ebenso wichtig wie den Menschen, die in diesem Land leben. Das haben wir auch bei den Feierlichkeiten zum „Tag des Sieges“ am 9. Mai in der Festung Brest erlebt. Dort dankte eine Offizierin der Streitkräfte von Belarus den Veteranen des „Großen Vaterländischen Krieges“, wie die sowjetische Verteidigung gegen den faschistischen deutschen Vernichtungskrieg auch hier heute noch genannt wird, für etwas, das sie vor 81 Jahren errungen hatten: „Спасибо за мир.“ (Danke für den Frieden!)Ein klarer WunschDer Krieg, der vor fast genau 85 Jahren über Belarus und die gesamte Sowjetunion kam, hat unzählige Narben hinterlassen. An vielen Orten wird der Opfer gedacht und an die deutschen Verbrechen erinnert. Wir haben einige von ihnen gesehen, so unter anderem die Gedenkstätte bei der Station Bronnaja Gora im Rajon Brest, wo mehr als 50.000 jüdische Menschen aus Europa ermordet wurden, und die Gedenkstätte für das von den deutschen Faschisten vernichtete Dorf Dremljewo mit seinen 196 Einwohnern. Wir haben uns von Historikern und anderen, die die Erinnerung wachhalten, erklären lassen, was jeweils genau geschah, und sind betroffen und auch beschämt. Nicht nur wegen den unglaublichen und unfassbaren Verbrechen, die Deutsche, ob in der Wehrmachts- oder SS-Uniform, als Polizisten oder Verwalter hier begingen, oftmals mit Helfern vor allem aus der Ukraine....https://apolut.net/besuch-in-einem-unbekannten-land-mitten-in-europa-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Herzing, Johanna www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
„Das ist wirklich absurd“, sagt Karin Prien (CDU) bei einer Podiumsdiskussion der Medienhäuser Publix und Correctiv Ende April in Berlin. Sie meint damit: „Die Überheblichkeit, zu glauben, dass der Bestand dieses demokratischen Systems gerettet werden könnte über die wenigen, zum Teil extrem selbstreferenziellen Gruppen, die bei ‚Demokratie leben‘ gefördert werden.“ Die Bundesfamilienministerin hat in dem Talk ihre Pläne zur Umstrukturierung der Förderung des Programms „Demokratie leben“ verteidigt. Bei rund 200 Projekten in Deutschland droht zum Jahresende die Förderung auszulaufen, 24 davon in Sachsen. Der Vorwurf: Einige geförderte Projekte hätten linksliberale Schlagseite und würden nicht die Mitte der Gesellschaft erreichen. In dieser Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“ fragen Leipziger Volkszeitung und Sächsische Zeitung: Stimmt das? Was steckt genau hinter den Plänen der Bundesregierung? Wer ist eigentlich die Mitte? Und welche ganz konkreten Folgen hätte ein Ende der Förderung für die betroffenen Projekte in Sachsen? Zu Gast ist Johannes Kieß. Der Demokratieforscher von der Universität Leipzig und stellvertretende Leiter des auf Extremismusforschung spezialisierten Else-Frenkel-Brunswik-Instituts (EFBI) macht deutlich: „Durch das Abbrechen von Förderungen werden sich Trägervereine auflösen müssen und Strukturen verloren gehen.“ Kieß macht im Podcast deutlich, welche Rolle viele Initiativen, die in Schulen, Vereinen oder Gemeinden aktiv sind, haben. Er warnt mit Blick auf organisierte und teils gefestigte rechtsextreme Strukturen in Sachsen: „Demokratieprojekte waren und sind ein Schutzschild dagegen.“ Ist das dem Bundesfamilienministerium etwa nicht klar? Oder versucht das CDU-geführte Ministerium mit der Maßnahme der AfD in der Debatte um Demokratieförderung den Wind aus den Segeln zu nehmen? Der Extremismusexperte hat dazu eine klare Einschätzung - und die fällt weder gut für die CDU aus, noch für die Demokratieförderung. Er sagt: Die geplanten Änderungen seien ein „Angriff auf die gesamte Förderlandschaft“. Und er findet: „Das ist nicht nur ein Kampf um die Mitte, sondern um die Demokratie.“ Außerdem erzählt in dem Podcast der Reporter Valentin Dreher vom Investigativteam der Gemeinschaftsredaktion von LVZ und SZ, was seine Kollegen und er bei Besuchen von betroffenen Einrichtungen in Sachsen herausgefunden haben. Zu hören ist unter anderem eine Pädagogin, die in einer Gedenkstätte in Chemnitz über die Opfer der NS-Euthanasie aufklärt und sich fragt, ob ihr Wirken „zu links“ sei. In Bautzen wird das Projekt Steinhaus besucht, das unter anderem ein Stadtteil-Café als Treffpunkt in einem „Problemviertel“ etabliert hat. Und schließlich wird David Zühlke gefragt, wie er es findet, dass nach Aussagen Karin Priens beispielsweise auch Freiwillige Feuerwehren einen demokratischen Bildungsauftrag übernehmen könnten. Zühlke ist Bürgermeister der Gemeinde Elstertrebnitz südwestlich von Leipzig, Kreisvorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr – und hat eine ziemlich klare Haltung zu der Idee, wie man im Podcast hören kann.
Mit Fokus auf NS-Zeit und SED-Diktatur: Im neuen Bundes-Gedenkstättenkonzept von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sollen die Verbrechen des deutschen Kolonialismus ausgeklammert werden. Daran gibt es Kritik. Nun ist ein eigenes Konzept geplant. Pizzato, Lucca www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Diese Quellen beschäftigen sich mit dem Hölderlinturm in Tübingen, der als bedeutende Gedenkstätte für den Dichter Friedrich Hölderlin dient. Die Texte beschreiben die historische Entwicklung des Gebäudes, in dem der Autor nach seiner Entlassung aus dem Klinikum 36 Jahre lang bis zu seinem Tod lebte. Ein zentraler Aspekt ist die wissenschaftliche Debatte über seinen geistigen Zustand, wobei die Thesen von Pierre Bertaux hervorgehoben werden, der Hölderlins Wahnsinn als politisch motiviertes Rollenspiel interpretierte. Zudem wird das heutige Museumskonzept erläutert, das durch multimediale Dauerausstellungen und wechselnde Sonderformate Hölderlins Spätwerk, die sogenannten Scardanelli-Gedichte, erfahrbar macht. Sprachwissenschaftliche Analysen ergänzen das Bild, indem sie die einzigartige Grammatik und die Naturphilosophie seiner letzten literarischen Phase untersuchen. Insgesamt vermitteln die Dokumente ein umfassendes Porträt des Dichters zwischen biografischer Realität, literarischer Analyse und musealer Vermittlung.
Christoph Chorherr gestaltet die vierte Folge der Sonderserie zur „Zukunft der Demokratie“ mit einem Gespräch über das neue Buch von Götz Aly „Wie konnte das geschehen?“, das den Untergang der Weimarer Demokratie und die Entstehung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft beleuchtet. Aly schildert biografisch, wie er als Nachkriegskind über NS‑Prozesse, Filme über Konzentrationslager und das Schweigen der Eltern zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah kam und warum er darin weniger ein Staats- als ein Gesellschaftsversagen erkennt. Er kritisiert das gängige Gedenkstättenkonzept, das Täter als „SS‑Monster“ auslagert und die Identifikation mit Opfern erleichtert, während die Beteiligung der „halbwegs normalen“ Deutschen und Österreicher an Arisierung, Zwangsarbeit und Deportationen weitgehend ausgeblendet bleibt. Ausführlich erklärt Aly, wodurch die NS‑Regierung bis 1938 so populär wurde: durch radikale soziale Maßnahmen zugunsten von Mietern, Bauern, Arbeitslosen und Kriegsversehrten, finanziert durch Schulden, höhere Steuern für Vermögende und Unternehmen sowie eine Politik der materiellen „Bestechung“ breiter Schichten. Ebenso zeigt er, wie moderne Massenmedien – vor allem Radio, Kino-Wochenschau und Unterhaltungsfilme – mit 85 Prozent Unterhaltung und wohldosierter Propaganda kombinierte, um Zustimmung zu Hitler, zur Aufrüstung und später zum Krieg emotional abzusichern. Am Beispiel der „Euthanasie“-Morde an psychisch Kranken und Behinderten und der späteren Judendeportationen beschreibt Aly, wie Verwaltung, medizinische Profession, Nachbarschaften und Familien stufenweise in ein System des Mitwissens, Mitprofitierens und opportunistischen Schweigens hineingezogen wurden. In einem zweiten Schwerpunkt vergleicht er die Endphase der Weimarer Republik mit heutigen Demokratien: Die damalige Zersplitterung und Selbstblockade der Parteien der Mitte, das Ausweichen in Symbolpolitik und die Angst, Wählerinnen und Wählern unangenehme Wahrheiten zu zumuten, erkennt er in abgeschwächter Form auch in Berlin, Wien, Paris und Washington. Aly warnt jedoch vor inflationären Faschismus‑Vergleichen, plädiert dafür, von Nationalsozialismus bzw. „Hitlerismus“ zu sprechen und die konkreten sozialen und politischen Mechanismen von Stabilisierung und Radikalisierung genau zu analysieren, statt alles mit einem Schimpfwort zu überdecken. Abschließend reflektiert er seine eigene 68er‑Biografie („Unser Kampf“), zeigt die langen Schatten elterlicher NS‑Biografien und formuliert einen Satz, den er auf ein großes Plakat am Potsdamer Platz schreiben würde: „Bildet euch nicht ein, ihr würdet auf der besseren Seite der Geschichte stehen.“ Links zur Folge: Götz Aly auf Wikipedia Buch "Wie konnte das geschehen?" (S. Fischer Verlag) Buch "Unser Kampf" (S. Fischer Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Emran FerozWIR WOLLEN LEBEN!Seit über hundert Jahren, spätestens seit den ersten Öl-Funden in der 1910-er Jahren, kommt der sogenannte „Nahe Osten“ nicht mehr zur Ruhe. Der jüngste unprovozierte Angriffskrieg Israels und der USA gegen Iran ist ein bitterer Beleg dafür. Bereits 2017 beschrieb der 1991 in Innsbruck geborene Politologe, Journalist und Autor Emran Feroz den ersten Dronen-Krieg der Welt, der in Afghanistan stattfand. Feroz, dessen Eltern zur Zeit der russischen Intervention in Afghanistan nach Österreich geflüchtet waren, war mehrfach im Heimatland seiner Eltern und hat 2021 seine Erlebnisse und Kenntnisse in dem Bestseller „Der längste Krieg. 20 Jahre War in Terror“ festgehalten. Nun ist sein jüngstes Buch erschienen:Wir wollen leben!Von Afghanistan bis Gaza - ein Aufschrei gegen Entmenschlichung und Krieg. Feroz entlarvt darin die Doppelmoral des Westens und entwirft die Vision eines haltbaren Friedens, der die Menschen des „Orients“ an eine Zukunft glauben lassen könnte.Feroz ist einer der interessantesten jungen Journalisten, der sich mit der Region beschäftigt und mit seiner aufrichtigen Berichterstattung vielen anderen Journalisten Mut macht. Sein neues Buch hat er den getöteten Journalistinnen und Journalisten aus Gaza gewidmet. Emran Feroz, Autor und Journalist mit Fokus auf Nahost und Zentralasien. Er berichtet regelmäßig aus Afghanistan und ist für zahlreiche deutsch- und englischsprachige Medien. Feroz ist Gründer von "Drone Memorial" einer virtuellen Gedenkstätte für zivile Drohnenopfer. 2021 wurde Feroz für seine Arbeit mit dem österreichischen Concordia-Preis in der Kategorie Menschenrechte ausgezeichnet.Renata Schmidtkunz, Journalistin, Moderatorin und Dokumentarfilmerin und arbeitete viele Jahre beim ORF, u. a. für den Radiosender Ö1 und die Sendung „Im Gespräch“. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet: 2012 Publizistikpreis der Stadt Wien, 2014 Axel-Corti-Preis, 2020 und 2026 Radiopreis der Erwachsenenbildung, 2025 Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich.
Biesler, Jörg www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Vor einer Verengung von Kunst und Kultur auf nationalistische Leitbilder warnen 27 Kulturinstitutionen in Sachsen-Anhalt. Sie fürchten nach der Landtagswahl um die Freiheit von Theatern, Museen und Gedenkstätten und verweisen auf das AfD-Wahlprogramm. Philipsen, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Rekordbeteiligung bei Parlamentswahl in Ungarn, US-Präsident Trump kündigt Seeblockade der Straße von Hormus an, Spitzen der Koalition führen Gespräche über Entlastung wegen hoher Spritpreise, Klausurtagung der AfD-Fraktion in Cottbus, Gedenkstätte Buchenwald erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers vor 81 Jahren, Fußball-Bundesliga, Marie-Louise Eta wird als erste Frau Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Fußball-Bundesliga darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Rekordbeteiligung bei Parlamentswahl in Ungarn, US-Präsident Trump kündigt Seeblockade der Straße von Hormus an, Spitzen der Koalition führen Gespräche über Entlastung wegen hoher Spritpreise, Klausurtagung der AfD-Fraktion in Cottbus, Gedenkstätte Buchenwald erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers vor 81 Jahren, Fußball-Bundesliga, Marie-Louise Eta wird als erste Frau Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Fußball-Bundesliga darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Hoch die Hände, Wochenende – mit einer geballten Ladung guter Nachrichten. Erstes Urteil gegen KI-Deepfakes. Die EU verschenkt Travel-Pässe an 40.000 junge Menschen. Und wird Fahren ohne Ticket bald entkriminalisiert? Schönes Wochenende! Erstes Urteil gegen KI-Deepfakes: Grok-Funktion verboten https://www.spiegel.de/netzwelt/niederlande-gericht-verbietet-mit-ki-grok-generierte-nacktbilder-a-cdbe3edb-2aa4-486a-9ca7-9c12b6bc6d21 Fahren ohne Ticket entkriminalisieren? https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/hubig-schwarzfahren-100.html Gratis durch Europa: EU verschenkt Travel-Pässe an 40.000 junge Menschen https://www.zeit.de/mobilitaet/2026-04/eu-interrail-zug-verlosung-jugendliche-discovereu Mehr Geld für Gedenkstättenfahrten https://www.deutschlandfunkkultur.de/neue-foerderung-macht-doppelt-so-viele-schuelerfahrten-zu-ns-gedenkstaetten-moeglich-100.html Städtetag fordert Nachtfahrverbot für Mähroboter https://www.spiegel.de/wissenschaft/selbstfahrende-rasenmaeher-staedtetag-fordert-nachtfahrverbot-fuer-maehroboter-a-f96c38f3-4165-4f8c-97bd-38a7230f3915 „Good News: der Podcast für gute Nachrichten“ ist ein Podcast von Good News und Good Impact. Aufnahme und Redaktion: Bianca Kriel Dir gefällt, was wir tun? Werde Good Member! Für 5 Euro im Monat bekommst du die geballte Ladung gute Nachrichten und konstruktive Geschichten. https://steadyhq.com/de/good-membership/about?utm_medium=podcast&utm_source=link&utm_campaign=shownotes&utm_content=good-impact Hier findest du das aktuelle Good Impact Magazin “Jetzt erst recht. Inspirationen für eine sprühende Zukunft”: https://www.goodbuy.eu/products/16-jetzt-erst-recht Good News ist spendenbasiert, wenn dir unsere Arbeit und dieser Podcast gefallen, kannst du uns hier unterstützen, Vermerk “Podcast”: https://donorbox.org/good-news-app Mehr Good News bekommst du hier: https://goodnews.eu/ Kontakt: redaktion@goodnews.eu
Er war ein Heimkind – heute ist er einer der erfolgreichsten Unternehmer der Schweiz und Philanthrop. Kinderschutz ist ihm ein zentrales Anliegen. Berühmt geworden ist Guido Fluri mit seiner Wiedergutmachungs-Initiative; kürzlich hat er eine Initiative lanciert für ein sichereres Internet. Was treibt ihn an, und wie blickt der gläubige Katholik auf die Kirche?Weitere Themen:Seine Mutter wurde mit 16 schwanger und erkrankte nach der Geburt bald an Schizophrenie: Welche Erinnerungen haben ihn geprägt?Vom Tankwart zu einem der 300 reichsten Menschen der Schweiz: Wie ist ihm diese Tellerwäscher-Karriere geglückt?Rund ein Drittel der Gewinne, die seine Holding erwirtschaftet, fliesst in Stiftungsprojekte: Was finanziert die «Guido Fluri Stiftung»?Einstiges Kinderheim in Mümliswil: 2011 hat er das Haus gekauft und die schweizweit erste Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder errichtet.2014 hat er die Wiedergutmachungs-Initiative lanciert: Was war der Grund, sich politisch ins Zeug zu legen?Wie ist es ihm gelungen, nach anfänglichem Widerstand auch die Kirchen ins Unterstützungskomitee zu holen?Heute kämpft Fluri europaweit für Kinderschutz: Was sind die grössten Herausforderungen?2019 hatten Guido Fluri und zwei Verdingkinder eine Audienz bei Papst Franziskus: Wie hat der Papst reagiert?Seit vier Jahren finanziert Fluri im Vatikan einen Lehrstuhl zur Prävention gegen sexuellen Missbrauch: Was wird erforscht?Guido Fluri wird im Sommer 60 und stemmt ein Grossprojekt nach dem anderen: Wann kommt er an seine Grenzen? Und was gibt ihm Kraft?
Wirtschaftsweise Grimm schlägt wegen hoher Spritpreise Tempolimit vor, USA bombardieren wichtige Brücke im Iran, Krieg in Nahost wirkt sich auf Osterfeierlichkeiten in Jerusalem aus, Papst Leo XIV. leitet erstmals Osterfeierlichkeiten in Rom, Traditionsreich zieht die Karfreitags-Prozession durch Lohr, Die veränderte Rolle der Kirchen in Deutschland, Russland attackiert Ukraine täglich mit hunderten Raketen und Drohnen, Chiles Regierung stoppt Gedenkstätte für Opfer der Colonia Dignidad, Verhaftung nach ICE-Vorfall bei Siegburg, Mondmission "Artemis 2" startet in nächste wichtige Phase, Das Wetter
van Laak, Claudia www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Rechtsgerichtet - Der Podcast über Rechtsextremismus in Deutschland
Pro-palästinensische Aktivisten wollen mit dem Palituch nach Buchenwald, aber die Gedenkstätte hat etwas dagegen – zu Recht. Dass sich dieser Streit ausgerechnet an einem Ort der Erinnerung an die Verbrechen der NS-Herrschaft entzündet, ist natürlich kein Zufall. Linke Gruppen sind schon lange der Meinung, solche Orte würden für die Solidarität mit Israel instrumentalisiert und instrumentalisieren sie damit natürlich selbst. Warum der Instrumentalisierungsvorwurf immer ein Eigentor ist, was die Aktivisten mit den Kufiyas in Buchenwald tatsächlich wollen und warum sie damit die deutsche Erinnerungskultur an die Shoah von links bedrohen – darum geht es in Folge 68 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet), dem Podcast zwischen Identität und Ideologie in Deutschland. Außerdem: Wir haben uns umbenannt – erzählt es allen weiter.
Deutsche Erinnerungspolitik: Kufiyas sind in der Gedenkstätte Buchenwald nicht erwünscht. Doch angesichts des Genozids in Gaza möchte die Kampagne „Kufiyas in Buchenwald“ diese und andere palästinensische Symbole sichtbar machen. Wir sprechen mit Tair und Anna über die Instrumentalisierung des Holocaust in der BRD für Staatsräson und zionistische Ideen und die Rolle der Gedenkstätten dabei. Wir sind 99 ZU EINS! Ein Podcast mit Kommentaren zu aktuellen Geschehnissen, sowie Analysen und Interviews zu den wichtigsten politischen Aufgaben unserer Zeit.#leftisbest #linksbringts #machsmitlinks Wir brauchen eure Hilfe! So könnt ihr uns unterstützen: Bitte abonniert unseren Kanal und liked unsere Videos. Teil unseren content auf social media und folgt uns auch auf Twitter, Instagram und FB Wenn ihr Zugang zu unserer Discord-Community, sowie exklusive After-Show Episoden und Einladungen in unsere Livestreams bekommen wollt, dann unterstützt uns doch bitte auf Patreon: www.patreon.com/99zueins Wir empfangen auch Spenden unter: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=NSABEZ5567QZE
Im Alter von 34 Jahren stirbt in dem kleinen Ort bei Neustrelitz die preußische Königin Luise. Das Schloss wird danach zum Wallfahrtsort, ihr Sterbezimmer zur Andachtsstätte. Turbulent geht es in Hohenzieritz nach 1945 zu, sogar ein Schloss-Abriss steht im Raum. Dieser Kunstkaten erzählt, warum Luise zur Kultfigur wurde und wie es am Ende gelang, eine würdevolle Gedenkstätte aufzubauen.
Die Debatte mit Natascha Freundel, Ines Geipel und Rikola-Gunnar Lüttgenau "Wir leisten uns ein DDR-Märchen." (Ines Geipel) In der DDR war Buchenwald die zentrale Mahn- und Gedenkstätte, die nicht dazu diente, die Verbrechen des Nationalsozialismus aufzuklären, sondern einen Mythos zu propagieren. Den Mythos des heroischen kommunistischen Widerstands, der solidarischen Antifaschisten, deren Traum von einem neuen, besseren Deutschland in der DDR realisiert wurde. Gerade heute, da Erinnerungspolitik von Rechts wie Links massiv unter Druck steht, sollten wir diesen Mythos, seine Entstehung und Wirksamkeit bis heute, genau betrachten. Dafür plädiert die Schriftstellerin und Sachbuchautorin Ines Geipel mit ihrem Buch „Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung“. Der Historiker Rikola-Gunnar Lüttgenau arbeitet seit über 30 Jahren in der Gedenkstätte und sagt heute: "Ich begreife einen Ort wie Buchenwald nicht, wenn ich nur in Buchenwald nachschaue." Ines Geipel ist Autorin und Germanistin und war Spitzensportlerin in der DDR. Ihr Buch "Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung" S. Fischer) ist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik nominiert. Rikola-Gunnar Lüttgenau ist Historiker und leitet die Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Er arbeitet seit 1992 in der Gedenkstätte. Kapitel: 00:00:13 Intro 00:02:30 Staatsweihe und Trichterdidaktik 00:09:00 Blinde Flecken 00:15:24 Nackt unter Wölfen 00:16:13 Täuschung im Symbolsystem der DDR 00:19:33 Quellen und Zeugen 00:27:22 Zahngold für die Stasi 00:32:05 Sowjetisches Speziallager 2 00:37:59 Streit um Universalismus und Omri Boehm 00:40:35 Streit um Kufiya in Buchenwald 00:48:18 Neue Methoden der Aufarbeitung 00:50:52 Grabe, wo du stehst 00:56:27 Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Schmierereien, Hitlergrüße, Gaza-Parolen: Gedenkstätten in Deutschland geraten zunehmend ins Visier politisch motivierter Attacken. Nahezu täglich wird eine Straftat gegen einen Gedenkort angezeigt, die Zahl hat einen neuen Höchststand erreicht. Seit dem 7. Oktober 2023, dem Terroranschlag der Hamas auf Israel und dem Gaza-Krieg, kommen auch Vorfälle mit Nahost-Bezug dazu. Panorama hat 130 Erinnerungsorte und Gedenkstätten befragt. Steht die deutsche Erinnerungskultur unter neuem Druck?
Die vorübergehende Festnahme des britischen Ex-Spitzenpolitikers Peter Mandelson im Zuge der Epstein-Affäre wird zum Damoklesschwert über der Regierung. Informationen dazu liefert Korrespondentin Sabine Beppler-Spahl. Der Mord an einem Studenten in Frankreich durch Linksextremisten wird zum globalen Politikum. Petr Drulák, Tschechiens Ex-Botschafter in Paris, analysiert die Auswirkungen. Eine Initiative will die Gebühren für den öffentlichen Rundfunk in der Schweiz senken. Welche Rolle dabei die Jugend spielt, erläutert Leroy Bächtold vom Schweizer Team Freiheit. Und Thomas Hartung kommentiert den Versuch, die Gedenkstätte des KZ Buchenwald für Kritik an Israel zu missbrauchen.
Moritz, Alexander www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das deutsche KZ- und Vernichtungslager Auschwitz – Birkenau. An diesem Datum wird international der Opfer des Holocaust gedacht Abseits dieses Gedenktagtags erinnern Gedenkstätten an die Vergangenheit und leisten zudem Demokratie- und Bildungsarbeit. Drohungen und Anfeindungen von rechts nehmen zu. Gleichzeitig wissen laut Umfragen viele junge Menschen in Deutschland nicht, was während des Holocaust passiert ist. Muss sich das gesellschaftliche Erinnern verändern? Wie sollte Gedenken künftig aussehen? Andrea Beer diskutiert mit Susanne Siegert –Journalistin mit Schwerpunkt digitale Erinnerungskultur; Alexander Estis –Schriftsteller; Elke Gryglewsky – Geschäftsführerin Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und Leiterin Gedenkstätte Bergen-Belsen
Wie kann man die Erinnerungskultur an die menschenverachtende NS-Zeit wachhalten und weiterentwickeln? Die Gedenkstätte KZ Osthofen geht dabei unkonventionelle Wege. Zum 40-jährigen Jubiläum ihres Fördervereins hat das Künstlerkollektiv „Kon5“ eine Mischung aus Performance und Installation entwickelt: „InKontakt – Ein Stück Kunst“ versucht, sich der NS-Verbrechen auf abstrakte Weise zu nähern.
Mirjam Zadoff leitet das NS-Dokumentatitionszentrum in München. Für die Historikerin soll es keine Gedenkstätte sein, sondern ein Ort der Diskussion. "Wie wir überwintern" heißt ihr neues Buch über Lebensmut in harten Zeiten.
Wadephul erwartet friedliche Lösung im Streit um Grönland / Bundesregierung will mehr Pflegekräfte aus Indien anwerben / Iran verurteilt 26-jährigen Demonstranten nach regimekritischen Protesten zum Tode / Hundert Jahre alte Fußgängerbrücke in Bondi könnte für Gedenkstätte abgerissen werden / Autorin Randa Abdel-Fattah droht Premier von South Australia mit Verleumdungsklage / Untergetauchter Unterwelt-Boss mit Verbindungen zu den Tabak-Kriegen in Victoria festgenommen
Vor 85 Jahren begann die sogenannten „T4-Aktion“ der Nationalsozialisten, die systematische Ermordung geistig behinderter und psychisch erkrankter Menschen. Von Januar bis Dezember 1940 wurden über 10.000 Menschen in Grafeneck ermordet. Die Opfer kamen aus Kliniken und Heimen der heutigen Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Rheinlad-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Gedenkstätte Grafeneck ist die zentrale Erinnerungsstätte für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen in Südwestdeutschland. Wie jede Erinnerungsstätte muss man sich auch in Grafeneck mit der Frage nach der „Zukunft der Erinnerung“ auseinandersetzen. Dr. Michael Blume spricht in Folge 65 des Podcasts „Verschwörungsfragen“ hierzu mit Thomas Stöckle, dem Leiter der Gedenkstätte. Weiterer Gast ist Gohdar Alkaidy von der „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“. Die Religionsgemeinschaft der Jesiden wurde 2014 Opfer eines brutalen Genozids des sog. Islamischen Staates im Irak. Baden-Württemberg hatte 2015 insgesamt eintausend Überlebende dieses Völkermordes aufgenommen. Auch hier stellt sich die Frage nach der Rolle und den Formen von Erinnerung. Gohdar Alkaidy startete 2022 eine erfolgreiche Petition zur Anerkennung des Völkermordes an den Jesiden durch den Deutschen Bundestag. Seit der Anerkennung ist es allerdings in der Bundespolitik wieder stiller geworden, wenn es um die Umsetzung des Bundestagsbeschlusses geht. Unter anderem sieht der Beschluss vor, ein Dokumentationszentrum und einen Erinnerungsort in Deutschland zu fördern. Hinweis: Diese Podcastfolge wurde in der Bibliothek der Gedenkstätte Grafeneck aufgenommen, die Aufnahme kann daher von der Tonqualität anderer Folgen abweichen.
van Laak, Claudia www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
2025 neigt sich dem Ende zu – und damit auch das Gedenkjahr zum 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Ein Jahr, in dem auch daran erinnert wurde, wie schwer sich Österreich lange mit dem eigenen Anteil an den NS-Verbrechen tat. Lieber sah man sich als »erstes Opfer« statt als aktiver Teil eines Regimes, das Millionen Menschen ermordete. Verantwortung daran trugen aber nicht nur österreichische Parteigänger und Wehrmachtssoldaten. Auch viele Zivilistinnen und Zivilisten wurden zu Tätern. Besonders deutlich wird das an einem Verbrechen, das von den Nationalsozialisten zynisch als »Mühlviertler Hasenjagd« bezeichnet wurde. Im Kriegswinter 1945 gelang mehr als 400 Häftlingen des Konzentrationslagers Mauthausen – fast alle sowjetische Offiziere – die Flucht. Die extrem geschwächten Männer versuchten verzweifelt, die nahende russische Front zu erreichen. Doch Lager-SS und große Teile der lokalen Bevölkerung jagten sie erbarmungslos. Innerhalb weniger Tage wurden nahezu alle Geflohenen getötet. Nur wenige Menschen im Mühlviertel widersetzten sich der angeordneten Verfolgung. Zu ihnen gehörte die Familie Langthaler, die zwei sowjetische KZ-Flüchtlinge unter Lebensgefahr bis Kriegsende versteckte. In einer dreiteiligen Miniserie erzählen wir die Geschichte dieser Rettungsaktion. Dazu besuchen wir die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen. Und wir treffen die 94-jährige Anna Hackl, deren Familie damals zwei Flüchtlinge versteckte. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier: https://www.spiegel.de/thema/die-lage-inside-austria/+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Caroline & Jobst im Gespräch mit Anja. Wir reden über Fragen an die Oma, Torten in Gesichter, richtiger Punk erst mit Anfang 20, Schubladen, Dr. Alban vs. Haddaway, ganz großer Nirvana-Fan sein, Karlsquell, die T-Stube in Rendsburg, Zugangscodes zu Zentren, Bully-mäßig Sein, die Beverly Hills-Gang, keine Namen - keine Strukturen, die Kommunisten-Gruppe (weil keine Pferde), Spanisch in Kiel, unbezahltes Praktikum in Berlin, Ninja Tunes & Minimal, DJ Shadow, PR-Praktikum in London, Communication Management an einer Fachhochschule in Amsterdam, endlich Leipzig, Against Me im Zoro, Tangled Lines & Dean Dirg, der Hardcore-Dienstag, Friday on my Mind in Ilses Erika, endlich Riot Grrrl kennenlernen, den Style von Tocotronic schon geil finden, die Gründung von Kenny Kenny Oh Oh, "Hier fehlt noch ne Frauenband", mehrmals auf der Fusion, zwei Löcher in der Wand, auf dem Gesang rumreiten, Carolines Riot Grrrl-Story, das Instrument spielt eher Anja als sie das Instrument, die Wichtigkeit Räume zu schaffen, die Szene-Checker aus der ersten Reihe, die damalige Relevanz von Ladyfesten, viel mehr Sichtbarkeit, zum ersten Mal Corona, Leute vom Fahrrad aus anpöbeln, die Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig, Bildungsarbeit & Buchhaltung, Diskurs-Verschiebungen merken, Anfragen ans Bundesarchiv, ein Glas Nutella, Sonne & Fahrrad & Natur, im Alltag die Jungle World lesen, Landschafts- und Tierdokus, Waschbären in Berlin, vor 10 Jahren das letzte Mal betrunken, uvm.Drei Songs für die Playlist:1) Ein Lied das Anja mit ihrer Jugend in der norddeutschen Provinz verbindet: NIRVANA - Come As You Are2) Ein richtig guter Song aus Leipzig: KENNY KENNY OH OH - The Beauty of Absenteism 3) Ein aktuelles Lieblingslied: SYNDROME 81 - Brest la grise
van Laak, Claudia www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Kuball, Maximilian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Luerweg, Susanne www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Die Parteispitze der AfD ist sich uneins, ob sie Russland als Partner oder als Bedrohung sehen soll. Co-Partei-Chefin Alice Weidel hat diese Woche eine Russland-Reise von AfD-Abgeordneten kritisiert. Gleichentags sagte ihr Co-Parteichef Tino Chrupalla, Russland sei für Deutschland keine Bedrohung. Das Gespräch mit Claudia Kade, Politik-Chefin der deutschen Tageszeitung «Die Welt». Ausserdem: · Schweizer Forschende belegen erstmals: Die Spermaqualität variiert je nach Region. Das zeigt eine neue Studie, die «SRF Investigativ» exklusiv vorliegt. Welche Faktoren haben einen Einfluss auf die Spermienqualität? Das Gespräch mit der Toxikologin Ellen Fritsche vom Zentrum für angewandte Humantoxikologie SCAHT in Basel. · Das EU-Parlament stimmt heute über Änderungen bei den Nachhaltigkeitsregeln ab. Ganz allgemein geht es da etwa um die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards. Und diese Nachhaltigkeitsregeln betreffen auch Schweizer KMU, auch wenn die Schweiz diese nicht übernommen hat. Wann genau diese Regeln für KMU relevant werden und wie sie damit umgehen, hat eine Studie der Fachhochschule Graubünden im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO gezeigt. Studienleiter Christian Hauser erläutert die Studie im Gespräch. · Ein riesiges freistehendes Kreuz und darunter eine in den Fels gehauene Klosteranlage. Das ist «Valle de Cuelgamuros» - die Gedenkstätte des spanischen Dikators Francisco Franco. Sie ist umstritten, deshalb will die Regierung sie umgestalten. Kurz vor dem 50. Todestag von Franco hat die Regierung das definitive Bauprojekt dazu vorgestellt. Das Gespräch dazu mit Auslandredaktor Beat Vogt.
Die Bundesregierung will Gedenkstätten sanieren und neue Formen der Erinnerung an den Holocaust und die SED-Diktatur fördern. Im neuen Konzept bleibt die Kolonialgeschichte außen vor. Kritiker fordern eine breitere Aufarbeitung der Geschichte. Balzer, Vladimir www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Antikommunistische Organisationen wie die „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit“ standen für Widerstand gegen die SED-Diktatur – und zugleich für hybride Kriegführung im frühen Kalten Krieg. Der Vortrag beleuchtet die Verflechtung von humanitärem Engagement, politischer Strategie und nachrichtendienstlicher Instrumentalisierung und behandelt die Frage, wie Infiltration, Sabotage und psychologische Operationen als Mittel systematischen Widerstands eingesetzt wurden. Referent Dr. Enrico Heitzer ist Historiker, der sich schwerpunktmäßig mit der Geschichte der Scharnierzeit zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem frühen Kalten Krieg sowie Memorialkultur beschäftigt. Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.
Vor Jahrzehnten umgebracht und anonym vergraben: Noch immer ruhen in spanischen Massengräbern tausende Überreste von Menschen, die dem Regime des Diktators Franco zum Opfer fielen. Ihre Exhumierung bleibt umstritten. Spanien tut sich schwer im Umgang mit der eigenen Geschichte. Eigentlich könnte dieses Jahr in Spanien als Jubiläumsjahr der Demokratie gelten. Denn genau vor 50 Jahren starb Diktator Francisco Franco, der das Land während fast vier Jahrzehnten mit harter Hand regiert hatte. Sein Tod am 20. November 1975 ebnete den Weg zu einer demokratischen Ordnung. Trotzdem herrscht in Spanien heute nicht durchgehend Feierlaune. In Sachen Aufarbeitung der eigenen Geschichte zieht sich ein weiter Graben durch die Gesellschaft. Stellvertretend dafür stehen die nach wie vor pendenten Exhumierungen von Opfern des Regimes. Viele Angehörige warten noch immer darauf, dass die Gebeine ihrer Grossväter oder Grossmütter in den Massengräbern identifiziert werden. Währenddessen streitet die Politik darüber, wie das Land mit dem Erbe der Diktatur umgehen soll. Wie soll es weitergehen mit den Ausgrabungen? Oder: Was soll mit dem gigantischen Monument «Valle de los Caídos» geschehen, das Francisco Franco im nordmadrilenischen Bergland errichten liess?
Der Antifaschistin und Palästina-Aktivistin mit jüdischen Wurzeln Anna M. wurde der Zugang zur Gedenkstätte Buchenwald verwehrt, da sie eine Kufiya trug. M. hat gegen diesen Schritt Klage eingereicht und im Eilverfahren zunächst verloren. Von Alexander Kiknadze. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Kufiya in einer Reihe mit faschistischen Symbolen Im AugustWeiterlesen
Die Polizeiaktion gegen die slowenische Gedenkstätte Peršmanhof und die mutige Ausstellung „Hinschaun! Poglejmo!“ im Landesmuseum Kärnten lösen neue Debatten aus. Zu hören: Ausstellungsmacher Andreas Krištof, die Schriftstellerin Ana Grilc sowie die Journalisten Wolfgang Fercher (Chef der Kleinen Zeitung Kärnten) und Gerhard Stöger (FALTER) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.