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Willkommen zu einer neuen Ausgabe des Hamburger Abendblatt Podcasts. Heute blicken wir auf die brennenden Themen der Hansestadt: Von der scharfen Kritik der Linken an einem maroden Wohnhaus in der Holstenstraße über den tragischen Verkehrsunfall in Wilhelmsburg bis hin zum historischen Erfolg – und dem drohenden Doping-Drama – von HSV-Sprinter Owen Ansah. Außerdem schauen wir auf das Finanzdefizit bei Hamburgs Grünanlagen und verraten dir, warum 75.000 Zeugen Jehovas derzeit das Stadtbild prägen.
Wenn man einen Ort sucht, an dem sich so ziemlich alle Herausforderungen der Berliner Landespolitik wiederfinden, dann ist das wohl die Schule. Investitionsstau, soziale Ungleichheit, Fachkräftemangel, Migration und Inklusion, Demographie und auch die Sorge um die Demokratie: Was die Gesellschaft bewegt, landet immer auch in den Klassenräumen und auf den Pausenhöfen. Die "Spreepolitik" analysiert im "Wahl-Spezial", welche Lösungen und Versprechen zur Schulpolitik in den Wahlprogrammen von CDU, SPD, Grünen, Linken, AfD, BSW und FDP zu finden sind. "Spreepolitik" ist der landespolitische Podcast vom rbb für Berlin und Brandenburg: Jede Woche eine neue Folge, immer freitags in der ARD Sounds-App, in der rbb24 Inforadio App, Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, RTL+ und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt kostenlos abonnieren!
„Ich verkörpere mit meiner Person das Programm unserer Partei“, sagte Elif Eralp kürzlich selbstbewusst. Es scheint zu funktionieren: Noch nie war die Linke dem Roten Rathaus so nahe. Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegels, trifft die Spitzenkandidatin zum Gespräch im Café Pfeiffers am Kreuzberger Rio-Reiser-Platz. Es geht um die großen Wahlkampfthemen – Mieten deckeln, Stadt aufräumen und ÖPNV bezahlbar machen – und um ihre Haltung zum Antisemitismus, auch innerhalb der Partei. Außerdem erklärt Eralp, warum sie unbedingt Regierende Bürgermeisterin werden möchte – und welche drei Kernforderungen sie für zeitnah umsetzbar hält. Auf dem Tagesspiegel-Youtube-Kanal können Sie das Interview auch im Video anschauen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLFGgduyN13Vc Als nächstes hören Sie ein Interview mit Werner Graf (Grüne). Wir haben noch eine Podcast-Tipp für Sie: Im Osten - Wo Deutschland sich entscheidet. Jeden Donnerstag analysieren Robert Ide, Autor des Tagesspiegel-Newsletters „Im Osten", und Sabine Schicketanz, Chefredakteurin der Potsdamer Neuesten Nachrichten, die wichtigste politische Frage der Woche: aktuell, klar eingeordnet und mit Stimmen aus der Region. Hier reinhören: https://pod.link/6783746741
Rechtsgerichtet - Der Podcast über Rechtsextremismus in Deutschland
Nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD waren sich weite Teile der Linken schnell einig, dass das erstens nichts mit dem Islam zu tun hätte, das alles zweitens nicht instrumentalisiert werden dürfe und drittens die größte Gefahr immer noch von rechts kommen würde. Letzteres funktioniert besonders gut, weil man Islamismus kurzerhand als rechte Ideologie umdeutet. Warum das alles Quatsch ist, wie Teile der Linken so verzweifelt versuchen, ihr inkonsequentes Weltbild aufrechtzuerhalten, und warum Islamismus zwar keine rechte Ideologie ist, Rechte von ihm aber vielleicht profitieren, darum geht es in Folge 78 von Unbehagen – einem ideologiekritischen Podcast. Außerdem: Gerrit ist sehr sauer und Sven erkennt seine alten Helden nicht mehr.
Neuroth, Oliver www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Eichmann und Heidegger, Brecht und BenjaminHannah Arendts „Vorträge und Aufsätze 1963-1977“ sind großenteils noch immer instruktivHördauer 18 MinutenHannah Arendt zählt zu den bedeutendsten PhilosophInnen, die das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Bekannter allerdings wurde die jüdische Autorin durch ihre politischen Publikationen und Stellungnahmen, für die sie einerseits von ihren GlaubensgenossInnen, andererseits von Seiten der kommunistischen Linken zwar Widerspruch erntete. Von jüdischer Seite wurde sie wegen ihrer Berichterstattung über den Eichmann-Prozess und der in diesem Zusammenhang bekanntgewordenen, insbesondere auf den Angeklagten gemünzten Sentenz von der „Banalität des Bösen“ kritisiert. Arendt war 1963 als Prozessbeobachterin nach Jerusalem gereist und veröffentlichte regelmäßig Prozessberichte in der Zeitschrift The New Yorker. Noch im gleichen Jahr erschienen diese in Buchform unter dem Titel Eichmann in Jerusalem: A Report on the Banality of Evil. …“Weitere Rezensionen und Informationen zum BuchEine Rezension von Rolf LöchelDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Realisation: Uwe Kullnick
Am Samstagabend ist am Rande des CSDs im Berliner Tiergarten ein Islamist mit einem Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau aus Polen, die mit ihrer erwachsenen Tochter für die Queer-Parade nach Berlin gekommen war, wurde dabei getötet, 31 Menschen zum Teil schwer verletzt, glücklicherweise ist niemand mehr in Lebensgefahr. Der mumaßliche Täter Abdul B. ist 21 Jahre alt und Deutscher, seine Eltern stammen aus dem Libanon, eine zweite Staatsbürgerschaft hat er nicht. Er wollte im vergangenen Jahr zur Terrorormiliz Islamischer Staat (IS) nach Syrien ausreisen, wurde festgenommen und in Deutschland wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verurteilt. Im Mai war er aus der Haft entlassen worden - auch weil ein Gericht gegen ihn nach dem Jugendstrafrecht urteilte. Entsetzen und Trauer waren und sind groß, schnell aber gingen die verschiedene Debatten zum Teil reflexhaft los: Von der Union kam umgehend die Forderung nach schärferen Sicherheitsgesetzen und natürlich kocht die AfD ihr Süppchen auf dem Angriff. Die LGBTIQ+Communitys diskutierte, ob es okay sei, wenn Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in einem Gedenkgottesdienst spricht, trotz seiner mitunter queerfeindlichen Äußerungen. Und dann poppte schnell auch noch die Frage auf, ob wahlweise die Queers oder die Linken oder gleich die ganze progressive Szene nicht vor der Gefahr des Islamismus die Augen verschließe. Was es mit all dem auf sich hat und worüber eigentlich auch gerdet werden müsste, darüber sprechen wir in der neuen Folge des Bundestalks.
Dr. Uli Schöler bei einem Vortrag im Willy Brandt Haus Foto: privat Die Spaltung der deutschen Sozialdemokratie in und nach dem Ersten Weltkrieg beeinflusst in ihren (auch internationalen) Auswirkungen die Parteienlandschaft bis heute. Eine häufig anzutreffende Deutung sieht die Verantwortung dafür bei den verschiedenen Gruppen der innerparteilichen Linken. Dies betrifft das "marxistische Zentrum" um Haase, Hilferding, Ledebour und andere. Gleichermaßen gilt es für den Spartakusbund um Liebknecht und Luxemburg. Neben den nur schwer zu vereinbarenden und auseinander driftenden Haltungen zur Kriegsfrage steht dabei vor allem das strenge organisatorische Gebot der Fraktionsdisziplin im Mittelpunkt. Dieses sei durch das Verhalten der Linken gröblich verletzt worden. Dabei gerät aus dem Blick, dass die Spaltung eine längere Geschichte hat. Sie wurde von einer innerparteilichen "pressure group" um den Reichstagsabgeordneten Eduard David und einige Gewerkschaftsvertreter generalstabsmäßig vorbereitet und erfolgreich umgesetzt. Dieser "erfolgreichen" Spaltung von rechts folgte wenige Jahre später eine ebensolche von links - mit gleichermaßen verheerenden Auswirkungen. Bestürzend muss zur Kenntnis genommen werden, dass die rigiden Methoden wie die unduldsame Diffamierung anderer Auffassungen in beiden Prozessen ähnlichen Charakter hatten. Kann man daraus Lehren für heute ziehen? Referent: Dr. Uli Schöler, Rechts- und Politikwissenschaftler; er lehrte bis 2019 als außerplanmäßiger Professor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Seit 2015 ist er Vorstandsvorsitzender der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. In der "Zeitschrift für Geschichtswissenschaft" ist zuletzt ein dreiteiliger Aufsatz zum Thema erschienen, der dritte Teil kann hier gelesen werden. Moderation: Holger Czitrich-Stahl
Man nannte ihn den jüdischen Fontane. Aber mit seinen beiden Bestsellerromanen "Jettchen Gebert" sowie "Henriette Jacoby", die das Leben einer jüdischen Familie in der Biedermeierzeit schildern, war Georg Hermann in den Augen der gestrengen Literaturkritiker viel zu erfolgreich, um als wirklich bedeutsam zu gelten. Den Traditionalisten war er zu modern und den Modernen zu sehr Fontane, den Konservativen zu links und den Linken zu temperiert bürgerlich; den einen zu jüdisch, den anderen zu deutsch. Heute beginnen wir auf radio3 mit der Lesung seines Romans "Kubinke" aus dem Jahr 1910, die Geschichte des Friseurgehilfen Emil Kubinke. Tomas Fitzel über den Roman und seinen Autor Georg Hermann.
Die Reaktion der politischen Linken auf das CSD-Attentat ist feige und gefährlich. So lässt sich der Islamismus nicht bekämpfen. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Pfarrer Michael Lehmler empfiehlt zum Abschluss der Podcast-Woche einen besonderen Ort der Stille: die Bruder-Klaus-Kapelle in Mechernich. Im Gespräch erzählt er außerdem mit viel Humor von seinem täglichen Blick in den Spiegel und davon, wie ihn das Leben, das Älterwerden und sein Glaube immer wieder neu herausfordern. Sein Wunsch: Menschen sollen trotz aller Fragen und Zweifel spüren, dass ihn die Begeisterung für Gott bis heute trägt.Im Evangelium zeigt Jesus, dass wahre Größe nicht in Macht, sondern im Dienen liegt. "Jesus stellt die Dinge auf den Kopf, indem er sie ins Herz stellt", sagt Lehmler. Und er ermutigt: "Man profitiert davon, wenn man andere groß sein lässt." Ein inspirierender Abschluss über Demut, Vertrauen und die Kraft des dienenden Glaubens.Jetzt reinhören und entdecken, warum wahre Größe im Dienen beginnt.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte. Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen. Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir können es. Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat. Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele. (Mt 20,20-28)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Im fünfteiligen Wahl-Spezial schaut SPREEPOLITIK während der Sommerferien auf die wichtigsten Themen bei der Berlin-Wahl. Auf Platz 1 liegt laut Umfragen die Wohnungs- und Mietenpolitik. Deswegen fangen wir das Spezial damit an: Was steht in den Wahlprogrammen von CDU, SPD, Grünen, Linken, AfD, BSW und FDP zum Wohnungsneubau, zum Mieterschutz, zu umstrittenen Bebauungsplänen wie auf dem Tempelhofer Feld? Unser Deep Dive zu hunderten Seiten politischer Versprechen - für alle, die informiert zur Wahl gehen wollen. "Spreepolitik" ist der landespolitische Podcast vom rbb für Berlin und Brandenburg: Jede Woche eine neue Folge, immer freitags in der ARD Sounds-App, in der rbb24 Inforadio App, Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, RTL+ und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt kostenlos abonnieren!
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Leider häufen sich in den letzten Wochen und Monaten die Berichte über antisemitische Übergriffe auf Personen in Norddeutschland. Davon konnten auch viele unsere letzten Gäste berichten. Uns erinnert die Situation immer mehr und zu stark an die antisemitischen Ereignisse 2009/2010 in Hamburg, bei denen unter anderem die Filmvorführung "Warum Israel" von Claude Lanzmann durch linke antisemitische Schläger*innen verhindert wurde. Daher wollen wir nochmals mit Gästen genauer über die aktuellen Ereignisse sprechen und dabei auch auf die vergangene Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Hamburger Linken eingehen. Vielleicht finden sich ja dort noch Anknüpfungspunkte im Kampf gegen linken und rechten Antisemitismus.
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
In der Juliausgabe von LX Radio senden wir den Mitschnitt einer Podiumsdiskussion, die sich mit dem gemeinschaftlichen Umgang mit sexualisierter Gewalt in linken Zusammenhängen beschäftigt. Wie immer gibt es auch eine Buchrezension, queerfeministische News, Veranstaltungshinweise und wir stellen euch eine Künstlerin des Monats vor.
Im fünfteiligen Wahl-Spezial schaut SPREEPOLITIK während der Sommerferien auf die wichtigsten Themen bei der Berlin-Wahl. Auf Platz 1 liegt laut Umfragen die Wohnungs- und Mietenpolitik. Deswegen fangen wir das Spezial damit an: Was steht in den Wahlprogrammen von CDU, SPD, Grünen, Linken, AfD, BSW und FDP zum Wohnungsneubau, zum Mieterschutz, zu umstrittenen Bebauungsplänen wie auf dem Tempelhofer Feld? Unser Deep Dive zu hunderten Seiten politischer Versprechen - für alle, die informiert zur Wahl gehen wollen. "Spreepolitik" ist der landespolitische Podcast vom rbb für Berlin und Brandenburg: Jede Woche eine neue Folge, immer freitags in der ARD Sounds-App, in der rbb24 Inforadio App, Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, RTL+ und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt kostenlos abonnieren!
Der israelische Rüstungskonzern Elbit Systems will nach Sangerhausen expandieren. Der Stadtrat gab ihm in nichtöffentlicher Abstimmung bereits grünes Licht, die Verwaltung schweigt sich über Details aus. Eine Initiative aus Linken, BSW und antiimperialistischen Gruppen protestiert dagegen. Von Alexandra Nollok
Warum lassen sich Menschen von autoritären Bewegungen begeistern? Welche Rolle spielen Mythen und Hoffnungen dabei? Und weshalb greift eine rein ökonomische Erklärung gesellschaftlicher Krisen oftmals zu kurz? In „Erbschaft dieser Zeit“ (1935) versucht Ernst Bloch, den Aufstieg des Nationalsozialismus zu verstehen. Seine zentrale These lautet: Menschen leben zwar zeitlich gesehen in derselben Gegenwart, haben jedoch unterschiedlichen Zugang zu Fortschrittsprozessen. Ein Phänomen, das Bloch „Ungleichzeitigkeit“ nennt. Damit kritisiert Bloch auch einen Marxismus, der kulturelle und emotionale Bedürfnisse unterschätzt. Denn wer Hoffnungen, Mythen und den Wunsch nach Gemeinschaft ignoriere, überlasse sie den Rechten. Die Vergangenheit will Bloch nicht nur als Ballast verstehen, sondern als „Erbschaft“: Sie enthalte unerfüllte Hoffnungen und utopische Bedürfnisse, die für eine progressive Politik wieder aktiviert werden können. In der neuen Folge unseres Theorie-Podcasts diskutiert Alex Demirović mit dem Sozialwissenschaftler und Philosophen Jan Rehmann, inwiefern Blochs Analyse der Ungleichzeitigkeit sowie seine Kritik an der Fantasielosigkeit der Linken sich in die Gegenwart übertragen lassen. Kontakt, Kritik, Feedback: theoriepodcast@rosalux.org
Die Berliner CDU tauscht nach mehreren Skandalen zwei Monate vor der Wahl ihren Spitzenkandidaten aus. Was heißt das für das ohnehin enge Rennen in der Hauptstadt? Der Regierende Bürgermeister Berlins, der Christdemokrat Kai Wegner, hat mehrfach die Unwahrheit darüber gesagt, wie er den Vormittag nach dem Brandschlag auf die Stromversorgung im Berliner Südwesten im Januar verbracht hat. Aller Lügen zum Trotz hat die Berliner CDU ihn trotzdem erst vor wenigen Wochen zu ihrem Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl im September gekürt. Dann beförderte der Berliner Tagesspiegel ein neues Detail ans Licht: Wegner hat entgegen seiner Aussagen am Vormittag kein einziges Telefonat geführt. Die Umfragewerte für die CDU brachen ein, sie fand sich plötzlich auf Platz vier nach Linken, Grünen und der AfD wieder. Da musste Wegner, gedrängt von den mächtigen Kreisvorsitzenden, dann doch Konsequenzen ziehen. In einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz trat er von der Spitzenkandidatur zurück, Regierender aber wird er bis zur Wahl bleiben. Wegner hat sich für seine Lügen nicht entschuldigt, er sagte lediglich "das war Mist" und dass ihn das Ganze "selbst am meisten ärgere". Richten soll es jetzt Finanz- und Kultursenator Stefan Evers, er ist, zwei Monate vor der Wahl, der neue Spitzenkandidat der CDU. In der neuen Folge des Bundestalk besprechen wir, wie es dazu kommen konnte, wohin Evers die CDU lenken wird und wie groß die Chancen sind, dass die Hauptstadt künftig von der Linken mit ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp regiert wird. Laut aktuellen Umfragen wird es wohl zwei Möglichkeiten zur Regierungsbildung geben: Rot-Rot-Grün oder Kenia, also eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD.
Die Berliner CDU will nach dem Rückzug von Kai Wegner mit Stefan Evers den Neustart schaffen. Der Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl will mehr Wohnungsbau statt schneller Eingriffe gegen hohe Mieten. Kann er die Berliner damit überzeugen? Schulz, Sandra www.deutschlandfunk.de, Interviews
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Diese Sendung ist Auftakt einer Serie innerhalb der Radioséance zum Thema Identitätspolitiken. Mein Gast ist Jens Kastner, Soziologe und Kunsthistoriker. Jens lebt als freier Autor und Dozent in Wien und ist seit 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter / Senior Lecturer am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften der Akademie der bildenden Künste Wien. Er schreibt zu Kulturtheorie und Kunstkritik, Geschichte und Theorie sozialer Bewegungen, Anarchismus und Latin American Studies. Mit Lea Susemichel hat er den Band 'Identitätspolitken - Konzepte und Kritiken in Geschichte und Gegenwart der Linken' verfasst und 'Unbedingte Solidarität' herausgegeben. Beide Bücher sind bei Unrast erschienen. Wir sprechen über: Grundlagen von Identitätspolitiken, 'Kampfvokabel'-Diskurse, innerlinke heiße Eisen, die unbedingte Notwendigkeit postkolonialer Theorie und über Solidarität. https://www.jenspetzkastner.de/startseite
US-Präsident Trump hat ein neues Lieblingsthema: Seit etwa drei Wochen warnt er bei jeder Gelegenheit vor dem Kommunismus. Eine Agentur hat mitgezählt und kam auf über 80-mal. Offenbar versucht der Präsident, das alte Feindbild aus dem Kalten Krieg zu reaktivieren. Das gemahnt an die McCarthy-Ära Anfang der 1950er-Jahre. Gleichzeitig feiern linke Kandidatinnen und Kandidaten bei den demokratischen Vorwahlen Erfolge. Der progressive Flügel bedrängt das Parteiestablishment. Aushängeschild der Demokratischen Sozialisten, wie sich die jungen Linken bezeichnen,ist Zohran Mamdani, der Bürgermeister von New York City. Mamdani unterstützte etwa Darializa Avila Chevalier. Sie besiegte in New York einen Amtsinhaber und dürfte am 3. November ins Repräsentantenhaus einziehen. Chevalier fordert einen höheren Mindestlohn, mehr soziale Gerechtigkeit, setzt sich für Migrantinnen und Migranten ein – und kritisiert Israels Vorgehen in Gaza, was die Demokraten seit Längerem spaltet. Für Trump ist Chevalier eine Kommunistin.. Wie reagiert das Establishment der demokratischen Partei auf die drohende Spaltung der Partei? Weshalb sind junge Demokraten wie Darializa Avila Chevalier derzeit so erfolgreich? Verfängt Trumps antikommunistische Rhetorik mit Blick auf die Zwischenwahlen? Und weshalb blickt der US-Präsident entspannt auf 2028? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Walser ist USA-Korrespondentin mit Sitz in Washington, D.C. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Wie Trump die «Rote Angst» schürt Eine demokratische Sozialistin regiert künftig die Hauptstadt der USA Mit diesen fünf Strategien zieht Trump die Massen in seinen Bann Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» haben wir alt Bundesrat Pascal Couchepin bei sich in Martigny besucht. Der 84-Jährige verfolgt das politische Leben noch immer aktiv und interessiert sich nun auch dafür, wie die 13. AHV-Rente finanziert wird. Als Bundesrat hatte Pascal Couchepin vor der Einführung einer 13. AHV-Rente gewarnt. Die Altersvorsorge sei ein Schieflage, eine 13. Rente würde dies noch verschlimmern, betonte er 2003 als Innenminister. Nach dem Ja zur 13. AHV-Rente wird in diesem Jahr die zusätzliche Rente erstmals ausbezahlt. Pascal Couchepin sagt, er akzeptiere den demokratischen Entscheid, aber jetzt müsse man auch über eine Erhöhung des Rentenalters diskutieren. Als Innenminister hatte er einst vorgeschlagen, das Rentenalter schrittweise auf 67 Jahre zu erhöhen, wofür der Walliser vor allem von der politischen Linken harsch kritisiert wurde. Sein Vorschlag sei nie eine Provokation gewesen, stellt er heute klar. Vielmehr sei eine Erhöhung des Rentenalters heute wohl eine realpolitische Notwendigkeit. Pascal Couchepin ist zu Gast bei Philippe Reichen
Die AfD hat für Sachsen-Anhalt ein Zehn-Punkte-Sofortprogramm für die ersten 100 Tage vorgelegt: mehr Abschiebehaftplätze, Arbeitspflicht für Asylbewerber, Kündigung des Rundfunkstaatsvertrags, Deutschlandflaggen statt Regenbogenflaggen an Schulen. Einige Punkte liegen außerhalb der Landeskompetenz, andere zielen auf die Vereinnahmung des Patriotismus. Gewählt wird am 6. September. [05:28]Bijan Moini, Legal Director der Gesellschaft für Freiheitsrechte, legt ein 1.500-Seiten-Gutachten vor und kommt zu dem Schluss: Die AfD ist verfassungswidrig. „Eine wesentliche Erkenntnis unseres Gutachtens war, dass die AfD in ihrem politischen Konzept, also das, was sie tatsächlich umsetzen will, der NPD sehr nahe kommt", sagt Moini. [09:55]Stefan Evers, Finanzsenator im Kabinett von Kai Wegner, übernimmt die Spitzenkandidatur der CDU Berlin. Er gilt als einer, der lieber im Maschinenraum arbeitet als auf dem Sonnendeck. Aber jetzt muss er die Stimmung drehen: Die CDU liegt in den Umfragen nur auf Platz vier, hinter Linken, Grünen und AfD. [00:53]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 13. Juli 2026! Trotz breiter Kritik hat der Bundestag am Freitag das Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet. Statt auf wirksamen Klimaschutz wird auf teure sogenannte grüne Gase gesetzt und damit fossile Gasinfrastruktur weiter verfestigt. Das Gesetz widerspricht aus Sicht vieler Umweltverbände, Wissenschaft und Teilen der Wirtschaft den gesetzlichen Klimazielen. Die Bundesregierung beschließt ein Gesetz, das fossile Heizungen künstlich am Leben hält und die Klimakrise weiter verschärft. Das Desaster für Klima, Natur und Menschen konnten wir am Wochenende verspüren: eine immer heißere und lebensfeindlichere Stadt macht das. Letzte Woche hat sich in Berlin erneut etwas Bahn gebrochen, was nun schon seit bald 3 Jahren, konkret seit dem 7. Oktober 2023, schwelt. Die Verrohung der sogenannten „Nahost-Debatte“ hat einen weiteren Höhepunkt innerhalb der „radikalen Linken“ gefunden und sich in einem bewaffneten Überfall auf die (weitestgehend gewaltlose) Besetzung des Hausprojekts La Casa entladen. Dabei wurden schwerste Verletzungen bis hin zum Tod von Menschen durch Wurfgeschosse auf Kopfhöhe und Hetzjagden billigend in Kauf genommen. Hier wurde eine rote Linie überschritten. Innerlinke Diskurs-Auseinandersetzungen dürfen niemals derartige Ausmaße annehmen. Im Falle der Angreifer*innen auf „Reclaim La Casa“ handelte es sich vermutlich um den fanatisierten Kern einer sich internationalistisch und „autonom“ verstehenden Gruppe, im Bündnis mit eher autoritär (leninistisch bis stalinistisch) organisierten Akteuren und jungen Leuten, die sich vor allem als „palästinasolidarisch“ verstehen. Gemeinsam ist ihnen ein wahnhafter projektiver Antizionismus. Die in diesen Kreisen gebetsmühlenartig wiederholte Phrase „Antideutsche sind keine Linken“ steht dabei symptomatisch für die Weigerung, inhaltliche Kritik und Differenz auszuhalten und widersprüchliche politische Analysen nebeneinander stehen zu lassen, wie dies in den letzten mindestens 50 Jahren linker Bewegungsgeschichte üblich und möglich war. Stattdessen folgt man einem starren, unterkomplexen Schwarz-Weiß-Denken, bei dem man selber zu „den Guten“ gehört, einseitige und absolute Positionierungen zu komplexen Themen einfordert und abweichende Haltungen mit Gewalt und Ausschluss bedroht. Unsere Themen im Fleckenhörer heute: +++ 900 Jahre Neumünster: Noch bis August Beiträge für das Jubiläumsjahr 2027 einreichen +++ Rente dem „Härtegrad der Arbeit“ anpassen: Nur 60 Bauarbeiter in Neumünster sind über 63 +++ Comic-Workshop mit Saliha Soylu im Jüdischen Museum Rendsburg Musik: Rouge Gorge (Frankreich) Dosenstolz (Dresden) Ponys auf Pump (Berlin) Bad Manners (UK)
Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender der Linken, bezeichnet die geplante Gesundheitsreform als "immenses Kürzungsprogramm", bei dem Patientinnen und Patienten mehr zahlen und schlechtere Leistungen erhalten: "Wir werden in Zukunft die Menschen, die in Armut leben, am Zustand ihrer Zähne erkennen."
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/augsteinundblome +++ Warum will Blome eine Brandmauer zur Linken und warum ist die Gen Z für Augstein eine große Hoffnung? – hört ihr in dieser Folge von "Augstein & Blome". Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
In dieser Folge geben Wolfgang Bosbach, Hans-Ulrich Jörges und Christian Rach Antworten auf diese Fragen:Faschismus-Vorwurf: Wie rechts ist die Union?Renten-Paket: Welche Licht- und Schattenseiten hat es?Bückbürgertum: Warum unterwerfen sich Liberale und Konservative dem linken Zeitgeist?Experte im Gespräch:Ulf Poschardt, WELT-Journalist und Buchautor „Bückbürgertum“„Dreimal freie Meinung“ live erleben. Am 18.04.2027 um 18 Uhr in der „Volksbühne“ in Köln.Hier Tickets sichern:https://www.eventim.de/artist/dreimal-freie-meinung-der-debatten-podcast/Aktionen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier:https://wonderl.ink/@diewochentesterHören Sie „Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast“ und unsere Kolumne „Deutschland-Psychogramm“ werbefrei vorab in unserem Club. Infos dazu hier:https://steady.page/de/wochentester-club/aboutVermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIAFragen, Anregungen, Kritik: kontakt@diewochentester.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Grenzenlose Aufrüstung und mentale Vorbereitung auf Krieg: Die Kriegsertüchtigung in Europa ist weniger eine Reaktion auf den russischen Krieg gegen die Ukraine, als Großmachtprojektion in einer Welt nach dem Westen. Ingar Solty analysiert in seinem Buch "Innere Zeitenwende" die Träger und Motive hinter der Kriegsertüchtigung in der Bundesrepublik. Im Dissens Podcast spricht er über den Umbau vom Sozialstaat in einen Rüstungsstaat und warum es ein Fehler der Linken ist, bei den aktuellen Sozialprotesten gegen die Merz-Regierung die Militarisierung und ihre sozialen Kosten auszusparen.
Der neue Co-Vorsitzende der Linkspartei, Pantisano, warf der CDU vor, sie mache "faschistische" Politik wie die AfD. Er hat sich entschuldigt. Aber WDR 2 Satiriker Florian Schroeder ist besorgt: Brandmauern hätten überall Risse, aber die Querfront zwischen rechtsaußen und linksaußen stehe. Von Florian Schroeder.
Heute mit Stimmen zum Iran-Krieg, zum Parteitag der Linken und zu den bekannt gewordenen Reform-Empfehlungen der Rentenkommission. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Paul Ronzheimer und Filipp Piatov sprechen über die schwierigen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, Trumps neue Drohungen gegen Teheran, die Rolle der Hisbollah im Libanon und die wachsenden Spannungen zwischen Washington und Israel.
Jung, westdeutsch, migrantisch geprägt: Auf dem Bundesparteitag in Potsdam zeigt sich "Die Linke" stark verändert. Nahost, Antisemitismus und der Umgang mit der CDU sorgen für Debatten. Kann die Partei ihre Zuwächse in Wahlerfolge übersetzen? Balzer, Vladimir; Boeselager, Felicitas
Die Linke hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Aber auf ihrem Parteitag in Potsdam zeigen sich interne Konflikte – vor allem mit Parteimitgliedern aus dem Osten.
Verhandlungen zwischen USA und Iran gehen trotz erneuter Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah weiter, Parteitag der Linken sucht nach neuer Ausrichtung, Die Nachrichten, Das Wetter
Verhandlungen zwischen USA und Iran gehen trotz erneuter Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah weiter, Parteitag der Linken sucht nach neuer Ausrichtung, Die Nachrichten, Das Wetter
Boeselager, Felicitas www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Verhandlungen zwischen USA und Iran gehen trotz erneuter Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah weiter, Parteitag der Linken sucht nach neuer Ausrichtung, Die Nachrichten, Das Wetter
Die Entführung eines Air-France-Flugs nach Entebbe 1976 durch palästinensische Kämpfer und zwei deutsche Linksterroristen zählt zu den prägendsten Terroraktionen der 1970er-Jahre. Wie verbreitet war der Antisemitismus in der radikalen Linken? Loll, Anna www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Mehr Platz für Velos dank Einbahnstrassen: Die Forderung der Linken wird vom Stadtrat unterstützt, wenn auch mit Vorbehalt. Rechte Parteien bezeichnen sie als «Salamitaktik.» Weitere Themen: · Der Eichenprozessionsspinner - eine giftige Raupe - breitet sich im Kanton Schaffhausen rasant aus. · In der Stadt Zürich zeichnet sich eine eher höhere Stimmbeteiligung für den Abstimmungssonntag ab. Sie liegt bereits bei 53 Prozent, trotz der vielen kommunalen Vorlagen. · Die Stadt Winterthur will ihre Fernwärmenetz weiter ausbauen und braucht dafür mehr Geld.
In this episode, Allen Linken shares his transition from active duty to becoming a professor at the University of Alabama.
Strauß, Tobias www.deutschlandfunk.de, Interviews
Im vierten Anlauf will Keiko Fujimori Perus Präsidentin werden. In der Stichwahl trifft die Tochter des autoritären Ex-Präsidenten auf einen Kandidaten der Linken. So war es auch bei den Wahlen 2021, als das Land in eine Regierungskrise stürzte. Von Anne Herrberg www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU verbietet eine Zusammenarbeit sowohl mit der AfD als auch mit der Linken – und könnte die Partei damit in eine unmögliche Situation bringen. Besonders mit Blick auf die Landtagswahlen in Ostdeutschland im Herbst wird dieser Beschluss zum Problem: Was der CDU in Sachsen und Thüringen bislang noch mit politischen Verrenkungen gelang, könnte künftig nicht mehr funktionieren. In dieser Folge von Machtwechsel sprechen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander über die Entstehungsgeschichte des Beschlusses: Wie kam er in die Partei? Wer trieb ihn voran? Und wer glaubte schon damals, dass sich die CDU damit selbst blockieren könnte? Zuvor tauchen die beiden allerdings noch in die Berliner Gerüchteküche ein: Gibt es in der CDU tatsächlich Diskussionen über einen möglichen Kanzlerwechsel – oder handelt es sich am Ende doch nur um aufgeheizte Spekulationen? –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
"Streiten wir noch oder hassen wir schon? – Haben wir das demokratische Streiten verlernt?" – das war das Thema beim SWR Demokratieforum. Heidi Reichinnek von der Linken, der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume von der CSU und die Ethikprofessorin Alena Buyx waren Gäste bei Moderator Michel Friedman. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ein konstruktiver Diskurs in Zeiten von Polarisierung und sozialen Medien gelingen kann – und welche Rolle Zuspitzung und Provokation in der öffentlichen Debatte spielen.
Wenn Ihnen unser Video gefallen hat, dann unterstützen Sie bitte diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten. Das war nach 1968 die Rechtfertigung der Linken für ihren Widerstand gegen die verhasste "bürgerliche Gesellschaft". Jetzt, nach dem erfolgreichen "Langen Marsch durch die Institutionen", sind die Linken selbst an der Macht - und sie tun genau das: Sie sorgen dafür, dass sie behalten. Im Zweifel gegen den erklärten Willen der Wähler. Friedrich Merz trickste sich um das Grundgesetz herum, um die größte Schuldenorgie in Deutschlands Geschichte - und die größte Wählertäuschung - durchzudrücken. In Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz schleift die Parteien-Querfront von "Unsere Demokratie" das parlamentarische System, damit nur ja nicht die AfD auch nur in die Nähe der Macht kommt - obwohl der Wähler genau das will. In seinem Kommentar zur Lage der Nation zeichnet Roland Tichy das Bild einer polit-medialen Kaste, die immer tiefer in Wirtschaft und Privatleben eingreift – um sich selbst an den staatlichen Fleischtöpfen zu halten. Demokratien verschwinden nicht immer mit einem großen Knall. Meist sterben sie langsam – wenn Wahlen zwar noch stattfinden, aber keine echten Konsequenzen mehr haben dürfen. Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/
Weiss, Lisa www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Diese Folge Freiheit Deluxe ist eine Besondere - live aufgenommen auf der Bühne beim ARD Soundsfestival in Nürnberg. Um mal zusammen an einem Tisch über die politische Lage im Land und darüber hinaus zu sprechen, hat Jagoda Marinić sich einen Gast eingeladen, der den politischen Betrieb von innen kennt: Ricarda Lang. Sie war Co-Bundesvorsitzende der Grünen und ist jetzt im Bundestag unter anderem im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Was die Presse besonders beschäftigt hat, war der Halbmarathon, den sie vor ein paar Wochen gelaufen ist. Aber Ricarda Lang beschäftigt sich als Politikerin besonders inhaltlich damit, wie das Leben bezahlbar wird und bleibt, wie sie ihre Wähler erreicht in einer Zeit, in der die AfD stark wird oder ob man als Politiker auf X bleiben sollte, um den Tech-Giganten die Stirn zu bieten. Ihre Themen zeigt sie auch auf Social Media, in letzter Zeit gewürzt mit Humor. Denn der verleiht einem Souveränität, sagt sie im Podcast. Mit Jagoda Marinić spricht Ricarda Lang auf der Bühne sehr persönlich darüber, wie sie zu der Ricarda von heute geworden ist - über ihre Wut als das Frauenhaus geschlossen wurde, in dem ihre Mutter gearbeitet hat, über ihren Umgang mit Bodyshaming und warum es so wichtig ist, dass man sich auch im Politikbetrieb die Freiheit nimmt, man selbst zu bleiben. Hier hört ihr… warum Freiheit etwas so Persönliches für Ricarda Lang ist (07:16) wie Ricarda Lang zur Politik gekommen ist (15:04) wie sie Bodyshaming in der Gesellschaft begegnet (27:32) was Gobbly Wobbly eigentlich bedeutet (44:36) warum die technokratische Sprache der politischen Linken ein Problem ist (50:11) welche Freiheit sie für andere erkämpfen möchte (01:14:01) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Juliane Orth und Marit Tesar Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Unser Podcast-Tipp diesmal: Mein Mensch - Begegnungen, die das Leben verändern https://1.ard.de/mein-mensch?freiheitdeluxe
Wer in Deutschland ohne gültiges Ticket ÖPNV fährt, kann bei wiederholtem Vergehen mit drakonischen Strafen rechnen. Nun wurde im Bundestag auf Vorlage der Grünen und der Linken darüber diskutiert, ob der Paragraf 265a des Strafgesetzbuches (StGB) gestrichen werden sollte, der das „Erschleichen von Leistungen“ und damit das sogenannte „Schwarzfahren“ unter Strafe stellt.Handelt es sich nicht eher um eine Ordnungswidrigkeit? 7000 Menschen sitzen jährlich im Gefängnis, weil ihnen das Geld fehlt, die Strafe zu zahlen. Das kostet den Staat Millionen, doch der Nutzen scheint gering zu sein. Selbst eher konservative Richter halten das Gesetz für reformbedürftig. Konservative und rechte Politiker hingegen sehen die bürgerliche Eigentumsordnung bedroht, wenn das unerlaubte Fahren im ÖPNV nur noch als Ordnungswidrigkeit behandelt wird. Die AfD warnt sogar vor dem Sozialismus.Interessanterweise tritt in dieser absurd anmutenden Argumentation deutlich hervor, warum das Gesetz überhaupt so hart mit Schwarzfahrern ins Gericht geht. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!Quellen/Literatur:Deutscher Bundestag: “Stenografischer Bericht. 71. Sitzung”, online verfügbar unter: https://dserver.bundestag.de/btp/21/21071.pdfDeutscher Richterbund: “Stellungnahme des Deutschen Richterbundes”, online verfügbar unter: https://www.drb.de/fileadmin/DRB/pdf/Stellungnahmen/2023/DRB_230614_Stn_Nr_14_OEffentl._Anhoerung_RA_Bundestag_Befoerderungserschleichung.pdf Ronen Steinke: Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich, Piper.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTermine:Am 24. April ist Ole in Ravensburg:https://www.imblauensessel.de/Am 27. April ist Ole in München:https://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/kaempfen-fuer-die-freiheit/Am 6. Mai ist Ole in Lübeck:https://www.rowohlt.de/veranstaltung/podiumsdiskussion-ole-nymoen-luebeck-16883-260506?srsltid=AfmBOorpQsE3vqajzq0qCxFzrQw15zmGQO5vJYWxa-tZrqvOeIYDtMJVAm 7. Mai ist Ole in Nienburg:https://www.instagram.com/p/DXUsiTGDKWQ/Am 25. Juni sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Hamburg: https://tickets.centralkomitee.de/product/95403/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-25-06-2026Am 30. Oktober sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Frankfurt am Main: https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3
Der Tag in 2 Minuten – vom 15.4.
In ganz Amerika finden No-Kings-Demonstrationen statt, die CSU blockt und bockt, die Linke hat ein Antisemitismusproblem. Das ist die Lage am Samstagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Was die Pläne zum Ehegattensplitting für Ihren Geldbeutel bedeuten könnten US-Historikerin über Trump – »Unsere Lieblingsgeschichte ist die vom Amerika in der Krise« Gregor Gysi über Antisemitismus in der Linken – »Diesen Machtkampf müssen wir jetzt zu Ende führen« +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.