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Die Stimmbevölkerung hat sich für die Individualbesteuerung ausgesprochen. Doch die Mitte lässt offen, ob sie an ihrer Volksinitiative festhält, die Eheleute weiterhin gemeinsam besteuern will. Fraktionspräsidentin Yvonne Bürgin nimmt Stellung zur Kritik, ihre Partei sei eine schlechte Verliererin. Das Steuer-Duell zwischen der FDP und der Mitte haben am Wochenende die Freisinnigen für sich entschieden. Mit 54% Ja-Stimmen haben die Stimmberechtigten das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung angenommen, mit dem ein langjähriges Anliegen der FDP umgesetzt wird. Der Entscheid bringt die Mitte in eine ungemütliche Lage. Ihre Volksinitiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare» verlangt, dass die sogenannte «Heiratsstrafe» beseitigt wird. Eheleute sollen aber weiterhin gemeinsam veranlagt werden, was der Individualbesteuerung widerspricht. In der «Samstagsrundschau» erklärt die Präsidentin der Mitte-Fraktion, die Zürcher Nationalrätin Yvonne Bürgin, weshalb ihre Partei das Volksbegehren nicht sofort zurückzieht und sich damit dem Vorwurf aussetzt, das Ergebnis der Volksabstimmung nicht akzeptieren zu wollen. Zweites Thema in der Sendung ist der Entscheid des Ständerats, den Neubau von Kernkraftwerken in der Schweiz wieder ermöglichen zu wollen. Er ist dank zahlreicher Stimmen der Mitte-Partei zustande gekommen. Torpediert die Partei damit den Ausbau der erneuerbaren Energien, den die damalige Mitte-Bundesrätin Doris Leuthard nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima vor 15 Jahren eingeleitet hat? Mitte-Fraktionspräsidentin Yvonne Bürgin stellt sich den Fragen von Philipp Burkhardt. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Nach jahrelangen Verhandlungen mit der EU hat der Bundesrat das Vertragspaket mit einer 1086 Seiten umfassenden Botschaft in die Hände des Parlaments übergeben. Über dieses umfangreiche Paket beraten nun National- und Ständerat, bevor es zu einer Volksabstimmung kommt. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:35) Bundesrat heisst EU-Vertragspaket gut (05:58) Nachrichtenübersicht (10:02) Bundesrat zum Irankrieg: Das Neutralitätsrecht greift (14:06) Stimmungsbild aus dem Iran (19:49) Russland und der hohe Ölpreis (24:33) China drängt zur ethnischen Einheit (29:46) Kommunalwahlen Frankreich: Lyon wird zum Test für die Grünen (35:15) Pakistan: Das Geschäft mit der Blasphemie (40:33) Wie Raben die Jagdgewohnheiten von Wölfen ausnutzen
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Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg zeichnet sich ein Sieg der Grünen ab, Angriffe im Nahen Osten auf Infrastruktur, Volksabstimmung in der Schweiz zur Höhe der Abgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Veranstaltungen in mehreren deutschen Städten zum internationalen Frauentag, Ergebnisse des 25. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Ergebnisse des zweiten Wettkampftags bei den Paralympischen Winterspielen, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zur "Fußball-Bundesliga" und zu den "Paralympischen Winterspielen" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg zeichnet sich ein Sieg der Grünen ab, Angriffe im Nahen Osten auf Infrastruktur, Volksabstimmung in der Schweiz zur Höhe der Abgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Veranstaltungen in mehreren deutschen Städten zum Internationalen Frauentag, Ergebnisse des 25. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Ergebnisse des zweiten Wettkampftags bei den Paralympischen Winterspielen, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zur "Fußball-Bundesliga" und zu den "Paralympischen Winterspielen" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
del Buono, Zora www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Hondl, Kathrin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
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Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg zeichnet sich ein Sieg der Grünen ab, Angriffe im Nahen Osten auf Infrastruktur, Volksabstimmung in der Schweiz zur Höhe der Abgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Veranstaltungen in mehreren deutschen Städten zum Internationalen Frauentag, Ergebnisse des 25. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Ergebnisse des zweiten Wettkampftags bei den Paralympischen Winterspielen, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zur "Fußball-Bundesliga" und zu den "Paralympischen Winterspielen" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Der Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran verändert die geopolitische Lage im Nahen Osten. Prof. Cyrus Schayegh analysiert die militärische Situation, die Stabilität des iranischen Regimes und mögliche Zukunftsszenarien. Auch wirtschaftlich hat der Konflikt spürbare Folgen. Die Energiepreise steigen, an den Tankstellen werden Höchststände erreicht. Weshalb das bestehende System besonders in Italien in Frage gestellt wird, erläutert der dort geborene Autor Marco Gallina. In der Schweiz entscheidet eine Volksabstimmung über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die sogenannte Halbierungsinitiative fordert, die Rundfunkabgabe von derzeit 335 auf 200 Franken zu senken. Daniel Wahl, Redakteur und Filmemacher, berichtet Näheres. Und Markus Vahlefeld hofft im Kommentar auf eine dramatische Niederlage der Linken und der Islamisten.
18 Dokumente haben Bundespräsident Guy Parmelin und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, am Montag unterzeichnet. Sie bilden zusammen die neuen Verträge zwischen der Schweiz und der EU – das bilaterale Vertragspaket. Die neuen Verträge markieren einen weiteren Schritt in den Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Ob die Abkommen nun auch in Kraft treten, hängt von den Parlamenten ab. Sowohl das EU-Parlament als auch National- und Ständerat müssen ihnen noch zustimmen – in der Schweiz kommt es zudem noch zu einer Volksabstimmung, die schon jetzt ziemlich polarisiert. Doch wie schaut eigentlich die EU auf diesen Prozess? Wie wichtig sind die Verträge für die EU? Und was denkt man dort über die Beziehung zur Schweiz? Darüber spricht Brüssel-Korrespondent Dominique Eigenmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erklärt, wie es nun mit den EU-Verträgen weitergeht. Host: Philipp Loser Produktion: Sara Spreiter Weiterführende Artikel zu den EU-Verträgen: 29 Minuten Artigkeiten – und eine handfeste Überraschung Aus der EU gibt es für die Schweiz derzeit nur Lob und Preis Analyse von Dominique Eigenmann: «Buy European», aber die Schweiz bleibt draussen Verträge mit der EU: «Ehrlich, diese Chance für die Schweiz kommt nicht wieder» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Wir sprechen mit Sandra Galli Diedrich, ursprünglich Dolmetscherin und dann lange Zeit Radiomoderatorin an der bayerischen Rundfunk und Radio-Stimme der italienischen Gemeinschaft gewesen ist. Mit ihr haben wir über ihr Leben als Radiomoderatorin für italienische Gastarbeitersendungen ab Abfang der 1960er Jahre gesprochen. In jener Zeit wurde ihre Person zu einer Referenzfigur für Migranten, die keine wirklichen Möglichkeiten hatten, mit ihrer Familie in der Heimat zu kommunizieren, wie es heute möglich ist, und vielleicht Lieder an Menschen widmeten, die sie nie hören würden, sich aber dadurch irgendwie verbunden fühlten. Darüber hinaus berichten wir kurz über die kommende Volksabstimmung über die künftige strenge Aufgabenteilung der Hüter der italienischen Justiz, der Magistraten. In der jetzigen Konstellation, dürfen Richter auch als Staatsanwälte bei unterschiedlichen Gerichtsverfahren dienen und umgekehrt. In der Volksabstimmung, die am nächsten 22 März in Italien stattfindet,wird die Bevölkerung gefragt, ob diese zwei Aufgaben weiterhin von denselben Magistraten ausgeübt werden dürfen, oder jeder Magistrat sich für eine bestimmte Rolle (Richter oder Staatsanwält) entscheiden muss. Auch Auslandsitaliener sollen Ihre Stimme per Briefwahl abgeben
Am 8. März entscheidet die Stimmbevölkerung über die Initiative «Bargeld ist Freiheit» sowie den direkten Gegenentwurf. Umstritten ist, ob und wie die Bargeldversorgung in der Verfassung verankert werden soll. Mit der Initiative «Bargeld ist Freiheit» sollen zwei neue Bestimmungen in die Verfassung aufgenommen werden: Erstens soll der Bund sicherstellen, dass «Münzen oder Banknoten» immer «in genügender Menge» zur Verfügung stehen. Zweitens verlangt die Initiative – eingereicht von der Freiheitlichen Bewegung Schweiz – zwingend eine Volksabstimmung mit Ständemehr, sollte der Schweizer Franken durch eine andere Währung ersetzt werden. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab. Sie teilen aber das Anliegen der Initiative und haben deshalb einen direkten Gegenentwurf ausgearbeitet, der sich nur minimal von der Initiative unterscheidet. Der Gegenentwurf sieht vor, die heute auf Gesetzesstufe festgehaltenen Bestimmungen zur Bargeldversorgung und zur Schweizer Währung auf Verfassungsstufe zu heben. Im Gegensatz zur Initiative würden etablierte Formulierungen verwendet und so Unsicherheiten in der Auslegung vermieden. Für die Initianten ist der Gegenentwurf jedoch zu ungenau. Schutz des Bargelds: Zwingend oder unnötig? Die SVP und die EDU befürworten die Bargeld-Initiative, dadurch werde Bargeld als breit nutzbares Zahlungsmittel gestärkt. Alle anderen Parteien lehnen die Initiative ab – unter anderem, weil sie mit den Formulierungen im Initiativtext nicht einverstanden sind. Der Gegenentwurf wird mit Ausnahme der GLP von allen Parteien unterstützt. Muss das Bargeld stärker geschützt werden? Oder ist die Verankerung der Bargeldversorgung in der Verfassung unnötig? Und welche Vor- und Nachteile haben die Initiative und der direkte Gegenentwurf? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 27. Februar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworter der Vorlage: – Richard Koller, Initiant Bargeld-Initiative; – Roland Rino Büchel, Nationalrat SVP/SG; und – Andreas Gafner, Nationalrat EDU/BE. Gegen die Vorlage treten an: – Karin Keller-Sutter, Bundesrätin und Vorsteherin EFD; – Gerhard Andrey, Nationalrat Grüne/FR; und – Andreas Meier, Nationalrat Die Mitte/AG.
Island sucht die Nähe zur Europäischen Union – auch als Reaktion auf die Politik der Trump-Administration. Und mit dem EU-Beitritt des Inselstaats könnte es schnell gehen. Zunächst wird eine Volksabstimmung vorbereitet.**********In dieser Folge mit: Moderation: Jenni Gärtner und Thilo Jahn Gesprächspartner: Raphael Krämer, Deutschlandfunk-Nova-Nachrichtenredaktion**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Hondl, Kathrin www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Wie jede Woche erzählt Ihnen die KI-generierte Stimme von trend-Kolumnist Josef Votzi auch dieses Mal im neuen Podcast zu „Politik Backstage“ die Insider aus dem Innenleben der österreichischen Politik: Josef Votzi über Christian Stockers Ambitionen, eine Volksabstimmung zur Wehrpflicht anzustoßen, und warum das in der Hofburg gar nicht gut ankommt.
Für die einen sind es «Ratten der Lüfte», die alles vollkoten – für die anderen sind es intelligente Tiere, die man füttern und schützen sollte: An den Stadttauben scheiden sich die Geister. Die Schweizer Städte gehen sehr unterschiedlich mit Tauben um. In Zürich etwa, werden jährlich gegen 1000 Vögel mitten in der Stadt mit Gewehren erlegt, in Bern hingegen werden Stadttauben seit 15 Jahren in Schlägen gehalten. In Basel Stadt kommt es dieses Jahr sogar zu einer Volksabstimmung zum Thema. Die Forderung: Stadtweite Taubenschläge, artgerechte Fütterung und ein Verbot, Tauben zu töten. Neben all den Diskussionen haben in den letzten Jahrzehnten – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit - zwei wilde Taubenarten die Städte für sich entdeckt.
Die Kantonspolizei Zürich hat gemeinsam mit einem Forschungsteam untersucht, wie sie Täterinnen und Täter am Flughafen Zürich besser erkennen kann. Das Spezielle: In der Studie ging es darum, die Perspektive eines Täters einzunehmen. Nun berichtet das Forschungsteam erstmals über Resultate. Weitere Themen: · Zürcher Pensionskasse BVK schüttet im Jubiläumsjahr 348 Millionen Franken aus – und erntet dafür Kritik. · Stadt Winterthur lässt tote Bäume künftig stehen. · Bei der kommenden Volksabstimmung werden den Stimmberechtigten im Kanton Schaffhausen erstmals grundsätzlich flächendeckend Stimmrechtscouverts zur Verfügung gestellt.
Sie sind unschuldig – dieses Urteil hat das Bezirksgericht Brugg am Freitag gefällt. Es geht um eine Ärztin und einen leitenden Arzt der Psychiatrischen Dienste Aargau. Sie standen vor Gericht, weil in ihrer Obhut ein 18-jähriger Patient gestorben ist. Weiter in der Sendung: · SVP Kanton Solothurn: Die Basis tickt offenbar anders als die Parteileitung und die Fraktion im Kantonsrat. Diese sagen Ja zum Kredit von 85 Millionen Franken für den neuen Stützpunkt der Polizei in Oensingen. Der Parteitag kehrte aber am Donnerstag diese Empfehlung und hat für die Volksabstimmung die Nein-Parole gefasst. · Familien- und Ausbildungszulagen erhöhen oder nicht – über diese Frage stimmt das Volk im Kanton Solothurn ab. Ein Gespräch Pro und Kontra.
Wie geht es weiter bei den Friedensverhandlungen für die Ukraine? Washington hat sich zu einem weiteren Treffen bereit erklärt, bei dem vor allem der US-Vorschlag einer entmilitarisierten Zone Thema sein dürfte.│ Die Bundesregierung macht Russland für einen großen Cyberangriff und eine Desinformationskampagne im Bundestagswahlkampf verantwortlich. Der russische Botschafter ist deshalb ins Auswärtige Amt einbestellt worden.│ Im Gazastreifen spitzt sich die eh schon verzweifelte Lage vieler Menschen noch zu. Ursache sind die andauernden Regenfälle der letzten Tage und die dadurch verursachten schweren Überschwemmungen. │ Amnesty International hat der radikalislamischen Hamas und anderen militanten Palästinensergruppen erstmals Verbrechen gegen die Menschlichkeit während und seit dem 7. Oktober 2023 vorgeworfen. Bei dem damaligen Überfall vom Gazastreifen aus auf Israel sind mehr 1200 Menschen ums Leben gekommen und über 250 Menschen entführt worden.
Das St. Galler Stadtparlament hat das Budget 2026 genehmigt. Es spricht unter anderem weniger Geld für individuelle Lohnerhöhungen für das Personal. Insgesamt spart das Parlament gegenüber dem Vorschlag des Stadtrats rund 2.5 Millionen Franken ein. Der Steuerfuss bleibt dabei unverändert. Weitere Themen: · In Gossau kommt es zur Volksabstimmung über den Steuerfuss. · In Mollis soll die grösste Lachsfarm der Schweiz entstehen.
Bundesaußenminister Wadephul sieht die Ukraine im Ukraine-Krieg vor möglichen schmerzhaften Zugeständnissen, die in einer Volksabstimmung münden könnten. Russland fordert territoriale Abtretungen, während internationale Diplomatie aktuell eine selten große Chance auf Waffenruhe sieht.
Hondl, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Von Impotenz zu Schleswig holstein, kuriositäten aus der Geschichte heute mal als Thema. Links: https://www.youtube.com/watch?v=FycKvOqe_A4 https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Ripen https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_II._(Schaumburg) https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_I._(D%C3%A4nemark,_Norwegen_und_Schweden) https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_VIII._(Holstein) https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_VII._(D%C3%A4nemark) https://de.wikipedia.org/wiki/Schleswig-Holsteinische_Erhebung https://de.wikipedia.org/wiki/Grenze_zwischen_D%C3%A4nemark_und_Deutschland https://de.wikipedia.org/wiki/Volksabstimmung_in_Schleswig_1920 Feedback: Mastodon: @ochmennoPODCAST@literatur.social Email: ochmennopodcast@gmail.com Bewerten: https://podcasts.apple.com/de/podcast/och-menno/id1470581030
Bei den Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine geht es um einen Friedensvertrag, den Washington zuvor vorgelegt hatte. Es seien bisher intensive Gespräche gewesen, sagt US-Aussenminister Marco Rubio vor den Medien. Details könne er aber noch nicht bekannt geben, es gebe noch viel zu tun. Weitere Themen: · Der serbische Landesteil von Bosnien-Herzegowina, die Republika Srpska, hat einen neuen Präsidenten gewählt. Der Kandidat der serbischen Nationalisten habe sich durchsetzen können, so das vorläufige Ergebnis der Wahlkommission. Der bisherige Präsident Milorad Dodik war wegen separatistischen Aktivitäten abgesetzt worden. · In Slowenien soll die Sterbehilfe verboten bleiben. 53 Prozent haben bei einer Volksabstimmung ein entsprechendes Gesetz abgelehnt. Das Parlament hatte den Plänen im Sommer zugestimmt. Die katholische Kirche und die konservative Opposition hatten daraufhin jedoch gegen das Gesetz mobil gemacht und die Abstimmung erwirkt. · Jair Bolsonaro, der ehemalige Präsident Brasiliens, fordert, dass er aus der Haft entlassen und erneut unter Hausarrest gestellt wird. Seine Verteidiger haben einen entsprechenden Antrag gestellt. Bolsonaro war im September zu 27 Jahren Haft verurteilt worden, weil er nach seiner Wahlniederlage 2022 einen Putsch geplant haben soll.
Vom Hauptstadt-Flughafen BER bis zum Tiefbahnhof Stuttgart 21 - Großprojekte im Bereich Infrastruktur waren in Deutschland jahrelang allenfalls teure Lachnummern: überdimensioniert, überteuert und unnötig. Seit aber klar wird, wie marode eigentlich unsere Infrastruktur ist, hat eine fast hektische Bautätigkeit zugenommen und viele blicken mit ein bisschen Neid auf die Schweiz. Das scheint ein Land zu sein, "in dem noch alles funktioniert", so ist oft zu hören. Dabei stehen auch unsere Nachbarn vor ähnlichen Problemen wie wir: Bei der Bahn zum Beispiel werden Bauprojekte immer teurer - zudem haben die Schweizerinnen und Schweizer vor einem Jahr in einer Volksabstimmung den Ausbau von sechs Autobahnen abgelehnt. Die Schweizer Regierung hat deswegen an der ETH Zürich ein Gutachten dazu erstellen lassen, welche Projekte sie bis 2045 priorisieren soll. Vor gut einem Monat ist es erschienen. Ulrich Weidman ist Professor für Verkehrssysteme an der ETH und Autor des Gutachtens - mit ihm hat SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem gesprochen.
Den Gottesdienst am Reformationssonntag überträgt SRF live aus Lugano TI. Die Predigt hält Pfarrerin Anne Zell, die Liturgie leitet Pfarrer Giuseppe La Torre. Mitwirkend ist der Chor der koreanischen evangelischen Gemeinde Chanyang aus Mailand. Im Zentrum der Predigt steht die zentrale Botschaft der protestantischen Reformation: «Gerechtfertigt aus Gnade, durch den Glauben, ohne Werke religiöser Vorschriften.» Hintergrund dieses Reformationsgottesdienstes sind die Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der formellen Anerkennung der Evangelisch-reformierten Kirche im Tessin (CERT) durch den Kanton. Als gesellschaftliche Minderheit im Tessin war die Anerkennung der CERT als Körperschaft des öffentlichen Rechts, die durch eine Volksabstimmung besiegelt wurde, keineswegs nur ein formaler Akt: Sie bedeutete unter anderem die Möglichkeit, evangelischen Religionsunterricht an Tessiner Schulen einzuführen sowie seelsorgerliche Betreuung in Gefängnissen anzubieten. Evangelisch-reformierte Gemeinden sind im Tessin seit dem 19. Jahrhundert präsent. Das heutige Kirchengebäude in Lugano TI an der Viale Cattaneo wurde 1901 auf Initiative des Waldenserpfarrers Paolo Calvino errichtet. Diese Gemeinde war von Anfang an italienisch- und deutschsprachig, was bis heute so geblieben ist. In den 1970er-Jahren zeichnete sich die reformierte Kirche von Lugano TI durch ein besonderes Aufnahmeprojekt aus: Pfarrer Guido Rivoir, bekannt für seine offenen gesellschaftspolitischen Positionen, initiierte das Projekt «Azione posti liberi» («Aktion freie Plätze»), um Hunderte Menschen aufzunehmen, die nach dem Putsch von 1973 vor der Diktatur in Chile flohen. Es war eine Zeit grossen Engagements für die Kirche: Pfarrer Rivoir bewegte sich dabei am Rande der Legalität, engagierte sich mit grossem persönlichem Einsatz für diese humanitäre Sache, wurde angeklagt – und freigesprochen.
Mit dem Ja zum EU-Vertragspaket demonstrieren die Kantone Einigkeit. Doch bei der Frage, ob es dafür ein Ständemehr braucht, gehen die Meinungen auseinander. Wie passt das zusammen? Kritische Fragen an den obersten Kantonsvertreter, Markus Dieth. Am Freitag hat sich die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) in der Europafrage positioniert. Eine grosse Mehrheit der Kantone spricht sich dabei für die EU-Verträge aus. Doch so klar scheint die Haltung innerhalb der KdK nicht zu sein. Denn rund ein Drittel der Kantone setzen sich gleichzeitig für ein Ständemehr an der Urne ein, was die Chancen auf ein Ja stark mindert. Wie geeint sind die Kantone also wirklich? Und spielen sie mit dem «Ja-aber» den EU-Gegnern in die Hände? Ebenfalls in die Schlagzeilen gerieten die Kantone kürzlich, weil sie das sogenannte Kantonsreferendum gegen die Individualbesteuerung ergriffen haben, ein politisches Instrument, das äusserst selten zum Einsatz kommt. Insgesamt zehn Kantone sprachen sich damit gegen die Reform des Steuersystems aus und erzwangen eine Volksabstimmung über das Bundesgesetz zur Individualbesteuerung. Warum dieser laute Widerstand gegen eine zivilstandsunabhängige Besteuerung? Erkennen die Kantone die Zeichen der Zeit nicht – oder sind sie zu bequem für einen Systemwechsel? Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Mit dem Ja zum EU-Vertragspaket demonstrieren die Kantone Einigkeit. Doch bei der Frage, ob es dafür ein Ständemehr braucht, gehen die Meinungen auseinander. Wie passt das zusammen? Kritische Fragen an den obersten Kantonsvertreter, Markus Dieth. Am Freitag hat sich die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) in der Europafrage positioniert. Eine grosse Mehrheit der Kantone spricht sich dabei für die EU-Verträge aus. Doch so klar scheint die Haltung innerhalb der KdK nicht zu sein. Denn rund ein Drittel der Kantone setzen sich gleichzeitig für ein Ständemehr an der Urne ein, was die Chancen auf ein Ja stark mindert. Wie geeint sind die Kantone also wirklich? Und spielen sie mit dem «Ja-aber» den EU-Gegnern in die Hände? Ebenfalls in die Schlagzeilen gerieten die Kantone kürzlich, weil sie das sogenannte Kantonsreferendum gegen die Individualbesteuerung ergriffen haben, ein politisches Instrument, das äusserst selten zum Einsatz kommt. Insgesamt zehn Kantone sprachen sich damit gegen die Reform des Steuersystems aus und erzwangen eine Volksabstimmung über das Bundesgesetz zur Individualbesteuerung. Warum dieser laute Widerstand gegen eine zivilstandsunabhängige Besteuerung? Erkennen die Kantone die Zeichen der Zeit nicht – oder sind sie zu bequem für einen Systemwechsel?
Die digitale Brieftasche, mit der sich Behördengänge, Bankgeschäfte und vieles mehr erledigen lassen, ist überall auf dem Vormarsch. Die Schweizer haben bei einer Volksabstimmung mit einer knappen Mehrheit den Weg dafür frei gemacht. Auch Großbritannien startet ein Projekt, das bis 2029 abgeschlossen sein soll. Die EU-Staaten sind dazu verpflichtet, bis Ende 2026 die Grundlagen zur Einführung der elektronischen Identität zu schaffen.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Während die Anhänger der Degrowth-Bewegung nach der Volksabstimmung für „Klimaneutralität 2040“ in Hamburg jubelten, ehrte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften drei Ökonomen, deren Forschungsschwerpunkt das innovationsgetriebene wirtschaftliche Wachstum ist. Diese gegensätzlichen Ereignisse zeigen erneut, was falsch läuft in Deutschland und Europa.Philippe Aghion vom Collège de France (Paris/Frankreich) und Peter W. Howitt von der Brown University (Rhode Island/USA) erklären, wie Innovationen das langfristige Wirtschaftswachstum antreiben und warum einige Gesellschaften prosperieren, während andere stagnieren. Der dritte Preisträger Joel Mokyr von der Northwestern University (Illinois/USA) zeigt unter anderem auf, wie wichtig es ist, eine Kultur zu haben, die technologischen Wandel begrüßt und die „schöpferische Zerstörung“ akzeptiert. Alle drei Wirtschaftsnobelpreisträger eint, dass sie – im Unterschied zu einem großen Teil der Bürger Hamburgs – erkennen, wie wertvoll wirtschaftliches Wachstum ist. Welche Bedeutung ihre Forschung hat, erklärt Professor Dr. Rüdiger Bachmann von der University of Michigan (USA).Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die FDP-Delegierten sprachen sich am Samstag für die neuen EU-Abkommen aus. Und zwar deutlicher als erwartet mit 330 Ja- zu 104 Nein-Stimmen. Geht es nach der FDP, soll es in der Volksabstimmung zu den Verträgen zudem kein Ständemehr brauchen. Weitere Themen: Neben der Debatte zu den EU-Verträgen stand an der FDP-Delegiertenversammlung auch die Wahl des neuen Co-Präsidiums an. An der Spitze der Partei stehen neu Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher und Ständerat Benjamin Mühlemann. Was erwartet das neue Präsidium? Diese Woche fand in Washington die Jahrestagung der Weltbank statt. Dabei zeigte sich: Die Bank befindet sich im Umbruch. Einerseits soll sie in einem langjährigen Reformprozess effizienter gemacht werden. Andererseits steht die Weltbank derzeit im Spannungsfeld zwischen USA und China.
In Hamburg wurde bei einer Volksabstimmung der Zukunftsentscheid angenommen! Die Hansestadt muss nun bis 2040 klimaneutral werden. Neuseeland lockert hingegen die Reduktionsziele beim Methan. Was fehlender Klimaschutz bedeutet, zeigt der Global Tipping Points Report 2025. Was der Report bedeutet, ordnet heute für dich Volker Quaschning ein. Das und mehr in dieser Folge KLIMANEWS am 15. Oktober 2025.Weiterlesen:Gernot Knödler: Erfolgreicher Volksentscheid in Hamburg: Klimaschutz wieder populär | taz.de (taz)Tagesschau: "Zukunftsentscheid": Hamburger stimmen für mehr Klimaschutz | ndr.deHamburg Institut und Öko Institut e.V.: https://www.hamburg.de/resource/blob/1098248/d99f6acefbb5e42e3db987da2b3af01f/d-machbarkeitsgutachten-2025-data.pdf Agence France Presse: New Zealand accused of ‘full-blown climate denial' over cuts to methane reduction targets (The Guardian) Bruno Binetti und Steffen Menzel: NDCs – From missed moment to failing forward – What to learn from the delay of NDCs 3.0 - E3G (E3G)Kim Coetzee, Claudio Forner, M.J. Mace, Uta Klönne und Bill Hare: Addressing challenges in the land sector under the Paris Agreement (Climate Analytics)Janina Schreiber: Kipppunkt erreicht: Tropische Korallenriffe kaum mehr zu retten | tagesschau.de (Tagesschau)Global Tipping Points: Global Tipping Points Wir freuen uns über Feedback und Kommentare zu den Themen der Folge direkt auf Spotify, auf Instagram, Twitter oder in unserem Podcast-Telegram-Kanal. Allgemeine Anregungen oder Fragen? Schreib uns! redaktion@klimanews-podcast.de. Die täglich wichtigsten Klima-Nachrichten-Artikel findest du außerdem in unserem Hauptkanal auf Telegram. Empfehle diesen Podcast weiter! Mehr Infos findest du hier.Hier ist der Link zum Spendentool Betterplace. Danke für Deine Unterstützung!Redaktion: Hannah Eller, Linus Nolte (Redaktion vom Dienst) Moderation, Produktion & Schnitt: Anna Huthmann
Ein Lehrstück über direkte Demokratie: Wie Swisscom, Ringier und Co. die E-ID-Abstimmung zu ihren Gunsten lenkten – mit Palantir im Hintergrund.Ein Standpunkt von Michael Straumann.50,39 Prozent Ja zu 49,61 Prozent Nein – ein Unterschied von nur 20.000 Stimmen, kaum mehr als die Bevölkerung einer Schweizer Kleinstadt. Das Resultat sorgte weltweit für Aufsehen. In den sozialen Medien zeigten sich viele entsetzt darüber, dass ausgerechnet die Schweiz – das Land der direkten Demokratie – oft als «Freiheitsinsel Europas» verklärt – dem E-ID-Gesetz zustimmte.Der US-amerikanische Journalist und Twitter-Files-Mitherausgeber Michael Shellenberger schrieb kurz nach der Abstimmung am 28. September:"Gütiger Gott. Die Schweizer Bevölkerung hat soeben der digitalen ID zugestimmt. Australien führte sie im Dezember ein, Großbritannien letzte Woche. In allen drei Ländern stehen Politiker dahinter, die eng mit dem Deep State verflochten sind. Das ist ein digitaler ID- und Zensur-Notstand."Welch Paradoxon: Im Namen der Demokratie kann ein Volk so gelenkt werden, dass es dem Abbau seiner eigenen Grundrechte zustimmt. Eine Demokratie lebt davon, dass der öffentliche Debattenraum intakt bleibt: dass alle relevanten Argumente fair, sichtbar und unverzerrt diskutiert werden können. Genau das aber war bei dieser Volksabstimmung nicht der Fall.Auch in der Schweiz wurde diese Frage im Zusammenhang mit der Abstimmung zum E-ID-Gesetz erneut gestellt. Doch das Problem lag hier nicht in der Auszählung der Stimmen – dafür gibt es keine stichhaltigen Hinweise. Die Manipulation fand bereits früher statt: im Prozess der öffentlichen Meinungsbildung.Swisscom mischte sich illegal in den Abstimmungskampf einDie Swisscom AG, das grösste Telekommunikationsunternehmen der Schweiz, ist zu 51 Prozent im Besitz des Bundes – und damit unter staatlicher Kontrolle. Trotzdem griff sie im Abstimmungskampf zum E-ID-Gesetz aktiv ein und unterstützte die Ja-Kampagne finanziell.Am 10. Juli 2025 überwies die Swisscom 30'000 Franken an das «Wirtschaftskomitee Schweizer e-ID». Öffentlich bekannt wurde die Zahlung jedoch erst am 21. September – eine Woche vor dem Urnengang. Damit verletzte Swisscom das in der Bundesverfassung garantierte Gebot der Abstimmungsfreiheit (Art. 34 Abs. 2 BV).Als staatsnahes Unternehmen ist die Swisscom zur politischen Neutralität verpflichtet. Sie darf demokratische Prozesse nicht durch einseitige Interventionen beeinflussen – genau das ist jedoch geschehen. Die Swisscom versuchte, ihr Vorgehen zu rechtfertigen: Die Unterstützung der Ja-Kampagne liege im eigenen Interesse, da die E-ID digitale Signaturen und Dienstleistungen vereinfache....https://apolut.net/spiel-mit-gezinkten-karten-von-michael-straumann/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Eigenmietwert fällt. Die SP verliert in einem Thema, bei dem sie lange punkten konnte. Warum? Was heisst es für Mieterinnen, wenn Hauseigentümer profitieren, und was taugen die Rezepte der SP gegen steigende Gesundheitskosten? Kritische Fragen an Samira Marti, Co-Präsidentin der SP-Fraktion. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau. Das Votum zur Abschaffung des Eigenmietwerts war deutlich, deutlicher als erwartet in der Volksabstimmung vom 28. September. Noch ist unklar, wann der Entscheid umgesetzt wird und ob und ggf. wie er abgefedert wird. Auf jeden Fall ist das Abstimmungsresultat ein herber Schlag für die Sozialdemokraten, die erst vor einem Jahr noch Vorlagen der Hauseigentümer an der Urne erfolgreich zu Fall brachten. Die SP scheint das Thema unterschätzt zu haben. Was heisst das nun für diejenigen, die nichts von der Erleichterung haben, für die Mieterinnen und Mieter? Warum ist ausgerechnet die SP zurückhaltend, wenn es darum geht, Steuerabzüge für energetische Sanierungen einzuführen? Und, was heisst der Entscheid vom Abstimmungssonntag für die Wohnungsnot und für die Rezepte der SP dagegen? Während die Wohnkosten für Hauseigentümer sinken dürften, steigen die Krankenkassenprämien auch aufs nächste Jahr hin weiter. Die SP will die Kosten mit einer Deckelung der Prämien in den Kantonen sowie mit Prämienrabatten auf Bundesebene in den Griff bekommen. Doch ist das System wirklich so unfair wie die SP klagt? Und, was genau würde eine Einheitskasse der Schweiz bringen? Samira Marti, die Co-Präsidentin der SP-Bundeshausfraktion, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann.
Der Eigenmietwert fällt. Die SP verliert in einem Thema, bei dem sie lange punkten konnte. Warum? Was heisst es für Mieterinnen, wenn Hauseigentümer profitieren, und was taugen die Rezepte der SP gegen steigende Gesundheitskosten? Kritische Fragen an Samira Marti, Co-Präsidentin der SP-Fraktion. Das Votum zur Abschaffung des Eigenmietwerts war deutlich, deutlicher als erwartet in der Volksabstimmung vom 28. September. Noch ist unklar, wann der Entscheid umgesetzt wird und ob und ggf. wie er abgefedert wird. Auf jeden Fall ist das Abstimmungsresultat ein herber Schlag für die Sozialdemokraten, die erst vor einem Jahr noch Vorlagen der Hauseigentümer an der Urne erfolgreich zu Fall brachten. Die SP scheint das Thema unterschätzt zu haben. Was heisst das nun für diejenigen, die nichts von der Erleichterung haben, für die Mieterinnen und Mieter? Warum ist ausgerechnet die SP zurückhaltend, wenn es darum geht, Steuerabzüge für energetische Sanierungen einzuführen? Und, was heisst der Entscheid vom Abstimmungssonntag für die Wohnungsnot und für die Rezepte der SP dagegen? Während die Wohnkosten für Hauseigentümer sinken dürften, steigen die Krankenkassenprämien auch aufs nächste Jahr hin weiter. Die SP will die Kosten mit einer Deckelung der Prämien in den Kantonen sowie mit Prämienrabatten auf Bundesebene in den Griff bekommen. Doch ist das System wirklich so unfair wie die SP klagt? Und, was genau würde eine Einheitskasse der Schweiz bringen? Samira Marti, die Co-Präsidentin der SP-Bundeshausfraktion, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann.
Wir beginnen das heutige Programm mit einer Diskussion über die Notwendigkeit Europas, die Verteidigung an den östlichen Grenzen angesichts der russischen Aggressionen zu überdenken. Die neuen russischen Drohnenangriffe auf den europäischen Luftraum werden als eine reale und unmittelbare Bedrohung für die NATO angesehen. Danach sprechen wir über die Schweiz, wo die Wähler in einer Volksabstimmung am Sonntag mit knapper Mehrheit für die Einführung elektronischer Personalausweise gestimmt haben. Unser Wissenschaftsthema ist einer Studie gewidmet, die letzte Woche in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde und unser Verständnis der menschlichen Evolution neu definiert. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einem umstrittenen Wandbild von Banksy, das an der Wand des Londoner High Court erschienen war und später von den Behörden entfernt wurde. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und der deutschen Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Subordinating Conjunctions – Part 2. Es geht um den Tag der Deutschen Einheit, der seit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 jedes Jahr als nationaler Feiertag gefeiert wird. Obwohl der Mauerfall schon knapp ein Jahr früher stattfand, dauerte es, bis das Gebiet der DDR und damit die neuen Bundesländer an die Bundesrepublik angeschlossen wurden. Für viele ist Romy Schneider die schönste deutsche Frau und eine der besten deutschen Schauspielerinnen aller Zeiten. Ihre Beziehung zu Alain Delon ließ bei der deutschen Öffentlichkeit und der Klatschpresse die Herzen höherschlagen. Unsere Redewendung der Woche ist Einen Korb geben. Sie passt perfekt auf die Geschichte dieser deutschen Ikone. Europa überdenkt die Verteidigung seiner östlichen Grenzen gegen russische Bedrohungen Knappes Ja für nationalen elektronischen Personalausweis in der Schweiz Neue Studie: Ist die menschliche Evolutionsgeschichte komplexer als bisher angenommen? Banksy-Bild von Fassade des Londoner High Court entfernt Tag der Deutschen Einheit Das Leben der Romy Schneider
Wir beginnen das heutige Programm mit einer Diskussion über die Notwendigkeit Europas, die Verteidigung an den östlichen Grenzen angesichts der russischen Aggressionen zu überdenken. Die neuen russischen Drohnenangriffe auf den europäischen Luftraum werden als eine reale und unmittelbare Bedrohung für die NATO angesehen. Danach sprechen wir über die Schweiz, wo die Wähler in einer Volksabstimmung am Sonntag mit knapper Mehrheit für die Einführung elektronischer Personalausweise gestimmt haben. Unser Wissenschaftsthema ist einer Studie gewidmet, die letzte Woche in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde und unser Verständnis der menschlichen Evolution neu definiert. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einem umstrittenen Wandbild von Banksy, das an der Wand des Londoner High Court erschienen war und später von den Behörden entfernt wurde. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und der deutschen Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Subordinating Conjunctions – Part 2. Es geht um den Tag der Deutschen Einheit, der seit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 jedes Jahr als nationaler Feiertag gefeiert wird. Obwohl der Mauerfall schon knapp ein Jahr früher stattfand, dauerte es, bis das Gebiet der DDR und damit die neuen Bundesländer an die Bundesrepublik angeschlossen wurden. Für viele ist Romy Schneider die schönste deutsche Frau und eine der besten deutschen Schauspielerinnen aller Zeiten. Ihre Beziehung zu Alain Delon ließ bei der deutschen Öffentlichkeit und der Klatschpresse die Herzen höherschlagen. Unsere Redewendung der Woche ist Einen Korb geben. Sie passt perfekt auf die Geschichte dieser deutschen Ikone. Europa überdenkt die Verteidigung seiner östlichen Grenzen gegen russische Bedrohungen Knappes Ja für nationalen elektronischen Personalausweis in der Schweiz Neue Studie: Ist die menschliche Evolutionsgeschichte komplexer als bisher angenommen? Banksy-Bild von Fassade des Londoner High Court entfernt Tag der Deutschen Einheit Das Leben der Romy Schneider
Wie kann die Rente in Deutschland zukunftssicher gestaltet werden? Wirtschaftswissenschaftler Prof. Bernd Raffelhüschen über versteckte Staatsschulden und ein Rentensystem unter Dauerstress. Sind wir zu naiv im Umgang mit dem politischen Islam? Die tunesisch-schweizerische Islamismusexpertin Saida Keller-Messahli erklärt, warum muslimische Hidschabs für kleine Mädchen in deutschen Onlineshops nicht normal sind. Trojanisches Pferd E-ID: Der Schweizer IT-Unternehmer Josef Ender wirbt für ein klares Nein bei der geplanten Volksabstimmung in der Schweiz über einen elektronischen Identitätsausweis. Und Markus Vahlefeld kommentiert den tragischen Tod einer 16-jährigen Ukrainerin, die von einem ausreisepflichtigen irakischen Asylbewerber in den Tod gestoßen wurde.
Roger Köppel, Chefredakteur der Weltwoche in Zürich und Roland Tichy, Chefredakteur von TE, diskutieren die großen Themen: Europa steht vor einem Scherbenhaufen: jetzt zeigt sich, dass Russland nicht besiegt werden kann, und die EU hat aber gerade darauf gesetzt. Die USA verständigen sich mit Russland, Europa ist außen vor. Das kommt nicht überraschend. Aber blinder Moralismus hat den Verstand der Politiker in Europa lahmgelegt. Jetzt gewinnt die Realität über die Träume und Selbsttäuschung. Einer der Gründe: In Deutschland darf längst nicht mehr offen diskutiert werden, es wird nur noch dekretiert und propagiert. So läuft die Politik wie auch Schienen in die falsche Richtung und keiner korrigiert, weil Widerspruch nicht nur zwecklos ist, sondern auch noch bestraft wird. Und so stirbt auch die Demokratie in Deutschland schrittweise – wie in Ludwigshafen. Für einen Schweizer eine unfassbare Vorstellung, dass die Kandidatur eines Oppositionspolitikers einfach verboten werden kann. Was kann man dagegen tun? In der Schweiz wird per Volksabstimmung entschieden - in Deutschland möchten einige Parteikoalitionen darüber bestimmen, was wir zu glauben, zu tun, zu denken und zu wählen haben.
Deutschland und Großbritannien haben ihre Beziehungen auf eine neue Grundlage gestellt. Bei einer feierlichen Zeremonie in London unterzeichneten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Premierminister Keir Starmer (Labour) einen Freundschaftsvertrag. Großbritannien war 2020 nach einer Volksabstimmung aus der Europäischen Union ausgetreten und versucht jetzt, die Beziehungen zu einzelnen Mitgliedsstaaten durch bilaterale Abkommen zu stärken. Der Vertrag beinhaltet einen engeren Austausch bei Bildung und Kultur. In zehn Jahren sollen die ersten Züge direkt von Deutschland nach Großbritannien rollen. Geplant ist außerdem eine stärkere Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Migrationspolitik.
Diesmal: Updates zum Antiziganismus-Beauftragten und aus Polen, gefährliches Sackhüpfen, Volksabstimmung in Italien, Proteste in LA, OECD zu Deutschland und Klimaschutz, das SPD-Manifest, Sanktionen gegen Israel und Miliz in Gaza, Sham Jaff zu Kirgistan. Mit einem Faktencheck von Katharina Alexander und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
Siegfried Matlok war von 1979 bis 2013 Chefredakteur beim "Nordschleswiger", der deutschen Tageszeitung in Dänemark. Er gilt als wichtiger Brückenbauer zwischen Deutschen und Dänen und als Vermittler der deutsch-dänische Geschichte und Kultur. Für seine Arbeit hat er zahlreiche hohe Ehrungen in Dänemark, Deutschland und Österreich erhalten. (Wdh. vom 03.02.2025)
Siegfried Matlok war von 1979 bis 2013 Chefredakteur beim "Nordschleswiger", der deutschen Tageszeitung in Dänemark. Er gilt als wichtiger Brückenbauer zwischen Deutschen und Dänen und als Vermittler der deutsch-dänische Geschichte und Kultur. Für seine Arbeit hat er zahlreiche hohe Ehrungen in Dänemark, Deutschland und Österreich erhalten. (Wdh. vom 03.02.2025)
Das Ziel der Stadt Kloten bleibt: Sie will den Japankäfer ausrotten. Deshalb trifft Kloten nun das dritte Jahr in Folge Massnahmen. Die Bevölkerung dürfen ihren Rasen nicht Wässern und müssen Grüngut innerhalb der Gemeindegrenzen abgeben. Die Stadt stellt weiter Fallen auf. Die weiteren Themen: · Die Mitte Winterthur will mit Stadtparlamentarier Andreas Geering in den Stadtrat. · Die Kantonspolizei Zürich verhaftet vier FCZ-Fans nach einem Angriff in Rickenbach. · In Zumikon kommt es nun doch zur Volksabstimmung über die geplante Asylunterkunft.
Birsfelden feiert die Abspaltung von Muttenz. Das grosse Jubiläum wird mit einem Fest am Birsköpfli und einer Festschrift gefeiert, die einen Blick in die Geschichte der Gemeinde wirft. Ausserdem: · Baselbieter SVP will neue Unifinanzierung zur Volksabstimmung bringen · Art Basel-Geheimtipp «Basel Social Club» findet erstmals im Herzen Basels statt
Dass wir uns jetzt mit Autoverboten und mit autofreien innerstädtischen Zonen beschäftigen, sollte angesichts des gesundheits- und klimaschädigenden Ausstoßes nicht verwunderlich sein. Auch in den Anfängen des Auto-Booms kam es zu radikalen Verboten des Automobils – wenngleich aus anderen Gründen. Wo anders als in der Schweiz fanden eine weit verbreitete Skepsis gegen das „neue“ Fortbewegungsmittel und eine Infrastruktur, die bestens für Pferdewägen geeignet war, ihren Niederschlag in einem Volksentscheid gegen das Automobil. Der Kanton Graubünden, Heimat zahlreicher touristisch gefragter Ski-Orte, hatte bereits 1900 ein vollständiges Autoverbot ausgesprochen, das mehrfach mit allerdings immer weiter schwindender Mehrheit erneuert wurde. Auch zu Beginn des Jahres 1925 setzten sich die Befürworter des vollständigen Autoverbots durch. Die Altonaer Neuesten Nachrichten berichten am 10. März von diesem Kuriosum, und wissen nicht, anders als Rosa Leu, die für uns liest, dass schon 3 Monate später, am 21. Juni für eine teilweise Zulassung von Automobilen gestimmt wurde und damit das Graubündner Automobilverbot Geschichte war.
Das Vertrauen in die Demokratie, bzw. wie sie in Deutschland gelebt wird, ist bei vielen Menschen angeschlagen. Offene Demokratie-Feindschaft nimmt zu. Quarks prüft deswegen, was eine Demokratie braucht, um gut zu funktionieren und damit auch akzeptiert wird. // Ein Repost vom August 2024. Alle Quellen und weitere Spezials findest Du hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial/ Habt Ihr Feedback, dann meldet euch unter Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wd Von Markus Meyer-Gehlen.
Der Bundesrat will offenbar das Vertragspaket mit der EU aufspalten und es nicht als ein Gesamtpaket vorlegen. Das bestätigten mehrere bundesratsnahe Quellen gegen über der «Tagesschau». Das heisst, dass es zu jedem einzelnen Abkommen ein Referendum und eine Volksabstimmung geben könnte. Weitere Themen in dieser Sendung: · Gegen die GLP-Politikerin Sanija Ameti läuft ein Strafverfahren. Ameti hatte im Herbst mit einer Luftpistole auf ein Marienbild mit Jesuskind geschossen. Ermittelt wird nun wegen Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit. · Obwohl viele Menschen nicht mehr mit Bargeld, sondern mit der Karte bezahlen, will eine Initiative Bargeld in der Verfassung verankern. Bald berät das Parlament über die Initiative. · In Italien haben Rettungskräfte eine verunglückte Forscherin aus einer Höhle gerettet. Sie hatte am Wochenende einen bisher unbekannten Teil der Höhle bei Bergamo erkundet. Dabei stürzte sie und verletzte sich. An der Rettungsaktion waren mehr als 100 spezialisierte Retterinnen und Retter beteiligt.
Das Saarstatut sollte dem Saarland einen europäischen Status verleihen – aber der Plan fiel per Volksabstimmung gleich doppelt durch. Das führte zur Eingliederung des Saarlands in die Bundesrepublik Deutschland.**********Ihr hört in dieser "Eine Stunde History":00:09:34 - Der Historiker Herbert Elzer erläutert Hintergründe und Inhalt des Saarstatuts von 1954.00:19:42 - DieHistorikerin Gabriele Clemens beschreibt das deutsch-französische Verhältnis im 19. Jahrhundert.00:29:48 - Der Politikwissenschaftler Georg Wenzelburger beschreibt das heutige Verhältnis von Deutschen und Franzosen im Grenzgebiet von Saarland und Department Moselle.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok, Tiktok und Instagram.