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Nach der nächtlichen Verletzung des polnischen Luftraums im Osten des Landes hat die Regierung in Warschau ein Krisenverfahren aktiviert. Nach Angaben von Ministerpräsident Donald Tusk handelte es sich dabei vermutlich um einen russischen Marschflugkörper vom Typ Ch-101. Mehr dazu in den Nachrichten. Doch das ist nicht unser einziges Thema heute. Die Krise innerhalb der größten Oppositionspartei PiS dominiert derzeit die politische Debatte in Polen. Während die Regierungskoalition das Chaos beim politischen Gegner mit Genugtuung verfolgt, wächst zugleich die Sorge, welche Folgen ein möglicher Machtwechsel an der Parteispitze haben könnte. Außerdem fragen wir: Warum bleiben die Menschen in Polen immer länger berufstätig – und wie schneidet das Land im Vergleich zu anderen EU-Staaten ab? Und schließlich erinnern wir an den polnischen Franziskaner Maximilian Kolbe. Vor 85 Jahren meldete er sich im deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz freiwillig, um anstelle eines Mitgefangenen in den Tod zu gehen.
Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 galt Polen als Musterbeispiel der Solidarität. Das Land gehörte zu den ersten, die den aus der Ukraine Geflüchteten umfassende Hilfe anboten. Viele Polinnen und Polen nahmen sie in ihren eigenen Wohnungen auf, unterstützten sie im Alltag und litten mit ihnen. Polen wurde international als Vorzeigeland der humanitären Hilfe wahrgenommen. Vier Jahre später hat sich die Stimmung jedoch verändert. Das Verhältnis vieler Menschen zu den Ukrainern ist kritischer geworden. Immer häufiger kommt es zu Auseinandersetzungen und Angriffen auf Ausländer im öffentlichen Raum. Die zunehmende antiukrainische Stimmung in Polen ist eines unserer heutigen Themen.
Bei unserem letzten Besuch in Warschau trafen wir im Deutschen Historischen Institut den stv. Direktor, Dr. Jan Musekamp. In dem prachtvollen Gebäude erzählt er uns etwas darüber, wie er zu Polen und dem Polnischen kam, aber auch wie sich sein akademischer Weg über Frankfurt (Oder), die USA und schlussendlich zum Deutschen Historischen Institut entwickelte. Wir blicken auf die deutsche und polnische Wissenschaft sowie deren Unterschiede. Links zur Folge: Jan Musekamp (Wikipedia) DHI Warschau Die preußische Ostbahn (Wallstein Verlag) Zwischen Stettin und Szczecin (Thalia) Folge direkt herunterladen
Eine unglaubliche Geschichte: Da liegt im Herzen Europas ein Riesenreich, einer der größten Staaten Europas, eine Adelsrepublik mit jahrhundertealten Traditionen. Und dieser Staat verschwindet dann innerhalb zweier Jahrzehnte von der Landkarte. So geschehen mit Polen, das im späten 18. Jahrhundert Beute seiner angrenzenden Nachbarländer wurde. Preußen, Österreich und Russland nahmen sich in drei Schritten für sie passende "Arrondierungsflächen", als wäre Polen ein großer Kuchen. Ein Podcast von Julia Devlin (BR 2015)
Zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit werden die Beziehungen zwischen beiden Ländern weiterhin von offenen Streitpunkten begleitet. Was haben Deutschland und Polen in den vergangenen 35 Jahren gemeinsam erreicht? Und in welchen Bereichen besteht weiterhin Nachholbedarf?
Sawicki, Peter www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Heute vor 35 Jahren wurde der Deutsch-Polnische Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit unterzeichnet. Dieses Jubiläum steht im Mittelpunkt unseres heutigen Magazins. Wir bringen Stimmen und Einschätzungen zum Jahrestag und erinnern daran, was genau dieses Abkommen regelte und warum es für die deutsch-polnischen Beziehungen bis heute von Bedeutung ist.
Polen und Deutschland - das sind eigentlich stategische Partner. Doch bleibe viel Potenzial ungenutzt, sagt Politologin Anna Kwiatkowska. Ein Beispiel seien Projekte zur Verkehrsinfrastruktur. Diese haben nicht nur grenzüberschreitende Bedeutung. Herzing, Johanna www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Oswalt, Stefanie www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen
Polen und Deutschland - das sind eigentlich stategische Partner. Doch bleibe viel Potenzial ungenutzt, sagt Politologin Anna Kwiatkowska. Ein Beispiel seien Projekte zur Verkehrsinfrastruktur. Diese haben nicht nur grenzüberschreitende Bedeutung. Herzing, Johanna www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Polen und Deutschland - das sind eigentlich stategische Partner. Doch bleibe viel Potenzial ungenutzt, sagt Politologin Anna Kwiatkowska. Ein Beispiel seien Projekte zur Verkehrsinfrastruktur. Diese haben nicht nur grenzüberschreitende Bedeutung. Herzing, Johanna www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Nach 35 Jahren seit der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags und angesichts der zunehmend instabilen geopolitischen Lage wäre es an der Zeit, das Verhältnis zwischen Warschau und Berlin neu zu denken.
In dieser Folge von Gastro Geplauder spricht Irmtraut Koop über das bewegende Leben von Chil-Majer Orzech – einem prägenden, heute nahezu vergessenen Vertreter der polnischen Gastroenterologie. Sein Lebensweg und der seiner ebenfalls ärztlich tätigen Frau Nesse-Serla stehen exemplarisch für eine international vernetzte, fortschrittliche Medizin zu Beginn des 20. Jahrhunderts und verdeutlichen zugleich die Bedeutung der deutschen Sprache als damalige Kongress- und Wissenschaftssprache vor der nationalsozialistischen Diktatur. Die Episode zeigt eindrücklich, wie individuelle Biografien, fachliche Entwicklungen und Fragen der Erinnerungskultur – auch im heutigen Dialog mit polnischen Kolleginnen und Kollegen – ineinandergreifen.
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema, Magazin - Gedenkmünze: 100. Geburtstag von Eva Siracká. Michal Gašparík holt mit Górnik Zabrze polnischen Pokal. Yuri Dojč feiert 80. Geburtstag.
Sawicki, Peter www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Sawicki, Peter www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Sawicki, Peter www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Die Lage in der Ukraine sorgt auch in Polen für Unruhe. Bei einem russischen Drohnenangriff ist gestern im historischen Zentrum der westukrainischen Stadt Lwiw ein Wohngebäude getroffen worden. Zudem ist eine Drohne in den lettischen Luftraum eingedrungen und dort explodiert – nach Medienberichten kam sie aus Russland. Ein ähnlicher Vorfall wurde auch aus Estland gemeldet. Mehr dazu gleich in den Nachrichten. Außerdem im Magazin:Die polnische Romantik und ihre Dichter. Warum übernahmen sie eine besondere Rolle für die Nation? Und weshalb wurden viele von ihnen ins Exil gezwungen – wo sie zunächst nichts veröffentlichen konnten?
Die Lage in der Ukraine sorgt auch in Polen für Unruhe. Bei einem russischen Drohnenangriff ist gestern im historischen Zentrum der westukrainischen Stadt Lwiw ein Wohngebäude getroffen worden. Zudem ist eine Drohne in den lettischen Luftraum eingedrungen und dort explodiert – nach Medienberichten kam sie aus Russland. Ein ähnlicher Vorfall wurde auch aus Estland gemeldet. Mehr dazu gleich in den Nachrichten. Außerdem im Magazin: Die polnische Romantik und ihre Dichter. Warum übernahmen sie eine besondere Rolle für die Nation? Und weshalb wurden viele von ihnen ins Exil gezwungen – wo sie zunächst nichts veröffentlichen konnten?
Polen wird keine Soldaten in den Iran entsenden. Ministerpräsident Donald Tusk stellte klar, das Land habe andere Aufgaben im Rahmen der NATO. Präsident Nawrocki fordert unterdessen den Ausstieg aus dem europäischen Emissionshandelssystem und erntet Kritik für sein Veto gegen das EU-Verteidigungsprogramm SAFE. Eine neue Analyse des Portals Onet sieht die Bürgerkoalition mit rund 33 Prozent deutlich vor der PiS. Vor allem am rechten Rand könnten neue Kräfte ins Parlament einziehen – mit Folgen für mögliche Mehrheiten.
Polen wird keine Soldaten in den Iran entsenden. Ministerpräsident Donald Tusk stellte klar, das Land habe andere Aufgaben im Rahmen der NATO. Präsident Nawrocki fordert unterdessen den Ausstieg aus dem europäischen Emissionshandelssystem und erntet Kritik für sein Veto gegen das EU-Verteidigungsprogramm SAFE. Eine neue Analyse des Portals Onet sieht die Bürgerkoalition mit rund 33 Prozent deutlich vor der PiS. Vor allem am rechten Rand könnten neue Kräfte ins Parlament einziehen – mit Folgen für mögliche Mehrheiten. In der Presseschau außerdem: Immer mehr Polen müssen auch im Ruhestand arbeiten, und ein neuer Bericht warnt vor wachsendem Druck auf Polens Jugend. Im Magazinteil erinnern wir zum 125. Jahrestag der Uraufführung an Stanisław Wyspiańskis „Die Hochzeit" – ein Stück, das als schonungsloser Spiegel der polnischen Gesellschaft bis heute auf den Bühnen des Landes gespielt wird.
Heute, aus Anlass des 90. Jubiläums unseres Programms, machen wir eine kleine Reise zurück in die 80er Jahre. Wie arbeitete damals – in einer Zeit des Kriegsrechts und strenger Medienkontrolle – die deutsche Redaktion? Gab es Spielräume für Journalisten? Darüber sprechen wir mit Marzenna Guz-Vetter. Sie war damals selbst Journalistin in unserer deutschen Redaktion.
Heute, aus Anlass des 90. Jubiläums unseres Programms, machen wir eine kleine Reise zurück in die 80er Jahre. Wie arbeitete damals – in einer Zeit des Kriegsrechts und strenger Medienkontrolle – die deutsche Redaktion? Gab es Spielräume für Journalisten? Darüber sprechen wir gleich mit Marzenna Guz-Vetter. Sie war damals selbst Journalistin in unserer deutschen Redaktion. Und außerdem in der Sendung: Das Jahr 2026 wurde vom polnischen Senat zum Andrzej-Wajda-Jahr erklärt. Die Stadt Łódź feiert den 100. Geburtstag des Regisseurs und hat damit auch während der größten Tourismusmesse der Welt – der ITB Berlin – für sich geworben. Was Łódź und Andrzej Wajda miteinander verbindet? Dazu mehr im heutigen Infomagazin.
Ein vielleicht gar nicht mal so überraschendes Ergebnis lieferte die Bestenliste-Runde im Freiburger Literaturhaus. Werke, die auf die Vergangenheit zurückblicken, führten nicht selten zu hitzigen Diskussionen über die Gegenwart. Meike Feßmann, Eberhard Falcke und Jörg Magenau diskutierten über vier auf der SWR Bestenliste im März verzeichneten Werke. Auf Platz 4 steht ein Buch aus der Friedenauer Presse, nämlich Banines „Liebe ist Dir verboten. Ernst Jünger und ich. Aufzeichnungen 1942-1991“. Die von Alexander Pschera übersetzten, eingeleiteten und herausgegebenen Reflexionen der in Baku geborenen Schriftstellerin führten zur kontrovers beantworteten Frage, wie neben der geistigen Anziehung das erotische Verhältnis, insbesondere ein sexueller Übergriff Jüngers zu bewerten sei. Safae el Khannoussis Roman „Oroppa“ in der deutschen Fassung von Stefanie Ochel wird durchweg gelobt. Das Buch der marokkanisch-niederländischen Autorin, das im Hanser Verlag erschienen ist, steht auf Platz 3 der März-Bestenliste und zeichnet sich vor allem durch eine vielschichtige und zunächst nicht leicht zu lesende Mehrstimmigkeit aus. Trotzdem oder auch gerade deshalb wird es als „Meisterwerk“ gefeiert. Kurios, komisch und surreal ist Dorota Masłowskas Episodenroman „Im Paradies“, den Olaf Kühl für den Rowohlt Berlin Verlag aus dem Polnischen ins Deutsche übertragen hat. Die ästhetischen Mittel der Autorin und das Roman-Etikett werden innerhalb der Jury unterschiedlich bewertet, genau wie die Frage, ob „Im Paradies“ (Platz 2) auch als Gesellschaftsportrait Polens zu lesen sei. Äußerst kritische Anmerkungen gab es zu Judith Hermanns Erinnerungsbuch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit (S. Fischer Verlag). Hermann begibt sich auf Spurensuche in Polen. Dort möchte sie mehr über ihren Großvater erfahren, der Mitglied der SS und mutmaßlich an Verbrechen der Besatzer beteiligt war. Doch die Recherche verläuft im Dunklen. Worum geht es in dem Text? Handelt es sich um eine literarische Familienaufstellung? Wie fügt sich der Besuch der Erzählerin bei der Schwester in Neapel in die Gesamtkonstruktion ein? Welche Rolle spielt der Stil der Autorin bei Einordnung des Buchs? Es wurden viele Fragen gestellt, die zu heftiger Kritik der Jury führten. Ein Buch, das auf Platz 1 der SWR Bestenliste steht, das Publikum nachdenklich stimmt und Debatten über die Gegenwart der Vergangenheit auslöst. Aus den vier Büchern lasen Antje Keil und Sebastian Mirow. Durch den Abend führte Carsten Otte.
Reportage: Morde an polnischen Kriegsgefangenen und Entwürdigung von Frauen und Mädchen in der Bodensee – Region(Hördauer insgesamt ca. 104 min)30. Mai 1941: in Oberteuringen eilt die Nachricht von Haus zu Haus: „Am Nachmittag wird ein Pole gehängt. Man kann die Erhängung ansehen.“Theodor Heilborn, Gendarmerie-Beamter in Oberteuringen, hat von der Aktion erfahren, weil seine Tochter im Rathaus arbeitet. Er berichtet später: „Ich habe von meiner Wohnung aus viele Leute zur Hinrichtungsstätte hinströmen sehen und auch einen LKW oder PKW, in dem der Pole zur Erhängungsstätte transportiert wurde.“3 Sogar Schulkinder sind unter den Neugierigen. Der Vater eines Schülers ist Ortsgruppenleiter Vöhringer. Der Junge hat den anderen Kindern erzählt, was geschehen soll. Darauf schwänzen die Jungs den Nachmittagsunterricht und folgen den Erwachsenen zu Kaplans Wäldle.Eine Sonderkommission des Landeskriminalamts Ludwigsburg untersuchte 1959, 18 Jahre später, die Hinrichtung von Alexander Borowiec. Es handelte sich um ein „Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Mordes und Beihilfe zum Mord“, §§ 221 und 49 StGB.5 Bei den Ermittlungen vom 13. bis 19. Oktober 1959 stellten die Beamten fest, dass während der Jahre 1941/1942 mehrere polnische Kriegsgefangene in der Region Bodensee ohne Gerichtsurteil hingerichtet wurden: in Oberteuringen, in Madenreute bei Meckenbeuren, auf dem Hofgut Mückle bei Langenargen.„Am Nachmittag wird ein Pole gehängt. Man kann die Erhängung ansehen.“Alexander Borowiec, Mieczyslaw Grabowski, Eugen Pagacz, Ludwigk Walaczynski, Josef Musial, Wladislaw Lenda, Jan Kobus, Gregor Lisowskie, Wladislaw Sobolak(Hördauer 10 Minuten)Erkenntnisse der ErmittlungskommissionDie „Polenerlasse“ vom 8. März 1940Die 10 Gebote für die Arbeitgeber der Polen, verboten waren(Hördauer 29 Minuten)Das Schicksal der in der Bodensee-Region denunzierten Frauen(Hördauer 35 Minuten)Fortsetzung der Diskriminierung der Frauen in der NachkriegszeitSalem/Mimmenhausen, Oberteuringen/ Bibruck, Unterteuringen, Brochenzell bei Meckenbeuren, Madenreute bei Meckenbeuren, Langenargen/ Oberdorf /Hofgut Mückle(Hördauer 05 Minuten)Die fehlenden Fälle der Ermittlungen der Sonderkommission, betreffend die Exekutionen und Entwürdigung von Frauen, die mit den Opfern in Zusammenhang gebracht wurden(Hördauer 09 Minuten)Schicksal der Frauen Berta aus Kreenheinstetten(Hördauer 03 Minuten)Folgen für die Täter und ihre Helfer(Hördauer 11 Minuten)Gedenkorte für die Ermordeten(Hördauer 06 Minuten)Sprecher, Regie und Realisation Uwe Kullnick
Polens Präsident Nawrocki trifft heute in London den britischen Premierminister Starmer – es geht um Friedenspläne und die NATO-Ostflanke. Polen könnte mittelfristig sowohl Deutschland als auch Großbritannien wirtschaftlich überholen. Und: Die Anfänge der polnischen Staatlichkeit. Mehr dazu im aktuellen Infomagazin aus Polen.
Im heutigen Infomagazin bringen wir ein Gespräch mit dem polnischen Opernsänger Łukasz Konieczny.Was bedeutet künstlerische Freiheit heute für einen Opernsänger, der den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat? UND Wir widmen uns einem Meisterwerk der polnischen Literatur: Lalka - Die Puppe von Bolesław Prus.Die Dreharbeiten zur neuen, in Polen viel diskutierten Verfilmung des Romans sind gerade beendet. Warum fasziniert Die Puppe – und ihr Protagonist Stanisław Wokulski – bis heute?Mahr dazu im Infomagazin aus Polen.
Die deutsch-polnische Grenzregion steht zwischen Ärztemangel und Aufbruch. Was bisher funktioniert und was es noch braucht, darüber diskutiert Martin Adam mit seinen Gästen.
Auch nach dem letzten Treffen zwischen Trump und Selenskyj in Mar-a-Lago kann von einem Durchbruch offenbar keine Rede sein. Spielt Putin mit Trump "stilles Telefon"? Und: Worum ging es beim großpolnischen Aufstand vom 27. Dezember 1918? Mehr dazu im aktuellen Infomagazin aus Polen.
Auch nach dem letzten Treffen zwischen Trump und Selenskyj in Mar-a-Lago kann von einem Durchbruch offenbar keine Rede sein. Spielt Putin mit Trump "stilles Telefon"? Und: Worum ging es beim großpolnischen Aufstand vom 27. Dezember 1918? Mehr dazu im aktuellen Infomagazin aus Polen.
Anfang Dezember hat der Bundestag eine Entscheidung getroffen, die für die deutsch-polnischen Beziehungen wichtig ist: In Berlin wird ein neues Denkmal für die polnischen Opfer des Nationalsozialismus entstehen. Was sind die nächsten Schritte? Und welche Bedeutung hat die Entscheidung für die deutsch-polnischen Beziehungen? Darüber mehr im Podcast.
Anfang Dezember hat der Bundestag eine Entscheidung getroffen, die für die deutsch-polnischen Beziehungen wichtig ist: In Berlin wird ein neues Denkmal für die polnischen Opfer des Nationalsozialismus entstehen. Was sind die nächsten Schritte? Und welche Bedeutung hat die Entscheidung für die deutsch-polnischen Beziehungen? Darüber mehr im Podcast.
Der Bundestag macht den Weg frei für ein Denkmal für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs. Außerdem erinnern wir an den polnischen Literaturnobelpreisträger Władysław Reymont, der heute vor 100 Jahren gestorben ist. Und wer war Józef Skorżyński?
Der Bundestag macht den Weg frei für ein Denkmal für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs. Außerdem erinnern wir an den polnischen Literaturnobelpreisträger Władysław Reymont, der heute vor 100 Jahren gestorben ist. Und wer war Józef Skorżyński?
Wie kommt es eigentlich, dass Polen und Deutschland sich heute in vielen Bereichen so nah sind, wie nie zuvor und gleichzeitig doch so fern? Im Mittelpunkt der heutigen Sendung stehen die gestrigen, 17. Deutsch-Polnischen Regierungskonsultationen.
In diesem Sommer, am 22. Juli, ist der Warschauer Kulturpalast 70 Jahre alt geworden. Er ist das Symbol von Warschau und eine Stadt in der Stadt - mit mehreren Theatern, Museen, einem Kino, einer Schwimmhalle, Cafés und Bars und einer Hochschule. ARD-Korrespondent Martin Adam ist in diesem urbanen Organismus unterwegs gewesen, traf Menschen, die ihr ganzes Leben hier verbracht haben, zog durch riesige, aber vergessene Marmorsäle, sah die Falken auf dem Dach und die Warschauerinnen und Warschauer, die nachts auf einen Absacker vorbeikommen.
Röhrlich, Dagmar www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Adam, Martin www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Polen hat mit Kontrollen an der Grenze zu Deutschland begonnen - als Reaktion auf die deutschen Kontrollen.
Gorgis, Elena www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Adam, Martin www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Der erste Satz stammt diesmal von der Autorin und Filmregisseurin Doris Dörrie, die ein Buch über das Wohnen und ihr Leben geschrieben hat. Maja Beckers und Alexander Cammann stellen es in der neuen Sachbuchfolge von Was liest du gerade? vor. Doris Dörrie erzählt davon, wie sich die Einstellung zum Wohnen seit ihrer Kindheit verändert und was unsere Wohnträume über uns aussagen. Doris Dörrie feiert am 26. Mai ihren 70. Geburtstag – wir gratulieren! Ein erschütterndes, bisher fast unbekanntes Kapitel aus der Geschichte des Nationalsozialismus hat die polnische Autorin Karolina Sulej in ihrem sensationellen Buch „Persönliche Dinge“ erstmals aufgearbeitet: welche Rolle Kleidung und Mode in den KZ spielte, wie sie der Entmenschlichung der Häftlinge diente und ihnen andererseits manchmal bei der Bewahrung ihrer Individualität half. David A. Graham, Reporter bei „The Atlantic“, rekonstruiert in seiner spannenden Recherche die Ideen und Pläne hinter der Trump-Regierung: Minutiös wurde in den vergangenen Jahren im Think Tank „The Heritage Foundation“ all das vorbereitet, womit der Präsident jetzt Amerika komplett umbauen will. Neugierig haben nicht nur Katholiken in aller Welt in den vergangenen Wochen nach Rom gestarrt. Erst starb Papst Franziskus, dann gab es das geheimnisvolle Konklave, bei dem überraschend der erste Amerikaner auf dem Heiligen Stuhl landete: Leo XIV. Was es mit dem Amt des Papstes seit 2000 Jahren auf sich hat, erklärt ein 1996 erschienener, jetzt wieder aktueller Klassiker, Horst Fuhrmanns Geschichte der Päpste. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: Doris Dörrie: Wohnen. 128 Seiten, Hanser Berlin, 20 Euro Karolina Sulej: Persönliche Dinge. Was Kleidung aus NS-Lagern uns heute erzählen kann. Aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann, 432 Seiten, Chr. Links, 26 Euro David A. Graham: Der Masterplan der Trump-Regierung. Aus dem Englischen von Stephanie Singh, 192 Seiten, S. Fischer, 18 Euro (erscheint am 28. Mai) Horst Fuhrmann: Die Päpste. 330 Seiten, C.H. Beck, 19,95 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Auf der Straße, auf der Schiene, in der Luft – von schweren Verkehrsunglücken mit nicht selten erschreckend hohen Opferzahlen liest man häufig in der Presse von vor einhundert Jahren. Am 2. Mai 1925 war es mal wieder ein Zugunglück, das die Schlagzeilen beherrschte. Was die Entgleisung des D-Zuges D 4 von Eydtkuhnen nach Berlin zu einem Politikum machte, war die Tatsache, dass sich diese Katastrophe mit weit über 20 Toten bei Preußisch-Stargard, dem heutigen Starogard Gdánski, im sogenannten Polnischen Korridor zutrug, also dem schmalen polnischen Landstreifen, den man durchqueren wollte, wenn man aus der deutschen Enklave Ostpreußen ins restliche Reichsgebiet reisen wollte. War die Strecke schlecht gewartet? Oder hatte man es sogar mit Sabotage an den Geleisen zu tun? Dass revisionistische Propagandisten schon in den Startlöchern standen, das Unglück für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, lässt sich bereits den ersten, teilweise noch widersprüchlichen Meldungen aus der Bergedorfer Zeitung entnehmen, die Rosa Leu für uns verliest.
Sawicki, Peter www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Pieper, Pauline www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Maria Theresia sichert ihre HerrschaftDas 18. Jahrhundert gilt als Jahrhundert der Erbfolgekriege. So gab es neben dem Spanischen- auch den Polnischen-, den Bayerischen- und den Österreichischen Erbfolgekrieg. (2) Kriegsverlauf. Es berichtet der Historiker des Niederösterreichischen Landesarchivs Tobias Hämmerle - Sendung vom 28.1.2025
Als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine gibt es nun verbindliches Schießtraining an allen Schulen in Polen, auch Grundschulen. Die „Sicherheitsausbildung“ scheint den Kindern zu gefallen.