Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verborgen, die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick, die die Fotografie so besonders machen. Und genau das ist unser Thema hier im Fotografie-Podcast der fotocommunity. Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf die Reise durch die spannende Welt der Fotografie zu gehen! Wir freuen uns auf Dich! Falk & Lars
Falk Gustav Frassa & Lars Ihring

Wie frei fotografieren wir eigentlich? Ausgangspunkt dieser Folge ist eine ziemlich kleine Sache: ein neues JPEG-Rezept. Lars probiert es aus, mag den Look – und stellt irgendwann fest, dass er plötzlich anders fotografiert. Motive, die ihn sonst interessiert hätten, übersieht er. Stattdessen sucht er nach Bildern, die zu seinem Rezept passen. Und damit landen wir bei einer größeren Frage: Treffen wir unsere fotografischen Entscheidungen wirklich selbst? Oder lassen wir uns stärker von Kameras, Objektiven, Presets, Filmen, Trends und neuen technischen Möglichkeiten beeinflussen, als uns bewusst ist? Falk sieht darin allerdings nicht nur eine Einschränkung. Denn manchmal kann genau diese Begrenzung den Blick schärfen. Nur eine Brennweite, nur Schwarzweiß, nur ein bestimmter Film oder Look – vielleicht nehmen uns solche Entscheidungen nicht Freiheit, sondern helfen uns dabei, genauer hinzusehen. Wir sprechen darüber, wann Reduktion zur kreativen Entscheidung wird und wann sie unbemerkt beginnt, unsere Wahrnehmung zu steuern. Und darüber, warum es sich lohnen kann, sich hin und wieder selbst dabei zu beobachten, warum man eigentlich gerade genau dieses Foto macht. Eine Folge über fotografische Freiheit, bewusste Einschränkung und die überraschende Erkenntnis, wie leicht sich unser Blick beeinflussen lässt.

Heute wagen wir ein kleines Experiment: Wir sprechen nacheinander über dasselbe Foto, ohne zu wissen, was der andere dazu gesagt hat. Auf der Fotobühne steht „morgens...“ von Dirk Bee aus Bergneustadt. Drei Frauen stehen unbekleidet mit dem Rücken zu Dir am Strand, direkt vor einem tiefschwarzen Hintergrund, der ihnen den Blick aufs Meer versperrt. Falk hört in dem Bild die Ostsee plätschern und fragt sich, wie viel von einem Ort in ein Porträt einfließt, auch wenn man ihn am Ende gar nicht sieht. Lars entdeckt in der Szene drei Menschen, die gemeinsam ins Ungewisse gehen, und findet über Richard Avedon und Lee Myoung Ho zu der Frage, was ein Studiohintergrund mitten in der Landschaft eigentlich abgrenzt. Schau Dir das Foto gern vorher in Ruhe an und erzähl uns, ob sich unsere beiden Blicke für Dich ergänzen oder aneinander vorbeilaufen.

Wann wissen wir eigentlich, dass ein Foto es nicht wert ist, gemacht zu werden? Ausgangspunkt dieser Folge ist ein Satz aus einer unserer letzten Episoden: Ein guter Fotograf weiß auch, welches Foto er nicht machen muss. Doch woher soll dieses Wissen kommen? Gerade am Anfang müssen wir doch ausprobieren, Fehler machen und manchmal genau die Fotos aufnehmen, von denen andere längst behaupten würden, dass sie nicht funktionieren. Wir sprechen darüber, wie sich unser eigener Blick mit den Jahren verändert, warum fotografische Regeln und die Erfahrungen anderer hilfreich sein können – aber auch darüber, wann sie anfangen, uns einzuengen. Und wir fragen uns, wie viel Macht wir Kommentaren, Lehrsätzen und vermeintlichen fotografischen Wahrheiten über unsere eigenen Bilder geben wollen. Denn vielleicht ist ein Foto, das wir heute nicht mehr machen würden, trotzdem eines, das wir morgen nicht missen möchten. Eine Folge über fotografische Entwicklung, das Vertrauen in den eigenen Blick und den Mut, ein Bild manchmal einfach trotzdem zu machen.

Bei Lars sitzt heute jemand im virtuellen Studio, der bei der fotocommunity inzwischen ziemlich viele Fäden in der Hand hält: Leonard Steinberg, seit Mai 2025 Director fotocommunity and Digital Solutions bei der Five Monkeys Group. Die beiden blicken kurz zurück auf die Zeit, als die fc noch die große Bühne auf der photokina war, und dann nach vorn auf die neuen Mitgliedschaften Plus, Elite und Infinity, die frisch gestartete Vorteilswelt mit Rabatten und Kursen aus der Fotobranche und ein neues Format, in dem Mitgliederfotos künftig live besprochen werden. Es geht um das, was hinter den Kulissen an der Technik hängt, um die anstehende Imaging World in Nürnberg mit der Jubiläumsfeier zu 25 Jahren fc, und um die Frage, wie ein Team von unter zehn Personen eine so große Plattform am Laufen hält. Setz Dich gern dazu, wenn Du wissen willst, was sich bei der fc gerade alles bewegt.

Diesmal reden wir über etwas, das eigentlich nichts mit Kameras zu tun hat – und dann doch mit allem: dem Wunsch, sich wieder wirklich zu treffen. Ausgangspunkt ist ein Spazierclub in Leipzig, von dem wir gerade erst gehört haben, und die Frage, was diesen Drang gerade so stark macht, aus der App heraus und Menschen in echt zu begegnen. Von dort gehen wir zurück zu den letzten Photokina-Jahren, als der Weg zur Messe oft gar nicht der Technik galt, sondern den Online-Kontakten, die wir endlich persönlich treffen wollten. Und weiter zur Fujikina in Köln, nach Zingst und zur Analog Art Fair, wo unverbindliche Fotowalks und zufällige Begegnungen bei uns mehr hängen geblieben sind als jedes fertige Bild. Dazwischen erzählen wir, warum die fotocommunity für uns inzwischen genau dieser Ort ist – ein Platz, an dem Du nicht sofort um Sichtbarkeit kämpfen musst, weil kein Algorithmus entscheidet, wer Dir begegnet. Und wir überlegen laut, ob wir es dieses Jahr endlich schaffen, uns selbst mal wieder zu treffen. Am Ende bleibt offen, ob es die Verabredung braucht, damit aus digitalen Kontakten wieder echte Gesichter werden, oder ob gerade das Ungeplante die besseren Begegnungen bringt. Setz Dich gern dazu und überleg mit, wann Du zuletzt jemanden getroffen hast, mit dem Du vorher nur geschrieben hattest.

Manchmal meldet sich jemand, der schon lange zuhört, mit einer Frage, die eine alte Folge zurückholt: Habt ihr eure Position seitdem verändert? Lukas hat eine Episode über [Alltagsfotografie](https://www.fotocommunity.de/podcast/episode/249) ausgegraben, in der wir uns uneinig waren, ob man eine Szene vor dem Auslösen aufräumen darf oder ob sie so bleiben muss, wie sie war. Wir setzen uns noch einmal an den imaginären Kaffeetisch und schauen nach, wo jeder von uns heute steht – und ob sich in zweieinhalb Jahren wirklich etwas bewegt hat. Steffen bringt eine zweite Frage mit, die weiter zurückreicht: Vor über fünfzehn Jahren hat Lars an einem Posing-Ratgeber mitgeschrieben, den er heute mit anderen Augen liest. Wir sprechen darüber, was von diesen alten Anweisungen für gestellte Porträts heute noch trägt und was eher im Weg steht, wenn es um Momente und echte Begegnung gehen soll. Setz Dich gern zu uns, wenn zwei alte Fragen neues Gewicht bekommen.

Erste eigene Analogfilme seit über zwanzig Jahren, und beim ersten Blick auf die Scans ist der Gedanke sofort da: alles für die Tonne. Zu dunkel, ein Schleier über fast jedem Bild, nichts von dem, was zwanzig Jahre digitale Gewöhnung als gutes Foto gelernt haben. Falk hört sich die Geschichte an und findet schnell den technischen Grund, ein Film, der zu lange gelegen hat und viel mehr Licht gebraucht hätte, als Lars ihm gegeben hat. Dahinter steckt aber eine Frage, die mit Analog oder Digital erstmal gar nichts zu tun hat: Woran misst Du eigentlich, ob ein Foto gelungen ist, und wer hat Dir diesen Maßstab eigentlich beigebracht? Ein Kommentar aus der fc bringt Lars dazu, seine Bilder noch einmal anzuschauen, diesmal ohne den gewohnten Vergleich im Kopf, und plötzlich sieht das, was eben noch Ausschuss war, aus wie etwas mit eigener Haltung. Genau dieser Blick sortiert auch am Digitalbild aus, jeden Tag, meistens ohne dass Du ihn bemerkst. Dazwischen geht es um Kameras, denen man vertrauen kann und solche, bei denen man besser vorher nachliest, um Pushen und Pullen, um Belichtung in die Schatten statt in die Lichter, und um das Tempo, das sich einstellt, wenn zwischen Auslösen und Ergebnis plötzlich Wochen liegen statt Sekunden. Wer nie einen Film eingelegt hat, bekommt trotzdem etwas mit: einen Anlass, den eigenen Aussortier-Reflex noch einmal zu prüfen.

Diese Folge ist anders entstanden als sonst. Kein Studio, keine gemeinsame Aufnahme, sondern Sprachnachrichten, die Falk und ich uns über mehrere Tage hin und her geschickt haben. Ausgangspunkt war ein Instagram-Posting von Selim Cey, das Falk beim Lesen fast umgehauen hat. Dinge, die in der Porträtfotografie aufhören müssten. Model-Karussell, Coverband-Shootings, Presets, die man für Stil hält. Wir bleiben an einem einzigen Gedanken hängen und lassen den Rest bewusst liegen: Ist ein Porträt eine Begegnung, oder haben sich am Ende nur zwei Dienstleister getroffen, die gemeinsam ein Produkt abgeliefert haben? Dabei geht es um skulpturalen Akt, um die Frage, ob eine Stimmung beim Shooting überhaupt ins Bild kommt, und darum, was es eigentlich braucht, damit aus einem Fototermin echte Nähe wird. Am Ende bleibt die Frage offen, für uns beide und für Dich: Wann hast Du bei einem Porträt-Shooting zuletzt gemerkt, ob da wirklich eine Begegnung passiert ist? Schreib uns das gern.

Warum zieht es gerade wieder so viele Menschen zur analogen Fotografie – und was finden sie dort, was ihnen digital vielleicht fehlt? Gemeinsam mit Steffen Schüngel tauchen wir ein in eine Welt aus Film, Dunkelkammer und den vielen kleinen ersten Malen, die Lars und Falk gerade selbst wieder erleben. Wir sprechen darüber, warum ein selbst entwickelter Film plötzlich etwas Besonderes sein kann, was daran so faszinierend ist, einem Bild beim Entstehen in der Entwicklerschale zuzusehen – und warum die Angst, dabei etwas falsch zu machen, meistens größer ist als nötig. Dabei geht es aber um mehr als Analogromantik. Es geht um die Freude am Prozess, um Gemeinschaft und Abgrenzung innerhalb der Fotografie und um die Frage, warum wir eigentlich immer glauben, etwas perfekt beherrschen zu müssen, bevor wir es einfach ausprobieren dürfen. Steffen bringt es irgendwann auf einen ziemlich einfachen Satz: „Du bist der Chef.“ Denn ob analog, digital, hybrid, perfekt durchgeplant oder einfach draufgehalten – entscheidend ist am Ende vielleicht weniger, wie wir fotografieren, sondern ob das, was wir tun, uns neugierig macht und Freude bereitet. Eine Folge über analoge Fotografie, die Magie der ersten Male und die Freiheit, Fotografie einfach wieder neu zu entdecken.

Was passiert hier eigentlich? Manche Fotos verstehen wir innerhalb einer Sekunde – und bei anderen stimmt scheinbar überhaupt nichts. Perspektive, Größenverhältnisse und Schwerkraft geraten durcheinander und zwingen uns, noch einmal hinzuschauen. Genau so ein Bild haben wir uns an diesem Bilder-Sonntag vorgenommen. Ein Schwarzweißfoto von istvic, das uns zunächst ziemlich ratlos zurücklässt. Wir versuchen, die verschiedenen Ebenen zu entschlüsseln, und entdecken dabei, wie wenig es manchmal braucht, um unsere Wahrnehmung auszutricksen: Perspektive, Brennweite, Bildaufteilung und ein ungewöhnlicher Standpunkt reichen aus, um eine vertraute Situation vollkommen fremd erscheinen zu lassen. Ganz ohne Photoshop oder nachträglich erzeugte Effekte. Und vielleicht liegt genau darin eine kleine fotografische Inspiration: Nicht jedes Bild muss sich sofort erklären. Manchmal entsteht seine Stärke gerade dadurch, dass wir einen Moment länger hinschauen müssen. Ein Bilder-Sonntag über Irritation, Perspektive und die Freude daran, Fotografie nicht sofort zu verstehen.

Warum fotografieren wir eigentlich? Weil es Spaß macht? Um Erinnerungen festzuhalten? Weil wir Anerkennung suchen, zur Ruhe kommen wollen oder durch die Kamera die Welt ein bisschen anders sehen? Aus einer scheinbar einfachen Frage werden in dieser Folge plötzlich 50 mögliche Antworten. Wir sprechen über Neugier und Nostalgie, Wettbewerb und Anerkennung, Achtsamkeit und Entschleunigung, über das Sammeln, Jagen, Spielen – und darüber, warum Fotografie manchmal sogar Trost oder ein Stück Identität sein kann. Dabei merken wir, dass die spannendste Antwort vielleicht gar nicht in einem einzelnen dieser Gründe steckt. Denn warum wir fotografieren, verändert sich mit uns. Was früher Wettbewerb, technische Herausforderung oder der Wunsch nach Anerkennung war, kann Jahre später zum Ritual werden, uns Ruhe geben oder dazu führen, die eigene Umgebung wieder bewusster wahrzunehmen. Am Ende wird aus der Frage nach unserer Fotografie deshalb auch ein kleiner Blick auf uns selbst: Was haben wir früher in der Fotografie gesucht? Was suchen wir heute? Und was erzählt dieser Wandel vielleicht über unser eigenes Leben? Eine Folge über 50 Gründe zu fotografieren – und die Erkenntnis, dass „weil es Spaß macht“ trotzdem eine ziemlich gute Antwort sein kann.

Deine Kaffeetasse steht auf dem Tisch, Löffel drin, laktosefreie Milch, und Du weißt sofort, für wen dieses Foto ist. Kein Text dazu, das Bild ist schon unterwegs. Ich nehme Dich mit in eine Sonntagsfolge über genau solche Aufnahmen, die man verschickt, ohne lange nachzudenken, weil die Person am anderen Ende ohnehin versteht, worum es geht. Ausgangspunkt ist der Schulanfang am vergangenen Wochenende. Mehrere Fotos gingen an unterschiedliche Menschen raus, keins davon mit dem Anspruch auf ein gelungenes Bild, eher ein Schnappschuss mit Adresse. Von dort aus komme ich zu einem Vergleich, der überraschender ausfällt, als man zunächst vermutet: der Postkarte. Setz Dich dazu, wenn ich der Frage nachgehe, worin sich beides wirklich unterscheidet. Mehr Aufwand bei der Postkarte, mehr Nähe beim spontanen Foto? Oder liegt die Bedeutung am Ende gar nicht im Bild selbst, sondern in der Beziehung zwischen den beiden Menschen, die es verbindet? Am Schluss steht eine Frage an Dich zurück: Schickst Du Fotos ohne Worte, und was erwartest Du dann als Antwort?

Wir sprechen über analoge Filme und ihre ganz unterschiedlichen Charaktere – vom Ilford HP5 Plus über Kodak Gold bis zum Portra 400. Doch ziemlich schnell merken wir, dass es eigentlich um etwas anderes geht: um die Frage, wie sehr uns die vielen Möglichkeiten der digitalen Fotografie geprägt haben. Während Lars die Festlegung auf einen Film gerade noch als Einschränkung erlebt, genießt Falk genau diese Begrenzung. Ein Film, eine Brennweite, ein bestimmter Look – und plötzlich müssen wir nicht mehr jedes Motiv mitnehmen. Wir können uns entscheiden, manche Fotos einfach nicht zu machen. Was analog ganz automatisch passiert, lässt sich auch auf die digitale Fotografie übertragen: Müssen wir wirklich immer alle Möglichkeiten offenhalten? Oder fotografieren wir vielleicht bewusster, wenn wir uns vorher festlegen, statt hinterher aus unzähligen Varianten auszuwählen? Eine Folge über Lieblingsfilme, Entscheidungsstress und die überraschende Freiheit, beim Fotografieren auch einmal etwas zu verpassen.

Was passiert mit unserer Fotografie, wenn wir unbedingt gewinnen wollen? Ausgehend von der ziemlich ungewöhnlichen Frage, warum Falk lieber Zweiter als Erster ist, sprechen wir darüber, wie schnell Anerkennung zum Maßstab für die eigene Fotografie werden kann – und wie schwer es selbst dann ist, sich davon freizumachen, wenn man glaubt, längst darüber hinweg zu sein. Vielleicht liegt die größere Freiheit genau dort, wo wir nicht mehr versuchen, ganz vorne zu stehen. Und vielleicht sind zehn Menschen, die wirklich etwas in unseren Bildern entdecken, am Ende mehr wert als 50.000, die nur kurz vorbeiscrollen. Eine Folge über Wettbewerb, Anerkennung und die ziemlich entscheidende Frage: Für wen fotografieren wir eigentlich?

Die original Levi's 501 hat eine Eigenart: Sie wird ungewaschen verkauft, und erst das Tragen macht sie zu dem, was sie ist. Genau darüber sind wir in dieser Folge ins Grübeln gekommen, und zwar ziemlich schnell bei unserer eigenen Fotografie gelandet. Wir fragen uns, wie viel von unserem Stil eigentlich nur eine Gewohnheit ist, die wir lange genug wiederholt haben. Wir erzählen, wie eine ungewohnte Brennweite den Blick auf ein vertrautes Motiv völlig verändern kann, und sprechen über die funktionale Fixierung, also das Phänomen, dass wir mit bekanntem Equipment irgendwann gar nicht mehr über unsere Entscheidungen nachdenken, sondern einfach abrufen, was schon tausendmal funktioniert hat. Dabei geht es um Automatismus, der im Job zu verlässlich guten Ergebnissen führt, uns privat aber genau den Moment kosten kann, den wir eigentlich einfangen wollten, und um die Frage, ob Gewohnheit in der Fotografie eher Sicherheit oder eher Begrenzung ist. Aufgelöst wird das nicht, weil beide Seiten ihre Berechtigung haben. Setz Dich gern zu uns und überleg mit, welchem eigenen Muster Du zuletzt gefolgt bist, ohne es zu merken.

500 Folgen „Zwischen Blende und Zeit“. Eine Zahl, die auf den ersten Blick nach Rückblick aussieht. Doch genau darum geht es in dieser Episode überraschend wenig. Wir sprechen darüber, warum wir Jubiläen feiern, weshalb runde Zahlen uns Halt geben und warum Wertschätzung nicht auf Geburtstage oder besondere Meilensteine warten sollte. Gemeinsam blicken wir zurück auf 500 Podcast-Episoden, auf unsere Entwicklung, auf Zweifel, Begegnungen und auf die vielen Menschen, die diesen Podcast von Anfang an begleitet haben. Gleichzeitig schauen wir nach vorn: auf neue Ideen, die analoge Fotografie, die Weiterentwicklung der fotocommunity und auf die Frage, warum uns auch nach 500 Episoden die Themen rund um Fotografie und das Leben nicht ausgehen. Eine Folge über Dankbarkeit, Beständigkeit und die Erkenntnis, dass am Ende nicht die Zahl zählt, sondern die Menschen, Erlebnisse und Gespräche, die wir mit ihr verbinden.

Was wäre, wenn Ihr Euch entscheiden müsstet? Nie wieder selbst fotografieren – oder nie wieder Fotos anderer Menschen anschauen? In dieser Folge greifen wir drei Hörerfragen auf und dabei entstehen keine schnellen Antworten, sondern sehr persönliche Gespräche darüber, was Fotografie für uns eigentlich bedeutet. Wir sprechen darüber, warum Bilder anderer Menschen unser Leben bereichern, weshalb Fotografieren für uns weit mehr ist als das Drücken des Auslösers und welche Rolle die fotocommunity in den vergangenen 25 Jahren für uns gespielt hat. Außerdem verraten wir, welches fotografische Talent wir uns gegenseitig am liebsten „stehlen“ würden. Eine Folge über Inspiration, Begegnungen und die Erkenntnis, dass Fotografie für uns oft viel mehr mit dem Leben zu tun hat als mit Kameras oder Technik.

Warum fällt uns ein Foto überhaupt auf? Weil es uns berührt? Weil es gut fotografiert ist? Oder weil ein Algorithmus entschieden hat, dass wir es sehen sollten? Ausgehend von der Entwicklung der neuen fotocommunity-App sprechen Lars und Falk über eine Frage, die heute jeden Fotografen betrifft: Wer gibt einem Bild eigentlich seine Bedeutung? Der Mensch, der es fotografiert hat? Der Betrachter? Oder inzwischen auch der Algorithmus, der entscheidet, welche Bilder überhaupt unsere Aufmerksamkeit bekommen? Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum manche Fotos für uns persönlich unbezahlbar sind, obwohl sie kaum jemand beachtet – und warum Bilder, die millionenfach gesehen werden, nicht automatisch eine größere fotografische Bedeutung haben. Dabei wird deutlich, dass Algorithmen zwar dabei helfen können, neue Fotos zu entdecken, unseren fotografischen Blick aber niemals ersetzen sollten. Eine Folge über Aufmerksamkeit, Bedeutung und die Freiheit, den eigenen Blick nicht von Algorithmen bestimmen zu lassen.

Wie verändert sich Dein Blick durch den Sucher, wenn nicht mehr unbegrenzt viele Bilder zur Verfügung stehen? Lars und Falk gehen dieser Frage in einer neuen Reihe zur analogen Fotografie nach, und was sie dabei herausfinden, lässt sich auch auf Deine digitale Fotografie übertragen. Beide haben sich gerade eine analoge Kamera zugelegt, Lars eine Bronica ETRSi im Mittelformat, Falk eine analoge Leica, und berichten offen, wo sie bei sich selbst Nachlässigkeit im fotografischen Sehen bemerkt haben. Falk erzählt, wie ihm bei digitalen Kameras zunehmend das bewusste Ringen um ein Bild fehlt, Lars gesteht, wie oft er heute aus reinem Erinnerungsdrang auslöst statt aus fotografischem Interesse. Aus diesen Beobachtungen entwickeln sie einen konkreten Vorschlag, den Du auch ohne eigene analoge Kamera ausprobieren kannst: eine Woche lang bewusst weniger fotografieren und Dir vor jedem Bild kurz Zeit für die Entscheidung nehmen. Setz Dich gern zu uns und finde heraus, welche der Fragen, die sich Lars und Falk hier stellen, Dir beim nächsten Griff zur Kamera weiterhelfen könnten.

Was passiert eigentlich, wenn jemand ein Foto nicht nur betrachtet, sondern wirklich versteht? - Ausgangspunkt dieser Episode ist die bewegende Rückmeldung von [Eric](https://www.ericmoerschel.de/blog-de/post-de/?item=laut-gedacht-die-stimme-von-aussen), der sich in einer [Bildbesprechung](https://www.fotocommunity.de/podcast/episode/492) überraschend selbst und seine fotografische Haltung wiedergefunden hat. Daraus entwickelt sich ein Gespräch über die Bedeutung von Anerkennung, über die Sehnsucht, gesehen zu werden, und über die feine Grenze zwischen Wertschätzung und Abhängigkeit. Lars und Falk sprechen darüber, warum ein ehrlicher Gedankenaustausch oft mehr bewegt als unzählige Likes, weshalb Fotografen Gefahr laufen, unbewusst für die Erwartungen anderer statt für sich selbst zu fotografieren, und warum echte Resonanz immer dort entsteht, wo Menschen sich Zeit füreinander nehmen. Dabei geht es nicht nur um Fotografie, sondern auch um die Frage, wie wir in einer immer schnelleren Welt wieder mehr Tiefe zulassen können. Eine Episode über Bestätigung, Kreativität und den Mut, den eigenen fotografischen Weg weiterzugehen – auch dann, wenn ihn nicht jeder versteht.

Falk hat seine Gedanken zur analogen Fotografie in einer Solo-Episode geteilt. Jetzt setzt sich Lars mit ihm zusammen und stellt eine einfache, aber entscheidende Frage: Geht es dabei wirklich um Analogfotografie – oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Gemeinsam sprechen wir über den Wunsch nach bewussterem Fotografieren, über Erinnerungen, Entschleunigung und die Faszination analoger Prozesse. Warum fühlt sich das Smartphone in manchen Situationen richtiger an als eine digitale Systemkamera? Weshalb gewinnen analoge Kameras gerade bei jungen Fotografen wieder an Bedeutung? Und verändert eine andere Kamera tatsächlich die Art zu fotografieren – oder verändert sie vor allem unsere Haltung? Eine Episode über Film und Sensoren, über Prozesse und Gewohnheiten – und über die Frage, was wir eigentlich suchen, wenn wir fotografieren.

Beim Durchblättern alter Familien-Fotoalben ist mir etwas aufgefallen, das mich nicht mehr losgelassen hat. Die Bilder stammen von meinen Eltern und meiner Familie – alles fotografische Laien. Und trotzdem wirken viele der Aufnahmen erstaunlich stimmig und gut gestaltet. Wie kann das sein? Woher kommt dieses Gespür für Bildgestaltung, wenn man sich nie bewusst mit Fotografie beschäftigt hat? Und wie entsteht eigentlich unser fotografischer Blick? In dieser Solofolge gehe ich genau diesen Fragen nach. Ich spreche darüber, wie uns Bilder ein Leben lang prägen, welchen Einfluss Familie, Filme, Werbung und heute Social Media auf unseren Geschmack haben und warum wir vielleicht viel mehr übernehmen, als uns bewusst ist. Eine Folge über Bildgestaltung, unbewusste Prägungen und die spannende Frage, wie viel von unserem fotografischen Stil wirklich unser eigener ist.

Wer kennt das nicht? Man beschäftigt sich intensiv mit der Fotografie, lernt Neues, entwickelt sich weiter – und trotzdem hat man plötzlich das Gefühl, schlechter geworden zu sein. Gemeinsam mit Knut spricht Lars über genau dieses Phänomen. Warum fühlen sich manche Entwicklungsschritte wie Rückschritte an? Weshalb zweifeln wir manchmal an unseren eigenen Bildern, obwohl wir längst mehr sehen und mehr können als früher? Und warum hilft es manchmal mehr, eine Pause zu machen, als sich noch tiefer in Technik oder neue Ausrüstung zu stürzen? Ausgangspunkt des Gesprächs ist das Festival La Gacilly-Baden in Österreich. Doch schnell geht es um viel grundsätzlichere Fragen: Wie entwickeln wir uns als Fotografen? Welche Rolle spielen Erwartungen, Vergleiche und der eigene Anspruch? Und warum ist „anders“ vielleicht ein viel besseres Ziel als „besser“? Eine Folge über Zweifel, Entwicklung und die Erkenntnis, dass fotografischer Fortschritt oft erst im Rückblick sichtbar wird.

Was macht ein Foto eigentlich stark? Ist es die perfekte Komposition, das Licht oder vielleicht doch die Geschichte, die zwischen den Zeilen erzählt wird? An diesem Bilder-Sonntag spreche ich über das Schwarzweißfoto „Getrennt verbunden“ von Erik Mörschel – ein Bild, das mich sofort beschäftigt hat. Zunächst faszinieren mich die grafische Gestaltung, die harten Kontraste und das Spiel aus Licht und Schatten. Doch je länger ich das Foto betrachte, desto mehr rückt für mich etwas anderes in den Mittelpunkt. Ich spreche über Wahrnehmung und Nichtwahrnehmung, über Menschen, die sich räumlich nah und doch emotional fern sind, und darüber, wie Bildgestaltung eine Aussage verstärken kann, ohne sie jemals auszusprechen. Eine Folge über Bildwirkung, Schwarzweißfotografie und die Frage, warum manche Bilder uns nicht wegen ihres Motivs in Erinnerung bleiben, sondern wegen der Gedanken, die sie in uns auslösen.

Braucht es wirklich die neueste Kamera für bessere Fotos? Oder geben Testberichte am Ende vor allem Orientierung, wenn eine Kaufentscheidung ansteht? Lars spricht mit Ben Lorenz, Chefredakteur mehrerer Fotomagazine und verantwortlich für die Testredaktionen der Five Monkeys Group, über die Welt hinter den Kamera- und Objektivtests. Wie entstehen Testberichte eigentlich? Was wird dort gemessen – und was lässt sich überhaupt messen? Im Laufe des Gesprächs geht es aber um weit mehr als Linienpaare, Rauschverhalten oder Autofokus. Gemeinsam sprechen die beiden darüber, warum sich viele Fotografen heute bewusst für ältere Kameras entscheiden, weshalb Perfektion nicht automatisch zu besseren Bildern führt und warum die schönsten Fotos oft genau die sind, die technisch gar nicht perfekt sind. Eine Folge über Testberichte, Technik, Emotionen und die Frage, was am Ende wirklich zählt, wenn wir fotografieren.

Diese Frage beschäftigt Lars gerade ziemlich intensiv. Auslöser ist die Trennung von Fotografie und KI innerhalb der fotocommunity – und die vielen Reaktionen, die diese Entscheidung ausgelöst hat. Dabei geht es schnell um mehr als nur Kategorien oder Plattformregeln. Was macht ein Bild eigentlich zu einem Foto? Ist ein per KI bearbeitetes Foto noch Fotografie? Und warum bewerten wir Bilder oft schon, bevor wir sie überhaupt richtig angesehen haben – einfach nur, weil wir wissen, wie sie entstanden sind? In dieser Solofolge nimmt Lars euch mit in seine Gedanken zu einem Thema, das die Fotografie in den nächsten Jahren weiter begleiten wird. Es geht um Erwartungen, Wahrnehmung und um die spannende Frage, warum ein KI-Bild plötzlich kritisiert wird, wenn es „zu sehr nach Foto aussieht“. Eine Folge, die keine endgültigen Antworten liefern möchte, sondern dazu einlädt, den eigenen Blick auf Fotografie und KI einmal zu hinterfragen.

Nach dem Urlaub beginnt oft die schwierigste Frage: Was mache ich eigentlich mit all den Fotos? Welche Bilder schaffen es ins Fotobuch – und warum genau diese? Reicht es, die schönsten Aufnahmen auszuwählen, oder kann ein Fotobuch mehr sein als eine chronologische Erinnerung an eine Reise? Genau darüber spricht Lars mit Thomas Bregulla. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie aus einer Sammlung von Bildern eine Geschichte wird. Sie sprechen über Bildauswahl, Erzählstrukturen, den Mut, Lieblingsfotos auch einmal wegzulassen, und darüber, warum manche Bilder erst im Zusammenspiel mit anderen ihre eigentliche Wirkung entfalten. Eine Folge für alle, die ihre Fotos nicht einfach nur archivieren möchten, sondern nach einer Möglichkeit suchen, Erlebnisse in einer Form festzuhalten, die man auch Jahre später noch gerne in die Hand nimmt

Was erzählt uns ein Gesicht, ohne dass ein einziges Wort gesprochen wird? In dieser Bilder-Sonntag-Ausgabe sprechen wir über eine Schwarz-Weiß-Aufnahme eines älteren Mannes, der am Fenster steht. Auf den ersten Blick scheint der Ausdruck eindeutig – doch je länger die beiden hinschauen, desto mehr Fragen entstehen. Es geht um Licht und Bildaufbau, um unsere Neigung, Menschen vorschnell einzuordnen, und um die Geschichten, die wir unbewusst in ein Foto hineinlesen. Warum wirkt der Mann so grimmig? Tut er das überhaupt? Und wie viel von dem, was wir in einem Bild erkennen, stammt eigentlich aus uns selbst? Eine Folge über Wahrnehmung, Interpretation und die Kraft der Straßenfotografie, Fragen zu stellen, statt Antworten zu geben.

Wir leben in einer Zeit voller perfekter Bilder. Noch nie war es so einfach, Fotos zu machen, die technisch beeindrucken, ästhetisch wirken und sofort Aufmerksamkeit erzeugen. Doch was bleibt eigentlich hängen, wenn der erste Eindruck vorbei ist? Wir sprechen über Bildstile, Trends, Filter und die Verlockung, dem hinterherzulaufen, was gerade gut ankommt. Es geht um die Frage, warum manche Bilder tausende Likes bekommen und trotzdem schnell vergessen sind, während andere lange nachwirken. Dabei landen die beiden bei Themen wie Authentizität, Erinnerung, persönlicher Entwicklung und der Suche nach dem eigenen fotografischen Blick. Eine Folge über die Bedeutung hinter dem Bild, über den Mut, Fragen statt Antworten zu fotografieren, und darüber, warum ein Foto manchmal gerade dann interessant wird, wenn es nicht auf den ersten Blick perfekt erscheint.

Manchmal beginnt ein interessantes Gespräch mit einer ganz alltäglichen Frage: Wohin eigentlich mit all dem Zeug, das man ständig dabeihat? Kamera, Notizbuch, Handy, Schlüssel, Sonnenbrille – und vielleicht auch ein paar Gedanken, die man nicht verlieren möchte. Lars und Falk sprechen über Fototaschen, Rucksäcke und die Suche nach einer Lösung, die nicht nur zur Kamera, sondern zum eigenen Leben passt. Dabei geht es um weit mehr als Ausrüstung. Es geht um die kleinen Entscheidungen im Alltag, um Gewohnheiten, die man lange nicht hinterfragt hat, und um die Erkenntnis, dass viele Dinge einfacher werden, wenn man aufhört, sie für andere passend machen zu wollen. Eine Folge über Ordnung und Chaos, über praktische Begleiter und darüber, warum manchmal eine Tasche plötzlich mehr über uns erzählt als die Kamera, die darin steckt.

Manchmal ist es nicht die Begeisterung, die über unseren fotografischen Weg entscheidet, sondern der Moment danach. Der Moment, in dem die Kamera vertraut geworden ist, die Technik funktioniert und die ersten Fortschritte nicht mehr jeden Tag sichtbar sind. Genau dort setzen Lars und Falk in dieser Folge an. Ausgehend von einer scheinbar einfachen Frage sprechen die beiden über Langeweile in der Fotografie, über die Sehnsucht nach Neuem und darüber, warum viele Fotografen genau an diesem Punkt die Richtung wechseln, neue Ausrüstung kaufen oder nach dem nächsten Kick suchen. Gleichzeitig geht es um etwas viel Grundsätzlicheres: die Frage, was bleibt, wenn das Neue verschwindet. Wann beginnt Fotografie, mehr zu werden als Technik? Wann wird aus dem Fotografieren ein Teil des eigenen Lebens? Und warum kann gerade das Wiederkommen an dieselben Orte, die gleichen Wege und vertrauten Motive zu einer der spannendsten fotografischen Erfahrungen werden? Eine Folge über Geduld, Entwicklung und die Entdeckung, dass manchmal genau dann etwas Neues beginnt, wenn scheinbar nichts mehr passiert.

Ausgehend von Lars' Rückblick auf das Fotofestival in Zingst entwickelt sich eine sehr persönliche Gedankenreise über Veränderung. Über Veränderungen in der Fotografie, in der Gesellschaft, in der Art, wie wir unsere Hobbys leben – und darüber, wie wir mit all dem umgehen können. Falk spricht über verschwindende Fotomagazine, das Ende großer Fotomessen, Social Media, KI und die Frage, warum so viele Fotografen das Gefühl haben, ständig auf etwas reagieren zu müssen. Gleichzeitig geht es um Küsten, die sich verändern, um den Strukturwandel im Ruhrgebiet und um die Erkenntnis, dass Wandel nicht zwangsläufig Verlust bedeuten muss. Eine Folge über Orientierung in bewegten Zeiten, über die Rückkehr zu den eigenen fotografischen Wünschen und darüber, warum die wichtigste Frage vielleicht nicht lautet, was die Fotografie gerade wird – sondern was sie für uns persönlich sein soll.

Manchmal geht es bei einem Fotofestival um Kameras, Objektive und neue Technik. Und manchmal geht es um etwas ganz anderes. In dieser Folge nimmt uns Lars mit nach Zingst und erzählt von Begegnungen, Gesprächen und einem Festival, das in diesem Jahr den Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat. Es geht um Ausstellungen, die berühren und zum Nachdenken anregen, um die besondere Atmosphäre zwischen Strand, Dünen und Fotografie – und vor allem um die vielen Gespräche mit Mitgliedern der fotocommunity. Dabei wird deutlich, wie groß die Sehnsucht nach echten Begegnungen, nach Austausch auf Augenhöhe und nach einem Ort ist, an dem Fotografie noch wichtiger ist als Algorithmen und Reichweite. Eine Folge über Zingst, über Gemeinschaft und darüber, warum Fotografie manchmal vor allem Menschen verbindet.

Ausgelöst durch eine Rückmeldung aus der Community sprechen Lars und Falk diesmal über Fotografiezitate. Nicht über ein bestimmtes Zitat, sondern über die Frage, was solche Sätze eigentlich mit uns machen. Warum bleiben manche Aussagen über Jahre im Kopf? Warum richten wir unsere Fotografie manchmal an ihnen aus? Und wie schnell wird aus einer Inspiration eine Regel? Zwischen Cartier-Bresson, eigenen Erfahrungen und den kleinen Wahrheiten des fotografischen Alltags geht es um Vorbilder, Orientierung und die Freiheit, Dinge immer wieder neu zu hinterfragen. Eine Folge über kluge Sätze, ihre Fallstricke – und darüber, warum der eigene Weg oft spannender ist als jedes noch so berühmte Zitat.

Manchmal fahren wir an einen Ort, um etwas zu sehen – und merken erst später, dass es eigentlich darum ging, etwas zu fühlen. In dieser Folge sprechen Lars und Falk über das Fotografieren von Orten, Museen, Städten und Reisen. Über die Frage, warum wir oft glauben, alles festhalten zu müssen, und weshalb dabei manchmal genau das verloren geht, was einen Ort wirklich besonders macht. Ausgehend von einem Besuch auf dem Segelschiff Passat in Travemünde entsteht ein Gespräch über Erinnerungen, Dokumentation und die Freiheit, die Kamera auch einmal nicht nach dem Offensichtlichen suchen zu lassen. Es geht um Fotos, die nicht zeigen, wo wir waren, sondern was ein Ort mit uns gemacht hat. Eine Folge über das Loslassen von Vollständigkeit – und darüber, wie aus Motiven wieder persönliche Geschichten werden.

In dieser Bildersonntag-Folge schauen wir gemeinsam auf ein Foto von Markus aus Düsseldorf. Zu sehen ist eigentlich nicht viel: ein Fotobuch, ein Lichtstreifen, eine Wand. Und doch merken wir schnell, wie uns dieses Bild in Gedanken an ganz unterschiedliche Orte führt. Plötzlich sprechen wir über alte Wohnungen, knarrende Treppen, Erinnerungen, die in Räumen hängen bleiben, und über die Geschichten, die wir unbewusst in ein Foto hineinlesen. Gemeinsam entdecken wir, wie stark unsere eigenen Erfahrungen beeinflussen, was wir in Bildern sehen. Aus einem scheinbar einfachen Motiv wird ein Gespräch über Erinnerungen, Vergangenheit und die kleinen Dinge, die uns nicht mehr loslassen. Eine Folge darüber, wie Fotografie manchmal weniger zeigt als vielmehr in uns auslöst.

Es fängt mit Gurken an. Lars zweifelt gerade – aber nicht an Fotos, sondern daran, ob er seine Tomaten- und Gurkenpflanzen auf dem Balkon richtig beschneidet. Abknipsen oder nicht? Und wann sieht man das Ergebnis überhaupt? Falk schmunzelt – und sagt, das ist eigentlich gar nicht so anders als der Zweifel an den eigenen Fotos. Du tust etwas, weißt nicht, ob es richtig ist, und das Ergebnis zeigt sich erst viel später. Vielleicht nie. In dieser Folge nehmen sich die beiden das Thema vor, das letzte Woche zwischen den Zeilen aufgetaucht ist – und das so viele kennen, aber selten laut aussprechen: den Zweifel an der eigenen Fotografie. Lars erzählt, wie sich sein Blick auf die eigenen Bilder über die Jahre verändert hat – weg von der Zeit, in der Zangenlicht, die richtige Lichtsetzung und das perfekte Motiv darüber entschieden, ob ein Bild gut war, hin zu einer Fotografie, die fragt, was ein Moment mit einem selbst macht. Falk erkennt darin einen Weg, den er schon länger geht – und der ihn vom Vergleichen, von Likes und Follower-Zahlen weggeführt hat. Irgendwo dazwischen entsteht ein offenes Gespräch über die 80/20-Regel, Vincent Peters, das 365-Tage-Projekt als leisen Ausweg aus dem Perfektionismus – und die Frage, was passiert, wenn Fotografie zur einzigen Projektionsfläche im Leben wird. Eine Folge über Zweifel, Loslassen und die Erkenntnis, dass Extremismus halt immer scheiße ist. Setz Dich gern zu uns.

Ein Kokoswasser, ein Leuchtturm auf Texel und die Frage, was eigentlich passiert, wenn man anfängt, über ein eigenes Foto zu reden. Lars und Falk merken schnell, dass sie das sehr verschieden erleben. Falk erzählt vom Ort, vom Moment, von dem Restaurant weiter unten – aber nie von der Linie, die er bewusst ins Bild gebaut hat. Die gehört ihm. Lars kennt das Auseinanderfalten von Bildern aus einer anderen Zeit, aus Workshops, aus der Phase, in der man stolz auf die Technik war. Heute denkt er anders darüber. Irgendwo dazwischen entsteht ein ehrliches Gespräch darüber, wem ein Bild eigentlich gehört, sobald es jemand anderem gezeigt wird – und ob Erklären dem Foto etwas gibt oder etwas nimmt. Dazu: Warum Fleiß kein fotografisches Argument ist, was Storytelling wirklich leistet und weshalb die Queen in Gummistiefeln immer noch das beste Beispiel ist. Setz Dich gern zu uns.

Was schenkt man eigentlich einem Menschen, der schon alles hat? Vielleicht genau das, was sich nicht einfach kaufen lässt: einen Moment, eine Erinnerung, einen Blick. In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, warum Fotografien als Geschenk oft viel persönlicher sind als viele materielle Dinge – und weshalb es gleichzeitig gar nicht so leicht ist, ein eigenes Bild zu verschenken. Es geht um Fotos mit emotionaler Verbindung, um gemeinsame Erlebnisse, um Zweifel an der eigenen Arbeit und um die Frage, wann ein Bild wirklich Bedeutung bekommt. Eine ruhige, sehr persönliche Folge über Wertschätzung, Nähe und darüber, dass manche Fotografien nicht einfach nur dekorativ sind, sondern kleine Erinnerungsstücke an Menschen, Orte und gemeinsame Zeit.

In dieser Folge beginnt alles mit einer kaputten Uhr und einer kleinen Sonntagmorgen-Irritation – und landet überraschend schnell bei großen Fragen rund um fotografische Träume. Lars und Falk sprechen über Projekte, die schon lange im Kopf wohnen, aber bisher nie richtig begonnen haben. Über Streetfotografie zwischen Alltag, Familie und Selbstzweifeln. Über die Sehnsucht, Menschen wirklich zu sehen. Und über die Frage, warum manche Ideen erst dann lebendig werden, wenn man ihnen einen festen Platz im Leben gibt. Dabei entsteht fast nebenbei ein sehr persönliches Gespräch über Begegnungen, Aufmerksamkeit und die Art von Fotografie, die nicht nur Bilder sammelt, sondern Erfahrungen. Außerdem geht es um Bildbearbeitung, Filmsimulationen, Lightroom, Korn, kleine Retuschen und die Frage, wann ein Foto eigentlich „fertig“ ist. Eine ruhige Sonntagsepisode über Projekte, die noch wachsen dürfen – und über Fotografie als Versuch, Menschen und Momente bewusster wahrzunehmen.

Ein Mittwochmorgen, der Kaffee dampft und die Müdigkeit weicht einer spannenden Frage, die im Wohnzimmer fiel: „Ich schaue mir die Welt an.“ Doch schauen wir uns wirklich die Welt an, wenn wir abends auf dem Sofa durch endlose Feeds scrollen? Wir sprechen über den Unterschied zwischen „Doomscrolling“, bei dem Algorithmen unsere Sicht diktieren, und dem bewussten Entdecken – ob im Urlaub oder bei Profilen, die uns wirklich inspirieren. Es geht um die Sehnsucht nach Entschleunigung, Falks neue Großformatkamera als „Endstufe der Langsamkeit“ und den Mut, an Orten wie dem Hamburger Michel mal fünf Minuten gar nicht zu fotografieren, sondern einfach nur wahrzunehmen. Eine Folge über die Macht der Auswahl, den Wert eines einzelnen Bildes in einer überfüllten Welt und die Einladung, das Smartphone öfter mal beiseitezulegen, um den eigenen, echten Blick zurückzugewinnen. Setz Dich zu uns und nimm Dir heute die Zeit für den zweiten Blick.

Ein entspannter Sonntag, ein Kaffee in der Hand und ein Gespräch, das irgendwo zwischen Balkonpflanzen und Ostsee landet. Lars und Falk schauen gemeinsam auf ein Schwarz-Weiß-Foto von [GL-Foto](https://www.fotocommunity.de/photo/0102026-agora-30-bildbesprechung-intensiv/49984924) vom bekannten „UFO“ in Binz auf Rügen – und merken schnell, dass dieses Motiv mehr Fragen stellt, als es auf den ersten Blick beantwortet. Es geht um die Wirkung von Schwarz-Weiß, um Formen, Linien und den Himmel über dem Meer, aber auch darum, warum dieses Gebäude so schwer zu fotografieren ist. Zwischen Architektur, Strand und kleinen Details entsteht ein ruhiges Gespräch über Wahrnehmung, Perspektive und die Lust, genauer hinzusehen.

Manchmal ist Urlaub genau das: unterwegs sein, ohne etwas beweisen zu müssen. Die Kamera ist dabei, aber sie drängt sich nicht nach vorne. Zwischen Familienzeit, Strand, kleinen Ausflügen und dem ganz normalen Trubel entstehen Bilder eher nebenbei – aus dem Moment heraus. Lars erzählt von Mallorca, von einer bewusst einfachen fotografischen Herangehensweise und von Augenblicken, die erst im Nachhinein ihre Bedeutung bekommen. Eine Folge über das Mitnehmen statt Inszenieren, über kleine Entdeckungen am Wegesrand und darüber, wie sich Fotografie anfühlt, wenn sie einfach Teil des Tages ist.

Lars und Falk haben gemeinsam Palermo Shooting geschaut – und kommen bei diesem Film auf sehr unterschiedliche Weise ins Nachdenken. Zwischen Campino als Fotograf, überdrehten Szenen, Kunstfigur, Erfolgsdruck und der Suche nach dem echten Blick sprechen die beiden nicht nur über den Film selbst, sondern auch über das, was darin für sie mitschwingt: Fotografie als Inszenierung, Fotografie als Rückweg zu sich selbst und die Frage, wann man eigentlich wirklich anwesend ist. Dabei wird schnell klar, dass es hier nicht um eine klassische Filmkritik geht. Lars ringt mit der Machart, Falk liebt genau die Bilder und Stimmungen dazwischen. Und so wird aus dem gemeinsamen Filmschauen ein sehr eigenes Gespräch über Fotografie, Erschöpfung, Wahrnehmung und die Sehnsucht nach etwas Echtem. Eine Folge für alle, die Filme nicht nur sehen, sondern an ihnen auch etwas über sich selbst entdecken.

Ein vertrauter Ort, ein anderer Zugang: Lars reist nach Mallorca – aber diesmal ohne den alten fotografischen Anspruch. Kein Stativ, kein „Ich muss dieses Bild machen“, sondern nur eine kleine Kamera und die Offenheit für das, was passiert. Im Gespräch wird schnell klar: Es geht nicht nur um Urlaub, sondern um eine Veränderung im eigenen Sehen. Dabei streifen wir auch die Frage, wie viel Bearbeitung, KI und Perfektion es überhaupt braucht. Oder ob es nicht reicht, das festzuhalten, was man wirklich erlebt – egal ob das die große Landschaft oder nur eine kleine Szene zwischendurch ist. Eine Folge über weniger Druck, andere Prioritäten und das Vertrauen, dass gute Bilder auch ohne Plan entstehen können.

Diesmal bringt uns eine Nachricht von Cindy ins Gespräch über ein Thema, das viele kennen: Warum fühlt sich Fotografieren im Urlaub manchmal plötzlich nach Druck an? Es geht um die Vorstellung, aus einer Reise gleich eine Serie oder Reportage machen zu müssen, um den Stress, nichts verpassen zu wollen, und um die Frage, was am Ende eigentlich von so einem Urlaub bleiben soll. Lars und Falk sprechen sehr persönlich darüber, wie sich ihr eigener Blick auf Reisefotografie verändert hat, warum Erinnerungsanker oft wichtiger sind als Vollständigkeit und weshalb ein Bild nicht erst dann relevant ist, wenn man es zeigen kann. Eine Folge über Urlaubsfotos, Erwartungen und die Erlaubnis, es fotografisch auch mal leichter zu nehmen.

Manchmal beginnt die Zukunft nicht mit einem großen Plan, sondern mit einem leisen Gedanken: Was brauche ich eigentlich noch? In dieser Folge drehen sich Lars und Falk um genau diese Frage – und landen irgendwo zwischen Wunsch, Vernunft und der Sehnsucht nach einem anderen fotografischen Erleben. Es geht um Kameras, die vielleicht irgendwann kommen, und um die eine, die schon längst reicht. Um Technik, die inspiriert – und um den Moment, in dem sie plötzlich in den Hintergrund tritt. Zwischen digitalen Gewohnheiten und der Neugier auf analoge Wege entsteht ein Gespräch über Entscheidungen, Zweifel und die Frage, was man wirklich braucht.

Manche fotografischen Momente sind nicht deshalb wichtig, weil dabei das beste Bild entsteht. Sondern weil sie etwas in uns auslösen. In dieser Folge sprechen wir über genau diese Augenblicke: über technische Entdeckungen, über erste Shootings, über Erwartungen, die nicht erfüllt wurden, und über Erfahrungen, die weit über Fotografie hinausgehen. Es geht um das, was hängen bleibt, wenn man auf die eigene fotografische Reise zurückschaut – und um die Frage, warum uns manche Bilder und Begegnungen noch Jahre später begleiten. Eine Folge über Entwicklung, Erinnerung und die leisen Spuren, die Fotografie in uns hinterlässt. Setz Dich gern zu uns.

Alles beginnt mit einer neuen Brille – und der Irritation, dass Sehen plötzlich anders funktioniert. Daraus entsteht eine größere Frage: Wo kommen eigentlich unsere Ideen her? Aus dem Alltag, aus Momenten der Ruhe – oder genau dann, wenn wir nicht aktiv danach suchen? Wir sprechen über Inspiration, frühe fotografische Vorbilder und die Zeit in der fotocommunity. Besonders wird es, als [Micha sich mit einem YouTube-Video](https://www.youtube.com/watch?v=Loj920FsnC0&t=3s) meldet und erzählt, wie sehr ihn Lars damals geprägt hat – und wie er ihn heute wiedergefunden hat. Ein leiser Beweis dafür, wie sehr wir andere beeinflussen, ohne es zu merken. Am Ende bleibt eine Einladung: gemeinsam einen Film zu schauen – [Palermo Shooting](https://www.kino.de/film/palermo-shooting-2008/stream/). Und vielleicht dabei etwas Neues über Fotografie, Inspiration und sich selbst zu entdecken.

Mit dem Start des April-Themas im 25-Jahre-fotocommunity-Wettbewerb rückt Schwarz-Weiß zunächst ganz praktisch in den Blick – und dann wird es schnell grundsätzlicher. Lars und Falk sprechen über Schubladen in der Fotografie, über das Bedürfnis, sich einzuordnen, und über die Gefahr, sich dabei selbst zu eng zu machen. Es geht um Stil, Identität, Selbstbild und die Frage, ob wir wirklich ein Genre sind oder ob Fotografie viel eher ein Weg ist, das eigene Leben, die eigenen Interessen und das eigene Innenleben sichtbar zu machen. Eine Folge über Orientierung, über das Loslassen fester Etiketten und über die leise Erkenntnis, dass man manchmal nicht nur Motive fotografiert, sondern sich selbst ein Stück besser versteht.

Im „Bildersonntag“ nehmen Lars und Falk diesmal das Portrait „Stille“ unter die Lupe – entstanden im Nordpark Düsseldorf, in einem Moment zwischen Nähe und bewusster Distanz. Während Lars das Bild beschreibt und in Licht, Linien und Details eintaucht, hinterfragt Falk genau diese Elemente und erzählt, wie das Foto ohne klassische Anweisungen entstanden ist: eher beobachtend als inszenierend, mit Raum für das, was sich zeigt, wenn ein Mensch ganz bei sich ankommt. Zwischen beiden entsteht ein spannendes Spannungsfeld aus Wahrnehmung und Entstehung – und die Frage, was ein Bild eigentlich „wahr“ macht. Eine Folge über ein konkretes Foto, zwei Blickwinkel und den leisen Unterschied zwischen einem gemachten und einem geschehenen Moment.