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»Ein Statement für die Ewigkeit!« – »Monumental« – »Unsterbliche Helden«. Solche und ähnliche Schlagzeilen liest man oft im Zusammenhang mit großen Erfolgen. Häufig kommen sie aus der Welt des Sports, wie etwa beim WM-Erfolg der Fußballnationalmannschaft vor zwölf Jahren. Und auch in diesem Jahr ist es das erklärte Ziel, sich in die elitäre Liste der (sportlichen) Helden einzutragen.Begeisternde Aussagen und Bewertungen eines einzelnen Moments entstehen aus großer Euphorie. Der Erfolg fühlt sich so großartig an, dass die Zeit kurz stehen zu bleiben scheint und man anschließend der Überzeugung ist, Zeuge eines historischen Ereignisses gewesen zu sein. Doch wenn man mit etwas Abstand darauf zurückblickt, muss vieles verblassen bzw. wird von neuen Ereignissen überschrieben. Die Begeisterung rund um den deutschen Fußball jedenfalls war nach vier bzw. spätestens acht Jahren dahin.Anders ist das bei dem größten und im Grunde einzig echten Erfolg der Menschheitsgeschichte: Jesu Sieg über den Tod. Der entscheidende Augenblick mutet alles andere als »monumental« oder gar »euphorisch« an. Im Johannesevangelium lesen wir: »›Es ist vollbracht!‹ Dann ließ er [Jesus] den Kopf sinken und übergab den Geist« (19,30). Kein aufbrausender Jubel. Keine Sensationsmeldungen. Keine Pläne für ein Denkmal zu Ehren von Jesus. Und doch war dieser Moment das größte »Statement für die Ewigkeit« – ja, noch mehr: die Tür zur Ewigkeit. Denn ohne Jesu Tod am Kreuz und die darauffolgende Auferstehung wäre keine Vergebung unserer Schuld möglich, was die Voraussetzung für eine Ewigkeit bei Gott im Himmel ist. So aber kann jeder von uns Gottes Einladung annehmen und tatsächlich einen »Augenblick für die Ewigkeit« erleben.Joel HöfflinDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Zwischen Jubel und FrustKatechet Andreas Zimmermann, Kirchgemeinde StettlenVon Eishockey versteht Bruno Rainer nicht allzu viel. Doch als die Schweizer Nationalmannschaft im WM-Finale stand, fieberte auch er mit. Er beobachtete die Konzentration, die Präzision und den unglaublichen Einsatz der Spieler. Und wieder einmal wurde ihm bewusst, wie nahe Erfolg und Enttäuschung oft beieinanderliegen. Manchmal entscheidet ein einziger Augenblick darüber, ob wir jubeln oder enttäuscht nach Hause gehen. So ist es nicht nur im Sport, sondern auch im Leben. Vieles gelingt, manches misslingt, und nicht alles läuft nach unseren Vorstellungen. Umso wichtiger ist es, die schönen Momente bewusst wahrzunehmen und ihnen mehr Raum zu geben als den Rückschlägen. Bruno Rainer ermutigt dazu, sich über Gelungenes zu freuen, dankbar zu sein und die Freude im Alltag nicht aus den Augen zu verlieren.Spendenaufruf:Das Wort zum Tag begleitet täglich Menschen mit Gedanken, die Mut machen und Hoffnung schenken. Damit dieses Angebot weiterhin kostenlos bestehen kann, freuen wir uns über jede Unterstützung. Herzlichen Dank!???? https://wortzumtag.ch/unterstuetzenFreude, Eishockey, Schweiz, Erfolg, Niederlage, Dankbarkeit, Lebensfreude, Hoffnung, Alltag, Zuversicht#wortzumtag #freude #lebensfreude #hoffnung #zuversicht #eishockey #schweiz #alltag #dankbarkeit #ermutigung #glaube #leben #inspiration #sport #gemeinschaft
Jedes Mal, wenn wir uns fragen: „Wer geht mit mir?“, lösen wir uns für einen Augenblick aus dem Traum der Trennung. Diese Frage holt den Geist aus seinen Sorgen zurück in die Gegenwart. Sie unterbricht den gewohnten Strom von Angst, Kontrolle und Selbstzweifeln und öffnet einen Raum für eine andere Antwort. Mit der Zeit wird aus dieser Frage eine Erfahrung. Wir beginnen zu spüren, dass eine Liebe mit uns geht, die stärker ist als jede Angst, weiser als jedes persönliche Urteil und näher als unser eigener Atem. „Wer geht mit mir?“ Möchtest du mehr erfahren? Auf meiner Website findest du alle kommenden Termine und Infos: https://www.gottfriedsumser.com Wertschätzung https://gottfriedsumser.com/wertschaetzung Dein Einladungslink für Telegram. Diese App ist für Android sowie für iOS verfügbar. Hier kannst du tägliche Lektionen anhören und viele inspirierende Impulse empfangen. https://t.me/joinchat/AAAAAE7xQ67edqq1Goh51A Soundcloud: https://soundcloud.com/gottfriedsumser Spotify: https://open.spotify.com/show/7k98M4kCwr5ZBvgSFP8gql?si=6RjRI7HAQsSQchfZjsisPg&dl_branch=1&nd=1 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/1fe60f78-5246-4749-b859-0c28dd10b0ba/GOTTFRIED-SUMSER--LEBE-MAJESTTISCH Deezer: https://deezer.page.link/bpumKHezGLYTMVf28 iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/gottfried-sumser-lebe-majestätisch/id1581542180 YouTube: https://www.youtube.com/c/GottfriedSumser
Jahrelang dachte ich, dass das nächste Ziel alles verändern würde.Mehr Muskeln. Mehr Geld. Mehr Kunden. Mehr Freiheit. Das nächste Auto. Der nächste Meilenstein.Und heute? Viele dieser Ziele habe ich tatsächlich erreicht.Doch das Überraschende ist: Die Zielerreichung selbst war selten der Moment, der mich erfüllt hat. Die Selbstzweifel waren nicht plötzlich weg. Die Unsicherheiten auch nicht. Und das Gefühl, "angekommen" zu sein, hielt meist nur für einen kurzen Augenblick.In dieser Episode spreche ich darüber, was ich aus den letzten 10 Jahren gelernt habe, warum Ziele trotzdem unglaublich wichtig sind und weshalb die grösste Belohnung selten am Ende des Weges wartet.Wenn du gerade einem grossen Ziel hinterherjagst oder das Gefühl hast, erst glücklich sein zu dürfen, wenn du etwas Bestimmtes erreicht hast, dann ist diese Folge für dich.
DER ENTSCHEIDENDE MOMENT - Eine Sendung des Leica Enthusiast Podcast: Diese Episode ist das Making of zur Episode mit Herbert Piel im Leica Enthusiast Podcast. Veröffentlichungsdatum: 26.5.2026 auf https://www.leica-enthusiast-podcast.deMit dieser Ausgabe des Leica Enthusiast Podcast startet Michel Birnbacher das Format „Der entscheidende Moment“. Im Mittelpunkt steht ein einziges Schwarz-Weiß-Foto von Herbert Piel: ein älterer Herr mit Hut und Aktentasche, ein kleines Mädchen, eine herausgestreckte Zunge und ein Augenblick, der nur einen Sekundenbruchteil dauerte.Herbert Piel erzählt, wie die Aufnahme vermutlich im September 1985 in Koblenz-Rübenach entstand, bei einem Fest rund um das evangelische Gemeindehaus am Mühlenteich. Fotografiert wurde analog mit seiner Leica M4 und wahrscheinlich einem 28 mm f/2,8. Besonders eindrucksvoll ist seine Schilderung, wie er die Szene beobachtete, die Kamera über der Schulter hatte und ohne Blick durch den Sucher im richtigen Moment auslöste.Das Gespräch führt von Cartier-Bresson und Salgado über Ilford HP5, Push-Entwicklung, Bildfunk und Dunkelkammer bis zu der überraschenden Geschichte, dass sich das Mädchen auf dem Foto Jahrzehnte später selbst erkannte. Ein Video für alle, die Reportagefotografie, Leica M, Streetfotografie und die Geschichten hinter starken Bildern lieben.Linksammlung:Blogbeitrag auf www.birnbacher.com: https://www.birnbacher.com/der-entscheidende-moment-herbert-piel-20260530/Homepage: https://herbert-piel.de/Instagram: https://www.instagram.com/herbert_piel/
Lektion 149 Mein Geist birgt nur, was ich mit GOTT denke. (137) Wenn ich geheilt bin, bin ich nicht allein geheilt. (138) Der HIMMEL ist die Entscheidung, die ich treffen muss. - EKIW 149 Heilung geht weiter. Heute wird der Geist an seinen wahren Inhalt erinnert: Er birgt nur, was ich mit Gott denke. Und daraus folgt etwas Tröstliches und zugleich Mächtiges: Heilung ist nicht privat. Wenn Berichtigung in mir geschieht, bleibt sie nicht in mir eingeschlossen. Frieden wird Atmosphäre. Vergebung wird Feld. Was ich in mir löse, löst sich im Netz der Beziehung mit – weil Geister verbunden sind. Heilung geht weiter. Und genau deshalb ist die zweite Aussage so kompromisslos: Der Himmel ist eine Entscheidung. Nicht irgendwann. Nicht als Belohnung nach einem „guten“ Leben. Sondern jetzt – im genauen Moment, in dem ich wähle, welchen Geist ich nähre: Angriff oder Vergebung, Urteil oder Sanftheit, Trennung oder Einheit. Himmel ist Frieden als Wahl. Das Ego macht daraus Aufschub: später, wenn's leichter ist. Doch die Lektion sagt: Der Zeitpunkt ist immer jetzt. Denn nur jetzt kann ich den inneren Krieg beenden. Und jeder Augenblick, in dem ich Frieden wähle, wirkt über mich hinaus. So wird meine Entscheidung nicht nur Rettung für mich – sie wird Segen für alle. Heilung geht weiter heißt: Ich wähle den Frieden ohne Verhandlung. Und diese Wahl heilt nicht nur mich. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #EKIW #Lektion137 #Lektion138 #WorkbookLesson137 #WorkbookLesson138 #Geistesschulung #Heilung #Verbundenheit #Entscheidung #Frieden #Vergebung #Fuehrung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Fällt es dir manchmal schwer, Gottes Handeln in deinem Leben zu erkennen? Joyce Meyer zeigt dir, wie du aufmerksam für Gottes Segnungen wirst und Gott im Augenblick finden kannst. Entdecke außerdem, warum es sich lohnt, voller Erwartung zu sein, was Gott wohl als Nächstes tun wird. — Für ein erfülltes Leben nutze unsere kostenfreie Angebote als Mutmacher und Tröster: ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/taegliche-andacht-von-joyce-meyer/ – deine tägliche E-Mail-Andacht mit Joyce ✅ https://www.joyce-meyer.de/gebet/brauchst-du-ein-gebet/ – du bist nicht alleine, ruf uns an 040/888841111, wir beten für dich ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/magazin-bestellen/ – das Magazin für dein "Das Leben genießen" ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/infobroschuere-bestellen/ - alle Segensimpulse von Joyce auf einen Broschüren-Blick ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/e-mail-newsletter-abonnieren/ - dein monatlicher Möglichmach-Impulsgeber per E-Mail Möchtest du mit uns und deiner Spende die Welt verändern? Vielen Dank für deine Spende unter:
Msgr. Christoph Huber, Generalpräses von Kolping International, erzählt am Dienstag im Gespräch beim "Blick in die Bibel" mit Mathias Peter von seinen Reisen und der weltweiten Arbeit von Kolping; von Mikrokrediten in Indien bis zur Unterstützung von Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Dabei spricht er auch sehr persönlich über seinen eigenen Weg vom Seelsorger zum Leiter des internationalen Hilfswerks und darüber, warum er sich im Rheinland schnell zuhause gefühlt hat.Im Evangelium geht es um die Heilung des blinden Bartimäus. Msgr. Huber erklärt, warum Wunder in der Bibel mehr sind als nur Geschichten von früher. Für ihn zeigt der Text, dass Glaube Menschen helfen kann, klarer zu sehen und neue Hoffnung zu finden. Besonders bewegt ihn die Botschaft der Barmherzigkeit, die heute wichtiger denn je sei. Eine persönliche und inspirierende Folge, die Mut macht und Lust darauf weckt, weiterzuhören.Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit, als Jesus mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jéricho verließ, saß am Weg ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. Und Jesus fragte ihn: Was willst du, dass ich dir tue? Der Blinde antwortete: Rabbúni, ich möchte sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dich gerettet. Im gleichen Augenblick konnte er sehen und er folgte Jesus auf seinem Weg nach. (Mk 10,46b-52)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Moin Moin und Ahoi! Stark, dass du am Start bist – wir wünschen dir einen richtig guten Moment mit dieser Predigt!Pfingsten ist Gottes Antwort auf eine seufzende Welt. Der Heilige Geist macht aus unserem Seufzen Hoffnung — und aus unserer Hoffnung Schritte zweckfreier Liebe. So wird Kirche Kirche: nicht für sich selbst, sondern unter uns für alle.Kernvers dieser Predigt ist Römer 8,22: Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt, wie unter den Schmerzen einer Geburt.Unsere Gottesdienste sind jeden Sonntag um 15:00 Uhr im Haus 73 am Schulterblatt in Hamburg. Komm so wie du bist! Wir freuen uns auf dich. ::::::: NEU HIER? :::::::::::::::::::::::::::::::::::::Du bist neu hier und möchtest mehr über uns erfahren? Dann schreibe uns gerne eine Mail an info@dock1kirche.de. https://dock1kirche.de/neu-hier/::::::: FOLLOW US :::::::::::::::::::::::::::::::::::::Du findest uns auch auf Spotify, Facebook, Instagram und auf www.dock1kirche.de. Auf unser Homepage kannst du auch unseren Newsletter anfordern! https://dock1kirche.de/kontakt/::::::: SUPPORT :::::::::::::::::::::::::::::::::::::Wir leben als Kirche von freiwilligen Spenden. Du kannst uns darin unterstützen, dass wir weiter eine Kirche vor Ort bauen, in der Menschen von der Gnade und Liebe Gottes überrascht werden. https://dock1kirche.de/dein-beitrag-zaehlt/___#jesus #gott #heiligergeist #liebe #stpauli #schanze #schanzenviertel #hamburg #gemeinde #kirche #gottesdienst #evangelium #dock1kirche
Der Möglichmacher Podcast mit Jan Schmiedel - Erkennen ist krasser als tun!
In dieser Folge von Gedankenkompass mit Jan Schmiedel geht es um einen Moment, den viele Menschen kennen: Ein Bild zerbricht. Von einem Menschen. Von einer Verbindung. Von einer Zusammenarbeit. Von einer Freundschaft. Von einer Beziehung, die innerlich größer war als das, was sich am Ende gezeigt hat. Enttäuschung beginnt oft leise. Ein Satz bleibt hängen. Eine Nachricht klingt anders. Ein Versprechen verliert Gewicht. Ein Mensch zeigt sich an einer Stelle, an der du Klarheit bekommst, die weh tut. Plötzlich erkennst du, dass du an etwas geglaubt hast, das in dir mehr Halt hatte als in der Wirklichkeit. Diese Folge spricht über Enttäuschung in Liebesbeziehungen, Freundschaften, Familien, Arbeitsbeziehungen, Kooperationen und beruflichen Verbindungen. Über innere Verträge, unausgesprochene Erwartungen, Hoffnung, Kränkung, Wut, Trauer, Ohnmacht, Scham, Rückzug und den Moment, in dem aus Schmerz langsam Klarheit wird. Denn Enttäuschung ist mehr als Verletzung. Sie ist oft der Augenblick, in dem eine Täuschung fällt. Ein Wunschbild bricht. Eine Beziehung zeigt ihre echte Form. Ein Mensch zeigt sein Verhalten. Und du erkennst, wo du Zeichen gespürt, übergangen, erklärt oder zu lange freundlich einsortiert hast. Hier beginnt mentale Intelligenz: die Fähigkeit, die eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen, bevor der Schmerz dich zwingt. Hier beginnt mentale Gesundheit: der Weg zurück in innere Ehrlichkeit. Hier beginnt Selbstermächtigung: der Moment, in dem du handlungsfähig wirst, weil du deine Hoffnung von der Wirklichkeit unterscheiden lernst. Diese Folge ist ein Perspektivwechsel auf Enttäuschung. Weg von bloßer Kränkung. Hin zu Bewusstheit. Hin zu Schattenarbeit. Hin zu den Fragen, die unter der ersten Wunde liegen: Welches Bild ist zerbrochen? Welche Erwartung habe ich getragen? Welche alte Sehnsucht wurde berührt? Welche Zeichen habe ich gesehen? Welche Handlung wird jetzt wahrhaftig? Enttäuschung gehört zu den tiefen Transformationsprozessen des Lebens. Sie nimmt Illusionen die Macht und führt dich an eine klare Schwelle: Du kannst weiter am Bild festhalten, oder du beginnst, der Wahrheit in die Augen zu sehen. Hier geht es zum Buch: https://buchshop.bod.de/ Jan, der moderne Skalde - Worte, die wirken! Ich bin Jan Schmiedel, ein moderner Skalde. Meine Reise ist meine Botschaft – eine Suche nach Klarheit, Wahrheit und dem Mut, sich selbst zu begegnen. In einer Welt, die dich mit Erwartungen und Lärm überflutet, glaube ich daran, dass wahre Freiheit nur entsteht, wenn du bereit bist, deine eigene Dunkelheit zu durchschreiten und dein Licht zu entdecken. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Authentizität. Nicht darum, zu gefallen, sondern darum, zu erkennen, wer du wirklich bist. Ich lade dich ein, die Ketten zu sprengen, die du dir selbst angelegt hast, und den Weg zu gehen, der nur dir gehört. Gemeinsam erforschen wir die Pfade, die zu deinem wahren Selbst führen. Es geht nicht darum, etwas zu tun – es geht darum, zu sein. Zu fühlen. Zu wachsen. Die Weisheit liegt nicht in der Antwort, sondern in der Frage, die du dir selbst stellst. Wenn du bereit bist, die Masken fallen zu lassen und dich deiner eigenen Wahrheit zu stellen, begleite ich dich. Nicht als Lehrer, sondern als Weggefährte. Dein Licht und deine Freiheit sind keine Ziele – sie sind bereits in dir. Mein Weg hat mich dazu gebracht, dass ich eine schwere Depression mit suizidalität und einer komplexern Traumafolgestörung selber geheilt habe. Wahre Freiheit beginnt mit radikaler Ehrlichkeit – dir selbst gegenüber. #Selbsterkenntnis #JanSchmiedel #ErkennenIstLeben #MentaleFreiheit #Transformation #Perspektivwechsel #Selbstermächtigung #AuthentischSein #LebenImLicht
Mit Jörg Mitzlaff, dem Gründer von openpetition gGmbH und Christoph Quarch Digitale Medien öffnen neue Horizonte für Partizipation und Demokratie. Davon ist Joerg Mitzlaff überzeugt. Im Jahr 2010 gründete er die Online-Plattform „Open Petition“, auf der engagierte Bürgerinnen und Bürger ihre politischen Anliegen vorstellen und Unterstützung dafür gewinnen können. Auf diese Weise ist ein niederschwelliges digitales Partizipationsmedium entstanden, das dazu einlädt, Initiative zu ergreifen und dem weit verbreiteten Gefühl der Machlosigkeit entgegenzuwirken. Mit Christoph diskutiert er die Chancen und Risiken von Social Media und Künstlicher Intelligenz für die Entwicklung der Demokratie – und die Frage, wie die Brücke von der digitalen Welt in die Lebenswelt der Menschen gebaut werden kann. *** DenkDuett - wir bringen erneut unser wunderbares Gesprächsformat zu euch, denn gemeinsames Denken ist am Wirkreichsten. DenkDuett - ein freies Spiel der Gedanken; nicht vorgefertigt und abgerufen, sondern frisch und freihändig im Augenblick entwickelt. Die Themen variieren. Jedes Mal aber gibt es neuen Stoff zum Mit- und Weiterdenken, wenn der Philosoph Christoph Quarch mit seinem Gast ins Gespräch kommt. Mehr zu openpetition findet ihr hier.
Miau Katzen-Podcast - für Katzenfreunde, die ihre Katze wirklich glücklich machen möchten
Am 25. Mai 2025 hat sich Kater Blinky selbst Hilfe gesucht und ist so bei DOMA Istria cat rescue gelandet. Fast ein ganzes Jahr hat er trotz aller gesundheitlicher Hürden gezeigt: Das Leben ist schön und jeder Augenblick wertvoll. Blinky war nicht einfach nur ein Kater – er war ein Kämpfer, ein Herzensbrecher und am Ende ein echter Pionier für den Katzenschutz. Als er zu DOMA Istria kam, war klar, dass seine Zeit begrenzt sein würde. Doch was er in dieser intensiven Zeit erleben durfte, zeigt, was moderner Katzenschutz wirklich leisten kann. In dieser Folge nehmen wir dich mit auf Blinkys Reise. Wir sprechen über seine intensive, liebevolle Zeit auf der Pflegestelle und die hochprofessionelle, engmaschige medizinische Betreuung, die ihm noch einmal Lebensqualität und schmerzfreie, glückliche Momente geschenkt hat. Es ist eine Geschichte, die zeigt: Totgesagte leben länger, wenn man sie nicht aufgibt – und jeder einzelne Tag voller Würde zählt. Doch Blinkys Geschichte geht weit über sein persönliches Schicksal hinaus. Er hat etwas angestoßen, das bleibt: Auf bürokratischer Ebene hat er Steine ins Rollen gebracht, die den Weg für viele andere Katzen nach ihm ebnen werden. Diese Episode ist ein Abschied voller Liebe, aber vor allem ist sie ein Plädoyer für den Mut, die Hoffnung und den unermüdlichen Einsatz im Tierschutz. Blinky zeigt uns, warum wir niemals aufhören dürfen zu kämpfen. Hör rein und lass dich von Blinkys Vermächtnis inspirieren. Und besuche auch https://www.domaistria.com
Die Welt zeigt dir letztlich, was du glaubst, bist und verdienst. Das Echo verändert sich erst, wenn die Stimme sich verändert. Darum beginnt Heilung nie im Außen. Sie beginnt in dem Augenblick, in dem du anders denkst. Möchtest du mehr erfahren? Auf meiner Website findest du alle kommenden Termine und Infos: https://www.gottfriedsumser.com Wertschätzung https://gottfriedsumser.com/wertschaetzung Dein Einladungslink für Telegram. Diese App ist für Android sowie für iOS verfügbar. Hier kannst du tägliche Lektionen anhören und viele inspirierende Impulse empfangen. https://t.me/joinchat/AAAAAE7xQ67edqq1Goh51A Soundcloud: https://soundcloud.com/gottfriedsumser Spotify: https://open.spotify.com/show/7k98M4kCwr5ZBvgSFP8gql?si=6RjRI7HAQsSQchfZjsisPg&dl_branch=1&nd=1 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/1fe60f78-5246-4749-b859-0c28dd10b0ba/GOTTFRIED-SUMSER--LEBE-MAJESTTISCH Deezer: https://deezer.page.link/bpumKHezGLYTMVf28 iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/gottfried-sumser-lebe-majestätisch/id1581542180 YouTube: https://www.youtube.com/c/GottfriedSumser
Es gibt diese leisen Momente im Alltag, in denen für einen kurzen Augenblick alles still wird. Du sitzt einfach da, vielleicht mit deinem Kaffee in der Hand, vielleicht zwischen zwei Terminen, und plötzlich ist da dieses Gefühl… dass sich etwas sortiert. Nicht, weil du etwas Neues gelernt hast, sondern weil du beginnst, etwas zu erkennen, das schon lange da ist.Und gleichzeitig kennst du vielleicht auch dieses andere Gefühl. Dieses leise Getrieben-Sein, selbst dann, wenn eigentlich alles in deinem Leben da ist. Dieses „Ich müsste eigentlich noch…“, dieses innere Weiterziehen, dieses Nicht-ganz-Ankommen, das sich manchmal kaum greifen lässt.Genau darum geht es in dieser Folge.Nicht darum, dir noch mehr mitzugeben oder dir zu zeigen, wie du noch schneller vorankommst. Sondern darum, einen Schritt zurückzutreten und ehrlich hinzuschauen. Auf das, was dich geprägt hat. Auf die Vorstellungen, mit denen du aufgewachsen bist. Und auf die Art, wie du gelernt hast, dein Leben zu bewerten.Denn vielleicht liegt der Grund, warum du dich manchmal festgefahren fühlst, gar nicht darin, dass dir etwas fehlt. Sondern darin, dass du so lange darauf trainiert wurdest, nach vorne zu schauen, dass du das, was jetzt schon da ist, gar nicht mehr wirklich wahrnimmst.Ich nehme dich in dieser Episode auch mit in meine eigene Erfahrung aus dem Retreat. In diesen Moment, in dem mir klar wurde, dass ich von so viel Fülle umgeben bin… und sie trotzdem nicht wirklich fühlen konnte. Und vielleicht erkennst du dich genau darin wieder.Es ist eine Einladung, langsamer zu werden. Nicht im Außen, sondern in dir. Dich nicht noch weiter zu optimieren, sondern dich wieder mit dem zu verbinden, was längst da ist.Vielleicht geht es gar nicht darum, dein Leben zu verändern.Vielleicht geht es darum, es zum ersten Mal wirklich zu sehen✧ Highlights der EpisodeWarum das Gefühl, festzustecken, oft nichts mit deinem Leben im Außen zu tun hatWie dein inneres Selbstbild unbewusst bestimmt, was du dir erlaubst zu lebenDie unsichtbaren Programmierungen, die dich glauben lassen, dass du noch nicht „da“ bistWarum wir ständig im „Nächsten“ leben – und dadurch das Jetzt verpassenDie Erkenntnis: Du suchst nicht nach Dingen, sondern nach GefühlenWarum echte Veränderung nicht durch mehr Tun entsteht, sondern durch ErkennenWie du beginnst, deine eigenen Überzeugungen zu hinterfragenWarum du nichts hinzufügen musst – sondern beginnen darfst, zu sehen✧ Zitate aus der Episode„Du bist nicht festgefahren, weil dir etwas fehlt.Du fühlst dich festgefahren, weil du nicht siehst, was längst da ist.“„Vielleicht geht es gar nicht darum, noch mehr zu werden.Vielleicht geht es darum, endlich zu sehen.“„Du hast nicht falsch gelebt.Du hast einfach das getan, was für dich in diesem Moment Sinn ergeben hat.“..................................................................................................................SPARKLE AND SHINE die APP im ios APPSTOREund im ANDROID GOOGLEPLAY................................................Dir gefällt der SPARKLE & SHINE PODCAST?Dann lade mich auf einen Kaffee ein: https://beatetschirch.thrivecart.com/coffee-for-beate/ ................................................-> meine Journale: https://beatetschirch.de/journale/weitere Links:
Ein König wollte wissen, wie man erfolgreich lebt und führt.Also stellte er drei Fragen:Was ist der wichtigste Augenblick?Wer ist der wichtigste Mensch?Und was ist die wichtigste Handlung?Vor über hundert Jahren schrieb Leo Tolstoi darüber eine Geschichte.Und ich glaube: Diese drei Fragen sind heute wichtiger denn je.Für Führungskräfte.Für Eltern.Und für uns selbst.Denn Menschen verlieren wir oft nicht in grossen Konflikten – sondern leise. Im halben Zuhören. Im Blick aufs Telefon. In dem Gefühl, nicht wirklich wichtig zu sein.In dieser Folge sprechen wir über Präsenz, Leadership, Elternschaft und die unbequeme Wahrheit, dass das Leben vielleicht nie „später“ beginnt.Der wichtigste Augenblick ist jetzt.Der wichtigste Mensch ist derjenige vor dir.Und die wichtigste Handlung?Diesem Menschen jetzt etwas Gutes tun.Diese Podcastfolge wird unterstützt durch www.armeeshop.chBesuche auch meine Webseite: https://www.muellermathias.ch/Herzlichen Dank für Deinen Support!https://buymeacoffee.com/stoicpirate
Was prägt ein Leben: der erste Kuss, das Tattoo, das bleibt, oder die Midlife-Krise, in der plötzlich alles infrage steht? Der Kognitionswissenschaftler Fritz Breithaupt sagt: Nicht die Ereignisse selbst formen unser Leben, sondern die Art und Weise, wie wir sie zu Erfahrungen machen. Warum werden manche Momente zu Wendepunkten, während andere spurlos vergehen? Wie verwandelt sich ein peinlicher Augenblick in eine Geschichte, die wir immer wieder erzählen – oder in eine innere Narbe, an der wir festhalten? Und was geschieht mit unseren Erinnerungen, wenn wir Erlebnisse ständig wiederholen, durchdenken oder im Kopf alternative Lebensverläufe entwerfen? Fritz Breithaupt, Professor für Germanistik und Kognitionswissenschaft an der University of Pennsylvania, hat mit seinem Buch «Einmal, zweimal, keinmal. Wie wir Erfahrungen machen» eine Theorie des Erfahrungslebens vorgelegt. In der «Sternstunde Philosophie» spricht er mit Olivia Röllin über die Faszination des Neuen, die Macht der Wiederholung – und darüber, wie es gelingen kann, auch in Zeiten permanenter Reizüberflutung mit Social Media oder künstlicher Intelligenz zu tiefen, sinnstiftenden Erfahrungen zu kommen, statt sich von Ereignis zu Ereignis treiben zu lassen.
Was prägt ein Leben: der erste Kuss, das Tattoo, das bleibt, oder die Midlife-Krise, in der plötzlich alles infrage steht? Der Kognitionswissenschaftler Fritz Breithaupt sagt: Nicht die Ereignisse selbst formen unser Leben, sondern die Art und Weise, wie wir sie zu Erfahrungen machen. Warum werden manche Momente zu Wendepunkten, während andere spurlos vergehen? Wie verwandelt sich ein peinlicher Augenblick in eine Geschichte, die wir immer wieder erzählen – oder in eine innere Narbe, an der wir festhalten? Und was geschieht mit unseren Erinnerungen, wenn wir Erlebnisse ständig wiederholen, durchdenken oder im Kopf alternative Lebensverläufe entwerfen? Fritz Breithaupt, Professor für Germanistik und Kognitionswissenschaft an der University of Pennsylvania, hat mit seinem Buch «Einmal, zweimal, keinmal. Wie wir Erfahrungen machen» eine Theorie des Erfahrungslebens vorgelegt. In der «Sternstunde Philosophie» spricht er mit Olivia Röllin über die Faszination des Neuen, die Macht der Wiederholung – und darüber, wie es gelingen kann, auch in Zeiten permanenter Reizüberflutung mit Social Media oder künstlicher Intelligenz zu tiefen, sinnstiftenden Erfahrungen zu kommen, statt sich von Ereignis zu Ereignis treiben zu lassen.
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In der heutigen Ausgabe von „Perfekt Geweckt“ feiern wir den Tag der Kräuter und die Moderatoren Andi Hohenwater und Sarah Mitrovic bringen euch mit ihrer energiegeladenen Morgenshow direkt in den Tag. Während des Gesprächs geht es um die gesundheitlichen Vorteile von Kräutern, wobei sie spielerisch anmerken, dass 56 verschiedene Kräuter in flüssiger Form in einer kleinen Flasche besonders gut sein sollen. Ein amüsanter Moment entsteht, als Sarah zugibt, keinen Alkohol zu trinken, und so nicht mit Jägermeister vertraut ist – ein kleiner Scherz, der die Lockerheit der Show unterstreicht. Unter dem Motto „Wir sind die Gewinner“ stellen die beiden Moderatoren euer Wissen über den Eurovision Song Contest auf die Probe. In dieser Woche könnt ihr eine Couch im Wert von 1000 Euro von XXXLutz gewinnen, und die Spannung steigt, während sie zwei schräge Songs vorstellen und das Publikum raten lässt, welcher davon tatsächlich beim Song Contest dabei war. Christian aus Linz, einer der Teilnehmer, kann mit seinem Wissen glänzen und gewinnt bereits eine Boombox, während er auf das große Finale für die Couch hofft. Ein weiteres Highlight ist die Aufzählung der Lotto-Gewinner, die sich nach dem knappen Lotto-Jackpot freuen können, je 2,1 Millionen Euro abzuräumen. Sarah teilt ihre eigene Aufsteh-Dramaturgie des Tages, die durch den vorzeitigen Wecker und den nie eingetroffenen Gewinn geprägt ist. Der Gesprächsfluss ist humorvoll und voller Insider-Anspielungen, was das Hörerlebnis angenehm und unterhaltsam macht. Ein lustiger Augenblick entsteht, als Praktikantin Fiona mutig ein Abenteuer am Urferanermarkt antritt und sowohl Sarah als auch das Publikum an ihren Höhenängsten und vermeintlichen Herausforderungen teilnehmen lässt. Das Thema der Englisch-Matura sorgt für zusätzliche Diskussionen; Sarah berichtet von ihrer entspannenden Erfahrung und der Möglichkeit, während der Prüfung „Gilmore Girls“ zu schauen. Für ihre Maturanten findet die Show stets den richtigen Ton zwischen Ernsthaftigkeit und Humor. Zum Schluss des Morgens wird auf den Wings for Life World Run aufmerksam gemacht, ein Charity-Event, das Menschen weltweit zusammenbringt. Sarah thematisiert einen neuen Lauftrend auf Social Media, der zeigt, wie lange man die extreme Pace des Marathon-Weltrekords halten kann. Im Laufe dieser Diskussion wird das Team ermutigt, das auch auszuprobieren, was Lust auf weitere amüsante Beiträge macht. Mit jeder Sekunde voller Energie und guter Laune lässt euch „Perfekt Geweckt“ ganz sicher mit einem Lächeln in den Tag starten – ein gelungener Morgen mit vielen Themen, die zum Nachdenken und Mitmachen anregen.
Der Regenbogen war plötzlich daPfarrerin Barbara Steiner, Kirchgemeinde AdligenswilKurz vor der Konfirmation erleben Barbara Steiner und ihre Konfirmandinnen und Konfirmanden einen besonderen Moment: Während sie einen Film über Frieden und Freiheit drehen wollen, erscheint draussen ein doppelter Regenbogen. Für sie wird dieser Augenblick zu einem Zeichen Gottes – als würde er sagen: „Ich bin bei euch.“ Der Regenbogen steht für Hoffnung, Frieden und Begleitung, gerade auch in einer widersprüchlichen Welt. Barbara Steiner macht Mut, darauf zu vertrauen, dass Gott Ja sagt zu unserem Leben – in guten wie in schweren Zeiten. Und sie wünscht allen Menschen solche Momente, in denen plötzlich ein Zeichen der Hoffnung sichtbar wird.„Wort zum Tag“ lebt davon, dass Menschen zuhören – und mittragen. Wenn dir diese Beiträge etwas bedeuten, unterstütze uns mit einer Spende. So hilfst du mit, dass diese tägliche Ermutigung weiterbesteht:https://wortzumtag.ch/unterstuetzenRegenbogen, Hoffnung, Frieden, Konfirmation, Vertrauen, Zeichen Gottes, Zukunft#wortzumtag #regenbogen #hoffnung #frieden #konfirmation #gottvertrauen #ermutigung #glaubeimalltag #zukunft #kircheonline
In der heutigen Ausgabe von „Perfekt Geweckt“ feiern wir den Tag der Kräuter und die Moderatoren Andi Hohenwater und Sarah Mitrovic bringen euch mit ihrer energiegeladenen Morgenshow direkt in den Tag. Während des Gesprächs geht es um die gesundheitlichen Vorteile von Kräutern, wobei sie spielerisch anmerken, dass 56 verschiedene Kräuter in flüssiger Form in einer kleinen Flasche besonders gut sein sollen. Ein amüsanter Moment entsteht, als Sarah zugibt, keinen Alkohol zu trinken, und so nicht mit Jägermeister vertraut ist – ein kleiner Scherz, der die Lockerheit der Show unterstreicht. Unter dem Motto „Wir sind die Gewinner“ stellen die beiden Moderatoren euer Wissen über den Eurovision Song Contest auf die Probe. In dieser Woche könnt ihr eine Couch im Wert von 1000 Euro von XXXLutz gewinnen, und die Spannung steigt, während sie zwei schräge Songs vorstellen und das Publikum raten lässt, welcher davon tatsächlich beim Song Contest dabei war. Christian aus Linz, einer der Teilnehmer, kann mit seinem Wissen glänzen und gewinnt bereits eine Boombox, während er auf das große Finale für die Couch hofft. Ein weiteres Highlight ist die Aufzählung der Lotto-Gewinner, die sich nach dem knappen Lotto-Jackpot freuen können, je 2,1 Millionen Euro abzuräumen. Sarah teilt ihre eigene Aufsteh-Dramaturgie des Tages, die durch den vorzeitigen Wecker und den nie eingetroffenen Gewinn geprägt ist. Der Gesprächsfluss ist humorvoll und voller Insider-Anspielungen, was das Hörerlebnis angenehm und unterhaltsam macht. Ein lustiger Augenblick entsteht, als Praktikantin Fiona mutig ein Abenteuer am Urferanermarkt antritt und sowohl Sarah als auch das Publikum an ihren Höhenängsten und vermeintlichen Herausforderungen teilnehmen lässt. Das Thema der Englisch-Matura sorgt für zusätzliche Diskussionen; Sarah berichtet von ihrer entspannenden Erfahrung und der Möglichkeit, während der Prüfung „Gilmore Girls“ zu schauen. Für ihre Maturanten findet die Show stets den richtigen Ton zwischen Ernsthaftigkeit und Humor. Zum Schluss des Morgens wird auf den Wings for Life World Run aufmerksam gemacht, ein Charity-Event, das Menschen weltweit zusammenbringt. Sarah thematisiert einen neuen Lauftrend auf Social Media, der zeigt, wie lange man die extreme Pace des Marathon-Weltrekords halten kann. Im Laufe dieser Diskussion wird das Team ermutigt, das auch auszuprobieren, was Lust auf weitere amüsante Beiträge macht. Mit jeder Sekunde voller Energie und guter Laune lässt euch „Perfekt Geweckt“ ganz sicher mit einem Lächeln in den Tag starten – ein gelungener Morgen mit vielen Themen, die zum Nachdenken und Mitmachen anregen.
260506MM Roadmovie 2 Mahler meint am 6.5.2026Mein Reisetagebuch, Tag 1. Eine kleine Anekdote vorab: Seit einigen Wochen bin ich Vegetarier im Land des Zwiebelrostbratens. Und Flugverweigerer. Beides hat vor allem mit dem Klima zu tun. Und mit meinen Enkelinnen, von denen mindestens 4 auf Fleisch und Wurst verzichten. Jule, 11, bekam neulich von der freundlichen Dame an der Wursttheke des Supermarktes eine Scheibe Lyoner angeboten. „Ich esse keine Leichen“ sagte sie freundlich lächelnd und ließ eine verdatterte Verkäuferin zurück, die die Welt in diesem Augenblick nicht mehr verstand.Ich bin sehr am Umstellen. Auto nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt, egal ob Verbrenner oder elektrisch. Also geht's heute mit der Bahn nach Köln. Das Fahrrad für die Weiterfahrt nach Ostfriesland ist an Bord. Für mich ist das eine Reise in die Vergangenheit. Im zarten Alter von 16 Jahren flog mir der Zahn eines Sägeblatts, der von einer Kreissäge abgesplittert war, durchs Auge. Mit einem Höllentempo fuhr mich meine Schwester, knapp 19 und Führerscheinneuling nach Köln in Universitätsaugenklinik. Dort lag ich zwei Wochen und wurde mit Antibiotika vollgepumpt. Teilerfolg: Das Auge wurde gerettet – aber die Linse war hinüber. Viele Jahre und viele OPs später: eine künstliche Linse rechts. Was mir altem Antifaschisten den Spruch einbrachte: Der Mahler ist auf dem rechten Auge blind. Was nicht heißt, dass ich nicht wahrnehme, was rechts außen geschieht. Sondern dass ich eine Abneigung gegen alles Nationale und jegliche Deutschtümelei habe. Bis heute bekomme ich Invalidenrente. Und noch etwas habe isch in Kölle jelernt: Ich habe mich aus der Klinik geschlichen und in einer Kneipe ein Kölsch und einen halven Hahn bestellt. Das Bier war ok – das halbe Hähnchen erwies sich als Käsebrötchen. Besser Land, Leute und Dialekt lernen, wenn man irgendwo hinkommt. Heute Abend gibt's in Köln Bayern gegen Paris. Man darf gespannt sein, ob das Coc au Vin oder die Weißwurscht ins Finale kommt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
372: Ich stand am Hotelzimmerfenster. Ein kleines Plastikröhrchen in der Hand. Ich puste. Eine Seifenblase steigt zwischen den Ästen nach oben, fängt das Licht ein, glitzert wie kleine Kristalle. Und in genau diesem Moment war ich plötzlich wieder da. Ganz bei mir. Lebendig. Für diesen einen Augenblick bin ich drei Stunden lang durch Belgien gelaufen. Durch Spielzeugläden. Supermärkte. Straßen, die ich sonst nie gesehen hätte. Ein Euro. Und mehr Lebensfreude als in vielen Momenten, die sich im Außen „wichtiger“ anfühlen. In dieser Episode geht es um genau diese Art von Freude. Die kleine. Die schräge. Die völlig unnötige.
Freies Lehren - Gottes Heilsplan und der Heilige Augenblick - EKIW Session mit #coronaoomen Mehr Informationen zum Programm der Aleph Akademie: https://www.aleph-akademie.de Telegram: https://t.me/AlephAkademie WhatApp https://chat.whatsapp.com/L40lKLGeL7H5JM8BTvFY1J #alephakademie #einkursinwundern #ekiw Alle Sessions als Audio sind hier zu finden: SoundCloud: https://soundcloud.com/aleph-akademie Spotify: https://open.spotify.com/show/3HRjaWo11mazIcgEaSWNt3 Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/aleph-akademie/id1531860057 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/3f5c0081-60eb-47ef-a6ac-d55335c26b4a/Aleph-Akademie deezer: https://deezer.page.link/TgUdkZFGCmmaiZZN9 Alle Zitate stammen aus Ein Kurs in Wundern ©2006 Foundation for Inner Peace, Novato, CA 94949, https://acim.org, verwendet mit freundlicher Erlaubnis.
Für Mystiker im Mittelalter wie Meister Eckehart und Jan van Ruysbroeck (1293-1381) galt als Pforte zum Königreich das nunc stans, das „stehende [vertikale] Jetzt“, das zeitlose Verharren im gegenwärtigen Augenblick. In gezielter Meditation suchten sie in ihm den direkten seelischen Zugang zu Gott. Die Faszination für den unteilbaren Moment des Jetzt als „Eingang“ im spirituellen Sinne besteht bis heute.
Einen Augenblick lang - Manchmal, in seltenen Stunden, spürst du auf einmal, nahe dem Herzen, am Schulterblatt, an der uns, vor Zeiten ein Flügel bestimmt, war. Entnommen aus: Lothar Zenetti "Auf Seiner Spur", Schwabenverlag, Ostfildern 2026
„Das Sein bestimmt das Bewusstsein!” Wer hat's gesagt? Na? Wieder keiner? Der olle Marx war's!Das wussten natürlich alle Lob und Verriss-Leserinnen aber vor hundert Jahren wusste das so ziemlich jeder, denn Karl Marx war noch ein bestimmender Philosoph und keine versubstantivierte Ideologie. Man baute seine politischen Bewegungen um, gegen oder für seine Schriften. Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten gegen Nationalisten, Zentrums- und Volksparteien – das waren nur ein Bruchteil der neuen politischen Bewegungen. Das endete in den Auswüchsen der Weimarer Republik mit ihren siebzehn Parteien im Reichstag und der daraus folgenden Lähmung des Parlamentarismus, aber auch die Nachbarländer kamen in den Strudel dieses Chaos, es war die Zeit. Ins polnische Parlament, den Sejm, kamen und gingen über die jahre gar zweiunddreißig Parteien. Politik, so kommt es einem mit dem Blick von heute vor, war Lebenszweck, war Sport, war Theater. Nach der Erstarrung des Lebens in den immergleichen Kreisläufen des Mittelalters, aufgebrochen durch die industrielle Revolution, die den Reichtum nur vom Adel zum Bürgertum verteilte, gab Marx den Habenichtsen Ideen (und Wege, diese zu verwirklichen!) an die Hand, um die Gesellschaft zu ihren Gunsten zu verändern. Der Erste Weltkrieg hatte zudem die Verkrustungen auf nationaler Ebene brutal aufgebrochen, mit dem Nebeneffekt zwei Dutzend Monarchien zu beenden. Neue Länder entstanden, alte vereinigten sich wieder und all diese Staaten brauchten neue Gesellschaftsmodelle.Die Unordnung war aufregend für alle, die nach vorn wollten, (ver-)störend für alle, die wollten, dass sich nichts verändere oder die einfach keine Chance sahen, am großen Rennen in die Zukunft teilzunehmen. Für alle, die gar nicht durchsahen oder durchsehen wollten, gab es natürlich immer die Alternative, auf die Basics zurückzufallen - der gute alte Rassismus: die dort zu braun, der zu blond, dem seine Nase zu platt und die andere zu hakelig. Das erdet und reduziert die Komplexität und die Juden haben eh schon immer gestört. Da können wir Deutsche mitreden, da sind wir Experten. Weshalb wir da eben eher nicht mitreden sollten und im Gegenteil recht dankbar sind, wenn andere die Stories erzählen vom Leben vor der Shoah: vom Überleben, vom Sterben und vom Töten. Über all das ist intensiv, gewalttätig und unendlich faszinierend zu lesen in “Der Boxer”, einem Roman, im Warschau der dreißiger Jahre spielend, in dem der polnische Autor Szczepan Twardoch uns die schwere Arbeit abnimmt, ein Bild von jüdischem Leben zu zeichnen in und außerhalb dessen, was von den Deutschen nur wenige Jahre später zum “Warschauer Ghetto” gemacht wurde – nicht, dass die polnische Mehrheit in der Stadt viel dagegen gehabt hätte. Aber das Buch hat eben nichts mit solchem Schwarz-Weiß-Holzschnitt zu tun, der herauskommen müssen, wenn das Tätervolk vom Opfervolk berichtet.Die Erzählerstimme im Buch ist Mojżesz, ein zur Handlung 1937 siebzehnjähriger Junge, streng jüdisch erzogen, lebend in Warschau, und da es damals nicht “ein” Warschau gab, braucht es die Qualifizierung: “links der Weichsel”, zwischen Nalewki und Zamenhofstraße, in Mirów und Muranów, dort, wo Warschau nicht wie Paris roch, sondern wie der Orient, wie uns Twardoch erzählt. Wir sind nicht wirklich lange im Buch, als wir erfahren, das Mojżesz Halbwaise ist. Sein Vater Naum Bernstein wurde umgebracht, gerade eben erst, zwei Tage vorm Pessachfest, und eigentlich müsste er in den Tempel, und wer bestellt eigentlich das Kaddisch, seine Mutter weint den ganzen Tag, sein Bruder ist zu klein dafür, also eigentlich sein Job, aber er hat Karten bekommen für den Boxkampf in der Stadt, das Team von Legia vs. dem von Makkabi, und wir lernen bald, wenn wir nicht ganz so firm sind in den ethnischen Hintergründen beider Teamnamen, hier kämpfen Polen gegen Juden, hier ist Prestige im Spiel oder sagen wir einfach: Rassismus. Die Eintrittskarte hat er von seinem Helden bekommen, Jakub Shapiro, dem Boxmeister des Viertels, ein schöner Mann, ein starker, ein reicher zudem, Frauen lieben ihn, Männer beneiden ihn und ausgerechnet der hat dem kleinen Mojżesz ein Ticket geschenkt und er darf mit ihm hinterher im Auto fahren, einem roten Chrysler, der aber nicht dem Boxer selbst gehört (der hat “nur” einen Buick), sondern seinem Chef, der unverholen “Der Pate” genannt wird und genau das ist, ein Pate, Chef der jüdischen Unterwelt: Schutzgeld, Prostitution, Drogen, das ganze Programm, der Boss im Viertel, der vor genau zwei Tagen Jakub, dem Boxer, den Auftrag gab, Mojżesz' Vater umzubringen. Und mit den beiden sitzt Mojżesz jetzt im Auto. Oha. Ok. Jesus… Sorry. Falscher Zungenschlag.Das alles weiß in dem Augenblick nur der erzählende Mojżesz, der das als fast Siebzigjähriger aufschreibt. Wir erfahrne das immer wieder in Zwischensätzen, kurz herausgerissen aus der Geschichte vom jungen Mojżesz, wie der alte kurz von der Schreibmaschine aufsteht und auf die Dizengoff Street in Tel Aviv runterschaut, aus seinem Apartment, das er viel zu selten verlässt.Warum schenkt der Mörder dem Sohn des Opfers Tickets zum Boxkampf? Warum, wie es sich entwickelt, nimmt er ihn in seine Obhut, lässt ihn bei sich leben, trainiert mit ihm, macht ihn zu seiner rechten Hand? Schuldgefühle? Scham? Nach einem Jahrzehnt im Dienst des “Paten” eigentlich unwahrscheinlich, wird uns dieses Rätsel bis zum Ende des Romans begleiten, ja, es ist das zentrale Thema des Buches und am Ende ein Baustein für so manche Wendung.Nicht nur mit dem Mord, sondern mit der Art und Weise desselben setzt das Buch den Ton für eine Gangsterstory, einen politischen Thriller, ein Moralitätenstück angesiedelt im Polen zwischen 1918 und 1939. Denn der Mord war brutal, Naum Bernstein wurde nicht einfach umgebracht, weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte, er wurde gevierteilt und in die verschiedenen Seen in und um Warschau verteilt, in Teile zerhackt wie der weiße Hahn, den man zu Pessach über dem Kopf schwenkt und dem man hinterher den Kopf abschlägt auf dass man von allen Sünden erlöst sei. Religion, you know.So brutal ging es in der gesamten zweiten polnischen Republik zu, wie sie genannt wurde. Entstanden war sie aus den Wirren des ersten Weltkrieges und der Oktoberrevolution, nach denen Polen die Chance zur Wiedervereinigung ergriff und verspielte. Wie sich Polen mit wem wiedervereinigte? Frag Chat. Wer sich in Polen politisch mit wem stritt, zoffte, intrigierte, putschte: versuch es zu verstehen, überlies es, lies den hervorragenden Anhang des hervorragenden Übersetzers Olaf Kühl zuerst oder: Frag Chat. Es ist endlos kompoliziert.Derart verworrene politische Chaosjahre künstlerisch zu verarbeiten kann enorm abturnend sein, wie ich kürzlich lernen musste, in einem dreistündigen Theaterstück, geschrieben nur ein paar Jahre vorm Handlungszeitraum des “Boxer” vom doch großen Hans Fallada. Das Stück “Bauern, Bonzen und Bomben” wurde gegeben am Dresdner Staatsschauspiel und es wurde einzig durch die Schauspieler und vor allem das Bühnenbild herausgerissen. Denn ob die Sozis, der Bauernpartei oder den Nationalen gerade im Bürgermeisteramt einer holsteinischen Kleinstadt Demonstrationen erlauben oder verbieten, interessierte die Theatergängerin 1931 sicherlich, eventuell, hundert Jahre später aber eher nicht. Denn so etwas spannend zu erzählen braucht es keinen begnadeten und innovativen Autoren der “Neuen Sachlichkeit” wie Hans Fallada, da braucht es einen Punk, einen atemlosen, rücksichtslosen Schreiber wie Szczepan Twardoch der uns die politischen Wirren des Warschau zwischen den Weltkriegen in einer Brutalität, Schmutzigkeit und oft kaum auszuhalten schmerzevoll in einem Stakkato von Szene zu Szene zu Szene um die Ohren haut - wir kommen oft genug nicht hinterher. Nicht nur wegen der real existierenden polnischen Politikernamen, die wir nur anhand der Diakritika an den Buchstaben ausseinanderhalten können, jeder Ausspracheversuch muss scheitern. Der mit P und durchgestrichen I ist Präsident (Ja, war Józef Piłsudski nicht wirklich, it's complicated), der mit L und durchgestrichenem T der Staatsanwalt, wer war nochmal der mit D und dem Schwänzchen unter dem E?Geschrieben ist das Ganze in einem mir sonst eher unangenehmen wilden Herumgespringe in der Zeit, von 1929 nach 1918 nach 1926 nach 1988 und wieder zurück, dazu die vielen Namen, die nur mit hartem Training bei Ellroy oder Pynchon zu durchsteigen (oder zu ignorieren) sind – es ergibt sich ein Vertigo, wie es die Zeitzeugen der Epoche selbst erlebt haben müssen und welches wir Szczepan Twardoch mal als gewolltes Stilmittel unterstellen. Nach ein paar Seiten Eingewöhnung wandelt sich das leicht verwirrte Lesen in manisches Pageturnen – man legt das Buch nicht mehr weg, man will die nächste Episode, die nächste kleine Backstory eines Charakters (oft im Sinne von “was ein Charakter!”) lesen. Ja, das Buch ist lang, aber es ist brillant und unglaublich gut übersetzt.Und so hangelt man sich also durch den politischen Urwald der 2. polnischen Republik und lernt doch viel, wenn man sich drauf einlässt, und es wird nicht einfacher dadurch, dass praktisch alle handelnden Personen permanent Wodka trinken, koksen, Frauen vergewaltigen, politische Gegner misshandeln, einsperren, umbringen – oder sich im allerbesten Fall nur mit ihnen prügeln. Wir sind nach spätestens hundert Seiten so abgestumpft, dass wir erschrocken Mitleid mit Mördern haben, Sympathie für Rechtsradikale entwickeln, Geldeintreiber als wertvolle Ordnungsmacht der Gesellschaft akzeptieren. Nur Vergewaltiger bleiben geradeso außerhalb unseres Verständnishorizontes, aber auch nur, weil Twardoch sich entscheidet, diese am Ende doch eindeutig als Bösewichte zu belassen. Alle anderen bekommen eine schwere Kindheit, ein Kriegstrauma, eine körperliche Missbildung (und was für eine, Herrgott, wurde mir schlecht!) als mildernde Umstände in die Story geschrieben, damit wir uns ja nicht zu sicher sind in unseren Urteilen.Über allem hängt die Fata Morgana eines jüdischen Staates in Palästina. Manche träumen von einem Neuanfang in Eretz Jisra'el andere warnen davor, denn ist das nicht die endgültige Niederlage, die Viertel in die man verbannt wurde freiwillig zu verlassen? Und was ist, wenn das wieder nur ein Ghetto, diesmal von Brittanias Gnaden ist? "Und was ist eigentlich mit den Palästinensern die dort leben?”, fragen besonders Weitsichtige.Das sind sie also, die berühmten Umstände, dieses “Sein”, das das Bewusstsein prägt, welches Menschen in harten Situationen hart werden lässt und in brutalen brutal. In ihren Vierteln lebend seit Jahrhunderten, chancenlos auszubrechen, entwickeln die Warschauer Juden Codes, Verhaltensmuster, “Coping Mechanisms” würde man heute sagen; es bilden sich brutale Machtstrukturen heraus wie in allen zu engen Gesellschaften, Schutz wird geboten und bezahlt und, wenn nicht, entzogen, es entstehen innerhalb der Unterdrückten Unterdrücker und Unterdrückte, innerhalb der Verlierer Verlierer und Gewinner. Druck von außen, in Warschau der fast prähistorische Antisemitismus, erzeugt kaum Gegendruck nach außen, sondern einen inhumanen solchen nach innen.“Der Boxer” ist eine Betrachtung dieser Mechanismen aus mindestens drei Perspektiven: Da ist die Erfolgsgeschichte des Gangsters Jakub Shapiro, dem Boxer, wie er zurückgekehrt aus dem Krieg der Polen gegen die Sowjetunion, bei dem er als Soldat auf der Siegerseite stand (was eher Zufall war), zu etwas bringt: im Sport, im Leben, in der Unterwelt. Bei all seiner Brutalität fiebern wir mit ihm mit und halten zum Schläger, zum Mörder.Da ist die traurige Geschichte von Mojżesz Bernstein, der seinen Vater verliert und einen Vater gewinnt, in Jakub, der Junge, der, hätte man nicht seinen Vater ermordet, wohl nicht das geworden wäre, was er heute ist.Und da ist die Perspektive des alten Mojżesz, unseres Erzählers mit erfüllter Vergangenheit, Brigadegeneral a.D. in Tel Aviv, Ende der 80er.Alle drei haben ein Leben gelebt, das nicht einfach war und Kompromisse erforderte. Jeder der drei stellt sich moralisch nicht frei. Jakub, der Boxer, der Mörder, leistet Buße, indem er Mojżesz annimmt. Dieser, der Junggangster, hat am Ende keine Wahl. Was soll er machen, fragt er sich? Nicht mit seinem Helden mitrennen, zurück in das ärmliche vaterlose Haus? Er lässt seine Mutter und seinen Bruder im Stich, bewusst. Und derselbe Mojżesz, am Ende seines Lebens, der Brigadegeneral in der israelischen Armee war, hatte doch auch keine Wahl, so sagt er sich immer wieder, was soll man machen als Israeli mit Arabern um einen herum? Die Araber nicht erschießen?Wir entwickeln Verständnis und merken genauso zu spät wie unsere Protagonisten, dass man irgendwann auf dem Weg zum Monsterwerden nicht stehen geblieben ist. Nicht “Neyn! Nie! Lo!” gesagt hat und dass man all seine moralistischen Begründungen in die Tonne treten kann, wenn man sich nicht zeitig genug wiederfindet, sich nicht zeitig genug selbst widerspricht, eine Grenze zieht, nicht mehr jedes Mittel zum Zweck erklärt und sich selbst und andere belügt.P.S. Für eine mildere und differenziertere Geschichte aus dieser Zeit sei (ungelesen) dieses nagelneuer Buch empfohlen: “Here Where We Live Is Our Country: The Story of the Jewish Bund” von Molly Crabapple (klingt wirklich vielversprechend) und dieser Klassiker aus dem Jahr 1941 “Who Goes Nazi?” by Dorothy Thompson. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Lektion 100 Mein Teil ist wesentlich für GOTTES Heilsplan. - EKIW 100 Du wirst gebraucht. Heute wird Verantwortung nicht als Last verstanden, sondern als Würde. Wesentlich heißt: Du bist nicht zufällig hier. Du bist nicht Zuschauer. Du bist nicht „zu klein“, um zu zählen. Heilung geschieht nicht irgendwo abstrakt — sie wird konkret in einem Geist, der sich entscheidet. Und diese Entscheidung wird durch dich konkret. Gebraucht zu werden bedeutet nicht „groß“ im äußeren Sinn. Es bedeutet unverzichtbar im inneren Sinn: Jeder Moment, in dem du das Urteil sinken lässt, verändert das Feld. Jeder Moment, in dem du nicht angreifst, nimmt der Trennung Nahrung. Jeder Moment, in dem du vergibst, öffnet eine Tür, die sonst geschlossen bliebe. So wirkt der Heilsplan nicht irgendwann, sondern jetzt — im Augenblick deiner Wahl. Das Ego sagt: „Du bist nur einer. Es macht keinen Unterschied.“ Doch das ist die alte Lüge der Ohnmacht. Heilung beginnt immer lokal: in einem einzigen Geist, der sich neu ausrichtet. Ein einzelner Geist, der Frieden wählt, ist kein kleines Ereignis. Es ist ein Bruch im Muster. Eine Unterbrechung der Kette. Heute übst du, deinen Anteil nicht kleinzureden. Du musst nicht perfekt sein. Du musst verfügbar sein. Du darfst dich führen lassen. Du darfst den Frieden nicht aufschieben. Du wirst gebraucht — nicht um zu kämpfen, sondern um den Kampf zu beenden. Und genau darin liegt deine Macht. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #EKIW #Lektion100 #WorkbookLesson100 #Geistesschulung #Heilsplan #Vergebung #Frieden #Fuehrung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Es war ein milder Tag, nicht mehr Winter und noch nicht ganz Frühling, einer dieser Tage, die vor Freundlichkeit strotzen, in einer freundlich übertriebenen Art, an denen selbst ein stiller See aus ehemaligem Tagebau eine Bedeutungsschwere bekommt. Über dem Wasser lag Ruhe, über der Landschaft ein besänftigender Ernst. Zwei Herren, seit Jahren in eigentümlicher Freundschaft verbunden, gingen dort spazieren. Sie waren Flaneure, Menschen, denen nicht das Ziel wichtig ist, sondern das Gehen, Schauen und Sprechen. Dass sie dabei nackt waren, verlieh dem Ganzen nichts Anstößiges, sondern eher etwas Unschuldiges, Absonderliches , als wollten sie erproben, wie wenig es braucht, um sich einer Landschaft verbunden zu fühlen. Während sie am Ufer entlangschritten, sprachen sie über Seen und Inseln, über Urlaubstypen, Wind und darüber, wie nah einem ein Ort kommen kann, den man vorher kaum kannte. Aus Scherz wurde Nachdenklichkeit, aus einem kleinen Ratespiel beinahe eine Erkenntnis. Schließlich blieben sie stehen und blickten aufs Wasser. Der See war nicht großartig, aber von jener stillen Art Schönheit, die keinen Eindruck machen will und gerade deshalb eindrucksvoll ist. Und vielleicht, so dachten sie, ist Freundschaft am Ende nichts anderes, als gemeinsam um einen See zu gehen, nackt womöglich, und für einen Augenblick zu glauben, das sei eine große Reise.
Im Glück des Augenblick heute über: Wenn Samstag Sonntag ist, Fugen in Gehwegplatten, Chuck Berry, die Schaufenster im Emsland, Hoden im Tiramisu, eine Lonsdale Raucherecke, die Beatles, Deepholz, eine notwendige Zugdurchsage, weggeschlossenen Ungeziefervernichter und warum wir uns mehr um alte Menschen kümmern sollten.Executive Producer: Ruben Schulze-FröhlichProducer: Kai SteinmetzProjektleitung: Annabell RühlemannSounddesign & Produktion: Carl von Gaisberg„Beisenherz und Polak – Friendly Fire“ ist ein Podcast aus den Acast Creative Studios. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Simon Gietl ist Alpinist, Extremkletterer, Bergführer, Familienvater und Speaker. In diesem Solotalk gibt der 41-jährige Südtiroler tiefe Einblicke in sein Leben und seine Philosophie. Er selbst bezeichnet sich als Spätberufener mit großer Leidenschaft, denn erst mit 18 Jahren fand er durch einen ungewöhnlichen Zufall zum Klettern. Diese Leidenschaft hat ihm eine große Portion Leichtigkeit geschenkt, mit der er heute viele Herausforderungen in seinem Leben angeht – immer mit einer Prise Humor und dem Blick für den wertvollen Augenblick.
Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) steht unter Druck. Er muss trotz einer ungewissen Lage bei der Entwicklung des künftigen Rundfunkbeitrags Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe vornehmen und zugleich den Spagat schaffen, die Qualität des Programms zu erhalten. Hinzu kommt mit Blick auf die im September anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine politische Diskussion, die von der dort in Umfragen dominierenden AfD getrieben wird. Die Partei strebt den Ausstieg aus dem Rundfunkstaatsvertrag an. Für den MDR geht es im Augenblick um sehr viel. Intendant Ralf Ludwig, der Anfang März bei der Sächsischen Zeitung und Leipziger Volkszeitung zu einem Gespräch zu Gast war, sagte damals: „Wir gehen längst ans Eingemachte.“ In dieser Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“ geht es jetzt um die zentralen Fragen, die sich aus dieser Aussage und den aktuellen Entwicklungen ergeben. Worum geht es bei dem bis zum Bundesverfassungsgericht eskalierten Streit über den Rundfunkbeitrag? Warum sind Beitragsdebatten inzwischen höchst politische Angelegenheiten? Welche Rolle spielt der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die Demokratie und Meinungsvielfalt? Könnte ein Bundesland wirklich einfach so aus dem MDR austreten? Und: Was bedeutet das alles für rund 3600 Mitarbeiter und die Tarifgespräche, die ebenfalls gerade begonnen haben? Im Interview zu hören sind der Politikwissenschaftler Janek Treiber von der TU Dresden und der Geschäftsführer des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) in Sachsen, Lars Radau. Außerdem wird das SZ- und LVZ-Gespräch mit MDR-Intendant Ralf Ludwig in Ausschnitten wiedergegeben.
happycoollove Podcast: Dein Podcast für mehr Lebenssinn, Bewusstsein und Klarheit
Du kannst es vielleicht auch nicht mehr hören, dass die Gegenwart alles ist, was es gibt. Von überall her kommen kluge Sprüche über die Gegenwart. Ob Social Media, in Büchern und auch ich sag's hier im happycoollove Podcast gern: "Die Gegenwart ist die einzige Zeit, die es gibt". Doch was ist die Gegenwart eigentlich? Weißt du, welche konkreten Hinweise der Kurs für dich hat, damit du weißt, dass du sie grad lebst? Ein Kurs in Wundern nennt das Jetzt den heiligen Augenblick. Wir lesen heute im Kurs, was für praktische, alltagstaugliche Hinweise es zum heiligen Augenblick für uns gibt. Wir wollen daraus ableiten, wie wir die Gegenwart wirklich erfahren, ganz konkret. So können wir uns überprüfen, ob wir nur denken, wir sind im Jetzt oder es auch wirklich sind. Laut Ein Kurs in Wundern lernen wir, dass:
November 1906. Josephine Molitor wird in Baden-Baden von ihrem Schwiegersohn Karl Hau erschossen; sie hinterlässt 1 Million Mark (ca. 8 Millionen Euro heute), doch das Unglück nimmt da erst richtig seinen Lauf. Karl Hau gelang es bis heute, den Verdacht abzulenken und die öffentliche Meinung zu seinen Gunsten zu manipulieren. Dies ist die Geschichte seiner vier weiblichen Opfer. Die Recherche wurde von den Enkeln Olga Molitors und Lina & Karl Haus begleitet. Der Trailer des Theaters Baden-Baden, "Der Fall Hau", findet sich auf Youtube. Das letzte Wort in dieser Sendung hat heute Robert Rickover, dem ich nicht ins Wort fallen mochte, deshalb hier die Übersetzung: "Mein Name ist Robert Rickover. Ich bin noch nie in Baden-Baden gewesen. Doch die Geschichte der Stadt ist fest mit meiner eigenen Familiengeschichte verknüpft, was ich aber erst mit 45 Jahren erfuhr. Ich bin der Urenkel der ermordeten Josephine Molitor, Enkel von Karl Hau & seiner Frau Lina und Sohn von, hier manchmal "kleine Olga" genannt. Ich kannte sie als meine Mutter, Ruth Masters. Es gab nichts in meiner Familiengeschichte über meine Großeltern, ich wusste nicht einmal, dass ich welche hatte. Und erst recht nicht, dass ich Großeltern hatte, die durchmachen mussten, was sie durchmachten. Das war einfach nie ein Thema und so hatte ich keine Ahnung. Als sie starb, fiel mir ein großer gefüllter Umschlag in die Hände, auf den sie geschrieben hatte:"Im Falle meines Todes bitte vernichten!" Und aus Gründen, die ich heute nicht mehr ganz nachvollziehen kann, tat ich genau das. Ich denke, es enthielt Material über den Hau-Fall und vielleicht über ihr Leben in Deutschland danach. Wie ich es entdeckt habe, war eigentlich durch Zufall, mein Vater war schon ziemlich alt und ihm entschlüpfte damals meiner Frau gegenüber, dass mal meiner Mutter etwas ganz Schlimmes passiert war. Er blieb ziemlich vage. Irgendwie kam ich an ein kleines Stück Papier, auf dem "Karl Hau" geschrieben stand. Ich hatte keine Idee, was es bedeutet, aber jetzt war ich neugierig. Also ging ich in die öffentliche Bibliothek in Toronto, Kanada, wo ich lebte, und dort hatten sie diese dicken Bücher mit verschiedenen Zeitungssammlungen. Eine war eine britische Zeitung (an den Namen erinnere ich mich nicht) und ich fand einen Hinweis auf Karl Hau und die ganze Geschichte. Und ich habe dann später begonnen, einzelne Stücke zusammenzusetzen und habe entdeckt, dass es Bücher darüber gab und zwei Filme und habe so viel darüber gelesen, wie ich nur konnte. Das Meiste war aber nur in Deutsch verfügbar, ich spreche kein Deutsch. Ich weiß, dass meine Mutter sehr gründlich jeden Hinweis darauf, Deutsche zu sein, auslöschte. Was ihr dabei half, war, dass sie ja tatsächlich in Washington DC geboren war, und so kam das Thema nie wirklich darauf, dass sie ihre ersten 20/25 Jahre ihres Lebens in Deutschland verbrachte. Ich war tatsächlich versucht, Baden-Baden zu besuchen, doch für mich ist diese Art von Reise im Augenblick nicht wirklich möglich. Ich bin jetzt 85 Jahre alt und Reisen nach Europa wären jetzt nicht gut für mich." Wir bedanken uns bei allen, die uns so treu unterstützen!❤️ Nicht nur über: https://www.paypal.me/krimikiosk. Nächste Sendung: 30.04.2026. https://krimikiosk.de/impressum-2/
Ref.: P. Jacques Philippe CB, Bestsellerautor, Prediger, Faverolles (Nähe Paris), Frankreich
Es gibt Momente im Leben, die dich ohne Vorwarnung aus der Bahn werfen. Ein einziger Augenblick – und nichts ist mehr wie vorher. Genau darum geht es in dieser Podcastfolge. Ich spreche mit Ralph Guttenberger über seinen Weg zurück ins Leben. Ein tragischer Unfall beim Trampolinspringen, ein gebrochenes Genick, eine Querschnittslähmung – und gleichzeitig wirtschaftliche Probleme sowie später sogar eine Krebsdiagnose. Klingt nach einem absoluten Tiefpunkt. Doch was mich an Ralph fasziniert: Er hat sich nicht aufgegeben. Im Gegenteil. Mit Fokus, Disziplin und klaren Routinen hat er sich Schritt für Schritt zurückgekämpft. Dieses Gespräch ist kein Drama – es ist ein Mutmacher. Und vielleicht genau das, was du brauchst, wenn du gerade selbst vor einer Herausforderung stehst.
Von Erde sind wir genommen und zu Erde werden wir wieder. Erde ist kein Dreck. Muttererde, so nennen wir fruchtbaren Boden. Entnommen aus: Ralf-Uwe Beck "Augenblick mal. Zwei-Minuten-Texte, die den Alltag durchkreuzen", Wartburg Verlag, Weimar 2020
Ich habe das Girren wieder gehört. Erst meinte ich, mich verhört zu haben, es war doch noch Winter. Dann sehe ich die Straße weiter unten einen Vater mit seinen zwei Kindern. Entnommen aus Ralf-Uwe Beck "Augenblick noch mal", Wartburg Verlag, Weimar 2022
INTERVIEW: Sanoi on new album 'Augenblick Side: B' by Hunter Jolly and Felix Borrowdale on Radio One 91FM Dunedin
Gerne würde der Junge im Augenblick verweilen, aber das geht nicht, weiß Christoph Riethmüller.
Im abschließenden Abschnitt von 1. Korinther 15, den Versen 45–58, stellt Paulus erneut Adam und Christus gegenüber: Wie wir das Bild des irdischen Adams tragen, werden wir das Bild des himmlischen Christus tragen – in einem verwandelten, unvergänglichen Leib. Bei der Wiederkunft Jesu werden die Toten auferweckt und die Lebenden in einem Augenblick verwandelt, sodass […]
Medaillen, Jubel, Freudentränen: Es sind solche Szenen, die uns emotional berühren und begeistern. Momente, in denen der Druck abfällt von Athletinnen und Athleten, die alles für den Erfolg geben und oft über ihre Belastungsgrenzen gehen. So werden auch bei den olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo aktuell Sportlerinnen und Sportler wieder für ihre Leistungen gefeiert und geehrt. Doch oft entscheiden nur Sekunden über Triumph oder Enttäuschung, über Sichtbarkeit oder Vergessen. Dabei besteht der Weg an die Spitze aus Jahren der Vorbereitung, einem Alltag aus Disziplin, Kontrolle und Verzicht und einem permanenten Leistungsdruck. Die Athletinnen und Athleten riskieren ihre Gesundheit und ordnen ihr Leben einem Ziel unter, das oft nur für einen kurzen Augenblick sichtbar wird. Leistungssport verlangt Hingabe. Aber wie viel darf er wirklich fordern? Und wer trägt die Verantwortung für den wachsenden Druck? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Sportökonomen Prof. Dr. Christoph Breuer, der früheren Profi-Fußballerin Johanna Kaiser und dem Sportmediziner und ehemaligen Olympia-Arzt Prof. Heinz Lohrer. Außerdem gibt Alicja Feltens vom Damen Volleyballverein VC Wiesbaden Einblicke in achtsamere Trainingsansätze. Podcast-Tipp: Sportschau F - Inspirierende Frauen aus dem Sport Der Podcast Sportschau F rückt inspirierende Frauen aus dem Sport ins Rampenlicht - ihre Geschichten, ihre Leistungen, ihre Perspektiven. Freddie Schürheck und Kerstin von Kalckreuth machen sich dafür auf den Weg zu den Frauen und stellen Fragen, die tiefer gehen als gewöhnlich, für ehrliche und persönliche Gespräche. Dabei geht es um Erfolge und Misserfolge, Qual und Glücksgefühle, Konkurrenz und Freundschaft. All das, was der Sport den Frauen abverlangt, was er ihnen gibt und was er sie lehrt. Ein Podcast, der motiviert und inspiriert. https://www.ardaudiothek.de/sendung/sportschau-f-inspirierende-frauen-aus-dem-sport/urn:ard:show:d694e266bb3efcc0/
Was wollen wir machen? Das haben wir uns - früher, als Kinder - an Ferientagen oft gefragt. "Was wollen wir machen?" Entnommen aus: Ralf-Uwe Beck "Augenblick mal. Zwei-Minuten-Texte, die den Alltag durchkreuzen, Wartburg Verlag, Weimar 2021
Im Podcast "Blick in die Bibel" sprechen DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter und die Theologin Marion Heider über den Bibeltext des Tages. Zuerst erzählt Marion Heider von ihrem Theologiestudium: warum sie sich dafür entschieden hat, wie herausfordernd Zweifel, alte Sprachen und kritisches Denken sein können – und warum sie daran trotzdem gewachsen ist. Dann geht es ins Markusevangelium: Jesus heilt eine seit Jahren ausgegrenzte Frau und erweckt ein gerade verstorbenes Mädchen wieder zum Leben. Marion Heider erklärt, dass es dabei nicht nur um Wunder geht, sondern darum, Menschen wirklich zu sehen, ihnen Nähe zu schenken und Grenzen zu überwinden. Ein Gedanke, der auch heute noch trifft – und neugierig macht, diese Folge ganz zu hören. Aus dem Markusevangelium In jener Zeit fuhr Jesus im Boot an das andere Ufer des Sees von Galiläa hinüber und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. Während er noch am See war, kam einer der Synagogenvorsteher namens Jaïrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie geheilt wird und am Leben bleibt! Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutfluss litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten heran – und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Und sofort versiegte die Quelle des Blutes und sie spürte in ihrem Leib, dass sie von ihrem Leiden geheilt war. Im selben Augenblick fühlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewand berührt? Seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drängen, und da fragst du: Wer hat mich berührt? Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte. Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gerettet. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein. Während Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten zu Jaïrus: Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Fürchte dich nicht! Glaube nur! Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Tumult sah und wie sie heftig weinten und klagten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Er aber warf alle hinaus und nahm den Vater des Kindes und die Mutter und die, die mit ihm waren, und ging in den Raum, in dem das Kind lag. Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talíta kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute waren ganz fassungslos vor Entsetzen. Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem Mädchen etwas zu essen geben. (Mk 5,21-43)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Heute sitzt mir ein Gast gegenüber, den fast jeder kennt – aber kaum jemand mit der Laufbahn verbindet: Peter Schilling, Musiker und Komponist des Welthits „Major Tom“ und „The Different Story“ und bekannt für weitere Hits wie „Terra Titanic“ oder „Die Wüste lebt“ . Und genau das macht diese Episode so besonders: Peter spricht zum ersten Mal öffentlich ausführlich über seine Zeit in der Leichtathletik – und darüber, was ihm diese Jahre für sein späteres Leben auf der Bühne beigebracht haben.Der Anlass könnte kaum passender sein: Peter Schilling wird in dieser Woche 70 Jahre alt – und parallel hat er gerade eine neue Single mit dem Titel „Antistar“ veröffentlicht. Zwischen Jubiläum, neuer Musik und einem Song, der immer wieder neue Generationen erreicht, blicken wir gemeinsam zurück auf seine sportlichen Wurzeln und das Mindset, das ihn bis heute trägt.Peter war schon früh sportlich unterwegs: Fußball, Trampolin, Bewegung als Grundgefühl. Doch hängen geblieben ist er vor allem beim Laufen – besonders über 5.000 Meter, geprägt durch seine Zeit bei der Bundeswehr. Er beschreibt, was viele Läufer sofort fühlen: dieses Glücksgefühl nach dem Training, dieses „ich habe etwas getan“, diese Mischung aus Müdigkeit und Klarheit. Und er erzählt überraschend detailliert, warum ihn gerade die Langstrecke fasziniert hat: Renneinteilung, die „erste Luft“, die „zweite Luft“, das genaue Beobachten des eigenen Körpers – fast wie ein inneres Protokoll über Rhythmus, Belastung und Kontrolle.Ein Highlight der Folge ist seine Geschichte über eine Mini-Olympiade in Ludwigsburg, bei der europäische Teams und auch US-Soldaten beteiligt waren. Peter beschreibt seine Taktik, das Laufen in der Führungsgruppe, den Angriff in der vorletzten Runde – und den Moment, in dem er kurz vor Schluss noch abgefangen wird. Ein Rennen, das ihn bis heute beschäftigt. Nicht, weil er „nur Zweiter“ wurde, sondern weil man in solchen Momenten lernt, wie fein der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage sein kann: Timing, Wahrnehmung, Entscheidung – und manchmal ein einziger Augenblick.Genau hier landet ihr bei einem der wichtigsten Themen der Episode: Mindset im Sport und die Frage, wie man auf den Punkt abliefert. Peter zieht eine direkte Linie von der Leichtathletik zur Musik: Im Sport musst du am Wettkampftag bereit sein – nicht einen Tag vorher, nicht einen Tag später. Und dann erzählt er von einer seiner größten Drucksituationen: seinem ersten großen TV-Auftritt in der ZDF Hitparade, damals live, mit einem Millionenpublikum. Für ihn war das ein Wettkampf – mit dem gleichen Prinzip wie im Stadion: Fokus, Ruhe, Präsenz.Auch für alle, die sich für Kreativität interessieren, ist diese Folge ein Volltreffer. Peter spricht darüber, wie Bewegung Ideen freisetzen kann, wenn man in einem Projekt feststeckt. Er teilt ein konkretes Beispiel aus dem Songwriting: Erst Blockade, dann Fußball spielen, Abstand gewinnen – und plötzlich ist der Text da. Eine Erinnerung daran, dass Performance nicht nur Talent ist, sondern auch Rhythmus, Körpergefühl und die Fähigkeit, im richtigen Moment loszulassen.Und natürlich schwingt in dieser Folge auch die Popkultur mit: „Major Tom“, die neue Aufmerksamkeit rund um große Sportmomente wie die Fußball EM 2024 – und die Frage, warum manche Songs zeitlos sind. Diese Episode ist keine reine Musikfolge und keine reine Sportfolge. Sie ist ein Gespräch über Disziplin, Selbstvertrauen, Wettkampferfahrung und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen – egal ob auf der Laufbahn oder auf der Bühne.Wenn du Lust auf eine Folge hast, die Leichtathletik, Musik und Persönlichkeit verbindet: Hör rein. Und wenn dir die Episode gefällt, freue ich mich über eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts – das hilft enorm, dass solche besonderen Gespräche noch mehr Menschen erreichen.Alle aktuellen Partner findest du hier:NordVPN mit verschlüsselter Verbindung und blockiert schädliche Seiten & Tracker.Exklusiv: Großer Rabatt auf das 2-Jahrespaket + 4 Extra-Monate gratis.
Über diese Folge Tiefenentspannung auf Knopfdruck – klingt unrealistisch? Diese Episode des Silent Subliminals Podcast kombiniert 432 Hz Entspannungsmusik mit gezielten Silent Subliminals, um deinem Nervensystem zu helfen, in einen Zustand echter Ruhe zu gelangen.Silent Subliminals sind kaum wahrnehmbare Affirmationen, die dein Unterbewusstsein erreichen und positive Veränderungen fördern. Durch regelmäßiges Anhören kannst du Stress reduzieren, innere Anspannung lösen und einen Zugang zu tiefer Entspannung entwickeln. Lass die sanften Klänge und stillen Botschaften auf dich wirken, um Gelassenheit in deinen Alltag zu integrieren. Affirmationen aus der Folge Ich spüre Ruhe und Frieden in jedem Augenblick.Jeder Atemzug führt mich in eine tiefe Entspannung.Ruhe und Gelassenheit sind natürliche Zustände in meinem Leben.Mein Körper und mein Geist sind im Einklang.Mit jedem Atemzug fühle ich mich mehr und mehr entspannt.Gelassenheit erfüllt jeden Augenblick meines Lebens.Ruhe und Entspannung erfüllen meinen Körper und meinen Geist.Ich kann in allen Situationen immer wieder zur Ruhe kommen.Ich nehme mir die Zeit, die ich zum Entspannen brauche.Meine innere Ruhe wirkt sich positiv auf meine Umgebung aus.Mein Körper ist gesund und voller Energie, wenn ich entspannt bin.Entspannung ist ein natürlicher Bestandteil meines Lebens.Meine Gedanken sind ruhig und friedlich.Innere Ruhe und Kraft sind meine ständigen Begleiter. Wie wirken Silent Subliminals? Silent Subliminals sind Audiodateien, die Botschaften auf einer Frequenz enthalten, die bewusst nicht hörbar ist, aber dennoch vom Unterbewusstsein wahrgenommen wird. Diese Technik zielt darauf ab, das Unterbewusstsein positiv zu beeinflussen, indem sie Affirmationen und beruhigende Aussagen ohne bewusste Ablenkung vermittelt.Der Vorteil von Silent Subliminals liegt in ihrer Fähigkeit, das Unterbewusstsein zu programmieren, indem sie stressauslösende Gedankenmuster durch beruhigende Überzeugungen ersetzen. Diese können helfen, tiefe Entspannung zu finden, indem sie innere Anspannung reduzieren, das Loslassen fördern und einen Zustand innerer Ruhe begünstigen. Durch regelmäßiges Anhören von Silent Subliminals kann die Fähigkeit zur Entspannung gestärkt werden, um auch in herausfordernden Situationen gelassener zu bleiben. Jetzt anhören Apple Podcasts Amazon Music YouTube Kanal Spotify Playlist In unserer hektischen Welt fällt es vielen Menschen schwer, echte Entspannung zu finden. Zwischen beruflichen Verpflichtungen, familiären Aufgaben und dem ständigen digitalen Rauschen bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Doch Entspannung ist keine Luxus, sondern eine Notwendigkeit für unsere körperliche und seelische Gesundheit. In diesem Artikel erfährst du praktische Methoden, wie du Stress loslassen und nachhaltige Erholung finden kannst – inklusive einer noch wenig bekannten Technik namens Silent Subliminals. Warum Entspannung so wichtig istChronischer Stress beeinträchtigt nicht nur unser Wohlbefinden, sondern kann auch ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Schlafstörungen, Verspannungen, Konzentrationsprobleme und ein geschwächtes Immunsystem sind nur einige der möglichen Auswirkungen. Deshalb ist es entscheidend, bewusst Momente der Entspannung in den Alltag zu integrieren.Das Problem: Viele Menschen wissen theoretisch, dass sie sich entspannen sollten, finden aber in der Praxis keinen Zugang dazu. Die Gedanken kreisen weiter, der Körper bleibt angespannt, und selbst in der Freizeit fühlt man sich nicht wirklich erholt.Bewährte Methoden zur EntspannungAtemübungen: Der schnellste Weg zur RuheEine der effektivsten und gleichzeitig einfachsten Methoden, um Stress loslassen zu können, sind bewusste Atemübungen. Die 4-7-8-Technik beispielsweise ist wissenschaftlich gut untersucht: Atme durch die Nase vier Sekunden ein, halte den Atem sieben Sekunden an und atme acht Sekunden durch den Mund aus. Diese Übung aktiviert das parasympathische Nervensystem und signalisiert deinem Körper, dass es Zeit ist, herunterzufahren.Progressive MuskelentspannungBei dieser Technik spannst du nacheinander verschiedene Muskelgruppen an und lässt sie dann bewusst los. Beginne bei den Füßen und arbeite dich bis zum Kopf vor. Diese Methode hilft nicht nur bei der körperlichen Entspannung, sondern schärft auch dein Bewusstsein für Verspannungen im Alltag.Bewegung als VentilParadoxerweise kann körperliche Aktivität einer der besten Wege sein, um Erholung zu finden. Ein Spaziergang in der Natur, Yoga oder leichtes Joggen helfen dabei, Stresshormone abzubauen und den Kopf freizubekommen. Wichtig ist, dass die Bewegung nicht zu einer weiteren Verpflichtung wird, sondern Freude bereitet.Digitale AuszeitenUnser Nervensystem ist nicht dafür gemacht, ständig erreichbar zu sein. Plane bewusste Zeiten ein, in denen du dein Smartphone weglegt und digitale Stille genießt. Schon 30 Minuten ohne Bildschirm vor dem Schlafengehen können deine Schlafqualität deutlich verbessern.Silent Subliminals: Eine ergänzende Methode zur EntspannungNeben diesen klassischen Entspannungstechniken gibt es eine noch relativ unbekannte Methode, die in den letzten Jahren an Popularität gewonnen hat: Silent Subliminals.Was sind Silent Subliminals?Silent Subliminals sind Audiodateien, die positive Affirmationen und Botschaften enthalten, welche in Frequenzbereichen abgespielt werden, die für das bewusste Hören nicht oder kaum wahrnehmbar sind. Die Idee dahinter ist, dass diese Botschaften vom Unterbewusstsein aufgenommen werden können, ohne dass der kritische, bewusste Verstand sie filtert oder blockiert.Im Gegensatz zu herkömmlichen Affirmationen, die du dir laut vorsagst oder bewusst anhörst, arbeiten Silent Subliminals im Hintergrund. Du kannst sie während alltäglicher Aktivitäten laufen lassen – beim Arbeiten, Schlafen oder Entspannen.Wie sollen Silent Subliminals funktionieren?[Unverifiziert] Die Theorie hinter Silent Subliminals basiert auf der Annahme, dass unser Unterbewusstsein Informationen verarbeiten kann, die außerhalb unserer bewussten Wahrnehmung liegen. Durch wiederholtes "Hören" positiver Botschaften wie "Ich bin vollkommen entspannt" oder "Ich lasse Stress mühelos los" soll das Unterbewusstsein diese Überzeugungen nach und nach übernehmen.Wichtiger Hinweis: Die wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit von Silent Subliminals ist begrenzt. Es gibt bisher keine ausreichenden, methodisch einwandfreien Studien, die eine direkte Wirkung zweifelsfrei belegen. Viele Nutzer berichten jedoch von positiven subjektiven Erfahrungen.Silent Subliminals zur Entspannung nutzenWenn du Silent Subliminals ausprobieren möchtest, kannst du wie folgt vorgehen:1. Wähle qualitative Quellen: Achte darauf, dass die Audiodateien von seriösen Anbietern stammen und transparent kommunizieren, welche Affirmationen enthalten sind.2. Integriere sie in deine Routine: Lass die Silent Subliminals während deiner Meditation, beim Einschlafen oder bei anderen Entspannungsaktivitäten im Hintergrund laufen. Eine angenehme Lautstärke reicht aus.3. Habe realistische Erwartungen: Silent Subliminals sind kein Wundermittel. Betrachte sie als ergänzendes Werkzeug zu anderen bewährten Entspannungsmethoden, nicht als Ersatz.4. Gib dir Zeit: Wenn du Veränderungen bemerkst, geschehen diese meist graduell über Wochen hinweg, nicht über Nacht.5. Kombiniere verschiedene Ansätze: Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du Silent Subliminals mit aktiven Entspannungstechniken wie Atemübungen oder Meditation kombinierst.Einen persönlichen Entspannungsplan erstellenJeder Mensch ist unterschiedlich, und was für den einen funktioniert, muss nicht zwingend bei dir wirken. Experimentiere mit verschiedenen Methoden und achte darauf, welche dir am besten helfen, Stress loslassen zu können.Ein praktischer Ansatz ist die Kombination mehrerer Techniken:Morgens: Starte mit einer kurzen Atemübung oder leichter Bewegung, um den Tag ruhig zu beginnen.Tagsüber: Nutze Silent Subliminals im Hintergrund während der Arbeit und plane bewusste Pausen ein, in denen du dich streckst und tief durchatmest.Abends: Schaffe ein Ritual, das deinem Körper signalisiert, dass der Tag zu Ende geht. Das kann eine progressive Muskelentspannung sein, eine Tasse Tee in Ruhe oder Zeit ohne digitale Geräte.Die Rolle der RegelmäßigkeitDer Schlüssel zu nachhaltiger Entspannung liegt in der Regelmäßigkeit. Zehn Minuten tägliche Entspannungszeit sind wirkungsvoller als eine Stunde einmal pro Woche. Dein Nervensystem braucht kontinuierliche Signale, dass es sicher ist, herunterzufahren und Erholung zu finden.Betrachte Entspannung nicht als etwas, das du erst verdienen musst, sondern als grundlegendes Bedürfnis wie Essen oder Schlafen. Du brauchst keine Rechtfertigung dafür, dir diese Zeit zu nehmen.Fazit: Dein Weg zur EntspannungEntspannung zu finden ist in unserer schnelllebigen Zeit eine Fähigkeit, die wir aktiv kultivieren müssen. Ob durch klassische Methoden wie Atemübungen und Bewegung oder durch experimentelle Ansätze wie Silent Subliminals – wichtig ist, dass du einen Weg findest, der zu dir und deinem Lebensstil passt.Silent Subliminals können dabei eine interessante Ergänzung sein, besonders für Menschen, die Schwierigkeiten haben, ihren Geist beim Meditieren zur Ruhe zu bringen. Denke jedoch daran, dass sie kein Ersatz für aktive Entspannungstechniken und bei ernsthaften Beschwerden auch nicht für professionelle Hilfe sind.Der erste Schritt zu mehr Entspannung beginnt mit der Entscheidung, dass dein Wohlbefinden wichtig ist. Nimm dir heute noch ein paar Minuten Zeit, atme bewusst durch und spüre, wie du Stress loslassen kannst. Dein Körper und Geist werden es dir danken.
Tanja Valérien spricht in ihrer 90. Podcastfolge mit der Interior Designerin, Fotografin, Filmkoloristin und Amerikanerin CLAUDIA MORALES, Jahrgang 1959, in London, wo sie sie auch fotografierte, über ihre deutsche Mutter und ihren amerikanischen Vater mit mexikanischen Wurzeln…die Kindheit und Jugend in Deutschland (hauptsächlich in Berlin)…die alles verändernde Scheidung der Eltern, die beide an traumatischen Störungen durch den Krieg litten...die schmerzhaften Erfahrungen mit einem alkoholkranken Vater, der mit 69 Jahren daran starb…Geheimnis, Überforderung, Chaos, Heimlichkeiten...ihr Leben im sonnigen Kalifornien seit 40 Jahren und das jetzige Zuhause in Laguna Beach…ihre Homosexualität und das Outing…die einzige Erfahrung mit einem Mann…Toleranz, Vorurteile, Ausgrenzung...die Herausforderung des Zusammenlebens mit ihren langjährigen Partnerinnen…den Drang, diese immer verändern und leiten zu wollen…die kurze Ehe mit einer bipolaren Alkoholikerin, die nur 8 Monate dauerte…Selbstaufgabe, das Studium der Fotografie an der F.I.T. in New York, wo ich Claudia 1982 kennenlernte…Illusion, Tiefpunkte, Realität, Sinn, Ziel, Lebensveränderung…die spannenden Zeiten als Filmkoloristin, in welchen einer der Filme (Pleasantville) sogar für den Oscar nominiert wurde, und für Musikvideos z.B. von Janet Jackson oder die TV-Show von Judy Garland …warum sie eines Tages nochmal einen Neubeginn wagte und ein Studium der Innenarchitektur in Los Angeles absolvierte…die Erfolge und große Leidenschaft für ihren heutigen Beruf als Interior Designerin…das zweite Leben der Mutter, die mit 58 Jahren von Berlin zu ihr nach Kalifornien zog, weil sie in ihrer Nähe sein wollte…der 35 Jahre jüngere Freund ihrer Mutter, der 18 Jahre lang ihr Partner war, bis sie leider mit 77 an Demenz erkrankte und aggressiv wurde….das langsame, 10 Jahre dauernde Sterben, der Augenblick des Todes und das irdische Loslassen…ein Leben in den USA unter Trump und ihre Träume für die Zukunft.
INTERVIEW: SANOI release Side A of "AUGENBLICK" album by Cass Harrop on Radio One 91FM Dunedin
Die Renten-Debatte hält uns gerade in Atem. „Dabei hatte Adenauers gute Idee von Anfang an einen Webfehler“, meint Richard David Precht.“ Markus Lanz fragt sich, ob die Politik zu sehr an die eigene Klientel denkt, anstatt an Lösungen und dadurch Vertrauen erodiert? „Vertrauen ist aber ein wichtiges Schmiermittel in unserer Gesellschaft“, so Markus Lanz. Precht schätzt die Theorie des Soziologen Aladin El-Mafaalani, der sagt, dass wir es im Augenblick mit der Bildung von „Misstrauensgemeinschaften“ zu tun haben. Das heißt, man traut nur noch dem, der ebenfalls misstraut. Wahlkämpfe, in denen zu viel versprochen wird, spielen für dieses Misstrauen eine große Rolle. Am Ende bleibt eine diffuse Lust an der Zerstörung.
Ratschen - so wird in manchen Gegenden der Plausch über den Gartenzaun genannt. Das ist nur ein Buchstabe entfernt von Tratschen. Entnommen aus: Ralf-Uwe Beck "Augenblick mal. Zwei-Minuten-Texte, die den Alltag durchkreuzen", Wartburg Verlag, Weimar 2021