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Zum Zeitpunkt ihres Todes, der sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährt, war Tove Ditlevsen eine der meistgelesenen Schriftstellerinnen Dänemarks, zu deren Begräbnis hunderte Menschen erschienen und ausharrten, um sich von der Dichterin verabschieden zu können. Und das wollte sie auch immer sein: eine Dichterin, besser gesagt eine Lyrikerin. Obwohl wir gerade in Deutschland bisher hauptsächlich ihre Romane kennen, was vor allem daran liegen dürfte, dass diese bereits ins Deutsche übersetzt wurden, wurde sie in ihrem Heimatland vor allem durch ihre Gedichte bekannt, die von Anfang an viel Aufmerksamkeit erregten. Dies lag unter anderem daran, dass die Lyrik noch nicht den Stellenwert besaß, den sie später erlangte und Tove Ditlevsen mit 22 Jahren als Frau und Arbeitertochter auf dem Literaturmarkt eine regelrechte Sensation war. Bis zu ihrem Tod veröffentlichte sie acht Gedichtbände, sowie weitere Bände mit ausgewählten Gedichten, über die Übersetzerin Ursel Allenstein im Nachwort des eben erschienen Gedichtbandes Folgendes schreibt: „Sie gingen ins kulturelle Gedächtnis des Landes ein und blieben dort auch nach ihrem Tod im Jahr 1976 lebendig, wurden von Großmüttern an Töchter und Enkelinnen weitergegeben, in Poesiealben geschrieben, von Musikerinnen […] vertont.“ (S.175)Die in Da wohnt ein junges Mädchen in mir, das nicht sterben will veröffentlichten Gedichte umfassen einen Zeitraum von vier Jahrzehnten und sind nicht chronologisch angeordnet, sondern „[...] bilden einen thematischen Dialog zwischen jenen Gegensätzen, in den Gedichte aus jeder Phase des Werks miteinander treten[...]“ (S.179). Aufgrund der großen Zeitspanne sind sie nicht nur thematisch äußerst vielfältig, auch eine Veränderung in Ditlevsens Schreibstil – ihre Entwicklung als Lyrikerin und Mensch – ist deutlich zu spüren. Die späteren Gedichte muten oft mehr wie Erzählungen oder Beobachtungen an, was zum einen am nun häufigeren Verzicht der Reimform liegt, zum anderen am lyrischen Ich, das deutlich abgeklärter und desillusionierter wirkt. Dabei ist allerdings zu beachten, dass sich die Jahreszahlen, die den Gedichten beigefügt sind, lediglich auf das Jahr der Veröffentlichung des entsprechenden Gedichtbandes beziehen. Wann einzelne Gedichte genau verfasst wurden, ist teilweise nicht mehr rekonstruierbar oder en detail nachzuvollziehen.Die Auswahl der Gedichte, für den an dieser Stelle besprochenen Gedichtband, geben einen guten Einblick über die Themen, die Tove Ditlevsen zeitlebens beschäftigt haben mögen und auch in ihren Romanen immer wieder zu finden sind. Es ist die Beschäftigung mit der Frau, der Freundin, der Familie; als sie selbst, in allgemeinen Betrachtungen des Alltags oder als ihr Gegenüber.„Ich kannte die stumme Einsamkeitein Lächeln, als seist du nicht hier –von meinem eigenen Spiegelbildund sah mein Gesicht in dir.“ (aus: Vertraut, S. 95)Auch das Kind oder Kind-sein ist ein zentrales Motiv, das sie in vielfältiger Weise bearbeitet. Dabei ist sie entweder selbst das Kind, erinnert Dinge aus der Kindheit, aber auch Kindheit im Allgemeinen, das Erwachsenwerden, sowie Mutterschaft und Ehe stehen thematisch in enger Verbindung.„Da wohnt ein junges Mädchen in mir, das nicht sterben kann,bis ich selbst kaum noch glaub, dass uns etwas verbindet,ihre Augen starren mich aus dem Spiegel an,als suchte sie etwas, das man allzu schwer findet.“ (aus: Da wohnt ein junges Mädchen in mir, S. 167)Als thematischen Gegenspieler zum Kind-sein empfinde ich ihr stetiges Befassen mit dem Tod. Wie eng die Themen miteinander verwoben sind, zeigt das eben genannte Zitat besonders deutlich. Es ist aber auch ein Thema, das erschöpfen kann. Die ständige Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit und auch einer gewissen Todessehnsucht, die durchaus aus ihren Gedichten hervorgeht, ebenso wie die Gedanken an den Tod anderer oder das tatsächliche Erleben dessen strengen an. Sie machen traurig, erschöpfen, lassen das eigene Leben in einem neuen Licht erscheinen, werfen Zweifel auf und sind dennoch unvermeidlich. Ich stelle mir vor, dass es für Tove Ditlevsen auslaugend gewesen sein muss und trotzdem sind ihre Gedichte nicht frei von Hoffnung. Sie ver- und bearbeitet ihre Ängste und Sehnsüchte, reflektiert und porträtiert sich selbst und andere, stellt Beobachtungen an und erschafft mit ihren Gedichten, so viel wird an der Auswahl in Da wohnt ein junges Mädchen in mir, das nicht sterben will klar, eine lyrische Zusammenfassung ihres Lebens.„Wächst das Glück wie eine Perleleise und an vielen Tagen,dann lieb ich – seltsam, aber treu – alle meine Niederlagen“ (aus: Abwechslung, S. 31) This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Nach den ausschweifenden Jubiläumsfeiern finden Sylvester und Christopher zurück zum gewohnten Rhythmus. Zunächst schauen sie auf ein System zur Geräteverwaltung (MDM), das in den letzten Wochen bei verschiedenen europäischen Regierungen angegriffen wurde - der Hersteller war bereits mehrfach Thema im Podcast. Dann geht's allerdings weiter mit einem kurzen Abriß zu OpenClaw, dem gehypten KI-Assistenten, und seinen vielen Unsicherheiten. Sylvester kann dem Helferlein eine gewisse Faszination abgewinnen, warnt jedoch vor seinem unreflektierten Einsatz. Und Christopher erzählt, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die Verschlüsselung in Deutschland quantensicher machen will und dazu seine Richtlinien modernisiert. Betrachtungen zu unabsichtlichen Kommandos bei der Softwareentwicklung und zu Problemen verschiedener Texteditoren runden die Folge ab und entlassen Sylvester in den wohlverdienten Urlaub. Leider gibt es auf der Tonspur in dieser Folge einen leichten Hall von Christophers Stimme. Wir bitten das zu entschuldigen.
Wir sehen endlich, was die Brückencrew den ganzen Tag macht. Shax kämpft gegen seine inneren Dämonen, Ransom versucht auf seine ganz eigene Art, Ensigns anzuleiten, Billups führt ein paar dringende Reperaturen durch, T'Ana arbeitet an der Schmerzskala und Captain Freeman zeigt, wie wichtig Interesse an der Crew im Job des Captains ist. Und ganz nebenbei wird eine Invasion der Clicket abgewehrt. Am Ende bleibt sogar noch Zeit für Romantik. Die Handlung der Episode dreht sich um eine Kürbisschnitt-Party der Lower Decker, während die Brückencrew mit ihren eigenen Schwierigkeiten konfrontiert wird. Hier zeigen wir, wie die traditionsgebundene Feier und die Herausforderungen im All die Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit im Star Trek-Universum widerspiegeln. Tanja hebt hervor, wie die unterschiedlichen Zeitspannen, die jeder Charakter erlebt, zu einer Bereicherung der Lebensläufe und Erfahrungen der Crew beitragen. Dies führt uns zu einem Meta-Kommentar über die sozialen Hierarchien und die Dynamik zwischen den verschiedenen Crewmitgliedern. Ein zentraler Teil unserer Diskussion ist der Charakter Schex, dessen tiefgründige psychologische Kämpfe im Fokus stehen. Seine Erlebnisse, besonders die Rückkehr aus dem Tod, werden eindringlich dargestellt und bieten einen schaurigen, aber eindrucksvollen Einblick in seine innere Welt. Die Animation sorgt dafür, dass diese verstörenden Momente beim Zuschauer starke Emotionen hervorrufen und die Reaktionen seiner Mitstreiter verdeutlichen. In einem weiteren Spannungsbogen erleben wir Captain Freemans Bemühungen, trotz der festlichen Umstände den Zusammenhalt ihrer Crew zu stärken. Die Episode bietet nicht nur eine humorvolle Erzählweise, sondern behandelt auch ernsthafte Themen wie Identität und interne Konflikte. Der visuelle Stil der einzelnen Szenen unterstützt die emotionale Tiefe und lässt die Zuschauer die Kämpfe der Charaktere nachvollziehen. Wir betrachten die Szenen, in denen Billups und Westlake die Herausforderungen im Maschinenraum meisterhaft, jedoch auf humorvolle Weise darstellen. Dabei wird deutlich, wie stark technische Probleme und zwischenmenschliche Konflikte innerhalb der Crew miteinander verwoben sind. Die emotionalen Reaktionen der Zuschauer verdienen besondere Beachtung, vor allem in Momenten, in denen wichtige Charaktere Schicksale erleiden. Diese Spannung wird durch die Rückkehr eines Charakters aus der zweiten Staffel noch verstärkt und macht die Geschichten lebendig und nachvollziehbar. Auch gruselige Elemente, wie die Darstellungen von feindlichen Kadassianern, heben die thematische Vielschichtigkeit der Episode hervor. Mit unserer eingehenden Analyse der Charakterentwicklungen und der vielschichtigen Dialoge kommen wir zum Schluss, dass die Episode nicht nur durch Humor, sondern auch durch ernsthafte Betrachtungen der menschlichen Verwundbarkeit besticht. Sie bietet eine hübsche Balance zwischen leichten und tiefgründigen Themen, während sie die besonderen Herausforderungen und Freuden des Lebens im All thematisiert. Unsere Diskussion schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung von persönlichem Wachstum und gegenseitiger Unterstützung innerhalb der Crew und wie wichtig es ist, in schwierigen Zeiten zusammenzuhalten. Wir laden die Hörer ein, sich uns anzuschließen, während wir die Details dieser fesselnden Episode weiter ergründen.
Ja, ich liege noch. Wie versprochen gibt es heute noch einen zweiten Teil. Nach den off topic Geschichten von letzter Woche, diesmal der Konten-Effekt. Auch heute wünsche ich viel Spaß. Aber Spoiler braucht ihr diesmal keinen. Ich habe es schon verstanden... Ist besser so.
Gezwungenermaßen liege ich derzeit viel. Halbjahresvoerbestellung "remote" und Podcasts sind meine hauptsächlichen Beschäftigungen. Alles ein bisschen holprig und umständlich. Aber wenn man sich etwas mehr Zeit nehmen muss, kommen die seltsamsten Dinge heraus... Deswegen gibt es diesen Spoiler, was es damit auf sich hat? hört selbst: Jeden Tag hat Hermke im Laden zugebracht und nachts dann noch die Buchführung gemacht Der Job war richtig hart, von Anfang an. Von Anfang an. Jede Woche musste er nach Frankfurt fahrn, Um neue Ware nein Laden zu karrn War echt ne harte Zeit. Von Anfang an. Von Anfang an. Von Anfang an keine halben Sachen Nur die Arbeit, nichts zu lachen, echt Von Anfang an Von Anfang an So'n Quatsch seid doch mal ehrlich Leut so viel anders war es nicht als heut Nur halt analog vor Ort, am Anfang dann Am Anfang dann Von Anfang an auch lustiger Quatsch Nicht blos Arbeit, auch Klatsch und Tratsch, echt Von Anfang an Von Anfang an Unser Job heut ist der selbe noch Nur laden wir den Tratsch heut hoch Der Inhalt bleibt der gleiche doch Wie von Anfang an Wie von Anfang an Von Anfang an von Anfang an Von ganz vom Anfang an Ja von Anfang an...
Georg Orwell hat schon im Jahr 1944 in seinem Essay „Was ist Faschismus?“ festgestellt, dass der Begriff zum bloßen Schimpfwort verkommen ist. Für die Jahre nach der Wende kann Dr. Thomas Hartung den Befund bestätigen: „Wer alles Faschismus nennt, kennt keinen mehr“, sagt er und führt als Beispiel den Umgang mit dem Gedenken an Trümmerfrauen an. Hartung spricht von einer „Begriffsverwahrlosung“, die als Folge des übereifrigen Kampfes „gegen rechts“ entstanden ist und die sich auch da zeigt, wo man es nicht erwartet hat, wenn es etwa um Blutspenden, um die DLRG, um den Negerkuss oder Accessoires an Kleidungsstücken geht. Hartung sieht sich selbst als Bildungspolitiker, und man merkt ihm sein Engagement an, der „ungebildeten Gegenwart“ entgegenzutreten und die „Bildungslandschaft zu verändern“. Das tut er, indem er für die AfD arbeitet und sich gleichwohl beim Verfassen seiner „Betrachtungen“, wie er seine Art der Essays nennt, einem künstlerischen Ideal verpflichtet fühlt und Freiräume für das eigene Denken schafft.
Literarisch-musikalisch-politische Betrachtungen zur ungeheuren Wirkung der Werke des im Jänner 1776 in Königsberg geborenen Dichters auf die Komponisten von Robert Schumann bis Gustav Mahler und die Moderne.
In dieser Folge ist der Schauspieler und Kabarettist Simon Schwarz zu Besuch. Mit im Gepäck hat er sein neues Buch “Geht's noch? Betrachtungen eines Überforderten”, das er gemeinsam mit Co-Autorin Ursel Nendzig verfasst hat. Darin blickt er zurück auf seine Kindheit und Jugend, die geprägt waren von einer umweltbewussten Mutter und dem Dasein als “schwarzes Schaf” ohne Matura in einer intellektuellen Familie.Schwarz übt im Gespräch mit Podcast-Host Petra Hartlieb Kritik an der wachstumsorientierten Gesellschaft und plädiert für einen wissenschaftsbasierten Diskurs, der über ideologische Bubbles hinausgeht. Warum das Vollkorn-Jausenbrot in der Jugend uncool, die Hainburg-Besetzung und die Ausflüge ins Mühlviertel zum Gemüse-Kaufen aber umso cooler waren, erzählt er in dieser Folge.Zu den Büchern dieser Folge:“Geht's noch? Betrachtungen eines Überforderten” von Simon Schwarz und Ursel Nendzig"Hitlers queere Künstlerin. Stephanie Hollenstein. Malerin und Soldat" von Nina Schedlmayer"Die Republik der Irren. Ein historischer Roman über den verrücktesten Staat der Geschichte" von Dirk Stermann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Papst Leo hat dazu aufgerufen, in dieser Woche besonders um die Einheit der Christen zu beten. „Die Ursprünge dieser Initiative reichen zwei Jahrhunderte zurück und Papst Leo XIII. hat sie sehr gefördert“, erinnerte der Pontifex am Sonntagmittag nach dem Angelusgebet vor tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz. „Vor genau hundert Jahren wurden zum ersten Mal ‚Vorschläge für die Gebetsoktav für die Einheit der Christen‘ veröffentlicht“, fuhr Leo fort. „Das Thema in diesem Jahr stammt aus dem Brief an die Epheser: ‚Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung‘ (Eph 4,4).“ „Die Gebete und Betrachtungen wurden von einer ökumenischen Gruppe vorbereitet, die von der Abteilung für interreligiöse Beziehungen der Armenisch-Apostolischen Kirche koordiniert wurde“, fügte er hinzu. „Ich lade daher alle katholischen Gemeinschaften ein, in diesen Tagen verstärkt für die volle sichtbare Einheit aller Christen zu beten.“ Diese Einladung des Papstes, über Radio Vatikan verbreitet, ist bei einigen unserer sehr alten Schwestern echt schon eher angekommen als bei mir. Als ich am Montag bei meiner Besuchsrunde durch unser Schwesternaltenheim war, traf ich eine 98jährige Schwester in ihrem Zimmer beim Rosenkranzgebet an. Auf meine Frage, in welcher Intention sie denn ihren Rosenkranz gerade betet, hat sie mich etwas erstaunt angeschaut und geantwortet: „Um die Einheit der Christen, wir sind doch in der Gebetswoche und wir haben den Auftrag zu beten. Also tue ich das.“ Ich gebe zu, dass sie mich ein bisschen beschämt hat, denn ich hatte das bisher völlig aus dem Blick verloren. Oder vielleicht vertraut diese Schwester, mehr als 30 Jahre älter als ich, eher der Kraft des Gebetes und tut es treu und unaufhörlich und spornt mich und vielleicht auch Dich heute dazu an.
Ich habe mich mit dem Thema »Fortschritt« — also was konstituiert Fortschritt in unserer Gesellschaft, wie können wir ihn beschreiben, wie wird Fortschritt kritisiert, wie unterscheidet sich Fortschritt von Innovation usw. — schon des Öfteren in diesem Podcast auseinandergesetzt. Dies ist im Kern eines der wichtigsten Themen, vielleicht sogar ein roter Faden, der durch die sechs Jahre des Podcasts läuft. Mein neues Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise ist verfügbar! Schon gelesen? In dieser Episode freue ich mich besonders, Ihnen meinen heutigen Gast vorstellen zu dürfen: Dr. Daniel Stelter. Er ist Ökonom und daher betrachten wir das Thema Fortschritt aus der Brille der Ökonomie. Dr. Stelter ist nicht nur einer der führenden deutschen Ökonomen, er ist außerdem häufiger Gast in politischen Talkshows, schreibt regelmäßig für verschiedene Medien wie etwa die Wirtschaftswoche, Cicero, Handelsblatt und andere. Er ist Autor mehrerer Bücher und hat außerdem eigene Podcasts wie Beyond the Obvious und Make Economy Great Again, letzterer gemeinsam mit dem Herausgeber der Welt, Ulf Poschardt. Links dazu wie immer in den Shownotes. Da er sich über seine Artikel sowie die eigenen Podcasts sehr ausführlich mit dem aktuellen Geschehen beschäftigt, werden wir in dieser Episode einen anderen Blickwinkel wählen. Aber steigen wir gleich direkt in das Thema ein, sozusagen: keine Details — was ist Fortschritt? »Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.«, Soren Kierkegaard Wie aber gestalten wir unser Leben vorwärts? Dazu ergänzt Milan Kundera einen wichtigen Aspekt: »Der Mensch schreitet im Nebel voran. Aber wenn er zurückblickt, um die Menschen der Vergangenheit zu beurteilen, sieht er keinen Nebel auf ihrem Weg. Von seiner Gegenwart aus, die ihre ferne Zukunft war, sieht ihr Weg für ihn völlig klar aus, gute Sicht auf dem ganzen Weg. Wenn er zurückblickt, sieht er den Weg, er sieht die Menschen, die voranschreiten, er sieht ihre Fehler, aber nicht den Nebel.« In der Rückschau wirken die Dinge oftmals klar und einfach oder werden so dargestellt. Der richtige Pfad und die Irrtümer sind doch so offensichtlich! Was bedeutet das für die Ökonomie? Dr. Stelter erläutert dies am Beispiel von Geldmenge, Inflation und Zinsen. Wie würden Ökonomen Fortschritt beschreiben, oder an welchen Indikatoren würden Sie Fortschritt festmachen? »Es gibt eine ganz eindeutige Korrelation zwischen wachsendem Einkommen und zunehmendem Glück.« Und wie ist es uns hier (global) in den vergangenen Jahren ergangen? »Eigentlich, wenn man mal guckt: die letzten 20, 30 Jahre haben wir einen unglaublichen Zuwachs an Wohlstand gesehen — weltweit — wir haben einen Rekord-Rückgang der Armut. Das ist ein ganz großer Erfolg. Wir haben einen Rückgang der Kindersterblichkeit usw.« Auch wenn es immer wieder Rückschritte gibt: »Die Menschheitsgeschichte ist eine Geschichte des Fortschritts.« Wie ist Fortschritt zu beschreiben, vor allem auch gegen den Begriff der Innovation? Wer trifft die gesellschaftlich wichtige Bewertung? Außerdem: Was wird eigentlich von den Menschen als »Neu« wahrgenommen? »Es gibt keinen Fall in der Weltgeschichte, wo geringerer Wohlstand zu mehr Glücksgefühl geführt hat.« Was aber ist schlicht »Hintergrund«, Normalität? »Wir sind zum Fortschritt verdammt.« Kann das aber gelingen? Stetiger Fortschritt, wenn auch mit kleinen Tälern, die zu durchschreiten sind? »Der Kreativität und der Intelligenz der Menschen ist keine Grenze gesetzt.« Warum haben aber unter diesen Voraussetzungen Vertreter von Kriegswirtschaft, De-Growth und anderen autoritären und destruktiven Ideen heute in der Gesellschaft dennoch eine Deutungshoheit? Oder jedenfalls scheint es so zu sein, dass diese Deutungshoheit gegeben ist? Kann der Konflikt Freiheit vs. Kollektivismus überhaupt aufgelöst werden? »Show me the incentives and I show you the outcome«, Charlie Munger Wir diskutieren dann weiter grundsätzlichere Fragen der Ökonomie, vor allem auch die Rolle, die Energie in ökonomischen Betrachtungen spielt. »Die klassische Definition der Ökonomie ist, dass sie die Lehre von der Allokation knapper Ressourcen ist, die alternative Verwendungen haben.«, Thomas Sowell und »the economic system is essentially a system for extracting, processing and transforming energy as resources into energy embodied in products and services. Simply put, energy is the only truly universal currency«, Robert Ayres, zitiert in Vaclav Smil, How the World Really Works Warum sind Preissignale ein wesentlicher Mechanismus freier Märkte und warum ist es so problematisch, wenn diese verzerrt werden? Welche Rolle spielt die Energie also für Fortschritt und Wohlstand? Die vormaligen Entwicklungsländer holen auf — was hat dies für Folgen? Bleiben wir stehen? Gehen wir voran oder fallen wir gar zurück? Im Augenblick trifft eindeutig Letzteres zu, aber wie kommen wir aus dieser Krise heraus? »Die Zukunft der Welt wird immer energiehaltiger sein.« Dr. Stelter erwähnt die UN-Entwicklungsziele: Es gibt 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, aber nur eines davon betrifft den Klimawandel. Auch in weltweiten Umfragen rangiert der Klimawandel meist eher auf den hinteren Plätzen in der Beurteilung der Menschen. So ergibt etwa die globale IPSOS Umfrage vom Dezember 2025, das nur rund 13% der Menschen den Klimawandel als größtes Problem sehen. Er kommt damit auf den 10. Platz, der niedrigste Wert seit 2021. Manche für die Menschen lebensbedrohliche Probleme bleiben im Westen sogar völlig unbekannt, obwohl sie ähnlich viele Opfer wie die Covid-Pandemie verursacht haben und weiter verursachen — Luftverschmutzung in Innenräumen durch mangelnde Verfügbarkeit sauberer Energie wie Gas etwa. Wie sollen wir also mit dem Klimawandel umgehen, vor allem unter der Betrachtung, dass es sich dabei nur um eine von vielen Herausforderungen handelt? Fortschritt ist auch die Abwesenheit von Krieg — wie spielt diese Einschätzung mit den anderen genannten Faktoren und der Demographie zusammen? »Sie sehen mich — was Leute, die mich sonst hören, überraschen wird — prinzipiell optimistisch.« Was aber für die Welt gilt, muss auf absehbare Zeit nicht für Deutschland oder Europa gelten. Warum ist das so? »... weil wir freiwillig gesagt haben, dass wir uns von diesem Fortschritt verabschieden.« Das lässt ein gemischtes Bild für uns zurück: »Ich persönlich bin extrem optimistisch, was die Menschheit betrifft, ich bin leider nicht so optimistisch, was Deutschland und Europa betrifft.« Warum brauchen wir viel mehr dezentrale Entscheidungen und viel weniger Top-Down-»Management« und vermeintliche politische Lösungen von oben herab? »Dezentrale Entscheidungen sind einfach immer zentralen überlegen.« Innovation und Fortschritt sind nur mit Risiko zu haben — wir sind aber eine geradezu panische und von vermeintlicher (!) Sicherheit faszinierte Gesellschaft geworden. Dies ist eine Situation, die aber tatsächlich wesentliche Risiken nicht reduziert, sondern vielmehr dramatisch erhöht. Wie können wir das in Europa verändern? Kann ein Blick in die Geschichte dabei helfen? »Darwin was a landmark, not only in the history of biology, but in the history of intellectual development in general. He showed how-with sufficient time-nonpurposeful activity could lead to nonrandom results: he divorced order from "design." Yet the animistic fallacy would say that the absence of "planning" must lead to chaos-and the economic and political consequences of that belief are still powerful today.«, Tom Sowell Es gibt wohl die großen drei Wellen der Evolution, von denen wir aber bisher nur die erste verinnerlicht haben? Biologie (19. Jahrhundert) Ökonomie (theoretisch im 20. Jahrhundert mehrfach ausgedrückt, bis heute dennoch nicht verinnerlicht) Wissenschaft (bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts teilweise verstanden, dann wieder vergessen) »Ich bin immer fasziniert, wenn in der öffentlichen Diskussion von Neoliberalismus, der bei uns herrschen würde, gesprochen wird — und ich frage mich: bei Staatsanteilen von über 50 % wo ist da dieser Neoliberalismus.« Deckt sich die Meinung in der Bevölkerung eigentlich mit der veröffentlichten Meinung der Legacy-Medien? »Es wird immer gerne vom Marktversagen gesprochen, bei Dingen, wo man aber sagen muss, eigentlich ist es kein Marktversagen, sondern die Folgen von vorherigen Eingriffen der Politik.« Wie können wir von hier in die Zukunft blicken? Wie gehen wir mit Anreizsystemen in der Politik um? Das nicht ganz ernst gemeinte Parkinson's Law sagt: Arbeit füllt immer die verfügbare Zeit aus. Meine provokante Frage: Gilt dasselbe für Budget und Schulden? Was folgt daraus? Wie lange überlebt eine Nation, ein System, das immer weniger produktive und innovative Menschen und immer mehr Menschen hervorbringt, die im Kern von diesen produktiven Menschen leben? Das knüpft an ein früheres Buch von Dr. Stelter an und an ein neues Projekt: Acht Jahre nach dem »Märchen vom reichen Land« — wo stehen wir eigentlich? »Es ist einfach traurig. Wir sind einfach in jeder Hinsicht so viel schlechter geworden.« Warum ist die Hoffnung, dass eine Reform wie vor rund zwanzig Jahren unter Schröder wieder stattfinden und auch erfolgreich sein könnte, trügerisch? Auch die Hoffnung, die man durch einen Blick Richtung Argentinien haben könnte, ist für uns nur bedingt vergleichbar. »Argentinien ist energiereich, hat Rohstoffe und großes Potenzial in der Landwirtschaft. Die haben etwas, auf das sie aufsetzen können. Wir hingegen haben eigentlich nur das Bildungsniveau, das wir haben, und den Fleiß der Bevölkerung... […] Es kann sein, dass es irgendwann den Milei gibt, nur dieser Milei wird es dann ungleich schwerer haben, Deutschland und Europa voranzubringen, weil er eben nicht über ein paar gute Assets verfügt wie Argentinien.« Was sollen wir jungen Menschen raten, die jetzt vor der Wahl stehen, wie sie ihr Leben ausrichten? »Wir alle haben zwei Möglichkeiten, wir haben die Möglichkeit zu kämpfen oder zu gehen.« Referenzen Andere Episoden Episode 141: Passagier oder Steuermann? Ein Gespräch mit Markus Raunig Episode 139: Komfortable Disruption Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 128: Aufbruch in die Moderne — Der Mann, der die Welt erfindet! Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 120: All In: Energie, Wohlstand und die Zukunft der Welt: Ein Gespräch mit Prof. Franz Josef Radermacher Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 44: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Philipp Blom Dr. Daniel Stelter (eine Auswahl): Leading Minds Handelsblatt Artikel Cicero Artikel Think Beyond the Obvious Podcast Make Economy Great Again Podcast (mit Ulf Poschardt) Ausgewählte Bücher: Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert, Finanzbuch Verlag (2018) Ein Traum von einem Land: Deutschland 2040, Campus Verlag (2021) Fachliche Referenzen Milan Kundera, Testament Betrayed, Harper (2023) Charlie Munger on Incentives: Video 1, Video 2 Thomas Sowell, Knowledge and Decision, Basic Books (1996) Vaclav Smil, How the World Really Works, Penguin (2022) UN-Nachhaltigkeits-Ziele (SDGs) https://www.ipsos.com/en/what-worries-world
Weird Things mit Daniela Rohr Die Tresencrew ist bekannt dafür, ein Herz für schräge Dinge zu haben, und schreckt auch vor abgefahrenen Literaturgenres nicht zurück. Man denke nur an »Paranormal Cosy Crime« (siehe »Appletree Murders«) oder »Urban Fantasy With Epic Dragon Vibes« (»Ordo Draconis«). Da passt die heutige Gästin Daniela Rohr alias Kiki Blu perfekt ins Konzept. Christian teilt mit ihr eine illustre Vergangenheit (wie das klingt), doch Carin kannte sie bislang nur aus ihren schrägen Beiträgen zu diversen Weihnachtsfolgen und dem Silvester-Special der letzten Episode. Das hat sich nun gründlich geändert. Im Gespräch geht es um hessische Weihnachtsbäume, Space Operas, die Filmbranche, Kaffeesucht, Sex, Tickets ins All und reichlich andere seltsame Dinge. Aber schließlich hat sich der Saloon ja die Prämisse »wir reden übers Lesen, Schreiben und den ganzen Rest« auf die Fahne geschrieben. »Der ganze Rest« besteht u.a. über Betrachtungen zum Betanken von E-Autos und den unerwarteten Erfolg der Drachensaga. Erwähnte Bücher: Kiki Blu (= Daniela Rohr): Kaffeesucht, Sex und ein Ticket ins All (bisher 8-bändige Reihe) Daniela Rohr: Im Turm des Panopticons Daniela Rohr: Der Zeitzwirbel-Effekt und seine Knöpfchendrücker Lilly Labord, C.C. Ravenmiller², Kay Noa: Ordo Draconis (1-4) Eoin Colfer: Artemis Fowl (9 Bände) Danielas Links: Webseite: https://www.danielarohr.de/ Instagram: https://www.instagram.com/danielarohr_skripturdesign Facebook: https://www.facebook.com/autorindanielarohr
Spieleveteranen-Episode #430 (01-2026) Besetzung: Heinrich Lenhardt und Jörg Langer begrüßen die Gastveteranen Anatol Locker, Michael Hengst und Roland Austinat Aufnahmedatum: 18.12.2025 Laufzeit: 2:07:26 Stunden Gespielt haben die Veteranen 2025 ja so einiges, doch welche Titel haben sie am meisten geliebt? Anatol, Heinrich, Jörg, Michael und Roland rauschen im übertakteten Ren(n)tierschlitten an, um das zu Ende gehende Spielejahr zu verabschieden. Jeder Teilnehmer präsentiert neben seinem persönlichen Spiel des Jahres auch die Highlights, die sich hinter der Nr. 1 auf den Verfolgerplätzen scharen. Die Runde diskutiert auch über das Jahr an sich, 2025-Enttäuschungen und 2026-Hoffnungen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören und schöne Feiertage mit weniger Stress und mehr Lametta. Unterstützt die Spieleveteranen und hört das volle Programm: https://www.patreon.com/spieleveteranen 00:15 Rückblick aufs Spielejahr 2025 03:39 Die große Runde beginnt mit Betrachtungen zum Jahr an sich. 22:46 Unsere persönlichen Spiele-Enttäuschungen des Jahres. 38:43 Auf den Plätzen: Diese Spiele haben uns prima unterhalten. 1:24:46 Jetzt präsentiert jeder Veteran sein Top-Spiel des Jahres 2025. 1:50:58 Spieleveteranen-Statistik und ein Ausblick auf 2026. 2:04:46 Der Abspann mit Chris Hülsbecks »X-Mas Theme«.
Oliver Mintzlaffs beifallumrauschter Besuch in der LVZ-Kuppel hallt nach, Meigl und Guido vertiefen die eh schon tiefen Einblicke des Red-Bull-Chefs in gewohnt einfühlsamer Manier. Die gigantischen Podcast-Giganten brillieren im Aufnahmestudio der Leipziger Erfolgszeitung mit sensationellen Eingebungen, Deutungen und Dehnübungen. Im Zentrum der philosophischen Betrachtungen der zwei lustigen Drei: Erstens: Wie revolutionär ist die Berufung der neuen und glänzend beleumundeten RB-Chefin Tatjana Haenni? Und wie hoch ist der ideelle Wert, der diese Mintzlaffsche Rochade auf die Marke aus Fuschl am See einzahlt? Zweitens: Was macht Jürgen Klopp eigentlich tagsüber, wenn er nicht gerade seinen Boss Oliver lobpreist oder sich über modische Sünden seines Ex-Mainzer Kollegen Guido auslässt? Drittens: Wann erhält Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz die verdienten Denkmäler am Cottaweg und vor der Red-Bull-Arena? Viertens: Wie hat man sich einen SMS-Austausch zwischen Fleißathlet Mintzlaff und Lionel Messi vorzustellen? Hat der Sportkamerad Messi tatsächlich Grüße an Meigl & Guido hinterbracht? Fünftens: Zaubern Timo Werner und Messi demnächst zusammen in Miami und grätschen Miami Vice über den Seitenrand der Geschichte? Sechstens: Wie unausweichlich war Marco Roses Aus und Ole Werners Inthronisierung? Siebtens: Wer hat die just eingeweihte 60-Millionen-Euro-Geschäftsstelle (innen und außen aus Holz) geplant und geschnitzt, was passiert, wenn der dental bockstarke Holzwurm kommt? Fragen über Fragen, Antworten vom anderen Stern. Präsentiert werden die Rück- fallzieher von den weltweit er- folgreichen Männlein und Weiblein von Just Naturstein in Hartha. Wer von einem Bad oder einer Küche mit Natursteinen träumt – der Showroom in Har- tha lässt keine Wünsche offen. Just-Boss Mirko Adam glaubte übrigens an das Gute im RB- Leib und an einen 2:1-Sieg der Roten Bullen bei Union Berlin. Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
Höhere Alpenakademie des gepflegten Schneeflockeninventar Mein Buch - Feedback Melanie Bachmann : Ich kann das Buch nur empfehlen und man bekommt viel mehr als nur ein paar beschrieben Blätter in einem farbigen Umschlag. Ist so wie ein Wegweiser fürs Leben mit viel Charme - Herz - Humor - Gluschtigs - Ironie - Tiefgründigkeit - aber auch trauriges . Und zwischen den Zeilen hat es ganz viel versteckte Botschaften. Hammer und Du kannst stolz auf Dein Werk sein. Zum Buch des Autors - Supersaxo Gottfried - Erzählkunst und Eigenart meldet sich nun auch Herr Häfliger vom Institut für Schneeflockeninventar aus Saas-Fee. In Anbetracht aller Betrachtungen samt Mitglieder:innen in Tracht - live aus der Andacht - wo andächtig den verstorbenen Schneeflocken - ja an sie in Gedenken gedacht. Niemand lacht. Niemand lacht. In jeder Flocke hockte Gott - so tönt es aus dem neuen Lied der Band Fitzgerald und Rimini + GLETSCHERLIED. Doch zurück zur Meldung von Herrn Häfliger live aus dem Institut für Schneeflockeninventar. Nach tiefgründigen Erkenntnisgewinnung hat man herausgefunden, ja nach einer melikulösen Befundermittlung einer noch so akribischen Datenerfassung - dies auch dank einer dezidierten Erkenntnistraktion und einer analytischen Betrachtung der Texte, dass das Buch - Erzählkunst und Eigenart beim zweimaligen Lesen nur noch die Hälfte kostet, aber doppelt so viel Wert ist. Dies resultierend aus einer patentierten flockometrischen Detailuntersuchung welche wie man sieht nicht nur im Reich der Schneeflocken angewendet werden kann. LIED 1 - Gletscherlied - Fitzgerald + Rimini Coming Soon - Ische Hengert - der Walliser Podcast im Gespräch mit ja eben Herr Gunti Häfliger. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Es wird unter anderem Diskutiert über die schneekristalline Forschungsvertiefung. Dann geht es sehr tief im Gespräch zu Themen wie eben die flockometrische Datenerfassung. Erfindungen wie die neue App - SnowScan4000 - wo nicht nur männliche - weibliche und DIVERS Schneeflocken von weitem erkannt werden, nein auch Krankheiten und NEU : Schwangerschaften der Schneeflocken schon im Frühstadium erkannt werden. Dank diesen Erkenntnissen kann die Bevölkerung rechtzeitig gewarnt werden - damit auch Ruhe im Gletscherdorf - der Perle der Alpen einkehren kann um vor unnötigen Frühgeburten zu warnen. Aber auch andere Krankheiten wie eben - was wenn eine Schneeflocke an Fieber leidet. Dies ausgelöst aus der aktuellen Klimaerwärmung. Natürlich nehmen im Reich der Schneeflocken auch beliebte Krankheiten wie Depressionen, ADHS, Hyperkativität und Alkoholismus zu. Am meisten Spass hat Herr Häfliger und Team an pubertierenden Schneeflocken, da man nie genau weiss wo sich sich niederlassen werden. Neu wurde das Institut von Herrn Häfliger als erstes Institut von behördlichen geprüften Prüferinnen mit dem ISO 4000 für die Flockenforschung zertifiziert und anerkannt. Zu dieses Leistung gratulieren wir Herrn Häfliger und Team von Herzen. Zudem feiert er als Herr Häfliger und sein TEAM Erfolge in der bürokratischen Genehmigung der Tiefbohrung im Schneegeschehen. Er warnt vor dem Erfolg und macht sich Gedanken, weshalb sich der Mensch an einem intellektuell überhöhten Nachdenk-Gekraxel festhält. Ich werden nicht Ruhen und Rasten - Defilee by Polo Hofer - Great Intro - Blasmusik u später mega Gitarrensolo - ARMEE. Idee - Supersaxo`s musikalische Jahres-Schlacht-Platte - deftigiii Choscht. NEUE STROPHE Äs frisch gezeugtes - neugeborenes - also gesund neugeborenes - heut geborenes Christkindärl kiiit vam Himmel am briii - nitschi. (NITSCHILISMUS) A neuiiii Religionslehrerin hät as Anschauungsobjekt fär di nu niwäraa Chrippa gebracht. A fittlabluttääää Jesus kiit vam Himmel am briiii - ufä Fee nitschi. An andächtig - gnädigi Rosenkranzanbeterin hät übär die heilige Zeit - ja die Festtage nicht allein sein wollen. Än fittlabluttbärtigäää mittelubergwichtigäää Müsiker samt Minihandörgli kiiit vam Himmel am briii. Schiniiii Lieblingsfollowerin hät as intim Sofakonzärt bestellt. NITSCHILISMUS Sie haben es mitbekommen, unser Gunti - ja der Häfliger - er leidet an seinem Leiden - nun ist die Ursache seines Leidens nach seinem langen Leidensweg publik geworden. Er leidet an Nitschilismus. Das heisst so viel wie - er darf nur noch Kleider tragen die nach untern glismut sind. Alle anderen Kleidungsstücke lösen auf seinem zärtliche Körper Allergien - Juckreiz etc aus. Mann kann ja auch von oben nach unten lismu ?!?! Aber eben nun gut es gibt ja auch Menschen die dürfen ja Fallobst nur so an Vollmond so gibt es neu in Anbretracht aller Betrachtungen und auch für FRAUEN welche an Nitschilismus leiden - den Walliser Schwarznasuschaf Woll Roll Chragu Bikini - also NITSCHILUSMUS verträglich. Verträglichkeit. Ja Nitschi GLISMUT. EXKLUSIV in der nächsten Alpensendung - die NEWS der ersten - der höchsten Alpenakademie des gepflegten Schneeflockeninventar. Weitere Lieder Eliane Amherd, Woodstock Dude, Gottfried Supersaxo, Studio Supersaxo,
Klar, Klimawandel heißt, es wird wärmer. Aber wie schon unsere Betrachtungen zum Thema Niederschlag in der ersten Folge zum Themenkomplex Klimawandel ergeben haben, sind die biologischen und ökologischen Auswirkungen immer nur ein Aspekt. Der andere sind die ökonomischen und die laufen häufig in eine andere Richtung. Also versuchen wir das ganze mal aufzudröseln. Im Glas Silvaner GG von Max Müller I und Rosé Schaumwein aus den Alta Langa
In ihrer neuesten Podcast-Episode stürzen sich die selbsternannten Kulturgut-Kuratoren Jonas und Falk mit der ihnen eigenen Mischung aus Halbwissen und Großspurigkeit in ein Panorama existenzieller und profaner Themen. Sie beginnen mit einer tiefgründigen Erörterung von Gott, wobei man gespannt sein darf, ob es am Ende mehr um biblische Texte oder um ihre Lieblingssorte Craft Beer geht. Danach widmen sie sich der mit Spannung erwarteten Witcher Staffel 4 – vermutlich mit mehr Nörgelei über die Besetzung als echter Analyse der Handlung.Der Blick geht weiter zum deutschen Fernsehen, wo sie mit gewohnter Verachtung die Abgründe der Mattscheibe beleuchten, bevor sie sich dem komplexen Thema Inklusion widmen. Man darf gespannt sein, welche unerwarteten "Einsichten" sie dabei zutage fördern. Natürlich darf auch der moderne Arbeitsalltag nicht fehlen, mit philosophischen Betrachtungen über Meetings in der Bahn – eine Ode an die digitale Nomadentum, die wahrscheinlich in Beschwerden über schlechtes WLAN mündet. Das Thema Älterwerden im Showbiz wird zweifellos eine melancholische Note anschlagen, bevor sie sich dem ultimativen Phänomen der deutschen Fernsehlandschaft zuwenden: Jan Böhmermann. Eine Diskussion, die sicher in einer Mischung aus Bewunderung, Neid und der ewigen Frage gipfelt, warum sie nicht die sind, die das Neo Magazin Royale moderieren. Kurzum: Eine Episode voller gewohntem Geplapper, unerwarteten Sprüngen und der perfekten Menge an Ironie für alle, die das prätentiöse Chaos der Comedians lieben und sich dabei königlich amüsieren wollen.Patreon: https://www.patreon.com/verpruegeltmitxMerch: https://vmx-shop.myspreadshop.de/Jonas Links: https://www.linktr.ee/JonasImamComedyIvans Links: https://www.linktr.ee/ivan.thiemeFalks Links: https://www.linktr.ee/falk.pyrczekWir sind auf Twitch: https://www.twitch.tv/vmxstudiosAuf Instagram: https://www.instagram.com/vmp.podcast/
Charlie Kirk hat es so gesagt: „Die beste Art, jemanden zu lieben, ist ihm die Wahrheit zu sagen“. Wenn ein freier und liebevoller Austausch von Meinungen abgebrochen wird, führt das zu Gewalt. Das musste Charlie Kirk auf tragische Weise erleben. Wie erleben wir die Reaktionen darauf? Sebastian Wessels hat sie ausführlich dokumentiert. Seine Arbeiten finden sich unter dem Stichwort „homo duplex“, womit gesagt sein soll, dass bei seinen Betrachtungen ein differenziertes Menschenbild zugrunde liegt. In seinem neuesten Video „Charlie Kirk und die Medien: Halluzinationen gegen Hass und Hexe“ zeigt Wessels, was Charlie Kirk wirklich gesagt und getan hat, und stellt es den Verzerrungen gegenüber, die uns zugemutet werden. Mit unerbittlicher Genauigkeit entlarvt er die arglistigen Täuschungen und bewussten Verdrehungen, die inzwischen bei den Medien, die wir mit unseren Gebühren finanzieren, zur Selbstverständlichkeit geworden sind. Also: Wer ist hier derjenige, der liebt? Und wer ist der, der hasst?
In vertrauter Runde widmen wir ganz unvorbereitet einen Teil der Sendung um mal den aktuellen Zustand von Apple zu bewerten und wie er sich vielleicht verbessern ließe. Außerdem reden wir noch einmal ganz viel über das Für und Wider von Open Source Social Networks und schauen auch noch mal auf die Design-Prinzipien des AT Protocols. Außerdem noch ein ein paar weitere Betrachtungen zu Vibe Coding und ein paar netten Gadgets, die uns untergekommen sind.
In dieser Episode diskutieren Marco und Jens verschiedene Themen, darunter technische Probleme beim Podcast-Hosting, persönliche Herausforderungen, politische Themen in Deutschland, die Unfähigkeit der Regierung in der Verteidigung, Investitionen in die Energiewende, geopolitische Strategien im Zusammenhang mit Drohnen und die aktuelle Währungsproblematik in Argentinien. Die Diskussion ist geprägt von persönlichen Meinungen und kritischen Betrachtungen der aktuellen politischen Lage. In dieser Episode diskutieren Marco Herack und Jens die komplexe politische und wirtschaftliche Situation in Argentinien, die Rolle der USA und Chinas, sowie die Auswirkungen auf den US-Dollar und die globale Währungsordnung. Sie beleuchten historische Parallelen, die Abhängigkeiten von internationalen Institutionen und die Verschiebung von Kapital in neue Vermögenswerte wie Gold und Kryptowährungen. Die Diskussion umfasst auch die geopolitischen Risiken und die Fragmentierung der Weltwirtschaft. (Riverside AIZusammenfassung)
Das internationale Kunstfestival »Steirischer Herbst« ist bekannt für Provokationen und politische Haltung. In diesem Jahr stand es unter dem selbstgewählten Motto »Never Again Peace«. Sechs Stipendiatinnen der Heinrich-Böll-Stiftung haben die künstlerische Auseinandersetzung mit Krieg und Frieden auf sich wirken lassen.
#DTalk #DNEWS24 #BernhardHommel #Menschenbilder #Demokratie #Psychologie #Talkshow Professor Bernhard Hommel zeigt, wie subjektive Menschenbilder sachliche Betrachtungen und Erwägungen überlagern.
Kürzlich stolperte ich über diese Liste mit "Fünf Must-Read Büchern" und diesmal ging es um "Science Fiction, empfohlen von Wissenschaftlern". Nerd, der ich bin, hatte ich vier davon schon gelesen und irgendetwas bewog mich dazu, mich der Lobpreisungen der Anne Findeisen zu erinnern und, obwohl bisher enttäuscht, sagte ich mir, gehen wir also nochmal in einen Kazuo Ishiguro rein, ich meine, der Mann ist Literaturnobelpreisträger. Der Name des empfohlenen Werkes: "Klara und die Sonne".Wie es sich (für mich) gehört, ohne das Lesen von Klappentexten, Einführungen oder gar Rezensionen, wusste ich nicht im Ansatz, worum es geht, doch mit ein bisschen Detektei war bald klar, "KF"s, wie die zunächst hauptsächlich handelnden Personen genannt werden, sind keine solche - es sind Künstliche Freunde, in einem Spezialgeschäft zum Kauf angebotene Androiden, gedacht als Begleiter für die Kinder reicher, wohlangesehener, berufstätiger Menschen.Wir verstehen, das Konzept der KFs muss eingeführt werden, wir lernen zwei Exemplare kennen, die eine etwas dumm und desinteressiert, die andere, Klara die künftige Hauptheldin, hyperaufmerksam und ungewöhnlich intelligent, wir sehen die Welt durch ihre Augen, ein enger Straßenausschnitt, ein Hochhaus, eine Baumaschine; aber die vierte Beschreibung des beschränkten Ausschnittes einer Straßenszenerie aus der Sicht der künstlich freundlichen Schaufensterpuppen ist nicht interessanter als die dritte. Wann geht's nun endlich los?Schlussendlich, ein paar dutzend Seiten im Buch, wird KF Klara gekauft, von der Mutter von Josie und es kommt leicht Fahrt in die Geschichte und damit wir hier nicht ins Spoilertrauma geraten, lassen wir diese im Buch geschehen und nicht in der Rezension und kommen zur viel, viel interessanteren Frage:Ist Herr Falschgold ein Zoni aus dem literarischen Hinterland?Man muss nicht jeden Literaturnobelpreisträger kennen und schon gar nicht jedes Preisträger Biografie studieren, aber man kann schon wissen, dass nicht jeder Schriftsteller mit einem japanischen Namen aus Japan kommt, point in case, Kazuo Ishiguro. Der wuchs in England auf und schreibt schon immer auf Englisch, was die Frage des Herrn FG nach der Ursache der seltsam schlechten Übersetzung des Romans aus dem Japanischen zunächst in eine herrlich peinliche Richtung führte. Das diskutierte er gottlob mit sich selbst und seinen verschiedenen Suchmaschinen- und AI-Chatbot-Abonnements, die ihm, wie sich das für derlei Geräte in 2025, wie für die KFs im Buch, gehört, zunächst in allen seinen Meinungen und Vorurteilen bestätigten: Ja, sagte Claude, im Japanischen gibt man Kleidungsstücken gerne einmal Eigenschaften wie "hochgestellt", was ja eher den Träger charakterisiert und das ist zweifellos schwer übersetzbar, ergo, so die KI, ein "hochgestellter Anzug" sollte nicht so genannt werden! Dass es im Deutschen die durchaus gebräuchliche Bezeichnung "vornehm", zum Beispiel bei einem Kostüm gibt, kam weder der LLM noch dem Rezensenten in den Sinn, das hätte ja die Grundannahme in Frage gestellt.Was nichts an der Tatsache ändert, dass ich mit der deutschen Übersetzung, vermeintlich aus dem Japanischen, überhaupt nicht zu Rande gekommen bin. Ja, ich schob es auf die Inkompatibilität des Japanischen zu westlichen Sprachen und hatte mich aufgrund dieser Annahme bewusst entschlossen, die deutsche Übersetzung zu lesen - warum soll man ein Buch sprachlich zweimal verschieben, einmal von der Übersetzerin und ein zweites Mal im Kopf? Aber so unlesbar war das Werk, dass ich denn doch mal die englische Version holte, um zu schauen, ob dort besser gearbeitet wurde und stoße dann auf die offensichtliche Information, dass "Barbara Schaden[..] den Roman "Klara und die Sonne" von Kazuo Ishiguro aus der englischen Sprache ins Deutsche übersetzt…" hat.Ok, da wird vieles klarer, denn das starre Subjekt-Prädikat-Objekt des Englischen und die generelle Abneigung dem Schachtelsatz gegenüber machen das vermeintlich japaneske Stakkato der Sätze erklärbarer und wenn man die dann genauso fantasielos und ohne Rücksicht auf Wortwiederholungen ins Deutsche prügelt, kommt das raus, was der Leser der deutschen Übersetzung von "Klara und die Sonne" durchleiden muss: Starre, unnatürliche Formulierungen, die grammatikalisch sicher richtig sind, aber so im Deutschen nicht gesprochen werden. Denn Kazuo Ishiguro schreibt ein seltsames Englisch. Zumindest in "Klara und die Sonne". Er scheut die Wiederholung nicht, er schreibt der Sonne ein Geschlecht zu, was im Englischen möglich, aber höchst ungewöhnlich ist (und für deutsche Ohren umso mehr, als dass diese im Englischen männlich beartikelt wird). Es werden angesprochene Personen im Satz in die dritte Person gesetzt, es werden ausgedachte Eigennamen eingeführt und bleiben unerklärt.Nachdem es mir ein paar Tage auf der Zunge lag und im Hinterkopf hin- und herschepperte, kam ich dann drauf, an welches Buch mich das Ganze erinnert: An das letztens hier besprochene "Narrenschiff" von Christoph Hein. Ok, "recency bias" heißt das in der Fachsprache, es gibt sicher bessere Beispiele, aber die Beschreibungen der Welt von Klara und ihrer Sonne sind für mich als, vielleicht hinterwäldlerischen Zoni, so steif und formalistisch, so unverständlich wie für einen Wessi die Nomenklatura, die Begriffe, die Namen in der DDR. Und während ich bei Christoph Hein die "Kunstsprache" SED-Deutsch verteidigt habe, oder wenigstens zu "Kunst" erklärt, tu ich mich hier schwer. Ja, Kazuo Ishiguro will uns eine Welt nahebringen, in der künstliche Helfer genetisch verbesserte Kinder in einer streng hierarchischen Gesellschaft betreuen und dass diese künstlichen Helfer nicht den größten intellektuellen Spielraum und -willen haben, will vermittelt sein. Es ist ein wenig wie die Erzählung einer Welt aus der Sicht und mit der Sprache eines Kindes. Kann man machen, aber mir verdirbt das den Lesegenuss.Wie angedeutet, besonders unverständlich im zweifachen Sinne sind die Eigennamen. Da gibt es Bürogebäude, Baumaschinen, Universitäten, die ausgedacht sind, aber real sein könnten, so real, dass man sie kurz googelt und merkt, dass Ishiguro das auch getan und englisch klingende Namen solange variiert hat, bis er keine Ergebnisse mehr gefunden hat. Ok, kann man machen. Aber dann sollte man doch irgendeinen Hinweis hinterlassen, was diese "Atlas Brookings” Uni darstellen soll, in die ein Nebenheld aufgenommen werden möchte: ist es eher Oxford oder Berkeley, Yale oder Stanford. Genau die gleiche Frage stellt sich, wenn ein Gebäude zehnmal im Buch erwähnt wird, sodass man als Leser denken muss, dass das irgendwie wichtig wäre. Aber nichts wird erklärt, kein Kontext nirgendwo.Ich habe am Ende sogar gecheckt, ob "Klara und die Sonne" vielleicht Teil einer Buchreihe ist, wo man voraussetzen kann, dass die Leserin weiß, was die Eigennamen bedeuten. Nein, ist es nicht, es wird einfach nicht erklärt und man liest als Leser immer ahnungsloser durch einen Roman, der keinen Sinn ergibt. Das betrifft nicht nur Eigennamen. Auch die Verben "gehoben" und "ungehoben" ("lifted/unlifted" im Englischen) als Adjektiv für Kinder, bleiben bis weit nach der Hälfte des Romans unerklärt, was eine künstlerische Entscheidung ist, nur halt keine gute - speziell, wenn man das dann in einer Übersetzung liest und davon ausgehen muss, dass hier Sinn verloren gegangen ist.Dazu kommen fragwürdige Entscheidungen im Setting: Jede Fiktion braucht ein klein wenig Übersehen von Lücken in Konzeption oder Handlung, aber ein KI-gesteuerter Android in der Zukunft, der ein Telefon als solches nicht erkennt und es Rechteck nennt, ist ein bisschen viel verlangt. Mütter, Kinder, Väter schauen in ihre Rechtecke, Gartentore sind Bilderrahmen, harmlose Baumaschinen die Ursache globaler Umweltverschmutzung und so wird dann der Weg bereitet, dass der solarbetriebene Android die Sonne für einen Gott hält, dem es, wenn man ihm nur genug Opfer bringt, ein Leichtes ist, ein todsterbenskrankes Kind zu retten (sorry für den Spoiler). Klingt als Elevatorpitch irgendwie stimmig, nach 350 Seiten weiß man dann - leider nur als dieser.Dabei wäre das Ganze zu retten gewesen, die Story ist eine hervorragende Basis für philosophische Betrachtungen. Nicht nur über Künstliche Intelligenz und deren Servilität und dem Nach-dem-Mund-reden. Wie wir (viel zu spät) lernen, sind alle "gehobenen" Kinder genetisch verbessert, warum nimmt der Autor diesen Handlungsstrang nicht auf? Und es dienen in der Buchwelt Androiden nicht nur der Kinderbetreuung, sondern haben auch viele Menschen arbeitslos gemacht (wir lernen das buchstäblich in einem Nebensatz und hören nie wieder davon). Und man kann und muss über die Normalisierung unser aller Interaktionen mit künstlichen Intelligenzen sprechen, siehe oben, was, zugegeben, im Jahr 2020 noch kein etabliertes Phänomen war, aber, Kazuo Ishiguro schreibt hier Science Fiction, wie toll wäre es gewesen, wäre er darauf gekommen!All das passiert nicht, die Sprache ist anstrengend, die Story nicht inspiriert, der Tiefgang, er fehlt. Was uns leider zu einem harten Urteil führt: Man muss "Klara und die Sonne" weder wegen der Story noch der Sprache lesen und auch die philosophischen Ideen muss die Leserin leider in sich selbst finden und das geht einfacher draußen, unter der realen Sonne, solange sie noch scheint, als in ein Buch versunken, welches keine dieser Ideen aufnimmt.Sehr schade. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
In dieser Episode von Energiezone begeben wir uns auf eine spannende Reise in die Welt der Elektromobilität, aufgenommen im Pressezentrum der Intersolar Messe in München. Der Fokus liegt auf der E-Mobilität, allerdings nicht nur auf den grundlegenden Aspekten aus der Perspektive der Verbraucher, sondern auch auf systematischen Betrachtungen, die diesen Bereich in seiner Gesamtheit beleuchten. Mit den Experten Johanna von Neon Neue Energie Ökonomik und Marcus, Geschäftsführer von The Mobility House, beleuchten wir ein gemeinsames Projekt namens Grids and Benefits, das Bestrebungen hervorhebt, die E-Mobilität und das Energiesystem miteinander zu verflechten. Diese Episode ist sowohl für Einsteiger als auch für Profis geeignet. Johanna bringt ihre Perspektive aus der Neurobiologie und die damit verbundene Forschungserfahrung mit ins Spiel, während Marcus, ein Veteran der Branche, über die Entwicklung und Optimierung von Batterien im Kontext der E-Mobilität spricht. Das Gespräch deckt die wesentlichen Herausforderungen und Chancen der E-Mobilität ab, insbesondere die Frage, wie Elektroautos als flexible Energieressourcen genutzt werden können, um das Energiesystem in schwierigen Zeiten zu stabilisieren und die Kosten weiter zu senken. Ich habe mit Marcus und Johanna diskutiert, wie Flexibilität im Energiesystem entscheidend ist. Interessanterweise könnte die Integration von Elektroautos als mobile Batteriespeicher eine Lösung für die Herausforderungen im Betrieb der Stromnetze darstellen. Wir haben herausgearbeitet, dass nicht die erneuerbaren Energien an sich, sondern der Netzausbau für die Integration der Kosten verantwortlich ist. Wir klären auch, welche intelligenten Technologien benötigt werden, um das Netz effizient zu digitalisieren. Das Projekt Grids and Benefits ist einzigartig, da es ein gemeinschaftliches Vorhaben ist, das von großen Playern der Branche – darunter Netzbetreiber und Automobilhersteller – getragen wird. Anders als viele theoretische Forschungsprojekte ist dies ein praktisches Umsetzungsprojekt. Wir haben konkrete Beispiele und Herausforderungen angesprochen, die zeigen, wie wichtig es ist, die Theorie in die Praxis umzusetzen und die Akteure zusammenzubringen, um innovative Ansätze zu entwickeln, die effektiven Nutzen bringen. Zum Abschluss präsentierte ich die Kernziele des Projekts: die Schaffung eines intelligenten und flexiblen Netzes, das durch präzise Netzentgelte und Anreizsysteme gefördert werden soll. Wir wollen herausfinden, wie Elektromobilität in die Zukunft des europäischen Energiesystems integriert werden kann und was das für die Verbraucher bedeutet. Die unzähligen Möglichkeiten, die dieses Projekt eröffnet, zeigen, dass Erneuerbare Energien und die elektromobile Zukunft eine Schlüsselrolle in der Transformation des Energiesystems spielen. Webseite: [https://www.energiezone.org](http://www.energiezone.org) Community: [https://forum.energiezone.org](https://forum.energiezone.org/) Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: [https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/](http://www.linkedin.com/in/alexandergraf/) Ilan Momber: [https://www.linkedin.com/in/imomber/](http:///www.linkedin.com/in/imomber/)
In dieser Episode von Wergetroll tauchen wir tief in das faszinierende Thema der Tiefsee und die Herausforderungen des Tauchens ein. Arne 'Codenaga' Ruddat, Bastian 'Schlingel' Wölfle und Alexander 'Hoaxmaster' Waschkau diskutieren anhand eines Kommentars eines Hörers, der über den Druck und die Auswirkungen in großen Tiefen berichtet. Der Austausch dreht sich um den Druckaufgleich, der entscheidend ist, damit die Atemgaszufuhr beim Tauchen funktioniert und wie unterschiedliche Atemgasmischungen bei tiefen Tauchgängen eingesetzt werden müssen. Wir reflektieren über die medizinischen und physikalischen Aspekte, die das Tauchen mit sich bringt und klären Missverständnisse über die so genannte "Lufthohlräume". Der Humor ist nicht zu kurz gekommen, als wir uns gegenseitig amüsieren und einige Gags über unsere eigenen Tauch-Erfahrungen und dem vermeintlichen Konzept eines „eigenen Holgers“ in die Diskussion einfließen lassen. Dieser spielerische Ton eröffnet den Raum für tiefere Überlegungen zu den besonderen Herausforderungen und Grenzen des Tauchens, sowie der oft unterschätzten Gefahren bei extremen Druckverhältnissen. Im Verlauf der Episode werden wir kreativ und drücken unsere eigene Bewunderung für die unterschiedlichen Arten von Filmen, die die Faszination für das Unterwasserleben und die damit verbundenen Technologien einfängt, aus. Zudem reflektieren wir, wie sich die Filmlandschaft verändert hat und welche technischen Innovationen für die Darstellung unter Wasser entscheidend sind. Besondere Szenen und charakteristische Momente werden analysiert, inklusive der visuellen und akustischen Effekte, die in Cutterarbeit integriert sind. Besonders spannend war die Diskussion über die Entstehung von Unterwasserfilmen und die Herausforderungen, die mit der filmischen Umsetzung einer solch komplexen und oft gefährlichen Thematik verbunden sind. Arne spricht über die Unmöglichkeit, heutige Filmtechniken mit den physischen Herausforderungen des Tauchens von früher zu vergleichen. Schließlich gönnen wir uns einen Ausblick auf kommende Diskussionen und überlegen, inwieweit unsere Betrachtungen nicht nur das technische Wissen, sondern auch unsere persönliche Faszination für die Tiefsee widerspiegeln. Die Episode endet mit der Vorfreude auf zukünftige Gespräche über die unendlichen Weiten der Ozeane und die Kreaturen, die sie bewohnen.
Während frühere Generationen sich noch eine ordentliche Existenz aufbauen konnten, werden jene Menschen, die jetzt in das Erwerbsleben eintreten, vermutlich niemals auf einen grünen Zweig gelangen.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Wer als junger Mensch jetzt in das Erwerbsleben einsteigt, hat, auf gut neudeutsch gesagt, schon jetzt „geloost“. Diese Generation Z hat absolut keine Chance, ohne fette Erbschaft ein eigenes Vermögen zu bilden. Ihre Aufstiegschancen sind lausig.Die Generation Z, auch Generation Zoomer genannt, ist zwischen 1997 und 2009 geboren. Diese Generationsbezeichnungen sind natürlich immer nur höchst unbeholfene begriffliche Annäherungen an vielschichtige Zusammenhänge. Die Zoomer haben rund um den berühmten Elften September angefangen zu denken. Sie sind also von vornherein einen raueren und eher autoritären Umgangston gewöhnt.Und natürlich haben sich allerlei selbsternannte kluge Köpfe schon ihr recht eigenes Bild von den Zoomern angefertigt. Vor wenigen Jahren pflegten die Mainstream-Medien das Bild von jungen Heranwachsenden, die mit den vorgefundenen Karriereplanungen nichts am Hut haben. Die lieber weniger arbeiten und mehr Spaß am Leben haben wollen. Nicht als neue Hippies. Sondern als Realisten, die gesehen haben, wie ihre Eltern sich als Doppelverdiener abschleißen und sich deswegen vielleicht auch noch scheiden lassen. Die Generation Z will demzufolge vielleicht nur noch vier Tage in der Woche arbeiten.Manchmal gipfeln diese Betrachtungen in regelrechten Generation Z-Beschimpfungen. Diese wohlstandsverwahrlosten Lümmel haben einfach keinen Bock auf Arbeit und hauen schnell auf den Sack. So interviewt die Kapitalistenzeitung Capital eine gewisse Susanne Nickel, die ein ganzes Buch voller Schmähungen gegen die Z-Heranwachsenden abgesondert hat. Frau Nickel schimpft im Capital-Interview:„Die Wertigkeit von Arbeit hat sich dramatisch verändert. Die jüngste Generation am Arbeitsmarkt stimmt mit den Füßen ab, weil sie sehr genau weiß, wie wichtig sie für Deutschland ist. Und Unternehmen und Führungskräfte buckeln vor ihnen. Sie werfen ihnen viele Incentives oder Anreize wie iPads und Smartphones nach und werden dabei schamlos ausgenutzt.“ Mir kommen die Tränen vor Mitleid über die armen Personalchefs. Mal im Ernst: ganz schön frech, diese Frau Nickel. Das haben dann auch die Mainstream-Medien erkannt. Aktuell findet nämlich gerade eine Art von „Rehabilitierung“ der geschmähten Generation Z statt. Von Tagesschau bis Süddeutsche Zeitung ist man sich jetzt einig: Generation Z ist fleißig und arbeitsam . Anstellig, hätte man früher gesagt. Und dann kommt die Begründung: immer mehr Studenten müssen neben ihrem Studium arbeiten gehen, oder wie man jetzt sagt: „jobben“. Denn gerade in den Großstädten, wo die jungen Leute sich ja nun mal naturgemäß immer erst mal richtig austoben wollen, sind die Mieten in obszöne Höhen geschossen, und auch die Lebenshaltungskosten sind drastisch angestiegen. Hier werden nun also auch wieder komplexe Zusammenhänge auf simple, mediengerechte Formeln heruntergebrochen. Wenn junge Leute mit Dienstleistungsgrinsen Cafe Latte aus der zischenden Maschine herauspressen, heißt das noch lange nicht, dass jetzt auf einmal die Generation Z mit einem Schlag arbeitsgeiler geworden wäre. Das heißt nur, dass die Studenten noch weniger Zeit für ein vernünftiges Studium zur Verfügung haben....https://apolut.net/die-betrogene-generation-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der 1. August lädt zur Auseinandersetzung mit der Geschichte der Schweiz ein. Dabei lohnt sich ein Blick auf einen, der das kulturelle Selbstverständnis der Schweiz wie kaum ein anderer geprägt hat: Mani Matter. Der evangelisch-reformierte Pfarrer Bernhard Rothen forscht seit Jahrzehnten über den herausragenden Denker, Liedermacher und Künstler. Überraschende, bislang unveröffentlichte Werke von Mani Matter, zeigen seine starke Verbindung zum christlichen Glauben und zur Theologie.Im Livenet-Talk mit Florian Wüthrich spricht Bernhard Rothen über neue Perspektiven auf Mani Matter. Dabei schwingt bei den Betrachtungen einiger Lieder wie «Si hei dr Wilhälm Täll ufgfüehrt», «Dr Hansjakobli u ds Babettli» und «Dynamit» erstaunlich viel Evangelium mit.Zum Gespräch «Die unbekannte Seite von Mani Matter!»: https://www.youtube.com/watch?v=nYUG5s9Uz_QDir gefallen unsere Talks und du möchtest uns unterstützen? Unterstütze uns als Videopartner: https://www.livenet.ch/news/29345_videopartnerUnterstütze den Verein Livenet: https://www.livenet.ch/spendeDu findest uns auch auf Instagram, Twitter, Facebook und anderen Social-Media-Plattformen: https://www.livenet.ch/service/social_media#manimatter #Nationalfeiertag #glaube
In dieser Episode von Dirty Men's Left sprechen wir über eine Vielzahl von Themen, beginnend mit einem erfrischenden Getränk, das wir während der Aufnahme genießen: die Celsius Life Fit Arne: Fantasy Vibe Petit Lanzavoyer Orange. Wir diskutieren das Design und den Geschmack der Verpackung, die uns an einen Urlaub in Paris erinnert, und bringen damit unseren Hörerinnen und Hörern eine lebhafte Beschreibung dessen, was wir trinken. Wir tauchen anschließend in den Bereich der Videospiele ein und sprechen über das Spiel "Windjammers", das wir ausprobiert haben. Dabei erläutern wir die Grundlagen des Spiels, das auf den ersten Blick wie Beachvolleyball aussieht, jedoch innovative Elemente wie Frisbees und Punktevergabe beinhaltet. Beide schildern unsere Erlebnisse und Herausforderungen im Laufe des Spiels, und Arne hebt hervor, dass er eine steile Lernkurve hatte, während er versuchte, die verschiedenen Wurf- und Bewegungsmechaniken zu meistern. Wir wechseln dann das Thema und teilen persönliche Neuigkeiten, angefangen bei unseren aktuellen Projekten im Haushalt. Ich erwähne damit, wie ich kürzlich ein Regal von Ikea gekauft habe, um meine Spielesammlung zu organisieren. Es folgen amüsante Anekdoten über die Abholung des Regals und die Umstände, die damit verbunden waren, einschließlich der Ekel-Momente, die ich beim Besuch der Verkäuferwohnung erlebte. Die Diskussion führt uns durch unsere verschiedensten Alltagsabenteuer, von DIY-Projekten bis hin zu neuen Technologien wie dem neuesten iPhone, das ich kürzlich erworben habe. Ich gebe Einblicke in den Wechsel des Geräts und die damit verbundenen Herausforderungen, die meine Podcasts und verschiedene Apps betreffen. Im Verlauf der Episode bringen wir auch aktuelle Ereignisse und kulturelle Themen ein, wie den Tod von Ozzy Osbourne und Hulk Hogan. Während ich über die Auswirkungen dieser Verluste spreche, reflektieren wir gemeinsam darüber, wie die Popkultur uns prägt und wie wir zu diesen Figuren stehen. Abschließend thematisiere ich meine Fortschritte und Herausforderungen bei meiner Slow-Carb-Diät, die ich in den letzten Wochen begonnen habe. Ich teile meine Ziele, den aktuellen Gewichtsverlust und die damit verbundenen Anstrengungen, um schließlich einige Rückfragen zu klären, die oft von den Zuhörerinnen und Zuhörern bezüglich meiner Diät gestellt werden. Insgesamt bietet diese Episode eine abwechslungsreiche Mischung aus persönlichen Geschichten, tiefen Einblicken in unsere Hobbys und Erlebnisse sowie kulturellen Betrachtungen, die unser Zuhause und unsere Leben bereichern.
Radio Horeb, Quellgrund- christliche Meditationen bei Radio Horeb
Ref.: Pfr. Josef Alber, Eschwege (Bistum Fulda)
Vor der Sommerpause sprechen wir darüber, ob und wie man das Verhalten von Romanfiguren psychologisch begründen kann. Also, ob es uns das Schreiben einfacher oder schwerer macht, uns das vorzustellen. Helfen so Überlegungen wie zum Beispiel die, dass jede Figur ein "want" und ein "need" hat, und wird es eigentlich noch praktischer oder noch umständlicher, wenn dann auch noch ein "fatal flaw" dazukommt? E.M. Forster unterscheidet in seinen Betrachtungen über den Roman zwischen flachen und runden Romanfiguren, und wie unterscheiden wir die beim Schreiben? Alena war häufiger in John-Irving-Figuren verknallt, Till in den späteren Tom Ripley, und überhaupt stellt sich auch hier mal wieder die Frage, wie real eigentlich Romanfiguren sind. Ein bisschen Wissenschaft zitieren wir dazu, nämlich: https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/40710-hier-spricht-deine-romanfigur.html
Highgrove - Die Gärten von König Charles III. / Bayerische Gärten im Porträt: der Hofgarten in Landshut / "Wir müssen unsere Gärten bestellen" - Betrachtungen eines Stadtgärtners / "Das Srebrenica Tape" - Eine Dokumentation, 30 Jahre nach dem Genozid.
Wir starten ein kleines Experiment und nennen es „Bei Burger und Bier – Hot Take" – kürzere Folgen zu aktuellen Ereignissen mit ein paar ersten Betrachtungen und Einordnungen. Die zweiwöchentlichen längeren Analysen gibt's weiter, aber so haben wir die Chance, schnell ein paar Worte einzusprechen, eben einen „Hot Take" zu liefern – heiß, frisch und fettig. Für die Auftaktfolge hat das Schrauben dann doch ein klein wenig länger gedauert, aber wir waren wie Millionen andere Menschen in den USA am Wochenende auf einer Demo gegen Donald Trump. Unsere Eindrücke von dort und unseren Hot Take zur von Donald Trump heiß ersehnten Militärparade in Washington, D.C. gibt's in dieser Folge. Ihr erreicht uns wie immer unter: beiburgerundbier@gmail.com
Der Sendeschluss kommt näher: Der neue Roman des Schriftstellers Ulf Erdmann Ziegler bietet subtile Betrachtungen und schildert einen Radio-Macher in der finalen Lebenskrise. Rezension von Wolfgang Schneider
In Erinnerung an Peter Bichsel. 2013 besuchte der Berner Radiomacher Stefan Weber den Solothurner Schriftsteller in seiner Heimatstadt. Aus ihren zweitägigen Unterhaltungen entstand ein anregendes und immer noch aktuelles Literatur-Feature für den ORF, das jetzt erstmals auf SRF zu hören ist. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 21.03.2024, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Auch vor dem Mikrofon ist Peter Bichsel ein begnadeter Erzähler. Prägende Episoden aus seiner Kindheit und Jugend, problematische Erfahrungen als Primarlehrer, der rasche Aufstieg zum Jungstar der deutschen Literatur – davon erzählt er auf unnachahmliche Art und immer nach der Devise: «Nur das Leben, das man sich selbst erzählen kann, ist ein sinnvolles.» Ebenso spricht er über Langeweile und Sehnsucht, und er imaginiert einen Hafen in Bern. Aber man lernt nicht nur den Literaten Bichsel noch einmal kennen – Bichsel war und ist auch einer der wichtigsten politischen Denker der Schweiz. Seine gelassen-pointierten Betrachtungen über die gesellschaftlichen Entwicklungen und Verwerfungen seit 1968 tragen viel zum Verständnis des gar nicht so besonderen Sonderfalles Schweiz bei, und sie erhellen auch so manchen Aspekt der gegenwärtigen Polarisierung. ____________________ Mit: Peter Bichsel und Katrin Thurm (Sprecherin) ____________________ Aufnahmen, Sound-Design und Regie: Stefan Weber - Produktion: ORF 2013 - Dauer: 39'
Heute gibt es nicht nur viel Feedback, wir arbeiten vor allem die Beschwerden über unseren Podcast ab und machen Werbung für Bier und Politik. Ja, soweit ist es schon gekommen. Das Feedback führt uns dabei zu einigen tieferen Betrachtungen des Umgangs mit Politik, Parteien und der Gesellschaft. Im Blick auf die kommenden Wahlen versuchen wir unseren Pessimismus in Grenzen zu halten. Wir sprechen aber auch viel über die internationale politische Situation, weil, geht ja nicht anders.
In der 60. Episode der Trail-Rookies geht's rund: Von **schmerzhaften Triggerpunkten** über **ambitionierte Laufpläne** bis hin zu **philosophischen Betrachtungen über Hindernisse** – hier ist für jeden Trail-Fan was dabei. Chris berichtet von seinem Kampf mit fiesen Triggerpunkten im Allerwertesten und wie er dank Physio-Folter und Tennisball-Massaker endlich wieder schmerzfrei laufen kann. Learning: Ignoriert eure Zipperlein nicht und holt euch Hilfe! Danach wird's strategisch: Trainingsupdates, die Vorbereitung auf den [LZ100](https://www.lz100.ch/) und den [UTFS](https://www.ultratrail-fraenkische-schweiz.de/trailrunning-strecke/ultratrail/), und der [Eiger 250 und E101 ](https://eiger.utmb.world/de) stehen an. Es geht um Trainingspläne, die richtige Mindset-Challenge und die Frage, ob man im Notfall auf eine Weißwurst beim Ultralaufen verzichten kann. Unsere vorläufige Jahresplanung für 2025: - [Crux Count Winter Ultra](https://cruxrun.com/): 56km, D+ 2'300m - [UTFS](https://www.ultratrail-fraenkische-schweiz.de/trailrunning-strecke/ultratrail/): 66km, D+ 2'760m - [Eiger 250](https://eiger.utmb.world/de/races/E250): 250km, D+ 18'000m - [Eiger E101](https://eiger.utmb.world/de/races/e101): 101km, D+ 6'700m - [Trail Run Jenaz](https://trail-maniacs.ch/trail-run-jenaz/): 58km, Details noch nicht bekannt - [Trail Run Aeschiried](https://trail-maniacs.ch/trail-run-aeschiried/): 52km, D+ 4'200m - [Farnerensturm](https://www.farnerensturm.com/): 7.5km, D+ 850m - ...und ein paar Geheimprojekte Außerdem im Programm: ein neues Schuhmodell mit Vibramsohle und das trail-rookies 1x1 mit einem philosophischen Exkurs über Hindernisse als Chance. Viel Spass beim Reinhören
Am bekanntesten dürfte René Marik als der "Mann hinter dem Maulwurf" sein, jener drolligen Bauchrednerpuppe mit dem eigenwilligen Wortschatz. Doch der gebürtige Hildesheimer hat durchaus mehr zu sagen als "Autschn!" oder "Rapante" – und tut dies unter anderem singend: "Liebe geht" heißt das im Oktober 2024 erschienene Debütalbum seiner Band ApfelÜ, in der er zudem sein Talent als Gitarrist unter Beweis stellt. Textlich "fließen seine Erfahrungen aus der Hausbesetzer-Szene Mitte der Neunzigerjahre genauso (...) ein wie zwischenmenschliche und gesellschaftliche Betrachtungen aus der Jetztzeit. Persönliches wird dabei politisch und Politisches persönlich" – selbstredend alles ansprechend pointiert verfasst und vorgetragen. Klanglich untermalt werden Mariks Worte von einem knackig-melodiösen Rock-Sound, der unter Mitwirkung der renommierten Musiker Bodo Goldbeck (Bass, u.a. Ichfunktion), Benoît Ribot (Gitarre, Ex- Lord Mouse and the Calypso Cats) sowie Alexander Cumming (Schlagzeug, Irdorath) entsteht. Besondere Veredelung erfahren die Songs last but keineswegs least durch Trompeterin Ulrike Arzet, die bereits mit Adele auf Tour war und ansonsten festes Mitglied von Rainald Grebes Orchester der Versöhnung ist. Wir freuen uns, René Marik und ApfelÜ als erste musikalische Gäste des neuen Jahres im studioeins für ein Interview und den ein oder anderen live dargebotenen Song zu begrüßen!
Ein Vortrag des Erziehungswissenschaftlers Markus Rieger-LadichModeration: Katja Weber **********"Ich als alter weißer Mann..." - diese Aussage signalisiert: Ich bin auf der Höhe der Zeit, ich kenne die gängigen Diskurse. Aber als ritualisierte Beichte bringt diese Erkenntnis gar nichts, meint der Erziehungswissenschaftler Markus Rieger-Ladich.Markus Rieger-Ladich ist Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen. 2022 erschien sein Band "Das Privileg. Kampfvokabel und Erkenntnisinstrument". Seinen Vortrag mit dem Titel "Was heißt hier Privileg? - Privilegienkritik neu gedacht" hat er auf Einladung des Hörsaals am 11. Oktober 2024 anlässlich des Pocast-Festivals Beats & Bones gehalten. **********Schlagworte: +++ Freiheitsrechte +++ Menschenrechte +++ Feminismus +++ Klassismus +++ Status +++ Soziologie +++ Erziehungswissenschaftler +++ Tradition +++**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:02:20 - Gespräch vor dem Vortrag und was Rieger-Ladichs Oma damit zu tun hat00:08:04 - Beginn Vortrag: Einleitung, These und Überblick00:10:33 - Privileg aus rechtstheoretischer Perspektive00:16:41 - Der Begriff Privileg in der Bildungssoziologie der 1960er und 1970er Jahre00:17:49 - Privilegienkritik als Kampfbegriff in emanzipatorischen Bewegungen00:38:30 - Herausforderungen für einen Neustart der Debatte00: 42:32 - Publikumsfragen nach dem Vortrag**********Empfehlungen aus der Folge:Mohamed Amjahid. Unter Weißen. Was es heißt, privilegiert zu sein. München: Hanser Berlin 2017.Aus Politik und Zeitgeschichte: Privilegien. Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung 2024.Rolf Becker/Wolfgang Lauterbach (Hrsg.): Bildung als Privileg. Erklärungen und Befunde zu den Ursachen der Bildungsungleichheit. 5., erweitere Auflage. Wiesbaden: SpringerVS 2016.Pierre Bourdieu/Jean-Claude Passeron. Die Illusion der Chancengleichheit: Untersuchungen zur Sozio-logie des Bildungswesens am Beispiel Frankreichs. Stuttgart: Klett 1971.Pierre Bourdieu. Bildung. Aus dem Französischen von Barbara Picht u.a. Mit einem Nachwort von Markus Rieger-Ladich. Berlin: Suhrkamp 2018.Esme Choonara/Yuri Prasad. Der Irrweg der Privilegientheorie. In: International Socialism 142 (2020), S. 83-110.Combahee River Collective. Ein Schwarzes feministisches Statement (1977). In: Natascha A. Kelly (Hrsg.): Schwarzer Feminismus. Grundlagentexte. Münster: Unrast 2019, S. 47-60.Didier Eribon. Betrachtungen zur Schwulenfrage. Aus dem Französischen von Bernd Schwibs und Achim Russer. Berlin: Suhrkamp 2019.Roxane Gay. Fragwürdige Privilegien. In: Dies.: Bad Feminist. Essays. München: btb 2019, S. 31-36.Michael S. Kimmel/Abby L. Ferber (Hrsg.): Privilege. A Reader. New York: Routledge 2017.Maria-Sibylla Lotter. Ich bin schuldig, weil ich bin (weiß, männlich und bürgerlich). Politik als Läuterungsdiskurs. In: Herwig Grimm/Stephan Schleissig (Hrsg.): Moral und Schuld. Exkulpationsnarrative in Ethikdebatten. Baden-Baden: Nomos 2019, S. 67-86.Peggy McIntosh. Weißsein als Privileg. Die Privilege Papers. Nachwort von Markus Rieger-Ladich. Ditzingen: Reclam 2024.Walter Benn Michaels. Der Trubel um Diversität. Wie wir lernten, Identitäten zu lieben und Ungleichheiten zu ignorieren. Aus dem Englischen übersetzt von Christoph Hesse. Berlin: Tiamat 2021.Linda Martín Alcoff. Das Problem, für andere zu sprechen. Ditzingen: Reclam 2023.Charles W. Mills. Weißes Nichtwissen. In: Kristina Lepold/Marina Martinez Mateo (Hrsg.): Critical Philosophy of Race. Ein Reader. Berlin: Suhrkamp 2021, S. 180-216,Heinz Mohnhaupt. Privilegien als Sonderrechte in europäischen Rechtsordnungen vom Mittelalter bis heute. Frankfurt/Main: Klostermann 2024.Heinz Mohnhaupt/Barbara Dölemeyer (Hrsg.): Das Privileg im europäischen Vergleich. 2 Bände. Frankfurt/Main: Klostermann 1997/1999.Toni Morrison. Die Herkunft der Anderen. Über Rasse, Rassismus und Literatur. Mit einem Vorwort von Ta-Nehisi Coates. Aus dem Englischen von Thomas Piltz. Reinbek: Rowohlt 2018.Markus Rieger-Ladich. Identitätsdebatte oder: Das Comeback des Privilegs. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 66 (2021), S. 97-104.Markus Rieger-Ladich. Das Privileg. Kampfvokabel und Erkenntnisinstrument. Ditzingen: Reclam 2022.Markus Rieger-Ladich. Privilegien. In: Merkur 77 (2023), Heft 889, S. 71-80.Markus Rieger-Ladich. Neustart der Privilegienkritik. Ein Plädoyer. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 21 (2024), S. 4-10.Jörg Scheller. (Un)Check Your Privilege. Wie die Debatte um Privilegien Gerechtigkeit verhindert. Stuttgart: Hirzel 2022.Steffen Vogel. Das Erbe von 68: Identitätspolitik als Kulturrevolution. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 66 (2021), S. 97-104.Katharina Walgenbach. Bildungsprivilegien im 21. Jahrhundert. In: Meike Sophia Baader/Tatjana Freytag (Hrsg.): Bildung und Ungleichheit in Deutschland. Wiesbaden: VS 2017, S. 513-536. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Soziologie: Freundschaften hängen auch vom Geldbeutel abSoziologie: Warum die Klimakrise polarisiertSoziologie: Geld als Kriegsmittel - Wie effektiv das ist**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Spieleveteranen-Episode #390 (52-2024) Besetzung: Heinrich Lenhardt und Jörg Langer begrüßen die Gastveteranen Anatol Locker, Michael Hengst und Roland Austinat Aufnahmedatum: 18.12.2024 Laufzeit: 1:52:38 Stunden Tannenbaum hin, Lebkuchen her, erst mit der Spieleveteranen-Jahresendrunde weihnachtet es sehr. Anatol, Heinrich, Jörg, Michael und Roland kommen in alter Frische zusammen, um auf die Höhepunkte 2024 zurückzublicken: Was haben wir am liebsten gespielt, wo gab es die größten Enttäuschungen, worauf freuen wir uns im neuen Jahr? Jeder Gast hat ein anderes Top-Spiel des Jahres, aber auf den Verfolgerplätzen gibt es auch so manche Übereinstimmung. Wir wünschen euch beim Zuhören viel Spaß, angenehme Feiertage und eine erholsame Spielzeit! Unterstützt die Spieleveteranen und hört das volle Programm: https://www.patreon.com/spieleveteranen 0:00:15 Rückblick aufs Spielejahr 2024 0:03:31 Die große Runde beginnt mit Betrachtungen zum Jahr an sich. 0:24:27 Unsere persönlichen Spiele-Enttäuschungen des Jahres. 0:42:23 Diese Lieblinge landeten auf den Plätzen 2 bis 5. 1:19:56 Und jetzt präsentiert jeder Veteran sein Top-Spiel des Jahres 2024. 1:41:48 Was wollen wir noch nachholen, worauf freuen wir uns im neuen Jahr? 1:49:58 Der Abspann mit Chris Hülsbecks »X-Mas Theme«. Die Hintergrundgrafik des Begleitbilds dieser Episode basiert auf einer Artwork für das Sims-2-Addon »Festive Holiday Stuff« (2006).
Kennen Sie „Wimmelbilder“? Kinder und Erwachsene lieben „Wimmelbilder“. Kinder lieben sie, weil sie stundenlang darauf sehen und immer wieder Neues entdecken können. Erwachsene lieben sie, weil sie Kinder auf diese Weise zumindest eine Zeitlang ruhigstellen können. Beliebte Themen für „Wimmelbilder“ sind Häfen, Weihnachts- oder Wochenmärkte, Bauernhöfe; Zirkuszelte oder Jahrmärkte. Es gibt „Wimmelbilder“ aus Städten undWeiterlesen
ab 0:55 Min. - Weihnachten mit Hermann Hesse - Gedichte und Betrachtungen | Gelesen v Ulrich Noethen | 1 Std. 20 Min. | DAV || ab 7:34 Min. - Alexej Nawalny: Patriot - Meine Geschichte | Gelesen von Joachim Schönfeld | 20 Std. 5 Min. | Argon Verlag || ab 18:29 Min. - Margarethe Adler: Die Stunde der Mauersegler | gelesen von Jördis Triebel | 8 Std. 10 Min. | Der Hörverlag || ab 24:21 Min. - Lotte Schweizer: Das Vampirtier und die Sache mit dem Grusel | Gelesen von Katharina Thalbach | 2 Std. 49 Min. | Ab 6 Jahren | DAV
Weihnachtsmärkte, wohin das Auge blickt, Buden und noch mehr Buden. Das kann man als schön oder stressig empfinden. Vor allem, wenn einen der Mix aus Glühwein- und Bratwurstschwaden bis nach Hause begleitet und das Hirn vernebelt. Und das mitten im Wahlkampf - vorweihnachtliche Betrachtungen von WDR 2 Satiriker Fritz Eckenga. Von Fritz Eckenga.
Zweimal bereits war der Autor mit dem etwas prätentiös anmutenden Kürzel I.C.H. in den letzten Monaten bei Auf den Tag genau zu erleben, und beide Male verbanden sich in seinen Texten feines feuilletonistisches Florett mit einem leichten ungut misogynen Zungenschlag. Auch seine heutige Glosse aus dem Hamburger Fremdenblatt am Montag, dem 17. November 1924, weist wieder beide Erkennungsmerkmale auf. Dabei ist der Gegenstand seiner diesmaligen Betrachtungen, die Krawatte, nach seinerzeitigen Maßstäben eigentlich ein urmännlicher; was I.C.H. allerdings nicht daran hindert, auf den letzten Metern trotzdem der emanzipierten Frau noch eine mitzugeben. Man und Frau erst recht hätten also alle Gründe, eine Krawatte auf den Artikel zu haben – Rosa Leu liest ihn trotzdem.
Anschließend an die Folge # 169, in der ich die Nahtoderfahrung von Jung präsentiert habe, gibt es hier nun die Betrachtungen und Folgerungen, die er selbst daraus geschlossen hat. Entnommen aus dem Buch: "Als ich am gestrigen Tag entschlief..."herausgegeben von Dietmar Czycholl, eine großartige Sammlung von Jenseitserlebnissen aus verschiedenen Epochen und Kulturen, von Platon und Plutarch über Lukian, Einstein und Meister Eckhart bis hin zu den Gebrüdern Grimm. Bei Interesse kannst Du es hier bestellen: dczycholl@t-online.de Das erwähnte Interview mit C G Jung findest du hier: https://www.youtube.com/watch?v=2AMu-G51yTY Die zitierte Stelle beginnt ab ca. min 7:30 Wenn Du auch eine NTE erlebt hast und davon erzählen willst, jemanden kennst, der eine hatte, oder mir einfach Feedback hinterlassen möchtest, dann schicke eine Mail an info@nte-podcast.de. Ich freue mich über Post! Folge mir auf Instagram und Facebook und besuche meine Homepage Möchtest Du mit mir an Deinen Ängsten und Blockaden arbeiten? https://www.ineslahoda.com Hier gehts zum YouTube Kanal Meine anderer Podcast "Astrologie To Go - Sterndeutung für unterwegs" steht nun ebenfalls auf Spotify und YouTube zur Verfügung.
Wie dienstags bis samstags erschien das Hamburger Fremdenblatt auch an Montagen zweimal. Allerdings firmierte die Morgenausgabe hier, statt unter dem gewohnten Titel, als HF am Montag und wies sich im Untertitel als ‘Sport-Zeitung des Hamburger Fremdenblattes‘ aus. Tatsächlich nahmen galoppierende Pferde und fliegende Bälle hier deutlich mehr Raum ein als in den sonstigen Ausgaben. Dennoch fanden sich auch im HF am Montag die wichtigsten politischen Informationen, und selbst gelegentliche feuilletonistische Betrachtungen musste man nicht entbehren. Auch nicht am 20. Oktober 1924, an dem wir auf eine kleine launige Typologie des Wartens bzw. der Wartenden gestoßen sind. Frank Riede garantiert, dass beim Warten keine Langeweile aufkommt.
Der Sommer geht, der Herbst kommt. Manchmal blitzschnell, ohne Vorwarnung wechseln wir von sorglosen Sommerhits zu traurigen oder melancholischen Liedern übder das Älterwerden und vergangene Liebe. Dazu gibt es wie immer persönliche Geschichten und Betrachtungen, denn für Henning und Till ist Musik ist Trumpf schließlich der Soundtrack des Lebens!Die Songs der Sendung: Coney Island / Van MorrisonGegen den Strom / Such A SurgeWalking on sunshine / Katrina & The WavesThe boys of summer / Don HenleyWenn jetzt Sommer wär / PohlmannMama ist stolz / SidoBauch Beine Po / Shirin DavidGoodbye (She quietly says) / Frank SinatraInformationen zu unserem Werbepartner:Das 3 Tagesticket für den Guitar Summit vom 27.9. - 29.9.24 in Mannheim jetzt bestellen auf www.guitarsummit.de ! Es gibt 10% Rabatt mit dem Code TRUMPF10. Henning & Till sind am Freitag, dem 27.9. live auf dem Guitar Summit mit einer Spezialfolge von "Musik ist Trumpf": Der beste Gitarrist der Welt! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ob Liebeskummer, Angst, mangelndes Selbstwertgefühl oder das Gefühl, eventuell die falsche Entscheidung getroffen zu haben – die Gründe für Scham & Schande sind so vielfältig wie die Songs, die Henning und Till zu dem Thema rausgesucht haben. Dazu gibt es wie immer persönliche Geschichten und Betrachtungen, mit denen die Hosts von Musik ist Trumpf natürlich nicht hinter dem Berg halten. Buchtipp zur Sendung: Du musst nicht von allen gemocht werden – Vom Mut sich nicht zu verbiegen / Ichiro Kishimi u. Fumitake Koga Die Songs der Sendung: 1) Ich wünschte, du wärst verloren / Schmyt 2) Ain´t that a shame (Live) / Cheap Trick 3) Celebrate youth / H-Blocks 4) Driving with the brakes on / Del Amitri 5) Bigmouth strikes again / The Smiths 6) Creep / Radiohead 7) Dicke / Westernhagen 8) Shame & Scandal / El Bosso & Die Ping Pongs Informationen zu unserem Werbepartner: Das 3 Tagesticket für den Guitar Summit vom 27.9. - 29.9.24 in Mannheim jetzt bestellen auf www.guitarsummit.de ! Es gibt 10% Rabatt mit dem Code TRUMPF10 . Henning & Till sind am Freitag, dem 27.9. live auf dem Guitar Summit mit einer Spezialfolge von "Musik ist Trumpf": Der beste Gitarrist der Welt! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mit dem Glauben ist es wie mit dem Fallschirm. Jeder möchte wohl, dass er sich vor dem Abspringen im Flugzeug vergewissern könnte, ob der Fallschirm sich öffnet. Entnommen aus: Emmanuel Heufelder "Christus in euch. Betrachtungen über Jesus Christus und dem christlichen Leben", Kairos Verlag, 1991
#168 Robo-Ready mit Roman Hölzl und Frank Thelen von RobCoRobCo: Revolutionierung der Industrierobotik – Einblicke und InnovationenIn der jüngsten Episode des Starcast-Podcasts führt Moderator Max ein faszinierendes Gespräch mit den Gästen Roman Hölzl und Frank Thelen, die tiefe Einblicke in das Unternehmen RobCo gewähren. Das Unternehmen, gegründet im Sommer 2020, hat sich schnell zu einem Vorreiter im Bereich der Industrierobotik und -automatisierung entwickelt. Roman Hölzl, einer der Gründer, teilt die spannende Entstehungsgeschichte von RobCo, angefangen bei den ersten Meilensteinen bis hin zu den aktuellen Erfolgen. Er erzählt von der Vision des Unternehmens, den Fachkräftemangel durch innovative Robotiklösungen zu beheben und mittelständische Unternehmen in ihrer Automatisierung zu unterstützen.Frank Thelen, bekannt als Investor und Unternehmer, bringt seine Perspektive ein, indem er über die Herausforderungen bei der Skalierung von Startups spricht und was er als Key-Learnings aus seiner Zusammenarbeit mit RobCo mitnimmt. Er betont die Wichtigkeit von Flexibilität, Anpassbarkeit und erschwinglichen Lösungen, die RobCo durch ihre Roboter und Softwarelösungen bietet. Diese ermöglichen es, auch ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse, Roboter einfach zu programmieren und zu steuern.Das Trio diskutiert über ihre persönliche Motivation und die treibenden Kräfte hinter der Gründung von RobCo. Sie beleuchten, wie das Unternehmen sich nicht nur auf die Entwicklung innovativer Produkte konzentriert, sondern auch auf eine enge Zusammenarbeit mit Kunden setzt, um deren individuelle Anforderungen zu erfüllen. Mit renommierten Kunden wie BMW, Airbus und Ikea hat RobCo bewiesen, dass ihre Lösungen branchenübergreifend anwendbar und gefragt sind.Ein wesentlicher Aspekt, der im Podcast hervorgehoben wird, ist die Produktion der Roboter in Deutschland. Diese strategische Entscheidung unterstreicht das Engagement für Qualität und das renommierte "Made in Germany"-Image. Roman Hölzl teilt auch wertvolle Erfahrungen über den Umgang mit Herausforderungen, insbesondere in den Bereichen Personal und Vertrieb, und wie wichtig es ist, aus Fehlern zu lernen und schnell zu korrigieren.Abschließend wird die zukünftige Richtung von RobCo erörtert. Die Vision, Unternehmen dabei zu helfen, repetitive Aufgaben zu automatisieren und dadurch Kosten und Zeit zu sparen, steht im Mittelpunkt. Die Diskussion schließt mit Betrachtungen über die unternehmerische Motivation, das Engagement des Teams und die Bedeutung von Kundennähe und Anpassungsfähigkeit ab. Insgesamt bietet die Episode einen umfassenden Überblick über die Mission, die Herausforderungen und die Erfolge von RobCo, sowie die persönlichen Einblicke und Motivationen der Menschen hinter dem Unternehmen. Get bonus content on Patreon Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Fortsetzung der True-Crime-Serie über die größten deutschen Wirtschaftsverbrechen der Nachkriegsära. Drei Skandale, die unsere Zeit geprägt haben: Wirecard, Cum-ex und Diesel. Im Zentrum der Betrachtungen stehen Ex-Volkswagen-Chef Martin Winterkorn, der ehemalige Wirecard-CEO Markus Braun und Bundeskanzler Olaf Scholz. In drei Staffeln werden die Kriminalfälle im Detail beleuchtet. Auf der einen Seite die Täter und Opfer, Mitwisser, Komplizen und Zeugen. Auf der anderen Seite mutige Aufklärer auf tückischem Terrain, einsame Mahner und stille Helden, die die Kartenhäuser zum Einsturz gebracht haben. In dieser dritten und letzten Folge des Dramas um Ex-VW-Chef Martin Winterkorn beantwortet der Investigativjournalist Martin Murphy unter anderem die wichtige Frage, warum der Skandal ohne das Zutun der US-Behörden möglicherweise bis heute nicht ans Licht gekommen wäre. Die komplette Ausgabe ist Teil der Pioneer-Membership. Wer noch nicht an Bord ist, kann unser gesamtes Portfolio zunächst testen, dafür gibt es hier ein spezielles Angebot: https://www.thepioneer.de/willkommen
Fortsetzung der True-Crime-Serie über die größten deutschen Wirtschaftsverbrechen der Nachkriegsära. Drei Skandale, die unsere Zeit geprägt haben: Wirecard, Cum-ex und Diesel. Im Zentrum der Betrachtungen stehen Ex-Volkswagen-Chef Martin Winterkorn, der ehemalige Wirecard-CEO Markus Braun und Bundeskanzler Olaf Scholz. In drei Staffeln werden die Kriminalfälle im Detail beleuchtet. Auf der einen Seite die Täter und Opfer, Mitwisser, Komplizen und Zeugen. Auf der anderen Seite mutige Aufklärer, einsame Mahner und stille Helden auf tückischem Terrain. In der ersten Staffel stehen Martin Winterkorn und der Abgasskandal von Volkswagen im Mittelpunkt. In dieser 2. Folge geht Investigativjournalist Martin Murphy der Frage nach, wie der Dieselbetrug eingefädelt wurde, warum VW nach der Aufdeckung alles schlimmer machte und es wird nachgezeichnet, welches Umfeld es brauchte, damit der Betrug überhaupt stattfinden konnte. Die komplette Ausgabe ist Teil der Pioneer-Membership. Wer noch nicht an Bord ist, kann unser gesamtes Portfolio zunächst testen, dafür gibt es hier ein spezielles Angebot: https://www.thepioneer.de/willkommen