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Als "smypathisch" stellt sie ihren prominenten Gästen unangenehme Fragen: Comedy-Autorin und Creatorin Marie Lina Smyrek. Dafür hat sie den Grimme-Preis bekommen. Von WDR 5.
BVB kompakt am Morgen - 25.05.2026 Sicher dir unser Angebot für echte BVB-Fans: Nur 1 Euro für 8 Wochen! Einfach hier entlang: https://www.ruhrnachrichten.de/bvbpodcast Was bewegt dich gerade beim BVB? Schick uns deine Fragen oder Meinungen mit deinem Namen gerne als WhatsApp-Nachricht an 0151 15288444. Dann sprechen wir hier bei uns im Podcast darüber. Zu unseren Beiträgen: Die BVB-Erfolgsformel der Saison Luftmacht und Standard-Stärke als wichtigste Stilmittel. https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/bvb-erfolgsformel-luftmacht-standard-staerke-kopfball-guirassy-ryerson-w1197442-2002077562/ Das Laufwunder von Dortmund Wie Kovac den BVB mit Fitness auf Erfolg getrimmt hat. https://www.ruhrnachrichten.de/bvb/bvb-kovac-laufstaerke-fitness-intensitaet-erfolgsfaktor-w1197701-2002077624/ Das BVB-Team der Ruhr Nachrichten im Netz: ruhrnachrichten.de/bvb YouTube – youtube.com/@RuhrNachrichtenBVB09 Facebook – facebook.com/BVB.News Instagram ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
For questions, comments or to get involved, e-mail us at audibleanarchist(at)gmail.com https://de.crimethinc.com/steal-something-from-work-day "Hol dir, was dir zusteht. Am 15. April ist der "Beklaue deinen Arbeitsplatz"-Tag. Dein Arbeitgeber verdient an dir und benutzt alle möglichen Tricks, um an den Angestellten maximal zu verdienen. Daher hole dir etwas von deinem Wert zurück und klaue etwas von deiner Arbeit! Du kannst es für dich, für deine Freunde oder deine Familie nutzen, die du wegen dem Job nie siehst. Markiere es in deinem Kalender und plane schon einmal voraus! Disclaimer: Dieser Text ist nur ein rhetorisches Stilmittel; vereinfacht ausgedrückt zielt er darauf ab, das bereits weit verbreitete Phänomen des Arbeitsplatzdiebstahls aufzudecken und nicht diejenigen zu ermutigen, die sonst keine solchen illegalen Handlungen begehen würden. Weder Crimethinc., noch dieses Projekt oder die Sprecher*innen sind dafür verantwortlich, dass Menschen zu ihm navigieren oder was sie danach tun."
„Das Sein bestimmt das Bewusstsein!” Wer hat's gesagt? Na? Wieder keiner? Der olle Marx war's!Das wussten natürlich alle Lob und Verriss-Leserinnen aber vor hundert Jahren wusste das so ziemlich jeder, denn Karl Marx war noch ein bestimmender Philosoph und keine versubstantivierte Ideologie. Man baute seine politischen Bewegungen um, gegen oder für seine Schriften. Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten gegen Nationalisten, Zentrums- und Volksparteien – das waren nur ein Bruchteil der neuen politischen Bewegungen. Das endete in den Auswüchsen der Weimarer Republik mit ihren siebzehn Parteien im Reichstag und der daraus folgenden Lähmung des Parlamentarismus, aber auch die Nachbarländer kamen in den Strudel dieses Chaos, es war die Zeit. Ins polnische Parlament, den Sejm, kamen und gingen über die jahre gar zweiunddreißig Parteien. Politik, so kommt es einem mit dem Blick von heute vor, war Lebenszweck, war Sport, war Theater. Nach der Erstarrung des Lebens in den immergleichen Kreisläufen des Mittelalters, aufgebrochen durch die industrielle Revolution, die den Reichtum nur vom Adel zum Bürgertum verteilte, gab Marx den Habenichtsen Ideen (und Wege, diese zu verwirklichen!) an die Hand, um die Gesellschaft zu ihren Gunsten zu verändern. Der Erste Weltkrieg hatte zudem die Verkrustungen auf nationaler Ebene brutal aufgebrochen, mit dem Nebeneffekt zwei Dutzend Monarchien zu beenden. Neue Länder entstanden, alte vereinigten sich wieder und all diese Staaten brauchten neue Gesellschaftsmodelle.Die Unordnung war aufregend für alle, die nach vorn wollten, (ver-)störend für alle, die wollten, dass sich nichts verändere oder die einfach keine Chance sahen, am großen Rennen in die Zukunft teilzunehmen. Für alle, die gar nicht durchsahen oder durchsehen wollten, gab es natürlich immer die Alternative, auf die Basics zurückzufallen - der gute alte Rassismus: die dort zu braun, der zu blond, dem seine Nase zu platt und die andere zu hakelig. Das erdet und reduziert die Komplexität und die Juden haben eh schon immer gestört. Da können wir Deutsche mitreden, da sind wir Experten. Weshalb wir da eben eher nicht mitreden sollten und im Gegenteil recht dankbar sind, wenn andere die Stories erzählen vom Leben vor der Shoah: vom Überleben, vom Sterben und vom Töten. Über all das ist intensiv, gewalttätig und unendlich faszinierend zu lesen in “Der Boxer”, einem Roman, im Warschau der dreißiger Jahre spielend, in dem der polnische Autor Szczepan Twardoch uns die schwere Arbeit abnimmt, ein Bild von jüdischem Leben zu zeichnen in und außerhalb dessen, was von den Deutschen nur wenige Jahre später zum “Warschauer Ghetto” gemacht wurde – nicht, dass die polnische Mehrheit in der Stadt viel dagegen gehabt hätte. Aber das Buch hat eben nichts mit solchem Schwarz-Weiß-Holzschnitt zu tun, der herauskommen müssen, wenn das Tätervolk vom Opfervolk berichtet.Die Erzählerstimme im Buch ist Mojżesz, ein zur Handlung 1937 siebzehnjähriger Junge, streng jüdisch erzogen, lebend in Warschau, und da es damals nicht “ein” Warschau gab, braucht es die Qualifizierung: “links der Weichsel”, zwischen Nalewki und Zamenhofstraße, in Mirów und Muranów, dort, wo Warschau nicht wie Paris roch, sondern wie der Orient, wie uns Twardoch erzählt. Wir sind nicht wirklich lange im Buch, als wir erfahren, das Mojżesz Halbwaise ist. Sein Vater Naum Bernstein wurde umgebracht, gerade eben erst, zwei Tage vorm Pessachfest, und eigentlich müsste er in den Tempel, und wer bestellt eigentlich das Kaddisch, seine Mutter weint den ganzen Tag, sein Bruder ist zu klein dafür, also eigentlich sein Job, aber er hat Karten bekommen für den Boxkampf in der Stadt, das Team von Legia vs. dem von Makkabi, und wir lernen bald, wenn wir nicht ganz so firm sind in den ethnischen Hintergründen beider Teamnamen, hier kämpfen Polen gegen Juden, hier ist Prestige im Spiel oder sagen wir einfach: Rassismus. Die Eintrittskarte hat er von seinem Helden bekommen, Jakub Shapiro, dem Boxmeister des Viertels, ein schöner Mann, ein starker, ein reicher zudem, Frauen lieben ihn, Männer beneiden ihn und ausgerechnet der hat dem kleinen Mojżesz ein Ticket geschenkt und er darf mit ihm hinterher im Auto fahren, einem roten Chrysler, der aber nicht dem Boxer selbst gehört (der hat “nur” einen Buick), sondern seinem Chef, der unverholen “Der Pate” genannt wird und genau das ist, ein Pate, Chef der jüdischen Unterwelt: Schutzgeld, Prostitution, Drogen, das ganze Programm, der Boss im Viertel, der vor genau zwei Tagen Jakub, dem Boxer, den Auftrag gab, Mojżesz' Vater umzubringen. Und mit den beiden sitzt Mojżesz jetzt im Auto. Oha. Ok. Jesus… Sorry. Falscher Zungenschlag.Das alles weiß in dem Augenblick nur der erzählende Mojżesz, der das als fast Siebzigjähriger aufschreibt. Wir erfahrne das immer wieder in Zwischensätzen, kurz herausgerissen aus der Geschichte vom jungen Mojżesz, wie der alte kurz von der Schreibmaschine aufsteht und auf die Dizengoff Street in Tel Aviv runterschaut, aus seinem Apartment, das er viel zu selten verlässt.Warum schenkt der Mörder dem Sohn des Opfers Tickets zum Boxkampf? Warum, wie es sich entwickelt, nimmt er ihn in seine Obhut, lässt ihn bei sich leben, trainiert mit ihm, macht ihn zu seiner rechten Hand? Schuldgefühle? Scham? Nach einem Jahrzehnt im Dienst des “Paten” eigentlich unwahrscheinlich, wird uns dieses Rätsel bis zum Ende des Romans begleiten, ja, es ist das zentrale Thema des Buches und am Ende ein Baustein für so manche Wendung.Nicht nur mit dem Mord, sondern mit der Art und Weise desselben setzt das Buch den Ton für eine Gangsterstory, einen politischen Thriller, ein Moralitätenstück angesiedelt im Polen zwischen 1918 und 1939. Denn der Mord war brutal, Naum Bernstein wurde nicht einfach umgebracht, weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte, er wurde gevierteilt und in die verschiedenen Seen in und um Warschau verteilt, in Teile zerhackt wie der weiße Hahn, den man zu Pessach über dem Kopf schwenkt und dem man hinterher den Kopf abschlägt auf dass man von allen Sünden erlöst sei. Religion, you know.So brutal ging es in der gesamten zweiten polnischen Republik zu, wie sie genannt wurde. Entstanden war sie aus den Wirren des ersten Weltkrieges und der Oktoberrevolution, nach denen Polen die Chance zur Wiedervereinigung ergriff und verspielte. Wie sich Polen mit wem wiedervereinigte? Frag Chat. Wer sich in Polen politisch mit wem stritt, zoffte, intrigierte, putschte: versuch es zu verstehen, überlies es, lies den hervorragenden Anhang des hervorragenden Übersetzers Olaf Kühl zuerst oder: Frag Chat. Es ist endlos kompoliziert.Derart verworrene politische Chaosjahre künstlerisch zu verarbeiten kann enorm abturnend sein, wie ich kürzlich lernen musste, in einem dreistündigen Theaterstück, geschrieben nur ein paar Jahre vorm Handlungszeitraum des “Boxer” vom doch großen Hans Fallada. Das Stück “Bauern, Bonzen und Bomben” wurde gegeben am Dresdner Staatsschauspiel und es wurde einzig durch die Schauspieler und vor allem das Bühnenbild herausgerissen. Denn ob die Sozis, der Bauernpartei oder den Nationalen gerade im Bürgermeisteramt einer holsteinischen Kleinstadt Demonstrationen erlauben oder verbieten, interessierte die Theatergängerin 1931 sicherlich, eventuell, hundert Jahre später aber eher nicht. Denn so etwas spannend zu erzählen braucht es keinen begnadeten und innovativen Autoren der “Neuen Sachlichkeit” wie Hans Fallada, da braucht es einen Punk, einen atemlosen, rücksichtslosen Schreiber wie Szczepan Twardoch der uns die politischen Wirren des Warschau zwischen den Weltkriegen in einer Brutalität, Schmutzigkeit und oft kaum auszuhalten schmerzevoll in einem Stakkato von Szene zu Szene zu Szene um die Ohren haut - wir kommen oft genug nicht hinterher. Nicht nur wegen der real existierenden polnischen Politikernamen, die wir nur anhand der Diakritika an den Buchstaben ausseinanderhalten können, jeder Ausspracheversuch muss scheitern. Der mit P und durchgestrichen I ist Präsident (Ja, war Józef Piłsudski nicht wirklich, it's complicated), der mit L und durchgestrichenem T der Staatsanwalt, wer war nochmal der mit D und dem Schwänzchen unter dem E?Geschrieben ist das Ganze in einem mir sonst eher unangenehmen wilden Herumgespringe in der Zeit, von 1929 nach 1918 nach 1926 nach 1988 und wieder zurück, dazu die vielen Namen, die nur mit hartem Training bei Ellroy oder Pynchon zu durchsteigen (oder zu ignorieren) sind – es ergibt sich ein Vertigo, wie es die Zeitzeugen der Epoche selbst erlebt haben müssen und welches wir Szczepan Twardoch mal als gewolltes Stilmittel unterstellen. Nach ein paar Seiten Eingewöhnung wandelt sich das leicht verwirrte Lesen in manisches Pageturnen – man legt das Buch nicht mehr weg, man will die nächste Episode, die nächste kleine Backstory eines Charakters (oft im Sinne von “was ein Charakter!”) lesen. Ja, das Buch ist lang, aber es ist brillant und unglaublich gut übersetzt.Und so hangelt man sich also durch den politischen Urwald der 2. polnischen Republik und lernt doch viel, wenn man sich drauf einlässt, und es wird nicht einfacher dadurch, dass praktisch alle handelnden Personen permanent Wodka trinken, koksen, Frauen vergewaltigen, politische Gegner misshandeln, einsperren, umbringen – oder sich im allerbesten Fall nur mit ihnen prügeln. Wir sind nach spätestens hundert Seiten so abgestumpft, dass wir erschrocken Mitleid mit Mördern haben, Sympathie für Rechtsradikale entwickeln, Geldeintreiber als wertvolle Ordnungsmacht der Gesellschaft akzeptieren. Nur Vergewaltiger bleiben geradeso außerhalb unseres Verständnishorizontes, aber auch nur, weil Twardoch sich entscheidet, diese am Ende doch eindeutig als Bösewichte zu belassen. Alle anderen bekommen eine schwere Kindheit, ein Kriegstrauma, eine körperliche Missbildung (und was für eine, Herrgott, wurde mir schlecht!) als mildernde Umstände in die Story geschrieben, damit wir uns ja nicht zu sicher sind in unseren Urteilen.Über allem hängt die Fata Morgana eines jüdischen Staates in Palästina. Manche träumen von einem Neuanfang in Eretz Jisra'el andere warnen davor, denn ist das nicht die endgültige Niederlage, die Viertel in die man verbannt wurde freiwillig zu verlassen? Und was ist, wenn das wieder nur ein Ghetto, diesmal von Brittanias Gnaden ist? "Und was ist eigentlich mit den Palästinensern die dort leben?”, fragen besonders Weitsichtige.Das sind sie also, die berühmten Umstände, dieses “Sein”, das das Bewusstsein prägt, welches Menschen in harten Situationen hart werden lässt und in brutalen brutal. In ihren Vierteln lebend seit Jahrhunderten, chancenlos auszubrechen, entwickeln die Warschauer Juden Codes, Verhaltensmuster, “Coping Mechanisms” würde man heute sagen; es bilden sich brutale Machtstrukturen heraus wie in allen zu engen Gesellschaften, Schutz wird geboten und bezahlt und, wenn nicht, entzogen, es entstehen innerhalb der Unterdrückten Unterdrücker und Unterdrückte, innerhalb der Verlierer Verlierer und Gewinner. Druck von außen, in Warschau der fast prähistorische Antisemitismus, erzeugt kaum Gegendruck nach außen, sondern einen inhumanen solchen nach innen.“Der Boxer” ist eine Betrachtung dieser Mechanismen aus mindestens drei Perspektiven: Da ist die Erfolgsgeschichte des Gangsters Jakub Shapiro, dem Boxer, wie er zurückgekehrt aus dem Krieg der Polen gegen die Sowjetunion, bei dem er als Soldat auf der Siegerseite stand (was eher Zufall war), zu etwas bringt: im Sport, im Leben, in der Unterwelt. Bei all seiner Brutalität fiebern wir mit ihm mit und halten zum Schläger, zum Mörder.Da ist die traurige Geschichte von Mojżesz Bernstein, der seinen Vater verliert und einen Vater gewinnt, in Jakub, der Junge, der, hätte man nicht seinen Vater ermordet, wohl nicht das geworden wäre, was er heute ist.Und da ist die Perspektive des alten Mojżesz, unseres Erzählers mit erfüllter Vergangenheit, Brigadegeneral a.D. in Tel Aviv, Ende der 80er.Alle drei haben ein Leben gelebt, das nicht einfach war und Kompromisse erforderte. Jeder der drei stellt sich moralisch nicht frei. Jakub, der Boxer, der Mörder, leistet Buße, indem er Mojżesz annimmt. Dieser, der Junggangster, hat am Ende keine Wahl. Was soll er machen, fragt er sich? Nicht mit seinem Helden mitrennen, zurück in das ärmliche vaterlose Haus? Er lässt seine Mutter und seinen Bruder im Stich, bewusst. Und derselbe Mojżesz, am Ende seines Lebens, der Brigadegeneral in der israelischen Armee war, hatte doch auch keine Wahl, so sagt er sich immer wieder, was soll man machen als Israeli mit Arabern um einen herum? Die Araber nicht erschießen?Wir entwickeln Verständnis und merken genauso zu spät wie unsere Protagonisten, dass man irgendwann auf dem Weg zum Monsterwerden nicht stehen geblieben ist. Nicht “Neyn! Nie! Lo!” gesagt hat und dass man all seine moralistischen Begründungen in die Tonne treten kann, wenn man sich nicht zeitig genug wiederfindet, sich nicht zeitig genug selbst widerspricht, eine Grenze zieht, nicht mehr jedes Mittel zum Zweck erklärt und sich selbst und andere belügt.P.S. Für eine mildere und differenziertere Geschichte aus dieser Zeit sei (ungelesen) dieses nagelneuer Buch empfohlen: “Here Where We Live Is Our Country: The Story of the Jewish Bund” von Molly Crabapple (klingt wirklich vielversprechend) und dieser Klassiker aus dem Jahr 1941 “Who Goes Nazi?” by Dorothy Thompson. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
1 Film – 2 Generationen Laura (*1994) und Jürgen (*1971) sprechen in dieser Folge über einen Film aus dem Jahre 1995. Es handelt sich diesmal Film mit dem Stilmittel des unzuverlässigen Erzählens. In den Hauptrollen u.a. Kevin Spacey, Kevin Pollak und Benicio del Toro. Kurz gesagt, es geht um DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN. In Folge 138 wird Krieg gespielt... Feedback wie immer an filmgeschichten@hysterika.de Folge direkt herunterladen
Kinder, wie die Zeit vergeht: Einmal geblinzelt und schon rollt die zehnte (!!) Ausgabe OK MÜD vom Stapel! Diesen Anlass nutzt Dom Schott, um bei seinem morgendlichen Kaffee einen kleinen Blick hinter die Kulissen des Formats zu wagen, bevor er euch wie gewohnt eine Handvoll empfehlenswerter Spiele vorstellt, die im Laufe der neuen Woche erscheinen. Und ebenfalls wie gewohnt geht's dabei quer durch alle Genres, Farben und Stilmittel - also: Stifte bereitlegen, Wunschliste zücken, ihr werdet all das brauchen!
Themen: - Begrüßung - Was machst du genau? - Wie kam es dazu, dass dich Fotografie und ihre Rolle zwischen Konstruktion und Realität so stark interessiert hat? - Wie hat Bacon´s Umgang mit fotografischen Quellen deine Sicht auf dokumentarische Fotografie geprägt? - Was macht Lee Miller und ihr fotografisches Werk denn so aussergewöhnlich? - Die Bilder von Lee Miller sind urheberrechtlich geschützt... - Wie entsteht aus den Bildern von Lee Miller eine kuratierte Wirklichkeit? - Was waren Lee Miller´s wichtigsten künstlerischen Stilmittel? - Es gibt noch viel zu sichten und zu entdecken... - Wo verläuft für dich die Grenze zwischen dokumentarschem Zeugnis und künstlerischer Inszenierung? - Welche Rolle spielt die Fotografin/der Fotograf als Zeuge historischer Ereignisse? - Wer eintscheidet eigentlich welche Bilder unsere kollektive Erinnerung prägen? - Kann man sagen, dass Lee Miller nicht nur dokumentiert, sondern auch eine visuelle Erzählung über den Krieg geschaffen hat? - Wie beinflusst denn das Wissen über kuratierte Wirklichkeit deine kuratorische Arbeit am Zentrum für verfolgte Künste? - Und wieviel kuratorische Freiheit ist erlaubt und wann beginnt die Manipulation der Wahrnehmung? - Welchen fotografischen Tipp hättest du für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer? - Wie oder wo finden dich unsere Hörerinnen und Hörer? - Verabschiedung - Outtake
„Es gibt keine Subkultur ohne Musik“ Mein heutiger Gast ist Horst A. Friedrichs – gebürtiger Frankfurter, Fotograf, Beobachter, Feingeist mit Haltung. Seit den späten Neunzigern lebt und arbeitet Horst in London. Er hat weltweit fotografiert, für Magazine, die keine Erklärungen brauchen. Und doch geht es in seiner Arbeit nie nur um Reichweite. Horst interessiert sich für das Dazwischen. Für Orte, andenen Menschen sich zeigen, ohne sich zu erklären. Für Pubs, Subkulturen, Kleidung. Für Scotch, Kaffee, Denim und Lederjacken – nicht als Stilmittel, sondern als Ausdruck.Seine Bücher sind keine Bestandsaufnahmen. Sie sind Beobachtungen. Ruhig. Respektvoll. Konzentriert. Nie laut. Nie zufällig.Titel wie Great Pubs of England oder Local Legends – seine liebevollen Porträts der Proper Boozer in Londons Nachbarschaften – haben wir bereits bei uns auf dem Blog vorgestellt.Wir sprechen auch darüber warum Horst in den letzten Jahren immer mal wieder an der Anfield Road zu Besuch war. Viel Vergnügen mit einer neuen Folge von Casual Madness, dem Podcast von Sapeur – One Step Beyond!Zu hören u.a. in Spotify, Google Podcast, ApplePodcast und der Football was my first Love-App.LinksHorst A. Friedrichs https://horstfriedrichs.comGreat Pubs of England https://sapeur-osb.de/2023/11/sapeur-osb-buchtipp-great-pubs-eine-reise-durch-englands-pub-kultur-von-horst-a-friedrichs-stuart-husband/Local Legends The Hidden Pubs of London - https://sapeur-osb.de/2024/05/sapeur-osb-buchtipp-local-legends-von-horst-a-friedrichs-und-john-warland/21st Century Mod https://horstfriedrichs.com/im-one-21st-century-mods
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Mit Joe, Luke, Lara & TedWir beenden diese kurze Staffel Directed by mit einer ganzen Serie! Alle beliebten Satoshi Kon Themen und Stilmittel sind in vollem Einsatz und wir haben viel darüber zu sagen.Wir besprechen: PARANOIA AGENT!Viel Spaß!PFG Main Feed: https://anchor.fm/planet-film-geekwww.planetfilmgeek.comfacebook.com/PlanetFilmGeekinstagram.com/planetfilmgeekplanetfilmgeek@gmail.comletterboxd.com/movieschmidtletterboxd.com/tadiciletterboxd.com/lukepfgletterboxd.com/ninjasteinPlakat zu "Paranoia Agent" © 2005 MadhouseMusic by Kevin MacLeod"Rollin at 5""Rollin at 5 - electronic"www.incompetech.comLicensed under Creative Commons: By Attribution 3.0 creativecommons.org/licenses/by/3.0/
Mit Joe, Luke, Lara & TedWir beenden diese kurze Staffel Directed by mit einer ganzen Serie! Alle beliebten Satoshi Kon Themen und Stilmittel sind in vollem Einsatz und wir haben viel darüber zu sagen.Wir besprechen: PARANOIA AGENT!Viel Spaß!Unser Feed nur für Directed by: https://anchor.fm/pfg-directed-bywww.planetfilmgeek.comfacebook.com/PlanetFilmGeekinstagram.com/planetfilmgeekplanetfilmgeek@gmail.comletterboxd.com/movieschmidtletterboxd.com/tadiciletterboxd.com/lukepfgletterboxd.com/ninjasteinPlakat zu "Paranoia Agent" © 2005 MadhouseMusic by Kevin MacLeod"Rollin at 5""Rollin at 5 - electronic"www.incompetech.comLicensed under Creative Commons: By Attribution 3.0 creativecommons.org/licenses/by/3.0/
Colin Gäbel grüßt euch großartige Grazien am Empfangsgerät gütlich mit MOINMOIN! Ja, zugegeben das ist nur eine absolut armselige Imitation der umfangreichen literarischen Stilmittel, mit denen der zweifellos beste aus dem Gäbel-Clan heute eure Ohren umschmeichelt, aber genau deswegen ergötzt ihr euch ja auch an seiner audiovisuellen Form des MOINMOIN statt an seiner umschriebenen. Se es,wie es sei, audiovisuell ist ein schönes Stichwort für das ausgesuchte Thema des heutigen gäbelschen Wortschwalls - Werbung. Gemeinsam mit euch geht Trash-Connoisseur Colin nämlich auf Reisen durch die anpreisenden Advertisment-Erzeugnisse der mitteljungen TV-Vergangenheit. Welcher der Werbespots der 80er/90er/frühen 200e0r für z.B. Pommersche, Kinder Pingui, Deutschländer und und und ist der beste? Eingeordnet werden sie - auf Basis eurer demokratischen Entscheidungen - in eine Tierlist, die - nett gesagt - das Internet eher irritieren wird. Toll, viel Spaß mit MOINMOIN!
In dieser Episode spricht Christian Kallenberg mit Peter Böhling – besser bekannt als Bulo: Publizist, Karikaturist, Kolumnist, Medien-Hofnarr und Macher mit unkonventionellem Lebenslauf. Bekannt durch seine wöchentliche turi2-Kolumne Bulo's Beobachtungen, liefert er im Podcast das, was er am besten kann: klare Worte, spitze Pointen und überraschende Einblicke in sein Mediengeschäft.Wir sprechen über seinen Weg in die Branche, die Rolle von Humor, Nachwuchsprobleme, Filmfinanzierung, Medienpolitik – und wie man an ein Auto mit dem Kennzeichen BUL - O 1 kommt.Themen dieser Folge:• Der Künstlername „Bulo“ – und warum er bald im Personalausweis steht: Wie ein Kinderkritzelbild aus den 70ern zum Markenzeichen wurde – und wieso er aktiv über ein eigenes BULO-Nummernschild nachdenkt.• Bulo's Beobachtungen – warum man als Kolumnist eher anecken als gefallen muss: Provokation als Stilmittel, Humor als Waffe und die Erfahrung, dass Shitstorms und Lob oft nah beieinander liegen.• Humor in ernsten Zeiten: Warum „Humor hilft“ nicht nur sein Hashtag, sondern eine Haltung ist – gerade jetzt.• Gary Glotz: Wie Bulo und sein Partner Markus von Luttitz Filme in letzter Minute finanzieren, warum das in Deutschland ungewöhnlich ist und wieso ihr Film Zweigstelle mit 100.000 Besuchern ein Erfolg wurde.• Nachwuchs & Medienbildung: Bulos Auftritt an der Hochschule Mittweida und sein Einsatz im MVFP Bayern. • Clap – was wird aus dem Branchenmagazin? Nach dem Tod von Daniel Häuser: Warum Clap aktuell ruht und wieso ein Comeback jederzeit möglich ist.• Verlegerverband: Wie Bulo einst für das Präsidentenamt im VDZ kandidierte .• Und natürlich: jede Menge Anekdoten über Medienmenschen, Projekte und Absurditäten der BrancheLinks & HinweiseBulo's Beobachtungen als Buch
Mit «Mi Sölbe Seh» bringt Riana den Appenzeller Dialekt in die moderne Popwelt. Die SRF 3 Best Talent-Jahressiegerin und Swiss Music Award-Gewinnerin erzählt im Liveinterview, warum ihre Sprache für sie mehr als ein Stilmittel ist – und wie sie damit ihre musikalische Identität stärkt. Mit ihrem ersten Album «Mi Sölbe Seh» führt Riana den Weg fort, den sie bereits mit ihrer ersten EP eingeschlagen hat: Sie verbindet den Klang des Appenzeller Dialekts mit zeitgemässen Pop-Elementen und schafft so eine Musik, die ihre Wurzeln spüren lässt und gleichzeitig neue Wege geht. Die Songs erzählen Geschichten voller Nähe und Ehrlichkeit, getragen von Rianas warmer Stimme. Bereits vor dem Album veröffentlichte Riana zwei EPs – «Heart of Gold» und «Losloh» –, die ihre Liebe zur Sprache und ihre musikalische Handschrift klar erkennen liessen. Mit ihrem Debütalbum «Mi Sölbe Seh» setzt sie diesen Ansatz konsequent fort. Für Riana ist der Dialekt kein blosses Stilmittel, sondern Ausdruck ihrer Persönlichkeit und ein zentraler Teil ihrer künstlerischen Identität. Die Musikerin wurde 2024 als SRF 3 Best Talent-Jahressiegerin ausgezeichnet und gewann bei den Swiss Music Awards den Betonklotz in der Kategorie «SRF 3 Best Talent». Im Interview spricht sie über die Entstehung des Albums und die Bedeutung des Dialekts für ihre Kreativität. Und das ist nicht alles: Swissmade präsentiert auch eine berührende Ballade des Zürcher Musikers Moritz Schlanke. Neue Musik kommt zudem von Kunz, der mit einem Schmunzeln sagt: «Ich bin ja nicht der lyrische Barock-Poet», und von DJ Bobo, der mit seinem unverwechselbaren Sound für Party-Stimmung sorgt. Ausserdem gibt es einen brandneuen, wunderschönen Song von Heidi Happy und Büne Huber. Wie es dazu kam, erzählt sie live am Telefon.
In dieser besonderen STEMtisch-Ausgabe taucht unsere Moderatorin Charlotte gemeinsam mit dem Chemiker und Musikkenner Gerhard Karger in die kleine Schnittmenge zwischen Chemie und Popmusik ein. Warum greifen Künstler*innen zu chemischen Metaphern? Welche Rolle spielen chemische Industrie, Elemente, Moleküle oder Reaktionen als Stilmittel in Songtexten und wie verändern sie unsere Wahrnehmung der Musik? Gerhard, der seit Jahren leidenschaftlich chemische Motive in der Musikwelt sammelt und dabei ständig auf der Jagd nach einem mysteriösen, noch unentdeckten Song ist, bringt Bekannte aber auch überraschende Beispiele mit. Gemeinsam entdecken wir Songs und haben euch aus allen genannten Liedern eine einmalige Alles Chlor! Playlist zusammengestellt.
Es gibt Filme, die prägen sich nicht nur in unser Gedächtnis ein, sondern auch in die Popkultur: Sprüche, Kleidung, Stilmittel. Wir haben unsere Top5 der Filme für euch zusammengestellt, die die Popkultur nachhaltig geprägt haben.
Leider findet sich nicht immer die Zeit, um eine neue Rezension zu schreiben und die Hörerinnen mit neuem Input zu erfreuen. Das liegt zum einen daran, dass es manchmal einfach nicht zum straffen Zeitplan passt und zum anderen, dass gelegentlich auch einfach die Lektüre fehlt, die mich so mitreißt, dass ich unbedingt etwas darüber schreiben will. Passend zum grauen Wetter habe ich daher heute einen alte, bereits vor neun Jahren und ebenfalls im November von mir veröffentlichte Rezension ausgesucht, die es lohnt, noch einmal erneut Beachtung zu finden.Bereits im Jahr 1869 schrieb der gerade einmal 23 jährige Franzose Isidor Lucien Ducasse, besser bekannt unter dem Pseudonym Lautréamont, sein Werk „Die Gesänge des Maldoror“, welches 1963 in deutscher Übersetzung im Rowohlt Verlag erschien. Dieses, sein einziges vollendetes Werk, gilt als Klassiker der Schwarzen Romantik und übte gleichfalls großen Einfluss auf die Surrealisten aus. Der Protagonist Maldoror besingt in sechs Gesängen sowohl seine eigene als auch die Grausamkeit der Menschen, ebenso wie seine Verachtung für den Schöpfer. Meine Rezension möchte ich mit folgendem Zitat beginnen:„Es liegt die Welt in Scherben,Einst liebten wir sie sehrNun hat für uns das Sterben,Nicht viele Schrecken mehr.“ (1944)Diese erste Strophe aus Hermann Hesses Gedicht „Leb' wohl, Frau Welt“, welches 1944 und damit circa 75 Jahre nach Lautréamonts Werk erschien, deutet eine Thematik an, die die Dichter und Philosophen über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg beschäftigte und beschäftigt und die auch in unserem Alltag fest verankert ist. Die Medien berichten unablässig über die Gräueltaten der menschlichen Rasse, sei es im kleinen oder großen Stil. Wir sind jedoch nur begrenzt in der Lage, all diese Informationen zu verarbeiten und halten uns bewusst vor der Auseinandersetzung zurück, solange es uns selbst nicht betrifft und vielleicht auch, um darüber nicht völlig zu verzweifeln.Anders löst der Protagonist Maldoror dieses Thema für sich. Er, dessen Name so viel wie„Sonne des Bösen“ (Aurore du Mal), oder auch „Vergolder des Bösen“ bedeutet, zelebriert die Abscheulichkeiten und besingt die Bösartigkeiten der Bestie Mensch, nicht ohne dabei auch den Schöpfer ins Gericht zu nehmen, der diese Kreatur erschaffen hat. Maldoror sucht einerseits die Einsamkeit, indem er sich in Höhlen und anderen entlegenen Plätzen aufhält, andererseits braucht er die Gegenwart der Menschen, um seinen abartigen Neigungen zu frönen und den Menschen größt mögliches Leid in Form von beispielsweise Misshandlungen, Vergewaltigungen und Kindsmord zuzufügen. Maldoror sieht das Leben nicht als Geschenk an, sondern als fremdbestimmte Entscheidung, an der er keinen Anteil hat. Er wäre lieber „der Sohn der Haiin […] und des Tigers“ (S. 20) geworden, deren Grausamkeit bekannt ist und die die des Menschen trotzdem nicht im Ansatz übertrifft. Die gottgegebene Fähigkeit zu leiden, sieht er als verdienstreich und als Ideal an.Während des Lesens stellt sich die Frage, welches Geschöpf Maldoror selbst eigentlich ist. Zwar wird er im Klappentext des Buches als gefallener Engel, satanischer Verführer und als Verkörperung des absolut Bösen bezeichnet, doch beim genauen Lesen wird deutlich, dass der Satan nicht nur sein Rivale, sondern sogar sein Feind ist. (s. S. 137) Auch die aufkommende Vermutung, dass er ein Vampir sei, negiert er im Text selbst, mit der Begründung: „man hält mich zu Unrecht für einen Vampir, da man Tote so nennt, die dem Grabe entsteigen; ich aber bin ein Lebender“ (S. 198) Ich glaube vielmehr, dass Maldoror als Metapher für das Böse im Allgemeinen gedeutet werden kann. Nämlich für die über die Jahrhunderte und Epochen hinweg herrschenden Übel der Welt, die in immer anderen Gesichtern Unheil bringen.Und doch geht es Lautréamont mit seinem Roman nicht allein darum, das Schlechte der Menschen aufzuzeigen. Vielmehr verbirgt sich hinter seiner metaphernreichen Sprache, seinem Radikalismus, seiner Vulgarität und seinen Übertreibungen der Wille, beim Leser den Wunsch nach dem Guten im Menschen zu wecken. Auch sein Protagonist ist nicht das ausschließlich Böse, sondern besitzt Moral, wie sich meiner Meinung nach, an folgendem Zitat zeigt:„...aber vor allem kommt es darauf an, richtige Begriffe über die Grundlagen der Moral zu besitzen, solcherart, daß jeder von dem Prinzip durchdrungen sein muß, das befiehlt, den anderen so zu behandeln wie man vielleicht selber behandelt werden möchte.“ (S. 201/202)Die Ambivalenz Maldorors zeigt sich darin, dass er einerseits Freude daran hat, anderen beim Foltern zuzusehen, andererseits aber auch hilft und verachtend auf die Unvernunft und Rachsüchtigkeit der Menschen blickt, während die Tiere dem Menschen in dieser Hinsicht überlegen sind. Der Vergleich mit Tieren, der Wunsch des Protagonisten, selbst ein Tier zu sein, sowie Tiere als Metapher sind ein von Lautréamont häufig genutztes Stilmittel. Den Schöpfer bezeichnet er als hochmütig und als Voyeur, der sich nachts die Träume der Schlafenden ansieht.„Die Gesänge des Maldoror“ sind keinesfalls einfach zu lesen, schon aufgrund einer Sprache, die wir heute so nicht mehr verwenden. Wenn der Zugang dazu einmal geglückt ist und man sich sozusagen ‘eingelesen' hat, ergeben sich weitere Schwierigkeiten. Zum einen die mitunter sehr langen und verschachtelten Sätze, zum anderen die Vermischung von Realität, Traum, Metapher und auch Halluzinatorischen. Oft ist nicht ganz klar bzw. eindeutig mit wem oder wovon Maldoror gerade spricht. Hinzu kommen die Brutalität, Grausamkeit und der Sadismus, mit denen Maldoror agiert und die Lautréamont bewusst einsetzt, um zu schockieren, aber vor allem um zu läutern. Nicht ohne Grund hatte er daher Schwierigkeiten, sein Buch verlegen zu lassen.Und doch schafft es Lautréamont, dass der Leser nicht nur Abneigung gegen Maldoror empfindet, sondern sich auch in ihn und seine zutiefst menschlichen Fragen hinein fühlen kann, wie beispielsweise folgende: „Oft habe ich mich gefragt, was leichter zu ergründen sei: die Tiefe des Ozeans oder die Tiefe des menschlichen Herzens!“ (S.24/25) Diese Frage mag zunächst etwas pathetisch klingen, doch der Ozean ist ein wichtiges Motiv im Roman. Denn der Ozean ist majestätisch und birgt eine enorme Tier- und Pflanzenwelt und neben diesen bekannten Dingen auch viele Geheimnisse und unerforschte Stellen. Maldoror geht sogar soweit, ihn, also den Ozean, den ‘großen Junggesellen' zu nennen, was in diesem Fall eine Bezeichnung für Gott ist und deutlich macht, welchen Stellenwert der Ozean für Maldoror einnimmt. Sein innehalten und seine Gedanken über den Ozean, zählen für mich zu den schönsten Stellen im gesamten Buch, da sie nicht nur Bilder und Assoziationen in mir hervorrufen, sondern auch sehr treffend formuliert sind, weshalb ich an dieser Stelle gern noch einmal zitieren möchte:„Alter Ozean, du bist das Symbol der Identität: immer dir selber gleich. Im Grunde deines Wesens änderst du dich nicht, und wenn deine Wogen irgendwo in Aufruhr sind, dann sind sie in einer anderen, ferneren Gegend in vollendeter Ruhe. Du gleichst nicht dem Menschen, der auf der Straße stehenbleibt, um zwei Bulldoggen zuzusehen, die sich an der Gurgel packen, der aber auch nicht stehenbleibt, wenn man einen Menschen zu Grabe trägt, der heute morgen zugänglich ist und heute abend schlechter Laune; der heute lacht und morgen weint. Ich grüße dich, alter Ozean!“ (S. 23)„Die Gesänge des Maldoror“ sind keine einfache Lektüre, nichts das man eben mal so nebenbei liest und doch sehr lesenswert, da sie im Laufe der Zeit nicht an Aktualität verloren haben. Daher möchte ich Lautréamonts einziges, vollendetes Werk unbedingt weiter empfehlen, auch wenn das einmalige Lesen sicher nicht genügt, um es in Gänze zu durchdringen, so doch um zunächst einen Eindruck dessen zu gewinnen, worum es dem Autor ging, nämlich: „um den Leser zu bedrücken und in ihm den Wunsch nach dem Guten als Heilmittel zu wecken.“ This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Wieder einmal probiert Agatha Christie in „Die Morde des Herrn ABC“ (1936) ein neues Genre aus - und fügt noch einige eigene Twists hinzu. Diese Folge beleuchtet einige der Stilmittel und Konstruktionen, die sie benutzt - und benutzt dabei massive Spoiler.
Der Klassiker steht vor der Tür! Und in Dortmund sieht man seine Chance. Aber wie möchte man den FC Bayern schlagen? Und welchen Stand gibt es in der Causa Schlotterbeck? Außerdem: Borussia Mönchengladbach hat einen neuen „Head of Sports“: Rouwen Schröder. Welche Pläne hat er mit den Fohlen?
„Umwege erhöhen die Ortskenntnisse.“ sagt Ulrike Gastmann, Autorin, Kolumnistin und Lehrerin. In dieser Episode von Satzzeichen spricht sie mit Gastgeber Christian Jakubetz über die vielen Umwege, die sie zum Buch Lessons for Life geführt haben. Gastmann erläutert, warum Ironie für sie ein zentrales Stilmittel ist, was „am Ball bleiben“ im Alltag bedeutet und wie intensive Auseinandersetzung mit Menschen, Sympathie erzeugt. Außerdem diskutieren sie Social Media und worin sich ihr Buch deutlich von üblicher Ratgeberliteratur unterscheidet.
"Otis Blue/Otis Redding Sings Soul" (1965) ist das dritte Studioalbum des amerikanischen Soulsängers Otis Redding. Es besteht hauptsächlich aus Coverversionen zeitgenössischer R&B-Hits und hat bis heute einen festen Platz unter den wichtigsten Alben der Musikgeschichte. "Otis Blue/Otis Redding Sings Soul" erschien am 15. September 1965 und verkaufte sich mehr als 250.000 Mal. Entstanden ist das Album in den legendären Stax-Studios in Memphis – und das in gerade einmal 24 Stunden. Das Indie-Label Stax Records war neben Motown Records eines der wichtigsten Labels für Soulmusik und prägte den typischen "Memphis-Soul". Die Stax-Hausband Booker T. & The MG's war auch maßgeblich an der Produktion von "Otis Blue" beteiligt. In einigen Songs des Albums zeigt sich ein deutlicher Bezug zur amerikanischen Bürgerrechtsbewegung Mitte der 1960er Jahre. Ein Beispiel dafür ist der Song "Ole Man Trouble", in dem Otis Redding musikalische Brücken schlägt. Er verknüpft Elemente des als "weiß" wahrgenommenen Country mit den afroamerikanischen Traditionen der Soul- und Bluesmusik. Gerade in den Jahren des Höhepunkts der Bürgerrechtsbewegung war diese musikalische Verbindung mehr als ein Stilmittel. Sie wurde zur künstlerischen Aussage gegen Trennung und Ausgrenzung. Ein weiterer Song, der in diesem Zusammenhang genannt werden muss, ist "Change Gonna Come". Dabei handelt es sich um eine Coverversion des Songs "A Change Is Gonna Come" von Sam Cooke. Cooke, ein wichtiges Vorbild für Redding, hatte den Song nach einer eigenen rassistischen Erfahrung geschrieben. Zusätzlich zum Schreiben inspiriert wurde er, als er Bob Dylans "Blowin' In The Wind" hörte – ein Moment, der ihn dazu brachte, selbst ein Lied über die Ungerechtigkeiten gegenüber Afroamerikanern zu verfassen, diesmal aber aus der Sicht eines schwarzen Musikers. Nach Cookes frühem Tod im Jahr 1964 führte Otis Redding dieses Erbe weiter. Er kürzte den Titel zu "Change Gonna Come" und machte den Song endgültig zu einer Hymne der Bürgerrechtsbewegung, die heute sozusagen als amerikanisches Kulturerbe gilt. __________ Über diese Songs vom Album "Otis Blue/Otis Redding Sings Soul" sprechen wir im Podcast (16:12) – "Ole Man Trouble"(23:42) – "Respect"(32:23) – "Change Gonna Come"(49:15) – "I've Been Loving You Too Long"(54:58) – "Satisfaction" __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge: https://1.ard.de/otis-redding-otis-blue-otis-redding-sings-soul __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert "Meilensteine – Alben, die Geschichte machten"! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Seriosität statt Schlingerkurs: Der lange Jahre so flatterhafte BVB wirkt plötzlich grundsolide. Treiber des Wandels? Niko Kovac – mit „Stabilität“ als Programm. Doch hält das auch gegen Angstgegner RB Leipzig, den Angstgegner - und reicht es schon für mehr als Platz 2?Borussia Dortmund hat gegen Athletic Bilbao mehr als nur drei Punkte eingesackt: Der Auftritt wirkte wie ein Status-Update. Nicht spektakulär um der Show willen, sondern erwachsen, geordnet, zielstrebig. „Ich habe schon das Gefühl, dass sie unter Niko Kovac jetzt eine Stabilität haben, die sie in den vergangenen Jahren so nicht gehabt haben – und dadurch auch eine Konstanz“, lobt Sebastian Weßling, Sportchef der Funke-Mediengruppe, im Fever Pit'ch Podcast. Die kurzen Wackelphasen – St. Pauli, Juventus, eine kurze Unordnung gegen Bilbao – gebe es noch, aber eben „keine totalen Einbrüche mehr“.Der Wendepunkt liegt ausgerechnet im letzten Liga-Duell mit Leipzig: In der Pause stellte Kovac auf Dreierkette um – und blieb dabei. Seitdem hat der BVB eine feste Grundordnung, die auch zum Kader passt: Schienenspieler statt klassischer Außenverteidiger, kein echter Sechser – also Absicherung durch drei Innenverteidiger. „Das ist die passende Formation dafür“, ordnet Weßling ein. Werbung Spielt EA SPORTS FC 26 ab dem 26. September oder bestellt euch die Ultimate Edition vor und erhaltet 7 Tage Early Access unter: https://go.ea.com/FC26_FeverPitch THE CLUB IS YOURSDer Effekt: weniger leichtsinnige Aufbausituationen, weniger Ballverluste, weniger Chaos. Kovacs Mantra, den Fußball „nicht zu verkomplizieren“, trägt. Kein Systemhopping, klare Rollen, klares Pressing-Timing – Pragmatismus als Stilmittel.Dank eines Trainers, der aus Fehlern gelernt hat. Das alte Bayern-Image des knurrigen Einzelkämpfers trägt er in Dortmund nicht mehr. Weßling erlebt ihn „unfassbar offen, charmant“, Pit Gottschalk erkennt einen „Reifeprozess“, weil Kovac z.B. Matthias Sammer aktiv als Sparringspartner einbindet- und weil er mit seinen Spielern heute anders umgeht. Mit Karim Adeyemi zum Beispiel.In vielen Einzelgesprächen hat er aus dem einst launischen Offensiv-Freigeist einen Zwei-Wege-Spieler gemacht, der endlich auch nach hinten arbeitet - und das auch noch gut findet. Adeyemi „feiert sich fast so sehr wie für ein Tor“, wenn er defensiv eine Szene rettet, lobt Weßling. Kovac hat den BVB aus der Achterbahn geführt. Er hat der Mannschaft eine Identität verpasst – nüchtern, pragmatisch, aber wirksam. Doch jetzt gilt es, diese neue Seriosität auch in den Topspielen zu beweisen. Angstgegner Leipzig (sieben Niederlage in den letzten neun Duellen) ist der erste echte Härtetest, Bayern folgt direkt nach der Länderspielpause.Hält Kovacs Stabilitätskurs auch dort, dann kämpft Borussia Dortmund nicht nur um Platz zwei – sondern darf tatsächlich wieder Bayern-Jäger sein.TakeawaysBorussia Dortmund zeigt eine verbesserte Stabilität unter Niko Kovac.Die Mannschaft hat sich nach Schwierigkeiten gefangen.Jobe Bellingham hat Anpassungsschwierigkeiten, die normal für einen 19-Jährigen sind.Nico Schlotterbeck wird für die Nationalmannschaft nominiert, trotz Verletzungsrisiken.Die Abwehr von Dortmund hat sich in dieser Saison stark verbessert.Die gesamte Mannschaft arbeitet konsequent gegen den Ball.Niko Kovac hat einen positiven Einfluss auf die Teamdynamik.Das Spiel gegen Leipzig wird als wichtiger Test angesehen.Die Gastgeber geben ihre Tipps für das kommende Spiel ab.Chapters00:00 Einleitung und Ausblick auf die Bundesliga03:00 Borussia Dortmunds Stabilität unter Niko Kovac06:08 Die Rolle von Niko Kovac und seine Trainerfähigkeiten13:13 Jobe Bellingham: Erwartungen und Herausforderungen18:42 WERBUNG20:33 Nico Schlotterbeck und die Abwehrstabilität22:30 Belastungssteuerung und Nationalmannschaftsüberlegungen25:00 Stabilität in der Abwehr27:49 Nationale Interessen und Spielerentwicklung29:13 Der Weg zur Meisterschaft34:29 Vorhersagen und Erwartungen für das nächste Spiel
Zeitebenen sind das Stilmittel, um aus der Gegenwart den Blick in die Vergangenheit zu ermöglichen. In der heutigen Folge 3x5 stelle ich euch Romane vor, deren Protagonistinnen ungeahnte Dinge aus vergangenen Jahren entdecken. In Duftwickensommer von Sylvia Lott erfährt Marike über einen Blumenwettbewerb im Jahr 1911. Trude Teige lässt Großmutters Freundin zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Wir sehen uns wieder am Meer spionieren. Auch in der Zeit lässt Miriam Georg ihren Charakter aus Schlesien fliehen. Die Verlorene verbirgt rund 70 Jahre ein Familiengeheimnis. Drei Romane, drei komplett unterschiedliche Motive, etwas zu verheimlichen, aber alle lesen sich richtig spannend. Die Rezensionen und noch einige mehr lest ihr auf meinem Blog https://fraugoetheliest.wordpress.com.
Hattingen, Sommer 2004 – Die Bühne ist nicht das Stadion an der Castroper Straße, nicht die Berliner Mercedes-Benz-Arena, sondern das Wohnzimmer einer ganz normalen Ruhrpott-Wohnung. Doch was hier passierte, gilt bis heute als das „Bruder-Derby von Hattingen“: C-Bas (13) gegen Phil (9) – ein Kampf, der in Sachen Dramatik jedem DFB-Pokal-Kracher die Show stiehlt. Schon die Aufstellung macht klar: C-Bas, vier Jahre älter, steht mit breiter Brust und selbsternanntem Heimvorteil mitten auf dem Teppich. In den Händen: Ein Kissen – Schutzschild und Waffe zugleich. Phil hingegen, leichter, schneller, flinker, tänzelt zwischen Couchtisch und Fernseher hin und her. Seine Augen glühen vor Entschlossenheit, er sucht Lücken, wie ein Straßenfußballer, der die Abwehr austanzt. Anpfiff durch den ersten Schubser: C-Bas prescht vor, rammt Phil auf die Couch. Jubel im imaginären Fanblock (alias Nachbarskinder, die durchs Fenster zuschauen). Doch Phil kommt zurück, katapultiert sich mit einem Sprung über die Sofalehne – ein akrobatischer Move, der später als „Hattinger Hechtsprung“ in die Familienchronik eingehen wird. Minute 4: Die Schlüsselszene. Phil greift zu einem LEGO-Stein – taktisches Foul oder cleveres Stilmittel? Experten sind sich uneins. C-Bas kontert mit dem „Doppelkissen-Schlag“, trifft Phil am Oberarm. „Das war brutal, das war gnadenlos – aber noch regelkonform!“, hätte jeder Sportreporter gejubelt. Minute 7: Phil, außer Atem, geht auf Risiko. Mit einem waghalsigen CR7-Jubel-Sprung landet er mitten auf seinem Bruder. Die Wohnung bebt, ein Blumentopf kippt, die Stimmung erreicht den Siedepunkt. Eltern pfeifen ab, bevor das Wohnzimmer endgültig zur Kampfarena wird. Das Fazit: Unentschieden – doch mit Sieger-Mentalität auf beiden Seiten. C-Bas gewinnt an Erfahrung, Phil gewinnt an Aura. Ein Wohnzimmer-Klassiker, über den in Hattingen noch heute gesprochen wird, als wäre es ein Champions-League-Finale.
Genre: Action/Thriller: In dieser Folge unseres Podcasts sprechen wir über das Reboot von „The Crow“ – eine moderne Neuauflage des Kultfilms, in der Bill Skarsgård mitspielt. Im Mittelpunkt steht Bill Skarsgård: Wir analysieren seine Performance und fragen uns, ob er der ikonischen Rolle die nötige Tiefe und Intensität verleiht. Auch die Chemie zwischen den Hauptdarsteller*innen nehmen wir unter die Lupe – wie glaubwürdig funktioniert die emotionale Verbindung, die im Zentrum der Geschichte steht? Außerdem sprechen wir über die Darstellung von Eric selbst – zwischen Wut, Verlust und übernatürlicher Kraft und beleuchten, wie die Atmosphäre, visuelle Stilmittel und das Tempo des Films zusammenwirken. Gibt es Längen? Spoiler! Es gibt einen kleinen Spoiler in unserer Besprechung ( von .ca. 11:10 Min.bis ca. 13:10 Min.) Viel Spaß bei dieser Episode!--------------------------------------Ihr habt Filmtipps für uns? Filme, die wir sehen und besprechen müssen? Dann schreibt uns!Wir freuen uns über ein Abo! Folgt uns auch gerne auf:Instagram: popcorn_zum_mitnehmenFacebook: Popcorn zum MitnehmenThreads: popcorn_zum_mitnehmenTikTok: popcorn_zum_mitnehmenIhr habt Lust auf Blogs zu weiteren Filmen oder weiteren Informationen zu unseren Podcasts? Dann ist unsere Homepage genau das Richtige für Euch:Popcorn zum Mitnehmen: HomepageHelmut auf: LetterboxdCover by Karina: Instagram: karina_ist_kreativDiese Episode (Ep. 148) enthält unbezahlte Werbung.--------------------------------------Impressum des Podcasts--------------------------------------Anmerkung: Es handelt sich bei den von uns im Podcast genannten Filmen, Streamingdiensten, etc. um persönliche Empfehlungen, wir werden von niemanden bezahlt, beispielsweise Streamingdienste, etc. zu nennen. Sollte es bezahlte Werbung im Podcast geben, wird dies im Podcast explizit genannt, und Ihr könnt dies auch in den Shownotes nachlesen.
In dieser Folge spreche ich mit dem Fotografen Robert Rieger über seine Arbeit zwischen Portrait- und Architekturfotografie und warum für ihn Licht, Emotion und Atmosphäre im Mittelpunkt stehen. Wir reden über den Spagat zwischen technischer Planung und spontanen Momenten, die Unterschiede zwischen Werbung und Editorials und darüber, wie sich seine Rolle zunehmend in Richtung Creative Direction und Produktion entwickelt.Weitere Themen waren: kulturelle Einflüsse, gezielt Unperfektes als Stilmittel und die Herausforderung, künstlerische Integrität mit Kundenwünschen zu vereinen.Infos zu Robert findet ihr auf Instagram: @robertrieger und seiner Website www.robrie.comFür Feedback, Wünsche oder Anderes findet ihr mich auf Instagram unter: @ulrichaydt oder @gestatten.sie oder auf meiner Website: www.ulrichaydt.comDanke an Mala für das Podcast-Cover (@mala.kolumna) und Belinda für das Produzieren des Jingles (@Belinda Thaler)Diese Folge wird unterstützt durch die Landesinnung Wien der Berufsfotografie.
Cris & Pia von KarSey Winemaking haben sich ihren Traum erfüllt: ein eigenes Weingut, ganz ohne geerbte Flächen – aber mit viel Mut, Hingabe und einem tiefen Verständnis für die Natur. Mitten im Steigerwald, in einem alten Bauernhof, der zum Weingut wurde, entstehen heute handwerkliche Naturweine mit Ecken, Kanten – und Haltung. Im Gespräch erzählen die beiden von ihrem Weg: – vom Geisenheim-Studium zur Hofrenovierung – von Biodiversität, regenerativer Bodenarbeit und Low Intervention im Keller – von Zeit als Stilmittel und dem Vertrauen in den natürlichen Verlauf Wir sprechen über Familiengründung und Betriebsgründung zugleich, über Feedback als Motor, über die GbR-Zeit als Lernprozess – und über die Vision, Wein wieder als echtes Naturprodukt zu begreifen. Eine Folge über Neuanfänge, Partnerschaft, Erdverbundenheit – und über zwei Menschen, die etwas wagen.
Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Manche Bilder sind technisch nicht perfekt – überstrahlt, unscharf, zu hell, zu wild. Und trotzdem behalten wir sie manchmal. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum genau diese Sommerfehler oft interessanter sind als perfekte, aber cleane Fotos. Darüber, warum solche Fotos einen eigenen Charme haben und wann ein Fehler zu einem Stilmittel oder Look werden kann. Wir freuen uns, wenn Du uns begleitest.
Wenn in Produktteams das Verständnis fehlt, reden Menschen oft aneinander vorbei. Und manchmal reichen ein Stift und ein Flipchart, um das zu ändern. Olaf Bublitz kennt diese Situationen gut. Als erfahrener Agilist, Berater und Mitautor des neuen Buchs Visual Product Ownership setzt er sich seit Jahren dafür ein, visuelle Methoden in der Produktentwicklung gezielter und wirkungsvoller einzusetzen. In dieser Folge spricht er mit Tim über die Kraft der Visualisierung. Nicht als Deko oder hübsches Extra, sondern als echte Unterstützung für Klarheit, Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung. Denn visuelle Methoden in der Produktentwicklung helfen dabei, komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen – über alle Ebenen hinweg: von der Strategie bis zur operativen Umsetzung. Olaf versteht unter visuellen Methoden nicht nur Zeichnungen oder Sketchnotes. Für ihn beginnt visuelles Arbeiten schon mit einem Canvas, einem Taskboard oder einer Map. Sobald Informationen so aufbereitet sind, dass man sie auf einen Blick erfassen und besprechen kann, entsteht ein gemeinsamer Fokus. Und genau darum geht es in der Produktentwicklung: Orientierung schaffen und Diskussion ermöglichen – ohne sich in Textwüsten zu verlieren. Viele der Methoden, die Olaf beschreibt, helfen dabei, Perspektiven nebeneinander sichtbar zu machen. Ob Eventstorming, Story Mapping oder Strategy Maps: Sie bringen Teams ins Gespräch – und lassen Unterschiede, Lücken oder Missverständnisse frühzeitig erkennen. Genau das ist der eigentliche Mehrwert. Denn visuelle Methoden in der Produktentwicklung machen nicht nur Dinge sichtbar. Sie machen Zusammenarbeit möglich. Es geht nicht darum, möglichst viele Methoden zu nutzen, sondern diese passenden auszuwählen – je nach Kontext, Ziel und Team. In seinem Buch fasst Olaf über 50 bewährte Methoden zusammen und stellt sie in sogenannten Strings dar: sinnvolle Verbindungen von Methoden entlang typischer Fragestellungen in der Produktentwicklung. So entstehen keine isolierten Visualisierungen, sondern ein durchgängiger visueller Arbeitsraum. Besonders spannend wird es, wenn Teams ihre gesamte Produktarbeit sichtbar machen – etwa in Form eines sogenannten "Obeya"-Raums. Olaf beschreibt, wie visuelle Methoden in der Produktentwicklung dabei helfen, verschiedene Ebenen miteinander zu verbinden: Ziele, Kennzahlen, Roadmaps, Backlogs, Abhängigkeiten. Alles sichtbar, strukturiert und zugänglich – ob physisch im Raum oder digital auf einem Miro-Board. Was zählt, ist der gemeinsame Blick. Die Folge ist eine Einladung: Visualisierung nicht als Stilmittel zu sehen, sondern als praktisches Werkzeug. Wer damit beginnt, kleine Elemente sichtbar zu machen – ein Ablauf, eine Idee, ein Engpass – schafft einen Einstieg. Und wer als Produktteam konsequent mit visuellen Methoden arbeitet, verändert nicht nur die Art, wie Entscheidungen getroffen werden. Sondern auch die Qualität der Zusammenarbeit. Frühere Folgen die zum Thema gut passen bzw. in der Episode genannt wurden: - Visual Leadership für Product Owner mit Sabina Lammert - Klarheit als Superpower für Produktmenschen mit Arne Kittler - Event Storming: Verständnis für komplexe Produkte schaffen mit Jürgen Meurer - Nutze Story Mapping, um mit Stakeholdern über Outcome zu sprechen - Wardley Mapping - Produktstrategie wie ein Schachspiel mit Florian Meyer - Impact Mapping - was zahlt wirklich auf unser Business Ziel ein? mit Büşra Coşkuner - Assumption Mapping Wer mit Olaf Bublitz in Kontakt treten möchte, erreicht ihn gut über sein LinkedIn-Profil. Die Website zum Buch findet ihr unter: visual-productownership.de. Welche visuellen Methoden nutzt ihr in der Produktentwicklung – und was funktioniert bei euch besonders gut? Wir Produktwerker freuen uns, wenn du deine Tipps und Erfahrungen aus der Praxis mit den anderen Hörerinnen und Hörern teilen möchtest. Hinterlasse gerne einen Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite.
Genre: Thriller: Wir besprechen den spannenden Thriller "Die Firma" - ein Film, der nicht nur durch seine hochkarätige Besetzung, sondern auch durch sein intensives Erzähltempo überzeugt? Wir sprechen dabei natürlich über Tom Cruise in der Hauptrolle. Was macht seine Performance so besonders und spielt Gene Hackman mehr als eine Nebenrolle? Wir diskutieren, ob "Die Firma" ein typischer Vertreter der 90er-Jahre-Thriller ist und welche filmischen Stilmittel das Genre prägen. Zum Schluss gibt's natürlich auch unsere Bewertung. Reinhören lohnt sich - vor allem für Fans vom 90s-Kino!Viel Spaß bei dieser Episode!Zusatzinformation zum Cast: leider ist auch Hal Halbrook verstorben (2021).--------------------------------------Ihr habt Filmtipps für uns? Filme, die wir sehen und besprechen müssen? Dann schreibt uns!Wir freuen uns über ein Abo! Folgt uns auch gerne auf:Instagram: popcorn_zum_mitnehmenFacebook: Popcorn zum MitnehmenThreads: popcorn_zum_mitnehmenTikTok: popcorn_zum_mitnehmenIhr habt Lust auf Blogs zu weiteren Filmen oder weiteren Informationen zu unseren Podcasts? Dann ist unsere Homepage genau das Richtige für Euch:Popcorn zum Mitnehmen: HomepageHelmut auf: LetterboxdCover by Karina: Instagram: karina_ist_kreativDiese Episode (Ep. 140) enthält unbezahlte Werbung.--------------------------------------Impressum des Podcasts--------------------------------------Anmerkung: Es handelt sich bei den von uns im Podcast genannten Filmen, Streamingdiensten, etc. um persönliche Empfehlungen, wir werden von niemanden bezahlt, beispielsweise Streamingdienste, etc. zu nennen. Sollte es bezahlte Werbung im Podcast geben, wird dies im Podcast explizit genannt, und Ihr könnt dies auch in den Shownotes nachlesen.
Wenn du denkst, dass du während deiner Rede oder Präsentation keine Pause machen darfst, weil du sonst inkompetent wirkst – dann solltest du genau jetzt eine machen. Pausen sind eines der wirkungsvollsten rhetorischen Stilmittel. Und trotzdem sind sie für viele schwer auszuhalten. In dieser Folge erfährst du, warum das so ist – und wie du lernst, souverän mit Pausen umzugehen. Ich zeige dir, warum du dich nicht schämen musst, wenn es mal kurz still wird. Warum diese Stille sogar dein stärkster Verbündeter sein kann. Und wie du Pausen so einsetzt, dass dein Publikum an deinen Lippen hängt – auch wenn du gerade nichts sagst.
In der Ausstellung Entfesselte Bilder (noch bis 1. Februar 2026) geht es um sogenannte Plansequenzen, das sind ungeschnittene Einstellungen, die oft mit dynamischen Kamerafahrten verbunden sind. Die Ausstellung lädt in einem Labyrinth von Monitoren und Leinwänden dazu ein, dieses Stilmittel anhand zahlreicher Filmausschnitte kennenzulernen und sich von der Ästhetik der Plansequenz berauschen zu lassen. Ein wichtiges Hilfsmittel für dieses Stilmittel war der sogenannte Crab Dolly, ein Kamerawagen, der in den 1940ern erfunden wurde, und es erlaubte, die Kamera nicht nur vor und zurück, sondern auch seitlich zu bewegen. Kurator Michael Kinzer stellt ihn im Podcastgespräch mit Frauke Haß vor.
Mutter, wie kommt das Blut hierher?!: Wir reden endlich über ALFRED HITCHCOCK. Also über PSYCHO, über VERTIGO, über DER MANN, DER ZU VIEL WUSSTE über die DIE VÖGEL und so einiges mehr. Denn wir wollen eine Art Basis-Liste erstellen, auf der sich sowohl die essentiellen Filme des Master of Suspense wie aber auch unsere Lieblingsfilme befinden. Eine verflucht knifflige Aufgabe, für die wir uns dann aber auch zwei fantastische Gäste ins Studio geholt haben. Schließlich soll man sich mit den Besten umgeben, wenn man Bestes erreichen will. Daher haben wir zum einen den glühenden Verehrer Wolfgang M. Schmitt im Haus und zum anderen Jens Wawrczeck, der nicht nur den Peter Shaw bei DIE DREI ??? spricht, sondern eben auch ein wahrer Experte für Meister Hitch ist. Er veranstaltet regelmäßig Lesungen, hat ein Buch über seine Liebe zu Hitchcock geschrieben, wie auch schon mehrere Hörbücher zu den Filmen oder ihren Vorlagen eingesprochen. Und mit dieser geballten Expertise stürzt sich Schröck nun in die Welt der Spionage, der tragischen Lieben, der aus den Fugen geratenen Leben und der kühlen Blondinen. So geht es natürlich auch um DAS FENSTER ZUM HOF oder um DER UNSICHTBARE DRITTE, darüber hinaus streifen wir durch die Anfänge der Karriere, sprechen über die Merkmale, Stilmittel und immer wiederkehrenden Themen, landen bei Filmen wie IM SCHATTEN DES ZWEIFELS oder EINE DAME VERSCHWINDET, schauen auf erste Kontakte wie MARNIE oder BEI ANRUF MORD und üben uns dann noch ein wenig mit SABOTEURE in SABOTAGE… oder so ähnlich. Garniert mit der ein oder anderen Anekdote oder Meinung zu Filmen wie TOPAS, DIE 39 STUFEN oder FAMILIENGRAB. Gefolgt von der Erkenntnis: es war viel zu kurz. Und wir müssen uns noch mal treffen, um weitere Filme zu besprechen. Wir hoffen aber, dass Ihr mit diesen ersten zwei Stunden dennoch viel Freude habt - und vor allem Lust auf ALFRED HITCHCOCK bekommt. In diesem Sinne: Thank you. Very much indeed. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der Deutsche Lehrkräftepreis. Heute Abend werden unter anderem vier Lehrkräfte aus Bayern mit dem Titel "Lehrkraft des Jahres" ausgezeichnet. Einer davon ist der Deutsch- und Lateinlehrer Michael Stierstorfer aus Schäftlarn. Bei ihm übersetzt man Die Tribute von Panem, zieht Vergleiche mit Percy Jackson und analysiert Stilmittel anhand von YouTubern wie Rezo. "Ich denke, um Schüler zu erreichen, muss man sich in deren Lage versetzen und Medien, Themen mit einzubeziehen, die denen gerade unter den Nägeln brennen.", sagt Stierstorfer.
Lebendige Rhetorik - Der Podcast für Rhetorik & Kommunikation
Traditionsgemäß nehmen wir uns am 1. April gegenseitig auf den Arm. Dazu gehört durchaus einiges rhetorisches Geschick! Denn wir wollen ja etwas plausibel klingen lassen, was hart an der Grenze zum Nonsens ist. Oder schon längst drüber. Insofern ist der Aprilscherz ein wunderbares Mittel, um die eigene Überzeugungskraft zu testen und sich dabei rhetorisch auszuprobieren. Worauf es dabei ankommt, wo der Aprilscherz eventuell herkommt und einige originelle Beispiele habe ich für dich in dieser Folge Lebendige Rhetorik
Trash Fashion – Ist zu viel wirklich nie genug? Wir nehmen die umstrittensten Looks unter die Lupe! In unserer neuen Podcast-Episode sprechen wir über ein Thema, das die Modewelt spaltet: Trash Fashion. Während der letzten Fashion Week Saison der Herbst-/Winter-Kollektionen ist uns etwas aufgefallen – viele Designer setzen gezielt auf Stilbrüche, Übertreibung und bewusste Provokation. Unser spontaner Austausch beim Betrachten der Shows führte schnell zu der Erkenntnis: Es gibt tatsächlich eine eigene Kategorie für diesen Stil – Trash Fashion. Doch was genau bedeutet das? Ist Trash Fashion einfach nur geschmackloser Kitsch – oder steckt dahinter eine bewusste künstlerische Entscheidung? In dieser Episode von Lost On Planet Fashion gehen wir diesen Fragen auf den Grund und nehmen die spannendsten Beispiele aus der aktuellen Modewelt genauer unter die Lupe. Trash Fashion ist in der Popkultur seit Jahrzehnten ein bewährtes Stilmittel. Stars wie Madonna, Lady Gaga und David Bowie haben schon früh mit provokanten Outfits gearbeitet, um sich abzugrenzen und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Doch was in der Musik funktioniert, sorgt auch in der Mode für Gesprächsstoff. Einer der Vorreiter dieses Ansatzes ist die italienische Marke Dsquared2. Seit über 30 Jahren gehören freche, schrille und oft übertriebene Designs zur DNA des Labels. Die neueste Kollektion von Dsquared2 ist eine Hommage an die vergangenen Jahrzehnte und ein wahres Fest der Exzentrik: Statement-T-Shirts, Leder-Outfits im Stil der 70er-Jahre und zahlreiche Anspielungen auf die Popkultur der 90er. Doch die Frage bleibt: Ist das noch cool – oder einfach nur zu viel? Und warum funktioniert Trash Fashion gerade bei Dsquared2 so gut? Ein weiteres Beispiel für Trash Fashion auf höchstem Niveau ist Moschino. Die Marke ist bekannt dafür, die Modeindustrie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen – Ironie und Übertreibung. Moschino entwirft seit Jahrzehnten absichtlich kitschige, verspielte und oft geradezu absurde Kleidungsstücke, die mit Konsum und Überfluss spielen. Doch was auf den ersten Blick wie geschmackloser Kitsch wirkt, ist in Wahrheit eine kluge Kritik am Modezirkus selbst. In dieser Episode analysieren wir die aktuelle Moschino-Kollektion und werfen einen Blick auf die lange Geschichte der Marke, die immer wieder zwischen Genie und Wahnsinn balanciert. Natürlich darf in dieser Diskussion auch Diesel nicht fehlen. Die italienische Marke hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem reinen Denim-Label zu einem festen Bestandteil der Streetwear-Kultur entwickelt. Diesel versteht es, mit humorvollen und teils provokativen Designs eine jüngere Zielgruppe anzusprechen, ohne dabei an Coolness zu verlieren. Die Mischung aus Retro-Elementen, sportlichen Schnitten und mutigen Details sorgt dafür, dass Diesel immer wieder die Grenzen zwischen Streetstyle und High Fashion neu auslotet. Doch wie weit kann eine Marke gehen, bevor Trash zum reinen Selbstzweck wird? In dieser Episode diskutieren wir nicht nur die Ästhetik von Trash Fashion, sondern auch die kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe. Warum übt gerade das Hässliche und Übertriebene eine so große Anziehungskraft aus? Ist Trash Fashion ein bewusster Akt der Rebellion gegen die Regeln der Modewelt – oder doch nur eine clevere Marketing-Strategie? Wir sprechen über die Verbindung von Trash und Popkultur, werfen einen Blick auf Designer, die Trash zur Kunstform erhoben haben, und fragen uns: Ist Trash Fashion wirklich ein Statement – oder nur ein modischer Fehltritt? Trash Fashion zeigt uns, dass Stil nicht immer massentauglich sein muss. Es geht darum, Grenzen zu sprengen, Spaß zu haben und die Freiheit zu feiern, sich modisch auszudrücken – egal, wie exzentrisch es wird. Also hör rein und finde heraus, warum Trash Fashion mehr ist als nur ein kurzlebiger Trend – und warum gerade das Hässliche manchmal so faszinierend sein kann.
In dieser Folge tauchen wir tief in den kreativen Prozess des Filmkomponisten Dominik Giesriegl ein. Erfahre, wie er Sounds für Kino und Fernsehen erschafft, warum er auf analoge und digitale Tools setzt und welche Plugins ihn besonders begeistern. Wir sprechen über Sounddesign für Streicher, Verzerrung als Stilmittel und den Einfluss von Hardware auf seinen Workflow. Und es gibt auch noch eine schöne Studio Tour. YouTube: https://youtu.be/Dg3_i20UjaI?si=PNYZSeeGKKsj32Zs Hier Dominiks Klick runterladen: http://www.sounth.de/media/podcast/MPC-Klick.zip Zum kostenlosen Cubase-Stammtisch anmelden: https://t314352df.emailsys1a.net/51/5885/b7d9bfeadc/subscribe/form.html?_g=1723224576 Wenn ich Dir helfen konnte, freue ich mich über einen virtuellen Kaffee ;-) https://ko-fi.com/timheinrich Orchestra Guide - Perfekte Orchester-Mockup-Balance: https://payhip.com/b/oRXKh Hier das Episoden-Archiv als PDF runterladen: https://www.sounth.de/media/podcast/sounTHcast.pdf Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/309751689699537/ Fragen und Anregungen an sounthcast@sounth.de Website Tim Heinrich: https://sounth.de
Wenn Fußball-Fans eine Fahne haben, ist das eigentlich keine Erwähnung wert. Die Fahne der Frankfurter hat allerdings zu 50 Minuten Verspätung geführt. Nicht auf dem Bahnsteig, sondern im Stadion. Überflüssig. Verspätungen sind bei Bayer Leverkusen neuerdings wieder ein erfolgreiches Stilmittel. 90 plus vier. Arme, Stuttgarter! Merkt euch: Das Spiel ist erst vorbei, wenn Xabi Alonso bei der Pressekonferenz ist. Ansonsten stellen wir das Fernrohr scharf: (Mai)Land in Sicht! Arrividerci, a presto.
„Unternehmen denken oft, Kunst sei etwas für Sammler*innen oder Vorstandsbüros. Dabei kann sie viel mehr: Sie schafft Aufmerksamkeit, Emotionen und kulturelle Tiefe - genau das, was gute Kommunikation braucht“. Was passiert, wenn eine Agentur Markenkommunikation neu definiert – und Kunst nicht nur als Stilmittel nutzt, sondern als strategisches Element? In der neuen Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz darüber mit Nina Preuss, CEO und Michael Preuss, CCO von PREUSS UND PREUSS. Ihre Agentur bewegt sich bewusst zwischen zwei Welten: klassischer Kommunikation und freier Kunst. Was vor 15 Jahren als Kreativagentur begann, hat sich während der Pandemie radikal weiterentwickelt: Die Kunst wurde zum zweiten Standbein. Heute betreiben sie eine eigene Galerie in Berlin und Stuttgart, kuratieren Kunst für Marken, gestalten Installationen und entwickeln Kampagnen, die weit über klassische Werbung hinausgehen. Unternehmen wie Aldi, Porsche oder Mercedes-Benz setzen auf ihren experimentellen Ansatz – zwischen Strategie, Kunst und kommerzieller Kommunikation. Doch wo liegt die Grenze zwischen künstlerischer Freiheit und Markenstrategie? Wie schafft man Projekte, die für beide Seiten – Marken und Kunst – wirklich wertvoll sind? Und welche Unternehmen sind offen für diesen kreativen Paradigmenwechsel? Nina und Michael teilen ihre größten Learnings aus 15 Jahren Agenturgeschichte: Warum es sich lohnt, mutige Wege zu gehen, wie man Kunst und Marken authentisch zusammenbringt – und warum sie in Zukunft noch mehr an ‚ultra contemporary Projekten‘ arbeiten wollen.
Lebendige Rhetorik - Der Podcast für Rhetorik & Kommunikation
Viele rhetorische Stilmittel sind eher für die Gedichtanalyse interessant. Aber einige lassen sich auch praktisch sehr effektiv nutzen und werden z.B. auch in der Werbung angewandt. In dieser Folge Lebendige Rhetorik spreche ich über 5 Stilmittel, die dafür sorgen, dass deine Botschaft den Zuhörenden im Gedächtnis bleibt.
Die Weihnachtsausgabe von "Ditt & Datt & Dittrich" stellt Angelina Jolie ins Zentrum, die in Pablo Larraíns Film "Maria" die weltberühmte Sopranistin Maria Callas porträtiert. Es ist der vorletzte Beitrag des Formats unter der ntv-Flagge.Mit Filmen wie "Jackie" und "Spencer" hat Larraín sich als Meister des Biopic-Genres etabliert. Auch in "Maria" bricht er die Konventionen. Angelina Jolies Darstellung wird technisch ergänzt: Sie singt die Arien selbst, die in Rückblenden mit den Originalaufnahmen der Callas gemischt werden. Der Film thematisiert Callas' Identitätskrise - wer ist sie ohne ihre Stimme?Larraín nutzt gekonnt visuelle Stilmittel wie 16mm-Aufnahmen und Schwarz-Weiß-Rückblenden, um die Geschichte facettenreich zu erzählen. Die Kostüme und die Schauspielkunst von Jolie unterstreichen das Drama um eine faszinierende Ikone des 20. Jahrhunderts. Kritiker feiern die Tiefe des Films, der auf dem Filmfest Venedig 2024 gezeigt wurde. Nach "Jackie" und "Spencer" könnte auch "Maria" Preise einheimsen - ein grandioser Abschluss der "Ladys-in-Heels"-Trilogie. Alle Infos: jetzt reinhören!Ihr habt Fragen oder ein spannendes Thema für "Ditt & Datt & Dittrich"? Hier geht's zu Verena.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
Das Original aus dem Jahr 2013 gilt unter seinen Liebhabern als eines der besten Spiele überhaupt und als emotionales Meisterwerk. Die Banausen Peschke und Gebauer haben es aber nie gespielt, weil sie den großen Twist schon kannten. Das ändert sich jetzt, denn mit dem unlängst erschienenen Remake wird‘s endlich Zeit, diese Bildungslücke zu schließen und abschließende, endgültige und unwiderruflich korrekte Antworten auf die Frage zu geben, ob die Liebhaber Recht haben. Timecodes: 00:00:00 - Entwickler, Ports, Deutung als Märchen 00:20:35 - Spieleinstieg und Stilmittel der Phantasiesprache 00:32:06 - Rätseldesign 00:54:30 - Der Twist 01:21:51 - Fazit
Wer Kindern Ärgernis bereitet soll mit einem Mühlstein um den Hals ersäuft werden und wenn eine Hand sündigt wird sie abgehakt? In dieser Episode von Movecast erklärt Martin Benz, dass viele Aussagen Jesu bewusst übertrieben sind und nicht wörtlich genommen werden sollten. Er beleuchtet die Bedeutung hyperbolischer Sprache und die Dramaturgie in Jesu Reden, um die Dringlichkeit und Ernsthaftigkeit seiner Botschaften zu verdeutlichen. Die Übertreibungen stellen nicht den Charakter Jesu in Frage , sondern sollen vielmehr die Wichtigkeit der Inhalte unterstreichen. Takeaways Hyperbolische Sprache ist ein wichtiges Stilmittel. Jesus verwendet Übertreibungen, um Dringlichkeit zu vermitteln. Die Dramaturgie in Jesu Aussagen ist entscheidend. Wir sollten diese Aussagen Jesu nicht wörtlich nehmen. Die Übertreibungen sollen emotionale Reaktionen hervorrufen. Hyperbeln sind auch im Talmud weit verbreitet. Die Aussagen Jesu reflektieren die Ernsthaftigkeit der Sünde. Es ist wichtig, die Intention hinter den Aussagen zu verstehen. Die Inhalte sind entscheidend, nicht die Formulierung. Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! Das Transskript zur Folge findet sich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode. GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Cinematic by Makaih Beats is licensed under a Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
„Eine Art von tragischem Humor“, so nennt der Filmkünstler Julian Rosefeldt eines seiner Stilmittel. Zum Beispiel, wenn eine Figur der Goldenen Zwanziger im Film „Deep Gold“ hinter den Kulissen ein Dixi-Klo benutzt. Oder wenn er in „Manifesto“, womit er weltberühmt wurde, Texte der Dadaisten von Cate Blanchett als Grabrede vortragen lässt. Oder zum Mythos des deutschen Walds eine Motorsäge aufheult. Und in „Euphoria“ Obdachlose über Vorteile des Neoliberalismus diskutieren. Mit seinen Filminstallationen für Museen von Melbourne bis New York will er stets „die Mythenmaschine dekonstruieren“.
Der jüdische Romanist Victor Klemperer dokumentierte die Sprache der Nationalsozialisten während ihrer Herrschaft. In dem Buch "LTI" analysierte er Schlüsselbegriffe der Propaganda und Stilmittel wie den "bösartigen Superlativ".Von Rolf SchneiderDirekter Link zur Audiodatei
"Kindergarten" ist ein ungewöhnlicher Titel: Irgendwo zwischen Gewaltphantasie, Detektivspiel und Pixelhumor schickt es uns als kleines Kind in den Kindergarten, der in einer Zeitschleife gefangen ist. Jeder Spieldurchlauf ist der immergleiche Montag - und dieser Fluch ist erst gebrochen, wenn wir es geschafft haben, alle Wünsche und Bedürfnisse der anderen Kindergartenkinder erfüllt zu haben. Daraus ergibt sich ein ungewöhnliches Spielerlebnis, das skurrilerweise vor Gewalt nur so strotzt: Kinder werden in die Luft gesprengt, erschossen, zu Tode geprügelt und vieles mehr - gerahmt und kontrastiert von einer bewusst heiteren Stimmung. Erinnerungen an South Park kommen hoch. Lea Irion und Dom Schott haben Kindergarten gespielt und besprechen gemeinsam den ungewöhnlichen Titel. Im Anschluss trifft sich das Duo mit Anne Sauer, die als Medienpädagogin und Entwicklerin beim Berliner Studio "Playing History" arbeitet und schon viel Erfahrungen mit ungewöhnlichen Spielen machen konnte. Zu dritt diskutierten sie das Stilmittel der Gewalt gegen Kinder im Spiel, wo Grenzen verlaufen - und wo nicht.
In den letzten 50 Jahren ist es nur acht Mal vorgekommen: Eine Rede eines ausländischen Staatschefs im Schweizer Parlament. Heute hatte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski seinen Auftritt. Und dabei hat er Stilmittel verwendet, die man schon aus seinen anderen Videoansprachen kennt. Im T-Shirt, mit Bart, ernstem Gesichtsausdruck, vor einem schlichten Hintergrund und blau-gelber Flagge. Der Auftritt von Wolodimir Selenski in der Videoschaltung zum Schweizer Parlament wirkte ähnlich wie seine vielen anderen öffentlichen Auftritte. Auch wandte er stilistische Mittel an, die man aus seinen anderen Reden kennt. Wir analysieren das mit einer Kommunikationsexpertin und sagen, wie es Selenski schafft, auch nach langer Zeit die Menschen noch zum Zuhören zu bringen. Wie habt Ihr die Rede von Selenski erlebt? Sagt es uns auf 076 320 10 37 oder newsplus@srf.ch.
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In dieser Episode geht es um ein wichtiges Thema: Wie du deine Zuhörer*innen in deinem Podcast richtig gut unterhältst.
Während sich Jimmy Butler und die Heat sicherlich via 24-Stunden-Workout auf Spiel 3 vorbereiten, nutzen Ole & Max die Live-Auszeit für den Blick auf Hörerfragen. Allerdings nicht, ohne kurz Kyries Vorschlag an LeBron zu besprechen. Danach hangeln wir uns einmal quer durch die neuen Coaching-Verpflichtungen. Welche Idee steckt hinter Phoenix' Verpflichtung von Vogel? Bringt Nurse den Sixers ein lang ersehntes Stilmittel – und wie gut passt Monty Williams zu den jungen Pistons? Dazu: Verschwörung um Wemby? Die Zukunft der Spurs? Harden wirklich nach Houston? Untermalt wird alles von der nächsten zweifelhaften Sehgewohnheitsbeichte. Mehr Folgen gibt es für Supporter unter https://www.patreon.com/korbjaegerpodcast zu finden!
In diesem Electronic Beats Podcast dreht sich alles um die Magie des Lichts. Kein Club, Konzert, Show, Veranstaltung wäre ohne dieses oft unterschätzte Stilmittel denkbar. Licht schafft Atmosphäre, kreiert Stimmungen, hebt hervor oder lässt verschwinden und ist letztlich für die einzigartige Magie eines Ortes verantwortlich. Gesine hat mit zwei Lichtdesignern gesprochen, die die technischen Skills und die Kreativität besitzen, um das ästhetisch dramaturgische Potential von Licht voll auszuschöpfen: Christoph Schneider ist ein Virtuose und setzt Musiker und Bands wie Moderat, Casper oder Marteria ins Rampenlicht. Natalie Heckl trifft man u.a. im Umfeld von Christopher Bauder oder im Berghain, wo sie eine perfekte Symbiose aus Licht und Musik erschafft, für die der Club weltberühmt ist. Beide erzählen von der Vielseitigkeit des Jobs, den Gestaltungsmöglichkeiten durch Licht, ihren Anfängen am Lichtpult, Spannungserzeugungen, von Unterschieden zwischen Club und Live, vom Raumverständnis, von den Vorbereitungen einer Lichtshow, von Zusammenarbeit mit den Künstlern, von dem VLLV, von Equipment und von ihren Lieblingsfarben.