POPULARITY
Jutta Huber: Gott wohnt im Lobpreis seines Volkes
Offener Vergleich unter Freundinnen ist oft ein Tabu. Unsere Autorin Wlada Kolosowa fand aber eine Form des Messens, die sozial akzeptiert ist.
Der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel ist der zweitgrößte Hindu-Tempel Europas. Er steht in einem Gewerbegebiet im westfälischen Hamm-Uentrop. Nah am Wasser, wie es die Rituale fordern. Die Geschichte dieses Ortes beginnt Ende der 80er-Jahre: Der junge Tamile Arumugam Paskaran flieht vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka und landet in Hamm. Dort richtet er zunächst einen kleinen Andachtsraum ein für die vor allem in Südindien verehrte Göttin Kamakshi. Inzwischen ist der Tempel in Hamm-Uentrop nicht nur spirituelles Zentrum für tausende Hindus in ganz Deutschland, sondern auch ein Ort des Dialogs zwischen den Angehörigen unterschiedlicher Religionen. Das jährliche Tempelfest zieht regelmäßig über 20.000 Menschen an.
Wir sind zurück! Und nicht nur das – wir haben mitten im Transferfenster einen Neuzugang: Die ARD-Sportschau ist nun unser Partner, der Podcast also ab sofort ein RND & Sportschau-Projekt. Damit gibt es die neuen Folgen jetzt auch in der Audiothek ARD Sounds! Passend dazu kommen wir in Folge 101 mit einem Transfer-Thema aus der Sommerpause wieder. Almuths These lautet: „Das Transferfenster wird immer mehr zum Politikum – es geht immer weniger um die Spieler und manchmal auch auf Kosten von Karrieren.“ Roman weist dabei auf das Spannungsfeld zwischen Beratern, Profis und Vereinen hin, „was da alles im Hintergrund passiert, manchmal sogar ohne das Wissen des Spielers“. Als erster ARD-Experte im neuen Format, bei dem wir uns künftig stets auf eine Gast-Meinung freuen, meldet sich Kommentator und Reporter Bernd Schmelzer in dieser Folge zu Wort. Er sagt: „Die Macht der Spielerberater, wenn sie vier, fünf, sechs Spieler in einer Mannschaft haben, die für Unruhe sorgen könnten – da ist so viel abseits des Sports drin, dass mir fast schon angst und bange wird.“ Als erster ARD-Experte im neuen Format, das künftig stets eine Gast-Meinung beinhaltet, meldet sich Kommentator und Reporter Bernd Schmelzer in dieser Folge der zu Wort. Er sagt: „Die Macht der Spielerberater, wenn sie vier, fünf, sechs Spieler in einer Mannschaft haben, die für Unruhe sorgen könnten – da ist so viel abseits des Sports drin, dass mir fast schon angst und bange wird.“ Um keine Folge mehr zu verpassen, aktiviert die Glocke und abonniert den Podcast. Wir freuen uns auf die dritte Saison mit Euch!
Wir sind zurück! Und nicht nur das – wir haben mitten im Transferfenster einen Neuzugang: Die ARD-Sportschau ist nun unser Partner, der Podcast also ab sofort eine RND & Sportschau-Projekt. Damit gibt es die neuen Folgen jetzt auch in der Audiothek ARD Sounds!Passend dazu kommen wir in Folge 101 mit einem Transfer-Thema aus der Sommerpause wieder. Almuths These lautet: „Das Transferfenster wird immer mehr zum Politikum – es geht immer weniger um die Spieler und manchmal auch auf Kosten von Karrieren.“ Roman weist dabei auf das Spannungsfeld zwischen Beratern, Profis und Vereinen hin, „was da alles im Hintergrund passiert, manchmal sogar ohne ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
In Hamm-Uentrop würde man kaum einen großen Hindu-Tempel erwarten, doch genau dort steht einer. Er ist nach London sogar der zweitgrößte in Europa. Seine Geschichte begann mit einem kleinen Andachtsraum, den ein junger Tamile aus Sri Lanka zu Ehren der Göttin Kamadshi einrichtete, nachdem er vor dem Bürgerkrieg in seinem Heimatland geflüchtet war. Heute ist der Tempel ein Ort der Verständigung zwischen Menschen unterschiedlichster Religionen.
Gott ist so ziemlich überall zu finden, sogar in uns. Gibt es Orte an denen er wohnt?
Es ist der zweitgrößte Hindu-Tempel Europas: Der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel – und er steht in einem Gewerbegebiet im westfälischen Hamm-Uentrop. Nah am Wasser durch den Datteln-Hamm-Kanal - wie es die Rituale erfordern. Die Geschichte dieses Ortes beginnt Ende der 80er Jahre: Der junge Tamile Arumugam Paskaran flieht vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka und landet in Hamm. Dort richtet er zunächst einen kleinen Andachtsraum ein für die vor allem in Südindien verehrte Göttin Kamakshi. Inzwischen ist der Tempel in Hamm-Uentrop nicht nur spirituelles Zentrum für tausende Hindus in ganz Deutschland, sondern auch ein Ort des Dialogs zwischen den Angehörigen unterschiedlicher Religionen. Das jährliche Tempelfest zieht regelmäßig über 20.000 Menschen an.
Ein Gespräch hat mich ins Nachdenken gebracht: Kann man Dankbarkeit lernen oder entsteht sie einfach? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie sich echte Dankbarkeit anfühlt und warum sie vielleicht viel weniger im Kopf als in unserem Herzen und Körper wohnt. "Schön, dass du da bist. Mach es dir gemütlich, nimm dir einen Moment Zeit – und lass uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen."
Der prächtige jüdische Tempel sollte der Ort sein, wo Gott bei seinem Volk Wohnung nehmen sollte. Doch kann der Schöpfer des Himmels und der Erde (siehe Psalm 121,2) tatsächlich in einem von Menschen gemachten Gebäude wohnen? Eine unrealistische Vorstellung. Jeder, der in das von Gott erschaffene unendliche Weltall blickt und die unzählbaren Himmelskörper betrachtet, würde zu dem Schluss kommen, dass kein noch so gewaltiges Bauwerk auf der Erde Gottes Größe je fassen könnte. Unsere kleine Welt ist einfach zu begrenzt für den ewigen, grenzenlosen Schöpfer. Und doch richtete Gott im Tempel mit dem Allerheiligsten einen Ort der Gottesbegegnung ein, zu dem einmal im Jahr der Hohe Priester stellvertretend für das Volk Zugang hatte.Als mit Jesus Christus Gottes Sohn auf die Erde kam, begab sich Gott auf unsere Augenhöhe. Er wurde für uns erfassbar und begreiflich. Er »wohnte unter uns«, ist in Johannes 1,14 zu lesen. Wie hat Jesus wohl auf seine Zeitgenossen gewirkt? Einerseits war er ganz Mensch und hatte dieselben Grundbedürfnisse wie wir. Andererseits blieb er dabei total sündlos, denn er war auch ganz Gott. Seine Gegenwart muss unwahrscheinlich angenehm und ansprechend gewesen sein – zumindest für diejenigen, die sich ihm zugewandt haben. Das gilt auch heute noch unverändert. Und Jesus geht noch weiter: »Wer mich liebt, wird sich nach meinem Wort richten; dann wird ihn mein Vater lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen« (Johannes 14,23). Da er nach seiner Auferstehung wieder in den Himmel aufgefahren ist, hat Jesus seinen Nachfolgern den Heiligen Geist gesandt. Gott selbst nimmt also in Gestalt dieses Heiligen Geistes Wohnung im Herzen derer, die zu ihm umkehren und sein Angebot der Erlösung annehmen. Das ist wahrhaft ein Wunder!Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Manche Kämpfe sind mehr als schlechte Gewohnheiten oder alte Verletzungen. Was, wenn sich etwas in deinem Inneren eingenistet hat, das dort nie hingehört hat? Entdecke anhand der Geschichte von Tobija und Nehemia, wie Jesus nicht nur Türen schließt, sondern auch jeden Raum deines Lebens zurückerobern möchte. Bibelverse: Nehemia 13,4–9; 1. Korinther 6,19; Sprüche 18,8; Lukas 10,19; Sprüche 25,28
Die Hindu-Göttin Kamadchi steht für Barmherzigkeit, Schönheit und Frieden. Sie wird vor allem im Süden Indiens von der tamilischen Bevölkerung verehrt - aber auch in Hamm-Uentrop. Dort befindet sich der zweitgrößte Hindu-Tempel Europas. Von Benedikt Schulz.
Stefanie Kloft ist Sozialwissenschaftlerin, Pädagogin und Mitgründerin der Sozialdiakonie Eckstein in Stendal. Mit uns spricht sie über die bedingungslose Liebe Gottes, über das da sein, über Privilegien und den Sozialstaat, über Gemeinde ohne Gemeindestrukturen und das Teilen von Macht.
Autor Ulf Häbel geht mit seiner vierjährigen Enkelin durch die Straße. Daraus wächst ein warmer Gedanke darüber, was gute Nachbarschaft ausmacht.
Travel-Insider Podcast - DEIN Reise Podcast um besser zu fliegen
Er wohnt in der Schweiz im 5-Sterne Mandarin Oriental Hotel. Er fliegt First Class mit Meilen durch die Welt. Er lebt die Freiheit, von der andere nur träumen. Und er sagt, DU kannst das auch. Deshalb verpasse nicht die nächsten 60 Minuten mit mir und Jonas Nagel. Hier findest du mehr Infos zu Jonas: https://www.instagram.com/nagel/ Dir gefällt dieser Lifestyle? So kannst du es nachmachen: Ich zeige dir in meinem kostenlosen Workshop, wie du optimal ins Meilengame einsteigst, um auch endlich Business Class zum Economy-Preis zu fliegen: https://www.travel-insider.de/meilengame-workshop
Vom naturverbundenen Buben aus Pasing zum "königlich-bayerischen Lederhosenwahnsinn": Herbert Lipah sammelt, restauriert und verkauft seit Jahrzehnten Lederhosen und Antiquitäten - mit Geschichten von Kaiserin Sissis Papa bis Hollywood.
Judith ist im Park unterwegs und sieht ein Insektenhotel. Wer wohnt da? Und was braucht es für den Bau? Olaf recherchiert und weiß die Antwort.
Predigt mit 2. Chronik 5,1-14 Viele Menschen wünschen sich, Gott zu begegnen. Doch wo kann ich das? Gibt es besondere Orte, an die ich gehen muss? Lässt sich Gott in jeder Kirche oder Gemeinde finden? Oder braucht es dazu besondere Voraussetzungen? Wo Gott gerne einzieht, was wir dazu beitragen können und warum der Ort der Gottesbegegnung kein Haus aus Steinen ist, hörst du in dieser Predigt zum Sonntag Kantate. Predigt herunterladen 3. Mai 2026 | 4. Sonntag nach Ostern (Kantate) | Markusgemeinde Minden
Antjes Eltern bauen mal wieder das Haus um. Hoffentlich entdecken sie nicht den Schmatznasch in der Speisekammer! Der wohnt nämlich heimlich mit, nur Antje kennt ihn. Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Antje und der Allerdings (Folge 1 von 7) von Katharina Lehmann. Es liest: Antje von der Ahe. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Jedem Drama wohnt ein Zauber inne - Dramen als Schlüssel zum Glück. Janin Stötzner ist Autorin von „Drama Babe – Vom Schmerz zur Selbstliebe“ und steht für radikale Ehrlichkeit, emotionale Tiefe und den Mut, sich selbst neu zu begegnen. In ihrem Buch „Drama Babe – Vom Schmerz zur Selbstliebe“ erzählt sie von inneren Kämpfen, verletzlichen Momenten und dem Weg zurück in die eigene Kraft. Ihre Geschichte ist eine Einladung, alte Muster zu hinterfragen, Schmerz nicht länger zu verdrängen und Selbstliebe als bewusste Entscheidung zu leben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie treten wir in echte Beziehung zueinander? Was bedeutet es, einem Menschen wahrhaftig zu begegnen? Und was hat eine solche Begegnung mit dem Zugang zum Göttlichen zu tun? Mit solchen Fragen setzte sich der österreichisch-jüdische Religionsphilosoph Martin Buber vor über 100 Jahren in seiner berühmten Schrift «Ich und Du» auseinander. Darin geht es um die Grundthese, dass der Mensch nur durch die Beziehung zu einem Gegenüber, also zu einem «Du», wirklich zu einem «Ich» werden kann. Martin Buber war dem Judentum sehr zugewandt, was ihn 1925 dazu veranlasste, zusammen mit dem deutsch-jüdischen Philosophen Franz Rosenzweig die Hebräische Bibel neu ins Deutsche zu übersetzen. Heute, rund 100 Jahre später, nimmt der österreichisch-katholische Theologe Thomas Sojer in seinem Buch «Lichtdurchlässig» Texte aus der Buber/Rosenzweig-Bibel als Grundlage, um im Zusammenspiel mit eigenen literarischen Texten und Martin Bubers Ideen neu über Begegnungen und das göttliche, «ewige Du» nachzudenken. Was kann uns Bubers Dialog-Philosophie des «Ich und Du» heute mit auf den Weg geben? Und wie kann uns dieser besondere Blick auf unser Gegenüber und auf die Welt um uns herum gelingen? Diesen und anderen Fragen geht diese Perspektiven Sendung nach. Autor: Igor Basic
Die Mädchen und Buben aus dem Kindergemeinderat in Frohnleiten sind begeisterte Naturforscherinnen und - forscher. Vor Kurzem haben sie an der Mur eine interessante Entdeckung gemacht: Ein Biber ist eingezogen und hat direkt unter dem Murweg seine Burg gebaut. Marlene, Alexander, Maximilian und Sophie wollten mehr über diesen neuen Bewohner erfahren und waren im Kinderreporterteam mit Doris Rudlof-Garreis an der Mur unterwegs. Dort hat ihnen der Biologe Oliver Gebhardt von der Naturschutzjugend Steiermark erklärt, wie ein Biber zu seinem neuen Revier kommt. Dieser Podcast begleitet die Sendung "Guten Morgen, Steiermark", Radio Steiermark, 21.3.2026
Sinram, Jana www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Wenn ich sterbe komm ich in die Hölle, drum genieß ich es noch hier in Kölle. Wohnt ich im Norden, dann wär ich ein Schäfer, Und trünke dazu oft ein Jefer. Doch eigentlich wär das nicht so mein Ding, dann lebte ich lieber in Reading. Vielleicht wär ich da dann ein Schuster, äß mein Hähnchen immer mit Worcester. Ist am Ende der Theo dann futsch, fahr ich halt alleine nach Łódź. Oder ich riskiere nen Hörschaden, dann müsste ich nur nach Saoirse gehn.
Zum Zeitpunkt ihres Todes, der sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährt, war Tove Ditlevsen eine der meistgelesenen Schriftstellerinnen Dänemarks, zu deren Begräbnis hunderte Menschen erschienen und ausharrten, um sich von der Dichterin verabschieden zu können. Und das wollte sie auch immer sein: eine Dichterin, besser gesagt eine Lyrikerin. Obwohl wir gerade in Deutschland bisher hauptsächlich ihre Romane kennen, was vor allem daran liegen dürfte, dass diese bereits ins Deutsche übersetzt wurden, wurde sie in ihrem Heimatland vor allem durch ihre Gedichte bekannt, die von Anfang an viel Aufmerksamkeit erregten. Dies lag unter anderem daran, dass die Lyrik noch nicht den Stellenwert besaß, den sie später erlangte und Tove Ditlevsen mit 22 Jahren als Frau und Arbeitertochter auf dem Literaturmarkt eine regelrechte Sensation war. Bis zu ihrem Tod veröffentlichte sie acht Gedichtbände, sowie weitere Bände mit ausgewählten Gedichten, über die Übersetzerin Ursel Allenstein im Nachwort des eben erschienen Gedichtbandes Folgendes schreibt: „Sie gingen ins kulturelle Gedächtnis des Landes ein und blieben dort auch nach ihrem Tod im Jahr 1976 lebendig, wurden von Großmüttern an Töchter und Enkelinnen weitergegeben, in Poesiealben geschrieben, von Musikerinnen […] vertont.“ (S.175)Die in Da wohnt ein junges Mädchen in mir, das nicht sterben will veröffentlichten Gedichte umfassen einen Zeitraum von vier Jahrzehnten und sind nicht chronologisch angeordnet, sondern „[...] bilden einen thematischen Dialog zwischen jenen Gegensätzen, in den Gedichte aus jeder Phase des Werks miteinander treten[...]“ (S.179). Aufgrund der großen Zeitspanne sind sie nicht nur thematisch äußerst vielfältig, auch eine Veränderung in Ditlevsens Schreibstil – ihre Entwicklung als Lyrikerin und Mensch – ist deutlich zu spüren. Die späteren Gedichte muten oft mehr wie Erzählungen oder Beobachtungen an, was zum einen am nun häufigeren Verzicht der Reimform liegt, zum anderen am lyrischen Ich, das deutlich abgeklärter und desillusionierter wirkt. Dabei ist allerdings zu beachten, dass sich die Jahreszahlen, die den Gedichten beigefügt sind, lediglich auf das Jahr der Veröffentlichung des entsprechenden Gedichtbandes beziehen. Wann einzelne Gedichte genau verfasst wurden, ist teilweise nicht mehr rekonstruierbar oder en detail nachzuvollziehen.Die Auswahl der Gedichte, für den an dieser Stelle besprochenen Gedichtband, geben einen guten Einblick über die Themen, die Tove Ditlevsen zeitlebens beschäftigt haben mögen und auch in ihren Romanen immer wieder zu finden sind. Es ist die Beschäftigung mit der Frau, der Freundin, der Familie; als sie selbst, in allgemeinen Betrachtungen des Alltags oder als ihr Gegenüber.„Ich kannte die stumme Einsamkeitein Lächeln, als seist du nicht hier –von meinem eigenen Spiegelbildund sah mein Gesicht in dir.“ (aus: Vertraut, S. 95)Auch das Kind oder Kind-sein ist ein zentrales Motiv, das sie in vielfältiger Weise bearbeitet. Dabei ist sie entweder selbst das Kind, erinnert Dinge aus der Kindheit, aber auch Kindheit im Allgemeinen, das Erwachsenwerden, sowie Mutterschaft und Ehe stehen thematisch in enger Verbindung.„Da wohnt ein junges Mädchen in mir, das nicht sterben kann,bis ich selbst kaum noch glaub, dass uns etwas verbindet,ihre Augen starren mich aus dem Spiegel an,als suchte sie etwas, das man allzu schwer findet.“ (aus: Da wohnt ein junges Mädchen in mir, S. 167)Als thematischen Gegenspieler zum Kind-sein empfinde ich ihr stetiges Befassen mit dem Tod. Wie eng die Themen miteinander verwoben sind, zeigt das eben genannte Zitat besonders deutlich. Es ist aber auch ein Thema, das erschöpfen kann. Die ständige Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit und auch einer gewissen Todessehnsucht, die durchaus aus ihren Gedichten hervorgeht, ebenso wie die Gedanken an den Tod anderer oder das tatsächliche Erleben dessen strengen an. Sie machen traurig, erschöpfen, lassen das eigene Leben in einem neuen Licht erscheinen, werfen Zweifel auf und sind dennoch unvermeidlich. Ich stelle mir vor, dass es für Tove Ditlevsen auslaugend gewesen sein muss und trotzdem sind ihre Gedichte nicht frei von Hoffnung. Sie ver- und bearbeitet ihre Ängste und Sehnsüchte, reflektiert und porträtiert sich selbst und andere, stellt Beobachtungen an und erschafft mit ihren Gedichten, so viel wird an der Auswahl in Da wohnt ein junges Mädchen in mir, das nicht sterben will klar, eine lyrische Zusammenfassung ihres Lebens.„Wächst das Glück wie eine Perleleise und an vielen Tagen,dann lieb ich – seltsam, aber treu – alle meine Niederlagen“ (aus: Abwechslung, S. 31) This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Getrennt seit Jahren – und trotzdem unter einem Dach: Kann das auf Dauer gut gehen? In dieser Folge erzählen wir die Geschichte einer Mutter, die seit über zwei Jahren mit ihrem Ex-Partner zusammenlebt – und innerlich immer müder wird. Julia steht vor einer Entscheidung, die viele Trennungseltern kennen: selbst gehen oder darauf hoffen, dass der andere endlich geht. Wir schauen systemisch und therapeutisch auf ihre Situation, auf die Loyalitätskonflikte der Kinder, die verdeckten Abhängigkeiten im Alltag und die Frage, warum „aushalten“ oft mehr Schaden anrichtet als ein klarer Schnitt. Du erfährst in dieser Folge: ✔️ warum gemeinsames Wohnen nach der Trennung emotionale Entwicklung blockiert ✔️ wie Kinder unbewusst in Loyalitätskonflikte geraten ✔️ weshalb Schuldgefühle kein guter Ratgeber sind ✔️ welche Rolle Selbstfürsorge in der Elternschaft wirklich spielt ✔️ und woran du erkennst, ob du dein Leben gerade für den Frieden anderer parkst Eine Folge für alle, die sich fragen, ob sie zu viel tragen – und zu wenig leben. ⭐
In Dänemark gehören Tove Ditlevsens Gedichte in jeden Bücherschrank. Sie werden in Poesiealben geschrieben, bei Festen zitiert oder als Lieder vertont. Acht Gedichtbände hat die skandalumwitterte Schriftstellerin veröffentlicht, zusammen mit zahlreichen Romanen, Erzählungen und Theaterstücken, bis sie sich 1976 das Leben nahm. Einige davon hat der Aufbau Verlag in den letzten Jahren bereits herausgebracht, jetzt erscheinen mit diesem Gedichtband erstmals ausgewählte Gedichte Ditlevsens in deutscher Sprache. Irène Bluche stellt "Da wohnt ein junges Mädchen in mir, das nicht sterben will" vor.
Der Gedichtband von Tove Ditlevsen ist radikal ehrlich, zärtlich und schmerzhaft klar.
Darf auch dann eine Staffelmiete vereinbart werden? Und wenn ja, darf sie schon in der Förderphase gelten? Die Antwort in den Urteilen der Woche mit Immo Hesse.
"Pop nach 8", der Pop-Podcast aus Berlin, hat sich neu erfunden: Marty und Andy, die beiden Hosts, sind jetzt für die Menschlichkeit unterwegs: "Gemeinsam gegen Hass und Hetze!" Was das praktisch heißt? Nun ja, das sollte man dann wohl Yungblud, Keith Richards, Joe Jackson und Martin "Uroma" L Punkt Gore fragen, die allesamt in der neuen Episode mit "Samthandschuhen" angefasst werden. Fach- und Sachkundigess außerdem zu MTV, zu Mexiko, zu Maden, Menschen, Mumien, Mutationen. "Pop nach 8", der Pop-Podcast aus Berlin. Überall dort, wo es Podcasts gibt, Und direkt bei popnach8.berlin.KONTAKT: mail@popnach8.berlinWEBSITE: https://popnach8.berlinDie erwähnte Doku über den "Sound Of Belgium" findet sich hier: https://youtu.be/0h721lQrrjk?si=9KAnboWimKSYv-Ny
Laages, Michael www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Sinanoğlu, Cihan www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Sinanoğlu, Cihan www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Claudia Kamieth wollte mal wissen: Wie wohnt ihr? Wohnt ihr mit eurer besten Freundin zusammen? Oder mit eurem Partner? Oder wohnt ihr noch bei euren Eltern? Habt ihr vier Katzen und drei Hunde? Oder seid ihr komplett alleine? Und: Wie würdet ihr gerne mal wohnen? Unser Podcast-Tipp: Wissen mit Zoé https://www.ardaudiothek.de/sendung/wissen-mit-zo/urn:ard:show:7c88112e3e736672/
Die grösste Brandkatastrophe in der Geschichte der Stadt hat sieben Wohntürme zerstört und bisher mindestens 150 Menschenleben gefordert. Die Leute hätten allen Grund, wütend zu sein, sagt unser Korrespondent. Gast: Matthias Kamp, Korrespondent China Host: Simon Schaffer Matthias Kamp war kurz nach der Feuerkatastrophe in Hongkong und [hat mit Betroffenen gesprochen](https://www.nzz.ch/international/hongkongs-hochhausbrand-rettung-hilfen-und-kritik-ld.1913826). Mehr lesen? Das [digitale Abo](https://abo.nzz.ch/m_99002860/?trco=19001541-05-18-0001-0000-000000-00000004&tpcc=19001541-05-18-0001-0000-000000-00000004&gad_source=1&gad_campaignid=199803519&gbraid=0AAAAAD5Qrml91PVjZW_7t_ZDTqhkjlA8l&gclid=Cj0KCQiAubrJBhCbARIsAHIdxD_F9G1vt1XuRmbcfMzqRYLqvaz_zchRwEPQsQM5Fq6nJ4EkxFZmjx8aAiAVEALw_wcB#year) der NZZ lohnt sich.
Er verbirgt ein düsteres Geheimnis. Eines, das sein Doppelleben 120 Tage andauern lässt. Eines, das er nicht mehr rückgängig machen kann. Und eines, das einer Familie alles nimmt, was sie hatten …! TRIGGER-WARNUNG !(sexualisierte) Gewalt, Mord, Alkohol- und Drogenkonsum, Vertuschung von VerbrechenUnsere Videopodcast-Folgen gibt's jetzt auch außerhalb von Patreon! Bei Talk?!Now! Momentan bei Zattoo und Twitch um 23 Uhr täglich.Weitere Infos findest du hier: https://talk-now.deMERCH: https://überdosiscrime.deSOZIALE MEDIENInstagram:https://instagram.com/ueberdosis.crime.podcastEmail:ueberdosiscrime@outlook.deÜBERDOSIS CRIME+https://www.patreon.com/user?u=118176859 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Seit Dienstag letzter Woche geht's für Bayerns Schüler wieder in die Schule. Pfarrer Schießler schaut heute deshalb mal, was jedes Kind in seinem Schulranzen oder Rucksack „dabeihaben“ muss.
Evergrande wurde heute von der Hongkonger Börse dekotiert. Das Unternehmen steht sinnbildlich für die chinesische Immobilienkrise. Vor allem für Menschen, die ihre Altersvorsorge in die von Evergrande gebauten Wohntürme gesteckt haben, sei es schwierig, sagt China-Korrespondent Lukas Messmer. SMI -0.5%
Zwangsumzüge bei Bürgergeldempfängern? Drastische Einschnitte bei Sozialleistungen? Was gerade über die Presse durchsickert, zeigt: Eine für Land und Gesellschaft zerstörerische Politik ist das Einzige, wozu diese Regierung fähig ist. Eine Billion Euro für das politische Großvorhaben Kriegstüchtigkeit, während bei den Ärmsten der Rotstift angesetzt werden soll? Das hat mit einer sozialverantwortlichen Politik nichts mehr zuWeiterlesen
„Vielleicht hat das damals die Embolie verursacht. Ich weiß nicht, ich hab mich so aufgeregt über diesen Scheiß.“ Wer hätte gedacht, dass fast 15 Jahre, nachdem uns diese Frage in einer Folge des Whocasts bereits beschäftigt hat, ein spektakuläres Staffelfinale genau diesem Thema gewidmet sein würde? Niemand. Und ehrlich gesagt: Wir hätten es auch nicht unbedingt gebraucht. Aber nun ist es da – also setzen wir uns auch damit auseinander. Hört also zu, wie Raphael, dem dieses Finale vor knapp einem Jahr beinahe das „Gift of Death“ beschert hätte, und André, der mehr oder weniger gezwungen wurde, gemeinsam einen Blick auf das Finale der ersten Staffel New New Who werfen – namentlich: „The Legend of Ruby Rose“ und „Empire of Death“.
Heute glaubt niemand mehr, dass Gott im Himmel sitzt, aber wo wohnt er dann? Die Bibel findet verschiedene Antworten auf diese Frage, die alle zu ihrer Zeit ihre Bedeutung und Kraft entfalten.
Heute spreche ich mit Melanie Wolfers. Sie ist Philosophin, promovierte Theologin, Ordensfrau, Podcasterin und Autorin. Und sie ist eine Art Reisebegleiterin für die Reise zu uns selbst.Mit Melanie spreche ich über die Sehnsucht nach Neuanfang, über die Angst vor Veränderung, über Schwellenängste. Wir sprechen über den Weg der Wünsche und über den Mut, den es kostet, aufzubrechen, Altes hinter sich zu lassen, Veränderungen zuzulassen und in Krisen mit dem Unvermeidlichen zu kooperieren. Melanie sagt und schreibt in ihrem Buch Atlas der unbegangenen Wege – Eine Reise zu dir selbst. Und wir sprechen auch über die Zerbrochenen, über Menschen, denen der Neuanfang nicht gelingt und denen mit einem brutalen und dummen „Es wird schon für irgendetwas gut gewesen sein“ nicht geholfen ist. Mehr zu Melanie Wolfers:www.melaniewolfers.de, www.impulsleben.at, www.salvatorianerinnen.atMelanie Wolfers bei Facebook und InstagramPublikationen:· Atlas der unbegangenen Wege. Eine Reise zu dir selbst, bene! (Buch)· Wechseljahre? Keine Panik! (Buch)Medien:• GANZ SCHÖN MUTIG. Dein Podcast für ein erfülltes Leben (Podcast)• »die letzte Bank. Fragen an das Leben« - ZDF Talksendungen (TV)Mehr zu Ildikó von Kürthy:www.ildikovonkuerthy.deIldikó von Kürthy bei Facebook und Instagram(Hör-)Bücher von Ildikó von Kürthy:Eine halbe Ewigkeit (Buch und Hörbuch)Mondscheintarif (Buch und Hörbuch)Morgen kann kommen (Buch und Hörbuch)Es wird Zeit (Buch und Hörbuch)Weitere Bücher und Hörbücher Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sielmann, Lara www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Sielmann, Lara www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Sielmann, Lara www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Sojitrawalla, Shirin www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
In ihrem preisgekrönten Debütroman „Wo der Name wohnt“ erzählt Ricarda Messner von einer Familiengeschichte, deren dunkles Zentrum lange verborgen bleibt. Ein raffiniertes Buch, geschrieben aus der Perspektive einer Nachgeborenen. Rezension von Christoph Schröder
Mrasek, Volker www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell