POPULARITY
Nach dem Zweiten Weltkrieg muss sich das Schauspielhaus Zürich neu orientieren. Während viele Künstler in ihre Heimat zurückkehren, rücken die Schweizer Autoren in den Vordergrund. Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt prägen die Nachkriegszeit des Theaters und führen es zu neuen Erfolgen. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945 endet für das Schauspielhaus Zürich die Ära als «Hochburg des freien Wortes» und Zufluchtsort für verfolgte Künstler. Die Exilbühne braucht es so nicht mehr. Viele Mitglieder des Emigranten-Ensembles zieht es wieder nach Deutschland. Andere wählen den umgekehrten Weg nach Zürich. Nun stehen Emigrantinnen neben Künstlern auf der Bühne, die von den Nazis jahrelang bejubelt worden sind. Das führt zu Spannungen und Kritik. In dieser Phase spielt Dramaturg Kurt Hirschfeld einmal mehr eine entscheidende Rolle. Er fördert gezielt Schweizer Autoren, allen voran Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt. Frisch, der vor dem Krieg noch ein Kritiker des Schauspielhauses war, feiert kurz vor Kriegsende seine erste Premiere als Theaterautor. Zusammen mit Dürrenmatt prägt er die Nachkriegszeit des Theaters massgeblich. Stücke wie Frischs «Andorra» oder Dürrenmatts «Die Physiker» werden zu grossen Erfolgen und sorgen dafür, dass das Schauspielhaus nochmals eine glanzvolle Zeit hat. Der Ruf des Theaters beruht auf dem Emigranten-Ensemble. Und später auf den Erfolgen von Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt. Ihr Entdecker Kurt Hirschfeld bleibt dem Schauspielhaus ein Leben lang treu bleibt – auch für kurze Zeit noch als Direktor. Nach seinem Tod geht für das Schauspielhaus eine weitere Ära zu Ende. Und danach kann es lange nicht mehr an diese grossen Zeiten anknüpfen. Der Mythos als Exilbühne aber ist bis heute geblieben. ____________________ In dieser Episode zu hören: Dagmar Walser, Theaterredaktorin Pinar Karabulut, Co Intendantin Schauspielhaus Zürich Hannah Schünemann, Chefdramaturgin Schauspielhaus Zürich ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Vera Deragisch ____________________ Literatur: Bachmann, Dieter/Schneider, Rolf (Hsg.) (1987): Das verschonte Haus – Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Ammann Verlag. Neue Schauspiel AG (1978): Vom Variété zum neuen Schauspielhaus – Die Geschichte des Schauspiels in Zürich. Peter Felix. Schoop, Günther (1957): Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Oprecht. Buns, Brigitte/deutsches Theatermuseum (Hsg.) (2007): Werft Eure Hoffnung über die Grenzen. Theater im Schweizer Exil und seine Rückkehr. Henschel. Kröger, Ute /Exinger, Peter (1998): In welchen Zeiten leben wir! Das Schauspielhaus Zürich 1938 -1998. Limmat Verlag. Amrein, Ursula (2004): Los von Berlin. Die Literatur- und Theaterpolitik der Schweiz und das «Dritte Reich», Chronos Verlag. ____________________ Links: SRF2 Kontext über die Bühnen-Diskussion 2021: Kann das weg? – Das Theater um den Pfauen - Audio & Podcasts - SRF DRS-Sendung Passage 2015: Kurt Hirschfeld – der Zauberer im Zürcher Schauspielhaus - Audio & Podcasts - SRF DRS-Sendung Schauplatz 1988: https://www.srf.ch/play/tv/schauplatz/video/50-theaterjahre-neue-schauspiel-ag--50-jahre-schauspielhaus?urn=urn:srf:video:51b69199-2663-4193-b99e-456454a4bd25 SRF-Kritik Hirschfeld-Film: https://www.srf.ch/kultur/film-serien/neu-im-kino-kurt-hirschfeld-spaeter-applaus-fuer-einen-vergessenen ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
FAZ-Kritiker Simon Strauß bescheinigt dem Theater einen Bedeutungsverlust. Auf der Suche nach Legitimation wildere es im Journalismus. Kay Voges, Intendant in Köln, hält dagegen: Um eine gegenwärtige Kunst zu bleiben, gehe das Theater neue Wege. Strauss, Simon; Voges, Kay www.deutschlandfunkkultur.de, Rang 1
In Europa tobt der Zweite Weltkrieg. Die Nazis wüten, und auch die Schweiz zittert. In Zürich jedoch wird Theater gespielt. Das Schauspielhaus erlebt seinen Höhepunkt als Emigrantentheater – und wird zum Symbol der geistigen Landesverteidigung. Nach Ferdinand Riesers Abgang durchlebt das Emigranten-Ensemble am Schauspielhaus eine unsichere Zeit, geprägt von der Angst, Arbeit zu verlieren und den Nazis in die Hände zu fallen. Kurt Hirschfeld rettet die Bühne, indem er mit einflussreichen Bürgern und Stadtpräsident Emil Klöti die neue Schauspiel AG gründet und Gelder akquiriert. Direktor wird der als unpolitisch geltende Schweizer Oskar Wälterlin, nicht Hirschfeld, um Risiken durch den Nazi-Druck zu vermeiden. Hirschfeld arbeitet als Dramaturg. Hirschfeld und Wälterlin gelten in den kommenden Jahren als «Dreamteam» am Schauspielhaus. Sie verzichten auf offensichtlich politische Stücke. Spielen viele Klassiker, die sie mit aktueller Bedeutung aufladen. Legendär sind der Tell von Schiller oder Götz von Berlichingen von Goethe. In beiden spielt Heinrich Gretler die Hauptrolle. Der populäre Schauspieler wird auf der Bühne fast so etwas wie das Gesicht der geistigen Landesverteidigung. Im Mai 1940, als die Kriegsgefahr für die Schweiz besonders gross ist, setzen die beiden einen weiteren Akzent auf der Pfauenbühne. Hitler beginnt seinen Westfeldzug, und es gibt Gerüchte, dass auch die Schweiz bald an der Reihe ist. Die Zürcherinnen und Zürcher verlassen ihre Stadt in Scharen. Auch die Emigrantinnen und Emigranten haben ihre Koffer gepackt. Aber sie bleiben – und spielen. Am 18. Mai 1940 kommt es zur Premiere von Goethes Faust II. Ein Lieblingsstück der Nazis – das in Zürich ganz anders interpretiert wird. Es ist ein sehr eindrückliches Beispiel dafür, welche Kraft Theater haben kann. Aber nicht nur mit Klassikern, sondern auch mit Erstaufführungen von Exilautoren macht das Theater von sich reden. Ein bekanntes Beispiel ist die «Mutter Courage» von Berthold Brecht - ein Antikriegsstück mit der grossen Therese Giehse in der Hauptrolle. Der Zweite Weltkrieg hat eine einmalige Situation geschaffen. Der gemeinsame Feind und die Angst schweissen alle zusammen. Emigranten-Ensemble, Zuschauerinnen und Zuschauer, Theaterleitung, Politik und Presse. Und das ist bis heute die Basis des Schauspielhaus-Mythos. ____________________ In dieser Episode zu hören: Dagmar Walser, SRF-Theaterredaktorin ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Vera Deragisch ____________________ Literatur: Bachmann, Dieter/Schneider, Rolf (Hsg.) (1987): Das verschonte Haus – Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Ammann Verlag. Neue Schauspiel AG (1978): Vom Variété zum neuen Schauspielhaus – Die Geschichte des Schauspiels in Zürich. Peter Felix. Schoop, Günther (1957): Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Oprecht. Buns, Brigitte/deutsches Theatermuseum (Hsg.) (2007): Werft Eure Hoffnung über die Grenzen. Theater im Schweizer Exil und seine Rückkehr. Henschel. Kröger, Ute /Exinger, Peter (1998): In welchen Zeiten leben wir! Das Schauspielhaus Zürich 1938 -1998. Limmat Verlag. Amrein, Ursula (2004): Los von Berlin. Die Literatur- und Theaterpolitik der Schweiz und das «Dritte Reich», Chronos Verlag. ____________________ Links: SRF2 Kontext über die Bühnen-Diskussion 2021: Kann das weg? – Das Theater um den Pfauen - Audio & Podcasts - SRF DRS-Sendung Passage 2015: Kurt Hirschfeld – der Zauberer im Zürcher Schauspielhaus - Audio & Podcasts - SRF DRS-Sendung Schauplatz 1988: https://www.srf.ch/play/tv/schauplatz/video/50-theaterjahre-neue-schauspiel-ag--50-jahre-schauspielhaus?urn=urn:srf:video:51b69199-2663-4193-b99e-456454a4bd25 SRF-Kritik Hirschfeld-Film: https://www.srf.ch/kultur/film-serien/neu-im-kino-kurt-hirschfeld-spaeter-applaus-fuer-einen-vergessenen ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Das Theater wolle die Themen aufgreifen, die die Menschen aktuelle beschäftige: Demokratie, Klimawandel, die aktuelle Weltlage, sagt Intendant Benedikt von Peter. Das Theater startet z.B. die Saison im August mit einem interaktiven Projekt für junge Erwachsene und umfasst gut 50 Produktionen. Ausserdem: - Gesundheitszentrum Laufen nicht mehr 24 Stunden geöffnet - Velostreifen über Münchensteinerbrücke wird permanent - TNW macht im Jahr 2025 mehr Gewinn, wie im 2024
(00:47) Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam auf der Bühne: Das neue Stück von Christoph Marthaler und dem Theater Hora am Theater Basel. Weitere Themen: (06:08) Das Lucerne Festival eröffnet die neue Reihe von «Pulse» mit einem besonderen Zusammenspiel aus Musik und Licht. (11:35) Damien Hausers «Memory of Princess Mumbi»: Ein cineastisches Wunder, das alle Genre-Grenzen vermischt. (15:50) GEMA-Reform angenommen: Kulturförderung wird neu organisiert. (19:30) «Endlich»: Ein Theaterstück über das Altern von Asia Ahmetjanova.
Das Theater in Regensburg ist jetzt offiziell Staatstheater. Das trägt nicht nur zum Renommee des Hauses bei, sondern zahlt sich auf finanziell aus.
Im zweiten Weltkrieg ist das Zürcher Schauspielhaus ein wichtiger Zufluchtsort. Künstlerinnen und Künstler, die vom Nationalsozialismus verfolgt werden, finden an diesem Schweizer Theater eine neue Heimat. Den Grundstein dafür legt vor 100 Jahren ein Zürcher Weinhändler. Die Ursprünge des Schauspielhauses reichen noch weiter zurück. Und sie sind weit entfernt von einem künstlerisch anspruchsvollen Theater. Das «Volkstheater zum Pfauen» ist um die Jahrhundertwende eine Art Varieté-Theater mit Biergarten und Kegelbahn. Mit finanziellen Nöten und unterschiedlichen Besitzern. Es wird die Jahre darauf zur Nebenbühne des Stadttheaters, des heutigen Opernhauses. Aber auch dieses Konzept hat zu wenig Erfolg. Und dann tritt ein gewisser Ferdinand Rieser auf die Bühne. Ein jüdischer Kaufmann mit viel Leidenschaft fürs Theater, aber wenig Erfahrung. Er übernimmt das Schauspielhaus und baut es 1926 um. Ihm ist es zu verdanken, dass das Schauspielhaus zum wichtigsten Emigranten-Theater im deutschsprachigen Raum wird. Als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kommen, holt er verfolgte Schauspielerinnen und Regisseure nach Zürich, die in Deutschland nicht mehr arbeiten können. Am Schauspielhaus Zürich werden Stücke gezeigt, die in Deutschland verboten sind und sich kritisch mit den Entwicklungen im Nationalsozialismus auseinandersetzen. Diese politische Haltung provoziert heftige Reaktionen. Deutsche Nazi-Spitzel und die nazifreundliche Nationale Front in der Schweiz versuchen, das Theater einzuschüchtern. Es gibt Drohungen und Proteste. Das Schauspielhaus braucht für gewisse Aufführungen Polizeischutz. Auch aus gemässigteren Kreisen gibt es Kritik. Der Schweizer Schriftstellerverband fordert mehr Schweizer Stücke und wettert gegen das «unschweizerische» Theater. Rieser hält dem Druck zunächst noch Stand. Doch 1938 sieht er sich gezwungen, das Handtuch zu werfen. Er emigriert mit seiner Familie in die USA. ____________________ In dieser Episode zu hören: Dagmar Walser, SRF-Theaterredaktorin Pinar Karabulut, Co-Intendantin Schauspielhaus Zürich Hannah Schünemann, Chefdramaturgin Schauspielhaus Zürich ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Vera Deragisch ____________________ Literatur: Bachmann, Dieter/Schneider, Rolf (Hsg.) (1987): Das verschonte Haus – Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Ammann Verlag. Neue Schauspiel AG (1978): Vom Variété zum neuen Schauspielhaus – Die Geschichte des Schauspiels in Zürich. Peter Felix. Schoop, Günther (1957): Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Oprecht. Buns, Brigitte/deutsches Theatermuseum (Hsg.) (2007): Werft Eure Hoffnung über die Grenzen. Theater im Schweizer Exil und seine Rückkehr. Henschel. Kröger, Ute /Exinger, Peter (1998): In welchen Zeiten leben wir! Das Schauspielhaus Zürich 1938 -1998. Limmat Verlag. Amrein, Ursula (2004): Los von Berlin. Die Literatur- und Theaterpolitik der Schweiz und das «Dritte Reich», Chronos Verlag. ____________________ Links: SRF2 Kontext über die Bühnen-Diskussion 2021: Kann das weg? – Das Theater um den Pfauen - Audio & Podcasts - SRF DRS-Sendung Passage 2015: Kurt Hirschfeld – der Zauberer im Zürcher Schauspielhaus - Audio & Podcasts - SRF DRS-Sendung Schauplatz 1988: https://www.srf.ch/play/tv/schauplatz/video/50-theaterjahre-neue-schauspiel-ag--50-jahre-schauspielhaus?urn=urn:srf:video:51b69199-2663-4193-b99e-456454a4bd25 SRF-Kritik Hirschfeld-Film: https://www.srf.ch/kultur/film-serien/neu-im-kino-kurt-hirschfeld-spaeter-applaus-fuer-einen-vergessenen ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Das Theater muss sich gesellschaftlich immer wieder neu definieren: Welche Rolle spielt es darin heute und welche Anforderungen trägt die Gesellschaft an es heran? Dieser Streifzug durch den deutschen Theaterbetrieb sucht Antworten. Konietzny, Horst www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
In der neuen Folge des Radio Essen-Podcasts „Essen im Ohr“ besucht Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder den Direktor des GOP Varieté Christian Buddrus in seinem Theater im Nordviertel. Hier wird der größte Umbau in der Geschichte der Varieté-Kette stattfinden. Das GOP soll zu einem Leuchtturm-Projekt für ganz Europa werden. Mittlerweile hat sich im GOP Varieté Theater zum letzten Mal der Vorhang geschlossen und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn einen Vorhang wird er hier bald nicht mehr geben. Nach 30 Jahren zieht modernste Technik in den Saal des ehemaligen Ufa-Kinos ein und das ist noch längst nicht alles. In dem Theater in der nördlichen Innenstadt von Essen bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Im Foyer, im Barbereich und im großen Saal verschwindet der inzwischen etwas angestaubte rote Plüsch und macht Platz für einen komplett neuen Style. Inspiriert von ähnlichen Häusern auf der ganzen Welt soll etwas ganz Neues entstehen unter der Überschrift: Artistical. Dahinter steckt eine Mischung aus Varieté und Musical. Bis zu 30 Artisten und Musiker einer Live-Band werden jeweils neun Monate lang ein Programm zeigen. Im September soll es losgehen. Im Schnitt alle zehn Jahre wurde das GOP in Essen etwas aufgehübscht. Nach 30 Jahren ist es jetzt wieder soweit, doch das, was sich die Verantwortlichen dieses Mal vorgenommen haben, sprengt alle Grenzen. Das Theater wird einmal komplett entkernt. Die Tische im Saal verschwinden für über 100 zusätzliche Plätze. Fast wie in einem Kino sitzen die Besucherinnen und Besucher und werden zu einem Teil der Show. Die Gänge-Menüs gehören damit aber auch der Vergangenheit an. Dafür gibt es zum Beispiel im Saal eine Bar, die während der Show ein Teil der Bühne ist. Links und rechts sind Balkone, auf denen sich die Künstler und Musiker bewegen. Dazu werden LED-Bildschirme und Kugeln sowie eine XXL-Soundanlage im Saal eingebaut. Auch das Foyer und der Barbereich in der ersten Etage bekommen einen ganz neuen Look im Industrie-Design. Wie das GOP in Essen bald aussehen wird, hört Ihr in unserem Podcast. Euch hat die Folge "Essen im Ohr" gefallen? Dann lasst gerne eine Bewertung da und abonniert den Podcast, um keine neue Folge zu verpassen. Unseren Podcast gibt es immer dienstags – zuhören könnt Ihr auf Eurer Lieblings-Podcast-Plattform. Ihr wollt selbst mal einen Gast für das neue Format mit den Kategorien Gesundheit, Sport und Mensch vorschlagen? Oder ihr möchtet Lob oder Kritik loswerden? Dann meldet euch gerne per E-Mail an podcast@radioessen.de.
Warum eine Oper aus dem Walde Mutter Berger ihr Leben lang begeisterte, wieso der Jazz alles änderte und wie er mit Tarnen und Täuschen durch die Schulzeit kam, erzählt uns der große Schauspieler Wolfram Berger in einem heiteren Gespräch in seiner Wiener Wohnung. So verpasste er ganz absichtlich den großen Oskar Werner und diskutierte trotzdem mit seinem Deutschlehrer hingebungsvoll über dessen Auftritt. Aus dem Blödeln wurde das Schauspiel. Es folgte das Studium, die ersten Bühnenrollen, allen voran ein schwieriger Text von Handke. Und dann: Der Weg raus aus Graz. Zu Hermann Beil. Boy Gobert. Claus Peymann. Und hin zu zahlreichen TV-Serien, von der Alpensaga, über deutsche, österreichische und Schweizer Krimis bis hin zum Bergdoktor. Das Fernsehen ist die Grundierung, meint Wolfram Berger. Aber die wahre Kunst zeigt er beim Sprechen, beim Lesen, beim Hörspiel. Er hat das Werk von Karl Valentin zu neuem Leben erweckt, er hat „Die letzten Tage der Menschheit“ komplett und solo eingesprochen. Er wurde zurecht vor kurzem von der ORF-Hörspiel-Jury zum „Schauspieler des Jahres 2025“ gekürt.
Das Theater dürfe nicht als „vertrockneter Bewahrer der Tradition“ enden, meint der Schauspieler Willem Dafoe zum Welttheatertag am 27. März. Yvonne Büdenhölzer, Präsidentin des Internationalen Theaterinstituts, das den Aktionstag organisiert, versteht diese Botschaft nicht als Absage an klassische Stoffe. „Sie wären keine Klassiker, wenn sie nicht so zeitlos wären", sagt Büdenhölzer im Gespräch mit SWR Kultur.
Es ist eine richtig gute Nachricht, die heute veröffentlicht wurde: Die Snooker-WM bleibt auch über das Jahr 2027 hinaus im Crucible Theatre von Sheffield. Das Theater der Träume soll ab 2028 umgebaut werden und 50 % mehr Plätze bieten als zuvor. Gleichzeitig verbleibt die Snooker-WM mindestens bis 2045 dort, mit Option zur Verlängerung bis 2050. Kathi und Chris besprechen die Pressemitteilung (mit Embargo) und freuen sich über die guten Nachrichten.Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Das historische Teatro Sannazaro in Neapel ist bei einem Brand fast vollständig zerstört worden. Der Schaden wird auf 60 bis 70 Millionen Euro geschätzt. Das Theater galt als einzigartiges Juwel der Stadt.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Das Theater um Grönland und die Reden in Davos haben es erneut gezeigt: Die Europäer haben immer noch nicht erkannt, wie fundamental sich die Weltordnung geändert hat. Seit etwa zehn Jahren verfolgt China eine Strategie, die systematisch und bewusst jeden bedeutenden Produktions-Bottleneck der Welt kontrolliert. China hat sich so systematisch auf einen neuen Kalten Krieg vorbereitet. Wie erfolgreich das war, musste Donald Trump mit seinen Zöllen feststellen. China hatte eine deutlich bessere Verhandlungsposition und die USA mussten einlenken.Darauf reagieren die USA nun, nachdem sie den Aufstieg des strategischen Rivalen viel zu lange unterschätzt haben. Was Donald Trump gerade macht, bestätigt: Wir leben in einer Kriegswirtschaft, in der nicht mehr der Markt, sondern die Kontrolle über Produktionsengpässe die Macht definiert. Trump geht es nicht um ein “Stück Eis” im hohen Norden. Es geht um 43 der 50 von den USA als kritisch eingestuften Mineralien.Über die These der Kriegswirtschaft diskutiert Daniel Stelter mit David Baverez, Autor des 2024 erschienenen Buches Welcome to the War Economy!HörerservicePaper des Center for Strategic & International Studies (CSIS): https://is.gd/b3LtVu David Baverez' Buch WELCOME TO THE WAR ECONOMY!: https://is.gd/zcEiHr beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Puccini wird in eine Kirchenmusiker-Dynastie geboren, verliert früh den Vater und geht lieber auf die Jagd nach Spatzen und Fröschen, als Orgel zu üben. Aber um Verdis neue Oper "Aida" zu hören, läuft er fünf Stunden zu Fuß.
Wegmann, Ute www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Chavaz, Julien www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die deutschen Stadt- und Staatstheater sind weltweit einmalig: Sie werden von der öffentlichen Hand getragen und dürfen gleichzeitig frei ihre Spielpläne gestalten. Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes garantiert die Kunstfreiheit als ein besonders geschütztes Grundrecht. Auf dieser Freiheit baut das deutsche Theatersystem auf. Weil die Theater öffentlich finanziert werden, stehen sie allerding in einem besonderen Spannungsfeld: Zwischen einer gewissen Neutralität und der Freiheit der Kunst. Unter anderem Politiker und Politikerinnen der AfD fordern, dass das Theater nicht politisch sein dürfe. Wie politisch, wie kritisch und wie provozierend darf also das Theater sein? Kristine Harthauer diskutiert mit Maximilian Bauer – ARD Rechtsredaktion; Dr. Björn Hayer – Literatur- und Theaterkritiker, Leiter des Künstlerhauses Edenkoben; Hasko Weber – Theaterregisseur und -intendant
Kay Voges, der neue Intendant des Schauspiel Köln, ist Regisseur, Theatermacher und ein Visionär, der sagt: Theater kann nicht nur Kunst, sondern auch Recherche, Experiment und Widerstand sein. Im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger" erzählt er im Gespräch mit den Moderatorinnen Sarah Brasack und Anne Burgmer, welche Pläne er für Köln hat. Er erzählt, warum das Lied "Tommi" für ihn eine ganz besondere Bedeutung hat, was das kölsche Liedgut für ihn über die Stadt aussagt und warum die Zeiten so sind, dass Theater und Journalismus sich stärker miteinander verbinden sollte. Außerdem geht es um die Kölner Baustelle am Offenbachplatz und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für ihn, der eigentlich nicht mehr im Interim in Mülheim starten sollte. Voges spricht im Podcast aber auch über Köln als Wahlheimat: "Ich bin jeden Morgen glücklich, wenn ich aufwache, aus dem Fenster schaue und sehe einen kleinen Zipfel des Kölner Doms und denke: Jetzt bin ich hier. Ich hatte diese Stadt immer auf meiner Liste der Lieblingsstädte, wo ich gerne leben wollte." Und er empfiehlt, welche Inszenierung der kommenden Wochen sich die Kölnerinnen und Kölner unbedingt anschauen sollten.
Das Theater Basel sucht für eine Inszenierung Laiendarstellerinnen und -darsteller, die magersüchtig sind. Fachleute finden dies moralisch bedenklich und für Betroffene gefährlich Weitere Themen: · Der Basler MieterInnenverband blitzt vor Bundesgericht ab · Wochengast Eva Scheurer erzählt von ihrer Arbeit als Rechtsmedizinerin - das Basler Institut für Rechtsmedizin besteht seit 100 Jahren
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema, Magazin - Der Bürgerverein Ethos setzt sich für die Trennung von Staat und Kirche ein und beruft sich dabei auf die Verfassung der Slowakischen Republik. Das Theater aus der Passage in Banská Bystrica ist ein professionelles Kommunitätstheater, das als einziges seiner Art in der Slowakei seit nunmehr 30 Jahren mit geistig behinderten Schauspielerinnen und Schauspielern arbeitet. (nicht in der Podcastausgabe enthalten)
Ich labere wieder – jetzt mit System: Die News gibt's künftig am Ende, alle Laber-Fans dürfen vorher abbiegen. Ich erzähle vom Social-Media-Detox, der Wiederaufnahme von „Briefe von Ruth“ (Hallo Fürth!), meiner herbstlichen Musical-Dinner-Tour durch Bayern und meinem Start als Vocal Coach (Estill ahoi – inkl. Testbuchungsexperiment). Dazu Playlists, ein peinlicher Gym-Aha-Moment und zum Schluss knackige Branchennews von Castwechsel bis Tourstart. Jingle? Kommt noch.QUELLEN:Sabrina Weckerlin übernimmt „Anne Hathaway“ in „& JULIA“ (Stage Entertainment, Presse) – https://www.stage-entertainment.de/presse/pressemitteilungen-im-ueberblickSabrina Weckerlin folgt auf Willemijn Verkaik als Anne Hathaway (Presseportal/Stage) – https://www.presseportal.de/pm/31524/6104012„& JULIA“, Hamburg: Wechsel Anne Hathaway → Sabrina Weckerlin (Musicalzentrale) – https://musicalzentrale.de/138119/wechsel-im-operettenhaus-weckerlin-uebernimmt-anne-hathaway/„We Will Rock You“ Stuttgart – Besetzung (Stage Entertainment, offizielle Cast-Seite) – https://www.stage-entertainment.de/musicals-shows/we-will-rock-you-stuttgart/besetzung„We Will Rock You“: Galileo/Scaramouche/Killer Queen bestätigt (Musicalzentrale) – https://musicalzentrale.de/138146/galileo-scaramouche-killer-queen-cast-fuer-we-will-rock-you-steht-fest/„Ghost – Nachricht von Sam“ Tour 2025 – komplette Besetzung (Musicalpuls) – https://www.musicalpuls.com/news/musical-ghost-komplette-besetzung-fuer-die-tour-2025-jetzt-bekannt/„Ghost – Nachricht von Sam“ Tour 2025 – offizielle Cast-Übersicht (Produktion/ShowSlot) – https://showslot.com/ghost/„FAME – Das Musical“ (First Stage Theater Hamburg, Produktionsseite) – https://firststagehamburg.de/produktion/fame-das-musical/Friedrichstadt-Palast Berlin: „BLINDED BY DELIGHT“ – Solist:innen (Presse-PDF, 28.08.2025) – https://www.palast.berlin/wp-content/uploads/2025/08/FSP_PR_2025-08-28_BLINDED_by_DELIGHT_Solist-innen.pdfFriedrichstadt-Palast Berlin – Pressebereich („BLINDED BY DELIGHT“ Meldungen) – https://www.palast.berlin/info/pressebereich/Theaterpolitik: Stadt Magdeburg – Vertragsverlängerung Julien Chavaz (Pressemitteilung, 25.08.2025) – https://www.magdeburg.de/Bürger-Stadt/Aktuelles-Presse/Pressemeldungen/International-mutig-und-vielfach-ausgezeichnet-Das-Theater-von-Julien-Chavaz-wird-fortgesetzt.php?FID=698.48361.1&La=1Stadt Magdeburg – Meldungsübersicht zum Vorgang – https://www.magdeburg.de/index.php?FID=698.48376.1&ModID=7&object=tx%7C698.48376.1nachtkritik.de: „Magdeburg: Generalintendant Julien Chavaz verlängert“ (25.08.2025) – https://www.nachtkritik.de/meldungen/magdeburg-generalintendant-julien-chavaz-verlaengert„Starlight Express“ London – Verlängerung bis April 2026 (Offizielle Website) – https://www.starlightexpresslondon.com/„Starlight Express“ London – Verlängerung bis April 2026 (Andrew Lloyd Webber – News, 29.08.2025) – https://www.andrewlloydwebber.com/news/starlight-express-extends-at-troubadour-wembley-park-theatre-for-the-sixth-time-now-booking-until-april-2026„Starlight Express“ London – Verlängerung (BroadwayWorld, 29.08.2025) – https://www.broadwayworld.com/westend/article/STARLIGHT-EXPRESS-Extends-in-London-For-The-Sixth-Time-20250829„Starlight Express“ London – Verlängerung (WestEndTheatre, 29.08.2025) – https://www.westendtheatre.com/309645/news/starlight-express-extends-in-london-to-april-2026/
(00:59) Das Theater Basel läutet die neue Saison ein mit einer Neuinszenierung des Stücks «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny». Das Theater verspricht eine spektakuläre Rauminszenierung von Intendant und Regisseur Benedikt von Peter. Weitere Themen: (06:12) 100 Jahre Hildegard Knef: Schweizer Chansonnier Michael von der Heide widmet der deutschen Schauspiel- und Musik-Ikone ein Album. (11:03) Happige Vorwürfe gegen Basler Kulturförderer und Dirigent: Paul Sacher soll mit Nazi-Deutschland sympathisiert haben. (15:15) Grosse Kunst im kleinen Reihenhaus: Am Flurweg in Ostermundigen sind Kunstwerke von Andy Warhol, Marc Chagall und Meret Oppenheim zu sehen. (19:24) 60 Jahre Katastrophe von Mattmark: Buch von Historikerin Elisabeth Joris «Mattmark 1965. Erinnerungen, Gerichtsurteile, italienisch-schweizerische Verflechtungen» beleuchtet Tragödie von Gletscherabbruch im Walliser Saastal.
Burkhard, Susanne www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Mohammad-Ali Behboudi konnte seine Schauspielausbildung im Iran nur heimlich machen. Kurz darauf floh er nach Deutschland. Er sei schon immer ein politischer Mensch gewesen, sagt der Schauspieler, 1993 gründete er das freie "Welt-Theater" in Köln. Bürger, Britta www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Nach dem epischen Elfmeterschießen in Braunschweig ist der VfB Stuttgart zwar im DFB-Pokal weiter, aber der Auftritt des Titelverteidigers wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Defensiv wacklig, offensiv fahrig, und mittendrin ein Erfolgstrainer, dessen Entscheidungen auf einmal kritischer gesehen werden. “Das war fußballerisch echt nicht gut. Der VfB wirkte, als käme er aus vier Wochen Sommerurlaub und würde zum ersten Mal zusammen spielen”, sagt VfB-Reporter Daniel Haug (Die Neue 107.7) im Fever Pit'ch Podcast.Nach dem verpatzten Bundesliga-Auftakt bei Union Berlin war die Stimmung gedämpft, jetzt wächst der Druck. “Da gibt es einige Fragezeichen nach den Auftritten. Selbst ein Angelo Stiller, der eigentlich Sicherheit geben soll, war nicht auf seinem Level.“Die Stuttgarter Probleme liegen vor allem in der Defensive. “Hoeneß musste wieder komplett umbauen, Zagadou fehlt körperlich, Jeltsch ist jung, Chabot verletzt – da fehlt die Achse“, erklärt Haug. Doch auch in der Offensive hakt es. Hoffnungsträger Nick Woltemade wirkt trotz seines wichtigen Treffers in Braunschweig immer noch nicht ganz wieder bei sich. “Natürlich merkt man, dass die Bayern-Geschichte ihn beschäftigt hat. Ihm fehlt die Leichtigkeit der Rückrunde”, so Haug.Diese Leichtigkeit bräuchte es jedoch dringend – auch für das erste Heimspiel gegen Gladbach, das schon zu einer kleinen Bewährungsprobe wird. Geht Stuttgart ohne Sieg in die Länderspielpause, droht ein heißer Herbst am Neckar – für Mannschaft, Verein und auch für Trainer Sebastian Hoeneß, auf dessen Entscheidungen die Fans trotz aller Erfolge auch vermehrt kritisch gucken.“Der Kredit ist noch da, Vizemeisterschaft und Pokalsieg stehen“, beruhigt Haug. Doch er warnt auch: “Hoeneß ist jetzt in der Bringschuld, aus diesem Kader wieder eine stabile Top-6-Mannschaft zu formen.”Foto: Imago / Matthias KochTakeawaysDer Pokalabend war historisch und dramatisch.Die Defensive des VfB hat große Probleme.Woltemade ist ein Schlüsselspieler, aber nicht in Topform.Die finanzielle Situation des VfB hat sich stabilisiert.Die Beziehung zu Bayern München bleibt freundlich.Die Mannschaft muss sich schnell finden.Das erste Heimspiel ist entscheidend für die Saison.Die Fans erwarten eine Leistungssteigerung.Die Transferaktivitäten sind noch nicht abgeschlossen.Sebastian Hoeneß hat sich einen Kredit bei den Fans erarbeitet.Chapters0:00 Ein epischer Pokalabend02:54 Saisonstart und Erwartungen06:01 Defensive Probleme und Abwehrstrategien08:56 Torwartleistung und Ambivalenz11:51 Das Theater um Nick Woltemade14:53 Zukunftsperspektiven und Risiken17:59 Transfermarkt und Beziehungen zwischen Bayern und VfB20:06 Sebastian Hoeneß und die Erwartungen der Fans22:14 Einfluss von Wechseltheater auf die Mannschaft23:29 Bewertung des Transferfensters des VfB Stuttgart26:31 Zukünftige Transfers und Kaderplanung28:00 Konstanz und Teamdynamik nach dem Pokalspiel30:11 Herausforderungen in der Länderspielpause32:11 Die Rolle von Sebastian Hoeneß und Fanunterstützung34:00 Vorbereitung auf das Spiel gegen Gladbach
Beinahe wäre ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen worden. Zusammen mit dem Schauspieler Thomas Rühmann hatte Tobias Morgenstern das „Theater am Rand“ in Zollbrücke im Oderbruch ins Leben gerufen; denn, so meint er: „Vom Rand sieht man besser“. Das Theater hat tatsächlich einen besonderen Blick ermöglicht. Das vermochte allein schon die Musik, die weit mehr ist als Instrumentalmusik, wie sie Goethe nicht mochte und als „halbes Ding“ angesehen hat. Morgensterns Musik ist vollständig. Sie ist aufgeladen mit dem Streben nach komplexer Schönheit. Sie ist ohne Worte, aber inhaltsschwer. Das zeigte sich schon am spektakulären Erfolg seiner Gruppe L'art de Passage mit dem Programm „Sehnsucht nach Veränderung“. Morgenstern berichtet, wieso es doch nicht zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes kam, und lässt uns von seiner Musik kosten, in der wir eine Grundstimmung vorfinden, die sich die gute Laune nicht verderben und sich die Träume nicht nehmen lässt. (Wiederholung vom 30. März 2025)
Laages, Michael www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Laages, Michael www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Als kurdisches Kind durfte Delschad Numan Khorschid im Irak keine Schule besuchen. Lesen brachte er sich selbst bei – ebenso wie nach jahrelanger Flucht die deutsche Sprache. Die Bühne wurde für ihn ein Ort der "absoluten Freiheit". Britta Bürger www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Das Theater, das im Kulturhaus Palazzo beheimatet ist, macht dafür unter anderem die veraltete Infrastruktur des Hauses verantwortlich. Die Besitzer des Kulturhauses möchten nun über die Bücher, damit das Haus schnell saniert werden kann. Ausserdem: · Baselbieter Landrat segnet nächste Finanzierungsperiode des Energiepakets ab - ohne Gegenstimme · FCB-Besitzer David Degen zieht nach vier Jahren Bilanz und freut sich über Meistertitel und volle Kassen · Uraufführung: In Basel spielt die Sinfonietta das Fussball-Oratorium "Der 7. Himmel"
Über das Gendern wird seit Jahren erbittert gestritten. „Die Vehemenz, mit der wir diese Diskussion führen, ist fast lächerlich", sagt der Intendant des Schlosstheaters Neuwied, René Heinersdorff. Seine Lösung: Er bringt diesen Streit auf die Bühne. „Kalter weißer Mann“ heißt das Stück, in dem es um den Machtkampf in einer Firma geht, der sich am Wort „Mitarbeiter" ohne „-innen" entzündet. Das Theater kann dem festgefahrenen Streit etwas entgegensetzen, ist Heinersdorff überzeugt: Man verstehe am Ende alle Seiten. "Das macht die Qualität eines guten Stückes aus, dass alle Positionen gleich stark sind."
Spreng, Eberhard www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
„Faust ist ein Theater∙stück. Das Theater∙stück ist von Goethe. Sehr viele Menschen kennen das Theater∙stück. In dem Theater∙stück geht es um Faust.“ So klingt es, wenn das Nationaltheater Mannheim sein neues Stück bewirbt: Goethes‘ Faust in leichter Sprache. Weltliteratur in einfachen Sätzen, die jeder versteht: Was für die einen ein zukunftsweisendes Beispiel für niedrigschwellige Kulturangebote ist, verstehen andere als Provokation und Sakrileg am Original. Was kann leichte Sprache im Theater leisten? Marie-Dominique Wetzel diskutiert mit Prof. Bettina Bock – Sprachwissenschaftlerin und Expertin für Leichte Sprache, Universität Köln; Daniel Cremer – Regisseur und Übersetzer der „Faust“-Fassung in „Leichter Sprache“; Prof. Jochen Hörisch – Literatur- und Medienwissenschaftler, Universität Mannheim
Die Badische Landesbühne ist ständig auf Tour: sie spielt in kleinen Städten und Gemeinden - dort, wo sonst kaum kulturelle Angebote zu finden sind. Sechzehn Partnergemeinden hat die BLB: von Bad Friedrichhall über Mosbach und Osterburken bis Wertheim. Das Publikum ist dankbar für dieses Engagement. Für die Schauspieler*innen und die technischen Teams bedeutet das: ständig unterwegs sein. Morgens wird in Bruchsal geprobt, am Nachmittag steigen dann alle zusammen in den Theaterbus, zurück sind sie oft erst spätabends. Trotz Mehraufwand: die Schauspieler*innen arbeiten gerne an der Badischen Landesbühne Bruchsal und sie sind sich sicher: die vielen gemeinsamen Fahrten schweißen das Ensemble auf besondere Weise zusammen.
Die Stadt Zürich renoviert das Theater am Hechtplatz. Während der Bauarbeiten zieht das Theater in den Saal der Reformierten Kirche im Seefeld. Weitere Themen: · Bedingte Geldstrafen für Organisatoren des Neonazi-Treffens in Rüti · Illnau-Effretikon unterliegt beim Landihaus dem Heimatschutz · Markus Griesser gibt die Leitung der Sternwarte Eschenberg ab
Free transcript: https://steadyhq.com/sgle/posts/acc890d4-19a1-48df-b748-e44ea57cd32f?utm_campaign=steady_sharing_buttonHelp me keep podcasting: https://steadyhq.com/de/sgle/about Hey, please share this podcast with your friends, family and neighbours or even write a review :). The podcast can now also be found on Youtube (https://t1p.de/kt83z). You can contact me on Instagram (https://www.instagram.com/slowgermanwithculture/) or write a mail to learngermanwithculture@web.de . Support the show
Die Figur Herr Käseweis im Theaterstück «Herr Käseweis fliegt zum Mond» mag keine lauten Umgebungen. Genauso geht es auch dem 7-jährigen Jacob. Aufgrund seiner Sehbehinderung kompensiert er vieles über das Gehör. Er hat das Theaterstück besucht, das eigens für ihn zugänglich gemacht wurde. Weitere Themen: - Rottweilerverbot trifft auch Polizei im Kanton Zürich. - Viele Gemeinden am Zürichsee senken ihre Steuern. - Neue Baumart sorgt in Kloten für Kritik.
Hey, please share this podcast with your friends, family and neighbours or even write a review :). You can contact me on Instagram (https://www.instagram.com/slowgermanwithculture/) or write a mail to learngermanwithculture@web.de . Transkript: Hallo! Willkommen zur heutigen Episode. Wie geht es Dir? Ich hoffe, Dir geht es gut. In der heutigen Episode sprechen wir über eine Aktivität. Eine Aktivität, die man sehr schön in der Weihnachtszeit machen kann. Was du in der Weihnachtszeit? Gehst du vielleicht auf einen Weihnachtsmarkt? Gehst du vielleicht in die Innenstadt, um Geschenke zu kaufen? Oder gehst du vielleicht auch ins Theater? Kultur ist in Deutschland wichtig. Die meisten größeren Städte in Deutschland haben ein Theater. Das Theater unterscheidet sich eindeutig von dem Kino oder dem Fernsehen zu Hause. Im Theater gibt es Menschen, die live auf einer Bühne ein Theaterstück aufführen. Es kann also auch etwas Unvorhergesehenes passieren. Die Kultur des Theaters hat eine lange Geschichte. Der Begriff des Theaters kommt aus Griechenland. Und schon vor mehr als 2.000 Jahren wurde in Griechenland Theater gespielt. Damals in Griechenland wurde Theater auch draußen gespielt. Einige Theater von damals gibt es heute noch. Die Deutschen Theater sind aber meistens „indoor“, denn bei uns ist das Wetter kälter als in Griechenland. Aber was wird in einem Theater aufgeführt? Es gibt unterschiedliche Arten von Aufführungen im Theater. Zum Beispiel gibt es die Oper. Bei einer Oper steht vor allem der Gesang und die Musik im Mittelpunkt. Opern haben oft eine dramatische Handlung. Ein sehr bekannter deutscher Opernsänger ist Jonas Kaufmann. Ein weiteres Beispiel für eine Aufführung im Theater ist das Ballett. Das Ballett ist ein Tanz. Bei dem Ballett steht der Tanz und die Musik im Mittelpunkt. Ein sehr bekanntes Ballett, das in Deutschland oft zur Weihnachtszeit aufgeführt wird, ist das Ballett „der Nussknacker“ von Tschaikowski. Ein weiteres Beispiel für eine Aufführung im Theater ist das Schauspiel. Das Schauspiel ist eine Aufführung, bei der Schauspieler eine Handlung mit Dialogen spielen. Gesang oder Musik spielen eine kleinere Rolle. Ein weiteres Beispiel für eine Aufführung im Theater ist das Musical. Hier gibt es ganz viel Gesang. In Hamburg werden sehr berühmte Musicals aufgeführt, zum Beispiel das Musical der „König der Löwen“. Und Du? Gehst Du auch ins Theater? Und was schaust Du Dir im Theater an? Ich, um ehrlich zu sein, gehe nicht oft in das Theater. Aber ich sollte viel häufiger gehen! Denn die Theaterkultur in Deutschland ist wirklich toll. Und vor allem in der Weihnachtszeit ist das Theater ein sehr schöner Ort. Und das war die heutige Episode. Wenn sie Dir gefallen hat, schreib mir gerne bei Instagram oder per Mail. Ich hoffe Du hast noch einen sehr schönen Tag und bleib vor allem gesund. Ciao ciao, tschüss!
Einen schönen ersten Advent!
Wie sah Zensur zu DDR-Zeiten aus? Und was können Kultur und Gesellschaft aus Erfahrungen von damals lernen, um sich zukünftig vor Repressalien zu schützen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Stuttgarter Theaterkollektiv Citizen Kane in seinem Stück „Weiße Elefanten - Kein Leben, ein Traum“ am Kammertheater Stuttgart.
Das Leben, die Liebe, die Kunst. Fünf intensive Gesprächsrunden zwischen dem Schriftsteller Thomas Hürlimann aus Zug und dem Radiomacher Jean-Claude Kuner aus Basel. Anekdotisch, philosophisch, politisch, humorvoll, vielschichtig. Archivaufnahmen und eine neue Hörspielszene ergänzen jede Folge. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 20.12.2024, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Folge 4: Es zeigt sich In der vierten Gesprächsrunde wird der künstlerische Prozess beleuchtet. Farben und Töne am Wegesrand werden bestimmt. Der Schriftsteller gibt Einblicke in seine Sprachwerkstatt, der Radiomacher berichtet von seinen Aufnahmen. Das Theater wird verabschiedet, und die Autobiografie ausgeschlossen. Mit: Thomas Hürlimann und Jean-Claude Kuner, und in der Hörspiel-Passage: Robert Hunger-Bühler, Cyril Hilfiker, Urs Bihler Aufnahmen und Montage: Jean-Claude Kuner - Aufnahmen Hörspiel: Tom Willen - Endmix: Michael Kube - Idee und Dramaturgie: Reto Ott - Regie: Jean-Claude Kuner - Produktion: SRF 2023 - Dauer: 48‘ Biografien, zitierte Autoren und Werke sowie Nachweis der Hörspieltexte: siehe Glossar unter Folge 1
Trotz Rückgang bei den Besucherzahlen: Das Theater Basel ist wieder in den schwarzen Zahlen. Nach einem Verlust von knapp einer halben Million Franken resultiert im aktuellen Jahr ein Plus von 45'000 Franken.
Max Pallenberg war nicht nur der Ehemann der wohl berühmtesten Revue- und Operettendarstellerin der 1920er Jahre, Fritzi Massary. Auch selbst wirkte er äußerst erfolgreich als Schauspieler und Sänger – und konnte aus seinem reichen Theaterleben nicht nur, aber vor allem bei Max Reinhardt so einiges erzählen. Das tat er unter anderem in der 1924 neugegründeten satirischen Zeitschrift Das Stachelschwein aus Frankfurt, die offensichtlich auch im Norden der Republik gelesen wurde; jedenfalls befand man Pallenbergs launige Gründeleien über allerlei Theater auf und neben der Bühne für wert, im Hamburgischen Correspondenten am 24. September nachgedruckt zu werden. Sie schließen – kleiner Spoiler – mit einem überraschend banalen, gleichsam biorhythmischen Bekenntnis, was ihn, Pallenberg, eigentlich zum Theater geführt hat – welches man ganz ähnlich Jahrzehnte später öfters übrigens auch von Frank Castorf gehört hat. Es liest unser Theatermann und Frühaufsteher Frank Riede.
Spreng, Eberhard www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Spreng, Eberhard
Theodor Adorno soll einmal gesagt haben: Es ist die Aufgabe der Kunst Chaos in die Ordnung zu bringen. Aber was soll, kann oder muss Kunst leisten, wenn die Welt im Chaos versinkt? Muss sie dann nicht viel eher Trost und Zuversicht bieten? Darüber spricht Solmaz Khorsand mit der Regisseurin und Sängerin Anna Maria Krassnigg, Leiterin des Theaterfestivals „wortwiege“ . Lässt sich heute am Theater noch provozieren? Was ist von der Verquickung von Journalismus und Theater zu halten wie beispielsweise die szenische Lesung am Berliner Ensemble von den Recherchen des Investigativnetzwerks Correctiv über das Rechtsextremen Treffen in Potsdam? Und lässt sich mit den richtigen Inhalten auf der Bühne ein Publikum im Alltag zum Handeln bringen? Das Theaterfestival „wortwiege“ startet unter dem Thema „fragil / fragile““ am 21. Februar in den Kasematten in Wiener Neustadt und dauert bis 24. März. Mehr Infos unter: https://www.wortwiege.at/ Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem Podcast
Was musste eigentlich monatelang alles vorher passieren, damit wir uns am Freitagabend ein Theaterstück anschauen können? Veronika Steinböck erklärt's in dieser Spezial-Folge nicht Andreas, sondern Valentina. Veronika Steinböck ist Geschäftsführerin und Künstlerische Leiterin des Kosmos Theater in Wien. DANKE an alle Unterstützer:innen des Podcasts. Hier kannst du den Podcast supporten.
Performances, Chorgesänge, Kameras auf der Bühne: Das Theater der Gegenwart verändert sich ständig. Wie reagieren Schauspielschulen darauf? Was müssen die jungen Talente lernen? Trends von heute können bereits von gestern sein, bis die Studierenden ihren Abschluss haben. Eines hat sich aber nicht geändert: Schauspielschulen verlangen ihren Studierenden vieles ab. Autorin: Anna Küch