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Wenn die Thesen unseres Gastes heute standhalten, hinterlässt sein Buch "Von Bayreuth nach Auschwitz" ein Trümmerfeld.
Alfons Haider und Eisapfel - Der Generalintendant der burgenländischen Musiktheater, Alfons Haider, übernimmt bei den Seefestspielen Mörbisch heuer selbst eine Hauptrolle. Bei uns präsentiert er davor auch sein Buch „Meine Mama, die Löwin“ und kredenzt dazu passend: Eisapfel – wie von Mama gemacht.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Wenn heute die 17. Ausgabe der KunstFestSpiele Herrenhausen eröffnet wird, dann wird das mit einer neuen Intendantin passieren, Brigitta Muntendorf. Die vielfach ausgezeichnete Komponistin wird in Herrenhausen ein buntes Programm präsentieren, das in diesem Jahr erstmals ein Zusammenspiel von Kunst, Technologie und Wissenschaft sein wird. Von Brigitta Muntendorf selbst wird das Stück "The Day Before", eine Kooperation mit den Wiener Festwochen, zur deutschen Erstaufführung kommen. Zusammen mit der Regisseurin Christiane Jatahy und der Librettistin Rosa Montero hat sie ein spektakuläres Musiktheater konzipiert, das partizipativ, politisch und höchst aktuell ist. Bevor "The Day Before" bei den KunstFestSpielen Herrenhausen aufgeführt wird, ist Brigitta Muntendorf bei NDR Kultur à la carte zu Gast und spricht mit Andrea Schwyzer über das Werk, die Proben und ihre neue Arbeit.
Wie nehmen Taube Menschen Musik wahr? Im Musiktheater "Hidden Heartache" auf der Münchener Biennale gehen Taube und hörende Menschen miteinander in den Dialog. Am 15. Mai hatte dieses außergewöhnliche Bühnenwerk Premiere.
Einen dramatischen und musikalischen Kontrast setzen die Händel-Festspiele neben der Opernproduktion und dem Oratorium mit dem Musiktheaterszenario „Die Geschichte des Soldaten“ von Igor Strawinsky. Am Deutschen Theater inszeniert Intendant Erich Sidler die Geschichte des Soldaten, der sich dem Teufel verschreibt und seine Geige gegen ein Zauberbuch tauscht, das ihn reich und einsam macht. „Sie wird gelesen, gespielt und getanzt“ hatte Strawinsky für sein musikalische Vision ...
Die Münchner Biennale, das Festival für neues Musiktheater, läuft seit ein paar Tagen und zum ersten Mal gibt es 2 Produktionen für Familien. Eine davon wird am Donnerstag uraufgeführt und heißt "Der Miesepups".
Musik und akustische Impressionen von der Münchener Biennale für neues Musiktheater 2026, Kompositionen von Hans Werner Henze, Piyawat Louilarpprasert, Zara Ali, Asia Ahmetjanova und Monthati Masebe, Impressionen von der Klanginstallation vor der Freiheitshalle und dem Kicker-Event "Foosball" sowie ein Interview mit Dr. Corina Toledo, Gründerin des Vereins Frau - Kunst - Politik
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Es ist ein Wochenende ganz im Zeichen einer einzigen Künstlerpersönlichkeit. Das Mainzer Komponist*innen-Porträt stellt jedes Jahr eine prägende Person der Gegenwartsmusik mit Konzerten, Gesprächen und Einblicken in ihr Schaffen in den Mittelpunkt. In diesem Jahr ist es der griechischen Dirigentin und Komponistin Konstantia Gourzi gewidmet. Ihr Werk reicht von Orchester- und Kammermusik bis hin zu Musiktheater und moderner Filmmusik. 2023 wurde sie als Komponistin des Jahres mit dem Opus Klassik ausgezeichnet. Im Gespräch erzählt sie über die Konzerte beim Porträt und wie es ist, als Dirigentin und Komponistin die eigenen Kompositionen an andere Dirigenten abzugeben.
Claudio Monteverdis „L'Orfeo“ hinterfragt die Macht des Gesangs. Die Inszenierung bei den Schwetzinger Festspielen stellt die Frage „Warum singen?“ in den Mittelpunkt.
In this episode of OPERA Road Trip, host Sebastian F. Schwarz turns to France—one of the historic strongholds of the European operatic tradition—shaped by a dense network of public institutions, a strong culture of state support, and a long-standing belief in opera as a public good. From the court of Louis XIV and the founding of the Académie Royale de Musique to the grand opéra tradition of the 19th century and the decentralisation policies of the post-war period, the episode traces how France developed a uniquely structured and highly institutionalised operatic ecosystem. It is a system built on stability and public investment, yet increasingly confronted with financial pressures, evolving audience expectations, and the need for renewal. At the heart of the episode are conversations with two leading figures of today's French opera landscape: Valérie Chevalier, General Director of Opéra Orchestre National Montpellier Occitanie, reflecting on regional opera, decentralisation, and the realities of leading a major house outside Paris; and Stéphane Degout, one of France's most internationally acclaimed baritones, offering a performer's perspective on the French repertoire, artistic identity, and the relationship between national tradition and global careers. Together, their voices reveal a system negotiating continuity and change—raising questions about how a deeply rooted cultural model can adapt to the demands of the present while preserving its artistic core. Opera Road Trip is hosted by Sebastian F. Schwarz who is Casting Director of Milan's Teatro alla Scala and whose curriculum as an opera manager includes CEO and Artistic Director and Administrator positions at Theater an der Wien, Glyndebourne, Teatro Regio Torino, Festival della Valle d'Itria, Hamburgische Staatsoper and Wexford Festival Opera. He is Vice-president of the International Richard Strauss Society, member of the board of the European Musical Theatre Academy and co-founder of the Cesti Competition for Baroque Opera. All episodes: https://operavision.eu/features/opera-road-trip Music extracts for this episode: Introduction: Fidelio (Beethoven): Overture, op. 72 Ecerpts from Herculanum (Félicien David): Véronique Gens, Edgaras Montvidas, Brussels Philharmonic, Hervé Niquet Ecerpts from L'île du rêve (Reynaldo Hahn): Hélène Guilmette, Cyrill Dubois, Munich Radio Orchestra, Hervé Niquet Ecerpts from Werther (Jules Massenet): Marie-Nicole Lemieux, Orchestre del'Opéra Orchestre National Montpellier-Occitanie, Jean-Marie Zeitouni Excerpt from Le Nozze di Figaro (Wolfgang Amadeus Mozart): Stéphane Degout, Dutch National Opera, Netherlands Chamber Orchestra, Ivor Bolton Bonus Music: Excerpt from Mazeppa (Clémence Grandval): Julien Dran, Munich Radio Orchestra, Mihhail Gerts Link to the recorded catalogue of rediscovered works published by Palazzetto Bru Zane: https://bru-zane.com/en/dischi/ OperaVision is a freeview opera streaming platform, supported by the European Union's Creative Europe programme. Watch live streams as the performances themselves unfold in the opera house. Enjoy a variety of shows - including opera, operetta, musical theatre, dance, ballet and concerts. Opera connaisseur or curious newcomer, there is something for everyone on OperaVision. In dieser Episode von OPERA Road Trip richtet Gastgeber Sebastian F. Schwarz den Blick auf Frankreich – eines der historischen Zentren der europäischen Operntradition, geprägt von einem dichten Netz öffentlicher Institutionen, einer ausgeprägten Kultur staatlicher Förderung und dem tief verwurzelten Verständnis von Oper als öffentliches Gut. Vom Hof Ludwigs XIV. und der Gründung der Académie Royale de Musique über die Grand opéra des 19. Jahrhunderts bis hin zu den Dezentralisierungspolitiken der Nachkriegszeit zeichnet die Episode nach, wie sich in Frankreich ein einzigartig strukturiertes und stark institutionalisiertes Opernsystem entwickelt hat. Es ist ein System, das auf Stabilität und öffentlicher Finanzierung beruht, zugleich jedoch zunehmend mit finanziellem Druck, sich wandelnden Publikumserwartungen und dem Bedarf nach Erneuerung konfrontiert ist. Im Zentrum der Episode stehen Gespräche mit zwei prägenden Persönlichkeiten der heutigen französischen Opernlandschaft: Valérie Chevalier, Generaldirektorin des Opéra Orchestre National Montpellier Occitanie, die über regionale Oper, Dezentralisierung und die Realität der Leitung eines großen Hauses außerhalb von Paris spricht; sowie Stéphane Degout, einer der international renommiertesten französischen Baritone, der eine künstlerische Perspektive auf das französische Repertoire, Fragen der Identität und das Spannungsverhältnis zwischen nationaler Tradition und internationaler Karriere einbringt. Gemeinsam zeichnen ihre Stimmen das Bild eines Systems im Spannungsfeld von Kontinuität und Wandel – und werfen die Frage auf, wie sich ein tief verwurzeltes kulturelles Modell an die Anforderungen der Gegenwart anpassen kann, ohne seinen künstlerischen Kern zu verlieren. Opera Road Trip wird moderiert von Sebastian F. Schwarz, Casting Director des Mailänder Teatro alla Scala, dessen Laufbahn als Opernmanager Positionen als CEO, Künstlerischer Leiter und Administrator am Theater an der Wien, bei Glyndebourne, am Teatro Regio Torino, beim Festival della Valle d'Itria, an der Hamburgischen Staatsoper und beim Wexford Festival Opera umfasst. Er ist Vizepräsident der Internationalen Richard-Strauss-Gesellschaft, Mitglied des Vorstands der European Musical Theatre Academy und Mitbegründer des Cesti Competition for Baroque Opera. Alle Episoden: https://operavision.eu/features/opera-road-trip Musikbeispiele dieser Episode: Einleitung: Fidelio (Beethoven): Ouvertüre op. 72 Auszüge aus Herculanum (Félicien David): Véronique Gens, Edgaras Montvidas, Brussels Philharmonic, Hervé Niquet Auszüge aus L'île du rêve (Reynaldo Hahn): Hélène Guilmette, Cyrill Dubois, Münchner Rundfunkorchester, Hervé Niquet Auszüge aus Werther (Jules Massenet): Marie-Nicole Lemieux, Orchestre de l'Opéra Orchestre National Montpellier-Occitanie, Jean-Marie Zeitouni Auszug aus Le Nozze di Figaro (Wolfgang Amadeus Mozart): Stéphane Degout, Dutch National Opera, Netherlands Chamber Orchestra, Ivor Bolton Bonusmusik: Auszug aus Mazeppa (Clémence de Grandval): Julien Dran, Münchner Rundfunkorchester, Mihhail Gerts Link zum Aufnahmen-Katalog wiederentdeckter Werke, herausgegeben vom Palazzetto Bru Zane: https://bru-zane.com/en/dischi/ OperaVision ist eine frei zugängliche Streaming-Plattform für Oper, unterstützt durch das Programm Creative Europe der Europäischen Union. Erleben Sie Live-Streams, während die Aufführungen direkt im Opernhaus stattfinden. Entdecken Sie eine Vielfalt an Formaten – darunter Oper, Operette, Musiktheater, Tanz, Ballett und Konzerte. Ob Opernkenner oder neugieriger Neueinsteiger – bei OperaVision findet jeder etwas. Dans cet épisode d'OPERA Road Trip, l'animateur Sebastian F. Schwarz se tourne vers la France — l'un des bastions historiques de la tradition lyrique européenne — façonnée par un dense réseau d'institutions publiques, une forte culture de soutien étatique et une conviction durable de l'opéra comme bien public. De la cour de Louis XIV et de la fondation de l'Académie Royale de Musique à la tradition du grand opéra au XIXe siècle, jusqu'aux politiques de décentralisation de l'après-guerre, l'épisode retrace la manière dont la France a développé un écosystème lyrique à la fois fortement structuré et hautement institutionnalisé. Un système fondé sur la stabilité et l'investissement public, mais aujourd'hui confronté à des pressions financières croissantes, à l'évolution des attentes du public et à la nécessité de se renouveler. Au cœur de l'épisode, des entretiens avec deux figures majeures du paysage lyrique français actuel : Valérie Chevalier, directrice générale de l'Opéra Orchestre National Montpellier Occitanie, qui revient sur l'opéra en région, la décentralisation et les réalités de la direction d'une grande maison en dehors de Paris ; et Stéphane Degout, l'un des barytons français les plus acclamés à l'international, qui apporte le point de vue de l'interprète sur le répertoire français, l'identité artistique et le lien entre tradition nationale et carrière internationale. Ensemble, leurs regards dessinent un système en équilibre entre continuité et transformation — et interrogent la capacité d'un modèle culturel profondément ancré à s'adapter aux exigences du présent tout en préservant son essence artistique. Opera Road Trip est présenté par Sebastian F. Schwarz, directeur de casting du Teatro alla Scala de Milan, dont le parcours de directeur d'opéra comprend des fonctions de CEO, directeur artistique et administrateur au Theater an der Wien, à Glyndebourne, au Teatro Regio de Turin, au Festival della Valle d'Itria, à l'Opéra d'État de Hambourg et au Wexford Festival Opera. Il est vice-président de l'International Richard Strauss Society, membre du conseil de l'European Musical Theatre Academy et cofondateur du Cesti Competition for Baroque Opera. Tous les épisodes : https://operavision.eu/features/opera-road-trip Extraits musicaux de cet épisode : Introduction : Fidelio (Beethoven) : Ouverture, op. 72 Extraits de Herculanum (Félicien David) : Véronique Gens, Edgaras Montvidas, Brussels Philharmonic, Hervé Niquet Extraits de L'île du rêve (Reynaldo Hahn) : Hélène Guilmette, Cyrill Dubois, Orchestre de la Radio de Munich, Hervé Niquet Extraits de Werther (Jules Massenet) : Marie-Nicole Lemieux, Orchestre de l'Opéra Orchestre National Montpellier-Occitanie, Jean-Marie Zeitouni Extrait de Le Nozze di Figaro (Wolfgang Amadeus Mozart) : Stéphane Degout, Dutch National Opera, Netherlands Chamber Orchestra, Ivor Bolton Musique bonus : Extrait de Mazeppa (Clémence de Grandval) : Julien Dran, Orchestre de la Radio de Munich, Mihhail Gerts Lien vers le catalogue enregistré des œuvres redécouvertes publié par le Palazzetto Bru Zane : https://bru-zane.com/en/dischi/ OperaVision est une plateforme gratuite de streaming d'opéra, soutenue par le programme Europe créative de l'Union européenne. Regardez des diffusions en direct au moment même où les représentations se déroulent à l'opéra. Profitez d'une grande variété de spectacles — opéra, opérette, théâtre musical, danse, ballet et concerts. Que vous soyez mélomane averti ou simple curieux, OperaVision propose une offre pour tous.
Zwischen Theresienstadt und Gegenwart: Studierende der Münchner Musikhochschule inszenieren Viktor Ullmanns Oper "Der Kaiser von Atlantis" als warnendes Musiktheater über Krieg, Machtmissbrauch und gesellschaftliche Verantwortung.
Wir haben Natalie Assmann zum Gespräch geladen, weil im WUK gerade etwas ansteht, das eher nach Nachhall als nach bloßer Premiere klingt: die Uraufführung von DANUBE REQUIEM – a hyperrealistic drama. Ein zeitgenössisches Musiktheater über die Donau, nicht als Postkartenmotiv, sondern als verletztes Wesen. Entstanden ist die Arbeit auch aus ökofeministischen Diskursen rund um ein Symposium, das bereits im WUK stattgefunden hat. Warum man einem Fluss ein Requiem widmet, was Trauer mit Schutz zu tun hat und wie daraus Bühne wird, erzählt Natalie Assmann im Interview. (superfly.fm)
Ab mit dem Kopf! Das passiert mit den Männern, die Turandots Rätsel nicht lösen. Für ihre – zugegeben – blutrünstige Bräutigamsauswahl hat die chinesische Prinzessin aber gute Gründe ... Von Michael Lohse.
Jahrelang ignoriert - dann der Triumph: 1849 feiert Louise Farrenc mit ihrer 3. Sinfonie in Paris einen Sensationserfolg. Und plötzlich kommt niemand mehr an ihr vorbei. Von Michael Lohse.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
New York, 1967. Peak Hippie! Im Januar hat ein großes Human Be-In San Francisco zum Zentrum des Hippietum gemacht, das Time Magazine veröffentlicht einen großen Leitartikel, der sich mit der Hippie-Kultur auseinandersetzt und Woodstock lässt auch nicht mehr lange auf sich warten. Und dann sind da diese beiden Broadway-Schauspieler, die ein Musical über die Bewegung machen. Hair popularisiert als vielleicht erstes großes Rock-Musical die Hippies, sorgt für so manchen kleineren und größeren Skandal und füllt die Hallen der Musiktheater. Ein ebenso überraschender wie folgerichtiger Erfolg. Hollywood 1979. Der Vietnamkrieg ist vorbei, die Mansons haben Amerika schockiert, und die Hippiekultur hat lange Platz gemacht für Disco, Punk und Metal. Und dann ist da dieser tschechische Regisseur, Milos Forman, der das Musical Hair zehn Jahre nach dem Hippieboom von der Bühne auf die Leinwand holt. Die Songs behält er bei, aber der ursprünglich sehr losen, episodischen Handlung des Konzeptmusicals verpasst er eine dramaturgische Generalüberholung: In seinem Film geht es um das amerikanische Landei Claude, der, bevor er eingezogen wird, ein paar Tage in New York verbringt. Dort trifft er auf die Hippie-Clique des charismatischen Berger und verliebt sich obendrein in Sheila, eine junge Frau aus besserem Haus. Die Hippies helfen ihm, die Aufmerksamkeit der Angebeteten auf sich zu ziehen und gemeinsam erleben sie eine Zeit von Sex, Drugs, Rock & Roll, Peace und Love. Bis die Realität - und das amerikanische Militär - Claude zurückfordern. Doch einen letzten Moment der Freiheit darf er vor seinem Trip nach Vietnam noch genießen, wenn Berger mit ihm kurz die Rollen tauscht und seiner statt im Militärlager spalier steht. Dumm nur, dass es genau in diesem Moment in den Krieg geht. Der unbeholfene Hippie muss nach Vietnam und am Schluss bleibt von ihm nur ein weißer Grabstein auf dem Soldatenfriedhof, wie es in dieser Zeit viel zu viele gab. Ich habe Hair als junger Mann sowohl auf der Bühne als auch auf der Leinwand gesehen. Und obwohl ich nie ein Hippie war, haben mich beide Versionen damals sehr bewegt, selbst über 20 Jahre nach der Peak-Hippie-Zeit. Johannes, hast oder hattest du irgendwann mal in deinem Leben einen Bezug zur Hippiekultur?
In this episode of OPERA Road Trip, host Sebastian F. Schwarz turns to the United Kingdom, tracing a uniquely complex operatic landscape shaped as much by private initiative and tradition as by public institutions. From the courtly masques of the 17th century to Purcell's Dido and Aeneas, from Handel's operatic rivalries in London to Britten's reinvention of a modern British voice, the episode explores how opera in the UK evolved along a path distinct from continental Europe. Framed by music from Handel's Semele, it reveals a story of adaptation, tension, and resilience—one that continues today amid funding challenges and shifting cultural priorities. At the heart of the episode are conversations with two key figures representing the breadth of today's British opera ecosystem: Gus Christie of Glyndebourne Festival Opera, reflecting on the legacy and future of the country-house festival model and why it might be good for an opera company not to be dependent on public funding, and Adele Thomas, the new co-CEO of Welsh National Opera, navigating one of the most challenging periods in the company's history and defending subsidy for the preservation of our operatic heritage. Together, their perspectives illuminate a system balancing tradition and reinvention—inviting us to ask not only how British opera remembers its past, but how it imagines its future. Opera Road Trip is hosted by Sebastian F. Schwarz who is Casting Director of Milan's Teatro alla Scala and whose curriculum as an opera manager includes CEO and Artistic Director and Administrator positions at Theater an der Wien, Glyndebourne, Teatro Regio Torino, Festival della Valle d'Itria, Hamburgische Staatsoper and Wexford Festival Opera. He is Vice-president of the International Richard Strauss Society, member of the board of the European Musical Theatre Academy and co-founder of the Cesti Competition for Baroque Opera. All episodes: https://operavision.eu/feature/operav... Music extracts for Episode 8: Introduction: Fidelio (Beethoven): Overture, op. 72 Two excerpts from Semele (Georg Friedrich Händel): Heidi Stober, orchestra of Garsington Opera, conductor Jonathan Cohen, Garsington Opera, 2017 Excerpt from The Rise and Fall of the city of Mahagonny (Kurt Weill): Danielle de Niese, chorus and orchestra of the English National Opera, 2026 Bonus: Excerpt from Dido and Aeneas (Henry Purcell): Kate Lindsey, Les Arts Florissants, William Christie, Gran Teatre del Liceu, Barcelona, 2023 OperaVision is a freeview opera streaming platform, supported by the European Union's Creative Europe programme. Watch live streams as the performances themselves unfold in the opera house. Enjoy a variety of shows - including opera, operetta, musical theatre, dance, ballet and concerts. Opera connaisseur or curious newcomer, there is something for everyone on OperaVision. In dieser Episode von OPERA Road Trip wendet sich Gastgeber Sebastian F. Schwarz dem Vereinigten Königreich zu und zeichnet eine einzigartig komplexe Opernlandschaft nach, die ebenso von privater Initiative und Tradition wie von öffentlichen Institutionen geprägt ist. Von den höfischen Maskenspielen des 17. Jahrhunderts über Purcells Dido and Aeneas, von Händels Opernkonkurrenzen in London bis zu Brittens Neuerfindung einer modernen britischen Stimme erkundet die Folge, wie sich die Oper im Vereinigten Königreich auf einem eigenständigen Weg entwickelte – anders als auf dem europäischen Kontinent. Gerahmt von Musik aus Händels Semele entfaltet sich eine Geschichte von Anpassung, Spannungen und Widerstandskraft, die sich heute unter dem Druck finanzieller Herausforderungen und sich wandelnder kulturpolitischer Prioritäten fortschreibt. Im Zentrum der Episode stehen Gespräche mit zwei prägenden Persönlichkeiten des heutigen britischen Opernbetriebs: Gus Christie vom Glyndebourne Festival Opera, der über Herkunft und Zukunft des Country-House-Festivalmodells spricht und darüber, warum es für ein Opernunternehmen von Vorteil sein kann, nicht von öffentlichen Subventionen abhängig zu sein, sowie Adele Thomas, neue Co-CEO der Welsh National Opera, die eines der schwierigsten Kapitel in der Geschichte des Hauses mitgestaltet und für die öffentliche Förderung als Grundlage zur Bewahrung unseres Opernerbes eintritt. Gemeinsam zeichnen ihre Perspektiven das Bild eines Systems zwischen Tradition und Erneuerung – und laden dazu ein, nicht nur zu fragen, wie sich die britische Oper ihrer Vergangenheit erinnert, sondern auch, wie sie ihre Zukunft denkt. Opera Road Trip wird moderiert von Sebastian F. Schwarz, Casting Director der Mailänder Scala. Seine Laufbahn als Opernmanager umfasst Positionen als Intendant, Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer am Theater an der Wien, beim Glyndebourne Festival Opera, am Teatro Regio Torino, beim Festival della Valle d'Itria, an der Hamburgischen Staatsoper sowie beim Wexford Festival Opera. Er ist Vizepräsident der Internationalen Richard-Strauss-Gesellschaft, Vorstandsmitglied der Europäischen Musiktheaterakademie und Mitbegründer des Cesti-Wettbewerbs für Barockoper. Alle Episoden: https://operavision.eu/feature/operav... Musikausschnitte in Episode 8: Einleitung: Fidelio (Beethoven): Ouvertüre op. 72 Zwei Ausschnitte aus Semele (Georg Friedrich Händel): Heidi Stober, Orchester von Garsington Opera, Dirigent Jonathan Cohen, Garsington Opera, 2017 Ausschnitt aus Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Kurt Weill): Danielle de Niese, Chor und Orchester der English National Opera, 2026 Bonus: Ausschnitt aus Dido and Aeneas (Henry Purcell): Kate Lindsey, Les Arts Florissants, William Christie, Gran Teatre del Liceu, Barcelona, 2023 OperaVision ist eine kostenfreie Streaming-Plattform für Oper, unterstützt durch das Programm „Creative Europe" der Europäischen Union. Erleben Sie Live-Streams, während die Aufführungen im Opernhaus stattfinden. Entdecken Sie eine Vielfalt an Formaten – von Oper und Operette über Musiktheater, Tanz und Ballett bis hin zu Konzerten. Ob Opernkenner oder neugieriger Neueinsteiger: Bei OperaVision ist für alle etwas dabei. Dans cet épisode d'OPERA Road Trip, le présentateur Sebastian F. Schwarz se tourne vers le Royaume-Uni et retrace un paysage lyrique d'une complexité singulière, façonné autant par l'initiative privée et la tradition que par les institutions publiques. Des masques de cour du XVIIe siècle à Dido and Aeneas de Purcell, des rivalités opératiques de Haendel à Londres à la redéfinition d'une voix britannique moderne par Britten, l'épisode explore la manière dont l'opéra au Royaume-Uni s'est développé selon une trajectoire distincte de celle de l'Europe continentale. Encadré par des extraits de Semele de Haendel, il révèle une histoire d'adaptation, de tensions et de résilience, qui se poursuit aujourd'hui dans un contexte de contraintes financières et d'évolution des priorités culturelles. Au cœur de l'épisode, des échanges avec deux figures majeures représentant la diversité de l'écosystème lyrique britannique actuel : Gus Christie, du Glyndebourne Festival Opera, qui revient sur l'héritage et l'avenir du modèle des festivals en « country house » et sur les avantages pour une maison d'opéra de ne pas dépendre des subventions publiques, et Adele Thomas, nouvelle co-directrice générale du Welsh National Opera, confrontée à l'une des périodes les plus difficiles de l'histoire de l'institution et engagée dans la défense du financement public comme condition de préservation de notre patrimoine lyrique. Ensemble, leurs regards éclairent un système en équilibre entre tradition et réinvention — et nous invitent à nous demander non seulement comment l'opéra britannique se souvient de son passé, mais aussi comment il imagine son avenir. Opera Road Trip est présenté par Sebastian F. Schwarz, directeur de casting du Teatro alla Scala de Milan. Son parcours de manager lyrique comprend des fonctions de directeur général, directeur artistique et administrateur au Theater an der Wien, au Glyndebourne Festival Opera, au Teatro Regio Torino, au Festival della Valle d'Itria, à l'Opéra d'État de Hambourg ainsi qu'au Wexford Festival Opera. Il est vice-président de la Société internationale Richard Strauss, membre du conseil d'administration de l'Académie européenne de théâtre musical et cofondateur du Concours Cesti pour l'opéra baroque. Tous les épisodes : https://operavision.eu/feature/operav... Extraits musicaux de l'épisode 8 : Introduction : Fidelio (Beethoven) : ouverture op. 72 Deux extraits de Semele (Georg Friedrich Haendel) : Heidi Stober, orchestre du Garsington Opera, direction Jonathan Cohen, Garsington Opera, 2017 Extrait de The Rise and Fall of the City of Mahagonny (Kurt Weill) : Danielle de Niese, chœur et orchestre de l'English National Opera, 2026 Bonus : Extrait de Dido and Aeneas (Henry Purcell) : Kate Lindsey, Les Arts Florissants, William Christie, Gran Teatre del Liceu, Barcelone, 2023 OperaVision est une plateforme gratuite de streaming d'opéra, soutenue par le programme Europe Créative de l'Union européenne. Suivez des diffusions en direct au moment même où les spectacles se déroulent à l'opéra. Découvrez une grande variété de productions — opéra, opérette, théâtre musical, danse, ballet et concerts. Amateur éclairé ou curieux débutant : chacun trouvera son bonheur sur OperaVision.
Im Kollektiv «inoperabilities» kommen blinde und sehende, hörende und gehörlose Künstlerinnen und Künstler zusammen. Sie machen Musiktheater für alle Sinne – und für Menschen mit verschiedensten Wahrnehmungsmöglichkeiten. Barrierefreiheit ist dabei von Beginn an Teil des künstlerischen Prozesses. Wenn Opern- und Theaterhäuser barrierefreie Vorstellung anbieten, bedeutet das meistens: Audiodeskription per Kopfhörer für blindes Publikum, eine Übersetzung in Gebärdensprache für Gehörlose. «Inoperabilities» sieht Barrierefreiheit nicht als Extra-Service, sondern als künstlerisches Mittel. Ihr Stück «Die Insel» ist eine Collage aus Lautsprache und Gebärdensprache, aus Audiodeskription, Gesang und Übertiteln. Es spricht alle Sinne an. Wenn es auf der Bühne auf hohe See geht, fächern die Darstellenden dem Publikum Wind zu. Und wenn das Cello spielt, vibriert die Publikumstribüne. Erstsendung: 11.7.2025
Im Rahmen des 20. Jubiläums der Kooperation mit dem Münchner Rundfunkorchester bringt Regisseur Ingo Kerkhof zwei einaktigen Opern von Darius Milhaud und Nino Rota, ergänzt durch weitere Kompositionen aus dem frühen 20. Jahrhundert, in einem Musiktheaterabend zusammen.
Am Essener Aalto-Theater wird in dieser Saison die Oper „Die Fritjof Saga“ von der schwedischen Komponistin Elfrida Andrée aufgeführt – eine Wikinger-Sage, die aber aus Sicht der weiblichen Hauptfigur Ingeborg erzählt wird. Elfrida Andrée und ihre Librettistin Selma Lagerlöf bürsten den nordischen Mythen-Stoff zur Zeit Wagners mit dieser ungewohnten Perspektive komplett gegen den Strich. Hannah Schmidt findet, davon braucht es mehr auf unseren Bühnen.
Keim, Stefan www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Warum und vor allem wie Max Frischs "Andorra” vom Theater im Gärtnerviertel in Bamberg jetzt neu interpretiert wird.
Berlin, 1925. Vor 100 Jahren geht „Wozzeck“ zum ersten Mal über die Bühne und der Jubel ist groß. Aber wenn etwas so viel Beifall bekommt, kann es nicht gut sein, findet der Komponist Alban Berg und verlässt enttäuscht die Premiere seiner Oper … Von Ben Süverkrüp.
An der Volksoper erwacht Johann Strauss' unvollendetes Werk "Aschenbrödel" zu neuem Leben. Komponistin Martina Eisenreich und Regisseur Axel Ranisch entführen das Publikum in ein fantastisches Musiktheater, das Traum und Realität meisterhaft verwebt.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Repräsentative Besuche im Musiktheater gehörten früher zum Pflichtprogramm von Spitzenpolitikern, gern auch mit Staatsgästen. Inzwischen lassen sie sich lieber bei Sportereignissen oder Automessen blicken.
Im Kollektiv «inoperabilities» kommen blinde und sehende, hörende und gehörlose Künstlerinnen und Künstler zusammen. Sie machen Musiktheater für alle Sinne – und für Menschen mit verschiedensten Wahrnehmungsmöglichkeiten. Barrierefreiheit ist dabei von Beginn an Teil des künstlerischen Prozesses. Wenn Opern- und Theaterhäuser barrierefreie Vorstellung anbieten, bedeutet das meistens: Audiodeskription per Kopfhörer für blindes Publikum, eine Übersetzung in Gebärdensprache für Gehörlose. «Inoperabilities» sieht Barrierefreiheit nicht als Extra-Service, sondern als künstlerisches Mittel. Ihr Stück «Die Insel» ist eine Collage aus Lautsprache und Gebärdensprache, aus Audiodeskription, Gesang und Übertiteln. Es spricht alle Sinne an. Wenn es auf der Bühne auf hohe See geht, fächern die Darstellenden dem Publikum Wind zu. Und wenn das Cello spielt, vibriert die Publikumstribüne. Erstausstrahlung: 11.07.2025
Bunkermädchen Unter meinem Bett| Shakespeare & Co Beschreibung: Zum Inhalt der Episode In der Oktober-Sendung spielen Kinder eine große Rolle: Der Autor Michael Kibler bringt seinen neuen Darmstadt-Krimi mit, der „Bunkermädchen“ heißt. Klar, dass eine junge Frau und der Darmstädter Spitzbunker auf der Knell darin – neben dem bewährten Ermittlerpaar Steffen Horndeich und Jana Welzer – eine wesentliche Rolle spielen. Beim Regisseur Max Petermann geht es um Musik-Theater und 18 aktuell sehr aufgeregte Kinder: Die neue Produktion „Unter meinem Bett“ des Theater-Transit-Kinder-Ensembles hat am 18.10. im Theater Moller Haus Premiere. Moderiert wird die Sendung wie gewohnt von Michael Ihringer. Zur Sendung Das ist eine Sendung, die sich aktuellen Themen der Kulturszene in und um Darmstadt widmet. Besonderen Schwerpunkt bildet dabei das Theater in jeglicher Form – von der Freien Szene bis zum Staatstheater. Shakespeare & Co. berichtet über Themen rund um die die Kulturszene in und um Darmstadt. Unsere Themen suchen und finden wir also in Theatern, ebenso aber auch in Galerien, Museen oder bei Musikevents. Dabei ist es uns besonders wichtig, die „kleinen“ Institutionen zu Wort kommen zu lassen. Die Sendung läuft jeweils am dritten Mittwoch jedes geraden Monats von 18 bis 19 Uhr. Radio Darmstadt ist ein nichtkommerzielles Lokalradio in Hessen. Wir sind zu hören auf der 103,4 MHz um Umkreis Darmstadt, auf DAB+ (Südhessen) und unter unserem weltweiten Stream auf www.radiodarmstadt.de. Hinweise zum Urheberrecht Die Radio Darmstadt Podcast-Plattform wird angeboten von RadaR e.V. und von seinen Mitgliedern gemeinschaftlich genutzt. Wir als Plattformbetreiber haben unsere Mitglieder auf die Wahrung des deutschen Rechts – insbesondere des Urheberrechts – hingewiesen. Dennoch können wir nicht alle Inhalte auf mögliche Rechtsverstöße überprüfen. Falls Sie auf unseren Websites auf solches Material stoßen, bitten wir um einen Hinweis mit Link zur URL, die Ihre Rechte verletzt an podcast@radiodarmstadt.de. Wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen melden. © RadaR e.V. | Radio Darmstadt
Der Komponist Carlos Gutiérrez Quiroga und die Musikerin Tatiana López Churata haben die musikalische Tradition der bolivianischen Anden nach München gebracht. Zur Biennale für zeitgenössisches Musiktheater 2024. Fast 70 Laienmusiker- und Musikerinnen haben mit ihnen zusammen ein Stück erarbeitet und einige von ihnen haben auch Blas-Instrumente selbst gebaut, aus Ton. Denn Musik machen ist im Verständnis der bolivianischen Künstler auch ein sozialer Prozess des Lernens und der Begegnung. Eine Arbeit, die anderthalb Jahre dauerte und im Frühsommer mit vier Aufführungen ihren Abschluss fand. Von Grace Yoon Produktion: SWR 2025
Der Komponist Carlos Gutiérrez Quiroga und die Musikerin Tatiana López Churata haben die musikalische Tradition der bolivianischen Anden nach München gebracht. Zur Biennale für zeitgenössisches Musiktheater 2024. Fast 70 Laienmusiker- und Musikerinnen haben mit ihnen zusammen ein Stück erarbeitet und einige von ihnen haben auch Blas-Instrumente selbst gebaut, aus Ton. Denn Musik machen ist im Verständnis der bolivianischen Künstler auch ein sozialer Prozess des Lernens und der Begegnung. Eine Arbeit, die anderthalb Jahre dauerte und im Frühsommer mit vier Aufführungen ihren Abschluss fand. Von Grace Yoon Produktion: SWR 2025
Wer im Osten Deutschlands aufgewachsen ist, der kennt seine Melodien: Gerd Natschinski schuf Musicals und Schlager, Filmmusiken und Chansons. Das Feature porträtiert einen der bekanntesten Komponisten der DDR.
„Die Dreigroschenoper“ ist Bertolt Brechts berühmtestes Werk. Der Ruhm ist gar so groß, dass sich „Die Moritat von Mackie Messer“ bzw. „Mack the Knife“ zu einem Hunderte Male gecoverten Welthit entwickeln konnte. Uraufgeführt wurde das Stück 1928 in Berlin. Als Vorlage diente John Gays „Beggar's Opera“ von 1728. In enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Kurt Weill und der Übersetzerin und Autorin Elisabeth Hauptmann gelang Brecht eine subversive Mischung aus Revue, Satire und gesellschaftskritischem Musiktheater, das die bürgerliche Moral, die Mechanismen des Kapitalismus und die Verkommenheit aller gesellschaftlichen Klassen ironisch entlarvt. Der Bettlerkönig Peachum ist ein Unternehmer mit monopolistischen Tendenzen, Verbrecher Mackie Messer fragt sich, was ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer solchen ist, während Polly und Jenny romantisch-bürgerliche Liebesvorstellungen ad absurdum führen. Noch immer hat „Die Dreigroschenoper“ nichts von ihrer Wirkmacht verloren. In der neuen Folge von WfA-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt darüber, wie Brecht mit populären Mitteln den Kapitalismus analysiert. Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
(00:00:59) Ein Sehnsuchtsort zwischen Kräutergarten, Kunst und Besinnlichkeit. (00:05:47) «NIFFF»-Highlights: So war das Internationale Festival für den fantastischen Film 2025. (00:10:42) Bauer zapft Aquädukt von Schloss Caserta an. (00:11:48) Abschied mit Schlabberlook. Demna Gvasalias letzte Kollektion für Balenciaga, bevor er zu Gucci weiterzieht. (00:12:46) Zeichentrickfilme boomen auf Netflix: Auch immer mehr Erwachsene schauen Anime. (00:17:13) Musiktheater für alle Sinne: Ensemble «inoperabilities» macht barrierefreies Musiktheater, das funktioniert.
Eine ungewöhnliche Inszenierung: Die Opernfestspiele kombinieren Giacomo Puccinis böse Erbschleicherkomödie „Gianni Schicchi“ mit Richard Strauss‘ Rachetragödie „Elektra“. Die unterschiedlichen Opern haben ein ähnliches Thema: dystopische Familiengeschichten. Gelungen ist ein Opern-Totalerlebnis, das zeigt: Das Festival in Heidenheim ist derzeit eine der ersten Adressen für Musiktheater mit Relevanz.
Keim, Stefan www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Keim, Stefan www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Staatsoper Stuttgart zeigt mit „Der rote Wal“ ungewöhnliches Musiktheater. Dabei geht es um die Frage, wie viel Widerstand heute angebracht ist und vor allem mit welchen Mitteln.
Julia K. (33) übernimmt während der Reise ihrer Sandkastenfreundin Cornelia die Aufsicht über deren Haus in den Bergen und Cornelias Hund Pascha. Julia, sonst vom hektischen Berufsalltag vereinnahmt, findet in der Abgeschiedenheit der Berge endlich zur Ruhe – bis Cornelias Freund Alexander unerwartet vor der Tür steht, völlig ahnungslos, dass seine Partnerin verreist ist, und eigens aus Frankfurt anreist. Überrumpelt, aber höflich, bietet Julia ihm das Gästezimmer an. Was als rein freundliche Geste beginnt, entwickelt sich innerhalb weniger Stunden zu einer stillen Vertrautheit. Beim gemeinsamen Abendessen mit Pascha im besten Restaurant der Gegend scheint es schnell zu knistern zwischen den beiden, kommen sich die beiden näher. Zurück im Haus gehen sie zunächst getrennte Wege, doch schon bald ist die Anziehung nicht mehr zu leugnen. Alle moralischen Bedenken verblassen – in der Zurückgezogenheit der Berge zählt nur noch das Jetzt. Julia kann ihren Gefühlen nicht länger entkommen. Am Ende liegen sie sich in den Armen, wissend, dass dies mehr ist als ein Ausrutscher. Wie die Liebesgeschichte zwischen Cornelia und Alexander oder Julia und Alexander weitergeht, hört ihr euch am besten selbst an... --Wer alles über die talentierte Caro Athanasiadis wissen möchte schaut am besten hier nach!Souvlaki oder Schnitzel? Sirtaki oder Walzer?In Wien ist sie der Dancing Star, in Griechenland einfach die kleine, schnelle, laute Caro. In ihrem 2. Soloprogramm “Souvlaki Walzer” scheint Caroline Athanasiadis voll und ganz im Familienleben angekommen zu sein. Sprachgewandt und mit gewohnt musikalischem Witz jongliert sie sich durch den gemeinsamen Alltag mit einem griechisch aussehenden Wiener.Wer “Souvlaki Walzer” oder auch das erste Soloprogramm “Kinderlieder aus der Hölle” sehen möchte, am besten hier entlang und Termine auschecken: https://www.carolineathanasiadis.at/termine/Wer Schlagfertigkeit und Improvisationskunst liebt, wird die Kernölamazonen lieben: Caroline Athanasiadis und Gudrun Nikodem-Eichenhardt vereinen Wort, Musik und Spiel zu einer temporeichen Mischung aus Kabarett und Musiktheater.Alles über ihr Kernölamazonen, die im Herbst ihr 20jähriges Jubiläum feiern: https://www.kernoelamazonen.at/--Euch hat diese Geschichte gefallen, aufgeregt oder ihr habt euch darin sogar wiedererkannt? Das interessiert uns brennend!Schreibt uns in Kommentaren über Facebook und Instagram unter @dramacarbonara. Dort werdet ihr auch die in den Geschichten besprochenen Fotos finden und endlich sehen können, was wir sehen ... Falls ihr noch mehr fantastische Geschichten mit uns lesen wollt, können wir euch schon jetzt versprechen: das Repertoire ist unerschöpflich, wir staunen jedes Mal aufs Neue, was möglich ist. Abonnieren per RSS-Feed, Apple Podcasts, Spotify, Deezer oder Google Podcasts ist der Schlüssel zur regelmäßigen Versorgung. Über Rezensionen freuen wir uns natürlich extrem und feiern diese gern auch prominent in unserem Social Media Feed.Jede zweite Folge kommt übrigens ein/e GastleserIn zu uns ins kuschelige Wiener Hauptquartier und unterstützt uns mit Theorien zu Charakteren und Handlungssträngen. Wenn ihr einen Wunschgast habt oder gern selbst mal vorbeischauen wollt, sagt Bescheid. Wir können nichts versprechen, aber wir freuen uns immer über Vorschläge.Wenn ihr Lust auf Extra-Content und Community-Aktivitäten habt, unterstützt uns mit einem Abonnement auf Steady und kommt in den Genuss des kompletten "Drama Carbonara"-Universums: https://steadyhq.com/de/drama-carbonara/aboutFalls ihr daran interessiert sind, Werbung in unserem Podcast zu schalten, setzt euch bitte mit Stefan Lassnig von Missing Link in Verbindung. Verbindlichsten Dank! NEUER PODCAST!Wer in den neuesten Podcast, den Tatjana und Asta für HAPPY HOUSE MEDIA Wien produziert haben mit dem vielversprechenden Namen "Wo die Geister wohnen" reinhören mag - schaut mal hier & hier findet ihr den Geister Instagram Account! Es wird schrecklich schön!!--Link zur Podcast Hörer:innen UMFRAGE!Danke für die Mitarbeit und euer wertvolles Feedback :) & hier zur legendären Spotify Drama Carbonara Soundtrack Playlist - folgen folgen folgen!! liebe Freund:innen des unberechenbaren Musik-Algorithmus!
Das Theater Koblenz bringt nach der Produktion der Erfolgsoper „Dead Man Walking“ von Jake Heggie einen dreiteiligen Musiktheaterabend mit Werken des amerikanischen Komponisten auf die Bühne.
(00:00:40) Er gab Verlierern, Rebellen und Verstorbenen eine Stimme. (00:05:34) 75. Ausgabe der Berlinale wurde gestern Abend eröffnet: Ohne Skandal und mit starkem Auftakt-Film, findet Filmredaktor Georges Wyrsch. (00:10:18) Russische Museen werden auf Linie gebracht, aber Kunstschaffende versuchen, das historische Erbe zu retten. (00:14:38) Ausstellung «Verso» im Kunstmuseum Basel zeigt die Rückseiten von Gemälden. (00:19:04) Stadt Luzern vermarktet sich als Musikstadt: Aber das Musiktheater steht nach der Abstimmung auf der Kippe. (00:23:50) Musikstreaming legt weiter zu: Schweizer geben über 249 Millionen Franken für aufgenommene Musik aus.
In München ist ein junger Asylbewerber aus Afghanistan mit einem Auto in eine Menschengruppe gefahren. Er fuhr an einem Polizeiwagen vorbei in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi. Dabei wurden mindestens 28 Menschen verletzt, einige von ihnen schwer. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:10) Mutmasslicher Anschlag in München (05:05) Nachrichtenübersicht (09:53) Was Trumps Friedensplan für die Ukraine bedeutet (16:22) Der lange Weg des Wiederaufbaus in Syrien (21:49) Genfer Notfallplan für NGO's (25:07) Bundesratskandidat Martin Pfister auf Wahlkampftour (30:07) Steht Luzern bald ohne Musiktheater da? (34:55) Strukturwandel im Saarland
Mit "Nessun dorma" enthält diese Oper Puccinis wohl größten Hit. Doch die Geschichte von der eiskalten Prinzessin und ihren lebensgefährlichen Rätselfragen ist keine leichte Kost: Unter der Oberfläche lauern die Abgründe. Mit seiner letzten Oper suchte der Komponist Anschluss an die Moderne und hinterließ ein geniales Fragment. Von Michael Lohse.
BR-KLASSIK hat für Sie die Highlights der wichtigsten Premieren 2024 zusammengestellt. In Würzburg, Nürnberg, Regensburg, Passau und Augsburg überzeugten herausragende Produktionen das Publikum und die Kritik. Peter Jungblut mit der Übersicht.
(00:12) Christoph Marthaler hat ein Musiktheater herausgebracht: «Tiefer Graben 8», benannt nach einer Wiener Adresse von Ludwig van Beethoven – Über Wohnungsnot und -verlust, von dem auch Beethoven betroffen war. Weitere Themen: (04:57) Lukas Bärfuss hat seinen Roman «Die Krume Brot» fürs Theater Basel bearbeitet – der Premierenbericht. (09:23) Hilfsprojekte in Bangladesch – Bildung als Waffe gegen die Abwärtsspirale. (13:25) Künstliche Intelligenz generiert Videos – Was hat es damit auf sich? (18:20) Er war ein Meister an der Tabla – Der Musiker Zakir Hussein ist tot.
Die Nürnberger Pocket Opera Company feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Das "Taschentheater" gilt als ältestes freies mobiles Musiktheater Deutschlands, mit einem Repertoire von Barock bis neuer Klassik, von Liedgut bis Oper, gespielt an ungewöhnlichen Spielorten. Oper kann bei der POC überall sein. Damit erreicht sie viele, die sonst vielleicht nicht in die Oper gehen würden. Anja Bühling mit einer kleinen Hommage an ein außergewöhnliches Musiktheater, das auch mit Richard Wagner im "Taschenformat" große Erfolge feiert.
(00:44) Die Glaziologin will mehr Frauen für die Berge und die Naturwissenschaften begeistern. Weitere Themen: (11:15) Mit Roy Haynes ist einer der letzten Musiker der Goldenen Jazzära verstorben. (16:59) «Queere Tiere» am Sogar Theater in Zürich ist eine Mischung aus Liederabend, Musiktheater und Drag-Show. (21:32) Der Spielfilm «The Seed of the Sacred Fig» von Mohammad Rasoulof ist ein Politthriller aus dem Iran. (25:23) «Man kann auch in die Höhe fallen» ist Joachim Meyerhoffs sechster autobiografischer Roman. (29:25) Manon Müllener spielt am Jazz-Festival «Fee Fi Fo Fum» - ein Portrait.
Ohrem, Christoph www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
David Bowie war eine überragende Gestalt der modernen Popmusik. Er inszenierte sich als artifizielle Kunstfigur. In seinem Musiktheater war er mal Major Tom, mal Ziggy Stardust oder der "Thin White Duke". Autor: Markus Mayer (BR 2019)