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Was ist eine Ersatzzelle und wofür brauchen wir sie in der Forschung? Roland Lorbeck ist an ihrer Entwicklung beteiligt und erklärt.
Sabine wächst in Fürstenfeld auf – als erstes Kind sehr junger Eltern, in einem klassischen Rollenbild: der Vater arbeitet, die Mutter ist zu Hause. Früh zeigt sich ihre Vielseitigkeit. Sie liebt Kinder genauso wie Technik, Räume und Strukturen. Architektur oder Arbeit mit Kindern? Beides zieht sie an aber sie landet an der TU Graz – und bleibt. Ihr Architekturstudium wird begleitet von Arbeit, denn Praxis ist für sie nie ein Gegensatz zur Theorie, sondern die logische Ergänzung. Der Weg in die Selbstständigkeit entsteht nicht aus einem großen Masterplan, sondern aus einem inneren Unwohlsein. „Ich bin am Montag mit Bauchweh in die Arbeit gefahren und am Freitag erleichtert heim“, sagt sie rückblickend. Mit Anfang dreißig kündigt sie – kurz vor Weihnachten – und macht sich selbstständig. Was folgt, sind 13 Jahre als Architektin mit eigener Handschrift: Sabine plant vor allem Einfamilienhäuser, aber nicht als reine Baukörper. Für sie sind es Lebensräume. „Ein Haus muss funktionieren. Es ist kein Kunstobjekt – es ist der Ort, an dem Menschen ihr Leben leben.“ Ihre Arbeitsweise ist geprägt von Zuhören. Der erste Termin findet meist bei den Bauherr:innen zu Hause statt, dauert Stunden. Sabine schaut, fragt, spürt. Es ist dieser respektvolle, klare Zugang, der ihr über Jahre hinweg Aufträge bringt – ganz ohne Homepage, ganz ohne Werbung. „Wenn eine Tür zugegangen ist, ist eine andere aufgegangen.“ Parallel dazu passiert aber noch viel mehr: Sabine wird Mutter. Früh ist sie alleinerziehend, jongliert Selbstständigkeit, Baustellen, Verantwortung – getragen von einem starken familiären Rückhalt. „Ohne meine Eltern wäre es nicht gegangen.“ Dieses Netz gibt ihr Sicherheit, auch in Phasen, in denen alles gleichzeitig passiert. Ein weiterer Schritt folgt später – einer, den Sabine selbst lange ausgeschlossen hatte: die Politik. 2020 sagt sie Ja zur Anfrage, Vizebürgermeisterin von Fürstenfeld zu werden. Drei intensive Jahre folgen. Jahre, in denen sie ständig unterwegs ist, ansprechbar, sichtbar. „Politik gehört für Menschen gemacht“, sagt sie – und lebt genau das. Sie hört zu, erklärt ehrlich, was möglich ist und was nicht. Doch der Preis ist hoch. Sabine merkt, dass sie sich selbst verliert. Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit schleichen sich ein. „Ich habe mich selbst nicht mehr gekannt.“ Der Entschluss zu gehen ist klar – und mutig. Sie tritt nicht nur vom Amt zurück, sondern zieht sich aus allen politischen Funktionen zurück. Die Reaktionen überraschen sie: Dankbarkeit, Respekt, Verständnis. Es ist ein Abschied ohne Groll, aber mit Klarheit. Fast zeitgleich öffnet sich eine neue Tür. Ein Anruf, ein Gespräch, ein schneller Prozess – und Sabine wechselt nach zehn Jahren in der Baubezirksleitung in eine neue Rolle: Sie wird Baukulturkoordinatorin der Steiermark. Heute arbeitet sie daran, Bewusstsein zu schaffen für gute, nachhaltige, landschaftsverträgliche Gestaltung. „Baukultur machen wir Menschen. Alles, was draußen gebaut wird, gehört dazu.“ Ihr Ziel ist es, Politik, Verwaltung und Gesellschaft zu verbinden – und zu zeigen, dass gute Baukultur nicht teuer sein muss, sondern Haltung braucht. Kraft schöpft Sabine heute bewusst: im Garten, in der Erde, unter ihrer Linde. Beim Kinderturnen, das sie seit 1987 begleitet. In Freundschaften, die geblieben sind. Und im Zulassen von Pausen. „Es ist auch okay, einmal nichts zu tun“, sagt sie – eine Erkenntnis, die nicht selbstverständlich war. Am Ende dieses Gesprächs bleibt ein Satz, der Sabines Haltung zusammenfasst: „Frauen müssen nicht alles. Aber sie müssen mutiger sein und mehr Selbstvertrauen haben.“
Was passiert wenn ich die Batterie eines E-Autos gegen eine Wand krachen lasse? Das unter anderem untersucht Jörg Moser an der TU Graz.
Was wäre, wenn wir Videospiele nicht als reine Ablenkung betrachten, sondern als Räume für Erholung, Lernen und Verbindung? Im Podcast spricht carpe diem-Host Holger Potye mit Dr. Johanna Pirker, Professorin für Games Engineering und Human-Computer Interaction. Wir tauchen ein in die Welt der Cozy Games – Spiele, bei denen nicht Leistung, sondern Wohlbefinden im Mittelpunkt steht. Johanna zeigt auf, warum Games wie Stardew Valley oder Animal Crossing für viele Menschen zu Rückzugsorten geworden sind, wie Spielen unsere mentale Gesundheit stärken kann und weshalb Games längst mehr sind als Unterhaltung: Sie sind soziale Räume, Lernorte und kreative Ausdrucksformen. In dieser Folge wird über digitale Gemütlichkeit, den Wert von Empathie und Selbstwirksamkeit parliert. Gerade in einer Zeit von Dauerstress, Krisen und technologischen Umbrüchen zeigt dieser Podcast auf, warum Spielen auch Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und Gemeinschaft bedeuten kann. Und warum es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Ein zentrales Thema in dieser Podcastepisode ist Johannas neues Buch:„The Game Is On – Wie Gaming unsere Welt revolutioniert“. Es ist eine Einladung, Games neu zu denken: nicht als Eskapismus, sondern als kulturelle, soziale und gesundheitliche Ressource. Herzliche Empfehlung des carpe diem Podcastteams an dieser Stelle. Was wir außerdem aus dieser Episode mitnehmen: Spielen ist Lernen – oft ohne es zu merkenGames fördern Problemlösung, Kreativität, Durchhaltevermögen und Teamarbeit – besonders dann, wenn sie gemeinschaftlich gespielt werden. Cozy Games wirken wie digitale ErholungsräumeSpiele ohne Zeitdruck, Wettbewerb oder Bestrafung können Stress reduzieren, beruhigen und einen meditativen Zustand fördern. Mentale Gesundheit profitiert von SelbstwirksamkeitAuch kleine spielerische Erfolge stärken das Gefühl: Ich kann etwas bewirken. Games sind soziale OrteOb Animal Crossing während Covid, Twitch-Streams oder Online-Rollenspiele – Games verbinden Menschen über Generationen hinweg. Empathie entsteht durch PerspektivwechselSpiele wie Path Out oder This War of Mine machen gesellschaftliche Realitäten erfahrbar, nicht nur sichtbar. Scheitern gehört dazu – und macht stärkerAnspruchsvolle Spiele wie Elden Ring zeigen: Frustration kann Teil eines sinnvollen Lernprozesses sein. Wissenschaftskommunikation kann spielerisch seinProjekte wie Tiny Biome Tales zeigen, wie komplexe Forschung verständlich, transparent und zugänglich wird. Balance bleibt entscheidendGames können bereichern – wenn sie bewusst in ein Leben integriert sind, in dem auch Bewegung, Natur und soziale Nähe Platz finden.Viel Spaß beim Hören! Show Notes Johanna Pirker ist Professorin für N-Dimensional User Experience an der Technischen Universität München und der TU Graz. Sie ist Leiterin der Forschungsgruppe Game Lab Graz und erforscht Spiele mit Fokus auf KI, HCI, Datenanalyse und VR-Technologien. Ihre Forschungsschwerpunkte: Künstliche Intelligenz, Games Research, VR und AR, Human-Computer Interaction, Data Analytics & EduTech. Mehr zu Prof. Johanna Pirker erfährst du HIER.
Für Batterien und andere Stromspeicher gibt es unterschiedliche Materialien, die unterschiedlich eingesetzt werden. Bernhard Gadermaier forscht an diesen Stoffen.
Die Highlights aus unserem G'SCHEITHOLZ!-Podcast. Folge #26: Feinstaub und Holzheizungen – ein Thema, das in der Klimadiskussion oft polarisiert. Biomasse-Heizanlagen sind heute technisch auf einem enorm hohen Standard hinsichtlich Effizienz und Verbrennungsqualität, trotzdem haftet ihnen der Ruf als Feinstaubschleudern immer noch an. Daher fragen wir bei einem Forscher nach, der sich wirklich auskennt.Prof. Ingwald Obernberger, Verfahrenstechniker an der TU-Graz, forscht seit über 30 Jahren zu Biomasseverbrennung und Feinstaub. In dieser G'SCHEITHOLZ! Shorts Folge erklärt er, was Feinstaub eigentlich ist, worin sich Ruß und mineralischer Staub unterscheiden und wie hoch der Ausstoß von Feinstaub eines Autos im Jahr im Vergleich zu einer modernen Holzheizung ist. Des Weiteren spricht er über technische Entwicklungen der letzten Jahre, das Potenzial zur weiteren Emissionsminderung – und darüber, wie die falsche Bedienung von Heizungen zum Problem werden kann.Gestaltung: Doris Obrecht
Pumpspeicherkraftwerke dienen uns heute als Energiespeicher und -bereitsteller. Um keine neuen bauen zu müssen, werden bestehende erweitert. Georg Thek von der TU Graz beschäftigt sich damit, was das für den Hochwasserüberlauf bedeutet.
Haben die Ackerpflanzen, die angebaut werden und die Art, wie die Böden bestellt werden Einfluss darauf, wie der Boden auf Wassermengen reagiert? Das untersucht Miriam Monschein von der TU Graz.
In der neuen Staffel von Talk Science to Me dreht sich alles um den Wasserbau. Was passiert mit den Sedimenten, die sich in Staubecken ansammeln? Was tun flüsse, wenn man sie einfach frei fliesen lässt? Und was hat die Art des Ackerbaus mit Überschwemmungen zu tun?
Stefan Haun leitet das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der TU Graz. Er beschäftigt sich vor allem mit der Renaturierung von Flüssen und mit dem Sedimenttransport rund um Kraftwerke.
Matthias Lang-Raudaschl ist Architekt an der TU Graz und entwickelt Beton mit Klettverschluss, der einfach montiert und rückgebaut werden kann. Das Konzept erklärt er im Podcast-Interview.
Kalkstein ist einer der Hauptbestandteile von Beton - und er ist dafür verantwortlich, dass bei der Betonherstellung besonders viel CO2 freigesetzt wird. Wie er ersetzt werden könnte erforscht TU Graz-Forscher Cyrill Vallazza-Grengg. Ziel ist es, eine neue Generation umweltfreundlicher Baustoffe zu erzeugen.
Unsere Themen in den Wissensnews: +++ menschengemachtes Patriachat +++ schwebende Fische +++ Schaumstoff ohne Plastik +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:The evolution of male–female dominance relations in primate societies, PNAS, 07.07.2025High postural costs and anaerobic metabolism during swimming support the hypothesis of a U-shaped metabolism–speed curve in fishes PNAS, 07.07.2025Pressemitteilung der TU Graz: Cellulose statt Erdöl: Team mit Beteiligung der TU Graz entwickelt nachhaltigen Schaumstoff, 02.07.2025Goldschmidt-Kongress Prag, dort wurden die Ergebnisse vorgestelltEye makeup in Northwestern Iran at the time of the Assyrian Empire: a new kohl recipe based on manganese and graphite from Kani Koter (Iron Age III), Archaeometry, 31.05.2025.Alle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Isabell Galan Garcia beschäftigt sich mit Beton als Werkstoff und versucht, ihn zu verbessern.
Beton kennen wir vorwiegend in seiner ausgehärteten Form als Wand oder ähnlichem Bauwerk. Aber wusstet ihr, dass Beton eine Schlafphase hat? Das er wie ein Kuchen aus mehreren Stoffen zusammengerührt wird? Und wie man ihn verbessern kann? Daran forscht Joachim Juhart an der TU Graz und erzählt von seiner Arbeit im Podcast-Interview.
Dirk Schlicke bezeichnet Beton als "günstigen Hochleistungsbaustoff". Für ihn hat Beton sehr viele Vorteile, könnte aber optimiert werden. Vor allem die Menge an Beton, die wir einsetzen.
Am 29. Mai 2025 startet die neue Staffel Talk Science to Me zum Thema Beton. Was ist Beton eigentlich? Was kann man aus ihm bauen? Ist er wirklich so umweltschädlich? Und gibt es ihn auch mit Klettverschluss? Hört rein!
Ready for a whirlwind tour of mass timber innovation happening across the globe? From robotic fabrication in Barcelona to award-winning coastal homes in Cornwall, we're covering the most exciting developments in sustainable construction.The timber revolution continues gaining momentum with Fife College setting new standards in sustainable education buildings. Their new campus has shattered carbon targets, achieving just 560kg CO2/m² by replacing traditional concrete with cross-laminated timber and using 95% recycled steel in their delta beams. This showcase of collaborative design between architects, engineers, and sustainability experts demonstrates how public buildings can lead the way in carbon reduction.Meanwhile, architectural excellence in timber construction is receiving well-deserved recognition, with a stunning two-family home in Cornwall winning the prestigious 2025 RIBA West, South and Wessex Award. This "Hollywood on the sea" property masterfully integrates mass timber elements with breathtaking coastal views. At the Venice Architecture Biennale, the US pavilion is making a statement with a zigzagging mass timber canopy exploring "An Architecture of Generosity," while TU Graz's innovative "HOT" (Holz on Top) system offers modular timber solutions for urban building extensions.Perhaps most exciting is the convergence of technology and timber, with CORE transforming a former Barcelona stable into a "cathedral of robotic artisans" where a KUKA six-axis industrial milling robot crafts extraordinary geometric forms from mass timber. These developments, alongside Sterling Solutions' new Terra-Cross CLT bridge system supporting 100 tons, showcase timber's versatility across architecture, infrastructure, and digital fabrication. Don't forget to check out the Rothobus Build the Impossible competition, now accepting entries until September, and subscribe to our channels for more mass timber inspiration!Send us a textSupport the show
In Ausgabe 103 sprechen Kabarettist Martin Puntigam und Johanna Pirker, Informatikerin & Spieleentwicklerin an der TU - Graz über die echte Welt der Computerspiele, wie man eine DOS-Maschine bedient, wie alt typische Gamerinnen sind, worum es bei Minecraft geht, wofür es noch verwendet wird, warum man als junge Frau vor der Informatik gewarnt wurde, wie kreativ Videospiele sind, was man mit einem Code erreichen kann, kann man Videospiele verwenden, um reale Gebäude zu restaurieren, wie lange ein Bosskampf dauern kann, wo Games in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, warum Computerspiele im Kulturteil von Zeitungen kaum vorkommen, wie sie bei Aufklärungsarbeit helfen könnten, wo die Potenziale von Computerspielen im Bereich Wissensvermittlung liegen, was man auf Kreuzfahrtschiffen über Computerspiele lernen kann, wie Computerspiele empathischer machen können, wie lehrreich Kriegsspiele sein können, was man auf Twitch macht, wie man streamt und kommentiert gleichzeitig, was man unter Point&Click-Adventures versteht, warum Animationsfilme und Computerspiele ähnlichen Vorurteilen begegnen, wozu man Game-Engines braucht, worum es sich bei digitalen Zwillingen dreht, wie man Computerspiele riechen kann, wann volle Immersion möglich sein könnte, dass lüften virtuell schwierig bleiben wird, wie erfolgreich die Spieleindustrie mittlerweile ist, wie sinnvoll ist ein Handyverbot, warum die Welt des Gamings so männlich ist und was das bedeutet, wie man toxisches Verhalten erkennen kann, bevor es entsteht, was bei Gamergate passiert ist, wie unabsichtlich sexistische Forschung ausschaut, warum riesige Brüste in Games nicht per se das Problem sind & wieso wir lieber Endgegner:innen sein möchten als NPC.
DiLT Analytics aus Graz hat ein System entwickelt, das Ineffizienzen in Gebäuden sowie Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen erkennen kann. Bei der #glaubandich Challenge hat DiLT die Kategorie Energy & Climate Protection gewonnen. Wir sprechen mit Theresa Kohl, CEO von DiLT Analytics, über:- Das System zur Analyse von Gebäuden- Wie DiLT Analytics aus der Forschung an der TU Graz entsprungen ist- Die Ausgründung des Spin-offs im Jahr 2021- Die größten Meilensteine der Jungfirma- Die #glaubandich Challenge und das FinaleWenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns doch fünf Sterne als Bewertung da und folge dem Podcast auf Spotify, Apple und Co. Für Anregungen, Kritik, Feedback oder Wünsche zu künftigen Gästen schick uns jederzeit gerne eine Mail an feedback@trendingtopics.at.
Nicole Wermuth arbeitet an umweltfreundlichen Großmotoren. Und erzählt im Interview, welche Fragen sie als Maschinenbauerin gar nicht mehr hören möchte.
Corina Klug arbeitet in der Fahrzeugsicherheit und untersucht unter anderem, wie gut weibliche Körper in Fahrzeugen geschützt sind.
Birgitta Schultze-Bernhardt ist Professorin, Anna Karner Doktorandin. Sie erzählen im Interview über ihre Karrieren in der Wissenschaft.
Gernot Müller-Putz arbeitet an der TU Graz mit Brain-Computer-Interfaces, die Gehirnsignale messen und etwa an Protesen weitergeben können.
Die neue Staffel von Talk Science to Me dreht sich ganz um die Biomedizinische Technik, einem wichtigen Forschungsschwerpunkt an der TU Graz.
Bettina Gossak-Kowalski ist Architektin und beschäftigt sich vor allem mit Holz als Baustoff. Und sie engagiert sich bald in einem neuen Weiterbildungs-Angebot rund um das Bauen mit Holz an der TU Graz.
Tom Kaden plant Häuser aus Holz - und wohnt auch selbst in einem Holzbau. Der Architekt erzählt im Interview, worauf man beim Planen mit Holz achten muss.
Marianne Heiss lädt zu einem exklusiven Gespräch mit Prof. Dr. Jens Schneider ein, wer an der Technischen Universität in Darmstadt Bauingenieurwesen studierte und zunächst einige Jahre als Ingenieur in Wirtschaft tätig - und unter anderem für internationalen Bauprojekten wie der Brücke zum Mont Saint Michel in Frankreich, dem Frankfurter Flughafen und dem Berlinger Hauptbahnhof tätig. 2009 kehrte er als Professor für Statik an die TU in Darmstadt zurück. Ab 2017 war Jens Schneider dort Dekan des Fachbereichs Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, 2020 wurde er Vizepräsident für Transfer und Internationalisierung. Seit 1. Oktober 2023 ist Prof. Dr. Jens Schneider Rektor der Technischen Universität Wien, der zweitältesten Technischen Universität der Welt. Sie bildet gemeinsam mit der TU-Graz und der Montanuniversität Leoben den Verbund Austria/Austrian Universities of Technology mit 42.000 Studierenden aus mehr als 100 Nationen und 8.800 Mitarbeitenden. ----- Möchtest du was bestimmtes hören? (0:00) – Hintergrund von Prof. Dr. Jens Schneider und seine Rolle an der TU Wien (2:20) – Kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich (4:16) – Die Bedeutung von Vielfalt unter den Studierenden an der TU Wien (4:48) – Vergleich amerikanischer und europäischer Universitäten (5:30) – Die Bedeutung von Innovation in Europa (6:19) – Aufbau eines Innovationsökosystems an der TU Wien (7:06) – Nobelpreis-Forschung an der TU Wien (8:13) – Unabhängigkeit der akademischen Forschung vs. Abhängigkeit von Finanzmitteln (10:08) – Europäische Allianzen in Bildung und Forschung (11:43) – Herausforderungen der Zusammenarbeit europäischer Universitäten (13:36) – Perspektiven auf Studierende nach der Pandemie (16:17) – Der Fokus der Studierenden auf Purpose statt finanziellen Erfolg (16:43) – Berufsaussichten für Studierende heute (17:55) – Klimawandel und europäische Energiekrise (18:43) – Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele (22:23) – Zukunft der künstlichen Intelligenz und ethische Fragen (24:25) – KI-Bildung in allen Studienrichtungen (27:29) – Prof. Dr. Jens Schneiders Herangehensweise an Karriere- und Lebensplanung (30:15) – Grundwerte, die Prof. Dr. Jens Schneiders Arbeit antreiben (31:17) – Lektionen, die Prof. Dr. Jens Schneider seinen Kindern vermitteln möchte (34:25) – Stolz auf das Erbe und die Anpassungsfähigkeit der TU Wien (35:16) – Buchempfehlungen für Prof. Dr. Jens Schneider und Wünsche für die Zukunft ----- Willst du diese Folge nicht nur anhören, sondern Prof. Dr. Jens Schneider auch per Video sehen? Dann besuche gerne unserem YouTube Kanal: https://www.youtube.com/@followvoices ----- Folge VOICES auf Socials... ▸ www – voices.fm ▸ Instagram – @followvoices ▸ YouTube – @followvoices ▸ LinkedIn – @marianne-heiß
Andreas Ringhofer forscht an der TU Graz an Holz als Baustoff. Und wohnt auch selbst in einem Holzhaus.
Die neue Staffel von Talk Science to Me beschäftigt sich mit Holz. Hört in den nächsten Wochen wieder rein!
In der neuen Staffel von Talk Science to Me widmen wir uns der Grundlagenforschung, die eben genau die Grundlagen unserer Welt erforscht.
Karin Zojer untersucht, wie sich Stoffe durch Festkörper bewegen. Und erklärt, warum in der Wissenschaft, die Fragen eigentlich nie aufhören.
Daniel Werner ist Doktorand an der TU Graz und beschäftigt sich mit der Verbesserung von Simulationsmodellen.
Die Themen in den Wissensnachrichten: +++ Klimawandel gefährdet europäische Wälder +++ T-Rex wohl doch nicht so schlau wie Paviane +++ Puzzelnde Gamer sollen Archäologen helfen +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:A climate-induced tree species bottleneck for forest management in Europe. Nature Ecology & Evolution, 29.04.2024How smart was T. rex? Testing claims of exceptional cognition in dinosaurs and the application of neuron count estimates in palaeontological research, The Anatomical Record, 26.04.2024Open Reassembly, TU Graz, 2024Isotopic evidence of high reliance on plant food among Later Stone Age hunter-gatherers at Taforalt, Morocco, Nature Ecology & Evolution, 29.04.2024Distinct sensory hedonic functions for sourness in adults, Food Quality and Preference, Juli 2024Alle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Tommaso Mazzocchi ist PhD-Student an der TU Graz und beschäftigt sich am Institut für Theoretische Physik - Computational Physics an der TU Graz mit Isolatoren. Eigentlich wäre er aber Physiotherapeut geworden...
Christoph Heil beschäftigt sich mit Supraleitern. Diese Materialien leiten Strom quasi verlustfrei und könnten das Energiesystem revolutionieren. Derzeit funktioniert das aber nur unter extremen Umgebungsbedingungen.
Enrico Arrigoni ist Professor am Institut für Theoretische Physik - Computational Physics. In der ersten Folge dieser Staffel erklärt er, was theoretische Physik ist und womit er sich im Bereich Quantum Many Body Physics beschäftigt.
In der siebten Staffel von Talk Science to Me - dem Wissenschaftspodcast der TU Graz - tauchen wir tief in die Welt der theoretischen Physik ein.
Die Bremsen sind eines der wichtigsten Themen, wenn es um die Sicherheit von Schienenfahrzeugen geht. Peter Brunnhofer stellt einen neuen Bremsenprüfstand vor, der gerade an der TU Graz in Betrieb gegangen ist.
Damit Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne rund um die Uhr bezogen werden kann, werden verlässliche Energiespeicher benötigt. Das liegt schlicht daran, dass Wind und Sonne beispielsweise nicht jederzeit zur Verfügung stehen. In diesen Speicherbatterien sind allerdings häufig ökologisch bedenkliche Schwermetalle oder Seltene Erden verarbeitet – und genau dafür will Stefan Spirk eine Lösung gefunden haben. Er forscht an der TU Graz und arbeitet derzeit an einer Batterie, die verspricht, nachhaltig zu sein. Anstatt Schwermetallen verwendet Spirk Vanillin und damit herkömmliches Vanillearoma, das jeder und jede von uns im Supermarkt kaufen kann. Wie das funktioniert, inwiefern die Speicher tatsächlich das Potenzial haben, sich positiv auf den Klimawandel auszuwirken, und ob die Batterien nach Vanillekipferln duften, darüber sprechen wir in dieser Folge von "Edition Zukunft Klimafragen" **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Ferdinand Pospischil leitet das Institut für Eisenbahn-Infrastrukturdesign an der TU Graz. Er plädiert dafür, die Modelleisenbahn als pädagogisches Mittel und nicht als reines Spielzeug zu sehen.
In der sechsen Staffel von Talk Science to Me, dem Wissenschaftspodcast der TU Graz, geht es um Züge, Straßenbahnen, Schienen, Weichen und allem, was zum Verkehr auf der Schiene dazu gehört.
Roman Kern untersucht mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz geschriebene Texte. Im Podcast sprich er über künstliche Intelligenz, Halluzinationen und Bias in Datensätzen.
Robert Peharz ist Wissenschafter an der TU Graz und beschäftigt sich mit dem Thema Probabilistic Machine Learning. Was das genau ist und warum es so wichtig ist, erklärt er im Interview.
In der Mittagsfolge sprechen wir heute mit Christoph Grimmer, CEO und Co-Founder von EET, über die erfolgreich abgeschlossene Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 6,5 Millionen Euro.EET ist ein Anbieter von Photovoltaik-Balkonanlagen mit und ohne Speicher. Das bekannteste Produkt ist die Photovoltaik-Mini-Anlage namens SolMate. Durch die Kombination mit dem Speicher lässt sich SolMate auch als Insellösung bei Stromausfällen betreiben. Zudem sei es mit der patentierten NetDetection-Technologie ausgestattet, die kontinuierlich misst, wo im Haus oder in der Wohnung wieviel Strom benötigt wird und leitet den überschüssigen Strom automatisch in den Batteriespeicher. Auf diese Weise können bis zu 50 % des Strombedarfs eines durchschnittlichen Haushalts gedeckt werden. Nach eigenen Angaben werden jährlich rund 1.000 SolMate-Anlagen verkauft, die in Graz hergestellt werden. Das Startup wurde im Jahr 2017 von Christoph Grimmer, Stephan Weinberger und Florian Gebetsroither als Spin-Off der TU Graz gegründet. Es ist mittlerweile in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit eigenen Niederlassungen aktiv. EET hat außerdem einen erfolgreichen Markteintritt in Italien geschafft und plant bereits, Frankreich und Spanien als neue Zielmärkte anzugehen.In einer Series A hat das österreichische Photovoltaik-Startup nun 6,5 Millionen Euro eingesammelt. Zu den Kapitalgebern zählen u.a. die bestehenden Investoren Junction Growth Investors aus Belgien und Statkraft Ventures aus Norwegen. Zudem beteiligte sich der Gründer von Sonnen, Christoph Ostermann, mit seinem Investment-Unternehmen Green Fortress. Er bringt, wie der Erst-Investor Klaus Fronius, ehemaliger CEO von Fronius, auch Expertise für Photovoltaik und Speicher ein. Durch die Zusammenarbeit mit diesen international erfahrenen Unternehmen und Business Angels erhält EET nicht nur weitere finanzielle Unterstützung, sondern auch Zugang zu Know-how, Netzwerken und Ressourcen. Das frische Kapital soll für die internationale Expansion eingesetzt werden.Hier geht es zur Webseite von EET.
In der Rubrik “Investments & Exits” begrüßen wir heute Domenico Cipolla, Partner bei Freigeist Capital. Domenico spricht über die Finanzierungsrunde von Kraftblock und EET. In einer Series B hat der saarländische Hersteller von nachhaltigen Hochtemperatur-Energiespeichersystemen Kraftblock 20 Millionen Euro unter der Führung von Shell Ventures eingesammelt. Zu den weiteren Kapitalgebern zählen Finindus, ArcelorMittal, Moore Strategic Ventures, A&G Energy Transition Tech Fund, TechEnergy Ventures, Future Industry Ventures und spanische Privatbanken. Freigeist ist bereits seit 2018 mit an Bord. Kraftblock ist bereits außerhalb Europas aktiv und die neuen Partner werden die weltweiten Möglichkeiten erweitern. Kraftblock entwickelt und baut Anlagen zur Dekarbonisierung von Prozesswärme. Die Anlage basiert auf einem nach eigenen Angaben einzigartigen thermischen Energiespeicher für Temperaturen bis zu über 1.300°C und patentiertem Material aus recycelten Wertstoffen. Der Speicher zeichnet sich dabei mit einer besonderen Kosteneffizienz aus.Das Grazer Photovoltaik-Startup EET hat ein Investment in Höhe von 6,5 Millionen Euro erhalten. Geldgeber sind Junction Growth Investors aus Belgien, Statkraft Ventures aus Norwegen und die deutsche Green Fortress Gruppe. Das frische Kapital will das 2017 als Spin-off der TU Graz gegründete Unternehmen für die weitere internationale Markterschließung nutzen. Bis Ende des Jahres will EET zudem auf über 100 Mitarbeiter wachsen, ein dritter Standort ist bereits in Planung.
Do you have any idea how bad the tunnel fire will be if there is an EV involved?That is a question I hear a lot, way more often than I would like. And usually, my answers do not get approval. I guess telling people "doesn't matter, passenger vehicles are not a concern" does not rank very well against all the media chaos related to challenges with these new energy carriers. Even today I've witnessed a random conversation of my father with a friend, where they discussed the future, EVs and how bad they may be in fires. It is hard to break through with some of the messages. Unfortunately, for those simple and reasonable claims, we need extraordinary proof.Luckily, there are people who bring those proofs to us, so we finally can not only participate in meetings armed with data but also refer the peer-reviewed research and close the arguments. My today's hero is Prof. Peter Sturm from TU Graz, the leader in the BRAFA project on fires with new energy carriers (more about the project here). In their recent paper Fire tests with lithium-ion battery electric vehicles in road tunnels, they dive deep into fires of EVs in a road tunnel setting. We discuss why this setting is important to understand the consequences of the fire in the tunnel environment, and how their main conclusions were reached. You will also learn some about the new methods of extinguishing fires, as working alongside the firefighters was an important part of this project. Finally, in the podcast episode, we discuss how the results of this research may scale to larger vehicles, and what the consequences of low-probability high-consequence events such as an electrical bus fire may be. If you would like to learn more about the crazy research facility Zentrum am Berg, you can do that here: https://www.zab.at/Cover image by TU Graz, Lunghammer, reproduced from 10.1016/j.firesaf.2022.10369Fire Science Show is produced in partnership with OFR Consultants.
„Die Spieleindustrie war schon immer Vorreiter für Innovation“, sagt die Wissenschaftlerin Johanna Pirker von der TU Graz. „Aber leider führen Games noch immer ein stiefmütterliches Dasein in Europa“.
Ondřej Chybík (*1985, Brünn, Tschechische Republik) ist Mitbegründer des Studios Chybik+Kristof mit Sitz in Prag, Brünn und Bratislava. Er studierte Architektur und Städtebau an der Technischen Universität Brünn in der Tschechischen Republik, an der TU Graz in Österreich und an der ETH Zürich in der Schweiz. Seine Arbeiten wurden im MoMA NYC als Teil der Ausstellung Uneven Growth ausgestellt. Er arbeitete im Atelier Vienne-se, PPAG. Derzeit lehrt er an der Fakultät für Kunst und Architektur der Technischen Universität Liberec, Tschechische Republik. Er lehrte an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Brünn und war Gastkritiker an der Fakultät für Architektur der Slowakischen Technischen Universität in Bratislava, Slowakei, an der Fakultät für Kunst und Architektur in Liberec, Tschechische Republik und am Politecnico di Milano, Italien. Er war Mitglied in internationalen Jurys von Architekturwettbewerben und nationalen Architekturpreisen in der Slowakei und der Tschechischen Republik. Zusammen mit dem Studio hat er eine Reihe von Auszeichnungen erhalten, darunter den AR Design Vanguard 2019, und nahm mit dem Projekt OUT-HABIT an der Architekturbiennale von Tiflis teil.