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Kalifornien setzt seit Jahren auf große Batteriespeicher. Am Abend und in der Nacht geben sie Solarstrom zurück an das Netz. Gaskraftwerke bleiben oft abgeschaltet. Warum funktioniert das nicht in Deutschland? Warum sind wir immer noch so abhängig von fossilen Kraftwerken? Darüber spricht Host Marcus Schödel mit NDR-Journalist Nils Naber. Er berichtet von einem Kampf um Netzanschlüsse, der Batteriespeicher-Projekte massiv ausbremst. Die Bundesregierung scheint das Problem erkannt zu haben und versucht das Problem mit dem sogenannten Netzanschlusspaket zu lösen. Wie gut sind die Pläne und führen sie zum gewünschten Batteriespeicher-Boom? Diese Frage beantwortet Energie-Ökonom Andreas Löschel von der Ruhr-Universität in Bochum. Er sagt aber auch, dass noch viele andere Probleme gelöst werden müssen. Dazu gehört eine fehlende Digitalisierung der Stromnetze. Außerdem erklärt er, warum Kalifornien trotz der Batteriespeicher vergleichsweise hohe Strompreise hat. ARD Klima Update: Würgt Katherina Reiche die Energiewende ab? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:590335502a958817/ ARD Klima Update Newsletter https://www.mdr.de/klima Entwurf Netzanschlusspaket https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2026/07/20260729-eeg-novelle-und-netzanschlusspaket.html Die Lösung – der Psychologie-Podcast https://1.ard.de/die-loesung?q
Neue Debatte über ein mögliches AfD-Verbotsverfahren, BSW nimmt AfD-Einladung zu Sondierungsgesprächen in Sachsen-Anhalt an, Vereinigte Arabische Emirate planen 40-Milliarden-Investment in Deutschland, Spahn entschuldigt sich für Umgang mit Leihmutterschaft in den USA, EZB erhöht Leitzins auf 2,5 Prozent, Trump verspricht im Falle eines Wahlsiegs 5.000 Dollar für jeden Erwachsenen, Weniger Empfänger von Asylbewerberleistungen im Jahr 2025, Ermittlungen gegen Verdächtigen nach Sabotage-Angriffen auf das deutsche Stromnetz, Verband der Hausärztinnen- und Hausärzte warnt vor möglichem Zusammenbruch der Versorgung, Bundesweiter Warntag, Deutsche Basketballerinnen ziehen erstmals bei einer Weltmeisterschaft ins Halbfinale ein, Das Wetter
Deutschland schneidet bei Bildungsstudie PISA so schlecht wie nie zuvor ab, Auftakt der Haushaltswoche im Bundestag, Landes-CDU stellt sich nach Wahlschlappe in Sachsen-Anhalt neu auf, Experten befürchten Abschreckung von Investoren und Personal im Falle einer Landesregierung unter AfD-Führung in Sachsen-Anhalt, Nach dreitägiger Feuerpause erneut russische Angriffe auf die Ukraine, Festnahme des Tatverdächtigen nach mehreren Sabotage-Anschlägen auf das deutsche Stromnetz, Rauchen verringert Chance auf eine Schwangerschaft laut WHO-Studie, Das Wetter
Sparplan für VW beschlossen, Erneut Sabotage am Stromnetz, Daten nach Angriff auf Berliner Landesnetz veröffentlicht, Weitere Abgeordnete verlasse nach Regierungskrise in Thüringen BSW, Wahlkampfabschluss in Sachsen-Anhalt, Russische Drohne trifft Geheimdienstzentrale in Kiew, Nach Sturzflut in Nepal zwei Arbeiter nach neun Tagen aus Tunnelsystem gerettet, Das Wetter
Sparplan für VW beschlossen, Erneut Sabotage am Stromnetz, Daten nach Angriff auf Berliner Landesnetz veröffentlicht, Weitere Abgeordnete verlasse nach Regierungskrise in Thüringen BSW, Wahlkampfabschluss in Sachsen-Anhalt, Russische Drohne trifft Geheimdienstzentrale in Kiew, Nach Sturzflut in Nepal zwei Arbeiter nach neun Tagen aus Tunnelsystem gerettet, Das Wetter
Warum Angriffe auf Stromleitungen keine Angst machen müssen. Malia (9) findet einen Plesiosaurier-Zahn. Ein Erfinder holt mit seinen Filtern klares Wasser aus ekligem Klärschlamm. Und eine Schweizer Uni hat Unterhosen vergraben. Von Sebastian Trepper.
Nachdem gestern Abend ein verdächtiger Gegenstand an einem Umspannwerk in Dormagen zwischen Köln und Düsseldorf gefunden wurde, geht die Polizei auch dort von einem Sabotageakt aus. │ US-Präsident Trump fordert von europäischen Staaten die Rückzahlung von US-Militärhilfen für die Ukraine. │ Israels rechtsextremer Minister Ben-Gvir will den Gaza-Streifen innerhalb von sieben Jahren entvölkern.
Nach den Anschlägen auf die Stromversorgung in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen hat sich ein Mann aus NRW zu den Sabotageakten bekannt. │ In zwei Bekennerschreiben wirft der mutmaßliche Täter der Bundesregierung Untätigkeit beim Klimaschutz vor. Die aktuelle Sabotageserie hat also offenbar einen anderen politischen Hintergrund als frühere Anschläge. │Bei den mit Sprengstoff beladenen Drohnen am Leipziger Flughafen geht die Budnesregierung ja von Russland als Drahtzieher aus. Und das sieht auch der Leiter der Recherche-Kooperation von NDR, WDR und SZ, Jörg Diehl, so. │ Für Jörg Diehl ist außerdem klar, dass Russland längst einen hybriden Krieg gegen Deutschland führt. │ Im Jemen verschärft der wieder aufflammende Krieg die Hungerkrise. │ Eine russische Drohen hat ein Gebäude des ukrainischen Geheimdienstes in der Kiewer Innenstadt getroffen. Dabei wurden fünf Menschen verletzt.
Störversuche im Stromnetz, Hackerangriffe auf die Verwaltung: In Berlin und Brandenburg ist die kritische Infrastruktur zurzeit massiv unter Druck. In Jänschwalde sollte offenbar mit Sprengvorrichtungen ein Umspannwerk außer Betrieb gesetzt werden. Derweil kämpft die Berliner Verwaltung mit einem massiven Hackerangriff, bei dem tausende teils sehr sensible Daten gestohlen wurden - und die von den Tätern nun einfach vollständig im Darknet veröffentlicht wurden. SPREEPOLITIK analysiert, wie verwundbar der Staat ist und wie er sich in Zukunft gegen analoge und digitale Angriffe wehren kann. Außerdem schauen wir auf die Erstwählenden in Berlin. Zum ersten Mal dürfen Jugendliche ab 16 wählen. Was sich die Jungen von der Politik wünschen und was die Parteien für diese Wählergruppe in petto haben - das fragt ein neues Social-Media-Format des rbb. "Spreepolitik" ist der landespolitische Podcast vom rbb für Berlin und Brandenburg: Jede Woche eine neue Folge, immer freitags in der ARD Sounds-App, in der rbb24 Inforadio App, Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, RTL+ und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt kostenlos abonnieren!
Die Hitzewellen in diesem Sommer haben das deutsche Stromsystem unter Stress gesetzt. Deutschland arbeitet daran, sein Netz resilienter zu machen – dabei kann auch die grenzüberschreitende Vernetzung eine wichtige Rolle spielen. Röhrlich, Dagmar www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Erst Brandenburg, dann Nordrhein-Westfalen: Zuletzt gab es zwei Angriffe auf die Stromversorgung. Ein kompletter Schutz ist nicht möglich, so Alexander Fekete von der TH Köln. Aber mehr Resilienz geht – und dazu können wir alle beitragen.**********In dieser Folge mit: Moderation: Till Haase, Sebastian Sonntag Gesprächspartner: Alexander Fekete, Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr, TH Köln**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Versuchter Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle: Ermittler identifizieren mutmaßliche Täter, EU und NATO unterstützen deutsches Vorgehen gegen Russland, Russlands Präsident Putin weist Vorwürfe der Bundesregierung zum Drohnenanschlag zurück, Ermittlungen nach Sabotageversuchen am Stromnetz in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen, Bundeskabinett bringt Einkommensteuerreform auf den Weg, Gesetzentwurf von Familienministerin Prien zur Förderung frühkindlicher Bildung beschlossen, Drei Abgeordnete verlassen BSW und gründen neue Partei, Iran und USA greifen sich wieder gegenseitig an, Nach Sturzflut in Nepal und Tibet gelten rund 4.500 Menschen als vermisst, Ehemaliger DDR-Fußballer Eberhard Vogel mit 83 Jahren gestorben, Eröffnung der 83. Filmfestspiele in Venedig, Das Wetter
Versuchter Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle: Ermittler identifizieren mutmaßliche Täter, EU und NATO unterstützen deutsches Vorgehen gegen Russland, Russlands Präsident Putin weist Vorwürfe der Bundesregierung zum Drohnenanschlag zurück, Ermittlungen nach Sabotageversuchen am Stromnetz in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen, Bundeskabinett bringt Einkommensteuerreform auf den Weg, Gesetzentwurf von Familienministerin Prien zur Förderung frühkindlicher Bildung beschlossen, Drei Abgeordnete verlassen BSW und gründen neue Partei, Iran und USA greifen sich wieder gegenseitig an, Nach Sturzflut in Nepal und Tibet gelten rund 4.500 Menschen als vermisst, Ehemaliger DDR-Fußballer Eberhard Vogel mit 83 Jahren gestorben, Eröffnung der 83. Filmfestspiele in Venedig, Das Wetter
Bundeskabinett bringt Einkommensteuerreform auf den Weg, Versuchter Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle: Bundesanwaltschaft identifiziert Tätverdächtige, Ermittlungen nach Sabotageversuchen am Stromnetz in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen, Weitere Meldungen im Überblick, Eröffnung der 83. Filmfestspiele in Venedig: US-Schauspieler George Clooney mit Goldenem Löwen für sein Lebenswerk ausgezeichnet Hinweis: Der Beitrag zu den Filmfestspielen in Venedig darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Bundeskabinett bringt Einkommensteuerreform auf den Weg, Versuchter Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle: Bundesanwaltschaft identifiziert Tätverdächtige, Ermittlungen nach Sabotageversuchen am Stromnetz in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen, Weitere Meldungen im Überblick, Eröffnung der 83. Filmfestspiele in Venedig: US-Schauspieler George Clooney mit Goldenem Löwen für sein Lebenswerk ausgezeichnet Hinweis: Der Beitrag zu den Filmfestspielen in Venedig darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Eine riesige Batterie und riesige Rechenzentren für KI – das ist das geplante Technologiezentrum Laufenburg. Die Initianten sagen, es gehe 28/29 in Betrieb. Aber für den Anschluss ans Stromnetz braucht es noch ein Unterwerk. Der Bau dauert Jahre. Weiter in der Sendung: · Der Kantonsrat Solothurn bewilligte am Dienstag rund 29 Millionen Franken für den neuen Bahnhofplatz in Olten. Total kostet dieses Projekt 160 Millionen. Der Rat war sich praktisch einig: Das Geld sei nötig, da der Bahnhof eine national bedeutende Verkehrsdrehscheibe sei. Einzelne fragten sich aber, ob man für die total 160 Millionen tatsächlich einen genügenden Gegenwert erhalte.
Bundesregierung macht Kreml für den Drohnenangriff am Leipziger Flughafen verantwortlich: Was passiert jetzt? Brandenburg: Innenminister spricht von Sabotage am Stromnetz - was ist bekannt? Neuer Mietenreport schägt Alarm - könnte ein bundesweiter Mietendeckel helfen? Moderation: Andreas Bursche Von WDR 5.
US-Präsident Trump verbietet bestimmte ausländische Bauteile im US-Stromnetz. Hintergrund ist die Sorge, dass fremde Regierungen, insbesondere China, die Stromversorgung der USA sabotieren könnten.
Fast eine Million neue Solardachbesitzer im vergangenen Jahr, E-LKW-Flotten, Batteriespeicher, Rechenzentren – alle wollen ans Stromnetz. Das Problem: die Netzbetreiber kommen nicht hinterher mit den Anschlüssen - und mit dem Ausbau des Stromnetzes. Astrid Kühn und Jörg Seisselberg erklären, warum der Netzausbau das entscheidende Nadelöhr für Erneuerbare Energien ist, woher der Druck kommt, ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen für die Energiewende ist – und, wie Deutschland im internationalen Vergleich dasteht. Links: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/meldungen/energiewende-der-kampf-um-netzanschluesse,netzanschluesse-strom-industrie-100.html
Die ungewöhnlich leeren Erdgasspeicher haben die Energiewirtschaft in den vergangenen Tagen auf Trab gehalten. Die Sorgen um die Versorgungssicherheit im kommenden Winter nehmen zu, Rufe nach staatlichen Eingriffen werden lauter. Zuletzt sah sich sogar das Bundeswirtschaftsministerium zu einer "Einordnung" veranlasst. energate-Redakteurin Mareike Teuffer ordnet die Geschehnisse in dieser Podcast-Folge ein. Außerdem beschäftigen wir uns mit den Anschlussverfahren im Stromnetz, die aufgrund der Vielzahl an Netzanschlussbegehren in den Blickpunkt geraten sind. Welche Netzbetreiber aktiv geworden sind und wie die neuen Verfahren funktionieren sollen, erläutert energate-Redakteur Ron-David Heinen.
China transportiert Strom über mehr als 3.000 Kilometer, mit über einer Million Volt und der Leistung mehrerer Großkraftwerke. Deutschland baut dagegen an Projekten wie SüdLink, SüdOstLink und Ultranet. Weniger gigantisch – aber technisch keineswegs rückständig.
In dieser Folge von Utopia Good News geht es um einen Zwischensieg im Kampf gegen den Welthunger: Erstmals seit der Corona-Pandemie betrifft er weniger als 8 Prozent der Weltbevölkerung – und bis 2030 könnte ein historischer Tiefstand erreicht werden. Außerdem schauen wir nach Schottland: Die Jagd auf Basstölpel wurde dieses Jahr zum ersten Mal seit über 400 Jahren verboten. Auch aus Australien gibt es gute Nachrichten. In einer ehemaligen Kohleregion entsteht gerade ein Energiespeicher, der ganz ohne Lithium auskommt – und das Stromnetz bis zu zwölf Stunden lang versorgen kann.Die Themen im Überblick:Welthunger erstmals seit Corona unter 8 Prozent – neuer Tiefstwert 2030 möglichErstmals seit 400 Jahren: Massaker an „200-Euro-Vogel“ wird untersagtAustralien baut gigantische CO2-Batterie: Starke Kapazität und lange LaufzeitWeitere Links zu Folge: Ihr wollt eure Stimme für neue Gelscheinmotive abgeben? Hier gehts zur Abstimmung der EZB.Mehr Good News gibt's im Good New Newsletter (wird einmal die Woche verschickt). Alternativ könnt ihr auch diesen Podcast abonnieren oder/und Utopia Good News mit einer Bewertung unterstützen. Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen zu Utopia Good News? Schickt uns gerne eine Mail an podcast@utopia.de. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im aktuellen Podcast spreche ich mit Dr. Guido Gehlen, Director Connected Car Services & Charging bei der Hyundai Connected Mobility. Guido ist promovierter Elektroingenieur und hat über zehn Jahre bei Vodafone im Bereich vernetzter Fahrzeuge gearbeitet. Heute verantwortet er bei Hyundai Connected Mobility den gesamten Charging-Bereich für Europa, und zwar in 43 Märkten. Wir reden über Vehicle-to-Grid: das Konzept, ein Elektroauto nicht nur als Verbraucher im Stromnetz zu betreiben, sondern als aktiven Teilnehmer. Hyundai hat diesen Weg schrittweise aufgebaut, von Vehicle-to-Load beim Ioniq 5 mit bis zu 3,6 kW für den Eigenverbrauch bis hin zu bidirektionalem AC-V2G mit bis zu 10 kW im Ioniq 9 und Ioniq 6, synchronisiert mit dem öffentlichen Netz. Wir gehen durch die technischen Entscheidungen dahinter: Warum hat sich Hyundai bewusst für AC statt für DC entschieden, obwohl einige Mitbewerber den anderen Weg gehen? Was bedeutet das für die Installationskosten und die Verbreitung im Heimbereich? Und warum wurde die gesamte Komplexität ins Fahrzeug verlagert, statt sie in die Ladeinfrastruktur zu verteilen? Ein zentrales Thema ist auch das Geschäftsmodell dahinter. Wer profitiert wie? Aggregatoren, die virtuelle Kraftwerke aus vernetzten Fahrzeugen aufbauen. Energieversorger, die Lastspitzen abfedern. Und Endkund:innen, die über Vergütungsmodelle von kostenlosem Laden bis zu direkten Kickbacks an dem entstehenden Energiewert beteiligt werden. Guido erklärt außerdem, warum die Sorge vor Akkuverschleiß durch V2G weitgehend unbegründet ist, welche regulatorischen Hürden in Deutschland inzwischen weggefallen sind und was das konkrete Pilotprojekt mit Vattenfall in den Niederlanden zeigen soll. Bis zu 40 Ioniq-9-Fahrzeuge nehmen dort teil, inklusive kostenloser Wallbox und 500 Euro Ladeguthaben. Ich habe aus dem Gespräch einiges mitgenommen, besonders den Blick auf die verschiedenen Ebenen, die gleichzeitig zusammenspielen müssen, damit V2G in der Fläche wirklich funktioniert: Fahrzeugtechnik, Infrastruktur, Regulatorik und das Nutzerverhalten. Guido ordnet das nüchtern und klar ein. Wer sich für die Zukunft des bidirektionalen Ladens interessiert, sollte diese Folge nicht verpassen.
Beim Solarausbau gehört Baden-Württemberg zur deutschen Spitze. Bei der Windenergie geht es dagegen trotz des enormen Strombedarfs der Industrie wie in Bayern im Schneckentempo voran. Wie kann das sein in einem Bundesland, das seit 15 Jahren von den Grünen regiert wird? Die Herausforderungen sind vielfältig. Ein Aspekt ist die Topografie. Die bergige Landschaft bietet gute Windverhältnisse, doch der Bau eines tonnenschweren Windrads ist in 1000 Metern Höhe ungleich komplizierte als im Flachland. Weitere Probleme sind hausgemacht: Die baden-württembergischen Behörden verteilen Genehmigungen "langsam, vielleicht auch übervorsichtig", sagt Alexander Sladek von der EWS Schönau im Schwarzwald. Ihm zufolge hat das Land außerdem Windkraftflächen ausgewiesen, ohne die Wirtschaftlichkeit der Standorte zu prüfen. Unglückliche Kommunen versuchen, den Ausbau mithilfe von überzogenen Pachtforderungen zu stoppen. Ähnlich läuft es bei der größten Windkraftbremse, wenn auch unabsichtlich: ForstBW. "Die bewirtschaftet den Staatswald und führt in der Regel eine Auktion durch, bei der nur auf die Pachthöhe geschaut wird", sagt Sladek. "Das führt oft zu Projekten, die später scheitern." Die weiteren Themen im Podcast: -- Was hält Alexander Sladek von den Entwürfen für Netzpaket und EEG-Novelle? -- Warum werden Netzanschlüsse teils weiter antfernt angeboten als nötig? -- Warum ist die "interkommunale" Zusammenarbeit suboptimal und das Konfliktpotenzial hoch? Gast: Alexander Sladek, Vorstand der EWS Schönau. Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) sind eine bürgereigene Energiegenossenschaft (eG) im Schwarzwald. Bekannt wurden die EWS als "Schönauer Stromrebellen": Bürgerinnen und Bürger übernahmen nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl das örtliche Stromnetz, um es vom Atomstrom zu befreien. Heute gehört die EWS zu den größten unabhängigen Ökostromanbietern Deutschlands. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Diese Woche mit Verena Kern und Sandra Kirchner. 01:53 Bundesregierung will Erneuerbaren-Förderung ändern Die Bundesregierung will die Regeln für erneuerbare Energien grundlegend verändern. Betreiber von Wind- und Solaranlagen sollen künftig bei Engpässen im Stromnetz unter bestimmten Bedingungen nicht mehr vollständig entschädigt werden, wenn ihre Anlagen abgeregelt werden. Außerdem soll die feste Einspeisevergütung für neue Ökostrom-Anlagen wegfallen – Kritiker befürchten, dass dadurch der Ausbau kleiner Solaranlagen auf Hausdächern gebremst wird. 08:43 EU will Industrie mehr Zeit für Dekarbonisierung geben Die EU-Kommission will den europäischen Emissionshandel abschwächen. Laut ihrem Gesetzesvorschlag soll die Zahl der CO2-Zertifikate nach 2030 langsamer sinken als bisher vorgesehen – Unternehmen bekommen damit mehr Zeit, ihre Emissionen zu reduzieren. Zusätzlich plant die Kommission weitere Entlastungen für die Industrie und will Investitionen in die Dekarbonisierung unterstützen. 16:23 Klimawandel verursacht Korallenbleichen Weltweit sind Korallenriffe immer häufiger von schweren Bleichen getroffen. Forschende haben berechnet, welchen Anteil der Klimawandel daran hat – und kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: Ohne die menschengemachte Erderwärmung wären die großen Bleiche-Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte nahezu ausgeblieben. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Stromausfall: Welche Solaranlagen liefern Notstrom? Im Durchschnitt ist ein deutscher Haushalt nur rund zwölf Minuten im Jahr von einem Stromausfall betroffen. Dennoch führen Sabotage wie kürzlich in Berlin, Naturkatastrophen und technische Defekte immer wieder zu lokalen Stromausfällen. Die Folgen eines mehrtägigen Stromausfalls können für Betroffene verheerend sein: keine Elektrizität, kein Mobilfunk, kein Wasser, keine Heizung. Im Winter drohen zudem kostspielige Schäden an Gebäuden durch geplatzte Wasser- und Heizungsrohre. Eine Möglichkeit, sich gegen Stromausfälle zu wappnen, sind Solaranlagen mit Not- oder Ersatzstromfunktionen und Batteriespeicher. „Photovoltaik ist in der Lage, im Notfall dezentral und ohne funktionierenden Netzzugang die Energieversorgung sicherzustellen. Das dient der Krisensicherheit der Betreiber und steigert die Resilienz unseres Energiesystems“, sagt man beim Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Während eines Stromausfalls könnten Solaranlagen bei entsprechender Ausstattung Haushalte temporär mit Strom versorgen. Voraussetzung hierfür seien ein inselbetriebsfähiger Wechselrichter, der eigenständig eine Netzfrequenz herstellen kann und den Betrieb der Anlage unabhängig vom Stromnetz ermöglicht, sowie ein Batteriespeicher. Die Mehrkosten seien in der Regel überschaubar. Auch bei Photovoltaik-Bestandsanlagen sei die Nachrüstung mit einer Notstrom- oder Ersatzstromfunktion in vielen Fällen möglich. Grundsätzlich wird bei notstromfähigen Photovoltaikanlagen zwischen Anlagen mit Notstromfunktionen, die einzelne Geräte über eine Steckdose versorgen können (nicht automatisch umschaltend), und Anlagen mit Ersatzstromfunktion, die ein Teilnetz (einzelne Phase) oder das gesamte Hausnetz versorgen können, unterschieden. Beim Ersatzstrom können Photovoltaikanlagen, die mit einem inselbetriebsfähigen Batteriewechselrichter und einer Netztrennungseinrichtung ausgestattet sind, Ersatzstrom auch in Zeiten von Stromausfällen liefern. Diese Anlagen trennen bei Ausfall der öffentlichen Versorgung die häuslichen Stromkreise vom Netz und schalten um auf Inselbetrieb. Die vorhandene Elektroinstallation und die angeschlossenen Geräte werden dann aus der Batterie versorgt. Die technisch einfachere Notstromvariante lässt die Versorgung einzelner Geräte zu, die bei Ausfall der Netzversorgung umgesteckt werden müssen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Der Gesundheitsausschuss des Landtages arbeitet die Folgen der extremen Hitze im Juni auf - während draußen die nächste Hitzewelle rollt. Städte und Gemeinden im Westen sind auf diese Temperaturen nur unzureichend vorbereitet. Unterdessen denken viele inzwischen über die Anschaffung einer Klimaanlage für die eigenen vier Wände nach. Wie steht es um Kosten und Umweltaspekt? Und: Würde das Stromnetz eine Vielzahl von Klimaanlagen verkraften? Von Ralph Günther.
Am Ende war der Druck auf ihn zu groß: Am Freitag zog der Berliner CDU-Chef und Regierende Bürgermeister Kai Wegner die Reißleine und verkündete den Abschied von seinem Amt als CDU-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl im September. Nach dem Absturz seiner Partei in der letzten Wahlumfrage des rbb, dem BerlinTrend, und neuen Negativschlagzeilen rund um seine falschen Angaben zum Krisenmanagement beim Anschlag aufs Stromnetz im Januar, signalisierten ihm die Kreisvorsitzenden seiner Partei, dass sie mit ihm lieber nicht weitermachen wollen. SPREEPOLITIK blickt auf das Geschehen: Wie konnte es dazu kommen - und was bedeutet das nun für den weiteren Wahlkampf in Berlin? "Spreepolitik" ist der landespolitische Podcast vom rbb für Berlin und Brandenburg: Jede Woche eine neue Folge, immer freitags in der ARD Sounds-App, in der rbb24 Inforadio App, Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, RTL+ und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt kostenlos abonnieren!
„Europa hat eine natürliche Schwäche“, analysiert Energie-Experte Johannes Benigni: die Abhängigkeit von Energie-Importen. Er geht im Podcast-Gespräch mit Eduard Steiner der Frage nach, wie Europa seinen Energiebedarf decken kann - und warnt: „Das Risiko von Anschlägen auf das Stromnetz ist enorm gestiegen.“
Das Bitcoin-Netzwerk erlebt durch den Boom der künstlichen Intelligenz eine fundamentale Umstrukturierung, da US-Großminer ihre Rechenzentren für KI-Anwendungen umrüsten. Diese Verschiebung sorgt für historisch günstige Hardwarepreise und eine sinkende Hashrate, was völlig neue Marktchancen für dezentrale Miner in Europa eröffnet. Max Obwexer von 21 Energy erklärt, wie Bitcoin-Zentralheizungen als flexible Lasten das volatile europäische Stromnetz stabilisieren, Überschussstrom aus Photovoltaikanlagen produktiv nutzen und gleichzeitig fossile Energieträger im urbanen Raum ersetzen können. Angesichts der durch KI ausgelösten Deflationswelle und der systemischen Überschuldung der Staaten wird absolute geldpolitische Knappheit zur wirtschaftlichen Notwendigkeit für den Erhalt von Wohlstand.- 21Energy: https://21energy.com/ (5% Code WASBITCOINBRINGT)- 21Energy auf X: https://x.com/21energy_com- Max auf X: https://x.com/maxobwLEADING PARTNER
Hinweis: Diese Folge wurde in Zusammenarbeit mit den Kopernikus-Projekten produziert. Die Kopernikus-Projekte sind eine vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderter Forschungsinitiative, die rund zehn Jahre lang die Energiewende in Deutschland erforscht hat. Konkret ging es um die Frage, wie wir das Energiesystem in Deutschland neu denken können, um fit für 2045 zu werden, wenn Deutschland klimaneutral sein will. Bei Ariadne drehte sich alles um Energiewende-Strategien und deren systemische Wirkungen sowie sektorale Wechselwirkungen. ENSURE befasste sich inhaltlich mit unserem Stromnetz. P2X hat untersucht, wie alternative Kraftstoffe skaliert werden können. Und SynErgie beschäftigte die Frage, wie die Industrie mit ihrem hohen Stromverbrauch dazu beitragen kann, das Stromsystem flexibler zu machen. Zum Weiterlesen für euch: Kopernikus-Webseite: https://www.kopernikus-projekte.de/ Ariadne-Webseite: https://ariadneprojekt.de/ SynErgie-Webseite: https://synergie-projekt.de/ YouTube Kanal Projektträger Jülich (dort sind auch die Kopernikus Kurzfilme zu finden): https://www.youtube.com/@ptjuelich/videos YouTube Kanal des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (dort finden sich auch die Ariadne-Webinare): https://www.youtube.com/@PotsdamInstitute/videos LinkedIn: @Kopernikus-Projekt Ariadne https://www.linkedin.com/company/kopernikus-projekt-ariadne/ @Kopernikus ENSURE https://www.linkedin.com/company/kopernikus-ensure/posts/?feedView=all @Kopernikus SynErgie https://www.linkedin.com/company/kopernikus-synergie/posts/?feedView=all Bluesky: @ariadneprojekt.bsky.social Projektübergreifendes Papier zum Thema Netzentgeltsystematik (2025): https://ariadneprojekt.de/news-de/netzentgeltsystematik-2025-perspektiven-fuer-die-energiewende/
Deutschland und Österreich dürfen weiterhin Abfall in die Schweiz exportieren. Die EU macht für die Schweiz eine Ausnahme. Das hat der EU-Rat am Montag endgültig beschlossen. Heute haben die Verantwortlichen aus dem Thurgau und Deutschland erklärt, wie es zu dieser Ausnahme gekommen ist. Weitere Themen: · Der Kanton St. Gallen möchte den PFAS-Sonderkredit für betroffene Bauernbetriebe verdoppeln. Der Bauernverband ist damit grundsätzlich zufrieden, warnt aber, dass das Geld wohl nicht reichen werde. · Im Thurgauer Parlament wurde ausgiebig über das neue Energiegesetz diskutiert. Dabei ging es um Fragen wie: Wer sorgt dafür, dass das Stromnetz im Dorf funktioniert, und wer soll per Gesetz verpflichtet werden, Solarpanels an die Fassade zu hängen? · Die Stadt St. Gallen hat heute ihre Pläne für das Gebiet Winkeln im Westen der Stadt vorgestellt. Geplant sind Hochhäuser, eine grosse Parkanlage, ein Knotenpunkt für den öffentlichen Verkehr sowie mehr Platz zum Wohnen und Arbeiten. · Der Kanton Graubünden zieht Bilanz zum «egual21 – Aktionsplan Gleichstellung».
Deutschland und Österreich dürfen weiterhin Abfall in die Schweiz exportieren. Die EU macht für die Schweiz eine Ausnahme. Das hat der EU-Rat am Montag endgültig beschlossen. Heute haben die Verantwortlichen aus dem Thurgau und Deutschland erklärt, wie es zu dieser Ausnahme gekommen ist. Weitere Themen: · Der Kanton St. Gallen möchte den PFAS-Sonderkredit für betroffene Bauernbetriebe verdoppeln. Der Bauernverband ist damit grundsätzlich zufrieden, warnt aber, dass das Geld wohl nicht reichen werde. · Im Thurgauer Parlament wurde ausgiebig über das neue Energiegesetz diskutiert. Dabei ging es um Fragen wie: Wer sorgt dafür, dass das Stromnetz im Dorf funktioniert, und wer soll per Gesetz verpflichtet werden, Solarpanels an die Fassade zu hängen? · Die Stadt St. Gallen hat heute ihre Pläne für das Gebiet Winkeln im Westen der Stadt vorgestellt. Geplant sind Hochhäuser, eine grosse Parkanlage, ein Knotenpunkt für den öffentlichen Verkehr sowie mehr Platz zum Wohnen und Arbeiten. · Der Kanton Graubünden zieht Bilanz zum «egual21 – Aktionsplan Gleichstellung».
Kann dein parkendes Elektroauto wirklich das Stromnetz stabilisieren und dir nebenbei noch Geld einbringen? In dieser spannenden Episode der Themen-Show.DE tauchen wir tief in das Konzept von Vehicle-to-Grid (V2G) ein. Wir erklären, wie dein Wagen zur mobilen Powerbank wird, die nicht nur für grüne Energie sorgt, sondern auch Gaskraftwerke überflüssig machen könnte. Erfahre, welche Automobilhersteller bereits dabei sind und wie du von speziellen Tarifen profitieren kannst. Ist das die Zukunft der Energiewende, oder gibt es einen Haken, den du kennen solltest?
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Die globalen Spannungen reißen nicht ab. Im Nahen Osten hat der Iran die erneute Schließung der strategisch bedeutsamen Straße von Hormus angeordnet. Teheran wertet die anhaltenden Angriffe Israels im Libanon als Bruch des Rahmenabkommens mit den USA. Das US-Militär dementiert eine Blockade. Unter pakistanischer Vermittlung sind Gespräche in der Schweiz geplant. In Europa sorgt derweil ein historischer Disput für einen handfesten Eklat: Polens Präsident Karol Nawrocki hat dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj den Weißen-Adler-Orden aberkannt. Der Streit um ukrainische Nationalisten im Zweiten Weltkrieg veranlasst nun auch andere Kiewer Politiker, aus Protest polnische Orden zurückzugeben. Zusätzlich empfehlen wir heute zwei zeitlose Themen: Erfahren Sie, wie Aristoteles‘ rhetorisches Dreieck aus Ethos, Pathos und Logos unsere Kommunikation bis heute prägt, und begeben Sie sich auf eine Reise durch die 2.500-jährige, faszinierende Entwicklungsgeschichte des Speiseeises.
Die Themen von Jan und Matthis am 09.06.2026: (00:00:00) Traum geplatzt: Der somalische Schiedsrichter Omar Artan darf nicht zur Fußball-WM in die USA reisen. (00:01:58) Keine neuen Kampfjets: Warum ein wichtiges deutsch-französisches Rüstungsprojekt geplatzt ist. (00:06:13) Brandanschlag aufs Stromnetz? Warum ein Stromausfall in Reutlingen an Berlin im Januar erinnert. (00:10:14) Pille für Männer: Wie ein neues Forschungsprojekt aus Deutschland hormonfreie Verhütung möglich machen will. (00:14:15) Das Format "Stabile Zeitenlage" findet ihr hier: Bei TikTok: https://1.ard.de/Partner-Ukraine_STABILEZEITENLAGE Bei YouTube: https://1.ard.de/US-Superwaffe_STABILEZEITENLAGE Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de – und kommt gern in unseren WhatsApp-Channel:0630 - der News-Podcast - Nachrichten Von 0630.
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+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wiederwasgelernt +++ Deutschland kämpft mit einem neuen Energieproblem: An sonnigen Feiertagen wie dem 1. Mai flutet Solarstrom das Netz. Die Preise fallen ins Bodenlose. Das Stromnetz läuft am Limit. Was passiert, wenn Strom plötzlich minus 85 Cent pro Kilowattstunde und weniger kostet? Und wie wahrscheinlich ist ein Stromausfall? Gast: Leonhard Gandhi, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur leitet die Plattform Energy-Charts. Diese erfasst zahlreiche Daten zu Stromsystem, Stromproduktion und Stromverbrauch in ganz Europa. Moderation: Christian Herrmann Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Die Hamburger Energienetze reagieren auf die zunehmenden Engpässe im Stromnetz mit einem neuen Vergabeverfahren für Großanschlüsse. Knappe Netzkapazitäten sollen künftig nicht mehr nach dem „Windhundprinzip“, sondern über ein sogenanntes Repartierungsverfahren verteilt werden. Von „Fair Grid“ betroffen sind vor allem Rechenzentren, Batteriespeicher und andere stromintensive Projekte.
Zwei Krisen, ein Stillstand: Drohnen und Viren. Der Ukrainekrieg ist zu einem zermürbenden Drohnen- und Abnutzungskrieg erstarrt. Die Fronten sind festgefahren, da Drohnen jeden Vorstoß verhindern. Ein Friedensschluss rückt in weite Ferne, da sowohl Kiew als auch Moskau auf einen militärischen Sieg setzen. Währenddessen überziehen sich beide Seiten mit massiven Luftangriffen, die bis nach Moskau reichen. Gleichzeitig hat die WHO wegen eines Ebola-Ausbruchs im Kongo und in Uganda eine Notlage ausgerufen. Die tödliche „Bundibugyo-Variante”, gegen die es keine Impfung gibt, hat bereits über 80 Menschenleben gefordert. Während in Europa um jeden Meter gekämpft wird, geht es in Afrika um die Eindämmung eines tödlichen Virus. Bundesgesundheitsministerin Warken stuft eine Pandemie in Deutschland jedoch als „nahezu ausgeschlossen” ein. Bei beiden Krisen ist internationale Zusammenarbeit gefragt.
Von Edith Meinhart. Viele offene Fragen gibt es rund um das riesige Rechenzentrum, das der Tech-Gigant Google im oberösterreichischen Kronstorf errichtet. Welche Folgen hat dieses Vorhaben für die Umwelt, für das Grundwasser, für die Region, für das Stromnetz? Darum ging es in Episode 313, auf die zahlreiche Hörer und Hörerinnen reagiert haben. Einige haben sich viel Mühe gegeben, etwas zur Beantwortung beizutragen, andere haben neue, interessante Fragen aufgeworfen. Davon handelt diese Episode. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Erster hiesiger Börsengang 2026: Centiel, ein Unternehmen für Notstromlösungen, erreicht einen Wert von rund 300 Millionen Franken. Laut Geschäftsführer Gerardo Lecuona wird das Stromnetz wegen der steigenden Stromnachfrage instabiler und der Bedarf an stabilisierenden Systemen daher grösser. SMI +1.9%
Die Energiewende nimmt Fahrt auf: mehr Solarstrom, mehr Wärmepumpen, mehr Elektrofahrzeuge. Dafür ist das Schweizer Stromnetz nicht gebaut. Doch der Ausbau verläuft schleppend. Steigt die Gefahr eines Blackouts? Wie gut helfen neue Speichersysteme? Und wieso kommen die Leitungen nicht in den Boden? Widerstand gegen Freileitungen – umstrittene Erdkabel Kaum ein Leitungsprojekt bleibt ohne Widerstand. Im Wallis oder im Aargauer Reusstal wehren sich Gemeinden und Interessengruppen gegen neue und höhere Masten. Ihre Forderung: die Leitung in den Boden verlegen. Doch Swissgrid warnt: Erdkabel seien teurer, technisch anspruchsvoller und gefährdeten die Netzstabilität. Kritiker halten dagegen: Mit moderner Technik liessen sich auch Erdkabel sicher betreiben. Die Schweiz will bis 2050 weitgehend auf fossile Energien verzichten. Der Strombedarf steigt – gleichzeitig wird die Produktion immer volatiler. Solarstrom aus Tausenden dezentralen Anlagen ersetzt schrittweise Atomkraftwerke und ergänzt die Wasserkraft. Doch dafür ist das heutige Stromnetz nicht gebaut. In der Leitstelle der Swissgrid zeigt sich: Produktion und Verbrauch müssen immer häufiger aktiv gesteuert werden. Die nationale Übertragungsnetz-Betreiberin plant deshalb Milliardeninvestitionen in neue Kapazitäten, doch viele Projekte verzögern sich über Jahre. Das Verteilnetz unter Druck Nicht nur das Übertragungsnetz gerät unter Druck. Ein grosser Kraftakt zur Bewältigung der Energiewende findet im Schweizer Verteilnetz statt. Es umfasst über 200'000 Kilometer Leitungen und wird betrieben von rund 600 regionalen Elektrizitätswerken. In Quartieren wurden die Netze einst für Kühlschrank und Herd dimensioniert – heute kommen immer mehr Wärmepumpen, Elektroautos und Solaranlagen hinzu. Die Kosten drohen zu explodieren. Überfordert der Solarboom das Netz? Vor allem der anhaltende Solarboom bringt das System an Grenzen. An sonnigen Tagen produzieren Solaranlagen bereits heute mehr Strom, als gleichzeitig verbraucht wird. Künftig soll es noch deutlich mehr sein. Diese Einspeisespitzen vollständig ins Netz aufzunehmen, wäre teuer und oft unnötig, finden Netzbetreiber und Experten. Batterien statt teurer Netzausbau Ein Ausweg sind flexible Tarife und vor allem Batteriespeicher. Im Übertragungsnetz können Grossbatterien, wie die geplante weltgrösste Redox-Flow-Batterie im Aargau, eine wichtige Pufferfunktion übernehmen. In Quartieren und in Häusern können Batteriespeicher einen überteuerten Netzausbau verhindern.
Warum boomen Psycho-Themen?; Batteriespeicher - Wie wichtig sie für die Energiewende sind; Super-Recognizer - Wenn Menschen extrem gut Gesichter erkennen können; Hähnchenbrust essen - Geht das ohne Tierleid?; Wann kommt die nächste Eiszeit?; Klimawandel gefährdet tropische Insektenarten; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
Bidirektionales Laden gilt seit Jahren als eines der großen Versprechen der Elektromobilität: E-Autos könnten nicht nur Strom laden, sondern selbst zum Speicher werden – für den eigenen Haushalt, für Flotten und perspektivisch auch fürs Stromsystem. Doch warum ist das in Deutschland bis heute eher Pilot als Alltag?
PFAS – umgangssprachlich auch "Ewigkeits-Chemikalien" – treten in der Schweiz fast flächendeckend auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der ZHAW. Das Ergebnis der Studie sei nicht überraschend, aber bedenklich. Warum, klären wir mit einem der Forscher. Weitere Themen in dieser Sendung: · Das pakistanische Militär hat ein weiteres Mal das Nachbarland Afghanistan angegriffen. Ziel der Luftangriffe war vor allem die Hauptstadt Kabul. Laut der Taliban-Regierung in Afghanistan sind dabei rund 400 Menschen getötet worden, andere Quellen gehen von geringeren Opferzahlen aus. · Der Krieg im Nahen Osten geht unvermindert weiter. In der Nacht ist die irakische Hauptstadt Bagdad angegriffen worden. Dabei hat es mindestens vier Tote gegeben. Noch hat sich niemand zu den Angriffen bekannt. Gleichzeitig berichtet das israelische Militär, es habe erneute Angriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran und Libanons Hauptstadt Beirut gestartet. · Auf der Karibikinsel Kuba ist das gesamte Stromnetz zusammengebrochen. Alle elf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Kubas sind ohne Strom, wie das Energieministerium mitteilt. Hauptgrund für den Kollaps ist der akute Treibstoffmangel, insbesondere, weil wegen der US-Sanktionen kein Öl mehr aus Venezuela nach Kuba gelangt.
Auf der Karibikinsel Kuba ist erneut das gesamte Stromnetz zusammengebrochen. Millionen Menschen sassen im Dunkeln, und das nicht zum ersten Mal. Ausserdem gibt es kein Benzin mehr im Land und auch Essen und Medikamente sind knapp. Wie lange halten die Menschen in Kuba das noch aus? Dass sich die Situation in Kuba in den letzten Monaten so verschärft hat, hängt mit den US-Sanktionen gegen das Land zusammen. Die Situation zwischen den USA und Kuba ist angespannt. US-Präsident Donald Trump drohte zuletzt erneut damit, Kuba in irgendeiner Form zu übernehmen. Kuba hat jedoch schon seit Jahren mit Problemen zu kämpfen, die auch auf das sozialistische Regime im Land zurückzuführen sind, das die Wirtschaft und viele Lebensbereiche der Bevölkerung kontrolliert. Was bedeutet das für die Menschen in Kuba? Wie sieht ihr Alltag aus und wie kann es weitergehen? SRF-Auslandredaktorin Anna Lemmenmeier hat Kuba besucht und erzählt von ihren Begegnungen, Eindrücken und den Wünschen der Kubanerinnen und Kubaner für die Zukunft. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Anna Lemmenmeier, SRF-Auslandredaktorin ____________________ Team: - Moderation: Corina Heinzmann - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Nicolas Malzacher ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr, rechtzeitig zum Feierabend.
Themen auf den Meinungsseiten sind unter anderem der US-Anspruch auf Grönland und der Anschlag auf das Stromnetz in Berlin. Zunächst aber nach Minneapolis in den USA. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
In einem Gastkommentar spricht der ehemalige Hamburger Umweltsenator Prof. Fritz Vahrenholt unter anderem über den Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz, die Lehren aus vier Tagen Dunkelheit und die Wortwahl der vermeintlichen Täter in ihrer Rechtfertigung.
Das Jahr 2026 beginnt stürmisch: Weltweite Konflikte verschärfen sich, während der Westen unter seiner hohen Verschuldung ächzt. Doch es gibt auch Lichtblicke: Neue Technik soll unser Stromnetz stabilisieren. Ein angeblicher Angriff auf Putin gefährdet jedoch die zarten Friedenshoffnungen in der Ukraine. Erfahren Sie mehr in unseren drei Analysen zum Jahreswechsel.