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Recycling gilt oft als Königsweg im Umgang mit gebrauchten Batterien. Doch ist das wirklich immer die beste Lösung? In dieser Podcast-Folge geht es um die Frage, warum Second-Life-Anwendungen für Batterien aus Elektroautos in vielen Fällen sinnvoller sein können als ein frühzeitiges Recycling. Dr. Nam Truong, Co-Founder und CEO von Stabl Energy, erklärt, warum Batterien heute deutlich länger halten als ursprünglich prognostiziert und weshalb der Markt für Second-Life-Batterien noch vor strukturellen Herausforderungen steht. Wir sprechen über begrenzte Recyclingkapazitäten in Europa, regulatorische Vorgaben, wirtschaftliche Zielkonflikte und die technische Komplexität der Batteriealterung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf industriellen Batteriespeichern: Welche Rolle spielen modulare Speicherlösungen, wie lassen sich gebrauchte Batterien zuverlässig weiterverwenden und warum können Second-Life-Konzepte zur Stabilisierung von Stromnetzen beitragen? Zudem ordnen wir ein, warum Recyclingquoten langfristig möglicherweise angepasst werden müssen und welche Bedeutung Batteriespeicher für die Energiewende haben. Die Folge richtet sich an alle, die sich mit Elektromobilität, Batteriespeichern, Kreislaufwirtschaft und der Zukunft des Energiesystems beschäftigen – praxisnah, kritisch und fundiert.
In Freiburg gilt ab kommender Woche in einigen Straßen Tempo 30 auch tagsüber. Die Firma Testo rechnet für 2026 mit einem Umsatzwachstum. Der Landkreis Lörrach genehmigt einen Batteriespeicher.
Ein geleakter Entwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium sorgt in der Energiebranche für reichlich Wirbel: In dem Entwurf geht es einerseits um neue Netzanschlussverfahren für Batteriespeicher und Rechenzentren und andererseits um Maßnahmen zur Synchronisierung von Netz- und Erneuerbarenausbau. Und hier wird es heikel, die Erneuerbarenbranche schlägt Alarm. Wir diskutieren die Details des Entwurfs und zeigen auf, warum Ministerin Reiche kommunikativ inzwischen ein Stück zurückrudert. Erklärungsbedarf gibt es auch bei der Gasversorgung. Die deutschen Gasspeicher haben sich in diesem Winter bisher stark entleert, am Wochenende rutschen die Füllstände über das Wochenende im Schnitt voraussichtlich unter die Marke von 20 Prozent. Warum das noch nicht zwangsläufig besorgniserregend ist und warum dennoch politischer Handlungsbedarf besteht, erläutern wir in der aktuellen Podcast-Folge.
In dieser Folge des Willi-pedia Podcasts sprechen wir mit Markus Baumann, Gründer und CEO von Aurivolt Energy. Das Gespräch wurde auf unserem Event „Familienvermögen in Krisenzeiten“ in der Motorworld Mallorca aufgezeichnet. Markus Baumann bringt mehr als 30 Jahre unternehmerische Erfahrung mit. Mit Aurivolt Energy entwickelt er dezentrale Batteriespeicher, die Stromüberschüsse aufnehmen und gezielt wieder ins Netz einspeisen. Sein Ansatz: viele kleine Speicher statt weniger Großprojekte. Diese werden zu einem virtuellen Kraftwerk vernetzt und an der Strombörse gehandelt. So entstehen Renditechancen durch Preisschwankungen am Energiemarkt. Im Podcast erklärt er, wie das Geschäftsmodell funktioniert, warum Batteriespeicher aktuell besonders wirtschaftlich sind und welche Rolle steuerliche Instrumente wie Investitionsabzugsbetrag, Sonderabschreibungen und degressive Abschreibung spielen. Außerdem geht es um regulatorische Rahmenbedingungen, Finanzierungslösungen und die Frage, wie ein solches Investment in die Vermögensplanung von Unternehmern passen kann. Moderiert wird die Folge von Timothea Imionidou, Podcast-Producerin der PlattesGroup. Sie führt durch das Gespräch und ordnet die wirtschaftlichen und strategischen Aspekte ein. Eine Episode über Energiewende als unternehmerische Chance, über Skalierung in einem jungen Markt und über die Verbindung von Innovation, Kapital und langfristigem Denken.
Die Energiewende braucht Flexibilität – und Batteriespeicher sind ihr zentraler Baustein. Christoph Dollhausen, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation und Marketing der Steag Iqony Group, spricht mit Kevin Galle, Leiter Front Office Trading, über die neue Vermarktungsstrategie des Unternehmens. Statt sich auf die Primärregelleistung zu beschränken, setzt die Steag Iqony Group auf eine zukunftsweisende Multi-Market-Strategie. Mit einem neuen 4-Stunden-Speicher in Duisburg-Walsum und Algorithmen, die in Sekunden Marktchancen erkennen, entsteht die nächste Generation des Energiehandels. Bestehende Speicher dienen als Testfeld, um Strategien zu optimieren und neue Wertpotenziale zu erschließen – gemeinsam mit Partnern wie suena energy für eine nachhaltige und wirtschaftlich starke Speicherbewirtschaftung.
BKA-Dunkelfeldstudie: Nur wenige Fälle häuslicher Gewalt werden angezeigt, Die Meinung, Epstein-Akten: Opfer fordern Änderung der Verjährungsfristen für Zivilklagen, Wie die Trump Administration Änderungen beim US-Wahlrecht durchsetzen will, Batteriespeicher der Zukunft, Weitere Meldungen im Überblick, #mittendrin aus Delbrück: Ohne ehrenamtliches Engagement geht es beim Karneval auf dem Land nicht, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Olympia darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
BKA-Dunkelfeldstudie: Nur wenige Fälle häuslicher Gewalt werden angezeigt, Die Meinung, Epstein-Akten: Opfer fordern Änderung der Verjährungsfristen für Zivilklagen, Wie die Trump Administration Änderungen beim US-Wahlrecht durchsetzen will, Batteriespeicher der Zukunft, Weitere Meldungen im Überblick, #mittendrin aus Delbrück: Ohne ehrenamtliches Engagement geht es beim Karneval auf dem Land nicht, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Olympia darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Stromausfall: Welche Solaranlagen liefern Notstrom? Im Durchschnitt ist ein deutscher Haushalt nur rund zwölf Minuten im Jahr von einem Stromausfall betroffen. Dennoch führen Sabotage wie kürzlich in Berlin, Naturkatastrophen und technische Defekte immer wieder zu lokalen Stromausfällen. Die Folgen eines mehrtägigen Stromausfalls können für Betroffene verheerend sein: keine Elektrizität, kein Mobilfunk, kein Wasser, keine Heizung. Im Winter drohen zudem kostspielige Schäden an Gebäuden durch geplatzte Wasser- und Heizungsrohre. Eine Möglichkeit, sich gegen Stromausfälle zu wappnen, sind Solaranlagen mit Not- oder Ersatzstromfunktionen und Batteriespeicher. „Photovoltaik ist in der Lage, im Notfall dezentral und ohne funktionierenden Netzzugang die Energieversorgung sicherzustellen. Das dient der Krisensicherheit der Betreiber und steigert die Resilienz unseres Energiesystems“, sagt man beim Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Während eines Stromausfalls könnten Solaranlagen bei entsprechender Ausstattung Haushalte temporär mit Strom versorgen. Voraussetzung hierfür seien ein inselbetriebsfähiger Wechselrichter, der eigenständig eine Netzfrequenz herstellen kann und den Betrieb der Anlage unabhängig vom Stromnetz ermöglicht, sowie ein Batteriespeicher. Die Mehrkosten seien in der Regel überschaubar. Auch bei Photovoltaik-Bestandsanlagen sei die Nachrüstung mit einer Notstrom- oder Ersatzstromfunktion in vielen Fällen möglich. Grundsätzlich wird bei notstromfähigen Photovoltaikanlagen zwischen Anlagen mit Notstromfunktionen, die einzelne Geräte über eine Steckdose versorgen können (nicht automatisch umschaltend), und Anlagen mit Ersatzstromfunktion, die ein Teilnetz (einzelne Phase) oder das gesamte Hausnetz versorgen können, unterschieden. Beim Ersatzstrom können Photovoltaikanlagen, die mit einem inselbetriebsfähigen Batteriewechselrichter und einer Netztrennungseinrichtung ausgestattet sind, Ersatzstrom auch in Zeiten von Stromausfällen liefern. Diese Anlagen trennen bei Ausfall der öffentlichen Versorgung die häuslichen Stromkreise vom Netz und schalten um auf Inselbetrieb. Die vorhandene Elektroinstallation und die angeschlossenen Geräte werden dann aus der Batterie versorgt. Die technisch einfachere Notstromvariante lässt die Versorgung einzelner Geräte zu, die bei Ausfall der Netzversorgung umgesteckt werden müssen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Im Elektroauto-News Podcast spreche ich mit Sven Assmuth, Gründer und General Manager von Crocodile EnergyStorage, über neue Ansätze für Ladeinfrastruktur und Batteriespeicher. Seit 2007 ist er in den erneuerbaren Energien aktiv und beschäftigt sich seit 2009 intensiv mit Elektromobilität. Im Gespräch geht es um die größten Hürden der E-Mobilität im Nutzfahrzeugbereich, insbesondere um langsame Netzanschlüsse und fehlende Ladeleistung für Lkw und Busse. Sven erklärt, warum mobile Batteriespeicher aus seiner Sicht die bessere Lösung sind und wie Crocodile mit dem BESS Trailer Strom direkt aus Solar- und Windparks dorthin bringt, wo er gebraucht wird – ohne Umweg über das öffentliche Netz. Wir sprechen über laufende Projekte in Chile, geplante Ladehubs entlang deutscher Autobahnen, Ladeleistungen von bis zu 640 kW pro Punkt und darüber, wie sich Ladeinfrastruktur in wenigen Tagen statt Jahren realisieren lässt. Außerdem geht es um Skalierung, Autarkie und die Rolle mobiler Speicher für die Zukunft der Elektromobilität.
Die fossile Welt wird abgelöst – aber nur, wenn wir das Energiesystem wirklich flexibel machen. In dieser Folge von „Energie im Wandel“ spricht Claus Hartmann mit Georg Gallmetzer, Geschäftsführer von Ecostor, über die disruptive Rolle von Großbatteriespeichern: Warum Speicher nicht „nice to have“, sondern das stützende Bein für Wind und Solar sind – und wie sie helfen können, die Energiewende unumkehrbar zu machen. Georg räumt mit Mythen auf: Speicher sind nicht automatisch „unfassbar wirtschaftlich“ – aber sie sind volkswirtschaftliche Effizienzmaschinen. Am Beispiel der Anlage in Bollingstedt (100 MW / 238 MWh) zeigt er, wie Speicher CO₂ verdrängen, Abregelungen reduzieren und Spitzenpreise glätten. Außerdem geht's um die harte Praxis: Leitplanken der Netzbetreiber, Engpass-Management, Viertelstundenhandel (physisch statt „Bitcoin-Farm“-Klischee) – und warum wir bei Netzentgelten endlich echte Preissignale brauchen. Zum Schluss wird's lokal: Akzeptanz vor Ort, faire Beteiligung, Gewerbesteuer – und was Ecostor als Nächstes plant, um Gigawattstunden „ins Feld zu führen“.
Bundeskanzler Merz will bei der Energiewende mit Nachbarstaaten rund um die Nordsee kooperieren. Unternehmen stehen in den Startlöchern, um grünen Wasserstoff für die Industrie zu erzeugen und große Energiespeicher zu bauen. Wo wir beim Wasserstoff aktuell stehen, klären Arne Schulz und Nicolas Lieven in zehn Minuten Wirtschaft. Fragen, Ideen, Feedback? Schreibt gerne an: wirtschaft@ndr.de. LINKS Zehn Minuten Wirtschaft zur Offshore-Windkraft: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:c270cca6eb1179d6/ Zehn Minuten Wirtschaft zur Transformation der Stahlindustrie: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:089ff8a70568975d/ Zehn Minuten Wirtschaft über Batteriespeicher: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6ca74527d1cd8656/ ARD Klima Update zu Offshore-Windparks: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:ca47d5c7548da553/ [veröffentlicht unter dem früheren Namen Mission Klima]
Deutschland braucht bis 2030 deutlich mehr Strom – und zwar sauber, bezahlbar und planbar. In dieser Folge von „Energie im Wandel“ spreche ich mit Fabio Griemens, Gründer und Geschäftsführer der Helio Connect GmbH (und Heliofinanz). Fabio ist Quereinsteiger mit Tech- und Mobility-DNA – und heute mitten im Maschinenraum der Energiewende. Wir reden über ein Modell, das erneuerbare Projekte über PV-Direktinvestments finanziert: Investorinnen und Investoren erwerben trennscharf „ihr“ Stück Anlage (inkl. Wechselrichter, Pachtvertrag, App-Transparenz) und hebeln die Finanzierung ähnlich wie bei Immobilien über Bankdarlehen. Warum startet Helio bewusst über Finanzberater statt Endkundengeschäft – und was bedeutet das für Mindestinvestments und Skalierung? Außerdem: Batteriespeicher als Gamechanger (Lastverschiebung, Preisstabilität, Matching im Bilanzkreis), die Pläne für einen eigenen Stromanbieter 2026 und neue Ventures wie Ladeinfrastruktur für E-LKWs. Ein Gespräch über Rendite mit grünem Rückenwind – und darüber, warum „einfach machen“ manchmal die beste Antwort auf Bürokratie ist.
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Benito Becker, CEO von Enorin, über die Rolle von Batteriespeichern in der Energiewende. Enorin versteht sich als Infrastrukturdienstleister und setzt auf Batteriespeicher von 250 Kilowattstunden bis in den Gigawattstunden-Bereich – inklusive eigener Software, Betrieb und Vermarktung. Im Gespräch wird schnell klar, warum Wind- und Solarenergie allein nicht ausreichen. Erzeugung und Verbrauch passen zeitlich oft nicht zusammen, klassische Grundlast fällt weg, die Volatilität im Netz steigt. Batteriespeicher werden damit zum zentralen Ausgleichsinstrument. Oder wie Benito es formuliert: „Das Kraftwerk von gestern ist der Energiespeicher von heute.“ Wir sprechen auch über die Verbindung von Speichern und Ladeinfrastruktur. Speicher können Netzanschlüsse entlasten, günstigen Strom zwischenspeichern und netzdienlich eingesetzt werden. Dieser Multi-Use-Ansatz ist entscheidend für Wirtschaftlichkeit und Systemstabilität. Kritisch blickt Benito auf das heutige Geschäftsmodell vieler Speicherprojekte. Das reine Arbitrage-Prinzip sieht er zeitlich begrenzt. Stattdessen geht es künftig um Verfügbarkeit und Infrastrukturleistung. Gleichzeitig bremsen Netzanschlüsse, Genehmigungen und fehlende Planungssicherheit den Ausbau. Technisch setzt Enorin bewusst auf hohe Wirkungsgrade, eigene Software und Datenhoheit. Auch Themen wie Ausfallsicherheit, Versicherung, Lebensdauer und Recycling spielen eine zentrale Rolle. Der Blick nach vorn zeigt eine Plattform, über die Speicher miteinander kommunizieren und Netze intelligenter genutzt werden können. Nun aber genug der Einordnung – lasst uns direkt in das Gespräch einsteigen.
Stromausfälle in Berlin zeigen, wie verwundbar unsere Stromversorgung ist. Wir erklären, wie Blackouts entstehen, warum Sabotage kaum zu verhindern ist und weshalb die Energiewende kein Risiko, sondern eine Chance ist. Wir erklären euch, wie ihr euch im Eigenheim und in der Mietwohnung sinnvoll auf Stromausfälle vorbereiten könnt und mit welcher Energiewendetechnik ihr auch bei einem Blackout nicht ohne Strom und Heizung dasteht.
Im aktuellen Podcast spreche ich mit Christos Tsegkis von Sungrow. Er verantwortet das Geschäft rund um Ladeinfrastruktur in Europa und gibt spannende Einblicke in die Strategie des Unternehmens. Für viele ist Sungrow bisher vor allem als Schwergewicht im Bereich Photovoltaik und Wechselrichter bekannt. Doch das Unternehmen hat sein Portfolio längst ausgeweitet. „Wir sind mit PV bekannt geworden, aber E-Mobilität wird für uns immer wichtiger“, sagt Christos. Genau hier setzen wir im Gespräch an. Sungrow ist in Europa zunächst mit AC-Ladelösungen gestartet und hat sein Angebot schrittweise auf DC-Systeme erweitert – vom kompakten 30-Kilowatt-Lader bis hin zu künftigen Megawatt-Chargern. Der Schwerpunkt im europäischen Markt liegt derzeit bei Ladeleistungen um 400 Kilowatt. Entwicklung und Grunddesign entstehen in China, während in Amsterdam die maßgeschneiderte Anpassung für Europa erfolgt. Produziert werden die Systeme weiterhin in China, bevor sie nach Europa exportiert werden. Besonders deutlich wird im Gespräch, welchen Stellenwert Software inzwischen für Sungrow hat. Christos betont mehrmals, dass sie hier bewusst einen offenen Ansatz verfolgen: „Unsere Software unterscheidet uns. Sie ist modular aufgebaut und offen, weil wir so schneller anpassen und besser mit Kunden zusammenarbeiten können.“ Ziel sei es, Ausfallzeiten zu reduzieren und Ladepunkte stabil zu betreiben – ein zentraler Faktor für Betreiber, die nur dann Einnahmen erzielen, wenn ihre Stationen online sind. Die Software greift dabei aktiv ein, erkennt Muster und kann Störungen vorbeugen. Damit soll die Betriebszeit verbessert werden, was für Betreiber wirtschaftlich entscheidend ist. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist die Kombination aus Schnellladeinfrastruktur und Batteriespeicher. Sungrow bringt hier viel Erfahrung aus dem Energiemanagement mit und überträgt dieses Know-how in den Mobilitätsbereich. Durch integrierte Speicher lassen sich nicht nur schwache Netzanschlüsse kompensieren, sondern zusätzliche Einnahmemöglichkeiten eröffnen. „Mit dem Speicher kann ich Energie nicht nur zwischenspeichern, sondern auch am Markt handeln. Das senkt Capex und verbessert den Return on Invest“, erklärt Christos. Sungrow liefert dafür die passende Hardware, während der Handel mit Energie über externe Softwarepartner erfolgt. Spannend ist auch der Blick auf bidirektionales Laden. Sungrow setzt hier auf DC-Technologie und plant für das kommende Jahr eine DC-Ladebox, die genau das ermöglicht. Die Entscheidung gegen AC begründet Christos damit, dass DC mehr Steuerungsmöglichkeiten und präzisere Powerflows erlaubt. Für Gewerbe- und Flottenkunden ist das ein wichtiger Punkt, da sie Energiekosten optimieren und Lastspitzen vermeiden müssen. Auch das Thema Megawatt-Charging diskutieren wir ausführlich. Während einige Hersteller die Notwendigkeit infrage stellen, verfolgt Sungrow einen klaren Kurs: „Ab 2027 werden Megawatt-Charger benötigt – und wir werden bereit sein.“ Die Technologie entwickelt Sungrow bereits, denn insbesondere im Logistiksektor werden hohe Ladeleistungen unverzichtbar sein, wenn Standzeiten niedrig bleiben sollen. Langfristig erwartet Christos, dass Megawatt-Laden einen bedeutenden Anteil am Umsatz ausmachen wird. Natürlich spreche ich Christos auch darauf an, ob chinesische Anbieter es im europäischen Markt schwer haben. Seine Antwort zeigt ein gewachsenes Selbstbewusstsein: „Wir sind seit 2011 in Europa. Viele Kunden kennen uns aus dem Energiebereich. Vertrauen entsteht über Jahre – und genau davon profitieren wir.“ Trotzdem müsse man sich gegen starke Marken behaupten. Entscheidend seien nicht Herkunft oder Image, sondern Stabilität, Qualität und Support. Nun aber genug der Vorrede – lass uns direkt in das Gespräch einsteigen.
Am 11. Dezember 2025, spätabends, bei Anwesenheit der verfassungsmäßig vorgesehenen Anzahl der Abgeordneten wurde das Günstiger-Strom-Gesetz mit Zweidrittelmehrheit in dritter Lesung angenommen. Und mit ihm das Elektrizitätswirtschaftsgesetz ElWG. Die größte Strommarktreform seit der Liberalisierung der Elektrizitätswirtschaft mit dem ElWOG Anfang der 2000er. Erneuerbare Erzeuger wollen ins Netz integriert werden, noch viele davon. Das braucht Speicher und Flexibilitäten. Immer mehr Menschen wollen sich selbstbestimmt mit Strom versorgen und diesen teilen. Das Stromnetz muss digitaler und robuster werden, auch finanziert werden. All das braucht Spielregeln, und diese werden mit dem neuen ElWG festgelegt. Moderator Christoph Dolna-Gruber befragt zwei der vielen Masterminds hinter dem Gesetz - Celin Gutschi und Jasper Geipel aus dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) - zum ElWG. Der Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur - Franz Angerer - schildert seine Perspektiven auf das neue Strommarktgesetz.
Im Gespräch mit Stefan Hahn, Direktor Produktmanagement bei ELMI Power, ging es um einen Bereich, der Ladeinfrastruktur derzeit spürbar verändert: batteriegepuffertes Schnellladen. Stefan und sein Team entwickeln Schnellladestationen, die einen integrierten Batteriespeicher mitbringen und damit klassische Hürden im Ausbau von HPC-Standorten umgehen. Die Idee entsteht aus dem Gedanken, Ladeprojekte wirtschaftlicher, schneller und flexibler zu realisieren. Wie Stefan es zusammenfasst: „Wir haben uns angeschaut, wie man ein Produkt machen kann, das in allen Belangen besser ist als das, was gerade am Markt ist.“ Ein zentraler Vorteil wird schnell klar: Viele Standorte scheitern bislang daran, dass für HPC-Laden ein teurer und oft jahrelang verzögerter Mittelspannungsanschluss nötig ist. LMI Power setzt stattdessen auf Niederspannung – meist innerhalb von drei Monaten verfügbar. Die Batterie gleicht die Leistungsanforderungen aus, sodass trotzdem bis zu 400 kW Ladeleistung erreichbar sind. Für Betreiber bedeutet das nicht nur geringere Anfangsinvestitionen, sondern auch deutlich schneller realisierbare Projekte. Während klassische HPC-Lader an Autobahnen weiterhin sinnvoll sind, öffnet ELMI Power mit dem Speicheransatz neue Einsatzfelder: Supermärkte, Autohäuser, Gewerbeflächen oder komplett netzferne Standorte. Stefan beschreibt sogar Off-Grid-Szenarien, bei denen große PV-Anlagen, Batteriespeicher und Ladesäulen zusammenarbeiten, um Lkw gleichzeitig mit hoher Leistung zu laden – selbst ohne Netzanschluss. „Wir können ohne Probleme auch batteriegestützte Lkw-Ladestandorte mit 30, 40, 50 Ladepunkten realisieren.“ Auch technisch hebt sich ELMI Power ab. Das Unternehmen setzt ausschließlich auf LFP-Zellen mit hoher Sicherheits- und Leistungsreserve. Die verbauten 1,4C-Zellen stammen vom Weltmarktführer und erlauben hohe Entladeströme ohne riesige Speicherkapazitäten. Laut Stefan erreichen die Module rund 8000 Zyklen bis zu 70 Prozent State of Health – ein Wert, der gerade im Dauerbetrieb entscheidend ist. Wie Batteriespeicher die Wirtschaftlichkeit von Ladeinfrastruktur deutlich verbessern Wirtschaftlich eröffnet das Konzept zusätzliche Vorteile. Neben reduzierten Netzkosten können Betreiber den Speicher nutzen, um Strom günstig am Markt einzukaufen oder eigene PV-Anlagen einzubinden. Für viele Fälle sinken damit die Bezugskosten deutlich. Gleichzeitig erwirtschaftet die Batterie Erlöse im Energiehandel, selbst wenn gerade kein Auto lädt. Dazu kommen Werbeeinnahmen über die integrierten Displays, die sich remote bespielen oder vollständig vermarkten lassen. „Wir können das Display wie einen Quadratmeter Werbefläche in die Vermarktung geben – und der Investor bekommt eine Umsatzbeteiligung.“ Dass alle Systeme SIM-vernetzt sind, erleichtert zudem Betrieb und Wartung. Von Echtzeit-Fehleranalysen bis zum Monitoring von State of Charge und State of Health lassen sich die meisten Themen remote lösen. Austausch einzelner Batteriemodule ist ebenfalls möglich. Besonders deutlich wurde im Gespräch, wie sehr batteriegestützte Lösungen Flotten und Logistikbetriebe unterstützen. Große Energiebedarfe, begrenzte Netzanschlüsse und das Ziel, die TCO stabil zu halten, treffen hier unmittelbar aufeinander. Durch Speicher, PV-Einbindung und intelligente Beschaffung sinken die Kosten pro Kilowattstunde oft unter die üblichen Energieversorgerpreise – ein zentraler Punkt im Nutzfahrzeugbereich. „Für Logistiker geht es um die Kosten pro 100 Kilometer. Und genau dort spielen wir unseren Vorteil aus.“ Jetzt aber genug der Einordnung – lass uns direkt ins Gespräch einsteigen.
In der dritten und letzten Podcast-Folge mit Michael Jost, dem ehemaligen Chefstrategen des Volkswagen-Konzerns und Gründer von eD-TEC, ging es um die Zukunft der Mobilität – auf der Straße und auf dem Wasser. Wir sprachen darüber, wie sich Besitz, Nutzung und Emotion im Wandel der Branche neu sortieren und warum Markenidentität dabei weiterhin eine zentrale Rolle spielt. Michael betonte, dass das Auto auch in Zukunft mehr bleiben wird als ein reines Fortbewegungsmittel. „Autos sind Antworten auf die Sehnsüchte der Menschen – sie stehen für Identität und Emotion, nicht nur für Funktionalität.“ Der Wandel hin zu flexiblen Nutzungsmodellen wie Pay-per-Use oder Abo-Tarifen sei zwar unausweichlich, doch dürfe dabei die emotionale Bindung zur Marke nicht verloren gehen. Die Zukunft liege für ihn in intelligenten Kombinationen aus Eigentum und Nutzung – mit modularen, tarifbasierten Angeboten, ähnlich wie wir sie bereits vom Smartphone kennen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Rolle der Software. Hier zeigte sich Jost realistisch, aber optimistisch: Die europäische Autoindustrie habe Nachholbedarf, müsse aber ihre Architekturen konsolidieren, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. „Software ist einfach gesagt und schwer gemacht“, fasste er treffend zusammen. Der Weg hin zu einheitlichen, skalierbaren Systemen sei zwar schmerzhaft, aber notwendig, um die Digitalisierung des Autos wirklich zu meistern. Besonders spannend war Michaels Blick auf den nächsten Transformationsschritt – weg von der Straße, hin aufs Wasser. Mit eD-TEC arbeitet er an der Elektrifizierung des maritimen Bereichs. Sein Ziel: „Electrify the ocean.“ Gemeinsam mit einem internationalen Team hat er ein eigenes Antriebssystem für Hochleistungsboote entwickelt, das durch Effizienz und technologische Raffinesse überzeugt. Der eigens patentierte „Surface Piercing Drive“ ermöglicht hohe Geschwindigkeiten bei vergleichsweise geringem Energieverbrauch. Das erste Boot, ein rund acht Meter langes Performance-RIB mit zwei 200-kW-Motoren, soll bei 30 Knoten lediglich 100 kW Leistung benötigen – genug, um mit einer 100-kWh-Batterie rund eine Stunde vollelektrisch zu fahren. Doch eD-TEC steht für mehr als Technik. Michael verbindet seine maritime Vision mit einem ganzheitlichen Ansatz. In Kroatien entsteht aktuell die erste grid-free Villa – energieautark durch Solaranlage und Batteriespeicher. „Wenn ich ein Haus CO₂-neutral betreiben kann, warum sollte das auf dem Wasser nicht auch funktionieren?“ fragte er rhetorisch. Sein Ziel ist es, eine kleine, aber inspirierende Bewegung anzustoßen, die zeigt, dass nachhaltige Mobilität auch im Luxussegment funktionieren kann. Dabei sieht er die Parallelen zwischen Auto- und Bootsbranche klar: Während Autos in Zyklen von wenigen Jahren gewechselt werden, behalten viele ihr Boot jahrzehntelang. Transformation brauche hier also mehr Geduld – und Pioniergeist. Jost positioniert sich mit eD-TEC bewusst in einer Nische oberhalb von Porsche, um Innovation und Exklusivität zu vereinen. „Wir wollen kein Bootsbauer sein, sondern ein Technologielieferant für die maritime Industrie,“ erklärt er. Am Ende unseres Gesprächs spürte man, dass Michael Jost nicht nur Visionär, sondern auch Realist ist. Seine Projekte zeigen, wie tiefgreifend Mobilität gedacht werden kann – jenseits von Antrieben, hin zu Erlebnissen und Systemen, die Energie, Technik und Emotion verbinden. Nun aber genug der Vorrede – tauchen wir ein in die dritte und letzte Folge mit Michael Jost, in der es um nichts Geringeres geht als die Zukunft der Mobilität auf Straße und Meer.
Die Bundesnetzagentur modelliert 2,2 Gigawatt Speicher – die Realität liefert über 75 Gigawatt Anschlusszusagen. Carsten Pfeiffer erklärt, warum das kein Zahlendreher ist, sondern ein strukturelles Problem: falsche Annahmen, fehlende Digitalisierung und ein Energiesystem im Umbau. Ein Gespräch über Fassungslosigkeit, Fortschritt und die Frage, warum Kurzzeitspeicher unterschätzte Helden der Energiewende sind.
In Brandenburg wird viel Strom durch Sonne und Wind erzeugt. Für die Zeit, in der weder Wind weht noch Sonne scheint, braucht man Batteriespeicher, Für die gibt es mittlerweile zahlreiche Genehmigungsanträge. Von Martin Krauß
Ausnahmsweise nach statt vor dem Wochenende blicken wir in dieser Folge auf die aktuellsten Energiethemen: Die Bundesnetzagentur arbeitet weiterhin an einer neuen, energiewendetauglichen Netzentgeltstruktur. Aktuell im Fokus: Großverbraucher, die sich künftig deutlich flexibler verhalten sollen. Michaela Tix erläutert, was die Behörde dazu im Detail plant. Außerdem Thema in der aktuellen Folge: Anpassungen bei den Offshore-Windkraft-Auktionen und erste sichtbare Veränderungen beim Regelwerk für Batteriespeicher.
In dieser zweiteiligen Podcastfolge tauchen wir tief ein in die aktuellen Trends der globalen Batteriechemien und sprechen ebenfalls über die oft übersehenen "Zellzwischenmaterialien" moderner Lithium-Ionen-Batterien. Unser Gast, Dr. Peter Kritzer (Freudenberg), bietet einen selten klaren Blick hinter die Kulissen der weltweiten Technologiepfade.
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Der Stromversorger BKW plant mehrere riesige Batteriespeicher in der Schweiz, um überschüssigen Sommerstrom zu speichern und das Netz zu stabilisieren. Das grösste Projekt am ehemaligen AKW Mühleberg könnte bereits ab 2030 bis zu 800'000 Haushalte mit einer Ladung für zwei Stunden versorgen. Weitere Themen: · Die eidgenössische Finanzkontrolle kritisiert die Eidgenössische Steuerverwaltung. Dem Bund könnten Steuergelder entgehen, weil die nationale Steuerverwaltung die Berichte der Kantone zu wenig genau kontrolliert. · Israel und der Libanon haben erstmals seit Jahrzehnten direkte Gespräche auf ziviler Ebene geführt, begleitet von der UNO und den USA.
In der zweiten von drei Podcast-Folgen mit Michael Jost, dem ehemaligen Chefstrategen von Volkswagen und Gründer von eD-TEC, ging es um die Frage, wie viel Technologieoffenheit die Mobilitätswende wirklich braucht – und wann sie zur Ausrede wird. Im Gespräch wurde schnell klar: Jost sieht die Diskussion um E-Fuels, Wasserstoff und Co. kritisch. „Technologieoffenheit ist strategiefrei“, sagte er. Denn wer alle Wege offenhält, laufe Gefahr, keinen konsequent zu gehen. Jost plädiert stattdessen für Klarheit: Wenn das Ziel Klimaneutralität sei, führe langfristig kein Weg am Elektroauto vorbei. Schon 2018 habe man im VW-Konzern detailliert analysiert, wie effizient verschiedene Antriebsarten sind – mit klarem Ergebnis: Reine E-Autos verbrauchen im Schnitt nur rund 400 Wattstunden pro Kilometer, während alle anderen Technologien deutlich darüber liegen. Er betonte, dass synthetische Kraftstoffe oder Wasserstoff im Individualverkehr keine Rolle spielen werden. „Wasserstoff gehört in die Stahlindustrie, nicht ins Auto“, so Jost. Gleiches gelte für E-Fuels, die zwar Nischen in Luftfahrt oder Schifffahrt bedienen könnten, für den Massenmarkt aber weder volkswirtschaftlich noch ökologisch sinnvoll seien. Besonders eindringlich sprach Jost über die Rolle von Politik und Industrie. Trotz aller Erkenntnisse werde die Transformation zu langsam umgesetzt – auch aus Angst vor Veränderung. „Die Menschen halten mehr Schmerz als Angst aus. Aber es fehlt der Mut, klar zu entscheiden“, meinte er. Statt ständig neue Übergangsoptionen zu diskutieren, brauche es einen europäischen Masterplan, der wirtschaftlich, gesellschaftlich und kommunikativ abgestimmt ist. Ein weiterer Punkt war die Energieautarkie. Jost verwies auf eigene Projekte im Münchner Raum, bei denen Unternehmen durch Photovoltaik und Batteriespeicher nach sechs Jahren unabhängig von Stromkosten seien. Für ihn liegt darin der Kern künftiger wirtschaftlicher Stärke: lokale Energieerzeugung, Speicherung und Nutzung. „Warum baut man heute überhaupt noch Industriegebäude ohne Solardach?“, fragte er rhetorisch. Auch über Bildung und Aufklärung wurde gesprochen. Beide von uns waren sich einig, dass Wissen über Energieflüsse und Zusammenhänge viel früher vermittelt werden sollte – nicht erst, wenn politische Entscheidungen bereits getroffen sind. „Wir müssen die Sendung mit der Maus wieder einschalten“, sagte Jost, um den Gedanken zu verdeutlichen: Komplexe Themen einfach und regelmäßig erklären, statt sie technokratisch zu überhöhen. Zum Abschluss sprach Jost über Verantwortung und gesellschaftliche Kraft. Er wünscht sich eine neue Generation junger Menschen, die Veränderung nicht nur fordert, sondern aktiv gestaltet – mit Energie, Haltung und digitaler Reichweite. „Energie ist das Lebenselixier dieser Gesellschaft. Wenn wir das verstehen, verstehen wir auch, warum wir handeln müssen.“ Nun aber genug der Vorworte – lasst uns direkt in das Gespräch mit Michael Jost einsteigen.
Der massenhafte Andrang auf die Stromnetze veranlasst Politik und Regulierung endlich zum Handeln. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat zu Beginn der Woche Neuerungen angekündigt: So soll für große Batteriespeicher künftig ein neues Netzschlussprozedere greifen, das es Netzbetreibern erleichtern würde, den Anschluss der Speicher stärker zu steuern. Zudem kündigte sie bei einer Podiumsdiskussion, die Podcast-Host Christian Seelos moderierte, neue Anschlusskriterien für sämtliche Technologien an. Damit lieferte die Ministerin genau das passende Futter für das energate-Forum, das diese Woche in Berlin stattfand und bei dem die Netzanschlussproblematik ebenfalls im Fokus stand. Welche gemeinsamen Lösungen sich Netzbetreiber und Betreiber von Rechenzentren vorstellen können, was die Bundesnetzagentur plant und wie sich möglicherweise aus der Engpasssituation neue Erlöse für Netzbetreiber ergeben könnten, darüber sprechen Christian Seelos und Michaela Tix aus der aktuellen Folge.
Merz will Verbrenner-Aus lockern - Steag Iqony plant Batteriespeicher und Gaskraftwerk im Saarland - Schüsse auf Nationalgardisten in Washington - viele Tote bei Hochhausbrand in Hongkong - Amtsgericht bestätigt FCS Satzung
PK zu getöteten Gerichtsvollzieher - Steag Iqony plant Batteriespeicher und Gaskraftwerk im Saarland - Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy zum zweiten Mal rechtskräftig zu Freiheitsstrafe verurteilt - Chatbot für Saar-Schulen - Satzungsänderung FCS ist durch
Man kann AfD-Anhängern Argumente anbieten. Sie werden sich aber eher für Ängste entscheiden. Sagt unser Gast. Und daraus müssen wir lernen. Außerdem gibt es eine stille Zeitenwende: bei Batteriespeichern. Und: die Rentenreform ist nicht sicher. Von WDR 5.
In dieser DeepDive CleanTech-Episode spricht David Wortmann mit Johannes Kirnberger, Mitgründer von Delta Charge – einem jungen Unternehmen, das Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur für elektrische Lkw im deutschen Mittelstand entwickelt, finanziert und betreibt. Im Fokus steht die Frage, wie die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs gelingen kann – und warum Elektro-Trucks technologisch bereit sind, sich ökonomisch rechnen und den Logistiksektor in den nächsten Jahren grundlegend verändern dürften. Johannes erklärt, wie Speditionen ihre ersten E-Lkw-Flotten aufbauen, welche Rolle Batteriespeicher in Logistik-Depots spielen und warum die Kombination aus Solar, Speicher und intelligentem Energiemanagement zum Skalierungshebel wird. Außerdem geht es um die jüngst abgeschlossene Finanzierungsrunde, den Ausbau des Teams und die Vision, eine neue Infrastrukturklasse aus vernetzten Depotbatterien zu etablieren, die sowohl Laden ermöglicht als auch Energie am Markt platziert. Eine Folge für alle, die verstehen möchten, warum E-Lkw besser sind als ihr Ruf, welches Dekarbonisierungs- und Effizienzpotenzial in elektrifizierten Flotten steckt und wie sich der Logistikmarkt verändert, sobald saubere Technologien auch betriebswirtschaftlich vorne liegen.
Drohnenhersteller sind im Moment ebenso en vogue wie Entwickler von Energiemanagement-Software oder Hersteller großer Batteriespeicher. „Defense Tech“ und „Energy Tech“ sind die größten Hoffnungsträger für eine Erneuerung der deutschen Industrie, für das Kreieren von Weltmarktführern in riesigen Zukunftsmärkten. Warum? Weil in diesen beiden Branchen genau jenes Ingenieurswissen gefragt ist, bei dem „Made in Germany“ immer noch Weltklasse ist. Aber wo kommt das Kapital für die bevorstehende Skalierung von Unternehmen wie Helsing, Arx Robotics oder 1,5 Grad her? Von US-VC-Investoren oder von europäischen PE-Fonds? Von großen Konzernen oder gar vom Kapitalmarkt? Welche Player die Neuerfindungswelle der deutschen Industrie in den nächsten 5 Jahren reiten werden und nach welchen Spielregeln die Deals bei Defense Tech und Energy Tech gemacht werden, das beleuchten wir in dieser Episode mit Dr. Stefan Witte, einem der führenden Dealmaker in diesen beiden Branchen.
Die Anstalt entlarvt die Energiepolitik von Wirtschaftsministerin Reiche als teuer, rückschrittlich und klimaschädlich!Artikel | Fehlstart für die Lobby-MinisterinArtikel | Tennet-TragödieArtikel | Battery RevolutionPostproduktion: Florian DickBild: ZDFOriginalvideoInhalt:(00:00:00) Intro(00:01:37) Versorgungssicherheit durch mehr Gaskraftwerke(00:08:13) Sicherheit durch andere Gas-Lieferanten?(00:11:10) Kosten für Gas und Storm(00:18:39) Batteriespeicher(00:21:31) Subventionen & Wiedersprüche(00:26:36) OutroNEWSLETTER✍️ Exklusive Analysen und Kommentare in Textform:https://www.geldfuerdiewelt.de/MEIN ONLINE KURS
Am Ostsee im Süden Brandenburgs soll der bisher größte Batteriespeicher Europas gebaut werden. Dazu wird in der Lausitz das ganz große Rad internationaler Finanzinvestoren gedreht. Von Johannes Frewel
Die Ladeinfrastruktur in Deutschland wächst, allein der Netzausbau hinkt hinterher. Stefan Hahn von ELMI Power hat dafür eine Lösung: Im Podcast erklärt er, wie Batterie-gestützte Ladestationen die E-Mobilität voranbringen – technisch, wirtschaftlich und strategisch. Ein Gespräch über Sektorenkopplung, Netzengpässe und neue Geschäftsmodelle. Als electrive-Chefredakteur Peter Schwierz seinen Gast begrüßt, ist klar: Hier spricht ein Praktiker mit Visionen. Stefan Hahn hat bei Pionieren wie e.Go und StreetScooter gearbeitet, ehe er bei ABB einstieg und nun bei ELMI Power als Director Product Management den Marktstart in Deutschland verantwortet. Wer ELMI Power noch nicht kennt: Das Startup für Batterie-gestützte Schnellladesäulen hat seinen Sitz in Frankfurt und Shanghai und konnte im April eine Seed-Finanzierungsrunde abschließen, die von Sequoia China/HongShan angeführt wurde. Smarte Systeme statt reiner LadepunkteELMI Power versteht sich als Entwickler integrierter Energiesysteme. Hahn erklärt: „Wir produzieren eine Kombination aus schneller Ladeinfrastruktur und Batteriespeicher.“ Ziel sei es, „smarte Energiesysteme in den Markt zu bringen, die neue Geschäftsmodelle ermöglichen“. Dabei geht es nicht nur um Ladeleistung ab 350 kW, sondern um die Verbindung von PV-Anlagen, Pufferspeichern und digitalen Werbeflächen. So entsteht eine vernetzte, wirtschaftlich flexible Infrastruktur, die mehr kann als Strom durchleiten. Ein Kernproblem im Ausbau: der Netzanschluss und seine Kosten! Mittelspannungstransformatoren kosteten bis zu 140.000 Euro, hinzu kommen oft Baukostenzuschüsse an den Netzbetreiber, so dass in Summe bis zu 200.000 Euro zusammen kämen. Zudem dauere die Genehmigung bis zu zwei Jahre. Batteriespeicher ersetzen den teuren Netzausbau und ermöglichen Schnellladen auch bei schwachen Anschlüssen. „Wir können mit einem 40-kW-Netzanschluss dadurch auf 400 kW Ladeleistung puffern.“ Heißt: Man braucht den teuren Netzanschluss gar nicht, spart sich ca. 150.000 Euro und kann bereits nach drei Monaten statt nach zwei Jahren live gehen. Batteriespeicher als Rendite-BoosterDass Batteriespeicher mehr sind als eine Notlösung, zeigt Hahns wirtschaftlicher Ansatz: „Ein Batteriespeicher lädt sich aus dem Netz voll, wenn der Strompreis niedrig ist“, erklärt er. So entstünden Margen durch Arbitrage: „Ich kaufe Strom günstig und verkaufe ihn zu guten Konditionen an Elektroautofahrer.“ Noch lukrativer werde es, wenn PV-Anlagen eingebunden werden. Zudem ermögliche die Integration in den Energiemarkt zusätzlichen Ertrag: „Wir können an der Strombörse handeln – im Day-Ahead- und Intraday-Markt – und mit unserem Speicher Geld verdienen.“ Vom Supermarkt bis zur BaustelleDie Flexibilität der Systeme ist groß. „Wir haben Kunden im Einzelhandel, Flottenbetreiber und Industrieunternehmen“, sagt Hahn. Sogar mobile Varianten für Baustellen seien gefragt: „Da kommt der elektrische Bagger, holt sich seine Schnellladung ab – und in der Zwischenzeit puffert die Batterie wieder.“ Zum Schluss blickt Stefan Hahn nach Asien: Autonome Roboter-Batteriepacks oder der Batterietausch im Lkw-Sektor seien dort längst Standard. Auch Doppel-Ladekabel für höhere Ladeleistungen seien im Einsatz. „Viele Städte sind schon zu 60 bis 100 Prozent elektrifiziert – da sehen wir, wo das weltweit hingehen kann.“ Was ihn wundert, ist das zögerliche Tempo in Deutschland: „Ich habe manchmal das Gefühl, dass man hier zu sehr an der Verbrennungsmaschine festhält.“ Gleichzeitig bleibt er optimistisch: „Wie schnell sich die Technologie verbessert hat, ist Wahnsinn – und wir stehen erst am Anfang.“
Flexibilität ist kein Buzzword, sondern Business – und Klimaschutz zum Mitverdienen. Mit Christoph Gardlo (COO & Co-Founder, ESFORIN – Energy Services for Industry) sprechen wir über Speicher, Regeln, Preise bis 9.999 €/MWh, 2- vs. 4-Stunden-Batterien, Smart-Meter-Reality und warum Stadtwerke jetzt cross-market denken sollten. Klartext, kein Greenwashing – dafür Zahlen, Haltung und ein bisschen Augenzwinkern.
Die Themen von Matthis und Caro am 29.10.2025: (00:00:00) Donald Trump: Was sein vermeintlicher IQ-Test wirklich war. (00:01:45) Work-Life-Balance: Warum Influencer Julian Kamps glaubt, dass er gerade der “wohl meistgehasste Gen-Z-Mensch in Deutschland” ist. (00:05:08) Batteriespeicherwerke in Deutschland: Wie wichtig sie für unsere Stromversorgung werden könnten. (00:10:16) Bürgerkrieg im Sudan: Wieso die Lage dort aktuell eskaliert. (00:15:35): Hurrikan “Melissa”: Was wir bisher über die Folgen in Jamaika wissen. Und wir wollen gerne von euch wissen: Fühlt ihr Julian Kamps, was das 9 to 5 Leben angeht? Schreibt uns gerne oder schickt eine Sprachnachricht an 0151 15071635. Hat euch unsere Folge gefallen? Auch dann könnt ihr uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder eine Mail an 0630@wdr.de schicken. Kennt ihr schon unseren WhatsApp Channel? Den findet ihr hier: https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Live-Event: Im Januar laden wir euch ein zur Podcast-Aufnahme. Wenn ihr mit dabei sein wollt, füllt dieses Formular aus: https://www1.wdr.de/radio/1live/podcast/0630/0630-gegen-weltschmerz-100.html Von 0630.
Batteriespeicher treiben die Energiewende an – aber welche Genehmigungen braucht man eigentlich? Rechtsanwalt Florian Stangl gibt in 3 Minuten einen kompakten Überblick über netzgebundene, Co-Location- und betriebsintegrierte Speicher. Schnell, verständlich und praxisnah!Niederhuber & Partner Rechtsanwälte GmbH▶ Facebook: https://www.facebook.com/nhplaw/▶ Instagram: https://www.instagram.com/nhprechtsanwaelte▶ Willkommen Umweltrecht Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCLri6BhPpgVeNWW_DC_QgPA▶ 3 Minuten Umweltrecht YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCgx5TojyAZK462SfK-IFmxQ ▶Linkedin:https://www.linkedin.com/company/niederhuber-&-partner-rechtsanwälte-gmbh
Der Bau des größten Batteriespeichers in Deutschland beginnt. Wofür werden die Speicher gebraucht? "Sie glätten kurzfristig den Unterschied zwischen Stromverbrauch und Erzeugung", sagt Dirk Uwe Sauer, Professor an der RWTH Aachen. Von WDR5.
Batteriespeicher sind weit mehr als nur „Strom rein, Strom raus“ – sie sind ein zentrales Puzzlestück für die Energiewende. In dieser Solo-Episode von Energie im Wandel tauche ich, Claus Hartmann, tief in die aktuelle Situation rund um Batteriespeicher in Deutschland ein. Wir sprechen über Heimspeicher, die heute den Markt dominieren, und über große Speicherprojekte, die zunehmend in den Fokus rücken. Ich zeige, welche Rolle sie im Energiesystem spielen können: von der Preisoptimierung über die Teilnahme am Regelenergiemarkt bis hin zur Schwarzstartfähigkeit bei einem möglichen Blackout. Außerdem beleuchten wir, warum der Standort eines Speichers entscheidend für die Netzdienlichkeit ist, welche politischen und wirtschaftlichen Hürden bestehen und warum regionale Strompreiszonen für Deutschland ein echter Gamechanger wären. Lass dich inspirieren von den Chancen, die Batteriespeicher für unsere Zukunft bereithalten – und erfahre, warum wir gerade erst am Anfang stehen.
Batteriespeicher stehen im Besten Fall neben einem Windpark oder einer großen Solaranlage und entlasten das Netz, wenn grad zuviel Ökostrom erzeugt wird. Warum dieses Kalkül nicht immer aufgeht und was es bräuchte, damit Batteriespeicher “netzdienlich” sind – das erfahrt ihr bei uns. Mehr zum Thema Batteriespeicher und Strompreiszonen hört ihr hier: Batteriespeicher: Jetzt kommen die Megaprojekte! https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:c96d33dcc0a513b3/ Strompreiszonen: Warum Strom im Norden bald billiger sein könnte als im Süden https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:126297b2bbe04c77/
In dieser Podcast-Folge habe ich mit Jan Born gesprochen, CTO und Mitgründer von Circunomics. Das Start-up aus Mainz arbeitet seit 2019 daran, Batterien entlang ihres gesamten Lebenszyklus sinnvoll zu nutzen – vom ersten Einsatz im Elektroauto über Second-Life-Anwendungen bis hin zum Recycling. Die Mission: eine funktionierende Kreislaufwirtschaft für Lithium-Ionen-Batterien. Gleich zu Beginn des Gesprächs hat er betont: „Unser Fokus liegt auf der Kreislaufwirtschaft von Batterien. Wir wollen technologisch die gesamte Wertschöpfungskette abbilden, um das Maximale aus der Batterie herauszuholen.“ Der Ansatz von Circunomics ist klar datengetrieben. Millionen von Batteriedaten helfen dem Team, den Gesundheitszustand einer Batterie zu bestimmen, Anomalien zu erkennen und die Lebensdauer vorherzusagen. Um diese Modelle zu verifizieren, hat Circunomics ein eigenes Testlabor in der Nähe von Darmstadt aufgebaut. Dort werden Batteriezellen unter realistischen Bedingungen geprüft – von minus 20 bis plus 60 Grad, mit schnellen Ladezyklen oder langen Belastungstests. „Wir wollten nicht nur Modelle entwickeln, sondern sie auch überprüfen. Im Labor lassen wir Batterien altern und gleichen die Ergebnisse mit unseren Analysen ab“, erklärt der CTO des Unternehmens gegenüber Elektroauto-News. Auf dieser Datenrundlage wurde eine Plattform entwickelt, die verschiedenste Marktteilnehmer zusammenbringt – Automobilhersteller, Energieunternehmen, Recycler und Speicherentwickler. „Unsere Hauptaufgabe ist es, Transparenz zu schaffen. Nur wenn Käufer und Verkäufer die relevanten Daten haben, entsteht Vertrauen“, so Jan. Auf der Plattform selbst werden bereits heute Batterien für den Second-Life-Einsatz, Recyling sowie Black Mass - schwarze Masse für künftige Batterieproduktion - gehandelt. Wir haben auch über die Marktentwicklung gesprochen. Ursprünglich war der Markt von einer schnelleren Verfügbarkeit gebrauchter Batterien ausgegangen. Jan schätzt, dass wir heute zwei bis drei Jahre hinter diesen Prognosen liegen. Ein Grund: Batterien halten länger, als viele erwartet hatten. Gleichzeitig gibt es große Überkapazitäten an ungenutzten Batterien - da weniger E-Autos als geplant verkauft werden. „Diese Zellen einfach zu schreddern, wäre ein Albtraum. Sie müssen sinnvoll eingesetzt werden“, meinte er deutlich. Strategisch sieht Jan Circunomics als „One-Stop-Shop für Analyse, Second Life und Recycling“. Ziel ist es, alle Phasen des Batterielebens abzudecken. Positiv bewertet er die neue EU-Batterieverordnung und den Batteriepass, wünscht sich aber mehr Klarheit für Second-Life-Anwendungen: „Da sind wir regulatorisch noch im Graubereich. Hier brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen.“ Im Gespräch hat er gezeigt, wie datengetrieben und praxisnah die Kreislaufwirtschaft gedacht werden kann. „Die Batterie bietet mehr Potenzial, als sie nur zu nutzen und dann zu recyceln“, fasste er zusammen. Damit genug der Vorrede – hören wir rein ins Gespräch.
In dieser Folge treffe ich Ingmar Helmke, CEO von Tion Renewables – früher Jurist, heute leidenschaftlicher Gestalter der Energiewende. Wir sprechen darüber, wie man vom Gerichtssaal in die Kraftwerkswelt wechselt, warum Leistungsbereitschaft, Aufrichtigkeit und Teamgeist im Investment-Alltag den Unterschied machen und was ein Independent Power Producer (IPP) praktisch tut. Ingmar gibt Einblicke in Tions Portfolio (Wind & Solar in DE, ES, IT, PL, NL), den Mix aus EEG und PPAs sowie den nächsten großen Hebel: Batteriespeicher und Hybridisierung. Wir diskutieren Dunkelflaute vs. „Hellbrise“, Wertigkeit grüner Elektronen, Portfoliosteuerung statt Einzelasset-Optimierung – und Tions ambitioniertes Ziel „3 by 30“: drei Gigawatt bis 2030. Außerdem: Warum Datacenter, Wärmepumpen und kluge Vermarktung künftig zusammengehören und weshalb genau jetzt die beste Zeit ist, in die Branche einzusteigen. Warmherzig, klar und entschlossen – ein Gespräch über Mut, Marktmechanik und den Willen, Wirkung zu erzeugen.
In dieser Episode von 9vor9 wird es etwas nerdig und, hoffentlich, sehr praktisch: Unser Gast Thomas Wedel berichtet von seinen Erfahrungen mit seiner umfassenden Energie-Installation zu Hause: Solaranlage, Wärmepumpe, Batteriespeicher, Wallbox und seit einem halben Jahr auch ein Elektroauto. Wir sprechen darüber, wie man Solarenergie effizient im Alltag nutzt, welche Herausforderungen bei der Kombination von Speicher, Wärmepumpe und E-Auto entstehen, warum Optimierung oft eher „Experimentieren“ bedeutet und welche Tipps Thomas für alle hat, die selbst mit erneuerbarer Energie starten wollen. Außerdem diskutieren wir Autarkie, dynamische Stromtarife und den ganz Alltag mit einem umfassenden Solarenergiesystem. Viel Spaß beim Hören. ----
Es gibt immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien im deutschen Netz, in den sonnenreichen Sommermonaten liegt sein Anteil schon oft wochenlang deutlich über 60 Prozent. Doch das verursacht auch Probleme, weil der Strom oft dann anfällt, wenn er gerade nicht benötigt wird und fehlt, wenn man ihn dringend braucht. Um diese Lücken auszugleichen, entstehen überall im Land große Batteriespeicher. Das Aachener Unternehmen Voltfang, ein Spin-off der dortigen technischen Hochschule RWTH, will vor allem Gewerbetreibende mit solchen Speichern versorgen. Voltfang-Chef David Outsandji nennt im Podcast „Die Stunde Null“ als Beispiel die Supermarkt-Kette Aldi Nord, die auf vielen ihrer Filialen Solaranlagen hat. „In solchen Filialen entstehen bei der Nutzung so genannte Lastspitzen, weil sie große Kühlaggregate haben oder Ladesäulen für Elektroautos. Solche Lastspitzen lassen sich die Energieversorger sehr teuer bezahlen“, sagt er. „Wir können mit der Batterie Solarstrom, speichern und ihn nutzen, wenn diese Spitzen auftreten.“ Nach Ansicht Outsandjis müssen in Deutschland noch bedeutend größere Kapazitäten an Speichern aufgebaut werden, damit das Netz stabilisiert werden kann. „Wir sind jetzt bei ungefähr zwei Gigawattstunden an Speichersystemen“, sagt er. „Es gibt aber mehrere Studien, dass wir bis Ende des Jahres eigentlich 10 bis 20 Stunden an Gigawattstunden bräuchten.“ // Weitere Themen: Was bringt der Investitionspakt der Bundesregierung? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Batteriespeicher für die Energiewende – In Norddeutschland ist einer der größten Batteriespeicher Deutschlands in Betrieb gegangen. Er soll Wind- und Solarstrom speichern und die Strompreise langfristig senken. Doch an dem Projekt gibt es auch Kritik.
Anna Kalinowsky, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Runde Sache? Google stellt Android 16 vor – Google frischt seine Betriebssysteme Android und Wear OS auf. Was bringt das Redesign für Nutzer? Wo liegen die Schwerpunkte im Bereich KI und Sicherheit? Und wird Wear OS 6 den Smartwatch-Markt aufmischen? - Kante zeigen: Welche Rolle spielen Ladebordsteine für die E-Mobilität? Nach erfolgreichem Test gehen Ladebordsteine in Serie. Die Stromkanten sollen das Parken und Laden vereinen und Platzprobleme in Städten lösen. Aber sind Ladebordsteine wirklich die Zukunft der urbanen E-Mobilität? Welche Stolperfallen lauern beim Gehweg-Charging? Und wer zahlt eigentlich für den Umbau der Bürgersteige? - Batterie statt Goldbarren: Warum die Schweiz jetzt Strom hortet – In der Schweiz entsteht der größte Batteriespeicher der Welt mit 1,6 GWh Kapazität. Das Megaprojekt soll die Netzstabilität sichern und erneuerbare Energien speichern. Warum braucht ausgerechnet die Schweiz so einen Riesen-Akku? Kann die Batterie-Technologie mit dem Ausbau der Erneuerbaren mithalten? Und was bedeutet das für Pumpspeicherkraftwerke? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Kalinowsky, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Runde Sache? Google stellt Android 16 vor – Google frischt seine Betriebssysteme Android und Wear OS auf. Was bringt das Redesign für Nutzer? Wo liegen die Schwerpunkte im Bereich KI und Sicherheit? Und wird Wear OS 6 den Smartwatch-Markt aufmischen? - Kante zeigen: Welche Rolle spielen Ladebordsteine für die E-Mobilität? Nach erfolgreichem Test gehen Ladebordsteine in Serie. Die Stromkanten sollen das Parken und Laden vereinen und Platzprobleme in Städten lösen. Aber sind Ladebordsteine wirklich die Zukunft der urbanen E-Mobilität? Welche Stolperfallen lauern beim Gehweg-Charging? Und wer zahlt eigentlich für den Umbau der Bürgersteige? - Batterie statt Goldbarren: Warum die Schweiz jetzt Strom hortet – In der Schweiz entsteht der größte Batteriespeicher der Welt mit 1,6 GWh Kapazität. Das Megaprojekt soll die Netzstabilität sichern und erneuerbare Energien speichern. Warum braucht ausgerechnet die Schweiz so einen Riesen-Akku? Kann die Batterie-Technologie mit dem Ausbau der Erneuerbaren mithalten? Und was bedeutet das für Pumpspeicherkraftwerke? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Reuning, Arndt www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Mal angenommen, es gibt den Superakku. Muss ich mein Handy dann nie wieder laden? Haben wir genug Rohstoffe und wo kommen die dann her? Hilft der Superakku sogar dem Klima? Ein Gedankenexperiment. Diese und weitere Folgen findet ihr überall, wo es Podcasts gibt - auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/der-tagesschau-zukunfts-podcast-malangenommen/71374876 Ihr könnt diesen Podcast auch über euren Sprachassistenten hören. Sprachbefehl: "Spiele mal angenommen von der ARD Audiothek" Unsere Quellen und weiterführenden Fakten zu dieser Folge: Studien „Battery Atlas 2024“: https://www.pem.rwth-aachen.de/cms/pem/der-lehrstuhl/presse-medien/aktuelle-meldungen/~bigpim/-battery-atlas-2024-beleuchtet-neun-eur/ Photovoltaik mit Batteriespeicher günstiger als konventionelle Kraftwerke: https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2024/photovoltaik-mit-batteriespeicher-guenstiger-als-konventionelle-kraftwerke.html Video Batteriekraftwerke in der Energiewende: https://www.youtube.com/watch?v=U1vLQtge2hs Websites: https://www.isi.fraunhofer.de/de/competence-center/neue-technologien.html https://www.helmholtz.de/ueber-uns/struktur-und-governance/helmholtz-institute/helmholtz-institut-ulm/ Recycling https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/news/meldungen/2024/batterierecycling-reduziert-kosten-und-umweltbelastung-deutlich