Handelsblatt Today

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Handelsblatt Today ist der tägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit CEOs, Unternehmern, Spitzenpolitikern und Handelsblatt-Korrespondenten in aller Welt. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow, Lena Bujak und Mareike Müller.

Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow, Lena Bujak, Mareike Müller


    • Dec 5, 2022 LATEST EPISODE
    • weekdays NEW EPISODES
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    Trendwende bei Lebensversicherungen in Sicht

    Play Episode Listen Later Dec 5, 2022 30:24


    Die Lebensversicherung wird wieder attraktiver. Durch die Zinswende können Lebensversicherte mit einer höheren Überschussbeteiligung rechnen. Lange galten Lebensversicherungen als des Deutschen liebste Anlageklasse. Doch in der Niedrigzinsphase wurde es ruhig um die Versicherungen. Das könnte sich nun ändern. In den kommenden Wochen werden rund 80 Lebensversicherer in Deutschland über ihre Überschussbeteiligung berichten. Wie es der Name schon sagt, werden dabei Versicherte an den Überschüssen aus dem Versicherungsgeschäft ihres Versicherers beteiligt. Dieser Betrag könnte in Zukunft höher ausfallen als bisher. Dafür sorgen die zunehmend steigenden Zinsen. Die Allianz, Marktführer in Deutschland, hat an diesem Montag verkündet, bei klassischen Verträgen mit festen Garantien künftig 2,5 Prozent anzubieten, nach 2,3 Prozent im Vorjahr. Handelsblatt-Versicherungsexperte Christian Schnell sagt zur Attraktivität von Lebensversicherungen im Gespräch mit Host Ina Karabasz: „Den Sex-Appeal bei Lebensversicherungen gibt es nicht mehr, man geht stark auf das Thema Sicherheit.“ Außerdem in der heutigen Folge: Die EU und ihre G7-Partner haben einen Ölpreisdeckel beschlossen, der Russland vorgeben soll, zu welchem Preis sie ihr Öl auf dem Weltmarkt verkaufen können. Damit verfolgt man zwei unterschiedliche Ziele: Einerseits möchte man verhindern, dass Russland immer mehr Geld anhäuft, um ihren Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren und andererseits sollen die weltweiten Energiepreise stabilisiert werden. Zeitgleich tritt das von der EU beschlossene Öl-Embargo gegen Russland in Kraft. Brüssel-Korrespondent Christoph Herwartz erklärt, welche Auswirkungen das hat – und ob der Plan aufgehen könnte. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Rekordquartal für Dax-Konzerne: Diese fünf Unternehmen haben die höchsten Gewinne gemacht

    Play Episode Listen Later Dec 4, 2022 29:09


    Trotz hoher Energiepreise, einer immer noch zweistelligen Inflationsrate und Rezessionssorgen haben die 40 Dax-Konzerne im dritten Quartal einen Rekordgewinn eingefahren. Sie haben zusammen rund 30 Milliarden Euro netto verdient, so viel wie noch nie in einem dritten Quartal. In der neuen Folge von Handelsblatt Today Extended sprechen Aktienanalyst Ulf Sommer und Host Anis Micijevic über die fünf Dax-Unternehmen, die im abgelaufenen Geschäftsquartal die höchsten Gewinne eingefahren haben. Ganz vorne dabei sind einmal mehr die deutschen Autobauer wie Mercedes, BMW und Volkswagen: „Sie verkaufen etwas weniger Autos als in der Vergangenheit, aber sie rufen dafür viel höhere Preise auf und dadurch verdienen sie deutlich mehr“, erklärt Sommer. Es gebe zudem für die Verbraucher auch keine Rabatte mehr, wie es früher üblich gewesen sei. Auch für Siemens lief das dritte Quartal außerordentlich gut: Die Münchener erzielten einen Nettogewinn von 2,7 Milliarden Euro, verdienten also mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. „Siemens wandelt sich mehr und mehr zu einem IT-Konzern und hat eine extrem hohe Auftragslage mit Blick auf 2023“, sagt Sommer. Zudem betreibe der Konzern eine sehr umsichtige und attraktive Dividendenpolitik. Die Deutsche Telekom profitiert vor allem von hohen Zuwachsraten in den USA und hat ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr zum dritten Mal angehoben. Im dritten Quartal verdiente die Telekom unter dem Strich 1,6 Milliarden Euro, 78 Prozent mehr als im Vorjahr. Großer Treiber war T-Mobile US. „Das Ganze hat sich jahrelang nicht gerechnet. Es ist ein sehr später Erfolg, den die Telekom in den USA jetzt erst einfährt“, sagt Sommer. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/bilanz-drittes-quartal-der-abschwung-verschiebt-sich-dax-konzerne-verdienen-im-dritten-quartal-so-viel-wie-noch-nie/28815522.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    NRW-Ministerpräsident Wüst zur Strom- und Gaspreisbremse: „Es ist alles ordnungspolitischer Irrsinn“

    Play Episode Listen Later Dec 2, 2022 28:06


    Die hohen Energiepreise belasten die Industrienation Deutschland. Ein Umdenken ist gefragt. Wie die Transformation gelingen kann. Die Weltwirtschaft steht an einem Wendepunkt. Es gibt noch viel zu tun, um die Industrienation Deutschland fit für die Zukunft zu machen. Das haben sowohl die Energiekrise als auch die Lieferengpässe in den vergangenen zwei Jahren verdeutlicht. Besonders der Ausbau erneuerbarer Energien stockt. „Ein wesentlicher Punkt bei der Transformation der Wirtschaft ist, dass wir schneller werden müssen“, erklärt Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes NRW, beim Handelsblatt-Industriegipfel. Als Negativbeispiel nennt er die Genehmigungszeiten bei Windrädern. Diese würden sich an manchen Stellen auf sieben bis acht Jahre belaufen. Bis 2027 sollen in NRW jedoch tausend neue Windräder entstehen. Ursächlich für die bürokratische Trägheit war häufig der Konflikt zwischen Artenschutz und der Erzeugung regenerativer Energien. Mit dem "Wind an Land"-Gesetz der Bundesregierung, das am 01.Februar 2023 in Kraft tritt, soll der Ausbau künftig deutlich zügiger gelingen. "Wenn man dadurch schnellere Genehmigungen hinkriegt, bin ich bei den tausend Windrädern nicht bange", sagt Wüst. Im Interview mit der stellvertretenden Handelsblatt-Chefredakteurin Kirsten Ludowig kritisiert der CDU-Politiker die Bundesregierung aber auch: "Als Ländervertreter fange ich am Fernseher irgendwann an mitzuschreiben, was mich der ganze Spaß kostet, wenn die drei Helden den Doppelwumms erklären." Die Strom- und Gaspreisbremse etwa hält Wüst für einen "Notbehelf" und "ordnungspolitischen Irrsinn". "Aber es muss jetzt sein", räumt er ein. In der aktuellen Folge Handelsblatt Today skizziert der Politiker seine Visionen für Nordrhein-Westfalen als Industrieland Nummer eins und für Deutschland als Ganzes. *** Die Handelsblatt-Leserfavoriten in dieser Woche: [Degussa Goldhandel: Geschäftsführer Markus Krall mit sofortiger Wirkung freigestellt](https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/degussa-goldhandel-gesc[…]s-krall-mit-sofortiger-wirkung-freigestellt-/28836468.html) [Autoindustrie: Vollbremsung am Markt für Elektroautos – Studie sagt Absturz der Verkäufe voraus](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autoindustrie-vollbremsung-am-markt-[…]tos-studie-sagt-absturz-der-verkaeufe-voraus/28838980.html) [Bauzinsen-Prognose: Fallen die Immobilienpreise in Deutschland weiter?](https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/bauzinsen-prognose-fallen-die-immobilienpreise-in-deutschland-weiter/28821888.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Greenwashing bei nachhaltigen Fonds / Droht ein Handelskrieg mit den USA? Europapolitikerin Barley im Interview

    Play Episode Listen Later Dec 1, 2022 30:25


    Katarina Barley, die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, hat auf dem Handelsblatt-Industriegipfel den Inflation Reduction Act (IRA) als „unfreundlichen Akt der USA“ bezeichnet. Das Gesetzespaket sieht milliardenschwere Subventionen für die US-Wirtschaft vor. In der Europäischen Union wächst die Sorge, dass das Gesetz europäische Firmen zu Produktionsverlagerungen in die USA bewegen könnte. Protektionistische Passagen wie die Vorgabe, dass förderungswürdige Elektroautos zu einem bestimmten Anteil in den USA produziert werden müssen, sorgen für zusätzlichen Diskussionsstoff. Wie sollte Europa auf die US-Pläne reagieren? Könnte sich der Handelsstreit vielleicht sogar zu einem Handelskrieg entwickeln? „Wir werden einen Handelskrieg und protektionistische Maßnahmen nie als Mittel der Wahl betrachten, sondern immer als Ultima Ratio“, sagte Barley im Gespräch mit der stellvertretenden Handelsblatt-Chefredakteurin Kirsten Ludowig. Wenn jedoch keine Einigung mit den USA zustande komme, dann müsse Europa „sehr entschlossen reagieren“. Außerdem: Nachhaltige Investments sind in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Ein internationales Medienprojekt, an dem sich auch das Handelsblatt beteiligt hat, hat mehr als 800 Fonds analysiert, die nach EU-Regeln unter die höchste Nachhaltigkeitskategorie fallen. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Rund die Hälfte der Fonds investiert auch in fossile Energien und Luftfahrt. Im Interview mit Host Anis Micijevic spricht Martin Murphy, Co-Leiter des Handelsblatt-Investigativteams, über den grünen Etikettenschwindel. Mehr dazu lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/greenwashing-jeder-zweite-nachhaltige-fonds-investiert-in-oel-kohle-und-luftfahrt/28835540.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Inflationsrate im Euro-Raum sinkt auf 10,0 Prozent / Dax-Konzerne trotzen Krisen: 2022 dürfte ein Rekordjahr werden

    Play Episode Listen Later Nov 30, 2022 23:40


    Die 40 Dax-Konzerne haben im abgelaufenen Geschäftsquartal zusammen rund 30 Milliarden Euro netto verdient – es war das stärkste dritte Quartal aller Zeiten. „Die Börse war wieder einmal ein sehr guter Frühindikator dafür“, sagt Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer im Podcast. Denn die Anleger hätten diese guten Ergebnisse im Zuge der jüngsten Dax-Erholungsrally vorweggenommen. Es sei deswegen auch nicht verwunderlich, dass sich der Dax nun in einer Konsolidierungsphase befinde, nachdem alle Ergebnisse vorgelegt seien. Neben den starken Unternehmenszahlen hätten zudem zwei weitere Faktoren den Dax gestützt: die Aussicht auf eine mildere Rezession und die sinkende Inflation. Am Mittwoch meldete das europäische Statistikamt Eurostat einen Rückgang der Inflationsrate im Euro-Raum auf 10,0 Prozent. Das wiederum nährt Hoffnungen, dass inzwischen der Höhepunkt der Inflation erreicht sein könnte. „Die Lebensmittelpreise steigen allerdings weiterhin, was die Wahrscheinlichkeit von Zweitrundeneffekten erhöht“, sagt Handelsblatt-Finanzredakteur Andreas Neuhaus im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Denn wenn sich Inflationserwartungen bei der Bevölkerung verfestigten, dann könnte das auch höhere Lohnforderungen zur Folge haben. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Gas-Deal zwischen Deutschland und Katar: Das müssen Sie wissen / Puma und Adidas: Die Erzrivalen im Aktien-Check

    Play Episode Listen Later Nov 29, 2022 24:29


    Die Sportartikelhersteller Puma und Adidas stehen auch abseits der WM vor großen unternehmerischen Herausforderungen. Ob sich der Einstieg trotzdem lohnt und worauf Anleger achten sollten. Die Fußball-WM gilt als wahrer Umsatzmagnet für Adidas und Puma, zumindest üblicherweise. Bei der diesjährigen WM könnte sich das ändern: Nach vielfacher Kritik am Gastgeberland Katar wegen Menschenrechtsverletzungen ist die Fußballlaune des deutschen Publikums eher gedrückt. Das könnte sich auch negativ auf die Hersteller von Sportartikeln auswirken. Adidas stattet sieben der 32 antretenden Mannschaften mit Trikots aus, Puma immerhin sechs. Im Verhältnis steht für Adidas allerdings deutlich mehr auf dem Spiel: „Puma rüstet eher die Außenseiter aus, wie die Schweiz, Serbien, Marokko – oder die Italiener, die sich dieses Jahr nicht qualifiziert haben. Bei Adidas ist es ein bisschen anders: Adidas ist offizieller Sponsor der WM und rüstet einige der wichtigsten Länder aus“, erklärt Handelsblatt-Redakteur Axel Höpner im Podcast. Beide Unternehmen stehen jedoch auch abseits der WM vor großen Herausforderungen: Der bisherige Puma-Chef Björn Gulden wechselt ausgerechnet zum Konkurrenten Adidas. Das ist eher ungewöhnlich, meint auch Höpner: „Es ist ein wenig so, als würde ein Schalke-04-Spieler plötzlich zu Borussia Dortmund wechseln.“ Außerdem droht Puma nach knapp 15 Monaten der Abstieg aus dem Dax, während Adidas die Belästigungsvorwürfe gegen den ehemaligen Kooperationspartner und US-Rapper Kanye West aufarbeiten muss. Was bedeutet der Trubel bei Adidas und Puma nun für Anleger? Mit Host Agatha Kremplewski macht Höpner den Aktiencheck für die beiden Sportartikelhersteller. Außerdem: Katar hat laut Energieminister Saad Scharida al-Kaabie ein Abkommen über Flüssiggaslieferungen nach Deutschland geschlossen. Dabei soll der Energieriese Qatar Energy Flüssiggas an das US-Unternehmen Conoco-Philipps verkaufen, das es weiter zum LNG-Terminal in Brunsbüttel transportiert. Der Gas-Deal soll ab 2026 zum Tragen kommen, bis zu 15 Jahre laufen und dabei bis zu 2 Millionen Tonnen Gas liefern. Handelsblatt-Auslandskorrespondent Matthias Brüggmann erklärt im zweiten Teil des Podcast die Einzelheiten zum Abkommen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    China-Proteste verunsichern die Märkte / Warum der Dax besser läuft als seine Einzeltitel

    Play Episode Listen Later Nov 28, 2022 21:46


    Die meisten Einzeltitel im Dax sind von ihren Allzeithochs deutlich weiter entfernt als der Dax selbst. Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer spricht im Podcast über die Gründe für dieses Phänomen. Auch wenn der Dax zum Wochenstart einen kleinen Teil seiner Gewinne aus den vergangenen Wochen abgegeben hat, so hat er sich im Zuge seiner jüngsten Erholungsrally an sein Rekordhoch vom Januar dieses Jahres angenähert. Damals hatte der deutsche Leitindex noch bei 16.272 Punkten notiert. Die meisten Einzeltitel im Dax sind von ihren Allzeithochs aktuell jedoch deutlich weiter entfernt als der Dax selbst. Wie passt das zusammen? Aktienanalyst Ulf Sommer spricht in der neuen Folge von Handelsblatt Today über die Gründe, warum der Dax aktuell besser läuft als seine Einzeltitel: „Viele Auf- und Absteiger verzerren den Dax insofern, als die Kurse der heutigen Dax-Mitglieder nicht so ganz mit denen von damals vergleichbar sind.“ Der wichtigste Grund für dieses Phänomen seien aber die jährlichen Dividendenzahlungen der Unternehmen: „Sie werden dem Gesamtindex Dax zugeschlagen, so als ob sie sofort wieder in dieselben Aktien angelegt werden. Bei den Kursen der Einzelaktien bleiben sie aber außen vor“, erklärt Sommer. Ein Grund für die Gewinnmitnahmen am Montag ist die aktuelle Situation in China. In der Volksrepublik haben sich die Proteste gegen die strenge Null-Covid-Politik am Wochenende ausgeweitet. Aktuell kursieren viele Videos im Internet, die Demonstrationen in mehreren chinesischen Großstädten zeigen. Handelsblatt-China-Expertin Dana Heide ordnet die Tragweite der Proteste ein. *** Mehr zum Thema (ab Sonntag abrufbar): (https://www.handelsblatt.com/[Immo: Wie Eigentümer ihr Erbe ab 2023 vor den deutlich steigenden Steuern retten] *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Stadtwerke erhöhen Gas- und Strompreise um bis zu 110 Prozent / Immobilien-Erben droht höhere Steuerbelastung

    Play Episode Listen Later Nov 25, 2022 29:24


    Viele Stadtwerke erhöhen ihre Strom- und Gaspreise zum Jahreswechsel deutlich. In Leipzig und München steigen die Grundversorgungstarife für Strom sogar um mehr als das Doppelte. Die Preiserhöhungen fallen zeitlich mit der Einführung der Strom- und Gaspreisbremse zusammen. Das Instrument sieht vor, dass die Preise für Verbraucher gedeckelt werden und die Energieversorger die Differenz zum tatsächlichen Tarif vom Staat erstattet bekommen. Das gilt für 80 Prozent des monatlichen Verbrauchs. Einerseits sind auch die Großhandelspreise für Strom und Gas zuletzt deutlich gestiegen. Andererseits warnen Verbraucherschützer bereits vor Mitnahmeeffekten. Kathrin Witsch, Leiterin des Handelsblatt-Energieteams, ordnet in der neuen Folge von Handelsblatt Today die Lage ein. Im zweiten Thema der Sendung geht es um das Erben von Immobilien. Markus Hinterberger, Chefreporter im Handelsblatt-Geldanlage-Team, erklärt im Gespräch mit Host Anis Micijevic, warum im kommenden Jahr bei Schenkungen und Erbschaften von Immobilien höhere Steuern drohen und gibt Tipps, wie Betroffene ihre Steuerbelastung minimieren können. *** Die Handelsblatt Leserfavoriten in dieser Woche: [Wieso es bald mehr Platz im Flugzeug gibt](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/beinfreiheit-in-der-kabine-wieso-es-bald-mehr-platz-im-flugzeug-gibt-/28817022.html) [Warum finden Automobilzulieferer keine Investoren?](http://www.handelsblatt.com/28824876.html)unternehmen/industrie/zf-bosch-continental-warum-finden-automobilzulieferer-keine-investoren/28798656.html) [Eigenmarken boomen bei Supermarkt-Kunden – erste Hersteller sind pleite](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/rewe-aldi-edeka-und-co-eigenmarken-boomen-bei-supermarkt-kunden-erste-hersteller-sind-pleite/28817498.html) *** Mehr zum Thema (ab Sonntag abrufbar): (https://www.handelsblatt.com/[Immo: Wie Eigentümer ihr Erbe ab 2023 vor den deutlich steigenden Steuern retten] *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Trifft uns die Rezession nicht so hart wie befürchtet? Ifo-Chef Clemens Fuest im Interview

    Play Episode Listen Later Nov 24, 2022 21:09


    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im November überraschend gebessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 84,5 auf 86,3 Punkte. Ökonomen hatten im Vorfeld nur mit einem Anstieg auf 85,0 Punkte gerechnet. Eine große Rolle spielt dabei laut Ifo-Präsident Clemens Fuest die aktuelle Gasversorgungssituation. Die Sorge, dass Deutschland im nächsten Jahr in eine Gasmangellage geraten könnte, sei angesichts des warmen Herbstwetters und der aufgefüllten Gasspeicher in weite Ferne gerückt. Außerdem gäben Verbraucher mehr Geld aus, als es Stimmungsindikatoren nahelegen. Fuest führt dies unter anderem auf Lohnerhöhungen in einigen Bereichen zurück und verweist auch auf die Erhöhung des Mindestlohns. Ein weiterer Faktor seien die zu erwartenden Entlastungen durch die Gaspreis- und Strompreisbremse. „Das scheint die Verbraucher zu ermutigen – und kurzfristig stützt das die Konjunktur“, sagt Fuest im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Es sei zwar noch zu früh zu sagen, dass eine Rezession vermeidbar sei. „Aber es wird nicht so rabenschwarz, wie einige befürchtet haben“, so Fuest. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Hoffnung nach dem Krisenjahr: „2023 wird das Jahr der Rendite“ / So sieht der Kompromiss beim Bürgergeld aus

    Play Episode Listen Later Nov 23, 2022 29:10


    Nach vielen Monaten der Kursverluste könnte es wieder bergauf gehen an der Börse – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. 2022 war für Anlegerinnen und Anleger kein gutes Börsenjahr: Zweistellige Inflationsraten, eine schwache Konjunktur und die Zinserhöhungen der Zentralbanken EZB und Fed hatten massive Einbrüche bei Aktien-, Anleihe- und Kryptokursen zur Folge. Doch es gibt Lichtblicke: Seit Anfang Oktober haben die Aktienmärkte wieder etwas erholt. Für Euphorie ist es jetzt noch zu früh. Dennoch blicken die Experten von Morgan Stanley deutlich positiver gestimmt ins Jahr 2023. Denn 2023 soll das „Jahr der Rendite“ werden, heißt es im Ausblick der Investmentbank fürs kommende Jahr. Handelsblatt-Finanzredakteur Frank Wiebe sagt in der neuen Folge Handelsblatt Today: „Die Analysten haben bei ihrer Prognose darauf abgezielt, dass die Investoren im nächsten Jahr gar nicht so viel auf Kurssteigerungen gucken, sondern eher auf die Renditen.“ Generell sei es aber sinnvoll, gerade in Krisenzeiten nicht auf einzelne Assetklassen zu setzen, sondern neben Aktien auch Anleihen im Besitz zu haben, so Wiebe im Gespräch mit Host Agatha Kremplewski. Außerdem: Die Ampelregierung und die Union haben sich beim Streit um das geplante Bürgergeld geeinigt. Beide Seiten haben bei den Streitfragen über strengere Sanktionsmöglichkeiten und ein niedrigeres Schonvermögen Kompromisse erzielt. Am heutigen Mittwoch berät der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat über die neuen Pläne. Handelsblatt-Redakteur Frank Sprecht spricht über die Unterschiede zum Hartz-IV-Modell und ob das Bürgergeld schon im Januar in Kraft treten könnte. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Strom- und Gaspreisbremse greift ab Januar / Hat die Dollar-Rally bald ein Ende?

    Play Episode Listen Later Nov 22, 2022 23:59


    Die US-Währung hat in den vergangenen Monaten historische Stärke bewiesen. Analysten spekulieren nun jedoch über eine Trendwende. In den letzten Monaten hat der Kurs des US-Dollars von der Zinspolitik der US-Notenbank profitiert. Seit die US-Inflationszahlen von Oktober schwächer als erwartet ausgefallen sind, haben Investoren ihre Zinserwartungen jedoch angepasst. Der Dollarkurs ist daraufhin in der vergangenen Woche zwischenzeitlich deutlich gefallen. Einige Analysten spekulieren bereits über ein baldiges Ende der Dollar-Rally. Handelsblatt-Finanzredakteur Jan Mallien wägt das Kurspotenzial im Podcast Handelsblatt Today ab: „Für die Trendwende spricht, dass die Bewertung des Dollars bereits sehr hoch ist. Auf der anderen Seite sagen Experten, die Inflation könnte hartnäckiger sein.“ Ein fallender Dollar-Kurs könne als „Symptom“ gewertet werden, der mit einer prosperierenden Weltwirtschaft einhergeht. „Der Dollar ist in der Regel dann gefragt, wenn die Menschen in Krisensituationen Unsicherheit vermeiden wollen“, erklärt Mallien. Worauf Verbraucher sich einstellen können, wenn die US-Währung zu alter Schwäche findet, bespricht Mallien mit Host Lena Jesberg in dieser aktuellen Folge. Außerdem: Die Strom- und Gaspreisbremse soll bereits rückwirkend ab Januar greifen. Darauf hat sich die Bundesregierung am Dienstag geeinigt. Sie will Verbraucher so im März 2023 nachträglich von den steigenden Energiepreisen entlasten. Politikredakteur Klaus Stratmann informiert im Podcast über neue Beschlüsse und neue Streitpunkte. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Sind Fußball-Aktien nur etwas für Fans? / Sinkende Erzeugerpreise wecken Hoffnung auf Wendepunkt bei der Inflation

    Play Episode Listen Later Nov 21, 2022 23:39


    Die Weltmeisterschaft in Katar ist für viele Kritiker ein Paradebeispiel dafür, wie Geld den Fußball kaputt machen kann: Leere Ränge beim Eröffnungsspiel am Sonntag, Berichte über gekaufte Fans und Korruptionswürfe rund um das Vergabeverfahren überschatten den Start der ersten „Winter-WM“ im Wüstenemirat. Der Profi-Fußball ist längst zu einem Milliardengeschäft geworden – das gilt zum einen für Spieler, die für Hunderte Millionen Euro von einem Verein zum nächsten transferiert werden. Auf der anderen Seite gilt das aber auch für Fans, die sich heutzutage die Aktien ihres Lieblingsklubs ins Depot holen können. Doch bieten Fußball-Aktien seriöse Renditechancen oder sind sie nicht mehr als hochspekulative Anlagemöglichkeiten für eingefleischte Fans? „Früher waren Fußball-Aktien tatsächlich eher etwas für Fans“, sagt Marcus Silbe, Chef des Analysehauses FMR Frankfurt Main Research in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Aber das Handelsvolumen und das Investoreninteresse hätten in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Deswegen könne man schon sagen, dass sich auch die Rendite-Erwartung geändert habe. Aktuell gibt es in Deutschland mit Borussia Dortmund und der SpVgg Unterhaching nur zwei börsennotierte Fußballclubs. Silbe sieht rein aus sportlicher Sicht aber noch weitere potenzielle Kandidaten für einen Börsengang: „Dazu gehören Mannschaften wie Borussia Mönchengladbach, RB Leipzig und Bayer Leverkusen.“ Außerdem: Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte sind im Oktober gegenüber dem September um 4,2 Prozent zurückgegangen. Das hat das Statistische Bundesamt am heutigen Montag bekanntgegeben. Damit haben deutsche Unternehmen zum ersten Mal seit Mai 2020 wieder weniger Geld im Einkauf ausgegeben als im Monat zuvor. Handelsblatt-Finanzkorrespondent Peter Köhler spricht mit Host Anis Micijevic über den möglichen Wendepunkt bei der Inflation. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Diese Dax-Einzelwerte sind besonders günstig bewertet

    Play Episode Listen Later Nov 20, 2022 20:11


    Der Dax und einige Einzelwerte aus dem wichtigsten deutschen Aktienindex sind derzeit günstig bewertet. Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, welche Chancen und Risiken sie beherbergen – und wo sich der Einstieg lohnen könnte. Der deutsche Leitindex erfährt derzeit eine interessante Konstellation, die ihn rund ein Drittel niedriger bewertet als sonst: Zum einen kommen viele Unternehmen aus dem deutschen Leitindex trotz hoher Energiepreise, knappem Gas und Lieferengpässen vergleichsweise gut durch die Krise. Zum anderen hat der bedeutendste deutsche Aktienindex einen 20-prozentigen Kursverfall seit Jahresbeginn zu verbuchen – und das obwohl er im vergangenen Monat um fast 15 Prozent angestiegen ist. In dieser Folge Handelsblatt Today Extended bespricht Aktienanalyst Ulf Sommer mit Host Lena Jesberg, welche Einzelwerte im Dax derzeit günstig bewertet sind: "Ein ETF ist vom Chancenrisikoverhalten deutlich besser und erzielt langfristig die deutlich besseren Gewinne. Ich gebe jedoch zu: Einzeltitel sind wie das Salz in der Suppe und machen das Anlegen insgesamt spannender". Als besonders günstig bewertet sieht Sommer die Automobilaktien Volkswagen, BMW und Mercedes an. Merkt jedoch an: "Die Unternehmen verdienen zwar mehr, jedoch sehen viele Investoren damit die Probleme aufziehen: Gerade bei so hohen Gewinnen und der Abhängigkeit von China denken viele, dass sie künftig schlechter laufen können." Aktien die stark von der Konjunktur abhängig sind von Anlegern jedoch mit Vorsicht zu genießen. "Mit dem Pauschalurteil, wenn die Konjunktur fällt, fallen auch die Bewertungen von Zyklikern, wie BASF, wäre ich vorsichtig: Zykliker fallen, wenn Anleger erwarten, dass es mit der Konjunktur runtergehen könnte. Das ist ein großer Unterschied", so der Aktienanalyst. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten

    Diese deutschen Startups sind besonders vielversprechend

    Play Episode Listen Later Nov 18, 2022 27:46


    Die deutsche Gründerszene hat 36 Startups mit einer Milliardenbewertung hervorgebracht. Doch für einige könnte es in Zukunft schwierig werden. Investoren haben ihr Geld im vergangenen Jahr besonders großzügig verteilt. Das Ziel waren junge deutsche Firmen, deren Bewertungen somit stark gestiegen sind. Laut der Datenbank Pitchbook sind insgesamt zehn Start-ups im vergangenen Jahr zu einem Einhorn geworden. So heißen in der Gründerszene Unternehmen mit einer Bewertung von mindestens einer Milliarde Euro. In diesem Jahr ist von dieser Euphorie jedoch kaum noch etwas geblieben. Es gibt einige Faktoren, die sowohl Gründer als auch Investoren hemmen: Der Krieg in der Ukraine, die Energiekrise, steigende Preise und Zinsen oder auch die Angst vor einer Rezession. Lediglich sechs neue deutsche Einhörner hat Pitchbook 2022 gezählt. Die Zahl der Gründungen ist laut einer Analyse des Wagniskapitalgebers Morphais zwischen Juli und September um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Stimmung in der Branche sei dennoch recht positiv, wie Technologie-Redakteurin Nadine Schimroszik in der aktuellen Folge Handelsblatt Today berichtet. Positiv heißt jedoch nicht sorglos. Bei einem der weltgrößten Start-Up-Events, der Slush-Konferenz in Helsinki, hat Schimroszik mit Gründern und Investoren gesprochen: „Alle äußerten sich sehr zurückhaltend, was die Aussichten für das kommende Jahr angeht.“ Im Gespräch mit Host Lena Jesberg stellt sie die drei aussichtsreichsten deutschen Einhörner vor und jene drei, die noch Probleme bewältigen müssen. *** Die Handelsblatt-Lesefavoriten in dieser Woche: [Twitter-Chaos: Acht-Dollar-Abo soll reaktiviert werden](https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/twitter-chaos-acht-dollar-abo-soll-reaktiviert-werden-/28806208.html) [US-Präsidentschaftskandidatur: Donald Trump laufen die Großspender davon](https://www.handelsblatt.com/politik/international/us-praesidentschaftskandidatur-donald-trump-laufen-die-grossspender-davon/28815010.html) [LNG: Tankerstau zeigt, dass Europas neuer Gasmarkt noch nicht funktioniert](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/lng-tankerstau-zeigt-dass-europas-neuer-gasmarkt-noch-nicht-funktioniert/28801644.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Krypto-Beben: FTX-Pleite könnte der Branche nachhaltig schaden / Details zur neuen China-Strategie der Bundesregierung

    Play Episode Listen Later Nov 17, 2022 28:49


    FTX-Gründer Sam Bankman-Fried galt vor Kurzem noch als Wunderkind der Szene. Inzwischen hat die einst drittgrößte Kryptobörse der Welt Insolvenz angemeldet und Bankman-Fried wird verdächtigt, Anlegerinnen und Anleger übers Ohr gehauen zu haben. Die Pleite von FTX ist nach dem Terra-Crash und der Insolvenz der Kryptoplattform Celsius nun schon der dritte große Skandal in diesem Jahr. Im Podcast Handelsblatt Today spricht Analyst Timo Emden über die Folgen des jüngsten Krypto-Bebens: „Sollte ein weiteres Unternehmen in der Größenordnung von FTX in den kommenden Wochen Insolvenz anmelden, kann es für die Krypto-Branche insgesamt noch einmal richtig abwärts gehen.“ Dann könne eine Art Domino-Effekt ausgelöst werden – „wenn wir uns nicht schon in einem Domino-Effekt befinden“, sagt Emden. Die Wahrscheinlichkeit dafür sei hoch: Die Ansteckungsrisiken für weitere Branchengrößen bewertet der Krypto-Analyst als „akut“. Außerdem: Die Bundesregierung will die Beziehungen zu China neu aufstellen und arbeitet dazu an einer eigenen Strategie. Über den ersten Entwurf spricht China-Expertin Dana Heide mit Host Anis Micijevic. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/aussenbeziehungen-stresstests-fuer-firmen-mehr-eu-abstimmung-das-steht-im-entwurf-der-neuen-deutschen-china-strategie/28814166.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Lohnt sich derzeit ein Einstieg in den Dax? / Vier Risiken für die Finanzwelt – Darum sorgt sich die EZB

    Play Episode Listen Later Nov 16, 2022 28:13


    Der Deutsche Leitindex ist seit Jahresbeginn immer wieder abgerutscht. Steigende Preise und Zinsen sowie pessimistische Konjunkturprognosen sind der Grund dafür. Diese Umstände haben dafür gesorgt, dass der Dax sich von seinem Höchststand im Dezember 2021 bei über 16.000 Punkten immer weiter entfernt hat. Seit Jahresbeginn ist ein Kursverlust von rund zehn Prozent entstanden. Das Minus war im Jahresverlauf jedoch schon weitaus größer. So lag es zeitweise bei über 26 Prozent. In den vergangenen vier Wochen hat sich der Dax erneut erholt. Der Kurs steig um etwa 15 Prozent an. Doch handelt es sich dabei bloß um eine weitere kurzfristige Bärenmarktrally oder dürfen Börsianer auf eine nachhaltige Erholung hoffen? Im Podcast Handelsblatt Today spricht Handelsblatt-Finanzmarktspezialist Ulf Sommer mit Host Lena Jesberg über die Bewertung des wichtigsten deutschen Index. Trotz des jüngsten Aufschwungs sei der nämlich noch immer deutlich unterbewertet. Erst bei 19.000 Punkten könne von einer durchschnittlichen Bewertung die Rede sein. Doch ehe Anlegerinnen und Anleger nun günstig nachkaufen, sollten sie die Risiken kennen. Außerdem: Aktuell beschäftigt sich die Europäische Zentralbank damit, wo das eigene Finanzsystem am verwundbarsten ist. Jan Mallien, geldpolitischer Korrespondent des Handelsblatts, spricht im Podcast über den aktuellen Finanzstabilitätsbericht der EZB. Darin stellt die Notenbank vier Risiken besonders heraus. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Elon Musk stürzt Twitter ins Chaos / G20 verurteilen Atomwaffen-Drohungen Russlands

    Play Episode Listen Later Nov 15, 2022 30:56


    Russland steht auf internationaler Bühne zunehmend isoliert da: Die meisten G20-Mitglieder werden aller Voraussicht nach in der Abschlusserklärung zum Gipfeltreffen auf Bali sowohl den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine als auch das atomare Säbelrasseln Russlands verurteilen. Die Chefunterhändler der Europäischen Union und der 19 führenden Wirtschaftsmächte hatten sich schon kurz vor Beginn des G20-Gipfels in Indonesien auf den Entwurf für eine gemeinsame Abschlusserklärung verständigt. „Die Verurteilung von Drohungen, atomare Waffen einzusetzen, nimmt Russlands Staatschef Wladimir Putin ein klares Druckmittel aus der Hand“, sagt Martin Greive, der aus Bali über den G20-Gipfel berichtet. Denn bei diesem Thema fehle Putin nun auch die Unterstützung seines wichtigsten Verbündeten – des chinesischen Staatschefs Xi Jinping. Das Zwischenfazit: „Durchaus überraschend, wie sich die G20 am ersten Tag hier zusammengerauft hat“, sagt Greive im Gespräch mit Host Anis Mičijević. Außerdem: Seit Tesla-Chef Elon Musk vor rund zwei Wochen Twitter übernommen hat, versinkt der Social-Media-Konzern im Chaos: Zuletzt musste Twitter sein neues Acht-Dollar-Abo pausieren, nachdem es massiven Missbrauch gegeben hatte. Das Abo ermöglicht es Nutzern, für 7,99 Dollar im Monat eine Authentifizierung mit Twitter-Häkchen zu erhalten. Betrüger hatten auf diese Weise täuschend echte Accounts von mehreren Großkonzernen angelegt und Falschnachrichten verbreitet. Ein Fake-Account des US-Pharmakonzerns Eli Lilly hatte beispielsweise die Falschinformation verbreitet, das Unternehmen werde Insulin kostenlos verteilen. Der Aktienkurs von Eli Lilly brach am vergangenen Freitag um mehr als vier Prozent ein. Rechnerisch verlor der Konzern mehr als 13 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung. Im Podcast spricht Silicon-Valley-Reporter Stephan Scheuer über die aktuellen Probleme bei Twitter. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörerinnen und -Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Diese Fehler sollten Sie bei der Baufinanzierung vermeiden / Union blockiert Bürgergeld im Bundesrat

    Play Episode Listen Later Nov 14, 2022 32:45


    Leben in den eigenen vier Wänden – dieser Traum droht aktuell für viele Menschen zu zerplatzen. Denn Mitte Oktober sind die Bauzinsen auf rund vier Prozent gestiegen – und damit auf den höchsten Stand seit 2011. Die steigenden Kosten lassen die Nachfrage nach Baufinanzierungen deutlich sinken. Das Neugeschäft deutscher Banken mit Immobiliendarlehen an Privathaushalte und Selbstständige brach im September um 28 Prozent zum Vorjahresmonat ein, wie neue Daten der Beratungsfirma Barkow Consulting zeigen. Wer den Traum von der eigenen Immobilie dennoch nicht aufgeben möchte, sollte einige Dinge beachten, bevor er jetzt einen Baukredit abschließt. Markus Hinterberger, Chefreporter im Handelsblatt-Geldanlage-Team, spricht in der neuen Folge von Handelsblatt Today über verschiedene Fehler, die Kreditnehmer bei der Baufinanzierung vermeiden sollten. Ein Beispiel: „Man sollte bei der Baufinanzierung darauf achten, den Tilgungssatz flexibel nach unten oder oben anpassen zu können“, sagt Hinterberger. Das könne sinnvoller sein als eine Sondertilgung. Denn es gebe Banken, die mehr Zinsen verlangen, wenn der Kunde eine Sondertilgung wünscht, gibt Hinterberger zu bedenken. Außerdem: Das von der Ampel-Regierung geplante Bürgergeld ist im Bundesrat abgelehnt worden. Die Bundesländer, in denen die Union mitregiert, enthielten sich bei der entscheidenden Abstimmung am Montag. Bayern stimmte dagegen. Damit erreichte der Vorschlag in der Sondersitzung des Bundesrats nicht die nötige Stimmenmehrheit von 35 Ja-Stimmen. Nun muss sich der Vermittlungsausschuss mit dem Gesetzesvorhaben befassen. Hauptstadt-Korrespondent Frank Specht ordnet die Lage ein. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Wird es ein Comeback der Schwellenländer geben?

    Play Episode Listen Later Nov 11, 2022 23:07


    Die Emerging Markets haben den Konjunktureinbruch während der Pandemie überstanden. Warum die besten Zeiten der Emerging Markets trotzdem vorbei sein könnten. In den vergangenen Jahren haben viele Anleger ihre Hoffnung auf Schwellenländern gesetzt. Während die Suche nach Rendite in der westlichen Welt immer schwieriger wurde, lockte das Wachstumspotenzial der Emerging Markets ausländische Investoren an. Doch je höher die Renditechancen sind, desto höher ist zumeist auch das Risiko. So sticht der beliebte Index MSCI Emerging Markets derzeit im ohnehin schwachen Marktumfeld negativ heraus. Innerhalb eines Jahres ist der Kurs um rund 27 Prozent eingebrochen. Zum Vergleich: Beim MSCI World sind es rund 17 Prozent, beim Dax rund elf Prozent und beim Dow Jones sogar nur sechs Prozent im selben Zeitraum. Schwellenland ist jedoch nicht gleich Schwellenland, sagt Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Es gelte zu unterscheiden zwischen energieexportierenden und -importierenden Ländern. Energieexporteure würden in diesem Jahr bereits zum alten Wachstumspfad vor der Corona-Pandemie zurückkehren und somit die meisten Industrieländer schlagen. Energieimporteure hingegen weisen laut der Commerzbank-Analyse deutliche Defizite in der Leistungsbilanz auf. Das bedeutet in der Praxis: Sie importieren mehr Kapital, als sie exportieren. Das ist kein Problem, solange dieses Kapital klug investiert wird und zum Wirtschaftswachstum beiträgt. Jedoch konkurrieren die Schwellenländer, so erklärt der Ökonom, in Zukunft mit den entwickelten Volkswirtschaften um das Kapital. Denn auch deren Leistungsbilanzen sind nach Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr defizitär. Statt im Ausland zu investieren, müssen sie künftig wohl selbst Kapital importieren. „Die Konsequenz könnte ein geringeres Wachstum der Schwellenländer sein“, sagt Krämer. Die „fetten Jahre“ der Emerging Markets könnten nun vorbei sein. Im Interview mit Host Lena Jesberg gibt der Marktexperte Tipps, wie Anlegerinnen und Anleger mit solch einer Prognose umgehen können. Mit der richtigen Herangehensweise könnten einzelne Schwellenländer trotz allem das Depot bereichern. Vor allem auf die Auswahl komme es an. [Mehr zum Thema finden Sie hier.](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/staatliche-garantien-bundesregierung-w[…]r-unternehmen-in-china-deutlich-beschraenken/28802960.html) Das sind die Handelsblatt-Leserfavoriten in dieser Woche: [Übernahme Twitter: Musk droht Werbekunden nach VW-Rückzug](https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/uebernahme-twitter-musk-droht-werbekunden-nach-vw-rueckzug/28789848.html) [Immobilienmarkt: Warum griechische Ferienimmobilien sich besonders lohnen](https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilienmarkt-warum-griechische-ferienimmobilien-sich-besonders-lohnen/28779680.html) [Meta: Mark Zuckerberg räumt Fehler ein und entlässt 11.000 Mitarbeiter ](https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/meta-mark-zuckerberg-raeumt-fehler-ein-und-entlaesst-11-000-mitarbeiter-/28797932.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    Lohnt sich Arbeit noch? Die wichtigsten Fakten zum Bürgergeld / US-Inflationszahlen euphorisieren den Dax

    Play Episode Listen Later Nov 10, 2022 27:25


    Der Bundestag hat am Donnerstag den Weg für das neue Bürgergeld frei gemacht, das zum Jahreswechsel das Arbeitslosengeld II ablösen soll. Die Union droht allerdings damit, das Vorhaben im Bundesrat zu blockieren. Die Länderkammer berät darüber am Montag in einer Sondersitzung. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nannte das geplante Bürgergeld „die größte Sozialreform seit 20 Jahren“. Vor allem die SPD will das Hartz IV genannte Arbeitslosengeld II hinter sich lassen. Der umstrittenste Teil von Gerhard Schröders Agenda 2010 hat die SPD schließlich viele Wählerstimmen gekostet. Doch die CDU und CSU sind der Meinung, dass das Bürgergeld falsche Anreize setzt und Nichtarbeit deutlich attraktiver macht. In der neuen Folge von Handelsblatt Today spricht Host Anis Mičijević mit Holger Schäfer über das Thema. Schäfer ist Arbeitsmarktexperte beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) und hat sich den Gesetzentwurf zum Bürgergeld genau angeschaut: „Das Bürgergeld vermittelt im Kern so ein bisschen den Eindruck an Hilfebedürftige, dass sie sich bei ihrer Wiedereingliederung in Arbeit Zeit lassen können.“ Das sei genau der falsche Ansatz, denn aus der Arbeitsmarktforschung wisse man: „Je länger Arbeitslosigkeit andauert, desto schwieriger wird es, wieder in den Job zurückzufinden.“ Und: Sanktionierte kehrten schneller wieder in Arbeit zurück als die, die nicht sanktioniert werden. Die Maßnahmen zur Stärkung der Weiterbildung seien größtenteils vernünftig, aber keine Begründung dafür, Sanktionen abzuschaffen oder abzuschwächen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427

    US-Special: Die Folgen der Zwischenwahlen - Blockade und Dauerwahlkampf

    Play Episode Listen Later Nov 9, 2022 33:31


    Amerika hat gewählt. Und auch wenn noch nicht alle Wahlkreise ausgezählt sind, sind wichtige Trends und Erkenntnisse klar: Ein deutliche republikanischer Sieg - die sogenannte roten Welle – ist ausgeblieben. Aber alles sieht danach aus, dass die Demokraten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus an die Republikaner verlieren. Ist die Regierung der größten Wirtschaftsmacht der Welt damit auf zwei Jahre blockiert? „„Die Handlungsfähigkeit wird eingeschränkt, das ist ganz klar“, sagt Simone Menne, Multi-Aufsichtsrätin und Präsidentin der amerikanischen Handelskammer in Deutschland in der sechsten Folge unseres US-Specials von Handelsblatt Today. Damit habe die Regierung „weniger Möglichkeiten, bestimmte Themen durchzusetzen, insbesondere beim Thema Haushalt“. Menne erwartet, dass auch der Druck auf Europa steigen werde, sich bei der Ukraine und bei der Nato stärker zu engagieren. Schließlich leisteten die Amerikaner derzeit einiges mehr für die Ukraine als die Europäer. „Allerdings wird der Druck nicht ganz so hoch sein, wenn nicht beide Kammern verloren gehen.“ Im Batteriestreit zwischen der EU und den USA rechnet Menne mit einer Lösung, die etwa Sonderregelungen für Europa beinhalten könnte. Zu den Überraschungs-Gewinnern gehört der demokratische Senator John Fettermann aus Pennsylvania. Aber auch der Gouverneur Ron De Santis hat mit einem Abstand von 20 Prozentpunkten noch besser abgeschnitten als erwartet. Damit positioniert er sich bereits für den kommenden Präsidentschaftswahlkampf 2024. Washington-Korrespondentin Annett Meiritz erklärt, wer sonst noch Chancen haben könnte. Sie rechnet mit einem breitem Bewerberfeld angesichts der mageren Erfolgsbilanz der von Ex-Präsident Donald Trump unterstützten Kandidaten – und Druck auf Joe Biden, jüngere Parteikollegen bei den nächsten Präsidentschaftswahlen den Vortritt zu lassen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen