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Fragestellungen aus der Unterhaltung mit Christian Götze: Was sind typische Herausforderungen in Angebotsprozessen? Was sind die Folgen daraus und welchen Nutzen kann man dann aus der Automatisierung ziehen? An welchen Stellen in Angebotsprozessen bestehen Automatisierungspotenziale Was macht die Automatisierung von Angebotsprozessen besonders herausfordernd? Wie sieht ein typischer Einstieg in die Automatisierung von Angebotsprozessen aus? Welche Voraussetzungen sind dafür notwendig und müssen ggf. vorher geschaffen werden? Wann kann man mit ersten Automatisierungsergebnissen rechnen? Wie sehen die Wechselwirkungen zwischen den Fachexperten und den Automatisierungswerkzeugen aus? Wo/Warum gibt es evtl. Vorbehalte? Welche Rolle spielt KI bei der Automatisierung und wie verändert sich die Arbeit der Fachexperten?
Fragestellungen in der Unterhaltung mit Bernd Sägmüller: Was haben Business-Systeme mit Mitarbeiterentwicklungsprozessen zu tun? Welche Fragen stehen dabei im Raum im Umgang mit den Mitarbeitern? Welche Rolle spielt Coaching in der Mitarbeiterentwicklung? Wo und wie kommen dabei Standards ins Spiel? Welchen Einfluss über Erfahrung und methodische auch am Shopfloor-Board aus? Was sind Lernziele auf Seiten der Führungskräfte, auch in ihrem Selbstverständnis? Welche Rolle spielt dabe die Wissenschöpfung und wie sieht die Wechselwirkung mit dem Shopfloor-Board aus? Wie kann ein bewusster Einstieg aussehen?
Kündigungsschutz vor dem Umbruch? Was die CDU-Pläne wirklich bedeuten – und was Stand 2026 giltSchlagzeile vs. Realität: Lockerung des Kündigungsschutzes bis 50 Mitarbeiter? Optionsmodell für Spitzenverdiener? Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Sandro Wulf ordnet ein – sachlich, verständlich, mit klarem Praxisbezug.„Kündigungsschutzgesetz gilt in Zukunft erst ab 50 Mitarbeitern.“ – Solche Schlagzeilen verunsichern aktuell Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Doch was steckt wirklich hinter den Reformplänen der Union? Welche konkreten Vorschläge liegen auf dem Tisch? Und – die entscheidende Frage – wie realistisch ist eine schnelle Änderung des Kündigungsschutzgesetzes überhaupt?In dieser Folge von „Einfach Recht“ nimmt Sie Sandro Wulf, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht und zertifizierter Mediator bei den Rechtsanwälten Wulf & Collegen in Magdeburg und Stendal, mit auf eine sachliche Spurensuche durch die aktuelle Reformdebatte.Sie erfahren:welche konkreten Reformideen die Union beim Kündigungsschutz verfolgt (Lockerung bis 50 Mitarbeiter, Optionsmodell für Besserverdiener ab ca. 100.000 € Jahresgehalt),wie viele Menschen in Deutschland von einer 50er-Schwelle tatsächlich betroffen wären (rund 14 Mio. Beschäftigte – knapp 38% aller tätigen Personen),was Stand Mai 2026 wirklich im Kündigungsschutzgesetz steht,welche Veränderungen 2026 rund um das Kündigungsrecht (Dokumentation, Entgelttransparenz, Sozialauswahl) tatsächlich relevant sind,und was Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer jetzt konkret tun sollten – anhand zweier Praxisfälle aus der Beratungspraxis bei Wulf & Collegen.Klar, verständlich und ohne juristisches Fachchinesisch – genau so, wie Sie es von „Einfach Recht“ kennen.Kanzlei Rechtsanwälte Wulf & Collegen – Magdeburg und StendalHomepage: Termin online buchen: https://kanzlei-wulf.de/kontakt/Sie haben ein Thema, das Sie gerne in einer der nächsten Folgen besprochen sehen wollen? Schicken Sie mir Ihre Frage oder Ihren Fallvorschlag (anonymisiert) per E-Mail an: sandro.wulf@kanzlei-wulf.deWenn Ihnen diese Folge weitergeholfen hat:Abonnieren Sie „Einfach Recht“ auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube.Hinterlassen Sie eine 5-Sterne-Bewertung – das hilft anderen, den Podcast zu finden.Teilen Sie die Folge mit Kolleginnen und Kollegen, Personalverantwortlichen und Führungskräften.Diese Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Bei konkreten Fragestellungen wenden Sie sich bitte direkt an die Kanzlei Wulf & Collegen.#Arbeitsrecht #Kündigungsschutz #KSchG #Reform2026 #CDUReform #Arbeitgeber #Arbeitnehmer #Führungskräfte #Mittelstand #FachanwaltArbeitsrecht #SandroWulf #WulfundCollegen #Magdeburg #Stendal #EinfachRecht #LegalPodcast #Personalrecht #HR #Kündigung #Arbeitsvertrag
Mit Historiker und Senior Scientist Johannes Koll spreche ich über das Gedenkprojekt der WU Wien, im Rahmen dessen die Vertreibung jüdischer Wissenschaftler und Studierender von der Hochschule für Welthandel, der Vorläuferinstitution der WU, während der Zeit des Nationalsozialismus aufgearbeitet wurde. Wir besprechen Opfer- und Tätergeschichten, etwa jene der Brüder Eder, und historische (Dis-)Kontinuitäten. Was kann die historische Exilforschung zu aktuellen Fragestellungen der Migration, Aufnahme und Ausgrenzung beitragen?
Markus Andrezak spricht in dieser Folge mit Tim über AI im Produktmanagement und was man nach aktuellem Stand bereits alles damit als Produktmensch schon machen kann. Dabei kommen sie schnell zu einer Beobachtung, die viele Teams gerade im Alltag spüren. Während früher ein Großteil der Energie in Backlogpflege, Refinements und die Vorbereitung für die Entwicklung floss, verändert sich heute der Engpass in der Produktentwicklung. Wenn Code schneller entsteht und technische Umsetzung weniger Zeit kostet, geraten andere Fragen in den Vordergrund. Welche Probleme sind wirklich relevant? Wo entsteht echter Nutzen für Nutzerinnen und Nutzer? Und woran erkennt ein Produktteam früh genug, ob eine Idee überhaupt trägt? AI im Produktmanagement verändert damit nicht einfach einzelne Aufgaben. Die Verschiebung geht tiefer. Viele Produktmenschen arbeiten noch mit Routinen aus einer Zeit, in der Entwicklungskapazität der knappste Faktor war. Deshalb drehen sich Prozesse oft um Priorisierung, (politische) Absicherung und detaillierte Übergaben. Markus beschreibt, warum genau dieses Denken gerade unter Druck gerät. Wenn Teams innerhalb kürzester Zeit Prototypen bauen oder Produktideen testen können, verliert das aufwendige "Verwalten" von Anforderungen an Bedeutung. Dafür steigt der Druck, schneller gute Entscheidungen zu treffen und Unsicherheit besser auszuhalten. Wie Markus im Gespräch erwähnt, gibt es beim AI Thema immer wieder Parallelen zur frühen Internetzeit. Viele Regeln entstehen gerade erst. Rollen verändern sich. Praktiken werden neu sortiert. Genau deshalb wirkt AI im Produktmanagement momentan gleichzeitig chaotisch und voller Möglichkeiten. Wer heute schon nach fertigen Antworten sucht, wird schnell frustriert. Wer dagegen bereit ist zu experimentieren, Arbeitsweisen zu hinterfragen und eigene Erfahrungen zu sammeln, entdeckt schon jetzt konkrete Chancen für bessere Produktarbeit. Besonders spannend wird es dort, wo AI im Produktmanagement heute bereits praktisch schon eingesetzt wird. Nicht als magischer Ersatz für Produktarbeit, sondern als Werkzeug im täglichen Denken und Ausprobieren. Markus erzählt von Situationen, in denen Produktteams mit AI sehr schnell unterschiedliche Lösungsansätze erzeugen, Annahmen hinterfragen oder neue Perspektiven auf Nutzerprobleme gewinnen. Gerade in frühen Discovery-Phasen entsteht dadurch Tempo. Gleichzeitig aber warnt er davor, Geschwindigkeit mit Qualität zu verwechseln. Denn viele Teams produzieren plötzlich mehr Ideen, mehr Konzepte und mehr Artefakte, ohne klarer zu verstehen, welches Problem sie eigentlich lösen wollen. Product Owner sitzen oft zwischen Stakeholder-Erwartungen, Delivery-Druck und strategischen Fragestellungen. AI im Produktmanagement verschärft diese Spannung teilweise sogar. Wenn technische Umsetzung leichter wird, steigen häufig die Erwartungen aus dem Umfeld. Dann entsteht schnell die Vorstellung, dass Produktteams nun einfach deutlich mehr liefern müssten. Genau an diesem Punkt lohnt sich der Blick auf Wertschöpfung statt Auslastung. Markus und Tim sprechen darüber, warum Fokus gerade jetzt wichtiger wird und weshalb Produktmenschen lernen müssen, mit den neuen Möglichkeiten bewusst umzugehen statt jedem Hype hinterherzulaufen. Hier gehts zu Infos und Anmeldung zum beschriebenen Kurs "The AI Augmented PM" von Markus: academy.ueberproduct.de Zu diesem Thema passen diese älteren Episoden bzw. z.T. wurden diese Themen auch erwähnt: - Warum scheint die Product Owner Rolle so schwer zu sein? (ganz frühe Folge mit Markus Andrezak - immer noch sehr aktuell) - Mit dem Kano-Modell Kundenbedürfnisse besser verstehen Weitere Folgen mit Markus Andrezak: - Produktstrategie in die Praxis bringen - Unterschiedliche Strategieansätze - Gemeinsamkeiten und Unterschiede - Business- oder Nutzersicht: Welchen Blickwinkel sollte ein PO einnehmen?
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: ARAG veröffentlicht den "Trendmonitor Recht 2025" - Rechtsschutzfälle zeigen: Konflikte um Arbeit und Wohnen nehmen massiv zu Eine Krise folgt auf die nächste, die wirtschaftliche Unsicherheit wächst, und der Kostendruck ist für viele Haushalte spürbar. In dieser Lage müssen immer mehr Menschen ihren Lebensstandard rechtlich absichern und verteidigen - etwa wenn der Arbeitsplatz bedroht ist oder die Nebenkostenabrechnung explodiert. Als weltweit größter Rechtsschutzversicherer verfügt die ARAG über einen besonderen Blick auf diese Entwicklungen: Aus den jährlich gemeldeten Rechtsschutzfällen lässt sich ablesen, dass rechtliche Sorgen in den Lebensbereichen Arbeit und Wohnen seit COVID massiv zugenommen haben und die deutschen Verbraucher aktuell am meisten beschäftigen. Mit dem "ARAG Trendmonitor Recht 2025" macht der Konzern diese Erkenntnisse nun erstmals gebündelt öffentlich. So stiegen in den vergangenen fünf Jahren vor allem Auseinandersetzungen in den Bereichen Arbeit um 63 Prozent und Miete/Wohnen um 74 Prozent massiv an. Allein 2025 lag das Plus bei 11,1 Prozent im Arbeitsrecht und bei 15,1 Prozent im Mietrecht. Dass die persönliche Resilienz für Verbraucher rund um rechtliche Fragestellungen immer bedeutsamer wird, unterstreicht die Zahl von mehr als 765.000 Rechtsschutzfällen, in denen die ARAG 2025 Unterstützung geleistet hat. Top-Thema 1: Arbeitsplatz wird zum Unsicherheitsfaktor Über die vergangenen fünf Jahre hinweg zeigt sich im Arbeitsrechtsschutz ein klarer Anstieg der Fälle. Dabei geht es nicht nur um eine höhere Frequenz - auch die wirtschaftliche Tragweite wächst: Kündigungen und Kündigungsschutzverfahren sind häufig mit hohen Streitwerten verbunden. Auffällig ist die starke Zunahme von Kündigungsschutzklagen um 33 Prozent allein im Jahr 2025. Top-Thema 2: Wenn Wohnen zum Rechtsrisiko wird Wohnen ist nicht mehr nur teuer, sondern für viele Verbraucher ein dauerhaftes Konfliktfeld - etwa durch gestiegene Nebenkosten, Mieterhöhungen oder Streit über Mängel. Die ARAG beobachtet zudem ein verändertes Verhalten: Viele Kunden setzen ihre Ansprüche bereits bei kleineren, dreistelligen Beträgen rechtlich durch. Trend setzt sich in 2026 fort Auch 2026 bleibt die Situation der Verbraucher angespannt. So verzeichnete die ARAG im ersten Quartal im Arbeitsrechtsschutz erneut ein deutliches Plus der Rechtsschutzfälle von 12,2 Prozent. Der Mietrechtsschutz blieb auf einem hohen Niveau und stieg von Januar bis Ende März mit 3,1 Prozent an. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Fragestellungen aus der Unterhaltung mit Andreas Skuin: Was sind klassische Anwendungen von digitalen Zwillingen, was ist deren Fokus? Was war der Auslöser, sich mit wirtschaftlichen digitalen Zwillingen zu beschäftigen? Was ist der Fokus von wirtschaftlichen digitalen Zwillingen? Wer sind typische Anwender? Was sind typische Einflussfaktoren bzw. Szenarien, die mit wirtschaftlichen digitalen Zwillingen durchgespielt werden können? Welchen Nutzen können Unternehmen und ihre Entscheidungsträger aus wirtschaftlichen digitalen Zwillingen? Was unterscheidet einen wirtschaftlichen digitalen Zwilling von einer BWA, welche Vorteile sind damit verbunden? Was ist der Output von wirtschaftlichen digitalen Zwillingen bei welchen Einsatzfällen? Was sind mögliche Grenzen wirtschaftlicher digitaler Zwillinge? Wie kann ggf. KI, spezielle generative KI im Kontext wirtschaftlicher digitaler Zwillinge eingesetzt werden, wo liegen deren Grenzen? Wo kann man mehr über wirtschaftliche digitale Zwillinge erfahren?
Der Podcast über die Montags (OV) Sneak in Frankfurt am Main und in euren Wohnzimmern und die Bücher auf euren Nachttischen. In Ausgabe 11 unseres Bücherpodcasts begeben wir uns auf einen wunderschönen Urlaub an der süditalienischen Küste um über die Unmöglichkeit der Erwartungen an Frauen und vor allem das Muttersein oder nicht Muttersein zu sinnieren. Dabei sind wieder einmal alle recht angetan außer Dan, dem wie ebenfalls üblich die Protagonistin sehr unsympathisch war. Wem die eingangs erwähnten Fragestellungen sehr unangenehm sind, der bzw. vor allem die sei gewarnt, wobei wir finden, dass der Diskurs, wie auch das Buch selbst genau für euch sehr relevant sein könnten. Ach ja das Buch, wie im Titel erwähnt, die Frau im Dunkeln, mitgebracht von Maike, geschrieben von Elena Ferante und verfilmt durch Maggie Gyllenhal. Über all dies sprechen, Helena, Dan, Sam, Maike, Malte und Chrissi und der nächste Buchtipp bzw. Buchtipps WTF! sind von Sam und werden am Ende verraten.
Künstliche Intelligenz ist für Deutschland und Europa weit mehr als nur der nächste technologische Hype. Sie ist der entscheidende Hebel für unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, technologische Souveränität und industrielle Resilienz. In dieser besonderen Episode des F.A.Z. Digitalwirtschaft-Podcasts bringen wir Ihnen die große Bühne direkt ins Ohr: Hören Sie den exklusiven Mitschnitt der Podiumsdiskussion „AI: Chance für Deutschland und Europa“, die F.A.Z.-Herausgeber Carsten Knop am 20. April auf der Center Stage der Hannover Messe live moderiert hat. Für den heimischen Industriestandort entscheidet sich an der Frage der KI-Nutzung nicht weniger als die eigene Zukunft. Es geht darum, ob historische Stärken in Produktion, Automatisierung und Engineering erfolgreich in die nächste Wachstumsphase überführt werden können. Das Panel beleuchtet KI daher ausdrücklich nicht isoliert als digitale Innovation, sondern als handfeste industriepolitische und infrastrukturelle Gestaltungsaufgabe. Im Mittelpunkt der Debatte steht das notwendige Ökosystem: Cloud- und Recheninfrastruktur, industrielle Anwendungen, Datenverfügbarkeit sowie Energie- und Automatisierungskompetenz müssen nahtlos ineinandergreifen, flankiert von passenden europäischen Rahmenbedingungen für die nötige Skalierung. Ausgangspunkt der Diskussion ist die Überzeugung, dass wir in Europa bereits über erhebliche Stärken verfügen. Nun müssen wir unsere hochrelevanten Mittelstands- und Technologieunternehmen, die industrielle Softwarekompetenz und wachsende Dateninfrastrukturen schneller, mutiger und systematischer zusammenführen. Darüber hinaus berührt das Gespräch zentrale Fragestellungen rund um die Rolle des Staates, der als Möglichmacher, Standardsetzer und Ankerkunde die Skalierung neuer Technologien maßgeblich treiben kann. Die zentrale Erkenntnis der Debatte lautet dabei: Wahre Wettbewerbsfähigkeit entsteht in der industriellen Anwendung von KI nicht durch Algorithmen allein, sondern durch das perfekte Zusammenspiel von Datenzugang, leistungsfähiger Netzinfrastruktur, pragmatischer Regulierung und vor allem einer hohen Umsetzungsgeschwindigkeit. Diskutiert haben darüber Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Bernie Wagner, Chief Sales Officer bei Schwarz Digits, sowie Jean-Pascal Tricoire, Chairman of the Board of Directors bei Schneider Electric. Komplettiert wird die Runde durch die Verbandspräsidenten Gunther Kegel vom ZVEI und Bertram Kawlath vom VDMA.
Der Titel der heutigen Episode lautet: »Die Cannabis-Protokolle«, und mein heutiger Gast ist Stephan Schleim. Er war in Episode 67 im Jahr 2022 schon einmal zu dem Thema Wissenschaft, Hype und Realität zu Gast. Das war und ist eine wichtige Episode, die ich nur empfehlen kann nachzuhören, falls Sie sie verpasst haben sollten. Heute aber geht es um ein seit langer Zeit gesellschaftlich und politisch heiß umstrittenes Thema: Drogen und Abhängigkeit oder Sucht. Prof. Stephan Schleim ist promovierter Kognitionswissenschaftler, Wissenschaftsphilosoph und hat über 5.000 Studierende im Fach Psychologie ausgebildet, zuletzt als assoziierter Professor für theoretische Psychologie an der Universität Groningen (Niederlande). Zuvor war er Professor für Neurophilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 20 Jahren informiert er auch ein breites Publikum über Fortschritte in Psychologie, Hirnforschung und Psychiatrie, unter anderem in seinem Blog »Menschen-Bilder«. Anlass der heutigen Episode ist sein neues Buch: Die Cannabis-Protokolle. Medizin, Politik und Wissenschaft auf dem Prüfstand. Cannabis wird in dieser Episode ein Thema sein, aber es freut mich, dass wir das Thema Drogen, Abhängigkeit, Substanzen, die Menschen zur Bewusstseinsveränderung nehmen, aber auch Verhaltensweisen, die als Sucht bezeichnet werden, breit angehen. Es handelt sich um ein wirklich relevantes und hochinteressantes Thema, und eines, das perfekt in diesen Podcast passt, denn der Streit um die Frage, was als Droge gilt, was abhängig macht, wie man als Gesellschaft damit umgeht, geht mindestens ins 19. Jahrhundert zurück und wird uns mit Sicherheit noch lange in der Zukunft beschäftigen. Denn der Mensch verwendet seit jeher Substanzen verschiedener Art, um sich zu berauschen, sein Bewusstsein zu verändern sowie in bestimmten sozialen Kontexten und Ritualen. Wo liegt die Grenze zwischen Genuss, Ritual und Sucht? Diese und zahlreiche andere Fragen werden wir in diesem Gespräch thematisieren. Wir beginnen mit der Frage: Was ist eigentlich eine Droge? Woher kommt das Wort, was ist der philosophische und politisch-historische Hintergrund? Wie verändert sich der Begriff über die Zeit? Es gab die erste internationale Verbotsliste beim Opiumkongress in Genf 1925. Was wurde verboten und was waren die Folgen? Zunächst sollten vor allem Opiate verboten werden, aber dann ist durch Gesandte Ägyptens etwas Unerwartetes – was Cannabis betrifft – passiert! So manche Substanz wechselt auch zwischen Arznei und verbotener Substanz hin und her, als Beispiel erwähnen wir Kokain, aber auch Heroin. Wie scharf ist der Drogenbegriff eigentlich? Fallen etwa Substanzen wie Zucker hinein?Woher kommt der Begriff der Pharmazie – pharmakon? Auch in diesem Begriff spiegeln sich die unterschiedlichen Facetten von Substanzen und des Drogenbegriffs wider. Auch Begriffe wie Stimulantien und Genussmittel spielen in dieser Diskussion mit und machen den Diskurs nicht schärfer. Was empfinden wir heute als gefährlich? Hat sich unsere Furcht vor allen möglichen Substanzen ins Extreme gesteigert? Wie viel Eigenverantwortung gestatten wir Menschen noch? Oliver Sacks beschreibt seine Kindheit in England, das Zitat bezieht sich ca. auf die 1940er Jahre: »I had had not the least difficulty getting potassium cyanide from the chemist's, the pharmacy, down the road — it was normally used for collecting insects in a killing bottle — but I could rather easily have killed myself with the stuff. I gathered, over a couple of years, a variety of chemicals that could have poisoned or blown up the entire street but I was careful — or lucky.« — Oliver Sacks Welche Drogen werden in Deutschland und Österreich in welchem Umfang konsumiert? Wie wird (regelmäßiger) Drogenkonsum definiert? Auch die Definition von Drogen ist oftmals enumerativ – also aufzählend –, um das Problem der unklaren Definition zu umgehen. Ist folglich die Drogenpolitik janusköpfig und ist dies überhaupt vermeidbar? Werden psychoaktive Substanzen in den letzten Jahren stärker oder schwächer konsumiert? Und welche Rolle spielen »legale« Arzneien dabei? »In Deutschland hat man inzwischen so viele Antidepressiva Jahr für Jahr verschrieben, dass man fünf Millionen Menschen tagtäglich damit behandeln könnte.« Das hat sich seit 1990 verelfacht. Wie sieht es mit den verbotenen Substanzen aus? »Der Anstieg hat schon vor der Teillegalisierung [von Cannabis] angefangen.« Ergeben Verbote Sinn, wenn ein nennenswerter Teil der Bevölkerung diese ignoriert und Substanzen wie Cannabis für viele bereits zum Alltag geworden sind? Hat als Substanz der Wahl (Jugendlicher?) Cannabis Alkohol abgelöst? Ist man mit der Legalisierung zu weit gegangen? Welche Rolle spielt Werbung für pharmazeutische Substanzen (auch Cannabis) – auch da gibt es große Unterschiede zwischen den USA und Europa. Was ist unter diesen Rahmenbedingungen eine »vernünftige« Drogenpolitik, beziehungsweise welche Parameter sollte man hier berücksichtigen? Es gibt wohl einen Unterschied, ob der Konsum einer Substanz im Wesentlichen auf einen selbst wirkt oder andere betrifft, z. B. dadurch, dass der Konsument aggressiv wird oder sein eigenes Verhalten nicht mehr unter Kontrolle hat – denken wir an den Straßenverkehr oder das Verhalten in der Familie. Wie geht man damit um? Was sind positive und negative soziale Faktoren von Substanzkonsum, z. B. Alkohol? Wie sind kulturelle Einflüsse zu bewerten?Cannabinoid- und Opioid-Rezeptoren sind fast über das gesamte Gehirn verteilt – was bedeutet das? Unterschiedliche Opioide überwinden auch die Blut-Hirn-Schranke in unterschiedlichem Tempo, welche Folgen hat dies? »Opioidabhängigkeit ist eine der schwersten Abhängigkeiten – wenn man davon abhängig wird, was auch nicht alle werden.« Die Frage, wer überhaupt von einer Substanz unter welchen Umständen abhängig wird, ist somit eine hochinteressante Frage für sich selbst. Was ist folglich der Begriff der Sucht? Ist dieser einfacher zu definieren als der Begriff der Droge? Der Effekt ein und derselben Substanz – sei es Alkohol, Opioide oder Cannabis – hat offenbar auf unterschiedliche Menschen sehr unterschiedliche Wirkungen. Was auf manche entspannend wirkt, führt bei anderen zu einer Psychose. Was bedeutet diese Erkenntnis? »Der Trip, den man erfährt, ist eine Interaktion von Set und Setting.« Ein Beispiel ist die Nutzung von Heroin durch die US-Soldaten im Vietnamkrieg. Auch außerhalb dieses extremen Szenarios gibt es in unterschiedlichen Subkulturen unterschiedliche Akzeptanz für verschiedene Drogen. Was können wir davon lernen? Damit kommen wir zur Frage, was Abhängigkeit bedeutet und wie diese zustande kommt. Welche Rolle spielt das Über-Verschreiben von Schmerzmedikation durch Ärzte ab den 1990er-Jahren, mit dem Versprechen, Schmerz gehöre der Vergangenheit an und die Gefahr von Schmerzmitteln wäre in der Vergangenheit zum Schaden der Patienten überschätzt worden? »Ein Grund, warum der Konsum so zunimmt, ist meines Erachtens nach auch eine zunehmende soziale Verelendung vieler Gesellschaften.« Was ist Sucht, was bedeutet der Suchtbegriff? Sowohl in der historischen Betrachtung als auch in der aktuellen Situation? »Vor dem 20. Jahrhundert hat man wenig von Sucht gesprochen.« Der Psychiater Emil Kraepelin prägte für lange Zeit diese Diskussion. Der Suchtbegriff beginnt sich dann erst langsam zu entwickeln, zum Teil getrieben durch politische und religiöse Überzeugungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Begriff dann durch eine Kommission der Weltgesundheitsorganisation definiert – oder jedenfalls wird der Versuch unternommen. Der Suchtbegriff wird dann durch den Abhängigkeitsbegriff abgelöst. Warum? »Seit den 1980er-Jahren wird der Suchtbegriff in den USA von der Psychiatrie aufgegeben.« In Deutschland verwenden wir diesen Begriff allerdings permanent. Was bedeutet diese begriffliche Verwirrung in der Praxis? Wie wird also Abhängigkeit – von Substanzen, aber auch Verhalten – definiert? Meist wird Bezug genommen auf Kontrollverlust gepaart mit Dysfunktion. Was bedeutet dies konkret? »Man hat den Konsum nicht mehr unter Kontrolle und der Konsum führt zu verschiedenen Problemen.« Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen psychischer und körperlicher Abhängigkeit und fallen Verhaltensweisen in dieselbe Kategorie? Was ist von Begriffen wie Sport-Sucht, Sex-/Porno-Sucht, (Video-)Spiel-Sucht, Arbeits-Sucht usw. zu halten? Was ist der Unterschied zwischen Sucht, Abhängigkeit und Impulskontrollstörung? Ein weiterer Begriff, der sich in diese Melange der oftmals unklar beschriebenen Begriffe mischt. »Man kann auch Sport so betreiben, dass man die Kontrolle verliert und dass er schädlich wird. Im Übrigen hat auch Sport psychische Wirkungen – Runners High. Man könnte eine Sport-Sucht mit den genannten Kriterien definieren. Warum macht man's nicht? Weil Sport moralisch toleriert und gefördert wird.« Was bedeutet das für eine »vernünftige« Drogenpolitik – von libertären Gedanken bis zur Frage, wie mit Schäden an der betroffenen Person und weiter zum individuellen Umfeld und zur Gesellschaft? »Obwohl die Leute immer weniger konsumieren, wird das Thema in den Medien immer extremer diskutiert.« Freier Markt oder Prohibition? Sollte man den Substanzkonsum kontrollieren? »Substanzkonsum ist etwas Normales.« Warum wird beziehungsweise wurde der Begriff »Marihuana« fallweise stigmatisierend verwendet? Was ist ein schadenbasierter Ansatz (Harm-based approach)? Welche quantitativen Folgen hatte etwa die (Teil-)Legalisierung von Cannabis in den USA und Deutschland im Vergleich etwa zu Österreich? Sobald es erlaubt ist, ist es für die Jugendlichen weniger anziehend? »Man kann Substanzen nie isoliert betrachten, man muss sich immer auch die soziale Praxis ansehen.« Verändert sich auch die Droge durch die Nutzung beziehungsweise durch gesellschaftliche Trends? So steigt etwa der THC-Gehalt in Cannabis über die letzten Jahrzehnte stetig (stark) an. Was hat es mit dem viel diskutierten Psychose-Risiko nach Cannabis-Konsum auf sich? »Über Jahrtausende unserer Menschheitskultur war Substanzkonsum in der Regel ritualisiert – entweder mit Freunden oder religiös eingebettet. Wir sind halt im 20. Jahrhundert in diese konsum-, massen- und individualisierte Gesellschaft hineingekommen, die dann eben auch dazu führt, dass manche Menschen diesen ritualisierten oder sozialen Kontext nicht mehr haben.« Was ist die Rolle von Wissenschaft bei diesen komplexen und wichtigen gesellschaftlich wesentlichen Fragestellungen? »Als Wissenschaftler ist ja meine Funktion nicht, der Gesellschaft zu sagen, wie sie ihre Politik gestalten sollte, aber ich versuche natürlich die Diskussion zu informieren.« Funktionieren Verbote überhaupt? Sehr viele Probleme erscheinen gerade durch den harten Kampf gegen Drogen erst zu entstehen?! Aber auch die Legalisierung kann man besonders ungeschickt gestalten, wie das gerade auch wieder in Deutschland zu beobachten ist. »Mit Verboten hält man gerade die Menschen mit den größten Problemen nicht ab und erzeugt viele neue Probleme.« Referenzen Andere Episoden Episode 148: Künstliche Vernunft? Ein Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Episode 142: Games. A Conversation with Tom Vasel from the Dice Tower Episode 132: Fragen an die künstliche Intelligenz — eine konstruktive Irritation Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 116: Science and Politics, A Conversation with Prof. Jessica Weinkle Episode 111: Macht. Ein Gespräch mit Christine Bauer-Jelinek Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 67: Wissenschaft, Hype und Realität — ein Gespräch mit Stephan Schleim Fachliche Referenzen Homepage Stephan Schleim Menschen-Bilder Blog Stephan Schleim, Die Cannabis-Protokolle. Medizin, Politik und Wissenschaft auf dem Prüfstand, BoD (2026) Stephan Schleim, Perspektiven aus der Depressions-Epidemie. Was Depressionen sind und wie man sie behandelt, BoD (2026) Oliver Sacks, Uncle Tungsten, Memories of a Chemical Boyhood, Isis Publishing (2001) International Classification of Diseases 11th Revision, WHO Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5-TR)
In der zweiten Folge unserer Podcast‑Reihe Built on Law sprechen Philipp Szelinger und Annika Zlabinger aus unserem Wiener Construction Law & Engineering Team mit ihren ersten Gästen: Thomas Anderl und Lukas Macha. Im Mittelpunkt steht eine aktuelle Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu einem Thema, das die Baupraxis seit Beginn des Ukrainekriegs besonders beschäftigt: Materialpreissteigerungen und deren Auswirkungen auf bestehende Bauverträge.Die Sprecher erläutern den zugrunde liegenden Fall eines Stahlliefervertrags mit Festpreisen und vereinbarter ÖNORM B 2110, zeigen die Voraussetzungen für eine Preisanpassung auf und erklären, weshalb der OGH reine Kostensteigerungen nicht als Leistungsabweichung im Sinne von Punkt 7.4.1 ÖNORM B 2110 anerkennt. Zudem diskutieren sie die praktischen Konsequenzen für laufende Projekte und künftige Preisvereinbarungen.Die Episode ist auf Deutsch verfügbar – auf unserer Website sowie bei Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music unter dem Titel Wolf Theiss Soundshot.Bleiben Sie dran für weitere Folgen unserer Built on Law‑Reihe, in denen Philipp und Annika Praxisfälle aus ihrem Arbeitsalltag aufgreifen, sie verständlich, rechtlich fundiert und lebensnah einordnen und dabei aktuelle Fragestellungen sowie praxisnahe Einblicke in das Bauvertragsrecht in Österreich vermitteln.Für weitere Informationen oder individuelle Rückfragen erreichen Sie uns unter soundshot@wolftheiss.com.
In dieser Episode sprechen wir über ein Thema, das gerade überall auftaucht: *„Suchvolumen für KI-Prompts“*. Viele versprechen bereits Zahlen – doch aktuell gibt es keine belastbaren Daten dazu, wie häufig bestimmte Prompts in ChatGPT, Gemini & Co. wirklich gestellt werden. Wir ordnen den Status quo ein, erklären warum diese Daten (noch) nicht verfügbar sind und warum „Prompt-Volumen“ häufig die falsche Leitmetrik ist. Stattdessen geht es um die entscheidende Frage: **Wie wird dein Unternehmen in KI-Systemen als Quelle sichtbar – über viele relevante Fragestellungen hinweg? ### Das erwartet dich in der Folge - Warum KI-Plattformen keine Prompt-Volumina veröffentlichen (und warum das kein Zufall ist) - Welche Ansätze Tools aktuell nutzen, um „KI-Suchvolumen“ zu schätzen – und wo die Grenzen liegen - Warum ein Prompt kein Keyword ist (und warum sich Prompts nicht sinnvoll aggregieren lassen) - Wie KI-Systeme Quellen auswählen: Abdeckung, thematische Breite, Spezifität - Warum „Sichtbarkeit als Quelle“ die bessere Metrik ist als ein vermeintliches Prompt-Volumen - Praxisbeispiel: So leitest du aus echten Fragen konkrete Themen-Cluster und Prompts ab Diskutiere gerne mit mir über das Thema und verlinke dich mit mir bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/thomas-ottersbach-10777842/
Gast: Stefanie Salata, Stella Circle Führungsarbeit in Unternehmen wird zunehmend komplexer: steigender Druck, permanente Transformation und immer neue Anforderungen führen dazu, dass viele Führungskräfte in einen reaktiven Verwaltungsmodus geraten. In dieser Folge geht es darum, wie Führung wieder stärker zur Gestaltungsaufgabe werden kann – und warum ein klares Zukunftsbild dabei entscheidend ist. Zu Gast ist Stefanie Salata (Stella Circle), die Führungskräfte als Sparringspartnerin begleitet und aus ihrer Praxis berichtet, wo Führung heute an Grenzen stößt – und wie man wieder handlungsfähig wird. Darum geht es in der Folge: Führung im Spannungsfeld von Dauerkrisen und Transformation: Warum sich viele Führungskräfte erschöpft fühlen und welche Rolle die steigende Komplexität dabei spielt. Vom Verwaltungsmodus zur Gestaltungsarbeit: Woran Führungskräfte erkennen, dass sie nur noch reagieren statt aktiv zu gestalten – und wie sie wieder in die aktive Rolle kommen. Die Bedeutung von Zukunftsbildern: Warum ein klares Zielbild entscheidend für Orientierung, Motivation und Produktivität im Unternehmen ist. Haltung und Entscheidungsfähigkeit in der Führung: Wie innere Klarheit hilft, auch unter Druck gute Entscheidungen zu treffen. Leistungskultur und Anerkennung: Warum Wertschätzung und Anerkennung zentrale Hebel für Motivation und Bindung sind. Diversity und Teamdynamik: Wie unterschiedliche Perspektiven die Qualität von Entscheidungen verbessern. Homeoffice als Führungsaufgabe: Warum die Debatte weniger eine Frage des Arbeitsorts als der Führung ist. Typische Grenzsituationen für Führungskräfte: Welche konkreten Situationen Führungskräfte besonders fordern – und warum viele sich dabei allein fühlen. Die zentrale Botschaft: Führung bedeutet heute mehr denn je, aktiv Zukunft zu gestalten – nicht nur zu verwalten. Über Stefanie Salata & Stella Circle: Stefanie Salata ist Mitgründerin von Stella Circle und verfügt über langjährige Erfahrung im Topmanagement, unter anderem im Bankensektor. Mit Stella Circle begleitet sie Führungskräfte als Sparringspartnerin durch alle Phasen ihrer Karriere – mit einem ganzheitlichen Ansatz, der persönliche und unternehmerische Fragestellungen verbindet. Infos auf www.stellacircle.com Den Podcast Personalmanagement gibt es jeden Monat neu!
Freut Euch auf den vierten Live-Talk unseres TopTalk - ein Format von Plaudertaschen und Sparkassen Consulting. Zusammen mit Sascha Ruh, Geschäftsführer bei der Sparkassen Consulting, bringen wir euch #live Diskussionen mit den führenden Köpfen der Sparkassen direkt auf eure Bildschirme und hier in den Podcast. Plattformökonomie im Firmenkundengeschäft: Hype – oder Pflichtprogramm für Sparkassen? Wie verändern sich die Erwartungen von Firmenkunden – und was bedeutet das konkret für die Sparkassen? In dieser Folge sprechen wir mit zwei erfahrenen Praktikern aus der Sparkassenwelt darüber, wie sich das Firmenkundengeschäft aktuell wandelt und welche Rolle Plattformen dabei spielen. Zu Gast sind: Klaus Windhäuser – Vorstand der Sparkasse Bremen & Frank G. Diefenbach – Vorstand der Naspa | Gemeinsam bringen sie Perspektiven aus unterschiedlichen Häusern und Regionen zusammen. Firmenkunden erwarten heute deutlich mehr als klassische Bankprodukte. Gefragt sind integrierte Lösungen, einfache Prozesse und schnelle Services. Doch wie passt das zur DNA der Sparkassen zwischen Regionalität und Skalierung? Die wichtigsten Diskussionspunkte: Vom Produkt zur Lösung: Warum Firmenkunden ganzheitliche Services erwarten – und nicht nur Finanzprodukte Plattformökonomie im Firmenkundengeschäft: Welche Rolle Plattformen spielen (und spielen müssen) Geschwindigkeit & Einfachheit: Wie sich die Erwartungshaltung massiv verändert hat Spannungsfeld Regionalität vs. Skalierung: Wie Sparkassen ihre Stärke vor Ort mit digitalen Angeboten verbinden können Praxisperspektiven der Vorstände: Was heute schon funktioniert – und wo noch Herausforderungen liegen
Mit „Kurzerklärt – Gastbeitrag“ starten wir ein neues Format, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung zu konkreten juristischen Fragestellungen selbst erklären – verständlich, strukturiert und examensorientiert.Im Mittelpunkt stehen dabei nicht einzelne Aufsätze, sondern zentrale Ideen, Probleme und Lösungsansätze, die die juristische Diskussion prägen.Das Besondere an diesem Format: Keine Interviews, keine Gespräche – sondern klare Monologe im Kurzerklärt-Stil Ein konkretes juristisches Problem wird aus wissenschaftlicher Perspektive eingeordnet Komplexe Zusammenhänge werden verständlich und strukturiert aufbereitet Direkter Bezug zu Klausuren, Examenswissen und PraxisfragenDie Beiträge zeigen euch, wie juristische Forschung denkt, argumentiert und Probleme löst – und machen genau diese Perspektive für euer Studium nutzbar.Damit schlagen wir eine Brücke zwischen universitärer Forschung und juristischer Ausbildung.
Viele versuchen, stressige Themen und Fragestellungen über den Kopf zu lösen. Sie denken drüber nach, suchen nach Lösungen im Kopf und trotzdem bleibt das Gefühl von Druck. Warum? Weil Stress nicht nur im Kopf entsteht – sondern im Zusammenspiel aus Gedanken, Körper und deinem gesamten System. In dieser Episode erfährst du: warum reines Nachdenken deinen Stress oft sogar verstärkt welche Rolle dein Körper im Stressgeschehen wirklich spielt und wo echte Veränderung tatsächlich ansetzt Diese Folge hilft dir, deinen Stress neu einzuordnen – und zeigt dir einen Ansatz, der dich in Bewegung bringt. Nimm dir einen Moment Zeit und hör dir die neueste Episode an. Für dich und dein Wohlbefinden
Achtung (Werbung in eigener Sache): Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können. Mein Gast: Prof. Dr. Caroline Heil Caroline Heil ist Professorin für Soziale Arbeit an der IU – Internationale Hochschule und Senior Research Fellow am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke. Sie ist Sozialpädagogin mit dem Schwerpunkt Psychosoziale Beratung und Mediation und arbeitete als Sozialpädagogische Familienhilfe im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Resilienzentwicklung in unterschiedlichen Sozialisations- und Systemkontexten, dem Kinderschutz sowie in der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Arbeit und den damit verbundenen Entwicklungschancen. Im Rahmen der Zukunftspädagogik setzt sie sich intensiv damit auseinander, wie Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in allen Gesellschaftskreisen bestmöglich unterstützt werden können. Hierzu gehören auch der berufliche Kontext und die Frage, wie Unternehmen ihre MitarbeiterInnen, durch bspw. die betriebliche Sozialarbeit, bestmöglich fördern können, um in einer zunehmend unsicheren und dynamischen Welt handlungsfähig zu bleiben. Das Thema In der GainTalents-Podcastfolge 448 habe ich mit Prof. Dr. Caroline Heil über Zukunftspädagogik im beruflichen Kontext gesprochen. Herzlichen Dank an Caroline für die vielen guten Tipps zum Thema. Viel Spaß beim Reinhören! Zukunftspädagogik - worauf kommt es an, was gibt es zu beachten? Reflexionsfähigkeit ist wichtig - Fragestellungen zur Reflexion: was kann bzw. wird in der Zukunft auf uns zukommen? wie betrifft mich oder das Team das beruflich aber auch individuell? Umgang mit Unsicherheit ist ein zentraler Skill für die Zukunft Strukturen schaffen, um sich mit dem Thema zu beschäftigen: Gesprächsraum schaffen bzw. etablieren Austausch mit den Mitarbeitenden aus Führungssicht Mindset für Veränderungen schaffen Emotionale Distanz als Kompetenz etablieren Offenheit für neue Formen der Pädagogik muss im Unternehmen gegeben sein Front-up-Unterricht ist passé - neue Lernumgebungen sind erforderlich Neue, alternative Lernräume anbieten (virtuelle Umgebungen) auch der Austausch von Personen untereinander (Wissen und Erläutern) - nicht nur digitale Inhalte konsumieren Kritische Reflexion von KI-Inhalten Verknüpfung von Informationen (aus dem Gelernten) und zielführend fragen - auf beiden Seiten (des Beibringenden und des Lernenden) systemische Fragestellungen erlernen - Blickwinkel auf Themen erweitern Reines Fachwissen wird in Zukunft nicht mehr ausreichen, sondern auch andere Kompetenzen sind notwendig: Reflexion der eigenen Situation, aber auch die der Mitarbeitenden Sozialaspekte der Mitarbeitenden sehen und berücksichtigen Mehr Miteinander neues Mindset generieren, das zukunftsgerichtet ist und keine Angst vor Neuem #GainTalentsPodcast #Zukunftspädagogik #Learning #FutureSkills #Leadership #Weiterbildung Shownotes Links - Prof. Dr. Caroline Heil LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-caroline-heil-395719201/ Wifu: https://www.wifu.de/mitarbeiter/dr-caroline-heil/ Das Buch "Zukunftspädagogik": https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-48811-6 Links Hans-Heinz Wisotzky: Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents Instagram https://www.instagram.com/gain.talents/
Achtung (Werbung in eigener Sache): Jetzt mein neues Buch kaufen (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können. Mein Gast: Prof. Dr. Caroline Heil Caroline Heil ist Professorin für Soziale Arbeit an der IU – Internationale Hochschule und Senior Research Fellow am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke. Sie ist Sozialpädagogin mit dem Schwerpunkt Psychosoziale Beratung und Mediation und arbeitete als Sozialpädagogische Familienhilfe im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Resilienzentwicklung in unterschiedlichen Sozialisations- und Systemkontexten, dem Kinderschutz sowie in der Zukunftsfähigkeit der Sozialen Arbeit und den damit verbundenen Entwicklungschancen. Im Rahmen der Zukunftspädagogik setzt sie sich intensiv damit auseinander, wie Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in allen Gesellschaftskreisen bestmöglich unterstützt werden können. Hierzu gehören auch der berufliche Kontext und die Frage, wie Unternehmen ihre MitarbeiterInnen, durch bspw. die betriebliche Sozialarbeit, bestmöglich fördern können, um in einer zunehmend unsicheren und dynamischen Welt handlungsfähig zu bleiben. Das Thema In der GainTalents-Podcastfolge 448 habe ich mit Prof. Dr. Caroline Heil über Zukunftspädagogik im beruflichen Kontext gesprochen. Herzlichen Dank an Caroline für die vielen guten Tipps zum Thema. Viel Spaß beim Reinhören! Zukunftspädagogik - worauf kommt es an, was gibt es zu beachten? Reflexionsfähigkeit ist wichtig - Fragestellungen zur Reflexion: was kann bzw. wird in der Zukunft auf uns zukommen? wie betrifft mich oder das Team das beruflich aber auch individuell? Umgang mit Unsicherheit ist ein zentraler Skill für die Zukunft Strukturen schaffen, um sich mit dem Thema zu beschäftigen: Gesprächsraum schaffen bzw. etablieren Austausch mit den Mitarbeitenden aus Führungssicht Mindset für Veränderungen schaffen Emotionale Distanz als Kompetenz etablieren Offenheit für neue Formen der Pädagogik muss im Unternehmen gegeben sein Front-up-Unterricht ist passé - neue Lernumgebungen sind erforderlich Neue, alternative Lernräume anbieten (virtuelle Umgebungen) auch der Austausch von Personen untereinander (Wissen und Erläutern) - nicht nur digitale Inhalte konsumieren Kritische Reflexion von KI-Inhalten Verknüpfung von Informationen (aus dem Gelernten) und zielführend fragen - auf beiden Seiten (des Beibringenden und des Lernenden) systemische Fragestellungen erlernen - Blickwinkel auf Themen erweitern Reines Fachwissen wird in Zukunft nicht mehr ausreichen, sondern auch andere Kompetenzen sind notwendig: Reflexion der eigenen Situation, aber auch die der Mitarbeitenden Sozialaspekte der Mitarbeitenden sehen und berücksichtigen Mehr Miteinander neues Mindset generieren, das zukunftsgerichtet ist und keine Angst vor Neuem #GainTalentsPodcast #Zukunftspädagogik #Learning #FutureSkills #Leadership #Weiterbildung Shownotes Links - Prof. Dr. Caroline Heil LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-caroline-heil-395719201/ Wifu: https://www.wifu.de/mitarbeiter/dr-caroline-heil/ Das Buch "Zukunftspädagogik": https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-48811-6 Links Hans-Heinz Wisotzky: Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents Instagram https://www.instagram.com/gain.talents/
Berufungsrecht die Dritte! Nach Folge 1 (Grundlagen und Zulässigkeit) und 2 (Begründetheit der Berufung) hier nun die abschließende dritte Folge zu den berufungstypischen Zweckmäßigkeitserwägungen und zur Erstellung des Schriftsatzentwurfs. Wir hoffen: Mit dieser Folgenreihe zum Berufungsrecht wird Eure Bearbeitung in der Korrektur nicht ABGEÄNDERT oder gar AUFGEHOBEN, sondern vielmehr fachliche Anwürfe jedweder Art ZURÜCKGEWIESEN (wenn nicht gar bereits VERWORFEN). Der/die Kundige merkt: Der Satz gerade eben enthielt Anspielungen, die voll zu goutieren Euch nach dem Hören dieser Folge nicht schwer fallen sollte! Daneben werden viele berufungstypische Fragestellungen angesprochen, die in den vorherigen Folgen keinen Platz fanden oder dort nur angerissen werden konnten (die Timecodes am Ende der Shownotes geben Euch einen Überblick). Sonst noch was? Ja: Hier findet Ihr das in der Folge besprochene Kurzskript zur Berufung, das auch Schriftsatzmuster enthält. Ein bisschen Wasser müssen wir aber in den Wein gießen: Christoph klingt in dieser remote aufgenommenen Folge aufgrund eines improvisierten Aufnahmesettings blecherner als gewohnt (redet aber - hoffentlich - kein Blech). Viel Spaß beim Hören! Kapitelmarken: 00:00 Einleitung 03:49 Zweckmäßigkeit allgemein / Berufungseinlegung, § 519 ZPO 10:04 Verschlechterungsverbot, § 528 ZPO 13:39 Allgemeines zur Berufungsbegründung, § 520 ZPO 16:49 Berufungsanträge, § 520 III 2 Nr. 1 ZPO 23:37 „Aufhebung und Zurückverweisung“, § 538 II ZPO 29:39 Nebenanträge und Antrag auf einstweilige Einstellung der Vollstreckung, §§ 719, 707 ZPO 36:25 Antrag auf Vollstreckbarerklärung des unangefochtenen Teils, § 537 ZPO 40:43 Bezeichnung der Parteirollen 43:23 Anträge des Berufungsbeklagten 45:20 Bezeichnung der Rechtsverletzung und deren Erheblichkeit, § 520 III 2 Nr. 2 ZPO 51:25 Bezeichnung Konkreter Anhaltspunkte, die Richtigkeits-/Vollständigkeitszweifel begründen, § 520 III 2 Nr. 3 ZPO 53:51 Bezeichnung von Noven und deren Zulassungsgründe, § 520 III 2 Nr. 4 ZPO 55:05 Praktischer Aufgabenteil: Berufungsbegründung 59:16 PKH und Berufung 01:03:55 Klageänderung, Aufrechnung, Widerklage, § 533 ZPO 01:08:53 Tatbestandsberichtigungsantrag 01:11:35 Anschlussberufung, § 524 ZPO 01:19:57 Praktischer Aufgabenteil: Berufungserwiderung und Anschlussberufung 01:23:40 Fazit http://www.refpod.de http://www.instagram.com/ref.pod/ E-Mail: jura.ref.pod@gmail.com Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.
In diesem Podcast geht es um die Ausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“, die vom 27. März bis zum 26. Juni 2026 im Museum Ostwall im Dortmunder U gezeigt wird. Über die Ausstellung spricht Michael Griff, einer der Kuratoren der Ausstellung, mit Hans-Georg Moek. Die Ausstellung zeigt anhand künstlerischer Positionen von den 1960ern bis heute, wie sich Künstlerinnen und Künstler vermeintlich nutzlos gewordene Materialien aneignen und in ihren Werken soziale, ökologische und politische Fragestellungen thematisieren. Ausgangspunkt ist unter anderem die spektakuläre Aktion „Situation Schackstraße“ von H. A. Schult, der 1969 Müll bewusst in den öffentlichen Raum zurückbrachte, um auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Die Schau zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler Abfall nicht nur als Material nutzen, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Prozesse – von Aktionskunst und Fluxus bis zu aktuellen Arbeiten über globale Abfallströme und Umweltfragen. Abb.: Krištof Kintera (*1973), Postnaturalia, 2016-2017, Mixed-Media Installation, © Krištof Kintera, Foto: Krištof Kintera
In einem fesselnden Interview zwischen Markus Eggert von LiteraturLounge.eu und der Autorin Romy Fölck geht es um ihren neuesten Thriller "Fünf Fremde". Fölck, die zuvor für ihre Kriminalromane bekannt war, beschreibt ihren Ansatz, einen psychologischen Thriller zu schreiben, und erklärt, dass es höchste Zeit war, etwas Neues auszuprobieren. Sie hat über zwei Jahrzehnte lang klassische Krimis geschrieben und verspürte den Wunsch, in die Welt der Thriller einzutauchen, insbesondere um die Spannung und die psychologischen Aspekte stärker zu betonen. Eggert äußert seine Bewunderung für die Erzählweise von Fölck und stellt Fragen zur Inspiration hinter dem Setting der Geschichte, das auf der kleinen, wenig bekannten Insel Neuwerk spielt. Fölck erzählt, dass sie die Insel durch eine Freundin entdeckte und sofort von der Idee eines "Locked-Room"-Szenarios begeistert war, da sie nur begrenzten Zugang zur Außenwelt hat, insbesondere während eines herannahenden Orkans. Fölck nutzt die Geografie und das Wetter als zusätzliche Elemente des Unheimlichen und als antagonistische Kräfte, die die Isolation der Charaktere verstärken. Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist das verschwundene Kind, ein Ereignis, das als Albtraum für jeden Jugendgruppenleiter oder Lehrer gilt. Fölck reflektiert über die Verantwortung von Lehrern und die emotionalen Belastungen, die damit verbunden sind, wenn etwas Schreckliches passiert. Die Rückkehr der Lehrerin Charlotte, die in die Ereignisse involviert war, stellt eine wichtige Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart her. Während des Interviews wird deutlich, wie sehr solche Traumata das Leben der Protagonisten geprägt haben und sie auch in ihren aktuellen Entscheidungen beeinflussen. Romy Fölck erzählt, wie die Demenz von Annikas Mutter Hedda, die sich oft in der Vergangenheit verliert, ein weiterer emotionaler Anker in der Erzählung ist. Fölck beschreibt, wie zutiefst schmerzhaft es für Angehörige ist, jemanden zu sehen, der in eine andere Welt abtaucht, und behandelt dieses sensible Thema mit viel Empathie. Diese emotionalen Themen sind nicht nur wichtig für die Entwicklung der Charaktere, sondern auch für die Leserschaft, da sie Nachvollziehbarkeit und Mitgefühl schaffen. Eggert und Fölck diskutieren auch die Dynamiken zwischen den fünf zentralen Charakteren, die geheimnisvolle Verbindungen zueinander haben und deren gemeinsame Geschichte in der Vergangenheit sie verbindet. Fölck erklärt, dass die Charaktere nicht nur gemeinsam Kinder waren, sondern auch Geheimnisse und Narben tragen, die ihre Beziehung zueinander komplex machen. Es wird betont, wie die Rückkehr zu früheren Bekanntschaften sowohl Vertrautheit als auch Angst vor dem Entblößen ihrer Geheimnisse mit sich bringt. Ein weiterer interessanter Aspekt des Interviews ist der erzählerische Aufbau des Buches. Fölck nutzt verschiedene Perspektiven, um die Handlung voranzutreiben und den Leser in die Gedanken und Emotionen der Charaktere einzuführen. Diese Technik sorgt dafür, dass die Spannung kontinuierlich steigt, da jede Perspektive neue Informationen und Fragestellungen bringt. Eggert zeigt Interesse an der Herausforderung, verschiedene Perspektiven zu beschreiben und wie es gelingt, die Leser hierdurch in die Geschichte zu ziehen. Zusammenfassend verbindet Fölck in "Fünf Fremde" psychologischen Thriller mit emotionalen und nostalgischen Elementen, die sowohl die Charaktere als auch die Leser ansprechen. Das Interview verdeutlicht die Leidenschaft der Autorin für das Schreiben und ihre besten Wünsche an die Leser, nicht nur ein fesselndes Buch zu erleben, sondern auch sich mit der eigenen Jugend und den damit verbundenen Erinnerungen auseinanderzusetzen.
Prof. Dr. Gerd Ganteför ist Physiker, emeritierter Hochschullehrer und Autor mit langjähriger Erfahrung in Forschung und Lehre. Als Professor für Experimentalphysik beschäftigte er sich insbesondere mit Nanotechnologie, Oberflächenphysik und energiebezogenen Fragestellungen. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit ist er einem breiteren Publikum durch seine verständliche Vermittlung komplexer physikalischer Zusammenhänge bekannt geworden. Ganteför verbindet klassische naturwissenschaftliche Forschung mit interdisziplinären Fragestellungen.
Fragestellungen aus der Unterhaltung mit Merita und Christoph Fischer: Welche Rahmenbedingungen gibt es für das Thema Cyber-Security? Was muss bei der Cyber-Security beachtet werden, welche Folgen können sich ergeben? Warum sollten Produkt-Hersteller und -Importeure den Cyber Resilience Act (CRA) im Blick haben? Wer kann sich evtl. entspannt zurücklehnen? Was fordert der CRA? Wie wird Cyber-Security von Anfang an integriert? Wie kann man Cyber-Security bei bestehenden Anwendungen nachrüsten? Welche Rolle spielt KI, Automatisierung & Co. bei der Cyber-Security? Welche Rolle spielt der Mensch als Anwender und Entwickler? Wie wird sich das Thema noch weiterentwickeln?
Achtung (Werbung in eigener Sache): Jetzt mein neues Buch (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" kaufen (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können. Mein Gast: Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer ist Professorin für Human Resource Management & Business Psychology an der Europäischen Fernhochschule Hamburg (Euro-FH), wo sie mehrere Master-Studiengänge wie Human Resource Management, Talent Management und Wirtschaftspsychologie lehrt und mitgestaltet. Miriam ist Diplom-Psychologin und verbindet in ihrer Arbeit tiefes wissenschaftliches Wissen mit praktischer Erfahrung aus Beratung, Coaching und Hochschullehre. Sie forscht und arbeitet zu Themen wie gesundheitsorientiertem Personalmanagement, Führungskräfteentwicklung, betriebliches Gesundheitsmanagement und zukunfts- und wettbewerbsfähigen HR-Konzepten. In ihren Publikationen und Lehr- und Beratungsprojekten beschäftigt sich Miriam u.a. mit gesundheitspsychologischen Fragestellungen, Prozess- und Organisationsaspekten sowie Handlungsansätzen, die eine wirkungsvolle, ressourcenorientierte und gesunde Führung und Arbeitsgestaltung ermöglichen. Das Thema In der GainTalents-Podcastfolge 446 habe ich mit Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer (Professorin für Human Resource Management & Business Psychology an der Europäischen Fernhochschule Hamburg) über das Theme "Gesunde Führung" gesprochen! Viele neue Erkenntnisse und spannende Einsichten von Miriam für mich und hoffentlich auch für Euch. Herzlichen Dank an Miriam für die vielen guten Tipps zum Thema. Viel Spaß beim Reinhören! Was ist gesunde Führung? Verantwortung für die eigene (als Führungskraft) und für die Gesundheit der Mitarbeitenden übernehmen systematisch und nicht nur punktuell Rahmenbedingungen dafür schaffen (Strukturen und Prozesse) Mehrere Ebenen, die zu berücksichtigen sind: Salutogene Unternehmensführung (Salutogenese: ist ein gesundheitswissenschaftliches Modell, das fragt, wie Gesundheit entsteht und erhalten bleibt, anstatt sich nur auf die Entstehung von Krankheit (Pathogenese) zu konzentrieren) Betriebliches Gesundheitsmanagement Hilfe bei Erkrankungen der Mitarbeitenden Raus aus punktuellen und rein in einen ganzheitlichen Ansatz Bewusstsein auf oberster Führungsebene muss da sein, dass Gesundheit ein sehr wichtiger Wert ist (vielleicht sogar der wichtigste…) Führungskräfte müssen als Multiplikatoren eingesetzt werden Raum für psychologische Sicherheit bieten (Kritik zulassen, etc.) Gesunde Selbstführung (Selbstfürsorge) auf Führungsebene ist wichtig wer andere gesund führen will, muss sich erst einmal für sich selbst reflektieren Selbstreflexion - was sind Antreiber, was sind Herausforderungen in der Führungsrolle, weitere spezifische Stressoren (Erreichbarkeit, Ergebnisse, etc.) Feedback einholen zum Status Quo (im Unternehmen - in der Führung und bei den Mitarbeitenden) Ein gesundes Unternehmen ist produktiver, zukunfts- und leistungsfähiger! #GainTalentsPodcast #GesundeFührung #HumanResourceManagement #Gesundheitsmanagement #Leadership #Organisationsentwicklung #Führungskräfteentwicklung Shownotes Links - Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer Website: hhrconsulting.de – Hägerbäumer HR Consulting // https://hhrconsulting.de/ LinkedIn-Profil: Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer | LinkedIn // https://www.linkedin.com/in/prof-dr-miriam-h%C3%A4gerb%C3%A4umer-535a3913a/ Euro-FH-Profil: Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer // https://www.euro-fh.de/ueber-uns/praesidium-professoren/haegerbaeumer/ ResearchGate-Profil: Miriam Hägerbäumer // https://www.researchgate.net/profile/Miriam-Haegerbaeumer Publikationen Gesunde Führung: Wegweisende Konzepte, Praxisbeispiele und Handlungsansätze für gesunde Mitarbeitende und salutogene Unternehmen | Springer Nature Link // https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-50375-8 Future Skills in Human Resource Management und Corporate Learning: Neue Perspektiven durch Analytics, EdTech und KI | Springer Nature Link // https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-46481-3 Risikofaktor Präsentismus: Hintergründe und Auswirkungen des Arbeitens trotz Krankheit | Springer Nature Link // https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-17457-6 Links Hans-Heinz Wisotzky: Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents Instagram https://www.instagram.com/gain.talents/
Achtung (Werbung in eigener Sache): Jetzt mein neues Buch (in Co-Produktion mit Prof. Dr. Johanna Bath): "Die perfekte Employee Journey & Experience" kaufen (erschienen im Oktober 2025): Springer: https://link.springer.com/book/9783662714195 Amazon: https://bit.ly/44aajaP Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074960417 Dieses Fachbuch stellt die wichtigsten Elemente der Employee Journey vor – vom Pre-Boarding bis zum Offboarding – und erläutert, wie Verantwortliche in Unternehmen eine gelungene Employee Experience realisieren und nachhaltig verankern können. Mein Gast: Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer ist Professorin für Human Resource Management & Business Psychology an der Europäischen Fernhochschule Hamburg (Euro-FH), wo sie mehrere Master-Studiengänge wie Human Resource Management, Talent Management und Wirtschaftspsychologie lehrt und mitgestaltet. Miriam ist Diplom-Psychologin und verbindet in ihrer Arbeit tiefes wissenschaftliches Wissen mit praktischer Erfahrung aus Beratung, Coaching und Hochschullehre. Sie forscht und arbeitet zu Themen wie gesundheitsorientiertem Personalmanagement, Führungskräfteentwicklung, betriebliches Gesundheitsmanagement und zukunfts- und wettbewerbsfähigen HR-Konzepten. In ihren Publikationen und Lehr- und Beratungsprojekten beschäftigt sich Miriam u.a. mit gesundheitspsychologischen Fragestellungen, Prozess- und Organisationsaspekten sowie Handlungsansätzen, die eine wirkungsvolle, ressourcenorientierte und gesunde Führung und Arbeitsgestaltung ermöglichen. Das Thema In der GainTalents-Podcastfolge 446 habe ich mit Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer (Professorin für Human Resource Management & Business Psychology an der Europäischen Fernhochschule Hamburg) über das Theme "Gesunde Führung" gesprochen! Viele neue Erkenntnisse und spannende Einsichten von Miriam für mich und hoffentlich auch für Euch. Herzlichen Dank an Miriam für die vielen guten Tipps zum Thema. Viel Spaß beim Reinhören! Was ist gesunde Führung? Verantwortung für die eigene (als Führungskraft) und für die Gesundheit der Mitarbeitenden übernehmen systematisch und nicht nur punktuell Rahmenbedingungen dafür schaffen (Strukturen und Prozesse) Mehrere Ebenen, die zu berücksichtigen sind: Salutogene Unternehmensführung (Salutogenese: ist ein gesundheitswissenschaftliches Modell, das fragt, wie Gesundheit entsteht und erhalten bleibt, anstatt sich nur auf die Entstehung von Krankheit (Pathogenese) zu konzentrieren) Betriebliches Gesundheitsmanagement Hilfe bei Erkrankungen der Mitarbeitenden Raus aus punktuellen und rein in einen ganzheitlichen Ansatz Bewusstsein auf oberster Führungsebene muss da sein, dass Gesundheit ein sehr wichtiger Wert ist (vielleicht sogar der wichtigste…) Führungskräfte müssen als Multiplikatoren eingesetzt werden Raum für psychologische Sicherheit bieten (Kritik zulassen, etc.) Gesunde Selbstführung (Selbstfürsorge) auf Führungsebene ist wichtig wer andere gesund führen will, muss sich erst einmal für sich selbst reflektieren Selbstreflexion - was sind Antreiber, was sind Herausforderungen in der Führungsrolle, weitere spezifische Stressoren (Erreichbarkeit, Ergebnisse, etc.) Feedback einholen zum Status Quo (im Unternehmen - in der Führung und bei den Mitarbeitenden) Ein gesundes Unternehmen ist produktiver, zukunfts- und leistungsfähiger! #GainTalentsPodcast #GesundeFührung #HumanResourceManagement #Gesundheitsmanagement #Leadership #Organisationsentwicklung #Führungskräfteentwicklung Shownotes Links - Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer Website: hhrconsulting.de – Hägerbäumer HR Consulting // https://hhrconsulting.de/ LinkedIn-Profil: Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer | LinkedIn // https://www.linkedin.com/in/prof-dr-miriam-h%C3%A4gerb%C3%A4umer-535a3913a/ Euro-FH-Profil: Prof. Dr. Miriam Hägerbäumer // https://www.euro-fh.de/ueber-uns/praesidium-professoren/haegerbaeumer/ ResearchGate-Profil: Miriam Hägerbäumer // https://www.researchgate.net/profile/Miriam-Haegerbaeumer Publikationen Gesunde Führung: Wegweisende Konzepte, Praxisbeispiele und Handlungsansätze für gesunde Mitarbeitende und salutogene Unternehmen | Springer Nature Link // https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-50375-8 Future Skills in Human Resource Management und Corporate Learning: Neue Perspektiven durch Analytics, EdTech und KI | Springer Nature Link // https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-46481-3 Risikofaktor Präsentismus: Hintergründe und Auswirkungen des Arbeitens trotz Krankheit | Springer Nature Link // https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-17457-6 Links Hans-Heinz Wisotzky: Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog Podcast: https://www.gaintalents.com/podcast Bücher: Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience https://link.springer.com/book/9783662714195 Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience https://www.gaintalents.com/buch-die-perfekte-candidate-journey-und-experience LinkedIn https://www.linkedin.com/in/hansheinzwisotzky/ LinkedIn https://www.linkedin.com/company/gaintalents XING https://www.xing.com/profile/HansHeinz_Wisotzky/cv Facebook https://www.facebook.com/GainTalents Instagram https://www.instagram.com/gain.talents/
Der Vorsteuerabzug gehört zu den zentralen Themen im Umsatzsteuerrecht – und gleichzeitig zu den Bereichen, in denen praktische Fragestellungen schnell komplex werden. In dieser Episode spricht Kathrin Feil, Head of Indirect Tax, mit Rainer Weymüller, ehemaliger Vorsitzender Richter am Finanzgericht München, über zwei aktuelle Entscheidungen des Gerichts der Europäischen Union (EuG) vom 11. und 25. Februar 2026. Beide Urteile haben erhebliche Relevanz für Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf die zeitliche Zuordnung des Vorsteuerabzugs sowie die korrekte Behandlung grenzüberschreitender Warenbewegungen. Feil und Weymüller erläutern, wie die EuG‑Rechtsprechung zur Frage des Vorsteuerabzugs in Fällen von erst im Monat nach dem Umsatz eingegangener Rechnungen einzuordnen ist, welche Konsequenzen sich aus dem möglichen „Wahlrecht“ für Unternehmen ergeben und warum das zweite Urteil zu innergemeinschaftlichen Lieferungen und Erwerbsbesteuerung besonders weitreichend ist. Zudem geht es um Risiken in der Buchhaltung, mögliche Anpassungsbedarfe und die Bedeutung korrekter USt‑IdNr‑Nutzung. Kompakt und präzise wird dargelegt, welche Auswirkungen die beiden EuG-Urteile auf den Vorsteuerabzug und die Praxis in Unternehmen haben – für alle, die verstehen möchten, was die neuen Vorgaben für ihre Prozesse bedeuten können, wenn der EuGH das Urteil im Überprüfungsverfahren bestätigt.
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
Im Sommersemester 2026 biete ich eine thematische Vorlesung zu "Grammatik an der Schule" im Anschluss an die Vorlesung "Konstruktionsgrammatik" im Wintersemester, das mit beiden Vorlesungen korrespondierende Seminar "Morphologie" und schließlich das thematische Seminar "Barrierefreie Kommunikation" an. Auch das asynchrone Vorlesungsangebot zur "Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen" läuft weiter. Im Video stelle ich kurz Themen und Fragestellungen der Veranstaltungen vor und gebe einen Ausblick auf die Ausrichtung und Struktur der Kurse. Informationen zu den Kursen: Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen ∙ Grammatik in der Schule (in Bezug zu Konstruktionsgrammatik )∙ Morphologie ∙ Barrierefreie Kommunikation.
Laura trifft Kevin. Dr. Kevin Leibold wird in dieser Folge von Laura zum Datenschutz-Influencer ernannt. Ob er sich mit dieser Rolle wohlfühlt, wird nicht ganz klar. Aber er gehört zweifellos zu den bekanntesten und aktivsten Datenschützern der Republik. Viele folgen ihm auf seinen unterschiedlichen Social-Media-Kanälen, und er erzählt, wie er an neue Fragestellungen und Rechtsentwicklungen herangeht. Dabei ermuntert er alle Zuhörer und Zuhörerinnen, Teil vom #TeamDatenschutz zu werden. Kevin und Laura erklären, was man dabei über sich lernt, welche spannenden Kontakte sich ergeben und warum Netzwerken mehr als das Sammeln von Kontakten ist.
Fragestellungen aus der Unterhaltung mit Jürgen Lauber: Was verstehst Du unter Selbststeuerungsprozess? Für wen ist dieser Prozess relevant, d.h. wer und auch was wird da gesteuert? Was sind typische Indizien dafür, dass der Selbststeuerungsprozess hakt oder klemmt? Wie erkennt man einen guten Selbststeuerungsprozess? Welche Auswirkungen (positive wie negativ) können sich auf dritte Personen ergeben? Was sind typische Herausforderungen, die sich im bzw. durch den Selbststeuerungsprozess ergeben? Welche Probleme können entstehen, wenn man das Thema insgesamt unterschätzt? Was sind mögliche Folgen, wenn man es übertreibt? Welche Rolle spielt Kaizen im Selbststeuerungsprozess, welche Wechselwirkungen ergeben sich zu klassischem Lean, was kann man von dort übernehmen bzw. wie kann Lean profitieren, wenn man einen guten Selbststeuerungsprozess fährt? Wo kann man mehr über den Selbststeuerungsprozess und seine Mechanismen erfahren?
Diese Sonderfolge von Der Pudel und der Kern entsteht im Rahmen der internationalen Initiative Podcasthon, bei der Podcasts weltweit ihre Reichweite nutzen, um auf gemeinnützige Organisationen aufmerksam zu machen. In dieser Episode sprechen Jan und Albert mit Magdalena Riepl, Vorstandsmitglied des Vereins NichtGenesenKids e.V., über Engagement, Resilienz und die Kraft von Gemeinschaft. Magdalena berichtet von ihrer Tochter Elli, die nach einer Corona-Infektion schwer an ME/CFS, einer besonders schweren Form von Long-Covid erkrankte und heute vollständig bettgebunden ist. Die Erkrankung stellt nicht nur das Leben eines Kindes, sondern das einer ganzen Familie auf den Kopf: Schule, Freundschaften, Alltag, vieles ist plötzlich nicht mehr möglich. Gleichzeitig schildert Magdalena eindrücklich, wie Familien oft zusätzlich mit bürokratischen Hürden kämpfen müssen, etwa bei medizinischer Versorgung, Hilfsmitteln oder Anerkennung der Erkrankung. Aus dieser Erfahrung heraus entstand der Verein Nicht Genesen Kids e.V. Er vernetzt betroffene Familien in ganz Deutschland, bietet Austausch, fachliche Einordnungen zu medizinischen und sozialrechtlichen Fragestellungen, Online-Veranstaltungen und Orientierung im Umgang mit den Herausforderungen des Alltags. Das zentrale Anliegen: Eltern und Kinder sollen wissen, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sind und gemeinsam Wege finden, mit einer extrem belastenden Krankheit umzugehen. Philosophisch eingeordnet wird das Gespräch von Albert, der aufzeigt, wie antike Philosophen mit Leid, Schicksalsschlägen und menschlicher Verbundenheit umgingen. Dabei wird deutlich: Engagement für andere, Solidarität und Gemeinschaft können eine entscheidende Kraftquelle sein, gerade in Situationen, die sich nicht einfach lösen lassen.
In dieser Folge von Recht neugierig sprechen wir mit Univ.-Ass. Manuel Dachs, LL.M. BSc über spannende Fragen des Sportwirtschaftsrecht. Er hält einen gleichnamigen Kurs am Juridicum Wien und gemeinsam klären wir, wie Sportvereine aufgebaut sind, weshalb Sportwirtschaftsrecht eine "Querschnittsmaterie" ist und gehen auf schadenersatz- und strafrechtliche Fragestellungen im Sportrecht ein. Wir liefern eine verständliche Einführung für alle, die mehr zu den rechtlichen Hintergründen des Sportbereichs wissen möchten und laden insbesondere Fußball-Interessierte ein, reinzuhören!Wenn euch die Folge gefällt, lasst ein Like da, abonniert unseren Kanal und schreibt uns eure Fragen oder Themenvorschläge in die Kommentare! Folgt uns auch auf Instagram: @legal.literacy.project.wien.
Andi und Thorsten wollen in dieser Folge wissen, wie ein lebendiges Wechselspiel zwischen aufrichtigem Glauben und historisch-kritischem Bibellesen aussehen kann. Dazu haben sie Jörg Frey, Professor für Neues Testament an der Universität Zürich, eingeladen. Er macht gleich zu Beginn deutlich: Die historisch-kritische Methode der Bibelforschung gibt es nicht. Es handelt sich um ein Ensemble an Methoden und Fragestellungen, die dem einen Ziel dienen: Unterschiedliche Texte aus einer uns fremden Zeit und Kultur zu erschliessen, bevor nach der Bedeutung der Texte für heute gefragt wird. Zu knistern beginnt es, wenn Jörg Frey von seinem persönlichen Weg erzählt, auf dem er gelernt hat, dass die historische Bibelforschung für den eigenen und gemeinsamen Glauben unentbehrlich und förderlich ist. Wie gelingt es ihm, diejenigen mit auf diesen Weg zu nehmen, die aus vielen Ländern bei ihm studieren, promovieren oder sich habilitieren? Den Haufen an Vorurteilen gegenüber der historisch-kritischen Bibelforschung versucht das Gespräch ein wenig abzutragen: Zerfleddert die historische Forschung nicht den biblischen Jesus? Schliesst sie nicht von vornherein Gott, das Übernatürliche und die Wunder aus? Und warum sollte man historisch-kritisches Arbeiten nicht einfach als "liberale Theologie" abtun? Danach wird es konkret: Was ist das Besondere am Johannesevangelium? Wie unterscheidet sich der Sohn Gottes dieses Evangeliums vom Messias der drei anderen, synoptischen Evangelien? An dieser Stelle ist die Podcast-Folge für alle diejenigen relevant, die glauben, dass Jesus „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist, auch wenn er das so wohl nie gesagt hat. Warum historisch-kritisch Bibelforschung auch heute noch wichtig ist, erörtern die drei Podcaster im Schlussteil. Sie schützt vor Missbrauch der Bibel, etwa wenn Soldaten der Krieg mit Hilfe falscher Endzeitdeutungen der Johannesapokalypse plausibel gemacht wird. Kritisches Lesen distanziert und entfremdet die Texte der Bibel von uns, damit wir sie nicht instrumentalisieren, sondern uns immer wieder neu anverwandeln.
Es kracht zwischen Kunst und Kapital. Während Multimillardäre immer mehr Geld und Macht anhäufen, werden Kulturprogramme zusammengestrichen und Preis- und Fördergelder teils nach politischen Kriterien vergeben - wie gerade der aktuelle Skandal um den Buchhandelspreis ans Licht bringt. Kunst zu machen wird prekärer - nicht nur in Deutschland. Warum ist das Verhältnis zwischen Kunst und Kapitalismus derart toxisch? Darüber diskutieren in dieser Sendung Literaturwissenschaftler Johannes Franzen und Ökonom Daniel Stähr mit Host Andrea Geißler. Grundlage sind ihre kürzlich erschienenen Sachbücher: In Daniel Stährs Buch „Die neuen Propheten“ geht es um die Dominanz der Wirtschaftswissenschaften und wie diese zu Ungerechtigkeit führt. In Johannes Franzens Buch sind starke Emotionen über Kunst im Fokus: Unser Kunstgeschmack erzählt viel über uns selbst und diese Selbsterzählung verteidigen wir mit Haut und Haar. Die Diskussion bewegt sich zielstrebig auf (noch) utopische Fragestellungen zu: Wie kann sich Kunst der „The winner takes it all“-Mentalität entziehen? Spoiler: Hier sind kreative Ansätze gefragt… Von und mit Andrea Geißler.
Fragestellungen aus der Unterhaltung mit Jerg Luetkens: Was sollte der Ausgangspunkt jeder IT-Strategie sein? Warum wird das viel zu oft missachtet? Was sind typische Gründe? Wie lassen sie sich vermeiden? Welche Konsequenzen ergeben sich aus diesen Fehlern? Aus welchen Elemente bestehen typische erfolgreiche IT-Strategien? Welche Phasen treten in IT-Strategien auf bzw. werden durchlaufen? Wie verändert KI die Rolle der IT-Strategie? Wie kann man IT-Strategie im Mittelstand pragmatisch aufsetzen? Was kann man tun bzw. wie sollte man starten, wenn jetzt klar geworden ist, dass Handlungsbedarf besteht?
In der ersten Folge unserer neuen Podcast-Reihe Built on Law sprechen Philipp Szelinger und Annika Zlabinger aus unserem Wiener Construction Law & Engineering Team über einen aktuellen Fall aus ihrem Beratungsalltag. Diese Auftaktfolge widmet sich einem Thema, das im täglichen Projektgeschäft regelmäßig eine entscheidende Rolle spielt: dem Sicherstellungsanspruch gemäß § 1170b ABGB.Die Sprecher erläutern, unter welchen Voraussetzungen ein Auftragnehmer eine Sicherstellung verlangen kann, was dabei zu beachten ist und welche Anforderungen eine wirksame Bankgarantie erfüllen muss. Im Fokus stehen zudem die praktischen Konsequenzen strittiger Forderungen sowie die Frage, wie jüngere Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs die Spielregeln zuletzt weiter geschärft haben.Die Episode ist auf Deutsch verfügbar – auf unserer Website sowie bei Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music unter dem Titel Wolf Theiss Soundshot.Bleiben Sie dran für weitere Folgen unserer Built on Law‑Reihe, in denen Philipp und Annika Praxisfälle aus ihrem Arbeitsalltag aufgreifen, sie verständlich, rechtlich fundiert und lebensnah einordnen und dabei aktuelle Fragestellungen sowie praxisnahe Einblicke in das Bauvertragsrecht in Österreich vermitteln.Für weitere Informationen oder individuelle Rückfragen erreichen Sie uns unter soundshot@wolftheiss.com.
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
In dieser Folge sprechen wir über die Grundsätze ordnungsgemäßer Planung (GOP 3.0), die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) 2022 veröffentlicht hat. Während es in der Buchhaltung seit Jahrzehnten klare Standards gibt, herrscht in der Unternehmensplanung oft „Freestyle". Die GOP wollen diese Lücke schließen und zeigen, welche Mindestanforderungen eine professionelle Planung erfüllen sollte. Besonders relevant wird das Thema durch das StaRUG (Unternehmensstabilisierungs- und Restrukturierungsgesetz), das seit 2021 alle haftungsbeschränkten Unternehmen zur Krisenfrüherkennung verpflichtet. Unser Gast: Prof. Dr. Werner Gleißner - Vorstand der FutureValue Group AG - Honorarprofessor für Betriebswirtschaftslehre (Schwerpunkt Risikomanagement) an der TU Dresden - Vorstand der EACVA (European Association of Certified Valuators and Analysts) - Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement (DGfKM) Key Learnings - Planung braucht Struktur: GOP setzen klare Mindeststandards für eine ordnungsgemäße Unternehmensplanung. - Ganzheitlichkeit ist Pflicht: GuV, Bilanz und Cashflow müssen integriert geplant werden. - Ziel ≠ Erwartung: Erwartungswerte für Entscheidungen, Zielwerte für die Steuerung. - Krisenfrüherkennung ist Pflicht: StaRUG gilt für alle GmbHs seit 2021. - GOP als gesetzliche Basis: GOP-konforme Planung ermöglicht wirksame Krisenprävention. - Auch für den Mittelstand machbar: Eine schrittweise Umsetzung ist realistisch. Rechtlicher Hinweis Die in diesem Podcast geteilten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung dar. Für konkrete Fragestellungen wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Berater.
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
In dieser Folge sprechen wir über die Grundsätze ordnungsgemäßer Planung (GOP 3.0), die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) 2022 veröffentlicht hat. Während es in der Buchhaltung seit Jahrzehnten klare Standards gibt, herrscht in der Unternehmensplanung oft „Freestyle". Die GOP wollen diese Lücke schließen und zeigen, welche Mindestanforderungen eine professionelle Planung erfüllen sollte. Besonders relevant wird das Thema durch das StaRUG (Unternehmensstabilisierungs- und Restrukturierungsgesetz), das seit 2021 alle haftungsbeschränkten Unternehmen zur Krisenfrüherkennung verpflichtet. Unser Gast: Prof. Dr. Werner Gleißner - Vorstand der FutureValue Group AG - Honorarprofessor für Betriebswirtschaftslehre (Schwerpunkt Risikomanagement) an der TU Dresden - Vorstand der EACVA (European Association of Certified Valuators and Analysts) - Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement (DGfKM) Key Learnings - Planung braucht Struktur: GOP setzen klare Mindeststandards für eine ordnungsgemäße Unternehmensplanung. - Ganzheitlichkeit ist Pflicht: GuV, Bilanz und Cashflow müssen integriert geplant werden. - Ziel ≠ Erwartung: Erwartungswerte für Entscheidungen, Zielwerte für die Steuerung. - Krisenfrüherkennung ist Pflicht: StaRUG gilt für alle GmbHs seit 2021. - GOP als gesetzliche Basis: GOP-konforme Planung ermöglicht wirksame Krisenprävention. - Auch für den Mittelstand machbar: Eine schrittweise Umsetzung ist realistisch. Rechtlicher Hinweis Die in diesem Podcast geteilten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung dar. Für konkrete Fragestellungen wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Berater.
Der Onlinehändler Shein hat in Frankreich eine Anzeige am Hals, weil er Sexpuppen in Kinderoptik angeboten hat. In Paris gibt es Proteste gegen Shein. Die Kritik: Solche Puppen könnten potenzielle Täter triggern. Vereinzelt liest man auch die Meinung, Sexpuppen in Kinderoptik könnten Menschen mit pädophilen Neigungen im Gegenteil als Ventil dienen und sie davon abhalten, sich an echten Kindern zu vergehen. Das sei nicht undenkbar, aber sicher nicht allgemein der Fall, sagt Monika Egli-Alge vom Institut Forio in Frauenfeld, das sich mit forensisch-psychologischen und psychiatrischen Fragestellungen befasst. Sie arbeitet auch im Präventionsprojekt «Kein Täter werden», das sich an Menschen mit sexuellem Interesse an Kindern richtet. Ob eine kindliche Sexpuppe eine Person eher triggere oder als Ventil funktioniere, komme auf den Einzelfall an, erklärt Egli-Alge in dieser Podcast-Folge. Die Forschung debattiere die Frage kontrovers, und es sei schwierig, sie mit Studien zu untersuchen. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Monika Egli-Alge, Psychotherapeutin am Forio-Institut und beim Projekt «Kein Täter werden» ____________________ Links und Hilfe: - «Kein Täter werden»: https://kein-taeter-werden.ch/ - Dargebotene Hand»: https://www.143.ch/ ____________________ Team: - Moderation: Isabelle Maissen - Produktion: Corina Heinzmann - Mitarbeit: Nicolas Malzacher ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Umsätze gehen zurück, Galerien schließen. Der Kunstmarkt verändert sich radikal. Und die Kunst sowieso. Das Zeitalter, in dem Kunst sich autonom erklärte, scheint vorbei zu sein, wenn Kunst sich etwa moralischen oder politischen Fragestellungen zuwendet. Von Hilka Dirks www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs