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Die Lage ist ernst: Immer weniger Menschen lesen hierzulande, fast ein Viertel der Kinder verlassen die Grundschule, ohne richtig lesen zu können. Ist die Zukunft des Lesens in Gefahr? Eine, die sich damit auskennt wie kaum eine andere, ist die Germanistin Prof. Dr. Sabine Anselm. Sie lehrt an der Ludwig Maximilians-Universität München und leitet die Forschungsstelle Werteerziehung und Lehrerbildung seit deren Gründung im Jahr 2014 - in der 126. Folge ist sie zu Gast bei freigeistern! Ein Gespräch über Werteerziehung, den Wert des Lesens, über neue Wege der Leseförderung und darüber, wie sich das Blatt vielleicht wenden lässt: hin zu mündigen Leser:innen und damit zu mündigen Bürger:innen. Denn „wertegeistern“ lohnt sich!
Die Debatte mit Michael Brenner, Ursula Krechel und Sebastian Schirrmeister Moderation: Natascha Freundel Im deutsch-jüdischen Kontext haben die Begriffe „Heimat“ und „Exil“ ein besonderes Gewicht, ging es doch im Nationalsozialismus darum, der Ermordung zu entkommen. Wer nach 1945 nach Deutschland zurückkehrte – als „Minderheit einer Minderheit“ (Ursula Krechel) – erlebte oft ein zweites Exil, eine doppelte Heimatlosigkeit. Wie offen ist Deutschland heute für Menschen, die ihre Heimat aus verschiedensten Gründen verlassen? Über Exil-Erfahrungen gestern und heute, die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs „Remigration“, die neue europäische Abschottungspolitik und die Vielfalt migrationsgeprägter Literatur sprachen am 10. Juni 2026 in der W. M. Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin die Schriftstellerin Ursula Krechel, der Historiker Michael Brenner und der Literaturwissenschaftler Sebastian Schirrmeister. Eine Kooperation mit dem Leo Baeck Institut: https://fuf-leobaeck.de/ Michael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an der American University in Washington, D.C. Seit 2013 ist er Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur. Sein jüngstes Buch heißt "Der lange Schatten der Revolution: Juden und Antisemiten in Hitlers München" (Suhrkamp, 2025). Ursula Krechel schreibt Gedichte, Romane, Essays, Theaterstücke. Ihr Roman „Landgericht“ (Jung und Jung, 2012) wurde mit dem Deutschen Buchpreis prämiert, 2025 erhielt Krechel den Georg-Büchner-Preis. Zuletzt erschienen der Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“ und der Essay „Vom Herzasthma des Exils“ (beide Klett-Cotta, 2025). Sebastian Schirrmeister ist Literaturwissenschaftler und forscht an der Universität Hamburg, Er ist Autor zweier Monografien zum deutsch-jüdischen ‚Exil‘ in Palästina/Israel („Das Gastspiel“, 2012 und „Begegnungen auf fremder Erde“ 2019) sowie vieler Aufsätze über deutsch-hebräische Literaturbeziehungen. Er ist auch aktiv im Jüdischen Salon in Hamburg. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:09 Der erste Gedanke: Heute über Exil sprechen 00:05:07 Deutsch-jüdisches Exil nach 1945 00:13:14 Begriff Remigration 00:15:49 Zweite Heimatlosigkeit? 00:23:33 Neues jüdisches Leben in Deutschland? 00:29:43 Jüdisches Leben nach dem 7. Oktober 00:34:33 EU-Asylpolitik heute (GEAS) 00:40:59 Migrationserfahrungen in der Literatur 00:43:51 Weltbürgerrecht? 00:50:26 Deutschland heute verlassen? 00:53:13 Publikumsgespräch (u.a. mit Raphael Gross, Bodo Ramelow) 01:14:40 Humanismus - Wie schaffen wir das? Mehr Infos und eine Fotogalerie s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Was passiert, wenn sich die USA aus internationalen Organisationen zurückziehen? Und wie stabil ist die multilaterale Ordnung, wenn einer ihrer wichtigsten Unterstützer plötzlich nicht mehr mitmachen will? Darüber spricht der Politikwissenschaftler Tim Heinkelmann-Wild in dieser Folge mit Liz Remter. Tim Heinkelmann-Wild hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Fachgebiet Politikwissenschaft promoviert und forscht zum Rückzug der USA aus multilateralen Institutionen. In seiner Dissertation hat er untersucht, wann und warum die USA seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs internationale Organisationen und Abkommen verlassen haben. Dabei zeigt er: Der Rückzug unter Donald Trump ist nicht völlig neu und auch nicht immer so chaotisch, wie er auf den ersten Blick wirkt. In der Folge erklärt Tim, welche Folgen Trump 2.0 für internationale Organisationen wie die WHO, die WTO oder die Vereinten Nationen haben kann, warum viele Institutionen widerstandsfähiger sind als oft angenommen und welche Rolle Europa dabei spielt. Außerdem hat er Musik mitgebracht, die politische Aufbruchsstimmung und Italien-Romantik verbindet.
Eine Studie mit Schachspielern zeigt, dass bei komplexen Situationen schnellere Entscheidungen oft die besseren sind. Mitautor Uwe Sunde von der Ludwig-Maximilians-Universität München sagt, er sei vom Ergebnis überrascht worden.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
In der vorangegangenen Episode #391 hat Jonas Schreiber, ein Realschullehrer aus Bayern, über die Realität in den Klassenzimmern berichtet. In dieser Folge reichen wir nun die wissenschaftliche Untermauerung nach. Dr. Ludger Wößmann, Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und als Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik einer der einflussreichsten Bildungsökonomen Europas, war im September 2023 bereits als Experte bei bto zu Gast. Sein damaliger Befund lautete: Bildung erklärt drei Viertel des langfristigen Wohlstands eines Landes. Und Deutschland verspielt seine Substanz schneller, als die Politik bereit ist, dies anzuerkennen.Drei Jahre später fällt die Diagnose nicht besser aus. Die Mitte Mai 2026 veröffentlichte UNICEF-Studie zum Wohlbefinden von Kindern in EU und OECD zeigt Deutschland auf unterdurchschnittlichem Niveau – im Bildungsbereich nur auf Platz 34 von 41 wohlhabenden Ländern. PISA 2022, IGLU 2023, IQB 2024 – sämtliche dieser Untersuchungen bestätigen, was Prof. Wößmann schon lange konstatiert hat. All das zeigt, wie dringend wir eine andere Bildungspolitik brauchen. Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceVollständiger UNICEF-Bericht Report Card 20: Unequal Chances – Children and economic inequality finden Sie hier. (Englisch). Deutsche Zusammenfassung der Report Card 20 finden Sie hier. Weiterführende Informationen im UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland (2025) hier.beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt wird 80 – und Sie sind eingeladen mitzufeiern! Wir schenken Ihnen vier Wochen lang kostenlosen Zugriff auf alle H+ Inhalte. Seit 80 Jahren steht das Handelsblatt für unabhängigen Wirtschaftsjournalismus – ordnet Entwicklungen ein, begleitet Umbrüche, macht Fortschritt sichtbar und liefert neue Perspektiven. Sichern Sie sich unser Aktionsangebot und damit Ihren Wissensvorsprung unter handelsblatt.com/80.Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
All the first person past tense forms from this episode: https://randomfinnishlesson.blogspot.com/2026/05/practicing-past-tense-in-finnish.html Kerron tämän kevään selkokirjatyömatkoistani. Kiva, jos jaksat kuunnella loppuun asti! :) Olin huhtikuun lopussa Tarton yliopistossa Virossa. Sen jälkeen olin muutamaan päivän kotona Jyväskylässä ja lähdin sitten Saksaan. Saksassa olin ensin Greifswaldin yliopiston järjestämässä Kestävästi Suomesta -seminaarissa ja sitten Ludwig-Maximilians-Universität München -yliopiston fennougristiikan laitoksella Münchenissä. Kaikki matkat sujuivat tosi hyvin ja oli mukava esitellä selkokirjoja niin monille uusille ihmisille. Oli myös kivaa ja jännittävää puhua ja kuulla viroa ja saksaa käydä ulkomailla uimahallissa. Tartto: - Ainola-keskus: https://visitestonia.com/fi/vierastalo-tampere-maja - Kahvila: https://www.werner.ee/ - Uimahalli: https://www.aurakeskus.ee/en/ Greifswald: - Hotelli: https://www.olive-greifswald.de/ - Kahvila: http://maerchengarten-mv.de/ - Kirjailija Inkeri Markkula: https://www.goodreads.com/author/show/15514107.Inkeri_Markkula München: - Hotelli: https://www.guestreservations.com/hotel-leopold-munich/booking - Ravintola: https://www.arabesk.de/ - Uimahalli: https://www.swm.de/baeder/olympia-schwimmhalle
Der Titel der heutigen Episode lautet: »Die Cannabis-Protokolle«, und mein heutiger Gast ist Stephan Schleim. Er war in Episode 67 im Jahr 2022 schon einmal zu dem Thema Wissenschaft, Hype und Realität zu Gast. Das war und ist eine wichtige Episode, die ich nur empfehlen kann nachzuhören, falls Sie sie verpasst haben sollten. Heute aber geht es um ein seit langer Zeit gesellschaftlich und politisch heiß umstrittenes Thema: Drogen und Abhängigkeit oder Sucht. Prof. Stephan Schleim ist promovierter Kognitionswissenschaftler, Wissenschaftsphilosoph und hat über 5.000 Studierende im Fach Psychologie ausgebildet, zuletzt als assoziierter Professor für theoretische Psychologie an der Universität Groningen (Niederlande). Zuvor war er Professor für Neurophilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 20 Jahren informiert er auch ein breites Publikum über Fortschritte in Psychologie, Hirnforschung und Psychiatrie, unter anderem in seinem Blog »Menschen-Bilder«. Anlass der heutigen Episode ist sein neues Buch: Die Cannabis-Protokolle. Medizin, Politik und Wissenschaft auf dem Prüfstand. Cannabis wird in dieser Episode ein Thema sein, aber es freut mich, dass wir das Thema Drogen, Abhängigkeit, Substanzen, die Menschen zur Bewusstseinsveränderung nehmen, aber auch Verhaltensweisen, die als Sucht bezeichnet werden, breit angehen. Es handelt sich um ein wirklich relevantes und hochinteressantes Thema, und eines, das perfekt in diesen Podcast passt, denn der Streit um die Frage, was als Droge gilt, was abhängig macht, wie man als Gesellschaft damit umgeht, geht mindestens ins 19. Jahrhundert zurück und wird uns mit Sicherheit noch lange in der Zukunft beschäftigen. Denn der Mensch verwendet seit jeher Substanzen verschiedener Art, um sich zu berauschen, sein Bewusstsein zu verändern sowie in bestimmten sozialen Kontexten und Ritualen. Wo liegt die Grenze zwischen Genuss, Ritual und Sucht? Diese und zahlreiche andere Fragen werden wir in diesem Gespräch thematisieren. Wir beginnen mit der Frage: Was ist eigentlich eine Droge? Woher kommt das Wort, was ist der philosophische und politisch-historische Hintergrund? Wie verändert sich der Begriff über die Zeit? Es gab die erste internationale Verbotsliste beim Opiumkongress in Genf 1925. Was wurde verboten und was waren die Folgen? Zunächst sollten vor allem Opiate verboten werden, aber dann ist durch Gesandte Ägyptens etwas Unerwartetes – was Cannabis betrifft – passiert! So manche Substanz wechselt auch zwischen Arznei und verbotener Substanz hin und her, als Beispiel erwähnen wir Kokain, aber auch Heroin. Wie scharf ist der Drogenbegriff eigentlich? Fallen etwa Substanzen wie Zucker hinein?Woher kommt der Begriff der Pharmazie – pharmakon? Auch in diesem Begriff spiegeln sich die unterschiedlichen Facetten von Substanzen und des Drogenbegriffs wider. Auch Begriffe wie Stimulantien und Genussmittel spielen in dieser Diskussion mit und machen den Diskurs nicht schärfer. Was empfinden wir heute als gefährlich? Hat sich unsere Furcht vor allen möglichen Substanzen ins Extreme gesteigert? Wie viel Eigenverantwortung gestatten wir Menschen noch? Oliver Sacks beschreibt seine Kindheit in England, das Zitat bezieht sich ca. auf die 1940er Jahre: »I had had not the least difficulty getting potassium cyanide from the chemist's, the pharmacy, down the road — it was normally used for collecting insects in a killing bottle — but I could rather easily have killed myself with the stuff. I gathered, over a couple of years, a variety of chemicals that could have poisoned or blown up the entire street but I was careful — or lucky.« — Oliver Sacks Welche Drogen werden in Deutschland und Österreich in welchem Umfang konsumiert? Wie wird (regelmäßiger) Drogenkonsum definiert? Auch die Definition von Drogen ist oftmals enumerativ – also aufzählend –, um das Problem der unklaren Definition zu umgehen. Ist folglich die Drogenpolitik janusköpfig und ist dies überhaupt vermeidbar? Werden psychoaktive Substanzen in den letzten Jahren stärker oder schwächer konsumiert? Und welche Rolle spielen »legale« Arzneien dabei? »In Deutschland hat man inzwischen so viele Antidepressiva Jahr für Jahr verschrieben, dass man fünf Millionen Menschen tagtäglich damit behandeln könnte.« Das hat sich seit 1990 verelfacht. Wie sieht es mit den verbotenen Substanzen aus? »Der Anstieg hat schon vor der Teillegalisierung [von Cannabis] angefangen.« Ergeben Verbote Sinn, wenn ein nennenswerter Teil der Bevölkerung diese ignoriert und Substanzen wie Cannabis für viele bereits zum Alltag geworden sind? Hat als Substanz der Wahl (Jugendlicher?) Cannabis Alkohol abgelöst? Ist man mit der Legalisierung zu weit gegangen? Welche Rolle spielt Werbung für pharmazeutische Substanzen (auch Cannabis) – auch da gibt es große Unterschiede zwischen den USA und Europa. Was ist unter diesen Rahmenbedingungen eine »vernünftige« Drogenpolitik, beziehungsweise welche Parameter sollte man hier berücksichtigen? Es gibt wohl einen Unterschied, ob der Konsum einer Substanz im Wesentlichen auf einen selbst wirkt oder andere betrifft, z. B. dadurch, dass der Konsument aggressiv wird oder sein eigenes Verhalten nicht mehr unter Kontrolle hat – denken wir an den Straßenverkehr oder das Verhalten in der Familie. Wie geht man damit um? Was sind positive und negative soziale Faktoren von Substanzkonsum, z. B. Alkohol? Wie sind kulturelle Einflüsse zu bewerten?Cannabinoid- und Opioid-Rezeptoren sind fast über das gesamte Gehirn verteilt – was bedeutet das? Unterschiedliche Opioide überwinden auch die Blut-Hirn-Schranke in unterschiedlichem Tempo, welche Folgen hat dies? »Opioidabhängigkeit ist eine der schwersten Abhängigkeiten – wenn man davon abhängig wird, was auch nicht alle werden.« Die Frage, wer überhaupt von einer Substanz unter welchen Umständen abhängig wird, ist somit eine hochinteressante Frage für sich selbst. Was ist folglich der Begriff der Sucht? Ist dieser einfacher zu definieren als der Begriff der Droge? Der Effekt ein und derselben Substanz – sei es Alkohol, Opioide oder Cannabis – hat offenbar auf unterschiedliche Menschen sehr unterschiedliche Wirkungen. Was auf manche entspannend wirkt, führt bei anderen zu einer Psychose. Was bedeutet diese Erkenntnis? »Der Trip, den man erfährt, ist eine Interaktion von Set und Setting.« Ein Beispiel ist die Nutzung von Heroin durch die US-Soldaten im Vietnamkrieg. Auch außerhalb dieses extremen Szenarios gibt es in unterschiedlichen Subkulturen unterschiedliche Akzeptanz für verschiedene Drogen. Was können wir davon lernen? Damit kommen wir zur Frage, was Abhängigkeit bedeutet und wie diese zustande kommt. Welche Rolle spielt das Über-Verschreiben von Schmerzmedikation durch Ärzte ab den 1990er-Jahren, mit dem Versprechen, Schmerz gehöre der Vergangenheit an und die Gefahr von Schmerzmitteln wäre in der Vergangenheit zum Schaden der Patienten überschätzt worden? »Ein Grund, warum der Konsum so zunimmt, ist meines Erachtens nach auch eine zunehmende soziale Verelendung vieler Gesellschaften.« Was ist Sucht, was bedeutet der Suchtbegriff? Sowohl in der historischen Betrachtung als auch in der aktuellen Situation? »Vor dem 20. Jahrhundert hat man wenig von Sucht gesprochen.« Der Psychiater Emil Kraepelin prägte für lange Zeit diese Diskussion. Der Suchtbegriff beginnt sich dann erst langsam zu entwickeln, zum Teil getrieben durch politische und religiöse Überzeugungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Begriff dann durch eine Kommission der Weltgesundheitsorganisation definiert – oder jedenfalls wird der Versuch unternommen. Der Suchtbegriff wird dann durch den Abhängigkeitsbegriff abgelöst. Warum? »Seit den 1980er-Jahren wird der Suchtbegriff in den USA von der Psychiatrie aufgegeben.« In Deutschland verwenden wir diesen Begriff allerdings permanent. Was bedeutet diese begriffliche Verwirrung in der Praxis? Wie wird also Abhängigkeit – von Substanzen, aber auch Verhalten – definiert? Meist wird Bezug genommen auf Kontrollverlust gepaart mit Dysfunktion. Was bedeutet dies konkret? »Man hat den Konsum nicht mehr unter Kontrolle und der Konsum führt zu verschiedenen Problemen.« Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen psychischer und körperlicher Abhängigkeit und fallen Verhaltensweisen in dieselbe Kategorie? Was ist von Begriffen wie Sport-Sucht, Sex-/Porno-Sucht, (Video-)Spiel-Sucht, Arbeits-Sucht usw. zu halten? Was ist der Unterschied zwischen Sucht, Abhängigkeit und Impulskontrollstörung? Ein weiterer Begriff, der sich in diese Melange der oftmals unklar beschriebenen Begriffe mischt. »Man kann auch Sport so betreiben, dass man die Kontrolle verliert und dass er schädlich wird. Im Übrigen hat auch Sport psychische Wirkungen – Runners High. Man könnte eine Sport-Sucht mit den genannten Kriterien definieren. Warum macht man's nicht? Weil Sport moralisch toleriert und gefördert wird.« Was bedeutet das für eine »vernünftige« Drogenpolitik – von libertären Gedanken bis zur Frage, wie mit Schäden an der betroffenen Person und weiter zum individuellen Umfeld und zur Gesellschaft? »Obwohl die Leute immer weniger konsumieren, wird das Thema in den Medien immer extremer diskutiert.« Freier Markt oder Prohibition? Sollte man den Substanzkonsum kontrollieren? »Substanzkonsum ist etwas Normales.« Warum wird beziehungsweise wurde der Begriff »Marihuana« fallweise stigmatisierend verwendet? Was ist ein schadenbasierter Ansatz (Harm-based approach)? Welche quantitativen Folgen hatte etwa die (Teil-)Legalisierung von Cannabis in den USA und Deutschland im Vergleich etwa zu Österreich? Sobald es erlaubt ist, ist es für die Jugendlichen weniger anziehend? »Man kann Substanzen nie isoliert betrachten, man muss sich immer auch die soziale Praxis ansehen.« Verändert sich auch die Droge durch die Nutzung beziehungsweise durch gesellschaftliche Trends? So steigt etwa der THC-Gehalt in Cannabis über die letzten Jahrzehnte stetig (stark) an. Was hat es mit dem viel diskutierten Psychose-Risiko nach Cannabis-Konsum auf sich? »Über Jahrtausende unserer Menschheitskultur war Substanzkonsum in der Regel ritualisiert – entweder mit Freunden oder religiös eingebettet. Wir sind halt im 20. Jahrhundert in diese konsum-, massen- und individualisierte Gesellschaft hineingekommen, die dann eben auch dazu führt, dass manche Menschen diesen ritualisierten oder sozialen Kontext nicht mehr haben.« Was ist die Rolle von Wissenschaft bei diesen komplexen und wichtigen gesellschaftlich wesentlichen Fragestellungen? »Als Wissenschaftler ist ja meine Funktion nicht, der Gesellschaft zu sagen, wie sie ihre Politik gestalten sollte, aber ich versuche natürlich die Diskussion zu informieren.« Funktionieren Verbote überhaupt? Sehr viele Probleme erscheinen gerade durch den harten Kampf gegen Drogen erst zu entstehen?! Aber auch die Legalisierung kann man besonders ungeschickt gestalten, wie das gerade auch wieder in Deutschland zu beobachten ist. »Mit Verboten hält man gerade die Menschen mit den größten Problemen nicht ab und erzeugt viele neue Probleme.« Referenzen Andere Episoden Episode 148: Künstliche Vernunft? Ein Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Episode 142: Games. A Conversation with Tom Vasel from the Dice Tower Episode 132: Fragen an die künstliche Intelligenz — eine konstruktive Irritation Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 116: Science and Politics, A Conversation with Prof. Jessica Weinkle Episode 111: Macht. Ein Gespräch mit Christine Bauer-Jelinek Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 67: Wissenschaft, Hype und Realität — ein Gespräch mit Stephan Schleim Fachliche Referenzen Homepage Stephan Schleim Menschen-Bilder Blog Stephan Schleim, Die Cannabis-Protokolle. Medizin, Politik und Wissenschaft auf dem Prüfstand, BoD (2026) Stephan Schleim, Perspektiven aus der Depressions-Epidemie. Was Depressionen sind und wie man sie behandelt, BoD (2026) Oliver Sacks, Uncle Tungsten, Memories of a Chemical Boyhood, Isis Publishing (2001) International Classification of Diseases 11th Revision, WHO Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5-TR)
Ein Gericht verurteilt einen 28-Jährigen, der eine Freundin mehrmals betäubt und vergewaltigt hat. Und die Ludwig-Maximilians-Universität versetzt den umstrittenen Professor Michael Meyen vorzeitig in den Ruhestand.
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um sexualisierte Gewalt an Frauen und Kindern Eigentlich will Susanne an diesem Abend im Februar 1984 nur tanzen gehen, in ihre Stamm-Diskothek. Doch dort kommt sie nie an. Kurze Zeit später wird sie tot aufgefunden. Der Täter bleibt jahrzehntelang unerkannt. Erst neue DNA-Techniken bringen Bewegung in den Fall. Aus alten Spuren wird plötzlich ein konkreter Ansatz, aus einem Cold Case ein Fall, der sich doch noch aufklären lässt. Doch was dabei ans Licht kommt, geht weit über Susannes Geschichte hinaus: Die Ermittlungen führen zu einem Mann, der über Jahre hinweg im Norden von Hamburg unentdeckt töten konnte. In dieser Folge „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ geht es darum, welche Rolle moderne DNA-Analyse bei der Aufklärung von Cold Cases spielt und was passiert, wenn ein Täter jahrzehntelang mit einem dunklen Geheimnis lebt. Expert:innen in dieser Folge: Vorsitzender und heute pensionierter Richter, Jörg Brommann, Abteilungsleiter Wirtschaftsstrafsachen Staatsanwaltschaft Kiel und damaliger Staatsanwalt , Matthias Daxenberger, Abteilungsleiterin des DNA-Labors des Instituts der Rechtsmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Dipl. Biologin Prof Dr. Katja Anslinger **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Sina Lea Riebe Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Empfehlung** Billion Dollar Babies: https://t1p.de/apl9i **Quellen (Auswahl)** Urteil von 8. Februar 2012, Landgericht Kiel - liegt vor Spiegel: https://t1p.de/g8bxb Lübecker Nachrichten: https://t1p.de/37b3y HRR-Strafrecht: https://t1p.de/zh301 **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Auf Prognosemärkten wie Polymarket lässt sich auf fast alles wetten: Wetter, Sport, Kultur – aber auch auf Krieg und Frieden. Zurzeit geben Wetten auf die Waffenruhe im Iran-Krieg zu reden, es wird Insiderhandel vermutet. Wie funktionieren diese Wetten – und darf man das überhaupt? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Martin Spann, Experte für digitale Geschäftsmodelle und digitale Märkte, Ludwig-Maximilians-Universität München ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Nicolas Malzacher __________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Bis zum Jahr 2045 will Deutschland Netto-Treibhausgasneutralität erreichen – also unterm Strich keine Treibhausgase mehr in die Atmosphäre ausstoßen. Und im Anschluss sollen die Treibhausgasemissionen sogar negativ werden. Doch wie kann das gelingen? Darüber haben wir mit Felix Havermann von der Ludwig-Maximilians-Universität in München gesprochen. *** Ein Beitrag von Kim Hermann, gesprochen von Ulrike Kapfer. Aufnahme: Das Hörspielstudio Kreuzberg, Tonbearbeitung und Schnitt: Elias Emken. Redaktion: Welt der Physik https://www.weltderphysik.de/ Welt der Physik wird herausgegeben vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. *** https://www.weltderphysik.de/mediathek/podcast/co2-entnahme/ Bei Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns: feedback@weltderphysik.de
International Conference “Jewish Immigration from Eastern Europe to Israel and Germany in the Light of the War in Ukraine (1991-2025). Narratives, Memory and Identity Formation” December 2025 in Munich. The Russian full-scale invasion of Ukraine in 2022 has triggered one of the largest refugee crises in recent European history. Over 1.2 million Ukrainian citizens have received temporary protection in Germany, while a significant number of refugees—Jewish or of Jewish origin—have also sought refuge in Israel and received citizenship under the Law of Return. The experiences of Ukrainian Jews in the wake of the war offer an important lens through which to examine broader patterns of Jewish migration from Eastern Europe over the past four decades. This two-day interdisciplinary conference, organized by the Leonid Nevzlin Research Center for Russian and East European Jewry at the Hebrew University of Jerusalem, the Leibnitz Center for Contemporary History Potsdam and the Center for Israel Studies at Ludwig-Maximilians-Universität in Munich, aims to juxtapose two pivotal periods of Jewish migration to Israel and Germany—the post-Soviet 1990s and the post-2022 Ukrainian crisis. By bringing together scholars from the humanities and social sciences, the conference seeks to enrich our understanding of the shifting meanings of Jewish belonging, displacement, and diaspora in the 21st century. Through historical, sociological, and cultural analyses, we aim to build a comparative framework for analyzing Jewish migration in the context of political rupture, memory politics, and transnational identity formation.
Unser heutiger Gast wuchs nicht mit einer Karrierevision auf – er wuchs mit einer Neugier auf. Auf Sprache, auf Technologie, auf die Frage, wie sich die Welt verändert und was das für die Menschen bedeutet. Er studierte Anglistik und Linguistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, schnupperte schon als Student beim Campusradio M94.5 in den Journalismus hinein und landete schließlich beim Bayerischen Rundfunk, wo er sich als Netzjournalist einen Namen machte. Doch was ihn wirklich antreibt, begann erst so richtig, als alle Welt über ChatGPT zu reden anfing. Im Juli 2023 startete er mit seinem Team „Der KI-Podcast" – heute Deutschlands meistgehörter Podcast zum Thema Künstliche Intelligenz. Wöchentlich, verlässlich, faktenbasiert: ein Format, das er selbst als den „Drosten-Podcast für die KI-Revolution" gepitcht hatte. Seitdem erklärt er einer halben Nation, was KI wirklich kann – und was nicht. Nebenbei schreibt er monatliche Kolumnen für Brand Eins, hält Lehrveranstaltungen zur Generativen KI an der Hochschule Landshut, berät Unternehmen und Institutionen – und produziert Fiction-Podcasts, darunter das atmosphärische ARD-Hörspiel „Mia Insomnia". Das medium magazin zählte ihn 2024 zu den besten Wissenschaftsjournalisten des Jahres. Und im November 2025 erschien sein erstes Buch: ‚‚ im Goldmann Verlag. Seine zentrale These ist dabei klar: KI ist kein Monster und kein Messias. Sie ist ein E-Bike für den Verstand – leistungsstark, aber man muss noch selbst treten. Genau das ist der Kern seines Denkens: Wie Menschen mit KI nicht weniger werden, sondern mehr. Seit mehr als neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in über 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat und was sich weiter ändern muss. Was bedeutet KI für unsere Arbeit wirklich – jenseits von Hype und Hysterie – und welche menschlichen Fähigkeiten werden dadurch gerade wertvoller, nicht überflüssig? Er spricht von „Secret Cyborgs" – Menschen, die KI längst heimlich nutzen, ohne darüber zu reden. Was sagt das über unsere Arbeitskultur aus, und was müsste sich ändern? Und wenn er sagt, ‚‚ – was muss dann jeder Einzelne heute tun, um diesen Prozess aktiv zu gestalten statt passiv zu erleben? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Wir suchen weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näher bringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work – heute mit Gregor Schmalzried. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
International Conference “Jewish Immigration from Eastern Europe to Israel and Germany in the Light of the War in Ukraine (1991-2025). Narratives, Memory and Identity Formation” December 2025 in Munich. The Russian full-scale invasion of Ukraine in 2022 has triggered one of the largest refugee crises in recent European history. Over 1.2 million Ukrainian citizens have received temporary protection in Germany, while a significant number of refugees—Jewish or of Jewish origin—have also sought refuge in Israel and received citizenship under the Law of Return. The experiences of Ukrainian Jews in the wake of the war offer an important lens through which to examine broader patterns of Jewish migration from Eastern Europe over the past four decades. This two-day interdisciplinary conference, organized by the Leonid Nevzlin Research Center for Russian and East European Jewry at the Hebrew University of Jerusalem, the Leibnitz Center for Contemporary History Potsdam and the Center for Israel Studies at Ludwig-Maximilians-Universität in Munich, aims to juxtapose two pivotal periods of Jewish migration to Israel and Germany—the post-Soviet 1990s and the post-2022 Ukrainian crisis. By bringing together scholars from the humanities and social sciences, the conference seeks to enrich our understanding of the shifting meanings of Jewish belonging, displacement, and diaspora in the 21st century. Through historical, sociological, and cultural analyses, we aim to build a comparative framework for analyzing Jewish migration in the context of political rupture, memory politics, and transnational identity formation.
International Conference “Jewish Immigration from Eastern Europe to Israel and Germany in the Light of the War in Ukraine (1991-2025). Narratives, Memory and Identity Formation” December 2025 in Munich. The Russian full-scale invasion of Ukraine in 2022 has triggered one of the largest refugee crises in recent European history. Over 1.2 million Ukrainian citizens have received temporary protection in Germany, while a significant number of refugees—Jewish or of Jewish origin—have also sought refuge in Israel and received citizenship under the Law of Return. The experiences of Ukrainian Jews in the wake of the war offer an important lens through which to examine broader patterns of Jewish migration from Eastern Europe over the past four decades. This two-day interdisciplinary conference, organized by the Leonid Nevzlin Research Center for Russian and East European Jewry at the Hebrew University of Jerusalem, the Leibnitz Center for Contemporary History Potsdam and the Center for Israel Studies at Ludwig-Maximilians-Universität in Munich, aims to juxtapose two pivotal periods of Jewish migration to Israel and Germany—the post-Soviet 1990s and the post-2022 Ukrainian crisis. By bringing together scholars from the humanities and social sciences, the conference seeks to enrich our understanding of the shifting meanings of Jewish belonging, displacement, and diaspora in the 21st century. Through historical, sociological, and cultural analyses, we aim to build a comparative framework for analyzing Jewish migration in the context of political rupture, memory politics, and transnational identity formation.
Roxane Bicker spricht in dieser Folge mit Prof. Dr. Martina Ullmann vom Institut für Ägyptologie der Ludwig-Maximilians-Universität München zu altägyptischer Religion und ihrem Sitz im Alltag, wie das Phänomen der Kindgötter. In dieser Podcast-Staffel beleuchten wir das altägyptische Alltagsleben - begleitend zu unserer aktuellen Sonderausstellung "Kindheit am Nil - Aufwachsen im Alten Ägypten".******************************Shownotes:Zur Sonderausstellung: https://smaek.de/ausstellungen/kindheit-am-nil-aufwachsen-im-alten-aegypten/#frühgeschichte #antike #ägypten #afrika #nordafrika #museum #kunst #münchen #forschung #geschichte #alltag #kindheit
International Conference “Jewish Immigration from Eastern Europe to Israel and Germany in the Light of the War in Ukraine (1991-2025). Narratives, Memory and Identity Formation” December 2025 in Munich. The Russian full-scale invasion of Ukraine in 2022 has triggered one of the largest refugee crises in recent European history. Over 1.2 million Ukrainian citizens have received temporary protection in Germany, while a significant number of refugees—Jewish or of Jewish origin—have also sought refuge in Israel and received citizenship under the Law of Return. The experiences of Ukrainian Jews in the wake of the war offer an important lens through which to examine broader patterns of Jewish migration from Eastern Europe over the past four decades. This two-day interdisciplinary conference, organized by the Leonid Nevzlin Research Center for Russian and East European Jewry at the Hebrew University of Jerusalem, the Leibnitz Center for Contemporary History Potsdam and the Center for Israel Studies at Ludwig-Maximilians-Universität in Munich, aims to juxtapose two pivotal periods of Jewish migration to Israel and Germany—the post-Soviet 1990s and the post-2022 Ukrainian crisis. By bringing together scholars from the humanities and social sciences, the conference seeks to enrich our understanding of the shifting meanings of Jewish belonging, displacement, and diaspora in the 21st century. Through historical, sociological, and cultural analyses, we aim to build a comparative framework for analyzing Jewish migration in the context of political rupture, memory politics, and transnational identity formation.
International Conference “Jewish Immigration from Eastern Europe to Israel and Germany in the Light of the War in Ukraine (1991-2025). Narratives, Memory and Identity Formation” December 2025 in Munich. The Russian full-scale invasion of Ukraine in 2022 has triggered one of the largest refugee crises in recent European history. Over 1.2 million Ukrainian citizens have received temporary protection in Germany, while a significant number of refugees—Jewish or of Jewish origin—have also sought refuge in Israel and received citizenship under the Law of Return. The experiences of Ukrainian Jews in the wake of the war offer an important lens through which to examine broader patterns of Jewish migration from Eastern Europe over the past four decades. This two-day interdisciplinary conference, organized by the Leonid Nevzlin Research Center for Russian and East European Jewry at the Hebrew University of Jerusalem, the Leibnitz Center for Contemporary History Potsdam and the Center for Israel Studies at Ludwig-Maximilians-Universität in Munich, aims to juxtapose two pivotal periods of Jewish migration to Israel and Germany—the post-Soviet 1990s and the post-2022 Ukrainian crisis. By bringing together scholars from the humanities and social sciences, the conference seeks to enrich our understanding of the shifting meanings of Jewish belonging, displacement, and diaspora in the 21st century. Through historical, sociological, and cultural analyses, we aim to build a comparative framework for analyzing Jewish migration in the context of political rupture, memory politics, and transnational identity formation.
International Conference “Jewish Immigration from Eastern Europe to Israel and Germany in the Light of the War in Ukraine (1991-2025). Narratives, Memory and Identity Formation” December 2025 in Munich. The Russian full-scale invasion of Ukraine in 2022 has triggered one of the largest refugee crises in recent European history. Over 1.2 million Ukrainian citizens have received temporary protection in Germany, while a significant number of refugees—Jewish or of Jewish origin—have also sought refuge in Israel and received citizenship under the Law of Return. The experiences of Ukrainian Jews in the wake of the war offer an important lens through which to examine broader patterns of Jewish migration from Eastern Europe over the past four decades. This two-day interdisciplinary conference, organized by the Leonid Nevzlin Research Center for Russian and East European Jewry at the Hebrew University of Jerusalem, the Leibnitz Center for Contemporary History Potsdam and the Center for Israel Studies at Ludwig-Maximilians-Universität in Munich, aims to juxtapose two pivotal periods of Jewish migration to Israel and Germany—the post-Soviet 1990s and the post-2022 Ukrainian crisis. By bringing together scholars from the humanities and social sciences, the conference seeks to enrich our understanding of the shifting meanings of Jewish belonging, displacement, and diaspora in the 21st century. Through historical, sociological, and cultural analyses, we aim to build a comparative framework for analyzing Jewish migration in the context of political rupture, memory politics, and transnational identity formation.
Vegan essen – gesund trainieren – und trotzdem „Zahnprobleme“? In dieser Episode schauen wir evidenzbasiert auf Fluorid, vegane Ernährungsgewohnheiten und die besonderen Belastungen im Sport: Sports Drinks, Smoothies, Mundtrockenheit und häufige Kohlenhydratzufuhr. Du bekommst ein klares Modell, wie Karies und Erosion entstehen, welche Befunde Studien bei Veganer:innen und Athlet:innen zeigen und welche Präventionsmaßnahmen in der Praxis funktionieren. Korrektur: Im Podcast spricht Dominik von einer Dentalfluorose, die er entwickelt habe durch Fluorid. Dies ist jedoch im Erwachsenenalter nicht mehr möglich. Wahrscheinlicher sind Verfärbungen der Zähne, durch im Tee enthaltene Tannine. Dennoch enthält Tee mitunter große Mengen Fluorid. ------------------------------------------------------------------------ Dominiks Buch zur pflanzenbasierten Sporternährung im UTB-Verlag: https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838560328 Dominiks Gesundheitscommunity: www.gsundes-hannover.de Dominiks Online-Knie-Kurs: https://gsundes-hannover.de/knieschmerzen/ Dominiks Online-Rücken-Kurs: https://copecart.com/products/34bd5abb/checkout Marcs veganes Online-Fitness-Coaching: https://vegainer-academy.com/ Marcs Online-Kurs: https://www.copecart.com/products/a50f88f2/checkout ------------------------------------------------------------------------ Dieser Podcast wird unterstützt von der Firma Watson Nutrition. Die Firma bietet als einzige umfassend laborgeprüfte Nahrungsergänzungsmittel für eine optimierte Nährstoffversorgung. Zum Angebot zählen Multi-Supplemente, Mono-Supplemente, Sportsupplemente wie Kreatin oder auch Proteinriegel, Shakes und essenzielle Aminosäuren Mit dem Code veganperformance erhältst du 5 % Rabatt auf deine Bestellung. Zur Firmenwebseite: Watson Nutrition ------------------------------------------------------------------------ Quellen: Ali, H., & Tahmassebi, J. F. (2014). The effects of smoothies on enamel erosion: An in situ study. International Journal of Paediatric Dentistry, 24(3), 184–191. https://doi.org/10.1111/ipd.12058 Atarbashi-Moghadam, F., Moallemi-Pour, S., Atarbashi-Moghadam, S., Sijanivandi, S., & Bagherpour, A. A. (2020). Effects of raw vegan diet on periodontal and dental parameters. Tzu Chi Medical Journal, 32(4), 357–361. https://doi.org/10.4103/tcmj.tcmj_161_19 Betancur, D., Jara, E. L., Lima, C. A., & Victoriano, M. (2026). Diet type and the oral microbiome. Frontiers in Nutrition, 12, Article 1691952. https://doi.org/10.3389/fnut.2025.1691952 Campana Zamudio, F., Aleman Soto, V. S., Azañedo, D., & Hernández-Vásquez, A. (2025). Prevalence and severity of oral conditions in elite athletes: A systematic review and meta-analysis. Dentistry Journal, 13(12), 589. https://doi.org/10.3390/dj13120589 Coombes, J. S. (2005). Sports drinks and dental erosion. American Journal of Dentistry, 18(2), 101–104. D'Ercole, S., Tieri, M., Martinelli, D., & Tripodi, D. (2016). The effect of swimming on oral health status: Competitive versus non-competitive athletes. Journal of Applied Oral Science, 24(2), 107–113. https://doi.org/10.1590/1678-7757-2015-0324 Elorinne, A.-L., Alfthan, G., Erlund, I., Kivimäki, H., Paju, A., Salminen, I., Turpeinen, U., Voutilainen, S., & Laakso, J. (2016). Food and nutrient intake and nutritional status of Finnish vegans and non-vegetarians. PLOS ONE, 11(2), e0148235. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0148235 Ehrnsperger, M. G. (2020). Die Erosivität von Smoothies auf die Zahnhartsubstanz (Dissertation). Ludwig-Maximilians-Universität München. Frese, C., Wohlrab, T., Sheng, L., Kieser, M., Krisam, J., Frese, F., & Wolff, D. (2018). Clinical management and prevention of dental caries in athletes: A four-year randomized controlled clinical trial. Scientific Reports, 8, 16991. https://doi.org/10.1038/s41598-018-34777-x Gallagher, J., Ashley, P., & Needleman, I. (2020). Implementation of a behavioural change intervention to enhance oral health behaviours in elite athletes: A feasibility study. BMJ Open Sport & Exercise Medicine, 6, e000759. https://doi.org/10.1136/bmjsem-2020-000759 Gallagher, J. (2019). Oral health related behaviours reported by elite and professional athletes. Gallagher, J., & Fine, P. (2026). The value of oral health screening for athletes. Research in Sports Medicine, 34(1), 1–10. https://doi.org/10.1080/15438627.2025.2532535 Hansen, T. H., Kern, T., Bak, E. G., Kashani, A., Allin, K. H., Nielsen, T., Hansen, T., & Pedersen, O. (2018). Impact of a vegan diet on the human salivary microbiota. Scientific Reports, 8, 5847. https://doi.org/10.1038/s41598-018-24207-3 Inchingolo, F., Dipalma, G., Guglielmo, M., Palumbo, I., Campanelli, A. D., Inchingolo, A. D., De Ruvo, E., Palermo, A., Di Venere, D., & Inchingolo, A. M. (2024). Correlation between vegetarian diet and oral health: A systematic review. European Review for Medical and Pharmacological Sciences, 28, 2127–2143. https://doi.org/10.26355/eurrev_202403_35716 Mazur, M., Bietolini, S., Bellardini, D., Lussi, A., Corridore, D., Maruotti, A., Ottolenghi, L., Vozza, I., & Guerra, F. (2020). Oral health in a cohort of individuals on a plant-based diet: A pilot study. Clinica Terapeutica, 171(2), e142–e148. https://doi.org/10.7417/CT.2020.2204 Medeiros, T. L. M., Mutran, S. C. A. N., Espinosa, D. G., Faial, K. d. C. F., Pinheiro, H. H. C., & Couto, R. S. D. (2020). Prevalence and risk indicators of non-carious cervical lesions in male footballers. BMC Oral Health, 20, 215. https://doi.org/10.1186/s12903-020-01200-9 Nebl, J., Schuchardt, J. P., Wasserfurth, P., Haufe, S., Eigendorf, J., Tegtbur, U., & Hahn, A. (2019). Characterization, dietary habits and nutritional intake of omnivorous, lacto-ovo vegetarian and vegan runners – a pilot study. BMC Nutrition, 5, 51. https://doi.org/10.1186/s40795-019-0313-8 Needleman, I., Ashley, P., Fine, P., Haddad, F., Loosemore, M., de Medici, A., Donos, N., Newton, T., van Someren, K., Moazzez, R., Jaques, R., Hunter, G., Khan, K., Shimmin, M., Brewer, J., Meehan, L., Mills, S., & Porter, S. (2015). Oral health and elite sport performance. British Journal of Sports Medicine, 49(1), 3–6. https://doi.org/10.1136/bjsports-2014-093804 Smits, K. P. J., Listl, S., & Jevdjevic, M. (2020). Vegetarian diet and its possible influence on dental health: A systematic literature review. Community Dentistry and Oral Epidemiology, 48, 7–13. https://doi.org/10.1111/cdoe.12498 Staufenbiel, I., Weinspach, K., Förster, G., Geurtsen, W., & Günay, H. (2013). Periodontal conditions in vegetarians: A clinical study. European Journal of Clinical Nutrition, 67(8), 836–840. https://doi.org/10.1038/ejcn.2013.101 Waldmann, A., Koschizke, J. W., Leitzmann, C., & Hahn, A. (2003). Dietary intakes and lifestyle factors of a vegan population in Germany: Results from the German Vegan Study. European Journal of Clinical Nutrition, 57, 947–955. https://doi.org/10.1038/sj.ejcn.1601629 Zotti, F., Laffranchi, L., Fontana, P., Dalessandri, D., & Bonetti, S. (2014). Effects of fluorotherapy on oral changes caused by a vegan diet. Minerva Stomatologica, 63(5), 179–188.
Thomas Fischer und Holger Schmidt treten am 11.04.2026 mit "Sprechen wir über Mord?!" live beim SWR Podcastfestival in Mannheim auf! Tickets gibt es hier: https://www.swr.de/home/swr-podcastfestival-100.html Michael W. gibt sich als Heilpraktiker aus. Unter dem Vorwand therapeutischer Behandlungen belästigt er zahlreiche seiner Patientinnen sexuell und macht heimlich Nacktaufnahmen von ihnen. Als sein Doppelleben aufzufliegen droht, stirbt seine bettlägerige Frau an einer Überdosis Tabletten. Die Ermittler glauben nicht an Suizid. Holger Schmidt und der ehemalige Bundesrichter Thomas Fischer diskutieren den Fall und sprechen dabei auch über prozessökonomische Verfahrensweisen und die Bedürfnisse und Rechte von Nebenklägern. Unser Podcast-Tipp: Tatort Geschichte - True Crime meets History Niklas Fischer und Hannes Liebrandt, zwei Historiker von der Ludwig-Maximilians-Universität in München, verlassen den Hörsaal und reisen zurück zu spannenden Verbrechen aus der Vergangenheit: eine mysteriöse Wasserleiche im Berliner Landwehrkanal, der junge Stalin als Anführer eines blutigen Raubüberfalls oder die Jagd nach einem Kriegsverbrecher um die halbe Welt. True Crime aus der Geschichte unterhaltsam besprochen. https://1.ard.de/tatort-geschichte-q1?sprechen-wir-ueber-mord
„Steht die Zukunft in den Sternen" Ein kritischer Abend zu Zukunftsdeutungen mit Matthias Pöhlmann und Mario Gollwitzer in der ev. Stadtakademie München in Kooperation mit Münchner Volkshochschule.(Hördauer: ca. 61 Minuten)Zukunftsdeutungen erhoffen sich Menschen auch aus Horoskopen oder esoterischen Praktiken. Doch wie kommen wir darauf, dass der Sternenhimmel oder zufällig gezogene Karten unser Leben beeinflussen können? Wir tauchen gemeinsam ein in das Geschäft der Zukunftsdeutung, diskutieren kritisch deren Geschichte und Gegenwart und versuchen die psychologischen Grundmuster zu verstehen. Spricht aus Deutungskonzepten eher der Glaube an eine determinierte Welt als an eine offene ZukunftModeratoren: Dr. Barbara HeppDr. Robert MuchaPD DR. MATTHIAS PÖHLMANNEvangelischer Theologe und Publizist, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Bayern. Bildnachweis: © Fotostudio SAUTERPROF. DR. MARIO GOLLWITZERProfessor für Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Forschungsinteressen sind u.a. soziale und individuelle Funktionen von Rache, Strafe und Vergeltung sowie Fragen der Wissenschaftsrezeption.KOOPERATIONSPARTNERMünchner Volkshochschule (MVHS)Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Realisation Uwe Kullnick
Eine Studie schätzt, dass Abholzung und Klimawandel bis 2100 zum Verlust von bis zu 38 Prozent des Amazonas-Regenwalds führen könnten. Der größte Regenwald der Welt, ein Hotspot der Biodiversität und eine bedeutende Kohlenstoffsenke, steht unter Druck. Stefan Troendle im Gespräch mit Prof. Julia Pongratz, Lehrstuhl für Physische Geographie und Landnutzungssysteme, Ludwig-Maximilians-Universität München
An den Außengrenzen der EU floriert russische Propaganda. Wie wehren sich Moldau und Rumänien? Ein Podcast mit Florian Kührer-Wielach von Pragmaticus.Das Thema:Als Russland noch Sowjetunion war, war die Republik Moldau Teil jenes Imperiums, das der russische Präsident Wladimir Putin wiederbeleben will. Mit gezielter Propaganda versucht er, Wahlen in den Ländern Südosteuropas zu beeinflussen. Durch Desinformation, Stimmenkauf, Kirchenpropaganda und gekaufte Politiker. Mit dieser Strategie ist er unterschiedlich erfolgreich. Der Südosteuropa-Experte Florian Kührer-Wielach, Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) berichtet in diesem Podcast, wie sich die Republik Moldau und Rumänien gegenüber dem Aggressor Russland positionieren. Er analysiert, mit welchen Argumenten die russische Propaganda punktet und wie sie es schafft, Gesellschaften zu polarisieren. Das, was an den Außengrenzen der EU passiert, zeigt immer auch, welche Herausforderungen der gesamte Kontinent zu stemmen hat und ist insofern ein Einblick in Sicherheit, Minderheitenpolitik und die Anstrengungen für eine liberale Weltordnung. Die gute Nachricht: Die Europäische Union kann sich als Gegenpol noch gut positionieren. Wie lange noch? Unser Gast in dieser Folge: Florian Kührer-Wielach stammt aus Horn im Waldviertel in Österreich. Der auf die Geschichte Südosteuropas spezialisierte Historiker ist der Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS). Für den Pragmaticus schrieb er zuletzt eine Analyse über die Republik Moldau nach den Wahlen und ist in diesem Podcast über die Situation in der Republik Moldau und Rumänien zu hören.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
In Zeiten von Fake News, Rechtsruck und Vielfachkrisen erlebt die politische Denkerin Hannah Arendt eine beispiellose Popularität. Ihre pointierten Analysen der bedrohten demokratischen Gesellschaft finden in den sozialen Medien reißenden Absatz und inspirieren auch Politiker. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat ihr jüngst gar ein ganzes Buch gewidmet: „Der Sinn von Politik ist Freiheit – Warum Hannah Arendt uns Zuversicht in schwieriger Zeit gibt“. Doch was genau verbirgt sich hinter Arendts zentralen Begriffen von Freiheit und politischem Handeln? Und wieso ist sie, rund 50 Jahre nach ihrem Tod am 4. Dezember 1975, aktueller denn je? Wie lässt sich der anhaltende Hype um ihre Person und Philosophie erklären? Eva Röder diskutiert mit Dr. Monika Boll –Philosophin, Publizistin, Kuratorin; Prof. Dr. Thomas Meyer – Philosoph an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Dr. Maike Weißpflug – Autorin und Journalistin
Humans bring gender biases to their interactions with Artificial Intelligence (AI), according to new research from Trinity College Dublin and Ludwig-Maximilians Universität (LMU) Munich. The study involving 402 participants found that people exploited female-labelled AI and distrusted male-labelled AI to a comparable extent as they do human partners bearing the same gender labels. Notably, in the case of female-labelled AI, the study found that exploitation in the Human-AI setting was even more prevalent than in the case of human partners with the same gender labels. This is the first study to examine the role of machine gender in human-AI collaboration using a systematic, empirical approach. The findings show that gendered expectations from human-human settings extend to human-AI cooperation. This has significant implications for how organisations design, deploy, and regulate interactive AI systems, according to the authors. The study, led by sociologists in Trinity's School of Social Sciences and Philosophy, has just been published in the journal iScience. Key findings: Patterns of exploitation and distrust toward AI agents mirrored those seen with human partners carrying the same gender labels. Participants were more likely to exploit AI agents labelled female and more likely to distrust AI agents labelled male. Assigning gender to AI agents can shape cooperation, trust, and misuse implications for product design, workplace deployment, and governance. Sepideh Bazazi, first author of the study and Visiting Research Fellow at the School of Social Sciences and Philosophy, Trinity, explained: "As AI becomes part of everyday life our findings that gendered expectations spill into human-AI cooperation underscore the importance of carefully considering gender representation in AI design, for example, to maximise people's engagement and build trust in their interactions with automated systems. "Designers of interactive AI agents should recognise and mitigate biases in human interactions to prevent reinforcing harmful gender discrimination and to create trustworthy, fair, and socially responsible AI systems." Taha Yasseri, co-author of the study and Director of the Centre for Sociology of Humans and Machines (SOHAM) at Trinity, said: "Our results show that simply assigning a gender label to an AI can change how people treat it. If organisations give AI agents human-like cues, including gender, they should anticipate downstream effects on trust and cooperation." Jurgis Karpus, co-author of the study and Postdoctoral Researcher at Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) Munich, added: "This study raises an important dilemma. Giving AI agents human-like features can foster cooperation between people and AI, but it also risks transferring and reinforcing unwelcome existing gender biases from people's interactions with fellow humans." The article, 'AI's assigned gender affects human-AI cooperation' by Sepideh Bazazi (TCD); Jurgis Karpus (LMU); Taha Yasseri (TCD, TU Dublin) can be read on the journal iScience website. More about the study: In this experimental study, participants played repeated rounds of the social science experiment Prisoner's Dilemma - a classic experiment in behavioural game theory and economics to study human cooperation and defection. Partners were labelled human or AI. Each partner was further labelled male, female, non-binary, or gender-neutral. The team analysed motives for cooperation and defection, distinguishing exploitation (taking advantage of a cooperative partner) from distrust (defecting pre-emptively). Findings show that gender labelling can reproduce gendered patterns of cooperation with AI. The participants were recruited in the UK, and the experiment was conducted online. The sample size was 402 participants. More about Irish Tech News Irish Tech News are Ireland's No. 1 Online Tech Publication and often Ireland's No.1 Tech Podcast too. You can find hundreds of fantastic previous episodes and subscrib...
Magnus Brechtken ist stellvertretender Direktor beim Institut für Zeitgeschichte in München und lehrt als Professor an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität.
Magnus Brechtken ist stellvertretender Direktor beim Institut für Zeitgeschichte in München und lehrt als Professor an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität.
Es ist ein symbolträchtiger Ort, an dem die diesjährige UN-Klimakonferenz COP30 stattfindet: Belém, mitten im brasilianischen Regenwald, der Lunge der Erde. Ein Schauplatz, der wie kaum ein anderer für das Verschwinden der Wälder steht – durch Brände, Dürren, Abholzung. Doch nicht nur der Wald schrumpft, sondern auch die politische Klimaschutz-Ambition. Sogar Bill Gates, der immer vor den Folgen der Erderwärmung gewarnt hat, sagt nun, es gebe dringendere Probleme als den Kampf gegen den Klimawandel. Ist Klimaschutz out? Und was ist von der COP30 zu erwarten? Janina Schreiber diskutiert mit Felix Finkbeiner – Umweltschützer und Gründer der Initiative „Plant-for-the-Planet“; Prof. Dr. Julia Pongratz – Klimaforscherin und Professorin für Physische Geographie und Landnutzungssysteme an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Dr. Lambert Schneider – Research Coordinator für Internationale Klimapolitik am Öko-Institut e.V. in Freiburg
Sophie von der Pfalz, Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern, Sophie von Brandenburg: Auch Frauen prägten die Geschichte Preußens. In der Erzählung tauchen aber vor allem Männer auf. Warum ist das so und welche Macht hatten die Frauen?**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":6:48 - Uta Piereth, Institut für Kunstgeschichte der bayrischen Schlösserverwaltung, über die Frauen im Haus Hohenzollern17:08 - Deutschlandfunk-Nova-Autorin Grit Eggerichs über die preußische Powerfrau Sophie von Hannover25:12 - Matthias von Hellfeld über Sophie von Brandenburg27:11 - Christa Syrer vom Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München über Sophia von Brandenburg38:11 - Matthias von Hellfeld über Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern40:42 - Kunsthistoriker Alfred Hagemann, Stiftung Humboldt Forum, über Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Von Preußen in die USA: Was Friedrich Wilhelm I. und Donald Trump gemeinsam habenPreußen: Von Tugenden und TraditionenKarneval: 200 Jahre Rosenmontagszug**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderatorin: Steffi Orbach Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte
Rund 1,8 Millionen Menschen sind in Deutschland dement. Bis vor kurzem galt diese Krankheit des Gehirns als unheilbar. Doch nun gibt es neue Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung. Können soziale Aktivitäten, Bewegung und ein neues Medikament den Krankheitsverlauf verzögern? Ein Podcast von Daniela Remus. Autorin/Sprecherin: Daniela Remus Redaktion: Hellmuth Nordwig Unsere GesprächspartnerInnen: Dr. Ralph Buchert, Physiker, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg Dr. Holger Jahn, Psychiater, Ameos Kliniken Heiligenhafen Prof. Frank Jessen, Psychiater, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Uniklinik Köln Dr. Felix Oberhauser, Neurologe, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg Prof. Robert Perneczky, Psychiater, Ludwig-Maximilians-Universität, München Dr. Linda Thienpont, Medizinerin, Alzheimer Forschung Initiative, Düsseldorf Zum Weiterstöbern und Quellen: Zur Forschung von Prof. Jessen/Uniklinik Köln: https://psychiatrie-psychotherapie.uk-koeln.de/klinik/direktor-team/ https://www.dasgehirn.info/krankheiten/morbus-alzheimer/schleichend-zum-vergessen Prof. Perneczky LMU, München: https://www.synergy-munich.de/members/associate-investigators/perneczky/index.html Mulitsensorische Wand/Studie von Prof. Perneczky: https://www.johanniter.de/juh/lv-bayern/rv-muenchen/standorte-einrichtungen-im-regionalverband-muenchen/fachstelle-fuer-pflegende-angehoerige-in-muenchen/demsense/ Nutzen der Mittelmeerdiät: https://www.dzne.de/aktuelles/pressemitteilungen/presse/alzheimer-studie-des-dzne-mediterrane-ernaehrung-kann-vor-gedaechtnisverlust-und-demenz-schuetzen/#:~:text=Bonn%2C%205.,möglicherweise%20vor%20diesen%20Krankheitsauslösern%20schützen Gedächtnisambulanz am UKE, Hamburg: https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/behandlungsangebot/ambulante-angebote/index.html Forschung von Dr. Oberhauser: Specific serum and CSF microRNA profiles distinguish sporadic behavioural variant of frontotemporal dementia compared with Alzheimer patients and cognitively healthy controls. Alzheimer Forschung Initiative, Dr. Thienpont: https://www.alzheimer-forschung.de Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
In diesem DDCAST sind zu hören: Fachjury-Vorsitzender Identität & Branding / Crossmedia: Jürgen Adolph, Executive Creative Director KMS TEAM Düsseldorf. // Fachjury-Vorsitzende: Produkt: Frederike Kintscher-Schmidt, Präsidentin VDID und Fachjury-Vorsitzender Service Design: Peter Post, Designer, Gründer und Partner Studio Peter Post × Petra Esveld, Circlar-Experience. Seitens der Impact Beirät:innen sind dabei Dr. Ingrid Hamm, Co-Founder Global Perspectives Initiative und Dr. Amyn Vogel, Project Lead on Impact Measurement and Valuation, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) Professorship of Innovation, Entrepreneurship & Sustainability. Für den DDC-Vorstand spricht Vorständin Prof. Bettina Otto. Design prägt Gesellschaften, Werte und Lebensrealitäten. Der DDC AWARD 2025 ist eine Auszeichnung und gleichzeitig eine Plattform, die die transformative Kraft von Design sichtbar macht und feiert. Dabei geht es um Brillanz in der gestalterischen Praxis, aber auch um den Mut und die Vision, Design als Werkzeug für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Transformation einzusetzen. Der DDC AWARD 2025 verbindet diese Werte mit einem klaren Bekenntnis zur Qualität und Wirksamkeit von Design. Der DDC AWARD 2025 zeigt, wie Design als Brücke zwischen Ästhetik, Funktion und gesellschaftlichem Wandel agiert. Durchgeführt wird der DDC AWARD vom Deutschen Design Club (DDC).
Sich viele Gedanken über etwas machen, das kennt Nele. Sie neigt zum Overthinking. Was Ursachen für das übermäßige Nachdenken sind und wie wir das Gedankenkarussell wieder verlassen können, erklären zwei Expertinnen. (Wiederholung vom 7. Mai 2025)**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Nele, grübelt vor und nach sozialen Situationen Gesprächspartnerin: Julia Funk, Psychologin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, hat zu repititivem negativen Denken promoviert Gesprächspartnerin: Birgit Derntl, Professorin für psychische Gesundheit und Gehirnfunktion von Frauen, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Tübingen Autor und Host: Przemek Żuk Redaktion: Friederike Seeger, Stefan Krombach, Lena Mempel, Lara Lorenz Produktion: Susanne Beyer**********Quellen:Funk, J. (2025): Repetitive negative thinking in adolescents and young adults: key features, etiological factors and psychological interventions. Dissertation, LMU München: Fakultät für Psychologie und Pädagogik.Hilmer, H. (2021). Mit Grübeln umgehen. In: Konflikte in Projekten. Springer Gabler, Berlin, Heidelberg.Rosenbaum, D. et al. (2021). Insights from a laboratory and naturalistic investigation on stress, rumination and frontal brain functioning in MDD: An fNIRS study. Neurobiology of Stress 15, Nov. 2021.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Overthinking: Wenn wir unsicher sind, wie wir rüberkommenPsychologie: Woran wir denken, wenn wir "nichts Besonderes" denkenStille und Lärm: Achtsam mit unseren Gedanken umgehen lernen**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Die "Digitalisierung" unseres Alltags schreitet stetig voran. Und immer mehr Anwendungen setzen auf Künstliche Intelligenz. Dadurch steigt aber auch der Stromverbrauch von Rechenzentren. Wie sie trotzdem klimaneutral arbeiten können, zeigen erste "grüne" Rechenzentren. Ein Podcast von David Globig. Credits: Autor: David Globig Sprecher: Gudrun Skupin, Jerzy May, Thomas Morawetz Technik: Andreas "Otto" Schellinger Redaktion: Pamela Wershofen Unsere InterviewpartnerInnen: Jens Gröger, Forschungskoordinator für Nachhaltige digitale Infrastrukturen, Öko-Institut Berlin: https://www.oeko.de/das-institut/team/team-detail/jens-groeger/ Markus Stepper, Gesamtprojektleiter für das "LEW Green Data Center", LEW TelNet GmbH, Augsburg: https://www.green-data-center.de/ Prof. Harald Kosch, Vizepräsident für Akademische Infrastruktur und IT, Universität Passau: https://www.fim.uni-passau.de/verteilte-informationssysteme/lehrstuhlteam/personendetails?config_id=a8d16e612076595e5b55aa227262539d&module=TemplatePersondetails&range_id=l07&target=60244&username=kosch01&cHash=d72b40116001b6e330b76b4a61a3cd62 Prof. Gitta Kutyniok, Lehrstuhl für Mathematische Grundlagen von Künstlicher Intelligenz, Ludwig-Maximilians-Universität München: https://www.ai.math.uni-muenchen.de/members/professor/kutyniok/index.html Prof. Frank Fitzek, Deutsche Telekom Lehrstuhl für Kommunikationsnetze, Technische Universität Dresden: https://tu-dresden.de/tu-dresden/profil/exzellenz/bright-minds/Prof-Frank-Fitzek Dr. Michael Förtsch, Gründer und CEO, Q.ANT GmbH, Stuttgart: https://qant.com/de/ Links: Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz in Deutschland (Energieeffizienzgesetz - EnEfG): https://www.gesetze-im-internet.de/enefg/BJNR1350B0023.html Studie des Öko-Insituts "Umweltauswirkungen Künstlicher Intelligenz": https://www.oeko.de/publikation/umweltauswirkungen-kuenstlicher-intelligenz/ Bavarian Green Data Center an der Universität Passau: https://www.uni-passau.de/bereiche/presse/pressemeldungen/meldung/auf-dem-weg-zum-klimaneutralen-rechenzentrum-digitalministerin-gerlach-und-praesident-der-universitaet-passau-unterzeichnen-kooperationsvereinbarung-fuer-modellprojekt Next Generation AI Computing (gAIn): https://tu-dresden.de/ing/elektrotechnik/die-fakultaet/aktuelles/news/ki-projekt-gain-soll-mit-tud-beteiligung-sachsen-und-bayern-eine-internationale-fuehrungsrolle-fuer-computing-technologien-verschaffen Zum Weiterhören: IQ - Wissenschaft und Forschung "KI macht Musik - So komponiert künstliche Intelligenz - Besser als der Mensch?", von Martin Schramm https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:de6818fd6467b712/ Wir freuen uns über Post von Euch: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Hitzewellen, Stürme, Starkregen: Extreme Wetterereignisse nehmen zu. Sie richten nicht nur große Sachschäden an, sondern kosten auch immer mehr Menschen das Leben. In dieser Podcast-Folge fragt Iska Schreglmann: Was können wir tun, ums uns vor den Folgen des Klimawandels zu schützen? Ein Gespräch mit dem Humangeographen Prof. Matthias Garschagen von der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Autorin: Iska Schreglmann Redaktion: Sarah Bioly Wir kennen das alle: Wenn etwas schnell fertig werden muss, der Zeitdruck steigt, und es auf jedes Detail ankommt. Aber bei den wenigsten von uns hängt vom Ergebnis gleich das Wohl der Gesellschaft ab - oder sogar das der ganzen Menschheit. Die Menschen, die wir für unsere Reihe "Forschung unter Druck" interviewt haben, befinden sich in genau dieser Situation. Forschung soll schnell Lösungen liefern. Oft unter Zeitdruck, mit knappen Ressourcen und großer öffentlicher Aufmerksamkeit. Wie gehen Forschende mit diesem Druck um? Und vor allem: Welche Lösungen entwickeln sie? Unsere InterviewpartnerInnen: Prof. Matthias Garschagen, Inhaber des Lehrstuhls für Anthropogeograpie mit Schwerpunkt Menschen-Umwelt-Beziehungen, Humangeographie, Ludwig-Maximilians-Universität München Kontaktseite - Department für Geographie - LMU München: https://www.geo.lmu.de/geographie/de/personen/kontaktseite/matthias-garschagen-a3961153.html Forschungsprofil (Team Garschagen) - Department für Geographie - LMU München: https://www.geo.lmu.de/geographie/de/personen/kontaktseite/matthias-garschagen-a3961153.html Links: Küstenstädte im Klimawandel: Anpassung zwischen Fortsc ... - LMU München: https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/kuestenstaedte-im-klimawandel-anpassung-zwischen-fortschritt-und-versaeumnis.html Neue Veröffentlichung ... - Fakultät für Geowissenschaften - LMU München: https://www.geo.lmu.de/de/aktuelles/newsuebersicht/news/neue-veroeffentlichung-in-nature-cities.html Der IPCC - de-IPCC: https://www.de-ipcc.de/119.php Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle - de-IPCC: https://www.de-ipcc.de/ Zum Weiterhören: IQ - Wissenschaft und Forschung · Alarm: Bakterien im Badesee - Wie wirkt die Hitze? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:90453d7ec7dba0f9/ IQ - Wissenschaft und Forschung · "Neue Gentechnik" im Einsatz - Klimafitte Pflanzen aus dem Labor: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d8ea8bd9682aad92/ IQ - Wissenschaft und Forschung · Kampf gegen Waldbrände - So können Satelliten dabei helfen: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:ae733a6f66d00fe8/ IQ - Wissenschaft und Forschung · Ökologie des Feuers: Das passiert nach dem Waldbrand: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:28c7801fc0e5d5b0/ IQ - Wissenschaft und Forschung · Brennpunkt Grundwasser: so gelingt eine nachhaltige Nutzung: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a5b89e2611660e94/ IQ - Wissenschaft und Forschung · Überschwemmungen immer extremer - Ist das jetzt der Klimawandel? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f92ed7d912c1d3fd/ IQ - Wissenschaft schnell erzählt · Sport in der Hitze - Gefährlich oder besonders effektiv? - Worauf wir achten müssen (239): https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:464f584c653c04c3/ Wir freuen uns über Post von Euch: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Seit 65 Jahren ist die Pille auf dem Markt. Ein vergleichbares Verhütungsmittel für den Mann gibt es bisher nicht. Das soll sich jetzt ändern. Weltweit arbeiten Forschende daran, ein sicheres und bequem zu nutzendes männliches Verhütungsmittel zu entwickeln. In dieser Podcast Folge fragt unsere Reporterin Daniela Remus: Wo steht die Forschung aktuell? Credits: Autorin/Sprecherin: Daniela Remus Redaktion: Iska Schreglmann Unsere GesprächspartnerInnen: Prof. Arthur Mayerhofer, Androloge, Ludwig-Maximilians-Universität München https://www.med.lmu.de/de/fakultaet/wer-wir-sind/personen/kontaktseite/artur-mayerhofer-29a123ea.html Jana Pfenning, Politikwissenschaftlerin, Better Birth Control, Berlin https://betterbirthcontrol.org/about Prof. Hubert Schorle, Keimzellforscher und Pathologe, Universität Bonn https://www.uni-bonn.de/de/forschung-lehre/forschungsprofil/transdisziplinaere-forschungsbereiche/tra-3-life-1/mitgliederverzeichnis/hubert-schorle Prof. Armin Soave, Androloge, Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg https://www.uke.de/allgemein/arztprofile-und-wissenschaftlerprofile/arztprofilseite_armin_soave.html Prof. Timo Strünker, Molekularbiologe, Universität Münster https://www.uni-muenster.de/Cells-in-Motion/de/people/all/struenker-t.php Prof. Michael Zitzmann, Androloge, Universität Münster https://www.ukm.de/kliniken/andrologie/team Zum Weiterhören: Warum haben wir immer weniger Sex? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:5a1d4b1ecb5ddedc/ Zum Weiterlesen und Quellen: Laufende Studie in den USA für ein nicht-hormonelles Verhütungsmittel für den Mann: https://www.nature.com/articles/s43856-025-01004-4 Wir freuen uns über Post von Euch: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Etwa 100.000 Menschen starben beim Atombombenabwurf der USA auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. und am 9. August 1945. Tausende weitere Menschen starben an Folgeschäden. Der bislang einzige Einsatz von Atomwaffen in einem Krieg bleibt bis heute, 80 Jahre später, kaum vorstellbar. Eine Wanderausstellung im Museum Fünf Kontinente München, in Kooperation mit dem Japan-Zentrum der Universität München, versucht eine Annäherung über Fotografien und Gemälde. Das Erinnern aufrecht erhalten Die Auswirkungen der Bomben durch Druck, Hitze und Radioaktivität auf menschliche Körper, Zerstörung und Wiederaufbau von Städten: Immer wieder werden die Perspektiven und Schicksale der Betroffenen in den Mittelpunkt gerückt. Ergänzt werden sie durch aktuelle Werke, wie etwa auf einem Screen präsentierte Ölgemälde. Diese wurden von OberschülerInnen der Motomachi-Oberschule in Hiroshima über eine Jahr, in enger Abstimmung mit Überlebenden, gemalt. „Auf diese Weise werden die Schülerinnen sozusagen neue StellvertreterInnen der Überlebenden, die diese Geschichten dann weitertragen können.“, erklärt Anna Wiemann von der Ludwig-Maximilians-Universität in München und betont die Bedeutung moderner Erinnerungskultur: „Um die Erinnerung aufrecht zu erhalten, ist es […] an uns, uns mit der Geschichte zu befassen und ihre Speichermedien sozusagen immer wieder auf´s Neue zu fragen: `Was erzählt ihr uns´?“.
Am 17. Februar 2008 erklärt sich der Kosovo einseitig für unabhängig von Serbien. Für die meisten Menschen im Kosovo endet damit ein jahrzehntelanger Kampf um die Eigenständigkeit. Serbien dagegen sieht den Kosovo weiterhin als Teil des eigenen Staatsgebiets. Hamit Zeqiri erlebt die Anfänge des Konfliktes mit. Er ist ein junger Student, als der serbische Präsident Slobodan Milosevic 1989 der damaligen serbischen Provinz die Autonomie entzieht. Die bislang weitgehend selbstverwalteten Institutionen werden unter die direkte Kontrolle Belgrads gestellt, Albanerinnen und Albaner aus dem öffentlichen Leben gedrängt. Dagegen formiert sich Widerstand. Unter der Führung der demokratischen Liga des Kosovos werden parallele Institutionen aufgebaut. Bereits damals ist die Unabhängigkeit das Ziel. Hamit Zeqiri engagiert sich in einem studentischen Jugendforum ebenfalls dafür. 1993 wird er deswegen verhaftet und zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Doch Zeqiri gelingt es, sich mit Anfang zwanzig in die Schweiz abzusetzen, wo er sich ein neues Leben aufbaut. Von hier aus erlebt er mit, wie sich die Situation im Kosovo immer weiter zuspitzt. Die sogenannte kosovarische Befreiungsarmee UCK wird Mitte der 1990er Jahre gegründet. Im Unterschied zum bisherigen strikt gewaltfreien Widerstand, setzt sie auf eine militärische Eskalation. 1999 kommt es zum offenen Krieg, in dessen Verlauf auch die Nato Serbien den Krieg erklärt. Im Juli 1999 ziehen sich die serbischen Kräfte zurück, die Kämpfe enden. Der Kosovo wird unter internationale Verwaltung gestellt. Es folgt schliesslich die einseitige Unabhängigkeitserklärung. Während all dieser Zeit spielt die Schweiz eine aktive Rolle. Während der 1990er-Jahre befinden sich führende Köpfe der UCK in der Schweiz und agieren von hier aus. Hier wird Geld gesammelt und innerhalb der Diaspora werden Kämpfer rekrutiert. Die Schweiz ist aber auch das erste Land, das sich in der UNO bereits ab 2005 für eine Klärung des Status des Kosovos einsetzt. Und: Die Schweiz anerkennt die Unabhängigkeit des Kosovos vergleichsweise früh an. Was sie zu dieser aktiven Aussenpolitik bewogen hat, erklärt die damalige Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. (00:00) Intro (03:07) Slobodan Milosevic auf dem Amselfeld (05:25) Aufhebung der Autonomie (07:10) Beginn Unabhängigkeitsbewegung (08:35) Hamit Zeqiri wird politisch aktiv (10:40) Verurteilung & Flucht in die Schweiz (12:58) Gründung UCK (14:35) Verbindungen der UCK in die Schweiz (16:40) Militärische Eskalation (17:50) Nato-Luftkrieg (21:53) Kriegsende (24:19) Rolle der Schweiz nach dem Krieg (25:50) Unabhängigkeitserklärung (26:27) Rolle der Schweiz und die Neutralität (29:00) Fazit ____________________ In dieser Episode zu hören: · Marie-Janine Calic: Historikerin, Ludwig-Maximilians-Universität München · Hamit Zeqiri: Zeitzeuge, lebt und arbeitet heute in Luzern · Micheline Calmy-Rey: Ex-Bundesrätin ____________________ Literatur: • Marie-Janine Calic (2014). Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert. C.H. Beck. • Cyrill Stieger (2021). Die Macht des Ethnischen. Sichtbare und unsichtbare Trennlinien auf dem Balkan. Rotpunktverlag. • Florian Bieber (2023). Pulverfass Balkan. Wie Diktaturen Einfluss in Europa nehmen. CH. Links. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Janis Fahrländer Mitarbeit: SRF Recherche und Archive ____________________ Hier lernt ihr die Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
Nachdem Kroatien 1991 seine Unabhängigkeit erklärt, beginnt der Kroatienkrieg. Während in den ersten Kriegsmonaten serbische Truppen grosse Gebiete besetzen, gelingt Kroatien 1995 in kürzester Zeit die Rückeroberung. Eine Folge dieser Ereignisse: Flucht, welche die Betroffenen bis heute prägt. Gorana Kusic ist noch ein Kind, als der Krieg beginnt. Sie flüchtet bereits 1991 mit ihrer Familie aus ihrem Heimatdorf in der Nähe der ostslawonischen Stadt Vukovar. Die Familie rechnet mit einer baldigen Rückkehr. Doch statt ein paar Wochen verbringen sie mehrere Jahre in Deutschland. Dabei sind Gorana Kusic und ihre Familie gerade noch rechtzeitig aus Vukovar rausgekommen. Die Stadt wird in der Folge mehrere Monate belagert und dabei komplett zerstört. Als sie schliesslich in die Hände der serbischen Angreifer fällt, begehen diese in und um Vukovar schwere Kriegsverbrechen. Milan Ivanisevics Flucht beginnt im Sommer 1995. In einer Blitzoffensive erobern die kroatischen Streitkräfte weite Teile des serbisch besetzen Staatsgebiets zurück. Dabei fliehen über 100'000 Menschen, darunter auch Milan Ivanisevic und seine Familie. Die Lebensgeschichten von Gorana Kusic und Milan Ivanisevic sind eng mit zwei Schlüsselereignissen des Kroatienkrieges verbunden. Und sie zeigen noch einen weiteren Aspekt: Krieg bedeutet immer auch Flucht und Vertreibung. Menschen müssen plötzlich ihr vertrautes Leben aufgeben. Zurück bleiben Erinnerungen, Beziehungen, der ganze Besitz, die Heimat. Bei beiden dauerte es Jahrzehnte, bis sie diese wiederfanden. «Jugoslawiens Zerfall» ist eine dreiteilige Serie im Podcast Geschichte von SRF Wissen. Jede Episode widmet sich einem der drei grossen Jugoslawienkriege. Die Anfänge der Konflikte werden genauso behandelt, wie die weiterhin bis heute spürbaren Folgen. Im Zentrum jeder Episode stehen Augenzeugen, die von ihren Erlebnissen berichten. (00:00) Intro (02:32) Bei Milan Ivanisevic zuhause (04:15) Beginn des Konfliktes (06:17) Kroatien erklärt die Unabhängigkeit (06:44) Kriegsbeginn (07:26) Auf der Donauinsel bei Gorana Kusic (09:34) Belagerung & Kriegsverbrechen in Vukovar (12:00) Alltag in der serbischen Krajina (13:37) Operation Oluja beginnt (14:57) Milan Ivanisevics Flucht (17:05) Einordnung Operation Oluja (19:56) Vukovar nach dem Krieg (25:40) Ein neues Leben in Serbien (28:44) Fazit ____________________ In dieser Episode zu hören: · Marie-Janine Calic: Historikerin, Ludwig-Maximilians-Universität München · Gorana Kusic: Flieht als Kind nach Deutschland, lebt heute wieder in Vukovar · Milan Ivanisevic: Flieht mit seiner Familie aus Kroatien, lebt mittlerweile in Serbien ____________________ Literatur: • Marie-Janine Calic (2014). Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert. C.H. Beck. • Norbert Mappes-Niediek (2022). Krieg in Europa. Der Zerfall Jugoslawiens und der überforderte Kontinent. Rowohlt. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Janis Fahrländer Mitarbeit: Hadidza Borovic SRF Recherche und Archive Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
Maschinen erkennen inzwischen Krankheiten oft schneller als Fachleute. Wie sicher sind diese Systeme und was passiert, wenn sie sich irren? Ein Podcast von Oliver Buschek. Credits: Autor/Sprecher: Oliver Buschek Technik: Leon Schiefer / m-sound Redaktion: Dorothee von Canstein Unsere Gesprächspartnerinnen: Prof. Dr. Frederick Klauschen, Direktor des Pathologischen Instituts der Ludwig-Maximilians-Universität München https://www.med.lmu.de/pathologie/de/das-institut/personen/kontaktseite/frederick-klauschen-0bc49a4c.html Dr. Boj Hoppe, Facharzt für Radiologie am Klinikum der LMU München https://www.lmu-klinikum.de/radiologie/klinik-kompakt/arztlicher-dienst/55c11d6dafa8dc71 Prof. Dr. Daniel Rückert, Professor of Artificial Intelligence in Healthcare and Medicine an der TU München https://www.professoren.tum.de/rueckert-daniel Dr. Vera Roedel, Geschäftsführerin der Fa. "Prof. Valmed" https://profvalmed.com/ Prof. Dr. Daniela Hartmann, Chefärztin für Dermatologie, Münchner Klinik Thalkirchner Straße https://www.muenchen-klinik.de/krankenhaus/thalkirchner-strasse/dermatologie-2/hautarzt/daniela-hartmann/ Prof. Dr. Saskia Nagel, Leiterin des Lehr- und Forschungsgebietes Angewandte Ethik an der RWTH Aachen https://www.ethics.rwth-aachen.de/cms/ethics/das-lehr-und-forschungsgebiet/team/~fcnwz/saskia-nagel/?allou=1 Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/iq-wissenschaft-und-forschung/urn:ard:show:66661ab636d879c5/
Ein Vortrag der Politikwissenschaftlerin und Schriftstellerin Liya YuModeration: Katrin Ohlendorf Unsere Gehirne sind anfällig für Spaltung und Polarisierung. Dehumanisierung brachte uns vermutlich einmal evolutionäre Vorteile, wird nun aber zum Problem für unsere Gesellschaft und zur Gefahr für die Demokratie. Was tun? Ein Vortrag über Neuropolitik der Politikwissenschaftlerin Liya Yu. *** Liya Yu hat Politikwissenschaft an der University of Cambridge and der Columbia University New York studiert, wo sie zu Politischen Neurowissenschaften rassistischer Ausgrenzung und Entmenschlichung promoviert hat. Derzeit ist sie Research Fellow am Institut für Medizinische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zum Thema Neuropolitik hat sie das Sachbuch "Vulnerable Minds: The Neuropolitics of Divided Societies" geschrieben, auf dem auch dieser Vortrag basiert. Ein weiters Buch zum Thema ist derzeit in Arbeit. Außerdem schreibt Liya Yu auch Fiction, macht Tanz-Performance und Musik und engagiert sich gegen Rassismus. Diesen interdisziplinären Ansatz nennt sie "Gesamtkunstbefreiung". Ihren Vortrag mit dem Titel "Neuropolitik – Neue Wege aus Populismus und Polarisierung: Ein neuer Gesellschaftsvertrag für unsere gespaltenen Demokratien" hat sie im April 2025 im Rahmen der Tage der Utopie gehalten, die der Verein zur Förderung enkeltauglicher Zukunftsbilder im österreichischen Götzis veranstaltet hat. ***+++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Neuropolitik +++ Dehumanisierung +++ Neurowissenschaften +++ Gehirnforschung +++ Demokratie +++ Gesellschaftsvertrag +++ Rassismus +++ Frieden +++ Populismus +++ Polarisierung +++ Humanisierung +++**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:02:41 - Vortragsbeginn**********Quellen aus der Folge:Säuglingssstudie zum Other Race Effect: Kelly, D. J., Quinn, P. C., Slater, A. M., Lee, K., Ge, L., & Pascalis, O. (2007). The Other-Race Effect Develops During Infancy: Evidence of Perceptual Narrowing. Psychological Science, 18(12), 1084-1089.Studie dazu, wie Dehumanisierung unser Empathie Hirnareal abschaltet: Harris, L. T., & Fiske, S. T. (2006). Dehumanizing the Lowest of the Low: Neuroimaging Responses to Extreme Out-Groups. Psychological Science, 17(10), 847-853.Studie zu expliziter Dehumanisierung und den verheerenden gesellschaftlichen Konsequenzen: Kteily, N. S., & Bruneau, E. (2017). Darker Demons of Our Nature: The Need to (Re)Focus Attention on Blatant Forms of Dehumanization. Current Directions in Psychological Science, 26(6), 487-494.Studie zu Strategien zur Re-Humanisierunng (Multiple Kategorisierung): Albarello, F. , Rubini, M. (2012). Reducing dehumanisation outcomes towards Blacks: The role of multiple categorisation and of human identity. European Journal of Social Psychology, Volume 42, Issue 7, 875-882.**********Empfehlungen aus der Folge:Yu, Liya (2022): Vulnerable Minds - The Neuropolitics of Divided Societies. Columbia University Press, New York. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Renaissance-Humanismus: Der Philosoph Erasmus von RotterdamGehirnforschung: In den Flow kommen: Das Ziel muss messbar und erreichbar seinSchlechte Nachrichten: So können wir einen gesunden Umgang finden**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Ein Vortrag der Klimaforscherin Julia PongratzModeration: Sibylle Salewski**********Um die Erderwärmung zu begrenzen, müssen wir Emissionen reduzieren. Doch das allein genügt nicht. Wir müssen der Atmosphäre auch aktiv CO2 entnehmen. Ein Vortrag der Klimaforscherin Julia Pongratz über Chancen und Risiken von CO2-Entnahmen.Link zum Video Simulation des Effekts von Aufforstung auf die globale Temperaturentwicklung (Visualization of simulated afforestation/reforestation to mitigate climate change) auf YouTube.Julia Pongratz ist Professorin für Geographie und Landnutzungssysteme an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihr Vortrag hat den Titel Chancen und Risiken von CO2-Entnahme aus der Atmosphäre. Sie hat ihn am 5. Juni 2025 in Hamburg gehalten im Rahmen der Vorlesungsreihe Hamburger Perspektiven zur Klimaforschung. Veranstaltet wird die Reihe vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster CLICCS der Universität Hamburg.**********Schlagworte: +++ Klimawandel +++ Klimakrise +++ 1,5 Grad +++ CO2-Emissionen +++ Entnehmen +++ Atmosphäre +++ Speichern +++ Technologie +++ Klimaforschung +++ Aufforstung +++ Landnutzung**********Quellen aus der Folge:Video "Simulation des Effekts von Aufforstung auf die globale Temperaturentwicklung: Visualization of simulated afforestation/reforestation to mitigate climate change - YouTubeGlobal Carbon BudgetBMFTR-finanizerte Programm CDRterraThe State of Carbon Dioxide Removal ReportIPCC (Weltklimarat) Sachstandsberichte, Arbeitsgruppe 1 "The Physical Science Basis"Alle Quellen findet ihr hier.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Klimawandel: Kapitalismus – Unser System kommt an seine GrenzenHitze: Städte neu gedacht – Der Weg zur kühlen OaseKlimawandel: Mit Pflanzen die Welt retten**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Am 11. Juli 1995 begann im ostbosnischen Srebrenica der Völkermord an über 8'000 Muslimen. Tausende wurden vertrieben. Die UNO versagte dabei, die Menschen in dieser «Schutzzone» tatsächlich zu schützen. Nun hat sie den 11. Juli zum Gedenktag für die Opfer von Srebrenica erklärt. Was bringt das? Der Gedenktag für die Opfer von Srebrenica sei ein wichtiges Zeichen. Denn er erinnert an die schweren Verbrechen serbischer Kräfte gegen die Bevölkerung. Das sagt Marie-Janine Calic, Professorin für Ost- und Südosteuropäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Gleichzeitig übt sie Kritik am UNO-Gedenktag: Er erhöhe dîe Spannungen in der gespaltenen Republik Bosnien und Herzegowina und werde von Nationalisten instrumentalisiert, die diesen Staat ablehnen. In der Gesellschaft spiele das Gedenken an Srebrenica kaum eine Rolle. Die meisten wollten einfach nur vergessen.
Im Juli 1995 werden innerhalb weniger Tage über 8000 bosnische Muslime in der Kleinstadt Srebrenica getötet. Der von serbischen Truppen begangene Völkermord ist der bislang einzige gerichtlich anerkannte Genozid in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Ahmed Ustic und Ifeta Mejremic haben beide den Völkermord von Srebrenica überlebt. Während sie auf der Ladefläche eines Lastwagens die Stadt verlassen kann, gelingt ihm die mehrtägige Flucht auf einem sogenannten Todesmarsch in Sicherheit. Nur wer es erlebt hat, könne die Hölle von Srebrenica verstehen, sagt Ifeta Mejremic. Bevor die Stadt im Juli 1995 durch die bosnisch-serbischen Truppen von Ratko Mladic eingenommen wird, steht sie mehrere Jahre unter Belagerung. Überfüllt von Flüchtlingen aus umliegenden Dörfern, die in die vermeintlich letzte sichere Enklave der Region flüchteten, fehlt es in der Stadt an allem. Dabei sollte Srebrenica eigentlich eine von der UNO überwachte Schutzzone sein. Trotz des erlebten Leids entscheiden sich sowohl Ahmed Ustic als auch Ifeta Mejremic in ihre Heimatorte zurückzukehren. Er eröffnet den Coiffeursalon seines Vaters im Zentrum Srebrenicas neu, sie baut sich in Nova Kasaba in der Nähe Srebrenicas eine Hühnerfarm auf. Srebrenica ist das grösste Verbrechen des Bosnienkriegs. Doch es folgt auf eine Reihe von Kriegsverbrechen, die den Krieg von Anfang an prägen. Ein Krieg, der ausbricht, nachdem Bosnien-Herzegowina 1992 die Unabhängigkeit von Jugoslawien erklärt, und in dem es darum geht, ethnisch homogene Territorien zu schaffen. Dies, nachdem der Zusammenbruch Jugoslawiens, der sich bereits in den Jahren vor dem Krieg abgezeichnet hatte, unvermeidlich wurde. «Jugoslawiens Zerfall» ist eine dreiteilige Serie im Podcast Geschichte von SRF Wissen. Jede Episode widmet sich einem der drei grossen Jugoslawienkriege. Die Anfänge der Konflikte werden genauso behandelt, wie die weiterhin spürbaren Folgen. Im Zentrum jeder Episode stehen Augenzeugen, die von ihren Erlebnissen berichten. ____________________ (00:00) Intro (02:45) Auf Ifeta Mejremics Hof (04:31) Fakten zum Völkermord (06:04) Gründe für den Zerfall Jugoslawiens (08:28) Kriegsbeginn (10:47) Kriegsalltag in Srebrenica (14:34) Srebrenica wird zur Schutzzone erklärt (16:22) Der Völkermord (23:31) Juristische Aufarbeitung (24:37) Friedensvertrag von Dayton (27:33) Rückkehr in die alte Heimat ____________________ In dieser Episode zu hören: · Marie-Janine Calic: Historikerin, Ludwig-Maximilians-Universität München · Ifeta Mejremic: Überlebende des Völkermordes, führt heute eine Hühnerfarm in der Nähe Srebrenicas · Ahmed Ustic: Überlebender des Völkermordes, heute Coiffeur in Srebrenica ____________________ Literatur: • Taina Tervonen (2025). Die Reparatur der Lebenden. Zwei Frauen in Bosnien-Herzegowina auf der Suche nach den Ermordeten des Krieges. Zsolnay • Marie-Janine Calic (2014). Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert. C.H. Beck. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Janis Fahrländer Mitarbeit: Hadidza Borovic SRF Recherche und Archive ____________________ Hier lernt ihr die Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
Vorträge der Wirtschaftsrechtlerin Henrike Weiden und des Richters Sebastian DötterlModeration: Katja Weber**********Was kann und soll der Digital Services Act? Wie kann er produktiv für uns werden? Das beschreibt die Juristin Henrike Weiden. Und: Ist es denkbar und sinnvoll, im Gerichtssaal mit KI-Systemen zu arbeiten? Die Frage stellt und beantwortet der Richter Sebastian Dötterl. **********Henrike Weiden lehrt Wirtschaftsprivatrecht und Recht der Digitalisierung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München. Sie ist Vorsitzende des Beirats der Koordinierungsstelle für Digitale Dienste bei der Bundesnetzagentur. Ihren Vortrag mit dem Titel "Plattformökonomie und Macht: Wie wirkungsvoll ist der Digital Services Act?" hat sie am 25. April 2025 anlässlich des Internationalen For..Net Symposiums mit dem Titel "KI im demokratischen Rechtsstaat" gehalten. Die Tagung wird jährlich gemeinsam vom TUM Center for Digital Public Services (CDPS) und dem Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) ausgerichtet. Nach ihr hat dort Sebastian Dötterl vorgetragen, er ist Richter am Oberlandesgericht München und lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität München, unter anderem zu Künstlicher Intelligenz und Recht. Sein Vortrag heißt "Richterliche Co-Creation mit KI: Bessere Rechtsfindung oder verfassungsrechtlicher Alptraum?".**********Schlagworte: +++ Digital Services Act +++ KI +++ Künstliche Intelligenz +++ Plattformökonomie +++ Demokratie +++ Rechtsstaat +++ Recht +++ Verfassungsrecht +++ Gerichtssaal +++**********Ihr hört in diesem Hörsaal:02:19 - Beginn des Vortrags von Henrike Weiden - Der DSA in der Theorie12:54 - Der DSA in der Praxis17:04 - Wie wollen wir den DSA auslegen?25:35 - Beginn des Vortrags von Sebastian Dötterl - Mit Richterin Regina Richtig im Gerichtssaal28:31 - Ausgangslage: Stärken und Schwächen von Mensch und KI47:18 - Wie kommen wir zu besserem Recht?**********Quellen aus der Folge:Digital Services Coordinator (Bundesnetzagentur)Beschwerdeportal für VerbraucherWie das Grundlagenseminar "Künstliche Intelligenz und Recht" das Bewusstsein für KI-Kompetenzen der Studierenden stärken soll (Interview)**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Maschinenliebe: Intimität im Zeitalter Künstlicher IntelligenzPrüfungsrecht: Warum KI-Einsatz bei Klausuren erlaubt sein sollteKI in der Medizin: Mensch oder Maschine**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Help us expand our Muslim media project here: https://www.thinkingmuslim.com/member...Donate to our charity partner Baitulmaal here: http://btml.us/thinkingmuslim Why has the West obsessed about Islam for centuries? European thinkers and philosophers have for long caricatured Islam and its key figures, painting a picture of the faith that persists today. Dr. Francesca Bocca-Aldaqre offers a thoughtful reflection of the place of Islam in European imagination over the past few centuries. Dr. Francesca Bocca-Aldaqre holds a MSc in Neuro-Cognitive Psychology & a PhD in Systemic Neuroscience (both from Ludwig-Maximilians Universität Munich, Germany) and a Diploma in Islamic Psychology (Cambridge Muslim College). She works as a counsellor in Islamic Psychology worldwide. She authored several books in poetry as well as essays on the relationship between Western thought and Islam. Here is Dr Francesca's profile if you wish to find out more about her: https://linktr.ee/francescaboccaBecome a member here:https://www.thinkingmuslim.com/member... Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Donate to our charity partner Baitulmaal here: http://btml.us/thinkingmuslim - Please do remember that charity never reduces our rizq and gives Barakah to our wealth. Help us expand our Muslim media project here: https://www.thinkingmuslim.com/membershipFrancesca Bocca-Aldaqre holds a MSc in Neuro-Cognitive Psychology & a PhD in Systemic Neuroscience (both from Ludwig-Maximilians Universität Munich, Germany) and a Diploma in Islamic Psychology (Cambridge Muslim College). She works as a counsellor in Islamic Psychology worldwide. She authored several books in poetry as well as essays on the relationship between Western thought and IslamHere is her profile if you wish to find out more about her: https://linktr.ee/francescaboccaWestern psychology is limited by its focus on the material aspects of human existence. My guest today is Dr. Franchesca Bocca-Aldaqre, an Islamic psychologist and neuroscientist, who asserts that much of what preoccupies Western psychology—such as the emphasis on the egotistical self, the fixation on Freudian concepts of repressed childhood trauma, and the tendency toward over-medicalization—does not only undermine healing but can also be detrimental to individuals in the long run. Islamic psychology, according to her, is a field that has been overlooked, overshadowed by a modernity that fails to recognize human beings as holistic living souls. Dr. Franchesca offers a thoughtful critique of the maladies of capitalist life and also outlines a path towards a more balanced approach to living.You can find Dr Francesca Bocca-Aldaqre here:X: https://x.com/AzzamTamimiIG: https://www.instagram.com/francescaboccaYou can also support The Thinking Muslim through a one-time donation: https://www.thinkingmuslim.com/DonateListen to the audio version of the podcast:Spotify: https://open.spotify.com/show/7vXiAjVFnhNI3T9Gkw636aApple Podcasts: https://podcasts.apple.com/gb/podcast/the-thinking-muslim/id1471798762Purchase our Thinking Muslim mug: https://www.thinkingmuslim.com/merchFind us on:X: https://x.com/thinking_muslimLinkedIn: https://www.linkedin.com/company/the-thinking-muslim/Facebook: https://www.facebook.com/The-Thinking-Muslim-Podcast-105790781361490Instagram: https://www.instagram.com/thinkingmuslimpodcast/Telegram: https://t.me/thinkingmuslimBlueSky: https://bsky.app/profile/thinkingmuslim.bsky.socialThreads: https://www.threads.com/@thinkingmuslimpodcastFind Muhammad Jalal here:X: https://twitter.com/jalalaynInstagram: https://www.instagram.com/jalalayns/Sign up to Muhammad Jalal's newsletter: https://jalalayn.substack.comWebsite Archive: https://www.thinkingmuslim.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
The policies in the first 100 days of the Trump administration have resulted in an extraordinary time of uncertainty and change in the way the global economy works and how it will function in the future. The shock at the speed and scope of the undermining of the current system regulating global trade is real. When we feel disorientated by our current experience of chaos, it is often helpful to try to re-anchor ourselves in putting what we are experiencing into a historical context. In this way, United States' actions can be seen as part of a semi-predictable, oscillating pattern of the rise and fall of market forces vis-a-vis assertions of state power. In this episode, my guest is TRIUM's own Robert Falkner, and we discuss his and Barry Buzan's new book, The Market in Global International Society: An English School Approach to International Political Economy. Robert Falkner is Professor of International Relations at the London School of Economics and is the Academic Dean of the TRIUM Global EMBA. Robert has been a visiting scholar at Harvard University, Simone Veil Fellow at Ludwig-Maximilians-Universität München, and Associate Fellow of Chatham House. In addition to his role at the LSE, he is also a Distinguished Fellow of the Munk School of Global Affairs and Public Policy at the University of Toronto.In their new book, Buzon and Falkner argue that while adopting market rules in the international system creates more wealth and power than any alternative organising principles (e.g. mercantilism), it also necessarily undermines state power and sovereignty, which inevitably leads to a reassertion of power by strong state actors. The book is an amazing combination of original theoretical understandings and a staggeringly detailed and nuanced historical account of the oscillations between market and more statist international systems. In this episode, Robert and I discuss the evidence for this pattern and whether the challenges of climate change and technological developments – particularly AI – may mean that the cycle will end and that we are headed into something unknown and unknowable. Buzon, B. & Falkner, R. (2025) The Market in Global International Society: An English School Approach to International Political Economy. Oxford University PressBassani, Giorgio (2007) The Garden of the Finzi-Continis. Penguin Modern Classics, International Edition. First published in 1962. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Je gebildeter, desto reicher? Darüber habe ich mit dem Bildungsökonomen Ludger Wößmann gesprochen. Über die riesige Rendite von Bildung für Individuen – und die große Rolle, die Bildung für den Wohlstand von Nationen hat. Und: Wie wir das Bildungssystem für alle besser hinbekommen. Ein deep dive. Zur Person
Am Rande eines Rosenfeldes in den Niederlanden finden Waldarbeiter 1996 die Leiche einer jungen Frau. Die Obduktionsergebnisse zeigen, dass sie mit einem schweren Gegenstand erschlagen und möglicherweise sexuell missbraucht wurde. Lange Zeit wissen die Polizeibeamten weder, um wen es sich bei dem Opfer handelt – noch, wer der Täter sein könnte. Als 13 Jahre später ein DNA-Treffer in der internationalen Datenbank die Spur nach Deutschland führt, übernimmt die Kripo Köln die weiteren Ermittlungen. Im Fokus stehen bald darauf drei Tatverdächtige, die in Untersuchungshaft genommen werden. Während zwei von ihnen bei den polizeilichen Vernehmungen schweigen, gesteht der Dritte den Mord an der jungen Frau, zu dem er angestiftet worden sein soll. Doch kurz darauf stirbt der Mann unerwartet in der Haft. Nun stehen Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Köln vor der Herausforderung, die mutmaßlichen Mittäter anhand weniger Beweise und ohne den Belastungszeugen zur Rechenschaft zu ziehen. Obendrein rätseln die Ermittler zu dem Zeitpunkt noch immer, wer die Tote ist. Zu Gast bei Rudi Cerne und Conny Neumeyer: Kriminalhauptkommissar Dieter Heymann von der Mordkommission Köln, der die hartnäckige Ermittlungsarbeit und die überraschenden Wendungen im Fall schildert. Außerdem im Interview: Prof. Dr. Mark Zöller, Professor für Strafprozessrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er erklärt die juristischen Besonderheiten des Prozesses. *** Wenn ihr Kritik oder Anregungen zu Fällen habt, schreibt uns gerne eine E-Mail an xy@zdf.de. Die aktuelle Sendung und mehr findet ihr in der ZDFmediathek: aktenzeichenxy.zdf.de. *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gäste & Experten: EKHK Steffen Gabriel, Kripo Rüsselsheim; HK Anne von Knoblauch, LKA Berlin Autoren dieser Folge: Arno Trümper, Carsten Frank und Corinna Prinz Audioproduktion: Felix Wittmann Technik: Anja Rieß Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Corinna Prinz Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Schönig Regie Bumm Film: David Gromer