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Paul Ronzheimer spricht mit Gerhard Conrad, einem der erfahrensten deutschen Geheimdienstler, über seinen Weg zum BND, seine Arbeit in Pullach und seine Zeit als Resident in Damaskus. Conrad erzählt, wie man früher für den Nachrichtendienst ausgewählt wurde, warum Arabischkenntnisse plötzlich sicherheitspolitisch entscheidend wurden – und wie es war, in Syrien Bashar al-Assad zu begegnen, bevor dieser Präsident wurde. Es geht um Geheimhaltung, falsche Berufslegenden, die Arbeit mit Quellen, die deutsche Nahostpolitik vor dem 11. September – und um die Frage, wie man Diktaturen einschätzt, bevor sie zerbrechen.
Führerkult, Massenbewegung und Lust an Gewalt: Das sind Elemente des Faschismus, der die Diktaturen von Benito Mussolini in Italien und Adolf Hitler in Deutschland prägte. Passt der historische Begriff auch auf die USA unter Donald Trump? Biesler, Jörg
Fritz B. Simon, unser heutiger Gast, hat in den letzten Jahren maßgebliche Bücher zum Thema Diktatur vorgelegt Wie Diktaturen funktionieren unternimmt eine systemtheoretisch orientierte Analyse der Muster – Muster, die verbinden – von Diktaturen, ihrer Entstehung, Wahrscheinlichkeit und ihres Endes. Stalin und der Apparat zieht zusätzlich eine psychoanalytische Perspektive ein und klärt anhand eines prominenten Beispiels die eigenartige Kopplung sozialer Systeme, die Diktatur ermöglichen, mit biographisch-psychischen Dispositiven eines „erfolgreichen Diktators“. In Mittelmaß und Eifersucht nimmt Simon nun bewusst die Rolle eines Profilers ein, der nach typischen Unterscheidungsmustern in der Sozialisation und daraus sich entfaltender Eigenschaften der Persönlichkeit späterer Diktatoren forscht. Was sind die besonderen Qualitäten, die jemand besitzen muss, um erfolgreich Diktator zu sein? Und warum sind die häufig genannten Dispositive Narzissmus und übergroßes Ego nicht ausreichend, um zu erklären, was jemanden dazu bringt, die absolute, diktatorische Macht übernehmen zu wollen und das auch zu schaffen – wo auch immer? Viel Spaß im Gespräch mit Fritz B. Simon. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Boualem Sansal im Gespräch mit Katajun Amirpur, Thea Dorn und Irina Scherbakowa. Moderation: Natascha Freundel Mitschnitt vom 19.03.2026 aus dem Paulinum Leipzig Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Inhaftierung erklärte der Friedenspreisträger Boualem Sansal, wie er die Haft in Algerien erlebte und warum er nach seiner Begnadigung einen gerechten Prozess fordert. Im anschließenden Gespräch mit Sansal, Katajun Amirpur, Thea Dorn und Irina Scherbakowa ging es um die Bedeutung und den Missbrauch des Wahrheitsbegriffs heute und vor allem um die Frage: Was können Intellektuelle im Ausland für die Meinungsfreiheit in Diktaturen tun? Eine Veranstaltung im Rahmen des Friedenspreises in Kooperation mit der Stiftung Freedom of Expression, radio3 vom rbb, PEN Berlin e.V., Merlin Verlag und der Leipziger Initiative des Literaturhauses, die sich 2025 gemeinsam für die Freilassung von Boualem Sansal eingesetzt haben. Simultan-Dolmetscher waren Daniel Bintener und Elisabeth Körner-Székelyhidi. Sprecher der Übersetzung von Boualem Sansal für radio3: Matthias Scherwenikas. Boualem Sansal ist algerisch-französischer Schriftsteller, promovierter Ökonom und Ingenieur. Als Kritiker der algerischen Politik und des Islam wurde er im November 2024 in Algerien verhaftet und ein Jahr später nach europaweiten Protesten und diplomatischen Interventionen Deutschlands begnadigt. 2011 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Seine Werke erscheinen auf Deutsch im Merlin Verlag. Katajun Amirpur ist Professorin für Islamwissenschaft und Iranexpertin an der Universität zu Köln. Zuletzt erschien von ihr mit Dina El Omari und Ingrid Overbeck (Hrsg.): "Frau, Leben, Freiheit. Emanzipatorische Potenziale" (2025). Thea Dorn ist Schriftstellerin, Sprecherin des PEN Berlin und Moderatorin des Literarischen Quartetts im ZDF. Zuletzt erschienen von ihr u.a. "Deutsch, nicht dumpf" (2018) und "Trost. Briefe an Max" (2021) Irina Scherbakowa ist Historikerin, Germanistin und Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation "Memorial", die 2022 in Russland verboten wurde. In Berlin ist sie Vorständin von "Zukunft Memorial". Sie ist Mitherausgeberin des Bandes "Memorial. Erinnern ist Widerstand" (C.H. Beck 2025). 2022 erhielt "Memorial" den Friedensnobelpreis. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:03:37 Sansal über Deutschland und den Friedenspreis 00:06:22 Sansal: Ich war eine Geisel Algeriens 00:11:00 Sansal über Exil und Begnadigung: "inakzeptabel" 00:15:33 Sansal über Haftsituation 00:23:13 Sansal über Verlagswechsel 00:32:05 Scherbakowa über Memorial und Wahrheit 00:34:40 Dorn über Instrumentalisierung von Wahrheit heute 00:38:40 Amirpur über Informationsgewalt des iranischen Regimes 00:42:41 Sansal über Isolation von Diktaturen und Schwächung der Demokratie 00:50:08 Dorn über den "zwanglosen Zwang des besseren Arguments" (Habermas) 00:55:07 Amirpur und Scherbakowa über Rolle Intellektueller im Ausland 01:06:25 Amirpur über gespaltene Exiliraner 01:10:33 Was gibt Ihnen Hoffnung? 01:17:55 Sansal über Demokratie und islamische Länder 01:22:55 Kooperationspartner Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Boualem Sansal im Gespräch mit Katajun Amirpur, Thea Dorn und Irina Scherbakowa. Moderation: Natascha Freundel Mitschnitt vom 19.03.2026 aus dem Paulinum Leipzig Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Inhaftierung erklärte der Friedenspreisträger Boualem Sansal, wie er die Haft in Algerien erlebte und warum er nach seiner Begnadigung einen gerechten Prozess fordert. Im anschließenden Gespräch mit Sansal, Katajun Amirpur, Thea Dorn und Irina Scherbakowa ging es um die Bedeutung und den Missbrauch des Wahrheitsbegriffs heute und vor allem um die Frage: Was können Intellektuelle im Ausland für die Meinungsfreiheit in Diktaturen tun? Eine Veranstaltung im Rahmen des Friedenspreises in Kooperation mit der Stiftung Freedom of Expression, radio3 vom rbb, PEN Berlin e.V., Merlin Verlag und der Leipziger Initiative des Literaturhauses, die sich 2025 gemeinsam für die Freilassung von Boualem Sansal eingesetzt haben. Simultan-Dolmetscher waren Daniel Bintener und Elisabeth Körner-Székelyhidi. Im Podcast finden Sie auch die deutsche Version, mit Matthias Scherwenikas als Sprecher der Übersetzung von Boualem Sansal für radio3. Boualem Sansal ist algerisch-französischer Schriftsteller, promovierter Ökonom und Ingenieur. Als Kritiker der algerischen Politik und des Islam wurde er im November 2024 in Algerien verhaftet und ein Jahr später nach europaweiten Protesten und diplomatischen Interventionen Deutschlands begnadigt. 2011 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Seine Werke erscheinen auf Deutsch im Merlin Verlag. Katajun Amirpur ist Professorin für Islamwissenschaft und Iranexpertin an der Universität zu Köln. Zuletzt erschien von ihr mit Dina El Omari und Ingrid Overbeck (Hrsg.): "Frau, Leben, Freiheit. Emanzipatorische Potenziale" (2025). Thea Dorn ist Schriftstellerin, Sprecherin des PEN Berlin und Moderatorin des Literarischen Quartetts im ZDF. Zuletzt erschienen von ihr u.a. "Deutsch, nicht dumpf" (2018) und "Trost. Briefe an Max" (2021) Irina Scherbakowa ist Historikerin, Germanistin und Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation "Memorial", die 2022 in Russland verboten wurde. In Berlin ist sie Vorständin von "Zukunft Memorial". Sie ist Mitherausgeberin des Bandes "Memorial. Erinnern ist Widerstand" (C.H. Beck 2025). 2022 erhielt "Memorial" den Friedensnobelpreis. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:03:37 Sansal über Deutschland und den Friedenspreis 00:06:22 Sansal: Ich war eine Geisel Algeriens 00:11:00 Sansal über Exil und Begnadigung: "inakzeptabel" 00:15:33 Sansal über Haftsituation 00:23:13 Sansal über Verlagswechsel 00:32:05 Scherbakowa über Memorial und Wahrheit 00:34:40 Dorn über Instrumentalisierung von Wahrheit heute 00:38:40 Amirpur über Informationsgewalt des iranischen Regimes 00:42:41 Sansal über Isolation von Diktaturen und Schwächung der Demokratie 00:50:08 Dorn über den "zwanglosen Zwang des besseren Arguments" (Habermas) 00:55:07 Amirpur und Scherbakowa über Rolle Intellektueller im Ausland 01:06:25 Amirpur über gespaltene Exiliraner 01:10:33 Was gibt Ihnen Hoffnung? 01:17:55 Sansal über Demokratie und islamische Länder 01:22:55 Kooperationspartner Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Drei Konfliktfelder, drei Perspektiven: Zuerst geht es um den Irankrieg und den Streit zwischen den USA, Deutschland und der NATO. Danach folgt der Blick auf illegale Graffitis in Saarbrücken und ihre Wirkung auf das Stadtbild und Sicherheitsgefühl. Zum Schluss rückt die Geschichte der Denunziation in den Fokus – von Judas bis in die Diktaturen der Moderne.
Wie Diktaturen funktionieren... und wie Wissenschaft und Wirtschaft dazu beitragen können, die Demokratie zu stärken Podiumsdiskussion Buchmesse Leipzig, Altes Rathaus, Grüner Salon, 21.3., 18.30h Der Übergang zum autoritären Regime kann fließend sein. Wer erkennen und verstehen will, was heute vielerorts politisch vor sich geht, sollte wissen, wie Diktaturen entstehen, welchen Mustern sie folgen und was sie aufrechterhält. Der Psychiater und Systemtheoretiker Fritz B. Simon, Georg Mein (Universität Luxemburg. Arbeitsschwerpunkte: Literatur-, Kultur- und Medientheorie, Ethik des Digitalen und Kulturanthropologie) und Martina Nieswandt, Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Mitbegründerin der „Denkwerkstatt für Manager“ im Gespräch über die vielfachen aktuellen Gefährdungen unserer Gesellschaftsordnung und die Frage, wie Wissenschaft und Wirtschaft dazu beitragen, die Demokratie zu stärken. Durch das Gespräch führt Andreas Kynast, ZDF Die Bücher: Fritz B. Simon: Wie Diktaturen funktionieren. Muster, die verbinden - Ein Katalog Roland Geschwill/ Martina Nieswandt: Wirtschaft für eine offene Gesellschaft. Wie Sie Ijhr Unternehmen für Freiheit, Vielfalt und Verantwortung positionieren. Georg Mein: Das Prinzip Universität. Warum Demokratie Wissenschaft braucht.
Fahndungsplakate in Berlin. Mordaufrufe in sozialen Medien. Sargmontagen. Die Täter? Kamen von links. Nicholas Potter schreibt für die “taz”, bezeichnet sich selbst als links – und wurde nach einem Besuch im Kibbuz Be'eri zur Zielscheibe einer koordinierten Hasskampagne.Potter warnt vor einer “neuen autoritären Linken”, die antisemitisch ist, Gewalt legitimiert, sich progressiv gibt, aber Terror und Diktaturen pusht.Was ist aus einer Linken geworden, die einst Aufklärung, Solidarität und Pressefreiheit wollte. Was bedeutet ihr Schwinden für Deutschland? Zum Buch von Nicholas Potter: https://amzn.eu/d/0isJQfnP----------------------------------------------------------------------Heute an den Mikros: Benjamin Scherp und Jan FeddersenUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de
Zu Gast sind: Carsten Otte, Dietmar Dath und Carsten Gansel. Außerdem gibt es Beiträge zu Buchbranche & KI und über das Schreiben in Diktaturen.
Auf der Leipziger Buchmesse trafen sich die Autoren Najem Wali aus dem Irak und Kathrin Aehnlich, die in der DDR aufwuchs, und sprachen übers Schreiben unter riskanten Bedingungen.
Die Leipziger Buchmesse rückt die Donau ins Zentrum: Kurator Stephan Ozsváth will zeigen, wie der Fluss Kulturraum, Grenze und Bühne für Machtkämpfe ist – von Kriegen und Diktaturen bis zu neuer Hoffnung und europäischer Vielfalt. Schlinsog, Elke www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Die UNO steckt einmal mehr, so wie eigentlich wie immer, in der Krise. Trump und Netanjahu kümmert das Völkerrecht wenig. Gleichzeitig sollte das Völkerrecht Diktaturen kein Schutzschild bieten. Was also tun? Ich habe mit der Rechtsanwältin Arlette Zakarian über ihr Heimtland Iran und ihr Fachgebiet – das Völkerrecht – gesprochen: über das Konzept der „humanitären Intervention“, Frauenrechte, Trump, Israel, wie man die UNO reformieren könnte und vieles mehr.
Bei einer Tagung mit Diakonen und ihren Ehefrauen aus den östlichen Bistümern war ein Programmpunkt ein Besuch in Bautzen in der Oberlausitz. Das ist mittlerweile eine wunderschöne Kleinstadt und sie wirbt sehr schön um Besucher und schreibt: "Die Altstadt von Bautzen steckt voller Geschichten. Kriege, Stadtbrände, Königsparaden oder Strafgerichte – 1.000 Jahre Stadthistorie versprechen jede Menge Anekdoten und Legenden. Lassen Sie sich verzaubern von 1.000 Jahren Geschichte und nutzen Sie die unvergleichliche Gelegenheit für einen Bummel durch die Jahrhunderte!" Das ist die eine Seite dieser schönen Stadt.In den Zeiten von 1933 bis 1989 hatte der Name der Stadt einen solchen Schreckensklang, dass allein diesen Namen zu nennen, Gänsehaut und Angst ausgelöst hat. Gefängnisse und Lager in Bautzen I und II künden von unglaublichen Taten von Menschen an Menschen in den verschiedenen Diktaturen und Zeitläufen. Wir haben das Stasigefängnis mitten in der Stadt besucht und ich hatte ja schon im Vorhinein ein bisschen Angst davor, dieses Gefängnis, diese Geschichten, diese Bilder von politisch Gefangenen und die Filme mit Gesprächen mit Kindern und Enkeln zu hören. Wir wurden immer stiller und konnten uns kaum des Schreckens erwehren, dass nur das Schauen und Hören in uns ausgelöst hat. Aber es ist immer wieder notwendig zu erinnern und das Gedenken wach zu halten, damit das nie wieder passiert in unserem Land. Und dann sind wir noch zu einem besonderen Ort gefahren, einem Friedhof, auf dem durch das Engagement vieler Menschen nach 1990 den verscharrten Toten der Lager ein Ort und für Gedenken und Gesichter und Berichte gegeben worden ist.Mir ist bewusst, dass das hier kein freundlich schöner Morgenimpuls ist. Aber er kann helfen, wach zu bleiben für alles, was nicht gut ist in unserem Alltag und wo es um Menschen und besseres menschliches Miteinander geht. Auf der Tafel vor dem großen Holzkreuz auf diesem Friedhof stehen Worte von Paul Löbe: "Leiden zu lindern, Wunden zu heilen, aber auch Tote zu ehren, Verlorene zu beklagen, bedeutet Abkehr von Hass, bedeutet Hinkehr zur Liebe, und unsere Welt hat Liebe nötig."
Eine Diskussion mit Werner Plumpe, Nicola Fuchs-Schündeln und Moritz Schularick. Moderation: Alexander Nützenadel Der Blick in die Geschichte zeigt, dass wirtschaftliche Krisen und Unsicherheit an den Börsen allein nicht zwingend in Diktaturen münden. Im Gegenteil, wirtschaftliche Auf- und Abwärtsbewegungen gehören zur freien Marktwirtschaft, dem Wirtschaftssystem der meisten Demokratien und stellen sie nicht notgedrungen vor existentielle Herausforderungen. Welche Voraussetzungen also müssen gegeben sein, um radikale politische Kräfte zu Nutznießern ökonomischer Krisen werden zu lassen? Wann entstehen Wut und Gegenwehr der Bürger und Bürgerinnen? Ab welchem Punkt werden Gefühle von Ausgrenzung und des „Zukurzkommens“ übermächtig und münden im Hang zu Autoritarismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie als vermeintliche Lösungen für die eigene als Misere wahrgenommene Lebenssituation? Auf welche Art verstärken antidemokratische Kräfte diese Tendenzen, befördern sie oder bringen sie gar erst hervor? Impuls: Werner Plumpe, Universität Frankfurt a.M. Gäste: Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft Nicola Fuchs-Schündeln, Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung Moderation: Alexander Nützenadel, HU Berlin Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_wirtschaftskrisen
In seinem Spielfilmdebüt "Ein Kuchen für den Präsidenten" schickt Regisseur Hasan Hadi eine Schülerin auf eine Mission, die er aus seiner Jugend kennt. Mit dem Film will er auch zeigen, wie Mädchen und Frauen die ersten Opfer von Diktaturen werden. Hadi, Hassan www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Immer mehr Menschen werden in Zukunft ihre Heimat verlieren. Durch den Klimawandel, Kriege oder Diktaturen. Oder einfach, weil die politischen Verhältnisse sich so ändern, dass man sich plötzlich im eigenen Land fremd und heimatlos fühlt. Die Journalistin Ece Temelkuran fordert in ihrem neuen, sehr persönlichen Buch "Nation of Strangers" Heimat neu zu denken. Bevor sie die Türkei 2016 aus politischen Gründen verlassen musste, war sie eine der wichtigsten Stimmen der türkischen Zivilgesellschaft. radio3-Kritikerin Nadine Kreuzahler hat "Nation of Strangers" gelesen.
Woop! Woop! In der heutigen Folge nehme ich euch mit auf eine literarische Reise durch drei völlig unterschiedliche Werke.
Crans-Montana, Venezuela, Trump, Rezession, Epstein... 00:00:00 Hazels Fotos aus Australien, Thomas' Australien-Austausch & Epstein Files 00:13:21 Barbarien, Weapons & verrückte Leute in Wien 00:21:15 Brandkatastrophe: Crans-Montana in der Schweiz 00:37:18 Fußball-WM in Amerika & Thomas reist nach Kanada 00:48:08 Untergang von Starbucks & Hotline-Hacks 00:54:45 Automaten für Automaten-Store 01:01:58 Preisverfall bei Immobilien auf dem Land in 10 Jahren? 01:09:33 Bad Bunny, Rosalía & heated rivalry 01:15:59 Podcast-Fatigue & Hazel tourt nicht durch Amerika Zeitstempel können variieren. Strongman Mo https://www.instagram.com/big_morilla/ Roo Bars https://bit.ly/3NoprN7 Thomas' Schule in Tasmanien https://www.highschool-australia.de/schulen/the-friends-school/ Epstein-Files https://bit.ly/49qo5Km Monica Lewinsky https://bit.ly/4qXWHcq Film Barbarian https://de.wikipedia.org/wiki/Barbarian_(2022) Critics Choice Award für „Weapons“ https://youtu.be/96ikfBcKrHo?si=jsvdJenvmhsUTsn1 Super Erklärvideo zu „Weapons“ https://youtu.be/mWAF-BKlj0M?si=VeHol65ZilbLwlQo Brandkatastrophe von Crans-Montana Barbetreiber von Crans-Montana in U-Haft https://bit.ly/4bKaFKy Strafakte Barbetreiber von Crans-Montana https://bit.ly/4jIpyPC Notausgang verriegelt https://www.stern.de/panorama/crans-montana--notausgang-der-bar-soll-verriegelt-gewesen-sein-37029424.html Crans Montana vor Finanzdisaster? https://insideparadeplatz.ch/2026/01/08/crans-montana-vor-finanzdesaster/ Flashover https://www.morgenpost.de/panorama/article410829163/schweiz-crans-montana-flashover-begriff-bedeutung-feuer-explosion.html Neues Gesetz kurz vor Brandkatastrophe https://www.20min.ch/story/crans-montana-es-war-erst-86-minuten-in-kraft-gesetz-koennte-gemeinde-schuetzen-103483585 Ehefrau des Barbetreibers flieht mit Kasse https://www.watson.ch/schweiz/frankreich/757910531-crans-montana-virales-video-zeigt-nicht-barbetreiberin-moretti Stromausfall in Berlin https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/vulkangruppe-anschlag-berlin-100.html „Bei mehr als 150 Kontakten macht das Gehirn dicht“ https://bit.ly/3LNqztc Die letzte Fußball-WM in den USA war 1994, nicht 1996 Poutine https://de.wikipedia.org/wiki/Poutine Starbucks' Niedergang https://youtu.be/6EqX_15LXRU?si=nA6fDZXxSUiw2d3k Recession Indicators https://www.glamour.de/artikel/recession-indicators-social-media-trend-einfach-erklaert Was jetzt?-Spezial über deutsche Wirtschaftskrise https://open.spotify.com/episode/63oihWN2raHQ7SWyITHDu1?si=2haOLEV4RbGC54Vf2yeGnw Kommentar über „depressives Deutschland“ https://www.bild.de/politik/meinung-kommentare-kolumnen/constantin-schreiber-deutschland-das-depressive-land-695d4ac14d1d5f581eeadaa9 Insolvenzen in Deutschland https://bit.ly/3NiDcNv Hazel empfiehlt „Heated Rivalry“ Celebrity Podcast Fatigue https://www.washingtonpost.com/entertainment/2026/01/09/amy-poehler-podcast-globes/ Jährlich 70.000 neue Bücher im deutschsprachigen Markt https://www.deutschlandfunkkultur.de/bestseller-buchmarkt-100.html Jack Ryan Venezuela Rede https://www.n-tv.de/leute/Jack-Ryan-Szene-zu-Venezuela-geht-viral-id30208888.html Conan O'Brien über Trump https://variety.com/2026/tv/news/conan-obrien-criticizes-comedians-anti-trump-serious-1236626599/ „Comedy“ in Trumps Auftritt im Vergleich zu anderen Diktaturen https://www.instagram Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/hoererlebnis Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Dirsus, Marcel www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Politik und Humor stehen in einem spannungsreichen Verhältnis zueinander. In jüngerer Zeit sind die Grenzen fließend geworden: Politiker sollen humorvoll sein, und Fernsehclowns wollen Politik machen. Das Verlachen, der Witz, die Satire, das Kabarett, die Komödie wurden seit je zur Kritik an politischen und gesellschaftlichen Zuständen genutzt, auch in den Diktaturen des Dritten Reichs und der DDR. Aber durchschlagend war ihre Wirkung nie. Überhaupt ist das Lachen der Politik nie wirklich heimisch geworden. Es hat seinen eigentlichen Ort in der Gesellschaft, in der Lachkultur der Unterschicht und im Humor der Literaten. (Wiederholung vom 21. September 2025)
Gestern kam sie offiziell, die Nachricht, dass die Rahmedetalbrücke auf der A 45, die seit 2021 gesperrt, im Frühjahr 2023 dann gesprengt und seitdem neugebaut wird, dass sie auf der einen Seite bereits am 22. Dezember für den Verkehr freigegeben wird. Leute die nicht hier im großen Umfeld leben und arbeiten oder Pendler sind oder große Firmen leiten, können sich überhaupt nicht vorstellen, was das bedeutet. Ein irrsinniger Verkehrsinfarkt jahrelang, unendliche Staus durch die kleine Stadt Lüdenscheid, Wegzug von Firmen und Arbeitskräften und ein materieller Verlust von sage und schreibe mindestens einer Million Euro – pro Tag.Falls Du Dich erinnerst: Kurz vor der Sprengung hatte ein Künstlerkollektiv in riesigen Buchstaben auf die Brücke gemalt: "Lasst uns Brücken bauen". Sehr selten ist uns dieses Wort, dass in vielen Zusammenhängen benutzt wird, so deutlich vor Augen gestellt worden. Und jeder weiß, dass es vielfältige Umschreibungen dieser Begrifflichkeit gibt. Es geht um Brücken zwischen Menschen im engen Umfeld, zwischen Nachbarn jeder Couleur, zwischen Nachbarländern, zwischen verschiedenen Ideologien und Denkrichtungen, zwischen Demokratien und Diktaturen und so weiter.Aber nie zuvor ist so vielen Menschen wie hier jetzt auch klar geworden, dass man Brücken und Übergänge kontrollieren und überprüfen aber eben auch hegen und pflegen muss. Einmal gebaut reicht nicht. Wir haben es leidvoll erfahren. Und falls tatsächlich irgendwann mal herauskommen wird, welches Konglomerat von Beziehungen, Verantwortlichkeiten und Versäumnissen vorgelegen hat, dann haben wir hoffentlich viel daraus gelernt.Im Buch des Propheten Jesaja wird es uns gerade jetzt im Advent immer wieder gesagt, dass wir doch Berge abtragen, Hügel senken und Täler heben sollen, damit dem Kommen Gottes ein Weg gebahnt wird. Zur Eröffnung der neuen Rahmedetalbrücke werde ich am 22.12. genau daran denken und bei mir selbst schauen, wo ich das alles geschehen lassen muss und auch, wo ich selbst darangehen sollte.
In der heutigen Folge spricht Thilo mit Annett Meiritz. Annett ist Journalistin und Sachbuchautorin, war viele Jahre als Korrespondentin in den USA tätig und hat gemeinsam mit Juliane Schäuble das Buch „Die Allianz der Neuen Rechten: Wie die Trump‑Bewegung Europa erobert“ veröffentlicht. Anlass des Gesprächs ist der neue ProSieben‑Film „THILO MISCHKE. Dikta‑Tour – Das Comeback der Autokraten“, in dem Annett als Expertin auftritt. Thilo und Annett sprechen darüber, warum Autokratien weltweit wieder Aufwind haben, wie moderne Autokraten Schritt für Schritt demokratische Institutionen aushöhlen und welche Rolle Feindbilder, Angst und Propaganda in diesem Prozess spielen. Dabei ziehen sie Parallelen zwischen den USA, Ungarn, El Salvador und Deutschland, sprechen über die internationale Vernetzung rechter Bewegungen sowie die Frage, wie Medien, Politik und Zivilgesellschaft auf diese Entwicklungen reagieren sollten, um Demokratien widerstandsfähig zu halten. Link zum Pro7 Film "Dikta-Tour: Das Comeback der Autokraten": https://www.joyn.de/serien/thilo-mischke/3-1-thilo-mischke-dikta-tour-das-comeback-der-autokraten Link zu Annett Meiritz Buch: https://www.penguin.de/buecher/annett-meiritz-die-allianz-der-neuen-rechten/buch/9783453219151?utm_campaign=OM_PRHVG_Thema_PerformanceMax_affklick&utm_source=google&utm_medium=cpc&gad_source=1&gad_campaignid=20412371505&gbraid=0AAAAADzbCNOQ-yQqN6ML7dr5DShp5ZHpL&gclid=EAIaIQobChMI4fuZgNmhkQMVNvF5BB2dxgZVEAAYASAAEgLfQ_D_BwE Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Dank einer absolut legalen und keinesfalls ausbeuterischen Zusammenlegung der Podcast-Talente mit Insert Moin, freuen wir euch, uns dieses Meisterwerk* zu The Outer Worlds 2 präsentieren zu dürfen! Sebastian, Jochen und Manu von Insert Moin haben sich ins Arcadia-System gewagt, um dort der Tyrannei von Konzernen, Diktaturen und der denkwürdig statischen Präsentation eines galaktischen Krieges zu trotzdem - dank integrierter Dummdödeleien sogar mit deutlich variierendem Spielstil und -spaß. [Sich ohne weitere Worte verabschieden.] *Mit der Bezeichnung Meisterwerk sind keine rechtlich bindenden Garantieansprüche verbunden, s. Insert-Bier-Charta §56, Absatz 14a Wenn ihr uns abonnieren wollt, folgt einfach dem Link: https://www.gamespodcast.de/abo/ Timecodes: 00:00:00 - Einleitung: Teil 1 und die Erwartungen an Teil 2 00:11:27 - Spieleinstieg, Fraktionen, Charaktersystem 00:52:01 - Begleiter und Kampfsystem 01:12:15 - Dialoge, Übersetzung, Technik 01:33:47 - Vergleich mit New Vegas und Fazit In dieser Folge zu hören: Sebastian Stange, Jochen Redinger & Manu Fritsch von Insert Moin: https://insertmoin.de/
In dieser Episode diskutieren Marco Herack und Marcel Dirsus die Dynamik von Diktaturen, insbesondere im Kontext von Donald Trump und der politischen Situation in den USA. Dirsus, ein Politikwissenschaftler, beleuchtet die Gefahren, die von der Erosion demokratischer Institutionen ausgehen, und die Rolle von Normen und Recht in der Politik. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen der deutschen Außenpolitik, die Wahrnehmung von Recht und Sicherheit in Deutschland sowie die Verantwortung von Unternehmen und Führungspersönlichkeiten in einer sich verändernden politischen Landschaft. In dieser Episode wird die Rolle von Donald Trump und die Auswirkungen seiner Politik auf die USA und Europa diskutiert. Es wird erörtert, wie die Kontrolle über das Militär und die Normalisierung des Einsatzes gegen die eigene Bevölkerung eine Bedrohung für die Demokratie darstellen. Zudem wird die Unfähigkeit der deutschen Politik, auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren, thematisiert. Die Unsicherheit über die Zukunft Trumps und die möglichen Konsequenzen für die transatlantischen Beziehungen werden ebenfalls behandelt. (Riverside Zusammenfassung)
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Wie Diktaturen funktionieren, das ist Thema und Titel des jüngsten Werkes von Fritz B. Simon, Autor grundlegender Schlüsselwerke zu Systemtheorie und systemischer Praxis – in Therapie, Organisationsberatung, Wirtschaft und Politik – wie etwa Formen und Formen (reloaded), Gemeinsam sind wir blöd!? – Die Intelligenz von Unternehmen, Managern und Märkten, Stalin und der Apparat – Die Organisation der Diktatur und die Psyche des Diktators, Tödliche Konflikte, Die Kunst, nicht zu lernen oder Die kommenden Diktaturen. Wie gelingt es mit einer systemischen Perspektive besser, die idealtypischen Muster der Entstehung, Erhaltung und auch des Endes von Diktaturen zu beschreiben, zu erklären und zu bewerten? Und welche Zukunftsaussichten ergeben sich daraus? Im Gespräch bei Carl-Auer Sounds of Science schauen wir genauer auf die Vorteile der systemtheoretischen Beobachtungsinstrumente und auf die Geschichte, besonders aber die Aktualität diktatorischer Regierungsformen und ihrer Muster. Versteht man Soziale Systeme als Kommunikationssysteme, dann kann, wer die Medien der Kommunikation besitzt oder beherrscht, bestimmen und dominieren, was es gibt und was nicht. Angesichts des atemberaubenden Ausgriffs digitaler Medien verändern und erweitern sich die Möglichkeiten dafür global. Fritz B. Simons Buch Wie Diktaturen funktionieren – auch eine mögliche Grundlage für einen anderen Geschichtsunterricht, der auf das Heute blickt und erst von dort darauf, wie es dazu kommen konnte? Viel Spaß im Gespräch mit Fritz B. Simon! _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität https://www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock https://www.carl-auer.de/magazin/blackout-bauchweh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics https://www.carl-auer.de/magazin/cybernetics-of-cybernetics Genau Geschaut: https://www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser https://www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast https://www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews https://www.carl-auer.de/magazin/heidelberger-systemische-interviews Zum Wachstum inspirieren https://www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden https://www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Kina kommer utan tvekan ha en stark position i den multipolära världsordningen som nu växer fram. Men hur gick det till när Kina gick från totalitärt och fattigt under landsfadern Mao, till att öppna upp och bli rikare för att sedan bli diktatur? Och vad händer med Kina nu när USA drar sig tillbaka från världens scen? På det svarar Malin Oud som jobbar vid Raoul Wallenberg institutet för mänskliga rättigheter och humanitär rätt. Dessutom funderar Emma och Clara över hur det fortfarande kan råda en personkult kring mördaren Mao och om Labubu-dockor gör svenska barn till Xi Jinpings nyttiga idioter.Klipp och musik:The Left Hand Refers To The Moon左手指月香蜜沉沉燼如霜主題曲Ashes of Love OST古筝纯筝Zither by 崔江卉CuiJianghui時代を越える想い InuYasha - To Love's End いぬやしゃ Chinese Xiao Cover Jae MengMen without hats - Living in ChinaVår tenta i Kina hittar du på instagram, @akursen_poddmail: akursenpodd@gmail.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die US-Justiz hat den früheren FBI-Chef Comey angeklagt, offenbar auf Druck von Präsident Trump. Historikerin Jessica Gienow-Hecht fürchtet um die Gewaltenteilung in den USA. Sie warnt, Trump könnte eine Paralleljustiz wie in Diktaturen aufbauen. Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Die US-Justiz hat den früheren FBI-Chef Comey angeklagt, offenbar auf Druck von Präsident Trump. Historikerin Jessica Gienow-Hecht fürchtet um die Gewaltenteilung in den USA. Sie warnt, Trump könnte eine Paralleljustiz wie in Diktaturen aufbauen. Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Politik und Humor stehen in einem spannungsreichen Verhältnis zueinander. In jüngerer Zeit sind die Grenzen fließend geworden: Politiker sollen humorvoll sein, und Fernsehclowns wollen Politik machen. Das Verlachen, der Witz, die Satire, das Kabarett, die Komödie wurden seit je zur Kritik an politischen und gesellschaftlichen Zuständen genutzt, auch in den Diktaturen des Dritten Reichs und der DDR. Aber durchschlagend war ihre Wirkung nie. Überhaupt ist das Lachen der Politik nie wirklich heimisch geworden. Es hat seinen eigentlichen Ort in der Gesellschaft, in der Lachkultur der Unterschicht und im Humor der Literaten.
Er gilt als medien- und publikumsscheu, lebt abgeschieden im Wald in Estland und wird immer wieder auch als komponierender Mönch bezeichnet. Arvo Pärt ist einer der meistgespielten lebenden Komponisten. Vorgestern wurde er 90 Jahre alt. [01:20] Aktuell Der Blog Bachtrack gibt jedes Jahr eine Liste der meistgespielten noch lebenden Komponisten heraus. Der Este Arvo Pärt mischt ganz oben mit, nur John Williams übertrumpft ihn noch. Das Rezept seines Erfolgs ist die Einfachheit – die ihm Kritikerinnen und Kritiker manchmal auch als Oberflächlichkeit vorwerfen. Aber Arvo Pärt geht unbeirrt seinen Weg, reduziert aufs Wesentliche, feiert die Schlichtheit, komponiert Stille und bietet seinem Publikum einen Gegenpol zu einer brummenden, tosenden Welt. (Corinne Holtz) [10:42] Talk Seit 10 Jahren kleidet das Trio Ambäck Schweizer Volksmusik in ein neues Klanggewand. Geiger Andreas Gabriel, Schwyzerörgeli-Spieler Markus Flückiger und Kontrabassist Pirmin Huber sind auf Tour mit ihrem vierten Studioalbum: Wolkenbödeler. (Stefan Franzen) [26:40] Neuerscheinungen • Saul Williams, Carlos Niño & Friends: Saul Williams meets Carlos Niño & Friends at TreePeople, International Anthem, 28. August 2025 • Miró Quartet, Kiera Duffy: Ginastera: String Quartets, Pentatone, 25. Juli 2025 (Joseba Zbinden) [49:08] Swiss Corner Vom 15. bis 19. September verwandelt das Festival «Macht Musik» das Stadtcasino Basel in einen Treffpunkt für Menschen, die sich für Musik und ihre politischen und historischen Zusammenhänge interessieren. In Konzerten, Vorträgen und Podiumsgesprächen wird die Freiheit der Kunst in Diktaturen behandelt – Musik sowohl als Mittel der Propaganda wie auch als Akt des Widerstands.
„Hoffen wir, dass bei der nächsten Gedenkfeier in zehn Jahren, 2015, die Erfahrung des GULag in unser kollektives europäisches Gedächtnis eingegliedert worden ist.“ — Jorge Semprún, Buchenwald-Rede 2005 Heute, 20 Jahre später wirkt dieser Satz wie ein dringender Appell: Während die nationalsozialistischen Verbrechen fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert sind, bleibt die Erinnerung an kommunistische Gewalt bis heute deutlich weniger präsent. Welche Ursachen hat diese Asymmetrie – historisch, politisch, gesellschaftlich? Und was bedeutet das für die europäischen Erinnerungskulturen? Welche Perspektive ist möglich, die weder die Verbrechen des NS-Regimes und die Shoa relativiert noch die Gewaltgeschichte des Kommunismus verharmlost? Wir wollen im Podiumsgespräch aus Anlass der Unterzeichnung des Hitler-Stalin-Pakts vor 86 Jahren der Frage nachgehen, wieso die beiden großen totalitären Ideologien und Regime trotz des Wissens um die Massenverbrechen der kommunistischen Diktaturen so unterschiedlich erinnert und behandelt werden.
Drei Männer trotzen US-Präsident Donald Trump. Die Koalition streitet um die Rente mit 70. Und Finanzminister Klingbeil reist mitten im Zollchaos nach Washington. Das ist die Lage am Montagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Machtkampf zwischen Trump und Murdoch: Das alte Krokodil gegen den Präsidenten Rentendebatte: Was hindert uns eigentlich daran, länger zu arbeiten? Entlassung von Statistikchefin durch Trump: »So etwas geschieht in Diktaturen, nicht in Demokratien«+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Demokratien stehen unter Druck, Diktaturen triumphieren – so sehen es derzeit viele. Doch sind Diktatoren tatsächlich die allmächtigen Herrscher, für die wir sie oft halten? Nein, meint der Politikwissenschaftler Marcel Dirsus, der sich in „Wie Diktatoren stürzen und wie Demokraten siegen können“ intensiv mit dem Wesen der tyrannischen Alleinherrschaft auseinandersetzt. Historische und aktuelle Beispiele zeigen, dass Diktatoren auf vielerlei Art fallen können – ein Moment, auf den Demokraten sich vorbereiten sollten. Rezension von Judith Reinbold
(00:50) Nach 90 Jahren sind die grossen Namen der Moderne wieder vereint: Ausstellung «Kadindsky, Picasso, Miró et al.» im Kunstmuseum Luzern. Weitere Themen: (05:05) Internationales Festival für den Fantastischen Film NIFFF in Neuenburg setzt dieses Jahr auf das Motto «Take Care». (09:35) Theaterfestival Avignon bietet viel Tanz und Gegenstrategien zur Barbarei auf der Welt. (13:29) Graphic Novel «Schweigen» von Birgit Weyhe beschäftigt sich mit mangelnder Aufarbeitung von Diktaturen und Folgen des Schweigens über Vergangenheit.
Demokratien stehen unter Druck, Diktaturen triumphieren – so sehen es derzeit viele. Doch sind Diktatoren tatsächlich die allmächtigen Herrscher, für die wir sie oft halten? Nein, meint der Politikwissenschaftler Marcel Dirsus, der sich in „Wie Diktatoren stürzen und wie Demokraten siegen können“ intensiv mit dem Wesen der tyrannischen Alleinherrschaft auseinandersetzt. Historische und aktuelle Beispiele zeigen, dass Diktatoren auf vielerlei Art fallen können – ein Moment, auf den Demokraten sich vorbereiten sollten. Rezension von Judith Reinbold
Mit ihrem Karl-Wilhelm-Fricke-Preis möchte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur das Engagement derjenigen sichtbar machen, die sich über Jahrzehnte weltweit mit Zivilcourage und Mut gegen Diktaturen und autoritäre Herrschaft sowie für demokratische Rechte und Freiheiten eingesetzt haben und einsetzen. Ausgezeichnet werden mit dem von Dr. Burkhart Veigel gestifteten Preis Einzelprojekte, Persönlichkeiten und Initiativen, die mit ihrer Arbeit das Bewusstsein für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage stärken. Der mit 20.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an den Historiker Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk. Die Jury würdigt damit sein langjähriges Engagement für eine kritische Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit und seine aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Diskurs. Die Laudatio hält der DDR-Bürgerrechtler und Publizist Wolfgang Templin. Der Sonderpreis geht an das Neiße Filmfestival. Das Festival findet 2025 zum 22. Mal im Dreiländereck Deutschland–Polen–Tschechien statt und bringt mit Filmen, Ausstellungen und Konzerten Menschen grenzüberschreitend zusammen. Veranstalter ist der Verein Kunstbauerkino e.V. Die Laudatio hält die Autorin und Filmemacherin Dr. Grit Lemke. Die Initiative „(K)Einheit“ erhält den Nachwuchspreis für ihre fünfteilige Filmreihe mit ostdeutschen Perspektiven junger Erwachsener. Die Filme stoßen Diskussionen zu Erinnerung, Identität und Teilhabe an und fördern den Dialog zwischen Generationen. Die Laudatio hält die Autorin und Sprecherin des Netzwerks „3te Generation Ost“ Jeannette Gusko. Der Jury des Preises unter der Leitung der ehemaligen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler gehören die russische Menschenrechtlerin Prof. Dr. Irina Scherbakova, der Schriftsteller Marko Martin, der Preisspender Dr. Burkhart Veigel und die Direktorin der Bundesstiftung Aufarbeitung Dr. Anna Kaminsky an.
Wer kann heute ernsthaft von sich behaupten, einen tiefen Glauben an die Menschheit zu haben? Die Sängerin und Songwriterin Sophie Hunger kann und will. Ihr Publikum beweise ihr immer wieder, dass es um mehr geht als materielle Dinge. Sophie Hunger geht es um die gemeinsame Sache: Weg vom Ich, hin zum Wir. „Denn mit dem Ich kommt man zwar schnell vorwärts, aber eben nicht weit.“ Ihren berühmten Song „Walzer für Niemand“ von 2008 hat sie jetzt in ihrem ersten Roman weitererzählt, der bei KiWi erschienen ist. Obwohl sie gerade auf Tour ist, erklärt Sophie Hunger bei FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić, warum Musik für sie nicht die Waffe ist, um Demokratie zu verteidigen. Sie erzählt, wie das Muttersein sie verändert hat, dass eine Psychoanalyse mit ihr so gar nichts bringen würde, warum ein guter Griechischer Salat Kunst ist. Und Sophie und Jagoda diskutieren, ob Berlin immer noch ein guter Ort zum Scheitern ist. Ein Gespräch voller Vertrauen in die Menschheit - und die vielleicht einfachste Definition von Freiheit überhaupt. Hier hört ihr… ob Freiheit auf einer einsamen Insel möglich wäre (5:41), warum es sich nicht lohnt, nach Berlin zu ziehen (15:35), wovor Diktaturen besonders Angst haben (21:55) und wie sie Putin begegnen würde (25:05), den Namen von Sophies erster Band, inklusive Gesangseinlage (34:15), warum ihre Mutter erst mit 35 Jahren wählen durfte (43:00) und was ihre Vorfahren mit Bergziegen gemeinsam haben (53:24), wie man einen ganzen Staat mit einer einzigen Zeile lächerlich machen kann (51:06), weshalb wir keine Freude mehr an Geheimnissen haben (59:38), was sie Donald Trump (nicht) beibringen könnte (1:06:39). FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler, Juliane Orth, Christoph Scheffer, Lara Shehada Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de . Unser Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/
Wer kann heute ernsthaft von sich behaupten, einen tiefen Glauben an die Menschheit zu haben? Die Sängerin und Songwriterin Sophie Hunger kann und will. Ihr Publikum beweise ihr immer wieder, dass es um mehr geht als materielle Dinge. Sophie Hunger geht es um die gemeinsame Sache: Weg vom Ich, hin zum Wir. „Denn mit dem Ich kommt man zwar schnell vorwärts, aber eben nicht weit.“ Ihren berühmten Song „Walzer für Niemand“ von 2008 hat sie jetzt in ihrem ersten Roman weitererzählt, der bei KiWi erschienen ist. Obwohl sie gerade auf Tour ist, erklärt Sophie Hunger bei FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić, warum Musik für sie nicht die Waffe ist, um Demokratie zu verteidigen. Sie erzählt, wie das Muttersein sie verändert hat, dass eine Psychoanalyse mit ihr so gar nichts bringen würde, warum ein guter Griechischer Salat Kunst ist. Und Sophie und Jagoda diskutieren, ob Berlin immer noch ein guter Ort zum Scheitern ist. Ein Gespräch voller Vertrauen in die Menschheit - und die vielleicht einfachste Definition von Freiheit überhaupt. Hier hört ihr… ob Freiheit auf einer einsamen Insel möglich wäre (5:41), warum es sich nicht lohnt, nach Berlin zu ziehen (15:35), wovor Diktaturen besonders Angst haben (21:55) und wie sie Putin begegnen würde (25:05), den Namen von Sophies erster Band, inklusive Gesangseinlage (34:15), warum ihre Mutter erst mit 35 Jahren wählen durfte (43:00) und was ihre Vorfahren mit Bergziegen gemeinsam haben (53:24), wie man einen ganzen Staat mit einer einzigen Zeile lächerlich machen kann (51:06), weshalb wir keine Freude mehr an Geheimnissen haben (59:38), was sie Donald Trump (nicht) beibringen könnte (1:06:39). FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler, Juliane Orth, Christoph Scheffer, Lara Shehada Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de . Unser Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/
Wie sehr stehen liberale Demokratien unter Druck? Sind autoritäte Regimes und Diktaturen global auf dem Vormarsch? Wie wir Stärken und Schwächen von Demokratie und Diktatur realistisch einschätzen, erklärt der Politikwissenschaftler Marcel Dirsus. Sina Fröhndrich
Ihr Leben umfasst zwei Weltkriege, zwei Diktaturen, zwei Demokratien – gute und schlechte Zeiten. Annett Gröschner erzählt wirklichkeitssatt und unprätentiös von einer Magdeburger Arbeiterin, die trotz aller Widrigkeiten vor allem eines bleiben wollte: anständig. Reportage über die Buchpremiere in Berlin von Corinne Orlowski
Putin, Kim Jong-un, Daniel Ortega: Wie Autokraten stürzen können, ist vielfältig, sagt Autor Marcel Dirsus. Seine Analyse in seinem Buch "Wie Diktatoren stürzen": Selten sind die Massen auf der Straße ausschlaggebend, eher die eigenen Generäle. Dirsus, Marcel www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Der Nachrichtendienst des Bundes zeichnet in seinem jährlichen Lagebericht ein düsteres Bild. Die Welt werde instabiler, Diktaturen wie Russland, Iran, Nordkorea und China würden stärker zusammenspannen gegen den Westen. Das wirke sich auch auf die Schweiz aus, denn die Bedrohung durch russische und chinesische Spione wachse. Weitere Themen: (10:08) Kantone kritisieren Schliessung von Bundesasylzentren (14:45) Deutschland: Die Macht der Sahra Wagenknecht (19:27) Schicksalswahl in Georgien – auch wegen Bidsina Iwanischwili (25:55) Einigung im Streit um ambulanten Tarif (29:20) Die Bedeutung des Brics-Gipfeltreffens für afrikanische Staaten (35:35) Warum Uruguay als eine der stabilsten Demokratien der Welt gilt
Die Welt werde instabiler, Diktaturen wie Russland, Iran, Nordkorea und China spannen stärker zusammen gegen den Westen. Das wirke sich auch auf die Schweiz aus, schreibt der Nachrichtendienst des Bundes in seinem jährlichen Lagebericht. Die Bedrohung durch russische und chinesische Spione wachse. Weitere Themen: Der Bund hat zu viele Plätze für die Unterbringung von Asylsuchenden. Deshalb schliesst er neun temporäre Asylzentren mit rund 1700 Plätzen. Die Kantone kritisieren dieses Vorhaben und sind der Meinung, der Bund sei bei seinen Berechnungen viel zu optimistisch. Die Stimmungslage auf der Welt ist angespannt und geprägt von mehreren Kriegen und nichts geht mehr auf der diplomatischen Weltbühne. Doch – lässt sich diese Aussage von zahlreichen Kommentatorinnen und Politikanalysten auch belegen? Hierbei versucht der sogenannte Multilateralismus-Index Zahlen zu liefern.
Mit dem Labor Day, dem ersten Montag im September, hat traditionell die heisse Phase des amerikanischen Wahlkampfs begonnen. Die demokratische Kandidatin, Vizepräsidentin Kamala Harris, besuchte am amerikanischen Tag der Arbeit die Swing-States Michigan, Wisconsin und Pennsylvania, wo sie die Gewerkschaften umwarb. Traditionell eher den Demokraten zugewandt, wählten 2016 im Rust Belt, dem traditionellen Industriegebiet, viele Republikaner Donald Trump. Er hatte den von der Globalisierung gebeutelten Arbeitern versprochen, die traditionelle Industrie wieder zu stärken.2020 wirkte Joe Biden überzeugender, als er dasselbe versprach und die Rust-Belt-Staaten Michigan, Wisconsin und Pennsylvania ins Lager der Demokraten zurückholte. In den Umfragen liegt sie zwar leicht vor Trump, auch im Rust Belt, aber entschieden ist nichts.Donald Trump war am Labor Day nicht unterwegs. Die Harris-Kampagne reagierte prompt: «Trump lässt die Arbeiter am Tag der Arbeit im Stich, weil er ein arbeiter- und gewerkschaftsfeindlicher Extremist ist, der die Arbeiterfamilien für seine milliardenschweren Geldgeber verraten wird, wenn er an die Macht kommt», sagte ein Sprecher des Harris-Teams.Trump bei den konservativen MamisTrump nutzte jedoch seine Social-Media-Website, um Harris wegen der hohen Gas- und Lebensmittelkosten zu beschimpfen und seine Arbeit bei der Neuverhandlung des amerikanischen Handelsabkommens mit Mexiko und Kanada anzupreisen. Die Nafta-Verträge aus den Clinton-Jahren gelten vielen als Grundübel, da als Folge davon viele amerikanische Arbeitsplätze ins Billiglohnland Mexiko verlegt wurden.Generell sind die Gewerkschaften nach wie vor von Männern dominiert, und die wollen gemäss Umfragen mehrheitlich Trump wählen. Die Frauen hingegen tendieren zu Harris. Dem will der Republikaner entgegenwirken. Er besuchte deshalb die «Moms of Liberty». Die «Mamis für die Freiheit» sind eine nationale, gemeinnützige Organisation, die sich dafür einsetzt, dass die Themen LGBTQ und Rassismus nicht mehr in den Klassenzimmern erwähnt werden.Schulbehörden seien «Diktaturen»Trump bezeichnete bei den konservativen Mamis die Schulbehörden als «Diktaturen», die den Wünschen der Eltern gegenüber feindselig eingestellt seien, und griff damit die Frustration der Konservativen auf, die sich während der Coronavirus-Pandemie in öffentlichen Sitzungen entladen hatte. «Die Eltern lieben die Kinder wirklich. Man muss den Eltern die Rechte zurückgeben.»Wer hat mehr Erfolg bei den Gewerkschaften und bei den Frauen, Trump der Harris? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» mit Fabian Fellmann, dem USA-Korrespondenten von Tamedia in Washington. Zugeschaltet ist auch dessen Kollege Martin Kilian, dieses Mal aus Lexington, Kentucky.Mehr zum Thema:Apropos Episode «Project 2025» – der geplante Umbau der amerikanischen Gesellschaft Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
„Deutschland … to the sea“. „From the river … den Deutschen“. Diktaturen zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie eine möglichst vollständige Kontrolle über den gesellschaftlichen Diskurs anstreben. Was gesagt, geschrieben oder hergezeigt werden darf, wird penibel festgelegt. Es muss der herrschaftlichen Erzählung entsprechen, ihr mindestens nicht in die Quere kommen, am besten ihrWeiterlesen
Zu Gast im Studio: Sinologin Susanne Weigelin-Schwiedrzik. Ihre Hauptforschungsbereiche sind chinesische Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts, chinesische und ostasiatische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, zeitgenössischer chinesischer Diskurs über die Große Chinesische Hungersnot und die Kulturrevolution, sowie zeitgenössische chinesische Politik, insbesondere zu Fragen der Beziehung von Staat und Gesellschaft sowie von Zentrale und Peripherie in den Politikbereichen öffentliche Gesundheit, Minderheitenfragen, Urbanisierung und Umwelt. Ein Gespräch über Susannes Interesse an Sinologie, die chinesische Sprache, Chinas Geschichte als Weltmacht und die koloniale Vergangenheit, US- und Chinas Interessen in Asien und im Pazifik, den Vergleich zwischen den Diktaturen von Mao und Xi, Susannes Denkschule der geopolitischen Dreiecke namens Struktureller Realismus sowie die geopolitische Lage anhand des Ukrainekrieges und Taiwan + eure Fragen via Hans Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Konto: Jung & Naiv IBAN: DE854 3060 967 104 779 2900 GLS Gemeinschaftsbank PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
Die Nelkenrevolution in Portugal am 25.4.1974 beendet die bislang am längsten dauernde Diktatur Europas mit einem friedlichen Militärputsch. Am Ende siegt die Demokratie. Von Hans Rubinich.
In dieser Folge GYSI GEGEN GUTTENBERG sprechen KT Guttenberg und Gregor Gysi darüber, wie, wann und ob man die Demokratie erneuern sollte und ob es auch so etwas wie eine „gute“ Diktatur gibt. Wie „cool“ ist El Salvadors Präsident Nayib Bukele, der sich selbst so bezeichnet? Wie beständig ist die Staatsform der Demokratie? Gibt es Länder, in denen Monarchie und Diktatur die besseren Staatsformen sind? KT Guttenberg stellt die Frage in den Raum, ob der Mensch von Grund auf eher Diktaturen zugeneigt ist und Gregor Gysi erklärt, warum wir die Demokratie eventuell erneuern müssen. Contra Create & Open Minds Media präsentieren: GYSI GEGEN GUTTENBERG LIVE 2024 Zu den Tickets Sie haben Anregungen, Kritik oder Fragen an Gregor Gysi und KT Guttenberg? Schicken Sie eine Mail an ggg@openminds.media. Infos zu ausgewählten Werbepartnern finden Sie hier Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Ein Abkommen zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen vor Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan am 10. März scheint immer unwahrscheinlicher. US-Präsident Joe Biden hält ein Abkommen vor dem Fastenmonat für dringend notwendig, um Eskalationen in Ostjerusalem zu verhindern. Über die Folgen ergebnisloser Verhandlungen für die Lage in Gaza und für Israel, spricht Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin und Autorin für ZEIT ONLINE. Zwei Frauen, die ein Schicksal teilen: Die russische Julija Nawalnaja und die Belarussin Swetlana Tichanowskaja sind die Ehefrauen der Oppositionspolitiker Alexej Nawalny und Sergej Tichanowski. Beide Männer haben für ihren politischen Kampf einen hohen Preis gezahlt, nun führen ihre Frauen den politischen Kampf gegen Diktaturen, gegen autoritäre Regime und das Unrecht, das sie verüben, aus dem Exil fort. Über das Treffen zwischen Julija Nawalnaja und Swetlana Tichanowskaja in München und was die beiden Frauen politisch bewegen könnten, berichtet Alice Bota, Redakteurin im Ressort Politik, DIE ZEIT. Alles außer Putzen: Pollenallergie? Dafür gibt es eine App! Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Luft- und Seebrücke: Wie Hilfe den Gazastreifen erreichen soll Gazastreifen: Joe Biden sieht Hamas für Geiseldeal verantwortlich Julija Nawalnaja und Swetlana Tichanowskaja: "Weil ich es kann" Alexej Nawalny: Sie trotzen der Angst [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.