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Am Dienstag im "Blick in die Bibel" erzählt Sebastian Appolt, wie er als Präses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und Kaplan in Neuss zwischen Strategiearbeit für die Jugend und sehr naher Seelsorge im Alltag lebt. Er liebt gerade diese Mischung aus großen Entscheidungen und besonderen Lebensmomenten wie Geburt, Hochzeit, Tod oder Erstkommunion. Im Blick auf das Tagesevangelium, in dem Jesus zur Feindesliebe aufruft, betont Appolt, dass Gottes Vollkommenheit ein Ziel bleibt, dem man sich nur annähern kann – zu erreichen ist es für Menschen nicht. Ein erster Schritt zur Feindesliebe besteht für den Priester darin, den anderen verstehen zu wollen und das Liebenswerte in jedem Menschen zu suchen. Beten verändert dabei vor allem den eigenen Blick, meint der Jugendseelsorger des Erzbistums Köln.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Seid also vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist!(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
DOMRADIO.DE hat am sechsten Sonntag der Osterzeit das Hochamt mit Domdechant Robert Kleine übertragen. Die Feier der Erstkommunion der Kölner Domsingschule wurde musikalisch vom Mädchenchor am Kölner Dom unter der Leitung Oliver Sperling gestaltet.
Jesus ist unser Freund und wir dürfen uns ihm anvertrauen...
Jesus ist unser Freund und wir dürfen uns ihm anvertrauen...
Der Weiße Sonntag - Die Geschichte hinter einem besonderen Tag nach Ostern Ein großer Tag für viele Kinder - Die Bedeutung der Erstkommunion in den Pfarrgemeinden Kirche als offener Ort: Wie Gemeinschaft und Offenheit gelebt werden können Jetzt offiziell bio: Die Gärtnerei im Priesterseminar erhält ihr Bio-Siegel Der Apostel der Zweifelnden: Warum der hk. Thomas für viele Menschen heute noch wichtig ist Blick in den Himmel: Die Sternwarte Münsterschwarzach Glaube im Netz - Zwischen Inspiration, Kritik und politischen Grauzonen Kinder & Medienkompetenz: Wie Kitas mit digitalen Einflüssen umgehen Durch die Sendung führt Bernhard Löhlein
Der heutige Weiße Sonntag ist für Pfarrer Patrick Prähler aus Fritzlar ein Tag des Neubeginns, der Hoffnung und des Glaubens. Kinder feiern ihre Erstkommunion und erleben, wie Glaube Kraft schenkt und Gemeinschaft trägt.
Jesus ist unser Freund und wir dürfen uns ihm anvertrauen...
"Heute beginnt der Ernst des Lebens." Das hat mir vor ein paar Jahren einmal eine Großmutter erzählt, als ihr Enkel den ersten Tag in den Kindergarten ging. Vielleicht ein bisschen übertrieben, dachte ich damals. Schließlich geht es doch zunächst nur darum, spielerisch Neues zu entdecken, Freundschaften zu schließen und den Alltag ein bisschen selbstständiger zu gestalten. Vielleicht hat sich manch eine Großmutter auch heute Morgen am Weißen Sonntag dazu entschieden, ihrem Enkelkind genau das mitzugeben auf dem Weg zur Feier der Erstkommunion.Heute beginnt der Ernst des Lebens. Darin steckt vielleicht schon der Ernst des Lebens, immer wieder und in allen Lebensphasen, überall dort, wo wir etwas Neues beginnen, Verantwortung übernehmen und nicht genau wissen, wohin der Weg führt. Das gilt auch für die Erstkommunionkinder, die heute Morgen zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten. Studentinnen und Studenten stehen auch oft an einem solchen Punkt. Sie ziehen in eine neue Stadt und organisieren ihr Leben selbst, treffen Entscheidungen über Haushalt, Zeitplanung und die eigenen Ziele. Plötzlich merken sie, Freiheit und Verantwortung gehen Hand in Hand.Schritte ins Ungewisse kennen nicht nur Studierende. Wer einen neuen Job beginnt, in eine andere Stadt zieht, eine Familie gründet, der erlebt den Ernst des Lebens. Gerade an diesem Punkt ist Austausch wichtig, Begegnung und Gespräch, das Teilen von diesen Erfahrungen. All das hilft, die Herausforderungen des Lebens leichter zu tragen. Die Kinder, die heute Morgen zum Tisch des Herrn, zur Eucharistie treten, haben hoffentlich genau diese innere Freiheit, Ja zu sagen zu diesem Leben, das Gott ihnen heute verspricht. Ein Leben, in dem er mittendrin sein will. Das ist Freude, das ist aber natürlich auch Ernst des Lebens.Der heilige Thomas von Aquin, einer der großen Gelehrten des Mittelalters, fasste es einmal so zusammen: Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten. Das ist der Ernst des Lebens. Verantwortung und Einsatz gehören zum Leben, getragen von der Hoffnung, Freude und der Bereitschaft, das Leben ernst zu nehmen, ohne es zu vergrämen, ohne daran zu verzweifeln. Dann wird aus der Verantwortung, die wir für unser Leben, für unseren Glauben übernehmen, eine Freiheit und ein Ernst des Lebens, der sich leicht tragen lässt, der uns herausfordert, aber eben auch erfüllt. So hoffentlich heute die Kinder, wenn sie zum Tisch des Herrn treten und Ja sagen und Amen sagen zu dem Gott, der in ihr Leben mit allem Ernst aber eben auch aller Freude hineintreten will. Heute beginnt der Ernst des Lebens.
Jesus ist unser Freund und wir dürfen uns ihm anvertrauen...
Sie meinen, das Bonifatiuswerk zu kennen? Entdecken und erfahren Sie in dieser Podcastepisode, wie vielfältig das Wirken des Bonifatiuswerkes ist. Vorgestellt durch den Generalsekretär und Hauptgeschäftsführer des Bonifatiuswerkes selbst: Msgr. Georg Austen.
Die Kommunionkinder in Gummersbach fiebern gleich zwei großen Festen entgegen: Ostern und ihrer Erstkommunion kurz danach. Dabei verbinden sie fröhliche Traditionen wie Eiersuchen mit einem erstaunlich klaren Verständnis der Auferstehung Jesu.
An diesem Wochenende ist Halbzeit! Die Fastenzeit geht in die vierte Woche, Ostern naht und die Vorfreude ist groß! Auch bei vielen Kindern, die demnächst ihre Erstkommunion erhalten. Eines der Kinder hat Pfarrer Schießler aber besonders nachdenklich gemacht. Warum, hören Sie in der neuen Folge „Schießlers Woche“
Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Moderator Mathias Peter mit Pfarrer Lothar Anhalt aus der Pfarrei St. Marien in Linz am Rhein. Anhalt erzählt, wie sich Kirche verändert hat: weniger Personal, mehr Verwaltung, viele Aufgaben – von Erstkommunion bis Beerdigungen. Seelsorge sei heute herausfordernd, aber wichtig. Im Evangelium nach Matthäusevangelium kritisiert Jesus Heuchelei und Machtdenken. "Der Größte soll euer Diener sein." Für Anhalt heißt das: echt bleiben, auf Augenhöhe leben, Glauben glaubwürdig vorleben. Eine klare Botschaft, die auch heute mitten ins Herz trifft – unbedingt reinhören!Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zum Volk und zu seinen Jüngern und sagte: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach ihren Taten; denn sie reden nur, tun es aber nicht. Sie schnüren schwere und unerträgliche Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, selber aber wollen sie keinen Finger rühren, um die Lasten zu bewegen. Alles, was sie tun, tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, sie lieben den Ehrenplatz bei den Gastmählern und die Ehrensitze in den Synagogen und wenn man sie auf den Marktplätzen grüßt und die Leute sie Rabbi – Meister – nennen. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemanden auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. (Mt 23,1-12)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Während die klassischen Kasualien in den Landeskirchen drastisch zurückgehen, wächst der Markt für freie Zeremonien. Darüber diskutieren Christian Walti, Pfarrer am Zürcher Grossmünster, und Philipp Erne, Präsident vom Berufsverband Schweizerischer ZeremonienleiterInnen (SZL). Die Themen dieser Folge:Zwingt man seinem Kind einen Glauben auf, wenn man es kirchlich taufen lässt?Wie unterscheidet sich eine Willkommensfeier von einer Taufe?Christian Walti plädiert für eine «klient:innen-zentrierte Kasualpraxis». Doch genau das scheint den Landeskirchen nicht zu gelingen. Warum?Was machen freie Zeremonienleiterinnen und Ritualbegleiter anders als Pfarrpersonen?Philipp Erne ist römisch-katholisch getauft und hat die Erstkommunion empfangen. Warum hat er auf die Firmung verzichtet?Heute arbeitet Erne als Krisenbegleiter und präsidiert den Berufsverband SZL. Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um Mitglied zu werden?In der Schweiz sind heute rund 250 Ritualbegleiter:innen tätig. Vor zehn Jahren waren es erst 15. Macht diese Entwicklung Christian Walti Angst?In der Deutschschweiz finden zwei von drei Beerdigungen nicht in der Kirche statt. Wer bucht den Trauerredner Philipp Erne?Was können und müssen Landeskirchen unternehmen, um attraktiver zu werden?Droht Beliebigkeit, wenn Landeskirchen stärker auf die individuellen Wünsche der Menschen eingehen?
Tonarten der Verkündigung – über Liturgie und Musik Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Meinrad Walter Religion ohne Musik? Der Glaube bliebe sang- und klanglos. Im Singen und Spielen, aber auch im Hören werden Themen und Gesten, Gefühle und Gedanken lebendig. Das gilt für Gottesdienste ebenso wie für konzertante Werke. Gerade weil Musik ein kultureller und kirchlicher Aktivposten ist, braucht es eine Standortbestimmung, die auch die derzeitigen Veränderungsprozesse in den Blick nimmt: Wie gelingt das konstruktive Zusammenwirken pastoraler und musikalischer Kräfte, wenn die Gemeinden größer werden? Wie finden Glaubens- und Musikvermittlung zusammen, vom Lied zur Erstkommunion bis zum dramatischen Oratorium für Soli, Chor und Orchester? Meinrad Walter geht solchen Fragen an klangvollen Beispielen nach, von denen einige dann auch in die Eucharistiefeier einfließen werden. Cover: Hans Memling, Musizierende Engel (Detail), 1483–1494. Koninklijk Museum voor (c)
Die Erstkommunion gehört neben Taufe und Firmung zu den Einführungssakramenten. Die Kinder empfangen zum ersten Mal die heilige Kommunion - Leib und Blut Christi in der Gestalt von Brot und Wein. Florian Kandler (Sakramentenpastoral im Bistum Passau) erklärt, wie die Vorbereitung auf das große Fest im Bistum Passau abläuft.
Die erste Folge in 2026. Und auch dieses Jahr hört der Podcast nicht auf.
Dekanatsreferentin Anja Sedlmeier berichtet im Gespräch von den aktuellen Herausforderungen der Erstkommunionpastoral.
Die Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung hat eine Erstkommunion-App entwickelt. Worum geht es? Eltern in der Vorbereitungszeit auf eine persönliche Entdeckungsreise mitzunehmen. Mehr dazu im Interview mit Florian Kanlder (Sakramentenpastoral im Bistum Passau).
Ref.: Domvikar Msgr. Dr. Ernst Freiherr von Castell, Leiter der Stabsstelle Kirchenrecht beim Generalvikariat Augsburg, Augsburg Die Kindertaufe ist ein beliebter Ritus auch in Familien, die nicht jeden Sonntag in die Kirche gehen - ebenso die Erstkommunion und die Firmung. Eltern erhoffen sich davon meistens recht vage einen Segen für ihre Kinder, oder sie schätzen einfach die christlichen Werte. Diese Entwicklung führt dazu, dass bei den Eltern, aber auch in Pfarreien sowie unter Verwandten und Freunden viele Fragen auftauchen, zum Beispiel: Welche Voraussetzungen gibt es überhaupt für das Patenamt? Darf ein Kind getauft werden, wenn die Eltern überhaupt nicht gläubig sind? Wenn die Eltern die Kinderbeichte kritisch sehen - kann man dann vor der Erstkommunion darauf verzichten? Und ist eine Firmung überhaupt gültig, wenn ein Firmling nicht einmal den Willen hat, den Glauben tatsächlich leben zu wollen? Über all diese Fragen kann man aus grundsätzlichen und pastoralen Überlegungen heraus streiten. Aber es sind auch klare kirchenrechtliche Regeln damit verbunden - denn wenn es etwa um das Patenamt geht, dann reicht es nicht, wenn die betreffende Person einfach der coolste Onkel oder die Lieblingsfreundin ist. Welche kirchlichen Regeln mit den Initiationssakramenten verbunden sind, das klären wir in der Lebenshilfe mit dem langjährigen Leiter der Stabsstelle Kirchenrecht im Bistum Augsburg, Domvikar Msgr. Dr. Ernst Freiherr von Castell.
Ref.: Domvikar Msgr. Dr. Ernst Freiherr von Castell, Leiter der Stabsstelle Kirchenrecht beim Generalvikariat Augsburg, Augsburg Die Kindertaufe ist ein beliebter Ritus auch in Familien, die nicht jeden Sonntag in die Kirche gehen - ebenso die Erstkommunion und die Firmung. Eltern erhoffen sich davon meistens recht vage einen Segen für ihre Kinder, oder sie schätzen einfach die christlichen Werte. Diese Entwicklung führt dazu, dass bei den Eltern, aber auch in Pfarreien sowie unter Verwandten und Freunden viele Fragen auftauchen, zum Beispiel: Welche Voraussetzungen gibt es überhaupt für das Patenamt? Darf ein Kind getauft werden, wenn die Eltern überhaupt nicht gläubig sind? Wenn die Eltern die Kinderbeichte kritisch sehen - kann man dann vor der Erstkommunion darauf verzichten? Und ist eine Firmung überhaupt gültig, wenn ein Firmling nicht einmal den Willen hat, den Glauben tatsächlich leben zu wollen? Über all diese Fragen kann man aus grundsätzlichen und pastoralen Überlegungen heraus streiten. Aber es sind auch klare kirchenrechtliche Regeln damit verbunden - denn wenn es etwa um das Patenamt geht, dann reicht es nicht, wenn die betreffende Person einfach der coolste Onkel oder die Lieblingsfreundin ist. Welche kirchlichen Regeln mit den Initiationssakramenten verbunden sind, das klären wir in der Lebenshilfe mit dem langjährigen Leiter der Stabsstelle Kirchenrecht im Bistum Augsburg, Domvikar Msgr. Dr. Ernst Freiherr von Castell.
Ref.: Ute Horn, Seelsorgerin und Autorin, Krefeld Es kommt nicht aufs Geld an! Die Autorin Ute Horn plädiert dafür, die Freude am Schenken und Feiern nicht mit materiellen Dingen zu ersticken. Nicht heiraten, weil man sich die Hochzeitsfeier nicht leisten kann? Erstkommunionkinder, die unter einer Lawine an Geschenken begraben werden? Kindergeburtstage, die für viel Geld mit Kletterparks, Zooführungen und professionellen Zauberern um die coolste Feier wetteifern...? Die Seelsorgerin und Autorin Ute Horn beobachtet, dass das Ausrichten von Feiern und das Besorgen von Geschenken immer mehr Menschen vor echte Probleme stellt. In der Lebenshilfe plädiert sie für den Mut, sich dem gesellschaftlichen Druck zu entziehen und die Einfachheit beim Feiern wiederzuentdecken.
Feier der Erstkommunion in Helmsheim! Ich wünsche allen einen schönen Sonntag!
Wir haben die Erstkommunion miteinander gefeiert!
Es ist super viel passiert, seitdem wir uns letzte Mal gehört haben. Erstkommunion, Ostern, Papst Franziskus ist gestorben und der evangelische Kirchentag steht an.
"Kommt und esst!" war das diesjährige Motto der Erstkommunion!
"Kommt her und esst!" war das Motto der diesjährigen Erstkommunionfeier!
Am 9. April jährt sich zum achtzigsten Mal der folgenschwere Luftangriff auf Ingolstadt, bei dem auch die Augustinerkirche zerstört worden ist. Sie galt damals als die "Lieblingskirche der Schanzer". Nach dem Krieg wurde sie nicht wieder aufgebaut. Einer, der als Kind den Krieg und somit auch die Bombardierung in Ingolstadt miterlebt hatte, ist Manfed Dumann. Sein Elternhaus steht mitten in Ingolstadt, in der Schulstraße. Viele kennen ihn als Landtagsabgeordneten in den 70er und 80er Jahren. 1945, einen Tag vor dem verheerenden Bombenabwurf, feierte er seine Erstkommunion. Bernhard Löhlein hat mit dem Zeitzeugen Manfred Dumann ein längeres Gespräch geführt.
Am Sonntag war das Hochamt in unserer Pfarrkirche außergewöhnlich gut besucht. Das hatte mehrere Gründe: In den geprägten Zeiten gehen doch mehr Menschen zum Gottesdienst als im normalen Kirchenjahr. Im Gottesdienst wurde an verschiedene kürzlich verstorbene Gemeindemitglieder gedacht und für sie gebetet und somit waren viele Angehörige da. Und der dritte und sehr schöne Grund war die Vorstellung der diesjährigen Erstkommunionkinder, die oft mit Eltern, Geschwistern und "Omma und Oppa", wie man hier sagt, gekommen waren.So ein wenig sind es also Wegmarken, die uns auffordern zum Gottesdienst zu kommen: die Fastenzeit mit ihrer Vorbereitung auf Ostern, der Tod naher Angehöriger und den Trost, den gemeinsames Beten und Gedenken stiftet, und die Vorbereitung auf die Erstkommunion, die Vielen ein guter Grund ist, mit der Familie zusammen in die Kirche zu kommen. Es scheint mir, dass diese drei Gründe gute Hoffnungszeichen in unserem Heiligen Jahr der Hoffnung sind. Vorbereitung auf Ostern und Ernstnehmen der Österlichen Bußzeit, Gedenken der Toten und gegenseitiger Trost und Zuspruch und die Erinnerung an die eigene Erstkommunion und die Hoffnung, dass diese Kinder das Sakrament und seine wunderbare Gabe irgendwann für sich entdecken und im Beispiel der Eltern und der vielen Menschen in der Kirche eine gute Wegmarkierung erleben.Vor uns in der Bank saß eine Familie mit zwei Kindern und das jüngere Mädchen hatte immer wieder Fragen an die Mama. Und diese hat leise und geduldig erklärt und nur manchmal das Kleine gemahnt, leise zu fragen. Und erst kurz nach der Wandlung hat die Kleine das Malheft und die Stifte ausgepackt, weil ihr langweilig war. Aber sie hat sie nicht gebraucht, weil alle Kinder zum Vaterunser nach vorne gerufen wurden und sie mit dem großen Bruder und dem Teddy im Arm zum Altar gegangen ist und dann noch der Gang zum Segen mit Mama und Papa dran war. Und auf dem Rückweg zur Bank hatte ich meine Freude an ihrem Strahlen und dem begeisterten Hopsen.Gottesdienst war auf einmal gar nicht mehr langweilig.
Ref.: Monika Myway, Autorin Eltern, Großeltern und Katecheten geben sich oft viel Mühe bei der religiösen Erziehung ihrer Kinder. Trotzdem ist zu beobachten, dass Kinder nicht unbedingt mit Begeisterung am Gottesdienst teilnehmen und sich teils sogar langweilen. Die Religionslehrerin Monika Myway hat es sich zur Aufgabe gemacht Kinder zur Freude an der heiligen Messe zu führen. Wie ihr das gelungen ist, was sie mit „ihren Kindern erlebt hat und wie das Wirken des Heiligen Geistes spürbar war, darüber wird sie uns in der Lebenshilfe berichten. Monika Myway kommt aus Koblenz. Ihr Nachname ist ein Synonym. "My way" heißt mein Weg. Über Ihren Weg mit Gott und als Religionslehrerin - als Wegbereiterin zum Wort Gottes hat Monika Myway in ihrem ersten Buch "die Rosenernte" geschrieben. Seit Jahrzehntelan begleitete sie Kinder und Jugendliche im Religionsunterricht, in Glaubensgesprächskreisen an der weiterführenden Schule, gibt Erstkommunion- und Firmunterricht und Sonderstunden in Religion in der Ganztagsschule. Ihre Erfahrungen gibt sie in dem Buch „Wie führe ich mein Kind zur Freude an der heiligen Messe? - erschienen im Bernadus Verlag, weiter. WIEDERHOLUNG v. 17.10.22
Vor kurzem wurde Pfarrer Schießler die Frage gestellt, ob denn die Erstkommunion eigentlich noch zeitgemäß ist. Was für ihn als Pfarrer heutzutage bei der Erstkommunion wichtig ist und warum er schon seit vielen Jahren diese anders gestaltet, hören Sie in der heutigen Folge von Schießlers Woche.
Martins Mama freut sich auf die Kinder.
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Am Weißen Sonntag und in den Wochen danach werden überall Erstkommuniongottesdienste gefeiert und Kinder dürfen zum ersten Mal zum Tisch des Herrn, zur Kommunion gehen. Eine indische Schwester, die jetzt für drei Jahre bei uns lebt, hat mir ein bisschen erzählt, wie das bei ihnen in Südindien gelebt und gehandhabt wird. Sie sagt:Egal wie alt Sie sind oder welche Feierlichkeiten Sie erlebt haben, der Tag der Erstkommunion ist ein unvergesslicher Tag in Ihrem Leben. Bei uns in Südindien ist es der letzte Tag von dreißig Tagen der Vorbereitung und des Gebetes dafür, dass Jesus in unsere Herzen kommt und darin wohnen wird. Bei uns sind im April und Mai die Sommerferien und im ganzen Monat April bereiten sich die Kinder auf die Erstkommunion vor. Der Unterricht ist von Montag bis Freitag und wird von Ordensschwestern erteilt. Als Tag der Erstkommunion wird ein Tag in der ersten Maiwoche festgelegt. Am Tag vorher legen die Kinder ihre erste Beichte ab. Auch die Eltern der Kinder bereiten sich selbst auf die Beichte vor. Am Erstkommuniontag ziehen die Kinder, weiß gekleidet mit Kerzen und Blumen in der Hand, in feierlicher Prozession mit ihren Eltern, Verwandten und der Pfarrgemeinde in die Kirche ein. Nach der feierlichen Messe beten die Kinder gemeinsam und danken Jesus dafür, dass er in ihre Herzen gekommen ist. Und sie weihen sich der Heiligen Mutter Maria, um im Glauben zu wachsen und in Güte zu leben. Als Zeichen dafür wird der Rosenkranz um den Hals getragen. Die Feierlichkeiten zu Hause finden mit den eingeladenen Angehörigen statt. Alle machen Fotos und essen zusammen. Und es werden viele Geschenke entgegengenommen. Zehn Tage lang gehen dann die Kinder in ihrer Kommunionkleidung mit ihren Eltern zur Heiligen Messe um dieses Ereignis zu vertiefen. Dieser letzte Satz hat mich sehr berührt: 10 Tage lang gehen sie mit den Eltern jeden Tag zur Heiligen Messe, um dieses Ereignis zu vertiefen.
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Wort zum Tag vom 8. April 2024. Autorin und Sprecherin ist Elke Wallrapp.
Die Themen: Jetzt gehen die Kinder zur Erstkommunion. In Freiburg gibt es keine Beichte mehr / Ist der Beichtstuhl ein Einfallstor für Pädophile? Kritische Töne von vom Mannheimer Forensiker Harald Dreßing / Beichte und Erstkommunion mit neuem Konzept: Katholische Gemeinde in Ingelheim geht neue Wege / Notker Wolf ist tot. Nachruf auf den Benediktinermönch / Aubergine mit Sprengkraft: Im arabischen Restaurant "Damaskus" in Freiburg bleiben wegen eines israelischen Auberginengerichts die arabischen Gäste weg / Standpunkt: Ein Jahr nach der Pandemie: die armen Kinder! Von Anja Braun / Ein Versandhandel für Pflanzbedarf hat plötzlich neue Kunden. Auch Kiffer entdecken ihren grünen Daumen / Muslimischer Antisemitismus- es gibt einen Weg raus! Redaktion: Anne Görler Moderation: Sebastian Frisch
Wie sich die Kinder heute auf die Erstkommunion und die Beichte vorbereiten, das hat sich Claudia Bathe In der Kirchengemeinde St. Michael in Ingelheim erklären lassen.
Es gibt Forderungen, die so genannte Kinderbeichte in der katholischen Kirche abzuschaffen. Hören Sie hier, was ein Theologe dazu sagt.
Wir bereiten uns auf die Erstkommunion vor mit Briefen von Weihbischof Dominikus Schwaderlapp an die Kinder. Buch: Unterwegs zur Erstkommunion-Briefe an Paula und Laetitia Weihschischof Dr. Dominikus Schwaderlapp Fe-Medien Bibeltexte aus "Viktorias Kinderbibel" von Valerie van Nes - Das Buch ist noch nicht erschienen. Kontakt zur Autorin über den Hörerservice info(at)horeb.org.
Sein Sohn muss vor der Erstkommunion nicht mehr beichten, unser Kolumnist Harald Martenstein reagiert ernüchtert. Sogar Gott hat offenbar inzwischen seine Ansprüche gesenkt.
Für Priester ist seit Jahrhunderten klar: Auch kleine Kinder müssen vor der Erstkommunion zur Beichte — Wie sonst soll man ausschließen, dass sie schreckliche Sünden begangen haben oder gar von Dämonen besessen sind? In den letzten Jahren jedoch stellen die Kirchenvertreter mit Erstaunen fest, dass immer weniger Eltern Lust dazu haben, ihre Kinder in dunkle Boxen zu setzen, wo sie allein mit Priestern über furchtbare Sünden sprechen. Da die alten Psychotricks nicht mehr funktionieren, brüten die Priester über einem Plan B: Wie kann man weiter die Kinder an die Kirche binden, ohne dass die Eltern misstrauisch werden? Till berichtet über die Manöver eines – vermutlich sogar wohlmeinenden – Wuppertaler Priesters. Es hilft nichts: Bei beiden Podcastern schrillen sämtliche Alarmglocken. Liebe Kirchenmänner, könntet ihr nicht – zumindest für eine Weile – eure Hände von den Kindern lassen? Kommentare bitte unter https://manglaubtesnicht.wordpress.com/?p=4608
25. April 1994: Eigentlich will Worf seinen Sohnemann Alexander auf die Erstkommunion vorbereiten, doch erneut stolpert er über seine erzklingonische Herangehensweise. Zum Glück ist Kot'baval-Kirmesrummel angesagt auf Maranga IV, was den Knirps ordentlich mitreißt – ebenso wie eine neue Bekanntschaft: Der mal väterliche, mal verschlagene, stets geheimnisvolle K'mtar. Bill geht derweil auf Schnitzeljagd. In Deutschland: Ritus des Aufsteigens, ausgestrahlt am 20. Juli 1994.
Dr. Marko Kuhn, Königswinter, Katholische Kirche: Ist es ein Verlust für uns Menschen und unsere Gesellschaft, wenn religiöse Tradition immer mehr auf dem Rückzug ist?
„Weißer Sonntag“ wird der Sonntag nach Ostern genannt und viele Kinder dürfen an diesem Tag zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Für die Mädchen und Buben ist das ein wichtiger Tag und dementsprechend wird in den Pfarreien großer Wert auf die Vorbereitung gelegt. Ein Beitrag von Armin Berger: (Bild: Domladen Passau)
Ref.: Monika Myway, Autorin Eltern, Großeltern und Katecheten geben sich oft viel Mühe bei der religiösen Erziehung ihrer Kinder. Trotzdem ist zu beobachten, dass Kinder nicht unbedingt mit Begeisterung am Gottesdienst teilnehmen und sich teils sogar langweilen. Die Religionslehrerin Monika Myway hat es sich zur Aufgabe gemacht Kinder zur Freude an der heiligen Messe zu führen. Wie ihr das gelungen ist, was sie mit „ihren Kindern erlebt hat und wie das Wirken des Heiligen Geistes spürbar war, darüber wird sie uns in der Lebenshilfe berichten. Monika Myway kommt aus Koblenz. Ihr Nachname ist ein Synonym. "My way" heißt mein Weg. Über Ihren Weg mit Gott und als Religionslehrerin - als Wegbereiterin zum Wort Gottes hat Monika Myway in ihrem ersten Buch "die Rosenernte" geschrieben. Seit Jahrzehntelan begleitete sie Kinder und Jugendliche im Religionsunterricht, in Glaubensgesprächskreisen an der weiterführenden Schule, gibt Erstkommunion- und Firmunterricht und Sonderstunden in Religion in der Ganztagsschule. Ihre Erfahrungen gibt sie in dem Buch „Wie führe ich mein Kind zur Freude an der heiligen Messe? - erschienen im Bernadus Verlag, weiter.
Die Erstkommunion ist ein ganz besonderes Ereignis. Jetzt gibt es ein interessantes Angebot für Pfarreien und alle die in die Vorbereitung zur Erstkommunion eingebunden sind. In den Jugendhäusern im Bistum Passau können sich die Erstkommunionkindern intensiv mit dem Sakrament auseinandersetzen. Mehr dazu von den Verantworltichen im Interview. (Im Bild v.l.: Otto Penn, Leiter Sakramentenpastoral Bistum Passau; Doris Hain, stellv. Leitung Jugendhäuser Bistum Passau; Mirjam Waas, Marketing Jugendhäuser Bistum Passau)
Eine Predigt von Bischof Stefan beim Patrozinium (Hl. Dreifaltigkeit) in der Pfarrei in Amberg, in der er seine Erstkommunion und Firmung empfangen hat.
Pfarrer Schießler macht sich eine Woche nach Ostern Gedanken, ob der Weiße Sonntag nur der Start der Erstkommunionen ist oder ob seit letzter Woche irgendwas bei den Menschen passiert ist.