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Die Vielfalt der Schöpfung ist kein Makel, sondern schön. Am Internationalen Tag gegen Queerfeindlichkeit denkt Autorin Eva Reuter an einen Gelehrten aus dem 2. Jahrhundert und plädiert mit ihm für Respekt gegenüber allen Menschen.
Die interessantesten Themen sind ja wohl diejenigen, bei denen man seine Meinung ändert oder zumindest ins Grübeln gerät. Religion beziehungsweise parareligiöse Phänomene interessieren mich seit langer Zeit. Früher hauptsächlich im Sinne der philosophisch oder ontologisch fundamentalen Fragen; also: existiert Gott, wie wäre Gott überhaupt zu denken, falls er existiert, Fragen von Schöpfung, Design, Evolution und dergleichen. Es gibt aber eine zweite Dimension, die ich ebenso mit Jan Juhani zum Teil angesprochen habe, die Frage der operationalen Rolle von Religion. Es scheint recht unumstritten zu sein, dass der Erfolg von Gesellschaften über historische Zeiträume deutlich von Religion abhängig war oder zumindest davon profitiert hat. Faktoren sind dabei: sozialer Zusammenhalt, Strukturbildung und Tradition, das heißt Weitergabe lebenswichtiger Ideen, gesellschaftliche Resilienz, aber auch, und sehr wichtig. Aber auch, und ganz wichtig, Transzendenz — im Tun, nicht nur im Glauben — also z.B. Aktivitäten, die weit über das eigene Leben reichen, von Kunst und Kultur bis zu Technik, Politik oder Bautätigkeit. Anders ausgedrückt: für viele, aber wohl nicht alle Menschen, ist ein religiöses Schema in das ihr Leben eingebettet ist, von großer praktischer Bedeutung (auch wenn sie sich rational dessen nicht bewusst sind). Ich habe, denke ich, in der Vergangenheit diesen zweiten Aspekt unterschätzt. Das ist, vermutlich einer der Gründe, warum wir gerade im Westen so einen defaitistischen Niedergang erleben. Es gibt eine viel zu großen Zahl an Menschen, die sich für progressiv und rational halten, alles ablehnen, was vermeintlich nach Tradition riecht. Sie glauben schlau genug zu sein, ad hoc die Probleme der Welt lösen zu können aber wenn diese Ideen dann aber auf die Realität treffen, fallen sie häufig in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Daraus folgen zwei Fragen: warum ist es nicht gelungen, Ideen hart zu reflektieren und einem Wettbewerb auszusetzen, denn alle sind ja jetzt vermeintlich so rational und nicht mehr gläubig und zweitens, das ist damit verbunden: Wie kam es allerdings dazu, dass gerade diese Selbst-Überschätzer in der Lage waren, zur Eliten zu werden, und die Geschicke Europas (und teilweise der USA) so negativ zu beeinflussen? In dieser Folge diskutiere ich parareligiöse Phänomene, die wir über lange Zeit in säkularen Gesellschaften erleben. Wie sollen wir damit umgehen? Zitate aus dieser Episode: »Der Faszination des Neuen folgt in der Regel die Gewöhnung, die so weit geht, dass wir das Technische gar nicht mehr als das Technische wahrnehmen.« , Klaus Kornwachs ... »One's initial surprise at finding that intelligent people tend to be socialists diminishes when one realises that, of course, intelligent people will tend to overvalue intelligence, and to suppose that we must owe all the advantages and opportunities that our civilisation offers to deliberate design rather than to following traditional rules, and likewise to suppose that we can, by exercising our reason, eliminate any remaining undesired features by still more intelligent reflection, and still more appropriate design and 'rational coordination' of our undertakings.«, Friedrich Hayek ... »Die Beflissenheit, mit der sich dann die deutschen Gelehrten und Wissenschaftler fast ausnahmslos den neuen Machthabern zur Verfügung stellten, ist eins der erschütterndsten und beschämendsten Schauspiele in der ganzen Geschichte des Aufstiegs des Nationalsozialismus.«, Friedrich Hayek Referenzen Andere Episoden Episode 148: Künstliche Vernunft? Ein Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Episode 145: Reflexion und Rekonstruktion! Episode 144: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Dr. Daniel Stelter aus ökonomischer Perspektive Episode 141: Passagier oder Steuermann? Ein Gespräch mit Markus Raunig Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 133: Desinformiere Dich! Ein Gespräch mit Jakob Schirrmacher Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 126: Schwarz gekleidet im dunklen Kohlekeller. Ein Gespräch mit Axel Bojanowski Episode 120: All In: Energie, Wohlstand und die Zukunft der Welt: Ein Gespräch mit Prof. Franz Josef Radermacher Episode 118: Science and Decision Making under Uncertainty, A Conversation with Prof. John Ioannidis Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 116: Science and Politics, A Conversation with Prof. Jessica Weinkle Episode 109: Was ist Komplexität? Ein Gespräch mit Dr. Marco Wehr Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 106: Wissenschaft als Ersatzreligion? Ein Gespräch mit Manfred Glauninger Episode 98: Ist Gott tot? Ein philosophisches Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Fachliche Referenzen Klaus Kornwachs, Philosophie der Technik (C.H.Beck Wissen) (2013) The Culturist Tweet Sheehan Quirke, How did the world get so ugly? Paul Ehrlich, The Population Bomb (1968) Vaclav Smil, How the World Really Works, Penguin (2022) Friedrich von Hayek, The Road to Serfdom, Routledge (1944) Friedrich Hayek, The Fatal Conceit: The Errors of Socialsm (1988) Émile Cammaerts in The Laughing Prophet: The Seven Virtues and G. K. Chesterton Andrew Gilligan, Why is this Green candidate sharing an anti-semitic post? The Spectator (2026) Hat die Linkspartei ein Antisemitismus-Problem? RBB (2025) The Black Book of Communism: Crimes, Terror, Repression, Harvard University Press, 1999
Die Sphären beschreiben, wie Aventurien aufgebaut ist. Alles nur reine Theorie von weisen Magiern und Gelehrten aber doch faszinierend. Wusstet ihr wie die Welt hinter der Welt aussieht? Was gibt es da wohl für Ideen für Spielrunden? Juli, Ata und Koali schauen sich das ganze mal genauer an. Wenn ihr Themenvorschläge habt kontaktiert uns über die Kommentarfunktion auf Youtube oder per mail: koalispodcast@gmail.com
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse des Lebens und Wirkens von Bertolt Brecht, wobei sein revolutionärer Beitrag zum modernen Theater und zur Lyrik im Mittelpunkt steht. Sie beleuchten seine Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kurt Weill und Hans Eisler, insbesondere bei Welterfolgen wie der „Dreigroschenoper“, die bürgerliche Moralvorstellungen durch eingängige Melodien und scharfe Gesellschaftskritik herausforderte. Ein zentrales Thema ist der Verfremdungseffekt, der das Publikum zur kritischen Distanz anregen sollte, sowie Brechts eigene dialektische Entwicklung vom Expressionisten zum politisch engagierten „Stückeschreiber“. Zudem thematisieren die Texte die persönlichen und künstlerischen Spannungen während seines Exils und seiner Rückkehr nach Ost-Berlin. Letztlich verdeutlichen die Quellen, dass Brechts Werk durch seine sprachliche Präzision und die Mobilisierung der Zuschauerintelligenz bis heute eine zeitlose Aktualität bewahrt.Bertolt Brecht bricht in seinen Gedichten Erwartungen systematisch durch dialektische Spannungsverhältnisse, die den Leser aus einer passiven Konsumhaltung reißen und seine Intelligenz mobilisieren sollen. Er nutzt dabei verschiedene Techniken des „dialektischen Sprungs“, um scheinbare Gewissheiten zu erschüttern:Brecht verwendet häufig eine Einlulltechnik, bei der er über mehrere Strophen eine bestimmte Erwartung oder ein Narrativ aufbaut, um dieses in der letzten Strophe radikal zu zerstören.Ein prägnantes Beispiel ist das Gedicht Was bekam des Soldaten Weib: Über mehrere Strophen werden prachtvolle Geschenke aus verschiedenen Städten (Schuhe aus Prag, Linnen aus Warschau, Seide aus Paris) aufgezählt, was den Eindruck erweckt, der Krieg lohne sich.Der dialektische Umschlag erfolgt in der letzten Strophe: Aus Russland erhält die Frau den Witwenschleier. Damit wird das zuvor mühsam errichtete „Gebäude“ der Kriegserträge eingerissen und die brutale Realität des Todes gegenübergestellt.In späten Gedichten wie Rückkehr nutzt Brecht dialektische Sprünge, um die Position des Sprechers zu verschieben.In der ersten Strophe tritt der Heimkehrer noch als souveränes Subjekt auf, das den Bomberschwärmen folgt und fragt: „Wie finde ich die Vaterstadt?“.In der zweiten Strophe verkehrt sich dieses Verhältnis: Nicht mehr das „Ich“ findet die Stadt, sondern die Stadt „empfängt“ den Heimkehrer. Der Heimkehrer wird zum Objekt, das im Zeichen des Todes (der Bomben und Feuersbrünste) steht, die er selbst mitgebracht hat. Dieser Sprung zwingt den Leser, die moralische Position des Heimkehrers neu zu bewerten.Brecht setzt oft Sätze unvermittelt nebeneinander, ohne die logische Verknüpfung (das „Scharnier“) mitzuliefern.In einem Beispiel stehen die „Schlächter“, die aus Bibliotheken treten, neben „Müttern“, die den Himmel nach Erfindungen der Gelehrten absuchen.Der Leser ist gezwungen, diesen gedanklichen Sprung selbst zu vollziehen und die Verbindung zwischen den gelehrten Erfindungen und der Zerstörungskraft der „Schlächter“ herzustellen.Manchmal bricht Brecht Erwartungen, indem er die eigentliche Pointe oder den „Sieg“ der Vernunft im Text gar nicht ausspricht.Im Gedicht Der Schneider von Ulm endet die Erzählung mit dem Absturz des Schneiders und dem Triumph des Bischofs, der behauptet, der Mensch werde nie fliegen.Der dialektische Sprung findet hier im Kopf des Lesers statt: Da dieser weiß, dass Menschen heute fliegen, erkennt er die Denkfaulheit der Autorität (des Bischofs), obwohl das Gedicht vordergründig das Scheitern des Schneiders schildert.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese dialektischen Sprünge bei Brecht als „Intelligenz-Appell“ fungieren. Er stellt die Dinge „auf den Kopf“, um dem Leser ein „frisches, neues, dreistes Urteil“ zu ermöglichen.1. Die „Destruktionsstrophe“ am Gedichtende2. Umkehrung von Subjekt und Objekt (Perspektivwechsel)3. Das Fehlen des logischen „Scharniers“4. Dialektik durch Auslassung (Appell an den Leser)5. Verfremdung bekannter Motive
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse des Lebens und Wirkens von Bertolt Brecht, wobei sein revolutionärer Beitrag zum modernen Theater und zur Lyrik im Mittelpunkt steht. Sie beleuchten seine Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kurt Weill und Hans Eisler, insbesondere bei Welterfolgen wie der „Dreigroschenoper“, die bürgerliche Moralvorstellungen durch eingängige Melodien und scharfe Gesellschaftskritik herausforderte. Ein zentrales Thema ist der Verfremdungseffekt, der das Publikum zur kritischen Distanz anregen sollte, sowie Brechts eigene dialektische Entwicklung vom Expressionisten zum politisch engagierten „Stückeschreiber“. Zudem thematisieren die Texte die persönlichen und künstlerischen Spannungen während seines Exils und seiner Rückkehr nach Ost-Berlin. Letztlich verdeutlichen die Quellen, dass Brechts Werk durch seine sprachliche Präzision und die Mobilisierung der Zuschauerintelligenz bis heute eine zeitlose Aktualität bewahrt.Bertolt Brecht bricht in seinen Gedichten Erwartungen systematisch durch dialektische Spannungsverhältnisse, die den Leser aus einer passiven Konsumhaltung reißen und seine Intelligenz mobilisieren sollen. Er nutzt dabei verschiedene Techniken des „dialektischen Sprungs“, um scheinbare Gewissheiten zu erschüttern:Brecht verwendet häufig eine Einlulltechnik, bei der er über mehrere Strophen eine bestimmte Erwartung oder ein Narrativ aufbaut, um dieses in der letzten Strophe radikal zu zerstören.Ein prägnantes Beispiel ist das Gedicht Was bekam des Soldaten Weib: Über mehrere Strophen werden prachtvolle Geschenke aus verschiedenen Städten (Schuhe aus Prag, Linnen aus Warschau, Seide aus Paris) aufgezählt, was den Eindruck erweckt, der Krieg lohne sich.Der dialektische Umschlag erfolgt in der letzten Strophe: Aus Russland erhält die Frau den Witwenschleier. Damit wird das zuvor mühsam errichtete „Gebäude“ der Kriegserträge eingerissen und die brutale Realität des Todes gegenübergestellt.In späten Gedichten wie Rückkehr nutzt Brecht dialektische Sprünge, um die Position des Sprechers zu verschieben.In der ersten Strophe tritt der Heimkehrer noch als souveränes Subjekt auf, das den Bomberschwärmen folgt und fragt: „Wie finde ich die Vaterstadt?“.In der zweiten Strophe verkehrt sich dieses Verhältnis: Nicht mehr das „Ich“ findet die Stadt, sondern die Stadt „empfängt“ den Heimkehrer. Der Heimkehrer wird zum Objekt, das im Zeichen des Todes (der Bomben und Feuersbrünste) steht, die er selbst mitgebracht hat. Dieser Sprung zwingt den Leser, die moralische Position des Heimkehrers neu zu bewerten.Brecht setzt oft Sätze unvermittelt nebeneinander, ohne die logische Verknüpfung (das „Scharnier“) mitzuliefern.In einem Beispiel stehen die „Schlächter“, die aus Bibliotheken treten, neben „Müttern“, die den Himmel nach Erfindungen der Gelehrten absuchen.Der Leser ist gezwungen, diesen gedanklichen Sprung selbst zu vollziehen und die Verbindung zwischen den gelehrten Erfindungen und der Zerstörungskraft der „Schlächter“ herzustellen.Manchmal bricht Brecht Erwartungen, indem er die eigentliche Pointe oder den „Sieg“ der Vernunft im Text gar nicht ausspricht.Im Gedicht Der Schneider von Ulm endet die Erzählung mit dem Absturz des Schneiders und dem Triumph des Bischofs, der behauptet, der Mensch werde nie fliegen.Der dialektische Sprung findet hier im Kopf des Lesers statt: Da dieser weiß, dass Menschen heute fliegen, erkennt er die Denkfaulheit der Autorität (des Bischofs), obwohl das Gedicht vordergründig das Scheitern des Schneiders schildert.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese dialektischen Sprünge bei Brecht als „Intelligenz-Appell“ fungieren. Er stellt die Dinge „auf den Kopf“, um dem Leser ein „frisches, neues, dreistes Urteil“ zu ermöglichen.1. Die „Destruktionsstrophe“ am Gedichtende2. Umkehrung von Subjekt und Objekt (Perspektivwechsel)3. Das Fehlen des logischen „Scharniers“4. Dialektik durch Auslassung (Appell an den Leser)5. Verfremdung bekannter Motive
"Heute beginnt der Ernst des Lebens." Das hat mir vor ein paar Jahren einmal eine Großmutter erzählt, als ihr Enkel den ersten Tag in den Kindergarten ging. Vielleicht ein bisschen übertrieben, dachte ich damals. Schließlich geht es doch zunächst nur darum, spielerisch Neues zu entdecken, Freundschaften zu schließen und den Alltag ein bisschen selbstständiger zu gestalten. Vielleicht hat sich manch eine Großmutter auch heute Morgen am Weißen Sonntag dazu entschieden, ihrem Enkelkind genau das mitzugeben auf dem Weg zur Feier der Erstkommunion.Heute beginnt der Ernst des Lebens. Darin steckt vielleicht schon der Ernst des Lebens, immer wieder und in allen Lebensphasen, überall dort, wo wir etwas Neues beginnen, Verantwortung übernehmen und nicht genau wissen, wohin der Weg führt. Das gilt auch für die Erstkommunionkinder, die heute Morgen zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten. Studentinnen und Studenten stehen auch oft an einem solchen Punkt. Sie ziehen in eine neue Stadt und organisieren ihr Leben selbst, treffen Entscheidungen über Haushalt, Zeitplanung und die eigenen Ziele. Plötzlich merken sie, Freiheit und Verantwortung gehen Hand in Hand.Schritte ins Ungewisse kennen nicht nur Studierende. Wer einen neuen Job beginnt, in eine andere Stadt zieht, eine Familie gründet, der erlebt den Ernst des Lebens. Gerade an diesem Punkt ist Austausch wichtig, Begegnung und Gespräch, das Teilen von diesen Erfahrungen. All das hilft, die Herausforderungen des Lebens leichter zu tragen. Die Kinder, die heute Morgen zum Tisch des Herrn, zur Eucharistie treten, haben hoffentlich genau diese innere Freiheit, Ja zu sagen zu diesem Leben, das Gott ihnen heute verspricht. Ein Leben, in dem er mittendrin sein will. Das ist Freude, das ist aber natürlich auch Ernst des Lebens.Der heilige Thomas von Aquin, einer der großen Gelehrten des Mittelalters, fasste es einmal so zusammen: Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten. Das ist der Ernst des Lebens. Verantwortung und Einsatz gehören zum Leben, getragen von der Hoffnung, Freude und der Bereitschaft, das Leben ernst zu nehmen, ohne es zu vergrämen, ohne daran zu verzweifeln. Dann wird aus der Verantwortung, die wir für unser Leben, für unseren Glauben übernehmen, eine Freiheit und ein Ernst des Lebens, der sich leicht tragen lässt, der uns herausfordert, aber eben auch erfüllt. So hoffentlich heute die Kinder, wenn sie zum Tisch des Herrn treten und Ja sagen und Amen sagen zu dem Gott, der in ihr Leben mit allem Ernst aber eben auch aller Freude hineintreten will. Heute beginnt der Ernst des Lebens.
Während diese Folge für euch aufgenommen wurde, waren die Weihnachtsvorbereitungen im vollen Gange. Da wir aber damals schon geahnt haben, dass ihr euch an diesem Inhalt erst an Ostern erfreuen könnt, erfahrt ihr von Toni und Annie alles über ihre Osterdienstag-Traditionen und wie schräg es ist, zu Weihnachten bereits vom Osterhasen zu sprechen. Unser heutiger Gast, Hannah Semrau, ist Promotionsstudentin an der Goethe-Universität Frankfurt und durch den regen Austausch zwischen Bochum und Frankfurt des Öfteren zu Gast in Bochum; so auch im Rahmen unserer Studierenden-Tagung Narrating Truth. Neben dem Schwelgen in Erinnerungen über vergangene Projekte wie dem Workshop „Kunstbäume“ in Berlin und Frankfurt, geht es aber vor allem um Hannahs Vortrags- und Promotionsthema: den Weisskunig. Maximilian I. steht im Mittelpunkt dieser Folge, ein Herrscher, der nichts dem Zufall überließ, schon gar nicht, was nachfolgende Generationen über ihn lesen konnten. Mit Hilfe von Schreibern, Holzschnittkünstlern und Gelehrten erschuf er im Weisskunig sein eigenes Denkmal – ein historiografisches Kollektivwerk, das seinen Ruhm verewigen sollte. Doch wie viel historische Wahrheit steckt hinter diesem und dem Konzept des gedechtnus, und warum ließ ein Kaiser sein eigenes Leben von anderen aufschreiben? Es erwartet euch ein Gespräch über Selbstdarstellung und Erinnerungskultur im Spätmittelalter, über die feine Grenze zwischen Fakt und Fiktion und was es bedeutet, wenn ein Herrscher sein eigenes Andenken gestalten will.
Ein Leben zwischen Gelehrsamkeit, Glaubenskämpfen und gesellschaftlichen Grenzen: Olympia Fulvia Morata gilt als Wunderkind des Humanismus – und als Ausnahmeerscheinung ihrer Zeit. Wie konnte eine Frau im 16. Jahrhundert zur gefeierten Gelehrten werden? Welche Rolle spielten Reformation, Exil und Bildung für ihren Weg? Wir folgen ihren Spuren zwischen Italien und Deutschland und zeigen, wie Wissen, Ehrgeiz und Umbrüche ein außergewöhnliches Leben formten – und was davon bis heute nachwirkt.Unterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalLiteratur zum Weiterlesen:DOMRÖSE, Sonja: Frauen der Reformationszeit. Göttingen 2010.BURSCHEL, Peter & CONRAD, Anne (Hrsg.): Vorbild Inbild Abbild. Religiöse Lebensmodelle in geschlechtergeschichtlicher Perspektive. Freiburg i.B. 2003Epochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch#europa #humanismus #italien #deutschland #NeuereUndNeuesteGeschichte Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Heute kommt ein Buch unter den Hammer, das vielleicht Millionen bringen wird, - es ist die älteste gedruckte Fassung eines Werks von Maimonides: einem andalusisch-jüdischen Gelehrten aus dem 12. Jahrhundert. Sein Werk ist also ein Long-Seller im wahrsten Wortsinn. Es ist im Deutschen unter dem Titel «Führer der Verwirrten» oder «Führer der Unschlüssigen» bekannt. - Aber, was steht drin? Worum ging es Maimonides, als er vor über 900 Jahren dieses Buch schrieb? Und warum erlebte es so viele Auflagen und Übersetzungen?
Zum Jahresanfang wurde die Frage laut, was ist das klassische, das echte FENG SHUI. Damit verbunden war die Bitte, ob man nicht noch einmal ganz genau und in kleinen Schritten erklären könnte, was das echte FENG SHUI ist. Obwohl der Podcast FENG SHUI WISDOM eigentlich für fortgeschrittene Experten eingerichtet wurde, wird er wohl auch von vielen Anfängern gehört… und dann oft nicht verstanden. Karl-Willy Wittstadt kommt nun der häufig genannten Bitte nach und erklärt noch einmal, Schritt für Schritt, was das klassische FENG SHUI ist und wie es funktioniert. Da diese Erklärung aber auch einer gewissen Tiefe bedarf, wurde eine Serie von sechs Folgen daraus. Die allgemeine Erklärung in der Folge 75 betrifft die Basis aller chinesischen Philosophien mit deren Begrifflichkeiten. Der nachfolgende Podcast Folge 76 betrifft die FENG SHUI Lehre WU XING, die Elemente-Lehre. Der Podcast 77 befasst sich mit der Landschafts-Lehre SAN HE und der Podcast 78 erklärt die Richtungslehre BA ZHAI. Im Podcast 79 werden die fliegenden Sternen aus der Zeit-Lehre SAN YUAN erklärt und im letzten Podcast dieser Serie wird unsere Charakter-Lehre LIU ZI vorgestellt, die eigentlich der TCM zugeordnet werden müsste. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass diese Podcast nicht den Anspruch erfüllt, klassisches FENG SHUI in Gänze zu vermitteln. Um diese Lehren auch anwenden zu können, ist eine Schulung in unserem Modul 2.1 bis 2.6 unbedingt nötig. Generell gilt als allgemeine Erklärung: Das klassische Feng Shui ist eine uralte chinesische Wissenschaft, aus der sich auch viele andere philosophische Lehren entwickelt haben. Sie wurden unter dem Begriff KAN YU „Beobachten des Himmels und der Erde” zusammengefasst. Mehr als 5.000 Jahre beobachteten die chinesischen Gelehrten den Sternenhimmel, die Jahreszeiten, die Wetterphänomene, die Landschaften, die Natur und auch die Menschen. Wurden im tagtäglichen Vergleich Zusammenhänge, Bezüge oder Abhängigkeiten erkannt, so wurden diese aufgeschrieben und archiviert. Hat sich dann Beobachtetes wiederholt oder bestätigt, wurden Formelwerke aus diesen Erkenntnissen entwickelt. Bei diesen Beobachtungen entdeckten die Gelehrten eine Energieform die offenbar auf uns Menschen Einfluss nimmt, und zwar im Guten, wie im Bösen, und sie nannten sie CHI.
Faust auf Französisch: Charles Gounod hatte Goethe genau gelesen – für die erfolgreichste Faust-Oper aller Zeiten aber fokussierte er klug, was in diesem Welttheater bereits „Oper“ war: den Teufelspakt des frustrierten Gelehrten, der wieder jung sein will, und die Geschichte der Verführung, des Untergangs und der „Rettung“ der jungen Frau, die jetzt nicht mehr Gretchen, sondern Marguerite heißt. Die Regisseurin Lotte de Beer erzählt Faust als Entscheidungsspiel zwischen Gut und Böse, und Dirigentin Nathalie Stutzmann freut sich an Gounods himmlisch-höllischer Musik. Autor und Sprecher: Holger Noltze
Einst befreite ein junger Abenteurer einen mächtigen Djinn, der im Herzen eines Sumpfes gefangen war. Gemeinsam erbauten sie die magische Stadt Cardia. Heute blüht das Leben in der Stadt, doch vier Fraktionen ringen um die Macht: die Rebellion aus dem Sumpf, die Gelehrten der Akadamie, die auf Mechanik spezialisierte Gilde sowie die Dynastie, die Nachfahren des Abenteurers. Wer sich die Gunst der Fraktionen und somit ihre mächtigen Siegelringe zu eigen macht, herrscht über die Stadt. Spiele deine Karten zur richtigen Zeit und überliste dein Gegenüber! Das ist Duell um Cardia ein tolles, aber durchaus auch gemeines, 2 Personen Karten-Duell-Spiel. Duell um Cardia gibt es bei Thalia für etwa 14 EUR und spielt sich in 10-15 Minuten.
Lord und Lady Grantham, samt Dienerschaft sind noch einmal versammelt in "Downton Abbey: Das große Finale". Christoph Maria Herbst erbt ein Haus mit Bewohner in "Ganzer halber Bruder". Und Lars Eidinger versucht als Maler vergeblich, Edgar Selge als großen Gelehrten zu porträtieren in "Leibniz - Chronik eines verschollenen Bildes".
In der Mitte des 7. Jahrhunderts gelang es Northumbrias Herrschern eine Renaissance einzuleiten und die Macht des Königreichs auszudehnen und eine Art Oberherrschaft über andere Königreiche zu erlangen. Wir reisen zu den Königen, Gelehrten und Geistlichen, die dies erreichten und betrachten den Aufstieg Northumbrias.Mein Buch "Historische Darstellung der Wikinger: Living History und Reenactment für Einsteiger"Link zum Buch auf AmazonOder ihr bestellt das Buch direkt bei mir per E-Mail oder Instagram NachrichtUnterstützt den Podcast auf KoFiFolgt Reise durchs Mittelalter auf InstagramAnfragen an: reisedurchsmittelalter@gmail.comCover Foto mit freundlicher Genehmigung von@thesonysaxon und @wulfheodenasIntroShe Moved Through the Fair by Sláinte | https://freemusicarchive.org/music/SlinteMusic promoted by https://www.chosic.com/free-music/all/Creative Commons CC BY-SA 3.0https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/Enthaltene MusikTavern Loop One by Alexander Nakarada (CreatorChords) | https://creatorchords.comMusic promoted by https://www.free-stock-music.comCreative Commons / Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/Vetur Frosti by Alexander Nakarada (CreatorChords) | https://creatorchords.comMusic promoted by https://www.free-stock-music.comCreative Commons / Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/#Europa #Westeuropa #Mittelalter #Frühmittelalter #England #Angelsachsen #Großbritannien
In dieser Samstagsfolge von “Alles auf Aktien” reden wir mit einem, der an allen Märkten aktiv ist. An den Aktienmärkten, den Immobilienmärkten und sogar in den Supermärkten. Unser Gast war einst Analyst und ist noch immer Spezialist für deutsche Nebenwerte. Inzwischen leitet er ein NVZ-Imperium. Was das ist? Das erfahrt ihr gleich. Es geht um den Ort, wo Aldi, Rewe, Kik & Co. in perfekter Ko-Existenz funktionieren. Doch dann geht es natürlich auch um Aktien. Um das Vonovia-Problem, den Deutschland-Duft von Douglas und die Mister-Spex-Prophezeiung. Zum Schluss stellt er uns seine 3 Cashflow-Perlen vor – von denen ihr wahrscheinlich noch nie gehört habt. Ein Gespräch mit Matthias Schrade. Wir freuen uns über Feedback an aaa@welt.de. Noch mehr "Alles auf Aktien" findet Ihr bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts und AAA-Newsletter.[ Hier bei WELT.](https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html.) [Hier] (https://open.spotify.com/playlist/6zxjyJpTMunyYCY6F7vHK1?si=8f6cTnkEQnmSrlMU8Vo6uQ) findest Du die Samstagsfolgen Klassiker-Playlist auf Spotify! Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/alles_auf_aktien) Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
„DIE WELT IST IM WANDEL“ - wenn Schmitt diese mahnenden Worte wie eine verschissene Zauberfee aus Herr der Ringe ins Mikrofon flüstert, dann erwartet man als Baywatch Berlin Hörer:in natürlich erstmal: gar nix. Sofort denkt man, dass die angekündigte Revolution am Ende wieder sowas wie „Der Fleischkäsweck kost bei Globus jetzt 1,20€“ ist, Jakob daraufhin den Basler macht und Klaas nochmal erzählt, dass man Essen jetzt auch trinken kann. Irgendsowas. Baywatch halt. Doch diesmal ist alles anders, diesmal wird es tatsächlich existenziell und philoso- nee, das nicht, aber auch nicht komplett egal, denn die drei Gelehrten sinnieren (wie immer völlig ungegoogelt) über das Thema unserer Zeit: Wie wird künstliche Intelligenz unsere Welt verändern? Wessen Job wird als erstes ersetzt? Woraus besteht die Kunst des Menschen und wird sie in zwei Jahren noch gebraucht? Warum ist das Sommerhaus ein zukünftiger Sehnsuchtsort und warum sollte man noch lernen, wenn man das gesamte Wissen der Menschheit mit sich rumträgt? Was ist los? Sind wir hier bei den Lobos, oder was? Wenn ich Baywatch Berlin anwerfe, will ich keine Existenzängste bekommen, sondern genau die Fragen klären, bei denen auch künstliche Intelligenz überfordert wäre: Was macht man, wenn man bemerkt, dass der Friseur, der dir gerade die Haare schneidet, sturzbesoffen ist? Wie bringt man der Schwiegermutter schonend bei, dass es keine gute Idee ist, ohne handwerkliches Geschick und Wissen einen Parkplatz in den Vorgarten zu teeren? Wie will Lundt allen ernstes und mit voller Überzeugung erklären, dass ein 30€-Wein, ein absolutes Schnäppchen und damit ein bodenständiger Spartipp ist? Und warum hat Schmitt in Tokio Hotel-Georg sein Spirit Animal gefunden? „Die Welt ist im Wandel“, das mag ja stimmen, aber wir können sie beruhigen: In diesem Podcast BLEIBT!ALLES! SO! WIE ES IST! und auch wenn „künstliche Intelligenz“ mal kurz Thema ist, wird Baywatch Berlin - immer und für alle Zeit - von menschlicher Dummheit erzählen. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf das Leben und Vermächtnis von Albertus Magnus, dem berühmten mittelalterlichen Gelehrten, der die intellektuelle Geschichte Kölns prägte. Erfahre, wie er Glauben mit Vernunft verband, zur Naturwissenschaft beitrug und Teil der Legende um den Bau des Kölner Doms wurde. War Albertus wirklich hinter dem bekanntesten Bauwerk der Stadt?
Hier finden Sie die aktuelle Khutba von Hadhrat Khalifat-ul-Massih V (aba) mit deutscher Übersetzung hier.In dieser Freitagsansprache sprach Hazoor (aba) über zwei Expeditionen zur Zeit des Heiligen Propheten (saw) und erwähnte anschließend Syed Mir Mahmood Ahmad Nasir sahib.Wenn Sie die aktuelle Khutba mit deutscher Übersetzung als Video sehen möchten, besuchen Sie unseren YouTube-Kanal MTAGermany unter der Playlist „Freitagsansprachen 2024 - deutsche Übersetzung“ Wenn Sie die aktuelle Khutba mit deutschen Untertiteln sehen möchten, besuchen Sie unseren YouTube-Kanal MTAGermany unter der Playlist auf „Freitagsansprachen 2024 - deutsche Untertitel“. „Ich werde deine Botschaft bis ans Ende der Welt tragen“ Offenbarung an den Verheißenen Messias und Mahdi Abonnieren oder folgen Sie uns auch auf unseren Social Media Kanälen Instagram, Twitter und Facebook unter @Muslimtvde und erleben Sie unsere spannenden Formate! ©Copyright MTA International Germany Studios
Das klassische FENG SHUI ist alles andere als Esoterik. Es ist eine chinesische Wissenschaft, die über 5000 Jahre hinweg den Himmel, die Erde und die Menschen beobachtet und diverse Zusammenhänge herausgefunden hat. Auch andere Kulturen machten ähnliche Beobachtungen und Erfahrungen wie die Chinesische Kultur. Leider sind deren Aufzeichnungen im Laufe der Jahrtausende verloren gegangen. Die einzige Hochkultur, die auch heute noch über alle Niederschriften der damaligen Gelehrten verfügt, ist die chinesische Kultur. Als Wiederholung führt Karl-Willy Wittstadt noch einmal durch die Jahrhunderte und weist auf die Persönlichkeiten hin, denen wir dieses wertvolle Wissen zu verdanken haben.
Einer der größten Gelehrten des Mittelalters war sich nicht zu schade, um über simple Glücksformeln nachzudenken: Rabanus Maurus. Einen seiner Tipps hat hr1 Zuspruch-Autor Christoph Schäfer gerade besonders im Blick.
Achtung! Diese Episode ist die offiziell gruseligste EvdS-Aufnahme aller Zeiten. Diese Warnung muss unbedingt vorweg geschickt werden, um sensible Seelen zu sensibilisieren, diese Folge vielleicht nicht unbedingt bei einer Friedhofs-Vernissage zu hören. Nicht nur weil die große Frank-spricht-seinen-eigenen-Hund-Verblüffung aufgelöst wird, sondern weil es auch um weitere ungewöhnliche Begegnungen der 1., 2. und 3. Art geht. Und entgegen der Meinung aller Gelehrten namens Basti, Thomas & Frank scheint es doch Dinge zwischen Himmel und Erde zu geben, die mit irdischen Gehirnen nicht restlos zu erklären sind. Premium-Gästin Katha schaut voller Tatendrang vorbei und fügt sich gemütlich in den Wahnsinn, der da kredenzt wird, und spricht mit einer Stimme, als hätte sie gerade einen Engel verschlungen. Selbstverständlich gibt es auch Neues vom frechen Feeder und sehr viele nützliche Alltagstipps zum Nachsimulieren. Stark. *** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/EulenvordieSaeue
In Berlin soll dieses Jahr das »House of One« (»Haus des Einen«) eröffnet werden – ein allererstes Bet- und Lehrhaus für Christen, Juden und Muslime zugleich. Unter einem Dach können so alle drei Religionen ihre Gottesdienste abhalten und vor allem den interreligiösen Dialog suchen. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Hoffnung, dass durch einen intensiveren Austausch über die jeweiligen religiösen Ansichten die Gemeinsamkeiten hervortreten, die Unterschiedene marginalisiert werden und dadurch das Konfliktpotenzial verschwindet.Wenn es um die Einheit der drei monotheistischen (mono = eins; theistisch = göttlich) Religionen geht, wird häufig der Tagesvers angeführt. Wird hier denn nicht darauf verwiesen, dass es um den einen Gott geht und alle Konflikte über alles, was darüber hianusgeht, abgelegt werden sollen? Nun, unabdingbar für das richtige Verständnis einer Aussage ist die Information über den Sprecher. Dieser ist hier Jesus (Johannes 17,1). Er spricht als Gottes Sohn zu Gott als seinem Vater: »Heiliger Vater!« Und er verweist darauf, dass Gott seinen Namen – also seine Göttlichkeit – ihm, Jesus, gegeben hat. Nur dadurch konnte Jesus die Schuld der Menschen tragen und eine Rettung schaffen, auf deren Grundlage eine perfekte Einheit möglich ist.Darin liegt nun aber der Knackpunkt im Blick auf die »Religionen des Einen«: Im Islam wird Jesus die Gottessohnschaft und damit die Göttlichkeit aberkannt, er ist ein Prophet (Isa). Die Juden ordnen ihn als Gelehrten ein und warten weiterhin auf den Messias. Kein interreligiöser Dialog und kein House of One kann das vereinen, was sich widerspricht, und eine Rettung schaffen, die nicht durch Jesus geschieht. Denn er sagt: »Niemand kommt zum Vater als nur durch mich« (Johannes 14,6).Joel HöfflinDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Winterpause? Pah! Schon in der zweiten Januarwoche geht es weiter mit der Fußball-Bundesliga. Da darf natürlich eine neue Folge Bohndesliga nicht fehlen! Wir starten in das neue Jahr mit der Besprechung des 16. Spieltags. Nils, Etienne, Niko und der sich in Quarantäne befindende Tobi analysieren den Spieltag in all seiner epischen Breite. Los geht es mit den beiden Top-Duellen des Spieltags. Am Samstagabend sicherte sich der FC Bayern München die Hinrundenmeisterschaft. Wie souverän der Sieg über Borussia Mönchengladbach wirklich war - darüber streiten sich die Gelehrten. Auf jeden Fall haben die Bayern einen weiteren Schritt Richtung Titel gemacht. Dabei hat sich auch Bayer Leverkusen schadlos gehalten. Die Werkself hatte das große Glück, dass Borussia Dortmund zu wenig Aspirin-Tabletten zur Hand hatte. Gleich die gesamte Abwehr fiel krankheitsbedingt aus. Die neu zusammengewürfelte Viererkette der Dortmunder schenkte sich die Tore praktisch selber ein. Wie ist der Auftritt der Schwarzgelben zu bewerten? Wir besprechen aber natürlich auch alle anderen Partien des 16. Spieltags. Nils und Etienne waren live im Millerntorstadion, als Eintracht Frankfurt mit Müh und Not den FC St. Pauli besiegte. Wie fällt ihr Fazit aus? Und was wird aus der Eintracht, sollte Omar Marmoush tatsächlich nach Manchester wechseln? Außerdem im Fokus: Union Berlins Protest über das DFB-Urteil, die Rückkehr von Xavi Simons bei RB Leipzig und der Mercedes Benz Junior Cup in Sindelfingen!
Guten Morgen! Stehen die USA und Russland im Krieg? -- Die „störenden“ Gelehrten im DACH. -- Rechnungshof warnt den RBB – vor seinen Pensionen. Erfahren Sie mehr … mit Epoch Times.
Einhornforschung – ein Pferd mit Stirnhorn und Bambiblick trappelt seit Jahrtausenden durch die Geschichte der Menschheit. Oft gejagt, aber unsterblich, dient es als Projektionsfläche für den Traum vom Unschuldigen und Wilden, von Liebe und Einzigartigkeit und sonstigen Sehnsüchten jeglicher Art. Das Pferd mit dem Horn auf der Stirn beflügelt die menschliche Fantasie seit Jahrtausenden. Einige wollen es gesehen haben. Andere haben davon gehört. Und angefasst haben es bisher nur Jungfrauen. Das Tier, dessen Horn wundersame entgiftende Eigenschaften nachgesagt werden, wird bereits in der Antike von Gelehrten beschrieben. Im Mittelalter erhält es sogar einen Platz auf der Arche Noah. Heute ist es Cashcow der Spielzeugindustrie und Maskottchen der LGBTQ+ Community. Einhornforscherin Julia Weitbrecht hat das unfassbare Wesen wissenschaftlich eingefangen. Erstsendung: 3.4.2024
War er der letzte Mann, der alles wusste? Wir sprechen in dieser Folge über den Universalgelehrten Athanasius Kircher, der im 17. Jahrhundert einer der bekanntesten Gelehrten in Europa war. Kircher schrieb zahlreiche Bücher über unterschiedlichste Themen, die in den bedeutendsten Bibliotheken der Zeit nicht fehlen durften. Sogar die ägyptischen Hieroglyphen wollte er entziffert haben. Aber war er vielleicht mehr „Quacksalber als Gelehrter“, wie der der große Philosoph René Descartes behauptete? Oder gar ein Scharlatan? Sein Forschen und Denken gibt uns jedenfalls Einblick in die Welt der vormodernen Wissenschaft, in der Aberglaube, Magie und Alchemie ebenfalls noch ihren Platz fanden. Wir haben einen neuen Podcast! Gemeinsam mit Studio Bummens erzählen wir bei „Plus Ultra“ die Vorgeschichte des Dreißigjährigen Kriegs: https://geschichte.fm/plusultra Tickets für unsere Jubiläumstour 2025 gibt es hier: https://geschichte.fm/tour //Erwähnte Folgen - GAG108: Der Paderborner Kaffeelärm – https://gadg.fm/108 - GAG474: Eine kleine Geschichte des Zeitreisens – https://gadg.fm/474 - GAG468: Arabia Felix oder Die Dänisch Arabische Expedition – https://gadg.fm/468 - GAG367: Untergang und Comeback der VASA – https://gadg.fm/367 - GAG222: Das Voynich-Manuskript – https://gadg.fm/222 //Literatur - John Glassie: Der letzte Mann, der alles wusste: Das Leben des exzentrischen Genies Athanasius Kircher (A Man of Misconceptions: The Life of an Eccentric in an Age of Change), 2014. - Andreas Bähr: Athanasius Kircher – Ein Leben für die Entzifferung der Welt, 2023. - Tina Asmussen, Lucas Burkart und Hole Rößler: Theatrum Kircherianum, 2013. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Erasmus von Rotterdam ist einer der größten Gelehrten seiner Zeit. Mit seinem "Lob der Torheit" eckt der Humanist bei vielen Zeitgenossen an, besonders bei Martin Luther.
Erasmus von Rotterdam war einer der größten Gelehrten seiner Zeit. Mit seinem "Lob der Torheit" eckte der Humanist bei vielen Zeitgenossen an, besonders bei Martin Luther. Von Hans Conrad Zander.
Über ganz Deutschland verstreut gibt es Bestände ehemaliger Fürstinnen-Bibliotheken. Diese Bestände zu sichten, digital zu verknüpfen und damit der Öffentlichkeit näherzubringen, haben sich Forscher und Forscherinnen eines gemeinsamen Projekts der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel und des Trier Centers for Digital Humanities zur Aufgabe gemacht. Frauen mit eigenen Interessen Dr. Joëlle Weis leitet den Forschungsbereich „Digitale Literatur- und Kulturwissenschaften“ am Trier Center for Digital Humanities und vergleicht im Projekt systematisch, was Fürstinnen im 18. Jahrhundert gelesen haben. Erste Erkenntnis: Die Sammlungen sind sehr individuell. „Im Detail zeigt sich, dass Fürstinnen – wie die Fürsten auch – nach eigenen Interessen gesammelt und gelesen haben“, sagt Joelle Weis. Es gäbe nicht die typische Fürstinnen-Bibliothek, vielmehr reicht die Spannbreiten von Bibelsammlungen über Bestände mit philosophischem Schwerpunkt bis hin zu Belletristik. Nichtsdestotrotz versuchen die Forscherinnen und Forscher des Projektes herauszufinden, ob nicht doch ein bestimmte Lektürekanon der Zeit auszumachen ist. Eigene Wirkungsraum von Frauen Was in jedem Fall klar ist, so Weiss: Lesen barg eine gewisse Handlungsmacht durch Bildung. Die Frauen standen im Austausch mit Gelehrten in ganz Europa. So schufen sie sich „einen eigenen Raum, in dem Sie arbeiten, sich weiterbilden und erfreuen konnten.“
Ein exotisches Stück aus Bachs später Leipziger Zeit: Bach schreibt eine Abschiedsmusik an einen jungen Gelehrten, der in seine Heimat Ansbach zurückkehrt. Text mittelmäßig, Musik hochmodern.
Einhornforschung – ein Pferd mit Stirnhorn und Bambiblick trappelt seit Jahrtausenden durch die Geschichte der Menschheit. Oft gejagt, aber unsterblich, dient es als Projektionsfläche für den Traum vom Unschuldigen und Wilden, von Liebe und Einzigartigkeit und sonstigen Sehnsüchten jeglicher Art. Das Pferd mit dem Horn auf der Stirn beflügelt die menschliche Fantasie seit Jahrtausenden. Einige wollen es gesehen haben. Andere haben davon gehört. Und angefasst haben es bisher nur Jungfrauen. Das Tier, dessen Horn wundersame entgiftende Eigenschaften nachgesagt werden, wird bereits in der Antike von Gelehrten beschrieben. Im Mittelalter erhält es sogar einen Platz auf der Arche Noah. Heute ist es Cashcow der Spielzeugindustrie und Maskottchen der LGBTQ+ Community. Einhornforscherin Julia Weitbrecht hat das unfassbare Wesen wissenschaftlich eingefangen.
Am Ende der Passion wird Jesus in das Grab gelegt. Es gehört einem Mann namens Josef von Arimathäa. Aus Angst vor einem Diebstahl des Leichnams verriegeln und bewachen die Römer den Ort und rollen einen großen Stein davor. Als Christen wissen wir, dass Jesus auferstehen wird, dass auf den Karfreitag der Ostertag folgt. Doch die Gelehrten und Theologen aller Zeiten fragten sich: Wo war Jesus, als er tot war? Wo war er am Karsamstag? Das Glaubensbekenntnis formuliert an dieser Stelle: ‚Hinabgestiegen in das Reich des Todes.‘ In der jüdischen Überlieferung wird dabei nicht von der Hölle, in die er hinabstieg, gesprochen, sondern von einer Wirklichkeit, die gewissermaßen halbtot ist, das heißt weniger wirklich ist als die Wirklichkeit. Der Ort heißt Scheol. Dort existieren Schattenwesen. Das Credo spricht davon, dass Jesus in die Welt des Todes hinababgestiegen ist, also womöglich in das Scheol, um die gefallenen Menschen herauszuziehen. Somit ist Jesus nicht nur für die Lebenden und Zukünftigen gestorben, sondern auch für die in der Vergangenheit Verstorbenen. Der Theologe Hans Urs von Balthasar deutet dieses Geschehen anders. Ihm zufolge könne man es auch verstehen, dass Jesus sich entäußert habe und in seiner abgründigen Demut und Hingabe gewissermaßen durch einen Abstieg in die tiefste Tiefe, die für menschliche Existenz denkbar sei, die, die im Reich des Scheols waren, umfangen und herausgeholt habe. Durch seine Liebe breite Jesus durch seinen Kreuzestod gewissermaßen auch nochmal die Arme aus, um die Toten mit seiner Liebe zu umschließen und heraus in das Leben zu heben. Der Evangelist Johannes zeigt hierzu noch ein Detail auf: Er berichtet, dass das Grab in einem Garten sei und Maria von Magdala den auferstandenen Jesus zunächst für den Gärtner hielt. Dies könnte ein Bild dafür sein, dass Jesus das Paradies, das im Buch Genesis als Garten beschrieben wird, wieder aufgeschlossen hat. Die ersten Menschen mussten das Paradies verlassen und in einer Gottesentfernung leben. Doch durch den Tod und die Auferstehung schloss Jesus es wieder auf. Sie können nun wieder in den Garten gehen, in dem der Mensch heil ist und Heil empfängt. Beten und betrachten Sie gemeinsam mit Bischof Stefan Oster die vierzehnte Station des Kreuzweges. Für weitere Inhalte hier klicken: https://stefan-oster.de/ https://www.facebook.com/bischofstefanoster https://www.instagram.com/bischofstefanoster/ Video und Schnitt: Christian Thamm Copyright: Bistum Passau #kreuz #kreuzweg #fastenzeit #fasten #gebet #leiden #jesus #jesuschristus #bischofoster #bischofstefanoster #beten #kreuzestod #grab #grablege
Die schönste und traurigste Liebesgeschichte der Welt - zwischen einem charismatischen Gelehrten und einer klugen, hübschen jungen Frau. Ihre Briefe sind Weltliteratur, ihre tragische Liebe rührt bis heute. Autorin: Katalin Fischer (BR 2018)
Shu Guang war in der westlichen Han-Dynastie geboren. Schon als Kind war er wissbegierig. Er hatte viele Schüler und unterrichtete bereits in seinen frühen Jahren Schüler bei sich Zuhause. Später wurde er an den kaiserlichen Hof berufen und von Kaiser Xuan von Han sehr geschätzt. Er ernannte ihn zum Gelehrten, dann zum Taizhong Dafu (Oberster Großmeister des Palastes) und schließlich zum Taifu (Lehrer des Kronprinzen). Shu Guang genoss hohes Ansehen und wurde mehrfach für seine Verdienste und seinen guten Charakter geehrt... https://de.minghui.org/html/articles/2023/8/13/169607.html
Moderatorin Anna Kalinowsky, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota (@DocZet) und Malte Kirchner (@maltekir) sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Lieber offline: Warum mögen die Deutschen den E-Perso nicht? Seit 13 Jahren gibt es den Personalausweis mit Onlinefunktion, doch die Deutschen fremdeln weiterhin damit, sich im Netz auszuweisen. Liegt es an zu wenig Angeboten? Oder warum ist der E-Perso für die Bürger so unattraktiv? - CO₂-Ausstoß auf der Couch: Wie umweltschädlich ist Streaming? Wer schläft, sündigt nicht – wer streamt aber schon: In Sachen Umwelt sorgen die dahinterliegenden Rechenzentren für Schadstoffemissionen. Über die Höhe streiten die Gelehrten ab. Was bedeutet das für unser Medienverhalten? Und wie umweltschädlich ist das Internet überhaupt? - Hüllenloser Rückweg: Warum will Amazon lieber unverpackte Rücksendungen? Amazon verlangt plötzlich Rücksendegebühren für selbst verpackte Retouren – zumindest testweise bei einigen Nutzern. Was bedeutet der Vorstoß für das Online-Shopping? Geht es da wirklich nur um die Umwelt? Und was hat Amazon davon? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Moderatorin Anna Kalinowsky, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota (@DocZet) und Malte Kirchner (@maltekir) sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Lieber offline: Warum mögen die Deutschen den E-Perso nicht? Seit 13 Jahren gibt es den Personalausweis mit Onlinefunktion, doch die Deutschen fremdeln weiterhin damit, sich im Netz auszuweisen. Liegt es an zu wenig Angeboten? Oder warum ist der E-Perso für die Bürger so unattraktiv? - CO₂-Ausstoß auf der Couch: Wie umweltschädlich ist Streaming? Wer schläft, sündigt nicht – wer streamt aber schon: In Sachen Umwelt sorgen die dahinterliegenden Rechenzentren für Schadstoffemissionen. Über die Höhe streiten die Gelehrten ab. Was bedeutet das für unser Medienverhalten? Und wie umweltschädlich ist das Internet überhaupt? - Hüllenloser Rückweg: Warum will Amazon lieber unverpackte Rücksendungen? Amazon verlangt plötzlich Rücksendegebühren für selbst verpackte Retouren – zumindest testweise bei einigen Nutzern. Was bedeutet der Vorstoß für das Online-Shopping? Geht es da wirklich nur um die Umwelt? Und was hat Amazon davon? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Wissenschaftsskeptiker behaupten gern, dass einst auch die meisten Gelehrten die Erde für flach hielten. Das ist jedoch Unfug. Schon in der Antike wurde die Kugelform des Planeten berechnet. Für Gelehrte gibt es seitdem daran keinen Zweifel.Lorenzen, Dirkwww.deutschlandfunk.de, SternzeitDirekter Link zur Audiodatei
Im Lichte des Reformationsmonats setzen sich Aaron und Willi zusammen und sprechen über den ersten von 5 Solas, nämlich Sola Scriptura, was so viel wie "allein Gottes Wort" bedeutet. Sie erwähnen auch einige Reformatoren, die dazu beigetragen haben, dass wir eine Bibel zu Hause in der eigenen Sprachen haben können. John Wycliffe 1328-1384, England „Die Laien sollten den Glauben verstehen, und da die Lehren unseres Glaubens in der Heiligen Schrift stehen, sollten die Gläubigen die Heilige Schrift in einer Sprache haben, die den Menschen vertraut ist.“ Jan Hus 1369-1415, Tschechien „Ich flehe die Meister an, ein gutes Leben zu führen und ihre Gelehrten treu zu unterrichten, insbesondere damit sie Gott lieben und lernen, sich dem Wissen hinzugeben, um Seine Ehre, das Wohl des Staates und ihre eigene Errettung zu fördern, aber nicht für des Geizes oder des Lobes der Menschen.” 19 Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort , und ihr tut gut daran, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen. 20 Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, dass keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. 21 Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet. 2 Petrus 1:19-21
Die junge Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg wird dominiert von ausländischen Gelehrten. Ausgerechnet der undisziplinierte Fischersohn Lomonossow schafft es sich gegen die etablierten europäischen Wissenschaftler durchzusetzen und sich als erster russischer Professor einen Namen in ganz Europa zu machen. Autorin: Fiona Rachel Fischer
Mike Johansen: Die Reise des Gelehrten Doktor Leonardo und seiner zukünftigen Geliebten, der schönen Alceste, in die Slobidische Schweiz | Übers.: Johannes Queck | Secession Verlag 2023 | Preis: 22,00 Euro
Na, noch wach? Man kann nur hoffen, dass es mehr Zeugnisse aus diesem Jahrtausend in die Archive der Menschheitsgeschichte schaffen, als ausgerechnet solche Baywatch Berlin Begleittexte, wie dieser hier. Muss man sich mal vorstellen: Was wäre das für ein UNGLAUBLICHES Pech, wenn das Einzige, was über unsere derzeitige Welt in 5000 Jahren von digitalen Archäologen ausgegraben würde, AUSSCHLIEßLICH dieser Text hier wäre. Sodass Historikern und Ahnenforschern irgendwann im Jahr 7250 oder so, gar nichts anderes übrig bleiben würde, als sich aus diesem HINGESCHISSENEN Buchstabensalat unsere komplette Kulturgeschichte zusammen zu puzzeln. Was sollen die denn von uns denken? Vermutlich, dass die größte Angst der Menschen von damals (heute) war, dass einem auf einer Party, einmal lustig angezündet, der Gin Tonic ausgeht und man daher IRGENDWIE lernen muss, wie man zwei so Eimer gleichzeitig trinkt, und trotzdem noch alle Menschen im Saal vollquatschend kann. Ebenso rätselhaft wird den Wissenschaftlern der Zukunft erscheinen, dass ein GEWISSER THOMAS SCHMITT lieber den ganzen Nachmittag Zuhause die Terrasse aufräumt, als mit seinem alten Freund Klaas in Österreich so zu tun als, sei dieser ein INTERNATIONALER PROMINENTER und umsonst Sacher-Torte zu fressen. “Die waren schon ganz schön bescheuert damals, vor allem der mit dem Leguan.” werden die Gelehrten sagen, und sich trotzdem erstaunt darüber zeigen, wie Heufer-Umlauf mit dem Angebot zur Teilnahme an einem Internet Format Namens "7vsWild" umgegangen ist. Hoffen wir einfach mal, dass außer diesem Text den Menschen aus der Zukunft wenigstens noch die aktuelle Folge dieses Podcasts in die Hände fällt. Irgendwo schwafelt da nämlich noch einer der drei was von Thomas Mann und Marie Curie und von da aus lässt es sich dann ja vielleicht etwas einfacher losforschen. Bussi, Baywatch & Baba. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin
"English, Arabic and Hebrew shall be the official languages of Palestine" - so verkündeten es die Briten im Juli 1922 für ihr Mandatsgebiet Britisch-Palästina. Eine Zäsur in der Geschichte des Nahen Ostens - denn nun war das Hebräische, das bis dahin den Gelehrten vorbehalten war, auf einmal Sprache eines ganzen Landes. Mit dieser Entscheidung waren auch die Weichen gestellt für alles, was später passierte: Israel rief seine Unabhängigkeit aus und machte das Hebräische zur Staatssprache. Wir sprechen mit der Hebräisch-Übersetzerin Anne Birkenhauer in Jerusalem über die bemerkenswerte "Wiedergeburt" eines Idioms, über die Pioniere, die das erreichten und natürlich über Reiz, Klang und Struktur einer wirklich schönen Sprache.
"English, Arabic and Hebrew shall be the official languages of Palestine" - so verkündeten es die Briten im Juli 1922 für ihr Mandatsgebiet Britisch-Palästina. Eine Zäsur in der Geschichte des Nahen Ostens - denn nun war das Hebräische, das bis dahin den Gelehrten vorbehalten war, auf einmal Sprache eines ganzen Landes. Mit dieser Entscheidung waren auch die Weichen gestellt für alles, was später passierte: Israel rief seine Unabhängigkeit aus und machte das Hebräische zur Staatssprache. Wir sprechen mit der Hebräisch-Übersetzerin Anne Birkenhauer in Jerusalem über die bemerkenswerte "Wiedergeburt" eines Idioms, über die Pioniere, die das erreichten und natürlich über Reiz, Klang und Struktur einer wirklich schönen Sprache.
Viele kennen ihn noch (und vielleicht nur) vom blauen Hundertmarkschein: Sebastian Münster, der Mann mit dem schwarzen Barett auf weißen Haaren. Das Leben des großen Gelehrten ist spannend und einen genaueren Blick wert - schließlich hatte der Geograph und Hebraist ein bescheidenes Ziel: Die Beschreibung der gesamten Welt. Autorin: Claudia Friedrich Von Claudia Friedrich.
Arnold Esch liebt Italien und durfte diese Liebe auch einige Jahrzehnte vor Ort in Rom ausleben. Er war dort langjähriger Direktor des Deutschen Historischen Instituts. Von Rom aus reiste er in seinen Büchern bis an die Ränder der Welt und folgte den Spuren der Kaufleute und Gelehrten der vergangenen Jahrhunderte. Moderation: Gregor Hoppe