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Swiss German often sounds completely different between Zurich, Valais and Schaffhausen — and yet it connects many people in German-speaking Switzerland with a strong sense of home and identity. While Standard German seems almost like a foreign language to some, dialect is spoken as a matter of course in everyday life. Linguistically, the matter is complicated. Emotionally, however, it is often quite clear. A conversation about language, belonging and cultural identity. - Zwischen Zürich, dem Wallis und Schaffhausen klingt Schweizerdeutsch oft völlig unterschiedlich – und doch verbindet es viele Menschen in der Deutschschweiz mit einem starken Gefühl von Heimat und Identität. Während Hochdeutsch für manche fast wie eine Fremdsprache wirkt, wird im Alltag ganz selbstverständlich Dialekt gesprochen. Sprachwissenschaftlich ist die Sache kompliziert. Emotional dagegen oft ganz eindeutig. Ein Gespräch über Sprache, Zugehörigkeit und kulturelle Identität.
Bally beendet Ende August die Schuhproduktion in der Schweiz: Das Tessin verliert so Arbeitsplätze und auch ein Stück Tradition. Was bedeutet das fürs Fashion-Valley? Weitere Themen: · Volle Züge in der Westschweiz: In der Romandie sind die Züge stärker ausgelastet als in der Deutschschweiz und im Tessin. Das zeigt eine Auswertung von RTS. Allerdings sind vor allem einzelne Verbindungen davon betroffen. Wie beliebt ist der öffentliche Verkehr in der Westschweiz ganz allgemein? · Dialekte in der Westschweiz und im Tessin: Vom Greyerzerland über das Wallis bis an den Genfersee: Mehrere Kantone fördern mit „Patoisromands.ch“ die traditionellen Dialekte der Romandie. Doch im Alltag verschwindet das «Patois» zunehmend – genauso der Tessiner Dialekt. Zu Gast: Patricia Michaud, freie Westschweiz-Journalistin und Iwan Santoro, SRF-Tessin-Korrespondent.
Die Armee braucht mehr Leute. Deshalb soll der Zivildienst unattraktiver werden. Aber wieso? Lisa Christ findet, besser wäre, stattdessen die Armee cooler zu machen. Und neue Zielgruppen anzusprechen. Die Oltner Kabarettistin, Satirikerin und Moderatorin kann dabei philosophisch-ernst, aber auch wortgewandt-verspielt sein. Dafür wurde sie 2025 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. Aktuell tourt Lisa Christ mit ihrem dritten Soloprogramm «IDEAL» durch die Deutschschweiz.
Der Japankäfer ist ein invasiver Schädling, der seit 2023 in der Deutschschweiz auftritt. Weil der Japankäfer im vergangenen Jahr in Boningen (SO) an der Grenze zum Kanton Aargau gesichtet wurde, wird die Sperrzone nun auf den Aargau ausgeweitet. Weitere Themen in der Sendung: · Mehr Transparenz bei der Politik- und Parteienfinanzierung: Die Solothurner Regierung befürwortet einen entsprechenden Vorstoss aus dem Kantonsparlament. · In Basel ist am Montagabend der Medienpreis Nordwestschweiz vergeben worden. In der Kategorie Audio gewann Fabienne Huber, Journalistin aus der Redaktion des SRF-Regionaljournals Aargau Solothurn. · Markus Mahler, der Verwaltungsratspräsident des FC Aarau, tritt aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen zurück. Das teilt der Club mit.
Das Bistum St. Gallen möchte die Rolle der Frauen in der katholischen Kirche stärken. Zu diesem Zweck startet es im Herbst zusammen mit dem Bistum Basel ein Pilotprojekt. Mit den Bistümern St. Gallen und Basel sind zwei der drei Bistümer der Deutschschweiz dabei, das Bistum Chur soll folgen. Weiter in der Sendung: · In den Betten der Schweizer SAC-Hütten haben im vergangenen Jahr so viele Menschen übernachtet wie noch nie. Besonders beliebt sind die Hütten im Glarnerland. Das bringt auch Herausforderungen mit sich.
Wer im Kanton Appenzell Innerrhoden in ein politisches Amt gewählt wird, ist per sofort im Amt. In allen anderen Schweizer Kantonen ist es normal, dass es eine Schonfrist bis zum Amtsantritt gibt. Die Innerrhoder Kantonsregierung und das Parlament wollen diese Eigenheit nun abschaffen. Weitere Themen: · Kanton Glarus weist PFAS in Böden und Milchproben nach · Erste Skihalle der Deutschschweiz in Ennenda GL · KI am Einkaufswägeli für Menschen mit Sehbehinderung: Projekt der Fachhochschule Ost in der Testphase
Das gibt es schweizweit nur im Kanton Appenzell Innerhoden: Wer dort an der Landsgemeinde Ende April in die Kantonsregierung gewählt wird, ist per sofort im Amt. Nun soll das Gesetz so angepasst werden, dass die Gewählten ein paar Wochen Zeit bekommen, den neuen Job anzutreten. Weiter in der Sendung: · Zürcher Staatsanwaltschaft informiert: Der tödliche Sturz der Juniorinnen-Radrennfahrerin Muriel Furrer an der Rad-WM 2024 war ein Selbstunfall. · Das neue Erdbeobachtungszentrum der ETH Zürich kommt nach Root im Kanton Luzern. · Während des Winter-Comebacks in der Deutschschweiz hat es im Tessin in diesem Jahr bereits drei Waldbrände gegeben.
Skifahren soll man in der neuen Skihalle dann ohne Schnee und Eis auf einem Ski-Teppich, ähnlich einem Laufband. Dadurch können Trainings zu jeder Jahreszeit stattfinden. Die Maschine mit dem Skiteppich kostet 200'000 Franken. Im Mai soll sie geliefert werden und die Halle im Juni geöffnet werden. Weitere Themen: · Der Amtsantritt von neu gewählten Mitgliedern der Standeskommission in Appenzell Innerrhoden soll um einen Monat verschoben werden. · Erhöhung des Betriebsbeitrag für das Museum Prestegg in Altstätten.
Immer mehr Menschen in der Schweiz sind am Lebensende auf Begleitung angewiesen. Doch wie sieht Sterbebegleitung aus? Was benötigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase? Und wie kann der Umstand gelöst werden, dass es auch im palliativen Bereich zu wenige Betten gibt in Zukunft? Gast im Studio sind die Ärztin Sibylle Jean-Petit-Matile, die vor 12 Jahren das Hospiz Zentralschweiz in Luzern gegründet hat. Für Sie gibt die tägliche Beschäftigung mit dem Tod dem Leben einen unglaublich schönen und wichtigen Wert. Sie ist überzeugt, dass die Schweiz die Antwort noch finden darf, wie die Schweiz auf die wachsende Zahl von Menschen würdig reagiert, die auf eine Begleitung am Ende ihres Lebens angewiesen sind. Ebenfalls zu Gast im Studio ist Anne-Christine Dölling. Die studierte Rechtsanwältin ist seit 3 Jahren «Lebensende-Doula», eine Begleiterin für Sterbende, allerding ohne medizinische Hilfe. Sie hat die Ausbildung zur Doula nun auch in die Deutschschweiz gebracht. Der erste Kurs ist bereits ausgebucht. Anne-Christine Dölling erklärt, was «Lebensende-Doulas» neben Ärztinnen, Seelsorgern und Pflegenden leisten können.
In vielen Dörfern haben die alteingesessenen Familien einen Zunamen. Damit lassen sich die Familienmitglieder eindeutig zuordnen. Wie sind diese Namen entstanden? Welche Aufgaben haben sie? Antworten an den Beispielen Nunningen SO und Villmergen AG. Traditionell lebten in den Dörfern der Deutschschweiz jeweils einige wenige alteingesessene Familien. Da ausserdem die Kinder aus Traditionsgründen sehr oft nach dem Vater oder der Mutter benannt wurden und der Vornamenbestand insgesamt überschaubar war, hiessen viele Menschen genau gleich. Deshalb bekamen die Familien und ihre Mitglieder eindeutige Zunamen. «Dr Grüngefranz» ist der Franz vom Hof Grünge, «s Lunzifranze» ist die Sippe von Franz, dem Sohn von Leontius respektive Lunzi. Heute sind diese dörflichen Namen-Netzwerke, mit deren Hilfe man jeden Einheimischen «häi tue» konnte, am Verschwinden. Die Dörfer sind durch Zuwanderung unübersichtlicher geworden. Der Fundus der Vornamen ist so gross geworden, dass es kaum noch Gleichnamigkeit gibt. Die Familien-Zunamen sind eine Art immaterielles Kulturgut. Solange die Erinnerung daran noch lebendig ist, entstehen deshalb immer häufiger Sammlungen und Publikationen dazu, meist auf Basis von Laien- und Freiwilligenarbeit. Zwei solche Bücher und ihre Macher werden in der Schnabelweid vorgestellt: «Nunniger Dorfnämme» von Albert Pflugi und Liliane Müller-Hänggi und «Villmerger Zunamen. Eine Spurensuche» von Otto Walti. Wiederholung der Sendung vom 26.05.2016 Familienname Dubach Dubach ist ein Wohnstättename zu einem Gewässer- oder Flurnamen Dubach, Tubach, Dübach usw. Der Name ist an mehreren Orten im Kanton Bern und Luzern sowie in Tecknau BL altverbürgert. Buchtipp * Villmerger Zunamen. Eine Spurensuche von Otto Walti. Sprüngli Druck AG, Villmergen, 2011 * Albert Pflugi und Liliane Müller-Hänggi: Nunniger Dorfnämme. Eigenverlag Verein Dorfmuseum Nunningen 2016
Ralph Friedländer ordnet die heute publizierten Resultate des Antisemitismus-Bericht 2025 des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) und der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus …
Die Geburt ist ein gewaltiges Erlebnis – bei dem sich Frauen immer öfter nicht nur medizinische Betreuung, sondern auch emotionale Begleitung wünschen. Doulas bieten genau dies an. Sie wollen einen sicheren Raum schaffen, manche gar einen «heiligen Raum» - und so auch Geburtstraumata verhindern. Doulas gibt es wohl, seit Frauen gebären. Früher waren es die Frauen aus der Grossfamilie, die den Gebärenden beistanden. Mit der Individualisierung der Gesellschaft – und der Verlagerung der Geburt in den Spital ging die Unterstützung der Frauengemeinschaft verloren. Als Dienstleistung kehrt sie nun in den Gebärsaal zurück. Doulas wollen Eltern beistehen, um ihnen eine gute Geburtserfahrung zu ermöglichen. «Ekstatisch» könne diese sein, sagt Doula Nadja Brenneisen. Und ermächtigend. Mit Unterstützung der Doula könne die Handlungsmacht der Frauen gestärkt, Gewalt bei der Geburt verringert und Geburtstraumata verhindert werden. Die Unterstützung der Eltern soll auch das «Wunder» der Geburt erlebbar machen. Viele Doulas verstehen ihre Arbeit als spirituell. Sehen sie als Berufung, wie im Falle von Rebecca Spielman. Die jüdisch-orthodoxe Doula sorgt dafür, dass bei der Geburt die religiösen Vorgaben eingehalten werden, vermittelt dem Gesundheitspersonal die jüdischen Bräuche und will den Frauen mit ihrer Unterstützung gute Geburtserlebnisse ermöglichen. Doch an der Doula-Arbeit gibt es auch Kritik. Sie sei zu wenig reglementiert, bekämpfe die Probleme im Gebärsaal mit den falschen Mitteln, heisst es etwa von Hebammen. In «Perspektiven» ordnen wir ein. Zu Wort kommen: • Jil Marxer, Religionswissenschaftlerin an der Universität Zürich, die vor Kurzem ihre Doktorarbeit über Doulas abgeschlossen hat. • Doula Nadja Brenneisen, die mit ihrer Firma «womb&heart» Begleitung vom Kinderwunsch bis zur Geburt anbietet. • Doula Rebecca Spielman, die bereits 300 Geburten begleitet und das Doula-Wesen in der chassidischen Gemeinschaft in Zürich geprägt hat. • Nathalie Colling, Stationsleitung Gebärabteilung bei Stadtspital Waid und Triemli. • Andrea Weber, Geschäftsführerin des Schweizerischen Hebammenverbandes Autorin: Nicole Freudiger Buchhinweis: Marxer, Jil. Doulas in der Deutschschweiz – zwischen Beruf und Berufung. Eine Religionswissenschaftliche Ethnographie über Geburtsbegleiterinnen. Springer VS, 2025.
Zehn! Siege! In Folge! Der FC Thun schreibt nicht nur eines der erstaunlichsten Kapitel der jüngeren Schweizer Fussballgeschichte, sondern eines der grössten Märchen überhaupt. Trotzdem bleibt die ganz grosse Euphorie im Berner Oberland aus. Warum eigentlich? Ist man in Thun zu abgeklärt für kollektive Ekstase? Oder sitzt die Erinnerung an frühere Abstürze noch zu tief? Bei den BSC Young Boys stehen plötzlich wieder zwei schlagkräftige Stürmer bereit – wobei der 15-Tore-Mann Chris Bedia nur die Nummer 2 ist. Beim FC Basel ist mit Giacomo Koloto (plötzlich) ein neuer Fixpunkt in der Offensive gefunden worden. Beim Grasshopper Club Zürich sammelt Trainer Gerald Scheiblehner all seinen Mut. Und in Genf erzielt das 0:0 zwischen Servette und Sion vermutlich keine TV-Rekorde in der Deutschschweiz. Das alles und noch viel mehr diskutieren wir in Folge 332 von «Dritte Halbzeit».Die Themen: 00:00 Der grösste Fussballwunder der Geschichte 10:59 Schlaghosen, Vokuhila, Kick & Rush 19:07 Essendes geglückter Auftakt bei YB 28:40 Scheiblehner Risiko wird belohnt 35:51 Shootingstar Giacomo Koloto 46:42 Muss Alessandro Vogt mit zur WM? 54:42 Pyrofackeln im Stade de Genève Stimmt ab für die «Dritte Halbzeit» bei den Suisse Podcast Awards: Zum Voting In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Während die klassischen Kasualien in den Landeskirchen drastisch zurückgehen, wächst der Markt für freie Zeremonien. Darüber diskutieren Christian Walti, Pfarrer am Zürcher Grossmünster, und Philipp Erne, Präsident vom Berufsverband Schweizerischer ZeremonienleiterInnen (SZL). Die Themen dieser Folge:Zwingt man seinem Kind einen Glauben auf, wenn man es kirchlich taufen lässt?Wie unterscheidet sich eine Willkommensfeier von einer Taufe?Christian Walti plädiert für eine «klient:innen-zentrierte Kasualpraxis». Doch genau das scheint den Landeskirchen nicht zu gelingen. Warum?Was machen freie Zeremonienleiterinnen und Ritualbegleiter anders als Pfarrpersonen?Philipp Erne ist römisch-katholisch getauft und hat die Erstkommunion empfangen. Warum hat er auf die Firmung verzichtet?Heute arbeitet Erne als Krisenbegleiter und präsidiert den Berufsverband SZL. Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um Mitglied zu werden?In der Schweiz sind heute rund 250 Ritualbegleiter:innen tätig. Vor zehn Jahren waren es erst 15. Macht diese Entwicklung Christian Walti Angst?In der Deutschschweiz finden zwei von drei Beerdigungen nicht in der Kirche statt. Wer bucht den Trauerredner Philipp Erne?Was können und müssen Landeskirchen unternehmen, um attraktiver zu werden?Droht Beliebigkeit, wenn Landeskirchen stärker auf die individuellen Wünsche der Menschen eingehen?
Im Rahmen des Projekts «Schenk mir eine Geschichte» unterstützt das Schweizer Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) Eltern, deren Kinder mehrsprachig aufwachsen, bei der Sprach- und Leseförderung in der Muttersprache. Ein Besuch zum 20-Jahr-Jubiläum. Seit 20 Jahren bietet das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) unter dem Titel «Schenk mir eine Geschichte» Veranstaltungen für Eltern und Kinder zwischen 2 und 5 Jahren an. Mittlerweile über 70 Orten in Deutschschweiz und Romandie – und in über 20 verschiedenen Sprachen, von Albanisch über Japanisch, Tigrinya und Türkisch bis Chinesisch und Urdu. Gemeinsames Geschichtenhören, Bilderbuch-Anschauen oder Singen in der Muttersprache sollen die kleinen Kinder schon früh in ihrer Alphabetisierung unterstützen – und damit die bestmögliche Basis für den Erwerb weiterer Sprachen bilden, was gerade für Kinder, die in der Schweiz mehrsprachig aufwachsen, zentral ist. In unserer Reportage besuchen wir einen «Schenk mir eine Geschichte»-Nachmittag in Zürich, sprechen mit teilnehmenden Familien über ihre Motivation, hinzugehen, und mit SIKJM-Projektleiterin Gina Domeniconi über die Hintergründe des Projekts und die Frage, warum auch das gezielte Fördern der verschiedenen Muttersprachen einen positiven Effekt auf Integrationsbestrebungen haben kann. Am Ende der Sendung erklären wir ausserdem die sprachliche Herkunft der Familiennamen Galli, Gallusser und Gallmann.
Die Welt zu Gast in der Deutschschweiz! Viele ausländische Fachkräfte arbeiten einige Jahre hier für eine international tätige Firma. Diese sogenannten Expats kommen mit Hochdeutsch oder Englisch gut durch. Aber einige lernen auch Schweizerdeutsch. Der Sprachlehrer Marco Fenaroli hat jahrelange Erfahrung als Leiter für Schweizerdeutschkurse. Von ihm wollte Mundartredaktor Markus Gasser unter anderem wissen, mit welcher Muttersprache man Vorteile hat beim Schweizerdeutschlernen – und mit welchen weniger. Das führt zur Frage, wie man die Distanz zwischen Schweizerdeutsch und anderen Sprachen überhaupt messen kann. Kollegin Nadia Zollinger hat sich mit Melissa Tan aus Singapur ausgetauscht. Sie lebt seit anderthalb Jahren in Zürich und spricht schon jetzt ein beachtliches «Züritüütsch». Aber was motiviert sie überhaupt, Mundart zu lernen? Die Antworten der beiden helfen, allfällige Vorurteile gegenüber Expats, etwa, dass sie sich nicht integrieren wollen, zu hinterfragen. Wiederholung der Sendung vom 31.3.2022 Familienname Duttwiler und Duttweiler Der Familienname Duttwiler mit den Schreibvarianten Duttwiler und Duttweiler ist ein Herkunftsname, der zum thurgauischen Dorfnamen Tuttwil (Gemeinde Wängi) gebildet ist. Ein Wernherus de Tuotewilere lebte um 1150 nachweislich in Tuttwil.
Der Fischotter war bei uns ausgerottet. Nach der Ostschweiz ist er nun aber auch im Kanton Solothurn wieder aufgetaucht. Anders als früher heissen Fischerinnen und Fischer ihn willkommen. So stark wie die Biber werden sich Fischotter aber nicht ausbreiten. Sie ticken anders. Die weiteren Themen: (00:03:55:) Suchtkranke verlieren Treffpunkt in Burgdorf Die Drogenabgabestelle «Biwak» beim Bahnhof Burgdorf schliesst. Was geht verloren, wenn ein Ort wegfällt, der für viele Menschen wie ein zweites Daheim war? Ein Besuch vor Ort. (00:06:08:) Problematische Selbsthilfe Nirgends in der Deutschschweiz wird so viel eingebrochen wie in der Region Basel. Nun übernehmen Leute selbst Polizeiarbeit, hängen Fahndungsplakate auf – und machen sich damit selber strafbar. (00:09:00:) Der Skilift in den Rebbergen Wer Hallau hört, denkt eher an Wein als an Wintersport. Und doch gibt es in der Rebbau Gemeinde 421 Meter über Meer einen Skilift. Jedes Jahr stellt der Verein den Lift auf – und betreibt ein Beizli. (00:12:13:) Freiwilligenarbeit fördern Wissenschaft trifft Praxis. «SoliThur» will die Bevölkerung von Thurgauer Gemeinden zu solidarischem Handeln bewegen. Ein Besuch in Uttwil. Ein Dorf, das derzeit einige Herausforderungen zu stemmen hat.
Trotz Klimawandel sehen manche Wintersportler den Schnee doppelt. Mit solcherart Sinnesvernebelungen soll jetzt Schluss sein. Lässt die Polizei künftig ins Röhrchen blasen? Kommen Promillegrenzen für Parlamente und Skigebiete? Lisa Christ checkt unseren Blutspiegel. Aktuell tourt Lisa Christ mit ihrem dritten Soloprogramm «Ideal» durch die Deutschschweiz. Im Mai 2025 wurde ihr der Salzburger Stier in Gütersloh verliehen.
Neuer Freitag = neues Musikglück. Welche neuen Releases wir euch fürs Wochenende ans Herz legen, gibt es für euch in der heutigen Sendung zu entdecken. Arma Jackson gewann 2021 den Swiss Music Award in der Kategorie Best Act Romandie. Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist er auch in der Deutschschweiz ein Begriff. Zunächst geprägt von seinen älteren Brüdern und deren Begeisterung für Rap, begann er nach und nach, sich auch anderen Musikrichtungen zu öffnen. So formte er seine ganz eigene musikalische Welt – mit Einflüssen von Michael Jackson über Aznavour bis hin zu Coldplay. Und wenn man gerade dachte, er sei auf dem Peak angekommen, legt er nochmals nach – der neueste Beweis: sein fünftes Album «No Man's Land», das heute rauskam. Auch sonst mangelt es nicht an Neuerscheinungen: Baschi, Lunik, Yet No Yokai, Velvet Two Stripes und Aino Salto beglücken uns ebenfalls pünktlich zum Wochenende mit neuer Musik.
Ins Museum zu gehen, tut Körper und Geist gut – davon sind immer mehr Ärztinnen und Ärzte überzeugt. Sie verordnen deshalb den Museumsbesuch per Rezept. Wie viel ist an der Heilkraft der Kunst dran? «Input» forscht nach. «Wie lange sind wir schon in dieser Ausstellung? Ich habe komplett die Zeit vergessen…» «Input»-Autorin Julia Lüscher begleitet Christa, 43, in ein Museum – und schnell sind die beiden berauscht. «Im Museum bewegen wir uns langsam und bewusst. Hier werden viele unserer Sinne angesprochen», sagt die führende Forscherin auf dem Gebiet. «Das ist gesund.» Den positiven Effekt auf Körper und Geist wollen Politik und Gesundheitsprävention nutzen – nach der Romandie nun auch in der Deutschschweiz. Was kann Kunst? Und wer profitiert wirklich von der Idee? ___________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ 00:00 - 01:40 Intro 02:00 - 06:23 Abtauchen in die Ausstellung 06:24 - 13:15 Forschung zu Kunst und Gesundheit 13:16 - 18:00 Zeit vergessen in der Ausstellung 18:01 - 22:50 Social Prescribing und Museumsbesuch auf Arztrezept: Pilotprojekte Schweiz, Kanada, Grossbritannien 22:51 - 24:28 Das Museum ist kein Allheilmittel 24:29 Fazit ____________________ In dieser Episode zu hören - Christa, Musikjournalistin und Museumsgängerin aus Winterthur - Dr. MacKenzie Trupp, Radboud University Medical Center, Holland - Marianne Reynier-Nevski, Kulturvermittlung der Stadt Neuenburg - Sonja Lüthi, Sankt Galler Stadträtin, Vorsteherin Sicherheit und Soziale Dienste ____________________ - Autorin: Julia Lüscher - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
(00:55) Für Bücherfreundinnen und -freunde ist es eine Institution: das Bücher-Brocky verkauft gebrauchte und neue Bücher zu moderaten Preisen. Fünf Filialen gibt es in der Deutschschweiz. Dieses Jahr feiert das Bücher-Brocky 30-jähriges Jubiläum. Ein Ortsbesuch. Weitere Themen: (05:31) Gelungene Zusammenarbeit – das Kunstmuseum Solothurn und das Aargauer Kunsthaus beleuchten in einer gemeinsamen Ausstellung die Facetten der Schweizer Videokunst. (09:56) Improvisierter Lückenfüller - nach der Absage des Comicfestivals von Angoulême hat die Stadt eine alternative Nachwuchs-Schau präsentiert. (14:47) Grössere Glaubwürdigkeit – eine aktuelle Studie zeigt auf, dass Bürger Politiker:innen eher vertrauen, wenn diese ihre Verbindungen zu Lobbygruppen so transparent wie möglich gestalten.
Fritz Weber war während den Erdrutschen in Schwanden GL im Krisenstab an vorderster Front bei der Bewältigung der Naturkatastrophe. Aktuell tourt er mit Vorträgen über das erlernte Know-how der Krisenbewältigung durch die Deutschschweiz. Mit Halt im Regionaljournal Ostschweiz. Weiter in der Sendung: · Beide Verwaltungs-Angestellten kündigen: Schule Ermatingen kommt nicht zur Ruhe · Ab Mai lassen sich zum letzten Mal Personen in der Wyborada-Zelle in St. Gallen einschliessen
Im März 2026 erreicht die Deutschschweiz einen digitalen Meilenstein: Jesus.ch geht in völlig neuem Gewand online. Im Zentrum steht die Sehnsucht, dass Menschen Jesus (neu oder tiefer) kennenlernen und im Glauben wachsen.Im Talk spricht Florian Wüthrich, Geschäftsführer von Livenet, darüber, wie Jesus.ch im digitalen Raum von der Liebe Gottes begeistern will. Das Portal setzt sich zudem zum Ziel, inspirierend und authentisch aufzuzeigen, was es heute ganz konkret heisst, Jesus nachzufolgen.Im Gespräch mit Gemeindegründer Matthias «Kuno» Kuhn teilt Florian sein Herz für dieses und weitere Projekte im 2026. Er visioniert darüber, wohin sich Livenet in den kommenden Jahren entwickeln könnte. Thema sind auch neue Bibelprojekte, Partnerschaften mit Kirchen – und ganz persönlich: wie Florian selbst im Glauben gemeinsam mit seiner Familie «dranbleibt».Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Möglicherweise wurden in den letzten Jahren in der Schweiz Initiativen eingereicht, bei denen die Unterschriften systematisch gefälscht wurden. In diesem Zusammenhang führten die Bundesbehörden nun mehrere Hausdurchsuchungen bei Sammelfirmen in der West- und Deutschschweiz durch.
In diesen Tagen läuft in Engelberg das Swiss-Jugend-Langlauflager. Es ist das grösste Langlauflager für Jugendliche in der Deutschschweiz. Mit dabei sind auch fünf minderjährige Asylsuchende, die ohne Eltern in die Schweiz geflüchtet sind. Der Sport hilft ihnen, hier Fuss zu fassen. Weiter in der Sendung: · Die Nidwaldner Kantonalbank erhält mit Urs Pfluger per Juli 2026 einen neuen CEO. · Die nächste Austragung des Spitzen Leichtathletik Luzern ist auf den 16. Juli 2026 angesetzt.
Nik Hartmann und Kiki Maeder sorgen am Samstag vor Heiligabend für Weihnachtszauber. Mit einer Auszeit für Familien, die im Alltag zu kämpfen haben. Mit Live-Überraschungen in Schweizer Wohnzimmern und einem Weihnachtsbett unterm Lichtermeer. Mit dabei: Rea Garvey und «Billy Elliot – Das Musical». Adventszauber in den Bergen «Happy Day» überrascht Menschen, die es im Alltag nicht leicht haben, mit einer Auszeit in den Bergen. Peter, der sich rührend um seine Frau kümmert, die seit einer Hirnblutung auf den Rollstuhl angewiesen ist. Bea, die von ihren Töchtern überrascht wird. Beide leben mit einem Handicap und haben ihrer Mutter sehr viel zu verdanken. Evi, die gegen den Krebs kämpft und sich ein paar wertvolle Momente mit ihrer Familie wünscht. Oder Heinz und Claudia, deren Kinder im Alltag besonders viel Begleitung brauchen. Ein Adventszauber, bei dem Herzenswünsche in Erfüllung gehen und magische Momente entstehen - mit prominenten Überraschungsgästen wie Snowboard-Olympiasieger Nevin Galmarini oder Stubete Gäng-Frontmann Aurel Hassler. Im Weihnachtsbett durchs Lichtermeer Eva liebt Weihnachtsmärkte und die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt, aber ihre Gesundheit lässt es nicht zu, dass sie lange durch die Strassen schlendern kann. Damit sie das Lichtermeer und die Märkte trotzdem erleben kann, organisiert Nik Hartmann für Eva ein Gefährt, das es nur einmal auf der Welt gibt. Wiedersehen und Wunschpäckli: Wer wird live überrascht? Kiki Maeder ist während der Sendung live in der Deutschschweiz unterwegs und erfüllt Weihnachtswünsche. Ob kleines Weihnachtspäckli oder grosses Wiedersehen: Diesmal ist niemand ist vor einer Überraschung sicher. «Gib es Härz»-Spendenaktion: «Happy Day» hilft Kinder in Krisen Sammeln für jene, denen es nicht gut geht: Für die Spendenaktion «Gib es Härz» von SRF und der Glückskette haben sich die Zuschauerinnen und Zuschauer von «Happy Day» die unterschiedlichsten Aktionen einfallen lassen, um Geld zu sammeln. Live im «Happy Day»-Studio endet die grosse Spendenwoche mit prominenten Gästen, den schönsten Aktionen und einem hoffentlich beeindruckenden Spendentotal.
Nirgends in der Deutschschweiz gibt es so viele Einbrüche wie in den beiden Basel. In Sissach haben sich nun Leute zusammengeschlossen, die die Strasse beobachten Verdächtige der Polizei melden. Ausserdem: · FCB-Männer spielen Unentschieden gegen Lausanne · Volleyballerinnen von SmAesch-Pfeffingen gewinnen 3:0 gegen Cheseaux
Nirgends in der Deutschschweiz gibt es so viele Einbrüche wie in den beiden Basel. In Sissach haben sich nun Leute zusammengeschlossen, die die Strasse beobachten Verdächtige der Polizei melden. Weiter in der Sendung: · Game-Fördergelder in Zürich: Nachfrage ist enorm gross. · Während der Olympischen Winterspiele in Milano Cortina wird das Parkieren im Kanton Graubünden teuer. · Der Fahrplanwechsel hat am Montagmorgen für einige Verwirrungen gesorgt: Stimmen vom Zürcher HB.
Sänger Claudio De Bartolo hat in den letzten 20 Jahren ein erfolgreiches Konzept umgesetzt: Er tritt rund 200 Mal pro Jahr in Altersheimen der ganzen Deutschschweiz auf. «Die alten Menschen sind so dankbar und ich bin glücklich, ihnen mit meinen Liedern eine Freude zu bereiten»! «Es sind Menschen wie du und ich - manchmal vergessen wir das» erklärt Claudio De Bartolo «sie schwelgen in den Evergreens die ich ihnen singe und lassen für eine gute Stunde ihre Sorgen hinter sich. Genau wie bei jungen Menschen auch»! Claudio De Bartolo hat ein riesiges Repertoire und ein schmales Equipement - in einer halben Stunde ist er parat für den Auftritt. Zudem bestimmt er alles selbst: Wo und wie oft er auftritt und wie er sein Programm gestaltet. Dies war nicht immer so. Zu Zeiten auf den grösseren Bühnen der deutschsprachigen Länder musste er oft von einem Management über sich bestimmen lassen. «Ich hadere nicht mit der Vergangenheit, im Gegenteil, ich habe viel gelernt. Aber heute bin ich glücklich in meiner kleineren, dafür eigenen Welt».
Eine Neuauflage des Sprachentausches: Am 25. November 2025 wird die «Tagesschau» von SRF um 19.30 Uhr auf Französisch in die Romandie gesendet, die Sendung «19h30» von RTS wird auf Deutsch produziert und in der Deutschschweiz ausgestrahlt. Der Sprachentausch ist Teil der nationalen Austauschwoche, die mehr als 100 Schweizer Schulklassen in einer anderen Sprachregion verbringen. Das Projekt der Agentur Movetia widmet sich der Mehrsprachigkeit in der Schweiz, die auch zu den zentralen Werten der SRG gehört. Am 25. November moderiert Cornelia Boesch (SRF) die «Tagesschau» auf Französisch. Philippe Revaz (RTS) begrüsst das Deutschschweizer Publikum zu einer Ausgabe von «19h30» auf Deutsch.
Jules Vernes «In 80 Tagen um die Welt» ist Schnee von gestern. Heute heissen die Rekorde «30 Länder in 24 Stunden». Mit dem Privatjet. Da bleibt z.B. so ein Nachtzüglein nach Schweden schnell mal auf der Strecke. Lisa Christ untersucht das Malmö-Politikum. Aktuell tourt Lisa Christ mit ihrem dritten Soloprogramm «Ideal» durch die Deutschschweiz. Im Mai 2025 wurde ihr der Salzburger Stier in Gütersloh verliehen. Wer die Sendung live hören will - sie läuft am: Samstag, 15. November 2025, 13.00 Uhr, SRF 1 Sonntag, 16. November 2025, 23.00 Uhr, SRF 1
Die Forderung nach einer veganen Mensa erhitzt in Basel die Gemüter. Sie kommt von der Gruppe «Plant Based Universities». Die Gruppe argumentiert, dass auch die Uni Klimaziele habe und man mit veganem Essen Geld sparen könne. Die Forderung stösst aber auf Widerstand. Weitere Themen: (00:01:06) ZH: 20 Jahre E-Voting in der Pioniergemeinde Bülach Bülach war vor 20 Jahren die erste Gemeinde in der Deutschschweiz, die das E-Voting getestet hat. Bülach hat die Stimmberechtigten per SMS über Tempo 30 abstimmen lassen. Diese Weltpremiere sorgte auch im Ausland für Schlagzeilen. (00:06:39) LU: Chauffeurin über das Fahren des oft verspäteten Busses in Luzern Bei der Pünktlichkeit von Bussen im Regionalverkehr belegt der Kanton Luzern im schweizweiten Vergleich den zweitletzten Platz – nur Genf ist schlechter. Zu diesem unrühmlichen Resultat kommt das Bundesamt für Verkehr. Besonders unpünktlich sind die Busse in der Stadt Luzern. Damit nehmen wieder mehr Leute das Auto und verstopfen die Strassen zusätzlich. Nun wollen Bus-Unternehmen das Problem mit einer Plattform angehen. Wir hören eine Buschauffeurin, die von ihrem mühsamen Arbeitsalltag im verspäteten Bus erzählt. (00:09:14) AG: Ein traditionelles Bauernhaus wird gezügelt In Hirschthal stehen noch zwei traditionelle Hochstudhäuser. Diese alten Bauernhäuser, die mehrheitlich aus einem Dach bestehen, sind im Dorf als Wahrzeichen geschützt. Eines der beiden Häuser ist in einem schlechten Zustand und soll einem Bahnausbau weichen. Nun wird das Haus auseinandergenommen und auf einem nahegelegenen Bauernhof im Dorf wieder aufgebaut. Früher war es offenbar gang und gäbe, dass man ganze Häuser zügelte. Die Bauernfamilie möchte das Haus umnutzen. (00:12:05) SG: Zahnarztbus für Seniorinnen und Senioren In Wil und Umgebung fährt ein Zahnarzt neu mit einem Bus von Altersheim zu Pflegeheim. Die Arbeitsatmosphäre sei viel besser, wenn die Betreuerinnen des Heims die Kundinnen und Kunden grad bis auf den Zahnarztstuhl begleiten. So werden Zahnreinigung, Lochflicken oder Gebissanpassen zu einer einfachen Sache. Alle sind begeistert.
Late-Night-Stars in den USA stehen zunehmend unter Druck durch Donald Trump. Die Absetzung von Jimmy Kimmel löste eine hitzige Debatte über Meinungsfreiheit, politisches Eingreifen und Zensur aus. Der Satiriker Viktor Giacobbo sieht die Absetzung kritischer Sendungen als alarmierendes Zeichen. Die Geschichte schlägt hohe Wellen: «Jimmy Kimmel live», eine der grössten Late-Night-Shows in den USA, wurde vorerst abgesetzt. Der Sender ABC begründete den Schritt mit Äusserungen Kimmels über den Attentäter von Aktivist Charlie Kirk. Kimmel ist nicht der erste Talkshow-Host, der seine Sendung verliert. Diese Absetzungen lösen eine hitzige Debatte über Meinungsfreiheit, politische Interventionen und Zensur aus. Und sie zeigen, wie tief gespalten die USA in der Ära Trump tatsächlich sind. Viktor Giacobbo hat während 30 Jahren Late-Night-Shows in der Deutschschweiz moderiert. Er ist zu Gast bei David Karasek.
In der Romandie spricht man Französisch - aber nicht überall gleich! Zwischen Genf und Freiburg, Delémont und Sitten gibt es grosse Unterschiede. In dieser Sendung erfahren Sie, warum regionale Akzente in der Romandie Aufwind haben und welcher Akzent der beliebteste ist. Im Gegensatz zur Deutschschweiz sind in der Romandie die Dialekte praktisch ausgestorben. Es wird Französisch gesprochen. Allerdings können sich die regionalen Akzente der Romandie im Klang und im Wortschatz relativ stark unterscheiden. Diesen Unterschieden spüren und lauschen wir in dieser Sendung nach. Der Sprachwissenschaftler Mathieu Avanzi von der Universität Neuenburg untersucht mit seinem Team das Schweizer Französisch. Er zeigt, worin sich die regionalen Akzente der Romandie unterscheiden. Ausserdem erklärt er, warum in ländlichen Gebieten, trotz allgemeiner Tendenz zur Vereinheitlichung, junge Leute die regionalen Akzente wieder mehr pflegen. Ein App, um Sprachaufnahmen zu sammeln Zum Schluss stellen wir das neuste Forschungswerkzeug von Mathieu Avanzi vor: das App «Dis-voir». Interessierte können dort Sprachaufnahmen machen, die Avanzi und seinem Neuenburger Team helfen, das Schweizer Französisch in seiner Vielfalt zu dokumentieren und es auch zu erforschen. Unter anderem soll auf Basis der Sprachdaten aus «Dis-voir» ein sogenannter «atlas sonore», ein Klangatlas der Romandie entstehen. Neben dem Sammeln von Sprachdaten bietet das App auch Spiel und Spass für die Nutzerinnen und Nutzer: Sie können etwa Aufnahmen von anderen Leuten hören und anhand des Akzents versuchen zu tippen, woher diese kommen. Woher kommt das «Kabäuschen»? Im zweiten Teil der Sendung steht dann wieder das Schweizerdeutsche im Vordergrund. Etwa mit Antworten auf die Fragen, warum es eigentlich «Flädermuus» und nicht «Flattermuus» heisst, oder woher der Ausdruck «Kabäuschen» kommt. Auch die Erklärung eines Familiennamens darf nicht fehlen - dieses Mal: Forrer.
Mithilfe des Deutschschweizer PEN-Zentrums gelang es der Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin Sabine Haupt, mehr als 90 bedrohte afghanische Intellektuelle in die Schweiz und weitere europäische Länder zu retten. Ein Gespräch über eine aussergewöhnliche humanitäre Aktion. Als die US-Truppen im Sommer 2021 aus Afghanistan abzogen, rissen die Taliban die Macht an sich. Eine lebensgefährliche Situation für zahlreiche Autorinnen und Intellektuelle, die das Land so schnell wie möglich verlassen mussten. Ein verzweifelter Publizist aus Kabul wandte sich mit einem Hilferuf an das PEN-Zentrum der Deutschschweiz. Sabine Haupt setzte sich als Vorstandsmitglied für ein humanitäres Visum ein – mit Erfolg. Damit begann eine Rettungsaktion, von der Beteiligte in einem neuen Buch erzählen: «Wege durch finstere Zeiten. Afghanische und Schweizer Texte über Flucht und Asyl».
Nach dem Zollschock aus den USA steht die Schweizer Wirtschaft stark unter Druck. Mit Spannung erwartet wurde deshalb der Handelsstart am Montagmorgen an der Schweizer Börse. Der SMI startete mit einem Minus von 1,8 Prozent. Weitere Themen: Der Kanton Freiburg möchte seine Zweisprachigkeit mit einem entsprechenden Sprachengesetz fördern. Doch dagegen regt sich Widerstand: Die Welschfreiburger befürchten, die Deutschschweiz könnte sich zu sehr in den französischen Kantonsteil ausdehnen. Tunesien gehört zu den grössten Produzenten von Olivenöl. Allerdings profitieren davon grösstenteils europäische Produzenten. Sie mischen ihren Erzeugnissen tunesisches Öl bei. Warum verkauft Tunesien sein Olivenöl nicht selbst?
In dieser Folge des «Potzmusig»-Sommers dreht sich alles um Schweizer Blasmusik. Sechs exquisite Formationen aus allen Sprachregionen spielen in schönster Manier auf der legendären Bühne des Theater National in Bern. «Potzmusig» zeigt die schönsten Momente dieses fulminanten Konzertevents. Blasmusik ist nicht nur sehr beliebt, sondern auch Teil der nationalen Volkskultur. Mit 54'000 Mitgliedern ist der Blasmusikverband der grösste Amateurmusikverband der Schweiz. Die SRG SSR hat im Rahmen eines Förderprojekts sechs Vereine ins Theater National in Bern eingeladen, um neue Blasmusik professionell einzuspielen und so der Blasmusik zu einer grösseren medialen Plattform zu verhelfen. Aus der Deutschschweiz nehmen die Konkordia Aedermannsdorf und der Musikverein Dietlikon teil, aus der Romandie die Fanfare L'Ancienne Courgenay und die Fanfare La Dixence d'Hérémence, aus dem Tessin die Filarmonica Unione Carvina und aus der rätoromanischen Schweiz die Musica da Domat. «Potzmusig» hat die schönsten Blasmusik-Momente für Sie eingefangen.
Das neue Sachbuch «Sprachenräume der Schweiz» nimmt die Schweizer Sprachensituation genauer unter die Lupe und zeigt: Die Aufteilung in Deutschschweiz sowie französisch-, italienisch- und rätoromanischsprachige Schweiz gibt höchstens einen Teil der Wahrheit wieder. Dass in der Schweiz weit mehr Menschen Spanisch oder Portugiesisch sprechen als Rätoromanisch, obwohl Rätoromanisch eine Landessprache der Schweiz ist, wird kaum jemanden überraschen. Aber dass die meisten italienischsprachigen Menschen in der Schweiz gar nicht im Tessin leben, sondern in der Deutschschweiz – das ist schon kontraintuitiv. Und das neue Buch «Sprachenräume der Schweiz» liefert noch eine Reihe weiterer, ähnlicher Überraschungsmomente: Wussten Sie beispielsweise, dass in keinem anderen europäischen Land (abgesehen von Spanien) ein prozentual grösserer Anteil Spanischsprachiger lebt als in der Schweiz? Neben den offiziellen vier Landessprachen der Schweiz werden im Buch rund ein Dutzend andere, in der Schweiz besonders häufig benutzte Sprachen porträtiert. Darunter eben Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Albanisch, die sogenannten BKMS-Sprachen (Bosnisch, Kroatisch, Montenegrinisch und Serbisch), aber auch die verschiedenen Gebärdensprachen, die in der Schweiz genutzt werden. Die meisten davon sind migrantische Sprachen, die deswegen auch einen besonderen Status in der Gesellschaft haben. Doch auch da gibt es Unterschiede: Englisch und Spanisch sind Weltsprachen und haben ein anderes Prestige, während beispielsweise Sprecherinnen und Sprecher des Albanischen oder der BKMS-Sprachen lange gegen grosse Vorurteile zu kämpfen hatten – und immer noch haben. Ist die Vielfalt der Sprachen in der Schweiz eher ein Nebeneinander oder ein Miteinander? Was steckt dahinter? Wie steht es eigentlich um Deutsch oder Italienisch, wenn man sie nicht als offizielle Landes-, sondern auch als Migrationssprachen betrachtet? Immerhin stammt der prozentual grösste Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung der Schweiz aus deutschsprachigen Ländern. Diesen Fragen gehen wir in der Sendung nach, zusammen mit Elvira Glaser. Sie ist emeritierte Professorin für germanistische Linguistik und Mitherausgeberin des Buchs «Sprachenräume der Schweiz». Ausserdem erklären wir in der Sendung die Mundartwörter «Nauseli» und «Mechteral» sowie den Familiennamen Riechsteiner. Zum Schluss erhalten Sie noch Einblick in eine besondere Initiaive an einem Freiburger Spital: Dort gibt es fürs Personal neu Dialekt-Einführungskurse ins Senslerdeutsche. Buchhinweis: · Elvira Glaser, Johannes Kabatek, Barbara Sonnenhauser (Hsrg.): Sprachenräume der Schweiz. Narr Francke Attempto, 2025. (Das eBook ist über den Verlag gratis erhältlich.)
Ein Mundarthörspiel, das im Tessin und in Zürich spielt. Eine Anschlagsserie erschüttert die Stadt. Die junge Journalistin Josi ermittelt. Spuren führen ins ökoextremistische Lager, aber auch zu einer ehemaligen Punkband. Und dann sogar in Josis eigene Familiengeschichte … Wer das Hörspiel im Radio hören will: Freitag, 02.05.2025, 20.00, Radio SRF 1 Öko-Extremisten werden hinter den Anschlägen vermutet. Doch Josi Amstutz, Mitarbeiterin des rechtsoffenen Magazins «the right news», vermutet, dass die Geschehnisse mit einem Song der Band «Angry Freedom» zusammenhängen. «Angry Freedom», gegründet von italienischen Einwanderern, gehörte in den 1990ern zur New-Wave-Punkszene und musste sich nach einem Konzert mit tödlichem Ausgang auflösen. Josi taucht bei ihren Nachforschungen in eine Ära der Revolte und der Träume ein. Und stösst dabei auf schmerzhafte persönliche Wahrheiten, die sie sich nie hätte träumen lassen. Dabei hat sie doch mit der eigenen Familie schon genug Schwierigkeiten: Ihre Zieheltern sind tot oder dement, ihren Vater kennt sie nicht, und die ihr entfremdete Mutter Marie versucht sich gerade zurück in Josis Leben zu kämpfen. Für dieses Hörspiel haben SRF und RSI zusammengearbeitet. Das gemeinsam entwickelte Manuskript wurde in zwei Versionen produziert: auf Italienisch und auf Deutsch, verbunden durch eine gemeinsame Musik. Ein Hörspielmehrteiler, der Brücken zwischen gestern und heute und zwischen Deutschschweiz und Svizzera italiana schlägt. ____________________ Mit: Anja Andersen Rüegg (Josi), Andrea Bettini (Giuseppe), Mona Petri (Marie), Samuel Streiff (Popa), Ivan Georgiev (Michele), Urs Jucker (Fabian), Jonas Götzinger (Giuseppe jung), Jonathan Ferrari (Fabio), Lou Haltinner (Marie jung), Michael von Burg (Widmer), Sabina Deutsch (Ursina), Mariananda Schempp (FaGe Nele Messerschmidt), Martin Hug (Peter), Antonio Ramon Luque (Punk), Roberto Turri (Wildhüter), Joey Zimmermann (Stammgast Osteria), Fabio Romano (Barista, Barkeeper, Polizist), Anja Schärer (Sarah), Jakob Fessler (Pietro), Christian Zeugin (Moderator), Hanna Girard (Podcasterin) u.v.a. «Angry Freedom»: Leo Pusterla (Komposition, Text, Gesang, Gitarre), Andrea Manzoni (Komposition, Moog, Mix), Matteo Lorenzi (Drums), Andrea Dominoni (Bass) und Flavio Stroppini (Text) ___________________ Übersetzung aus dem Italienischen: Matteo Emilio Baldi – Komposition: Dorotea Crameri – Tontechnik: Tom Willen – Regie: Susanne Janson – Dramaturgie: Lia Schmieder und Wolfram Höll ____________________ Produktion: SRF/RSI 2024 ____________________ Dauer: 41'
Gefährliche Situationen und Gewalt sind an der Tagesordnung in DER Partymeile der Deutschschweiz, der Langstrasse. Hier treffen wir auf Männer, die seit Jahren in der Sicherheitsbranche unterwegs sind und räumen mit ein paar Vorurteilen auf. (Wiederholung) Journalistin Karin Wenger merkt, dass es gerade in der Nacht leicht zu Grenzüberschreitungen kommen kann - sei es im Ausgangsviertel oder auf dem nächtlichen Revierdienst. In dieser Folge geht es um soziale Skills von Türstehern, um Messer- und Prügelattacken im Nachtleben und um Klischees. Und es geht in gespenstisch stille Bürogebäude. Karin Wenger und Maj-Britt Horlacher wird klar: Es kann echt gefährlich werden für Sicherheitsleute und je nachdem auch für deren Gegenüber. Die Serie dokumentiert eine monatelange und teils verdeckte Recherche von SRF Investigativ. Zum Schutz von Personen wurden einige Original-Töne nachgesprochen oder verändert. Wir weisen an den entsprechenden Stellen darauf hin. Über die Ostertage wiederholen wir die Serie von «News Plus Hintergründe» von Januar/Februar 2025. ____________________ Eure Inputs und Fragen gern an investigativ@srf.ch. Alle Folgen gibt es schon jetzt im Kanal von «News Plus Hintergründe»: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende ____________________ In dieser Episode zu hören: - Reto Spiess, seit 16 Jahren in der Sicherheitsbranche tätig - Roman* - Rafael*, Türsteher beim Club Mäx - Cheikh Diba «Frank», Türsteher beim TAOs Club und in der Piranha Bar - Janick Zahnder *Nachnamen der Redaktion bekannt ____________________ Team: - Host: Raphaël Günther - Recherche: Karin Wenger und Maj-Britt Horlacher - Produktion: Céline Raval und Nina Blaser - Titelmusik und Sounddesign: Thomas Baumgartner
Die Stimmung zwischen Mitte-Politikerin Valérie Dittli und ihrer eigenen Verwaltung sowie dem Regierungs-Kollegium ist gegenwärtig alles andere als entspannt. Der Disput führte bisher dazu, dass Dittli die wichtigsten Mandate als Vorsteherin des Finanz- und Landwirtschaftsdepartements abgeben musste. Ein Streit mit einer Dimension, die man in der Deutschschweiz so nicht wahrnehme, schreibt der Romandie-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», Benno Tuchschmid.Wie konnte das soweit kommen? Und was sind die Ursachen dieses Streits? Diese und weitere Fragen beantwortet der Romandie-Korrespondent des Tages-Anzeigers, Benno Tuchschmid in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos».Host: Philipp LoserProduzent: Tobias HolzerArtikel zum Thema: Valérie Dittli verlässt Regierungssitzung überstürzt – so kam es zum ganzen Chaos«Mit der Sonnenbrille wollte ich eine Art Missfallen ausdrücken»Valérie Dittli verteidigt sich: «Ich wünsche mir nur, dass es diesem Kanton gut geht» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.chPodcast, Live-Aufzeichnung «Apropos»: Wohnkrise: Woher sie kommt – und was sie mit uns macht
In der Schweiz werden munter Menschen erschossen, erdrosselt und vergiftet – zumindest in der Literatur. Krimis boomen, obwohl das Land zu den sichersten Plätzen der Welt zählt. Wie wurde die Schweiz zum Krimiland? Darüber unterhält sich Felix Münger mit dem Krimihistoriker und Buchautor Paul Ott. Ob Spionagegeschichte, Regionalkrimi oder True Crime – kein anderes literarisches Genre ist in der Deutschschweiz so erfolgreich wie der Kriminalroman. Paul Ott ist Gründer des Krimiarchivs in Grenchen und befasst sich wissenschaftlich mit der Geschichte des Schweizer Krimis. Unter dem Pseudonym Paul Lascaux schreibt er selbst Krimis. Im «Kultur-Talk» erzählt er von der wechselvollen Geschichte des Schweizer Krimis. Und: Gibt es den typischen Schweizer Krimi? Buchhinweis: Paul Ott: Mord im Alpenglühen. Der Schweizer Kriminalroman – Geschichte und Gegenwart, Chronos 2020.
Anlässlich des Silberjubiläums des internationalen Tages der Muttersprache am 21. Februar 2025 geht es in dieser letzten Folge der dritten Staffel um all diejenigen Muttersprache im deutschsprachigen Raum, die nicht Deutsch sind. Das Deutsche ist zwar die meistgesprochene Erstsprache im Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz, aber ganz sicher nicht die einzige. In dieser Folge klären wir, was eine Minderheitensprache ausmacht, wie sie im DACH-Raum geschützt werden und welche Minderheitensprachen es überhaupt gibt. Ihr werdet erstaunt sein über die linguistische Diversität mitten in Europa.Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Literatur:Dagmar Richter (2008): „‘Ansprüche' der Mehrheit auf Einsprachigkeit im Spannungsfeld des Minderheitenschutzes. Nationale und internationale Rechtslage“, in: Georges Lüdi, Kurt Seelmann, Beat Sitter-Liver (Hg.): Sprachenvielfalt und Kulturfrieden. Sprachminderheit, Einsprachigkeit, Mehrsprachigkeit. Probleme und Chancen sprachlicher Vielfalt, Fribourg, S. 253-293.Peter Sandrini (2019): Translationspolitik für Regional- und Minderheitensprachen. Unter besonderer Berücksichtigung einer Strategie der Offenheit (Arbeiten zur Theorie und Praxis des Übersetzens und Dolmetschens 99), Berlin.Links: UNESCO-Seite des internationalen Tags der Muttersprache: https://www.unesco.org/en/days/mother-language Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen: https://www.coe.int/de/web/european-charter-regional-or-minority-languages Mitteilung der Schweizer Verwaltung zu Bemühungen des Minderheitensprachenschutzes: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-85325.html Broschüre des deutschen Innenministeriums zu Minderheitensprachen in Deutschland: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/heimat-integration/nationale-minderheiten/BMI24036-minderheiten-und-regionalsprachen-5-auflage.html Meldung im deutschen Bundestag, warum die Jenischen nicht als Minderheit in Deutschland anerkannt sind bzw. das Jenische nicht als Minderheitensprache anerkannt ist: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-969712___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Die Stimmung in der Nato am aktuellen Ministertreffen ist angespannt. Insbesondere die Ankündigungen der USA zu den Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland lassen aufhorchen: Offenbar sind die USA zu einigen Zugeständnissen gegenüber Russland bereit. Weitere Themen: Die Schriftstellerin Fleur Jaeggy erhält für ihr Lebenswerk den Grand Prix Literatur des Bundesamtes für Kultur. Die 84-Jährige Autorin schreibt auf italienisch und lebt seit 60 Jahren in Italien. Im Ausland wird sie gefeiert. In der Deutschschweiz ist sie eine vergleichsweise unbekannte Autorin.
Die Gefängnisse im Kanton Waadt sind heillos überfüllt. Die Unterschiede bei den Inhaftierungsraten zwischen der Deutschschweiz und der Romandie seien kulturell bedingt, so ein aktueller Bericht der Waadtländer Regierung. Weitere Themen: Nach dem Sturz von Syriens Machthaber Baschar al-Assad sehnen sich viele Syrerinnen und Syrer nach Gerechtigkeit. Die Übeltäter sollen bestraft werden. Bloss wie und durch wen? Die Klärung dieser Fragen ist dringlich, denn sonst häufen sich Fälle individueller Selbstjustiz. Genau ein Jahr nach der Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen Indien und den Efta-Ländern hat der indische Handelsminister am Montag die Eröffnung eines Efta-Desk angekündigt. Dieser soll eine zentrale Stelle für Investorinnen und Investoren aus Efta-Ländern sein, auch aus der Schweiz.
Der soeben erschienene «Dialäktatlas» macht anhand von über 400 farbigen Schweizerkarten zum ersten Mal systematisch sichtbar, wie sich die Schweizer Dialekte in den letzten 150 Jahren entwickelt haben. Dass die Menschen in der Schweiz heute anders sprechen als vor 150 Jahren, dürfte niemanden überraschen. Doch wie genau diese Entwicklungen aussehen, wurde bisher nie flächendeckend für die ganze Deutschschweiz untersucht. 2019 begann ein Team um Prof. Adrian Leemann an der Universität Bern darum mit einer Studie: Über 1000 Probandinnen und Probanden aus 127 Orten in der Deutschschweiz wurden über ihre Mundart befragt – die Hälfte von ihnen über 60, die anderen zwischen 20 und 35 Jahre alt. Ergänzt werden diese Daten mit jenen aus dem historischen «Sprachatlas der deutschen Schweiz» von 1962. Damals waren vor allem ältere Menschen mit Jahrgängen zurück bis 1870 befragt worden. Im neuen «Dialäktatlas» kann man also die Entwicklung der Dialekte in den verschiedenen Regionen über drei Stufen hinweg verfolgen, anhand flächig eingefärbter Schweizerkarten. Eine beliebte Frage, der man mithilfe der Karten im «Dialäktatlas» nachgehen kann, ist die Frage, ob «alte» Mundartwörter tatsächlich bei der jüngeren Generation immer mehr verschwinden. Das Team um Adrian Leemann hat aber auch noch zahlreiche andere Phänomene untersucht: Lautliches, Grammatisches – und auch noch Fragen rund um den Sprachgebrauch im Alltag. Das ganze Buch ist explizit nicht nur an ein Fachpublikum gerichtet, sondern legt grossen Wert auf möglichst breite Verständlichkeit: Auch interessierte Laien sollen auf ihre Kosten kommen. In der Sendung sprechen wir mit Projektleiter Adrian Leemann über die Arbeit am «Dialäktatlas», über überraschende Erkenntnisse und die Schwierigkeit der Gratwanderung zwischen wissenschaftlicher Publikation und Nutzen für die breite Öffentlichkeit. Ausserdem erklären wir den Flurnamen «Goben» sowie den Familiennamen Leupold und wir begeben uns auf die Suche nach alten Mundartbezeichnungen für den Schneepflug. Buchhinweis: · Adrian Leemann et al.: Dialäktatlas. Verlag VDF, 2024.
Schneechaos in der Schweiz, Ruth Metzler übernimmt die Leitung von Swiss Olympic, Angst vor Eskalation im Ukraine-Krieg, ein Schweizer reist ins All Nach dem Moderationstausch von RTS und RTR im vergangenen Jahr folgt nun der Sprachentausch: Die heutige «Tagesschau» von SRF um 19.30 Uhr wird auf Französisch in die Romandie gesendet, die Sendung «19h30» von RTS wird auf Deutsch produziert und in der Deutschschweiz ausgestrahlt.
Mündlichkeit und Alltagsnähe, Rhythmus und Wiederholungen gehören zu Pedro Lenz Schreibe. Diese alten Spoken-Word-Qualitäten lebt er auch in seinem neuen Buch aus. 22 Miniaturen sind im Buch «Zärtlechi Zunge» herausgekommen – eine Rückkehr zu den Anfängen von Pedro Lenz vor über 20 Jahren. Im Interview verrät er sein Vorgehen, seine Lieblingsmuster und seinen Plauderi-Stil. Wie gewohnt geraten seine Protagonisten wieder «vom Praktischen ins Philosophische». Aktuell ist Pedro Lenz mit dem Pianisten Simon und dem Programm «Zärtlechi Zunge» unterwegs durch die Kleintheater der Deutschschweiz. Im zweiten Teil der Sendung gibt es wieder Worterklärungen, den Familiennamen Hubacher sowie als Mundarttipp Daniel Badrauns Bündner Adventsgeschichte «Füf Kerze für d Liebi» zu entdecken. Literatur: · Pedro Lenz. Zärtlechi Zunge. Der gesunde Menschenversand, 2024. · Daniel Badraun. Füf Kerze für d Liebi. Zytglogge, 2024.
Vor 100 Jahren, am 23. August 1924, wurde das erste vom Bundesrat konzessionierte Radioprogramm in der Deutschschweiz gesendet. Ein Blick auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines spannenden Mediums in Gesprächen, Interviews und legendärer Musik. Das Tagesgespräch blickt zurück auf 100 Jahre Radio in der Deutschschweiz. Während einer Stunde diskutieren Simone Hulliger und David Karasek mit ihren Gästen in einer Spezialausgabe des Tagesgesprächs, wie sich das Radiomachen verändert hat. Die Gäste: Monique Furrer, erste Nachrichtensprecherin der Schweiz, Matthias Lauterburg, Privatradio-Pionier, Daniela Püntener, Redaktionsleiterin SRF 4 News und Podcast-Host und Edzard Schade, Historiker und Professor für Informationswissenschaft. Musikalische Begleitung durch den Jazzmusiker Thomas Moeckel (Trompete), der unter seinem Vater Hans Moeckel in der legendären DRS Big Bang Band spielte, und den Pianisten Christian Gutfleisch.