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deutschschweiz

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Persönlich
Manoush Toth, Pianistin und Beni Thurnheer, Moderator

Persönlich

Play Episode Listen Later Sep 6, 2026 51:26


Musik, Medien und Mut zum eigenen Weg: Manoush Toth und Beni Thurnheer geben im «Persönlich» bei Michèle Schönbächler Einblick in ihr Leben. Manoush Toth, Pianistin Manoush Toth ist eine aussergewöhnliche junge Musikerin. Bereits als Achtjährige entdeckte sie das Klavier für sich, nachdem sie schon früh mit dem Geigenspiel begonnen hatte. Die Musik spielte in ihrem Leben eine besondere Rolle: Nach einem einschneidenden Erlebnis fand sie durch ihre Instrumente ihre Stimme wieder. Aufgewachsen auf den Kanarischen Inseln und im Berner Oberland, führte Manoush Toth ein ungewöhnliches Leben. Gemeinsam mit ihren Geschwistern wurde sie zu Hause unterrichtet. Die Familie lebte zeitweise als Selbstversorger. Mit 16 Jahren trat sie in die Klavierklasse der Hochschule für Musik Basel ein, wo sie heute ihr Masterstudium absolviert. Ein weiterer Meilenstein folgte 2026: Als Schweizer Vertreterin nahm sie am renommierten Wettbewerb «Eurovision Young Musicians» in armenischen Eriwan teil. Im Rahmen der SRF-Talentförderung hatte sie sich zuvor in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchgesetzt. In der «Sternstunde Musik» spricht Manoush Toth über ihren ungewöhnlichen Lebensweg, und ihre Leidenschaft für die Musik. Dazu sagt sie: «Es ist so viel Gefühl und Persönliches in der Musik, und ich liebe diese Dinge, die muss man sich bewahren.» Bernard Thurnheer, Fernsehlegende Wenn es um das Schweizer Fernsehen geht, fällt sein Name unweigerlich: Beni Thurnheer. Seit Jahrzehnten gehört der Winterthurer zu den bekanntesten Medienpersönlichkeiten des Landes. Als Sportreporter, Fussballkommentator, Quizmaster und Moderator grosser Samstagabendshows prägte er Generationen von Fernsehzuschauerinnen und Fernsehzuschauern. Sendungen wie «Tell-Star» und später «Benissimo» machten ihn zur Fernsehlegende und brachten ihm den Übernamen «Beni national» ein. Aufgewachsen ist Beni Thurnheer als Einzelkind in einem zweisprachigen Elternhaus. Die Mutter stammte aus der Waadt, der Vater aus der Deutschschweiz. Früh lernte er, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubringen und Kompromisse zu finden. Nach dem Jurastudium an der Universität Zürich führte ihn sein Weg allerdings nicht in die Gerichtssäle, sondern direkt in die Medienwelt. 1973 wurde er in einem Talentwettbewerb für Sportreporter entdeckt und legte damit den Grundstein für eine aussergewöhnliche Karriere. Mit seiner Sprachgewandtheit, seinem Humor und seinem enormen Faktenwissen wurde er zu einer der markantesten Stimmen des Landes. Heute, mit 77 Jahren, steht Beni Thurnheer nicht mehr regelmässig im Rampenlicht. Wie erlebt jemand diesen Lebensabschnitt, dessen Gesicht und Stimme über Jahrzehnte allgegenwärtig waren? Was bleibt vom Ruhm, wenn die Kameras seltener werden? Und wie gestaltet die Fernsehlegende ihren Alltag zwischen Rückblick, neuen Projekten und der Freiheit eines Lebens nach der grossen Karriere? Im «Persönlich» erzählt Beni Thurnheer auch vom Älterwerden in der Öffentlichkeit und davon, weshalb Neugier und Gelassenheit für ihn bis heute zu den wichtigsten Begleitern des Lebens gehören. Moderation: Michèle Schönbächler

Kopf voran
News: Die Suche nach Aliens+++Myonenforschung+++Tropennächte

Kopf voran

Play Episode Listen Later Sep 4, 2026 29:45


Unsere Themen der Woche 00:35 Das kalifornische SETI-Institut finanziert eine neue Professur an der ETH Zürich. Ziel ist die Suche nach ausserirdischem Leben. (Anita Vonmont) 05:27 Die Schweiz gehört in der Myonenforschung zur Weltspitze. Myonen sind kleinste Elementarteilchen - und sind hochinteressant z.B. für die Archäologie. (Sandro della Torre) 14:11 Das Klima erwärmt sich schneller und stärker als angenommen: Das 1,5-Grad-Ziel werde verfehlt und das schon bald, sagt ein neuer Uno-Bericht. (Christian von Burg) 19:04 Viele Versprechen, die an den Klimakonferenzen gemacht werden, bleiben leere Worte. Besonders drastisch zeigt sich das beim Methan, zeigt ein ETH-Bericht. (Christian von Burg) 24:09 In der Deutschschweiz kam es zwischen Juni und August zu einer rekordhohen Zahl von Tropennächten. Was macht dies mit unserem Körper?

Puls
Besser leben mit der Hitze

Puls

Play Episode Listen Later Aug 31, 2026 33:38


Die Schweiz wird heisser. Und Hitze ist Stress für Körper und Geist, führt an Tagen über 30 Grad zu mehr Notfällen, Unfällen, Todesfällen. Was können wir heute schon tun, um mit künftigen Extremtemperaturen besser zu leben? «Puls» begibt sich auf eine Hitzetour und liefert Antworten. Hotspot Basel – Was tun gegen die Hitze? Die tiefe Lage und dichte Bebauung machen Basel oft zur heissesten Stadt der Deutschschweiz. «Puls»-Host Daniela Lager begleitet die Epidemiologin Martina Ragettli auf einem Rundgang durch Basel. Am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut beschäftigt sich Martina Ragettli mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit. Wie können sich Menschen an die zunehmende Hitzebelastung anpassen? Wie bekannt sind die Verhaltensempfehlungen und wie gut werden sie angewandt? Und wie gut setzen Kantone und Städte Hitzeschutzmassnahmen um? Wie heiss ist Basel: Was zeigt das Messgerät? Auf ihrer Hitzetour messen «Puls»-Host Daniela Lager und Epidemiologin Martina Ragettli an verschiedenen Standorten die aktuelle Temperatur. Wie heiss ist Basel? Schätzen die Baslerinnen und Basler richtig? Und wie schützen sie sich vor der Hitze? Was bringen Handfächer, Kühltuch für den Hals, tragbarer Mini-Ventilator oder Wasserspray für Gesicht und Körper? Gefährdung der Gesundheit – Coup der Klimaseniorinnen Am 9. April 2024 hat der Verein «Klimaseniorinnen» einen Sieg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erzielt. Die Strassburger Richterinnen und Richter gingen auf die Klage ein, dass die Schweiz im Kampf gegen den Klimawandel zu wenig unternehme. Das Urteil: Der mangelnde Klimaschutz der Schweiz verletze die klagenden Seniorinnen in ihren Menschenrechten. «Puls» fragt nach: Was hat sich in den letzten beiden Jahren getan? Fühlen sich die Klimaseniorinnen heute besser vor der zunehmenden Hitze geschützt? Hitzeanpassung – Mit Wärme gegen die Hitze Hitzeforscher Kay Hanusch von der Berner Fachhochschule ist überzeugt: «Langfristig müssen wir umdenken.» Anstatt sich während einer Hitzewelle herunterzukühlen, würde es mehr Sinn machen, sich bereits im Frühling mit moderatem Hitzetraining an höhere Temperaturen zu gewöhnen. Denn wer sich der Hitze aussetzt, erträgt diese auch besser. «Puls» zeigt, wie eine solche Anpassung funktionieren könnte. Veränderte Wirkung und verstärkte Symptomatik durch Hitze Epidemiologin Ana Maria Vicedo Cabrera erforscht an der Universität Bern, wie Hitze und Klimawandel die Gesundheit gefährden. Ihre Spezialgebiete sind die Psyche und die Einnahme von Medikamenten, beides seien unterschätze Gefahren. So könne Hitze einerseits die Symptome psychischer Erkrankungen verstärken und andererseits die Wirksamkeit von Medikamenten verändern. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Leben mit der Hitze» Leiden Sie unter der Hitze und möchten wissen, was dagegen hilft? Sind Sie verunsichert, ob die Hitze die Wirkung ihres Medikaments verändert? Möchten Sie die Anzeichen für einen Sonnenstich oder einen Hitzschlag richtig einordnen können? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.

Regionaljournal Ostschweiz
Japankäfer: St. Gallen und Liechtenstein starten Massnahmen

Regionaljournal Ostschweiz

Play Episode Listen Later Aug 19, 2026 7:15


Rund um Buchs und im angrenzenden Fürstentum Liechtenstein hat sich der Japankäfer ausgebreitet. Das gab der Kanton und das Fürstentum heute an einer Medienkonferenz bekannt. Sie reagieren und starten Massnahmen um die Ausbreitung des Käfers zu bekämpfen. Weitere Themen: · Seit heute Mittag darf im Ausserrhoder Siedlungsgebiet wieder Feuer gemacht werden. Der Kanton hebt das absolute Feuerverbot auf. Im Wald und in dessen Nähe ist das Entzünden von Feuer jedoch weiterhin verboten. · Beim Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum St. Gallen (GBS) können Anfangs 2028 die Bagger auffahren. Gegen die Erneuerung und den Ausbau gab es keine Einsprachen. Der Kanton rechnet unterdessen mit Mehrkosten von mindestens 19 Millionen Franken. · Die Internetseite der St. Galler SVP war mutmasslich Ziel einer DDoS-Attacke. Dies gab die Partei bekannt. Die Website war von Samstagabend bis Dienstagmorgen nicht erreichbar. · St. Antönien im Prättigau ist Gastgeber eines einzigartigen Chorprojekts: Arabische Sängerinnen und Sänger proben gemeinsam mit einem israelischen und einem Schweizer Chor. Heute beginnen sie ihre Konzertreise durch die Deutschschweiz.

Tagesgespräch
Marco Solari: «Ohne Grenzgänger wäre das Tessin gelähmt»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Aug 6, 2026 18:17


Die Beziehungen zwischen dem Tessin und Italien sorgen immer wieder für politische Diskussionen. Für Marco Solari ist klar: Ohne die Grenzgängerinnen und Grenzgänger würde das Tessin heute nicht funktionieren. Für den langjährigen Präsidenten des Locarno Film Festivals und früheren Tourismusdirektor sind enge Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien unverzichtbar. Am Beispiel der Katastrophe von Crans Montana zeigt Solari auf, wie unterschiedlich die Mentalitäten nördlich und südlich der Alpen sind. Man gehe in Italien oft anders mit Krisen, Katastrophen und gesellschaftlichen Herausforderungen um als in der Deutschschweiz. Auch die Medien funktionierten anders. Im Rahmen der Jubiläumsreihe «25 Jahre Tagesgespräch» ist Marco Solari Wochengast bei Iwan Santoro.

Tagesgespräch
Marco Solari: «Das Boccalinomonopol musste weg»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Aug 4, 2026 20:37


In der Deutschschweiz nennt man ihn oft «Mister Ticino». Im Tagesgespräch erzählt Marco Solari, wie er den Tourismus im Tessin modernisierte und das Image des Südkantons veränderte, ohne dessen mediterranen Charakter zu verlieren. Das Image des Tessins lag Marco Solari stets besonders am Herzen. Das Klischee vom Boccalino, von Mandolinen und Zoccoli sei ihm schon früh ein Dorn im Auge gewesen. Als Solari Anfang der 1970er-Jahre im Alter von 27 Jahren Tessiner Tourismusdirektor wurde, war für ihn klar: Das Tessin braucht ein moderneres Gesicht. Auch das paternalistische Verhalten der Deutschschweiz gegenüber dem lange isolierten Südkanton störte ihn. Im Tagesgespräch mit Iwan Santoro erzählt Solari, wie er den Tourismus neu positionierte und das Tessin moderner machte, ohne die Sehnsucht nach Süden und mediterranem Flair zu verlieren.

Info 3
Die wachsende Drogenszene in Zürich

Info 3

Play Episode Listen Later Aug 3, 2026 13:35


Zürich hat ein wachsendes Drogenproblem: Mitten in der Stadt, in der Nähe des Hauptbahnhofs, werden Kokain und Crack gehandelt und konsumiert. Die Stadt hat die Polizeipräsenz an gewissen Brennpunkten verstärkt. Ein Augenschein vor Ort. Weitere Themen: Russland bestreitet die nordkoreanische Unterstützung im Ukrainekrieg nicht länger. Vertreter des Kremls reisten kürzlich nach Nordkorea, um ein Denkmal für die gefallenen Nordkoreaner einzuweihen. In Moskau inszeniert eine Ausstellung das Bündnis zwischen den beiden Ländern als «heilige Mission». Eine Sprache lernen und dies mit Ausflügen und Sport verbinden: Dafür steht seit Jahren das Sommerlager «Italiando» im Tessin, wo Jugendliche aus der Deutschschweiz eine Woche lang italienisch lernen. Diesen Sommer nehmen mehr als 150 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren daran Teil. Dabei zeigt sich: Freiwillig und ohne Notendruck lernt es sich besser als in der Schule.

Gottesdienst
Gottesdienst vom 01.08.2026

Gottesdienst

Play Episode Listen Later Aug 1, 2026 78:30


Den römisch-katholischen Gottesdienst zum Nationalfeiertag überträgt SRF am 1. August erneut live vom Gotthardpass. Bei guter Witterung feiern Gläubige aus der ganzen Schweiz unter freiem Himmel. Die Predigt hält Weihbischof Alain de Raemy, Apostolischer Administrator der Diözese Lugano. Der Ort hat auch eine symbolische Bedeutung: Das Gotthardmassiv liegt im Herzen der Schweiz und ist ein starker Anziehungspunkt für Touristen. Aber auch für Pilger, welche seit dem Mittelalter den Wegen des Glaubens folgten, von Norden nach Süden und umgekehrt. Seit dem Jahr 2000, einem symbolischen Datum, wird jedes Jahr am 1. August eine Messe unter freiem Himmel, inmitten eines atemberaubenden Panoramas, zwischen der Deutschschweiz und dem Tessin gefeiert. Gläubige aus den Kantonen Tessin, Uri und Graubünden treffen sich zum Gottesdienst auf dem Gotthardpass auf einer Höhe von 2000 Metern über Meer. Radiotelevisione Svizzera RSI begann 2015 mit der Liveübertragung des Gottesdienstes vom Gotthardpass. Zum elften Mal in Folge (mit Ausnahme des Pandemiejahres) werden dieses Jahr die Kameras vor Ort sein. Die Feier wird von Weihbischof Alain de Raemy, Apostolischer Administrator der Diözese Lugano, geleitet. Wie letztes Jahr wünscht er sich eine starke Präsenz der anderen christlichen Konfessionen, die in der italienischen Schweiz vertreten sind – ein Symbol für die Bedeutung des Christentums in der Schweizer Geschichte. Bei schlechtem Wetter wird der Gottesdienst in der Pfarrkirche von Airolo gefeiert.

BrandTrust Talks
Lidl kontert Aldi im Bonus-App-Streit und Figlmüller bringt mit Arion Jewelry die Wiener Schnitzelkette | Marken- und Marketingnews KW 31 | Decoding Brands (#284)

BrandTrust Talks

Play Episode Listen Later Jul 31, 2026 22:12


Das Wiener Traditionsrestaurant Figlmüller und die Schmuckmarke Arion Jewelry bringen eine limitierte Schnitzelkette aus vergoldetem Sterlingsilber für 119 Euro heraus, erhältlich im Arion-Store in der Wiener Spiegelgasse sowie im Figlmüller-Onlineshop. Der Anhänger bildet das berühmte Wiener Schnitzel bis ins Detail nach und trägt auf der Rückseite die Gravur "From Vienna with Love". Begleitet wurde der Launch von einer eigenen Aktivierung durch die Wiener Innenstadt unter dem Motto "Pursuit of the Golden Schnitzel", bei der Medien, Content Creators und geladene Gäste eingebunden wurden. Ich ordne ein, was das für Markenkooperationen zwischen traditionsreichen Institutionen und Lifestyle-Marken bedeutet. Außerdem in den Marken- und Marketingnews der Kalenderwoche 31 2026:

Tagesgespräch
Daniel de Roulet: «Ich will Geschichte von unten schreiben»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Jul 16, 2026 16:19


Schweizer Söldner, die in der französischen Revolution ihr Leben lassen, jurassische Anarchistinnen, die nach Südamerika auswandern oder eine Familiensaga rund um die Atomtechnologie. Daniel de Roulets Romane haben oft einen historischen Hintergrund. Im Zentrum stehen dabei die wenig Privilegierten. Im zweiten von drei Gesprächen zum 25-Jahr-Jubiläum des Tagesgesprächs geht es um de Roulets Faszination für die Technik hinter der Atomkraft, um seinen Blick auf die Schweiz und darum, wieso Westschweizer Schriftstellerinnen und Schriftsteller weniger politisch sind als ihre Kolleginnen und Kollegen aus der Deutschschweiz. Daniel de Roulet ist zu Gast bei Roman Fillinger.

Tagesgespräch
Pascal Couchepin: «Wir sind keine Dynastie»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Jul 14, 2026 22:52


In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» spricht alt Bundesrat Pascal Couchepin über Politik als Familiensache, über die Rivalität zwischen Freisinnigen und der CVP, der heutigen Mitte-Partei, im Wallis, und er zeigt sich überzeugt, dass die Schweiz dem Rahmenabkommen mit der EU zustimmen wird. Die Familie Couchepin hat die Stadt Martigny geprägt – nicht zuletzt sie hat dafür gesorgt, dass sie seit 1848, der Gründung des Schweizer Bundesstaats, in freisinniger Hand ist. Pascal Couchepin war einst Stadtpräsident von Martigny, heute ist seine Tochter Anne-Laure Stadtpräsidentin. Von einer Familiendynastie will er dennoch nicht sprechen. Die Rivalität mit der CVP, der heutigen Mitte-Partei, aber auch das Verhältnis des frankophonen Unterwallis mit dem deutschsprachigen Oberwallis prägen Couchepin bis heute. Dass die SVP in der Deutschschweiz ihre Macht mit den Jahren ausbauen konnte, ist für ihn eine Herausforderung. Nach dem Nein an der Urne zur SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» prophezeit der Alt-Bundesrat, dass auch die Neutralitätsinitiative der SVP an der Urne chancenlos bleiben wird, und er geht davon aus, dass die Schweiz, gegen den Willen der SVP, dem EU-Rahmenabkommen zustimmen wird. Couchepin sagt: «Die Bürgerinnen und Bürger werden der Fortsetzung des bilateralen Wegs zustimmen, weil sie sehen, dass das Rahmenabkommen wirtschaftlich von Vorteil ist.» Um den Volkswillen möglichst unverfälscht abzubilden, plädiert er dafür, bei der Abstimmung über das EU-Rahmenabkommen auf das Ständemehr zu verzichten. Pascal Couchepin ist zu Gast bei Philippe Reichen.

Regional Diagonal
Regional Diagonal vom 19.06.2026

Regional Diagonal

Play Episode Listen Later Jun 19, 2026 15:47


Ausstellung in Grechnen: Die Arbeitsbedingungen in der Schweizer Uhrenindustrie waren im 19. und 20. Jahrhundert sehr hart. Um leistungsfähiger zu bleiben, griffen die Arbeiterinnen und Arbeiter zu viel Schmerzmittel. Zum Beispiel mit zerquetschten Tabletten auf dem Ankebock. Weitere Themen: (00:04:24) SG Der Mann hinter den Heli-Videos Ein Video, das in den sozialen Medien viral gegangen ist, zeigt eine aussergewöhnlich präzise Landung eines Rega-Helikopters in St. Gallen. Innerhalb von wenigen Tagen verbreitete sich das Video rasant und wurde millionenfach angesehen und geteilt. Aufgenommen wurde die Szene vom bekannten Heli-Spotter und Content Creator Pipo, der im Kantonsspital St. Gallen als Koch arbeitet. In seiner Freizeit und während der Arbeitspausen filmt er mit grosser Leidenschaft Rettungshelikopter und dokumentiert deren Einsätze auf seinen Social-Media-Kanälen. Wir lernen Pipo genauer kennen! (00:07:09) LU Hausverkauf: In Luzern kann jetzt die Stadt reingrätschen Die Stadt Luzern kann künftig reingrätschen, wenn jemand grössere Liegenschaften oder Grundstücke an eine andere Partei verkaufen will – und selber zuschlagen. Die Stimmbevölkerung hat am vergangenen Sonntag zu Ja gesagt zu diesem städtischen Vorkaufsrecht. Das Ziel: So sollen mehr preisgünstige Wohnungen entstehen – in Luzern ist die Wohnungssituation wie in den meisten anderen Städten sehr angespannt.Luzern ist damit die erste Stadt der Deutschschweiz, die ein Vorkaufsrecht einführt. Wie soll das funktionieren, und was verspricht sich die Stadt davon? (00:09:54) ZH Kreislaufwirtschaft konkret: ein Augenschein im Bauteillager WC, Türen, Fenster oder Geschirrspüler: Vieles wird beim Bauen herausgerissen und entsorgt. Dabei sollen genau solche Teile häufiger wieder eingebaut und neu verwendet werden. Die sogenannte Kreislaufwirtschaft ist ein erklärtes Ziel der Zürcher Kantonsregierung. Zu diesem Zweck gibt es ein einen Bauteileladen. Ein Lager mit 6000 Bauteilen. Wir sind durchs Lager gewandelt und gemerkt: So einfach ist es gar nicht, mit dem Wiederverwenden. (00:12:40) BS Social Club: Nebenschauplatz – oder geheimer Hotspot der Art Basel? Der Basel Social Club wurde vor einigen Jahren von Kulturschaffenden gegründet. Er findet während der Art Basel immer an einem neen Ort statt. In diesem Jahr ist er in einem leerstehenden Bürogebäude beim Bahnhof. Dieses wird während einer Woche zum Raum für Ausstellungen, Performances, Kulinarik und natürlich Kunst. Vielleicht ist der Basel Social Club DER Place to be an der Art!?

Schnabelweid
Mundart oder Hochdeutsch? (W)

Schnabelweid

Play Episode Listen Later Jun 18, 2026 55:16


Vor dieser Frage stehen Menschen, die in die Deutschschweiz flüchten. Beide Sprachen sind im Alltag wichtig. In der Standardsprache wird gelesen und geschrieben und mit ihr kann man sich auch mündlich zurechtfinden. Aber die Einheimischen reden untereinander Mundart. Zwei Sprachvarianten also, die sich sehr stark unterscheiden. Markus Gasser und Nadia Zollinger von der SRF-Mundartredaktion besprechen in der Sendung die sprachlichen Herausforderungen, mit denen Flüchtlinge hier konfrontiert werden. Und sie gehen der Frage nach, wieso Deutsch so schwer zu lernen ist. Der irakisch-deutsche Autor Abbas Khider findet, in der deutschen Sprache werde ständig «geballert, geboxt und geknetet». Er meint damit: Es gibt so viele Regeln und gleichzeitig so viele Ausnahmen von diesen Regeln, dass man Deutsch eigentlich auswendig lernen müsse. Eine steile These! Mit ihm und mit Rahim Mohammadzadeh, der vor 6 Jahren aus dem Iran in die Schweiz geflüchtet ist, kommen Betroffene zu Wort, deren Integration durch die «Hölle des Deutschlernens» geführt hat. Wiederholung der Sendung vom 17.03.2022 Der Familienname «Lorenz» Der Familienname Lorenz ist an verschiedenen Orten unabhängig voneinander entstanden. Es ist ein Vatersname (Patronym): Der Taufname eines Vaters wurde als Familienname auf seine Kinder übertragen. Lorenz war als Taufname insbesondere wegen dem Heiligen Lorenz von Rom beliebt.

SBS German - SBS Deutsch
Swiss German: dialect or its own language? - Schweizerdeutsch: Dialekt oder eigene Sprache?

SBS German - SBS Deutsch

Play Episode Listen Later May 22, 2026 6:32


Swiss German often sounds completely different between Zurich, Valais and Schaffhausen — and yet it connects many people in German-speaking Switzerland with a strong sense of home and identity. While Standard German seems almost like a foreign language to some, dialect is spoken as a matter of course in everyday life. Linguistically, the matter is complicated. Emotionally, however, it is often quite clear. A conversation about language, belonging and cultural identity. - Zwischen Zürich, dem Wallis und Schaffhausen klingt Schweizerdeutsch oft völlig unterschiedlich – und doch verbindet es viele Menschen in der Deutschschweiz mit einem starken Gefühl von Heimat und Identität. Während Hochdeutsch für manche fast wie eine Fremdsprache wirkt, wird im Alltag ganz selbstverständlich Dialekt gesprochen. Sprachwissenschaftlich ist die Sache kompliziert. Emotional dagegen oft ganz eindeutig. Ein Gespräch über Sprache, Zugehörigkeit und kulturelle Identität.

Die Woche in Tessin und Romandie
Bally beendet Schuhproduktion im Tessin

Die Woche in Tessin und Romandie

Play Episode Listen Later May 15, 2026 37:18


Bally beendet Ende August die Schuhproduktion in der Schweiz: Das Tessin verliert so Arbeitsplätze und auch ein Stück Tradition. Was bedeutet das fürs Fashion-Valley? Weitere Themen: · Volle Züge in der Westschweiz: In der Romandie sind die Züge stärker ausgelastet als in der Deutschschweiz und im Tessin. Das zeigt eine Auswertung von RTS. Allerdings sind vor allem einzelne Verbindungen davon betroffen. Wie beliebt ist der öffentliche Verkehr in der Westschweiz ganz allgemein? · Dialekte in der Westschweiz und im Tessin: Vom Greyerzerland über das Wallis bis an den Genfersee: Mehrere Kantone fördern mit „Patoisromands.ch“ die traditionellen Dialekte der Romandie. Doch im Alltag verschwindet das «Patois» zunehmend – genauso der Tessiner Dialekt. Zu Gast: Patricia Michaud, freie Westschweiz-Journalistin und Iwan Santoro, SRF-Tessin-Korrespondent.

Zytlupe
«Make war fancy again» mit Lisa Christ

Zytlupe

Play Episode Listen Later May 1, 2026 6:53


Die Armee braucht mehr Leute. Deshalb soll der Zivildienst unattraktiver werden. Aber wieso? Lisa Christ findet, besser wäre, stattdessen die Armee cooler zu machen. Und neue Zielgruppen anzusprechen. Die Oltner Kabarettistin, Satirikerin und Moderatorin kann dabei philosophisch-ernst, aber auch wortgewandt-verspielt sein. Dafür wurde sie 2025 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. Aktuell tourt Lisa Christ mit ihrem dritten Soloprogramm «IDEAL» durch die Deutschschweiz.

Regionaljournal Aargau Solothurn
Japankäfer: Sperrzone wird auf den Kanton Aargau ausgeweitet

Regionaljournal Aargau Solothurn

Play Episode Listen Later Apr 28, 2026 5:10


Der Japankäfer ist ein invasiver Schädling, der seit 2023 in der Deutschschweiz auftritt. Weil der Japankäfer im vergangenen Jahr in Boningen (SO) an der Grenze zum Kanton Aargau gesichtet wurde, wird die Sperrzone nun auf den Aargau ausgeweitet. Weitere Themen in der Sendung: · Mehr Transparenz bei der Politik- und Parteienfinanzierung: Die Solothurner Regierung befürwortet einen entsprechenden Vorstoss aus dem Kantonsparlament. · In Basel ist am Montagabend der Medienpreis Nordwestschweiz vergeben worden. In der Kategorie Audio gewann Fabienne Huber, Journalistin aus der Redaktion des SRF-Regionaljournals Aargau Solothurn. · Markus Mahler, der Verwaltungsratspräsident des FC Aarau, tritt aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen zurück. Das teilt der Club mit.

Regionaljournal Ostschweiz
Bistum St. Gallen will Frauen fördern

Regionaljournal Ostschweiz

Play Episode Listen Later Apr 22, 2026 5:13


Das Bistum St. Gallen möchte die Rolle der Frauen in der katholischen Kirche stärken. Zu diesem Zweck startet es im Herbst zusammen mit dem Bistum Basel ein Pilotprojekt. Mit den Bistümern St. Gallen und Basel sind zwei der drei Bistümer der Deutschschweiz dabei, das Bistum Chur soll folgen. Weiter in der Sendung: · In den Betten der Schweizer SAC-Hütten haben im vergangenen Jahr so viele Menschen übernachtet wie noch nie. Besonders beliebt sind die Hütten im Glarnerland. Das bringt auch Herausforderungen mit sich.

Regionaljournal Ostschweiz
Erste Skihalle der Deutschschweiz in Ennenda

Regionaljournal Ostschweiz

Play Episode Listen Later Mar 30, 2026 5:09


Skifahren soll man in der neuen Skihalle dann ohne Schnee und Eis auf einem Ski-Teppich, ähnlich einem Laufband. Dadurch können Trainings zu jeder Jahreszeit stattfinden. Die Maschine mit dem Skiteppich kostet 200'000 Franken. Im Mai soll sie geliefert werden und die Halle im Juni geöffnet werden. Weitere Themen: · Der Amtsantritt von neu gewählten Mitgliedern der Standeskommission in Appenzell Innerrhoden soll um einen Monat verschoben werden. · Erhöhung des Betriebsbeitrag für das Museum Prestegg in Altstätten.

Regionaljournal Ostschweiz
Gewählt und direkt im Amt: Innerrhoder Eigenheit vor dem Aus?

Regionaljournal Ostschweiz

Play Episode Listen Later Mar 30, 2026 21:05


Wer im Kanton Appenzell Innerrhoden in ein politisches Amt gewählt wird, ist per sofort im Amt. In allen anderen Schweizer Kantonen ist es normal, dass es eine Schonfrist bis zum Amtsantritt gibt. Die Innerrhoder Kantonsregierung und das Parlament wollen diese Eigenheit nun abschaffen. Weitere Themen: · Kanton Glarus weist PFAS in Böden und Milchproben nach · Erste Skihalle der Deutschschweiz in Ennenda GL · KI am Einkaufswägeli für Menschen mit Sehbehinderung: Projekt der Fachhochschule Ost in der Testphase

Regional Diagonal
Regional Diagonal vom 30.03.2026

Regional Diagonal

Play Episode Listen Later Mar 30, 2026 6:14


Das gibt es schweizweit nur im Kanton Appenzell Innerhoden: Wer dort an der Landsgemeinde Ende April in die Kantonsregierung gewählt wird, ist per sofort im Amt. Nun soll das Gesetz so angepasst werden, dass die Gewählten ein paar Wochen Zeit bekommen, den neuen Job anzutreten. Weiter in der Sendung: · Zürcher Staatsanwaltschaft informiert: Der tödliche Sturz der Juniorinnen-Radrennfahrerin Muriel Furrer an der Rad-WM 2024 war ein Selbstunfall. · Das neue Erdbeobachtungszentrum der ETH Zürich kommt nach Root im Kanton Luzern. · Während des Winter-Comebacks in der Deutschschweiz hat es im Tessin in diesem Jahr bereits drei Waldbrände gegeben.

Treffpunkt
Sterbebegleitung hat mehr mit dem Leben zu tun als mit dem Tod

Treffpunkt

Play Episode Listen Later Mar 27, 2026 56:35


Immer mehr Menschen in der Schweiz sind am Lebensende auf Begleitung angewiesen. Doch wie sieht Sterbebegleitung aus? Was benötigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase? Und wie kann der Umstand gelöst werden, dass es auch im palliativen Bereich zu wenige Betten gibt in Zukunft? Gast im Studio sind die Ärztin Sibylle Jean-Petit-Matile, die vor 12 Jahren das Hospiz Zentralschweiz in Luzern gegründet hat. Für Sie gibt die tägliche Beschäftigung mit dem Tod dem Leben einen unglaublich schönen und wichtigen Wert. Sie ist überzeugt, dass die Schweiz die Antwort noch finden darf, wie die Schweiz auf die wachsende Zahl von Menschen würdig reagiert, die auf eine Begleitung am Ende ihres Lebens angewiesen sind. Ebenfalls zu Gast im Studio ist Anne-Christine Dölling. Die studierte Rechtsanwältin ist seit 3 Jahren «Lebensende-Doula», eine Begleiterin für Sterbende, allerding ohne medizinische Hilfe. Sie hat die Ausbildung zur Doula nun auch in die Deutschschweiz gebracht. Der erste Kurs ist bereits ausgebucht. Anne-Christine Dölling erklärt, was «Lebensende-Doulas» neben Ärztinnen, Seelsorgern und Pflegenden leisten können.

Schnabelweid
«Vo s Lunzifranze und em Ludiseppedurslisjoggi» (W)

Schnabelweid

Play Episode Listen Later Mar 19, 2026 56:34


In vielen Dörfern haben die alteingesessenen Familien einen Zunamen. Damit lassen sich die Familienmitglieder eindeutig zuordnen. Wie sind diese Namen entstanden? Welche Aufgaben haben sie? Antworten an den Beispielen Nunningen SO und Villmergen AG. Traditionell lebten in den Dörfern der Deutschschweiz jeweils einige wenige alteingesessene Familien. Da ausserdem die Kinder aus Traditionsgründen sehr oft nach dem Vater oder der Mutter benannt wurden und der Vornamenbestand insgesamt überschaubar war, hiessen viele Menschen genau gleich. Deshalb bekamen die Familien und ihre Mitglieder eindeutige Zunamen. «Dr Grüngefranz» ist der Franz vom Hof Grünge, «s Lunzifranze» ist die Sippe von Franz, dem Sohn von Leontius respektive Lunzi. Heute sind diese dörflichen Namen-Netzwerke, mit deren Hilfe man jeden Einheimischen «häi tue» konnte, am Verschwinden. Die Dörfer sind durch Zuwanderung unübersichtlicher geworden. Der Fundus der Vornamen ist so gross geworden, dass es kaum noch Gleichnamigkeit gibt. Die Familien-Zunamen sind eine Art immaterielles Kulturgut. Solange die Erinnerung daran noch lebendig ist, entstehen deshalb immer häufiger Sammlungen und Publikationen dazu, meist auf Basis von Laien- und Freiwilligenarbeit. Zwei solche Bücher und ihre Macher werden in der Schnabelweid vorgestellt: «Nunniger Dorfnämme» von Albert Pflugi und Liliane Müller-Hänggi und «Villmerger Zunamen. Eine Spurensuche» von Otto Walti. Wiederholung der Sendung vom 26.05.2016 Familienname Dubach Dubach ist ein Wohnstättename zu einem Gewässer- oder Flurnamen Dubach, Tubach, Dübach usw. Der Name ist an mehreren Orten im Kanton Bern und Luzern sowie in Tecknau BL altverbürgert. Buchtipp * Villmerger Zunamen. Eine Spurensuche von Otto Walti. Sprüngli Druck AG, Villmergen, 2011 * Albert Pflugi und Liliane Müller-Hänggi: Nunniger Dorfnämme. Eigenverlag Verein Dorfmuseum Nunningen 2016

Tachles Podcast
Antisemitismus in der Deutschschweiz

Tachles Podcast

Play Episode Listen Later Mar 9, 2026 22:14


Ralph Friedländer ordnet die heute publizierten Resultate des Antisemitismus-Bericht 2025 des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) und der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus …

Perspektiven
Doula: Geburtsbegleiterin, Unternehmerin, kulturelle Vermittlerin

Perspektiven

Play Episode Listen Later Mar 8, 2026 28:58


Die Geburt ist ein gewaltiges Erlebnis – bei dem sich Frauen immer öfter nicht nur medizinische Betreuung, sondern auch emotionale Begleitung wünschen. Doulas bieten genau dies an. Sie wollen einen sicheren Raum schaffen, manche gar einen «heiligen Raum» - und so auch Geburtstraumata verhindern. Doulas gibt es wohl, seit Frauen gebären. Früher waren es die Frauen aus der Grossfamilie, die den Gebärenden beistanden. Mit der Individualisierung der Gesellschaft – und der Verlagerung der Geburt in den Spital ging die Unterstützung der Frauengemeinschaft verloren. Als Dienstleistung kehrt sie nun in den Gebärsaal zurück. Doulas wollen Eltern beistehen, um ihnen eine gute Geburtserfahrung zu ermöglichen. «Ekstatisch» könne diese sein, sagt Doula Nadja Brenneisen. Und ermächtigend. Mit Unterstützung der Doula könne die Handlungsmacht der Frauen gestärkt, Gewalt bei der Geburt verringert und Geburtstraumata verhindert werden. Die Unterstützung der Eltern soll auch das «Wunder» der Geburt erlebbar machen. Viele Doulas verstehen ihre Arbeit als spirituell. Sehen sie als Berufung, wie im Falle von Rebecca Spielman. Die jüdisch-orthodoxe Doula sorgt dafür, dass bei der Geburt die religiösen Vorgaben eingehalten werden, vermittelt dem Gesundheitspersonal die jüdischen Bräuche und will den Frauen mit ihrer Unterstützung gute Geburtserlebnisse ermöglichen. Doch an der Doula-Arbeit gibt es auch Kritik. Sie sei zu wenig reglementiert, bekämpfe die Probleme im Gebärsaal mit den falschen Mitteln, heisst es etwa von Hebammen. In «Perspektiven» ordnen wir ein. Zu Wort kommen: • Jil Marxer, Religionswissenschaftlerin an der Universität Zürich, die vor Kurzem ihre Doktorarbeit über Doulas abgeschlossen hat. • Doula Nadja Brenneisen, die mit ihrer Firma «womb&heart» Begleitung vom Kinderwunsch bis zur Geburt anbietet. • Doula Rebecca Spielman, die bereits 300 Geburten begleitet und das Doula-Wesen in der chassidischen Gemeinschaft in Zürich geprägt hat. • Nathalie Colling, Stationsleitung Gebärabteilung bei Stadtspital Waid und Triemli. • Andrea Weber, Geschäftsführerin des Schweizerischen Hebammenverbandes Autorin: Nicole Freudiger Buchhinweis: Marxer, Jil. Doulas in der Deutschschweiz – zwischen Beruf und Berufung. Eine Religionswissenschaftliche Ethnographie über Geburtsbegleiterinnen. Springer VS, 2025.

Dritte Halbzeit
Fussballwunder, Schlaghosen und fehlgeleitete GC-Böller

Dritte Halbzeit

Play Episode Listen Later Mar 2, 2026 67:04


Zehn! Siege! In Folge! Der FC Thun schreibt nicht nur eines der erstaunlichsten Kapitel der jüngeren Schweizer Fussballgeschichte, sondern eines der grössten Märchen überhaupt. Trotzdem bleibt die ganz grosse Euphorie im Berner Oberland aus. Warum eigentlich? Ist man in Thun zu abgeklärt für kollektive Ekstase? Oder sitzt die Erinnerung an frühere Abstürze noch zu tief? Bei den BSC Young Boys stehen plötzlich wieder zwei schlagkräftige Stürmer bereit – wobei der 15-Tore-Mann Chris Bedia nur die Nummer 2 ist.  Beim FC Basel ist mit Giacomo Koloto (plötzlich) ein neuer Fixpunkt in der Offensive gefunden worden. Beim Grasshopper Club Zürich sammelt Trainer Gerald Scheiblehner all seinen Mut. Und in Genf erzielt das 0:0 zwischen Servette und Sion vermutlich keine TV-Rekorde in der Deutschschweiz. Das alles und noch viel mehr diskutieren wir in Folge 332 von «Dritte Halbzeit».Die Themen: 00:00 Der grösste Fussballwunder der Geschichte 10:59 Schlaghosen, Vokuhila, Kick & Rush 19:07 Essendes geglückter Auftakt bei YB 28:40 Scheiblehner Risiko wird belohnt 35:51 Shootingstar Giacomo Koloto 46:42 Muss Alessandro Vogt mit zur WM? 54:42 Pyrofackeln im Stade de Genève Stimmt ab für die «Dritte Halbzeit» bei den Suisse Podcast Awards: Zum Voting In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Laut + Leis
Taufe, Hochzeit und Beerdigung – mit oder ohne Kirche?

Laut + Leis

Play Episode Listen Later Feb 27, 2026 39:04 Transcription Available


Während die klassischen Kasualien in den Landeskirchen drastisch zurückgehen, wächst der Markt für freie Zeremonien. Darüber diskutieren Christian Walti, Pfarrer am Zürcher Grossmünster, und Philipp Erne, Präsident vom Berufsverband Schweizerischer ZeremonienleiterInnen (SZL). Die Themen dieser Folge:Zwingt man seinem Kind einen Glauben auf, wenn man es kirchlich taufen lässt?Wie unterscheidet sich eine Willkommensfeier von einer Taufe?Christian Walti plädiert für eine «klient:innen-zentrierte Kasualpraxis». Doch genau das scheint den Landeskirchen nicht zu gelingen. Warum?Was machen freie Zeremonienleiterinnen und Ritualbegleiter anders als Pfarrpersonen?Philipp Erne ist römisch-katholisch getauft und hat die Erstkommunion empfangen. Warum hat er auf die Firmung verzichtet?Heute arbeitet Erne als Krisenbegleiter und präsidiert den Berufsverband SZL. Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um Mitglied zu werden?In der Schweiz sind heute rund 250 Ritualbegleiter:innen tätig. Vor zehn Jahren waren es erst 15. Macht diese Entwicklung Christian Walti Angst?In der Deutschschweiz finden zwei von drei Beerdigungen nicht in der Kirche statt. Wer bucht den Trauerredner Philipp Erne?Was können und müssen Landeskirchen unternehmen, um attraktiver zu werden?Droht Beliebigkeit, wenn Landeskirchen stärker auf die individuellen Wünsche der Menschen eingehen?

Schnabelweid
«Schenk mir eine Geschichte»: Muttersprache für die Kleinsten

Schnabelweid

Play Episode Listen Later Feb 19, 2026 55:09


Im Rahmen des Projekts «Schenk mir eine Geschichte» unterstützt das Schweizer Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) Eltern, deren Kinder mehrsprachig aufwachsen, bei der Sprach- und Leseförderung in der Muttersprache. Ein Besuch zum 20-Jahr-Jubiläum. Seit 20 Jahren bietet das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) unter dem Titel «Schenk mir eine Geschichte» Veranstaltungen für Eltern und Kinder zwischen 2 und 5 Jahren an. Mittlerweile über 70 Orten in Deutschschweiz und Romandie – und in über 20 verschiedenen Sprachen, von Albanisch über Japanisch, Tigrinya und Türkisch bis Chinesisch und Urdu. Gemeinsames Geschichtenhören, Bilderbuch-Anschauen oder Singen in der Muttersprache sollen die kleinen Kinder schon früh in ihrer Alphabetisierung unterstützen – und damit die bestmögliche Basis für den Erwerb weiterer Sprachen bilden, was gerade für Kinder, die in der Schweiz mehrsprachig aufwachsen, zentral ist. In unserer Reportage besuchen wir einen «Schenk mir eine Geschichte»-Nachmittag in Zürich, sprechen mit teilnehmenden Familien über ihre Motivation, hinzugehen, und mit SIKJM-Projektleiterin Gina Domeniconi über die Hintergründe des Projekts und die Frage, warum auch das gezielte Fördern der verschiedenen Muttersprachen einen positiven Effekt auf Integrationsbestrebungen haben kann. Am Ende der Sendung erklären wir ausserdem die sprachliche Herkunft der Familiennamen Galli, Gallusser und Gallmann.

Schnabelweid
«Schwizerdütsch» für Expats (W)

Schnabelweid

Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 55:55


Die Welt zu Gast in der Deutschschweiz! Viele ausländische Fachkräfte arbeiten einige Jahre hier für eine international tätige Firma. Diese sogenannten Expats kommen mit Hochdeutsch oder Englisch gut durch. Aber einige lernen auch Schweizerdeutsch. Der Sprachlehrer Marco Fenaroli hat jahrelange Erfahrung als Leiter für Schweizerdeutschkurse. Von ihm wollte Mundartredaktor Markus Gasser unter anderem wissen, mit welcher Muttersprache man Vorteile hat beim Schweizerdeutschlernen – und mit welchen weniger. Das führt zur Frage, wie man die Distanz zwischen Schweizerdeutsch und anderen Sprachen überhaupt messen kann. Kollegin Nadia Zollinger hat sich mit Melissa Tan aus Singapur ausgetauscht. Sie lebt seit anderthalb Jahren in Zürich und spricht schon jetzt ein beachtliches «Züritüütsch». Aber was motiviert sie überhaupt, Mundart zu lernen? Die Antworten der beiden helfen, allfällige Vorurteile gegenüber Expats, etwa, dass sie sich nicht integrieren wollen, zu hinterfragen. Wiederholung der Sendung vom 31.3.2022 Familienname Duttwiler und Duttweiler Der Familienname Duttwiler mit den Schreibvarianten Duttwiler und Duttweiler ist ein Herkunftsname, der zum thurgauischen Dorfnamen Tuttwil (Gemeinde Wängi) gebildet ist. Ein Wernherus de Tuotewilere lebte um 1150 nachweislich in Tuttwil.

Regional Diagonal
Regional Diagonal vom 07.02.2026

Regional Diagonal

Play Episode Listen Later Feb 7, 2026 15:23


Der Fischotter war bei uns ausgerottet. Nach der Ostschweiz ist er nun aber auch im Kanton Solothurn wieder aufgetaucht. Anders als früher heissen Fischerinnen und Fischer ihn willkommen. So stark wie die Biber werden sich Fischotter aber nicht ausbreiten. Sie ticken anders. Die weiteren Themen: (00:03:55:) Suchtkranke verlieren Treffpunkt in Burgdorf Die Drogenabgabestelle «Biwak» beim Bahnhof Burgdorf schliesst. Was geht verloren, wenn ein Ort wegfällt, der für viele Menschen wie ein zweites Daheim war? Ein Besuch vor Ort. (00:06:08:) Problematische Selbsthilfe Nirgends in der Deutschschweiz wird so viel eingebrochen wie in der Region Basel. Nun übernehmen Leute selbst Polizeiarbeit, hängen Fahndungsplakate auf – und machen sich damit selber strafbar. (00:09:00:) Der Skilift in den Rebbergen Wer Hallau hört, denkt eher an Wein als an Wintersport. Und doch gibt es in der Rebbau Gemeinde 421 Meter über Meer einen Skilift. Jedes Jahr stellt der Verein den Lift auf – und betreibt ein Beizli. (00:12:13:) Freiwilligenarbeit fördern Wissenschaft trifft Praxis. «SoliThur» will die Bevölkerung von Thurgauer Gemeinden zu solidarischem Handeln bewegen. Ein Besuch in Uttwil. Ein Dorf, das derzeit einige Herausforderungen zu stemmen hat.

SRF 3 punkt CH
Neuer Freitag – neue Musik

SRF 3 punkt CH

Play Episode Listen Later Feb 6, 2026 53:12


Neuer Freitag = neues Musikglück. Welche neuen Releases wir euch fürs Wochenende ans Herz legen, gibt es für euch in der heutigen Sendung zu entdecken. Arma Jackson gewann 2021 den Swiss Music Award in der Kategorie Best Act Romandie. Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist er auch in der Deutschschweiz ein Begriff. Zunächst geprägt von seinen älteren Brüdern und deren Begeisterung für Rap, begann er nach und nach, sich auch anderen Musikrichtungen zu öffnen. So formte er seine ganz eigene musikalische Welt – mit Einflüssen von Michael Jackson über Aznavour bis hin zu Coldplay. Und wenn man gerade dachte, er sei auf dem Peak angekommen, legt er nochmals nach – der neueste Beweis: sein fünftes Album «No Man's Land», das heute rauskam. Auch sonst mangelt es nicht an Neuerscheinungen: Baschi, Lunik, Yet No Yokai, Velvet Two Stripes und Aino Salto beglücken uns ebenfalls pünktlich zum Wochenende mit neuer Musik.

Zytlupe
«Schifoan» mit Lisa Christ

Zytlupe

Play Episode Listen Later Feb 6, 2026 6:58


Trotz Klimawandel sehen manche Wintersportler den Schnee doppelt. Mit solcherart Sinnesvernebelungen soll jetzt Schluss sein. Lässt die Polizei künftig ins Röhrchen blasen? Kommen Promillegrenzen für Parlamente und Skigebiete? Lisa Christ checkt unseren Blutspiegel. Aktuell tourt Lisa Christ mit ihrem dritten Soloprogramm «Ideal» durch die Deutschschweiz. Im Mai 2025 wurde ihr der Salzburger Stier in Gütersloh verliehen.

Input
Kunst als Medizin – Können Museumsbesuche heilen?

Input

Play Episode Listen Later Feb 4, 2026 26:56


Ins Museum zu gehen, tut Körper und Geist gut – davon sind immer mehr Ärztinnen und Ärzte überzeugt. Sie verordnen deshalb den Museumsbesuch per Rezept. Wie viel ist an der Heilkraft der Kunst dran? «Input» forscht nach. «Wie lange sind wir schon in dieser Ausstellung? Ich habe komplett die Zeit vergessen…» «Input»-Autorin Julia Lüscher begleitet Christa, 43, in ein Museum – und schnell sind die beiden berauscht. «Im Museum bewegen wir uns langsam und bewusst. Hier werden viele unserer Sinne angesprochen», sagt die führende Forscherin auf dem Gebiet. «Das ist gesund.» Den positiven Effekt auf Körper und Geist wollen Politik und Gesundheitsprävention nutzen – nach der Romandie nun auch in der Deutschschweiz. Was kann Kunst? Und wer profitiert wirklich von der Idee? ___________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ 00:00 - 01:40 Intro 02:00 - 06:23 Abtauchen in die Ausstellung 06:24 - 13:15 Forschung zu Kunst und Gesundheit 13:16 - 18:00 Zeit vergessen in der Ausstellung 18:01 - 22:50 Social Prescribing und Museumsbesuch auf Arztrezept: Pilotprojekte Schweiz, Kanada, Grossbritannien 22:51 - 24:28 Das Museum ist kein Allheilmittel 24:29 Fazit ____________________ In dieser Episode zu hören - Christa, Musikjournalistin und Museumsgängerin aus Winterthur - Dr. MacKenzie Trupp, Radboud University Medical Center, Holland - Marianne Reynier-Nevski, Kulturvermittlung der Stadt Neuenburg - Sonja Lüthi, Sankt Galler Stadträtin, Vorsteherin Sicherheit und Soziale Dienste ____________________ - Autorin: Julia Lüscher - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.

Kultur kompakt
Das Bücher-Brocky feiert 30-jähriges Jubiläum

Kultur kompakt

Play Episode Listen Later Feb 3, 2026 20:04


(00:55) Für Bücherfreundinnen und -freunde ist es eine Institution: das Bücher-Brocky verkauft gebrauchte und neue Bücher zu moderaten Preisen. Fünf Filialen gibt es in der Deutschschweiz. Dieses Jahr feiert das Bücher-Brocky 30-jähriges Jubiläum. Ein Ortsbesuch. Weitere Themen: (05:31) Gelungene Zusammenarbeit – das Kunstmuseum Solothurn und das Aargauer Kunsthaus beleuchten in einer gemeinsamen Ausstellung die Facetten der Schweizer Videokunst. (09:56) Improvisierter Lückenfüller - nach der Absage des Comicfestivals von Angoulême hat die Stadt eine alternative Nachwuchs-Schau präsentiert. (14:47) Grössere Glaubwürdigkeit – eine aktuelle Studie zeigt auf, dass Bürger Politiker:innen eher vertrauen, wenn diese ihre Verbindungen zu Lobbygruppen so transparent wie möglich gestalten.

Regionaljournal Ostschweiz
«Wir mussten harte Entscheidungen fällen»

Regionaljournal Ostschweiz

Play Episode Listen Later Feb 3, 2026 24:33


Fritz Weber war während den Erdrutschen in Schwanden GL im Krisenstab an vorderster Front bei der Bewältigung der Naturkatastrophe. Aktuell tourt er mit Vorträgen über das erlernte Know-how der Krisenbewältigung durch die Deutschschweiz. Mit Halt im Regionaljournal Ostschweiz. Weiter in der Sendung: · Beide Verwaltungs-Angestellten kündigen: Schule Ermatingen kommt nicht zur Ruhe · Ab Mai lassen sich zum letzten Mal Personen in der Wyborada-Zelle in St. Gallen einschliessen

Livenet.ch Podcast
Mehr als Content – visionäre Medien-Projekte und viel Glaubensfeuer fürs 2026 | Florian Wüthrich

Livenet.ch Podcast

Play Episode Listen Later Feb 2, 2026 21:11


Im März 2026 erreicht die Deutschschweiz einen digitalen Meilenstein: Jesus.ch geht in völlig neuem Gewand online. Im Zentrum steht die Sehnsucht, dass Menschen Jesus (neu oder tiefer) kennenlernen und im Glauben wachsen.Im Talk spricht Florian Wüthrich, Geschäftsführer von Livenet, darüber, wie Jesus.ch im digitalen Raum von der Liebe Gottes begeistern will. Das Portal setzt sich zudem zum Ziel, inspirierend und authentisch aufzuzeigen, was es heute ganz konkret heisst, Jesus nachzufolgen.Im Gespräch mit Gemeindegründer Matthias «Kuno» Kuhn teilt Florian sein Herz für dieses und weitere Projekte im 2026. Er visioniert darüber, wohin sich Livenet in den kommenden Jahren entwickeln könnte. Thema sind auch neue Bibelprojekte, Partnerschaften mit Kirchen – und ganz persönlich: wie Florian selbst im Glauben gemeinsam mit seiner Familie «dranbleibt».Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!

Rendez-vous
Nach «Unterschriften-Bschiss»: Mehrere Hausdurchsuchungen

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Jan 28, 2026 30:25


Möglicherweise wurden in den letzten Jahren in der Schweiz Initiativen eingereicht, bei denen die Unterschriften systematisch gefälscht wurden. In diesem Zusammenhang führten die Bundesbehörden nun mehrere Hausdurchsuchungen bei Sammelfirmen in der West- und Deutschschweiz durch.

Happy Day
Happy Day vom 20.12.2025

Happy Day

Play Episode Listen Later Dec 20, 2025 163:42


Nik Hartmann und Kiki Maeder sorgen am Samstag vor Heiligabend für Weihnachtszauber. Mit einer Auszeit für Familien, die im Alltag zu kämpfen haben. Mit Live-Überraschungen in Schweizer Wohnzimmern und einem Weihnachtsbett unterm Lichtermeer. Mit dabei: Rea Garvey und «Billy Elliot – Das Musical». Adventszauber in den Bergen «Happy Day» überrascht Menschen, die es im Alltag nicht leicht haben, mit einer Auszeit in den Bergen. Peter, der sich rührend um seine Frau kümmert, die seit einer Hirnblutung auf den Rollstuhl angewiesen ist. Bea, die von ihren Töchtern überrascht wird. Beide leben mit einem Handicap und haben ihrer Mutter sehr viel zu verdanken. Evi, die gegen den Krebs kämpft und sich ein paar wertvolle Momente mit ihrer Familie wünscht. Oder Heinz und Claudia, deren Kinder im Alltag besonders viel Begleitung brauchen. Ein Adventszauber, bei dem Herzenswünsche in Erfüllung gehen und magische Momente entstehen - mit prominenten Überraschungsgästen wie Snowboard-Olympiasieger Nevin Galmarini oder Stubete Gäng-Frontmann Aurel Hassler. Im Weihnachtsbett durchs Lichtermeer Eva liebt Weihnachtsmärkte und die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt, aber ihre Gesundheit lässt es nicht zu, dass sie lange durch die Strassen schlendern kann. Damit sie das Lichtermeer und die Märkte trotzdem erleben kann, organisiert Nik Hartmann für Eva ein Gefährt, das es nur einmal auf der Welt gibt. Wiedersehen und Wunschpäckli: Wer wird live überrascht? Kiki Maeder ist während der Sendung live in der Deutschschweiz unterwegs und erfüllt Weihnachtswünsche. Ob kleines Weihnachtspäckli oder grosses Wiedersehen: Diesmal ist niemand ist vor einer Überraschung sicher. «Gib es Härz»-Spendenaktion: «Happy Day» hilft Kinder in Krisen Sammeln für jene, denen es nicht gut geht: Für die Spendenaktion «Gib es Härz» von SRF und der Glückskette haben sich die Zuschauerinnen und Zuschauer von «Happy Day» die unterschiedlichsten Aktionen einfallen lassen, um Geld zu sammeln. Live im «Happy Day»-Studio endet die grosse Spendenwoche mit prominenten Gästen, den schönsten Aktionen und einem hoffentlich beeindruckenden Spendentotal.

Regionaljournal Basel Baselland
Sissach: Bürgerinnen und Bürger patrouillieren gegen Einbrüche

Regionaljournal Basel Baselland

Play Episode Listen Later Dec 15, 2025 5:14


Nirgends in der Deutschschweiz gibt es so viele Einbrüche wie in den beiden Basel. In Sissach haben sich nun Leute zusammengeschlossen, die die Strasse beobachten Verdächtige der Polizei melden. Ausserdem: · FCB-Männer spielen Unentschieden gegen Lausanne · Volleyballerinnen von SmAesch-Pfeffingen gewinnen 3:0 gegen Cheseaux

Tagesschau
Tagesschau vom 25.11.2025

Tagesschau

Play Episode Listen Later Nov 25, 2025 26:14


Eine Neuauflage des Sprachentausches: Am 25. November 2025 wird die «Tagesschau» von SRF um 19.30 Uhr auf Französisch in die Romandie gesendet, die Sendung «19h30» von RTS wird auf Deutsch produziert und in der Deutschschweiz ausgestrahlt. Der Sprachentausch ist Teil der nationalen Austauschwoche, die mehr als 100 Schweizer Schulklassen in einer anderen Sprachregion verbringen. Das Projekt der Agentur Movetia widmet sich der Mehrsprachigkeit in der Schweiz, die auch zu den zentralen Werten der SRG gehört. Am 25. November moderiert Cornelia Boesch (SRF) die «Tagesschau» auf Französisch. Philippe Revaz (RTS) begrüsst das Deutschschweizer Publikum zu einer Ausgabe von «19h30» auf Deutsch.

Tagesgespräch
Viktor Giacobbo: Trumps Druck auf Late-Night-Stars

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Sep 22, 2025 26:01


Late-Night-Stars in den USA stehen zunehmend unter Druck durch Donald Trump. Die Absetzung von Jimmy Kimmel löste eine hitzige Debatte über Meinungsfreiheit, politisches Eingreifen und Zensur aus. Der Satiriker Viktor Giacobbo sieht die Absetzung kritischer Sendungen als alarmierendes Zeichen. Die Geschichte schlägt hohe Wellen: «Jimmy Kimmel live», eine der grössten Late-Night-Shows in den USA, wurde vorerst abgesetzt. Der Sender ABC begründete den Schritt mit Äusserungen Kimmels über den Attentäter von Aktivist Charlie Kirk. Kimmel ist nicht der erste Talkshow-Host, der seine Sendung verliert. Diese Absetzungen lösen eine hitzige Debatte über Meinungsfreiheit, politische Interventionen und Zensur aus. Und sie zeigen, wie tief gespalten die USA in der Ära Trump tatsächlich sind. Viktor Giacobbo hat während 30 Jahren Late-Night-Shows in der Deutschschweiz moderiert. Er ist zu Gast bei David Karasek.

Schnabelweid
Dis-voir - die Akzente der Romandie

Schnabelweid

Play Episode Listen Later Sep 11, 2025 56:53


In der Romandie spricht man Französisch - aber nicht überall gleich! Zwischen Genf und Freiburg, Delémont und Sitten gibt es grosse Unterschiede. In dieser Sendung erfahren Sie, warum regionale Akzente in der Romandie Aufwind haben und welcher Akzent der beliebteste ist. Im Gegensatz zur Deutschschweiz sind in der Romandie die Dialekte praktisch ausgestorben. Es wird Französisch gesprochen. Allerdings können sich die regionalen Akzente der Romandie im Klang und im Wortschatz relativ stark unterscheiden. Diesen Unterschieden spüren und lauschen wir in dieser Sendung nach. Der Sprachwissenschaftler Mathieu Avanzi von der Universität Neuenburg untersucht mit seinem Team das Schweizer Französisch. Er zeigt, worin sich die regionalen Akzente der Romandie unterscheiden. Ausserdem erklärt er, warum in ländlichen Gebieten, trotz allgemeiner Tendenz zur Vereinheitlichung, junge Leute die regionalen Akzente wieder mehr pflegen. Ein App, um Sprachaufnahmen zu sammeln Zum Schluss stellen wir das neuste Forschungswerkzeug von Mathieu Avanzi vor: das App «Dis-voir». Interessierte können dort Sprachaufnahmen machen, die Avanzi und seinem Neuenburger Team helfen, das Schweizer Französisch in seiner Vielfalt zu dokumentieren und es auch zu erforschen. Unter anderem soll auf Basis der Sprachdaten aus «Dis-voir» ein sogenannter «atlas sonore», ein Klangatlas der Romandie entstehen. Neben dem Sammeln von Sprachdaten bietet das App auch Spiel und Spass für die Nutzerinnen und Nutzer: Sie können etwa Aufnahmen von anderen Leuten hören und anhand des Akzents versuchen zu tippen, woher diese kommen. Woher kommt das «Kabäuschen»? Im zweiten Teil der Sendung steht dann wieder das Schweizerdeutsche im Vordergrund. Etwa mit Antworten auf die Fragen, warum es eigentlich «Flädermuus» und nicht «Flattermuus» heisst, oder woher der Ausdruck «Kabäuschen» kommt. Auch die Erklärung eines Familiennamens darf nicht fehlen - dieses Mal: Forrer.

Kontext
Kultur-Talk: PEN-Aktion zur Rettung afghanischer Intellektueller

Kontext

Play Episode Listen Later Aug 8, 2025 28:43


Mithilfe des Deutschschweizer PEN-Zentrums gelang es der Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin Sabine Haupt, mehr als 90 bedrohte afghanische Intellektuelle in die Schweiz und weitere europäische Länder zu retten. Ein Gespräch über eine aussergewöhnliche humanitäre Aktion. Als die US-Truppen im Sommer 2021 aus Afghanistan abzogen, rissen die Taliban die Macht an sich. Eine lebensgefährliche Situation für zahlreiche Autorinnen und Intellektuelle, die das Land so schnell wie möglich verlassen mussten. Ein verzweifelter Publizist aus Kabul wandte sich mit einem Hilferuf an das PEN-Zentrum der Deutschschweiz. Sabine Haupt setzte sich als Vorstandsmitglied für ein humanitäres Visum ein – mit Erfolg. Damit begann eine Rettungsaktion, von der Beteiligte in einem neuen Buch erzählen: «Wege durch finstere Zeiten. Afghanische und Schweizer Texte über Flucht und Asyl».

Info 3
Nach Zollschock: Schweizer Börse startet im Minus

Info 3

Play Episode Listen Later Aug 4, 2025 14:29


Nach dem Zollschock aus den USA steht die Schweizer Wirtschaft stark unter Druck. Mit Spannung erwartet wurde deshalb der Handelsstart am Montagmorgen an der Schweizer Börse. Der SMI startete mit einem Minus von 1,8 Prozent. Weitere Themen: Der Kanton Freiburg möchte seine Zweisprachigkeit mit einem entsprechenden Sprachengesetz fördern. Doch dagegen regt sich Widerstand: Die Welschfreiburger befürchten, die Deutschschweiz könnte sich zu sehr in den französischen Kantonsteil ausdehnen. Tunesien gehört zu den grössten Produzenten von Olivenöl. Allerdings profitieren davon grösstenteils europäische Produzenten. Sie mischen ihren Erzeugnissen tunesisches Öl bei. Warum verkauft Tunesien sein Olivenöl nicht selbst?

Schnabelweid
Die Schweiz ist viel mehr als «nur» viersprachig

Schnabelweid

Play Episode Listen Later Jun 12, 2025 57:00


Das neue Sachbuch «Sprachenräume der Schweiz» nimmt die Schweizer Sprachensituation genauer unter die Lupe und zeigt: Die Aufteilung in Deutschschweiz sowie französisch-, italienisch- und rätoromanischsprachige Schweiz gibt höchstens einen Teil der Wahrheit wieder. Dass in der Schweiz weit mehr Menschen Spanisch oder Portugiesisch sprechen als Rätoromanisch, obwohl Rätoromanisch eine Landessprache der Schweiz ist, wird kaum jemanden überraschen. Aber dass die meisten italienischsprachigen Menschen in der Schweiz gar nicht im Tessin leben, sondern in der Deutschschweiz – das ist schon kontraintuitiv. Und das neue Buch «Sprachenräume der Schweiz» liefert noch eine Reihe weiterer, ähnlicher Überraschungsmomente: Wussten Sie beispielsweise, dass in keinem anderen europäischen Land (abgesehen von Spanien) ein prozentual grösserer Anteil Spanischsprachiger lebt als in der Schweiz? Neben den offiziellen vier Landessprachen der Schweiz werden im Buch rund ein Dutzend andere, in der Schweiz besonders häufig benutzte Sprachen porträtiert. Darunter eben Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Albanisch, die sogenannten BKMS-Sprachen (Bosnisch, Kroatisch, Montenegrinisch und Serbisch), aber auch die verschiedenen Gebärdensprachen, die in der Schweiz genutzt werden. Die meisten davon sind migrantische Sprachen, die deswegen auch einen besonderen Status in der Gesellschaft haben. Doch auch da gibt es Unterschiede: Englisch und Spanisch sind Weltsprachen und haben ein anderes Prestige, während beispielsweise Sprecherinnen und Sprecher des Albanischen oder der BKMS-Sprachen lange gegen grosse Vorurteile zu kämpfen hatten – und immer noch haben. Ist die Vielfalt der Sprachen in der Schweiz eher ein Nebeneinander oder ein Miteinander? Was steckt dahinter? Wie steht es eigentlich um Deutsch oder Italienisch, wenn man sie nicht als offizielle Landes-, sondern auch als Migrationssprachen betrachtet? Immerhin stammt der prozentual grösste Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung der Schweiz aus deutschsprachigen Ländern. Diesen Fragen gehen wir in der Sendung nach, zusammen mit Elvira Glaser. Sie ist emeritierte Professorin für germanistische Linguistik und Mitherausgeberin des Buchs «Sprachenräume der Schweiz». Ausserdem erklären wir in der Sendung die Mundartwörter «Nauseli» und «Mechteral» sowie den Familiennamen Riechsteiner. Zum Schluss erhalten Sie noch Einblick in eine besondere Initiaive an einem Freiburger Spital: Dort gibt es fürs Personal neu Dialekt-Einführungskurse ins Senslerdeutsche. Buchhinweis: · Elvira Glaser, Johannes Kabatek, Barbara Sonnenhauser (Hsrg.): Sprachenräume der Schweiz. Narr Francke Attempto, 2025. (Das eBook ist über den Verlag gratis erhältlich.)

News Plus
Spezialfolge | Undercover als Security 4/5

News Plus

Play Episode Listen Later Apr 20, 2025 38:06


Gefährliche Situationen und Gewalt sind an der Tagesordnung in DER Partymeile der Deutschschweiz, der Langstrasse. Hier treffen wir auf Männer, die seit Jahren in der Sicherheitsbranche unterwegs sind und räumen mit ein paar Vorurteilen auf. (Wiederholung) Journalistin Karin Wenger merkt, dass es gerade in der Nacht leicht zu Grenzüberschreitungen kommen kann - sei es im Ausgangsviertel oder auf dem nächtlichen Revierdienst. In dieser Folge geht es um soziale Skills von Türstehern, um Messer- und Prügelattacken im Nachtleben und um Klischees. Und es geht in gespenstisch stille Bürogebäude. Karin Wenger und Maj-Britt Horlacher wird klar: Es kann echt gefährlich werden für Sicherheitsleute und je nachdem auch für deren Gegenüber. Die Serie dokumentiert eine monatelange und teils verdeckte Recherche von SRF Investigativ. Zum Schutz von Personen wurden einige Original-Töne nachgesprochen oder verändert. Wir weisen an den entsprechenden Stellen darauf hin. Über die Ostertage wiederholen wir die Serie von «News Plus Hintergründe» von Januar/Februar 2025. ____________________ Eure Inputs und Fragen gern an investigativ@srf.ch. Alle Folgen gibt es schon jetzt im Kanal von «News Plus Hintergründe»: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende ____________________ In dieser Episode zu hören: - Reto Spiess, seit 16 Jahren in der Sicherheitsbranche tätig - Roman* - Rafael*, Türsteher beim Club Mäx - Cheikh Diba «Frank», Türsteher beim TAOs Club und in der Piranha Bar - Janick Zahnder *Nachnamen der Redaktion bekannt ____________________ Team: - Host: Raphaël Günther - Recherche: Karin Wenger und Maj-Britt Horlacher - Produktion: Céline Raval und Nina Blaser - Titelmusik und Sounddesign: Thomas Baumgartner

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers

Die Stimmung zwischen Mitte-Politikerin Valérie Dittli und ihrer eigenen Verwaltung sowie dem Regierungs-Kollegium ist gegenwärtig alles andere als entspannt. Der Disput führte bisher dazu, dass Dittli die wichtigsten Mandate als Vorsteherin des Finanz- und Landwirtschaftsdepartements abgeben musste. Ein Streit mit einer Dimension, die man in der Deutschschweiz so nicht wahrnehme, schreibt der Romandie-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», Benno Tuchschmid.Wie konnte das soweit kommen? Und was sind die Ursachen dieses Streits? Diese und weitere Fragen beantwortet der Romandie-Korrespondent des Tages-Anzeigers, Benno Tuchschmid in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos».Host: Philipp LoserProduzent: Tobias HolzerArtikel zum Thema: Valérie Dittli verlässt Regierungs­sitzung überstürzt – so kam es zum ganzen Chaos«Mit der Sonnenbrille wollte ich eine Art Missfallen ausdrücken»Valérie Dittli verteidigt sich: «Ich wünsche mir nur, dass es diesem Kanton gut geht» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.chPodcast, Live-Aufzeichnung «Apropos»: Wohnkrise: Woher sie kommt – und was sie mit uns macht

Info 3
Trumps Friedenspläne für die Ukraine

Info 3

Play Episode Listen Later Feb 13, 2025 12:50


Die Stimmung in der Nato am aktuellen Ministertreffen ist angespannt. Insbesondere die Ankündigungen der USA zu den Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland lassen aufhorchen: Offenbar sind die USA zu einigen Zugeständnissen gegenüber Russland bereit. Weitere Themen: Die Schriftstellerin Fleur Jaeggy erhält für ihr Lebenswerk den Grand Prix Literatur des Bundesamtes für Kultur. Die 84-Jährige Autorin schreibt auf italienisch und lebt seit 60 Jahren in Italien. Im Ausland wird sie gefeiert. In der Deutschschweiz ist sie eine vergleichsweise unbekannte Autorin.

Info 3
Deshalb sind die Gefängnisse im Kanton Waadt überfüllt

Info 3

Play Episode Listen Later Feb 10, 2025 13:05


Die Gefängnisse im Kanton Waadt sind heillos überfüllt. Die Unterschiede bei den Inhaftierungsraten zwischen der Deutschschweiz und der Romandie seien kulturell bedingt, so ein aktueller Bericht der Waadtländer Regierung. Weitere Themen: Nach dem Sturz von Syriens Machthaber Baschar al-Assad sehnen sich viele Syrerinnen und Syrer nach Gerechtigkeit. Die Übeltäter sollen bestraft werden. Bloss wie und durch wen? Die Klärung dieser Fragen ist dringlich, denn sonst häufen sich Fälle individueller Selbstjustiz. Genau ein Jahr nach der Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen Indien und den Efta-Ländern hat der indische Handelsminister am Montag die Eröffnung eines Efta-Desk angekündigt. Dieser soll eine zentrale Stelle für Investorinnen und Investoren aus Efta-Ländern sein, auch aus der Schweiz.