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Ein Mitarbeiter erscheint nicht mehr zur Arbeit. Keine Krankmeldung, kein Urlaub. Er sitzt im Gefängnis, verurteilt zu mehr als drei Jahren Freiheitsstrafe. Die Tat hat mitseiner Arbeit nichts zu tun, und worum es ging, verrät er nicht. Darf der Arbeitgeber kündigen?In dieser Folgebespreche ich eine aktuelle Entscheidung des Arbeitsgerichts Stuttgart und die dahinterstehende gefestigte Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts: Warum die Haft ein personenbedingter und kein verhaltensbedingter Kündigungsgrund ist. Warum bei einer Reststrafe von mehr als zwei Jahren die Kündigung grundsätzlich gerechtfertigt ist, ohne dass konkrete Betriebsablaufstörungen dargelegt werden müssen. Warum die Hoffnung auf vorzeitige Entlassung bei der Prognose nicht zählt. Und warum die Hürden niedriger liegen als bei der krankheitsbedingten Kündigung. Dazu die wichtigsten Abgrenzungen für die Praxis: Untersuchungshaft, kürzere Freiheitsstrafen, tariflich unkündbare Arbeitnehmer und Straftaten mitBezug zum Arbeitsverhältnis.⚖️ ArbG Stuttgart, Az. 28 Ca 887/25 (Kündigung bei Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten wirksam;keine Darlegung weiterer Betriebsablaufstörungen erforderlich, wenn die Freiheitsstrafe 24 Monate übersteigt und eine Entlassung vor Ablauf von zwei Jahren nicht sicher zu erwarten steht)⚖️ BAG, Urteil vom 22.10.2015, 2 AZR 381/14 (langjährige Strafhaft als wichtiger Grund für eine außerordentlicheKündigung mit notwendiger Auslauffrist; Bestätigung der Zwei-Jahres-Grenze)⚖️ BAG, Urteil vom 23.05.2013, 2 AZR 120/12 (personenbedingte Kündigung bei Untersuchungshaft; Prognose im Kündigungszeitpunkt)⚖️ BAG, Urteil vom 24.03.2011, 2 AZR 790/09 (Leitentscheidung: Reststrafe von mehr als zwei Jahren; keinePflicht zu Überbrückungsmaßnahmen; vorzeitige Entlassung bei der Prognose grundsätzlich unbeachtlich)⚖️ BAG, Urteil vom 25.11.2010, 2 AZR 984/08 (personenbedingte Kündigung bei mehrjähriger Freiheitsstrafe)⚖️ BAG, Urteil vom 22.09.1994, 2 AZR 719/93 und BAG, Urteil vom 15.11.1984, 2 AZR 613/83 (Grundlagen: nicht jedeFreiheitsstrafe führt zum Verlust des Arbeitsplatzes; umfassende Interessenabwägung) Haben Sie Fragen zu dieser Folge oder Anregungen für weitere Themen? Schreiben Sie gern unserem Team Arbeitsrecht. Weitere Beiträge finden Sie in unserem Blog.
In wenigen Tagen starten die Frankfurt Palestine Cinema Days: Ein 10-tägiges crowdfinanziertes palästinensisches Filmfestival, das zum 2. Mal im öffentlichen Raum am Frankfurter Mainufer stattfindet. Worum geht es und was will dieses Festival, das sicherlich nicht unumstritten sein wird? Unausweichliches Thema: Das Vorgehen der Israelischen Armee im Gaza-Streifen nach dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Menschenrechtsorganisationen wie B'tselem, Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International oder die International Association for Genocide Scholars haben dies bereits als „Genozid“ bezeichnet, während die israelische Regierung und verschiedene Genozidforscher dem widersprechen. Der Hauptprozess am Internationalen Gerichtshof in der Klage Südafrikas gegen Israel wegen des Vorwurfs eines Völkermords in Gaza läuft noch. Ein endgültiges Urteil steht aus und wird erst in einigen Jahren erwartet. Auch in dieser Sendung wird dies thematisiert werden - neben den Filmen natürlich, aber auch den politischen Debatten, die palästinensische Kunst fast schon automatisch flankieren. Zu Gast sind die Kurator*innen des Festivals, der palästinensische Regisseur Alex Bakri, Filmwissenschaftler Prof. Marc Siegel von der Universität Mainz sowie der Journalist und Medienkritiker Fabian Goldmann. Eine Sendung von und mit Andrea Geißler.
Worum geht's? 1986 erschien, nach langer Entwicklungsarbeit bei damals noch nicht so ganz allmächtigen Publisher Electronic Arts ein ungewöhnliches Spiel von einem neuen Team: Starflight, ein Weltraumrollenspiel mit einem gigantischen, frei erforschbaren All voller Geheimnisse und Aliens. Ein ambitioniertes Spiel, dessen Technik und spielerische Tiefe deutlich über das hinausgingen, was zu seiner Zeit machbar erschien. Chris und Gunnar analysieren das Spiel in gewohnter Manier und steigen tief in die Historie ein, wofür sie mit vier der ursprünglichen fünf Entwickler gesprochen haben. Herzlichen Dank an unsere Gesprächspartner für diese Folge: Rod McConnell, Alec Kercso, Greg Johnson und Bob Gonsalves. Diese Folge enthält englischsprachige Einspieler, die wir mit Synchrosprechern deutsch nachvertont haben. In dieser Episode werden die folgenden Musikstücke verwendet, beide über Fesliyan Studios (www.fesliyanstudios.com): Airlock (David Robinson), Galaxy's Endless Expanse (David Robinson)
Wie viel Freiheit haben die Feinde der Freiheit? – Über diese Frage entflammt eine leidenschaftliche Debatte zwischen Britta und Maraike, wie es sie in der KANZLEI AM MIKROFON lange nicht mehr gab. Maraike greift dazu auch zu einem drastischen Beispiel, so viel vorweg. Worum geht es? Um das Spannungsfeld, in dem uns, solange eine Partei nicht verboten ist, auch Toleranz gegenüber Intoleranz abverlangt ist, zumal wenn sie demokratisch gewählt ist, und in dem aber vielleicht auch nicht alles, was demokratisch gewählt ist, demokratisch legitimiert ist. Moment, das muss man erst mal in sich landen lassen: Unsere Demokratie muss sich aus sich selbst heraus dagegen schützen, dass auch nicht mit Mehrheiten undemokratische Ziele verfolgt werden können. Dafür haben wir Grundrechte, allen voran die Menschenwürde. Und ja, auch die Meinungsfreiheit. Aber wie weit reicht sie? Auch für radikale, demokratiefeindliche Positionen? Was ihr hier hört, bringt euch weiter, stellt aber keine Rechtsberatung dar. Es kann insbesondere keine individuelle rechtliche Beratung ersetzen, welche die Besonderheiten des Einzelfalles berücksichtigt. Insofern verstehen sich alle Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.
Worum es gehtNikolaus ist in den letzten Tagen in die Busy Trap getappt. Vollgas, unrund, angespannt – und ehrlich genug, das offen zu sagen. Diese Solo-Folge ist kein Framework und kein Ratgeber. Es ist eineEinladung, einen Schritt vor dem Machen zu denken: das Sein.KernideeBusy sein hält uns oft davon ab, die Dinge anzugehen, die wirklich zählen. Machen ist wichtig – aber was, wenn davor erst ein Innehalten stehen müsste? Wir sind der Himmel. Gedanken, Ideen, Impulse sind Wolken. Dem Himmel ist es gleichgültig, was vorbeizieht. Wir könnten das auch so halten.Was du mitnimmstBusy sein ist manchmal Ablenkung. Nicht Effizienz, nicht Produktivität – sondern ein Mechanismus, die Dinge, diewirklich zählen, nicht angehen zu müssen. Weil was, wenn sie nicht klappen würden. Nikolaus ist ganz vorne mit dabei.Einfach mal sein heißt nicht meditieren, lesen, optimieren oder die Morgenroutine verbessern. Es heißt: hinsetzen, Augen schließen, schauen, was kommt. Und dann weiterziehen lassen, ohne daran zu hängen. Das klingt simpel. Es ist das Schwerste.Nicht jeder braucht dasselbe. Wer sich beim Hörengetriggert gefühlt hat, weil das alles ja gar nicht auf ihn zutrifft –vielleicht war da ein Schalter an der Wand, den Nikolaus nur gedrückt hat. Installiert hat ihn jemand anderes, schon vor langer Zeit.MehrÜber den Host:Nikolaus KleemannLinkedIn:https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite:https://www.nikolauskleemann.com/Teile diese Folge mit jemandem, der gerade sehr viel macht – und sich kaum noch erinnern kann, wie es sich anfühlt, einfach nur da zu sein.
Syrien will die Aussenpolitik neu ausrichten. Das Land befindet sich seit Jahrzehnten im Krieg mit Israel – nun wird aktiv an einer Sicherheitsvereinbarung zwischen den beiden Ländern gearbeitet. Nahost-Expertin Monika Bolliger ordnet ein. · Wer nach Venedig will, muss Eintritt bezahlen. Dieses Jahr hat Venedig damit so viel Geld verdient wie noch nie – insgesamt 5 Millionen Euro. Ist das der erhoffte Effekt? Italien-Korrespondent Franco Battel erklärt. · In Polen ist die langjährige Regierungspartei PiS auseinandergebrochen - wegen einem Richtungsstreit zwischen dem Parteichef und dem ehemaligen Ministerpräsidenten. Worum bedeutet das für Polens Politik? Der freie Journalist in Polen, Jan Opielka, analysiert. · Der deutsche Autobauer Porsche baut weitere 5'000 Stellen ab bis 2035. Zusätzlich zu ca. 4'000, die bereits beschlossen waren. In den letzten Jahren gings für den Konzern steil bergab. Was lief schief? Birgit Priemer, Chefredaktorin der Automobil-Zeitschrift «auto motor und sport», ordnet ein.
„Das Top-Management ist immer noch im Taylorismus gefangen. Es unterstützt Agilität mit Worten, handelt aber widersprüchlich." So stand es in meiner Umfrage. Jetzt könnte ich eine Folge machen, in der ich aufs Management eindresche. Mache ich nicht — das wäre zu einfach und ändert nichts. Heute drehe ich stattdessen die Kamera nach oben und frage: Warum tun selbst Führungskräfte, die es ernst meinen, am Ende doch das Gegenteil? Der Twist dabei: In meiner Umfrage hat eine Geschäftsführung den „Rückfall in klassische Denk- und Handlungsmuster" selbst zugegeben. Das war kein Coach, der schimpft — das war die Spitze, die sich selbst durchschaut hat. Worum es geht: Die Sammlung der Widersprüche: „Werdet selbstorganisiert" — aber jede Entscheidung geht weiter hoch. „Sagt uns die Wahrheit" — und wer sie sagt, kriegt Ärger. „Wir brauchen Vertrauen" — und daneben läuft die Anwesenheitskontrolle. Mein Goldfisch-Problem: Du hältst Menschen jahrzehntelang im Goldfischglas, wirfst sie dann in den agilen Ozean und wunderst Dich, dass sie nicht schwimmen. Mein Merksatz: Die Teams glauben nicht, was Du sagst. Sie glauben, was Du belohnst. Warum es passiert — und warum es meist keine Heuchelei ist: unveränderte Belohnungssysteme, Boni auf Einzelziele, beförderte Helden. Wer Helden belohnt, bekommt Helden. Das Sandwich-Problem: Das Mittelmanagement soll Macht abgeben und wird gleichzeitig an alten KPIs gemessen. Die sind nicht die Täter — die sind eingeklemmt. Warum in der Krise alle zurück in alte Muster fallen — obwohl es in einer komplexen Welt gerade keine Best Practices gibt. Meine Kritik an der akademisierten agilen Beratung: Schöne Theorien und neue Frameworks helfen niemandem, dessen Hütte gerade brennt. Die Fahrrad-Analogie: Zwei Tage Basistraining ist wie einem Kind einen Film übers Fahrradfahren zeigen — und dann erwarten, dass es fährt. Was Du als Führungskraft tun kannst: Nicht mehr predigen. Einen Widerspruch auflösen, sichtbar. Das schlägt zehn Grundsatzreden. (Auch eine Klopp-Brandrede verpufft, wenn keine Taten folgen — Strohfeuer statt Lagerfeuer.) Vertrauen baust Du durch eine Entscheidung, die Du nachweislich abgegeben und nicht zurückgeholt hast. Ich habe erlebt, was passiert, wenn ein Chef seine Product Owner dauernd überstimmt: Irgendwann fragt sie keiner mehr — und irgendwann sind sie weg. Schau in Dein eigenes System: Wofür bekommen die Leute bei Euch tatsächlich Anerkennung? Das ist Eure echte Kultur, nicht das Plakat an der Wand. Und wenn Du es nicht ändern kannst, weil das System über Dir es nicht zulässt: Sag es laut. Ehrlichkeit über Grenzen schlägt Versprechen, die Du nicht hältst. Was Du in einer agilen Rolle tun kannst: Hör auf, die Führung bekehren zu wollen. Fang an, sie zu entlasten. Widersprüche sachlich benennen, nicht vorwurfsvoll: „Wir verlangen X und belohnen Y — was davon soll gelten?" Sieh das Mittelmanagement als Verbündeten, nicht als Feindbild. Die sitzen im gleichen Loch wie Du. Sprich die Sprache, die oben ankommt: Wirkung und Risiko, nicht Werte und Prinzipien. Schreib mir: Welcher Widerspruch nervt Dich gerade am meisten — von oben oder bei Dir selbst? marc@marcloeffler.eu Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): Wer die Führung erreichen will, muss zuerst ihre Sprache sprechen. Genau dafür gibt es darin den Brückenschlag-Teil: https://www.digistore24.com/product/702505 Links: Workbook: https://www.digistore24.com/product/702505 Kontakt & Unterstützung: marcloeffler.eu · LinkedIn Podcast abonnieren und gern 5 Sterne auf Spotify.
Worum geht's? Diesmal verhandeln Fabian und Gunnar vor dem Super Stay Forever-Gerichtshof den Fall Phoenix Wright: Ace Attorney, das Spiel von Capcom erschien 2001 in Japan für den Game Boy Advance und erreicht 2005 als überarbeitete Fassung für den Nintendo DS auch den Westen. In der Rolle des jungen Verteidigers Phoenix Wright ermitteln und plädieren die beiden durch fünf waschechte Mordfälle, die sich jeweils in Ermittlungsabschnitte und dramatische Gerichtsverhandlungen aufteilen. Dabei geht es um Zeugenaussagen, das Aufspüren von Widersprüchen und natürlich um den einen großen, unvergesslichen Ruf: Einspruch! Fabian und Gunnar diskutieren das Gameplay und sprechen darüber, wie Schöpfer Shu Takumi über Umwege bei Capcom landete, unter anderem über die verworfene Urversion von Resident Evil 2, und wie aus seinem Herzensprojekt eine der einflussreichsten Adventure-Reihen der letzten 25 Jahre wurde. Credits Redaktion, Sprecher: Gunnar Lott, Fabian Käufer Audioproduktion und -Schnitt: Johannes DuBois, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); trash80.com (Musik)
Gold, Götter, Größenwahn: Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz analysieren Wagners Fantasy-Saga in Opernform. Teil 5 von 5 unserer Reihe zu 150 Jahren „Ring“.
Wer ist Philipp NägelePhilipp Nägele ist Gründer der Mindstyle Academy und des Mindstyle World Festivals – einem der ungewöhnlichstenPersönlichkeitsentwicklungs-Events Österreichs, das er ohne jedeEventmanagement-Ausbildung von 60 auf 1000 Besucherinnen und Besucher aufgebaut hat. Er ist Unternehmer, Trainer, Leistungssportler im Früheren Leben und Vater – und einer jener Menschen, bei denen Beruf und Sein seit langer Zeitverschmolzen sind. Was ihn auszeichnet: eine ansteckende Leichtigkeit, radikale Authentizität und die tiefe Überzeugung, dass jeder Mindset kann.www.worldofmindstyle.comwww.mindstylefestival.comwww.mindstyle.academy Worum es gehtPhilipp kennt Druck – und er spürt ihn anders als die meisten. Nicht als Bedrohung, sondern als Enge, die sich auflöst, wenn maneinfach durchgeht. In dieser Folge spricht er über den ersten Moment nach dem größten Festival seines Lebens, über das, was er zum ersten Mal seit 15 Jahren gespürt hat, und darüber, warum er den Laptop das erste Mal seit Jahren nicht mitgenommen hat auf Urlaub. Und was das mit Beyond Busy zu tun hat.KernideeWer weiß, was ihm wirklich Freude macht, zählt keine Stunden mehr. Philipp macht nicht einfach Dinge – er erschafft Räume, indenen Menschen sich begegnen und wachsen können. Das ist kein Job. Das ist Sein. Und wer so lebt, braucht nicht weniger Arbeit – er braucht weniger Anspannung, weil die Erfüllung schon im Tun steckt.Was du mitnimmstDruck fühlt sich wie Enge an – und Freiheit wie Weite. Philipp beschreibt, wie er dieses Körpergefühl erstmals im Tennisgespürt hat: je wichtiger das Spiel, desto enger alles wurde. Der Unterschied zwischen Training und Turnier war nicht Können, sondern innere Freiheit. Wer das versteht, versteht einen Großteil von Druckmanagement.Authentizität ist keine Positionierungsstrategie. Philipp trägt Hut, Bart und T-Shirt – nicht um aufzufallen, sondern weil er sich so wohlfühlt. Dass ihn Menschen damit verbinden, ist ein Nebeneffekt, kein Ziel. Wer sich verbiegt, um zu gefallen, verliert genau das, was andere wirklich anzieht.Das Leben muss nicht kompliziert sein. Jeder kann Mindset – das ist kein akademischer Anspruch, sondern eine echte Überzeugung.Philipp ist in einem Bergdorf mit unter 1000 Einwohnern aufgewachsen, ohne unternehmerische Vorbilder, ohne Ausbildungen in dem, was er heute tut. Er hat einfach gemacht. Und er sagt: Wenn ich das kann, dann kann das jeder.MehrÜber den Host: Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/Teile diese Folge mit jemandem, der gerade sehr viel tut – und sich schon länger nicht mehr gefragt hat, ob es auch leichtergehen könnte.
Bis heute können Bundesländer und Wirtschaftsverbände zu den geplanten Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Stellung nehmen. Worum es bei der Reform geht und was sie für private Betreiber von Solaranlagen bedeutet, weiß Sabine Stöhr
In dieser Folge von Hot Seats & Cold Brews wird's persönlich, ehrlich und inspirierend: Tobias Woggon spricht mit Steffi Marth über die Kunst, sich gute Vibes zu bewahren – selbst dann, wenn die Nachrichtenlage mal wieder alles andere als leicht verdaulich ist. Wie schafft man es, sich nicht runterziehen zu lassen und stattdessen den Fokus auf das Positive zu richten? Steffi teilt ihre Gedanken, Strategien und ganz persönlichen Ansätze für mehr Leichtigkeit im Alltag. Außerdem gibt sie spannende Einblicke in ihr aktuelles Videoprojekt, für das sie gerade viel unterwegs ist und mit voller Energie arbeitet. Worum es dabei genau geht, welche Ideen dahinterstecken und was in Zukunft geplant ist – all das erfahrt ihr aus erster Hand. Zum Abschluss wird's nochmal reflektierend: Wer oder was inspiriert uns eigentlich dazu, aufs Rad zu steigen und loszufahren? Eine Frage, die zeigt, wie unterschiedlich Motivation aussehen kann – und wie sehr uns andere Menschen dabei prägen. Eine Folge voller positiver Energie, ehrlicher Einblicke und einer guten Portion Inspiration.
„Warum wird das Management mich eigentlich nicht kündigen, um Geld zu sparen? Denn ich bin nicht ersetzbar.” Dieser O-Ton aus meiner Umfrage klingt nach Selbstbewusstsein. Ist aber eher das Gegenteil. Denn die entscheidende Frage bleibt offen: Wo sind die Zahlen? Nach mehreren Folgen Diagnose wird's heute Handwerk. Wir rechnen Deinen Wert aus — live, mit Zahlen. Aufgenommen übrigens vom Münchner Flughafen, bei zwei Stunden Verspätung. Manchmal muss man die Zeit eben nutzen. Worum es geht: Warum wir so schlecht darin sind, unseren Wert zu zeigen: Wir sind stolz, wenn andere glänzen — und werden dabei unsichtbar. Die Ironie: Je besser Du wirst, desto weniger sieht man Deine Arbeit. Meine Gitarristen-Analogie: Drei Meister spielen völlig entspannt ein irrwitziges Stück. Sieht aus wie nichts. Ist wahre Meisterschaft. Der Rückwärtsgang, den ich gerade beobachte: Firmen, die Coaches und Scrum Master gestrichen haben — und jetzt merken, dass die Teams schlechter laufen. Die Falle: Bau Dir bloß keine hübsche Metrik. Velocity hoch, Burndown grün, Happiness-Index — das ist Schein-Agilität auf Personenebene. Wert beweisen heißt nicht Zahlen erfinden. Deine Übung: Fünf Dinge, die ohne Dich nicht oder schlechter passiert wären. Nicht Tätigkeit — Wirkung. Die vier Rechenwege, die fast immer funktionieren: Verhinderte Fehlentscheidung — Feature gestoppt, bevor Wochen reinflossen. Ich kenne Fälle aus der Scrum Master Journey, wo sich Millionen nachweisen ließen. Schnellere Entscheidung — mein Lieblingsbeispiel aus der Medizintechnik: ein Dokument, das ein Jahr durch die Organisation pingpongte. Alle Beteiligten in einen Raum gesetzt, nach zwei Stunden fertig. Gehaltene Menschen — eine ungeplante Nachbesetzung kostet schnell ein halbes Jahresgehalt. Bei komplexen Produkten dauert echte Einarbeitung Jahre. Geschrumpfte Meetings — 3 Stunden pro Woche, Team von sieben, 45 Wochen: über 900 Stunden im Jahr. Das ist ein halber Mitarbeiter. Sag das mal im Führungsgespräch. Ja, das ist Pi mal Daumen. Aber Milchmädchenrechnung mit Zahl schlägt Bauchgefühl ohne Zahl. Jedes Mal. Und dann sagst Du es richtig: Bau Dir einen Satz ohne ein einziges agiles Wort. „Im letzten halben Jahr habe ich dafür gesorgt, dass [Wirkung] — grob [Zahl]. Ohne diese Rolle passiert das nicht von selbst.” Fünf Minuten freitags, in denen Du Deine Wirkung dieser Woche notierst — keine Reporting-Monster, nur eine Spur. Und wie mein Opa schon sagte: Wenn Du einen guten Job machst, dann erzähl den Leuten davon. Denn sonst macht es keiner. Niemand wird Werbung für Dich machen. Mein Fazit: Du wirst nicht gestrichen, weil Du nichts wert bist — sondern weil niemand Deinen Wert beziffern kann. Mach mit: Rechne Deine Zahl aus und schick sie mir an marcloeffler.eu. Ich sag Dir ehrlich, ob sie trägt. Das „Unverzichtbar”-Workbook (39 €): Genau diese Übungen — die fünf Dinge, die vier Rechenwege, der eine Satz — mit rotem Faden zum Durcharbeiten. 15 Seiten, rund 90 Minuten. Link unten. Links: Workbook: https://www.digistore24.com/product/702505 Schreib mir: marcloeffler.eu · LinkedIn Scrum Master Journey: https://marcloeffler.eu/scrum-master-journey/
Hey Leute, ich mir diese Woche den guten Kvid in den Podcast geholt, um mit ihm über seine Videos und das Dasein als Vollzeit-Creator zu sprechen. Wie haben sich die eigenen Inhalte über die Jahre verändert? Worum quält man sich durch so viele Ubisoft-Spiele? Und was sind die Ziele für die Zukunft? Ein sehr nettes Gespräch, das mir extrem gefallen hat. Falls ihr den Guten tatsächlich noch nicht kennen solltet, besucht ihn auf seinem Hauptkanal sowie Zweitkanal. Außerdem könnt ihr euch ebenfalls seinen eigenen Podcast anhören. Und jetzt viel Spaß mit der Episode. Nächste Woche geht es dann mit dem regulären Programm weiter und ich kann endlich ein paar der aktuellen Titel nachholen.
Die Red Flag, die fast alle übersehen – weil sie so leise istGaslighting, Love Bombing, narzisstische Manipulation – darüber wird viel gesprochen. Aber es gibt eine subtile Form von toxischer Dynamik, die viel schwerer zu erkennen ist, weil sie sich langsam einschleicht. In dieser Folge spricht Stella genau darüber: Was macht diese Red Flag so gefährlich – und warum tappen ausgerechnet empathische, intelligente Menschen so leicht in diese Falle?Worum geht es?Es geht um Menschen, die nicht laut fordern – sondern still. Die keine klaren Ansagen machen, sondern über Blicke, Schweigen, unterschwelligen Druck und eine permanent spürbare Erwartungshaltung kommunizieren. Menschen, bei denen du das Gefühl hast, du bist ständig in einer Bringschuld. Du musst dich beweisen, anpassen, recht machen – ohne dass je konkret etwas gesagt wurde.Diese Dynamik erschöpft. Und weil sie so subtil ist, merkst du oft erst dann, dass etwas nicht stimmt, wenn der Kontakt endet und du plötzlich wieder frei atmen kannst.Wie erkennst du diese Menschen?Sie reden viel über sich, ihre Leistungen, ihre Wohltaten – und interessieren sich gleichzeitig kaum wirklich für dich. Sie sind oft besonders charmant oder freundlich, aber immer mit einer unsichtbaren Rechnung dahinter. Sie reagieren auf Kleinigkeiten mit einem komischen Blick, einem Schweigen, einer Anspielung – und du weißt sofort, dass jetzt etwas nicht stimmt, ohne dass ein Wort gefallen ist.Nach dem Kontakt mit ihnen bist du ausgelaugt. Du hinterfragst dich selbst. Und gleichzeitig hast du das Gefühl, dich wieder melden zu müssen, bevor es zu lang wird.Warum wir so leicht reinfallenWer in der Kindheit schon gelernt hat, es einem Elternteil oder einer anderen wichtigen Person recht zu machen, kennt diese Dynamik aus dem Effeff. Das kindliche System weiß genau, welche Buttons man drücken muss – und springt im Erwachsenenalter automatisch wieder rein, wenn es auf ähnliche Strukturen trifft. Das ist kein Versagen, sondern eine alte Schutzstrategie. Aber als Erwachsener braucht man sie nicht mehr.Was du tun kannstSolche Menschen darf man meiden – ohne schlechtes Gewissen. Wenn das nicht möglich ist, z. B. im Arbeits- oder Familienkontext, hilft die sogenannte Grey Rock Methode: freundlich, klar, emotionslos. Nur das Nötigste, kein Angriffspunkt, keine emotionale Reaktion.Und das Wichtigste: Du bist nicht verantwortlich für das Glück anderer Menschen. Eine Partnerschaft ist kein Pflegeverhältnis. Sie soll Freude machen – keine ErschöpfungWenn dich Themen rund um Dating, Selbstwert und Beziehungen bewegen: Connecte dich mit mir. Auf Instagram, im Podcast oder beim kostenlosen Clarity Call – ich freue mich auf dich!
Als alter Mann schrieb Johannes, der Apostel und Evangelist, auf, was er mit Jesus erlebt hatte. In den drei Jahren, in denen er dessen Leben beobachtet hatte, hatte er eines festgestellt: Jesus war etwas Besonderes. Die Wunder, die er tat, zeigten: Jesus war zwar ein Mensch, aber nicht wie jeder andere auch, sondern er war mehr. Er war der Messias, der Sohn Gottes. Ja, Gott selbst!Was hat Johannes gesehen? Johannes sah, wie Jesus einer Frau neue Hoffnung gab, die auf ein kaputtes Leben zurückblickte. Er sah, wie er einen Mann am Sabbat heilte, der 38 Jahre lang krank gewesen war. Er erlebte mit, wie Jesus eine große Menge Menschen speiste, mit Nahrungsmitteln, die eigentlich nur für wenige reichten. Johannes staunte mit vielen anderen darüber, dass Jesus sogar Tote auferweckte.Doch als Jesus gefangen genommen wurde, als er verhört, geschlagen und misshandelt wurde, als die Peitschenhiebe auf seinen Rücken knallten, erlebte Johannes auch, wie Jesus das alles geschehen ließ, obwohl er als der Sohn Gottes alle göttliche Macht hatte, das abzuwenden. Er ließ sich sogar kreuzigen, obwohl er vom Kreuz hätte herabsteigen können. Doch er tat es nicht, weil er das Werk der Erlösung vollenden und uns von unseren Sünden retten wollte, indem er die Strafe dafür auf sich nahm. Er ging in den Tod, um uns Freiheit und Leben zu ermöglichen. Ist das nicht unfassbar groß, unsagbar gnädig und unerhört herausfordernd?Worum ging es Johannes bei alledem? Auch das hat er aufgeschrieben: »Diese [Zeichen] aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen« (Johannes 20,31). Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, aber darauf ist eine Antwort zu geben.Günter SeibertDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Neuanfang klingt immer ein bisschen nach: Ab morgen wird alles anders. Mit neuer Energie, neuen Plänen und vermutlich einer sehr optimistischen To-do-Liste.
Was Neues, was Neues! Heute sprechen wir nicht nur über Abenteuer, wir stellen euch eins vor! Oder vielmehr stellt Vaylan in diesem Prototyp des Formats ADVENTURE DOCS Lubo ein schmuckes Einstiegs-Adventure für Fantasy-Runden vor - und Lubo wird es mit scharfem Auge bewerten und Einwände erheben. In diesem Modus (mit abwechselnd tauschenden Rollen) möchten wir euch in Zukunft kurze, knackige Abenteuer zum Selberleiten präsentieren, und ihr seid herzlich eingeladen, euren wertvollen Senf mit abzugeben.Sattelt die Esel und sammelt eure Mörderseelen, denn heute begegnet ihr den Brüdern dunklen Rufes!Das Abenteuer-PDF gibt es hier zum Download.Kapitel:00:00 Hail and well met01:00 Worum geht's?03:42 Überblick & Einstieg11:54 Akt I: Der Wagenzug22:29 Akt II: Die Kerkerdimension35:35 Verdammt konstruktive Kritik46:29 Adventure on!Mehr von uns:https://linktr.ee/overthehillspodcast
Hey Leute, da ich mich in den letzten Phasen der momentanen Finanzarc befinde und zudem noch einiges aufarbeiten muss, habe ich mich dazu entschieden, diese Woche eine zuvor als Bonus geplante Ausgabe als neue Episode zu veröffentlichen. Bei der Bedeutsamkeit des Themas wahrscheinlich auch nicht verkehrt. Nach einem kurzen Intro mit Update zur momentanen Steuer-Situation (Finanzamt hatte noch eine letzte Überraschung parat lol), spreche ich mit Ziad über den Xbox-Boykott. Warum steht Microsoft und nun auch Xbox seit letztem Jahr auf der Liste von BDS? Worum handelt es sich dabei eigentlich genau und wie könnt ihr den Zivilisten vor Ort helfen? Zudem sprechen wir beide darüber, wie ein Boykott auf verschiedenen Ebenen funktionieren kann und warum allein das Kündigung eines Game-Pass-Abos hilft. Mir persönlich ist es vor allem wichtig, dass sich Leute damit auseinandersetzen und die Thematik nicht aus der Öffentlichkeit verschwindet. Empfiehlt diese Episode also gerne auch euren Freunden, falls ihr sie darauf aufmerksam machen wollt. Mehr Informationen findet ihr zudem auf No Games For Genocide. 00:00 Intro 13:17 Xbox Boykott Vielen Dank noch einmal an Ziad, dass er sich die Zeit für diese Ausgabe genommen hat. Ihr findet ihn als Teil des wöchentlichen Gaming-Podcasts HitStopFM und natürlich ebenso auf seinem YouTube-Kanal. Für alle, die sich Livestreams lieber auf Twitch ansehen, könnt ihr ihm hier gerne folgen. Abschließend eine Liste mit allen genannten Quellen und Medien, die wir euch empfehlen. Kauft die Bücher und Filme gerne beim Händler eures Vertrauens. Spenden - Reddit-Post mit mehreren Möglichkeiten - Unicef Gaza - Unicef Libanon Bücher - One Day, Everyone Will Have Always Been Against This - The Hundred Years' War on Palestine - Perfect Victims Filme - No Other Land - The Voice of Hind Rajab
Worum es gehtNikolaus nimmt diese Solo-Folge zum Anlass, eine Frage zu stellen, die selten laut gestellt wird: Warum tust du eigentlich, wasdu tust? Nicht der vordergründige Grund. Nicht das Ziel, das drei Ecken weiter liegt. Sondern der echte, darunter. Ein Impuls, der bei einem Abendessen unter Unternehmerinnen und Unternehmern begann – und der seitdem nicht mehr loslässt.KernideeViele Menschen setzen sich Ziele und tun dann etwas, das möglicherweise, irgendwie, über Umwege zu diesem Ziel führen könnte. Manchmal ist der direktere Weg einfacher – und ehrlicher. Wer weiß, warum er wirklich etwas tut, braucht keine Rechtfertigung mehr. Er braucht nur Konsistenz.Was du mitnimmstFrag dich nicht, was du tust. Frag dich, warum du es tust – und dann noch mal: warum das. Nikolaus macht diesen Podcast nicht, um eine Audience aufzubauen oder Kunden zu gewinnen. Er macht ihn, weil er gerne mit Menschen spricht. Das ist der eigentliche Grund. Alles andere wäre der längere Weg zu einem anderen Ziel.Während des Parcours steigt man nicht vom Pferd.Aber wenn der Gaul tot ist, sollte man aufhören zu reiten. Konsistenz ist kein Wert an sich – sie braucht die richtige Richtung. Wo hättest du früher loslassen können? Und wo hättest du länger dranbleiben sollen?Manchmal braucht es keine Antworten. Manchmal reicht es, sich neue Fragen zu stellen. Eine andere Frage öffnet eine anderePerspektive – und die kann mehr verändern als jede Antwort, die du schon kennst.MehrÜber den Host: Nikolaus KleemannLinkedIn:https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite:https://www.nikolauskleemann.com/Teile diese Folge mit jemandem, der gerade sehr beschäftigt ist – und sich schon länger nicht mehr gefragt hat, warum eigentlich.
Kennst Du dieses Gefühl? Du weißt, dass Du etwas brauchst, aber Du sagst es nicht? Nicht weil Dein Partner es nicht hören will, sondern weil Du irgendwann gelernt hast, dass Deine Bedürfnisse zu viel sind. In dieser Folge – der zweiten im Beziehungsmonat Juli – gehe ich tief in eines der häufigsten Themen aus meiner Seminararbeit: Bedürfnisse. Worum es wirklich geht, wenn wir uns in Beziehungen nicht zeigen und was echte Nähe wirklich bedeutet. In dieser Folge teile ich mit Dir: – Warum das Problem in Beziehungen selten der andere ist, sondern dass Du Deine eigenen Bedürfnisse kaum kennst oder Dir nicht erlaubst, sie zu haben – Was echte Nähe bedeutet und warum körperliche Nähe sie nicht ersetzen kann – Welche Kindheitsprägungen Dich davon abhalten, Dich wirklich zu zeigen – Warum Wahrhaftigkeit der einzige Weg zu echter Verbindung ist und was passiert, wenn wir sie vermeiden – Vier Reflexionsfragen, die Dich direkt an den Kern bringen Nähe beginnt da, wo Du aufhörst, Dich zu verstecken. ✨ Kostenloser Beziehungsbooster: [https://acade-me.de/beziehungsbooster](https://acade-me.de/beziehungsbooster) ✨ Mehr über Christian & die AcadeME: [https://acade-me.de](https://acade-me.de)
„Teams werden zeremoniemüde." „Unsere Retros sind nichtssagend." Zwei O-Töne aus meiner Umfrage. Und dann kommt der Reflex, auf den ich früher selbst reingefallen bin: Dann brauchen wir halt ein neues Retro-Format! Nein. Braucht Ihr nicht. Vor Jahren habe ich in Polen einen Vortrag voller kreativer Retro-Ideen gehalten. Danach kam Bob Marshall auf mich zu und sagte: „You're doing the wrong thing righter." Der Satz hat gesessen — und er ist der Kern dieser Folge. Worum es geht: Warum ein neues Format nur Kosmetik ist: Du kannst dieselbe folgenlose Sitzung in zehn Formaten abhalten. Sie bleibt folgenlos. Meine Arzt-Analogie: Wenn er Dir jedes Mal nur die Symptome beschreibt, aber nie behandelt — irgendwann wechselst Du den Arzt. Was Teams wirklich müde macht: Es passiert nichts. Es darf nichts passieren. Es ist nicht sicher, ehrlich zu sein. Oder es ist schlicht die falsche Zeremonie — manchmal braucht es keine Retro, sondern eine Entscheidung von oben. Die konsequenzlose Organisation: Warum nicht nur Retros, sondern auch Planning, Review und Daily für den Eimer sind, wenn nichts folgt. Und ja, ich habe ein ganzes Buch über Retros geschrieben — und sage Dir trotzdem: Manche Retro gehört abgeschafft, nicht verbessert. Was tatsächlich wirkt: Eine Retro endet nie ohne mindestens eine Veränderung — mit Hypothese, Verantwortlichem, Datum und sichtbar am Board. Lieber eine, die passiert, als fünf, die keiner verfolgt. Harte Timeboxen gegen endloses Gelaber (z. B. 20 Minuten für die Insights-Phase) — nur so bleibt Zeit für echte Maßnahmen. Die Frage tauschen: nicht „was lief gut?", sondern „was ändern wir konkret, bis wann?" Jede Retro startet mit dem Check der letzten Maßnahme. Nicht umgesetzt? Dann ist genau das Dein Thema. Retros hängen zusammen — startet nicht jedes Mal auf der grünen Wiese. Themen jenseits der Teamgrenze eskalieren — Stichwort Circle of Influence. Retro-Pause ist erlaubt: Nutz die Zeit für Teambuilding, statt Theater zu spielen. Für Führungskräfte: Deine Rolle ist nicht mitreden, sondern liefern. Retros sind Bestellungen bei Dir. Eine Veränderung, sichtbar durchgezogen, ist Gold wert — dann verschwindet die Müdigkeit von selbst. Und wenn nach fünf Retros nichts umgesetzt wurde: Dann ist nicht das Team müde. Dann bist Du das Problem. Mein Fazit: Agilität löst keine Probleme. Sie macht sie sichtbar. Lösen musst Du sie selbst. Erwähnt in der Folge: „Retrospektiven in der Praxis", 2. Auflage — alle Formate, viel Handwerk, plus der Umgang mit schwierigen Retros. Überall, wo es Bücher gibt. Probleme mit Deinem Chef bei der Umsetzung? Melde Dich, wir schauen gemeinsam drauf: marcloeffler.eu
"I let my Music speak" ist die erste Line in Audrucys neuer Single "Bad Girlfriend". Worum es bei unserem Kölncampus Lieblingslied geht und wie Audrucy zur Musik gekommen ist erzählt die Kölnerin im Interview.
Bei der WM rücken auch die Schiedsrichter immer wieder - häufig zu Unrecht - ins Kreuzfeuer der Kritik. Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Frank Willenborg erklärt, warum die FIFA einen großen Anteil daran hat - und auf welche neue Regel er künftig auch verzichten könnte. Außerdem: Worum es im Klopp-Poker zwischen DFB und Red Bull geht.
Everyone Counts by Dr. Jürgen Weimann - Der Podcast über Transformation mit Begeisterung
„Wenn es draußen wieder ruhiger wird, dann werde ich auch wieder gelassener." Ein Satz, den ich in Führungskräfte-Workshops und 1:1-Sparings immer wieder höre. Und ein Irrglaube. Denn dieser ruhigere Moment im Außen kommt nicht. In dieser Folge geht es um die Frage, wie du in einer Welt, die permanent schneller wird, für dich selbst zur Ruheinsel wirst – und was das für deinen Führungsalltag bedeutet. Worum es in dieser Folge? Ich nehme dich mit auf eine ehrliche Bestandsaufnahme: Wie geht es dir eigentlich gerade? Ausgehend von der BANI-Welt – brüchig, ängstlich, nichtlinear, unbegreiflich – zeige ich, warum klassische Planung und der Griff nach mehr Kontrolle uns zwar kurzfristig beruhigen, langfristig aber Energie kosten. Und warum der Versuch, Unbegreifliches begreifen zu wollen, in eine Spirale aus Unzufriedenheit führt. Die größten Energieräuber im Überblick: - Kontrolle statt Vertrauen: Der Versuch, alles im Griff zu haben, kostet mehr Kraft, als er Sicherheit bringt. - Dauernde Erreichbarkeit: E-Mail, Messenger, offene Tür – ohne bewusste Phasen der Nicht-Erreichbarkeit gibt es keine Erholung. - Offene Schleifen: Aufgeschobene Entscheidungen binden Energie, auch wenn sie gerade nicht sichtbar sind. - Der Kampf gegen das eigene Gefühl: Nicht das Gefühl selbst stresst am meisten, sondern der innere Richter, der sagt: „Ich sollte mich eigentlich nicht so fühlen." Was stattdessen? - Bewusstheit über den eigenen Fokus – Energie folgt der Aufmerksamkeit - Ruhe als trainierbare Fähigkeit, nicht als Zufall - Akzeptanz statt Perfektionsanspruch: nicht alles muss gelöst, verstanden oder kontrolliert werden - Rituale, die Kraft geben – vor Meetings, morgens, abends - Aktives Kalendermanagement: Phasen der Erreichbarkeit und Nicht-Erreichbarkeit bewusst planen Lass uns verbinden: [LinkedIN](https://www.linkedin.com/in/juergenweimann/) Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich über Deine Bewertung mit 5 Sternen bei Apple Podcasts und wenn Du meinen Podcast weiterempfiehlst. Mail mir gerne Deine Gedanken zur Folge unter jw@juergenweimann.com. Liebe Grüße, Jürgen [Abonnier hier meinen Newsletter.](https://juergenweimann.com/juergen-weimann-newsletter/)
Aussagen wie „Der Feminismus geht zu weit” oder „Not all Men” schwirren en masse in unserer Gesellschaft umher. Sie sind Teil des antifeministischen Backlashes und werden insbesondere aktuell durch die Manosphere gerade bei jungen Männern immer präsenter und radikaler. In der neuesten Folge Meyer:Wermuth sind Christoph Gosteli, Berater bei der Fachstelle Gewalt Bern und Präsident von Solvio (Dachverband Gewaltprävention Schweiz), sowie Kambez Nuri, Sozialarbeiter und Co-Leiter der Fachstelle OH BOY* von männer.ch bei uns zu Gast. Zusammen sprechen wir darüber, was „Männlichkeiten” überhaupt sind, wieso Männer Schwierigkeiten haben, sich mitzuteilen, und warum Männer überhaupt gewalttätig werden. 04:10 Männlichkeiten: Worum geht es dabei?15:48 Was beinhaltet Gewaltberatung? 24:05 Wo fängt destruktive Männlichkeit an29:29„Migrantische Männer sind die besseren Feministen.“36:50Manosphere: Was ist das überhaupt und wie geht man damit um?43:19 Was muss die Politik leisten? 46:53 Gibt es Hoffnung auf Besserung? [Die heutige Podcastfolge wurde am 11. Juni voraufgezeichnet. Nun folgt eine 2-wöchige Sommerpause. Am 3. August sind wir wieder zurück] s/o: Podcast von Christoph Gosteli & Timo Jost: Wurst-Käse-Salat Podcast von Kambez Nuri & Ahmed Ajil: keshmesh
Bei der WM rücken auch die Schiedsrichter immer wieder - häufig zu Unrecht - ins Kreuzfeuer der Kritik. Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Frank Willenborg erklärt, warum die FIFA einen großen Anteil daran hat - und auf welche neue Regel er künftig auch verzichten könnte. Außerdem: Worum es im Klopp-Poker zwischen DFB und Red Bull geht.
Welcher Artikel gehört vor welches Wort? Warum hängen die Deutschen so viele Wörter einfach hintereinander? Warum teilen sie Verben so auf, dass der erste Teil am Anfang des Satzes steht und der zweite ganz am Ende? Das sind nur einige der Probleme, auf die die 15-einhalb Millionen Menschen treffen, die, weltweit betrachtet, Deutsch als Fremdsprache lernen. In Mannheim treffen sich ab heute über 100 Jugendliche aus 66 Ländern zur „Deutscholympiade“ des Goethe-Instituts. Worum es geht, erklärt dessen Generalsekretär Johannes Ebert im SWR-Aktuell-Gespräch mit Andreas Fischer.
2026 war kein Jahr, das leise an die Tür geklopft hat. Eher so: Tür auf, Konfetti rein, einmal alles auf links drehen – danke fürs Gespräch.Worum geht's heute wirklich?In dieser Solo-Folge geht es um Veränderung, innere Ehrlichkeit und die Frage: Was macht mich wirklich glücklich? Tania reflektiert ihre persönliche Reise, ihren bisherigen Weg mit Social Media Mentoring und die Erkenntnis, dass Erfolg allein nicht alles ist.Es geht um Selbstwert, Glück, Authentizität und den Mut, eine Richtung loszulassen, die im Außen vielleicht funktioniert – sich innen aber nicht mehr ganz stimmig anfühlt.Oder anders gesagt: Wenn das Herz flüstert, aber der Kalender schreit, wird's Zeit hinzuhören.Für wen ist die Folge?- Für dich, wenn du spürst, dass sich etwas verändern darf- Für dich, wenn Erfolg im Außen nicht mehr reicht- Für dich, wenn du dich fragst, was deine echte Aufgabe ist- Für dich, wenn du mehr Selbstwert, Klarheit und innere Erfüllung willstDas nimmst du mit ✨- Warum 2026 ein Jahr der Veränderung ist- Was Erfolg bedeutet, wenn er nicht mehr alles ist- Warum Selbstwert der neue Fokus wird- Weshalb Tania sich vom Social Media Mentoring entfernt- Wie du deiner eigenen inneren Wahrheit näherkommstO-Töne„Erfolg ist nicht alles“„Fokus auf Selbstwert“„Folge deinem Herzen“Kapitel00:00 Einführung und Rückblick auf 202605:58 Die Suche nach der eigenen Berufung11:51 Die neue Ausrichtung: Selbstwert-Coaching17:39 Abschluss und Ermutigung zur SelbstfindungLinks & Ressourcen
......Hellooo aus dem Vakuum der Werder-Welt zwischen den Saisons! Thomas und Jan reiten einmal durch die Fußball-Welt und verhalten sich zu allem, was bei Drei nicht auf dem Baum ist. und Spoiler: Es gibt schon ein paar Sachen, über die man sich aufregen kann. Wenn schon nicht über Werder, dann doch wenigstens über... die FIFA? Aber auch bei Werder ist ein bisschen was passiert: Neues Trikot, neue Spieler, alte Verantwortliche... und der Spielplan. Enjoy!
Dies ist Folge 2 von 2. Folge 1 erschien vor einer Woche. Worum geht's? Nachdem der TI-99/4 endlich fertig entwickelt ist, muss er sich nun auf dem hart umkämpften Heimcomputermarkt beweisen – gegen Tandy, Atari und vor allem gegen Commodore. Henner und Chris erzählen, wie Texas Instruments seinen Rechner vermarktet, warum die Verpackung bewusst auf das technische Kürzel verzichtet und stattdessen groß „Home Computer“ verspricht, und wie sich der Nachfolger 99/4A entwickelt: mit besserer Tastatur, neuem Grafikmodus, aufgebohrter Sprite-Engine, aber auch gnadenlosem Rotstift bei Lautsprecher und Kopfhöreranschluss. Es geht um die Werbekampagne mit Bill Cosby, der in unzähligen Spots stets denselben Satz wiederholt: „This is the one.“ Um ein teures Rückrufproblem wegen potenziell gefährlicher Netzteile. Und um die immer verzweifeltere Suche nach Software für ein System, dessen exotische Prozessorarchitektur Entwicklerinnen und Entwickler eher abschreckt als einlädt – im Gegensatz etwa zum gut dokumentierten 6502 in Ataris Rechnern. Trotzdem entsteht nach und nach ein überraschend vielfältiges und teils hochwertiges Spieleangebot, nicht zuletzt dank der kreativen Freiheit, die TI seinen eigenen Entwicklerinnen und Entwicklern lässt, und dank externer Partner wie Milton Bradley mit ihrem kuriosen MBX-Erweiterungssystem. Am Ende dreht sich alles um den ruinösen Preiskampf mit Commodore, der TI schließlich einen Quartalsverlust von 100 Millionen Dollar beschert und die Aktie einbrechen lässt. Noch auf der Sommer-CES 1983 kündigt TI mit dem winzigen TI-99/2 und einem neuen Topmodell einen Neuanfang an – doch beide Projekte werden nie veröffentlicht. Stattdessen zieht sich Texas Instruments im selben Jahr komplett aus dem Heimcomputergeschäft zurück und verramscht die Restbestände für 50 Dollar das Stück. Was bleibt, sind rund 2,8 Millionen verkaufte Geräte weltweit – und ein paar Chips wie der Soundbaustein SN76489, die in vielen anderen Systemen noch lange weiterleben. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Henner Thomsen, Christian Schmidt Audioproduktion: Johannes DuBois, Christian Schmidt Titelgrafik: Johannes DuBois Vielen Dank an Karl Guttag und Paul Urbanus.
Als Fritz Teufel mit der Knarre fuchtelte. Einfach mal die Todesangst überwinden. Wie war das, als Jutta starb? Stirbt der Ashram auch? In der elften und letzten Folge verrät Christa, wie im Harem das Sterben gelernt wird und weshalb sie einfach heiter durch das Unbekannte durchmarschieren will. Suse und Hajo erfahren, was es mit der Verzweiflung nach 68 auf sich hatte und warum manche Kommunarden den Terrorismus der Meditation vorzogen. Weitere Themen: Jede Seele ist ein Tropfen im See der Liebe. Königin Christa. Falsche Gurus und die Haifischkommune. Einfach die Asche in den Wind. Plus: Werden wir wiedergeboren? Wirklich alle? Folge 53, Staffel 2.Worum geht es bei Christas Reise?Christa Ritter ist Mitte 30 und Partygirl. Dann trifft sie Rainer Langhans, Deutschlands bekanntesten Hippie. Und ändert ihr Leben radikal. Sie wird Haremsdame in Rainers Münchner Kommune. Meditieren statt Kiffen, Tischtennis statt Tantra. Das war vor 50 Jahren. Jetzt ist Christa Mitte 80 und blickt zurück auf ein Leben im verrücktesten Sozialexperiment der Republik. Wie war das mit Neid, Wut und Uschi Obermaier? Christas Reise - ein mutiges Leben in elf Etappen. Ein Spezial vom MutmachPodcast. Mit Suse und Hajo Schumacher. Und natürlich mit Christa Ritter. Wir bedanken uns ganz herzlich für die vielen Zuschriften und die neuen Unterstützer auf steady/fm. .Wir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Worum geht's? Mit Darklands (1992) schuf Microprose ein Rollenspiel, das Genre-Konventionen sprengte. Nicht so sehr durch die schiere Raffinesse seiner Systeme oder die überbordende Exotik seiner Welt, sondern eher durch das Gegenteil: Es ordnet seine Systeme und seine Welt einer ungewöhnlichen Prämisse unter. Das Spiel spielt im spätmittelalterlichen Heiligen Römischen Reich (1400–1499), und was die Menschen des 15. Jahrhunderts für wahr hielten, ist im Spiel real. Hexen, Heilige, Alchemisten und Drachen existieren nicht als Klischees, sondern als integrale Bestandteile einer Welt, in der Glaube, Politik und Magie untrennbar verwoben sind. Chris und Gunnar beleuchten, wie Darklands durch sein Lebenspfad-System, das Echtzeit-Kampfsystem mit Pause, das produktionsbasierte Alchemie-System und die offene Welt Maßstäbe setzte, und warum es bis heute als eines der ambitioniertesten Rollenspiele der 90er gilt. Infos zum Spiel: Thema: Darklands Erscheinungstermin: August 1992 Plattform: MS-DOS Entwickler: Microprose / MPS Labs Publisher: Microprose Genre: Rollenspiel Designer: Arnold Hendrick, Douglas Kaufman, Sandy Petersen, Jim Synoski, Douglas Whatley, Matt Scibilia u.a. Musik: Jeff Briggs Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Christian Schmidt, Gunnar Lott Gäste: Doug Kaufmann, Matt Scibilia, Dr. Matthias von Hellfeld Synchronsprecher in dieser Folge: Andreas Groeber (als Arnold Hendrick), Dennis Richtarski (als Matt Scibilia) und Tim Heinke (als Doug Kaufman) Audioproduktion: Matthias Kuhlmann, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) Vielen Dank an unsere Gesprächspartner in dieser Folge: Doug Kaufmann, Co-Designer von Darklands Matt Scibilia alias "Artino", Hauptgrafiker von Darklands Dr. Matthias von Hellfeld, Historiker Die Interview-Auszüge von Arnold Hendrick stammen aus Matt Bartons Gespräch mit ihm aus dem Jahr 2010.
Das grosse Schwitzen hat – vorerst – ein Ende. Nacht 12 Tagen. Damit war die aktuelle Hitzewelle gleich lang wie jene im August 2003. Roman Brogli von SRF Meteo ordnet die Temperaturen ein und blickt auf den möglichen weiteren Verlauf dieses Sommers. · In Uganda hat Präsidentensohn Muhoozi Kainerugaba in seiner Funktion als Armeechef die Schliessung des unabhängigen Medienunternehmens «Nation Media Group» verfügt. Naveena Kottoor, freie Journalistin in Kenia ordnet die Ereignisse ein und erklärt die Situation der Medien im afrikanischen Land. · Elon Musks Starlink dominiert bisher den Markt für Satelliteninternet. Über 10'000 Satelliten kreisen für Starlink bereits um die Erde, Millionen Kundinnen und Kunden nutzen den Dienst weltweit. Nun will China mit einem eigenen Projekt dagegenhalten: SpaceSail. Worum es dabei geht, sagt SRF-China-Korrespondent Samuel Emch. · Das hat vor ihm noch kein britischer Monarch getan: König Charles hat seine Steuerunterlagen offengelegt. Damit will er für mehr Transparenz bei den königlichen Finanzen sorgen: Peter Stäuber, freier Journalist in London über die Höhe der Steuerzahlung und die Hintergründe. · Milliarden für den Wiederaufbau und politische Rückendeckung für die Ukraine – darum ist es an der aktuellen Wiederaufbaukonferenz in Polen gegangen. Doch das Treffen wurde von Spannungen überschattet. Was das bewirkt hat, erklärt Osteuropaexperte Marcel Hirsiger.
Achtung: Dies ist Folge 1 von 2, Teil 2 erscheint in einer Woche. Worum geht's? Worum geht's? Texas Instruments ist heute vor allem als Zulieferer von Halbleitern bekannt, doch Ende der 70er Jahre baute das Unternehmen aus Dallas einen eigenen Heimcomputer: den TI-99/4. Ein schwarz-silbernes Gerät mit 16-Bit-Prozessor, das schon 1979 auf den Markt kam und damit technisch seiner Zeit voraus war. Oder zumindest hätte sein können. Henner und Chris zeichnen nach, wie es dazu kamm und warum der Weg dorthin von Anfang an mit problematischen Entscheidungen gepflastert war. Sie beginnen bei den Ursprüngen von Texas Instruments, das als „Geophysical Service Incorporated“ mit seismischen Messungen zur Erdölerkundung anfing und sich über die Halbleiterfertigung zum Technologiekonzern entwickelte. 1958 erfand Jack Kilby dort den integrierten Schaltkreis – eine der folgenreichsten Erfindungen der Technikgeschichte. TI baute darauf Taschenrechner, Sprachsynthesechips und 1978 den Speak & Spell, einen der ersten Consumer-Artikel mit digitaler Sprachausgabe. Zu Wort kommt dabei auch der ehemalige TI-Ingenieur Karl Guttag, der damals an mehreren Mikrochips bei Texas Instruments gearbeitet hat und die verworrene Entstehungsgeschichte des Heimcomputers aus erster Hand kennt, inklusive der internen Rivalitäten zwischen den Abteilungen, dem gescheiterten Versuch einer eigenen Heimcomputer-CPU und der legendär schlechten Entscheidung, die gesamte Entwicklungsabteilung in die texanische Kleinstadt Lubbock zu verlegen. Dies ist der erste Teil einer zweiteiligen Folge. Spiele, Marktgeschichte und das Ende von TIs Heimcomputer-Ambitionen folgen in Teil 2. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Henner Thomsen, Christian Schmidt Audioproduktion: Matthias Kuhlmann, Christian Schmidt Titelgrafik: Johannes DuBois Vielen Dank an Karl Guttag und Paul Urbanus.
Xbox, mal wieder: Studioschließungen im Anrollen, Exklusivtitel feiern ihr Comeback, Hardware wird teurer und trotzdem scheint man für 2027 an der nächsten Konsole als „High-End-Gerät“ festzuhalten, das dann auch irgendwie PC-Spiele abspielen können soll. Zusammen mit Martin Dietrich vom Recherche-Kanal „Decode“ versuchen wir, uns irgendeinen Reim darauf zu machen, was man im Hause Microsoft denn nun wieder vor hat. Spoiler: Die seit Dekaden herbeigeredete Verabschiedung von Microsoft aus dem Konsolengeschäft wird es auch diesmal nicht, glauben wir. Warum, erklären wir euch dann. Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:09:02 - Worum es geht und ungewohnte Ehrlichkeit von Microsoft 00:46:32 - Starke Marken schlecht gefördert und das Thema Plattforminfrastruktur 01:22:49 - Ob es zur Ausgründung kommt und Krise der Hardwarekomponenten 01:50:10 - Braucht es eine neue Konsolengeneration? 02:08:59 - Ein unverständliches Feature und Werbung als Zukunftsmodell In dieser Folge zu hören: Sebastian Stange, Martin Dietrich & Andre Peschke
Dem ukrainischen Präsidenten ist der höchste polnische Orden entzogen worden. Polen wirft Selenskyj eine Verharmlosung der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) vor. Im Zweiten Weltkrieg war die UPA für Tausende tote polnische Bürger verantwortlich. Herzing, Johanna www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Wie viele weiße Steppjacken besitzt Rainer Langhans? Wie fühlt sich ein leerer Magen an? Kann man ohne Besitz in München leben? Ist Wohlstand eine Krankheit? In der zehnten Folge erklärt Christa Ritter im Gespräch mit Suse und Hajo Schumacher, warum ihr das Ein-Zimmer-Appartment reicht, weshalb das System ein Monster und Bescheidenheit eine Gewöhnungssache ist? Weitere Themen: Matjes satt und Finger in den Hals. Rainer sitzt an der Nähmaschine. Das Experiment mit dem Ur-Marxismus. Nepal-Klamotten halten auch nicht ewig. Wie wird man immun gegen die kapitalistische Verführung? Plus: Und immer wieder Selbstrevolution. Staffel 2, Folge 51.Worum geht es bei Christas Reise?Christa Ritter ist Mitte 30 und Partygirl. Dann trifft sie Rainer Langhans, Deutschlands bekanntesten Hippie. Und ändert ihr Leben radikal. Sie wird Haremsdame in Rainers Münchner Kommune. Meditieren statt Kiffen, Tischtennis statt Tantra. Das war vor 50 Jahren. Jetzt ist Christa Mitte 80 und blickt zurück auf ein Leben im verrücktesten Sozialexperiment der Republik. Wie war das mit Neid, Wut und Uschi Obermaier? Christas Reise - mutiges Leben in elf Etappen. Ein Spezial vom MutmachPodcast. Mit Suse und Hajo Schumacher. Und natürlich mit Christa Ritter. Das Spezial: Jeden Donnerstag im Mutmachpodcast.Wir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Themen von Caro und Minh Thu am 24.06.2026: (00:00:00) Bei der Geburt dabei sein vs. WM: Welche Diskussion die Entscheidung eines belgischen Fußballnationalspielers ausgelöst hat. (00:02:42) Bundesweite Bahnstörung: Wieso der Zugverkehr komplett stillstand und wie Bahnfahrende die Nacht erlebt haben. (00:06:21) Update Rente: Was Bundeskanzler Merz und Co. planen und wie Fachleute drauf schauen. (00:13:09) Flamingo-Proteste gehen weiter: Worum es Albaner:innen inzwischen wirklich geht. Danke an euch: Caro bedankt sich für die lieben Worte zu ihren krankheitsbedingten Solo-Folgen. ♥️ Hier geht's zur Folge, in der Caro und Matthis ausführlich über den Beginn der 🦩-Proteste gesprochen haben: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4ec96633e7fccbf8/ Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de. Kommt auch gerne in unseren WhatsApp Channel0630 - die Podcast-Gang. Hier könnt ihr per QR-Code rein: 0630 - der News-Podcast Von 0630.
Worum geht's? 2002 erscheint mit Sly Raccoon (in Nordamerika: Sly Cooper and the Thievius Raccoonus) ein 3D-Plattformer exklusiv für die PlayStation 2, der zusammen mit Jak & Daxter und Ratchet & Clank eine goldene Trias der PS2-Jump'n'Runs bildet. In dem Spiel schlüpft man in die Rolle des Waschbären Sly Cooper, der als Meisterdieb durch nächtliche Städte und finstere Dschungel schleicht, klettert und kämpft, um ein gestohlenes Familienbuch aus den Händen der Teuflischen Fünf zurückzuholen. Fabian und Gunnar beleuchten, warum die Mischung aus Schleichen, Klettern und kontextsensitiven Diebsaktionen auch heute noch funktioniert, außerdem erklären die beiden, was den unverwechselbaren Cell-Shading-Look des Spiels ausmacht und wie die selbst entwickelte Speckle Engine dazu beitrug. Daneben erzählen Fabian und Gunnar die Geschichte von Sucker Punch Productions: vom Deal mit Sony über die etwa dreijährige Entwicklungszeit bis hin zum Aufstieg von Game Director Nate Fox, der beim Vorgängerspiel noch als Junior-Designer tätig war und beim zweiten Spiel des Studios bereits die inhaltliche Verantwortung übernahm. Infos zum Spiel: Thema: Sly Raccoon (US: Sly Cooper and the Thievus Raccoonus) Erscheinungstermin: 23. November 2002 (Nordamerika), 29. November 2002 (Europa) Plattform: PlayStation 2 Entwickler: Sucker Punch Productions Publisher: Sony Computer Entertainment Genre: Platormer Designer: Nate Fox, Brian Fleming, Bruce Oberg, Steve Chen, Jason Connell u.a. Musik: Ashif Hakik Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Fabian Käufer, Gunnar Lott Audioproduktion: Sascha Blach, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Trash80 (Musik)
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
In unserer Gesellschaft fehlt es an Vertrauen: Diesen Eindruck hat zumindest Systemfragen-Hörer Manfred Rieken, der sich deshalb Sorgen macht. Doch was ist Vertrauen eigentlich? Es ist nicht so einfach, diesen Wert zu messen. Hinrichs, Dörte www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
In unserer Gesellschaft fehlt es an Vertrauen: Diesen Eindruck hat zumindest Systemfragen-Hörer Manfred Rieken, der sich deshalb Sorgen macht. Doch was ist Vertrauen eigentlich? Es ist nicht so einfach, diesen Wert zu messen. Hinrichs, Dörte www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Ein Tierarzt, der heute sagt: Nicht-vegane Tierärzte sind weird. Wie kommt man da hin? Karim ist zum dritten Mal im Podcast, und heute lebt er vegan. Im ersten Podcast hat er noch Käse gegessen. Wir reden darüber, was er im Tiermedizin-Studium wirklich lernen musste (Stichwort: wie man eine Blutwurst herstellt, als Prüfungswissen), warum er bei einer Rinder-Misswahl fassungslos war und was da mit Babyöl und Föhn passiert. Außerdem: warum Homöopathie bei Tieren richtig gefährlich ist, was gerade politisch im Tierschutz schiefläuft, und die eine Frage, mit der du sofort erkennst, ob dein Tierarzt etwas taugt. Dr. Karim Montasser war praktizierender Tierarzt und ist heute Fulltime Content Creator, Buchautor und eine der ehrlichsten kritischen Stimmen in der deutschen Tiermedizin. Er hat eine gemeinnützige Organisation für kostenlose Psychotherapie in der Tiermedizin mitgegründet und bringt gerade sein zweites Buch "Artenblind" im Eigenverlag heraus. Worum es darin geht und was ihr in Zukunft von @DerTierarzt erwarten könnt - setzt euch hin, nehmt euch einen Tee und schaut rein in eine neue Folge "Plantbased". Das bleibt hängen: Warum ein einziger Satz ("das ist inkonsequent") bei Karim alle Dominosteine umgeworfen hat Was bei einer Hochleistungs-Milchrinder-Show wirklich mit den Kühen gemacht wird Placebo-by-Proxy: warum Homöopathie Tiere mit ihren Schmerzen allein lässt Versichert eure Tiere, und warum das keine Option, sondern Verantwortung ist Wie der Tierschutz in Deutschland gerade Stück für Stück abgebaut wird ———
Haben die Achtundsechziger eigentlich pausenlos geschnackselt? Waren die Hippies schamlos? Und weshalb wurden Hoden wegretuschiert? In der neunten Folge dreht sich alles um die Lust oder vielmehr Unlust. Christa berichtet schonungslos offen über diese magische Sekunde im Paradies, den Segen der Pille, unlockeren Sex und die anstrengende Kombination von Sexsucht und Orgasmusunfähigkeit. Suse und Hajo Schumacher erfahren viel Neues über Erotik-Themenwochen, Aggressionen der Frau und die ewige Panik vor dem Eindruck der Nuttigkeit. Christa bekennt sich zu einer interessanten Vorliebe, zu Lilith und dem Plan, den Körper endlich zu überwinden. Plus: Am Ende ist da immer die Bank mit dem Hund. Folge 49, Staffel 2.Worum geht es bei Christas Reise?Christa Ritter ist Mitte 30 und Partygirl. Dann trifft sie Rainer Langhans, Deutschlands bekanntesten Hippie. Und ändert ihr Leben radikal. Sie wird Haremsdame in Rainers Münchner Kommune. Meditieren statt Kiffen, Tischtennis statt Tantra. Das war vor 50 Jahren. Jetzt ist Christa Mitte 80 und blickt zurück auf ein Leben im verrücktesten Sozialexperiment der Republik. Wie war das mit Neid, Wut und Uschi Obermaier? Christas Reise - mutiges Leben in elf Etappen. Ein Spezial vom MutmachPodcast. Mit Suse und Hajo Schumacher. Und natürlich mit Christa Ritter. Das Spezial: Jeden Donnerstag im Mutmachpodcast..Wir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was ist "Die Welt von …?" Wenn wir über Video- und Computerspiele sprechen, die entweder elaborat ausgestaltete eigene Welten mit Hintergrundgeschichten haben oder über solche, die ihre Welt aus Literatur, Rollenspiel oder Film borgen, nehmen wir uns zuweilen die Zeit und sprechen ausführlicher über Lore jener Welten als das in den regulären Folgen möglich wäre. Im Format Die Welt von… erkunden Rahel Schmitz und Mháire Stritter die Legenden, die Geografie, die Geschichte, die Politik von diesen fiktiven Welten und holen sich dabei von Fall zu Fall ergänzende Expertise von ausgewiesenen Kennern und Kennerinnen der jeweiligen Welt. Worum geht's: Die Welt von Alien ist kein klassisches Science-Fiction-Szenario mit klaren Fronten zwischen Gut und Böse, sondern ein düsteres, komplexes Geflecht aus technologischem Fortschritt, kapitalistischer Macht, biologischer Bedrohung und menschlicher Ohnmacht. Die Handlung spielt im 22. bis 25. Jahrhundert, in einer Zukunft, die von Megakonzernen wie der Weyland-Yutani Corporation dominiert wird. Diese Konzerne handeln mit Technologie, Kolonisierung und biologischen Waffen und opfern dabei bedenkenlos Menschenleben, um Profit zu sichern. Die politische Landschaft ist geprägt von einem zersplitterten Erd-Bund, der gegen die Interessen der Konzerne kämpft, während gleichzeitig abgelegene Kolonien und Frontier-Planeten im All existieren, die oft von Isolation, Armut und der ständigen Bedrohung durch außerirdische Lebensformen geprägt sind. Götter oder höhere Mächte existieren in dieser Welt nicht, stattdessen regieren Unternehmen Militärs und die unberechenbare Natur des Universums selbst. In dieser Folge erkunden Rahel und Mháire die Eigenheiten dieses Popkultur-Universum: seine politische Struktur, die Rolle von Technologie und Biowaffen, das Nebeneinander von wissenschaftlichem Fortschritt und archaischer Gewalt, sowie die bewusste Mehrdeutigkeit vieler Erzählungen. Es geht darum, wie Alien Weltenbau betreibt, warum sich das Universum je nach Standort völlig anders anfühlt und weshalb diese Franchise bis heute eine der dichtesten und faszinierendsten Sci-Fi-Welten der Computerspiel- und Filmgeschichte hervorgebracht hat. Gast: Diesmal kommt im Podcast neben den Sprecherinnen Felix Rick zu Wort, der als Redakteur bei GameStar arbeitet und sich seit 2002 als einer der profundesten Kenner der Alien-Lore einen Namen gemacht hat. Zuvor war er unter anderem für Giga Games und Gameswelt tätig und hat sich in unzähligen Artikeln, Analysen und Videos mit der Welt von Alien auseinandergesetzt. Podcast-Credits: Sprecher, Redaktion: Rahel Schmitz, Mháire Stritter Gast: Felix Rick Audioproduktion: Fabian Langer, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) "Welt von"-Folgen sind Belgeitfolgen für Podcasts zu Games, die in der Welt spielen, aber zu einem Alien-Spiel hatten wir bisher noch keine Folge, ahem. Kommt sicher noch irgendwann.
Worum geht's? 1996 erscheint mit Quake von id Software ein Spiel, das sein Genre nachhaltig verändert, nicht nur durch die für seine Zeit revolutionäre Grafiktechnologie. Chris und Gunnar beleuchten das Gameplay, das Design und natürlich die technischen Meisterleistungen hinter der Quake Engine: Lightmaps, Pre-Processing und der Assembler-Code von Michael Abrash, der die Framerate schlicht verdoppelte. Außerdem geht es um die die chaotische Entstehungsgeschichte sowie den Einfluss des Spiels: von der Modding-Kultur bis hin zum Online-Multiplayer. Infos zum Spiel: Thema: Quake Erscheinungstermin: 22. Juni 1996 (Shareware-Episode), Juli 1996 (Vollversion) Plattform: DOS, später u.a. Windows, Linux, Mac OS Entwickler: id Software Publisher: GT Interactive Genre: Ego-Shooter Designer: John Carmack, John Romero, Sandy Petersen, American McGee, Tim Willits, Michael Abrash u.a. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Christian Schmidt, Gunnar Lott Audioproduktion: Johannes DuBois, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik)
Das Pixelkino ist ein seit 2023 laufender Podcast von und mit Heinrich Lenhardt und Christian Genzel. Das Thema einer jeden Folge ist immer ein bekannter Film und die dazugehörige Spielumsetzung oder andersherum – bekanntes Spiel und dazugehörige Filmumsetzung. Der Reiz liegt im Vergleich der beiden Medien; wie wurde das Quellmaterial jeweils umgesetzt, wie gut gelang der Transfer? Dazu gibt es von den beiden Experten ausführliche, kenntnisreiche Herleitungen der Entstehungsgeschichten und Einordnungen der Bedeutung fürs jeweilige Medium. Zwei Staffeln mit insgesamt 20 Folgen sind initial erschienen, dann wechselte das Pixelkino bis auf weiteres zu Stay Forever, und die neuen Folgen werden exklusiv zweimonatlich für unsere Unterstützer und Unterstützerinnen auf Patreon/Steady/Youtube ausgestrahlt. Zwei Folgen pro Jahr erscheinen allerdings im offenen Feed, darunter auch diese hier. Worum geht's? Vom Kinderstar zum King of Pop: Mit dem Album Thriller stellte Michael Jackson Verkaufsrekorde auf, setzte neue Maßstäbe für Musikvideos und widmete sich bald auch der großen Leinwand. 1988 entstand der eigenfinanzierte Film Moonwalker, eine wilde Mischung aus Musik, Effekten und Minimalhandlung: Jackson singt, tanzt, rennt und verwandelt sich in ein Auto, um Kinder vor einem Drogenbaron zu retten. Der Superstar steuerte nicht nur das Filmkonzept bei, sondern war auch bei der Entwicklung des offiziellen Begleitspiels involviert. Neben dem Moonwalker-Automaten erschienen Sega-Videospiele und Heimcomputer-Versionen von U.S. Gold – mit erstaunlichen Unterschieden bei Spielablauf und Qualität. In diesem extralangen Special beschäftigen sich die Smooth Plauderer vom Pixelkino mit der musikalischen Karriere von Michael Jackson, bevor dessen Kinoambitionen und die Moonwalker-Spiele diskutiert werden. Der Film: Michael Jackson's Moonwalker (1988) von Jerry Kramer, Colvin Chilvers und Jim Blashfield. Das Spiel: Michael Jackson's Moonwalker (1990) von Sega und U.S. Gold. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Christian Genzel, Heinrich Lenhardt Audioproduktion: Heinrich Lenhardt, Christian Schmidt Titelgrafik: Johannes DuBois
Worum geht's? 1994 erscheint mit Bomberman '94 der krönende Abschluss der Bomberman-Reihe auf der PC Engine, nach Meinung von Fabian und Gunnar möglicherweise auch schon der Höhepunkt der gesamten Serie. In dem Multiplayer-Klassiker legen kleine Figuren Bomben in rechteckigen Labyrinthen, sprengen Wände weg, sammeln Power-ups ein und versuchen dabei, alle Gegner zu erwischen ohne sich selbst in die Luft zu jagen. Fabian und Gunnar beleuchten, warum das Spielkonzept seit Jahrzehnten funktioniert – auf dem Bierdeckel erklärbar, aber mit einem taktischen und strategischen Tiefgang, der sich erst im Spiel entfaltet. Außerdem kommt der SFT-Technikerklärer dazu, die PC Engine vorzustellen und zu erläutern, was die Konsole von NEC technisch so besonders machte. Daneben erzählen die beiden die Geschichte von Hudson Soft: vom Funkgeräteladen zweier Brüder in Sapporo über die Erfindung des Bomberman-Konzepts bis hin zur engen Verflechtung mit NEC und der Entstehung der PC Engine. Infos zum Spiel: Thema: Bomberman '94 Erscheinungstermin: 1993 (Japan) Plattform: PC Engine Entwickler: Hudson Soft Publisher: Hudson Soft Genre: Action Designer: Shigeki Nakamoto, Shinichi Fujiwara, Yoshiyuki Kawaguchi, Shoji Mizuno u.a. Musik: June Chikuma Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Fabian Käufer, Gunnar Lott und als Gast: Henner Thomsen Audioproduktion: Johannes DuBois, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik)
Worum geht's: Im Format Ausgefragt! beantworten die Podcaster Fabian, Chris und Gunnar (plus Rahel und Henner) Fragen der Hörenden. Die sind in der Regel so ausgewählt, dass die Antworten nicht nur „Ja“, „Nein“ oder „Wurscht“ lauten können, sondern idealerweise ein bisschen was Persönliches preisgeben. Wir danken allen, die Fragen eingesendet haben! Ausgefragt! gehört zu unseren festen Formaten – es erscheint halbjährlich (zuletzt im November 2025). Wer eine Frage hat, schickt die bitte einfach per Mail an fabian AT stayforever PUNKT de; Fabian sammelt die dann für die nächste Folge im Herbst Bitte keine Fragen zum Podcast an sich oder zu geplanten Folgen. Dies sind die Fragen von dieser Folge: "Habt ihr einen geregelten Arbeitstag?" (von Patrick) "Wie hat sich euer Spielegeschmack verändert?" (von Sara) "Habt ihr nützliche Fähigkeiten?" (von Erik) "Wie standen eure Eltern dem Spielen gegenüber?" (von Arne) "Wie lief eure Führerscheinprüfung?" (von Matthias) "Welche Kreativmaterialien würdet ihr benutzen?" (von Svenja) "Habt ihr einen Alltags-Pile-of-Shame?" (von Benjamin) "Bei welchem Moment der Spielegeschichte wärt ihr gern dabei gewesen?" (von Marian) Produktions-Credits: Sprecher: Christian Schmidt, Fabian Käufer, Gunnar Lott, Rahel Schmitz, Henner Thomsen Redaktion: Fabian Käufer Audiobearbeitung: Fabian Langer, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt, Johannes DuBois Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik), Impossible Mission (Sample)
Worum geht's? 1984 erscheint mit Seven Cities of Gold ein Spiel, das seiner Zeit weit voraus ist: eine Mischung aus Strategie, Abenteuer und Simulation, in der wir als spanischer Konquistador eine unbekannte Neue Welt erkunden (und ausbeuten). Goldgier, Ruhm und die Begegnung mit indigenen Kulturen stehen im Zentrum – und damit auch die moralisch ambivalente Realität der Kolonisation. Gunnar und Christian sprechen über das für die 8-Bit-Ära erstaunlich offene Design und analysieren, was Seven Cities of Gold so besonders macht: das Gefühl echter Entdeckung, die elegante Reduktion auf wenige, intuitive Systeme und die ungewöhnlich designte Interaktion mit den Ureinwohnern. Sie beleuchten die Entstehungsgeschichte rund um Dani Bunten, die ursprünglich von großen Civilization-Ideen ausging und dann radikal zusammengestrichen wurde, sowie die technischen Meisterleistungen hinter der Weltgenerierung. Außerdem geht es um den nachhaltigen Einfluss des Spiels: von Pirates! bis hin zu Civilization. Und um die Frage, warum dieses leise, oft sperrige Spiel bis heute als Meilenstein gilt. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Christian Schmidt, Gunnar Lott Audioproduktion: Johannes DuBois, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) Thema:The Seven Cities of Gold Erscheinungstermin: 1984 Plattform: Atari 8-Bit, Commodore 64, Apple II (später u.a. IBM PC, Amiga, Macintosh) Entwickler: Ozark Softscape Publisher: Electronic Arts Genre: Strategie / Exploration / Simulation Designer: Danielle Bunten Berry, Jim Rushing, Bill Bunten, Alan Watson