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Nina Maleika ist Sängerin, Musikpädagogin und Aktivistin. 2011 stand sie bei „Rock gegen rechts" gemeinsam mit Udo Lindenberg auf der Bühne. Über zwei Jahrzehnte arbeitete sie als Künstlerin, daneben ist sie weiterhin als Musikpädagogin tätig und absolviert eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines ägyptischen Vaters wuchs sie bei ihrer Mutter auf und reist seit ihrer Jugend regelmäßig nach Ägypten; in den vergangenen Jahren konvertierte sie zum Islam. Seit 2020 wurde sie zunächst als Kritikerin der Corona-Maßnahmen öffentlich wahrgenommen, später als propalästinensische Aktivistin. In diesem Zusammenhang erlebte sie mehrere Hausdurchsuchungen und wurde wegen Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen und Beleidigung verurteilt. Zuletzt wurde sie per Haftbefehl gesucht. Inzwischen wurde sie freigesprochen. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Nina Maleika über ihre Strafverfahren, ihr Verhältnis zum deutschen Staat, den sie als mindestens totalitär bezeichnet, und über die Frage, ob sie bereit wäre, für ihre Überzeugung ins Gefängnis zu gehen. Sie schildert ihren Weg aus der Coronakritischen Szene, die sie rückblickend als Sekte beschreibt, und erklärt, warum sie sich von vielen ihrer früheren Mitstreiter distanziert hat. Weitere Themen sind die Finanzierung ihres Aktivismus, ihre nach eigener Aussage diagnostizierte Impulskontrollstörung, ihre Konversion zum Islam sowie ihre Sicht auf Migration, demografischen Wandel und Sicherheit in Deutschland. Ein Gespräch über Überzeugung, Radikalität und die Grenzen der Meinungsfreiheit.
Vom 11. bis zum 27. Juni findet in Zürich etwas Besonderes statt: das KIN Festival. Ein Thema beschäftigt Gesamtleiterin Marah Rikli dabei besonders: das Leben mit Behinderung. Sie ist Autorin, Kuratorin und Aktivistin sowie Mutter eines Kindes mit einer kognitiven Entwicklungsstörung. Sie weiss aus eigenem Erleben, was es bedeutet, eine Behinderung zu haben, aber auch was es heisst, behindert zu werden – durch die Ausgrenzung von anderen. Aber Behindertenrechte sind Menschenrechte, und Menschenrechte gehen alle an, auch diejenigen, die meinen, nicht oder noch nicht betroffen zu sein. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen einiges verbessert. Aber diese Fortschritte bedroht – durch Kosten-Debatten und durch Angriffe von rechts aussen. Deshalb ist es wichtig, sich politisch für Behindertenrechte einzusetzen. Eine Grundlage dafür ist ein Menschenbild, das Vielfalt zulässt und begrüsst. Es ist also auch notwendig, neue und bessere Menschen-Bilder zu malen. Was die Kunst dazu beiträgt, darüber kann Marah Rikli begeisternd erzählen. Das hat bei mir so einige theologischen Assoziationen ausgelöst. Das RefLab ist Partnerin des KIN-Festivals, insbesondere für ein Podiumsgespräch: Verbundenheit in Gesellschaft, Kultur- und Glaubensräumen: Gemeinsam sprechen die Autorin Ivna Žic, Geneva Moser (Co-Redaktionsleiterin der Zeitschrift «Neue Wege») und Hannan Salamat. Fr, 19. Juni 2026, 19-20.10 Uhr. Mehr Infos zum KIN-Festival: https://kinshipfestival.ch/
Wie geht es in Ungarn nach der Abwahl Viktor Orbáns weiter? Darüber sprach AUF1-Reporter Roy Grassmann am Wochenende auf dem Remigrationsgipfel mit der niederländischen Aktivistin Eva Vlaardingerbroek. Gegenüber AUF1 zeichnet sie eine klare Prognose für die politische Zukunft Ungarns.
Was bleibt von vier Monaten Sammelphase, tausenden Gesprächen auf Berliner Straßen – und einer Kampagne, die ihr Ziel am Ende knapp verfehlt hat?In Folge 48 von Ring frei! ziehen wir Bilanz zum Sammelende des Volksentscheids Berlin autofrei. Zwischen Erschöpfung, Stolz, Frust und neuer Motivation sprechen wir mit einigen der aktivsten Menschen der Initiative über ihre Erfahrungen aus einem intensiven Winter und Frühling voller Klemmbretter, Kneipentouren, Straßengespräche und politischer Debatten.Diese Folge ist ein sehr persönlicher Rückblick auf das, was direkte Demokratie in einer polarisierten Stadt bedeuten kann.Die Schwerpunkte dieser Episode:Die Retro nach dem Endspurt: Christoph und Florian sprechen über die Stimmung nach der Sammelphase – zwischen Enttäuschung und der Überzeugung, dass die Bewegung gerade erst begonnen hat.Straße statt Social Media: Aktive Sammler:innen erzählen von tausenden Begegnungen in Parks, Cafés, vor Theatern und auf Demos – und davon, warum persönliche Gespräche oft mehr bewegen als jede Onlinekampagne.Der Winter gegen uns: Eisglätte, Minusgrade und eingefrorene Kugelschreiber – viele berichten, wie sehr die kalten Monate die Sammelphase erschwert haben und warum der Volksentscheid im Sommer womöglich erfolgreich gewesen wäre.3.333 Unterschriften allein gesammelt: Uta schildert, wie sie über Monate hinweg praktisch täglich auf Berlins Straßen unterwegs war, warum Sammeln süchtig machen kann – und weshalb direkte Demokratie für sie weit über Verkehrspolitik hinausgeht.Selbstwirksamkeit statt Ohnmacht: Immer wieder geht es um die Frage, warum politisches Engagement Menschen verändert. Viele erzählen von Dankbarkeit, Solidarität und neuen Freundschaften, die während der Kampagne entstanden sind.Das Gerichtsurteil bleibt: Trotz des verfehlten Quorums zieht sich ein Gedanke durch die gesamte Folge: Das Urteil des Berliner Landesverfassungsgerichts bleibt ein historischer Erfolg. Zum ersten Mal wurde höchstrichterlich bestätigt, dass es kein Grundrecht aufs Autofahren gibt.Berlin zwischen Aufbruch und Gegenreaktion: Die Folge diskutiert die gesellschaftliche Polarisierung rund ums Auto, den Einfluss von Medien und Parteien – aber auch die Hoffnung, dass Städte wie Paris zeigen, wie schnell Veränderung möglich werden kann.Diese Episode ist ein sehr persönliches Dokument über Aktivismus, Demokratie und die Frage, wie gesellschaftlicher Wandel entsteht. Es geht um Verkehrsplanung – aber genauso um Gemeinschaft, Mut, Frustrationstoleranz und die Erfahrung, gemeinsam für eine lebenswertere Stadt einzustehen.Oder wie eine Aktivistin es formuliert:„Wir sind das gar nicht gewohnt – wirklich Demokratie zu machen.“Hört rein, blickt mit uns zurück auf die Sammelphase und diskutiert mit uns, wie es weitergehen kann.Berlins Zukunft ist autofrei – und dit is ooch jut so!Neugierig geworden? Dann bitte hier einsteigen! Ring frei! live im Radio: Ihr könnt uns auf DAB+ und per Livestream hören, wir senden immer am zweiten Dienstag im Monat um 18 Uhr live aus der Raumfahrtagentur in Berlin Wedding.Jetzt Fördermitglied in unserem neuen Verein werden!Für alle, die uns finanziell unterstützen möchten, gibt es neben einmaligen Spenden ab sofort auch die Möglichkeit, Fördermitglied des Vereins zu werden.Mitmachen!Wir freuen uns jetzt besonders über neue motivierte Menschen, die beim Unterschriftensammeln unterstützen möchten!!! NEUE WEBSITE & CROWDFUNDING !!Website Verkehrsentscheid BerlinBluesky Instagram MastodonAlle Infos zu den Initiativen und wie ihr helfen könnt:https://www.verkehrsentscheid.de/https://berlin-werbefrei.de/https://www.baumentscheid.de/
Bei der diesjährigen Frauen-Vor!-Konferenz lwurde gemeinsamen der Film "Ein Tag ohne Frauen" angeschaut und im Anschluss mit Vertreter*innen aus den Bereichen Gewerkschaft, Aktivismus und Wissenschaft die Möglichkeiten und Potentiale von feministischen Care-Streiks diskutiert. Podiumsgespräch mit: • Ina IVANCEANU, Autorin und Regisseurin des Dokumentarfilms “Who cares“ • Dorottya KICKINGER, Bundesfrauensekretärin ÖGB • Christine SALLINGER, Aktivistin bei der Plattform Sichtbar Werden • Elisabeth SECHSER, Publizistin und Expertin für Caring Economy • Maria VOGT, Aktivistin beim Bündnis FAIRsorgen!
Tanja Valérien spricht in ihrer 95. Podcastfolge mit der Brasilianerin, Ethnologin, Menschenrechts- und Umweltaktivistin ELIANE FERNANDES FERREIRA in ihrem Zuhause in Hamburg, wo sie sie anschließend in dem Hörsaal der Universität ihres Studiums fotografiert hat, über ihr Leben zwischen Deutschland und dem Amazonas...ihre Heimat Brasilien und ihre Mission, zu helfen…das gefährliche Leben als Aktivistin für das Amazonasgebiet und die Rechte ihrer indigenen Völker, wo sie seit 22 Jahren mindestens 6 Monate pro Jahr lebt und sich dort im YORENKA TASORENTSI INSTITUTE für Umweltbildung als Kulturanthropologin der Universität Bremen engagiert…die Wichtigkeit der Spendengelder…Feldforschungen...den Stamm der Asháninka, der in den vielen Jahren wie eine weitere Familie für sie geworden ist …Bedrohung, Mut, Angst um ihr Leben, Interessenkonflikte und der Kampf gegen illegale Abholzungen und die Drogenmafia...die enge Verbindung zu Benki Piyãko, dem Führer der Asháninka…Vertrauen, Zuversicht, Respekt, Optimismus und Glaube…ihren Urgroßvater, ein Kautschuk-Baron im Amazonas Ende des 19. Jahrhunderts….ihren Dank an die "Gesellschaft für bedrohte Völker" (GFBV), ohne die sie keine Unterstützung bei ihrem Kampf bekommen hätte....die lange Reise dorthin, welche 22 reine Flugstunden von ihrem Zuhause in Hamburg entfernt ist…warum kein Geld der Welt den Wert von Bäumen und Tieren aufwiegen kann...wie wir als Menschen mit unserem Konsum so viel bewegen können…den Mord an einem Journalisten und einem Indigenen-Experten…warum sie im Amazonas nie alleine unterwegs ist….das schlechte Gewissen ihrem Mann und ihren Kindern gegenüber…das schlimme Gefühl, immer wieder etwas in Hamburg zurückzulassen, was sie sehr liebt….die wunderbare Freundschaft mit dem renommierten und inzwischen verstorbenen Fotografen Sebastião Salgado, welche sie als ein Geschenk des Universums empfindet…sein Singen während des Fotografierens und sein perfekter Blick...ihre freie Kindheit und ihre Andersartigkeit...die Unruhen der 70er Jahre in der Diktaturzeit, die ihr Aufwachsen sehr geprägt haben, besonders weil ihr rebellischer Vater immer in Gefahr war…seine Untreue, welche ein normales Szenario war...den Schmerz, als er die Familie wegen einer jüngeren Frau verließ…die Stärke der Mutter in diesen schweren Zeiten...das Wirtschaftsstudium in São Paulo und warum sie Brasilien unbedingt verlassen wollte…das Auswandern nach Hamburg und dortige Studium in Ethnologie, Journalistik und Frühgeschichte…den Drang, die ganze Welt zu erforschen…die toxische Beziehung zu einem deutschen Geologen...das Jahr in Uganda, wo sie gesehen hat, was Armut und Gewalt wirklich heißt…das Glück, ihrem Mann, dem Hamburger Architekten Peter Becker, begegnet zu sein, mit dem sie inzwischen erwachsene Zwillingsmädchen hat, die das größte Geschenk ihres Lebens sind….Zerrissenheit zwischen den Welten...brasilianische Mütter…Integration...deutsche Mentalität…das langsame Sterben ihrer an Alzheimer erkrankten Mutter, die in Brasilien in einem Pflegeheim lebt und wie wichtig es ist, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn diese Krankheit belastet sie sehr (in Deutschland über den Verein DESIDERIA)…den Balanceakt zwischen der Familie in Hamburg, der Arbeit im Amazonas und der Mutter im Pflegeheim…der Abschied vom Vater und das Verzeihen.
Beim Eurovision Song Contest in Wien ist Israel dabei, trotz der Kritik am Gazakrieg und der Repression gegen die Palästinenser im besetzten Westjordanland. Doch wie sinnvoll sind Boykottmaßnahmen im Kulturbetrieb, wo droht Antisemitismus? Bei Raimund Löw diskutieren der ehemalige Europaabgeordneter Hannes Swoboda (SPÖ), die Palästina-Aktivistin und Politikwissenschaftlerin Viktoria Eibensteiner und aus der FALTER-Redaktion die Leiterin des Stadtleben Ressorts Anna Goldenberg und Feuilleton-Chef Matthias Dusini Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Ausgabe 130 des Science Busters Podcasts spricht Kabarettist Martin Puntigam mit Sandi Toksvig, Autorin, Aktivistin, Comedian, Moderatorin, Schauspielerin und Trägerin des Heinz Oberhummer Awards 2026 darüber, wie man Felsen doch nicht los wird, woher die Venus von Willendorf ihre Mineralien hat, wie frühe Samenbanken auch ausgesehen haben könnten, welchen Einfluss das Essen der Kindheit hat, warum „weißichnicht“ eine gute Antwort sein kann, wie man Neil Amstrong auch unterstützen konnte, warum der nächste Burger wichtiger sein kann als netzwerken, wann die Nachrichten noch durch die Pfeife geraucht wurden, dass Grönland viel kleiner ist, wie man wie Darwin wohnt, was man unter Mappa Mundi versteht, warum Wikipedia für die Hälfte der Menschen nicht so gut brauchbar ist, ob die Grand Library of Baghdad wirklich nur Hausmeister hatte, warum das Ignorieren von weiblicher Geschichte auch Einfluss auf die Gegenwart hat, wieso das Astrolabium vielleicht nicht zufällig so heißt, warum manche Frauen erst mit Nobelpreis auf Wikipedia dürfen, weshalb man Wikipedia in mancher Hinsicht nicht mehr reparieren kann, wer am öftesten zur Löschung vorgeschlagen wird, wer am meisten Reifen herstellt, warum Wissen meistens besser ist als Ignoranz, weshalb Ungleichheit weltweit wieder zunimmt, wieso eine Reichensteuer daran was ändern könnte und wie man Alpakakot durch den Zoll bringt.
Diese Folge ist schon vor Monaten in der Podimo App veröffentlicht worden. In der Podimo App findet ihr schon jetzt 60 kostenlose Folgen, die ihr ganz ohne Anmeldung oder Abo hören könnt – Einfach nur die App öffnen und ‘12 Leben' finden: https://podimo.de/12leben Zusätzlich zu den 60 kostenlosen Folgen findet ihr dort auch die neueste Staffel im Premium-Bereich. _ München, 18. April 2013: Nina ist mit Freund:innen unterwegs, sie lacht, tanzt, fühlt sich sicher – bis ihre Erinnerung plötzlich abreißt. Stunden später wacht sie auf, verstört, verletzt, mit einer unerklärlichen Leere in ihrem Kopf. Erst langsam setzt sich das Puzzle zusammen: Sie wurde vergewaltigt und muss vorher mit K.-o.-Tropfen betäubt worden sein. Doch das Gefühl der Ohnmacht lässt nicht nach als Nina merkt, wie schwer es ist, Gerechtigkeit zu bekommen. Diese Folge erzählt Ninas Geschichte: den Kampf, ihre Erinnerung zu rekonstruieren, die Konfrontation mit der Justiz und ihren Weg vom Opfer zur Aktivistin. Sie hat den Verein „Kein Opfer e.V.“ gegründet, um aufzuklären, zu schützen und das System zu verändern. Für diese Folge haben wir mit Nina, der Betroffenen selbst, gesprochen. Mit Rechtsanwältin Anja Riemann-Uwer haben wir außerdem darüber gesprochen: die rechtlichen Hürden bei sexualisierter Gewalt, die Beweisproblematik in K.-o.-Tropfen-Fällen und warum so wenige mutmaßliche Täter verurteilt werden. Triggerwarnung: Diese Folge behandelt sexualisierte Gewalt. Bei Gewalterfahrungen findet ihr anonym und kostenfrei Unterstützung unter folgenden Nummern: Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”: 08000 116 016 (rund um die Uhr) Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (rund um die Uhr) Opfer-Telefon vom Weißen Ring: 116 006 (7-22h Uhr) Mehr Infos bekommt Ihr auf der Homepage der Online Datenbank für Betroffene von Straftaten: www.odabs.org Habt ihr Feedback? Dann könnt ihr uns eine E-Mail schreiben: 12leben.podimo@gmail.com "12 Leben – Verbrechen an Frauen" ist ein Podcast von Podimo. Hosts: Helen Schulte und Massimo Maio Autorin dieser Folge: Kiana Lensch Schnitt und Sound: Frieder Maurer & Luca Sartori (hipitch) Ausführende Produzentin: Madeleine Petry
Harriet Tubman ist die berühmteste Sklavenbefreierin der Vereinigten Staaten. 1822 geboren wuchs sie selbst als Sklavin auf, bis sie flüchtete und als schwarze Aktivistin des Schleusernetzwerkes "Underground Railroad" hunderte andere Menschen befreite. Wir haben uns im US-Bundesstaat Maryland auf Spurensuche begeben. Von Michael Marek
Klimawandel - was war das nochmal? Nach der Wahl der neuen Bundesregierung scheint eine der größten Krisen der Gegenwart auf einmal aus den öffentlichen Diskursen verschwunden zu sein. Jagoda Marinić hat sich deswegen für diese Folge eine Autorin und Aktivistin eingeladen, die für das Bewusstsein und für Lösungen in der Klimakrise kämpft: Carla Hinrichs. Für dieses Ziel hat sie sich schon auf Straßen geklebt, den Verkehr aufgehalten und zivilen Ungehorsam nicht gescheut. Carla Hinrichs war Sprecherin des Klimakollektivs „Die letzte Generation“ und hat nun ein Buch geschrieben - nicht über die letzte, sondern über die verletzte Generation. Darin nimmt sie den Staat in die Pflicht, seiner Aufgabe, dem Klimaschutz nachzukommen und so die Grundrechte und Freiheiten ihrer und kommender Generationen zu bewahren. Als ehemalige Jurastudentin weiß sie um die Dringlichkeit der Umsetzung von Klimaschutz, der in der Verfassung verankert ist - und steht nun selbst wegen dem Verdacht auf die Gründung einer kriminellen Vereinigung vor Gericht. Im Podcast lotet sie mit Jagoda Marinić aus, was Protest leisten kann und wie sich ihr eigener Blick auf Aktivismus in den letzten Jahren verändert hat. Sie sagt, dass die Vorstellung, vielleicht in Gefängnis zu kommen, ihr Angst macht und erzählt gleichzeitig, warum der Protest sie von ihrer eigenen Hilflosigkeit in der Klimakrise befreit hat. Hier hört ihr… warum Carla Hinrichs Klimaprotest nicht radikal, sondern vernünftig findet (05:54) wie die junge Generation in ihren Freiheiten einschränkt wird (11:58) warum Klimaschutz kein ‚Nice-to-have‘ ist (20:20) wie sich ihre Sicht auf Protest verändert hat (35:32) warum sie richtig miese Demokratieerfahrung gemacht hat (40:44) wie die Polizei in ihre WG gestürmt ist (50:30) warum sie trotzdem an das Gute in der Gesellschaft glaubt (01:14:47) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Juliane Orth und Marit Tesar Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Unser Podcast-Tipp diesmal: -1 plus 1 Freundschaft auf Zeit · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!
Elishewa Patterson ist aktives Mitglied einer orthodoxen jüdischen Gemeinde in Frankfurt, Vorsitzende des Jüdischen Kulturvereins Ostend. Sie organisiert Demos gegen Antisemitismus, setzt sich ein für den interreligiösen Dialog mit Muslimen. Elishewa Patterson ist auch Teil der Initiative "Meet a Jew" und setzt sich ein für ein offenes, inklusives Judentum, in dem alle Menschen einen Platz haben ein.
Ina Ivanceanu ist Filmemacherin, Aktivistin und Erfinderin des Protestformats „Stillgelegt“. Für ihren neuen Film, „Take Care“, der Anfang 2027 ins Kino kommt, hat sie gemeinsam mit Elisabeth Sechser, einer Vordenkerin der Caring-Economy und Unternehmerin ausprobiert, wie es wäre, mit Nichtstun zu protestieren. Protagonistin des Films ist die profilierte Denkerin, Feministin und Aktivistin Silvia Federici, die sich in ihren Schriften und ihrem Leben seit mehr als 60 Jahren mit Sorgearbeit beschäftigt – jetzt ist sie 83 Jahre alt. Sie pflegt ihren an Parkinson erkrankten Mann. Ines Mitterer im Gespräch mit Ina Ivanceanu.
Emilia Roig ist eine französische Sachbuchautorin, promovierte Politologin und Aktivistin mit den Themenschwerpunkten im Bereich Intersektionalität. Seit 2005 lebt sie in Berlin, wo sie das Center for Intersectional Justice gründete, eine gemeinnützige Organisation, die sich für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und ein Leben frei von systemischer Unterdrückung für alle einsetzt. Die Politikwissenschaftlerin wurde drch ihre Bestseller »Why We Matter« und »Das Ende der Ehe« international bekannt. Bücher:Lieben - 2024; Hanser-VerlagDas Ende der Ehe - Für eine Revolution der Liebe; 2024 im Ullstein-VerlagSendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 18.04.2026.
Sie fuhr als Journalistin hin und kam als Aktivistin zurück: Eine Reise nach Syrien 2014 hat Düzen Tekkals Leben für immer verändert. Sie und ihre Schwestern befassen sich in ihrer Hilfsorganisation mit den Folgen des Völkermords an den Jesiden. Heise, Katrin www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Die Kora-Spielerin, Sängerin und Aktivistin über ihre 21-saitige Stegharfe, kulturelle Identität und das Musizieren mit ihrem Sohn (auf Englisch).
Einfach mal sensibilisieren: Im Gespräch mit Julia Monro über diskriminierende Erfahrungen als Transfrau, motivierende Momente und die Interpretation von Bibel-Versen.
Justitias Töchter. Der Podcast zu feministischer Rechtspolitik
In der 56. Folge von „Justitias Töchter“ sprechen Dana und Selma mit Theresia Crone über ein Thema, das dieser Tage wegen dem Fall Collien Fernandes breite Aufmerksamkeit bekommt: sexualisierte Deepfakes. Theresia Crone ist Aktivistin, hat deutsches und französisches Recht in Köln und Paris studiert – und ist Betroffene von digitaler Gewalt. Im Jahr 2023 wurden dutzende sexualisierte Deepfakes von ihr auf einer großen Social-Media-Plattform veröffentlicht. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Perspektive von Betroffenen digitaler Gewalt: Was bedeutet bildbasierte sexualisierte Gewalt konkret? Und welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, sich dagegen zu wehren? Was bräuchte es, um wirksamen (strafrechtlichen) Schutz von Betroffenen zu erreichen?
Demmer, Anne www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Demmer, Anne www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Harriet Tubman war die berühmteste schwarze Sklavenbefreierin in den Vereinigten Staaten. Die tiefgläubige Aktivistin engagierte sich später auch für Frauenrechte in den USA. Eine Wiederholung aus 06.03.2022
Adaption des gleichnamigen sardischen Features „Iolanda mi nant de nòmini“. Kassetten als Zeitmaschinen. Orlanda Sassu, genannt Iolanda, war eine sardische Dichterin und frühe Öko-Aktivistin (1924-2015). Sie archivierte zeitlebens mit Tonbandaufnahmen ihre Erinnerung. Die Lieder, Gedichte und Begegnungen der Poetin beschwören eine einzigartige Lebenswelt und Sprachkultur herauf, die auf der Insel allmählich verschwindet. Unübersetzte sardische O-Töne entziehen sich dem eindeutigen Verständnis. Die Adaption gibt ihrem Klang Raum. Iolandas Stimme reist über Jahrzehnte hinweg und trifft uns: atmend, kratzig, ungebrochen lebendig. Von Giorgia Cadeddu und Vittoria Soddu DLF Kultur/SWR 2026
Wird einer der wichtigsten und folgenschwersten politischen Morde des 20. Jahrhunderts endlich strafrechtlich verfolgt? Kann der letzte überlebende belgische Diplomat, der mutmaßlich an Lumumbas Ermordung beteiligt war, endlich vor Gericht gestellt werden? Am Dienstag, den 17.4.2026, hat ein Belgisches Gericht nach 15 Jahren endlich die historische Entscheidung getroffen, ob die Klage zu gelassen wird. Es wäre das erste Mal, dass ein Kolonialverbrechen strafrechtlich verfolgt wird.Patrice Lumumba ist bist heute eine Ikone afrikanischer Unabhängigkeitsbewegungen. 1960 wurde er der erste demokratisch gewählte Ministerpräsident der heutigen Demokratischen Republik Kongo. Er stand ein für eine echte Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Belgien, die das Land fast 100 Jahre lang mit extremer Grausamkeit beherrschte.In dieser Folge erzählen wir die Geschichte von Lumumbas politischem Aufstieg, der kurzen Hoffnung der kongolesischen Unabhängigkeit und der internationalen Kräfte, die zu seinem Sturz und seinem Mord beitrugen. Interviewpartner*innen:Juliana Lumumba: Tochter von Patrice Lumumba und ehemalige Ministerin der DR KongoMelane Nkounkolo: Afrika-Wissenschaftlerin, deutsche Kongolesin, Sängerin und Aktivistin, die viel Bildungsarbeit auf Social Media machtWolfgang Kaleck: Generalsekretär des ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights) und Anwalt der Familie Lumumba im aktuellen ProzessLinks:ECCHR: https://www.ecchr.eu/Melanes Social Media: https://www.instagram.com/beautifulcolours__/ https://www.tiktok.com/@beautifulcolours_Free Congo Kollektiv: https://freecongo.de/https://www.instagram.com/freecongo_kollektiv/Soundtrack to a coup d'etat: https://grandfilm.de/soundtrack/Song: Indépendance Cha Cha von Grand KalléLiteratur:Patrice Lumumba (Gerd Schumann)Congo My Country (Patrice Lumumba)My Country, Africa (Andrée Blouin)Support the showLive Podcasts:15.8.2026 in Berlin im Freiluftkino fmp1. Einlass 14, Beginn 15 Uhr.Tickets gibt's für 0-20 € hier: https://pretix.eu/Muenzenberg/GKW-2/Die Musik unseres Spenden-Einspielers hat beo-beo für uns produziert: www.beo-beo.de Werbepartner:https://ews.jetzt/gkwSchickt uns Feedback an hallo-gkw@riseup.netSchickt uns Postkarten, Bücher und was immer ihr wollt an Geschichte der kommenden Welten c/o Radio BlauPaul-Gruner-Straße 6204107 LeipzigAbonniert unseren Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen: https://t.me/linkegeschichteFolgt uns auf Instagram: https://www.instagram.com/linkegeschichte/Unterstützt diesen Podcast mit einer Spende: https://steadyhq.com/de/linkegeschichte/about
Wird einer der wichtigsten und folgenschwersten politischen Morde des 20. Jahrhunderts endlich strafrechtlich verfolgt? Kann der letzte überlebende belgische Diplomat, der mutmaßlich an Lumumbas Ermordung beteiligt war, endlich vor Gericht gestellt werden? Am Dienstag, den 17.4.2026, hat ein Belgisches Gericht nach 15 Jahren endlich die historische Entscheidung getroffen, ob die Klage zu gelassen wird. Es wäre das erste Mal, dass ein Kolonialverbrechen strafrechtlich verfolgt wird.Patrice Lumumba ist bist heute eine Ikone afrikanischer Unabhängigkeitsbewegungen. 1960 wurde er der erste demokratisch gewählte Ministerpräsident der heutigen Demokratischen Republik Kongo. Er stand ein für eine echte Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Belgien, die das Land fast 100 Jahre lang mit extremer Grausamkeit beherrschte.In dieser Folge erzählen wir die Geschichte von Lumumbas politischem Aufstieg, der kurzen Hoffnung der kongolesischen Unabhängigkeit und der internationalen Kräfte, die zu seinem Sturz und seinem Mord beitrugen. Interviewpartner*innen:Juliana Lumumba: Tochter von Patrice Lumumba und ehemalige Ministerin der DR KongoMelane Nkounkolo: Afrika-Wissenschaftlerin, deutsche Kongolesin, Sängerin und Aktivistin, die viel Bildungsarbeit auf Social Media machtWolfgang Kaleck: Generalsekretär des ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights) und Anwalt der Familie Lumumba im aktuellen ProzessLinks:ECCHR: https://www.ecchr.eu/Melanes Social Media: https://www.instagram.com/beautifulcolours__/ https://www.tiktok.com/@beautifulcolours_Free Congo Kollektiv: https://freecongo.de/https://www.instagram.com/freecongo_kollektiv/Soundtrack to a coup d'etat: https://grandfilm.de/soundtrack/Literatur:Patrice Lumumba (Gerd Schumann)Congo My Country (Patrice Lumumba)My Country, Africa (Andrée Blouin)Support the showLive Podcasts:2.5.2026 in Göttingen im Kino Lumière. Einlass 14:30, Beginn 15 Uhr.Eintritt frei. Anmeldung per eMail an dgb-jugend.goe@dgb.deDie Musik unseres Spenden-Einspielers hat beo-beo für uns produziert: www.beo-beo.de Schickt uns Feedback an hallo-gkw@riseup.netSchickt uns Postkarten, Bücher und was immer ihr wollt an Geschichte der kommenden Welten c/o Radio BlauPaul-Gruner-Straße 6204107 LeipzigAbonniert unseren Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen: https://t.me/linkegeschichteFolgt uns auf Instagram: https://www.instagram.com/linkegeschichte/Unterstützt diesen Podcast mit einer Spende: https://steadyhq.com/de/linkegeschichte/about
Liebe Leute, heute geht es um ein Thema Sprache und Identität. Zu Gast ist Anna Cardinal. Sie ist Sinologin, Aktivistin und Diversity-Trainerin und gibt unter anderem Seminare, Trainings und Vorträge zu Themen wie Anti-Diskriminierung und Diversity, Mehrsprachigkeit sowie Bildung und Erziehung. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Sprache und Identität zusammenhängen, wie gut gemeinte Aussagen oder Fragen ausgrenzend wirken können und was wir in Alltagsgesprächen besser machen können.In der Sprachanalyse (28:58) warten wieder interessante Wörter wie „die Dominanzgesellschaft“, „radebrechen“ oder auch Redewendungen wie „in dieselbe Kerbe schlagen“ auf euch. Viel Freude beim Zuhören!Euer Robin Zu Anna:https://initial-c.de/Hier geht es zum Handout:https://www.dropbox.com/scl/fi/9mzc6x1vefky03b71jb4e/Episode_162_Sprache-und-Identit-t-mit-Anna-Cardinal_Handout.pdf?rlkey=9qecfbq1ssr6au6wpxsoeu5co&dl=0Das Transkript und viele weitere Extras gibt es auf Patreon:https://www.patreon.com/aufdeutschgesagtZum Newsletter:https://aufdeutschgesagt.us21.list-manage.com/subscribe?u=530247c810b1c462df23c5ff9&id=b3c548b8d1Wer meine Arbeit finanziell unterstützen will, der kann das hier tun:https://paypal.me/aufdeutschgesagt?locale.x=de_DEE-Mail:info@aufdeutschgesagt.deHomepage:www.aufdeutschgesagt.deFolge dem Podcast auch auf diesen Kanälen:Facebook:https://www.facebook.com/pages/category/Podcast/Auf-Deutsch-gesagt-Podcast-2244379965835103/Instagram:www.instagram.com/aufdeutschgesagtYouTube:https://www.youtube.com/aufdeutschgesagtHier geht es zum Podcast auf anderen Seiten:https://plinkhq.com/i/1455018378?to=page Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der heutigen Folge spricht Thilo mit Sarah Lee Heinrich: sie ist Aktivistin, Ex-Sprecherin der Grünen Jugend und selbst in Armut aufgewachsen. Gemeinsam gehen die beiden der Frage nach, warum die neue Grundsicherung nicht nur ein Problem für Erwerbslose ist, sondern ein Angriff auf alle, die von ihrer Arbeit leben. Es geht unter anderem um verschärfte Sanktionen, den Wegfall von Schonzeiten bei Miete und Rücklagen und darum, wie sehr Angst vor dem sozialen Absturz längst auch Menschen mit ETF-Sparplänen, Selbstständige und Familien trifft. Sarah erzählt, was es bedeutet, mit Hartz IV groß zu werden, warum Armut immer ein politisches und kein individuelles Versagen ist und wie Scham und Stigmatisierung dafür sorgen, dass Betroffene unsichtbar bleiben. In diesem Gespräch erfährst du, warum die neue Grundsicherung alle Arbeitnehmer betrifft – auch wenn sie heute noch keinen Antrag stellen müssen –, wie Politik Scham, Spaltung und Abstiegsängste produziert, was es mit dem Schonvermögen konkret auf sich hat. Außerdem auch was es mit einem Kind macht, in Armut aufzuwachsen und ständig Angst vor der nächsten kaputten Waschmaschine zu haben, und welche kleinen, aber konkreten Schritte jede und jeder von uns gehen kann, um sich zu organisieren und politischen Druck von unten aufzubauen. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Sie ist aufgewachsen im Heim, wurde immer wieder ausgegrenzt: Mit Ungerechtigkeiten kennt sich Wilma Nyari aus - und die will die Mitgründerin der "Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland" nicht mehr ertragen.
Werbung: Diese Episode wird unterstützt von myclimate. Solltest auch du ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Veranstaltung haben, die einem interessierten Publikum vorgestellt werden MUSS, melde dich gern unter backoffice@katja-diehl.de! Ich freue ich mich über deinen Support! Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Weitere Möglichkeiten des Supports findest du hier. Veronika Bohrn Mena ist Mitgründerin der gemeinnützigen Stiftung Comun in Österreich. Sie kommt aus der Gewerkschaftsarbeit, war Arbeitsmarktexpertin – und wurde irgendwann, wie so viele, nicht mehr als Expertin bezeichnet, sondern als Aktivistin. Was das bedeutet, wenn die FPÖ allein in einem Jahr 14 parlamentarische Anfragen über dich und deine Organisation stellt, dein Kindergartenkind zeitweise polizeilich geschützt werden muss und du abends nicht mehr allein U-Bahn fährst – das erzählt sie in diesem Gespräch mit einer Offenheit, die mich beeindruckt und berührt hat. Christina Deckwirth arbeitet bei LobbyControl im Berliner Büro und hat die Angriffswellen auf NGOs und Zivilgesellschaft über Jahre hinweg dokumentiert. Ihr Dreiklang aus Desinformation, Diffamierung und De-Funding beschreibt präzise, wie diese Kampagnen funktionieren – und wie sie sich von Brüssel über Deutschland ziehen, koordiniert, mit denselben Akteuren, denselben Begriffen, demselben Ziel. Wir reden in dieser Folge über: Wie rechte Netzwerke aus Medien wie Nius, Express oder der Welt, Propaganda-Plattformen und politischen Akteuren zusammenspielen Was es bedeutet, wenn Morddrohungen zur Normalität werden – und warum Bagatellisieren von außen so verletzend ist Warum Frauen überproportional im Fadenkreuz stehen Was es kostet, sich juristisch zu wehren – und wer sich das leisten kann Was der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich ist, wenn es um Demokratieförderung und rechtliche Klarheit geht Und woher wir trotz allem Zuversicht schöpfen Was mich an diesem Gespräch besonders bewegt hat: Es geht nicht nur um uns, die wir öffentlich sind. Es geht um den Kindergartenverein, der sich nicht mehr traut, beim Stadtfest ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Um die kleine Initiative, die Angst hat, ihre Gemeinnützigkeit zu verlieren. Um all die Menschen, die schweigen, weil sie einfach nicht die Ressourcen haben, sich zu wehren. Demokratie braucht Menschen, die sich einmischen. Und die brauchen Schutz, Solidarität – und manchmal auch einfach ein paar Euro.
Wir besprechen in dieser Folge “Carrefour des Veuves” (2020, Les Lettres Mochetées) von Monique Ilboudo, die in diesem Buch aus der Perspektive einer Frau darüber schreibt, wie Menschen in Burkina Faso unter Terrorismus leiden. Sie beschreibt das Leben von Tilaine, die durch einen Terroranschlag Witwe wurde, und gemeinsam mit anderen Frauen eine Organisation gründet, die sich für Frauen und Kinder einsetzt, die vom Terror im Land betroffen sind. Da Monique Ilboudo die erste Frau aus Burkina Faso ist, die je einen Roman veröffentlicht hat, sprechen wir auch über ihr Leben als Autorin, Politiker und Aktivistin und wie es ihr gelingt, in dieser Geschichte ein Bild abseits von bloßen Opferrollen oder plumpen Empowerment-Erzählungen zu zeichnen. ***Gewinnspiel*** Gewinnt die zwei Romane von Rasha Khayat "Ich komme nicht zurück" und "Weil wir längst woanders sind" (DuMont Verlag). Werdet dafür Steady-Mitglied von Die Buch unter steady.page/diebuchpodcast - bis 28.2.2026! ***Ö3-Podcast-Award*** Nominiert uns noch bis 27.2.2026 (bis zu einmal täglich) unter https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3052094/
März 2022: Als die russische Armee Mariupol besetzt, versucht Wjatscheslaw Zawalnyj seinen Sohn und seine Frau in Sicherheit zu bringen. Doch auf dem Weg zu ihnen wird er von den russischen Besatzern festgenommen, verschleppt und eingesperrt – ohne Anklage, ohne Urteil, ohne zu wissen, ob er jemals wieder freikommt. Während Wjatscheslaw verschwindet, beginnt für seine Tochter Karyna in Kyiv ein verzweifelter Kampf gegen das Schweigen. Aus der Suche nach ihrem Vater wächst ein politisches Erwachen: Die junge Frau wird zur Aktivistin und macht sichtbar, was verborgen bleiben soll – das Schicksal tausender ukrainischer Zivilisten, die Russland entgegen allen Regeln des internationalen Rechts gefangen hält. Heute ist Wjatscheslaw frei und lebt in Berlin. Gemeinsam mit der ukrainischen Regisseurin Tetiana Wysotzka arbeitet er an einem Film über jene Gefängniswärter, die geschlagen, gedemütigt und gefoltert haben – als Versuch, das Erlebte zu dokumentieren und Gerechtigkeit einzufordern. Von Jürgen Buch Regie: Roman Ruthardt Ton: Benjamin Ihnow und Vencke Decker Redaktion: Gabriela Hermer Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp beim Deutschlandfunk: Versuchslabor Kinderheim - Ein vergessener Medizinskandal in Deutschland https://share.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.html?audio_id=dira_03CDC6E2EFDF11F07081B883034C2FA0
Irmela Mensah-Schramm ist 80 Jahre und Aktivistin gegen Hass und Rassismus.
Cari und Janusz sind in Singapur und berichten von ihrer Einreise, bei der Janusz auch dieses Mal nicht an den Sicherheitskontrollen vorbeigekommen ist. Im Follow-up heben wir noch einmal hervor, wie wichtig engagierte Lehrer*innen für den Unterricht sind. Manuel erzählt von seinem Austauschjahr in den USA und warum ihm der Schulunterricht dort viel leichter gefallen ist als in Deutschland. Außerdem sprechen wir über Bücher und überlegen, ob man eigentlich auch ein Hörbuch "lesen" kann. Zum Abschluss geben wir Empfehlungen zu der aktuellen Situation in den USA und Cari teilt eine beeindruckende und hoffnungsvolle Geschichte einer Aktivistin aus Belarus. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Manuels Manual: Bücher lesen (und der Easy German Book Club) Der Easy German Intermediate Book Club startet am 16. Februar! Wir lesen gemeinsam das Buch "Café Leo" von Angelika Bohn, das speziell für Deutschlernende ab B2-Level gestaltet wurde. Alle Infos zur Anmeldung findet ihr hier: easygerman.org/bookclub Empfehlungen der Woche Weltspiegel: ICE greift zu: Wie Trumps Abschiebepolitik Migranten in New York in Angst versetzt(YouTube) Amerika verstehen. Mit Volker Depkat (ARD Audiothek) Ist das noch unser Amerika? (mit Volker Depkat) (Easy German Podcast 617) Caris Corner: Menschen, die Hoffnung machen tagesschau: "Ich habe keine Angst – ich habe riesige Hoffnung": Maria Kalesnikava im Gespräch | maischberger (YouTube) Maria Kalesnikava: "Mein Lachen war eine Provokation" (Zeit Online) Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Jedes Jahr am 27. Jänner wird der "Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust" begangen. An diesem Tag wird auch der Hunderttausenden Roma und Romnja gedacht, die Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns wurden. In den „Gedanken für den Tag“ dieser Woche spricht Pia Thomasberger, Studentin und Rom:nja-Aktivistin. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 29.01.2026
Jedes Jahr am 27. Jänner wird der "Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust" begangen. An diesem Tag wird auch der Hunderttausenden Roma und Romnja, die Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns wurden, gedacht. In den „Gedanken für den Tag“ dieser Woche spricht Pia Thomasberger, Studentin, Vizepräsidentin der HÖR und Rom:nja-Aktivistin. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 26.01.2026
Monika ist Gynäkologin und Aktivistin. Um Frauen zu helfen, die sexuelle Gewalt erfahren haben, reiste sie Anfang der 1990er nach Bosnien ins Kriegsgebiet. Für ihr unermüdliches Engagement musste sie auch einen persönlichen Preis zahlen, erzählt sie. Braun, Jessica www.deutschlandfunkkultur.de, Plus Eins
Daniela Sepehri ist Deutsch-Iranerin und Aktivistin. Wie sie auf die Proteste blickt.
Die niederländische Aktivistin Eva Vlaardingerbroek darf nicht ins Vereinigte Königreich einreisen, weil die Regierung sie als „nicht förderlich für das öffentliche Wohl“ erachtet. Wenige Tage zuvor hatte sie den britischen Premierminister Keir Starmer kritisiert.
[Andreas Peter im Gespräch mit Boris Kálnoky, Collin McMahon und Lothar Krimmel. Kommentar: Claudio Zanetti]Auf dem Fidesz-Parteitag hielt Viktor Orbán eine kämpferische Rede. Worum es darin ging und in welcher Lage sich Ungarn aktuell befindet, berichtet der freie Journalist Boris Kálnoky. Stehen die USA vor einem Bürgerkrieg wegen einer von einem ICE-Agenten erschossenen Aktivistin in Minneapolis? Kontrafunk-Redakteur Collin McMahon erläutert die Situation und analysiert die Hintergründe. Eine Reform des deutschen Gesundheitssystems muss an der Wurzel ansetzen. Dr. Lothar Krimmel, ehemaliger Geschäftsführer der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, erklärt seinen Reformansatz. Und Claudio Zanetti legt in seinem Kommentar seine These dar, wonach das Völkerrecht überbewertet sei.
Greta Niewiadomski ist Psychologiestudentin, Aktivistin und Model – und jemand, der sehr früh gelernt hat, dass Behinderung genauso viel mit dem eigenen Körper zu tun hat, wie mit den Blicken der anderen.Wir sprechen darüber, warum ihre Behinderung oft erst dann relevant wird, wenn andere sie bemerken. Über neugierige Kinderfragen, über Erwachsene, die Erklärungen erwarten, und über den ständigen Wechsel zwischen Verstecken, Witzemachen und Selbstbehauptung. Greta erklärt mir, wie eine Prothese plötzlich Kompetenz zuschreibt, warum sie sich manchmal wie ein Schutzschild anfühlt – und weshalb diese Dynamiken in der Psychotherapie viel zu selten Thema sind.Und es geht um Jugendcamps, Austausch, Kaffee und die Freiheit, sich nicht festlegen zu müssen. Aufzugtür auf für Greta Niewiadomski!Gretas Empfehlung: BMAB, Veto MagazinDiese Folge wurde dir präsentiert von Schindler Aufzüge. Willst du noch mehr über Aufzüge erfahren und vielleicht mit uns ganz nach oben fahren, dann steig gern ein. Unter schindler.de/karriere findest du viele Möglichkeiten für Einsteiger und Senkrechtstarter.Steady: So kannst du meine Arbeit unterstützenHier findest du mehr über mich: WebsiteInstagramTwitterLinkedInDieser Podcast ist eine Produktion von Schønlein MediaProduktion und Schnitt: Tim RodenkirchenCoverart: Amadeus Fronk Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Comedian, Aktivistin und Autorin Gazelle ist zu Gast bei Caro und Miguel in Köln und schließt ihre Tabs zur Serie Pluribus. Miguel schreitet zu Rockin‘ All Over the World die große Showtreppe hinab und geht nochmal die vielen Abschiede von Thomas Gottschalk durch. 00:09:40 pluribus 00:25:27 thomas gottschalks abschiede Den Podcast „Baborie & Rakers – Was war losgewesen“ findet ihr hier: https://1.ard.de/_bx8k Auch zu tief im Netz gegraben? Schickt uns eure rabbit holes und offenen Tabs an toomanytabs@ndr.de.
In unserer letzten Folge vor unserer Winterpause geht es um eine der schlimmsten Brandkatastrophen in der Geschichte Hongkongs. Mehr als 160 Menschen sterben. Wer Aufklärung fordert, wird festgenommen. Gleichzeitig bleibt eine Parlamentswahl fast unbeachtet – viele gehen gar nicht erst wählen. Hongkong ist eine Stadt im Ausnahmezustand. Seit Jahren schwankt die Sonderverwaltungsregion zwischen Wut, Resignation und politischer Kontrolle. Das Nationale Sicherheitsgesetz von 2020 hat den Spielraum für Kritik drastisch eingeschränkt: Freiheitsaktivisten sitzen im Gefängnis, pro-demokratische Parteien, unabhängige Medien und NGOs haben aufgegeben. Die Demokratiebewegung gilt als weitgehend zerschlagen. Doch was bedeutet das heute konkret? Wie viel Freiheit und Zivilgesellschaft sind in Hongkong noch übrig? Und wie sehr hat sich die Stadt in den vergangenen Jahren verändert? Darüber spricht Host Axel Dorloff mit ARD-China-Korrespondentin Eva Lamby-Schmitt und mit Amy Siu, Aktivistin bei "Freiheit für Hongkong e.V." in der neuen Folge von "Welt.Macht.China". "Welt.Macht.China" ist der China-Podcast der ARD. Aktuelle und ehemalige Korrespondent*innen und Expert*innen haben sich zusammengetan, um einen vielfältigen Einblick zu geben in das riesige Land. Es geht um Politik, Wirtschaft, Kultur, das Leben und den Alltag in der Volksrepublik, außerdem um Klischees und Chinas Rolle in der Welt. Eine neue Folge gibt es jeden zweiten Dienstag in der ARD Audiothek und in allen anderen Podcast-Apps: https://www.ardaudiothek.de/sendung/welt-macht-china/10494211/ Ihr habt Anmerkungen, Lob und Kritik? Schreibt uns an weltmachtchina@ard.de. Unser Podcast-Tipp: "PlusMinus - Mehr als nur Wirtschaft." Jeden Mittwoch legen Anna Planken und David Ahlf den Fokus auf Wirtschaftswissen, das Euch weiterbringt. Zum Beispiel auch auf Seltene Erden aus China. Ob Smartphone, Akku und Elektromotor – ohne diese Rohstoffe lässt sich kaum ein elektronisches Produkt herstellen. Wer die Macht über diese Rohstoffe hat, kontrolliert die Hightech-Welt von morgen. Dazu viele weitere spannende Wirtschafts-Themen, in "PlusMinus - Mehr als nur Wirtschaft." Den Podcast gibt es in der ARD-Audiothek. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:219ae4310d6278d3/
In dieser Folge ist Tanja Hoyer zu Gast und berichtet über ihren Weg raus aus der Sexarbeit –Bereits 2021 in Folge 65 war Tanja ( als Daria Onier) im Podcast zu Gast. Damals erzählte sie von ihrem Weg von der Erzieherin in die Sexarbeit. Heute, einige Jahre später, hat sich viel verändert – beruflich wie persönlich. Tanja ist politische Aktivistin und arbeitet heute Therapeutin und persönliche Assistentin. Sie hat auch für einen Politiker im Landtag gearbeitet Tanja nimmt uns mit in ihre Entwicklung der letzten Jahre und erzählt offen: Warum sie aus der Sexarbeit ausgestiegen ist und wie sie den Ausstieg aus der Sexarbeit geschafft hatWelche Rolle Scham, Stigma und gesellschaftliche Vorurteile spieltenWarum finanzielle Sicherheit ein zentraler Faktor beim Ausstieg warIhre Erfahrungen mit Zwangsouting und politischem AktivismusÜber das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Anspruchshaltung und persönlicher GesundheitÜber den Mut, Türen wirklich zu schließen und konsequent neue Wege zu gehen Mehr über Tanja und ihre Arbeit findet ihr hier: https://www.instagram.com/echt_tanja/www.tanja-hoyer.dewww. Daria-onier.deKomm gerne über folgende Kanäle mit mir in Kontakt: https://www.facebook.com/Lebenswege-Podcast-103348588053385https://www.linkedin.com/in/andreadomenig/https://www.instagram.com/andrea_domenig/ Intro: Walk Around by Roa https://soundcloud.com/roa_music1031 Creative Commons — Attribution 3.0 Unported — CC BY 3.0 Free Download / Stream: https://bit.ly/walk-around-roa Music promoted by Audio Library https://youtu.be/BimtUhUirnw
Die Alzheimer-Erkrankung ihrer Oma veränderte für Sophie Rosentreter alles. Das frühere Model engagiert sich heute als "Demenz-Aktivistin", unterstützt Betroffene und Angehörige. Eines ihrer Ziele: Demenz mit mehr Leichtigkeit begegnen. Heise, Katrin www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Da, wo es gemütlich und sicher sein sollte, passiert es: zu Hause. Fast täglich stirbt in Deutschland eine Frau durch häusliche Gewalt. 308 Frauen und Mädchen wurden 2024 ermordet, in den überwiegenden Fällen durch den Partner oder Ex-Partner. Im letzten Jahr gab es fast 266.000 Opfer häuslicher Gewalt, meist Frauen oder Mädchen, rund 10.000 mehr als im Vorjahr, so die neueste polizeiliche Kriminalstatistik. Und die Zahl steigt stetig. Weltweit wird in diesen Tagen mit den „Orange Days“ auf diese Form der Gewalt aufmerksam gemacht, für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen gekämpft. Frauen Mut machen und Wege aus der Gewalt aufzeigen, hinschauen, wenn bei den Nachbarn gestritten wird, aber auch die Stärkung von Hilfestrukturen ist nötig. Die Forderungen sind so alt wie das Problem. Was muss rechtlich und politisch passieren? Wie kann es endlich gelingen, diese Form der Gewalt einzudämmen? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit der Musikerin Sarah Bora, der Rechtsanwältin Christina Clemm, Katja Grieger vom Bundesverband Frauenberatungsstellen, der feministischen Aktivistin und Influencerin Alina Kuhl und mit Roland Hertel vom InterventionsZentrum gegen häusliche Gewalt Südpfalz. Hilfetelefon: 116 016 www.hilfetelefon.de Beratungsstellen zu finden unter: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/ Podcast-Tipp: Das wahre Leben Eine Frau, die von Gewalt betroffen ist, berichtet: Julia ist frisch verliebt und heiratet. Doch bald erlebt sie schwere Gewalt durch ihren Partner. Sie trennt sich, bringt sich und die Kinder in Sicherheit. Dann droht ihr Ex mit Mord. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d87e28c4b5b2e6a6/
Da, wo es gemütlich und sicher sein sollte, passiert es: zu Hause. Fast täglich stirbt in Deutschland eine Frau durch häusliche Gewalt. 308 Frauen und Mädchen wurden 2024 ermordet, in den überwiegenden Fällen durch den Partner oder Ex-Partner. Im letzten Jahr gab es fast 266.000 Opfer häuslicher Gewalt, meist Frauen oder Mädchen, rund 10.000 mehr als im Vorjahr, so die neueste polizeiliche Kriminalstatistik. Und die Zahl steigt stetig. Weltweit wird in diesen Tagen mit den „Orange Days“ auf diese Form der Gewalt aufmerksam gemacht, für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen gekämpft. Frauen Mut machen und Wege aus der Gewalt aufzeigen, hinschauen, wenn bei den Nachbarn gestritten wird, aber auch die Stärkung von Hilfestrukturen ist nötig. Die Forderungen sind so alt wie das Problem. Was muss rechtlich und politisch passieren? Wie kann es endlich gelingen, diese Form der Gewalt einzudämmen? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit der Musikerin Sarah Bora, der Rechtsanwältin Christina Clemm, Katja Grieger vom Bundesverband Frauenberatungsstellen, der feministischen Aktivistin und Influencerin Alina Kuhl und mit Roland Hertel vom InterventionsZentrum gegen häusliche Gewalt Südpfalz. Hilfetelefon: 116 016 www.hilfetelefon.de Beratungsstellen zu finden unter: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/ Podcast-Tipp: Das wahre Leben Eine Frau, die von Gewalt betroffen ist, berichtet: Julia ist frisch verliebt und heiratet. Doch bald erlebt sie schwere Gewalt durch ihren Partner. Sie trennt sich, bringt sich und die Kinder in Sicherheit. Dann droht ihr Ex mit Mord. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d87e28c4b5b2e6a6/
Anne Brorhilker wollte nie ins Rampenlicht – und wurde eine der bekanntesten Oberstaatsanwältinnen Deutschlands. Ihr größter Fall: Cum-Ex. Als sie ihre Arbeit gegen die Steuerhinterzieher aufnahm, gab es plötzlich Razzien in Banken und Fahndungen in ganz Europa. 2024 dann hat sie überraschend ihren Job geschmissen und setzt seitdem ihren Kampf gegen Wirtschaftskriminalität als Aktivistin fort. Mit Wolfgang spricht sie über das System der Steuerhinterzieher, die Finanzlobby und politische Verstrickungen. Denn sie – im Gegensatz zu Olaf Scholz – kann sich gut erinnern. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Jane Goodall stellte Konventionen infrage und ihr unkonventioneller Blick auf Schimpansen verschob Grenzen zwischen Tier und Mensch. Trotz Kritik prägte sie die Wissenschaft und wurde Vorbild: als Forscherin, Aktivistin und Stimme für die Natur. Ein Kommentar von Lennart Pyritz www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Alkohol ist tief in unserer Gesellschaft verankert – und doch betrifft Alkoholabhängigkeit Millionen Menschen.Mika Döring begann mit 13 Jahren zu trinken. Was zunächst nach Spaß auf Partys aussah, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer Abhängigkeit, die ihr Leben bestimmte. Heute lebt sie seit fast sechs Jahren abstinent, ist Podcasterin und Aktivistin – und bringt mit ihrem Team den ersten Recovery Walk nach Deutschland.Im Gespräch erzählt Mika von Scham und Mut, von ADHS und Selbstmedikation, von Trinkpausen, Rückfällen und dem entscheidenden Wendepunkt. Wir sprechen über Stigmatisierung, Schuldgefühle, Angehörige, Heilung und warum Abstinenz kein Verlust ist – sondern ein Gewinn.Ein ehrliches, tiefgehendes und hoffnungsvolles Gespräch über Loslassen, Selbstannahme und ein neues Leben in Freiheit.
Birgit ist Widerstandsaktivistin, Schriftstellerin, Diplom-Pädagogin und gemeinsam mit ihrem Mann Horst Gründerin des Festivals “Jamel rockt den Förster”. Sie leben im Dorf Jamel in Mecklenburg-Vorpommern, einer Hochburg der deutschen Neonazi-Szene. Entgegen großer Widerstände setzen sie sich dort seit über 20 Jahren für Demokratie und Toleranz ein und werden dabei von vielen Künstler:innen des Landes unterstützt. Auf ihrem Festival standen seit der Gründung im Jahr 2007 nicht nur Die Toten Hosen, sondern auch Die Ärzte, Deichkind, Danger Dan und Bosse auf der Bühne. Ich habe sie in ihrem Zuhause besucht und wollte von Birgit wissen, woher sie die unermüdliche Kraft für den Widerstand nimmt, wie ihr Leben vor der Umsiedlung nach Jamel aussah und wie sie in die Zukunft blickt. Wir sprechen über Vorbilder, Demokratie, Toleranz, Opfer und Täter – und es geht um das Gute und Schlechte im Menschen. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://birgitlohmeyer.de/ DINGE: https://instagram.com/jamelrocktdenfoerster/ Doku über Birgit und Horst: https://bit.ly/4oKPEng Maximilian Frisch - Produktion Lukas Hambach - Produktion Annie Hofmann - Redaktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein neues Fragenset: https://beherzt.net/liebe Mein neues Buch: https://bit.ly/3cDyQ18 Die Hotel Matze Suite bei Apple: https://apple.co/43V3hGq Die Hotel Matze Suite bei Spotify: https://spoti.fi/3U3ZySC Wunschgäste bitte in die Kommentare: https://apple.co/2RgJVH6 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscher LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN Twitter: https://twitter.com/hotelmatze1 Mein erstes Buch: https://bit.ly/39FtHQy Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze