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Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Links Wasserfälle, rechts Wasserfälle, hinter jeder Kurve ein neues Panorama. Schmale Täler, rauschende Flüsse, saftiges Grün, Bergwände wie Kulissen aus einem Film. Jochen sitzt im Zug. Er ist in der Flåmbahn und denkt: Ich bin ja schon da. Der Weg ist das Ziel.Das ist Norwegen. In dieser Folge gibt es (fast) alle Facetten dieses Landes. Tamina ist mit den Hurtigruten vorbei an Fjorden, Gletschern und schwimmenden Saunen gefahren. Michi ist im Frühling in die Arktis gereist, nach Tromsø, und stand plötzlich vor einem Rudel Rentiere. Jochen hat das kulturelle Zentrum Oslo und das hinreißende Bergen für sich entdeckt. Hinzu kommen die Lofoten, ein grandioses Schienennetz, ein Land voller neuer Ideen und Aussichten wie aus dem Bilderbuch.–Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.
Zuhause in Essen - Ein Podcast der Sparkasse Essen - mit Tobias Häusler
Die U-Bahn-Station "Rathaus Essen" wird zur Bühne. Eigentlich wollen hier alle nur schnell hindurch; jetzt bleiben alle stehen - in diesem Überraschungs-Konzertsaal. In dieser Folge geht es runter zur U-Bahn – zu den "urbahn music sessions". Dort werden die Superstars nicht auf Plakaten angekündigt. Dort weiß das Publikum erst kurz vorher oder sogar erst im Moment selbst, wer gleich singt. Und dann steht da auf einmal Stefanie Heinzmann. Oder Max Mutzke, Stefan Gwildis, Cassandra Steen, Gregor Meyle. Tobias Häusler spricht mit Benny, Joyce und Joël über eine Idee, die zehn Jahre gebraucht hat, bis sie Wirklichkeit wurde. Über Brandschutz, Flügel unter Tage, Stars ohne klassische Gage und... legale Vetternwirtschaft in unserer schönen Stadt. Warum spielen bekannte Künstlerinnen und Künstler kostenlos fürs Publikum in einer U-Bahn-Station? Wie schafft man es, aus einem Durchgangsort einen magischen Moment zu machen? Und was passiert, wenn plötzlich zu viele Menschen kommen? Eine Folge über Musik, Mut, Stadtliebe – und große Kunst und Kultur dort, wo man sie am wenigsten erwartet. --- In "Zuhause in Essen" spricht die Sparkasse Essen nicht über die gute alte Zeit. Wir sprechen über das, was Essen schon heute besonders attraktiv macht und was nach der Zeit der Ruhrkohle noch Magisches passieren wird. Immer mit Gästen, die Gegenwart und Zukunft auch gestalten. Und wenn WDR Moderator [Tobias Häusler](https://www.tobiashaeusler.de) einmal in den Rückspiegel schaut, dann nur um die Spur wechseln zu können. Jeden zweiten Dienstag im Monat ein spannender Gast - aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Sport, Kultur, Ehrenamt... Und ein ungewöhnlicher Blick auf unsere schöne Stadt.
Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert D-Dur op. 35 verbindet die Klangwelt Hollywoods mit klassischer Virtuosität. Entstanden in den 1940er Jahren, spiegelt es die emotionale Tiefe und den Glanz des Komponisten wider, der zwischen Film und Konzertsaal brillierte. Blind verkostet von Christine Lemke-Matwey, Kai Luehrs-Kaiser und Andreas Göbel. Moderiert von Christian Detig.
Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einem Konzertsaal. Es ist still, diese besondere, gespannte Stille kurz vor dem ersten Ton. Und dann hebt der Dirigent die Hände … eine Bewegung, die vielleicht unscheinbar wirkt, und dann geschieht etwas Erstaunliches … aus vielen Individuen wird ein einziger Organismus. Streicher atmen gemeinsam, Bläser setzen präzise ein, und irgendwo zwischen Partitur und Stille entsteht … Klang! Klang, der verbindet & der trägt & der verändert. Aber was wir selten sehen, uns eher unbewusst bleibt und ist: Hinter diesem Moment steckt nicht nur Musik, sondern auch Organisation, Entscheidung, Verantwortung. Vielleicht oder eher gewiss… Business. Und das bringt mich zu den Fragen … • Ist ein Orchester ein Unternehmen? Also … mit Budgetplänen, Strategien, vielleicht sogar Stress, nur eben mit Geigen statt PowerPoint? • Wie führt man ein Orchester in einer Welt, die immer schneller wird? • Was können Führungskräfte von Dirigenten lernen? Also … was wäre, wenn wir Führung plötzlich anders denken würden. Nicht wie ein CEO im Meetingraum, sondern wie ein Dirigent vor einem Orchester? • Und wie gelingt es, Menschen heute noch für klassische Musik zu begeistern? Darüber spreche ich heute mit einem Mann, der genau an dieser Schnittstelle arbeitet. Zwischen Kunst & Realität, zwischen Klang & Kalkulation: Daniel Wachter, Präsident & CEO der Colorado Symphony Association. Wir sprechen über Energie, Klarheit, über Autorität ohne Lautstärke, über Präzision und Vertrauen und über die Frage, warum gerade heute, in einer Welt voller Tempo, Komplexität und Dauerrauschen, das Zuhören vielleicht die wichtigste Führungsqualität überhaupt ist. Denn eines ist sicher: Wer je erlebt hat, wie ein Orchester wirklich zusammenatmet, schwingt und klingt, hört danach auch Führung anders. Also ab in den Zuhörsessel und Ohren auf … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
Es mag verlockend sein, im Konzertsaal die Augen zu schließen und nur der Musik zu lauschen. Die Website „Raum+Musik“ verbindet Musik und Architektur und beweist, dass es sich durchaus lohnen kann, die Augen offen zu lassen.
Seit Jahrzehnten ist Xavier Díaz-Latorre einer der besten Lautenisten im Reich der Alten Musik. Und auch als Lehrer ist er sehr gefragt, in Brüssel und Barcelona, und seit vorletztem Jahr exklusiv an der Schola Cantorum Basiliensis, der Schweizer Kaderschmiede für historische Aufführungspraxis. Ist natürlich grossartig, ein Meister zu sein – und doch ist es auch wieder sehr schön, selber wieder ein Schüler zu sein: nämlich beim Kyudo, der alten japanischen Kunst des Bogenschiessens. Auch in ihr geht es, wie in der Musik, vor allem um Konzentration. Also reden wir darüber… 01:00 – Talk Ein Propellerflugzeug, diverse Amseln und ein Austausch über Konzentration: mit Xavier Díaz-Latorre im Innenhof der Schola Cantorum Basiliensis. 22:20 – Konzert-Tipp Am 5. Mai im Gare du Nord Basel: Konzert mit dem Trio Catch. Und Musik aus Kroatien, Serbien, Ungarn – von Márton Illés, Svetlana Maraš, Mirela Ivičević und Sara Glojnaric. 27:20 – Wochenrückblick Die japanisch-deutsche Jazzpianistin und Komponistin Aki Takase bekommt den deutschen Jazzpreis. Der Dirigent und Musikwissenschaftler Peter Gülke ist gestorben. Und die Verwertungsgesellschaft GEMA (das deutsche Pendant zur SUISA) soll reformiert werden. 33:00 – aktuelle Kulturpolitik Egal, ob im Konzertsaal, am Radio oder als Hintergrundbeschallung beim Coiffeurbesuch: Musik verwenden kostet. Darum kümmert sich eine Verwertungsgesellschaft, und in Deutschland soll die nun reformiert werden. 37:20 – Aurel Dawidiuk, Dirigenten-Shootingstar Er ist erst 25 Jahre alt, bereits seit zwei Jahren Assistenzdirigent beim Concertgebouworchester Amsterdam und startet jetzt durch. 43:25 – Musikfrage Wie ist das eigentlich mit dem Üben? Zuerst die Technik üben, dann erst den Ausdruck? Das haben wir die Geigerin Carolin Widmann gefragt. 47:55 – Neu in der Playlist Das Ensemble Modern legt eine frisches Album vor mit dem Motto: «Dancing on a Volcano – Musik zwischen 1920 und 1933». Ein faszinierender Parcours durch eine extrem aufgeladene, politisch angespannte, künstlerisch überdrehte Zeit (Hindemith, Korngold, Schönberg und Weill).
Glitzeranzug statt Frack: Sofiane Pamart sprengt mit seinem "athlete mentality"-Klavier die Grenze zwischen Pop, Stadion und Philharmonie. Wie der Pianist den Konzertsaal neu denkt - und dabei zum Instagram-Star wird.
Tubist, Kabarettist, Professor, Dirigent: Andreas Martin Hofmeir über schwarzen Humor, die gesellige Natur von Tubisten, seine "hundsgemeine Instrumentenkunde" - und warum im Konzertsaal mehr gelacht werden sollte.
Eine neue Studie hat herausgefunden, dass die Farbe und Helligkeit im Konzertsaal das Hörerlebnis beeinflusst. Welche Farben sich besonders gut für ein schönes Konzert eignen, weiß Stefan Weinzierl, Leiter der Studie, von der TU Berlin. Getestet wurde in einem virtuellen Kammermusiksaal mit VR-Brille, im SWR Kultur Musikgespräch präsentiert er die Ergebnisse.
Heute haben wir einen absoluten Ausnahmegast: den österreichischen Marathonrekordhalter Aaron Gruen.Er lebt, trainiert und studiert in den USA, startet international für Österreich – und steht kurz vor dem nächsten großen Highlight: In zwei Wochen läuft er den Wien-Marathon. Österreichische Rekorde hält er bereits mit starken 2:09:53 Stunden im Marathon und nicht minder beeindruckenden 1:01:14 Stunden im Halbmarathon. Aber klar ist: Da geht noch mehr.Seine Entwicklung ist beeindruckend – vor allem, wenn man bedenkt, dass er erst während der Corona-Zeit ernsthaft mit dem Laufen begonnen hat.Und als wäre das nicht genug, bringt Aaron auch abseits der Laufstrecke Höchstleistung: Er ist ausgebildeter Cellist auf Konzertniveau und studiert Medizin an der Harvard University.Wir sprechen mit ihm darüber, wie er Leistungssport, Studium und Musik unter einen Hut bekommt, wie sein Training aussieht, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zu Hendrik gibt – und wo seine sportliche Reise noch hingehen soll. Was meint ihr - welchen Song hat das Musiktalent Aaron wohl zu unserer Spotify Playlist beigesteuert?Laufschuhe schnüren, Kopfhörer rein und mitlaufen. Viel Spaß beim Hören!____*Anzeige | COROS Unser Gast Aaron, Schmidti und Hendrik schwören drauf: Die COROS Pace 4 ist die Uhr unserer Wahl, wenn es um einen professionellen Trainingsalltag und Wettkämpfe geht. In Kombination mit dem Herzfrequenzsensor am Oberarm und der ausgefeilten COROS-App ein unschlagbares Team mit einem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier gelangt ihr zum Coros-Shop_ https://dada.link/bE9Xve Rabattcode: TEAMPFEIFFER (eim Kauf einer COROS Uhr oder des COROS DURA Bikecomputer bekommt ihr zusätzlich ein Accessoire, wie ein beliebiges Uhrband, Sleeves, eine Trinkflasche, etc. kostenlos on top. Dafür sind beide Produkte in den Warenkorb zu legen und der Code ist beim Check-Out einzugeben)
Auftrittsangst, Blackout und Lampenfieber: Wer vor anderen Menschen Musik macht, kennt diese unangenehmen Gefühle nur allzu gut. Jochen Schorer, Professor für Schlagzeug an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen, spricht mit Treffpunkt Klassik über einen gesunden Umgang mit Auftrittsangst und darüber, wie er Musikerinnen und Musiker von Morgen im Musikstudium auf die Ausnahmesituation Konzertbühne vorbereitet – um beim Auftritt dann ungeahnte Energie und Fokussierung aus der Nervosität gewinnen zu können.
Welche Rolle die Farbe eines Konzertsaals bei der Klangwahrnehmung spielen kann und wie die Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace aus heutiger Sicht wirkt, darum geht es in unserer neuen Podcast-Folge. _Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du [hier](https://linktr.ee/t3npodcast)_.
Die Dirigentin Johanna Malangré: Die Orgel hat sie auf die Klangfülle und die Klangfarben des Orchesters gebracht. Weg vom Klavier, hin zum Dirigieren. Inzwischen hat sie einen steilen Start hingelegt: Sie bekam einen Platz in der prestigeträchtigen Dirigierklasse von Johannes Schläfli in Zürich. Dann war sie mehrmals an der Academy des Lucerne Festival als Assistentin und später als Gastdirigentin. Und seit einigen Jahren ist Malangré eine der wenigen Generalmusikdirektorinnen überhaupt in Europa. Und zwar beim Orchestre de Picardie in Frankreich. Wie das alles angefangen hat - das erzählt Johanna Malangré in Basel im Konzertsaal des Don Bosco auf der Orgelbank. Wo sie auch mal in die Tasten greift. 03:15 - Talk: Mit Johanna Malangré 27:15 - Wichtige Themen der Woche 35:30 - Ensemble Tritonus feiert 40 Jahre 47:45 - Musikfrage der Woche: Hilft Jazz der Demokratie? Eine Ausstellung im Jazzinstitut Darmstadt zum Thema «Voices of Change - politische Ausdrucksformen im Jazz». 52:00 - Konzerttipp Sol Gabetta auf den Spuren von Lise Cristiani - am 12. März im KKL Luzern.
Das Akkordeon ist Instrument des Jahres 2026, und diesen Musiker begleitet es schon sein Leben lang: Radu Ratoi. Er kommt aus Moldawien, ist 27 Jahre alt und ein echter Shootingstar der Akkordeonszene. Er hat so ziemlich alle Preise gewonnen, die man sich mit diesem Instrument erspielen kann. 2022 hat ihn der Präsident der Republik Moldau zum Master in Arts ernannt. Was macht das Akkordeon zu einem der spannendsten Instrumente überhaupt, und warum gehört es noch viel mehr in den Konzertsaal?
Samy Deluxe am Start – aktuell wieder auf Tour mit Miki, dem musikalischen Mastermind hinter den orchestralen Live-Arrangements. Wir sprechen über Evolution im Rap-Game, echte Live-Energie, musikalisches Level-Up und warum Stillstand keine Option ist. Eine Folge über Legacy, Vision und den Vibe zwischen Straße und Konzertsaal – direkt, ehrlich und mit maximalem Respekt für die Kultur.
95.5 Charivari - Das Münchenbriefing - Münchens erster Nachrichtenpodcast
Vom bayerischen Kultusministerium ins Münchner Rathaus? Michael Piazolo (Freie Wähler) will Oberbürgermeister werden. Der Jurist und Politikwissenschaftler lebt seit fast 50 Jahren in München und findet: Die Stadt braucht wieder mehr Bodenhaftung. In dieser Folge lernen wir den Mann kennen, der einerseits leidenschaftlicher „Big Bang Theory“-Fan ist und andererseits genau weiß, wie man große Apparate steuert.Im Talk bei „Das München Briefing“ erklärt Michael Piazolo, warum er Wohnraum vorrangig für Einheimische sichern will, weshalb er die Unpünktlichkeit im MVV nicht mehr akzeptiert und warum er für eine Amtszeitbegrenzung von Politikern kämpft. Ein Gespräch über das Tempo bei Großprojekten – von der Isar-Philharmonie bis zum Konzertsaal – und die Frage, wie München seine Identität zwischen Tradition und Moderne bewahrt.Das erwartet dich in dieser Folge:Bodenhaftung statt Ideologie: Warum Piazolo Bürgernähe als sein wichtigstes politisches Prinzip sieht.Wohnen für Münchner: Sein Modell, um Einheimische bei der Wohnungsvergabe besser zu schützen.Mobilitäts-Update: Warum Taktverdichtung und schnellere Entscheidungen im ÖPNV für ihn oberste Priorität haben.Kultur-Check: Warum manche Projekte in München ewig dauern und was man von der Isar-Philharmonie lernen kann.Persönlicher Blick: Was der ehemalige Kultusminister heute über Hausaufgaben denkt und warum er gerne mal ins Weltall fliegen würde.Michael Piazolo setzt auf Vernunft und Erfahrung. Ist er der richtige Vermittler für die Herausforderungen der Landeshauptstadt? Hör jetzt rein!Dein Guide zur Kommunalwahl am 8. März:Diese Folge ist das Herzstück unseres großen Wahl-Checks. Damit du die beste Entscheidung für dein Viertel und unsere Stadt treffen kannst, haben wir mit allen relevanten Spitzenkandidaten gesprochen.Hör dir auch die anderen Kandidaten-Checks an.Abonniere „Das München Briefing“, damit du keine der Sonderfolgen zur Wahl verpasst. Dein Update für München – kurz, knackig und direkt ins Ohr. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein mutmasslich durch Fussball-Fans gezündeter Feuerwerkskörper legt den Bahnverkehr um Lausanne zwei Tage lang lahm. Die Diskussion um Fan-Gewalt ist neu lanciert. Weitere Themen: · Bundesasylzentren: Es gibt harsche Kritik aus dem Tessin am geplanten Pilotprojekt zur getrennten Unterbringung auffälliger Asylsuchender in Balerna/Chiasso. Nach einem Treffen von dieser Woche mit Vertretern vom Kanton Tessin und den Gemeinden will das Staatssekretariat für Migration nun über die Bücher. Wir ordnen die Resultate ein und fragen, welche Erfahrungen aus Les Verrières im Kanton Neuenburg gezogen werden können. Dort wurde letztes Jahr ein ähnliches Projekt abgebrochen. · Konzertsaal im Tessin: Das Auditorio Stelio Molo in Lugano schliesst vorübergehend. Was bedeutet das für das Orchestra della Svizzera italiana und welche Bedeutung hat der wohl beste Konzertsaal des Tessins? · Fasnachtstraditionen: Im Tessin wird der Risotto gefeiert, im Wallis soll es eine bestimmte Fasnacht auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes schaffen. Zu Gast: Eva Hirschi, freie Journalistin in Lausanne, und Gerhard Lob, freier Journalist im Tessin.
Salzburg im Zeichen von Mozart 270. Geburtstag und einem Mozarteum-Jubiläum, das schon wieder Vergangenheit ist. Die 70. Mozartwoche lieferte Highlights, die sich durchs ganze Jahr ziehen werden. Salzburg und eine Reise in die Mozartwelt Büste in Mozarts Geburtshaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der erste ernstzunehmende Pop-Star der musikalischen Welt hat gerade seinen 270. Geburtstag gefeiert. Genau genommen: Wir feiern ihn. Mozart, Wolfgang Amadeus. Was wissen wir über ihn, seine Familie, seine mindestens genauso talentierte große Schwester Maria Anna und das Leben als Wunderkind. Papa Leopold unterrichtete seine Kinder. Er erkannte die Talente, musste lernen, dass Auftritte seiner Tochter („nur ein Mädel“) kaum Interesse fanden. Ganz im Gegensatz zum „Wolferl“. Die Reise des Wunderkinds aus Salzburg, kreuz und quer durch Europa begann als Wolfgang gerade mal sechs Jahre alt. Als alle höfischen Kreise in Europa abgehakt waren, war er gerade mal 15. Mutter Anna Maria Mozart starb auf einer dieser Reisen in Paris im Jahre 1778. Historisches Klavier in Mozarts Wohnhaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die „Rest-Familie“ ließ sich 1779 in Salzburg nieder und ging dann ihrer Wege. 1781 ging Wolfgang als freierschaffender Künstler nach Wien. Seine Schwester „Nannerl“ wurde verheiratet und nur Vater Leopold blieb im eigentlich viel zu prachtvollen Wohnhaus am Marktplatz 8 in der Salzburger Neustadt zurück. Wolfgang in Wien, das heißt in Schlagzeilen: Mehrere Wohnungen, Konstanze, seine Frau, die er abgöttisch geliebt haben soll, 6 Kinder, von denen nur zwei überlebten. Dank seiner außergewöhnlich großen Schöpfungs- und Arbeitskraft, schrieb er Konzert nach Konzert, Oper nach Oper und Sinfonie nach Sinfonie. Biografen sagten später auch, dass dieser ständige Arbeitsstress für seinen Tod verantwortlich gewesen sein könnte. Wolfgang Amadé Mozart starb am 3. Dezember 1791 mit nur 35 Jahren. Wolfgang und Rolando Rolando Villazon, künstl. Leiter der Stiftung Mozarteum – Foto: Wolfgang Lienbacher / Stiftung Mozarteum Wie sagt Rolando Villazon, der künstlerische Leiter des Mozarteum Salzburg: Halleluja, Mozart lebt! Das klingt wie bei Elvis, um mal auf die Legende vom Pop-Star zurückzukommen. Nur dass da bisher niemand „Halleluja“ gesagt hat. Rolando und Wolfgang konnten sich nie kennenlernen. Ich behaupte aber mal, sie hätten sich sehr gut verstanden, bis weit hinein in den Humor, der beiden zu eigen ist. Vielleicht wurde Rolando Villazon gerade deshalb zum glühenden Mozart-Verehrer und sein musikalisches Talent führte ihn eventuell auch deshalb nach Salzburg. Seit 2019 ist er Teil der Stiftung Mozarteum, erst als Kommunikator, seit 2021 als künstlerischer Leiter. Sein Vertrag wurde gerade verlängert und so dürfte er dem Mozarteum bis 2031 als künstlerischer Leiter erhalten bleiben. Mozart in Salzburg Blick auf die Altstadt von Salzburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für sehr viele Salzburg-Touristen ist Mozart einer der Hauptgründe für einen Besuch der Stadt. Es gibt noch ein paar andere: Sound of Music zum Beispiel. Mozart überall. Seine Statue, folgerichtig auf dem Mozartplatz gegenüber vom Salzburg Museum und auf dem Weg zum großen Residenzplatz vor dem Dom. Wer aus der Neustadt kommt hat eventuell die Salzach auf dem Mozartsteg überquert um dort hin zu kommen. Mozartstatue in der Salzburger Altstadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD In der Neustadt, direkt am Mirabellgarten, ist die Stiftung Mozarteum zuhause. Sie fühlt sich für das Mozarterbe verantwortlich. Hier wird das Programm der jährlichen Mozartwoche im Januar geplant und umgesetzt. Die Stiftung ist aber auch verantwortlich für das Geburtshaus in der Getreidegasse und das Mozart-Wohnhaus am Makartplatz in der Neustadt. Ehemals zusammengehörig, gibt es heute organisatorisch getrennt, auch noch die Universität Mozarteum Salzburg und das Mozarteum Orchester. Ohne Mozarteum heute auch kein Mozart in Salzburg. Mozartwoche und Stiftung Mozarteum Mozarts 270. Geburtstag und gerade ist die siebzigste Mozartwoche in Salzburg zu Ende gegangen. Auch der Geburtstag war in der letzten Woche. Geboren am 27. Januar 1756. Ein sogenannter runder Geburtstag. Immer Grund genug für ein Mozartjahr und das hat ja nun gerade erst begonnen. Aus diesen Eckpunkten ergeben sich die beiden Zahlen der Überschrift: 270 Jahre Mozart und die 70. Mozartwoche. Der große Konzertsaal der Stiftung Mozarteum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Mozarteum – Rundreise Rolando Villazon hatte, sehr nachvollziehbar, keine Zeit mir sein Mozart-Salzburg vorzustellen. Aber Linus Klumpner, der Direktor der Mozart Museen innerhalb des weltberühmten Mozarteum, nahm sich die Zeit umfassend Auskunft zu geben. Linus Klumpner, Direktor der Mozart Museen im Mozarteum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Er informiert, ordnet ein, liefert Hintergründiges, genauso wie wundervolle „Fun-Facts“. Er zeigte uns nicht nur den Großen Konzertsaal des Mozarteums, er berichtet von der Geschichte der Stiftung, ihr Engagement, Organisation und Anspruch. Im Podcast klären wir auch die Sache mit dem Namen. Wer genau hinhört, merkt dass immer von Wolfgang Amadé die Rede ist. Linus klärt auch die Sache mit dem Namen. Die Mozart-Häuser und Museen Mozarts Geburtshaus in der Salzburger Altstadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Stärke der beiden Häuser, sagt Linus Klumpner, sei die Reichhaltigkeit. Nicht nur die Räumlichkeiten sind zu sehen. Beide Museen verfügen über unendlich viel Material aus der Kunst- und Materialsammlung des Mozarteums. Der Erfolg gibt dieser Tatsache recht. Immerhin besucht mehr als eine halbe Million Menschen die Museen jedes Jahr. Mozart Wohnhaus in der Salzburger Neustadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Erfahrt im Podcast sehr viel Neues über die beiden Häuser und einige Überraschungen, die sie bereit halten. Wohnen bei Mozarts – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILS Das Vermächtnis Unvorstellbar: Wäre der kleine Wolferl nicht zum Kinder- und Jugendstar in Europa geworden, gäbe es heute keine Nachtmusik, keine Zauberflöte, keine großen Konzerte, kein Mozarteum. Umgekehrt wäre Mozart heute vermutlich in Salzburg nicht so präsent, wenn es zur Mitte des 19. Jahrhunderts nicht Menschen gegeben hätte, die eine Stiftung gründeten um das Kulturgut Mozart vor dem Vergessen zu bewahren und neu zu beleben: Hat geklappt. Zauberflöte: Instrument und Klavierauszug der Oper in Mozarts Geburtshaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Da die Villazonsche Zauberflöte vermutlich erst einmal nicht mehr auf die Bühne kommt, sollte man beim Salzburg Besuch vielleicht auf das Marionettentheater ausweichen. Denn dort hat zum Beispiel die Zauberflöte einen Stammplatz im Repertoire. Ich habe mir von Geschäftsführerin Susanne Tiefenbacher viel über Tradition und Mozartopern auf der Marionettentheaterbühne erzählen lassen. Susanne Tiefenbacher und “ihre” Marionetten – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Noch in Tipp in Sachen Zauberflöte: Am 25. April hat die „Kleine Zauberflöte“ Premiere im Salzburger Landestheater. Ein wenig Jugendtheater (für alle, die mit Kindern unterwegs sind) und ein wenig für Alle, die Mozarts berühmteste Oper entspannter und kürzer genießen möchten. An Faden und Drehkreuz: Marionetten aus der Zauberflöte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mozart, Kugeln, Kapaun und Nockerl Die Besuchenden sollten die Stadt auf jeden Fall inhalieren, gleich ob ausschließliche Mozartluft oder das weitere großartige Angebot der Stadt Salzburg. Original Mozartkugeln aus dem Hause Fürst – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der „kulinarische“ Mozart drängt sich natürlich ebenfalls auf. Nur in Salzburg gibt es das ORIGINAL. Mozartkugeln kauft man ausschließlich in den Geschäften der Konditorei und Confiserie Fürst. Der Preis ist stattlich, der Genuss auch. Mozart-Dinner-Konzert: Oper und Kulinarik – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für Mozartfans, die Musik und Kulinarik verbinden möchten, hab ich noch einen, durchaus wohlbekannten, aber reizvollen Tipp. Wie wäre es mit einem Mozart Dinner Konzert? Hier lässt sich ein Abend mit Menü und „Mozart live“ verbinden. Die Räumlichkeiten im Barocksaal des Stiftskulinarium St. Peter haben Anziehungskraft. Ein 3 Gang-Menü in Kombination mit Highlights aus Mozartopern verspricht einen wundervollen Abend. Getestet und genossen. Hört selber im Podcast. Dessert Highlight: Salzburger Nockerl – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Information & Links Salzburg Tourismusinfos Stiftung Mozarteum Mozart Museen Mozartwoche Salzburger Marionettentheater Salzburger Landestheater Mozart Dinner-Konzert Urlaub in Österreich Hinweis Die Recherche zu diesem Podcast wurde unterstützt von Salzburg Tourismus und der Österreich Werbung. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst! Salzburg: Eine Stadt zum Wiederkommen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post D-RR306 – 270/70: “Popstar” Mozart und Salzburger Spuren first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Es ist ein ambitioniertes Projekt Star-Architekt Shigeru Ban soll für 45 Millionen einen neuen Kammermusik-Saal in Altdorf bauen. Aber braucht Altdorf einen solchen Saal? Woher stammt das Geld? Und kann sich ein solcher Saal im 10.000-Seelen-Ort rentieren? In Altdorf soll ein Saal für Kammermusik gebaut werden – von Stararchitekt Shigeru Ban. Die Idee dazu kommt von dem Ehepaar Andreas Haefliger und Marina Piccinini, den Gründern des Zauberklang-Festivals. Die Kosten von 45 Millionen Franken will man privat finanzieren. Doch was bringt ein solches Projekt einem 10.000 Seelen-Ort? In unmittelbarer Nähe gibt es in Vitznau und Andermatt bereits zwei hochwertige Säle für klassische Musik. Die Konkurrenz ist hoch. Hat der Saal das Potenzial internationale Strahlkraft zu entwickeln oder ist das Projekt zu ambitioniert? «Kulturplatz» auf der Suche nach Antworten in Altdorf. Bildquelle: Shigeru Ban Architects
// Björn Dziambor ist schon viele Wege gegangen – schnurgerade und krumme, ganz kurze und sehr weite. Vom berühmten Fernwanderweg Pacific Crest Trail hat er sogar schon hier im Podcast erzählt und in wenigen Tagen erscheint sein erstes Buch über genau dieses Abenteuer. Mit seiner Ex-Freundin Annika hat er ein nachhaltiges Pinkeltuch für draußen entwickelt, das die beiden in Eigenregie online vertreiben. Erst vor kurzem hat Björn außerdem seine Ausbildung zum Erlebnispädagogen abgeschlossen. Dabei ist er eigentlich Bauingenieur in Festanstellung und saniert gerade den altehrwürdigen Konzertsaal des Kieler Schlosses. Wie geht das? Und was können wir von ihm lernen, wenn es darum geht, mehr Draußen, mehr Natur, mehr Freiheit und Abenteuer in unser Leben zu bringen? Diese Folge liefert keine fertigen Lösungen, denn auch Björn ist in bester Abenteuermanier deutlich mehr auf dem Weg als schon am Ziel, aber du bekommst eine Menge Inspiration, Dinge zu verändern, auch wenn es nur kleine sind. Ich habe das Gefühl, das dafür momentan ein ganz guter Zeitpunkt ist! // Alle Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen findest du unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner // Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus // Ich freue mich, wenn du den Podcast mit einem keinen Beitrag unterstützt! Alle Infos dazu ebenfalls auf https://www.christofoerster.com/freiraus // Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Alphornklänge im Münchner Olympiapark - ein Hauch Alpen mitten im Feierabendverkehr. Christian Eichhorn und sein Trio verwandeln die Unterführung in einen Konzertsaal. Die Akustik? Ein magischer Klang, der die Stadt belebt.
Zwischen Koffern und Cappuccino: Der Gitarrist Thibaut Garcia ist immer unterwegs. Und für dieses Nomadenleben ist die Gitarre das perfekte Instrument: Nicht zu schwer und gross, gleichzeitig Begleit- wie Melodieinstrument, stilistisch ohne Grenzen. 03:40 Aktuell: In Altdorf möchte der japanischer Stararchitekt Shigeru Ban im alten Zeughaus einen Konzertsaal aus Holz einbauen. Der Saal soll 250 Plätze haben und speziell auf Kammermusik ausgerichtet sein. Der Pianist Andreas Haefliger ist der Initiator des 45-Millionen-Projekts; diese Woche hat er seine Pläne vorgestellt. (Simon Burri) 13:50 Talk: Das Repertoire des Gitarristen Thibaut Garcia reicht von Flamenco bis Bach… gerade hat er Bachs Goldberg-Variationen neu eingespielt. (Patricia Moreno) 31:40 Neuerscheinungen: Album: Dieter Ammann: Glut. Music for Orchestra. Orchestre de la Suisse Romande, Jonathan Nott. Schweizer Fonogramm 2025 Album: Fitzgerald & Rimini: Ennetlands. Der gesunde Menschenversand 2025 (Oliver Rutz) 52.20 Swiss Corner: Camerata Bern und Antje Weithaas spielen Werke von Antonin Dvorak: Violinkonzert a-Moll und Serenade für Streichorchester. Ein neues Album, erschienen bei Avi-Music.
Die isländische Komponistin Hildur Guðnadóttir hat mit ihren Soundtracks zu Joker, Tár oder Chernobyl nicht nur die grossen Filmpreise gewonnen, sondern das Kino neu gestimmt. Ihr Klang ist dunkel, körperlich und intensiv – und hat die Filmmusiklandschaft dauerhaft verändert. Ihre Musik kriecht unter die Haut: tiefe Celli, vibrierende Frequenzen, Resonanzen aus Betonräumen. Hildur Guðnadóttir erschafft Klangwelten, die sich weniger hören als spüren lassen. Aufgewachsen in Reykjavík, geprägt von der Weite Islands, fand sie in Berlin ihre künstlerische Heimat. Nach Jahren als Cellistin und Solokünstlerin wurde sie mit ihren Filmmusiken zu Chernobyl und Joker weltbekannt – und schrieb Geschichte als erste Frau, die Oscar, Golden Globe und BAFTA im selben Jahr gewann. Heute arbeitet sie an neuen Projekten zwischen Konzertsaal und Kinosaal – und bleibt eine der wichtigsten Stimmen zeitgenössischer Filmmusik.
(00:57) Erklärungen in der Fotoausstellung «Charivari» mit Werken von Charles Fréger – kunstvoll in Szene gesetzt. (05:30) Stararchitekt Shigeru Ban soll in Uri einen neuen Konzertsaal für Kammermusik bauen – ein Überblick. (10:11) Reggea-Legende Jimmy Cliff ist mit 81 Jahren verstorben. (11:47) Deutscher Hollywood-Schauspieler Udo Kier ist mit 81 Jahren verstorben. (13:21) Täuschend echt: Stadtmuseum Aarau zeigt KI-Bilder, die irritieren. (18:13) Wie gehen wir damit um, dass Künstliche Intelligenz das Internet flutet?
Wer Konzerte gibt, kennt das Phänomen: nachmittags beim Soundcheck klingt noch alles super. Wenn man dann am Abend vor Publikum spielt, ist der Klang plötzlich ein völlig anderer. Die einfache Erklärung: Menschenansammlungen in einem Raum verändern dessen Akustik ganz erheblich. Sie wirken gewissermaßen als Schallabsorber. Die Tontechniker*innen hinterm Mischpult haben alle Hände voll zu tun, das wieder auszugleichen. Abhilfe könnte da - wie so oft - die KI schaffen. So hat sich jetzt ein Forschungsteam an die Arbeit gemacht, die perfekte Akustik für den Mozart-Saal der Alten Oper in Frankfurt auszutüfteln. Die soll in Zukunft nicht nur die baulichen Nachteile des Saals ausgleichen und den Unterschied zwischen Probe und Konzert exakt berechnen, sondern auch die optimale Akustik für jede Besetzung und ganz verschiedene musikalische Genres bereitstellen. Wie das genau funktioniert? Darüber sprechen wir mit dem leitenden Experten vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie in Ilmenau und mit dem international bekannten Pianisten Kit Armstrong, der selbst zum Thema KI und Musik forscht und das Projekt als Künstler und Botschafter begleitet.
Wer Konzerte gibt, kennt das Phänomen: nachmittags beim Soundcheck klingt noch alles super. Wenn man dann am Abend vor Publikum spielt, ist der Klang plötzlich ein völlig anderer. Die einfache Erklärung: Menschenansammlungen in einem Raum verändern dessen Akustik ganz erheblich. Sie wirken gewissermaßen als Schallabsorber. Die Tontechniker*innen hinterm Mischpult haben alle Hände voll zu tun, das wieder auszugleichen. Abhilfe könnte da - wie so oft - die KI schaffen. So hat sich jetzt ein Forschungsteam an die Arbeit gemacht, die perfekte Akustik für den Mozart-Saal der Alten Oper in Frankfurt auszutüfteln. Die soll in Zukunft nicht nur die baulichen Nachteile des Saals ausgleichen und den Unterschied zwischen Probe und Konzert exakt berechnen, sondern auch die optimale Akustik für jede Besetzung und ganz verschiedene musikalische Genres bereitstellen. Wie das genau funktioniert? Darüber sprechen wir mit dem leitenden Experten vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie in Ilmenau und mit dem international bekannten Pianisten Kit Armstrong, der selbst zum Thema KI und Musik forscht und das Projekt als Künstler und Botschafter begleitet.
Im ehemaligen Zeughaus in Altdorf soll ein neuer Konzertsaal mit rund 250 Plätzen entstehen. Die Idee stammt vom Pianisten Andreas Haefliger. Er will mit dem japanischen Architekten Shigeru Ban dem Projekt den nötigen Glanz verleihen. Weiter in der Sendung: · Schwyz: In der ehemaligen Gemeindegärtnerei in Ibach entsteht ein neues Integrationsprojekt. · Im Kanton Luzern wächst die Bevölkerung stärker als im schweizweiten Schnitt.
Für den Bau soll das denkmalgeschützte Zeughaus ausgehöhlt und mit einer rundlichen Holzkonstruktion ergänzt werden. Darin sind ein Saal mit gegen 250 Plätzen und weitere Räume geplant. Kostenpunkt: 45 Millionen Franken. Die Idee dazu kommt vom Pianisten Andreas Haefliger. Weiter in der Sendung: · Die SP Uri will Auskunft darüber, ob das Steueramt reichen Ausländern bei der Steueroptimierung behilflich sein wollte. · Ein Kartenspiel porträtiert Frauen aus dem Kanton Schwyz, die sich in Bildung, Politik oder Wissenschaft profiliert haben.
Ab heute darf kein Hecht oder Egli aus dem Zugersee mehr verkauft werden. Die Raubfische überschreiten die PFAS-Grenzwerte des Bundes. Das Verbot gilt sowohl für Berufsfischer, als auch für Hobbyfischerinnen. Selbst gefangene Fische dürfen nach wie vor gegessen werden. Weitere Themen: · Altdorf plant Konzertsaal im Zeughaus · Solaranlage Sidenplangg geht ans Netz · Luzern ersetzt kranke Bäume
Tragödie in Solms im Lahn-Dill-Kreis: Nach zahlreichen Notrufen am Samstag hat die Polizei drei Tote in einem Wohnhaus im Ortsteil Niederbiel gefunden. Laut Polizei handelt es sich um Vater, Mutter und Tochter. Der 20-jährige Sohn konnte schwerverletzt flüchten. Tatverdächtig ist die Mutter. Gleich vier Bürgermeisterwahlen gab es am Sonntag in Mittelhessen: In Dillenburg, Dietzhölztal, Selters und Beselich. Und: Turnhalle statt Konzertsaal heißt es für das hr-Sinfonieorchester, das jetzt wieder auf Schuhltour geht.
Tragödie in Solms im Lahn-Dill-Kreis: Nach zahlreichen Notrufen am Samstag hat die Polizei drei Tote in einem Wohnhaus im Ortsteil Niederbiel gefunden. Laut Polizei handelt es sich um Vater, Mutter und Tochter. Der 20-jährige Sohn konnte schwerverletzt flüchten. Tatverdächtig ist die Mutter. Gleich vier Bürgermeisterwahlen gab es am Sonntag in Mittelhessen: In Dillenburg, Dietzhölztal, Selters und Beselich. Und: Turnhalle statt Konzertsaal heißt es für das hr-Sinfonieorchester, das jetzt wieder auf Schuhltour geht.
Schon als Kind verwandelte sie Bach & Chopin in eigene Melodien. Heute komponiert sie für Film und Bühne – zwischen Teamarbeit im Kino, Freiheit im Konzertsaal und ihr Debüt bei der DG. Ein Gespräch mit Grit Schulze
Die NDR Kultur PopUp! Konzerte bringen hochkarätige Musikerinnen und Musiker an ungewöhnliche Orte – und damit direkt zu den Menschen in Norddeutschland. Am 16. Oktober wird dabei auch einer der berühmtesten Jazz-Musiker Europas auftreten: Der schwedische Posaunist Nils Landgren. Er passt ganz hervorragend in dieses Konzertformat, denn für ihn ist seine Kunst seit eh und je keine geschlossene Veranstaltung im Konzertsaal oder Jazzclub. Eine Herzenssache ist ihm die Musikförderung und deshalb die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, ob in Deutschland oder in afrikanischen Slum-Gebieten. Als künstlerischer Leiter der JazzBaltica hat er in diesem Jahr den Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein erhalten. Über sein vielfältiges Engagement und über sein anstehendes PopUp! Konzert spricht Jazz-Posaunist Nils Landgren mit Jan Wiedemann in NDR Kultur à la carte.
Regelmäßig künstlerische Spitzenleistungen im Konzertsaal, im Radio und im Internet abliefern zu müssen, das ist für die Mitglieder der NDR Radiophilharmonie Pflicht und Kür zugleich. Und dann wird die Arbeit auch von anderen Fragen flankiert: Wie positionieren wir uns auf dem Markt? Mit welchen Angeboten können wir das Publikum von morgen locken? Wie finden wir den besten Nachwuchs für unser Orchester? Nachdenkliche, bilanzierende Fragen, die gestellt werden müssen, wenn es ein rundes Jubiläum gibt: Die NDR Radiophilharmonie feiert in diesem Jahr 75-jähriges Bestehen. Die gesamte Saison 2025/26 steht deshalb unter einem festlichen Zeichen: mit drei eigens dafür komponierten Auftragswerken, dem ersten Artist in Residence des Orchesters, Bariton Matthias Goerne, und einem vom Chefdirigenten Stanislav Kochanovsky konzipierten Schumann-Tschaikowsky-Festival. Dazu äußern sich der Manager der NDR Radiophilharmonie Matthias Ilkenhans und Vertreter dreier Orchester-Gremien: Susanne Geuer spielt Klarinette, ist Mitglied des Medienvorstandes; Sebastian Maas, Cello, vertritt den künstlerischen Beirat und die Joseph Joachim Akademie zur Nachwuchsförderung; last but not least die Geigerin Catherine Myerscough, die sich um den Freundeskreis kümmert. Mit Christiane Irrgang sprechen sie bei NDR Kultur à la carte auch über das, was hinter den Kulissen passiert.
Im rheinland-pfälzischen Limburgerhof lebt die Musikfamilie Vanecek, eine fünfköpfige Familie, die durch und durch von und mit Musik lebt. Bernhard Vanecek ist ein bekannter Posaunist, Komponist, Dozent und Dirigent. Er spielt Folk und Jazz und ist Präsident der Jeunesses Musicales von Rheinland-Pfalz. Er organisiert sogenannte Ethno-Camps in Kusel, die von vielen jungen Menschen aus der ganzen Welt besucht werden.
KAP Podcast über Kunst, Kultur, Architektur, Wissenschaft und Forschung
Das neue Opernhaus am Huangpu Flussufer in Shanghai ist viel mehr als ein Konzertsaal. Ein spiralförmiges Dach erinnert an einen überdimensionalen Fächer und wird zur Bühne für die Stadt. Das Architekturstudio Snøhetta hat hier einen öffentlichen Raum kreiert, ohne Konsumzwang, ohne Eintritt. Warum wir solche Orte brauchen und was sie für die Stadt von morgen bedeuten, darüber sprechen wir heute mit Patrick Lüth. Birgit Eller Krumm ist Kapitän der Folge 101 von KAP Podcast. Das transdisziplinäre Architekturstudio Snøhetta wurde 1989 in Oslo gegründet und hat aktuell acht Standorte auf vier Kontinenten. Seit 2011 leitet Patrick Lüth das Studio in Innsbruck. Links zur Folge: www.snohetta.com Instagram: snohetta KAP unterstützen - Wenn ihr Sponsor von KAP Podcast werden wollt, ist es ganz einfach. Patreon werden und mit einem Betrag eurer Wahl unsere Arbeit unterstützen. Hier ist der Link dazu patreon.com/kap_podcast KAP Homepage: www.kapture.ch Instagram: @kap_kapture Foto credit: Thomas Schrott
Das Klassik Open Air im Nürnberger Luitpoldhain zählt zu den größten Freiluftkonzerten für klassische Musik in Europa. Jährlich verwandeln die Staatsphilharmonie Nürnberg und die Nürnberger Symphoniker die weitläufige Parklandschaft in einen Konzertsaal unter freiem Himmel - begleitet von einer entspannten Picknick-Atmosphäre.
Antje Weithaas über die Magie von Soloabenden und die Kommunikation im Konzertsaal. Ein Dialog zwischen Bühne und Publikum, der weit über bloßen Blickkontakt hinausgeht. Bei der Bachwoche in Ansbach wird dies besonders spürbar.
Schwarze Fräcke auf der Bühne - und ergraute Köpfe im Parkett? Wird in klassischen Konzerten irgendwann niemand mehr husten, weil sich zum älteren Publikum kein jüngeres hinzugesellt und es dann irgendwann leer wird im Konzertsaal? Das wäre schade um so viele atemberaubende, anrührende und mitreißende Melodien. Und es wäre schade um viele Generationen, die dann von diesen Meisterwerken nichts mehr mitbekämen. Ein brillantes Orchester kann brillante Musik - so alt sie auch sein mag - in jedem Augenblick spielend wieder auferstehen lassen. Und die Klänge dieser Musik können ihr Publikum mit derselben Frische erreichen, mit der sie einst komponiert wurden. Die Musik ist so lebendig wie die Menschen, die sie spielen, voller Leidenschaft, Liebe, Wut oder Trauer. Aber wie kann ihr Götterfunke überspringen, gerade auch auf junge Leute? Was lockt Menschen „back to Bach“? Wie funktioniert Tschaikowski auf TikTok? Und kann Amadeus auch heute noch rocken? Hören wir dazu den jungen Pianisten Louis Philippson, den Intendanten des Rheingau-Musikfestivals Michael Herrmann, den Dramaturgen des hr-Sinfonieorchester Andreas Maul und Tobias Kämmerer, Moderator der Spotlight-Konzerte des hr-Sinfonieorchesters. Podcast-Tipp, heute mal für die ganz jungen und Jung-Gebliebenen unter Ihnen: Das Geheimnis - Musikalische Rätsel und Krimis zum Mitraten Rätselkrimis für Kinder: Welche unbekannte Macht hat die Zauberflöte gestohlen? Wozu braucht ein Werwolf die Mondscheinsonate? Und wo kommt eigentlich diese gruselige Stimme her? Bei uns wird jede Woche ein neuer, spannender Rätselfall gelöst. Musik spielt immer eine Rolle. Und das Beste ist: Ihr könnt bei allen geheimnisvollen Abenteuern mitraten. https://www.ardaudiothek.de/sendung/das-geheimnis-musikalische-raetsel-und-krimis-zum-mitraten/urn:ard:show:2f55dd7fdf9023b3/
Schwarze Fräcke auf der Bühne - und ergraute Köpfe im Parkett? Wird in klassischen Konzerten irgendwann niemand mehr husten, weil sich zum älteren Publikum kein jüngeres hinzugesellt und es dann irgendwann leer wird im Konzertsaal? Das wäre schade um so viele atemberaubende, anrührende und mitreißende Melodien. Und es wäre schade um viele Generationen, die dann von diesen Meisterwerken nichts mehr mitbekämen. Ein brillantes Orchester kann brillante Musik - so alt sie auch sein mag - in jedem Augenblick spielend wieder auferstehen lassen. Und die Klänge dieser Musik können ihr Publikum mit derselben Frische erreichen, mit der sie einst komponiert wurden. Die Musik ist so lebendig wie die Menschen, die sie spielen, voller Leidenschaft, Liebe, Wut oder Trauer. Aber wie kann ihr Götterfunke überspringen, gerade auch auf junge Leute? Was lockt Menschen „back to Bach“? Wie funktioniert Tschaikowski auf TikTok? Und kann Amadeus auch heute noch rocken? Hören wir dazu den jungen Pianisten Louis Philippson, den Intendanten des Rheingau-Musikfestivals Michael Herrmann, den Dramaturgen des hr-Sinfonieorchester Andreas Maul und Tobias Kämmerer, Moderator der Spotlight-Konzerte des hr-Sinfonieorchesters. Podcast-Tipp, heute mal für die ganz jungen und Jung-Gebliebenen unter Ihnen: Das Geheimnis - Musikalische Rätsel und Krimis zum Mitraten Rätselkrimis für Kinder: Welche unbekannte Macht hat die Zauberflöte gestohlen? Wozu braucht ein Werwolf die Mondscheinsonate? Und wo kommt eigentlich diese gruselige Stimme her? Bei uns wird jede Woche ein neuer, spannender Rätselfall gelöst. Musik spielt immer eine Rolle. Und das Beste ist: Ihr könnt bei allen geheimnisvollen Abenteuern mitraten. https://www.ardaudiothek.de/sendung/das-geheimnis-musikalische-raetsel-und-krimis-zum-mitraten/urn:ard:show:2f55dd7fdf9023b3/
Erik Satie: Klangpionier zwischen Poesie und Provokation - sein Einfluss auf die moderne Musik ist bis heute spürbar – selbst ein Jahrhundert nach seinem Tod bleibt er ein Visionär und Grenzgänger. Seine Kompositionen begegnen uns überall – im Konzertsaal, im Fahrstuhl oder auf der Kinoleinwand. Saties Werke wirken bis heute überraschend frisch, eigenwillig und voller feinsinniger Ironie. Besonders die geheimnisvolle erste «Gnossienne» zieht das Publikum immer wieder in ihren Bann. Mit minimalistischen, schwebenden Klängen erschuf Satie ein Stück, das zwischen Traum und Wirklichkeit zu schweben scheint. Ebenso visionär ist sein Zyklus «Sports et divertissements», eine Sammlung musikalischer Miniaturen, die alltägliche Freizeitvergnügen pointiert und mit subtilem Humor vertont. Satie vereint darin Musik, Text und Bild zu einem multimedialen Gesamtkunstwerk, das seiner Zeit weit voraus war. In der Diskothek stehen verschiedene Aufnahmen von «Sports et divertissements» im Vergleich, sowie unterschiedlichste Arrangements der ersten «Gnossienne». Gäste von Eva Oertle sind die beiden Pianisten Manuel Bärtsch und Michael Arbenz.
(00:54) Ennio Morricone hat für 500 Filme Musik geschrieben, unter anderem für Filme von Quentin Tarantino oder Sergio Leone. Weniger bekannt: Er hat auch für den Konzertsaal komponiert. Weitere Themen: (06:21) Ein grosses unter den kleinen internationalen Sommerfestivals: das BelluardBollwerk Festival in Freiburg unter neuer Leitung. (10:46) Wenn es in jeder Hinsicht zu heiss ist: der französische Film «Les Femmes au balcon» von Noémie Merlant. (15:40) Ist der Iran ein Gottesstaat ohne Gläubige? Iran-Kennerin Katajan Amirpur ordnet ein.
Monumentalfilmklassiker wie Ben Hur und El Cid oder der Hitchcock-Thriller Spellbound sind ohne seinen Soundtrack undenkbar. Seine mehrfach Oscar-gekrönte Hollywood-Karriere im Dienst von Metro-Goldwyn-Mayer machte den ungarisch-amerikanischen Komponisten Miklós Rózsa berühmt. Dass er eigentlich viel lieber Werke für den Konzertsaal schrieb, blieb neben dem ganzen Filmrummel lange unbemerkt. Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Gregor Bühl legt bereits ihr zweites Rózsa-Album bei "Capriccio" vor. Alexandra Maria Dielitz hat es sich angehört.
Interpreten: Thomas Hampson, Würth Philharmoniker, Claudio VandelliLabel: hänssler ClassicEAN: 881488240214Dass es auch in unserer Zeit und unseren Breiten noch wirkliches, gelebtes Kultur- und Musikmäzenatentum gibt, beweist nicht nur HP Haselsteiner mit seinem Engagement u.a. in Erl, sondern auch die Würth-Gruppe mit eigenem Konzertsaal und Museum im kleinen deutschen Städtchen Künzelsau. Und wenn schon eiin Konzertsaal gebaut wurde, hat die Reinhold Würth Musikstiftung 2017 auch gleich ein dazu passendes Orchester ins Leben gerufen. Auf der bereits dritten CD haben sich die Würth Philharmoniker mit Thomas Hampson einen besonderen Gast eingeladen. Michael Gmasz berichtet. Für ihr drittes Album sind die Würth Philharmoniker unter Chefdirigent Claudio Vandelli ihrer schon bisherigen Leidenschaft treu geblieben, nämlich Altbekanntem in neuer Fassung auf den Grund zu gehen. Thema des Albums mit Werken von Schubert, Brahms und Mendelssohn-Bartholdy ist die Orchestrierung, also die Kunst, Musik auf eine neue Orchesterbesetzung zu übertragen. Schuberts Lieder für mittlere Singstimme und Orchester erklingen in der Fassung von Brahms, aus seiner Feder gibt es auch die Variationen über ein Thema von Joseph Haydn. Zu original Brahms wiederum hat Detlev Glanert vier Präludien und ernste Gesänge für Bassbariton und Orchester geschrieben. Und zu guter Letzt ist das einzige Werk in „Originalbesetzung“ die Hebriden Konzertouvertüre von Felix Mendelssohn-Bartholdy.Thomas Hampson verleiht den Liedern von Schubert eine Dringlichkeit und Dramatik, bringt aber auch verliebten Schmelz zutage. Absoluter Höhepunkt auf dieser CD sind für mich aber vor allem die Vier Präludien und Ernsten Gesänge von Brahms und Detlev Glanert. Verwendet Glanert bei seinen Brahms-Bearbeitungen ausschließlich originales Musikmaterial, so schafft er mit seinen eigenen instrumentalen Zwischenspielen einen zeitgenössischen und zeitgemäßen Blick auf die 150 Jahre alten Lieder. Als durchkomponierte Suite angelegt, gelingen hier, inklusive Postludium, gute 22 Minuten spannungsreiche Musikdramatik. Die Würth Philharmoniker selbst präsentieren sich mit Brahms‘ Variationen über Haydns St-Antoni Choral und Mendelssohn Hebriden-Ouvertüre als ganz ausgezeichneter Klangkörper! Und lassen Sie mich noch einen Satz zur Reinhold Würth Musikstiftung sagen: man kann Geld auch auf viel schlechtere Weise anlegen, als in Kunst und Kultur. Also danke! (mg)
Am 22. Dezember 1808 hat Beethoven seinen letzten Auftritt als Pianist - bei der Premiere seines vielleicht bedeutendesten, ganz sicher seines poetischsten Klavierkonzerts: dem Vierten in G-Dur. Schon die nur scheinbar schlichten Anfangsakkorde ließen etliche Interpreten verzweifeln. Und im langsamen Satz sahen Kritiker Bezüge zum Drama von Orpheus und Eurydike. Von Michael Arntz.
Mehr als 1200 Menschen mussten wieder nach Hause gehen: Das BRSO-Konzert mit Dirigent Herbert Blomstedt am Samstag wurde wegen technischer Probleme kurzfristig abgesagt. Der Vorfall wirft ein trübes Licht auf die Musikstadt München, die von einer "Bugwelle" aufgeschobener Sanierungen überrollt zu werden droht. Ein Kommentar.
Sie kennt den Schwung vom Tennisspielen. Tennis hat die Französin mit Leidenschaft gespielt, bis sie den Schläger durch den Dirigentenstab eingetauscht hat. Seitdem fällt sie auf durch zahlreiche Debüts mit renommierten Orchestern und durch ihre konsequente musikalische Arbeit. Mit diesem Erfolg arbeitet Marie Jacquot seit der Saison 2023/24 als Erste Gastdirigentin der Wiener Symphoniker, seit 2024/25 hat sie zusätzlich die Aufgabe der Chefdirigentin des Royal Danish Theatre Copenhagen übernommen und zur kommenden Saison, 2026/27, wird sie Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters. Am 15. und 16. Dezember wird Marie Jacquot in Hamburg gastieren. Mit dem Philharmonischen Staatsorchester wird Leonard Bernsteins Ouvertüre zu "Candide" zu hören sein. Außerdem das Trompetenkonzert des Jazzers Wynton Marsalis, in dem Selina Ott den Solopart übernimmt. Und schließlich Amy Beach mit der Sinfonie e-Moll, op. 32 "Gaelic". Über ihr Programm in Hamburg, ihre Karriere als Dirigentin und das Spiel im Konzertsaal wird Marie Jacquot mit Friederike Westerhaus in "NDR Kultur à la carte" sprechen.
Liebe Wunderbar-Together-Crew, heute wird es musikalisch, und auch ein bisschen emotional: Felix und Katalina haben mit Ken-David Masur gesprochen, dem ersten Dirigenten, der zu Gast ist bei Wunderbar Together. Ken-David Masur dirigiert das Milwaukee Symphony Orchestra, organisiert das Chelsea Music Festival in New York – und nimmt uns mit auf eine wunderbare Reise in seinen Konzertsaal, seine Vergangenheit, und hinein in seinen trubeligen Alltag in Wisconsin. vo
Nach dem Anschlag auf einen Konzertsaal in Moskau mit mehr als 130 Todesopfern hat der russische Präsident Wladimir Putin eine Bestrafung der Täter angekündigt und eine Verbindung zur Ukraine gezogen. Alle vier Attentäter seien gefasst worden, sagte Putin. Sie hätten versucht, Richtung Ukraine zu entkommen. Ein Bekennerschreiben, das von der Terrororganisation Islamischer Staat stammen soll, wies der Kreml als gefälscht zurück. Weitere Themen: (01:09) Russland spricht nach Anschlag in Moskau von ukrainischer Spur (04:49) Terrorismusexperte bezeichnet IS-Bekennerschreiben als echt (15:32) Die SVP lehnt das Stromversorgungsgesetz ab (19:46) Jugend hat immer mehr Probleme mit psychischer Gesundheit
Igor Levit ist Pianist und wohl ohne Übertreibung einer der bedeutendsten Musiker unserer Zeit. Sein erstes Konzert spielte er schon im Alter von sechs Jahren. Die ZEIT attestierte Igor, es gebe kaum einen anderen klassischen Musiker, der die Menschen im Konzertsaal so sehr in die Gegenwart holt wie er. Die New York Times schrieb über ihn, er erreiche mit jedem Auftritt neue Höhen. Und dabei ist Igor nicht nur Musiker, er ist auch Uni-Professor und aktives Grünen-Mitglied. Schon lange ist seine Musik eng mit seiner politischen Einstellung verbandelt. Ich wollte von ihm wissen, was es mit ihm gemacht hat, als sogenanntes “Wunderkind” groß zu werden, wir haben über Sprache als Waffe gesprochen, es geht um Igors schwieriges Verhältnis zur Vergangenheit, wir sprechen über Beziehungen und über die mitunter fast schon sexuelle Energie seines Klavierspiels. Und es geht um Igors Haltung zur Wahlheimat Deutschland, die sich seit dem 07.10.2023 verändert hat. Wir sprechen über die Problematik im deutschen Umgang mit dem Israel-Palästina-Krieg. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://instagram.com/igorpianist/ DINGE: Dokumentation “No Fear” - https://arte.tv/de/videos/092276-000-A/igor-levit-no-fear/ Whoop – https://join.whoop.com/en-eu/hotelmatze Igor Levit “People” – https://youtube.com/watch?v=5-UGSjBUusI MITARBEIT: Maximilian Frisch - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein neues Buch: https://bit.ly/3cDyQ18 Die Hotel Matze Suite bei Apple: https://apple.co/3DTfsFb Die Hotel Matze Suite bei Spotify: https://bit.ly/3J7OLjJ Wunschgäste bitte in die Kommentare: https://apple.co/2RgJVH6 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscher LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN Twitter: https://twitter.com/hotelmatze1 Mein erstes Buch: https://bit.ly/39FtHQy Mein Fragenset: https://beherzt.net/matze