Podcasts about erinnerungskultur

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Audimax
Audimax: Friedrich Pohlmann – Geschichtspolitik in Deutschland. Vom „Historikerstreit“ bis zur Gegenwart

Audimax

Play Episode Listen Later Jul 19, 2026 53:25


Die meisten Nationen pflegen Großerzählungen aus ihrer Geschichte, die sie zu sozialen Einheiten formen und den Zusammenhalt stärken sollen. Solch eine Erzählung ist für Frankreich die Revolution von 1789, für Russland der Große Vaterländische Krieg gegen Deutschland. Die deutsche Kollektivlegende der Gegenwart unterscheidet sich markant von diesen Erzählungen. Sie beinhaltet das Bekenntnis zur „singulären“ deutschen Schuld an zwei Weltkriegen und die Verpflichtung zum „Antifaschismus“, um so die Vergangenheit zu „bewältigen“.Die staatlich gepflegte Erinnerungskultur war berufen, diese Großerzählung zu festigen. Dabei spielte der sogenannte Historikerstreit 1986/1987 eine entscheidende Rolle, im Laufe dessen jeder mögliche Widerspruch medial vernichtet wurde. Wie aber verträgt sich mit dem aggressiven Antifaschismus die kriegerische Verteidigung der Ukraine, eines Nachfolgers der Alliierten des Nazi-Regimes?(Wiederholung vom 18. Januar 2026)

Eins zu Eins. Der Talk
Julia Lehner, Nürnberger Kulturpolitikerin: bereitet der Kunst eine Bühne

Eins zu Eins. Der Talk

Play Episode Listen Later Jul 17, 2026 42:30


Seit 24 Jahren prägt CSU-Kulturpolitikerin Julia Lehner Nürnbergs Kultur: vom Staatstheater und freien Szenen bis zur Kongresshalle auf dem Reichsparteitagsgelände. Als "fränkische Kulturpäpstin" kämpft sie für Erinnerungskultur.

hr2 Camino - Religionen auf dem Weg
Heilige Orte (4/7): Lokale Erinnerungskultur in Oberschwaben

hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Play Episode Listen Later Jul 17, 2026 27:05


Zwischen Fachwerkhäusern und Streuobstwiesen erinnern „Denkorte“ an die Opfer im Nationalsozialismus. Sie machen bewusst, dass die Vertriebenen und Ermordeten Nachbarn waren und ihre Verfolgung nicht anonym stattfand.

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NDR Info - Schabat Schalom - das Magazin
Schabat Schalom 17. Juli 2026

NDR Info - Schabat Schalom - das Magazin

Play Episode Listen Later Jul 17, 2026 24:57


Die Themen der Sendung:Zu wenig Wissen?Ein Gespräch mit dem Historiker Jacob Eder über die deutsche ErinnerungskulturDaniela RemusThora-Auslegung:Rabbiner Aharon Ran Vernikovsky, Mainz

Servant Politics
Episode 63: Sei ein MENSCH!

Servant Politics

Play Episode Listen Later Jul 15, 2026 38:16


„Meine deutsche Geschichte“, so ist der Titel von Mihail Groys` Buch, das im Juni 2025 beim ZS Verlag, einem Verlag der Edel Verlagsgruppe, erschien. In diesem Buch reflektiert Mihail Groys über seine Erlebnisse als ukrainischer Jude, der Ende der 1990er-Jahre nach Deutschland auswanderte. Das Buch bietet eine persönliche Analyse der deutschen Gesellschaft und Identität, wobei Themen wie Integration, kulturelle Unterschiede und das jüdische Leben im Fokus stehen. Mihail Groys nutzt seine biografischen Erfahrungen, um gesellschaftspolitische Spannungen sowie den Umgang mit der Geschichte, insbesondere der Schoah, zu beleuchten. Er verzichtet dabei auf einfache Klischees und plädiert stattdessen für einen mutigen Dialog sowie mehr Chancengleichheit in der neuen Heimat. Sein Text mischt humorvolle Anekdoten mit tiefgründigen Beobachtungen über das Miteinander in einem sich wandelnden Land. Damit liefert Mihail Groys einen facettenreichen Beitrag zur aktuellen Debatte über Migration und Zugehörigkeit. Ein tiefergehender Teil des Buches widmet sich der Schoah und der deutschen Erinnerungskultur. Mihail Groys betrachtet den Holocaust als einen singulären „Zivilisationsbruch“. Für ihn bedeutet die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit eine dauerhafte Haltungsfrage, die untrennbar mit der deutschen Gegenwart verbunden ist. Das Buch ist zudem stark von aktuellen Krisen geprägt. Der Start des russischen Krieges gegen die Ukraine im Februar 2022 traf Mihail Groys persönlich, da er in der Ostukraine geboren wurde. Und auch das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 bezeichnet er als Zäsur, die jüdisches Leben in Deutschland und die Wahrnehmung Israels massiv verändert hat. Mihail Groys schließt sein Werk mit einem Appell für eine ehrlichere Debattenkultur und er fordert, dass Deutschland mutig in die Zukunft blickt, ohne Probleme durch „German Angst“ im Keim zu ersticken. Seine zentrale Botschaft und Hoffnung für das Miteinander in einer pluralen Gesellschaft basiert auf einem jiddischen Rat seines Großvaters: „Sei ein Mensch!“. Im Podcast-Gespräch darf ich mit Mihail Groys zu seinem Buch in den Austausch gehen. Lehnen Sie sich zurück, lauschen Sie unseren Gedanken und lassen Sie sich zum Weiterdenken inspirieren. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links: https://www.linkedin.com/posts/michael-groys-0748b587_in-eigener-sacheseit-vielen-jahren-stelle-share-7323647918375133185-Lk9a/ https://www.amazon.de/Meine-deutsche-Geschichte-ukrainischer-Heimat/dp/3965845055 https://www.facebook.com/michael.royce.560/ https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/literarisches-pladoyer-fur-verstandigung-so-sieht-ein-ukrainischer-jude-das-leben-in-deutschland-13811989.html

History & Politics - Körber-Stiftung
Re-Release: Erinnerungskämpfe #1 - Wurzelkunde. Deutschsein als Wert

History & Politics - Körber-Stiftung

Play Episode Listen Later Jul 13, 2026 49:37 Transcription Available


Wir sind in der Sommerpause. Ein guter Moment, sich unser nachdenkliches und richtungsweisendes Special "Erinnerungskämpfe" nochmal in Ruhe anzuhören. Hier Folge 1, erstveröffentlicht am 1. September 2025. Was ist deutsch und wer gehört dazu? Mit dem Literaturwissenschaftler und Kurator Ibou Diop spricht Moderatorin Hadija Haruna-Oelker über Deutschsein aus postkolonialer Perspektive und fragt, ob eine andere Art von Erinnerungskultur als gesellschaftlicher Reparaturbetrieb funktionieren kann.

WDR ZeitZeichen
Mythos Trümmerfrauen: Wer den Wiederaufbau wirklich stemmte

WDR ZeitZeichen

Play Episode Listen Later Jul 10, 2026 14:32


Nach Kriegsende liegt Deutschland in Trümmern. Die Alliierten bestimmen am 10.7.1946 per Gesetz den Einsatz von Trümmerfrauen. Doch den Großteil des Schutts räumen andere weg. Von Franziska Rempe.

11KM: der tagesschau-Podcast
AfD: Was Ulrich Siegmund mit Sachsen-Anhalt vorhat

11KM: der tagesschau-Podcast

Play Episode Listen Later Jul 3, 2026 27:31


Beim anstehenden AfD-Bundesparteitag könnte auch ein Fokus auf Sachsen-Anhalt liegen: Denn bei den Landtagswahlen Anfang September will Spitzenkandidat Ulrich Siegmund der erste AfD-Ministerpräsident werden. Sein Landesverband wird vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. In Umfragen liegt Siegmund bislang klar vorn. NDR-Reporter Robert Bongen analysiert in dieser 11KM-Episode, wie sich Ulrich Siegmund im Wahlkampf als „Gute-Laune-Populist“ inszeniert, wie er TikTok dominiert und welche Folgen ein AfD‑Sieg für Sachsen-Anhalt und für ganz Deutschland hätte. Hier geht's zum Film von Robert Bongen, den er zusammen mit seinen Kollegen Sebastian Bellwinkel und Julian Feldmann für das ARD-Magazin Panorama gemacht hat “Machtübernahme: Die Pläne der AfD Sachsen-Anhalt": https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/2026/machtuebernahme-die-plaene-der-afd-sachsen-anhalt,afd-sachsen-anhalt-machtuebernahme-100.html Im Panorama-Film „Holocaust: Polemik statt Gedenken“ zeigt Robert Bongen gemeinsam mit Julian Feldmann und Noura Mahdhaoui, wie die AfD zentrale Elemente der Erinnerungskultur verändern will: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/2026/holocaust-polemik-statt-gedenken,holocaust-gedenken-124.html Diese frühere 11KM-Folge analysiert die „AfD-Vetternwirtschaft: Wie sehr der Skandal der Parteil schaden kann“: https://1.ard.de/11KM_AfD_Vetternwirtschaft Hier geht's zu „Wo ist Sanelas Schwester?“, unserem Podcast-Tipp: https://www.ardsounds.de/sendung/wo-ist-sanelas-schwester/urn:ard:show:40450fd81ef955d9/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor Jakob Marlon Müller Mitarbeit: Claudia Schaffer Host: Elena Kuch Produktion: Ruth-Maria Ostermann, Lorenz Kersten, Regina Stärke, Lisa Krumme Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers
War mein Opa in der NSDAP? Deutschlands Aufarbeitung der Nazi-Zeit

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers

Play Episode Listen Later Jul 2, 2026 21:45


«War Ihr Opa in der SS?», «Wer war in der Nazi-Partei?» und «Waren Ihr Vater, Ihre Grossmutter oder Ihr Ur-Opa in der NSDAP?» titeln deutsche Medien. Diverse Nachrichtenportale veröffentlichten kürzlich Artikel mit Online-Tools, in welchen man die Mitgliederkarteien der NSDAP durchsuchen kann. Die Tools stossen seither auf enormes Interesse. Deutsche suchen in den Karteien nach ihren Verwandten, recherchieren ihre eigene Familiengeschichte und studieren historische Dokumente. Bis 1945 traten etwa 8,5 Millionen Deutsche der NSDAP bei und unterstützten direkt oder indirekt das NS-Regime. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges versuchten viele, ihre Schuld zu verdrängen – und schwiegen. Nun scheint es, kommt Bewegung in die Aufarbeitung der NS-Diktatur. Warum geschieht das gerade jetzt? Wer ist in diesen Mitgliederkarteien alles erfasst? Und wie tiefgreifend war die deutsche Erinnerungskultur bisher? Deutschland-Korrespondent Simon Widmer hat sich mit den NSDAP-Mitgliedkarteien und der NS-Aufarbeitung auseinandergesetzt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen Erkenntnissen und Begegnungen. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Die Texte von Simon Widmer über die Aufarbeitung des Nationalsozialismus «Ich schäme mich nicht für ihn» – wenn plötzlich der Grossvater in der Nazi-Kartei auftaucht Analyse zur NS-Aufarbeitung: Deutsche Nachfahren stellen sich der unbequemen Wahrheit Was tat Opa während der Nazi-Zeit? Die Deutschen können es jetzt rausfinden Kinder riefen: «Da werden wieder welche vergast», wenn der Transportwagen kam Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Das Infomagazin aus Polen
Infomagazin aus Polen: Welche Rolle spielt die deutsch-polnische Erinnerungskultur heute? Chopin in Warschau UND: Berlin feiert die Polonia

Das Infomagazin aus Polen

Play Episode Listen Later Jun 26, 2026 33:03


Die vergangenen Tage und Wochen standen ganz im Zeichen des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags. Am 17. Juni 1991 unterzeichneten die damaligen Außenminister Krzysztof Skubiszewski und Hans-Dietrich Genscher in Bonn den Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. Welche Rolle die deutsch-polnische Erinnerungskultur heute spielt und wie sie die Beziehungen zwischen beiden Ländern beeinflusst, darüber sprechen wir in unserer heutigen Sendung.

WDR 3 Forum
Schutzlose Denkmäler? Die Folgen der neuen Landesbauordnung

WDR 3 Forum

Play Episode Listen Later Jun 26, 2026 53:52


Schneller, mutiger, effizienter, digitaler, partnerschaftlicher soll das Bauen mit der geänderten Landesbauordnung NRW werden. Erleichterte Nutzungsänderungen, Umbauten, Aufstockungen sollen neuen Wohnraum schaffen. Technikanforderungen werden reduziert, Regelungsvielfalt eingedämmt, Digitalisierung befördert. Nur, Bauaufsichtspflichten werden Behörden entzogen. Vereinfachte Baugenehmigung klingt prima, aber wo berührt die Änderung der Landesbauordnung den Denkmalschutz und das kulturelle Erbe? Von Michael Köhler.

USA: Entscheidung 2020
Kulturkampf in der Wildnis: Wie Trump die Nationalparks politisiert

USA: Entscheidung 2020

Play Episode Listen Later Jun 24, 2026 30:57


Jedes Jahr besuchen mehrere hundert Millionen Menschen die amerikanischen Nationalparks. Sie waren Orte, auf die sich das heute politisch so gespaltene Land einigen konnte. Die Postkarten-USA. Doch dann kam Donald Trump. Er war erst seit wenigen Wochen zurück im Weissen Haus, als er Ende März 2025 ein Dekret mit dem Titel «Restoring Truth and Sanity to American History» unterzeichnete. Offiziell sollte das Dekret verhindern, dass Bundesinstitutionen aus Sicht der Regierung «anti-amerikanische» oder «ideologisch verzerrte» Geschichte verbreiten. Daraufhin wurden historische Ausstellungen diversen Nationalparks abgebaut.Jetzt hat ein Gericht in den USA dieses Vorgehen vorerst gestoppt – und Trumps Regierung aufgefordert, die entfernten Erinnerungen bis zum 250. Nationalfeiertag am 4. Juli 2026 wieder anzubringen. Auch abseits vom Streit um die Erinnerungskultur sind die Nationalparks politischem Druck ausgesetzt: Trumps Innendepartement entliess über 1000 Mitarbeitende des National Park Services, der die Nationalparks verwaltet, und gab einzelne geschützte Gebiete für Öl- und Gasbohrungen frei. Wie steht es um die Nationalparks unter Donald Trump? Welche Folgen hat das für die Natur? Welche für die Besucherinnen und Besucher? Und warum macht der Präsident das alles? Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaften an der University of Alabama at Birmingham, ordnet ein, was es bedeutet, wenn die Nationalparks Austragungsorte politischer Konflikte werden. Sie ist zu Gast bei Noah Fend in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Mehr zum Thema: USA müssen Erinnerungen an Sklaverei vorerst wieder anbringen «Wie in Orwells Roman ‹1984›»: Bundesrichterin entscheidet gegen Donald Trump Yosemite befürchtet überquellende Abfallkübel und rücksichtslose Touristen Was Trump in Amerikas Nationalparks anstellt, könnte USA-Reisen erheblich verändern Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

WDR 5 Morgenecho
Zeugen Jehovas: Mahnmal für Opfer der NS-Verfolgung

WDR 5 Morgenecho

Play Episode Listen Later Jun 24, 2026 6:41


In Berlin wird ein Mahnmal eingeweiht, das an die Verfolgung von Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus erinnert. "Es ist ein sehr wichtiger Ort, weil diese Opfergruppe sehr lange verdrängt, vergessen, beschwiegen war", sagt Historiker Uwe Neumärker. Von WDR 5.

WDR 5 Mittagsecho
Verfolgte Zeugen Jehovas: Zentrales Mahnmal eingeweiht

WDR 5 Mittagsecho

Play Episode Listen Later Jun 24, 2026 11:34


In Berlin wird ein Mahnmal für die Zeugen Jehovas eingeweiht, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Timo Spicker war bei der Aufstellung dabei. Historiker Jens-Christian Wagner spricht über Erinnerungskultur und die Wirkung von Mahnmalen. Von WDR 5.

Easy German
671: Hat Deutschland aus der Geschichte gelernt?

Easy German

Play Episode Listen Later Jun 20, 2026 31:21


Manuel ist im Urlaub und Cari spricht mit ihrem Studienfreund und Geschichtslehrer Klaus darüber, ob Deutschland etwas aus der Zeit des Nationalsozialismus gelernt hat – und warum diese Frage heute wieder so aktuell ist. Es geht um Erinnerungskultur, Zwangsarbeit, die Geschichte deutscher Unternehmen, Föderalismus und die Stärken und Schwächen unserer Demokratie. Außerdem diskutieren wir, warum einfache Lösungen so verführerisch sind, wenn Politik kompliziert wird.   Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership   Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors   Zu Gast: Klaus Easy German Podcast-Episoden mit Klaus   Thema der Woche: Was Deutschland aus der Zeit des Nationalsozialismus gelernt hat FIFA World Cup 2014: Crazy guy predicts 7:1 for Germany (Easy German 50) Politik mit Anne Will: Was, wenn die AfD regierte? Mit Ulf Buermeyer (YouTube)   Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership

SWR2 Forum
Nazi-Forschung in Familien – Das neue Interesse an der NS-Geschichte

SWR2 Forum

Play Episode Listen Later Jun 15, 2026 44:29


„Opa war kein Nazi“ schrieb Anfang der 2000er Jahre der Sozialpsychologe Harald Welzer, und er legte dar, wie sehr in Familien die eigene Nazi-Vergangenheit noch immer beschwiegen, verdrängt oder beschönigt wurde. Die Nazis, das waren immer die anderen. Jetzt, mehr als 80 Jahre nach Kriegsende, scheint die Bereitschaft, die eigene Familiengeschichte zu durchleuchten größer denn je. Seit das US-Nationalarchiv die NSDAP-Mitgliederdatei öffentlich gemacht und deutsche Medien sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz leicht durchsuchbar gemacht haben, ist das Interesse riesig. Waren meine Vorfahren vielleicht doch Nazis? Aber wie aussagekräftig sind die Ergebnisse? Was machen sie mit uns heute? Verändert sich gerade etwas in der deutschen Erinnerungskultur? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Götz Aly – Historiker und Publizist; Dr. Felix Bohr – Leiter des Geschichtsressorts beim Magazin „Der Spiegel“; Julia Wolrab – Wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg

Der Ideenfänger Podcast
Antisemitismus in Deutschland: Was läuft gerade schief? | Karoline Preisler

Der Ideenfänger Podcast

Play Episode Listen Later Jun 14, 2026 40:51 Transcription Available


Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 erlebt Deutschland einen massiven Anstieg antisemitischer Vorfälle. Die Aktivistin und FDP-Politikerin Caroline Preisler berichtet von ihren Erfahrungen auf Demonstrationen, spricht über Gewalt, gesellschaftliche Doppelstandards und die Frage, warum Antisemitismus, Islamismus und sexualisierte Gewalt ihrer Ansicht nach nicht konsequent benannt werden. Ein Gespräch über Demokratie, Zivilcourage und die Grenzen der Toleranz.

MDR KULTUR trifft: Menschen von hier
MDR KULTUR trifft Dominik Intelmann

MDR KULTUR trifft: Menschen von hier

Play Episode Listen Later Jun 13, 2026 45:04


Das Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex „Offener Prozess“ in Chemnitz ist der bundesweit erste Erinnerungs- und Bildungsort, der die Perspektive der Opfer von rassistischer Gewalt in den Mittelpunkt stellt. Vor 15 Jahren, am 4. November 2011 enttarnte sich die Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“, kurz NSU, selbst. Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos erschossen sich, Beate Zschäpe stellt sich nach kurzer Flucht der Polizei und wurde 2018 vom Oberlandesgericht München als Mittäterin zu lebenslanger Haft bei besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Im Herbst 2026 entscheidet sich, wie viele Restjahre sie noch verbüßen muß. Zwischen 2000 und 2007 ermordete der NSU zehn Menschen, neun davon aus rassistischen Motiven. Wie soll der NSU-Komplex aufgearbeitet, wie angemessen an die Opfer erinnert werden? Im vergangenen Jahr, am 25. Mai 2025, wurde in Chemnitz „Offener Prozess - Ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Sachsen“ eröffnet, um diesen Fragen nachzugehen. Neben einer umfangreichen Ausstellung werden Filmreihen, Lesungen, Vorträge und Workshops angeboten. Im Rahmen sogenannter „Critical Walks“ können Besucher soziale und politische Räume erkunden, in denen rechte Dominanz damals ungestört wirken und der NSU unentdeckt agieren konnte. Dominik Intelmann, der den Forschungsbereich verantwortet, versucht in einem Oral History Projekt zu den sogenannten Baseballschlägerjahren noch einmal die langen Linien, die rechtsautoritäre Dynamik in Chemnitz und Umgebung nachzuzeichnen, um zu rekonstruieren, wie es zu den NSU-Morden kommen konnte. Seit Ende Mai läuft eine neue Studie. Der Begriff Baseballschlägerjahre beschreibt den extremen Anstieg rechter, rassistischer Gewalt in den 1990er-Jahren. Das Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex „Offener Prozess“ in Chemnitz kooperiert mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland. Eine enge Zusammenarbeit gibt es mit der TU Chemnitz. Ein zugängliches Archiv soll aufgebaut werden, daß gezielt die Lücken der offiziellen Erinnerungskultur füllt und den Fokus auf die reale Erfahrung von Betroffenen rechter Gewalt in Südwestsachsen legt. Der Bundestag hat die Förderung des Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex „Offener Prozess“ in Chemnitz für das Jahr 2026 mit Haushaltsmitteln in Höhe von 1,2 Millionen Euro bewilligt. Eine langfristige Finanzierung ab dem kommenden Jahr noch vage. In Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, wurde Dominik Intelmann 1981 geboren. Nach dem Abitur studierte er bis 2011 Philosophie an der TU Chemnitz und bis 2017 Humangeographie an der Goethe-Universität Frankfurt/ Main. Derzeit arbeitet Dominik Intelmann an seiner Promotion zu den Themen: Orte des Kontrollverlustes, Orte der Handlungsfähigkeit: Zur Geographie von Subjektivierungsformen am Beispiel von Chemnitz und Leipzig. Moderation Karoline KnappeRedaktion: Angelika Zapf

hr1 Sonntagsgedanken
Löwenzahnkraft lässt hoffen

hr1 Sonntagsgedanken

Play Episode Listen Later Jun 7, 2026 11:00


Vom grauen Asphalt zur leuchtenden Löwenzahnblüte: Autorin Maike Westhelle erzählt, wie aus kleinen Impulsen große Veränderungen wachsen können. Ob ein kreativer Nachbarschaftsladen, die Initiative „Lebendige Spuren“ in Fulda oder die verbindende Kraft früher christlicher Gemeinschaften - überall wird sichtbar, wie Engagement, Erinnerungskultur und gelebter Glaube unsere Gesellschaft bereichern.

Daniel Neumann in der Jüdischen Welt des HR2
Hat die deutsche Erinnerungskultur versagt?

Daniel Neumann in der Jüdischen Welt des HR2

Play Episode Listen Later Jun 7, 2026 100:39


Hat die deutsche Erinnerungskultur versagt? von Daniel Neumann

SWR2 Kultur Info
Nürnberger Prozesse und Historikerstreit: Wie steht es um die Erinnerungskultur heute

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 6:24


Historiker Imanuel Baumann blickt auf den Historikerstreit um die Shoa und die Nürnberger Prozesse. Welche Rolle muss der Holocaust im Selbstverständnis Deutschlands spielen?

Zukunftsfrauen
43 Im Gespräch mit Célia Šašić

Zukunftsfrauen

Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 27:48 Transcription Available


Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft findet im Juni statt. Anlass für uns, genauer hinzuschauen, was Fußball in der Gesellschaft bewirken kann. Die frühere Nationalspielerin Célia Šašić leitet als Vorstandsvorsitzende die DFB-Kulturstiftung, die zahlreiche Angebote zur Wertevermittlung, Völkerverständigung anbietet und sich für eine vielfältige Gesellschaft und gegen Diskriminierung einsetzt. Warum kulturelle und politische Bildung im Fußball wichtig ist, dabei die Erinnerungskultur eine entscheidende Rolle spielt und Sexismus keinen Platz im Sport haben darf, darüber sprach Célia Šašić mit Moderatorin Saskia Gamradt in unserer aktuellen Episode.

Buchkritik - Deutschlandfunk Kultur
Autorin Lena Gorelik - Über Erinnerung, Demokratie und Solidarität

Buchkritik - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 11:25


Wie gehen wir mit unserer Geschichte um? Was folgt aus der Erinnerungskultur? Und wie hängt das mit dem Rechtsruck in Deutschland zusammen? Fragen wie diese analysiert unter anderem die Autorin Lena Gorelik im Gesprächsband "Gegenwehr im Jetzt". Gorelik, Lena www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

Lesart - das Literaturmagazin - Deutschlandfunk Kultur
Autorin Lena Gorelik - Über Erinnerung, Demokratie und Solidarität

Lesart - das Literaturmagazin - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 11:25


Wie gehen wir mit unserer Geschichte um? Was folgt aus der Erinnerungskultur? Und wie hängt das mit dem Rechtsruck in Deutschland zusammen? Fragen wie diese analysiert unter anderem die Autorin Lena Gorelik im Gesprächsband "Gegenwehr im Jetzt". Gorelik, Lena www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

Geschichte Europas
X-059: Industriekultur als Identitätsanker, mit Anja Nixdorf-Munkwitz {LVR geSCHICHTEN}

Geschichte Europas

Play Episode Listen Later May 28, 2026 58:33 Transcription Available


kulturWelt
Neujustierung der Erinnerungskultur?

kulturWelt

Play Episode Listen Later May 28, 2026 21:52


Erinnerungskultur: Yad Vashem in Jerusalem ist die größte Holocaust-Gedenkstätte der Welt.

WDR 5 Politikum
Lückenhafte Erinnerungskultur & Schwarz-grünes Comeback?

WDR 5 Politikum

Play Episode Listen Later May 26, 2026 23:16


Themen u.a.: Es gibt große Lücken in der Erinnerungskultur, meint unser Gast. Die Historikerin Anke Hilbrenner fordert mehr osteuropäische Perspektiven. Und: Schwarz-Grün ist eine gute Alternative zur aktuellen Regierung. Von WDR 5.

ZUGEHÖRT! Der Podcast des ZMSBw
An und hinter der Front: Vergessene Soldatinnen

ZUGEHÖRT! Der Podcast des ZMSBw

Play Episode Listen Later May 26, 2026 45:27


Frauen waren schon immer ein Teil der Militär- und Kriegsgeschichte. In welchem Maße sie „ihren Mann“ in den Kriegen Europas seit dem 16. Jahrhundert standen, darüber ist jetzt das Grundlagenbuch „Vergessene Soldatinnen“ erschienen. Oberstabsgefreiter Gerrit Reichert spricht mit der Autorin, der Historikerin Professor Dr. Karen Hagemann. Das allgemeine Abbild des Krieges ist männlich. Für den Zeitraum der Moderne, des 17. Jahrhunderts bis heute, gilt: der Archetyp des Soldatischen ist ein kämpfender Mann. Ob zu Pferd, zu Fuß, motorisiert, zu Wasser oder in der Luft, in der allgemeinen Erinnerungskultur hatten Frauen keinen Platz. Ausnahmen wie Jeanne d'Arc in Frankreich oder Friederike Krüger in Deutschland, nach der im vergangenen Jahr die Hindenburg-Kaserne in Münster umbenannt wurde, bestätigten nur als Ausnahmen diese Regel. Die historischen Fakten jedoch sprechen eine andere Sprache. Männer kämpften nie allein, sondern mit Frauen in ihrem Rücken, mitunter auch an ihrer Seite. Vom 17. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert spannt sich ein Bogen, der Frauen in allen europäischen Armeen einen beachtlichen Anteil im militärischen Gefüge und eine permanent größer werdende Aufgabenfülle zuwies. Das bezog die Uniformierung, die militärische Unterstellung, die soldatische Entlohnung und zuweilen den Kampfeinsatz mit ein. Frauen an und hinter der FrontSo bewerkstelligten Frauen in den Trossen und Trains der europäischen Armeen des 17. und 18. Jahrhunderts das, was wir heute „Logistik“ nennen. Sie transportierten Material, schanzten oder organisierten die Feldküchen, was die Versorgung der Soldaten in der Kampflinie miteinbeziehen konnte. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt belegen Quellen, dass Frauen Uniformen ihrer jeweiligen Einheiten trugen und bei Einsätzen auf dem Schlachtfeld bewaffnet waren. Eine erste vollwertige, dabei nur kurzweilige Anerkennung als Soldatinnen erfuhren Frauen 1792 als offiziell titulierte „Femme Soldats“ während der französischen Revolution. Im 19. Jahrhundert wäre das sich seit dem Krimkrieg (1853–1856) rasant entwickelnde militärische Sanitätswesen ohne den massiven Einsatz von Frauen gar nicht denkbar gewesen. In den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts kamen Frauen als kämpfende Truppen zum Einsatz, in Russland und in der polnischen Heimatarmee, der Armia Krajowa. In allen anderen Armeen dienten Frauen im Fernmeldewesen, dem Sanitätswesen, der Verwaltung, der Logistik, der Luftabwehr, als Pilotinnen, Kraftfahrerinnen, Autoschlosserinnen, Schweißerinnen oder Mechanikerinnen, in mehr als 130 originär soldatischen Verwendungen. Bewusste Provokation Mit dem Buchtitel „Vergessene Soldatinnen“ habe sie bewusst provozieren wollen, sagt Autorin und Gesprächspartnerin im Podcast Prof. Dr. Karen Hagemann. Der Titel wolle mit einer Denktradition brechen, die Frauen im militärischen Einsatz jahrhundertelang die Rolle als „Helferin“, nicht jedoch die der Soldatin zuspreche. Was aber unterschied zum Beispiel den Sanitätssoldaten am Krankenbett von der „Helferin“? Eigentlich nichts. Oder was die 160000 deutschen „Flakhelferinnen“ von den „Flaksoldaten“? Das Buch gibt die Antwort: ebenfalls nichts. Darum ist der Buchtitel nicht nur Provokation, sondern legitime Aussage zugleich.

Zeitfragen-Feature - Deutschlandfunk Kultur
Erinnerungskultur - Täter, Opfer, Deserteure: Wer bekommt ein Denkmal?

Zeitfragen-Feature - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later May 20, 2026 35:54


Denkmäler und Gedenktafeln erinnern meist an Helden, Opfer der Geschichte. Aber was ist, wenn sich die Geehrten nicht so klar zuordnen lassen? Neue Quellen und geänderte gesellschaftliche Bezugnahmen werden für das Erinnern zur Herausforderung. Enslin, Gina; Sennewald, Marty www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature

SWR2 Feature
Vaterland – Oder: An meinen ermordeten Vater

SWR2 Feature

Play Episode Listen Later May 17, 2026 54:41


Amelia ist noch ein Kind, als ihr Vater 1994 während des ruandischen Genozids ermordet wird. Sie und ihre Familie fliehen nach Europa. Jahre später geht Amelia Umuhire auf die Suche nach diesem unbekannten Vater, führt Interviews, liest Briefe und hört Tonbänder ab. Soweit der Inhalt. Das besondere aber an diesem Feature ist seine traurige Gelassenheit. Wie diese verletzte Tochter es schafft, mit leichter Hand und gleichsam musikalisch Biographeme ihres unbekannten Vaters zu etwas Neuen zu montieren. Dies ist ein Stück liebevoller, kluger und persönlicher Erinnerungskultur. Von Amelia Umuhire DLF Kultur 2018

Studio 9 - Deutschlandfunk Kultur
Architektur als Erinnerungskultur - Daniel Libeskind wird 80

Studio 9 - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later May 12, 2026 4:04


Ganslmeier, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9

Studio 9 - Deutschlandfunk Kultur
Architektur als Erinnerungskultur - Daniel Libeskind wird 80

Studio 9 - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later May 12, 2026 4:01


Ganslmeier, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9

Interview der Woche - Deutschlandfunk
Erinnerungskultur - US-Beauftragte für Holocaust warnt vor Geschichtsrevisionismus

Interview der Woche - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later May 10, 2026 25:17


Ellen Germain sieht das Erinnern an die Shoah vor einer großen Herausforderung. Die US-Beauftragte für Holocaust-Fragen befürchtet eine Verharmlosung der NS-Verbrechen. So könnten KI generierte Fotos und Videos die Geschichte verzerren oder fälschen. Engelbrecht, Sebastian www.deutschlandfunk.de, Interview der Woche

Kultur heute Beiträge - Deutschlandfunk
81 Jahre nach Kriegsende: Historikerin Christina Morina über Erinnerungskultur

Kultur heute Beiträge - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later May 9, 2026 11:06


Reinhardt, Anja; Morina, Christina www.deutschlandfunk.de, Kultur heute

Video-Thema | Deutsch lernen | Deutsche Welle
„Holo-Voices“: Erinnerungen von Überlebenden

Video-Thema | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later May 6, 2026 2:09


„Holo-Voices“: Erinnerungen von Überlebenden – Durch das Projekt „Holo-Voices“ bleiben Erinnerungen von Holocaust-Überlebenden lebendig: Interaktive Hologramme beantworten Fragen – unterstützt durch KI, die ihre Aussagen zugänglich macht.

Fazit - Kultur vom Tage - Deutschlandfunk Kultur
Deutsche NS-Verbrechen in Griechenland: Debatte um Erinnerungskultur

Fazit - Kultur vom Tage - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later May 4, 2026 8:25


Schubert, Regine www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit

Geschichte Europas
X-055: Wie wurde der 8. Mai zum "Tag der Befreiung"?, mit Tobias Hirschmüller

Geschichte Europas

Play Episode Listen Later May 4, 2026 57:59 Transcription Available


Stalingrad Podcast
Folge 313: Schwarze Stimmen im Schatten des Reiches

Stalingrad Podcast

Play Episode Listen Later May 1, 2026 44:21


Anmeldung zur kostenfreien Online-Lesung mit Christoph Fromm am 7. Mai um 19 Uhr    Ausgrenzung und einer tiefen Tradition des Schweigens geprägt ist. In dieser Folge von  beleuchten wir die Lebensrealität einer Community, die bereits vor 1933 fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens war, bevor die nationalsozialistische Rassenideologie sie als „fremd“ konstruierte und gezielt aus der sogenannten Volksgemeinschaft ausschloss. Wir zeichnen den Weg von der urbanen Sichtbarkeit der Weimarer Republik bis hin zur juristischen Entrechtung durch die Nürnberger Gesetze nach, die rassistische Vorurteile in staatlich organisierte Verfolgung verwandelten. Dabei blicken wir tief in den Alltag: von Schulhöfen, die zu Orten der Isolation wurden, über die pseudowissenschaftliche „Vermessung des Menschen“ bis hin zu den existenziellen Herausforderungen während des Zweiten Weltkriegs. Doch die Erzählung handelt nicht nur von Unterdrückung, sondern auch von leisen Formen des Widerstands, von Überlebensstrategien und dem mutigen Beharren auf Menschlichkeit unter extremen Bedingungen. Diese Folge bricht das lange Schweigen der Nachkriegszeit und macht deutlich, dass eine ehrliche Erinnerungskultur nur dort beginnt, wo wir auch die Stimmen hören, die lange unsichtbar gemacht wurden.

Geschichte | Inforadio
Kindertransporte - eine schwierige Geschichte

Geschichte | Inforadio

Play Episode Listen Later Apr 29, 2026 9:12


In der Erinnerungskultur der Briten ist es eine heroische Tat: Etwa 10 000 Kinder entkamen dank der so genannten Kindertransporte dem Naziterror. Ein Buch der Historikerin Andrea Hammel stellt Fragen an die Uneigennützigkeit des Vereinigten Königreiches. Von Matthias Schirmer

WDR ZeitZeichen
Hunger und Terror: Die deutsche Wehrmacht besetzt Athen

WDR ZeitZeichen

Play Episode Listen Later Apr 27, 2026 14:51


Am 27.4.1941 marschieren deutsche Truppen in Athen ein. Hinrichtungen, Plünderungen und Hunger werden Alltag. Aber es entsteht auch Widerstand gegen die Besatzer. Von Claudia Friedrich.

Ostausschuss der Salonkolumnisten
SONDERSITZUNG / Tschornobyl – mit Anna Veronika Wendland

Ostausschuss der Salonkolumnisten

Play Episode Listen Later Apr 26, 2026 78:14


Vor 40 Jahren kam es im ukrainischen Atomkraftwerk Čornobyl zur schwersten Nuklearkatastrophe aller Zeiten. Die selbstzentrierte deutsche Erinnerungskultur, hat uns zu dieser Sondersitzung veranlasst. Es gibt eine viel wichtigere Perspektive auf das Unglück – zumal im fünften Jahr des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.Mit unserem Gast, der Technikhistorikerin und Nuklearexpertin Anna Veronika Wendland, sprechen wir üb e den ukrainischen Teil der sowjetischen Atomgeschichte, die Öko-nationalen Argumente in der Ukraine nach 1991 und die AKWs im Krieg.SPENDENAUFRUF: "Gemeinsam Licht ins Klassenzimmer bringen"Unterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnser Schwesterpodcast: Der Hauptausschuss der SalonkolumnistenDie Website der SalonkolumnistenDer Ostausschuss der Salonkolumnisten auf TwitterDas Panel auf Twitter:Dr. Franziska DaviesProf. Jan Claas BehrendsDr. Gustav GresselGabriele WoidelkoDas Moderationsteam:Jan-Philipp HeinRichard VolkmannDavid HarnaschProducer: David HarnaschPostproduction: Chris GruberTitle track vocals: Masha (10, from Odesa)

Interviews - Deutschlandfunk
Erinnerungskultur - "Digitalen Raum nicht rechtsextremen Gruppen überlassen"

Interviews - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Apr 18, 2026 14:44


Weil es kaum noch Zeitzeugen gibt, wird das Gedenken an die Verbrechen des Nationalsozialismus schwieriger. Junge Menschen wissen oft wenig darüber, sagt Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank. Das liege auch an sozialen Medien. Buschert, Fanny www.deutschlandfunk.de, Interviews

NDR Info - Zwischen Hamburg und Haiti
Sanary-sur-Mer - Hauptstadt der Exil-Literatur

NDR Info - Zwischen Hamburg und Haiti

Play Episode Listen Later Apr 17, 2026 41:02


Sanary-sur-mer – ein kleines Örtchen an der Côte d'Azur, 50 Kilometer östlich von Marseille.1933 hatte Sanary etwa 3000 Einwohner (heute sind es 16.000), ab 1933 wurde Sanary zur Hauptstadt der deutschsprachigen Literatur: Thomas Mann und Familie, Brecht, Lion Feuchtwanger, Joseph Roth, Franz Werfel und seine Frau Alma-Mahler Werfel, Stefan Zweig.All die und einige mehr (Juden, Kommunisten, Gefährdete) waren vor den Nationalsozialisten nach Sanary geflüchtet und lebten dort Tage, Wochen, Monate, Jahre.Was wie Verheißung von Sommer und Leichtigkeit klingt, wurde für sie zum Fluchtort, ihrer literarischen Arbeit und ihrer Sprache beraubt.Seit einigen Jahren erinnert eine Gedenktafel in Sanary mit 68 Namen an jene Exilanten, einen Rundgang zu den ehemaligen Wohnsitzen der exilierten Künstler gibt es auch. Knut Benzner war in Sanary-sur-mer und hat mit Menschen, denen Erinnerungskultur nicht nur ein Wort ist, gesprochen.Videotipp aus der ARD Mediathek: Marseille - Meer und Mistralhttps://www.ardmediathek.de/video/erlebnisreisen/marseille-meer-und-mistral/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtZWEyYTFkZGQtNjgyZC00YTU5LThjM2YtMTlkMWNhYjk4NDQz

NDR Kultur - Klassik à la carte
Judith Hermann: "Ich möchte zurückgehen in der Zeit"

NDR Kultur - Klassik à la carte

Play Episode Listen Later Apr 16, 2026 54:13


"Radom 1942" - so ist ein Foto beschriftet, das Judith Hermann findet, das ihren Großvater in SS-Uniform auf einem Motorrad zeigt. Sie macht sich auf den Weg, fährt nach Radom, in den Südwesten Polens, schaut sich den geschichtsträchtigen Ort an, geht in Archive und versucht Mosaikstein für Mosaikstein zusammenzusetzen. Vieles bleibt Mutmaßung, vieles beschreibt das dunkle Kapitel deutscher Geschichte, an dem Judith Hermanns Großvater nicht unbeteiligt gewesen sein konnte. Die vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnete Schriftstellerin hat sich auf eine beklemmende Spurensuche begeben. In NDR Kultur à la carte spricht sie mit Katja Weise über ihre Recherche, über Erinnerungskultur und die ernsthafte Auseinandersetzung mit Geschichte.

Tag für Tag Beiträge - Deutschlandfunk
“Hexenverfolgung” - Die Erinnerungskultur für diesen Massenmord fehlt

Tag für Tag Beiträge - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Apr 16, 2026 22:36


Es sind Taten, die in der Erinnerungskultur kaum stattfinden: Bis zu 60.000 Menschen, vor allem Frauen, wurden über Jahrhunderte hinweg als angebliche Hexen getötet. Welche Rolle spielte die Kirche wirklich und warum ließen Nazis Prozessakten sammeln? Tolzmann, Jan; Rottscheidt, Ina; Lehmann, Kai www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag

Top-Thema mit Vokabeln | Deutsch lernen | Deutsche Welle
Waren die eigenen Großeltern Nazis?

Top-Thema mit Vokabeln | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Mar 31, 2026 2:58


Waren die eigenen Großeltern Nazis? – Millionen NSDAP-Daten sind jetzt im US-Nationalarchiv online für alle zugänglich. Dort kann man prüfen, ob Familienmitglieder in der Partei waren. Die genaue Rolle muss aber weiter recherchiert werden.

Fazit - Kultur vom Tage - Deutschlandfunk Kultur
Neuer Stiftungs-Direktor - Kompromiss im Streit um die Erinnerungspolitik

Fazit - Kultur vom Tage - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Mar 29, 2026 7:59


Der Historiker Roland Borchers leitet künftig das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Er soll den Kurs der Erinnerungskultur neu ausrichten – zwischen globalen Fluchtfragen und deutschem Vertreibungserleben. Sander, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit

Wunderbar Together
Was lehrt uns Kunst, Cordula Grewe?

Wunderbar Together

Play Episode Listen Later Mar 16, 2026 83:31


Liebe Wunderbar-Together-Crew, wir sind immer noch ganz verzaubert von unserem wunderbaren Dinner, das vor einigen Tagen im verschneiten New York stattfand! Zusammen mit Miles & More haben wir mit Gästen aus sechs Jahren Wunderbar Together diniert. Verköstigt wurden wir von Chef Simon, dem vielleicht coolsten deutschen Koch in New York. Dazu gab es Jazz von Timo Vollbrecht, die beste Atmosphäre in einem wunderschönen Loft, und den vielleicht besten Blick auf den Madison Square Garden.

Ganz offen gesagt
#10 2026 Über Erinnerungskultur und Gedenkarbeit – mit Susanne Siegert (@keine.erinnerungskultur)

Ganz offen gesagt

Play Episode Listen Later Feb 18, 2026 48:24


In dieser Folge spricht Host Katharina Pagitz mit Journalistin und  Content Creatorin Susanne Siegert (@keine.erinnungskultur) über Erinnerungskultur und Gedenkarbeit im digitalen Zeitalter. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Gedenken ohne Zeitzeug:innen weitergehen kann. Susanne Siegert erläutert, warum sie lieber von Gedenkarbeit als von Erinnerungskultur spricht und wie Social Media – insbesondere TikTok und Instagram – neue Zugänge für junge Menschen eröffnet. Themen sind unter anderem blinde Flecken im Schulunterricht, Täter:innenschaft in Familiengeschichten, der Umgang mit KI-Material, Videospiele ("Serious Games") sowie zunehmender Antisemitismus in Kommentarspalten.Weiterführende LinksHier geht es zu einem wissenschaftlichen Text zur Erinnerungskultur in ÖsterreichHier mehr Infos zur Waldheim-AffäreHier geht es zum Buch „Gedenken neu denken“ von Susanne Siegert (@keine.erinnerungskultur)Hier Links zu den Serious Games: Tribunal45  und Gegen Mauern: Vier Leben, vier Kämpfe"Hier mehr zur „Mühlviertler Hasenjagd“  Hier geht es zum Jahresbericht und Antisemitismusstudie 2024 in ÖsterreichHier geht es zum  Rechtsextremismus-Bericht des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) 2025 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at

WDR ZeitZeichen
Palast der Republik: Wie eine Abrissdebatte Deutschland spaltet

WDR ZeitZeichen

Play Episode Listen Later Feb 6, 2026 14:48


1990 wird der Palast der Republik wegen Asbest geräumt. Es folgt eine 15-jährige Debatte über deutsche Identität, die auch mit dem Abriss-Start am 6.2.2006 nicht endet. Von Susanne Rabsahl.