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Manuel ist im Urlaub und Cari spricht mit ihrem Studienfreund und Geschichtslehrer Klaus darüber, ob Deutschland etwas aus der Zeit des Nationalsozialismus gelernt hat – und warum diese Frage heute wieder so aktuell ist. Es geht um Erinnerungskultur, Zwangsarbeit, die Geschichte deutscher Unternehmen, Föderalismus und die Stärken und Schwächen unserer Demokratie. Außerdem diskutieren wir, warum einfache Lösungen so verführerisch sind, wenn Politik kompliziert wird. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Zu Gast: Klaus Easy German Podcast-Episoden mit Klaus Thema der Woche: Was Deutschland aus der Zeit des Nationalsozialismus gelernt hat FIFA World Cup 2014: Crazy guy predicts 7:1 for Germany (Easy German 50) Politik mit Anne Will: Was, wenn die AfD regierte? Mit Ulf Buermeyer (YouTube) Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
„Opa war kein Nazi“ schrieb Anfang der 2000er Jahre der Sozialpsychologe Harald Welzer, und er legte dar, wie sehr in Familien die eigene Nazi-Vergangenheit noch immer beschwiegen, verdrängt oder beschönigt wurde. Die Nazis, das waren immer die anderen. Jetzt, mehr als 80 Jahre nach Kriegsende, scheint die Bereitschaft, die eigene Familiengeschichte zu durchleuchten größer denn je. Seit das US-Nationalarchiv die NSDAP-Mitgliederdatei öffentlich gemacht und deutsche Medien sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz leicht durchsuchbar gemacht haben, ist das Interesse riesig. Waren meine Vorfahren vielleicht doch Nazis? Aber wie aussagekräftig sind die Ergebnisse? Was machen sie mit uns heute? Verändert sich gerade etwas in der deutschen Erinnerungskultur? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Götz Aly – Historiker und Publizist; Dr. Felix Bohr – Leiter des Geschichtsressorts beim Magazin „Der Spiegel“; Julia Wolrab – Wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg
Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 erlebt Deutschland einen massiven Anstieg antisemitischer Vorfälle. Die Aktivistin und FDP-Politikerin Caroline Preisler berichtet von ihren Erfahrungen auf Demonstrationen, spricht über Gewalt, gesellschaftliche Doppelstandards und die Frage, warum Antisemitismus, Islamismus und sexualisierte Gewalt ihrer Ansicht nach nicht konsequent benannt werden. Ein Gespräch über Demokratie, Zivilcourage und die Grenzen der Toleranz.
Das Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex „Offener Prozess“ in Chemnitz ist der bundesweit erste Erinnerungs- und Bildungsort, der die Perspektive der Opfer von rassistischer Gewalt in den Mittelpunkt stellt. Vor 15 Jahren, am 4. November 2011 enttarnte sich die Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“, kurz NSU, selbst. Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos erschossen sich, Beate Zschäpe stellt sich nach kurzer Flucht der Polizei und wurde 2018 vom Oberlandesgericht München als Mittäterin zu lebenslanger Haft bei besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Im Herbst 2026 entscheidet sich, wie viele Restjahre sie noch verbüßen muß. Zwischen 2000 und 2007 ermordete der NSU zehn Menschen, neun davon aus rassistischen Motiven. Wie soll der NSU-Komplex aufgearbeitet, wie angemessen an die Opfer erinnert werden? Im vergangenen Jahr, am 25. Mai 2025, wurde in Chemnitz „Offener Prozess - Ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Sachsen“ eröffnet, um diesen Fragen nachzugehen. Neben einer umfangreichen Ausstellung werden Filmreihen, Lesungen, Vorträge und Workshops angeboten. Im Rahmen sogenannter „Critical Walks“ können Besucher soziale und politische Räume erkunden, in denen rechte Dominanz damals ungestört wirken und der NSU unentdeckt agieren konnte. Dominik Intelmann, der den Forschungsbereich verantwortet, versucht in einem Oral History Projekt zu den sogenannten Baseballschlägerjahren noch einmal die langen Linien, die rechtsautoritäre Dynamik in Chemnitz und Umgebung nachzuzeichnen, um zu rekonstruieren, wie es zu den NSU-Morden kommen konnte. Seit Ende Mai läuft eine neue Studie. Der Begriff Baseballschlägerjahre beschreibt den extremen Anstieg rechter, rassistischer Gewalt in den 1990er-Jahren. Das Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex „Offener Prozess“ in Chemnitz kooperiert mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland. Eine enge Zusammenarbeit gibt es mit der TU Chemnitz. Ein zugängliches Archiv soll aufgebaut werden, daß gezielt die Lücken der offiziellen Erinnerungskultur füllt und den Fokus auf die reale Erfahrung von Betroffenen rechter Gewalt in Südwestsachsen legt. Der Bundestag hat die Förderung des Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex „Offener Prozess“ in Chemnitz für das Jahr 2026 mit Haushaltsmitteln in Höhe von 1,2 Millionen Euro bewilligt. Eine langfristige Finanzierung ab dem kommenden Jahr noch vage. In Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, wurde Dominik Intelmann 1981 geboren. Nach dem Abitur studierte er bis 2011 Philosophie an der TU Chemnitz und bis 2017 Humangeographie an der Goethe-Universität Frankfurt/ Main. Derzeit arbeitet Dominik Intelmann an seiner Promotion zu den Themen: Orte des Kontrollverlustes, Orte der Handlungsfähigkeit: Zur Geographie von Subjektivierungsformen am Beispiel von Chemnitz und Leipzig. Moderation Karoline KnappeRedaktion: Angelika Zapf
Vom grauen Asphalt zur leuchtenden Löwenzahnblüte: Autorin Maike Westhelle erzählt, wie aus kleinen Impulsen große Veränderungen wachsen können. Ob ein kreativer Nachbarschaftsladen, die Initiative „Lebendige Spuren“ in Fulda oder die verbindende Kraft früher christlicher Gemeinschaften - überall wird sichtbar, wie Engagement, Erinnerungskultur und gelebter Glaube unsere Gesellschaft bereichern.
Hat die deutsche Erinnerungskultur versagt? von Daniel Neumann
Historiker Imanuel Baumann blickt auf den Historikerstreit um die Shoa und die Nürnberger Prozesse. Welche Rolle muss der Holocaust im Selbstverständnis Deutschlands spielen?
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft findet im Juni statt. Anlass für uns, genauer hinzuschauen, was Fußball in der Gesellschaft bewirken kann. Die frühere Nationalspielerin Célia Šašić leitet als Vorstandsvorsitzende die DFB-Kulturstiftung, die zahlreiche Angebote zur Wertevermittlung, Völkerverständigung anbietet und sich für eine vielfältige Gesellschaft und gegen Diskriminierung einsetzt. Warum kulturelle und politische Bildung im Fußball wichtig ist, dabei die Erinnerungskultur eine entscheidende Rolle spielt und Sexismus keinen Platz im Sport haben darf, darüber sprach Célia Šašić mit Moderatorin Saskia Gamradt in unserer aktuellen Episode.
Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Andrea Genest und Maite Billerbeck "Die Jugendlichen einbeziehen mit Emotionen." (Maite Billerbeck) Das US-Nationalarchiv hat Millionen von Mitgliederkarteien der NSDAP ins Internet gestellt, für alle frei zugänglich. Mehrere deutsche Wochen- und Online-Magazine haben aus diesem Datenwust ein digitales Tool gebaut. Seitdem recherchieren Millionen Deutsche, ob die eigenen Familienangehören in Hitlers Partei waren. Verändert das Recherchetool unsere Erinnerungskultur? "Immer mehr Menschen fragen, wie konnte es dazu kommen, wie konnten Menschen im Nationalsozialismus mitmachen, Das lernen wir über die Biografien und die Sozialgeschichte der Täterschaft, so Gedenkstättenleiterin Andrea Genest. "Wenn wir Erinnerungskultur lebendig machen wollen, müssen wir die Jugendlichen einbeziehen mit Emotionen, mit ihrem Gefühl", betont Maite Billerbeck, Psychologin und Gründerin des Vereins zur Förderung der Erinnerungskultur. Dr. Andrea Genst ist Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.Zuvor hat sie u.a. in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin gearbeitet. Maite Billerbeckist Psychologin und Gründerin des Vereins zur Förderung der Erinnerungskultur e.V., nach Recherchen in der eigenen Familiengeschichte. Der Dokumentarfilm "Das vergessene Massaker - Tikun Olam 2025: ein deutsch-italienischer Schüleraustausch“ (Regie: Richard Moritz Schmidt) wurde im April 2026 uraufgeführt. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:02:26 Die persönlichen Familiengeschichten 00:07:48 Die Morde am Lago Maggiore 00:09:41 Die neuen Recherchetools 00:14:28 Tikkun Olam 00:17:23 Mauer des Schweigens und transgenerationelles Trauma 00:22:50 Wandel der Erinnerungskultur? 00:24:40 Jugendprojekt zwischen Berlin und Mailand 00:30:56 Herausforderungen der Gedenkstätten 00:35:52 Begegnung der Nachkommen von Opfern und Tätern 00:39:15 Baseballschlägerjahre haben Kinder bekommen 00:45:27 Der Zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de Hörtipp: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast https://www.ardsounds.de/sendung/wie-wir-ticken-euer-psychologie-podcast/urn:ard:show:be34348e7e107ac6/ Darin besonders: Traumata der NS Zeit - Wie sie Kinder und Enkel belasten https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:bd2bb39edaa22434/
Wie gehen wir mit unserer Geschichte um? Was folgt aus der Erinnerungskultur? Und wie hängt das mit dem Rechtsruck in Deutschland zusammen? Fragen wie diese analysiert unter anderem die Autorin Lena Gorelik im Gesprächsband "Gegenwehr im Jetzt". Gorelik, Lena www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Wie gehen wir mit unserer Geschichte um? Was folgt aus der Erinnerungskultur? Und wie hängt das mit dem Rechtsruck in Deutschland zusammen? Fragen wie diese analysiert unter anderem die Autorin Lena Gorelik im Gesprächsband "Gegenwehr im Jetzt". Gorelik, Lena www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Wie gehen wir mit unserer Geschichte um? Was folgt aus der Erinnerungskultur? Und wie hängt das mit dem Rechtsruck in Deutschland zusammen? Fragen wie diese analysiert unter anderem die Autorin Lena Gorelik im Gesprächsband "Gegenwehr im Jetzt". Gorelik, Lena www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Fotografie begleitet heute unseren Alltag wie kaum eine andere Technik, doch der Weg vom ersten lichtempfindlichen Bild bis zur modernen Digitalkamera war lang, kompliziert und voller faszinierender Entwicklungen. In dieser Folge sprechen Robin und Moritz über die Geschichte der Fotografie: von der Camera Obscura über die ersten Verfahren von Daguerre und Niépce bis hin zu Rollfilm, Kleinbild, Farbfilm und digitaler Revolution. Dabei geht es nicht nur um technische Innovationen, sondern auch um die gesellschaftliche Bedeutung der Fotografie, ihren Einfluss auf Kunst, Journalismus und Erinnerungskultur sowie um legendäre Hersteller wie Kodak, Leica oder Canon.
Die Songs zur Folge findet ihr hier: https://open.spotify.com/playlist/0qNVoJEuKc4RxO6P3GHMEg?si=a1XIRMuTTDSMjbOljxUfOgDiesmal besprechen wir:- die Beefs des Monats: Linda Perry vs. Green Day, Liam Gallagher vs. Suede & Manic Street Preachers- neue Singles und/oder Albumankündigungen von Editors, Bloc Party, Yard Act, Muff Potter, The Menzingers und Finn Wolfhardt- die neuen Alben von Social Distortion & Iceage + kurz & gut: Bleary, Criteria & Between Bodies- den 20. Geburtstag von The Raconteurs' „Broken Boy Soldier“- musikalische Erinnerungskultur zwischen Auschwitz, Adorno und dem 7. Oktober mit Gidon CarmelAlles zu Gidon Carmels und Kyle Mortons „JOKA“ erfahrt ihr hier: https://joka-music-project.com/ Folgt uns bei instagram.com/loveisnoisepodcast/ , facebook.com/LoveIsNoisePodcast/ und schreibt uns unter loveisnoisepodcast@gmail.com
Fotografie begleitet heute unseren Alltag wie kaum eine andere Technik, doch der Weg vom ersten lichtempfindlichen Bild bis zur modernen Digitalkamera war lang, kompliziert und voller faszinierender Entwicklungen. In dieser Folge sprechen Robin und Moritz über die Geschichte der Fotografie: von der Camera Obscura über die ersten Verfahren von Daguerre und Niépce bis hin zu Rollfilm, Kleinbild, Farbfilm und digitaler Revolution. Dabei geht es nicht nur um technische Innovationen, sondern auch um die gesellschaftliche Bedeutung der Fotografie, ihren Einfluss auf Kunst, Journalismus und Erinnerungskultur sowie um legendäre Hersteller wie Kodak, Leica oder Canon.
Kinder und Jugendliche gelten in der Erinnerung an die NS-Zeit meist als Opfer. Doch der Historiker Frank Bajohr zeigt in seiner aktuellen Forschung eine andere, lange übersehene Seite: Viele junge Menschen waren nicht nur Zuschauende, sondern aktive Akteure antisemitischer Gewalt. Sie beschimpften, demütigten und attackierten jüdische Mitschüler, beteiligten sich an Boykotten, verwüsteten Synagogen und Friedhöfe und wirkten am Novemberpogrom 1938 mit. Im Gespräch erklärt Bajohr, wie das NS-Regime Kinder und Jugendliche für seine Ideologie gewann, welche Rolle Gruppendruck, Propaganda und das Versprechen von Zugehörigkeit spielten – und warum die Erinnerung an die „unschuldige Jugend“ oft zu kurz greift. Außerdem sprechen wir über die Gegenwart: Wie erreichen politische Bewegungen heute junge Menschen? Welche Rolle spielen soziale Medien wie TikTok? Und was können wir aus der Geschichte über die Anziehungskraft von Feindbildern, Identitätspolitik und digitaler Mobilisierung lernen? Bundesarchiv "War Opa ein Nazi?": [Hier.](https://www.bundesarchiv.de/das-bundesarchiv/aus-unserer-archivarbeit/war-opa-ein-nazi/)
Erinnerungskultur: Yad Vashem in Jerusalem ist die größte Holocaust-Gedenkstätte der Welt.
In dieser Folge begrüße ich die Schauspielerin und Autorin Marie Theres Relin. Wir sprechen über den Umgang der Medien mit berühmten Künstlerfamilien und stellen die Frage: Wie schwer ist der Spagat zwischen öffentlicher Erinnerungskultur und dem eigenen Leben?
Im Judentum werden Erfahrungen, Traditionen und Wissen von Generation zu Generation weitergereicht. Denn: Erinnerung wird als religiöses Gebot verstanden. Das prägt Feste und den Alltag jüdischer Menschen - der religiösen wie der säkularen. Dippel, Carsten www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft
Themen u.a.: Es gibt große Lücken in der Erinnerungskultur, meint unser Gast. Die Historikerin Anke Hilbrenner fordert mehr osteuropäische Perspektiven. Und: Schwarz-Grün ist eine gute Alternative zur aktuellen Regierung. Von WDR 5.
Frauen waren schon immer ein Teil der Militär- und Kriegsgeschichte. In welchem Maße sie „ihren Mann“ in den Kriegen Europas seit dem 16. Jahrhundert standen, darüber ist jetzt das Grundlagenbuch „Vergessene Soldatinnen“ erschienen. Oberstabsgefreiter Gerrit Reichert spricht mit der Autorin, der Historikerin Professor Dr. Karen Hagemann. Das allgemeine Abbild des Krieges ist männlich. Für den Zeitraum der Moderne, des 17. Jahrhunderts bis heute, gilt: der Archetyp des Soldatischen ist ein kämpfender Mann. Ob zu Pferd, zu Fuß, motorisiert, zu Wasser oder in der Luft, in der allgemeinen Erinnerungskultur hatten Frauen keinen Platz. Ausnahmen wie Jeanne d'Arc in Frankreich oder Friederike Krüger in Deutschland, nach der im vergangenen Jahr die Hindenburg-Kaserne in Münster umbenannt wurde, bestätigten nur als Ausnahmen diese Regel. Die historischen Fakten jedoch sprechen eine andere Sprache. Männer kämpften nie allein, sondern mit Frauen in ihrem Rücken, mitunter auch an ihrer Seite. Vom 17. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert spannt sich ein Bogen, der Frauen in allen europäischen Armeen einen beachtlichen Anteil im militärischen Gefüge und eine permanent größer werdende Aufgabenfülle zuwies. Das bezog die Uniformierung, die militärische Unterstellung, die soldatische Entlohnung und zuweilen den Kampfeinsatz mit ein. Frauen an und hinter der FrontSo bewerkstelligten Frauen in den Trossen und Trains der europäischen Armeen des 17. und 18. Jahrhunderts das, was wir heute „Logistik“ nennen. Sie transportierten Material, schanzten oder organisierten die Feldküchen, was die Versorgung der Soldaten in der Kampflinie miteinbeziehen konnte. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt belegen Quellen, dass Frauen Uniformen ihrer jeweiligen Einheiten trugen und bei Einsätzen auf dem Schlachtfeld bewaffnet waren. Eine erste vollwertige, dabei nur kurzweilige Anerkennung als Soldatinnen erfuhren Frauen 1792 als offiziell titulierte „Femme Soldats“ während der französischen Revolution. Im 19. Jahrhundert wäre das sich seit dem Krimkrieg (1853–1856) rasant entwickelnde militärische Sanitätswesen ohne den massiven Einsatz von Frauen gar nicht denkbar gewesen. In den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts kamen Frauen als kämpfende Truppen zum Einsatz, in Russland und in der polnischen Heimatarmee, der Armia Krajowa. In allen anderen Armeen dienten Frauen im Fernmeldewesen, dem Sanitätswesen, der Verwaltung, der Logistik, der Luftabwehr, als Pilotinnen, Kraftfahrerinnen, Autoschlosserinnen, Schweißerinnen oder Mechanikerinnen, in mehr als 130 originär soldatischen Verwendungen. Bewusste Provokation Mit dem Buchtitel „Vergessene Soldatinnen“ habe sie bewusst provozieren wollen, sagt Autorin und Gesprächspartnerin im Podcast Prof. Dr. Karen Hagemann. Der Titel wolle mit einer Denktradition brechen, die Frauen im militärischen Einsatz jahrhundertelang die Rolle als „Helferin“, nicht jedoch die der Soldatin zuspreche. Was aber unterschied zum Beispiel den Sanitätssoldaten am Krankenbett von der „Helferin“? Eigentlich nichts. Oder was die 160000 deutschen „Flakhelferinnen“ von den „Flaksoldaten“? Das Buch gibt die Antwort: ebenfalls nichts. Darum ist der Buchtitel nicht nur Provokation, sondern legitime Aussage zugleich.
Welche Rolle spielen Politikergedenkstiftungen für politische Bildung, Erinnerungskultur und demokratische Verständigung? In dieser Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht PD Dr. Julia Schwanholz mit Dr. Jacqueline Boysen, der hauptamtlichen Geschäftsführerin der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung, über Auftrag, Selbstverständnis und gesellschaftliche Bedeutung dieser besonderen Institutionen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Demokratiegeschichte über politische Persönlichkeiten erzählt werden kann, ohne in Personenkult oder unkritische Heldenverehrung zu verfallen. Das Gespräch beleuchtet, warum biografische Zugänge in der politischen Bildungsarbeit weiterhin wirksam sind und wie sich historische Entwicklungen, politische Entscheidungsprozesse und demokratische Verantwortung über einzelne Personen vermitteln lassen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Rolle von Politikergedenkstiftungen im Umgang mit gesellschaftlicher Polarisierung und wachsendem Misstrauen gegenüber Politik. Diskutiert wird, wie historische Persönlichkeiten als Ausgangspunkt dienen können, um demokratische Institutionen, politische Führung und Kommunikationsstil verständlich zu machen und warum gerade niedrigschwellige, inklusive Zugänge dabei zentral sind. Zugleich geht es um die Herausforderungen demokratischer Erinnerungskultur. Das Gespräch thematisiert den Umgang mit Ambivalenzen und Kontroversen, etwa rund um die CDU Spendenaffäre, sowie die Frage, wie staatlich organisierte Erinnerung zwischen Würdigung, historischer Einordnung und kritischer Aufarbeitung vermittelt. Ergänzend zeigt sich die überparteiliche Ausrichtung der Politikergedenkstiftungen auch in gemeinsamen Projekten, etwa im Berliner Schülerwettbewerb zur politischen Bildung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung. Ein Gespräch über politische Bildung, historische Narrative und die Frage, wie Demokratiegeschichte im öffentlichen Raum sichtbar und erfahrbar gemacht werden kann.
Denkmäler und Gedenktafeln erinnern meist an Helden, Opfer der Geschichte. Aber was ist, wenn sich die Geehrten nicht so klar zuordnen lassen? Neue Quellen und geänderte gesellschaftliche Bezugnahmen werden für das Erinnern zur Herausforderung. Enslin, Gina; Sennewald, Marty www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Geschichte hat Konjunktur. Auch im Internet, wo inzwischen mit wenigen Klicks viele bewusst konstruierte Falschdarstellungen über die Vergangenheit abrufbar sind. Insbesondere die radikale Rechte nutzt verfälschende Umdeutungen der Vergangenheit erfolgreich für Agitation und Mobilisierung. In dieser Folge schauen wir beispielhaft auf geschichtsrevisionistische Narrative vom ganz rechten Rand und auf dahinterliegende politische Strategien. Woran können auch Laien problematische Umdeutungen der Vergangenheit erkennen? Warum sind sie nicht nur für die Wissenschaft oder Memory Workers in Gedenkstätten herausfordernd, sondern auch gefährlich für die Demokratie? Das besprechen wir mit dem Historiker und freien Publizisten Volker Weiß. Und fragen ihn, warum bestimmte revisionistische Positionen in Deutschland aktuell auf besonders fruchtbaren Boden fallen. Moderation: Katja Fausser
Amelia ist noch ein Kind, als ihr Vater 1994 während des ruandischen Genozids ermordet wird. Sie und ihre Familie fliehen nach Europa. Jahre später geht Amelia Umuhire auf die Suche nach diesem unbekannten Vater, führt Interviews, liest Briefe und hört Tonbänder ab. Soweit der Inhalt. Das besondere aber an diesem Feature ist seine traurige Gelassenheit. Wie diese verletzte Tochter es schafft, mit leichter Hand und gleichsam musikalisch Biographeme ihres unbekannten Vaters zu etwas Neuen zu montieren. Dies ist ein Stück liebevoller, kluger und persönlicher Erinnerungskultur. Von Amelia Umuhire DLF Kultur 2018
In dieser Folge von Gastro Geplauder spricht Irmtraut Koop über das bewegende Leben von Chil-Majer Orzech – einem prägenden, heute nahezu vergessenen Vertreter der polnischen Gastroenterologie. Sein Lebensweg und der seiner ebenfalls ärztlich tätigen Frau Nesse-Serla stehen exemplarisch für eine international vernetzte, fortschrittliche Medizin zu Beginn des 20. Jahrhunderts und verdeutlichen zugleich die Bedeutung der deutschen Sprache als damalige Kongress- und Wissenschaftssprache vor der nationalsozialistischen Diktatur. Die Episode zeigt eindrücklich, wie individuelle Biografien, fachliche Entwicklungen und Fragen der Erinnerungskultur – auch im heutigen Dialog mit polnischen Kolleginnen und Kollegen – ineinandergreifen.
Ganslmeier, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Ganslmeier, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Ellen Germain sieht das Erinnern an die Shoah vor einer großen Herausforderung. Die US-Beauftragte für Holocaust-Fragen befürchtet eine Verharmlosung der NS-Verbrechen. So könnten KI generierte Fotos und Videos die Geschichte verzerren oder fälschen. Engelbrecht, Sebastian www.deutschlandfunk.de, Interview der Woche
Reinhardt, Anja; Morina, Christina www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
„Holo-Voices“: Erinnerungen von Überlebenden – Durch das Projekt „Holo-Voices“ bleiben Erinnerungen von Holocaust-Überlebenden lebendig: Interaktive Hologramme beantworten Fragen – unterstützt durch KI, die ihre Aussagen zugänglich macht.
Schubert, Regine www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Anmeldung zur kostenfreien Online-Lesung mit Christoph Fromm am 7. Mai um 19 Uhr Ausgrenzung und einer tiefen Tradition des Schweigens geprägt ist. In dieser Folge von beleuchten wir die Lebensrealität einer Community, die bereits vor 1933 fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens war, bevor die nationalsozialistische Rassenideologie sie als „fremd“ konstruierte und gezielt aus der sogenannten Volksgemeinschaft ausschloss. Wir zeichnen den Weg von der urbanen Sichtbarkeit der Weimarer Republik bis hin zur juristischen Entrechtung durch die Nürnberger Gesetze nach, die rassistische Vorurteile in staatlich organisierte Verfolgung verwandelten. Dabei blicken wir tief in den Alltag: von Schulhöfen, die zu Orten der Isolation wurden, über die pseudowissenschaftliche „Vermessung des Menschen“ bis hin zu den existenziellen Herausforderungen während des Zweiten Weltkriegs. Doch die Erzählung handelt nicht nur von Unterdrückung, sondern auch von leisen Formen des Widerstands, von Überlebensstrategien und dem mutigen Beharren auf Menschlichkeit unter extremen Bedingungen. Diese Folge bricht das lange Schweigen der Nachkriegszeit und macht deutlich, dass eine ehrliche Erinnerungskultur nur dort beginnt, wo wir auch die Stimmen hören, die lange unsichtbar gemacht wurden.
In der Erinnerungskultur der Briten ist es eine heroische Tat: Etwa 10 000 Kinder entkamen dank der so genannten Kindertransporte dem Naziterror. Ein Buch der Historikerin Andrea Hammel stellt Fragen an die Uneigennützigkeit des Vereinigten Königreiches. Von Matthias Schirmer
Am 27.4.1941 marschieren deutsche Truppen in Athen ein. Hinrichtungen, Plünderungen und Hunger werden Alltag. Aber es entsteht auch Widerstand gegen die Besatzer. Von Claudia Friedrich.
Vor 40 Jahren kam es im ukrainischen Atomkraftwerk Čornobyl zur schwersten Nuklearkatastrophe aller Zeiten. Die selbstzentrierte deutsche Erinnerungskultur, hat uns zu dieser Sondersitzung veranlasst. Es gibt eine viel wichtigere Perspektive auf das Unglück – zumal im fünften Jahr des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.Mit unserem Gast, der Technikhistorikerin und Nuklearexpertin Anna Veronika Wendland, sprechen wir üb e den ukrainischen Teil der sowjetischen Atomgeschichte, die Öko-nationalen Argumente in der Ukraine nach 1991 und die AKWs im Krieg.SPENDENAUFRUF: "Gemeinsam Licht ins Klassenzimmer bringen"Unterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnser Schwesterpodcast: Der Hauptausschuss der SalonkolumnistenDie Website der SalonkolumnistenDer Ostausschuss der Salonkolumnisten auf TwitterDas Panel auf Twitter:Dr. Franziska DaviesProf. Jan Claas BehrendsDr. Gustav GresselGabriele WoidelkoDas Moderationsteam:Jan-Philipp HeinRichard VolkmannDavid HarnaschProducer: David HarnaschPostproduction: Chris GruberTitle track vocals: Masha (10, from Odesa)
Weil es kaum noch Zeitzeugen gibt, wird das Gedenken an die Verbrechen des Nationalsozialismus schwieriger. Junge Menschen wissen oft wenig darüber, sagt Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank. Das liege auch an sozialen Medien. Buschert, Fanny www.deutschlandfunk.de, Interviews
Sanary-sur-mer – ein kleines Örtchen an der Côte d'Azur, 50 Kilometer östlich von Marseille.1933 hatte Sanary etwa 3000 Einwohner (heute sind es 16.000), ab 1933 wurde Sanary zur Hauptstadt der deutschsprachigen Literatur: Thomas Mann und Familie, Brecht, Lion Feuchtwanger, Joseph Roth, Franz Werfel und seine Frau Alma-Mahler Werfel, Stefan Zweig.All die und einige mehr (Juden, Kommunisten, Gefährdete) waren vor den Nationalsozialisten nach Sanary geflüchtet und lebten dort Tage, Wochen, Monate, Jahre.Was wie Verheißung von Sommer und Leichtigkeit klingt, wurde für sie zum Fluchtort, ihrer literarischen Arbeit und ihrer Sprache beraubt.Seit einigen Jahren erinnert eine Gedenktafel in Sanary mit 68 Namen an jene Exilanten, einen Rundgang zu den ehemaligen Wohnsitzen der exilierten Künstler gibt es auch. Knut Benzner war in Sanary-sur-mer und hat mit Menschen, denen Erinnerungskultur nicht nur ein Wort ist, gesprochen.Videotipp aus der ARD Mediathek: Marseille - Meer und Mistralhttps://www.ardmediathek.de/video/erlebnisreisen/marseille-meer-und-mistral/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtZWEyYTFkZGQtNjgyZC00YTU5LThjM2YtMTlkMWNhYjk4NDQz
"Radom 1942" - so ist ein Foto beschriftet, das Judith Hermann findet, das ihren Großvater in SS-Uniform auf einem Motorrad zeigt. Sie macht sich auf den Weg, fährt nach Radom, in den Südwesten Polens, schaut sich den geschichtsträchtigen Ort an, geht in Archive und versucht Mosaikstein für Mosaikstein zusammenzusetzen. Vieles bleibt Mutmaßung, vieles beschreibt das dunkle Kapitel deutscher Geschichte, an dem Judith Hermanns Großvater nicht unbeteiligt gewesen sein konnte. Die vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnete Schriftstellerin hat sich auf eine beklemmende Spurensuche begeben. In NDR Kultur à la carte spricht sie mit Katja Weise über ihre Recherche, über Erinnerungskultur und die ernsthafte Auseinandersetzung mit Geschichte.
Es sind Taten, die in der Erinnerungskultur kaum stattfinden: Bis zu 60.000 Menschen, vor allem Frauen, wurden über Jahrhunderte hinweg als angebliche Hexen getötet. Welche Rolle spielte die Kirche wirklich und warum ließen Nazis Prozessakten sammeln? Tolzmann, Jan; Rottscheidt, Ina; Lehmann, Kai www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Waren die eigenen Großeltern Nazis? – Millionen NSDAP-Daten sind jetzt im US-Nationalarchiv online für alle zugänglich. Dort kann man prüfen, ob Familienmitglieder in der Partei waren. Die genaue Rolle muss aber weiter recherchiert werden.
Der Historiker Roland Borchers leitet künftig das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Er soll den Kurs der Erinnerungskultur neu ausrichten – zwischen globalen Fluchtfragen und deutschem Vertreibungserleben. Sander, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Biesler, Jörg www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Liebe Wunderbar-Together-Crew, wir sind immer noch ganz verzaubert von unserem wunderbaren Dinner, das vor einigen Tagen im verschneiten New York stattfand! Zusammen mit Miles & More haben wir mit Gästen aus sechs Jahren Wunderbar Together diniert. Verköstigt wurden wir von Chef Simon, dem vielleicht coolsten deutschen Koch in New York. Dazu gab es Jazz von Timo Vollbrecht, die beste Atmosphäre in einem wunderschönen Loft, und den vielleicht besten Blick auf den Madison Square Garden.
Mit Fotos in den Händen haben sie Wahrheit und Gerechtigkeit gefordert – und so die internationale Erinnerungskultur geprägt. Stefania Pitscheider-Soraperra, Direktorin des Frauenmuseum, erinnert heute in ihren „Gedanken für den Tag“ vor dem Internationalen Frauentag an die Mütter von Srebrenica. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 05.03.2026
Schmierereien, Hitlergrüße, Gaza-Parolen: Gedenkstätten in Deutschland geraten zunehmend ins Visier politisch motivierter Attacken. Nahezu täglich wird eine Straftat gegen einen Gedenkort angezeigt, die Zahl hat einen neuen Höchststand erreicht. Seit dem 7. Oktober 2023, dem Terroranschlag der Hamas auf Israel und dem Gaza-Krieg, kommen auch Vorfälle mit Nahost-Bezug dazu. Panorama hat 130 Erinnerungsorte und Gedenkstätten befragt. Steht die deutsche Erinnerungskultur unter neuem Druck?
In dieser Folge spricht Host Katharina Pagitz mit Journalistin und Content Creatorin Susanne Siegert (@keine.erinnungskultur) über Erinnerungskultur und Gedenkarbeit im digitalen Zeitalter. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Gedenken ohne Zeitzeug:innen weitergehen kann. Susanne Siegert erläutert, warum sie lieber von Gedenkarbeit als von Erinnerungskultur spricht und wie Social Media – insbesondere TikTok und Instagram – neue Zugänge für junge Menschen eröffnet. Themen sind unter anderem blinde Flecken im Schulunterricht, Täter:innenschaft in Familiengeschichten, der Umgang mit KI-Material, Videospiele ("Serious Games") sowie zunehmender Antisemitismus in Kommentarspalten.Weiterführende LinksHier geht es zu einem wissenschaftlichen Text zur Erinnerungskultur in ÖsterreichHier mehr Infos zur Waldheim-AffäreHier geht es zum Buch „Gedenken neu denken“ von Susanne Siegert (@keine.erinnerungskultur)Hier Links zu den Serious Games: Tribunal45 und Gegen Mauern: Vier Leben, vier Kämpfe"Hier mehr zur „Mühlviertler Hasenjagd“ Hier geht es zum Jahresbericht und Antisemitismusstudie 2024 in ÖsterreichHier geht es zum Rechtsextremismus-Bericht des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) 2025 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
1990 wird der Palast der Republik wegen Asbest geräumt. Es folgt eine 15-jährige Debatte über deutsche Identität, die auch mit dem Abriss-Start am 6.2.2006 nicht endet. Von Susanne Rabsahl.