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Der Regen sorgt nach den trockenen und heissen Wochen vielerorts für Erleichterung. Doch für Natur, Landwirtschaft, Wälder und Trinkwasserreserven ist damit wohl noch nicht alles ausgestanden. Was braucht es, damit sich die Lage nachhaltig entspannt? Weitere Themen: Klimaforschende beobachten mit Sorge die Entwicklung von El Niño im Pazifik. Das Klimaphänomen könnte besonders stark ausfallen und weltweit Wetterextreme verstärken. Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfälle drohen in vielen Regionen. Zudem rechnen Fachleute mit weiteren Auswirkungen. Seit 20 Jahren gehören Hunde zum Alltag der Justizvollzugsanstalt Lenzburg im Kanton Aargau. Die Vierbeiner sind jedoch nicht zum Bewachen da, sondern zum Streicheln. Ein Augenschein vor Ort.
Ende Juni hat Deutschland eine historische Hitzewelle erlebt: Jeden Tag kamen neue Push-Benachrichtungen mit Hitzerekorden rein. Mit 41,8 Grad wurde im sachen-anhaltinischen Möckern-Drewitz die höchste Temperatur gemessen, die jemals in Deutschland gemessen wurde. Und aktuell sieht es so aus, als würden sowohl 2026 als auch 2027 sehr heiße Jahre werden, denn zusätzlich zur Erderwärmung baut sich im Pazifik ein El Nino auf, der die Temperatur nach oben drückt. Dass Deutschland nicht gemacht ist, für Temperaturen wie wir sie Ende Juni gesehen haben, sollte inzwischen allen klar geworden sein: In Leipzig konnte die Straßenbahn nicht fahren, weil die Schienen kaputt gegangen sind. Autobahnen sind aufgebrochen. Und viele Menschen konnten es in ihren Wohnungen kaum aushalten. Wir müssen uns also anpassen und damit liegt eine riesige Herausforderung vor uns. Bei der Bundesregierung scheint das nur mäßig anzukommen: Der Bundeskanzler sagte in seiner Sommerpressekonferenz lediglich, er werde die Lage weiter beobachten. In der Opposition hingegen ist das Thema angekommen. Vor allem die Grünen fordern, dass die Regierung beim Hitzeschutz handeln muss. Wie genau das aussehen kann, das bespreche ich in dieser Folge mit Julia Schneider. Sie sitzt für die Grünen im Bundestag. Die Energiewende-News werden von Polarstern Energie präsentiert. Polarstern ist ein echter Ökoenergieanbieter, der sich als Sozialunternehmen glaubhaft für eine bessere Wirtschaft einsetzt. Mit meinem Code "marisa20" spart ihr 20 Euro auf eure erste Jahresrechnung, wenn ihr zu Polarstern wechselt. Mehr Infos gibt es hier: https://www.polarstern-energie.de/?utm_source=mysustainableme-podcast&utm_medium=audio&utm_campaign=podcast-mysustainableme-Juni
Jeder Freitag ist ALOHA FRIDAY: Weltmeister Lars Wichert und Frank Wechsel, der Organisator des [TEAM GERMANY KONA26 – powered by ROUVY](http://tri-mag.de/kona26), reden über die Ironman-WM auf Hawaii. Heute mit den Erlebnissen im Pazifik und auf den höchsten Gipfeln von Big Island, Daniel Heinath, einem extremem Einzelzeitfahren und den Topstars der Agegroup M40–44.
2027 könnte eines der bisher heißesten Jahre seit Beginn der Messungen werden. Der Hauptgrund dafür ist das Wetterphänomen El Niño, das sich im Moment im Pazifik aufbaut. Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-el-nino
2027 könnte eines der bisher heißesten Jahre seit Beginn der Messungen werden. Der Hauptgrund dafür ist das Wetterphänomen El Niño, das sich im Moment im Pazifik aufbaut. Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-el-nino
2027 könnte eines der bisher heißesten Jahre seit Beginn der Messungen werden. Der Hauptgrund dafür ist das Wetterphänomen El Niño, das sich im Moment im Pazifik aufbaut. Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-el-nino
Ein Kommentar von Rainer Rupp.Dass man einen Artikel mit dieser Überschrift in der aktuellen Ausgabe der einflussreichen politischen Zeitschrift „Foreign Affairs“ findet, ist eine kleine Sensation. Sie wird nämlich vom „US-Council for Foreign Relations“ herausgegeben, und der hat die imperialistische Diskussion im außenpolitischen Establishment der USA seit Jahrzehnten maßgeblich beeinflusst und nicht selten richtungsweisend dominiert. Und jetzt lautet ein Titel in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Amerika muss den Nahen Osten verlassen“. Bedeutet das, dass der kläglich gescheiterte, unprovozierte US-Angriffskrieg gegen Iran in Washington der Erkenntnis den Weg gebahnt hat, dass aufgrundfehlender Ressourcen (z.B. „rare earth“) undindustrieller Kapazitäten undkriegsentscheidender, neuer und billiger Waffentechnologien zugunsten kleinerer Länderdie imperiale Überausdehnung des US-Militärs nicht länger aufrechtzuerhalten ist?Vor allem ist das Schlüsselelement der US-amerikanischen, globalen militärischen Machtprojektion, nämlich die Flugzeugträger-Angriffsgruppen (Carrier-Strike-Groups), zunehmend obsolet geworden. Angesichts billiger, aber zielgenaueren und immer weitreichenderen und wendigen Anti-Schiff-Raketen haben die Carrier-Strike-Groups als Instrument der erpresserischen Drohungen selbst gegen kleine Länder schon bald komplett ausgedient.Der Fall Iran ist ein gutes Beispiel dafür: Die Angriffsjets auf den US-Flugzeugträgern haben eine maximale Reichweite von 400 Kilometern. Aus Sorge vor iranischen Anti-Schiff-Raketen bleiben die US-Träger auf mindestens 300 Kilometer Distanz zur iranischen Küste. In den ersten Tagen und Wochen, als der US-Air-Force noch genügend Langstreckenraketen zur Verfügung standen, konnten die US-Bomber damit Ziele im Inneren des Iran erreichen, ohne dabei selbst in den iranischen Luftraum einzudringen und zu riskieren, abgeschossen zu werden.Laut eigenen Eingeständnissen aus Washington ist jetzt jedoch der Vorrat an diesen teuren und komplexen Waffen, die für den Krieg gegen Iran bereitgestellt worden waren, aufgebraucht. Um mit dieser Art Abstandswaffen weiter Iran angreifen zu können, müsste die US-Führung die „eisernen Reserven“ freigeben, die sie für einen eventuellen US-Krieg im Pazifik oder gegen Russland blockiert hat.Natürlich haben die Amerikaner in ihrem Arsenal noch genügend Schwerkraft-oder Gleitbomben. Letztere sind mit Flügeln versehene Bomben, die aus großer Höhe abgeworfen und über GPS ins Ziel gesteuert werden, das bis zu 100 Kilometer entfernt sein kann. Um mit dieser Methode Ziele anzugreifen, die mehr als 100 Kilometer von der Küste des Irans entfernt im Landesinneren liegen, müssten sich die amerikanischen Piloten in die operative Reichweite der landgestützten iranischen Flugabwehr begeben. Erschwerend kommt hinzu, dass sie im Fall des Einsatzes von Gleitbomben vor dem Abwurf sogar auf große Höhen aufsteigen müssten, wodurch sie für gegnerisches Radar gut erkennbar wären. Da die iranischen Luftabwehrsysteme anscheinend immer noch gut funktionieren, hat die Vorstellung von massiven Verlusten an teuren Flugzeugen und von Fotos von kostbaren US-Piloten in iranischer Gefangenschaft die US-Führung davon abgehalten, Gravitations- oder Gleitbomben einzusetzen....https://apolut.net/amerika-muss-den-nahen-osten-verlassen-von-rainer-rupp/“Hier apolut unterstützen: https://apolut.net/unterstuetzen/”
Seit vielen Jahrhunderten schon bereitet „El Niño“, zu Deutsch „kleiner Junge“ oder auch „das Christkind“, Fischern in Südamerika große Sorgen. Heutzutage beschäftigt das Phänomen auch zahlreiche Forschende – wie Daniela Domeisen von der Universität Lausanne und der ETH Zürich, mit der wir für diese Folge gesprochen haben. *** Ein Beitrag von Julia Thomas, gesprochen von Elias Emken. Aufnahme: Das Hörspielstudio Kreuzberg, Tonbearbeitung und Schnitt: Daniel Lewy. Redaktion: Welt der Physik https://www.weltderphysik.de/ Welt der Physik wird herausgegeben vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. *** Die Website zum Podcast: https://www.weltderphysik.de/mediathek/podcast/el-nino/ Bei Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns: feedback@weltderphysik.de
Christine Hentschel zu Sicherheit und Aktivismus in katastrophischen Zeiten Future Histories LIVE Das Gespräch mit Christine Hentschel ist Teil des Formats ‚Future Histories LIVE‘. In unregelmäßigen Abständen werden hierbei einzelne Episoden live – soll heißen vor Publikum – aufgezeichnet. Diese Folge Future Histories ist am 12. Juli 2026 auf Einladung des Hamburger Künstler*innenkollektivs Zollo entstanden. Shownotes Christine Hentschel Prof. Dr. Christine Hentschel an der Universität Hamburg: https://www.wiso.uni-hamburg.de/fachbereich-sowi/professuren/hentschel/team/hentschel-christine.html DFG Humanities Centre for Advanced Studies “Futures of Sustainability”: https://www.zukuenfte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de zur DFG-Forschungsgruppe "The Promise of Security in Catastrophic Times“: https://www.wiso.uni-hamburg.de/en/forschung/verbundprojekte/ru-promise/welcome.html Nina Perkowski zu Reimagining Security: Perkowski, N. (2025). Radical Imagination and Vernacular Security: Creating Spaces for Alternative Security Futures, International Political Sociology, Volume 19, Issue 4. https://academic.oup.com/ips/article/19/4/olaf033/8255613 Garcés, M. (2024). Versprechen Können. Turia + Kant. https://www.turia.at/titel/garces3.html zu Tadzio Müller und solidarischem Preppen: Müller, T. (2024) Zwischen friedlicher Sabotage und Kollaps. Wie ich lernte, die Zukunft wieder zu lieben. Mandelbaum. https://www.mandelbaum.at/buecher/tadzio-mueller/zwischen-friedlicher-sabotage-und-kollaps/ https://www.collapseclub.com/blog/five-elements-of-solidarity-prepping/ zur Letzten Generation: https://letztegeneration.org/ zu Just Stop Oil: https://juststopoil.org/ zu ‘Dernière Rénovation' (Riposte Alimentaire): https://en.wikipedia.org/wiki/Riposte_Alimentaire Christine Hentschel zu Endzeitaktivismus und Edgework: Hentschel, C. (2023). Edgework in post/apokalyptischen Zeiten. Soziopolis. https://www.soziopolis.de/edgework-in-post-apokalyptischen-zeiten.html zur Kollapsbewegung: https://taz.de/Kollapsbewegung-in-der-Klimakrise/!6110821/ zu Heat Strike: https://heatstrike.uk/ zu Les Soulèvements de la Terre: https://de.wikipedia.org/wiki/Les_Soul%C3%A8vements_de_la_Terre Bröckling, U. (2026). Invertierte Zukunft. Konturen der Zuspätmoderne. WestEnd, 23(1), 3–18. https://doi.org/10.5771/1860-2177-2026-1-3 https://www.inlibra.com/de/document/view/pdf/uuid/dd3d743d-12ac-3db9-8d17-af67ddb150ba?page=1&toc=5916333 Reckwitz, A. (2024). Verlust: Ein Grundproblem der Moderne. Suhrkamp Verlag. https://www.suhrkamp.de/buch/andreas-reckwitz-verlust-t-9783518588222 Folkers, A. (2022). Nach der Nachhaltigkeit: Resilienz und Revolte in der dritten Moderne. Leviathan 50, 239–262. https://doi.org/10.5771/0340-0425-2022-2-239 https://www.jstor.org/stable/27295246?seq=1 zu Mutual Aid: https://en.wikipedia.org/wiki/Mutual_aid Christine Hentschel und Susanne Krasmann über gegenwärtige „Collapse Awareness“: Hentschel, C., & Krasmann, S. (2024). Collapse awareness in the face of climate breakdown and urbicide. Critical Studies on Security, 14(1), 2–16. https://doi.org/10.1080/21624887.2024.2403795 https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/21624887.2024.2403795 Vortrag von Christine Hentschel „Vom Retten der Welt zum Vorbereiten auf den Kollaps“ in der Ringvorlesung “Am Scheidepunkt: Zur Krise der Demokratie” in Frankfurt (22.01.2026): https://www.youtube.com/watch?v=tmn7g3vJPKg Marina Garcés zur postumen Kondition und Metapher der Nachspielzeit: Garcés, M. (2019). Neue radikale Aufklärung. Verlag Turia+ Kant. https://www.turia.at/titel/garces.html zu postapokalyptischem Umweltaktivismus: Cassegård, C., & Thörn, H. (2022). Post-Apocalyptic environmentalism. palgrave macmillan. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-13203-2 Anaïs Maurer zur postapokalyptischen Agency im Pazifik & ‘fighting for what's left': Maurer, A. (2024). The ocean on fire: Pacific stories from nuclear survivors and climate activists. Duke University Press. https://www.dukeupress.edu/the-ocean-on-fire zu climate change mitigation: https://climatepromise.undp.org/news-and-stories/what-climate-change-mitigation-and-why-it-urgent Jacob Blumenfeld zu Managing Decline: Blumenfeld, J. (2024). Managing Decline. Cured Quail. https://www.academia.edu/121062536/Managing_Decline zu Climate Barbarism: Blumenfeld, J. (2023). Climate barbarism: Adapting to a wrong world. Constellations, 30, 162–178. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/1467-8675.12596 zu Christine Hentschels und Ursula Schröders Forschungsprojekt „Infrastructures of Protection. Planning for Catastrophes to Come“: https://www.wiso.uni-hamburg.de/en/forschung/verbundprojekte/ru-promise/research-projects/rp2.html zu Adaptation: https://climatepromise.undp.org/news-and-stories/what-climate-change-adaptation-and-why-it-crucial zum Forschungsprojekt „Extreme Adaptation to Climate Change“ im DFG-Exzellenzcluster CLICCS: https://www.cliccs.uni-hamburg.de/research/projects-themes/projects/a4-extreme-adaptation.html Lacbawan, M. (2025). Escaping the Climate Crisis: Speculative Wealth and the Selling of a Smart City. Journal of Business Anthropology, 14(2), 94-117. https://www.fis.uni-hamburg.de/en/publikationen/detail.html?id=13f172b2-6f23-44cc-adc7-31b42fb376b4 Rothe, D., Boas, I., Farbotko, C., & Kitara, T. (2024). Digital Tuvalu: state sovereignty in a world of climate loss. International Affairs, 100(4), 1491-1509. https://academic.oup.com/ia/article/100/4/1491/7710472 zu Muscular Adaptationism: Carton, W. & Malm, A. (2025). The long heat: climate politics when it's too late. Verso Books. https://www.versobooks.com/products/3317-the-long-heat?srsltid=AfmBOort8KE2C2ggxjCJE1Q7GTyEoyzLypZO0Wd75hcCmJUTuuW0zGa6 Joshua KaewnetarasForschung zu Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe in Valencia: https://urban-future-making.hcu-hamburg.de/research/disrupted-mobilities Solar Geo Engineering: https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/unberechenbare-risiken-solares-geoengineering-keine Geoengineering: https://www.umweltbundesamt.de/en/topics/climate-energy/geoengineering zur Securitisation Theory: https://criticallegalthinking.com/2025/03/31/key-concept-securitization-copenhagen-school/ Schröder, U. (2026). Schutz in Krisenzeiten. Piper. https://www.piper.de/buecher/schutz-in-krisenzeiten-isbn-978-3-492-07396-7 zu Sicherheit im Anthropozän: Rothe, D., Hentschel, C., & Schröder, U. (2025). Recomposing the climate-security nexus: A conceptual introduction. Geoforum, 159, 104195. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0016718524002562 Von Redecker, E. (2023). Bleibefreiheit. S. Fischer Verlag. https://www.fischerverlage.de/buch/eva-von-redecker-bleibefreiheit-9783596711260 zum Begriff der Infrastrukturen in der Sicherheitsforschung: Hentschel, C., Schröder, U., 2020. Democratising Security in Turbulent Times: An Infrastructural Lens. S+F 38, 191–194. https://doi.org/10.5771/0175-274X-2020-4-191 https://www.jstor.org/stable/pdf/27260104.pdf?refreqid=fastly-default%3Abf575832edd748b4b77595527737cd25&ab_segments=&initiator=&acceptTC=1 zu Nina Perkowskis Forschungsprojekt zu „Counter-Communities' Protection Practices and Security Utopias in Catastrophic Times“: https://www.wiso.uni-hamburg.de/en/forschung/verbundprojekte/ru-promise/research-projects/rp8.html Staab, P. (2022). Anpassung. Leitmotiv der nächsten Gesellschaft. Suhrkamp, Berlin. https://www.suhrkamp.de/buch/philipp-staab-anpassung-t-9783518127797 Saito, K. (2026). Am Ende des Fortschritts. Überleben in den Ruinen des Kapitalismus. dtv. https://www.dtv.de/buch/am-ende-des-fortschritts-28534 Garcés, M. (2022). Critical Imagination. Artnodes. https://www.academia.edu/73676938/Critical_Imagination zum Thüringen Projekt: https://verfassungsblog.de/wp-content/uploads/2025/06/Thueringen-Projekt_Abschlussbericht.pdf zu Verwaltung für Demokratie: https://verwaltung-fuer-demokratie.de/erste-hilfe-kit-demokratie/ zu Zukunftswerkstätten nach Robert Jungk: https://www.sowi-online.de/praxis/methode/zukunftswerkstatt.html_2 zu climate change boredom: Anderson, B. (2023). Boredom and the politics of climate change. Scottish Geographical Journal, 139(1–2), 133–141. https://doi.org/10.1080/14702541.2023.2197869 https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/14702541.2023.2197869 Christine Hentschel zu „Apokalypse-Indifferenz“ (Günther Anders) im Kontext der Klimakrise: Hentschel, C. (2024). Im Angesicht der planetaren Zerstörung. Soziologische Perspektiven gegen die Indifferenz., in: Lessenich, S., Scheffer, T. (Eds.), Gesellschaften Unter Handlungszwang: Existenzielle Probleme, Normalität Und Kritik, IfS-Aus Der Reihe. Bertz + Fischer, Berlin, pp. 78–92. https://bertz-fischer.b-cdn.net/wp-content/uploads/2026/06/bertz-fischer-ifs-02-gesellschaften-unter-handlungszwang-9783865056528.pdf zu Verleugnung nach Alenka Zupančič: Zupančič, A.(2024) Disavowal. Polity Books. https://www.politybooks.com/bookdetail?book_slug=disavowal--9781509561193 Christine Hentschel zu affectiven investments in den Protesten gegen die Coronamaßnamen Hentschel, C.(2021) »Das große Erwachen«: Affekt und Narrativ in der Bewegung gegen die Corona-Maßnahmen. Leviathan 49, 62–85. https://www.inlibra.com/de/document/view/pdf/uuid/1ed695c2-d459-32aa-a482-bf64a34a412c zur mobilisierenden Kraft von Wut bei Audre Lorde: Lorde, A. (1997). The uses of anger. Women's Studies Quarterly, 25(1/2), 278-285. https://americanstudies.yale.edu/sites/default/files/files/Lorde%20-%20The%20Uses%20of%20Anger.pdf zu Everyone hates Elon: https://www.everyonehateselon.com zu strategischem Hass nach Seyda Kurt: Kurt, S. (2023). Hass. Von der Macht eines widerständigen Gefühls. HarperCollins. https://www.harpercollins.de/products/hass-von-der-macht-eines-widerstandigen-gefuhls zum Begriff des Prozesses nach Rahel Jaeggi: https://www.fes.de/asd/buch-essenz/jaeggi-fortschritt-und-regression Jaeggi, R. (2023). Fortschritt und Regression. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/rahel-jaeggi-fortschritt-und-regression-t-9783518587140 White, J. (2024). In the long run: The future as a political idea. Profile Books. https://www.academia.edu/115206928/In_the_Long_Run_the_Future_as_a_Political_Idea_Profile_Books_2024_ Relevante Future Histories Folgen S04E07 | Kohei Saito, Christoph Sorg and Jan Groos on Creative Construction and the Struggle over Progress https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s04/e07-creative-construction-and-the-struggle-over-progress/ S03E46 | Rahel Jaeggi zur Krise des Liberalismus, Fortschritt als Prozess und sozialistischem Utopisieren https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e46-rahel-jaeggi-zur-krise-des-liberalismus-fortschritt-als-prozess-und-sozialistischem-utopisieren/ S03E33 | Tadzio Müller zu solidarischem Preppen im Kollaps https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e33-tadzio-mueller-zu-solidarischem-preppen-im-kollaps/ S03E32 | Jacob Blumenfeld on Climate Barbarism and Managing Decline https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e32-jacob-blumenfeld-on-climate-barbarism-and-managing-decline/ S03E23 | Andreas Malm on Overshooting into Climate Breakdown https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e23-andreas-malm-on-overshooting-into-climate-breakdown/ S02E56 | Şeyda Kurt zu strategischem Hass https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e56-seyda-kurt-zu-strategischem-hass/ S02E38 | Eva von Redecker zu Bleibefreiheit und Demokratischer Planung https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e38-eva-von-redecker-zu-bleibefreiheit-und-demokratischer-planung/ — Future Histories Kontakt & Unterstützung: Wenn euch Future Histories gefällt, dann erwägt doch bitte eine Unterstützung auf Patreon: https://www.patreon.com/join/FutureHistories Schreibt mir unter: office@futurehistories.today Instagram: https://www.instagram.com/futurehpodcast/ Mastodon: https://mstdn.social/@FutureHistories Website mit allen Folgen: www.futurehistories.today Episode Keywords #ChristineHentschel, #JanGroos, #Interview, #FutureHistories, #FutureHistoriesLIVE, #Sicherheit, #Aktivismus, #Katastrophe, #Klimakollaps, #Zukunft, #SolidarischesPreppen, #Kollaps, #MutualAid, #Adaptation, #Mitigation, #ExtremeAdaptaion, #Klimaaktivismus, #Klimakrise
Ein ungewöhnlich starker El Nino entwickelt sich derzeit im Pazifik. Schon im Mai warnten Forschende: Das könnte die Waldbrandsaison weltweit verschärfen. Doch hat sich diese Prognose bestätigt? Janina Schreiber hat nachgefragt
Es ist soweit! Wir haben endlich einen Termin für unsere Fahrt durch den Panamakanal: Am 29. Juli wird Mabul den Kanal passieren.Auf dem Weg von Portobelo zur Kanaleinfahrt legen wir einen Zwischenstopp im Río Chagres ein. Einst war dieser Fluss einer der wichtigsten Verbindungswege zwischen dem Atlantik und dem Pazifik. Heute steht er im Schatten des Panamakanals – geblieben ist eine der ursprünglichsten Landschaften des Landes. Mitten im dichten Regenwald ankern wir zwischen Krokodilen und Affen im Fluss. Ein Ort, an dem man sich vorstellen kann, wie sich der Amazonas anfühlen muss.Für unsere Gäste Tinka und Jannik ist der Amazonas allerdings weit mehr als eine romantische Vorstellung. Die beiden segelnden Zirkusartisten haben ihn mit ihren selbstgebauten Booten tatsächlich befahren – eine Reise, die sie an ihre körperlichen und mentalen Grenzen brachte.In dieser Folge erzählen sie von ihrem außergewöhnlichen Abenteuer, den Herausforderungen auf einem der größten Flüsse der Welt und davon, warum das Leben auf einem kleinen Segelboot manchmal die größte Zirkusnummer von allen ist.Wer unsere Fahrt durch den Panamakanal live mitverfolgen möchte, kann dies über die Webcams des Panamakanals tun.Am 30. Juli werden wir voraussichtlich am Nachmittag auf der Atlantikseite die drei Gatún-Schleusen zum Gatún-See hinaufgeschleust:https://multimedia.panama-canal.com/Webcams/gatun.htmlAm 31. Juli geht es am Morgen durch die Pedro-Miguel-Schleuse:https://multimedia.panama-canal.com/Webcams/cerro-luisa.htmlAnschließend passieren wir die Miraflores-Schleusen und werden in den Pazifik hinabgeschleust:https://multimedia.panama-canal.com/Webcams/miraflores.htmlSupport the showTagge und Teile den Boatcast Mabul mit deinen Freunden in deinen Social Media: @sailingmabul. Oder einfach, ganz klassisch mit folgendem Link: sailingmabul.com/podcast Nur so können wir gemeinsam organisch wachsen.
Am 12. Juli 1776 - vor 250 Jahren - verlässt die HMS Resolution England. An Bord: James Cook, schon zu Lebzeiten der berühmteste Seefahrer der britischen Krone. Offiziell soll die Expedition einen Polynesier in seine Heimat zurückbringen. Doch der eigentliche Auftrag ist geheim: Cook soll die legendäre Nordwestpassage finden, den Seeweg nördlich um Amerika - und zwar erstmals vom Pazifik aus.Der Hafenkonzert-Podcast erzählt die Geschichte dieser dritten und letzten Reise: von Cooks Aufstieg vom Tagelöhnersohn zum gefeierten Entdecker und Kartografen, von den technischen Neuerungen wie dem Chronometer, das erstmals präzise Navigation ermöglichte, von der Begegnung mit den Menschen auf Hawaii, die Cook als ihren Gott Lono empfingen - und von seinem gewaltsamen Tod an einem Strand der Insel im Februar 1779.Im Gespräch mit dem Hafenkonzert-Podcast ist Rudolf Mast, der selbst erfahrener Segler ist und das Buch „Cooks letzte Reise" des amerikanischen Historikers Hampton Sides für den mare Verlag ins Deutsche übersetzt hat. Er spricht über Cooks rätselhafte Wesensveränderung auf der letzten Fahrt, über das Aufeinandertreffen völlig fremder Kulturen und über die Frage, wie man den umstrittenen Entdecker heute bewerten sollte.Buchtipp: Hampton Sides: „Cooks letzte Reise - Die fatalen Folgen eines geheimen Auftrags". Aus dem amerikanischen Englisch von Rudolf Mast. ISBN 978-3-86648-756-7. mare Verlag, Hamburg, 512 Seiten.Alle Ausgaben des Hamburger Hafenkonzerts gibt es unter ndr.de/hafenkonzert, in der NDR Hamburg-App und bei ARD Sounds.Themen dieser Ausgabe in Sendereihenfolge:
von Klemens Patek. Die Meeresoberflächentemperatur im Pazifik nimmt zu, El Niño baut sich bereits auf. Das natürliche Klimaphänomen ereignet sich alle drei bis sieben Jahre. Nun befürchten manche einen besonders starken El Niño. Marc Olefs von der Geosphere Austria erklärt, ob dem wirklich so ist und wann mit einem Höhepunkt zu rechnen ist.
Das Greenpeace-Schiff «Rainbow Warrior» war unterwegs, um gegen französische Atomwaffentests zu protestieren. Doch noch bevor das Schiff sein Ziel im Pazifik erreichte, versenkte es der französische Geheimdienst am 10. Juli 1985 mit Bomben.
At low tide, it stands on a narrow strip of sand; at high tide, it sinks into the sea. In the middle of the Pacific, a new sculpture is reminiscent of an island that rising sea levels have already wiped out. It makes the climate crisis vividly visible. - Bei Ebbe steht sie auf einem schmalen Sandstreifen, bei Flut versinkt sie im Meer. Mitten im Pazifik erinnert eine neue Skulptur an eine Insel, die der steigende Meeresspiegel bereits ausgelöscht hat – und macht die Klimakrise auf eindringliche Weise sichtbar.
Im dritten Teil unserer Reihe über die Indianerkriege rückt die Expansion der Vereinigten Staaten nach Westen in den Mittelpunkt. Moritz und Dominik beginnen mit der legendären Expedition von Lewis und Clark, die den jungen Staat bis an den Pazifik führte und den Blick auf die gewaltigen Gebiete jenseits des Mississippi veränderte. Es folgen die Politik des Indian Removal, der Trail of Tears, die Folgen des Goldrauschs und die zunehmenden Konflikte zwischen Siedlern, Armee und den indigenen Nationen der Great Plains. Immer häufiger werden Verträge gebrochen, Jagdgebiete besetzt und ganze Völker verdrängt. Den tragischen Höhepunkt dieser Folge bildet das Massaker von Sand Creek im Jahr 1864, bei dem US-Soldaten ein friedliches Lager der Cheyenne und Arapaho angriffen und Hunderte Männer, Frauen und Kinder töteten. Eine Folge über Expansion, Ideologie und den Preis des amerikanischen Westens.
Im dritten Teil unserer Reihe über die Indianerkriege rückt die Expansion der Vereinigten Staaten nach Westen in den Mittelpunkt. Moritz und Dominik beginnen mit der legendären Expedition von Lewis und Clark, die den jungen Staat bis an den Pazifik führte und den Blick auf die gewaltigen Gebiete jenseits des Mississippi veränderte. Es folgen die Politik des Indian Removal, der Trail of Tears, die Folgen des Goldrauschs und die zunehmenden Konflikte zwischen Siedlern, Armee und den indigenen Nationen der Great Plains. Immer häufiger werden Verträge gebrochen, Jagdgebiete besetzt und ganze Völker verdrängt. Den tragischen Höhepunkt dieser Folge bildet das Massaker von Sand Creek im Jahr 1864, bei dem US-Soldaten ein friedliches Lager der Cheyenne und Arapaho angriffen und Hunderte Männer, Frauen und Kinder töteten. Eine Folge über Expansion, Ideologie und den Preis des amerikanischen Westens.
Gedanken von Jürgen Drensek Manchmal passiert es auch mir abends, dass ich mich in den endlosen Weiten von Instagram verliere. Ich scrolle vorbei an makellosen Infinity-Pools, perfekt ausgeleuchteten Boutique-Hotels und Sonnenuntergängen, die so kitschig weichgezeichnet sind, dass sie jede Kante verloren haben. Alles ist nur einen Klick entfernt, bereitgestellt von Algorithmen, die uns soufflieren, wie sich „authentisches Reisen“ anzufühlen hat. Und genau in solchen Momenten sollte ich sie spüren: eine leise, fast schmerzhafte Sehnsucht nach dem Ungefilterten. Nach dem echten, staubigen, unvorhersehbaren Aufbruch. Tue ich auch. Aber ehrlicherweise denke ich dann gleich: muss ich ja nicht selbst unbedingt machen. Reicht ja, wenn ich das Ergebnis von anderen lesen darf… Und dann liegt da plötzlich dieses Buch auf meinem Tisch: „Lasterleben“ von Anja Kocherscheidt. Und auf einmal wird es sehr kantig. Als Reisejournalist, der seit Jahren die professionelle Brille trägt, ertappe ich mich anfangs bei einer inneren Abwehr. Da ist dieser antrainierte Reflex: Wo ist der Nutzwert für den Leser? Wo sind die Buchungslinks, die Geheimtipps, die man am nächsten Wochenende nachreisen kann? Doch dieses Buch verweigert sich dem schnellen Konsum. Man kann ein Jahr im selbst ausgebauten, tonnenschweren THW-Lkw ohne festen Plan durch Nord- und Mittelamerika eben nicht im Reisebüro buchen. Und genau deshalb berührt mich diese Geschichte. Sie erinnert an das, was wir auf dem Altar der perfekten Urlaubsplanung geopfert haben: das Abenteuer des Unbekannten. Der Sprung ins kalte, blaue Wasser Meine Kollegin Anja Kocherscheidt war keine naive Träumerin, die nichts zu verlieren hatte. Anja stand mitten im Leben, war zwei Jahrzehnte lang eine erfolgreiche PR-Beraterin im Tourismus. Sie wusste ganz genau, wie man uns Journalisten Träume verkauft und Fassaden poliert. Doch hinter den Kulissen wartete das, was so viele von uns kennen: das unerbittliche Hamsterrad. Der Zustand, in dem man funktioniert, aber nicht mehr fühlt. Der Moment, in dem die Erschöpfung die Lebensfreude frisst und man das Gefühl hat, den eigenen Kindern nur noch die Reste seiner Energie zu schenken. Gemeinsam mit ihrem Mann Oliver und den Kindern Vincent und Marlene traf sie eine radikale Entscheidung: Sie zog die Reißleine. Anja Kocherscheidt während ihrer Expedition ins Ich (Foto © Anja Kocherscheidt) Ihr neues Zuhause wurde „Herr Turtur“ – ein königsblauer Mercedes-Kurzhauber, neun Tonnen schwer, Baujahr 1980, früher im Dienst des THW. Zwölf Quadratmeter Lebensraum für vier Menschen. Kein Luxus, keine Komfortzone, kein doppelter Boden. Wenn man darüber nachdenkt, hört sich das ganz und gar nicht Vergnügungssteuer-pflichtig an. Das ist kein Urlaub, das ist ein radikaler Entzug von all den kleinen Bequemlichkeiten, die wir als Schutzschild um uns herum aufbauen. Der Nutzwert dieses Buches liegt nicht in Hotel-Empfehlungen und Routen-Tipps. Er liegt in den intimen Einblicken, die uns die Autorin schenkt: Wir sind dabei, wenn das „Roadschooling“ der Kinder zwischen tränenreichem Frust und plötzlichem Lern-Flow schwankt, wir spüren die Kälte bei den ersten Reparaturen in Kanada und erleben die berührende Stille bei den Begegnungen mit den Hutterern, die völlig technikfern nach uralten Grundsätzen leben. Es ist ein Buch, das uns einen Spiegel vorhält und uns leise fragt: Wie viel Ballast schleppst du eigentlich mit dir herum? Wenn die Romantik Risse bekommt Was mich an dieser Erzählung bewegt, ist ihre schonungslose Ehrlichkeit. Anja schreibt nicht für die Likes. Sie verbirgt die Risse nicht. Wir spüren die nackte Frustration, als die romantische Vorstellung vom freien Leben schon an einer simplen Highway-Auffahrt in Halifax zu zerspringen droht. Und wir fühlen das leise Zittern im Hintergrund, das mitreist, wenn die Familie die Grenze nach Mexiko überquert. Die Angst ist ein ständiger Passagier. (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt Besonders intensiv wird es, als die Familie im Dschungel von Petén nachts plötzlich zwischen die Fronten von Drogenschmuggler-Kartellen zu geraten droht. In diesen Passagen zeigt sich auch die literarische Kraft des Buches: Anja verwebt das persönliche Herzklopfen, die Angst um ihre Kinder, mit den harten, traurigen Fakten über die politische Realität vor Ort. Das ist nicht so ein oberflächlicher Reisebericht, das ist gelebte Reportage, die wehtut und genau deshalb so wertvoll ist. Sie hebt sich einfach ab von all den weichgespülten Texten, die sonst in nicht unerheblicher Anzahl aus Blogs und Reiseteilen quellen. Das unersetzbare Herz des Menschen In Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz in Sekundenschnelle perfekte Reiseführer über die Ruinen von Tikal oder die Magie des Atitlán-Sees ausspucken kann, stellt sich in unserer Branche oft eine existenzielle Frage: Warum braucht es uns überhaupt noch? Die Antwort liegt genau in Büchern wie diesem. Eine KI kann Daten analysieren, aber sie kann nicht fühlen. Sie weiß nicht, wie es sich anfühlt, wenn einem bei einer indigenen Zeremonie im guatemaltekischen Hochland jede Kontrolle entgleitet. Sie spürt nicht das überwältigende, bittersüße Ziehen im Herzen, wenn man winzige Baby-Schildkröten in den mächtigen Pazifik entlässt – in dem Wissen, dass nur die wenigsten von ihnen überleben werden. „Lasterleben“ ist der flammende Beweis dafür, dass die Zukunft des Erzählens im tief Persönlichen liegt. Nur die physische Präsenz, der Schweiß, der Staub auf der Haut und die Bereitschaft, sich der Welt völlig verwundbar auszuliefern, schaffen eine Wahrheit, die kein Algorithmus jemals simulieren kann. Dieser Text atmet. Er riecht nach dem Regen des Dschungels und dem heißen Asphalt der endlosen Highways. Das ist die einzige Währung, die in Zukunft noch zählt, wenn wir uns berühren lassen wollen. Zwei Stimmen, eine Wahrheit Wer noch tiefer eintauchen möchte, dem sei der begleitende Podcast neben diesem Text wärmstens empfohlen. Es ist faszinierend: Dort geht es natürlich zunächst um diese zutiefst menschliche Reise, aber auch genauso um die Zerrissenheit der Aktion. Wir nähern uns Anjas Weg mit unheimlich viel Empathie und Wärme – und verstehen den Schrei nach Freiheit. Aber natürlich muss es auch die Rolle geben des rationalen Mahners, der die unbequemen Fragen stellt, die uns vielleicht auch durch den Kopf gehen: Darf man das den eigenen Kindern antun? Ist das nicht egoistisch? Diese Diskussion im Podcast ist ein echter Gewinn, weil sie das Buch von jedem Verdacht der reinen Aussteiger-Romantik befreit. Am Ende finden beide Stimmen einen gemeinsamen Nenner, dem ich mich nur voller Respekt anschließen kann: „Lasterleben“ will uns nicht belehren. Es will uns nicht sagen, wie wir zu leben haben. Es stupst uns nur sanft an und erinnert uns daran, dass wir immer eine Wahl haben. Ein Buch für die Mutigen Brauchen wir also Berichte über Reisen, die wir niemals nachmachen können? Ja, mehr denn je. Weil sie uns zeigen, dass die wichtigste Reise nicht auf der Landkarte stattfindet. Anja Kocherscheidt schaffte es durch den plötzlichen Corona-Lockdown nicht bis nach Patagonien, sie strandete am Atitlán-See. Und genau dort, im Stillstand, fand sie die eigentliche Destination: die Reise nach innen, die Konfrontation mit sich selbst. Ich sag mal so: Lass die Finger von diesem Buch, wenn du eine strukturierte Packliste oder einen durchgetakteten Routenplaner suchst. Aber wenn du spüren willst, wie es aussieht, wenn die Welt um dich herum verstummt und du plötzlich nur noch dich selbst, die Menschen, die du liebst, und den weiten, unendlichen Horizont hast – dann nimm dieses Buch in die Hand. Es ist eine ehrliche Hymne auf den Mut, das Zulassen von Fehlern und die wilde Schönheit des Ungeplanten. Wenn du den Podcast hören magst, dann bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken! Hintergrund-Infos Der Beitrag Freiheit auf zwölf Quadratmetern Anja Kocherscheidts „Lasterleben“ ist kein Aussteiger-Kitsch erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Brücken, Eisberge, Unwetter: Die Gefahr auf See hat viele Gesichter. Christine Fleischer verfolgt die Geschichte des Notsignals SOS – vom Technikstreit zwischen Funkpionieren über den Untergang der Titanic bis zu spektakulären Rettungen im Pazifik. Wie drei Buchstaben zur globalen Chiffre für Hoffnung wurden.
Tanja Valérien spricht in ihrer 96. Podcastfolge mit der Künstlerin, Kuratorin und Eventveranstalterin STEFANIE SPEERMANN, Jahrgang 1979, in ihrem Zuhause VILLA RIEDWIES in Murnau, wo sie sie vor einem ihrer Bilder auch fotografiert hat, über den Mut, die Romantik und Fantasie ihrer Eltern, die 2002 die völlig verwahrloste, denkmalgeschützte Villa Riedwies auf einem großen Anwesen mit Wald gekauft und zum Teil eigenhändig mit ihr renoviert haben, welche der berühmte Architekt Emanuel von Seidel 1903 für eine Brauereifamilie gebaut hatte…die Liebe zu ihren Pferden, Ziegen, Zebus, Schafen und dem Polospiel…die Fügung, in einer Musikerfamilie aufgewachsen zu sein (die Eltern waren Konzertmusiker, spielten Cello und Geige im erfolgreichen Bartholdy-Quartett und hatten später jeweils eine Professur in Karlsruhe und Würzburg) und heute in zweiter Ehe mit dem renommierten Bratschisten Andreas Willwohl verheiratet zu sein…Verbindung, Zusammenhalt, Verständnis…die Entbehrungen und Sehnsüchte, wenn ihre Eltern immer wieder auf Tournee waren...warum die magische Welt des Zirkus ihr Trost spendete und sie heute ein Zirkuszelt besitzt, welches direkt neben ihrem Haus steht…das schmerzhafte Erkennen der Zerbrechlichkeit des immer so starken Vaters, der eines Tages an einer Erschöpfungsdepression erkrankte…die erkenntnisreiche Zeit, als sie ihn zu einer Konzertreise auf der MS Europa im Pazifik begleitete…das Erwachen der Leidenschaft zur Kunst in Nizza...ihr sechsjähriges Studium an der Akademie der Künste in München…Schaffensprozess, Ausdruck, andere Sichtweisen, Toleranz, Selbstzweifel, Überzeugung, Inspiration, Neugier und Vollkommenheit…warum sie ihre erste Hochzeit nur 2 Stunden vor der Trauung absagte, diesen Mann dann doch einige Jahre später heiratete und mit ihm zwei Töchter bekommen hat…den Wunsch ihres ersten Mannes, nach Uruguay auf eine Farm auszuwandern...den Kompromiss zwischen der Dominikanischen Republik und Deutschland zu pendeln…den Spagat zwischen den Welten…Risiko, Anpassung, Hingabe, Selbstaufgabe, Dramen, Umbruch,…der Verkauf der Villa Riedwies und der kurze Versuch eines neuen Lebens mit Familie und Eltern in Südfrankreich zur Rettung der Ehe…Aufgeben, Loslassen, Trennung und die Darmkrebs-Diagnose des Vaters…Trauma, Kraft und Zuversicht…die Rückabwicklung des Verkaufs der Villa Riedwies und der erneute Einzug….Scheidung, Heimat, Erdung, Selbstfindung, Glück…die Vision und Realisation einer eigenen Kulturstätte mit der Eventserie LICHTWENDE u. a. mit Musik, Kunst, Licht- und Pferdeshow sowie Hauskonzerten…ihre großen Pegasus-Skulpturen aus Stahl und Draht und warum ihr gerade diese so viel bedeuten…Mythen, Phantasien und Glaube...den Wert eines Kunstwerks und dessen Preisgestaltung…Galeristen, Einfluss und Netzwerk…die Kunstwelt und die gefährliche Sehnsucht nach Erfolg...die Fehldiagnose Blutkrebs, die ihr den Boden unter den Füßen weggezogen hat…der Tod des Vaters…Rollenwechsel…die Mutter, die schon sehr lange mit ihr lebt…das Talent der Töchter…Liebe, Künstlerpaare, Karriere, Konkurrenz, Fleiß und Träume.
Im Ernst: Petition für Präsident Kerkeling gestartet. Wie seh'n die denn aus? Fashion Check mit Wirtz, Woltemade, Havertz. Gier oder Ethik: Darf man Aktien von Elon Musk kaufen? Herzlich willkommen zur knackefrischen Wochenschau aus den Schöneberger Hnterhofstudios mit Paul und Hajo Schumacher und diesen Themen: Fußball-Fake-Trick: Wie man sich ahnungslos durch die WM plaudert. Batman-Trick: Aufgestanden gegen Routinen. Plötzlich Betrieb: Rotlichtviertel in der Tiefsee. Dicke Backen: Mike Tyson zieht über Berliner Kiffermesse. Klamotten ohne Logo? Muss man sich leisten können. Fußball-WM: Maradonas Schlappentrick und Curaçaos blaues Wunder. Ungesund: Swimmingpool und Oberschenkelbruch. Autschn: Todesfalle Bürgersteig. nsta, TikTok, YouTube: Wer hat die bösesten Algorithmen? Faszinierend: Wal-Friedhof im südlichen Pazifik. Glückliches Oldenburg: Hitzecheck für deutsche Städte. Noch glücklicheres Erfurt: Platz eins bei Cannabis-Rückständen. Fledermaus-Alarm: Die Riesenabendsegler kommen. Seegänseblümchen und Riesenkalmar. Geburtstags-Shoutout für reporterlegende Hartmut Scherzer (88). Plus: Neuer Läuferkrimi von Michael Meisheit und Hajo Schumacher: Der Tod hat einen langen Atem. Ist super. Staffel 2, Folge 48.Shownotes:Die MutMacher auf steady unterstützen und Geschenke-Newsletter bekommenHier den kostenlosen MutMach-Newsletter abonnierenHier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das Team mit allen AuftrittsterminenBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1, 2 und 3 erscheinen bei Droemer Knaur.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
While the soccer World Cup draws attention to the major nations and stars of sport, soccer is also continuing to develop in the Pacific. The new OFC Professional League is intended to create a professional competition structure for the region for the first time. One person who is accompanying this change at close range is German trainer Lars Hopp. Born in Kiel, he has been mentoring the Vanuatu national team since 2025 and is also involved in building professional structures in the island state. - Während die Fußball-Weltmeisterschaft die Aufmerksamkeit auf die großen Nationen und Stars des Sports lenkt, entwickelt sich auch im Pazifik der Fußball weiter. Mit der neuen OFC Professional League soll erstmals eine professionelle Wettbewerbsstruktur für die Region entstehen. Einer, der diesen Wandel aus nächster Nähe begleitet, ist der deutsche Trainer Lars Hopp. Seit 2025 betreut der gebürtige Kieler die Nationalmannschaft von Vanuatu und wirkt zugleich am Aufbau professioneller Strukturen im Inselstaat mit.
Mano Nhouvannasak is Head of Strategic Projects for Asia and the Pacific at Bundesliga Media. He is committed to strengthening the links between the Bundesliga and Australia. Mano believes that the performances of the Socceroos and Matildas at World Cups help to generate more interest for football in Australia. - Mano Nhouvannasak ist Head of Strategic Projects für Asien und den Pazifik bei Bundesliga Media. Er setzt sich unter anderem dafür ein, die Verbindungen zwischen der Bundesliga und Australien zu stärken. Mano glaubt, dass die Leistungen der Socceroos und der Matildas bei Weltmeisterschaften dabei helfen, das Interesse für Fußball in Australien zu steigern.
Klimaexperten rechnen in den kommenden Wochen mit dem Wetterphänomen El Niño und damit einem hohen Risiko von Extremwetter. Durch ungewöhnlich hohe Wassertemperaturen im tropischen Pazifik entwickelten sich derzeit die Bedingungen für einen El Niño, erklärte die Welt-Meteorologie-Organisation WMO (Autor: Tobias Haller)
https://svensagt.blogspot.com/2025/01/der-mysteriose-untergang-von-ritter.html
Mitten im Pazifik, rund 550 Kilometer vor der Küste Costa Ricas, liegt eine Insel, die kaum jemand je betreten hat – und die dennoch die Phantasie von Menschen auf der ganzen Welt beflügelt. Cocos Island: dicht bewaldet, von Wasserfällen durchzogen, von tosender Brandung umgeben. Und angeblich voller Schätze. War es diese Insel, die Robert Louis Stevenson als Vorlage für seine „Schatzinsel“ diente? Was steckt hinter den Legenden von vergrabenem Piratensilber? Und was trieb den deutschen Abenteurer August Gissler Ende des 19. Jahrhunderts dazu, ausgerechnet hier eine Kolonie zu gründen? Wir haben uns die Geschichte von Cocos Island genauer angesehen – von Piratenmythen und Stevenson über Gisslers gescheitertes Kolonieexperiment bis hin zu einem der bestgeschützten Meeresschutzgebiete der Welt. 24.06.2026 Online-Vortrag bei der VHS Hannover „Scrollen, Swipen, Sorgen: Soll der Staat Kinder vor Social Media schützen?“ zur kostenfreien Anmeldung Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QR-Code für Überweisung: Die CampfireFM App findet ihr hier QUELLEN: Story der Woche: Freier Eintritt zu Disneyland? Thema der Woche: Kokos-Insel (Costa Rica) in der deutschen Wikipedia Die Schatzinsel in der deutschen Wikipedia August Gissler in der deutschen Wikipedia Mare: Gisslers Wahn Treasure of Lima in der englischen Wikipedia Benito Bonito in der deutschen Wikipedia Unternehmen Xarifa in der deutschen Wikipedia Researchgate: Schatzsuche Und Sammeln Als Immaterielles Kulturerbe Archaologische Denkmalpflege Buch: Ina Knoblauch - Das Geheimnis der Schatzinsel: Robert Louis Stevenson und die Kokosinsel - einem Mythos auf der Spur* YouTube: Die Schatzinsel YouTube: Jäger Verlorener Schätze Die Schatzinsel Teil 1 YouTube: Hans Hass: Under the Caribbean (Orginal English Version 1954) * Affiliate Link
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. 01:41 Nationaler CO2-Preis für Heizen und Tanken wird nicht erhöht Union und SPD haben beschlossen, den CO2-Preis für Heizen und Tanken 2027 nicht anzuheben. Begründet wird das mit den gestiegenen Energiepreisen. Die Entscheidung hat Folgen für den Klimaschutz, aber auch für den Bundeshaushalt. Denn ohne höheren CO2-Preis fehlen dem Klima- und Transformationsfonds nun vier Milliarden Euro. 07:03 Super-El-Niño Ein Klimaphänomen aus dem Pazifik könnte schon bald weltweit neue Extremwetter-Rekorde auslösen. Mehrere Klimamodelle deuten auf einen besonders starken El Niño in den Jahren 2026 und 2027 hin. Das Phänomen bringt Meeresströmungen durcheinander, heizt die Ozeane zusätzlich auf und verstärkt Dürren, Überschwemmungen und Hitzewellen rund um den Globus. 12:01 Bahnpaket der EU Die EU will Bahnreisen durch Europa einfacher machen: Grenzüberschreitende Zugreisen sollen künftig leichter planbar und buchbar werden. Doch Bahnunternehmen wehren sich gegen die Pläne aus Brüssel. Warum das neue Bahnpaket trotzdem Hoffnung auf günstigere und attraktivere Zugreisen macht. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Am 9.5.1991 trifft Yokoi Shoichi endlich den Kaiser. 27 Jahre hatte er allein im Dschungel von Guam ausgeharrt - weil er Japans Kapitulation 1945 für eine Falle hielt. Von Kolja Sand.
Am 9.5.1991 trifft Yokoi Shoichi endlich den Kaiser. 27 Jahre hatte er allein im Dschungel von Guam ausgeharrt - weil er Japans Kapitulation 1945 für eine Falle hielt. Von Kolja Sand.
In der Nacht auf Samstag läuft in den USA die gesetzliche Frist ab, bis zu der Präsident Donald Trump vom Kongress eigentlich eine Zustimmung für den Militäreinsatz gegen den Iran einholen müsste. Äusserungen Trumps lassen aber vermuten, dass dies nicht geschehen wird. Was heisst das jetzt? Weitere Themen: Im September startete das US-Militär den selbsternannten «Drogenkrieg» in der Karibik und im Pazifik. Bei den bislang mehr als 50 Angriffen wurden mindestens 182 Menschen getötet. Es sind sogenannt aussergerichtliche Hinrichtungen, die illegal sind. Immer schneller kommen immer günstigere Modekollektionen auf den Markt. Diese Fast Fashion verursacht enorme Abfallmengen. Denn: Viele Firmen vernichten aus Kostengründen auch neue, unverkaufte Ware. Das will die EU nun verbieten.
Nach einem Seebeben der Stärke sieben Komma sieben im Pazifik haben die Behörden in Japan eine offizielle Warnung vor einem Mega-Erdstoß herausgegeben. Die Bürgerbefragung zur Olympia-Bewerbung der Region Köln-Rhein-Ruhr ist abgeschlossen – mit gemischten Ergebnissen. Und: Die SPD bei uns in Nordrhein-Westfalen fordert, die Kosten für das Deutschlandticket für drei Monate zu halbieren.
In Islamabad finden erstmals direkte Verhandlungen zwischen den USA und Iran statt, Artemis‑2-Crew sicher im Pazifik gelandet, gefälschte Briefmarken aus China, Brand im Joggeli – Ausrüstung zerstört
USA: Teuerungsrate steigt im März auf über drei Prozent, 100 Tage nach Brand in Crans-Montana: Wie geht es den Opfern?, «Artemis-2-Crew» bereitet Landung im Pazifik vor, King's Gallery zeigt: «Queen Elizabeth II: Her Life in Style»
Mit der historischen Artemis II Mission schickt die NASA erstmals seit über 50 Jahren wieder Menschen zum Mond und auch weiter weg von der Erde als jemals zuvor. Die Astronauten der Artemis II Mission haben den Mond umrundet und sind wieder auf dem Weg zurück zur Erde – am Samstag sollen sie im Pazifik landen. Wissenschafter und Ingenieur Günter Kargl vom Institut für Weltraumforschung erklärt im Gespräch mit Emily Busvine und Philipp Emberger die Bedeutung der Mission, ihre technologischen Errungenschaften und ihre Gefahren.Sendungshinweis: FM4, Morning Shiw, 10.04.2026, 6 Uhr
Wie funktioniert Fitness zum Mitmachen; Community Health Nursing - Warum Pflege im Quartier so wichtig ist; Forscher erwarten "Super-El-Niño"; Post Covid - wie gut ist die Versorgung heute?; Batteriespeicher: Die stille Revolution am Energiemarkt; Kraftvoll älter werden mit Protein und Bewegung; Forschung für die Nase - Der Duft von Pompejis Hausaltären; Moderation: Marija Bakker. Von WDR 5.
Sonne, Strand und Palmen: Der Inselstaat Tuvalu liegt mitten im Pazifik. Paradiesische Stimmung gibt es vor Ort allerdings nicht. Der Inselstaat könnte schon bald unbewohnbar sein, weil der Meeresspiegel immer weiter steigt. In dieser 11KM-Folge erzählt uns ARD-Ostasien-Korrespondent Thorsten Iffland vom Leben der Bewohnerinnen und Bewohner und hinterfragt, wie Politiker vor Ort und tausende Kilometer entfernt mit der Hiobsbotschaft umgehen. Diese Episode ist ein 11KM Classic und wurde am 28.10.2025 zum ersten Mal veröffentlicht. Hier geht's zum Weltspiegel-Film von Thorsten Iffland: “Meer frisst Heimat: So hart trifft der Klimawandel das Südsee-Paradies Tuvalu”: https://1.ard.de/Tuvalu_WeltspiegelMagazin?p=11KM Welche Folgen der Klimawandel für das Meer selbst hat, darüber haben wir eine eigene 11KM Folge gemacht. “Patientin Ostsee – Hitzewellen unter Wasser” findet ihr hier: https://1.ard.de/11KM_Patientin_Ostsee Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds:https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Charlotte Horn Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck und Lisa Hentschel Host: Elena Kuch Produktion: Jacqueline Brzeczek, Viktor Fölsner-Veress, Christiane Gerheuser-Kamp, Laura Picerno, Marie-Noelle Svihla und Hanna Brünjes Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Das Klimaphänomen El Nino beeinflusst weltweit das Wetter. Alle paar Jahre staut sich im Pazifik warmes Wasser vor Südamerika. Die Folgen dort: Starkregen und Wirbelstürme. Anderswo: Dürren und Waldbrände. Prognosen sagen, dass 2026 ein Super-El-Nino kommen könnte. Was bedeutet das?
Kristian Blummenfelt vor Jonas Schomburg und Casper Stornes – war das Podium des Ironman 70.3 Oceanside ein Vorgeschmack auf die ganze Saison? Wir blicken auf die Action am Pazifik zurück.
Im Jahr 1973 erleidet ein englisches Paar Schiffbruch auf dem Pazifik. 118 Tage vergehen, bis sie gerettet werden. Hier wird ihre Geschichte erzählt. Von Denis Scheck.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Ein Bushäuschen am Pazifik, ein Blau, das fast unwirklich wirkt, und plötzlich absolute Stille. Willkommen an der Ostküste Taiwans.Während der Westen der Insel dicht besiedelt und hochmodern ist, fühlt sich der Osten wie ein anderes Land an. Zwischen Meer, Reisfeldern und grünen Bergen liegt Taitung, eine entspannte Küstenstadt, in der man mit dem Fahrrad durch Parks rollt, über Nachtmärkte schlendert und in kleinen Restaurants die vielleicht besten Nudeln der Welt entdeckt. Hier erzählt uns ein Mönch von den indigenen Kulturen der Region, während moderne Kunstmuseen und hippe Cafés zeigen, wie überraschend vielseitig Taiwan sein kann.Weiter nördlich führt die Reise in eine Landschaft, die fast unwirklich wirkt. Über eine geschwungene Drachenbrücke nach Sanxiantai, durch Marmorschluchten im Taroko-Nationalpark und schließlich in einen nebligen Regenwald, der zu einer der eindrucksvollsten Wander-Erfahrungen der Reise wird.Taiwan zeigt hier eine ganz andere Seite: ruhiger, wilder und voller Kontraste. Genau das macht den Osten dieser Insel so besonders. Wenn ihr alle Infos, Orte, Tipp und Geschichten, kommt mit und hört rein in diese Episode!—Diese Folge entstand mit der freundlichen Unterstützung der Taiwan Tourism AdministrationUnsere Werbepartner findet ihr hier.Kommt zu unserer LIVE-Show:11.4.2026 Mannheim (SWR Podcastfestival)Tickets gibt es HIER.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram und in unserem Newsletter-Magazin.—Taitung Forest Park - TaitungGroßer Küstenpark direkt am Pazifik mit Fahrradwegen durch Kasuarinenwälder, kleinen Seen und ruhigen Aussichtspunkten aufs Meer. Ein perfekter Ort, um die entspannte Atmosphäre der Stadt zu erleben.https://maps.google.com/?q=Taitung+Forest+Parkhttps://www.taiwantourismus.de/Su Tien Chu Vegetarian Noodles - TaitungKleines vegetarisches Nudelrestaurant mit einfachen Plastikstühlen und fantastischen hausgemachten Nudeln. Ein unscheinbarer Laden, der sich schnell als kulinarischer Geheimtipp entpuppt.https://maps.app.goo.gl/YeiTdpeRRkJMuDrd8Taitung Art Museum - TaitungModernes Kunstmuseum in einem grünen Park mit zeitgenössischen Ausstellungen, Installationen und einer überraschend internationalen Atmosphäre.https://www.instagram.com/taitung_art_museum/https://maps.google.com/?q=Taitung+Art+MuseumW.G. Café – TaitungModernes Café im Museumsgarten mit großen Fenstern, skandinavischem Design und kreativen Gerichten von Brunch bis Dessert. Ein entspannter Ort für Kaffee oder Frühstück.https://www.instagram.com/w.g.cafe/https://maps.app.goo.gl/UYGF7qdVgRjpdoC37Sanxiantai Bridge – Taitung CountySpektakuläre geschwungene Fußgängerbrücke, die wie ein Drache über das Meer führt und eine kleine Insel mit der Küste verbindet. Eines der bekanntesten Fotomotive an Taiwans Ostküste.https://share.google/2NNm7rVu8uapOPyLXTaroko National Park - TaiwanEiner der spektakulärsten Nationalparks Ostasiens mit tief eingeschnittenen Marmorschluchten, türkisfarbenen Flüssen und dichtem subtropischem Bergwald.https://maps.google.com/?q=Taroko+National+ParkSilks Place Taroko - Taroko National ParkLuxushotel mitten im Nationalpark mit Blick in die Schlucht, Pool auf dem Dach und direktem Zugang zu Wanderungen im Taroko-Gebirge.https://www.instagram.com/silksplacetaroko/https://maps.google.com/?q=Silks+Place+TarokoDali Village Trail – Taroko National ParkAnspruchsvoller Wanderweg durch subtropischen Bergwald mit spektakulären Blicken in die Taroko-Schlucht. Besonders atmosphärisch bei Nebel oder nach Regen.Aktuelle Trails gibt es hier: https://maps.google.com/?q=Dali+Village+Trail+Taroko Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Von Chicago bis zum Pazifik erzählt sie die Geschichte der Vereinigten Staaten entlang ihres berühmtesten Highways.Historiker, Anwohner und indigene Stimmen zeichnen ein vielschichtiges Bild jenseits des nostalgischen Mythos. Die Reportagen zeigen die Route 66 als Seismograf politischer und gesellschaftlicher Umbrüche – von Wirtschaftskrise und Krieg bis in die Gegenwart.Zwischen Kleinstädten, Tankstellen und endlosen Highways wird deutlich: Diese Straße steht für Aufbruch und Verlust zugleich – und für die anhaltende Suche nach Identität im amerikanischen Heartland.ARD-Podcast-Tipp: "Amerika, wir müssen reden"https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html
2011 ereignete sich im Pazifik ein schweres Erdbeben, gefolgt von einer Tsnuami-Welle, die das Atomkraftwerk in Fukushima trifft. Deutschland steigt daraufhin aus der Atomenergie aus.
Vor 40 Jahren startete das erste Modul der sowjetischen Raumstation MIR. Im Laufe der Zeit kam eine Handvoll weiterer Komponenten hinzu. Über hundert Menschen haben sich auf der Station aufgehalten. 2001 wurde die MIR im Pazifik versenkt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bundesinnenminister Dobrindt will die Nachrichtendienste reformieren und sie mit „wirksamen, operativen Fähigkeiten ausstatten“. Dabei stößt er aber auf viele Probleme. Und: Außenminister Wadephul auf Tonga im Pazifik. Armbrüster, Tobias
Das belgische Künstler-Duo Silke Huysmans und Hannes Dereere durfte im Sommer 2018 einen Monat in dem kleinen Pazifik-Inselstaat Nauru verbringen. In Nauru zeigen sich wie unter einem Brennglas die Auswirkungen von Kolonialismus, Ausbeutung, Turbo-Kapitalismus, Umweltzerstörung und Klimakollaps. Das Künstler-Duo collagiert in seiner Bühnenperformance live ihre Videos von der Insel mit Interviews der dortigen Bewohner*innen sowie mit Zeitungsartikeln, Nachrichtenberichten, Sounds und Musik. Eine eigenwillige making-off-Performance mit erschütternden Geschichten von einer Insel mitten im Pazifik, die uns alle angehen!
A spectacular failure once made Boyan Slat a target of criticism. But the young Dutch founder, who wants to rid the Pacific of trash, did not give up. Today, his organisation is using a new approach to stop the flood of plastic at its origins. - Ein spektakuläres Scheitern machte den Niederländer Boyan Slat einst zur Zielscheibe der Kritik. Doch der junge Gründer, der den Pazifik von Müll befreien will, gab nicht auf. Heute setzt seine Organisation auf einen neuen Ansatz, der die Plastikflut an ihren Ursprüngen stoppen soll.
Bei Venezuela und im Pazifik greifen die USA Boote von mutmasslichen Drogenbanden an. Dabei sind bisher fast 90 Menschen getötet worden, auch diese Nacht wieder. Besonders zu reden gibt ein Angriff auf zwei Überlebende, die sich an Bootstrümmer klammerten. «Southern Spear» nennen die USA diese Angriffe auf angebliche Drogenschmuggler aus Venezuela und anderen Ländern, also «Südlicher Speer». Beim ersten Angriff im September gab es zwei Überlebende, die mit dem Bootswrack im Meer trieben. Die USA griffen erneut an und töteten die Männer. Den Befehl soll Verteidigungsminister Pete Hegseth gegeben haben, er steht deswegen in der Kritik und bestreitet den Vorwurf. Am «Krieg gegen Drogen» halten er und Präsident Donald Trump jedoch fest. Bloss: Es ist gar kein «Krieg» im völkerrechtlichen Sinne, sagt eine Expertin in dieser Podcast-Folge. Damit ist die Hürde für die Tötung von Menschen sehr hoch. Wir klären, was das Völkerrecht genau dazu sagt. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Anne Peters, Professorin für Völkerrecht ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Isabelle Maissen - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Reena Thelly, Peter Hanselmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Das Ehepaar Maurice und Maralyn Bailey bricht 1973 zu einem neuen Leben auf. Auf den ersten Blick wirken sie nicht wie Abenteurer oder Weltumsegler – sie leben in einem hübschen Reihenhaus, haben sichere Behördenjobs und führen ein gewöhnliches Vorstadtleben in einer kleinen englischen Stadt. Doch im Herzen waren sie schon immer auf der Suche nach mehr. Sie verkaufen ihr gesamtes Hab und Gut, lassen ein Segelboot bauen und stechen zu zweit in See – auf zum Abenteuer ihres Lebens. Ihr Ziel: einmal um die halbe Welt, bis nach Neuseeland. Doch mitten auf dem Pazifik geschieht das Unvorstellbare: Ein Wal rammt ihr Boot. Innerhalb weniger Minuten versinkt ihr Zuhause in den Wellen. Was folgt, ist ein Überlebenskampf auf offener See – ohne Funk, ohne Segel, ohne Hilfe. In dieser Folge erzählen wir die wahre Geschichte eines Paares, das alles verliert und trotzdem nicht aufgibt. Und wir fragen uns: Wie kann eine Ehe eine Zerreißprobe zwischen Leben und Tod überstehen? Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch & Linn Schütze Recherche: Miriam Aberkane Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze Expertin: Franca Cerutti Quellen (Auswahl) Buch "118 Days Adrift" von Maurice und Maralyn Bailey Buch "Maurice und Maralyn" von Sophie Elmhorst [Dokumentation](https://www.youtube.com/watch?v=Q3pi-HrNIuA) Artikel [Wavetrain](https://wavetrain.net/2025/08/08/maurice-and-maralyn-bailey-a-marriage-finely-tempered-in-the-misery-of-a-survival-drift/) Hintergrundinformationen, Bilder und Videos findet ihr auf unserem Instagram- oder TikTok-Kanal @true.lovepodcast. Oder auf unseren privaten Profilen @leonie_bartsch und @linnschuetze. Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr den Podcast bewertet und teilt. Haben euch lieb & bis in zwei Wochen! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte!: https://linktr.ee/truelove_podcast Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Er kennt den Pazifik wie kein Europäer: Tupaia, der polynesische Navigator, führt James Cook über unbekannte Meere – und zahlt am 11.11.1770 mit seinem Leben. Von Kolja Sand.
Amerikanische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben vier Schiffe von Drogenschmugglern im Pazifik versenkt. Damit setzt die US-Regierung ihren Kampf gegen Drogenschmuggler fort. Seit Anfang September geht sie vor allem gegen vermeintliche Drogenschmuggler in der Karibik vor. Doch ist Trumps Kampf gegen Drogenkartelle der wahre Grund seiner Militäraktionen?