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In dieser inspirierenden Folge beim CULTiTALK begrüßt Georg Wolfgang als Host den Leadership-Mentor, Unternehmer und Buchautor Christian Fuchs. Gemeinsam tauchen sie tief in das Thema "Stille Kündigung" ein – ein Phänomen, das aktuell viele Unternehmen beschäftigt. Christian, Geschäftsführer der Mentex GmbH, schildert offen seinen Werdegang, angefangen beim Start im elterlichen Unternehmen und seinen Erfahrungen im Mittelstand bis hin zu prägenden Stationen in DAX-Konzernen. Dabei wird deutlich, wie grundlegend sich Führungskultur und der Anspruch an Leadership gewandelt haben. Ein zentrales Thema ist das neue Verständnis von Führung: weg von reiner Hierarchie, hin zu echter Beziehung auf Augenhöhe, Nahbarkeit und Sinnstiftung. Christian schildert eindrucksvoll, wie dies gelingt – und warum es immer noch Chefs gibt, die lieber Kontrolle ausüben als Richtungsweisung und Mitgestaltung ermöglichen. Er spricht auch über typische Fehler in der Auswahl von Führungskräften und erläutert, weshalb nicht jeder starke Experte ein:e gute:r Leader:in ist. Anhand der Bilder von Picasso, der gemeinsam mit dem Team gestaltet wird, und der Metapher der 51-Prozent-Regel macht Christian nachvollziehbar, wie schleichende innere Kündigung entsteht und wie Unternehmen mit einfachen Reflexionen und anderen Prinzipien die Motivation und Identifikation ihrer Teams stärken können. Du erfährst, welche massiven, oft unsichtbaren Kosten durch innere Kündigung entstehen, wie man diese erkennt und wie Führung durch Klarheit, Vertrauen und Beteiligung eine positive Bewegung im Unternehmen erzeugt. Persönliche Anekdoten, praxisnahe Tipps und die Einladung, das eigene Führungsverständnis zu hinterfragen, machen diese Folge zu einer wahren Inspirationsquelle. Alle Links zu Christian Fuchs: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christian-fuchs-com/ Unternehmen: https://mentex-code.com/ Buch: https://mentoren-verlag.de/werke/die-stille-kuendigung-das-buch/ Alle Links zu Georg und dem Culturizer: Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang Culturizer: https://culturizer.app CULTiTALK: https://cultitalk.de
Der 76-jährige Dieter Hoffmann* führt ein bescheidenes und äußerst sparsames Leben in Wiesbaden. Niemand würde vermuten, dass der alleinstehende Rentner, der heruntergekommene Klamotten trägt, im Discounter einkauft und zum Strom sparen auf Reisen den Kühlschrank abschaltet, eigentlich Multimillionär ist. Von seinem Reichtum wissen überwiegend nur ein paar gute Freunde aus der Nachbarschaft, mit denen er täglich Kontakt hat. Die bemerken sofort, dass der Mann und seine Hündin Luna seit dem 16. August 2023 spurlos verschwunden sind. Die Kripo bemerkt zahlreiche Ungereimtheiten, die gegen ein freiwilliges Verschwinden des Vermissten sprechen: Sein Handy und Auto wurden zurückgelassen und der geliebte Weimeraner im Tierheim abgegeben. Spätestens, als die Beamten auf dem Schlafzimmerboden Blut und Scherben finden und eine unbekannte Person mit Faschingsmaske Geld vom Konto des Rentners abhebt, wird ihnen klar: Sie haben es mit einem Gewaltverbrechen zu tun. Zu Gast im Aufnahmestudio bei Rudi Cerne und Nicola Haenisch-Korus ist der Erste Kriminalhauptkommissar a. D. Stefan Lange. Er leitete über Jahre das K11 im Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden und berichtet vom perfiden Plan des Täters, einen Mord zu vertuschen. Außerdem im Interview: Sabine Ohlrogge, forensische Anthropologin und Gutachterin. Sie erklärt, worauf es bei einer Vergleichsanalyse von Bildern und Personen ankommt, welche körperlichen Merkmale sich für eine Identifikation eignen – und wo die Grenzen einer solchen Bildauswertung liegen. *Name geändert *** Alle Podcastfolgen und weitere spannende Dokus gibt's auch auf YouTube-Kanal "ZDF True Crime": https://www.youtube.com/@ZDFTrueCrime/videos *** Moderation: Rudi Cerne, Nicola Haenisch Korus Gast: EKHK a.D. Stefan Lange, Polizeipräsidium Westhessen/Wiesbaden Interviewpartner: Sabine Ohlrogge, Forensische Anthropologin Autor dieser Folge: Jonas Wengert Audioproduktion & Technik: Louis Schäffer, Christina Maier Leitung Postproduktion: Stephan Gossen Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Zoë Jungblut Redaktion ZDF: Kirsten Zielonka, Sonja Roy Regie Bumm Film: David Gromer
Nach der Wahnsinnsfahrt durch Dänemark geht es direkt ins Kreiswehrersatzamt. Und obwohl die Aussicht sich erschießen zu lassen durchaus reizvoll erscheinen mag, finden sich nur wenige ein bei der Musterung - komisch. Naja machen wir uns mal lieber Gedanken wo wir neue Wähler herbekommen, wenn die alten ihren politikverdrossenen Arsch nicht mehr ins Wahlbüro schwingen. Vielleicht geht uns bei der Schleierfahndung ja noch eine potenzielle Wählerin ins Netz, vorausgesetzt die Burka lässt eine Identifikation im Wahllokal zu.
Kühn, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Wir alle tragen Geschichten in uns. Geschichten von Schmerz, Ausschluss, Liebe, Verlust, Erfolg, Scham oder Sehnsucht. Doch was passiert, wenn wir beginnen zu glauben, dass wir diese Geschichten sind?In dieser tiefen Solo-Folge spricht Miriam darüber, wie sehr wir uns über unsere Vergangenheit identifizieren und definieren. Warum wir immer wieder dieselben Erfahrungen anziehen. Weshalb die Vergangenheit oft unbewusst unser Leben führt. Und wie wir beginnen können, uns aus diesem goldenen Käfig zu befreien.Diese Folge ist eine Einladung in die Neutralität.Eine Einladung, deine Geschichte nicht länger als Gefängnis zu betrachten, sondern als Erfahrung, aus der du schöpfen darfst.Du bekommst mehrere Schlüssel mit auf deinen Weg:• Raus aus der Identifikation• Raus aus der Definition• Die Vergangenheit führt nicht mehr dich – du führst dich selbst• Neutralität als Heilungsweg• Die Rückkehr in deine GegenwartVielleicht hörst du diese Folge beim Spazieren, Autofahren, Kochen oder einfach mitten in einem Moment, in dem das Leben dich gerade ruft.Und vielleicht erkennst du: Du bist nicht deine Geschichte.Du bist so viel mehr.✨ Teile gerne deine Gedanken zur Folge in den Kommentaren oder erzähle uns deine Geschichte:
Hochsensibel, ADHS, Neurodivergenz, chronisch krank, und und und... Diagnosen und bestimmte Bilder können hilfreich sein - oder genau das Gegenteil davon.Welche Energie hat eine Diagnose oder eine Einordnung in eine gewisse Gruppe? Wo kippt das hilfreiche Verstehen in eine Energie der Begrenzung und Einengung? Meine Familie und ich sind selbst "betroffen" von Labels wie Stoffwechselstörung, AD(H)S oder Autismus-Spektrum. Und ich kann dir aus Erfahrung sagen: ein schmaler Grat zwischen hilfreicher Einordnung und einengender Identifikation.Es geht weder darum, etwas schlechtzureden noch etwas schönzureden oder gar Diagnosen zu verteufeln. Es geht um einen sehr bewussten Umgang damit, was es für uns bedeutet - auch energetisch. Und darum, evtl. Widerstände aufzudecken und zu integrieren.Wenn du Unterstützung suchst und 1:1 mit mir arbeiten möchtest, kontaktiere mich gern unter kontakt@ursulakurrle.de
Christoph Chorherr gestaltet die vierte Folge der Sonderserie zur „Zukunft der Demokratie“ mit einem Gespräch über das neue Buch von Götz Aly „Wie konnte das geschehen?“, das den Untergang der Weimarer Demokratie und die Entstehung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft beleuchtet. Aly schildert biografisch, wie er als Nachkriegskind über NS‑Prozesse, Filme über Konzentrationslager und das Schweigen der Eltern zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah kam und warum er darin weniger ein Staats- als ein Gesellschaftsversagen erkennt. Er kritisiert das gängige Gedenkstättenkonzept, das Täter als „SS‑Monster“ auslagert und die Identifikation mit Opfern erleichtert, während die Beteiligung der „halbwegs normalen“ Deutschen und Österreicher an Arisierung, Zwangsarbeit und Deportationen weitgehend ausgeblendet bleibt. Ausführlich erklärt Aly, wodurch die NS‑Regierung bis 1938 so populär wurde: durch radikale soziale Maßnahmen zugunsten von Mietern, Bauern, Arbeitslosen und Kriegsversehrten, finanziert durch Schulden, höhere Steuern für Vermögende und Unternehmen sowie eine Politik der materiellen „Bestechung“ breiter Schichten. Ebenso zeigt er, wie moderne Massenmedien – vor allem Radio, Kino-Wochenschau und Unterhaltungsfilme – mit 85 Prozent Unterhaltung und wohldosierter Propaganda kombinierte, um Zustimmung zu Hitler, zur Aufrüstung und später zum Krieg emotional abzusichern. Am Beispiel der „Euthanasie“-Morde an psychisch Kranken und Behinderten und der späteren Judendeportationen beschreibt Aly, wie Verwaltung, medizinische Profession, Nachbarschaften und Familien stufenweise in ein System des Mitwissens, Mitprofitierens und opportunistischen Schweigens hineingezogen wurden. In einem zweiten Schwerpunkt vergleicht er die Endphase der Weimarer Republik mit heutigen Demokratien: Die damalige Zersplitterung und Selbstblockade der Parteien der Mitte, das Ausweichen in Symbolpolitik und die Angst, Wählerinnen und Wählern unangenehme Wahrheiten zu zumuten, erkennt er in abgeschwächter Form auch in Berlin, Wien, Paris und Washington. Aly warnt jedoch vor inflationären Faschismus‑Vergleichen, plädiert dafür, von Nationalsozialismus bzw. „Hitlerismus“ zu sprechen und die konkreten sozialen und politischen Mechanismen von Stabilisierung und Radikalisierung genau zu analysieren, statt alles mit einem Schimpfwort zu überdecken. Abschließend reflektiert er seine eigene 68er‑Biografie („Unser Kampf“), zeigt die langen Schatten elterlicher NS‑Biografien und formuliert einen Satz, den er auf ein großes Plakat am Potsdamer Platz schreiben würde: „Bildet euch nicht ein, ihr würdet auf der besseren Seite der Geschichte stehen.“ Links zur Folge: Götz Aly auf Wikipedia Buch "Wie konnte das geschehen?" (S. Fischer Verlag) Buch "Unser Kampf" (S. Fischer Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
✨ Karma, Seele und der Weg zurück in deine Kraft ✨ In dieser Folge geht es um die Frage, was uns bestimmte Ereignisse wirklich sagen wollen und warum nichts zufällig in unser Leben tritt. Du erfährst, warum es gerade jetzt so wichtig ist, aus der Identifikation mit äußeren Ereignissen auszusteigen und die Beobachterposition einzunehmen. Nur von dort aus kannst du Energien erkennen, lenken und verändern. Im Mittelpunkt steht das Thema Karma. Alte, aufgestaute und unerlöste Energien dürfen jetzt bewusst angenommen und erlöst werden. Nicht durch Kampf, sondern durch Bewusstsein, Selbsterkenntnis und die Hinwendung zur göttlichen Gnade. Diese Folge erinnert dich daran, dass du mehr Wahlmöglichkeiten hast, als dir vielleicht bewusst ist. Du bist nicht hier, um dich im Chaos zu verlieren, sondern um deinen Seelenweg wiederzufinden und deine innere Macht zurückzuholen. Wenn du mehr Infos zur Karma-Ablösung möchtest, hol dir hier gerne das kostenlose PDF:
In dieser Folge spreche ich mit Alexander Kohler von BidFix über das, was viele im PreSales am meisten nervt: Öffentliche Ausschreibungen. Wir tauchen ein in die komplexe Welt von RFPs, zeigen, wie KI-Agenten dabei helfen können, die passenden Ausschreibungen zu finden und Angebote strategisch zu platzieren – und warum trotz aller Automatisierung der Mensch am Ende oft den Unterschied macht. Du erfährst, wie sich der Ausschreibungsprozess im öffentlichen Sektor von der Privatwirtschaft unterscheidet, warum Bieterfragen ein echter Gamechanger sein können und welche Rolle dein eigenes Wertesystem im PreSales spielt. Außerdem diskutieren wir, ob in Zukunft Agenten bessere Kaufentscheidungen treffen als wir – oder ob Menschlichkeit und Vertrauen weiterhin das Rennen machen. Wenn du mit Ausschreibungen zu tun hast (oder sie lieber vermeiden würdest), ist diese Folge ein Muss! Alex bei LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/alexanderklr/ ----------
Han Kang: Die VegetarierinLiebe Leserinnen und Leser,in meiner letzten Rezension “Heaven” von Mieko Kawakami hatte ich formuliert: Das heute hier vorgestellte Werk ist zwar zunächst leicht und ruhig, dann aber grausamer als vieles, was ich in den letzten Jahren gelesen habe.Anstatt das in zunehmendem Alter die Ausschläge immer weiter abnehmen, die Highs nicht mehr so hoch sind, die Tiefen nicht mehr so verschlingend - wenn man sich ab und zu die Zeit zum Innehalten und Nachdenken nähme, würde man doch drauf kommen, dass die generellen Erzählungen, die uns Richtlinie, Beispiel und Vorbild sein sollen einfach nicht stimmen: Ideologien der Kindheit, Anforderungen der Gesellschaft, die zurichtet bis alles passt, der verächtliche Blick aufs Alter, in dem außer Krankheiten nichts mehr passiert: geschenkt.Und so ist die Einführung der letzten Rezension schon wieder angesagt, denn die heute vorgestellte Novelle ist - surprise - grausamer als vieles, was ich in den letzten Jahren gelesen habe. Das ist eigentlich schon mehr Spoiler, als dieses Werk verdient: Lest es, seid überrascht, und lest dann gerne hier weiter.Na gut, das haben vermutlich nicht alle Leser*innen geschafft. Es ist aber wirklich anempfohlen, den schmalen Band, eher eine Novelle denn ein Roman zu lesen, ohne vorher etwas darüber zu wissen. Auch wenn dann wieder jemand sagt, ich würde mir einen schmalen Fuß machen. Also, wir sind hier bei Lob und Verriss, “Die Vegetarierin” von Han Kang fällt eindeutig in die 1. Kategorie, auch wenn die ausgelösten Gefühle, die Wucht der Beschreibungen, die beschriebene psychische und physische Gewalt nicht so positiv sind, starke negativ konnotierte Gefühle hervorrufen.Wir gehen rein: eine Frau, Yeong-hye, entschließt sich eines Tages, kein Fleisch mehr zu essen. Auslöser dafür sind grausame Albträume voller Gewalt, Kadaver und Blut.Nun hat man vielleicht vergessen, dass es vor 20 Jahren hierzulande das Nicht-Fleisch-Essen in gewissen Landstrichen und einigen heute noch ein gesellschaftlicher Affront war und ist. Die Gründe sind vielfältig, aber eigentlich wissen auch alle, unter welch grausamen Bedingungen Fleisch hergestellt wird und lassen einen Fleischkonsum guten Gewissens eigentlich schlicht nicht zu. Eine doch hohe Ignoranz ist dafür also unabdingbar. Inwieweit die Novelle durch die Gesellschaft ihres Herkunftslandes Südkorea geprägt ist, wird in der Studio B-Diskussion besprochen werden.“Die Vegetarierin” ist in einer Sprache erzählt, die knapp, kühl und präzise beschreibt, welche Grausamkeiten Patriarchat, eine rigide Gesellschaft anrichten.Im Verlauf lesen wir über verschiedene Sichtweisen auf die Ausgangslage: Eine Frau hört auf, Fleisch zu essen und alle drehen durch. Ihre Entscheidung stürzt ihr konkretes Umfeld, also ihren Ehemann und ihre Ursprungsfamilie, hier: die Eltern, Bruder und Schwester in große Konflikte und hat so weitreichende Konsequenzen, dass man sich den Kopf (und später das Herz) halten muss. Dabei führt die erste Entscheidung (kein Fleisch mehr zu essen) zu weiteren - sie entledigt sich zunächst ihres BHs, später auch ihrer anderen Kleidungsstücke und stellt radikal das Mensch-Sein in Frage.Empathie, Zugewandtheit, Akzeptanz, Respekt gar: im Roman eine große Leerstelle. Die ersten Beschreibungen der neuen Situation liefert der Ehemann von Yeong-hye, der ihre Durchschnittlichkeit preist, ihren Mangel an hervorstechenden Eigenschaften. Er betrachtet sie als verfügbar und seinen Besitz. Ihre Familie empfindet den unbedingten Fleischverzicht ebenfalls als Kontrollverlust und versucht mit allen Mitteln (ja wirklich), sie zum Fleischessen zu zwingen. “Die Vegetarierin” beschreibt den weitreichenden Verfall dieser Familie als geradezu zwangsläufig, der immer höhere Wellen schlägt und den Einflusskreis nach außen vergrößert. Dabei scheint der größte Konflikt die riesige Diskrepanz zwischen inneren Verwerfungen, Begierden, Sehnsucht und der äußeren Gleichgültigkeit, Stille, Abstand, der geradezu eskalieren muss. Der Abstand zwischen den eigenen Wünschen und den Konventionen belastet Yeong-hye zwar mit den weitreichendsten Folgen, zeigt sich aber auch in anderen Figuren, wie dem Schwager. Für den sind die handelnden Frauen aber auch nur Objekte, Verständnis hat er nur für seine eigene - zunehmend prekäre - Situation.Die Abwesenheit von Empathie ist eines der vorherrschenden Motive und nur ihre Schwester zeigt sie, hier sind aber auch Schuldgefühle stark, denn sie ist diejenige, die Yeong-hye in eine Klinik einweisen lässt. Größerer Zwang durch Familie, Gesellschaft und Institutionen führt aber - so das Kalkül und in der Vergangenheit wohl auch öfter zumindest dem äußeren Schein nach erfolgreich - nicht zur Wiedereingliederung der Protagonistin, sondern zu einer immer größer werdenden Entfernung von gesellschaftlichen Konventionen. Der Tod als ultimativer Bruch mit der Gesellschaft - von Yeong-hye als Umwandlung in einen Baum (und damit des Sterbens als Mensch) angestrebt: Ist er erstrebenswert? Nachvollziehbar? Die Leser*in wird mit vielen Fragen und viel Gewalt konfrontiert.Die Protagonist*innen in “Die Vegetarierin” verweigern dabei jede Identifikation des Lesenden mit einer der Personen.Der Abstand ist so groß, dass immer wieder die Frage neu gestellt wird: ist es besser zu sterben als so zu leben? Muss man Menschen zwingen zu leben? Ist dies eine nachvollziehbare Reaktion auf die Gewalt und Zwänge? Vieles ist schockierend, dann aber auch eigentlich gar nicht, ein Blick in die Welt und die aktuellen Debatten reicht.“Die Vegetarierin” von Han Kang erschien 2007 - also vor knapp 20 Jahren - in Südkorea. 2016 gewann sie gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Deborah Smith den renommierten Man Booker International Prize. Dies half natürlich mit der Verbreitung des Werks, entfachte aber auch eine Debatte, inwieweit die englische Übersetzung korrekt oder treffend sei, war es doch eine der ersten Übersetzungen von Deborah Smith, die erst wenige Jahre zuvor mit dem Studium der koreanischen Sprache begonnen hatte. Dass ihr Han Kang beim gesamten Übersetzungsprozess zur Seite gestanden hatte, geriet während dieser Aufregung schnell in den Hintergrund.Die deutsche Fassung “Die Vegetarierin” wurde aus dem Koreanischen von Ki-Hyang Lee geschaffen, also nicht über den Umweg des Englischen, wie öfter bei asiatischen Werken und stammt aus dem Jahre 2016. Vor 2 Jahren wurde Han Kang dann als erster koreanischer Schriftstellerin der Nobelpreis für Literatur zugesprochen.Ein hartes Werk, trotzdem eine Empfehlung, vielleicht ist jetzt der Frühling mit seinem hellen Licht eine gute Zeit für diese Lektüre. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
In dieser Folge möchte ich mit dir über Blame-Shifting in Beziehungen sprechen – darüber, warum du dich so häufig schuldig fühlst, und gemeinsam mit dir der Frage auf den Grund gehen, ob du wirklich das Problem bist oder ob etwas ganz anderes hinter dieser Dynamik steckt. Denn oft prallen nicht eure Persönlichkeiten aufeinander, sondern eure Schutzprogramme. Und genau diese Schutzprogramme sorgen dafür, dass sich in Beziehungen Schuld, Scham und Verantwortungsgefühl so stark miteinander vermischen, dass man irgendwann kaum noch spürt, was eigentlich zu wem gehört. In dieser Folge erfährst du: ✅ was Blame-Shifting ist – und wie du dich davor schützen kannst, ✅ wie projektive Identifikation entsteht und warum du dadurch Gefühle fühlst, die eigentlich nicht zu dir gehören, ✅ wie Täter-Opfer-Projektion wirkt und weshalb sie so verwirrend sein kann, ✅ welche unbewussten Schutzprogramme in dir und in deinem Partner aktiv sind, ✅ wie du aufhörst, Verantwortung für die Gefühle deines Partners zu übernehmen, ✅ wie du die Dynamik zwischen euch klarer erkennst und Angriffe weniger persönlich nimmst. Außerdem bekommst du zwei konkrete Übungen an die Hand, die dir helfen, sowohl deine eigenen Muster als auch die deines Partners besser zu verstehen. Diese Folge ist für dich, wenn du aufhören möchtest, dich ständig schuldig zu fühlen, wenn du tiefer verstehen willst, was wirklich zwischen euch passiert, und wenn du eine neue Perspektive auf Schuldzuweisungen in Beziehungen suchst – eine Perspektive, die dich aus deiner Selbstzweifel–Spirale herausholt und dir zeigt, was tatsächlich hinter diesen Mustern steckt. Ich wünsche dir wie immer viel Spaß und viele neue Erkenntnisse beim Zuhören. PS: Ich freue mich auch immer sehr über eine positive Bewertung von euch.
Elfenbeinturm oder Dorfplatz: Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg analysieren in dieser Folge der Schattenstimmen, ob die Politik in Sachsen-Anhalt noch die Sprache der Menschen spricht. Erfahre, was sich für die Zukunft der Kinder ändern muss, damit das Land zwischen Klimaschutz und Landtagswahl 2026 attraktiv bleibt.In der aktuellen Ausgabe der Schattenstimmen im Sachsen-Anhalt Podcast analysieren Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg das Verhältnis zwischen der Landespolitik und der Bevölkerung mit Blick auf die Landtagswahl am 6. September 2026. Im Zentrum der Diskussion steht die Frage, ob die politische Führung in Magdeburg noch die Sprache der Bürger spricht oder sich in einem sogenannten „Elfenbeinturm“ isoliert hat.Während die unaufgeregte und skandalfreie Arbeitsweise der Landesregierung sowie die Volksnähe des ehemaligen Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff positiv hervorgehoben werden, artikulieren Bürger deutliche Kritik an einer als planlos empfundenen Klimapolitik und dem stockenden Ausbau der Windkraft.Ein weiterer Schwerpunkt der Sendung widmet sich der Zukunft Sachsen-Anhalts als Lebensmittelpunkt für kommende Generationen. Die Hosts werten Stimmen aus, die für den Verbleib junger Menschen mehr Urbanität, ein breiteres kulturelles Angebot und soziale Sicherheit in Städten wie Magdeburg fordern.Dabei wird auch die Sorge vor der aktuellen politischen Entwicklung und den Wahlprognosen thematisiert, die von Befragten als Risiko für eine sichere Zukunft der Kinder eingestuft wird. Abschließend beleuchten Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg den Standortvorteil bezahlbaren Wohnraums und die Bedeutung einer verlässlichen politischen Basis für die Identifikation mit dem Land.
Ausgelöst durch aktuelle Fälle von Identitätsdiebstahl und Deepfakes wird erneut diskutiert, wie viel Anonymität online sinnvoll ist. Wir schauen auf die Argumente für oder gegen Dinge wie Klarnamenpflicht und Identifikation, den aktuellen rechtlichen Stand und warum viele die Diskussion für eine Nebelkerze halten.Links zur EpisodeDie Studie zu den Nachrichteninhalten in Chatbots findet ihr bei der EBUDie Recherche rund um Collien Fernandes und Christian Ulmen findet ihr beim Spiegel (Plus-Artikel)Den Gastbeitrag des Juristen Jörn Claßen findet ihr beim Beck-VerlagDu magst unseren Podcast und willst uns finanziell unterstützen? Dann abonniere uns bei Steady: https://steady.page/de/silicon-weekly/about Unser Impressum findest du hier: https://silicon-weekly.de/impressum/
In dieser Podcastfolge dreht sich alles um die Kraft echter Begegnungen, und warum Live-Events für Marken heute wichtiger sind als je zuvor. Gemeinsam mit Christopher Korth, Head of Global Event Management bei 1Komma5°, geht es um die Frage, wie Events mehr sein können als einmalige Highlights, nämlich ein strategisches Tool, um Community, Vertrauen und Identifikation aufzubauen. Was haben Live-Formate Social Media voraus, wie kann sich beides sinnvoll ergänzen und welche Rolle spielt Content rund um Events? Außerdem: Ein Blick auf 1Komma5° MOVE als Beispiel für nachhaltige Community-Erlebnisse, und darauf, wie sich das Event-Ökosystem in den nächsten Jahren verändern wird.MEHR ZU CHRISTOPHERLinkedInInstagram1KOMMA5°IN DER FOLGE ERWÄHNTOMRTIMECODES(00:00) Intro(00:29) Anfang des Talks(01:03) Die Motivation(02:38) Events als Gegenpol?(04:28) Kein Event für Content(06:30) Strategie(07:52) Community(08:50) Bessere Events(10:38) Best Practice(12:37) Company Events(14:46) OMR ohne Side-Events?(17:46) Skalierung(23:20) Die Zukunft der Branche(29:30) Das Format MEHR ÜBER UNS WebsiteInstagramLinkedInImpressum
30 Sekunden Zusammenfassung: Männer, die als Kinder Chaos, Sucht oder emotionale Abwesenheit erlebt haben, lernen früh: Hilfe brauchen ist gefährlich – und tragen diese Überzeugung unbemerkt ins Erwachsenenleben Forschung belegt: je mehr belastende Kindheitserfahrungen, desto weniger Selbstmitgefühl – und desto stärker die Identifikation mit starren Männlichkeitsnormen Das Nervensystem dieser Männer hat Fürsorge als unsicher abgespeichert – deshalb fühlt sich echte Nähe bedrohlich an, selbst wenn sie gewollt ist Die Folge: Funktionieren ohne Freude, innere Leere, Beziehungen ohne echte Tiefe – und eine Depression, die keinen Namen hat, weil man ja „kein Problem" hat Selbstmitgefühl ist keine Schwäche – es ist der einzige Weg, den Kreislauf zu unterbrechen. Für sich selbst. Und für die nächste Generation. Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch: Fülle 7 Fragen aus und buche dir ein kostenfreies Erstgespräch zur HEARTset-Journey: Hier klicken! Kostenfreier Bindungstypentest: Bist du Eisbär, Schwan oder Pinguin? Hier klicken!
BeschreibungHerzlich willkommen beim Podcast „Kalifornische Terrassen“.Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.ZusammenfassungIn dieser Folge spricht Markus Gretz mit Kevin Baron über die psychologischen und systemischen Herausforderungen im Leistungssport. Im Mittelpunkt steht die Frage, was passiert, wenn junge Sportler:innen unter Druck, hohen Erwartungen und starker Identifikation mit ihrer Sportrolle stehen – und wie man sie in solchen Phasen hilfreich begleiten kann. Anhand konkreter Beispiele geht es um Erwartungsdruck, Verletzungen, Karriereknicke, die Rolle von Trainer:innen, Familie und Teamdynamiken sowie um die Frage, wie aus sportlicher Leistung nicht die ganze Identität eines Menschen wird. Markus zeigt, wie ein systemischer Blick helfen kann, Dynamiken sichtbar zu machen und wieder mehr Freude, Orientierung und Handlungsfähigkeit zu ermöglichen. Außerdem sprechen die beiden über Wertearbeit, innere Anteile, die Bedeutung von kleinen Schritten und darüber, warum es oft entlastend ist, nicht nur als Sportler:in, sondern auch als Mensch mit mehreren Rollen gesehen zu werden.KeywordsLeistungssport, Sportpsychologie, systemische Beratung, Erwartungsdruck, Identität, Verletzung, Karriereende, Teamdynamik, Familie, Wertearbeit, ACT, mentale GesundheitMehr von Markus GretzInstagram:www.instagram.com/mg_sportpsychologieLinkedIn:www.linkedin.com/in/markus-gretzHast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an: support@systemischer-club.deKostenfreie Online-Events:https://kalifornische-terrassen.de/events
Eine Sendung von Birgit Reuther, zu Gast: Miu (Musikerin; Pro Musik) und Johannes Everke (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft)Keine Kreativität ohne Kollaps? Musikerinnen und Musiker schlagen verstärkt Alarm, dass ihr Schaffen zunehmend von Erschöpfung und Existenzängsten geprägt ist. Für den Nachtclub Überpop ein Anlass, noch einmal genauer auf die Bedingungen zu schauen, unter denen Popkultur entsteht.Trotz des Dauerthemas der minimalen Streaming-Erlöse, trotz wachsender Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz und trotz der Kostenexplosionen im Live-Sektor hält sich hartnäckig das Versprechen von individuellem Erfolg durch Selbstoptimierung. Im Sinne von: Du kannst es schaffen, du musst nur härter arbeiten, besser musizieren, mehr posten. Die Musikerin Miu sagt allerdings ganz klar: "Kunst ist kein Nebenprodukt von Selbstausbeutung."Die Popkünstlerin setzt sich mit dem Verband Pro Musik für Artists in der Branche ein. Sie fordert faire Vergütung, verlässliche Infrastruktur und kulturpolitische Verantwortung. Miu ist ebenso zu Gast beim Nachtclub Überpop wie Johannes Everke, Geschäftsführer des BDKV, des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft. Mit Moderatorin Birgit Reuther alias Biggy Pop reden sie in der Sendung über die aktuelle Lage in der Musikbranche - und über Lösungen, wie sich Bedingungen verbessern und Artists unterstützen lassen.Sie sprechen über die Bereiche Live- und Recorded Music, über die Monopolisierung von Marktmächten und den Erhalt von Vielfalt, über Verbandsarbeit und kulturpolitische Forderungen - und über die Wertschätzung von Artists jenseits von Streaming- und Presave-Daten, Follower- und Vorverkaufszahlen.Miu sagt: "Es muss in Ordnung sein, dass eine Band oder ein Künstler vor 200, 300 Leuten spielt - und das muss irgendwie funktionieren. Nicht jeder muss der nächste Herbert Grönemeyer sein." Johannes Everke betont die Bedeutung der Live-Kultur, um "Gemeinschaftsgefühl, Identifikation, Identitätsbildung und Nähe zwischen Fans, Künstlerinnen und Künstlern" herzustellen.(00:00:00) Intro(02:28) Rock & Roll(14:10) Easy(26:43) Running Up That Hill (A Deal with God)(34:40) Crying at the Soundcheck(54:32) The Revolution Will Not Be Televised
Tradition trifft Transformation: Der „Maschinenraum“ der Veränderung bei der KVH Hamburg Wie macht man eine traditionsreiche Körperschaft des öffentlichen Rechts fit für eine hochdynamische Zukunft?, In dieser Folge von „Kluges aus der Mitte“ nehmen wir Sie mit auf eine außergewöhnliche Reise: Die dreijährige Transformationsreise der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH): Das erwartet Euch in dieser Folge: • Die Treppe von oben kehren: Warum der Mut des Vorstands, Kontrolle abzugeben und Visionen partizipativ zu entwickeln, der entscheidende erste Schritt war. • Aus der Mitte heraus: Wie 30 „positiv bekloppte“ Mitarbeitende in Fokusteams Silos aufgebrochen und konkrete Verbesserungen – von digitaler Toolkompetenz bis zur Feedbackkultur – vorangetrieben haben. • Kulturwandel auf Augenhöhe: Warum wir heute „zusammener“ sind und wie aus Hierarchien echte Lernpartnerschaften wurden. • Herz und Seele: Weshalb die Identifikation mit unserer Kernaufgabe als Interessenvertretung der Motor für unseren Wandel bleibt. Die Reise ist ein Marathon, kein Sprint. Sie erfordert Geduld, Offenheit und den Mut, auch mal Umwege zu gehen. Aber das Ergebnis – eine Organisation, die mit Herz und Seele für ihre Mitglieder da ist – ist jeden Schritt wert
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: KIT: WLAN als „Spion“: Überwachungsfalle in Funknetzwerken Man mag es kaum glauben: Wer an einem Café mit WLAN vorbeiläuft, kann identifiziert werden – sogar ganz ohne ein eigenes Handy. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben eine Möglichkeit entdeckt, Personen allein anhand von WLAN-Signalen zu erkennen. Damit weisen sie auf ein erhebliches Risiko für die Privatsphäre hin. Personen müssen für die Identifikation kein Smartphone oder Tablet bei sich tragen. Es reicht, dass WLAN-Geräte in ihrer Umgebung miteinander kommunizieren. Dabei entsteht ein Bild – vergleichbar mit einer Kameraaufnahme, jedoch basierend auf Funkwellen. Das Forschungsteam fordert entsprechende Datenschutzmechanismen. „Wir beobachten die Ausbreitung der Radiowellen und können so ein Bild der Umgebung und von Personen erzeugen”, sagt Professor Thorsten Strufe vom KASTEL — Institut für Informationssicherheit und Verlässlichkeit des KIT. „Das funktioniert ähnlich wie bei einer normalen Kamera, nur dass diese Lichtwellen statt Radiowellen in ein Bild umwandelt ”, erläutert der Cybersicherheitsexperte. „Es ist deshalb auch unerheblich, ob jemand ein WLAN-Gerät bei sich hat oder nicht.“ Auch das Abschalten schützt nicht: „Es genügt, wenn andere Geräte in der Umgebung aktiv sind.” WLAN-Router als „stille Beobachter“ „Die Technik macht aus jedem Router ein potenzielles Überwachungsgerät“, warnt Julian Todt vom KASTEL. „Wer regelmäßig an einem Café mit WLAN vorbeigeht, könnte dort unbemerkt identifiziert und später wiedererkannt werden – etwa von staatlichen Stellen oder Unternehmen.“ Zwar gebe es für Geheimdienste oder Cyberkriminelle einfachere Methoden, Menschen zu beobachten – etwa durch den Zugriff auf Überwachungskameras oder Video-Türklingeln, sagt Strufe. „Aber die allgegenwärtigen Drahtlosnetzwerke könnten zu einer nahezu flächendeckenden Überwachungsinfrastruktur werden.“ Denn WLAN gibt es heutzutage in fast allen Wohnungen, Büros, Restaurants und öffentlichen Räumen. Keine besondere Hardware notwendig Anders als bei Angriffen mit LIDAR-Sensoren oder bisherigen WLAN-basierten Methoden, die Channel State Information (CSI) nutzen – also Messdaten darüber, wie sich ein Funksignal durch Wände, Möbel oder Personen verändert –, benötigen Angreifende keine Spezialhardware. Die Methode funktioniert mit handelsüblichen WLAN-Geräten. Dabei nutzt sie die legitimen Nutzerinnen und Nutzer aus, die mit dem WLAN verbunden sind. So entstehen Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln, die zur Identifikation der Personen dienen können. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Wer seid ihr eigentlich? Sachsen-Anhalt und die Frage der Identität stehen im Fokus dieser Analyse zur politischen Verortung im Land. Die Episode untersucht, wie die regionale Bindung der Bürger die Wirksamkeit politischer Botschaften im Vorfeld der Landtagswahl am 6. September 2026 beeinflusst.Ein Bundesland ist ein administratives Gebilde – doch wie tief es emotional verankert ist, entscheidet oft über den Erfolg politischer Strategien. In dieser Folge des Sachsen-Anhalt Podcast analysieren Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg das Spannungsfeld zwischen Lokalpatriotismus und Landesidentität.Die zentrale Fragestellung lautet, ob sich die Menschen primär als Sachsen-Anhalter begreifen oder ob ihr Heimatgefühl an den Grenzen von Regionen wie der Altmark, dem Harz oder Städten wie Magdeburg und Halle endet. Eine schwach ausgeprägte Landesidentität verändert die Aufnahme politischer Kommunikation grundlegend: Botschaften werden lokaler, emotionaler und oft skeptischer gegenüber der Landespolitik wahrgenommen.Anhand der „Schattenstimmen“ – ungefilterten Meinungsbildern aus der Bevölkerung – werden in dieser Episode zentrale Motive der Identitätsbildung beleuchtet. Es zeigt sich, dass die lokale Identifikation oft schwerer wiegt als das Bewusstsein für das gesamte Bundesland. Heimat wird dabei primär durch das direkte Wohnumfeld, familiäre Wurzeln und soziale Ankerpunkte definiert. Besonders bei Zugezogenen oder Pendlern bleibt die Bindung zum Land oft funktional, während die emotionale Verortung anderweitig stattfindet.Diese Erkenntnisse führen zur strategischen Einordnung für den laufenden Wahlkampf: Wer Vertrauen gewinnen will, muss die spezifischen regionalen Lebenswelten adressieren. Der Sachsen-Anhalt Podcast bietet mit dieser Analyse eine tiefgehende Einordnung der gesellschaftlichen Stimmungslage vor der Wahl.
In dieser Folge ist die Content Creatorin Lina zu Gast bei Unter Uns Gesagt, auch bekannt als Linella. Lina kommt aus Berlin und wurde durch ihre Comedy-Videos bekannt, in denen sie verschiedene Menschengruppen parodiert. Wir sprechen über Linas Wunsch, früh Mutter zu werden, über die Identifikation mit unserem Beruf, das Suchen nach Leidenschaft und warum Lina ihr Studium gehasst hat. Wir fragen uns, ob man bei einem Kennenlernen als zweite Frage "Was machst du beruflich?" fragen darf, wie Lina dazu kam, Redakteurin beim Trash TV zu werden und wann sie das erste Mal gemerkt hat, dass sie mit dem, was sie kann doch Geld verdienen kann. Viel Spaß bei der Folge!
Ein Podcast von Thomas G. MontagLüdenscheid ist mehr als eine Stadt – es ist ein Geflecht aus Quartieren mit eigener Geschichte, eigener Mentalität und eigener wirtschaftlicher Prägung.„Wirtschaft Einfach! – Lüdenscheids Stadtteile“ erzählt die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt nicht aus der Perspektive von Zahlen und Statistiken, sondern aus dem Alltag der Menschen. Aus Werkhallen und Marktplätzen. Aus Wohnquartieren und Vereinsheimen. Aus den Stimmen derer, die hier gearbeitet, gegründet, gebaut und gelebt haben.Der Podcast verbindet historische Einordnung mit persönlichen Geschichten. Jede Folge widmet sich einem Stadtteil – der Innenstadt mit ihrem Handel und bürgerlichen Selbstverständnis, dem Wefelshohl als klassischem Arbeiterquartier, Brügge als Verkehrsknotenpunkt, Kalve als Symbol mittelständischer Stärke, Ramsberg und Dickenberg als Nachkriegsquartiere oder den ehemals dörflich geprägten Stadtteilen wie Gevelndorf oder Oeneking.Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:Wie hat die Metallindustrie Lüdenscheid geprägt?Wie entstanden Arbeiterkulturen und Nachbarschaften?Welche Rolle spielte Migration für die wirtschaftliche Entwicklung?Wie verändert Strukturwandel das Selbstbild eines Stadtteils?Und was bedeutet das alles für die Zukunft?„Wirtschaft Einfach!“ steht dabei für Verständlichkeit. Komplexe wirtschaftliche Entwicklungen werden nachvollziehbar erklärt – ohne Fachjargon, aber mit historischer Tiefe.Der Podcast richtet sich an:Bürgerinnen und Bürger LüdenscheidsGeschichts- und WirtschaftsinteressierteSchulen und BildungseinrichtungenUnternehmer und lokale AkteureMenschen, die ihre Stadt neu verstehen wollenDas Format verbindet Regionalgeschichte mit aktuellen Zukunftsfragen. Es schafft Identifikation, stärkt lokales Bewusstsein und zeigt, dass Wirtschaft keine abstrakte Größe ist – sondern Teil unseres täglichen Lebens.„Wirtschaft Einfach! – Lüdenscheids Stadtteile“ist Stadtgeschichte zum Hören.Nahbar, fundiert und identitätsstiftend.
Wie hat mein Leben ausgesehen als ich noch getrunken habe, was ist passiert, das ich aufhören konnte zu trinken und wie hat sich mein Leben danach entwickelt, ist das Muster wie wir unsere Lebensgeschichten erzählen. Das Teilen unserer Lebensgeschichte dient unter anderem dazu, Neuinteressierten, die vielleicht noch nicht so genau wissen wo sie stehen, eine Möglichkeit der Identifikation zu geben. Natürlich ist es auch immer wieder gut und nützlich sich selber zu erinnern wo wir herkommen und wo wir nie wieder hin wollen. Deshalb wollen wir die Vergangenheit weder beklagen, noch die Tür hinter ihr zuschlagen. Vielen Dank Steffi für das Teilen deiner Lebensgeschichte. Monatlich wird an jedem vierten Donnerstag des Monats um 19:30 Uhr ein 30-minütiges AA-Radio-Meeting übertragen. Die Gruppe möchte als Mitglied der weltweiten Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker alle Menschen, die es interessiert, über die Krankheit Alkoholismus informieren und ihre Erfahrungen weitergeben. Damit möchte sie betroffene Menschen ermutigen, sich bei der Bewältigung ihrer Sucht Hilfe und Unterstützung zu suchen.
Wie identifiziere ich ein Produkt eindeutig – ohne Code, ohne Label, ohne Chip? In der ersten Folge der neuen Podcastreihe spricht Jonas Rashedi mit Oliver Steinbiss, Managing Director von Bosch Origify, über eine Technologie, die Produktverfolgung und Fälschungsschutz revolutioniert. Oliver erklärt, wie eine Kamera ein Bild pro Bauteil macht, daraus ein sicherer Hashcode generiert wird – und wie dieser zur Identifikation in der Cloud genutzt wird. Die Technologie erkennt einzelne Produkte anhand ihrer Oberfläche – ganz ohne physische Markierung. Wir sprechen über Business Cases in der Automobilproduktion, bei Luxusuhren, Medikamenten und sogar Pässen. Eine Folge über technische Exzellenz, Intrapreneurship im Konzern und die Balance zwischen Sicherheit, Skalierbarkeit und Innovation. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum Linkedin Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliver-steinbis-470496265/ Zur Homepage von Bosch: https://www.bosch-origify.com/de/ Zu allen Links rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Die Folge startet mit einer dichten Bockbier-Atmosphäre. Dabei zeigt sich, wie sehr Bier für die beiden mehr ist als Alkohol – es ist Ritual, Erinnerungsträger und Einstieg in größere Themen. Sorbisch, Preußler und die Ernsthaftigkeit des Kasper Sie landen beim Sorbischen und bei Otfried Preußler, dessen Krabat von sorbischen Mythen und Figuren geprägt ist. Und Preußlers Kasper ist eher Ermittlerfigur eingebettet in eine reduzierte Figurenwelt. Von dort aus spannen Jan und Gordian den Bogen zur Debatte, ob alte Kinderliteratur an heutige gesellschaftliche Empfindungen angepasst werden sollte. Sie sprechen über Astrid Lindgren, Michael Ende, koloniale Exotik, problematische Begriffe und die Umbenennung von Figuren wie Pippis Vater als „Südseekönig“. Beim Räuber Hotzenplotz fragen sie, wer eigentlich der Protagonist ist – Kasper und Seppel oder Hotzenplotz – und wie sich Bedrohung, Handlung und Identifikation in Kinderbüchern verschieben. Asterix, Lucky Luke, Tim und Struppi: Comic-Universen als Weltverstehmaschine Im Laufe des Gesprächs tauchen weitere Ikonen auf: Asterix, Lucky Luke, Tim und Struppi und die Drei Fragezeichen. Comics und Hörspiele erscheinen als zugängliche Weltmodelle, die mit klaren Typen, humorvollen Überzeichnungen und historischen oder gesellschaftlichen Anspielungen arbeiten – von Rom über den Wilden Westen bis zur heutigen Zeit. Diese Popkultur-Welten helfen, Ordnung in das Chaos der Realität zu bringen, auch wenn ihre Bilder heute kritisch befragt werden müssen. Darwin, Mendel und der blinde Fleck der Sinnfrage Im weiteren Verlauf wird es philosophisch und naturwissenschaftlich: Darwin, Mendel und die Evolution stehen für Erklärungsmodelle ohne „höheren Plan“. Ganz radikal: Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist eigentlich sinnlos, weil ein System sich nicht aus sich selbst heraus begründen kann – eine Idee, die mit Gödel-inspirierten Gedanken über die Grenzen formaler Systeme verbindet. Sinn braucht immer einen größeren Bezugsrahmen, der außerhalb unserer eigenen Perspektive liegt – etwas wie Gott oder eine höhere Instanz, die wir aber nie wirklich fassen können. Douglas Adams, Gott und der Witz der Weltformel Douglas Adams' „Per Anhalter durch die Galaxis“ liefert den ironischen Kontrapunkt: Vielleicht sitzt irgendwo ein Gott mit Katze auf einem Planeten und weiß längst Bescheid – nur hat niemand eine gute Marketingstrategie dafür. Jan und Gordian fragen, ob die wirklich großen Denker vielleicht einfach untergegangen sind, weil sie kein „virales“ Moment hatten, während Namen wie Bach und Goethe Stars ihrer Zeit waren. Am Ende bleibt eine skeptische, aber lebensnahe Pointe: Die Sinnfrage greift alles an – inklusive Religion –, doch Menschen lieben Bejahung, Geschichten und das Weitererzählen. Dies macht diese Folge zu einer Mischung aus Kneipengespräch und philosophischem Salon. In dieser Episode erfährst du: - Wie Hamburger Senatsbock, tschechisches Schwarzbier und Craftbier-Kultur Gespräche über Identität und Erinnerungen anstoßen. - Warum Kindergeschichten, Hörspiele und Comics uns bis heute prägen, wie wir Abenteuer, Gerechtigkeit und Bedrohung erzählen. - Wieso Debatten um Astrid Lindgren, Michael Ende und koloniale Bilder zeigen, wie sich gesellschaftliche Normen verändern - Wie Darwin, Mendel und Gödel helfen, die Grenzen der Sinnfrage zu verstehen - Welche Rolle Douglas Adams' Humor spielt Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder auf YouTube, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf YoutTube oder auf Bluesky von den Geschichten und Figuren deiner Kindheit und wie sie dich und deine eigene Suche geprägt haben. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify: https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj Folge auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628 Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/@GordianScheuermann/podcasts
Was passiert, wenn ein Traditionsunternehmen wie Vossloh seinen Gründer digital wiederauferstehen lässt? In dieser Folge von UNF#CK YOUR DATA spricht Christian Krug mit Alexandra Feix, Managerin für Data & AI bei Vossloh, über eines der spannendsten KI-Projekte im deutschen Mittelstand: den EdChat.Alexandra erklärt, warum sie sich bewusst gegen ein anonymes "Vossloh GPT" und für die Personifizierung durch den Firmengründer Eduard Vossloh entschieden haben, um Ängste abzubauen und die Identifikation zu stärken. Du erfährst, warum Vossloh auf einen model-agnostischen Ansatz setzt, wie sie mit RAG (Retrieval Augmented Generation) Ordnung in ihre Daten bringen und warum 80-Prozent-Lösungen im Change-Prozess oft wertvoller sind als deutsche Perfektion.Themen dieser Folge:EdChat: Vom Chatbot zum digitalen Teamkollegen.Use Cases: Automatisierte Datenextraktion für Nachhaltigkeitsberichte und Qualitätsmanagement.Technik: Warum eine eigene Plattform flexibler ist als Standard-Lösungen.Kultur: Roadshows und Community-Building als Schlüssel zum KI-Erfolg.Hör rein und erfahre, wie du KI-Projekte im Unternehmen wirklich zum Fliegen bringst!▬▬▬▬▬▬ Profile: ▬▬▬▬Zum LinkedIn-Profil von Alexandra: https://www.linkedin.com/in/alexandra-feix/Zum LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/Christians Wonderlink: https://wonderl.ink/@christiankrugUnf*ck Your Data auf Linkedin: https://www.linkedin.com/company/unfck-your-data▬▬▬▬▬▬ Buchempfehlung: ▬▬▬▬Buchempfehlung von Alex: The Heroine's Journey - Maureen MurdockAlle Empfehlungen in Melenas Bücherladen: https://gunzenhausen.buchhandlung.de/unfuckyourdata▬▬▬▬▬▬ Hier findest Du Unf*ck Your Data: ▬▬▬▬Zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6Ow7ySMbgnir27etMYkpxT?si=dc0fd2b3c6454bfaZum Podcast auf iTunes: https://podcasts.apple.com/de/podcast/unf-ck-your-data/id1673832019Zum Podcast auf Deezer: https://deezer.page.link/FnT5kRSjf2k54iib6Zum Podcast auf Youtube: https://www.youtube.com/@unfckyourdata▬▬▬▬▬▬ Merch: ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬https://unfckyourdata-shop.de/▬▬▬▬▬▬ Kontakt: ▬▬▬▬E-Mail: christian@uyd-podcast.com▬▬▬▬▬▬ Timestamps: ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬00:00 Intro: Eduard Vossloh steht digital wieder auf01:59 Wer ist Alexandra Feix? Vom SAP BI zur KI-Managerin03:07 Was ist EdChat? Die Identität des Gründers als Interface06:51 Erfolgskriterium Menschlichkeit: Identifikation statt Abstraktion13:14 ROI & Messbarkeit: Wie
Enneagramm-Einführung: https://www.enneagramgermany.de/enneagramm-einfuehrung (Seminar) Enneagramm in Beziehungen: https://www.enneagramgermany.de/enneagramm-beziehung ____________ ⟩⟩
In dieser Episode ist Wim-Eric Groß, Regionalauswahltrainer im Hessischen Fußballverband (HFV), zu Gast. Wir sprechen über die Rolle der Regionalauswahl als wichtiges Bindeglied zwischen den DFB-Stützpunkten und der Hessenauswahl – und warum diese Übergangsstufe entscheidend für die Identifikation und Entwicklung leistungsstarker Talente ist. Wim erklärt, wie die Regionalauswahl als Qualitätsfilter fungiert, welche Ziele verfolgt werden und wie Spieler gezielt an höhere Belastungen herangeführt werden – etwa durch Lehrgänge und Turniere. Ein zentraler Schwerpunkt ist der Sichtungsprozess: Wo werden Talente entdeckt? Nach welchen Kriterien wird bewertet? Und wie gelingt der Austausch zwischen Stützpunkttrainern, Regionaltrainern und Landesauswahl?
Spawner-Aktien gehören zu den spannendsten Konzepten moderner Unternehmensanalyse. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht auf ein einzelnes Geschäftsmodell setzen, sondern regelmäßig neue Produkte, Dienste oder komplette Geschäftsfelder hervorbringen. Dieses Prinzip, oft als „Spawning-DNA“ bezeichnet. ist der Kern einer Strategie, die Mohnish Pabrai seit Jahren prägt und die besonders bei langfristig wachsenden Tech-Konzernen sichtbar wird. Der Podcast zeigt, wie Spawner funktionieren, welche Arten es gibt und warum Unternehmen wie Alphabet oder Amazon immer wieder neue Wachstumsquellen erschließen. Anhand konkreter Beispiele geht es darum, wie benachbarte, embryonale, klonende und nicht benachbarte Spawns entstehen. Darüber hinaus geht es um die Regeln, die Pabrai selbst für die Identifikation solcher Unternehmen formuliert hat. Darunter die Begrenzung der Marktkapitalisierung, die Analyse der historischen Entwicklung und der konsequente Blick auf die tatsächliche Erfolgsbilanz neuer Initiativen. Die Hintergründe zu seinen aktuellen Investitionen in Kohle-Unternehmen, erklärt Monish Pabrai in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=MGqKFwtCWnU Inhaltsverzeichnis00:00 Intro00:51 Was sind Spawner-Aktien?03:03 Arten von Spawner03:33 Beispiele: Starbucks, Meta, Microsoft & Tesla08:21 Apax nach Monish Pabrai10:09 Pabrais Spawning-Regeln11:41 Depot von Monish Pabrai13:37 Danke fürs Einschalten!
Send a textKann eine transösophageale Echokardiographie (TEE) bereits präklinisch während laufender Reanimation eingesetzt werden, ohne die CPR-Qualität zu beeinträchtigen? In dieser Episode analysieren wir die erste randomisierte kontrollierte Pilotstudie zur prähospitalen TEE bei außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand (OHCA) und diskutieren Effekte auf Chest Compression Fraction, EtCO₂ sowie diagnostische und prozedurale Konsequenzen.Katzenschlager S, Kaltschmidt N, Dietrich M, et al.Prehospital transesophageal echocardiography versus conventional advanced life support in out-of-hospital cardiac arrest (PHTEE–OHCA): a randomized controlled pilot study.Critical Care. 2026;30:45.DOI: 10.1186/s13054-025-05805-w Die Qualität der Thoraxkompressionen ist ein zentraler Determinant des Outcomes beim außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand (OHCA). Während transthorakale Echokardiographie (TTE) in Leitlinien empfohlen wird, kann sie zu prolongierten Hands-off-Phasen führen. Die transösophageale Echokardiographie (TEE) erlaubt dagegen Bildgebung unter laufender Kompression und könnte sowohl die Reanimationsqualität als auch die Identifikation reversibler Ursachen verbessern.In dieser randomisierten, kontrollierten Pilotstudie wurden 32 erwachsene Patient:innen mit nicht-traumatischem OHCA in einem arztbesetzten zweistufigen Rettungsdienstsystem 1:1 zu Standard-ALS oder ALS plus TEE randomisiert. Primäre Endpunkte waren Hands-off-Zeit und Chest Compression Fraction (CCF). Sekundäre Endpunkte umfassten ROSC bei Krankenhausaufnahme, Überleben bis Entlassung, neurologisches Outcome (CPC 1–2), EtCO₂-Verlauf sowie TEE-basierte diagnostische Befunde.Die mediane Hands-off-Zeit betrug in beiden Gruppen 4 Sekunden; es zeigte sich kein signifikanter Unterschied. Die CCF war jedoch signifikant höher in der TEE-Gruppe (96,2 % vs. 91,6 %; mittlere Differenz 4,6 %, 95 %-KI 2,5–6,7; p < 0,001). EtCO₂-Werte lagen ebenfalls signifikant höher in der TEE-Gruppe (+7 mmHg; 95 %-KI 4–10; p < 0,001), was auf effektivere Perfusion hinweisen könnte.In der as-treated-Analyse wurden bei 23 % der Fälle eine initial falsche Area of Maximal Compression (AMC) sowie bei 14 % eine inadäquate Kompressionstiefe identifiziert und unter TEE-Guidance korrigiert. Perikardergüsse wurden in 23 % diagnostiziert, davon 60 % hämodynamisch relevant (Tamponade). In allen eCPR-Fällen war eine Visualisierung von Führungsdrähten und Kanülenlage möglich. TEE-bedingte Komplikationen wurden nicht beobachtet.Die Studie zeigt, dass prähospitale TEE technisch machbar ist und CPR-Metriken nicht beeinträchtigt. Darüber hinaus liefert sie relevante diagnostische Informationen und ermöglicht prozedurale Guidance. Aufgrund der geringen Fallzahl ist jedoch keine Aussage zu Überlebensvorteilen möglich.
Ultras gehören zu den Fans, die sich am stärksten mit ihrem Verein identifizieren. Seit einigen Jahren suchen sie auch innerhalb der Vereinsstrukturen nach Wegen zur Mitbestimmung. Das kann bereichernd sein, kann aber auch ganz schön daneben gehen. Peer Vorderwülbecke lotet das anhand von Beispielen aus. Von Nora Hespers.
In dieser Ausgabe von Sonntag trifft IGEL reden Jennifer Sonntag und ich über eine Frage, die viele von uns schon gehört (oder gedacht) haben: Identität zuerst – oder definieren wir uns über die Behinderung? Wir steigen direkt ein in den Unterschied zwischen Identifikation und Definition: Was bedeutet es eigentlich, die eigene Behinderung anzunehmen – ohne „die Behinderung zu sein“? Und ab wann wird aus Akzeptanz eine Rolle, ein Job, Aktivismus oder sogar eine Schublade, in die andere uns stecken wollen? Ich erzähle, wie lange ich gebraucht habe, bis ich meine Blindheit wirklich akzeptiert hatte – und warum erst danach der Punkt kam, an dem Engagement für andere überhaupt möglich wurde. Jennifer teilt ihren Weg vom „bloß nichts mit Behinderung“ bis hin zu Empowerment, Vorbildern und eigener Stimme. Wir sprechen über das alte Reha-Mantra „du musst zehnmal besser sein“, über Anpassungsdruck, Authentizität und darüber, wie schnell aus berechtigter Forderung entweder konstruktive Stärke oder destruktives „Dagegensein“ werden kann. Und wir stellen uns die unbequeme Frage: Wo verläuft die Grenze zwischen „für Rechte einstehen“ und „sich hinter der Behinderung verstecken“? Am Ende bleibt klar: Es gibt nicht die eine richtige Antwort – aber es gibt gute Gründe, darüber offen zu reden. Schreibt uns: Wie erlebt ihr das? Identifikation, Definition, Aktivismus, Rückzug – was trifft bei euch zu?Kontakt: sonntagtrifftigel@inklusator.comHier ist der Link zu Jennifers Archivseite, auf der 20 Jahre ihrer Arbeit dokumentiert sind. Darin steckt viel Identifikation mit und Definition über die Behinderung. Auf jeden Fall findet sich der Prozess meiner ihrer Erblindung, von dem sie in unserer aktuellen Folge sprach, auch in vielen ihrer frühen Buchkapitel, TV-Sendungen, sozialpädagogischen und künstlerischen Projekte wieder:www.blindverstehen.de Hier geht es zu Jennifer Sonntag:www.jennifer-sonntag.de Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: http://www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcast Instagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/ Feedback: sonntagtrifftigel@inklusator.com
Citizen Science hat Expeditionskreuzfahrten in die Arktis und Antarktis grundlegend verändert. Reisende sind heute nicht mehr nur Beobachter spektakulärer Natur, sondern werden selbst Teil wissenschaftlicher Forschung. Ob bei der Identifikation von Walen über Foto-Datenbanken wie Happy Whale, bei Vogelzählungen, Eisbeobachtungen oder Beach Clean-ups an entlegenen Küsten – jede einzelne Beobachtung trägt dazu bei, die Polarregionen besser zu verstehen und langfristig zu schützen.In dieser Episode spreche ich mit Dr. Michael Wenger über die spannendsten Citizen-Science-Projekte an Bord von Expeditionsschiffen. Wir sprechen darüber, wie diese Programme funktionieren, welchen konkreten Nutzen sie für die Wissenschaft haben und warum gerade die Polarregionen auf die Mithilfe engagierter Reisender angewiesen sind. Michael erklärt, wie aus vielen kleinen Beiträgen belastbare Datensätze entstehen und weshalb Citizen Science nicht nur Forschung unterstützt, sondern auch den Blick der Reisenden auf diese sensiblen Regionen nachhaltig verändert.Eine Folge über Wissenschaft zum Anfassen, echte Beteiligung und die Frage, warum Expeditionsreisen weit über das reine Naturerlebnis hinausgehen.
Seit einem halben Jahr spielen Sanja Homann und Adriano Grimaldi für den 1. FC Nürnberg. Sie für die Frauen in der ersten Liga, er für die Männer eine Klasse darunter. Was für einen Verein sie da kennengelernt haben, darüber sprechen die beiden in der neuen und wie immer von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Besonderheit diesmal: Auf Einladung der Sparkasse treffen sich die Podcaster Uli Digmayer und Fadi Keblawi vor Publikum mit ihren Gästen in der sogenannten Townhall des Hauptsponsors am Lorenzer Platz. Es geht im knapp 90-minütigen Gespräch darum, wie man eine Identifikation aufbaut mit einem Arbeitgeber, der im heutigen Fußball immer schnell schon der ehemalige Arbeitgeber sein kann. Mitunter, so sagt das Grimaldi, ist ja nicht der Fußballspieler schuld, dass er einen Verein wieder verlassen muss. Er kennt diese Situation aus einer langen Karriere, die ihn schon an viele Fußballstandorte in Deutschland geführt hat. Im Vergleich führt Homann ein beschauliches Arbeitsleben - der Club ist erst ihre dritte Station im Profifußball. Noch etwas weiter könnte Homann ihre Karriere führen - im Podcast spricht sie über eine eventuelle Berufung in die Nationalmannschaft. Im Gespräch geht es außerdem um die Neigung von FußballspielerInnen mitunter in der Öffentlichkeit vor allem durch Phrasen aufzufallen. Grimaldi kann die Ursache gut erklären - und zeigt gutgelaunt, dass er dieses Metier beinahe so gut beherrscht wie seine Kernkompetenz, den Fußball.
Zu Beginn sprechen Dr. Stefan Brink und Prof. Niko Härting anlässlich eines FAZ-Beitrags von Thorsten Frei über eine anstehende Novellierung des BND-Gesetzes. Bei Härting und Brink stößt dies auf „bürgerrechtlichen Unmut“. Sie erkennen zahlreiche Tabubrüche, wie beispielsweise die Abkehr vom Trennungsgebot, wonach Informationsbeschaffung und polizeiliche Befugnisse bei deutschen Nachrichtendiensten traditionell zu trennen sind. Ab Minute (02:05) nehmen die beiden kritisch zu dem Vorschlag Stellung, die Kontrollfunktion des Bundesnachrichtendienstes der Bundesdatenschutzbeauftragten zu entziehen. Vom Geheimdienst zur Transparenz: Ab Minute (17:55) besprechen Härting und Brink die EuGH-Entscheidung vom 15.1.2026 – C-129/24, bei der zahlreiche Anfragen nach dem Umweltinformationsgesetz gegen ein irisches Forstunternehmen ergangen sind. Das Forstunternehmen verweigerte die Auskunft, da die Anfragen alle unter Pseudonymen erfolgten. Darf das nationale Recht eine Identifikation bei Umweltinformationsanträgen verlangen? Zum Schluss wird ab Minute (28:51) die EuGH-Entscheidung vom 18.12.2025 – C-422/24 thematisiert. Fahrkartenkontrolleure wurden im Stockholmer ÖPNV mit Bodycams ausgestattet, Passagiere wurden hierüber nicht informiert. Auf Grundlage von Art. 13 DSGVO erließ die schwedische Aufsichtsbehörde daher ein Bußgeld. Handelt es sich wirklich um einen Fall des Art. 13 DSGVO oder ist vielmehr Art. 14 DSGVO (samt Ausnahmeregelungen in Absatz 5) einschlägig?
In dieser Folge knüpfe ich direkt an die letzte Episode „Warum Beobachten alles verändert“ an und gehe einen entscheidenden Schritt weiter. Viele Menschen beginnen zu beobachten – und arbeiten dann trotzdem weiter an Symptomen, am Körper, am Nervensystem. Bewusster. Sanfter. Aber aus demselben Zentrum heraus. In dieser Folge spreche ich darüber, • warum der Weg über Symptome und Ursachen nicht falsch, aber oft sehr lang ist • was passiert, wenn der "alte" Körper weiter das Zentrum bleibt • warum Arbeiten an sich selbst Identifikation oft verlängert • weshalb ESSENZ. nicht Symptome verändert, sondern Zustände • und was es bedeutet, nicht mehr an sich arbeiten zu müssen Diese Folge ist keine Anleitung und keine Motivation. Sie ist eher eine Grenze. Für Frauen, die spüren, dass Selbstoptimierung endet und etwas anderes jetzt und hier beginnen möchte. ESSENZ. ESSENZ. ist kein Konzept. Kein Prozess. Keine Methode. ESSENZ. ist ein Raum, in dem Identifikation endet und Regulation als Folge geschieht. Falls du die letzte Folge „Warum Beobachten alles verändert“ noch nicht gehört hast, ist sie eine gute Grundlage für diese Episode. Einzelsession ESSENZ. ESSENZ. kann auch eine einmalige Einzelsession sein. Ein Raum, in dem du genau das erfährst, wovon diese Folge spricht – nicht als Technik, sondern als Zustand. Wenn du danach weitergehen möchtest, wird diese Session bei einer Buchung angerechnet. Diese Folge ist eine Einladung, nicht noch bewusster weiterzumachen, sondern aufzuhören, aus dem alten Zentrum heraus zu arbeiten. Nicht, um Symptome zu lösen. Nicht, um dich zu regulieren. Sondern um zu spüren, was sich verändert, wenn du nicht mehr dieselbe Person bist, die all das reparieren will. Wenn du merkst, dass du nicht mehr an dir arbeiten willst, sondern bereit bist, das Zentrum zu wechseln, dann ist ESSENZ. genau der richtige Raum dafür. In tiefer Ruhe und von Herz zu Herz, Bea
Ingeborg Mösching (*1953) ist Meditationslehrerin, MBSR-Lehrerin und ehemalige Pflegefachfrau. Über viele Jahre arbeitete sie mit schwerkranken und sterbenden Menschen und integrierte Achtsamkeit später auch in klinische Kontexte, unter anderem am Universitätsspital Basel. Ihre Meditationspraxis begann 1986 in der christlichen Zen-Tradition und vertiefte sich später in Vipassana und den Herzqualitäten (Brahma-Vihāras). Prägend waren lange Schweigeretreats – unter anderem an der Insight Meditation Society und im Kloster Shwe Oo Min in Myanmar – sowie die Schulung und Autorisierung durch Fred von Allmen.Im Gespräch sprechen wir über Pflege als Schulungsraum, über lange Retreats und das Üben von Gleichmut im Angesicht von Leid. Ingeborg beschreibt eindrücklich, was sie unter «Nicht-Einsteigen» versteht – ein praktisches Loslassen von Identifikation, ohne Verdrängen. Es geht um Einsicht als gelebte Erfahrung, um Herzqualitäten jenseits von Idealisierung und um eine Meditationspraxis, die nicht auf aussergewöhnliche Zustände zielt, sondern im Alltag trägt.Wir sprechen über:
Der 1. FC Nürnberg spielt Preußen Münster erst her, schießt aber kein Tor. Nachdem dann doch die Führung gelingt, schaffen es die lange überforderten Gäste erst noch zum Ausgleich und haben dann sogar noch Chancen auf den Sieg. Ein ärgerlicher Punktverlust für den Club - und ein Grund für den ehemaligen Aufsichtsratschef Thomas Grethlein mal im Podcaststudio vorbeizuschauen. Nunja, Grethleins Besuch hat andere Gründe als das Tagesgeschäft, in das er sich nicht mehr einmischen will - über das er sich mit Fadi Keblawi, Uli Digmayer und Sebastian Gloser in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Folge. Grethlein und die Hosts sprechen über das 1:1 gegen Münster und über fehlende Kontinuität - in einem Spiel und im gesamten Verein. Es geht außerdem um die schwieriger gewordene Identifikation des Publikums mit einer Mannschaft, in der die Spieler mittlerweile in einem sehr schnellen Tempo ausgetauscht werden. Und es geht um die Fußballerinnen des 1. FC Nürnberg, die aller sportlichen Erfolge zum Trotz im Verein und in der Stadtgesellschaft immer noch nur eine Nebenrolle spielen. In Grethlein haben sie einen entschiedenen Unterstützer, der hofft, dass sich auch im Verein bald die Erkenntnis durchsetzt, dass der Fußball der Frauen ein Zukunftsmarkt ist, in dem man jetzt nicht den Anschluss verlieren darf. Außerdem erzählt Thomas Grethlein noch einen Witz.
In dieser Folge spreche ich über einen Wendepunkt, der nichts mit positivem Denken und alles mit Identifikation zu tun hat. Viele Frauen versuchen, glücklicher zu werden, indem sie anders denken. Doch wirkliche Veränderung beginnt nicht dort, was wir denken – sondern darin, ob wir uns noch mit unseren Gedanken und Emotionen verwechseln. Sobald du einen Gedanken beobachtest, bist du nicht mehr dieser Gedanke. Sobald du ein Gefühl wahrnimmst, bist du nicht mehr dieses Gefühl. Genau hier endet das alte Ich. Nicht durch Kontrolle. Nicht durch Willen. Sondern durch Bewusstheit. Ich spreche darüber, – warum Identifikation der eigentliche Ursprung von Leid ist – weshalb Beobachten bereits Veränderung ist – wie der Körper zur Ruhe kommt, wenn alte Signale nicht mehr gesendet werden – und warum ein neuer innerer Zustand mehr bewirkt als jedes Ziel im Außen Diese Folge st eine Einladung, aus der Wiederholung auszusteigen und zu spüren, was möglich wird, wenn Identifikation endet. Wenn du merkst, dass du nicht mehr an dir arbeiten willst, sondern bereit bist, bei dir anzukommen, dann ist ESSENZ. genau der richtige Raum dafür. In tiefer Ruhe und, von Herz zu Herz, Bea Mach es dir bequem. Vielleicht mit einem warmen Getränk. Und hör nicht, um etwas zu verstehen. Sondern um wahrzunehmen, was in dir ruhiger wird. Diese Folge entfaltet sich nicht im Kopf. Sondern im Körper. Wenn du beim Hören spürst: „Ich will nicht mehr reagieren. Ich will von innen leben.“ Dann gibt es zwei Räume, in denen genau das möglich ist. INTEGRATIONSSESSION | 1:1 Eine einzelne Session zur Klärung, Stabilisierung und Ausrichtung. Für Frauen, die nicht weiter analysieren wollen, sondern wieder Boden spüren möchten. Wir ordnen. Wir regulieren. Wir bringen Orientierung zurück. Entscheidest du dich danach für eine längere Begleitung, wird diese Session vollständig angerechnet. [Termin buchen:](https://calendly.com/femalelightning/deep-dive-1-1-sessions) ESSENZ. | 1:1-Raum Start: 02.02. ESSENZ. ist ein stiller, intensiver Raum für Frauen, die bereit sind, sich über Monate begleiten zu lassen. Kein Optimierungsraum. Kein Programm. Sondern ein Raum, in dem Identifikation endet und Orientierung von innen entsteht. Wenige Plätze. Weil Tiefe Präsenz braucht. [Bewerbung:](https://forms.gle/SwerEbLqDxGRLpA98) Über mich Ich heiße Bea Cselényi. Ich wirke als: Psychologische Beraterin, Mentorin und Yogalehrerin. Ich begleite Frauen zurück in verkörperte Klarheit und innere Selbstführung. Meine Arbeit steht für: Weniger tun. Mehr sein. Mehr Wahrheit. Danke, dass du hier bist. NERVENSYSTEM SELBSTREGULATION VERKÖRPERUNG PRÄSENZ INNERE AUTORITÄT INTUITION WEIBLICHE FÜHRUNG EMOTIONALE GESUNDHEIT STILLE KLARHEIT LEBEN VON INNEN GANZHEITLICHE GESUNDHEIT
Diese Geistesschulung führt uns weg von den Phänomenen zu Zeugen. Der Zeuge/Beobachter ist keine neue Identität und kein inneres Konstrukt, sondern das Gewahrsein selbst. Dies ist nicht entstanden, sondern war immer da. Entstanden ist nur die Identifikation mit Gedanken, Körper und Geschichte. Dadurch schien der Beobachter verloren, wurde aber lediglich überdeckt. Alles, was wahrgenommen werden kann, Gedanken, Gefühle, der Körper, die Welt, kann nicht das sein, was wahrnimmt, es sind erfundene Geisteszustände. Der Beobachter ist dieser stille Standpunkt im Geist, der bemerkt, ohne sich zu verwechseln. Er dient im Erwachen als Hilfe, um aus der Identifikation auszutreten. Sobald sich die Erinnerung an Wahrheit vertieft, fällt selbst diese Position weg, weil keine Trennung mehr erlebt wird. Der glückliche Traum beginnt zu erblühen. Möchtest du mehr erfahren? Auf meiner Website findest du alle kommenden Termine und Infos: https://www.gottfriedsumser.com Wertschätzung https://gottfriedsumser.com/wertschaetzung Dein Einladungslink für Telegram. Diese App ist für Android sowie für iOS verfügbar. Hier kannst du tägliche Lektionen anhören und viele inspirierende Impulse empfangen. https://t.me/joinchat/AAAAAE7xQ67edqq1Goh51A Soundcloud: https://soundcloud.com/gottfriedsumser Spotify: https://open.spotify.com/show/7k98M4kCwr5ZBvgSFP8gql?si=6RjRI7HAQsSQchfZjsisPg&dl_branch=1&nd=1 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/1fe60f78-5246-4749-b859-0c28dd10b0ba/GOTTFRIED-SUMSER--LEBE-MAJESTTISCH Deezer: https://deezer.page.link/bpumKHezGLYTMVf28 iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/gottfried-sumser-lebe-majestätisch/id1581542180 YouTube: https://www.youtube.com/c/GottfriedSumser
Annerton-Experte Peter Frey erklärt im „Alles Legal”-Podcast, was hinter der EUDI-Wallet steckt, wer sie herausgeben darf und wie sie künftig Prozesse bei Identifikation, Vertragsabschluss und Authentifizierung verändern wird.
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Cold Calling beginnt weit vor dem ersten Kontakt. Gero Decker zeigt, wie gezieltes Targeting, echtes Research und persönliches Messaging Kaltakquise vom reinen Zahlen-Spiel zur klugen Begegnung machen. Wer den Buying Cycle versteht und erkennt, ob Angst, Neugier oder echter Bedarf den Handlungsimpuls prägen, schafft Verbindungen, die über Standardprozesse hinausgehen. Eine Episode für alle, die Kaltakquise nicht als Routine, sondern als echtes Handwerk erleben. Du erfährst... …wie du erfolgreich Cold Calling vorbereitest und die richtigen Kontakte findest. …welche Strategien Gero Decker für effektives Targeting und Messaging nutzt. …wie du durch Multi-Touch-Kampagnen und kreative Ansprache deine Sales-Quote steigerst. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Juli 2018: Bei einer morgendlichen Gassi-Runde im thüringischen Lindau entdeckt ein Spaziergänger mit seinem Hund eine oberflächlich vergrabene Leiche. Die Beamten gehen von einem Tötungsdelikt aus und versuchen, die Identität der unbekannten Frau festzustellen. Als weder ein Abgleich mit aktuellen Vermisstenfällen noch mit der DNA-Datenbank einen Treffer liefert, bleibt der Kripo Jena nur noch eine Möglichkeit: das Gebiss der Toten genauer zu untersuchen. Die Ermittler wenden sich an „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ und zeigen in der Sendung Röntgenaufnahmen der auffälligen Zahnimplantate. Kurz darauf meldet sich eine Firma, die genau solche Implantate herstellt. Ein Anruf, der den Stein ins Rollen bringt: Die Identität der Frau kann endlich geklärt werden – und die Ermittlungen zu ihrem Tod führen nach Berlin. Zu Gast im Aufnahmestudio bei Rudi Cerne und Conny Neumeyer sind der Erste Kriminalhauptkommissar Uwe Isenberg und Kriminalhauptkommissar Jochen Holländer vom LKA Berlin. Die Ermittler berichten von der Observationstaktik der 8. Mordkommission und der aufwendigen Suche nach dem Motiv des Täters. Außerdem im Interview: Prof. Dr. Rüdiger Lessig, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin an der Universität Halle-Wittenberg. Der forensische Zahnmediziner erklärt, warum das Gebiss von Toten eine wichtige Rolle bei der Identifikation von Leichen spielen kann. *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gäste & Experten: EKHK Uwe Isenberg & KHK Jochen Holländer (8. Mordkommission in Berlin); Prof. Dr. Rüdiger Lessig, Forensischer Zahnmediziner Autor dieser Folge: Jonas Wengert Audioproduktion & Technik: Lalita Hillgärtner, Sebastian Muxeneder Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Corinna Prinz, Tim Rascher (CvD) Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: Alexa Waschkau
„Viele rutschen in professionelle Einsamkeit – Wirksamkeit entsteht im Miteinander.“ Die Diskussion um Homeoffice vs. Office ist nur das Symptom. Mein heutiger Gast, Prof. Dr. Ingo Hamm, zeigt in seinem neuen Buch "Kettensprenger: Mehr Freiheit, mehr „Wir“ – Wie Arbeit wieder wirkt" auf, warum wir aus der „professionellen Einsamkeit“ rausmüssen und wie echte Teamarbeit wieder Wirksamkeit, Sinn und bessere Ergebnisse bringt. Und ich hatte defenitiv Gesprächsbedarf, bin ich doch ein Verfechter von 100% remote! Wir steigen tief ein: Warum die hitzige Homeoffice-Debatte oft am Kern vorbeigeht, wieso viele „Deskworker“ in eine professionelle Einsamkeit rutschen, und weshalb Teamgeist & Identifikation nicht „kuschelig“, sondern leistungskritisch sind. Ingo erklärt, wie Führung und Organisation moderne Hybridarbeit sinnvoll gestalten – jenseits von „alle zurück ins Büro“ und jenseits der reinen Remote-Optimierung. Außerdem: Was gute Zusammentreffen ausmacht (statt Präsenz zum Replizieren von Einzeltasks), warum Kundennähe Wirksamkeit liefert, und wie wir als Gesellschaft wieder mehr Miteinander organisieren. Wenn Du mehr wissen willst, hör unbedingt hier rein und/oder hol Dir das Buch! Wenn Du Ideen & Anregungen hast, wie Du Team-Formate gestaltest, schreib sie in die Kommentare. Und wenn Du neue Netzwerk-Möglichkeiten suchst, dann schau mal bei Liza.Network vorbei. Herzlichen Gruß, Henrik
Die soziologische Theorie ist mit einem Gegenstand befasst, der ständigem Wandel unterliegt. Insofern muss auch sie sich beständig weiterentwickeln, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Hannah Schmidt-Ott und Jens Bisky sprechen mit der Soziologin Nicole Holzhauser über studentische Theorieaffinität damals und heute, den Streit um das richtige Konzept, posthumane Soziologie, theoretische Konvertiten und politische Renegaten. Und sie fragen: Hat die Identifikation mit Methoden die Leidenschaft für Theorie abgelöst?LiteraturAndreas Reckwitz: „Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne“, Suhrkamp 2019.Arlie Russel Hochschild: „The Managed Heart. Commercialization of Human Feeling: Commercialization of Human Feeling“, University of California Press 2012.Bruno Latour: „Das terrestrische Manifest“, Suhrkamp 2018, übersetzt von Bernd Schwibs.Donna Haraway: „Das Manifest für Gefährten“, Merve 2016, übersetzt von Jennifer Sophia Theodor.Pierre Bourdieu: „Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft“, Suhrkamp 1982, übersetzt von Bernd Schwibs und Achim Russer. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wir sprechen im Follow-up über den Begriff "Glow-up" und was er bedeutet. In "das ist schön" stellen wir fest, dass wir relativ wenig über den Ramadan wissen. Auf easygerman.fm könnt ihr uns eure Erfahrungen dazu schicken. Dann beantworten wir eure Fragen zu den Themen Nationalstolz und die deutsche Vergangenheitsbewältigung. Zum Abschluss hat Cari — passend zu diesen Themen — zwei Empfehlungen für euch. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Intro Ihr könnt euch noch bis zum 4. März für die Easy German Summer School 2025 bewerben. Alle Infos findet ihr unter: easygerman.org/summerschool Follow-up: Glow-up glow-up (Merriam Webster) Das ist schön: Ramadan Ramadan (Wikipedia) Eure Fragen Kriszti fragt: Gibt es in Deutschland heute noch Probleme mit der Aufarbeitung der historischen Vergangenheit? Ken fragt: Könnt ihr euch vorstellen, dass die Deutschen in der Zukunft wieder mehr Nationalstolz und Führungsbereitschaft zeigen? Hast du eine Frage an uns? Auf easygerman.fm kannst du uns eine Sprachnachricht schicken. Empfehlung der Woche Opinion Piece von Jan Böhmermann: The Far Right Is Rising in the Land of "Never Again"(YouTube) Hitlers Macht - Der Aufsteiger (ZDF) Wichtige Vokabeln in dieser Episode aufblühen: sich positiv entwickeln, wachsen oder lebendiger werden der Ramadan: islamischer Fastenmonat, in dem Gläubige von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang fasten das Fest: feierliche Veranstaltung oder besonderer Anlass zum Feiern vorbildlich: besonders gut oder lobenswert, als Beispiel geeignet die Aufarbeitung: detaillierte Auseinandersetzung mit einem Thema verpönt: gesellschaftlich nicht akzeptiert oder unerwünscht der Nationalstolz: Gefühl der Zugehörigkeit und positiven Identifikation mit dem eigenen Land Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership