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In einer Epoche, die das Vorläufige zur Dauer und die Pose zur Haltung erklärt, erinnert die Bergpredigt an die Vorrangstellung des Wesentlichen vor dem Sichtbaren, der Substanz vor der Oberfläche, des stillen Tuns vor dem lauten Bekenntnis. Man muss kein gläubiger Mensch sein, um diese Mahnung zu hören.
Einen Baum für die Nächsten pflanzenPfarrer Daniel Guggisberg, Kirchgemeinde Lauperswil«Hartes Brot ist nicht hart, aber kein Brot, das ist hart.» Mit diesem Spruch erinnert sich Daniel Guggisberg an die Worte seiner Grosseltern und Eltern. Dahinter steckt mehr als eine Mahnung gegen Verschwendung. Es ist die Erinnerung daran, dass vieles, was wir heute selbstverständlich geniessen, von früheren Generationen vorbereitet wurde. Eine jüdische Legende vom Johannisbrotbaum erzählt von einem Mann, der einen Baum pflanzt, obwohl er dessen Früchte selbst nie ernten wird. Er tut es für seine Kinder und Enkelkinder. Diese Haltung berührt auch heute: Verantwortung endet nicht bei den eigenen Bedürfnissen. Wir leben davon, dass andere vor uns gedacht, gearbeitet und gesorgt haben. Und wir stehen in der Verantwortung, etwas weiterzugeben. Für Menschen, für die Natur und für die Generationen, die nach uns kommen.Spendenaufruf:Das Wort zum Tag lebt von Menschen, die zuhören, mitdenken und mittragen. Damit die täglichen Beiträge weiterhin kostenlos verfügbar bleiben, freuen wir uns über jede Unterstützung. Herzlichen Dank!https://wortzumtag.ch/unterstuetzenVerantwortung, Generationen, Dankbarkeit, Nachhaltigkeit, Johannisbrotbaum, Zukunft, Gemeinschaft, Albert Schweitzer, Hoffnung, Weitergeben#wortzumtag #verantwortung #nachhaltigkeit #hoffnung #gemeinschaft #generationen #zukunft #dankbarkeit #glaube #leben #alltag #inspiration #bewahrungderschöpfung #weitergeben #menschen
In jedem von uns steckt der WolfHerzlich willkommen am Montag.Während unserer Assisireise mit DOMRADIO-Hörern waren wir unter anderem in Gubbio.Da war ich echt auch zum ersten Mal und ich war begeistert von dieser uralten Stadt mit ihren reichen Traditionen und mit ihrer so ganz anderen Architektur. Jedes Stadtviertel hat seine Kirche und seinen Patron und heißt auch dann nach ihm oder ihr.Berühmt ist diese Stadt durch eine sehr populäre Legende mit dem Heiligen Franziskus.Die Stadt war von einem sehr bösartigen Wolf bedrängt und niemand hat sich mehr aus dem Stadttor getraut. Der Heilige Franziskus war zu Hilfe gerufen worden, weil man irgendwie gehört hatte, dass er mit Tieren kann. Er kam und hatte mit ihm, dem Bösen, gesprochen, ihm seine Vergehen vorgehalten, aber auch Verständnis für seinen Hunger gezeigt und mit ihm dann einen Vertrag ausgehandelt.Mit dem Bösen, dem Wolf, zusammen ging er in die Stadt und besiegelte mit den Einwohnern den Vertrag: Die Einwohner würden ihm sein tägliches Futter geben und er würde nie mehr Menschen anfallen. So geschah es und der alte Wolf lebte noch einige Jahre friedlich unter ihnen. So die Legende.Überall in der Stadt sieht man Statuen und Gemälde, Fenster und Bilder von diesem Geschehen. Aber eigentlich ist diese Geschichte eine Mahnung und Aufforderung an jeden von uns selbst. In jeder und jedem von uns gibt es neben dem Guten auch das Böse und das muss beherrscht und bewusst bearbeitet werden, damit es uns nicht beherrscht.Und die so nette Legende zeigt auch die Schritte dazu: sich des Bösen und Unguten bewusst werden, die Dinge, die das Böse durch mich angerichtet hat, benennen und nicht fromm überdecken, Schritte zur Wiedergutmachung oder zum Ändern des Verhaltens benennen und mit einem Vertrauten besprechen.Ich bin mir sicher, dass der Wolf, der noch einige Jahre durch die Stadt gelaufen ist, die Einwohner erinnert hat, den Vertrag zu halten, aber auch sich an die eigene Nase zu fassen und immer zu schauen, wo es Dinge bei jedem gibt, die aggressiv und bösartig sein können, wenn ich sie nicht bearbeite und klein halte.Eine sehr alltagstaugliche und nutzbare Legende, die zunächst so lieblich und fromm daherkommt.
In dieser Folge beleuchten wir ein oft vernachlässigtes Kapitel der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft: die systematische Entrechtung und Ermordung sexueller Minderheiten. Während die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung heute fest im kollektiven Gedächtnis verankert ist, blieb das Schicksal tausender homosexueller Männer, lesbischer Frauen und transgeschlechtlicher Personen lange Zeit im Schatten der Geschichte. Wir blicken zurück auf die lebendige queere Szene der Weimarer Republik und analysieren, wie das NS-Regime durch die Verschärfung des Paragrafen 175 und die Ideologie des „gesunden Volkskörpers“ Liebe und Identität kriminalisierte. Anhand erschütternder Einzelschicksale wie dem von Karl Gorath, der sowohl die Konzentrationslager Neuengamme als auch Auschwitz überlebte, zeigen wir auf, wie tief die Verfolgung in das Privatleben reichte – von Denunziationen durch Nachbarn bis hin zu grausamen medizinischen Experimenten im Lager. Besonders bedrückend ist die Erkenntnis, dass das Unrecht für viele Betroffene mit dem Jahr 1945 nicht endete: Der Paragraf 175 blieb in Deutschland noch Jahrzehnte bestehen, und ehemalige KZ-Häftlinge wurden weiterhin als Straftäter ausgegrenzt, statt als Opfer anerkannt zu werden. Diese Folge ist eine Mahnung an die Gegenwart und ein Plädoyer für die Würde und Freiheit jedes Einzelnen.
Spaniens Korruptionsbeben: Die Justiz greift ins Machtzentrum Spanien erlebt ein politisches Erdbeben: Ein Ex-Minister, sein Vertrauter und ein Unternehmer stehen im Zentrum des Caso Koldo. Ein Minister des kommunistischen Präsidenten Sanchez sitzt im Knast. Es geht um Maskengeschäfte, Bargeld, Parteikassen, Staatsfirmen – und um die Frage, wie tief die Affäre in das Machtzentrum von Pedro Sánchez reicht. Immerhin muß sich seine Frau wegen Korruption vor Gericht verantworten. Nicht nur, daß große Summen der EU in spanische Haushaltslöcher geflossen sind, darunter wesentlich auch deutsche Steuergelder, von 30 Mrd ist die Rede - der Clan um Ministerpräsident Sanchez hat sich offenbar skrupellos die Taschen voll gemacht. Vor dem Tribunal Supremo ist der erste große Prozess der sogenannten Operación Delorme, besser bekannt als Caso Koldo, abgeschlossen; das Urteil steht aus. Die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft fordert 24 Jahre Haft für Ábalos, 19 Jahre und sechs Monate für Koldo García und sieben Jahre für Aldama. Der Fall Spanien ist auch eine Mahnung an Europa: Korruption beginnt dort, wo Parteien den Staat als Eigentum betrachten. Und er zeigt: es gibt noch eine unabhängige Justiz. Ein Gespräch mit Thomas Punzmann von TE, der selbst lange in Spanien gelebt hatte. Dieser Wecker wird unterstützt von der INNOMOTION AG. Hier erfahren Sie mehr: www.doppeltsteuernsparen.de Innomotion AG – mit wissenschaftlicher Expertise in der Beratung rund um Kauf, Bewertung und Verwertung von Ideen, Innovationen und Schutzrechten. Das Innomotion-Konzept basiert auf höchstrichterlicher Steuerrechtsprechung und eröffnet eine steuerlich gesicherte, einzigartig attraktive wirtschaftliche Struktur – für massiven Mehrwert und doppelten Effekt. Hier erfahren Sie mehr https://www.doppeltsteuernsparen.de. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
So stellen wir uns den Himmel vor: Um den Thron der Heiligen Dreifaltigkeit herum die Heerschar der Engel, die vielgeflügelten Cherubim und Seraphim mit ihren Harfen, Lauten und Posaunen, sowie die Schar der Erlösten – den unendlichen Himmelsraum erfüllend mit ewigem Halleluja. Ein Himmelsorchester, dessen vielzählige Instrumente an vielen Stellen in der Bibel erklingen: im Buch Mose, in den Psalmen, in der Offenbarung. Meist zum Lobe des Herrn, aber auch zu Mahnung und Aufbruch und Krieg. Folgen wir diesen Ton- und Bildspuren. Was erzählen sie uns? Wo und wie erklingen sie noch heute?
»Ach, du lieber Gott!« – »Oh mein Gott!« – »Oh Gottogott!« usw. Solche Floskeln drücken je nach Umständen und Verwender Entsetzen, Verwunderung oder Ablehnung aus. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Es geht um Gott. Doch warum rufen die Leute, die solche Worte aussprechen, ausgerechnet den Namen Gottes an? Ich vermute, das geschieht oft aus Unüberlegtheit, aus Tradition oder weil es in einer Community so üblich ist. Stattdessen könnte man auch zwanglos rufen: »Unglaublich!« – »Ach, du grüne Neune!« – »Ach, du liebes bisschen!«, oder was auch immer.Warum ist das wichtig? Der Tagesvers zeigt, dass es Gott überhaupt nicht gleichgültig ist, wozu sein Name verwendet wird. Ich selbst fände es auch merkwürdig, wenn man meinen Namen immer nutzen würde, sobald man sich z. B. erschrickt oder über etwas Abscheu empfindet: »Ach, du lieber Markus!« Doch Gott geht hier noch einen Schritt weiter: Er will den Missbrauch seines Namens nicht nur unterbinden, sondern er wird ihn auch bestrafen.Warum diese ernste Mahnung? Die inflationäre Nutzung des Gottesnamens birgt für uns eine große Gefahr: Wir stumpfen ab gegenüber der Größe Gottes. Wir ignorieren seine Heiligkeit. Wer dauernd gedankenlos Gott im Munde führt, macht deutlich, dass er ihn nicht ernst nimmt. Und das ist fatal: Denn Gott ist ein Richter der Gedanken, des Herzens und jedes Wortes. Ihn zu verletzen hat ernste Konsequenzen.Dabei kann man den Namen Gottes sehr wohl in einer Weise anrufen, die Gott nichts von seiner Ehre nimmt und ihn zugleich für uns einnimmt: »Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen« (Psalm 145,18). Wer sich ernstlich an Gott wendet, mit seiner Not und seinen Lebensfragen, dem ist er von Herzen nahe!Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist stolz: Karin Prien, die neue Bundesbildungs- und Familienministerin, ist jüdischer Herkunft - und sie bekennt sich dazu. So offen war sie nicht immer. Lange folgte sie der Mahnung ihrer Mutter, ihr Jüdischsein in der Öffentlichkeit lieber zu verschweigen. Seit sie zum Bundeskabinett gehört, erhält sie mehr Hassnachrichten. Trotzdem bleibt sie klar in ihren Positionen. Die Ministerin will den Kampf gegen Antisemitismus verstärken. Und sie wirbt für eine differenziertere Israel-Debatte. Wie reagiert die jüdische Community darauf? Was sagen Weggefährten und Kritiker?
Macher, Julia www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Ein Wetterhahn auf dem Turm einer Kirche zeigt nicht nur die Windrichtung an. Er ist zugleich Mahnung, das eigene Fähnlein nicht leichtfertig nach dem Wind zu richten.
Was bedeutet es wirklich, bereit zu sein, wenn Christus kommt?Am Palmsonntag stehen wir an der Schwelle zur Heiligen Woche. Hinter uns liegen 40 Tage der Fastenzeit – Tage des Hörens, des Betens und des Nachdenkens über die Gleichnisse Jesu. Jetzt beginnt eine Zeit, in der Christus nicht mehr nur in Gleichnissen spricht, sondern selbst handelt.Im Mittelpunkt dieser Folge steht ein eindringliches Wort Jesu aus dem Lukasevangelium: „Eure Hüften sollen gegürtet sein und eure Lampen brennen.“ (Lk 12,35)Jesus spricht von Knechten, die wach bleiben und auf ihren Herrn warten. Doch dieses Gleichnis ist mehr als eine moralische Mahnung zur Aufmerksamkeit. Es öffnet einen tiefen Blick auf das geistliche Leben: Wachsamkeit ist keine nervöse Aktivität, sondern eine Haltung des Herzens – eine geöffnete Tür für Gott.Gemeinsam mit Subdiakon Julian Woiwode entdecken wir die biblischen Bilder hinter diesen Worten: das Gürten der Hüften aus dem Exodus, die Bereitschaft zum Aufbruch, die Treue der Propheten – und schließlich das überraschende Geheimnis dieses Gleichnisses: Der Herr, auf den wir warten, wird selbst zum Diener.Jesus kündigt an, dass er seine Knechte am Tisch Platz nehmen lässt und ihnen dient. Vier Tage später geschieht genau das: Beim Letzten Abendmahl gürtet sich Christus selbst und wäscht seinen Jüngern die Füße.So führt uns dieses Gleichnis direkt hinein in das Geheimnis der Karwoche. Christus verlangt Wachsamkeit – aber zuerst schenkt er selbst alles: Reinigung, Gnade und Anteil an seinem Opfer.Diese Folge lädt ein, die kommenden Tage bewusst zu leben: wachsam, treu und offen für den Herrn, der kommt.
China ist ein Land, über das weniger gesprochen wird als über die USA und über Russland, und das, obwohl es aufgrund seiner Größe, seiner wirtschaftlichen Macht und seines globalen Einflusses deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient. Was ist China, vor allem für den Westen und für Deutschland? Partner? Konkurrent? Gegner? Vorbild? Mahnung? Darüber spricht Gerd Buurmann mit seinen Gästen. Zugeschaltet ist der Journalist und Sinologe Jürgen Kremb sowie der Historiker und Achse-Autor Christian Osthold.
Kunst als Mahnung: 50 Jahre Die Misereor-Hungertücher. Kirche kunterbunt in Abensberg: Bunte Kirche für Kinder und Familien Telefon-Seelsorge: Ehrenamtliche geben Halt in schweren Zeiten Johannes-Passion - Bachs Meisterwerk im Dom erleben Gerichtsverhandlung in München: Aufarbeitung der Finanzaffäre Misereor-Gast aus Kamerun: Hoffnung durch Bildung Soli-Brot in Böhmfeld: Brotbacken für den guten Zweck Bewegende Kurzfilme über Hoffnung und Vergänglichkeit Durch die Sendung führt Bernhard Löhlein
Es ist ein weiterer Schritt in der Missbrauchsaufarbeitung des Bistums Passau: Die Enthüllung des „Mahnmals sexueller gewalttätiger geistlicher Missbrauch“ im Passauer Stephansdom. Bischof Stefan Oster und Betroffenenbeiratssprecher Siegfried Lang haben die Skulptur des Künstlers Andreas Kuhnlein in einem Gottesdienst mit Bußakt enthüllt. „Lichtblick“ lautet der Titel der dargestellten schwangeren Frau, die Mahnung und Hoffnung zugleich vermittelt. Stefanie Hintermayr war bei der Enthüllung dabei.
"Europa ist Schutzraum für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie", sagt Nathanael Liminski, Minister für Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei des Landes NRW. Europas Geschichte ist für ihn Mahnung und Auftrag zugleich, gerade angesichts der aktuellen geopolitischen Herausforderungen: "Europa ist kein Verwaltungsprojekt. Es ist eine Schicksalsgemeinschaft." Von Nathanel Liminski.
Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist stolz: Die neue Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien ist jüdischer Herkunft. Und sie bekennt sich dazu. Sie war nicht immer so offen. Lange hielt sich die CDU-Politikerin an die Mahnung ihrer Mutter, ihr Jüdischsein in der Öffentlichkeit lieber zu verschweigen. Seitdem die ehemalige schleswig-holsteinische Bildungsministerin zum Bundeskabinett gehört, erhält sie aufgrund ihrer Positionen vermehrt Hassnachrichten. Prien vertritt entschieden ihre Standpunkte. Die Ministerin will den Kampf gegen Antisemitismus verstärken. Zudem wirbt sie für eine differenziertere Israel-Debatte. Karin Prien bringt eine neue Note ins Bundeskabinett. Wie stehen die jüdische Community, Weggefährten und Kritiker dazu?
Münkel, Jana www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Was wäre uns der blaue Himmel wert? Magdalena Schrefels Roman «Das Blaue vom Himmel» erzählt von einer Zukunft, in der die Erde abkühlt und das Himmelsblau dafür verschwindet. Fiktion, die auf realer Klimaforschung beruht. Der Roman führt in eine nahe Zukunft, in der Regierungen beschliessen, die Erde mit Schwefel- und Kalkpartikeln zu kühlen. Die Massnahme kann die Temperatur senken, doch sie lässt den Himmel milchig und farblos werden. Was wie Science-Fiction klingt, basiert auf tatsächlichen Studien, die genau solche Eingriffe untersuchen. Im Zentrum des Romans steht Hannah Awenir, die ein halbes Jahr vor der globalen Aktion Erinnerungen an die Farbe Blau sammelt. Ihr Projekt wird zur leisen Mahnung, was es bedeutet, wenn eine Klimarettung sichtbar Spuren am Himmel hinterlässt. Im Treffpunkt sprechen wir darüber, wo Fiktion endet und wo die Realität beginnt. Und was es bedeutet, wenn Klimarettung unseren Blick in den Himmel verändert.
Wieder eine Bauerndemo. Der Verein "Land schafft Verbindung Sachsen e.V." hatte zum Protest gegen das Mercosur-Abkommen geladen. Doch statt mit Traktoren die Autobahn zu blockieren, haben sie diesmal Spielzeug-Trekker vor die Dresdner Frauenkirche gestellt - als Mahnung! In dieser Episode sprechen wir Landwirt Georg Stiegler, Vorsitzender von "Land schafft Verbindung". Er erklärt, warum diesmal mit Spielzeug demonstriert wurde, wieso er eigentlich gar nichts gegen ein Freihandelsabkommen hat aber trotzdem Probleme mit Mercosur sieht. Und wir reden mit unserer Abgeordneten Daniela Pfeifer vom Landwirtschafts-Arbeitskreis. Sie verrät, warum sie auch auf der Demo war und was Politik jetzt für die Landwirte tun muss.
04.01.2026 In dieser Sonder-Sonntagsrunde spricht Burkhard Müller-Ullrich mit Peter Hahne über die surreale Neujahransprache des Friedrich Merz, über die pathologische Kriegslust der deutschen Regierung, über Donald Trumps unmissverständliche Mahnung, seine Ankündigungen ernst zu nehmen, über die Aufdeckung des größten Sozialbetrugs in der Geschichte der USA und die Rolle der Neuen Medien hierbei, über das seit vier Tagen islamisch regierte New York und über die große Angst der Altparteien vor einer Alternative in Deutschland, weshalb die CSU sich jetzt vor ihrem Treffen in Seon AfD-Kostüme anzieht.
Mache pünktlich Feierabend, auch wenn du eine Führungsposition im Familienunternehmen hast. Viele halten sich mit **"Busy Work"** und unbewussten Verhaltensmustern davon ab, an den wirklich wichtigen Dingen zu arbeiten.In dieser Folge zeige ich dir **drei Zeitfallen** bzw. Denkfehler auf, die dich von deinem Feierabend abhalten. Wir sprechen darüber, wie du Meetings, E-Mail-Fluten und den Zwang zur Selbstfreigabe entschärfst. Es geht nicht um einen schnellen Trick, sondern darum, die eigentlichen Ursachen deiner Überlastung zu beseitigen.**Entspannte Produktivität** bedeutet: Du arbeitest fokussiert an Projekten, die etwas bewegen, hast mehr Zeit für dich und deine Familie und wirst nicht zum "Baum, unter dem nichts wächst".Am Ende der Folge gibt es eine sehr persönliche Mahnung, warum wir uns wirklich um unsere Lebensziele kümmern und nicht warten sollten.0:00 Zu viel Arbeit2:29 Zu viele Meetings4:10 Zu viele CC-E-Mails5:25 Zu viele Freigaben8:20 Nachruf auf Uwe v. G.
Die rastlose Gesellschaft sollte von Senioren lernen. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Zwei Welten, eine Skyline: Während deutsche Fachkräfte der heimischen Stagnation und Neidkultur entfliehen und ihr Glück am Golf suchen, parken Oligarchen und Superreiche dort ungestört ihr Vermögen – in einer Steueroase mit Glitzerfassade. Dietmar Deffner war gerade in Dubai, und gemeinsam mit seinem Podcast-Antipoden Holger Zschäpitz diskutiert er die Ambivalenz, die Deutschland herausfordert: Das Emirat hält dem Westen einen doppelten Spiegel vor – als moralische Provokation und als wirtschaftliche Mahnung. Weitere Themen: • Jahresende ohne Jahresendrallye – was die Märkte derzeit wirklich bewegt • Der mysteriöse 10. Oktober – warum der Kryptocrash von damals Bitcoin & Co. bis heute erschüttert • Wachwechsel bei Start-ups in Deutschland – was die neue Statistik über die Aktienkultur verrät • Gamechanger Vorsorgedepot – warum die Reform der Riester-Rente ein großer Wurf mit nur kleinen Schönheitsfehlern ist • Aktienwichteln 2025 – so seid ihr bei unserer digitalen Weihnachtsfeier dabei DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Moderation Martin Gross/ Gesendet in Ö1 am 12.12.2025++Die verheerende Lage im Sudan dürfe von der internationalen Gemeinschaft nicht länger ignoriert werden, - diese Mahnung kommt von der Österreichischen Caritas.++In Italien verlassen die letzten Mönche eines der bedeutendsten Klöster des Landes: Die Kartause von Pavia, - die Anlage aus dem XIV Jahrhundert gilt als Meisterwerk der italienischen Renaissance und zählt zu den Nationaldenkmälern des Landes. (Cornelia Vospernik)++Die Caritas Steiermark hat gemeinsam mit der ökoso¬zialen Energiegemeinschaft "Robin Powerhood" ein Modell gestartet, bei dem private oder betriebliche Photovoltaik-, Wind- oder Wasserkraftanlagen ihren überschüssigen Strom direkt an soziale Einrichtungen spenden können.
Seit 25 Jahren ist Open Season fester Teil der Schweizer Musiklandschaft. Nun bringen die Berner Truppe mit «Big Bang» ihr achtes Studioalbum heraus. Von Bandmüdigkeit keine Spur. Open Season gilt als legendäre Liveband, die jeden Tanzmuffel mindestens zum Wippen bringt. Seit fast 25 Jahren spielt die neunköpfige Truppe ihren Rocksteady- und Reggae-inspirierten Sound und spannt dabei den Bogen von oldschool Einflüssen zu modernen Elementen. Kreativer Motor von Open Season ist Sänger und Gitarrist Santosh Aerthott. «Wir machen einfach und werden auch weiterhin einfach machen», sagt er. Sie sei ein «Dorfkind», sagt die schwyzer Singer- Songwriterin Linda Elys von sich selbst. Doch 2021 gings raus aus dem Dorf in die Grossstadt: Linda Elys meldete sich bei der Casting Show «The Voice of Germany» an und schaffte es bis ins Finale. Es folgte ein gemeinsames Duett mit James Blunt, die erste eigene EP und nun die Single «There for you». Der sizilianische Musiker Pippo Pollina ist bekennender Pazifist. Sein neues Album «Fra guerra e pace» («Zwischen Krieg und Frieden») ist politische Mahnung und gleichzeitig Hoffnungsschimmer in bewegten Zeiten. Es erzählt von historischen und heutigen Kriegsereignissen und von dem, was Krieg mit Menschen anstellt. Im Song «La notte dei cristalli» (Die Kristallnacht) ist Pollina zum ersten Mal mit seinen beiden Kindern, dem Singer-Songwriter Faber und Madlaina Pollina, zu hören.
Hier geht's zum Geschäftsführertraining: https://www.geschaeftsfuehrertraining.at/ Das Finanzamt pfändet mittlerweile auch bei kleinsten Rückständen – oft ohne Mahnung oder Vorwarnung. Warum du dein FinanzOnline-Konto regelmäßig prüfen und wie du rechtzeitig um Zahlungserleichterung ansuchen solltest, erklärt dir der strategische Steuerberater Roman Jagersberger.
Der Bibeltext 2. Thessalonicher 2,13-17 – ausgelegt von Joachim Opitz. (Autor: Joachim Opitz)
Zwei verschiedene Fust-Kundinnen verzichten beim Kauf auf eine Garantieverlängerung, trotzdem folgen Rechnung und Mahnung. +++ Weiteres Thema: Warum sind Bio-Champignons eigentlich so teuer?
In guten Zeiten haben wir genügend Schalker, in schlechten... Ihr kennt diese Zitate. Der Knappencast nutzt die aktuelle Phase der Harmonie für einen Wettbewerb der Mahnung. Wir suchen in den nächsten Wochen den schlimmsten Fehlgriff, die größte Niete, den fatalsten Einkauf aller Zeiten. Wir machen ein Spiel draus - alle Funktionäre, Trainer, Spieler, die euch wehgetan haben sind willkommen. Gebt eure Vorschläge ab bei Instagram oder schickt eine Mail an knappencast@mail.de. Gerade jetzt wollten wir uns vergegenwärtigen, was wir zukünftig nicht mehr wollen! Obendrein gibts in der aktuellen Ausgabe noch ein paar schöne stimmliche Eindrücke vom Elversberg-Spiel und dem Bildungsauftrag folgend ...Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um die leidenschaftliche Mahnung des Paulus zur Einheit in der Gemeinde von Korinth. Zwischen Streit, Rivalität und geistlichen „Fanklubs“ ruft Paulus dazu auf, sich nicht an Menschen oder Lehrmeinungen zu hängen, sondern allein an Christus. Kaldewey zeigt eindrücklich, wie Spaltungen auch heute Gemeinden schwächen – und wie […]
mit Kommentaren zur Klimakonferenz in Brasilien, zum Zustand der Regierung ein Jahr nach dem Scheitern der Ampel und zur Mahnung des Bundespräsidenten am Jahrestag der Reichspogromnacht. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Bundes-Drogenbeauftragter für Altersfreigabe bei Social-Media-Plattformen. Vier Dörfer im NRW-Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet Von Thomas Schaaf.
Wir über uns – aus dieser Rubrik stammte bereits die Ballade von der journalistischen Tätigkeit in der gestrigen Ausgabe unseres Podcast. Auch heute schmoren wir, wenn man so will, weiter im eigenen Saft und singen das hohe Lied auf die großartige Erfindung der Tageszeitung. Dass Eigenlob stinkt, wusste freilich auch das Pinneberger Tageblatt, als es am 14. Oktober 1925 seine Apotheose auf „Zeitungslust und -nutz“ anstimmte, weshalb es dafür auf einen entsprechend bezeichneten Text aus der Zeit um 1700 und der Feder Kaspar von Stielers zurückgreift. Was wir dort von der kulturbildenden und friedenssichernden Funktion der Qualitätspresse hören, möchten wir gerne glauben und mit Auf den Tag genau weitergeben. Nur der Mahnung, die Zeitung unbedingt immer von der ersten bis zur letzten Zeile zu rezipieren, werden wir hier auch weiterhin keine Folge leisten. Es bleibt täglich bei einem einzigen Artikel, den für uns heute Rosa Leu interpretiert.
Dagmar Rosenfeld präsentiert das Pioneer Briefing
In dieser besonderen Episode des Lebenswege Podcasts begrüße ich Hannah Lessing, eine beeindruckende Stimme der Erinnerungskultur. Seit 1995 leitet sie den Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus. Wir sprechen über ihren Werdegang, über ihre Motivation diese Aufgabe zu übernehmen über "Wiedergutmachung" und was sie von Überlebenden gelernt hat. Wir sprechen auch über aktuelle Entwicklungen und wieso es wichtig ist weiterhin passende Formate zu finden, um Jugendliche anzusprechen, aber auch darüber, ob ein Holocaust heute nochmal möglich wäre. Mehr über Hannah Lessing und die Arbeit des Nationalfonds findet ihr hier: https://www.nationalfonds.org/person/hannah-m-lessing Mehr über die Audiografien und meine Kontaktdaten findet ihr hier: https://www.andreadomenig.at/audiografien-privatpersonen/ Teil mir auch gerne dein Feedback und Wünsche für neue Interview Gäste, die du gerne hören würdest: https://www.facebook.com/Lebenswege-Podcast-103348588053385https://www.linkedin.com/in/andreadomenig/https://www.instagram.com/andrea_domenig/ Intro: Walk Around by Roa https://soundcloud.com/roa_music1031 Creative Commons — Attribution 3.0 Unported — CC BY 3.0 Free Download / Stream: https://bit.ly/walk-around-roa Music promoted by Audio Library https://youtu.be/BimtUhUirnw
Die Union holt am meisten Stimmen – aber darauf sollte sich Bundeskanzler Merz nicht ausruhen. Nicolas Richter, Leiter des SZ-Hauptstadtbüros, ordnet das Ergebnis ein.
Im Artikel 150 der Weimarer Reichsverfassung war das Ziel verankert, dass „Denkmäler der (…) Natur sowie die Landschaft (…) den Schutz und die Pflege des Staates“ genießen. Zu einer großflächigen Einrichtung von Naturschutzgebieten führte dies fürs Erste zwar nicht; langfristig war aber doch die Grundlage gelegt für eine Verankerung dieses Ideals in relevanten Teilen der Bevölkerung, die sich unter anderem in der Einrichtung eines in zweijährigem Turnus ausgerichteten Deutschen Naturschutztages niederschlug. Die erste Veranstaltung dieser Art 1925 in München nahm ein Autor namens W. Wächter zum Anlass für eine in der Wilhelmsburger Zeitung vom 10. August veröffentlichte Mahnung, den Auftrag zur Pflege der heimischen Ökosysteme ernst zu nehmen. Frank Riede wirft mit ihm einen Blick in die Vorreiterregionen des Berchtesgadener Landes und der Lüneburger Heide.
Mod: Andreas Mittendorfer Gesendet in Ö1, am 18.7.2025 Einst wurde die amerikanische Entwicklungsbehörde USAID gegründet, um weltweit Millionen Menschenleben zu retten. Durch ihre Zerschlagung fehlt Helfern in den Krisengebieten der Erde nun die dringend notwendige Unterstützung. Gestaltung: Barbara Wolschek xx xx xx xx xx xxRund 100.000 historische Bücher wurden durch einen massiven Käfer-Befall in der ungarischen Erzabtei Pannonhalma beschädigt. Laut Experten ist es eine Mahnung für andere Bibliotheken, in Sachen Schutzkonzepte und Prävention. Gestaltung: Maria Harmer
Ein Inkassobüro schickt einer Frau eine Mahnung über rund 100 Franken – für ein Werbegeschenk. Was tönt wie ein Witz, ist weder eine Verwechslung noch ein Irrtum. +++ Weiteres Thema: Die Spatz-Zelte sollen wieder in der Schweiz produziert werden – Reportage aus der Zelt-Manufaktur.
Im März 1945 erlebte Zweibrücken eine seiner schwersten Zeiten. In nur wenigen Minuten wurde die alte Herzogstadt fast vollständig zerstört. In dieser Episode rekonstruiert Florian den Ablauf jener Minuten, in denen die Bomben fielen. Zwischen den Trümmern der Vergangenheit suchen wir nach den Geschichten der Menschen, die diesen Angriff überlebten – und derer, die es nicht taten. Eine Reise durch Erinnerung und Mahnung, durch Verlust und die Kraft des Neubeginns.
In dieser Episode sprechen Martin Benz und Martin Thoms über ein Gleichnis aus Lukas 16. Darin geht es um den reichen Mann und den armen Lazarus, die nach ihrem Tod von Gott getröstet bzw. bestraft werden. Oft wird diese Bibelstelle angeführt um die Realität und die Qualen der Hölle zu belegen. Die beiden Martins versuchen deutlich zu machen, dass es in diesem Gleichnis um keine dogmatische Abhandlung über Himmel und Hölle geht, sondern vielmehr um eine drastische Mahnung dazu, sich den Armen zuzuwenden und sein Herz gegenüber der Not anderen nicht zu verhärten. Es ist ein Gleichnis über die Notwendigkeit der Barmherzigkeit und keine Detailbeschreibung einer zukünftigen Hölle und ihrer Qualen. Wenn du dich in das Thema Allversöhnung vertiefen willst, kannst du hier Martins Buch erwerben: https://www.eva-leipzig.de/de/es-ist-vollbracht-oder-doch-nicht-2 und dich hier für den Onlinestudientag zur Allversöhnung am 19.07. mit Martin anmelden: www.martinthoms.de Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du unsere Arbeit unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! _______________________________ GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Cinematic by Makaih Beats is licensed under a Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
Bahner, Eva www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Frieden zu schaffen und abzusichern ist die oberste Priorität der Vereinten Nationen. Das wird für ihre Blauhelmsoldaten aber immer schwieriger: mehr Risiko, mehr Verletzte und Todesopfer, weniger Akzeptanz und Ressourcen. Vor dem Hauptquartier der UNTSO-Mission in Jerusalem führt Generalmajor Patrick Gauchat zu einer Gedenktafel. Immer wieder seien Verluste zu beklagen, sagt der Freiburger. Seit vier Jahren kommandiert er – als erster Schweizer – eine Blauhelm-Operation. Momentan sei das Risiko für die Soldaten aus zwanzig Ländern wieder beträchtlich, sagt UNTSO-Chef Gauchat. In Folge des Hamas-Überfalls auf Israel im Oktober 2023 herrsche wieder Krieg: in Gaza, in Libanon, in Syrien. Auftrag der UNTSO – der ältesten Blauhelmmission überhaupt: den Waffenstillstand von 1948 zwischen Israel und seinen vier arabischen Nachbarn überwachen. Der Besuch bei einem UNTSO-Beobachtungsposten auf den Golanhöhen zeigt: die Blauhelme beobachten nahezu täglich Verletzungen des Waffenstillstands. Sie können nur zuschauen und diese dokumentieren. Ihre Berichte werden aber immerhin von allen involvierten Staaten akzeptiert. Das ist bei Blauhelmoperationen nicht immer so. In Kongo-Kinshasa begann im letzten Frühling der schrittweise Abzug der Monusco-Blauhelme. Was mit einer Friedensmission im Zentrum einer der tödlichsten Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg angefangen hatte, endete als die tödlichste und teuerste Blauhelmmission der UNO. Aus anfänglicher Akzeptanz, sogar Begeisterung der Bevölkerung, wurde Ablehnung, aus beobachtenden UNO-Soldaten wurden kämpfende, die an der Seite der kongolesischen Armee gegen die Rebellengruppe M23 vorgingen. Schützen konnten sie die Bevölkerung trotzdem nicht. «Gleich neben den Stützpunkten der MONUSCO werden Menschen massakriert, Häuser niedergebrannt, Frauen vergewaltigt,» sagt die junge Aktivistin Rebecca Kabugho. Zwanzig Jahre waren die Blauhelme im Kongo, 440 von ihnen wurden getötet: eine Mahnung. Die Reportagen von den Golanhöhen und aus dem Ostkongo von zwei unterschiedlichen Blauhelm-Missionen.
Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Zwölf Jahre Naziherrschaft waren zu Ende. Adolf Hitler hatte sich in seinem Bunker das Leben genommen, sowjetische Rotarmisten eroberten Berlin, die Alliierten befreiten die Konzentrationslager. Einer, der diese Szenen hautnah miterlebt hat, ist Axel Gebhard. Er war damals 13 Jahre alt und wohnte mit seiner Familie in Zehlendorf im Südwesten Berlins. Im Gespräch mit t-online-Chefredakteur Florian Harms berichtet er von seinen Erfahrungen sowie den Kriegsverbrechen der sowjetischen Soldaten und spricht als Lehre für heute eine Mahnung aus. Anmerkungen, Meinungen oder Fragen gern per Sprachnachricht an: podcasts@t-online.de Transkript: https://tagesanbruch.podigee.io/2208-zeitzeuge/transcript Alle Folgen der Diskussion am Wochenende finden Sie in einer Playlist auf Spotify hier: https://open.spotify.com/playlist/1d0dXXtJNcYAF7jQ3oRPg9?si=0f24794f3fe14a27 Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag – am Wochenende in einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Wie kann man sich den Alltag im KZ Mauthausen vorstellen? Der Historiker Alexander Prenninger hat mit hunderten Überlebenden gesprochen. Über den Alltag im KZ, Gewalt, Freizeit und kleine Akte der Solidarität. Erschütternde Einblicke in ein System organisierter Unmenschlichkeit – und wie sich manche trotzdem ihr Menschsein nicht nehmen ließen.
Ahnungslose Opfer erhalten Rechnungen für Waren, die sie nie bestellt haben. Fremde haben unter ihrem Namen Ware bestellt – und klauen sie dann. Wie kann man sich dagegen schützen? Ausserdem berichtet «Kassensturz» über den Ärger bei der Mehrwertsteuer-Rückerstattung. Und im Test: Epiliergeräte. Identitätsdiebstahl – Wenn der Onlineshop zur Kundenfalle wird Zuerst die Rechnung, dann die Mahnung. Nur ist die entsprechende Ware nie angekommen. Ahnungslose Opfer müssen dafür bezahlen, dass Fremde unter ihrem Namen Ware bestellen und dann aus dem Briefkasten klauen. «Kassensturz» zeigt: Und wie kann man sich gegen den Identitätsklau schützen? Und wo stehen die Onlineplattformen in der Verantwortung? Mehrwertsteuer-Rückerstattung – Ärger beim Einkauf im Ausland Günstig im grenznahen Ausland einkaufen – und am Ende noch die Mehrwertsteuer rückerstatten lassen. Viele Konsumentinnen und Konsumenten aus der Schweiz profitieren davon. Doch etliche Geschäfte wickeln die Rückerstattung der Mehrwertsteuer nicht mehr selbstständig ab. Sie lassen abwickeln, via internationale, spezialisierte Dienstleister. Und das kostet. Ein Ärgernis für Konsumierende, die diese Dienstleistung bezahlen müssen. «Kassensturz» weiss, dass ein Teil der abgezwackten Gebühren wieder bei Händlern landet. Test «Epilierer» – Leiden für die Schönheit Einmal gezupft – und danach erst mal Ruhe. Keine Stoppeln, glatte Haut. Trägt die Werbung für Epilierer da nicht etwas gar dick auf? «Kassensturz» hat acht Haarentfernungsgeräte in einem Praxistest untersuchen lassen, über mehrere Wochen. Welche gehen den Haaren wirklich an die Wurzel? Und welche verursachen unnötig Schmerzen? Von ein paar Geräten lässt man besser die Finger.
Als unser Hörer Anthony aus England nach Deutschland gezogen ist, hat er viele kulturelle Unterschiede beim Umgang mit Geld bemerkt. Janusz und Manuel sprechen mit ihm über die Bedeutung von Bargeld, den Umgang mit Schulden, die Stellung von Mietwohnungen und wie man als Gruppe in einer Kneipe oder in einem Restaurant die Rechnung teilt. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Thema der Woche: Umgang mit Geld in Deutschland Alle wollen mehr davon (Easy German Podcast 230) Angst um die Milliarden (Easy German Podcast 453) Wichtige Vokabeln in dieser Episode jemandem eine Runde ausgeben: für eine Gruppe von Menschen Getränke oder Essen mitbezahlen kleinlich: sehr genau auf kleine Details achten, die als übermäßig oder unnötig betrachtet werden die Schulden: Geld, das man von jemandem geliehen hat und zurückzahlen muss pleite sein: kein Geld mehr haben die Hypothek: ein Darlehen, das man aufnimmt, um eine Immobilie zu kaufen der Mietspiegel: eine Übersicht über die durchschnittlichen Mietpreise in einer bestimmten Region oder Stadt die Mahnung: eine formelle Mitteilung, die man erhält, wenn man eine Rechnung nicht bezahlt hat Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Send us a textDas Jahr 2024 hat die Luftfahrt mit einer Serie schwerer Unfälle und 334 Todesopfern belastet – ein deutlicher Rückschritt im Vergleich zu den nur 80 Opfern des Vorjahres. Besonders tragisch war der Absturz einer Jeju Air 737-800 in Südkorea mit 179 Toten – das schwerste Unglück des Jahres. Weitere Vorfälle, wie der Absturz einer Swiftair 737-400 in Litauen und einer ATR 72-500 in Brasilien, sorgten weltweit für Schlagzeilen.
In Leipzig wurde der Montagsdemo vom 9. Oktober 1989 gedacht. Der damalige Wunsch der Bürgerrechtlerin Gesine Oltmanns nach einem „offenen Land mit freien Menschen“ sollte angesichts populistischer Debatten eine Mahnung sein, meint Alexander Moritz. Moritz, Alexander www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche