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Vanille ist knapp. Kakao wird teurer. Fischöl ist endlich. Und die Lebensmittelindustrie schaut oft noch zu, während die Rohstoffbasis, auf der sie seit Jahrzehnten aufbaut, unter Druck gerät. In dieser Folge spreche ich mit Jenny Rädecke — Betriebswirtin, Food-Expertin und meine Co-Gründerin bei Future Food Technology — über die Frage, die uns beide seit einer Weile beschäftigt: Was kommt, wenn die klassischen Rohstoffe nicht mehr reichen? Future Food Technology ist ein Unternehmen, das wir gemeinsam gegründet haben, um genau diesem Problem zu begegnen. Gemeinsam mit einem Biotechnologen, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern arbeiten wir an Rohstoffen, die über biotechnologische Prozesse hergestellt werden — Rohstoffe, die bisher schwer zugänglich waren, zu teuer, zu instabil oder schlicht nicht in ausreichender Menge verfügbar. Im Gespräch klären wir, was hinter Begriffen wie Präzisionsfermentation und pflanzlicher Zellkultivierung wirklich steckt — ohne Fachjargon, ohne Hype. Präzisionsfermentation ist dabei keine neue Erfindung: Labferment, das für die Käseherstellung benötigt wird, wird bereits seit den Neunzigern auf diesem Weg produziert. Was sich verändert hat, sind die Anwendungsfelder — tierisches Protein ohne Tier, Kakaobutter aus dem Bioreaktor, Vanillin ohne Vanilleschote. Wir reden auch darüber, warum die Industrie trotz steigender Rohstoffpreise oft noch zögerlich reagiert, welche technischen Hürden bei der Zellkultivierung noch zu nehmen sind und was die europäische Novel-Food-Regulatorik mit dem Tempo dieser Entwicklung macht. Und wir wagen einen konkreten Blick nach vorne: Welche Produkte könnten in zehn Jahren Standard im Supermarkt sein — und was wird trotz großer Versprechen vielleicht verschwinden? Diese Folge ist etwas Besonderes, weil ich hier ausnahmsweise auch in eigener Sache spreche. Es ist ein Gespräch zwischen zwei Menschen, die an einer Sache arbeiten, von der sie überzeugt sind — und die offen darüber reden wollen, wo wir stehen, was noch fehlt und warum es höchste Zeit ist, dieses Thema aus den Laboren in die öffentliche Diskussion zu bringen. Wer mehr über Future Food Technology erfahren möchte: www.futurefoodtechnology.com
Pinterest wandelt sich von einem Ort der kreativen Inspiration hin zu einer leistungsstarken visuellen Suchmaschine. Mit Hilfe Künstlicher Intelligenz können Nutzer künftig nicht mehr nur nach Begriffen suchen, sondern direkt mit Bildern interagieren, um passende Produkte zu entdecken. Dies eröffnet insbesondere für B2C-Marken aus Branchen wie Fashion, Möbel und Food neue Chancen, Kunden frühzeitig und emotional anzusprechen. Die Antworten auf diese 5 Fragen bekommt ihr von Tom in der Folge: - Was bedeutet der Wandel von Keywords zu visueller Suche für die Nutzer? - Wie erkennt Pinterest den visuellen Kontext hinter Bildern? - Inwieweit verkürzt Visual Search den Weg von der Inspiration zur Kaufentscheidung? - Welche Branchen profitieren besonders von dieser Entwicklung? - Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz bei der Transformation der Plattform? Das sagt Tom: „Visual Search macht die Suche intuitiver, weil Menschen nicht in Produktnamen, sondern in Eindrücken und Inspirationen denken. Für Marken bedeutet das: Sichtbarkeit entsteht schon in dem Moment, in dem ein Bedürfnis entsteht.“ Mit: Tom Daniel, Online Marketing Manager Social Ads bei webnetz
Scouting gehört zu den Begriffen, die im Basketball ständig verwendet werden - aber was bedeutet es eigentlich genau?Wie viel Vorbereitung steckt hinter einem guten Scoutingreport, worauf achten Trainer*innen und Spieler*innen und ab wann wird aus Informationssammlung tatsächlich ein Wettbewerbsvorteil?In dieser Folge sprechen wir darüber, wie wir selbst an das Scouting von Gegner*innen herangehen, welche Informationen wirklich relevant sind und wo die Gefahr besteht, sich in Details zu verlieren. Außerdem diskutieren wir, welche Rolle Videoanalyse, Statistiken und persönliche Beobachtungen spielen.Natürlich teilen wir auch einige Erfahrungen aus unserer eigenen Basketballlaufbahn - von besonders hilfreichen Scoutingreports bis hin zu Situationen, in denen die Vorbereitung vielleicht etwas zu gut gemeint war.Und weil es mittlerweile Tradition ist, dürfen auch die What-if-Fragen zum Abschluss nicht fehlen.
Thilo hasst das Internet. Meistens jedenfalls und heute mehr als früher. Rose Tremlett liebt das Internet. Meistens jedenfalls. Und sie muss es wissen: Rose ist Internet-Feuilletonistin bei der ZEIT und schreibt regelmäßig über alles, was dort passiert. Wirklich alles. Egal ob Love Island mit Früchten, Brainrot, AI-Slop, Looksmaxxing, die Cyberdeck-Bewegung... die Liste ist lang und wird immer länger, denn Trends sind schneller in und wieder out, als Thilo „Patreon“ sagen kann. Wer mit diesen Begriffen gerade nichts anfangen konnte: Don't worry, Rose erklärt sie in dieser Folge. Und sie erklärt, wohin sich das Internet bewegt und warum wir vielleicht gerade vor einer Revolution stehen. Und die geht uns alle etwas an. Die wichtigste Frage: Kann das Internet wieder zu einem Ort werden, den man lieben kann? Denn offline gehen ist (zumindest für diejenigen, die am Nabel der Zeit leben wollen) keine Option. Außer man liest Roses Kolumne. Zu der geht es hier: https://www.zeit.de/autoren/T/Rosemary_Tremlett/index Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
In Zeiten von New Work und komplexen Märkten wird die Doppelspitze oft als moderner Management-Trend gefeiert. Doch ist das Modell wirklich so innovativ wie sein Ruf? Erfahren Sie in dieser Folge, warum zwei Köpfe an der Spitze eine enorme Kraft entfalten können, sofern die Chemie stimmt und das Ego Sendepause hat. - Was verbirgt sich wirklich hinter den verschiedenen Begriffen der gemeinsamen Führung? - Warum die Tandem-Führung gerade jetzt ein Comeback erlebt und wo sie längst Tradition hat - Welche konkreten Vor- und Nachteile bringt eine Doppelspitze für das Unternehmen und für Sie persönlich? - Welche Praxis-Tipps sollten Sie unbedingt beachten, bevor Sie eine Tandem-Position annehmen? (00:00) Co-Leadership Überblick (00:41) Podcast Intro (01:30) Trend oder Buzzword (03:31) Was Topsharing bedeutet (04:57) Warum es Zukunft hat (07:22) Fünf große Vorteile (09:45) Praxisbeispiel verdeckt (12:04) Risiken und Nachteile (14:48) Vier Tipps zur Zusage (18:02) Kolkraben Prinzip Vertrauen (18:35) Fazit und Einladung In dieser Folge werden Sie mitnehmen, wie Sie mit einer Doppelspitze zu deutlich besseren Ergebnissen kommen. ___ **Links zur Folge:** Website: https://www.galileo-institut.de/fuehrungstandem/ Link zur NL-Anmeldung: https://www.galileo-institut.de/newsletter/ ___ Sie sind neu an der Unternehmensspitze oder kämpfen bereits mit scheinbar unlösbaren Herausforderungen? Vielleicht klemmt es gerade in der Transformation? Vielleicht läuft sogar alles gut und Sie sind dennoch unzufrieden? In meinem kostenfreien Onlinecoaching zeige ich Ihnen Lösungen für diese Herausforderungen.
Epiktet mit einer befreienden Formeln für Konflikte: "Es schien ihm so." Der andere glaubt, recht zu haben. Er folgt seinen Begriffen, nicht deinen. Und wenn er sich irrt, schadet es ihm, nicht dir. Über die Kunst, Beschimpfungen mit Sanftmut zu begegnen – nicht aus Schwäche, sondern aus der stoischen Erkenntnis, dass jeder seinen eigenen Begriffen folgt. Drei Lehren führt uns Epiktet dabei vor Augen:Wenn dir jemand Böses tut, denke: Er handelt so, weil er meint, er habe recht.Er folgt nicht deinen Begriffen, sondern seinen – und wenn diese falsch sind, hat er den Schaden.Sage dir bei jedem Angriff: Es hat ihm so geschienen – und du wirst sanftmütig bleiben.Viel Spaß beim HörenLars
Diese Folge startet direkt ohne Umwege und ja, es wird schnell wild. Jana berichtet von ihrem besonderen Abend bei „7 Paintings“ in Berlin. Vorher noch ein Abstecher ins KaDeWe, danach ein Erlebnis zwischen Kunst, Dinner und Inszenierung. Jeder Gang war einem berühmten Künstler gewidmet: von Michelangelo über Picasso bis Da Vinci. Jana liest das Menü vor und die Jungs versuchen zu erraten, welcher Teller zu welchem Künstler gehört. Das Fazit: eine echte Experience. Dann wird's alltagsnah: Sprachnachrichten. Lars hasst sie leidenschaftlich, Jana liebt sie und Ramon bewegt sich irgendwo dazwischen. Wir diskutieren, wann sie praktisch sind und wann sie einfach zu lang werden. Außerdem möchte Lars unbedingt wissen: Was ist eigentlich „Protein Chic“? Jana hat dazu ihre ganz eigene Theorie und die führt erstaunlich schnell in eine sehr absurde Richtung, irgendwas mit „nach Pupsen riechen“. Natürlich sprechen wir auch über aktuelle Lifestyle- und Fitness-Trends: Was steckt hinter Begriffen wie Bodymaxxing und Lookmaxxing? Geht es dabei um Selbstoptimierung oder einfach nur um neuen Druck? Und brauchen wir eigentlich einen Personal Trainer? Falls ja: Was kostet sowas heute überhaupt? Zwischendurch wird es wie immer herrlich chaotisch, direkt und ehrlich. Wir sprechen offen miteinander, geben ungefilterte Meinungen ab und merken mal wieder, warum unser Dreier einfach funktioniert. Eine Folge zwischen Kunst, Humor, Fitness-Trends, Alltagsthemen und ehrlichen Gesprächen, die manchmal komplett eskalieren.
Food Facts – der Lebensmittelchemie-Podcast der TU Dresden
Hafer im Kaffee, Soja im Müsli oder Mandeldrink im Smoothie: pflanzliche Milchalternativen gehören längst zum Alltag vieler Menschen. Doch was steckt eigentlich hinter den Drinks aus Hafer, Soja, Mandel, Kokos oder Erbse? Sind sie wirklich gesünder oder nachhaltiger als Kuhmilch? Und wie nah kommen sie der klassischen Milch aus lebensmittelchemischer Sicht tatsächlich? In Folge 29 von Food Facts sprechen Moderator Peer Kittel und Studentin Jule Wäntig mit Lebensmittelchemiker Prof. Thomas Henle von der TU Dresden über Herstellung, Inhaltsstoffe und Unterschiede pflanzlicher Alternativen und stellen die Frage, ob es in Zukunft vielleicht gar keine „echte“ Milch mehr geben wird.Weiterführende Links und Literaturhinweise: Allgemeine Infoshttps://www.bzfe.de/presse/pressemeldungen-archiv/pflanzendrink-versus-kuhmilchhttps://www.dge.de/wissenschaft/stellungnahmen-und-positionspapiere/positionen/dge-positionspapier-milch-milchalternativen/Das berühmte Urteil zur Verwendung von Begriffen wie „Sojamilch“ oder „Pflanzenkäse“https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A62016CJ0422Zur wirtschaftlichen Bedeutung von Pfanzendrinkshttps://de.statista.com/infografik/35265/umfrage-zum-konsum-von-pflanzlichen-ersatzprodukten/https://www.agrarheute.com/markt/milch/vegane-hafermilch-eigentlich-dreimal-so-teuer-kuhmilch-585173Zur Nachhaltigkeit von Pflanzendrinkshttps://ourworldindata.org/environmental-impact-milksMykotoxine in Pflanzendrinkshttps://www.bfr.bund.de/stellungnahme/mykotoxine-in-soja-mandel-oder-haferdrinks-bfr-aktualisiert-die-bewertung-gesundheitlicher-risiken-von-pflanzendrinks-anhand-neu-erhobener-daten
Freiheit gehört zu den zentralen Kategorien neuzeitlichen Denkens – und zugleich zu den umstrittensten Begriffen in der theologischen Anthropologie. In dieser Folge gehen wir der Frage nach, wie christlicher Glaube und Freiheit zusammengedacht werden können: nicht als Gegensatz, sondern als innere Einheit.
Es ist Zegama-Wochenende. Wer wäre da ein besserer Gesprächspartner als die Zegama-Siegerin von 2023 aus Thüringen? Nein, Daniela Oemus wird dieses Jahr nicht in Zegama starten, denn sie lief erst am vergangenen Wochenende den Transvulcania. Mit ihrem siebten Platz bei diesem weiteren spanischen Klassiker war Daniela nur mäßig zufrieden. Warum, erzählt sie uns im Podcast.Außerdem gibt sie Einblicke in ihren herausfordernden Alltag mit zwei kleinen Kindern und einer Teilzeitstelle als angestellte Ärztin im Krankenhaus.Wir hoffen, euch gefällt das Gespräch. Wenn ja, hinterlasst uns bitte eine positive Bewertung — das hilft uns sehr. Danke.Diese Folge wird unterstützt von Mammut. Danke!Werde Mitglied von Alles-laufbar.de, der Onlineplattform für die deutschsprachige Trailcommunity und erhalte Zugriff auf exklusive Inhalte. Ab 3,90 Euro/Monat bist du dabei! Uns findest du hier:Website: Alles-laufbar.deInstagram: @alleslaufbarYouTube: @alleslaufbarStrava Club: @Alles laufbar.de
In dieser Sonderfolge der Energiezone richten wir unser Augenmerk auf die ganz aktuellen Herausforderungen und Chancen, die die Energiewende prägen, live aufgenommen beim fünften Energiefrühstück auf der Dachterrasse der OMR in Hamburg. Unsere zwei starken Gäste, Karl Wuppermann von Citadel Flexpower und Torge Larsen von Encentive, teilen ihre tiefgreifenden Einsichten, speziell zur Flexibilität auf den Energiemärkten. Der Gastgeber Benjamin Minack von RYSM gibt einen Einblick in die Entwicklung der Energiefrühstücke, die mittlerweile eine kleine Tradition geworden sind. Hier werden nicht nur Branchenakteure zusammengebracht, sondern auch wertvolle Informationen zu Energiewende und Marktentwicklungen ausgetauscht. Er bringt hervor, wie wichtig es ist, die Energiewende nicht nur fachlich tiefgehend zu diskutieren, sondern auch in verständlichen Begriffen zu erklären, um eine breitere Akzeptanz zu schaffen. Die Episode zielt darauf ab, die aktuelle Marktsituation zu beleuchten, die durch geopolitische Krisen wie die Iran-Krise und deren Auswirkungen auf Öl- und Gaspreise dramatische Volatilitäten hervorrufen. Karl von FlexPower spricht über die Bedeutung von Flexibilität im Trading und erklärt, wie sein Unternehmen erneuerbare Energiequellen besser in den Markt integrieren kann. Er hebt die Wichtigkeit von flexibler Stromnutzung durch Unternehmen hervor, um auf plötzliche Preisänderungen schnell reagieren zu können. Torge von Encentive hingegen widmet sich der technischen Flexibilisierung industrieller Verbraucher. Er erläutert, wie Unternehmen durch modulares Energiemanagement und marktgerechte Anpassungen ihrer Produktionsprozesse nicht nur ihre Energiekosten optimieren, sondern auch signifikante Wettbewerbsvorteile erlangen können. Dabei veranschaulicht er mit Grafiken die jüngsten Preisschwankungen und das immense Potenzial, das Unternehmen durch eine flexible Reaktion auf volatiles Preisangebot nutzen können. Die Diskussion umfasst Fragen zur Verfügbarkeit und Handlungsfähigkeit von Industriekunden in Zeiten von Preisfluktuationen sowie die Herausforderungen, die damit einhergehen. Beide Experten betonen die Notwendigkeit, Transparenz in den Energieprozessen zu schaffen und präsentieren verschiedene Strategien, wie Unternehmen diese Flexibilitäten aktiv nutzen können. Zudem wird die Bedeutung von standardisierten Power Purchase Agreements (PPAs) thematisiert, die eine neue Dynamik in den Märkten ermöglichen. Abgerundet wird die Episode durch einen offenen Austausch mit dem Publikum, der vielfältige Fragen zu aktuellen Trends und Entwicklungen in der Energiebranche beantwortet. Hierbei kommt die Herausforderung zur Sprache, wie traditionelle Unternehmen sich an den dynamischen Energiemarkt anpassen können. Die Gespräche verdeutlichen das Potenzial, dass durch innovative Ansätze in der Flexibilität und strategischen Energieeinkauf sowohl für Erzeuger als auch Verbraucher große Vorteile erlangt werden können. Insgesamt vermittelt diese Episode reichhaltige Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der Energiewende und deren Auswirkungen auf den Energiemarkt und betont die entscheidende Rolle der Flexibilität für Unternehmen, um erfolgreich in dieser dynamischen Landschaft zu navigieren. 00:00:00 Willkommen in der Energiezone 00:00:46 Einblicke in die Energiewende 00:06:58 Flexibilität und Energiemärkte 00:12:29 Impulsvorträge von Experten 00:18:38 Technische Flexibilisierung in der Industrie 00:19:08 Interaktive Fragerunde 00:31:57 Herausforderungen der Flexibilität 00:34:13 Nachfrage und Marktveränderungen 00:48:42 Effizienz im Energiemanagement 00:53:52 Abschluss und Dankeschön
Spezielle Labels im Bau- und Gartenmarkt sollen dabei helfen, die Pflanzenauswahl für Balkone so zu treffen, dass Bienen und andere Insekten davon profitieren. Sie werben mit Begriffen wie "Bienenfreundlich" oder "Insektenfreundlich". Dominik Bartoschek hat nachgefragt, wie sinnvoll solche Labels sind
War die Geburt schuld daran, dass mein Baby so viel schreit?Diese Frage stellen sich unglaublich viele Eltern — oft nachts, erschöpft und begleitet von Schuldgefühlen.In dieser Folge spreche ich evidenzbasiert darüber,was wir wissenschaftlich über Schreibabys bzw. Regulationsstörungen wissen,welche Rolle Geburtserfahrungen wirklich spielen können,warum Babys neurobiologisch so schnell überreizt sind,weshalb Abende häufig eskalieren,was hinter Begriffen wie „Geburtstrauma“ stecktund warum einfache Schuldzuweisungen Eltern oft zusätzlich belasten.Außerdem sprechen wir über:Cortisol und Stressregulation,Kaiserschnitt & Bonding,Temperament und Reizverarbeitung,Schlaf und Überreizung,die psychische Belastung betroffener Elternund darüber, wann medizinisch genauer hingeschaut werden sollte.Eine Folge für alle Eltern, die sich manchmal fragen:„Mache ich etwas falsch?“„Warum ist mein Baby so unruhig?“„Wann wird es endlich besser?“Ihr seid damit nicht alleine.Mein evidenzbasierter Regulation-Kurs für Eltern von sehr unruhigen Babys ist aktuell für kurze Zeit auf 49 € reduziert.Alle Infos findet ihr hier:Kinderleib und Seele
Wie fandest du die neue Episode? Teile gern deine Gedanken oder Fragen hier in der Community – ich freue mich auf einen Austausch Vorwärts-Abwärts gehört zu den meistdiskutierten Begriffen in der Pferdeausbildung – und zu den am häufigsten missverstandenen. Echtes Vorwärts-Abwärts meint in der klassischen Reitlehre deutlich mehr: Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Rückenarbeit, Balance und Vertrauen zur Reiterhand.In dieser Folge sprechen Dido Nitz und Christoph Ackermann darüber, warum Vorwärts-Abwärts kein „Kopf runter“ ist, sondern ein zentraler Baustein pferdegerechter Ausbildung. Es geht um das Reiten von hinten nach vorn, um die lange Nase vor der Senkrechten, um das Zügel-aus-der-Hand-kauen-Lassen und um die Frage, wie ein Pferd lernt, sich im Vorwärts lang zu machen, ohne auf die Vorhand zu fallen oder sich hinter dem Zügel zu verstecken.Wir unterscheiden echtes Langmachen von falschem Tief, sinnvolle Dehnung von bloßer Halsposition und erklären, warum die Kopf-Hals-Haltung nur dann wertvoll ist, wenn Rücken, Takt, Atmung und Anlehnung stimmen.Eine Folge für alle, die Vorwärts-Abwärts nicht als Modebegriff, sondern als wichtigen Weg zu Losgelassenheit und tragfähiger Ausbildung verstehen möchten. In dieser Folge geht es um: Vorwärts-Abwärts in der klassischen Reitlehre den Unterschied zwischen „Kopf runter“ und echtem Langmachen Losgelassenheit, Takt, Anlehnung und Rückenarbeit Zügel aus der Hand kauen lassen die Bedeutung der Nase vor der Senkrechten sinnvolle Länge statt falschem Tief Reiten von hinten nach vorn Vertrauen zur Hand und natürliches GleichgewichtSupport the showWenn du die hier besprochenen Themen zur klassischen Reitlehre vertiefen möchtest: In der Takt & Talk Reitakademie findest du Bonusfolgen, Hintergrundwissen und konkrete Umsetzung für die Praxis.
Diese Texte untersuchen die anhaltende Relevanz von George Orwells Werk, insbesondere im Hinblick auf moderne politische Krisen und die Erosion der Wahrheit. Die Analyse zeigt auf, wie Animal Farm als zeitlose Warnung vor Machtmissbrauch und sprachlicher Manipulation dient, die heute durch digitale Propaganda und „alternative Fakten“ neue Brisanz gewinnt. Orwells Essays werden dabei als praktisches Werkzeugset für kritisches Denken und den Schutz der Demokratie beschrieben. Durch die Verknüpfung von persönlicher Erfahrung und politischer Analyse decken die Quellen universelle Muster von Totalitarismus und Nationalismus auf. Letztlich betonen die Texte, dass klare Sprache und intellektuelle Ehrlichkeit die wichtigsten Verteidigungsmittel gegen die Korruption des Denkens sind. Die Quellen verdeutlichen, dass Orwells Einsichten keine historischen Relikte, sondern unverzichtbare Anleitungen für die heutige Zivilgesellschaft darstellen.Orwells Sprachkritik und moderne politische Propaganda sind heute untrennbar miteinander verbunden, da Orwells Erkenntnisse über die Wechselwirkung von Sprache und Denken als grundlegendes Analysewerkzeug für das Verständnis gegenwärtiger Desinformation dienen. Sein Kernargument besagt, dass die Verrohung der Sprache und der politische Niedergang sich gegenseitig verstärken: Unklare Sprache führt zu unklarem Denken, was wiederum die Akzeptanz totalitärer Tendenzen erleichtert.Die Zusammenhänge lassen sich in folgenden Punkten konkretisieren:Der Mechanismus der Sprachmanipulation: Orwell beschrieb in seinem Essay Politics and the English Language (1946), wie politische Sprache gezielt Euphemismen und Worthülsen nutzt, um Lügen wahrhaftig und Gräueltaten respektabel erscheinen zu lassen. In der heutigen Zeit finden sich direkte Parallelen in Begriffen wie „Spezialoperation“ statt Krieg, „erweiterte Verhörtechniken“ statt Folter oder „optimale Personalanpassung“ statt Massenentlassungen.Newspeak und die Einengung des Denkens: Das Konzept des „Newspeak“ (Neusprech) aus 1984 zielte darauf ab, den Wortschatz so weit zu reduzieren, dass regimekritische Gedanken buchstäblich nicht mehr formuliert werden können. Moderne Propaganda nutzt zwar oft Informationsüberflutung statt Wortmangel, erzielt aber denselben Effekt der „Entwirklichung“: Wenn Wörter ihre feste Bedeutung verlieren, wird Wahrheit zur Verhandlungssache.Doublethink und „alternative Fakten“: Der Begriff „Doublethink“ (Doppeldenk) beschreibt die Fähigkeit, zwei widersprüchliche Überzeugungen gleichzeitig für wahr zu halten. Als die US-Beraterin Kellyanne Conway 2017 den Begriff „alternative Fakten“ einführte, stiegen die Verkaufszahlen von 1984 massiv an, da die Öffentlichkeit darin eine unmittelbare Bestätigung der Orwellschen Diagnose erkannte.Die Rolle der Squealer von heute: In Animal Farm illustriert die Figur des Squealer, wie die herrschende Elite durch ständige Umdeutung der Geschichte und Manipulation von Statistiken die Massen gefügig hält. Heute wird dieser Prozess durch Algorithmen und soziale Medien in Echtzeit vollzogen, wobei komplexe Sachverhalte auf simple Slogans (wie „Vier Beine gut, zwei Beine schlecht“) reduziert werden, um kritisches Denken zu unterbinden.Sprache als Werkzeug des Widerstands: Für Orwell war klare Sprache ein „politisches Programm“. Er betrat Neuland, indem er zeigte, dass intellektuelle Freiheit mit der Fähigkeit beginnt, die Realität präzise zu benennen. In einer Welt von Deepfakes und algorithmischer Überwachung bleibt sein Appell aktuell: Wer klar schreibt und spricht, bildet ein Gegengewicht zu den manipulativen Strukturen der Macht.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass moderne Propaganda die von Orwell beschriebenen Mechanismen nicht nur übernommen, sondern durch technologische Mittel perfektioniert hat. Orwells Werk bietet jedoch weiterhin das notwendige Vokabular und die diagnostischen Werkzeuge, um diese schleichenden Angriffe auf die Wahrheit zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken.
Diese Texte untersuchen die anhaltende Relevanz von George Orwells Werk, insbesondere im Hinblick auf moderne politische Krisen und die Erosion der Wahrheit. Die Analyse zeigt auf, wie Animal Farm als zeitlose Warnung vor Machtmissbrauch und sprachlicher Manipulation dient, die heute durch digitale Propaganda und „alternative Fakten“ neue Brisanz gewinnt. Orwells Essays werden dabei als praktisches Werkzeugset für kritisches Denken und den Schutz der Demokratie beschrieben. Durch die Verknüpfung von persönlicher Erfahrung und politischer Analyse decken die Quellen universelle Muster von Totalitarismus und Nationalismus auf. Letztlich betonen die Texte, dass klare Sprache und intellektuelle Ehrlichkeit die wichtigsten Verteidigungsmittel gegen die Korruption des Denkens sind. Die Quellen verdeutlichen, dass Orwells Einsichten keine historischen Relikte, sondern unverzichtbare Anleitungen für die heutige Zivilgesellschaft darstellen.Orwells Sprachkritik und moderne politische Propaganda sind heute untrennbar miteinander verbunden, da Orwells Erkenntnisse über die Wechselwirkung von Sprache und Denken als grundlegendes Analysewerkzeug für das Verständnis gegenwärtiger Desinformation dienen. Sein Kernargument besagt, dass die Verrohung der Sprache und der politische Niedergang sich gegenseitig verstärken: Unklare Sprache führt zu unklarem Denken, was wiederum die Akzeptanz totalitärer Tendenzen erleichtert.Die Zusammenhänge lassen sich in folgenden Punkten konkretisieren:Der Mechanismus der Sprachmanipulation: Orwell beschrieb in seinem Essay Politics and the English Language (1946), wie politische Sprache gezielt Euphemismen und Worthülsen nutzt, um Lügen wahrhaftig und Gräueltaten respektabel erscheinen zu lassen. In der heutigen Zeit finden sich direkte Parallelen in Begriffen wie „Spezialoperation“ statt Krieg, „erweiterte Verhörtechniken“ statt Folter oder „optimale Personalanpassung“ statt Massenentlassungen.Newspeak und die Einengung des Denkens: Das Konzept des „Newspeak“ (Neusprech) aus 1984 zielte darauf ab, den Wortschatz so weit zu reduzieren, dass regimekritische Gedanken buchstäblich nicht mehr formuliert werden können. Moderne Propaganda nutzt zwar oft Informationsüberflutung statt Wortmangel, erzielt aber denselben Effekt der „Entwirklichung“: Wenn Wörter ihre feste Bedeutung verlieren, wird Wahrheit zur Verhandlungssache.Doublethink und „alternative Fakten“: Der Begriff „Doublethink“ (Doppeldenk) beschreibt die Fähigkeit, zwei widersprüchliche Überzeugungen gleichzeitig für wahr zu halten. Als die US-Beraterin Kellyanne Conway 2017 den Begriff „alternative Fakten“ einführte, stiegen die Verkaufszahlen von 1984 massiv an, da die Öffentlichkeit darin eine unmittelbare Bestätigung der Orwellschen Diagnose erkannte.Die Rolle der Squealer von heute: In Animal Farm illustriert die Figur des Squealer, wie die herrschende Elite durch ständige Umdeutung der Geschichte und Manipulation von Statistiken die Massen gefügig hält. Heute wird dieser Prozess durch Algorithmen und soziale Medien in Echtzeit vollzogen, wobei komplexe Sachverhalte auf simple Slogans (wie „Vier Beine gut, zwei Beine schlecht“) reduziert werden, um kritisches Denken zu unterbinden.Sprache als Werkzeug des Widerstands: Für Orwell war klare Sprache ein „politisches Programm“. Er betrat Neuland, indem er zeigte, dass intellektuelle Freiheit mit der Fähigkeit beginnt, die Realität präzise zu benennen. In einer Welt von Deepfakes und algorithmischer Überwachung bleibt sein Appell aktuell: Wer klar schreibt und spricht, bildet ein Gegengewicht zu den manipulativen Strukturen der Macht.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass moderne Propaganda die von Orwell beschriebenen Mechanismen nicht nur übernommen, sondern durch technologische Mittel perfektioniert hat. Orwells Werk bietet jedoch weiterhin das notwendige Vokabular und die diagnostischen Werkzeuge, um diese schleichenden Angriffe auf die Wahrheit zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken.
Im Gespräch zwischen Mario Jung (OMT GmbH), Vanessa Wurster (SEOCATION GmbH), Markus Hövener (Bloofusion GmbH) und Johannes Beus (SISTRIX GmbH) wird schnell klar: Die klassische Keywordrecherche ist nicht veraltet, sondern bleibt ein zentrales Werkzeug für jede SEO Strategie. Auch wenn KI, Prompts und neue Tools die Arbeitsweise verändern, bleibt die Frage „Wonach suchen Nutzer:innen wirklich?“ der entscheidende Ausgangspunkt. Die Runde betont, dass Suchvolumen, Themencluster und Suchintentionen weiterhin wertvolle Daten liefern, die KI allein nicht ersetzen kann. Gleichzeitig verschiebt sich der Fokus: Statt starr auf einzelne Keywords zu schauen, sprechen die Expert:innen von Themen, Intent, Content Ökosystemen und Nutzer:innenbedürfnissen. Eine gute Keywordrecherche ist heute weniger eine Liste von Begriffen, sondern ein strategischer Blick auf Märkte, Fragen, Probleme und Informationsbedürfnisse. KI kann diese Recherche ergänzen, aber nicht ersetzen — im Gegenteil: Ohne solide Datenbasis produziert KI nur generischen Content. Für Online Marketer:innen bedeutet das: Wer weiterhin erfolgreich sein will, muss Keywordrecherche als strategisches Fundament verstehen, nicht als lästige Pflicht. Die Runde zeigt, dass moderne SEO eine Mischung aus Datenanalyse, Nutzer:innenverständnis und intelligenter Content Planung ist. KI ist ein Beschleuniger — aber nur, wenn Du weißt, wohin Du willst. Und genau dafür bleibt die Recherche unverzichtbar. Wenn Du solche Insights spannend findest und Dein Marketing auf das nächste Level bringen willst, dann hör unbedingt in den OMT Podcast rein. Dort bekommst Du jede Woche frische Impulse, echte Praxisbeispiele und klare Handlungsempfehlungen, die Dich und Dein Team weiterbringen. Jetzt abonnieren und keine Folge mehr verpassen!
Mandy Manglers Buch „Don´t miss the Clitoris – eine Bedienungsanleitung“ – geht mit einem Zitat aus einem Christina Aquilera Song los.I´m a genie in a Bottle, BabyYou gotta rub me the right way - da war natürlich sofort klar – hier hat ein Lied etwas mit Halt und Orientierung zu tun – ich frag mal nach und …- das ging dann ganz fix mit der Zusage – danke Mandy Mangler Der wiederkehrende Refrain "I'm a genie in a bottle / You gotta rub me the right way" besingt, dass Erfüllung und Lust an den richtigen Umgang gebunden sind. Der "Genie" ist mächtig, doch mächtig ist der Flaschengeist nur, wenn die Person, die ihn befreien will, weiß, wie. Das ist eine gute Parallele zur Klitoris: sie ist ein zentrales Lustorgan, das Erregung und Orgasmen maßgeblich beeinflussen kann — doch ohne Wissen über Lage, Struktur und richtige Berührung bleibt dieser Zugang verschlossen. Der gute Geist bleibt in der Flasche. Denn sexuelle Erregung ist komplex, individuell unterschiedlich und erfordert Kommunikation, Kenntnis über den eigenen Körper und dem Körper von anderen und natürlich Respekt.Daher sollte dieses Wissen nicht weggeschlossen werden, sondern wir sollten offen darüber reden – schon die Aufmachung des Buches mit einer ganz auffallenden Klitoris fordert dazu heraus. Und der Song natürlich auch.Viele von uns sind mit Begriffen wie Kitzler, Schamlippen oder Scheide aufgewachsen. Diese Wörter sind historisch gewachsen und tief im Sprachgebrauch verankert. Gleichzeitig transportieren sie – oft unbewusst – Vorstellungen von Scham oder reduzieren den weiblichen Körper auf eine funktionale Rolle – ein Ort wo etwas weggesteckt werden kann.Gerade im schulischen Kontext sollte ein Raum geschaffen werden, in dem Sexualität sachlich, respektvoll und selbstbestimmt thematisiert werden kann. Die bewusste Wahl von Begriffen ist dabei ein kleiner, aber wichtiger Schritt. Diese Entscheidung kann dazu beitragen, tradierte Rollenbilder zu hinterfragen und ein zeitgemäßes Verständnis von Körperlichkeit und Gleichberechtigung zu fördern.Wir sollten gemeinsam darüber nachdenken, welche Wirkung Sprache hat – und wie wir sie bewusst einsetzen können.Mandy Manglers Buch „Don´t miss the Clitoris“ liefert hier einen wichtigen Beitrag.In Gedanke 3 gibt es interessante Informationen von Hebamme Evelyn.Foto © Christina AguileraHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/11mwFrKvLXCbcVGNxffGyP?si=7ce19f9250e4408aSpotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Der Titel der heutigen Episode lautet: »Die Cannabis-Protokolle«, und mein heutiger Gast ist Stephan Schleim. Er war in Episode 67 im Jahr 2022 schon einmal zu dem Thema Wissenschaft, Hype und Realität zu Gast. Das war und ist eine wichtige Episode, die ich nur empfehlen kann nachzuhören, falls Sie sie verpasst haben sollten. Heute aber geht es um ein seit langer Zeit gesellschaftlich und politisch heiß umstrittenes Thema: Drogen und Abhängigkeit oder Sucht. Prof. Stephan Schleim ist promovierter Kognitionswissenschaftler, Wissenschaftsphilosoph und hat über 5.000 Studierende im Fach Psychologie ausgebildet, zuletzt als assoziierter Professor für theoretische Psychologie an der Universität Groningen (Niederlande). Zuvor war er Professor für Neurophilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 20 Jahren informiert er auch ein breites Publikum über Fortschritte in Psychologie, Hirnforschung und Psychiatrie, unter anderem in seinem Blog »Menschen-Bilder«. Anlass der heutigen Episode ist sein neues Buch: Die Cannabis-Protokolle. Medizin, Politik und Wissenschaft auf dem Prüfstand. Cannabis wird in dieser Episode ein Thema sein, aber es freut mich, dass wir das Thema Drogen, Abhängigkeit, Substanzen, die Menschen zur Bewusstseinsveränderung nehmen, aber auch Verhaltensweisen, die als Sucht bezeichnet werden, breit angehen. Es handelt sich um ein wirklich relevantes und hochinteressantes Thema, und eines, das perfekt in diesen Podcast passt, denn der Streit um die Frage, was als Droge gilt, was abhängig macht, wie man als Gesellschaft damit umgeht, geht mindestens ins 19. Jahrhundert zurück und wird uns mit Sicherheit noch lange in der Zukunft beschäftigen. Denn der Mensch verwendet seit jeher Substanzen verschiedener Art, um sich zu berauschen, sein Bewusstsein zu verändern sowie in bestimmten sozialen Kontexten und Ritualen. Wo liegt die Grenze zwischen Genuss, Ritual und Sucht? Diese und zahlreiche andere Fragen werden wir in diesem Gespräch thematisieren. Wir beginnen mit der Frage: Was ist eigentlich eine Droge? Woher kommt das Wort, was ist der philosophische und politisch-historische Hintergrund? Wie verändert sich der Begriff über die Zeit? Es gab die erste internationale Verbotsliste beim Opiumkongress in Genf 1925. Was wurde verboten und was waren die Folgen? Zunächst sollten vor allem Opiate verboten werden, aber dann ist durch Gesandte Ägyptens etwas Unerwartetes – was Cannabis betrifft – passiert! So manche Substanz wechselt auch zwischen Arznei und verbotener Substanz hin und her, als Beispiel erwähnen wir Kokain, aber auch Heroin. Wie scharf ist der Drogenbegriff eigentlich? Fallen etwa Substanzen wie Zucker hinein?Woher kommt der Begriff der Pharmazie – pharmakon? Auch in diesem Begriff spiegeln sich die unterschiedlichen Facetten von Substanzen und des Drogenbegriffs wider. Auch Begriffe wie Stimulantien und Genussmittel spielen in dieser Diskussion mit und machen den Diskurs nicht schärfer. Was empfinden wir heute als gefährlich? Hat sich unsere Furcht vor allen möglichen Substanzen ins Extreme gesteigert? Wie viel Eigenverantwortung gestatten wir Menschen noch? Oliver Sacks beschreibt seine Kindheit in England, das Zitat bezieht sich ca. auf die 1940er Jahre: »I had had not the least difficulty getting potassium cyanide from the chemist's, the pharmacy, down the road — it was normally used for collecting insects in a killing bottle — but I could rather easily have killed myself with the stuff. I gathered, over a couple of years, a variety of chemicals that could have poisoned or blown up the entire street but I was careful — or lucky.« — Oliver Sacks Welche Drogen werden in Deutschland und Österreich in welchem Umfang konsumiert? Wie wird (regelmäßiger) Drogenkonsum definiert? Auch die Definition von Drogen ist oftmals enumerativ – also aufzählend –, um das Problem der unklaren Definition zu umgehen. Ist folglich die Drogenpolitik janusköpfig und ist dies überhaupt vermeidbar? Werden psychoaktive Substanzen in den letzten Jahren stärker oder schwächer konsumiert? Und welche Rolle spielen »legale« Arzneien dabei? »In Deutschland hat man inzwischen so viele Antidepressiva Jahr für Jahr verschrieben, dass man fünf Millionen Menschen tagtäglich damit behandeln könnte.« Das hat sich seit 1990 verelfacht. Wie sieht es mit den verbotenen Substanzen aus? »Der Anstieg hat schon vor der Teillegalisierung [von Cannabis] angefangen.« Ergeben Verbote Sinn, wenn ein nennenswerter Teil der Bevölkerung diese ignoriert und Substanzen wie Cannabis für viele bereits zum Alltag geworden sind? Hat als Substanz der Wahl (Jugendlicher?) Cannabis Alkohol abgelöst? Ist man mit der Legalisierung zu weit gegangen? Welche Rolle spielt Werbung für pharmazeutische Substanzen (auch Cannabis) – auch da gibt es große Unterschiede zwischen den USA und Europa. Was ist unter diesen Rahmenbedingungen eine »vernünftige« Drogenpolitik, beziehungsweise welche Parameter sollte man hier berücksichtigen? Es gibt wohl einen Unterschied, ob der Konsum einer Substanz im Wesentlichen auf einen selbst wirkt oder andere betrifft, z. B. dadurch, dass der Konsument aggressiv wird oder sein eigenes Verhalten nicht mehr unter Kontrolle hat – denken wir an den Straßenverkehr oder das Verhalten in der Familie. Wie geht man damit um? Was sind positive und negative soziale Faktoren von Substanzkonsum, z. B. Alkohol? Wie sind kulturelle Einflüsse zu bewerten?Cannabinoid- und Opioid-Rezeptoren sind fast über das gesamte Gehirn verteilt – was bedeutet das? Unterschiedliche Opioide überwinden auch die Blut-Hirn-Schranke in unterschiedlichem Tempo, welche Folgen hat dies? »Opioidabhängigkeit ist eine der schwersten Abhängigkeiten – wenn man davon abhängig wird, was auch nicht alle werden.« Die Frage, wer überhaupt von einer Substanz unter welchen Umständen abhängig wird, ist somit eine hochinteressante Frage für sich selbst. Was ist folglich der Begriff der Sucht? Ist dieser einfacher zu definieren als der Begriff der Droge? Der Effekt ein und derselben Substanz – sei es Alkohol, Opioide oder Cannabis – hat offenbar auf unterschiedliche Menschen sehr unterschiedliche Wirkungen. Was auf manche entspannend wirkt, führt bei anderen zu einer Psychose. Was bedeutet diese Erkenntnis? »Der Trip, den man erfährt, ist eine Interaktion von Set und Setting.« Ein Beispiel ist die Nutzung von Heroin durch die US-Soldaten im Vietnamkrieg. Auch außerhalb dieses extremen Szenarios gibt es in unterschiedlichen Subkulturen unterschiedliche Akzeptanz für verschiedene Drogen. Was können wir davon lernen? Damit kommen wir zur Frage, was Abhängigkeit bedeutet und wie diese zustande kommt. Welche Rolle spielt das Über-Verschreiben von Schmerzmedikation durch Ärzte ab den 1990er-Jahren, mit dem Versprechen, Schmerz gehöre der Vergangenheit an und die Gefahr von Schmerzmitteln wäre in der Vergangenheit zum Schaden der Patienten überschätzt worden? »Ein Grund, warum der Konsum so zunimmt, ist meines Erachtens nach auch eine zunehmende soziale Verelendung vieler Gesellschaften.« Was ist Sucht, was bedeutet der Suchtbegriff? Sowohl in der historischen Betrachtung als auch in der aktuellen Situation? »Vor dem 20. Jahrhundert hat man wenig von Sucht gesprochen.« Der Psychiater Emil Kraepelin prägte für lange Zeit diese Diskussion. Der Suchtbegriff beginnt sich dann erst langsam zu entwickeln, zum Teil getrieben durch politische und religiöse Überzeugungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Begriff dann durch eine Kommission der Weltgesundheitsorganisation definiert – oder jedenfalls wird der Versuch unternommen. Der Suchtbegriff wird dann durch den Abhängigkeitsbegriff abgelöst. Warum? »Seit den 1980er-Jahren wird der Suchtbegriff in den USA von der Psychiatrie aufgegeben.« In Deutschland verwenden wir diesen Begriff allerdings permanent. Was bedeutet diese begriffliche Verwirrung in der Praxis? Wie wird also Abhängigkeit – von Substanzen, aber auch Verhalten – definiert? Meist wird Bezug genommen auf Kontrollverlust gepaart mit Dysfunktion. Was bedeutet dies konkret? »Man hat den Konsum nicht mehr unter Kontrolle und der Konsum führt zu verschiedenen Problemen.« Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen psychischer und körperlicher Abhängigkeit und fallen Verhaltensweisen in dieselbe Kategorie? Was ist von Begriffen wie Sport-Sucht, Sex-/Porno-Sucht, (Video-)Spiel-Sucht, Arbeits-Sucht usw. zu halten? Was ist der Unterschied zwischen Sucht, Abhängigkeit und Impulskontrollstörung? Ein weiterer Begriff, der sich in diese Melange der oftmals unklar beschriebenen Begriffe mischt. »Man kann auch Sport so betreiben, dass man die Kontrolle verliert und dass er schädlich wird. Im Übrigen hat auch Sport psychische Wirkungen – Runners High. Man könnte eine Sport-Sucht mit den genannten Kriterien definieren. Warum macht man's nicht? Weil Sport moralisch toleriert und gefördert wird.« Was bedeutet das für eine »vernünftige« Drogenpolitik – von libertären Gedanken bis zur Frage, wie mit Schäden an der betroffenen Person und weiter zum individuellen Umfeld und zur Gesellschaft? »Obwohl die Leute immer weniger konsumieren, wird das Thema in den Medien immer extremer diskutiert.« Freier Markt oder Prohibition? Sollte man den Substanzkonsum kontrollieren? »Substanzkonsum ist etwas Normales.« Warum wird beziehungsweise wurde der Begriff »Marihuana« fallweise stigmatisierend verwendet? Was ist ein schadenbasierter Ansatz (Harm-based approach)? Welche quantitativen Folgen hatte etwa die (Teil-)Legalisierung von Cannabis in den USA und Deutschland im Vergleich etwa zu Österreich? Sobald es erlaubt ist, ist es für die Jugendlichen weniger anziehend? »Man kann Substanzen nie isoliert betrachten, man muss sich immer auch die soziale Praxis ansehen.« Verändert sich auch die Droge durch die Nutzung beziehungsweise durch gesellschaftliche Trends? So steigt etwa der THC-Gehalt in Cannabis über die letzten Jahrzehnte stetig (stark) an. Was hat es mit dem viel diskutierten Psychose-Risiko nach Cannabis-Konsum auf sich? »Über Jahrtausende unserer Menschheitskultur war Substanzkonsum in der Regel ritualisiert – entweder mit Freunden oder religiös eingebettet. Wir sind halt im 20. Jahrhundert in diese konsum-, massen- und individualisierte Gesellschaft hineingekommen, die dann eben auch dazu führt, dass manche Menschen diesen ritualisierten oder sozialen Kontext nicht mehr haben.« Was ist die Rolle von Wissenschaft bei diesen komplexen und wichtigen gesellschaftlich wesentlichen Fragestellungen? »Als Wissenschaftler ist ja meine Funktion nicht, der Gesellschaft zu sagen, wie sie ihre Politik gestalten sollte, aber ich versuche natürlich die Diskussion zu informieren.« Funktionieren Verbote überhaupt? Sehr viele Probleme erscheinen gerade durch den harten Kampf gegen Drogen erst zu entstehen?! Aber auch die Legalisierung kann man besonders ungeschickt gestalten, wie das gerade auch wieder in Deutschland zu beobachten ist. »Mit Verboten hält man gerade die Menschen mit den größten Problemen nicht ab und erzeugt viele neue Probleme.« Referenzen Andere Episoden Episode 148: Künstliche Vernunft? Ein Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Episode 142: Games. A Conversation with Tom Vasel from the Dice Tower Episode 132: Fragen an die künstliche Intelligenz — eine konstruktive Irritation Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 116: Science and Politics, A Conversation with Prof. Jessica Weinkle Episode 111: Macht. Ein Gespräch mit Christine Bauer-Jelinek Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 67: Wissenschaft, Hype und Realität — ein Gespräch mit Stephan Schleim Fachliche Referenzen Homepage Stephan Schleim Menschen-Bilder Blog Stephan Schleim, Die Cannabis-Protokolle. Medizin, Politik und Wissenschaft auf dem Prüfstand, BoD (2026) Stephan Schleim, Perspektiven aus der Depressions-Epidemie. Was Depressionen sind und wie man sie behandelt, BoD (2026) Oliver Sacks, Uncle Tungsten, Memories of a Chemical Boyhood, Isis Publishing (2001) International Classification of Diseases 11th Revision, WHO Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5-TR)
Wir freuen uns über deine Fragen und danke dir für deinen Kommentar!Wie iPhone, iPad & Netflix deinen Geist verändern (und krank machen)Smartphones, Tablets und Streaming-Plattformen wie Netflix sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir greifen morgens als Erstes zum Handy, verbringen Stunden vor Bildschirmen und lassen uns abends oft von Serien berieseln.Doch was macht das eigentlich mit unserem Gehirn?In dieser Podcast-Folge gehen wir genau dieser Frage auf den Grund. Du erfährst, wie digitale Medien deine Aufmerksamkeit beeinflussen, warum es immer schwerer fällt, sich zu konzentrieren, und wieso viele Menschen das Gefühl haben, ständig abgelenkt zu sein.Wir sprechen darüber, wie wiederholte Inhalte und Algorithmen unser Denken prägen können – oft, ohne dass wir es bewusst merken. Außerdem werfen wir einen Blick auf wissenschaftliche Erkenntnisse, unter anderem von Manfred Spitzer, und klären, was wirklich hinter Begriffen wie „digitale Sucht“ steckt.Ein weiterer wichtiger Punkt: der Einfluss von Blaulicht auf deinen Schlaf und deine Regeneration. Warum du abends schlechter abschaltest und wie dein Smartphone deinen Schlafrhythmus stören kann, erfährst du ebenfalls in dieser Folge.Natürlich bleibt es nicht nur bei der Theorie. Du bekommst auch konkrete Impulse, wie du deinen Medienkonsum bewusster gestalten kannst, ohne komplett auf Technik verzichten zu müssen.
Was macht gute Nachhaltigkeitskommunikation heute wirklich aus? Franziska Weder spricht über die Zukunft der Nachhaltigkeitskommunikation – und darüber, warum klassische, lineare Modelle immer weniger tragen. Im Zentrum steht eine grundlegende Frage: Wie sprechen wir über Nachhaltigkeit, ohne Menschen zu ermüden, zu belehren oder mit abstrakten Begriffen zu verlieren? Franziska Weder zeigt, warum gute Nachhaltigkeitskommunikation mehr sein muss als Reporting, CSR-Botschaften oder schön formulierte Website-Texte. Sie spricht über Storytelling statt Schlagworten, über Restorying Sustainability, über die Kraft kleiner Geschichten und darüber, warum Menschen nur dann ins Handeln kommen, wenn globale Krisen mit ihrem eigenen Alltag verknüpft werden. Ein zentraler Gedanke: Es wird nicht die eine große Nachhaltigkeitserzählung geben. Zu unterschiedlich sind Lebensrealitäten, kulturelle Kontexte und gesellschaftliche Ausgangslagen. Gerade deshalb braucht es neue Narrative, alternative Zukunftserzählungen und den Mut, gewohnte Kommunikationsmuster aufzubrechen. Franziska Weder spricht außerdem über Greenwashing, transformatives Kommunizieren, die Grenzen klassischer Dialoglogik, die Bedeutung von Disruption und Pionierverhalten sowie über das Prinzip Care: also die Haltung, dass Menschen anders mit Dingen umgehen, wenn ihnen wirklich etwas an ihnen liegt. Ein Denkanstoß für alle, die an Change-Kommunikation, Nachhaltigkeitskommunikation, Campaigning, PR, strategischer Kommunikation oder gesellschaftlichem Wandel arbeiten.
Ein älteres Haus kann Charme haben, hat aber oft auch Sanierungsbedarf. In dieser Folge erklärt euch Baufinanzierungsexpertin Maren, warum ihr bereits beim Hauskauf an Renovierung, Sanierung und Modernisierung denken solltet. Sie erklärt die Unterschiede zwischen den Begriffen, zeigt typische Maßnahmen bei Bestandsimmobilien auf und gibt euch Orientierung, wie sich realistische Kosten für Umbauten und Sanierungen einschätzen lassen. Und sie informiert über Fördermöglichkeiten. Eine wichtige Folge für alle, die eine Bestandsimmobilie kaufen und von Anfang an finanziell klug planen wollen. Die Fragen stellt wie immer eure Geldfabrik-Hostin Kerstin.
Computerspielende neigen manchmal dazu, unsicher gegenüber ihrer Leidenschaft zu werden. Das äußert sich etwa in abwertenden Begriffen wie "pile of shame" oder "friendslop". Warum es dafür keinen Grund gibt, darüber sprechen Robert Glashüttner und Rainer Sigl in diesem FM4 Game Podcast. Außerdem stellen sich die beiden die Frage: Befinden wir uns in einem zweiten Videogame-Crash? Reviews aus dem FM4 Radioprogramm: "Banquet for Fools", "Life is Strange: Reunion", "Card Crawl 2", "Maze Mice", und "Lucid Blocks".Weblinks:- Nathan Brown: "Tragic Romance": newsletter.hitpoints.co/369-tragic-romance- Dennis Kogel zum Game-Crash: tinyurl.com/denniscrash- Feature über John und Brenda Romero: tinyurl.com/johnbrenda- GDC 1989: gamehistory.org/cgdc-1989-tapes- "Zelda: Wind Waker"-Minigames: wind-waker-threejs.com- Ist "Baby Steps" das inoffizielle "Uncharted 5"? tinyurl.com/ignbaby- Rezis: fm4.orf.at/gameSendungshinweis: FM4 Game Podcast, 9. April 2026, 0-1 Uhr (Folge #197)
Zitterkrankheit, Schüttellähmung: Parkinson ist im Volksmund unter verschiedenen Begriffen bekannt, die aber nicht richtig passen. Neurologin Dr. Eva Magdalena Korf klärt über Parkinson auf: Was sind die typischen Symptome, warum steigen die Zahlen, welche Behandlungsmöglichkeiten stehen aktuell zur Verfügung? Zugleich sorgt sie in ihrer Region Ostholstein für eine bessere Vernetzung. Was sie sich davon und vom Welt-Parkinson-Tag erhofft, erläutert sie im Podcast.
Ping! Eine neue Sprachnachricht von Anni. In dieser Solo-Folge spricht sie über ein Thema, das viele von uns in den Dreißigern beschäftigt: Freundschaften. Warum sich Freundschaften Ü30 verändern, was hinter Begriffen wie Catch-up Culture steckt – und welche kleinen Ideen helfen können, Freundschaften trotz vollem Alltag zu pflegen. Darüber wird geschnackt: *Warum sich Freundschaften in den Dreißigern oft verändern *Was hinter der sogenannten Catch-up Culture steckt *Warum Context Friends völlig normal sind *Wieso Freundeskreise mit der Zeit oft kleiner werden *Ideen, um Freundschaften im Alltag aktiv zu pflegen Timecodes: 00:00:00 - 00:07:01 Intro & Freundschaften Ü30 00:07:02 - 00:10:56 Catch-up Culture 00:10:57 - 00:15:04 Context Friends 00:15:05 - 00:17:56 Warum wir weniger Freunde haben 00:15:57 - 00:23:04 Tipp 1: Rituale & gemeinsame Erlebnisse 00:23:05 - 00:25:34 Tipp 2: Mini-Podcasts mit Freund*innen 00:25:35 - 00:30:32 Tipp 3: Erfolge gemeinsam feiern 00:30:33 - 00:34:28 Tipp 4: Themenabende & Live-Admin-Abend 00:34:29 - 00:39:00 Outro Hier findest du mehr über uns: Website Instagram TikTok LinkedIn Impressum YouTube Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Wie sieht eine Karriere im Global Tax Umfeld wirklich aus? Was steckt hinter Begriffen wie International Tax und Transfer Pricing – und welche Skills brauchst du, um in diesem komplexen, internationalen Umfeld erfolgreich zu sein? In dieser Folge von career to go ist Dr. Dominik Probst zu Gast, Senior Manager bei Grant Thornton Germany, Steuerberater, Fachberater für Internationales Steuerrecht und Experte für Transfer Pricing. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie der Arbeitsalltag in diesem Bereich aussieht, warum internationales Steuerrecht für Unternehmen so relevant ist und wie du den Einstieg in dieses spannende Feld schaffst.
Fri, 13 Mar 2026 04:45:00 +0000 https://jungeanleger.podigee.io/3004-borsepeople-im-podcast-s23-26-johanna-hager 6f27fa52430780450fc4b55364e91b4d Johanna Hager ist Leiterin des Innenpolitik-Ressorts vom Kurier und aktuell Co-Autorin des Medienthrillers "Deadline". Wir sprechen über ein Studium der Publizistik und Politikwissenschaft, (sehr viel) über Harald Schmidt, Halstücher, über Scholdan & Company, die Gründungsphase der Tageszeitung Österreich und dann über Johannas Aufgaben-Spektrum beim Kurier. Und freilich über "Deadline", das Buch ist ja im Duett mit Gast S23/25, Peter Thier, entstanden. Hier habe ich viele Fragen, u.a. zur Zusammenarbeit für das Buch, zu den Protagonistinnen im Buch, zu derben Begriffen aus der Medienbranche bzw. auch, ob es im Buch Tote gibt. Johanna antwortet geduldig und schlagfertig. http://www.kurier.at Gespräch mit Peter Thier zu "Deadline": https://www.youtube.com/watch?v=_I4t2f2iMsI Deadline bei Thalia: https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1077256526 Peter Thier Börsepeople: https://audio-cd.at/page/podcast/8487/ About: Die Serie Börsepeople des Podcasters Christian Drastil, der im Q4/24 in Frankfurt als "Finfluencer & Finanznetworker #1 Austria" ausgezeichnet wurde, findet im Rahmen von http://www.audio-cd.at und dem Podcast "Audio-CD.at Indie Podcasts" statt. Es handelt sich dabei um typische Personality- und Werdegang-Gespräche. Die Season 23 umfasst jahreszahlbezogen unter dem Motto „26 Börsepeople“ 26 Talks. Presenter der Season 23 ist die 3Banken Generali Investment Gesellschaft http://www.3bg.at. Welcher der meistgehörte Börsepeople Podcast ist, sieht man unter http://www.audio-cd.at/people. Der Zwischenstand des laufenden Rankings ist tagesaktuell um 12 Uhr aktualisiert. Bewertungen bei Apple (oder auch Spotify) machen mir Freude: http://www.audio-cd.at/spotify , http://www.audio-cd.at/apple . Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit! 3004 full no Christian Drastil Comm. (Agentur für Investor Relations und Podcasts) 2170
Retterview - Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster
Blutdruck kennt jeder – aber was bedeuten die Zahlen eigentlich wirklich? Warum messen wir im Rettungsdienst ständig Blutdruck? Warum nehmen Millionen Menschen Medikamente dagegen? Und warum wird manchen Menschen plötzlich schwindelig, wenn sie aufstehen? In dieser Folge von Retterview – Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster schauen wir uns das Thema Blutdruck einmal grundlegend an – verständlich erklärt für alle, die wissen wollen, was im Körper wirklich passiert. Samy erklärt Schritt für Schritt: was Blutdruck überhaupt ist wie er im Körper entsteht welche Rolle Herz, Gefäße, Nieren und Hormone spielen warum es zwei Werte gibt: Systole und Diastole was hinter Begriffen wie MAP, Windkesselfunktion oder Orthostase steckt welche Normwerte eigentlich gelten warum dauerhaft hoher Blutdruck gefährlich sein kann und welche Medikamente Hausärzte, Kardiologen und der Rettungsdienst einsetzen. Außerdem geht es um typische Einsatzsituationen im Rettungsdienst: von der hypertensiven Krise bis zum Kollaps beim Aufstehen. Am Ende der Folge sprechen wir auch darüber, was jeder selbst für eine gesunde Blutdruckregulation tun kann. Die Folge richtet sich sowohl an interessierte Laien als auch an Kolleginnen und Kollegen aus dem Rettungsdienst, die ihr Verständnis für die Physiologie hinter der Blutdruckmessung vertiefen möchten. ⚠️ Hinweis Diese Folge dient ausschließlich der Wissensvermittlung. Sie ersetzt keine medizinische Beratung. Medikamente sollten niemals eigenständig begonnen, verändert oder abgesetzt werden. Therapieentscheidungen gehören immer in die Hände des behandelnden Hausarztes oder Kardiologen. Die Inhalte orientieren sich an den aktuellen medizinischen Erkenntnissen zum Zeitpunkt der Aufnahme und erheben keinen Anspruch auf vollständige Darstellung. Werbung & Support Shopify kostenlos testen: Baue schnell und einfach deinen eigenen Online-Shop und verkaufe über Website, Social Media und Marktplätze → https://www.shopify.de ———
Zum Thema: Diese Predigt hangelt sich entlang an 5 Begriffen und einem Musikvideo. Letzteres solltest du dir anschauen, aber erst am Ende der Predigt. Die findest es unter diesem Link. Der sechste Teil der aktuellen Themenreihe geht der Frage nach, ob man eigentlich auf die Zukunft vertrauen kann. Die Jahreslosung sagt: Ja, denn "siehe, ich mache alles neu".Anregungen und Fragen zur Predigt für dich oder deine Kleingruppe:2026-03-08 - Der Zukunft vertrauen.pdf Hilfe! Wenn du gut findest, was wir machen, kannst du uns gern unterstützen. Wir freuen uns über Spenden und brauchen sie auch! Infos, wie wir uns finanzieren und wie du helfen kannst, findest du auf unserer Webseite unter 'Spenden'. Am schnellsten und einfachsten geht eine Spende per paypal.me/citychurch. Konto: CityChurch Würzburg IBAN: DE37452604750010857200 BIC: GENODEM1BFG Vielen Dank! Episoden-Details: Thema: Vertrauen 6) Der Zukunft vertrauen PredigerIn: Christoph Schmitter Zeit & Ort: 8. März 2026, Z87 Dauer: 28:45 min
Ina Kamps ist Rechtsanwältin für Marken- und Wettbewerbsrecht und Expertin für nachhaltige Unternehmenskommunikation. Im Gespräch mit Anja Backhaus erklärt sie, welche Rolle das Recht beim Klimaschutz spielt und was die neuen EU-Richtlinien „Empowering Consumers Directive“ und „Green Claims Directive“ für Unternehmen und Verbraucher:innen konkret verändern. Sie beschreibt, was hinter Begriffen wie „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“ stehen muss, weshalb eigene Nachhaltigkeitssiegel bald der Vergangenheit angehören und welche Anforderungen an glaubwürdige Klimaziele gestellt werden. Ziel der Regulierung ist es, Greenwashing einzudämmen und Verbraucher:innen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu geben. Gleichzeitig geht es um die Balance zwischen wirksamer Regulierung und bürokratischer Belastung, um das Phänomen des „Green Hushing“ und um die Frage, wie Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsbemühungen glaubwürdig kommunizieren können. Eine Episode über Transparenz, Verantwortung und die Bedeutung klarer Regeln für eine nachhaltigere Wirtschaft.
Nach einer kurzen privaten Pause melden wir uns mit einem besonders unterhaltsamen Thema zurück. In dieser Episode unseres Mode-Podcasts Lost On Planet Fashion sprechen wir über unser ganz persönliches Fashion-Style-Alphabet, das A bis Z der Modestile. Von Athleisure über Grunge bis hin zu Sartorial nehmen wir dich mit durch die unterschiedlichsten Stilrichtungen der Modewelt und erklären, was hinter diesen Begriffen eigentlich steckt. Diesmal geht es bewusst weniger um einzelne Mode-Marken oder kurzfristige Trends. Stattdessen widmen wir uns den Fashion-Styles und Stilbegriffen, die immer wieder in Mode-Magazinen, auf Social Media oder auf den Runways der großen Fashion Weeks auftauchen. Was bedeutet Athleisure eigentlich genau? Wofür steht der Grunge-Style? Und was unterscheidet einen sartorialen Look von klassischem Minimalismus? In dieser Podcast-Folge bekommst du eine kompakte, aber unterhaltsame Einführung in die wichtigsten Modestile und Fashion-Ästhetiken. Natürlich bleibt es dabei nicht nur bei trockenen Definitionen. Wir sprechen über persönliche Eindrücke, kleine Anekdoten aus der Modewelt und darüber, warum bestimmte Stilrichtungen heute wieder so relevant sind. Freu dich also auf eine lockere Episode voller Fashion-Wissen, Stilbegriffe und Mode-Inspiration. Wenn du Mode liebst, dich für Fashion Styles, Stilrichtungen und aktuelle Modeästhetiken interessierst und Lust auf eine gute Portion Mode-Talk hast, dann ist diese Folge genau das Richtige für dich. Alle Looks auf Social Media @lostonplanetfashion : Instagram: www.instagram.com/lostonplanetfashion/ TikTok: www.tiktok.com/@lostonplanetfashion Website: www.lostonplabetfashion.de
Hammer, Benjamin www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
X-mal haben wir ihn uns herbei gewünscht, endlich ist er da: Der Frühling! Was bringt er uns? Na einen vollen Mittwoch mit Donnie und absolutem Insiderwissen zu Typo! Ja, Folge zweihundertsiebenundfünfzig geht direkt rein: Arial, ITC Avant Garde, Garamond! You name it. Niemand, der hier die Folgenbeschreibung runter rattert, musste das Internet nach diesen Begriffen durchforsten. Schwöre! Anyway, wo waren wir? Ach ja, Frühling. Ignoriert einfach alles. Sonne? Der nächste Endgegner. Aber hey, das ist die volle That's what he said Erfahrung! Dazu gehört natürlich auch ein Einblick in Donnies letzte Therapiestunde. Die Profis wissen, was ihr in die Kommentare schreiben müsst: Paradoxe Kommunikation. Und für die Connoisseure unter den Profiköchen gibt es in dieser Folge noch dieses Schmankerl: Donnies Meinung zu Gordon Ramsays Sendung. Wen da nicht für alle was dabei ist, dann wissen wir auch nicht weiter. Bleibt geschmeidig. Ciao!Codes, Support und Partner:innen von Donnie unter https://linktr.ee/dosullivanMehr von Donnie gibt es auf Twitter, Instagram, Twitch und YouTube: Donnies Hauptkanal und Donnie Uncut.Ihr wollt Donnie unterstützen? Hier geht's zur Patreon-Seite von TWHS: https://www.patreon.com/TWHSBock auf Merch? Hier geht's zu Donnies Supergeek-Shop: https://supergeek.de/de/donnieosullivan/Feedback oder Fragen an Donnie? Schick eine Mail an donnie@poolartists.de!Unsere Werbepartner Saily & NordVPN:https://saily.com/hesaid https://nordvpn.com/hesaid Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Warum gibt die CDU auf ihrem Parteitag keine Antworten auf die drängenden Fragen? "Die CDU führt auf Parteitagen keine großen Debatten", sagt Ex-Familienministerin Kristina Schröder. Sie spricht über fehlende Weichenstellungen, den Reformstau in der Energiepolitik, das Spannungsverhältnis zwischen Sozialstaat und Wirtschaft und über eine schwierige Koalition mit einer schwierigen SPD: "Die CDU ist in einer politischen Gefangenschaft mit der SPD." Wird die Brandmauer fallen? Kann sich die Union eine Minderheitsregierung vorstellen? Wie will Friedrich Merz AfD-Wähler zurückgewinnen - und will er sie überhaupt zurückgewinnen? Kristina Schröder geht auch mit ihrer eigenen Partei kritisch um - zum Beispiel beim Thema Deindustrialisierung ("gibt Anzeichen dafür"), Meinungsfreiheit ("eminent für die Demokratie"), bei Begriffen wie „Hass und Hetze“, bei staatlich geförderten Meldestellen und bei Altersgrenzen für Soziale Medien ("problematisch"). Ein spannendes und erhellendes Gespräch mit einer mutigen Frau, die über die vorgegebene Parteilinie hinausdenkt. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat, dann unterstützen Sie bitte diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/
Werbung: Diese Episode wird unterstützt von myclimate. Solltest auch du ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Veranstaltung haben, die einem interessierten Publikum vorgestellt werden MUSS, melde dich gern unter backoffice@katja-diehl.de! Ich freue ich mich über deinen Support! Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Weitere Möglichkeiten des Supports findest du hier. Veronika Bohrn Mena ist Mitgründerin der gemeinnützigen Stiftung Comun in Österreich. Sie kommt aus der Gewerkschaftsarbeit, war Arbeitsmarktexpertin – und wurde irgendwann, wie so viele, nicht mehr als Expertin bezeichnet, sondern als Aktivistin. Was das bedeutet, wenn die FPÖ allein in einem Jahr 14 parlamentarische Anfragen über dich und deine Organisation stellt, dein Kindergartenkind zeitweise polizeilich geschützt werden muss und du abends nicht mehr allein U-Bahn fährst – das erzählt sie in diesem Gespräch mit einer Offenheit, die mich beeindruckt und berührt hat. Christina Deckwirth arbeitet bei LobbyControl im Berliner Büro und hat die Angriffswellen auf NGOs und Zivilgesellschaft über Jahre hinweg dokumentiert. Ihr Dreiklang aus Desinformation, Diffamierung und De-Funding beschreibt präzise, wie diese Kampagnen funktionieren – und wie sie sich von Brüssel über Deutschland ziehen, koordiniert, mit denselben Akteuren, denselben Begriffen, demselben Ziel. Wir reden in dieser Folge über: Wie rechte Netzwerke aus Medien wie Nius, Express oder der Welt, Propaganda-Plattformen und politischen Akteuren zusammenspielen Was es bedeutet, wenn Morddrohungen zur Normalität werden – und warum Bagatellisieren von außen so verletzend ist Warum Frauen überproportional im Fadenkreuz stehen Was es kostet, sich juristisch zu wehren – und wer sich das leisten kann Was der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich ist, wenn es um Demokratieförderung und rechtliche Klarheit geht Und woher wir trotz allem Zuversicht schöpfen Was mich an diesem Gespräch besonders bewegt hat: Es geht nicht nur um uns, die wir öffentlich sind. Es geht um den Kindergartenverein, der sich nicht mehr traut, beim Stadtfest ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Um die kleine Initiative, die Angst hat, ihre Gemeinnützigkeit zu verlieren. Um all die Menschen, die schweigen, weil sie einfach nicht die Ressourcen haben, sich zu wehren. Demokratie braucht Menschen, die sich einmischen. Und die brauchen Schutz, Solidarität – und manchmal auch einfach ein paar Euro.
Jeffrey Epstein bewegte sich über Jahrzehnte in den höchsten gesellschaftlichen Kreisen – im Umfeld von Milliardären, Politikern, Wissenschaftlern und Mitgliedern des Hochadels. Gleichzeitig begleiteten ihn schon früh Berichte über junge Frauen und Mädchen, über Grenzüberschreitungen, sexuellen Missbrauch und Menschenhandel … und über unzählige Hinweise, die nie konsequent verfolgt wurden. Durch die aktuellen Entwicklungen in dem Fall gewinnen wir heute mehr denn je den Eindruck, dass Einfluss und Macht stärker sind als Wahrheit und dass wir vor dem Gesetz eben doch nicht alle gleich sind. Trotz unzähliger Zeugenaussagen und erdrückenden Beweisen, bleiben rechtliche Konsequenzen bis heute aus … und die Leidtragenden kämpfen noch immer in einem erbitterten Kampf, David gegen Goliath, so scheint es, für Gerechtigkeit. Diese Serie untersucht, wie Epstein seine Macht erlangte, seine Netzwerke aufbaute und wie Entscheidungen im Justizsystem, sein Handeln über Jahre hinweg ermöglichten. Wir hören hier eine Geschichte über Einfluss, über Ungleichheit vor dem Gesetz und über die Frage, wie es sein kann, dass die Stimmen tausender Frauen so viele Jahre lang ungehört blieben. Bevor Jeffrey Epstein als verurteilter Sexualstraftäter weltweit bekannt wurde, war er vor allem eines: ein Mann mit außergewöhnlichem Zugang. Zu Vermögen. Zu Institutionen. Und zu Menschen, die selbst Macht ausübten. Doch woher kam dieser Zugang? Wer öffnete ihm die Türen – und wer profitierte davon? In dieser Folge zeichnen wir nach, wie aus einem ehemaligen Lehrer eine Figur wurde, deren Einfluss größer wirkte als ihre erklärbare Biografie und wie es dieser Einfluss schaffte, den zentralen Schutzmechanismus des amerikanischen Rechtsstaats außer Kraft zu setzen. Glossar: Folgt in Kürze - bitte fragt auch gerne nach Begriffen. Diese können dann nachträglich von uns ergänzt werden. :) Korrektur: Achtung, Achtung, es hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen! Epstein war vieles, aber sicherlich kein Zeitreisender. Sein erstes eigenes Unternehmen gründete er 1982, nicht 1882. ;) Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Taxfix: Spart mit dem Code STIMMEN26 bis zum 31.03.2026 5€ auf eure Steuererklärung mit Taxfix! // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // https://www.vanityfair.com/news/2003/03/jeffrey-epstein-200303?srsltid=AfmBOoqxCWpa33kYwgRT4FBqAeAmDBi1nuvPEPhdjPz7m_BcuM1lx-OU https://people.com/crime/alicia-arden-jeffrey-epstein-sex-assault-accusations/ https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Farmer https://de.wikipedia.org/wiki/Leslie_Wexner https://www.nytimes.com/2019/07/25/business/jeffrey-epstein-wexner-victorias-secret.html https://www.miamiherald.com/news/local/article220097825.html https://www.miamiherald.com/news/state/florida/article226577419.html?utm_source=chatgpt.com https://www.miamiherald.com/news/local/article214210674.html // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Tranquility Base by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Markenkraft - Der Podcast über Markenführung und Markenforschung
In dieser Episode spreche ich mit Dr. Sebastian Wolf über die größten Missverständnisse im Marketing – von Begriffswirrwarr bis zur Illusion des gemeinsamen Verständnisses. Wir gehen der Frage nach, warum die meisten Marken nicht an mangelnder Kreativität scheitern, sondern an unklaren Begriffen und schwacher Orientierung. Sebastian teilt seine Erfahrungen als Philosoph, Kreativer und Professor und erklärt, was evidenzbasierte Markenführung wirklich bedeutet und warum starke Marken weit mehr als nur Identität brauchen. Wir diskutieren, wie echte Kreativität entsteht, was sie von bloßer Originalität unterscheidet – und warum Schönheit in der Exekution oft der unterschätzte Erfolgsfaktor ist.
Jedes Keyword hat ein Suchvolumen. Wir wissen, wie oft ein Suchbegriff bei Google eingegeben wird. Aber wie ist das bei Prompts? Wissen wir auch, was die User in KI-Systemen eingeben? Welche Begriffe wie oft genutzt werden? Genau an dieser Fragen arbeiten die neuen KI-Analyse-Tools. Doch die Datenlage zu Prompts ist dürftig – und wird in der Branche hitzig diskutiert. In dieser Podcast-Folge fassen wir, Fabian Jaeckert und Benjamin O'Daniel, die aktuelle Lage zusammen. Auslöser war ein Tool, das erstmals konkrete Zahlen ausweist: Profound zeigt Prompt Volume an. Konkrete Zahlen auf einzelnen Begriffen. Also: Wie wird Prompt Suchvolumen ermittelt? 📈 Mehr Charts und Analysen zur Episode 🎓 GEO Academy 👋 Fabian auf LinkedIn 👋 Benjamin auf LinkedIn
Vielleicht eine etwas ungewöhnliche Note zum Jahresende. Jedoch soll das Ansprechen schwieriger Themen zu mehr Selbstwirksamkeit und somit zu mehr Resilienz führen. In dieser Sonderfolge zum Jahresende eröffnen wir den Denkraum für drei Begriffe, die viel zu häufig willkürlich in den Raum geworfen werden: toxisch, Trigger und Trauma. In dieser Folge möchten wir für einen achtsamen Umgang mit diesen sensiblen Begriffen plädieren für mehr Harmonie – auch unter dem Weihnachtsbaum. Deshalb sprechen wir über die Wucht von Worten und welche Alternativen vielleicht günstiger sind. Vielen Dank, dass Sie so treue Besucher unseres Denkraums sind. Wir wünschen Ihnen resiliente Feiertage und viel Prosilienz für das kommende Jahr 2026. Vertiefende Ressourcen Mehr zu spannenden wissenschaftsorientierten Inhalten rund um Resilienz Titelmusik und Mischung: Lars Deutsch – www.larsdeutsch.net Design: Katharina Krekeler – www.hejro.de
Die Zeit ist aus den Fugen. Trumps USA wenden sich von Europa ab. Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine geht ins vierte Jahr. Wie lässt sich die neue, unheimliche Gegenwart auf den Begriff bringen? Ein Gespräch mit dem Historiker Karl Schlögel über den Beginn einer neuen weltgeschichtlichen Epoche. Nichts ist schwieriger, als zu sagen, was die eigene Gegenwart ausmacht. Auch der mehrfach preisgekrönte Historiker und Russland-Experte Karl Schlögel gesteht offen, noch auf der Suche nach den richtigen Begriffen für unsere Jetztzeit zu sein. Eine Zeit neuer Kriege und Kriegsdrohungen inmitten Europas, schwankender Demokratien, zerbrechender Sicherheitsbündnisse und schamlos autokratischen Machtzugriffs. Wie lässt sich die drohende Selbstaufgabe der amerikanischen Demokratie begreifen? Was, wenn überhaupt, ist neu an Putins Gewaltherrschaft? Wie konnte Zentraleuropa sich so lange in Sicherheit wähnen? Haben «wir» denn gar nichts aus der Geschichte gelernt? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger spricht Karl Schlögel, Chronist des 20. Jahrhunderts und Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels 2025, über das Dunkle des gegenwärtigen Augenblicks – und mögliche Ausgänge in eine hellere Zeit.
Die Zeit ist aus den Fugen. Trumps USA wenden sich von Europa ab. Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine geht ins vierte Jahr. Wie lässt sich die neue, unheimliche Gegenwart auf den Begriff bringen? Ein Gespräch mit dem Historiker Karl Schlögel über den Beginn einer neuen weltgeschichtlichen Epoche. Nichts ist schwieriger, als zu sagen, was die eigene Gegenwart ausmacht. Auch der mehrfach preisgekrönte Historiker und Russland-Experte Karl Schlögel gesteht offen, noch auf der Suche nach den richtigen Begriffen für unsere Jetztzeit zu sein. Eine Zeit neuer Kriege und Kriegsdrohungen inmitten Europas, schwankender Demokratien, zerbrechender Sicherheitsbündnisse und schamlos autokratischen Machtzugriffs. Wie lässt sich die drohende Selbstaufgabe der amerikanischen Demokratie begreifen? Was, wenn überhaupt, ist neu an Putins Gewaltherrschaft? Wie konnte Zentraleuropa sich so lange in Sicherheit wähnen? Haben «wir» denn gar nichts aus der Geschichte gelernt? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger spricht Karl Schlögel, Chronist des 20. Jahrhunderts und Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels 2025, über das Dunkle des gegenwärtigen Augenblicks – und mögliche Ausgänge in eine hellere Zeit.
In Zeiten von Fake News, Rechtsruck und Vielfachkrisen erlebt die politische Denkerin Hannah Arendt eine beispiellose Popularität. Ihre pointierten Analysen der bedrohten demokratischen Gesellschaft finden in den sozialen Medien reißenden Absatz und inspirieren auch Politiker. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat ihr jüngst gar ein ganzes Buch gewidmet: „Der Sinn von Politik ist Freiheit – Warum Hannah Arendt uns Zuversicht in schwieriger Zeit gibt“. Doch was genau verbirgt sich hinter Arendts zentralen Begriffen von Freiheit und politischem Handeln? Und wieso ist sie, rund 50 Jahre nach ihrem Tod am 4. Dezember 1975, aktueller denn je? Wie lässt sich der anhaltende Hype um ihre Person und Philosophie erklären? Eva Röder diskutiert mit Dr. Monika Boll –Philosophin, Publizistin, Kuratorin; Prof. Dr. Thomas Meyer – Philosoph an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Dr. Maike Weißpflug – Autorin und Journalistin
Capellan, Frank www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Mit Stimmen zum möglichen Verbot von Begriffen wie "Veggie-Wurst" und zum Ende einer beschleunigten Einbürgerung. Zunächst aber geht es um die Pläne der Bundesregierung zur Drohnenabwehr in Deutschland. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Bezeichnet man den verstorbenen US-Influencer Charlie Kirk als rechts, rechtskonservativ, rechtsextrem? Dazu gab es in den letzten Tagen dutzende Publikumsmails und viele Beanstandungen bei der Ombudsstelle. Auch die Frage, ob in Gaza von einem Genozid geredet wird, gibt viele Reaktionen. Fredy Gsteiger, der bei Radio SRF für publizistische Fragen zuständig ist, sagt wie SRF entscheidet, welche Begriffe verwendet werden und warum gewisse Bezeichnungen auch überdacht und verändert werden. Und wie sich der Umgang mit aufgeladenen Begriffen in der Schweizer Medienszene generell verändert hat und was es Positives an dieser Entwickllung geht, erklärt Medienwissenschaftler Matthias Zehnder. __________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Fredy Gsteiger, SRF-Chefredaktion für Audio und Digitales - Matthias Zehnder, Publizist und Medienwissenschaftler ____________________ Team: - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Oliver Kerrison ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die europäischen Unterstützer der Ukraine versuchen mit Begriffen wie „Friedensordnung“, „Friedenssicherung“ und „Friedenstruppen“, ihren eigenen Bevölkerungen einzureden, es ginge ihnen um eine baldige friedliche Lösung des Konflikts mit Russland. Das tatsächliche Frontgeschehen der letzten zweieinhalb Jahre offenbart jedoch die offensichtlich wahren Absichten hinter den „Friedensbemühungen“. Die Formulierungen der Befürworter einer Eskalation des Krieges in derWeiterlesen
Wie können wir »Acht Milliarden« noch besser machen? Sagen Sie uns Ihre Meinung – in unserer neuen, anonymen Umfrage. Das hilft uns immens und dauert nur wenige Minuten. Vielen Dank! JD Vance sieht in Europa eine Bedrohung – das hat der US-Vizepräsident während seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz ziemlich klargemacht. Diese Bedrohung sei »nicht Russland, nicht China, überhaupt kein ausländischer Akteur«, sondern es sei eine »Bedrohung von innen«. Die Europäer würden sich hinter »Begriffen aus der sowjetischen Ära wie Missinformation und Desinformation verstecken«. Aber in Wirklichkeit gehe es nur darum, Andersdenkende zum Schweigen zu bringen, so der Vizepräsident der USA. Vance hat in gut 20 Minuten Europas Wertefundament zerlegt. In dieser Folge von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit Francesco Collini, SPIEGEL-Journalist im Auslandsressort, über eine historische Rede, die zeigt, dass die neue US-Regierung Europa vor ungekannte Herausforderungen stellt. Diese Folge ist ursprünglich am 18. Februar 2025 erschienen. Im Rahmen des aktuellen Highlight-Programms während der Sommerpause von »Acht Milliarden« veröffentlichen wir sie hier noch einmal. Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.