Wir sind eine junge katholische Gemeinde im Herzen Wiens. Ganz im Sinne unserer Vision "Forming apostles to transform the world.“ erwarten dich hier inspirierende Predigten, spannende Talks und Podcasts über Glaube, Beziehungen, Jüngerschaft … Gott und die Welt eben ;)

Unser Selbstwert hängt oft am seidenen Faden der Welt. Wir versuchen, unsere Sicherheit an alle möglichen Dinge zu hängen – sei es an das, was wir materiell besitzen, oder an den bloßen Konsum. Oft verfallen wir auch dem "Peacock Syndrome" (Pfau-Syndrom) und bauen eine perfekte Fassade auf, nur um von anderen Menschen Bestätigung zu ernten. Oder wir klammern uns an ein idealisiertes, falsches Bild von uns selbst, das wir zwanghaft kontrollieren wollen. Wir machen den Fehler, aus diesen Dingen unsere Identität herauszuquetschen, was uns am Ende nur frustriert und leer zurücklässt.Die christliche Behauptung ist gewagt: Wir müssen uns unsere tiefste Identität nicht mühsam erarbeiten, sie ist uns bereits in der Taufe als unauslöschliches Siegel eingeprägt worden. Wir sind von Gott "gebrandmarkt" als seine geliebten Kinder. Jesus Christus, der den kosmischen Kampf gegen das Böse für uns gewonnen hat, ist der Einzige, der uns zeigen kann, wer wir wirklich sind.Drei Wege zur wahren Identität: Die Kirche bietet uns Werkzeuge, um Raum für dieses wahre Selbst zu schaffen. P. George teilt drei konkrete "Gegengifte" – Fasten, Almosen geben und Gebet –, mit denen wir uns von falschen Abhängigkeiten lösen und unsere wahre Identität in Gott festigen können.

Oft reduzieren wir uns selbst und andere auf Triebe wie Gier, Lust oder Machtstreben (die „Meister des Verdachts“). Wir verfallen einem geistlichen Minimalismus, bei dem wir glauben, Glaube bestünde nur aus Regeln, um das „Böse in uns“ im Schach zu halten. Wir fühlen uns wie ein „armes Würstchen“, über das Gott gnädig einen Teppich legt, ohne dass wir uns wirklich ändern könnten. Wir leiden unter Minderwertigkeitsgefühlen und trauen uns keine echte Verwandlung zu.Die christliche Behauptung ist gewagt: Wir haben ein „Recht auf Größe“. Erlösung ist keine oberflächliche Kosmetik, sondern eine objektive Wirklichkeit, die das Herz tatsächlich verwandelt. Gott denkt den Menschen nicht klein. Unsere wahre Würde besteht darin, dass wir fähig sind, über uns hinauszuwachsen, weil Gott uns nicht einen Geist der Verzagtheit, sondern der Kraft gegeben hat.Drei Upgrades für dein Leben: Jesus lädt uns ein, den Minimalismus hinter uns zu lassen. P. George Elsbett teilt drei Bereiche, in denen wir wachsen können.

Oft verhalten wir uns im Leben wie ein Thermometer: Wir können präzise messen, dass die gesellschaftliche Temperatur gesunken ist, wir analysieren die Probleme („die Kälte“) und stimmen in das allgemeine Jammern („Granteln und Sudern“) ein. Doch dabei bleiben wir passiv. Wir denken oft, wir müssten erst perfekt sein, Theologie studiert haben oder Rhetorik-Profis werden, bevor wir einen Unterschied machen können.Die christliche Zusage ist radikal: Jesus sagt nicht: „Versuch bitte, ein bisschen Salz zu sein.“ Er sagt: „Ihr SEID das Salz der Erde.“ Es ist kein Wunschdenken und kein Arbeitsauftrag, sondern eine Identitätszusage. Wir sind nicht berufen, die Temperatur nur zu messen, sondern als Thermostat das Raumklima aktiv zu verändern und Wärme dorthin zu bringen, wo Kälte herrscht.Drei Wege, um Einfluss zu nehmen: Echter „Eifer“ ist kein blinder Aktivismus, sondern die Entscheidung gegen Resignation.

Oft leben wir nach der „Ur-Lüge“ von Adam und Eva: Wir glauben, wir müssten unser eigener Gott sein, uns selbst Sinn geben und uns selbst erlösen. Unser Herz gleicht dabei oft einem Klettverschluss: Wir versuchen, es an alle möglichen Dinge – von Besitz über Anerkennung bis hin zu Kontrolle – „festzukleben“. Wir suchen unser Glück in der Unabhängigkeit, merken aber nicht, dass der ständige Druck, „gut genug“ zu sein und alles aus eigener Kraft zu schaffen, uns frustriert und leer zurücklässt.Die christliche Behauptung ist befreiend: „Selig, die arm sind vor Gott.“ Das klingt negativ, ist aber der Schlüssel zum Glück. Es bedeutet, die radikale Abhängigkeit von Gott zu umarmen und anzuerkennen: Ich muss mir meine Identität nicht selbst geben, ich empfange sie. Nur wenn wir aufhören, krampfhaft nach dem Apfel der Selbstverwirklichung zu greifen, finden wir den Frieden der „Anawim“, die alles von Gott erhoffen.Drei Wege zur inneren Freiheit: Diese „Armut im Geiste“ ist keine Theorie, sondern eine Herzenshaltung. P. George Elsbett teilt drei Bereiche, in denen wir diese Freiheit einüben können:1. Freiheit von Dingen: Askese bedeutet nicht Leiden um des Leidens willen, sondern das Herz vom „Klettverschluss“ zu befreien, damit Besitz uns nicht besitzt.2. Das Aufzug-Prinzip: Statt an unserer eigenen Unvollkommenheit zu verzweifeln (was oft nur verletzter Stolz ist), dürfen wir wie die Hl. Therese auf den „Aufzug“ der Gnade Gottes vertrauen, der uns dort abholt, wo wir es selbst nicht schaffen.3. Radikale Verfügbarkeit: Wie Maria dürfen wir lernen, nicht nur unsere Pläne absegnen zu lassen, sondern offen für das Abenteuer von Gottes Plan zu sein, der spannender ist als unsere eigenen Entwürfe.

Oft leben wir so, als wären wir das „zufällige und sinnlose Produkt der Evolution“. Wir versuchen krampfhaft, unsere Existenz durch Leistung zu rechtfertigen und fragen uns ständig: „Bin ich gut genug?“. Gleichzeitig klammern wir uns an unsere „Netze und Boote“ – unsere Firma, unser Einkommen, unsere kleinen Sicherheiten. Wir schwimmen lieber in den gewohnten „Gewässern des Egoismus“, aus Angst, die Kontrolle zu verlieren, anstatt uns auf das Wagnis einzulassen, alles auf eine Karte zu setzen,.Die christliche Behauptung ist gewagt: „Consciousness precedes the universe“ – das Bewusstsein geht dem Universum voraus. Du bist kein Unfall; jeder Herzschlag erinnert dich daran, dass du gewollt und ins Dasein gerufen bist. Die Frage nach dem „Gut-Genug-Sein“ ist hinfällig, weil Gott dich längst erwählt hat. Wahre Identität finden wir nicht, indem wir uns an uns selbst festklammern, sondern indem wir uns übereignen: Um dich selbst zu finden, musst du von dir selbst loslassen. Wir dürfen am großen Plan mitbauen, wie ein Kind, das stolz die Hand an das Lenkrad des Vaters legt.Drei Wege in das Abenteuer der Nachfolge: Der Ruf Gottes ist ein „Take it or leave it“. P. George Elsbett teilt drei Impulse, wie wir auf diesen Ruf antworten können:1. Identifiziere deine Netze: Nimm dir eine Woche Zeit für die ehrliche Frage: Was hält mich zurück? Was ist das „Boot“, über das ich die Verfügungsgewalt nicht abgeben will?,.2. Der Blankoscheck: Wahre Entscheidungsfreiheit (gerade zwischen zwei guten Optionen) beginnt dort, wo wir Gott vorab einen „Blankoscheck“ unserer Verfügbarkeit ausstellen.3. A Chapter a Day: „An apple a day keeps the doctor away“ – versuch es mit „A chapter a day keeps the devil away“. Tauche täglich in das Evangelium ein, um deine Berufung zu schärfen.

Oft glauben wir, unser Leben sei ein „Egodrama“, in dem wir uns durch Leistung beweisen müssen. Wir denken, wir müssten uns selbst erfinden oder ein „Moralapostel“ sein, der alles richtig macht, um wertvoll zu sein. Wir fühlen uns manchmal wie das „zufällige und sinnlose Produkt der Evolution“, vom Universum hier ausgespuckt, ohne zu wissen, wo oben und unten ist. Doch menschliche Träume („I have a dream“) stoßen an Grenzen – sie können unsere tiefste Sehnsucht nicht stillen.Die christliche Behauptung ist gewagt: Du bist kein Zufall. Du bist „gewollt, geliebt und gebraucht“. Dein Leben entspringt nicht deinem kleinen Plan, sondern „Gottes Traum“, der menschliche Möglichkeiten weit übersteigt. Christsein ist kein ethischer Entschluss („Piep, piep, wir haben uns alle lieb“), sondern die Begegnung mit einer realen Person, die deinem Leben einen neuen Horizont gibt.Drei Wege, um in diese Berufung hineinzuwachsen: Ein „Apostel“ ist niemand, der Karriere macht, sondern jemand, der sich rufen lässt. P. George skizziert, wie dieser Weg aussieht:1. Vom Projekt zum Geschenk: Verstehe, dass du schon geliebt warst, bevor du nützlich wurdest. Gott hat dich „im Mutterschoß gerufen“.2. No Judgement: Komm, wie du bist. Wir müssen nicht perfekt sein, sondern auf das „Lamm Gottes“ schauen, das unsere Unvollkommenheit und Lasten trägt.3. Radikale Offenheit: Glaube ist Beziehung. Es geht darum, dem Blick Jesu standzuhalten, der dich kennt, und mutig zu antworten: „Hier bin ich“.

Warum Selbstverwirklichung oft in der Sackgasse endet | Room for GodWie finden wir echte Erfüllung in einer Welt, die uns ständig sagt, wir müssten uns nur selbst optimieren? P. George Elsbett beleuchtet in dieser Folge einen radikalen Perspektivwechsel, der weit über das eigene „Ich“ hinausgeht.Die Sackgasse des Egodramas: Oft verbringen wir unser Leben damit, mühsam die Leiter des Erfolgs hinaufzuklettern, nur um oben festzustellen, dass sie an der falschen Wand lehnt. Ein Leben, das sich nur um das eigene „Ich“ dreht – das sogenannte „Egodrama“ – führt laut P. George Elsbett letztlich zu Frustration und Leere. Wir sind nicht als isolierte Projekte geschaffen, sondern für die Beziehung zu einem großen „Du“.Die gewagte Behauptung: Life is not about you. Es klingt provokant, aber es ist eine Befreiung: Das Leben dreht sich nicht um dich. Wahre Identität finden wir nicht durch krampfhafte Selbsterkundung, sondern indem wir uns auf das „Theodrama“ einlassen – das spannende Abenteuer, das Gott für uns schreibt. Erst wenn wir von uns selbst loslassen, gewinnen wir die wahre innere Freiheit.Drei Impulse für einen radikalen Neuanfang:• Das Leben als Hochzeitsgeschehen: Glaube ist kein trockenes Programm, sondern eine radikale Antwort auf die Liebe Gottes, die sich uns ganz hingibt.• Vom Projekt zur Hingabe: Warum echte Selbstverwirklichung nur durch das „Sich-Schenken“ funktioniert.• Licht und Salz sein: Wir sind berufen, die Welt zu transformieren, indem wir Jesus zum Zentrum machen und aus seiner Geborgenheit heraus handeln.

Gottes "Ausbruch": Wie du aufhörst, Gott in eine Box zu sperrenIn der letzten Folge unserer Serie „Room for God“ geht P. George Elsbett einer entscheidenden Frage nach: Was hindert uns eigentlich daran, Gott wirklich Raum in unserem Leben zu geben?. Die Antwort ist oft unbequem: Wir neigen dazu, Gott in ein schönes „Gehege“ unserer Ideen und Vorstellungen einzusperren, solange er uns nicht in unserer „wirklichen Welt“ stört.Der „Butterball-Moment“ Anhand der Geschichte der Kuh „Butterball“, die mit vollem Einsatz Zäune einreißt, um an das Heu zu kommen, illustriert P. George, dass Gott kein zahmer Gott der Ideen ist. Er möchte aus unseren gedanklichen Käfigen ausbrechen und als realer Herr in unser chaotisches, echtes Leben treten. Während König Ahas in der Bibel Gott lieber auf Distanz hielt, zeigt uns der heilige Josef, was passiert, wenn man Gott wirklich das Steuer überlässt.Drei Wege, um Gott im Alltag Platz zu machen:1. Vom Manager zum Knecht: Wahre Größe entsteht nicht durch radikale Selbstverwirklichung, sondern durch die freie Entscheidung, Gott zur Nummer eins zu machen. Es geht darum, alle Träume und Optionen um ihn herum zu orientieren.2. A Chapter a Day: Das Wort Gottes ist nicht nur Information, sondern Transformation. P. George fordert uns heraus: Wie wäre es mit einem Kapitel Bibel pro Tag? Es verändert die Statik deiner Seele.3. Back to Basics: Bevor wir über komplizierte geistliche Unterscheidungen reden, sollten wir die „Basics“ checken – die zehn Gebote. Kein Lästern hinter dem Rücken, keine kleinen Betrügereien, sondern echte Liebe und Barmherzigkeit im Hier und Jetzt.Gott möchte in dein Leben einbrechen – lässt du ihn?.Das Ziel ist kein perfektes Leben aus eigener Kraft, sondern die demütige Bitte: „Herr, ich will, dass du die Nummer eins bist. Bitte hilf mir“.

Wie finden wir dauerhafte Freude und Glückseligkeit, wenn die Welt voller Probleme, Krieg und Aufruhr ist? P. George Elsbett beleuchtet in dieser Folge der Serie "Room for God" die tiefste Quelle unserer Erfüllung.Die falsche Suche nach Glück:Freude ist das Ausruhen in einem Gut, das uns gegenwärtig ist; es ist nicht nur Hoffnung oder das Gegenteil von Verzweiflung. Doch unser Herz ist wie ein Klettverschluss: Wir versuchen, es an alle möglichen Sachen – von Beziehungen über Arbeit bis hin zu Pancakes – "festzukleben",. Wir machen den Fehler, aus diesen vergänglichen Dingen Ewigkeitswert herauszuquetschen, was uns nicht zu Gänze glücklich machen kann.Die christliche Behauptung ist gewagt: Gott selbst ist die Quelle unserer Freude, das größte Gut, das uns zuteilwerden kann. Er ist der Einzige, der das tiefe "Loch stopfen" kann.Fünf Wege zur Kultivierung der Freude:Freude schafft Raum für Gott und ist zugleich Frucht seiner Gegenwart. P. George Elsbett teilt fünf Wege, wie wir diese Glückseligkeit (Felicity) pflegen können

In dieser zweiten Folge der Predigtserie „Room for God“ widmet sich P. Georg Rota dem praktischen Aspekt, wie wir den Raum in unserem Herzen für Gott vorbereiten, nachdem die anfängliche Sehnsucht uns auf die Suche geschickt hat. Die Grundthese lautet: Es geht nun um den Rückwärtsgang des Gebetslebens – das Zulassen und Empfangen Gottes, was nur durch konsequentes Entrümpeln und den inneren Aufbau (Umkehr und Bauarbeit) möglich wird.Das Problem: Unerwünschtes Chaos und Gerümpel Wenn Jesus anklopft und eintreten möchte, besteht die Gefahr, dass er ein großes Chaos vorfindet, vergleichbar mit einer Baustelle oder einem kürzlich übersiedelten Haus voller Kisten. Viele Räume in unserem Leben sind mit Gerümpel, Lärm, Oberflächlichkeit, Stress oder überfüllten To-do-Listen vollgestopft. Auch die chronische Vergleicherei kann unsere gesamte innere Bandbreite in Anspruch nehmen. Dieses Chaos blockiert uns daran, Gott wirklich in unserem Herzen zu empfangen.Die wahre Bedeutung der Umkehr: Raum schaffen Der erste notwendige Schritt ist die Umkehr, was wörtlich bedeutet, Raum für Gott zu schaffen und Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Umkehr ist dabei nicht in erster Linie ein äußerlicher Richtungswechsel, sondern eine innere Herzensverwandlung und eine Umkehr unseres Denkens. Es geht darum, Dinge in unserem Herzen zu benennen und zu entsorgen, die sich angesammelt haben und im Weg stehen. Gott darf dabei eine "Taschenlampe" benutzen, um Dinge zu beleuchten, die wir versteckt haben. Die Umkehr soll nicht mühsam oder unangenehm sein, sondern zur Befreiung führen; sie ist nicht eine Niederlage, sondern ein Startsignal für die Renovierung des Herzens.Drei praktische Schritte zur Raumschaffung und inneren Bauarbeit:1. Entrümpeln (Umkehr praktizieren): Wir müssen Gott die Erlaubnis geben, in unserem Herzen aufzuräumen. Dies kann mit dem einfachen Gebet beginnen: „Gott, wenn es dich gibt, dann darfst du in meinem Herzen ausräumen“. Dies ist notwendig, da Gott ein Gentleman ist und sich nicht aufdrängt; er kommt nur, wenn er eingeladen wird.2. Das Fundament legen (Gebet als Baustelle): Sobald entrümpelt wurde, muss ein Fundament gelegt werden, denn der Platz ist noch nicht fertig. Jesaja spricht in diesem Zusammenhang prophetisch von neuem Leben, das aus etwas scheinbar Totem (einem Baumstumpf) entsteht – das ist göttliche Logik. Auf diesem Fundament ruht der Heilige Geist, der die Gaben (Geist der Weisheit, der Erkenntnis, der Stärke) als innere Säulen liefert, die den Raum festigen und stabil machen. Gebet ist eine innere Werkstatt, die der Seele Statik verleiht, indem sie uns Struktur und Prioritäten gibt.3. Den Ort bestimmen (Physische und zeitliche Struktur): Um diese Bauarbeit einzuüben, sollten wir dem Gebet einen festen Platz einräumen.◦ Physischer Raum: Schaffe eine Gebetsecke in deinem Zuhause (z. B. mit einem Sessel, einer Kerze und einer Bibel).◦ Zeitlicher Raum: Definiere einen festen Zeitpunkt im Tagesablauf (z. B. morgens oder abends) und beginne klein – lieber 5 Minuten als 0 Minuten.◦ Inhalt: Fülle diesen Raum, indem du das Evangelium zur Hand nimmst, einen kleinen Abschnitt liest und anfängst, mit Jesus darüber ins Gespräch zu kommen.Das Ziel der Bauarbeit ist nicht, einen perfekten Palast zu errichten, sondern ein bewohnbares Haus, in dem Christus ankommen und sich wohlfühlen kann, und in dem wir selbst zur Ruhe kommen können. Gott wartet dabei nicht auf Perfektion, sondern möchte, dass wir verfügbar sind und einfach die Tür öffnen. Der durch Gebet gewonnene Friede soll nicht nur persönlich bleiben, sondern auch einen missionarischen Horizont haben und auf die Mitmenschen ausstrahlen.

In dieser ersten Folge der Predigtserie „Room for God“ widmet sich P. George Elsbett der existenziellen Frage, wie wir verhindern können, am Leben vorbeizuleben. Die Grundthese lautet: Sehnsucht, die zum Gebet wird, öffnet das Herz für Gott und schafft Raum für Gott. Ein aus der Sehnsucht gespeistes Gebet öffnet dem Herrn die Tür.Das Problem der unerfüllten Sehnsucht:Im tiefsten Inneren treibt uns die Sehnsucht, nicht scheitern zu wollen. Es geht dabei um mehr als kleine Missgeschicke; es ist die Angst, die eigene Berufung total zu verpassen oder das Leben versemmelt zu haben.Diese Sehnsucht ist die Quelle aller menschlichen Aktivitäten – von großartigen Dingen bis hin zu Verzweiflung und Burnout. Sie entspringt einem „Loch im Herzen“, das letztendlich nur Gott füllen kann. Oft versuchen wir, Ewigkeitswert herauszuquetschen aus Dingen, die keine Ewigkeitswert haben, was zu Frustration führt.Die wahre Bedeutung der Sehnsucht:Die Sehnsucht ist nicht Gott selbst, aber sie ist ein Zeichen dafür, dass wir von Gott berührt sind. Wenn wir Sehnsüchte wahrnehmen, die nichts in dieser Welt erfüllen kann, ist die logische Schlussfolgerung, dass wir nicht für diese Welt geschaffen worden sind (Created for greater things). Die tiefste Sehnsucht wird als eine „Sehnsuchtswunde“ beschrieben, die von Gott selbst verursacht wurde, dem „Giganten“, der uns in eine Beziehung führen möchte.Die tiefste Sehnsucht kann entweder zu Verbitterung, Zynismus oder Burnout führen, oder sie kann die Tür des Gebets öffnen. Das Gebet wird dabei als die „Ausübung der Sehnsucht“ definiert.Drei praktische Schritte, um die Sehnsucht auszuüben:Wie können wir unsere Sehnsucht praktisch ausüben, um dem Herrn Raum zu schaffen, der uns Sinn und Halt und Geborgenheit schenken kann?1. Die Freuden des Lebens genießen: Wir müssen lernen, die Freuden des Lebens neu zu genießen und alles als Geschenk anzunehmen (wie Essen, Freundschaft, Musik, Literatur). Wichtig ist, die Dinge voll zu genießen, aber gleichzeitig zu erkennen, dass sie nicht Gott selbst sind, um nicht zu versuchen, Ewigkeitswert aus ihnen herauszupressen.2. Wachen und Beten (Umgang mit dem Wort): Nach der Aufforderung Jesu, „Wachet und betet“. Dies bedeutet, sich mit dem Wort Gottes auseinanderzusetzen und aufmerksam zu beobachten, ob es Friede oder Ablehnung verursacht, und darüber mit Gott ins Gespräch zu kommen.3. Die Königsklasse: Götzen loslassen: Gott liebt es, unsere Götzen in die Luft zu jagen. Dies ist oft schmerzhaft, aber notwendig, um uns von Dingen zu lösen, die uns in Gefahr bringen, dass unser Leben scheitert. Das Loslassen dieser Götzen lenkt die eigentliche Sehnsucht in die richtige Richtung.

Ist es möglich, christlich zu denken? Die meisten Menschen, auch Christen, sind von heidnischen Weltanschauungen geprägt, die Macht und Dominanz als bestimmende Logik der Geschichte sehen.In dieser abschließenden Predigt der Reihe „Meaning of History“ beleuchtet P. George Elsbett, wie das Christentum die gesamte Logik der Welt auf den Kopf stellt. Anhand historischer Beispiele – vom Perserkönig Darius, der Feinde foltern ließ, um seine Macht zu demonstrieren, bis zur brutalen römischen Kreuzigung zur Abschreckung – wird der Kontrast zur christlichen Botschaft greifbar.Der entscheidende Unterschied liegt im Muster: Jesus Christus ist das Paradigma, ohne das die Wirklichkeit nicht zu verstehen ist – weder der Sinn des Ganzen, noch die tiefsten Fragen des Lebens.Das Kreuz ist kein Symbol der Niederlage, sondern die Aufklärung der Realität:1. Was Sünde ist: Das größte Problem der Welt beginnt nicht in ungerechten Machtstrukturen da draußen, sondern im eigenen Herzen. Die Trennlinie zwischen Gut und Böse verläuft durch die Mitte deines Herzens.2. Wer Gott ist: Das Kreuz offenbart, dass Gott selbsthingebende Liebe ist. Er lässt sich vor unserer Freiheit kreuzigen und definiert Liebe als unvoreingenommene Hingabe. Die größte Macht dieser Welt ist die Liebe, nicht die Dominanz.3. Wer wir sind: Du besitzt eine unfassbare Würde, weil Gott dich mehr schätzt als sein eigenes Leben. Diese christliche Begründung für die menschliche Gleichheit („nicht Jude, noch Grieche“) ist der Ursprung unserer Menschenrechte.

Mit dieser Predigt sind wir bereits beim dritten Teil der Predigtreihe „The Meaning of History, christliche Weltanschauung“ angelangt, wo die zentrale Frage „Was denkt ein Christ eigentlich über die Welt?“ vertieft wird. Die Predigt befasst sich insbesondere mit der These, dass die Geschichte kein Chaos ist.Die Predigt beleuchtet die gängige Wahrnehmung der Welt, die von Krieg, Inflation, politischer Instabilität und Polarisierung geprägt ist und bei jungen Menschen Zukunftsangst erzeugen kann. Die christliche Weltanschauung lehnt jedoch die Vorstellung ab, dass Krisen bedeuten, Gott habe sich zurückgezogen. Stattdessen werden Erschütterungen, wie sie Jesus im Evangelium nennt (Krieg, Aufruhr, Erdbeben, Verfolgungen), als Gelegenheiten verstanden.Der entscheidende Unterschied für den Christen liegt in der Standhaftigkeit: Jesus sagt, „Eure Standhaftigkeit wird euch das Leben gewinnen“. Christen sind nicht dazu berufen, in eine „schöne heile Welt“ zu fliehen oder sich zurückzuziehen, sondern standhaft zu bleiben, was in einer immer schneller werdenden Kultur ein revolutionärer Akt sein kann. Die Treue und Ausdauer der Christen sollen so zum Zeugnis werden.Die Erschütterungen dienen dabei als Prüfstein. Wie ein auf Felsen gebautes Haus, das durch ein Erdbeben getestet wird, zeigt sich auch im Leben eines Menschen erst in der Krise, ob die Überzeugungen wirklich tragen. Krisen sollen den Glauben nicht zerstören, sondern ihn auf die Probe stellen, um ihn stärker zu machen. Dies wird durch das Bild des Feuers aus dem Buch Maleachi verdeutlicht, das nicht vernichtet, sondern reinigt, um einen neuen Durchbruch zu ermöglichen.P. Georg Rota ermutigt dazu, Krisen nicht als Katastrophen zu sehen, sondern als Momente, in denen Gott als tragfähiges Fundament neu und tiefer gewählt werden darf.Ein wichtiger Fokus liegt auf der Mission der Standhaftigkeit. Der Prediger entlarvt zwei Versuchungen, die Paulus in der Lesung anspricht:1. Resignation (Es bringt eh nichts, es ist hoffnungslos).2. Hyperaktivität (Ich muss die Welt retten durch Aktionismus). Stattdessen ruft die Predigt dazu auf, treu zu bleiben und standhaft im Rhythmus, in der Ruhe und im Gebet auszuharren.Abschließend wird dazu eingeladen, die Brille der Angst abzulegen und die Brille der Hoffnung aufzusetzen, um Erschütterungen als Gelegenheit zu sehen, in der kleinen Treue zu wachsen und Gott Raum zu geben.Unser Livestream-Programm:• Sonntags: 18:30 die "YP Messe" (Ein Gottesdienst für Young Professionals)Abonniere unseren Kanal: / zentrumjohannespaulii Folge uns auf... Instagram: / zentrumjp2 Facebook: / zentrumjp2 Webseite: https://www.zentrum-johannes-paul-ii.at

"Du musst irgendwie nicht in die Wüste gehen, um meine Kirche zu besuchen." Dieser Satz stellt die zentrale theologische Herausforderung dar: Gott ist nicht außerhalb, sondern sucht uns. Obwohl die Welt oft als lärmendes und unruhiges Chaos erfahren wird, will Jesus mitten unter uns sein. Das Problem ist, dass seine Denkweise eine "ganz andere Denkweise als die Welt" ist, und wir kämpfen damit, die Dinge so zu sehen, wie er sie sieht.In dieser Predigt, die die Serie "Meaning of History" fortsetzt, setzt sich P. Mark Thelen LC mit der Frage auseinander, wie wir in dieser christlichen Weltanschauung wachsen und die Erneuerung des Denkens erleben können. Er erinnert uns daran: Die Kirche feiert heute zwar ein physisches Gebäude (die Lateranasilika), doch das eigentliche Wunder ist, dass "Ihr seid Gottes Bau".Er präsentiert drei ganz konkrete Fragen, die uns helfen, die Gegenwart Jesu in uns zu entdecken und das notwendige innere Chaos ausschicken zu lassen:1. Wo spüre ich Gott im Alltag?2. Was muss in meinem Herzen gereinigt werden?3. Wie werde ich zum lebendigen Tempel für andere in meiner Umgebung?Das Ziel ist die notwendige Reinigung des Herzens, damit wir den Frieden und die Freude erfahren und Jesus aus uns heraus "in die Welt gehen" kann.Dies ist der 2. Teil der Predigtserie "Meaning of History – sind Geschichte und christliche Weltanschauung" und wurde im Zentrum Johannes Paul II. in Wien gehalten.

Mit dieser Predigt startet die neue Predigtreihe „The Meaning of History, christliche Weltanschauung“ mit einer tiefgründigen Auseinandersetzung über die existenzielle Frage der eigenen Endlichkeit. Wir sind uns bewusst, dass unsere Lebenszeit — sei sie 10, 50 oder 100 Jahre — wahnsinnig schnell vergeht. Die Zeit ist eines der größten Geschenke, die der Herr uns gibt, und die zentrale Frage lautet: Was mache ich damit?.P. George Elsbett beleuchtet, wie dieses Bewusstsein für die Vergänglichkeit (das manchmal ungesund in Leistungsdenken münden kann) bei ihm durch biografische Notizen und den frühen Verlust vieler ihm nahestehender Menschen (wie seinem Vater, seiner Cousine oder Freunden durch tragische Unfälle) geprägt wurde.Anlässlich des katholischen Gedenktags Allerseelen zeigt er, wie die ehrliche Reflexion über den Tod zu Klarheit führen kann. Er greift dabei auf die Entscheidungsfindung des Heiligen Ignatius von Loyola zurück: Wir sollen uns fragen, wenn wir am Sterbebett lägen und zurückblickten, welche Entscheidungen wir dann getroffen hätten. Diese Übung hilft, die Nebel der Verwirrung im Hier und Jetzt zu lichten.Der entscheidende Unterschied für den Christen liegt im Besitz der Ewigkeit: Der Gläubige muss nicht versuchen, den Ewigkeitswert aus dem Augenblick herauszuquetschen, weil er weiß, dass ihm die Ewigkeit selbst verheißen ist. Die große Würde des Menschen besteht darin, dass er nicht nur für ein paar Jahre auf dieser Erde geschaffen wurde, sondern einen Ruf für die ganze Ewigkeit mit Gott hat.Der Glaube verheißt die Auferstehung des Fleisches — die volle Einheit von Körper, Geist und Seele in der ewigen Liebesgemeinschaft mit Gott. Da wir uns auf Erden oft nicht vollkommen selbst besitzen können, unzulänglich und von Egoismus getrieben sind, braucht es einen Ort der Reinigung, das sogenannte Purgatorium (Fegefeuer). Dieses Purgatorium ist kein physisches Feuer, sondern ein Sehnsuchtsfeuer, das das Herz vorbereitet für die ewige Hochzeit des Himmels. Nur wer sich selbst ganz besitzt, kann sich ganz Gott schenken.P. George Elsbett ermutigt die uns, in dieser Woche den „Sterbebett-Test“ für wichtige Entscheidungen anzuwenden und die christliche Realität auf dem Friedhof bewusst wahrzunehmen. Er betont die Gütergemeinschaft mit den Verstorbenen (Fürbitte für die Armen Seelen) und den Heiligen (Fürsprache von Freunden im Himmel).

Viele Gläubige kämpfen mit der religiösen Leistungsmentalität. Wir vergleichen uns mit anderen und meinen, wir müssten perfekt und makellos sein, bevor wir es wagen, uns Gott zu nähern. Unser Glaube droht, zu einer Show, einem Theater oder einem "Hochleistungssport" zu werden.In dieser Predigt, die den letzten Buchstaben der Serie behandelt – E wie Echtheit – setzt sich P. Georg Rota mit der Frage auseinander, wie wir diese Fassade ablegen können. Anhand der Geschichte vom Pharisäer (der theologische Fachwörter nutzt und stolz auf seine Leistungen ist) und dem Zöllner (der nur sagt: "Gott, sei mir gnädig") zeigt P. Georg, dass Gott nicht das perfekte Leben, sondern das offene Herz sucht.Der entscheidende Moment der Bekehrung geschieht, wenn wir erkennen: „Herr, ich brauche dich. Hab Erbarmen mit mir.“. Nur das Gebet des Armen – das Gebet aus der Haltung eines Bettlers vor Gott – dringt durch die Wolken und öffnet den Himmel. Es zählt nicht, wie oft wir fallen, solange wir immer wieder aufstehen, denn unser Glaube ist ein Marathon. Dort, wo du ehrlich bist, beginnt die Heilung.Dies ist der 5. Teil der Predigtserie „ABC des GLAUBENS – was machen wir hier?“, die im Zentrum Johannes Paul II. in Wien stattfindet.

In dieser tiefgehenden Predigt setzt sich P. George Elsbett LC mit der Beziehung zwischen Glaube und Dankbarkeit auseinander. Was ist die Haltung des Herzens, die uns das ständige Geschenk unseres Daseins überhaupt erkennen lässt?P. George Elsbett erklärt anhand der Logik der Gabe, dass der Glaube die Antwort des Dankbaren ist. Er beleuchtet, warum Dankbarkeit eine Tür zum Glauben öffnen kann, denn Dankbarkeit ist die Erfahrung, Objekt von vorbehaltsloser Liebe zu sein.Der Glaube, so Papst Benedikt, ist "nichts anderes als ja sagen zur Liebe Gottes". Es geht darum, uns lieben zu lassen von ihm.Nach den letzten zwei Predigten zum Thema Glaube, ist das hier der 3. Teil der Predigtserie "ABC des Glaubens - was machen wir hier?", die im Zentrum Johannes Paul II. in Wien stattfindet.Gehalten wurde die Predigt am 12. Oktober bei der YP Messe.

Das deutsche Wort Glaube, so wie es im Alltäglichen gebraucht wird: „Glaube ist nicht wissen“… „Ich glaub schon, bin mir aber nicht sicher“, hilft der Sache nicht weiter. Das ist nicht das, was der Christ meint, wenn er sagt „ich glaube.“ Glaube gibt eine Sicherheit, die stärker sein kann als 2x2 =4. Wie soll man das aber verstehen?In dieser Predigt setzt sich P. George Elsbett LC mit der Frage nach dem Glauben auseinander. Was heißt es zu glauben? Können wir das? Dürfen wir das? Und wenn ja, wie soll das gehen?Nach einer ersten Einführung zum Thema Glaube, ist das hier der 2. Teil der Predigtserie "ABC des Glaubens - was machen wir hier?", die im Zentrum Johannes Paul II. in Wien stattfindet. Diese Predigt wurde am 5. Oktober, 2025 gehalten.

In dieser aufrüttelnden Vorpredigt zur neuen Serie "ABC des GLAUBENS" stellt P. George Elsbett die radikale Forderung des Evangeliums in den Mittelpunkt: Echter Glaube muss aktiv werden und unseren Lebensstil hinterfragen.Die Predigt geht der Frage nach, warum die Lesungen so herausfordernd wirken, und warum uns die Begegnung mit der menschlichen Not (z. B. Obdachlosen) oft dazu verleitet, den Blickkontakt zu vermeiden.Diese Predigt wurde am 28.9 von P. George Elsbett bei der YP Messe gehalten.

In dieser inspirierenden Predigt betrachtet P. Georg Rota Jesu herausfordernde Aussage, Feuer auf die Erde zu werfen. Er beleuchtet die Ambivalenz des Feuers: Während es wärmen und reinigen kann, symbolisiert es auch Zerstörung und eine unumgängliche Entscheidung. Jesus fordert uns auf, klar Stellung zu beziehen – für oder gegen ihn – was oft Konflikte im persönlichen Umfeld, ähnlich Jeremias Schicksal, mit sich bringt. Doch dieses Feuer ist auch ein Symbol für reinigende Erneuerung und eine ansteckende Begeisterung für den Glauben, die sich ausbreiten soll. Die Predigt ermutigt uns, unsere eigene Bequemlichkeit zu überwinden und das Feuer des Glaubens in uns neu zu entfachen. Abschließend stellt P. Rota die Fragen: Was macht dir Angst an Jesu Feuer und wo möchtest du neue Begeisterung empfangen, um deinen Glauben weiterzugeben?

Diese Predigt nimmt die tröstliche Zusage Jesu auf: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben.“ Sie richtet sich an alle, die sich im Alltag, etwa im Berufs- oder Studienumfeld, als kleine Herde fühlen. Die Botschaft betont, dass Gottes Verheißung unverbrüchlich wie ein Eid ist und unser aktives Vertrauen erfordert, nicht nur die passive Erkenntnis eines Algorithmus.Inspiriert von Abraham und Saras Glauben an eine himmlische Heimat, lädt die Predigt ein, Gott an die erste Stelle unserer Lebenssehnsüchte zu setzen. Dies bedeutet, Gott zu erlauben, unsere Beziehungen, unseren Beruf und unsere Freizeit zu ordnen, wodurch sie mehr Fülle erhalten. Wir sollen wachsam sein, denn Gott begegnet uns nicht immer sofort, aber sicher – und er wird uns dienen.Die Predigt reflektiert auch die Frage, ob diese Verheißung nur für wenige oder für alle gilt, und unterstreicht, dass Gottes Gebote und Verheißungen universal sind. Zugleich wird hervorgehoben: Wem viel anvertraut wurde, von dem wird viel zurückgefordert. Ein Plädoyer dafür, die eigenen Talente als Gottesgeschenk zu erkennen und einzusetzen – ein Weg des Glaubens, der Verheißung und Gefährdung birgt.

In dieser tiefgehenden Predigt tauchen wir ein in Jesu ernste Warnung vor der Habgier, einem zentralen Thema im sozialsten Evangelium des Lukas. Es wird beleuchtet, wie das endlose Streben nach Besitz – über das Nötige hinaus – uns unfrei macht, Sorgen bereitet und sogar "dämonische" Züge annehmen kann.Doch Jesus bietet einen Weg zur wahren Freiheit: das Teilen all dessen, was uns geschenkt wurde – von Talenten und Zeit bis hin zu materiellen Gütern – besonders mit denen, die sich selbst nicht helfen können. Angesichts der Vergänglichkeit alles Irdischen ("Windhauch"), ruft uns die Predigt dazu auf, unser Leben auf Christus auszurichten. Er selbst, arm geworden, offenbart uns Gottes überfließende, grenzenlose Liebe, die sich maßlos in der Eucharistie hingibt. Eine inspirierende Botschaft für mehr Freiheit und gelebte Nächstenliebe!

In dieser Predigt sprechen wir über die hartnäckige Fürbitte und das Ringen mit Gott. Sie nimmt uns mit zu Abraham, der mutig mit Gott verhandelt und uns zeigt, wie wir diese Kühnheit im Gebet aufnehmen können, um für andere einzustehen. Die Botschaft ist klar: Unsere Gebete besitzen Gewicht vor Gott und können als Hebel dienen, um Seine Gerechtigkeit und Barmherzigkeit auf der Erde wirken zu lassen. Hartnäckigkeit wird hier als Ausdruck einer tiefen Beziehung und nicht als mangelndes Vertrauen verstanden, was Gott erfreut. Durch unsere Identität in Christus, erlangt durch die Taufe, haben wir das Anrecht, mit Gott zu ringen, da Jesus unseren Schuldschein beglichen hat. Der Vortrag ermutigt dazu, göttliche Verheißungen „wie im Himmel so auf Erden“ zu erbitten und verdeutlicht dies an Beispielen wie Mutter Teresas Gebet. Wir werden eingeladen, persönliche Lasten abzugeben und göttliche Verheißungen täglich auszusprechen, bis sie sich manifestierenDiese Predigr wurde von P. Georg Rota am 27.7 bei der YP Messe gehalten.

Die Frage nach Gottes Gegenwart ist zutiefst fundamental: Wo finden wir ihn im Leben und in der Welt? Oft klopft Gott im Alltag, im Fremden und im Unerwarteten an unsere Tür. Entdecke, wie Abraham die Dreifaltigkeit inkognito in unerwarteten Gästen erkannte und Maria durch ihre lauschende Stille Gottes Präsenz im Gast wahrnahm. Es geht darum, ihn im Kleinen zu entdecken und bereit zu sein, wenn er uns begegnet. Ob durch die Stille der Kontemplation (wie Maria) oder die helfende Tat der Actio (wie Martha) – beide sind essentiell, um Gott näherzukommen. Die eigentliche Frage ist nicht, ob Gott da ist, sondern ob wir anwesend sind, wenn er anklopftDiese Predigt wurde von P. Georg Rota bei der YP am 20.7 gehalten.

Diese tiefgehende Predigt von P. George Elsbett regt dazu an, die wahre, radikale Sprengkraft der christlichen Liebe neu zu entdecken. Es wird aufgezeigt, dass die Liebe nicht auf bloßes "Nettsein" reduziert werden sollte und ein radikaler Paradigmenwechsel in der Lebensanschauung erforderlich ist. Der Fokus liegt nicht darauf, ob uns jemand glücklich macht, sondern auf der Anerkennung Gottes als zentralen Bezugspunkt.Die Predigt zeigt auf, dass der "Nächste" nicht der Sympathische ist, sondern derjenige, der unsere Hilfe am meisten bedarf, und dies ohne Grenzen oder moralische Würdigkeit. Als wichtiger Aspekt wird die "Reinigung des Blicks" genannt, um das Abbild Gottes im anderen zu erkennen und ihn nicht für den eigenen Nutzen zu verwenden. Die Nächstenliebe sollte eine Grundhaltung des Lebens werden und nicht nur ein Programm. Praktische Schritte beinhalten das Einüben des Dienstes und das Gebet als Quelle der Kraft. Diese Predigt bietet Anregung, den sicheren Hafen des behaglichen Wohlbefindens zu verlassen und sich dem Abenteuer des Lebensstils des Meisters zu öffnen.Diese Predigt wurde am 13.7 bei der YP Messe gehalten.

Göttlicher Friede (Shalom), eine Kraft, die Chaos zerstört und Herzen heilt, kann entdeckt werden. Im Gegensatz zur bloßen Abwesenheit von Konflikt, bedeutet Shalom Anwesenheit, Fülle und inneres Wohlergehen. Als Getaufte trägt man diesen Frieden bereits in sich. Dieser Friede kann durch einen Lebensstil des Gebets kultiviert werden. Ein Gebetsmodell umfasst das Beginnen mit Dankbarkeit, das Darlegen von Bitten vor Gott und das bewusste Empfangen seines Friedens, der alles Verstehen übersteigt. Es wird auch als Berufung verstanden, diesen Frieden als Friedensbringer aktiv über Menschen und Situationen freizusetzen. Dies wird als ein geistlicher Akt und Marschbefehl betrachtet.P. Georg hat am Sonntag, dem 6.7 bei der YP Messe dieses wichtige Thema angesprochen.

"Ich bin ja kein Heiliger" - oder "i bin jo ka hölicha", wie man auf gut österreichisch ausdrückt, dass man ja eh nicht den moralischen Anspruch eines Heiligen hat, weil mans ja schließlich nicht ist. Doch genau dieses Thema hat P. Georg am Hochfest von Peter und Paul am 29. Juni 2025 bei der YP Messe angesprochen. Wer sind die Heiligen? Und wie waren die? Und was bedeutet das, dass wir alle Heilig werden sollen?

"Sie werden auf den schauen, den sie durchbohrt haben".Aber wieso?P. George hat bei der BeFree am 21.6 einen Einblick gegeben, warum das Kreuz für uns so eine tiefe Bedeutung hat, und wieso wir Christen immer noch Kruzifixe ansehen und tragen.

Die Dreifaltigkeit. Das größte theologische Geheimnis, das sich keine menschliche Intelligenz einfach so ausdenken kann. P. Mark hat bei der YP am Dreifaltigkeitssonntag ( 15. 6) versucht, ein bisschen Klarheit rund um die Dreifaltigkeit zu bringen.

Pfingsten.Ein starkes Fest. Doch oft fällt es oft schwer, den Heiligen Geist einzuordnen. Wer ist er? Wie kann man ihn verstehen? Wie wirkt er?P. George hat in dieser Predigt bei der YP am Pfingstsonntag, am 8.6, Gedanken über Heiligen Geist als Schöpfer, Tröster und Heiligmacher geteilt,

In diesem Teil der Serie "Ergriffen" geht es um die Vorbereitung auf Pfingsten und das Kommen des Heiligen Geistes. Die Predigt beleuchtet, wie ein Mensch aussieht, der vom Heiligen Geist erfüllt ist.Ein zentraler Gedanke: Wenn Jesus der Herr (Kyrios) und damit Priorität Nummer 1 in unserem Leben ist, führt das zu innerer Freiheit.Wir erhalten drei Vorschläge zur Vorbereitung auf Pfingsten:1. Ausübung der Sehnsucht: Ehrlich beten, selbst mit einfachen Worten wie "Hilfe" oder "Komm, Heiliger Geist". Gebet ist Verlangen nach Gott.2. Einüben der Einheit: Einheit im Glauben, in Liebe und Wahrheit. Dazu gehören offene Kommunikation, die Bereitschaft zur Vergebung (die Blockaden lösen kann) und die gemeinsame Liturgie.3. Annahme des Feuers: "Feuer" steht hier auch für Prüfungen, die uns reinigen und auf Gottes Gaben vorbereiten können. In solchen Momenten können wir um Hilfe und Kraft bitten.Diese Predigt wurde von P. George bei der YP am 1.6 gehalten.

Was hat Liebe mit Entscheidungsfindung zu tun? Und wie kann ich immer mehr so handeln, wie es mein Glaube von mir verlangt?P. George hat uns bei der YP am 25. 5 Antworten auf diese, und noch weitere Fragen gegeben.

Am Wochenende hat Jesus uns ein "neues" Gebot gegeben. Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Was bedeutet das aber? Wie kann diese Liebe aussehen? Und was hat das mit Widerstand zu tun?Darüber hat P. Georg Rota am 18.5 bei der YP Messe gepredigt.

In dieser Predigt geht es um die wichtigste Frage im Leben: Wer bin ich wirklich? Wir wollen uns damit beschäftigen, wie unsere Identität in Gott verwurzelt ist, was es bedeutet, zum Guten Hirten zu gehören, und wie diese Beziehung unser Sein und Tun prägt. Sie ist eine Einladung, Ja zu sagen zu deiner Identität in ihm und jeden Tag neu zu proklamieren: Ich bin geliebt. Ich bin geborgen. Ich gehöre zu Jesus. Weil Er der Mensch gewordene Gott ist und seine Hand nach dir ausstreckt.Diese Predigt wurde von P. Thiemo Klein bei der 10:30 Familienmesse am 11.5 gehalten

Vom Geist ergriffen sein bedeutet Einheit zu leben.In der wahren Gemeinschaft geht das ich aber nicht verloren, sondern das ich wird bestärkt und bekräftigt.P. George hat bei der YP Messe am 4.5. vier Schritte mitgegeben, mit denen wir "ergriffen sein" leben können - mit denen wir Gemeinschaft leben können.

"Nur wer vom Heiligen Geist ergriffen ist, kann mitbauen an dem, was Gott neu tun will." So die gewagte These der neuen Predigtserie "Ergriffen". Aber werde ich dann zu jemand anderem? Verliere ich mich selbst?

Was bedeutet Karwoche eigentlich wirklich?Es geht nicht um religiöse Pflichterfüllung –es geht um eine Einladung zur Liebe.Darum, unsere Stadt, unser Herz, neu zu öffnen.In dieser Predigt hörst du 5 konkrete Ideen,wie du diese Woche bewusst leben kannst.Nicht nur "durchhalten bis Ostern" –sondern mitgehen bis zum Kreuz.Diese Predigt wurde am Palmsonntag, dem 13.4 bei der YP gehalten.

Das Evangelium von Jesus mit der Ehebrecherin ist eines der Evangelien, das Jesu Barmherzigkeit besonders zum Vorschein bringt.P. George spricht in dieser Predigt über das überwältigende Gefühl, das die Barmherzigkeit Gottes in uns auslösen kann, aber auch darüber, wie es gelingen kann, diese Barmherzigkeit auch dann zu sehen, wenn die Emotionen nachlassen.Was das verhüllte Kreuz am Ende der Fastenzeit mit dieser Barmherzigkeit zu tun hat kannst du in dieser Predigt der YP vom 6. April nachhören!

In dieser Predigt spricht P. Georg über das wohl bekannteste Evangelium der Welt. Es ist eines der schönsten Gleichnisse Jesu, sein "Selbstportait". P. Georg hat uns am 31.3 bei der YP Messe erzählt, wie wir aus dieser bekannten Bibelstelle die Entscheidung zur Vergebung angehen können.

In dieser Predigt geht es um Verantwortung. Mit dem christlichen Begriff von Glauben, Gottvertrauen und Freiheit geht Verantwortung einher. Verantwortung bedeutet aber nicht automatisch Leistung, sondern ein mit-Gott-gehen.Wie diese Verantwortung gelebt werden kann, und was Umkehr damit zu tun hat hat P. George bei der YP Messe am 23.3 geteilt.

Vom Egodrama zum Theodrama.Der Heilige Athanasius sagt, dass Gott Mensch wird, damit der Mensch Gott wird. Diese Aussage soll aber nicht zu einer egozentrischen Selbstverherrlichung führen, sondern zur Heiligkeit.Wie das aussehen kann, und was das zu bedeuten hat teilte P. George bei der YP Messe am 16. März 2025.

In unserer neuen Predigtserie "Choices" geht es um Entscheidungen, die ans Eingemachte gehen.Entscheidungen, die nicht nur unser oberflächliches Leben betreffen, sondern die unser Inneres betreffen und bewegen.Bei der YP am 9.3 hat P. George Elsbett eine Einführung in das Thema der Entscheidungen gemacht, in dem er schonmal ein paar kleine, aber starke Entscheidungen thematisiert hat.

Barmherzigkeit ist ein Wort, das im christlichen Glauben vielfach verwendet wird. Wir kennen es, aber wir wissen manchmal eigentlich nicht, was es wirklich bedeutet.P. Georg Rota hat am Wochenende des 2. 3. bei der YP über den Vater als Quelle der Barmherzigkeit, und Jesus unser Vorbild gesprochen. Viele berühmte Figuren Bibel leben uns vor wie Barmherzigkeit funktionieren kann.

Der Mensch ist für die Ewigkeit geschaffen. Aber wie kann diese Ewigkeit überhaupt spürbar sein? Was hat sie in meinem Leben für eine Bedeutung? Und was meint Jesus, wenn er darüber spricht?P. George Elsbett hat bei der YP Messe am 16.2 mit uns über diese Fragen nachgedacht.

Das Leben als Ruf verstehen.Einige große Figuren der Bibel haben diesen Ruf Gottes auch gehört. Dieser Ruf kann oft eine Überforderung darstellen. Das muss uns aber nicht verunsichern!Am 9.2 hat P. Georg Rota uns bei der YP Messe geteilt, wie wir mit diesem Ruf umgehen könne

Das Fest der Darstellung des Herrn. Dieses Fest ist auch als Maria Lichtmess bekannt - aber was bedeutet dieses "Licht", von dem uns die Lesungen erzählen? P. Georg Rota sprach am 2.2 bei der YP darüber, was dieses Fest für uns bedeuten kann.

Diese Woche wollen wir mit euch über unsere Vision sprechen. Wieso gibt es uns als Gemeinde? Was ist der Sinn hinter unserem Umzug? Pater George hat am Sonntag, 29.1. bei der Familienmesse als geistliche Leitung des ZJP nochmal einen Input dazu gegeben!

Fundamente sind die Dinge, auf die wir bauen. Die den Gebäuden, die wir hoch und höher bauen zu Grunde liegen. Aber was liegt dir zugrunde? Worauf baust du?In dieser Folge wollen wir dir zeigen, was deinem Christ-sein zugrunde liegen kann! Diese Predigt wurde am 19.1 von P. Georg Rota bei der YP Messe gehalten.

Manchmal glauben wir, dass unser Christ-Sein ein Leistungsprogramm ist. Wir sind nur gute Christen, wenn wir perfekt handeln, perfekt denken und perfekt beten. Aber ist das wirklich das Fundament unserer Nachfolge, auf die wir bauen sollten? In dieser Predigtbring P. George und 3 Zugänge zur Taufe, die dich erinnern sollen, dass du zuallererst mal geliebt bist.Diese Predigt ist von der YP des 12.1.2025.

In dieser Folge von "Severe Mercy" beschäftigen wir us damit, wieso Gott manchmal schweigt.Wieso müssen wir durch schwierige Zeiten gehen? Und was ist da draußen bitte los?P. George möchte uns ein paar Einblicke in sein Leben geben und uns 4 praktische Tipps geben, wie ich mit diesem "Verlassen sein" umgehe. Diese Predigt ist aus der YP des Gaudete Sonntags am 16.12, und wurde von P. George Elsbett gehalten.

Mensch, wo bist du? Die Frage, die Gott Adam und Eva stellt, nachdem sie sich vor ihm versteckten - und die Frage, die Gott uns bis heute stellt. Nicht als Vorwurf, sondern eher als Einladung. Advent ist die Zeit der Sehnsucht, aber auch die Zeit, an der die Welt uns wahnsinnig viele Dinge anbietet, mit der wir die Sehnsucht (wenn auch nur kurz) füllen können. Aber, gibt es mehr als das, was die bunten Lichter und die Schleifchen auf den Geschenken versprechen? Diese Predigt wurde am Vorabend zu Maria Empfängnis, dem 7.12.2024 von P. Georg Rota bei der BeFree Messe gehalten.