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Nach den US-amerikanisch-israelischen Luftangriffen gegen den Iran steht fest, dass dessen geistlicher Führer, Ali Chamenei, getötet wurde. Auch Irans Verteidigungsminister, der Generalstabschef und der Anführer der mächtigen Revolutionsgarden, sind tot. Letztere haben blutige Rache geschworen. Viele Fragen sind offen. Für Dr. Bente Scheller, Nahost-Expertin bei der Heinrich-Böll-Stiftung, steht fest: Bis zu einem Zerfall des iranischen Regimes ist es ein weiter Weg. Für einen Umsturz ist viel Energie nötig – und ein langfristiges Engagement. Inwiefern US-Präsident Donald Trump dazu überhaupt bereit ist, darüber sprechen Anna Engelke und Stefan Niemann in dieser Sonderausgabe von "Streitkräfte und Strategien" mit der Politikwissenschaftlerin und ehemaligen Referentin der Deutschen Botschaft Damaskus: "Die Aufmerksamkeitsspanne von Trump hat gezeigt: Heute ist er hier, morgen macht er etwas ganz anderes", so Scheller. So könnte ein Moment für den Regimewechsel verpasst werden – wie im vergangenen Jahr im Libanon nach der Tötung des Hisbollah-Anführers Nasrallah: Dies in politisches Kapital umzumünzen, sei dort damals nicht gelungen, so die Expertin. Weiterhin zieht sie Parallelen zwischen der aktuellen Situation im Iran und dem US-Angriff gegen den Irak Anfang der 2000er Jahre und betont: Militärschläge könnten nur begrenzt etwas erreichen, etwa ein Machtvakuum – Verhandlungen seien aber wichtig, um dieses dann mit einer Sicherheitsarchitektur zu füllen, meint Scheller: "Wie wird umgebaut, wie wird aufgebaut? Das sind Fragen, die überhaupt nicht auf dem Tisch liegen".Diese Podcast-Ausgabe beleuchtet auch Trumps Kriegsziele – ausgegeben hatte er die Zerstörung des iranischen Raketen- und Atomprogramms sowie einen Regimewechsel. Bente Scheller beobachtet eine "Abwesenheit von Meilensteinen", woran das Erreichen dieser Ziele gemessen werden könnte, etwa: wann ein relevanter Teil der Waffen, die Israel gefährlich werden könnten, zerstört sei. Der Krieg könnte sich auf diese Weise, mit einer "Unklarheit der Kriegsziele", noch lange ziehen, sagt die Expertin. Fest steht, solange die Kampfhandlungen andauern, werde es Folgen für die Weltwirtschaft haben, wie aktuell bereits die iranische Blockade des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zeigt. Anna Engelke und Stefan besprechen außerdem mögliche Szenarien für die iranischen (unbewaffneten) Oppositionellen und inwiefern ihnen Trumps "Hilfe zur Selbsthilfe" eine Chance bieten kann. Und sie schauen auf die Reaktionen innerhalb der USA und der sogenannten E3-Staaten auf den wohl völkerrechtswidrigen Angriff. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Bente Scheller:https://www.ndr.de/nachrichten/info/scheller-fuer-einen-umsturz-ist-viel-energie-noetig-und-ein-langfristiges-engagement,audio-431856.html
Aus terminlichen Gründen mussten wir eine Woche aussetzen mit dem Podcast, so dass wir in dieser Folge vier Spiele aufbereiten: Die 3:2 Niederlage der Männer im Hamburg, das 1:1 der Frauen in Freiburg, den 2:1 Heimerfolg der Frauen gegen Köln und den 1:0 Heimsieg der Männer gegen Leverkusen. Letztere zwei helfen deutlich dabei die Laune ob des Spiels der Männer in Hamburg auszugleichen. Gleichzeitig reden wir noch über die frühzeitig angekündigte Versetzung von Ailien Poese und das Engagement von Dina Orschmann für Empty Stands.
Geschätzte Lesedauer: 13 Minuten Herzlich willkommen zum Vertriebsfunk. Mein Name ist Christopher Funk. Heute widmen wir uns einem Führungsthema, das mir in meinen Projekten immer wieder begegnet: Führung im Vertrieb. Ich spreche oft mit Vertriebsleitern, die mir berichten: „Ich weiß nicht mal mehr, was ich heute eigentlich gemacht habe". Denn der Alltag besteht häufig nur aus Troubleshooting, dem Lösen akuter Probleme, der Betreuung eigener Kunden und einem endlosen Meeting-Marathon. Folglich sind die meisten Führungskräfte zwar „super crazy busy", aber sie kommen strategisch kaum voran. Anstatt den Markt aktiv zu treiben, werden wir somit zum Opfer der Umstände und reagieren nur noch auf externe Einflüsse. In dieser Folge zeige ich dir jedoch, wie du diesen Teufelskreis durchbrichst. Zudem schauen wir uns an, was professionelles Sales Management wirklich bedeutet, welche Vertriebsleiter Aufgaben Priorität haben und wie du durch klare Routinen das Ruder wieder fest in die Hand bekommst. Warum Führung im Vertrieb oft im Chaos versinkt Im Vertrieb gibt es bekanntlich keinen Punkt, an dem man sagt: „Ich bin fertig". Jeden Monat und jedes Quartal geht das Spiel von vorne los, weil die Umsatzzahlen wieder auf Null stehen. Dieser permanente Druck führt oft dazu, dass man sich im operativen Klein-Klein verliert. Deshalb ist es extrem wichtig, dass du Dringendes von Wichtigem trennst. Dringendes ist selten wichtig. Wichtiges ist selten dringend, entscheidet aber dennoch über deinen langfristigen Erfolg. Die zentrale Frage muss also lauten: Komme ich meinen Zielen näher? Liegen wir wirklich auf Kurs? Eine effiziente Vertriebsleitung bedeutet schließlich, Herr der eigenen Zeit zu sein. Du solltest dir deswegen 30 bis 50 Prozent deiner Zeit für deine eigene Agenda reservieren, sonst wirst du es extrem schwer haben, strategisch nach vorne zu kommen. Kurs setzen: Die Basis für deine Vertriebsleiter Aufgaben Stell dir vor, du bist Kapitän auf einem Schiff. Das Erste, was die Mannschaft wissen muss, ist natürlich: Wo geht's hin? Der Kurs ist die absolute Basis jeder Führung im Vertrieb. Es reicht dabei nicht, nur eine Umsatzvorgabe im CRM zu haben. Vielmehr musst du definieren: In welchem Markt bewegen wir uns eigentlich? Wer sind unsere Idealkunden (ICP)? Welche Art von Deals wollen wir konkret gewinnen? Das nennt man militärisch ausgedrückt „Commander's Intent". Deine Mannschaft muss nämlich verstehen, was erreicht werden soll. Nur wenn das Ziel klar ist, kann jeder Einzelne Verantwortung übernehmen und intelligente Entscheidungen treffen, ohne ständig auf Befehle warten zu müssen. Strategie und Mittelansatz im Sales Management Wenn das Ziel steht, brauchst du anschließend eine Strategie. Die Frage lautet: Wie setzen wir das um und welche Mittel haben wir? Ressourcen und Marktbearbeitung Zuerst klären wir den Mittelansatz: Sitzen wir in einem Ruderboot oder auf einem Dampfer? Sind die Ziele mit den vorhandenen Ressourcen realistisch? Zudem musst du entscheiden, wie der Markt bearbeitet wird. Gehen wir auf Neukunden zu oder kümmern wir uns primär um den Bestand? Methodik und Werkzeuge Ein weiterer Aspekt deiner Vertriebsleiter Aufgaben ist die Wahl der Waffen. Nutzen wir Ansätze wie den Challenger Sale? Gerade wenn Produkte vergleichbar werden und es nur noch um den Preis geht, müssen wir weg vom „Schweinebauchgeschäft" hin zum Solution Selling. Denn nur so bieten wir dem Kunden neue Perspektiven. Das Cockpit: Effiziente Vertriebsleitung durch Zahlen Du hast den Kurs und die Strategie festgelegt. Jetzt brauchst du jedoch die Steuerung. Woher weißt du eigentlich, dass du auf Kurs bist? Viele Führungskräfte sind im Blindflug unterwegs und sehen erst am Monatsende, dass das Ziel verfehlt wurde. Deshalb brauchst du ein Cockpit mit 5 bis 6 KPIs, auf die du täglich schauen kannst. Hierbei ist der Unterschied zwischen Ergebnissen und Aktivitäten entscheidend: Ergebnisse (Umsatz) sind lediglich ein Blick in den Rückspiegel. Aktivitäten (Ersttermine, Pipeline-Wachstum) sind hingegen Frühindikatoren. Wenn du beispielsweise siehst, dass die Ersttermine einbrechen, kannst du sofort gegensteuern, noch bevor der Umsatz fehlt. Das ist echte, proaktive Vertriebssteuerung. Deine Routinen für bessere Führung im Vertrieb Wie setzt du das nun im Alltag um, ohne in der „Meeting-Hölle" zu landen? Die Antwort liegt in einem festen Rhythmus, der Struktur schafft. Der Daily Huddle für den Tagesfokus Beginne mit einem kurzen Meeting am Morgen, maximal 15 Minuten. Jeder Mitarbeiter berichtet kurz: Was sind meine Prioritäten heute? Was will ich erreichen? Hier geht es keinesfalls um Diskussionen. Du prüfst nur die „Situational Awareness": Machen alle das Richtige? Rudern wir in die gleiche Richtung? Das Weekly Meeting zur Kontrolle Zusätzlich schauen wir im Weekly auf die Wochenebene: Ergebnisse der letzten Woche. Pipeline-Check: Was ist neu, was ist rausgefallen? Status von Projekten (z.B. CRM-Einführung). Wenn die Zahlen gut vorbereitet sind, ist das oft schon in 20 Minuten erledigt. Das One-on-One als wichtigste der Vertriebsleiter Aufgaben Kritik oder individuelle Pipeline-Details gehören definitiv nicht ins Team-Meeting. Dein wichtigstes Instrument für Führung im Vertrieb ist daher das persönliche 1:1-Gespräch. Klarheit schaffen und Status Quo prüfen Zunächst klärst du Erwartungen und schaust gemeinsam auf das Dashboard. Da Zahlen nicht lügen, muss hierüber auch nicht diskutiert werden. Wo steht der Mitarbeiter im Vergleich zum Ziel oder zum Vorjahr? Das ist die objektive Basis des Gesprächs. Pipeline Review und Deal Innovation Jetzt geht es ans Eingemachte. Was kommt wirklich rein? Warum wurde ein Deal geschoben? Haben wir alle Infos über Entscheider und Wettbewerb? An dieser Stelle findet „Deal Innovation" statt. Ihr überlegt gemeinsam: Wie kriegen wir den Deal eine Phase weiter? Können wir das Packaging ändern? Das ist echtes Coaching am Objekt, statt nur Kontrolle. Individuelles Coaching und Entwicklung Neben dem Deal-Coaching gibt es außerdem das Skill-Coaching. Nach gemeinsamen Kundenterminen (die du als Beobachter begleitest!) gibst du Feedback. Wo kann der Mitarbeiter besser werden? Wie entwickelt er sich langfristig? Standards erleichtern die Vertriebsleiter Aufgaben Um dir das Leben leichter zu machen, brauchst du Standards, denn sie schaffen Skalierbarkeit. Wie läuft ein Ersttermin ab? Was ist unser Pitch? Wie behandeln wir Einwände? Erstelle deshalb Playbooks. Wenn jeder weiß, wie „wir das hier machen", musst du nämlich weniger Mikromanagement betreiben. Das Ergebnis all dieser Maßnahmen – klare Ziele, Strategie, Steuerung und Standards – ist schließlich eine starke Vertriebskultur. Eine Kultur, in der jeder Verantwortung übernimmt, wo man offen über Fehler spricht („Fuck-Up Sessions"), um daraus zu lernen, und sich gegenseitig unterstützt. Fazit: Erfolgreiche Führung im Vertrieb bedeutet Gestaltung Führung im Vertrieb bedeutet, aktiv zu gestalten und nicht nur Feuerwehr zu spielen. Wenn du diese Struktur etablierst – Kurs, Strategie, Cockpit, Routinen – dann wirst du merken: Das Chaos verschwindet. Du bekommst wieder Luft zum Atmen und erreichst deine Ziele planbar. Mach was draus, setz es um und sorge für mehr Umsatz und Erfolg! Quick Takeaways für dein Sales Management Raus aus dem Hamsterrad: Reserviere dir 30–50% deiner Zeit für aktive Steuerung statt nur operatives Troubleshooting zu betreiben. Klarer Kurs (Commander's Intent): Dein Team muss das Ziel und den Weg dorthin genau kennen, um eigenverantwortlich handeln zu können. Steuerung statt Blindflug: Etablieren Sie ein Cockpit mit 5–6 KPIs, die dir täglich zeigen, ob du auf Kurs bist – Fokus auf Aktivitäten! Der Rhythmus macht's: Nutze Daily Huddles für den Tagesfokus und Weeklys für die Erfolgskontrolle, um Meetings kurz und knackig zu halten. One-on-Ones sind Pflicht: Nutze Einzelgespräche für Pipeline-Checks, Deal-Innovation und individuelles Coaching – niemals Kritik vor der Gruppe üben. Playbooks schaffen Freiheit: Standards für Pitches, Termine und Einwandbehandlung reduzieren den Mikromanagement-Bedarf massiv. Kultur der Verantwortung: Gute Führung führt zu einer Sales-Kultur, in der Mitarbeiter Fehler offenlegen, lernen und den Markt aktiv treiben. Was sind die wichtigsten Aufgaben eines Vertriebsleiters? Die wichtigsten Vertriebsleiter Aufgaben sind nicht das eigene Verkaufen, sondern die strategische Steuerung. Dazu gehören: Ziele definieren (Kurs), den Weg festlegen (Strategie), die Kontrolle über Kennzahlen behalten (Steuerung) und das Team durch Coaching und klare Routinen zum Erfolg führen. Wie verhindere ich Chaos und Meeting-Marathons im Vertrieb? Indem du eine klare Meeting-Struktur etablierst. Ein kurzes Daily Huddle (15 Min) klärt die Tagesprioritäten, während ein straffes Weekly den Kurs prüft. Lagere individuelle Probleme und Pipeline-Details zudem konsequent in One-on-One-Gespräche aus. Welche KPIs sollte ich für die Führung im Vertrieb nutzen? Nutze ein Cockpit mit 5-6 Kennzahlen. Wichtig ist dabei der Mix aus Ergebniszahlen (Umsatz) und vor allem Aktivitätskennzahlen (Ersttermine, Pipeline-Zuwachs). Letztere erlauben dir nämlich, frühzeitig einzugreifen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Was ist Deal Innovation im Sales Management? Deal Innovation bedeutet, dass Führungskraft und Vertriebler gemeinsam kreativ an einem stockenden Deal arbeiten. Statt nur den Preis zu senken, überlegt man: Wie können wir das Angebot umstrukturieren, neue Entscheider ins Boot holen oder den Nutzen besser kommunizieren? Warum sind Playbooks für eine effiziente Vertriebsleitung wichtig? Playbooks definieren Standards für wiederkehrende Situationen wie Einwandbehandlung oder Pitches. Sie sorgen folglich für gleichbleibende Qualität und geben dem Team Sicherheit. Das spart dir als Chef Zeit, da du nicht jedes Detail neu erklären musst und weniger diskutieren musst. Möchtest du deine Führung im Vertrieb professionalisieren? Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um von der Feuerwehr zur strategischen Steuerung zu kommen. Schritt 1: Kurs und Mittel bestimmen Definiere glasklar: Wo wollen wir hin (Marktziele)? Welche Ressourcen (Manpower, Budget) haben wir dafür? Kommuniziere diesen "Commander's Intent" anschließend an dein Team. Schritt 2: Das Cockpit bauen Lege 5-6 KPIs fest, die dir täglich zeigen, ob ihr auf Kurs seid. Achte dabei besonders auf Frühindikatoren wie Aktivitäten und Ersttermine, nicht nur auf den Umsatz. Schritt 3: Meeting-Rhythmus etablieren Führe Daily Huddles (max. 15 Min) für den Tagesfokus ein. Nutze zudem ein Weekly Meeting für die Wochenkontrolle. Halte diese Termine heilig, aber kurz. Schritt 4: One-on-Ones intensivieren Setze regelmäßige Einzelgespräche an. Nutze diese Zeit für harte Fakten: Pipeline-Review, Deal-Strategien und persönliches Coaching. Schritt 5: Standards setzen (Playbooks) Dokumentiere, was funktioniert. Erstelle Leitfäden für Pitches und Prozesse. Sorge schließlich dafür, dass jeder diese Standards kennt und lebt.
Der Berliner Musiker und Produzent Adrian Scholz veröffentlicht seine Musik unter dem Namen Helmut. Da diesen nicht nur zum Beispiel satte 20 Prozent der bisherigen deutschen Bundeskanzler trugen, besteht natürlich eine gewisse Verwechslungsgefahr beziehungsweise ist er nicht eben suchmaschinenoptimal. Also firmiert Scholz (nein, nicht Olaf …) in den Sozialen Medien einigermaßen vollmundig als "thereal_helmut". Und apropos "Soziale Medien" – angesichts des Titels von Helmuts im April erscheinenden vierten Album "Content Creatures" wittern wir ein Wortspiel, lässt dieser sich doch sowohl mit "zufriedene Geschöpfe" als auch mit "Content-Geschöpfe" übersetzen, wobei Letztere sich dann wohl über Herstellung oder Konsum der im Online-Zeitalter so unverzichtbar scheinenden "Inhalte" definieren.
«Neurodivergenz» – der Begriff findet sich gefühlt überall: in Interviews, auf Social Media, in Podcasts, in Selbst- sowie Fremdbeschreibungen von Prominenten, Unternehmern oder Künstlerinnen.So sprechen Billie Eilish über ihr Tourette-, Elon Musk über sein Asperger-Syndrom, Richard Branson über seine Dyslexie oder Paris Hilton über ihr ADHS. Viele von ihnen bezeichnen sich als neurodivergent. Letztere beiden sehen ihre Neurodivergenz sogar als «Superpower».Doch was bedeutet dieser Begriff genau? Ist es tatsächlich eine Art Superkraft? Ist es ein Modewort – oder ein Begriff, der ernster genommen werden sollte?Diese Fragen klärt Sofiya Miroshnyk aus dem Ressort «Leben» in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie hat sich mit diesem Thema befasst und mit Expertinnen gesprochen.Host: Philipp LoserProduzentin: Jacky WechslerDer Text von Sofiya Miroshnyk zum NachlesenFachstellen:Schweizerische Fachgesellschaft ADHSZentrum für Neurodiversität SchweizADHS-Organisation elpos Mehr zum NachlesenZwischen «Zappelphilipp» und «Superkraft»: Immer mehr Erwachsene entdecken ihr ADHS«Niemand will eine ADHS-Diagnose – die Leute wollen Hilfe»Keine Angst vor der ADHS-Abklärung Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die derzeitige Führungsspitze der OSZE versucht, diese als Instrument für Frieden in der Ukraine ins Spiel zu bringen. Doch dafür scheint sie wenig zu taugen.Ein Kommentar von Tilo Gräser.Die Suche nach Frieden für die Ukraine geht weiter, doch ein Ende des Krieges scheint nach nun fast vier Jahren nicht in Sicht. Die Bemühungen des US-Präsidenten Donald Trump haben immerhin für mehrere Gesprächsrunden gesorgt. Doch die westlichen Staaten, die sich in der „Koalition der Willigen“ zusammengeschlossen haben, verhindern eine Friedenslösung. Sie stützen weiter mit finanziellen und militärischen Mitteln den Kurs des ukrainischen Präsidentendarstellers Wolodymyr Selenskyj, den Krieg gegen Russland fortzusetzen.Zugleich torpedieren sie fortgesetzt mit Vorschlägen wie dem, nach einem Waffenstillstand westliche Truppen in der Ukraine als „Sicherheitsgarantie“ zu stationieren, eine mögliche Einigung. Das geschieht, obwohl bekannt ist, dass Moskau jegliche westlichen Truppen in der Ukraine ablehnt und einer solchen „Lösung“ nicht zustimmt. Die zunehmende Einbindung der Ukraine in westliche Militärstrukturen wie der NATO und die damit verbundene Missachtung russischer Sicherheitsinteressen gehören zu den Kriegsursachen. Letztere werden von den westlichen Regierungen, auch der USA, nicht ernsthaft angegangen. Würden sie das tun, müssten sie zumindest eingestehen, welche Rolle sie dabei spielten, dass aus dem Ukraine-Konflikt ein nunmehr fast vierjähriger Krieg wurde.Dabei gibt es eigentlich eine internationale Organisation, die genau das hätte verhindern sollen und formal auch können: die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Sie entstand 1991 aus der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Die OSZE mit ihren 57 Mitgliedsländern in Europa, Asien und Amerika stützt sich auf die zehn Prinzipien der KSZE-Schlussakte von Helsinki 1975. Die reichen von der Achtung der Souveränität der Mitgliedsstaaten über die Nichtanwendung von Gewalt und die Unverletzlichkeit der Grenzen bis zur Nichteinmischung und Zusammenarbeit. Dabei geht es vor allem um westliche Werte, ein Relikt des Kalten Krieges. Eine weitere Arbeitsgrundlage sind drei Dimension: die menschliche Dimension, die Wirtschafts- und Umweltdimension und die politisch-militärische Dimension. Die Entscheidungen werden nach dem Konsens-Prinzip getroffen, was jedem Mitglied ein Veto ermöglicht.Die OSZE wurde regelrecht beiseitegeschoben, als die NATO 1999 Jugoslawien überfiel. Seitdem wurde sie mit ihren Beobachtungsmissionen oftmals als Feigenblatt missbraucht und geriet zunehmend ins Abseits, ignoriert vor allem von den westlichen Regierungen.Das zeigte sich deutlich im Konflikt in der Ukraine, wo die Entwicklung vom Staatstreich 2014 über den von Kiew ausgelösten Bürgerkrieg zum russischen Einmarsch ab dem 24. Februar 2022 von der OSZE nicht verhindert wurde. Sie durfte zwar von 2014 bis 2022 Beobachter entsenden, um die ausgehandelten Waffenstillstände und die Minsker Abkommen zu überwachen. Aber ihre Rolle wird zunehmend kritisch gesehen, bis hin zu Spionagevorwürfen....https://apolut.net/osze-als-friedensmacht-fur-die-ukraine-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Kommentar von Claudia Töpper.Am Montag, den 09. Februar 2026 veröffentlichte die deutsche Nachrichtenseite tagesschau.de einen Bericht über die scheinbaren Verwicklungen zwischen Influencern und russischen Denkfabriken. Letztere sollen sich als Stiftungen tarnen. Gemeinsam sollen sie russische Propaganda in Form von Desinformation verbreiten. Diese Verbindung wird als Storm-1516 bezeichnet.[1] Laut der Tagesschau sei das Ziel von Russland, Deutschland und vor allem dem deutschen Bundeskanzler, Friedrich Merz massiv zu schaden.[2]Am 19. Januar 2026 kam es erneut zu einem Vorfall hinter dem Russland stecken soll. Auf der brasilianischen Nachrichtenplattform Nova Resistência [zu Deutsch: Neuer Widerstand], wurde ein Artikel veröffentlicht, in dem Friedrich Merz scheinbar zugestimmt haben soll, in Brasilien ein Stadion zu finanzieren.[3] Dieser Sachverhalt scheint jedoch nicht der Wahrheit zu entsprechen und soll von den russischen Propagandisten erfunden worden sein.[4] Laut tagesschau.de soll der Brasilianer, Raphael Machado Anführer der Nachrichtenplattform Nova Resistência sein. Doch auf der offiziellen Internetseite wird weder Machado noch ein anderer Name als Anführer und Inhaber der Seite genannt.[5] Die angeführten Beweise für eine russische Einflussnahme sind kaum haltbar.Storm-1516Laut tagesschau.de ist Storm-1516 „teil einer ausgeklügelten russischen Desinformationskampagne.“[6] Weiter heißt es, dass Deutschland seit Monaten von dieser Gruppierung medial angegriffen werden würde.Am 12. Dezember 2025 hatte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Giese öffentlich erklärt: „Wir können heute verbindlich sagen, dass Russland durch die Kampagne Storm-1516 versucht hat sowohl die letzte Bundestagswahl als auch fortlaufend die inneren Angelegenheiten der Bundesrepublik Deutschland zu beeinflussen und zu destabilisieren.“[7]Weiter erklärt die Tagesschau, dass diese Falschmeldungen auf nachgemachten Internetseiten, wie vom Stern und der Frankfurter Rundschau erscheinen und durch eine Gruppe von Influencern durch Videos auf der Plattform X verbreitet werden.[8]Der US-Kommunikationswissenschaftler, Darren Linvill von der Clemson University forscht seit 2023 zu der Gruppierung Storm-1516. Zu der Beteiligung von X sagt er: „X habe kein Interesse daran, diese Desinformationskampagne einzudämmen. Dabei verstießen die Accounts gegen die Regeln der Plattform und sollten gesperrt werden. Tatsächlich untersagt X das Teilen unauthentischer Inhalte." [9]BeweiseAls Beweis dafür, dass hinter diesen Artikeln tatsächlich eine Zusammenarbeit zwischen Influencern und Russland stecke, führt die Tagesschau zum einen Recherchen des NDR und CORRECTIV an.[10] Zum anderen soll diese Gruppierung seit Jahren Falschmeldungen über die Ukraine und deren Unterstützer verbreiten.[11] Zusätzlich erwähnt die Tagesschau als Beweis für die Existenz der Gruppierung Storm- 1516, dass Aktivisten des Gnida-Projekts bereits mehrere solch falscher Artikel über Friedrich Merz gefunden haben sollen und nur aufgrund dieser Seite soll es dem NDR möglich gewesen sein, in dem Zeitraum von Mai 2025 bis Januar 2026 insgesamt 11 Falschmeldungen zu finden.[12]Eine genauere Betrachtung der Internetseite des Gnida-Projekts lässt jedoch an der Seriosität dieses Blogs zweifeln.[13] Zunächst wird niemand genannt, der sich hinter diesem Projekt verbirgt. Des Weiteren ist hier eine Beschreibung des Projektes zu finden, die aus dem russischen ins Deutsche übersetzt heißt: „Allrussisches Forschungsinstitut für Schädlinge/Abschaum“. Diese Wortwahl deutet eher auf eine Seite hin, die von der ANTIFA entwickelt worden sein könnte, als das es sich um eine offizielle russische Seite handelt. ...https://apolut.net/storm-1516-steckt-russland-wirklich-dahinter-von-claudia-topper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Viele Architektur-Studierende sind nach ihrem Studium nicht in Architekturbüros tätig – woran liegt das? Was muss sich ändern in der Ausbildung? Und wie gelingt der Einstieg in den Beruf? Über Mut, ein gewisse Portion Naivität und vieles mehr haben wir mit Fabian P. Dahinten gesprochen. Er ist Vorstandsmitglied bei nexture+ und Mitglied der Geschäftsführung beim Darmstädter Architekturbüro Lengfeld & Wilisch Architekten BDA. Laut dem Nachwuchs-Report des Netzwerks nexture+, den wir in der DBZ 1-2 | 2026 in Auszügen vorstellen (erscheint am 2.2.2026), würden nur 58 Prozent der Befragten erneut Architektur studieren. Welche Gründe gibt es für diese Lücke zwischen Studium und Praxis? Auch das haben wir Fabian Dahinten gefragt. Er selbst schloss 2020 seinen Master of Engineering an der Hochschule Darmstadt ab. Seitdem hat er dort im Fachbereich Architektur einen Lehrauftrag für Entwerfen. Gleichzeitig begann seine Mitarbeit bei Lengfeld & Wilisch, wo er seit 2024 Partner ist. Von 2020 bis 2024 war er außerdem Präsident von nexture+, dem Nachwuchsnetzwerk für die Planungsdisziplinen. Inzwischen ist er dort im Vorstand Ansprechpartner für die Berufspraxis. Letztere soll im Kontext „Zukunft der Hochschule“ Thema dieses Podcast sein. Mit Fabian Dahinten sitzt DBZ-Redakteur Michael Schuster am Mikro.
Neues Jahr, neue Folgen Cross Court! Zum Auftakt widmen sich SPORT1-Redakteurin Sophie Affeldt und SPORT1-Tennis-Experte Stefan Schnürle natürlich dem Start bei den Australian Open. Nach einem Austausch über Erwartungen an das Tennis-Jahr folgen frische Eindrücke zur 2. Runde von Alexander Zverev. Die gestaltet sich nach gutem Beginn knifflig, doch Zverev kriegt trotz einer Schrecksekunde die Kurve. Sophie und Stefan diskutieren, was Hoffnung und was Sorgen macht. Danach geht es zur Nummer 1, Carlos Alcaraz. Der Spanier befindet sich ebenfalls in der Hälfte von Zverev. Stefan spricht über dessen neuen Aufschlag, ehe er mit Sophie überlegt, ob Roger Federer, Rafael Nadal oder Andy Murray wirklich gute Trainer für ihn wären - oder gleich Novak Djokovic? Der Serbe schrieb schon vor seinem ersten Match Schlagzeilen, doch sportlich zeigt sich Stefan von beeindruckt vom Auftaktmatch des Serben. Es gibt nur ein Problem – in seiner Hälfte befindet sich auch Jannik Sinner, zu dem sich Moderator Dennis Heinemann mit seinen Eindrücken meldet. Daniil Medvedev erhält ebenfalls Lob von Dennis und Stefan, weshalb er es auch ins Powerranking von ihm und Sophie schafft. Letztere lässt dafür einen anderen großen Namen raus. Den Abschluss bei den Herren bildet ein Blick auf die Deutschen, wo Yannick Hanfmann positiv überrascht. Noch ein wenig schlechter sieht das Bild bei den DTB-Damen aus, doch mit Laura Siegemund gibt es ein positives Highlight, was von Sophie und Stefan auch dementsprechend gewürdigt wird. Bei Ella Seidel und Eva Lys fällt Stefan eine Sache auf, mit der sie aktuell noch mehr zu kämpfen scheinen. Die großen Namen bei den Damen um Aryna Sabalenka, Iga Swiatek, Coco Gauff und Amanda Anisimova geben sich bisher keine Blöße. Sophie und Stefan sprechen über deren Form, bei der Polin sieht Letzterer ein Problem weiterhin bestehen, was sich auch im Powerranking niederschlägt. Der Podcast wird vermarktet durch die Ad Alliance. Die allgemeinen Datenschutzrichtlinien der Ad Alliance finden Sie unter [https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html](https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html) Die Ad Alliance verarbeitet im Zusammenhang mit dem Angebot die Podcasts-Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: [https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html](https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html)
Dies ist die Geschichte einer kleinen Stadt und zwei großen Preußenprinzen im nördlichen Brandenburg: Rheinsberg Eine Herbstreise mit Spätsommerwetter Zu verdanken hat sie das Attribut vom Paradies dem preußischen Adel. Der damalige Kronprinz bekam die Erlaubnis, sich am dortigen See ein Schloss zu bauen. Da war er noch ziemlich jung und ziemlich glücklich. Angenehm überrascht bin ich, dass Anfang November 2025 noch so schön die Sonne scheint und die Temperaturen am Mittag über die 18 Grad Marke klettern. Das macht die paradiesische Herrlichkeit noch viel herrlicher. Rheinsberg im Herbst – foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rheinsberg entdecken In diesem Podcast treffe ich Figuren, Menschen und Begegnungen in Rheinsberg. Der erste Blick sagt mir schon: Ganz schön, schön hier! Kein Wunder, dass der junge Kronprinz Friedrich die Idee entwickelte, hier ein Schloss an den Grienericksee zu bauen. Rheinsberg finden Rheinsberg liegt ziemlich dicht an der Kreisstadt Neuruppin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Mit dem Auto fährt man, von Berlin aus, knappe zwei Stunden. Die Stadt hat heute rund 8.000 Einwohner, ist aber flächentechnisch eine der größten deutschen Gemeinden. Das heißt auch: Hier gibt es viel Natur und dazugehörige Idylle. Es passt alles für einen Kurz- oder auch Langurlaub. Die Schlossgeschichte Schloss Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Herrschaftshäuser gab es an der Stelle, wo das Schloss steht, schon einige. Der Vorbesitzer verkaufte Land und Gut dem preußischen König und der schenkte es dann seinem Sohn Kronprinz Friedrich. Der „junge“ Fritz beauftragte dann den alten und arrivierten Knobelsdorff als Baumeister. Der baute um, stockte auf und Friedrich konnte einziehen. Es hat ihm gut gefallen aber leider durfte er nur vier Jahre bleiben. Dann starb sein Vater, er wurde König und musste zurück nach Potsdam. Schloss Rheinsberg schenkte er seinem jüngeren Bruder Heinrich, der dort 50 Jahre lebte und residierte. Friedrich der Große – Denkmal für den Kronprinzen am Eingang zum Schlossparl – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der unbekannte Heinrich Trotz der langen Zeit überstrahlt Friedrich der Große bis heute seinen kleinen Bruder Heinrich. Das sagt auch eine ganze Menge aus über das Verhältnis der Geschwister. Jörg Möller, der 1. Vorsitzende des „Vereins Stadtgeschichte Rheinberg“, spricht im Podcast sehr treffend von Friedrich als Selbstvermarktungsgenie. Jörg Möller, Vorsitzender des Vereins Stadtgeschichte Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Seine Strahlkraft übertraf Heinrich schon zu Lebzeiten und Erfolg ist das, was man aus ihm macht. Denn der „kleine“ Heinrich hat in seinem Leben, jede Menge Erfolge politisch-militärischer Natur sowie in Sachen Diplomatie, Wissenschaft und Kultur. Trotzdem ließ sich schon um 1860 der Schriftsteller Theodor Fontane in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ darüber aus, dass in Rheinsberg kein Mensch den Prinzen Heinrich kenne. Prinz Heinrich von Preußen – Gemälde in Schloss Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Des Prinzen Geburtstag und Leben 2026 ist ein besonderes Jahr. Prinz Heinrichs 300. Geburtstag hat gerade stattgefunden (18.01.) und Brandenburg, die Schlösserverwaltung, die Stadt Rheinsberg (samt der Touristiker) und die Musikwelt Rheinsberg haben ein Prinz Heinrich-Jahr gestartet. Auf das der Preußenprinz seine ihm gebührende Anerkennung posthum erhält. Schloss Rheinsberg: Blick aus dem Schlosspark – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Erfahrt im Podcast möglichst viel aus seinem Leben, von seinen politischen Einstellungen, seinem Bemühen um Kunst, Musik und Kultur, seiner Orientierung nach Frankreich inklusive einer adelsuntypischen Sympathie für die Aufständischen der Französischen Revolution von 1789. Heinrich fiel aus dem Rahmen, in jeder Hinsicht. Leben für Lust, Literatur und Musik Seine offen gelebte sexuelle Orientierung zum schwulen Leben war außergewöhnlich. Darunter leiden musste seine Frau, die er vermutlich nie geheiratet hätte, wäre nicht der Schlossbesitz davon abhängig gewesen. Bruder Friedrich hatte nicht einfach verschenkt, sondern daran eine Voraussetzung geknüpft: „Keine Frau – kein Schloss!“ Dabei soll die Erwählte, Prinzessin Wilhelmine von Hessen-Kassel aus außergewöhnlich schöne und attraktive Frau gewesen sein. Heinrich kümmerte das nur wenig und irgendwann, war's Wahrheit oder Intrige, schickte er Wilhelmine nach Berlin ins frisch erbaute Prinz-Heinrich-Palais. Das steht noch. Weiß jemand wo? (Schreibt es gern in die Kommentare) Spiegelsaal: Überbleibsel aus Friedrichs Zeiten – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Schloss & Garten Das Schloss lies er nach seinen Vorgaben umbauen. Sein Engagement in Sachen Gestaltung des Schlossparks setzte Maßstäbe.In Briefen beschäftigt er sich mitunter mit Tomantenzucht und -ernte. Morgenstimmung im Rheinsberger Schlosspark – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Politisch vom Hof aufs Abstellgleis gestellt, beschäftigte er sich mit Kultur und Musik. Die Aufführungen von Kammeropern in Rheinsberg waren legendär. Französische Gäste meinten mitunter, die Inszenierungen seien besser als am Hof von Versailles. Heinrich wollte es wissen. Er ließ 1774 ein Schlosstheater bauen für seine Aufführungen. Daneben entstand das Kavaliershaus für Gäste am Hof. Der Name spricht Bände. Schlosstheater & Kavaliershaus: Heute Musikkultur Rheinsberg – Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD „Nebenbei“ war er durchaus als Diplomat erfolgreich, machte (auch politische) Reisen und erzielte, trotz der „Kaltstellung“ in Sachen Macht, bedeutende Erfolge für das Königreich Preußen. Das Schloss Im Podcast machen wir uns auf den Weg. Die Sonne scheint und ich schlendere in Richtung See. Ist das ein Idyll. Das schöne und trotzdem bescheidene Schloss, das glänzende Wasser und im November ein fast leerer Park. Keine Menschenmassen. Wenn das die Leute wüssten, wäre es voller, hier. Auf der Schlossterrasse wartet Michael Fröhlich auf mich, um mir das Kleinod näher zu bringen. Er weist, durchaus stolz darauf hin, dass es hier gerade im Sommer ziemlich voll werden kann. Dann, wenn die Musikkultur Rheinsberg ihr Festival durchführt. Schlossterrasse – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Schloss selber beeindruckt. Heinrich hatte es auf seine Bedürfnisse zugeschnitten. Er war nicht nur cleverer Diplomat und Staatsmann, er hat auch gern gefeiert. Und das konnte dauern. Wenn dann noch die Lieblingsverwandtschaft kam, wurde vorher gebaut und anschließend lange gefeiert. Den perfekten Gastgeber hat er immer gegeben. Unterm Strich gibt es viel zu entdecken. Alles führt zur Erkenntnis, dass er seine „Unbekanntheit“ nicht verdient hat. Vielleicht liegt sein „Verschwinden“ auch daran, dass er nach seinem Tod im Jahr 1802 jede Menge Schulden hinterließ. Ein Großteil der Ausstattung musste in dieser Zeit verkauft werden. Danach erlebte Schloss Rheinsberg eine wechselhafte Geschichte, blieb aber im Besitz der Hohenzollern-Familie, bis zur Enteignung durch die Sowjetische Verwaltung im Jahr 1945. Grienericksee – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD In den Jahren der DDR war das Schloss ein Diabetiker-Sanatorium. 1990 ging es in den Besitz der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg über. Es begann die Zeit der Restaurierung von Schloss und hauptsächlich auch von Schlosstheater und Kavaliershaus. Letztere waren in den letzten Kriegsmonaten 1945 noch schwer beschädigt worden. Als Ruine musste dieser Teil bis in die 1990er Jahre auf eine Restaurierung warten. Im Jahr 2000 begann der Betrieb des neuen Schlosstheaters. Die Kammeroper Rheinsberg hatte genauso eine Heimat, wie die Brandenburgische Musikakademie. Musikkultur Rheinsberg Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Drei Säulen vereinen und ergänzen sich hier in dieser gemeinnützigen Organisation: Die Musikakademie Brandenburg, die Kammeroper Rheinsberg und das Rheinsberger Schlosstheater. Gemeinsam sind sie der Garant des kulturellen Lebens in Stadt und Region und gleichzeitig Festivalveranstalter und pädagogisches Aus- und Fortbildungshaus in Sachen Musik und Musikerziehung. Was so theoretisch klingt ist eine ziemlich einzigartige Musikinstitution, von der vor Jahren niemand glaubte, dass sie einen so durchschlagenden Erfolg hat. Erinnerungen machen, die Funken sprühen Hier entsteht das Programm des jährlichen Kammeroper- und Sommerfestivals. Im Podcast kommen sowohl der Leiter der Musikakademie Felix Görg als auch der neue künstlerische Leiter des Musikkultur Rheinsberg, Jelle Dierickx zu Wort. Felix Görg, Leiter der Musikakademie (links) & Jelle Dierickx, Künstl. Leiter Musikkultur Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ich bin nun weder Musikwissenschaftler noch Fachmann in Sachen Oper, Kammeroper oder musikalische Bildung. Trotzdem hätte ich mich mit Felix Görg und Jelle Dierickx stundenlang unterhalten können. Sagt mir gern in den Kommentaren, ob Ihr genauso denkt. Das musikalische Rheinsberg 2026 Anfang November wollte er noch nicht mit dem Programm für 2026 herausrücken. Inzwischen ist es veröffentlicht und bietet manch Klassisches, wie mehrere Kammeropern, aber auch ein Wandelkonzert, ein Liederabend für Wilhelmine und Heinrich und gefeiert werden darf auch mit einem schwedischen Sommerfest. Musikfreunde werden sicher auch in diesem Jahr von der Vielfältigkeit der Musikkultur Rheinsberg begeistert sein. Triangelplatz: Übergang zwischen Stadt und Schlosspark – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rheinsberg – Die Stadt Oder sollte ich Städtchen sagen? Es ist mit den rund 8.000 Einwohnern in der Tat nicht riesengroß. Aber Rheinsberg liegt bezaubernd in sehr viel wundervoller Natur zwischen unendlich vielen Seen und bietet eine verzaubernde Atmosphäre. Letztlich bietet die Region fast Alles, was man für einen schönen Urlaub braucht. Rheinsberg: Die “neue” Altstadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kulinarik Da bin ich am Braten à la Fontane im Ratskeller im Stadtzentrum hängengeblieben. Verlockend ist der gebratene Zander aus dem See im Fischerhof, direkt am See. Zander mit Senfsoße und Linsengemüse im Fischerhof – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für die Kaffee- und Kuchenzeit empfehle ich zudem noch das Café Claire am Kirchplatz. Ich hatte dort einen Birnen-Schmandkuchen zum Niederknien. Café Claire: Birnen-Schmandkuchen macht glücklich – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Übernachten Hotels, große wie kleine gibt es einige. Mein Geheimtipp, praktisch getestet, wurde der „Gasthof Endler“ direkt am Triangelplatz. Von hier aus ist fast jede Attraktion in längstens 10 Fußminuten zu erreichen. Die Zimmer sind gemütlich und mit allem ausgestattet, was mann und frau braucht. Gasthof & Fleischerei Endler, Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Meine besondere Empfehlung sind die unglaublich leckeren Buletten, die die Hausmetzgerei täglich im Angebot hat und die Übernachtungsgäste, mehr als oft, auch auf dem Frühstücksbüffet finden. Besichtigungen Haus der Stadtgeschichte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sehenswert ist das Haus der Stadtgeschichte. Hier kann man wirklich tief in die Rheinsberger Historie eintauchen. Wenn im Sommer die Sonne scheint, dann sollte man eigentlich auch eine „schnieke“ Bootstour machen. Wandern oder „Böötchen fahren“ kann man ohnehin. Bootstour ist eigentlich “Pflicht” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Touristische Infos …gibt es in der gut bestückten Tourist-Info in der Mühlenstraße. Websites und weitere Infolinks findet Ihr unten in der Rubrik Information & Links. Randbemerkung: Hier auf der Seite findet Ihr jede Menge Fotos und ich kann nur sagen: Wenn die Fotos schon im November so schön werden, welches Paradies wartet da vermutlich erst im Sommer. Rheinsberg und der Grienericksee am 05. November 25 – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Information & Links Rheinsberg – Tourismus Verein Stadtgeschichte Rheinsberg Musikkultur Rheinsberg Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg 300 Jahre Prinz Heinrich Brandenburgische Seenplatte Reiseland Brandenburg Rheinsberger Sommerfrische – Ein Reiseradio-Talk Hinweis Die Recherche für diesen Podcast wurde unterstützt von Reiseland Brandenburg und seinen Partnern vor Ort. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst! Ein dritter Teil wartet noch. Er ist der Grund für meine ursprüngliche Motivation nach Rheinsberg zu fahren: Kurt Tucholskys „Rheinsberg – Ein Bilderbuch für Verliebte”. Das folgt zeitnah! 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Manchmal kann das Leben eines Reisejournalisten schon verdammt hart sein: „…Für unsere Suite im 56. Stock zahlen wir noch einmal 7000 € und sind maßlos enttäuscht. Das Essen ist schlecht (500 € für eine trockene Languste), die Technik versagt überall. Ein Zwischenstopp, den wir uns besser erspart hätten…“ Kommentar: Jürgen Drensek Na, da stellt man sich doch gerne die strenge Mine der Reisekosten-Sachbearbeiterin vor, bei der der kritische Kollege und Hoteltester (übrigens lange Jahre Ressortleiter einer renommierten deutschen Sonntags-Zeitung) hinterher seine Undercover-Recherche abrechnete. Solche unlängst tatsächlich gedruckten Kleinodien deutscher Dichtkunst sind nicht ganz unschuldig am Ruf der Reisejournaille, immer die ersten am Kaviarstand und die letzten an der Champagner-Bar zu sein. Dabei ist es doch ein Bild, das mittlerweile nur noch zum manchmal amüsanten Klischee taugt. Das Gros der Fachjournalisten, die sich dem Thema Reise und Tourismus widmen, dürfte sich weniger um angebrannte Schalentiere im arabischen Luxus-Märchenschloss sorgen, als um die Honorar-Abrechnung am Monatsende. Die Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) hat sich bei den Kolleginnen und Kollegen, die vorwiegend die weite Welt in die Tageszeitungen bringen, einmal umgehört. Das Ergebnis erschreckt: knappe 1700 € beträgt das durchschnittliche Monats-Einkommen bei freiberuflichen Print-Journalisten. Vor Steuer und Renten-Versicherung wohlbemerkt. Das ist weniger, als ein Berufsanfänger tariflich nach dem Volontariat verdient; dabei sind die meisten Reisejournalisten schon weit jenseits der 40. Wer tut sich das an? Vordergründig möchte man sagen Lebenskünstler, Entdecker-Naturen, unruhige Geister, die es nicht am heimischen Redaktionsschreibtisch hält. Oder vielleicht doch eher Masochisten, denen es nichts ausmacht, im journalistischen Standesdünkel nur mit Näschen-Rümpfen als zugehörig zur Zunft akzeptiert zu werden? In einer Branche, in der Politikredakteure oder eitle Fernsehmoderatoren den Platz in der ersten Reihe beanspruchen – die sogar, wenn sie selbst das „Guten Abend“ vom Teleprompter auf der Kamera ablesen müssen… Wer sich heute mit professionellem Anspruch auf das Gebiet des Reisejournalismus begibt, braucht ein dickes Fell – und möglichst einen Partner, der das Geld verdient. Eine reiche Erbtante, die den Drang in die Ferne post mortem unterstützt, ist allerdings auch ganz hilfreich… Zwischen „Rudel-Verhalten“ und Redaktions-Alltag Aber man sollte auch durchaus selbstkritisch sein: Der anonym bleiben wollende Pressesprecher erinnert sich mit Grausen. Neulich auf Ibiza habe er bei einer typischen Journalistengruppe mal etwas „ganz Revolutionäres“ versucht: Abends sollten sich die Kollegen alleine „für die Recherche“ ins Nachtleben der Partymetropole stürzen. Sogar gegen Quittung auf Kosten des Veranstalters… Er hat sie dann doch eine halbe Stunde später alle am Anfang von Eivissas „Rennbahn“ mit der vielleicht europaweit höchsten Entertainment-Dichte wieder getroffen. Etwas hilflos als Gruppe zusammenstehend. Und mit der Bitte, ob er denn nicht einen Tipp hätte, wo man hier am besten hingehen sollte… Gemeinsam. „Wenn unsere Studienreise-Gäste in der Fremde nur halb so unbeholfen wären, wie ein Rudel verwöhnter Journalisten…“, resigniert der PR-Mann, dem nach vielen Jahren Pressebetreuung nichts Menschliches mehr fremd ist, und lässt die Antwort lieber offen… Ein Einzelfall? Wer schon einmal auf Journalistenreise dabei war – also bei der klassischen Form der „Recherche“ vor Ort – wird Dutzende ähnlicher Geschichten erzählen können. Kein Wunder, dass frustrierte Fachkollegen manchmal den Eindruck haben, der Reisejournalismus entwickele sich immer mehr zum Tummelplatz des Dilettantismus. Das Problem ist erkannt, aber nicht gebannt. Im Gegenteil. Zwar rangieren Reiseberichte gleich nach dem Sport auf einem Spitzenplatz des Leser-, Hörer- oder Zuschauerinteresses, aber in der Redaktionshierarchie sind die Tourismus-Fachleute nach wie vor die Kellerkinder. Die meisten Chefredakteure betreiben die Geringschätzung mit System: Über Reisen könne jeder schreiben. Alle sind schließlich Urlaubs-Fachleute aus eigener Erfahrung… Was bei der Beschickung selbst von langweiligen Parteitagen undenkbar wäre und zu einem Aufstand der politischen Redaktion führen würde, ist bei Presse-Einladungen touristischer Veranstalter Redaktionsalltag: Die Journalistenreise als Belohnungs-Zückerchen. Mal fünf Tage in die Sonne – aber bitte als freie Tage anmelden… So kommt es denn, dass in solchen Gruppen nicht selten fleißige Lokal-Journalisten oder uninspirierte Mikrophon-Hinhalter der Privatradios und Freizeit-Blogger in der Mehrheit sind. Dem einen oder anderen Veranstalter mag das gar nicht so unrecht sein – trotz heimlicher Frustration der begleitenden PR-Kollegen: wer die Hintergründe eines Zielgebietes nicht kennt und „eigentlich auf Urlaub“ ist, wird bei der luxuriösen Rundum-Sorglos-Betreuung auf solchen Trips wohl eher geneigt sein, schwärmerisch die schräge Palme am weißen Pudersand zu beschreiben… So geben sich alle zufrieden: der Einladende, der fachfremde aber willige Strandtester, der endlich mal weg vom Schreibtisch kam, und zähneknirschend auch der Verantwortliche für den Etat der Reiseredaktion – wieder billig ein Umfeld für den Werbeblock gefüllt. Die eigentlich Leidtragenden in diesem System der kollektiven Ignoranz sind – neben dem Leser, Hörer oder Zuschauer – aber vor allem die freiberuflichen, qualifizierten Fach-Journalisten. Nicht nur, dass auch sie mit dem Vorurteil des unreflektierten SchönwetterJournalismus fertig werden müssen; die immer weiter um sich greifende Tendenz der Austauschbarkeit und Beliebigkeit der Reise-Häppchen vor allem in den Tageszeitungen wird für sie zu einem existenziellen Problem. Da scheint kein Platz mehr für die aufwendige Reportage oder den detailverliebten Bericht. Zumindest dann nicht, wenn es ein anständiges Honorar kostet. Gar nicht zu reden von der KI, die heute schon, professionell bedient und mit guten Quellen gefüttert, Reiseberichte und Bucket-Listen ausspuckt von erstaunlicher Qualität, die kaum noch vom geschwurbelten Einheitsbrei zu unterscheiden sind, aus dem viele Reiseteile, vor allem in Magazinen, zusammengeklöppelt werden. Die betriebswirtschaftliche Analyse des „Traumberufs“ Ohne die Einladungen der Tourismus-Industrie wären die freien Schreiber aus Fleisch und Blut beruflich schon längst nicht mehr überlebensfähig. Da mag man die Lippenbekenntnisse von Chefredakteuren nur noch mit Sarkasmus zur Kenntnis nehmen, dass man frei von Sponsoring und Einflussnahme der Reisebranche sei und deshalb kritische Auseinandersetzungen mit dem Thema Urlaub erwarte. Insider sind sich einig, dass es so gut wie keine Redaktion in Deutschland gibt, die sich nicht – wenn immer möglich – die Reisekosten für einen touristischen Bericht bezahlen lässt. Nur reden darf man nicht darüber. Die Freiberufler werden dagegen immer häufiger gezwungen, solche wegen der Realität unsinnigen Redaktionsrichtlinien zu unterzeichnen, die Kostenübernahmen von dritter Seite ausschließen. So hat man zwar als Redaktion eine weiße Weste. Aber wie ein Bericht zustande kommt – so genau möchte man es dann doch nicht wissen bei oft noch nicht mal einem Euro pro Zeile… Reisekosten natürlich inklusive. „Viele Reisejournalisten sind betriebswirtschaftlich schon längst pleite und haben es nur noch nicht gemerkt.“ Da die überwiegende Zahl der Reisejournalisten in den Listen der touristischen Anbieter als Einzelkämpfer-„Redaktionsbüros“ firmieren (was für eine euphemische Bezeichnung für eine mühsam freigeräumte Ecke auf dem Wohnzimmer-Sekretär), hier mal eine kleine betriebswirtschaftliche Analyse, warum der Drang in die Sonne finanziell in der Regel keinen Platz an der Sonne hervorbringt. Wie sieht der berufliche Alltag des vulgo Freien Journalisten aus? Auf der Habenseite mag die in vielen Jahren erworbene Perfektion im Kofferpacken stehen; ein Reisepass, dessen vollgestempelte Seiten einen ähnlichen Protzwert haben, wie das klimpernde Lametta am Bändchen eines Kriegsveteranen beim Vertriebenen-Treffen, und die unbedingte Small-Talk-Tauglichkeit bei Stehempfängen, wo selbst die Stützen der Gesellschaft mittlerweile pauschal verreisen. Die dosiert eingestreute Globetrotter-Attitüde über die leider, leider nachlassende Traumziel-Qualität von Bora-Bora, sobald man endlich da ist, beeindruckt jeden Sparkassen-Filialleiter bis ins Mark. Hoffentlich aber auch so lange, bis der nächste Antrag auf Erhöhung des Dispokredits bei ihm auf dem Tisch liegt… Denn wirtschaftlich gesehen sind Reisen eher kontraproduktiv. Permanent braungebrannte Kolleginnen und Kollegen sind keineswegs die Großverdiener der Zunft – sondern haben eher die Gold-Karte des heimischen Sonnenstudios „Tamara“. Die Bilanz ist sehr einfach. Noch nicht einmal einen Taschenrechner braucht man dafür: Eines Morgens findet unser Musterjournalist eine Einladung in seinem Postfach. Hui! oder Tommy Koch Reisen laden ein: fünf Tage Nilkreuzfahrt auf den Spuren von Agatha Christie oder so. Erste Hürde: den Redaktionen dieses Thema schmackhaft machen. Abgesehen davon, dass es mittlerweile bei manchen Themen da durchaus der rhetorischen Fertigkeiten eines Goldenen Blatt Drückers an der Haustür bedarf, muss der Autor schnell sein. Die Einladung ging schließlich auch noch an andere Freie, und der Abdruck-Kuchen in den Tageszeitungen bröselt derzeit dramatisch. Zeitaufwand für alle Vorbereitungen: einen Tag. Die Recherche-Reise im Pool (und nicht am Pool) dauert in der Regel fünf Tage. Vollgepacktes Programm von Seiten des Veranstalters. Kaum Zeit für eigenes Entdecken und damit die Chance auf einen exklusiven Einstieg. Trotzdem zu Hause mit viel Einfühlungsvermögen und vorhandenem Basiswissen eine nette Geschichte geschrieben; konzentriert auf 200 Zeilen, denn mehr wird eh nicht mehr gedruckt. Und jetzt kommt die ernüchternde Abrechnung: das Blatt mit dem Erstdruckrecht zahlt dafür 200 Euro. Vielleicht sind zwei andere Regionalzeitungen interessiert. Die Mehrfachverwertung bringt noch einmal 150 Euro. Und sogar ein Foto konnte verkauft werden für, sagen wir, 75 Euro. Ergibt zusammen? 425 Euro… Wohlbermerkt für mehr als eine Woche Arbeit. Brutto. Kein Wunder, dass da selbst Finanzbeamte misstrauisch werden und naiv nachfragen, ob so viel finanzielle Selbstaufgabe nicht eher in den Bereich des Hobbys eingestuft werden müsse, denn als seriöser Broterwerb. Abhängigkeiten und die Frage der Glaubwürdigkeit Auch wenn es sich grotesk anhört: für manche Freie ist die Pressereise nicht mehr Mittel, sondern Zweck. Dabei umschwärmen beileibe nicht nur ältere Journalistinnen mit Dauerwelle die PR-Verantwortlichen der Veranstalter wegen der Einladungsliste für den nächsten Trip. Der alimentierte Jet-Set spart die Lebenshaltungskosten zuhause… Eine immer weitere Diskrepanz zwischen dem eigenen beruflichen Dasein und dem diskreten Luxus-Charme der VIP-Betreuung tut sich auf. Auch psychologisch. Eine Spirale der Abhängigkeit – selbst wenn sie gar nicht beabsichtigt gewesen sein sollte. Die Pressereise wird zum eigentlich geldwerten Vorteil. Zum „Gewinn“, so lange eben auch alles bezahlt wird. Aber die Schlinge zieht sich für die Print-Journalisten noch enger zu. Obwohl man annehmen müsste, dass der Tageszeitungs-Reiseteil das Verlegerherz entzückt – schließlich generiert er direkt Anzeigen – wird auch hier die Sparschraube brutalstmöglich angezogen. Vor allem qualitätsbewusste Redakteure sehen die Vorgaben der Geschäftsführung mit Grausen: bei fast allen Tageszeitungen wird derzeit der Honoraretat im günstigsten Fall eingefroren; wenn nicht gar reduziert. Was das bedeutet? Immer mehr Raum muss mit Agenturmaterial wie dem dpa-Themendient oder gar kostenfreien Textangeboten der PR-Schmieden gefüllt werden. Und die wenigen freien Hausschreiber wurden mit geradezu sittenwidrigen Änderungsverträgen traktiert, die noch rechtzeitig vor Inkrafttreten der überfälligen Urheberrechtsreform die Autoren im Endeffekt völlig rechtlos stellen sollten, nach dem Erstabdruck noch irgend etwas mit ihrer geistigen Arbeit tun zu können. Die entsetzten Juristen der Journalisten-Vereinigungen warnten zwar entschieden, die einseitig begünstigenden Vereinbarungen zu unterschreiben, aber viele Freie befürchteten, eh nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben: entweder die vertragliche Zumutung akzeptieren; mit der Folge, selbst bei Mini-Honoraren gleichzeitig fast alle weiteren Nutzungsrechte abtreten zu müssen, oder von den Verlagen auf die schwarze Liste gesetzt zu werden. Wer da nicht zu den Edelfedern zählt, auf die kein Verlag verzichten möchte, kann nur auf die Kollegialität und das Engagement der Redaktion hoffen, sich für die freien Kollegen „oben“ einzusetzen. So viel zum Thema Traumberuf. Es sind wahrscheinlich keine pessimistischen Annahmen, dass mittelfristig etwa die Hälfte der auf den wirtschaftlichen Ertrag angewiesenen freien Tageszeitungs-Autoren ihr Fachgebiet werden aufgeben müssen. Manche mögen sich in die – natürlich heimliche – Lohnschreiberei für PR-Agenturen begeben; mit schlechtem Gewissen, aber wenigstens anständigen Honorarerlösen. Andere akzeptieren zähneknirschend den Übergang in den „Amateurstatus“, wo der Weg zum Ziel wird. Will heißen, die Reise ist groteskerweise der Gewinn, und nicht mehr der Erlös des Abdrucks. Und es sind keineswegs nur gelangweilte Hausfrauen und rüstige Rentner, denen mittlerweile das Belegexemplar wichtiger ist als Bares. Und jetzt müssen wir die Betrachtung noch erweitern auf die – mittlerweile gar nicht mehr neuen – Player in unserem Fachgebiet: Blogger und Influencer. Letztere sollen hier keine Rolle spielen. Denn die Bastion, dass Journalismus nie etwas mit (Schleich)-Werbung zu tun haben sollte, darf einfach nicht geschliffen werden. Influencer sind im Bereich Marketing unterwegs und nicht in der professionellen, hinterfragenden Berichterstattung – auch wenn etliche touristische PR-Player das anders sehen möchten. Die vielleicht einzige Reputation, die Journalisten – und auch journalistisch tätige Blogger – noch verteidigen können und müssen, ist ihre Glaubwürdigkeit. Und die kann man nicht verteidigen, wenn es zwischen Berichterstatter und Objekt Geldflüsse und Publikations-Absprachen gibt. „Fakt ist, in immer mehr Reiseteilen von Tageszeitungen wird Alltours bestellt, aber Airtours erwartet.“ Ein wunderbares Thema für journalistische Seminare über Qualität und Ethik. Dann dürfen die Verfechter der reinen Lehre wieder salbungsvoll das weise Haupt schütteln über die vermutete unheimliche Nähe zwischen der Reisebranche und ihren journalistischen Beobachtern. Und Chefredakteure werden wieder ins Mikrophon lügen, dass Autoren in ihrem Blatt selbstredend unabhängig und frei von wirtschaftlichen Abhängigkeiten berichten – ganz ohne rot zu werden. Fakt ist, in immer mehr Reiseteilen von Tageszeitungen wird Alltours bestellt, aber Airtours erwartet. Und welche Erleichterung in der Verlagsetage, wenn sich herausstellt, dass das trockene Langusten-Würgen dann doch auf Einladung des arabischen Hoteliers erfolgte… Um das Studio-Gespräch zu hören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Überleben am Büffet Reisejournalismus muss man sich leisten können erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Teheran droht mit präemptiven SchlägenEin Kommentar von Rainer Rupp.Die jüngsten Unruhen im Iran begannen am 28. Dezember 2025 in Teheran. Auslöser war ein massiver Einbruch der iranischen Währung, des Rial (auf ein Rekordtief), was zu starken Preissteigerungen bei importierten Waren, vor allem Lebensmitteln führte. Das wiederum hatte Streiks und Schließungen von Geschäften im Großen Basar der Hauptstadt zur Folge. Die Proteste richteten sich zunächst gegen die anhaltende Wirtschaftskrise durch den kollektiven Westens seit Jahren mit Handelssperren sanktionierten und boykottierten Landes. Die wirtschaftlich motivierten Protestdemonstrationen weiteten sich in den nachfolgenden Tagen auf weitere große Städte im Iran aus. Dann erschienen plötzlich politische Parolen auf den mitgebrachten Plakaten, mit Slogans zum Sturz der Regierung, der Entmachtung des Obersten religiösen Staatsführers Ali Khamenei und mit Forderungen nach einem Regimewechsel. Letztere steigerten sich in den letzten Tagen sogar Forderungen – wenn auch vereinzelt – nach der Rückkehr des im US-Exil lebenden Sohns der von der islamischen Revolution davon gejagten US-Marionette Schah Reza Pahlavi. Derweil war vor wenigen Tagen Seine Königliche Majestät Reza Pahlavi Junior in einer aufwendig inszenierten Massenveranstaltung in den USA als „rechtmäßiger Thronfolger“ und „der Opposition“ in Iran gefeiert worden.Bis Anfang Januar 2026 hatten sich die Demonstrationen laut westlicher Medien auf zahlreiche Städte und knapp 20 von 31 Provinzen des Landes ausgeweitet. Sicherheitskräfte gingen laut der Westmedien hart vor, mit Berichten über Tote unter den Demonstranten (Schätzungen zwischen 19–36) und Hunderte Verletzte und über 2.000 Festnahmen. Diese Welle wird von den gleichgeschalteten Westmedien als eine der größten Herausforderungen für das Regime seit den Protesten von 2022/2023 dargestellt, weil die wirtschaftliche Not noch durch regionale Konflikte und internationale Spannungen (u. a. Drohungen aus den USA) verstärkt würde.Im Vergleich zur alarmistischen Darstellung der Lage im Westen, war die öffentliche Erklärung des obersten nationalen Sicherheitsbeamten des Irans, Ali Larijani, unaufgeregt und nüchtern. Larijani betonte, dass die iranischen Behörden zwischen legitimen wirtschaftlichen Beschwerden und Sabotageakten sehr wohl unterscheiden. Die Proteste wegen des scharfen Verfalls des Rial würden von den Behörden als berechtigtes Anliegen anerkannt. Zugleich warf Larijani Washington und Israel jedoch vor, die Proteste für politische Sabotage und terroristische Aktivitäten mit speziell für solche Situationen ausgebildeten Agenten zur Destabilisierung des Irans auszunutzen. Deshalb warnte Larijani Donald Trump, dass jede amerikanische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Irans die Region destabilisieren und dadurch auch US-Interessen dort zerstören würde. Er warnte die amerikanische Öffentlichkeit vor den Risiken für ihre Soldaten in der Region.Der iranische Generalstaatsanwalt Mohammad Movahedi-Azad kritisierte die einseitigen und extraterritorialen Sanktionen der USA und der EU und merkte an, dass solche Maßnahmen, wenn sie den Zugang zu wesentlichen Gütern, Medikamenten, Finanzdienstleistungen und lebenswichtigen Ressourcen einschränken, „nur schwer von dem Konzept der Kollektivstrafe zu trennen sind“, die laut Völkerrecht ein Verbrechen ist. Auch der Generalstaatsanwalt Movahedi-Azad betonte die Notwendigkeit, rechtmäßigen Protest klar von kriminellem Verhalten abzugrenzen: ...https://apolut.net/usa-eskaliert-gegen-khamenei-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es gibt Dinge, die kannst du nicht ändern. Aber du kannst deine Einstellung dazu ändern. Negativ: du bist schlecht drauf und gibst allen andern die Schuld und die ganze Welt ist gegen dich- oder positiv: du machst das Beste draus und gibst den Patienten, die zu dir in den Notdienst kommen ein gutes Gefühl und versuchst ihnen zu helfen. Ich habe an Heiligabend Notdienst und hab mich für das Letztere entschieden. Was ich alles mache und dass es sich lohnt, bei mir in der Apotheke vorbeizukommen, hörst du in diesem Podcast. Möchtest du mehr wissen: Instagram - TikTok - Homepage
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Erneut hat die Politik in ihren Augen die Rente „sicher gemacht“, indem sie mal wieder ein Versprechen abgegeben hat, nämlich dass die Rente sicher sei. In Wirklichkeit haben die politisch Verantwortlichen aber nur versprochen, anderen Menschen mehr Geld abzunehmen, um es an die Rentner weiterzugeben. Das entspricht einem ordentlichen Ponzi-Schema, bei dem es darum geht, genug Einnahmen zu erzielen, um die Ansprüche der Leistungsempfänger – in diesem Fall der Rentner – zu befriedigen. Letztere stellen angesichts des demografischen Wandels die Mehrheit der Wähler, was erklärt, warum die Politik sich immer stärker an den Interessen der Rentner orientiert. Doch das geht nicht ewig gut, denn es droht nicht nur die Überlastung der Wirtschaft, sondern auch die logische Wirkung der aktuellen Demografie und damit der Kollaps des Systems. Schließlich müssen immer weniger Junge die Versorgung von immer mehr Alten gewährleisten. Genau auf diese Weise scheitert ein Ponzi-Schema. In Episode #203 sprach Daniel Stelter mit Dr. Tobias Kohlstruck. Er leitet bei der Stiftung Marktwirtschaft, einem unabhängigen und überparteilichen wirtschaftspolitischen Thinktank, den Bereich Steuern und Staatsfinanzen. Angesichts des Rentenbeschlusses des Bundestags im Herbst 2025 ist es Zeit für dieses bto REFRESH!Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Five Nights at Freddy's 2 | Der Horror-Flop des Jahres Knapp zwei Jahre ist es her, da entwickelte sich die Spielverfilmung "Five Nights at Freddy's" zum internationalen Hit. Kritikerinnen reagierten eher verhalten, doch die Kinokassen füllten sich umso schneller. Am 4. Dezember startet nun "Five Nights at Freddy's 2", das Sequel, das die bekannten Figuren zurückbringt – darunter Wachmann Mike (Josh Hutcherson) und seine Schwester Abby (Piper Rubio). Letztere vermisst nach den Ereignissen des ersten Teils ihre „Freunde“ und gerät dadurch erneut in große Gefahr. Inhaltlich soll es das an dieser Stelle erst einmal gewesen sein. Schlogger und Stu haben sich das Sequel bereits angesehen. Normalerweise versuchen wir, die Meinungen unserer Rezensentinnen in diesen Texten nicht vorwegzunehmen, doch diesmal sei es kurz angemerkt: Sie waren vom Film nicht besonders begeistert. Warum genau und was sie am Sequel störte? Drückt auf Play, und ihr werdet es erfahren. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Jo! ZWOHNDESLIGA! Das einzige ZWEITLIGA-Format der Welt feiert seine Rückkehr. Kein Wunder: Dieser LIGA-2-SPIELTAG strotzte nur so vor Spitzenspielen! Nils, Tobi und Noah reiten durch den 14. SPIELTAG der 2. BUNDESLIGA der Männer. Los geht es mit dem absoluten Spitzenduell: Tabellenführer SC PADERBORN reiste zum Tabellenzweiten FC SCHALKE 04 - und die Tabellenführung hat gewechselt! Dank eines Last-Minute-Tors thront nun SCHALKE über der Konkurrenz. Halten die KÖNIGSBLAUEN das irre Tempo bis zum Ende der Saison? HANNOVER 96 und HERTHA BSC haben sich auf alle Fälle an ihre Fersen geheftet. Beide Teams gewannen am Wochenende - HANNOVER mit einem überzeugenden 3:0 gegen KARLSRUHE, HERTGA mit einem knappen 1:0 gegen HOLSTEIN KIEL. Erstere überzeugen durch Offensive, Letztere durch eine knüppelharte Defensive. Das Verfolgerduell zwischen dem SV ELVERSBERG und DARMSTADT 98 war indes eher meeeeh. Richtig ab ging es dafür im ABSTIEGSKAMPF. Wer sich Chancen auf die Rettung ausrechnen darf und warum FORTUNA DÜSSELDORFs Trainerwechsel komplett verpufft ist, erfahrt ihr in dieser neuen Folge BOHNDESLIGA äh ZWOHNDESLIGA! Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Vom Tellerwäscher zum Millionär. Fast: Rocco Delli Colli hatte Sehnsucht nach der Pizza, wie es sie nur in seiner Heimat gab. Darum eröffnete er 1990 in Rapperswil eine Pizzeria. Daraus wurde mit « Dieci » der grösste Pizza-Lieferant der Schweiz. Ein Gespräch über Erfolg, Integration und Heimat. Mit 18 Jahren packte Rocco Delli Colli seine Sachen und folgte seinem Vater in die Schweiz. «Dank meinem Fussballteam habe ich mich hier sofort wohlgefühlt». Er jobbte als Elektromechaniker und Schalttafelmonteur, doch innerlich wusste er schon damals, dass er ein Patron ist. Trotz des Erfolgs mit Dieci bleibt der 64-jährige umtriebig. Seine neuste Vision: Er will Italiens grösster Produzent von Bio-Olivenöl werden. Seit 20 Jahren ist Delli Colli auch Präsident vom FC Rapperswil-Jona. «Ich habe drei Familien: Fussball, das Unternehmen und meine Frau & Kinder. Letztere stehen zu Oberst.» ___________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an focus@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ___________________ «Focus» ist ein Podcast von SRF -Host: Donat Hofer -Angebotsverantwortung: Anita Richner _____________________ Das ist «Focus»: Ein Gast – eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen.
Die eidgenössische Kinder- und Jugendkommission hat sich in einem Positionspapier gegen generelle Social Media-Verbote für Kinder ausgesprochen. Letztere würden die Handlungsfähigkeit von Kindern wie auch von Eltern unnötig einschränken. Weitere Themen: Eine Studie im Auftrag des Bundes hat die Sicherheit von Journalistinnen und Journalisten in der Schweiz untersucht und kommt zum Schluss: Bedrohungen und Beleidigungen gehören für viele Medienschaffende inzwischen zum Berufsalltag. Ein Problem, das nicht nur den Journalismus betrifft. Immer mehr Unternehmen in der Schweiz experimentieren mit der Viertagewoche. Wollen die Angestellten ihren vollen Lohn behalten, müssen sie dabei an weniger Tagen länger arbeiten. Die Lausanner Werbeagentur «23bis» geht sogar noch einen Schritt weiter.
Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten im Wandel Die Sichelzellkrankheit, eine genetische Erkrankung der roten Blutkörperchen, betrifft in Deutschland etwa 3.000 Patienten mit steigender Tendenz – jährlich kommen 150 Neugeborene hinzu. Bislang standen nur begrenzte Therapieoptionen zur Verfügung: Hydroxycarbamid als Standardtherapie ab dem zweiten Lebensjahr, Transfusionen und als einzige kurative Option die allogene Stammzelltransplantation. Letztere ist jedoch nur für etwa 20 Prozent der Patienten mit passendem Geschwisterspender möglich. Die neue CRISPR-Cas-basierte Gentherapie revolutioniert nun die Behandlungslandschaft. Sie kostet zwar 2,2 Millionen Euro pro Patient, bietet aber erstmals eine funktionelle Korrektur für Patienten ab 12 Jahren ohne passenden Spender. Dabei werden die eigenen Blutstammzellen genetisch so verändert, dass sie wieder fetales Hämoglobin produzieren und die Sichelzell-Symptome verschwinden. Neugeborenen-Screening und Leitlinien als Grundpfeiler Das seit vier Jahren in Deutschland etablierte Neugeborenen-Screening ermöglicht eine frühe Diagnose bereits im ersten Lebensmonat. Dies ist entscheidend, da Eltern so über lebensbedrohliche Komplikationen wie die Milzsequestration aufgeklärt werden können. Die S2K-Leitlinie gewährleistet eine exzellente pädiatrische Versorgung, während die Betreuung erwachsener Patienten aufgrund der Komplexität und unzureichender Vergütung noch Verbesserungsbedarf zeigt. Was Eltern wissen müssen Eltern betroffener Kinder sollten die Warnsignale kennen: Bei Fieber muss sofort ein Arzt aufgesucht werden, da die funktionsgestörte Milz Infektionen begünstigt. Die Milz regelmäßig zu tasten ist wichtig, um eine lebensbedrohliche Sequestration zu erkennen. Eine frühe Penicillin-Prophylaxe und konsequente Hydroxycarbamid-Therapie sind essentiell. Vor allem aber gilt: Den Schmerzen der Kinder glauben und sie ernst nehmen – sie sind Ausdruck einer systemischen Erkrankung, die das ganze Leben prägt. Zum Folgen-Überblick: https://bit.ly/3NJPbAC Links zur Folge: Stammzellspende: Nur 17% der Patient:innen mit Sichelzellkrankheit finden einen Spender in der Familie. Bitte registriert euch bei der DKMS (vormals Deutsche Knochenmarkspenderdatei): https://www.dkms.de/aktiv-werden/spender-werden S2k-Leitlinie Sichelzellkrankheit: https://register.awmf.org/assets/guidelines/024-012l_S2k_Neugeborenen-Screening-Stoffwechselstoerungen-Endokrinopathien-Immundefekte_2025-05.pdf Support Group DS auf Instagram: https://www.instagram.com/wir_schaffen_das.de?igsh=aThpcjE5ajRrNHg2 O-Ton Onkologie, Folge „Gar nicht mehr so selten: Thalassämien“ https://www.journalhaema.de/anaemien/thalassaemie/podcast-thalassaemien-seltene-haemoglobinopathien-relevanz bzw. https://www.journalonko.de/podcast/o-ton-onkologie/o-ton-onkologie-staffel-7/gar-nicht-mehr-so-selten-thalassaemien
Was wusste die Susann E. von den Machenschaften des NSU und von den Morden? Diese Frage soll nun in einem Gerichtsprozess geklärt werden. Die Angeklagte war einst befreundet mit Beate Zschäpe. Letztere wird ebenfalls aussagen. Ramelsberger, Annette www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Send us a textNach der Niederlage gegen Waldhof Mannheim ist die Stimmung im sechzger.de Talk Nummer 234 im Vergleich zur Vorwoche etwas gedämpfter. Doch nicht alles beim Auftritt im Carl-Benz-Stadion war schlecht wie Jan zusammen mit Christian und Thomas in der aktuellen Ausgabe analysiert. Zudem gibt es eine Vorschau auf das kommende Heimspiel gegen Energie Cottbus am Samstag.Spiel gegen Waldhof Mannheim1:3 hieß es aus Löwensicht am vergangenen Samstag beim Duell gegen Waldhof Mannheim. Vor einer lautstarken und tollen Kulisse erwischt der TSV 1860 den besseren Start, ehe den Gastgebern ebenfalls durch ein Traumtor der Ausgleich gelang. Jan bespricht mit seinen beiden Gästen alle Einzelheiten rund um die Partie in Mannheim - dazu gehört wie gewohnt nicht nur das Geschehen auf dem Platz, sondern auch Anreise und Stimmung. Letztere wird dabei - wie eigentlich schon gewohnt bei Spielen in Mannheim - positiv hervorgehoben. Viel Raum nehmen in der aktuellen Folge (leider) wieder einmal Diskussionen um Schiedsrichter-Entscheidungen ein.Vorschau Energie CottbusOb es im nächsten Heimspiel gegen Energie Cottbus besser läuft, wird sich am Samstag ab 14:00 Uhr zeigen. Dann ist erneut der Tabellenführer zu Gast in Giesing, nachdem der FCE Duisburg auf Platz 1 ablösen konnte. Obacht müssen die Löwen insbesondere auf den Angriff der Elf von Trainer Pele Wollitz geben - schon 30 Mal trafen die Cottbuser Stürmer in den gegnerischen Kasten. Mindestens einen eigenen Treffer erzielte Energie in den bisher absolvierten 12 Spielen. Falls das am Samstag auch so bleibt, wird dieser Umstand in der kommenden Woche in der nächsten Ausgabe sicherlich wieder vortrefflich diskutiert.Der sechzger.de Talk 234 als Video und PodcastOb Video oder Audio - den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:SpotifyApple PodcastsSelbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.Vielen Dank für Zuhören! Wir freuen uns, wenn ihr uns abonniert und natürlich auf eure Bewertungen sowie Rückmeldungen :-)Hier gehts zur Homepage von sechzger.de! So könnt ihr unsere Arbeit unterstützen. Der sechzger.de Talk auf Youtube
Robert Misik im Gespräch mit Nils KumkarPOLARISIERUNGÜber die Ordnung der Politik Die Debatte um »Polarisierung« ist von einem Widerspruch geprägt. Während immer mehr Menschen eine »Spaltung der Gesellschaft« fürchten, zeigen Umfragen, dass die Einstellungen der Bürger:innen gar nicht auseinanderdriften.Nachdem er sich zuletzt mit »alternativen Fakten« befasste, widmet sich Nils C. Kumkar nun einem anderen Aspekt, der die Debatte über die Debatten verwirrt. Er zeigt, dass die Beobachtung der Gesellschaft notwendigerweise Polarisierung wahrnimmt, da Letztere im politischen System mit seinen Unterscheidungen zwischen Regierung und Opposition sowie zwischen Regierenden und Regierten angelegt ist. Spaltung, so Kumkar, lässt sich letztlich nicht überwinden. Die Frage wäre, wie man produktiver spalten kann. Kumkar bietet nicht nur eine Klarstellung in der Diskussion über Polarisierung, sondern auch eine neue Erklärung für den Erfolg des Rechtspopulismus.Nils C. Kumkar, geboren 1985, ist Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am SOCIUM der Universität Bremen. Er forscht zu sozialer Ungleichheit und zu politischem Protest. Kumkar ist ein gefragter Ansprechpartner für Fernseh- und Rundfunkanstalten und schreibt u. a. für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.Moderation: Robert Misik, Autor und Journalist
"Die Anderen" – Roman von Achim Albrecht(Hördauer ca. 12 Minuten Lesung, ca. 51 Minuten Gespräch)Ein verschlafenes Dorf in der Westpfalz. Ein Junge verschwindet und taucht viele Jahre später traumatisiert als Erwachsener unter den ungewöhnlichsten Umständen nahe einer riesigen unterirdischen Militäranlage der amerikanischen Streitkräfte wieder auf.Die 'Raketenstation' ist schon lange verlassen. Der Aufgefundene fantasiert von Stimmen, Lichtern und Insekten. Er ist gestört. Niemand schenkt seinen Worten Beachtung. Nur drei Jungen werden aufmerksam.Menschen und Tiere verändern sich. Langsam, unmerklich. Eine neue Bewegung nimmt ihren Ausgangspunkt in dem unscheinbaren pfälzischen Dorf. Seltsame Vorfälle passieren in immer kürzeren Abständen weltweit.Drei Jungen und ein verstörter Einsiedler begeben sich auf eine Mission. Eine Mission, die sie tief in den Pfälzer Wald führt. Sie haben eine Vermutung. Sie haben einen Plan.Ihr Gegner wartet auf sie.Eine ungewöhnliche Geschichte voller Spannung und nicht alltäglicher Charaktere, verwickelt in einen ungleichen Kampf mit ungewissem Ausgang.Ob die Geschichte wahr ist. Gewiss, das ist sie in Teilen.Ja, wirklich.Achim Albrecht. geboren am 16.3.1959 in Kaiserslautern. Als strebsamer Sohn verantwortungsvoller Eltern studierte er entgegen seinen literarischen Neigungen Jura, schloss eine Bankausbildung an und komplettierte seine wirtschaftsrechtliche Ausrichtung mit beruflichen Einsätzen in den verschiedensten Ländern. Heute lehrt er als Professor ‚Internationales Wirtschaftsrecht' und verbringt immer noch einen geraumen Teil seiner Zeit bei Einsätzen für internationale Organisationen in Transformationsländern, die der Unterstützung ausländischer Experten bei der Schulung von Juristen und der Implementierung neuer Gesetzesmaterien bedürfen.Der Autor hat die ursprüngliche Idee, seine Fantasie und Liebe zur Sprache schriftstellerisch umzusetzen, nie aufgegeben. Mit zahlreichen Fachveröffentlichungen lebte er zumindest eine seiner Vorlieben in eingeschränktem Masse aus. Der juristische Duktus wirkte dabei notgedrungen als Verbotsschild für die schlummernde Fabulierkunst. Letztere kam immer dann zum Zuge, wenn er seine regelmäßig erscheinenden Glossen und Ausflüge in das politische Kabarett verwirklichte.Nachdem es ihm endlich gelungen war, zwischen Ruhrgebiet und Sauerland sesshaft zu werden, nahm er sich ein Herz und verfasste mit dem ‚Chamäleon‘ seinen ersten Thriller, der tief in die Abgründe und Tabus der menschlichen Seele reicht. Der ‚erste Streich‘ hat Lust auf mehr gemacht. Noch viele unerzählte Geschichten und Dramen des Alltags schlummern in den‚ Vorratskammern‘ des Autors. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, sie alle zutage zu fördern.vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Nach dem Studienabschluss wollen viele Absolventen der Wirtschaftswissenschaften bei den Big Four arbeiten – doch nicht jeder Arbeitgeber ist gleichermaßen beliebt. Deloitte etwa ist am Gefragtesten, zeigt eine jährliche Befragung des Marktforschers Trendence. Woran liegt das? Robindro Ullah, CEO von Trendence, hebt Deloittes Durchhaltevermögen beim Aufbau seiner Arbeitgebermarke hervor. „Es ist ein Marathon, der Jahre dauert“, so Ullah. Immerhin war die Gesellschaft vor einigen Jahren noch das unbeliebteste Big-Four-Haus unter Absolventen und hat sich langsam hochgearbeitet. Dabei hat Deloitte auch irgendwann PwC vom Thron gestoßen. Letztere ist seitdem immerhin noch die zweitbeliebteste Big-Four-Gesellschaft unter den Wirtschaftswissenschaftlern. Weniger gut läuft es hingegen bei KPMG und EY. KPMG verliert bereits seit Jahren an Beliebtheit bei Absolventen. EY ist zuletzt besonders stark abgestürzt und zum Schlusslicht unter den Big Four mutiert. Das dürfte nicht von ungefähr kommen: „EY hat die Aktivitäten bei Recruiting zurückgefahren“, hat Ullah beobachtet. Auch schlechte Presse könne bei der Beliebtheit eines Arbeitgebers eine Rolle spielen – bei EY kommt dabei der Wirecard-Skandal in den Sinn. „Generell steht die Branche nicht für Work-Life-Balance, und interessanterweise auch nicht für Arbeitsplatzsicherheit“, so Ullah weiter. „Die Unternehmen müssen ständig gegen den Absturz anarbeiten, weil das Image so ist, wie es ist.“ Da verwundert es auch nicht, dass die Big Four laut Ullah beim „fairen Gehalt” schlecht abschneiden. Dieses gibt an, ob eine Entlohnung angesichts weicher Faktoren wie Zufriedenheit und Work-Life-Balance als gerecht empfunden wird.Was genau die einzelnen Häuser beim Recruiting besonders gut (aber auch weniger gut) machen und ob Deloitte wohl seine Spitzenposition halten kann? Dies und mehr beantwortet Robindro Ullah im Gespräch mit FINANCE-TV.Hier auf Youtube: https://youtu.be/oFVRoqczSMA
In der neusten Folge vom OMT-Podcast sprechen Mario Jung (OMT GmbH), Robert Bogner und Paul Lanzerstorfer (Pulpmedia GmbH) leidenschaftlich darüber, wie Du aus einer Marke eine „verdammte Lovebrand“ machst – also eine Marke, die nicht nur gekauft, sondern geliebt wird. Der Weg dorthin ist kein Zufall, sondern das Ergebnis strategischer, emotionaler und authentischer Markenführung Die Experten erklären, dass eine Lovebrand auf drei Ebenen funktioniert: Produktfunktion, Markenvertrauen und emotionale Beziehung. Letztere ist entscheidend – sie entsteht, wenn Deine Zielgruppe sagt: „Das ist MEIN Produkt.“ Beispiele wie Apple, Hornbach oder Audi zeigen, wie starke Markenbindung durch Identifikation entsteht. Besonders relevant für Dich als Online-Marketer: Emotionen sind der Schlüssel. Die sechs Grundemotionen (Freude, Trauer, Ekel, Angst, Wut, Überraschung) können gezielt über Storytelling aktiviert werden. Authentizität ist Pflicht. Wenn Du Werte kommunizierst, musst Du sie auch intern leben – sonst droht Vertrauensverlust. Community ist Macht. Eine aktive Community verteidigt Deine Marke, teilt Inhalte und sorgt für organisches Wachstum. KI verändert das Spiel. In Zukunft wird KI Marken empfehlen, die zu Dir passen – nicht die billigsten, sondern die emotional relevantesten. Überraschung schafft Bindung. Wenn Du mehr lieferst als erwartet, entsteht echte Begeisterung. Mario Jung teilt konkrete Maßnahmen aus dem OMT-Kosmos: Botschaftergruppen, Expertenräte, Communitybuilding und der Mut, Fehler offen zuzugeben. Das Ziel: Eine Marke, die nicht nur funktioniert, sondern berührt. Möchtest Du auch als Lovebrand wahrgenommen werden? Dann ist diese Folge ein Muss für Dich!
Gude Laune! Nichts anderes ist der Motivator und das Versprechen, das eure beiden Lieblingsbaumschubser diese Woche bei ihren Hörern - euch! - einlösen. Es geht zunächst um Eschis BVB und Schiffis Kölner. Erstere schlagen sich aktuell tapfer in Liga und Champions League, während Letztere…nun ja…sich noch nicht blamieren, aber gern nochmal 3 Punkte einsammeln dürfen. Gemeinsam mit euch entzaubern wir den Mythos Jürgen Klopp und schwelgen anschließend in wunderschönen Erinnerungen an die Musik der 90er, die Eschi nahezu akademisch inhaliert hat. Und natürlich werden sich wieder die großen Fragen des Lebens gestellt: Nutella mit oder ohne Butter? Welches Brot dazu? Und überhaupt: Was passiert nach dem Tod? Jahaa, diese Woche sind wir philosophisch unterwegs, weil immer nur albern geht ja auch nicht…wobei: Wie klingelt ein Affe? Richtig: KING KONG! ❤️ Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
Ob jemand über das Rentenalter hinaus weiter arbeiten wolle und könne, habe viel mit Wertschätzung und Möglichkeiten zu tun, sagt Ökonom Ulrich Walwei. Letztere seien beispielsweise durch Gesetze oder individuelle Verträge teilweise noch eingeschränkt. Von WDR 5.
Alle Informationen zur Carnivoren Ernährung unter www.carnitarier.de. ______________________________________________ Herzlichen Dank an unsere WERBEPARTNER: www.carnivoro.eu: Supplemente rund um die Carnivore Ernährung. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Rabatt auf deinen ersten Einkauf! Affiliate Link: www.carnivoro.eu/carnitarierin www.kaufnekuh.de: Fleisch aus artgerechter Haltung mit fairen Preisen für Landwirte Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 € Ermäßigung auf deinen Einkauf ab 50 €. www.mindful-meat.com: Hochwertiges Hirschfleisch aus den Wäldern Deutschlands. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 € Ermäßigung auf deinen Einkauf. __________________________________________________________Dr. Rauf Ahmadian hat selbst im vergangenen Jahr durch Supplementierung sowie dem Konsum von mehr Proteinen seine Osteoporose stark verbessert. Gemessen wurde dabei aber die trabekuläre Knochendichte, was das Knocheninnere betrifft. Es ist für den Aufbau der äußeren Knochensubstanz verantwortlich, die kortikalen Knochenpartien. Letztere sind auch für das Frakturrisiko verantwortlich und entstehen langfristig aus der inneren Knochensubstanz.Mit diesem Kurzvortrag möchte Dr. Rauf Ahmadian zu einer Studie aufrufen, die Männer im Alter von 50 bis 60 Jahren untersuchen möchte, die sich ketogen oder carnivore ernähren.Die Studie wird auch von dem Osteoporosenetz Nordhessen gefördert.Ihr erreicht Dr. Ahmadian per E-Mail unter rauf.ahmadian@agaplesion.de oder auf Instagram unter @drahmadian._______________________________________________________Fleischzeit ist der erste deutschsprachige Podcast rund um die carnivore Ernährung. Hier erfahrt ihr Tipps zur Umsetzung des carnivoren Lifestyles, wissenschaftliche Hintergründe zur Heilsamkeit sowie ökologische und ethische Informationen zum Fleischkonsum. Eine Übersicht über alle Folgen findet ihr hier: www.carnitarier.de/fleischzeitpodcastAndrea Siemoneit berichtet nach über sechs Jahren carnivorer Ernährung über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Außerdem interviewt sie andere Carnivoren und Wissenschaftler.Ihr findet sie auf Instagram unter @carnitarier.deHandbuch der Carnivoren Ernährung: www.carnitarier.eu_____________________________________________________ Haftungsausschluss:Alle Inhalte im Podcast werden von uns mit größter Sorgfalt recherchiert und publiziert. Dennoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen. Sie stellen unsere persönliche subjektive Meinung dar und ersetzen auch keine medizinische Diagnose oder ärztliche Beratung. Dasselbe gilt für unsere Gäste. Konsultieren Sie bei Fragen oder Beschwerden immer Ihren behandelnden Arzt.
In dieser Woche legen wir den Fokus auf ein paar Vereine in der deutschen Bundesliga. Die Bayern demontieren Leipzig am ersten Spieltag und zementieren den Status Top-Favorit auf den Meistertitel. Nun hat man einen Stürmer vom FC Chelsea ins Visier genommen, mit dem Namen Nicolas Jackson. Ein interessanter Transfer, der von ein wenig analysiert wurde. Danach schauen wir auf die Verfolger. Leverkusen, Dortmund und auch Stuttgart. Letztere haben uns einen Pokalklassiker beschert, auswärts gegen Braunschweig. Wir blicken auch schon in Richtung Champions League und die Ligaphase. Dieses Jahr begrüßen wir gleich drei Vereine, die zum ersten Mal in der Königsklasse auftreten werden. Eine sehr spannende Geschichte. Also gerne reinhören und mit dabei sein in der neuesten Ausgabe des Halbzeit Podcast!
Die Zeiten der USA als ein Einwanderungsland, das die Freiheitssuchenden aus aller Welt ohne Ansehen der Person und der Herkunft mit offenen Armen aufnahm – sie waren auch schon in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts vorbei. Verschiedene Quoten regelten die Zuwanderung, wie wir unserem heutigen Artikel aus dem Hamburger Anzeiger vom 8. August 1925 entnehmen, der auch sonst einige interessante Parallelen zu gegenwärtigen Debatten zum Thema Einwanderung aufweist. So werden wir von Frank Riede hören, dass man auch schon damals versuchte, die Verfahren, die über eine Aufnahme in die USA entschieden, von Ellis Island in die Herkunftsländer der Auswanderer zu „verlagern“. Und auch die Frage des Familiennachzugs erhitzte offenbar bereits seinerzeit die Gemüter. Verräterischerweise macht der Text sprachlich erhebliche Unterschiede zwischen europäischen und außereuropäischen Einwanderergruppen und verwendet für Letztere teilweise nicht erst nach heutigen Maßstäben diskriminierende Begriffe.
Eine EU-Denkfabrik will wie einst die USA im Kalten Krieg den Kreml „entmachten“Ein Kommentar von Tilo Gräser.Das US-Außenministerium, das State Department, „ist zu dem Schluss gelangt, dass das Einzige, was wir tun können, darin besteht, Russland ‚in seine Schranken zu verweisen‘, bis Russland sich ändert, nicht mehr unser Rivale ist und unser Partner wird“. Das klingt, als wäre es geschrieben, nachdem der derzeitige US-Präsident Donald Trump sich deutlich unzufrieden mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin gezeigt hat, weil der anscheinend partout nicht den Krieg in der Ukraine beenden will. Es könnte eine Aussage sein, die zu Trumps Ultimatum an Putin passt, das auf eine Umkehr seiner zuvor geäußerten eher verständnisvollen Haltung gegenüber Russland deutet.Doch diese Aussage stammt aus dem Jahr 1947 von Walter Lippmann, der sie in seinem Essay „The Cold War – A Study in U.S. Foreign Policy“ schrieb. Er gilt in den USA als meistgelesener und einflussreichster politischer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, ebenso als einer der einflussreichsten Propagandisten des Neoliberalismus und einer gelenkten Demokratie. Er prägte den Begriff „Kalter Krieg“ und brachte ihn in den allgemeinen Sprachgebrauch ein.In seinem Essay von 1947 kritisierte er zumindest die damals begonnene Politik der „Eindämmung“ der Sowjetunion, wie sie der Politikberater und Diplomat George F. Kennan propagierte und erfolgreich etablierte. Das Streben der führenden Kräfte in der US-Politik von damals, die Sowjetunion, die gleichgesetzt wurde mit Russland, erst einzudämmen und zu schwächen, um sie dann in den Schoß des Kapitalismus zurückzuholen, sprich den eigenen Profitinteressen unterzuordnen, wurde natürlich nicht so offen erklärt. Es wurde stattdessen mit der angeblichen russischen beziehungsweise kommunistischen Gefahr aus dem Osten begründet, gegen die sich die USA und der von ihr geführte Westen als „Hort der Freiheit“ verteidigen müsse.Diese Phrase von der „Verteidigung der Freiheit“ ist auch heute wieder zu vernehmen, laut und schrill und genauso verlogen. Die grundlegenden Interessen dahinter, die vor allem vor der eigenen Bevölkerung verborgen werden, sind die gleichen wie bereits vor rund 80 Jahren, als der „Kalte Krieg“ begonnen wurde – von den USA unter ihrem damaligen Präsidenten Harry S. Truman. Aus Sicht mancher Historiker fing das noch eher an und reicht bis 1917 zurück, als in Russland eine Revolution das Ende des Kapitalismus verkündete.Russland soll nun wieder der Feind sein, der die Freiheit des Westens bedroht und sich darauf vorbereitet, seine Grenzen in Richtung Westen zu überschreiten. Das wird wider alle Fakten und Tatsachen, wider alle Vernunft und Diplomatie behauptet. Letztere stört bei den neuen westlichen und auch deutschen Kriegsgelüsten Richtung Osten nur und wird von den meisten der derzeit in den Staaten der Europäischen Union (EU) Regierenden beiseite gewischt und für nicht nützlich erklärt.Dabei gilt auch heute, was Lippmann 1947 ebenfalls schrieb:„Die Geschichte der Diplomatie ist die Geschichte der Beziehungen zwischen rivalisierenden Mächten, die keinen politisch vertrauten Umgang miteinander pflegten und auf Appelle an gemeinsame Ziele nicht reagierten. Dennoch hat es Beilegungen von Kontroversen gegeben ... Der Gedanke, dass rivalisierende und einander unfreundlich gesinnte Mächte nicht zu einer Lösung ihrer Probleme durch Verhandlungen gebracht werden können, heißt, die eigentliche Aufgabe der Diplomatie verkennen.“ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
"Die Anderen" – Roman von Achim Albrecht(Hördauer ca. 12 Minuten) Lesung(Hördauer ca. 51 Minuten) GesprächEin verschlafenes Dorf in der Westpfalz. Ein Junge verschwindet und taucht viele Jahre später traumatisiert als Erwachsener unter den ungewöhnlichsten Umständen nahe einer riesigen unterirdischen Militäranlage der amerikanischen Streitkräfte wieder auf.Die 'Raketenstation' ist schon lange verlassen. Der Aufgefundene fantasiert von Stimmen, Lichtern und Insekten. Er ist gestört. Niemand schenkt seinen Worten Beachtung. Nur drei Jungen werden aufmerksam.Menschen und Tiere verändern sich. Langsam, unmerklich. Eine neue Bewegung nimmt ihren Ausgangspunkt in dem unscheinbaren pfälzischen Dorf. Seltsame Vorfälle passieren in immer kürzeren Abständen weltweit.Drei Jungen und ein verstörter Einsiedler begeben sich auf eine Mission. Eine Mission, die sie tief in den Pfälzer Wald führt. Sie haben eine Vermutung. Sie haben einen Plan.Ihr Gegner wartet auf sie.Eine ungewöhnliche Geschichte voller Spannung und nicht alltäglicher Charaktere, verwickelt in einen ungleichen Kampf mit ungewissem Ausgang.Ob die Geschichte wahr ist. Gewiss, das ist sie in Teilen.Ja, wirklich.Achim Albrecht. geboren am 16.3.1959 in Kaiserslautern. Als strebsamer Sohn verantwortungsvoller Eltern studierte er entgegen seinen literarischen Neigungen Jura, schloss eine Bankausbildung an und komplettierte seine wirtschaftsrechtliche Ausrichtung mit beruflichen Einsätzen in den verschiedensten Ländern. Heute lehrt er als Professor ‚Internationales Wirtschaftsrecht' und verbringt immer noch einen geraumen Teil seiner Zeit bei Einsätzen für internationale Organisationen in Transformationsländern, die der Unterstützung ausländischer Experten bei der Schulung von Juristen und der Implementierung neuer Gesetzesmaterien bedürfen.Der Autor hat die ursprüngliche Idee, seine Fantasie und Liebe zur Sprache schriftstellerisch umzusetzen, nie aufgegeben. Mit zahlreichen Fachveröffentlichungen lebte er zumindest eine seiner Vorlieben in eingeschränktem Masse aus. Der juristische Duktus wirkte dabei notgedrungen als Verbotsschild für die schlummernde Fabulierkunst. Letztere kam immer dann zum Zuge, wenn er seine regelmäßig erscheinenden Glossen und Ausflüge in das politische Kabarett verwirklichte.Nachdem es ihm endlich gelungen war, zwischen Ruhrgebiet und Sauerland sesshaft zu werden, nahm er sich ein Herz und verfasste mit dem ‚Chamäleon‘ seinen ersten Thriller, der tief in die Abgründe und Tabus der menschlichen Seele reicht. Der ‚erste Streich‘ hat Lust auf mehr gemacht. Noch viele unerzählte Geschichten und Dramen des Alltags schlummern in den‚ Vorratskammern‘ des Autors. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, sie alle zutage zu fördern.vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
In diesem Teisho schildert Christoph Rei Ho Hatlapa die Entwicklung des Buddhismus vom rein monastischen Theravāda-Weg über das Vimalakīrti-Sūtra, in dessen Mittelpunkt ein auseinandersetzungsfreudiger Laie steht, hin zum Mahayana-Buddhismus, der das Ideal des Arhat in das des Bodhisattva transformiert. Letztere haben das Erwachen in ihrem Leben verwirklicht, verzichten aber auf den Eintritt ins Nirvana und stehen stattdessen allen fühlenden Wesen zur Seite, damit auch diese zum Erwachen gelangen. Im Koan 89 des Hekinganroku wird Avalokiteshvara erwähnt, der große Bodhisattva der Barmherzigkeit. Beim Zuhören erkannte er, dass dieser Prozess in das Abwesende eingebettet ist, als ein Feld des Mitgefühls, das alles miteinander verbindet. Indem sich Avalokiteshvara beim Zuhören darauf konzentrierte, ermöglichte er den Wesen, dem Klang ihrer eigenen Stimme zu lauschen und sich selbst zu verstehen. Dieses raumgebende Zuhören bezeichnete der Buddha als den besten Weg zur Erleuchtung. Dabei tritt Avalokiteshvara mit seinem ganzen Körper in einen offenen und wahrhaftigen Kontakt mit seinem Gegenüber, der immer auf der Verbindung mit dem Abwesenden beruht. Diesem Fluidum der Grenzenlosigkeit, aus dem wir alle hervorgehen und zu dem wir alle zurückkehren, nähern wir uns im tiefen Samadhi während der Zazen-Übung. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende: Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website https://choka-sangha.de/spenden/ Herzlichen Dank
In der aktuellen Folge meines Podcasts hatte ich einen spannenden Gesprächspartner zu Gast: Thomas Uhr, Chief Technology Officer bei BRP, also Bombardier Recreational Products. Vielleicht sagt der Name BRP nicht jedem sofort etwas – die Marken dahinter kennt man dagegen umso besser: Ski-Doo, Sea-Doo, Can-Am. Und genau um Letztere ging es im Gespräch – konkret um die neuen Elektromotorräder Can-Am Pulse und Can-Am Origin. Thomas verantwortet bei BRP alles, was mit Technologie zu tun hat – von der Idee bis zur Umsetzung, inklusive Einkauf. Oder wie er es selbst formuliert: „Wenn die Dinger nicht funktionieren, ist es meine Schuld.“ Er sprach mit mir über die Rückkehr von BRP in die Motorradwelt – dieses Mal nicht mit Verbrennern, sondern vollelektrisch. Das Spannende dabei: BRP hat eine lange Historie im Powersport, vom ersten Schneemobil über Jetboote bis hin zu Dreirädern wie dem Can-Am Spyder. Nun kehrt das Unternehmen mit den neuen E-Bikes auf zwei Räder zurück – und setzt dabei auf viel Erfahrung und technologische Eigenleistung. Beide Modelle – Pulse (für die Straße) und Origin (für den Offroad-Einsatz) – basieren auf einem gemeinsamen Powerpack, bestehend aus Batterie, Inverter, Elektronik und Software. Dieses stammt vom Tochterunternehmen Rotax, das in Österreich sitzt und seit Jahrzehnten unter anderem auch Flugzeugmotoren baut. „Wir denken in Familien – auch bei unseren Motorrädern. Das erlaubt uns, Synergien zu nutzen.“ Natürlich bringt Elektromobilität im Motorradsegment besondere Herausforderungen mit sich: begrenzter Bauraum, striktes Gewichtslimit und extrem hohe Ansprüche an Fahrverhalten und Gewichtsverteilung. „Wenn ein Schneemobil zu schwer wird, wird es zum Schnee-U-Boot. Das gilt in abgewandelter Form auch fürs Motorrad.“ Gleichzeitig ist der Preisdruck hoch – oberhalb von 10.000 Euro beginnt die Schmerzgrenze für viele Kunden. Deshalb hat sich BRP bewusst für eine Hochvolt-Technik (rund 400 Volt) entschieden – trotz höherer Kosten. Der Vorteil: spürbar bessere Ladezeiten und mehr Leistungsreserven. Die Batterie ist wassergekühlt, was die thermische Belastung senkt und Ladezyklen von 20 auf 80 Prozent in rund 45 bis 50 Minuten erlaubt. „Ich fahre oft zu einem See, esse meine Forelle – und währenddessen lädt das Motorrad wieder auf 80 Prozent. Das passt perfekt in den Alltag“, so Thomas über sein Fahrprofil. Die Reichweite liegt zwischen 140 und 170 Kilometern – ausreichend für urbane Pendelstrecken oder spontane Wochenendtouren. Touren über 1000 Kilometer sind bewusst nicht im Fokus. „Das ist kein Motorrad für die dreiwöchige Urlaubstour – es ist ein Bike für Menschen, die zur Uni oder Arbeit fahren und am Wochenende mal raus wollen.“ Genau dieses Segment will BRP bedienen – mit leichten, wendigen und spaßorientierten E-Motorrädern. Besonders beeindruckt hat mich das Fahrgefühl, wie Thomas es beschreibt: kein Kuppeln, kein Schalten, nur purer Fahrspaß. „Ich war mir sicher, dass ich das Elektromotorrad nicht mögen werde – aber nach zwei Runden war ich begeistert.“ Auch die Re-Gen-Funktion, bei der durch Zurückdrehen des Gasgriffs rekuperiert und automatisch verzögert wird, sorgt für ein neues Fahrerlebnis. „Ich fahre kurvige Landstraßen fast ohne Bremse – das ist entspannt und fokussiert. Ich gucke mehr auf den Kurvenausgang als auf den Drehzahlmesser.“
Künstliche Wimpern, zu viel Make-Up: Auf TikTok lästern Türkinnen über Deutschtürkinnen ab. Letztere teilen auf Social Media ebenfalls aus. Laut Journalistin Cigdem Toprak stecken politische und kulturelle Spannungen hinter dem Streit. Toprak, Cigdem www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Die Berliner Musikerin veröffentlicht am 21. März ihr zweites Album mit Songs zwischen Post- und Elektro-Punk. Die 1990 in Izmir geborene und in Flensburg aufgewachsene Güner Künier zog es 2014 nach Berlin, um dort ihr Studium des Wirtschaftsingenieurswesens abzuschließen. Als dies vollbracht war, widmete sie sich ganz der Kunst – neben Tätigkeiten als Schauspielerin schlägt ihr Herz besonders für die Musik: 2021 veröffentlichte sie ihre Debüt-EP "Flexel", der schon ein Jahr später das erste Album "Aşk" sowie Tourneen mit Auftritten in Deutschland, den Niederlanden, England, der Schweiz und Österreich folgten. Am 21. März erscheint ihr zweites Album "Yaramaz", vor einigen Wochen bereits durch die Singles "Cash Cash Exercise" und "Sabahlar" angekündigt, von denen Letztere auch beispielsweise in der radioeins-Sendung "Laut & Kantig" vorgestellt wurde. Heute besucht Güner Künier uns als unsere Lokalmatadorin, um im Interview über ihre neuen Songs zwischen Post-Punk und Synth-Wave zu sprechen, mit denen sie ihre eigene Coming-of-Age-Geschichte erzählt, sich mit gesellschaftlichen und familiären Erwartungshaltungen auseinandersetzt und den mühsamen Prozess der Selbstermächtigung thematisiert.
Die Berliner Musikerin veröffentlicht am 21. März ihr zweites Album mit Songs zwischen Post- und Elektro-Punk. Die 1990 in Izmir geborene und in Flensburg aufgewachsene Güner Künier zog es 2014 nach Berlin, um dort ihr Studium des Wirtschaftsingenieurswesens abzuschließen. Als dies vollbracht war, widmete sie sich ganz der Kunst – neben Tätigkeiten als Schauspielerin schlägt ihr Herz besonders für die Musik: 2021 veröffentlichte sie ihre Debüt-EP "Flexel", der schon ein Jahr später das erste Album "Aşk" sowie Tourneen mit Auftritten in Deutschland, den Niederlanden, England, der Schweiz und Österreich folgten. Am 21. März erscheint ihr zweites Album "Yaramaz", vor einigen Wochen bereits durch die Singles "Cash Cash Exercise" und "Sabahlar" angekündigt, von denen Letztere auch beispielsweise in der radioeins-Sendung "Laut & Kantig" vorgestellt wurde. Heute besucht Güner Künier uns als unsere Lokalmatadorin, um im Interview über ihre neuen Songs zwischen Post-Punk und Synth-Wave zu sprechen, mit denen sie ihre eigene Coming-of-Age-Geschichte erzählt, sich mit gesellschaftlichen und familiären Erwartungshaltungen auseinandersetzt und den mühsamen Prozess der Selbstermächtigung thematisiert.
Wenn Regierungen wechseln, stellt sich immer wieder die Frage der Anschlussverwendung der scheidenden Spitzenkräfte. Wir haben zwar Fachkräftemangel, aber die Nachfrage nach Kinderbuchautoren mit „Hühner-Schweine-Kühe-Melken-Erfahrung“ und Plappermäulchen, die „eher vom Völkerrecht kommen“, ist eher überschaubar. Was also tun mit Bobby Habeck und Lenchen Baerbock? Zumindest für Letztere gibt es nun jedoch ein Stück
Heute geht's in die Wüste, und die Reise beginnt direkt mit einem kleinen Disclaimer: Es kann nämlich ganz grundsätzlich zwischen Trockenwüsten, die durch Wassermangel entstehen, und Eis- oder Kältewüsten in der Nähe der Pole unterschieden werden. Letztere klammern wir heute aber aus. Es gibt so schon genug zu entdecken!!! Trockenwüsten erscheinen auf den ersten Blick lebensfeindlich: kaum Wasser, keine Pflanzen, wenig Nahrung, kein Schatten, hohe oder auch sehr niedrige Temperaturen. Dennoch gibt es Tiere, die durch besondere Anpassungen dort leben können. Und eins sei schon verraten: Es ist unglaublich faszinierend, was sich die Natur da so alles einfallen lassen hat! Diese Folge ist wieder im Zuge unserer Kooperation mit dem Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft e.V. entstanden. Danke!! Wir werfen daher einen besonderen Blick auf Nationalparks in Wüsten und schauen uns die Tiere an, die dort leben. Zum Beispiel den supercoolen Nebeltrinkerkäfer, der im Namib Naukluft Nationalpark mit seinem Hinterleib Wasser sammelt. Weiterführende Links: Folge des Weltwach Podcast mit Wüstenfotograf Michael Martin: https://weltwach.de/ww219-michael-martin/ Entstehung von Trockenwüsten: https://www.planet-wissen.de/natur/landschaften/trockenwuesten/index.html Der Namib-Naukluft-Nationalpark: https://www.info-namibia.com/de/aktivitaeten-und-sehenswuerdigkeiten/sossusvlei/namib-naukluft-park Wüsten-Känguruh-Ratte: https://www.ndow.org/species/desert-kangaroo-rat/ Bionik und Nebeltrinkerkäfer: https://www.simplyscience.ch/teens/wissen/mit-bionik-wasser-und-energie-gewinnen Kamele in der Wüste: https://www.planet-wissen.de/natur/wildtiere/kamele/pwieueberlebenskuenstlerinderwueste100.html Schutzgebiet der Oryx verliert Weltnaturerbe-Status: https://www.welt.de/wissenschaft/article982649/Wildschutzgebiet-im-Oman-verliert-Welterbe-Status.html Unser Partner für diese Folge: https://www.nationalpark-vorpommersche-boddenlandschaft.de/mitmachen-lernen/kooperationen/foerderverein Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die älteste bestehende Partei Deutschlands, die, wenn man die Vorgängerorganisationen nicht berücksichtigt, 1890 begründete SPD hat in ihrer wechselvollen Geschichte öfters einen krisenhaften Zustand attestiert bekommen oder sich selber attestiert. Verbunden mit einem Rückblick auf die Krisen der Partei im 19 Jahrhundert tut dies auch der Publizist Richard Bahr im Hamburger Anzeiger vom 18. Februar 1925. Der 1867 im lettischen Kurland als Sohn eines Schuldirektors geborene Bahr studierte und promovierte in Kiel, Breslau und Heidelberg. Ab 1904 war er für verschiedene Zeitungen tätig, so auch für die Deutsche Allgemeine Zeitung, und gab zeitweise die „Nationalliberalen Beiträge“ heraus, aber auch 1925 bis 1929 die 14tägig erscheinenden Großdeutschen Beiträge. Letztere verweisen auf sein publizistisches Werben für einen Zusammenschluss Deutschlands mit Österreich, den er auch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 propagierte, aber nicht mehr erlebte, da er 1936 verstarb. Heute liest für uns Frank Riede, welche Krisen der Sozialdemokratie er identifizierte.
In unserer Gegend gibt es eine Haftanstalt, in der viele Praktizierende unrechtmäßig festgehalten werden. Seit einigen Jahren gehen die Praktizierenden aus der Stadt zu einem nahe gelegenen Markt, auf dem sie aufrichtige Gedanken aussenden, um das Böse zu beseitigen und so den inhaftierten Praktizierenden zu helfen. Letztere berichteten, sie hätten gespürt, dass die Wärter sehr schwach würden, wenn die Mitpraktizierenden draußen aufrichtige Gedanken aussenden. Ihre eigenen aufrichtigen Gedanken seien dann auch stark gewesen.... https://de.minghui.org/html/articles/2024/11/25/179565.html
Die Märkte stehen vor einer Verlustwoche, der die Folgen der Trumpwahl der letzten Woche neu gewichtet und die daraus resultierenden Konsequenzen bei den Themen Zöllen, Deregulierung und Personalentscheidungen. Vor allem Letztere stoßen selbst bei Politikern der Republikaner auf Kopfschütteln, wie Trumps Vorschlag von M Gaetz als Justizminister, dem wohl die Zustimmung des Senats verwehrt bleiben wird. Gleichzeitig schlägt FED Chef Powell falkenhaftere Töne am gestrigen Donnerstag an und relativiert die Erwartung des Marktes, der die Senkung der Leitzinsen um 25 Basispunkte bei der Sitzung am 18.12 eingepreist hatte. Nach der Euphorie kommt die Katerstimmung zurück an die Märkte und der Realismus bei den Notierungen. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • Facebook: http://fal.cn/SQfacebook • Twitter: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
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In der US-amerikanischen Tragikomödie Der Rosenkrieg von Danny DeVito aus dem Jahr 1989 wird der Zuschauer Zeuge eines schrill eskalierenden Scheidungskonflikts des Ehepaares Oliver und Barbara Rose – gespielt von Michael Douglas und Kathleen Turner in den Hauptrollen. Letztere will die Scheidung, doch eine Einigung bezüglich des gemeinsamen Hauses will partout nicht glücken. Stattdessen setzenWeiterlesen
Die Verfassung regelt die politische und rechtliche Grundordnung der USA – ist aber auch über 200 Jahre alt. Wie kann man ein so altes Dokument auf die moderne Rechtsprechung anwenden? Diese Frage sorgt in den USA für eine Spaltung in zwei Denkschulen – die zum Beispiel im Fall von Jamie aufeinander treffen. Tong-Jin und Ciani blicken in dieser Folge auf die Entstehungsgeschichte der Verfassung. Und auf ihre Stärken, Schwächen und Widersprüchlichkeiten. Letztere zeigen sich zum Beispiel in einem Sorgerechtsstreit, der – so die Auffassung mancher – die Souveränität eines indigenen Volkes bedrohen könnte. Expert*innen in dieser Folge: Francis Fukuyama https://fukuyama.stanford.edu/ Politikwissenschaftler und Senior Fellow an der Stanford University Jill Lepore https://hls.harvard.edu/faculty/jill-lepore/ Professorin für Geschichte und Jura an der Harvard University Aziz Rana https://www.bc.edu/bc-web/schools/law/academics-faculty/faculty-directory/aziz-rana.html Professor für Jura am Boston College Daniel Ziblatt https://scholar.harvard.edu/dziblatt/home Politikwissenschaftler an der Harvard University Für mehr Informationen rund um das Thema empfehlen wir: Jill Lepore: “Diese Wahrheiten: Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika” Francis Fukuyama: “Das Ende der Geschichte” sowie “Der Liberalismus und seine Feinde” Aziz Rana: “The Constitutional Bind: How Americans Came to Idolize a Document That Fails Them” Daniel Ziblatt: “Wie Demokratien sterben” sowie “Die Tyrannei der Minderheit” Mitschnitt der Verhandlung “Caetano vs. Massachusetts” des Massachusetts Supreme Judicial Court https://www.youtube.com/watch?v=o1uaybGXzuw Artikel zum Fall Brackeen v. Haaland: The New York Times: “Who Can Adopt a Native American Child? A Texas Couple vs. 573 Tribes” https://www.nytimes.com/2019/06/05/health/navajo-children-custody-fight.html The New York Times: “Race Question in Supreme Court Adoption Case Unnerves Tribes” https://www.nytimes.com/2022/11/07/health/native-american-adoption-icwa.html Above The Law: “Most Firms Don't Advocate Cultural Genocide Pro Bono, But This Biglaw Firm Will” https://abovethelaw.com/2022/11/supreme-court-indian-child-welfare-act-gibson-dunn/ Lakota People's Law Project: “Texas, Big Oil Lawyers Target Native Children in a Bid to End Tribal Sovereignty“ https://lakotalaw.org/news/2021-09-17/icwa-sovereignty Und hier noch ein Podcast-Tipp für Euch: Lost in Nahost vom Bayerischen Rundfunk beleuchtet die Hintergründe zum aktuellen Krieg in Israel und Gaza und erzählt, wie es zum Terroranschlag vom 7. Oktober 2023 kommen konnte. Alle Folgen findet Ihr in der ARD Audiothek unter https://1.ard.de/lost-in-nahost?cp=riss
«Kulturplatz» feiert die Jubiläumsausgabe des Glamour-Events mit Hollywoodikone Pamela Anderson und viel helvetischem Humor. Nina Brunner begleitet Comedy-Star David Constantin, der als «Tschugger» das Fernsehpublikum aus der Corona-Depression geführt hat, zu seiner Festivalpremiere. Bevor die vierte Staffel der Erfolgsserie über sympathisch trottelige Walliser Provinzpolizisten auf SRF zu sehen ist, läuft sie nämlich in Spielfilmform als «Tschugger – Der lätscht Fall» in den Kinos. Zuallererst in Zürich, dessen Festival es auch in diesem Jahr gelungen ist, sich mit einem Hauch von Hollywood zu parfümieren. Unter dem Motto «Elf grosse Namen an elf Tagen» präsentiert das anglophile Zurich Film Festival auf seinen grünen Teppichen heuer unter anderen Jude Law, Kate Winslet, Richard Gere und Pamela Anderson. Letztere spielt in Gia Coppolas «The Last Showgirl» eine fast 60-jährige Tänzerin namens Shelley, die sich in Las Vegas um ihre vernachlässigte Tochter und die eigene Zukunft sorgt. Viele feiern Andersons Part als Shelley bereits jetzt als «die Rolle ihres Lebens». Nach einer solchen muss der Schweizer Jahrhundertkomiker Emil Steinberger nicht mehr suchen. Und doch verspürt der mittlerweile 91-Jährige nach wie vor den Drang, sich immer wieder neu zu erfinden. Die auf dem Zurich Film Festival uraufgeführte Doku «Typisch Emil» beleuchtet den Balanceakt des Luzerners, dem Publikum das zu geben, was es will – ohne den eigenen künstlerischen Anspruch zu verraten.
Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge dieses Mal mit dem elften Tag der US Open 2024. Am zweiten Donnerstag des Turniers standen die beiden Halbfinals bei den Damen auf dem Programm. Durchgesetzt haben sich dabei die beiden formstärksten Spielerinnen des Sommers und so kommt es im Finale am Samstag zum Duell zwischen Aryna Sabalenka und Jessica Pegula. Sabalenka mit Mühe im 2. Satz Den Abend in New York eröffneten Sabalenka und Emma Navarro. Letztere hatte ja zum ersten Mal das Halbfinale eines Grand Slam Turniers erreicht und verkaufte sich auch hier teuer. Sie ist keine Power-Spielerin wie Sabalenka und hielt ... WERBUNG 10 Euro gratis bei NEO.bet Sichert euch 10 Euro gratis beim Wettanbieter NEObet, ganz ohne Einzahlung. Einfach den Promotion-Code tennis10 bei der Registrierung auf neobet.de eingeben und sofort mit den 10 Euro loswetten. Link zur NEObet-Registrierung: https://neobet.de/de/Sportwetten#account/Account Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Gern unterstützen wir dich bei deiner Podcast-Produktion.
Die israelische Regierung besteht aus zwei Gruppen, erklärt Politologe Peter Lintl: Ultraorthodoxe und Nationalreligiöse. Letztere lehnten Kriegsende und Geiseldeal ab – und drohten Premier Netanjahu mit dem Bruch der Koalition, falls er zustimmt. Fritz, Susanne www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Das allermeiste, das wir über die nordische Mythologie wissen, stammt aus einer Quelle: Der Edda von einem gewissen Snorri Sturluson. Wobei man korrigieren müsste: Streng genommen aus den Eddas. Denn es gibt da einerseits eine Lieder-Edda und andererseits eben eine Prosa-Edda und nur Letztere stammt vom genannten isländischen Schreiber Snorri (wobei die gegenseitige Beeinflussung bis heute diskutiert wird). Die in der Edda beschriebene nordische Mythologie ist heute jedenfalls nicht zuletzt dank Marvel beliebt wie schon lange nicht mehr. Was nun wirklich eine gute Sache ist. Denn für lange Zeit waren die Fans dieser Mythologie nicht gerade die sympathischsten Leute ...Melde dich hier für den Newsletter an und erfahre hier mehr über den Déjà-vu Club.Die alten Geschichten, die uns nicht zuletzt die Edda überliefert – die Erzählungen der germanischen Götter und Helden – sind nämlich viel zu lange von vor allem einer Gruppe vereinnahmt worden: Von Neonazis und anderem völkischen Gesocks. Die stehen eben einfach auf die alten Wikinger und ihre Symbole. Sie lassen sich Runen tätowieren, ihre bevorzugte Kleidungsmarke hat den Gott Thor gleich im Namen und mit all dem trugen sie lange als fast die einzigen Teile der nordischen Mythologie vor sich her. Aber ... warum denn eigentlich? Dem wollen wir in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast auf den Grund gehen.Déjà-vu Geschichte ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Diese Episode findest du auch auf ralfgrabuschnig.com. Hinterlasse mir dort gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken. Und wenn dir der Déjà-vu Geschichte Podcast gefällt, abonniere ihn doch bitte, wo auch immer du ihn hörst.Links zur EpisodeHol dir die fünf Bonusepisoden Déjà-vu!Hier geht es zu Katrins Podcast Irmimi oder direkt zu ihrer erwähnten Episode zur EddaZum Déjà-vu Club auf SteadyAlle Infos aus der WerbungQuellenKarl Banghard: Nazis im Wolfspelz. Germanen und der rechte RandTags: Mittelalter, Neuere und neueste Geschichte, Europa, Nordeuropa, Mythologie, Nationalismus Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vor gut drei Jahren haben Daft Punk ihre endgültige Auflösung bekannt gegeben. Der Weg für Justice, Frankreichs wichtigster Electronica-Export zu werden, war noch nie so frei wie jetzt. Ein guter Moment also, um mit «Hyperdrama» das erste Album seit acht Jahren zu veröffentlichen. Die beiden Pariser, die sich im Gegensatz zu ihren französischen Roboter-Kollegen lieber als wiedergeborene 70er-Jahre-Rockstars inszenieren, suchen auf ihrem vierten Album den Weg durch die Mitte: die knarzenden Electronica-Banger wechseln sich mit Popmomenten ab. Letztere auch dank tatkräftiger Unterstützung ihrer Gästeliste: Tame Impala, Miguel oder Thundercat wurden ebenfalls zu dieser Comeback-Party eingeladen. «Hyperdrama» ist unser neues Sounds! Album der Woche. Vinyl und CD gibt's täglich zu Gewinnen – nur live in der Radiosendung.