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Zürich hat ein wachsendes Drogenproblem: Mitten in der Stadt, in der Nähe des Hauptbahnhofs, werden Kokain und Crack gehandelt und konsumiert. Die Stadt hat die Polizeipräsenz an gewissen Brennpunkten verstärkt. Ein Augenschein vor Ort. Weitere Themen: Russland bestreitet die nordkoreanische Unterstützung im Ukrainekrieg nicht länger. Vertreter des Kremls reisten kürzlich nach Nordkorea, um ein Denkmal für die gefallenen Nordkoreaner einzuweihen. In Moskau inszeniert eine Ausstellung das Bündnis zwischen den beiden Ländern als «heilige Mission». Eine Sprache lernen und dies mit Ausflügen und Sport verbinden: Dafür steht seit Jahren das Sommerlager «Italiando» im Tessin, wo Jugendliche aus der Deutschschweiz eine Woche lang italienisch lernen. Diesen Sommer nehmen mehr als 150 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren daran Teil. Dabei zeigt sich: Freiwillig und ohne Notendruck lernt es sich besser als in der Schule.

Nach dem grossen Andrang von Migrantinnen und Migranten auf die spanische Stadt Ceuta an der nordafrikanischen Küste streitet die EU wieder über den Umgang mit Migration. Die Vorwürfe einiger EU-Staaten an die spanische Regierung seien allerdings unangebracht, sagt der Migrationsexperte. Weitere Themen: Hohe Temperaturen, sehr wenig Niederschlag: Die aktuellen Bedingungen sind für das Schweizer Gemüse ein Stresstest. Und sorgen dafür, dass sich die Ernte potenziell weniger lang lagern lässt: Ein krankes Blatt und der Kohl ist futsch. Was heisst das für Produzentinnen und Detailhändler? Corona und der Skandal um gefälschte Unterschriften haben den Wunsch nach der elektronischen Sammlung von Unterschriften verstärkt. Das Parlament hat nun mit einer Gesetzesanpassung den Weg frei gemacht für Testläufe mit E-Collecting. Welche Vorteile bringt diese Form des Sammelns und welche Risiken?

Fifa-Präsident Gianni Infantino ist mit seinen Plänen, die Fussball-WM teilweise zu privatisieren, gescheitert. In nur gerade vier Tagen hagelte es so viel Kritik an dem Vorhaben, dass Infantino heute einen Rückzieher machte. Was bedeutet diese krachende Niederlage? Ausserdem: Der Grossbrand in der Region Gironde an der französischen Atlantikküste ist unter Kontrolle. Nun geht es darum ihn vollständig zu löschen. Dafür sind auch Freiwillige im Einsatz. Sie löschen nicht nur Glutnester, sondern versorgen auch Wildtiere mit Wasser. Schätzungsweise 160 Millionen Cervelats isst die Bevölkerung in der Schweiz jedes Jahr. Besonders zum 1. August gehören sie dazu. Für einige ist die krumme Wurst der Heimatbegriff schlechthin. Doch warum eigentlich?

Die anhaltende Trockenheit in der Schweiz zeigt sich deutlich in den tiefen Pegelständen von Flüssen und Seen. Besonders akut ist die Lage am Untersee, einem Teil des Bodensees. Fischen fehlt es dort an Laichplätzen, Algenteppiche bilden sich und Boote liegen auf dem Trockenen. Weitere Themen: Der Krieg zwischen den USA und dem Iran ist nach wie vor nicht zu Ende. Alle paar Tage greift der Iran Handelsschiffe in der Strasse von Hormus an, worauf die USA zwar zum Gegenschlag ausholen, die Situation aber nicht komplett eskalieren. Gehen dem Land etwa die Waffen aus? In Chiasso müssen Hundehalter künftig neben dem Kotbeutel auch Wasser dabeihaben. Wer den Urin seines Hundes an Hauswänden, Parkbänken oder Blumentöpfen nicht wegspült, riskiert 100 Franken Busse. Die Gemeinde will damit Gerüche reduzieren und die Innenstadt sauberer halten.

Es scheint Bewegung in den Gaza-Konflikt zu kommen. Der von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufene Friedensrat hat angeblich ein Abkommen zur vollständigen Entwaffnung der radikal-islamischen Hamas erzielt. Israel werde seine Truppen aus dem Gazastreifen abziehen. Was ist dran? Weitere Themen: In diesem Jahr machte der Wolf in der Schweiz noch kaum Schlagzeilen. Das liegt wohl daran, dass bisher deutlich weniger Schafe durch den Wolf gerissen wurden, als in anderen Jahren. Warum ist das so? Haben die umstrittenen Wolfsabschüsse etwas gebracht? Private Feuerwerke: ja oder nein? Über diese Frage entscheiden die Stimmberechtigten im November. Manche sehen in Feuerwerken eine unnötige Knallerei, für andere ist es ein Spektakel. Klar ist: der Nationalfeiertag wird aufgrund der Trockenheit mehrheitlich ohne Feuerwerke stattfinden. Der Vatikan hat die neuen Technologien für sich entdeckt. Seit einiger Zeit gibt es die Gebetsapp «Click to Pray». Diese wies Sicherheitslücken auf: die Daten von rund 700'000 Gläubigen, welche die App heruntergeladen hatten, waren öffentlich zugänglich. Gemerkt hat das eine Hackerin.

Die Initianten der Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung» haben Beschwerde gegen Bundesrat und Bundeskanzlei eingereicht. Sie kritisieren, im Abstimmungsbüchlein werde der Initiativtext falsch interpretiert. Solche Beschwerden scheinen zu einem politischen Werkzeug zu werden. Weitere Themen: Der Rücktritt des Tessiner Regierungspräsidenten Claudio Zali erschüttert nicht nur die Tessiner Regierung, sondern auch seine Partei, die Lega. Sie verliert seit Jahren Wählerinnen und Wähler und nun, nach 15 Jahren, auch einen ihrer zwei Sitze in der Regierung. Ist das das Ende der Lega? Firmen wie Schindler, ABB, Georg Fischer und Rieter gelten als Ikonen der Schweizer Industrie. Die Traditionsbetriebe sind über 100 Jahre alt. Längst haben sie sich zu technologisch modernen, internationalen Konzernen entwickelt.

Wegen der Waldbrände an der französischen Atlantikküste wurden zeitweise rund 240'000 Einheimische und Feriengäste in Notunterkünften untergebracht. Inzwischen durften einige wieder nach Hause, allgemein herrscht eine grosse Solidarität. Ausserdem: Mehr als 1500 Migrantinnen und Migranten haben in den letzten Tagen schwimmend versucht, von Marokko nach Ceuta zu gelangen. Ceuta ist eine spanische Exklave am Mittelmeer, ein kleines Stück Europa umgeben von Marokko, abgeriegelt mit einem Zaun. Warum wollen gerade jetzt so viele dorthin? Mit der Neutralitäts-Initiative will ein Komitee aus dem Umfeld der SVP die Neutralität detailliert in der Bundesverfassung verankern. Die Initiantinnen und Initianten sprechen von einer Rückkehr zur traditionellen Neutralität. Was das bedeutet, ist unter Historikern umstritten.

Die Politaffäre um Claudio Zali endet mit einem Knall: Der umstrittene Lega-Regierungsrat tritt zurück. Das kommt für viele überraschend. Zali verkündete seinen Rücktritt in einem Schreiben an ein Lokalradio. An einer Medienkonferenz der Tessiner Regierung nahm er nicht mehr teil. Weitere Themen: Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat weitere Personen in der Regierung und im Kanzleramt ausgewechselt. Die Stimmung in der CDU ist schlecht, auch wegen der holprigen Neubesetzung des Verkehrsministeriums und der Entlassung eines angesehenen Staatsekretärs. Wie stark schadet das Merz? Die Fifa will die Fussball-WM für private Investoren öffnen. Diese sollen über eine Fifa-Tochtergesellschaft Minderheitsbeteiligungen erwerben können, also kommerzielle Rechte ohne sportlichen Einfluss. Der Weltverband spricht von «Demokratisierung des Fussballs», aus Europa hagelt es Kritik.

Der Weltfussballverband um Präsident Gianni Infantino will einen Teil der kommerziellen Rechte seiner Turniere an Investoren verkaufen. Die Europäische Fussball-Union UEFA teilte mit, mit den Plänen werde eine Grenze überschritten. Sportjournalist Ronny Blaschke ordnet ein. Weitere Themen: Hohe Temperaturen, kaum Niederschlag: Die Böden sind trocken - Kartoffeln, Rüebli oder Getreide leiden. Umso wichtiger ist eine gezielte Bewässerung. Genau dort setzt ein Projekt der Berner Fachhochschule an: mit diesem wurde ein schweizweites Netz aus Bodensonden aufgebaut. Auch an der diesjährigen Tour de France wurden Rekorde gebrochen. Gesamtsieger Tadej Pogacar fuhr mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 43 Kilometern pro Stunde so schnell wie noch nie ein Toursieger zuvor. Ist da Doping im Spiel? Und wie funktionieren die Kontrollen?

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat in den USA an der Trauerfeier für den kürzlich verstorbenen republikanischen US-Senator Lindsey Graham teilgenommen. Graham galt als überzeugter Unterstützer der Ukraine. Wie ist die Einstellung der Republikaner gegenüber der Ukraine heute? Weitere Themen: Das Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge, UNHCR, steckt in einer äusserst schwierigen Lage. Es gibt immer mehr Konflikte und damit mehr flüchtende Menschen. Ausserdem werden die finanziellen Mittel des UNHCR massiv gekürzt. Der UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge, Barham Salih, nimmt Stellung. Beim Marché-Concours im jurassischen Saignelégier wird jedes Jahr die letzte ursprüngliche Schweizer Pferderasse, der Freiberger, gefeiert. Als Ehrengast ist dieses Jahr der Kanton Bern vertreten. Politische Spannungen hatten einen solchen Auftritt bisher verhindert.

Die Waldbrandgefahr ist in weiten Teilen des Landes gross bis sehr gross. Es herrscht ein grossflächiges Feuer- und Feuerwerksverbot. Mit Blick auf Frankreich und Spanien stellt sich die Frage: Wie gut ist die Schweiz auf solche Brände vorbereitet? Weitere Themen: Die Aargauer Staatsanwaltschaft sieht in der Betäubung und Vergewaltigung von Frauen einen versuchten Mord und verlangt die Höchststrafe gegen einen ehemaligen Grossrat. Ab wann geht ein Täter ein derart hohes Risiko ein, dass diese Gefährdung einen versuchten Mord darstellt? Die Aids-Hilfe Schweiz hat ein nationales Pilotprojekt mit HIV-Tests durchgeführt. Die Tests können anonym und kostenlos nach Hause bestellt werden. So will die Aids-Hilfe dem Ziel näher kommen, die Zahl der HIV-Infektionen bis 2030 auf null zu reduzieren.

In Frankreich sind im Kampf gegen die Waldbrände seit Samstag auch 34 Schweizer Feuerwehrleute im Einsatz. Laut dem französischen Innenminister breitet sich das Feuer nicht weiter aus, ist aber auch noch nicht unter Kontrolle. Weitere Themen: Das Bundesstrafgericht hat im Geldwäschereifall um die Usbekin Gulnara Karimova entschieden, dass das Verfahren gegen die Hauptangeklagte eingestellt wird. Die Tochter des Ex-Präsidenten Usbekistans sitzt in ihrem Heimatland in Haft. Verurteilt wurde dagegen die Genfer Privatbank Lombard Odier. Die Demokratische Partei im US-Bundesstaat Maine muss innert weniger Wochen ihre Strategie im Rennen um einen Senatssitz ändern. Der ursprüngliche Kandidat und Hoffnungsträger Graham Platner zog sich nach Vergewaltigungsvorwürfen aus dem Rennen zurück. Wie geht die Partei damit um? Der Erfinder der Körperwelten-Ausstellungen, Gunther von Hagens, ist tot. Der Heidelberger Leichenpräparator ist am Freitag im Alter von 81 Jahren gestorben. Ein Nachruf.

Während Israel und die USA über die Zukunft des Gazastreifens beraten, ist die humanitäre Situation vor Ort weiterhin sehr prekär, wie Schriftsteller Akram Surani berichtet. Weiterhin kreisen täglich Aufklärungsdrohnen über den Köpfen der Menschen, in der Nacht werden sie von Explosionen geweckt. Weitere Themen: Europa steht eine weitere Hitzewelle bevor. Ausgerechnet das tropische Thailand will nun davon profitieren und umwirbt europäische Touristen. Laut den Tourismus-Behörden ist Thailand der ideale Ort, um der Hitzewelle zu entfliehen. Kann das aufgehen? Die Schweiz präsidiert dieses Jahr die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt und kann dadurch die Abläufe des für Europa wichtigen Warenverkehrs über den Rhein mitprägen. Widersprüche wie der Anspruch nach mehr Schiffen und gleichzeitig mehr Naturschutz sind eine Herausforderung.

Am Rande der Feierlichkeiten anlässlich des Christopher Street Days ist am Samstag in Berlin ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau wurde getötet, viele weitere Personen wurden verletzt. Der mutmassliche Täter ist ein 21-jähriger Deutscher, der der islamistischen Szene zugerechnet wird. Weitere Themen: In mehreren südeuropäischen Ländern wüten Waldbrände; besonders gravierend sind sie in Frankreich und Spanien. Lassen sich solche Brände tatsächlich aus der Luft löschen und was bräuchte es, damit sich die Flammen in Zukunft nicht mehr so rasch ausbreiten? In der Regel sind es Parteien oder Verbände, welche in der Schweiz politische Vorstösse machen. Immer wieder gibt es aber auch Einzelpersonen, die Themen aufs politische Parkett bringen. Können diese Einzelkämpferinnen und -kämpfer tatsächlich etwas bewegen?

In Spanien und in Frankreich wüten die Waldbrände weiter. Die Flammen haben bereits zehntausende Hektaren Land zerstört. In Spanien wurden rund um Madrid und in Frankreich nahe der Stadt Bordeaux insgesamt mehr als 250'000 Menschen evakuiert. Weitere Themen: Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC), Karim Khan, ist wegen Missbrauchsvorwürfen entlassen worden. Die Affäre hat Khan und den Strafgerichtshof schwer belastet. Fraglich ist, ob die Entlassung tatsächlich ein Befreiungsschlag ist. Seit Tagen beschäftigt der Tod eines Marokkaners bei einem Polizeieinsatz ganz Italien. Zwar ist vieles noch unklar, gerade auch die Rolle der Polizei - trotzdem wirft der Fall hohe Wellen und Forderungen werden laut.

Die höheren US-Importzölle auf Schweizer Produkte sorgen in der Schweizer Politik für Kritik. Gleichzeitig verleihen sie dem Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten neuen Auftrieb. Weitere Themen: An Frankreichs Atlantikküste wüten derzeit heftige Waldbrände. Mehr als 60'000 Menschen mussten evakuiert werden. Die EU hat Frankreich Unterstützung zugesichert, doch eine rasche Entspannung ist nicht in Sicht. Auch weil die Lage für die Feuerwehr schwierig ist. Die anhaltende Trockenheit belastet die Landwirtschaft in der ganzen Schweiz. Besonders im Jura verschärft sich die Lage, weil Wasser in den Kalkböden rasch versickert. In den Freibergen müssen Landwirte ihr Vieh von den Alpen holen.

Andy Burnham ist als Nachfolger von Keir Starmer zum britischen Premierminister ernannt worden. Der bisherige Bürgermeister von Manchester erhielt von König Charles den Auftrag zur Regierungsbildung. Wie wirkte Andy Burnham bei seinem ersten grossen Auftritt? Weitere Themen: Der neue Kampfjet F-35A stellt auch die Infrastruktur der Armee vor Herausforderungen. Bestehende Anlagen für Triebwerkstests können nicht weiter genutzt werden, Alternativen dürften kaum rechtzeitig bereitstehen. Anwohnerinnen und Anwohner befürchten deshalb zusätzlichen Lärm. Die erste Fussball-WM mit 48 Teams und 104 Spielen ist zu Ende. Sportlich war sie ein Erfolg, die Euphorie riesig. Aber hohe Ticketpreise und politische Auftritte sorgten auch für Diskussionen. Geht die Fifa gestärkt aus diesem Turnier – oder muss Präsident Infantino einen Imageschaden befürchten?

Mit dem Final zwischen Spanien und Argentinien ist die grösste Fussball-WM der Geschichte zu Ende gegangen. 104 Partien wurden in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Neben den sportlichen Leistungen prägten auch politische Nebengeräusche das Turnier, etwa um US-Präsident Donald Trump. Weitere Themen: Kilometerlange Staus, lange Wartezeiten und Ausweichverkehr sorgen am Gotthard regelmässig für Ärger. Nach Protesten von Anwohnerinnen und Anwohnern im Kanton Uri wächst der Druck auf die Politik. Doch welche Massnahmen liegen überhaupt auf dem Tisch? Die USA und der Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort und stellen die Absichtserklärung für Friedensgespräche infrage. Die Sorge vor einer Ausweitung des Kriegs wächst. Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn ordnet die Lage und die Strategie der Konfliktparteien ein.

Der heisse und trockene Sommer führt in weiten Teilen der Schweiz zu grosser Waldbrandgefahr. Sie liegt mittlerweile in den meisten Regionen auf der zweithöchsten Stufe. Ein Zustand, der in künftigen Sommern zur neuen Normalität werden könnte. Weitere Themen: Argentinien ist im Fussballfieber und heute spielt die Nationalmannschaft im WM-Final. Das Land ist sozusagen im Ausnahmezustand. Trotzdem oder gerade deswegen lief der politische Betrieb während der WM auf Hochtouren weiter und Präsident Javier Milei drückte verschiedene unpopuläre Vorhaben durch. Im französischen Lorient ist ein Forschungsschiff zu einer aussergewöhnlichen Arktis-Mission aufgebrochen. Es soll sich im Packeis einfrieren lassen und rund acht Monate durch eine kaum erforschte Region treiben. Mit an Bord ist auch die Schweizer Ozeanografin Nina Schuback vom Schweizer Polarinstitut.

Der deutsche Politiker Jens Spahn und sein Mann sind Eltern geworden, dank einer Leihmutter. Das ist in Deutschland verboten und auch Spahn hatte sich in der Vergangenheit gegen Leihmutterschaft ausgesprochen. Nun musste er deswegen den Vorsitz der Unionsfraktion im Bundesparlament abgeben. Weitere Themen: Ein verurteilter Juwelier in Italien sorgt für heftige politische Debatten. Der Mann ist zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden, weil er auf Räuber geschossen hatte. Zwei von ihnen kamen ums Leben. Rechte Parteien fordern seine Begnadigung und sehen Notwehr, die Linke spricht von Selbstjustiz. Japans Kaiserhaus kämpft mit Nachwuchsproblemen. Deshalb hat das Parlament ein Gesetz auf den Weg gebracht, das die Thronfolge durch die Adoption von Männern sichern soll. Frauen bleiben weiterhin ausgeschlossen. Journalist Martin Fritz ordnet ein.

Die EU-Kommission will das Emissionshandelssystem ETS anpassen und damit Forderungen der Industrie entgegenkommen. Kritiker warnen vor einer Verwässerung eines zentralen Klimaschutzinstruments. Weitere Themen: Wer ein Problem oder einen Konflikt mit einer Behörde hat, kann sich in vielen Kantonen an eine Ombudsstelle wenden. Diese unabhängigen Beschwerdestellen, die in solchen Fällen vermitteln, sind gefragt: Sämtliche Ombudsstellen der Schweiz weisen bei den Fallzahlen einen Anstieg auf. Zwei Boote mit 500 Rohingya-Flüchtenden haben Ende Juni Myanmar verlassen und gelten seither als vermisst. Die Rohingya zählen zu den weltweit am stärksten verfolgten Minderheiten. Viele fliehen nach Bangladesch, Indonesien oder Malaysia.

Parkplätze in Städten sind knapp und oft teuer. Deshalb werden Gratis-Besucherparkplätze immer wieder zweckentfremdet, was zu Streit führt. Nun hat das Bundesgericht in einem wegweisenden Entscheid präzisiert, wer als Besucherin oder Besucher gilt. (BG-Urteil: 6B_829/2025) Weitere Themen: Auf Sportereignisse werden Milliardenbeträge verwettet, auch auf die 104 Spiele der Fussball-WM. Besonders beliebt sind Prognosemärkte wie Kalshi oder Polymarket. Obwohl sie keine Wettanbieter sein wollen, nutzen sie rechtliche Schlupflöcher. Mehr als eine halbe Million Reisende nutzen jeden Tag den Zürcher Hauptbahnhof. Neben dem täglichen Betrieb wird seit Jahren an verschiedenen Orten gebaut. Zurzeit wird der Nordtrakt für 45 Millionen Franken saniert. Ein Baustellenbesuch.

Beim Einsturz der Morandi-Brücke in Genua kamen vor fast genau acht Jahren 43 Personen ums Leben. Das erstinstanzliche Gericht hat am Donnerstag Urteile gefällt: Manager des damaligen privaten Autobahnbetreibers und leitende Beamte des Verkehrsministeriums erhalten langjährige Haftstrafen. Ausserdem: Die UNO-Mitgliedstaaten haben sich mit der Agenda 2030 grosse Ziele gesetzt: Hunger und Armut bekämpfen etwa, Frieden fördern oder das Klima schützen. Die Schweiz dürfte viele der 17 Nachhaltigkeitsziele verfehlen und will nun den Fokus auf jene Ziele legen, bei denen die Wirkung am grössten ist. Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten in der Schweiz. Weil die UV-Strahlung aggressiver geworden ist, nehmen die Krankheitsfälle zu. Besonders gefährdet sind Personen, die der Strahlung berufsbedingt ausgesetzt sind. Bei ihnen gilt Hautkrebs unter Umständen als Berufskrankheit.

Wegen eines Insektizids, das in der Landwirtschaft verwendet wurde, ist bei Landquart im Kanton Graubünden ein Grossteil der Bienen von 45 Völkern verendet. Allerdings dürfte nicht nur das Insektizid eine Rolle gespielt haben, sondern auch die grosse Hitze der vergangenen Tage. Weitere Themen: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Beschwerde von zwei Veganern teilweise gutgeheissen. Die beiden hatten kritisiert, während der Haft, beziehungsweise in der stationären Psychiatrie, nicht die Verpflegung erhalten zu haben, die ihren ethischen Überzeugungen entspricht. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski will die Regierung umbauen. Mehrere Ministerinnen und Minister werden ausgetauscht. Nicht mehr Teil der neuen Regierung ist Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Er hat gestern seinen Rücktritt angekündigt.

Die Geldspielaufsicht hat zum ersten Mal Testkäufe gemacht bei Sportwetten der Landeslotterie. Es zeigt sich, der Jugendschutz funktioniert mehr schlecht als recht. In fast der Hälfte der Testkäufe konnten Minderjährige Wetten abschliessen, obwohl das verboten ist. Weitere Themen: Die jährliche Medienkonferenz des deutschen Kanzlers vor der parlamentarischen Sommerpause gilt nicht als Wohlfühltermin. Den Medienschaffenden sind sämtliche Fragen erlaubt. Vor einem Jahr lief es für Friedrich Merz ausgesprochen schlecht. Inzwischen hat seine Regierung offenbar dazugelernt. Bei Einsätzen der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE sind in den USA innerhalb einer Woche zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Debatte um die brutalen Methoden der Behörde und die harte Ausschaffungspolitik von Präsident Donald Trump sind neu angefacht.

Eine anonyme Kampagne mit Plagiatsvorwürfen setzte Bundesrichterin Julia Hänni so stark unter Druck, dass sie ihre Kandidatur als Schweizer Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte EGMR zurückziehen wollte. Die Vorwürfe haben sich nicht erhärtet. Was steckt hinter dieser Kampagne? Weitere Themen: Sobald es mindestens 30 Grad warm ist, arbeitet das Personal einer Gebäude-Unterhaltsfirma in der Baselbieter Gemeinde Allschwil, zum gleichen Lohn, nur noch sechs Stunden pro Tag. Am Nachmittag gibt ihnen der Chef hitzefrei. Er ist überzeugt: Das lohnt sich. Für die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni läuft es in letzter Zeit nicht so, wie sie will. Zuerst sagte die Stimmbevölkerung Nein zu ihrer Justizreform, nun hat das Parlament auch ein neues Wahlgesetz abgelehnt. Die Opposition will deshalb, dass Meloni zurücktritt.

Der Krieg zwischen den USA und dem Iran eskaliert erneut. Das Rahmenabkommen hat keine Gültigkeit mehr. USA-Korrespondent Andrea Christen erklärt, ob Trump und seine Entourage überhaupt eine kohärente Iran-Strategie haben und was die neue Eskalation für die Zwischenwahlen im Herbst bedeutet. Weitere Themen: Die Schweiz und Grossbritannien haben sich auf ein erweitertes Freihandelsabkommen geeinigt. Damit sollen zum Beispiel Dienstleistungsbetriebe aus beiden Ländern gleich behandelt werden. Mit Widerstand gegen dieses Abkommen ist kaum zu rechnen. Die Pharma-Industrie ist sogar hocherfreut. SP und Grüne könnten mit ihren Kernthemen nächstes Jahr den Wahlkampf aufmischen. Sie haben nämlich gleich gegen drei Parlamentsbeschlüsse das Referendum ergriffen. Die Berichterstattung in den Medien ist ihnen also wohl gewiss. Doch zwei Experten sagen: Ganz so einfach ist es nicht.

Die Schweiz ist gegen Angriffe mit Raketen, Marschflugkörpern oder Drohnen praktisch ungeschützt. Darum wollte Verteidigungsminister Martin Pfister Ende Juni im Eiltempo zu Geld für ein zusätzliches Luftverteidigungssystem kommen. Doch der Gesamtbundesrat hat den Verteidigungsminister ausgebremst. Weitere Themen: Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft ist zurück aus den USA. Sie hat dieses Jahr wohl so viele Menschen begeistert wie noch nie zuvor. Noch vor wenigen Jahren wäre dies kaum vorstellbar gewesen, denn lange Zeit war die Nati kein gemeinsamer Bezugspunkt für die Schweizerinnen und Schweizer. Die Börsenkurse von KI-Firmen sind in letzter Zeit geradezu in den Himmel geschossen. Kritiker warnen aber davor, dass die Kurse der KI-Firmen abstürzen könnten, wenn die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden, die an KI gestellt werden. Wirtschaftsredaktor Sven Zaugg erklärt, wo Risiken liegen.

China, Indonesien oder Indien: Die Schweiz setzt auf Freihandelsabkommen mit möglichst vielen Staaten. Heute sind in Bern die Verhandlungen über ein erweitertes Handelsabkommen abgeschlossen worden, mit Grossbritannien. Was das für die Schweizer Wirtschaft bedeutet. Weitere Themen: Mit einem genomischen Screening kann das gesamte Erbgut eines neugeborenen Babys entschlüsselt und so seltene Krankheiten sehr früh erkannt werden. In einigen Ländern wird diese Möglichkeit nun geprüft. Doch macht das überhaupt Sinn? Die Waljagd im grossen Stil ist eigentlich seit 40 Jahren verboten. Japan und Norwegen halten sich allerdings nicht an das Verbot. Und jetzt hat auch in Island der letzte Walfänger wieder damit begonnen, bedrohte Finnwale zu töten. Damit kommt er der Regierung Islands in die Quere.

Nach dem gescheiterten Anlauf vor einigen Jahren ist die Konzernverantwortungsinitiative zurück auf der politischen Agenda. Der Bundesrat hat einen indirekten Gegenvorschlag vorgelegt. Dieser kommt bei den Initiantinnen und Initianten nicht gut an. Weitere Themen: In St. Gallen hat am Wochenende ein Mann nach 11 Tagen seinen Hungerstreik beendet. Er hat gegen sein abgelehntes Asylgesuch protestiert. Für die Behörden stellt sich die Grundsatzfrage: Wie reagiert man als Rechtsstaat, wenn jemand den eigenen Körper als Protestmittel einsetzt? Ende Jahr braucht die Uno einen neuen Generalsekretär. Jede der fünf Uno-Vetomächte kann Kandidierende verhindern. Deshalb sind die Bewerberinnen und Bewerber auf ihr Wohlwollen angewiesen. Und genau das wird laut einer neuen Untersuchung oft rücksichtslos ausgenutzt.

Nach langem Hin und Her verhandelten am Sonntag zwei Delegationen aus den USA und dem Iran im Luxushotel auf dem Bürgenstock am Vierwaldstättersee. Ziel war die Umsetzung eines Rahmenabkommens, um die Feindseligkeiten im Nahenosten zu beenden. Wo sind die grössten Knackpunkte? Weitere Themen: Solange die Gespräche auf dem Bürgenstock laufen, herrschen in der Region besondere Umstände. Es gibt Einschränkungen im Alltag für die Bevölkerung, wegen der Sicherheitsvorkehrungen. Wie lange können und wollen der Bund und der Kanton Nidwalden dieses Sondersetting aufrecht halten? Bei Abstimmungen spricht man von Mehrheitsentscheiden. In Basel-Stadt allerdings stimmt das nicht mehr. Es ist der erste Kanton der Schweiz, wo neu eine Minderheit über die Mehrheit entscheidet, wegen des Ausländeranteils und der Minderjährigen.

Der Iran will die Strasse von Hormus erneut für den Schiffsverkehr sperren. Grund dafür sei ein Verstoss gegen die vereinbarte Waffenruhe im Libanon. Gleichzeitig beginnen möglicherweise am Sonntag Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran auf dem Bürgenstock. Weitere Themen: Pristina wächst rasant: Neue, grosse Wohnanlagen entstehen in der Hauptstadt des Kosovo. Angetrieben wird der Boom von der Diaspora. Für verhältnismässig wenig Geld entstehen Wohnungen, die meistens leer stehen. Gleichzeitig steigen die Preise, während die Stadtplanung hinterherhinkt. Für Fifa-Präsident Gianni Infantino ist die Fussball- WM 2026 offenbar das grösste Fussballfest aller Zeiten. Infantino möchte mit diesem Turnier seine 10-jährige Präsidentschaft krönen. In seinem Heimatkanton Wallis hat sich die Wahrnehmung seiner Person stark verändert.

Ein Friede in der Ukraine scheint weiterhin fern. Deshalb will der Bundesrat den Schutzstatus S für Ukrainerinnen und Ukrainer nach 2027 prinzipiell weiterführen. Hierzu konsultiert er aber zuerst noch Kantone und weitere Partner. Weitere Themen: Der Bundesrat will die Armee neu ausrichten. Im Fokus stehen hybride Bedrohungen und Angriffe aus der Distanz sowie der Schutz kritischer Infrastruktur. Geplant sind neue Führugsstrukturen, ein Drohnenbataillon bis 2028 und weniger Stäbe. Wie soll sich das Lötschental nach dem Bergsturz vor einem Jahr entwickeln und welche Folgen hat der Wiederaufbau für Blatten? Nach der bedingungslosen Unterstützung folgt nun eine Zeit, in der handfeste Diskussionen und kritische Fragen im Fokus stehen.

In der Nordwestschweiz sind in diesen Wochen rund 3500 Schweizer Armeeangehörige unterwegs. Sie üben die Abwehr hybrider Bedrohungen, darunter auch den Umgang mit Drohnenangriffen. Diese spielen in der aktuellen geopolitischen Lage eine immer grössere Rolle. Die Reportage aus dem Tunnel. Weitere Themen: Die Diskussionen rund um die «Keine 10 Millionen Schweiz»- Initiative haben gezeigt: Viele Menschen in der Schweiz sind wachstumsmüde. Stichwort Dichtestress oder Wohnungsknappheit. Die Initiative wurde zwar abgelehnt - die Frage bleibt: wie viel Wachstum ist nötig, damit der Wohlstand bleibt? PFAS sind Ewigkeitsmechikalien, die in Böden, im Wasser und teilweise auch in Lebensmitteln vorkommen. Für die Landwirtschaft sind PFAS entsprechend problematisch, auch wenn es um Bauprojekte geht. Wo PFAS im Boden sind, gibt es in einigen Kantonen kaum Geld.

Beim Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran sind zentrale Punkte noch nicht gelöst. Dennoch sorgt es für Erleichterung, was sich auch am deutlich gesunkenen Ölpreis zeigt. Fliesst bald auch wieder Öl und Gas aus den Golfregionen? Weitere Themen: Die Mehrheit der Israeli ist nicht einverstanden mit dem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran. Kritik kommt aus allen politischen Lagern und auch in der Bevölkerung ist die Frustration gross. Warum? Ein Stimmungsbild aus Jerusalem. Die Schweizer Bauernlobby bekämpft zusammen mit einer breiten Allianz die Ernährungsinitiative. Diese will, dass ein höherer Anteil des Schweizer Lebensmittelbedarfs auch hierzulande produziert wird. Für die Bauernlobby der falsche Ansatz.

Das Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran steht. Wie fallen die Reaktionen zwischen Washington und Teheran aus? Sowohl Katar und Ägypten sprechen von einem wichtigen Schritt für mehr Stabilität im Nahen Osten. Weitere Themen: In der Schweiz sollen neue Atomkraftwerke wieder gebaut werden dürfen. Nach dem Bundesrat und dem Ständerat ist nun doch auch der Nationalrat dieser Meinung. Er hat den Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative angenommen. Das letzte Wort wird das Schweizer Stimmvolk haben. Grosszügige Entschädigungen zum Abgang sorgen immer wieder für Aufregung. Doch mit sogenannten Fallschirmen für Topkader in der Bundesverwaltung soll nun Schluss sein. Der Ständerat hat am Donnerstag ein Verbot für solche Abgangsentschädigungen bei den obersten Führungskräften beschlossen.

Er kam zu spät an eine Sitzung, stellte sich vorne an den Tisch und sagte grinsend: "Ich bin der Boss!" US-Präsident Trump stellt sich auch am G7-Gipfel in Evian in den Vordergrund, was von den anderen Wirtschaftsmächten geduldet wird. Denn ihnen geht es vorallem darum, Trump zu gefallen. Weitere Themen: Viele Gemeinden sehen die E-ID als wichtigen Baustein für die digitale Verwaltung. Doch sie erwarteten, dass der Bund sie bei der konkreten Umsetzung begleitet. Jedoch haben sie angeblich seit der Abstimmung nichts mehr aus Bern gehört. Die US Regierung hat der neusten Version von Anthropics KI den Stecker gezogen und dem Unternehmen verboten, die Technologie ins Ausland zu exportieren. Sind Sicherheitsbedenken der Grund oder ist es, weil Anthropic sich weigert, seine KI dem US Militär zur Verfügung zu stellen?

Nach einem dreiwöchigen Krimi im Parlament ist am Mittwoch die Mischfinanzierung für die 13. AHV-Rente gescheitert. Eine hauchdünne Mehrheit der bürgerlichen Parteien GLP, FDP und SVP hat die vorgesehenen Erhöhung der Lohnbeiträge abgelehnt. Was steckt hinter der Strategie? Weitere Themen: Bundespräsident Guy Parmelin hat am Mittwochmorgen Bilanz gezogen über seinen Besuch am G7-Gipfel im französischen Evian. Zudem hat er vor den Medien einen vagen Ausblick gegeben auf das Treffen des Iran und der USA auf dem Bürgenstock, das am Freitag stattfinden soll. KI-Tools sind für die Bundesverwaltung eine Chance, es besteht jedoch die Gefahr, dass das Verständnis zwischen den Sprachgemeinschaften abnimmt, wenn Mitarbeitende die verschiedenen Sprachen nicht mehr aktiv gebrauchen. Das ist das Ergebniss einer Studie im Auftrag des Bundes.

Die G7 stellen sich hinter die Ukraine und wollen mit neuen Sanktionen den Druck auf Russland erhöhen. Doch es gibt grosse Zweifel, ob US-Präsident Donald Trump diesen Kurs tatsächlich mitträgt. Weitere Themen: Die Pistole hat bei Tests am schlechtesten abgeschnitten, trotzdem soll sie jetzt beschafft werden. Sie wird im Kanton Schaffhausen hergestellt, so sei die Armee weniger abhängig vom Ausland. Ausserdem wurde der Hersteller SIG Sauer aufgefordert, die in Tests festgestellten Mängel zu beheben. Jahrzehntelang wurden in der Schweiz Wachstumskurven («Perzentilen») aus den 1950er-Jahren verwendet, ab 2011 dann internationale Referenzwerte der WHO. Die neuen Kurven basieren nun auf aktuellen Schweizer Daten und zeichnen ein deutlich verändertes Bild der Entwicklung von Kindern in der Schweiz.

Seit 1996 gilt für Hotels ein reduzierter Mehrwertsteuersatz. Doch nach drei Rekordjahren in Folge für die Hotellerie sagt der Nationalrat nun Nein zu einer weiteren Verlängerung, die Sonderbehandlung der Branche sei nicht mehr gerechtfertigt. Das Geschäft geht nun noch in den Ständerat. Weitere Themen: AKW ja oder nein? Während Parlament und Bundesrat die sogenannte Blackout-Initiative ablehnen, sorgt der indirekte Gegenvorschlag für Diskussionen. Im Tessin galt bei migrationskritischen Vorlagen das Ja lange als sicher. Doch bei der Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» gab es nur einen hauchdünnen Entscheid. Fachleute vermuten dahinter einen Generationenwandel.

Das Abkommen soll den Fahrplan für weitere Verhandlungen festlegen, doch viele Details sind noch umstritten. Ob die geplante Unterzeichnung am Freitag klappt, ist offen, unter anderem könnte die Kritik Israels am Abkommen zum Stolperstein werden. Am Wochenende kamen G7-Kritikerinnen und -Kritiker zusammen, um über die Folgen der Globalisierung, wachsende Ungleichheit sowie die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt zu debattieren. Ein Besuch am wenig beachteten Gegengipfel. Eine neue Studie der Sanitas zeigt: Die meisten Befragten stufen ihr Risiko zu niedrig ein, an Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Demenz zu erkranken. Während viele die Rolle der Gene überbewerten, wird der Einfluss des eigenen Lebensstils unterschätzt.

Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der grossen Industrienationen treffen sich Montag bis Mittwoch in Evian-les-Bains. Gastgeber Emmanuel Macron steht vor der schwierigen Aufgabe zu beweisen, dass der Multilateralismus in Krisenzeiten noch funktioniert. Weitere Themen: Obwohl Volk und Stände die Initiative «Keine 10-Mio-Schweiz» abgelehnt haben, verbucht die SVP das Resultat als Erfolg: Immerhin 45 Prozent stimmten für die Vorlage. Die Partei sieht sich damit für die anstehende EU-Debatte gestärkt. Seit Mitte März breiten sich in Bangladesch die Masern aus. Rund 600 Menschen, vor allem kleine Kinder, sind bereits gestorben – und das in einem Land, das lange als Vorzeigebeispiel für die Masernimpfung galt. Doch in den vergangenen Jahren ist die Impfquote gesunken. Wir klären, warum.