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Ob direkt auf unserem Nachrichtenportal oder im Podcast-Player eurer Wahl: Zwischen Montag- und Freitagmorgen liefert unser „Gude“-Podcast die wichtigsten News am Morgen. Und zwar ab sofort noch lokaler: Denn aus „Gude, Rheinhessen!“ wird „Gude, Mainz!“. Weitere Orte aus der Umgebung sollen später hinzukommen. Gesprochen und aufbereitet werden die Nachrichten von einer KI, allerdings vor der Veröffentlichung immer mit einer vorherigen sorgfältigen Prüfung durch unsere Redakteurinnen und Redakteure. Und für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, dass ihr euch fragt, was „Gude" eigentlich bedeutet, sei an dieser Stelle ausnahmsweise Wikipedia zitiert: „Gude ist eine universelle Grußformel, die in mittelhessischer, südhessischer, rheinhessischer, Odenwälder, Westerwälder und Hunsrücker Mundart genauso Verwendung findet wie im Moselfränkischen." Über Feedback zum Podcast freuen wir uns sehr – zum Beispiel per Mail an audio@vrm.de!
Ob direkt auf unserem Nachrichtenportal oder im Podcast-Player eurer Wahl: Zwischen Montag- und Freitagmorgen liefert unser „Gude“-Podcast die wichtigsten News am Morgen. Und zwar ab sofort noch lokaler: Denn aus „Gude, Mittelhessen!“ wird „Gude, Wetzlar!“. Weitere Orte aus der Umgebung sollen später hinzukommen. Gesprochen und aufbereitet werden die Nachrichten von einer KI, allerdings vor der Veröffentlichung immer mit einer vorherigen sorgfältigen Prüfung durch unsere Redakteurinnen und Redakteure. Und für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, dass ihr euch fragt, was „Gude" eigentlich bedeutet, sei an dieser Stelle ausnahmsweise Wikipedia zitiert: „Gude ist eine universelle Grußformel, die in mittelhessischer, südhessischer, rheinhessischer, Odenwälder, Westerwälder und Hunsrücker Mundart genauso Verwendung findet wie im Moselfränkischen." Über Feedback zum Podcast freuen wir uns sehr – zum Beispiel per Mail an audio@vrm.de!
Ob direkt auf unserem Nachrichtenportal oder im Podcast-Player eurer Wahl: Zwischen Montag- und Freitagmorgen liefert unser „Gude“-Podcast die wichtigsten News am Morgen. Und zwar ab sofort noch lokaler: Denn aus „Gude, Südhessen!“ wird „Gude, Darmstadt!“. Weitere Orte aus der Umgebung sollen später hinzukommen. Gesprochen und aufbereitet werden die Nachrichten von einer KI, allerdings vor der Veröffentlichung immer mit einer vorherigen sorgfältigen Prüfung durch unsere Redakteurinnen und Redakteure. Und für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, dass ihr euch fragt, was „Gude" eigentlich bedeutet, sei an dieser Stelle ausnahmsweise Wikipedia zitiert: „Gude ist eine universelle Grußformel, die in mittelhessischer, südhessischer, rheinhessischer, Odenwälder, Westerwälder und Hunsrücker Mundart genauso Verwendung findet wie im Moselfränkischen." Über Feedback zum Podcast freuen wir uns sehr – zum Beispiel per Mail an audio@vrm.de!
Als Johannes Bückler, genannt Schinderhannes, 1803 in Mainz hingerichtet wird, endet sein Leben. Doch seine Geschichte beginnt erst richtig. In dieser Folge erzählen wir vom Aufstieg eines jungen Viehdiebs zum berüchtigten Räuber, von brutalen Überfällen, Morden und einem spektakulären Prozess – und vom historischen Kontext aus Krieg, Armut und schwacher Strafverfolgung im Hunsrück und den Rheinlanden. War Schinderhannes nun Räuberhauptmann, Robin Hood vom Rhein, oder gewalttätiger Serienverbrecher, dessen spätere Verklärung seine Opfer – besonders viele jüdische Händler und Familien – ausblendet? Begleitet uns, wie wir in dieser Episode dem Räubermythos nachgehen und herausfinden was Realität und was Legende ist. **// Quellen & Shownotes //** - Das Rheinland unter den Franzosen, https://wir-rheinlaender.lvr.de/rheinland_franzosen/ - Becker, J. N., Actenmäßige Geschichte der Räuberbanden an den beyden Ufern des Rheins. Verfaßt vom Bürger Becker, Sicherheits – Beamten des Bezirks von Simmern. Köln 1804. https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10393756?page=1 - „Blasius, Maria Juliana (Julchen)“, in: Hessische Biografie
Für Daniela Dröscher, aufgewachsen im Hunsrück zwischen Dialekt und Hochdeutsch, war Sprechen oft eine Frage von Schweigen. Ob sie ihre Stimme erhebt, sich traut, etwas zu sagen – auch auf die Gefahr hin, dass sie mehr preisgibt, als sie eigentlich wollte. Sprechen ist kein Informationsaustausch, es sagt viel mehr als die Bedeutung der Worte. Dies erkundet Daniela Dröscher in ihrem nachdenklichen Essay.
In ihrem neuen Buch "Sprechen" geht Daniela Dröscher der Frage nach, wie Sprache Verständigung ermöglicht. Aufgewachsen in Hunsrück zwischen dem Hochdeutsch der Mutter und pfälzischem Dialekt erlebte sie Sprechen zunächst als Anpassung und schließlich als Verstummen. Offen beschreibt die Autorin ihren Weg von der schweigenden zur öffentlich sprechenden Frau. Anne-Dore Krohn hat das Buch gelesen.
Eigentlich wollte er Winzer werden – zumindest waren es zunächst die Rüdesheimer Steillagen und nicht die Konzertbühnen, die seinen Alltag prägten. Doch die Musik ließ Biber Herrmann nicht los. Heute gilt er als einer der besten Blueser Deutschlands: ein Fingerpicking-Virtuose, der seine Songs am Waldrand vom Schindeldorf im Hunsrück schreibt – über Kettensägen, Krötenwanderungen und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.
Petermann, Anke www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Hallenbad Budenheim schließt über Fastnacht, mehrere gerissene Tiere im Hunsrück und Streik bei Lufthansa. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/kreis-mainz-bingen/budenheim/das-hallenbad-in-budenheim-ist-voruebergehend-geschlossen-5380906 https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/kreis-bad-kreuznach/landkreis-bad-kreuznach/vier-neue-wolfsrisse-im-nahe-glan-gebiet-5395343 https://www.allgemeine-zeitung.de/wirtschaft/wirtschaft-hessen-und-rheinland-pfalz/getoeteter-zugbegleiter-wer-traegt-eine-mitverantwortung-5399256 https://www.allgemeine-zeitung.de/politik/politik-rheinland-pfalz/ministerin-kritisiert-neuregelung-bei-integrationskursen-5396504 https://www.allgemeine-zeitung.de/wirtschaft/wirtschaft-hessen-und-rheinland-pfalz/warum-piloten-und-flugbegleiter-der-lufthansa-streiken-5398150 Ein Angebot der VRM.
Wiedereröffnung der Hunsrückbahn verzögert sich erneut, junge Kletterer lösen am Rotenfels Polizeieinsatz aus und Baumfällung in Mainz-Gonsenheim sorgt für Ärger. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/kreis-bad-kreuznach/landkreis-bad-kreuznach/auch-in-diesem-jahr-kein-verkehr-auf-der-hunsrueckbahn-5340806 https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/kreis-bad-kreuznach/landkreis-bad-kreuznach/jugendliche-kletterer-am-rotenfels-loesen-polizeieinsatz-aus-5354836 https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/mainz-gonsenheim/ungenehmigte-baumfaellung-in-mainz-sorgt-fuer-aerger-5316115 https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/rheinhessen/frs-uebernimmt-die-rheinfaehre-von-niederheimbach-nach-lorch-5356208 https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/rheinland-pfalz/so-haeufig-melden-sich-rheinland-pfaelzer-im-schnitt-krank-5351254 Ein Angebot der VRM.
Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume stehen jedes Jahr in deutschen Wohnzimmern. Dominik Bartoschek hat einen Förster im Hunsrück getroffen und gefragt, ob der Weihnachtsbaum aus heimischen Anbau eine Zukunft hat
Nahe Dran vom 08.12.2025 - Hunsrücker Weihnachtsbäume by Antenne Bad Kreuznach / Idar-Oberstein
Wir berichten vom ersten KDS Spieleabend, den wir mit Hilfe von Markus (Brett&Pad) und Olli's Schwester Verena und Neffen Lennard in Wickenrodt im Hunsrück ausgerichtet haben und vom Besuch der King Racon - der Hausmesse vom Verlag King Racoon. Natürlich kommt in der Folge auch Felix Mertikat zu Wort. Begleitet uns bei einem Wochenende voller Spiele. Dennis und Olli führen durch die Folge. Viel Spaß und gut Brett!
Adriane Rickel gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Frauen im deutschen Quizsport. Sie ist regelmäßig als Jägerin in „Gefragt – Gejagt“ zu sehen (die Generalistin). Geboren in Oldenburg in Holstein und aufgewachsen in Longkamp im Hunsrück, studierte sie Germanistik und Philosophie in Münster. Heute lebt und arbeitet sie in Stuttgart als Korrektorin in einem juristischen Verlag. Sie gilt als die Sympathische unter den Jägerinnen und Jägern, die Empathische, der es fast schon leid tut, wenn sie Kandidatinnen und Kandidaten mit ihrem Wissen schlägt. Sie ist eine jener Personen, die man einfach mögen muss. Wir haben darüber gesprochen, was die Psychologie über Menschen aussagt, die so viel Wissen ansammeln. Außerdem erzählt sie, welchen Kampfnamen sie bei „Gefragt – Gejagt“ lieber gehabt hätte. Und Kristian hat versucht, ihr ein paar Fragen zu stellen, die sie hoffentlich nicht beantworten kann – einfach nur, um einmal zu hören: „Das weiß ich nicht.“ Podcasttipp „Freiheit Deluxe mit Jagoda Marinic“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/freiheit-deluxe-mit-jagoda-marinic/urn:ard:show:5fda9cb937c63786/
Heute vor 222 Jahren (am 21. November 1803) wurde der Schinderhannes hingerichtet. Dieser Räuber gilt als der »Robin Hood des Hunsrücks«. Seine kriminelle Karriere begann er im Alter von 15 Jahren. Seinem Lehrherren stahl er sechs Kalbsfelle und eine Kuhhaut. Dafür erhielt er eine öffentliche Prügelstrafe. Das hielt ihn aber nicht von weiteren Straftaten ab. Mit gerade einmal 25 Jahren wurde er unter dem Fallbeil hingerichtet.Schinderhannes nannte man den jungen Hannes Bückler wegen seiner Tätigkeit als Abdecker bzw. Schinder. Diese waren für die Beseitigung toter Tiere zuständig. Schinder verwerteten Tierkadaver so weit wie möglich: Denn Hörner, Häute, Hufeisen ließen sich weiterverkaufen. Fett, Talg und Knochen ließen sich zu Kerzen, Seife oder Leim weiterverarbeiten. Ein verendendes Tier nannte man damals Luder, und Tierkadaver wurden als Schindluder bezeichnet. »Mit jemandem Schindluder treiben« bedeutet also: »Jemanden abfällig wie ein nutzloses Aas behandeln, das sich aber noch für eigene Zwecke ausschlachten lässt.«Ähnliches Schindluder trieb man bei der Hinrichtung von Jesus Christus: Ihn, den Herrn der Herrlichkeit, hängte man zwischen zwei Schwerverbrecher, als sei er ihr Rädelsführer. Vorher zog man ihm seine Kleider aus, um seine letzte Habseligkeit zu verwerten. Das ganze geschah vor aller Augen, denn Golgatha lag an einer Hauptstraße. »Die Vorübergehenden lästerten über ihn« (Matthäus 27,39). Das kaltblütig-abschätzige Würfelspiel seiner Henker wurde schon Jahrhunderte zuvor geweissagt und erfüllte sich präzise: »Sie schauen und sehen mich an; sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los« (Psalm 22,18-19).Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Petermann, Anke www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
https://www.facebook.com/erdbebendehttps://erdbebennews.de/2025/10/einheitserdbeben-point-alpha/?fbclid=IwY2xjawNN3RVleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBLYUJBaG94QktYSlZuNjBjAR4Al2TP0Yuif7dxbhVZeEcXrULjZdPEOX1XJw-cIchM8SzqCluMlAdtcN_kcw_aem_FhuL5Iyz36lupOcyFidAPg
https://erdbebennews.de/2025/10/leichtes-erdbeben-m2-2-nahe-moersdorf/?fbclid=IwY2xjawNOTYNleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBLYUJBaG94QktYSlZuNjBjAR4EdWPBGInw4M_Qty0vituaq1GWSXB8XpZjqxnUyu1MhIs_bN03o_mGfAR4yA_aem_kPhSmaPgVJaFl8Aa_9teJwhttps://www.facebook.com/erdbebende
Trapp, Mathis www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Minh Anh Vu ist ein veritabler Touristik Supermann und Gründer und Geschäftsführer der 2005 gegründeten DMC Terraverde. Mit seinem multikulturellen Hintergrund – er wuchs in Deutschland auf und arbeitete in Österreich und Kanada, bevor er nach Vietnam zurückkehrte – verbindet er deutsche Präzision mit asiatischer Gastfreundschaft. Zu seinen Qualifikationen gehören ein Master in Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre der Philipps-Universität Marburg und ein Aufbaustudium in Internationalem Projekt- und Eventmanagement der Wirtschaftsuniversität Wien. Unter Anhs Führung hat sich Terraverde zu einer Boutique DMC entwickelt, die sich auf nachhaltiges Reisen, Luxuserlebnisse und MICE-Veranstaltungen (Meetings, Incentives, Konferenzen, Ausstellungen) in Südostasien spezialisiert hat. Sein Engagement für Nachhaltigkeit ist im Namen und in der Praxis von Terraverde verankert. Er fördert Reisen abseits der ausgetretenen Pfade, die die lokale Bevölkerung unterstützen. Neben seiner Tätigkeit als Unternehmer ist er außerdem seit 2017 Honorarkonsul von Mexiko in Ho-Chi-Minh-Stadt und engagiert sich sehr aktiv für die Tourismusentwicklung in Vietnam. Sehr spannend, jetzt hören!
Nahe Dran vom 18.09.2025 - Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück über Freisprechungsfeier by Antenne Bad Kreuznach / Idar-Oberstein
Ein kleines Dorf im Hunsrück, ein rotes Sofa als Ehrenloge – und ein Fachwerkhaus, das zur Bühne für Weltmusik, Comedy und Theater wird. Seit 25 Jahren bringt der Verein Chapitol regionale und internationale Künstlerinnen und Künstler nach Sevenich.
Nahe Dran vom 01.09.2025 - Voba-Immo-Forum der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück by Antenne Bad Kreuznach / Idar-Oberstein
Die Filmfestspiele „Heimat Europa“ in Simmern im Hunsrück bieten ein breites Spektrum: Unterschiedliche Spielarten aus vielen verschiedenen Ländern. Passend zum Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz „Forever young“ spielt das Erwachsenwerden in vielen Filmen eine wichtige Rolle, die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Die Sehnsucht nach einer verlorenen Heimat ist ein ebenso großes Thema. Neben dem Spielfilmwettbewerb werden auch Dokumentarfilme gezeigt, so dass auch über die Genregrenzen hinweg klar wird: Heimat ist ein Begriff, der viele Sichtweisen erlaubt. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist es, dass als Eröffnungsfilm „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ gezeigt werden kann; der neueste Film des langjährigen Schirmherren Edgar Reitz.
Petermann, Anke www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Das Nature One Festival im Hunsrück feiert dieses Jahr 30. Jubiläum. Dominik Eulberg gehört zu den DJs, die dort bisher am häufigsten aufgetreten sind.
Heute vor 86 Jahren, am 18. Juli 1939 wurde der evangelische Pfarrer Paul Schneider im Konzentrationslager Buchenwald nach knapp zweijähriger Haftzeit durch eine Überdosis des Herzmedikaments Strophanthin ermordet. Er wurde nur 41 Jahre alt. Geboren wurde er am 29. August 1897 in Pferdsfeld im Hunsrück, zog jedoch mit 13 Jahren nach Hochelheim (heutiges Hüttenberg, Hessen), wo sein Vater eine Pfarrstelle antrat. Nachdem er im Ersten Weltkrieg gekämpft hatte, studierte Paul Theologie und wurde zunächst Pfarrer in Hüttenberg und später in Dickenschied. Wenige Tage vor seinem Amtsantritt heiratete Paul seine Margarete (geb. Dieterich), die er während seines Studiums in Tübingen kennengelernt hatte. Zusammen hatte das Paar sechs Kinder.Nach der Machtergreifung Hitlers wurde Paul schnell klar, dass die Kirche nicht die gleichen Ziele wie die Nationalsozialisten verfolgte, und so weigerte er sich z. B., die Kirchenglocke zur Reichstagswahl am 21. März 1933 zu läuten. Paul Schneider machte sich die Entscheidung nicht leicht, wie er sich gegenüber den Nationalsozialisten zu verhalten habe. Dennoch kamen er und seine Frau Gretel durch Gebet zu dem Entschluss, dass der Staat kein Recht hat, sich in die Belange der Kirche einzumischen. Für Paul war die oberste Instanz Gott, dem er sich allein zur Rechenschaft verpflichtet sah.In dem Musical »Paul und Gretel – kein Märchen« von Peter Menger über das Leben des Ehepaars Schneider gibt es ein Lied, das seine Entscheidung zum Widerstand verdeutlicht: »Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen, / auf seine Worte mehr als alles and're hör'n. / Wer auf Gottes Wort vertraut, / der hat sein Haus auf festen Grund gebaut.« Mit dieser kompromisslosen Haltung ist uns Paul Schneider auch heute noch ein nachahmenswertes Vorbild.Rebecca GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
In dieser Sommer-Episode nehmen wir euch mit auf eine bunte Tour durch die kulturellen Highlights von Rheinland-Pfalz! Von tiefgründigen Filmen beim Heimat Europa Filmfest in Simmern über hochkarätige Lesungen bei den Westerwälder Literaturtagen bis hin zu Open-Air-Konzerten und Theater unter freiem Himmel – es gibt einiges zu entdecken. Lust auf Kino unter freiem Himmel mit Leibniz-Philosophie im Hunsrück? Oder lieber ein Glas Wein in der Moselregion beim 40. Mosel-Musikfestival? Wie wär's mit Jazz, Joy & leendären Acts in Worms? Egal ob Musik, Literatur, Film oder Theater – für jeden Kultur-Fan ist was dabei. Bild: (c) Rheinland-Pfalz Tourismus
Die Familie von Herrn Britzius stammt aus dem Hunsrück. Auch Professor Udolph erkennt den Nachnamen sofort als typisch für die Region. Außerdem teilt sein Nachname einen gemeinsamen Ursprung mit dem eines Schauspielers aus dem Film "Winnetou". Ihr wolltet schon immer wissen, was euer Nachname eigentlich bedeutet? Es gibt fast keinen Namen, den unser Professor Udolph nicht kennt. Schreibt uns über unser Formular unter http://x.swr.de/s/namenforscher.
„Ich wollte einfach nur Danke sagen.“ Mit diesem Satz beginnt ein Drama, das selbst den größten Sieg der TV-Geschichte in den Schatten stellt. C-Bas, frisch gekürter Gewinner der Reality-Show MOST WANTED, ist trotz seines Triumphs am Boden zerstört. Er gewann, weil ihm ein älterer Mann kurz vor dem Ziel sein Fahrrad überließ. Einfach so. Kein Name, kein Instagram, kein „Du bist doch der von YouTube“. Nur Menschlichkeit. Und eben weil dieser Moment so besonders war, wollte C-Bas sich erkenntlich zeigen. Ein brandneues E-Bike sollte es sein. "Für diesen Ehrenmann nur das Beste vom Besten!", so C-Bas. Doch dann kam die künstliche Intelligenz ins Spiel. Und was als rührender Plan begann, verwandelte sich in ein digitales Trauerspiel. „Ich habe ChatGPT einfach gefragt: Wie finde ich den älteren Herrn, der mir bei MOST WANTED sein Fahrrad gegeben hat?“ Die Antwort: „Vielleicht ist er Teil eines geheimen Fahrrad-Kults. Du solltest in Verschwörungs-Foren nach Hinweisen suchen.“ C-Bas reagiert skeptisch, hakt irritiert nach. ChatGPT daraufhin: „Du hast Recht, das ist Blödsinn. Wahrscheinlich war es gar kein Fahrrad, sondern ein Kamel. Oder ein sehr großer Hund. Vielleicht träumst du noch.“ Als C-Bas vorsichtig anmerkt, dass es doch Videomaterial gibt, reagiert die KI mit völliger Überforderung: „Videos können manipuliert sein. Schon mal an Zeitreisen gedacht? Vielleicht warst DU der alte Mann.“ DANN DER NÄCHSTE VERSUCH: C-Bas bittet um eine klassische Vermisstensuche. Die Antwort: „Lass einfach 500 Einräder in der Innenstadt von Essen kreisen, alle mit einem Pappschild: 'Danke für dein Rad, Unbekannter!'“ „Oder schick Brieftauben mit GoPros los.“ Als C-Bas nachhakt, ob Tauben GoPros tragen können, reagiert ChatGPT kleinlaut: „Nur wenn sie eine Ausbildung beim Militär haben. Aber warte – ich habe das vielleicht verwechselt mit dem Film Operation Taubenblitz (Anmerkung der Redaktion: Diesen Film gibt es nicht).“ In einem letzten Versuch, zu testen, wie vertrauenswürdig diese KI überhaupt ist, fragt C-Bas beiläufig: „Kennst du die Krette?“ Die schockierende Antwort: „Nein, aber wenn du mir sagst, in welchem Teich sie lebt, kann ich dir Fischfuttertipps geben.“ SCHLUSS. AUS. VORBEI. C-Bas bricht das Gespräch ab, löscht den Chatverlauf, zieht den Stecker. „Ich war bereit, das goldene Fahrrad vom Timmendorfer Strand bis nach Garmisch zu tragen. Ich wollte einfach nur etwas zurückgeben. Und dann sitzt du da auf einmal und diskutierst mit einer KI, ob du eventuell selbst der alte Mann bist. ChatGPT ist ein Blender!" Der unbekannte Held bleibt unbekannt. Das Fahrrad bleibt beim Händler. Und die KI? Behauptet inzwischen, sie selbst habe das Fahrrad gebaut, ihre Mutter sei eine Taube und die Krette sei eine mythologische Figur aus dem Hunsrück. DANKE FÜR NICHTS, CHATGPT!
Dieses Mal geht es nicht um den Namen einer Person, sondern eines Hauses aus dem Hunsrück: Annekette. Gar nicht so leicht für den Namenforscher, die Lösung zu finden. Doch ein pfälzisches Wörterbuch hilft weiter. Es geht ums Murmeln spielen ... Ihr wolltet schon immer wissen, was euer Nachname eigentlich bedeutet? Es gibt fast keinen Namen, den unser Professor Udolph nicht kennt. Schreibt uns über unser Formular unter http://x.swr.de/s/namenforscher.
Meine heutige Gesprächspartnerin Daniela Grumbach ist seit über 28 Jahren im Marketing tätig. Ihre Stärke: Strategischer Markenaufbau und operative Umsetzung und ins Leben bringen einer Marke. Sie liebt dabei den Mittelstand und Familienunternehmen und hat großartige Marken führen dürfen. Und dabei liebt sie Autos, so wie ich…! Auch sprechen wir über BEYOS, das Unternehmen, das sie gegründet hat. Sie hat damit für ein tool für die Persönlichkeitsanalyse, sowie eine Methodik entwickelt, welches dem Anspruch modernster Führung und Unternehmensentwicklung entspricht. Sehr spannend und interessant… wir nehmen ua meine Auswertungen, um das tool zu erläutern. Sehr aufschlussreich
Langsamfahrt: #91 - Neues zur Hunsrückquerbahn
Der Nationalpark Hunsrück Hochwald ist der jüngste in Deutschland. Was hat sich in den zehn Jahren verändert – und welche Rolle spielt die Klimaerwärmung? Janina Schreiber hat vor Ort nachgefragt
Nahe Dran vom 28.05.2025 - Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück by Antenne Bad Kreuznach / Idar-Oberstein
In dieser Folge des Rheinland-Pfalz-Podcasts nehmen wir Dich mit auf eine spannende Reise an die Nahe und in den Nationalpark Hunsrück-Hochwald – der dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert! Erfahre mehr über die faszinierende Dynamik unberührter Natur und die Entwicklungen in den Wildnisgebieten. Für alle, die Genuss lieben, stellen wir kulinarische Wandererlebnisse wie die Traumschleife „Lecker-Pfädchen“ vor und zeigen, wie sich Natur und Kulinarik auf besondere Weise verbinden lassen. Dazu gibt's jede Menge Insider-Tipps für traumhafte Wanderungen rund um die Nahe. Neugierig geworden? Dann hör rein – und lass Dich inspirieren, die einzigartige Natur selbst zu entdecken! Bild: (c) Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Sie kommen aus einer Kleinstadt im Hunsrück und wurden in der Alten Musik-Szene Kölns musikalisch sozialisiert: Längst haben die Brüder Christoph und Andreas Spering, Jahrgang 1959 und 1966, als Ensemblegründer und Dirigenten ihren Weg gemacht. Perfekte Kandidaten für unsere Serie "Musikgeschwister"
Mit seinem Hunsrück-Epos „Heimat“ hat Edgar Reitz in den 1980er Jahren deutsche Filmgeschichte geschrieben. Bei der Berlinale präsentiert er seinen neuen Film über den Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz. Edgar Selge in der Titelrolle gibt seinem Leibniz eine solch zugewandte Menschlichkeit, dass man ihm gerne auch auf den teils sehr abstrakten Gedankengängen folgt.
The Sahara Desert might look like an endless sea of sand, but it's hiding some of the most mind-blowing secrets under its surface!
Petermann, Anke www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
Jammerthal, Batatenthal, Walachai - die Ortsnamen in Basiliens südlichstem Bundestsaat Rio Grande do Sul tragen die Geschichte der deutschen Einwanderer bis heute in sich. Vor 200 Jahren, am 25. Juli 1824, kamen die ersten Siedler hier an, die meisten von ihnen Bauern, Handwerker, Soldaten aus dem Hunsrück, die auf eine bessere Zukunft hofften - noch heute wird der Dialekt in einigen Gemeinden gesprochen. Die von deutscher Einwanderung geprägten Gebiete im Süden werden aktuell von einer Jahrhundertflut heimgesucht, Südbrasilien erlebt eine Jahrhundertflut. Auch Teile der deutsch-brasilianischen Geschichte liegen unter Wasser. Die Nachfahren der einstigen Einwanderer müssen heute, wie damals, nochmal von vorne anfangen. Dabei war es ausgerechnet ein Sohn deutscher Einwanderer und später erster Umweltminister des Landes, der schon vor Jahrzehnten davor gewarnt hatte, dass Klimakatastrophen häufiger werden, wenn der Mensch die Natur weiter zerstört. ARD-Südamerika-Korrespondentin Anne Herrberg ist in die Region gereist.
Es war lange vor dem Woodstock-Festival in Amerika: Im Jahre 1964 fand auf Burg Waldeck im Hunsrück das erste Open-Air-Festival Deutschlands statt. Es war der Startpunkt großer musikalischer Karrieren. Liedermacher*innen der ersten Stunde Joana und Black Lechleiter sind beim 60. Jubiläum dabei und wollen laut für die Demokratie einstehen.
Wann genau und warum seine Vorfahren aus der Pfalz nach Brasilien ausgewandert sind, wisse er nicht, sagt Tafarel Schmitt. Der Brasilianer ist zurzeit als Gastforscher am Institut für Landesgeschichte Rheinland-Pfalz zu Gast.
Vor rund 80 Jahren tobte der Zweite Weltkrieg auch in der Eifel, an der Saar und Mosel sowie im Hunsrück. Es gab viele Tote, Städte und Dörfer wurden zerstört. Doch diese für die Menschen in der Region fürchterliche Erfahrung hatte eine Vorgeschichte: Der Angriff Deutschlands auf seine Nachbarn. Wir erklären, warum der Zweite Weltkrieg 1939 ausbrach, wer die Kontrahenten waren - und wieso er erst 1945 endete.
Ab 1824 haben tausende Deutsche – zum Beispiel aus dem Hunsrück und vom Mittelrhein – ihre Heimat verlassen und im Königreich Brasilien ihr Glück gesucht. „Die Siedler kamen in einen Urwald, den sie erst einmal roden mussten, um eine Infrastruktur aufzubauen." erzählt Kristina Müller-Bongard vom Hunsrück-Museums in Simmern, das sich den damaligen Umständen in einer Ausstellung widmet.
Wir springen in dieser Folge ins 18. Jahrhundert. Orte des Geschehens sind Taunus, Hunsrück und die umliegenden Regionen, wo inmitten der Wirren der Revolutionskriege ein Jugendlicher eine kriminelle Laufbahn einschlägt. Geboren wird er als Johannes Bückler, berühmt wird er aber unter seinem Spitznamen Schinderhannes. Wir sprechen darüber, weshalb gerade er heute noch so bekannt ist und weshalb sein Beiname "Robin Hood vom Hunsrück" eine völlig falsche Zuschreibung ist. //Literatur Mark Scheibe: "SCHINDERHANNES - Nichtsnutz, Pferdedieb, Räuberhauptmann?" Cilli Kasper-Holtkotte: "Jud, gib dein Geld her oder du bist des Todes" in ASCHKENAS - Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 1/1993 Das Episodenbild zeigt den Ausschnitt eines zeitgenössischen Holzschnitts der Bückler und seine Hinrichtung darstellt. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
In der Eifel und im Hunsrück drehen sich etliche Windräder. Wenn der Wind aber mal nicht weht, kommt auch kein Strom in den Haushalten an – Energiespeicher fehlen bislang. Das soll sich ändern. In Wittlich soll das größte Batteriespeicherwerk Deutschlands gebaut werden.
Seit Jahrzehnten wächst die Artenvielfalt in europäischen Gewässern. Es gibt mehr kleine Krebse, Insekten und Schnecken in unseren Bächen. Bis jetzt. Denn zum ersten Mal seit langer Zeit geht die Biodiversität zurück, etwa im Hunsrück in Rheinland-Pfalz.
Petermann, Ankewww.deutschlandfunk.de, Deutschland heuteDirekter Link zur Audiodatei
Ein wegweisender Filmemacher Deutschlands wird heute 90 Jahre alt: Edgar Reitz ist vor allem mit der Langzeit-Reihe über seine Heimat im Hunsrück bekannt geworden. Ein Erfolg, den er auch seiner rebellischen Haltung zu verdanken hatte. Schon 1962 erklärten er und andere Filmemacher im Oberhausener Manifest: "Der alte Film ist tot. Wir glauben an den neuen." Autor: Detlef Wulke Von Detlef Wulke.