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Kolejny TyfloPrzegląd Rozpoczynamy od oficjalnego potwierdzenia wycofania marki OnePlus z Europy, a następnie wracamy do najciekawszych informacji z targów SightCity. Omawiamy również dużą aktualizację SonarPada, nową wersję oprogramowania Orbit Playera oraz zmiany dotyczące głosów Vocalizer dla NVDA. Nie brakuje tematów związanych z tworzeniem muzyki i sztuczną inteligencją. Przyglądamy się platformie Ableton Learn, prezentujemy ReaLackey – asystenta AI dla Reapera – oraz omawiamy najnowsze rozwiązania zaprezentowane przez OpenAI, w tym ulepszony tryb głosowy, nowe modele oraz zapowiedź pierwszego urządzenia sprzętowego firmy. Jak zawsze znaczną część audycji stanowią komentarze i pytania słuchaczy dotyczące m.in. NVDA, gier, Apple Watcha, jakości dźwięku, sprzętu AGD oraz innych tematów związanych z codziennym korzystaniem z technologii. Całość uzupełniają nowości w grach oraz przegląd drobnych newsów. Audycja dostępna jest również w wygenerowanej automatycznie wersji tekstowej
Ein Schüler-Startup mit großem Anspruch: Aus einem Jugend-forscht-Projekt im Raum Stuttgart ist mit habric ein Unternehmen entstanden, das ein Stirnband zur Orientierungshilfe entwickelt. Im Gespräch erklärt das Team, wie aus einer ersten, sperrigen Idee ein leichtes, alltagstaugliches Produkt wurde, das die Umgebung in Vibrationssignale übersetzt. Wie unterscheidet das System einen Laternenpfahl von einem Baum oder einen E-Scooter von einem Fahrrad? Im Interview geht es um Sensorik, Reaktionszeit und die Frage, wie viel Information ein Hilfsmittel geben sollte, ohne zu überfordern. Im zweiten Teil wagt sich Christian selbst an einen Simulator mit Controller und Hindernisparcours und berichtet direkt, wie sich die Vibrationen am Kopf anfühlen, wo die ersten Verwechslungen passieren und welche Lernkurve dabei spürbar wird. Außerdem: ein Blick auf den aktuellen Entwicklungsstand, die Suche nach Testpersonen und die Überlegungen rund um Preis und mögliche Hilfsmittellistung.
EasyTask und XTab sind vielleicht die wichtigsten Programme, die DL selbst herstellt. Sie erweitern einen PC um einige nützliche Funktionen wie Makros, Schnellzugriffe oder Textbausteine. Die Software-Komponenten sind eigentlich für den Arbeitsplatz gedacht. Doch bald können auch Privatanwender die hilfreichen Helfer für kleines Geld privat nutzen.
Orbit Research geht mit der Braillezeilen-Technologie einen neuen Weg. Neben den bekannten True-Braille-Zellen bietet das Unternehmen jetzt erstmals auch Piezo-Zellen an, wie sie bei vielen anderen Herstellern üblich sind. Im Gespräch erklärt Orbit Research, was die beiden neuen Produktfamilien Flow und Strata leisten, vom reinen Braillezeilen-Output bis zum multimodalen Gerät mit Internetradio und Dateiformaten wie PDF und Word. Außerdem ein erster Blick auf die Optima, einen Laptop mit integrierter Braillezeile, der noch in der Entwicklung steckt. Welche Geräte schon bald lieferbar sind und wie es um den Vertrieb in Deutschland steht, das hört ihr in dieser Folge von SightViews.
Nach der Insolvenz von VisioBraille führt die LUCAS components GmbH aus Jena die bekannten Braillezeilen-Reihen weiter. Stephan Merck erklärt im Gespräch, was sich hinter dem Modellen Vario 340 und Vario 540 verbirgt. Im Zentrum steht der neue HID-Braille-Standard, mit dem Braillezeilen künftig ganz ohne spezielle Treiber funktionieren sollen. Merck schildert, wie diese treiberlose Anbindung in der Praxis technisch umgesetzt wird, welche Tasten welche Funktion übernehmen und wo es zwischen JAWS und NVDA noch Unterschiede gibt. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie aus einer Firmeninsolvenz neue, kompatiblere Technik entstehen kann und was der Wechsel zu einem Universalstandard für den Alltag mit der Braillezeile bedeutet.
Was bedeutet es, wenn eine KI-Assistentin im Smartphone "erwachsen wird"? Elisabeth Ortelt von BlindShell spricht im Interview über die Weiterentwicklung der drei zentralen Funktionen des BlindShell Classic 3: Sprachassistentin Luna, Bildbeschreibung Observo und Kommunikations-App Tandem. Luna reagiert nun schneller und lässt sich gleichzeitig flexibler auf das eigene Sprechtempo einstellen. Observo kann inzwischen mehr als nur beschreiben, etwa Texte übersetzen oder Banknoten erkennen. Im Gespräch geht es auch um Praktisches: Warum verbraucht das Classic 3 mehr Akku als sein Vorgänger und worauf sollte man bei Drittanbieter-Apps achten? Warum verschwindet eine bekannte Navigations-App aus dem App-Katalog? Und kann man die Meta-Brille mit dem Classic 3 einrichten? Ein Blick hinter die Kulissen rundet das Gespräch ab: Was wird aus der Marke Matapo, was passiert mit DotPad, und warum zieht das Unternehmen innerhalb von Prag um?
Wie viele Farben braucht es eigentlich, um eine Welt zu beschreiben? Das dänische Unternehmen Unwired Things hat sich bei seinem neuen Farb- und Lichtsensor für eine klare Antwort entschieden: 20 Grundfarben, jeweils in fünf Helligkeitsstufen. Firmengründer Craig Scott erklärt im Gespräch, warum diese Begrenzung kein Mangel, sondern eine bewusste Entscheidung ist und was der Sensor sonst noch kann. Daneben geht es um die komplette IKONN-Produktfamilie, die in den letzten Monaten gewachsen ist. Mit der neuen MyIKONN-App lassen sich die meisten Geräte inzwischen auch ganz ohne separaten Controller über Smartphone oder Tablet bedienen. Craig Scott gibt zudem einen Ausblick, welche Geräte als Nächstes kommen sollen und woran das Unternehmen bei größeren Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen noch arbeitet.
Vor einem Jahr stellte Kapsys auf der SightCity einen Prototyp vor. Jetzt ist daraus ein fertiges Gerät geworden. KapX soll blinden und sehbehinderten Menschen helfen, sich draußen sicherer zu bewegen, ganz ohne Blickkontakt zur Umgebung. Im Gespräch erklärt Kapsys, wie das System aus Headset und Recheneinheit funktioniert, warum es ganz ohne Internetverbindung auskommt und wie 3D-Klang dabei hilft, Hindernisse zu umgehen. Außerdem geht es um die Verbindung zum Smartphone und darum, was als Nächstes für die Innenraumnutzung geplant ist.
Stellt euch vor, ihr sitzt in einer Oper in Philadelphia oder steht am Rand einer Gartentour und die Übersetzung oder Audiobeschreibung kann direkt über das eigene Smartphone gehört werden, fast ohne Verzögerung. Möglich macht das die App von LiveVoice aus Salzburg, die ursprünglich für Live-Übersetzung und Live-Transkription auf Bühnen entwickelt wurde und auch Audiodeskription von der Sprecherin oder dem Sprecher zum Nutzenden bringen kann. Im Gespräch erklärt LiveVoice, warum keine spezielle Hardware mehr nötig ist, wie die Cloud-Lösung über WLAN oder mobile Daten funktioniert und warum das für Veranstalter wie für Teilnehmende kostengünstig bleibt. Wer schon einmal bei einer Veranstaltung auf eine funktionierende Audiodeskription gewartet hat, bekommt hier einen Einblick, wie technische Lösungen aussehen können, die nicht auf teure Spezialgeräte angewiesen sind.
Die Hardware einer Braillezeile muss einen liegen, angefangen bei der Größe, Haptik, Lage der Bedientasten und der allgemeinen Handhabung. Doch Brailezeilen sind heute häufig weit mehr als ein reines Anzeigegerät. In Teil 2 erfahren wir, was die Software des MyKey Pro so besonders macht , was das Gerät aktuell kann und wohin die Reise gehen soll.
Thomas Friehoff ist in der Branche kein unbekannter und blickt auf jahrzehntelange Erfahrung in der Hard- und Softwareentwicklung von Hilfsmitteln zurück. 2022 haben wir das MyKey im Podcast ausführlich getestet, eine kleine leichte Brailletastatur für das Schreiben von Text und die Navigation auf Iphones. Nun gibt es das MyKey auch als Pro-Version mit einer integrierten 20-stelligen Braillezeile. In Teil 1 erfahren wir, wie das MyKey Pro gestaltet ist, welche Eigenschaften es technisch mitbringt und was die verwendeten Braillemodule von Hoerbiger so besonders macht.
In den Häuserschluchten der Großstädte kann GPS an seine Grenzen kommen. Ashirase aus Japan hat dafür eine ungewöhnliche Lösung gefunden: die eigene Smartphone-Kamera. Im Gespräch erklärt das Unternehmen, wie die neue Standortkorrektur funktioniert, wann sie greift und wann das System lieber auf herkömmliches GPS zurück wechselt. Wer im vergangenen Jahr schon von der Navigation im Schuh gehört hat, erfährt hier, was sich seitdem verändert hat und wie es um eine mögliche Markteinführung in Deutschland steht. Ein Update mit praktischen Details zu Vertrieb, Zertifizierung und Plattformverfügbarkeit, das zeigt, wie viel Feinarbeit hinter scheinbar einfachen Navigationslösungen steckt.
In Teil 3 des Interviews mit Hansjörg Lienert sprechen wir über die eigenen Software-Produkte von DL. Mit Quicknotes kann man Informationen und Wissen zielgerichtet verwalten und der DL Kalender versteht sich nun nicht nur mit Outlook Exchange, sondern auch mit anderen Kalenderformaten. Außerdem erfahren wir, dass DL bei Bedarf eine eigene lokale künstliche Intelligenz bereitstellen kann, völlig datenschutzkonform und sicher.
Seit Jahren begleitet der feelSpace naviGürtel blinde und sehbehinderte Menschen sicher durch den Alltag. Auf der Sightcity 2026 hat Markus Böttner von FeelSpace verraten, was sich an der neuen Version alles verändert hat: vom Gewicht über die Bedienung bis hin zum Status als zertifiziertes Medizinprodukt. außerdem sprechen wir über eine Funktion, die viele Nutzerinnen und Nutzer unterschätzen, die im Alltag etwa beim Überqueren eines Parkplatzes oder Finden einer Verkehrsinsel aber eine echte Hilfe sein kann. Und: Warum der Hinderniswarner InnoMake Clip nicht mehr im Sortiment ist und welche Pläne es für die Zukunft gibt.
Rango ist ein kleines Gerät am Langstock, das per 3D-Ton vor Hindernissen warnt. Dabei wird gefiltert, was wirklich auf dem Weg liegt und nicht vor allem gewarnt, was sich gerade in der Nähe bewegt. Im Gespräch erfahrt ihr, wie Rango zwischen wichtigen und unwichtigen Hindernissen unterscheidet, warum das Unternehmen bei der Sensorik bewusst auf Ultraschall statt auf Kamera setzt und welche Rolle Datenschutz dabei spielt. Außerdem ein Ausblick auf einen Sprachassistenten, der künftig im Rango-Menü Fragen beantworten und bei Bedarf die Umgebung beschreiben soll. Auch für Deutschland gibt es Neuigkeiten: Mit TFA aus Osnabrück steht inzwischen ein Vertrieb zur Verfügung. Wer sich für die Frage interessiert, wie unterschiedliche Hersteller das Problem der Hinderniserkennung angehen und was das für den Alltag bedeutet, bekommt hier einen Einblick aus erster Hand.
W tym odcinku sporo miejsca poświęcamy nowościom związanym z czytnikami ekranu i mobilnymi technologiami. Omawiamy poprawkę w NVDA dotyczącą problemu z kurtyną ekranu, czerwcową aktualizację JAWS z synchronizacją ustawień w chmurze oraz nową wersję TyfloCentrum dla Androida. Przyglądamy się również testom aplikacji Pomagaczka i DZDN Player oraz nowemu wydaniu magazynu TyfloŚwiat. Wracamy także do tematów związanych z ekosystemem Apple – zastanawiamy się, jakie konsekwencje mogłaby mieć utrata obsługi brajla w iPhonie, dzielimy się wrażeniami z korzystania z macOS oraz testów e-Doręczeń w aplikacji mObywatel. Nie zabrakło również informacji z targów SightCity oraz informacji o SpeechLabel od Hable, które trafiło do sklepu Lumen. Jak zawsze znaczną część audycji stanowią pytania i komentarze słuchaczy dotyczące m.in. Facebooka na iOS, urządzeń dla osób niewidomych, programowania z wykorzystaniem AI, BlindShella, gier oraz wielu innych tematów związanych z dostępnością i codziennym korzystaniem z technologii. Audycja dostępna jest również w wygenerowanej automatycznie wersji tekstowej
Bildschirmlesegeräte sind für viele Menschen mit Sehbehinderung unverzichtbar und doch ändert sich an ihnen selten etwas. Reinecker Vision hat bei der diesjährigen Sightcity ihr neues Modell VEO UNO als Weltpremiere präsentiert. Das „Uno" steht für das erste einer ganzen neuen Gerätefamilie. Neu sind unter anderem der überarbeitete Kreuztisch, die neue Bedienlogik mit erweiterten Tasten und das überarbeitete Hauptmenü. Ein Ansatz, der in der Kassenversorgung nicht selbstverständlich ist: Das VEO UNO ist konsequent auf Reparierbarkeit ausgelegt und wird in Deutschland entwickelt und gebaut. Außerdem gibt Herr Degen einen Ausblick auf weitere Modelle, die im Laufe des Jahres 2026 folgen sollen, unter anderem mit Touchscreen-Bedienung und Vorlesefunktion.
Ein Blindenstock, der weiß, wo man ist, den nächsten Bus ansagt und auf allgemeine Fragen antwortet - klingt nach Zukunft, ist aber schon erhältlich. Tobias Fechner von Reinecker Vision erklärt im Gespräch, was sich beim WeWALK 2 seit dem letzten ausführlichen SightViews-Test getan hat. Konkret geht es um den verbesserten KI-Assistenten, die neue Lautstärkeregelung und die ÖPNV-Funktion, die Echtzeit-Abfahrtsdaten direkt am Stock abrufbar macht. Außerdem erfahrt ihr, was ihr mitbringen müsst, wenn ihr den WeWALK 2 nutzen möchtet und warum das Thema Kostenübernahme keine einfache Antwort hat.
Mathematik gilt für viele blinde Schülerinnen und Schüler als besonders schwierig. Dies nicht, weil die Inhalte zu kompliziert wären, sondern weil die Werkzeuge fehlen, um eigenständig zu messen, zu zeichnen und zu rechnen. Die Firma Inventivio aus Nürnberg zeigte auf der SightCity, wie sich das ändern lässt. Mit den Magic Math Tools, einem magnetischen Lineal, Winkelmesser und Zirkel mit QR-Code-Erkennung, lassen sich Längen und Winkel auf den Millimeter genau messen, ganz ohne fremde Hilfe. Ergänzt wird das System durch ein Set ertastbarer Zahlen und Buchstaben, mit dem sich Rechenaufgaben selbstständig legen und sofort überprüfen lassen. Im Gespräch erfahrt ihr, wie aus reiner Theorie spielerisches, motivierendes Lernen wird und warum das für viele mehr bedeutet als nur eine technische Spielerei. Außerdem gibt es ein Update zum großen Tactonom-Pro-Display, das seit Jahren in der Entwicklung ist.
Die SightCity überrascht jedes Jahr mit Produkten abseits der großen Hightech-Lösungen. Bei 3Tek aus Dänemark war es ein mechanischer Geschirrspüler-Statusanzeiger, der im Geschirrkorb hängt und automatisch anzeigt, ob das Geschirr sauber oder schmutzig ist. Ganz ohne Strom, App oder Abo. Die Idee entstand aus einer ganz persönlichen Alltagserfahrung des Erfinders. Ob das Produkt vor allem für blinde Menschen relevant ist, darüber lässt sich streiten. Interessant wird es jedenfalls überall dort, wo sich mehrere Menschen eine Küche teilen. Das Produkt richtet sich ausdrücklich an alle. Für knapp 27 Euro ist es direkt beim Hersteller bestellbar.
Welches iPhone ist das richtige für blinde und sehbehinderte Menschen? Jürgen Pfleger, bekannt als Apfelfleger, gibt eine klare Antwort. Die reicht vom günstigen iPhone 17 E für Einsteiger bis zum Pro mit LiDAR-Scanner für alle, die etwa Voice Vista in vollem Umfang nutzen wollen. Das iPhone 17 Air kommt dabei nicht gut weg. Ein zweites Thema: Zehn-Finger-Schreiben. Jürgen erklärt, warum er das für eine Grundkompetenz hält, die kein Diktat ersetzen kann, und was er deshalb in seinen Schulungen anbietet. Außerdem gibt es eine klare Empfehlung, wenn es um Bluetooth-Tastaturen für unterwegs geht.
Kann der kostenlose Screenreader NVDA auch eine Alternative zu JAWS im Bereich von beruflichen Arbeitsplätzen sein? Wer sollte eventuell von JAWS auf NVDA umsteigen? Und warum bieten eigentlich so wenig Hilfsmittelfirmen Dienstleistungen rund um NVDA an? Das und mehr in Teil 2 des Interviews mit Draeger Lienert.
Kurze Braille-Beschriftungen fehlen oft dort, wo sie gebraucht werden: Auf Lebensmitteln, temporären Hinweisschildern oder am Hotelzimmer. Wer Braille nicht beherrscht, steht vor einem Problem. Dot Inc. aus Südkorea, bekannt durch Produkte wie die Dotwatch-Uhr und das Dotpad-Grafikdisplay, zeigt auf der SightCity 2026 einen neuen Ansatz: den Nemonic Dot, einen kompakten Braille-Etikettendrucker. Das Gerät lässt sich per App steuern. Text wird gesprochen oder getippt, der Drucker prägt ihn auf ein Klebeband. Braillekenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Besonders interessant ist die geplante Schnittstelle zu bestehenden Softwaresystemen. In Apotheken oder Hotels könnte der Nemonic Dot direkt an vorhandene Software angebunden werden und automatisch Braille-Beschriftungen erzeugen. Im Gespräch ist Dave Williams, der aus England stammt und der Braillists Foundation vorsteht. Seine Stimme dürfte manchem Hörer internationaler Podcasts bekannt sein.
Tobias Stuntebeck von whitecane war auf der SightCity 2026 und hat eine ungewöhnliche Idee mitgebracht: Was, wenn Langstockläuferinnen und -läufer im Notfall auf dieselben Strukturen zurückgreifen könnten, die Autofahrer schon lange kennen? Konkret: eine Pannenhilfe, die zwar nicht repariert, aber Situationen klärt. Wer ist gestürzt? Gibt es Personenschaden? Brauche ich Hilfe, die ich selbst nicht organisieren kann? Daneben gibt es Neuigkeiten aus dem Unternehmen: Der IO ist jetzt im Hilfsmittelverzeichnis gelistet, und zur SightCity wurde eine limitierte Edition vorgestellt, entstanden in enger Zusammenarbeit mit einer Langstockläuferin.
W tym odcinku wracamy do najciekawszych nowości zaprezentowanych podczas targów SightCity oraz omawiamy kolejną aktualizację SuperNova 25.03, która wprowadza m.in. lepszą obsługę matematyki i usprawnienia w pracy z urządzeniami Bluetooth. Przyglądamy się również nowym dodatkom do NVDA oraz kolejnym rozwiązaniom wspierającym użytkowników technologii asystujących. Nie zabrakło także tematów związanych z dostępnością cyfrową. Sprawdzamy, jak po roku obowiązywania ustawy o dostępności wygląda sytuacja w e-handlu, mówimy o zmianach w mObywatelu oraz nowych możliwościach realizacji e-recept. W audycji pojawiają się również informacje o Steam Machine, nowym głośniku Google z Gemini oraz zbliżającej się akcji Amazon Prime Day. Jak zwykle sporą część programu stanowią pytania i komentarze słuchaczy dotyczące Apple, NVDA, Sensor Readera, Sonosa, Paperbacka, Audio Hijacka, audiodeskrypcji, gier oraz codziennego korzystania z technologii. Audycja dostępna jest również w wygenerowanej automatycznie wersji tekstowej
Wer ein Hotelzimmer sucht, am Strand sein Handtuch wiederfinden will oder auf dem Weg zur Arbeit beweglichen Hindernissen ausweichen möchte, kennt das Problem. Akustische Orientierung muss funktionieren, ohne Apps, Bluetooth-Pairing oder Ladezyklen. Vistac hat dafür ein Produkt aus der Schweiz ins Sortiment aufgenommen. Bones AG, bekannt durch die Milestone-Produktfamilie, hat mit Ping Pong ein Sender-Empfänger-System entwickelt. Der Handsender Ping löst das Gerät Pong aus, das dann einen Ton abgibt. Kein Pairing, keine App. Die Reichweite liegt bei 80 bis 100 Metern. Pong enthält rund 30 verschiedene Klangbilder, darunter auch Hintergrundgeräusche wie Straßenlärm für den Einsatz beim Orientierungs- und Mobilitätstraining. In dieser Folge spricht Christian Stahlberg mit Stephan Knecht, dem Geschäftsführer von Bones AG, über drei konkrete Einsatzszenarien, das Kanalkonzept für den Betrieb mehrerer Geräte und die Frage, warum das Produkt seinen Ursprung in Schweden hat. Außerdem gibt es einen kurzen Ausblick auf die Weiterentwicklung des Milestone.
Auf der SightCity 2026 haben wir Cellico besucht, ein Startup aus Südkorea. Das Unternehmen entwickelt die EyeCane, eine AR-Brille für Menschen mit Sehbehinderung – zum Beispiel durch altersbedingte Makuladegeneration oder Glaukom. Wichtig: Das Gerät setzt vorhandenes Restsehvermögen voraus und ist nicht für blinde Menschen gedacht. Eine eingebaute Kamera nimmt das Bild vor dem Nutzer auf und blendet es dort ins Sichtfeld ein, wo die Netzhaut noch funktioniert. Dazu kommen Vergrößerung, Texterkennung mit Vorlesen und Kontrastmodi. Die Brille wird komplett in Korea entwickelt und gefertigt und ist dort bereits mit staatlicher Förderung erhältlich. Auf der SightCity suchte Cellico nach Vertriebspartnern für den europäischen Markt.
Haushaltsgeräte barrierefrei bedienen klingt selbstverständlich, ist es aber oft nicht. Wer blind oder sehbehindert ist und ein neues Gerät kauft, riskiert einen Fehlkauf. Im Gespräch mit Robert Rupprecht von Feelware geht es um aktuelle Geräte, die Erstattungslage bei Krankenkassen für die Audio-Umrüstung und die Vorstellung eines Händlernetzes. Außerdem: Eine Mikrowelle, die live im Interview demonstriert wird.
Wir sprechen mit Antonio Quesada, Gründer und Geschäftsführer des spanischen Unternehmens Eyesynth. Sein Produkt NIIRA, kurz für "Non-Invasive Image Resynthesis into Audio", wandelt Tiefeninformationen aus der Umgebung in ein weiches, meeresähnliches Geräusch um. Das System besteht aus einer Brille mit integrierter Kamera und einer externen Recheneinheit in etwa Smartphone-Größe. Drei Technologien arbeiten dabei zusammen: ein Lasersystem, ein Tiefensensor und eine Farbkamera. Im Gespräch erklärt Antonio Quesada, was sich in der aktuellen Version verändert hat: Das Gestell ist leichter geworden, die Recheneinheit kompakter. Die Software spricht nun auch Deutsch und Japanisch. Neu ist außerdem ein dritter Betriebsmodus, der den erfassten Sichtkegel individuell einengen lässt, was praktisch in belebten Umgebungen ist. NIIRA ist über die Website eyesynth.com erhältlich, laut Hersteller für etwa 2.300 Euro. Gespräche mit deutschen Vertriebspartnern laufen.
Braillezeilen verändern sich langsam aber immer wieder. Am Stand von Optelec informiert uns René Ludwig, was die neue Focus 640 kann und ausmacht. Andere Tastenbelegung, ein leistungsfähigerer Chip, fest eingebauter Speicher statt Micro-SD, NFC-Kopplung, neue Bluetooth-Version mit Low Energy und HID-Unterstützung sind nur einige der Merkmale. René erklärt, was das in der Praxis bedeutet und wie es mit der 14er und 80er Version weitergehen könnte.
Unser zweiter Blick in das Landeshilfsmittelzentrum gilt einem Rucksack mit integriertem Display, weiteren Produkten zur Kennzeichnung im Straßenverkehr und einer Schlüsseldrehhilfe. Außerdem unterhalten wir uns über das Thema Telefone im Bereich Festnetz und Handy, die man als blinde oder sehbehinderte Person gut bedienen kann.
W tym odcinku sporo miejsca poświęcamy dostępności cyfrowej i praktycznym rozwiązaniom dla osób niewidomych. Omawiamy naprawę problemu z plikami PDF w Paperbacku na macOS, pierwszy wyrok we Francji dotyczący zapewnienia dostępności oraz pozwy składane przez niewidomych użytkowników w Stanach Zjednoczonych. Sprawdzamy również, jak oglądać piłkarski mundial z audiodeskrypcją. Przyglądamy się rozbudowanemu edytorowi tekstu Quill, nowościom w dodatkach do NVDA oraz najciekawszym rozwiązaniom zaprezentowanym podczas targów SightCity 2026. W audycji nie brakuje także praktycznych porad od słuchaczy, tematów związanych z internetem mobilnym i zmianami w urządzeniach audio. W dalszej części mówimy o pojawieniu się eDoręczeń w aplikacji mObywatel, nowych możliwościach Tłumacza Google, który będzie potrafił mówić głosem użytkownika, oraz premierze Androida 17 i Wear OS 7. Całość uzupełniają nowości w grach, drobne newsy i dyskusje na temat dostępności usług oraz oprogramowania. Audycja dostępna jest również w wygenerowanej automatycznie wersji tekstowej
Mit Katja Köhn streifen wir wie jedes Jahr einmal quer durch die neuen Produkte der letzten Monate des Landeshilfsmittelzentrums in Dresden. Im Teil 1 des Interviews erfahren wir etwas über die hier schon näher vorgestellten Haushaltsgräte von Unwired Things (Ikonn), wir besprechen kleine Hilfsmittel für die Küche und befassen uns mit taktilen Spielen und einer mobilen Lautsprecherbox, die sogar Alexa-Sprachsteuerung mit an Bord hat.
In deze aflevering van de Tech-Touch-podcast neemt Bart ons mee naar Frankfurt voor een verslag van SightCity 2026, de beurs waar 150 standhouders op vier verdiepingen hun nieuwste hulpmiddelen presenteerden. Samen met Daan en Youssri bespreekt hij de meest opvallende ontwikkelingen op het gebied van braille in al zijn vormen. Luister nu naar dit eerste […] Het bericht SightCity 2026: Innovaties in Braille verscheen eerst op Tech Touch Podcast.
Die Fledermaus von Synphon schützt den Oberkörper vor Hindernissen. Aber was ist mit dem Kopf? Diese Lücke hat Geschäftsführer Lyder Tideman erkannt. Auf der SightCity präsentierte er einen Prototypen, der per Ultraschall Hindernisse im Kopfbereich erkennen soll. Wie beim bewährten Vorgänger gibt es akustische Warnsignale und Vibration. Damit ist das Gerät auch für Taubblinde interessant. Die Bedienung soll mit zwei Tasten einfach bleiben, die Reichweite flexibel einstellbar. Noch ist vieles offen: ob es eine Brille, eine Mütze oder ein Stirnband wird, welche Vibrationsmuster sich bewähren und wie weit das Gerät warnen soll. Genau das soll eine Testphase ab Sommer 2026 klären. Tester sind gesucht.
2024 waren wir schon einmal am Stand von xTactor IT aus Schweden, jetzt gab es auf der SightCity 2026 ein Update. Im Mittelpunkt steht das xBand, ein vibrierendes Armband für blinde, sehbehinderte und taubblinde Menschen, das Smartphone-Benachrichtigungen, Uhrzeit und Alarme lautlos ans Handgelenk bringt. Was neu hinzukommt, ist spannend: xTactor arbeitet an einer Navigationsfunktion, bei der man zwei xBänder trägt, eines pro Arm. Das rechte vibriert bei Rechtsabbiegung, das linke bei Linksabbiegung. Dafür kooperiert das Unternehmen mit dem amerikanischen Anbieter Step Navigation, dessen App Kamera und KI kombiniert, um den Standort im Innenbereich auf wenige Dezimeter genau zu bestimmen. Wann die Navigationsfunktion erscheint, steht noch nicht fest. Das xBand in seiner aktuellen Form ist in Deutschland über ProTak erhältlich.
Was wäre, wenn die Braillezeile auf dem Schreibtisch gleichzeitig das Smartphone in der Tasche ersetzen könnte? Gaudio-Braille aus Marburg zeigt auf der SightCity 2026 einen Prototyp, der das anstrebt: einen kompakten Braille-Notetaker auf Android-Basis, der nicht nur als vollwertiger Notetaker funktioniert, sondern auch telefonieren, WhatsApp lesen und Apps aus dem Play Store installieren kann. Im Gespräch erfahren wir, was dieses Gerät von anderen Android-basierten Notetakern unterscheidet, warum die Schnellstarttaste für Notizen ein wichtiges Alltagsdetail ist, und was hinter dem Wunsch des Unternehmens steckt, die Punktschrift als Kulturtechnik zu erhalten. Das Gerät soll in drei Zellenvarianten (16, 24 und 40 Zeichen) erscheinen und ist für Herbst 2026 geplant. Name und Preis stehen noch nicht fest; eine Kassenerstattung wird angestrebt.
Gutes Licht ist für viele Menschen mit Sehbehinderung kein Komfort, sondern eine Voraussetzung, um den Alltag zu bewältigen. The Daylight Company aus London entwickelt seit den späten 1980er Jahren Spezialleuchten, die natürliches Tageslicht so genau wie möglich nachbilden. Im Gespräch auf der SightCity erfahren wir, worauf es dabei ankommt: Farbwiedergabe, Farbtemperatur und Bedienbarkeit ohne Sichtkontakt. Außerdem geht es darum, wie das Unternehmen seine Produkte für Menschen mit Sehbehinderung zugänglich macht und warum der deutsche Markt noch Aufholbedarf hat.
Wer als blinder oder sehbehinderter Mensch Windows nutzt, kommt ohne Screenreader nicht weit. Diese Software liest Bildschirminhalte aus und gibt sie als Sprache oder Braille-Ausgabe weiter. NVDA, die Open-Source-Alternative aus Australien, hat gegenüber JAWS in den letzten Jahren erheblich aufgeholt und ist kostenlos, portabel und auf älterer Hardware lauffähig. Was teils noch fehlt ist eine breitere Verankerung in Deutschland, bessere Braille-Unterstützung und mehr Know-how bei Anwenderinnen und Anwendern. Genau hier setzt das Projekt "NVDA nachhaltig" an. Rainer Brell vom Berufsförderungswerk Würzburg erklärt, wie das dreijährige Projekt NVDA gezielt weiterentwickeln und in der Fläche stärken will. Im Gespräch geht es u. a. um neue Add-ons wie das Blackout-Tool zur Demonstration für Sehende, geplante Braille-Zeilentreiber für ältere Geräte, eine Excel-Erweiterung sowie das neue Format HAWAII, in dem erfahrene Anwender ihr Wissen weitergeben. In weiteren Interviews mit NV Access und Vispero werfen wir unter anderem auch einen Blick auf die künftige Rolle von KI bei Screenreadern und kommende neue Funktionen in JAWS und NVDA.
Klassische Vorlesegeräte und Künstliche Intelligenz -- das klingt nach einem Widerspruch. Wer auf einen einfach bedienbaren Scanner angewiesen ist, hat mit Cloud-Diensten und Internetverbindungen oft wenig am Hut. Der EasyReader AI von Koba Vision aus Belgien geht einen anderen Weg: Die KI läuft vollständig lokal auf dem Gerät und damit ohne WLAN und ohne Internet. Was das in der Praxis bedeutet und was die Offline-KI konkret kann, zeigt dieses Interview vom Koba-Vision-Stand. Außerdem punktet das Gerät mit einer verbesserten Sprachausgabe. Wir hören den Unterschied zwischen der neuen KI-Stimme und einer älteren Acapela-Sprachausgabe direkt im Vergleich.
Draeger Lienert ist ein auf Arbeitsplatzausstattung spezialisiertes Unternehmen aus Marburg. In Teil 1 des Interviews mit Geschäftsführer Hansjörg Lienert befassen wir uns mit Software für Sehbehinderte. Wir sprechen über die Vorteile der niederländischen Großschriftlösung USA (Ultimate Screen Access) und die bekannteren Produkte ZoomText aus den USA und Supernova aus England.
W tym odcinku przyglądamy się wielu nowościom ze świata dostępnych technologii. Rozpoczynamy od udźwiękowionych narzędzi dla majsterkowiczów, a następnie omawiamy pierwszą betę NVDA 2026.2 oraz nowy polski syntezator mowy SuperTonic TTS. Sprawdzamy również możliwości dodatku YATTA, który ułatwia tłumaczenie treści bezpośrednio z poziomu NVDA. Dużo miejsca poświęcamy rozwiązaniom związanym z dostępnością i sztuczną inteligencją. Mówimy o inicjatywach Microsoftu związanych z nauką matematyki, nowościach w czytnikach ekranu na Androidzie oraz wykorzystaniu AI do rozwiązywania codziennych problemów użytkowników smartfonów. Pojawiają się także informacje o RHVoice na platformach Apple oraz nowych funkcjach dostępnych na Android TV. W dalszej części audycji relacjonujemy najciekawsze nowości z targów SightCity, omawiamy zmiany w świecie gier oraz prezentujemy FFmpeg Web CLI – narzędzie umożliwiające konwersję i obróbkę plików multimedialnych bezpośrednio w przeglądarce. Na koniec przyglądamy się zapowiedziom i nowościom przedstawionym przez Microsoft podczas konferencji Build. Audycja dostępna jest również w wygenerowanej automatycznie wersji tekstowej
Wer täglich mit dem Langstock unterwegs ist, kennt das Gefühl: Der Stock bleibt an einer Bodenfuge hängen, der Aufprall geht in Handgelenk und Schulter … und das wiederholt sich hunderte Male am Tag. Dass sich daran etwas ändern lässt, haben vier Studenten aus Amsterdam bewiesen. Rollar ist ein niederländisches Start-up, das eine neue Stockspitze entwickelt hat: den Rollarbal. Er rollt nicht nur seitwärts, sondern in alle Richtungen - auch geradeaus. Damit entfällt die Reibung, die bei klassischen Rollspitzen entsteht, wenn man vorwärts geht. Mit 79 Gramm ist er kaum schwerer als eine herkömmliche Spitze. In diesem Kurzinterview von der SightCity erklärt einer der Rollar-Mitarbeiter, wie die Spitze technisch funktioniert, was sie vom bekannten Ambutech-Pahtfinder aus Kanada unterscheidet und welche Neuerungen gerade in Vorbereitung sind, darunter eine leisere Variante und eine Schraubverbindung für Kombistöcke. Außerdem gibt es Informationen zur Kompatibilität mit gängigen Stockmodellen und zum Preis.
Was wäre, wenn ein Gerät auf dem Kopf das leisten könnte, wofür ein Blindenführhund jahrelang ausgebildet werden muss? Das rumänische Startup dotLumen arbeitet genau daran und war mit seinem Ansatz eines der meistdiskutierten Ausstellerstücke der SightCity 2026. Das Prinzip: Sechs Kameras erfassen die Umgebung, eine KI berechnet den sicheren Weg und der Nutzer spürt das Ergebnis als Vibration an der Stirn. Ohne Smartphone, ohne Internetverbindung, ohne Kamera-Daten in der Cloud, vergleichbar der Technik in einem selbst fahrenden Auto. In dieser Episode erklärt Gründer Cornel Amariei, wie die Technologie funktioniert, warum er das Unternehmen gegründet hat und wohin die Reise geht. Außerdem zu hören: ein kurzer Selbstversuch mit dem Gerät direkt am Messestand, inklusive Einführungs-Tutorial.
Viele kennen das: Man braucht schnell Hilfe, aber niemand ist in der Nähe. Tower Fernassistenz will genau diese Lücke schließen. Ein Team aus ausgebildeten Assistentinnen und Assistenten ist per App erreichbar und hilft kompetent blinden und sehbehinderten Menschen aber auch älteren Menschen oder Personen mit Lernbehinderung in Echtzeit, egal ob bei der Orientierung, beim Fernzugriff auf den PC oder beim Entziffern eines Formulars. Auf der SightCity 2026 spricht Christian mit Kai Bißbort von Tower über die Entwicklung des Dienstes: mehr Verfügbarkeit, neun Assistenten im Team und ein Preismodell, das ab Juli starten soll. Was kostet das? Wie funktioniert ein Anruf technisch? Und kann so ein Dienst wirtschaftlich überleben, wenn die Zielgruppe vergleichsweise klein ist? Außerdem: Wie positioniert sich Tower gegenüber KI-Tools wie Gemini oder Be My Eyes, und warum setzen die Kasseler trotzdem auf menschliche Assistenz? Ein Dienst, der zeigt, dass Teilhabe keine Frage des Zufalls sein muss.
Der Deutsche Hilfsmittelvertrieb (DHV) gehört auf der Sightcity zu den meistbesuchten Ständen. Wer praktische Alltagshelfer sucht und sie direkt mitnehmen möchte, ist hier genau richtig. Im Gespräch mit Michael Kostros, frisch zertifizierter Blickpunkt-Auge-Berater, geht es um das, was Kunden häufig brauchen: Markierungspunkte, Füllstandsanzeiger, Würfel in allen Varianten. Produkte, die selten im Mittelpunkt stehen, aber den Alltag blinder und sehbehinderter Menschen häufig erleichtern. Beim Thema Uhren zeigt sich ein klarer Trend: Taktile Modelle verlieren an Boden, sprechende Uhren laufen stabil. Dazu kommen Neuigkeiten aus dem Ikonn-Sortiment: Ein Blutdruckmessgerät und ein weiteres Maßband stehen kurz vor der Verfügbarkeit. Der neue Farbsensor ist bereits erhältlich und lässt sich auf Stoff- und Kunststoffoberflächen einstellen. Außerdem ist ein Hinweis auf Infotape enthalten. Sechs mal im Jahr gibt es Testberichte rund um neue Produkte und Grundlagen aus dem Bereich der Audiotechnik.
Das indische Unternehmen Thinkerbell Labs hat auf der SightCity 2026 zwei Geräte gezeigt. Annie ist ein Lerngerät für blinde Kinder. Es bringt ihnen Braille bei, ohne dass eine Lehrkraft danebensitzen muss. Was das Gerät kann, wie es aufgebaut ist und warum es bereits in mehreren Ländern im Einsatz ist, erklärt der erste Teil dieser Episode. Im zweiten Teil geht es um Tactera: Thinkerbell Labs entwickelt eine 32-Zellen-Braillezeile mit Notizfunktion, eigens entwickelten Braille-Zellen und KI-Integration. Der geplante Preis liegt bei günstigen 1.250 Euro. Das Gerät ist noch nicht auf dem Markt, aber auf der SightCity gab es bereits viele Details zu sehen und zu hören.
Wer eine Sehbehinderung hat und im Alltag oder im Studium auf Lesehilfen angewiesen ist, kennt das Problem: Lesekameras können oft nur Ausschnitte erfassen und vorlesen, nicht die ganze Seite. Koba Vision aus Belgien hat die ZoomCam nun grundlegend erweitert. Im Interview vom SightCity-Messestand erfahren wir, was das neue Dual-Kamera-System konkret leistet und für wen es geeignet ist. Die wichtigsten Punkte im Gespräch: Die neue ZoomCam verfügt über eine zweite Kamera, die erstmals eine vollständige A4-Seite erfassen und bei entsprechender Ausstattung auch vorlesen kann. Hinzu kommt eine Schwenkkamera für den Fernbereich – ideal im Unterricht, um Tafelbilder, Wandkarten oder die Lehrkraft zu erfassen. Das Gerät arbeitet standalone, benötigt aber einen externen Bildschirm (Monitor, Tablet, Laptop oder Fernseher) sowie Lautsprecher für die Sprachausgabe. In Deutschland ist die ZoomCam über Help Tech erhältlich.
Wer ein Braille-Notizgerät nutzt, eine 40er Zeile benötigt oder sich für smarte Brillen interessiert, findet in dieser Episode handfeste Informationen. Manfred Jaklin, Geschäftsführer von IPD aus der Region Hannover, gibt auf der SightCity 2026 einen ausführlichen Überblick über aktuelle Entwicklungen bei zwei Produktfamilien, die viele Nutzer in Deutschland betreffen. Zu Beginn geht es um Envision: Die Envision Glasses, die auf Google Glass basiert, ist am Ende ihrer Verfügbarkeit angelangt. Was das für Bestandsnutzer bedeutet und wie es bei Envision als Unternehmen weitergeht, beantwortet Jaklin so offen, wie es der aktuelle Informationsstand erlaubt. Den Hauptteil des Gesprächs nimmt das neue BrailleSense 7 von HIMS ein. Es erscheint in drei Varianten mit 20, 32 und 40 Zellen. Die Braillezeile unterstützt nun Touch-Gesten für Cursor-Routing und Navigation, ein seitlich angebrachtes Scrollrad ermöglicht schnelles Navigieren durch Texte und Menüs und eine aufsteckbare Qwerty-Tastatur gehört zum Lieferumfang. Ein optionaler Zusatzakku verlängert die Laufzeit auf 30 Stunden. Jaklin erklärt zudem, wann die einzelnen Varianten verfügbar sein werden und warum das 20er-Modell diesmal die gleiche Gehäusegröße wie das 32er bekommt. Abschließend kommt die Braille eMotion zur Sprache, die sich laut Jaklin als Verkaufsschlager etabliert hat, sowie die Frage, ob zukünftige Softwareerweiterungen in Planung sind.
To mark International Guide Dog Day, Judy Redlich introduces her upcoming book and shares some exciting stories of professional growth and building relationships. We then head to Greece to meet Professor Panagiotis Antonopoulos, exploring his life, career, and perspectives on accessibility. Finally, we highlight our upcoming trainings and share how you can meet us at SightCity in Frankfurt.