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W tym odcinku sporo miejsca poświęcamy alternatywnym aplikacjom i narzędziom tworzonym z myślą o dostępności. Przyglądamy się WinZappowi, alternatywnemu klientowi WhatsAppa, oraz BlindSpotowi, który proponuje inny interfejs do korzystania ze Spotify. Prezentujemy również BookAmp i BookBar – wtyczki oferujące dodatkowe możliwości słuchaczom audiobooków i podcastów. Wracamy także do nowości z targów SightCity, zaglądamy do świata syntezatorów mowy oraz omawiamy najnowsze dodatki do NVDA. Pojawiają się informacje o współpracy Winampa z Deezerem, inteligentnych okularach Samsunga oraz planowanej integracji schowka iPhone’a z Windowsem. Jak zwykle nie brakuje komentarzy słuchaczy – rozmawiamy m.in. o monitorach brajlowskich, Vocalizerze, grach, BLIKU zbliżeniowym na iOS, aplikacji Polskiego Radia oraz pomysłach na kolejne dostępne programy. Audycja dostępna jest również w wygenerowanej automatycznie wersji tekstowej
Der dritte und letzte Teil der Nachbetrachtung beginnt bei den Braille-Flächendisplays, einem Markt, der laut Christian gerade erst richtig losgeht. Die jetzt verfügbaren Geräte haben deutliche Unterschiede bei Geschwindigkeit, Bedienung und Preis. Danach geht es um Hilfsmittel für den Alltag: Bewegung, Fernassistenz, sprechende Haushaltsgeräte und verschiedene Ansätze bei Etikettiersystemen, die im direkten Vergleich unterschiedlich überzeugen. Ein eigener Block widmet sich den Lesegeräten und Hilfsmitteln mit künstlicher Intelligenz, mit einem besonders schmerzhaften Beispiel dafür, wie schnell sich der Markt drehen kann. Danach folgen Hilfsmittel für sehbehinderte Menschen sowie ein ausführlicher Blick auf Screenreader, wo Christian sein persönliches Fazit zieht, warum sich die parallele Nutzung von zwei Programmen lohnt. Zum Abschluss geht es noch um aktuelle Telefone für blinde Menschen, bevor Christian mit einem ganz persönlichen Rückblick auf die diesjährige Sightcity-Berichterstattung endet. Nach dieser Folge macht Sightviews erst einmal Sommerpause. Es erscheinen bis voraussichtlich Ende Oktober oder Anfang November keine neuen Episoden, im Hintergrund laufen aber natürlich bereits die Vorbereitungen für die nächsten Beiträge weiter. Ob der neue Farbsensor von Unwired Things, das Flächendisplay Monarch von Humanware oder das neue schicke Offline-Wearable von Sedris Vision - wir bleiben dran und melden uns dann mit ausführlichen und wie immer gut recherchierten Testberichten und Kurznachrichten zurück. Folgende Produkte und Firmen werden in dieser Episode angesprochen: Braille-Flächendisplays: Monarch (Humanware), Dot Pad X (Dot Incorporation), Canute Scientific (Bristol Braille Technology), New Haptics, Tactonom Pro (Inventivio) Hilfsmittel für den Alltag: Fitness zum Hören (Bewegte Inklusion), Tower Fernassistenz, Ikonn Farbsensor (Unwired Things), Spülmaschinenindikator (3Tech),, Sightkick App, SenseTap (NFC21), Sprachlabel/Speechlabel (Hable), Pennytalks (Talktech of Sweeden), Stactiles, Timetalk (Iris Hjelpmedel), Audiobox (Feelware), Lesegeräte mit künstlicher Intelligenz: Sedris Vision, EasyReader (Koba Vision), Voxy Vision, Envision Glasses (Envision) Hilfsmittel für Sehbehinderte: Veo Uno (Reinecker), Cellico (Brille, Südkorea), Bielglasses, Lunaglasses Screenreader: NVDA (NV Access), Jaws (Vispero/Freedom Scientific) Telefone: Smartvision (Kapsys), Felixphone (sirio Medical)
Nach Stöcken und elektronischen Mobilitätshilfen im ersten Teil dreht sich nun alles um Braille. Los geht es mit dem Lernen und Schreiben der Punktschrift, von interaktiven Lernspielen bis zu einem Braille-Drucker, den auch Sehende ohne Vorkenntnisse bedienen können sollen. Danach nimmt sich Christian den größten Themenblock der ganzen Nachbetrachtung vor: Braillenotizgeräte und Braillezeilen. Erst geht es um die großen Geräte mit eigenem Betriebssystem, bei denen zwei Modelle in vielen Punkten erstaunlich nah beieinander liegen und deshalb direkt gegenübergestellt werden. Danach folgt ein Überblick über die schlankeren Braillezeilen für PC und Smartphone, sortiert nach Zeilenlänge, damit man bei der Fülle an Modellen den Überblick behält. Am Ende gibt es noch einen Tipp für alle, die sich gerade eine neue Braillezeile zulegen wollen. Erwähnte Produkte und Firmen: Annie und Tactera (Thinkerbell Labs), Handy-Exceller, Nemonic Dot (Dot Incorporation), Index Braille (Everest D V5), Interpoint, Enabling, ViewPlus, Elotype, Mountbatten Brailler (Harpo), Braillesense 7, Braillesense 6 Mini (Selvas/Hims), BrailleNote Evolve, Brailliant 80 (Humanware), MyKey Pro (BBTF), MyBraille-Serie, Activator, Activator Pro (Helptech), Braillex Flow +40 (Papenmeier), Brechmann Vision Access, Metec, Lucas Components (Vario-Serie, Vario Ultra), Focus 640 (Freedom Scientific ), Alva 640, ProTak, IPD, Orbit Research, Eurobraille, COM-M (Martin Mischler)
W tym odcinku wracamy do najciekawszych nowości zaprezentowanych podczas targów SightCity, omawiamy również aktualizację SuperNova 25.04, która wprowadza m.in. pomoc w kadrowaniu rozmów wideo oraz kolejne usprawnienia dla użytkowników. Przyglądamy się nowościom w dodatkach do NVDA, zmianom w usługach i aplikacjach, takim jak WhatsApp w przeglądarce z obsługą połączeń czy Apple Sports z wynikami piłkarskiej Ekstraklasy. Nie zabrakło również prezentacji Cloud Rebuild – rozwiązania umożliwiającego odzyskanie systemu Windows nawet wtedy, gdy przestaje się uruchamiać. Jak zwykle sporą część programu zajmują pytania i komentarze słuchaczy dotyczące sprzętu Apple, nowych wersji systemów operacyjnych, telewizorów Samsung, dekoderów Cyfrowego Polsatu, sterowania głosem, WhatsAppa na Apple Watchu, Maca oraz aplikacji Vox Libri. Całość uzupełniają nowości w grach i przegląd drobnych newsów. Audycja dostępna jest również w wygenerowanej automatycznie wersji tekstowej
Nach Wochen mit einzelnen Interviews zur Sightcity ordnet Christian das Gehörte jetzt persönlich ein. In diesem ersten von drei Teilen geht es zunächst um die großen Linien der Messe: welche Rolle das Hilfsmittelverzeichnis der Krankenkassen mittlerweile spielt und warum künstliche Intelligenz inzwischen fast überall mitmischt, offline wie online. Danach wird es konkret. Bei den klassischen Stöcken vergleicht Christian zwei neue Rollspitzen im Detail und ordnet eine Idee ein, die auf den ersten Blick hilfreich klingt, bei der er selbst aber ins Grübeln kommt. Der größte Teil der Folge gehört den elektronischen Mobilitätshilfen. Erst geht es um Navigation von A nach B, um Apps, Sensoren und die Frage, wofür ein LIDAR-Sensor im iPhone eigentlich taugt und wofür nicht. Dann folgt die Hinderniswarnung, ein Feld mit vielen neuen Geräten und noch mehr Herstellerversprechen, die Christian nach der Messe noch einmal nachgeprüft hat. Am Ende steht ein persönliches Fazit dazu, für wen sich diese Geräte überhaupt lohnen. Erwähnte Firmen und Produkte: IO White Cane, ADAC, Rollar Ball, Ambutech Pathfinder 360, MyWayPro, Ashirase, VoiceVista, Humanware Stellar Trek,, Dot Lumen, Kapsys KapX, Habric, Fledermaus, Eye-Pas, Tami, 7th Sense Superbrain, Biped, SmartAIs, Visionary Steps, GoSense Rango, Reinecker WeWalk, Technik für alle, Glidance Glide.
Helptech zeigt mit myBraille eine komplett neue Braillezeilen-Generation, die mit dem bisherigen Prinzip bricht: Statt einer Zeile, die für alle passen soll, entscheidet künftig jeder selbst, wie seine Braillezeile aussieht. Im Gespräch mit Jürgen Armbruster und Ralf Blankenbühler geht es darum, mit welchen wenigen Entscheidungen sich daraus eine individuell passende Zeile ergibt, welche Bandbreite an Größen und Ausstattungen dabei möglich ist und was sich bei Tastengefühl, Rechenleistung und Anschlüssen ändert. Auch wie flexibel Helptech auf künftige Sonderwünsche reagieren will, kommt zur Sprache. Zum Schluss noch ein Blick über den Tellerrand: Helptech ist inzwischen auch am Vertrieb eines Exoskeletts beteiligt, das im Berufsalltag den Rücken entlastet.
Nach ein paar Worten in eigener Sache folgt ein Gastbeitrag. Carina Tillmann war am Stand von Sound Reasoning. Zwei hochauflösende Laser-Sensoren, verbaut in einem kleinen Gerät und mit Audioeinheit versehen - mehr braucht es nicht für Eye-Pas. Ein Hilfsmittel, mit dem man sich orientieren kann und das anders als andere Lösungen nicht auf rechenintensive KI setzt, sondern auf das Training und den Verstand der Nutzenden. Dadurch kann das Gerät extrem leicht und handlich bleiben.
Protak ist ein auf Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen spezialisiertes Unternehmen aus Nürnberg mit Büros in Stuttgart und Marburg. Im Gespräch geht es um ein Gerät, das für einige Diskussionen sorgt: HumanWares neuestes Braillenotizgerät verlässt den vertrauten Android-Unterbau und setzt erstmals auf Windows. Wir tasten uns gemeinsam durch die Tastatur, sprechen über die neue Rolle der gewohnten KeySoft-Oberfläche und darüber, wie sich der Wechsel für Schule, Beruf und Alltag anfühlt. Zur Sprache kommen auch die Fragen, die viele Nutzerinnen und Nutzer bewegen: Wie leistungsfähig ist das Gerät für den Windows-Alltag tatsächlich, welche Bildschirmleseprogramme sind vorgesehen und wo liegen die Grenzen für den Einsatz am Arbeitsplatz. Eine Episode für alle, die wissen wollen, wohin sich Braillenotizgeräte gerade entwickeln.
Vor dem Kap Europa bot sich dieses Jahr den Messebesuchern ein echter Blickfang: Der Verein Neue Mobilität Paderborn parkte hier prominent sein Leichtbau-Shuttle. Die Institution ist ein Zusammenschluss von Herstellern, Software-Entwicklern und Forschungseinrichtungen. Gemeinsam möchte man die Mobilität gerade auf dem flachen Land mit selbstfahrenden Nahverkehrs-Shuttles verbessern. Wir sprechen mit Projektingenieur Sören Rahmann unter anderem darüber, wann blinde Menschen autonom mit Kleinfahrzeugen von A nach B cruisen könnten und welche Bedingungen erfüllt sein müssten, damit man dieses neue Verkehrsmittel tatsächlich barrierefrei nutzen kann.
Ten odcinek rozpoczynamy od praktycznych wrażeń z użytkowania słuchawek Nothing Ear3A oraz wracamy do najciekawszych informacji z targów SightCity. Mówimy także o dwóch nowościach związanych z czytnikami książek oraz oficjalnej prezentacji szóstej generacji monitora brajlowskiego Focus Blue. Nie zabrakło tematów związanych z oprogramowaniem i usługami dla osób niewidomych. Omawiamy narzędzie Czyściciel przeznaczone dla podcasterów i radiowców, powrót ChatGPT na WhatsAppa, nową aplikację mobilną Poczty Polskiej oraz zmiany w ofercie Orange dotyczące usługi Bezpieczny Roaming i planowanego wyłączenia rzadko używanych numerów informacyjnych. Jak zwykle sporą część audycji zajmują pytania i komentarze słuchaczy. Rozmawiamy m.in. o głosach dla NVDA, monitorach brajlowskich, BlindShellu, Centrum Komunikacji, tłumaczeniu filmów z YouTube oraz grach. W odcinku znalazło się również miejsce na przegląd drobnych newsów i nowości ze świata gier. Audycja dostępna jest również w wygenerowanej automatycznie wersji tekstowej
Christian spricht mit James Boreham und Quentin Christensen von NV Access über die aktuelle Version des kostenlosen Bildschirmleseprogramms NVDA. Die Version 2026.1 ist gerade erst erschienen. Im Gespräch geht es sowohl um neue Funktionen als auch um ein Problem, das viele Nutzerinnen und Nutzer seit Jahren begleitet: Nach jedem großen Jahres-Update melden sich Add-ons, die plötzlich nicht mehr funktionieren. NV Access erklärt, wie viele Erweiterungen inzwischen aktualisiert sind und woran gearbeitet wird, damit dieses Problem künftig kleiner ausfällt. Daneben geht es um handfeste Neuerungen: verbesserte Unterstützung für mathematische Inhalte, Fortschritte bei mehrzeiligen Braillezeilen und Änderungen im Bereich Datenschutz und Sicherheit. Auch ein Ausblick auf die kommende Version fehlt nicht, mit einigen Funktionen, auf die viele in der Community schon lange warten. Zum Schluss geht es um ein Thema, das auf der Messe überall präsent ist: künstliche Intelligenz. NV Access erklärt, warum sie beim Einsatz von KI in NVDA besonders vorsichtig vorgehen und was aktuell dagegenspricht, eine Funktion vorschnell einzubauen. Wer NVDA nutzt oder einsetzen möchte, bekommt hier einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte.
Sport treiben, ohne vorher den Weg zu einem fremden Fitnessstudio meistern zu müssen: Genau da setzt Bewegte Inklusion an. Im Gespräch mit Layla Feßel-Quentin geht es um die App Fitness zum Hören, die Audiokurse und Live-Trainingseinheiten speziell für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet. Layla erklärt, wie das Training im Alltag funktioniert, welche Rolle die Community über eine begleitende WhatsApp-Gruppe spielt und warum Feedback direkt in neue Kursinhalte einfließt. Ein Thema ist außerdem, wie sich digitale Bewegungsangebote und Krankenkassen-Zuschüsse miteinander verbinden lassen.
Aus Freedom Scientific wird Vispero. Roxana Fischer arbeitet im Produktmanagement für JAWS, ZoomText und Fusion und erklärt, was hinter dem neuen gemeinsamen Markennamen steckt und warum die Hardware-Geräte ihren bisherigen Namen behalten. Ein Grund für den Wandel ist die wachsende Bedeutung barrierefreier Selbstbedienungsterminals. Roxana berichtet, wie JAWS Kiosk bereits bei bekannten Fast-Food-Ketten in den USA zum Einsatz kommt und was sich für Deutschland daraus ableiten lässt. Ein weiteres Thema ist der Vispero-Account, der künftig für bestimmte Funktionen benötigt wird. Wir sprechen darüber, was damit möglich wird, was ohne Account weiterhin funktioniert und wie der internationale Rollout aussehen soll. Den größten Raum nimmt aber ein neues KI-Agentensystem ein, an dem Vispero aktuell arbeitet. Stößt man auf ein unklares Formular, kann in einem Kalender bei einer Online-Buchung den Tag nicht auswählen oder findet den Knopf zum Bezahlen nicht, soll ein Agent das künftig selbst übernehmen. Roxana erläutert, wie der Agent dabei die Kontrolle beim Nutzer belässt, wie er auf Phishing-Versuche reagiert und welche Rolle unterschiedliche KI-Anbieter im Hintergrund spielen. Eine Episode für alle, die wissen möchten, wohin sich JAWS in den kommenden Jahren entwickeln wird.
Ein Smartphone auf einem kleinen Ständer, die Kamera gerichtet auf ein paar Spielkarten – mehr braucht es nicht, damit blinde und sehbehinderte Menschen klassische Kartenspiele spielen können. Ohne Spezialkarten, ohne Braille-Beschriftung, ohne Umbau. Die App erkennt, was auf dem Tisch liegt und sagt es ins Ohr. Gewinnen hilft sie leider trotzdem nicht. Wer die falsche Karte spielt, hat verloren, ganz wie bei allen anderen Mitspielern auch. Auf der Sightcity in der Gaming-Lounge spricht Christian mit dem Team hinter dieser Idee über den aktuellen Stand, die nächsten Spiele und Ideen für echte Brettspiele. Es geht um Technik, die nicht auffällt, aber viel verändert. Denn ein Spieleabend ist erst dann wirklich gelungen, wenn niemand am Rand sitzen muss.
Zwei Dosen im Küchenschrank, gleiche Form, gleiche Größe, aber unterschiedlicher Inhalt. Ohne Augenlicht lässt sich das oft nur erraten. Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum ist tastend nicht zu erkennen. NFC21 aus Mülheim an der Ruhr hat dafür eine Lösung entwickelt: SenseTAP macht solche Informationen per NFC-Tag hörbar, ein Antippen mit dem Smartphone genügt.
Möbel passen auf den ersten Blick nicht unbedingt in einen Podcast über Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen. Aber Sehen und Ergonomie gehören oft zusammen. Die Firma Möckel Feinmechanik aus Hessen zeigte Tische, die sich nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Neigung der Tischplatte verstellen lassen. Genau diese Kombination macht den Unterschied für alle, die ihr Lesegut möglichst nah vors Gesicht bringen müssen, ohne dabei Rücken oder Halswirbelsäule zu belasten. Im Gespräch geht es um die Frage, worauf es bei der Wahl eines solchen Tisches ankommt, welche Ausstattungsmerkmale es gibt und welche Möglichkeiten es neben Lesetischen auch für Computer-Tische gibt. Auch die Beratung beim Kauf und die Lieferung nach Hause kommen zur Sprache. Ein Thema das zeigt, dass Ergonomie mit guter Sicht etwas zu tun hat.
Sedris Vision überraschte auf der Sightcity mit Einem KI-Gerät, das am Hals getragen und mit nur einem Knopf bedient wird. Statt einer Brille setzt das junge Unternehmen auf einen unauffälligen Anhänger, der Produkte erkennt, Texte vorliest und Wege beschreibt, bei Bedarf auch ganz ohne Internetverbindung. Im Gespräch geht es um die Idee hinter dem Gerät, die Grenzen der Offline-Nutzung und eine kurze Live-Demo, bei der das Gerät ein Objekt im Raum sucht und ein Bild beschreibt. Warum sich das Team bewusst gegen eine Brille entschieden hat und was das Konzept für die Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer bedeutet, erfahrt ihr in dieser Folge.
Die niederländische Firma Hable ist vor allem für ihre Bluetooth-Tastatur Hable One bekannt. Auf der SightCity zeigte das Unternehmen nun ein neues Produkt: taktile Aufkleber unter dem Namen Stactiles. Im Gespräch erklärt Anuk von Hable, wie die Sticker hergestellt werden, wofür die insgesamt zehn verschiedenen Sets gedacht sind und warum sie sogar auf Touchscreens funktionieren. Außerdem geht es um die Frage, wie individuell die Sticker sein können und was sie kosten.
Kolejny TyfloPrzegląd Rozpoczynamy od oficjalnego potwierdzenia wycofania marki OnePlus z Europy, a następnie wracamy do najciekawszych informacji z targów SightCity. Omawiamy również dużą aktualizację SonarPada, nową wersję oprogramowania Orbit Playera oraz zmiany dotyczące głosów Vocalizer dla NVDA. Nie brakuje tematów związanych z tworzeniem muzyki i sztuczną inteligencją. Przyglądamy się platformie Ableton Learn, prezentujemy ReaLackey – asystenta AI dla Reapera – oraz omawiamy najnowsze rozwiązania zaprezentowane przez OpenAI, w tym ulepszony tryb głosowy, nowe modele oraz zapowiedź pierwszego urządzenia sprzętowego firmy. Jak zawsze znaczną część audycji stanowią komentarze i pytania słuchaczy dotyczące m.in. NVDA, gier, Apple Watcha, jakości dźwięku, sprzętu AGD oraz innych tematów związanych z codziennym korzystaniem z technologii. Całość uzupełniają nowości w grach oraz przegląd drobnych newsów. Audycja dostępna jest również w wygenerowanej automatycznie wersji tekstowej
Ein Schüler-Startup mit großem Anspruch: Aus einem Jugend-forscht-Projekt im Raum Stuttgart ist mit habric ein Unternehmen entstanden, das ein Stirnband zur Orientierungshilfe entwickelt. Im Gespräch erklärt das Team, wie aus einer ersten, sperrigen Idee ein leichtes, alltagstaugliches Produkt wurde, das die Umgebung in Vibrationssignale übersetzt. Wie unterscheidet das System einen Laternenpfahl von einem Baum oder einen E-Scooter von einem Fahrrad? Im Interview geht es um Sensorik, Reaktionszeit und die Frage, wie viel Information ein Hilfsmittel geben sollte, ohne zu überfordern. Im zweiten Teil wagt sich Christian selbst an einen Simulator mit Controller und Hindernisparcours und berichtet direkt, wie sich die Vibrationen am Kopf anfühlen, wo die ersten Verwechslungen passieren und welche Lernkurve dabei spürbar wird. Außerdem: ein Blick auf den aktuellen Entwicklungsstand, die Suche nach Testpersonen und die Überlegungen rund um Preis und mögliche Hilfsmittellistung.
EasyTask und XTab sind vielleicht die wichtigsten Programme, die DL selbst herstellt. Sie erweitern einen PC um einige nützliche Funktionen wie Makros, Schnellzugriffe oder Textbausteine. Die Software-Komponenten sind eigentlich für den Arbeitsplatz gedacht. Doch bald können auch Privatanwender die hilfreichen Helfer für kleines Geld privat nutzen.
Orbit Research geht mit der Braillezeilen-Technologie einen neuen Weg. Neben den bekannten True-Braille-Zellen bietet das Unternehmen jetzt erstmals auch Piezo-Zellen an, wie sie bei vielen anderen Herstellern üblich sind. Im Gespräch erklärt Orbit Research, was die beiden neuen Produktfamilien Flow und Strata leisten, vom reinen Braillezeilen-Output bis zum multimodalen Gerät mit Internetradio und Dateiformaten wie PDF und Word. Außerdem ein erster Blick auf die Optima, einen Laptop mit integrierter Braillezeile, der noch in der Entwicklung steckt. Welche Geräte schon bald lieferbar sind und wie es um den Vertrieb in Deutschland steht, das hört ihr in dieser Folge von SightViews.
Nach der Insolvenz von VisioBraille führt die LUCAS components GmbH aus Jena die bekannten Braillezeilen-Reihen weiter. Stephan Merck erklärt im Gespräch, was sich hinter dem Modellen Vario 340 und Vario 540 verbirgt. Im Zentrum steht der neue HID-Braille-Standard, mit dem Braillezeilen künftig ganz ohne spezielle Treiber funktionieren sollen. Merck schildert, wie diese treiberlose Anbindung in der Praxis technisch umgesetzt wird, welche Tasten welche Funktion übernehmen und wo es zwischen JAWS und NVDA noch Unterschiede gibt. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie aus einer Firmeninsolvenz neue, kompatiblere Technik entstehen kann und was der Wechsel zu einem Universalstandard für den Alltag mit der Braillezeile bedeutet.
Was bedeutet es, wenn eine KI-Assistentin im Smartphone "erwachsen wird"? Elisabeth Ortelt von BlindShell spricht im Interview über die Weiterentwicklung der drei zentralen Funktionen des BlindShell Classic 3: Sprachassistentin Luna, Bildbeschreibung Observo und Kommunikations-App Tandem. Luna reagiert nun schneller und lässt sich gleichzeitig flexibler auf das eigene Sprechtempo einstellen. Observo kann inzwischen mehr als nur beschreiben, etwa Texte übersetzen oder Banknoten erkennen. Im Gespräch geht es auch um Praktisches: Warum verbraucht das Classic 3 mehr Akku als sein Vorgänger und worauf sollte man bei Drittanbieter-Apps achten? Warum verschwindet eine bekannte Navigations-App aus dem App-Katalog? Und kann man die Meta-Brille mit dem Classic 3 einrichten? Ein Blick hinter die Kulissen rundet das Gespräch ab: Was wird aus der Marke Matapo, was passiert mit DotPad, und warum zieht das Unternehmen innerhalb von Prag um?
Wie viele Farben braucht es eigentlich, um eine Welt zu beschreiben? Das dänische Unternehmen Unwired Things hat sich bei seinem neuen Farb- und Lichtsensor für eine klare Antwort entschieden: 20 Grundfarben, jeweils in fünf Helligkeitsstufen. Firmengründer Craig Scott erklärt im Gespräch, warum diese Begrenzung kein Mangel, sondern eine bewusste Entscheidung ist und was der Sensor sonst noch kann. Daneben geht es um die komplette IKONN-Produktfamilie, die in den letzten Monaten gewachsen ist. Mit der neuen MyIKONN-App lassen sich die meisten Geräte inzwischen auch ganz ohne separaten Controller über Smartphone oder Tablet bedienen. Craig Scott gibt zudem einen Ausblick, welche Geräte als Nächstes kommen sollen und woran das Unternehmen bei größeren Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen noch arbeitet.
Vor einem Jahr stellte Kapsys auf der SightCity einen Prototyp vor. Jetzt ist daraus ein fertiges Gerät geworden. KapX soll blinden und sehbehinderten Menschen helfen, sich draußen sicherer zu bewegen, ganz ohne Blickkontakt zur Umgebung. Im Gespräch erklärt Kapsys, wie das System aus Headset und Recheneinheit funktioniert, warum es ganz ohne Internetverbindung auskommt und wie 3D-Klang dabei hilft, Hindernisse zu umgehen. Außerdem geht es um die Verbindung zum Smartphone und darum, was als Nächstes für die Innenraumnutzung geplant ist.
Stellt euch vor, ihr sitzt in einer Oper in Philadelphia oder steht am Rand einer Gartentour und die Übersetzung oder Audiobeschreibung kann direkt über das eigene Smartphone gehört werden, fast ohne Verzögerung. Möglich macht das die App von LiveVoice aus Salzburg, die ursprünglich für Live-Übersetzung und Live-Transkription auf Bühnen entwickelt wurde und auch Audiodeskription von der Sprecherin oder dem Sprecher zum Nutzenden bringen kann. Im Gespräch erklärt LiveVoice, warum keine spezielle Hardware mehr nötig ist, wie die Cloud-Lösung über WLAN oder mobile Daten funktioniert und warum das für Veranstalter wie für Teilnehmende kostengünstig bleibt. Wer schon einmal bei einer Veranstaltung auf eine funktionierende Audiodeskription gewartet hat, bekommt hier einen Einblick, wie technische Lösungen aussehen können, die nicht auf teure Spezialgeräte angewiesen sind.
Die Hardware einer Braillezeile muss einen liegen, angefangen bei der Größe, Haptik, Lage der Bedientasten und der allgemeinen Handhabung. Doch Brailezeilen sind heute häufig weit mehr als ein reines Anzeigegerät. In Teil 2 erfahren wir, was die Software des MyKey Pro so besonders macht , was das Gerät aktuell kann und wohin die Reise gehen soll.
Thomas Friehoff ist in der Branche kein unbekannter und blickt auf jahrzehntelange Erfahrung in der Hard- und Softwareentwicklung von Hilfsmitteln zurück. 2022 haben wir das MyKey im Podcast ausführlich getestet, eine kleine leichte Brailletastatur für das Schreiben von Text und die Navigation auf Iphones. Nun gibt es das MyKey auch als Pro-Version mit einer integrierten 20-stelligen Braillezeile. In Teil 1 erfahren wir, wie das MyKey Pro gestaltet ist, welche Eigenschaften es technisch mitbringt und was die verwendeten Braillemodule von Hoerbiger so besonders macht.
In den Häuserschluchten der Großstädte kann GPS an seine Grenzen kommen. Ashirase aus Japan hat dafür eine ungewöhnliche Lösung gefunden: die eigene Smartphone-Kamera. Im Gespräch erklärt das Unternehmen, wie die neue Standortkorrektur funktioniert, wann sie greift und wann das System lieber auf herkömmliches GPS zurück wechselt. Wer im vergangenen Jahr schon von der Navigation im Schuh gehört hat, erfährt hier, was sich seitdem verändert hat und wie es um eine mögliche Markteinführung in Deutschland steht. Ein Update mit praktischen Details zu Vertrieb, Zertifizierung und Plattformverfügbarkeit, das zeigt, wie viel Feinarbeit hinter scheinbar einfachen Navigationslösungen steckt.
In Teil 3 des Interviews mit Hansjörg Lienert sprechen wir über die eigenen Software-Produkte von DL. Mit Quicknotes kann man Informationen und Wissen zielgerichtet verwalten und der DL Kalender versteht sich nun nicht nur mit Outlook Exchange, sondern auch mit anderen Kalenderformaten. Außerdem erfahren wir, dass DL bei Bedarf eine eigene lokale künstliche Intelligenz bereitstellen kann, völlig datenschutzkonform und sicher.
Seit Jahren begleitet der feelSpace naviGürtel blinde und sehbehinderte Menschen sicher durch den Alltag. Auf der Sightcity 2026 hat Markus Böttner von FeelSpace verraten, was sich an der neuen Version alles verändert hat: vom Gewicht über die Bedienung bis hin zum Status als zertifiziertes Medizinprodukt. außerdem sprechen wir über eine Funktion, die viele Nutzerinnen und Nutzer unterschätzen, die im Alltag etwa beim Überqueren eines Parkplatzes oder Finden einer Verkehrsinsel aber eine echte Hilfe sein kann. Und: Warum der Hinderniswarner InnoMake Clip nicht mehr im Sortiment ist und welche Pläne es für die Zukunft gibt.
Rango ist ein kleines Gerät am Langstock, das per 3D-Ton vor Hindernissen warnt. Dabei wird gefiltert, was wirklich auf dem Weg liegt und nicht vor allem gewarnt, was sich gerade in der Nähe bewegt. Im Gespräch erfahrt ihr, wie Rango zwischen wichtigen und unwichtigen Hindernissen unterscheidet, warum das Unternehmen bei der Sensorik bewusst auf Ultraschall statt auf Kamera setzt und welche Rolle Datenschutz dabei spielt. Außerdem ein Ausblick auf einen Sprachassistenten, der künftig im Rango-Menü Fragen beantworten und bei Bedarf die Umgebung beschreiben soll. Auch für Deutschland gibt es Neuigkeiten: Mit TFA aus Osnabrück steht inzwischen ein Vertrieb zur Verfügung. Wer sich für die Frage interessiert, wie unterschiedliche Hersteller das Problem der Hinderniserkennung angehen und was das für den Alltag bedeutet, bekommt hier einen Einblick aus erster Hand.
W tym odcinku sporo miejsca poświęcamy nowościom związanym z czytnikami ekranu i mobilnymi technologiami. Omawiamy poprawkę w NVDA dotyczącą problemu z kurtyną ekranu, czerwcową aktualizację JAWS z synchronizacją ustawień w chmurze oraz nową wersję TyfloCentrum dla Androida. Przyglądamy się również testom aplikacji Pomagaczka i DZDN Player oraz nowemu wydaniu magazynu TyfloŚwiat. Wracamy także do tematów związanych z ekosystemem Apple – zastanawiamy się, jakie konsekwencje mogłaby mieć utrata obsługi brajla w iPhonie, dzielimy się wrażeniami z korzystania z macOS oraz testów e-Doręczeń w aplikacji mObywatel. Nie zabrakło również informacji z targów SightCity oraz informacji o SpeechLabel od Hable, które trafiło do sklepu Lumen. Jak zawsze znaczną część audycji stanowią pytania i komentarze słuchaczy dotyczące m.in. Facebooka na iOS, urządzeń dla osób niewidomych, programowania z wykorzystaniem AI, BlindShella, gier oraz wielu innych tematów związanych z dostępnością i codziennym korzystaniem z technologii. Audycja dostępna jest również w wygenerowanej automatycznie wersji tekstowej
Bildschirmlesegeräte sind für viele Menschen mit Sehbehinderung unverzichtbar und doch ändert sich an ihnen selten etwas. Reinecker Vision hat bei der diesjährigen Sightcity ihr neues Modell VEO UNO als Weltpremiere präsentiert. Das „Uno" steht für das erste einer ganzen neuen Gerätefamilie. Neu sind unter anderem der überarbeitete Kreuztisch, die neue Bedienlogik mit erweiterten Tasten und das überarbeitete Hauptmenü. Ein Ansatz, der in der Kassenversorgung nicht selbstverständlich ist: Das VEO UNO ist konsequent auf Reparierbarkeit ausgelegt und wird in Deutschland entwickelt und gebaut. Außerdem gibt Herr Degen einen Ausblick auf weitere Modelle, die im Laufe des Jahres 2026 folgen sollen, unter anderem mit Touchscreen-Bedienung und Vorlesefunktion.
Ein Blindenstock, der weiß, wo man ist, den nächsten Bus ansagt und auf allgemeine Fragen antwortet - klingt nach Zukunft, ist aber schon erhältlich. Tobias Fechner von Reinecker Vision erklärt im Gespräch, was sich beim WeWALK 2 seit dem letzten ausführlichen SightViews-Test getan hat. Konkret geht es um den verbesserten KI-Assistenten, die neue Lautstärkeregelung und die ÖPNV-Funktion, die Echtzeit-Abfahrtsdaten direkt am Stock abrufbar macht. Außerdem erfahrt ihr, was ihr mitbringen müsst, wenn ihr den WeWALK 2 nutzen möchtet und warum das Thema Kostenübernahme keine einfache Antwort hat.
Mathematik gilt für viele blinde Schülerinnen und Schüler als besonders schwierig. Dies nicht, weil die Inhalte zu kompliziert wären, sondern weil die Werkzeuge fehlen, um eigenständig zu messen, zu zeichnen und zu rechnen. Die Firma Inventivio aus Nürnberg zeigte auf der SightCity, wie sich das ändern lässt. Mit den Magic Math Tools, einem magnetischen Lineal, Winkelmesser und Zirkel mit QR-Code-Erkennung, lassen sich Längen und Winkel auf den Millimeter genau messen, ganz ohne fremde Hilfe. Ergänzt wird das System durch ein Set ertastbarer Zahlen und Buchstaben, mit dem sich Rechenaufgaben selbstständig legen und sofort überprüfen lassen. Im Gespräch erfahrt ihr, wie aus reiner Theorie spielerisches, motivierendes Lernen wird und warum das für viele mehr bedeutet als nur eine technische Spielerei. Außerdem gibt es ein Update zum großen Tactonom-Pro-Display, das seit Jahren in der Entwicklung ist.
Die SightCity überrascht jedes Jahr mit Produkten abseits der großen Hightech-Lösungen. Bei 3Tek aus Dänemark war es ein mechanischer Geschirrspüler-Statusanzeiger, der im Geschirrkorb hängt und automatisch anzeigt, ob das Geschirr sauber oder schmutzig ist. Ganz ohne Strom, App oder Abo. Die Idee entstand aus einer ganz persönlichen Alltagserfahrung des Erfinders. Ob das Produkt vor allem für blinde Menschen relevant ist, darüber lässt sich streiten. Interessant wird es jedenfalls überall dort, wo sich mehrere Menschen eine Küche teilen. Das Produkt richtet sich ausdrücklich an alle. Für knapp 27 Euro ist es direkt beim Hersteller bestellbar.
Welches iPhone ist das richtige für blinde und sehbehinderte Menschen? Jürgen Pfleger, bekannt als Apfelfleger, gibt eine klare Antwort. Die reicht vom günstigen iPhone 17 E für Einsteiger bis zum Pro mit LiDAR-Scanner für alle, die etwa Voice Vista in vollem Umfang nutzen wollen. Das iPhone 17 Air kommt dabei nicht gut weg. Ein zweites Thema: Zehn-Finger-Schreiben. Jürgen erklärt, warum er das für eine Grundkompetenz hält, die kein Diktat ersetzen kann, und was er deshalb in seinen Schulungen anbietet. Außerdem gibt es eine klare Empfehlung, wenn es um Bluetooth-Tastaturen für unterwegs geht.
Kann der kostenlose Screenreader NVDA auch eine Alternative zu JAWS im Bereich von beruflichen Arbeitsplätzen sein? Wer sollte eventuell von JAWS auf NVDA umsteigen? Und warum bieten eigentlich so wenig Hilfsmittelfirmen Dienstleistungen rund um NVDA an? Das und mehr in Teil 2 des Interviews mit Draeger Lienert.
Kurze Braille-Beschriftungen fehlen oft dort, wo sie gebraucht werden: Auf Lebensmitteln, temporären Hinweisschildern oder am Hotelzimmer. Wer Braille nicht beherrscht, steht vor einem Problem. Dot Inc. aus Südkorea, bekannt durch Produkte wie die Dotwatch-Uhr und das Dotpad-Grafikdisplay, zeigt auf der SightCity 2026 einen neuen Ansatz: den Nemonic Dot, einen kompakten Braille-Etikettendrucker. Das Gerät lässt sich per App steuern. Text wird gesprochen oder getippt, der Drucker prägt ihn auf ein Klebeband. Braillekenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Besonders interessant ist die geplante Schnittstelle zu bestehenden Softwaresystemen. In Apotheken oder Hotels könnte der Nemonic Dot direkt an vorhandene Software angebunden werden und automatisch Braille-Beschriftungen erzeugen. Im Gespräch ist Dave Williams, der aus England stammt und der Braillists Foundation vorsteht. Seine Stimme dürfte manchem Hörer internationaler Podcasts bekannt sein.
Vendégünk volt Ollé-Németh Orsolya, aki nemrég az MVGYOSZ és az Informatika a Látássérültekért Alapítvány munkatársaival látogatta meg a SightCity névre hallgató óriási kiállítást, amelyet minden évben Németországban, a nemzetközi vásárairól is híres Frankfurtban rendeznek meg. Az expón kizárólag látássérült emberek részére megalkotott eszközöket, szolgáltatásokat, megoldásokat vonultatnak fel a szervezők. Legutóbbi műsorunk elején hallgatói leveleinkből szemezgettünk, ezt követően pedig stúdiónkba invitáltuk vendégünket, Ollé-Németh Orsolyát, az MVGYOSZ szakmai vezetőjét. Orsi legfőképp azért látogatott el hozzánk, hogy megossza velünk élményeit, tapasztalatait a frankfurti SightCity kiállításról, amelyen az idei évben részt vett. A SightCity bizonyos mértékben hasonlít az itthon rendre megrendezésre kerülő LESEK-re, ahol szintén látássérült emberek részére fejlesztett eszközöket és szolgáltatásokat ismerhet meg az érdeklődő. Nemzetközi kiállítás lévén azonban jóval impozánsabb annál, tekintve, hogy általában három napig tart, rengetegen látogatják, és több emeletnyi hely áll rendelkezésre a körülbelül 150 kiállítónak portékáik bemutatásához. Vendégünk a beszélgetés során azokról az érdekes eszközökről mesélt, amelyeket látogatása során volt alkalma megismerni, kipróbálni. Többek között szóba került egy olyan komplex rendszer, amely a hagyományos fehérbotot egészíti ki, legfőbb funkciója pedig, hogy intelligensen azonosítsa azon akadályokat, amelyek nem a földön vagy a padlózaton, hanem annál magasabban helyezkednek el, például faágak, jelzőtáblák, nyitott ablakok, így szimpla botozással nem lehet észrevenni azokat. A Rango nevezetű fejlesztés képes felhasználóját értesíteni ezen akadályokról, és azok elhelyezkedéséről is, akár 3D térbeli hangjelzésekkel. Orsival beszélgettünk egy másik eszközről is, amely egyre kifinomultabban képes tapinthatóan ábrázolni grafikai elemeket, például geometriai alakzatokat, esetleg rajzolt tartalmakat. Mindemellett téma volt például egy rendkívül hasznos, összecsukható vágódeszka, de a kevéssé átgondolt fejlesztések közül beszéltünk rezgő fejpántról, amely akadályok beazonosítására lehetne alkalmas, vagy épp fehérbotozáshoz fejlesztett kesztyűről is. Mindemellett arról is szó esett, hogy Németországban, az USA-ban, tehát a jellemzően tőlünk nyugatabbra lévő országokban milyen szerepet vállal az állam a vak emberek eszközökkel történő ellátásában, és milyen támogatásokat biztosít a látássérültek részére.
Tobias Stuntebeck von whitecane war auf der SightCity 2026 und hat eine ungewöhnliche Idee mitgebracht: Was, wenn Langstockläuferinnen und -läufer im Notfall auf dieselben Strukturen zurückgreifen könnten, die Autofahrer schon lange kennen? Konkret: eine Pannenhilfe, die zwar nicht repariert, aber Situationen klärt. Wer ist gestürzt? Gibt es Personenschaden? Brauche ich Hilfe, die ich selbst nicht organisieren kann? Daneben gibt es Neuigkeiten aus dem Unternehmen: Der IO ist jetzt im Hilfsmittelverzeichnis gelistet, und zur SightCity wurde eine limitierte Edition vorgestellt, entstanden in enger Zusammenarbeit mit einer Langstockläuferin.
W tym odcinku wracamy do najciekawszych nowości zaprezentowanych podczas targów SightCity oraz omawiamy kolejną aktualizację SuperNova 25.03, która wprowadza m.in. lepszą obsługę matematyki i usprawnienia w pracy z urządzeniami Bluetooth. Przyglądamy się również nowym dodatkom do NVDA oraz kolejnym rozwiązaniom wspierającym użytkowników technologii asystujących. Nie zabrakło także tematów związanych z dostępnością cyfrową. Sprawdzamy, jak po roku obowiązywania ustawy o dostępności wygląda sytuacja w e-handlu, mówimy o zmianach w mObywatelu oraz nowych możliwościach realizacji e-recept. W audycji pojawiają się również informacje o Steam Machine, nowym głośniku Google z Gemini oraz zbliżającej się akcji Amazon Prime Day. Jak zwykle sporą część programu stanowią pytania i komentarze słuchaczy dotyczące Apple, NVDA, Sensor Readera, Sonosa, Paperbacka, Audio Hijacka, audiodeskrypcji, gier oraz codziennego korzystania z technologii. Audycja dostępna jest również w wygenerowanej automatycznie wersji tekstowej
In dit tweede en tevens laatste deel van onze reeks over de SightCity-beurs 2026 neemt Bart ons mee in de wereld van navigatie en slimme hardware. Waar we het de vorige keer over braille hadden, verschuift de focus nu naar hoe je je als blinde of slechtziende makkelijker kunt verplaatsen en zelfstandiger kunt leven. Luister nu naar deze update van Tech-Touch en blijf op de hoogte van de nieuwste technologische ontwikkelingen! Het bericht SightCity 2026: Innovaties in Navigatie en Toegankelijke Technologie verscheen eerst op Tech Touch Podcast.
Wer ein Hotelzimmer sucht, am Strand sein Handtuch wiederfinden will oder auf dem Weg zur Arbeit beweglichen Hindernissen ausweichen möchte, kennt das Problem. Akustische Orientierung muss funktionieren, ohne Apps, Bluetooth-Pairing oder Ladezyklen. Vistac hat dafür ein Produkt aus der Schweiz ins Sortiment aufgenommen. Bones AG, bekannt durch die Milestone-Produktfamilie, hat mit Ping Pong ein Sender-Empfänger-System entwickelt. Der Handsender Ping löst das Gerät Pong aus, das dann einen Ton abgibt. Kein Pairing, keine App. Die Reichweite liegt bei 80 bis 100 Metern. Pong enthält rund 30 verschiedene Klangbilder, darunter auch Hintergrundgeräusche wie Straßenlärm für den Einsatz beim Orientierungs- und Mobilitätstraining. In dieser Folge spricht Christian Stahlberg mit Stephan Knecht, dem Geschäftsführer von Bones AG, über drei konkrete Einsatzszenarien, das Kanalkonzept für den Betrieb mehrerer Geräte und die Frage, warum das Produkt seinen Ursprung in Schweden hat. Außerdem gibt es einen kurzen Ausblick auf die Weiterentwicklung des Milestone.
Auf der SightCity 2026 haben wir Cellico besucht, ein Startup aus Südkorea. Das Unternehmen entwickelt die EyeCane, eine AR-Brille für Menschen mit Sehbehinderung – zum Beispiel durch altersbedingte Makuladegeneration oder Glaukom. Wichtig: Das Gerät setzt vorhandenes Restsehvermögen voraus und ist nicht für blinde Menschen gedacht. Eine eingebaute Kamera nimmt das Bild vor dem Nutzer auf und blendet es dort ins Sichtfeld ein, wo die Netzhaut noch funktioniert. Dazu kommen Vergrößerung, Texterkennung mit Vorlesen und Kontrastmodi. Die Brille wird komplett in Korea entwickelt und gefertigt und ist dort bereits mit staatlicher Förderung erhältlich. Auf der SightCity suchte Cellico nach Vertriebspartnern für den europäischen Markt.
Haushaltsgeräte barrierefrei bedienen klingt selbstverständlich, ist es aber oft nicht. Wer blind oder sehbehindert ist und ein neues Gerät kauft, riskiert einen Fehlkauf. Im Gespräch mit Robert Rupprecht von Feelware geht es um aktuelle Geräte, die Erstattungslage bei Krankenkassen für die Audio-Umrüstung und die Vorstellung eines Händlernetzes. Außerdem: Eine Mikrowelle, die live im Interview demonstriert wird.
Wir sprechen mit Antonio Quesada, Gründer und Geschäftsführer des spanischen Unternehmens Eyesynth. Sein Produkt NIIRA, kurz für "Non-Invasive Image Resynthesis into Audio", wandelt Tiefeninformationen aus der Umgebung in ein weiches, meeresähnliches Geräusch um. Das System besteht aus einer Brille mit integrierter Kamera und einer externen Recheneinheit in etwa Smartphone-Größe. Drei Technologien arbeiten dabei zusammen: ein Lasersystem, ein Tiefensensor und eine Farbkamera. Im Gespräch erklärt Antonio Quesada, was sich in der aktuellen Version verändert hat: Das Gestell ist leichter geworden, die Recheneinheit kompakter. Die Software spricht nun auch Deutsch und Japanisch. Neu ist außerdem ein dritter Betriebsmodus, der den erfassten Sichtkegel individuell einengen lässt, was praktisch in belebten Umgebungen ist. NIIRA ist über die Website eyesynth.com erhältlich, laut Hersteller für etwa 2.300 Euro. Gespräche mit deutschen Vertriebspartnern laufen.
To mark International Guide Dog Day, Judy Redlich introduces her upcoming book and shares some exciting stories of professional growth and building relationships. We then head to Greece to meet Professor Panagiotis Antonopoulos, exploring his life, career, and perspectives on accessibility. Finally, we highlight our upcoming trainings and share how you can meet us at SightCity in Frankfurt.