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Das Leichtmetall Lithium ist eine wichtige Ressource für die Energiewende. Es steckt in den Akkus von Smartphones oder E-Autos. Weil der Bedarf stark steigt, erschließen Fachleute neue Rohstoffquellen – auch mitten in Deutschland. Mrasek, Volker www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
In dieser Folge sprechen wir über Performance, Health und Recovery im Trailrunning. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir den Körper so vorbereiten und nachbelasten, dass wir lange Belastungen besser verkraften und danach gezielt regenerieren können.Zu Gast ist Stefan Klinglmair, COO von Biogena. Wir erklären, dass Biogena als österreichisches Familienunternehmen Mikronährstoffpräparate entwickelt, selbst produziert und dabei auf Qualität, Transparenz und eine ganzheitliche Versorgung setzt. Dazu gehört auch, dass Produkte und Prozesse auf Reinheit und Verträglichkeit geprüft werden.Ein großer Schwerpunkt liegt auf Sportsupplementen und Anti-Doping-Sicherheit. Wir sprechen darüber, dass alle Produkte des Sportsortiments laborgeprüft und auf der Kölner Liste sichtbar sind. Außerdem geht es um die Zusammenarbeit mit Athleten und darum, Produkte an ihren tatsächlichen Bedarf anzupassen.Im zweiten Teil geht es um Regeneration nach harten Trailruns. Wir erläutern das anabole Fenster direkt nach der Belastung, in dem Protein und Aminosäuren wichtig sind. Dabei besprechen wir auch essentielle Aminosäuren, BCAAs und den Wert eines ausgewogenen, gut verträglichen Proteinprodukts.Danach rücken Mikronährstoffe für Schlaf, Immunsystem und Darm in den Fokus. Wir sprechen über Magnesium, Melatonin, Vitamin C, Zink, Vitamin D, Selen und L-Glutamin sowie über das Open-Window-Phänomen nach starker Belastung. Abschließend geht es um einfache Biohacking-Ansätze wie Schlaf, Regeneration, Höhentraining und Kälteanwendungen.Chapters0:31 Performance, Health und Recovery2:42 Biogena erklärt4:32 Reinheit im Sport6:19 Athleten als Partner8:31 Warum Recovery zählt12:13 Das anabole Fenster13:38 Aminosäuren im Einsatz16:00 Pflanzliches Protein im Check18:23 Die Protein-Tonne19:45 Geschmack und Verträglichkeit20:39 Der richtige Protein-Mix22:37 Mikronährstoffe als Basis24:37 Magnesium und Schlaf26:45 Das Open Window29:41 Immunsystem stärken31:04 Darm und L-Glutamin32:31 Smarte Basisversorgung35:19 High-Protein kritisch betrachtet37:45 Einfache Biohacking-Tipps39:33 Ein Blick zurück39:56 Team und Transparenz40:53 Die wichtigsten Learnings41:23 Fit für den Start// ENGLISHIn this episode, we discuss performance, health, and recovery in trail running. We focus on how to prepare the body for long-duration efforts and how to recover effectively afterward.Our guest is Stefan Klinglmair, COO of Biogena. We explain that Biogena is an Austrian family-owned company that develops and manufactures its own micronutrient supplements, prioritizing quality, transparency, and holistic nutrition. This includes rigorous testing of all products and processes for purity and tolerability.A major focus of our conversation is sports supplements and anti-doping safety. We discuss how every product in their sports line is lab-tested and listed on the Cologne List (Kölner Liste). We also talk about their collaboration with athletes and how they tailor products to meet actual performance needs.In the second part, we cover recovery after intense trail runs. We explain the "anabolic window" immediately following exertion, where protein and amino acids are essential. We discuss essential amino acids (EAAs), BCAAs, and the value of a well-balanced, easily digestible protein supplement.Finally, we turn our attention to the role of micronutrients in supporting sleep, the immune system, and gut health. We talk about magnesium, melatonin, vitamin C, zinc, vitamin D, selenium, and L-glutamine, as well as the "open window" phenomenon following strenuous exercise. We conclude with simple biohacking approaches, including sleep optimization, recovery techniques, altitude training, and cold exposure.Chapters0:31 Performance, Health, and Recovery 2:42 About Biogena 4:32 Purity in Sports 6:19 Athletes as Partners 8:31 Why Recovery Matters 12:13 The Anabolic Window 13:38 Using Amino Acids 16:00 Plant-Based Protein Reviewed 18:23The "Protein Bucket" 19:45 Taste and Digestibility 20:39 The Right Protein Mix 22:37 Micronutrients as a Foundation24:37 Magnesium and Sleep 26:45 The Open Window 29:41 Strengthening the Immune System 31:04 Gut Health and L-Glutamine 32:31 Smart Basic Supplementation 35:19 A Critical Look at High-Protein Diets 37:45 Simple Biohacking Tips 39:33 Looking Back 39:56 Team and Transparency 40:53 Key Takeaways 41:23 Ready for the Start
Im Gespräch mit Helga Schremser, Heim‑ und Pflegedienstleitung des Landeshospitals Flechtdorf, geht es um die besondere Atmosphäre des Hauses, die enge Beziehung zu den Bewohnerinnen und Bewohnern und die Herausforderungen der Pflege im ländlichen Raum. In dieser Ausgabe von BEI UNS AM DIEMELSEE spricht Helga Schremser offen über den akuten Bedarf an Unterstützung: Gesucht werden Pflegekräfte und Quereinsteiger, die Empathie, Zuverlässigkeit und Freude an sinnstiftender Arbeit mitbringen. Eine Folge über Haltung, Herz und die Bedeutung guter Pflege am Diemelsee.
Ja, Hallöchen! Ich habe die Faxen dicke von dem Wetter. Ein paar Tage war es richtig schön. Da habe ich gedacht: Wow, das ist ja mal geil hier! Und jetzt ist schon wieder Pisswetter. Es ist kalt, man kann nicht draußen sitzen und das im Juni. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe wirklich die Faxen dicke. Jetzt kann man natürlich jahrelang jammern oder man sucht nach einer Lösung. Genau das mache ich gerade. Die große Frage lautet: Was ist mir wirklich wichtig? Ich bin ein Sonnenkind. Ich brauche die Sonne. Mit Sonne geht es mir einfach tausendmal besser. Ich stehe leichter auf, fühle mich wohler und liebe es, draußen zu sein. Deshalb bin ich auf dem Weg zu neuen Destinationen. Warum sollte ich nur an einem Ort bleiben? Auf dem Papier bin ich Rentner. In Wirklichkeit noch lange nicht. Ich arbeite gerade an einer ganz großen Sache. Der größten Sache, die ich jemals in meinem Leben gemacht habe. Darauf freue ich mich riesig. Und du kannst ein Teil davon sein. Ich bin jeden Tag von früh bis spät dran. Heute Morgen schon um halb sieben, obwohl das normalerweise überhaupt nicht meine Zeit ist. Aber diese Vision treibt mich an. Neben meinem Notebook habe ich mir zwei zusätzliche Bildschirme gekauft. So bin ich auch unterwegs flexibel. Zu Hause arbeite ich mit vier großen Monitoren. Deshalb war ich skeptisch, ob ich unterwegs ähnlich produktiv sein kann. Aber die Lösung funktioniert hervorragend. Ein großer Teil meiner Arbeit dreht sich inzwischen um künstliche Intelligenz. Links läuft Gemini Ultra, in der Mitte ChatGPT Pro und rechts Claude. Wenn du die Ergebnisse dieser drei Systeme vergleichst, ist das unglaublich spannend. Manchmal denkst du: Wie können die Antworten nur so unterschiedlich sein? Dann vergleiche ich die Ergebnisse, lasse die Systeme gegeneinander antreten und arbeite so lange daran, bis eine wirklich starke Lösung entsteht. Nicht die erstbeste Antwort akzeptieren, sondern so lange optimieren, bis es wirklich passt. Mit drei Bildschirmen zu arbeiten macht mir unglaublich viel Freude. Notebook aufklappen und loslegen, eine richtig coole Lösung. Die Bildschirme kann ich je nach Bedarf im Quer- oder Hochformat nutzen. Das macht das Arbeiten unterwegs deutlich angenehmer. Die Technik ist da. Entscheidend ist nur, dass wir sie auch nutzen. Was setzt du gerade um? Was sind deine großen Projekte? Was ist dir im Leben wirklich wichtig? Für mich hat aktuell eine Sache oberste Priorität: Wärme. Wärme. Wärme. Ich mache das nicht mehr mit. Das ist eine klare Entscheidung. Ich habe das schon viele Jahre gesagt und bin immer wieder zwischendurch weggeflogen. Aber jetzt werde ich länger dort sein, wo es warm ist. Dort, wo ich draußen sitzen kann. Dort, wo es viele Sonnentage gibt. Denn das tut meiner Seele, meinem Körper und meinem Geist gut. Wenn meine Seele sich wohlfühlt, dann bin ich auch zu Höchstleistungen fähig. In diesem Sinne: Habe eine coole Zeit, pass gut auf dich auf. Morgen geht es weiter. Ich nehme dich mit auf die große Reise. #Sonne #Lebensqualität #Freiheit #Ortsunabhängig #DigitalNomad #KI #ChatGPT #Gemini #Claude #Erfolg #Motivation #Persönlichkeitsentwicklung #Lebensfreude #Entscheidungen #ErnstCrameri #Podcast #Ergebnisorientiert Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 9. One Million-Mastermind in Malta Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
„Ohne Vitamin B1 kann der Körper aus Kohlenhydraten keine Energie gewinnen.“ Vitamin B1 gehört zu den ersten Vitaminen, die wissenschaftlich entdeckt wurden. Trotzdem steht Thiamin, wie dieses Vitamin auch genannt wird, heute deutlich seltener im Fokus als Vitamin D oder Vitamin C. Dabei spielt es eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel. Vitamin B1 wird für die Umwandlung von Glukose in nutzbare Zellenergie benötigt und ist damit an einem der wichtigsten Prozesse des menschlichen Körpers beteiligt. Besonders energiehungrige Organe wie Gehirn, Nervensystem, Herz und Muskulatur sind auf eine ausreichende Versorgung angewiesen. In diesem HEALTH NERDS Deep Dive beleuchten Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum die wissenschaftlichen Hintergründe rund um Vitamin B1. Sie erklären, warum Thiamin als essenzieller Co-Faktor an mehreren Schritten der Energiegewinnung beteiligt ist, welche Rolle es für die Funktion der Mitochondrien spielt und weshalb selbst leichte Defizite die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen können. Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, verminderte Belastbarkeit oder sogenannte Brain-Fog-Beschwerden werden dabei häufig nicht mit einem Vitamin-B1-Mangel in Verbindung gebracht. Besonders interessant: Die Versorgung mit Vitamin B1 hängt nicht nur von der aufgenommenen Menge ab. Auch Lebensstilfaktoren wie hoher Alkoholkonsum, chronische Erkrankungen oder eine sehr kohlenhydratreiche Ernährung können den Bedarf erhöhen und die Verfügbarkeit beeinflussen. Zudem diskutiert die Wissenschaft zunehmend die Frage, ob sogenannte relative Mängel häufiger auftreten, als bisher angenommen. Welche Lebensmittel sind besonders reich an Thiamin? Welche Risikogruppen sollten genauer hinschauen? Und wann kann eine Supplementierung sinnvoll sein? HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Sehr geehrte Wikipedia-Redaktionen der Welt, hiermit bewerbe ich mich auf die Position des Erstbildes. Mir ist bewusst, dass diese Position bei Ihnen nicht ausgeschrieben wird, sondern auf einem komplexen, undokumentierten Konsensverfahren basiert, das jede Sprachversion eigenständig pflegt – manchmal über Jahre, manchmal über Nacht. Genau das macht für mich den Reiz aus. Ich bringe alles mit, was Sie suchen. Ich bin assoziationsoffen. Ich behaupte nichts Falsches, aber auch nichts Eindeutiges. Ich biete genug visuelle Information, um die nachfolgenden Bilder nicht überflüssig zu machen, und nicht so viel, dass ein Klick auf den Artikeltext entbehrlich würde. Ich kann Begriff sein, ohne Begriff zu erklären. Ich neige nicht zur Repräsentationspflicht. Ich arbeite gerne in Umfeldern, in denen ich in einer Zehntelsekunde bewertet werde und in denen niemand erklären muss, warum ich oben stehe. Sollte für die Hauptposition kein Bedarf bestehen, biete ich mich auch für die Position als zweites, drittes, viertes oder fünftes Bild einer Seite an. Die hinteren Plätze sind in meinen Augen unterbewertet, und ich schätze die damit verbundenen Aufstiegschancen. Mit freundlichen Grüßen Friedrich Aufmacher
Der große Dividenden-Vergleich: Clorox, Kimberly-Clark, Reckitt, General Mills & P&GIn dieser Folge vergleiche ich fünf Dividendenaktien aus dem Konsumgütersektor anhand der für mich entscheidenden Kennzahlen: Dividendenrendite, FCF-Ausschüttungsquote, Dividendenhistorie und Cashflow-Entwicklung der letzten 5 Jahre.Am Ende gibt es ein persönliches Ranking – mit einem klaren Platz 1 und einem Unternehmen, das mich trotz traumhafter Dividendenrendite von über 7% mit seinen Cashflow-Schwankungen beschäftigt.✅ Aktuelle Dividendenrenditen im Vergleich ✅ FCF-Ausschüttungsquoten & Cashflow-Entwicklung ✅ Dividendenhistorie: Wer ist Dividendenkönig – und wer hat den Streak gerissen? ✅ Dividendenwachstum der letzten 5 Jahre ✅ Persönliches Ranking aller 5 UnternehmenUnternehmen in dieser Folge: $CLX · $KMB · RBGLD · $GIS · $PGAktion Consorsbank*: https://www.consorsbank.de/web/Wertpapierhandel/Depotwechsel*WerbungDisclaimer gemäß WpHG: Alle Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar. Ich halte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Positionen in den genannten Unternehmen. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informiere dich eigenständig und ziehe bei Bedarf einen unabhängigen Finanzberater hinzu.
In dieser Episode des IGEL-Podcasts spricht Sascha Lang mit Christiana Hennemann, Geschäftsführerin von RehaKind, über die Herausforderungen und Chancen der Hilfsmittelversorgung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen.Warum ist es oft so schwierig, notwendige Hilfsmittel zeitnah zu erhalten? Weshalb werden Anträge immer wieder abgelehnt, obwohl der Bedarf offensichtlich ist? Und warum spielen wissenschaftliche Nachweise eine so große Rolle, wenn es um die Teilhabe von Kindern geht?Christiana Hennemann stellt die neue RehaKind-Studienplattform „Versorgungswert“ vor. Ziel des Projekts ist es, internationale Forschungsergebnisse zur Hilfsmittelversorgung verständlich aufzubereiten und aufzuzeigen, welchen langfristigen Nutzen eine frühzeitige und bedarfsgerechte Versorgung hat. Studien aus Kanada, Australien und anderen Ländern belegen, dass passende Hilfsmittel nicht nur die Lebensqualität erhöhen, sondern langfristig auch Kosten im Gesundheits- und Pflegesystem reduzieren können.Im Gespräch geht es außerdem um Bürokratie, die Forderung nach Evidenz, die Bedeutung von Prävention, schulische Inklusion, Kommunikationshilfen sowie die Frage, warum gute Hilfsmittelversorgung eine Investition in Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe ist.Darüber hinaus spricht Christiana Hennemann über aktuelle politische Herausforderungen, die Umsetzung gesetzlicher Regelungen zur Hilfsmittelversorgung sowie den RehaKind-Kongress 2026 in Dortmund. Links zur Studienplattform und Rehakind:www.rehakind.com www.focuscprehakind.de Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
Zwischen der herannahenden Bedrohung durch Quantencomputer und dem dringenden Bedarf an digitaler Souveränität stellt sich eine zentrale Frage: Wie sichern wir unsere Datennetze ab, bevor herkömmliche Verschlüsselungsmethoden ausgehebelt werden? Genau darüber spricht Dejan Jovicevic mit Felix Tiefenbacher und Rupert Ursin, den Gründern von zerothird.Im Gespräch werfen wir einen genauen Blick auf die Zukunft der Quantenkryptographie, die globalen Wettbewerbsverhältnisse im Tech-Sektor und den Weg von akademischer Spitzenforschung hin zu einsatzbereiten Industrieprodukten.
Jahrzehnte sparen, investieren, durchhalten – und dann? In dieser börse-at-home-Folge spricht Edda Vogt mit dem Kapitalmarktexperten Markus Weis, Co-Founder, CEO und Head of Growth von Retire Capital, über einen Punkt, den viele Anlegerinnen und Anleger zu spät planen: die Entnahme aus dem Depot. Die zentrale Botschaft: Die Auszahlphase funktioniert anders als die Ansparphase. Buy-and-Hold reicht nicht mehr, wenn monatlich Geld aus dem Depot kommen soll. Wer bei fallenden Kursen verkaufen muss, kehrt den Cost-Average-Effekt gegen sich selbst. Weis warnt vor zwei Extremen: 100 Prozent Aktien in der Entnahmephase können zu schwankungsreich sein, komplett aus Aktien auszusteigen, kostet Rendite und Inflationsschutz. Als sinnvolle Mitte nennt er Mischungen aus Aktien und sichereren Bausteinen wie kurzlaufenden Staatsanleihen, Tagesgeld, Festgeld oder Geldmarkt-ETFs. Besonders spannend: die dynamische Entnahme. Läuft das Depot gut, kann mehr entnommen werden; läuft es schlecht, wird reduziert. Wichtig sind drei Fragen: Wie viel brauche ich wirklich? Wie lange soll das Geld reichen? Wie flexibel kann ich meine Ausgaben anpassen? Take-home-Message: Nicht der perfekte Verkaufszeitpunkt entscheidet, sondern ein Plan, der Crashs, Steuern, Kosten und Lebensrealität aushält. Weitere Links: https://retire.capital Key Messages: Der wichtigste Gedanke: Entnehmen ist nicht einfach Sparen rückwärts. In der Ansparphase helfen fallende Kurse beim Nachkaufen, in der Entnahmephase erzwingen sie im schlechten Fall Verkäufe zu ungünstigen Preisen. Deshalb braucht es einen klaren Rhythmus und keine Bauchentscheidungen. Die zweite Kernbotschaft: Aktien bleiben wichtig, aber nicht allein. Sie liefern Renditechance und Inflationsschutz, müssen aber durch stabilere Bausteine ergänzt werden, wenn ein fixer monatlicher Bedarf gedeckt werden soll. Drittens: Dynamik schlägt starre Regeln. Die 4-Prozent-Regel ist einfach und planbar, reagiert aber nicht auf Marktphasen. Eine dynamische Entnahme passt sich dem Depotwert an und reduziert so das Risiko, zur falschen Zeit zu viel zu verkaufen.
Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
In der vergangenen Episode haben wir drei Prinzipien kennengelernt, die eine Verteilung vielleicht „gerecht“ machen: Gleichheit, Leistung und Bedarf. In der heutigen Episode spiele ich alle drei Prinzipien gedanklich durch. Es stellt sich heraus: So richtig „perfekt“ ist keins davon.
Mit dem Alter sinkt der Testosteronspiegel nicht nur beim Mann, sondern auch bei der Frau. Meist bleibt dies unbemerkt, doch manche klagen über Libidoverlust oder weniger Energie im Alltag. «Puls» zeigt, wann eine Testosteron-Ersatztherapie etwas bringt, wie sie wirkt und wo Gefahren lauern. Mehr Testosteron für bessere Wechseljahre Jeanette Kusters Wechseljahre waren durch Energielosigkeit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen geprägt. Eine klassische Hormonersatztherapie sollte Linderung bringen. Seit sie zusätzlich niedrigdosiertes Testosteron verschrieben bekommt, hat sich ihr Zustand markant gebessert – sogar die Libido ist wieder erwacht. Zu wenig Testosteron für ein gutes Leben Stefano G. erlitt in seiner Jugend eine Hodenverletzung. Erst viele Jahre später zeigte sich, dass dieser Unfall die Testosteron-Produktion derart eingeschränkt hat, dass der tiefe Hormonwert mit ein Grund für diverse körperliche und psychische Probleme war. «Puls» zeigt, was die Testosteron-Ersatztherapie verändert hat, die den heute 59-Jährigen bis an sein Lebensende begleiten wird. Mehr Beachtung für das Potenzial von Testosteron Die englische Ärztin und Hormonspezialistin Louise Newson setzt sich für einen leichteren Zugang zur Testosterontherapie für Frauen in den Wechseljahren ein. Ihre Position weicht von den offiziellen Leitlinien ab und ist medizinisch umstritten. In Grossbritannien hat sie damit das Bewusstsein für die Menopause gefördert und eine Debatte angestossen, die in der Schweiz bislang ausgeblieben ist. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Testosteron» Wie macht sich Testosteronmangel im Alltag bemerkbar, und wann ist eine medizinische Ersatztherapie angezeigt? Hilft Testosteron Männern und Frauen gleichermassen bei Libidoverlust? Muss es dafür dauerhaft eingenommen werden oder nur bei Bedarf? Fördern die in Social Media angepriesenen Produkte tatsächlich das Abnehmen und den Muskelaufbau? Und wie könnte mir Testosteron in der Menopause helfen? Die Fachrunde weiss Rat, am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
„Da müssen wir jetzt was machen!“ – ein Satz, der in vielen Unternehmen fällt, sobald erste Signale aus dem Markt auftauchen: Kunden fragen nach Sonderlösungen, Wettbewerber bewegen sich, der Vertrieb bringt neue Impulse mit. Das Problem: Oft wird gehandelt, bevor überhaupt klar ist, was diese Signale wirklich bedeuten. In dieser Folge geht es genau um diesen Schritt davor: Wie unterscheiden Sie Einzelfälle von echten Mustern? Wann entsteht wirklich relevanter Bedarf – und wann reagieren Sie nur auf Marktrauschen? Denn genau hier passieren die teuersten Fehler: Aus einzelnen Stimmen werden Projekte. Aus Ideen entsteht Aufwand. Und am Ende stellt sich die Frage, ob es überhaupt ein echtes Problem zu lösen gab. Dazu bekommen Sie ein klares Denkmodell, mit dem Sie Signale einordnen, sauber bewerten und fundierte Entscheidungen vorbereiten – bevor Ressourcen gebunden werden.
Dominique und Oliver sprechen in dieser Folge darüber, warum die Wahl des richtigen Zielmarkts weit mehr ist als eine Marketingentscheidung. Wer Verantwortung für ein Produkt trägt, trifft jeden Tag Entscheidungen, die den weiteren Handlungsspielraum einschränken oder erweitern. Genau deshalb beeinflusst der Zielmarkt die Produktentwicklung von Anfang an. Er bestimmt, welche Probleme relevant sind, welche Bedürfnisse zählen und welche Rahmenbedingungen bei der Gestaltung eines Produkts berücksichtigt werden müssen. Für Product Owner:innen und Produktmanager:innen entsteht daraus eine wichtige Frage: Für wen entwickeln wir eigentlich und in welchem Markt soll unser Produkt erfolgreich sein? Ein Zielmarkt besteht aus deutlich mehr als einer Nutzergruppe. Geografische Unterschiede spielen ebenso eine Rolle wie rechtliche Vorgaben, kulturelle Erwartungen oder technologische Rahmenbedingungen. Ein Produkt kann in einem Markt hervorragend funktionieren und in einem anderen kaum Resonanz erzeugen. Manche Funktionen werden in einem Land erwartet, während sie anderswo keine Bedeutung haben. Wer diese Unterschiede ignoriert, riskiert hohe Investitionen in Lösungen, die am tatsächlichen Bedarf vorbeigehen. Der Zielmarkt setzt deshalb wichtige Leitplanken für Produktstrategie, Produktgestaltung und die Auswahl möglicher Lösungsansätze. Häufig entsteht der Wunsch, möglichst viele Kundengruppen gleichzeitig anzusprechen. In der Praxis führt das oft zu Produkten, die für niemanden wirklich überzeugend sind. Ein klar definierter Zielmarkt hilft dabei, Ressourcen gezielt einzusetzen und Prioritäten bewusster zu setzen. Statt jede denkbare Anforderung zu berücksichtigen, entsteht ein besseres Verständnis dafür, welche Probleme besonders relevant sind und wo der größte Nutzen geschaffen werden kann. Diese Fokussierung erleichtert viele Entscheidungen im Produktalltag und schafft Orientierung für Teams und Stakeholder. Die Suche nach dem passenden Zielmarkt beginnt selten mit vollständiger Sicherheit. Meist stehen zunächst Annahmen im Raum. Genau deshalb ist frühes Lernen so wichtig. Kundeninterviews, Beobachtungen im Nutzungskontext und direkte Gespräche mit potenziellen Kundinnen und Kunden helfen dabei, Marktsegmente besser zu verstehen. Dabei geht es nicht darum, Zustimmung für eine Idee einzusammeln. Entscheidend ist, die eigenen Hypothesen kritisch zu prüfen und herauszufinden, ob ein relevantes Problem tatsächlich existiert und ob die gewählte Zielgruppe bereit ist, sich damit auseinanderzusetzen. Auch der Product Market Fit entsteht nicht am Reißbrett. Ob ein Zielmarkt wirklich zum Produkt passt, zeigt sich oft erst nach den ersten Schritten im Markt. Die gewonnenen Erkenntnisse können Anpassungen am Produkt erforderlich machen. Manchmal zeigt sich sogar, dass ein anderer Zielmarkt deutlich besser geeignet ist. Erfolgreiche Produktentwicklung bedeutet deshalb, Markt und Produkt gemeinsam weiterzuentwickeln. Wer den Zielmarkt als lernbare Annahme versteht und regelmäßig hinterfragt, schafft bessere Voraussetzungen für nachhaltigen Produkterfolg. Im Kontext dieser Folge empfehlen wir euch insbesondere folgenden Folgen: - User Feedback mit Kundeninterviews einholen (https://produktwerker.de/user-feedback-mit-kundeninterviews/) - Warum Personas für Product Owner wertvoll sind (https://produktwerker.de/warum-personas-fuer-product-owner-wertvoll-sind/) - Das Problem mit dem Minimal Viable Product (https://produktwerker.de/das-problem-mit-dem-minimal-viable-product/) - The Decision Stack (https://produktwerker.de/the-decision-stack/)
Der Krieg im Nahen Osten treibt Düngerpreise hoch – dabei spülen wir täglich den wertvollsten Dünger der Welt ins Klo. Während geopolitische Spannungen die Abhängigkeit von importierten Mineraldüngern sichtbar machen, zeigen Expert:innen aus der Sanitärwende: Die Lösung liegt buchstäblich vor uns. Oder besser gesagt: unter uns. Wer groß und ganzheitlich denkt, beginnt mit der Frage, was nach dem Frühstück im Badezimmer passiert – und warum das alles andere als eine Kleinigkeit ist. Beim Jahreskongress des Netzwerks für nachhaltige Sanitärsysteme (NetSan) im Ökodorf Sieben Linden treffen wir drei Menschen, die diese Zusammenhänge nicht nur denken, sondern täglich leben und gestalten. Das nimmst du mit Nährstoffe sind keine Abfälle – Phosphor, Stickstoff und Kalium aus menschlichen Ausscheidungen können den Bedarf an importierten Mineraldüngern direkt ersetzen, wenn die Infrastruktur stimmt Sanitärwende ist Systemfrage – Trockentrenntoiletten funktionieren auf Festivals, im Ökodorf und perspektivisch auch in der Stadt; was fehlt, ist politischer Wille und gesetzliche Rahmenbedingungen 30 Jahre Praxis zeigen: Es geht – Sieben Linden betreibt über 70 Trockentoiletten für 160 Menschen; die nächste Innovationsstufe ist schon in Planung Für wen ist diese Folge? Für alle, die Zusammenhänge sehen wollen, wo andere nur ein Hygieneproblem vermuten. Für Menschen, die Nachhaltigkeit nicht als Lifestyle, sondern als Systemveränderung verstehen. Und für alle, die sich fragen, warum wir wertvolle Ressourcen vernichten, während die Welt um sie kämpft. Hör rein – und frag dich danach ruhig, ob die Revolution vielleicht im Badezimmer beginnt. Zu Gast: Annette Jensen (Autorin Holy Shit, Sprecherin NetSan), Katharina Müller (Finizio), Max Werdenigg (Ökodorf Sieben Linden) Links: Netzwerk NetSan: [www.netsan.org](https://www.netsan.org/) Finizio: [finizio.de](https://finizio.de/) Holy Shit – Das Buch: [holyshit-dasbuch.de](https://holyshit-dasbuch.de/) Holy Shit – Der Film: [holyshit-derfilm.de](https://holyshit-derfilm.de/) Blogbeitrag zum NetSan-Kongress 2026: [siebenlinden.org](https://siebenlinden.org/de/duengerpreise-explodieren-wir-zeigen-mit-der-sanitaerwende-alternativen/) Max Werdenigg: [Großes Geschäft – Kleiner Fußabdruck](https://siebenlinden.org/de/grosses-geschaeft-kleiner-fussabdruck-oder-was-klimaschutz-mit-der-toilette-zu-tun-hat/) Fragen, Feedback, Mitdenken: podcast@siebenlinden.org
Rouven Schröder ist dabei, Borussias neuen Kader zu bauen - für jeden Mannschaftsteil hat er schon neue Spieler geholt. Unsere Reporter ordnen die Transferflut ein, stellen eine spannende Mannschaft auf und sagen, auf welcher Position am ehesten noch Bedarf ist.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Getrennte Wege, gemeinsame Verträge: Was Scheidungspaare jetzt beachten müssen 14,7 Jahre hielt laut Statistischem Bundesamt hierzulande eine durchschnittliche Ehe im Jahr 2024 – rund ein halbes Jahr weniger als noch 2022. Was danach oft in Vergessenheit gerät: der gemeinsame Versicherungsschutz. „Nach einer Scheidung oder Trennung sollten gemeinsame Versicherungsverträge unbedingt auf den Prüfstand – und bei Bedarf angepasst werden. Ob Scheidung oder Aufhebung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft – beides kann den Versicherungsschutz verändern und das losgelöst von den üblichen Kündigungsfristen eines Vertrags. Deshalb sollte man gezielt prüfen, ob der eigene Vertrag solche besonderen Regelungen enthält“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Zu den praktischen Folgen einer Scheidung gehört oft auch eine Namensänderung. Nimmt die Frau beispielsweise ihren Geburtsnamen wieder an und zieht in eine eigene Wohnung, ist sie verpflichtet, dem Versicherer ihre Namensänderung sowie ihre neue Anschrift mitzuteilen. Tut sie dies nicht, kann der Versicherer ihr zwar keine Briefe zustellen. Die Schreiben gelten aber dennoch als zugestellt und die Frau würde beispielsweise Rechnungen nicht empfangen und angemahnt werden. „Sobald eine Scheidung absehbar ist, sollten beide Seiten klären, wer die gemeinsamen Versicherungsverträge übernehmen möchte oder übernehmen kann“, sagt man. Für die im Versicherungsschein genannten Versicherungsnehmer ist es einfach: Sie oder er führt den Vertrag weiter. Wer den Vertrag nicht fortsetzen kann, muss sich um einen neuen passenden Versicherungsschutz kümmern. Dieser sollte die K.-o.-Kriterien des BdV der jeweiligen Sparte erfüllen. Besonders heikel ist, wenn ein Partner im Zuge der Scheidung den Versicherungsschutz verliert, ohne davon etwas mitzubekommen. Deutlich wird das am Beispiel der Privathaftpflichtversicherung (PHV). In dieser können Partner mitversichert werden. Eheleute sind oftmals ohne konkrete Nennung mitversichert, bei Unverheirateten muss der Versicherungsnehmer oftmals den Partner dem Versicherer melden. Bei Unverheirateten wird üblicherweise verlangt, dass sie in einem gemeinsamen Haushalt leben. Ehepartner bleiben oftmals auch bei einer Trennung mitversichert, solange die Ehe noch besteht. Es sei denn, ein Ehepaar trennt sich und ein Partner zieht aus, noch bevor die Scheidung vollzogen ist. Wenn sich also Paare trennen (und einer auszieht), sollten mitversicherte Personen sich schnellstmöglich um einen eigenen PHV-Vertrag kümmern. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Gute Nachrichten für Arbeitnehmer in Luxemburg – ab Juni steigen die Gehälter durch die neue Indextranche um 2,5 Prozent. Außerdem gibt es bis zum 20. Juni Verkehrsbehinderungen auf der A64 bei Herresthal. Wir sprechen über den steigenden Bedarf an Ingenieuren in Luxemburg und darüber, warum viele Hochschulabsolventen trotz Fachkräftemangel nur schwer einen Job finden. Hier geht's zum letzten Pendler Update: Vom Index bis zum Wimmelbuch: News aus Luxemburg Das war die letzte Talkfolge: Kultur statt Stau: Was Luxemburg nach dem Feierabend zu bieten hat Schreibt uns eure Fragen und Anregungen gerne an pendler@wort.lu! Der Pendler Club ist ein Podcast vom Luxemburger Wort. Mediahuis Luxembourg sind Teil des internationalen Trust Project, das für transparenten und vertrauenswürdigen Journalismus steht. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Moderation und Produktion: Marc Blasius Redaktion: Luxemburger WortSee omnystudio.com/listener for privacy information.
Die KI ersetzt Arbeitsplätze und schürt Ängste. Wird es künftig noch genug Arbeit geben? Der Soziologe Florian Butollo sagt im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke, der Bedarf an Arbeitskräften werde sogar steigen. Von WDR 5.
In dieser Folge spreche ich mit Sonja Schmitzer (Dipl. Ing. für molekulare Biotechnologie) über HPU (Hämopyrrollaktamurie) – eine oft übersehene Stoffwechselbesonderheit, die besonders in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle spielen kann. Denn gerade jetzt ist dein Körper auf eine optimale Versorgung mit Nährstoffen angewiesen. Wir schauen uns an, was HPU eigentlich ist und warum diese Stoffwechselbesonderheit gerade in der Schwangerschaft eine besondere Rolle spielt. Denn in dieser sensiblen Zeit hat dein Körper einen erhöhten Bedarf an wichtigen Nährstoffen wie Zink, Vitamin B6 und Mangan – und genau hier liegt bei HPU oft eine Herausforderung. Wenn du dich in deiner Schwangerschaft besonders ausgelaugt fühlst, oder das Gefühl hast, dein Körper braucht mehr Unterstützung, dann ist diese Folge genau das Richtige für dich. Bitte beachte, dass dieser Podcast keine medizinische Beratung ersetzt. Wenn du vermutest, von HPU betroffen zu sein, ist es sinnvoll, dich an eine qualifizierte Fachperson zu wenden.
Chrom spielt eine wichtige Rolle im Zucker- und Fettstoffwechsel und wird in der Naturheilkunde häufig mit Energie, Konzentration und Stoffwechselbalance in Verbindung gebracht. In dieser Folge sprechen Benjamin Hartlieb und Peter Emrich über mögliche Auswirkungen eines Chrommangels und erläutern die Bedeutung von Chrom für die Insulinverwertung und den Blutzuckerspiegel. Darüber hinaus steht das Schüßler Ergänzungssalz Nr. 27 Kalium bichromicum im Mittelpunkt, das traditionell bei chronischen Entzündungsprozessen der Schleimhäute eingesetzt wird. Anhand eines Praxisbeispiels wird gezeigt, wie wiederkehrende Nasennebenhöhlenbeschwerden naturheilkundlich begleitet werden können. Auch typische Hinweise auf einen möglichen Bedarf sowie praktische Anwendungsmöglichkeiten werden verständlich erklärt. Die Folge verbindet Grundlagenwissen über Chrom mit klassischen Konzepten der Mineralstofftherapie. Möchtest Du diesen Podcast finanziell unterstützen? Danke! Nutze ganz einfach paypal oder unsere Bankverbindung: Paypal Adresse: wirdunatur@online.de oder direkt über den Link: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=GMQBVKBLBD2FY Kontoinhaber: MW Medien und Entertainment UG IBAN: DE12 1001 0010 0665 4301 33 BIC: PBNKDEFFXXX Verwendungszweck: Freiwillige Unterstützung oder Zuwendung Besuche auch unsere Homepage https://wir-du-natur.de und trage Dich zu unserem Newsletter ein. So bist Du immer auf dem neuesten Stand und kannst mit uns in Kontakt bleiben. Wichtiger Hinweis (Disclaimer): Liebe Hörer, die Nutzung der Inhalte dieses Podcast erfolgt auf Eure eigene Gefahr und ist nur zur allgemeinen Information bestimmt. Bei Erkrankungen oder anhaltenden Beschwerden wird die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Heilpraktiker zwingend empfohlen. Die in diesem Podcast zusammengestellten Informationen stellen in keiner Weise Ersatz für professionelle Beratungen und/oder Behandlungen durch Ärzte oder Heilpraktiker dar. Wir stellen keine Diagnosen und erteilen ausdrücklich keine Ratschläge oder Empfehlungen hinsichtlich der Therapie konkreter Erkrankungen. Für etwaige Angaben über Verfahrensweisen und Anwendungsformen wird von uns keine Gewähr übernommen und jede Anwendung erfolgt auf eigene Gefahr des Hörers. Bitte achtet auf Euch und wendet Euch bei persönlichen Anwendungsfragen vertrauensvoll an einen naturheilkundlichen Arzt oder Heilpraktiker. Wir sind in keiner Weise verantwortlich für etwaige Schädigungen, die durch den Gebrauch oder Missbrauch der dargestellten Inhalte entstehen. Ihr seid für Eure Gesundheit stets selbst verantwortlich.
In dieser Episode sprechen wir mit Björn Waide über seinen Weg aus dem Digital- und E-Commerce-Umfeld in die Energiewirtschaft. Er beschreibt, wie er bei Enercity beziehungsweise LyncTech gelandet ist und warum ihn Themen reizen, bei denen digitale Lösungen bisher unangenehme oder komplexe Prozesse vereinfachen sollen. Enercity wird als großes Stadtwerk mit Netzbetrieb, Strom-, Gas- und Wärmethemen beschrieben, das stark in erneuerbare Energien, Wärmewende und digitale Kundenschnittstellen investiert. LyncTech versteht sich dabei nicht als interne IT, sondern als Produktanbieter mit eigenem Software-Stack und eigenen Kunden außerhalb von Enercity. Ein Schwerpunkt ist SmartMeter.Now. Die Plattform soll den Smart-Meter-Rollout vereinfachen, indem Kundinnen und Kunden über wenige Angaben wie Foto vom Zählerschrank und letzter Rechnung identifiziert werden. Danach wird der zuständige Messstellenbetreiber kontaktiert und bei Bedarf an wettbewerbliche Anbieter weitergeleitet, damit der Einbau innerhalb weniger Wochen möglich wird. Wir sprechen auch über die Gründe für den langsamen Smart-Meter-Ausbau in Deutschland. Björn nennt vor allem regulatorische Komplexität, zusätzliche Sicherheitsanforderungen und fehlende Anreize für Messstellenbetreiber. Ein Smart Meter ist aus seiner Sicht nur ein Baustein, weil dynamische Tarife und passende digitale Angebote ebenfalls vorhanden sein müssen. Ein weiteres Thema ist die Modernisierung der Stadtwerke-IT. Viele Unternehmen hätten konkrete Pläne, würden aber von veralteten Systemen, laufenden Transformationsprojekten und hohen Kosten gebremst. Björn sieht deshalb mehr Digitalisierung, Automatisierung und stärkere Kooperationen als nötig an, damit Stadtwerke künftig ihre Kunden besser betreuen und ihre Rolle als Energiemanager ausbauen können. Webseite: http://www.energiezone.org Community: https://forum.energiezone.org Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf Ilan Momber: https://www.linkedin.com/in/imomber/
Georg Gallmetzer hat in der Debatte um große Batteriespeicher eine ungewöhnliche Rolle. Als Geschäftsführer von Eco Stor verfolgt er klare eigene Interessen: Sein Unternehmen ist Pionier bei der Entwicklung und beim Bau von Speichern, und zwar in großem Maßstab. Zugleich wirbt er dafür, die Sorgen der Netzbetreiber ernst zu nehmen. Denn große Speicher können das Netz belasten, wenn sie ohne klare Regeln angeschlossen werden. Gallmetzers Gegenentwurf ist keine Konfrontation, sondern ein Regelwerk: Speicher sollen sich in den Netzbetrieb einfügen, bei Bedarf abschaltbar sein und dort Kapazitäten nutzen, wo sie Industrie und Datencenter nicht verdrängen. Im Podcast mit den beiden Gastgebern Stefan Müller von Enerparc und Michael Fuhs von pv magazine erklärt er, warum diese Verkehrsregeln aus seiner Sicht entscheidend sind und wie Batteriespeicher dann nicht zum Konkurrenten um knappe Netzanschlüsse werden, sondern zu einem Baustein für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
Früher hatten viele Angst vor Fett.Heute haben viele Angst davor, zu wenig Protein zu essen.Ich sehe immer häufiger Menschen, die permanent versuchen „alles optimal“ zu machen:mehr Protein, mehr Supplements, mehr healthy Snacks, mehr Functional Food.Das Problem?Viele verlieren dabei komplett das Gefühl für ihren tatsächlichen Bedarf — und landen trotz „gesunder Ernährung“ dauerhaft im Überschuss.In dieser Podcastfolge spreche ich darüber:warum Protein zwar wichtig ist, aber nicht grenzenlosweshalb „high protein“ nicht automatisch kalorienarm bedeutetwie Food Noise durch Optimierungsdruck verstärkt wirdund warum Gesundheit nicht bedeutet, jede Zahl perfekt zu treffen.
Fachkräftemangel, Bürokratie, wachsender Bedarf. Und trotzdem wächst Alltagshilfe Lehnert GmbH auf über 30 Mitarbeitende.Moderatorin Andrea Greuner spricht mit Pascal Lehnert und Vanessa Lehnert über Unternehmertum in einer der herausforderndsten Branchen Deutschlands.
Wohnraummangel, Immobilienpreise, KfW-Gerüchte und stabile Bauzinsen
Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt oder stirbt, bricht für Kinder eine Welt zusammen. Doch wie viel Wahrheit verträgt ein Kind? Und wie findet man die richtigen Worte, wenn man selbst kaum sprechen kann? In dieser Folge von O-Ton Onkologie spricht Dr. Astrid Heinl (stellv. Chefredakteurin vom Journal Onkologie) mit Tanja Hagl, Fachkraft für Palliativpflege und Hospizarbeit sowie Trauerbegleiterin für Kinder und Jugendliche beim Christophorus Hospizverein Erding, über den einfühlsamen Umgang mit Kindertrauer und warum offene, ehrliche Kommunikation der wichtigste Schutz ist, den Erwachsene Kindern in dieser Zeit geben können. Ehrlich statt romantisierend – wie Kinder Trauer verstehen Kinder spüren früh, wenn etwas nicht stimmt, lange bevor Erwachsene das Gespräch suchen. Tanja Hagl erklärt, warum es so wichtig ist, Kinder frühzeitig und altersgerecht in die Situation einzubeziehen: sachlich, ohne Euphemismen wie „einschlafen“ oder „hinübergehen“, und mit Raum für alle Gefühle. Ob Rückzug, Wut oder scheinbare Gleichgültigkeit: Jede Reaktion ist in Ordnung. Entscheidend ist, dass Kinder wissen, dass sie gesehen werden, nicht schuld sind und jederzeit fragen dürfen. Begleitung, die bleibt – die Arbeit der Trauerbegleiter:innen Die Begleitung durch den Christophorus Hospizverein beginnt oft schon während der Erkrankung und endet nicht mit dem Tod des Elternteils. Die Arbeit ist individuell und flexibel, immer am Bedarf der Familie orientiert: von einmal wöchentlich bis hin zu intensiver Begleitung in der Sterbephase. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen einen gesunden Trauerprozess zu ermöglichen und langfristige Traumata zu verhindern. Denn wer Trauer durchlebt, muss sie nicht verdrängen. https://www.journalonko.de/podcast/o-ton-onkologie https://bit.ly/3NJPbAC Diese Podcast-Staffel wird ermöglicht durch Fortimel - medizinische Trinknahrung. Wir danken unserem Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte. Fortimel Trinknahrungen sind Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät). Zum Diätmanagement bei krankheitsbedingter Mangelernährung. Nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden.
Die europäische Autoindustrie steht an einem Wendepunkt – und zwei Entwicklungen zeigen exemplarisch, wie tiefgreifend der Umbruch ist. Ford kündigt eine neue Modelloffensive an und will mit gleich fünf neuen Fahrzeugen verlorene Marktanteile zurückholen. Sogar der Fiesta könnte sein Elektro-Comeback feiern. Doch reicht eine Produktoffensive aus, um sich im zunehmend umkämpften europäischen Markt neu zu positionieren? Parallel dazu spielt sich in Deutschland eine ganz andere, strukturelle Transformation ab: Immer mehr Automobilwerke geraten ins Visier der Rüstungsindustrie. Bei Mercedes steht ein Werk möglichen Verkaufsverhandlungen gegenüber, bei Volkswagen werden alternative Nutzungskonzepte diskutiert. Was zunächst wie eine Win-win-Situation wirkt – hier Überkapazitäten, dort wachsender Bedarf – entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als komplexe industriepolitische Verschiebung. In dieser Folge sprechen Pascal und Yannick über zwei scheinbar getrennte Entwicklungen, die ein gemeinsames Problem offenlegen: die Zukunftsfähigkeit der europäischen Autoindustrie. Fords Europa-Offensive im Detail: https://www.automobil-produktion.de/management/ford-startet-europacomeback-mit-neuer-modelloffensive/2665719 Wird der Mercedes-Standort Ludwigsfelde zum Panzer-Werk? https://www.automobil-produktion.de/management/wird-der-mercedesstandort-ludwigsfelde-zum-panzerwerk/2665864 Hintergrundbericht zur „Defence Mobility“: https://www.automobil-produktion.de/produktion/hilft-die-ruestungsindustrie-der-autobranche-aus-der-krise/1140844 Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: https://www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
Shila Behjat war Korrespondentin in London, lebte als freie Journalistin in Indien, ist Kulturredakteurin bei ARTE und die Autorin der Bücher »Frauen und Revolution« und »Söhne grossziehen als Feministin«.Ein Gespräch über die Trennlinie zwischen Körperlichkeit und Gewalt, über matriarchale Systeme, glückliche Single-Frauen und unglückliche Single-Männer, über revolutionäres Potential, den schwindenden Bedarf an traditionell männlichen Charakteristika und über die Zeit, in der man auf Stromkästen und Bordsteinkanten saß und wartete, dass etwas passiert.Zur FolgeBuch »Söhne grossziehen als Feministin«Shila auf Instagramwww.ausrede-podcast.de
Mehr als ein Viertel der Erwachsenen ist in Deutschland pro Jahr von einer psychischen Erkrankung betroffen. Tendenz steigend. Auch die Zahlen bei Jugendlichen nehmen zu. Ein Gespräch über Bedarf, Chancen und die Versorgungslücken von Psychotherapie. Eger, Carmen; Stengler, Katarina www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Diese Woche ist Franz Schellhorn, Leiter der wirtschaftsliberalen Denkfabrik Agenda Austria, zu Gast im BTM-Podcast. Bevor es aber losgeht lassen Florian Gschwandtner & Martin Kaswurm das BTM-Event 2026 Revue passieren, teilen ihre Highlights & sprechen über den Abschluss der Tractive Übernahme. Franz Schellhorn spricht mit den beiden über die Gründung des ersten unabhängigen wirtschaftspolitischen Think Tanks des Landes und darüber, warum Österreich trotz vieler Stärken vor großen strukturellen Herausforderungen steht. Außerdem: die aktuelle Wirtschaftssituation, das Ausgabenproblem des Staates, das teure Pensionssystem, was gut funktioniert in Österreich sowie der dringende Bedarf an ökonomischer Bildung und vieles mehr. Disclaimer Werbepartner: hello again OZONOS ristl.IT Instagram: btm_podcastcom TikTok: btm_podcastcom Links zum Nachlesen: Franz Schellhorn, Agenda Austria BTM x AhoiKapptn! – Die AI Masterclass Buch-Tipp: House of Putin, House of Trump von Craig Unger Feedback & Hörerfragen immer gerne an info@btm-podcast.com
Healthcare out-of-the-box - Podcast für Entrepreneurship und Innovation im Gesundheitswesen
Katharina Feiertag ist Gründerin und CEO von Quickticket. Ursprünglich im Bereich Gesundheitsinformatik ausgebildet, ist sie eine junge Unternehmerin, die bereits während ihres Masterstudiums die Vision entwickelte, das Wartezimmer-Erlebnis in Arztpraxen zu revolutionieren,. Im Interview spricht Tobias mit Katharina über ihren Weg zur Gründung – von der ersten Idee, die durch Pager in der Gastronomie inspiriert wurde, bis hin zum radikalen Umbruch durch die Covid-Pandemie, die den Bedarf nach digitalen Wartelisten massiv beschleunigte,. Heute widmet sich Katharina Feiertag leidenschaftlich der Digitalisierung des Patientenflusses. Mit ihrem Unternehmen Quickticket bietet sie eine smarte Wartelisten-Lösung an, die Patienten ermöglicht, von zu Hause aus ein digitales Ticket zu ziehen und die Wartezeit transparent einzusehen,. Dies hilft nicht nur bei der Organisation und Information, sondern bewältigt auch den oft überlaufenen Praxisalltag effizienter. Wir erfahren zudem spannende Einblicke, warum im Gesundheitsmarkt ein „langer Atem“ entscheidend ist und warum Glaubwürdigkeit durch Sichtbarkeit und PR oft wertvoller ist als klassisches Marketing,. Katharina berichtet davon, wie sie gezielt LinkedIn und regionale Medien nutzt, um einen „Social Proof“ für ihr Produkt zu schaffen. Neben den unternehmerischen Themen philosophieren Tobias Krick und Katharina Feiertag über die persönliche Weiterentwicklung. Katharina erzählt offen, wie sie sich von einer nervösen Studentin zu einer selbstbewussten Speakerin vor großem Publikum entwickelte und warum es wichtig ist, sich „in das Problem zu verlieben, nicht in das Produkt“. Zudem gibt sie wertvolle Tipps für angehende Gründer, wie etwa die Bedeutung von praktischer Erfahrung in anderen Startups und das „Studieren“ von Fachliteratur,. Unbedingt anhören! Katharina Feiertag https://www.linkedin.com/in/katharina-feiertag/ Quickticket: https://quickticket.io Du erreichst Tobias Krick unter: tkrick@healthcare-innk.de https://de.linkedin.com/in/dr-tobias-krick https://twitter.com/Tobias_Krick https://www.instagram.com/tobias.krick.official/ Du findest healthcare innk hier: https://www.instagram.com/healthcare.innk https://www.linkedin.com/company/healthcare-innk https://twitter.com/healthcare_innk https://www.xing.com/profile/Tobias_Krick3 https://healthcare-innk.de
Ergänzungsleistungen, Hilflosenentschädigung oder Rückvergütungen: Viele Seniorinnen und Senioren nutzen ihre Ansprüche nicht. Welche Zusatzleistungen es gibt und wie Sie diese geltend machen können. AHV und Pensionskasse sichern die Grundversorgung im Alter – doch oft reicht das Einkommen nicht aus. Hier springen Zusatzleistungen ein. Viele Betroffene wissen jedoch nicht, dass sie Anspruch darauf haben oder wie sie diese Leistungen beantragen können. · Die wichtigste Unterstützung sind die Ergänzungsleistungen (EL). Sie kommen zum Zug, wenn die minimalen Lebenskosten durch AHV und Pensionskasse nicht gedeckt sind. Dabei wird berechnet, ob die anerkannten Ausgaben höher sind als die Einnahmen. Ist das der Fall, besteht Anspruch auf EL – unabhängig davon, ob jemand zuvor viel oder wenig verdient hat. Wichtig zu wissen: Die EL sind keine Sozialhilfe, sondern eine gesetzlich geregelte Sozialversicherung. · Zusätzlich können über die Ergänzungsleistungen auch Krankheits- und Pflegekosten rückvergütet werden. Dazu gehören zum Beispiel Ausgaben für Dentalbehandlungen, Hilfsmittel oder medizinische Leistungen, die nicht vollständig von der Krankenkasse gedeckt sind. Gerade hier verzichten viele auf Geld, das ihnen eigentlich zustehen würde. · Eine weitere Unterstützung ist die Hilflosenentschädigung. Sie richtet sich an Personen, die im Alltag auf Hilfe angewiesen sind – etwa beim Anziehen, Essen oder bei der Körperpflege. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Unterstützung durch Angehörige oder durch professionelle Dienste erfolgt. Entscheidend ist der tatsächliche Bedarf. · Bereits vor der Pensionierung wichtig sind zudem die sogenannten Betreuungsgutschriften in der AHV. Wer Angehörige pflegt oder betreut, kann sich diese Zeiten anrechnen lassen und so die spätere AHV-Rente verbessern. Der Zugang zu diesen Leistungen ist oft einfacher, als viele denken: · Ergänzungsleistungen und Hilflosenentschädigung werden bei der kantonalen Ausgleichskasse beantragt. · Erste Einschätzungen sind über Online-Rechner oder bei Beratungsstellen möglich. · Organisationen wie Pro Senectute bieten kostenlose Beratung und helfen beim Ausfüllen der Formulare. Entscheidend ist, aktiv zu werden: Leistungen werden in der Regel nicht automatisch ausbezahlt, sondern müssen beantragt werden. Fachleute raten deshalb, sich frühzeitig zu informieren und bei Unsicherheit Unterstützung zu holen. Wer seine Ansprüche kennt, kann die eigene finanzielle Situation im Alter oft deutlich verbessern.
Ich spreche zum ersten Mal öffentlich darüber, wie sexueller Missbrauch in meiner Kindheit meine Stimme, meine Sichtbarkeit und mein Selbstvertrauen jahrzehntelang blockiert hat – und wie ich mir meine Stimme Schritt für Schritt zurückgeholt habe. Du erfährst, warum Trauma so tief im Nervensystem sitzt, wieso wir aus Angst schweigen und uns im Business hinter Rollen, Strategien und „funktionierenden" Angeboten verstecken. Und du hörst, wie du als Unternehmerin deine Wahrheit wieder sprechen, deine Geschichte als Ressource nutzen und aus Angst, Stress und Dunkelheit zurück in Liebe, Freude und magnetische Präsenz kommen kannst. Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um sexuellen Missbrauch und Trauma – bitte achte gut auf dich und hol dir bei Bedarf therapeutische Unterstützung.
Besser pendeln - Wie kommen wir entspannt zur Arbeit?; Rettender Pieks - Neugeborenen-Screening wird erweitert; Gemüse aus der Stadt - Wie urbane Landwirtschaft helfen kann unseren Bedarf zu decken; Wann wird ein Song zum Hit?; PFAS in vielen Medikamenten ersetzbar; Moderation: Martin Winkelheide. Von WDR 5.
Die Nein-Kampagne zur SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» nimmt Fahrt auf: Nach Jugend- und Frauenorganisationen schalten sich jetzt auch Kantone, Städte und Gemeinden ein. Die Meinungsbildung ist schon weit fortgeschritten, jetzt geht es darum, die Menschen an die Urne zu bringen. Weitere Themen: 2023 entgleiste im Gotthard-Basistunnel ein Güterzug. In der Folge verschärfte die Schweiz die Vorschriften für Güterwagen – auch für solche aus dem Ausland, was dort auf Widerstand stiess. Nimmt die Schweiz die neuen EU-Verträge an, könnte daraus ein Fall fürs Schiedsgericht werden. An diesem Beispiel zeigen wir, wie eine solche Streitbeilegung funktioniert. Seit 2022 werden in der Schweiz weniger Kinder geboren. Noch steigen die Schülerzahlen, doch bald könnte der Bedarf an Schulraum wieder sinken. Für Gemeinden eine Herausforderung, gefragt sind flexible Lösungen.
Die Ereignisse am 4. Mai rund um die Amokfahrt in der Leipziger City bewegen die Menschen in unserer Stadt noch immer. Natürlich auch uns, Eure Hosts Daniel Heinze und Guido Corleone von HELDENSTADT, dem Wohnzimmerpodcast der LVZ. Was uns dazu gerade durch den Kopf geht - und warum wir in dieser neuen Folge ganz bewusst auf positive Leipzig-News setzen und über Dinge reden, die uns in unserer Stadt gut tun, hört Ihr gleich zu Beginn. Denn es gibt vieles, was den Leipzigerinnen und Leipzigern im Moment Kraft gibt: Die vielen Kerzen und Blumen entlang der Grimmaischen Straße genauso wie XXL-Spaziergänge durch die schwer nach Bärlauch duftenden Auwälder. Wir freuen uns über Straßenmusik in der Stadt (und das kommt nicht oft vor!) und regionale Foodtests auf TikTok und Instagram. Ein Roboter, der "verdammt guten Kaffee kocht", wie geil ist das denn?! Und kommt aus Leipzig! Wir erzählen Euch die Geschichte eines hiesigen Tüftlers, der das Café-Game aufmischen will. Im offiziellen Elternportal der Stadt können Eltern jetzt auch online den Bedarf für Hortplätze anmelden, hurra! Und zwei wuselige Straßen in Connewitz sind ab sofort Tempo-30-Zone - auch gut! Auch ein neues Buch über das historische Eutritzsch mit unzähligen alten Postkarten und Fotos erfreut uns und bestimmt bald auch Euch! Be-Beat-and-Rhythm! Tolle Veranstaltungen stehen an; wir empfehlen Euch in den Heldenstadt-Raus- und Ausgehtipps "Sonne. Satt. Sommer in Leipzig", die neue Sonderausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum und die Konzerte von The Sound Of Money, Toni Kater und Engin. Ach ja, und das Kö-Fest kehrt im Juni zurück - endlich wieder Straßenfest in Schleußig! Jede Menge Good Vibes und Leipzig-Liebe, gepackt in eine gute halbe Stunde zum Anhören - viel Spaß mit der Kuscheldecke unter den Leipzig-Podcasts: „HELDENSTADT. Der LVZ-Podcast aus Leipzig mit Daniel Heinze und Guido Corleone“, Folge vom 11. Mai 2026! FOLGT UND ABONNIERT HELDENSTADT, damit Euch neue Episoden automatisch angezeigt werden! NÄCHSTE FOLGE AM 1. JUNI.
Die Krypto Show - Blockchain, Bitcoin und Kryptowährungen klar und einfach erklärt
Daily Snippet vom 07.05.2026 Viele sehen stark gestiegene Chip-Aktien und denken sofort an Bubble. Das ist verständlich, aber nicht automatisch richtig. Entscheidend ist nicht nur, wie weit Kurse gestiegen sind, sondern ob dahinter echte Bestellungen, echte Resultate und echter Bedarf stehen. Genau diese Frage wird beim KI Boom immer wichtiger. Meine ganze Einordnung findest du im heutigen Blog. https://www.julianhosp.com/de/blog/daily-snippet-07-05-2026 —— ♦️ DEEP DIVE, PORTOFOLIO, STRATEGIEN Inner Circle: https://julianhosp.de/InnerCircle —— Folge mir für ehrliche Finanz-Einblicke! #dailysnippet Abonniere jetzt meinen kostenlosen Newsletter um immer auf den neusten Stand zu sein: https://julianhosp.de/newsletter
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wie viele Marketing-Kanäle hast du schon ausprobiert, ohne dass am Ende ein Kunde wirklich gesagt hat: „Ich habe das Gefühl, wir kennen uns schon"? Genau hier liegt die Stärke von einem Podcast für Unternehmen. Und das Beste daran ist: Du brauchst keine Million Downloads. Denn 50 Downloads pro Folge reichen oft schon aus, sofern du damit genau die richtigen Entscheider erreichst. In dieser VertriebsFunk-Episode spreche ich mit Florian Schartner, einem der renommiertesten Podcast-Experten im deutschsprachigen Raum. Er unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, einen Unternehmenspodcast gezielt für Marketing und Vertrieb einzusetzen. Außerdem hat er meinen eigenen Podcast bei der Optimierung und Post-Production begleitet. Was du in dieser Folge lernst: Warum Audio-Content der direkteste Weg ins Ohr deines Kunden ist, wie du mit minimalem Aufwand startest – und weshalb ein Podcast für Unternehmen der unterschätzte Vertriebskanal für den Mittelstand ist. Warum ein Podcast für Unternehmen heute kein Nice-to-have mehr ist Du nutzt selbst Podcasts. Vermutlich hörst du sie beim Pendeln, beim Sport oder zwischendurch im Büro. Dabei holst du dir Inspiration, lernst etwas dazu und bildest dir eine Meinung. Genau das machen deine Kunden auch. Sie wollen sich weiterbilden. Außerdem wollen sie verstehen, was in ihrer Branche passiert. Und sie wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben, bevor sie ein Erstgespräch buchen. Der entscheidende Punkt: Sobald ein potenzieller Kunde deinen Unternehmenspodcast hört, bist du wenige Zentimeter vom Gehirn entfernt. Du bist im Ohr. Dadurch erzeugst du Vertrauen, Sympathie und Expertise – alles auf einmal. Diese Wirkung erreichst du mit keinem anderen Medium so direkt. Denn weder ein Werbeplakat noch ein Mailing oder ein Reel auf LinkedIn schafft das. Die unterschätzte Vertrauensökonomie im B2B Im B2B-Vertrieb ist Vertrauen die Währung. Du kennst das selbst: Wenn zwei Anbieter dasselbe Produkt anbieten und einer ist dir sympathischer, gewinnt der mit dem besseren Bauchgefühl. Genau hier setzt ein Corporate Podcast Mittelstand an. Ein Hörer, der dir 30 Minuten zugehört hat, kennt nämlich deine Werte, deine Sprache und deine Haltung. Wenn ihr euch dann zum ersten Mal trefft, ist das Eis längst gebrochen. Google liebt jeden Podcast für Unternehmen Was viele unterschätzen: Suchmaschinen ranken Podcast-Inhalte überraschend hoch. Das heißt, falls dein potenzieller Kunde dich googelt, weil ihr einen Termin habt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass deine Folgen ganz oben auftauchen. Was passiert dann? Der Kunde kommt vorbereitet ins Gespräch. Er sagt Sätze wie „Ich habe Ihren Podcast gehört, das war so spannend, da müssen wir uns unbedingt unterhalten." Genau das ist der Türöffner-Effekt, den kein klassischer Vertriebskanal so liefert. 50 Downloads reichen: Warum dein Podcast für Unternehmen Relevanz vor Reichweite stellt Vergiss große Charts. Vergiss Top-100-Platzierungen. Sobald du einen Unternehmenspodcast als Vertriebsinstrument nutzt, reden wir nicht über Reichweite, sondern über Relevanz. Bereits 50, 500 oder 1.000 Downloads pro Folge können ausreichen, sofern es die richtigen Hörer sind. Ein Beispiel aus der Praxis: Florian betreut einen Firmen-Podcast aus dem Bereich Maschinenbau und Automatisation. Hardcore-Nische, sehr nerdig. Eine Folge dauert 50 Minuten. Trotzdem werden die Episoden gefeiert – mit rund 600 Aufrufen pro Folge. Warum? Weil die Hörer einen echten Bedarf für das Thema haben. Sie wollen genau das wissen, was dort besprochen wird. Genau darin liegt die Magie des Mediums: Du sprichst nicht zur breiten Masse, sondern direkt zu deinem Wunschkunden. Die Mathematik hinter dem Podcast für Unternehmen ist simpel Stell dir vor, du betreust 50 Schlüsselkunden. Davon hören 30 regelmäßig deinen Unternehmenspodcast. Du erscheinst alle zwei Wochen für 30 bis 60 Minuten in ihrem Ohr. Über ein Jahr summiert sich das pro Hörer auf 12 bis 24 Stunden Aufmerksamkeit. Ehrlich: Welche andere Marketingmaßnahme generiert 12 Stunden ungestörte Aufmerksamkeit bei deinem Wunschkunden? Keine. Genau deshalb funktioniert ein Podcast für Unternehmen so kraftvoll im B2B-Vertrieb. Der Aufwand für deinen Unternehmenspodcast: Viel weniger als du denkst „Ich habe doch keine Zeit dafür" – das ist der häufigste Einwand. Und er ist falsch. Schau dir mal an, wie viel Zeit du täglich auf dem Handy verbringst. Wie viele Stunden pro Woche fließen in Netflix, YouTube oder Social Media? Eine Folge pro Woche bedeutet maximal acht Stunden Aufwand pro Monat. Das ist weniger als ein einziger Tagesausflug zum Kunden von Frankfurt nach München. Die Grundsatzentscheidung steht am Anfang Sobald du dich entscheidest, dass du das wirklich willst, findest du auch eine Lösung. Die Technik ist heute so weit, dass du in zwei Tagen einen Podcast für Unternehmen launchen kannst. Wirklich. Denn die Hürde sitzt nicht im Equipment, sondern im Kopf. Bei dem Gedanken: „Ich muss mich da hinsetzen, ich muss perfekt sein, ich muss alles richtig machen." Vergiss das. Die ersten fünf Folgen sind selten gut. Das ist normal. Außerdem wirst du besser, je mehr du machst – wie beim Laufen oder Fahrradfahren. Das technische Setup für deinen Firmen-Podcast: Quick & Dirty oder Profi? Du brauchst nicht viel. Wirklich nicht. Hier sind die Basics, die ein guter Corporate Podcast oder ein VertriebsFunk-Setup ausmachen: Mikrofon und Software für deinen Podcast für Unternehmen Ein gutes USB-Mikrofon ab 100 Euro reicht aus, um qualitativ guten Sound zu produzieren. Modelle wie das Rode NT-USB oder das Shure MV7 Plus liefern Studio-Qualität für den Heim-Schreibtisch. Software wie Riverside, Squadcast oder einfach Zoom funktionieren für Remote-Aufnahmen. Wichtig ist nur eins: Kopfhörer aufsetzen, Soundcheck machen, übersteuern vermeiden. Schnitt und Bearbeitung Du brauchst kaum zu schneiden. Audacity ist kostenlos, während Adobe Podcast kostenlose KI-Audio-Enhancement-Tools bietet. Wichtig dabei: Schneide nicht zu viel raus. Denn Pausen, Atmer und kleine „Ähms" gehören zur Authentizität. Wenn du jeden Hauch wegschneidest, klingt das künstlich – und das spüren die Hörer sofort. Hosting und Verbreitung Spotify for Creators bietet kostenloses Podcast-Hosting an. Von dort verteilst du auf Apple Podcasts, Google Podcasts und alle anderen Plattformen. Per RSS-Feed kannst du den Podcast für Unternehmen sogar automatisch auf YouTube ausspielen lassen. Das ist heute alles ein Klick. B2B Podcast starten: Welche Formate wirklich funktionieren Falls du einen B2B Podcast starten willst, ist die Themenfindung oft die größte Hürde. Mein Rat: Mach es dir leicht. Hier sind die Formate, die im Mittelstand zuverlässig funktionieren: Das Kundeninterview als Königsdisziplin im Unternehmenspodcast Das ist mein absoluter Favorit. Du lädst einen zufriedenen Kunden ein und stellst ihm drei Fragen: Wie war deine Situation vor unserer Zusammenarbeit? Warum hast du dich für uns entschieden? Wie ist deine Situation heute? Daraus entsteht ein 30-minütiges Gespräch, das gleich vier Effekte erzielt: Erstens hast du ein gigantisches Testimonial. Zweitens hat dein Kunde sich öffentlich zu dir bekannt – die Loyalität steigt dadurch messbar. Drittens hören andere Kunden das und denken: „Wenn der zufrieden ist, lohnt sich das wohl." Viertens erreichst du genau die Lookalikes deines Kunden. Wer ähnliche Probleme hat, klickt sofort auf die Folge. Das CEO-Interview im Corporate Podcast Mittelstand Wo kommt die Firma her? Warum machen wir das alles? Welche Werte treiben uns an? Gerade mit dem Generationenwechsel im Mittelstand – die Boomer gehen in Rente, während die nächste Generation übernimmt – sind solche Folgen Gold wert. Sie konservieren die Legacy. Außerdem geben sie Mitarbeitern und Kunden ein Gesicht. Und sie schaffen eine emotionale Bindung, die kein Mission Statement auf der Website jemals leisten könnte. Experten- und interne Interviews Hol deine Vertriebsleiter, deine Ingenieure und deine Spezialisten ans Mikro. Lass sie über das sprechen, was sie täglich tun. Im Maschinenbau? Lass zwei Ingenieure über aktuelle Werkzeugentwicklung reden – ohne die Firma zu pitchen. HubSpot macht das mit „Marketing Against the Grain" vor: Zwei Nerds reden über KI, ohne ein einziges Mal über HubSpot selbst zu sprechen. Genau das ist gutes Content-Marketing. How-to-Folgen und Einwände entkräften Frag deinen Vertrieb: Was sind die Standard-Einwände, die du jeden Tag hörst? Daraus entstehen 20 Folgen in einem Workshop-Nachmittag. Jede Einwandbehandlung wird zu einer eigenen Episode. Auch jedes neue Produkt ergibt eine eigene Episode. Jede Messe, jede Veranstaltung und jeder Trend liefert Stoff – Themen findest du also zuhauf, sobald du einmal warm bist. Der größte Fehler beim Podcast für Unternehmen: Pitchen statt liefern Ein Unternehmenspodcast ist kein klassischer Werbekanal. Du musst nicht dreimal pro Folge dein Produkt einfügen. Bitte keine Jingles mit „Jetzt kaufen". Das wirkt sogar kontraproduktiv. Denn Hörer merken sofort, wenn du verkaufen willst – und schalten ab. Die richtige Haltung lautet: Liefere Mehrwert. Erzähl Geschichten. Stell kritische Fragen. Bring Persönlichkeit rein. Sobald du als Manager, Geschäftsführer oder Vertriebsleiter offen über deine Erfahrungen sprichst, wird daraus automatisch das beste Marketing, das du je gemacht hast. Du musst nichts verkaufen. Denn du bist die Werbung – allein durch das, was du sagst und wie du es sagst. Konstanz schlägt Perfektion bei jedem Firmen-Podcast Achtzig Prozent aller Podcasts scheitern nach fünf bis sechs Folgen. Das ist die berüchtigte Statistik. Wer es über die ersten zehn Folgen hinausschafft, ist schon weiter als die meisten. Mein Rat aus der Praxis: Produziere am Anfang 15 bis 20 Folgen am Stück. Innerhalb eines Monats. Drei Viertel davon intern, ein Viertel mit Kunden oder externen Experten. Dann hast du Vorrat. Anschließend veröffentlichst du alle ein bis zwei Wochen eine Folge. Außerdem hast du Ruhe, falls mal Urlaub, Krankheit oder ein voller Terminkalender dazwischenkommt. Der Druck der wöchentlichen Veröffentlichung ist real. Wenn dein Kalender bereits voll ist, brauchst du einen Puffer. Sonst gibst du nach drei Monaten auf. Und das wäre schade, weil sich der Effekt eines Podcasts oft erst nach 50 oder 100 Folgen vollständig entfaltet. Mehrfachverwertung: Eine Folge, zehn Inhalte Hier liegt der wahre Hebel. Aus einer einzigen Folge entsteht mit modernen KI-Tools ein ganzes Content-Universum: Aus dem Transkript machst du Blogartikel wie diesen hier. Außerdem entstehen daraus mehrere LinkedIn-Posts. Das Geile dabei: Da steht dein echter Wortlaut drin, nicht der typische KI-Schreibstil mit Ein-Wort-Sätzen. Auch Lead-Magnete und White Papers leitest du ab. Genauso entstehen Mini-Landingpages zu Spezialthemen. Kurze Reels und Shorts wandern auf TikTok, Instagram und YouTube. Ein Newsletter wird daraus. Sogar Sales-Enablement-Material für deinen Vertrieb fällt nebenbei ab. Florian erzählt von einem Kunden, der seine Podcast-basierten LinkedIn-Posts alle sechs Monate erneut veröffentlicht. Seit drei Jahren. Die Posts performen jedes Mal aufs Neue. Denn niemand erinnert sich, was du vor sechs Monaten gepostet hast. Evergreen-Content in Reinform. Das Wichtigste: Buy-in von oben und Vorbereitung Bevor du loslegst, hol dir das Buy-in der Geschäftsführung. Mach keine U-Boot-Aktionen. Bei über 1.000 produzierten Folgen hatten wir nur einen einzigen Fall, in dem ein Chef im Nachhinein eine Folge gelöscht haben wollte – aber das Risiko gibt es trotzdem. Pitch deinen Podcast für Unternehmen intern: Wenig Aufwand, hoher Gain, langfristige Wirkung, deutlich nachhaltiger als jede Messe oder jedes Mailing. Und ein letzter, ehrlicher Tipp: Hol dir am Anfang einen Experten dazu. Jemanden wie Florian, der das Setup macht, dich technisch begleitet, bei der Themenfindung hilft und die Post-Production übernimmt. Sobald das Ding läuft, kannst du es selber stemmen oder weiter outsourcen. Allerdings verhindert der Start mit Profi-Begleitung die typischen Anfängerfehler. Außerdem verhindert er, dass du nach drei Monaten frustriert sagst: „Podcast funktioniert für uns nicht." Quick Takeaways: Das musst du dir merken 50 Downloads pro Folge reichen aus, sofern es die richtigen Hörer sind. Reichweite ist nicht das Ziel – Relevanz ist es. Maximal 8 Stunden Aufwand pro Monat für eine Folge pro Woche. Weniger als ein einziger Außendiensttag. Technik ist heute kein Hinderungsgrund mehr – ein USB-Mikro für 100 Euro plus kostenlose Software reichen für den Start. Kundeninterviews sind das Top-Format für jeden Unternehmenspodcast: Testimonial, Bindung, Lookalike-Reichweite und Vertrauen in einem. Niemals pitchen – wer im Corporate Podcast verkaufen will, verliert die Hörer in Sekunden. Konstanz schlägt Perfektion: 80 Prozent scheitern an Folge 5. Wer durchhält, gewinnt automatisch. Mehrfachverwertung ist der größte Hebel: Eine Folge wird zu Blog, LinkedIn, Newsletter, Reel, White Paper. Fazit: Dein Podcast für Unternehmen ist dein bester Vertriebler Ein Podcast für Unternehmen ist kein Marketing-Spielzeug. Er ist ein strategisches Vertriebsinstrument, das im deutschen Mittelstand massiv unterschätzt wird. Du erreichst deine Wunschkunden direkt im Ohr. Außerdem baust du Vertrauen auf, bevor das erste Gespräch überhaupt stattfindet. Du etablierst dich als Experte deiner Branche. Und du machst Mehrfachverwertung möglich, die kein anderes Format dir bietet. Der Mittelstand wartet noch zu oft, bis die Konkurrenz vorgelegt hat. Genau das ist deine Chance. Während andere noch über Messen und klassische Werbung diskutieren, sitzt du bereits im Ohr deiner Zielkunden. Wenn du Florian und mich also fragst: Es gibt kaum einen Hebel im B2B-Vertrieb, der so wenig Aufwand bei so großer Langzeitwirkung bringt wie ein gut gemachter Unternehmenspodcast. Mein Tipp: Nimm dir 30 Minuten, mach eine Liste mit deinen ersten zehn potenziellen Folgen, ruf einen zufriedenen Kunden an und buche dir ein Erstgespräch mit jemandem wie Florian – oder mit mir, falls du einen Sparringspartner für die Vertriebs-Strategie dahinter brauchst. Was du auf gar keinen Fall machen solltest: warten. Denn jeder Monat ohne Podcast ist ein Monat, in dem deine Wettbewerber die Chance haben, vorher im Ohr deiner Wunschkunden zu landen. FAQ zum Podcast für Unternehmen Wie viele Downloads braucht ein erfolgreicher Corporate Podcast Mittelstand? Im B2B reichen oft schon 50 bis 1.000 Downloads pro Folge aus, sofern du damit genau deine Wunschkunden erreichst. Reichweite ist nicht das Ziel – Relevanz ist es. Ein nischiger Maschinenbau-Unternehmenspodcast mit 600 Hörern pro Folge kann für deinen Vertrieb wertvoller sein als ein Mainstream-Format mit 50.000 Hörern, die nicht zu dir passen. Wie viel Zeit muss ich für einen Podcast für Unternehmen einplanen? Für eine Folge pro Woche solltest du maximal acht Stunden Aufwand pro Monat einplanen. Das ist weniger Zeit, als du für einen einzigen Außendiensttag aufwendest. Mit einem Profi-Partner für Schnitt und Post-Production reduziert sich dein eigener Aufwand auf das reine Aufnehmen. Welches Format funktioniert am besten, wenn ich einen B2B Podcast starten will? Kundeninterviews sind das absolute Top-Format. Du gewinnst gleichzeitig ein Testimonial, stärkst die Kundenbindung und sprichst die Lookalikes deines Kunden an. Daneben funktionieren CEO-Interviews zur Unternehmensgeschichte, Experteninterviews mit eigenen Mitarbeitern und How-to-Folgen, in denen du typische Einwände aus deiner Branche entkräftest. Welche Technik brauche ich, um einen Podcast für Unternehmen zu starten? Ein USB-Mikrofon ab 100 Euro (Rode NT-USB oder Shure MV7 Plus), eine kostenlose Recording-Software wie Riverside oder Zoom und ein Schnittprogramm wie Audacity oder Adobe Podcast genügen. Spotify for Creators hostet deinen Unternehmenspodcast kostenlos und verteilt ihn auf alle relevanten Plattformen inklusive Apple Podcasts. Soll ich im Podcast für Unternehmen meine Produkte oder Dienstleistungen pitchen? Auf keinen Fall. Klassisches Pitchen ist im Corporate Podcast kontraproduktiv und vertreibt dir die Hörer. Stattdessen lieferst du Mehrwert, erzählst Geschichten und zeigst Expertise. Der Verkauf passiert automatisch, weil Hörer dich als Experten wahrnehmen und Vertrauen aufbauen, bevor das erste Gespräch überhaupt stattgefunden hat. Anleitung: In 7 Schritten zu deinem Podcast für Unternehmen So startest du strukturiert und ohne Frust deinen eigenen Unternehmenspodcast – auch ohne technisches Vorwissen. Buy-in von der Geschäftsführung holen Pitch den Podcast für Unternehmen intern: wenig Aufwand, hoher Gain, langfristige Wirkung. Vermeide U-Boot-Aktionen und kläre Verantwortlichkeiten. Themen und Format definieren Sammle in einem Workshop 20 bis 30 Themen. Wähle ein Hauptformat (Interview, Solo, Mischung) und definiere deinen thematischen Nordstern. Technisches Setup einrichten USB-Mikrofon ab 100 Euro besorgen, Recording-Software (Riverside, Zoom) einrichten, Hosting bei Spotify for Creators registrieren. Erste 15 bis 20 Folgen vorproduzieren Nimm in einem Monat einen Stapel Folgen auf. Drei Viertel intern, ein Viertel mit Kunden oder Experten. So hast du Vorrat für die ersten Monate. Veröffentlichungsrhythmus festlegen Veröffentliche alle ein bis zwei Wochen eine Folge. Konstanz schlägt Perfektion. Plane mit Buffer oder ähnlichen Tools im Voraus. Mehrfachverwertung systematisieren Aus jeder Folge entstehen Blogartikel, LinkedIn-Posts, Newsletter, Reels und White Papers. Plane diesen Recycling-Prozess von Anfang an mit. Kontinuierlich optimieren und Feedback einholen Hör nach 10 Folgen rein, frag Kunden nach ihrer Meinung, optimiere Tonqualität und Themen. Die ersten Folgen sind nie perfekt – das ist normal. Deine Meinung ist gefragt Hast du selbst schon mit einem Podcast für dein Unternehmen experimentiert – oder schreckt dich der Aufwand noch ab? Was ist deine größte Hürde: die Technik, die Themenfindung oder einfach die Konstanz? Schreib mir auf LinkedIn und teile diesen Beitrag gerne, sobald er dir weitergeholfen hat. Ich freue mich auf deine Geschichte aus der Praxis.
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Marco, Javi und Denis präsentieren Euch eine besondere Jubiläumsfolge zur #333: Mit unserem Gast Luca (in den sozialen Netzwerken besser bekannt als Tabaaluca) besprechen wir die nahe Zukunft des FC und die fernere Zukunft des Fußballs: Wo landet der FC am Ende der Saison? Sollten wir mit René Wagner in die neue Saison gehen? Und: wie kann man den VAR noch retten? Helfen Challenges? Bedarf es einer Netto-Spielzeit? Danach reden wir noch mit Luca über das Leben als FC-Influencer und Content Creator und bekommen spannende Einblicke hinter die Kulissen. Eine bunte Folge zu einem "runden" Jubiläum. Auf 33.333 weitere Folgen für und mit euch! Vielen Dank für Euren Support! ************************************************************************************* Folgt Luca auf allen seinen Social Media Kanälen: * https://linktr.ee/tabaaluca *************************************************************************************Chapter Marks: 00:00:00 Intro 00:00:56 Begrüßung 00:02:15 VAR-Diskussion 00:12:30 Handspielregeln 00:16:37 Nettospielzeit 00:20:20 Abstiegstipps 00:45:22 Aufstiegstipps 00:50:51 Mit Wagner in die neue Saison? 00:59:43: Lucas Tätigkeit als Content Creator 01:28:29 Saisonspende und Verabschiedung ************************************************************************************* Das Team TdH: https://www.trotzdemhier.de/team/ * Daniel (@beffenstaumgart) * Denis (@kylennep) * Eric (@hibarian) * Javier (@colonia) * Marco (@ruhrpott-hennes) * Raik (@effzehHH) * Saskia (@quarkbaellchen) ************************************************************************************* Viel Spaß beim Hören! Den Podcast unterstützen und Familymember werden: www.trotzdemhier.de/spenden oder per Einmal-Spende via Paypal: family@trotzdemhier.de Intromusik: Sascha Brinkmann Folgt uns auf BlueSky oder Insta (Handle jeweils /TrotzdemHier) und rezensiert uns bei iTunes & Co. Jetzt auch wieder live auf Twitch: www.twitch.tv/trotzdemhierpodcast
Treibstoff, Asbest, Schwermetalle - alte Schiffe enthalten Schadstoffe. Die sachgerechte Entsorgung kostet Geld. Viele fahren am Ende unter fremder Flagge, werden irgendwo verschrottet. Durch den Bedarf an Stahlschrott in Europa könnte sich das ändern. Seynsche, Monika www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die Bundesregierung legt ihre Frühjahrsprojektion vor - mit neuen Zahlen zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm sieht dringenden Bedarf für grundlegende Reformen.
Erster hiesiger Börsengang 2026: Centiel, ein Unternehmen für Notstromlösungen, erreicht einen Wert von rund 300 Millionen Franken. Laut Geschäftsführer Gerardo Lecuona wird das Stromnetz wegen der steigenden Stromnachfrage instabiler und der Bedarf an stabilisierenden Systemen daher grösser. SMI +1.9%
Vier Jahre nach unserer ersten gemeinsamen Episode ist Jonas Deichmann zurück bei MainAthlet – und diesmal geht's um drei große Kapitel, die zeigen, warum Ausdauer nicht nur eine Sportart, sondern ein Lebensstil sein kann: 2024 die Challenge 120 (120 Ironman-Distanzen in 120 Tagen), 2025 das Jahr der Mikroabenteuer und ein Ausblick auf die kommenden Projekte 2026.Jonas nimmt dich mit hinter die Kulissen seines härtesten Vorhabens: Jeden Tag 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42 km Laufen – ohne Puffer. Du erfährst, warum dieses Projekt körperlich „mit Abstand das härteste“ war und weshalb bei so einer Dauerbelastung nicht Tempo, sondern Grundlagenausdauer, Ernährung und Schlaf die Währung sind. Jonas spricht offen über Zahlen und Prinzipien: ein durchschnittlich niedriger Puls (um Belastung zu steuern), der tägliche Bedarf von „10.000 Kalorien“, und warum „6,5 bis 7,5 Stunden Schlaf“ bei so einem Mammutplan bereits die Untergrenze sein können. Besonders spannend für alle Läuferinnen und Läufer: seine Sicht auf Verletzungsprophylaxe – von Laufkilometern sammeln bis Stabi, Dehnen, Yoga, plus die Basics, die oft unterschätzt werden: Regeneration, Schlaf, Ernährung.Mental wird's richtig greifbar, als Jonas von kritischen Momenten erzählt – etwa als er „an Tag 54 mit einem Hexenschuss“ aufwacht und trotzdem weitermacht. Er erklärt, was bei Ultra-Ausdauer wirklich zählt: nicht „Motivation“ als Feuerwerk, sondern Routinen und Gewohnheiten, die dir die tägliche Überwindung abnehmen. Sein bestes Beispiel: Wenn die Laufschuhe schon morgens „an“ sind, diskutierst du weniger – und kommst leichter ins Tun. Dazu kommt ein Mindset, das viele Sportfans (egal ob Leichtathletik, Triathlon oder Running) feiern werden: Anstrengung ist nicht der Preis – sie ist der Weg zu den Erinnerungen.Im zweiten Teil der Folge wird's community-lastig: Jonas erzählt vom „Jahr der Mikroabenteuer“ mit offenen Langdistanz-Events, Swimpacking und sogar einer 48-Stunden-Challenge mit Gebirgsjägern – inklusive Schlafentzug und dem mentalen Spiel mit Ungewissheit. Zum Abschluss gibt's einen Blick nach vorn: Europa-Umrundung per Gravelbike (24.000 km) und ein großes Lauf-Community-Projekt rund um Baden-Württemberg.Hier ist der Link zum Buch: Onlineshop | Verlag waller denglerKeywords (SEO): Jonas Deichmann, Challenge 120, Ironman, Ausdauertraining, Grundlagenausdauer, Lauftraining, Regeneration, Verletzungsprophylaxe, mentale Stärke, Routinen, Mikroabenteuer, Triathlon, Marathon, Motivation, MainAthlet.Alle aktuellen Partner findest du hier:NordVPN mit verschlüsselter Verbindung und blockiert schädliche Seiten & Tracker.Exklusiv: Großer Rabatt auf das 2-Jahrespaket + 4 Extra-Monate gratis.
Podcast: OT Security Made SimpleEpisode: Wenn Maschinen plötzlich Ausweise brauchen | OT Security Made SimplePub date: 2026-03-31Get Podcast Transcript →powered by Listen411 - fast audio-to-text and summarizationKlaus Mochalski und Marcel Fischer (BxC Security) diskutieren den Bedarf an Maschinenidentitäten in der OT. Erfahren Sie, ob Zero Trust in der OT umsetzbar ist und wie automatisiertes Zertifikatsmanagement teure Anlagenstillstände verhindert.Mehr zum Thema OT Security Made simple findet Ihr auf rhebo.com oder schreibt uns mit Euren Ideen, Fragen oder Gastvorschlägen an podcast@rhebo.com. The podcast and artwork embedded on this page are from Klaus Mochalski, which is the property of its owner and not affiliated with or endorsed by Listen Notes, Inc.
Ein Abriss und Ersatzneubau verursachen doppelt so viele CO₂-Emissionen wie eine Sanierung. Damit die Schweiz klimaneutral werden kann, müsste sie weniger abreissen und neu bauen. Gleichzeitig gelten Ersatzneubauten als Lösung für eine anderes Problem: den steigenden Bedarf an Wohnraum. Tobias Hilbert ist nachhaltiger Architekt und Mitgründer des Vereins Countdown 2030. Das Ziel des Vereins: Netto-Null im Schweizer Bausektor bis 2030. Den grössten Hebel sieht der Architekt darin, stärker mit dem Bestand zu arbeiten, statt abzureissen und neu zu bauen. Doch genau hier stösst Tobias Hilbert auf Hürden und Konflikte. Behördliche Bauvorgaben, wirtschaftliche Interessen und der steigende Bedarf an Wohnraum begünstigen nicht den Erhalt, sondern den Abriss und Ersatzneubau. In dieser Folge zu hören: • Tobias Hilbert, Architekt und Mitgründer Countdown 2030 • Barbara Buser, Architektin • Guillaume Habert, Professor für Nachhaltiges Bauen, ETH Zürich • Thomas Schönbächler, Geschäftsführer BVK • Klaus Bonanomi, Wirtschaftsredaktor SRF
Vielleicht kennen einige von euch das Gefühl: ständig müde, du fühlst dich erschöpft und hast wenig Energie - obwohl die Blutwerte laut Arzt „völlig normal“ sind? Doch nur weil etwas häufig vorkommt oder im Referenzbereich liegt, bedeutet das nicht automatisch, dass der Körper optimal versorgt ist. In dieser Episode spreche ich mit Dr. Constanze Lohse, ganzheitliche Ärztin mit Schwerpunkt Ernährungsmedizin, darüber, warum viele Frauen im Alltag zwar funktionieren, aber sich trotzdem dauerhaft energielos fühlen. Wir sprechen über die Rolle von Stress, Schlaf und hormonellen Veränderungen, darüber, wie sich diese Faktoren auf den Energiehaushalt und den Bedarf an Mikronährstoffen auswirken können und warum gerade in Lebensphasen wie Kinderwunsch, Schwangerschaft oder Stillzeit der Bedarf an bestimmten Nährstoffen steigen kann. Außerdem schauen wir uns an, warum „normale“ Laborwerte nicht immer optimale Versorgung bedeuten, welche Mikronährstoffe bei Frauen besonders relevant sein können und worauf man bei der Interpretation von Blutwerten achten sollte. Eine Folge für alle Frauen, die sich oft erschöpft fühlen und verstehen möchten, welche Faktoren hinter fehlender Energie stecken können. Folge mir, [@fit__laura](https://www.instagram.com/fit__laura/), gerne auf Instagram, um tägliche Tipps, Motivation und Rezepte zu erhalten. Hast du Fragen oder Feedback zum Thema der Episode? Schreib mir gern! Kennst du schon meine [App](https://www.fitlaura.de/membership/)? Das All in One Paket für DEINE Gesundheit! Teste sie gerne für 1 Monat, jederzeit kündbar & dich erwarten wöchentlich neue Inhalte zu den Bereichen BODY MIND FOOD. Dort gibt es z.B. auch Workouts mit mir, Trainingspläne und Übungsanleitungen. Hier findest du Constanze: [Instagram](https://www.instagram.com/doc.lohse?igsh=dzgyc2Z2ZmJkeDNp) [Website](https://www.doc-lohse.de/) [Youtube](https://www.youtube.com/@DocLohse) [BLACKROLL® RECOVERY PILLOW: ](https://blackroll.com/de/products/blackroll-recovery-pillow?utm_source=podcast&utm_medium=paid&utm_campaign=recovery_pillow&utm_term=fitmitlaura&utm_content=audio&voucher=FITMITLAURA10&sku=A001168) Zum Weltfrauentag ein Reminder an alle Frauen, die täglich alles geben - echte Stärke braucht echte Erholung. Das ergonomische Nackenstützkissen unterstützt Kopf, HWS und Nacken, kann Verspannungen reduzieren und verbessert deine Regeneration für mehr Leistungsfähigkeit im Alltag. Sichere dir jetzt dein RECOVERY PILLOW und erhalte 10 % Rabatt mit dem Code FITMITLAURA10. Weitere Infos: blackroll.de
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