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Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Links Wasserfälle, rechts Wasserfälle, hinter jeder Kurve ein neues Panorama. Schmale Täler, rauschende Flüsse, saftiges Grün, Bergwände wie Kulissen aus einem Film. Jochen sitzt im Zug. Er ist in der Flåmbahn und denkt: Ich bin ja schon da. Der Weg ist das Ziel.Das ist Norwegen. In dieser Folge gibt es (fast) alle Facetten dieses Landes. Tamina ist mit den Hurtigruten vorbei an Fjorden, Gletschern und schwimmenden Saunen gefahren. Michi ist im Frühling in die Arktis gereist, nach Tromsø, und stand plötzlich vor einem Rudel Rentiere. Jochen hat das kulturelle Zentrum Oslo und das hinreißende Bergen für sich entdeckt. Hinzu kommen die Lofoten, ein grandioses Schienennetz, ein Land voller neuer Ideen und Aussichten wie aus dem Bilderbuch.–Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.
Bald ist es so weit: Die Fußball-WM der Männer startet am Donnerstag in Mexiko-Stadt. Anlässlich des Anpfiffs zum Megaevent fragen wir bei einer Expertin nach, ob der beliebteste Mannschaftssport auch für Hobbysportlerinnen und -sportler sinnvoll ist: Christiane Loinig-Velik, Teamärztin des österreichischen Frauen-Nationalteams, erklärt, dass der Sport auch wegen der taktischen Raffinesse viel von den Spielerinnen abverlangt. Hinzu kommen die nötige Ausdauer, Muskelkraft, Mannschaftsgeist und allgemeine Belastbarkeit. Diese zählen nicht nur bei Profikickerinnen, sondern auch bei Hobby-Fußballerinnen und -Fußballern. Wie man möglichst unverletzt spielt, wie sich der Zyklus auf die Performance von Spielerinnen auswirken könnte und warum es nie zu spät für eine Mitgliedschaft im örtlichen Verein ist, erklärt die Medizinerin in der neuen Folge "Besser leben".
Warum scheitern B2B-Innovationen oft nicht an der Technologie, sondern schlichtweg am System? In Folge 96 von Working with Startups from Science begrüßt Host Nicolas Rode Klaus Schein, den Programmdirektor für Co-Creation an der Steinbeis-University Schools of Next Practices in Berlin und Autor des Fachbuchs „Co-Value Creating – Mit strategischen Kunden nachhaltig wachsen“. Klaus blickt auf eine über 45-jährige Karriere zurück, von den Anfängen als Entwicklungsingenieur bei Rohde & Schwarz über Stationen bei HP, GE und Rockwell Automation bis zu seiner heutigen Rolle als Architekt für moderne Zusammenarbeit. Das Kernproblem: Die Sackgasse der VorleistungenViele Unternehmen stecken in einer lähmenden Falle : Kunden fordern hochspezifische Gesamtlösungen an. Das Engineering investiert beträchtliche Ressourcen und Know-how in detaillierte Angebote. Am Ende legt der Anbieter sein geistiges Eigentum offen , woraufhin der Einkauf das Konzept nutzt, um den Preis im Gespräch mit Mitbewerbern drastisch zu drücken. Das führt zu einem Teufelskreis aus extremem Margendruck und Innovationsstau. „Wir verlieren nicht wegen Technik oder Beziehung. Wir verlieren wegen des Systems.“ – Klaus Schein Wenn der Anbieter in Vorleistung geht und der Kunde erst sehr spät entscheidet, entsteht ein einseitiges Risiko, das wertvolle Kapazitäten bindet und mühsam erarbeitetes Know-how abfließen lässt. Die Lösung: Co-Value Creating (CVC) & „Beweis vor Budget“Die Antwort auf dieses Dilemma lautet Co-Value Creating (CVC). Das Prinzip bricht radikal mit der rein transaktionalen Logik und setzt konsequent auf das Credo „Beweis vor Budget“. Leistung wird direkt an verbindliche Entscheidungen gekoppelt. Hierzu dient der von Klaus Schein entwickelte evolutionäre VICI-Prozess. Kultureller Wandel und SteuerungsinstrumenteKlaus schöpft aus Erlebnissen bei HP („HP Way“) und GE, wo Jack Welch als „Chief Fun Officer“ Vorgesetzte als Wegräumer verstand. Um Silokämpfe zu überwinden , entwarf er eine Matrix, welche die Beidhändigkeit (Ambidextrie) zwischen dem Nutzen des Bestehenden (Exploit) und dem Erkunden des Neuen (Explore) sichert und vier Basiskulturen integriert: Stabilität, Agilität, Leistung und Innovation. Für die operative Umsetzung bietet CVC konkrete Steuerungswerkzeuge : den CVC-Index mit dem Value Influence Score (VIS) und Work Probability Index (WPI) , das prozessagnostische VOTE-Modell , das Prisma-Modell für vier Dimensionen (strategisch, kaufmännisch, operativ, technisch) sowie das RISE-Framework zur Skalierung. Hinzu kommt die IPPP-Logik (Invest in People & Planet to multiply Profit) : Wer konsequent in Mitarbeiter und Nachhaltigkeit investiert, realisiert Einsparungen und generiert eine enkeltaugliche Rendite. Für wen ist diese Folge relevant? Inhaber, Geschäftsführer, Vertriebsleitungen, Key Account Manager sowie Verantwortliche aus Engineering und Operations. Jetzt reinhören auf podcast.startupsfromscience.de und den Systemfehler beheben! Website: covaluecreating.com | Kontakt: linkedin.com/in/klaus-schein #CoCreation #B2BSales #Mittelstand #Innovation #CoValueCreating #StartupsFromScience #Engineering #KeyAccountManagement #Maschinenbau #Steinbeis
Links zu mir: ➡️ Instagram: https://www.instagram.com/julia_shinecoaching/ ➡️kostenfreies Online Seminar “Das Kind in dir muss satt werden”: https://shinecoaching.de/webinar-kindheilung-emotionales-essen/ In der heutigen Podcast-Folge von Lifestyle Schlank spreche ich mit meiner ehemaliger Lifestyle Schlank Teilnehmerin Theresa. Theresa ist 34 Jahre alt, hat zwei Kinder und ist glücklich verheiratet. Durch ihre Kinder begann sie, sich intensiv mit Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen – zunächst, um einfühlsamer auf deren Bedürfnisse eingehen zu können. Doch dabei wurde ihr schnell klar: Um ein gutes Vorbild für ihre Kinder zu sein, muss sie sich auch mit sich selbst auseinandersetzen. In diesem Prozess entdeckte sie, dass sie schon ihr Leben lang mit ihrem Körper und ihrem Essverhalten kämpft – obwohl sie objektiv betrachtet früher nie wirklich übergewichtig war. Schon als Kind fühlte sie sich „zu dick“, obwohl Freunde und Familie das Gegenteil bestätigen. Sie war früh körperlich reif, sehr groß und fühlte sich dadurch immer „anders“. Hinzu kam eine Legasthenie-Diagnose, die ihr früh das Gefühl vermittelte, „nicht gut genug“ zu sein – ein Glaubenssatz, der sich tief verankerte und zu emotionalem Essen führte. Diese schmerzhaften Erfahrungen führten dazu, dass sie sich durch Essen Halt und Sicherheit verschaffte. Als sie schließlich mein Programm Lifestyle Schlank entdeckte, fand sie endlich einen strukturierten Weg, sich mit ihrem Essverhalten und Körperbild intensiv auseinanderzusetzen. Sie berichtet eindrücklich, wie sie gelernt hat, dass Abnehmen KEIN Kampf sein muss – sondern leicht funktionieren kann, wenn man die tieferliegenden Ursachen erkennt. Sie hat im Programm nicht nur 8 Kilo abgenommen, sondern vor allem ihr Mindset grundlegend verändert – und teilt heute mit dir ihre wichtigsten Erkenntnisse und Tools. In dieser Folge erfährst du: ✅ warum du dich vielleicht „zu dick“ fühlst, obwohl du es nie warst, ✅ wie früh verankerte Glaubenssätze dein Essverhalten steuern, ✅ wie du emotionale Wunden erkennst und heilst – statt sie mit Essen zu betäuben, ✅ wie Abnehmen funktioniert, wenn du aufhörst, gegen dich selbst zu kämpfen, ✅ warum der Weg zur Leichtigkeit nicht über Kontrolle, sondern über Selbstliebe führt, ✅ welche konkreten Tools Theresa geholfen haben, Glaubenssätze aufzulösen, ✅ wie auch du dir erlauben kannst, dass Abnehmen leicht sein darf. Und jetzt wünsche ich dir wieder viel Spaß und viele neue Erkenntnisse beim Zuhören.
Wer eine Sehbehinderung hat und im Alltag oder im Studium auf Lesehilfen angewiesen ist, kennt das Problem: Lesekameras können oft nur Ausschnitte erfassen und vorlesen, nicht die ganze Seite. Koba Vision aus Belgien hat die ZoomCam nun grundlegend erweitert. Im Interview vom SightCity-Messestand erfahren wir, was das neue Dual-Kamera-System konkret leistet und für wen es geeignet ist. Die wichtigsten Punkte im Gespräch: Die neue ZoomCam verfügt über eine zweite Kamera, die erstmals eine vollständige A4-Seite erfassen und bei entsprechender Ausstattung auch vorlesen kann. Hinzu kommt eine Schwenkkamera für den Fernbereich – ideal im Unterricht, um Tafelbilder, Wandkarten oder die Lehrkraft zu erfassen. Das Gerät arbeitet standalone, benötigt aber einen externen Bildschirm (Monitor, Tablet, Laptop oder Fernseher) sowie Lautsprecher für die Sprachausgabe. In Deutschland ist die ZoomCam über Help Tech erhältlich.
Das Gehirn ist permanent einer enormen Menge von Sinnesreizen ausgesetzt. Um eine Überlastung zu verhindern, filtert und priorisiert es Informationen bereits auf mehreren Verarbeitungsebenen. Dieser Prozess wird als sensorisches Gating bezeichnet. Unwichtige oder wiederkehrende Reize werden abgeschwächt oder ausgeblendet, während relevante Informationen bevorzugt verarbeitet werden. Erst diese neurologische Filterleistung ermöglicht eine geordnete Wahrnehmung und zielgerichtetes Handeln. So ähnlich geht es Jakob, Schmitti und Klaas auch in ihrem Beruf. Täglich sind sie vielen hochkomplexen Situationen ausgeliefert und müssen stets den Überblick behalten. Ein gutes Beispiel ist die Vielzahl von verschiedenen Prominenten, die als eine Art Grundstoff in viele verschiedene Shows und Produktionen eingearbeitet werden müssen. Hierbei kann man im Vorfeld nicht jedem individuell bis in die tiefe Seele schauen, sondern muss in grobe Kategorien einordnen, um zu verstehen, was mit wem warum vorstellbar wäre. Hier gibt es die bekannten Kategorien: Murmelpromi, Auffüller. Hinzu kommt nun die Information über die Gattung der sogenannten „Teppichpromis“. Die zugrunde liegende Fragestellung hierbei ist: Ist das ein Star, bei dem man sich vorstellen könnte, ihn oder sie in einen Teppich einzurollen, während diese Person beispielsweise Quizfragen beantwortet? Eine lange Liste mit konkreten Namen wird in dieser Woche abgearbeitet. Für sie mag das unterhaltsam klingen, für unsere drei Podcaster gibt es wieder nichts als peinliche Aufeinandertreffen am Flughafen oder auf Preisverleihungen. Was tut man nicht alles für die perfekte Show? Ganz ehrlich: Woher sollen wir das wissen. Musiktipp: Herr Ulrich – Gut Genug https://www.youtube.com/channel/UCB5afbOuvtSaIjilAIjJh0w Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Der BMW Z1 – Der stahlharte Plastikbomber Als BMW 1989 mit dem Z1 auf den Markt kam, spaltete der Roadster die Gemüter: Viele fanden das Auto toll, nahezu ikonisch, besonders wegen der versenkbaren Türen. Anderen gefiel die Keilform gar nicht, das Design wurde als unausgewogen bezeichnet. Hinzu kam, dass die Technik nicht als neu wahrgenommen wurde, weil der Motor und Teile des Fahrwerks vom E30 übernommen wurde. Irritierender Weise zählt der Z1 auch eben zu dieser Baureihe, was fälschlicherweise zu der weitverbreiteten Annahme führte, dass die gesamte Plattform vom Cabrio der Baureihe übernommen worden sei. Das stimmt nicht. Die Innovation lag technisch bei der Hinterachse und dem Türmechanismus. So fand sich die Hinterachse später in der Baureihe E36 wieder. Insbesondere aber der Materialmix und das selbsttragende vollverzinkte Chassis aus Stahlblech zeigten die Münchener Ingenieurskunst: Das Auto war extrem steif. Das war auch wichtig, da die Türen als stabilisierendes Element wegfallen. Der Zweisitzer ist nämlich mit versenkten Türen fahrbar. Auf das Chassis wurde dann die Außenhaut aus thermoplastischem Kunststoff montiert. Die Hauben waren aus GFK und auch der glatte Unterboden aus faserverstärktem Kunststoff. Nur 8.000 Stück des Roadsters wurden per Hand gefertigt und für rund 80.000 DM verkauft. Ron und Fredo finden den Z1 super. Nur in der Farbe sind sie sich nicht einig. Während der zurückhaltende Fredo auf die eher unauffällige Kombination aus Urgrün und grau setzt, will Ron natürlich das auffällige Fungelb. Was das alles mit Jackie Chan, British Leyland und Worthybriden zu tun hat – das erfahrt ihr in diesem Podcast.
Kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft meldet sich Thunerts Thema zurück. Und schon jetzt ist klar: Bei diesem Turnier wird es um weit mehr gehen als um Fußball. Das beginnt beim umstrittenen FIFA-„Friedenspreis“, den FIFA-Präsident Gianni Infantino an Donald Trump überreichte. Hinzu kommt ein aufgeblähtes Turnier in den USA, Mexiko und Kanada, hohe Ticketpreise sowie anhaltende Fragen zu Infantinos engen Verbindungen nach Saudi-Arabien. Für zusätzliche Kontroversen sorgt Donald Trump selbst: Der US-Präsident soll demokratisch regierten Austragungsorten mit dem Entzug von WM-Spielen gedroht haben, um Kritik an seiner Politik zu unterdrücken. Auch seine Einreisepolitik steht in der Kritik: Für Menschen aus mehreren Teilnehmerländern und Bevölkerungsgruppen könnte die Reise zum Turnier erheblich erschwert oder sogar unmöglich werden. Die FIFA-WM 2026 könnte also zur Bühne für politische Inszenierungen und autoritäre Machtdemonstrationen werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum das System FIFA gerade jetzt seine größte Wirkung entfaltet. Genau dieser Frage sind die Journalisten Matthias Friebe, Maxi Rieger und Thomas Kistner im Deutschlandfunk-Podcast «Behind The Games» – Gianni Infantino nachgegangen. Dessen Moderator ist in dieser Ausgabe zu Gast bei Mario Thunert.
Carsten Z. ist Mitte 30, sportlich, beruflich voll im Einsatz - bis ihm bei Vorträgen und beim Treppensteigen plötzlich die Luft ausgeht: Dyspnoe! Hinzu kommen Verspannungen. Er denkt sofort an Stress als Ursache. Doch die Beschwerden werden schlimmer: Kurzatmigkeit, Druck im Brustkorb, Erschöpfung. Eine Untersuchung der Lunge bringt einen erschütternden Befund - und trotzdem bleibt die wichtigste Frage offen: Warum trifft es ausgerechnet ihn? In einer Spezialambulanz beginnt die Detektivarbeit: Blutwerte, Ultraschall, CT, Katheteruntersuchung - immer neue Puzzleteile, aber keine Erklärung, warum es dem Familienvater trotz Behandlung immer schlechter geht. Bis schließlich eine beharrliche Ärztin einen ungewöhnlichen Zusammenhang herstellt. Host: Anke ChristiansAutor: Volker Präkelthttps://www.ndr.de/abenteuerdiagnoseHabt ihr Fragen, Lob oder Kritik? Wir freuen uns über eure Meinung zu unserem Podcast! Schreibt uns einfach eine Mail an abenteuer_diagnose@ndr.de.Unser Podcast-Tipp "63 Hektar":https://1.ard.de/63hektar3
Der sogenannte Tankrabatt, den die Bundesregierung zur Abfederung der Spritpreise eingesetzt hat, hat die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Bis Ende des Monats gilt er noch, aber wie geht es danach weiter? Tankrabatt wirkt, aber Zukunft an den Tankstellen unklar Der Tankrabatt habe zwar etwas Bewegung in den Markt gebracht, sagt Birgit Priemer, Chefredakteurin von Auto, Motor und Sport. Gleichzeitig sei die Maßnahme von Anfang an umstritten gewesen. Manche Tankstellen hätten die Preise vor dem Start erst erhöht, um den Rabatt später leichter weiterzugeben. Das habe viel Unruhe ausgelöst. Priemer kritisierte zudem, der Tankrabatt helfe vor allem Menschen mit großen, verbrauchsintensiven Autos. Für sozial Schwächere sei er kaum ein gezieltes Instrument der Unterstützung. Priemer findet Kosten für den Staat zu hoch Aus ihrer Sicht stehen die Kosten in keinem guten Verhältnis zum Nutzen. Die rund 1,6 Milliarden Euro an Steuermindereinnahmen hätte man ihrer Ansicht nach anders einsetzen können. Priemer verweist darauf, dass Benzin und Diesel in Deutschland ohnehin stark mit Steuern und Abgaben belastet seien. Bei Benzin liege der Anteil bei rund 60 Prozent, beim Diesel bei etwa 50 Prozent. Deshalb brauche es aus ihrer Sicht eher einen generellen Hebel, der allen Verbrauchern und auch Unternehmen helfe. Ab Juli: Energie-Bilanz wird wichtiger Für die Zeit nach dem Auslaufen des Tankrabatts rät Priemer dazu, die eigene Mobilität genauer zu prüfen. Jeder müsse sich fragen, wie viele Kilometer wirklich gefahren würden und ob dafür immer das Auto nötig sei. Auch bei der nächsten Anschaffung lohne sich ein Blick auf sparsamere Modelle, Plug-in-Hybride oder ein Elektroauto. Wer die Möglichkeit habe, privat zu laden, könne ebenfalls umdenken. Benzin- und Dieselpreise würden ihrer Einschätzung nach schwer kalkulierbar bleiben und langfristig eher steigen. Neu- und Gebrauchtwagen: E-Autos legen deutlich zu Trotz hoher Preise sieht Priemer eine wachsende Nachfrage nach Elektroautos. Das liege nicht nur am Krieg gegen die Ukraine und den hohen Energiepreisen, sondern auch an einem besseren Angebot. Günstigere Modelle wie der Dacia Spring oder der Citroën ë-C3 machten den Einstieg leichter. Hinzu komme die wieder verfügbare Förderung. Im April seien die Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um 41 Prozent gestiegen, der Marktanteil habe in Deutschland knapp 26 Prozent erreicht. Bei gefragten Modellen wie dem Mercedes CLA oder dem BMW iX3 gebe es inzwischen sogar monatelange Wartezeiten.
Der Druck, unter dem die UN seit einigen Jahren stehen, ist auch im sensiblen Bereich der humanitären Hilfe spürbar. Zwischen geopolitischen Spannungen, einer steigenden Zahl an internationaler Krisen und Konflikten sowie immer häufiger werdenden Angriffen auf UN-Personal können die UN häufig nur noch eingeschränkt Hilfe leisten. Hinzu kommt die massive Kritik an den UN als Organisation, die insbesondere durch US-Präsident Donald Trump am sichtbarsten vorgetragen wird sowie die erheblichen finanziellen Ausfälle, die sich nicht nur auf die Arbeit der UN auswirken, sondern auch grundsätzliche Umstrukturierungen beispielsweise im Zuge der 'UN80'-Reform nach sich ziehen. Dies nehmen Patrick und Steve zum Anlass, um mit Ralf Südhoff vom Centre for Humanitarian Action (CHA) in Berlin über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der UN im Feld der humanitären Hilfe zu sprechen. InhaltHumanitäre Hilfe der UN im Überblick (03:37)Good News zur humanitären Hilfe (08:48)Grundsätzliche Probleme und Herausforderungen (15:07)Der 'Humanitäre Neustart' und die 'UN80'-Reform (36:43)Deutschlands Rolle in der humanitären Hilfe (47:03) Shownotes (52:32)Weiterführende InformationenRalf Südhoff, Das Versanden des Humanitarian Reset: Wie Geberregierungen und Fair-Share-Ansätze Reformen retten können: https://www.chaberlin.org/publications/das-versanden-des-humanitarian-reset/Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 2/2023, Wider die Hilflosigkeit: https://dgvn.de/veroeffentlichungen/publikation/einzel/humanitaere-hilfe-der-vereinten-nationen.Ralf Südhoff und Berit Reich, Krise ohne Krieg, in: VEREINTE NATIONEN, Heft 2/2023: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/krise-ohne-krieg.UN-BASIS-INFORMATIONEN 64, Humanitäre Hilfe der Vereinten Nationen: https://dgvn.de/publications/PDFs/Basis_Informationen/BI_64_Humanitaere-Hilfe.pdf. DGVN-Aktivitäten, Recherchereise zu WFP-Projekten nach Niger: https://dgvn.de/aktivitaeten/recherchereisen/recherchereise-2022-nigerUNhörbar #33, Recherchereise nach Niger und das WFP: https://open.spotify.com/episode/5ee9aEgYwvG49cl1pA3qFK.Redaktion & Moderation: Steve Biedermann, Vorstandsmitglied des DGVN-Landesverbands Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen & Dr. Patrick Rosenow, Leitender Redakteur der Zeitschrift VEREINTE NATIONENPostproduktion: mucks audio: Die Audio und Podcast Agentur
Die Gemeinden sind die wichtigsten Kulturträger in NRW. Sie leisten etwa Dreiviertel der Grundmittel für die Kulturförderung im Land. Bei wachsender Aufgabenlast gerät ihre Kulturfinanzierung aber zunehmend unter Druck. Hinzu kommen steigende Personalkosten, Sparauflagen und Sanierungsstau kommunaler Kulturbauten. Kommt es infolgedessen zu Angebotsausdünnung? Können private Engagements das abfedern, ausgleichen? Geht es künftig nicht mehr ohne? Wo liegen Grenzen? Geht Kunst nach Brot? Von Michael Köhler.
Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Deutschland ist ein Hightech-Land. Aber ist das auch im Vertrieb so? Wenn ich mir die meisten Vertriebsorganisationen anschaue, dann sieht das Organigramm aus wie vor 20 oder 30 Jahren. Im Jahr 2026, wo alle von KI im Vertrieb, Social Media und Digitalisierung sprechen, kann das eigentlich gar nicht sein. Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Markus Milz, einem der profiliertesten Vertriebsexperten Deutschlands. Wir zeigen dir fünf konkrete Hebel, mit denen du deinen Vertrieb fit für die Zukunft machst – ohne dabei dein Unternehmen auf den Kopf zu stellen. Es geht um echte Praxisbeispiele, neue Tools und eine ehrliche Bestandsaufnahme, warum gerade der deutsche Mittelstand beim Thema digitale Transformation oft hinterherhinkt. Du erfährst, was Jeff Bezos mit seinem Projekt Prometheus vorhat, warum Social Listening dein Cold Calling ersetzt und wie ein digitaler Assistent dir den Vertriebsalltag dramatisch erleichtert. Warum Deutschland im Vertrieb (noch) kein Hightech-Land ist Wir reden so gerne über unsere Ingenieurskunst, unsere Maschinen, unseren Hidden Champions. Und ja, in der Produktion und teilweise in der Logistik sind wir wirklich vorne dabei. Aber wenn ich mir den Vertrieb in den meisten Unternehmen anschaue – Software ausgenommen, und auch da gibt es Licht und Schatten – dann müssen wir ehrlich sein: Im Vertrieb sind wir kein Hightech-Land. Und das ist verrückt, denn Vertrieb ist die wichtigste Funktion im Unternehmen. Sales solves everything. Wenn der Umsatz nicht da ist, sind alle anderen Themen meistens auch nicht mehr viel wert. Markus Milz bringt es auf den Punkt: Er fragt in seinen Keynotes regelmäßig sein Publikum, wer der Meinung sei, dass sich die Welt in den letzten sechs Jahren drastischer geändert habe als in den 25 Jahren davor. 95 Prozent heben die Hand. Dann fragt er, wer das super findet. Da heben nur noch zögerlich 10 Prozent die Hand. Die meisten finden das eher doof – aber kannst du nicht ändern. Die entscheidende Frage ist die nächste: Hast du in den letzten sechs Jahren deinen Vertrieb, deine Strategie, dein Geschäftsmodell drastischer geändert als in den 30 Jahren davor? Da gucken die Leute meistens betreten auf den Boden. Nicht so richtig. Und genau das ist das Problem. Die Geschwindigkeit der Veränderung wird massiv unterschätzt Schau dir an, wie lange Technologien historisch gebraucht haben, sich durchzusetzen. Die Elektrizität: Edison erfand 1880 die Glühbirne. Erst 40 Jahre später war die Welt halbwegs elektrisch. Innovationen brauchten in der Regel fünf bis zehn Jahre, um sich durchzusetzen. Und dann kam ChatGPT. Zwei Monate bis zu 100 Millionen Usern. Heute, keine drei Jahre später, sind wir bei 1,2 Milliarden Usern. Das ist eine Geschwindigkeit, die alles, was wir bisher kannten, in den Schatten stellt. Wenn ich dann ins Publikum frage, wer KI auf dem Handy hat, melden sich 90 bis 95 Prozent. Frage ich, wer es richtig beruflich nutzt, sind es nur noch 20 Prozent. Die meisten nutzen es für Kochrezepte oder ihr Fitnessprogramm. Beruflich – oder gar im Sales – herrscht große Zurückhaltung. Vielleicht mal eine E-Mail schreiben lassen, mal etwas zusammenfassen. Aber dann ist meistens Schluss. Und das ist schade. Denn da fängt es ja erst an. Warum der deutsche Mittelstand zögert: Das Klopapier-Phänomen Markus erzählt eine wunderbare Anekdote von seinem Kollegen Professor Clemens Gewittke: Warum haben die Menschen während Corona eigentlich Klopapier gekauft? Weil Menschen aktionistisch getrieben sind. Wenn etwas Neues kommt und ich nicht weiß, was zu tun ist, mache ich irgendwas. In Frankreich kauften die Leute Rotwein und Kondome. In Amerika wahrscheinlich Waffen. In Deutschland eben Klopapier. Genau das beobachten wir aktuell beim Thema KI im Vertrieb: Es wird Klopapier gekauft. Irgendwas wird ohne Sinn und Verstand probiert. Das hat strukturelle Gründe. Deutschland hat in den letzten 80 Jahren enormen Wohlstand aufgebaut. Drei Millionen Unternehmen, viele Hidden Champions. Und wer viel hat, hat auch viel zu verlieren. Hinzu kommen die etablierten Sätze: „Es hat noch immer gut gegangen." Oder: „Das dürfen wir nicht wegen DSGVO." „Wo werden die Daten gespeichert?" „Das halluziniert doch." „Da gibt es Risiken und Nebenwirkungen." Und vor allem: „Ich will keine Fehler machen." Die deutsche Fehlerkultur als Bremse Eine durchschnittliche Buying-Center-Größe hat sich in den letzten 40 Jahren von drei auf 13 Personen erhöht. 10 Menschen mehr, die in eine Entscheidung eingebunden sind. Warum? Weil keiner mehr Risiken übernehmen will. Aus Angst, Fehler zu machen und damit die Karriere zu ruinieren, wird lieber gar nichts entschieden als das Falsche. Ich habe einen Kunden, der hat die Handynummern seiner Kunden aus dem CRM gelöscht, weil er sie ja nicht besitzen darf. Juristisch vielleicht korrekt – aber bringt das wirklich nach vorne? Eine Statistik bringt es auf den Punkt: 65 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben schon einmal eine Investitionsentscheidung wegen DSGVO nicht getroffen. Das läuft möglicherweise nicht ganz in die richtige Richtung. Während wir hier diskutieren, ob Daten auf deutschen oder amerikanischen Servern liegen, baut Jeff Bezos gerade einen 102-Milliarden-Dollar-Fonds auf, um genau diese zögerlichen Unternehmen zu kaufen. Projekt Prometheus: Wenn Bezos vor der Tür steht Jeff Bezos hat einen Fonds aufgelegt, den er Projekt Prometheus genannt hat. 102 Milliarden Dollar. Nicht nur er, ein paar andere sind auch dabei. Der Plan: Gute deutsche und europäische Unternehmen kaufen, bei denen echtes Know-how vorhanden ist – Ingenieurskultur, gute Hardware, tolle Maschinen –, die aber digital und vertrieblich schwach aufgestellt sind. Diese Unternehmen werden gekauft, in die Digitalisierung gebracht und ihr Wert wird auf das 10-, 20-, 50- oder 100-fache skaliert. Deutschland mit dem größten Mittelstand und den meisten Hidden Champions ist für Bezos ein Traumland. Und jetzt hast du als mittelständischer Unternehmer zwei Möglichkeiten: Du wartest, bis Bezos anruft. Oder du nimmst das Thema selbst in die Hand. Stell dir vor, Bezos ruft dich an und sagt: „Ich habe gerade zehn Unternehmen gekauft. Mach die mal fit. Digital, vertrieblich." Wenn du wartest, kauft er deinen Wettbewerber – und dann hast du ein echtes Problem. Das Gute: Du kannst heute mit relativ geringen finanziellen Mitteln sehr viel erreichen. KI ist ein Meister darin, Massendaten zu verarbeiten, zu aggregieren und zu intelligenten Strukturen zusammenzufassen. Was früher Konzernen vorbehalten war, kann heute auch ein 50-Mann-Mittelständler nutzen. Du musst es nur tun. Hebel 1: Inspiration tanken – die Reise nach Aarhaus Wie alles im Leben beginnt auch die Veränderung mit einer Emotion. Mit dem Gefühl: Worüber rede ich eigentlich? Wo will ich hin, wenn ich von Digitalisierung spreche? Wenn du heute zehn Unternehmen fragst, ob sie eine Digitalstrategie haben, sagen alle ja. Bittest du sie zu definieren, was sie meinen, bekommst du zehn komplett unterschiedliche Antworten. Markus empfiehlt einen Besuch in Aarhaus im Münsterland. Eine 40.000-Einwohner-Stadt direkt an der holländischen Grenze, die als digitalste Stadt Deutschlands gilt. Die Idee dort: Alles ist mit allem vernetzt. Du brauchst eine einzige App auf deinem Handy. Damit gehst du in den Supermarkt – ohne Geld, ohne Personal. Du gehst ins Hotel, ins Restaurant, ins Fitnessstudio. Du leihst dir Fahrräder oder Autos aus. Eine App, eine Verbindung. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personaldisposition – alles funktioniert ohne menschlichen Einsatz. KI macht uns wieder menschlicher Jetzt denkst du vielleicht: Total entmenschlicht. Ich sehe das anders. KI ist die Chance, dass wir Menschen wieder menschlicher werden. Wir werden von all dem Mist entlastet, auf den niemand Lust hat – Besuchsberichte schreiben, CRM pflegen, Buchhaltungsbelege sortieren. Stattdessen können wir uns auf das konzentrieren, was nur Menschen können: miteinander reden, Mittagessen gehen, ein Bier trinken, echte Beziehungen aufbauen. Gerade im Vertrieb ist das der eigentliche Wertbeitrag. Hinter Aarhaus steht Tobias Groten, der Chef von Tobit. Das Unternehmen hat in den 80ern und 90ern mit Fax-Software begonnen und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Heute haben sie eine eigene KI namens Sidekick. Immer wenn in Aarhaus ein Supermarkt, ein Kiosk, ein Hotel oder ein Restaurant pleite ging, hat Tobias gesagt: „Dann nehme ich das." Und weil er kein Hotelier oder Gastronom ist, sondern Techie, hat er das Konzept Hotel komplett neu gedacht. Das ist Disruption: nicht kontinuierliche Verbesserung, sondern radikales Neudenken. Hebel 2: Social Listening – Leads auf dem Silbertablett Wenn ich in einen mittelständischen Maschinenbauer komme und frage, was seine fünf Hauptvertriebskanäle für neue Projekte sind, höre ich in 95 Prozent der Fälle: Messen, Anfragen, Ausschreibungen, internationale Handelsvertreter und ein bisschen Cold Calling. Das war vor 20 oder 30 Jahren genauso. Wir sind aber im Jahr 2026. Schau dir das Organigramm an: Hier ist Marketing, das macht ein bisschen Homepage und Social Media. Hier ist Vertrieb, der geht raus oder macht das, was er immer gemacht hat. Das kann doch im Zeitalter von KI im Vertrieb nicht mehr sein. Ein konkretes Beispiel von Markus: Er hat einen Catering-Anbieter betreut. Was macht so ein Unternehmen normalerweise? Cold Calling. 100 Anrufe: „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." – „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." Mit etwas Glück sagen zwei oder drei „Lass uns mal sprechen" und am Ende gewinnst du vielleicht einen Kunden. Streuverlust: 98 Prozent. Demotivierend für jeden Vertriebler. So funktioniert modernes Social Listening Jetzt der neue Weg: Massenhaft Daten sind in Social Media verfügbar. Menschen gehen jeden Tag in Kantinen und schreiben auf Facebook oder Instagram, ob es geschmeckt hat oder nicht. KI aggregiert diese Daten. Du stellst fest: Bei Unternehmen XY haben sich in den letzten 12 Monaten 47 Mitarbeiter negativ über das Essen geäußert. Das ist ein klares Signal. Gleichzeitig schaut die KI in Pressemitteilungen: 2022 wurde ein Vierjahresvertrag mit dem aktuellen Caterer abgeschlossen. Der läuft 2026 aus. Die KI identifiziert das Buying Center und liefert dir den Hauptentscheider Peter Mayer inklusive Persönlichkeitsprofil: faktenbasiert, braucht erst Vertrauen, am besten Testimonials einsetzen. Das ist, als würde ein Freund anrufen und dir den perfekten Lead servieren – nur dass du diesen Freund nicht mehr brauchst. Du bekommst es systematisch jeden Tag, jede Woche geliefert. Statt 100 unqualifizierten Calls hast du fünf bis sieben hochwertige Leads. Du bist deutlich effizienter, weil du dich mit mehr interessierten Kunden beschäftigst. Und dein Team muss mental nur noch fünf statt 97 Absagen verarbeiten. Das Thema Resilienz spielt plötzlich eine ganz andere Rolle. Die Konsequenz: Sales und Marketing wachsen zusammen. Marketing liefert dem Vertrieb vorqualifizierte Leads. Du brauchst neue Strukturen – eine aggregierte Abteilung, die Datenmanagement, Sales, Marketing, KI und Digitalisierung unter einem Hut vereint. Mit alten Strukturen geht das nicht. Hebel 3: Das externe Lab – raus aus der Lähmung Warum wird das alles in deutschen Unternehmen so selten systematisch angegangen? Weil zehn Leute mitzureden haben. Weil der Betriebsrat viele Sachen nicht will. Wegen DSGVO, Compliance, Governance. Wegen der Fehlerkultur: Hier sind 100.000 Euro, berichten Sie in drei Monaten. Wenn dann noch keine richtigen Erfolge da sind – zack, ist die Karriere ruiniert. Aus diesen Gründen passiert intern relativ wenig. Oder es wird Klopapier gekauft. Markus' Lösung: ein externes Lab, analog zum Fraunhofer-Prinzip. Du lagerst die Entwicklung aus. Dort gelten komplett andere Spielregeln als im Mutterunternehmen: So baust du ein externes Innovationslab für deinen Vertrieb auf: 30-Tage-Entscheidungsregel: Innerhalb von 30 Tagen muss eine Entscheidung über jede Idee getroffen sein. Kein endloses Hin und Her. 90-Tage-Pilot: Innerhalb von 90 Tagen ist der Use Case pilotiert. Geschwindigkeit ist alles. Datenschutz extern lösen: Das Lab kümmert sich um DSGVO, Betriebsrat und Compliance – nicht deine interne IT. Use Cases systematisch bewerten: Wie groß ist der Impact? Wie hoch der Aufwand? Was ist das beste Verhältnis? Zurück ins Unternehmen: Wenn die Lösung läuft, holst du sie zurück und skalierst sie. Mit diesem Ansatz externalisierst du das, was du intern nicht hinbekommst. Im Lab sitzen Dienstleister, Kollegen vom Kunden und Experten. Sie definieren Use Cases, erstellen eine Roadmap und bringen die Themen schnell auf die Straße. Nach 90 Tagen hast du mega qualifizierte Leads, mega qualifizierte Tools und mega qualifizierte Prozessoptimierungen. Nicht nur im Vertrieb, sondern auch im Einkauf, in HR, in der Unternehmenskommunikation. Hebel 4: Schnittstellenprobleme mit KI lösen Jeder, dem ich das erzähle, sagt zunächst: „Bei uns ist das aber anders. Unsere Branche ist speziell. Unsere Kunden sind anders." Die grundlegenden Dinge bleiben aber gleich. Was sich in fast allen Branchen findet: eine Branchensoftware als zentrales System, dazu DATEV, Excel-Listen, diverse Spezialtools – und die reden kaum miteinander. Ein Beispiel aus der Sicherheitsbranche: Bei einem Großeinsatz wird zuerst ein Angebot an den Kunden erstellt. Dann folgt die Planung für das konkrete Event. Anschließend kommt die Zeiterfassung mit den Logins der eingesetzten Mitarbeiter. Glaubst du, es gibt einen vernünftigen Abgleich zwischen diesen Systemen? Fehlanzeige. Genau hier kommt KI ins Spiel: Sie führt verschiedene Systeme über Schnittstellen zusammen, die vorher nicht miteinander gesprochen haben. Vom analogen Mist zum optimierten Prozess Wichtig: Wenn du einen schlechten analogen Prozess einfach nur digitalisierst, hast du einen schlechten digitalen Prozess. Das bringt nichts. Die Zeitenwende ist der optimale Zeitpunkt, dein Unternehmen neu zu denken. Erst optimierst du die Prozesse und Strukturen. Dann digitalisierst du sie. Dann bringst du KI ins Spiel. Und wenn du das gemacht hast, hast du im Zweifel ein Tool, das du 1.000 anderen Unternehmen deiner Branche auch verkaufen kannst. Riesige Vertriebschancen. Ein konkretes Beispiel aus meinem Alltag: Früher war meine Kreditkartenabrechnung ein Riesenthema. Belege sammeln, am Ende des Quartals kam der Buchhalter, fragte nach fehlenden Belegen – mit wem warst du wann essen? Riesenaufwand. Heute habe ich eine App. Beim Bezahlen geht sofort ein Fenster auf: Beleg fotografieren, Gesprächspartner eintragen. Das CRM greift zu, ordnet einen Buchungssatz zu und schiebt alles automatisch in DATEV. Digitalisierter Prozess. Schneller, besser und am Ende auch billiger – weil die Buchhaltung hinten raus weniger Arbeit hat. Hebel 5: Dein digitaler Vertriebsassistent – treffe Alfred Die fünfte und letzte Stufe ist die Königsdisziplin: ein agentic AI-System, das wirklich für dich arbeitet. Markus und sein Sohn sind beide Batman-Fans. Bekanntlich heißt Batmans Butler Alfred. Genau so haben sie ihren neuen Kollegen genannt. Alfred basiert auf Open-Source-Architektur und hat alle großen Large Language Models angebunden: Gemini, Claude, Perplexity, ChatGPT, Grok. Alfred entscheidet selbst, welches Modell für welche Aufgabe am besten geeignet ist – oder am kostengünstigsten arbeitet. So sieht ein typischer Arbeitstag aus: Markus ist beim Kunden, auf dem Rückweg spricht er über WhatsApp in sein Handy: „Alfred, ich bin in 20 Minuten im Büro. Bestell beim Inder über Lieferando ein Chicken Tikka Masala. Und ich habe mit dem Kunden gerade ein größeres Projekt besprochen – Bedarfsanalyse, Workshop, Mitarbeiterinterviews, dann Training. Erstell schon mal das Angebot, du hast alle Daten." Wenn Markus im Büro ankommt, ist das Angebot zu 90 Prozent fertig. Die menschliche Verbesserungskompetenz bleibt entscheidend Wir Menschen haben eine sehr überschaubare Erstellungskompetenz. Wenn ich vor einem leeren Blatt Papier sitze und ein Marketingkonzept entwickeln soll, brauche ich Stunden. Eine KI liefert mir mit dem richtigen Befehl in Minuten eine 80-Prozent-Lösung. Was Menschen aber wirklich gut können, ist die Verbesserungskompetenz. Aus der 80-Prozent-Lösung machst du mit deiner Expertise eine 100-Prozent-Lösung. Genau deshalb glaube ich übrigens fest, dass das Thema KI im Vertrieb nicht den Tech-Companies gehört, sondern den Experten, die das Unternehmen, den Mittelstand, den Kunden verstehen. Programmieren musst du heute nicht mehr können. Das macht die KI für dich. Aber du musst das Geschäftsmodell verstehen, Erfahrungswissen mitbringen und die Kunden kennen. Auf dieser Basis bauen wir saubere Strukturen und saubere Prozesse. Mein Tipp aus dem Alltag: Wann immer mir jemand eine Aufgabe stellt, über deren Beantwortung ich länger als fünf Sekunden nachdenken müsste, mache ich das sofort mit meinem KI-Agenten. Die 5-Sekunden-Regel ist Gold wert. Quick Takeaways: Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick Geschwindigkeit als entscheidender Faktor: ChatGPT erreichte in 3 Jahren 1,2 Milliarden Nutzer – Veränderungen geschehen heute exponentiell schneller als früher. Klopapier-Falle vermeiden: Aktionismus ohne Strategie schadet mehr, als er nützt. Erst Vision, dann Struktur, dann Tools. Social Listening schlägt Cold Calling: Hochqualifizierte Leads auf dem Silbertablett statt 98 Prozent Streuverlust. Externes Lab nutzen: Was intern nicht geht, kannst du auslagern – mit 30-Tage-Entscheidungen und 90-Tage-Piloten. Strukturen neu denken: Marketing, Sales, Datenmanagement und KI gehören in eine integrierte Einheit – nicht in Silos. Digitaler Assistent als Game Changer: Ein agentic AI-System wie „Alfred" erledigt 80 Prozent der Vertriebsadministration für dich. Experten schlagen Techies: Wer Unternehmen, Mittelstand und Kunden versteht, schafft mit KI nachhaltigen Mehrwert. Fazit: Jetzt ist die Goldgräberzeit Wir reden viel von Krise, Unsicherheit und schwierigen Zeiten. Ein Historiker hat es kürzlich treffend formuliert: Die letzten 50 bis 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine absolute Ausnahmesituation. Das, was wir jetzt erleben, ist eigentlich die Normalzeit der Menschheitsgeschichte. Und schau dir an, wann die wirklich großen Unternehmen gegründet worden sind: meistens nicht in den guten Zeiten, sondern in Krisenzeiten. Weil ihre Gründer Trends erkannt haben, die andere übersehen haben. Genau deshalb ist jetzt eine Goldgräberzeit. Es gibt überall Chancen, wenn du sie sehen willst. Den Kopf in den Sand zu stecken hilft nicht – die anderen laufen dann an dir vorbei. Stell dir die Bezos-Frage: Wenn Bezos morgen dein Unternehmen kaufen würde, was würde er anders machen? Welche Stärken hat dein Unternehmen, die mit Digitalisierung und KI im Vertrieb auf das Zehnfache skaliert werden könnten? Mein Call to Action: Buche dir ein Strategiegespräch mit Markus und mir. Wir nehmen uns eine Stunde Zeit, schauen uns deine aktuellen Herausforderungen an und zeigen dir aus unserem Erfahrungshintergrund, wie du schnell zum Hightech-Vertrieb wirst. Die ersten drei, die sich anmelden, bekommen außerdem zwei Bestsellerbücher von Markus obendrauf. FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um KI im Vertrieb Was bedeutet Hightech-Vertrieb im Mittelstand konkret? Hightech-Vertrieb bedeutet, dass deine Vertriebsorganisation modern aufgestellt ist – mit aktueller Technologie, intelligenten Prozessen und einer Struktur, die zur heutigen Zeit passt. Es geht darum, KI im Vertrieb, Social Listening, datenbasierte Lead-Qualifizierung und digitale Assistenten so einzusetzen, dass dein Team mehr Umsatz und Marge generiert – und sich gleichzeitig auf das Menschliche konzentrieren kann. Wie kann ich meinen Vertrieb digitalisieren, ohne riesige Budgets zu haben? Das Schöne an aktueller KI-Technologie ist, dass du mit überschaubaren finanziellen Mitteln viel erreichen kannst. Starte mit einem Erkenntnis-Workshop, identifiziere die größten Hebel und beginne mit konkreten Use Cases statt mit Großprojekten. Ein externes Lab kann helfen, schnell Ergebnisse zu liefern, ohne deine interne IT zu blockieren. Was ist Social Listening und wie hilft es im B2B-Vertrieb? Social Listening bedeutet, dass KI öffentlich verfügbare Daten aus Social Media, Pressemitteilungen und Bewertungen analysiert und daraus Verkaufschancen identifiziert. Im B2B kannst du so gezielt Unternehmen finden, die gerade mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind oder deren Verträge auslaufen – inklusive der relevanten Entscheider. Wie überwinde ich interne Widerstände wie DSGVO oder Compliance? Diese Themen sind real, aber lösbar. Ein externes Innovationslab kümmert sich um diese Hürden, weil dort andere Spielregeln gelten als im Mutterunternehmen. So kannst du innerhalb von 90 Tagen pilotieren, was intern jahrelang dauern würde – und holst die fertige Lösung dann zurück ins Unternehmen. Ersetzt KI den Vertriebsmitarbeiter? Nein, im Gegenteil. KI nimmt dir die Routinearbeit ab – CRM-Pflege, Besuchsberichte, Angebotserstellung. Damit kannst du dich auf das konzentrieren, was nur Menschen können: echte Beziehungen aufbauen, Vertrauen schaffen, komplexe Verhandlungen führen. KI macht Vertrieb wieder menschlicher. Sag mir deine Meinung Ich bin echt gespannt: Wo stehst du gerade beim Thema KI im Vertrieb? Bist du schon mitten in der Umsetzung oder noch im Klopapier-Modus? Schreib mir deine Erfahrungen, deine Herausforderungen oder deine Erfolgsgeschichten in die Kommentare. Und wenn dir diese Folge weitergeholfen hat, dann teile sie gerne mit deinem Netzwerk. Welcher der fünf Hebel ist für dich der spannendste?
00:00 Einführung: Sarcopenie als Problem 01:24 Der Müll wird nicht mehr abgeholt 04:08 Wenn der Muskel vernarbt 06:26 Stammzellen: Ursache oder Folge? 08:01 Das Nervensystem – der vergessene Faktor 09:13 Hormone – komplizierter als gedacht 10:41 Was das alles bedeutet 12:22 Outro ________ Patreon mit exklusive Folgen: https://www.patreon.com/thecoachcoachcorner Mein Instagram: https://instagram.com/hybridathlet Individuelle Coachings: http://www.become-fit.de Meine Bücher: https://www.amazon.de/kindle-dbs/entity/author/B01MG4H6WB Die Untersuchung: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41837678/ In der Podcast-Folge von KWMIB geht es um Sarkopenie, also den altersbedingten Verlust von Muskelmasse und Kraft. Dabei wird deutlich gemacht, dass es sich nicht um ein Randproblem handelt, sondern um einen Prozess, der nahezu jeden Menschen im Alter betrifft, wenn nicht aktiv gegengesteuert wird. Da bislang kein zugelassenes Medikament existiert, richtet sich der Blick auf die biologischen Ursachen und auf praktikable Gegenmaßnahmen. Im Mittelpunkt steht zunächst der gestörte Muskelstoffwechsel im Alter. Ein zentrales Problem ist das dauerhaft überaktive Signalprotein mTORC1. Obwohl es grundsätzlich am Muskelaufbau beteiligt ist, verhindert seine chronische Aktivierung wichtige Selbstreinigungsprozesse der Zelle, insbesondere die Autophagie. Die Folge ist, dass sich beschädigte Proteine und Zellbestandteile ansammeln. Gleichzeitig verändert sich die extrazelluläre Matrix des Muskels: Das Gewebe wird steifer, lagert mehr Kollagen ein und vernarbt zunehmend. Diese Fibrose verschlechtert nicht nur die Muskelkontraktion, sondern beeinträchtigt auch die Funktion von Stammzellen, die für Reparatur und Regeneration wichtig wären. Hinzu kommt, dass mit zunehmendem Alter motorische Nervenzellen verloren gehen. Dadurch werden Muskelfasern schlechter angesteuert, was zu Atrophie führt. Auch die Muskelstammzellen selbst verlieren an Funktionsfähigkeit, weil sie im Alter oft zu früh aktiviert werden und bei echtem Reparaturbedarf bereits erschöpft sind. Zusätzlich spielt ein gestörter Aminosäurestoffwechsel eine Rolle: Aminosäuren werden nicht mehr effizient verarbeitet, was das ohnehin überaktive mTORC1-System weiter antreibt. Bei den Hormonen wird zwischen Männern und Frauen unterschieden. Testosteron spielt für Männer eine wichtige Rolle, bei Frauen ist eher Östrogen relevant. Allerdings zeigen Hormonersatztherapien nicht automatisch eine Verbesserung der alltagsrelevanten Muskelfunktion. Als wirksamste Strategie gegen Sarkopenie nennt der Podcast weiterhin klassisches Krafttraining kombiniert mit einer ausreichenden Proteinzufuhr von etwa 1,2 bis 1,6 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Ergänzend werden Kreatin, Urolithin A und experimentell auch Rapamycin diskutiert. Das Fazit: Sarkopenie ist komplex, lässt sich aber durch Training und Ernährung deutlich bremsen.
Am Pfingstsonntag erinnert uns Gott daran, dass er Menschen über alle Grenzen hinweg verbindet – mitten in einer globalen Welt verschiedenster Kulturen und Spannungen. Was damals begann, verändert bis heute unser Verständnis von Zugehörigkeit. Daniel Plessing lädt ein, diese neue Gemeinschaft neu zu entdecken …
Kriege und Konflikte erschweren weltweit die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten. Hinzu kommen Hürden, die weit weniger offensichtlich sind. Staaten, die Reporterinnen und Reportern gezielt den Zugang zu Informationen verwehren. Regierungen, die Journalisten als Feinde betrachten und nicht nur sie, sondern auch die Menschen unter Druck setzen, die mit der Presse oder Fernsehteams sprechen. Wie bewahrt man in solchen Zeiten die journalistische Unabhängigkeit? Wie filtert man verlässliche Fakten aus der Propaganda? Und wie geht man persönlich mit dieser täglichen Belastung um? Für diese ganz besondere Live-Folge des Weltspiegel Podcasts haben wir das Panel des Europaforums von der re:publica 2026 für euch als Podcast aufbereitet. Weltspiegel-Moderatorin Isabel Schayani spricht mit vier ARD-Auslandskorrespondentinnen über ihren Arbeitsalltag im weltpolitischen Stresstest. Mit dabei Gudrun Engel, Leiterin des ARD Studios in Washington, Marie-Kristin Boese, Korrespondentin im ARD Studio Mexiko, Sophie von der Tann, Korrespondentin im ARD Studio Tel Aviv und Tamara Anthony, ehemalige Leiterin des ARD Studios in Peking. ----- Moderation: Isabel Schayani / Joana Jäschke Redaktion: Philipp Weber Mitarbeit: Caroline Mennerich, Theo Weiß Redaktionsschluss: 22.5.2026 ----- Alle Folgen von Weltspiegel Podcast findet ihr in der ARD Audiothek (https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/). Abonniert uns am besten jetzt und verpasst keine neue Folge mehr! ----- Unser Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen: https://1.ard.de/15Minuten
Kriege und Konflikte erschweren weltweit die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten. Hinzu kommen Hürden, die weit weniger offensichtlich sind. Staaten, die Reporterinnen und Reportern gezielt den Zugang zu Informationen verwehren. Regierungen, die Journalisten als Feinde betrachten und nicht nur sie, sondern auch die Menschen unter Druck setzen, die mit der Presse oder Fernsehteams sprechen. Wie bewahrt man in solchen Zeiten die journalistische Unabhängigkeit? Wie filtert man verlässliche Fakten aus der Propaganda? Und wie geht man persönlich mit dieser täglichen Belastung um? Für diese ganz besondere Live-Folge des Weltspiegel Podcasts haben wir das Panel des Europaforums von der re:publica 2026 für euch als Podcast aufbereitet. Weltspiegel-Moderatorin Isabel Schayani spricht mit vier ARD-Auslandskorrespondentinnen über ihren Arbeitsalltag im weltpolitischen Stresstest. Mit dabei Gudrun Engel, Leiterin des ARD Studios in Washington, Marie-Kristin Boese, Korrespondentin im ARD Studio Mexiko, Sophie von der Tann, Korrespondentin im ARD Studio Tel Aviv und Tamara Anthony, ehemalige Leiterin des ARD Studios in Peking. ----- Moderation: Isabel Schayani / Joana Jäschke Redaktion: Philipp Weber Mitarbeit: Caroline Mennerich, Theo Weiß Redaktionsschluss: 22.5.2026 ----- Alle Folgen von Weltspiegel Podcast findet ihr in der ARD Audiothek (https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/). Abonniert uns am besten jetzt und verpasst keine neue Folge mehr! ----- Unser Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen: https://1.ard.de/15Minuten
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
Einleitung Infrarot-Saunadecke statt Saunagang: Warum 57 Minuten Hitze pro Woche für Schlaf, Herz und Zellen oft mehr bringen als der perfekte Saunavorsatz, der sowieso scheitert. YouTube Video Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen Sponsor Koanna Saunadecke — 10% Rabatt mit dem Code JULIATULIPAN Was du in dieser Episode lernst
Moritz-Christian Brand, Jahrgang 1990, ist einer jener Sommeliers, bei dem man spürt, dass er die Weinwelt ein klein wenig langsamer und interessanter drehen lässt. Nach dieser Episode wirst Du den Wunsch entwickeln, mit ihm einen langen Abend zu verbringen – weil er Wein versteht, wie ein alter Territoriumsheld sein Land definiert: aus dem Bauch, mit echter Zuneigung, ohne daraus eine Predigt zu basteln. Das ist keine Lebensweise, die er abends in den Spind hängt. Das ist ein Handwerk, das man sich erkämpft, Station für Station, mit den Händen, mit dem Gaumen, mit jenem Sturschädel, den die Besten dieser Zunft alle besitzen. Seine Lehrjahre begann er im Relais & Châteaux Hotel Bayerisches Haus in Potsdam. Was folgte, war eine Dekade Sternegastronomie: Gourmetrestaurant Lerbach unter Dieter Müller, Restaurant Nils Henkel (zwei/drei Sterne) in Bergisch Gladbach, die MS Europa, dann München – stellvertretender Chefsommelier im Tantris, schließlich Chefsommelier im Restaurant Atelier des Hotel Bayerischer Hof, ebenfalls drei Sterne. 2017 übernahm er mit seiner Frau Julia das Hotel Stadt Kassel in Rinteln – ein Traditionshaus, das durch diese Übernahme in eine andere Liga trat. Das Restaurant Fachwerk wurde zum Beweis, dass Spitzenqualität keine Metropole braucht. Die Weinkarte wuchs auf über 1.500 Etiketten aus 14 Ländern. Die Branche reagierte: Der German Wine List Award 2022 (VINUM) kürte das Fachwerk zum Sieger in der Kategorie Gutbürgerliche Küche; VINUM vergab zusätzlich die „Weinkarte des Jahres 2022”. Ebenfalls 2022 folgte die Ehrung „Ausgezeichnetes Weinkonzept” durch VDP und Meininger Verlag – ein Preis, der an die Person gebunden ist, nicht ans Haus. Das Deutsche Weininstitut kürte das Fachwerk 2024 zum Sieger in der Kategorie „Gehobene Gastronomie”. Hinzu kommen der Wine Spectator Best of Award of Excellence und die Aufnahme in die Star Wine List – beide als einziges Haus Niedersachsens. Das Rolling Pin Magazin listete Brand regelmäßig unter den 50 besten Sommeliers Deutschlands; die Jeunes Restaurateurs Deutschland nahmen Julia und Moritz Brand 2024 als Mitglieder auf. Man könnte das einen Aufstieg nennen. Moritz würde sagen, das sei das Ergebnis davon, dass man die Arbeit richtig macht. Damit hätte er recht. Heute bringt er uns die Central Coast Kaliforniens – nicht Napa, nicht Sonoma. Eine topografisch zerrissene, klimatisch polarisierte Weinlandschaft, die Burgunder und Rhône-Sorten ebenso beherbergt wie Bordeaux-Varietäten, Küstennebel und Mittelmeerwärme auf 450 Kilometern vereint – und Geduld wie Präzision verlangt.
In dieser Folge geht es um einen Widerspruch, der den europäischen KI-Markt aktuell prägt: Während die großen Infrastrukturbetreiber in immer kürzeren Abständen massive Updates ausspielen, verharrt ein Großteil der hiesigen Wirtschaft in einer ausgeprägten Abwartehaltung. Unsicherheit, Angst vor Fehlentscheidungen und das parallele Einprasseln geopolitischer, technologischer und regulatorischer Themen führen dazu, dass viele Organisationen die fällige Transformation vor sich herschieben.Ein zentraler Strang dreht sich um die Ökonomie der KI selbst. Die Amortisierungslogik der Hyperscale-Rechenzentren wirft Fragen auf, zumal sich Technologie und Preisstrukturen schneller wandeln als jede klassische Investitionsrechnung. Hinzu kommt eine neue Doppelrechnung: Wer früher 200 Personen brauchte, kommt heute mit 20 aus, zahlt diesen Vorteil aber zunehmend in Tokenkosten zurück. Token-Effizienz wird damit zur eigentlichen Schlüsselgröße, nicht der reine Tokenpreis. Modelle, die zuverlässig zum Ziel führen, sind ökonomisch oft sinnvoller als günstige Modelle, die sich verirren.Parallel dazu hat sich die Governance-Diskussion in der Tiefe verändert. Compliance-Themen, Datensouveränität und die Frage, auf welche Anbieter man sich überhaupt verlassen will, prägen heute fast jedes ernsthafte Projekt. Dabei wird zunehmend deutlich, dass die europäische Perspektive zwischen US-amerikanischen und chinesischen Angeboten differenziert betrachtet werden muss, einschließlich der oft übersehenen Tatsache, dass auch Microsoft kein europäischer Anbieter ist.Inhaltlich verschiebt sich das KI-Narrativ in zwei Richtungen. Zum einen verschwindet das Superintelligenz-Motiv aus der öffentlichen Debatte, KI wird stärker als Werkzeug zur Erweiterung eigener Fähigkeiten verstanden. Zum anderen folgt auf die B2C-Welle der ChatGPT-Jahre nun eine B2B-Phase, in der es um robuste, vertrauenswürdige Systeme, kritische Infrastruktur und die Integration in gewachsene Legacy-Landschaften geht. Genau hier liegen europäische Stärken: Patente, industrielle Datenbestände und Kompetenz in Bereichen jenseits klassischer Sprachmodelle, etwa in Embodied AI, Sensorik, Robotik und neurosymbolischen Ansätzen.Das wichtigste Learning für Entscheider: Abwarten ist keine Strategie. Wer sich heute nicht ernsthaft mit agentischer KI, mit Make-or-Buy-Fragen, mit Souveränitätsentscheidungen und mit der Ablösung eigener Legacy-Systeme beschäftigt, verspielt seine Position im nächsten Zyklus. Die Folge plädiert für eine selbstbewusste Haltung, für Investitionsmut gegen den Trend und für eine Rückbesinnung auf das, was in Europa traditionell gut funktioniert: ingenieurgetriebene Neugier statt bewahrender Angst.Ein Ausblick auf die nächste Folge rundet die Episode ab: Im Gespräch mit einem erfahrenen Gast geht es dort darum, wie Innovationsmanagement in Organisationen aussehen muss, die aus der Abwartehaltung herauskommen wollen.
Grell, gefährlich, teuer: Wer braucht diesen Song Contest?Am Samstag steigt mit dem Eurovision Song Contest die teuerste Party des Jahres: 36 Millionen Euro verschlingt das Megaevent – und das, obwohl 62 Prozent der Bevölkerung kein Interesse daran haben und das ganze Land sparen muss. Hinzu kommen massive Sicherheitsbedenken, Terrorwarnstufe 4 und ein schwelender Antisemitismus, der sich in Protesten gegen die Teilnahme Israels breit macht. Wird der ESC zum wirtschaftlichen Verlustgeschäft? Geht der Contest ohne Eskalation über die Bühne? Und tut er unserem Land wirklich etwas Gutes?Glaube vor Gesetz: Wie radikal ist unsere Jugend?Eine neue Studie der Stadt Wien sorgt für Aufregung: 41 Prozent der befragten muslimischen Jugendlichen stellen religiöse Regeln über österreichische Gesetze, knapp die Hälfte ist antisemitisch eingestellt, ein Viertel gilt als latent radikalisierungsgefährdet. Woher rühren die Ressentiments? Wo versagt die Integration? Und wie muss die Politik gegensteuern?Darüber diskutiert Katrin Prähauser mit den folgenden Gästen: Gerald Grosz, Bestseller-Autor und Polit-Kommentator Eric Frey, “Standard”-Journalist Beatrice Achterberg, Journalistin bei der “Neuen Zürcher Zeitung” Barbara Tóth, Redakteurin beim “Falter” Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Angesichts der immer weiter steigenden Verschuldung ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Notenbank der “Fiskalischen Dominanz” beugen muss. Mit diesem Begriff bezeichnen Ökonomen den Zustand, in dem die Sicherung der Zahlungsfähigkeit des Staates vor der Inflationsbekämpfung steht. Doch nicht nur die fiskalische Dominanz gefährdet die Unabhängigkeit der Notenbank, sondern auch die “Finanzielle Dominanz”. Davon spricht man, wenn das Finanzsystem dereguliert und fragil wird und die Notenbank die Zinsen nicht mehr erhöhen kann, ohne eine Krise auszulösen.Hinzu kommt, dass auch ein hoch verschuldeter Nicht-Finanzsektor die Wirksamkeit der Geldpolitik einschränken kann, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Veröffentlichung des renommierten National Bureau of Economic Research (NBER) in Cambridge/Massachusetts kommt zu dem Schluss, dass sich die Europäische Zentralbank faktisch von ihrem Zwei-Prozent-Ziel verabschieden muss. Mit Daniel Stelter dazu im Expertengespräch: der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Guillaume Plantin, Professor für Economics und Fakultätsdekan an der französischen Universität Sciences Po.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceRede The quiet erosion of central bank independence von EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel: https://is.gd/OEqQhg Studie Indebted Supply and Monetary Policy: A Theory of Financial Dominance des National Bureau of Economic Research (NBER) zur Financial Dominance: https://is.gd/s8mfH7 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge spricht AIDAradio Moderator Thorsten Jost mit Denise Haupt von dem Blog "Hauptsache Denise". Sie hat vor vielen Jahren damit angefangen über ihre Reiseerlebnisse zu schreiben. Als sie dann Mama wurde, ging es darum wie Eltern stressfrei mit Kindern reisen. Hinzu kam dann im Laufe der Zeit das Thema Meilen sammeln. Denn wer geschickt Meilen sammelt und einlöst, kann traumhafte Erlebnisse für die gesamte Familie sammeln. Welche Rolle dabei Payback spielt, hört ihr in dieser Folge.
www.iotusecase.com#DirectAirCapture #DAC #IIoTIn dieser Episode des IoT Use Case Podcasts spricht Gastgeber Peter mit Niklas Friederichsen, Co-Gründer und CTO/CPO bei Greenlyte, und Christoph Schneider, Vice President Produktmanagement bei ifm. Im Fokus steht die Frage, wie Direct-Air-Capture-Anlagen den Sprung vom Laborprototyp zur autonomen, industrietauglichen Anlage schaffen – und welche Rolle dabei dynamische Prozessführung, IO-Link-Sensorik und der Remote-Zugriff über moneo spielen. Folge 208 auf einen Blick (und Klick):(11:04) Herausforderungen, Potenziale und Status quo – So sieht der Use Case in der Praxis ausPodcast ZusammenfassungGreenlyte überführt eine im Labor validierte Direct-Air-Capture-Technologie in real betreibbare und skalierbare Anlagen: von einer 50 t CO₂/Jahr Pilotanlage in Duisburg hin zu einer 1.500 t/Jahr First-of-a-Kind-Anlage in Marl.Die zentrale Herausforderung liegt dabei weniger in der Grundidee als in der industriellen Umsetzung: schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien, variable Umgebungsbedingungen wie Temperatur und Luftfeuchte sowie die Kombination aus klassischer Prozesstechnik (Absorption) und Elektrochemie (Desorption) erfordern eine hochdynamische und robuste Prozessführung. Hinzu kommen praktische Themen wie zuverlässige Sensorik unter realen Bedingungen – etwa bei Schaumbildung oder sich verändernden Medien.Technisch setzt Greenlyte früh auf durchgängige Digitalisierung: Sensoren werden über IO-Link angebunden, Parametrierung und Datenzugriff erfolgen remote über ifm moneo. Zentrale Datenhaltung, Wiederverwendung von Parametersätzen sowie strukturierte FAT/SAT-Tests ermöglichen eine schnelle Iteration und Skalierung. Ergänzt wird dies durch ein revisionsgeführtes Anlagen-Engineering, bei dem Änderungen häufig über Konfiguration statt über Code-Rollouts umgesetzt werden.Der Use Case zeigt, wie standardisierte Feldanbindung, Remote-Service und datenbasierte Optimierung helfen, Prototypen schneller zu stabilisieren, Inbetriebnahmen zu beschleunigen und die Grundlage für skalierbare Anlagenflotten sowie effiziente Wartungsstrategien zu schaffen.-----Relevante Folgenlinks:Peter (https://www.linkedin.com/in/peter-schopf/)Niklas (https://www.linkedin.com/in/dr-niklas-friederichsen-8290849b/)Christoph (https://www.linkedin.com/in/christoph-schneider-18872627/)Jetzt IoT Use Case auf LinkedIn folgen1x monatlich IoT Use Case Update erhalten
Als wäre das Endspiel gegen St. Pauli nicht schon genug für die VfL-Seele - diese Woche wird so oder so in die Geschichte Wolfsburgs eingehen. Und was für ein Fußballwochenende liegt vor uns: Die Rückkehr des Wappens überstrahlt alles, aber sportlich haben wir eine Konstellation die spannender nicht sein könnte am Ende dieser Horror-Bundesliga-Saison. Und trotzdem macht sich mehr als nur Hoffnung breit im Lager der Wölfe. Hinzu kommt noch ein DFB-Pokalendspiel bei den Frauen und die Verabschiedung von Vereinslegende Alex Popp. Lenny fiebert mit Artur Platt, dem Vorsitzenden des neuesten VfL-Fanclubs "Business Wölfe", dem Wochenende und hoffentlich der Relegation entgegen. Beide besprechen, ob die Wappen-Euphorie den VfL über die Ziellinie bringt, was sportlich am Samstag passieren muss und wie es ist im VIP-Bereich einen Fanclub ins Leben zu rufen. Außerdem spricht Christian Ohrens mit Sofia Hoffmeister vom St. Pauli-Netradio über die Stimmung am Millerntor vor dem Endspiel.
500 Millionen Finanzierung, am Ende blieben 100 Millionen echtes Kapital – und ein Heidelberger KI-Vorzeigeprojekt steht heute anders da, als alle dachten. Was ist bei Aleph Alpha wirklich passiert? Im Panel auf dem Dinner im Schloss 2026 @dinnerimschloss spreche ich mit Philipp Klöckner (Doppelgänger Tech Talk, KKR) und Albrecht Metter (Ameria AG, Heidelber) über die harte Realität hinter dem KI-Hype: Warum US-Konzerne uneinholbar wirken, warum Anthropic im B2B-Markt gerade alles gewinnt, warum SAP weiterleben wird – obwohl die Sasokalypse längst ausgerufen ist. Und warum Deutschland trotz Top-Talenten beim Kommerzialisieren scheitert. Wir diskutieren die unbequemen Themen offen: Energie als echtes Bottleneck (KI verbraucht 2034 so viel Strom wie ganz Indien), Souveränität in einer Welt, in der die USA längst Druck auf EU-Politiker ausübt, die militärische KI-Eskalation in der Ukraine – und was Eltern ihren Kindern heute realistisch noch raten können. Albrecht Metter zeigt mit Ameria, wie lokale KI auf dem Endgerät funktioniert – ohne Cloud, energieeffizient, souverän. Pip Klöckner analysiert die Geschäftsmodelle der KI-Anbieter und erklärt, warum Google den Consumer-Markt am Ende gewinnen wird. Direkter, ungeschminkter Blick auf das, was kommt. Wenn dir solche Gespräche helfen, abonniere den Kanal und aktiviere die Glocke. Auf dem Reza Mehman Podcast geht es um Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Shownotes 00:00 – Begrüßung & Panel-Auftakt mit Philipp Klöckner und Albrecht Metter 01:00 Aleph Alpha: Was wirklich hinter der 500-Millionen-Runde steckt 04:50 Was hat in den letzten 12 Monaten in der KI am meisten überrascht 09:00 Anthropic vs. OpenAI: Wer dominiert welchen Markt 10:30 Lokale KI auf dem Endgerät: Amerias Ansatz und warum die Cloud nicht alles ersetzt 18:40 SAP, Salesforce & die Sasokalypse: Stirbt klassische Enterprise-Software 27:00 Das Energieproblem: Warum KI 2034 so viel Strom braucht wie Indien 34:30 Digitale Souveränität, militärische Eskalation und Europas Optionen 47:30 Was sollen unsere Kinder lernen – und welche Jobs verschwinden zuerst Highlights „Wenn man Politiker bei Finanzierungsrunden sieht, ist das in der Regel schon eine Aussage." – Pip Klöckner über das Signal hinter staatsnahen Tech-Runden „Bis 2034 wird KI mehr Strom verbrauchen als Indien." – Pip Klöckner zur unterschätzten Energiefrage des KI-Booms „Wir haben eine einmalige Chance in Europa, mit KI unsere Souveränität auf diese Art zurückzuholen." – Albrecht Metter über lokale KI als Gegenmodell zur US-Cloud „Ich würde mir einen Job suchen, wo der Output nicht digital ist." – Pip Klöckners harter Rat an die nächste Generation „Wir müssen handeln, als ob wir bereits den Verteidigungsfall hätten." – Albrecht Metter zur sicherheitspolitischen Realität in Europa. Fragen & Antworten Frage: Was ist bei Aleph Alpha schiefgelaufen? Antwort: Von der 500-Millionen-Runde waren laut Pip Klöckner real nur rund 100 Millionen Eigenkapital, der Rest Forschungszuwendungen und Umsatzzusagen. Hinzu kamen zu lange Sales-Cycles und übermächtige US-Konkurrenz. Frage: Wer gewinnt das Rennen zwischen Anthropic und OpenAI? Antwort: Bei den Modell-Fähigkeiten liegen beide gleichauf. Anthropic dominiert den Enterprise-Markt, OpenAI hat die stärkste Consumer-Marke. Frage: Wie viel Strom verbraucht KI in Zukunft? Antwort: Bis 2034 soll KI weltweit so viel Energie verbrauchen wie Indien. Allein für ein Jahr Nvidia-Chip-Produktion bräuchte man rund 7 deutsche Atomkraftwerke. Frage: Wird SAP durch KI überflüssig? Antwort: Kurzfristig nein. SAP-Migrationen sind 3- bis 5-Jahres-Projekte. Klassische „Systems of Record" bleiben stabile Fundamente – neu gegründete Unternehmen setzen sie aber nicht mehr ein. Frage: Was ist lokale KI und wie funktioniert sie? Antwort: Kleinere Open-Source-Sprachmodelle, die direkt auf dem Endgerät laufen statt in der Cloud. Ameria legt darauf eine Shell über bestehende Betriebssysteme und automatisiert repetitive Aufgaben. Frage:
Bekannt wird Ulrich Gerhard Scheurlen unter dem Namen Ulrich Tukur. Der Nachname ist eingedeutschtes Französisch: „tout court“, also „alles kurz“. Er kommt im Juli 1957 im hessischen Viernheim zur Welt. Der Vater stammt aus Stuttgart, die Mutter aus Ulm. Seine Kindheit und Jugend verbringt er im spießig-schwäbischen Familienkreis in Großkrotzenburg, Großburgwedel und Wedemark, also: bei Hannover. Es folgen das Abitur, ein High-School-Abschluss in Boston, der Wehrdienst, ein Studium in Tübingen, die Schauspielausbildung in Stuttgart, erste Film-, dann Theater-Engagements ab 1982, zwei Ehen, zwei Töchter. Außerdem gründet er 1995 seine Band Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys, mit denen er mehrsprachig Jazz, Swing, Schlager, Chanson, Cha-Cha-Cha, Tango, Bossa Nova und mehr spielt. Zu sehen war er bisher in nicht weniger als 50 Kinofilmen und über 60 Fernsehfilmen. Darunter 13 Fälle als exzentrischer Tatort-Ermittler Felix Murot. Hinzu kommen zahlreiche Musik- und Hörbuchveröffentlichungen. Und als wäre das alles nicht genug, veröffentlicht Tukur im Oktober 2019 seinen ersten Roman „Der Ursprung der Welt“. Weil er vieles gut kann, wurde er seit Mitte der 80er mit diversen Preisen ausgezeichnet. Der Podcast wird nicht aufdecken können, wie Tukur das alles gelingt, vielmehr will Jan Schwarzkamp die Gelegenheit nutzen und sich von seinem Gast aufklären lassen, welche musikalische Sozialisation er genossen und wie sich die nunmehr 30-jährige Geschichte seiner Rhythmus Boys entwickelt hat. Das Besondere: Ulrich Tukur hat für „Der Soundtrack meines Lebens“ zum Gespräch in sein Wohnzimmer in Berlin-Schöneberg eingeladen, platziert am großen Esstisch in einem geradezu musealen Ambiente mit großem Piano im Eck. Wir lernen: Seine Oma versorgt ihn früh mit einer Single der Beatles. Er mag Creedence Clearwater Revival gerne, klaut im Musikaliengeschäft einst Boogie-Woogie-Noten und geht vor allem in Klassik und Jazz auf. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Trend geht schon seit Jahren zu autobiografischen oder autofiktionalen Büchern. Viele Neuerscheinungen kreisen um das Leben der Autor*innen. Hinzu kommt oft ein Ruf nach Wahrheit und historischer oder aktueller Genauigkeit. Die junge schwedische Autorin Ellika Lagerlöf ignoriert mit ihrem Debüt diesen Trend völlig und legt stattdessen einen surrealistischen Erzählungsband vor: "Body", der heute auf Deutsch erscheint. Irène Bluche stellt das ungewöhnliche Debüt vor.
Zu Gast: Annegret Richter, künstlerische Festivalleitung ITFS Ein Filmfestival auch für Videospiele? Auf dem Internationalen Trickfilm-Festival in Stuttgart ist das schon länger nichts ungewöhnliches. Neben einem umfassenden Kinoprogramm für Animationsfans präsentiert das traditionsreiche Festival Besucher:innen vom 05. bis zum 10. Mai 2026 auch zahlreiche Einblicke in ausgewählte Videospiele. Hinzu kommen unter anderem Workshops, Ausstellungen und auch das ein oder andere transmediale Experiment. Mehr Konsolenkino geht eigentlich nicht. Deswegen hat sich Max mit der künstlerischen Festivalleitung, Annegret Richter, zusammengesetzt, um über das #itfs zu sprechen. Warum gibt es auf dem Festival so eine starke Verbindung zwischen Animationsfilmen und Games? Welche Trends bewegen die Branche? Und welches Animationsabenteuer hat die Festivalleiterin zuletzt besonders beeindruckt? #animation #filmfestival #games #podcast #konsolenkino Mehr von Konsolenkino findet ihr bei Insta: https://www.instagram.com/konsolenkino https://konsolenkino.podcaster.de/impressum/
In dieser Podcast-Folge von Elektroauto-News spreche ich mit Mark Hoelling, Gründer von eScotee und Fachberater für Mikromobilität sowie Mobilitätsmarketing, über einen Bereich der Elektromobilität, der häufig unterschätzt wird: die sogenannte kleine E-Mobilität. Gemeint sind E-Bikes, Lastenräder, E-Scooter, elektrische Motorroller, Microcars und gewerbliche Spezialfahrzeuge – also alles, was kleiner ist als ein Auto und lokal emissionsfrei unterwegs ist. Die Zahlen zeigen deutlich, welche Relevanz dieser Markt bereits hat: Rund 17,5 Millionen E-Bikes fahren aktuell auf Deutschlands Straßen. Hinzu kommen etwa 1,3 Millionen Lastenräder, überwiegend elektrisch, sowie rund 1,5 Millionen E-Scooter. Demgegenüber stehen gut zwei Millionen Elektro-Pkw. In Stückzahlen ist Mikromobilität damit längst der größte Teil der E-Mobilität. Genau hier setzt unser Gespräch an: Warum wird dieser Bereich in der öffentlichen Debatte dennoch oft als Randthema behandelt? Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Frage, wie Mikromobilität erfolgreich vermarktet werden kann. Mark beschreibt das zentrale Problem vieler Anbieter: Sie müssen nicht nur ihr Produkt erklären, sondern zunächst eine ganze Fahrzeugkategorie im Bewusstsein der Menschen verankern. Stichwort „Mental Availability“ – also die mentale Verfügbarkeit einer Mobilitätsoption im entscheidenden Moment. Nur was im Kopf präsent ist, wird auch in Betracht gezogen. Mit seinem Ansatz des „Pooled Category Marketing“ verfolgt Mark eine kooperative Strategie. Statt isoliert um Marktanteile zu kämpfen, schließen sich Hersteller für gemeinsame Kampagnen und Events zusammen. Ein Beispiel sind die „New Mobility Days“ in Hamburg, bei denen Showrooms von Elektroauto-Marken temporär auch kleine elektrische Fahrzeuge präsentieren. Ziel ist es, Sichtbarkeit für die gesamte Kategorie zu schaffen und neue Zielgruppen zu erreichen. Darüber hinaus diskutieren wir Themen wie Reichweitenangst, Ladeinfrastruktur und die Wirkung von Kaufprämien. Marks These: Reichweitenangst ist häufig Infrastrukturangst – und diese sei in weiten Teilen Westeuropas faktisch unbegründet. Statt immer neuer Förderprogramme plädiert er für gezielte Kommunikationsstrategien, die bestehende Infrastruktur und gesunkene Fahrzeugpreise transparenter machen. Ein weiteres Thema ist die „Wahl zum Autoersatz des Jahres“, eine groß angelegte Befragung mit über 10.000 Teilnehmenden, die aufzeigt, warum Menschen ihr Auto ganz oder teilweise ersetzen möchten. Ergänzt wird das durch den geplanten Kleinanzeigen-Marktplatz für neue und gebrauchte Mikromobilitätsfahrzeuge – ein Schritt hin zu mehr Markttransparenz und Professionalisierung. Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf den Pkw-Markt: Preisparität zwischen Elektroauto und Verbrenner rückt näher, Batteriekosten sinken, Technologien wie LFP- und Natrium-Ionen-Batterien gewinnen an Bedeutung. Die zentrale Frage bleibt: Wann kippt der Markt endgültig? Wenn dich Themen rund um Elektromobilität, Mikromobilität, Autoersatz und Marktstrategien beschäftigen, ist diese Folge eine fundierte Einordnung mit klarer Perspektive aus Praxis und Marketing.
Lavendel, Zikaden, Mittelmeerluft – und ein Glas Rosé in der Hand. Die Provence ist nicht nur Frankreichs älteste Weinregion, sondern die unangefochtene Welthauptstadt des Roséweins. 90 % der Produktion sind Rosé, und wer einmal einen Sommer dort verbracht hat, versteht warum. Lou und Jonas nehmen euch heute mit in den Süden: Drei Appellationen, drei Stile, drei Weine – von der Küste bis ins kühle Hinterland. Ihr erfahrt, was Côtes de Provence, Coteaux d'Aix-en-Provence und Coteaux Varois en Provence unterscheidet, welche Rebsorten den unverwechselbaren provenzalischen Stil prägen und zu welchen Gerichten Provence-Rosé wirklich passt. Plus: die besten Reisetipps für alle, die jetzt sofort Koffer packen wollen. Alles über die Region, die Appellationen und wie du deinen Besuch planst, findest du auf destinationvinsdeprovence.com – der offiziellen Website unseres Partners Vins de Provence. Weine der Woche Heute ausnahmsweise drei – je einer aus den drei großen Appellationen der Provence: Côtes de Provence AOP – die größte Appellation, über 20.000 Hektar von der Côte d'Azur bis ins Landesinnere. Frisch, hell, aromatisch – Sommer im Glas. Perfekt zu Salade Niçoise, Bouillabaisse und frischen Meeresfrüchten. Coteaux d'Aix-en-Provence AOP – strukturierter und kraftvoller, geprägt von Kalkböden und kontinentalen Einflüssen rund um Cézannes Stadt. Mehr Textur, mehr Rückgrat – ideal zu gegrilltem Lamm mit Herbes de Provence oder Daube Provençale. Coteaux Varois en Provence AOP – der Geheimtipp. Auf einem Hochplateau bis zu 500 Meter Höhe gelegen, kühler und mineralischer als die anderen beiden. Feine Kräuter- und Blumennoten, lebendige Frische – wunderbar zu Ziegenkäse, Tian Provençal oder Socca. Die Frage der Woche – von Hannah aus Erfurt: „Warum sind Roséweine aus der Provence immer so hell? Bedeutet heller automatisch besser?" „Nein – heller bedeutet nicht automatisch besser, aber es ist ein klares Stilmerkmal. Die helle Farbe entsteht durch Direktpressung oder sehr kurzen Schalenkontakt: weniger Farbextraktion, weniger Tannine, mehr Frische und Eleganz. Hinzu kommt, dass viele Trauben früh und oft nachts gelesen werden, um die Aromatik zu bewahren. Heller Rosé kann trotzdem komplex sein – durch den sorgfältigen Verschnitt der fünf Hauptsorten. Die Farbe sagt etwas über den Stil, nicht über die Qualität." Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
NBIW #251 | Geldgespräch 069 Die Rahmenbedingungen für private und betriebliche Altersvorsorge haben sich in den vergangenen Monaten spürbar verändert. Neue Gerichtsurteile, Probleme bei Versicherern und Versorgungswerken sowie politische Reformansätze werfen Fragen zur Verlässlichkeit bestehender Modelle auf. Hinzu kommen steuerliche Änderungen, die insbesondere bei Auszahlungen zu einer spürbar höheren Belastung führen können. Im Gespräch zeigen Felix Früchtl und ich zentrale Entwicklungen auf und betrachten deren Auswirkungen auf Anleger und Sparer.
Was passiert eigentlich mit den Standortdaten, die Smartphone-Apps tagtäglich sammeln? Diese Frage haben sich Ingo Dachwitz und sein Kollege Sebastian Meineck von netzpolitik.org gestellt. Seit fast zwei Jahren sind sie gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk und internationalen Partnern den sogenannten "Databroker Files" auf der Spur. Was sie dabei zutage förderten, ist erschreckend: Über die Plattform Datarade.ai bekamen die Journalisten von Datenhändlern kostenlose "Probedatensätze" mit inzwischen mehr als 13 Milliarden Standortdaten aus über 140 Ländern zugespielt. Allein in einem deutschen Datensatz fanden sich 3,6 Milliarden Standortpunkte, zugeordnet zu rund elf Millionen Smartphones. Im Gespräch mit Holger und Joerg erläutert Ingo, wie die Recherche funktionierte. Mit einem von BR-Datenjournalistin Katharina Brunner gebauten Tool ließen sich die Daten auf Karten visualisieren. Anhand der Mobile Advertising ID – einer eindeutigen Werbe-Kennung, die Android und iOS den Apps zur Verfügung stellen – konnten die Bewegungsmuster einzelner Personen über Wochen nachvollzogen werden. Mit einfachen Open-Source-Methoden, etwa dem Abgleich von Wohnadressen mit Klingelschildern und Telefonbüchern, gelang es dem Team, die vermeintlich anonymen Daten zahlreichen Personen zuzuordnen: hochrangigen Beamten, Mitarbeitern von Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz, Soldaten auf US-Militärbasen wie dem Fliegerhorst Büchel und sogar einer mutmaßlichen NSA-Mitarbeiterin in Bad Aibling. Die Daten stammen aus zwei Quellen: zum einen aus Tracking-SDKs, die App-Entwickler gegen kleines Geld in ihre Anwendungen einbauen, zum anderen aus Echtzeit-Auktionssystemen für Online-Werbung (Real-Time Bidding). Besonders aufgefallen war den Journalisten die App Wetter Online. Die nordrhein-westfälische Datenschutzaufsicht stattete dem Anbieter daraufhin einen Besuch ab und stellte fest, dass tatsächlich präzise Standortdaten weitergegeben wurden. Auch die Hamburger Datenschutzbehörde wurde aufgrund der Recherche bei einer Dating-App fündig. Rechtlich, da sind sich die drei einig, ist das gesamte Geschäftsmodell kaum zu rechtfertigen. Eine Einwilligung kann die komplexen Datenflüsse mit hunderten beteiligten Firmen praktisch nicht abbilden, ein berechtigtes Interesse scheidet nach Auffassung der Datenschutzbehörden für Werbe-Tracking ohnehin aus. Hinzu kommt, dass sich Plattformen wie Datarade laut Ingo selbst nicht als Verantwortliche im Sinne der DSGVO sehen, sie vermittelten ja nur. Ingo fordert daher eine politische Debatte: Statt die Verantwortung allein auf Nutzer abzuwälzen, brauche es klare Verbote bestimmter Datengeschäfte. Wer sich schützen will, kann immerhin die Werbe-ID auf dem Smartphone zurücksetzen oder deaktivieren, Apps den Standortzugriff nur bei aktiver Nutzung erlauben und konsequent Tracking ablehnen. Ein Tool auf netzpolitik.org erlaubt es zudem, die eigene Werbe-ID gegen den deutschen Datensatz abzugleichen.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist schlecht. Viele junge Start-up-Gründer denken ans Auswandern. Eine Gruppe junger Menschen setzt dagegen darauf, Vertreter des Mittelstandes und der Start-up-Szene an einen Tisch zu bringen. Beim Zukunftswiesen-Summit sollen Mittelständler, die besonders Baden-Württemberg wirtschaftlich tragen und Start-up-Unternehmer, die etwas Neues schaffen wollen, ihre Zukunfts-Visionen austauschen. "Wir wollten uns nicht auf die Straße kleben und meckern, sondern etwas schaffen, was unsere Wirtschaft wieder nach vorne bringt", sagt Laura Weber, Start-up-Unternehmerin und eine der Gründerinnen des mittlerweile 3. Summits in SWR Aktuell. Ausschlaggebend für die Idee, das Treffen ins Leben zu rufen, sei die Unzufriedenheit mit der Politik: "Unser Land hat den gesunden Menschenverstand verloren. Es lohnt sich nicht mehr zu arbeiten", sagt Weber. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlten zu viele Steuern und Sozialabgaben. Hinzu komme, dass es eine "enorme Bürokratie und Überregulierung" gebe. Was der Mittelstand von den Start-ups lernen kann und umgekehrt, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler mit Laura Weber gesprochen.
Die Republik Moldau ist täglich russischen Aggressionen ausgesetzt: Verletzungen des Luftraums, Schäden an der Infrastruktur oder Desinformationskampagnen. Doch Moldau wehrt sich und will endgültig weg von der russischen Einflusszone – hin zur EU. Moldaus Regierung fährt einen kompromisslosen Westkurs. Innert kürzester Zeit hat sie die wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland gekappt und die Abhängigkeit vom russischen Gas beendet. Stattdessen soll das Land bis 2030 EU-Mitglied werden. Eine Mehrheit im Land unterstützt diese Politik. Sie fühlt sich aktiv von Russland bedroht. Denn der Ukraine-Krieg ist in Moldau allgegenwertig: Sei es durch abgestürzte Drohnen im Grenzgebiet, oder Problemen in der Energieversorgung, weil Russland Stromleitungen in der Ukraine angreift. Von der EU erhofft sich das Land besseren Schutz. Doch Russland will dies verhindern. Experten sprechen von einem hybriden Krieg, den das Land gegen Moldau führt. Von Stimmenkauf bis zu Desinformationskampagnen unternimmt der Kreml einiges, um Moldau in der eigenen Einflusszone zu behalten. Russlands Propaganda fällt dabei teilweise auf fruchtbaren Boden. Weiterhin gibt es starke Stimmen im Land, die gegen eine Abkehr von Russland sind. Hinzu kommt noch die abtrünnige Region Transnistrien, die weiterhin stark von Russland abhängig ist. Sie ist einer von mehreren möglichen Stolpersteinen auf dem Weg in die EU.
Hier die vierte Episode der SID-Spezialreihe gemeinsam mit dem House of Energy und m3 Management Consulting. Europa verliert industrielle Substanz. Nicht durch einen großen Bruch, sondern schrittweise. Weniger Neuinvestitionen, mehr Verlagerung, ein wachsender Abstand im globalen Wettbewerb. Das ist keine These, sondern eine Entwicklung, die sich in vielen Branchen beobachten lässt. Diese Folge des SIDpodcasts entstand im Kontext der jüngsten Tagung des Europäischen Rates. Das Gespräch wurde parallel dazu geführt und greift genau die Themen auf, die dort verhandelt wurden. Im Zentrum steht eine Frage, die derzeit viele energiepolitische Debatten prägt: Kann Europa klimaneutral werden und gleichzeitig ein wettbewerbsfähiger Industriestandort bleiben?Prof. Dr. Angelika Niebler bringt die politische Perspektive ein. Sie beschreibt die Zielsetzung der Klimaneutralität und die Notwendigkeit, bestehende Regelwerke anzupassen. Ihre Position folgt dabei einer klaren Linie: Klimaschutz bleibt gesetzt, muss aber stärker mit Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlicher Realität verbunden werden.Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner verschiebt den Blick auf die Umsetzung. Er beschreibt die strukturellen Probleme des Systems. Erneuerbare Erzeugung wurde schneller ausgebaut als Netze und Speicher. Die Folge sind steigende Systemkosten und wachsende Komplexität. Gleichzeitig ist ein regulatorisches Geflecht entstanden, das Investitionen verlangsamt und die Steuerbarkeit des Systems erschwert.Hinzu kommt der internationale Vergleich. Während Europa stark über CO2-Preise und Regulierung steuert, setzen andere Regionen stärker auf direkte Förderung und günstigere Energie. Für viele Unternehmen wird der Standortvergleich damit zur zentralen Entscheidungsgröße.Das Spannungsfeld dieser Diskussion ist kein ideologisches. Es ist ein Umsetzungsproblem. Planungssicherheit fehlt. Infrastruktur wächst nicht im gleichen Tempo wie die politischen Ziele. Instrumente wie Emissionshandel und CO2-Grenzausgleich stehen gleichzeitig unter Anpassungsdruck.Die Diskussion macht deutlich: Der eigentliche Konflikt verläuft nicht zwischen Klimaschutz und Industrie. Er liegt zwischen Anspruch, Tempo und Umsetzbarkeit. Du möchtest auch Teil des SIDpodcast oder eines anderen Formats des Super Impact Day sein? Dann nutze das Feedback-Formular oder schreibe uns an hi@sid.earth Vielen Dank, dass Du uns hörst
Die Republik Moldau ist täglich russischen Aggressionen ausgesetzt: Verletzungen des Luftraums, Schäden an der Infrastruktur oder Desinformationskampagnen. Doch Moldau wehrt sich und will endgültig weg von der russischen Einflusszone – hin zur EU. Moldaus Regierung fährt einen kompromisslosen Westkurs. Innert kürzester Zeit hat sie die wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland gekappt und die Abhängigkeit vom russischen Gas beendet. Stattdessen soll das Land bis 2030 EU-Mitglied werden. Eine Mehrheit im Land unterstützt diese Politik. Sie fühlt sich aktiv von Russland bedroht. Denn der Ukraine-Krieg ist in Moldau allgegenwärtig: Sei es durch abgestürzte Drohnen im Grenzgebiet oder Problemen in der Energieversorgung, weil Russland Stromleitungen in der Ukraine angreift. Von der EU erhofft sich das Land besseren Schutz. Doch Russland will dies verhindern. Experten sprechen von einem hybriden Krieg, den das Land gegen Moldau führt. Von Stimmenkauf bis zu Desinformationskampagnen unternimmt der Kreml einiges, um Moldau in der eigenen Einflusszone zu behalten. Russlands Propaganda fällt dabei teilweise auf fruchtbaren Boden. Weiterhin gibt es starke Stimmen im Land, die gegen eine Abkehr von Russland sind. Hinzu kommt noch die abtrünnige Region Transnistrien, die weiterhin stark von Russland abhängig ist. Sie ist einer von mehreren möglichen Stolpersteinen auf dem Weg in die EU.
Iranerinnen und Iraner sind Sanktionen gewohnt. Aber seit die Amerikaner auch iranische Häfen blockieren, hat sich die Situation nochmals verschärft. Lebensmittel sind weiterhin überall vorhanden, doch die Preise steigen merklich. So kostet Sonnenblumenöl im Moment dreimal so viel wie vor Kriegsbeginn. Wegen des Krieges können viele Iraner momentan nicht arbeiten. Das Internet ist weiterhin gesperrt, was das Geschäft vieler Firmen beeinträchtigt. Hinzu kommen die Schäden an der Infrastruktur. In Isfahan etwa wurde ein Stahlwerk bombardiert und beschädigt – 40 000 Menschen haben ihre Arbeitsstelle verloren. In dieseer Folge spricht der Journalist Teseo La Marca über die gegenwärtige wirtschaftliche Lage in Iran. Er erzählt von seinen Kontakten vor Ort und gibt einen Einblick ins Innere Irans. Heutiger Gast: Teseo La Marca, freier Journalist Host & Redaktion: Alice Grosjean Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
In der Nacht auf Mittwoch endet im Iran eine zweiwöchige Waffenruhe. Bis dahin braucht es einen Deal zwischen Teheran und Washington, ansonsten könnten die Kämpfe gleich wieder aufflammen. Doch seit Tagen herrscht Verwirrung und ein wildes Hin und Her zwischen den beiden Gesprächspartnern. Hinzu kommt ein US-Präsident, der die Verhandlungen immer wieder selbst sabotiert. Warum Trumps Unvermögen in Verhandlungsfragen die Welt ins Chaos stürzen könnte und warum der Präsident sich dessen selbst nicht einmal klar ist, darüber sprechen wir heute.
Seit drei Jahren dauert im Sudan der erbitterte Bürgerkrieg an, zwischen der Militärregierung und der RSF-Miliz. Mehr als 30 Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Außenminister Wadephul hat deswegen zu einer Geberkonferenz nach Berlin eingeladen.Inhalt:Die Vereinten Nationen sprechen im Sudan von der größten humanitären Krise der Welt. Hinzu kommt: Laut Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD sind die Zahlungen für die Entwicklungshilfe weltweit so stark eingebrochen wie noch nie. Im vergangenen Jahr sanken die öffentlichen Mittel um 23,1 Prozent auf 174,3 Milliarden. Wie geht es den Menschen im Sudan? Schriftsteller Navid Kermani war im Land unterwegs. Von seinen Eindrücken dieser Reise erzählt er Jörg Brandscheid im BR24 Thema des Tages. Moderation: Julia Walter
Erichsen Geld & Gold, der Podcast für die erfolgreiche Geldanlage
Auch wenn es für mich – und da bin ich ganz ehrlich mit euch – kein Grund zur Freude ist, möchte ich heute mit euch über eine Industrie sprechen, die wächst und in Zukunft vermutlich sogar noch stärker wachsen wird. Ich kann gut nachvollziehen, dass viele Anleger genau solche Aktien im Depot haben oder haben möchten. Hinzu kommt: Diese Aktien sind aktuell noch nicht einmal überteuert. ► Der beste ETF für Rüstungs-Aktien - jetzt sofort lesen: www.lars-erichsen.de (100% gratis) ► An diese E-Mail-Adresse kannst du mir deine Themen-Wünsche senden: podcast@lars-erichsen.de ► Meinen BuyTheDip-Podcast mit Sebastian Hell und Timo Baudzus findet ihr hier: https://buythedip.podigee.io ► Schau Dir hier die neue Aktion der Rendite-Spezialisten an: https://www.rendite-spezialisten.de/aktion ► TIPP: Sichere Dir wöchentlich meine Tipps zu Gold, Aktien, ETFs & Co. – 100% gratis: https://erichsen-report.de/ Viel Freude beim Anhören. Über eine Bewertung und einen Kommentar freue ich mich sehr. Jede Bewertung ist wichtig. Denn sie hilft dabei, den Podcast bekannter zu machen. Damit noch mehr Menschen verstehen, wie sie ihr Geld mit Rendite anlegen können. ► Mein YouTube-Kanal: http://youtube.com/ErichsenGeld ► Folge meinem LinkedIn-Account: https://www.linkedin.com/in/erichsenlars/ ► Folge mir bei Facebook: https://www.facebook.com/ErichsenGeld/ ► Folge meinem Instagram-Account: https://www.instagram.com/erichsenlars Die verwendete Musik wurde unter www.soundtaxi.net lizenziert. Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Lars Erichsen, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.lars-erichsen.de/transparenz-und-rechtshinweis
Unter Viktor Orban hat sich Ungarn bewusst gegenüber China geöffnet. Mit Erfolg: Kein anderes Land in der EU erhält so viele chinesische Investitionen. Chinesische Firmen bauen Fabriken für Batterien und E-Autos. Doch viele fürchten Umweltschäden und eine ökonomische Sackgasse. Das Dorf Mikepercs wäre eigentlich eine Idylle. Doch hier baut eine chinesische Firma gleich mehrere Batteriefabriken. Anwohnerin Eva Komza fürchtet sich vor Umweltschäden. Eine bereits eröffnete Fabrik, ebenfalls von einer chinesischen Firma betrieben, hat den Dorfbach verschmutzt. Die Lokalen Behörden ignorierten die Umweltschäden allerdings lange Zeit. Eva Komza ist daher überzeugt: «Die Behörden arbeiten nicht für uns, sondern für die internationalen Firmen». Weitere Beispiele ausländischer Firmen, die jahrelang für schwere Umweltschäden verursachten, nähren das Misstrauen in der Bevölkerung. Hinzu kommt der hohe Wassert- und Stromverbrauch der Produktion in einem Land, das zunehmend mit Wasserknappheit zu kämpfen hat und von ausländischer Energie abhängig ist. Doch auch Wirtschaftsexperten und -expertinnen sind skeptisch. Die Produkte, welche die Fabriken herstellen, werden in Ungarn nur zusammengesetzt. Die Einzelteile, und damit auch ein Grossteil der Wertschöpfung, kommen aus China. Ein Wissenstransfer findet kaum statt. Ungarns Wirtschaft profitiere daher langfristig nicht davon, sondern begehbe sich nur in weitere Abhängigkeiten. Das Misstrauen gegenüber der Regierung, das sich am Beispiel der chinesischen Fabriken zeigt, spiegelt sich auch in den Umfragewerten nieder. Langzeit Premierminister Orban liegt hinter Oppositionsführer Peter Magyar zurück. Die von den Fabriken ausgelösten Umweltprobleme sind Teil des Wahlkampfes für die Wahlen im April, die Victor Orban nach 16 Jahren das Amt kosten könnten.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Vor uns liegt der Fjord, hinter uns eine Weltmetropole mit Herz - Oslo ist einmalig. Seine Nähe zur riesigen Natur Norwegens, seine phantastische Restaurant- und Bar-Szene, seine coolen Parks und schönen Viertel, sein phantastisches Opernhaus und das Museum zu einem der wichtigsten Maler überhaupt: Edward Munch ("Der Schrei"). Ein Tag? Ein Wochenende? Ein ganzes Jahr? Alles können wir uns in dieser Stadt vorstellen. Die Wege sind kurz, alles ist zu Fuß machbar, und wenn es schneller gehen muss, gibt es ein perfektes Nahverkehrssystem. Hinzu kommt eine wirklich einmalige Kulinarik. Zwischen Street Food und Fine Dining bietet Oslo das Beste vom besten - inklusive nordischem Einfluss, regionaler Küche und ganz viel Charakter. Von Menschen, die eine Idee von Stadt Leben, die etwas in uns hinterlassen hat. Nur Oslo kann so sein. Kommt mit!–Unsere Werbepartner findet ihr hier.Kommt zu unserer LIVE-Show:11.4.2026 Mannheim (SWR Podcastfestival)Tickets gibt es HIER.Jetzt den exklusiven Newsletter abonnieren unter reisenreisen.infoMehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram –Opernhaus OsloDas ikonische Opernhaus direkt am Wasser wirkt wie eine begehbare Landschaft aus weißem Stein. Man läuft über das Dach, schaut auf den Fjord und bekommt sofort ein Gefühl für die besondere Verbindung von Architektur und Natur in dieser Stadt.https://www.instagram.com/operaen_https://maps.google.com/?q=Oslo+Opera+HouseAker BryggeDas ehemalige Werftgelände ist heute eine lebendige Promenade mit Restaurants, Cafés und Blick aufs Wasser. Besonders abends entsteht hier eine entspannte Stimmung zwischen Stadtleben und Fjord.https://maps.google.com/?q=Aker+Brygge+OsloMunch MuseumEin modernes Museum direkt am Wasser, das sich ganz dem Werk von Edvard Munch widmet. Der Bau selbst ist schon ein Statement, innen verbindet sich Kunst mit einer besonderen Ruhe.https://www.instagram.com/munchmuseum/https://maps.google.com/?q=MUNCH+Museum+OsloVigeland ParkEin weitläufiger Park mit beeindruckenden Skulpturen, die menschliche Emotionen und Beziehungen darstellen. Ein Ort, an dem man sich treiben lassen kann und immer wieder neue Details entdeckt.https://maps.google.com/?q=Vigeland+Park+OsloBarcode ViertelModerne Architektur direkt am Wasser, geprägt von schmalen, unterschiedlich hohen Gebäuden. Ein spannender Kontrast zur ruhigen Natur rund um Oslo und ein Symbol für die Entwicklung der Stadt.https://maps.google.com/?q=Barcode+Oslo Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Unter Viktor Orban hat sich Ungarn bewusst gegenüber China geöffnet. Mit Erfolg: Kein anderes Land in der EU erhält so viele chinesische Investitionen. Chinesische Firmen bauen Fabriken für Batterien und E-Autos. Doch viele fürchten Umweltschäden und eine ökonomische Sackgasse. Das Dorf Mikepercs wäre eigentlich eine Idylle. Doch hier baut eine chinesische Firma gleich mehrere Batteriefabriken. Anwohnerin Eva Komza fürchtet sich vor Umweltschäden. Eine bereits eröffnete Fabrik, ebenfalls von einer chinesischen Firma betrieben, hat den Dorfbach verschmutzt. Die Lokalen Behörden ignorierten die Umweltschäden allerdings lange Zeit. Eva Komza ist daher überzeugt: «Die Behörden arbeiten nicht für uns, sondern für die internationalen Firmen». Weitere Beispiele ausländischer Firmen, die jahrelang für schwere Umweltschäden verursachten, nähren das Misstrauen in der Bevölkerung. Hinzu kommt der hohe Wassert- und Stromverbrauch der Produktion in einem Land, das zunehmend mit Wasserknappheit zu kämpfen hat und von ausländischer Energie abhängig ist. Doch auch Wirtschaftsexperten und -expertinnen sind skeptisch. Die Produkte, welche die Fabriken herstellen, werden in Ungarn nur zusammengesetzt. Die Einzelteile, und damit auch ein Grossteil der Wertschöpfung, kommen aus China. Ein Wissenstransfer findet kaum statt. Ungarns Wirtschaft profitiere daher langfristig nicht davon, sondern begehbe sich nur in weitere Abhängigkeiten. Das Misstrauen gegenüber der Regierung, das sich am Beispiel der chinesischen Fabriken zeigt, spiegelt sich auch in den Umfragewerten nieder. Langzeit Premierminister Orban liegt hinter Oppositionsführer Peter Magyar zurück. Die von den Fabriken ausgelösten Umweltprobleme sind Teil des Wahlkampfes für die Wahlen im April, die Victor Orban nach 16 Jahren das Amt kosten könnten.
Spitalnotfälle sind notorisch überfüllt, vor allem an den Wochenenden. Die Wartezeiten sind lang, die Ärztinnen und Ärzte im Dauereinsatz. Der Nationalrat hat am Mittwochvormittag nach Lösungen gesucht. Zur Debatte stand eine Eintrittsgebühr von 50 Franken für den Notfall. Weitere Themen: Eine Mehrheit der israelischen Bevölkerung unterstützt den Krieg im Iran, das zeigen Umfragen. Doch die Realität ist komplexer: je nach politischer und religiöser Gesinnung ist die Zustimmung zum Krieg kleiner oder grösser. Hinzu kommt, wie die Menschen den Kriegsalltag erleben. Angeblich aus Sicherheitsgründen hat der Kreml in Moskau den Zugang zu den meisten Webseiten gesperrt. Nur systemrelevante Onlinedienste und regierungstreue Medien und Plattformen können noch aufgerufen werden. Eine Strategie, um die Sperren zu umgehen, sind VPNs.
“To Dimografikó”- das demographische Problem- beschäftigt die griechische Bevölkerung und Politik. Die Griechinnen bekommen immer weniger Kinder, die Bevölkerung geht rasant zurück. Gleichzeitig verlassen junge Menschen die Dörfer; zurück bleiben oft nur noch die Älteren. Die Geburtenrate in Griechenland sinkt seit Jahrzehnten: mit 1,3 Kindern pro Frau ist sie eine der tiefsten Europas. Doch seit 2011 gibt es in Griechenland mehr Todesfälle als Geburten. Das ist auch in anderen europäischen Ländern der Fall, auch in der Schweiz. Trotzdem wächst hierzulande die Bevölkerung - dank der Einwanderung. In Griechenland aber wandern mehr Menschen aus als ein: Hunderttausende sind allein in den Jahren der griechischen Finanzkrise weggezogen, darunter viele Frauen im gebärfähigen Alter. Hinzu kommt: Die griechische Bevölkerung ist ungleichmäßig im Land verteilt. Die Hälfte der Griechinnen und Griechen wohnt im Großraum Athen und Thessaloniki. In den Dörfern hingegen gibt es weder Jobs noch die nötige Infrastruktur für Familien mit Kindern. Die konservative griechische Regierung will nun das demographische Problem anpacken: Ein 20-Milliarden schweres Maßnahmenpaket soll dazu führen, dass griechische Paare wieder mehr Kinder bekommen. Und sie gibt Anreize, damit Griechinnen und Griechen aus den Städten in die Dörfer ziehen. Doch anders als in China beispielsweise sind die Massnahmen der Regierung sanft. Können sie die Wiege Europas vor dem Aussterben retten? SRF International: Geburtenrückgang in China:
“To Dimografikó”- das demographische Problem- beschäftigt die griechische Bevölkerung und Politik. Die Griechinnen bekommen immer weniger Kinder, die Bevölkerung geht rasant zurück. Gleichzeitig verlassen junge Menschen die Dörfer; zurück bleiben oft nur noch die Älteren. Die Geburtenrate in Griechenland sinkt seit Jahrzehnten: mit 1,3 Kindern pro Frau ist sie eine der tiefsten Europas. Doch seit 2011 gibt es in Griechenland mehr Todesfälle als Geburten. Das ist auch in anderen europäischen Ländern der Fall, auch in der Schweiz. Trotzdem wächst hierzulande die Bevölkerung - dank der Einwanderung. In Griechenland aber wandern mehr Menschen aus als ein: Hunderttausende sind allein in den Jahren der griechischen Finanzkrise weggezogen, darunter viele Frauen im gebärfähigen Alter. Hinzu kommt: Die griechische Bevölkerung ist ungleichmäßig im Land verteilt. Die Hälfte der Griechinnen und Griechen wohnt im Großraum Athen und Thessaloniki. In den Dörfern hingegen gibt es weder Jobs noch die nötige Infrastruktur für Familien mit Kindern. Die konservative griechische Regierung will nun das demographische Problem anpacken: Ein 20-Milliarden schweres Maßnahmenpaket soll dazu führen, dass griechische Paare wieder mehr Kinder bekommen. Und sie gibt Anreize, damit Griechinnen und Griechen aus den Städten in die Dörfer ziehen. Doch anders als in China beispielsweise sind die Massnahmen der Regierung sanft. Können sie die Wiege Europas vor dem Aussterben retten? SRF International: Geburtenrückgang in China:
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Teil 2 und Teil 3 der exklusiven Masterclass findet ihr im Podcast-Feed "Reisen Reisen - UNTER FREUNDEN". Holt das Beste aus euren Reise-Fotos raus! In drei Mini-Episoden schenken euch der preisgekrönte Fotograf Dennis Schmelz und wir einfache Tipps, wie ihr einfach nur mit dem Smartphone eure Reise-Fotos auf ein neues Level heben könnt. In Teil 1 geht es um Menschen. Menschen sind oft der Schlüssel zu einem Ort, aber Fremde zu fotografieren ist nicht immer einfach. In dieser Episode erfahrt ihr, wie ihr es schafft, spannende Personen, die euch begegnen, die ihr beobachtet, die ihr gerne fotografieren würdet, ansprecht, ihr Vertrauen gewinnt und so anleitet, dass sowohl ihr als euer Gegenüber mit euren Fotos glücklich werden. Hinzu kommen ganz einfache technische Kniffe dazu, wie ihr ein schönes Reise-Portrait machen könnt. Alles - versteht - ohne Technik-Schnick-Schnack sondern nur mit dem Smartphone.Hier findet ihr Dennis' tolles Buch.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Kommt zu einer unserer LIVE-Shows:24.2.2026 Hamburg26.2.2026 München11.4.2026 Mannheim (SWR Podcastfestival)Tickets gibt es HIER.Mehr Reisen Reisen gibt es hier.Noch mehr Reisen Reisen gibt es in unserem Newsletter-Magazin. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nach dem Angriff auf Venezuela und der Entführung von Präsident Maduro richtet die US-Regierung ihre Aufmerksamkeit auf ein weiteres Objekt der Begierde: Grönland. Die Ehefrau von Trump-Berater Stephen Miller postet auf X eine Karte Grönlands, eingefärbt in den Farben der US-Flagge. Dazu schreibt sie: "BALD". Hinzu kommt, dass Trump erneut betont, wie wichtig Grönland für die geopolitischen Interessen Grönlands sei. Nordeuropa-Experte Tobias Etzold erklärt, wie realistisch eine Einverleibung Grönlands durch die USA ist, welche geopolitischen Folgen und Konsequenzen das hätte.