POPULARITY
Categories
Am Pfingstsonntag erinnert uns Gott daran, dass er Menschen über alle Grenzen hinweg verbindet – mitten in einer globalen Welt verschiedenster Kulturen und Spannungen. Was damals begann, verändert bis heute unser Verständnis von Zugehörigkeit. Daniel Plessing lädt ein, diese neue Gemeinschaft neu zu entdecken …
Moritz-Christian Brand, Jahrgang 1990, ist einer jener Sommeliers, bei dem man spürt, dass er die Weinwelt ein klein wenig langsamer und interessanter drehen lässt. Nach dieser Episode wirst Du den Wunsch entwickeln, mit ihm einen langen Abend zu verbringen – weil er Wein versteht, wie ein alter Territoriumsheld sein Land definiert: aus dem Bauch, mit echter Zuneigung, ohne daraus eine Predigt zu basteln. Das ist keine Lebensweise, die er abends in den Spind hängt. Das ist ein Handwerk, das man sich erkämpft, Station für Station, mit den Händen, mit dem Gaumen, mit jenem Sturschädel, den die Besten dieser Zunft alle besitzen. Seine Lehrjahre begann er im Relais & Châteaux Hotel Bayerisches Haus in Potsdam. Was folgte, war eine Dekade Sternegastronomie: Gourmetrestaurant Lerbach unter Dieter Müller, Restaurant Nils Henkel (zwei/drei Sterne) in Bergisch Gladbach, die MS Europa, dann München – stellvertretender Chefsommelier im Tantris, schließlich Chefsommelier im Restaurant Atelier des Hotel Bayerischer Hof, ebenfalls drei Sterne. 2017 übernahm er mit seiner Frau Julia das Hotel Stadt Kassel in Rinteln – ein Traditionshaus, das durch diese Übernahme in eine andere Liga trat. Das Restaurant Fachwerk wurde zum Beweis, dass Spitzenqualität keine Metropole braucht. Die Weinkarte wuchs auf über 1.500 Etiketten aus 14 Ländern. Die Branche reagierte: Der German Wine List Award 2022 (VINUM) kürte das Fachwerk zum Sieger in der Kategorie Gutbürgerliche Küche; VINUM vergab zusätzlich die „Weinkarte des Jahres 2022”. Ebenfalls 2022 folgte die Ehrung „Ausgezeichnetes Weinkonzept” durch VDP und Meininger Verlag – ein Preis, der an die Person gebunden ist, nicht ans Haus. Das Deutsche Weininstitut kürte das Fachwerk 2024 zum Sieger in der Kategorie „Gehobene Gastronomie”. Hinzu kommen der Wine Spectator Best of Award of Excellence und die Aufnahme in die Star Wine List – beide als einziges Haus Niedersachsens. Das Rolling Pin Magazin listete Brand regelmäßig unter den 50 besten Sommeliers Deutschlands; die Jeunes Restaurateurs Deutschland nahmen Julia und Moritz Brand 2024 als Mitglieder auf. Man könnte das einen Aufstieg nennen. Moritz würde sagen, das sei das Ergebnis davon, dass man die Arbeit richtig macht. Damit hätte er recht. Heute bringt er uns die Central Coast Kaliforniens – nicht Napa, nicht Sonoma. Eine topografisch zerrissene, klimatisch polarisierte Weinlandschaft, die Burgunder und Rhône-Sorten ebenso beherbergt wie Bordeaux-Varietäten, Küstennebel und Mittelmeerwärme auf 450 Kilometern vereint – und Geduld wie Präzision verlangt.
In dieser Folge geht es um einen Widerspruch, der den europäischen KI-Markt aktuell prägt: Während die großen Infrastrukturbetreiber in immer kürzeren Abständen massive Updates ausspielen, verharrt ein Großteil der hiesigen Wirtschaft in einer ausgeprägten Abwartehaltung. Unsicherheit, Angst vor Fehlentscheidungen und das parallele Einprasseln geopolitischer, technologischer und regulatorischer Themen führen dazu, dass viele Organisationen die fällige Transformation vor sich herschieben.Ein zentraler Strang dreht sich um die Ökonomie der KI selbst. Die Amortisierungslogik der Hyperscale-Rechenzentren wirft Fragen auf, zumal sich Technologie und Preisstrukturen schneller wandeln als jede klassische Investitionsrechnung. Hinzu kommt eine neue Doppelrechnung: Wer früher 200 Personen brauchte, kommt heute mit 20 aus, zahlt diesen Vorteil aber zunehmend in Tokenkosten zurück. Token-Effizienz wird damit zur eigentlichen Schlüsselgröße, nicht der reine Tokenpreis. Modelle, die zuverlässig zum Ziel führen, sind ökonomisch oft sinnvoller als günstige Modelle, die sich verirren.Parallel dazu hat sich die Governance-Diskussion in der Tiefe verändert. Compliance-Themen, Datensouveränität und die Frage, auf welche Anbieter man sich überhaupt verlassen will, prägen heute fast jedes ernsthafte Projekt. Dabei wird zunehmend deutlich, dass die europäische Perspektive zwischen US-amerikanischen und chinesischen Angeboten differenziert betrachtet werden muss, einschließlich der oft übersehenen Tatsache, dass auch Microsoft kein europäischer Anbieter ist.Inhaltlich verschiebt sich das KI-Narrativ in zwei Richtungen. Zum einen verschwindet das Superintelligenz-Motiv aus der öffentlichen Debatte, KI wird stärker als Werkzeug zur Erweiterung eigener Fähigkeiten verstanden. Zum anderen folgt auf die B2C-Welle der ChatGPT-Jahre nun eine B2B-Phase, in der es um robuste, vertrauenswürdige Systeme, kritische Infrastruktur und die Integration in gewachsene Legacy-Landschaften geht. Genau hier liegen europäische Stärken: Patente, industrielle Datenbestände und Kompetenz in Bereichen jenseits klassischer Sprachmodelle, etwa in Embodied AI, Sensorik, Robotik und neurosymbolischen Ansätzen.Das wichtigste Learning für Entscheider: Abwarten ist keine Strategie. Wer sich heute nicht ernsthaft mit agentischer KI, mit Make-or-Buy-Fragen, mit Souveränitätsentscheidungen und mit der Ablösung eigener Legacy-Systeme beschäftigt, verspielt seine Position im nächsten Zyklus. Die Folge plädiert für eine selbstbewusste Haltung, für Investitionsmut gegen den Trend und für eine Rückbesinnung auf das, was in Europa traditionell gut funktioniert: ingenieurgetriebene Neugier statt bewahrender Angst.Ein Ausblick auf die nächste Folge rundet die Episode ab: Im Gespräch mit einem erfahrenen Gast geht es dort darum, wie Innovationsmanagement in Organisationen aussehen muss, die aus der Abwartehaltung herauskommen wollen.
Grell, gefährlich, teuer: Wer braucht diesen Song Contest?Am Samstag steigt mit dem Eurovision Song Contest die teuerste Party des Jahres: 36 Millionen Euro verschlingt das Megaevent – und das, obwohl 62 Prozent der Bevölkerung kein Interesse daran haben und das ganze Land sparen muss. Hinzu kommen massive Sicherheitsbedenken, Terrorwarnstufe 4 und ein schwelender Antisemitismus, der sich in Protesten gegen die Teilnahme Israels breit macht. Wird der ESC zum wirtschaftlichen Verlustgeschäft? Geht der Contest ohne Eskalation über die Bühne? Und tut er unserem Land wirklich etwas Gutes?Glaube vor Gesetz: Wie radikal ist unsere Jugend?Eine neue Studie der Stadt Wien sorgt für Aufregung: 41 Prozent der befragten muslimischen Jugendlichen stellen religiöse Regeln über österreichische Gesetze, knapp die Hälfte ist antisemitisch eingestellt, ein Viertel gilt als latent radikalisierungsgefährdet. Woher rühren die Ressentiments? Wo versagt die Integration? Und wie muss die Politik gegensteuern?Darüber diskutiert Katrin Prähauser mit den folgenden Gästen: Gerald Grosz, Bestseller-Autor und Polit-Kommentator Eric Frey, “Standard”-Journalist Beatrice Achterberg, Journalistin bei der “Neuen Zürcher Zeitung” Barbara Tóth, Redakteurin beim “Falter” Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Angesichts der immer weiter steigenden Verschuldung ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Notenbank der “Fiskalischen Dominanz” beugen muss. Mit diesem Begriff bezeichnen Ökonomen den Zustand, in dem die Sicherung der Zahlungsfähigkeit des Staates vor der Inflationsbekämpfung steht. Doch nicht nur die fiskalische Dominanz gefährdet die Unabhängigkeit der Notenbank, sondern auch die “Finanzielle Dominanz”. Davon spricht man, wenn das Finanzsystem dereguliert und fragil wird und die Notenbank die Zinsen nicht mehr erhöhen kann, ohne eine Krise auszulösen.Hinzu kommt, dass auch ein hoch verschuldeter Nicht-Finanzsektor die Wirksamkeit der Geldpolitik einschränken kann, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Veröffentlichung des renommierten National Bureau of Economic Research (NBER) in Cambridge/Massachusetts kommt zu dem Schluss, dass sich die Europäische Zentralbank faktisch von ihrem Zwei-Prozent-Ziel verabschieden muss. Mit Daniel Stelter dazu im Expertengespräch: der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Guillaume Plantin, Professor für Economics und Fakultätsdekan an der französischen Universität Sciences Po.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceRede The quiet erosion of central bank independence von EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel: https://is.gd/OEqQhg Studie Indebted Supply and Monetary Policy: A Theory of Financial Dominance des National Bureau of Economic Research (NBER) zur Financial Dominance: https://is.gd/s8mfH7 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Als wäre das Endspiel gegen St. Pauli nicht schon genug für die VfL-Seele - diese Woche wird so oder so in die Geschichte Wolfsburgs eingehen. Und was für ein Fußballwochenende liegt vor uns: Die Rückkehr des Wappens überstrahlt alles, aber sportlich haben wir eine Konstellation die spannender nicht sein könnte am Ende dieser Horror-Bundesliga-Saison. Und trotzdem macht sich mehr als nur Hoffnung breit im Lager der Wölfe. Hinzu kommt noch ein DFB-Pokalendspiel bei den Frauen und die Verabschiedung von Vereinslegende Alex Popp. Lenny fiebert mit Artur Platt, dem Vorsitzenden des neuesten VfL-Fanclubs "Business Wölfe", dem Wochenende und hoffentlich der Relegation entgegen. Beide besprechen, ob die Wappen-Euphorie den VfL über die Ziellinie bringt, was sportlich am Samstag passieren muss und wie es ist im VIP-Bereich einen Fanclub ins Leben zu rufen. Außerdem spricht Christian Ohrens mit Sofia Hoffmeister vom St. Pauli-Netradio über die Stimmung am Millerntor vor dem Endspiel.
www.iotusecase.com#DirectAirCapture #DAC #IIoTIn dieser Episode des IoT Use Case Podcasts spricht Gastgeber Peter mit Niklas Friederichsen, Co-Gründer und CTO/CPO bei Greenlyte, und Christoph Schneider, Vice President Produktmanagement bei ifm. Im Fokus steht die Frage, wie Direct-Air-Capture-Anlagen den Sprung vom Laborprototyp zur autonomen, industrietauglichen Anlage schaffen – und welche Rolle dabei dynamische Prozessführung, IO-Link-Sensorik und der Remote-Zugriff über moneo spielen. Folge 208 auf einen Blick (und Klick):(11:04) Herausforderungen, Potenziale und Status quo – So sieht der Use Case in der Praxis ausPodcast ZusammenfassungGreenlyte überführt eine im Labor validierte Direct-Air-Capture-Technologie in real betreibbare und skalierbare Anlagen: von einer 50 t CO₂/Jahr Pilotanlage in Duisburg hin zu einer 1.500 t/Jahr First-of-a-Kind-Anlage in Marl.Die zentrale Herausforderung liegt dabei weniger in der Grundidee als in der industriellen Umsetzung: schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien, variable Umgebungsbedingungen wie Temperatur und Luftfeuchte sowie die Kombination aus klassischer Prozesstechnik (Absorption) und Elektrochemie (Desorption) erfordern eine hochdynamische und robuste Prozessführung. Hinzu kommen praktische Themen wie zuverlässige Sensorik unter realen Bedingungen – etwa bei Schaumbildung oder sich verändernden Medien.Technisch setzt Greenlyte früh auf durchgängige Digitalisierung: Sensoren werden über IO-Link angebunden, Parametrierung und Datenzugriff erfolgen remote über ifm moneo. Zentrale Datenhaltung, Wiederverwendung von Parametersätzen sowie strukturierte FAT/SAT-Tests ermöglichen eine schnelle Iteration und Skalierung. Ergänzt wird dies durch ein revisionsgeführtes Anlagen-Engineering, bei dem Änderungen häufig über Konfiguration statt über Code-Rollouts umgesetzt werden.Der Use Case zeigt, wie standardisierte Feldanbindung, Remote-Service und datenbasierte Optimierung helfen, Prototypen schneller zu stabilisieren, Inbetriebnahmen zu beschleunigen und die Grundlage für skalierbare Anlagenflotten sowie effiziente Wartungsstrategien zu schaffen.-----Relevante Folgenlinks:Peter (https://www.linkedin.com/in/peter-schopf/)Niklas (https://www.linkedin.com/in/dr-niklas-friederichsen-8290849b/)Christoph (https://www.linkedin.com/in/christoph-schneider-18872627/)Jetzt IoT Use Case auf LinkedIn folgen1x monatlich IoT Use Case Update erhalten
500 Millionen Finanzierung, am Ende blieben 100 Millionen echtes Kapital – und ein Heidelberger KI-Vorzeigeprojekt steht heute anders da, als alle dachten. Was ist bei Aleph Alpha wirklich passiert? Im Panel auf dem Dinner im Schloss 2026 @dinnerimschloss spreche ich mit Philipp Klöckner (Doppelgänger Tech Talk, KKR) und Albrecht Metter (Ameria AG, Heidelber) über die harte Realität hinter dem KI-Hype: Warum US-Konzerne uneinholbar wirken, warum Anthropic im B2B-Markt gerade alles gewinnt, warum SAP weiterleben wird – obwohl die Sasokalypse längst ausgerufen ist. Und warum Deutschland trotz Top-Talenten beim Kommerzialisieren scheitert. Wir diskutieren die unbequemen Themen offen: Energie als echtes Bottleneck (KI verbraucht 2034 so viel Strom wie ganz Indien), Souveränität in einer Welt, in der die USA längst Druck auf EU-Politiker ausübt, die militärische KI-Eskalation in der Ukraine – und was Eltern ihren Kindern heute realistisch noch raten können. Albrecht Metter zeigt mit Ameria, wie lokale KI auf dem Endgerät funktioniert – ohne Cloud, energieeffizient, souverän. Pip Klöckner analysiert die Geschäftsmodelle der KI-Anbieter und erklärt, warum Google den Consumer-Markt am Ende gewinnen wird. Direkter, ungeschminkter Blick auf das, was kommt. Wenn dir solche Gespräche helfen, abonniere den Kanal und aktiviere die Glocke. Auf dem Reza Mehman Podcast geht es um Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Shownotes 00:00 – Begrüßung & Panel-Auftakt mit Philipp Klöckner und Albrecht Metter 01:00 Aleph Alpha: Was wirklich hinter der 500-Millionen-Runde steckt 04:50 Was hat in den letzten 12 Monaten in der KI am meisten überrascht 09:00 Anthropic vs. OpenAI: Wer dominiert welchen Markt 10:30 Lokale KI auf dem Endgerät: Amerias Ansatz und warum die Cloud nicht alles ersetzt 18:40 SAP, Salesforce & die Sasokalypse: Stirbt klassische Enterprise-Software 27:00 Das Energieproblem: Warum KI 2034 so viel Strom braucht wie Indien 34:30 Digitale Souveränität, militärische Eskalation und Europas Optionen 47:30 Was sollen unsere Kinder lernen – und welche Jobs verschwinden zuerst Highlights „Wenn man Politiker bei Finanzierungsrunden sieht, ist das in der Regel schon eine Aussage." – Pip Klöckner über das Signal hinter staatsnahen Tech-Runden „Bis 2034 wird KI mehr Strom verbrauchen als Indien." – Pip Klöckner zur unterschätzten Energiefrage des KI-Booms „Wir haben eine einmalige Chance in Europa, mit KI unsere Souveränität auf diese Art zurückzuholen." – Albrecht Metter über lokale KI als Gegenmodell zur US-Cloud „Ich würde mir einen Job suchen, wo der Output nicht digital ist." – Pip Klöckners harter Rat an die nächste Generation „Wir müssen handeln, als ob wir bereits den Verteidigungsfall hätten." – Albrecht Metter zur sicherheitspolitischen Realität in Europa. Fragen & Antworten Frage: Was ist bei Aleph Alpha schiefgelaufen? Antwort: Von der 500-Millionen-Runde waren laut Pip Klöckner real nur rund 100 Millionen Eigenkapital, der Rest Forschungszuwendungen und Umsatzzusagen. Hinzu kamen zu lange Sales-Cycles und übermächtige US-Konkurrenz. Frage: Wer gewinnt das Rennen zwischen Anthropic und OpenAI? Antwort: Bei den Modell-Fähigkeiten liegen beide gleichauf. Anthropic dominiert den Enterprise-Markt, OpenAI hat die stärkste Consumer-Marke. Frage: Wie viel Strom verbraucht KI in Zukunft? Antwort: Bis 2034 soll KI weltweit so viel Energie verbrauchen wie Indien. Allein für ein Jahr Nvidia-Chip-Produktion bräuchte man rund 7 deutsche Atomkraftwerke. Frage: Wird SAP durch KI überflüssig? Antwort: Kurzfristig nein. SAP-Migrationen sind 3- bis 5-Jahres-Projekte. Klassische „Systems of Record" bleiben stabile Fundamente – neu gegründete Unternehmen setzen sie aber nicht mehr ein. Frage: Was ist lokale KI und wie funktioniert sie? Antwort: Kleinere Open-Source-Sprachmodelle, die direkt auf dem Endgerät laufen statt in der Cloud. Ameria legt darauf eine Shell über bestehende Betriebssysteme und automatisiert repetitive Aufgaben. Frage:
Bekannt wird Ulrich Gerhard Scheurlen unter dem Namen Ulrich Tukur. Der Nachname ist eingedeutschtes Französisch: „tout court“, also „alles kurz“. Er kommt im Juli 1957 im hessischen Viernheim zur Welt. Der Vater stammt aus Stuttgart, die Mutter aus Ulm. Seine Kindheit und Jugend verbringt er im spießig-schwäbischen Familienkreis in Großkrotzenburg, Großburgwedel und Wedemark, also: bei Hannover. Es folgen das Abitur, ein High-School-Abschluss in Boston, der Wehrdienst, ein Studium in Tübingen, die Schauspielausbildung in Stuttgart, erste Film-, dann Theater-Engagements ab 1982, zwei Ehen, zwei Töchter. Außerdem gründet er 1995 seine Band Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys, mit denen er mehrsprachig Jazz, Swing, Schlager, Chanson, Cha-Cha-Cha, Tango, Bossa Nova und mehr spielt. Zu sehen war er bisher in nicht weniger als 50 Kinofilmen und über 60 Fernsehfilmen. Darunter 13 Fälle als exzentrischer Tatort-Ermittler Felix Murot. Hinzu kommen zahlreiche Musik- und Hörbuchveröffentlichungen. Und als wäre das alles nicht genug, veröffentlicht Tukur im Oktober 2019 seinen ersten Roman „Der Ursprung der Welt“. Weil er vieles gut kann, wurde er seit Mitte der 80er mit diversen Preisen ausgezeichnet. Der Podcast wird nicht aufdecken können, wie Tukur das alles gelingt, vielmehr will Jan Schwarzkamp die Gelegenheit nutzen und sich von seinem Gast aufklären lassen, welche musikalische Sozialisation er genossen und wie sich die nunmehr 30-jährige Geschichte seiner Rhythmus Boys entwickelt hat. Das Besondere: Ulrich Tukur hat für „Der Soundtrack meines Lebens“ zum Gespräch in sein Wohnzimmer in Berlin-Schöneberg eingeladen, platziert am großen Esstisch in einem geradezu musealen Ambiente mit großem Piano im Eck. Wir lernen: Seine Oma versorgt ihn früh mit einer Single der Beatles. Er mag Creedence Clearwater Revival gerne, klaut im Musikaliengeschäft einst Boogie-Woogie-Noten und geht vor allem in Klassik und Jazz auf. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Trend geht schon seit Jahren zu autobiografischen oder autofiktionalen Büchern. Viele Neuerscheinungen kreisen um das Leben der Autor*innen. Hinzu kommt oft ein Ruf nach Wahrheit und historischer oder aktueller Genauigkeit. Die junge schwedische Autorin Ellika Lagerlöf ignoriert mit ihrem Debüt diesen Trend völlig und legt stattdessen einen surrealistischen Erzählungsband vor: "Body", der heute auf Deutsch erscheint. Irène Bluche stellt das ungewöhnliche Debüt vor.
Zu Gast: Annegret Richter, künstlerische Festivalleitung ITFS Ein Filmfestival auch für Videospiele? Auf dem Internationalen Trickfilm-Festival in Stuttgart ist das schon länger nichts ungewöhnliches. Neben einem umfassenden Kinoprogramm für Animationsfans präsentiert das traditionsreiche Festival Besucher:innen vom 05. bis zum 10. Mai 2026 auch zahlreiche Einblicke in ausgewählte Videospiele. Hinzu kommen unter anderem Workshops, Ausstellungen und auch das ein oder andere transmediale Experiment. Mehr Konsolenkino geht eigentlich nicht. Deswegen hat sich Max mit der künstlerischen Festivalleitung, Annegret Richter, zusammengesetzt, um über das #itfs zu sprechen. Warum gibt es auf dem Festival so eine starke Verbindung zwischen Animationsfilmen und Games? Welche Trends bewegen die Branche? Und welches Animationsabenteuer hat die Festivalleiterin zuletzt besonders beeindruckt? #animation #filmfestival #games #podcast #konsolenkino Mehr von Konsolenkino findet ihr bei Insta: https://www.instagram.com/konsolenkino https://konsolenkino.podcaster.de/impressum/
Lavendel, Zikaden, Mittelmeerluft – und ein Glas Rosé in der Hand. Die Provence ist nicht nur Frankreichs älteste Weinregion, sondern die unangefochtene Welthauptstadt des Roséweins. 90 % der Produktion sind Rosé, und wer einmal einen Sommer dort verbracht hat, versteht warum. Lou und Jonas nehmen euch heute mit in den Süden: Drei Appellationen, drei Stile, drei Weine – von der Küste bis ins kühle Hinterland. Ihr erfahrt, was Côtes de Provence, Coteaux d'Aix-en-Provence und Coteaux Varois en Provence unterscheidet, welche Rebsorten den unverwechselbaren provenzalischen Stil prägen und zu welchen Gerichten Provence-Rosé wirklich passt. Plus: die besten Reisetipps für alle, die jetzt sofort Koffer packen wollen. Alles über die Region, die Appellationen und wie du deinen Besuch planst, findest du auf destinationvinsdeprovence.com – der offiziellen Website unseres Partners Vins de Provence. Weine der Woche Heute ausnahmsweise drei – je einer aus den drei großen Appellationen der Provence: Côtes de Provence AOP – die größte Appellation, über 20.000 Hektar von der Côte d'Azur bis ins Landesinnere. Frisch, hell, aromatisch – Sommer im Glas. Perfekt zu Salade Niçoise, Bouillabaisse und frischen Meeresfrüchten. Coteaux d'Aix-en-Provence AOP – strukturierter und kraftvoller, geprägt von Kalkböden und kontinentalen Einflüssen rund um Cézannes Stadt. Mehr Textur, mehr Rückgrat – ideal zu gegrilltem Lamm mit Herbes de Provence oder Daube Provençale. Coteaux Varois en Provence AOP – der Geheimtipp. Auf einem Hochplateau bis zu 500 Meter Höhe gelegen, kühler und mineralischer als die anderen beiden. Feine Kräuter- und Blumennoten, lebendige Frische – wunderbar zu Ziegenkäse, Tian Provençal oder Socca. Die Frage der Woche – von Hannah aus Erfurt: „Warum sind Roséweine aus der Provence immer so hell? Bedeutet heller automatisch besser?" „Nein – heller bedeutet nicht automatisch besser, aber es ist ein klares Stilmerkmal. Die helle Farbe entsteht durch Direktpressung oder sehr kurzen Schalenkontakt: weniger Farbextraktion, weniger Tannine, mehr Frische und Eleganz. Hinzu kommt, dass viele Trauben früh und oft nachts gelesen werden, um die Aromatik zu bewahren. Heller Rosé kann trotzdem komplex sein – durch den sorgfältigen Verschnitt der fünf Hauptsorten. Die Farbe sagt etwas über den Stil, nicht über die Qualität." Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
In dieser Podcast-Folge von Elektroauto-News spreche ich mit Mark Hoelling, Gründer von eScotee und Fachberater für Mikromobilität sowie Mobilitätsmarketing, über einen Bereich der Elektromobilität, der häufig unterschätzt wird: die sogenannte kleine E-Mobilität. Gemeint sind E-Bikes, Lastenräder, E-Scooter, elektrische Motorroller, Microcars und gewerbliche Spezialfahrzeuge – also alles, was kleiner ist als ein Auto und lokal emissionsfrei unterwegs ist. Die Zahlen zeigen deutlich, welche Relevanz dieser Markt bereits hat: Rund 17,5 Millionen E-Bikes fahren aktuell auf Deutschlands Straßen. Hinzu kommen etwa 1,3 Millionen Lastenräder, überwiegend elektrisch, sowie rund 1,5 Millionen E-Scooter. Demgegenüber stehen gut zwei Millionen Elektro-Pkw. In Stückzahlen ist Mikromobilität damit längst der größte Teil der E-Mobilität. Genau hier setzt unser Gespräch an: Warum wird dieser Bereich in der öffentlichen Debatte dennoch oft als Randthema behandelt? Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Frage, wie Mikromobilität erfolgreich vermarktet werden kann. Mark beschreibt das zentrale Problem vieler Anbieter: Sie müssen nicht nur ihr Produkt erklären, sondern zunächst eine ganze Fahrzeugkategorie im Bewusstsein der Menschen verankern. Stichwort „Mental Availability“ – also die mentale Verfügbarkeit einer Mobilitätsoption im entscheidenden Moment. Nur was im Kopf präsent ist, wird auch in Betracht gezogen. Mit seinem Ansatz des „Pooled Category Marketing“ verfolgt Mark eine kooperative Strategie. Statt isoliert um Marktanteile zu kämpfen, schließen sich Hersteller für gemeinsame Kampagnen und Events zusammen. Ein Beispiel sind die „New Mobility Days“ in Hamburg, bei denen Showrooms von Elektroauto-Marken temporär auch kleine elektrische Fahrzeuge präsentieren. Ziel ist es, Sichtbarkeit für die gesamte Kategorie zu schaffen und neue Zielgruppen zu erreichen. Darüber hinaus diskutieren wir Themen wie Reichweitenangst, Ladeinfrastruktur und die Wirkung von Kaufprämien. Marks These: Reichweitenangst ist häufig Infrastrukturangst – und diese sei in weiten Teilen Westeuropas faktisch unbegründet. Statt immer neuer Förderprogramme plädiert er für gezielte Kommunikationsstrategien, die bestehende Infrastruktur und gesunkene Fahrzeugpreise transparenter machen. Ein weiteres Thema ist die „Wahl zum Autoersatz des Jahres“, eine groß angelegte Befragung mit über 10.000 Teilnehmenden, die aufzeigt, warum Menschen ihr Auto ganz oder teilweise ersetzen möchten. Ergänzt wird das durch den geplanten Kleinanzeigen-Marktplatz für neue und gebrauchte Mikromobilitätsfahrzeuge – ein Schritt hin zu mehr Markttransparenz und Professionalisierung. Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf den Pkw-Markt: Preisparität zwischen Elektroauto und Verbrenner rückt näher, Batteriekosten sinken, Technologien wie LFP- und Natrium-Ionen-Batterien gewinnen an Bedeutung. Die zentrale Frage bleibt: Wann kippt der Markt endgültig? Wenn dich Themen rund um Elektromobilität, Mikromobilität, Autoersatz und Marktstrategien beschäftigen, ist diese Folge eine fundierte Einordnung mit klarer Perspektive aus Praxis und Marketing.
NBIW #251 | Geldgespräch 069 Die Rahmenbedingungen für private und betriebliche Altersvorsorge haben sich in den vergangenen Monaten spürbar verändert. Neue Gerichtsurteile, Probleme bei Versicherern und Versorgungswerken sowie politische Reformansätze werfen Fragen zur Verlässlichkeit bestehender Modelle auf. Hinzu kommen steuerliche Änderungen, die insbesondere bei Auszahlungen zu einer spürbar höheren Belastung führen können. Im Gespräch zeigen Felix Früchtl und ich zentrale Entwicklungen auf und betrachten deren Auswirkungen auf Anleger und Sparer.
Was passiert eigentlich mit den Standortdaten, die Smartphone-Apps tagtäglich sammeln? Diese Frage haben sich Ingo Dachwitz und sein Kollege Sebastian Meineck von netzpolitik.org gestellt. Seit fast zwei Jahren sind sie gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk und internationalen Partnern den sogenannten "Databroker Files" auf der Spur. Was sie dabei zutage förderten, ist erschreckend: Über die Plattform Datarade.ai bekamen die Journalisten von Datenhändlern kostenlose "Probedatensätze" mit inzwischen mehr als 13 Milliarden Standortdaten aus über 140 Ländern zugespielt. Allein in einem deutschen Datensatz fanden sich 3,6 Milliarden Standortpunkte, zugeordnet zu rund elf Millionen Smartphones. Im Gespräch mit Holger und Joerg erläutert Ingo, wie die Recherche funktionierte. Mit einem von BR-Datenjournalistin Katharina Brunner gebauten Tool ließen sich die Daten auf Karten visualisieren. Anhand der Mobile Advertising ID – einer eindeutigen Werbe-Kennung, die Android und iOS den Apps zur Verfügung stellen – konnten die Bewegungsmuster einzelner Personen über Wochen nachvollzogen werden. Mit einfachen Open-Source-Methoden, etwa dem Abgleich von Wohnadressen mit Klingelschildern und Telefonbüchern, gelang es dem Team, die vermeintlich anonymen Daten zahlreichen Personen zuzuordnen: hochrangigen Beamten, Mitarbeitern von Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz, Soldaten auf US-Militärbasen wie dem Fliegerhorst Büchel und sogar einer mutmaßlichen NSA-Mitarbeiterin in Bad Aibling. Die Daten stammen aus zwei Quellen: zum einen aus Tracking-SDKs, die App-Entwickler gegen kleines Geld in ihre Anwendungen einbauen, zum anderen aus Echtzeit-Auktionssystemen für Online-Werbung (Real-Time Bidding). Besonders aufgefallen war den Journalisten die App Wetter Online. Die nordrhein-westfälische Datenschutzaufsicht stattete dem Anbieter daraufhin einen Besuch ab und stellte fest, dass tatsächlich präzise Standortdaten weitergegeben wurden. Auch die Hamburger Datenschutzbehörde wurde aufgrund der Recherche bei einer Dating-App fündig. Rechtlich, da sind sich die drei einig, ist das gesamte Geschäftsmodell kaum zu rechtfertigen. Eine Einwilligung kann die komplexen Datenflüsse mit hunderten beteiligten Firmen praktisch nicht abbilden, ein berechtigtes Interesse scheidet nach Auffassung der Datenschutzbehörden für Werbe-Tracking ohnehin aus. Hinzu kommt, dass sich Plattformen wie Datarade laut Ingo selbst nicht als Verantwortliche im Sinne der DSGVO sehen, sie vermittelten ja nur. Ingo fordert daher eine politische Debatte: Statt die Verantwortung allein auf Nutzer abzuwälzen, brauche es klare Verbote bestimmter Datengeschäfte. Wer sich schützen will, kann immerhin die Werbe-ID auf dem Smartphone zurücksetzen oder deaktivieren, Apps den Standortzugriff nur bei aktiver Nutzung erlauben und konsequent Tracking ablehnen. Ein Tool auf netzpolitik.org erlaubt es zudem, die eigene Werbe-ID gegen den deutschen Datensatz abzugleichen.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist schlecht. Viele junge Start-up-Gründer denken ans Auswandern. Eine Gruppe junger Menschen setzt dagegen darauf, Vertreter des Mittelstandes und der Start-up-Szene an einen Tisch zu bringen. Beim Zukunftswiesen-Summit sollen Mittelständler, die besonders Baden-Württemberg wirtschaftlich tragen und Start-up-Unternehmer, die etwas Neues schaffen wollen, ihre Zukunfts-Visionen austauschen. "Wir wollten uns nicht auf die Straße kleben und meckern, sondern etwas schaffen, was unsere Wirtschaft wieder nach vorne bringt", sagt Laura Weber, Start-up-Unternehmerin und eine der Gründerinnen des mittlerweile 3. Summits in SWR Aktuell. Ausschlaggebend für die Idee, das Treffen ins Leben zu rufen, sei die Unzufriedenheit mit der Politik: "Unser Land hat den gesunden Menschenverstand verloren. Es lohnt sich nicht mehr zu arbeiten", sagt Weber. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlten zu viele Steuern und Sozialabgaben. Hinzu komme, dass es eine "enorme Bürokratie und Überregulierung" gebe. Was der Mittelstand von den Start-ups lernen kann und umgekehrt, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler mit Laura Weber gesprochen.
Die Republik Moldau ist täglich russischen Aggressionen ausgesetzt: Verletzungen des Luftraums, Schäden an der Infrastruktur oder Desinformationskampagnen. Doch Moldau wehrt sich und will endgültig weg von der russischen Einflusszone – hin zur EU. Moldaus Regierung fährt einen kompromisslosen Westkurs. Innert kürzester Zeit hat sie die wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland gekappt und die Abhängigkeit vom russischen Gas beendet. Stattdessen soll das Land bis 2030 EU-Mitglied werden. Eine Mehrheit im Land unterstützt diese Politik. Sie fühlt sich aktiv von Russland bedroht. Denn der Ukraine-Krieg ist in Moldau allgegenwertig: Sei es durch abgestürzte Drohnen im Grenzgebiet, oder Problemen in der Energieversorgung, weil Russland Stromleitungen in der Ukraine angreift. Von der EU erhofft sich das Land besseren Schutz. Doch Russland will dies verhindern. Experten sprechen von einem hybriden Krieg, den das Land gegen Moldau führt. Von Stimmenkauf bis zu Desinformationskampagnen unternimmt der Kreml einiges, um Moldau in der eigenen Einflusszone zu behalten. Russlands Propaganda fällt dabei teilweise auf fruchtbaren Boden. Weiterhin gibt es starke Stimmen im Land, die gegen eine Abkehr von Russland sind. Hinzu kommt noch die abtrünnige Region Transnistrien, die weiterhin stark von Russland abhängig ist. Sie ist einer von mehreren möglichen Stolpersteinen auf dem Weg in die EU.
Die Republik Moldau ist täglich russischen Aggressionen ausgesetzt: Verletzungen des Luftraums, Schäden an der Infrastruktur oder Desinformationskampagnen. Doch Moldau wehrt sich und will endgültig weg von der russischen Einflusszone – hin zur EU. Moldaus Regierung fährt einen kompromisslosen Westkurs. Innert kürzester Zeit hat sie die wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland gekappt und die Abhängigkeit vom russischen Gas beendet. Stattdessen soll das Land bis 2030 EU-Mitglied werden. Eine Mehrheit im Land unterstützt diese Politik. Sie fühlt sich aktiv von Russland bedroht. Denn der Ukraine-Krieg ist in Moldau allgegenwärtig: Sei es durch abgestürzte Drohnen im Grenzgebiet oder Problemen in der Energieversorgung, weil Russland Stromleitungen in der Ukraine angreift. Von der EU erhofft sich das Land besseren Schutz. Doch Russland will dies verhindern. Experten sprechen von einem hybriden Krieg, den das Land gegen Moldau führt. Von Stimmenkauf bis zu Desinformationskampagnen unternimmt der Kreml einiges, um Moldau in der eigenen Einflusszone zu behalten. Russlands Propaganda fällt dabei teilweise auf fruchtbaren Boden. Weiterhin gibt es starke Stimmen im Land, die gegen eine Abkehr von Russland sind. Hinzu kommt noch die abtrünnige Region Transnistrien, die weiterhin stark von Russland abhängig ist. Sie ist einer von mehreren möglichen Stolpersteinen auf dem Weg in die EU.
Iranerinnen und Iraner sind Sanktionen gewohnt. Aber seit die Amerikaner auch iranische Häfen blockieren, hat sich die Situation nochmals verschärft. Lebensmittel sind weiterhin überall vorhanden, doch die Preise steigen merklich. So kostet Sonnenblumenöl im Moment dreimal so viel wie vor Kriegsbeginn. Wegen des Krieges können viele Iraner momentan nicht arbeiten. Das Internet ist weiterhin gesperrt, was das Geschäft vieler Firmen beeinträchtigt. Hinzu kommen die Schäden an der Infrastruktur. In Isfahan etwa wurde ein Stahlwerk bombardiert und beschädigt – 40 000 Menschen haben ihre Arbeitsstelle verloren. In dieseer Folge spricht der Journalist Teseo La Marca über die gegenwärtige wirtschaftliche Lage in Iran. Er erzählt von seinen Kontakten vor Ort und gibt einen Einblick ins Innere Irans. Heutiger Gast: Teseo La Marca, freier Journalist Host & Redaktion: Alice Grosjean Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
Die Republik Moldau ist täglich russischen Aggressionen ausgesetzt: Verletzungen des Luftraums, Schäden an der Infrastruktur oder Desinformationskampagnen. Doch Moldau wehrt sich und will endgültig weg von der russischen Einflusszone – hin zur EU. Moldaus Regierung fährt einen kompromisslosen Westkurs. Innert kürzester Zeit hat sie die wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland gekappt und die Abhängigkeit vom russischen Gas beendet. Stattdessen soll das Land bis 2030 EU-Mitglied werden. Eine Mehrheit im Land unterstützt diese Politik. Sie fühlt sich aktiv von Russland bedroht. Denn der Ukraine-Krieg ist in Moldau allgegenwärtig: Sei es durch abgestürzte Drohnen im Grenzgebiet oder Problemen in der Energieversorgung, weil Russland Stromleitungen in der Ukraine angreift. Von der EU erhofft sich das Land besseren Schutz. Doch Russland will dies verhindern. Experten sprechen von einem hybriden Krieg, den das Land gegen Moldau führt. Von Stimmenkauf bis zu Desinformationskampagnen unternimmt der Kreml einiges, um Moldau in der eigenen Einflusszone zu behalten. Russlands Propaganda fällt dabei teilweise auf fruchtbaren Boden. Weiterhin gibt es starke Stimmen im Land, die gegen eine Abkehr von Russland sind. Hinzu kommt noch die abtrünnige Region Transnistrien, die weiterhin stark von Russland abhängig ist. Sie ist einer von mehreren möglichen Stolpersteinen auf dem Weg in die EU.
In der Nacht auf Mittwoch endet im Iran eine zweiwöchige Waffenruhe. Bis dahin braucht es einen Deal zwischen Teheran und Washington, ansonsten könnten die Kämpfe gleich wieder aufflammen. Doch seit Tagen herrscht Verwirrung und ein wildes Hin und Her zwischen den beiden Gesprächspartnern. Hinzu kommt ein US-Präsident, der die Verhandlungen immer wieder selbst sabotiert. Warum Trumps Unvermögen in Verhandlungsfragen die Welt ins Chaos stürzen könnte und warum der Präsident sich dessen selbst nicht einmal klar ist, darüber sprechen wir heute.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Finanztip: Gute Kreditkarten gibt es kostenlos – viele Extras sind verzichtbar Bei den meisten Kreditkarten fallen schnell hohe Gebühren an, wenn im Ausland bezahlt und Geld abgehoben wird – nur wenige Angebote sind gebührenfrei. Das zeigt ein aktueller Kreditkartenvergleich des unabhängigen Geldratgebers Finanztip. Extraleistungen wie Versicherungen, Bonusprogramme oder Rabatte rechtfertigen höhere Kreditkartenkosten meist nicht. Viele Kreditkarten werben mit Zusatzleistungen wie Cashbacks, Meilen oder Versicherungspaketen. „Solche Extras rechtfertigen keine hohen Gebühren“, so Finanztip. „Denn für Verbraucherinnen und Verbraucher, denen es vor allem um das Bezahlen und Geldabheben geht, reichen kostenlose Kreditkarten.“ Wirklich kostenlose Kreditkarten sind selten Laut Finanztip haben 15 von 39 untersuchten Kreditkarten keine Jahresgebühr, bei allen anderen werden zwischen 24 und 99 Euro jährlich fällig. Bei drei Angeboten ohne Jahresgebühr fallen außerdem keine zusätzlichen Gebühren für Zahlungen in Fremdwährung an und die Gebühren für Bargeldabhebungen sind niedrig. Finanztip empfiehlt aktuell folgende Kreditkarten: die Easybank Visa, Hanseatic Bank Genialcard und die Bank Norwegian Visa. Verbraucherinnen und Verbraucher finden online eine umfangreiche Kreditkarten-Übersicht. Außerdem hat Finanztip bei der Auswertung berücksichtigt, dass Rückzahlungen per Vollabbuchung seitens der Bank möglich sind und so teure Ratenzahlungen vermieden werden können. „Wer statt einer vollständigen Abbuchung eine Teilzahlung nutzt, zahlt schnell drauf und läuft Gefahr, sich zu verschulden“, warnt man. Kreditkarten als Gebührenfalle Was die Kosten bei Kreditkarten ausmachen können, zeigt sich bei einem Urlaub außerhalb der Eurozone: Wer bei einer Urlaubsreise von 15 Tagen rund 1.000 Euro in Fremdwährung abhebt und mit der Karte bezahlt, zahlt schnell 20 Euro an Gebühren. Hinzu kommt eine durchschnittliche Jahresgebühr von rund 45 Euro. Mit einer kostenlosen Kreditkarte lassen sich diese Ausgaben weitestgehend vermeiden. Kombi-Angebote mit Tücken Kritisch sieht Finanztip, wenn Kreditkarten mit Versicherungspaketen kombiniert beworben werden. „Gerade bei wichtigen Versicherungen wie der Auslandsreisekrankenversicherung sollten die Policen umfassend sein“, so Finanztip. Bei Kreditkarten-Angeboten sei der Schutz häufig eingeschränkt – etwa, weil er nur greift, wenn die Reise mit der Karte bezahlt wurde. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
In dieser Folge sprechen Tim und Oliver darüber, wie Product Owner mit dem Druck umgehen, jederzeit eine Entscheidung treffen zu müssen und warum genau dieser Reflex oft zu kurz greift. In vielen Teams gilt Schnelligkeit als Zeichen von Stärke. Wer zögert, wirkt unsicher. Wer entscheidet, wirkt handlungsfähig. Doch diese Gleichung geht im Alltag der Produktentwicklung nicht immer auf. Eine Entscheidung gewinnt nicht an Qualität, nur weil sie schnell getroffen wird. Entscheidend ist der Moment, in dem sie fällt, und die Informationen, die zu diesem Zeitpunkt vorliegen. Eine gute Entscheidung bewertet man nicht anhand ihrer Folgen und Ergebnisse im Nachhinein, sondern aus der Situation heraus, in der sie getroffen wird. Genau hier liegt eine der größten Herausforderungen im Produktalltag. Product Owner bewegen sich ständig in Unsicherheit. Sie kennen selten alle Fakten, müssen aber trotzdem Verantwortung übernehmen. Wer in solchen Situationen vorschnell entscheidet, läuft Gefahr, wichtige Informationen zu übersehen oder sich von scheinbarer Dringlichkeit treiben zu lassen. Oft wird Druck von außen aufgebaut, obwohl die eigentliche Entscheidung noch Zeit hätte. Diese Dynamik zu erkennen, verändert den Blick auf die eigene Rolle spürbar. Nicht zu entscheiden ist dabei kein Zeichen von Schwäche, sondern selbst eine bewusste Entscheidung. Es geht darum, den richtigen Zeitpunkt zu wählen. Wenn Unsicherheit hoch ist oder relevante Informationen fehlen, kann es sinnvoll sein, innezuhalten und gezielt Kontext aufzubauen. Gleichzeitig zeigt sich hier ein Spannungsfeld, das viele Produktmenschen kennen. Wer zu lange wartet, riskiert Stillstand. Wer zu schnell entscheidet, riskiert Fehlentscheidungen. Diese Balance bewusst zu gestalten gehört zur eigentlichen Verantwortung eines Product Owners. Hinzu kommt, dass auch nicht jede Entscheidung in die Hände des Product Owners gehört. Teams können und sollten viele Entscheidungen selbst treffen. Wenn jede Frage nach oben eskaliert wird, entsteht Abhängigkeit statt Ownership. Eine kluge Entscheidung besteht dann darin, bewusst nicht zu entscheiden und Verantwortung dort zu lassen, wo sie hingehört. Das stärkt Teams langfristig mehr als jede schnelle Antwort. Gleichzeitig entstehen durch Nicht Entscheiden auch Kosten. Offene Fragen führen zu Wartezeiten, zu Unsicherheit im Team oder dazu, dass an Themen gearbeitet wird, die wenig Wert liefern. Diese Entscheidungskosten sind im Alltag oft unsichtbar, wirken aber stark auf die Produktentwicklung. Deshalb reicht es nicht, einfach nur abzuwarten. Es braucht ein bewusstes Abwägen zwischen Dringlichkeit, Unsicherheit und möglichem Impact. Genau hier entwickelt sich die Qualität von Entscheidungen. Am Ende geht es weniger um die Frage, ob entschieden wird, sondern ob jetzt entschieden werden sollte. Dieses kleine gedankliche Innehalten verändert viel. Es schafft Raum für bessere Entscheidungen und verhindert reflexartiges Handeln. Wer beginnt, das eigene Entscheidungsverhalten zu reflektieren, erkennt schnell Muster. In welchen Situationen entscheide ich zu schnell. Wann warte ich zu lange. Welche Informationen fehlen mir regelmäßig. Diese Klarheit ist der erste Schritt, um die eigene Entscheidungspraxis weiterzuentwickeln. Diese älteren Folgen wurden in der Episode erwähnt: - Kluge Entscheidungen treffen mit Decision Poker - Biases und wie ich als Product Owner damit umgehen kann - Product Principles Weitere Bücher, auf die Tim und Oliver Bezug nehmen: - Annie Duke: Thinking in Bets: Making Smarter Decisions When You Don't Have All the Facts - Daniel Kahneman: Schnelles Denken, langsames Denken Wie gehst du mit diesem Spannungsfeld um? Entscheidest du oft (zu) schnell oder wartest du manchmal (zu) lange, bevor du eine Entscheidung triffst? Entscheide dich doch dazu, deine Gedanken und Erfahrungen mit uns und der Community auf unserer LinkedIn-Seite.
Drama, Baby! – Der neue Podcast des Staatstheaters Darmstadt
„Er ist erotisch, wahnsinnig verliebt, ein bisschen verrückt auch und testet Grenzen aus“, so beschreibt Countertenor Benjamin Lyko seine Rolle als Kaiser Nero, dessen Lovestory mit Poppea in Monteverdis Barockoper im Mittelpunkt steht. (Premiere am 18. April). Doch der Stoff ist auch politisch: „Wie geht das in einer Diktatur, wie entsteht ein populistischer Herrscher und was passiert mit dem Regelbruch?“, so Regisseur Karsten Wiegand und Intendant des Staatstheaters Darmstadt, „in Die Krönung der Poppea erleben wir eine totale Vermischung von öffentlichen Personen und deren Liebschaften.“ Hinzu kommen prunkvolle und opulente Kostüme: „Wir haben in Pailletten, Spitze und Seide geschwelgt“, erzählt Veronika Bischoff-Krauss, stellvertretende Leiterin der Kostümabteilung. Podcast-Host Mariela Milkowa spricht mit ihnen über witzige Kostümpannen auf der Bühne, über Countertenöre, die im Barock mit ihren hohen Stimmen wie Popstars gefeiert wurden, über den hineinkomponierten „Sex“ in Monteverdis Musik und die Verführungskünste autoritärer Herrscher. Infos und Tickets Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein junges Debütanten-Trio um Antoni Kowalski (als erster Pole überhaupt), Liam Pullen und Stan Moody hat sich am ersten Judgement Day für das Crucible Theatre qualifiziert. Hinzu kommen Rückkehrer um Hossein Vafaei, Matthew Stevens, Pang Junxu, David Gilbert und Zhou Yuelong. Noah und Chris fassen den ersten Tag der Judgement Days mit den spannenden Matches und Ergebnissen zusammen und freuen sich auf den heutigen zweiten Teil der Quali-Endphase in Sheffield.Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Seit drei Jahren dauert im Sudan der erbitterte Bürgerkrieg an, zwischen der Militärregierung und der RSF-Miliz. Mehr als 30 Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Außenminister Wadephul hat deswegen zu einer Geberkonferenz nach Berlin eingeladen.Inhalt:Die Vereinten Nationen sprechen im Sudan von der größten humanitären Krise der Welt. Hinzu kommt: Laut Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD sind die Zahlungen für die Entwicklungshilfe weltweit so stark eingebrochen wie noch nie. Im vergangenen Jahr sanken die öffentlichen Mittel um 23,1 Prozent auf 174,3 Milliarden. Wie geht es den Menschen im Sudan? Schriftsteller Navid Kermani war im Land unterwegs. Von seinen Eindrücken dieser Reise erzählt er Jörg Brandscheid im BR24 Thema des Tages. Moderation: Julia Walter
Erichsen Geld & Gold, der Podcast für die erfolgreiche Geldanlage
Auch wenn es für mich – und da bin ich ganz ehrlich mit euch – kein Grund zur Freude ist, möchte ich heute mit euch über eine Industrie sprechen, die wächst und in Zukunft vermutlich sogar noch stärker wachsen wird. Ich kann gut nachvollziehen, dass viele Anleger genau solche Aktien im Depot haben oder haben möchten. Hinzu kommt: Diese Aktien sind aktuell noch nicht einmal überteuert. ► Der beste ETF für Rüstungs-Aktien - jetzt sofort lesen: www.lars-erichsen.de (100% gratis) ► An diese E-Mail-Adresse kannst du mir deine Themen-Wünsche senden: podcast@lars-erichsen.de ► Meinen BuyTheDip-Podcast mit Sebastian Hell und Timo Baudzus findet ihr hier: https://buythedip.podigee.io ► Schau Dir hier die neue Aktion der Rendite-Spezialisten an: https://www.rendite-spezialisten.de/aktion ► TIPP: Sichere Dir wöchentlich meine Tipps zu Gold, Aktien, ETFs & Co. – 100% gratis: https://erichsen-report.de/ Viel Freude beim Anhören. Über eine Bewertung und einen Kommentar freue ich mich sehr. Jede Bewertung ist wichtig. Denn sie hilft dabei, den Podcast bekannter zu machen. Damit noch mehr Menschen verstehen, wie sie ihr Geld mit Rendite anlegen können. ► Mein YouTube-Kanal: http://youtube.com/ErichsenGeld ► Folge meinem LinkedIn-Account: https://www.linkedin.com/in/erichsenlars/ ► Folge mir bei Facebook: https://www.facebook.com/ErichsenGeld/ ► Folge meinem Instagram-Account: https://www.instagram.com/erichsenlars Die verwendete Musik wurde unter www.soundtaxi.net lizenziert. Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Lars Erichsen, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.lars-erichsen.de/transparenz-und-rechtshinweis
"Unser Biorhythmus ist kein Gefühl – er ist ein biologisches Steuerungssystem." Schlaf, Hormone, Stoffwechsel, Leistungsfähigkeit: Nahezu alle zentralen Prozesse im Körper folgen einem inneren Takt. Und genau dieser Takt gerät ins Wanken, wenn wir an der Uhr drehen. In dieser HEALTH NERDS Episode spricht Podcast-Host Felix Moese mit Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum über die Chronobiologie des Menschen – und darüber, was passiert, wenn unsere innere Uhr aus dem Gleichgewicht gerät. Zweimal im Jahr erleben wir dieses Phänomen besonders deutlich: bei der Zeitumstellung. Was wie eine kleine Verschiebung wirkt, ist biologisch ein echter Eingriff. Unser Körper orientiert sich evolutionär am Licht. Gesteuert wird dieser Rhythmus vom suprachiasmatischen Nukleus im Gehirn – einer Art Master Clock, die alle Prozesse synchronisiert. Licht bestimmt, wann wir wach sind, wann wir schlafen, wann Hormone ausgeschüttet werden und wie unser Stoffwechsel arbeitet. Doch genau dieses System gerät zunehmend unter Druck. Künstliches Licht, flexible Arbeitszeiten und globale Vernetzung führen dazu, dass wir immer häufiger gegen unseren natürlichen Rhythmus leben. Die Zeitumstellung ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Studien zeigen: In den Tagen danach steigt das Unfallrisiko messbar an – ebenso lassen sich Veränderungen bei Herz-Kreislauf-Ereignissen beobachten. Noch deutlicher wird es bei Menschen mit dauerhaft verschobenem Rhythmus: Schichtarbeit, Nachtarbeit oder Jetlag führen zu einer zirkadianen Fehlanpassung. Der Körper verliert seine Synchronisation. Dieses Ungleichgewicht gilt heute als relevanter Risikofaktor für viele Erkrankungen – von Stoffwechselstörungen bis hin zu chronischen Entzündungsprozessen. Hinzu kommt ein Phänomen, das viele betrifft: sozialer Jetlag. Die permanente Verschiebung zwischen biologischer und gesellschaftlicher Zeit. Unterschiedliche Schlafzeiten, unregelmäßige Routinen und ständige Lichtverfügbarkeit sorgen dafür, dass der Körper nie vollständig in einen stabilen Rhythmus findet. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob wir unseren Alltag perfekt an die innere Uhr anpassen können – sondern wie wir lernen, besser mit diesen Verschiebungen umzugehen. Licht, Schlaf und Regelmäßigkeit sind dabei die zentralen Hebel. Denn am Ende gilt: Unser Körper funktioniert nicht nach einer künstlich erschaffenen Uhrzeit – sondern nach seinem natürlichen Rhythmus. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Es wurde (natürlich?) auch im März viel gezockt. Manche Spiele zwei Stunden, manche 20 und ein Spiel gar über 80 Stunden. Ein paar Ausflüge fanden mal wieder in Spielen statt, die bereits im Spieletagebuch zu Gast waren. So verlief das Ende einer Meisterschaft im Motorsport Manager bei 3 verbleibenden Rennen doch glücklicher als Gedacht und in Cyberpunk 2077 ging Kai einer, möglicherweise, betrügerischen Frau hinterher. Hinzu kamen gemütliche Ausflüge in die Demo von Outbound oder auf den Rücken eines übergroßen Dinosauriers in The Wandering Village. Persönliche Lieblinge wie Valheim wurden ebenfalls wieder gespielt oder Kais (Jetzt-schon-)Anwärter auf das Spiel des Jahres: Persona 3 Reload. Viel Spaß mit der neuen Folge
In dieser Podcast-Folge geht es um ein Thema, das in der Diskussion rund um Elektromobilität oft zu kurz kommt: E-Transporter im Handwerk. Während batterieelektrische Pkw längst zum Straßenbild gehören, verläuft die Umstellung im gewerblichen Bereich deutlich langsamer. Gemeinsam mit Tim Bittorf, Gebietsverkauf Transporter & Vans für Mercedes-Benz im Raum Hannover, ordne ich ein, woran das liegt – und warum die Technik häufig weiter ist als die Strukturen in den Betrieben. Ein zentrales Ergebnis des Gesprächs: Die Alltagstauglichkeit moderner E-Transporter ist in vielen Fällen längst gegeben. Viele Handwerksbetriebe legen zwischen 10.000 und 20.000 Kilometer pro Jahr zurück. Selbst bei konservativer Betrachtung der Reichweite sind damit Jahreslaufleistungen möglich, die den realen Bedarf deutlich abdecken. Modelle wie eVito, eSprinter oder EQV zeigen, dass Reichweite und Ladeleistung heute kein grundsätzliches Ausschlusskriterium mehr sind. Trotzdem bleibt die Zurückhaltung spürbar. Der Grund liegt weniger in der Fahrzeugtechnik, sondern im betrieblichen Umfeld. Ladeinfrastruktur, Zugang zu Wallboxen, Photovoltaik-Anlagen oder zentrale Ladehubs spielen eine entscheidende Rolle. Gerade im klassischen Handwerksbetrieb mit mehreren Mitarbeitenden stellt sich die Frage: Wer lädt wo? Und wie lässt sich das organisatorisch abbilden? Hinzu kommen rechtliche Aspekte wie 4,25-Tonnen-Zulassungen, Tempolimits oder Mautregelungen, die im Beratungsprozess berücksichtigt werden müssen. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die Wirtschaftlichkeit. Über die Vollkostenrechnung – inklusive Steuerbefreiung, THG-Quote und Betriebskosten – lassen sich elektrische Transporter sachlich bewerten. Gleichzeitig steigt der Beratungsaufwand im Vertrieb, da Elektromobilität erklärungsintensiver ist als ein klassischer Diesel. Auch die Rolle von Software und Vernetzung wird beleuchtet. Intelligente Navigationssysteme, Restreichweiten-Prognosen, Anzeige freier Ladesäulen und Ladeplanung mit Sicherheitspuffer erhöhen die Planungssicherheit im Alltag. Mit neuen, von Grund auf elektrisch entwickelten Plattformen wie dem kommenden VLE dürfte sich dieser Vorteil weiter verstärken. Die Folge bietet eine fundierte Einordnung für Handwerksbetriebe, Flottenverantwortliche und alle, die sich mit elektrischen Transportern, Ladeinfrastruktur und der Transformation gewerblicher Mobilität beschäftigen.
Das Teilhabeplanverfahren gilt als zentrales Instrument des Bundesteilhabegesetzes, doch im Alltag wirkt es oft komplizierter, als es eigentlich sein sollte. In dieser Episode spricht Sascha Lang mit Stefan Sandner von der Aktion Mensch über eine aktuelle Studie, die genau hier ansetzt. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum ein eigentlich gut gemeintes Verfahren so häufig an der Realität scheitert.Die Ergebnisse zeigen deutlich: Viele Menschen mit Behinderung kennen das Verfahren gar nicht oder wissen nicht, welche Möglichkeiten es ihnen bietet. Gleichzeitig berichten Betroffene, die das Verfahren erfolgreich durchlaufen haben, von mehr Selbstbestimmung und passgenauer Unterstützung.Ein zentrales Problem liegt in der fehlenden Einheitlichkeit. Jedes Bundesland setzt das Verfahren anders um, was zu Verwirrung und Unsicherheit führt. Auch die Kommunikation rund um das Verfahren ist oft zu kompliziert und wenig zugänglich.Hinzu kommen strukturelle Herausforderungen: Behörden sind nicht immer ausreichend geschult, Abläufe sind intransparent und die Beteiligung der Betroffenen bleibt hinter den Erwartungen zurück. Besonders kritisch ist, dass gerade Menschen mit höherem Unterstützungsbedarf oft weniger vom Verfahren profitieren.Trotz aller Kritik macht die Studie auch Mut. Sie zeigt, dass das Teilhabeplanverfahren großes Potenzial hat, wenn es richtig umgesetzt wird. Voraussetzung dafür sind mehr Transparenz, bessere Information und klare Standards.Diese Episode ist der Auftakt zu einer siebenteiligen Reihe rund um den Europäischen Protesttag am 5. Mai. Sie bietet einen ehrlichen Blick auf ein wichtiges Instrument der Inklusion – und darauf, was sich ändern muss, damit Teilhabe wirklich gelingt.Hier der Link zur Studie:https://delivery-aktion-mensch.stylelabs.cloud/api/public/content/aktion-mensch-studie-teilhabeplanverfahren-in-der-praxis.pdf Hier der Link zur Aktion Mensch:www.aktion-mensch.deLinks zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com #Inklusion #Teilhabe #Teilhabeplanverfahren #Bundesteilhabegesetz #AktionMensch #Barrierefreiheit #Selbstbestimmung #Behindertenpolitik #InklusionLeben #SozialeGerechtigkeit #TeilhabeFürAlle #DisabilityRights #InklusionJetzt #Sozialpolitik #IGELPodcast#EUTB#Ministerium#FünfterMaiProtesttag
Lagebericht – der Immobilienpodcast von Capital in Kooperation mit dem iib Institut
Deutschlands Zwischenbilanz auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2030 fällt ernüchternd aus: 75 % aller Gebäude werden weiterhin fossil beheizt, die Sanierungsquote dümpelt unter 1 % und die Industrie bleibt in vielen Bereichen auf fossile Energie angewiesen. Die Emissionsziele werden deutlich verfehlt, die CO2-Lücke bis 2030 beträgt rund 200 Millionen Tonnen. Während Förderprogramme und politische Maßnahmen wie CO2-Bepreisung, Gebäudeenergiegesetz oder Wärmepumpen diskutiert werden, scheitert die Umsetzung oft an Infrastruktur, hohen Strompreisen und uneinheitlichen Regelungen. Hinzu kommen soziale Schieflagen durch steigende Nebenkosten und teurere Kredite. Im Fokus: Die Chance dezentraler Energiekonzepte, die Rolle der Kommunen und der Streit um Technologiewechsel – von Elektromobilität bis Wasserstoff. Ist Deutschland wirklich fit für 55 oder droht das große Klima-Desaster? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Unter Viktor Orban hat sich Ungarn bewusst gegenüber China geöffnet. Mit Erfolg: Kein anderes Land in der EU erhält so viele chinesische Investitionen. Chinesische Firmen bauen Fabriken für Batterien und E-Autos. Doch viele fürchten Umweltschäden und eine ökonomische Sackgasse. Das Dorf Mikepercs wäre eigentlich eine Idylle. Doch hier baut eine chinesische Firma gleich mehrere Batteriefabriken. Anwohnerin Eva Komza fürchtet sich vor Umweltschäden. Eine bereits eröffnete Fabrik, ebenfalls von einer chinesischen Firma betrieben, hat den Dorfbach verschmutzt. Die Lokalen Behörden ignorierten die Umweltschäden allerdings lange Zeit. Eva Komza ist daher überzeugt: «Die Behörden arbeiten nicht für uns, sondern für die internationalen Firmen». Weitere Beispiele ausländischer Firmen, die jahrelang für schwere Umweltschäden verursachten, nähren das Misstrauen in der Bevölkerung. Hinzu kommt der hohe Wassert- und Stromverbrauch der Produktion in einem Land, das zunehmend mit Wasserknappheit zu kämpfen hat und von ausländischer Energie abhängig ist. Doch auch Wirtschaftsexperten und -expertinnen sind skeptisch. Die Produkte, welche die Fabriken herstellen, werden in Ungarn nur zusammengesetzt. Die Einzelteile, und damit auch ein Grossteil der Wertschöpfung, kommen aus China. Ein Wissenstransfer findet kaum statt. Ungarns Wirtschaft profitiere daher langfristig nicht davon, sondern begehbe sich nur in weitere Abhängigkeiten. Das Misstrauen gegenüber der Regierung, das sich am Beispiel der chinesischen Fabriken zeigt, spiegelt sich auch in den Umfragewerten nieder. Langzeit Premierminister Orban liegt hinter Oppositionsführer Peter Magyar zurück. Die von den Fabriken ausgelösten Umweltprobleme sind Teil des Wahlkampfes für die Wahlen im April, die Victor Orban nach 16 Jahren das Amt kosten könnten.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Vor uns liegt der Fjord, hinter uns eine Weltmetropole mit Herz - Oslo ist einmalig. Seine Nähe zur riesigen Natur Norwegens, seine phantastische Restaurant- und Bar-Szene, seine coolen Parks und schönen Viertel, sein phantastisches Opernhaus und das Museum zu einem der wichtigsten Maler überhaupt: Edward Munch ("Der Schrei"). Ein Tag? Ein Wochenende? Ein ganzes Jahr? Alles können wir uns in dieser Stadt vorstellen. Die Wege sind kurz, alles ist zu Fuß machbar, und wenn es schneller gehen muss, gibt es ein perfektes Nahverkehrssystem. Hinzu kommt eine wirklich einmalige Kulinarik. Zwischen Street Food und Fine Dining bietet Oslo das Beste vom besten - inklusive nordischem Einfluss, regionaler Küche und ganz viel Charakter. Von Menschen, die eine Idee von Stadt Leben, die etwas in uns hinterlassen hat. Nur Oslo kann so sein. Kommt mit!–Unsere Werbepartner findet ihr hier.Kommt zu unserer LIVE-Show:11.4.2026 Mannheim (SWR Podcastfestival)Tickets gibt es HIER.Jetzt den exklusiven Newsletter abonnieren unter reisenreisen.infoMehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram –Opernhaus OsloDas ikonische Opernhaus direkt am Wasser wirkt wie eine begehbare Landschaft aus weißem Stein. Man läuft über das Dach, schaut auf den Fjord und bekommt sofort ein Gefühl für die besondere Verbindung von Architektur und Natur in dieser Stadt.https://www.instagram.com/operaen_https://maps.google.com/?q=Oslo+Opera+HouseAker BryggeDas ehemalige Werftgelände ist heute eine lebendige Promenade mit Restaurants, Cafés und Blick aufs Wasser. Besonders abends entsteht hier eine entspannte Stimmung zwischen Stadtleben und Fjord.https://maps.google.com/?q=Aker+Brygge+OsloMunch MuseumEin modernes Museum direkt am Wasser, das sich ganz dem Werk von Edvard Munch widmet. Der Bau selbst ist schon ein Statement, innen verbindet sich Kunst mit einer besonderen Ruhe.https://www.instagram.com/munchmuseum/https://maps.google.com/?q=MUNCH+Museum+OsloVigeland ParkEin weitläufiger Park mit beeindruckenden Skulpturen, die menschliche Emotionen und Beziehungen darstellen. Ein Ort, an dem man sich treiben lassen kann und immer wieder neue Details entdeckt.https://maps.google.com/?q=Vigeland+Park+OsloBarcode ViertelModerne Architektur direkt am Wasser, geprägt von schmalen, unterschiedlich hohen Gebäuden. Ein spannender Kontrast zur ruhigen Natur rund um Oslo und ein Symbol für die Entwicklung der Stadt.https://maps.google.com/?q=Barcode+Oslo Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Unter Viktor Orban hat sich Ungarn bewusst gegenüber China geöffnet. Mit Erfolg: Kein anderes Land in der EU erhält so viele chinesische Investitionen. Chinesische Firmen bauen Fabriken für Batterien und E-Autos. Doch viele fürchten Umweltschäden und eine ökonomische Sackgasse. Das Dorf Mikepercs wäre eigentlich eine Idylle. Doch hier baut eine chinesische Firma gleich mehrere Batteriefabriken. Anwohnerin Eva Komza fürchtet sich vor Umweltschäden. Eine bereits eröffnete Fabrik, ebenfalls von einer chinesischen Firma betrieben, hat den Dorfbach verschmutzt. Die Lokalen Behörden ignorierten die Umweltschäden allerdings lange Zeit. Eva Komza ist daher überzeugt: «Die Behörden arbeiten nicht für uns, sondern für die internationalen Firmen». Weitere Beispiele ausländischer Firmen, die jahrelang für schwere Umweltschäden verursachten, nähren das Misstrauen in der Bevölkerung. Hinzu kommt der hohe Wassert- und Stromverbrauch der Produktion in einem Land, das zunehmend mit Wasserknappheit zu kämpfen hat und von ausländischer Energie abhängig ist. Doch auch Wirtschaftsexperten und -expertinnen sind skeptisch. Die Produkte, welche die Fabriken herstellen, werden in Ungarn nur zusammengesetzt. Die Einzelteile, und damit auch ein Grossteil der Wertschöpfung, kommen aus China. Ein Wissenstransfer findet kaum statt. Ungarns Wirtschaft profitiere daher langfristig nicht davon, sondern begehbe sich nur in weitere Abhängigkeiten. Das Misstrauen gegenüber der Regierung, das sich am Beispiel der chinesischen Fabriken zeigt, spiegelt sich auch in den Umfragewerten nieder. Langzeit Premierminister Orban liegt hinter Oppositionsführer Peter Magyar zurück. Die von den Fabriken ausgelösten Umweltprobleme sind Teil des Wahlkampfes für die Wahlen im April, die Victor Orban nach 16 Jahren das Amt kosten könnten.
Spitalnotfälle sind notorisch überfüllt, vor allem an den Wochenenden. Die Wartezeiten sind lang, die Ärztinnen und Ärzte im Dauereinsatz. Der Nationalrat hat am Mittwochvormittag nach Lösungen gesucht. Zur Debatte stand eine Eintrittsgebühr von 50 Franken für den Notfall. Weitere Themen: Eine Mehrheit der israelischen Bevölkerung unterstützt den Krieg im Iran, das zeigen Umfragen. Doch die Realität ist komplexer: je nach politischer und religiöser Gesinnung ist die Zustimmung zum Krieg kleiner oder grösser. Hinzu kommt, wie die Menschen den Kriegsalltag erleben. Angeblich aus Sicherheitsgründen hat der Kreml in Moskau den Zugang zu den meisten Webseiten gesperrt. Nur systemrelevante Onlinedienste und regierungstreue Medien und Plattformen können noch aufgerufen werden. Eine Strategie, um die Sperren zu umgehen, sind VPNs.
“To Dimografikó”- das demographische Problem- beschäftigt die griechische Bevölkerung und Politik. Die Griechinnen bekommen immer weniger Kinder, die Bevölkerung geht rasant zurück. Gleichzeitig verlassen junge Menschen die Dörfer; zurück bleiben oft nur noch die Älteren. Die Geburtenrate in Griechenland sinkt seit Jahrzehnten: mit 1,3 Kindern pro Frau ist sie eine der tiefsten Europas. Doch seit 2011 gibt es in Griechenland mehr Todesfälle als Geburten. Das ist auch in anderen europäischen Ländern der Fall, auch in der Schweiz. Trotzdem wächst hierzulande die Bevölkerung - dank der Einwanderung. In Griechenland aber wandern mehr Menschen aus als ein: Hunderttausende sind allein in den Jahren der griechischen Finanzkrise weggezogen, darunter viele Frauen im gebärfähigen Alter. Hinzu kommt: Die griechische Bevölkerung ist ungleichmäßig im Land verteilt. Die Hälfte der Griechinnen und Griechen wohnt im Großraum Athen und Thessaloniki. In den Dörfern hingegen gibt es weder Jobs noch die nötige Infrastruktur für Familien mit Kindern. Die konservative griechische Regierung will nun das demographische Problem anpacken: Ein 20-Milliarden schweres Maßnahmenpaket soll dazu führen, dass griechische Paare wieder mehr Kinder bekommen. Und sie gibt Anreize, damit Griechinnen und Griechen aus den Städten in die Dörfer ziehen. Doch anders als in China beispielsweise sind die Massnahmen der Regierung sanft. Können sie die Wiege Europas vor dem Aussterben retten? SRF International: Geburtenrückgang in China:
“To Dimografikó”- das demographische Problem- beschäftigt die griechische Bevölkerung und Politik. Die Griechinnen bekommen immer weniger Kinder, die Bevölkerung geht rasant zurück. Gleichzeitig verlassen junge Menschen die Dörfer; zurück bleiben oft nur noch die Älteren. Die Geburtenrate in Griechenland sinkt seit Jahrzehnten: mit 1,3 Kindern pro Frau ist sie eine der tiefsten Europas. Doch seit 2011 gibt es in Griechenland mehr Todesfälle als Geburten. Das ist auch in anderen europäischen Ländern der Fall, auch in der Schweiz. Trotzdem wächst hierzulande die Bevölkerung - dank der Einwanderung. In Griechenland aber wandern mehr Menschen aus als ein: Hunderttausende sind allein in den Jahren der griechischen Finanzkrise weggezogen, darunter viele Frauen im gebärfähigen Alter. Hinzu kommt: Die griechische Bevölkerung ist ungleichmäßig im Land verteilt. Die Hälfte der Griechinnen und Griechen wohnt im Großraum Athen und Thessaloniki. In den Dörfern hingegen gibt es weder Jobs noch die nötige Infrastruktur für Familien mit Kindern. Die konservative griechische Regierung will nun das demographische Problem anpacken: Ein 20-Milliarden schweres Maßnahmenpaket soll dazu führen, dass griechische Paare wieder mehr Kinder bekommen. Und sie gibt Anreize, damit Griechinnen und Griechen aus den Städten in die Dörfer ziehen. Doch anders als in China beispielsweise sind die Massnahmen der Regierung sanft. Können sie die Wiege Europas vor dem Aussterben retten? SRF International: Geburtenrückgang in China:
Über Dating-Apps finden viele Menschen ihre Liebe. Doch manche Userinnen und User erleben dort den Horror. Immer wieder kommt es bei Dates oder beim Chatten zu Missbrauch und Belästigung.Innerhalb eines Jahres hat die Match Group, der Mutterkonzern der Dating-Apps Tinder und Hinge, alleine aus der EU fast eine Million Meldungen wegen Missbrauch oder Belästigung erhalten. Hinzu kommen Zehntausende Meldungen wegen Fehlverhalten, Gewalt und Hass.Der Recherchedesk von Tamedia hat mit rund einem Dutzend Betroffenen Frauen gesprochen . Was die Frauen auf den Dating-Apps und bei Dates alles erlebt haben, warum die Sicherheitssysteme der Apps sie kaum schützen und wie Täter das ausnutzen, erzählen Valeria Mazzeo und Anielle Peterhans vom Recherchedesk. Sie sind zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Alexandra AreggerProduzentin: Jacky WechslerDie ganze Recherche zum Nachlesen Mehr zum ThemaÜber 200'000 Franken: Schweizerin verliert ganzes Erbe ihres Vaters an Fake-Tinder-DateSchweizer Frauen warnen sich in Onlinegruppen gegenseitig vor unangenehmen Männer Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Realität scheint für die meisten Menschen keine Rolle mehr zu spielen. Auch die meisten Unternehmer sind nicht bereit, sich vollumfänglich mit der eigenen Realität auseinanderzusetzen. Das macht es unmöglich, die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Hinzu kommt die zunehmende Unfähigkeit, in komplexen Zusammenhängen zu denken und strategisch sinnvoll zu handeln. Kurzfristiges Denken ist der Standard. Warum das signifikante Probleme sind, die Du unbedingt vermeiden musst, und was Du stattdessen tun solltest, das erfährst Du in der heutigen Episode. ________________________________________________
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Teil 2 und Teil 3 der exklusiven Masterclass findet ihr im Podcast-Feed "Reisen Reisen - UNTER FREUNDEN". Holt das Beste aus euren Reise-Fotos raus! In drei Mini-Episoden schenken euch der preisgekrönte Fotograf Dennis Schmelz und wir einfache Tipps, wie ihr einfach nur mit dem Smartphone eure Reise-Fotos auf ein neues Level heben könnt. In Teil 1 geht es um Menschen. Menschen sind oft der Schlüssel zu einem Ort, aber Fremde zu fotografieren ist nicht immer einfach. In dieser Episode erfahrt ihr, wie ihr es schafft, spannende Personen, die euch begegnen, die ihr beobachtet, die ihr gerne fotografieren würdet, ansprecht, ihr Vertrauen gewinnt und so anleitet, dass sowohl ihr als euer Gegenüber mit euren Fotos glücklich werden. Hinzu kommen ganz einfache technische Kniffe dazu, wie ihr ein schönes Reise-Portrait machen könnt. Alles - versteht - ohne Technik-Schnick-Schnack sondern nur mit dem Smartphone.Hier findet ihr Dennis' tolles Buch.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Kommt zu einer unserer LIVE-Shows:24.2.2026 Hamburg26.2.2026 München11.4.2026 Mannheim (SWR Podcastfestival)Tickets gibt es HIER.Mehr Reisen Reisen gibt es hier.Noch mehr Reisen Reisen gibt es in unserem Newsletter-Magazin. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Autoindustrie hat mit allerlei Herausforderungen zu kämpfen: Politische Wankelmütigkeit, Zölle, versiegende Märkte und dann sind da noch die Kosten der Elektrifizierung und Digitalisierung. Hinzu kommen Überkapazitäten, die die Produktivität der Werke schmälern. Mehr Auslastung und sichere Umsätze versprechen da Rüstungsdeals. Aber hat die Autoindustrie dazu überhaupt das Zeug? das klären wir mir Jan Becker von Apex AI, der sein Unternehmen längst zum Defense-Tech-Anbieter umgebaut hat.
Rund um die Uhr erreichbar, sprech- oder zumindest tweetfähig müssen Politikerinnen und Politiker inzwischen sein. Es bleibt immer weniger Zeit zum Nachdenken über weitreichende Entscheidungen. Hinzu kommen aggressivere Angriffe im Netz und auch im echten Leben. Die Folge: Überlastung, Schlafstörungen, Angstzustände. Wer will bei diesen Strapazen überhaupt noch in die Politik? Was bedeutet es für unser demokratisches System, wenn mehr Politikerinnen oder Politiker sich zurückziehen? Und was muss sich ändern, damit Politik als Beruf wieder attraktiver wird? Marie Gediehn diskutiert mit Anja Maier –Chefreporterin beim Focus; Prof. Ursula Münch – Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing; Michael Roth – ehemaliger Bundestagsabgeordneter (SPD)
Im Gehörgang Ihrer Majestät | Der deutschsprachige Podcast über James Bond 007
Nach einer kurzen Tank- und Rastpause setzen Kai und Sebastian ihre Reise auf der Road to a Million fort. Und nachdem der Start der Staffel eher einer holprigen Fahrt über eine bucklige Piste glich, entwickelt sich die 007-Reality-Show in Folge fünf und sechs endlich zu einer erfreulichen Landpartie. Doch woran liegt das? Im Profisport heißt es oft: Das Team gewinnt, das die wenigsten Fehler macht. Genau dieses Prinzip scheint Road to a Million nun erstmals zu beherzigen. Die Aufgaben stellen endlich sinnvolle Bezüge zum James-Bond-Franchise her – sowohl innerhalb der Challenges als auch im erzählerischen Drumherum. Hinzu kommt ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor: Mit Kandidat Alex haben Zuschauerinnen und Zuschauer endlich den Antagonisten bekommen, den die Show dringend brauchte. Ein selbsternanntes Meisterhirn, das bei Kai und Sebastian regelmäßig die Fäuste in den Taschen ballen lässt. Trotz aller berechtigten Kritik erkennen die beiden deutliche Fortschritte – insbesondere bei den Aufgaben, denen sich die Kandidaten-Teams diesmal in Mexiko stellen müssen. Doch bleibt die entscheidende Frage: Reicht diese Entwicklung aus, um echte Vorfreude auf das Finale zu entfachen? ---------- Alle Links zur Show: https://www.wonderlink.de/@podcast007 Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Nach dem Angriff auf Venezuela und der Entführung von Präsident Maduro richtet die US-Regierung ihre Aufmerksamkeit auf ein weiteres Objekt der Begierde: Grönland. Die Ehefrau von Trump-Berater Stephen Miller postet auf X eine Karte Grönlands, eingefärbt in den Farben der US-Flagge. Dazu schreibt sie: "BALD". Hinzu kommt, dass Trump erneut betont, wie wichtig Grönland für die geopolitischen Interessen Grönlands sei. Nordeuropa-Experte Tobias Etzold erklärt, wie realistisch eine Einverleibung Grönlands durch die USA ist, welche geopolitischen Folgen und Konsequenzen das hätte.
Die europäischen Automobilbauer befinden sich in der Zwickmühle. Die USA verhängen Zölle, in China verkaufen sich die Modelle nicht mehr wie früher und außerdem hinkt man in der Elektrotechnik hinterher. Hinzu kommt ein Zickzack-Kurs bei den Regulierungen. Ursprünglich hätte das Verbrenner-Aus ab 2035 fix sein sollen, jetzt ändert die EU-Kommission die Spielregeln. Statt eines vollständigen Verbots, dürfen künftig noch 10 Prozent der verkauften Neuzulassungen mit einem Verbrennermotor ausgestattet sein, wenn auf anderem Weg CO₂-Neutralität hergestellt werden kann. Was es mit dieser schwammigen neuen Lösung auf sich hat, erklärt Autobranchenexperte Ferdinand Dudenhöffer. Er sieht bei der neuen Regelung keine goldenen Zeiten auf die europäischen Autobauer zukommen.
Die Osteuropakorrespondentin Judith Huber ist zurück von einer Reise nach Kiew. Die jetzigen Alternative zum Krieg wäre kein Frieden, sondern es begännen Vertreibungen, Folter, die Auslöschung der ukrainischen Identität. Im vierten Jahr des Krieges organisieren die Menschen ihren Alltag nach den Zeiten, in denen Strom oder Wasser zur Verfügung steht. Drohnenangriffe werden immer tödlicher, dennoch schaffen es längst nicht alle, sich bei Alarm in Sicherheit zu bringen. Viele sind überzeugt, dass sich Russland auf noch grössere Konflikte vorbereitet. In den von Russland besetzten Gebieten werden die Kinder militärisch ausgebildet und patriotisch eingeschworen. 1.6 Millionen Kinder als künftige Soldatinnen und Soldaten Russlands. Hinzu kommt die innenpolitische Erschütterung durch den letzten Korruptionsskandal. Ist es eine Schwächung des Systems oder bringen diese Ermittlungen auch Chancen? Wie wird der Ukraineplan der USA gewertet? Was wären Alternativen zum Krieg? Osteuropakorrespondentin Judith Huber ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Landwirtinnen und Landwirte arbeiten oft mehr als 60 Stunden pro Woche, freie Tage sind selten. Hinzu kommen viel Verantwortung und ein hoher Druck. SRF «Reporter» begleitet Bäuerinnen und Bauern, die sich trotz allem mit voller Leidenschaft dem Leben auf dem Hof widmen. Mario Hehlen, 18, ist im zweiten Lehrjahr als Landwirt bei Familie Mürner im Berner Oberland. Als Bauerssohn träumt er davon, den Hof seines Vaters zu übernehmen. Seine Leidenschaft ist gross, doch die Belastung bringt ihn an seine Grenzen. Wird er das zweite Lehrjahr schaffen? Auch Sophie Bührer, 25, kämpft mit Herausforderungen: Seit drei Jahren führt sie einen Hof mit knapp 50 Milchkühen. Notfälle und der Ausbruch der Blauzungenkrankheit setzen ihr jedoch zu, ein Drittel der Herde stirbt. Kann sie trotz dieser Rückschläge weitermachen? SRF «Reporter» begleitet die beiden beim Aufbruch ins harte Bauernleben.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Perfekte Strände & Dünen, gewaltige Naturschauspiele & beschauliches Insel-Leben. Borkum ist ein Reise-Highlight mitten in Europa. Seehunde, die man vom Strand aus beobachten kann, Vögel, die Leute aus der ganzen Welt anlocken und die offiziell beste Luft des Landes treffen auf viele Leckereien und einen maximal entspannten Vibe. Sei es die wilde Natur im Ostland, die breiten, feindsandigen Strände, das teils kilometerweit begehbare Wattenmeer oder die mondäne Strandpromenade, die wirkt wie ein französischer Badeort - Borkum ist die vielseitigste aller ostfriesischen Inseln. Hinzu kommen Aktivitäten wie Strandsegeln (Jochen hat es tatsächlich gewagt!), Windsurfen, Radfahren, Wandern, Reiten, Fischen oder der schlichte Umstand, dass Borkum Rastplatz für Zehntausende von Zugvögeln ist, die Teils vom nördlichen Polarkreis bis zum südlichen Polarkreis fliegen. Was für ein Schauspiel! Und über allem stehen die lieben, unaufgeregten Menschen, die hier leben. Auf die größten ostfriesischen Insel und einem kleinen Paradies.Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung vom Nordseeheilbad Borkum GmbH.Unsere Werbepartner dieser Folge findet ihr hier.Noch mehr Reisen Reisen gibt es in unserem kostenlosen Newsletter-Magazin.REISEN REISEN LIVE:24.2.2026 Hamburg26.2.2026 München+17.11.2025 Köln (mit Tamina Kallert)>>> Tickets für alle SHOWS HIER. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.