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Die Wall Street startet mit Gegenwind aus dem Einzelhandel. Walmart sorgt für Ernüchterung. Zwar stieg der Umsatz um 6 Prozent und lag damit leicht über den Erwartungen, aber die für den Markt entscheidenden vergleichbaren US-Umsätze enttäuschten und verlangsamten sich deutlich gegenüber dem Vorquartal. Besonders das Geschäft mit allgemeinen Konsumgütern kühlte ab. Hinzu kommt ein vorsichtiger Ausblick. Auch bei anderen Einzelhändlern zeigen sich Risse. Advance Auto Parts verfehlte mit einem Rückgang der vergleichbaren Umsätze die Erwartung und verweist auf knappere Haushaltsbudgets. JD Sports senkt wegen eines „schwierigen“ Umfelds, aggressiver Rabatte und eines vorsichtigeren Konsumenten die Jahresprognose und besonders schwach entwickelt sich das US-Geschäft. Bereits die Zahlen von Lowe's und TJX hatten ähnliche Warnsignale geliefert. Lowe's enttäuschte bei den vergleichbaren Umsätzen, während Citi die Entwicklung bei TJX-Tochter Marmaxx als „schwach und enttäuschend“ bezeichnet und die Aktie auf Neutral abgestuft hat. Gleichzeitig ziehen die Renditen wieder an: Die 30-jährige US-Rendite steigt um vier Basispunkte auf 5,23 Prozent, nachdem sie am Mittwoch deutlich gefallen war. Die Futures tendieren entsprechend verhalten, nachdem S&P 500, Dow und Nasdaq gestern ihre dreitägige Verlustserie beenden konnten. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
EKIP #103 | Blitzlicht 023 Steigende Langfristzinsen in den USA, Zweifel an Deutschlands Spitzenbonität, eine mögliche Neuregelung der Krypto-Besteuerung und ein bemerkenswerter Dividendenboom in Japan: An den Kapitalmärkten laufen wie immer sehr unterschiedliche Entwicklungen parallel. Hinzu kommen neue Anlageprodukte, spekulative Exzesse in Südkorea und die Frage, welche Rolle Gold künftig im internationalen Finanzsystem spielen könnte. Das alles gibt es im neuen Einkommensinvestoren-Blitzlicht.
In der EU wird es in diesem Jahr zu spürbaren Ernteausfällen kommen, die teilweise selbstverschuldet sind und dazu führen dürften, dass die EU von einem Exporteur von Lebensmitteln zu einem Importeur wird. Das wird zu steigenden Preisen in Europa und zu mehr Hunger in der Welt führen.Ein Kommentar von Thomas Röper.Die Medien werden die Dürre in Europa für die Ernteausfälle verantwortlich machen. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn die Krise der europäischen Nahrungsmittelproduktion hat weit mehr Gründe, die die EU selbst verschuldet hat. Neben der ideologisch bedingten verfehlten Landwirtschaftspolitik sind das auch die Russland-Sanktionen, die gleich mehrfache Wirkung haben.So haben die Preise für Düngemittel 2022/2023 historische Höchststände erreicht und pendelten sich danach auf einem erhöhten, aber stabileren Niveau ein. Der Grund für den Preisanstieg war (und ist), dass Russland und Weißrussland die weltweit führenden Produzenten wichtiger Düngemittel sind und dass deren Düngemittel von der EU sanktioniert wurden, sie in der EU also fehlen. Das führt natürlich zu höheren Lebensmittelpreisen und auch zu steigendem Hunger in anderen Teilen der Welt, weil sich dort nicht jeder die höheren Preise leisten kann.Hinzu kommt die Gaskrise, denn Gas ist ein wichtiger Bestandteil bei der Düngemittelproduktion. Wegen der in der EU seit 2021 explodierten Gaspreise ist die Produktion von Düngemitteln in der EU unrentabel geworden. Auch diese Düngemittel fehlen nun in Europa.Außerdem wirken die westlichen Sanktionen gegen die russischen Banken, die es schwieriger und teurer gemacht haben, russische Lebensmittel und Düngemittel zu kaufen, was den Hunger ebenfalls ansteigen lässt. Gleiches gilt für die westlichen Sanktionen gegen russische Logistikunternehmen oder Sanktionen im Bereich der Versicherungen. Auch diese Sanktionen machen es teurer, Lebensmittel und Düngemittel aus Russland zu kaufen.Da die Nachfrage aber groß ist, haben die Sanktionen weniger Russland geschadet, sondern sie schaden vor allem den ärmsten Ländern, die sich die neuen Preise nicht leisten können.Nun kommt die Dürre in Europa hinzu, die in der EU zu Ernteausfällen führen wird, die so dramatisch sein dürften, dass die EU von einem Exporteur von Lebensmitteln zu einem Importeur wird. Mit anderen Worten: Anstatt Lebensmittel (auch in von Hunger bedrohte Länder) zu exportieren, wird die EU selbst Lebensmittel auf den Weltmärkten aufkaufen, um die Versorgung in Europa sicherzustellen. Das wird auf Kosten der ärmsten Länder gehen, in denen der Hunger weiter wachsen wird.Ein russischer Experte hat die aktuelle Lage in der TASS gut erklärt und ich habe seinen Artikel übersetzt....https://apolut.net/wer-zahlt-fur-die-europaischen-ernteausfalle-von-thomas-roper/“Hier apolut unterstützen: https://apolut.net/unterstuetzen/”
Auch bei YouTube: https://youtu.be/fa5eh0Wyy9YWer momentan auf die deutsche Wirtschaft schaut, tut das häufig mit einem sorgenvollen Blick. Zahlreiche äußere Einflüsse, wie etwa die von den Energiepreisen getriebene Inflation und ein "China-Schock" sorgen für Stagnation. Hinzu kommen innere Einflüsse, wie ein jahrzehntelanger Reformstau. Ist unter diesen Umständen Wachstum überhaupt noch möglich?Dr. Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt bei der Hamburg Commercial Bank, hat einen optimistischen Blick: "Fakt ist, dass die Substanz Deutschlands immer noch sehr, sehr gut ist." Über 1.000 Hidden Champions und eine gut ausgebildete Bevölkerung seien nur zwei der Faktoren, die Deutschland trotz allem stärken. Gleichzeitig sorge die Energiekrise dafür, dass Umwelttechnologien immer mehr gefragt seien: "Trump spielt uns da auch etwas in die Hände,"so der Finanzexperte.Im Gespräch mit Carsten Klude, Chefvolkswirt bei M.M.Warburg & CO, erörtert er, was nötig ist, um wieder für mehr Wachstum in Deutschland zu sorgen und wo bislang ungenutzte Potenziale liegen. Außerdem schauen sie in Richtung USA: Wie entwickelt sich die Geldpolitik unter dem neuen Fed-Präsidenten Kevin Warsh? Das erfahren Sie im aktuellen Warburg Podcast.0:00 Einleitung1:12 Wirtschaft in Deutschland: Noch zu retten?7:30 Schuldenbremse11:47 Wie kann Deutschland wieder wachsen?15:50 US-Geldpolitik: Warsh ist schwer zu lesen26:05 Ölpreis & Straße von Hormus: fool around and find out31:06 Reformstau in Deutschland: Festgefahren?Musik: "Hard Boiled" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Es herrscht eine doppelte Dürre: Zur geringen Bodenfeuchtigkeit sinken auch die Abflussmengen in Flüssen. Hinzu kommen höhere Temperaturen. Wie sich diese Erwärmung auch auf Meeresströmungen auswirken kann, soll der neue Weltklimabericht zeigen. ETH-Klimatologe Erich Fischer ist einer der Autoren. Mit den schwindenden Gletscher sinken die Pegelstände der Flüsse, mit den höheren Temperaturen trocknen die Böden stärker aus als früher. Deshalb ist die aktuelle Trockenheit nur bedingt vergleichbar mit den historisch Dürren. Der Klimatologe der ETH Zürich forscht zu Extremereignissen und berechnet auch sogenannte Worst-Case-Szenarien – damit sich Gesellschaft, Politik und Wirtschaft für die Zukunft wappnen können. Wie kann die Umsetzung dieser Szenarien in Schutzmassnahmen funktionieren? Fischer ist einer der Hauptautoren des Weltklimaberichts. Der nächste wird sich auch mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Meeresströmungen beschäftigen. Welche Szenarien sind denkbar, wenn sich die Strömung des Golfstroms verändert? Und wie liesse sich die zunehmende Klimaerwärmung noch aufhalten? Erich Fischer ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Wäre die DDR zu retten gewesen, wenn es ausreichend guten Kaffee gegeben hätte? – Der zweite Teil spielt in Vietnam. Hierhin schickte die DDR-Regierung Agrar-Experten, die dem sozialistischen Bruderstaat den Kaffee-Anbau nahebrachten. Und außerdem eine vollständige Infrastruktur aus Strassen, Schulen, Krankenhäuser und Kindergärten aufbauten. Hinzu kam schweres Gerät, LKWs, Planierraupen und Düngemittel, die aus der DDR nach Vietnam verfrachtet wurde. Und das alles in ein malariaverseuchtes Gebiet, in dem ein Bürgerkrieg tobte. Was tut man nicht alles für guten Kaffee? Von Marianne Wendt, Christian Schiller und Frédérique Veith SWR 2023
1.248 UNESCO-Welterbestätten gibt es derzeit in 170 Ländern weltweit. Sachsen-Anhalt hat mit fünf UNESCO-Welterbestätten die meisten in einem ostdeutschen Bundesland aufzuweisen: Die mittelalterlich geprägte Stadt Quedlinburg, der Dom in Naumburg, die Lutherstätten in Wittenberg und Eisleben, das Gartenreich Dessau-Wörlitz und das Bauhaus in Dessau. Hinzu kommt das UNESCO Weltdokumentenerbe wie die Himmelsscheibe von Nebra aus der frühen Bronzezeit oder seit vergangenem Jahr der literarische Nachlaß des Philosophen Friedrich Nietzsche. Das 1994 als Welterbestadt aufgenommene Quedlinburg ist ein Gesamtkunstwerk. Hier treffen mittelalterliche Stadtstruktur und ein bemerkenswertes Denkmal der Stadtbaugeschichte aufeinander. An die 2.100 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten prägen noch heute das Bild der Stadt. In Quedlinburg wurde Dieter König 1949 geboren und da lebt er noch immer. Im Mai 1961, da war er elf Jahre alt, wurde zwischen Quedlinburg und der französischen Stadt Aulnoye-Aymeries eine Städtepartnerschaft geschlossen, zu der auch ein Schüleraustausch gehören sollte. Mit dem Mauerbau am 13.08.1961 war die nur noch teilweise und einseitig möglich. Anders im Westen Deutschlands, da unterzeichneten im Januar 1963 Bundeskanzler Konrad Adenauer und Präsident Charles de Gaulle den Élysée-Vertrag, der bis heute den Grundstein der Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich legte. Im Osten Deutschlands, nach der politischen Wende 1989/ 90, konnte in Quedlinburg erst 1991 diese Städtepartnerschaft vom Mai 1961 durch die Bürgermeister beider Städte erneuert werden. 1998 wurde der Verein zur Förderung der Freundschaft zwischen der deutschen Stadt Quedlinburg und der französischen Stadt Aulnoye-Aymeries gegründet. Dieter König ist Gründungsmitglied und seit 2000 im Ehrenamt Vorsitzender des Vereins. Seine Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland zu erhalten, sie mit Leben zu füllen und zu festigen. Dieter Königs erste Begegnung mit den Franzosen lag im Jahr 1994: Ein Staffellauf über 730 Kilometer in 5 Tagen von Aulnoye-Aymeries nahe der belgischen Grenze bis nach Quedlinburg. Er war dabei und organsierte 1996 den zweiten Lauf in umgekehrter Richtung. Neben dem Sport kamen Kulinarik und Kultur hinzu. Dieter König organisierte den fortan jährlichen Besuch der Franzosen zum Weihnachtsmarkt in Quedlinburg, zu Wein- und Käseverkostungen, zu Begegnungen am Tag des offenen Denkmals. Chöre beider Städte singen über Jahre zusammen und in jeder der beiden Städte gibt es eine Straße mit dem Namen der Partnerstadt. In diesem Jahr feierten sie zusammen 65 Jahre Bestehen dies Vertrags.Moderation Carsten TeschRedaktion: Angelika Zapf
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Neues BGH-Urteil: Riester-Bausparer sollten Jahresentgelte zurückfordern Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Riester-Bausparer können unzulässige Gebühren zurückfordern. Der unabhängige Geldratgeber Finanztip stellt dafür ein Musterschreiben bereit. Damit können Betroffene Jahresentgelte aus den vergangenen Jahren zurückverlangen. Diese können pro Vertrag inklusive Verzugszinsen durchaus bei 100 Euro liegen. Laut jüngsten Zahlen gibt es rund 1,5 Mio. Riester-Bausparverträge. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat klargestellt: Jahresentgelte, mit denen Bausparkassen ihre Vertragsverwaltung auf die Kunden abwälzen, sind auch bei Riester-Bausparverträgen unzulässig (Az. XI ZR 83/25). Viele Bausparkassen hatten die Erstattung von Entgelten nach einem vergleichbaren Urteil des BGH zu ungeförderten Bausparverträgen aus dem Jahr 2022 bislang für Riester-Bausparer abgelehnt. Bei Riester-Bausparverträgen, so brachten sie vor, seien solche Entgelte gesetzlich erlaubt. Mit dem Urteil ist diese Rechtsfrage nun geklärt. „Das Urteil schafft endlich Klarheit. Wer einen Riester-Bausparvertrag bespart und Gebühren bezahlt hat, sollte das Geld jetzt zurückfordern”, sagt man bei Finanztip. Mit dem Musterschreiben von Finanztip lässt sich der Anspruch schnell und einfach geltend machen. Bauspargebühren zurückfordern Betroffene sollten die jährlichen Kontoauszüge ihres Riester-Bausparvertrags prüfen und nach Bezeichnungen wie „Jahresentgelt” suchen. Die Gebühr wird in der Regel jährlich abgebucht. Gebühren aus der Ansparphase der Jahre 2023, 2024, 2025 und 2026 können zurückverlangt werden. Ein Beispiel: Wurden in der Ansparphase für die Verwaltung des Vertrags jährlich 24 Euro erhoben, wären das über die vier Jahre gerechnet 96 Euro. Hinzu kommen Verzugszinsen, die die Bausparkasse zusätzlich zahlen muss. Diese müssen fünf Prozentpunkte über dem Basiszins liegen. Aktuell liegt dieser bei 1,52 Prozent pro Jahr, dem Betroffenen stehen dann 6,52 Prozent Jahreszins zu. Lehnt die Bausparkasse die Rückerstattung ab, sollten sich Verbraucher an die zuständige Schlichtungsstelle wenden. Hintergrund Bereits 2022 hatte der BGH entschieden, dass entsprechende Jahresentgelte bei klassischen Bausparverträgen unzulässig sind. Das aktuelle Urteil stellt nun klar, dass dieser Grundsatz auch für Riester-Bausparverträge gilt. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Der DAX erreicht zunächst ein neues Rekordhoch von mehr als 26.400 Punkten, dreht am Nachmittag aber ins Minus und schließt 0,29 % tiefer bei 26.126,30 Punkten. Nach der schnellen Rallye nehmen Anleger Gewinne mit. Zugleich bleiben Zweifel an einer raschen Lösung im Iran-Krieg und an der vollständigen Öffnung der Straße von Hormus. SpaceX verliert nach den ersten Quartalszahlen als börsennotierter Konzern zeitweise 12 %. Der Umsatz liegt bei 7,8 Mrd. USD, der Nettoverlust bei 541 Mio. USD. Hinzu kommen hohe KI-Investitionen. Siemens Energy meldet Rekorde, Infineon erzielt 4,17 Mrd. Euro Umsatz und DHL steigert den operativen Gewinn um 30 % auf 1,9 Mrd. Euro. Bayer, Vonovia und Fresenius legen zu, während SpaceX mit seinen Mobilfunkplänen auch Telekom-Aktien unter Druck setzt. Weitere Themen sind neue Tankvorgaben für Airlines, der Führungswechsel bei McDonald's, dementierte Fusionsgerüchte bei AstraZeneca und Bristol Myers Squibb sowie der schwächere Pinterest-Ausblick. Börsenweisheit des Tages von John C. Bogle: "Suchen Sie nicht nach der Nadel im Heuhaufen. Kaufen Sie einfach den ganzen Heuhaufen."
In dieser Themenfolge spricht Heiko Gossen mit Dr. Jörg Friedrichs über Binding Corporate Rules, kurz BCR, und ihre Bedeutung für internationale Datentransfers innerhalb von Unternehmensgruppen. Binding Corporate Rules werden in Artikel 47 DSGVO als „verbindliche interne Datenschutzvorschriften“ bezeichnet. Sie können multinationalen Konzernen als dauerhaftes Instrument dienen, um personenbezogene Daten zwischen europäischen Gesellschaften und Konzerngesellschaften in Drittländern zu übermitteln. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Was genau sind Binding Corporate Rules und welche Funktion erfüllen sie bei internationalen Datentransfers? Wann lohnt sich der erhebliche Aufwand für die Einführung und Genehmigung von BCR? Welche Unterschiede bestehen zwischen BCR für Verantwortliche und BCR für Auftragsverarbeiter? Können Binding Corporate Rules die Standardvertragsklauseln ersetzen? Warum bleiben Transfer Impact Assessments, Verträge zur Auftragsverarbeitung und zusätzliche Schutzmaßnahmen weiterhin erforderlich? Wie lassen sich Binding Corporate Rules zugleich als konzernweite Datenschutzrichtlinie und Compliance-Instrument einsetzen? Dr. Jörg Friedrichs ist Senior Legal Counsel im Konzerndatenschutz der Deutschen Telekom und beschäftigt sich dort unter anderem mit den Binding Corporate Rules Privacy des Konzerns. Im Gespräch erläutert er, wie die Deutsche Telekom ihre BCR nutzt, um ein weltweit einheitliches Datenschutzverständnis, gemeinsame Prozesse und eine internationale Datenschutzorganisation zu etablieren. Die Folge macht deutlich: Binding Corporate Rules sind kein Freibrief für Datenübermittlungen in Drittländer. Sie ersetzen weder die Prüfung der Rechtmäßigkeit einer Verarbeitung noch die Bewertung der Rechtslage im Empfängerland. Auch ein Transfer Impact Assessment kann weiterhin notwendig sein. BCR schaffen vielmehr eine dauerhaft implementierte und von den Datenschutzaufsichtsbehörden genehmigte Struktur für konzerninterne Datentransfers. Besonders interessant kann dieses Instrument für Unternehmensgruppen sein, die regelmäßig aus mehreren europäischen Ländern in mehrere Drittländer übermitteln und bereits über eine reife Datenschutzorganisation verfügen. Neben den Vorteilen behandelt das Gespräch auch die erheblichen Anforderungen: Das Genehmigungsverfahren muss vorbereitet und mit der zuständigen federführenden Aufsichtsbehörde durchlaufen werden. Die Regeln müssen innerhalb des Konzerns verbindlich sein, Beschäftigte sind zu schulen und die Umsetzung ist regelmäßig zu kontrollieren. Hinzu kommen laufende Melde-, Dokumentations- und Aktualisierungspflichten. Themen im Überblick Grundlagen der Binding Corporate Rules nach Artikel 47 DSGVO BCR als Instrument für konzerninterne Drittlandtransfers Abgrenzung zu Angemessenheitsbeschlüssen und Standardvertragsklauseln Binding Corporate Rules als weltweite Konzerndatenschutzrichtlinie BCR für Verantwortliche und BCR für Auftragsverarbeiter Transfer Impact Assessment und zusätzliche Schutzmaßnahmen Voraussetzungen und Ablauf des Genehmigungsverfahrens Auswahl der federführenden Datenschutzaufsichtsbehörde Internationale Implementierung, Schulungen und Datenschutzorganisation Grenzen bei Übermittlungen an Unternehmen außerhalb der Gruppe BCR als Vertrauenssignal gegenüber Kunden, Investoren und Geschäftspartnern Jährliche Meldungen, Audits und laufende Pflege der Regeln Linkliste zu den erwähnten Quellen und weiterführenden Informationen EDPB Recommendations 1/2022 zum Antrag auf Genehmigung und zu den Bestandteilen von BCR-C (BCR für Controller) https://www.edpb.europa.eu/documents/recommendation/recommendations-12022-on-the-application-for-approval-and-on-the-elements_en EDPB Recommendations 1/2026 zum Antrag auf Genehmigung und zu den Bestandteilen von BCR-P (BCR für Processor) – nicht final https://www.edpb.europa.eu/public-consultations/recommendations-12026-on-the-application-for-approval-and-on-the-elements-and_en EDPB zum Kooperationsverfahren der Datenschutzaufsichtsbehörden bei der Genehmigung von BCR https://www.edpb.europa.eu/documents/procedure/edpb-document-setting-forth-a-co-operation-procedure-for-the-approval-of_en CNIL allgemein zu BCR https://www.cnil.fr/en/binding-corporate-rules-bcrs CNIL: Grundlagen und Voraussetzungen von Binding Corporate Rules https://www.cnil.fr/en/what-you-need-know-binding-corporate-rules-bcrs CNIL Self-Assessment Tool zur Einführung von BCR https://www.cnil.fr/en/binding-corporate-rules-bcr-cnil-publishes-self-assessment-tool CNIL: Einreichung und Genehmigungsverfahren https://www.cnil.fr/en/when-and-how-submit-your-bcrs-project-data-protection-authorities EDSA-Register genehmigter Binding Corporate Rules https://www.edpb.europa.eu/registers/register-of-consistency-and-of-accountability-tools/binding-corporate-rules_en Binding Corporate Rules Privacy der Deutschen Telekom https://www.telekom.com/resource/blob/1062630/7fa3e031c54a1bf06995f687d99a8552/dl-binding-corporate-rules-privacy-3-0-data.pdf Datenschutzorganisation der Deutschen Telekom https://www.telekom.com/de/konzern/datenschutz-und-sicherheit/news/datenschutzorganisation-596254 Weitere Informationen, Blog und Newsletter: https://migosens.de/newsroom/ X: https://x.com/DS_Talk Übersicht aller Themenfolgen: https://migosens.de/datenschutz-podcast-themenfolgen/ Eigener Feed der Themenfolgen: https://migosens.de/show/tf/feed/ddt/ Instagram: https://www.instagram.com/datenschutztalk_podcast/
Der 1. FC Magdeburg startet mit einem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig in die neue Saison in der 2. Bundesliga. Vor dem Auftakt blicken die FCM-Experten auf die Vorbereitung zurück und geben ihre Prognosen für die Spielzeit 2026/2027 ab. Mit einem 1:1 trennte sich der 1. FC Magdeburg am Sonnabend im letzten Testspiel der Saisonvorbereitung von West Ham United. Die FCM-Experten Guido Hensch und Daniel George besprechen im Podcast alle aktuellen Themen rund um den Klub.Folge 6 von "Neues vom Krügel-Platz" der Saison 2026/2027 in drei Schlagzeilen:1.) So lief die Vorbereitung des FCM – ab Minute 02:00Ungeschlagen marschierte der 1. FC Magdeburg durch die Vorbereitung. Die Mannschaft des Trainerteams Petrik Sander und Pascal Ibold wirkte früh recht stabil und schürte Euphorie im Umfeld des Klubs.Nach dem letzten Test gegen West Ham United lassen die FCM-Experten Hensch und George die Saisonvorbereitung noch einmal Revue passieren und sprechen über noch offene Fragen.2.) FCM-Sportdirektor: "Peer Jaekel hat gekocht!" – ab Minute 07:30 Mit Baris Atik, Tobias Müller und Dominik Reimann verlängerten in der vergangenen Woche drei Leistungsträger und Identifikationsfiguren ihre Verträge beim 1. FC Magdeburg. Zuvor hatte bereits die Weiterverpflichtung von Torjäger Mateusz Zukowski für Begeisterung bei den Anhängern gesorgt. Hinzu gesellen sich zahlreiche spannende Zugänge, die den FCM verstärken sollen. Im Podcast analysieren die FCM-Experten das Aufgebot der Magdeburger. Und Daniel George legt sich mit Blick auf den Sportdirektor des Klubs im Jugendsprech fest: "Peer Jaekel hat gekocht!"3.) Die Prognosen für die neue Saison des FCM – ab Minute 21:50 Auf welchem Tabellenplatz landet der 1. FC Magdeburg am Ende der Zweitliga-Spielzeit 2026/2027? Welcher Profi könnte den Durchbruch schaffen? Wer schießt die meisten Tore? Welcher Verein steigt auf? Und wer steigt ab?Zum Abschluss des Podcasts geben die FCM-Experten ihre Prognosen ab. Und Guido Hensch erklärt: "Der FCM landet auf Platz drei!"Facebookgruppe zum PodcastProduziert wird der Podcast von Daniel George.
Ist Bodenarbeit „nur“ eine gute Ergänzung oder kann sie Reiten ganz ersetzen?Darüber diskutieren in der 300. Jubiläumfolge von „Auf Trab“ die drei bekannten Dressur-Trainer: innen #BrittaSchöffmann , #ClaudiaButry und #HorstBecker. Sie gehen der Sache auf den Grund, warum Bodenarbeit einen derartigen Aufschwung erlebt und weshalb zugleich immer mehr PferdebesitzerInnen sich nicht mehr in den Sattel schwingen.Soweit sind sich die drei Trainer:innen einig: Bodenarbeit gehört seit jeher zur Ausbildung eines Pferdes. Sie beginnt bereits beim sicheren Führen, Anhalten, Rückwärtsrichtenund beim respektvollen Umgang miteinander. Man lernt seine eigene Körpersprache bewusster einzusetzen. Vor allem bietet sie die bietet Möglichkeit das Pferd besser beobachten zu können, als vom Sattel aus. Auch das Longieren, die Stangenarbeit, die klassische Handarbeit und die Vorbereitung gymnastizierender Lektionen vom Boden aus können wertvolle Bestandteile des Trainings sein.Problematisch wird es nach Ansicht der drei Trainer jedoch, wenn Bodenarbeit nicht mehr gezielt eingesetzt wird, sondern das eigentliche Training ersetzt. Ein Pferd lediglich im langsamen Schritt durch die Halle zu führen reiche weder für den Aufbau der Muskulatur noch für Herz, Kreislauf, Lunge, Sehnen, Bänder und Knochen aus. Pferde sind Bewegungstiere und benötigen neben ruhiger Arbeit auch Trab, Galopp und gezielte Belastungsreize.Die AUF TRAB-Gäste berichten über die zunehmende Angst vieler Reiterinnen und Reiter: Angst, dem Pferd durch das Reiten zu schaden und Angst vor Kritik in den sozialen Medien. Hinzu kommen spektakuläre Bilder von Freiheitsdressur und vom Reiten ohne Sattel oder Zaumzeug, die den Eindruck vermitteln, dieser Weg sei besonders natürlich und einfach. Tatsächlich erfordert gute Boden- und Freiarbeit ebenso viel Wissen, Konsequenz, Timing, Geduld und Körperkontrolle wie gutes Reiten.Horst Becker schildert, wie Bodenarbeit dabei helfen kann, nach einem langen Schul- oder Arbeisalltag wieder körperlich und geistig dem Pferd gegenüber präsent zu werden.Claudia Butry erklärt, wie Pferde durch Longieren, Handarbeit und gezielte Gymnastizierung auf das Reitergewicht vorbereitet werden können. Britta Schöffmann betont, dass Pferde ausreichendBewegung und Trainingsreize brauchen und gut ausgeführtes Reiten deshalb auch ein Beitrag zu Gesundheit und Tierwohl sein kann.Einigkeit besteht in der Runde darin, dass man Bodenarbeit und Reiten nicht gegeneinander ausspielen sollte. Bodenarbeit kann vorbereiten, ergänzen, Abwechslung schaffen und die Verständigung verbessern. Das Ziel sollte aber ein Pferd sein, das körperlich und mental so ausgebildet ist, dass es seinenMenschen gesund, sicher und möglichst mit Freude tragen kann.Eine meinungsstarke 300.te Jubiläumsfolge über gutes Training, Verantwortung, Fitness, Social-Media-Trends und die Frage, ob wir unseren Pferden wirklich einen Gefallen tun, wenn wir nicht reiten .
Seit 2006 gilt in Deutschland ein damals für revolutionär gehaltenes Prinzip: Jeder Mensch darf beim Staat Informationen anfordern, ohne dafür einen bestimmten Grund nennen zu müssen. Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) drehte die alte Logik des Amtsgeheimnisses um. Nun plant die schwarz-rote Koalition, dieses Recht drastisch einzuschränken. In Episode 164 des c't-Datenschutz-Podcasts diskutieren Holger und Joerg mit einem der prominentesten Kämpfer für Transparenz, was die Pläne bedeuten würden. Zu Gast ist Arne Semsrott, Projektleiter der Plattform "FragDenStaat" bei der Open Knowledge Foundation. Über das Portal wurden in 15 Jahren mehr als 330.000 Anfragen an Behörden gestellt und die Antworten unter Wahrung des Datenschutzes veröffentlicht. Skandale wie die Maskenaffäre von Jens Spahn oder Ungerimtheiten rund um die Plagiatsaffäre von Franziska Giffey kamen erst durch solche Anfragen ans Licht. Arne erinnert daran, dass das erste Informationsfreiheitsgesetz der Welt bereits 1766 in Schweden entstand und heute weltweit fast alle Staaten ein solches Recht kennen - in Europa fehlt es nur in Belarus. Genau dieses Recht steht nun zur Disposition. Die Koalition will den Kreis der Anspruchsberechtigten stark einschränken: Nur noch natürliche Personen mit einem "berechtigten Interesse" sollen Anfragen stellen dürfen, beschränkt auf in Deutschland lebende Deutsche und Unionsbürger. Damit fielen Organisationen wie FragDenStaat oder Verlage heraus. Auch Journalisten wären betroffen, wenn sie auf andere Auskunftsansprüche verwiesen werden. Arne, Holger und Joerg zeigen im Gespräch auf, dass das voraussetzungslose Recht auf Information damit ausgehöhlt würde. Wer sein Interesse offenlegen müsste, gefährdete als Journalist bereits seine Recherche. Hinzu kommen weitere geplante Einschränkungen: mehr Ausnahmetatbestände etwa mit Verweis auf Sicherheit und kritische Infrastruktur, das Schwärzen sämtlicher Mitarbeiternamen und die Abschaffung des Gebührendeckels von derzeit 500 Euro. Arne betont, dass für die vorgebrachten Begründungen jeder Beleg fehlt: Weder gebe es dokumentierte Fälle bedrohter Beamter noch Missbrauch durch ausländische Anfragen. Er vermutet, dass sich die Verantwortlichen schlicht eines lästigen Kontrollinstruments entledigen wollen. Als besonders brisant nennt er interne Pläne des Innenministeriums, der beziehungsweise bald dem Bundesdatenschutzbeauftragten die Zuständigkeit für Informationsfreiheit ganz zu entziehen. Trotz der ernüchternden Analyse endet die Episode kämpferisch. Holger und Joerg legen offen, dass sie eine Petition gegen die De-Facto-Beschneidung des IFG unterzeichnet haben. Diese Petition gegen die Pläne hat bereits rund 600.000 Unterschriften gesammelt und sorgt vor allem innerhalb der SPD für Unruhe. Arne ruft dazu auf, Abgeordnete freundlich, aber bestimmt anzusprechen, und sieht durchaus Chancen, das Vorhaben zu stoppen. Sein Fazit: Hier drohe ein Frontalangriff auf die Bürgerrechte. Und das gerade in Zeiten, in denen autoritäre Kräfte erstarken.
Starke Gewinne an der Wall Street, aber die Börsenrally gerät ins Stocken. Während die Berichtssaison bislang überraschend stark ausfällt, wachsen die Zweifel an der nächsten Phase des KI-Booms. Hinzu kommen Unsicherheiten rund um den Nahostkonflikt, Ölpreis, Inflation und Geldpolitik. Wie Anlegerinnen und Anleger die aktuelle Marktlage einordnen sollten, diskutieren Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer. Ein Transkript dieser Episode finden Sie hier: https://perspektiventogo.podigee.io/388-gewinnboom-an-der-wall-street-warum-die-rally-trotzdem-stockt/transcript Quelle für Wert- und Preisentwicklungen sowie Zinsprognosen: Bloomberg. Quelle für Erwartungen der Unternehmensgewinne: LSEG Datastream. WICHTIGE HINWEISE: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Diese Texte genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlage- und Anlagestrategieempfehlungen oder Finanzanalysen. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor beziehungsweise nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die in diesem Text gemachten Angaben stellen keine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Handlungsempfehlung dar, sondern dienen ausschließlich der werblichen Information. Die Angaben ersetzen nicht eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestimmte Beratung. Die Information ist mit größter Sorgfalt erstellt worden. Bei Prognosen über Finanzmärkte oder ähnlichen Aussagen handelt es sich um unverbindliche Informationen. Soweit hier konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden. Jede Geldanlage ist mit Risiken verbunden. Es gibt keine Garantie und Marktschwankungen können zu Verlusten bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Über die speziellen Risiken eines Wertpapierprodukts informieren die gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit und Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Sofern es in diesem Dokument nicht anders gekennzeichnet ist, geben alle Meinungsaussagen die aktuelle Einschätzung der Deutschen Bank wieder, die sich jederzeit ändern kann. ZUM THEMA NACHHALTIGKEIT: Derzeit fehlt es an einheitlichen Kriterien und einem einheitlichen Marktstandard zur Bewertung und Einordnung von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten als nachhaltig. Dies kann dazu führen, dass verschiedene Anbieter die Nachhaltigkeit von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten unterschiedlich bewerten. Zudem sind die gesetzlichen Vorgaben zur Offenlegung der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien und zum Umgang mit dem Thema ESG (Environment = Umwelt, Social = Soziales, Governance = Unternehmensführung) und Sustainable Finance (nachhaltige Finanzwirtschaft) einem stetigen Wandel unterworfen. Die Auslegung der relevanten gesetzlichen Regelungen ist zudem nicht eindeutig und abschließend. All dies kann dazu führen, dass gegenwärtig als nachhaltig bezeichnete oder beworbene Finanzdienstleistungen und Finanzprodukte die künftigen gesetzlichen Anforderungen an die Qualifikation als nachhaltig oder als Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigend nicht erfüllen. Soweit in dieser Marketinginformation von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt, Deutschland.
Eintracht vom Main – Der offizielle Podcast von Eintracht Frankfurt
Torhunger und Spielfreude - das hat Eintracht Frankfurt beim ersten Test gegen den FC Gießen gezeigt. Natürlich sollte man das 7:1 gegen einen Fünftligisten nicht überbewerten, doch Spaß gemacht hat es – vor allem Jonny Burkardts Rabona zum 4:0. Hinzu kommt die Vorfreude auf Neuzugang Noel Aseko.
... und wie die Langfristvorsorge funktioniert. #ErnstHuber, Vorstand der beiden Broker #DADAT und #TradersPlace spricht im ersentHalbjahr 2026 von rund 20 Prozent mehr Transaktionen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 und 2025. Und schon damals sind die Märkte stark gelaufen.Hinzu gekommen seien vor allem viele junge Neukunden, die vor allem in Aktien-ETF-Sparpläne investierten, um ihr Vermögen langfristig zu sichern. Anleihen spielen in deren Portfolio eine vernachlässigbare Rolle , ebenso wie die bei Einsteigern früher so beliebten Mischfonds.Gold bleibe für viele Anleger ein sinnvoller Bestandteil eines breit aufgestellten PortfoliosBeim Thema Technologie sollte man wegen der hohen Bewertungen Neueinstiege genau prüfen.Für das zweite Halbjahr 2026 bleibt Ernst Huber optimistisch. Wo er mehr, wo er weniger Potenzial sieht hört Ihr in dieser Podcastfolge der #GELDMEISTEIRN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia KistnerWarnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/#Inflation #Vorsorge #Aktien #Trader #KI #Gold #defensiv # #diversifizieren #Anleihen #investierenFoto: #DADAT/Bearbeitung GELDMEISTERIN
Mitteldeutsche Freizeitparks locken in den Ferien mit Achterbahn oder Sommerrodelbahn. Doch wechselhaftes Wetter und die sinkende Kaufkraft vieler Familien erschweren das Geschäft. Hinzu kommen Beschwerden von Gästen.
Die USA geben der Ukraine endlich Patriot-Abwehrraketen. Die NATO hat ein 140-Milliarden-Euro-Paket geschnürt. Die EU will mit der Ukraine zusammen an einer gemeinsamen Raketenabwehr arbeiten und Frankreichs Präsident Macron kündigt multinationale Truppen an, die schon jetzt in den Nachbarländern der Ukraine für die Sicherung eines Waffenstillstands üben sollen. Russland leidet unter den ukrainischen Angriffen auf seine Ölversorgung. Alles gute Nachrichten für die Ukraine. Aber reicht das? Hinter den Kulissen bröckele der Beistand, ist zu lesen. Und die Vorbereitungen auf den nächsten Kriegswinter seien nicht ausreichend. Der Ukraine fehlt es an Soldaten. Die Friedensverhandlungen stocken seit Monaten. Manche Experten beschwören die nukleare Eskalation als mögliches Ende des Ukraine-Krieges herauf. Nur, wo steht der Ukraine-Krieg wirklich? Das versuchen wir herauszufinden mit dem in Moskau lebenden Journalisten Michael Thumann, unserem Korrespondenten in Kiew Stephan Laack und den Politikwissenschaftlern Nico Lange und Johannes Varwick. Moderatorin ist Isabel Reifenrath. Podcast-Tipp: Was tun Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet. https://www.ardsounds.de/sendung/was-tun-herr-general-der-podcast-zum-ukraine-krieg/urn:ard:show:79c63b8ea9460080/
WISSEN SCHAFFT GELD - Aktien und Geldanlage. Wie Märkte und Finanzen wirklich funktionieren.
„Die Börse ist nicht die Wirtschaft." Nur weil die Aktienmärkte steigen, bedeutet das nicht automatisch, dass es der Wirtschaft gut geht. Und umgekehrt gilt das genauso. Der Grund dafür ist einfach: Die Unternehmen, die die Aktienmärkte dominieren, sind heute überwiegend globale Großkonzerne. Sie erwirtschaften ihre Umsätze auf der ganzen Welt und sind daher weit weniger von der Entwicklung eines einzelnen Landes abhängig. Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Punkt: Kapital kennt kaum Grenzen. Du hast eine Frage oder Themen-Wunsch für den Podcast? Schreibe mir gerne einfach per E-Mail: krapp@abatus-beratung.com Viel Spaß beim Hören, Dein Matthias Krapp Ab SOFORT verfügbar: Meine "WERTE-Strategie" ist nun für jeden online zugänglich, der nach meiner Anlagephilosophie breit gestreut und langfristig Anlegen möchte, auch unterhalb 100.000 Euro Anlagevolumen > https://www.abatus-beratung.com/wertestrategie/jetzt-investieren/ Hier kannst Du Dich kostenlos für meinen Minikurs registrieren und reinschauen. Es lohnt sich: https://portal.abatus-beratung.com/geldanlage-kurs/ Entlasten Sie sich und Ihre Familie durch: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Sorgerechtsverfügung, Haustier-Notfallplan, Unternehmervollmacht, 24/7 Notfall-Hilfe, Anwaltliches Testament -> https://krapp3.juradirekt.com/
Für Menschen, die weniger Fleisch essen wollen, gibt es heute Fleischimitat, Hybrid-Fleisch oder Fleischalternativen. Der «Treffpunkt» dreht sich um diese neusten Foodtrends. Noch vor Kurzem galten Fleischersatzprodukte wie vegane Burger oder Chicken von Planted als Fleisch der Zukunft. Mittlerweile ist der Konsum aber rückläufig. Alternativen zu Fleisch, darunter Tofu oder Seitan, werden demgegenüber beliebter. Hinzu kommt mit Hybrid-Fleisch eine neue Alternative zum tierischen Fleisch. Die Sendung «Treffpunkt» geht der Frage nach, welche Zukunft die diversen Fleischalternativen haben: Welche Produkte sind kurzlebige Trends? Welche Produkte könnten unsere Ernährung nachhaltig verändern? Gast im Studio ist Thomas Brunner, Professor für Konsumverhalten an der Berner Fachhochschule. Er forscht unter anderem dazu, wie sich nachhaltige Ernährung entwickelt.
In dieser Folge spreche ich mit Mathias Knauer, Director Markets E-Mobility bei Keba, über ein Thema, das im Bereich der Elektromobilität oft im Hintergrund bleibt, aber zunehmend in den Fokus rückt: das Laden im gewerblichen Depot. Keba kennen viele als Hersteller von AC-Wallboxen – doch seit 2024 hat das Unternehmen sein Portfolio konsequent erweitert. Durch eine Akquisition deckt Keba nun das gesamte Spektrum von AC bis DC ab, mit Ladeleistungen von 40 kW bis 500 kW, und richtet sich damit auch an Logistikunternehmen und Flottenbetreiber:innen mit missionskritischen Anforderungen. Was "missionskritisch" im Depot-Kontext wirklich bedeutet, macht Mathias sehr anschaulich: Ein Müllfahrzeug, das morgens nicht geladen ist, fährt schlicht nicht raus. Ein Kühltransporter ohne Energie kühlt nicht. Das stellt fundamental andere Anforderungen an Ladeinfrastruktur, Servicepartner und Reaktionszeiten als der klassische Pkw-Bereich. Im Gespräch erklärt Mathias, wie Kebas Splitsystem-Ansatz dabei hilft, Depots flexibel und schrittweise zu elektrifizieren. Die Idee dahinter: Power Units und Ladepunkte werden räumlich voneinander getrennt, was Platz spart und eine Skalierung in kleineren Investitionsschritten ermöglicht. Wer heute mit zwei Ladepunkten startet, kann morgen weitere ergänzen, ohne den Netzanschluss neu planen zu müssen. Am Beispiel der Braukommune Freistadt zeigt er, dass 40 kW über Nacht für viele Flotten vollkommen ausreichen – und dass ein überdimensionierter Lader die TCO unnötig in die Höhe treibt. Auch die Frage, welche Hindernisse die Elektrifizierung gewerblicher Depots bremsen, kommt nicht zu kurz. Netzanschlüsse, Wartezeiten und Kosten sind nach Mathias' Einschätzung das größte Problem – europaweit. Hinzu kommt die Abhängigkeit von Förderungen, deren abruptes Ende, wie im Pkw-Bereich erlebt, die Nachfrage empfindlich treffen kann. Langfristige Anreize wie die Mautbefreiung oder die THG-Quote als Erlösquelle hält er für belastbarere Stellschrauben. Sein Fazit ist dabei klar: Anfangen, klein denken, Use Cases sauber definieren, erfahrene Partner suchen. Keiner, der einen E-LKW in Betrieb genommen hat, wollte zurück. Das ist kein Marketing, sondern die Erfahrung aus der Praxis.
Ein Kommentar von Paul Clemente.Ein Parteitag wie ein Actionfilm. Da kann der politische Mainstream noch was lernen: Eine Partei, kapitalistisch wie die FDP oder der Blackrock-Kanzler, streut ein paar konservative Trigger ins blaue Programm und schon sorgen zahllose NGOs für Gratiswerbung. Auch diesmal waren die Störaktionen spannender als der Parteitag selber.Vor allem die Antifa blamierte sich bis auf die Knochen. Eine Bewegung, die glaubt, dass auf AfD-Parteitagen nur Passagen aus „Mein Kampf“ vorgetragen würden. So reisten die Antifa-Aktivisten am Freitag an, um einen verspäteten Reichsparteitag zu verhindern. Sogar die Bild-Zeitung leistete historisierende Schützenhilfe:Wie so oft war die Realität wesentlich bescheidener: Die AfD wollte lediglich einen Vorsitz wählen.Schon vor Tagen hatte die Plattform „Indymedia“ die üblichen Tipps zur Bewaffnung publiziert: Molotow-Cocktails, Pflastersteine oder Schleudern. Was keiner bedacht hat: Der Parteitag startete am Samstag um 10 Uhr. Will man den Eintritt versperren, sollte man einige Stunden zuvor bereitstehen. Ein für Antifa-Helden unüberwindliches Hindernis. Klar. Nazis bekämpfen: immer. Aber nicht am frühen Morgen. Kurzum, die Heldentruppe kam zu spät.Mit erschütternder Ehrlichkeit rief ein Antifa-Krieger ins Mikro:Das stimmt nicht ganz. Die Teilnehmer trudelten nicht um 2 Uhr ein, sondern erst um 4. Sie hatten den Veranstaltungsort trotz Straßenblockaden unverletzt erreicht. Um 5 Uhr morgens tummelten sich bereits 500 bis 600 AfD-Mitglieder auf dem Gelände. AfD-Co-Chef Tino Chrupalla witzelte in seiner Eröffnungsrede:Hinzu kam, dass 6000 Polizisten angerückt waren, um die blauen Dunkelmänner zu verteidigen. Wo jetzt hin mit der aufgestauten Wut? Man brauchte schnell ein neues Hassobjekt. Und das fand sich auch: So jagten die Antifa-Heden das Reporterteam eines Alternativ-Mediums, den Apollo-News. Ein Berichterstatter, der bereits am Boden lag, erhielt Tritte an den Hinterkopf. Andere kamen mit Schürf- und Platzwunden davon. Hauptorganisator der Protest-Gruppierungen war - nach eigenem Bekunden - die Initative „Wiedersetzen“. Eine bundesweite, spendenfinanzierte Initiative zur Sabotage von AfD-Vorhaben. Auf ihrer Pressekonferenz fanden die „Wiedersetzen“-Aktivisten keinen Grund, sich von den Ausschreitungen gegen besagte Journalisten zu distanzieren. Im Gegenteil:„Der Zeitpunkt der Tagung gilt als symbolträchtig: Der Parteitag findet 100 Jahre nach dem NSDAP-Reichsparteitag vom 3. und 4. Juli 1926 in Weimar statt.“„Jetzt habe ich leider eine schlechte Nachricht. Mittlerweile sind schon über 500 Delegierte der AfD in der Messehalle, Der Parteitag wird jetzt gleich starten. Das ist richtig scheiße, ja. Die haben halt dieses Mal mitten in der Nacht um 2 Uhr nachts angefangen, die Leute da reinzubringen. Also viel früher, als wir gestartet haben.“„Der frühe Vogel fängt den Wurm (...) die Randalierer von der Antifa haben ihr eigenes Störmanöver verschlafen.“„Wir sind nach Erfurt gekommen, um Faschist*innen zu blockieren. Faschist*innen mit einem Presseausweis sind immer noch Faschist*innen.“...https://apolut.net/afd-parteitag-den-wirtschaftslibertaren-kurs-fortsetzen-von-paul-clemente/
Das US-Abwehrsystem Patriot könnte bis zu dreimal so teuer werden wie geplant. Das heisst, allein die Flugabwehr auf grössere Distanzen könnte die Schweiz bis zu 11 Milliarden Franken kosten. Hinzu kommen weitere Milliardenausgaben für die Flugabwehr auf kleinere Distanzen.
Kaum erforscht und ohne Impfstoff: Der aktuelle Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist schwierig zu bekämpfen. Hinzu kommt, dass Teile der Bevölkerung nicht an das Virus glauben und sich Helfern widersetzen. Die Folge: steigende Fallzahlen. Von Jonas Gerding, Akilimali Chomachoma, Judith Raupp und Yana Adu www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
In dieser Episode des Deloitte Future Talk sprechen wir über ein wichtiges Problem der Lebensmittelindustrie: die Zukunft von Kakao und Schokolade. Professor Tilo Hühn von der ZHAW Wädenswil erklärt, wie Wissenschaftler Kakao im Labor neu erfinden und warum diese Technologie für die Branche entscheidend werden könnte. Die Schokoladenindustrie steht unter massivem Druck. Extreme Preisvolatilität erschwert die Planung erheblich. Hinzu kommen der Klimawandel und grosse Qualitätsschwankungen von Ernte zu Ernte. Die Branche sucht daher nach Lösungen. Laborkakao – Eine vielversprechende Innovation Tilo Hühn erklärt die Ursachen der extremen Preisvolatilität auf dem Kakaomarkt, erklärt den Prozess der Herstellung von Laborkakao und beleuchtet die Vorteile dieser Technologie, sowie ihre Grenzen. Weitere Fragen dieser Episode: - Welche Hürden müssen überwunden werden, um Laborkakao in den Massenmarkt zu bringen? - Welche gesundheitsfördernden Wirkungen hat Kakao? - Wird Schokolade in einigen Jahren ein Luxusgut für wenige sein? - Verdrängt Laborkakao die traditionellen Kakaobauernz, oder entstehen neue Chancen für sie? Ein faszinierendes Gespräch über Innovation und die Zukunft unserer liebsten Süssigkeit. LinkedIn Profil Prof. Tilo Hühn Website Tilo Hühn Kakao Studie Deloitte Neben Apple Podcast kannst du unseren Podcast auch bei Spotify, SoundCloud, Google und anderen Podcast Apps hören. Über Dein Feedback und Deine Anregungen zu dieser Episode freuen wir uns sehr. Besuche uns auf unseren Websites Deloitte Schweiz und Deloitte Deutschland Oder schreibe uns auf LinkedIn: LinkedIn Alexander Börsch LinkedIn Michael Grampp
Was tun, wenn Mann einfach keine Lust (mehr) auf Sex hat? So geht es aktuell einer unserer Hörerinnen mit ihrem Partner. Beide sind in den Fünfzigern, wobei sie einige Jahre älter als er ist. Ihn beschreibt sie als sehr unflexibel, eher passiv und mit einer fehlenden Impulskontrolle ausgestattet. Immer wieder kommt es zu "krassen Auseinandersetzungen", wie sie schreibt. Hinzu kommen Erektionsprobleme, zu frühes Kommen und eine Diagnose auf dem Spektrum. Alles in allem sind wir heute also mit einem ganz schön prallen Paket an Problemen konfrontiert. Gibt es angesichts der Themenfülle überhaupt Hoffnung auf Besserung? Denn: Probleme ansprechen und Konflikte austragen mag der Partner unserer Hörerin auch nicht ... Es ist wie so oft: Es kommt drauf an. Am Ende hat Ann-Marlene dann aber doch eine sehr konkrete Botschaft ...
Der Markt der Notebookprozessoren ist in Bewegung: Intel und AMD erreichen mit ihren x86-Prozessoren nur noch kleine Performancesprünge, Qualcomm hängt sie mit seinen Snapdragon-X2-CPUs meinstens ab und Apples M-Chips laufen sowieso allen davon. Hinzu kommt im Laufe des Jahres die Firma Nvidia, die mit dem RTX Spark ein SoC für (zunächst recht teure) Notebooks bringt. In dieser Folge des c't uplink sprechen wir über die kommenden CPUs von Nvidia, die aktuellen von Qualcomm und was für ARM-CPUs noch kommen könnten (und welche eher nicht). Außerdem: Warum die Situation bei Linux-Treibern bei Nvidia erquicklicher werden könnte als bei Qualcomm, was AMD so plant, was Intels Panther-Lake-Chips doch ganz gut hinbekommen und mehr. Mit dabei: Florian Müssig Moderation: Jan Schüßler Produktion: Tobias Reimer ► Mehr zu Nvidia RTX Spark und Intel Panther Lake lesen Sie bei heise+ (€): - Analyse: Wie Nvidias Einstieg bei Notebookprozessoren den Markt verändert: https://www.heise.de/hintergrund/Analyse-Wie-Nvidias-Einstieg-bei-Notebookprozessoren-den-Markt-veraendert-11321616.html - Vergleichstest: Vier Notebooks mit Core Ultra 300 alias Panther Lake: https://www.heise.de/tests/Vergleichstest-Vier-Notebooks-mit-Core-Ultra-300-alias-Panther-Lake-11168671.html
Der Markt der Notebookprozessoren ist in Bewegung: Intel und AMD erreichen mit ihren x86-Prozessoren nur noch kleine Performancesprünge, Qualcomm hängt sie mit seinen Snapdragon-X2-CPUs meinstens ab und Apples M-Chips laufen sowieso allen davon. Hinzu kommt im Laufe des Jahres die Firma Nvidia, die mit dem RTX Spark ein SoC für (zunächst recht teure) Notebooks bringt. In dieser Folge des c't uplink sprechen wir über die kommenden CPUs von Nvidia, die aktuellen von Qualcomm und was für ARM-CPUs noch kommen könnten (und welche eher nicht). Außerdem: Warum die Situation bei Linux-Treibern bei Nvidia erquicklicher werden könnte als bei Qualcomm, was AMD so plant, was Intels Panther-Lake-Chips doch ganz gut hinbekommen und mehr.
Der Markt der Notebookprozessoren ist in Bewegung: Intel und AMD erreichen mit ihren x86-Prozessoren nur noch kleine Performancesprünge, Qualcomm hängt sie mit seinen Snapdragon-X2-CPUs meinstens ab und Apples M-Chips laufen sowieso allen davon. Hinzu kommt im Laufe des Jahres die Firma Nvidia, die mit dem RTX Spark ein SoC für (zunächst recht teure) Notebooks bringt. In dieser Folge des c't uplink sprechen wir über die kommenden CPUs von Nvidia, die aktuellen von Qualcomm und was für ARM-CPUs noch kommen könnten (und welche eher nicht). Außerdem: Warum die Situation bei Linux-Treibern bei Nvidia erquicklicher werden könnte als bei Qualcomm, was AMD so plant, was Intels Panther-Lake-Chips doch ganz gut hinbekommen und mehr. Mit dabei: Florian Müssig Moderation: Jan Schüßler Produktion: Tobias Reimer ► Mehr zu Nvidia RTX Spark und Intel Panther Lake lesen Sie bei heise+ (€): - Analyse: Wie Nvidias Einstieg bei Notebookprozessoren den Markt verändert: https://www.heise.de/hintergrund/Analyse-Wie-Nvidias-Einstieg-bei-Notebookprozessoren-den-Markt-veraendert-11321616.html - Vergleichstest: Vier Notebooks mit Core Ultra 300 alias Panther Lake: https://www.heise.de/tests/Vergleichstest-Vier-Notebooks-mit-Core-Ultra-300-alias-Panther-Lake-11168671.html
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Links Wasserfälle, rechts Wasserfälle, hinter jeder Kurve ein neues Panorama. Schmale Täler, rauschende Flüsse, saftiges Grün, Bergwände wie Kulissen aus einem Film. Jochen sitzt im Zug. Er ist in der Flåmbahn und denkt: Ich bin ja schon da. Der Weg ist das Ziel.Das ist Norwegen. In dieser Folge gibt es (fast) alle Facetten dieses Landes. Tamina ist mit den Hurtigruten vorbei an Fjorden, Gletschern und schwimmenden Saunen gefahren. Michi ist im Frühling in die Arktis gereist, nach Tromsø, und stand plötzlich vor einem Rudel Rentiere. Jochen hat das kulturelle Zentrum Oslo und das hinreißende Bergen für sich entdeckt. Hinzu kommen die Lofoten, ein grandioses Schienennetz, ein Land voller neuer Ideen und Aussichten wie aus dem Bilderbuch.–Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.
Bald ist es so weit: Die Fußball-WM der Männer startet am Donnerstag in Mexiko-Stadt. Anlässlich des Anpfiffs zum Megaevent fragen wir bei einer Expertin nach, ob der beliebteste Mannschaftssport auch für Hobbysportlerinnen und -sportler sinnvoll ist: Christiane Loinig-Velik, Teamärztin des österreichischen Frauen-Nationalteams, erklärt, dass der Sport auch wegen der taktischen Raffinesse viel von den Spielerinnen abverlangt. Hinzu kommen die nötige Ausdauer, Muskelkraft, Mannschaftsgeist und allgemeine Belastbarkeit. Diese zählen nicht nur bei Profikickerinnen, sondern auch bei Hobby-Fußballerinnen und -Fußballern. Wie man möglichst unverletzt spielt, wie sich der Zyklus auf die Performance von Spielerinnen auswirken könnte und warum es nie zu spät für eine Mitgliedschaft im örtlichen Verein ist, erklärt die Medizinerin in der neuen Folge "Besser leben".
Links zu mir: ➡️ Instagram: https://www.instagram.com/julia_shinecoaching/ ➡️kostenfreies Online Seminar “Das Kind in dir muss satt werden”: https://shinecoaching.de/webinar-kindheilung-emotionales-essen/ In der heutigen Podcast-Folge von Lifestyle Schlank spreche ich mit meiner ehemaliger Lifestyle Schlank Teilnehmerin Theresa. Theresa ist 34 Jahre alt, hat zwei Kinder und ist glücklich verheiratet. Durch ihre Kinder begann sie, sich intensiv mit Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen – zunächst, um einfühlsamer auf deren Bedürfnisse eingehen zu können. Doch dabei wurde ihr schnell klar: Um ein gutes Vorbild für ihre Kinder zu sein, muss sie sich auch mit sich selbst auseinandersetzen. In diesem Prozess entdeckte sie, dass sie schon ihr Leben lang mit ihrem Körper und ihrem Essverhalten kämpft – obwohl sie objektiv betrachtet früher nie wirklich übergewichtig war. Schon als Kind fühlte sie sich „zu dick“, obwohl Freunde und Familie das Gegenteil bestätigen. Sie war früh körperlich reif, sehr groß und fühlte sich dadurch immer „anders“. Hinzu kam eine Legasthenie-Diagnose, die ihr früh das Gefühl vermittelte, „nicht gut genug“ zu sein – ein Glaubenssatz, der sich tief verankerte und zu emotionalem Essen führte. Diese schmerzhaften Erfahrungen führten dazu, dass sie sich durch Essen Halt und Sicherheit verschaffte. Als sie schließlich mein Programm Lifestyle Schlank entdeckte, fand sie endlich einen strukturierten Weg, sich mit ihrem Essverhalten und Körperbild intensiv auseinanderzusetzen. Sie berichtet eindrücklich, wie sie gelernt hat, dass Abnehmen KEIN Kampf sein muss – sondern leicht funktionieren kann, wenn man die tieferliegenden Ursachen erkennt. Sie hat im Programm nicht nur 8 Kilo abgenommen, sondern vor allem ihr Mindset grundlegend verändert – und teilt heute mit dir ihre wichtigsten Erkenntnisse und Tools. In dieser Folge erfährst du: ✅ warum du dich vielleicht „zu dick“ fühlst, obwohl du es nie warst, ✅ wie früh verankerte Glaubenssätze dein Essverhalten steuern, ✅ wie du emotionale Wunden erkennst und heilst – statt sie mit Essen zu betäuben, ✅ wie Abnehmen funktioniert, wenn du aufhörst, gegen dich selbst zu kämpfen, ✅ warum der Weg zur Leichtigkeit nicht über Kontrolle, sondern über Selbstliebe führt, ✅ welche konkreten Tools Theresa geholfen haben, Glaubenssätze aufzulösen, ✅ wie auch du dir erlauben kannst, dass Abnehmen leicht sein darf. Und jetzt wünsche ich dir wieder viel Spaß und viele neue Erkenntnisse beim Zuhören.
Das Gehirn ist permanent einer enormen Menge von Sinnesreizen ausgesetzt. Um eine Überlastung zu verhindern, filtert und priorisiert es Informationen bereits auf mehreren Verarbeitungsebenen. Dieser Prozess wird als sensorisches Gating bezeichnet. Unwichtige oder wiederkehrende Reize werden abgeschwächt oder ausgeblendet, während relevante Informationen bevorzugt verarbeitet werden. Erst diese neurologische Filterleistung ermöglicht eine geordnete Wahrnehmung und zielgerichtetes Handeln. So ähnlich geht es Jakob, Schmitti und Klaas auch in ihrem Beruf. Täglich sind sie vielen hochkomplexen Situationen ausgeliefert und müssen stets den Überblick behalten. Ein gutes Beispiel ist die Vielzahl von verschiedenen Prominenten, die als eine Art Grundstoff in viele verschiedene Shows und Produktionen eingearbeitet werden müssen. Hierbei kann man im Vorfeld nicht jedem individuell bis in die tiefe Seele schauen, sondern muss in grobe Kategorien einordnen, um zu verstehen, was mit wem warum vorstellbar wäre. Hier gibt es die bekannten Kategorien: Murmelpromi, Auffüller. Hinzu kommt nun die Information über die Gattung der sogenannten „Teppichpromis“. Die zugrunde liegende Fragestellung hierbei ist: Ist das ein Star, bei dem man sich vorstellen könnte, ihn oder sie in einen Teppich einzurollen, während diese Person beispielsweise Quizfragen beantwortet? Eine lange Liste mit konkreten Namen wird in dieser Woche abgearbeitet. Für sie mag das unterhaltsam klingen, für unsere drei Podcaster gibt es wieder nichts als peinliche Aufeinandertreffen am Flughafen oder auf Preisverleihungen. Was tut man nicht alles für die perfekte Show? Ganz ehrlich: Woher sollen wir das wissen. Musiktipp: Herr Ulrich – Gut Genug https://www.youtube.com/channel/UCB5afbOuvtSaIjilAIjJh0w Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Carsten Z. ist Mitte 30, sportlich, beruflich voll im Einsatz - bis ihm bei Vorträgen und beim Treppensteigen plötzlich die Luft ausgeht: Dyspnoe! Hinzu kommen Verspannungen. Er denkt sofort an Stress als Ursache. Doch die Beschwerden werden schlimmer: Kurzatmigkeit, Druck im Brustkorb, Erschöpfung. Eine Untersuchung der Lunge bringt einen erschütternden Befund - und trotzdem bleibt die wichtigste Frage offen: Warum trifft es ausgerechnet ihn? In einer Spezialambulanz beginnt die Detektivarbeit: Blutwerte, Ultraschall, CT, Katheteruntersuchung - immer neue Puzzleteile, aber keine Erklärung, warum es dem Familienvater trotz Behandlung immer schlechter geht. Bis schließlich eine beharrliche Ärztin einen ungewöhnlichen Zusammenhang herstellt. Host: Anke ChristiansAutor: Volker Präkelthttps://www.ndr.de/abenteuerdiagnoseHabt ihr Fragen, Lob oder Kritik? Wir freuen uns über eure Meinung zu unserem Podcast! Schreibt uns einfach eine Mail an abenteuer_diagnose@ndr.de.Unser Podcast-Tipp "63 Hektar":https://1.ard.de/63hektar3
Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Deutschland ist ein Hightech-Land. Aber ist das auch im Vertrieb so? Wenn ich mir die meisten Vertriebsorganisationen anschaue, dann sieht das Organigramm aus wie vor 20 oder 30 Jahren. Im Jahr 2026, wo alle von KI im Vertrieb, Social Media und Digitalisierung sprechen, kann das eigentlich gar nicht sein. Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Markus Milz, einem der profiliertesten Vertriebsexperten Deutschlands. Wir zeigen dir fünf konkrete Hebel, mit denen du deinen Vertrieb fit für die Zukunft machst – ohne dabei dein Unternehmen auf den Kopf zu stellen. Es geht um echte Praxisbeispiele, neue Tools und eine ehrliche Bestandsaufnahme, warum gerade der deutsche Mittelstand beim Thema digitale Transformation oft hinterherhinkt. Du erfährst, was Jeff Bezos mit seinem Projekt Prometheus vorhat, warum Social Listening dein Cold Calling ersetzt und wie ein digitaler Assistent dir den Vertriebsalltag dramatisch erleichtert. Warum Deutschland im Vertrieb (noch) kein Hightech-Land ist Wir reden so gerne über unsere Ingenieurskunst, unsere Maschinen, unseren Hidden Champions. Und ja, in der Produktion und teilweise in der Logistik sind wir wirklich vorne dabei. Aber wenn ich mir den Vertrieb in den meisten Unternehmen anschaue – Software ausgenommen, und auch da gibt es Licht und Schatten – dann müssen wir ehrlich sein: Im Vertrieb sind wir kein Hightech-Land. Und das ist verrückt, denn Vertrieb ist die wichtigste Funktion im Unternehmen. Sales solves everything. Wenn der Umsatz nicht da ist, sind alle anderen Themen meistens auch nicht mehr viel wert. Markus Milz bringt es auf den Punkt: Er fragt in seinen Keynotes regelmäßig sein Publikum, wer der Meinung sei, dass sich die Welt in den letzten sechs Jahren drastischer geändert habe als in den 25 Jahren davor. 95 Prozent heben die Hand. Dann fragt er, wer das super findet. Da heben nur noch zögerlich 10 Prozent die Hand. Die meisten finden das eher doof – aber kannst du nicht ändern. Die entscheidende Frage ist die nächste: Hast du in den letzten sechs Jahren deinen Vertrieb, deine Strategie, dein Geschäftsmodell drastischer geändert als in den 30 Jahren davor? Da gucken die Leute meistens betreten auf den Boden. Nicht so richtig. Und genau das ist das Problem. Die Geschwindigkeit der Veränderung wird massiv unterschätzt Schau dir an, wie lange Technologien historisch gebraucht haben, sich durchzusetzen. Die Elektrizität: Edison erfand 1880 die Glühbirne. Erst 40 Jahre später war die Welt halbwegs elektrisch. Innovationen brauchten in der Regel fünf bis zehn Jahre, um sich durchzusetzen. Und dann kam ChatGPT. Zwei Monate bis zu 100 Millionen Usern. Heute, keine drei Jahre später, sind wir bei 1,2 Milliarden Usern. Das ist eine Geschwindigkeit, die alles, was wir bisher kannten, in den Schatten stellt. Wenn ich dann ins Publikum frage, wer KI auf dem Handy hat, melden sich 90 bis 95 Prozent. Frage ich, wer es richtig beruflich nutzt, sind es nur noch 20 Prozent. Die meisten nutzen es für Kochrezepte oder ihr Fitnessprogramm. Beruflich – oder gar im Sales – herrscht große Zurückhaltung. Vielleicht mal eine E-Mail schreiben lassen, mal etwas zusammenfassen. Aber dann ist meistens Schluss. Und das ist schade. Denn da fängt es ja erst an. Warum der deutsche Mittelstand zögert: Das Klopapier-Phänomen Markus erzählt eine wunderbare Anekdote von seinem Kollegen Professor Clemens Gewittke: Warum haben die Menschen während Corona eigentlich Klopapier gekauft? Weil Menschen aktionistisch getrieben sind. Wenn etwas Neues kommt und ich nicht weiß, was zu tun ist, mache ich irgendwas. In Frankreich kauften die Leute Rotwein und Kondome. In Amerika wahrscheinlich Waffen. In Deutschland eben Klopapier. Genau das beobachten wir aktuell beim Thema KI im Vertrieb: Es wird Klopapier gekauft. Irgendwas wird ohne Sinn und Verstand probiert. Das hat strukturelle Gründe. Deutschland hat in den letzten 80 Jahren enormen Wohlstand aufgebaut. Drei Millionen Unternehmen, viele Hidden Champions. Und wer viel hat, hat auch viel zu verlieren. Hinzu kommen die etablierten Sätze: „Es hat noch immer gut gegangen." Oder: „Das dürfen wir nicht wegen DSGVO." „Wo werden die Daten gespeichert?" „Das halluziniert doch." „Da gibt es Risiken und Nebenwirkungen." Und vor allem: „Ich will keine Fehler machen." Die deutsche Fehlerkultur als Bremse Eine durchschnittliche Buying-Center-Größe hat sich in den letzten 40 Jahren von drei auf 13 Personen erhöht. 10 Menschen mehr, die in eine Entscheidung eingebunden sind. Warum? Weil keiner mehr Risiken übernehmen will. Aus Angst, Fehler zu machen und damit die Karriere zu ruinieren, wird lieber gar nichts entschieden als das Falsche. Ich habe einen Kunden, der hat die Handynummern seiner Kunden aus dem CRM gelöscht, weil er sie ja nicht besitzen darf. Juristisch vielleicht korrekt – aber bringt das wirklich nach vorne? Eine Statistik bringt es auf den Punkt: 65 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben schon einmal eine Investitionsentscheidung wegen DSGVO nicht getroffen. Das läuft möglicherweise nicht ganz in die richtige Richtung. Während wir hier diskutieren, ob Daten auf deutschen oder amerikanischen Servern liegen, baut Jeff Bezos gerade einen 102-Milliarden-Dollar-Fonds auf, um genau diese zögerlichen Unternehmen zu kaufen. Projekt Prometheus: Wenn Bezos vor der Tür steht Jeff Bezos hat einen Fonds aufgelegt, den er Projekt Prometheus genannt hat. 102 Milliarden Dollar. Nicht nur er, ein paar andere sind auch dabei. Der Plan: Gute deutsche und europäische Unternehmen kaufen, bei denen echtes Know-how vorhanden ist – Ingenieurskultur, gute Hardware, tolle Maschinen –, die aber digital und vertrieblich schwach aufgestellt sind. Diese Unternehmen werden gekauft, in die Digitalisierung gebracht und ihr Wert wird auf das 10-, 20-, 50- oder 100-fache skaliert. Deutschland mit dem größten Mittelstand und den meisten Hidden Champions ist für Bezos ein Traumland. Und jetzt hast du als mittelständischer Unternehmer zwei Möglichkeiten: Du wartest, bis Bezos anruft. Oder du nimmst das Thema selbst in die Hand. Stell dir vor, Bezos ruft dich an und sagt: „Ich habe gerade zehn Unternehmen gekauft. Mach die mal fit. Digital, vertrieblich." Wenn du wartest, kauft er deinen Wettbewerber – und dann hast du ein echtes Problem. Das Gute: Du kannst heute mit relativ geringen finanziellen Mitteln sehr viel erreichen. KI ist ein Meister darin, Massendaten zu verarbeiten, zu aggregieren und zu intelligenten Strukturen zusammenzufassen. Was früher Konzernen vorbehalten war, kann heute auch ein 50-Mann-Mittelständler nutzen. Du musst es nur tun. Hebel 1: Inspiration tanken – die Reise nach Aarhaus Wie alles im Leben beginnt auch die Veränderung mit einer Emotion. Mit dem Gefühl: Worüber rede ich eigentlich? Wo will ich hin, wenn ich von Digitalisierung spreche? Wenn du heute zehn Unternehmen fragst, ob sie eine Digitalstrategie haben, sagen alle ja. Bittest du sie zu definieren, was sie meinen, bekommst du zehn komplett unterschiedliche Antworten. Markus empfiehlt einen Besuch in Aarhaus im Münsterland. Eine 40.000-Einwohner-Stadt direkt an der holländischen Grenze, die als digitalste Stadt Deutschlands gilt. Die Idee dort: Alles ist mit allem vernetzt. Du brauchst eine einzige App auf deinem Handy. Damit gehst du in den Supermarkt – ohne Geld, ohne Personal. Du gehst ins Hotel, ins Restaurant, ins Fitnessstudio. Du leihst dir Fahrräder oder Autos aus. Eine App, eine Verbindung. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personaldisposition – alles funktioniert ohne menschlichen Einsatz. KI macht uns wieder menschlicher Jetzt denkst du vielleicht: Total entmenschlicht. Ich sehe das anders. KI ist die Chance, dass wir Menschen wieder menschlicher werden. Wir werden von all dem Mist entlastet, auf den niemand Lust hat – Besuchsberichte schreiben, CRM pflegen, Buchhaltungsbelege sortieren. Stattdessen können wir uns auf das konzentrieren, was nur Menschen können: miteinander reden, Mittagessen gehen, ein Bier trinken, echte Beziehungen aufbauen. Gerade im Vertrieb ist das der eigentliche Wertbeitrag. Hinter Aarhaus steht Tobias Groten, der Chef von Tobit. Das Unternehmen hat in den 80ern und 90ern mit Fax-Software begonnen und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Heute haben sie eine eigene KI namens Sidekick. Immer wenn in Aarhaus ein Supermarkt, ein Kiosk, ein Hotel oder ein Restaurant pleite ging, hat Tobias gesagt: „Dann nehme ich das." Und weil er kein Hotelier oder Gastronom ist, sondern Techie, hat er das Konzept Hotel komplett neu gedacht. Das ist Disruption: nicht kontinuierliche Verbesserung, sondern radikales Neudenken. Hebel 2: Social Listening – Leads auf dem Silbertablett Wenn ich in einen mittelständischen Maschinenbauer komme und frage, was seine fünf Hauptvertriebskanäle für neue Projekte sind, höre ich in 95 Prozent der Fälle: Messen, Anfragen, Ausschreibungen, internationale Handelsvertreter und ein bisschen Cold Calling. Das war vor 20 oder 30 Jahren genauso. Wir sind aber im Jahr 2026. Schau dir das Organigramm an: Hier ist Marketing, das macht ein bisschen Homepage und Social Media. Hier ist Vertrieb, der geht raus oder macht das, was er immer gemacht hat. Das kann doch im Zeitalter von KI im Vertrieb nicht mehr sein. Ein konkretes Beispiel von Markus: Er hat einen Catering-Anbieter betreut. Was macht so ein Unternehmen normalerweise? Cold Calling. 100 Anrufe: „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." – „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." Mit etwas Glück sagen zwei oder drei „Lass uns mal sprechen" und am Ende gewinnst du vielleicht einen Kunden. Streuverlust: 98 Prozent. Demotivierend für jeden Vertriebler. So funktioniert modernes Social Listening Jetzt der neue Weg: Massenhaft Daten sind in Social Media verfügbar. Menschen gehen jeden Tag in Kantinen und schreiben auf Facebook oder Instagram, ob es geschmeckt hat oder nicht. KI aggregiert diese Daten. Du stellst fest: Bei Unternehmen XY haben sich in den letzten 12 Monaten 47 Mitarbeiter negativ über das Essen geäußert. Das ist ein klares Signal. Gleichzeitig schaut die KI in Pressemitteilungen: 2022 wurde ein Vierjahresvertrag mit dem aktuellen Caterer abgeschlossen. Der läuft 2026 aus. Die KI identifiziert das Buying Center und liefert dir den Hauptentscheider Peter Mayer inklusive Persönlichkeitsprofil: faktenbasiert, braucht erst Vertrauen, am besten Testimonials einsetzen. Das ist, als würde ein Freund anrufen und dir den perfekten Lead servieren – nur dass du diesen Freund nicht mehr brauchst. Du bekommst es systematisch jeden Tag, jede Woche geliefert. Statt 100 unqualifizierten Calls hast du fünf bis sieben hochwertige Leads. Du bist deutlich effizienter, weil du dich mit mehr interessierten Kunden beschäftigst. Und dein Team muss mental nur noch fünf statt 97 Absagen verarbeiten. Das Thema Resilienz spielt plötzlich eine ganz andere Rolle. Die Konsequenz: Sales und Marketing wachsen zusammen. Marketing liefert dem Vertrieb vorqualifizierte Leads. Du brauchst neue Strukturen – eine aggregierte Abteilung, die Datenmanagement, Sales, Marketing, KI und Digitalisierung unter einem Hut vereint. Mit alten Strukturen geht das nicht. Hebel 3: Das externe Lab – raus aus der Lähmung Warum wird das alles in deutschen Unternehmen so selten systematisch angegangen? Weil zehn Leute mitzureden haben. Weil der Betriebsrat viele Sachen nicht will. Wegen DSGVO, Compliance, Governance. Wegen der Fehlerkultur: Hier sind 100.000 Euro, berichten Sie in drei Monaten. Wenn dann noch keine richtigen Erfolge da sind – zack, ist die Karriere ruiniert. Aus diesen Gründen passiert intern relativ wenig. Oder es wird Klopapier gekauft. Markus' Lösung: ein externes Lab, analog zum Fraunhofer-Prinzip. Du lagerst die Entwicklung aus. Dort gelten komplett andere Spielregeln als im Mutterunternehmen: So baust du ein externes Innovationslab für deinen Vertrieb auf: 30-Tage-Entscheidungsregel: Innerhalb von 30 Tagen muss eine Entscheidung über jede Idee getroffen sein. Kein endloses Hin und Her. 90-Tage-Pilot: Innerhalb von 90 Tagen ist der Use Case pilotiert. Geschwindigkeit ist alles. Datenschutz extern lösen: Das Lab kümmert sich um DSGVO, Betriebsrat und Compliance – nicht deine interne IT. Use Cases systematisch bewerten: Wie groß ist der Impact? Wie hoch der Aufwand? Was ist das beste Verhältnis? Zurück ins Unternehmen: Wenn die Lösung läuft, holst du sie zurück und skalierst sie. Mit diesem Ansatz externalisierst du das, was du intern nicht hinbekommst. Im Lab sitzen Dienstleister, Kollegen vom Kunden und Experten. Sie definieren Use Cases, erstellen eine Roadmap und bringen die Themen schnell auf die Straße. Nach 90 Tagen hast du mega qualifizierte Leads, mega qualifizierte Tools und mega qualifizierte Prozessoptimierungen. Nicht nur im Vertrieb, sondern auch im Einkauf, in HR, in der Unternehmenskommunikation. Hebel 4: Schnittstellenprobleme mit KI lösen Jeder, dem ich das erzähle, sagt zunächst: „Bei uns ist das aber anders. Unsere Branche ist speziell. Unsere Kunden sind anders." Die grundlegenden Dinge bleiben aber gleich. Was sich in fast allen Branchen findet: eine Branchensoftware als zentrales System, dazu DATEV, Excel-Listen, diverse Spezialtools – und die reden kaum miteinander. Ein Beispiel aus der Sicherheitsbranche: Bei einem Großeinsatz wird zuerst ein Angebot an den Kunden erstellt. Dann folgt die Planung für das konkrete Event. Anschließend kommt die Zeiterfassung mit den Logins der eingesetzten Mitarbeiter. Glaubst du, es gibt einen vernünftigen Abgleich zwischen diesen Systemen? Fehlanzeige. Genau hier kommt KI ins Spiel: Sie führt verschiedene Systeme über Schnittstellen zusammen, die vorher nicht miteinander gesprochen haben. Vom analogen Mist zum optimierten Prozess Wichtig: Wenn du einen schlechten analogen Prozess einfach nur digitalisierst, hast du einen schlechten digitalen Prozess. Das bringt nichts. Die Zeitenwende ist der optimale Zeitpunkt, dein Unternehmen neu zu denken. Erst optimierst du die Prozesse und Strukturen. Dann digitalisierst du sie. Dann bringst du KI ins Spiel. Und wenn du das gemacht hast, hast du im Zweifel ein Tool, das du 1.000 anderen Unternehmen deiner Branche auch verkaufen kannst. Riesige Vertriebschancen. Ein konkretes Beispiel aus meinem Alltag: Früher war meine Kreditkartenabrechnung ein Riesenthema. Belege sammeln, am Ende des Quartals kam der Buchhalter, fragte nach fehlenden Belegen – mit wem warst du wann essen? Riesenaufwand. Heute habe ich eine App. Beim Bezahlen geht sofort ein Fenster auf: Beleg fotografieren, Gesprächspartner eintragen. Das CRM greift zu, ordnet einen Buchungssatz zu und schiebt alles automatisch in DATEV. Digitalisierter Prozess. Schneller, besser und am Ende auch billiger – weil die Buchhaltung hinten raus weniger Arbeit hat. Hebel 5: Dein digitaler Vertriebsassistent – treffe Alfred Die fünfte und letzte Stufe ist die Königsdisziplin: ein agentic AI-System, das wirklich für dich arbeitet. Markus und sein Sohn sind beide Batman-Fans. Bekanntlich heißt Batmans Butler Alfred. Genau so haben sie ihren neuen Kollegen genannt. Alfred basiert auf Open-Source-Architektur und hat alle großen Large Language Models angebunden: Gemini, Claude, Perplexity, ChatGPT, Grok. Alfred entscheidet selbst, welches Modell für welche Aufgabe am besten geeignet ist – oder am kostengünstigsten arbeitet. So sieht ein typischer Arbeitstag aus: Markus ist beim Kunden, auf dem Rückweg spricht er über WhatsApp in sein Handy: „Alfred, ich bin in 20 Minuten im Büro. Bestell beim Inder über Lieferando ein Chicken Tikka Masala. Und ich habe mit dem Kunden gerade ein größeres Projekt besprochen – Bedarfsanalyse, Workshop, Mitarbeiterinterviews, dann Training. Erstell schon mal das Angebot, du hast alle Daten." Wenn Markus im Büro ankommt, ist das Angebot zu 90 Prozent fertig. Die menschliche Verbesserungskompetenz bleibt entscheidend Wir Menschen haben eine sehr überschaubare Erstellungskompetenz. Wenn ich vor einem leeren Blatt Papier sitze und ein Marketingkonzept entwickeln soll, brauche ich Stunden. Eine KI liefert mir mit dem richtigen Befehl in Minuten eine 80-Prozent-Lösung. Was Menschen aber wirklich gut können, ist die Verbesserungskompetenz. Aus der 80-Prozent-Lösung machst du mit deiner Expertise eine 100-Prozent-Lösung. Genau deshalb glaube ich übrigens fest, dass das Thema KI im Vertrieb nicht den Tech-Companies gehört, sondern den Experten, die das Unternehmen, den Mittelstand, den Kunden verstehen. Programmieren musst du heute nicht mehr können. Das macht die KI für dich. Aber du musst das Geschäftsmodell verstehen, Erfahrungswissen mitbringen und die Kunden kennen. Auf dieser Basis bauen wir saubere Strukturen und saubere Prozesse. Mein Tipp aus dem Alltag: Wann immer mir jemand eine Aufgabe stellt, über deren Beantwortung ich länger als fünf Sekunden nachdenken müsste, mache ich das sofort mit meinem KI-Agenten. Die 5-Sekunden-Regel ist Gold wert. Quick Takeaways: Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick Geschwindigkeit als entscheidender Faktor: ChatGPT erreichte in 3 Jahren 1,2 Milliarden Nutzer – Veränderungen geschehen heute exponentiell schneller als früher. Klopapier-Falle vermeiden: Aktionismus ohne Strategie schadet mehr, als er nützt. Erst Vision, dann Struktur, dann Tools. Social Listening schlägt Cold Calling: Hochqualifizierte Leads auf dem Silbertablett statt 98 Prozent Streuverlust. Externes Lab nutzen: Was intern nicht geht, kannst du auslagern – mit 30-Tage-Entscheidungen und 90-Tage-Piloten. Strukturen neu denken: Marketing, Sales, Datenmanagement und KI gehören in eine integrierte Einheit – nicht in Silos. Digitaler Assistent als Game Changer: Ein agentic AI-System wie „Alfred" erledigt 80 Prozent der Vertriebsadministration für dich. Experten schlagen Techies: Wer Unternehmen, Mittelstand und Kunden versteht, schafft mit KI nachhaltigen Mehrwert. Fazit: Jetzt ist die Goldgräberzeit Wir reden viel von Krise, Unsicherheit und schwierigen Zeiten. Ein Historiker hat es kürzlich treffend formuliert: Die letzten 50 bis 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine absolute Ausnahmesituation. Das, was wir jetzt erleben, ist eigentlich die Normalzeit der Menschheitsgeschichte. Und schau dir an, wann die wirklich großen Unternehmen gegründet worden sind: meistens nicht in den guten Zeiten, sondern in Krisenzeiten. Weil ihre Gründer Trends erkannt haben, die andere übersehen haben. Genau deshalb ist jetzt eine Goldgräberzeit. Es gibt überall Chancen, wenn du sie sehen willst. Den Kopf in den Sand zu stecken hilft nicht – die anderen laufen dann an dir vorbei. Stell dir die Bezos-Frage: Wenn Bezos morgen dein Unternehmen kaufen würde, was würde er anders machen? Welche Stärken hat dein Unternehmen, die mit Digitalisierung und KI im Vertrieb auf das Zehnfache skaliert werden könnten? Mein Call to Action: Buche dir ein Strategiegespräch mit Markus und mir. Wir nehmen uns eine Stunde Zeit, schauen uns deine aktuellen Herausforderungen an und zeigen dir aus unserem Erfahrungshintergrund, wie du schnell zum Hightech-Vertrieb wirst. Die ersten drei, die sich anmelden, bekommen außerdem zwei Bestsellerbücher von Markus obendrauf. FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um KI im Vertrieb Was bedeutet Hightech-Vertrieb im Mittelstand konkret? Hightech-Vertrieb bedeutet, dass deine Vertriebsorganisation modern aufgestellt ist – mit aktueller Technologie, intelligenten Prozessen und einer Struktur, die zur heutigen Zeit passt. Es geht darum, KI im Vertrieb, Social Listening, datenbasierte Lead-Qualifizierung und digitale Assistenten so einzusetzen, dass dein Team mehr Umsatz und Marge generiert – und sich gleichzeitig auf das Menschliche konzentrieren kann. Wie kann ich meinen Vertrieb digitalisieren, ohne riesige Budgets zu haben? Das Schöne an aktueller KI-Technologie ist, dass du mit überschaubaren finanziellen Mitteln viel erreichen kannst. Starte mit einem Erkenntnis-Workshop, identifiziere die größten Hebel und beginne mit konkreten Use Cases statt mit Großprojekten. Ein externes Lab kann helfen, schnell Ergebnisse zu liefern, ohne deine interne IT zu blockieren. Was ist Social Listening und wie hilft es im B2B-Vertrieb? Social Listening bedeutet, dass KI öffentlich verfügbare Daten aus Social Media, Pressemitteilungen und Bewertungen analysiert und daraus Verkaufschancen identifiziert. Im B2B kannst du so gezielt Unternehmen finden, die gerade mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind oder deren Verträge auslaufen – inklusive der relevanten Entscheider. Wie überwinde ich interne Widerstände wie DSGVO oder Compliance? Diese Themen sind real, aber lösbar. Ein externes Innovationslab kümmert sich um diese Hürden, weil dort andere Spielregeln gelten als im Mutterunternehmen. So kannst du innerhalb von 90 Tagen pilotieren, was intern jahrelang dauern würde – und holst die fertige Lösung dann zurück ins Unternehmen. Ersetzt KI den Vertriebsmitarbeiter? Nein, im Gegenteil. KI nimmt dir die Routinearbeit ab – CRM-Pflege, Besuchsberichte, Angebotserstellung. Damit kannst du dich auf das konzentrieren, was nur Menschen können: echte Beziehungen aufbauen, Vertrauen schaffen, komplexe Verhandlungen führen. KI macht Vertrieb wieder menschlicher. Sag mir deine Meinung Ich bin echt gespannt: Wo stehst du gerade beim Thema KI im Vertrieb? Bist du schon mitten in der Umsetzung oder noch im Klopapier-Modus? Schreib mir deine Erfahrungen, deine Herausforderungen oder deine Erfolgsgeschichten in die Kommentare. Und wenn dir diese Folge weitergeholfen hat, dann teile sie gerne mit deinem Netzwerk. Welcher der fünf Hebel ist für dich der spannendste?
Kriege und Konflikte erschweren weltweit die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten. Hinzu kommen Hürden, die weit weniger offensichtlich sind. Staaten, die Reporterinnen und Reportern gezielt den Zugang zu Informationen verwehren. Regierungen, die Journalisten als Feinde betrachten und nicht nur sie, sondern auch die Menschen unter Druck setzen, die mit der Presse oder Fernsehteams sprechen. Wie bewahrt man in solchen Zeiten die journalistische Unabhängigkeit? Wie filtert man verlässliche Fakten aus der Propaganda? Und wie geht man persönlich mit dieser täglichen Belastung um? Für diese ganz besondere Live-Folge des Weltspiegel Podcasts haben wir das Panel des Europaforums von der re:publica 2026 für euch als Podcast aufbereitet. Weltspiegel-Moderatorin Isabel Schayani spricht mit vier ARD-Auslandskorrespondentinnen über ihren Arbeitsalltag im weltpolitischen Stresstest. Mit dabei Gudrun Engel, Leiterin des ARD Studios in Washington, Marie-Kristin Boese, Korrespondentin im ARD Studio Mexiko, Sophie von der Tann, Korrespondentin im ARD Studio Tel Aviv und Tamara Anthony, ehemalige Leiterin des ARD Studios in Peking. ----- Moderation: Isabel Schayani / Joana Jäschke Redaktion: Philipp Weber Mitarbeit: Caroline Mennerich, Theo Weiß Redaktionsschluss: 22.5.2026 ----- Alle Folgen von Weltspiegel Podcast findet ihr in der ARD Audiothek (https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/). Abonniert uns am besten jetzt und verpasst keine neue Folge mehr! ----- Unser Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen: https://1.ard.de/15Minuten
Kriege und Konflikte erschweren weltweit die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten. Hinzu kommen Hürden, die weit weniger offensichtlich sind. Staaten, die Reporterinnen und Reportern gezielt den Zugang zu Informationen verwehren. Regierungen, die Journalisten als Feinde betrachten und nicht nur sie, sondern auch die Menschen unter Druck setzen, die mit der Presse oder Fernsehteams sprechen. Wie bewahrt man in solchen Zeiten die journalistische Unabhängigkeit? Wie filtert man verlässliche Fakten aus der Propaganda? Und wie geht man persönlich mit dieser täglichen Belastung um? Für diese ganz besondere Live-Folge des Weltspiegel Podcasts haben wir das Panel des Europaforums von der re:publica 2026 für euch als Podcast aufbereitet. Weltspiegel-Moderatorin Isabel Schayani spricht mit vier ARD-Auslandskorrespondentinnen über ihren Arbeitsalltag im weltpolitischen Stresstest. Mit dabei Gudrun Engel, Leiterin des ARD Studios in Washington, Marie-Kristin Boese, Korrespondentin im ARD Studio Mexiko, Sophie von der Tann, Korrespondentin im ARD Studio Tel Aviv und Tamara Anthony, ehemalige Leiterin des ARD Studios in Peking. ----- Moderation: Isabel Schayani / Joana Jäschke Redaktion: Philipp Weber Mitarbeit: Caroline Mennerich, Theo Weiß Redaktionsschluss: 22.5.2026 ----- Alle Folgen von Weltspiegel Podcast findet ihr in der ARD Audiothek (https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/). Abonniert uns am besten jetzt und verpasst keine neue Folge mehr! ----- Unser Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen: https://1.ard.de/15Minuten
In dieser Folge geht es um einen Widerspruch, der den europäischen KI-Markt aktuell prägt: Während die großen Infrastrukturbetreiber in immer kürzeren Abständen massive Updates ausspielen, verharrt ein Großteil der hiesigen Wirtschaft in einer ausgeprägten Abwartehaltung. Unsicherheit, Angst vor Fehlentscheidungen und das parallele Einprasseln geopolitischer, technologischer und regulatorischer Themen führen dazu, dass viele Organisationen die fällige Transformation vor sich herschieben.Ein zentraler Strang dreht sich um die Ökonomie der KI selbst. Die Amortisierungslogik der Hyperscale-Rechenzentren wirft Fragen auf, zumal sich Technologie und Preisstrukturen schneller wandeln als jede klassische Investitionsrechnung. Hinzu kommt eine neue Doppelrechnung: Wer früher 200 Personen brauchte, kommt heute mit 20 aus, zahlt diesen Vorteil aber zunehmend in Tokenkosten zurück. Token-Effizienz wird damit zur eigentlichen Schlüsselgröße, nicht der reine Tokenpreis. Modelle, die zuverlässig zum Ziel führen, sind ökonomisch oft sinnvoller als günstige Modelle, die sich verirren.Parallel dazu hat sich die Governance-Diskussion in der Tiefe verändert. Compliance-Themen, Datensouveränität und die Frage, auf welche Anbieter man sich überhaupt verlassen will, prägen heute fast jedes ernsthafte Projekt. Dabei wird zunehmend deutlich, dass die europäische Perspektive zwischen US-amerikanischen und chinesischen Angeboten differenziert betrachtet werden muss, einschließlich der oft übersehenen Tatsache, dass auch Microsoft kein europäischer Anbieter ist.Inhaltlich verschiebt sich das KI-Narrativ in zwei Richtungen. Zum einen verschwindet das Superintelligenz-Motiv aus der öffentlichen Debatte, KI wird stärker als Werkzeug zur Erweiterung eigener Fähigkeiten verstanden. Zum anderen folgt auf die B2C-Welle der ChatGPT-Jahre nun eine B2B-Phase, in der es um robuste, vertrauenswürdige Systeme, kritische Infrastruktur und die Integration in gewachsene Legacy-Landschaften geht. Genau hier liegen europäische Stärken: Patente, industrielle Datenbestände und Kompetenz in Bereichen jenseits klassischer Sprachmodelle, etwa in Embodied AI, Sensorik, Robotik und neurosymbolischen Ansätzen.Das wichtigste Learning für Entscheider: Abwarten ist keine Strategie. Wer sich heute nicht ernsthaft mit agentischer KI, mit Make-or-Buy-Fragen, mit Souveränitätsentscheidungen und mit der Ablösung eigener Legacy-Systeme beschäftigt, verspielt seine Position im nächsten Zyklus. Die Folge plädiert für eine selbstbewusste Haltung, für Investitionsmut gegen den Trend und für eine Rückbesinnung auf das, was in Europa traditionell gut funktioniert: ingenieurgetriebene Neugier statt bewahrender Angst.Ein Ausblick auf die nächste Folge rundet die Episode ab: Im Gespräch mit einem erfahrenen Gast geht es dort darum, wie Innovationsmanagement in Organisationen aussehen muss, die aus der Abwartehaltung herauskommen wollen.
NBIW #251 | Geldgespräch 069 Die Rahmenbedingungen für private und betriebliche Altersvorsorge haben sich in den vergangenen Monaten spürbar verändert. Neue Gerichtsurteile, Probleme bei Versicherern und Versorgungswerken sowie politische Reformansätze werfen Fragen zur Verlässlichkeit bestehender Modelle auf. Hinzu kommen steuerliche Änderungen, die insbesondere bei Auszahlungen zu einer spürbar höheren Belastung führen können. Im Gespräch zeigen Felix Früchtl und ich zentrale Entwicklungen auf und betrachten deren Auswirkungen auf Anleger und Sparer.
Die Republik Moldau ist täglich russischen Aggressionen ausgesetzt: Verletzungen des Luftraums, Schäden an der Infrastruktur oder Desinformationskampagnen. Doch Moldau wehrt sich und will endgültig weg von der russischen Einflusszone – hin zur EU. Moldaus Regierung fährt einen kompromisslosen Westkurs. Innert kürzester Zeit hat sie die wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland gekappt und die Abhängigkeit vom russischen Gas beendet. Stattdessen soll das Land bis 2030 EU-Mitglied werden. Eine Mehrheit im Land unterstützt diese Politik. Sie fühlt sich aktiv von Russland bedroht. Denn der Ukraine-Krieg ist in Moldau allgegenwertig: Sei es durch abgestürzte Drohnen im Grenzgebiet, oder Problemen in der Energieversorgung, weil Russland Stromleitungen in der Ukraine angreift. Von der EU erhofft sich das Land besseren Schutz. Doch Russland will dies verhindern. Experten sprechen von einem hybriden Krieg, den das Land gegen Moldau führt. Von Stimmenkauf bis zu Desinformationskampagnen unternimmt der Kreml einiges, um Moldau in der eigenen Einflusszone zu behalten. Russlands Propaganda fällt dabei teilweise auf fruchtbaren Boden. Weiterhin gibt es starke Stimmen im Land, die gegen eine Abkehr von Russland sind. Hinzu kommt noch die abtrünnige Region Transnistrien, die weiterhin stark von Russland abhängig ist. Sie ist einer von mehreren möglichen Stolpersteinen auf dem Weg in die EU.
Die Republik Moldau ist täglich russischen Aggressionen ausgesetzt: Verletzungen des Luftraums, Schäden an der Infrastruktur oder Desinformationskampagnen. Doch Moldau wehrt sich und will endgültig weg von der russischen Einflusszone – hin zur EU. Moldaus Regierung fährt einen kompromisslosen Westkurs. Innert kürzester Zeit hat sie die wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland gekappt und die Abhängigkeit vom russischen Gas beendet. Stattdessen soll das Land bis 2030 EU-Mitglied werden. Eine Mehrheit im Land unterstützt diese Politik. Sie fühlt sich aktiv von Russland bedroht. Denn der Ukraine-Krieg ist in Moldau allgegenwärtig: Sei es durch abgestürzte Drohnen im Grenzgebiet oder Problemen in der Energieversorgung, weil Russland Stromleitungen in der Ukraine angreift. Von der EU erhofft sich das Land besseren Schutz. Doch Russland will dies verhindern. Experten sprechen von einem hybriden Krieg, den das Land gegen Moldau führt. Von Stimmenkauf bis zu Desinformationskampagnen unternimmt der Kreml einiges, um Moldau in der eigenen Einflusszone zu behalten. Russlands Propaganda fällt dabei teilweise auf fruchtbaren Boden. Weiterhin gibt es starke Stimmen im Land, die gegen eine Abkehr von Russland sind. Hinzu kommt noch die abtrünnige Region Transnistrien, die weiterhin stark von Russland abhängig ist. Sie ist einer von mehreren möglichen Stolpersteinen auf dem Weg in die EU.
Iranerinnen und Iraner sind Sanktionen gewohnt. Aber seit die Amerikaner auch iranische Häfen blockieren, hat sich die Situation nochmals verschärft. Lebensmittel sind weiterhin überall vorhanden, doch die Preise steigen merklich. So kostet Sonnenblumenöl im Moment dreimal so viel wie vor Kriegsbeginn. Wegen des Krieges können viele Iraner momentan nicht arbeiten. Das Internet ist weiterhin gesperrt, was das Geschäft vieler Firmen beeinträchtigt. Hinzu kommen die Schäden an der Infrastruktur. In Isfahan etwa wurde ein Stahlwerk bombardiert und beschädigt – 40 000 Menschen haben ihre Arbeitsstelle verloren. In dieseer Folge spricht der Journalist Teseo La Marca über die gegenwärtige wirtschaftliche Lage in Iran. Er erzählt von seinen Kontakten vor Ort und gibt einen Einblick ins Innere Irans. Heutiger Gast: Teseo La Marca, freier Journalist Host & Redaktion: Alice Grosjean Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
In der Nacht auf Mittwoch endet im Iran eine zweiwöchige Waffenruhe. Bis dahin braucht es einen Deal zwischen Teheran und Washington, ansonsten könnten die Kämpfe gleich wieder aufflammen. Doch seit Tagen herrscht Verwirrung und ein wildes Hin und Her zwischen den beiden Gesprächspartnern. Hinzu kommt ein US-Präsident, der die Verhandlungen immer wieder selbst sabotiert. Warum Trumps Unvermögen in Verhandlungsfragen die Welt ins Chaos stürzen könnte und warum der Präsident sich dessen selbst nicht einmal klar ist, darüber sprechen wir heute.
Erichsen Geld & Gold, der Podcast für die erfolgreiche Geldanlage
Auch wenn es für mich – und da bin ich ganz ehrlich mit euch – kein Grund zur Freude ist, möchte ich heute mit euch über eine Industrie sprechen, die wächst und in Zukunft vermutlich sogar noch stärker wachsen wird. Ich kann gut nachvollziehen, dass viele Anleger genau solche Aktien im Depot haben oder haben möchten. Hinzu kommt: Diese Aktien sind aktuell noch nicht einmal überteuert. ► Der beste ETF für Rüstungs-Aktien - jetzt sofort lesen: www.lars-erichsen.de (100% gratis) ► An diese E-Mail-Adresse kannst du mir deine Themen-Wünsche senden: podcast@lars-erichsen.de ► Meinen BuyTheDip-Podcast mit Sebastian Hell und Timo Baudzus findet ihr hier: https://buythedip.podigee.io ► Schau Dir hier die neue Aktion der Rendite-Spezialisten an: https://www.rendite-spezialisten.de/aktion ► TIPP: Sichere Dir wöchentlich meine Tipps zu Gold, Aktien, ETFs & Co. – 100% gratis: https://erichsen-report.de/ Viel Freude beim Anhören. Über eine Bewertung und einen Kommentar freue ich mich sehr. Jede Bewertung ist wichtig. Denn sie hilft dabei, den Podcast bekannter zu machen. Damit noch mehr Menschen verstehen, wie sie ihr Geld mit Rendite anlegen können. ► Mein YouTube-Kanal: http://youtube.com/ErichsenGeld ► Folge meinem LinkedIn-Account: https://www.linkedin.com/in/erichsenlars/ ► Folge mir bei Facebook: https://www.facebook.com/ErichsenGeld/ ► Folge meinem Instagram-Account: https://www.instagram.com/erichsenlars Die verwendete Musik wurde unter www.soundtaxi.net lizenziert. Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Lars Erichsen, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.lars-erichsen.de/transparenz-und-rechtshinweis
Unter Viktor Orban hat sich Ungarn bewusst gegenüber China geöffnet. Mit Erfolg: Kein anderes Land in der EU erhält so viele chinesische Investitionen. Chinesische Firmen bauen Fabriken für Batterien und E-Autos. Doch viele fürchten Umweltschäden und eine ökonomische Sackgasse. Das Dorf Mikepercs wäre eigentlich eine Idylle. Doch hier baut eine chinesische Firma gleich mehrere Batteriefabriken. Anwohnerin Eva Komza fürchtet sich vor Umweltschäden. Eine bereits eröffnete Fabrik, ebenfalls von einer chinesischen Firma betrieben, hat den Dorfbach verschmutzt. Die Lokalen Behörden ignorierten die Umweltschäden allerdings lange Zeit. Eva Komza ist daher überzeugt: «Die Behörden arbeiten nicht für uns, sondern für die internationalen Firmen». Weitere Beispiele ausländischer Firmen, die jahrelang für schwere Umweltschäden verursachten, nähren das Misstrauen in der Bevölkerung. Hinzu kommt der hohe Wassert- und Stromverbrauch der Produktion in einem Land, das zunehmend mit Wasserknappheit zu kämpfen hat und von ausländischer Energie abhängig ist. Doch auch Wirtschaftsexperten und -expertinnen sind skeptisch. Die Produkte, welche die Fabriken herstellen, werden in Ungarn nur zusammengesetzt. Die Einzelteile, und damit auch ein Grossteil der Wertschöpfung, kommen aus China. Ein Wissenstransfer findet kaum statt. Ungarns Wirtschaft profitiere daher langfristig nicht davon, sondern begehbe sich nur in weitere Abhängigkeiten. Das Misstrauen gegenüber der Regierung, das sich am Beispiel der chinesischen Fabriken zeigt, spiegelt sich auch in den Umfragewerten nieder. Langzeit Premierminister Orban liegt hinter Oppositionsführer Peter Magyar zurück. Die von den Fabriken ausgelösten Umweltprobleme sind Teil des Wahlkampfes für die Wahlen im April, die Victor Orban nach 16 Jahren das Amt kosten könnten.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Vor uns liegt der Fjord, hinter uns eine Weltmetropole mit Herz - Oslo ist einmalig. Seine Nähe zur riesigen Natur Norwegens, seine phantastische Restaurant- und Bar-Szene, seine coolen Parks und schönen Viertel, sein phantastisches Opernhaus und das Museum zu einem der wichtigsten Maler überhaupt: Edward Munch ("Der Schrei"). Ein Tag? Ein Wochenende? Ein ganzes Jahr? Alles können wir uns in dieser Stadt vorstellen. Die Wege sind kurz, alles ist zu Fuß machbar, und wenn es schneller gehen muss, gibt es ein perfektes Nahverkehrssystem. Hinzu kommt eine wirklich einmalige Kulinarik. Zwischen Street Food und Fine Dining bietet Oslo das Beste vom besten - inklusive nordischem Einfluss, regionaler Küche und ganz viel Charakter. Von Menschen, die eine Idee von Stadt Leben, die etwas in uns hinterlassen hat. Nur Oslo kann so sein. Kommt mit!–Unsere Werbepartner findet ihr hier.Kommt zu unserer LIVE-Show:11.4.2026 Mannheim (SWR Podcastfestival)Tickets gibt es HIER.Jetzt den exklusiven Newsletter abonnieren unter reisenreisen.infoMehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram –Opernhaus OsloDas ikonische Opernhaus direkt am Wasser wirkt wie eine begehbare Landschaft aus weißem Stein. Man läuft über das Dach, schaut auf den Fjord und bekommt sofort ein Gefühl für die besondere Verbindung von Architektur und Natur in dieser Stadt.https://www.instagram.com/operaen_https://maps.google.com/?q=Oslo+Opera+HouseAker BryggeDas ehemalige Werftgelände ist heute eine lebendige Promenade mit Restaurants, Cafés und Blick aufs Wasser. Besonders abends entsteht hier eine entspannte Stimmung zwischen Stadtleben und Fjord.https://maps.google.com/?q=Aker+Brygge+OsloMunch MuseumEin modernes Museum direkt am Wasser, das sich ganz dem Werk von Edvard Munch widmet. Der Bau selbst ist schon ein Statement, innen verbindet sich Kunst mit einer besonderen Ruhe.https://www.instagram.com/munchmuseum/https://maps.google.com/?q=MUNCH+Museum+OsloVigeland ParkEin weitläufiger Park mit beeindruckenden Skulpturen, die menschliche Emotionen und Beziehungen darstellen. Ein Ort, an dem man sich treiben lassen kann und immer wieder neue Details entdeckt.https://maps.google.com/?q=Vigeland+Park+OsloBarcode ViertelModerne Architektur direkt am Wasser, geprägt von schmalen, unterschiedlich hohen Gebäuden. Ein spannender Kontrast zur ruhigen Natur rund um Oslo und ein Symbol für die Entwicklung der Stadt.https://maps.google.com/?q=Barcode+Oslo Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Unter Viktor Orban hat sich Ungarn bewusst gegenüber China geöffnet. Mit Erfolg: Kein anderes Land in der EU erhält so viele chinesische Investitionen. Chinesische Firmen bauen Fabriken für Batterien und E-Autos. Doch viele fürchten Umweltschäden und eine ökonomische Sackgasse. Das Dorf Mikepercs wäre eigentlich eine Idylle. Doch hier baut eine chinesische Firma gleich mehrere Batteriefabriken. Anwohnerin Eva Komza fürchtet sich vor Umweltschäden. Eine bereits eröffnete Fabrik, ebenfalls von einer chinesischen Firma betrieben, hat den Dorfbach verschmutzt. Die Lokalen Behörden ignorierten die Umweltschäden allerdings lange Zeit. Eva Komza ist daher überzeugt: «Die Behörden arbeiten nicht für uns, sondern für die internationalen Firmen». Weitere Beispiele ausländischer Firmen, die jahrelang für schwere Umweltschäden verursachten, nähren das Misstrauen in der Bevölkerung. Hinzu kommt der hohe Wassert- und Stromverbrauch der Produktion in einem Land, das zunehmend mit Wasserknappheit zu kämpfen hat und von ausländischer Energie abhängig ist. Doch auch Wirtschaftsexperten und -expertinnen sind skeptisch. Die Produkte, welche die Fabriken herstellen, werden in Ungarn nur zusammengesetzt. Die Einzelteile, und damit auch ein Grossteil der Wertschöpfung, kommen aus China. Ein Wissenstransfer findet kaum statt. Ungarns Wirtschaft profitiere daher langfristig nicht davon, sondern begehbe sich nur in weitere Abhängigkeiten. Das Misstrauen gegenüber der Regierung, das sich am Beispiel der chinesischen Fabriken zeigt, spiegelt sich auch in den Umfragewerten nieder. Langzeit Premierminister Orban liegt hinter Oppositionsführer Peter Magyar zurück. Die von den Fabriken ausgelösten Umweltprobleme sind Teil des Wahlkampfes für die Wahlen im April, die Victor Orban nach 16 Jahren das Amt kosten könnten.
“To Dimografikó”- das demographische Problem- beschäftigt die griechische Bevölkerung und Politik. Die Griechinnen bekommen immer weniger Kinder, die Bevölkerung geht rasant zurück. Gleichzeitig verlassen junge Menschen die Dörfer; zurück bleiben oft nur noch die Älteren. Die Geburtenrate in Griechenland sinkt seit Jahrzehnten: mit 1,3 Kindern pro Frau ist sie eine der tiefsten Europas. Doch seit 2011 gibt es in Griechenland mehr Todesfälle als Geburten. Das ist auch in anderen europäischen Ländern der Fall, auch in der Schweiz. Trotzdem wächst hierzulande die Bevölkerung - dank der Einwanderung. In Griechenland aber wandern mehr Menschen aus als ein: Hunderttausende sind allein in den Jahren der griechischen Finanzkrise weggezogen, darunter viele Frauen im gebärfähigen Alter. Hinzu kommt: Die griechische Bevölkerung ist ungleichmäßig im Land verteilt. Die Hälfte der Griechinnen und Griechen wohnt im Großraum Athen und Thessaloniki. In den Dörfern hingegen gibt es weder Jobs noch die nötige Infrastruktur für Familien mit Kindern. Die konservative griechische Regierung will nun das demographische Problem anpacken: Ein 20-Milliarden schweres Maßnahmenpaket soll dazu führen, dass griechische Paare wieder mehr Kinder bekommen. Und sie gibt Anreize, damit Griechinnen und Griechen aus den Städten in die Dörfer ziehen. Doch anders als in China beispielsweise sind die Massnahmen der Regierung sanft. Können sie die Wiege Europas vor dem Aussterben retten? SRF International: Geburtenrückgang in China: