Die wichtigsten Neuigkeiten am frühen Morgen mit Ausblick auf den aktuellen Tag – börsentäglich aus der Feder unserer Handelsblatt-Autoren Hans-Jürgen Jakobs und Sven Afhüppe.
Sven Afhüppe, Hans-Jürgen Jakobs und die Handelsblatt Redaktion

Die Regierung schüttet einen Sack wirtschaftspolitischer Unvernunft über dem Land aus. Und muss sich fragen lassen, ob sie Ex-Finanzminister Lindner falsch verstanden hat.

Das sonntägliche Wahlwunder von Budapest wird Folgen bis nach Peking und Washington haben. Und dennoch: Für allzu viel Freude ist es noch zu früh.

Drei Millionen Arbeitslose, aber Fachkräftemangel als große Sorge von Unternehmen: Fünf Gründe, warum die Jobsituation in Deutschland gerade ziemlich verrückt wirkt.

Während US-Präsident Trump sich für seine Iranpolitik feiert, könnte die Freude im Rest der Welt nur kurz währen. Das Abkommen ist in vielen Punkten unklarer, als es zunächst schien.

Unabhängig vom weiteren Verlauf des Kriegs: Der US-Präsident hat in den vergangenen drei Tagen so viele Grenzen überschritten, dass die Folgen über den Iran weit hinausreichen.

In der Reformdebatte hatten die Sozialdemokraten einen guten Start – doch jetzt brechen alte Verhaltensmuster wieder auf. Das geht auf Kosten der solide verdienenden Mittelschicht.

Der US-Präsident will das Verteidigungsbündnis verlassen. Das wäre ein Epochenbruch. Dabei wird es für Europa nicht erst gefährlich, wenn Trump Ernst macht.

Der Bundeskanzler versucht, seine Äußerung zu syrischen Geflüchteten wieder einzufangen. Ein Blick auf die Fakten zeigt, wie unrealistisch seine Ankündigung war.

25 Milliarden Euro Steuervorteil bringt die gemeinsame Veranlagung Ehepaaren. Doch nicht alle davon haben Kinder – und eine Gruppe profitiert überproportional.

Die Inflationsdaten heute werden zeigen, wie sehr der Irankrieg den Alltag der Deutschen verteuert. Das setzt Notenbanker und Politiker unter Druck – und bewirkt zweifelhafte Entscheidungen.

Die Bundesregierung will Autofahrer beim Sprit entlasten. Das sollte sie nicht tun. Der Staat kann die Menschen nicht vor jeder Zumutung der Wirklichkeit schützen.

Selbst wenn der Iran-Krieg schnell endet: Die Folgen für die Rohstoffmärkte werden noch über Jahre desaströs sein. Das merken auch deutsche Gaskunden.

Aus für die Ehegattenversicherung, Pläne für eine Mehrwertsteuererhöhung: Die Reformideen werden konkreter. Sie erhöhen die Staatseinnahmen, könnten aber einem sinnvollen Zweck dienen.

Der Kanzler warnt vor Schnellschüssen. Nur die gesetzliche Krankenversicherung fasst er schon mal an. Statt Ausgaben zu senken, sollen hier mehr Einnahmen durch eine Gruppe her.

Union und SPD versprechen große Reformpakete in den nächsten Tagen. Ob beide das Gleiche meinen? Mit einer gedemütigten Sozialdemokratie werden schnelle Reformen nicht wahrscheinlicher.

Nach den Attacken auf die Gasfelder des Nahen Ostens zeigen sich die verheerenden Auswirkungen des Konflikts auf die Weltwirtschaft. In Deutschland könnte Gas knapp werden.

Investoren bewerten die Welt gerade mit zu viel Zuversicht – entsprechend viel Absturzpotenzial steckt in den Börsen. Wann ein Kipppunkt erreicht ist.

Zwei Studien zeigen: Die Bundesregierung nutzt das Sondervermögen Infrastruktur für alles Mögliche – nur nicht für Infrastruktur. An immerhin einer Stelle sorgt das für Wachstum.

Der US-Präsident will die Verbündeten in den Iran-Krieg ziehen und droht mit dem Aus der Nato. Die Europäer reagieren erstaunlich hart. Und hoffen auf eine Sache.

Die Kapitalseite beendet den Machtkampf um den Aufsichtsratsvorsitz. Doch Ruhe kehrt damit wohl nicht bei VW ein – es stehen harte Entscheidungen an.

Kein Plan, kein Ziel – und jetzt auch noch horrende Kosten: Kaum noch jemand verteidigt den Iran-Krieg des US-Präsidenten. Das hat einen Grund.

Der Markt für private Unternehmenskredite ist auf zwei Billionen Dollar gewachsen. Jetzt häufen sich dort die Unregelmäßigkeiten – und eine prominente US-Bank warnt vor Risiken.

Eine Mehrheit der EU-Staaten will eine neue nukleare Kraftwerkstechnologie entwickeln. Deutschland bleibt außen vor – trotz aktueller Öl- und Gaskrise.

Der US-Präsident gibt sich optimistisch: Der Iran-Krieg werde schon bald enden. Das wäre auch hilfreich: Die Märkte sind nervös, Deutschland drohen 40 Milliarden Euro Wohlstandsverlust.

Die Landtagswahl im Südwesten mag einen spektakulären Schlussspurt geboten haben – wirklich Grund zur Freude ist das Ergebnis aber für niemanden. Vor allem die Unternehmen nicht.

Im neuen Podcast Morning Briefing Insight diskutiert Chefredakteur Sebastian Matthes mit Morning Briefing Autor Sven Prange über die Nachrichten der Woche rund um den Iran-Krieg. Im Mittelpunkt: Entscheidungen im Newsroom, Reaktionen der Hörer und Merz' Reise zu Donald Trump.

Bisher hat der US-Präsident alles getan, den Kurs der Währung zu schwächen. Damit ist es seit dem Start des Iran-Kriegs vorbei. Nicht Trumps einzige Überraschung.

Den USA könnten im Iran schnell wichtige Waffen ausgehen. Immer deutlicher wird, wie unvorbereitet Donald Trump in den Krieg zog. Drei Fehlannahmen, die sich jetzt schon rächen.

Donald Trump behandelt Friedrich Merz im Weißen Haus auffällig wohlwollend. Die Risiken des Iran-Kurses aber wirken auch nach dem Treffen nicht geringer.

US-Präsident Donald Trump sieht die "große Welle" der Angriffe noch nicht erreicht. Die Entwicklung der Rohstoffpreise zeigt schon jetzt, was der Weltwirtschaft bei einem anhaltenden Konflikt droht.

Der US-Präsident zelebriert die Tötung des iranischen Religionsführers. Er erbt aber mit dem Militär-Coup auch die Verantwortung für die weitere Entwicklung im Iran.

Freuen Sie sich auf einen Bonus-Podcast im Morning Briefing Kanal - Morning Briefing Insight, ab dem 7.3.2026.

SpaceX plant den größten Börsengang der Wirtschaftsgeschichte. Doch die Visionen seines Gründers könnten sogar dem wertvollsten Start-up der Welt zu groß sein.

Die großen Tech-Unternehmen stehen vor einem gigantischen Kapitalbedarf. Um den zu decken, wenden sie sich den Kreditmärkten zu und sorgen dort für Verwerfungen.

Union und SPD haben sich auf einen Kompromiss beim Gebäudeenergiegesetz geeinigt. Eine schöne Hülle hat die Reform zwar, doch der Inhalt ist problembehaftet.

Das Europaparlament legt den Deal mit den USA erstmal auf Eis und wartet auf Signale aus Washington. Doch die dürften in Zukunft kaum besser werden.

Nach dem US-Zollurteil steht das Handelsabkommen der EU mit Washington auf der Kippe. Die Europäer ringen um eine gemeinsame Haltung – vor allem Friedrich Merz steht dabei unter Zeitdruck.

Nach mehr als viereinhalb Jahren übergibt Christian Rickens die Autorenschaft des Handelsblatt-Morning-Briefings. In einer Sonderfolge ziehen er und Teresa Stiens Bilanz – und stellen mit Sven Prange den neuen Autor sowie ein neues Samstagsformat vor.

Rasend schnell hat China Europa in vielen Feldern technologisch überholt. Eine Expertin schlägt nun umgekehrte Joint-Ventures vor: Deutsche Partner sollen vom chinesischen Knowhow profitieren.

Friedrich will die Zweite: Der Kanzler lässt durchblicken, dass er bei der kommenden Bundestagswahl noch einmal antreten möchte – und führt das Alter seines Vaters ins Feld.

Nach Monaten des Rückzugs verzeichnet die ukrainische Armee Geländegewinne. Hat Milliardär Musk mit der Starlink-Abschaltung für Russland eine Wende im Krieg ausgelöst? Zweifel bleiben.

Die Spitzenkandidaten von CDU und Grünen werben im Landtagswahlkampf für eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit. So etwas kann wohl auch nur in Baden-Württemberg funktionieren.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz zeichnete sich zwischen Europäern und den USA ein neuer Konsens in der Verteidigungspolitik ab – sofern Trump nicht wieder querschießt.

Das KI-Start-up Anthropic ist jetzt mehr wert als SAP. Gleichzeitig sacken an den US-Börsen die Kurse ab. weil Investoren die Folgen von KI fürchten. Kurios: Auch Gold und Bitcoin fallen.

Bundeskanzler Merz erwägt eine „Verschiebung“ des europäischen Emissionshandels. Das zeigt: Dieses hocheffiziente Klimaschutz-Instrument scheitert regelmäßig an der politischen Realität.

Die Sozialdemokraten wollen Reiche bei der Krankenversicherung stärker zur Kasse bitten - und dafür eine neue Gesundheitsabgabe erheben. Dieses Ziel ließe sich wirklich einfacher erreichen.

Bei der Wahl im Ländle müssen die Grünen beweisen, dass sie noch regieren können – und für die FDP geht es darum, sich eine Überlebenschance zu bewahren. Der Ausgang wird immer knapper.

Lange hieß es, der US-Aktienmarkt werde von sieben Technologieriesen dominiert. Doch Tesla gehört nicht mehr in diese Kategorie: Die Börsenbewertung des Unternehmens hat eher religiöse Züge.

Der Münchener Konzern galt lange als bürokratischer Kramladen. Doch auf lange Sicht hat tatsächlich keine Aktie unter den Dax-Veteranen mehr Rendite eingefahren als die von Siemens.

Die Edelmetall-Kurse fahren Achterbahn. Das liegt offenbar maßgeblich an spekulativen Privatanlegern. Viele Analysten bleiben in ihren Goldprognosen erstaunlich optimistisch.

Der letzte Regierungsstillstand in den USA hatte 43 Tage gedauert, nun war bereits nach vier Tagen Schluss: Eine Haushaltseinigung im US-Kongress beendet den jüngsten Teil-Shutdown.