Die wichtigsten Neuigkeiten am frühen Morgen mit Ausblick auf den aktuellen Tag – börsentäglich aus der Feder unserer Handelsblatt-Autoren Hans-Jürgen Jakobs und Sven Afhüppe.
Sven Afhüppe, Hans-Jürgen Jakobs und die Handelsblatt Redaktion

Deutschland kann noch Zukunft. Dafür steht seit gestern ein Start-up aus Metzingen. Was man von ihm lernen kann: Groß denken, auf Partner setzen - und vor allem: Tempo machen.

75 Milliarden Dollar will Elon Musk durch den größten Börsengang aller Zeiten einnehmen. Doch so groß wie die Dimension ist auch das Risiko – darauf weisen Analysten hin.

Ökonomisch geht es besser, bei den Zügen eher nicht. Und nun kommt auch Stuttgart 21 mindestens weitere fünf Jahre später. Die Bahn-Chefin über ihre Strategie, das alles aufzulösen.

Die Märkte haben plötzlich Angst vor einer Tech-Blase, gleichzeitig hofft Elon Musks SpaceX auf den größten Börsengang aller Zeiten. Wie passt das zusammen? Nun, bedingt.

Vor allem durch die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken gerät die Bundesregierung unter Druck der Wirtschaft – wie zwei aktuelle Fälle mit drastischen Folgen diese Woche zeigen.

Eine Rekordnachricht zu KI jagt die nächste, gleichzeitig erreichen die US-Börsen auch gestern wieder Rekordhochs. Wie lange geht das noch gut? Vielleicht ist das die falsche Frage.

Manch sinnvolle Debatte braucht eine Provokation, um in Gang zu kommen. Timotheus Höttges und Karsten Wildberger könnten gestern eine begonnen haben. Es geht um Milliarden.

Erst Ökonomen, nun die eigenen Beamten: Die Kritik an der Verwendung der Infrastrukturschulden reißt nicht ab. Welche Noten sich das Finanzministerium selber gibt.

Mithilfe von kleinen Mitteln und medizinischen Eingriffe soll der Mensch ein Stück besser werden. Dadurch entsteht ein gigantischer Markt und ein großes Risiko.

Die Bundesregierung steckt bezüglich chinesischer Importe in einem großen Dilemma. Mittlerweile tendiert sie zu einer härteren Linie. Das dürfte einige Unternehmen vor Probleme stellen.

Der Druck auf die Gesundheitsministerin steigt, die Pflege bald zu reformieren. Dabei greift sie zu einer Idee, die wohl nur einen Bruchteil des Problems lösen wird.

In vielen Bereichen ist Europa auf Amerika angewiesen. Doch in einer globalisierten Welt gelten Abhängigkeiten beidseitig. So hat die EU bei den USA einen wunden Punkt gefunden.

Musk verfolgt mal wieder einen Plan der Superlative. Ob die gigantische Bewertung von Space-X gerechtfertigt ist, entscheidet vor allem eine Branche, die auch für Deutschland wichtig ist.

Der Chipkonzern Nvidia glänzt mit hervorragenden Zahlen. Das freut das Unternehmen und die Aktionäre. Und der Chef kündigt neue Rückkäufe an.

Während Siemens seine Anwendungen harmonisiert, verspricht die Anthropic-KI, selbstständig Portfolios zu managen. In beiden Fällen fallen menschliche Aufgaben weg.

Einst galt Deutschland als Exportnation mit technischem Know-How. Doch mittlerweile liefern die Chinesen jede Menge hochwertige Ware nach Europa. Das kann gefährlich werden.

Lange Zeit galt ein ausgeglichener Haushalt als Paradedisziplin der Deutschen. Doch gerade verabschiedet sich die Regierung davon – und riskiert eine dauerhafte Schieflage.

Friedrich Merz erkennt die Probleme des Landes, hat bisher aber keine Vision für die Lösung. Wie es anders ginge – und Merz das Schicksal eines seiner Vorgänger erspart bliebe.

Vor 400 Gewerkschaftern wirbt die Arbeitsministerin mit einigen Klassikern um Zuneigung. Dass eigentlich anderes verabredet ist? Scheint nicht zu stören.

Dass US-Konzerne so viel besser dastehen als deutsche, liegt nicht nur an den Rahmenbedingungen. Hiesige Unternehmen investieren vor allem in die falschen Felder.

Die Entlastungspauschale kommt nicht, dafür sind die Krankenkassenbeiträge höher als gedacht: Wie die Bundesregierung nun doch noch vor den Wählerinnen und Wählern überzeugen will.

Der US-Präsident könnte bald am Ziel sein, die Notenbank zu Leitzinssenkungen zu drängen. Nicht nur das Vertrauen in die Fed könnte verloren gehen – sondern auch in den US-Dollar selbst.

Zu Beginn seiner Amtszeit galt Friedrich Merz noch als Außenkanzler. Doch mittlerweile macht die Bundesregierung bei den großen globalen Krisen oft eine verheerende Figur.

Nach einem Jahr im Amt ist Friedrich Merz historisch unbeliebt. Anleger allerdings schielen wieder mehr nach Deutschland - auch dank der deutschen Bundesregierung.

Eine wenig beachtete Kenngröße zeigt, wie skeptisch deutsche Unternehmen auf den Ist- und den Sollzustand blicken. Die Zurückhaltung geht langfristig an die Substanz.

Bisher hat die EU dem US-Präsidenten bei den Zöllen quasi kampflos all seine Wünsche erfüllt. Die neue Strategie lautet jetzt, abzuwarten und zu hoffen.

Das Kabinett hat mit der Krankenkassensanierung eine erste große Reform verabschiedet. Das reicht aber nicht. Große Effekte, die das Land voranbringen, gibt es auf anderen Feldern.

Haushalt, Gesundheitsreform, Plastiksteuer: Die Koalition ist plötzlich im Arbeitsmodus. Ob sich das fortsetzt, hängt auch von einer Ministerin ab.

Die Chefin der EZB-Bankenaufsicht bemängelt, dass Europas Finanzhäuser international den Anschluss verlieren. Und nennt dafür einen Grund, der in Frankfurt nicht jeden freuen dürfte.

Heute tagen Volkswagens Aufseher – und beraten ein Sanierungsprogramm, das es in sich hat. Der Konzern baut demnach zu viele Autos, hat zu viele Werke – und hat sich lange selbst etwas vorgemacht.

Das deutsche Arbeitsrecht gilt als starr, Reformvorschläge gibt es viele. Selbst die Gewerkschaften zeigen sich mittlerweile offen für ein neues System.

Das Wirtschaftswachstum schrumpft immer weiter und wird nur noch durch fiskalpolitische Ausgaben am Leben gehalten. Selbst auf den deutschen Export ist kein Verlass mehr.

Der US-Präsident verschiebt das Ultimatum im Irankrieg, nachdem er zuvor noch mit Bombenangriffen gedroht hatte. Er entblößt damit seine miserable Verhandlungsposition.

Angesichts der Lage der Weltwirtschaft können nur wenige Unternehmen ihre Gewinnprognosen steigern. Dazu zählt eine Branche, die derzeit nur ungern im Rampenlicht steht.

Das Kriegsziel, den Iran in der Region zu schwächen, scheint schon jetzt verfehlt. Stattdessen hält Teheran den Daumen auf den Puls der Weltwirtschaft und verweigert neue Verhandlungen.

Die Märkte und Donald Trump sind sich einig: Der Irankrieg wird schnell enden. Tatsächlich gibt es zwei positive Nachrichten vom Donnerstagabend - und einen Dämpfer.

Noch weniger als Angela Merkel wollte sich Friedrich Merz Olaf Scholz zum Vorbild nehmen. Doch nun gerät die Koalition in Ampelfahrwasser. Vier Parallelen – und ein Hoffnungsschimmer.

Schwarz-Rot kämpft mit den Folgen des „Entlastungspakets", wirkliche Reformideen kommen von zwei Ökonomen. Deren Kernforderung: Eine Um-Industrialisierung. Endlich mal eine neue Idee.

Die Regierung schüttet einen Sack wirtschaftspolitischer Unvernunft über dem Land aus. Und muss sich fragen lassen, ob sie Ex-Finanzminister Lindner falsch verstanden hat.

Das sonntägliche Wahlwunder von Budapest wird Folgen bis nach Peking und Washington haben. Und dennoch: Für allzu viel Freude ist es noch zu früh.

Drei Millionen Arbeitslose, aber Fachkräftemangel als große Sorge von Unternehmen: Fünf Gründe, warum die Jobsituation in Deutschland gerade ziemlich verrückt wirkt.

Während US-Präsident Trump sich für seine Iranpolitik feiert, könnte die Freude im Rest der Welt nur kurz währen. Das Abkommen ist in vielen Punkten unklarer, als es zunächst schien.

Unabhängig vom weiteren Verlauf des Kriegs: Der US-Präsident hat in den vergangenen drei Tagen so viele Grenzen überschritten, dass die Folgen über den Iran weit hinausreichen.

In der Reformdebatte hatten die Sozialdemokraten einen guten Start – doch jetzt brechen alte Verhaltensmuster wieder auf. Das geht auf Kosten der solide verdienenden Mittelschicht.

Der US-Präsident will das Verteidigungsbündnis verlassen. Das wäre ein Epochenbruch. Dabei wird es für Europa nicht erst gefährlich, wenn Trump Ernst macht.

Der Bundeskanzler versucht, seine Äußerung zu syrischen Geflüchteten wieder einzufangen. Ein Blick auf die Fakten zeigt, wie unrealistisch seine Ankündigung war.

25 Milliarden Euro Steuervorteil bringt die gemeinsame Veranlagung Ehepaaren. Doch nicht alle davon haben Kinder – und eine Gruppe profitiert überproportional.

Die Inflationsdaten heute werden zeigen, wie sehr der Irankrieg den Alltag der Deutschen verteuert. Das setzt Notenbanker und Politiker unter Druck – und bewirkt zweifelhafte Entscheidungen.

Die Bundesregierung will Autofahrer beim Sprit entlasten. Das sollte sie nicht tun. Der Staat kann die Menschen nicht vor jeder Zumutung der Wirklichkeit schützen.

Selbst wenn der Iran-Krieg schnell endet: Die Folgen für die Rohstoffmärkte werden noch über Jahre desaströs sein. Das merken auch deutsche Gaskunden.

Aus für die Ehegattenversicherung, Pläne für eine Mehrwertsteuererhöhung: Die Reformideen werden konkreter. Sie erhöhen die Staatseinnahmen, könnten aber einem sinnvollen Zweck dienen.