Die wichtigsten Neuigkeiten am frühen Morgen mit Ausblick auf den aktuellen Tag – börsentäglich aus der Feder unserer Handelsblatt-Autoren Hans-Jürgen Jakobs und Sven Afhüppe.
Sven Afhüppe, Hans-Jürgen Jakobs und die Handelsblatt Redaktion

Die Landtagswahl im Südwesten mag einen spektakulären Schlussspurt geboten haben – wirklich Grund zur Freude ist das Ergebnis aber für niemanden. Vor allem die Unternehmen nicht.

Im neuen Podcast Morning Briefing Insight diskutiert Chefredakteur Sebastian Matthes mit Morning Briefing Autor Sven Prange über die Nachrichten der Woche rund um den Iran-Krieg. Im Mittelpunkt: Entscheidungen im Newsroom, Reaktionen der Hörer und Merz' Reise zu Donald Trump.

Bisher hat der US-Präsident alles getan, den Kurs der Währung zu schwächen. Damit ist es seit dem Start des Iran-Kriegs vorbei. Nicht Trumps einzige Überraschung.

Den USA könnten im Iran schnell wichtige Waffen ausgehen. Immer deutlicher wird, wie unvorbereitet Donald Trump in den Krieg zog. Drei Fehlannahmen, die sich jetzt schon rächen.

Donald Trump behandelt Friedrich Merz im Weißen Haus auffällig wohlwollend. Die Risiken des Iran-Kurses aber wirken auch nach dem Treffen nicht geringer.

US-Präsident Donald Trump sieht die "große Welle" der Angriffe noch nicht erreicht. Die Entwicklung der Rohstoffpreise zeigt schon jetzt, was der Weltwirtschaft bei einem anhaltenden Konflikt droht.

Der US-Präsident zelebriert die Tötung des iranischen Religionsführers. Er erbt aber mit dem Militär-Coup auch die Verantwortung für die weitere Entwicklung im Iran.

Freuen Sie sich auf einen Bonus-Podcast im Morning Briefing Kanal - Morning Briefing Insight, ab dem 7.3.2026.

SpaceX plant den größten Börsengang der Wirtschaftsgeschichte. Doch die Visionen seines Gründers könnten sogar dem wertvollsten Start-up der Welt zu groß sein.

Die großen Tech-Unternehmen stehen vor einem gigantischen Kapitalbedarf. Um den zu decken, wenden sie sich den Kreditmärkten zu und sorgen dort für Verwerfungen.

Union und SPD haben sich auf einen Kompromiss beim Gebäudeenergiegesetz geeinigt. Eine schöne Hülle hat die Reform zwar, doch der Inhalt ist problembehaftet.

Das Europaparlament legt den Deal mit den USA erstmal auf Eis und wartet auf Signale aus Washington. Doch die dürften in Zukunft kaum besser werden.

Nach dem US-Zollurteil steht das Handelsabkommen der EU mit Washington auf der Kippe. Die Europäer ringen um eine gemeinsame Haltung – vor allem Friedrich Merz steht dabei unter Zeitdruck.

Nach mehr als viereinhalb Jahren übergibt Christian Rickens die Autorenschaft des Handelsblatt-Morning-Briefings. In einer Sonderfolge ziehen er und Teresa Stiens Bilanz – und stellen mit Sven Prange den neuen Autor sowie ein neues Samstagsformat vor.

Rasend schnell hat China Europa in vielen Feldern technologisch überholt. Eine Expertin schlägt nun umgekehrte Joint-Ventures vor: Deutsche Partner sollen vom chinesischen Knowhow profitieren.

Friedrich will die Zweite: Der Kanzler lässt durchblicken, dass er bei der kommenden Bundestagswahl noch einmal antreten möchte – und führt das Alter seines Vaters ins Feld.

Nach Monaten des Rückzugs verzeichnet die ukrainische Armee Geländegewinne. Hat Milliardär Musk mit der Starlink-Abschaltung für Russland eine Wende im Krieg ausgelöst? Zweifel bleiben.

Die Spitzenkandidaten von CDU und Grünen werben im Landtagswahlkampf für eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit. So etwas kann wohl auch nur in Baden-Württemberg funktionieren.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz zeichnete sich zwischen Europäern und den USA ein neuer Konsens in der Verteidigungspolitik ab – sofern Trump nicht wieder querschießt.

Das KI-Start-up Anthropic ist jetzt mehr wert als SAP. Gleichzeitig sacken an den US-Börsen die Kurse ab. weil Investoren die Folgen von KI fürchten. Kurios: Auch Gold und Bitcoin fallen.

Bundeskanzler Merz erwägt eine „Verschiebung“ des europäischen Emissionshandels. Das zeigt: Dieses hocheffiziente Klimaschutz-Instrument scheitert regelmäßig an der politischen Realität.

Die Sozialdemokraten wollen Reiche bei der Krankenversicherung stärker zur Kasse bitten - und dafür eine neue Gesundheitsabgabe erheben. Dieses Ziel ließe sich wirklich einfacher erreichen.

Bei der Wahl im Ländle müssen die Grünen beweisen, dass sie noch regieren können – und für die FDP geht es darum, sich eine Überlebenschance zu bewahren. Der Ausgang wird immer knapper.

Lange hieß es, der US-Aktienmarkt werde von sieben Technologieriesen dominiert. Doch Tesla gehört nicht mehr in diese Kategorie: Die Börsenbewertung des Unternehmens hat eher religiöse Züge.

Der Münchener Konzern galt lange als bürokratischer Kramladen. Doch auf lange Sicht hat tatsächlich keine Aktie unter den Dax-Veteranen mehr Rendite eingefahren als die von Siemens.

Die Edelmetall-Kurse fahren Achterbahn. Das liegt offenbar maßgeblich an spekulativen Privatanlegern. Viele Analysten bleiben in ihren Goldprognosen erstaunlich optimistisch.

Der letzte Regierungsstillstand in den USA hatte 43 Tage gedauert, nun war bereits nach vier Tagen Schluss: Eine Haushaltseinigung im US-Kongress beendet den jüngsten Teil-Shutdown.

Die jüngsten Rekordverluste beim Gold sind offenbar auf gehebelte Kurswetten und Spekulation auf Pump zurückzuführen. Dann reichen kleine Ereignisse für große Kursausschläge.

Kritik an der „Lifestyle-Teilzeit“ war gestern, jetzt geht es um Zahnbehandlungen auf Kassenkosten: nicht leicht, bei den Forderungen unionsnaher Unternehmergruppen die Übersicht zu wahren.

Fünfjährige wollen Limo und Eis gleichzeitig. Der US-Präsident will zugleich die Vorzüge eines starken und eines schwachen Dollar. Dafür könnte Trump zu einem vertrauten Mittel greifen: Zwang.

Dass die US-Notenbank den Leitzins unverändert lässt, beeindruckt die Finanzmärkte kaum. Wichtigstes Thema ist dort der niedrige Dollarkurs. Sogar der Kanzler meldet sich deswegen zu Wort.

Für ihre Pläne, Sozialleistungen zusammenzulegen und zu vereinfachen, bekommt die zuständige Kommission reichlich Lob. Doch bei der Umsetzung will sich die Bundesregierung viel Zeit lassen.

Bund, Länder und Kommunen planen eine Mammutreform: Sozialleistungen sollen zusammengelegt und von einer einzigen Behörde ausgezahlt werden. Für die Bundesrepublik wäre das eine Revolution.

Der Investor Christian Angermayer wirbt um Verständnis für die Positionen der US-Regierung. Sich auf seine Argumente einzulassen, ist zumindest ein spannendes Gedankenexperiment.

Der Konflikt zwischen den USA und Dänemark dürfte keineswegs beigelegt sein. Helfen können jetzt Fähigkeiten, in denen Brüssel ganz groß ist: Verschleppen, verschleiern, verkomplizieren.

Keine Invasionsdrohung mehr und keine Strafzölle: Trump ist offenbar zufrieden mit einer Kompromissidee des Nato-Generalsekretärs. Dabei enthält die kaum Zugeständnisse an die USA.

Die Angst vor einem Handelskrieg hat die US-Börsen ins Minus gedrückt. Aus europäischer Sicht ist das eine gute Nachricht – auf Aktienkurse hört der US-Präsident eher als auf Verbündete.

Wirksamer als Gegenzölle: Eine noch nie genutzte EU-Verordnung ermöglicht Strafmaßnahmen, die US-Unternehmen wirklich wehtun würden. Doch zunächst setzt Europa auf ein anderes Instrument.

Der US-Präsident ist schon mit Vielem durchgekommen. Die Zoll-Drohung gegen Deutschland und andere Staaten könnte nun einen Wendepunkt markieren. Entscheidend ist die Stimmung in den USA.

Die Bundeswehr ist unterwegs nach Grönland – der Verteidigungsminister bestreitet einen Zusammenhang mit den gescheiterten Gesprächen in Washington. Er glaubt nicht an eine US-Annexion.

Ein Gespräch über die Zukunft der Arktisinsel zwischen Dänemark und den USA brachte keine Annäherung. Nun sendet die Bundesregierung ein deutliches Signal an Washington.

Lange hat sich die AfD schwergetan mit einer Position in Sachen Venezuela. Jetzt geht die AfD-Vorsitzende in die Offensive – mit einer Gleichsetzung, die viel über ihre Partei verrät.

Die SPD fordert eine Reform der Erbschaftsteuer: Für große Firmenvermögen sollen weniger Ausnahmen gelten. Kleinbetriebe könnten sich sogar besser stellen. Aus der Union kommt Kritik.

Der Autokonzern mit einer Zulassung für echtes autonomes Fahren will das System vorerst nicht mehr anbieten. Dahinter steht eine BWL-Logik, nach der wir immer noch in Höhlen hausen müssten.

Präsidentensohn Eric Trump sieht im Handelsblatt-Interview „30 Leute, die es könnten“ als Nachfolger für seinen Vater. Längst hängt die Zeitenwende in den USA nicht mehr an einer Person.

Eine Partie Tennis mitten im Berliner Stromausfall bringt den Regierenden Bürgermeister in Bedrängnis. Einmal mehr zeigt sich: Katastrophen formen politische Karrieren – oder zerstören sie.

Erst der Waffenstillstand, dann reden wir über einen Bundeswehr-Einsatz zu dessen Absicherung: Diese deutsche Linie hat der Kanzler gestern aufgegeben. Und er kann sich noch mehr vorstellen.

Ausgerechnet ein Vordenker des Nationalsozialismus erlebt derzeit eine Renaissance als Welterklärer: Wie der Staatsrechtler Carl Schmitt dabei helfen soll, Trumps Politik zu verstehen.

Die US-Aktion gegen Venezuelas Präsidenten raubt uns eine der wenigen Gewissheiten, die wir in Bezug auf Donald Trump zu haben glaubten. In der US-Außenpolitik scheint jetzt alles möglich.

In den Chefetagen der deutschen Wirtschaft geht es erstaunlich gelassen zu. Vermutlich haben sich Viele an die Dauerkrisen gewöhnt und sind deshalb gut gewappnet.

Handelskriege, Zolldrohungen und die Angst vor einer KI-Blase konnten die Märkte in diesem Jahr kaum verunsichern. Vor allem eine Region war dabei überraschend erfolgreich.