Die wichtigsten Neuigkeiten am frühen Morgen mit Ausblick auf den aktuellen Tag – börsentäglich aus der Feder unserer Handelsblatt-Autoren Hans-Jürgen Jakobs und Sven Afhüppe.
Sven Afhüppe, Hans-Jürgen Jakobs und die Handelsblatt Redaktion

Nutzt der Kanzler den Abgang von Jens Spahn als Chance zum Neustart? Und mit welchem Personal könnte der gelingen? Der Montag wird erste Hinweise geben.

Der größte deutsche Industriekonzern beschäftigt das Land viel zu sehr. Viel wichtiger als der Kampf um Jobs beim Autobauer wäre Unterstützung für wirklich zukunftsfähige Branchen.

Nach dem spektakulären Börsenstart ist die SpaceX-Aktie wieder auf dem Boden der Realität angekommen. Mit dem Kursrückgang geraten nicht nur euphorische Anleger unter Druck.

Zulagen, Mondgehälter und sonstige Privilegien: Ab wann müssen sich Arbeiter eigentlich an der Krise ihrer Unternehmen beteiligen? Bei ZF suchen sie nun nach einer Antwort.

In Paris beschwören Europäer und Verbündete die Unterstützung für die Ukraine. Gleichzeitig scheitert in Brüssel ein Sanktionspaket gegen Russland. So verliert der Westen vor allem eins.

Angriff von beiden Seiten, die Straße von Hormus wieder gesperrt – und keine Sicht auf ein Ende des Konflikts: Die USA haben im Iran nur noch schlechte Optionen.

Werksschließungen und Jobabbau: Der VW-Aufsichtsrat hat sich nicht zu den radikalen Vorschlägen des Vorstands durchgerungen. Der Konzern bleibt wie sein Heimatland - eine Reformbaustelle.

Der US-Präsident hat den NATO-Gipfel nach Belieben dominiert. Doch Schaden angerichtet hat er kaum. Vielleicht sollte man ihn nicht mehr so Ernst nehmen.

Marine Le Pen wagt den vierten Anlauf auf den Élysée-Palast. Wir lernen: Wer Rechtspopulisten juristisch bekämpfen will, sollte sich das gut überlegen.

Kanada sucht den engen Kontakt zur Bundesrepublik und ordert ein Dutzend U-Boote bei der Thyssenkrupp-Tochter TKMS. Dahinter stecken ein gutes Geschäft – und handfeste geopolitische Überlegungen.

Die deutsche Wirtschaft ist immer weniger innovativ. Damit droht das Land, mittelfristig den Anschluss zu verlieren. Das Reformpaket von Schwarz-Rot dürfte daran wenig ändern – dabei gäbe es Vorschläge.

Schwarz-Rot hat ein Reformpaket. Doch wird es die Wirtschaft in Schwung bringen? Wenn, dann wegen eines ungewöhnlichen Effekts.

Bei Daimler haben sie es geschafft, den GLC mit elektrischem Motor so zu konzipieren, dass die Leute ihn auch wollen. Dennoch gehen Kundinnen und Kunden derzeit leer aus.

Vor dem Koalitionsgipfel zum großen Reformpaket kommen aus der Wirtschaft Hinweise, wie sich der Standort verbessern ließe. Nicht alles davon schont die Nerven von Gewerkschaftern.

Die großen Autokonzerne streichen ihre Elektro-Pläne für den US-Markt zusammen – schon allein, weil Präsident Donald Trump gegen die Technik kämpft. Doch ein Konzern aus Deutschland hält dagegen.

VW, Mercedes, Bosch: Der Strukturbruch der Industrie wird immer offensichtlicher – doch politisch passiert nichts. Ein Denkfehler hemmt dabei besonders.

Wie viele ökonomisch sinnvolle, aber unbequeme Reformen vertragen die Menschen, ohne zur AfD überzulaufen? Nicht viele, fürchtet die Regierung. Mehr als man denkt, sagt ein Experte.

Die Superpanne mit bundesweitem Zugstillstand zeigt: Der Bahnkonzern ist noch maroder, als die Chefin ohnehein sagt. Was, wenn immer mehr Geld für das Unternehmen der falsche Weg ist?

Die Regierung will die Rentenreform zum Wendepunkt ihrer Amtszeit machen. Friedrich Merz kündigt sogar eine Neuauflage Ludwig Erhards an – wenn da nicht ein Problem wäre.

Heute bekommt die Regierung ein komplettes Reformpaket überstellt – und damit auch den Auftrag, in Reformfragen endlich Ernst zu machen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Alterssicherung.

Die Rentenkommission ist fertig – und alle Fragen offen. Die Kritik an den Vorschlägen stellt schon jetzt den Zeitplan der Bundesregierung in Frage. Offenbart aber vor allem ein noch viel größeres Problem.

Der Krieg ist vorbei, seine Folgen für die Wirtschaft eher nicht. Öl und Gas werden noch über Monate, wenn nicht Jahre, knapp bleiben. Und dann wäre da noch Teherans neue Wunderwaffe.

Der US-Präsident kann nicht mehr machen, was er will – sondern muss mit Widerstand rechnen, der sich auch mal durchsetzt. Das zeigte sich gestern beim G-7-Gipfel - und an einem weiteren Ort.

Die Aktienmärkte eilen von Rekord zu Rekord, der Rest der Welt steckt in der Krise. Wie passt das zusammen? Immer weniger, warnen prominente Finanzaufseher. Und nennen Gründe.

Der US-Präsident verkündet eine Erfolgsmeldung nach der anderen zum Nahen Osten. Doch der Rest der Welt ist skeptischer: Unterschrieben ist nichts, geklärt fast nichts.

Hinter dem Exportbann für Anthropics neuestes KI-Modell könnte ein einfaches Sicherheitsproblem stecken – oder eine länger angelegte Strategie. Für Europa wäre beides schlecht.

So viel wie kein anderer Börsenneuling jemals wird SpaceX heute einnehmen – und seinen Gründer zum Billionär machen. Doch wie realistisch sind die Versprechen im Börsenprospekt?

Deutschland kann noch Zukunft. Dafür steht seit gestern ein Start-up aus Metzingen. Was man von ihm lernen kann: Groß denken, auf Partner setzen - und vor allem: Tempo machen.

75 Milliarden Dollar will Elon Musk durch den größten Börsengang aller Zeiten einnehmen. Doch so groß wie die Dimension ist auch das Risiko – darauf weisen Analysten hin.

Ökonomisch geht es besser, bei den Zügen eher nicht. Und nun kommt auch Stuttgart 21 mindestens weitere fünf Jahre später. Die Bahn-Chefin über ihre Strategie, das alles aufzulösen.

Die Märkte haben plötzlich Angst vor einer Tech-Blase, gleichzeitig hofft Elon Musks SpaceX auf den größten Börsengang aller Zeiten. Wie passt das zusammen? Nun, bedingt.

Vor allem durch die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken gerät die Bundesregierung unter Druck der Wirtschaft – wie zwei aktuelle Fälle mit drastischen Folgen diese Woche zeigen.

Eine Rekordnachricht zu KI jagt die nächste, gleichzeitig erreichen die US-Börsen auch gestern wieder Rekordhochs. Wie lange geht das noch gut? Vielleicht ist das die falsche Frage.

Manch sinnvolle Debatte braucht eine Provokation, um in Gang zu kommen. Timotheus Höttges und Karsten Wildberger könnten gestern eine begonnen haben. Es geht um Milliarden.

Erst Ökonomen, nun die eigenen Beamten: Die Kritik an der Verwendung der Infrastrukturschulden reißt nicht ab. Welche Noten sich das Finanzministerium selber gibt.

Mithilfe von kleinen Mitteln und medizinischen Eingriffe soll der Mensch ein Stück besser werden. Dadurch entsteht ein gigantischer Markt und ein großes Risiko.

Die Bundesregierung steckt bezüglich chinesischer Importe in einem großen Dilemma. Mittlerweile tendiert sie zu einer härteren Linie. Das dürfte einige Unternehmen vor Probleme stellen.

Der Druck auf die Gesundheitsministerin steigt, die Pflege bald zu reformieren. Dabei greift sie zu einer Idee, die wohl nur einen Bruchteil des Problems lösen wird.

In vielen Bereichen ist Europa auf Amerika angewiesen. Doch in einer globalisierten Welt gelten Abhängigkeiten beidseitig. So hat die EU bei den USA einen wunden Punkt gefunden.

Musk verfolgt mal wieder einen Plan der Superlative. Ob die gigantische Bewertung von Space-X gerechtfertigt ist, entscheidet vor allem eine Branche, die auch für Deutschland wichtig ist.

Der Chipkonzern Nvidia glänzt mit hervorragenden Zahlen. Das freut das Unternehmen und die Aktionäre. Und der Chef kündigt neue Rückkäufe an.

Während Siemens seine Anwendungen harmonisiert, verspricht die Anthropic-KI, selbstständig Portfolios zu managen. In beiden Fällen fallen menschliche Aufgaben weg.

Einst galt Deutschland als Exportnation mit technischem Know-How. Doch mittlerweile liefern die Chinesen jede Menge hochwertige Ware nach Europa. Das kann gefährlich werden.

Lange Zeit galt ein ausgeglichener Haushalt als Paradedisziplin der Deutschen. Doch gerade verabschiedet sich die Regierung davon – und riskiert eine dauerhafte Schieflage.

Friedrich Merz erkennt die Probleme des Landes, hat bisher aber keine Vision für die Lösung. Wie es anders ginge – und Merz das Schicksal eines seiner Vorgänger erspart bliebe.

Vor 400 Gewerkschaftern wirbt die Arbeitsministerin mit einigen Klassikern um Zuneigung. Dass eigentlich anderes verabredet ist? Scheint nicht zu stören.

Dass US-Konzerne so viel besser dastehen als deutsche, liegt nicht nur an den Rahmenbedingungen. Hiesige Unternehmen investieren vor allem in die falschen Felder.

Die Entlastungspauschale kommt nicht, dafür sind die Krankenkassenbeiträge höher als gedacht: Wie die Bundesregierung nun doch noch vor den Wählerinnen und Wählern überzeugen will.

Der US-Präsident könnte bald am Ziel sein, die Notenbank zu Leitzinssenkungen zu drängen. Nicht nur das Vertrauen in die Fed könnte verloren gehen – sondern auch in den US-Dollar selbst.

Zu Beginn seiner Amtszeit galt Friedrich Merz noch als Außenkanzler. Doch mittlerweile macht die Bundesregierung bei den großen globalen Krisen oft eine verheerende Figur.

Nach einem Jahr im Amt ist Friedrich Merz historisch unbeliebt. Anleger allerdings schielen wieder mehr nach Deutschland - auch dank der deutschen Bundesregierung.