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Es ist die Nacht auf den 1. November. Während die Stadt noch in Kostümen steckt, erlöschen auf dem Parkplatz einer Lokalzeitung die Lichter. Ein Mann tritt hinaus in die Kälte, trägt die Arme voller Papiere und freut sich, zum Feierabend zur Familie zurückzukehren. Er ahnt nicht, dass im dämmrigen Schein der Laternen bereits jemand auf ihn wartet. Später quälen einen Teenager schreckliche Albträume von genau dieser Nacht. Er glaubt fest, ein Mörder zu sein, ohne sich an ein einziges Detail erinnern zu können – und liefert der Polizei die perfekte Geschichte. ! TRIGGER-WARNUNG ! Mord, Gewalt, Drogen- und Alkoholmissbrauch, Justizirrtum, schwere psychische Krisen und WahnvorstellungenWIR GEHEN LIVE!! CONTRA CREATE präsentiert: Überdosis Crime LIVE 2026
Zwischen 200.000 und 600.000 Menschen leben ohne Papiere in Deutschland. Ein Comic gibt vier von ihnen eine Stimme und zeigt ihr Leben im Schatten.
Rauchhaus, Vinz www.deutschlandfunk.de, Corso
Fünf Schweizerinnen und Schweizer haben sich am Austragungsort der Fussball-WM niedergelassen. Mexiko-City ist eine Stadt der Superlative. Musik, Latino-Charme und Tradition mischen sich hier mit Luxus und Moderne. Sich in der Mega-City zurechtzufinden, braucht viel Durchhaltevermögen. Fitnesstrainerin Michelle Löliger hat die Schweiz erst vor Kurzem hinter sich gelassen, um näher bei ihren Eltern zu sein und Unterstützung mit Tochter Sophia zu haben. Aber Sophia hat noch keine Papiere. Jachen Schleichs Architekturbüro hat sich auf Minergie-Holzbauten spezialisiert. Seine Frau Vero unterstützt ihn als Journalistin im Social-Media-Bereich. Tanja Vultier hat ihre Familie zu Besuch und führt sie in die mexikanische Politik, Geschichte und Küche ein. Sie fühlt sich so wohl, dass sie überlegt, sich einbürgern zu lassen. Leo Leonski jettet von Guadalajara zurück nach Mexiko-City, wo schon der nächste Gig auf ihn wartet. Aber die Reiserei macht ihn langsam müde, er denkt über eine Pause nach. Noëmi Siegfried will ihr eigenes Modelabel zum Fliegen bringen, Comics zeichnen und auf der Bühne als Sängerin Erfolge feiern. Dafür nimmt sie Gesangsstunden. Erstausstrahlung: 29.05.2026
Fünf Schweizerinnen und Schweizer haben sich am Austragungsort der Fussball-WM niedergelassen. Mexiko-City ist eine Stadt der Superlative. Musik, Latino-Charme und Tradition mischen sich hier mit Luxus und Moderne. Sich in der Mega-City zurechtzufinden, braucht viel Durchhaltevermögen. Fitnesstrainerin Michelle Löliger hat die Schweiz erst vor Kurzem hinter sich gelassen, um näher bei ihren Eltern zu sein und Unterstützung mit Tochter Sophia zu haben. Aber Sophia hat noch keine Papiere. Jachen Schleichs Architekturbüro hat sich auf Minergie-Holzbauten spezialisiert. Seine Frau Vero unterstützt ihn als Journalistin im Social-Media-Bereich. Tanja Vultier hat ihre Familie zu Besuch und führt sie in die mexikanische Politik, Geschichte und Küche ein. Sie fühlt sich so wohl, dass sie überlegt, sich einbürgern zu lassen. Leo Leonski jettet von Guadalajara zurück nach Mexiko-City, wo schon der nächste Gig auf ihn wartet. Aber die Reiserei macht ihn langsam müde, er denkt über eine Pause nach. Noëmi Siegfried will ihr eigenes Modelabel zum Fliegen bringen, Comics zeichnen und auf der Bühne als Sängerin Erfolge feiern. Dafür nimmt sie Gesangsstunden. Erstausstrahlung: 29.05.2026
Menschen ohne Papiere dürfen im Kanton Bern in der Regel nicht mehr in Notschlafstellen übernachten, die vom Kanton unterstützt werden. Auch nicht in Pluto, einer Notschlafstelle für junge Menschen. Doch Zahlen von SRF zeigen: Dort übernachten unterdessen sogar mehr Personen ohne Papiere . Weiter in der Sendung: · Das Bahnunternehmen BLS führt spezielle Bändel für Menschen mit unsicherbaren Behinderungen ein. Die Bändel sind mit Sonnenblumen bedruckt und zeigen an: «Bei mir ist etwas ein bisschen anders.» Dadurch sollen andere mehr Verständnis haben und Rücksicht nehmen. Anmerkung der Redaktion: Im Audio-Beitrag zur Notschlafstelle Pluto wurde fälschlicherweise von einer Zunahme von Sans-Papiers in der betroffenen Notschlafstelle gesprochen. Zudem wurde in einem Fall von der Nutzerzahl statt von Übernachtungen gesprochen. Wir entschuldigen uns für die Verwechslung.
40 Tage nach Ostern feiern wir das Fest Christi Himmelfahrt. Es markiert das Ende der Zeit des irdischen Jesus. Seit Ostern ist er immer wieder den Aposteln und Jüngern erschienen, hat mit ihnen gesprochen und gegessen, ihnen den Frieden zugesprochen und auch angekündigt, ihnen bald den Heiligen Geist zu senden. Am Ende des Lukasevangeliums und am Anfang der Apostelgeschichte wird dann berichtet, wie Jesus vor den Augen seiner Jünger emporgehoben und von einer Wolke aufgenommen wurde, so dass sie ihn nicht mehr sahen. Ein unglaubliches Bild, finde ich. Den Jüngern muss es ähnlich ergangen sein, denn die Apostelgeschichte berichtet dann von zwei Männern in weißen Gewändern, die bei ihnen standen und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel? – Ich stelle mir die Jünger Jesu gerade vor, wie sie wohl ziemlich verdattert und mit offenem Mund nach oben schauen. „Glotzt nicht so!“ würde man ihnen heute wohl zurufen. Ich sehe darin auch unsere Kirche von heute, die wegen all der Krisen und Skandale, wegen all des ganzen Streits ziemlich gelähmt und versteinert mit offenem Mund dasteht und zum Himmel schaut. Ob das nun Bischöfe sind, die sich vor mutigen Entscheidungen drücken und lieber erst einmal warten wollen, was Rom und die öffentliche Meinung so sagen könnten, oder auch jeder und jede von uns, die wir so gerne Papiere und Konzepte erarbeiten, anstatt direkt ans Werk zu gehen und andere Menschen von der Botschaft Jesu zu begeistern. Die Apostel und Jünger haben doch in den Tagen vor Jesu Himmelfahrt das ganze Handwerkszeug überreicht bekommen, quasi die Gebrauchsanweisung mit der Zusage, dass der Heilige Geist helfen wird; und wenn es schonmal beim Gespräch am Gartenzaun ist. In zehn Tagen ist Pfingsten, da feiern wir das Kommen des Heiligen Geistes. Nutzen wir doch die Zeit bis dahin und auch darüber hinaus dazu, um diesen Geist zu beten und voller Tatendrang ans Werk zu gehen, anstatt mit offenem Mund in den Himmel zu starren. Die Jünger haben es damals ähnlich getan, denn am Ende des Lukasevangeliums heißt es schließlich, dass sie in großer Freude nach Jerusalem zurückgegangen sind. Diese Freude über die Botschaft vom Auferstandenen, die wünsche ich Dir nicht nur heute von ganzem Herzen!
Als eine österreichische Urlauberfamilie im Sommer 2005 auf dem Weg nach München eine Pause einlegt, entdeckt sie auf einem abgelegenen Rastplatz nahe der A8 im Gras eine Leiche mit schweren Kopfverletzungen. Die Identifizierung des Mannes stellt die Kripo Rosenheim vor eine große Herausforderung, denn er trägt keine Papiere bei sich. Auf der Suche nach Antworten durchforsten die Ermittler tonnenweise Müllberge und finden dabei den Ausweis des Vermissten Martin Varga*, dessen DNA mit der des Toten übereinstimmt. Das Überwachungsvideo einer Tankstelle macht deutlich: Der Slowake war zuvor in Begleitung zweier Männer unterwegs, von denen mitsamt Auto jede Spur fehlt. Erst durch internationale Zusammenarbeit der Polizeidienststellen und Telefonüberwachungen erfahren die Beamten, wer die Unbekannten sind, die als Täter infrage kommen. Nun müssen sie noch gefunden und ihnen muss die Tat nachgewiesen werden. Im Tonstudio: Kriminalhauptkommissar Jörg Fritzenschaft und Kriminalhauptkommissar Klaus Kammerloher von der Kripo Rosenheim. Sie besprechen gemeinsam mit Rudi Cerne und Conny Neumeyer die Verfolgungsjagd der Täter durch Europa und das Motiv des Mordes, das bis heute unklar ist. *Name von der Redaktion geändert *** Alle Podcastfolgen und weitere spannende Dokus gibt's auch auf dem YouTube-Kanal "ZDF True Crime": https://www.youtube.com/@ZDFTrueCrime/videos *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gäste: KHK Jörg Fritzenschaft & KHK Klaus Kammerloher, Kripo Rosenheim Autorin dieser Folge: Julia Heyne Audioproduktion & Technik: Sebastian Muxeneder Leitung Postproduktion: Stephan Gossen Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Zoë Jungblut Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
Gibt es diese Person, die auf dem Papier gut zu uns passt?! Es gibt rund 3000 Papiersorten, die nach ihrem Einsatzzweck in vier Hauptgruppen eingeteilt werden können: Grafisches Papier (Druck- und Schreibpapier), Verpackungspapier und -karton, Hygienepapier (z. B. Toilettenpapier, Papiertaschentücher) sowie die vielfältigen technischen Papiere und Spezialpapiere (z. B. Filterpapier, Zigarettenpapier, Banknotenpapier). [Wikipedia.de].Wir freuen uns über support jeglicher Art!Kleiner Beitrag für die Kaffeekasse: https://paypal.me/herzundsack?country.x=DE&locale.x=de_DEUns gibts auch im werbefreien Abo! !Jeden Sonntag eine extra-Folge!Abo via Patreon (Hier geht paypal)https://www.patreon.com/user/membership?u=113937737via spotify (Hier nur Kreditkarte)https://podcasters.spotify.com/pod/herzundsack/subscribeWir haben auch geilen MERCH!!! https://herzundsack.myspreadshop.de/Du willst uns ne kleine Email schicken? mail@herzundsack.de(gerne mit Steckbrief und Lesedauer-Angabe, bitte keine Geschichten über Dritte, bitte vor brisanten Themen eine Inhaltswarnung
Reker, Anika www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Reker, Anika www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Reker, Anika www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Entgegen einer strikteren Asyl- und Migrationspolitik der EU will die linke Regierung in Madrid irregulären Einwanderern das Bleiberecht geben, eine einmalige Legalisierung. In diesen Tagen soll es losgehen, die Aktion ist nicht unumstritten. Julia Macher, Anika Reker, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Fast ein Jahr im Amt – und die schwarz-rote Koalition hat noch immer keine klare Handschrift hinterlassen. Dagmar Rosenfeld, Co-Hostin des Podcasts „Machtwechsel", diskutiert mit Helene Bubrowski, was aus der selbsternannten Arbeitskoalition geworden ist – und was noch kommen muss. [02:48]Donald Trump hat sich am frühen Morgen unserer Zeit aus dem Weißen Haus an die Nation gewandt. Viel Neues gab es nicht. Außenminister Marco Rubio hatte kurz zuvor erklärt, die USA müssten nach Kriegsende den Wert der Nato neu bewerten – Worte, die in Europa für erhebliche Alarmstimmung sorgen. Trump hat die Nato in seiner Ansprache nicht erwähnt.[01:15]Es ist Gründonnerstag, und Weihbischof Anton Losinger aus Augsburg bringt eine kirchliche Perspektive auf ganz weltliche Fragen: den Zustand der Debattenkultur und die Zukunft des Sozialstaats. Die Deutsche Bischofskonferenz hat zuletzt zwei Papiere zur Sozialpolitik vorgelegt – darunter eines zur Rente, das für mehr Generationengerechtigkeit und strukturelle Reformen wirbt. [15:48]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der grosse Mann des Hörspiels im Peru der frühen 1950er Jahre, Pedro Camacho, gesteht Mario, dem blutjungen Nachrichtenchef von Radio Panamericana, sein Problem mit dem Gedächtnis, das seine so beliebten Hörspielserien durcheinanderbringt. Auch die Serie «Pater Seferino, die Faust Gottes» ist betroffen. Man merkt das bereits in der ersten Folge "Die bewaffnete Predigt". In Marios Familie eskaliert der Skandal um das Liebesverhältnis mit Tante Julia. Die Eltern künden ihre Rückkehr aus dem Ausland an, und Julia ist drauf und dran, nach Bolivien zurückzukehren. Mario aber hält seine angebetete Tante zurück: Er macht ihr einen Heiratsantrag. Zusammen mit Cousine Nancy und Freund Javier wird ein Weg zur Heirat ohne Familie geplant. Und Marios Mitarbeiter Pascual weiss auch einen Bürgermeister, der die Trauung ohne korrekte Papiere vornehmen will. Die Jagd nach dem legalisierten Glück beginnt. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Anja Klein (Nancy), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Bernard Senn (Mann), Franziska Von Arx (Frau), Franziska Von Arb (Frau), Andreas Sindermann (Javier), Angelika Schett (Frau Riofrio), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central, Sekretärin) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten
Wir haben heute Kai Hauprich zu Gast – Er ist Sozialarbeiter, Wissenschaftler und der Vorsitzende vom Bundesverband “Housing First”. Das ist Ansatz, der die Hilfen für obdachlose Menschen vom Kopf auf die Füße stellt: nicht erst Therapie, Papiere und Abstinenz, sondern zuerst eine Wohnung. Ein Zuhause als Grundlage dafür, dass Menschen ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen können. Wir freuen uns, dass er sich die Zeit genommen hat, mit uns über Sucht- und Obdachlosigkeit zu sprechen, warum klassische Hilfesysteme oft scheitern, welche gesellschaftlichen Erzählungen ihnen zugrunde liegen, und wie Housing First Menschen eine echte Chance auf Recovery gibt – auf ein selbstbestimmtes Leben, Schritt für Schritt, in ihrem eigenen Tempo.Eine Folge über Würde, Selbstbestimmung, Vorurteile, mit ein paar Rants dazwischen – und darüber, wie viel möglich wird, wenn man Menschen einfach wie Menschen behandelt.Weiterführende Links:Bundesverband Housing First https://bundesverband-housingfirst.de/https://www.instagram.com/bvhousingfirst/Buch über Housing First von Sam Tsembaris und Kai Hauprich: https://psychiatrie-verlag.de/product/housing-first/Podcastfolge über Housing First mit Sam Tsembaris, dem "Erfinder" von Housing First: https://99percentinvisible.org/episode/according-to-need-chapter-3-housing-first/ Das Interview mit Kai im Mental Health Podcast "Kopf Hoch" bei Spotify: https://open.spotify.com/episode/2pg0L9XScbmBhQQJVPy2bU?si=O1PYvFy_S9ahTybnTh2b2AUnterstütze uns auf Steady:https://steadyhq.com/de/sodaklub/Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und FinanzenMika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas KunstRecovery Studiehttps://www.soscisurvey.de/recovery2/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nach 5 Jahren spricht Catrin in dieser Folge nochmal mit Yazzy. Sie ist Kurdin, Jesidin und Feministin und wurde vor 5 Jahren von ihrer Familie verstoßen, weil sie sich für selbstbestimmte Sexualität einsetzt. In einer dramatischen Situation werden ihr alle persönlichen Sachen abgenommen: Handy, Papiere, Geld, Laptop. Anschließend wird sie im Winter vor die Tür gesetzt und landet im Frauenhaus. Wie geht's ihr jetzt? Was macht sie jetzt und wie ist ihr Verhältnis mittlerweile zu ihrer Familie? Von 1LIVE.
Die Schweiz will in die Drohnenabwehr investieren – Rüstungsfirmen bringen sich in Stellung. Dann: Eine Initiative will das Abtreibungsverbot in Liechtenstein kippen – mit unsicherem Ausgang. Und: Wie sich Bürgerinnen und Bürger in den USA gegen die ICE-Truppen stellen. Abtreibungsverbot: Jetzt wehren sich die Liechtensteinerinnen Unser Nachbarland hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas: Schwangerschaftsabbrüche sind mit wenigen Ausnahmen verboten. Frauen müssen dafür über die Grenze – meist in die Schweiz. Eine Volksinitiative will das nun ändern. Doch in der kleinen Alpenmonarchie hat in dieser Frage der Fürst das letzte Wort. Drohnenabwehr: Schweizer Tech-Firmen buhlen um Armee-Aufträge Nach den Drohnensichtungen in ganz Europa beschafft auch die Schweiz ein Drohnen-Abfangsystem. Recherchen der «Rundschau» zeigen: Teile davon stammen aus Israel. Und: Gegenüber modernen Angriffsdrohnen ist das System machtlos. Nun bringen sich weitere Firmen in Stellung. Trumps vermummte Truppen: Widerstand gegen ICE in Minneapolis Minneapolis ist Zentrum des Widerstands gegen die ICE-Behörden, die Menschen ohne Papiere verhaften. Mittlerweile wurden bereits zwei Menschen erschossen, die sich den ICE-Truppen widersetzten. Seither verstärken Aktivisten ihre Proteste und Störaktionen gegen die ICE-Truppen. Die Reportage.
Die Schweiz will in die Drohnenabwehr investieren – Rüstungsfirmen bringen sich in Stellung. Dann: Eine Initiative will das Abtreibungsverbot in Liechtenstein kippen – mit unsicherem Ausgang. Und: Wie sich Bürgerinnen und Bürger in den USA gegen die ICE-Truppen stellen. Abtreibungsverbot: Jetzt wehren sich die Liechtensteinerinnen Unser Nachbarland hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas: Schwangerschaftsabbrüche sind mit wenigen Ausnahmen verboten. Frauen müssen dafür über die Grenze – meist in die Schweiz. Eine Volksinitiative will das nun ändern. Doch in der kleinen Alpenmonarchie hat in dieser Frage der Fürst das letzte Wort. Drohnenabwehr: Schweizer Tech-Firmen buhlen um Armee-Aufträge Nach den Drohnensichtungen in ganz Europa beschafft auch die Schweiz ein Drohnen-Abfangsystem. Recherchen der «Rundschau» zeigen: Teile davon stammen aus Israel. Und: Gegenüber modernen Angriffsdrohnen ist das System machtlos. Nun bringen sich weitere Firmen in Stellung. Trumps vermummte Truppen: Widerstand gegen ICE in Minneapolis Minneapolis ist Zentrum des Widerstands gegen die ICE-Behörden, die Menschen ohne Papiere verhaften. Mittlerweile wurden bereits zwei Menschen erschossen, die sich den ICE-Truppen widersetzten. Seither verstärken Aktivisten ihre Proteste und Störaktionen gegen die ICE-Truppen. Die Reportage.
Antirassistische Gruppen in Spanien haben erreicht, was anderen europäischen Linken lange nicht gelungen ist: Druck auf die Migrationspolitik auszuüben. Statt Abschiebungen plant die Regierung Sánchez, über 500.000 Menschen ohne Papiere zu legalisieren. Artikel vom 03. Februar 2026: https://jacobin.de/artikel/spanien-migration-legalisierung-sanchez-sumar-podemos-psoe Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Dass sich auf den Straßen von Minneapolis etwas zusammenbraute, ist seit Wochen erkennbar. Dass es so brutal, so historisch sein würde, dass es Amerika an einen Wendepunkt seiner Geschichte bringen könnte, nicht unbedingt. ICE führte Razzien in Schulen, Restaurants und Geschäften durch, auf der Jagd nach Migranten ohne offizielle Papiere. Der Bürgermeister von Minneapolis sprach von einer Belagerung, die Menschen protestieren, dann wurde Renée Good erschossen. Es folgten noch mehr Proteste, noch mehr ICE-Beamte – und schließlich die Erschießung von Alex Pretti mit 10 Schüssen auf offener Straße. Eine Hinrichtung. Mittlerweile scheint Trump die Lage etwas beruhigen zu wollen. Vorerst zumindest. Was aber verbirgt sich hinter dieser erbarmungslosen ICE-Behörde? Wie geht sie mit Menschen um? Und welches Ziel verfolgt Donald Trump mit der brachialen Jagd auf Migranten. Nur eine härtere Einwanderungspolitik? Oder doch etwas viel Größeres: Die Aushebelung der Demokratie? Der Apofika-Presseklub mit Alexandra Berlin (Spiegel), Kerstin Kohlenberg (Zeit), Lukas Hermsmeier (Frei) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Kellner, Hans-Günter www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
In der aktuellen Folge trifft sich Thilo mit der Schriftstellerin und Journalistin Ronja von Rönne. Die beiden haben nicht nur durch ihre Berufe etwas gemeinsam – nein, sie waren auch Teil des ZDF-Projekts German Guilt: War mein Opa ein Nazi? Die Doku-Reihe fragt, ab wann Geschichte – und ab wann Verantwortung – persönlich wird. Wir wissen um die Gräueltaten der Nazis, doch sie bleiben oft abstrakt: die Nazis als Phänomen, und wir in der sicheren Annahme, dass uns das nicht hätte passieren können. Doch es konnte damals passieren – und so kann es das auch heute. Nicht alles ist schwarz oder weiß, und bekanntlich liegt die Wahrheit immer irgendwo dazwischen. Um zu verstehen, wie banal Schuld sein kann, müssen wir zurückblicken. Dabei hüllt sich die Generation unserer Eltern und Großeltern nicht selten in Schweigen, wenn es um die Vergangenheit geht. Vielleicht aus Scham, vielleicht aufgrund von Traumata – vielleicht können wir sie auch nicht mehr fragen. Doch die Vergangenheit hat Spuren hinterlassen, und diese liegen noch immer in deutschen Archiven. Kiloweise Akten, Papiere, die darauf warten, von uns geöffnet zu werden. Genau das haben Ronja von Rönne, Katja Riemann und Thilo getan. Und sie hätten niemals erwartet, was sie gefunden haben. German Guilt: War mein Opa ein Nazi? Jetzt in der ZDFmediathek verfügbar. Hier entlang zum Film: https://www.zdf.de/reportagen/german-guilt-100 Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Konspirative Treffen, gefälschte Papiere, Verstecke in Dachböden: Unter Lebensgefahr versteckten evangelische Pfarrfamilien Juden. Die geheimen Netzwerke entstanden im Umfeld der Bekennenden Kirche in Berlin und wurden vor allem von Frauen getragen. Klatt, Thomas www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
In Gelsenkirchen sind viele Sparkassen-Kunden verzweifelt - ihre Filiale wurde im großen Stil ausgeraubt. Wertgegenstände und Papiere sind futsch +++ Viele freuen sich auf das Silvesterfeuerwerk - Experten warnen aber nochmal vor schlimmen Verletzungen
Altern wir uns arm? Oder arbeiten wir einfach falsch? Und überhaupt: wer macht die passende Arbeit in einer schrumpfenden Gesellschaft? Deutschland altert – und das ist erstmal eine gute Nachricht. Wir leben länger, oft gesünder und verbringen mehr Jahre im Ruhestand als jede Generation vor uns. Gleichzeitig geraten Arbeitsmarkt, Wachstum und Wohlstand unter Druck: Fachkräftemangel, steigende Rentenausgaben, schwächelnde Produktivität. In der neuen Folge von „Alter, was geht?“ spreche ich mit Martin Müller von KfW Research über die Auswirkungen der alternden Gesellschaft auf den Arbeitsmarkt. Wir reden darüber, warum der Fachkräftemangel kein vorübergehendes Konjunkturproblem ist, weshalb Zuwanderung allein die demografische Lücke nicht schließen kann, und wieso Deutschland trotz hoher Arbeitslosigkeit gleichzeitig Arbeitskräfte fehlen. Mit Zahlen, Szenarien und internationalen Vergleichen zeigt sich , was passiert, wenn Millionen Babyboomer in Rente gehen – und warum die Wirtschaft kaum noch wächst oder sogar effektiv schrumpft, wenn wir nicht gegensteuern. Die großen Fragen der Episode: Wie stark trifft uns der demografische Wandel wirklich? Reichen Produktivität und KI aus, um weniger Arbeitskräfte zu kompensieren? Müssen wir länger arbeiten – oder einfach klüger? Warum Bildung der mächtigste, aber langsamste Hebel ist Weshalb Arbeitszufriedenheit entscheidend dafür ist, ob Menschen bereit sind, mehr zu arbeiten Und was Deutschland von Japan, Schweden und der Schweiz lernen kann Außerdem geht es um: Fachkräftemangel vs. Arbeitslosigkeit – ein scheinbarer Widerspruch Teilzeit, Vier-Tage-Woche und die Grenzen individueller Lösungen Ältere Erwerbstätige, Aktivrente und mögliche Mitnahmeeffekte Die stille Reserve am Arbeitsmarkt Alternde Mittelständler, fehlende Nachfolge und Investitionszurückhaltung Warum viele Länder Europas uns beim Altern bald überholen – und was das für Migration bedeutet Funfact der Folge: Die Arbeitszufriedenheit steigt mit dem Alter. Ältere Beschäftigte sind im Schnitt zufriedener mit ihrer Arbeit als Jüngere – in der Schweiz sogar auf „Glatte Eins“-Niveau. Vielleicht liegt genau hier der Schlüssel, warum dort mehr gearbeitet wird. Und hier noch drei interessante Papiere von KfW Research und Martin Müller: Martin Müller (2025): Was tun gegen den Fachkräftemangel in der Industrie? Martin Müller (2025): Wachstumsschwäche durch Fachkräftemangel: Wohin führt ein „weiter so“, was können wir tun? Schwartz/Gerstenberger (2025): Alterung: unterschätztes Hemmnis von Investitionen im Mittelstand Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren auf der nächsten Party!
Mit Schoko-Panzern gegen Neo-AdolfAnti-Diplomatie: Im Vorfeld zur heutigen Friedensverhandlung haben Bundeskanzler Merz & Co. erneut das Feindbild Russland beschworen und Putin mit Hitler verglichen. Ein Kommentar von Paul Clemente.Am vergangenen Donnerstag verkündete die Pressesprecherin im Weißen Haus, Karoline Leavitt: Donald Trump wolle beim Ukraine-Krieg nicht länger moderieren.„Der Präsident ist extrem frustriert über beide Seiten dieses Krieges und hat Treffen satt, die nur um des Treffens willen stattfinden. Er will keine weiteren Diskussionen. Er will Taten sehen. Er will, dass dieser Krieg ein Ende hat.“Auf die Frage, ob Trump einen Vertreter zu den Friedensverhandlungen nach Berlin sende, erwiderte Leavitt:„Wenn es eine echte Chance gibt, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen, wenn wir das Gefühl haben, dass diese Treffen der Zeit der Vereinigten Staaten an diesem Wochenende würdig sind – dann werden wir einen Vertreter entsenden.“ Inzwischen hat Trump gleich zwei Unterhändler in die deutsche Hauptstadt geschickt: Steve Witkoff und Jared Kushner. Aber sieht der US-Präsident dort wirklich „echte Chancen“ für ein Friedensabkommen? Eher vorstellbar wäre: Dass die beiden eine Eskalation verhindern sollen. Schließlich berauschen sich deutsche Politiker zunehmend am Bellizismus. Eine Kostprobe gab Bundeskanzler Friedrich Merz vor wenigen Tagen. Auf dem CSU-Parteitag in München erklärte Merz: Der russische Staatspräsident sei ein zweiter Hitler und Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Chamberlain-Aufguss. Nein, originell ist dieser Vergleich nicht. Die Mainstream-Medien bemühen ihn fast täglich, aber: In der gegenwärtigen Situation ist er brandgefährlich. Denn mit einem Hitler kann man nicht Frieden schließen. Bei ihm verbieten sich Kompromisse oder gar Entgegenkommen. Fassen wir die Argumentation der Rede zusammen:So wie Hitler verfolge Putin den Aufbau eines Imperiums. Wie er das macht? Ganz einfach: Indem er frühere Mitgliedsstaaten der UdSSR militärisch einkassiert. Genau da zieht Merz die Parallele zum Jahr 1938 - dem Jahr, als Hitlers finstere Pläne zur Eroberung Europas sich abzeichneten. So wie inzwischen die Absichten vom bösen Putin. O-Ton Merz:„Das war eigentlich das Muster, das wir schon 2014 hätten sehen müssen. Und spätestens seit 2022 wissen wir es, dass es ein Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist, gegen Europa ist. Und wenn die Ukraine fällt, dann hört er nicht auf. Und genauso wenig wie 1938 das Sudetenland nicht gereicht hat. Putin hört nicht auf. Und wer heute noch glaubt, dass er damit genug hat, der soll bitte die Strategien, die Papiere, die Reden, die Auftritte von ihm genau analysieren.“Der feuchte Traum des Kreml-Chefs sei eine„Wiederherstellung der alten Sowjetunion in den Grenzen der alten Sowjetunion, mit einer massiven Gefährdung, auch militärischen Gefährdung der Länder, die früher einmal zu diesem Imperium dazugehört haben“.Zum Glück blieb diese Parallelisierung nicht unwidersprochen. Der englische Historiker Jeffrey Sachs stellte gegenüber der Berliner Zeitung klar: Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Salim Samatou liegt im Bett, scrollt durch ein US-Strategiepapier und zeigt seiner Community, dass Washington längst im KI-Zeitalter plant, während Europa sich geistig noch im Panzerjahrhundert bewegt. Dieser Text folgt seinem Blick in die „National Security Strategy“ und fragt, warum ausgerechnet ein Comedian präziser über Krieg, KI und Europas Zukunft spricht als jene, die den Kontinent regieren. Ein Standpunkt von Sabiene Jahn.Es gehört zu den paradoxesten Bildern dieser Zeit: Ein junger Comedian im Hoodie sitzt vor der Kamera, scrollt durch ein US-Sicherheitsdokument, blendet Grafiken über Lieferketten für KI-Chips ein und erklärt Hunderttausenden Zuschauerinnen und Zuschauern, warum ausgerechnet die Vereinigten Staaten ein elementares Interesse daran haben, den Krieg in Europa zu beenden. Währenddessen reden in Berlin, Paris und Warschau Politikerinnen und Politiker im nahenden Pensionsalter unbeirrt von „Jahrzehnten der Aufrüstung“, „strategischer Niederlage Russlands“ und der Bereitschaft, irgendwann auch deutsche Soldaten in der Ukraine zu stationieren.Salim Samatou, als Stand-up-Comedian groß geworden, arbeitet sich in seinen Videos durch Trumps neue „National Security Strategy“(1) , übersetzt sie in einen Mix aus Jugendslang, Szene-Humor und überraschend präziser Analyse. Dass er in der Lage ist, sicherheitspolitische Papiere nicht nur zu lesen, sondern analytisch zu zerlegen, hat biografische Gründe. Vor seiner Bühnenkarriere studierte der in Marokko geborene Samatou an der „Frankfurt University of Applied Sciences“ Internationale Wirtschaftsinformatik und absolvierte anschließend an der „Johannes Gutenberg-Universität“ in Mainz ein Masterstudium in Geschichte. Seine Community verehrt ihn genau dafür – für die Verbindung aus Fachwissen und Humor, aus akademischer Schulung und straßentauglicher Rhetorik. Er liest, kommentiert und rechnet nach. Und er stößt auf eine Diagnose, die in europäischen Leitmedien kaum vorkommt. Europa taucht in diesem Papier nicht mehr als „wertebasierter Partner“ auf. Für die USA ist der Kontinent ein „Sicherheitsrisiko“. Gleichzeitig erscheint Europa in den Augen der amerikanischen Tech-Eliten als unverzichtbarer Knotenpunkt einer globalen KI-Ökonomie, die auf Stabilität angewiesen ist und nicht auf einen neuen Flächenkrieg.Samatou beginnt bei den nüchternen Zahlen. Die Strategie zeichnet ein Europa, dessen Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt von rund 25 Prozent im Jahr 1990 auf etwa 14 Prozent geschrumpft ist(2). Als zentrale Ursache nennt das Dokument nationale und transnationale Regulierungen, die Kreativität und Industrie lähmen. Samatou übersetzt das drastisch. Die EU sei der „größte Scheißhaufen, den die Menschheit jemals gesehen hat“(16), mit Verbrennerverbot, „Digital Services Act“ und einem Wust an Bürokratie, der die eigenen Weltmarktpositionen unterspüle. Hinter der Überzeichnung steht allerdings ein ernster Kern, dass die Regulierungen wie der "General Data Protection Regulation" (GDPR), auch positive Effekte haben könnten. Es ist die Datenschutz-Grundverordnung der EU, die seit 2018 gilt. Sie regelt den Schutz personenbezogener Daten in der EU und hat globale Auswirkungen, da sich Unternehmen weltweit daran halten müssen, wenn sie mit EU-Bürgern zu tun haben....https://apolut.net/der-alternde-kriegstreiber-europa-im-ki-jahrtausend-von-sabiene-jahn/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Samstagsfolge von “Alles auf Aktien” reden wir mit dem, der die passenden Produkte für diese Börsenphase hat. Denn angenommen, der Hype hält nicht ewig, dann kennt der Zertifikate-Insider die richtigen Papiere. Wir analysieren den Fall Nvidia, die Novo-Nordisk-Strategie und den Rheinmetall-Rabatt. Doch dabei bleibt es nicht. Unser Insider erklärt, was an DHL so toll ist, wie er Palantir billiger bekommt und ruft die perfekte Porsche-Wette aus. Ein Gespräch mit Tobias Kramer. Wir freuen uns an Feedback über aaa@welt.de. Noch mehr "Alles auf Aktien" findet Ihr bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts und AAA-Newsletter.[ Hier bei WELT.](https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html.) [Hier] (https://open.spotify.com/playlist/6zxjyJpTMunyYCY6F7vHK1?si=8f6cTnkEQnmSrlMU8Vo6uQ) findest Du die Samstagsfolgen Klassiker-Playlist auf Spotify! Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/alles_auf_aktien) Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Über den aktuellen Umgang der Vereinigten Staaten von Amerika mit sogenannten illegalen Einwanderern ist alles gesagt. Land of the Free, entnehmen wir den Hamburger Nachrichten vom 16. Oktober 1925, waren die USA indes auch schon vor einhundert Jahren längst nicht mehr für alle, die es an ihre Gestade geschafft hatten. Wer ohne gültige Papiere ankam, musste zwar nicht fürchten, in einem brutalen Abschiebeknast in einem Drittland zu landen; die Freiheitsstatue sahen er oder sie jedoch zumeist nur von Ferne, bevor sie wieder zurück in den Ausgangshafen geschifft wurden. Dass viele es offenbar trotzdem versuchten und dabei ähnlich hohe Risiken eingingen wie jene, die sich heute auf den gefährlichen Weg über das Mittelmeer machen, beschreibt der Autor Gerd-Rudolf Bachmann in einem Text, der nichts für sensible Gemüter ist und den für uns Frank Riede liest.
Bis zu 100'000 Menschen leben in der Schweiz ohne geregelten Aufenthaltsstatus, ohne Papiere. Sans-Papiers bleiben meist im Verborgenen, von der Angst begleitet, entdeckt und abgeschoben zu werden.Besonders kompliziert wird die Situation, wenn Kinder involviert sind. Als Sans-Papiers muss man Kinder proaktiv an der Schule anmelden, denn die Behörden wissen nichts von der Existenz der Kinder.Anhs siebenjährige Tochter weiss nicht einmal selbst, dass sie «illegal» ist. Anh und ihre Familie leben in Basel und kamen vor acht Jahren in die Schweiz. Wie gestaltet sich der Alltag einer Familie ohne Aufenthaltspapiere? Wo können Anlaufstellen für Sans-Papiers unterstützen? Wo nicht? Und ist es überhaupt möglich, sein Kind einzuschulen, ohne entdeckt zu werden?Nina Jecker, stellvertretende Chefredaktorin der «Basler Zeitung», hat die Geschichte von Anh und ihrer Familie aufgeschrieben. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt sie davon.Host: Philipp LoserProduzentin: Jacqueline WechslerMehr zum Thema:Mai (7) geht in der Schweiz zur Schule, obwohl sie hier gar nicht leben dürfteZürich will 1,9 Millionen für Gesundheitsversorgung von Sans-Papiers ausgeben Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Als ein zentraler Knotenpunkt der riesigen Auswanderungsbewegung in Richtung Amerika im ausgehenden 19. und im 20. Jahrhundert diente der Hamburger Hafen. Zwischen 1850 und 1939 reisten über 5 Millionen Europäer*innen durch dieses „Tor zur Welt“ über den Atlantik. Man kann sich vorstellen, welch riesige logistische Aufgabe dies darstellte, die zusätzlich dadurch erschwert wurde, dass die Schifffahrtsgesellschaft für den Rücktransport derjenigen Auswanderer, die von den USA abgelehnt wurden, sorgen musste. Der Hapag-Reeder Albert Ballin ließ um 1901 auf der Elbinsel Veddel erste Auswandererhallen errichten, aus denen sich nach und nach eine Massenunterkunft, ja eher eine kleine Stadt entwickelte. Sie ermöglichte es, die Papiere der Emigrant*innen zu prüfen, eventuell zu vervollständigen und notwenige Quarantänen vor der Einschiffung einzuhalten. Der Hamburgische Correspondent begibt sich für seine Ausgabe vom 17. September 1925 auf die Veddel und beschreibt für seine Leser*innen das Leben in der Auswandererstadt. Für uns hat sich Frank Riede umgesehen.
Dezember 1989: Ein 61-jähriger Mann wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Gefesselt, geknebelt, ausgeraubt – der Verdacht auf Raubmord liegt nahe. Auch das Auto und die Papiere des Opfers sind verschwunden. Die Ermittlungen führen ins Bahnhofsviertel von Köln, wo der Mann regelmäßig Kontakt zu Prostituierten gesucht haben soll. Doch trotz intensiver Spurensuche tappt die Polizei monatelang im Dunkeln. Ein erster Hoffnungsschimmer: die Ausstrahlung bei „Aktenzeichen XY… Ungelöst“. Ein Streifenbeamter erkennt Details aus der Sendung – und meldet sich. Doch auch dieser vielversprechende Hinweis bleibt zunächst ohne Ergebnis. Erst 20 Jahre später bringt moderne DNA-Analyse die Wende. Unter einem Fingernagel des Opfers finden sich verwertbare Spuren – und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: ein Telefonat, ein Geständnis und ein Cold Case, der endlich gelöst wird. Zu Gast bei Rudi Cerne und Conny Neumeyer ist Erster Kriminalhauptkommissar a. D. Michael Fritsch-Hörmann vom Polizeipräsidium Aachen, der den Fall Jahrzehnte nach der Tat zum Abschluss brachte. Außerdem im Interview: Uwe Döpking, der damalige Streifenbeamte, dessen Hinweis 20 Jahre später entscheidend wurde. *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gäste und Experten: EKHK Michael Fritsch-Hörmann; HK Uwe Döpking Autorin: Carolin Rückl Audioproduktion & Technik: Lalita Hillgärtner, Sebastian Muxeneder Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Corinna Prinz Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: Alexa Waschkau
Ein Skandal, der nicht verstummt – und ein Präsident, der zunehmend unter Druck gerät.
Die US-Ausländerpolizei verhaftet willkürlich Migranten – und Präsident Trump entdeckt plötzlich sein Herz für die Arbeitskräfte ohne Papiere. Das ist typisch für einen bestimmten Herrschertyp.
Lesotho ist ein kleines Königreich mitten in Südafrika. Es ist reich an Diamanten. Als Bergland steht reichlich Wasser zur Verfügung. Beides, Wasser und Diamanten, sind wichtige Exportprodukte. Doch damit nicht genug: Hoch in den Bergen gedeiht ein berauschendes Business: Dort wird medizinisches Cannabis kultiviert. Als erstes Land in Afrika hat Lesotho 2017 eine entsprechende Anbaulizenz vergeben. Das Geschäft funktioniert - und reicht bis nach Deutschland.Marcus Knupp ist Wirtschaftsexperte von Germany Trade & Invest, der Außenwirtschaftsagentur des Bundes. Im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit" berichtet er von seinem Trip zu den Hanffarmen in den Bergen: Wie im schottischen Hochland sehe es dort aus, einsam und rau. Im Winter falle auch mal Schnee. Knupp erzählt von kleinen, speziell gesicherten Farmen, in denen die Pflanzen in Gewächshäusern heranwachsen. "Cannabis hat es gerne warm und möglichst hell", sagt Knupp. Die Betreiber hätten von Anfang an mitgedacht, dass weder Heizung noch Licht ausfallen dürften.Ein Stausee und ein nahes Wasserkraftwerk sichern eine dauerhafte Stromversorgung. Diese ist nicht nur für eine gute Ernte wichtig, sondern auch für die Zertifizierung als Medizinprodukt: Der Anbau muss ganz bestimmte Standards einhalten. Das gilt auch für die weitere Verarbeitung. Knupp erzählt von Produktionsanlagen, in denen die Blüten gezupft werden. "Die einzelnen Blütenteile werden grammgenau verpackt", sagt er. "Da kommt man nur mit Schutzkleidung herein, damit nichts verunreinigt werden kann."Die Lieferkette des medizinischen Cannabis reicht bis nach Europa: "Deutschland ist einer der wesentlichen Abnehmer", sagt Knupp. Die Kooperation zwischen Partnern bei uns und in Lesotho funktioniert für den Experten bestens, von Beginn an: Ganz am Anfang, so erinnert er sich, habe eine Zulassungsbehörde in Lesotho gefehlt, um das Geschäft starten zu können. Produzent, Importeur und die Verantwortlichen in Lesotho hätten eine solche Behörde dann gemeinsam auf den Weg gebracht - mit Standards, die den Kriterien der deutschen Behörden entsprechen, "die natürlich akribisch darauf achten, dass alle Papiere und Lizenzen und Prüfungen vorliegen."Hoch in den Bergen von Lesotho ist so ein neuer Wirtschaftsbereich entstanden - mit Arbeitsplätzen, die es in dieser Form vorher nicht gab. Das steigert die wirtschaftliche Vielfalt, ändert jedoch nichts daran, dass Lesotho weiterhin zu den armen Ländern dieser Welt zählt. Denn die positiven Effekte für die Wirtschaft Lesothos sind überschaubar: "Selbst der relativ große Betrieb, den ich besichtigt habe, hat nur knapp 300 Mitarbeiter", sagt Knupp. Dass der Anbau von Medizinalhanf der Wirtschaft des gesamten Landes einen entscheidenden Push nach vorne geben könnte, ist also bisher ein Traum geblieben. Das Cannabis-Business blüht, doch es bleibt eine wirtschaftliche Nische in Lesotho. Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Donald Trump will Autoimporte mit 25 Prozent Zoll belegen – ein schwerer Schlag für die deutsche Industrie. Über 450.000 Autos wurden 2024 aus Deutschland in die USA exportiert, doch Trumps Taktik zielt nicht nur auf Handelsbilanzen, sondern auf geopolitische Machtverhältnisse. Die EU möchte sich wehren, doch zu viel Gegenwehr könnte eine Eskalation provozieren, erklärt Europe.Table-Chef Till Hoppe.Bärbel Bas gehört zu den zentralen Akteurinnen bei den schwarz-roten Koalitionsverhandlungen. Sie ist optimistisch und hält die Diskussion über angeblichen Streit für übertrieben. „Die, die Papiere leaken, sind selbst schuld an dieser Debatte“, sagt die frühere Bundestagspräsidentin im Gespräch mit Michael Bröcker. Sie räumt ein, dass man sich beim Zeitplan vielleicht zu viel vorgenommen habe, betont aber: „Wir werden Wege finden, dass wir uns einigen und zusammenkommen.“Die Deutsche Bahn ist minimal pünktlicher geworden – aber das spüren die Fahrgäste auf der Schiene nach wie vor nicht. Auch die neue Bundesregierung wird sich mit der Modernisierung des staatseigenen Betriebs beschäftigen müssen.Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Aktie des Wohnungskonzerns Vonovia ist zuletzt abgestürzt. Dabei sind die Mieteinnahmen gestiegen und die Wohnungsnot in Deutschland bleibt groß. Aber steigende Zinsen verdüstern den Ausblick des hoch verschuldeten Konzerns. Die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz streiten über die Aussichten des Dax-Konzerns, der in Dietmars Depot jetzt die größte Position ist. Weitere Themen: - Der FOMO-Aktien-Indikator – woran Anleger heiß gelaufene Papiere erkennen - Wenn der Bulle zum Shortseller wird – was aus den Anti-Amerika-Wetten geworden ist - Habecks Subventionsbilanz – warum der scheidende Wirtschaftsminister das Paradebeispiel der politischen Ökonomie ist - Aktienmarkt Türkei – ist es moralisch vertretbar, am Bosporus auf Schnäppchenjagd zu gehen DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Jeder Mensch hat das Recht auf eine Geburtsurkunde, fordern die Vereinten Nationen seit Jahrzehnten. Aber Millionen haben keine Papiere – auch in Kamerun. Dort hat der 92-jährige Herrscher Paul Biya offenbar wenig Interesse, dass alle wählen dürfen. Von Susanne Lettenbauer, Soter Agbaw-Ebai und Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Unter Donald Trump wurde die Grenze zwischen den USA und Mexiko zum Symbol seiner Politik: Die Migrations- und Zollpolitik hat direkte Auswirkungen auf die Grenze. USA-Korrespondentin Barbara Colpi und Auslandredaktorin Anna Lemmenmeier berichten von der US-mexikanischen Grenzmauer. In den USA verstecken sich Einwanderer, die keine Papiere haben. Menschen, die aus Mexiko in die USA wollen, werden abgewiesen, Termine in Asylzentren abgesagt. Mexiko baut jetzt Lager für abgeschobene und gestrandete Menschen auf. USA Korrespondentin Barbara Colpi berichtet aus der amerikanischen Grenzstadt El Paso und Auslandredaktorin Anna Lemmenmeier ist in der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juárez. An keinem Ort kann man die Auswirkungen der aktuellen US-Politik besser sehen, als an der Grenze zwischen den USA und Mexiko.
Nach dem Attentat von Aschaffenburg hat der Winterwahlkampf deutlich an Schärfe zugenommen. Seither dreht sich alles um die Frage: Wie lassen sich solche Taten künftig verhindern? Schließlich ist es nicht das erste Mal, dass ein abgelehnter Asylbewerber eine Bluttat begeht. Die Union ist mit dem Vorschlag nach vorne geprescht, die Grenzen zu schließen und alle Flüchtlinge ohne Papiere zurückzuweisen. Dagegen argumentieren SPD und Grüne, das verstoße gegen EU-Recht. Noch immer können sich die Parteien der demokratischen Mitte nicht auf einen gemeinsamen Kurs verständigen und überziehen sich gegenseitig mit Vorwürfen. Dabei gehört die Flüchtlingspolitik zu den Themen, die gerade auch jungen Menschen unter den Nägeln brennt. Von Carolyn Wißing.
Der Disruptor-in-Chief hat übernommen: Donald Trump krempelt seit seinem ersten Tag zurück im Weissen Haus die amerikanische Politik um. Zuletzt wurden mehrere Staatsanwälte entlassen. Sie hatten im Justizministerium unter Sonderermittler Jack Smith gearbeitet, der Trumps Leugnung der Wahlniederlage 2020 untersuchte.Bereits angelaufen ist die Ausschaffung von Migranten ohne Papiere – zum Teil publikumswirksam vor laufenden TV-Kameras. Gleichzeitig ignoriert Trump die Europäische Union, von einem Telefonat mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist bisher nichts bekannt geworden.Von Trumps Disruption ist nicht nur die Politik betroffen, sondern auch die Verwaltung. Die US-Regierung hat Millionen Bundesbediensteten eine Abfindung angeboten, wenn sie ihren Job kündigen.Die «Fellmann»-SkalaDoch ist Trump tatsächlich der grosse Umkrempler oder gar Zerstörer, als der er sich darstellt? Oder tut er nur so? Um das festzustellen, hat der USA-Podcast «Alles klar, Amerika» die Fellmann-Skala zur Trump-Disruption entwickelt, benannt nach dem USA-Korrespondenten Fabian Fellmann.In der neuen Folge des USA-Podcasts beurteilt dieser im Gespräch mit Christof Münger die trumpsche Disruption in ausgewählten Bereichen gemäss der Fellmann-Skala: bei der Migrationspolitik, im Umgang mit dem US-Justizministerium, zum Thema Wokeness, beim Krieg in der Ukraine und in den transatlantischen Beziehungen.Produzent dieser Folge ist Noah Fend. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
In dieser Samstagsfolge von “Alles auf Aktien” reden wir über die kleinen deutschen Aktien. Die Titel, die seit Jahren so gar nicht mehr laufen. Wir reden darüber mit einem, der auf genau diese Papiere spezialisiert ist. Wir freuen uns an Feedback über aaa@welt.de. Ab sofort gibt es noch mehr "Alles auf Aktien" bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts und AAA-Newsletter.[ Hier bei WELT.](https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html.) [Hier] (https://open.spotify.com/playlist/6zxjyJpTMunyYCY6F7vHK1?si=8f6cTnkEQnmSrlMU8Vo6uQ) findest Du die Samstagsfolgen Klassiker-Playlist auf Spotify! Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. Außerdem bei WELT: Im werktäglichen Podcast „Das bringt der Tag“ geben wir Ihnen im Gespräch mit WELT-Experten die wichtigsten Hintergrundinformationen zu einem politischen Top-Thema des Tages. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/alles_auf_aktien) Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Zwei Jahre lang mussten Bund und Kantone auf Ausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank verzichten. 2024 schloss die SNB aber so positiv ab, dass wieder drei Milliarden Franken an Bund und Kantone fliessen. Was bedeutet das für die Kantone und die Bundesfinanzen? Weitere Themen: Der Aargauer Nationalrat Matthias Jauslin wechselt von der FDP zu den Grünliberalen. Das hat er am Donnerstag Morgen mitgeteilt. Er wolle Umwelt und Klima nicht als Modethema behandeln, so die Begründung von Jauslin. Es war ein Rekordjahr in Sachen Migration für die Kanarischen Inseln. 2024 waren rund 47'000 Geflüchtete ohne gültige Papiere angekommen. Fast 10'000 Menschen haben die Flucht über den Atlantik nicht überlebt, berichten NGOs. Warum nehmen trotzdem immer mehr Menschen diesen Weg auf sich?
Ihre Wiener Wohnung war Friederike Mayröckers Schreibuniversum - Wäschekörbe voller Zettel und zahllose Papiere flatterten darin herum. Büchnerpreisträger Marcel Beyer würdigt die Ausnahmedichterin, die an diesem Freitag 100 Jahre alt geworden wäre. Porombka, Wiebke www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Hat die Politik überreagiert und sich über die Wissenschaft hinweggesetzt? Kritiker der Coronamaßnahmen sahen sich mit Veröffentlichung der Protokolle des Robert Koch-Instituts bestätigt. Doch es ist nicht so klar, ob die Papiere zum Skandal taugen. Loll, Anna www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Kerstin Kohlenberg war langjährige USA-Korrespondentin der ZEIT und hat ein Jahr nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington ihren Podcast “Die Patrioten” veröffentlicht. Sie hat sich intensiv mit den unterschiedlichsten Menschen im Land beschäftigt und in ihrem neuesten Buch “Das amerikanische Versprechen - Vom Streben nach Glück in einem zerstrittenen Land” drei Menschen begleitet und portraitiert, um das Land am Beispiel ihrer Leben besser zu verstehen. Es geht um Stephen, der beim Sturm auf das Kapitol dabei war und die erste Person, die die Absperrung zum Regierungsgebäude durchdrungen hat, Walter, der in der Bronx aufgewachsen ist und als Black Lives Matter-Aktivist erfolgreich wurde, sowie Magali, das Kind einer mexikanischeren Mutter die keine offiziellen Papiere hat, aber es “geschafft” hat, den immer noch verheißungsvollen Amerikanischen Traum zu leben. Im Gespräch mit Wolfgang bespricht Kerstin Kohlenberg die Notwendigkeit die Perspektive auf Trump zu ändern, um mit seinem erneuten Wahlsieg besser umgehen zu können und darüber, wie sich die Regeln in der politischen Kommunikation verändert haben. Außerdem nähern sich die beiden der Frage, wie die Zukunft von transatlantischen Beziehungen während einer zweiten Amtszeit von Trump aussehen könnten und welchen großen Herausforderungen sich derJournalismus in einer so polarisierten Gesellschaft stellen muss. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Vergangene Woche haben syrische Milizen die ganze Welt überrascht und die Stadt Aleppo eingenommen, gefolgt von Hama. Damit haben die Aufständischen das kontrollierte Gebiet mehr als verdoppelt. Ihr Ziel, Machthaber Assad zu stürzen, könnte sich realisieren, sagt Islam-Kenner Reinhard Schulze. Weitere Themen: Der Stuttgarter Anwalt Eckart Seith hat vor rund 10 Jahren von Mitarbeitern der Bank Sarasin geheime Papiere erhalten und damit die deutschen Ermittlungen rund um den Cum-Ex- Steuerskandal ins Rollen gebracht. Am Montag steht Eckart Seith in Zürich wegen Verletzung des Bankgeheimnisses vor Gericht. Quantencomputer können sehr viel schneller rechnen als herkömmliche Supercomputer. Sie gelten als Schlüsseltechnologie, um komplexe Aufgaben effizienter zu lösen, wie etwa KI-Anwendungen. Solch ein Quantencomputer steht nun bei Basel im Kompetenzzentrum Quantum.
Die beiden Kandidaten für die amerikanische Präsidentschaft rücken in den Umfragen noch enger zusammen, wobei sich fast alle Prognosen im statistischen Fehlerbereich bewegen. Offensichtlich hat die Kampagne von Kamala Harris ihren anfänglichen Schwung verloren. Es fällt ihr schwer, sich als Kandidatin des Wandels zu präsentieren.Donald Trump verschärft derweil seine Rhetorik. In einem Interview sprach er von «schlechten Genen» der Mörder unter den Migranten. Sollte er im Januar 2025 wieder an die Macht kommen, will Trump Einwanderer ohne Papiere in Massen ausweisen.Wie soll Kamala Harris auf den immer radikaler auftretenden Trump reagieren? Was ist jetzt wichtiger, die unentschlossenen Wähler und Wählerinnen zu überzeugen oder die eigene Basis zu mobilisieren? Überhaupt: Wer kann besser mobilisieren, Trump oder Harris? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».Produzent: Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch