Podcasts about regimewechsel

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apolut: Tagesdosis
„USA-Iran-Deal“: Täuschungsmanöver oder Kapitulationsdokument? | Von Tilo Gräser

apolut: Tagesdosis

Play Episode Listen Later Jun 17, 2026 16:31


Beobachter bezweifeln, dass US-Präsident Donald Trump am Freitag die US-amerikanisch-iranische Absichtserklärung für Verhandlungen unterschreibtEin Kommentar von Tilo Gräser.Angeblich haben die USA und Iran ein Abkommen über das Ende der gegenseitigen Angriffe vereinbart, wurde am Wochenende gemeldet. Doch das vermeintliche Abkommen für ein Ende des von den USA gemeinsam mit Israel begonnenen völkerrechtswidrigen Krieges gegen Iran ist nur eine Absichtserklärung. Darauf macht insbesondere die iranische Seite aufmerksam. Die Erklärung müsste noch mit Fakten untersetzt werden, so mit einer 60-tägigen Waffenruhe, während der ein tatsächliches Abkommen zwischen beiden Seiten ausgehandelt werden soll. Ob es dazu und zur Wiederherstellung des Friedens im Nahen Osten kommt, scheint alles andere als sicher. Es könnte sich auch um ein „Geschenk“ zum 80. Geburtstag von Donald Trump am 14. Juni handeln, von diesem an sich selbst, und vergiftet von anderen.Thomas Röper hat die vorliegenden Informationen zu der Einigung zwischen Teheran und Washington am Montag zusammengefasst. Er machte auch darauf aufmerksam, dass jegliche Freude über das vermeintliche Abkommen zu früh ist. Das zeigen schon die ersten Reaktionen darauf aus Israel, auf die Röper hinwies. US-Präsident Trump hatte zwar erklärt, der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sei mit der Einigung mit Iran einverstanden. Aber aus Israel war schon am Sonntag zu vernehmen, das Abkommen habe eine „schlechte Zukunft“.Seit den ersten euphorischen und unkritischen Meldungen im medialen Mainstream über ein vermeintliches Abkommen zwischen Iran und den USA werden immer mehr Zweifel laut. Bereits am 14. Juni warnte der US-amerikanische Geopolitik-Analytiker Brian Berletic auf der Plattform Telegram vor Illusionen. Mit Blick in die Geschichte der zahlreichen durch die USA gebrochenen Abkommen stellte er fest:„Es gibt keine Vereinbarungen mit den USA.“Es gebe „nur Illusionen von Vereinbarungen, die die USA schaffen, um sich Zeit zu verschaffen und die betroffenen Nationen in eine Position zu bringen, bevor sie verraten werden – was bereits geplant war, noch bevor diese Vereinbarungen überhaupt vorgeschlagen, geschweige denn unterzeichnet wurden“. Berletic erinnerte daran, dass der Regimewechsel im Iran mithilfe des „Atomabkommens“ 2009 von der US-„Denkfabrik“ Brookings Institution vorgeschlagen wurde. Das sei dann im Laufe der Zeit von den US-Regierungen Obama, Trump, Biden und Trump wortwörtlich umgesetzt worden. Die USA „machen keine Abkommen und schließen keinen Frieden“, so der Analytiker.„Sie streben nach Vorherrschaft – ganz gleich, was sie sonst vorgeben zu versprechen.“In einem weiteren Beitrag auf der Plattform erklärte er, es gehe bei dem US-Krieg gegen den Iran nicht darum, den Iran „über das Wochenende“ zu stürzen. Ziel sei es stattdessen, den Iran zu schwächen „und – was noch wichtiger ist – China und den Rest Asiens von Energieexporten abzuschneiden“. Zu dem „Abkommen“, das die USA angeblich mit dem Iran geschlossen haben, stellte er am 15. Juni fest, dass die USA zu einem solchen gar kein Recht haben, „in einer Region der Welt, in der sie nichts zu suchen haben – und das, während die USA weiterhin Schiffe angreifen oder beschlagnahmen, die russische Energierohstoffe transportieren, und Asien im Vorfeld einer Konfrontation mit China weiter destabilisieren“.https://apolut.net/usa-iran-deal-tauschungsmanover-oder-kapitulationsdokument-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Echo der Zeit
International: Madagaskars Jugend will mehr nach den Protesten

Echo der Zeit

Play Episode Listen Later Jun 7, 2026 26:15


Im Herbst 2025 hatten Proteste der jungen Bevölkerungsmehrheit, der GenZ, in Madagaskar zu einem Regimewechsel geführt. Auslöser war die Wasserkrise in dem südostafrikanischen Inselstaat. Eine militärgeführte Übergangsregierung verspricht nun Lösungen. Aber die Skepsis bleibt. Madagaskar hat schon viele Krisen und Regimewechsel erlebt. Es sei wie ein Land des ständigen Neuanfangs, der immer wieder scheitert, beschreibt Historiker Harilala Ranjatohery die Situation in seiner Heimat. Die GenZ-Proteste im letzten Herbst haben bei ihm jedoch leise Hoffnungen geweckt. Sie hatten sich zuerst am Thema Wasser entzündet - denn selbst in den Wohnungen der Hauptstadt Antananarivo kommt kaum ein Tropfen mehr, weil die öffentlichen Gelder für die Infrastruktur in korrupten Kanälen versickert sind. In den Provinzen führen Misswirtschaft und Klimawandel zu Dauerdürren, Hunger und chronischer Mangelernährung. Die neue militärgeführte Übergangsregierung hat grundlegende Reformen, ein Referendum und demokratische Wahlen 2027 versprochen. In der Protestbewegung jedoch wachsen Zweifel, ob diesen Versprechen auch Taten folgen. Einige junge Leute wollen nicht darauf warten, sondern arbeiten selbst an Lösungen, um die Krise zu lösen und Perspektiven zu schaffen.

International
TALK: Welche Zukunft hat die Gen Z in Madagaskar?

International

Play Episode Listen Later Jun 6, 2026 10:17


Jugendproteste haben im Herbst zu einem Regimewechsel in Madagaskar geführt. Das Durchschnittsalter in Madagaskar beträgt nur gerade 20 Jahre. Leonie March hat die junge Generation getroffen und mit ihr über ihre Zukunftsvisionen für das Land gesprochen.

International HD
TALK: Welche Zukunft hat die Gen Z in Madagaskar?

International HD

Play Episode Listen Later Jun 6, 2026 10:17


Jugendproteste haben im Herbst zu einem Regimewechsel in Madagaskar geführt. Das Durchschnittsalter in Madagaskar beträgt nur gerade 20 Jahre. Leonie March hat die junge Generation getroffen und mit ihr über ihre Zukunftsvisionen für das Land gesprochen.

International
Madagaskar: Wenn Korruption den Wasserhahn trockenlegt

International

Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 26:15


Im Herbst 2025 hatten Proteste der jungen Bevölkerungsmehrheit, der GenZ, in Madagaskar zu einem Regimewechsel geführt. Auslöser war die Wasserkrise in dem südostafrikanischen Inselstaat. Eine militärgeführte Übergangsregierung verspricht nun Lösungen. Aber die Skepsis bleibt. Madagaskar hat schon viele Krisen und Regimewechsel erlebt. Es sei wie ein Land des ständigen Neuanfangs, der immer wieder scheitert, beschreibt Historiker Harilala Ranjatohery die Situation in seiner Heimat. Die GenZ-Proteste im letzten Herbst haben bei ihm jedoch leise Hoffnungen geweckt. Sie hatten sich zuerst am Thema Wasser entzündet - denn selbst in den Wohnungen der Hauptstadt Antananarivo kommt kaum ein Tropfen mehr, weil die öffentlichen Gelder für die Infrastruktur in korrupten Kanälen versickert sind. In den Provinzen führen Misswirtschaft und Klimawandel zu Dauerdürren, Hunger und chronischer Mangelernährung. Die neue militärgeführte Übergangsregierung hat grundlegende Reformen, ein Referendum und demokratische Wahlen 2027 versprochen. In der Protestbewegung jedoch wachsen Zweifel, ob diesen Versprechen auch Taten folgen. Einige junge Leute wollen nicht darauf warten, sondern arbeiten selbst an Lösungen, um die Krise zu lösen und Perspektiven zu schaffen.

International HD
Madagaskar: Wenn Korruption den Wasserhahn trockenlegt

International HD

Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 26:15


Im Herbst 2025 hatten Proteste der jungen Bevölkerungsmehrheit, der GenZ, in Madagaskar zu einem Regimewechsel geführt. Auslöser war die Wasserkrise in dem südostafrikanischen Inselstaat. Eine militärgeführte Übergangsregierung verspricht nun Lösungen. Aber die Skepsis bleibt. Madagaskar hat schon viele Krisen und Regimewechsel erlebt. Es sei wie ein Land des ständigen Neuanfangs, der immer wieder scheitert, beschreibt Historiker Harilala Ranjatohery die Situation in seiner Heimat. Die GenZ-Proteste im letzten Herbst haben bei ihm jedoch leise Hoffnungen geweckt. Sie hatten sich zuerst am Thema Wasser entzündet - denn selbst in den Wohnungen der Hauptstadt Antananarivo kommt kaum ein Tropfen mehr, weil die öffentlichen Gelder für die Infrastruktur in korrupten Kanälen versickert sind. In den Provinzen führen Misswirtschaft und Klimawandel zu Dauerdürren, Hunger und chronischer Mangelernährung. Die neue militärgeführte Übergangsregierung hat grundlegende Reformen, ein Referendum und demokratische Wahlen 2027 versprochen. In der Protestbewegung jedoch wachsen Zweifel, ob diesen Versprechen auch Taten folgen. Einige junge Leute wollen nicht darauf warten, sondern arbeiten selbst an Lösungen, um die Krise zu lösen und Perspektiven zu schaffen.

News Plus
US-Anklage gegen Castro – beginnt die Operation Kuba?

News Plus

Play Episode Listen Later May 21, 2026 15:57


US Präsident Donald Trump hat in den vergangenen Wochen und Monaten immer deutlicher gemacht, dass er in Kuba einen Regimewechsel anstrebt. Nun erhöht er den Druck weiter: Die US Regierung hat den kubanischen Ex Staatschef Raúl Castro wegen Mordes angeklagt. Hintergrund ist der Abschuss zweier Kleinflugzeuge vor rund 30 Jahren, bei dem vier US Bürger starben – für diesen Vorfall wird Castro persönlich verantwortlich gemacht. Doch was steckt wirklich hinter dieser Anklage? Ist sie ein ernst gemeintes Strafverfahren – oder ein politischer Vorwand, um später einen Eingriff in Kuba zu rechtfertigen, ähnlich wie bei der US Operation in Venezuela? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Thomas Jäger (Professor an der Universität zu Köln) ____________________ Team: - Moderation: Salvador Atasoy - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.

Ö1 Religion aktuell
Analyse Papstreise++Wie geht "Regiemwechsel"?++Antisemitismusbericht

Ö1 Religion aktuell

Play Episode Listen Later Apr 23, 2026 4:53


Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 23.4.2026++Papst Leo XIV. hat heute seine elftägige Afrika-Reise beendet. In den vergangenen Tagen hat Leo auch Algerien, Angola, Kamerun und Äquatorialguinea besucht. Über die Reise, die ja zunächst von einer Auseinandersetzung mit US-Präsident Trump überlagert war, hat Andreas Mittendorfer mit dem Vatikankenner Ludwig Ring-Eifel gesprochen.++Zumindest zu Beginn des Kriegs im Nahen Osten haben die USA und Israel noch vom Kriegsziel Regimewechsel im Iran gesprochen. Doch wie könnte ein Regimewechsel im Iran gelingen?(Susanne Krischke)++Die Antisemitismus-Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) hat einen neuen Höchststand verzeichnet: 1.532 antisemitische Vorfälle wurden im Jahr 2025 gemeldet. Zurückzuführen sei das auf den Gaza-Krieg seit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023.

Krieg und Frieden
Regime reloaded: wenn Systeme fallen (3/10)

Krieg und Frieden

Play Episode Listen Later Apr 23, 2026 44:31


Zumindest zu Beginn des Kriegs im Nahen Osten haben die USA und Israel noch vom Kriegsziel „Regimechange“ im Iran gesprochen. Der Oberste Führer Ali Chamenei und andere Führungspersonen wurden gezielt getötet, das Regime aber scheint weiter stabil und wehrhaft. Regimewechsel von außen sind in der Vergangenheit selten gelungen. Was bräuchte es für die Änderung des politischen Systems im Iran? Reichen eine Identifikationsfigur wie der Sohn des letzten Schahs Reza Pahlawi und geschwächte Terrorgruppen in der Region? Und heiligt der Zweck die Mittel bei einem von vielen Expert:innen als völkerrechtswidrig eingestuften Angriff? Diese Dokumentation wurde am 22.4.2026 auf Ö1 Campus gestreamt.

POLITICO Berlin Playbook – Der Podcast
Security-Update: Hormus als Nadelöhr – wie kommt Trump aus der Krise?

POLITICO Berlin Playbook – Der Podcast

Play Episode Listen Later Apr 21, 2026 33:27


Die Straße von Hormus bleibt blockiert, die Ölkrise verschärft sich und ein Ausweg aus dem Krieg mit dem Iran ist nicht in Sicht. Kurz vor dem Ende der Feuerpause reist JD Vance nach Pakistan, um einen Deal auszuloten. Doch die Fronten bleiben verhärtet: militärisch geschwächt, politisch stabil zeigt sich das iranische Regime weiter kompromisslos. Im Gespräch mit Jana Puglierin (ECFR) geht es um die zentrale Frage: Wie kommen die USA aus diesem Konflikt heraus, ohne ihre Ziele erreicht zu haben? Weder ein Regimewechsel noch ein Ende des iranischen Atomprogramms oder der regionalen Einflussnetzwerke sind in Sicht. Gleichzeitig wächst der innenpolitische Druck auf Donald Trump, einen Erfolg zu präsentieren. Im Fokus steht auch Europas Rolle: politisch präsent, aber strategisch am Rand. Während die USA auf militärische Eskalation oder einen Deal setzen müssen, bleibt Europa Zuschauer – trotz eigener Sicherheitsinteressen und wachsender Abhängigkeiten. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Rixa Fürsen gibt es auch hier: Instagram: @rixafu | X: @rixa_fursen. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

apolut: Standpunkte
Trump sucht Schuldigen für Iran-Krieg! | Von Thomas Röper

apolut: Standpunkte

Play Episode Listen Later Apr 20, 2026 14:51


Wen wird Trump zum Sündenbock für das Iran-Debakel machen? Der Irankrieg wird in den USA immer unbeliebter und Trump wird einen Sündenbock brauchen.Ein Standpunkt von Thomas Röper.In Russland ist ein amüsant formulierter Artikel über die Frage erschienen, wen Trump zum Sündenbock für das Iran-Debakel machen wird, den ich übersetzt habe. Die für Deutsche etwas merkwürdig klingende Überschrift ist eine Anlehnung an das russische Sprichwort “zwei Tode stirbt niemand, doch einen müssen alle sterben”.Beginn der Übersetzung:Zwei werden nicht schuldig werden, doch für den dritten ist es unvermeidlichVon den drei Anstiftern des verbrecherischen Krieges im Iran weist Trump die Schuld von sich selbst und Netanjahu und gibt sie Kriegsminister Hegseth.Von Wladimir Michejew.Wer wird der Sündenbock?Trotz Donald Trumps prahlerischer Selbstlobhudelei, der sich ohne jeden Grund mit dem Gewand des Bezwingers der Perser schmückt, wird auch er nicht umhinkönnen, ein rituelles Opfer zu bringen. Nicht etwa, weil der Verhandlungsprozess in Islamabad völlig zum Erliegen gekommen zu sein scheint, sondern, weil es den Falken in Washington nicht gelungen ist, die Regierung in Teheran durch pro-westliche Marionetten zu ersetzen, Irans Potenzial zur Urananreicherung und die für den Bau eines Raketenarsenals notwendigen Konstruktions- und Produktionsanlagen des Landes zu zerstören.Und so laufen die müßigen, die zynischen und schließlich auch die vom gesunden Menschenverstand geleiteten, rationalen Diskussionen innerhalb der US-amerikanischen Politik und Wirtschaft darüber, wie Trump und sein Team in dieses übelriechende Auslandsabenteuer hineingezogen werden konnten, zunehmend auf gegenseitige Schuldzuweisungen hinaus.Wen wird der berüchtigte „Friedensstifter“ Donald Trump für sein Scheitern verantwortlich machen? Kriegsminister (ehemals Verteidigungsminister) Pete Hegseth? Oder Benjamin Netanjahu, den israelischen Ministerpräsidenten, der am meisten an einem Regimewechsel in Teheran und dem Untergang der Ölmonarchien am Persischen Golf interessiert ist?Allen Anzeichen nach wird Kriegsminister Pete Hegseth zum Sündenbock gemacht werden, den der US-Präsident kürzlich öffentlich zum angeblichen Hauptverantwortlichen für den Angriff auf den Iran ernannt hat. Auf einer Pressekonferenz lieferte Trump seinen Verbündeten auf ganzer Linie aus, indem er seine eigene Verantwortung für den Krieg gegen die Perser leugnete:„Pete Hegseth war der Erste, der sich zu Wort meldete. Er war es, der sagte: ‚Machen wir‘s.‘“Der Politikwissenschaftler Malek Dudakow bemerkt dazu:„Hegseths Reden, die an einen Fernsehprediger oder Psychologie-Coach erinnern, sind ohne Ironie schwer anzuhören.“Die Demokraten haben einen Antrag auf Amtsenthebung gegen Hegseth vorbereitet und werfen ihm Kriegsverbrechen und die Niederlage im Iran-Konflikt vor. Er selbst lebt nun nach dem Motto:„Geht ihr heute, auf dass ich erst morgen gehen muss.“Deshalb entlässt er alle um sich herum, nur um den Todeskampf seiner Amtszeit als Pentagon-Chef in die Länge zu ziehen....https://apolut.net/trump-sucht-schuldigen-fur-iran-krieg-von-thomas-roper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

apolut: Tagesdosis
Orban wankte – und fiel | Von Tilo Gräser

apolut: Tagesdosis

Play Episode Listen Later Apr 15, 2026 21:58


Ungarn hat gewählt. Viele hoffen, dass die EU ihre Probleme löst – ein möglicher IrrtumEin Kommentar von Tilo Gräser.„Orban wankt“ habe ich im Juni vergangenen Jahres nach einem meiner Aufenthalte in Ungarn geschrieben. In dem Beitrag habe ich auf eine Stimmung in dem Land an Donau und Theiß aufmerksam gemacht, die in Richtung Veränderung nach 16 Jahren Amtszeit von Viktor Orbán drängte. Nun ist der dienstälteste Ministerpräsident innerhalb der Europäischen Union (EU) gewissermaßen gefallen. Dafür dürften zuallererst innenpolitische Themen und Probleme gesorgt haben, und eben der Wunsch insbesondere der jungen Ungarn nach Veränderung. Natürlich reichen die Folgen weit über das Land hinaus.Den bisherigen Angaben nach erhielt am Sonntag die Tisza-Partei um Herausforderer Péter Magyar knapp über 53 Prozent der abgegebenen Stimmen. Das Bündnis aus Fidesz und der Partei KDNP um Orbán kam auf etwas über 38 Prozent. Nach 16 Jahren im Amt muss Orbán das nun wieder abgeben. Gemeldet wurde eine hohe Wahlbeteiligung von fast 80 Prozent. Demnach bekommt die Tisza-Partei 138 der 199 Sitze im Parlament und damit die für grundlegende Gesetzesänderungen notwendige Zweidrittelmehrheit. Fidesz und KDNP kommen nur noch auf 55 von bisher 135 Abgeordneten. Die restlichen sechs Sitze bekommt die kleine Partei Mi Hazánk Mozgalom (Unsere Heimat Bewegung), die als „rechtsextrem“ und „prorussisch“ bezeichnet wird.Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über Einschätzungen gegeben werden, die im deutschen Medienmainstream eher selten zu finden sind, die aber auf interessante Aspekte aufmerksam machen.Zu den Ursachen für den Wahlausgang wird unter anderem die sich verschlechternde wirtschaftliche Lage Ungarns gezählt, die sich auf den Lebensstandard seiner Bürger spürbar auswirkt. Noch am 11. April hatte die Zeitung Das Handelsblatt den „wirtschaftlichen Niedergang“ des Landes beschrieben und als Schlussfolgerung einen „Regimewechsel“ in Budapest gefordert. Zumindest hieß es dabei:„Das Haushaltsproblem besteht seit der Coronapandemie, als der Staat hohe Schulden aufnehmen musste. Es verschärfte sich 2022, als die EU-Kommission aufgrund von Rechtsstaatsverstößen der Orban-Regierung Fördermittel in Milliardenhöhe zurückhielt.“Bei der Aufzählung der Faktoren und Ursachen für die schlechter werdenden Wirtschaftszahlen ließ das Blatt nicht nur die politischen Ursachen der Corona-Krise, sondern auch etwas anderes Wichtiges aus: Durch die enge Verflechtung der ungarischen Wirtschaft mit bundesdeutschen Unternehmen wirkt sich der Konjunkturrückgang in Deutschland – dem wichtigsten Handelspartner Ungarns – auch auf diese aus. Darauf machte der ungarische Journalist Gabór Stier gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Tass am Montag aufmerksam. Aus seiner Sicht kommt der Konflikt in der Ukraine hinzu, der Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland nach sich zog, der sich ebenfalls „äußerst negativ“ auf die Lage im Land auswirke....https://apolut.net/orban-wankte-und-fiel-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Update - Deutschlandfunk Nova
Waffenruhe im Iran - Nur Verlierer, außer dem iranischen Regime?

Update - Deutschlandfunk Nova

Play Episode Listen Later Apr 8, 2026 19:52


Kurz vor Ablauf eines Ultimatums verkündet US-Präsident Trump eine Einigung mit dem Iran: zwei Wochen Waffenruhe und Verhandlungen. Wir sprechen mit Exil-Iranerin Elmira Rafizadeh darüber, ob ihre Hoffnung auf einen Regimewechsel bleibt.**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartnerin: Elmira Rafizadeh, Exil-Iranerin und Schauspielerin aus Köln Gesprächspartner: Benjamin Weber, ARD-Korrespondent Studio Istanbul**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Findet Trump einen Ausweg?

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Mar 31, 2026 9:02


Ohne verlässliche Absprachen der Supermächte wird die Welt im Atomzeitalter nicht überleben. Von Oskar Lafontaine.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Nachdem die von der CIA, dem Mossad und dem britischen MI6 unterstützten Proteste gegen das Mullah-Regime im Iran niedergeschlagen worden waren und der geplante Regimewechsel misslungen war, haben Donald Trump und Benjamin NetanjahuWeiterlesen

Tom David Frey | Der Politik-Podcast
61 – Verliert Trump jetzt den Krieg gegen die Mullahs?

Tom David Frey | Der Politik-Podcast

Play Episode Listen Later Mar 26, 2026 53:31


Immer wieder lässt Donald Trump erkennen, dass er den Krieg im Iran lieber heute als morgen beenden würde. Was steckt dahinter? Sind Trumps Worte über Diplomatie, über ein mögliches Ende der Kampfhandlungen ein strategischer Schachzug – oder sind sie ein erstes Anzeichen dafür, dass der amerikanische Präsident den Machtkampf mit den Mullahs verliert? Strebt Trump wirklich nach nur wenigen Wochen des Kriegs dessen Ende an? Ganz ohne Regimewechsel? In diesem Podcast analysiere ich die Schwächen des starken Mannes aus Washington. Welche Signale senden das Weiße Haus, die USA und Donald Trump? Was verrät die Rhetorik des Präsidenten über den Iran-Krieg und gibt es überhaupt eine Strategie? Und vor allem: Gibt es ernstzunehmende Hinweise darauf, dass Trump den Krieg gegen die Mullahs verliert? -------- Unterstützte mich jetzt: www.tomdavidfrey.de/support -------- Datum der Aufzeichnung: Dieser Podcast bezieht sich auf ein Thema, das sich laufend entwickelt; auch erhebt der Podcast keinen Vollständigkeitsanspruch. Das Aufnahmedatum dieser Folge war der 26.03.2026. -------- Disclaimer: Sämtliche Inhalte von Tom David Frey werden eigenständig recherchiert und eingesprochen. Auch die Stimmen von Gästen und Interviewpartnern sind grundsätzlich authentisch. Die veröffentlichten Videos und Podcasts erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Trotz journalistischer Sorgfalt können Fehler, Missverständnisse oder inhaltliche Unschärfen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Künstliche Intelligenz kommt punktuell zum Einsatz, insbesondere zur Vertonung einzelner Zitate oder Textpassagen, zur Verfremdung von Stimmen im Rahmen des Quellenschutzes sowie zur Erstellung von Beschreibungstexten, Titeln und Thumbnails. Weiterführende Informationen zur Nutzung künstlicher Intelligenz – einschließlich der Bereiche, in denen sie ausdrücklich nicht verwendet wird – findest Du unter: https://www.tomdavidfrey.de/ki -------- #trump #iran #krieg

WDR 5 Morgenecho
Iran: "Regime weiter handlungsfähig"

WDR 5 Morgenecho

Play Episode Listen Later Mar 24, 2026 6:09


Der Politologe Nico Lange bewertet den Verlauf des Iran-Kriegs mit gemischten Ergebnissen. Zwar hätten Israel und die USA mit ihren Militärschlägen bisher viel erreicht, ein Regimewechsel sei jedoch ausgeblieben. Von WDR 5.

Mal Anders Richtig Wetten
Mal Anders Richtig Wetten 2026 #02 - Irankrieg, Regimewechsel & blauer Midtermtsunami

Mal Anders Richtig Wetten

Play Episode Listen Later Mar 23, 2026 39:56


Offizielle X-Accounts der Crew:Joachim auf X: @crimsonceoNiko auf X: @realMaRufusPiotr auf X: @schefftippsLive-Tabelle zum Aufnahmezeitpunkt + Polymarketprofile für 2025:Sebastian +$18.26$Andreas $0.00Niko -$39.96Joachim -$240.83Piotr -$322.52_____________________RegelwerkAm Ende des Jahres wird abgerechnet. Wer am meisten Profit gemacht hat, ist der Sieger.Alle Teilnehmer bekommen ein Budget von 100 Dollar pro Episode, davon dürfen wir so viel wir wollen fürs Wetten verwenden. Wir dürfen auch "sparen".Alle Wetten müssen auf Polymarket abgeschlossen werden, jeder Markt steht uns zur Verfügung.Wir dürfen auf beliebig viele Märkte wetten, so lange wir unser Budget einhalten.Wir dürfen uns aus einer Position ganz oder teilweise wieder heraustraden und das frei gewordene Geld zum Wetten verwenden. Wir dürfen uns nicht heraustraden, wenn der betreffende Markt vor Ausstrahlung der nächsten Folge abgerechnet wird. Heraustraden dürfen wir uns aus einer Wette erst, wenn zwischen Wettabgabe und Trade mindestens eine komplette veröffentlichte Podcastfolge liegt, in der die Wette nicht angerührt wurde.Wird ein Markt vor Ende des Jahres abgerechnet, dürfen wir Gewinne und frei gewordene Einsätze reinvestieren.Wir dürfen auch auf Märkte wetten, die in künftigen Jahren abgerechnet werden. Ohne rechtzeitiges Heraustraden zählt dieser Markt dann aber nicht mehr fürs aktuelle Jahr.

Der Rest ist Geschichte
Irankrieg - Ein Regimewechsel hat schlechte Aussichten

Der Rest ist Geschichte

Play Episode Listen Later Mar 19, 2026 48:28


Wollen die USA und Israel mit ihrem Krieg die religiöse Diktatur im Iran stürzen? Die Geschichte zeigt, dass solche Versuche meistens scheitern. Beispiele dafür sind Afghanistan oder der Irak. Doch es gab auch schon erfolgreiche Demokratie-Exporte. Biesler, Jörg

apolut: Standpunkte
Amerika & Israel spielen mit der Welt | Von Jochen Mitschka

apolut: Standpunkte

Play Episode Listen Later Mar 19, 2026 13:06


Wie der Angriffskrieg gegen den Iran die Weltwirtschaft untergräbtDer Angriffskrieg gegen den Iran eskaliert immer weiter, zieht immer weitere Kreise, jetzt findet er im Irak und im Libanon statt. Die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sind noch gar nicht abzusehen, die Warnungen des Irans, der Ölpreis werde von 60 auf 200 US-Dollar pro Barrel steigen, scheint sich zu bewahrheiten.Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Der US-Präsident Donald Trump soll Peking zu einem hochrangigen Gipfeltreffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping Anfang April besuchen. Aber Donald Trump hat schon "angedroht", nicht zu kommen, sollte China nicht seine Marine schicken, um den Iran zu zwingen, die Meerenge von Hormus für pro-israelische und pro-amerikanische Schiffe zu öffnen.Durch die Destabilisierung der gesamten Region stellt der US-israelische Angriffskrieg ein großes wirtschaftliches Risiko nicht nur für China, sondern für die ganze Welt dar, insbesondere für die Energieimporteure im globalen Süden.Trotz der aktuellen Energieversorgung stellt diese Krise auch für die USA enorme Risiken dar, bedingt durch gestiegene Energiepreise, die wahrscheinliche Rückkehr der Stagflation, die tägliche Milliardenrechnung für die teuren Raketen, Flugzeuge und den Betrieb der Flotte, und die schnell steigende Schulden. Daher berichtete das Pentagon die Bitte, den Kongress um weitere 50 Milliarden Dollar zu bitten, um den Krieg mit dem Iran zu finanzieren, offen ist, ob das zusätzlich zu einem Budget von 1,5 Billionen Dollar sein soll. Offiziell liegen die Kriegskosten bei 1 Milliarde US-Dollar, inoffiziell wird von mehr als dem Doppelten geflüstert. Deshalb sollen die jährlichen Kriegsausgaben der USA, das Budget der Regierung, auf eintausendfünfhundertmilliarden US-Dollar, also 1,5 Billionen, anwachsen. Natürlich basierend auf neuen Schulden.Ironischerweise könnte der Iran-Krieg Pekings Verhandlungsposition in den Handelsgesprächen stärken. China könnte versuchen, seine Reaktion auf die US-Angriffe zu nutzen, um einen dauerhafteren "Waffenstillstand" zu sichern.USA und Israel, unterschiedliche ZieleChina schickt einen Sondergesandten Zhai Jun in den Nahen Osten, um die Lage zu deeskalieren. Chinas Gesandter wird einen Weg zur Deeskalation suchen. Dies ist seit langem die konsequente chinesische Haltung. Doch die US-Haltung und sicherlich die Sichtweise von Premierminister Netanjahu deuten darauf hin, dass die Feindseligkeiten bestehen werden, bis Irans militärische Kapazitäten demontiert sind oder das Regime kapituliert. Schließlich begannen die beiden den Krieg, als die Friedensgespräche in Oman kurz vor dem Erfolg standen. Was nicht nur der omanische Vermittler, sondern nun auch ein diplomatischer britischer Beobachter bestätigte. Die Angreifer behaupten, "eine Frist" sei abgelaufen gewesen, um zu einer diplomatischen Einigung zu kommen, deshalb seien sie zu dem Krieg "gezwungen" gewesen.Das Weiße Haus hat die Operation gestartet und erklärt, dass die Ziele – Zerstörung von Raketen, Marine, Proxy-Netzwerken und Verhinderung einer iranischen Atombombe – unverändert bleiben, bis sie erfüllt sind. Die US-Haltung und Netanjahu deutet eher auf Fortsetzung der Feindseligkeiten bis zur "Demontage iranischer Militärkapazitäten oder Kapitulation des Regimes" hin, Netanjahu spricht von einem "Regimewechsel von Innen".Aber genau genommen haben weder Präsident Trump noch die israelische Regierung die Ziele ihrer massiven Anschläge klar genannt. Jedoch kann man erkennen, dass ihre strategischen Ziele unterschiedlich sind. Das Ziel der US-Regierung scheint es zu sein, die iranische Führung abzubauen und die Kontrolle über Irans massive ungenutzte Energiereserven zu erlangen. Während Premierminister Netanjahu lange versucht hat, Iran als Nation zu fragmentieren, zu zerschlagen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

11KM: der tagesschau-Podcast
Irans neue Führung: Wie radikal ist Modschtaba Chamenei?

11KM: der tagesschau-Podcast

Play Episode Listen Later Mar 18, 2026 24:48


Im Krieg gegen Iran setzen die USA und Israel auf einen Regimewechsel. Gleich mit der ersten Angriffswelle Ende Februar stirbt der oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei bei einem Raketenangriff. Wenig später wird sein Sohn Modschtaba Chamenei zum Nachfolger ernannt. Bislang ist er allerdings nicht öffentlich aufgetreten. Wie mächtig und radikal er ist, klären wir in dieser 11KM-Folge mit ARD-Korrespondent Benjamin Weber. Er erzählt uns, wer aktuell im iranischen Machtapparat das Sagen hat, nachdem auch der iranische Sicherheitschef Laridschani, der Chef der Basidsch-Miliz, Soleimani und Geheimdienstminister Chatib bei gezielten Angriffen ums Leben gekommen sind. Außerdem in dieser Folge: Wie geht es weiter mit dem iranischen Atomprogramm? Alle aktuellen Nachrichten zum Iran-Krieg findet ihr auf der Themenseite auf tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/thema/iran In dieser früheren 11KM-Folge “Iran und USA: Von Partnern zu Feinden“ tauchen wir ein in die Geschichte des Iran: Wie wurde aus der Monarchie eine islamische Republik? Und was hatte die USA damit zu tun? https://1.ard.de/11KM_Iran_USA_Feinde Hier geht's zum Weltspiegel Podcast, unserem PodcastTipp: https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ 11KM ist am 9. Mai beim ARD Sounds Festival dabei. Alle Infos und Tickets hier: https://www.ardsoundsfestival.de/#/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Marc Hoffmann Mitarbeit: Niklas Münch Host: David Krause Produktion: Jonas Teichmann, Timo Lindemann, Dennis Filimonow und Alexander Gerhardt Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.

apolut: Tagesdosis
Das Imperium der Gewalt auf Selbstzerstörungskurs | Von Tilo Gräser

apolut: Tagesdosis

Play Episode Listen Later Mar 18, 2026 25:09


Eine „Kultur des Mordens“ macht sich in der Politik der USA und Israels breitEin Kommentar von Tilo Gräser.Die herrschenden Kräfte der USA haben zwei aktuelle Kriege provoziert und begonnen – in der Ukraine und in Westasien gegen den Iran –, die sie offensichtlich nicht beenden können. Ob sie es tatsächlich wollen, ist eine andere Frage. Da gibt es zwar die Aussagen des wiedergewählten US-Präsidenten Donald Trump, den Krieg in der Ukraine beenden zu wollen. Aber von einer Verhandlungslösung scheinen alle Beteiligten weit entfernt. Viele Beobachter sind längst der Meinung, dass der Ukraine-Krieg auf dem Schlachtfeld entschieden wird.Ähnlich sieht es inzwischen beim Krieg der USA und Israels gegen den Iran aus. Was als kurzer Waffengang samt massivem „Enthauptungsschlag“ gegen Teheran und folgendem Regimewechsel gedacht schien, droht, ein weiterer langwieriger Zermürbungs- und Abnutzungskrieg zu werden. Und hat durch den iranischen Widerstand zunehmend globale Folgen, die sich stärker als im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg auswirken. Davon künden allein die steigenden Energie- und Rohstoffpreise.Zwar gibt es Hinweise darauf, dass in den USA und Israel Teile der herrschenden Kräfte empfehlen, den Krieg zu beenden. Sie befürchten, dass ein langwieriger Krieg unübersichtliche Folgen haben und gar zu einer eigenen Niederlage führen könnte. Schon hat Trump wohl deshalb in Moskau Wladimir Putin angerufen und um Hilfe gebeten, um den Krieg wieder beenden zu können.Doch ungeachtet dessen geht der Iran-Krieg weiter und wird mit allen Mitteln fortgesetzt. Dazu gehört weiterhin die Ermordung der führenden Personen der Islamischen Republik. Israel meldete am Dienstag, den Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrates Ali Laridschani bei einem Angriff in Teheran getötet zu haben. Der galt nicht nur als einer der derzeit führenden Köpfe des Iran, sondern auch als eher moderat. Eine Bestätigung für seine Ermordung gab es den Meldungen zufolge seitens des Irans noch nicht.Zugleich weitet Israel seine nicht minder völkerrechtswidrigen Angriffe im Libanon aus. Dem Land droht die weitflächige Zerstörung, Berichten nach sind schon mehr als eine Millionen Libanesen auf der Flucht. Israel bereitet demnach eine Bodenoffensive vor, die sich angeblich gegen die Hisbollah richtet. Diese islamische Organisation wurde einst als Widerstand gegen die israelische Kriegs- und Besatzungspolitik im Libanon gegründet. Sie zeigt sich mit ihren aktuellen Angriffen aktiver, als nach all den israelischen Bombardierungen und Ermordungen ihrer Führungskräfte in den letzten Jahren erwartet wurde.Israel werde „im Libanon machen, was wir in Gaza gemacht haben“. Das kündigte gegenüber dem Nachrichtenportal Axios am Wochenende ein israelischer Offizier an. Demnach plant Israel die größte Bodenoffensive im Libanon seit dem letzten großen Krieg 2006. Ziel seien die Besetzung aller Gebiete südlich des Litani-Flusses sowie die Zerstörung jeglicher Infrastruktur der Hisbollah, gab die Tageszeitung junge Welt die Aussagen wieder. Israels Außenminister Israel Katz habe der Regierung in Beirut mit enormen Schäden an der Infrastruktur und mit der Übernahme der Kontrolle über libanesische Gebiete gedroht, sollte die Hisbollah nicht entwaffnet werden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ergänzte demnach, Israel werde den Iran und die Hisbollah „zermalmen“....https://apolut.net/das-imperium-der-gewalt-auf-selbstzerstorungskurs-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Krieg in Europa – das Update zur Lage in der Ukraine
Ukraine im Schatten des Irankrieges

Krieg in Europa – das Update zur Lage in der Ukraine

Play Episode Listen Later Mar 18, 2026 9:36


Gerät die Ukraine im Schatten des Irankrieges aus dem Blickfeld? - Einschätzungen von unserem Korrespondenten │ Flucht aus der von Russland besetzten Krim - eine Reportage aus Kiew │ Der Iran bestätigt den Tod von Sicherheitschef Laridschani, Israel und der Iran beschießen sich gegenseitig, und die USA attackieren iranische Stellungen an der Straße von Hormus │ Außenminister Wadephul glaubt nicht an einen Regimewechsel im Iran │ Keine Fortschritte, dafür weiter Hunger und Trümmer im Gazastreifen

RONZHEIMER.
Die schleichende Spaltung der Merz-Regierung. Mit Eva Quadbeck

RONZHEIMER.

Play Episode Listen Later Mar 10, 2026 46:04


Wahlbeben im Südwesten - Merz geschwächt, SPD im freien Fall - und was bedeutet das für Berlin?Die Wahl in Baden-Württemberg erschüttert die Berliner Republik. CDU, SPD, Grüne - alle analysieren, alle suchen Erklärungen, alle versuchen, Schaden zu begrenzen. Für Friedrich Merz fühlt sich das Ergebnis wie eine Niederlage an, für die SPD sind 5,5 Prozent ein politisches Erdbeben. Und in zwei Wochen steht Rheinland-Pfalz an. Droht dort die nächste Klatsche?Zu Gast ist Eva Quadbeck, Chefredakteurin des RedaktionsNetzwerks Deutschland und Leiterin des Hauptstadtbüros. Wir sprechen über das Blame-Game zwischen Bund und Ländern, über eine SPD, die um ihre letzten Hochburgen kämpft, und über die Frage, ob diese Koalition überhaupt noch die Kraft für echte Reformen hat. Kommen jetzt Personaldebatten? Und wie stabil ist diese Regierung wirklich?Außerdem blicken wir auf den Krieg im Iran und die Folgen für Deutschland: steigende Energiepreise, wachsende Nervosität im Kanzleramt und ein Kanzler, der außenpolitisch laviert, während innenpolitisch der Druck steigt. Kann diese Regierung die Stimmung noch drehen - oder rutscht sie weiter?+++ Update 22 Uhr: Donald Trump sagt in einem CBS-Telefoninterview überraschend, der Krieg könne bald beendet sein, die USA seien ihrem Zeitplan von vier bis fünf Wochen „weit voraus“ - und er deutet an, bereits einen möglichen Nachfolger Chameneis im Blick zu haben. Gleichzeitig sorgt Marco Rubio mit einem Statement für Aufsehen: Er nennt als Ziele Raketenfähigkeit, Produktionsstätten und Marine - das Atomprogramm oder ein Regimewechsel tauchen darin nicht mehr auf. Und bemerkenswert: Heute Abend telefonierten Trump und Putin erstmals 2026 - laut Kreml ging es dabei um Putins Ideen zur Beendigung des Iran-Krieges.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!Unsere Community: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov u. Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

RONZHEIMER.
Was die Iraner wirklich über Trumps Bomben denken. Mit Michel Abdollahi

RONZHEIMER.

Play Episode Listen Later Mar 8, 2026 53:54


Was die Menschen im Iran gerade erleben - und warum viele trotz aller Angst weiter auf einen Sturz des Regimes hoffen.Paul spricht mit Moderator und Journalist Michel Abdollahi darüber, wie Iraner die Angriffe auf das Regime erleben, was ihm seine Kontakte aus Teheran und anderen Städten berichten - und warum viele den Druck auf die Mullahs trotzdem als notwendig ansehen. Es geht um Hoffnung, Verzweiflung und die brutale Repression im Inneren des Landes, aber auch um die Frage, ob und wie ein Regimewechsel tatsächlich gelingen könnte. Abdollahi schildert eindringlich, was die Menschen im Iran ihm in diesen Tagen schreiben, warum für viele die Angst kleiner geworden ist als der Wunsch nach Freiheit - und weshalb niemand sicher sagen kann, ob der entscheidende Funke jetzt überspringt.Instagram Michel AbdollahiWenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov u. Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

RONZHEIMER.
(Achtung, laut:) Was stört Sie an Trumps Iran-Krieg? Mit Bodo Ramelow

RONZHEIMER.

Play Episode Listen Later Mar 5, 2026 52:58


Der Iran-Krieg spaltet - und im Podcast prallen zwei Welten frontal aufeinander.Paul diskutiert mit Linken-Politiker Bodo Ramelow über den US-/Israel-Schlag, Völkerrecht, Regime-Change und die Frage, ob Bomben Freiheit bringen können. Ramelow nennt das Mullah-Regime „diktatorisch“ und „inakzeptabel“, warnt aber vor einem „Regimewechsel durch Bombardement“ - mit Verweis auf Irak, Libyen und Syrien. Paul hält dagegen: Wie soll die iranische Opposition ohne massive Hilfe von außen ein hochgerüstetes Terrorregime stürzen? Ramelow setzt auf zivilen Widerstand, Streiks und wirtschaftlichen Druck („Basar zu“), kritisiert zugleich die westliche Iran-Politik der letzten Jahrzehnte - und Donald Trump als unberechenbaren „Kriegspräsidenten“.Außerdem Thema: Deutschlands Rolle und Europas Haltung gegenüber Trump - inklusive Ramelows scharfer Kritik an Kanzler Merz und dessen Auftritt in den USA. Und zum Schluss wird's innenpolitisch brisant: Ramelow über Antisemitismus und Israel-Hass in Teilen der Linken, Streit mit der Parteijugend („Israel muss weg“) - und warum die Debatte um Gaza für ihn ein Brennglas für breiteren Antisemitismus in Deutschland ist.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Das WDR 5 Tagesgespräch
Iran-Krieg: Regimewechsel mit Gewalt?

Das WDR 5 Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Mar 3, 2026 45:09


Staatsoberhaupt Chamenei und andere Spitzen des iranischen Regime sind tot. Kann ein Regimewechsel mit Gewalt gelingen? Diskussion mit WDR-Redakteurin Parniean Soufiani und Moderator Tobias Schäfer. Von WDR 5.

Der Tag - Deutschlandfunk
Nach Tod von Chamenei - Regimewechsel im Iran möglich?

Der Tag - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Mar 2, 2026 31:13


USA und Israel haben wichtige Führungsfiguren im Iran getötet. Die Luftschläge gehen weiter, der Iran schlägt zurück. Halten sich die Hardliner an der Macht oder besteht die Chance auf Wandel? Und: Die Folgen des Iran-Kriegs für die Weltwirtschaft. Schulz, Josephine

hr2 Der Tag
Freude und Flächenbrand – der Krieg im Iran

hr2 Der Tag

Play Episode Listen Later Mar 2, 2026 54:25


Die USA und Israel haben sich entschieden den Iran anzugreifen und mit gezielten Bombardierungen das Regime zu schwächen. Ein erster Coup ist gelungen. Der Revolutionsführer Ali Chamenei ist tot. Das hat in Teilen der iranischen Bevölkerung und bei Exiliranern große Freude ausgelöst. Aber wie geschwächt die Mullahs nun dastehen, das ist völlig offen. Der Iran ist zu Gegenangriffen übergegangen und er blockiert die für den weltweiten Ölhandel so wichtige Straße von Hormus. Wie weit die Amerikaner gehen werden, ob das Atomprogramm des Iran damit endgültig gestoppt werden kann, ob es einen Regimewechsel geben wird und welche Auswirkungen dieser Krieg auf die Weltwirtschaft haben wird, kann noch niemand wissen. Wir wollen drüber reden. Mit Sebastian Sons von der Nahost Denkfabrik Carpo Mit unserem Israel Korrespondenten Jan Christoph Kitzler, mit dem Militär- und Sicherheitsexperten Nico Lange und einer Iran-Expertin Podcast-Tipp: Weltspiegel Podcast Der Weltspiegel-Podcast befasst sich in einer Extra-Ausgabe ebenfalls mit den Geschehnissen im Iran. ARD-Korrespondentin Katharina Willinger aus dem Studio Istanbul (zuständig für Iran) war selbst noch bis vor kurzem in Teheran. Was bedeutet der Tod des obersten Anführers des Irans jetzt genau? Der Iran, so Katharina Willinger, habe immer schon mit einem Flächenbrand für die ganze Region gedroht, sollte das Land angegriffen werden. Außerdem geht es darum, wie US-Präsident Donald Trump jetzt weiter reagieren wird. Innenpolitisch steht er unter starkem Druck, schließlich war er es, der immer wieder versprochen hatte, dass es mit ihm keine weiteren Kriege geben wird. Was ist das Ziel von US-Präsident Trump im Iran? Das schätzt der Weltspiegel-Podcast mit ARD-Washington-Korrespondentin Gudrun Engel ein. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2e4d739ed67cfe98/

Kontrovers - Deutschlandfunk
Krieg in Nahost - Chancen und Risiken eines Machtwechsels im Iran

Kontrovers - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Mar 2, 2026 69:01


US-Präsident Donald Trump strebt mit dem militärischen Angriff einen Regimewechsel im Iran an. Aber wie wahrscheinlich ist ein Sturz der Mullahs? Darüber diskutiert Hannah Neumann (Grüne) mit den Dlf-Experten Marcus Pindur und Sebastian Engelbrecht. Heinemann, Christoph www.deutschlandfunk.de, Kontrovers

WDR aktuell - Der Tag
Iran-Krieg weitet sich aus

WDR aktuell - Der Tag

Play Episode Listen Later Mar 2, 2026 10:07


Welche Chancen gibt es für einen Regimewechsel im Iran? Welche Auswirkungen hat der Krieg auf NRW? Worum geht es bei einem Streit um Stromleitungen im Tecklenburger Land? Von Dagmar Schlichting.

Update - Deutschlandfunk Nova
Angriffe auf Iran - Wie realistisch ist ein Regimewechsel?

Update - Deutschlandfunk Nova

Play Episode Listen Later Mar 2, 2026 21:12


Die USA und Israel greifen Iran an. Das Ziel: Regimewechsel. Kein Einmarsch, nur Luftschläge. So soll der Machtwechsel gelingen. Geht eine solche Strategie wirklich auf? Und wie geht es den Menschen in Iran? (Stand: 02.03.2026, 17:00 Uhr)**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartnerin: Elmira Rafizadeh, Schauspielerin aus Köln, geboren in Teheran Gesprächspartnerin: Gilda Sahebi, Journalistin und Autorin**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de

NDR Info - Streitkräfte und Strategien
Krieg im Nahen Osten (mit Bente Scheller)

NDR Info - Streitkräfte und Strategien

Play Episode Listen Later Mar 1, 2026 37:05


Nach den US-amerikanisch-israelischen Luftangriffen gegen den Iran steht fest, dass dessen geistlicher Führer, Ali Chamenei, getötet wurde. Auch Irans Verteidigungsminister, der Generalstabschef und der Anführer der mächtigen Revolutionsgarden, sind tot. Letztere haben blutige Rache geschworen. Viele Fragen sind offen. Für Dr. Bente Scheller, Nahost-Expertin bei der Heinrich-Böll-Stiftung, steht fest: Bis zu einem Zerfall des iranischen Regimes ist es ein weiter Weg. Für einen Umsturz ist viel Energie nötig – und ein langfristiges Engagement. Inwiefern US-Präsident Donald Trump dazu überhaupt bereit ist, darüber sprechen Anna Engelke und Stefan Niemann in dieser Sonderausgabe von "Streitkräfte und Strategien" mit der Politikwissenschaftlerin und ehemaligen Referentin der Deutschen Botschaft Damaskus: "Die Aufmerksamkeitsspanne von Trump hat gezeigt: Heute ist er hier, morgen macht er etwas ganz anderes", so Scheller. So könnte ein Moment für den Regimewechsel verpasst werden – wie im vergangenen Jahr im Libanon nach der Tötung des Hisbollah-Anführers Nasrallah: Dies in politisches Kapital umzumünzen, sei dort damals nicht gelungen, so die Expertin. Weiterhin zieht sie Parallelen zwischen der aktuellen Situation im Iran und dem US-Angriff gegen den Irak Anfang der 2000er Jahre und betont: Militärschläge könnten nur begrenzt etwas erreichen, etwa ein Machtvakuum – Verhandlungen seien aber wichtig, um dieses dann mit einer Sicherheitsarchitektur zu füllen, meint Scheller: "Wie wird umgebaut, wie wird aufgebaut? Das sind Fragen, die überhaupt nicht auf dem Tisch liegen".Diese Podcast-Ausgabe beleuchtet auch Trumps Kriegsziele – ausgegeben hatte er die Zerstörung des iranischen Raketen- und Atomprogramms sowie einen Regimewechsel. Bente Scheller beobachtet eine "Abwesenheit von Meilensteinen", woran das Erreichen dieser Ziele gemessen werden könnte, etwa: wann ein relevanter Teil der Waffen, die Israel gefährlich werden könnten, zerstört sei. Der Krieg könnte sich auf diese Weise, mit einer "Unklarheit der Kriegsziele", noch lange ziehen, sagt die Expertin. Fest steht, solange die Kampfhandlungen andauern, werde es Folgen für die Weltwirtschaft haben, wie aktuell bereits die iranische Blockade des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zeigt. Anna Engelke und Stefan besprechen außerdem mögliche Szenarien für die iranischen (unbewaffneten) Oppositionellen und inwiefern ihnen Trumps "Hilfe zur Selbsthilfe" eine Chance bieten kann. Und sie schauen auf die Reaktionen innerhalb der USA und der sogenannten E3-Staaten auf den wohl völkerrechtswidrigen Angriff. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Bente Scheller:https://www.ndr.de/nachrichten/info/scheller-fuer-einen-umsturz-ist-viel-energie-noetig-und-ein-langfristiges-engagement,audio-431856.html

0630 by WDR aktuell
Chamenei tot, Krieg in Iran: Wie geht es weiter? I SPEZIAL

0630 by WDR aktuell

Play Episode Listen Later Mar 1, 2026 20:46


Jan und Flo erklären, was am Wochenende im Iran passiert ist: (00:01:11) Jubel: Wie Iraner:innen auf den Tod von Chamenei auch in Deutschland reagieren. (00:04:27) Angriffswelle: Wie Israel und USA den Krieg gestartet haben, welche Ziele getroffen wurden und welche Gegenwehr von Iran ausgeht. (00:10:53) Tod von Chamenei: Wer er war, wie er das Land regiert hat und ob es Hoffnung auf einen Regimewechsel geben kann. (00:15:35) Iran blockiert Meerenge: Was die Blockade der Straße von Hormus für unsere Energieversorgung bedeuten könnte. (UPDATE: Stand 01.03 um 15.30 Uhr bestreitet der Iran jetzt eine Blockade) (00:17:45) Passagiere sitzen fest: Welche Auswirkungen die Angriffe auf Reisende haben und wie Betroffene vorgehen können. (00:20:02) Hoffnung: Was sich unsere 1LIVE-Kollegin Donya Farahani für Iran wünscht. Von 0630.

Tagesgespräch
Gudrun Harrer: «Ich verstehe die Logik dahinter nicht»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Feb 28, 2026 28:32


Die USA haben ihre Drohung wahr gemacht und zusammen mit Israel den Iran angegriffen. Der Iran wiederum reagierte mit Raketen auf Ziele in Israel und US-Militärbasen in der Region. Wie das alles einzuordnen ist, erklärt Nahost-Expertin Gudrun Harrer im Gespräch mit Karoline Arn. Der Angriff hatte sich seit Tagen abgezeichnet: Die USA haben Flugzeugträger in der Region stationiert und Botschaftspersonal abgezogen. Trotz Ankündigung, dass die Gespräche mit dem Iran weitergehen sollen, folgte der Schlag dann am Samstag. Welche Ziele verfolgen die USA und Israel? Was bedeuten diese Angriffe für die Region? Und sind Hoffnungen der Opposition auf einen Regimewechsel gerechtfertigt? Antworten darauf gibt Nahostexpertin Gudrun Harrer im Tagesgespräch Spezial mit Karoline Arn. Gudrun Harrer leitete das Auslandressort der österreichischen Tageszeitung Standard und unterrichtet an der Universität Wien.

NZZ Akzent
Wie unser Korrespondent Thomas Milz fast nach Venezuela entführt wurde

NZZ Akzent

Play Episode Listen Later Feb 28, 2026 19:51 Transcription Available


Zwei Wochen nach dem Sturz von Nicolás Maduro reist der NZZ-Korrespondent Thomas Milz an die Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela. Auf der internationalen Brücke bei Cúcuta wird er von mutmasslichen Colectivos angegriffen, sein Fotograf kurzzeitig festgesetzt. Diese Samstagsfolge beleuchtet die angespannte Sicherheitslage und die Rolle paramilitärischer Gruppen. Aber welche Interessen verfolgen die USA nach der Entführung Maduros? Gast: Thomas Milz, Korrespondent für Lateinamerika Host: Simon Schaffer Der [Artikel von Thomas, in dem noch viele weitere Venezolanerinnen und Venezolaner zu Wort kommen](https://www.nzz.ch/international/an-der-grenze-zu-kolumbien-verbreitet-das-venezolanische-regime-weiterhin-angst-und-schrecken-ld.1920674), gibts zu lesen bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Thilo Mischke - Uncovered Podcast
#AMR_Extra: Angriff auf Iran und Update aus Tel Aviv

Thilo Mischke - Uncovered Podcast

Play Episode Listen Later Feb 28, 2026 35:59 Transcription Available


Die USA und Israel haben Iran koordiniert angegriffen, das iranische Regime holt zu Gegenschlägen aus, auf Israel sowie mehrere US-Basen. Befinden wir uns in einem regionalen Krieg? Das iranische Regime soll in die Knie gezwungen werden, doch kann man einen Regimewechsel erzwingen? Wessen Krieg ist das? Wir sprechen mit Steffi Hentschke, sie ist ZEIT Korrespondentin und gerade in Tel Aviv, mittendrin. Das Gespräch wurde am Tag des Angriffs Samstag, 28. Februar, um 19:09 Uhr aufgenommen. Mehrfach wird unser Interview unterbrochen, weil Steffi in den Luftschutzbunker rennen muss. Daher ist die Tonqualität nicht wie gewohnt – wir bitten euch, das zu entschuldigen. Aus Israel bekommen wir von Steffi mit, wie sich die Lage vor Ort anfühlt, was die Menschen dort denken, doch im Iran ist das Internet ausgeschaltet, wir bekommen nur wenig mit, wie es dort eigentlich aussieht. Darüber sprechen sie auch, genauso wie die Militärzensur in Israel: Sie wissen nicht, was das Ziel ist, wie lange das jetzt gehen wird, darüber können die beiden nur rätseln. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus

11KM: der tagesschau-Podcast
Atomdeal oder US-Angriff? Worauf die Menschen im Iran hoffen

11KM: der tagesschau-Podcast

Play Episode Listen Later Feb 26, 2026 27:33


US-Präsident Donald Trump will einen Atomdeal mit Iran. Nur von Menschenrechten ist bei den Verhandlungen in Genf nichts mehr zu hören. In dieser 11KM-Folge nimmt uns ARD-Korrespondentin Katharina Willinger mit nach Iran, wo sie unter großer Vorsicht mit vielen Menschen gesprochen hat. Sie erzählt uns, wie die Iranerinnen und Iraner auf die jüngsten Diplomatie-Versuche und Trumps Angriffsdrohungen blicken. Was ist in Iran von den brutal niedergeschlagenen Massenprotesten im Januar, mit Zehntausenden Toten, Verletzten und Inhaftierten, geblieben? Wie realistisch ist ein Regimewechsel, für den viele Menschen ihr Leben riskieren, überhaupt? Alle aktuellen Nachrichten zum Iran von Katharina und ihren Kolleginnen und Kollegen findet ihr auf der tagesschau-Themenseite: https://www.tagesschau.de/thema/iran Hier findet ihr alle bisherigen 11KM-Folgen zum Iran: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Iran 11KM ist am 9. Mai beim ARD Sounds Festival dabei. Alle Infos und Tickets hier: https://www.ardsoundsfestival.de/#/ Hier geht's zu “0630 - der News-Podcast”, unserem Podcast-Tipp: https://www.wdr.de/0630 An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Marc Hoffmann Mitarbeit: Niklas Münch Host: Elena Kuch Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Regina Staerke, Alexander Gerhardt Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Yasemin Yüksel 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.

Weltwoche Daily
«Die Uno? Ein schlechter Witz»: Widerstands-Kämpferin Masih Alinejad über einen Regimewechsel im Iran

Weltwoche Daily

Play Episode Listen Later Feb 21, 2026 16:32


Werden Sie JETZT Abonnent unserer Digitalzeitung Weltwoche Deutschland. Nur EUR 5.- im ersten Monat. https://weltwoche.de/abonnemente/Aktuelle Ausgabe von Weltwoche Deutschland: https://weltwoche.de/aktuelle-ausgabe/KOSTENLOS: Täglicher Newsletter https://weltwoche.de/newsletter/App Weltwoche Deutschland http://tosto.re/weltwochedeutschlandDie Weltwoche: Das ist die andere Sicht! Unabhängig, kritisch, gut gelaunt. «Die Uno? Ein schlechter Witz»: Widerstands-Kämpferin Masih Alinejad über einen Regimewechsel im Iran, warum Verhandlungen mit den Mullahs «naiv» sind und ein Militärschlag «die einzige Lösung»Die Weltwoche auf Social Media:Instagram: https://www.instagram.com/weltwoche/ Twitter: https://twitter.com/Weltwoche TikTok: https://www.tiktok.com/@weltwoche Telegram: https://t.me/Die_Weltwoche Facebook: https://www.facebook.com/weltwoche Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

ETDPODCAST
Di 17.02.26 Guten Morgen-Newsletter

ETDPODCAST

Play Episode Listen Later Feb 17, 2026 6:14


Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! In der Weltpolitik gibt es drei große Themen: Die USA erhöhen mit militärischer Präsenz und Forderungen nach einem Regimewechsel den Druck auf den Iran, während in Genf Atomgespräche bevorstehen. In Deutschland löst Kanzler Merz mit seinem Vorstoß zu einem europäischen Nuklearschirm heftige Debatten aus. Gleichzeitig verschiebt China seine Reserven massiv von US-Staatsanleihen zu Gold, was ein Signal mit weitreichenden Folgen für die globale Finanzordnung sein könnte.

ETDPODCAST
Trump erhöht den Druck auf den Iran: Was dahinter steckt | Nr. 8838

ETDPODCAST

Play Episode Listen Later Feb 16, 2026 9:22 Transcription Available


Die USA erhöhen den Druck auf den Iran und schicken eine zweiten Flugzeugträger in den Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump spricht sich mittlerweile direkt für einen Regimewechsel in Teheran aus.

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Herrschaft durch Geheimhaltung – wie verdeckte Regimewechsel unsere Welt prägten

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Feb 5, 2026 16:38


In ihrem Buch „Covert Regime Change“ (Verdeckte Regimewechsel) rekonstruiert die US-amerikanische Politikwissenschaftlerin Lindsey A. O'Rourke die verborgene Architektur der Macht der USA und zeigt, wie westliche Demokratien wiederholt ausländische politische Systeme zerstört haben. Eine Buchbesprechung von Michael Holmes. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Die moderne internationale Ordnung beruht auf einemWeiterlesen

Interviews - Deutschlandfunk
USA und Iran - Hofreiter (Grüne): Trump geht es nicht um den Regimewechsel

Interviews - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Feb 2, 2026 9:56


Die USA drohen Iran mit einem Militärschlag. Hauptziel sei dabei jedoch nicht die Ablösung des Mullah-Regimes. Es gehe Trump um die Sicherheit Israels, sagt Anton Hofreiter. Daher müsse Europa den wirtschaftlichen Druck auf Iran erhöhen. Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Interviews

NZZ Akzent
Doch kein Regimewechsel in Iran: Was bleibt nach den Protesten?

NZZ Akzent

Play Episode Listen Later Jan 20, 2026 17:49 Transcription Available


Ende Dezember erfasste eine neue Protestwelle den Iran. Ausgelöst durch die schwere Wirtschaftskrise, breiteten sich die Demonstrationen rasch über das ganze Land aus. Parolen gegen den obersten Revolutionsführer, massive Gewalt durch Sicherheitskräfte und tausende Tote prägten die Tage. Kurzzeitig schien ein Umbruch möglich, auch weil US-Präsident Donald Trump Unterstützung andeutete. Doch eine militärische Intervention blieb aus, die Proteste wurden brutal niedergeschlagen. Die Lage in Iran ist unübersichtlich. Nur eines wird deutlich: der Regime-Sturz scheint weiterhin auszubleiben. In dieser Episode ordnen wir ein, warum das Momentum der Proteste verpuffte, wie gross die Rolle von Angst und Repression ist, die Neusortierung des Regimes und weshalb Hilfe von aussen ausblieb. Heutiger Gast: Daniel Böhm, Nahostkorrespondent Host: Marlen Oehler Daniels Artikel zur Situation in Iran könnt Ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/krieg-am-golf-abgewendet-trump-reagiert-mit-sanktionen-statt-militaerschlag-ld.1920573) nachlesen. Warum ein Regime-Sturz aktuell unrealistisch ist, darüber schrieb auch meine Kollegin [Anne Allmeling](https://www.nzz.ch/meinung/iran-warum-ein-schneller-regimewechsel-unrealistisch-ist-ld.1920383).

11KM: der tagesschau-Podcast
Proteste im Iran: Ist das Regime am Ende?

11KM: der tagesschau-Podcast

Play Episode Listen Later Jan 14, 2026 24:04


Erneut eskaliert im Iran eine Protestwelle. Berichte von tausenden Toten und die Angst vor Hinrichtungen alarmieren. Warum die Proteste gegen das Mullah-Regime diesmal eine breitere Basis haben und welche Ziele der US-Präsident Donald Trump verfolgt, erzählt in dieser 11KM-Folge ARD-Korrespondentin Katharina Willinger. Und wir fragen sie auch: Welche Rolle spielt Reza Pahlavi, der Sohn des ehemaligen Schahs, dabei? Aktuelle Infos von Katharina Willinger und ihrem Team zur Entwicklung im Iran findet ihr hier: https://www.tagesschau.de/thema/iran Hier findet ihr alle bisherigen 11KM-Folgen zum Iran: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Iran Hier geht's zu “Lost in Nahost”, unserem Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/lost-in-nahost-der-podcast-zum-krieg-in-israel-und-gaza/urn:ard:show:5ef19b01d54f725b/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Sebastian Schwarzenböck Mitarbeit: Nadja Mitzkat, Nicole Dienemann Host: David Krause Produktion: Viktor Fölsner-Veress, Christine Frey, Marie-Noelle Svihla und Christine Dreyer Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.

Wieder was gelernt - Ein ntv-Podcast
"Auch konservative Iraner erkennen: Die Führung ist für die Misere verantwortlich"

Wieder was gelernt - Ein ntv-Podcast

Play Episode Listen Later Jan 13, 2026 7:01


Das iranische Regime schlägt die Massenproteste blutig nieder. Trotzdem geben die Menschen nicht auf. Das Land ist in einer "historischen Situation", meint Politologe und Autor Ali Fathollah-Nejad. Kommt jetzt der Regimewechsel? Gast? Ali Fathollah-Nejad, Direktor des Center for Middle East and Global Order (CMEG), er lehrt Nahostpolitik und internationale Sicherheit an der Hertie School in Berlin und ist Autor des Buches "Iran - Wie der Westen seine Werte und Interessen verrät". Text und Moderation? Caroline Amme Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

RONZHEIMER.
STREIT: Trumps Militärschlag: Illegal oder richtig? Jürgen Trittin vs. Jochen Bittner

RONZHEIMER.

Play Episode Listen Later Jan 10, 2026 66:23


Donald Trumps Militärschlag gegen Venezuelas Machthaber - völkerrechtswidrig, aber trotzdem richtig?In der neuen Folge „STREIT“ führt Paul Ronzheimer als Moderator durch eine kontroverse Debatte zwischen Grünenpolitiker Jürgen Trittin und ZEIT-Journalist Jochen Bittner: War Trumps Eingreifen in Venezuela ein klarer Bruch des Völkerrechts - oder ein notwendiger Schritt gegen einen Diktator?Trittin argumentiert entschieden, dass der Einsatz militärischer Gewalt gegen einen souveränen Staat völkerrechtlich nur in engsten Ausnahmefällen zulässig ist. Ein unmittelbar drohender Angriff habe nicht vorgelegen - und Trumps Motive seien ohnehin nicht Menschenrechte, sondern Macht- und Ressourcenpolitik: kein „Regimewechsel“, sondern ein „Ölwechsel“.Bittner stimmt der juristischen Diagnose weitgehend zu, hält aber dagegen: Das Völkerrecht sei in seiner Logik moralisch neutral - es behandle den Angriff auf eine Demokratie und die Entfernung eines brutalen Diktators rechtlich ähnlich. Genau darin liege ein strukturelles Problem, das Demokratien in einer Welt wachsender Autokraten-Allianzen zunehmend schwäche.Im weiteren Schlagabtausch geht es um fehlende UN-Mandate, die Grenzen von Sanktionen, die Schutzverantwortung („Responsibility to Protect“) - und um die Frage, wie Europa künftig handlungsfähig bleibt, wenn Machtpolitik zur neuen Norm wird. Am Ende rückt der Blick auf Grönland, Trumps Drohkulisse gegen Verbündete und die Frage: Welche Antwort findet Europa - und wie sollte sich der Bundeskanzler in dieser Lage positionieren?Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

4x4 Podcast
Schwieriger Schulstart nach Brand-Katastrophe von Crans-Montana

4x4 Podcast

Play Episode Listen Later Jan 5, 2026 25:21


Bei der Brandkatastophe in Crans Montana sind viele junge Menschen unter den Opfern. Nun beginnt im Wallis wieder die Schule. Der Walliser Bildungsdirektor Christophe Darbellay erklärt, wie die Kinder und Lehrpersonen wieder zurück in den Alltag finden sollen. Weitere Themen: · 40 Todesopfer hat die Brandkatastrophe von Crans Montana gefordert. Die Familien der Opfer werden von einem Care-Team des Kantons Bern betreut. Leiterin Irmela Moser spricht darüber, wie das Personal diese schwierige Arbeit vor Ort erlebt. · Am Wochenende haben die USA den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro gefangengenommen, einen Regimewechsel gab es in Venezuela bisher aber nicht. In der Vergangenheit war das mitunter anders: Die USA haben immer wieder ausländische Regierungen gestürzt und Regimewechsel erzwungen. Wo die Parallelen zur Gegenwart liegen, erklärt Gerlinde Groitl, Professorin für internationale Politik an der Universität Regensburg. · Seit dem 1. Januar ist Stalking in der Schweiz explizit verboten und kann mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden. Bundesrat und Parlament wollen so den Schutz der Betroffenen verbessern. Was bringt das neue Gesetz tatsächlich - und wie oft kommt Stalking in der Schweiz überhaupt vor? Korina Stolenberg von der Opferberatung Aargau mit einer Einschätzung.

NZZ Akzent
Nach Maduros Festnahme – Bestimmt Trump nun allein die Zukunft Venezuelas?

NZZ Akzent

Play Episode Listen Later Jan 5, 2026 18:08 Transcription Available


Nicolás Maduro ist nicht mehr der Präsident Venezuelas. In einer nächtlichen US-Militäroperation wurde er am Wochenende festgenommen und nach New York gebracht. Dort soll ihm der Prozess gemacht werden. Unter anderem wird ihm Beteiligung am Drogen-Terrorismus vorgeworfen. US-Präsident Donald Trump feiert den Einsatz als Erfolg und kündigt an, die USA würden Venezuela vorerst kontrollieren. Lateinamerika-Korrespondent Alexander Busch konnte mit Menschen in Venezuela darüber sprechen, wie es ihnen gerade geht und was sie sich erhoffen. Mit Host Marlen Oehler diskutiert er ausserdem die Rolle der Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez, die Schwäche der Opposition, Trumps wirtschaftliche Interessen an Venezuelas Öl und die Auswirkungen des Machtwechsels auf die gesamte Region. Gast: Alexander Busch, Lateinamerika-Korrespondent Host: Marlen Oehler Alexanders Analyse findest du auch in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/mit-maduros-abgang-entsteht-ein-machtvakuum-wer-es-fuellen-wird-ist-unklar-ld.1918697). Und überhaupt: Das Team der NZZ hält dich über die Entwicklungen rund um Venezuela auf dem Laufenden - mit Live-Ticker, Analysen und Hintergrund. Teste es aus mit dem [Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).

RONZHEIMER.
Trump droht den Mullahs: Stürzt das Regime? Mit Bijan Djir-Sarai

RONZHEIMER.

Play Episode Listen Later Jan 3, 2026 46:49


Donald Trump droht dem iranischen Regime - und stellt sich offen hinter die Demonstranten.Was bedeutet seine Ankündigung, den Menschen im Iran „zu helfen“, wenn das Regime weiter brutal vorgeht?Iran-Experte Bijan Djir-Sarai erklärt, warum Trumps Worte in Teheran Wirkung entfalten, warum Europa schweigt - und ob ein Regimewechsel im Iran plötzlich realistischer ist als je zuvor.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.