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Ein Kommentar von Rainer Rupp.Vor dem Hintergrund des fortgesetzten Aufbaus umfangreicher militärischer Kapazitäten durch die Vereinigten Staaten zur Vorbereitung eines möglichen Angriffs auf den Iran stellt sich die zentrale Frage: Wie werden Länder wie Russland und China reagieren. Denn die werden sich auf Grund der globalen, geopolitischen Kräftekonstellation kaum leisten können, eine Niederlage oder gar eine mögliche Zerschlagung Irans hinzunehmen und dadurch einen vernichtenden Prestigeverlust zu erleiden, der das ganze multipolare BRICS+ Projekt zum Einsturz bringen könnte. Andererseits wollen weder Moskau noch Peking einen direkten militärischen Schlagabtausch mit den USA riskieren, was umgekehrt auch für die USA gilt, denn die Gefahr eines Abgleitens eines konventionellen Krieges zwischen den großen Atom-Mächten in einen nuklearen Schlagabtausch ist einfach zu groß. Wenn also eine unmittelbare Kriegsbeteiligung ausgeschlossen ist: Auf welche Weise könnten Russland und China dann Teheran doch dabei unterstützen, sich gegen den drohenden, unprovozierten, völkerrechtswidrigen US-Angriff zu verteidigen? Tatsächlich haben beide Länder bereits viel getan, um das militärische Abschreckungspotential ihres BRICS+-Mitglieds Iran erheblich zu verstärken. Auch im kommenden Krieg, der den Regimewechsel in Teheran und die Unterwerfung Irans zum Ziel hat, soll die US-Luftwaffe wieder die Hauptrolle spielen. Nur diesmal wird es höchstwahrscheinlich ganz anders ablaufen als von Washington geplant. Denn Russland und China haben seit dem letzten unprovozierten, völkerrechtswidrigen massiven US-Bombenangriff im Juni letzten Jahres alles getan, um bei einer Wiederholung die zu erwartenden Verluste für die US-Luftwaffe an Piloten und Material inakzeptabel hochzuschrauben. Russland hat in kurzer Zeit für den Iran ein integriertes Luftverteidigungssystem aufgebaut – eine Fähigkeit, über die das Land zuvor nicht verfügte und die Teheran noch vor der zwölftägigen US-israelischen Offensive im vergangenen Jahr abgelehnt hatte. Damals hatten sich in der Regierung in Teheran die Kräfte durchgesetzt, die eine zu enge militärische Verbindung, bzw. Integration mit Russland verhindern wollten und die geglaubt hatten, sie könnten den Anforderungen einer effizienten und modernen Luftabwehr mit eigenen Mitteln gerecht werden. Dafür hat Iran blutiges Lehrgeld im Juni letzten Jahres gezahlt. Jetzt sind es nicht nur neue Radarsysteme und Luftabwehr-Raketen, die auf dem weltweit höchsten Stand der Technik sind, sondern Russland hat diese iranischen Systeme in den umfassenden Luftabwehrschirm der russischen strategischen Frühwarn- und Aufklärungssysteme integriert und die einzelnen Systeme wieder untereinander vernetzt. Das heißt, die Feuerleitsysteme der iranischen Flugabwehrraketen russischer Bauart, wie z.B. die S-300, die sich auf iranischem Boden befinden sind mit der strategischen Fernaufklärung durch russische Satelliten und Radarsysteme gekoppelt. Die neue, integrierte Verteidigungsarchitektur ist mehrschichtig aufgebaut. Die äußerste Ebene dient dazu, feindliche Ziele schon möglichst weit außerhalb des eigenen Staatsgebiets abzufangen – zu identifizieren und abzuschießen, noch bevor sie den eigenen Luftraum erreichen. Als nächstes folgt die Schicht der landesweiten strategischen Luftverteidigung. Anschließend kommt die operative Ebene größerer Gefechtsräume im Landesinneren, die z.B. auf dem bewährten und unschlagbaren „Pantir“-System der Russen aufbaut. Die letzte und kleinste Ebene bildet die punktuelle Nahverteidigung, etwa mit schultergestützten Flugabwehrwaffen wie der „Igla“. Sie stellt die letzte Verteidigungslinie dar, falls ein Ziel – etwa eine Drohne oder ein plötzlich auftauchender Hubschrauber – alle anderen Verteidigungsebenen durchdrungen hat....https://apolut.net/konnen-china-und-russland-der-vernichtung-irans-tatenlos-zusehen-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Einblicke in die Münchner Sicherheitskonferenz. – Der Sicherheitsexperte Rüdiger Lentz im Gespräch mit Dr. Holger Schmieding. – Im vergangenen Jahr hat die Rede des amerikanischen Vizepräsidenten J. D. Vance bei der Münchner Sicherheitskonferenz viel Staub aufgewirbelt. Was war diesmal anders? Welche Rolle spielte Bundeskanzler Merz? Und wie ist die Rede des US-Außenminister Marco Rubio einzuschätzen? Wollte Rubio sich damit auch als möglicher künftiger US-Präsident oder Vizepräsident ins Spiel bringen? – Neben Republikanern waren auch Demokraten angereist. Etwa der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom und die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez. Inwieweit waren ihre Auftritte auch innenpolitische Manöver, einige sprechen vom Schaulaufen? – Wider Erwarten stand der Streit um Grönland nicht im Mittelpunkt der Konferenz. Warum nicht? – Stattdessen ging es insbesondere um die Ukraine und die Verteidigungsfähigkeit Europas. Wie ist die Lage für die Ukraine? Was ist hier bis zum Sommer zu erwarten? Und was hat es mit der Anmerkung des polnischen Präsidenten auf sich, gegebenenfalls über polnische Atomwaffen nachdenken zu müssen? – In München waren viele oppositionelle Perser zur Demonstration auf den Straßen, deren Hoffnungen auf einen schnellen Regimewechsel enttäuscht worden sind. Wie ist die Situation im Iran? Und könnte es bald ein Abkommen zwischen dem Iran und den USA geben, um diesen brodelnden Konflikt vorerst beizulegen?
Mit einer Öl-Blockade gegen Kuba versuchen die USA einen Regimewechsel zu erzwingen, so Politikwissenschaftler Bert Hoffmann. Die Revolution von 1959 solle quasi rückgängig gemacht werden. Alltägliche Sorgen in Kuba überlagern die politische Lage.**********In dieser Folge mit: Moderation: Till Haase und Sebastian Sonntag Gesprächspartner: Bert Hoffmann, Politikwissenschaftler am GIGA (German Institute of Global and Area Studies) in Hamburg**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! In der Weltpolitik gibt es drei große Themen: Die USA erhöhen mit militärischer Präsenz und Forderungen nach einem Regimewechsel den Druck auf den Iran, während in Genf Atomgespräche bevorstehen. In Deutschland löst Kanzler Merz mit seinem Vorstoß zu einem europäischen Nuklearschirm heftige Debatten aus. Gleichzeitig verschiebt China seine Reserven massiv von US-Staatsanleihen zu Gold, was ein Signal mit weitreichenden Folgen für die globale Finanzordnung sein könnte.
Die USA erhöhen den Druck auf den Iran und schicken eine zweiten Flugzeugträger in den Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump spricht sich mittlerweile direkt für einen Regimewechsel in Teheran aus.
Ein Kommentar von Rainer Rupp.Es war mehr als nur Real-Satire als die amerikanische Delegation vor wenigen Tagen bei dem Treffen in Oman Iran beschuldigt, bei der Niederschlagung der von Israel und Washington angefeuerten Demonstranten, die den iranischen Ordnungskräfte nach Kiewer Maidan-Vorbild stundenlange Feuergefechte lieferten, die Menschenrechte missachtet zu haben. Das muss man sich vor Augen halten, ausgerechnet die Amerikaner, die den israelischen Genozid in Gaza mit Waffen, Geld und politischem Wohlwollen unterstützen, machen den Iranern Vorhaltungen, weil sie bei der Unterdrückung der laut Westmedien „friedlichen Demonstranten“ deren Menschenrechte verletzt hätten.Diese Real-Satire wird noch irrer, wenn man bedenkt, dass es israelische, amerikanische und andere westliche Geheimdienste waren, die für die Organisation, die Finanzierung und für die mediale Choreografie der Aufstände der gewalt-extremistischen, „Revolutionäre“ verantwortlich waren. Deren Friedfertigkeit kann an den hunderten Toten, namentlich genannten Ordnungskräften gemessen werden. Diese jüngsten amerikanischen Menschenrechtsvorwürfe, die von Washington auch als weiterer Grund für den Aufbau der militärischen Drohkulisse gegen Iran genannt wird, ist zweifellos ein neuer Gipfelrekord westlicher Heuchelei. Der wird nur noch übertroffen durch die Tatsache, dass sich Mitglieder der Trump-Regierung in aller Öffentlichkeit rühmen, auch noch die Ursachen der Krise in Iran absichtlich herbeigeführt zu haben, um durch Chaos einen gewaltsamen Umsturz und einen Regimewechsel in Teheran herbeizuführen.Vor dem Bankenausschuss des US-Senats erklärte US-Finanzminister Scott Bessent am Donnerstag letzte Woche ausdrücklich, dass die USA gezielt eine Finanzkrise im Iran verursacht hätten, um Unruhen im Land zu schüren. Auf die Frage von Senatorin Katie Britt, was die USA noch tun könnten, um Druck auf den Ayatollah und den Iran auszuüben, erklärte Bessent, dass das Finanzministerium eine "Strategie" umgesetzt habe, die darauf abzielte,„die iranische Währung zu untergraben, die die Wirtschaft zum Absturz brachte und die gewalttätigen Proteste auslöste, die wir im ganzen Land gesehen haben.“ Weiter führte Bessent aus, dass er bei einer Rede im Wirtschaftsclub im März letzten Jahres „die Strategie bereits skizziert“ habe.„Es kam zu einem schnellen und ich würde sagen großartigem Höhepunkt im Dezember 2025, als eine der größten Banken im Iran unterging. Es gab einen Run auf die Bank, die Zentralbank musste Geld drucken, die iranische Währung ging in den freien Fall, die Inflation explodierte, und daher haben wir das iranische Volk auf der Straße gesehen.”Es ist nicht das erste Mal, dass Bessent solche Aussagen machte. Bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im vergangenen Monat sagte der US-Finanzminister folgendes:„Präsident Trump hat das Finanzministerium und unsere OFAC-Abteilung, das Amt für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte, angewiesen, maximalen Druck auf den Iran auszuüben. Und das hat funktioniert, denn im Dezember ist deren Wirtschaft zusammengebrochen. Es herrscht Dollarmangel. Sie sind nicht in der Lage, Importe zu tätigen, und deshalb sind die Menschen auf die Straße gegangen. …. Das ist unsere wirtschaftliche Staatskunst. Ohne dass ein (amerikanischer) Schuss gefallen ist, und die Dinge entwickeln sich dort sehr positiv.“Nach diesen Äußerungen schrieb Professor Jeffrey Sachs auf common dreams unter dem Titel: "Wirtschaftsstaatskunst entlarvt: Eine wichtige Säule der hybriden Kriegsführung der USA, jetzt für alle sichtbar“. Im Untertitel heißt es:„Es ist sicherlich keine Diplomatie und es ist kein Zwang. Es ist ein Krieg, der mit wirtschaftlichen Mitteln geführt wird, um eine Wirtschaftskrise und soziale Unruhen hervorzurufen, die zum Sturz der Regierung führen.“...https://apolut.net/neuer-gipfelrekord-westlicher-heuchelei-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die US-Sanktionen erschweren Kuba den Zugang zu Treibstoff und Ersatzteilen für die Energieinfrastruktur und verschärfen damit die ohnehin angespannte Versorgungslage. Die USA sehen Kuba als "Fall für einen Regimewechsel", sagt Politologe Günther Maihold. Von WDR 5.
In ihrem Buch „Covert Regime Change“ (Verdeckte Regimewechsel) rekonstruiert die US-amerikanische Politikwissenschaftlerin Lindsey A. O'Rourke die verborgene Architektur der Macht der USA und zeigt, wie westliche Demokratien wiederholt ausländische politische Systeme zerstört haben. Eine Buchbesprechung von Michael Holmes. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Die moderne internationale Ordnung beruht auf einemWeiterlesen
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Ein kurzer Exkurs, warum die Geschichte sich nicht wiederholt, aber immer wieder ähnelt.Wer "nie wieder" in Suchmaschinen sucht, wird auf alle möglichen Aussagen treffen, in denen aktuelle Politiker und Organisationen behaupten, genau sie verträten die moralische Verpflichtung aus dieser Erklärung nach der großen Weltkriegskatastrophe. Aber komischerweise nehmen sie es als Rechtfertigung, um genau das wieder zu beginnen, was zur letzten Katastrophe führte.Der ewige KreislaufTeile der Welt standen schon viele mal vor den Trümmern ihrer Zivilisationen und beteuerten "nie wieder". Und wir stellen fest, dass der 2. Weltkrieg nur einer von vielen solchen Ereignissen war. Interessanterweise war es auch in vielen Fällen die Begründung "das darf nicht wieder passieren", mit der man die nächste Katastrophe einleitete.Donald Trump kann sich rühmen, dem Völkerrecht, das durch den Völkermord in Gaza ins Koma gefallen war, den Stecker gezogen zu haben. Nicht dass das Völkerrecht besonders gesund und kräftig war. Es kränkelte schon von Anfang an, stand ganz unter dem Einfluss seiner dominanten Eltern, und jedes Mal, wenn es versuchte, sich selbständig zu machen, wurde es wieder mit Gewalt zur Ordnung gerufen, so dass es schwer verletzt von Misshandlungen bereits vor Gaza im Krankenbett lag. Aber Donald Trump beendete seine Existenz.Die neuen Elemente des "nie wieder"Schauen wir uns an, warum "nie wieder" heute ist. Beginnen wir mit dem Unterhemd, dem eigenen Verschulden. Deutschland militarisiert in einem atemberaubenden Maße, Diskussionen über atomare Bewaffnung beginnen, und man will die mächtigste Kriegsstreitmacht Europas werden. Während Österreich de facto seine Neutralität aufgegeben hat. Europa muss kriegstüchtig, nicht friedenstüchtig werden."Erstmals findet die noch bis März dauernde Kriegsübung Quadriga in diesem Jahr nicht mehr als 'reine Übung', sondern als 'einsatznahe Operation' statt. Dies teilt die Bundeswehr mit. Quadriga wird seit 2024 jährlich durchgeführt; geprobt wird ein Krieg gegen Russland, für den in diesem Jahr in Deutschland, in Litauen und auf Nord- und Ostsee geübt wird. Mit dem Übergang von fiktivem Übungsszenario zu 'einsatznaher Operation' verlagert die Armee ihre Manöveraktivitäten in Deutschland zugleich zunehmend von den Truppenübungsplätzen in den zivilen Bereich. Dabei kam es schon im vergangenen Jahr zu Verletzten. Erst kürzlich wurden der Zivilbevölkerung anlässlich eines Manövers 'im öffentlichen Raum' Antragsformulare für 'Ersatzleistungen bei Übungsschäden' angeboten. Das Grundgesetz erlaubt militärische Operationen der Armee im Inland nur als Ausnahme, unter anderem im Spannungsfall. Parallel zur Ausweitung der Manöver im Inland findet das Wort Krieg, das man noch vor wenigen Jahren in offiziellen Erklärungen vergeblich suchte, zunehmend Eingang in Äußerungen von Politikern und in die Leitmedien. Ein Krieg gegen Russland ist zum offen diskutierten realen Zukunftsszenario geworden." (1)In Gaza findet ein Völkermord statt, der auch durch deutsche und österreichische Politik unterstützt wird, während Israel beginnt, die ethnische Säuberung Palästinas bis in den Süden des Libanon zu tragen. Es zerstört dort systematisch Infrastruktur, Wohnhäuser, vergiftet Felder, vertreibt die Einwohner, bombardiert täglich. Israel und die USA bedrohen den Iran mit einem neuen Angriffskrieg, der diesmal heftiger ausfallen dürfte, als der letzte 12-Tage-Krieg gegen das Land, nachdem der Angriff von Innen mit Geheimdiensten und Schlägertrupps zu keinem erfolgreichen Regimewechsel führte....https://apolut.net/nie-wieder-was-von-jochen-mitschka/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die USA drohen Iran mit einem Militärschlag. Hauptziel sei dabei jedoch nicht die Ablösung des Mullah-Regimes. Es gehe Trump um die Sicherheit Israels, sagt Anton Hofreiter. Daher müsse Europa den wirtschaftlichen Druck auf Iran erhöhen. Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Interviews
Ende Dezember erfasste eine neue Protestwelle den Iran. Ausgelöst durch die schwere Wirtschaftskrise, breiteten sich die Demonstrationen rasch über das ganze Land aus. Parolen gegen den obersten Revolutionsführer, massive Gewalt durch Sicherheitskräfte und tausende Tote prägten die Tage. Kurzzeitig schien ein Umbruch möglich, auch weil US-Präsident Donald Trump Unterstützung andeutete. Doch eine militärische Intervention blieb aus, die Proteste wurden brutal niedergeschlagen. Die Lage in Iran ist unübersichtlich. Nur eines wird deutlich: der Regime-Sturz scheint weiterhin auszubleiben. In dieser Episode ordnen wir ein, warum das Momentum der Proteste verpuffte, wie gross die Rolle von Angst und Repression ist, die Neusortierung des Regimes und weshalb Hilfe von aussen ausblieb. Heutiger Gast: Daniel Böhm, Nahostkorrespondent Host: Marlen Oehler Daniels Artikel zur Situation in Iran könnt Ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/krieg-am-golf-abgewendet-trump-reagiert-mit-sanktionen-statt-militaerschlag-ld.1920573) nachlesen. Warum ein Regime-Sturz aktuell unrealistisch ist, darüber schrieb auch meine Kollegin [Anne Allmeling](https://www.nzz.ch/meinung/iran-warum-ein-schneller-regimewechsel-unrealistisch-ist-ld.1920383).
Erneut eskaliert im Iran eine Protestwelle. Berichte von tausenden Toten und die Angst vor Hinrichtungen alarmieren. Warum die Proteste gegen das Mullah-Regime diesmal eine breitere Basis haben und welche Ziele der US-Präsident Donald Trump verfolgt, erzählt in dieser 11KM-Folge ARD-Korrespondentin Katharina Willinger. Und wir fragen sie auch: Welche Rolle spielt Reza Pahlavi, der Sohn des ehemaligen Schahs, dabei? Aktuelle Infos von Katharina Willinger und ihrem Team zur Entwicklung im Iran findet ihr hier: https://www.tagesschau.de/thema/iran Hier findet ihr alle bisherigen 11KM-Folgen zum Iran: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Iran Hier geht's zu “Lost in Nahost”, unserem Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/lost-in-nahost-der-podcast-zum-krieg-in-israel-und-gaza/urn:ard:show:5ef19b01d54f725b/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Sebastian Schwarzenböck Mitarbeit: Nadja Mitzkat, Nicole Dienemann Host: David Krause Produktion: Viktor Fölsner-Veress, Christine Frey, Marie-Noelle Svihla und Christine Dreyer Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Das iranische Regime schlägt die Massenproteste blutig nieder. Trotzdem geben die Menschen nicht auf. Das Land ist in einer "historischen Situation", meint Politologe und Autor Ali Fathollah-Nejad. Kommt jetzt der Regimewechsel? Gast? Ali Fathollah-Nejad, Direktor des Center for Middle East and Global Order (CMEG), er lehrt Nahostpolitik und internationale Sicherheit an der Hertie School in Berlin und ist Autor des Buches "Iran - Wie der Westen seine Werte und Interessen verrät". Text und Moderation? Caroline Amme Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Donald Trumps Militärschlag gegen Venezuelas Machthaber - völkerrechtswidrig, aber trotzdem richtig?In der neuen Folge „STREIT“ führt Paul Ronzheimer als Moderator durch eine kontroverse Debatte zwischen Grünenpolitiker Jürgen Trittin und ZEIT-Journalist Jochen Bittner: War Trumps Eingreifen in Venezuela ein klarer Bruch des Völkerrechts - oder ein notwendiger Schritt gegen einen Diktator?Trittin argumentiert entschieden, dass der Einsatz militärischer Gewalt gegen einen souveränen Staat völkerrechtlich nur in engsten Ausnahmefällen zulässig ist. Ein unmittelbar drohender Angriff habe nicht vorgelegen - und Trumps Motive seien ohnehin nicht Menschenrechte, sondern Macht- und Ressourcenpolitik: kein „Regimewechsel“, sondern ein „Ölwechsel“.Bittner stimmt der juristischen Diagnose weitgehend zu, hält aber dagegen: Das Völkerrecht sei in seiner Logik moralisch neutral - es behandle den Angriff auf eine Demokratie und die Entfernung eines brutalen Diktators rechtlich ähnlich. Genau darin liege ein strukturelles Problem, das Demokratien in einer Welt wachsender Autokraten-Allianzen zunehmend schwäche.Im weiteren Schlagabtausch geht es um fehlende UN-Mandate, die Grenzen von Sanktionen, die Schutzverantwortung („Responsibility to Protect“) - und um die Frage, wie Europa künftig handlungsfähig bleibt, wenn Machtpolitik zur neuen Norm wird. Am Ende rückt der Blick auf Grönland, Trumps Drohkulisse gegen Verbündete und die Frage: Welche Antwort findet Europa - und wie sollte sich der Bundeskanzler in dieser Lage positionieren?Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Teheran droht mit präemptiven SchlägenEin Kommentar von Rainer Rupp.Die jüngsten Unruhen im Iran begannen am 28. Dezember 2025 in Teheran. Auslöser war ein massiver Einbruch der iranischen Währung, des Rial (auf ein Rekordtief), was zu starken Preissteigerungen bei importierten Waren, vor allem Lebensmitteln führte. Das wiederum hatte Streiks und Schließungen von Geschäften im Großen Basar der Hauptstadt zur Folge. Die Proteste richteten sich zunächst gegen die anhaltende Wirtschaftskrise durch den kollektiven Westens seit Jahren mit Handelssperren sanktionierten und boykottierten Landes. Die wirtschaftlich motivierten Protestdemonstrationen weiteten sich in den nachfolgenden Tagen auf weitere große Städte im Iran aus. Dann erschienen plötzlich politische Parolen auf den mitgebrachten Plakaten, mit Slogans zum Sturz der Regierung, der Entmachtung des Obersten religiösen Staatsführers Ali Khamenei und mit Forderungen nach einem Regimewechsel. Letztere steigerten sich in den letzten Tagen sogar Forderungen – wenn auch vereinzelt – nach der Rückkehr des im US-Exil lebenden Sohns der von der islamischen Revolution davon gejagten US-Marionette Schah Reza Pahlavi. Derweil war vor wenigen Tagen Seine Königliche Majestät Reza Pahlavi Junior in einer aufwendig inszenierten Massenveranstaltung in den USA als „rechtmäßiger Thronfolger“ und „der Opposition“ in Iran gefeiert worden.Bis Anfang Januar 2026 hatten sich die Demonstrationen laut westlicher Medien auf zahlreiche Städte und knapp 20 von 31 Provinzen des Landes ausgeweitet. Sicherheitskräfte gingen laut der Westmedien hart vor, mit Berichten über Tote unter den Demonstranten (Schätzungen zwischen 19–36) und Hunderte Verletzte und über 2.000 Festnahmen. Diese Welle wird von den gleichgeschalteten Westmedien als eine der größten Herausforderungen für das Regime seit den Protesten von 2022/2023 dargestellt, weil die wirtschaftliche Not noch durch regionale Konflikte und internationale Spannungen (u. a. Drohungen aus den USA) verstärkt würde.Im Vergleich zur alarmistischen Darstellung der Lage im Westen, war die öffentliche Erklärung des obersten nationalen Sicherheitsbeamten des Irans, Ali Larijani, unaufgeregt und nüchtern. Larijani betonte, dass die iranischen Behörden zwischen legitimen wirtschaftlichen Beschwerden und Sabotageakten sehr wohl unterscheiden. Die Proteste wegen des scharfen Verfalls des Rial würden von den Behörden als berechtigtes Anliegen anerkannt. Zugleich warf Larijani Washington und Israel jedoch vor, die Proteste für politische Sabotage und terroristische Aktivitäten mit speziell für solche Situationen ausgebildeten Agenten zur Destabilisierung des Irans auszunutzen. Deshalb warnte Larijani Donald Trump, dass jede amerikanische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Irans die Region destabilisieren und dadurch auch US-Interessen dort zerstören würde. Er warnte die amerikanische Öffentlichkeit vor den Risiken für ihre Soldaten in der Region.Der iranische Generalstaatsanwalt Mohammad Movahedi-Azad kritisierte die einseitigen und extraterritorialen Sanktionen der USA und der EU und merkte an, dass solche Maßnahmen, wenn sie den Zugang zu wesentlichen Gütern, Medikamenten, Finanzdienstleistungen und lebenswichtigen Ressourcen einschränken, „nur schwer von dem Konzept der Kollektivstrafe zu trennen sind“, die laut Völkerrecht ein Verbrechen ist. Auch der Generalstaatsanwalt Movahedi-Azad betonte die Notwendigkeit, rechtmäßigen Protest klar von kriminellem Verhalten abzugrenzen: ...https://apolut.net/usa-eskaliert-gegen-khamenei-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Völkerrecht ist schon lange tot, trotzdem reden noch alle davon und deutsche Medien echauffieren sich darüber, dass Trump oder auch Putin in Einflusssphären denken würden, dabei tun auch Deutschland und die EU nichts anderes. Es ist Zeit, für einen realistischen Blick auf die Weltpolitik.Ein Standpunkt von Thomas Röper.Die Idee zu diesem Artikel ist mir gekommen, als ich bei RT-DE die zweiteilige Übersetzung eines Artikels von Alexander Dugin (hier die Links zu Teil 1 und zu Teil 2) gelesen habe. Dugin wird im Westen fälschlicherweise als Faschist oder Nationalist bezeichnet, dabei kritisiert er nur den Globalismus und das, was im Westen als „liberal“ bezeichnet wird. Tatsächlich ist Dugin ein brillanter Analyst, wobei man, wie bei jedem Analysten, über seine Analysen und ihre Ergebnisse natürlich nach Herzenslust diskutieren und streiten kann.Dugins Artikel ist im Original unter der Überschrift „Die Welt steht am Rande eines großen Krieges“ erschienen. Ich will hier nicht seine These wiederholen, die er schon in der Überschrift genannt hat, sondern auf die Frage eingehen, warum es kein Völkerrecht mehr gibt und wie deutsche Medien ihre Leser für dumm verkaufen.Dugins Artikel beginnt mit folgendem Absatz:„Dieser Text ist eine philosophische Reflexion über den Angriff auf Venezuela und die Operation zum Regimewechsel im Iran. Ich bin überzeugt: Angesichts der aktuellen Ereignisse in der Weltpolitik ist nun jedem endgültig klar geworden, dass es kein Völkerrecht mehr gibt. Es existiert nicht mehr.“Diese auf den ersten Blick simple Feststellung kann man in abgeschwächter Form derzeit sogar in deutschen Medien lesen, wenn sie über Trumps Vorgehen berichten, wobei sie das eher im Zusammenhang mit Trumps Gelüsten nach der Annektierung Grönlands als wegen Trumps Angriff auf Venezuela schreiben. Schon diese Tatsache, dass deutsche Medien sich scheuen, das wegen Venezuela genauso deutlich zu sagen, wie bei Grönland, zeigt, dass nicht Trump das Problem ist, sondern dass es viel tiefer sitzt.Wie funktioniert Völkerrecht?Dugin beschreibt im ersten Teil seines Artikels, wie das Völkerrecht historisch entstanden ist, was für jeden an Geschichte Interessierten sehr lesenswert ist. Wichtiger ist aber die Essenz dessen, was Dugin dazu schreibt.Damit es tatsächlich Recht geben kann, müssen alle Beteiligten das Recht anerkennen und es einhalten. Und es muss die Möglichkeit geben, Rechtsbrecher zu bestrafen. In Staaten ist dafür die Staatsmacht zuständig, also Staatsanwälte und Gerichte, die die Einhaltung des Rechts überwachen und Verstöße bestrafen, und die Polizei, die dafür sorgt, dass die Entscheidungen von Staatsanwälten und Gerichten auch befolgt und umgesetzt werden.In der internationalen Politik gibt es zwar einige internationale Gerichte und es gibt als oberste Instanz auch einen Gerichtshof der UNO, aber es gibt keine Polizei, die dafür sorgt, dass das Völkerrecht und die Urteile dieser Gerichte auch umgesetzt und eingehalten werden.Die Folge davon ist offensichtlich: Staaten halten sich nur an das Völkerrecht, solange sie nicht so mächtig sind, dass sie straffrei ausgehen, weil niemand die Macht hat, sie für Verstöße zur Verantwortung zu ziehen.Daher gab es in der Geschichte nicht viele Perioden, in denen es tatsächlich ein allgemein gültiges (und von allen eingehaltenes) Völkerrecht gegeben hat. Das kann nämlich nur funktionieren, wenn es viele ungefähr gleich starke Staaten gibt, die alle daran interessiert sind, dass die beschlossenen Regeln auch von allen eingehalten werden, sich also alle gegen einen „Störenfried“, der die allgemein anerkannten Regeln (das Völkerrecht) bricht, zusammentun und ihn gemeinsam bestrafen....https://apolut.net/es-gibt-kein-volkerrecht-mehr-nur-noch-das-recht-des-starkeren-von-thomas-roper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Folgt nun der Krieg USA vs. China?Nachdem Trump am Wochenende den venezolanischen Präsidenten, Nicolás Maduro, nach New York entführte, um einen Regimewechsel herbeizuführen und um an die Ölreserven zu gelangen, die China bereits beansprucht, sollen nun offenbar auch Regimewechsel in Kuba, Mexiko, Kolumbien und Grönland folgen. (1) Beginnt nun der lang prophezeite Krieg gegen China? Ein Kommentar von Claudia Töpper.Was geschah?Der US-Präsident, Donald J. Trump ließ den Präsidenten von Venezuela am 03.01.2026 von Mitgliedern der Delta Force, eine Spezialeinheit der US-Armee, entführen und nach New York bringen, um ihn dort vor Gericht wegen Drogen- und Waffenhandel anzuklagen. (2) Dies bestätigt die US-Justizministerin, Pam Bondi auf X. (3) Bis Montag befand sich Maduro im dem Hochsicherheitsgefängnis, Metropolitan Detention Center in Brooklyn. (4)Es handelte sich bei der Entführung um eine verdeckte Operation. (5) Dies scheint ein Video mit spanischem Untertitel aus Venezuela zu bestätigen.„Die Medien wurden bei jedem Schritt im Dunkeln gelassen und irregeführt. Unmittelbar zuvor kam es durch die Abschaltung des Stromnetzes zu massiven Stromausfällen. Die CIA unter Präsident Trump verfolgte und prognostizierte jede Bewegung Maduros. Verdeckte Agenten lenkten die Zivilbevölkerung ab. Die eingesetzte Technologie und Strategie waren keinem anderen Land bekannt.“Die AnklageschriftAm Montag, den 05.01.2026 wurde Maduro in New York dem Haftrichter vorgeführt. Um 12:00 Uhr Ortszeit wurde die Anklageschrift gegen ihn, seine Frau, Cilia Adela Flores De Maduro und seinen Sohn, Nicolas Ernesto Maduro Guerra, alias „Nicolasito“ und „The Prince“ verlesen. (6) Maduro plädierte hierbei auf „nicht schuldig“. (7) Neben Maduro und seiner Familie sind die folgenden drei Personen laut der Anklageschrift mit angeklagt: „Diosdado Cabello Rondón, Vorsitzender der Nationalen Verfassungsgebenden Versammlung Venezuelas, Ramon Rodriguez Chacin, ein venezolanischer Politiker und ehemaliges Mitglied der Streitkräfte, der zwischen […] 2002 und 2008 als Minister des Inneren und der Justiz tätig war sowie zwischen […] 2012 und […] 2017 Gouverneur des venezolanischen Bundesstaates Guárico und Hector Rusthenford Guerrero Flores, alias „Niño Guerrero“, der […] über mehr als ein Jahrzehnt hinweg als Anführer oder Co-Anführer von TdA fungiert. In dieser Zeit haben Mitglieder und Verbündete von TdA eine breite Palette von Straftaten begangen. Darunter Erpressungen, Entführungen, Morde, Drogenhandel, Waffenhandel, Prostitution, Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung, Raubüberfälle, Bankeinbrüche sowie Geldwäsche in Venezuela, den Vereinigten Staaten und anderswo.“ (8)Die TdA steht für „Tren de Aragua“. Hierbei handelt es sich um eine kriminelle Organisation aus Venezuela, die ursprünglich in einem Gefängnis in dem Bundesstaat Aragua entstanden ist und sich später zu einem transnationalen Verbrechersyndikat entwickelt hat. (9)...https://apolut.net/ol-silber-macht-von-claudia-topper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bei der Brandkatastophe in Crans Montana sind viele junge Menschen unter den Opfern. Nun beginnt im Wallis wieder die Schule. Der Walliser Bildungsdirektor Christophe Darbellay erklärt, wie die Kinder und Lehrpersonen wieder zurück in den Alltag finden sollen. Weitere Themen: · 40 Todesopfer hat die Brandkatastrophe von Crans Montana gefordert. Die Familien der Opfer werden von einem Care-Team des Kantons Bern betreut. Leiterin Irmela Moser spricht darüber, wie das Personal diese schwierige Arbeit vor Ort erlebt. · Am Wochenende haben die USA den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro gefangengenommen, einen Regimewechsel gab es in Venezuela bisher aber nicht. In der Vergangenheit war das mitunter anders: Die USA haben immer wieder ausländische Regierungen gestürzt und Regimewechsel erzwungen. Wo die Parallelen zur Gegenwart liegen, erklärt Gerlinde Groitl, Professorin für internationale Politik an der Universität Regensburg. · Seit dem 1. Januar ist Stalking in der Schweiz explizit verboten und kann mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden. Bundesrat und Parlament wollen so den Schutz der Betroffenen verbessern. Was bringt das neue Gesetz tatsächlich - und wie oft kommt Stalking in der Schweiz überhaupt vor? Korina Stolenberg von der Opferberatung Aargau mit einer Einschätzung.
Nicolás Maduro ist nicht mehr der Präsident Venezuelas. In einer nächtlichen US-Militäroperation wurde er am Wochenende festgenommen und nach New York gebracht. Dort soll ihm der Prozess gemacht werden. Unter anderem wird ihm Beteiligung am Drogen-Terrorismus vorgeworfen. US-Präsident Donald Trump feiert den Einsatz als Erfolg und kündigt an, die USA würden Venezuela vorerst kontrollieren. Lateinamerika-Korrespondent Alexander Busch konnte mit Menschen in Venezuela darüber sprechen, wie es ihnen gerade geht und was sie sich erhoffen. Mit Host Marlen Oehler diskutiert er ausserdem die Rolle der Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez, die Schwäche der Opposition, Trumps wirtschaftliche Interessen an Venezuelas Öl und die Auswirkungen des Machtwechsels auf die gesamte Region. Gast: Alexander Busch, Lateinamerika-Korrespondent Host: Marlen Oehler Alexanders Analyse findest du auch in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/mit-maduros-abgang-entsteht-ein-machtvakuum-wer-es-fuellen-wird-ist-unklar-ld.1918697). Und überhaupt: Das Team der NZZ hält dich über die Entwicklungen rund um Venezuela auf dem Laufenden - mit Live-Ticker, Analysen und Hintergrund. Teste es aus mit dem [Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
Donald Trump droht dem iranischen Regime - und stellt sich offen hinter die Demonstranten.Was bedeutet seine Ankündigung, den Menschen im Iran „zu helfen“, wenn das Regime weiter brutal vorgeht?Iran-Experte Bijan Djir-Sarai erklärt, warum Trumps Worte in Teheran Wirkung entfalten, warum Europa schweigt - und ob ein Regimewechsel im Iran plötzlich realistischer ist als je zuvor.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Unter Assads jahrzehntelanger Gewaltherrschaft verschwanden in Syrien unzählige Menschen, darunter tausende Kinder. Sie wurden teilweise im Gefängnis geboren und von ihren Müttern getrennt. Auch nach dem Regimewechsel bleiben viele Kinder verschwunden. El-Hitami, Hannah; Le Caisne, Garance www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Welche Ziele verfolgt Washington mit seiner militärischen Eskalation in der Karibik?Ein Kommentar von Rainer Rupp.Geht es um Drogenbekämpfung oder Regimewechsel in Venezuela? Die in die Region entsandten großen US-Kriegsschiffe sind für die angebliche Bekämpfung des Drogenterrorismus wenig geeignet, dafür umso mehr für militärische See-zu-Land-Operationen. Eine Analyse der jüngsten Entwicklungen zeigt, dass die US-Präsenz nicht nur eine Machtdemonstration darstellt, sondern auch rechtliche und geopolitische Grenzen austestet, bzw. bereits überschritten hat.Die Vereinigten Staaten haben in der südlichen Karibik eine beispiellose militärische Präsenz mit fragwürdigen Zielen aufgebaut. Offiziell dient sie dem Kampf gegen südamerikanische Drogenkartelle, die Washington zu Terror-Organisationen deklariert hat, z. B. gegen die venezolanische „Tren de Aragua“ und gegen das mexikanische „Sinaloa-Kartell“.Mit der Entsendung von acht hochgerüsteten Kriegsschiffen, einem atomgetriebenen U-Boot und über 4.500 Soldaten und Marines – darunter 2.200 Marines der 22nd Marine Expeditionary Unit (MEU) – signalisiert die Trump-Administration eine massive Machtdemonstration in der Region. Diese Flotte umfasst nicht nur Lenkwaffenzerstörer und -Kreuzer, sondern auch amphibische Angriffsschiffe, die speziell für Landoperationen ausgelegt sind.Diese Zusammensetzung der Flotte, auf die wir weiter unten zu sprechen kommen, deutet auf weitreichendere strategische Ziele hin, die über die offiziell angegebene Bekämpfung von „Narko-Terrorismus“ hinausgehen. Zudem wird die Präsenz der US-Schiffe durch US-Aufklärungsflugzeuge wie vom Typ P-8 Poseidon unterstützt, was im Ernstfall auch präzise Schläge gegen Landziele ermöglicht.Insbesondere die speziellen Fähigkeiten dieser Flotte machen sie zu einem idealen Instrument für eine rapide Machtprojektion oder Landeoperation. Dabei käme z.B. eine räumlich begrenzte Landoperationen in Frage, wobei US-Marines einen Küstenabschnitt gegen feindlichen Widerstand unter eigene Kontrolle bringen und dabei von See her mit allen vorhandenen Mitteln, inklusive Artillerie, Raketen und von den auf Schiffen stationierten Kampfhubschraubern unterstützt werden.Die US-Marines sind eine Spezialtruppe, die für solche Einsätze besonders ausgebildet ist. Admiral Daryl Caudle, Chef der Marineoperationen, erklärte am 28. August 2025 in Norfolk, Virginia, dass die aktuell in der Karibik eingesetzten US-Schiffe Teil einer „venezolanischen Operation und Mission“ seien, angeblich um den Drogenhandel zu bekämpfen. Eine genaue Zielsetzung der Operation sei geheim. Aber diese dürfte unschwer zu erraten sein.Die eingesetzten Schiffsklassen und ihre militärischen FähigkeitenDie von der US-Marine in der Karibik stationierte Flotte besteht aus Schiffen, deren Fähigkeiten für weitreichende militärische Operationen ausgelegt sind. Die eingesetzten Schiffe umfassen folgende Klassen:...https://apolut.net/militarische-eskalation-in-der-karibik-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gold & Silber | Podcast für Investoren, Krisenvorsorger und Sammler | Kettner-Edelmetalle
Ex-Hedgefondsmanager Florian Homm enthüllt schockierende Details über geplante Regimewechsel, die wahren Hintergründe der Iran-Krise und warum Europa 245 Milliarden Gold aus Fort Knox zurückholt. Er warnt vor einem bevorstehenden Black Swan Event und deckt auf, welche Ablenkungsmanöver uns von der wahren Systemkrise ablenken sollen. Erfahre, was wirklich hinter den Kulissen passiert und wie du dich schützen kannst.
Die USA wollen die Lieferung von einigen Luftabwehrraketen und Luftabwehrwaffen an die Ukraine stoppen. Wie wichtig Luftabwehr ist und was der Lieferstopp für die Ukraine bedeutet, erklärt Ralph Bosshard, Oberstleutnant im Generalstab a. D. und jahrelanger militärischer Sonderberater des OSZE-Generalsekretärs. Was will die Opposition im Iran? Wie realistisch ist ein Regimewechsel, und wie ist die Stimmung im Land? Die iranische Frauenrechtlerin Monireh Kazemi teilt ihre Erkenntnisse. Über den Vorteil und die politische Bedeutung der Klimaanlage in Zeiten des Klimawandels berichtet Dr. André Thess, Professor für Energiespeicherung in Stuttgart.
Von Christa Zöchling. Seit drei Jahren protestieren Iraner in Wien gegen Killerkommandos, Hinrichtungen und Unterdrückung in ihrem Land. Als die Frauen auf die Straße gingen, glaubten sie an Reformen. Nach israelischen und US-Bomben hoffen sie auf einen Regimewechsel. Doch bisher war alles vergebens.// Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Der aktuelle Krieg zwischen Israel und Gaza ist Teil eines viel längeren historischen Konflikts. Nahost-Experte Walter Posch erläutert im Gespräch mit Tina Schmiedhofer, wie dieser Konflikt entstanden ist, welche Rolle das Osmanische Reich und die britische Mandatszeit gespielt haben und warum die Staatsgründung Israels 1948 bis heute nachwirkt. Er beschreibt die zentralen Kriege, die politischen Brüche und ordnet auch den aktuellen Krieg zwischen Israel und dem Iran ein – inklusive der gegenseitigen Angriffe, der Bombardierung iranischer Nuklearanlagen und Netanjahus Versuch, einen Regimewechsel im Iran herbeizuführen, wobei er die Reaktion der iranischen Bevölkerung massiv unterschätzt habe.
Donald Trump gibt sich als Friedensbringer – doch im Israel-Iran-Krieg wirkt seine Politik widersprüchlich: Erst will er Israel von einem Angriff abhalten, dann lobt er israelische Luftschläge und lässt selbst bunkerbrechende Bomben auf iranische Atomanlagen abwerfen. Auch vom angekündigten Regimewechsel rückt er ab. Eine von ihm verkündete Waffenruhe verteidigt er später lautstark – als beide Seiten sie zu brechen drohen. Die Angriffe auf Irans Atominfrastruktur sollen laut Trump ein voller Erfolg gewesen sein. Doch Recherchen der New York Times und Einschätzungen der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) zeichnen ein anderes Bild. Die Anlage in Fordo wurde zwar schwer beschädigt, aber nicht zerstört. Offenbar hat die Regierung sogar vor dem Angriff große Mengen angereicherten Urans abtransportieren lassen.US-Geheimdienste schätzen, dass das iranische Atomprogramm nur um Monate zurückgeworfen wurde. Gleichzeitig geht das iranische Regime hart im Innern vor, etwa mit Hinrichtungen mutmaßlicher Israel-Spione. Die Waffenruhe ist fragil. In den USA wächst der Widerstand gegen eine neue militärische Verstrickung – auch unter Trump-Wählern. Die Erinnerung an frühere Kriege wie Irak und Afghanistan wirft die Frage auf: Wiederholt sich die Geschichte? Diese Fragen diskutiert Moderatorin Hannah Grünewald mit Journalist und Buchautor Martin Klingst. Redaktionsleitung & Moderation: Hannah Grünewald Postproduktion: Simon Schmalhorst, Ina Rotter Redaktion & Produktion: Ina Rotter, Matthias Giordano, René Wiesenthal, Fish&Clips Studentische Unterstützung: Alba Schmidt Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Grafiken: The Noun Project Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin
Nach den US-Bomben auf drei unterirdische iranische Atomanlagen wurden keine erhöhten Strahlenwerte gemessen. Irans Außenminister Abbas Araghtschi berät sich heute in Moskau mit Wladimir Putin. Im Iran will der Oberste Nationale Sicherheitsrat zeitnah über die Schließung der Straße von Hormus entscheiden. Durch die Meerenge bewegen sich fast 20 Prozent der weltweiten Öl- und Gasströme.
Die Welt blickt auf den Nahen Osten - wie wird Teheran auf die amerikanischen Bomber reagieren?
Die USA haben sich in die israelische Offensive gegen das Atomprogramm im Iran eingeschaltet. Ob das der dortigen Opposition Auftrieb gibt oder ein Regimewechsel erst recht in weite Ferne rückt, beurteilt der Publizist Parviz Amoghli. Was hat der frühere deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck dem Land hinterlassen? Jede Menge ideologiegetriebener Projekte, die sich bis heute auswirken, sagt der Autor Klaus-Rüdiger Mai und analysiert dafür mehrere Beispiele. In der Schweiz will die sogenannte Kompass-Initiative verhindern, dass das Land künftig weiter einfach EU-Recht übernimmt und die Bevölkerung so an Mitbestimmungsrechten verliert. Wie das gelingen soll, beschreibt der Unternehmer Marco Sieber, Mitglied des Initiativkomitees.
Die USA bombardieren Iran, Trump ruft nach Regimewechsel. Parshads Familie ist aus dem Iran geflohen. Die Comedienne erzählt, wie die Exil-Community auf das Geschehen im Iran schaut. Und wir fragen: Ist das der Anfang vom Ende des Mullah-Regimes?**********Ihr hört: Moderation: Nik Potthoff Gesprächspartnerin: Parshad, Comedienne und Entertainerin mit iranischen Wurzeln Gesprächspartnerin: Katajun Amirpur, Islamwissenschaftlerin an der an Uni Köln**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an Info@deutschlandfunknova.de
USA greifen Iran an • Trump für „Regimewechsel“ • Was kommt nach Regimewechsel? • Wie reagiert der Iran? • Europa sucht seine Rolle Skepsis gegen Geflüchtete • Zunehmende Kritik an Integration • Erste Abschiebung nach Syrien • Weniger Sozialhilfe für Großfamilien? FPÖ gegen Pride? • FPÖ-Politiker für Pride-Verbot • Zu wenig Schutz vor Diskriminierung?
Der amerikanische Militärschlag “Midnight Hammer” gegen den Iran erschüttert den Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump hat Samstagnacht Fakten geschaffen:Gehört dieser Krieg damit jetzt Donald Trump? Wie reagiert das iranische Regime? Wie geschwächt sind die Mullahs? Was bedeutet das für Israel, den Iran, Europa – und für uns alle? In dieser Folge haben Katrin Eigendorf, Ulf Röller und Elmar Theveßen die ZDF-Korrespondentin für den arabischen Raum, Golineh Atai eingeladen. Sie diskutieren über die Repressionen im Iran und die Möglichkeiten des Regimes. Katrin Eigendorf berichtet über die unmittelbaren Folgen der Angriffe in Tel Aviv, die Stimmung im Land und die Frage: Will Israel mehr als nur die Zerstörung des Atomprogramms? Elmar Theveßen erzählt aus Washington über die Motive und Risiken hinter Trumps Militärschlag, die US-amerikanische Innenpolitik und die geopolitischen Folgen. Eine tiefgehende, streitbare Analyse über Macht, Moral, Diplomatie – und die offene Frage: Stehen wir vor einem Regimewechsel oder einem Flächenbrand? Wir diskutieren, warum Europa mal wieder “nichts” macht, welche Rolle Russland und China spielen – und ob ein Regimewechsel im Iran realistisch oder brandgefährlich wäre. Eine intensive, kontroverse und hochaktuelle Analyse einer Weltlage im Ausnahmezustand. Im Podcast “‘Der Trump Effekt” ordnen die Hosts die wichtigsten Entwicklungen ein und erklären komplexe Zusammenhänge. Ein Podcast für alle, die verstehen wollen, warum die Welt seit Trump nicht mehr dieselbe ist – und was als Nächstes kommen könnte. ___ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič, Schnitt und Sound: Luca Kaduk Executive Producer:innen: Su Holder & Chris Guse ZDF auslandsjournal: Narîn Şevîn Doğan, Matthias Pupat Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach ZDF Produktion: Linda Kleemann und Ulrike Schork
Die USA haben Iran angegriffen. Auch einen Regimewechsel könne man sich vorstellen. "Viele Menschen in Iran wären froh, das Regime loszuwerden", sagt Nahostexpertin Bente Scheller. Doch schon jetzt sähen sie, dass die Zivilbevölkerung getroffen wird. Von WDR5.
Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:41) Trump lässt offen, ob sich USA beim Angriff auf Iran beteiligen (05:40) Nachrichtenübersicht (09:49) Regimewechsel im Iran? (13:30) Finnland kündigt Anti-Personenminen-Vertrag (18:54) Vater und Tochter hinter der Neutralitätsinitiative (24:24) Nach Zinssenkung der SNB liegen die Zinsen bei Null Prozent (27:32) Nationalrat gegen kantonale Mindestlöhne - Genf ist zufrieden (32:13) Nationalrat ist gegen freiwillige europäische Asyl-Solidarität (36:26) Verbot von Ausland-Adoptionen
Viele Menschen in Iran begrüßen Israels Angriff auf das repressive Mullah-Regime, andere sind wütend auf Netanjahu. Schutzlos sind alle. Denn die Erfahrung zeigt, dass die Mullahs auf solche Entwicklungen mit Mord, Zwangsexil und Inhaftierung reagieren. Masurczak, Pia;Gotovac, Isabel www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Der Bundeskanzler stellt sich noch deutlicher als bisher hinter Israels Angriffe auf Iran – und hofft kaum verklausuliert auf einen Regimewechsel in Teheran.
Israels Regierungschef Netanjahu spekuliert auf einen Regimewechsel im Iran. Um das Mullah-Herrschaft dort wäre es nicht schade. Doch zu oft schon endeten solche Versuche im blutigen Chaos.
Israel greift seit Freitag iranische Ziele an – der Iran schlägt zurück. Im Zentrum der militärischen Operation «Rising Lion» steht ein klares Ziel: die Zerstörung des iranischen Atomprogramms und womöglich sogar ein Regimewechsel in Teheran. Doch wie realistisch ist dieses Vorhaben? Und warum eskaliert der Konflikt ausgerechnet jetzt?In dieser Folge analysieren wir mit Bojan Stula, Auslandjournalist bei CH Media, die aktuellen Entwicklungen im Nahostkonflikt. Wir sprechen über die strategischen Hintergründe des israelischen Angriffs, das geopolitische Kalkül hinter der Offensive und die Frage, wer im Falle eines Regimewechsels im Iran die Macht übernehmen könnte.Warum hat Israel ausgerechnet jetzt den Iran angegriffen? Welche strategischen Voraussetzungen waren wichtig? Und wie realistisch ist das israelische Vorhaben? Mehr Artikel zum Thema: «Das ist erst der Anfang der israelischen Angriffe – wir erleben einen historischen Moment im Nahen Osten»Erste Länder evakuieren Staatsbürger via Jordanien ++ Kommandozentralen der Al-Kuds-Brigaden im VisierWie Putin auf Israels Iran-Angriff reagiert – und warum Russland der grosse Gewinner des neuen Nahost-Kriegs sein könnteMehr von "Hinter der Schlagzeile": Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Bojan StulaKontakt: podcast@chmedia.ch
Die israelischen Angriffe setzen das Mullah-Regime im Iran unter Druck. Wird es sich an der Macht halten können? Einschätzungen von Diba Mirzaei, Iran-Forscherin am Hamburger GIGA-Institut.
Seit Israel den Iran angreift, kursiert auch die Frage, ob dies das Ende des iranischen Mullah-Regimes ist. Israel begründet die Angriffe damit, es werde durch das iranische Atomprogramm bedroht. Es ruft aber die Menschen im Iran auch dazu auf, jetzt gezielt das eigene Regime zu stürzen. Und das ist zwiespältig: Tatsächlich lehnt eine Mehrheit der Bevölkerung im Iran das Regime ab. Sie lehnte sich vor wenigen Jahren auch mit Demonstrationen auf und versuchte, einen Regimewechsel zu erzwingen; diese Bewegung wurde jedoch gewaltsam unterdrückt. Dass ein Regime stürzt, dafür gibt es im Nahen Osten bereits Beispiele wie das Assad-Regime in Syrien oder jenes von Saddam Hussein im Irak. Dort seien die Umstände aber anders gewesen, sagen zwei Experten in dieser Podcast-Folge. In Syrien sei die Opposition einigermassen organisiert gewesen und habe sich auf eine neue Führungsperson einigen können. Das fehle im Iran derzeit. Und als im Irak 2003 Diktator Saddam Hussein gestürzt worden sei, hätten dies die USA von aussen gesteuert. Aber es habe keinen Plan für die Zeit danach gegeben, sodass das Land im Chaos und in blutigen Machtkämpfen versunken sei. Also eher kein Modell für einen gelungenen Regimewechsel. Auch wenn die meisten Menschen im Iran sich eine neue Regierung wünschen, ist es im Moment eher unwahrscheinlich, dass es so weit kommt. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Andreas Böhm, Nahost-Experte an der Universität St. Gallen - Andreas Reinicke, Direktor des Orient-Institutes in Berlin - Karin Senz, freie Journalistin in Istanbul ____________________ Team: - Moderation: Isabelle Maissen - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Vanessa Ledergerber, Daniela Püntener ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Geld regiert die Welt, eine alte Weisheit, die heute Schule macht. Donald Trump und Elon Musk sind dabei, in den USA die Verbindung von Macht und Geld in Politik zu verwandeln. Ist das eine Entwicklung, die die alten Demokratien substanziell bedroht? Von Claus Leggewie www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Ein Kommentar von Tilo Gräser.Regimewechsel, Staatsstreich, Putsch – das gehört seit Jahren zu den Mitteln, mit denen die herrschenden Kreise der USA mit Hilfe der Geheimdienste, Stiftungen und angeblicher Nichtregierungsorganisationen andere Länder unter Kontrolle bringen. Die Liste der Beispiele dafür ist lang, sie beginnt nicht erst im 20. Jahrhundert und wird in diesem Jahrhundert fortgesetzt. Ein deutliches Beispiel ist die Ukraine, wo die USA 2014 einen Staatsstreich gegen einen gewählten Präsidenten organisierten und finanzierten. Das Ergebnis war und ist ein gespaltenes Land, auf dessen Territorium der US-geführte Westen Krieg gegen Russland führt, um so auch in Moskau einen Regimewechsel zu erreichen.Die Übernahme andere Länder hat verschiedene Motive – entweder, um sie als mögliche Konkurrenten oder als potenzielle, störende Regionalmächte in US-Interessensphären auszuschalten oder um ihre Rohstoffe in Besitz zu nehmen und sie als Absatzmärkte für die eigenen Konzerne zu sichern. Wenn die Führung eines Landes Nein sagt, wird sie mit Hilfe eines Staatsstreiches ausgetauscht. Die dabei eingesetzten Mittel variieren, von „Wirtschaftskillern“, wie sie John Perkins beschrieb, der selbst einer war, über „Demokratieförderung“ mit viel Geld und Unterstützung von oppositionellen und subversiven Kräften in dem jeweiligen Land, bis zu eigenen verdeckten Operationen und zuletzt dem Einsatz der eigenen Militärmacht. Meistens bleibt den Ländern der direkte Einsatz des US-Militärs erspart, aber nichtsdestoweniger werden sie zerstört, zu „failed states“ oder zu Kolonien degradiert.Ein Beispiel dafür ist derzeit Serbien, das als eines der Überbleibsel des zerstörten Jugoslawiens dem US-geführten Westen weiterhin ein Dorn im Auge ist, wie Thomas Röper im Februar dieses Jahres feststellte. Er beschrieb, wie westliche Kräfte in dem Land wieder zündeln, weil ihnen die Politik von Präsident Aleksandar Vučić nicht passt, der den antirussischen Kurs nicht mitmacht.Röper machte deutlich, wie der Westen in dem Land die prowestliche Opposition finanziert, die angeblich für nichts anderes als Demokratie und gegen Korruption eintritt. Das geschieht demnach durch eine Reihe verschiedener Organisationen, die er samt ihrer Verbindungen in den Westen aufführt. Dazu gehört unter anderem das Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP), das vorgeblich Organisierte Kriminalität und Korruption aufdecken will. Der Journalist erklärte:„Wenig überraschend liest sich die Liste der Finanziers des OCCRP auch wieder wie ein Who-Is-Who der Transatlantiker und der westlichen Oligarchen-Stiftungen, die sich auf Regimechanges und Farbrevolutionen spezialisiert haben. Unter anderem sind dabei: Das britische, dänische und US-amerikanische Außenministerium, USAID, das National Endowment for Democracy (NED), Rockefeller, der Sigrid Lausen Trust und natürlich die Open Society Foundation von George Soros.“...hier weiterlesen: https://apolut.net/farbrevolution-in-den-usa-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Am Montag wurde an den Börsen abverkauft (Tesla -15%). Was sind Freedom Cities? Pip verrät uns seine AI Start-up Idee. Ist Manus AI der nächste DeepSeek Moment aus China? Discord plant einen IPO. Asana und Oracle Quartalszahlen. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) FinViz (00:07:15) Glöckler's LinkedIn Post (00:14:00) Freedom Cities (00:24:45) Prospera (00:28:45) El Salvador (00:35:30) Cursor (00:41:20) Twitter DDoS-Angriff (00:43:00) R&D (00:46:00) VCs (00:47:50) China's Zuchongzhi-3 (00:49:45) FoxBrain (00:50:30) Manus AI & Pip's AI Start-up Idee (00:56:30) Discord IPO (00:59:00) Kraken & Gemini IPO (01:00:50) CoreWeave & OpenAI (01:02:00) Asana Earnings (01:07:00) Oracle Earnings (01:14:00) USAID (01:19:20) Tate (01:24:30) Musk Shownotes FinViz Map Glöckler's LinkedIn Post Murphy schlüsselt Trumps und Musks „Amoklauf der offenen Korruption“ auf YouTube Chinesische Investoren beteiligen sich privat an den Unternehmen von Elon Musk Financial Times Manus ist wahrscheinlich nicht Chinas zweiter „DeepSeek-Moment TechCrunch Startup Nation-Gruppen treffen sich mit Trump-Beamten, um auf deregulierte ‚Freiheitsstädte‘ zu drängen Wired Die For-Profit-Stadt, die vielleicht zusammenbricht New York Times Krypto-Bros versuchen Honduras in den Bankrott zu treiben, weil sie ihre Privatstädte versenken FPIF Roger Stone will einen Regimewechsel in Honduras, um eine techno-kolonialistische Krypto-Stadt zu unterstützen Gizmodo El Salvadors wildes Krypto-Experiment endet mit einem Fehlschlag The Economist USAID im Inneren: Wie Amerika Milliarden für Entwicklungshilfe ausgegeben hat NZZ Cursor führt Gespräche über eine Kapitalerhöhung mit einer Bewertung von 10 Mrd. $, da der KI-Codierungssektor boomt TechCrunch KI-Rausch führt zu den größten Investitionen in US-Wagniskapital seit drei Jahren Financial Times Diese Wörter verschwinden in der neuen Trump-Administration New York Times project2025.observer
Nach außen hin ging es bei USAID um Nächstenliebe und Entwicklungshilfe für arme Länder. Tatsächlich war die Agentur ein Hauptakteur für Regimewechsel im Ausland. Nun gibt es Hinweise, dass USAID und die CIA nach dem gleichen Muster im Jahre 2019 einen Regimewechsel gegen Trump versuchten. Von Rainer Rupp https://rtde.online/meinung/238077-usaid-war-an-2019-regimewechsel/
... und Russland greift Europa nicht an.Ein Kommentar von Tilo Gräser.Vor drei Jahren, am 24. Februar 2022, marschierten auf Befehl von Russlands Präsident Wladimir Putin russische Truppen in die Ukraine ein und rückten unter anderem auf die Hauptstadt Kiew vor. Seitdem wird über die Motive dafür gerätselt und diskutiert, was vom vermeintlichen Versuch Moskaus, nach dem „Kabul-Modell“ einen Regimewechsel in Kiew zu erreichen, bis hin zur angeblich „erbarmungslosen“ und „brutalen Vollinvasion“, um die ganze Ukraine zu besetzen und die Sowjetunion wiederherzustellen, reicht.Der renommierte US-Ökonom Jeffrey Sachs widersprach am 19. Februar dieses Jahres bei einem Vortrag über die „Geopolitik des Friedens“ im EU-Parlament in Brüssel diesen verschiedenen Erklärungen und Deutungen. Er erklärte zu Putins Absicht:„Er wollte Selenskyj zwingen, über Neutralität zu verhandeln. Und das geschah innerhalb von sieben Tagen nach Beginn der Invasion. Sie sollten das verstehen, nicht die Propaganda, die darüber geschrieben wird.“Das russische Vorgehen hänge mit der Nato-Osterweiterung und der US-amerikanischen Aufkündigung der Abrüstungs- und Rüstungskontrollverträge zu den Atomwaffen sowie den US-Abschussrampen in Polen und Rumänien zusammen. Die Frage sei gewesen, ob die USA auch Raketensysteme in der Ukraine aufstellen würden, wenn diese in der Nato sei. US-Außenminister Antony Blinken habe seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow beim Treffen im Januar 2022 in Genf dazu gesagt, die USA würden Raketensysteme aufstellen, wo immer sie wollen. In der Diskussion mit dem Publikum sagte er später:„Wenn man Präsident Putin über die Jahre hinweg zuhört, ist das Wichtigste, worüber er sich Sorgen macht, dass Raketen sieben Minuten von Moskau entfernt einen Enthauptungsschlag darstellen.“Das sei sehr real, betonte Sachs und erinnerte an die Kuba-Krise 1962. Damals seien die USA „ausgeflippt, als dies in der westlichen Hemisphäre geschah. Es ist also die Kubakrise in umgekehrter Richtung“. Die Gefahr für Russland durch die US-Raketensysteme seien der Grund für den Krieg in der Ukraine.Er berichtete zuvor, dass er in die russisch-ukrainischen Verhandlungen in Istanbul im Frühjahr 2022 einbezogen war. Doch die Ukrainer hätten sich von einem fast abgeschlossenen Abkommen zurückgezogen – „weil die USA ihnen das gesagt haben“ und der britische Premierminister Boris Johnson mit einem Besuch am 9. April 2022 in Kiew darauf drängte, da es dabei um die westliche Hegemonie gehe.Er selbst habe im Juni 2022 gemeinsam mit dem ehemaligen hochrangigen UN-Diplomaten Michael von der Schulenburg und anderen im Vatikan ein Dokument erstellt, in dem Verhandlungen gefordert wurden. Doch„seit diesem Dokument, seit die USA die Unterhändler vom Verhandlungstisch weggelockt haben, sind etwa eine Million Ukrainer gestorben oder schwer verwundet worden“....hier weiterlesen: https://apolut.net/jeffrey-sachs-der-krieg-in-der-ukraine-ist-zu-ende-2/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Moderator Christian vom Osten (x.com/cvo_berlin) spricht mit Milena Preradovic (x.com/punktpreradovic) und Paul Brandenburg (x.com/docbrandenburg) über Ersatzehrungen, einen in Russland getöteten Armeegeneral, nur scheinbar geräuschlosen Regimewechsel in Syrien, Drohnen in den USA & Deutschland, die Geisteswelt eines Zwergenkanzlers, immer mehr Verfassungsbruch durch den "Verfassungsschutz", Strafbarkeit von "Desinforationen", den "A-WEF" in Prag, Österreichs Regierungsbildung, Renterkontrollen auf dem Weihnachtsmarkt und die Grenzen der Physik (Erstveröffentlichung: 21.12.2024).Become a supporter of this podcast: https://www.spreaker.com/podcast/nacktes-niveau--5136972/support.
✘ Werbung: Mein Buch Katastrophenzyklen ► https://amazon.de/dp/B0C2SG8JGH/ Kunden werben Tesla-Kunden ► http://ts.la/theresia5687 Mein Buch Allgemeinbildung ► https://amazon.de/dp/B09RFZH4W1/ - In Q2/25 werden wir eine neue #Regierung bekommen. Dieses Video schlägt der neuen Regierung vor, was sie in den ersten 100 Tagen ihrer #Amtszeit erreichen muss, um erfolgreich zu werden. Ich bin mir jedoch sicher, dass nicht ein einziger meiner Punkte Berücksichtigung finden wird. Die Hoffnung stirbt jedoch zuletzt. Zum Abschluss gibt es dann noch einen Ausblick, wie ein kommender #Regimewechsel auszusehen hat. - Buchbesprechung: Die Stunde Null ► https://youtu.be/Yl49jUG8Bs8 Javier Milei vor dem WEF ► https://youtu.be/I2O-z2f2krE Merit Order Prinzip ► https://youtu.be/XelOX34n_UA Verbesserungen in Argentinien ► https://youtu.be/fgX0VWeeZ8A Ausblick 2025 ► https://youtu.be/2UhXpLNkyOI -
Der Sturz von Diktator Baschar al-Assad in Damaskus ist noch keine Woche her. Der protzige Präsidentenpalast wurde ausgeräumt, Gefangene aus den Foltergefägnissen des gefallenen syrischen Regimes befreit. Doch wie es in Syrien nun weitergeht, ist noch völlig unklar.Mit den Ereignissen dieser Woche steigt der Druck auf syrische Flüchtlinge überall auf der Welt. Millionen wurden in den letzten Jahren und Jahrzehnten durch Assads Diktatur und den Bürgerkrieg vertrieben und haben in anderen Ländern Fuss gefasst. Viele schwanken zwischen Freude über den Regimewechsel in ihrer Heimat – und der Ungewissheit über ihre eigene Zukunft.Denn nun sollen sie möglichst rasch zurück, wenn es nach Parteien aus dem rechten Spektrum geht. In verschiedenen Ländern wurden Asylgesuche auf Eis gelegt – auch die Schweiz hat die Behandlung von neuen Gesuchen sistiert, bis die Lage klarer ist.Was bedeutet die neue Situation für die Asylpolitik? Bundeshausredaktorin und Asylexpertin Charlotte Walser ordnet das in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ein.Host: Philipp LoserProduktion: Sara SpreiterMehr zum Thema: Syrische Fachkräfte in der Schweiz: Was, wenn sie zurückkehren? Syrier in der Schweiz: Die Asylpolitik in Zahlen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Nach 13 Jahren Bürgerkrieg ist Syriens Diktator Assad gestürzt. Islamistische Kämpfer nahmen Damaskus ein, der Machthaber floh nach Moskau. Wie konnte das Regime so schnell fallen? Wie konnte es sein, dass die Assad-Regierung in Syrien vor kurzem noch als uneinnehmbare Bastion der Tyrannei galt und innerhalb weniger Tage mit dem Einmarsch islamistischer Kämpfer in die Hauptstadt Damaskus in sich zusammenfiel? Diktator Baschar al-Assad flüchtete überstürzt nach Moskau, wo Präsident Wladimir Putin ihm Asyl gewährte. Syrien ist befreit. In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit SPIEGEL-Auslandschef Mathieu von Rohr über die Lage in Syrien. Nach 13 Jahren Bürgerkrieg endet die Herrschaft des Diktators Assad, dessen Familie seit Jahrzehnten in Syrien an der Macht war. Im Gespräch mit Moreno rekonstruiert von Rohr die Ereignisse der letzten Jahre und schlägt einen Bogen von den Anfängen des arabischen Frühlings in Tunesien, über die Proteste in Ägypten und Libyen, bis zu dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023, der sich womöglich zur entscheidenden Wendung für das Ende des Assad-Regimes entwickeln sollte.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Plötzlich ging es schnell: Vor zwei Wochen starteten verschiedene Milizien in Syrien eine Offensive gegen das Regime von Baschar-al Assad. Gestern Sonntag übernahmen die Rebellen die Hauptstadt Damaskus. Der Diktator Assad floh – ob er noch lebt, weiss man nicht. Er und seine Familie beherrschten Syrien über fünfzig Jahre, mit eiserner Hand.Wer sind die Rebellen, die Damaskus nun erobert haben? Was ist vom neuen starken Mann, Abu Mohammed al-Jolani zu erwarten? Und welche geopolitischen Folgen hat der Regimewechsel? Christof Münger, Leiter des Ressorts International, ordnet in einer neuen Folge des täglichen Podcasts »Apropos» die aktuellen Ereignisse ein.Host: Philipp LoserProduktion: Mirja GabathulerMehr zum Thema: Analyse: Vom Frieden ist Syrien weit entferntQ+A: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Regimewechsel in SyrienDer neue Starke Mann Wer ist Mohammed Abu al-Jolani? Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Am 24. Februar 2022, vor zwei Jahren, ist Russland in der Ukraine eingefallen. Wladimir Putins Truppen hatten einen raschen Regimewechsel erzwingen sollen. Doch es kam alles anders – dank einer ukrainischen Bevölkerung und Armee, die sich seither mit aller Kraft gegen die Invasoren wehren. Hunderttausende Menschen auf beiden Seiten sind Putins Angriff bisher zum Opfer gefallen, Friede ist nicht in Sicht. Ukraine-Korrespondent Klaus Stimeder und Russland-Korrespondent Jo Angerer sprechen darüber, wie zwei Jahre nach Kriegsbeginn die Lage auf ukrainischer und auf russischer Seite aussieht. Und wie lange dieser Krieg noch weitergehen kann. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Vor zehn Jahren begannen in Kiew die Maidan-Proteste. Osteuropa-Expertin Gwendolyn Sasse erklärt, wie die "Revolution der Würde" einen Regimewechsel und wichtige Reformen in Gang brachte - und bis heute das Selbstverständnis der Ukraine prägt.Rother, Frederikwww.deutschlandfunk.de, Europa heuteDirekter Link zur Audiodatei
Vor zehn Jahren begannen in Kiew die Maidan-Proteste. Osteuropa-Expertin Gwendolyn Sasse erklärt, wie die "Revolution der Würde" einen Regimewechsel und wichtige Reformen in Gang brachte - und bis heute das Selbstverständnis der Ukraine prägt.Rother, Frederikwww.deutschlandfunk.de, Europa heuteDirekter Link zur Audiodatei
Ein Kommentar von Rainer Rupp.Es ist kaum zu glauben, dass der Schurkenstaat USA von großen Teilen der hirngewaschenen Öffentlichkeit des kollektiven Westens immer noch als Leuchtturm von Demokratie und Menschenrechten angesehen wird. Anhand inzwischen freigegebener, offizieller US-Regierungsdokumente ist bewiesen, dass allein in den Jahren 1947 bis 1989 das Oligarchen-Regime in Washington 64 verdeckte US-Regimewechsel-Operationen in anderen Staaten durchgeführt und nicht genehme Regierungen gestürzt hat, egal ob sie demokratisch gewählt waren oder nicht. Verdeckt heißt, dass es keine Spur in Richtung USA gab. Auch als der in allen Schichten der pakistanischen Bevölkerung beliebte Premierminister Imran Khan Anfang April 2022 durch ein Misstrauensvotum im Parlament gestürzt wurde, haben viele Beobachter zwar vermutet, dass die kriminellen Schurken in Washington mal wieder die Strippen gezogen hatten, aber Beweise dafür gab es nicht.Die fehlenden Beweise sind jetzt jedoch aufgetaucht, zweifelsfrei, nämlich in Form einer Depesche des pakistanischen Botschafters in Washington nach Hause. Darin berichtete er nach einem Treffen mit Top-Vertretern des US-Außenministeriums (State Department), wie diese den Sturz von Premierminister Khan gefordert und bei Nichterfüllung Pakistan böse Zeiten in Aussicht gestellt hatten.Der Inhalt der Depesche ist inzwischen rund um die Welt zur Kenntnis genommen worden, vor allem in den Ländern des Globalen Südens, denn für die internationale Gemeinschaft ist es ein Lehrstück über die weltweit weiterhin stattfindenden Regimewechsel durch das US-Regime. Nur die Qualitätsmedien der westlichen Wertegemeinschaft und Verteidiger der regelbasierten Ordnung haben standhaft die Depesche des pakistanischen Botschafters ignoriert. Deshalb habe ich diesem Artikel eine vollständige deutsche Übersetzung der Depesche beigefügt.Den demokratisch gewählten pakistanischen Premierminister Imran Khan angesichts seiner immensen Beliebtheit in allen Schichten des Volkes zu stürzen, muss für die US-amerikanischen Strippenzieher „keine leichte Sache gewesen" sein und habe „organisierter Anstrengungen bedurft“, kommentierte der renommierte US-Professor Jeffrey Sachs in einer kritischen Analyse den inzwischen bewiesenen, nicht mehr verdeckten Regimewechsels durch Washington.In diesem Zusammenhang sei unbedingt auf die wissenschaftliche Arbeit von Professorin Lindsay O'Rourke hingewiesen, die anhand offizieller, inzwischen freigegebenen US-Regierungsdokumente nachgewiesen hat, dass es in der Zeit des Kalten Krieges zwischen 1947 bis 1989 insgesamt 70 US-Regimewechsel-Operationen gegeben hat, von denen zum Großteil mit den USA befreundete und sogar verbündete Länder betroffenen waren. Davon fanden 64 verdeckt statt, was heißt, eine Spur in die USA war nicht erkennbar. 64 verdeckte US-Regimewechsel-Operationen in etwas mehr als 40 Jahren heißt: Ein Regimewechsel alle eineinhalb Jahre.Allerdings hat die Untersuchung der der Wissenschaftlerin O'Rourke gezeigt, dass eine Regimechange-Operation nach der anderen sich früher oder später als Misserfolg herausgestellt und in vielen Fällen sogar zu Katastrophen geführt hat wie Destabilisierung der Gesellschaft, Bürgerkrieg und Terrorismus......weiterlesen hier: https://apolut.net/us-schurkenstaat-blossgestellt-von-rainer-rupp+++Bildquelle: SYED FATEH ALI GILLANI / shutterstock Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Regimewechsel an den Märkten: Momentan befinden wir uns nach den Parametern von Dr. Andreas Beck nicht mehr im Krisenmodus – und deswegen hat der Mathematiker und Portfolio-Experte die Aktienquote in seinem Global Portfolio One (GPO) reduziert auf 80%. Aber worauf schaut der Experte genau? Und wie kann es sein, dass wir uns bei den ganzen schlechten Nachrichten nicht in einer Krise befinden? Ich frage nach bei Andreas und er verrät exklusiv, welche Anleihen er gekauft hat, warum er auf die USA und die Schweiz setzt und wie viel Gold zur Allokation gehört. Starinvestor Ackman wettet gerade gegen US-Staatsanleihen und einige machen sich Sorgen, nachdem die Ratingagentur Fitch den USA das AAA-Rating entzogen hat. Doch Beck verrät, warum er niemals gegen die USA wetten würde und die neue BRICS-Währung zum Scheitern verurteilt ist ... und warum er nervös ist im Bezug auf die deutsche und europäische Wirtschaft
Ein Kommentar von Hannes Hofbauer.Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!Frieden ist innerhalb der derzeitigen Grenzverläufe der Ukraine schwer realisierbar, dabei hat das Land schon viel Erfahrung darin, sich innerhalb verschiebender Landesgrenzen neu zu organisieren.Es bedarf keines Studiums der Kremlogie, um die Kriegsziele des obersten russischen Feldherrn erkennen zu können. Der von Moskau euphemistisch „Sonderoperation“ genannte Kriegsgang bezweckte von Anfang an dreierlei: die Rettung des immer stärker unter ukrainisch-nationalen, auch militärischen Druck geratenen Donbass, das Herausschälen möglichst vieler Teile des historischen Neurusslands aus dem Einflussbereich Kiews sowie einen Regimewechsel in der ukrainischen Hauptstadt, damit die Einverleibung der neurussischen Gebiete ins russische „Mutterland“ Bestand haben kann. Letzteres ist krachend gescheitert. Das zaristische Gouvernement „Noworossija“ war eine Kolonisierungsinitiative nach dem russisch-türkischen Krieg gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Die diesem nun nacheifernde Veränderung der politischen Landkarte ist — mit extrem hohem Blutzoll — im Gange.... hier weiterlesen: https://apolut.net/land-fuer-frieden-von-hannes-hofbauer+++Apolut ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommen Sie zu den Stores von Apple und Huawei. Hier der Link: https://apolut.net/app/Die apolut-App steht auch zum Download (als sogenannte Standalone- oder APK-App) auf unserer Homepage zur Verfügung. Mit diesem Link können Sie die App auf Ihr Smartphone herunterladen: https://apolut.net/apolut_app.apk+++Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/+++Ihnen gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/+++Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut+++Website und Social Media:Website: https://apolut.netOdysee: https://odysee.com/@apolut:aRumble: https://rumble.com/ApolutTwitter: https://twitter.com/apolut_netInstagram: https://www.instagram.com/apolut_net/Gettr: https://gettr.com/user/apolut_netTelegram: https://t.me/s/apolutFacebook: https://www.facebook.com/apolut/Soundcloud: https://soundcloud.com/apolut Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sie ist Journalistin, Bildungsaktivistin, Feministin, Moderatorin, Podcasterin und studierte Wirtschaftspsychologin. Vor allem aber ein Mensch mit Herz und Verstand und dem Blick über den Tellerrand, den es heutzutage im Kampf gegen Diskriminierung mehr denn je braucht. In dieser Folge sprechen Sophia und Micha mit Helen Fares über ihre Erfahrungen mit Diskriminierung und Sexismus, warum sie intersektionale Feministin ist, was das überhaupt bedeutet und warum auch Micha direkt bei ihrem ersten Aufeinandertreffen von Helen lernen durfte. Außerdem erfahren wir, warum es nicht nur heroes, sondern auch sheroes gibt. Viel Spaß beim hören und „Viva la Social“! MACH MIT Aktuelle Engagementangebote findet ihr auf unserer Homepage Viva con Agua - Startseite oder auf Instagram (@vivaconagua und @michafritz) sowie auf VcA | Pool. INFOS Unsere Gästin Helen Fares: https://www.instagram.com/helenfares/?hl=de TED TALK mit Kimberlé Crenshaw zum Thema Intersektionalität: Die Notwendigkeit der Intersektionalität Helen Fares Rede beim Klimastreik im September: A post shared by Ms Baklava (@helenfares) Journalistin Alena Jabarin: https://www.instagram.com/alenajabarine/?hl=de Film von Strg F zum Thema Impfen in Palästina: Impf-Weltmeister in Gefahr: Mutationen aus Palästina? | STRG_F Infos zu den Protesten im Iran: Natalie Amiri (deutsch-iranische Journalistin) zu Gast bei deutschland 3000 (funk): Natalie Amiri, stürzen die Frauen das iranische Regime? Iran Revolution mit Joko & Klaas: Aufmerksamkeit für #IranRevolution | Joko & Klaas 15 Minuten Live Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Ebadi im Interview über die Besonderheit der aktuellen Proteste: Friedensnobelpreisträgerin Ebadi fordert Regimewechsel im Iran Petition Amnesty International: End the protest bloodshed in Iran Infos zum Syrienkonflikt: Krieg in Syrien – ein Überblick | Malteser International WERBEPARTNER Personio Stiftung - Home - Personio Foundation Alle für Wasser - Wasser für Alle
Der Iran hat seine Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse abgesagt. Der Autor und Verleger Madjid Mohit sieht darin ein Zeichen für den Erfolg der Proteste gegen die iranische Regierung. Er hofft auf einen Regimewechsel im Land.Madjid Mohit im Gespräch mit Ramona Westhofwww.deutschlandfunkkultur.de, KompressorDirekter Link zur Audiodatei
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Nun wurde also Deutschland zum ersten Mal direkt durch den Krieg in der Ukraine getroffen. Allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach nicht von dem Angreifer, der in Deutschen Medien an die Wand gemalt wird. Der Westen ist propagandistisch gut aufgestellt, um auch außerhalb der NATO-Länder und den Verbündeten die Meinung zu beeinflussen. So hört man sogar in Afrika Aussagen von so genannten Fachleuten in westlich dominierten Medien, die den Eindruck aufkommen lassen, dass Russland seine eigenen Pipelines NorthStream1 und 2 gesprengt hätte. Daher sollten wir wieder hören, was außerhalb der Konfliktparteien von gut informierten Analysten ganz unaufgeregt und sachlich zu der Eskalation gesagt wird. Aber andererseits auch was die Referenden in den abtrünnigen Provinzen angeht, die zeitgleich die Gemüter im Westen glühen ließen.Am 22. September 2022 erklärte der indische Ex-Diplomat M.K. Bhadrakumar „Warum das Ukraine-Referendum eine große Sache ist“. (1) Er schreibt, dass das Referendum vom 23. bis 27. September im Donbass und in den südlichen Regionen Cherson und Saporoschje über den Beitritt zur Russischen Föderation auf den ersten Blick nur die Ausübung des Selbstbestimmungsrechts der einheimischen Bevölkerung sei, die den vom Westen unterstützten Regimewechsel in Kiew im Jahr 2014 und den Aufstieg extrem nationalistischer Kräfte mit neonazistischen Tendenzen in der Machtstruktur ablehne. Tatsächlich habe es aber noch ganz andere Dimensionen.....hier weiterlesen: https://apolut.net/der-krieg-trifft-deutschland-von-jochen-mitschka+++Apolut ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommen Sie zu den Stores von Apple und Huawei. Hier der Link: https://apolut.net/app/Die apolut-App steht auch zum Download (als sogenannte Standalone- oder APK-App) auf unserer Homepage zur Verfügung. Mit diesem Link können Sie die App auf Ihr Smartphone herunterladen: https://apolut.net/apolut_app.apk+++Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/+++Ihnen gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/+++Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut+++Website und Social Media:Website: https://apolut.net/Odysee: https://odysee.com/@apolut:aRumble: https://rumble.com/ApolutInstagram: https://www.instagram.com/apolut_net/Gettr: https://gettr.com/user/apolut_netTelegram: https://t.me/s/apolutFacebook: https://www.facebook.com/apolut/Soundcloud: https://soundcloud.com/apolut Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bei der Weltwoche Digital ist alles neu: Website und App wurden grundlegend erneuert. Steigen Sie ein, fliegen Sie mit! www.weltwoche.chSelenskyj fordert Regimewechsel in Moskau. Wer stoppt Selenskyj?Feindbilder sind gefährlich. Melancholische Betrachtungen zur Credit Suisse. Medien gegen Elon Musk.Zuwanderung und Stau. Werden Sie jetzt Weltwoche-Abonnent!www.weltwoche.ch/abo Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Versuch, durch UN-Friedenstruppen einen Regimewechsel in Afghanistan herbeizuführen, war zum Scheitern verurteilt, sagt die Politologin Gesine Schwan. Weitere Themen: Gas-Umlage, Fischsterben in der Oder, Triggerwarnungen an britischen Unis.Moderation: Jana Münkelwww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...Direkter Link zur Audiodatei
Dugge, Marcwww.deutschlandfunk.de, InterviewDirekter Link zur Audiodatei
Was Russland mit der Invasion der Ukraine erreichen will, ist Beobachtern schon lange klar. Nun hat es auch die russische Regierung selbst in klare Worte gefasst: Man wolle einen "Regimewechsel" in Kiew, so der russische Außenminister Lawrow – und viele Medien haben über das Zitat berichtet. Die Wortwahl birgt dabei allerdings einige Tücken. Von Annika Schneiderwww.deutschlandfunk.de, @mediasresDirekter Link zur Audiodatei
Bestsellerautor Wladimir Kaminer hat in der aktuellen brand eins einen Essay zum Schwerpunkt Wendepunkte und Umbrüche geschrieben. Wir sprechen mit ihm über die Sowjetunion ohne Hose, seinen Urgroßvater, seinen besten Freund Vitali und darüber, wann man Wendepunkte bemerkt. [00:00] Begrüßung [01:45] Wendepunkte & Wunschdenken [02:31] „Die Vergangenheit ist ein sicherer Hafen“ [03:28] Kaminer und die brand eins [04:42] Matthias Rust und seine Landung auf dem Roten Platz [05:43] Sowjetunion ohne Unterhose [07:06] Kaminer und seine Auswanderung nach Deutschland [10:12] Weitere Wendepunkte [11:29] Legende aus dem Familienarchiv [14:35] Vitalis Wendepunkt [20:29] Der Ukrainekrieg [21:51] Regimewechsel in Russland [26:07] Gibt es Hoffnung? [27:47] Verabschiedung Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Das Essay von Schriftsteller Wladimir Kaminer finden Sie auch in der aktuellen „brand eins“-Ausgabe zum Thema Wendepunkte: „Niemand weiß, wohin die Reise geht“ https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2022/wendepunkte/wladimir-kaminer-niemand-weiss-wohin-die-reise-geht Das Heft können Sie hier bestellen: https://kiosk.brandeins.de/products/brand-eins-06-2022 >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-wladimir-kaminer-wendepunkte
Bestsellerautor Wladimir Kaminer hat in der aktuellen brand eins einen Essay zum Schwerpunkt Wendepunkte und Umbrüche geschrieben. Wir sprechen mit ihm über die Sowjetunion ohne Hose, seinen Urgroßvater, seinen besten Freund Vitali und darüber, wann man Wendepunkte bemerkt. [00:00] Begrüßung [01:45] Wendepunkte & Wunschdenken [02:31] „Die Vergangenheit ist ein sicherer Hafen“ [03:28] Kaminer und die brand eins [04:42] Matthias Rust und seine Landung auf dem Roten Platz [05:43] Sowjetunion ohne Unterhose [07:06] Kaminer und seine Auswanderung nach Deutschland [10:12] Weitere Wendepunkte [11:29] Legende aus dem Familienarchiv [14:35] Vitalis Wendepunkt [20:29] Der Ukrainekrieg [21:51] Regimewechsel in Russland [26:07] Gibt es Hoffnung? [27:47] Verabschiedung Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Das Essay von Schriftsteller Wladimir Kaminer finden Sie auch in der aktuellen „brand eins“-Ausgabe zum Thema Wendepunkte: „Niemand weiß, wohin die Reise geht“ https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2022/wendepunkte/wladimir-kaminer-niemand-weiss-wohin-die-reise-geht Das Heft können Sie hier bestellen: https://kiosk.brandeins.de/products/brand-eins-06-2022 >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-wladimir-kaminer-wendepunkte
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Die Militärexpertin Florence Gaub ist der Ansicht, dass der Westen die Drohgebärden des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Blick auf einen möglichen Einsatz von Atomwaffen falsch interpretiert hat. In der neuen Folge von „Handelsblatt Today“ sagt sie, dass Putin die Alarmbereitschaft der Atomstreitkräfte gar nicht auf Stufe 2 erhöht habe. „Den Status, den er angekündigt hat, gibt es so nicht in der russischen Militärdoktrin. Wir wissen durch Satellitenbilder und nachrichtendienstliches Infomaterial, dass die Russen de facto überhaupt nicht in Alarmbereitschaft gegangen sind“, sagt Gaub. Trotzdem sei es wichtig, das zu respektieren, auch wenn es „nur eine Drohgebärde“ sei. Die Entscheidung der Nato, sich nicht aktiv in den Ukraine-Krieg einzumischen, hält Gaub für richtig – und warnt vor einer „strategischen Ungeduld“ im Westen: „Fakt ist: Das, was wir machen, funktioniert. Wir müssen es wirken lassen – wie ein Antibiotikum.“ Als stellvertretende Direktorin des Instituts der Europäischen Union für Sicherheitsstudien in Paris beschäftigt sich Gaub schon seit vielen Jahren mit Militärstrategien unterschiedlicher Länder. Gaub glaubt nicht, dass das Problem mit Russland mit einem Regimewechsel oder einem schnellen Kriegsende gelöst wäre: „Russland hat ein fundamentales Problem damit, wie die Welt aufgestellt ist und wie Nationen wie die USA in anderer Staaten Angelegenheiten intervenieren.“ Das wolle Russland ultimativ ändern, jetzt auch mit Gewalt. Und diese Sicht auf die Welt sei nicht nur bei Putin, sondern auch in den russischen Eliten tief verankert. Ohnehin glaubt die Militärexpertin nicht, dass ein schnelles Ende des Ukrainekriegs absehbar ist: „Rein statistisch gesehen dauern Kriege zwischen Staaten im Schnitt 15 Monate. Krieg ist nichts, was schnell zu Ende geht, auch wenn man sich das im 21. Jahrhundert natürlich sehr wünscht.“ Den massiven Beschuss von zivilen Einrichtungen und Wohnhäusern in der Ukraine durch Russland bezeichnet Gaub als eine „Bestrafungsstrategie“. Die sei aber gleichzeitig eine „Notlösungsstrategie“, die man anwende, wenn man eigentlich gar nicht anders könne. Und sie werde wahrscheinlich nicht zu einer ukrainischen Kapitulation führen. Inzwischen scheint Russland aber seine Strategie in der Ukraine zu ändern: Um Fluchtkorridore für Zivilisten aus der schwer zerstörten Hafenstadt Mariupol zu ermöglichen, hat die russische Führung eine Feuerpause angeboten. Gleichzeitig scheint es einen Teilabzug der russischen Truppen in der Nähe der Hauptstadt Kiew zu geben. Gaub gibt zu bedenken: „Es könnte sich hier um ein rhetorisches Ablenkungsmanöver handeln. In Syrien hat Putin dreimal den Abzug angekündigt, der bis heute nicht passiert ist.“ Außerdem hält es Gaub für sehr wahrscheinlich, dass jetzt Truppen zusammengezogen werden, um eine Offensive in der Ostukraine zu starten und dort die ukrainischen Streitkräfte auszuschalten. „Wenn das erstmal erreicht ist, gibt es für Russland überhaupt keinen Grund, nicht doch noch zu versuchen, nach Kiew vorzudringen.“ *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
Joe Biden hat in Warschau eine Rede gehalten, die für historisch gehalten wird. In Erinnerung bleibt vor allem ein Satz zu Wladimir Putin. Ohne den Kriegsherrn aus dem Kreml beim Namen zu nennen, sagte der US-Präsident: «Um Gottes willen, dieser Mann kann nicht an der Macht bleiben.» Diese Aussage kann man als Aufruf zum «Regime change», zum Regimewechsel in Moskau verstehen. War das eine kalkulierte Provokation, oder hat sich Biden einfach wieder mal verplappert?Wie auch immer: Kurz darauf zeigte Russland erstmals eine gewisse Gesprächsbereitschaft. Die Regierung Biden misstraut jedoch der russischen Ankündigung, dass Putins Streitkräfte Kiew weniger vehement beschiessen werden als bisher. Das Pentagon erwartet vielmehr, dass die russischen Truppen umgruppiert und nicht etwa abgezogen werden. Das lehrt auch die Erfahrung: In Syrien haben die russischen Truppen jede Waffenruhe genutzt, um erschöpfte Soldaten mit frischen Kräften auszutauschen, die den Krieg fortsetzten.Was aber hat dann diese russische Ankündigung zu bedeuten? Und was die amerikanische Reaktion darauf? Und was hat das alles mit Joe Bidens Rede in Warschau zu tun?Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International der Tamedia-Redaktion in Zürich, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?»Links zum Thema:Bidens Rede und die Reaktionen: https://www.tagesanzeiger.ch/um-gottes-willen-dieser-mann-kann-nicht-an-der-macht-bleiben-469409869113Trump verlangt Informationen über Hunter Biden: https://www.tagesanzeiger.ch/trump-verlangt-von-putin-informationen-ueber-bidens-sohn-255304006888Die Methode Tucker Carlson: https://www.tagesanzeiger.ch/isst-putin-hunde-die-methode-tucker-carlson-846910004789«Ukraine Must Win»: Essay von Anne Applebaum beim «The Atlantic»: https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2022/03/how-democracy-can-win-ukraine/627125/Den Tagi 30 Tage kostenlos testen: tagiabo.ch
Joe Biden ist nach Polen gereist und hat eine historische Rede gehalten, in der er am Ende zum Regime-Change in Russland aufruft - oder doch nicht? Florian Schroeder fühlt sich an unrühmliche historische Beispiele erinnert. Außerdem könnte Putin noch gefährlicher werden, wenn er fürchten muss, der nächste Saddam Hussein zu werden... Von Florian Schroeder.
Kanzler Scholz zeigt sich zuversichtlich, dass Deutschland schnell von russischer Energie unabhängig werden kann. Ein Embargo lehnt er ab - genauso wie Steuererhöhungen zur Finanzierung der Krise. Web: https://www.epochtimes.de Probeabo der Epoch Times Wochenzeitung: https://bit.ly/EpochProbeabo Twitter: https://twitter.com/EpochTimesDE YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC81ACRSbWNgmnVSK6M1p_Ug Telegram: https://t.me/epochtimesde Gettr: https://gettr.com/user/epochtimesde Facebook: https://www.facebook.com/EpochTimesWelt/ Unseren Podcast finden Sie unter anderem auch hier: iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/etdpodcast/id1496589910 Spotify: https://open.spotify.com/show/277zmVduHgYooQyFIxPH97 Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: Per Paypal: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch Per Banküberweisung (Epoch Times Europe GmbH, IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400, BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Spenden) Vielen Dank! (c) 2022 Epoch Times
Der US-Präsident hat in Warschau eine Rede gehalten, die nachhallt. Biden nannte Russlands Präsidenten Putin einen Diktator und sagte: «Um Gottes willen, dieser Mann darf nicht an der Macht bleiben.» Zielt die amerikanische Politik also auf einen Regimewechsel in Russland, oder hat sich Biden in der Wortwahl vertan? Weitere Themen: (06:51) Joe Biden – diplomatischer Faux-pas? (12:05) Weshalb die Ukraine Kriegsanleihen herausgibt (15:37) Bleibt Kanton Bern bürgerlich regiert? (17:45) Saarland: Stimmungstest für die Ampelregierung (21:54) Kamele, Dromedare und die Polarisierung der Gesellschaft
Die Rede des amerikanischen Präsidenten hat am Wochenende für Wirbel gesorgt. Joe Biden sagte am Ende seiner Reise nach Polen: „Um Gottes willen, dieser Mann kann nicht an der Macht bleiben.“ Inzwischen hat Washington die Aussage korrigiert. Die US-Regierung habe keine Strategie für einen Regimewechsel in Russland oder sonst wo. Zuvor reagierte Russland empört. Der russische Präsident werde von den Russen gewählt, sagte Kreml-Sprecher Peskow. Das sei nicht Sache von Biden. Der NDR-Militärexperte Andreas Flocken vergleicht in dem Podcast die Aussage Bidens mit Obamas Einschätzung über Russland während der Krim-Krise, als er spöttisch von einer Regionalmacht sprach. Der langjährige ARD-Korrespondent Carsten Schmiester beobachtet die internationalen Reaktionen auf die Aussage. https://www.tagesschau.de/ausland/biden-rede-polen-103.html Fragen oder Anregungen? Schreibt uns unter: streitkraefte[at]ndr[punkt]de
Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: https://apolut.net/weltbrand-von-wolfgang-effenberger/Ein Standpunkt von Wolfgang Effenberger.Öffnet Putins Ukraine-Krieg das Tor für einen Weltbrand?Am fünften Kriegstag erscheint es so, dass die russischen Truppen – trotz Lufthoheit – in der Ukraine kaum vorankommen. Das stärkt den Widerstand in der Ukraine und vermutlich auch in Russland. Es darf davon ausgegangen werden, dass Putin einen "Blitzkrieg" mit einer schnellen Einnahme von Kiew und einem Regimewechsel ohne viel Blutvergießen wollte.2)Nun befindet sich die russische Armee in heftigen Straßenkämpfen und wird wohl selbst schwere Verluste erleiden. Hat sich Putin verrechnet? Dazu müssten seine Beweggründe bekannt sein. Die vom Westen vorher aufgeklärten 190.000 russischen Soldaten in der Nähe der ukrainischen Grenze waren nicht geeignet, einen derartigen "Blitzkrieg" zu führen. Warum sich Putin trotzdem zu diesem Schritt entschlossen hat, darüber kann nur gerätselt werden. Stand die Aufnahme der Ukraine in die NATO im Raum? ... hier weiterlesen: https://apolut.net/weltbrand-von-wolfgang-effenberger/+++Apolut ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommen Sie zu den Stores von Apple, Google und Huawei. Hier der Link: https://apolut.net/app+++Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/+++Ihnen gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/+++Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut+++Website und Social Media: Website: https://apolut.net/ Odysee: https://odysee.com/@apolut Instagram: https://www.instagram.com/apolut_net/ Twitter: https://twitter.com/apolut_net Telegram: https://t.me/s/apolut Facebook: https://www.facebook.com/apolut/ Soundcloud: https://soundcloud.com/apolut See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Regimewechsel oder Besatzung: Was sind Putins Ziele? Und was kann die Ukraine noch dem russischen Angriffskrieg entgegensetzen? Freitagmittag stehen russische Soldaten bereits vor Kiew. Für den ukrainischen Präsident Wolodymyr Selensky ist klar, dass er und seine Familie das Ziel der russischen Invasion sind. Tatsächlich gehe es dem russischen Staatschef Wladimir Putin wohl darum, "die Regierung zu stürzen, Regierungsinstitutionen unter die Kontrolle Russlands zu bringen und dann dort möglicherweise eine Moskau freundliche Regierung zu installieren", sagt auch SZ-Sicherheitsexperte Paul-Anton Krüger aus dem Berliner Parlamentsbüro. Und dafür sei "die geballte militärische Macht Russlands auf dem Vormarsch". Bislang habe die ukrainische Armee diesen Vormarsch auf mehreren Fronten noch aufhalten können, aber wie lange noch? Selbst wenn sich die Ukraine jetzt noch eine Neutralität verordnen würde, ist Krüger skeptisch, ob das zu einem schnellen Ende dieses Krieges führen würde. Würde Putin in Kiew aber dauerhaft ein Besatzungsregime installieren, dann sei auch ein Partisanenkrieg nicht auszuschließen. Wir freuen uns, wenn Sie hier an unserer Podcast-Umfrage teilnehmen. Sie dauert fünf bis zehn Minuten und hilft uns, den Podcast besser zu machen. Weitere Nachrichten: Anti-Kriegs-Demonstrationen, Sanktionen gegen Putin und Lawrow, Hessen: Boris Rhein folgt Volker Bouffier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
Sarah Lein ist Professorin für Makroökonomie an der Universität Basel. Mit ihr sprechen wir über den neusten Regimewechsel in der US-Notenbankpolitik hin zu einem durchschnittlichen Inflationsziel (average inflation target, AIT). Das wird auch Auswirkungen auf die Schweiz haben, so Lein: "Die USA haben in geldpolitischen Themen eine Vorreiterrolle. Wenn sich das System bewährt, könnte auch die Schweiz irgendwann ein AIT-System implementieren." Ob sich der neue Ansatz durchsetzt, ist für sie aber ungewiss: "In der Schweiz haben wir trotz Negativzinsen Probleme das Inflationsziel zu erreichen." Für Sarah Lein stellt sich deshalb die Frage, mit welchen Instrumenten das Fed sein neues Ziel erreichen möchte. Ein lebhaftes und aufschlussreiches Gespräch zur Einstimmung auf die Lagebeurteilung der Schweizerischen Nationalbank am kommenden Donnerstag. Das Gespräch führt der Wirtschaftsjournalist und Geldökonom Fabio Canetg. Mehr davon? Folgen Sie Fabio Canetg auf Twitter, Facebook, Linkedin, oder Instagram.
Das Coronavirus hat die Schweiz fest im Griff – und jetzt auch die Politik: von der Forderung über eine Schliessung der Grenzen bis hin zu Bundesgeldern für die gebeutelte Wirtschaft. Was kommt da noch an Massnahmen auf die Schweiz zu? Ist die Bevölkerung wirklich solidarisch mit den Risikogruppen? In Woche 3 mit dem Coronavirus in der Schweiz hat das Bundesamt für Gesundheit einen Regimewechsel vollzogen: Weil die Fallzahlen der Ansteckungen rasant in die Höhe schnellen, können die Übertragungsketten nicht mehr nachvollzogen und nicht mehr alle Infizierten ausfindig gemacht werden. Konkret: Wer Krankheitssymptome aufweist, soll sich daheim in die Selbstisolation begeben. Haben die Behörden die Lage noch unter Kontrolle? Die Tessiner Regierung hat den Notstand ausgerufen – unter anderem sind alle nicht obligatorischen Schulen geschlossen. Doch auch der Ruf nach einer Schliessung der Grenzen wird lauter – nur so könne das Virus wirklich eingedämmt werden, sagen SVP- und einzelne CVP-Politikerinnen und -Politiker. Diese Massnahme bringe nichts und führe zum Stillstand der Wirtschaft, heisst es auf der anderen Seite. Aber kann die Schweiz überhaupt auf Grenzgängerinnen und Grenzgänger verzichten? Oder sind sie in der jetzigen Situation eine Gefahr für öffentliche Gesundheit? Abgesagte Grossveranstaltungen, unterbrochene Lieferketten und Engpässe bei der Liquidität bringen ganze Branchen in eine Ausnahmesituation. Kurzarbeit allein genüge nun nicht mehr, sagen SP und Grüne. Sie fordern Konjunkturprogramme und umfassende Massnahmen zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit. Das sei nicht nötig und kontraproduktiv, kontern FDP und Grünliberale. Wie aber kann der Wirtschaft geholfen werden? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz in der «Arena»: – Petra Gössi, Präsidentin FDP; – Christian Levrat, Präsident SP; – Gerhard Pfister, Präsident CVP; – Albert Rösti, Präsident SVP; – Regula Rytz, Präsidentin Grüne; und – Jürg Grossen, Präsident GLP. Ausserdem im Studio ist: – Patrick Mathys, Leiter Pandemievorbereitung BAG.
Das Coronavirus hat die Schweiz fest im Griff – und jetzt auch die Politik: von der Forderung über eine Schliessung der Grenzen bis hin zu Bundesgeldern für die gebeutelte Wirtschaft. Was kommt da noch an Massnahmen auf die Schweiz zu? Ist die Bevölkerung wirklich solidarisch mit den Risikogruppen? In Woche 3 mit dem Coronavirus in der Schweiz hat das Bundesamt für Gesundheit einen Regimewechsel vollzogen: Weil die Fallzahlen der Ansteckungen rasant in die Höhe schnellen, können die Übertragungsketten nicht mehr nachvollzogen und nicht mehr alle Infizierten ausfindig gemacht werden. Konkret: Wer Krankheitssymptome aufweist, soll sich daheim in die Selbstisolation begeben. Haben die Behörden die Lage noch unter Kontrolle? Die Tessiner Regierung hat den Notstand ausgerufen – unter anderem sind alle nicht obligatorischen Schulen geschlossen. Doch auch der Ruf nach einer Schliessung der Grenzen wird lauter – nur so könne das Virus wirklich eingedämmt werden, sagen SVP- und einzelne CVP-Politikerinnen und -Politiker. Diese Massnahme bringe nichts und führe zum Stillstand der Wirtschaft, heisst es auf der anderen Seite. Aber kann die Schweiz überhaupt auf Grenzgängerinnen und Grenzgänger verzichten? Oder sind sie in der jetzigen Situation eine Gefahr für öffentliche Gesundheit? Abgesagte Grossveranstaltungen, unterbrochene Lieferketten und Engpässe bei der Liquidität bringen ganze Branchen in eine Ausnahmesituation. Kurzarbeit allein genüge nun nicht mehr, sagen SP und Grüne. Sie fordern Konjunkturprogramme und umfassende Massnahmen zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit. Das sei nicht nötig und kontraproduktiv, kontern FDP und Grünliberale. Wie aber kann der Wirtschaft geholfen werden? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz in der «Arena»: – Petra Gössi, Präsidentin FDP; – Christian Levrat, Präsident SP; – Gerhard Pfister, Präsident CVP; – Albert Rösti, Präsident SVP; – Regula Rytz, Präsidentin Grüne; und – Jürg Grossen, Präsident GLP. Ausserdem im Studio ist: – Patrick Mathys, Leiter Pandemievorbereitung BAG.
Ein neuer Kurs für die US-kubanischen Beziehungen Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Lateinamerika“ am 22. September 2015 Referentin: Jenny Morín Nenoff (Diplom-Regionalwissenschaftlerin Lateinamerika und promoviert seit 2013 an der Universität zu Köln zum Thema "Entrepreneurship a lo cubano: Selbstständige Unternehmer_innen als Akteure_innen im kubanischenTransformationsprozess", Promotionsstipendiatin der RLS) Der bisherige Konfrontationskurs gegenüber Kuba wurde von Obama als erfolglos bewertet und aufgegeben. Das politische Anliegen der USA hingegen bleibt gleich, nur die Strategie ist nun eine andere: Statt weiterhin auf Zwangsmittel oder gar einen gewaltsamen Regimewechsel zu setzten, scheint man nun eine Art friedliche Invasion durch US-amerikanische Touristen zu bevorzugen, die als Werte-Botschafter des amerikanischen Lebensstils fungieren sollen. Die neue Strategie will die Regierung Obama als „Empowerment“-Politik gegenüber dem kubanischen Privatsektor und der Zivilgesellschaft verstanden wissen. Die Förderung und Stärkung dieser Akteure, zu denen selbstständige Unternehmer_innen genauso wie Regierungsgegner_innen zählen, soll, so die Erwartung der US-Regierung, dazu beitragen eine wirtschaftlich regierungsunabhängige soziale Basis zu schaffen. Welche ökonomischen Auswirkungen, welche politischen Konsequenzen erwachsen dem sozialistischen Kuba aus den wieder aufgenommenen diplomatischen Beziehungen zu den USA? Und wovon erzählen die offiziell als „historischer Moment“ (FAZ) gefeierten politischen Annäherungen? Seit dem 20. Juli 2015 arbeiten beiderseits die Botschaften jeweils wieder vor Ort und auch über wirtschaftliche Handelserleichterungen soll neu verhandelt werden. Doch das Embargo seitens der USA gilt nach wie vor und Kuba ist seit Jahren innerpolitisch durch ökonomische Verwerfungen destabilisiert: Parallelökonomien entstehen und der Staat versucht, durch Sonderwirtschaftszonen fördernd und lenkend einzugreifen (vor allem um ausländischen Investitionen des BRICS zu umwerben). Eine öffentliche Fürsorge aufrecht zu erhalten wird dabei zunehmend erschwert. Aber: Was tun gegen die leise Einsickerung des American way of life? Wir fragen an dem Abend nach Ursachen und Wirkungen der neuen bilateralen Beziehungen auf den innerkubanischen Reformkurs und dem kubanischen Versuch der Implementierung eines „Marktsozialismus“.
Hongkong-Proteste für Desinteressierte ► BPK vom 11. September 2019 (Podcast https://bit.ly/2k7RRh0) mit Joshua Wong, Generalsekretär von Demosisto (Partei in Hongkong) und Glacier Kwong Naive Fragen zu: - Kompromissbereitschaft in Peking (ab 18:03) - Regimewechsel in Peking (ab 42:17) Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: BPK PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
Der Druck auf den Iran wächst, die Sanktionen der USA zielen auf einen Regimewechsel. 1979 weckte ein politischer Frühling Hoffnungen auf ein freies politisches System. Wo steht die iranische Revolution heute?
Treffen von Exiliranern in Washington. Was sie wollen, ist klar: nur ein radikaler Regimewechsel kann ihr Land retten und den Menschen Freiheit bringen.