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Herausforderungen begegnen jedem Menschen. Das Leben selbst ist eine Herausforderung! Wie wir darauf reagieren, das ist sehr individuell. Viele Menschen denken nach dem Muster, wenn etwas passiert, dann handle ich auf jeden Fall so oder so. Wenn ich eine Prüfung bestehe, dann werde ich feiern; wenn ich einen Sportwagen habe, dann werde ich die Liebe finden und wenn ich im Lotto gewinne, dann wird sowieso alles gut. Wer so denkt, kann leicht in Zaudern, Angst und Passivität geraten. Entscheidungen werden verschoben, Möglichkeiten ungenutzt. Man versteckt die eigene Furcht oft hinter solchen "Wenn-dann"-Formeln. Das Evangelium lädt uns ein, anders zu handeln. Jesus sagt: "Geht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche keine Schuhe. Grüßt niemanden auf dem Weg und wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt: "Friede diesem Haus". Jesus ruft dazu auf, sich auf sich selbst und auf Gott zu verlassen, nicht auf Netze, Pläne oder doppelte Sicherheiten. Die Angst, etwas unzulänglich zu tun, soll uns nicht lähmen. Fehler oder Ablehnung sind Teil des Weges, wir werden gesendet mit dem, was wir sind, mitten in die Welt, in die Städte, in die Dörfer, in die Lebensräume, zu den Menschen, zu denen Gott selbst gehen will. Natürlich werden manche Anstrengungen erfolglos bleiben. Manche Botschaft pralllt ab wie Wasser an einem imprägnierten Schuh. Das liegt nicht nur an uns, sondern auch daran, dass nicht jeder bereit ist, auf Gottes Wort zu hören. Manchmal stößt das Evangelium auf Lebensräume, auf Zeiten und Orte, die verschlossen sind.Das Kreuz zeigt uns: Gott handelt auf seine eigene Weise, auch wenn sie Schwäche, Unzulänglichkeit und Widerstand beinhaltet. Das Kreuz, so könnte man das sagen, das ist das "Wie Gottes"; ein Zeichen für unser eigenes Handeln und die Herausforderung des Lebens. Gott geht voran, wagt das Unmögliche, vertraut auf uns und lädt uns ein, mitzuwirken, mutig, trotz Angst, trotz Unzulänglichkeit. Gott war nicht sicher, dass sein Plan vom Kreuz aufgeht, aber er hat es gewagt, für dich und für mich.
#KonstantinKruse #EcclesiaChurch #OnlineGottesdienst ▬ MITSCHRIFT ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Die Bibelstellen zur Predigt und eine Möglichkeit aktiv mitzuschreiben, findest du in der digitalen Predigtmitschrift ✍️ http://bible.com/events/49632285YouTube: https://youtube.com/live/QoiretnKDKo ▬ JESUS ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬a Falls du dich für ein Leben mit Jesus als deinen Retter entschieden hast, wollen wir das mit dir feiern. Lass es uns gerne über unsere digitale Connect Karte wissen✝️ https://kontakt.ecclesia.church ▬ NEU HIER? ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Du bist neu in der Gemeinde und suchst Anschluss, hast Fragen, oder du willst einfach mal mit jemandem reden? Dann gib uns gerne über die digitale Connect Karte Bescheid.Lerne außerdem bei "Next Steps" die Ecclesia kennen.Schau dir auch gerne unsere Kleingruppen an, um zu verschiedenen Zeiten und an unterschiedlichen Orten (auch online) mit anderen über bestimmte Aktivitäten und Themen zusammen zu kommen.
Ein Werkzeug, vier Symbole, eine Botschaft – das Evangelium, klar und praktisch für jeden Alltag. Doch hinter dem Tool liegt eine tiefere Frage: Vertraut sich Jesus uns an? Ein Gottesdienst über den Herzschlag Gottes für eine verlorene Welt, über...
Eine Predigt von Christian Krumbacher am 28.06.2026 im 2. Gottesdienst.Hier findest du alle Folgen dieser Predigtreihe in einer Playlist zusammengefasst.Eine Übersicht über alle unsere Predigtreihen findest du auf unserem Spotify Profil.Wenn du uns unterstützen möchtest, findest du auf unserer Website unter gegotrossingen.de/spende weitere Informationen.
Vom Paulusdom in Münster grüßt den Petersdom in Köln der Theologe Thomas Söding. Söding ist katholischer Seniorprofessor für Neutestamtliche Exegese an der Ruhr Universität Bochum und Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Das Hochfest Peter und Paul beschreibt Söding in der Montagsfolge des Podcasts "Blick in die Bibel" als Symbol für die Vielfalt der Kirche. Petrus und Paulus seien sehr unterschiedliche Persönlichkeiten gewesen: Petrus der Praktiker, Paulus der gelehrte Denker und Schriftgelehrte. Trotz Konflikten hätten beide gemeinsam daran gearbeitet, die junge Kirche aufzubauen und den christlichen Glauben zu verbreiten. Paulus brachte seine jüdische Bildung in die Deutung des Glaubens an Jesus als den Christus ein, während Petrus als enger Begleiter Jesu dessen Würde als Messias erkannte und später verstand, dass Gottes Botschaft allen Menschen gilt.Besonders wichtig ist Söding die menschliche Seite des Petrus. Er sei kein makelloser Held, sondern ein Mensch mit Schwächen, der Jesus verleugnete und dennoch von ihm neu berufen wurde. Gerade darin zeige sich die Kraft der Gnade. Das Evangelium von Petrus' Bekenntnis zu Jesus als Christus versteht Söding nicht als Prüfung, sondern als Einladung zum Glaubensbekenntnis. Kirche gründe auf diesem Bekenntnis und habe die Aufgabe, Menschen den Zugang zu Gottes Reich zu öffnen. Die Geschichte des Petrus mache Hoffnung: Trotz menschlicher Fehler und Versagen gehe der Weg der Kirche weiter.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes? Jesus antwortete und sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus – der Fels – und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein. (Mt 16,13-19)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Impulse von Hannes van Dam und Emanuel Buda am 21. Juni 2026
#jesus #hoop #bremen #vergebung #sünderIm dritten Teil der Serie „Echte Veränderung für echte Sünder“ erfahren wir, wie geistliches Wachstum gelingt. Wirkliche Veränderung entsteht nicht durch eigene Anstrengung , sondern wenn wir Gottes bedingungslose Liebe tief in unserem Herzen erfahren.Der zweite Schlüssel ist der göttliche Freispruch. Das Evangelium ist nicht nur der Startschuss für den Glauben, sondern das „Ticket“, das uns auf der ganzen Reise trägt. Jesu Freispruch ist nicht die Belohnung für ein verändertes Leben, sondern überhaupt erst die feste Grundlage dafür.
Predigt von Martin Reischl über Apg 19,21-40 am 14. Juni 2026
Predigt von Johan van Dam über Apg 16,11-40 am 7. Juni 2026
Christliche Gemeinden möchten junge Menschen erreichen. Viele erhoffen sich ,mit tollen Angeboten wie Public Viewing während einer Fußball-WM oder gemeinsamen Grillen diese Zielgruppe zu erreichen. Doch sind solche Angebote eine Garantie dafür, dass junge Menschen kommen – und vor allem, dass sie bleiben? Welchen Stellenwert hat das Evangelium bei den Jugendtreffen? Diese und weitere Fragen beleuchtet der Jugendpastor Samuel Stolz von der FeG München-Mitte beleuchtet in seinem Vortrag „Vor allem Spiel und Spaß? Das Evangelium als Zentrum und Alleinstellungsmerkmal christlicher Jugendarbeit“. Er berichtet von seinen eigenen Erfahrungen und macht deutlich, dass christliche Jugendgruppen etwas zu bieten haben, was keine andere Jugendgruppe auf der Welt zu bieten hat.
Speaker: Rande Loucks
Als die Alliierten am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 Orte wie Auschwitz, Bergen-Belsen oder Buchenwald befreiten, stießen sie auf eine Hölle, die viele nie für möglich gehalten hatten. Soldaten, Kriegsberichterstatter und Mediziner, die als Erste die Lager betraten, sahen die schlimmsten Abgründe der Menschheit: fast verhungerte Überlebende, Leichenberge, die unfassbare Grausamkeit offenbarten.Besonders bekannt ist die Reaktion von Dwight D. Eisenhower, der nach der Befreiung von Ohrdruf zutiefst erschüttert war. Er befahl, die Gräuel zu dokumentieren, und zwang deutsche Zivilisten und Offiziere, die Lager zu besichtigen, um ihnen die grausame Realität ihres Regimes unmissverständlich vor Augen zu führen.So eine Situation erlebte auch der Prophet Hesekiel, als Gott ihm in einer Vision die tiefste Verderbnis seines Volkes offenbarte (Hesekiel 8) – einen Götzendienst, durchtränkt von ritueller Perversion, moralischem Verfall und schamloser Rebellion gegen den heiligen Gott. So ist es auch heute: Nach außen wird ein Stück weit der Schein gewahrt, aber im tiefsten Inneren des Herzens geschieht auf übelste Weise Abgötterei – mit schlimmen Folgen.Wie ermutigend ist es zu wissen, dass Jesus diese Abgründe bereits kennt, dass es nichts in unserem Leben gibt, das ihn abschrecken würde. Er kennt unsere dunkelsten Gedanken, unsere vernarbten Vergangenheiten, unsere geheimen Kammern des Götzendienstes, die niemand sieht. Jesus blickt täglich durch das Schlüsselloch unserer Seele und erschrickt nicht. Im Gegenteil, er bietet uns Vergebung und einen Neuanfang an. Timothy Keller sagte: »Das Evangelium lautet: Wir sind sündiger und fehlerhafter, als wir zu glauben wagten, und doch in Christus mehr geliebt und angenommen, als wir es je hofften.«Simon PaulsDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Heute hören wir die bewegende Lebensgeschichte eines Mannes, der manchmal als Deutschlands Spurgeon bezeichnet wurde und den Spurgeon selbst »den Apostel Paulus von Europa« nannte. Es handelt sich um Johann Gerhard Oncken, einen der Begründer der freikirchlichen Baptistenbewegung in Deutschland und Kontinentaleuropa. Aus unscheinbaren und schwierigen Verhältnissen kommend führte der Herr ihn zu einem Dienst, durch den viele Menschen mit dem Evangelium erreicht wurden. Sein Leben zeigt, wie Gott durch schwache Werkzeuge Sein Reich ausbreitet und Sein Wort trotz Widerstand Frucht bringt. https://voh-missionswerk.de/blog/johann-gerhard-oncken-ein-leben-fuers-evangelium/
Tischgespräche - Die Botschaft der Reformation für Christen von heute
Das Evangelium verändert alles – auch die Art und Weise wie Christen Gottesdienst feiern. In seiner Schrift über die „Deutsche Messe“ entwirft der Wittenberger Reformator ein Gottesdienstkonzept, das in vielem ganz anders ist als die uns heute vertraute Gottesdienstpraxis.
Wie oft hast du dieses Jahr schon jemandem erklärt, woran du glaubst? Pastor Silas zeigt in dieser Predigt aus Apostelgeschichte 2, warum das Evangelium nicht nur gelebt, sondern auch mit Worten geteilt werden muss – und was uns wirklich davon abhält: mangelnde Überzeugung, Menschenfurcht oder einfach nicht zu wissen wie. Pastor Silas gibt DIR konkrete Punkte an die Hand – vom einfachen Satz, der alles auf den Punkt bringt, bis hin zu praktischen nächsten Schritten, wie du noch diese Woche anfangen kannst. Die beste Botschaft der Welt verdient es, gehört zu werden. Weitere Informationen zu unsere Kirche findest Du hier: https://www.amen.berlin Dich hat die Predigt gesegnet? Hilf uns das noch mehr Menschen diesen Segen auch erleben und unterstütze uns finanziell unter: https://www.amen.berlin/geben
Prediger: Pastor Heinrich Zelmer - 12.04.2026Hier sind wir zu finden:- Homepage: https://emmanuel-lindern.de/- YouTube: https://www.youtube.com/@emmanuellindern3445/streams- Instagram: https://www.instagram.com/emmanuellindern/?igshid=rxabw0hovrqo
Gott ist politisch, weil es ihm um das Heil aller Menschen geht, nicht nur um das Heil einer Elite, sagt der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Heiner Wilmer will vor allem an der Seite jener stehen, die schwach und verletzt sind. Main, Andreas www.deutschlandfunk.de, Interview der Woche
Prediger: Thomas Heiniger | Bibelstelle: Apg 17,31
Am Karfreitag spricht Irmela Preissner von "Biblische Reisen" über die Heilige Woche in Jerusalem, wie sie verläuft, wenn Friedenszeiten sind. Gerade der Karfreitag ist zwar dann sehr voll in Jerusalem, aber für viele Gläubige ein unvergessliches Erlebnis!Das Evangelium schilder, wie sich Jesus am Kreuz noch um seie Mutter und Jünger sorgt. Er kümmert sich bis zum Schluss um die Menschen, die ihm nahe sind, und wünscht sich, dass sie zukünftig aufeinander achten, sagt sie.Eine Folge, die trotz des Todes am Kreuz die Hoffnung bringt, dass mit dem Tod doch nicht alles aus ist!Aus dem Johannesevangelium: Sie übernahmen Jesus. Und er selbst trug das Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgota heißt. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte aber Jesus. Pilatus ließ auch eine Tafel anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazaret, der König der Juden. Diese Tafel lasen viele Juden, weil der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde, nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war hebräisch, lateinisch und griechisch abgefasst. Da sagten die Hohepriester der Juden zu Pilatus: Schreib nicht: Der König der Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden. Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. Nachdem die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen Teil, und dazu das Untergewand. Das Untergewand war aber ohne Naht von oben ganz durchgewoben. Da sagten sie zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies taten die Soldaten. Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn. Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Danach, da Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. Ein Gefäß voll Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm voll Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist. (Joh 19,16-30)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Beat Müller - Szenische Lesung
Die Religion kehrt zurück in die Politik. Nicht nur in den USA inszenieren sich Politikerinnen und Politiker als gläubige Christinnen und Christen und argumentieren mit der Bibel in der Hand. Veronika Jehle und Felix Reich diskutieren, was das Evangelium in der Politik zu suchen hat. Sie sind sich zwar einig, dass die Bibel ein politisches Buch ist, doch sie wissen auch um die Gefahr, wenn Heilige Schriften für die Politik instrumentalisiert werden. Kann es überhaupt eine christliche Politik geben? Und wie politisch darf und soll die Kirche sein? Ein Gespräch über Werte und Vereinnahmung, Machtkritik und Widerstand.
Bruder Christian Heute, am Palmsonntag, beginnt der Gottesdienst draußen vor der Kirche. Der Einzug Jesu in Jerusalem wird gefeiert, mit grünen Zweigen in den Händen ziehen alle in die Kirche hinein. Das Evangelium der Eucharistiefeier ist die Passion, der Bericht von der Gefangennahme, Verurteilung und Hinrichtung am Kreuz (Matthäus 26, 14 bis 27, 66). In seinem Impuls bezieht sich Bruder Christian auf den Beginn dieses Evangeliums, der hier als Ausschnitt angegeben ist. Einer verrät Jesus – doch jeder fragt sich, ob nicht auch er der Verräter sein könnte. [Evangelium: Matthäus, Kapitel 26, Verse 14 bis 30] Einer der Zwölf namens Judas Iskáriot ging zu den Hohepriestern und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie boten ihm dreißig Silberstücke. Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern. Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern. Die Jünger taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor. Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch. Und während sie aßen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern. Da wurden sie sehr traurig und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr? Er antwortete: Der die Hand mit mir in die Schüssel eintunkt, wird mich ausliefern. Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn ausgeliefert wird! Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. Da fragte Judas, der ihn auslieferte: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus antwortete: Du sagst es. Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr von dieser Frucht des Weinstocks trinken, bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von Neuem davon trinke im Reich meines Vaters. Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Predigt von Martin Reischl über Apg 8,26-46 am 29. März 2026
Gottesdienst vom 22.3.2026 mit Josua Kreibich (Jüngerschaftsschule Ostschweiz)Mehr Informationen: https://www.vivakirche-frauenfeld.chGottesdienst-Infozettel: https://www.vivakirche-frauenfeld.ch/gd
Zu Beginn des Podcasts erzählt Dr. Gunther Fleischer, warum er katholische Theologie studiert hat. Schon als Kind wurde er durch seine Familie, seinen Pfarrer und engagierte Lehrer geprägt. Besonders diese Menschen weckten seine Begeisterung für Glauben und Kirche. Später studierte er unter anderem in Paris – eine Zeit, die ihn sehr geprägt hat, nicht nur durch das Studium, sondern auch durch Kultur, Musik und das Leben in der Stadt. Danach geht es in "Blick in die Bibel" um eine schwierige Stelle aus dem Johannesevangelium. Jesus spricht dort viel über seinen "Vater" und den "Sohn", was schnell verwirrend wirken kann. Fleischer erklärt: Das Evangelium will zeigen, dass Jesus ganz eng mit Gott verbunden ist. Gleichzeitig geht es nicht darum, Menschen Angst vor dem Gericht zu machen. Die Botschaft ist vielmehr: Der Glaube soll die Menschen dazu bewegen, liebevoll zu handeln. Eine spannende Erklärung, die den Bibeltext plötzlich ganz neu verständlich macht – und Lust auf die ganze Podcastfolge macht.Aus dem Johannesevangelium: In jener Zeit entgegnete Jesus den Juden: Mein Vater wirkt bis jetzt und auch ich wirke. Darum suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichmachte. Jesus aber sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, wenn er den Vater etwas tun sieht. Was nämlich der Vater tut, das tut in gleicher Weise der Sohn. Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er tut, und noch größere Werke wird er ihm zeigen, sodass ihr staunen werdet. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will. Auch richtet der Vater niemanden, sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen. Amen, amen, ich sage euch: Die Stunde kommt und sie ist schon da, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden; und alle, die sie hören, werden leben. Wenn wie der Vater das Leben in sich hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben in sich zu haben. Und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, werden zum Gericht auferstehen. Von mir selbst aus kann ich nichts tun; ich richte, wie ich es vom Vater höre, und mein Gericht ist gerecht, weil ich nicht meinen Willen suche, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. (Joh 5,17-30)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Ref.: Ingrid Sporrer, Katechetin, Nürnberg
Am Kreuz trägt Jesus nicht nur unsere eigene Schuld und befreit uns damit von unserer Identität als Täter. Er identifiziert sich zugleich mit uns als Opfer und nimmt auch die Sünde auf sich, mit der andere an uns schuldig geworden sind. In seiner Predigt vom 8. März 2026 über Matthäus 6,14-15 zeigt Maximilian Klüter: Das Evangelium spricht in beide Richtungen. Wir empfangen Vergebung für das, was wir getan haben – und Heilung für das, was uns angetan wurde. Die Antwort des Glaubens besteht darin, sowohl Gott um Vergebung zu bitten als auch selbst Vergebung zu gewähren. So werden beide „Hälften des Evangeliums“ in unserem Leben wirksam. (18 Minuten) Grafiken von Public domain vectors auf Unsplash
Prediger: Thomas Heiniger | Bibelstelle: 11. Mo. 2,15-17
Prediger: Patrick Noser | Bibelstelle: 1. Mo. 1,1;26-27; 2,7-8; 3,8
Sun, 22 Feb 2026 12:00:00 +0100https://fk-media.fra1.digitaloceanspaces.com/audio/2026-02-22_-_Tobias__Schwarz_-_Lebt_wie_e
Tischgespräche - Die Botschaft der Reformation für Christen von heute
John Mark Comer gehört derzeit zu den meistgelesenen Autoren auf dem christlichen Buchmarkt. Darum versuchen wir uns heute an einer kritischen Würdigung. Neben all dem Positiven, das wir seiner Suche nach dem „Ende der Rastlosigkeit“ abgewinnen können, diskutieren wir: Was ist das Evangelium – und wo ist es wichtig, genauer hinzuschauen?
Anthony Burgess‘ „Mann aus Nazareth“ ist ein Jesus, der mit mächtiger Stimme, starken Muskeln und der Kraft der Nächstenliebe wirkt. Ein Jesus-Roman mit vielen neuen und ungewohnten Details. Rezension von Wolfgang Schneider
03.12.2025 19:30: Tobi Knab - Alltagskraft & Alltagslügen - Das Evangelium 04 - Bibelstunden-Studienkurs 03
Aktuelle Predigtreihe zur Weihnachtszeit: Jesus – Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Warum Achtsamkeit dich nicht rettet. Wir versuchen oft, unser „Ich“ zu optimieren – durch Achtsamkeit, Techniken, Selbstverbesserung. Doch Johannes Hartl zeigt: Das eigentliche Problem des Ichs kann nicht durch das Ich selbst gelöst werden. Jesus macht deutlich: Wie ein Weizenkorn erst sterben muss, um Frucht zu bringen, so muss unser Ego loslassen. Christsein ist keine Selbstoptimierung, sondern ein radikales Hingeben – hinein in Jesu Tod und Auferstehung. Erst wer sein altes Ich aufgibt, findet echtes, neues Leben. Nicht Leistung verändert uns, sondern Begegnung mit Jesus.Entdecke neu die Faszination des Glaubens. Gemeinsam mit Tausenden Anderen. Jetzt Ticket sichern: https://glaubensfestival.org
19.11.2025 19:30: Andreas Schäfer - Herrlichkeit & Neugeburt - Das Evangelium 03 - Bibelstunden-Studienkurs 03
05.11.2025 19:30: Andreas Schäfer - Heilsgeschichte & Ziel - Das Evangelium 02 - Bibelstunden-Studienkurs 03
22.10.2025 19:30: Tobi Knab - Zerbruch und Verzweiflung - Das Evangelium 01 (BSK03)
Bruder Harald Wie gehst Du damit um, dass Dein Leben begrenzt ist? Egoistisch oder ist es für Dich ein Geschenk, was Dir mit und für die anderen Menschen zur Verfügung steht? Das Evangelium erzählt heute von jemandem, der für sich selbst und seinen Vorteil gelebt hat. "Hier und heute entscheidet sich, worauf Du im Rückblick einmal schauen kannst", sagt Bruder Harald in seinem Impuls zum Sonntagsevangelium. [Evangelium: Lukas, Kapitel 16, Verse 19 bis 31] In jener Zeit sprach Jesus zu den Pharisäern: Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag glanzvolle Feste feierte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lázarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren. Es geschah aber: Der Arme starb und wurde von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von Weitem Abraham und Lázarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lázarus; er soll die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, erinnere dich daran, dass du schon zu Lebzeiten deine Wohltaten erhalten hast, Lázarus dagegen nur Schlechtes. Jetzt wird er hier getröstet, du aber leidest große Qual. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, aber wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren. Darauf sagte Abraham zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Das Evangelium vom Reich Gottes – Teil 3 (Lk 16,16)
Das Evangelium vom Reich Gottes – Teil 2 (Lk 16,16)
Das Evangelium vom Reich Gottes – Teil 1 (Lk 16,15.16)