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Die schwedische Schriftstellerin Lisa Ridzén schreibt über das Älterwerden auf wohltuende und empathische Weise. Und die argentinische Schriftstellerin übersetzt scheinbar alltäglichen Wahnsinn in literarischen Horror. Allein geht es nicht mehr. Der 89-jährige Bo lebt zwar noch mit Hund Sixten auf seinem abgelegenen Hof in Schweden, doch dreimal täglich stehen Pflegefachkräfte vor der Tür und Sohn Hans füllt regelmässig das Tiefkühlfach mit Fertiggerichten. Als Hans seinen Vater drängt, Sixten wegzugeben, wächst Bos Wille zur Unabhängigkeit. In der Angst vor der Einsamkeit schweifen seine Gedanken zu seiner demenzkranken Frau im Pflegeheim, zu einem gewaltvollen Vater und zu prägenden Momenten der Freundschaft. Lisa Ridzéns Romandebüt «Wenn die Kraniche nach Süden ziehen» war in ihrer Heimat ein Riesenerfolg. Auch auf Deutsch ist dieses Buch ein wohltuender Begleiter für alle, die das Älterwerden fürchten oder sich um alternde Eltern sorgen, meint Tim Felchlin. Mariana Enriquez' Geschichten werden zwar als Horror bezeichnet, und klar, da ist einiges drin, das einen gruseln kann, aber eigentlich passiert etwas viel Grösseres. Die argentinische Schriftstellerin nimmt die soziale Realität Argentiniens und verwandelt sie in unheimliche, beklemmende Albträume: Geister tauchen auf, Gesichter von lebenden Menschen verwesen, die Grenzen zwischen Leben und Tod verschwimmen. Doch dieser Horror ist nur die Oberfläche. Jennifer Khakshouri ist fasziniert von Enriquez' neuer Geschichtensammlung «Grelles Licht für darke Leute». Kurztipp: Auch der US-amerikanische Schriftsteller Stewart O'Nan thematisiert in seinem neuen Buch das Alter: In «Abendlied» erzählt er von vier älteren Frauen, die einen Selbsthilfeklub gegründet haben. Gemeinsam trotzen sie jeder Herausforderung, die das Leben für sie bereithält. Stewart O'Nan erzählt präzis, humorvoll – und mit viel Empathie für seine Figuren. Buchhinweise: Lisa Ridzén. Wenn die Kraniche nach Süden ziehen. Aus dem Schwedischen von Ulla Ackermann. 384 Seiten. btb, 2026. Mariana Enriquez. Grelles Licht für darke Leute. Aus dem Spanischen von Silke Kleemann und Inka Marter. 272 Seiten. S. Fischer, 2025. Stewart O'Nan. Abendlied. Übersetzt von Thomas Gunkel. 352 Seiten. Rowohlt, 2026.
Die Hamburgerin Nefeli Kavouras hat ein zutiefst bewegendes, poetisches und verstörendes Romandebüt geschrieben.
Drei verschiedene Leben hat Stephan Schäfer geführt: als Tennisprofi, Journalist und Medienmanager. Mit seinem Romandebüt "25 letzte Sommer" landete er einen großen Erfolg - ein Buch über Neuanfänge und die kostbare Zeit des Lebens.
Das Podcast-Team bespricht in dieser Folge gleich zwei Romanverfilmungen: «Hiver à Sokcho», basierend auf dem Romandebüt der französisch-schweizerischen Autorin Elisa Shua Dusapin, und die gleich achtfach oscarnominierte Bestselleradaption «Hamnet». Das Team geht auch der Frage nach, welches die beste Filmemacher*innen-Familie ist und wo das «Nepo Baby» aufhört und die Dynastie anfängt. Hiver à Sokcho: 12:36Hamnet: 24:32Fragerunde: Beste Filmemacher:innenfamilie, 39:15
In ihrem raffinierten, spannend zu lesenden Roman zeigt sich die Finnin Maisku Myllymäki als gute Beobachterin - von Menschen und Vögeln.
Im Zentrum des Romans ist eine Insel. Dort gibt es hängende Gärten und botanische Zeichnungen. So versucht eine Gemeinschaft von Lehrern und Schülern die Artenvielfalt zu retten. Um sie herum sind die Elemente außer Rand und Band: Feuer, Überschwemmungen, vom Menschen gemachte Umweltverschmutzung setzen dem Planeten zu. Und auch die Inselbewohner tragen ihr persönliches Päckchen mit sich herum. Sarah Kuratles Roman wurde das Label "Climate Fiction" aufgeklebt. Stephan Ozsváth hat sie inmitten von Pflanzen und Lieblingstieren im Wiener Botanischen Garten getroffen und mit ihr über Literatur, Sprachspiele, Inspiration durch Malerei und ihr Lesepublikum gesprochen. Das Buch von Sarah Kuratle, über das wir im Podcast reden Sarah Kuratle: "Chimäre", Otto-Müller-Verlag, 23 Euro, 160 Seiten. Stephan Ozsváth empfiehlt José Lezama Lima: "Paradiso", Suhrkamp Taschenbuch. 648 Seiten. Antiquarisch. Marie-Luise Kaschnitz: "Der alte Garten", Suhrkamp Taschenbuch, Antiquarisch Maria Bidian: "Das Pfauengemälde", Zsolnay, 320 Seiten, 24 Euro. Sarah Kuratle empfiehlt Andreas Unterweger: "Das gelbe Buch", Literaturverlag Droschl, 240 Seiten. 20 Euro Leta Semadeni: "Amur, großer Fluss", Atlantis Literatur, 192 Seiten, 26 Euro Der Ort Botanischer Garten Wien Die Autorin Sarah Kuratle ist 1989 in Bad Ischl geboren. Sie wuchs diesseits und jenseits der Schweizer Grenze auf. Sie studierte in Graz Germanistik und Philosophie, arbeitet heute in einer Bibliothek in Dornbirn (Vorarlberg), wo sie auch mit ihrer Familie lebt. Ihre Lyrik und Prosa wurden vielfach ausgezeichnet. Mit ihrem Romandebüt "Greta und Jannis. Vor acht oder in einhundert Jahren" stand sie auf der Shortlist für den Literaturpreis Text & Sprache 2022. "Chimäre" ist ihr zweiter Roman. Er stand monatelang auf der ORF-Bestenliste. Sie habe das "Nature Writing" neu erfunden, schrieb die NZZ über "Chimäre".
Große Klassiker und junge Literatur: der 250. Geburtstag von Jane Austen, mit "Vernunft und Gefühl". Und Victor Schefés Romandebüt über Jugend in der DDR - und eine Liebe über Mauern hinweg. Der Podcast "Buchgefühl" ist hier zurück am 9. Januar.
"Keine Schonzeit für Juden: Eine persönliche Bilanz" – Uwe Kullnick spricht mit Rafael Seligmann(Hördauer ca. 77 Minuten) GesprächRafael Seligmann erzählt die Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus mit dem Wissen des Historikers bewusst subjektiv. Sein neues Buch ist ein mitreißender, gnadenlos ehrlicher persönlicher Lebensbericht. »Lange genug wurde analysiert und wissenschaftlich geforscht. Eine objektive Schilderung des deutsch-jüdischen Miteinanders ist vergeblich und langweilig obendrein. Ich will daher aufzeigen, welche Wirkung kleine Stiche und scheinbare Beiläufigkeiten bei mir und anderen Juden zeitigen. Zahllose Reden haben die emotionale Taubheit allzu vieler Deutscher gegenüber ihren jüdischen ›Mitbürgern‹ und anderen Minderheiten nicht zu überwinden vermocht. Mitgefühl und Empathie sind für jede humane Gesellschaft unerlässlich, zumal für eine zunehmend vielschichtige wie die deutsche. Gemäß William Shakespeares Shylock: ›Wenn Ihr uns stecht, bluten wir nicht?‹« ...Rafael Seligmann ist ein deutsch-israelischer Schriftsteller, Publizist, Politologe und Zeithistoriker. Rafael Seligmann schreibt in seinen Romanen und Sachbüchern so provokant und schonungslos wie wenige andere über das deutsch-jüdische Verhältnis. Dieses Verhältnis sei "seine Lebensmelodie, Aufklärung seine Mission". Für Seligmann bedeutet das: Kritik in alle Richtungen. Seligmanns Hauptintention: "Mehr Normalität" im Zusammenleben von Deutschen und Juden. Dafür lohne es sich, bis an die Schmerzgrenze zu gehen.„Nach Auschwitz sind bei den Überlebenden, den Angehörigen und Nachkommen der Opfer und Täter tiefe seelische Verletzungen zurückgeblieben. Diese lassen sich nicht allein durch akademische Debatten heilen. Da braucht es viel Verständnis, aber auch Streit – Streit wie in der Judenschule," schrieb er in der Rheinischen Post.Rafael Seligmanns Werk und Schaffen polarisieren – ebenso wie seine Person: Den einen gilt er als "Nestbeschmutzer" (Allgemeine Jüdische Wochen-Zeitung), den anderen als "Aufklärer" (Zeit). Seligmann selbst sieht sich als "deutschen Juden".ProsaliteraturMit seinem Romandebüt Rubinsteins Versteigerung (1988) schrieb er das erste Werk der Gegenwartsliteratur deutscher Juden, dem noch weitere folgten. Es wurde mit großer Begeisterung, aber auch Ablehnung empfangen. In dem 1997 erschienenen Roman Der Musterjude persifliert Seligmann die Medienwelt und die schwierigen deutsch-jüdischen Beziehungen, indem er den Karriereweg eines jüdischen Jeansverkäufers zum gefeierten, tabubrechenden Starjournalisten in absurde Höhen treibt.Ende 2006 ist "Die Kohle-Saga" erschienen, eine Familiensaga um eine polnische Einwandererfamilie, in deren Schicksal sich über die Jahrzehnte hinweg die Geschichte des deutschen Steinkohlebergbaus spiegelt, weitgehend identisch mit der Firmengeschichte der deutschen Ruhrkohle AG. Die Ruhrkohle AG hat jedem Konzernmitarbeiter eine Ausgabe zukommen lassen.SachliteraturSeligmanns Dissertation aus dem Jahr 1982 mit dem Titel "Israels Sicherheitspolitik. Zwischen Selbstbehauptung und Präventivschlag – Eine Fallstudie über Grundlagen und Motive" behandelt den Sechstagekrieg zwischen Arabern und Israelis im Jahr 1967. In seinem Sachbuch Mit beschränkter Hoffnung setzte er sich 1991, kurz nach der deutschen Wiedervereinigung, mit der Situation der deutschen Juden und der Juden in Deutschland auseinander.Im Frühjahr 2004 erschien der Essay "Hitler. Die Deutschen und ihr Führer". Er behandelt die Frage, warum die Deutschen so lange absolut loyal zu Hitler standen.vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Valery Tscheplanowa begeistert ihr Publikum, ob vor der Kamera oder auf der Bühne. Als "Buhlschaft" wurde sie im "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen gefeiert und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, etwa mit dem Kunstpreis Berlin, dem Ulrich Wildgruber-Preis und war 2017 Schauspielerin des Jahres. Geboren und aufgewachsen ist Valery Tscheplanowa im sowjetischen Kasan, kam mit acht Jahren nach Deutschland, begann mit dem Puppenspiel und wechselte dann ins Schauspielfach. Nach ihrer Ausbildung wurde sie Ensemble-Mitglied am Deutschen Theater Berlin, spielte am Schauspiel Frankfurt und am Münchener Residenztheater. Heute ist sie vor allem auch einem breiten Fernsehpublikum bekannt. Wie viele Kolleginnen und Kollegen hat auch Tscheplanowa für sich das Schreiben entdeckt. 2023 erschien ihr Romandebüt "Das Pferd im Brunnen", dem jetzt ein zweites Buch folgte: "Ist es Liebe". Darüber spricht Valery Tscheplanowa in NDR Kultur à la carte mit Katja Weise.
Vor 70 Jahren, im Dezember 1955, wurde das erste Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Italien geschlossen: Gespräch mit Antonio Pellegrino / Flamenco, Reggaeton, jetzt Berghain - die spanische Musikerin Rosalía / "Zwei, drei blaue Augen": das Romandebüt des Schauspielers Victor Schefé
Tassilo wächst in der DDR auf, er weiß schon früh, dass er Jungs liebt. Außerdem liebt er Musik, Bücher und seine Mutter. Aber als Teenager stößt er plötzlich an Grenzen, die die Diktatur um ihn herumzieht. Und er erlebt einen Verrat, der ihn fürs Leben prägt. “Zwei, drei blaue Augen” erzählt vom großen Freiheitsdrang eines jungen Mannes zwischen Popmusik, ersten Lieben, Ausflügen nach Ost-Berlin, Jugendpsychiatrie und StaSi-Verhören. 1986 kann Tassilo, der sich bald in Victor umbenennt, endlich nach West-Berlin ausreisen. Der international erfolgreiche Schauspieler Victor Schefé erzählt in seinem ersten Roman seine eigene Lebensgeschichte. Sein Buch ist eine Reise in ein untergegangenes Land, ein queerer Coming-Of-Age-Roman, ein Stück deutsch-deutsche Geschichte, die Story einer schmerzhaften Mutter-Sohn- Beziehung, und die rotzige, energiegeladene Erzählung eines Popmusikfans und schwulen Aktivisten. Das Buch Victor Schefé: "Zwei, drei blaue Augen", 470 Seiten, dtv. Nadine Kreuzahler empfiehlt Katerina Poladjan: "Goldstrand", 160 Seiten, S. Fischer. Victor Schefé empfiehlt Tilmann Lahme: "Thomas Mann. Ein Leben", 592 Seiten, dtv. Miku Sophie Kühmel: "Hannah", 304 Seiten, S. Fischer. Alles von James Baldwin, neu übersetzt von Miriam Mandelkow, dtv. Der Ort Spaziergang: Bahnhof Zoologischer Garten, S-Bahnsteig. Saturn im Europa Center. Schwuler Buchladen Prinz Eisenherz, Motzstraße 23, Berlin Schöneberg. Café Romeo und Romeo, Motzstraße 20. Der Autor Victor Schefé, 1967 in der DDR geboren, 1986 nach West-Berlin ausgereist. Erste Rollen als Schauspieler an Berliner Off-Theatern, bald danach Hauptrollen am Schauspielhaus Wien. Hat bisher in über achtzig Film- und TV-Produktionen mitgespielt, von "Tatort" bis "Bewegte Männer", auch international in "Bridge of Spies" unter der Regie von Steven Spielberg, im James-Bond-Film "Spectre" und in drei Staffeln "Borgia". "Zwei, drei blaue Augen" ist sein Romandebüt.
Valery Tscheplanowa ist eine Grenzgängerin: Als Schauspielerin hat sie den Vornamen ihres Vaters als Künstlernamen angenommen und gern Männerrollen gespielt. Als Jugendliche war sie von zuhause abgehauen, hatte auf der Straße gelebt und ihr Geld mit Straßenmusik verdient. Als junge Frau reiste sie nach Palästina und in ihr Herkunftsland Russland. Schon früh wollte Valery Tscheplanowa Schriftstellerin werden. Diesen Traum hat sie sich vor zwei Jahren mit ihrem gefeierten Romandebüt erfüllt. Mit ihrem neuen Roman "Ist es Liebe" wagt Valery Tscheplanowa sich nun in ein schwieriges Grenzgebiet von Liebesgeschichte und rassistischen Stereotypen und ist als Schriftstellerin genauso mutig wie als Schauspielerin. Frank Meyer hat mit Valerie Tscheplanowa gesprochen.
In ihrem für den Deutschen Buchpreis nominierten Romandebüt formt Jehona Kicaj aus Schmerz und Sprachlosigkeit faszinierende Bilder voller Tiefe und Gefühl.
(00:44) «What's with Baum?» – Woody Allens erster Roman erzählt auf neue Art den immer gleichen Stoff. Weitere Themen: (04:48) Conrad Ferdinand Meyer – früher Pflichtlektüre in der Schule – heute fast vergessen. Eine Ausstellung in Zürich bringt den Schweizer Schriftsteller nun zurück ins Gespräch. (09:09) Pferde, Mord und sehr viel Geld: Eine Graphic Novel erzählt das wilde Leben des Foto-Pioniers Eedweard Muybridge. (14:09) «STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS» – Ein Theaterstück am Schauspielhaus Zürich über Genderidentität, das funktioniert.
Nava Ebrahimi ist 1978 in Teheran geboren, mitten in den Revolutionswirren. Die Familie zog Anfang der 1980er Jahre nach Deutschland, nach Köln. Dort wuchs Nava Ebrahimi auf, besuchte nach dem Abitur die Journalistenschule, studierte Volkswirtschaftslehre und schrieb für die „Financial Times Deutschland“ oder die Kölner StadtRevue. Inzwischen lebt Nava Ebrahimi im österreichischen Graz. Ihren literarischen Durchbruch schaffte sie mit dem Romandebüt „Sechzehn Wörter“, für das sie 2017 mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet wurde. 2021 gewann sie für den Text „Der Cousin“ in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. 2024/25 kam Nava Ebrahimi in den Norden, ins Sendegebiet nach Hannover und hatte dort die Poetikdozentur Neue deutsche Literatur inne. In NDR Kultur à la carte spricht Nava Ebrahimi mit Katja Weise über ihren neuen Roman „Und Federn überall“, der in einer Kleinstadt in der nordischen Provinz spielt.
Die Gerresheimer Glashütte, zwei Frauen und der Streik von 1901 - Dorothee Krings über ihren Debütroman 'Tage aus Glas'. Das und die aktuellen Themen der Woche in dieser Episode.
„Das Ministerium der Zeit“ von Kaliane Bradley – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen und Zeiten(Hördauer 09 Minuten)„Setze dein Narrativ als Kanon, und du hast der Zeit den Tod abgeluchst, solange sich Menschen an das Narrativ erinnern.“Gibt es Parallelzeiten, eine Welt oder mehrere Welten neben unserer? Wissenschaftler und Philosophen diskutieren schon seit Längerem darüber – und über die Möglichkeit von Zeitreisen. Ein faszinierendes Thema, das sich immer wieder in Romanen wie auch Filmen finden lässt. Die britisch-kambodschanische Autorin Kaliane Bradley führt in ihrem Romandebüt „Das Ministerium der Zeit“ sowohl in die baldige Zukunft als auch in die Vergangenheit.Den Volltext dieser Rezension findest Du hierWenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Man kennt den Japaner Uketsu bislang als maskentragenden Youtuber. Jetzt ist mit „Seltsame Bilder“ sein Romandebüt auf Deutsch erschienen. Überzeugen kann der Krimi nicht.
Sauer, Anne www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
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Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
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Was wäre, wenn ich im Leben andere Entscheidungen getroffen hätten? Um diese Frage dreht sich das Debüt und schickt seine Hauptfigur auf eine Reise zwischen zwei möglichen Leben. Rezension von Nina Wolf
„Beste erste Bücher“ eine Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2025, die Manfred und Sabine für euch besucht und aufgezeichnet haben. Die Lesung fand im Ost Passage Theater in Leipzig statt. Warum wir uns dafür entschieden haben... Die Leipziger Buchmesse ist für uns auch immer wichtig um auch neue AutorInnen zu hören,kennenzulernen ..und wir waren begeistert. Bei der Lesung kommen fünf Autorinnen und ein Autor zu Wort. Mit einer kurzen Einführung der Organisatoren lesen sie selbst aus ihren Büchern. Die Sendung haben wir geteilt...in der ersten Sondersendung der Schmökerstunde hört ihr Teil I mit den Autorinnen : Aria Aber: Good Girls; Kathrin Bach :Lebensversicherung; Ricarda Messner : Wo der Name wohnt in der zweiten Sondersendung der Schmökerstunde hört ihr Teil II mit den AutorInnen : Annegret Liepold: Unter Grund; Christian Mitzenmacher : Knallkrebse; Mascha Unterlehberg: Wenn wir lächeln Wir finden alle sechs Romane unbedingt lesenswert...
Schmökerstunde „Beste Erste Bücher“ Ein großer Abend der Romandebüts Teil 2. Jetzt in der Audiothek
"Das Beste sind die Augen" heißt das Romandebüt von Monika Kim. Die Hauptfigur Ji-won hat als Kind ihre Mutter immer genüsslich Fischaugen essen sehen. Auch sie hat diesen unstillbaren Appetit: Nicht auf Fischaugen, sondern auf die von Menschen. **********Weitere BeiträgeLiteratur: "Mittsommer" von Lucy FoleyLiteratur: "Wir kommen zurecht" von Annika BüsingLiteratur: Sonnenhang von Kathrin Weßling**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Mithu Sanyal ist eine deutsche Autorin. Mit einem indischen Vater und einer polnischstämmigen Mutter wuchs sie in Düsseldorf auf, wo sie heute noch lebt. Nach einer Dissertation über das weibliche Geschlechtsteil erschien im Jahr 2021 ihr Romandebüt Identitti in eigentümlicher Schreibweise und gelangte auf die Shortlist für den deutschen Buchpreis. (Wdh. vom 07.03.2025)
Mithu Sanyal ist eine deutsche Autorin. Mit einem indischen Vater und einer polnischstämmigen Mutter wuchs sie in Düsseldorf auf, wo sie heute noch lebt. Nach einer Dissertation über das weibliche Geschlechtsteil erschien im Jahr 2021 ihr Romandebüt Identitti in eigentümlicher Schreibweise und gelangte auf die Shortlist für den deutschen Buchpreis. (Wdh. vom 07.03.2025)
„Irrfahrt“" von Toine Heijmans – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen und Zeiten(Hördauer 08 Minuten)„Wenn das Denken aufhört, übernimmt das Meer.“Ein Sturm zieht über der Nordsee vor der Küste der Niederlanden auf. Auch wenn er sein Ziel bereits vor Augen hat, entscheidet Donald, auf der See auszuharren. Zur Sicherheit – für sich und seine siebenjährige Tochter Maria, die ebenfalls an Bord ist. In seinem schmalen Romandebüt „Irrfahrt“ erzählt der Niederländer Toine Heijmans von einer besonderen Segeltour, einem Mann, seiner Familie und dass nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.Den Volltext dieser Rezension findest Du hierUnsere Live-Sendungen in SchwabingWenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Autorin Katja Kullmann erzählt in ihrem Romandebüt "Stars" von einer Frau, für die Astrologie zunächst nur ein Nebenjob ist. Doch mit wachsendem Erfolg rutscht sie in eine neue Rolle hinein - und plötzlich scheinen die Sterne auch ihr etwas zu sagen. Kullmann, Katja www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Autorin Katja Kullmann erzählt in ihrem Romandebüt "Stars" von einer Frau, für die Astrologie zunächst nur ein Nebenjob ist. Doch mit wachsendem Erfolg rutscht sie in eine neue Rolle hinein - und plötzlich scheinen die Sterne auch ihr etwas zu sagen. Kullmann, Katja www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Autorin Katja Kullmann erzählt in ihrem Romandebüt "Stars" von einer Frau, für die Astrologie zunächst nur ein Nebenjob ist. Doch mit wachsendem Erfolg rutscht sie in eine neue Rolle hinein - und plötzlich scheinen die Sterne auch ihr etwas zu sagen. Kullmann, Katja www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
„Irrfahrt“" von Toine Heijmans – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen und Zeiten(Hördauer 08 Minuten)„Wenn das Denken aufhört, übernimmt das Meer.“Ein Sturm zieht über der Nordsee vor der Küste der Niederlanden auf. Auch wenn er sein Ziel bereits vor Augen hat, entscheidet Donald, auf der See auszuharren. Zur Sicherheit – für sich und seine siebenjährige Tochter Maria, die ebenfalls an Bord ist. In seinem schmalen Romandebüt „Irrfahrt“ erzählt der Niederländer Toine Heijmans von einer besonderen Segeltour, einem Mann, seiner Familie und dass nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.Unsere Live-Sendungen in SchwabingDen Volltext dieser Rezension findest Du hierWenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Die Bewohner eines westdeutschen Dorfes treibt in den 90er-Jahren die Angst um. Gegen die gilt es sich zu versichern. Kathrin Bach erzählt, warum sie für ihr tragisch-komisches Romandebüt ausgerechnet das Thema Lebensversicherung gewählt hat. Bach, Kathrin www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Bewohner eines westdeutschen Dorfes treibt in den 90er-Jahren die Angst um. Gegen die gilt es sich zu versichern. Kathrin Bach erzählt, warum sie für ihr tragisch-komisches Romandebüt ausgerechnet das Thema Lebensversicherung gewählt hat. Bach, Kathrin www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Die Bewohner eines westdeutschen Dorfes treibt in den 90er-Jahren die Angst um. Gegen die gilt es sich zu versichern. Kathrin Bach erzählt, warum sie für ihr tragisch-komisches Romandebüt ausgerechnet das Thema Lebensversicherung gewählt hat. Bach, Kathrin www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
"Good Girl" heißt das fulminante und von der internationalen Kritik gefeierte Romandebüt der Schriftstellerin Aria Aber. Es handelt von der Berlinerin Nila. Die heißt eigentlich Nilab, mit b, aber das lässt sie weg. Denn: Es würde ihre Herkunft verraten.**********Weitere BeiträgeLiteratur: "Dieser Beitrag wurde entfernt" von Hanna BervoetsDas perfekte Buch: "Dunkles Wasser" von Charlotte LinkDas perfekte Buch: "Intimitäten" von Katie Kitamura**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Im Roman "Halbinsel" von Kristine Bilkau geht es um Linn, Mitte zwanzig. Nach einem Zusammenbruch zieht sie zurück zu ihrer Mutter an die Nordsee. Aus einer Woche werden Monate. Und und aus dem Kümmern wird ein Kennenlernen. Das Buch:"Halbinsel“" von Kristine Bilkau, erschienen bei Luchterhand, 220 Seiten, gebundene Ausgabe (Hardcover): 24 €, eBook: 21,99 €, Hörbuch: 17,95 €, gelesen von Isabelle Redfern, Laufzeit: 6 Std. 39 Min., der Hörverlag; ET: 19.03.2025Die Autorin:Kristine Bilkau, 1974 geboren, zählt zu den wichtigen Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie studierte Geschichte und Amerikanistik in Hamburg und New Orleans. Bereits ihr Romandebüt "Die Glücklichen" fand ein begeistertes Medienecho, wurde mit dem Franz-Tumler-Preis, dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Mit "Nebenan" stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Ihr neuer Roman "Halbinsel" wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2025 ausgezeichnet. Kristine Bilkau lebt mit ihrer Familie in Hamburg.**********Weitere BeiträgeLiteratur: Eigentlich bin ich nicht so von Marie AubertLiteratur: "Die bestmögliche Vermutung" von Manuel GübeliLiteratur: "Striker" von Helene Hegemann**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Svea Mausolf ist die deutsche Meme-Queen auf Instagram. Dort folgen ihr mehr als 280.000 Menschen und schauen mit ihr in die Abgründe hinter der Reihenhausidylle. Ihren provokanten Witz breitet sie jetzt auch in ihrem ersten Roman „Image“ aus. Ein Gespräch auf der Leipziger Buchmesse.
Computernerd trifft auf burschikose Sitzenbleiberin: Kurt Prödels Romandebüt „Klapper“ über dysfunktionale Familien, digitale Fluchtwelten und eine vorzeitig endende Freundschaft, die das Potenzial gehabt hätte, alles zu verändern. Rezension von Oliver Pfohlmann
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Mithu Sanyal ist eine deutsche Autorin. Mit einem indischen Vater und einer polnischstämmigen Mutter wuchs sie in Düsseldorf auf, wo sie heute noch lebt. Nach einer Dissertation über das weibliche Geschlechtsteil erschien im Jahr 2021 ihr Romandebüt Identitti in eigentümlicher Schreibweise und gelangte auf die Shortlist für den deutschen Buchpreis.
Mithu Sanyal ist eine deutsche Autorin. Mit einem indischen Vater und einer polnischstämmigen Mutter wuchs sie in Düsseldorf auf, wo sie heute noch lebt. Nach einer Dissertation über das weibliche Geschlechtsteil erschien im Jahr 2021 ihr Romandebüt Identitti in eigentümlicher Schreibweise und gelangte auf die Shortlist für den deutschen Buchpreis.
Zwei Tonis, ein Pärchen, 110 Seiten und nur ein Absatz: "Toni & Toni" ist das Romandebüt des Österreichers Max Oravin – und ein großes Rätsel, findet unsere Rezensentin.**********Weitere BeiträgeDas perfekte Buch: Erste Hilfe von Mariana LekyBuchkritik: "Beat" von Ann Kathrin AstLiteratur: "Damenbart" von Sarah PinesLiteratur: "Die spürst du nicht" von Daniel Glattauer**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
"Wir doch nicht" heißt das dystopische Romandebüt von Nora Burgard-Arp. Es spielt in einer sehr nahen Zukunft und handelt von Mathilda, die erst spät erkennt, wie gefangen sie ist.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
"Das zweite Zimmer" ist das auto-fiktionale Romandebüt von Autorin und Aktivistin Magda Kalandadse. Darin geht es um Elene, die "unentdeckt" bleiben möchte und gleichzeitig den Druck hat, sich verstecken zu müssen. Denn ihre Liebe zu einer Frau ist ein Tabu. **********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Flipperautomaten spielten in der Münchner Kindheit und Jugend des Essayisten Andreas Bernard eine wichtige Rolle. Um die Tristesse zäher Nachmittagsstunden nach Schulschluss zu durchbrechen, stand er in Bars, Kneipen und Imbissbuden am Flipper. Sie waren ihm ein Heilmittel gegen die Langeweile, "das mir über die prekäre Schwelle des Tages hinweghelfen konnte". Über die verblasste Welt der Flipper, die Geschichte dieser aus den Vereinigten Staaten stammenden Spielgeräte hat er ein aufschlussreiches Memoir geschrieben: "Der Trost der Flipper" (Klett-Cotta). Ein Gespräch mit dem Autor / "Wünschen" - das Romandebüt des gebürtigen Nigerianers Chukwuebuka Ibeh erzählt von einem Coming-Out (S. Fischer) / "Martin Luther King - Ein Leben": Jonathan Eigs Biographie des großen schwarzen Bürgerrechtlers (DVA) / "Schottenschuss": Gordon Tyrie alias Thomas Kastura legt seinen vierten Hebriden-Krimi vor (Droemer). Ein Gespräch mit dem Bamberger Autor / Das literarische Rätsel
"Alles gut" ist Cecilia Rabess' beeindruckendes Romandebüt und handelt von Jess. Im Januar 2017 arbeitet sie als Analystin bei einer Investmentbank in New York, als einzige Frau und einzige Schwarze im Team. Dann hält Donald Trump seine Antrittsrede als US-Präsident.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Von wegen Paradies: Sis und Isora leben auf Teneriffa wie in Gefangenschaft. Von der Freundschaft der beiden erzählt Andrea Abreu in ihrem Romandebüt "So forsch, so furchtlos". Und von deren Ende.**********Weitere BeiträgeDas perfekte Buch: "Die Rote Zora und ihre Bande" von Kurt HeldLiteratur: Der Mauersegler von von Jasmin Schreiber**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Mecklenburg-Vorpommern, 1991: Ein Kommissar kommt in den Ort seiner Kindheit, um einen Mord aufzuklären. Susanne Tägders Romandebüt basiert auf einem wahren Fall. Die Umbruchzeit nach der Wende interessierte sie, sagt die frühere Richterin. Tägder, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Mecklenburg-Vorpommern, 1991: Ein Kommissar kommt in den Ort seiner Kindheit, um einen Mord aufzuklären. Susanne Tägders Romandebüt basiert auf einem wahren Fall. Die Umbruchzeit nach der Wende interessierte sie, sagt die frühere Richterin. Tägder, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart