Process in 1990 in which East and West Germany once again became one country
POPULARITY
Categories
16 Jahre lang hat er bestimmt, wer mit seiner Botschaft Zugang zu seinem Publikum erhält. Kai Diekmann hat als Chefredakteur die lauteste Zeitung Deutschlands geführt. Die BILD erreicht bis heute - als auflagenstärkste Tageszeitung - Millionen von Menschen. Wer so viel Macht verantwortet lebt zuweilen nicht ganz ungefährlich. Verbale Drohungen, brennendes Auto oder fliegende Steine - Kai Diekmann und seine Familie haben all das erlebt. Heute sagt er: Neutralität gibt es nicht, nur die Annäherung an die Wahrheit. Im Gespräch mit mir entsteht daraus ein Schlagabtausch darüber, was Journalismus ist und was nicht. Welche Macht Medien haben und wie sie sie ausüben. Und ob es Grenzen gibt, die Medien nicht überschreiten sollten. Kai Diekmann erzählt von seinem engen Verhältnis zu Helmut Kohl und wie sich die Wulff-Affäre damals tatsächlich zugetragen hat. Wie fühlt es sich an, die Macht zu haben, einen Bundespräsidenten zu stürzen und welche Verantwortung geht mit dieser Macht einher? Sponsoren: (WERBUNG) https://linktr.ee/ungeskriptet_werbepartner KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:02:13) - Redemanuskripte, Kissinger & eine einzigartige Sammlung (00:08:57) - Medienkonsum, Newsletter & der Abschied vom Papier (00:18:08) - Journalismus, Neutralität & die Illusion der Objektivität (00:30:15) - Gatekeeper, Social Media & Donald Trumps Machtinstrument (00:43:11) - Blattlinien, Tendenzschutz & die Grundsätze von Axel Springer (01:08:09) - Meinungsfreiheit, Drohungen & Anschläge auf Kais Familie (01:31:24) - Bundeswehr, Schülerzeitung & der Weg zu Springer (01:51:51) - Helmut Kohl, Wiedervereinigung & eine besondere Freundschaft (02:29:07) - Christian Wulff, die Mailbox & das Ende einer Präsidentschaft (02:44:04) - Abschied von Bild: Leben nach dem goldenen Käfig (03:16:10) - Eine letzte Frage Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 Kai: X: https://x.com/kaidiekmann?s=11 Instagram: https://www.instagram.com/kaidiekmann?utm_source=qr Linkedin: https://de.linkedin.com/in/kaidiekmann Aufnahmedatum: 16. Juni 2026 {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Ich öffne Dir die Tür in die Welt von Menschen, die Du sonst nicht treffen würdest. Damit Du Dir Dein eigenes Bild machen kannst. Neugierig. Wahrhaftig. {ungeskriptet}. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Raus aus dem Karwendel: 1.000 Höhenmeter Abstieg mit Gesängen und Infos über die richtige Geh-Technik, die Wiedervereinigung mit Bergfreundin Lisa und die Frage wie luxuriös eine Alpenüberquerung sein darf.
Unsere heutige Gästin ist jemand, die sich seit Jahrzehnten mit einer der schwierigsten und zugleich wichtigsten Fragen beschäftigt: Wie prägt Vergangenheit unsere Gegenwart, und was bedeutet das für unser Handeln heute? Sie hat Osteuropäische Geschichte, Mittlere und Neuere Geschichte, Philosophie und Politologie studiert, war Reporterin und Redakteurin in politischen Ressorts und hat die Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung unmittelbar miterlebt und journalistisch begleitet. In Leipzig, in Schwerin, mitten in einem Land im Umbruch. Seit Ende der 90er-Jahre war sie beim Norddeutschen Rundfunk tätig, zunächst Referentin des Intendanten, später als Leiterin der ARTE-Abteilung. Dort verantwortete sie Dokumentationen und Doku-Dramen zu internationalen und historischen Themen, viele davon preisgekrönt. Arbeiten, die sich durch Tiefe, Präzision und einen klaren europäischen Blick auszeichnen. Ihr Zugang zur Welt ist dabei immer derselbe geblieben: genau hinschauen, Zusammenhänge verstehen, auch dorthin gehen, wo es unbequem wird. Diesen Anspruch führt sie auch in ihrer Arbeit als Autorin fort. In ihrem Roman Goldener Boden erzählt sie die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen hinweg und verbindet persönliche Schicksale mit den großen Linien deutscher Geschichte. Mit ihrem neuen Roman Agnes im Meer setzt sie diese Auseinandersetzung fort. Erneut geht es um Erinnerung, Herkunft und die Frage, wie wir mit dem umgehen, was war. Seit neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in über 550 Episoden mit mehr als 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich verändert hat und was sich weiter ändern muss. Was verändert sich im eigenen Blick auf die Gegenwart, wenn man sich intensiv mit Geschichte und Herkunft auseinandersetzt? Welche Verantwortung tragen Medien heute, gerade im Umgang mit Geschichte, Wahrheit und gesellschaftlichen Spannungen? Und was braucht es, damit Erinnerung nicht nur bewahrt wird, sondern auch Wirkung entfaltet - für unser Zusammenleben, heute und in Zukunft? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Perspektiven. Daher suchen wir weiter nach Geschichten, Erfahrungen und Denkweisen, die uns helfen, die Welt besser zu verstehen und unseren eigenen Platz darin bewusster zu gestalten. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Ulrike Dotzer. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern www.newworkmasterskills.com hello@newworkmasterskills.com
Friedrich Merz war strikt gegen neue Schulden – bis zur Riesen-Kehrtwende. Wann sind Staatsschulden sinnvoll, wann bringen sie Staaten ins Wanken? Das zeigen historische Wendepunkte wie die Wiedervereinigung und die Eurokrise in Griechenland. Krieg, Columba
Auch gut 35 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es ein soziales Gefälle zwischen Ost- und Westdeutschland. Im Alter stehen einige im Osten finanziell schlechter da als im Westen – jedoch nicht alle. Das Bild von der Altersarmut ist vielschichtig. Fannrich-Lautenschläger, Isabel www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Deutschland braucht mehr Wohnraum – doch trotz politischer Ziele und großer Nachfrage werden immer weniger Wohnungen gebaut. In der ersten Folge von DIE WOHNRAUMFRAGE sprechen Michél-Philipp Maruhn, Founder & Host des DIGITALWERK-Podcasts, und Kruno Crepulja, CEO der Instone Group, über die Ursachen der Wohnraumkrise, die dramatisch sinkenden Fertigstellungszahlen und die sozialen Folgen des Wohnungsmangels. Warum fehlen aktuell Wohnungen? Weshalb steigen die Angebotsmieten immer weiter, während Bestandsmieten oft deutlich niedriger liegen? Und welche Hebel müssten Politik, Wirtschaft und Gesellschaft jetzt umlegen, um die Situation nachhaltig zu verbessern? Außerdem werfen die beiden einen Blick auf historische Beispiele wie den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und die Wiedervereinigung – und diskutieren, warum Deutschland heute weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Alle Folgen gibts in Zukunft auf Spotify, Apple Podcasts und überall da, wo es Podcasts gibt. 00:00 – Die Wohnraumfrage 00:41 – Warum dieser Podcast entstanden ist 02:11 – Persönliche Erfahrungen bei der Wohnungssuche 05:06 – Studierende berichten über den Wohnungsmarkt 06:22 – Warum Deutschland seine Bauziele verfehlt 07:13 – Was nach der Wiedervereinigung möglich war 09:59 – Die sozialen Folgen des Wohnungsmangels 14:18 – Genehmigungen, Zinsen und Baukosten 21:55 – Mietwohnungen, Eigentum und Vermögensbildung 33:01 – Ausblick auf die kommenden Gäste und Folgen
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Deutschland hat bei der Wahl für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat eine überraschende Niederlage erlitten. Die Bundesrepublik scheiterte an der erforderlichen Zweidrittelmehrheit – erstmals seit der Wiedervereinigung. Und das, obwohl Außenminister Johann Wadephul zuletzt noch persönlich nach New York gereist war, um für die deutsche Kandidatur zu werben. Weiter blicken wir nach St. Petersburg: Dort findet bis zum 6. Juni das Internationale Wirtschaftsforum mit rund 20.000 Teilnehmern statt. Kurz vor Beginn der Veranstaltung attackierte die Ukraine Energie- und Militäranlagen in der Stadt mit Drohnen. Auch die deutsche Innenpolitik sorgt für Diskussionen: Spekulationen über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen BSW und AfD haben zuletzt für Wirbel gesorgt.
Deutschland hat bei der Wahl der nichtständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats eine überraschende Niederlage erlitten. In der Gruppe der westeuropäischen Staaten setzten sich Österreich und Portugal durch und sicherten sich die Sitze für die Jahre 2027 und 2028. Für Deutschland ist es die erste erfolglose Kandidatur seit der Wiedervereinigung.
Jon Finer, unter Joe Biden stellvertretender Nationaler Sicherheitsberater, sieht im Iran-Krieg taktische Erfolge, aber keinen strategischen Gewinn: 440 Kilogramm angereichertes Uran lagern weiter irgendwo, und Teheran kann die Straße von Hormus jederzeit sperren. An Trump stört ihn nicht das Ziel höherer NATO-Ausgaben, sondern die Haltung dahinter: „Weniger seine Ziele sind mein Problem als vielmehr seine Methoden, seine Taktik – und ganz grundsätzlich, wie er den Wert des Bündnisses einschätzt." Langfristig aber bleibt Finer zuversichtlich: „Die Menschen in Europa und in den USA verbindet eine natürliche Nähe, die unsere Regierungen am Ende auf einen Weg der Zusammenarbeit führen wird." [12:49]Deutschland verfehlt erstmals seit der Wiedervereinigung einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat – 104 Stimmen, gegen 134 für Portugal und 131 für Österreich. Michael Bröcker und Helene Bubrowski diskutieren die Gründe: eine unklare deutsche Linie im Nahen Osten und ein Auftreten, das ausländische Partner eher an einen Oberlehrer erinnert als an einen Verbündeten. Internationale Relevanz folgt wirtschaftlicher Stärke, nicht moralischen Appellen – und genau die fehlt Deutschland derzeit. [01:34]Matthias Belke, seit sieben Jahren Präsident der IHK Schwerin, spricht von gedämpftem Optimismus – trotz ausstehender Reformen, sinkender Eigenkapitalquoten und einer im Frühjahr nochmals eingebrochenen Investitionsbereitschaft. Den Vorwurf, Wirtschaftsvertreter redeten die Lage schlecht und spielten so der AfD in die Hände, weist er strikt zurück. Eine Investorenflucht wegen der politischen Lage in Mecklenburg-Vorpommern hat er bislang nicht erlebt. [05:14]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn zeigt seit über dreißig Jahren die Zeitgeschichte unseres Landes von der Stunde Null – dem Ende des Zweiten Weltkriegs – bis zum Jetzt. Neuerdings heißt es dort: Du bist Teil der Geschichte, denn nach fünfzehn Monaten völliger Umgestaltung öffnete das HdG, so heißt es kurz, Ende 2025 unter diesem neuem Titel. Die Dauerausstellung wurde buchstäblich auf den Kopf gestellt und die meisten Exponate frisch durchgewechselt, doch immer noch führt sie Besucherinnen und Besucher von Hitlers Tod bis zu Putins Überfall auf die Ukraine. Vorbei an Luftbrücke, Staatsgründung, Wirtschaftswunder, Mauerbau, Mondlandung, Deutschem Herbst und Wiedervereinigung, begleitet von Rosinenbomber, Plattenladen, Monchichi, Trabi, Schabowski-Zettel, Joschka-Jacke und Klapphandy. Für Sebastian war das oft besuchte Museum ein entscheidender Faktor darin, ihn zu einem History Nerd in Sachen 20. Jahrhundert zu machen. Das HdG weckte in ihm das, was der Geschichtsunterricht an der Schule nicht schaffte. Die neue Dauerausstellung kennt aber selbst er noch nicht und für Erstbesucher Simon ist es ohnehin neu – also laßt euch einladen auf eine museale Zeitreise per erforschendem Rundgang, der in alle Winkel, aber auch in die Sammlung des Hauses führt. Der Dank der Rückspultaste gilt dem großartigen Team des HdG: Pressesprecherin Katja Schuler, Ellen Lehmann und Frau Dyck aus der Online-Redaktion, Herrn Schmitz für seine Führung unserer Hörerinnen und Hörer, Sammlungsdirektor Dr. Manfred Wichmann und Stiftungspräsident/Direktor Prof. Dr. Harald Biermann.
Die Journalistin Christiane Grefe hat ein Buch mit dem Greifswalder Moorforscher Michael Succow über sein Leben als Naturschützer in der DDR geschrieben. In dieser Episode fragen wir sie: Wie kann ein Einzelner so viel bewegen? Grefe schildert die Hintergründe, die es ermöglichten, in einem Moment der historischen Gunst wertvolle Naturgebiete unter Schutz zu stellen. Und wie Succow nach der Wiedervereinigung weit über Deutschland hinaus wirken konnte. In jeder Folge von Auch das noch – der freundliche Krisenpodcast sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei, zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Weitere Links zur Folge und zum Thema Klimaschutz finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Es ist ein Mordfall zur Zeit der DDR, der Jahrzehnte später im vereinten Deutschland vor Gericht landet und die zentrale juristische Frage aufwirft: Soll nach DDR‑Recht oder nach dem geltenden Strafrecht der BRD geurteilt werden? Am 10. April 1987 findet ein Armeeangehöriger in der DDR die Leiche einer jungen Frau in einem kleinen Waldgebiet bei Plauen. Die Volkspolizei sucht nach verdächtigen Männern, die nach dem Mord in der Nähe des Tatorts und am Grab des Opfers gesehen wurden - kann den Fall jedoch nicht aufklären. Kurz vor der Wende vernichtet die StaSi wichtige Aktenunterlagen – das Verbrechen wird zum Cold Case. Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung beginnt Kriminalhauptkommissar Enrico Petzold bei der Mordkommission und rollt die Ermittlungen zur getöteten 18-jährigen Ines Bausch* wieder auf. Am Ende legt er rund 200 Ordner an, befragt 5.500 Personen und fährt rund 1.200 Mal nach Plauen und in die Umgebung, um den Täter zu fassen. 30 Jahre nach dem Sexualverbrechen zahlt sich die Hartnäckigkeit des Sachbearbeiters schließlich aus. Zu Gast im Aufnahmestudio bei Rudi Cerne und Conny Neumeyer ist Kriminalhauptkommissar Enrico Petzold von der Polizeidirektion Zwickau, der 16 Jahre lang in diesem Mordfall ermittelt und dabei nie locker gelassen hat. Außerdem im Interview: Richter Altfrid Luthe und Vorsitzender Richter Torsten Sommer vom Landgericht Zwickau. Sie erklären, wieso der Mord nach DDR-Strafrecht abgeurteilt wurde, obwohl das Land zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr existierte. *Name geändert *** Link zum Zweiteiler „Bad Banker – Die geheime Welt der Geldwäsche“ auf dem ZDF Streamingportal: https://kurz.zdf.de/XYCast/ *** Noch mehr spannende Fälle gibt es jetzt auch im Kanal „ZDF True Crime“ auf YouTube: https://www.youtube.com/@ZDFTrueCrime *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gast: KHK Enrico Petzold, Polizeidirektion Zwickau Interviewpartner: Altfrid Luthe & Torsten Sommer, Richter & Vorsitzender Richter am Landgericht Zwickau Autorin dieser Folge: Natascha Fehn Audioproduktion & Technik: Christina Maier Leitung Postproduktion: Stephan Gossen Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Zoë Jungblut Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
In dieser Folge werfen wir einen detaillierten Blick auf ein oft übersehenes, aber entscheidendes Kapitel der europäischen Geschichte: Bulgarien im Zweiten Weltkrieg. Wir beleuchten den schwierigen Weg eines Landes, das nach dem Trauma des Ersten Weltkriegs und dem „Diktat von Neuilly“ nach nationaler Identität und Wiedervereinigung strebt. Zwischen den Fronten von Hitler und Stalin stehend, versucht Bulgarien zunächst verzweifelt, seine Neutralität zu wahren. Doch der massive Druck der Großmächte und die Verlockung, verlorene Gebiete wie Mazedonien und Thrakien zurückzugewinnen, führen schließlich zum Beitritt zum Dreimächtepakt. Wir untersuchen die komplexe Beziehung zum Dritten Reich: eine Partnerschaft, die von wirtschaftlichen Vorteilen, aber auch von tiefem Misstrauen geprägt war. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem außergewöhnlichen Akt des Humanismus: Trotz der repressiven Gesetzgebung gelang es mutigen Bürgern wie Dimitar Peschev, Vertretern der Kirche und dem bulgarischen Volk, rund 50.000 jüdische Mitbürger vor der Deportation zu retten. Abschließend besprechen wir den dramatischen Seitenwechsel im Jahr 1944, den plötzlichen Tod von König Boris III. und die harten Kämpfe der bulgarischen Armee gegen die Wehrmacht in den letzten Kriegsmonaten. Erfahre, wie dieses „kleine Land mit großem Beitrag“ trotz Zerstörung und dem Verlust territorialer Hoffnungen seine kulturelle Würde bewahrte und den Grundstein für seine komplexe Nachkriegsgeschichte legte.
Letzte Folge der Schemers vor der Wiedervereinigung. Und was für eine Folge, denn es wird ein Attentat vereitelt! Zwei Attentate irgendwie. Aber am Ende kam halt doch alles anders. Aber wie herzlich war denn bitte das Wiedersehen mit Azunes Schwester? Also hört rein. Let's role the intro!Schnitt: Raik; Intromusik: d20sounds (www.d20sounds.com);Introgesang: Raik und Thomas;Introtext: Thomas und Raik;Coverart: Thomas;Hintergrundmusik: „Witchers Inn“ von d20sounds (www.d20sounds.com)#CriticalRole #campaign4 #DnD #Araman #Rollenspiel #tabletoprpg #podcast #penandpaper #German #Deutsch #Schniekattack #SchemersTable #Wiederauferstehung #KingGus #Attentat
Wenn man sich mit dem Falschen anlegt, kann das böse enden. Diese Erfahrung haben sicherlich einige von uns schon gemacht. Holger Friedrich allerdings hat es gewaltig übertrieben. Was mit einer übermütigen Provokation begann, endete damit, dass ihn die Stasi verhörte, brach und gegen seinen Willen zum inoffiziellen Mitarbeiter machte. Als er 2019 die Berliner Zeitung kaufte, machte er sich erneut einflussreiche Feinde. Die gesamte westdeutsche Medienelite drehte durch, weil ein Ossi ein Medienunternehmen übernimmt. Friedrich wirft ihnen systematische Korruption und Betrug vor. Im Gespräch erzählt er, wie die Wende wirklich lief, warum er denkt, dass erstklassige Ossis durch drittklassige Wessis ersetzt wurden und warum die Weltmarktführerin DDR mutwillig zerstört wurde. Friedrich hat auch eine Warnung dabei: Was mit der DDR geschehen ist, kann auch der BRD passieren. ----- Sponsoren: (WERBUNG) https://linktr.ee/ungeskriptet_werbepartner ----- Aufnahmedatum: KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:03:03) - Der Kauf der Berliner Zeitung: Ein Fehler? (00:15:06) - Aufgewachsen in der DDR: Leben an der Mauer (00:36:56) - Stasi, Armee & gebrochener Wille (01:06:33) - Mauerfall: Die Nacht der Nächte (01:28:06) - Elitenaustausch & Wendekrebs: Der Preis der Wiedervereinigung (02:09:22) - Ost & West: Unterschiedliche Lebensrealitäten (02:33:53) - Medien, Corona & die Integrität des Journalismus (03:04:51) - Eine letzte Frage Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Mein Ziel ist es, der beste Podcast Host Deutschlands zu werden. Ich verspreche dir, die spannendsten Gäste an meinen Tisch zu holen. 100% Realtalk. No Bullshit. #besterpodcast. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Die Idee entstand im Strandkorb 1946. Viele Engagierte halfen in den Jahrzehnten, das Festival in Greifswald zu erhalten: in der DDR, nach der Wiedervereinigung, heute. Die Bach-Woche im Juni zieht viele Menschen, u.a. weil sie auch mitsingen können und der persönliche Kontakt so gut gewachsen ist, berichtet der Professor für Kirchenmusik, Frank Dittmer.
Seine Witze über den Sozialismus steckten voller Anspielungen. Peter Ensikat, Mann der leisen Töne, war der meistgespielte Kabarett-Autor in der DDR. Nach der Wiedervereinigung schrieb er vor allem über deutsch-deutsche Befindlichkeiten. Treusch, Wolf-Sören www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
0:32 Schalke würde gerne mit Dzeko verlängern 2:45 Daran hängt die Schalke-Verlängerung von Loris Karius 4:58 Leipzig und Diomande: Was bedeutet das Mintzlaff-Machtwort? 7:51 Ole Werner: Vertragsgespräche geplant 9:44 FC Bayern: So plant der Rekordmeister mit Harry Kane 11:18 Jackson verlässt die Bayern im Sommer 13:07 Die Zukunft von Keeper-Talent Leonard Prescott 14:40 Andere Interessenten ausgestochen: Cajetan Lenz wechselt nach Hoffenheim 18:15 Freiburg an Gladbach-Leihe Engelhardt interessiert 18:55 Trainer-Zukunft: Wie geht es bei Manuel Baum und Frank Schmidt weiter? 22:40 Stuttgart: Der Undav-Poker läuft 28:10 Wiedervereinigung mit Daniel Thioune? Bremen an Kastenmeier interessiert 30:33 Köln: Update zur El-Mala-Zukunft 32:44 WM-Aus für Xavi Simons 34:13 Nie mehr Liverpool? Mohamed Salah verletzt ausgewechselt 34:58 Man United: Erste Bonuszahlungen für Benjamin Sesko fällig 35:59 Schnelle Transfer-News: Atubolu, Silas, Wanitzek 39:28 Wolfsburg hofft auf Füllkrug-Coup 40:20 Kehrt Jose Mourinho zu Real zurück?
Nach 1989 wurden Autorinnen und Autoren, die in der DDR geschrieben hatten, oft genug nicht nach ästhetischen, sondern nach ideologischen Maßstäben bewertet. Carsten Gansel wirbt für einen anderen Blick.
Nach "Life is Strange: Double Exposure" schickt der Nachfolger "Reunion" Max Caulfield und Chloe Price ein letztes Mal gemeinsam auf die Bühne: An der Caledon University, wo Max inzwischen Fotografie unterrichtet, steht ihr neues Leben buchstäblich in Flammen, als ein Inferno den Campus in wenigen Tagen auszulöschen droht. Max' weiterentwickelte Rewind-Fähigkeit und Chloes Redegewandtheit greifen dabei ineinander. Zum ersten Mal steuern wir beide als gleichberechtigte Protagonistinnen und jonglieren mit Zeitschleifen, Dialogkonfrontationen und den bekannten, verzweigten Entscheidungen, für die die Serie geliebt wird.Im Podcast reden Manu und Micha darüber, wie sehr Reunion diese Wiedervereinigung von Max und Chloe als emotionales Finale inszenieren will - inklusive all der Schuld, Trauer und „Was-wäre-wenn“-Fantasien, die sich seit Arcadia Bay aufgestaut haben. Wir diskutieren, ob das Spiel die alten dramatischen Entscheidungen entwertet oder im Gegenteil konsequent zu Ende denkt, wenn es die zusammengeflickten Zeitlinien und Chloes Todesvisionen zum eigentlichen Thema macht. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Neu entdeckte Tagebücher beweisen: Erich Honecker war 1986 heimlich und anonym in den USA - um den Kapitalismus zu studieren und damit vielleicht die DDR zu retten. Eine unglaubliche Reise... Von Jana Fischer.
In der heutigen Folge: Helgoland plant die „Wiedervereinigung“ mit der Düne, um die Insel vor dem Untergang zu bewahren. Während Hamburgs Wirtschaft den Bund abhängt, sorgt ein junger Wolf in den Elbvororten für Aufsehen. Außerdem: Das bittere Verletzungs-Aus für St. Paulis Eric Smith und die große Stauprognose zu Ostern. Wir blicken auf die Themen, die den Norden bewegen.
Nach der Wiedervereinigung wurden Millionen DDR-Bücher entsorgt und Bibliotheken geschlossen. Literaturwissenschaftler Carsten Gansel erklärt, wie das literarische Gedächtnis eines Landes nahezu ausgelöscht wurde – und was das bis heute bedeutet. Gansel, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Nach der Wiedervereinigung wurden Millionen DDR-Bücher entsorgt und Bibliotheken geschlossen. Literaturwissenschaftler Carsten Gansel erklärt, wie das literarische Gedächtnis eines Landes nahezu ausgelöscht wurde – und was das bis heute bedeutet. Gansel, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Wer verstehen will, warum der Osten politisch gerade so kippt, muss tiefer schauen als auf Wut über Migration.Paul spricht mit ZEIT-Autorin Jana Hensel über ihr neues Buch „Es war einmal ein Land“ - und über die These, dass sich viele Ostdeutsche von Parteien und demokratischen Institutionen verabschiedet haben, obwohl sie formal „demokratisch“ wählen. Hensel erklärt, warum sie die AfD-Erfolge nicht nur als kurzfristige Protestreaktion sieht, sondern als Ergebnis zweier übereinanderliegender Entwicklungen: der langen Linie seit 1990 (Wiedervereinigung, Deindustrialisierung, Abwanderung, fehlendes Vermögen) und der Krisenwucht seit 2015.Im Gespräch geht es um eine provokante neue Deutung: Hartz IV als mentaler Bruchmoment - als Signal, dass das Versprechen der Angleichung endet und „Arbeitslosigkeit jetzt euer Problem ist“. Außerdem: warum der „Einstellungsfokus“ (Rassismus-/Autoritarismus-Studien) oft zu kurz greift, was Hensel mit einem „informellen Ost-Talk“ meint - und wie sich daraus auch der Konflikt mit Westdeutschland speist. Zum Schluss diskutieren beide das Russlandbild im Osten, die Rolle von Angela Merkel und die Frage, ob Brandmauer im Parlament funktionieren kann, ohne gesellschaftlich noch mehr zu entfremden."Es war einmal ein Land - Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet" von Jana Hensel: https://www.aufbau-verlage.de/aufbau/es-war-einmal-ein-land/978-3-351-04288-2Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
1990 wird der Palast der Republik wegen Asbest geräumt. Es folgt eine 15-jährige Debatte über deutsche Identität, die auch mit dem Abriss-Start am 6.2.2006 nicht endet. Von Susanne Rabsahl.
Bundesregierung lehnt Boykott der Fußball-WM in den USA ab / Organisatoren planen weiterhin Protest gegen Besuch des israelischen Präsidenten / Oppositionsführerin Sussan Ley weiter offen für Wiedervereinigung der Coalition / Schattenfinanzminister kritisiert Steuer- und Ausgabenpolitik der Labor-Regierung fort / Finanzministerin Gallagher verteidigt Überprüfung der Kapitalertragssteuer / Regierung plant Verkauf von Immobilien der Streitkräfte / Erste weibliche Gouverneurin von New South Wales mit Staatsbegräbnis verabschiedet / Junger amerikanischer Rabbiner nach Bondi-Attentat geehrt / Sohn des amerikanischen Bürgerrechtsführers Martin Luther King Junior eröffnete Vortragsreise in Australien / Katar will Spannungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten entschärfen
EU hängt bei EU ihre Versorgungsziele bis 2030 hinterher / Treasurer Chalmers äußert sich zu Inflation / Oppositionsführerin Ley wirbt um Wiedervereinigung der Coalition / Lehrkräfte und Schulleitungen in NSW können wegen Hatespeech entlassen werden / Bundesstaaten und Territorien stimmen Regierungsprogramm „Thriving Kids“ zu / Crossbencher wollen Informationsfreiheitsgesetzentwurf der Regierung aussetzen / ICE-Beamte sollen künftig mit Bodycams ausgestattet werden / US-Justizministerium erklärt Entfernung tausender Epstein-Dokumente / Raumfahrtfirma SpaceX mit dem KI-Unternehmen xAI zusammengelegt
In flink tempo hebben D66, VVD en CDA hun gezamenlijke handreiking op tafel gelegd. Jaap Jansen en PG Kroeger analyseren hun beleidspakket, het proces van de kabinetsinformatie en de niet geringe uitdaging voor aspirant-premier Rob Jetten, zijn coalitie en de partijen die constructieve oppositie beloven. *** Deze aflevering is mede mogelijk gemaakt met donaties van luisteraars die we hiervoor hartelijk danken. Word ook vriend van de show! Heb je belangstelling om in onze podcast te adverteren of ons te sponsoren? Zend ons een mailtje en wij zoeken contact. *** Het eerste dat opvalt? Hoe doelgericht en effectief de opeenvolgende informateurs hun werk deden. Vergelijk dat eens met de verzameling pijnlijke misgrepen en stuitende ijdeltuiterij gedurende de formaties van 2021 en 2023. Informateur Rianne Letschert slaagde júist als betrokken buitenstaander met een vlekkeloze aanpak. Daarbij werkte zij met een opvallende innovatie in de ordening van de onderhandelingen door 'leiders' en 'fixers' separaat aan het werk te zetten. Het werkte zo goed, dat niemand lekte en ze haar als 'kabinetscoach' huldigden. In dit licht zou het verstandig zijn haar nog een innovatie te laten organiseren: het Duitse model van de 'Koalitionsausschuß', waarin de toppers van de coalitie in een barokpaleisje elkaar met enige regelmaat de nieren proeven, knopen doorhakken en blokkades weghalen. Er is in Limburg vast zo'n antiek rustpunt te vinden. Overigens staat het belangrijkste politieke feit van de afgelopen week niet in 'Aan de slag'. Het regeerakkoord is hiermee meteen al een beetje achterhaald. Op initiatief van het duo Friedrich Merz (CDU) en Lars Klingbeil (SPD) is een Europese ‘kopgroep' gevormd die uitvoering van de rapporten van Draghi, Letta en Kubilius moet gaan aanjagen. Productiviteitimpulsen, Kapitaalmarktunie en defensiecapaciteit staan centraal. De zes grote EU-economieën trekken dit samen: Duitsland, Frankrijk, Italië, Spanje, Polen en Nederland. Hiermee is Rob Jetten vanaf het moment dat hij op het bordes staat een senior-leider in Europa en daarmee dus ook mondiaal een factor. Zo kan hij meteen uitstralen 'Nederland staat er weer', na de Schoof-fase. De benoeming van een Europaminister die hem hierbij assisteert ligt dan voor de hand. De rijksfinanciën zullen in de komende Voorjaarsnota gesaneerd worden van de ergste misgrepen onder Dick Schoof. Daarna kan richting Prinsjesdag met constructieve oppositiepartijen over het meerjarenbeeld en de lange termijn investeringen onderhandeld worden. Aangezien het akkoord niets doet aan sanering van de 'fiscale regelingen' kan GroenLinks-PvdA hier het voortouw nemen. Zij kunnen de coalitie €30 à €40 miljard bieden voor nadere afspraken rond investeringen en sociale en fiscale verbeteringen. En de vermaledijde Eurobonds? Die worden de facto allang ook door Nederland gaarne benut en ingezet. In Brussel grinnikt men over de stoere VVD-taal hierover. Intrigerend is ook dat de financiering van de defensie-expansie een flinke vorm van nivellering betekent. Zoals Helmut Kohl in 1990 deed met de kosten van de Wiedervereinigung. Hoogst merkwaardig is de lacune op het punt van de miljarden aan 'onderuitputting' bij ministeries. Heeft Jetten hier niet opgelet? Een premier kan toch niet accepteren bij zijn start kiezersbeloften simpelweg blijven liggen, omdat ministeries geld niet weten uit te geven en Financiën zo kunstmatig buffers en meevallers creëert? De lange termijn strategie voor het toekomstige verdienvermogen bouwt voort op 'Wennink' en 'Draghi', al komen er vooralsnog geen nieuwe projecten-Beethoven. Wel spannend is een nationaal agentschap voor 'disruptieve innovaties'. Veel beleid wat in Rutte IV werd ingezet maar – zeker onder Schoof – niet uit de verf kwam keert herkenbaar terug. Bijvoorbeeld: de klimaat- en energietransitie van toenmalig minister Jetten. En op asiel en migratie is de knoop doorgehakt. Het Europese Pact is hier de facto leidend. De opt out brief aan de EU van ex-minister Marjolein Faber kan worden ingetrokken. *** Verder lezen Kabinetsformatie 2025 *** Verder luisteren 559 - Schaken op drie borden tegelijk https://omny.fm/shows/betrouwbare-bronnen/559-schaken-op-drie-borden-tegelijk 557 – Hoe overleeft Rob Jetten het premierschap? Uitdagingen en risico's voor de nieuwe minister-president https://omny.fm/shows/betrouwbare-bronnen/557-rob-jetten-minister-president-tips-en-trucs-voor-de-nieuwe-premier 552 - Formeren in versplinterd en blokkerend Den Haag https://omny.fm/shows/betrouwbare-bronnen/552-formeren-in-versplinterd-en-blokkerend-den-haag 547 – Knopen doorhakken, hervormen en stevig investeren: het formatie-advies van Jeroen Dijsselbloem en Pieter Duisenberg https://omny.fm/shows/betrouwbare-bronnen/547-knopen-doorhakken-hervormen-en-stevig-investeren-het-formatie-advies-van-jeroen-dijsselbloem-en-pieter-duisenberg 525 –Wat Brainport Eindhoven ons leert en hoe we onze economie nóg toekomstbestendiger kunnen maken https://omny.fm/shows/betrouwbare-bronnen/525-wat-brainport-eindhoven-ons-leert-en-hoe-we-onze-economie-n-g-toekomstbestendiger-maken 446 - Doe wat Draghi zegt of Europa wacht een langzame doodsstrijd https://art19.com/shows/betrouwbare-bronnen/episodes/7af41d6c-1463-4010-94df-a702f6f5cf08 540 - Verkiezingscampagne 2025: waar het veel te weinig over ging https://omny.fm/shows/betrouwbare-bronnen/540-verkiezingscampagne-2025-waar-het-veel-te-weinig-over-ging 533 – Een nieuw belastingstelsel. Leuker kunnen we het niet maken, eenvoudiger wel https://omny.fm/shows/betrouwbare-bronnen/533-een-nieuw-belastingstelsel-leuker-kunnen-we-het-niet-maken-eenvoudiger-wel 210 - Kabinetsformatie 2021: Herman Tjeenk Willink over het verval van de democratische rechtsorde 224 - Kabinetsformatie 2021: Het ongeduld van Mariëtte Hamer *** Tijdlijn 00:00:00 – Deel 1 00:51:18 – Deel 2 01:12:41 – Deel 3 01:37:44 – EindeSee omnystudio.com/listener for privacy information.
Heuer, Christine www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Am 24.11.1990 wird Amadeu Antonio in Eberswalde Opfer eines rassistischen Angriffs. Sein Tod erschüttert das Land und zeigt die Gefahr rechter Gewalt. Von Irene Geuer.
Transkript Deutsch-Englisch & Wortschatzerklärungen & Übungen gibt's hierThema der Folge:In der heutigen Folge von Deutsches Geplapper sprechen Amelie und Flemming über Ossis und Wessis, also die Ostdeutschen und die Westdeutschen. Spielt das heute überhaupt noch eine Rolle? Wir diskutieren darüber, wie die Teilung Deutschlands auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung noch nachwirkt, wie sie uns ganz persönlich noch immer beeinflusst und warum das Thema uns alle betrifft.Welches Thema sollen Amelie und Flemming besprechen? Sag es uns!Per Instagram: https://www.instagram.com/deutsches_geplapper.podcast/Per Mail an: flemming@naturalfluentgerman.comWEITERE LERNANGEBOTE
Die Bundesregierung plant, die Bundeswehr massiv auszubauen – auf 460.000 Soldaten. Damit würde Deutschland eine zentrale Verpflichtung des Zwei-plus-Vier-Vertrags brechen, der einst die Wiedervereinigung absicherte. Von Sevim Dağdelen. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Deutschland befindet sich nicht im Krieg mit Russland. Das ist eine ebenso banale wie keineswegs zukunftstaugliche Feststellung.Weiterlesen
Die deutsche Wiedervereinigung stellte die Sowjetunion im Jahr 1990 vor immense politische und diplomatische Herausforderungen. Wie Wladimir Michailowitsch Polenow, sowjetisch/russischer Diplomat, berichtet, war der Prozess von Unsicherheit und dem Gefühl einer „Zerlegung“ der DDR geprägt. Artem Pawlowitsch Sokolow führte dieses Interview im Rahmen des analytischen Berichts des Instituts für Internationale Studien der MGIMO (Moskauer StaatlichesWeiterlesen
East Side Gallery – Denkmal zwischen Bauprojekten – Nach der Wiedervereinigung wurden Teile der Berliner Mauer zu einem Kunstwerk. Einige Jahre lebten dort Künstlerinnen und Künstler in Wohnwagen. Heute ist die East Side Gallery von Büros und Luxuswohnungen umgeben.
35 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigt Annette Schuhmann, wie "anders" die Frauen der Ex-DDR sind. Die Historikerin war als Kind leidenschaftliche Jungpionierin, verließ mit 29 die DDR und stellte sich im Westen völlig neuen Herausforderungen. Bürger, Britta www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Nach dem Mauerfall 1989 folgte vor 35 Jahren die Wiedervereinigung, die vor allem das Leben im Osten Deutschlands veränderte und alle Lebensbereiche umfasste: Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, alltägliches Leben und nicht zuletzt auch die Kunst. In dieser Episode von „Die Kulturmittler:innen“ diskutieren Amira El-Ahl, Sarah Alberti und Susanne Weiß über die Bedeutung der Kunst in der Erinnerungskultur. Dabei geht es insbesondere um Kunst in der DDR und das Zentrum für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), aus dessen Bestand im Jahr 1991 ca. zehntausend Werke an das ifa überführt wurden. Sie beleuchten die Bedeutung von Kunstwerken als Träger von Erinnerungen und Identität, die Herausforderungen der Aufarbeitung der DDR-Kunst nach 1990 und reflektieren die Wahrnehmung der Ostkunstszene in der heutigen Gesellschaft. Anlässlich des 35. Jubiläums der Wiedervereinigung findet am 9. November 2025 im Hamburger Bahnhof in Berlin die Diskussion „Aktuelle künstlerische Perspektiven auf die Folgen der Wiedervereinigung“ statt. Dort spricht Dr. Sarah Alberti mit den vier Künstler:innen Dana Lorenz, Sophia Kesting, David Polzin und Eric Meier über deren Perspektiven auf die Folgen der Wiedervereinigung und ihre jeweiligen künstlerischen Ansätze. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem ifa – Institut für Auslandsbeziehungen und dem Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. • Mehr Infos zur Veranstaltung im Hamburger Bahnhof am 9. November 2025: https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/hamburger-bahnhof/veranstaltungen/detail/aktuelle-kuenstlerische-perspektiven-auf-die-folgen-der-wiedervereinigung-2025-11-09-150000-149700/ • ifa Online-Ausstellung „Publik machen“: https://agora.ifa.de/de/ausstellung/publik-machen-388316 • ifa über das ZfK: https://agora.ifa.de/de/themen/zfk-neu • Wüstenrot Stiftung – Förderung der Erschließung des ifa Kunstbestandes: https://wuestenrot-stiftung.de/ifa-kunstbestand-erschliessung-sicherung-und-sichtbarmachung/ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.ifa.de/ Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail an podcast@ifa.de.
In Ostdeutschland fühlen sich viele Menschen benachteiligt. Eine Mehrheit sagt, sie seien Bürger zweiter Klasse. Und das obwohl in der Region der ehemaligen DDR eine beeindruckende Entwicklung stattfand. Warum ist das so und wohin kann das führen? «Reporter» reist durch den Osten und fragt nach. Es sei viel gemacht worden seit der Wiedervereinigung vor 35 Jahren, sagen Einheimische in Thüringen und Sachsen. Dennoch trifft man oft Unzufriedene. Sie beklagen sich über angeblich besser gestellte Flüchtlinge, über wirtschaftliche Engpässe oder das militärische Aufrüsten. Putin-Freundlichkeit und DDR-Nostalgie: keine Seltenheit. Emotionen – befeuert durch die aufstrebende Partei AFD, die davon profitiert. Ein Leipziger Professor nennt Gründe für die Unzufriedenheit wie: niedrigere Löhne, weniger Vermögen oder die klare Unterrepräsentation in Elitepositionen.
Ost und West: aufgewachsen in Einheit? – Deutschland ist seit 35 Jahren wiedervereinigt. Noch immer gibt es Unterschiede zwischen Ost und West. Und diese betreffen auch junge Menschen. Die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser erklärt, welche Gründe es dafür gibt.
Hunderttausende feiern Wiedervereinigung Deutschlands, Industriestandort Bitterfeld nach Wiedervereinigung im Wandel, Flughafen München stellt Betrieb wegen Drohnenalarm vorrübergehend ein, Bundestag diskutiert neuen Wehrdienst, Trump setzt Hamas Frist bis Sonntagabend für die Annahme eines Friedensplans, Generalstreik und Proteste in Italien aus Solidarität für Gaza-Hilfsflotte, Para-Leichtathletik-WM in Neu-Dehli, Das Wetter Hinweis Der Beitrag zum Thema "Para-Leichtathletik-WM in Neu-Dehli" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden
Hunderttausende feiern Wiedervereinigung Deutschlands, Industriestandort Bitterfeld nach Wiedervereinigung im Wandel, Flughafen München stellt Betrieb wegen Drohnenalarm vorrübergehend ein, Bundestag diskutiert neuen Wehrdienst, Trump setzt Hamas Frist bis Sonntagabend für die Annahme eines Friedensplans, Generalstreik und Proteste in Italien aus Solidarität für Gaza-Hilfsflotte, Para-Leichtathletik-WM in Neu-Dehli, Das Wetter Hinweis Der Beitrag zum Thema "Para-Leichtathletik-WM in Neu-Dehli" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden
Am 3. Oktober feiern wir den Tag der Deutschen Einheit und damit die Wiedervereinigung der beiden Teile Deutschlands 1990 – zugleich erinnert dieser Tag auch an die historische nationale Einigung, die im 19. Jahrhundert mit der Reichsgründung 1871 erreicht wurde. Wir haben jetzt eine staatliche Einheit, aber was ist mit der gesellschaftlichen Einheit? Die scheintWeiterlesen
Wir beginnen das heutige Programm mit einer Diskussion über die Notwendigkeit Europas, die Verteidigung an den östlichen Grenzen angesichts der russischen Aggressionen zu überdenken. Die neuen russischen Drohnenangriffe auf den europäischen Luftraum werden als eine reale und unmittelbare Bedrohung für die NATO angesehen. Danach sprechen wir über die Schweiz, wo die Wähler in einer Volksabstimmung am Sonntag mit knapper Mehrheit für die Einführung elektronischer Personalausweise gestimmt haben. Unser Wissenschaftsthema ist einer Studie gewidmet, die letzte Woche in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde und unser Verständnis der menschlichen Evolution neu definiert. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einem umstrittenen Wandbild von Banksy, das an der Wand des Londoner High Court erschienen war und später von den Behörden entfernt wurde. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und der deutschen Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Subordinating Conjunctions – Part 2. Es geht um den Tag der Deutschen Einheit, der seit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 jedes Jahr als nationaler Feiertag gefeiert wird. Obwohl der Mauerfall schon knapp ein Jahr früher stattfand, dauerte es, bis das Gebiet der DDR und damit die neuen Bundesländer an die Bundesrepublik angeschlossen wurden. Für viele ist Romy Schneider die schönste deutsche Frau und eine der besten deutschen Schauspielerinnen aller Zeiten. Ihre Beziehung zu Alain Delon ließ bei der deutschen Öffentlichkeit und der Klatschpresse die Herzen höherschlagen. Unsere Redewendung der Woche ist Einen Korb geben. Sie passt perfekt auf die Geschichte dieser deutschen Ikone. Europa überdenkt die Verteidigung seiner östlichen Grenzen gegen russische Bedrohungen Knappes Ja für nationalen elektronischen Personalausweis in der Schweiz Neue Studie: Ist die menschliche Evolutionsgeschichte komplexer als bisher angenommen? Banksy-Bild von Fassade des Londoner High Court entfernt Tag der Deutschen Einheit Das Leben der Romy Schneider
In den Kommentaren der Online-Ausgaben der Zeitungen geht es unter anderem um den 35. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Themen sind der morgige 35. Jahrestag der Wiedervereinigung und der Shutdown in den USA. Doch zunächst zur Klausur des Bundeskabinetts in der Villa Borsig in Berlin. Dort hat die Bundesregierung ein Reformpaket beschlossen, um Staat und Verwaltung zu modernisieren. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Die Mauer in Deutschland ist Geschichte. Seit 35 Jahren sind wir schließlich wiedervereint, oder? Aber manche Mauern sind geblieben, in den Köpfen, im Alltag, in Biografien. Weniger sichtbare Mauern, sondern jene, die viel schwieriger einzureißen sind. Gerade junge Menschen erleben die Folgen der Trennung heute anders als ihre Eltern und Großeltern und sprechen von einer “neuen Mauer”. Sie haben die Wende nicht erlebt und spüren das Trennende trotzdem. Was heißt es, heute ostdeutsch zu sein? Wo liegt das Verbindende oder ist die Trennung so nachhaltig, dass man es kaum wahrnehmen kann? Gibt es in den Grenzregionen eine wirkliche Gemeinschaft mit gemeinsamen Projekten? Da Deutschland am 3. Oktober offiziell den 35. Jahrestag der Wiedervereinigung feiert, geht “Der Tag” jetzt auf die Suche nach ostdeutschen Erinnerungen und Perspektiven: Mit Luisa Bäde, Film-Regisseurin und Mitglied im Netzwerks Nachwendekinder, mit Ilko-Sascha Kowalczuk, Autor des Buches “Die neue Mauer”, mit Daniel Kubiak, Sozialwissenschaftler an der Humboldt-Universität Berlin und mit Patrice Potrous, Historiker an der Universität Osnabrück. Podcast-Tipp: MDR AKTUELL - Tabubruch Nachwendekinder: Der lange Schatten der DDR Karolin ist Ende 30 und lebt in Halle. Sie kommt aus dem Osten und war gerade mal drei Jahre alt, als die Mauer fiel. Wirklich bewusst hat sie nur das wiedervereinigte Deutschland erlebt, sie ist damit ein sogenanntes "Nachwendekind". Trotzdem war die DDR in ihrer Kindheit und Jugend immer irgendwie präsent. Denn das untergegangene Land hat ihre Eltern geprägt, ihre Familiengeschichte und damit auch Karolin selbst. Nur geredet wurde darüber kaum, obwohl Karolin viele Fragen hätte. Bis heute sind sie nicht geklärt, denn in der Familie spricht man nicht gern über diese Zeit. Und gleichzeitig wächst Karolin in einem wiedervereinigten Land auf, in dem ihr Ostdeutsch sein immer wieder eine große Rolle gespielt hat, vor allem durch Zuschreibungen von außen. Den für Menschen im Westen war sie vor allem eins: Ostdeutsch. All das hat sie lange verunsichert, inzwischen sieht sie darin eine Stärke, die sie in ihre Arbeit als Theatermacherin einfließen lässt. In dieser Folge sprechen wir mit Karolin über ihre Familie, den Schatten der DDR und die ostdeutsche Identität eines Nachwendekindes. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:bcba33741be66f6b/
Die Mauer in Deutschland ist Geschichte. Seit 35 Jahren sind wir schließlich wiedervereint, oder? Aber manche Mauern sind geblieben, in den Köpfen, im Alltag, in Biografien. Weniger sichtbare Mauern, sondern jene, die viel schwieriger einzureißen sind. Gerade junge Menschen erleben die Folgen der Trennung heute anders als ihre Eltern und Großeltern und sprechen von einer “neuen Mauer”. Sie haben die Wende nicht erlebt und spüren das Trennende trotzdem. Was heißt es, heute ostdeutsch zu sein? Wo liegt das Verbindende oder ist die Trennung so nachhaltig, dass man es kaum wahrnehmen kann? Gibt es in den Grenzregionen eine wirkliche Gemeinschaft mit gemeinsamen Projekten? Da Deutschland am 3. Oktober offiziell den 35. Jahrestag der Wiedervereinigung feiert, geht “Der Tag” jetzt auf die Suche nach ostdeutschen Erinnerungen und Perspektiven: Mit Luisa Bäde, Film-Regisseurin und Mitglied im Netzwerks Nachwendekinder, mit Ilko-Sascha Kowalczuk, Autor des Buches “Die neue Mauer”, mit Daniel Kubiak, Sozialwissenschaftler an der Humboldt-Universität Berlin und mit Patrice Potrous, Historiker an der Universität Osnabrück. Podcast-Tipp: MDR AKTUELL - Tabubruch Nachwendekinder: Der lange Schatten der DDR Karolin ist Ende 30 und lebt in Halle. Sie kommt aus dem Osten und war gerade mal drei Jahre alt, als die Mauer fiel. Wirklich bewusst hat sie nur das wiedervereinigte Deutschland erlebt, sie ist damit ein sogenanntes "Nachwendekind". Trotzdem war die DDR in ihrer Kindheit und Jugend immer irgendwie präsent. Denn das untergegangene Land hat ihre Eltern geprägt, ihre Familiengeschichte und damit auch Karolin selbst. Nur geredet wurde darüber kaum, obwohl Karolin viele Fragen hätte. Bis heute sind sie nicht geklärt, denn in der Familie spricht man nicht gern über diese Zeit. Und gleichzeitig wächst Karolin in einem wiedervereinigten Land auf, in dem ihr Ostdeutsch sein immer wieder eine große Rolle gespielt hat, vor allem durch Zuschreibungen von außen. Den für Menschen im Westen war sie vor allem eins: Ostdeutsch. All das hat sie lange verunsichert, inzwischen sieht sie darin eine Stärke, die sie in ihre Arbeit als Theatermacherin einfließen lässt. In dieser Folge sprechen wir mit Karolin über ihre Familie, den Schatten der DDR und die ostdeutsche Identität eines Nachwendekindes. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:bcba33741be66f6b/