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Klein, Bettina www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
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"Keine Schonzeit für Juden: Eine persönliche Bilanz" – Uwe Kullnick spricht mit Rafael Seligmann(Hördauer ca. 77 Minuten) GesprächRafael Seligmann erzählt die Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus mit dem Wissen des Historikers bewusst subjektiv. Sein neues Buch ist ein mitreißender, gnadenlos ehrlicher persönlicher Lebensbericht. »Lange genug wurde analysiert und wissenschaftlich geforscht. Eine objektive Schilderung des deutsch-jüdischen Miteinanders ist vergeblich und langweilig obendrein. Ich will daher aufzeigen, welche Wirkung kleine Stiche und scheinbare Beiläufigkeiten bei mir und anderen Juden zeitigen. Zahllose Reden haben die emotionale Taubheit allzu vieler Deutscher gegenüber ihren jüdischen ›Mitbürgern‹ und anderen Minderheiten nicht zu überwinden vermocht. Mitgefühl und Empathie sind für jede humane Gesellschaft unerlässlich, zumal für eine zunehmend vielschichtige wie die deutsche. Gemäß William Shakespeares Shylock: ›Wenn Ihr uns stecht, bluten wir nicht?‹« ...Rafael Seligmann ist ein deutsch-israelischer Schriftsteller, Publizist, Politologe und Zeithistoriker. Rafael Seligmann schreibt in seinen Romanen und Sachbüchern so provokant und schonungslos wie wenige andere über das deutsch-jüdische Verhältnis. Dieses Verhältnis sei "seine Lebensmelodie, Aufklärung seine Mission". Für Seligmann bedeutet das: Kritik in alle Richtungen. Seligmanns Hauptintention: "Mehr Normalität" im Zusammenleben von Deutschen und Juden. Dafür lohne es sich, bis an die Schmerzgrenze zu gehen.„Nach Auschwitz sind bei den Überlebenden, den Angehörigen und Nachkommen der Opfer und Täter tiefe seelische Verletzungen zurückgeblieben. Diese lassen sich nicht allein durch akademische Debatten heilen. Da braucht es viel Verständnis, aber auch Streit – Streit wie in der Judenschule," schrieb er in der Rheinischen Post.Rafael Seligmanns Werk und Schaffen polarisieren – ebenso wie seine Person: Den einen gilt er als "Nestbeschmutzer" (Allgemeine Jüdische Wochen-Zeitung), den anderen als "Aufklärer" (Zeit). Seligmann selbst sieht sich als "deutschen Juden".ProsaliteraturMit seinem Romandebüt Rubinsteins Versteigerung (1988) schrieb er das erste Werk der Gegenwartsliteratur deutscher Juden, dem noch weitere folgten. Es wurde mit großer Begeisterung, aber auch Ablehnung empfangen. In dem 1997 erschienenen Roman Der Musterjude persifliert Seligmann die Medienwelt und die schwierigen deutsch-jüdischen Beziehungen, indem er den Karriereweg eines jüdischen Jeansverkäufers zum gefeierten, tabubrechenden Starjournalisten in absurde Höhen treibt.Ende 2006 ist "Die Kohle-Saga" erschienen, eine Familiensaga um eine polnische Einwandererfamilie, in deren Schicksal sich über die Jahrzehnte hinweg die Geschichte des deutschen Steinkohlebergbaus spiegelt, weitgehend identisch mit der Firmengeschichte der deutschen Ruhrkohle AG. Die Ruhrkohle AG hat jedem Konzernmitarbeiter eine Ausgabe zukommen lassen.SachliteraturSeligmanns Dissertation aus dem Jahr 1982 mit dem Titel "Israels Sicherheitspolitik. Zwischen Selbstbehauptung und Präventivschlag – Eine Fallstudie über Grundlagen und Motive" behandelt den Sechstagekrieg zwischen Arabern und Israelis im Jahr 1967. In seinem Sachbuch Mit beschränkter Hoffnung setzte er sich 1991, kurz nach der deutschen Wiedervereinigung, mit der Situation der deutschen Juden und der Juden in Deutschland auseinander.Im Frühjahr 2004 erschien der Essay "Hitler. Die Deutschen und ihr Führer". Er behandelt die Frage, warum die Deutschen so lange absolut loyal zu Hitler standen.vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Der Jurist, Journalist und Politologe blickt gemeinsam mit Bettina Tietjen auf das politische Jahr 2025 zurück.
Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Die Bieterschlacht um Warner Bros. sorgt für Kritik: US-Medienexperte Knüpfer warnt vor politischem Einfluss durch Trump-nahe Investoren und Medienmogule wie die Ellisons. Missachtetes Kartellrecht und ausländisches Kapital bedrohen die US-Medien. Baetz, Brigitte www.deutschlandfunk.de, @mediasres
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht ist vom Parteivorsitz zurückgetreten. Sie wolle sich jedoch keineswegs "ganz zurückziehen", sagt der Historiker und Politologe Thorsten Holzhauser. Er sieht ihre künftige Rolle als eine Art "Schattenvorsitzende". Von WDR 5.
Thema: Der Krieg in der Ukraine, die Friedensverhandlungen mit Wladimir Putin, Trump und der Zustand der amerikanischen Demokratie
Thema: Der Krieg in der Ukraine, die Friedensverhandlungen mit Wladimir Putin, Trump und der Zustand der amerikanischen Demokratie
Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Als Kanzler wollte Friedrich Merz (CDU) in eine neue politische Ära starten. Doch seine Beliebtheitswerte sind schnell gesunken. Gründe dafür seien sein Erwartungsmanagement und seine Kommunikation, sagt Politologe Uwe Jun: "Er polarisiert". Von WDR 5.
May, Philipp www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Grunwald, Maria www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
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Engels, Silvia www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
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Brandes, Rainer www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Brandes, Rainer www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Thema: Krisen-Management von WKÖ-Chef Karl Mahrer
Thema: Krisen-Management von WKÖ-Chef Karl Mahrer
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
Der Politikwissenschaftler Kai Arzheimer teilt die Sorge der neuen Mitte-Studie, dass sich extreme Positionen normalisieren könnten. Er warnt aber davor, die Einstellungen der Menschen mit der Politik von Rechtsaußen gleichzusetzen. Kühn, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Der Politikwissenschaftler Kai Arzheimer teilt die Sorge der neuen Mitte-Studie, dass sich extreme Positionen normalisieren könnten. Er warnt aber davor, die Einstellungen der Menschen mit der Politik von Rechtsaußen gleichzusetzen. Kühn, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Nach dem Ampel-Aus vor einem Jahr sollte unter der Regierung Merz alles besser werden. Ist es aber nicht, sagt Politologe Oliver Lembcke: "Die Stimmung ist einigermaßen mies." Union und SPD zeigten sich zunehmend genervt von den Umfrageergebnissen. Von WDR 5.
Die RSF-Miliz hat die Stadt Al-Faschir im Sudan eingenommen und verübt Massaker an Zivilisten. "Es geht um Mord, Vergewaltigungen und Plünderungen", sagt Politologe und Diplomat Volker Perthes – und erklärt die Hintergründe des Machtkampfs im Land. Von WDR5.
Adrian Favero lebt mit seiner Familie seit vier Jahren in der niederländischen Studentenstadt Groningen. Der Professor für Politik und Gesellschaft unterrichtet an der Universität Groningen und hat eine Forschungsarbeit zur Wahlbeteiligung von Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern verfasst. Adrian Favero lebte zuvor in Krakau und Edinburgh. Heute arbeitet der Thurgauer als Assistenz Professor für Europäische Politik und Gesellschaft an der Universität Groningen in den Niederlanden. Im Moment erforscht der 44-Jährige, ob und wie nationale politische Parteien Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer erreichen: «Diese Themen sind nicht nur von beruflichem Interesse, sondern interessieren mich als Auslandsschweizer aus dem Thurgau auch persönlich.» «Groningen ist wie Winterthur» Groningen sei Winterthur sehr ähnlich, sagt Adrian Favero: «Es ist keine kleine Stadt aber auch nicht das Zentrum der Welt.» Mit den Einheimischen sei man auf Augenhöhe: «Die Niederländer ticken ähnlich wie die Schweizer: Zuerst zurückhaltend, dann offen!» Die Familie fühlt sich wohl in der belebten Studentenstadt. Mit Tochter Helena und Frau Alexandra wohnt Adrian in einem typischen Reihenhaus mit Garten. An die Wohnkultur mussten sie sich zunächst gewöhnen: «Durch die grossen Fenster sieht man von aussen in die Räume, da oft die Vorhänge fehlen oder nicht geschlossen werden.» Hier lebe man eine Kultur der Offenheit und die Bewohner seien stolz ihre Inneneinrichtung in der Vitrine zu präsentieren.
Rathauschefs aus 13 Landeshauptstädten schlagen Alarm. In einem Brief an den Kanzler warnen sie vor einem flächendeckenden Finanz-Notstand der Kommunen. Ist das angemessen? Was beobachten Sie in Ihrer Stadt? Diskussion mit dem Politologen Henrik Scheller und Moderatorin Julia Schöning. Von WDR 5.
Zwei Jahre nach dem verheerenden Massaker der Hamas in Israel scheint eine Waffenruhe im Gaza-Krieg in greifbarer Nähe. Seit Montag wird in Ägypten verhandelt - am Tisch sitzen Israel und die Hamas, aber auch die USA, Katar und die Türkei. Streitpunkte sind die Entwaffnung der Hamas und ihr Mitspracherecht bei der künftigen Verwaltung des Gaza-Streifens. In einem ersten Schritt sollen nun israelische Geiseln freikommen, im Austausch für die Freilassung inhaftierter Palästinenser. Woran könnten die Verhandlungen mit der Terror-Miliz scheitern? Ist die Zwei-Staaten-Lösung noch eine realistische Perspektive? Und was braucht es, damit Israel und die Palästinenser in eine friedliche Zukunft gehen können? Darüber diskutiert Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Salah Abdel Shafi, palästinensischer Botschafter in Österreich Hamed Abdel-Samad, Politologe und Islam-Kritiker Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Die Sicherheitslage in Europa ist angespannt. Drohnensichtungen über kritischer Infrastruktur in mehreren Ländern sowie Cyberattacken und Desinformationskampagnen allerorts lassen die Frage aufkommen: Befindet sich auch Österreich schon mitten in einem Krieg? Die Debatte um die Sicherheitspolitik Österreichs wurde damit erneut angefacht. Denn um auf die Bedrohungslage zu reagieren, investiert die Dreierkoalition Milliarden Euro in die Aufrüstung. Expert:innen warnen außerdem vor einer ganz neuen Dimension der Spionage aus Russland und rät zu entsprechenden Vorkehrungen. Könnte sich Österreich vor Drohnenüberflügen schützen? Wie soll Europa auf die hybriden Angriffe Putins reagieren? Und wie groß ist der russische Einfluss in Österreich? Interview: **Klaudia Tanner**, Bundesministerin für Landesverteidigung, ÖVP Runde: **Gerald Karner**, Militärstratege und ehemaliger Brigadier des österreichischen Bundesheers **Johannes Varwick**, deutscher Politologe und Präses des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit **Dietmar Pichler**, Analyst für Desinformation am Institut zur Verteidigung der europäischen Demokratien Moderation: **Corinna Milborn**
Die Schweiz stimmt immer öfter fürs eigene Portemonnaie. Das zeigt sich bei der gestrigen Abstimmung: Günstigere ÖV-Abos oder die Abschaffung des Eigenmietwerts sind nur zwei Beispiele. Das sei eine Folge der Individualisierung und könnte Folgen für die Demokratie haben, sagt der Politologe. Politologe Lukas Golder vom Forschungsinstitut gfs.bern spricht im Podcast über die Individualisierung der Abstimmungen, die Folgen für die direkte Demokratie und warum Kampagnen heute direkter und emotionaler auf persönliche Interessen zielen. Wenn jede und jeder nur noch aufs eigene Portemonnaie schaue, werde der politische Kompromiss zur Herausforderung. Was bedeutet das für kommende Vorlagen wie die Individualbesteuerung oder die volle Ehepaar-Rente? Und wie kann die Politik darauf reagieren? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Lukas Golder, Politologe Forschungsinstitut gfs.bern ____________________ Links: Eigenmietwert erklärt: https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/die-abschaffung-des-eigenmietwerts-kurz-erklaert?urn=urn:srf:video:d49cf66b-3b2c-4e5f-908f-3504bc813da8 ____________________ Team: - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Silvan Zemp - Mitarbeit: Yves Kilchör ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Erneut sind über dänischen Flughäfen Drohnen gesichtet worden. Russland ist damit in die nächste Phase seiner hybriden Kriegsführung gegen Europa eingetreten, sagt Politologe Stefan Meister. Ziel sei, die Reaktionen zu studieren und zu verunsichern. Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Interviews
Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Die USA haben ein Boot in der Karibik angegriffen. An Bord sollen Mitglieder eines venezolanischen Drogenkartells samt Drogen gewesen sein mit Kurs auf die USA. Beweise liefert die US-Regierung allerdings nicht. Wohin führt dieser «War On Drugs»? Die USA haben schon einige «War On Drugs» geführt, um gegen das Drogenproblem vorzugehen. Ihr Nutzen ist umstritten. Warum US-Präsident Trump trotzdem darauf setzt, erklärt der Politologe Thomas Jäger in dieser Folge. __________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Thomas Jäger, Politologe und Professor für Internationale Politik und Aussenpolitik an der Universität zu Köln. ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Marisa Eggli - Mitarbeit: Sandra Witmer ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Wegen einer möglichen Beteiligung am Putsch im Januar 2023 steht Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro vor Gericht. Da das Land in dieser Frage nach wie vor tief gespalten ist, steht ein schwieriger Prozess bevor, sagt der Politologe Günther Maihold. May, Philipp www.deutschlandfunk.de, Interviews
Mit seinem Besuch in Indien will Außenminister Wadephul (CDU) die Beziehungen zum Land verbessern. Mit Blick auf die neue Weltordnung ist dieses Interesse wichtig, sagt der Ostasienexperte Eberhard Sandschneider. Und es sei höchste Zeit. Schmidt-Mattern, Barbara www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die Spitzentreffen in Alaska und Washington haben Bewegung in die Friedensverhandlungen gebracht. Politologe Varwick mahnt jedoch mehr Realismus in Europa an. Ohne territoriale Veränderungen wird es aus seiner Sicht keinen Frieden in der Ukraine geben. Brandes, Rainer www.deutschlandfunk.de, Interviews
Nach dem Gipfel in Alaska wächst in der Ukraine und in Europa die Sorge, im Machtpoker der Weltmächte übergangen zu werden. Eine Erfahrung, die auch die Schweiz unter Trumps Zollpolitik machen musste. Welche Rolle bleibt vermeintlich schwachen Staaten in Trumps neuer Weltordnung? Mit Peter Düggeli diskutieren: – Stefanie Walter, Professorin für Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie, Universität Zürich; – Georg Häsler, Journalist «NZZ» und Militärexperte; – Joseph de Weck, Politologe und Historiker; – Markus Somm, Chefredaktor und Herausgeber «Nebelspalter»; und – Alla Sarbach, Mitglied des Ukrainischen Vereins in der Schweiz, Juristin.
Thema: Analyse des Sommergesprächs mit Neos-Chefin und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger
Die Europäer sollten künftig eigene Gespräche mit Russland anstreben, sagt Politologe Josef Braml: "Nur wir allein können für unsere Interessen einstehen." Dafür ließen sich auch die Dienste eines ehemaligen Kanzlers in Anspruch nehmen. Schulz, Jopsephine www.deutschlandfunk.de, Interviews
In einem Gespräch mit den NachDenkSeiten warnt der britische Politologe und Historiker Anatol Lieven vor einer „Hysterie“ gegenüber Russland und einer Fehlleitung der europäischen Militärstrategie. Er plädiert für eine Revolution in der Kriegsführung: weg von teuren Waffensystemen wie Panzern hin zu effektiven, kostengünstigeren Lösungen wie Drohnen und Minen. Lieven hinterfragt die ethischen Kosten des Ukraine-Kriegs,Weiterlesen
Rohde, Stephanie www.deutschlandfunk.de, Interviews
Küpper, Moritz www.deutschlandfunk.de, Interviews
Gegen israelische Angriffe kann sich Iran schwer schützen, sagt Cornelius Adebahr von der Gesellschaft für Auswärtige Politik. Die militärischen Einrichtungen seien geschwächt. Das Regime werde versuchen, auf eine Atombombe zu setzen. Hennig, Malte www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Militärflugplätze am 31. Mai und 1. Juni in den Regionen Murmansk und Irkutsk haben erhebliche Schäden verursacht. Das wirft die Frage auf, wie diese Angriffe die russische Militärstrategie beeinflussen und welche Gegenmaßnahmen von Moskau zu erwarten sind. Der prominente russische Politologe Dmitri Trenin analysiert in unserem Interview die russische Haltung, dieWeiterlesen
FDP-Präsident Thierry Burkart tritt im Oktober zurück. Genau dann, wenn die Partei ihre Position zu den EU-Verträgen festlegen will. Burkart mache sich aus dem Staub, sagt der Politologe – gerade weil diese Frage so zentral sei für die Partei. Weitere Themen: · In Köln müssen 20'000 Menschen die Innenstadt verlassen, weil drei Blindgänger entschärft werden. Es ist die grösste Evakuierung seit dem zweiten Weltkrieg. · Seit heute sind höhere US-Zölle auf Stahl und Aluminium in Kraft, und sie treffen auch die Schweizer Industrie. · Der Bergsturz von Blatten hat es einmal mehr deutlich gemacht: Die Menschen in Bergtälern sind Naturgefahren besonders ausgesetzt. Eine Historikerin erklärt, wie sich die Schweizer Bergdörfer früher geschützt haben.
Früher waren es Informationen zu Fußballspielern, heute sammelt Andreas Bornefeld Daten zu reichen Familien. Der Rechercheur und Politologe hat damit sein Hobby zum Beruf gemacht und verfügt aktuell über ein weltweit einmaliges Archiv. Timm, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Kinder sind die Zukunft, lautet ein gängiger Ausspruch. Und zugegeben, ein paar kleine Aufmerksamkeiten für junge Menschen stehen drin im Koalitionsvertrag: Eine Erhöhung des BAföG, mehr Teilhabe für Kinder in Armut, mehr Geld für Kitas und Schulen etc. Aber was ist mit den ganz großen sozialen Fragen, wenn es um die Rente der künftigen Generation geht? Um mehr Investitionen in den Klimaschutz? Um die Frage, wer für die Kosten der Zeitenwende in Sachen Infrastruktur, Sicherheit und Verteidigung aufkommt? SPD und Union haben da, aus Sicht vieler Fachleute bei ihren Ausgaben- und der Schuldenplanung, junge Menschen aus dem Blick verloren. Obwohl dieser Satz im Koalitionsvertrag steht auf Seite 54: “Es ist ein Gebot der Generationengerechtigkeit, verantwortungsvoll mit dem Geld umzugehen”. Wir besprechen das mit Luke Hoß, dem jüngsten Bundestagsabgeordneten (Linke), mit Frank Nullmeier, Politologe und Fachmann für Sozialpolitik an der Uni Bremen, mit Johannes Müller-Salo, Philosoph und Autor, der sich mit Klimakrise und Generationengerechtigkeit beschäftigt und mit Stefan Gosepath, Philosoph an der FU Berlin, der uns von den Ungerechtigkeiten des Erbens erzählt. Podcast-Tipp: SWR Das Wissen Boomer, Millenials, Gen Z - Was die Generationen trennt und eint Die Boomer haben die Welt zerstört, die Millennials sind verweichlicht, die Gen Z viel zu anspruchsvoll. Seit Jahrzehnten labeln Gesellschaften Alterskohorten in bestimmte "Generationen". Doch was ist dran an diesen Zuschreibungen? Nützen uns diese Schubladen? https://www.ardaudiothek.de/episode/das-wissen/boomer-millenials-gen-z-was-die-generationen-trennt-und-eint/swr-kultur/13422775/