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Der Politikwissenschaftler Stefan Marschall sieht für die Linke gute Chancen, mit dem Thema soziale Gerechtigkeit Wählerinnen und Wähler zu erreichen. Zugleich beobachte er in der Partei "eine Dynamik mit Positionen, die stärker dogmatisch sind". Von WDR 5.
In Potsdam beginnt der Linken-Bundesparteitag. Dort kandidiert Luigi Pantisano neben Ines Schwerdtner für den Co-Parteivorsitz, berichten Philipp Eckstein und Bianca Schwarz. Politologe Michael Koß ordnet die aktuelle Entwicklung der Partei ein. Von WDR 5.
Schulz, Sandra www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Zwei Politiker haben Reden und Gastbeiträge mit Hilfe von KI geschrieben. KI sei im besten Fall ein Sparringspartner, sagt Redenschreiberin Jaqueline Schäfer. Politikberater Johannes Hillje meint, über Sprache in Reden werde Vertrauen vermittelt. Von WDR 5.
Thema: Wie bewertet der Politologe die Ankündigung der USA und des Iran den Krieg beenden zu wollen
Am 01.01.2027 beginnt nicht nur ein neues Kalenderjahr, es soll auch der Startschuss für eine neue Aktienkultur in der Bundesrepublik werden. Statt komplizierter Versicherungsprodukte und renditekillender Beitragsgarantien soll das neue Altersvorsorgedepot einfach, transparent und verständlich daherkommen. Mit einer Mischung aus staatlichen Zuschüssen, Steuerstundung und günstigen Produkten soll das neue Modell eine breite Mehrheit der Bundesbürger an die Kapitalmärkte locken und ein neues Standbein für die Altersvorsorge werden. Aber wie genau soll das Modell funktionieren. Welche Förderung gibt es, welche Renditen sind zu erwarten und für wen eignet sich das Ganze wirklich? Das klärt Falko Block, Anlagestratege für Privatkunden bei der DZ BANK mit seinem Gast Dr. Norbert Kuhn Volkswirt, Politologe und Leiter des Think Tank beim Deutschen Aktieninstitut.
Meier, Bettina www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
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Drohnen, Datennetze und KI verändern die Luftverteidigung rasant. Militärexperte Nico Lange sieht Großprojekte wie FCAS daher skeptisch. Er plädiert für eine sukzessive Entwicklung von Systemen, um mit schnellen Innovationszyklen Schritt zu halten. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die rechtspopulistische SVP will per Volksentscheid die Einwohnerzahl der Schweiz begrenzen. Es soll weniger Zuwanderung geben. Der Politologe Fabio Wasserfallen warnt vor Negativeffekten für das Land. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Drohnen, Datennetze und KI verändern die Luftverteidigung rasant. Militärexperte Nico Lange sieht Großprojekte wie FCAS daher skeptisch. Er plädiert für eine sukzessive Entwicklung von Systemen, um mit schnellen Innovationszyklen Schritt zu halten. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die rechtspopulistische SVP will per Volksentscheid die Einwohnerzahl der Schweiz begrenzen. Es soll weniger Zuwanderung geben. Der Politologe Fabio Wasserfallen warnt vor Negativeffekten für das Land. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski will ein persönliches Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, um über den Krieg zu sprechen und wie dieser beendet werden könnte. Das schreibt Selenski in einem offenen Brief. Die Antwort aus Russland kam prompt. Weitere Themen: · Prominenter Abgang bei der SP: Der Zürcher Ständerat Daniel Jositsch verlässt die Partei und Bundeshausfraktion per sofort. Nun sitzt er als Parteiloser im Ständerat und tritt auch bei den Wahlen im nächsten Jahr ohne Partei an. Das ist auf dieser politischen Ebene ungewöhnlich, sagt der Politologe. · Das Schweizer Medienhaus «CH Media» baut das digitale Nachrichtenangebot aus: «Schweiz heute» heisst das neu lancierte Newsportal. Im Fokus steht die nationale und internationale Berichterstattung. Unser Medienredaktor ordnet diesen Ausbau in Zeiten der Medienkrise ein. · Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft kann endlich aufatmen: Breel Embolo darf heute in die USA nachreisen zur Fussball-WM, die in einer knappen Woche beginnt. Die USA hätten die Einreise bewilligt, sagt der Fussballverband. Embolo konnte am Dienstag nicht mit der restlichen Mannschaft fliegen, da seine elektronische Einreisegenehmigung nicht mehr gültig war.
Rund 5.000 Superreiche besitzen in Deutschland mehr als ein Viertel des Finanzvermögens. Andreas Bornefeld recherchiert ihre Namen. Er sagt: "Wer viel hat, kann breiter streuen und stärker profitieren." Warum wächst Vermögen so ungleich?**********Hörtipp"What the Wirtschaft": Rette sich, wer kann - das neue Altersvorsorgedepot**********Ihr hört: Moderation: Marcel Bohn Gesprächspartner: Andreas Bornefeld, Politologe und Rechercheur Gesprächspartner: Nicolas Lieven, Wirtschaftsjournalist**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Zu Gast bei LOOKAUT ist der Politologe und Russland-Kenner Gerhard Mangott. Russland führt seit Jahren Krieg gegen die Ukraine, doch ein Ende scheint weit entfernt. Während an der Front ein brutaler Abnützungskrieg läuft, wächst in Russland der Druck auf Wladimir Putin – von außen, aber auch im Inneren. Wie stabil ist Putins Macht wirklich?
Ungarns neuer Regierungschef besucht Polen: Péter Magyar unterstreiche damit den Willen zu einem echten Neuanfang im Verhältnis beider Staaten, sagt der Politologe Kai-Olaf Lang. Er erwartet eine mitteleuropäische "Interessengemeinschaft" in der EU. Rother, Frederik www.deutschlandfunk.de, Europa heute
'Looksmaxxing' gebe jungen, verunsicherten Männern ein vermeintliches Gefühl von Kontrolle, sagt Autor Anıl Altıntaş. Das Verfolgen eines Schönheitsideals führe jedoch zu Enttäuschung. Damit verbunden seien rechte Ideologien, Rassismus und Sexismus. Von WDR 5.
Ungarns neuer Regierungschef besucht Polen: Péter Magyar unterstreiche damit den Willen zu einem echten Neuanfang im Verhältnis beider Staaten, sagt der Politologe Kai-Olaf Lang. Er erwartet eine mitteleuropäische "Interessengemeinschaft" in der EU. Rother, Frederik www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Ungarns neuer Regierungschef besucht Polen: Péter Magyar unterstreiche damit den Willen zu einem echten Neuanfang im Verhältnis beider Staaten, sagt der Politologe Kai-Olaf Lang. Er erwartet eine mitteleuropäische "Interessengemeinschaft" in der EU. Rother, Frederik www.deutschlandfunk.de, Europa heute
In Bosnien wächst die Sorge vor einer Sezession der Republika Srpska. Die Demontage des Staates geschehe schleichend, sagt Politologe Florian Bieber. Milorad Dodik und Teile der kroatischen Führung versuchten den Gesamtstaat gezielt zu schwächen. Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
In Bosnien wächst die Sorge vor einer Sezession der Republika Srpska. Die Demontage des Staates geschehe schleichend, sagt Politologe Florian Bieber. Milorad Dodik und Teile der kroatischen Führung versuchten den Gesamtstaat gezielt zu schwächen. Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
In Bosnien wächst die Sorge vor einer Sezession der Republika Srpska. Die Demontage des Staates geschehe schleichend, sagt Politologe Florian Bieber. Milorad Dodik und Teile der kroatischen Führung versuchten den Gesamtstaat gezielt zu schwächen. Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Heinemann, Christoph www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Schmidt-Mattern, Barbara www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Tagelang rang die Koalition um die Gesundheitsreform und den Bundeshaushalt. Das schwache Auftreten der Regierung überschatte, was "am Ende substantiell entschieden worden ist", analysiert Politologe Stefan Marschall. Von WDR 5.
Politikwissenschaftler von Lucke macht Friedrich Merz verantwortlich für das Knirschen in der Koalition. Er hält sogar einen vorzeitigen Bruch für möglich, wenn der Kanzler nicht mehr Autorität zeige. Und es gibt noch ein weiteres Kernproblem. May, Philipp www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die USA haben sich in einen Krieg mit dem Iran verstrickt, die Folgen für die Weltwirtschaft sind groß. Der Politikwissenschaftler Mikko Huotari erläutert, welche Interessen China in dem geopolitischen Konflikt verfolgt. May, Philipp www.deutschlandfunk.de, Interviews
Viktor Orbán steht unter Druck. Anders als in den letzten 16 Jahren tritt die ungarische Opposition bei der Wahl geschlossen auf, sagt Politologe Kiszelly. Ein Sieg des Herausforderers Magyar bedeute jedoch noch nicht das Ende des Systems Orbán. Zerback, Sarah www.deutschlandfunk.de, Interviews
Ungarns Parlamentswahl könnte nach 16 Jahren das Ende der Regierungszeit von Viktor Orbán markieren. Grund genug für uns, einen Blick in die jüngere Geschichte Ungarns zu werfen, Orbáns Werdegang und Politik zu betrachten und die Frage zu stellen, welchen Weg Ungarn nach dem 12. April gehen könnte. Dafür ist der Politologe und Historiker Daniel Hegedüs vom Institute for European Policy bei uns zu Gast.BRACE FOR IMPACT / Hungarys 2026 Election Unterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnser Schwesterpodcast: Der Hauptausschuss der SalonkolumnistenDie Website der SalonkolumnistenDer Ostausschuss der Salonkolumnisten auf TwitterDas Panel auf Twitter:Dr. Franziska DaviesProf. Jan Claas BehrendsDr. Gustav GresselGabriele WoidelkoDas Moderationsteam:Jan-Philipp HeinRichard VolkmannDavid HarnaschProducer: David HarnaschPostproduction: Chris GruberTitle track vocals: Masha (10, from Odesa)
Über 25 Jahre lang saß der SPD-Politiker Michael Roth für seinen Nordosthessischen Wahlkreis im deutschen Bundestag. Roth war in der großen Koalition auch viele Jahre Staatsminister für Europa. Bis er psychisch schwer erkrankte und es einfach nicht mehr weiter ging.
Die Drohung von US-Präsident Donald Trump gegen Kuba widerspricht jeglicher Vorstellung von Völkerrecht und Souveränität, sagt der Politikwissenschaftler Peter Birle. Die Kosten für ein militärisches Eingreifen wären für die USA jedoch enorm. Buschert, Fanny www.deutschlandfunk.de, Interviews
Level up (1) - Neue Technik? Made by History! Mit: Andranik Ghalustians, Politologe und Kurator des Retro Gaming Museums in Wien und in Döbriach in Kärnten. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vom: 20.3.2026
Level up (4) – Die Player der Videospiel-Entwicklung. Mit: Andranik Ghalustians, Politologe und Kurator des Retro Gaming Museums in Wien und in Döbriach in Kärnten. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vom: 19.3.2026
Level up - (3) Der Videogames-Crash. Mit: Andranik Ghalustians, Politologe und Kurator des Retro Gaming Museums in Wien und in Döbriach, Kärnten. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vom 18.03.2026
Heinlein, Stefan www.deutschlandfunk.de, Interviews
Level up - (2) EIn Hoch auf die Arcades. Mit: Andranik Ghalustians, Politologe und Kurator des Retro Gaming Museums in Wien und in Döbriach, Kärnten. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vom 17.03.2026
Level up - (1) Die ersten Schritte. Mit: Andranik Ghalustians, Politologe und Kurator des Retro Gaming Museums in Wien und in Döbriach, Kärnten. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vom 16.03.2026
Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Die elektronisch abgegeben Stimmen in Basel-Stadt können nicht gezählt werden. Das ruft Politiker von links bis rechts auf den Plan, sie fordern in verschiedenen Vorstössen eine Aufarbeitung der Vorfälle. Für das elektronische Abstimmen sei die Panne ein Riesenrückschritt, sagt ein Politologe. Ausserdem in der Sendung: · Viele leere Stimmzettel bei kantonalen Vorlagen im Baselbiet: Je komplizierter die Vorlage, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass leer eingeworfen wird · «TunBasel»: Handwerkliche Berufe sind bei Jugendlichen wieder beliebter, wie sich an der diesjährigen Berufs- und Ausbildungsmesse zeigt
Was folgt aus der Landtagswahl in Baden-Württemberg? Politikwissenschaftler von Lucke befürchtet angesichts der Schwäche der Volksparteien "ganz ungemütliche Zeiten mit Blick auf die kommenden Wahlen". Vom Kanzler erwartet er vor allem eines: mehr Mut. Frenzel, Korbinian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Vor vier Jahren hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Ein Ende ist nicht in Sicht, weil Europa im geopolitischen Macht-Poker nicht mitspielen will. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:In vielen Ländern Europas glauben die Menschen, der Krieg in der Ukraine würde eines Tages einfach zu Ende sein. Die Front ist weit weg und das Wissen über die geopolitischen Zusammenhänge unzureichend, weil jeden Tag neue Nachrichten kommen. Deshalb ist Wegschauen und Ignorieren einfacher als sich mit den harten Tatsachen zu konfrontieren. Vier Jahre Krieg in der Ukraine – die Soldaten auf beiden Seiten sind in einer Art Pattstellung. Die Fäden ziehen andere.Wie sieht die Zukunft dieses Konflikts, in dem die gesamte Welt involviert ist, aus? Darüber spricht der Politologe Gerhard Mangott in diesem Pragmaticus-Podcast. Es geht um verpasste Chancen, die Unentschlossenheit Europas und einen Abnützungskrieg, in dem vor allem die USA die Fäden ziehen.Unser Gast in dieser Folge: Gerhard Mangott ist Politologe an der Universität Innsbruck, wo er Professor für Internationale Beziehungen ist. Sein Spezialgebiet ist die geopolitische Entwicklung in der postsowjetischen Ära. Von 2009 bis 2016 war er Scientific Adviser on Post-Soviet Affairs am Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) in Wien.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Junge Republik mit bewegter Geschichte - (5) Fehlende Anerkennung. Mit: Florian Bieber, Politologe und Zeithistoriker, Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vm 20.02.2026
Junge Republik mit bewegter Geschichte - (4) Eine autonome Region. Mit: Florian Bieber, Politologe und Zeithistoriker, Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vm 19.02.2026
Junge Republik mit bewegter Geschichte - (3) Nationale Spannungen. Mit: Florian Bieber, Politologe und Zeithistoriker, Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vm 18.02.2026
Junge Republik mit bewegter Geschichte - (2) Umkämpftes Territorium. Mit: Florian Bieber, Politologe und Zeithistoriker, Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vm 17.02.2026
Junge Republik mit bewegter Geschichte - (1) Im Herrschaftsbereich des Osmanischen Reiches. Mit: Florian Bieber, Politologe und Zeithistoriker, Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vm 16.02.2026
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussten zwar die Politik im Heiligen Land. Aber seine grösste Sorge seien diese nicht, sagt ein christlicher Politologe. «Wir sind einfach sehr schlecht organisiert.»