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Meier, Bettina www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
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Drohnen, Datennetze und KI verändern die Luftverteidigung rasant. Militärexperte Nico Lange sieht Großprojekte wie FCAS daher skeptisch. Er plädiert für eine sukzessive Entwicklung von Systemen, um mit schnellen Innovationszyklen Schritt zu halten. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die rechtspopulistische SVP will per Volksentscheid die Einwohnerzahl der Schweiz begrenzen. Es soll weniger Zuwanderung geben. Der Politologe Fabio Wasserfallen warnt vor Negativeffekten für das Land. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Drohnen, Datennetze und KI verändern die Luftverteidigung rasant. Militärexperte Nico Lange sieht Großprojekte wie FCAS daher skeptisch. Er plädiert für eine sukzessive Entwicklung von Systemen, um mit schnellen Innovationszyklen Schritt zu halten. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die rechtspopulistische SVP will per Volksentscheid die Einwohnerzahl der Schweiz begrenzen. Es soll weniger Zuwanderung geben. Der Politologe Fabio Wasserfallen warnt vor Negativeffekten für das Land. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski will ein persönliches Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, um über den Krieg zu sprechen und wie dieser beendet werden könnte. Das schreibt Selenski in einem offenen Brief. Die Antwort aus Russland kam prompt. Weitere Themen: · Prominenter Abgang bei der SP: Der Zürcher Ständerat Daniel Jositsch verlässt die Partei und Bundeshausfraktion per sofort. Nun sitzt er als Parteiloser im Ständerat und tritt auch bei den Wahlen im nächsten Jahr ohne Partei an. Das ist auf dieser politischen Ebene ungewöhnlich, sagt der Politologe. · Das Schweizer Medienhaus «CH Media» baut das digitale Nachrichtenangebot aus: «Schweiz heute» heisst das neu lancierte Newsportal. Im Fokus steht die nationale und internationale Berichterstattung. Unser Medienredaktor ordnet diesen Ausbau in Zeiten der Medienkrise ein. · Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft kann endlich aufatmen: Breel Embolo darf heute in die USA nachreisen zur Fussball-WM, die in einer knappen Woche beginnt. Die USA hätten die Einreise bewilligt, sagt der Fussballverband. Embolo konnte am Dienstag nicht mit der restlichen Mannschaft fliegen, da seine elektronische Einreisegenehmigung nicht mehr gültig war.
Rund 5.000 Superreiche besitzen in Deutschland mehr als ein Viertel des Finanzvermögens. Andreas Bornefeld recherchiert ihre Namen. Er sagt: "Wer viel hat, kann breiter streuen und stärker profitieren." Warum wächst Vermögen so ungleich?**********Hörtipp"What the Wirtschaft": Rette sich, wer kann - das neue Altersvorsorgedepot**********Ihr hört: Moderation: Marcel Bohn Gesprächspartner: Andreas Bornefeld, Politologe und Rechercheur Gesprächspartner: Nicolas Lieven, Wirtschaftsjournalist**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Zu Gast bei LOOKAUT ist der Politologe und Russland-Kenner Gerhard Mangott. Russland führt seit Jahren Krieg gegen die Ukraine, doch ein Ende scheint weit entfernt. Während an der Front ein brutaler Abnützungskrieg läuft, wächst in Russland der Druck auf Wladimir Putin – von außen, aber auch im Inneren. Wie stabil ist Putins Macht wirklich?
Ungarns neuer Regierungschef besucht Polen: Péter Magyar unterstreiche damit den Willen zu einem echten Neuanfang im Verhältnis beider Staaten, sagt der Politologe Kai-Olaf Lang. Er erwartet eine mitteleuropäische "Interessengemeinschaft" in der EU. Rother, Frederik www.deutschlandfunk.de, Europa heute
'Looksmaxxing' gebe jungen, verunsicherten Männern ein vermeintliches Gefühl von Kontrolle, sagt Autor Anıl Altıntaş. Das Verfolgen eines Schönheitsideals führe jedoch zu Enttäuschung. Damit verbunden seien rechte Ideologien, Rassismus und Sexismus. Von WDR 5.
Ungarns neuer Regierungschef besucht Polen: Péter Magyar unterstreiche damit den Willen zu einem echten Neuanfang im Verhältnis beider Staaten, sagt der Politologe Kai-Olaf Lang. Er erwartet eine mitteleuropäische "Interessengemeinschaft" in der EU. Rother, Frederik www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Ungarns neuer Regierungschef besucht Polen: Péter Magyar unterstreiche damit den Willen zu einem echten Neuanfang im Verhältnis beider Staaten, sagt der Politologe Kai-Olaf Lang. Er erwartet eine mitteleuropäische "Interessengemeinschaft" in der EU. Rother, Frederik www.deutschlandfunk.de, Europa heute
In Bosnien wächst die Sorge vor einer Sezession der Republika Srpska. Die Demontage des Staates geschehe schleichend, sagt Politologe Florian Bieber. Milorad Dodik und Teile der kroatischen Führung versuchten den Gesamtstaat gezielt zu schwächen. Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
In Bosnien wächst die Sorge vor einer Sezession der Republika Srpska. Die Demontage des Staates geschehe schleichend, sagt Politologe Florian Bieber. Milorad Dodik und Teile der kroatischen Führung versuchten den Gesamtstaat gezielt zu schwächen. Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
In Bosnien wächst die Sorge vor einer Sezession der Republika Srpska. Die Demontage des Staates geschehe schleichend, sagt Politologe Florian Bieber. Milorad Dodik und Teile der kroatischen Führung versuchten den Gesamtstaat gezielt zu schwächen. Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Heinemann, Christoph www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Schmidt-Mattern, Barbara www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Tagelang rang die Koalition um die Gesundheitsreform und den Bundeshaushalt. Das schwache Auftreten der Regierung überschatte, was "am Ende substantiell entschieden worden ist", analysiert Politologe Stefan Marschall. Von WDR 5.
Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Emran FerozWIR WOLLEN LEBEN!Seit über hundert Jahren, spätestens seit den ersten Öl-Funden in der 1910-er Jahren, kommt der sogenannte „Nahe Osten“ nicht mehr zur Ruhe. Der jüngste unprovozierte Angriffskrieg Israels und der USA gegen Iran ist ein bitterer Beleg dafür. Bereits 2017 beschrieb der 1991 in Innsbruck geborene Politologe, Journalist und Autor Emran Feroz den ersten Dronen-Krieg der Welt, der in Afghanistan stattfand. Feroz, dessen Eltern zur Zeit der russischen Intervention in Afghanistan nach Österreich geflüchtet waren, war mehrfach im Heimatland seiner Eltern und hat 2021 seine Erlebnisse und Kenntnisse in dem Bestseller „Der längste Krieg. 20 Jahre War in Terror“ festgehalten. Nun ist sein jüngstes Buch erschienen:Wir wollen leben!Von Afghanistan bis Gaza - ein Aufschrei gegen Entmenschlichung und Krieg. Feroz entlarvt darin die Doppelmoral des Westens und entwirft die Vision eines haltbaren Friedens, der die Menschen des „Orients“ an eine Zukunft glauben lassen könnte.Feroz ist einer der interessantesten jungen Journalisten, der sich mit der Region beschäftigt und mit seiner aufrichtigen Berichterstattung vielen anderen Journalisten Mut macht. Sein neues Buch hat er den getöteten Journalistinnen und Journalisten aus Gaza gewidmet. Emran Feroz, Autor und Journalist mit Fokus auf Nahost und Zentralasien. Er berichtet regelmäßig aus Afghanistan und ist für zahlreiche deutsch- und englischsprachige Medien. Feroz ist Gründer von "Drone Memorial" einer virtuellen Gedenkstätte für zivile Drohnenopfer. 2021 wurde Feroz für seine Arbeit mit dem österreichischen Concordia-Preis in der Kategorie Menschenrechte ausgezeichnet.Renata Schmidtkunz, Journalistin, Moderatorin und Dokumentarfilmerin und arbeitete viele Jahre beim ORF, u. a. für den Radiosender Ö1 und die Sendung „Im Gespräch“. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet: 2012 Publizistikpreis der Stadt Wien, 2014 Axel-Corti-Preis, 2020 und 2026 Radiopreis der Erwachsenenbildung, 2025 Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich.
Politikwissenschaftler von Lucke macht Friedrich Merz verantwortlich für das Knirschen in der Koalition. Er hält sogar einen vorzeitigen Bruch für möglich, wenn der Kanzler nicht mehr Autorität zeige. Und es gibt noch ein weiteres Kernproblem. May, Philipp www.deutschlandfunk.de, Interviews
Verteidigungsminister Pistorius (SPD) hat eine Militärstrategie vorgelegt. Politologe Max Becker begrüßt die Flexibilität, hält die Ziele jedoch für ambitioniert: "Man kann sich durchaus fragen, ob das Prinzip der Freiwilligkeit noch ausreicht." Von WDR 5.
Die USA haben sich in einen Krieg mit dem Iran verstrickt, die Folgen für die Weltwirtschaft sind groß. Der Politikwissenschaftler Mikko Huotari erläutert, welche Interessen China in dem geopolitischen Konflikt verfolgt. May, Philipp www.deutschlandfunk.de, Interviews
Viktor Orbán steht unter Druck. Anders als in den letzten 16 Jahren tritt die ungarische Opposition bei der Wahl geschlossen auf, sagt Politologe Kiszelly. Ein Sieg des Herausforderers Magyar bedeute jedoch noch nicht das Ende des Systems Orbán. Zerback, Sarah www.deutschlandfunk.de, Interviews
Ungarns Parlamentswahl könnte nach 16 Jahren das Ende der Regierungszeit von Viktor Orbán markieren. Grund genug für uns, einen Blick in die jüngere Geschichte Ungarns zu werfen, Orbáns Werdegang und Politik zu betrachten und die Frage zu stellen, welchen Weg Ungarn nach dem 12. April gehen könnte. Dafür ist der Politologe und Historiker Daniel Hegedüs vom Institute for European Policy bei uns zu Gast.BRACE FOR IMPACT / Hungarys 2026 Election Unterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnser Schwesterpodcast: Der Hauptausschuss der SalonkolumnistenDie Website der SalonkolumnistenDer Ostausschuss der Salonkolumnisten auf TwitterDas Panel auf Twitter:Dr. Franziska DaviesProf. Jan Claas BehrendsDr. Gustav GresselGabriele WoidelkoDas Moderationsteam:Jan-Philipp HeinRichard VolkmannDavid HarnaschProducer: David HarnaschPostproduction: Chris GruberTitle track vocals: Masha (10, from Odesa)
Über 25 Jahre lang saß der SPD-Politiker Michael Roth für seinen Nordosthessischen Wahlkreis im deutschen Bundestag. Roth war in der großen Koalition auch viele Jahre Staatsminister für Europa. Bis er psychisch schwer erkrankte und es einfach nicht mehr weiter ging.
Die Drohung von US-Präsident Donald Trump gegen Kuba widerspricht jeglicher Vorstellung von Völkerrecht und Souveränität, sagt der Politikwissenschaftler Peter Birle. Die Kosten für ein militärisches Eingreifen wären für die USA jedoch enorm. Buschert, Fanny www.deutschlandfunk.de, Interviews
Level up (1) - Neue Technik? Made by History! Mit: Andranik Ghalustians, Politologe und Kurator des Retro Gaming Museums in Wien und in Döbriach in Kärnten. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vom: 20.3.2026
Level up (4) – Die Player der Videospiel-Entwicklung. Mit: Andranik Ghalustians, Politologe und Kurator des Retro Gaming Museums in Wien und in Döbriach in Kärnten. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vom: 19.3.2026
Level up - (3) Der Videogames-Crash. Mit: Andranik Ghalustians, Politologe und Kurator des Retro Gaming Museums in Wien und in Döbriach, Kärnten. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vom 18.03.2026
Heinlein, Stefan www.deutschlandfunk.de, Interviews
Level up - (2) EIn Hoch auf die Arcades. Mit: Andranik Ghalustians, Politologe und Kurator des Retro Gaming Museums in Wien und in Döbriach, Kärnten. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vom 17.03.2026
Level up - (1) Die ersten Schritte. Mit: Andranik Ghalustians, Politologe und Kurator des Retro Gaming Museums in Wien und in Döbriach, Kärnten. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vom 16.03.2026
Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Die elektronisch abgegeben Stimmen in Basel-Stadt können nicht gezählt werden. Das ruft Politiker von links bis rechts auf den Plan, sie fordern in verschiedenen Vorstössen eine Aufarbeitung der Vorfälle. Für das elektronische Abstimmen sei die Panne ein Riesenrückschritt, sagt ein Politologe. Ausserdem in der Sendung: · Viele leere Stimmzettel bei kantonalen Vorlagen im Baselbiet: Je komplizierter die Vorlage, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass leer eingeworfen wird · «TunBasel»: Handwerkliche Berufe sind bei Jugendlichen wieder beliebter, wie sich an der diesjährigen Berufs- und Ausbildungsmesse zeigt
Was folgt aus der Landtagswahl in Baden-Württemberg? Politikwissenschaftler von Lucke befürchtet angesichts der Schwäche der Volksparteien "ganz ungemütliche Zeiten mit Blick auf die kommenden Wahlen". Vom Kanzler erwartet er vor allem eines: mehr Mut. Frenzel, Korbinian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Buschert, Fanny www.deutschlandfunk.de, Interviews
Vor vier Jahren hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Ein Ende ist nicht in Sicht, weil Europa im geopolitischen Macht-Poker nicht mitspielen will. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:In vielen Ländern Europas glauben die Menschen, der Krieg in der Ukraine würde eines Tages einfach zu Ende sein. Die Front ist weit weg und das Wissen über die geopolitischen Zusammenhänge unzureichend, weil jeden Tag neue Nachrichten kommen. Deshalb ist Wegschauen und Ignorieren einfacher als sich mit den harten Tatsachen zu konfrontieren. Vier Jahre Krieg in der Ukraine – die Soldaten auf beiden Seiten sind in einer Art Pattstellung. Die Fäden ziehen andere.Wie sieht die Zukunft dieses Konflikts, in dem die gesamte Welt involviert ist, aus? Darüber spricht der Politologe Gerhard Mangott in diesem Pragmaticus-Podcast. Es geht um verpasste Chancen, die Unentschlossenheit Europas und einen Abnützungskrieg, in dem vor allem die USA die Fäden ziehen.Unser Gast in dieser Folge: Gerhard Mangott ist Politologe an der Universität Innsbruck, wo er Professor für Internationale Beziehungen ist. Sein Spezialgebiet ist die geopolitische Entwicklung in der postsowjetischen Ära. Von 2009 bis 2016 war er Scientific Adviser on Post-Soviet Affairs am Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) in Wien.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Junge Republik mit bewegter Geschichte - (5) Fehlende Anerkennung. Mit: Florian Bieber, Politologe und Zeithistoriker, Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vm 20.02.2026
Junge Republik mit bewegter Geschichte - (4) Eine autonome Region. Mit: Florian Bieber, Politologe und Zeithistoriker, Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vm 19.02.2026
Junge Republik mit bewegter Geschichte - (3) Nationale Spannungen. Mit: Florian Bieber, Politologe und Zeithistoriker, Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vm 18.02.2026
Junge Republik mit bewegter Geschichte - (2) Umkämpftes Territorium. Mit: Florian Bieber, Politologe und Zeithistoriker, Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vm 17.02.2026
Junge Republik mit bewegter Geschichte - (1) Im Herrschaftsbereich des Osmanischen Reiches. Mit: Florian Bieber, Politologe und Zeithistoriker, Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vm 16.02.2026
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussten zwar die Politik im Heiligen Land. Aber seine grösste Sorge seien diese nicht, sagt ein christlicher Politologe. «Wir sind einfach sehr schlecht organisiert.»
«Bazooka» wird das Instrument genannt, das der EU ein Zurückschlagen ermöglichen würde. Offiziell heists es ACI, auf Deutsch «Anti-Zwangs-Instrument». Donald Trump möchte die Insel Grönland zu einem Teil der USA machen. Aber Grönland gehört zu Dänemark, und die EU wehrt sich gegen Trumps Übernahmegelüste. Darüber ist er so erzürnt, dass er neue Zölle angedroht hat. Manche bezeichnen das offen als «Erpressung». Für solche Fälle hat die EU ein handelspolitisches Abwehrinstrument geschaffen, das es in sich hat. Inoffiziell wird es auch «Bazooka» genannt, nach der Panzerabwehrwaffe aus dem Krieg. In dieser Podcast-Episode zeigen wir, wie die «Bazooka» funktioniert und welche Risiken ihr Einsatz mit sich bringt. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Thorsten Benner, Politologe, Mitbegründer und Direktor des Non Profit-Think Tanks «Global Public Policy Institute» in Berlin ____________________ Link: - Folge vom 6. Januar: «Erst Venezuela, jetzt Grönland? Wie weit wird Trump gehen?» https://www.srf.ch/audio/news-plus/erst-venezuela-jetzt-groenland-wie-weit-wird-trump-gehen?id=AUDI20260106_NR_0068 ____________________ Team: - Moderation: Isabelle Maissen - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Silvia Staub ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Reingehen und rausholen. So springt die US-Regierung gerade mit Venezuela um. Reingehen ohne Rücksicht auf Verluste. Rausholen, was Gewinn verspricht, politisch und finanziell: Den bisherigen Machthaber Maduro von seinem Palast in Caracas direkt auf die Anklagebank in New York. US-amerikanische Gefangene aus venezolanischen Gefängnissen. Das Land Venezuela raus aus seinen Bündnissen mit Russland und China. Und das venezolanische Öl rein in den Besitz von US-Konzernen. So hat Donald Trump seinen Beutezug von langer Hand geplant. Und welche Reserven hat Venezuela? Mit einer heruntergekommenen Öl-Industrie, die zu fördern nur mit großem Aufwand möglich ist. Mit einer unterdrückten Zivilgesellschaft, die zu fördern nicht im Interesse der Mächtigen liegt. Mit einer Übergangsregierung von Gnaden der USA. Und mit einer oppositionellen Friedensnobelpreisträgerin, die den US-Präsident umwirbt. Welche Entwicklung des Landes wird der Ober-Machthaber Trump forcieren. Zulassen oder verhindern? Und wie weit kommt er bei den nächsten Malen mit seiner “Venezuela-Methode“ - wenn er sich, so wie jetzt im selbsterklärten „Hinterhof“ der USA, auch in anderen Räumen der Welt breitmachen will? Darüber spricht Oliver Glaap mit Jesús Renzullo Narváez, Politologe am Giga-Institut für Lateinamerika-Studien, mit Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion beim „Tagesspiegel“ und USA-Kenner, mit Prof. Kai Ambos, Lehrstuhlinhaber für Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Uni Göttingen und mit der ARD-Südamerika-Korrespondentin Jenny Barke. Podcast-Tipp: ARD Presseclub Im ARD Presseclub diskutieren Journalist*innen über Trumps „neue Weltordnung“. Gäste: Andrew Denison, US-amerikanischer Publizist und Politologe Gesine Dornblüth, freie Journalistin, ehem. Moskau-Korrespondentin Deutschlandradio Shi Ming, freier Journalist und China-Experte Hubert Wetzel, Brüssel-Korrespondent, Süddeutsche Zeitung
Das iranische Regime schlägt die Massenproteste blutig nieder. Trotzdem geben die Menschen nicht auf. Das Land ist in einer "historischen Situation", meint Politologe und Autor Ali Fathollah-Nejad. Kommt jetzt der Regimewechsel? Gast? Ali Fathollah-Nejad, Direktor des Center for Middle East and Global Order (CMEG), er lehrt Nahostpolitik und internationale Sicherheit an der Hertie School in Berlin und ist Autor des Buches "Iran - Wie der Westen seine Werte und Interessen verrät". Text und Moderation? Caroline Amme Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de