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Hörbahn - Podcast für Indie- und Substream-Literatur

Hoerbahn


    • Mar 12, 2026 LATEST EPISODE
    • weekdays NEW EPISODES
    • 30m AVG DURATION
    • 2,352 EPISODES


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    Latest episodes from Literatur Radio Hörbahn

    Die Spur des Silbers – Jagd nach dem Silber von Tillmann Bendikowski (Auszug 03) EJ-EB

    Play Episode Listen Later Mar 12, 2026 11:30


    C.BertelsmannDie Spur des Silbers – Wie die Jagd nach dem Edelmetall unsere Welt verändert hat von Tillmann BendikowskiAuszug 03 (Hördauer 12 Minuten)Literatur Radio Hörbahn stellt dieses Buch in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ in besonderer Weise vor. Wir lesen 12 kleine Auszüge, die Einblick in historische Hintergründe, erzählerische Feinheiten und die besondere Atmosphäre des Textes geben. Monat für Monat nähern wir uns so den Spuren, die das Silber – als Rohstoff, Machtfaktor und Projektionsfläche – in Geschichte und Gegenwart hinterlassen hat.Unsere zwölf Sendungen werden das ganze Jahr hindurch jeweils an einem festen Tag im Monat online gestellt. So entsteht ein fortlaufender Hörfaden, dem man folgen kann wie einer historischen Spur, die sich nach und nach entfaltet.Es liest:Uwe KullnickEs ist weich und wandelbar, ein sagenhaftes Element, über Jahrhunderte brachte es Macht und Reichtum, aber auch Ausbeutung und Elend: Silber hat die Welt verändert. Und es bewegt unsere Welt bis heute, als Rohstoff und als Wertanlage. Tillmann Bendikowski erzählt uns seine atemberaubende Geschichte.In vielen Szenen beschreibt er die Jagd nach dem Edelmetall und verfolgt die Spur des Silbers rund um die Welt: Von der Ausbeutung der Silberminen durch die Spanier, den Silberflotten und der Sklaverei, vom globalen Handel, der neben grenzenlosem Profit auch Elend und Hunger mit sich brachte, über das NS-Raubsilber bis zum Familiensilber unserer Zeit. Es sind Geschichten von Königen und Sklaven, von Konquistadoren, Piraten und Kaufleuten. Ohne die faszinierende Geschichte des Silbers ist die Welt von heute nicht zu verstehen.Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe »DAS! historisch« Geschichte zum Sprechen bringt, und zudem regelmäßiger Gesprächspartner bei Spiegel TV. Bei C.Bertelsmann erschienen »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020), der Bestseller »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39« (2022) und zuletzt »Himmel Hilf. Warum wir Halt in übernatürlichen Kräften suchen: Aberglaube und magisches Denken vom Mittelalter bis heute« (2023).Schnitt, Technik und Realisation Uwe Kullnick

    "Das Schreckliche ist ein Nimmersatt" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz Teil 7 Eimer überm Kopf

    Play Episode Listen Later Mar 11, 2026 4:03


    "Das Schreckliche ist ein Nimmersatt" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina MagritzTeil 7(Hördauer 4 Minuten)„Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“Sprecherin Cassiel MetrisRedaktion und Realisation Uwe Kullnick

    Literatur und Kritik: Körper, ein Verb – von Simon Froehling

    Play Episode Listen Later Mar 10, 2026 10:14


    Literatur und Kritik: Körper, ein Verb – von Simon Froehling(Hördauer ca. 11 Minuten)Wir dürfen Beiträge aus Ausgabe 575/576 von Literatur und Kritik für unser Literaturpodcastradio vertonen.  Es hat den Themenschwerpunkt BERÜHRUNGEN, und die Rubriken „Umfrage“ und „Ein Tag im Leben“, Rezensionen von Neuerscheinungen österreichischer Autorinnen und Autoren sowie weiteren Beiträgen. In dieser Sendung hören Sie: einen Beitrag vonSimon Froehling, geboren 1978 ist schweizerisch-australischer Doppelstaatsbürger. Neben rund einem Dutzend Theaterstücken und Hörspielen hat er zwei Romane veröffentlicht und war sowohl für den Ingeborg Bachmann Preis als auch den Schweizer Buchpreis nominiert Neben seiner Arbeit als freier Autor ist er als Dramaturg und stellvertretender künstlerischer Leiter am Tanzhaus Zürich tätig.Wir danken dem Verlag und dem Autor für die kostenlose Überlassung der Nutzung für diese Sendung.Diese Sendung hat Ihnen gefallen?Unsere Live-Sendung in München/Schwabing oder im Pixel (Gasteig, Mü)Sprecher, Regie und Realisation Uwe Kullnick

    "Die Maskenwand" – 12. Nachtgeschichte - von Uwe Kullnick

    Play Episode Listen Later Mar 9, 2026 9:10


    Nachtgeschichte 12 "Die Maskenwand"Hördauer ca. 9:10 MinutenKlingt zunächst wie in einer fremden Stadt ...Aus der Serie "Nachtgeschichten" im LiteraturRadio HörbahnMit der Serie Nachtgeschichten präsentiert das LiteraturRadio Hörbahn eine besondere Auswahl intensiver literarischer Miniaturen aus dem Band „Mir wird kalt“ von Uwe Kullnick – von ihm selbst gelesen und mit eindrucksvoller akustischer Gestaltung von Jupp Stepprath.Diese Geschichten sind mehr als Erzählungen. Sie sind Fiktion, Halbfiktion, realer Anlass, hörbar gewordener Gedanke, Wunsch, Vorstellung, Vision, Angst und Hoffnung.Sie spiegeln unsere Welt in all ihren Facetten – aus der ganzen Welt, aus der Zeit, in der Zeit. Sie sind ganz persönlich und doch jeden betreffend, denn sie berühren das, was oft ungesehen bleibt und doch tief empfunden wird: die Schattenseiten des Alltags, die leisen Ängste, das kaum Sagbare – aber auch das Hoffnungsvolle, das Tröstende.Durch die klangliche Gestaltung von Jupp Stepprath erhalten die Texte eine emotionale Tiefe und Atmosphäre, die unter die Haut geht. Sie werden nicht nur gehört – sie werden erlebt.Tontechnik Jupp Stepprath,Autor, Sprecher, Realisation Uwe Kullnick

    „Tödliches Gebet“ – René Anour spricht mit Heike Stepprath – Hörbahn on Stage

    Play Episode Listen Later Mar 8, 2026 56:48


    „Tödliches Gebet“ – René Anour spricht mit Heike Stepprath – Hörbahn on StageLesung René Anour (bis ca. 10:52 Min), anschließend spricht Heike Stepprath mit René Anour (bis ca. 57 Min)Moderation Heike StepprathDer aktuelle Krimi spielt an einem Touristenhotspot in der Provence, Schauplatz ist das Kloster Abtei Notre-Dame de Séanque. Der Commissaire Louis Campanard ist der Richtige, wenn es um Krimis mit trickreichen Wendungen geht. In der 270. Sendung von Hörbahn on Stage haben wir mit René Anour ein Gespräch über seinen neuen Krimi geführt. Wie gewohnt hören Sie vorweg eine Lesung aus dem Roman „Tödliches Gebet“ (erschienen im Heyne Verlag).Link zum BuchSein dritter Band aus der Reihe um Commissaire Campanard mit dem Titel "Tödliches Déjà-vu" erscheint am 11. März 2026.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel  (Gasteig München)Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick 

    Todeswalzer – Der Sommer 1944 von Christian Bommarius (Kapitel 3) EJ-EB

    Play Episode Listen Later Mar 5, 2026 7:18


    Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius  - Auszug 3Kapitel 3(Hördauer 08 Minuten)„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt,  faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.Es liest:Uwe KullnickAuszug 3Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick____________________________________________________________________________Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.   Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung  gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.

    Lyrik: Alt-Chinesische Lyrik - Po Chü-i

    Play Episode Listen Later Mar 3, 2026 21:08


    Lyrik: Alt-Chinesische Lyrik - Po Chü-i(Hördauer 21 Minuten)1946 veröffentlichte der Sinologe Arthur Waley eine Auswahl seiner in langen Jahren der Forschung erfolgten Übertragungen chinesischer Lyrik aus dem Zeitraum von 1000 vor Christus bis ca. 900 nach Christus. Wir setzen den kleinen Zyklus mit Gedichte von Po Chü-i fortPo Chü-i (772-846) war ein chinesischer Dichter, der vor allem für seine Balladen und satirischen Gedichte bekannt war. Er vertrat die Ansicht, dass gute Poesie vom einfachen Volk leicht verstanden werden sollte, und veranschaulichte dies in Gedichten, die sich durch einfache Diktion, natürlichen Stil und sozialen Inhalt auszeichneten.Sprecher: Uwe Kullnick

    Lyrik: Ghasele von Ursula Haas – gelesen von der Autorin – aus: "Ich kröne dich mit Schnee"

    Play Episode Listen Later Mar 2, 2026 33:06


    Lyrik: Ghasele von Ursula Haas – gelesen von der Autorin – aus: "Ich kröne dich mit Schnee"(Hördauer ca. 34 Minuten)Formal gebändigte Lyrik von überzeugender BildkraftDieser Band mit Gedichten zeigt Ursula Haas auf dem Höhepunkt ihrer lyrischen Kunst und Kunstfertigkeit. Er gliedert sich in drei Kapitel, wobei das zweite Kapitel „Im Schleier des Morgens“ aus Ghaselen besteht und einer alten morgenländischen Versform, die im 19. Jahrhundert eine große Faszination auf die Lyriker ausübte, neues Leben einhaucht. Tradition und Moderne begegnen und vereinigen sich hier.Ursula Haas wechselt in ihren Gedichten zwischen längst vergangenen Bildungslandschaften und unserer Jetzt-Zeit. Genauso rasch wechselt sie die Orte: von Prag im Winter zum Erntedank auf der Insel Reichenau, von einem Sommertag auf Kap Corse zum Herbst in Berchtesgaden. „Die Zeit der Verpuppung ist lang“, so heißt es in einem ihrer Gedichte, aber dafür entschädigt der Sommerflug, bei dem „das Blau des Himmels/zum Garten Eden wird.“Dieser Gedichtband ist eine Entdeckung für alle Freunde und Kenner der zeitgenössischen Lyrik. Ursula Haas wurde in der ehemaligen Tschechoslowakei in Aussig a.d. Elbe (Usti nad Labem) geboren. Sie wuchs in Düsseldorf und Bonn auf und studierte Geschichte, Germanistik und Pädagogik in Bonn und Freiburg. Nach ihrer Referendarzeit in München trat sie nicht in den Schuldienst, sondern gab Privatunterricht und begann zu schreiben. Verheiratet mit dem Chirurgen Werner Haas, bekam sie eine Tochter und einen Sohn. Inzwischen alleinstehend, lebt und arbeitet Ursula Haas nach wie vor in München als freie Schriftstellerin in den Genres Lyrik, Roman, Erzählung, Libretto, Theaterstück und Essay. Ihre Gedichte sind in zahlreiche Sprachen übersetzt."Ich bin im Krieg in Tschechien geboren, wuchs in NRW auf und lebe seit langem in München. Trotz Germanistikstudium schreibe ich seit gut 20 Jahren literarische Bücher. Mein Medea-Roman war der erste von einer Frau geschriebene! Er brachte mir auch insofern Glück, weil ich durch ihn zum Schreiben von Musiktexten (Libretti) kam. Daraus entstand z.B. die Medea-Oper mit der Musik von Rolf Liebermann, die 2001 in der Pariser Oper aufgeführt wurde. Mein Roman "Drei Frauen" von 2009 beschäftigt sich mit drei Künstlerinnenbiografien. (Camille Claudel, Tina Modotti und Lenka, die meinem Leben nachgeht). Siehe die Kritiken bei Amazon! Mein ebenfalls 2009 erschienener Lyrikband " Ich kröne dich mit Schnee" bekam 2010 den Nikolaus-Lenau-Preis. 2014 erschien im A1 Verlag der Band mit Erzählungen "Busenfreundinnen. Geschichten zu Lust und Brust". 2018 der Gedichte -und Poesie-Band "Wortfisch im Grünen Aquarium" (edition bodoni).2020 das Tagebuch "Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten" (edition bodoni)."⁠Wenn Ihnen dies gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein⁠oder hierSchnitt und Realisation Uwe Kullnick

    Abmahnungen! - §LIT - Bewusst Publizieren 14

    Play Episode Listen Later Mar 1, 2026 67:51


    §LIT - Bewusst Publizieren 14ABMAHNUNGENUwe Kullnick spricht mit der Anwältin Nadja Kobler (Hördauer 78 Minuten)Als Autor, Selfpublisher, Blogger, Influencer oder Verleger ist es wichtig, sich mit rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen, um mögliche Probleme zu vermeiden. Mit etwas Wissen und Vorsicht kann man diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen.In diesem Blog werde ich mit Dr. Nadja Kobler einer selbständigen Anwältin, Autorin sowie Lektorin, über die rechtlichen Probleme sprechen, denen man begegnen kann, und wie man ihnen vorbeugen oder mit ihnen umgehen kann, falls sie bereits aufgetreten sind. In diesem Sinn werden wir regelmäßig Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen.Ihr könnt uns auch Themen vorschlagen, die euch interessieren und über die ich mit Nadja sprechen kann. Wir sind auch daran interessiert, von euren Erfahrungen zu hören und sie in unseren Sendungen zu diskutieren.Hier sind einige der Themen, über die wir demnächst sprechen möchten:Ist es ok, ein Buch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz zu schreiben?Kann ich jeden Verlagsvertrag bedenkenlos unterschreiben?Was ist, wenn das Lektorat mein Werk total „zerstört“? Das Cover „nix is“ und der Satz auch zu wünschen übrig lässt?Rechtliche Aspekte von Self-Publishing , Verlags-Publishing und MischformenEin Buch ist ein Spiegelbild der Realität. Darf es das sein? Was gilt es zu beachten?Wie mache ich eigentlich rechtlich gute Werbung für meine Veröffentlichung?Wie sieht es mit Lesungshonoraren aus und welche Rechnungsmerkmale muss man beachten?Schreibwettbewerbe – sind die nur ein Traum oder kann man wirklich erfolgreich sein?Wie gestaltet man seinen eigenen Web-Auftritt, vor allem: was muss ins Impressum und in die Datenschutzerklärung?Was tun bei negativen Rezensionen oder gar Abmahnungen?Coaching und Weiterbildung – worauf sollte ich achten?Manchmal endet jedoch alles im Streit und man möchte den Rückzug aus einem Vertrag antreten. Da ist es wichtig zu wissen, wie man am besten vorgeht.An wen wendet man sich bei einer Abmahnung und wie reagiert man darauf?ACHTUNG: Diese Sendung ersetzt keine persönliche Rechtsberatung!VertragsbeendigungAbmahnungenDu würdest gern die bisherigen Folgen hören, dann schau doch mal hierhin.______________________________________________________________________________Dr. Nadja Kobler-Ringler lebt mit Ehemann, Sohn, Büchern, Texten und tausenden noch ungeschriebenen Wörtern im Bonner Umland. 2024 feiert sie das zwanzigjährige Bestehen ihrer Rechtsanwaltskanzlei, zu der seit rund fünfzehn Jahren auch ein breitgefächertes Lektoratsangebot gehört. Die gelernte Bankkauffrau und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der qualitativen Sozialforschung publiziert auch selber gerne: seit 2006 Schul- und Fachbücher, dazu Online-Kurse und inzwischen auch belletristische Werke. Die laienzugewandte Wissensvermittlung, am besten mit einer Prise Humor versehen, ist ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie schon Mal "Torten und Schnittchen" oder auch "den gefährlichsten Kaffee des Rechtswesens" bemüht.Dr. rer. nat. Uwe Kullnick, ist Neurophysiologe und seit 2012 als freier Schriftsteller und Journalist tätig. Zwischen 2014 und 2019 war er Vorsitzender beim Freien Deutschen Autorenverband Bayern (FDA). Außerdem war er von 2015 bis 2017 Präsident des FDA-Bundesverbandes. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Seit 2015 leitet er das Literatur (Podcast) Radio Hörbahn (früher Literatur Radio Bayern). Er lebt seit 2000 in München. Wenn dir die Sendung  gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.

    Frau Goethe liest (FGL) - "In den Scherben das Licht" von Carmen Korn – Rezension

    Play Episode Listen Later Feb 27, 2026 6:26


    Frau Goethe liest (FGL) - "In den Scherben das Licht" von Carmen Korn – Rezension(Hördauer ca. 7 Minuten)Der Roman "In den Scherben das Licht" von Carmen Korn beginnt im Jahr 1946. Nach dem zweiten Weltkrieg liegt die Stadt in Trümmern. Viele Menschen haben ihre Bleibe verloren und suchen in den Überresten der Mauern Schutz. Die vierzehnjährige Gisela hat im Bombenhagel ihre Mutter und ihre Schwester verloren. Als sie einen Keller entdeckt, hofft sie auf ein sicheres Zuhause. Der Keller ist jedoch schon bewohnt.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin Heike Stepprath Hat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick

    Kath-Akademie AKTUELL: Der „deutsche Wald“ als Denkmuster und Weltanschauung

    Play Episode Listen Later Feb 26, 2026 40:55


    Kath-Akademie AKTUELL: Der „deutsche Wald“ als Denkmuster und WeltanschauungDr. Johannes Zechner (Hördauer ca. 41 Min.)Bei der Tagung Waldperspektiven nahm Johannes Zechner u.a. Joseph von Eichendorff und die Brüder Grimm in den Blick. Neben den textlichen Anpassungen von Wilhelm Grimm untersuchte er Begrifflichkeiten wie „Waldeinsamkeit“ und „Waldsterben“ und geht auch auf die „nationalsozialistischen Wälder“ ein sowie auf Propagandaschriften Alfred Rosenbergs.Dr. Johannes Zechner ist Historiker und wirkt als Ausstellungkurator in Hamburg / Berlin Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen.  Hörbahn on Stage - Literatur live in Schwabing   - besuchen Sie uns!Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 MünchenRealisation Uwe Kullnick

    "Der deutsche Tycoon" - Uwe Kullnick spricht mit Christof Weigold - Hörbahn on Stage

    Play Episode Listen Later Feb 24, 2026 99:40


    "Der deutsche Tycoon" - Uwe Kullnick spricht mit Christof Weigold - Hörbahn on Stage(Hördauer ca. 36 min Lesung, Hördauer ca. 70 Gespräch)Privatdetektiv Hardy Engel würde für seine Freunde alles tun. Als einer von ihnen stirbt, verbeißt er sich in einen Mordfall, der bald schon legendär wird.Als Hardy Engel 1920 nach Amerika einwanderte, bekam er dabei entscheidende Hilfe von seinem Landsmann Paul Levy, den er danach aus den Augen verlor. 1932 trifft Engel, inzwischen Privatdetektiv, ihn wieder. Levy ist unter dem Namen Paul Bern zu einem mächtigen Filmproduzenten von Metro-Goldwyn-Mayer geworden – und Ehemann von Hollywood-Superstar Jean Harlow. Mitten in der Weltwirtschaftskrise scheint es, als sei das Wiedersehen ein Glücksfall für den arbeitslosen Detektiv, der von Paul einen lukrativen Auftrag bekommt. Und auch für seinen Freund, den Barbesitzer Buck, der massive Schulden bei der Mafia hat. Doch dann liegt Paul ermordet in seiner Villa, und Hardy wird in einen Fall hineingezogen, der ihn fordert wie noch keiner zuvor und der alte Freundschaften infrage stellt. ...Christof Weigold, 1966 in Mannheim geboren, schrieb Theaterstücke, war fester Autor der Harald-Schmidt-Show und arbeitet heute als freier Drehbuchautor für Film und Fernsehen. 2018 erschien der erste Band der Reihe um den deutschen Privatermittler Hardy Engel, Der Mann, der nicht mitspielt. Weigold gewann damit den Preis des Mordsharz-Festivals für das beste deutschsprachige Debüt und war für den Glauser-Preis nominiert. Es folgten drei weitere Teile: Der blutrote Teppich, Die letzte Geliebte und Der böse Vater. In Das brennende Gewissen ermittelt zum ersten Mal der Fallanalytiker Felix Petry, der wie Christof Weigold in München lebt.⁠Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein⁠oder vielleicht in diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingTechnik: Jupp Stepprath, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick

    "Korinthenbrot oder wurmstichige Bärentatzen " Störungen des Essens bei Thomas Mann und Karl May

    Play Episode Listen Later Feb 23, 2026 57:47


    "Der eine empfiehlt Korinthenbrot, der andere wurmstichige Bärentatzen" – Über Störungen des Essens bei Thomas Mann und Karl May Aus dem Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2025 Lesung (Hördauer ca. 58 min)DAS FÜNFUNDFÜNFZIGSTE JAHRBUCH ist in der langen Geschichte der Karl-May-Gesellschaft das erste, für das der im Februar 2025 verstorbene Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Claus Roxin nicht mehr als Mitherausgeber fungiert. Das Jahrbuch ist daher dem verdienstvollen langjährigen Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden der KMG gewidmet. Die hier versammelten Beiträge zeigen ein weiteres Mal eindrücklich, dass nicht nur die Forschung zu Karl May weiterhin neue Erkenntnisse bringt, sondern dass auch die Grundlagenforschung noch nicht abgeschlossen ist.Martin Lowsky präsentiert erstmals eine vollständige deutsche Übersetzung der Briefe der französischen Übersetzerin Juliette Charoy an Karl May, und Joachim Biermann kommt zu neuen Ergebnissen bei der Suche nach Mays Vorlagen zu seiner Bearbeitung des ›Waldläufers‹ von Gabriel Ferry. Die Untersuchung von Spannung und Retardierung in Mays Werk durch Michael Andermatt zeigt, dass deren Verwendung auch in Abenteuerromanen keineswegs trivial ist. Helmut Schmiedt und Hartmut Vollmer gehen in ihren Aufsätzen Verbindungen zwischen Karl May und Thomas Mann bzw. Friedrich Schiller nach und verdeutlichen, dass die Grenze zwischen Hoch- und Trivialliteratur eine künstliche ist.Vier Beiträge widmen sich der Figurenebene. Laura Thüring analysiert in ihrem Beitrag die Figurenkonstitution des Westmanns Sam Hawkens, und Theresa Homm untersucht vergleichend Figurenkonstellationen bei Karl May und James Fenimore Cooper. Zwei Beiträge befassen sich mit der Figur Quimbo: Stefan Schmatz betrachtet Mays Quimbo vor dem Hintergrund der gleichnamigen Figur in Harriet Beecher Stowes ›Onkel Toms Hütte‹, während Rudi Schweikert der Namensherkunft nachgeht und davon ausgehend narrative Elemente in Mays Werk erörtert.Der weiterhin aktuellen postkolonialen Debatte widmet sich Malte Ristau mit Überlegungen zu Mays kolonialem Mindset, und Florian Schleburg stellt zwei Eingaben aus dem Jahr 1957 an den US-Senat vor, die sich für die indigene Bevölkerung stark machen und deutlich von der Lektüre Karl Mays inspiriert sind.oder vielleicht in diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig) oder nach Schwabing (Georgenstr. 63)Helmut Schmiedt lehrte als Professor für Germanistik an der Universität Koblenz-Landau. Leben und Werk Karl Mays bilden einen seiner Forschungsschwerpunkte. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Kölner Goethe-Gesellschaft, einer regionalen Unterabteilung der in Weimar ansässigen zentralen Goethe-Gesellschaft.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinRedaktion und Realisation Uwe Kullnick

    "Im Duft der Maronen: Die Chronik eines Sterbens" von Dieter R. Fuchs - eine Rezension von Uwe Kullnick

    Play Episode Listen Later Feb 22, 2026 76:18


    "Im Duft der Maronen: Die Chronik eines Sterbens" von Dieter R. Fuchs - eine Rezension von Uwe KullnickHördauer Rezension ca. 6 min, Gespräch ca. 72 Minuten"Im Duft der Maronen": Die Chronik eines Sterbens – Dieter R. Fuchs im Gespräch mit Uwe KullnickDer Autor inszeniert in diesem Roman das Kopfkino eines greisen Mannes an den letzten Tagen vor dessen Tod im Hospiz. Nicht als Tragödie, sondern wie ein dokumentarisches Schauspiel voller bewegender Rückblicke und großer Gefühle. Es ergibt sich schlaglichthaft ein authentisches Gesamtbild dieses Menschen, das von der absoluten Endphase des Lebens aus rückwärts wie ein Mosaik aus prägenden Erlebnissen zusammengefügt wird. Die Leser*innen begleiten ein würdevolles Abschiednehmen, wie man es sich im Sterbebett wünschen möchte. Eine Mut machende Geschichte, die tief hinein in ein Thema führt, das in unserer Gesellschaft oft als Tabu behandelt wird.Zu Beginn wird die Krankengeschichte des sterbenden Protagonisten skizziert und man erlebt in der Onkologie dessen Einsicht in den nahenden Tod mit. Mit der Einweisung in eine geriatrische Klinik und anschließend in ein Hospiz nimmt die Haupthandlung ihren Lauf. Die LeserInnen erleben über den Zeitraum von wenigen Wochen die körperlichen, neuronalen und psychischen Veränderungen mit, bis zu seinen Empfindungen beim Schwinden der mentalen Fähigkeiten. Am Ende steht sein realistisch dargestellter Tod.Dr. Dieter R. Fuchs, Jahrgang 1952, recherchiert und schreibt mit der gleichen Leidenschaft, mit der er vier Jahrzehnte lang als Naturwissenschaftler und Forschungs-Manager tätig war. Bei seiner Arbeit in Materialentwicklung, Umweltforschung und Kulturgüterschutz faszinierten ihn vor allem internationale Erfahrungen. Er wirkte an Expeditionen im Iran mit, lebte lange im Jemen sowie in Dubai und bereiste beruflich wie privat die ganze Welt. Die Begegnung mit Menschen unterschiedlichster kultureller Hintergründe bedeutet für ihn echte Bereicherung. Als Präsident des unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründeten Weltdachverbandes der Angewandten Forschung WAITRO engagierte er sich ehrenamtlich für mehr Miteinander zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.Seit Eintritt in den Ruhestand widmet er sich dem Schreiben von Romanen. Hierbei spielte anfangs seine private Leidenschaft für asiatische Kunst eine besondere Rolle, vor allem Netsuke genannte japanische Schnitzereien sowie chinesische Toggles und Amulette. Seine mystischen Geschichten um diese kleinen Objekte laden den Leser auf Reisen in fremde Sphären und Zeiten ein. Bei solchen Grenzwanderungen treten fantastische Zusammenhänge hervor, die historisches, natur- und kunstwissenschaftliches Wissen vermitteln und darüber hinaus auf unterhaltsame Weise die Fantasie anregen. In späteren Jahren wechselte er zu anderen, existenzielleren Genres und Themen.Beim Fabulus-Verlag erschien im September 2015 der Debut-Roman "Der Tanz der Häsin". Im Schwarzer-Drachen-Verlag dann im August 2017 sein historischer Roman über Japan "Hannya - im Bann der Dämonin". In 2018 folgte der Urban Fantasy Thriller "Zhulong - ein Drache erwacht". Drei Bände der Trilogie "Der Masanao-Adler" liegen als Manuskript vor, der erste Band erschien 2020 beim Karina Verlag. Im Oktober 2025 erschien beim Tredition Verlag sein Entwicklungsroman „Im Duft der Maronen - Die Chronik eines Sterbens“ in dem er das gesellschaftlich oft tabuisierte eigene Sterben ins Zentrum seiner Erzählung setzt. Außerdem erschienen über 30 Kurzgeschichten und Gedichte von ihm in verschiedenen Anthologien und Literatur-Journalen.Vielleicht mögen Sie auch diese Sendung Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingRedaktion, Realisation, Vertonung Uwe Kullnick

    Er druckte, was die Nazis verbrannten - Bericht von der Sonderausstellung im Brechthaus Augsburg mit Ingvild Richardsen

    Play Episode Listen Later Feb 21, 2026 82:05


    Tücher und BücherEr druckte, was die Nazis verbrannten. Bericht von der Sonderausstellung im Brechthaus Augsburg mit Ingvild RichardsenDie Ausstellung, Tücher und Bücher, kuratiert von Ingvild Richardsen erzählt die Familiengeschichte von Hein Kohn.Interview mit Rupert Grübl - Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (Hördauer 12 Minuten)Begrüßung und Einführung in die Ausstellung (Jürgen Enninger, Rupert Grübl, Ingvild Richardsen) (Hördauer 60 Minuten)Interview mit Menno Kohn - Sohn von Hein Kohn und Linda Kohn, Tochter von Menno Kohn (Hördauer 12 Minuten)Hören Sie als Erstes ein kurzes Interview, das Uwe Kullnick, vom Literatur Radio Hörbahn mit Rupert Grübl, dem Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Dem folgt ein Auszug aus der Eröffnungsansprache durch den Kulturreferenten von Augsburg, Jürgen Enninger, und anschließend, eine kurze Würdigung durch Rupert Grübl. Dann erklärt die Kuratorin Ingvild Richardsen die Entstehung der Ausstellung und gibt eine Einführung in die Ausstellung selbst. Im Anschluss folgt ein Interview mit dem Sohn von Hein Kohn, Benno Kohn und dessen Tochter Linda Kohn. Ingvild Richardsen war 2018 Kuratorin der Ausstellung "Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die moderne Frauenbewegung 1894-1933" in der Monacensia im Hildebrandhaus und der Ausstellung „Die modernen Frauen des Atelier Elvira“ 2022 in den Kunstsammlungen in Augsburg. Sie forscht über die Frauenbewegungen und vergessenen Autorinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, jüdisches Erbe und NS-Zeit. Sie lehrt und forscht an der Universität Augsburg- 2019 veröffentlichte sie bei S. Fischer das Buch «Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen.Wie Frauen die Welt veränderten», in der sie die Entstehung der deutschen Emanzipationsbewegung und des Jugendstils neu erzählt. 2022 gab sie im Beck Verlag das von ihr entdeckte Typoskript „Der Weg zur Grenze“ heraus. 2023 erschien das Buch bereits auf Niederländisch.Sie forscht und lehrt an der Universität Augsburg und am Literaturschloss Edelstetten e.V. Zusammen mit Prof. Klaus Wolf führt sie Pilotprojekte zur Erinnerungskultur durch.Mit Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) gibt sie die Reihe Vergessenes Bayern heraus. Realisation: Uwe Kullnick (ukullnick)

    "Das Salz in der Luft" – von Janne Mommsen – Hörbahn on Stage

    Play Episode Listen Later Feb 20, 2026 44:30


    "Das Salz in der Luft" – von Janne Mommsen – Hörbahn on StageModeration: Heike StepprathLesung Janne Mommsen (Hördauer ca. 9 min), anschließend spricht Heike Stepprath mit Janne MommsenJanne Mommsen zeigt in seinen Romanen wunderschöne Orte und lebendige Figuren. Mit Das Licht in den Wellen & Das Salz in der Luft lässt er uns Leser mit der fast 100-jährigen Inge Martensen nicht nur Föhr, New York und Sizilien entdecken, sondern erzählt ganz nebenbei die großen Ereignisse der Weltgeschichte. Im Interview erzählt der Autor, wie seine Romane entstehen und was er an der Nordsee so liebt.Teilnehmende: Janne Mommsen (Autor), Heike Stepprath (Moderatorin) Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungRedaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick

    Monsieur Orient-Express – von Gerhard J. Rekel (Auszug 2.) EJ-EB

    Play Episode Listen Later Feb 19, 2026 9:53


    Monsieur Orient-Express –Wie es Georges Nagelmackers gelang, Welten zu verbinden von Gerhard J. RekelAuszug 02 (Hördauer 10 Minuten)Literatur Radio Hörbahn stellt „Monsieur Orientexpress“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um den legendären Zug und seinen Schöpfer. Die Ausschnitte führen in Figuren, Schauplätze und Stimmungen ein und lassen die Faszination Orientexpress akustisch aufleben.Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg eine fortlaufende Erzählung, bei der jede Station ein neues Fenster in das Universum von „Monsieur Orientexpress“ öffnet.Es liest:Uwe KullnickAuszug 02Agatha Christie, Graham Greene und Hollywood machten ihn zum Mythos. Bis heute beflügelt der "König der Züge" die Sehnsucht nach Abenteuern und romantischen Erlebnissen. Doch was ist seine Geschichte, welche Vision steckte dahinter ?Der Mann, der den Orient-Express und über 180 weitere Nachtzugverbindungen durch ganz Europa auf die Gleise stellte, ist Georges Nagelmackers (1845–1905). Das Ringen um seinen Traum entwickelte sich zu einem dramatischen Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Scheitern und Triumph, erlittenem Spott und großer Verehrung.Georges Nagelmackers' Lebenswerk ist ein Plädoyer für die hartnäckige Verfolgung einer Vision, das raffinierte Spiel über die Bande und den Glauben an den Umweg : geografisch, politisch und menschlich.Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt.Schnitt, Technik und Realisation Uwe Kullnick__________________________________________________________________________Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.   Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung  gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.

    „HAT DIE WISSENSCHAFT IMMER RECHT?“ O. Renn, R. A. M. Weiß – in der ev. Stadtakademie München

    Play Episode Listen Later Feb 17, 2026 64:14


    Hat die Wissenschaft immer recht? Auf der Suche nach Orientierung in komplexen ZeitenHördauer: ca. 64 MinutenOb Energieversorgung, Corona-Pandemie oder Künstliche Intelligenz – Wissenschaft liefert Erkenntnis und Orientierung. Allerdings nur selten in Form eindeutiger Fakten und Wahrheiten, sondern meist verbunden mit Differenzierungen. Welche Rolle kann die Wissenschaft vor diesem Hintergrund bei Diskussionen in der Gesellschaft spielen? Auf welcher wissenschaftlichen Grundlage können politische Entscheidungen gefällt werden? Wir sprechen über Orientierungssuche im Spannungsfeld von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien mit:Moderatoren: Dr. Barbara HeppProf. Dr. Drs. h.c. Ortwin Renn, Research Institut for Sustainibility (RIFS), PotsdamProf. Dr. Reiner Anselm, Lehrstuhl für Systematische Theologie und Ethik, LMU MünchenDr. Marlene Weiß, Süddeutsche ZeitungKOOPERATIONSPARTNERacatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften),Der Beauftragte für Ethik im Dialog mit Technologie und Naturwissenschaft der Evang.-Luth. Kirche in BayernWenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen.  Hörbahn on Stage - live in Schwabing  Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Realisation Uwe Kullnick

    Algorithmus des Teufels (Kriminalroman) – Georg Brun im Gespräch mit Uwe Kullnick

    Play Episode Listen Later Feb 16, 2026 72:29


    Algorithmus des Teufels (Kriminalroman) – Georg Brun im Gespräch mit Uwe Kullnick(Hördauer ca. 13 Minuten) Lesung, (Hördauer ca. 60 Minuten) GesprächEin Toter am Bodensee, erhängt an einem Baum. Selbstmord? Der Fall scheint klar, doch Emil, der Bruder des Toten, glaubt das nicht. Er geht der Sache auf den Grund und sät bei der jungen Kommissarin Jennifer Häfele Zweifel. Sie ermittelt auf eigene Faust und stößt auf ein mysteriöses Computerprogramm.Mord in einer öffentlichen Tiefgarage in München. Der letzte Fall für Hauptkommissar August Wutz zeigt sich kompliziert. Die Mörderin ist tot. Die offiziellen Ermittlungen werden eingestellt. Aber August vermutet einen Auftragsmord und gräbt tiefer. Eine heiße Spur führt ins Internet.Jennifer und August schalten das Landeskriminalamt ein. Unheimliche Parallelen tun sich auf. Steckt hinter beiden Todesfällen eine teuflische Künstliche Intelligenz? Ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel beginnt.„Algorithmus des Teufels“ ist ein hochaktueller Thriller zum Thema „Künstliche Intelligenz“ mit aberwitzigen Wendungen.Georg Brun - Vergehen und Verbrechen aus interessanten Bereichen des Lebens garantieren spannende Unterhaltung. Seit drei Jahren schreibt er Krimis. Als früherer Kriminalbeamter und später jahrelang im Wissenschaftsbereich tätiger Jurist weiß er, wovon er schreibt. Ob in der Olga-Reihe sanfte Krimis oder mit dem pensionierten Hauptkommissar Nathan Weiß knallharte Thrills: Seine handfesten Charaktere wissen zu fesseln, die aktuellen Themen packen. Krimis mit Herz und Verstand.vielleicht mögen Sie auch diese Sendung Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingTechnik und Schnitt: Jupp Stepprath, Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick

    „Vergessene Heldinnen. Frauen, die Geschichte schrieben“ Stefanie von Wietersheim im Gespräch mit Uwe Kullnick

    Play Episode Listen Later Feb 15, 2026 54:41


    „Vergessene Heldinnen. Frauen, die Geschichte schrieben“ Stefanie von Wietersheim im Gespräch mit Uwe KullnickLesung (Hördauer ca. 09 Minuten), Gespräch (Hördauer ca. 47 Minuten)Wer kennt die erste schwarze Opernsängerin, die auf einer prominenten New Yorker Bühne auftreten durfte, nämlich Camilla Williams im Jahr 1946? Wem ist der Name der im Jahr 1868 geborenen Lida Gustava Heymann bekannt – Hamburger Frauenrechtlerin und Pazifistin, die in einer lesbischen Werk- und Lebensgemeinschaft mit der Frauenrechtlerin Anita Augspurg lebte? Wer wusste, dass Clara Immerwahr die erste Frau war, die im Jahr 1900 einen Doktortitel in Chemie bekam? Wer weiß, dass die Wiener Fotografin Dora Kallmus das Bild der in den 1920er-Jahren erscheinenden „Neuen Frau“ in Hosen oder Fliegermontur entscheidend mitprägte und nach dem Holocaust getötete Kreaturen in den Pariser Schlachthöfen fotografierte? …“Vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingCut und technische Bearbeitung: Jupp Stepprath, Moderation, Redaktion und Realisation: Uwe Kullnick

    Mordsmotive 2025 - 03 "Nebeldickicht" von Tina Pfeifer

    Play Episode Listen Later Feb 13, 2026 30:54


    Mordsmotive 2025 - 03 "Nebeldickicht" von Tina Pfeifer(Hördauer ca. 31  Minuten, Gesprächsbeginn bei ca. 9 Minuten)In der Reihe Mordsmotive – Ausgezeichnete Krimis stellen wir Ihnen die Shortlist der fünf Stipendiatinnen der Mörderischen Schwestern im Jahr 2025 vor. Heute hören Sie nun die Drittplatzierte, Tina Pfeifer, die einen Ausschnitt aus ihrem Krimi „Nebeldickicht“ vorliest. Im anschließenden Interview erfahren wir etwas über die Nominierte, die Idee zum Roman und ihre Arbeit als Autorin.Moderation: Heike StepprathRealisation: Uwe KullnickTontechnik: Jupp Stepprath Wenn dir die Sendung  gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig. 

    Die Spur des Silbers – Jagd nach dem Silber von Tillmann Bendikowski (Auszug 2) EJ-EB

    Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 12:44


    C. BertelsmannDie Spur des Silbers – Wie die Jagd nach dem Edelmetall unsere Welt verändert hat von Tillmann BendikowskiAuszug 02 Hördauer 08 MinutenLiteratur Radio Hörbahn stellt dieses Buch in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ in besonderer Weise vor. Wir lesen 12 kleine Auszüge, die Einblick in historische Hintergründe, erzählerische Feinheiten und die besondere Atmosphäre des Textes geben. Monat für Monat nähern wir uns so den Spuren, die das Silber – als Rohstoff, Machtfaktor und Projektionsfläche – in Geschichte und Gegenwart hinterlassen hat.Unsere zwölf Sendungen werden das ganze Jahr hindurch jeweils an einem festen Tag im Monat online gestellt. So entsteht ein fortlaufender Hörfaden, dem man folgen kann wie einer historischen Spur, die sich nach und nach entfaltet.Es liest:Uwe KullnickAuszug 01Es ist weich und wandelbar, ein sagenhaftes Element, über Jahrhunderte brachte es Macht und Reichtum, aber auch Ausbeutung und Elend: Silber hat die Welt verändert. Und es bewegt unsere Welt bis heute, als Rohstoff und als Wertanlage. Tillmann Bendikowski erzählt uns seine atemberaubende Geschichte.In vielen Szenen beschreibt er die Jagd nach dem Edelmetall und verfolgt die Spur des Silbers rund um die Welt: Von der Ausbeutung der Silberminen durch die Spanier, den Silberflotten und der Sklaverei, vom globalen Handel, der neben grenzenlosem Profit auch Elend und Hunger mit sich brachte, über das NS-Raubsilber bis zum Familiensilber unserer Zeit. Es sind Geschichten von Königen und Sklaven, von Konquistadoren, Piraten und Kaufleuten. Ohne die faszinierende Geschichte des Silbers ist die Welt von heute nicht zu verstehen.Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe »DAS! historisch« Geschichte zum Sprechen bringt, und zudem regelmäßiger Gesprächspartner bei Spiegel TV. Bei C.Bertelsmann erschienen »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020), der Bestseller »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39« (2022) und zuletzt »Himmel Hilf. Warum wir Halt in übernatürlichen Kräften suchen: Aberglaube und magisches Denken vom Mittelalter bis heute« (2023).Schnitt, Technik und Realisation: Uwe Kullnick____________________________________________________________Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.   Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung  gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.

    "Schwöre!" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz Teil 6 Eimer überm Kopf

    Play Episode Listen Later Feb 10, 2026 5:39


    "Schwöre!" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina MagritzTeil 6 (Hördauer 6 Minuten)„Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“ Sprecherin Cassiel MetrisRedaktion und Realisation Uwe KullnickWenn dir die Sendung  gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.

    "Lázár" von Nelio Biedermann – rezensiert von Marius Müller

    Play Episode Listen Later Feb 9, 2026 9:42


    "Lázár" von Nelio Biedermann – rezensiert von Marius Müller(Hördauer 10 Minuten)Generationenroman, Dokumentation des Verfalls einer aristokratischen Familie und Beschreibung des Schreckens des Kommunismus – Nelio Biedermanns Roman Lázár weckt Assoziationen mit großen Vorbildern, tappert dann aber etwas hilflos in den Fußspuren der großen Meister. ...Marius Müller mit seinem Literaturblog Buch-Haltung hat uns als Literatur Radio Hörbahn aus seinen Blog-Beiträgen diejenigen auszusuchen und zu vertonen, die uns zu unseren Hörern zu passen scheinen. Herzlichen Dank dafür!Wir werden jeden Beitrag zu seiner Seite verlinken, damit man ihn bei Bedarf Nachlesen kann.⁠Den Volltext dieser Rezension findest Du hier⁠Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.⁠Unsere Live-Sendungen in Schwabing⁠

    "Ein Schweizer Dichter des poetischen Realismus" - eine Rezension von Manfred Orlick - Literaturkritik.de

    Play Episode Listen Later Feb 8, 2026 12:16


    "Ein Schweizer Dichter des poetischen Realismus" - eine Rezension von Manfred Orlick - Literaturkritik.de(Hördauer ca. 13 Minuten)Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898) gehörte neben Gottfried Keller (1819-1890) und Jeremias Gotthelf (1797-1854) zu den wichtigsten deutschsprachigen Schweizer Autoren des 19. Jahrhunderts, der vor allem durch seine historischen Novellen und Romane bekannt wurde. Seine Werke genießen im Vergleich zu Keller heute allerdings merklich weniger Aufmerksamkeit. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm erst im Alter von über 45 Jahren. …“Eine Rezension von Manfred OrlickDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München  Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick

    Stefanie von Wietersheim über „Vergessene Heldinnen. Frauen, die Geschichte schrieben“ Rezension - Literaturkritik.de

    Play Episode Listen Later Feb 6, 2026 5:14


    Stefanie von Wietersheim über „Vergessene Heldinnen. Frauen, die Geschichte schrieben“ - Literaturkritik.de(Hördauer ca. 6 min)Wer kennt die erste schwarze Opersängerin, die auf einer prominenten New Yorker Bühne auftreten durfte, nämlich Camilla Williams im Jahr 1946? Wem ist der Name der im Jahr 1868 geborenen Lida Gustava Heymann bekannt – Hamburger Frauenrechtlerin und Pazifistin, die in einer lesbischen Werk- und Lebensgemeinschaft mit der Frauenrechtlerin Anita Augspurg lebte? Wer wusste, dass Clara Immerwahr die erste Frau war, die im Jahr 1900 einen Doktortitel in Chemie bekam? Wer weiß, dass die Wiener Fotografin Dora Kallmus das Bild der in den 1920er-Jahren erscheinenden „Neuen Frau“ in Hosen oder Fliegermontur entscheidend mitprägte und nach dem Holocaust getötete Kreaturen in den Pariser Schlachthöfen fotografierte? …“Eine RezensionDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick

    Todeswalzer – Der Sommer 1944 von Christian Bommarius (Auszug 2) EJ-EB

    Play Episode Listen Later Feb 5, 2026 8:19


    Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius  - Auszug 2Kapitel 2(Hördauer 10 Minuten)„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt,  faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.Es liest:Uwe KullnickAuszug 2Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick_____________________________________________________________Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.  Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung  gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.

    "Paul McCartney nach den Beatles" - eine Rezension von Manfred Orlick - Literaturkritik.de

    Play Episode Listen Later Feb 3, 2026 6:24


    "Paul McCartney nach den Beatles" - eine Rezension von Manfred Orlick - Literaturkritik.de(Hördauer 11 Minuten)Gut zehn Jahre nach dem ersten Auftritt der Beatles löste sich die erfolgreichste Band der Musikgeschichte 1970 faktisch auf, obwohl sich der offizielle Akt noch bis zum 9. Januar 1975 hinzog. Während John Lennon seinen Ausstieg intern bereits im September 1969 bekanntgegeben hatte, erklärte Paul McCartney am 10. April 1970 seinen Rücktritt. Zehn Jahre lang schienen die vier Freunde als Einheit unerschütterlich, doch waren in dem Quartett aus Liverpool immer mehr Konflikte und persönliche Differenzen aufgetreten. Nun gingen John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr getrennte Wege. Zwar äußerte John Lennon: „Es ist nur eine Band, die auseinandergeht. Es ist nicht das Ende der Welt“, doch kam die Trennung der Beatles einem Erdbeben gleich …“Eine Rezension von Manfred OrlicDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick

    Erinnerung: Morde an polnischen Kriegsgefangenen und Entwürdigung von Frauen und Mädchen in der Bodenseeregion

    Play Episode Listen Later Feb 2, 2026 103:24


    Reportage: Morde an polnischen Kriegsgefangenen und Entwürdigung von Frauen und Mädchen in der Bodensee – Region(Hördauer insgesamt ca. 104 min)30. Mai 1941: in Oberteuringen eilt die Nachricht von Haus zu Haus: „Am Nachmittag wird ein Pole gehängt. Man kann die Erhängung ansehen.“Theodor Heilborn, Gendarmerie-Beamter in Oberteuringen, hat von der Aktion erfahren, weil seine Tochter im Rathaus arbeitet. Er berichtet später: „Ich habe von meiner Wohnung aus viele Leute zur Hinrichtungsstätte hinströmen sehen und auch einen LKW oder PKW, in dem der Pole zur Erhängungsstätte transportiert wurde.“3 Sogar Schulkinder sind unter den Neugierigen. Der Vater eines Schülers ist Ortsgruppenleiter Vöhringer. Der Junge hat den anderen Kindern erzählt, was geschehen soll. Darauf schwänzen die Jungs den Nachmittagsunterricht und folgen den Erwachsenen zu Kaplans Wäldle.Eine Sonderkommission des Landeskriminalamts Ludwigsburg untersuchte 1959, 18 Jahre später, die Hinrichtung von Alexander Borowiec. Es handelte sich um ein „Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Mordes und Beihilfe zum Mord“, §§ 221 und 49 StGB.5 Bei den Ermittlungen vom 13. bis 19. Oktober 1959 stellten die Beamten fest, dass während der Jahre 1941/1942 mehrere polnische Kriegsgefangene in der Region Bodensee ohne Gerichtsurteil hingerichtet wurden: in Oberteuringen, in Madenreute bei Meckenbeuren, auf dem Hofgut Mückle bei Langenargen.„Am Nachmittag wird ein Pole gehängt. Man kann die Erhängung ansehen.“Alexander Borowiec, Mieczyslaw Grabowski, Eugen Pagacz, Ludwigk Walaczynski, Josef Musial, Wladislaw Lenda, Jan Kobus, Gregor Lisowskie, Wladislaw Sobolak(Hördauer 10 Minuten)Erkenntnisse der ErmittlungskommissionDie „Polenerlasse“ vom 8. März 1940Die 10 Gebote für die Arbeitgeber der Polen, verboten waren(Hördauer 29 Minuten)Das Schicksal der in der Bodensee-Region denunzierten Frauen(Hördauer 35 Minuten)Fortsetzung der Diskriminierung der Frauen in der NachkriegszeitSalem/Mimmenhausen, Oberteuringen/ Bibruck, Unterteuringen, Brochenzell bei Meckenbeuren, Madenreute bei Meckenbeuren, Langenargen/ Oberdorf /Hofgut Mückle(Hördauer 05 Minuten)Die fehlenden Fälle der Ermittlungen der Sonderkommission, betreffend die Exekutionen und Entwürdigung von Frauen, die mit den Opfern in Zusammenhang gebracht wurden(Hördauer 09 Minuten)Schicksal der Frauen Berta aus Kreenheinstetten(Hördauer 03 Minuten)Folgen für die Täter und ihre Helfer(Hördauer 11 Minuten)Gedenkorte für die Ermordeten(Hördauer 06 Minuten)Sprecher, Regie und Realisation Uwe Kullnick

    Rezensionen: „Freimaurerei, Neuoffenbarungen und die moderne Esoterik" von Matthias Pöhlmann

    Play Episode Listen Later Feb 1, 2026 6:15


    Rezensionen: Freimaurerei, Neuoffenbarungen und die moderne Esoterik: Religiös-weltanschauliche Gegenwartskulturen(Hördauer ca. 7 Minuten)Das religiöse Feld ist lebendig und plural. Die Orientierungsmöglichkeiten von Menschen angesichts existentieller Herausforderungen sind breit gefächert und faszinierend. Der Religionswissenschaftler, Theologe und Weltanschauungsexperte Matthias Pöhlmann erläutert am Beispiel von Freimaurerei, Neuoffenbarungen und moderner Esoterik ausgewählte Dimensionen von Gegenwartskulturen und blickt auf Entwicklungen seit der Neuzeit zurück. Seine Analyse bietet fundierte Einblicke in die Welt des Geheimnisvollen. Dabei richtet er den Fokus insbesondere auf das freimaurerische Ritual, neue Prophetie, die Neureligion „Universelles Leben”, astrologische Beratungsformate, rechte Esoterik, Verschwörungstheorien und die völkisch-religiöse Anastasia-Bewegung. Dieser Titel erscheint auch Open Access.PD Dr. Matthias Pöhlmann, evangelischer Theologe und Publizist, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in BayernSollte Ihnen dieser Beitrag gefallen haben, interessiert Sie dies hier vielleicht auch.oder auch dies.

    Frau Goethe liest (FGL) - "Die weisse Nacht" von Anne Stern – Rezension und Kurzinterview

    Play Episode Listen Later Jan 30, 2026 16:36


    Frau Goethe liest (FGL) - "Die weisse Nacht" von Anne Stern – Rezension und Kurzinterview(Hördauer ca. 17 Minuten, Interview ab ca. 7 min)Mit "Die weisse Nacht" beginnt eine neue Krimireihe von Anne Stern. Wie schon Hulda Gold agiert auch Alfred König in Berlin, allerdings dieses Mal nach dem zweiten Weltkrieg. Über ihre Motivation und die Hintergründe zu ihrem neuen Buch hat uns Anne Stern auch ein kurzes Interview gegeben.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin und Moderatorin Heike StepprathHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt und Tontechnik: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe KullnickIch heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen. Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.

    "Nicht nur Heidelberg und München!" - eine Rezension von Dirk Kaesler - Literaturkritik.de

    Play Episode Listen Later Jan 29, 2026 10:39


    "Nicht nur Heidelberg und München!" – eine Rezension von Dirk Kaesler - Literaturkritik.de. Das Ehepaar Hübinger verortet Max Weber in Berlin(Hördauer ca. 11 min)Wien ist eine Stadt, die Erinnerung als Architektur baut, in Fassaden, Institutionen, Familiennamen – und in den Baulücken, die Vertreibung hinterlässt. Lange bevor Österreich Österreich hieß, setzt Olaf Links Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938 zu einem historischen Vorspann an, Ostarrichi um das Jahr 1000.Mit welcher deutschen Stadt verbindet man den Universalgelehrten und Soziologen Max Weber (1864-1920) am ehesten? Bisher waren es zwei deutsche Städte, die bei dieser Frage miteinander konkurrierten: Heidelberg und München.Obwohl er seinen ersten Lehrstuhl für „Nationalökonomie und Finanzwissenschaft“ an der Großherzoglich Badischen Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg erhielt und vor seiner Zeit in München an der Universität Wien die Lehrkanzel für „Politische Oekonomie“ vertrat, sind Freiburg und Wien aus diesem Konkurrenzspiel ausgeschieden. Immerhin erinnert in Freiburg eine Gedenktafel am Haus Schillerstraße 22 daran, dass er dort in den Jahren 1894 bis 1897 gewohnt hat.…“Eine Rezension von Silvio BartaDen Text der Rezension finden Sie hierHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese SendungKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in MünchenTechnik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick

    "Wiener Erinnerungsarchitektur und die Wiederkehr des Judenhasses" - eine Rezension von Silvio Barta - Literaturkritik.de

    Play Episode Listen Later Jan 27, 2026 12:00


    "Wiener Erinnerungsarchitektur und die Wiederkehr des Judenhasses" - eine Rezension von Silvio Barta - Literaturkritik.de. Olaf Links „Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938“ zeigt, wie Veränderung Ängste schürt und Judenhass mobilisiert(Hördauer 12 min)Wien ist eine Stadt, die Erinnerung als Architektur baut, in Fassaden, Institutionen, Familiennamen – und in den Baulücken, die Vertreibung hinterlässt. Lange bevor Österreich Österreich hieß, setzt Olaf Links Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938 zu einem historischen Vorspann an, Ostarrichi um das Jahr 1000. Entlang der Monarchen – beginnend bei Leopold I. aus dem Haus Babenberg – verdichtet sich in den Porträts von Herrschern und Befehlshabern ein wiederkehrendes Muster: ein Wechselbad aus Duldung und Ablehnung des Judentums, aus pragmatischer, für beide Seiten gewinnbringender Kooperation und immer neuen Wellen der Verfolgung. Phasen, in denen jüdisches Leben als ökonomisch und kulturell „nützlich“ gilt, kippen in Abwehr, Stigmatisierung und Gewalt. Dieses Spannungsverhältnis prägt das Zusammenleben von Menschen jüdischen und nichtjüdischen Glaubens in vielen europäischen Städten seit über tausend Jahren. Doch hier wird es als Wiener Geschichte erzählt. …“Eine Rezension von Silvio BartaDen Text der Rezension finden Sie hierHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese SendungKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick

    SF & more: "Sinnlose Gedanken" von Michael Höfeler

    Play Episode Listen Later Jan 26, 2026 22:31


    SF & more: "Sinnlose Gedanken" von Michael HöfelerMichael schreibt SF-Rezensionen, ist Mitglied bei den Münchner Fantasten und schreibt u. a. für  das SF Magazin !Time Magazin aber auch für andere Magazine.(Hördauer 23 Minuten)Sprecher: Michael HöfelerWenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal hinein. Realisation: Uwe Kullnick

    "Im Duft der Maronen" – Uwe Kullnick spricht mit Dieter R. Fuchs – Hörbahn on Stage

    Play Episode Listen Later Jan 25, 2026 71:17


    "Im Duft der Maronen" – Uwe Kullnick spricht mit Dieter R. Fuchs – Hörbahn on StageGespräch (Hördauer ca. 72 Minuten)Der Autor inszeniert in diesem Roman das Kopfkino eines greisen Mannes an den letzten Tagen vor dessen Tod im Hospiz. Nicht als Tragödie, sondern wie ein dokumentarisches Schauspiel voller bewegender Rückblicke und großer Gefühle. Es ergibt sich schlaglichthaft ein authentisches Gesamtbild dieses Menschen, das von der absoluten Endphase des Lebens aus rückwärts wie ein Mosaik aus prägenden Erlebnissen zusammengefügt wird. Die Leser*innen begleiten ein würdevolles Abschiednehmen, wie man es sich im Sterbebett wünschen möchte. Eine Mut machende Geschichte, die tief hinein in ein Thema führt, das in unserer Gesellschaft oft als Tabu behandelt wird. Zu Beginn wird die Krankengeschichte des sterbenden Protagonisten skizziert und man erlebt in der Onkologie dessen Einsicht in den nahenden Tod mit. Mit der Einweisung in eine geriatrische Klinik und anschließend in ein Hospiz nimmt die Haupthandlung ihren Lauf. Die LeserInnen erleben über den Zeitraum von wenigen Wochen die körperlichen, neuronalen und psychischen Veränderungen mit, bis zu seinen Empfindungen beim Schwinden der mentalen Fähigkeiten. Am Ende steht sein realistisch dargestellter Tod.Dieter R. Fuchs schreibt seit über zehn Jahren in verschiedenen literarischen Genres. Neben einem Künstlerroman über die Zeit des Blauen Reiters, einem Historischen Roman über Japan, einem Urban-Fantasy-Roman über einen mongolischen Drachenkult und einem Wissenschaftsroman aus der Welt der Archäometrie erschienen zahlreiche Kurzgeschichten von ihm in unterschiedlichsten Verlagen und Bereichen. Die vorliegende Erzählung ist sein erster Entwicklungsroman. Er adressiert darin das gesellschaftlich oft tabuisierte Thema des Sterbens aus einer sehr ungewöhnlichen Perspektive heraus, strebt hierbei Authentizität durch autobiografische Erinnerungen aus seinem abenteuerlichen Leben an. Der Autor war 40 Jahre lang als Geowissenschaftler, Materialforscher und Innovations-Manager weltweit tätig. Er arbeitete in 80 Ländern und lebte 10 Jahre im Nahen Osten.Vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingModeration, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick

    "Am Boden" – Uwe Kullnick spricht mit Marc Lunghuß – Hörbahn on Stage

    Play Episode Listen Later Jan 23, 2026 94:39


    "Am Boden" – Uwe Kullnick spricht mit Marc Lunghuß – Hörbahn on StageLesung (Hördauer ca. 36 Minuten), Gespräch (Hördauer ca.59 Minuten)BEHAGLICHKEIT UND UNBEHAGEN Der Roman verknüpft eine Familiengeschichte mit der Geschichte eines einst beliebten – jetzt verpönten – Bodenbelags: -> Der Teppichboden: Symbol für Wärme, Weichheit, Geborgenheit. Ab den fünfziger Jahren Siegeszug des zugeschnittenen und von Wand zu Wand verlegten Teppichbelags, Inbegriff westdeutscher Wohnlichkeit. In den Neunzigern dann der Niedergang. Teppichboden gilt fortan als Milbennest und Dreckschleuder. Die Familiengeschichte: Eine Kleinfamilie westdeutschen Durchschnitts. Mutter Hausfrau, Vater Teppichvertreter, die Kinder erwachsen und aus dem Haus. Dann der freie Fall: Der Vater verstirbt. Der Roman spielt in den sechs Tagen, die zwischen Tod und Beerdigung liegen. Ohnmacht, Abwehr, schon immer schwelende Konflikte. Der Zustand: bodenlos. »Ein schönes Heim bewahrt das Glück« (Karstadt-Teppichwerbung 1953) IM CITROEN AUF DER FLUCHT ZUM VATER Der Sohn irrt im Citroen seines Vaters auf den Straßen Niedersachsens herum. Der Vater ist eben erst verstorben, der Sohn ist auf der Flucht. Aber nicht vor der Polizei oder vor einer unerwünschten Erbschaft – sondern vor der eigenen Trauer. Sein Leben lang hat der Sohn den Vater für das freundliche Wesen und die weiche Teppichware verachtet, mit denen dieser hausieren ging. Hielt ihn deshalb für einen Verlierer, der in einer rücksichtslosen Gesellschaft das perfekte Opfer abgab. Doch mit jedem Kilometer seiner scheinbar ziellosen Fahrt kommt der Sohn dem Vater näher, und Verachtung entpuppt sich als tief empfundene Liebe.Marc Lunghuß, geboren 1974 in Gehrden. Studium der Philosophie und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Als Regisseur Theaterinszenierungen in Frankfurt/Main, Leipzig, Bochum, Stuttgart u.a.; als Autor Veröffentlichungen von Kurzprosa und Erzählungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Diverse Stipendien, unter anderem Autorenwerkstatt am Literarischen Colloquium Berlin und Alfred-Döblin-Stipendium.Vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingCut und Technische Bearbeitung Jupp Stepprath, Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick

    Lina Morgenstern – von Gerhard J. Rekel (Auszug 1.) EJ-EB

    Play Episode Listen Later Jan 22, 2026 13:21


    KREMAYR & SCHERIAU"Lina Morgenstern – Die Geschichte einer Rebellin" von Gerhard J. Rekel (Auszug 1.) EJ-EBAuszug 01 (Hördauer 14 Minuten)Literatur Radio Hörbahn stellt „Lina Morgenstern – die Geschichte einer Rebellin"“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um diese außergewöhnliche Frau Anfang 1900 vor.Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg der Anfang einer fortlaufenden Erzählung, bei der Monat ein neues Fenster in das Leben von „Lina Morgenstern“ öffnet.Es liest:Gerhard J. RekelAuszug 01Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetztSchnitt, Technik und Realisation Uwe Kullnick____________________________________________________________Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.   Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung  gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.

    „STEHT DIE ZUKUNFT IN DEN STERNEN?“ M. Pöhlmann und M. Gollwitzer – in der ev. Stadtakademie München / MVHS

    Play Episode Listen Later Jan 20, 2026 60:51


    „Steht die Zukunft in den Sternen" Ein kritischer Abend zu Zukunftsdeutungen mit Matthias Pöhlmann und Mario Gollwitzer in der ev. Stadtakademie München in Kooperation mit Münchner Volkshochschule.(Hördauer: ca. 61 Minuten)Zukunftsdeutungen erhoffen sich Menschen auch aus Horoskopen oder esoterischen Praktiken. Doch wie kommen wir darauf, dass der Sternenhimmel oder zufällig gezogene Karten unser Leben beeinflussen können? Wir tauchen gemeinsam ein in das Geschäft der Zukunftsdeutung, diskutieren kritisch deren Geschichte und Gegenwart und versuchen die psychologischen Grundmuster zu verstehen. Spricht aus Deutungskonzepten eher der Glaube an eine determinierte Welt als an eine offene ZukunftModeratoren: Dr. Barbara HeppDr. Robert MuchaPD DR. MATTHIAS PÖHLMANNEvangelischer Theologe und Publizist, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Bayern. Bildnachweis: © Fotostudio SAUTERPROF. DR. MARIO GOLLWITZERProfessor für Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Forschungsinteressen sind u.a. soziale und individuelle Funktionen von Rache, Strafe und Vergeltung sowie Fragen der Wissenschaftsrezeption.KOOPERATIONSPARTNERMünchner Volkshochschule (MVHS)Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. ⁠ ⁠Hörbahn on Stage - live in Schwabing  Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!⁠Realisation Uwe Kullnick

    "Werther trifft Winnetou " Uwe Kullnick spricht mit Helmuth Schmiedt über Goethe und Karl May

    Play Episode Listen Later Jan 19, 2026 96:39


    Es gibt mehrere gute Gründe, vergleichende Blicke auf die Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) und Karl May (1842 – 1912) zu werfen.1. die Qualität ihres literarischen Werks: Goethe ist der größte deutsche Dichter schlechthin bzw., nach neuerem Urteil, einer der größten, und May reiht sich auf seinem speziellen Gebiet des Erzählens ebenfalls in den Kreis der Besten ein2. die enorme Breite und Vielfalt ihrer Aktivitäten, nicht nur im literarischen Bereich, sondern auch im Leben: Es tun sich jeweils Welten auf, von denen schwer vorstellbar ist, wie ein Einzelner sie alle hat durchmessen können3. der hohe und einzigartige Bekanntheitsgrad ihrer herausragenden Figuren: Winnetou ist neben Faust wohl die berühmteste Figur der deutschen Literatur. Eine solche Konstellation schreit geradezu nach einer Untersuchung, die Leben, Werk und Wirkung Goethes und Mays gemeinsam inspiziert.Was bisher fehlte, ist der Versuch, die verschiedenen Mosaiksteine zusammenzusetzen und umsichtig zu ergänzen, sodass ein größeres Ganzes entsteht. Hier soll er unternommen werden.Lesung (Hördauer ca. 09 min)Gespräch (Hördauer ca. 89 min)Helmut Schmiedt lehrte als Professor für Germanistik an der Universität Koblenz-Landau. Leben und Werk Karl Mays bilden einen seiner Forschungsschwerpunkte. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Kölner Goethe-Gesellschaft, einer regionalen Unterabteilung der in Weimar ansässigen zentralen Goethe-Gesellschaft.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig) oder nach Schwabing (Georgenstr. 63)Redaktion und Realisation Uwe Kullnick

    Hörbahn on Stage: "wenn ich asche bin, lerne ich kanji" – Kathrin Niemela spricht mit Uwe Kullnick über ihre Lyrik, Reisen und Einsichten in die Welt

    Play Episode Listen Later Jan 18, 2026 60:03


    Hörbahn on Stage: "wenn ich asche bin, lerne ich kanji" – Kathrin Niemela spricht mit Uwe Kullnick über ihre Lyrik, ihre Reisen und Einsichten in die WeltLesung Kathrin Niemela (Hördauer ca. 15 min)Gespräch zwischen Kathrin Niemela und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 45 min)Moderation Uwe KullnickKathrin Niemela, geb. 1973 in Regensburg, ist eine vielreisende Lyrikerin. Schlägt man ihren Debütband auf, wird man nicht nur nach Südamerika und Asien geschickt, um die Dichterin bei ihren oft gesellschaftskritischen Beobachtungen zu begleiten, sondern auch in die Bilderwelt einer Autorin, deren poetische Wortschöpfungen durchaus auch für Semiotik- und Archetypenforscher interessant sein könnten. Der den Bandtitel gebende Satz „wenn ich asche bin, lerne ich kanji“ stammt aus dem Gedicht bad in shibuya, das geradezu ein Paradebeispiel für Niemelas Schreiben ist: urbane, vor Werbung für Weltmarken überbordende Welten prallen mit Menschenmassen und Anonymität zusammen, und mittendrin das lyrische Ich, das das Mysterium unseres Daseins nicht nur beschreiben, sondern auch verstehen will. Niemela schreibt im besagten Gedicht aus Japan: „(...) ich bin kein roboter, / wähle alle bilder mit brücken – hantle mich an mangas / entlang, acht stunden neben der zeit – das waka bricht / silben in splitter – ich schneide mich am sein“.Kathrin Niemela, BWL-Studium, durchgeboxt und abgeschlossen, Spezialgebiet Marketing und Branding. Auslandsstudium in Paris. Weltweit unterwegs in der Medizintechnik, um Patienten weltweit Zugang zu modernster Hautkrebsfrüherkennung zu verschaffen. Absolventin der Leondinger Literaturakademie. Sprachverliebt (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch). Shortlist Gertrud-Kolmar-Preis 2019. Finale Irseer Pegasus 2020 Jurypreis Irseer Pegasus 2021 Wenn Ihnen dies gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinRedaktion und Realisation Uwe Kullnick

    Mordsmotive 2025 - 02 "Hinter sauberen Gardinen" von Yvonne Wüstel

    Play Episode Listen Later Jan 16, 2026 32:14


    Mordsmotive 2025 - 02 "Hinter sauberen Gardinen" von Yvonne Wüstel(Hördauer ca. 32  Minuten, Gesprächsbeginn bei 11:25 Minuten)In der Reihe Mordsmotive – Ausgezeichnete Krimis stellen wir Ihnen die Shortlist der fünf Stipendiatinnen der Mörderischen Schwestern im Jahr 2025 vor. Heute hören Sie nun die Zweitplatzierte, Yvonne Wüstel, die einen Ausschnitt aus ihrem Krimi „Hinter sauberen Gardinen“ vorliest. Im anschließenden Interview erfahren wir etwas über die Nominierte, die Idee zum Roman und ihre Arbeit als Autorin.Moderation: Heike StepprathRealisation: Uwe KullnickTontechnik: Jupp Stepprath Wenn dir die Sendung  gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.

    Monsieur Orient-Express – von von Gerhard J. Rekel (Auszug 1.) EJ-EB

    Play Episode Listen Later Jan 15, 2026 26:09


    C.BertelsmannMonsieur Orient-Express –Wie es Georges Nagelmackers gelang, Welten zu verbinden von Gerhard J. RekelAuszug 01 (Hördauer 26 Minuten)Literatur Radio Hörbahn stellt „Monsieur Orientexpress“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um den legendären Zug und seinen Schöpfer. Die Ausschnitte führen in Figuren, Schauplätze und Stimmungen ein und lassen die Faszination Orientexpress akustisch aufleben.Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg eine fortlaufende Erzählung, bei der jede Station ein neues Fenster in das Universum von „Monsieur Orientexpress“ öffnet.Es liest:Gerhard J. RekelAuszug 01Agatha Christie, Graham Greene und Hollywood machten ihn zum Mythos. Bis heute beflügelt der "König der Züge" die Sehnsucht nach Abenteuern und romantischen Erlebnissen. Doch was ist seine Geschichte, welche Vision steckte dahinter ?Der Mann, der den Orient-Express und über 180 weitere Nachtzugverbindungen durch ganz Europa auf die Gleise stellte, ist Georges Nagelmackers (1845–1905). Das Ringen um seinen Traum entwickelte sich zu einem dramatischen Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Scheitern und Triumph, erlittenem Spott und großer Verehrung.Georges Nagelmackers' Lebenswerk ist ein Plädoyer für die hartnäckige Verfolgung einer Vision, das raffinierte Spiel über die Bande und den Glauben an den Umweg : geografisch, politisch und menschlich.Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt.Schnitt, Technik und Realisation Uwe Kullnick

    "Was danach kommt – Uwe Kullnick spricht mit Anika Suck – Hörbahn on Stage

    Play Episode Listen Later Jan 13, 2026 79:09


    "Was danach kommt – Uwe Kullnick spricht mit Anika Suck – Hörbahn on StageLesung (Hördauer ca. 21 Minuten) und Gespräch (Hördauer ca. 58 Minuten)Karmen passiert das Unverzeihliche: Sie verursacht einen Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang. Es sind nur ein paar Sekunden, die Karmens Leben in seinen Grundfesten erschüttern. Denn im darauffolgenden Prozess muss sie sich einer Schuld stellen, die sie nicht erst seit dem Unfall mit sich herumträgt. Von der Presse Kindsmörderin getauft und von der Empörungsgesellschaft (vor-)verurteilt, wird sie auch von ihrem sozialen Netz fallen gelassen. An den Rand ihrer Existenz getrieben, begegnet sie ihrem ersten Fehltritt wieder und das Lot verschiebt sich. Am Ende muss Karmen selbst entscheiden, ob sie schuldig ist oder nicht.In direkter wie einfühlsamer Sprache zeichnet Anika Suck das Innenleben einer Protagonistin nach, die den Albtraum durchlebt und dabei doch stets ironisch distanziert scheint. Ein eindringliches Debüt über den unbarmherzigen Zufall, die mediale Inszenierung eines Schicksals und das Weitermachen.Anika Suck ist 1997 in Wien geboren und in Niederösterreich aufgewachsen. Sie hat Journalismus und Germanistik in Wien studiert und war als freie Journalistin, Texterin, Poetin und Veranstalterin tätig. Ihr erster Prosatext erschien 2021 im Kunstmagazin UND. "Was danach kommt" ist ihr erster Roman.Vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingCut und Technische Bearbeitung Jupp Stepprath, Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick

    SF & more: Vergessene Autoren, verschollene Schätze - Simulacron-3 von Daniel F. Galouye – besprochen von Andreas Riehn und Marcus Weible

    Play Episode Listen Later Jan 12, 2026 13:14


    SF & more: Vergessene Autoren, verschollene Schätze - Simulacron-3Andreas Riehn und Marcus Weible erinnern an den Roman Simulacron-3 von Daniel F. Galouye.In einer nicht allzu fernen Zukunft wird jedes Produkt, bevor es in Serienproduktion geht, ausgiebig auf seine Marktakzeptanz hin getestet. Die Firma TEAG konstruiert zu diesem Zweck einen gigantischen Computer, der eine nahezu perfekte elektronische Simulation der wirklichen Welt ermöglicht, mit all ihren komplizierten Interaktionen. Bevölkert wird sie von mehreren tausend individuell entwickelten elektronischen Kunden, die in der Illusion existieren, sich in der richtigen Welt zu bewegen.Douglas Hall, Direktor der TEAG, kommt eines Tages auf den Gedanken, daß auch seine Wirklichkeit nichts anderes sein könnte als eine Simulation. Er beginnt, seine direkte Umwelt in Frage zu stellen und sucht nach unwiderlegbaren Beweisen für die reale Existenz seiner selbst. Je intensiver er seine Suche betreibt, um so merkwürdigere Erfahrungen macht. Daniel F. Galouye (1920 – 1976) war ein US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller. Mit "Simulacron-3" (1964) schuf er einen Meilenstein des Science Fiction-Genres, der zweimal verfilmt wurde: 1973 von Rainer Werner Fassbinder unter dem Titel "Welt am Draht" und 1999 von Roland Emmerich unter dem Titel "The 13th Floor". Andreas Riehn, geboren 1964 in Hemmoor (Niedersachsen). Nach Abitur und Wehrdienst studierte ich Amerikanistik (Amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte) sowie Rechtswissenschaften in Augsburg, München und Salzburg. Noch während meines Studiums gründete ich das erste rein webbasierte Repetitorium ("Jus2Click") zur Vorbereitung auf die Erste Juristische Staatsprüfung. Ich habe als Lektor für elektronisches Publizieren im Verlag C.H. Beck und als Marketingmanager für die internationale Wirtschaftskanzlei Linklaters LLP gearbeitet. Als Rechtsanwalt habe ich im IT-Recht und im Datenschutz beraten. Seit April 2019 bin ich als Legal Consultant Datenschutz für die Firma Dataguard.de tätig. Ich bin Vater von zwei erwachsenen Söhnen. Als Autor bin ich Mitglied der Gruppe Kaliber.Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern - Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent."Realisation Uwe Kullnick

    „Notre Dame“ Franz Schmidt – vorgestellt von Marcus Weible und Evelyn Müller - Literatur wird Oper

    Play Episode Listen Later Jan 11, 2026 12:30


    „Notre Dame“ Franz Schmidt – vorgestellt von Marcus Weible und Evelyn Müller - Literatur wird OperEvelyn Müller und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.(Hördauer 13 Minuten)"Ich hörte unlängst eine Oper hier, von einem bisher Unbekannten, Franz Schmidt. Das Merkwürdige an der Oper von Schmidt, weshalb ich hier davon spreche, war mir dies, dass ich beim ersten Hören fast alles von dem (übrigens absurden) Text verstand, und doch war es keine dünne melodramatische Musik - aber wenn die Singstimme vorwiegen soll, so war alles andere so zurücktretend, und - ich kann mir hier nicht helfen, ich hatte einen sehr schönen Eindruck davon, trotzdem der Text, wie gesagt, albern war." Hugo von Hoffmansthal in einem Brief vom 22.04.1914 an Richard StraussMarcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.Evelyn Müller erblickte am 6.6.1976 im oberpfälzischen Weiden das Licht der Welt. Sie ist seit vielen Jahren in Regensburg als Anwältin mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht tätig. Seit jeher zieht es Evelyn in der europäischen Süden: sie liebt römische Architektur, barocke Kirchen und die Bauwerke der Renaissance. Als überzeugte Anhängerin des "dolce far niente" schwärmt sie für italienische Musik und Literatur. In ihrer Freizeit spielt Evelyn Tennis, joggt und wandert leidenschaftlich gerne im Regensburger Umland und in den Donau - Auen. Politisch: liberal mit klarem Bekenntnis zur freiheitlich - demokratischen Grundordnung."Wem dieser Beitrag gefallen hat, der mag vielleicht auch diesen.Live Termine in Schwabing - Hörbahn on Stage

    Kath-Akademie AKTUELL: Karl Graf Spreti Symposium Teil 3 – "Das spätkoloniale Indien und die Entstehung von Bombays Filmindustrie (1900-1950).", ein Vortrag von Dr. Harald Fischer-Tiné

    Play Episode Listen Later Jan 11, 2026 45:13


    Kath-Akademie AKTUELL: Karl Graf Spreti Symposium Teil 3 – "Das spätkoloniale Indien und die Entstehung von Bombays Filmindustrie (1900-1950).", ein Vortrag von Dr. Harald Fischer-Tiné"Wenn Briefe Geschichte(n) erzählen", von Harald Fischer-Tiné (Hördauer ca. 46 Min.)Auch Film ist Text. Seine narrative Organisation macht ihn zur Literatur und verbindet den Film beispielsweise mit dem Roman und dem Comic. Der Film teilt als Kunstwerk außerdem zahlreiche Charakteristika mit anderen Texttypen. Das ist Grund genug, in diesem dreifachen Podcast in Kooperation mit der Karl Graf Spreti Stiftung in der Katholischen Akademie in Bayern auf das Jahr 1935 zu blicken, in dem sich Karl Graf Spreti aus seiner Heimat Bayern auf den Weg nach Indien machte. Frisch aus dem Studium hatte er das Angebot erhalten, als Filmarchitekt bei den Bombay Talkies Studios zu arbeiten, die im Jahr zuvor von Himansu Rai, einem frühen Star des indischen Films, gegründet worden waren und die zum Vorläufer von „Bollywood“ wurden. Neben und mit Spreti wirkten dort als Pioniere des frühen indischen Films der Regisseur Franz Osten und der Kameramann Josef Wirsching. Während Spreti 1938 nach Deutschland zurückkehrte, blieb Wirsching auf dem Subkontinent und Osten kehrte immer wieder dorthin zurück. Das achte Karl Graf Spreti Symposium beleuchtet ausgewählte Aspekte ihres Schaffens und ihrer Bedeutung und ordnet diese in einen übergeordneten (kultur-)historischen Kontext ein. Dabei ist auch nach der Relevanz der Filmindustrie für die indische Gesellschaft sowie nach Stereotypen über das Land im Deutschland der 1920er und 1930er Jahre zu fragen. Diesen Part übernimmt Dr. Georg Lechner, der einen Überblick über die historische Entwicklung Indiens im 20. Jahrhundert gibt und ausführlich auf den monumentalen Stummfilm "Das indische Grabmal" von Joe May, sowie spätere Neuverfilmungen des Stoffs von Thea von Harbou, u.a. "Der Tiger von Eschnapur", eingeht. PD Jörg Zedler stellt den Bestand der Briefe Karl Graf von Spretis in den Mittelpunkt seines Vortrags; Briefe, auf die er gleichwohl eher zufällig stieß: Im Rahmen einer ganz anders gearteten Forschung, entdeckte er im Staatsarchiv Pilsen rd. 100 Schreiben, die Spreti zwischen 1935 und 1938 an seine Eltern richtete, während er als Filmarchitekt der Bombay Talkies Filmstudios in Indien weilte. Prof. Harald Fischer-Tiné, Professor für Geschichte der modernen Welt an der ETH Zürich, referiert zu den Themenbereichen Politische und soziale Umwälzungen im spätkolonialen Indien und die Entstehung von Bombays Filmindustrie (1900-1950).Die Karl Graf Spreti Stiftung wurde 2008 mit dem Ziel eingerichtet, die Außenbeziehungen Bayerns in wissenschaftlicher, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu fördern. Sie trägt den Namen des deutschen Diplomaten bayerischer Herkunft, der in Ausübung seines Amtes 1970 in Guatemala ermordet wurde.Prof. Dr. Harald Fischer-Tiné habilitierte in Heidelberg und war danach Professor of History an der Jacobs University Bremen. Seit 2008 ist er Professor für Geschichte der modernen Welt an der ETH Zürich. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 München Realisation Uwe Kullnick

    "Mami-Gespräche und Papa-Talks" – von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim - Kolumne

    Play Episode Listen Later Jan 10, 2026 22:36


    Warum Väter in ihrer Rolle immer noch ganz anders netzwerken als Frauen – von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim - Kolumne(Hördauer ca. 23 Minuten)Rätsel des Lebens. Wie, um Himmels willen, geschieht es, dass ein Buch, ein Artikel, ein Aufsatz zu leben beginnt? Worte, die wir geschrieben haben, trafen auf Menschen wie ein magischer Bumerang, der eben diese Menschen zu uns zurückholt?Es ist doch so: Wir schreiben ein Buch, einen Aufsatz, eine Kolumne. Der Text wird „publiziert“, dem lesenden Publikum ausgeliefert. Fremde und vertraute Menschen lesen jene Worte und Sätze, die uns Autorin oder Autor in den Sinn kamen, als wir geschrieben haben. Wir haben keine Kontrolle darüber, was unsere Leserschaft mit unseren Gedanken, Einfällen und Formulierungen anfängt. Meistens erfahren wir das nicht, manchmal aber doch.Den Text der Kolumne finden Sie hierDirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit  der Welt" erschienen.Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.Sprecher: Matthias PöhlmannAufnahme, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick

    Die Spur des Silbers – von Tillmann Bendikowski (Auszug 1. Einleitung) EJ-EB

    Play Episode Listen Later Jan 9, 2026 11:11


    C.BertelsmannDie Spur des Silbers – Wie die Jagd nach dem Edelmetall unsere Welt verändert hat, von Tillmann BendikowskiAuszug 01 (Einleitung) (Hördauer 08 Minuten)Literatur Radio Hörbahn stellt dieses Buch in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ in besonderer Weise vor. Wir lesen 12 kleine Auszüge, die Einblick in historische Hintergründe, erzählerische Feinheiten und die besondere Atmosphäre des Textes geben. Monat für Monat nähern wir uns so den Spuren, die das Silber – als Rohstoff, Machtfaktor und Projektionsfläche – in Geschichte und Gegenwart hinterlassen hat.Unsere zwölf Sendungen werden das ganze Jahr hindurch jeweils an einem festen Tag im Monat online gestellt. So entsteht ein fortlaufender Hörfaden, dem man folgen kann wie einer historischen Spur, die sich nach und nach entfaltet.Es liest:Uwe KullnickAuszug 01Es ist weich und wandelbar, ein sagenhaftes Element, über Jahrhunderte brachte es Macht und Reichtum, aber auch Ausbeutung und Elend: Silber hat die Welt verändert. Und es bewegt unsere Welt bis heute, als Rohstoff und als Wertanlage. Tillmann Bendikowski erzählt uns seine atemberaubende Geschichte.In vielen Szenen beschreibt er die Jagd nach dem Edelmetall und verfolgt die Spur des Silbers rund um die Welt: Von der Ausbeutung der Silberminen durch die Spanier, den Silberflotten und der Sklaverei, vom globalen Handel, der neben grenzenlosem Profit auch Elend und Hunger mit sich brachte, über das NS-Raubsilber bis zum Familiensilber unserer Zeit. Es sind Geschichten von Königen und Sklaven, von Konquistadoren, Piraten und Kaufleuten. Ohne die faszinierende Geschichte des Silbers ist die Welt von heute nicht zu verstehen.Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe »DAS! historisch« Geschichte zum Sprechen bringt, und zudem regelmäßiger Gesprächspartner bei Spiegel TV. Bei C.Bertelsmann erschienen »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020), der Bestseller »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39« (2022) und zuletzt »Himmel Hilf. Warum wir Halt in übernatürlichen Kräften suchen: Aberglaube und magisches Denken vom Mittelalter bis heute« (2023).Schnitt, Technik und Realisation Uwe KullnickEs gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.   Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung  gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.

    "Das Schreckliche hat Hände" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz Teil 5 Eimer überm Kopf

    Play Episode Listen Later Jan 8, 2026 5:46


    "Das Schreckliche hat Hände" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz - Teil 5(Hördauer ca. 6 Min)„Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“Sprecherin Cassiel MetrisRedaktion und Realisation Uwe Kullnick

    Lyrik: Alt-Chinesische Lyrik – Yang Hsiung 52 v - 18 n.Ch.

    Play Episode Listen Later Jan 6, 2026 8:33


    946 veröffentlichte der Sinologe Arthur Waley eine Auswahl seiner in langen Jahren der Forschung erfolgten Übertragungen chinesischer Lyrik aus dem Zeitraum von 1000 vor Christus bis ca. 900 nach Christus. Wir beginnen den kleinen Zyklus mit „Armut“. Geschrieben wurde das Gedicht von Yang Hsiung er lebte von 52 v - 18 n.Ch.,Sprecher: Uwe Kullnick

    "Physik im Schlosspark" von Michael Eckert. Ein Spaziergang zu den Fontänen im Park Schloss Nymphenburg mit dem Autor.

    Play Episode Listen Later Jan 5, 2026 42:43


    Autoren: "Physik im Schlosspark" von Michael Eckert. Ein Spaziergang zu den Fontänen im Park Schloss Nymphenburg mit dem Autor.(Hördauer ca. 43 Min)Mit den Lustgärten der Fürstenpaläste und Königsschlösser assoziiert man in erster Linie künstlerische Meisterleistungen der Gartengestaltung. Die dazu nötigen technischen Anlagen jedoch liegen im Verborgenen, dem Auge des Besuchers bewusst entzogen. So werden z. B. die großen Fontänen vor dem Nymphenburger Schloss in München von Pumpen in die Höhe getrieben, die in einem eigenen »Dörfchen« und in einem Flügel des Schlosses gut versteckt sind. Dieses Buch spürt den verborgenen genialen Leistungen der Ingenieure und Physiker im Nymphenburger Schlosspark nach, ohne die das Konzept der barocken Gartenanlage undenkbar wäre. Zum Vergleich dienen die grandiosen Vorbilder in Versailles und Sanssouci. Die wissenschafts- und technikhistorische Exkursion führt von der frühen Neuzeit durch das Zeitalter des Barock und die industrielle Revolution bis heute; dabei sind Phänomene zu entdecken, die selbst aus dem Blickwinkel der modernen Physik rätselhaft sind. Unglaublich erscheinen die oftmals unkonventionellen Lösungen, die sich Ingenieure einfallen lassen mussten, um die technischen Herausforderungen zu meistern.Spaziergang: Michael Eckert, der Autor von Physik im Schlosspark" lud Uwe Kullnick ein, mit ihm zu den Fontänen im Garten des Schlosses Nymphenburg zu gehen. Bei diesem Spaziergang erklärte Eckert, wie die Fontänen gesteuert werden und wurden. Er erläuterte welche Maßnahmen von Seiten der Erbauer getroffen wurden, um schöne, hohe und nachhaltig nutzbare Fontänen zu erschaffen. Welche Rolle die Landschaft spielt und wie diese, eigentlich nur dem Schönen dienenden Einrichtungen auch Techniktreiber im positiven Sinne waren. Erfolge und Irrtümer wechselten sich ab. Auch nach Jahrhunderten ist die Technik beeindruckend. Michael Eckert ist ein guter Führer durch die Technik und die Wissenschaft der Fontänen, nicht nur in Nymphenburg, sondern auch in Versailles und Sansouci.Michael Eckert promovierte an der Technischen Universität München und der Universität Bayreuth in theoretischer Physik. Anschließend war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Museum, bevor er einige Jahre als Lektor für Mathematik / Physik / Informatik beim Bayerischen Schulbuchverlag in München arbeitete. Danach wechselte er erneut zum Deutschen Museum. Mittlerweile ist er Senior Researcher am dortigen Forschungsinstitut. Sein Thema »Physik im Schlosspark« ist Teil der Vortragsreihe »Wissenschaft für Jedermann«.Regie und Realisation Uwe Kullnick

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