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LEONARDO SECUNDO - neugierig, fragend, fühlend - neue und schöne Welten hörend sehen!
Guten Morgen du wunderbares Lausch und lesewesenweißt du dass ich Unsterblichkeit mit dir alleine und mit diesem Podcastwenn es diese Gesellschaft diese Menschheit noch geben sollte und ich mit Regenwürmern wie dein Atomteilchen geteilt werde können es vielleicht Menschen immer noch hörenwenn es denn noch Menschen gibt und Technologiewie wichtig es ist dass wir uns gegenseitig Wässern wie Blumen die gegenseitig ihre Gärtner sindes ist wichtig unseren guten Worten zu lauschen denn sie sind Seelenfutter sie geben uns Kraft Inspiration und Motivation weiterzumachenund ich sage Danke dass du nicht nur die Ohren sondern auch deine Herzen öffnest und ich sage Dankedass du es weitergeben wirst dass du es transformieren wirst in deine Worte in deine Bilder und deinen Kindern deinen Freunden dein Geschwistern weitergeben wirstden Mut und glauben und vertrauen sich selbst und anderen ist das größte Geschenk zu gebenein dickes Dankeschön und wenn du mich unterstützen willst mir eine symbolische spirituelle Energie Ladung geben willst geh einfach auf die Startseite und Spende über Paypal dankeLeo :=)
Gut, wenn Menschen einen inneren Kompass haben. Wenn dessen Nadel aber zittert, irritiert nach Orientierung sucht, und dann nicht Richtung Norden, sondern zwischen West und Ost, dann betreten die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard die poetische Welt von Melis Ntente, das Gedicht „erdmagnetfeld“ setzt den Ton der aktuellen Folge des Seelenfutters. Dazu klingt ein Gedicht von Emily Dickinson, dass Antworten versucht auf die großen Fragen nach der Sehnsucht. Dazu gibt es Bibelverse nach Jesaja und aus dem Hebräerbrief.
Überschwänglich feiert der junge Lyriker Gerrit Engelke kurzvor dem Ersten Weltkrieg den Geist einer Menschheitsfamilie, und was möglich wird, wenn „Westen und Süden, Nähe und Weitsein“ in einer „weltentkreisten Seele“ zusammenstehen. Ein Fest der Verständigung und des Friedens. In den letzten Kriegswochen wird Gerrit Engelke sein Leben lassen, weil Nationalismus und Kriegslust Millionen zerschmettern. Zu dem Gedicht „Mensch zu Mensch“ stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das ernüchterte Gedicht „Karawane der Sehnsucht“, das Ywan Goll 1919, direkt nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlicht hat. Der Titel sagte es: Da ist viel Sehnsucht, aber auch ein langer, beschwerlicher Weg. Dazu gibt es Bibelverse aus den Psalmen und nach Lukas.
Was haben ein neues Jahr und eine neue Liebe gemeinsam? Das Herz klopft, der Ausgang ist aber ungewiss. Von der riskanten Gestimmtheit junger Liebe handelt „Da diese Liebe anfing, war's gewagt“, ein traumschönes Sonett der englisch-viktorianischen Lyrikerin Elizabeth Barrett Browning, deren Leben sich wie ein einziger Liebesroman erzählt. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard Georg Stolzenbergs „Schon ruht deine kleine fremde Hand“, eine bezaubernde Miniatur eines kosmischen Moments, nämlich der ersten zarten Berührung von Liebenden. Daraus lässt sich einiges für den Zugang zum neuen, nicht ganz unproblematischen Jahr 2026 ableiten. Zusätzlich gibt es Bibelworte aus den Psalmen und von Jesaja.
Kling-Kling! In der Weihnachtsfolge des LyrikpodcastSeelenfutter legen die Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard zwei poetische Geschenke unter den Tannenbaum, die unterschiedlicher kaum sein können. Fast Zeitgenossen, so dichten der urbajuwarische Ludwig Thoma und der weltgereiste Großbürger Stefan Zweig sehr besonders zum Weihnachtsfest. „Die Heilige Nacht“ von Thoma erzählt schlicht und wirklich ergreifend die biblische Geburtsgeschichte und betont dabei die Perspektive der Armen: „Es ist eine G'schicht‘ für die Armen, kein Reicher war nicht dabei.“ Der erst 20jährige Stefan Zweig beschreibt in „Weihnacht“ dagegen überbordende kosmische Schwingungen der „Gnadennacht“, die die Seelen berühren. Dazu gibt es Bibelverse nach Lukas.
Der Advent ist eine ruhige, stille Zeit. Mitnichten! Nicht nur,weil viele von Terminen gejagt werden, sondern auch, weil der Geist des Advents ein unruhiger ist, voller Sehnen, voller Erwartung. Vom Verlangen handeln die beiden Gedichte, die Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard im Lyrik-Podcast Seelenfutter vorstellen. „Sehnsucht“ von Ricarda Huch zeichnet ruhige, große Bilder des inneren Hingezogen-Seins. Dagegen wirbelt „Zu dir“ von Therese Dahn die großen Gefühle auf: Heißes Herz, schüttelnder Schmerz, Sturmgefieder. Auch da geht es um volle Hingabe – ein Kennzeichen der romantischen Liebe ebenso wie der tiefen spirituellen Existenz. Dazu gibt es Psalmenworte.
Für viele ist es in diesen Wochen ein wichtiges Thema: DasSchenken. Es macht Freude, manchmal auch Druck. Was das Geschenken mit einem selbst zu tun hat, bedenkt der Dichter Joachim Ringelnatz in bezaubernden Versen: „Sei eingedenk, dass dein Geschenk du selber bist“. Dazu stellen Seelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Welt und ich“ von Friedrich Hebbel, das grundsätzlicher die Verhältnisse von innen und außen, von Abschottung oder Verschmelzung ausmalt, so tief, so bewegend: Schon diese beiden Gedichte sind Geschenke! Dazu gibt es Bibelworte aus Jesus Sirach und von Paulus.
Zum Volkstrauertag und in ungeordneter Zeit stellenSeelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard Gedichte von Kriegsahnung und Endlichkeit vor. Alfred Lichtensteins „Abschied“ entstand auf dem Weg zur Westfront im August 1914, einfach und klar, äußerst präzise und mit ironischen Verzerrungen. Wenige Wochen später fiel der 26jährige Dichter. Dazu erklingt „O Grille sing“ von Max Dauthendey, von Abschied, Nacht und offenen Herzen. Berührend im Zusammenspiel. Dazu gibt es Bibelworte von Paulus und aus einem Petrusbrief.
„Wir müssen reden!“ Was so einfach klingt, ist die Seele desGedichts „Kommt“ von Gottfried Benn, das vehement gegen das Schweigen, gegen die Verhärtung und gegen den Tod anschreibt: „Wer redet, ist nicht tot“. Es gibt nur diesen Ausweg aus dem einsamen Verstummen. Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard stellen dazu das Gedicht „Der weltbeste Käse“ des zeitgenössischen Dichters Max Prosa, das in eine ähnliche Richtung hin appelliert, aber als Ausgangspunkt die Einsamkeit unter Leuten beschreibt, das Reden, ohne etwas zu sagen: „Was nutzen freie Getränke in schlechter Gesellschaft?“. Dazu gibt es Bibelworte aus der Apostelgeschichte und einem Johannesbrief.
Das Greifbare und das Flüchtige, das Sichtbare und dasVerborgene, das Dingliche und der Rest. Die aktuelle Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter sucht die poetischen Zwischenräume im Hier und Jetzt und im Vergangenen. Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard stellen das Gedicht „Generator aus Trotz“ von Annette Pehnt zu „Wo ist…“ von Franz Werfel. Tastende Texte, die das Vorfindliche halten wollen oder, bei Werfel, der Erinnerung hinterhersehnen. Dazu gibt es Bibelworte von Paulus und aus den Psalmen.
Es geht um die Identität. Wer bin ich? Den Dichter PeterRühmkorf treibt in dem Gedicht „Auf was nur einmal ist“ die Frage um, fast schmerzhaft, ein Suchen, ein Tasten, bis zum kreativen Moment: „Aber dann, aufeinmalso, … fliegen Funken zwischen Hut und Schuh“. Ein aufregenden Selbstbild entsteht, einmalig und nicht umzuändern: „Siehe, das bist du“. Dazu stellen Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Meine Blume“ des friesischen Dichtern und Widerstandslyriker Jens Mungard, der die Identitätsfrage norddeutsch-knapp in fünf kurzen Versen klärt, im Gegenüber zur Stranddistel: „…sind stachlig beide wir.“ Berührend. Dazu gibt es Bibelverse aus der Genesis und dem Johannes-Prolog.
Ein gesetzter Dichter, ein Jahr vor seinem Tod, zieht Bilanzund distanziert sich: Das Gedicht „Eure Etüden“ von Gottfried Benn setzt sich schon im Titel deutlich ab. „Eure Etüden, Arpeggios, Dankchoral sind zum Ermüden und bleiben rein lokal.“ Nichts von Bedeutung, nichts, was bleibt. Ein Schmähgedicht, bis sich am Ende eine unerwartete Sehnsucht zeigt, ein seufzendes Wunsch-Bild: Könnte da noch mehr sein hinter der Fassade? Dagegen dichtet Arno Holz mit jungen 23, „An die Konventionellen“, ebenso Distanzierung vom Bekannten, von den Schablonen, der Dressur und dem Schulstaub. Unerschrocken nennt der junge Wilde, wie sich „ein heilig Feuer“ in seine Dichtung einsenkt, echt und unverstellt: „Ich bin ein Mensch, ich bin ein Stück Natur!“ Aufregend. Tief. Dazu gibt es Bibelworte von Jeremia und aus dem Matthäusevangelium.
Es gibt so Momente, da passt alles. Und manchmal, da will eseinfach nicht passen. Davon dichtet Lessie Sachs in dem witzigen und zugleich nachdenklichen Gedicht „vielleicht…“, von einem Augenblick zwischen zwei Menschen auf der Straße, aber auch wenn er mutig guckte: Sie geht einfach weiter. Das Kopfkino hinterher, zu den verpassten Möglichkeiten, gibt dem Gedicht eine besondere Tiefe, bei allem Witz. Dazu stellen Lyrik-Podcast-Gastgeber das Gedicht „vor dem spielkasino“ von Doris Runge: Hier ist es der Mann, der nach einem besonderen Moment aufsteht und geht: „nichts geht mehr.“ Zwei Gedichte von selbstbewussten Frauen und dem Spiel des Lebens. Dazu gibt es Bibelworte aus den Evangelien nach Lukas und Matthäus.
Babas raue Hände sind Gegenstand des berührenden Gedichts „arbeiterkind“ von Melis Ntente, eine Liebeserklärung an Baba (Papa), dessen Kindheitstage nicht das eingelöst haben, was wir heute Kindheit nennen: Mit Zeit zum Träumen, zum Spielen und der Möglichkeit, in der Schule lernen. Doch die Hände des Vaters bleiben trotzdem sanft. Zu diesem Gedicht stellen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „Gebet der Kindheit“ von Marie Luise Weissmann, das zwischen Kindheitsängsten und kindlichen Machtphantasien changiert: Mit Kinderaugen gesehen. Dazu gibt es Bibelworte aus den Psalmen und von Paulus.
Was kann mehr berühren als sich in den Anblick Natur imMorgenlicht zu versenken? Annette von Droste-Hülshoff versteht es zumindest, diesen kostbaren Moment als Quelle des Friedens zu beschreiben, in ihrem wunderbaren Gedicht „Der Weiher“. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard Eduard Mörikes „Um Mitternacht“, vom Frieden der nächtlichen Stille und dem munteren Geplapper der Quellen, die den vergangenen Tag repetieren. Bezaubernd. Echte Seelenfeinkost. Dazu gibt es Bibelworte aus den Psalmen und dem Buch der Sprüche.
Es sind die ganz großen Fragen, die vom Leid in der Welt undwarum Gott das zulässt, oder was das für ein Gott sei – die aktuelle Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter treffen ins Schwarze der Glaubenslehre und der Glaubenskritik. Heinrich Heine dichtet in „Zum Lazarus“ dazu mit Eleganz und ironischem Witz, aber äußerst präzise „Woran liegt die Schuld? Ist etwa unser Herr nicht ganz allmächtig? Oder treibt er selbst den Unfug?“ Er selbst liegt immerhin schon vier Jahre an seine „Matrazengruft“ gefesselt, unheilbar krank und hat sein Zimmer nicht mehr verlassen. Dazu stellen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „Die Frage bleibt“ von Theodor Fontane – nicht so ungeduldig, wie Heine, sondern eher lebensklug und gelassen. Vielleicht müssen wir nicht jede Frage auflösen und können trotzdem heiter sein? Dazu gibt es Bibelworte aus den Psalmen und nach Markus.
Fühlst du dich innerlich leer, obwohl du viel weißt oder erreicht hast? Dann brauchst du heute mehr als Information – du brauchst göttliches Seelenfutter. Joyce Meyer zeigt dir, warum nicht der Kopf, sondern dein Innerstes gestärkt werden muss. Entdecke, wie du lernen kannst, auf den Heiligen Geist zu hören, Frieden zu finden und geistlich satt zu werden – von dem, was deiner Seele heute wirklich gut tut. Lass dich neu erfüllen! — Für ein erfülltes Leben nutze unsere kostenfreie Angebote als Mutmacher und Tröster: ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/taegliche-andacht-von-joyce-meyer/ – deine tägliche E-Mail-Andacht mit Joyce ✅ https://www.joyce-meyer.de/gebet/brauchst-du-ein-gebet/ – du bist nicht alleine, ruf uns an 040/888841111, wir beten für dich ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/magazin-bestellen/ – das Magazin für dein "Das Leben genießen" ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/infobroschuere-bestellen/ - alle Segensimpulse von Joyce auf einen Broschüren-Blick ✅ https://www.joyce-meyer.de/fuer-dich/e-mail-newsletter-abonnieren/ - dein monatlicher Möglichmach-Impulsgeber per E-Mail Möchtest du mit uns und deiner Spende die Welt verändern? Vielen Dank für deine Spende unter:
Sommerstimmung mit Sommernachtsträumereien. Elfen treten auf die Lichtung und Feen die blühende Wiese. Im Gedicht „Sommertraum“ der fast völlig unbekannten Lisa Baumfeld lispelt und flüstert es im Wald, Blumenkinder gehören zum Bild des Elfenmärchens. Allein: Ein Rosendorn sticht ins Herz der vermeintlichen Idylle. Dazu lassen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard, Gastgeber des Lyrik-Podcast Seelenfutter, „Wiesenlied“ vom schwedischen Nobelpreisträger Harry Martinson erklingen: Das Stauen über eine Sommerwiese, die nur von Schmetterlingen und Bienen erkannt wird. Auch hier spielen die Feen eine wichtige Rolle und verdrängen den Menschen, der einfach nur sieht und nicht versteht, an den Bildrand. Wunderbar! Dazu gibt es Bibelworte nach Johannes und aus den Psalmen.
Blumen können sprechen, und Blumengebinde taugen zu stillen Botschafterinnen. Das eine Vergissmeinnicht im Wiesenstrauß, die eine gelbe oder rote Rose im Bukett: Adressaten wissen oft die Nachricht zu erkennen. Von solcher verschwiegenen Botschaft eines Blumenkranzes dichtet Karoline von Günderode in ihrem anrührenden Sonett „Zueignung“: Nur einer, weiß sie, kann es dechiffrieren. Dazu stellen Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „Die Sprache der Blumen“ von Rainer Maria Rilke, dem Seelenfutter-Leib-und-Magen-Dichter, eine Aufforderung, mit offenen Augen und offenen Herzen aufzunehmen, was die Blumen über das Leben und über den Schöpfer mitzuteilen haben. Dazu gibt es Bibelworte nach Johannes und Matthäus. Ein bunter Seelenfutter-Strauß.
„Man sollte etwas früher schlagen gehen…“ dichtet die fastunbekannte Lessie Sachs und nimmt uns mit auf eine unruhige Reise in die letzten Minuten eines Tages: Wenn nichts mehr geht, aber ins Bett schafft man es auch noch nicht. Leben im Zwischenzustand. Eine menschenfreundlich-ironische Alltagsskizze, wunderbar. Dazu stellen Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Grottenolm“ von Heinrich Detering. Darin geht es um das respektvolle Erstaunen gegenüber einen verwunderlichen Höhlentier und die Betrachtung, dass selbst diese Existenz doch eine Art von Leben sei. Natürlich, auch wenn wir es nicht verstehen. Dazu gibt es Bibelworte von Paulus und aus dem Psalmen.
Was zählt im Leben? Worauf kommt es wirklich an. Auf diesezentrale Sinnfrage antwortet der Barock-Dichter Friedrich von Logau mit einer lyrischen Spielerei rund um den Buchstaben „G“ – ein Sinngedicht mit Tiefe und Augenzwinkern. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Gedicht „Beherzigung“ von Goethe, eine Reihung kluger Fragezeichen, ganz im Sinne aufklärerischer Unruhe. Die Antworten lassen sich offenbar nicht mehr kollektiv finden, sie müssen je selbst errungen sein. Dazu gibt es Bibelverse aus den Psalmen.
Frühlingsgedichte, vielleicht. Tatsächlich bespielen diebeiden Gedichte der aktuellen Folge des Lyrikpodcast Seelenfutter das Frühlingsthema, doch eigentlich geht es eher um die Menschen, die das Frühlingshafte, das Lebenswunder so oft nicht sehen und spüren können. Bei Joachim Ringelnatz steht sich der Mensch völlig im Weg – eine geniale ironische Skizze ist das Gedicht „Müder Juniabend“, bei der die blühenden Kastanien nur den Einstieg für eine enorme menschliche Selbstblockade geben. Der friesische Ringelnatz-Zeitgenossen Jens Mungard zeichnet dagegen ein kunstvolles Bild von frühlingshaft verzückter Flora und Fauna, um am Ende dann auch den Kontrast mit dem in Sorgen und Mühen gefangenen Menschen zu setzen. Das Gedicht schließt mit einem kraftvollen Appell, dem sich die Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard nur anschließen können. Dazu gibt es Bibelworte aus den Psalmen und dem Buch der Sprüche.
[audio mp3="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2025/06/SeelenFutter-10.06.25-20.00.mp3"][/audio] 24 Stunden. Jeden Tag. Für Dich. Für mich. Für alle gleich. Und doch fühlt es sich manchmal an, als hätten andere mehr davon. Mehr geschafft. Mehr erlebt. Mehr geleistet. Zeit ist Geld – sagt man. Und zack, läuft die Uhr. ⏳ Aber nach wessen Maßstab? Ich mein: Wenn Zeit wirklich Geld ist, dann […]
[audio mp3="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2025/06/SeelenFutter-09.06.25-21.44.mp3"][/audio] Eva, die Schlange und der Apfel – klingt wie ein Märchen. Aber was, wenn da mehr Wahrheit drinsteckt, als Du ahnst? Lass uns das Ding durchgehen: Paradies. Alles da. Keine Rechnungen, kein Alltagsstress, keine nervigen Mitmenschen, kein Drama. Ein Ort voller Fülle, Freiheit und Nähe zu Gott. Und dann zicht die Schlange: „Hat Gott […]
[audio mp3="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2025/06/SeelenFutter-09.06.25-00.22.mp3"][/audio] (Falls Du hören willst, den Player nicht siehst, klick hier.)So Freunde, heute ist Pfingstmontag! Und ganz ehrlich: Sagen, dass man an Gott glaubt – geht irgendwie noch klar. Ein höheres Wesen, Schöpferkraft, Sinn des Lebens – passt. Die einen glauben halt, die anderen nicht. Aber das Konzept ist klar. Irgendwie präsent. Ob man's […]
[audio mp3="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2025/06/SeelenFutter-07.06.25-20.30.mp3"][/audio] (Falls Du hören willst, den Player nicht siehst, klick hier.)Schönen guten Morgen, na überrascht, dass es am Sonntag SeelenFutter gibt?
Arg konventionell klingt der Titel der neuen Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter: Von Knaben und Mädchen“. Der Schein täuscht: Es wird aufregend! Hölderlins „Da ich ein Knabe war“ besingt eine Ode aus Vertrauen in das Leben und tiefer innerer Geborgenheit, allen menschlichen Irritationen zum Trotz: „Im Arme der Götter wuchs ich groß“. Dazu stellen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard die „Mädchen-Tändelei“ der Hölderlin-Zeitgenossin Elise Bürger, von kindlicher Leichtigkeit und schmerztrauriger Erwartung in die Erwachsenenwelt. Kunstvoll und anrührend. Der Zauber des Kindseins und die Verwerfungen der Welt der Großen. Dazu gibt es Bibelworte aus dem Petrusbrief und nach Markus.
Ein maritimes Seelenfutter diesmal, wie es zu einem Lyrikpodcast von Nordseedeich doch passt. Natürlich singen die Lieder vom Meer auch vom Leben und den Stürmen, die den Menschen im übertragenen Sinne ereilen. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard stellen zu Marie Luise Weißmanns „Die Fahrt“, einer Robinsoneske, das aphoristische Gedicht „Das Schiff“ von Marie von Ebner-Eschenbach. Dazu gibt es Bibelwort vom Buch des Propheten Jona und aus den Psalmen. Ahoi!
[audio mp3="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2025/05/SeelenFutter-Pause.mp3" preload="metadata"][/audio] Falls der Player nicht angezeigt wird, zum anhören hier klicken.Ihr Lieben, ich gönne mir eine kleine SeelenFutter-Pause – für neue kreative Energie und so. Auch, weil gerade einiges in mir und um mich rum mehr Raum braucht. Kurz durchzuatmen. ⚓️
Dass sich Mysterien in Worte binden lassen, vermag wohl nurpoetische Sprache. Den drei Texten, die Lyrikpodcast Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard vorstellen, gelingt das auf besondere Weise. Die Journalistin Irene Dänzer-Vanotti, in der aktuellen Folge zu Gast, bringt dazu ein Goethe-Gedicht mit: „Wär nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt‘ es nie erblicken.“ Dazu klingen „Du, Nachbar Gott“ von Rilke und „Mysterium“ von Rose Ausländer: „Ich höre das Herz des Himmels pochen in meinem Herzen“. Seelenspeise vom Feinsten.
Von Heimat, Heimweh und dem Unterwegssein handeln die beiden sehr besonderen Gedichte, die Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard in der aktuellen Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter vorstellen. Das Gedicht „zuhause betrittst du nur mit socken“ von melis ntente spielt mit den Themen Heimat, Flucht und damit, nirgends ganz zuhause zu sein – großartig. Dazu erklingt der Text mit dem lapidaren Titel „Heimat“, mit berauschender Bewegung: „Erst das ist Heimat, was den Weg zur Schwelle des Herzens aus der Welt der Dinge fand…“. Was es mit diesem Gedicht und dem Dichter auf sich hat, der sich hinter dem Psaudonym „A. de Nora“ versteckt? Hört selbst! Dazu gibt es zwei Sätze aus der Genesis und den Psalmen. Seelenheimwehküche.
Engelstexte voller Überraschungen hält die aktuelle Folgedes Lyrikpodcast Seelenfutter bereit. Rilkes „Ich ließ meinen Engel lange nicht los“ verkehrt die traditionellen Zuschreibungen von Dominanz und Verfügbarkeit: Der Engel muss erst freigelassen werden, ehe er das Schweben lernen und frei werden kann. Ein gegenseitiger Prozess von Mensch und Engel. Dazu stellen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „fliegen“ von Doris Runge, ein Gedicht aus der Perspektive eines Wesens, das nicht mehr fliegen kann, aus Gründen. Von Freiheit und Bindung. Dazu gibt es Psalmworte.
Jetzt wird es grundsätzlich: Zwei Gebete sind beim Seelenfutter. „Gebet“ von Achim von Arnim entfaltet, wofür es sich dankbar sein lässt und was zu erbitten ist. Von Liebe und Gesundheit heißt es da, doch am Ende, da wird es speziell: „Gib Flügel dann und einen Hügel Sand“. Wo und wie zu sterben sein, das macht viel aus zu Zeiten der Napoleonischen Kriege. Dazu lassen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „Chester Cathedral Refectory Prayer“ von Thomas Morus erklingen, so humorvoll und lebensklug. Dazu gibt es Bibelworte nach Matthäus und aus den Psalmen.
Foto von Anderson Rian auf Unsplash Manchmal sitze ich hier – oft mitten in der Nacht, während der Rest der Welt schläft – und schreibe.
Sehnsuchtstexte, die unterschiedlicher kaum sein können,präsentieren Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard in der aktuellen Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter. „Am Turme“ von Annette von Droste-Hülshoff ist ein Klassiker, natürlich. Wunderbar, wie die Dichterin die sehnsuchtsvoll Beobachtende ins Wort bringt, der das bewegte Leben versagt bleibt: „Wär ich ein Mann doch mindestens nur…“. Dazu klingt das feine Haiku-Gedicht von Sugita Hasajo: „Das Blütenschau-Kleid“ zeigt einen intimen Moment, der nur der Frau gehört, die das Kleid getragen hat. Dazu gibt es Bibelworte von Paulus und aus den Psalmen.
Das Wunder des Lebens ist vollbracht. Ostern. Die Geschichte der Liebe, die ins Leben zurückkehrt. Mit dem, der zurückkommt. Der Verräter verschluckt sich dran, beinahe. Wie gut, dass auch ihm die Liebe gilt. Das Gedicht „Ostern“ von Kristin Jahn erzählt die biblischen Erzählungenweiter, verfremdet, deutlich verändert, aber darin um so tiefer und schöner. Ein heilsames Risiko. Dazu stellen Seelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky undFriedemann Magaard „Mein Osterlied“ von Annemarie Schnitt, in dem sich der österliche Lobgesang aus Trauer und Klage heraufschraubt. Eine Macht, die Ketten zu sprengen vermag. Hoffnungsworte. Dazu Bibelverse aus dem Epheserbrief und der Apostelgeschichte. Seelenspeise.
Zwei sehr besondere Frühlingsgedichte. In die schäumende, quellende, zischende Naturskizze zeichnet sich Erich Mühsam in seinem Gedicht „Frühling“ selbst hinein: „Schlagt an die Dünen meiner Brust!“ Enthusiastisch, drängend, denn es die große Verwandlung wird sehnsüchtig erwartet: „Macht Leid zu Lust und meine Liebe zu Gesängen!“ Einrauschendes Fest. Deutlich zurückgenommener klingt Carola Moosbachs „Dunkler Frühling“, das Gedicht stellen die Gastgeber des Lyrik-Podcast Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard neben das Mühsam-Gedicht. Noch reichlich Schweres darin, das sich zunächst verstoffwechseln muss, ehe vielleicht etwas Neues wächst. Immerhin: „Aus manchem Schrei ist schon Antwort geworden.“ Mehr abernoch nicht. Aber: Immerhin! Berührend, diese ehrlichen Gedichte! Dazu gibt es zwei Verse aus den Psalmen.
„Beständig ist das leicht Verletzliche“ – mit diesem Gedanken ist eigentlich schon genug gesagt, und mehr braucht es als „Seelenfutter“ diese Woche nicht, oder? Der weithin fast vergessene Oskar Loerke formt diesen tiefen, würdigen, aufregenden und verstörenden Gedanken in seinem Gedicht „Die Laubwolke“, in dem es nur vordergründig um Frühling, Herbst und Winter geht, in Wahrheit aber über Werden und Vergehen, über Gefahr und Bewahrung. Dazu stellen Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „Ironische Landschaft“ von Klabund, auch hier Natur, auch hier gebrochen in Kraft, Bedrohung, Rettung und das in feinster humoriger Leichtigkeit. Wunderbar. Dazu gibt es Bibelverse von Paulus und nach Lukas.
Dass ein Silberstreif am Horizont erscheint, dass es am Endealles gut wird, davon nährt sich manche Hoffnung. Rose Ausländers Gedicht „Am Ende der Zeit“ malt ein bezauberndes Bild von, wie es sein wird – „es wird schön sein“. Das macht Mut, gerade in dunklen Zeiten, mit denen sich Rose Ausländer wahrlich auskennt. Dazu stellen Lyrikpodcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „Das Atemgedicht“ von Rainer Maria Rilke. Das Gedicht aus dem reifen und tiefen Spätwerk Rilkes, Teil der „Sonette an Orpheus“, skizziert Verwandlungen, Grenzgängereien, wie sie zur Figur des Orpheus wohl passen. Leid und Einsamkeit haben nicht das letzte Wort. Etwas Übersinnliches geschieht. Dazu gibt es Bibelverse von Jesaja und von Paulus.
Was einen Menschen trägt, dieser Gedanke ist der stille roteFaden in der neuen Folge Lyrik-Podcast Seelenfutter. Es geht um Resilienzkräfte. Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard präsentieren „Unser Leben ist ein Räumen“ der deutsch-finnischen Lyrikerin Dorothea Grünzweig, ein Gedicht, das sowohl abschiedlich geprägt ist als auch kraftvoll, weil das Erinnerung aus der Distanz neue Möglichkeiten schafft. Großartig, was bei einer Haushaltsauflösung so alles zutage kommt. Dazu klingt „Nachlese“ von Cornelia Elke Schray, mit einer Sammlung immaterieller Kostbarkeiten, die durchs Leben tragen können. Dazu zwei Jesaja-Verse. Seelennahrung.
Es könnte so einfach sein: Das „Krokus“-Gedicht von PaulZech, dazu „Märzveilchen“ von Kathinka Zitz. Ein botanischer Frühlingsgruß vom Lyrikpodcast Seelenfutter, noch aus der Krokus-Hauptstadt Husum. Aber: Paul Zech dichtet nicht nur davon, wie die kleinen Farbwunder der Seele gut tut und „schon die Stirn geglättet hat“, sondern auch, in welch verstörendem inneren Seelenzustand die Naturschönheit zu einer Art Lebensmittel macht. Und bei Kathinka Zitz wird das Blumen-Gedicht zu einer politischen Botschaft, dass Hoffnung und Enttäuschungen der März-Revolution von 1848 in Reime bringt: „Das Veilchen heißt Freiheit, die lang unterdrückt, sich schüchtern ins Gras unter Blätter gebückt“. Gar nicht blumig, sondern hochaktuell, wie sich zeigt: Resilienz und Freiheitsmacht. Dazu gibt es Bibelverse nach Matthäus und von Paulus.
Widerstand und Widerstandskraft, beides fasziniert bei den widerständigen Dichtern, deren Texte in der aktuellen Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter von den Gastgebern Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard vorgestellt werden. Jens Mungard, friesischer Poet von der Insel Sylt, dichtet mit „Gittern vor dem Fenster“ aus der Gefängniszelle, wundersam verbündet mit Bäumen, Vögeln und dem Mond. Dagegen befragt Heinrich Heine in „Die Rose duftet“, ob hinter dem Trost durch Rose und Nachtigall eigentlich eine tröstliche Absicht steht – um schließlich die Stärkung willkommen zu heißen, als Gegenkraft zur Wahrheit, die „gar verdrießlich“ macht. Dazu gibt es Bibelverse von Lukas und Johannes. Seelenwegzehrung für lange Wege.
5 Jahre Seelenfutter – das muss gefeiert werden. Und weildie Jubiläums-folge des kleinen, feinen Lyrik-Podcasts genau auf den Höhepunkt der diesjährigen Karnevalssaison fällt, legen die Seelenfutter-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard noch einen drauf: Mit der Wortkünstlerin Christina Brudereck laden sie eine karnevalserfahrene Frau ein, die ebenso wie Susanne Garsoffky mit der fünften Jahreszeit aufgewachsen ist. Sympathisierendes Erstaunen auf das närrische Treiben zeigt das Kalenderblatt-Gedicht „O wär im Februar“ des Husumer Lyrik-Genies Theodor Storm, der ebenso wie Friedemann Magaard mit dem Geschehen fremdelt. Auch Tucholskys „Berliner Fasching“ weiß von einer Art „kultureller Aneignung“ durch preußisch-korrekte Faschings-Schufterei zu berichten, hinreißend komisch. Durch Else Lasker-Schülers „Esther“ entsteht eine Brücke zum jüdischen Purim-Fest, bei dem das fröhliche Verkleiden dazu gehört. Dazu stellen die drei Lyrik-Fans Bibelworte aus dem 3. Buch Mose, aus dem 2. Samuel-Buch und dem Buch Esther selbst. Ein Fest!
g © Foto von Josh Hild auf Unsplash Für mich ist Glaube eine Reise – ich bin Suchende, stelle Fragen, entdecke Neues. Teile es mit Euch im SeelenFutter. Denn was mich bewegt, was mir Hoffnung gibt, das kann vielleicht auch für andere wertvoll sein. Und ist es nicht genau das, worum es geht? Nicht nur für sich zu behalten, […]
Dass Einsamkeit eine hohe Qualität haben kann, skizziert dieDichterin Emily Dickinson mit fein-zarten Gedanken: Ein „anderes Einsamsein“, das reicher macht als Geld. Dazu stellen die Lyrik-Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard das Poem „Der Einsame“ von Wilhelm Busch, dem Klassiker des humoristischen Gedichts. Ein satirisches Stück über schrullige Einsiedelei, das zum Ende überraschend kippt: Großartig. Dazu gibt es Bibelworte aus den Psalmen und dem Buch der Sprüche.
Zugegeben, ich kann mir Romantischeres vorstellen … aber es ist ein Privileg, wählen zu können. Schon aus diesem Grund sollten wir es tun. Mich würde man übrigens eher mit Eis
„Wenn“ lautet der Titel eines Gedichtes des Leipziger Lyrikers Andreas Reimann, das aus lauter Möglichkeiten besteht. Wenn auch zunächst eher aus Unmöglichkeiten: Vermeidung, Rückzug, Ängstlichkeit. Doch daraus wachsenMöglichkeiten des Aufbruchs und der Selbstbestimmung. Es geht um das Anfangen. Stark! Dazu stellen Lyrikpodcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „Neu anfangen zu können“ von Cäsar Flaischlen, ein traumschönes assoziativ-collagierendes Gedicht, das die Freiheit des Neuanfangs einatmet, ohne die Beharrungskräfte des Gestern und des Gestrigen zu übersehen. Ermutigend. Dazu erklingen Bibelworte aus dem Buch der Sprüche und dem Buch der Offenbarung. Seelenfutter als Reiseproviant.
Traumschön, das Gedicht „Dein Traum“ der jungen Lyrikerin Herta Kräftner: „Hinter deinen Lidern hing ein Traum / der ruhte lange dort… bis er zum Saum / der Wimper niedersank“; wie eine süße Träne, die ins Lächeln führt – eine zarte poetische Miniatur. Dazu stellen die Seelenfutter-Hosts Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard „Schlaflied“ von Heinrich Detering. In gewagter Umkehr zum Eichendorff-Urgedicht „Schläft ein Lied in allen Dingen“ dichtet Detering von dem unruhigen Traum des Dings, dass da in allen Liedern schläft, aufregend, irritierend, beunruhigend. Ob das abrupte Ende des Gedichts in die Katastrophe oder in die Freiheit führt? Zu den lyrischen Texten erklingen Bibelworte aus den Psalmen und aus dem Buch Hiob.
Morgens, wenn der Wecker klingelt … ⏰ Da gibt’s die, die direkt aus dem Bett springen – bereit die Welt zu retten …
Wenn die Nacht noch Schatten wirft, ist es stockfinster. Dort ist der Ausgangspunkt der aktuellen Folge des Lyrik-Podcast Seelenfutter. Von dort führen Entwicklungen zum Mond, der Finsternis vertreibt und ganz nah kommt, wie es Janna Horstmann in ihrer lyrischen Miniatur skizziert, und zur schönen Mondfrau, von der Hugo Ball singt. Dazu lassen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard Bibelworte aus Jesus Sirach und vom Propheten Jesaja klingen. Seelenkost für dunkle und hellere Stunden.