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Links zu Sarah: ➡️ Buch "Heute hör ich auf zu zweifeln": https://www.amazon.de/dp/3426568012?ref=cm_sw_r_ffobk_cso_cp_apin_dp_4V4NQCKY67PAHSWQ5Y5H&ref_=cm_sw_r_ffobk_cso_cp_apin_dp_4V4NQCKY67PAHSWQ5Y5H&social_share=cm_sw_r_ffobk_cso_cp_apin_dp_4V4NQCKY67PAHSWQ5Y5H&bestFormat=true ➡️ Instagram: https://www.instagram.com/sarah.desai/ ➡️ Website: www.sarahdesai.de Links zu mir: ➡️ Instagram: https://www.instagram.com/julia_shinecoaching/ ➡️ kostenfreies Online Seminar “Das Kind in dir muss satt werden”: https://shinecoaching.de/webinar-kindheilung-emotionales-essen/ In der heutigen Folge von Lifestyle Schlank spreche ich mit Sarah Desai (@saradesai) über ihr neues Buch „Heute höre ich auf zu zweifeln – überwinde dein Impostor-Syndrom und glaub an dich“. Wir sprechen darüber, warum so viele Menschen – unabhängig von ihrem Erfolg – das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein. Wir sprechen außerdem darüber, dass manche Menschen durch gesellschaftliche Zuschreibungen besonders anfällig für das Impostor-Syndrom sind, weil ihnen von außen vermittelt wird, sich stärker beweisen zu müssen als andere. Ein Beispiel dafür sind leider auch Menschen, die nicht dem gesellschaftlichen Idealgewicht entsprechen und oft gegen das Stigma ankämpfen, als faul oder undiszipliniert zu gelten. Diese Vorurteile führen dazu, dass viele trotz Kompetenz und Erfolg das Gefühl haben, sich ständig beweisen zu müssen – ein idealer Nährboden für das Impostor-Syndrom. In dieser Folge lernst du: ✅ was das Impostor-Syndrom wirklich ist und wie es entsteht, ✅ woran du erkennst, ob du selbst betroffen bist, ✅ warum Selbstzweifel so hartnäckig sein können, ✅ weshalb es uns so schwerfällt, offen über Unsicherheiten zu sprechen, obwohl genau das Verbindung schafft, ✅ wie du beginnen kannst, Selbstzweifel zu überwinden und dir selbst mehr zu vertrauen, ✅ wie du vermeiden kannst, bei Gegenwind wieder in alte Muster zurückzufallen. Diese Folge ist für dich, wenn du oft an dir zweifelst, deine Erfolge nicht annehmen kannst, dich manchmal wie ein Hochstapler fühlst oder das Gefühl hast, dich permanent beweisen zu müssen. Ich wünsche dir wie immer viel Spaß und viele neue Erkenntnisse beim Zuhören.
Tupoka Ogette erzählt vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer Regimekritikerin, die 1988 mit der Tochter nach West-Berlin übersiedelte, vom tansanischen Vater, der die DDR zuvor verlassen mußte und in seine Heimat zurückkehrte, von der Suche nach Zugehörigkeit, von einem Leben im Widerspruch, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt, aber auch von Liebe, Mutterschaft und Selbstermächtigung. „Meinen Zweitnamen Sibylle habe ich so oft es ging verheimlicht. Ich habe der Geschichte und den damit einhergehenden Zuschreibungen und Projektionen, die andere über mich und meinen Namen hatten, mehr Glauben geschenkt als mir selbst. Diese Zeit ist vorbei.“, schreibt Tupoka Ogette in „Trotzdem zuhause“ und fährt fort, „Tupoka heißt auf Deutsch „Die das Glück ins Haus bringt“. Die Sibyllen sind mythologische Gestalten aus der antiken griechischen und römischen Tradition, die als Prophetinnen oder Seherinnen galten. … Ich bin die Tochter von Camilla aus Gera und Ambonesigwe aus Sange. Ich bin Tupoka Sibylle. Ich bin ein Brückenmensch. Das ist doch was“.Tupoka Ogette wurde 1980 in Leipzig als Tochter eines tansanischen Studenten der Landwirtschaft und einer deutschen Mathematikstudentin geboren. In West-Berlin lebte Tupoka Ogette bis zum Abitur. An der Universität Leipzig studierte sie Afrikanistik mit Schwerpunkt Politik und Wirtschaft Afrikas, sowie Deutsch als Fremdsprache und absolvierte 2007 bis 2009 einen Master in International Business an der Graduate School of Grenoble. Von 2008 bis 2012 arbeitete Tupoka Ogette als Lektorin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der Université Stendhal in Grenoble. Seit 2012 ist Tupoka Ogette bundesweit als Beraterin und Trainerin im Bereich Rassismuskritik tätig, leitet in Deutschland, Österreich und in der Schweiz Workshops und Fortbildungen, berät Teams und Organisationen. 2017 erschienen ihr Handbuch „exit RACISM“. Rassismuskritisch denken lernen.“ In ihrem podcast „TUPODCAST“ spricht sie mit Schwarzen Frauen über ihr Leben, Wirken und Sein in Deutschland. Zudem gründete sie mit ihrem Team die digitale Akademie „Tupokademie. Die Community“, ein Angebot für Menschen, die rassimuskritisch denken und leben lernen möchten. Tupoka Ogette lebt mit ihrem Mann, dem Künstler und Bildhauer Stephen Lawson, und ihren Kindern in Berlin. Im Penguin-Verlag erschienen zudem die Bücher „Und jetzt du. Rassismuskritisch leben“ und „Tag für Tag aktiv gegen Rassismus“.Moderation Julia HemmerlingRedaktion: Angelika Zapf
InSpektren - Der Podcast aus der deutschsprachigen A*spec-Community
In der aktuellen Folge, die ursprünglich als Livefolge zur Aroweek aufgenommen wurde, sprechen Finn und Chris mit Samu vom Podcast ACE AROund the Cake über ihre Erfahrungen als Bi+ Aros. Sie unterhalten sich darüber, wie ihre Aro*spec und M*spec-Identitäten zusammenhängen und ihre Coming Outs, thematisieren aber auch Überschneidungen in Bezug auf Queerfeindlichkeit und überlegen, was sie sich von Bi+ und Aro-Communitys wünschen würden.Moderation: Finn, ChrisGastperson(en): SamuProduktionsleitung: FinnRedaktion: Samu, Noir, Finn, ChrisSchnitt: FinnQualitätssicherung: Chris, Katharina, Delfin This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.00:02:26-00:02:43 | Erwähnung von Amatonormativität, Queerfeindlichkeit, Bi-Feindlichkeit und Aro*-Feindlichkeit im Rahmen der Inhaltshinweise00:10:04-00:10:12 | Gatekeeping (internalisiert), internalisierte Ace*spec-Feindlichkeit00:13:34-00:13:45 | Distanzerfahrung unter allosexuellen Personen00:16:39-00:16:47 | Internalisierte Bi-Feindlichkeit und Gatekeeping00:24:00-00:24:18 | Referenz auf Gewalt (Bedrohung mit einer Waffe) im Rahmen eines Vergleichs00:27:56-00:28:04 | Amatonormative Formulierung (Sprachliche Hierarchisierung von sexuell- und/oder romantischen Beziehungen über Freund*innenschaften)00:29:02-00:29:19 | Referenz auf Polizei (“Labelpolizei”)00:35:13-00:35:42 | Erwähnung von Beziehungsende / Trennung, Eifersucht in Paarbeziehungen, negative Reaktionen von Partnerpersonen auf das Coming Out als polyamor00:38:04-00:38:08 | Binäre Sprache00:43:00-00:44:22 | Queerfeindlichkeit (M*spec-Feindlichkeit, Aro*spec-Feindlichkeit), Vorurteile, Zitat einer aro*spec- und alloaro-feindlichen Aussage, Amatonormativität, Abwertung von Sex außerhalb von Paarbeziehungen00:45:39-00:55:11 | Queerfeindlichkeit (M*spec-Feindlichkeit, Pan*-Feindlichkeit, Aro*spec-Feindlichkeit), Annahme dass M*specs nicht Aro*- und/oder Ace*spec sein könnten, Stereotype queerer Identitäten in z. B. Memes, Besprechung aro*spec- und m*spec-feindlicher Vorurteile, Amatonormativität, Compulsory Heterosexuality/romanticism, Vorurteile gegenüber in Polybeziehungen lebenden Personen, Slut Shaming, Abwertung von Promiskuität, mitunter unangenehme Reaktion auf ein Coming Out als poly(affactionate)00:55:13-00:59:14 | Queerfeindlichkeit, Unsichtbarkeit von Aro*spec- M*spec-Identitäten, Exklusionismus innerhalb von M*spec-Communitys und queeren Communitys (Absprechen von Queer-Sein), Druck / Forderung sein Label beweisen zu müssen, Queer Impostor-Syndrome00:56:45-00:57:03 | Binäre Sprache01:00:28-01:01:21 | Queerfeindlichkeit, Exklusionismus, Annahme Aro*specs könnten nicht bi+ sein, Vorurteile01:02:11-01:03:35 | Gatekeeping, Allonormativität und Amatonormativität in M*spec-Communitys, Unsichtbarkeit von Aro*spec-Identitäten01:04:33-01:06:18 | Bi- bzw. M*spec-Feindlichkeit, Vorurteile, Zuschreibungen, Slut Shaming, Sex-Negativität / Sex-Moralismus01:06:17-01:08:43 | Unsichtbarkeit von Aro*spec-Identitäten, Entfremdungsgefühl, alloromantisch-feindliche Aussage (wird direkt als problematisch eingeordnet), Distanzerfahrung unter alloromantisch-allosexuellen Personen, Sex-Negativität01:09:53-01:10:36 | Entfremdungsgefühl01:11:30-01:12:22 | Gatekeeping, Infighting01:13:46-01:15:25 | Sex-Negativität / Sex-Moralismus, Queerfeindliche Vorurteile (Erwähnung) Kapitelmarken00:00:00 | Intro00:00:24 | Begrüßung und Einleitung00:02:26 | Inhaltshinweise00:03:20 | Definition: M*spec00:04:08 | Aro*spec-Label und Erleben der Moderierenden00:08:08 | Verortung auf dem sexuellen Spektrum00:14:20 | Intersektion: Aromantisches Spektrum und M*spec-Identität00:18:57 | Coming Out00:34:30 | Beziehungsformen00:42:20 | Wahrnehmung von Außen und Queerfeindlichkeit00:59:47 | Aro*spec- und M*spec-Communitys01:10:46 | Bessere Communitys für Bi+ Aro*specs?01:15:35 | Was nehmen wir mit?01:19:03 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten01:21:12 | Outro Erwähnte InSpektren-FolgenInSpektren, Folge 68 – Bi, Pan, M*spec Teil I, https://inspektren.eu/bi-pan-mspec-teil-iInSpektren, Folge 69 – Bi, Pan, M*spec Teil II, https://inspektren.eu/68-bi-pan-mspec-teil-ii Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist
In der aktuellen Podcast-Episode dreht sich alles um zwei Kinofilme, die 2026 auf sehr unterschiedliche Weise im Gedächtnis bleiben könnten: Der Horror-Thriller „Obsession – Du sollst mich lieben“ von Curry Barker und das britische Biopic „Verflucht normal“ (Originaltitel: „I Swear“) von Kirk Jones mit Robert Aramayo in der Hauptrolle. „Obsession – Du sollst mich lieben“ startet am 25.06.2026 in den deutschen Kinos und setzt auf psychologischen Horror, der aus einer scheinbar einfachen Idee entsteht: Ein junger Mann wünscht sich, dass sein Schwarm ihn über alles liebt – und genau dieser Wunsch kippt in Kontrolle, Abhängigkeit und Bedrohung. In der Episode sprechen wir darüber, warum das „Be careful what you wish for“-Motiv hier besonders effektiv wirkt, wie der Film Beziehungshorror und Mystery verbindet und was ihn für Fans moderner Genre-Thriller interessant macht. Außerdem schauen wir auf Besetzung und Inszenierung: Curry Barker führt Regie, während Michael Johnston und Inde Navarrette die zentralen Rollen tragen. Mit „Verflucht normal“ kommt ab 28.05.2026 ein Film ins Kino, der auf dem Leben von John Davidson basiert und die Herausforderungen des Tourette-Syndroms über Jugend und frühes Erwachsenenalter hinweg erzählt. Regie und Drehbuch stammen von Kirk Jones. In der Hauptrolle spielt Robert Aramayo, flankiert unter anderem von Maxine Peake und Peter Mullan. Der Film mischt Biografie, Drama und komödiantische Wärme und zeigt, wie Unverständnis, Ausgrenzung und falsche Zuschreibungen das Leben prägen können – und wie Begegnungen mit Menschen, die akzeptieren statt verurteilen, echte Wendepunkte schaffen. In unserer Episode ordnen wir ein, warum „Verflucht normal“ gerade für ein breites Publikum funktioniert, welche Figurenkonstellationen tragen und wie der Film Aufklärung mit emotionaler Erzählkraft verbindet. Wenn du Filmtipps für 2026 suchst, liefert dir diese Folge gleich zwei Perspektiven: einmal Genre-Spannung mit Horror-Thriller-Vibes („Obsession“) und einmal ein inspirierendes, lebensnahes Biopic („Verflucht normal“). Beide Filme stehen für starkes Kino, aber mit völlig unterschiedlicher Tonalität – und genau das macht den Doppelpack für unsere Podcast-Episode so hörenswert. Timecodes: 00:00:00 Einleitung 00:02:58 Obsession - Du sollst mich lieben 00:17:12 Wir tippen die nächste Sneak Preview 00:19:11 Verflucht normal (I Swear) 00:27:23 Kinocharts und Neustarts 00:32:05 ITFFS Internationales Trickfilmfestival Stuttgart 00:33:11 Daredevil: Born Again S02 Finale
Kopfsalat - Der "Freunde fürs Leben" Podcast über Depressionen
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. geht es um Einsamkeit, Migration und die Frage, was Zugehörigkeit eigentlich bedeutet. Zu Gast ist der Regisseur und Creative Director Andrej Filatow – bekannt unter anderem durch seine Serie „Fleischwolf“. Er spricht über das Aufwachsen als Kind einer Einwandererfamilie, über Erwartungen an Deutschland und wie sich Realität und Vorstellung oft schmerzhaft unterscheiden. Es geht zudem um unsichtbare Hürden im Alltag – von Behördengängen bis hin zu subtilen Formen von Ausgrenzung – und darum, wie stark äußere Zuschreibungen das eigene Verhalten beeinflussen können. Gleichzeitig zeigt Andrej Filatow eine optimistische Perspektive: Er redet von Anpassung, Selbstermächtigung und darüber, wie man lernt, sich zwischen verschiedenen Welten zu bewegen, ohne sich selbst zu verlieren. Zwischen persönlichen Anekdoten, Humor und klaren Beobachtungen entsteht ein Gespräch, das deutlich macht: Einsamkeit im Kontext von Migration hat viele Facetten. Sie beginnt oft dort, wo Verständigung fehlt und Zugehörigkeit fragil wird, lässt sich aber gesamtgesellschaftlich auch genau an diesen Stellen gemeinsam verändern. Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit. Die Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen. Vom 22. bis 28. Juni 2026 findet die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ statt. Alle sind herzlich eingeladen sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen! Ziel ist es, zum Thema Einsamkeit zu sensibilisieren und anderen Angebote zum gemeinsamen Austausch und zur Begegnung zu zeigen. Weitere Informationen findet ihr auf: https://kompetenznetz-einsamkeit.de/aktionswoche Um nichts zu verpassen, könnt ihr euch zudem den Newsletter des Netzwerks abonnieren: https://kompetenznetz-einsamkeit.de/das-kne/newsletter Dir hat die Folge gefallen? Unsere Arbeit wird komplett von Spenden finanziert. Unterstützen kannst du uns hier: https://www.frnd.de/spende Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/ Audio Editor: Julius Hofstädter Musik und Jingle: Bela Brauckmann - https://www.belabrauckmann.com/ Produktion und Redaktion: Diana Doko, Vera Colditz und Jasmin Hollatz von Freunde fürs Leben e.V. – https://www.frnd.de/ Idee: Sonja Koppitz - https://www.sonjakoppitz.de/ Foto: Benno Kraehahn - https://kraehahn.com/portfolio.html Coverdesign: Stefanie Butscheidt - http://www.grafische-requisite.de/kontakt/
In ihrem vierten Roman erzählt Birgit Birnbacher von einem Jungen mit ADHS. Dabei beschreibt sie nicht nur die Schwierigkeiten, die Betroffene beispielweise im aktuellen Schulsystem haben, sondern auch welche Chancen «Wildwuchs im Denken» für die Gesellschaft beinhalten könnte. Ozzy ist neun und hat ADHS. In der Schule passt er nicht rein, er stört das Funktionieren der Abläufe. Aber er hat andere Begabungen und Fähigkeiten, mit denen er ein erfolgreiches Leben führen könnte. Die Frage ist nur, ob er der «Erzählung», die andere über ihn machen, eine eigene hinzufügen kann. Im «Literaturclub Interview» erzählt die österreichische Schriftstellerin Birgit Birnbacher von den Zuschreibungen, denen Betroffene ausgesetzt sind, und welche Möglichkeiten es gibt, sie zu überwinden. Und sie erklärt, warum in ihrer Geschichte so viele Murgänge und Unwetter vorkommen müssen. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Birgit Birnbacher. «Sie wollen uns erzählen». 224 Seiten. Zsolnay, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Birgit Birnbacher, Schriftstellerin ____________________ - Host: Michael Luisier ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Der italienische Bestsellerautor Roberto Saviano erzählt in seinem neuen Roman von Liebe, Mafia und Tod. Und die österreichische Autorin und Soziologin Birgit Birnbach widmet sich in ihrem neuen Roman dem Thema ADHS. Vor zwanzig Jahren zeigte Roberto Saviano als Investigativjournalist mit seinem Weltbestseller «Gomorrha» die Strukturen und Machenschaften der Camorra auf. Seit dann haben seine Arbeit und sein Erfolg als Autor einen hohen Preis: Saviano lebt unter ständigem Polizeischutz. Nun legt er einen neuen Roman vor. In «Meine Liebe stirbt nicht» erzählt er von Liebe, Mafia und Tod und zwar auf eine Weise, die Saviano-Fans mitreisst, findet Jennifer Khakshouri. Sie empfiehlt das Buch. Wie geht man um mit einem Kind mit ADHS? Wie wehrt man sich gegen Zuschreibungen? Und vor allem: Welche Chancen bietet der «Wildwuchs im Denken» für die Gesellschaft? Die Schriftstellerin und studierte Soziologin Birgit Birnbacher hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt und mit «Sie wollen uns erzählen» einen bedeutenden Beitrag zu einem aktuellen Thema geleistet. Inhaltlich wie literarisch findet Literaturredaktor Michael Luisier. Buchhinweise: Roberto Saviano. Meine Liebe stirbt nicht. Aus dem Italienischen von Anna und Wolf Leube. 400 Seiten. Hanser, 2026. Birgit Birnbacher. Sie wollen uns erzählen. 224 Seiten. Zsolnay, 2026.
In dieser Episode spricht Andreas mit der Kuratorin Michaela Lindinger über die kommende Modeausstellung zum Thema Farben im Wien Museum am Karlsplatz. Die Ausstellung ist ab dem Herbst 2026 zu sehen und widmet sich einer der Frage: Was bedeuten die Farben in der Kleidung und welche Emotionen sowie kulturellen Zuschreibungen tragen sie mit sich? Die Reise reicht von strahlend weiße Kinderkleidung als bürgerliches Statussymbol um 1880 bis zur ersten künstlichen Farbe „ mauve“, die durch Queen Victoria und Kaiserin Sisi zum großen Trend wurde. Über Modegeschichte lässt sich kaum sprechen, ohne zugleich über gesellschaftliche Entwicklungen und das Bedürfnis nach Identität nachzudenken. Die Episode führt durch verschiedene Ebenen dieses Themas – von den Einflüssen der englischen Popkultur, die 1968 mit einem extrem schmalen, neongelben Anzug in Wien Fuß fasste, bis zu aktuellen Generationen, die Trends der 80er-Jahre als befreiten, individuellen Ausdruck jenseits alter Subkultur-Zwänge für sich nutzen. Die Modesammlung im Wien Museum: https://www.wienmuseum.at/modesammlung Coverfoto: Ballkleid, 1845/50 | Foto: Birgit und Peter Kainz, Wien Museum
Woran lässt sich frühzeitig erkennen, dass Führung aus der Spur gerät?Was unterscheidet tatsächliches Derailment von Führungsinkompetenz oder situativen Fehltritten? Und weshalb scheitern häufig ausgerechnet jene Führungskräfte, die auf dem Papier besonders erfolgreich erscheinen?Im Gespräch mit Dr. Ramzi Fatfouta wird schnell klar: Führungsversagen entsteht selten über Nacht. Es ist kein einzelner Fehler, kein falscher Moment und auch keine falsche Personalentscheidung sondern ein sich schleichend entwickelnder Prozess. Und dieser Prozess beginnt oft genau dort, wo eigentlich Stärken liegen: Was zunächst als Ehrgeiz, Durchsetzungsfähigkeit oder Selbstvertrauen zum Erfolg geführt hat, kann unter bestimmten Bedingungen kippen.Spannende Erkenntnisse aus der Diskussion zeigen, welche evidenzbasierten Ansätze aus der Psychologie sich besonders eignen, um Derailment frühzeitig zu erkennen und Führungskräfte, die zu entgleisen drohen, wieder auf Kurs zu bringen.Eine Folge über die oft übersehenen Schattenseiten von Karriere – und darüber, warum ein wohlwollender, evidenzbasierter Blick auf Führung häufig wirksamer ist als vorschnelle Zuschreibungen.Viel Spaß beim Hören!BlackBox/Open im WebBlackBox/Open bei LinkedInBlackBox/Open bei InstagramLinks & Quellen:Aasland, M. S., Skogstad, A., Notelaers, G., Nielsen, M. B., & Einarsen, S. (2010). The prevalence of destructive leadership behaviour. British Journal of Management, 21(2), 438–452. https://doi.org/10.1111/j.1467-8551.2009.00672.xFurnham, A. (2010). The elephant in the boardroom: The causes of leadership derailment. Palgrave Macmillan.Hogan, J., Hogan, R., & Kaiser, R. B. (2011). Management derailment. In S. Zedeck (Ed.), APA handbook of industrial and organizational psychology: Vol. 3. Maintaining, expanding, and contracting the organization (pp. 555–575). American Psychological Association. https://doi.org/10.1037/12171-015https://www.fatfouta.de/bücher/ist-das-diversity-oder-kann-das-weghttps://www.fatfouta.de/bücher/zwischen-egoismus-und-exzellenzFatfouta, R. (2024). Zwischen Egoismus und Exzellenz: Wie Narzissmus unsere Arbeitswelt verändert und was wir tun können. HaufeFatfouta, R. (2025). Ist das Diversity oder kann das weg? Wie Menschen und Organisationen von gelebter Vielfalt profitieren. GABAL
Wir feiern den internationalen Frauentag, und es ist schon erstaunlich, wie viele Zuschreibungen es für Frauen gibt: Karrierefrauen, Trümmerfrauen, Tradwives, Waschweiber, Feministinnen, Flintenweiber... Offenbar liegt das daran, dass Frauen mannigfaltige Eigenschaften und Fähigkeiten haben. Über das, was sie alles schaffen, können und sind, erzählt die Powerfrau Nicole Staudinger in den WDR 2 Sonntagsfragen. Von Gisela Steinhauer.
Warum geraten wir immer wieder in ähnliche Beziehungen? Warum fühlen wir uns trotz aller Reflexion manchmal nicht sicher, nicht gesehen, nicht genug? Und warum reicht Verstehen allein oft nicht aus, um alte Muster wirklich zu verändern? In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Diplom-Psychologin Stefanie Kahnert über Beziehungswunden – über Verletzungen, die nicht einfach durch Zeit verschwinden, sondern sich tief in unser Selbstbild einschreiben. Es geht um alte Sätze, die sich eingebrannt haben. Um Erfahrungen aus Kindheit, Schule oder früheren Partnerschaften. Und um das leise Gefühl: Mit mir stimmt etwas nicht. Stefanie macht deutlich, dass echte Heilung nicht nur im Kopf geschieht. Der Verstand kann vieles erklären – doch wenn die Gefühle nicht mitziehen, bleibt Veränderung oberflächlich. In ihrer Arbeit verbindet sie psychologisches Verständnis mit emotionaler und körperlicher Integration. Denn oft ist es der „Elefant“ der Gefühle, der entscheidet, ob wir uns trauen, Nähe zuzulassen, Grenzen zu setzen oder uns wirklich zu zeigen. Wir sprechen darüber, warum wir nicht unsere „bessere Hälfte“ suchen müssen, sondern bereits vollständig sind. Warum toxische Zuschreibungen selten helfen. Und woran Du erkennst, dass eine alte Wunde wirklich geheilt ist – nämlich dann, wenn Du an Vergangenes denken kannst, ohne dass es Dich innerlich zusammenzieht. Diese Folge ist für Dich, wenn Du spürst, dass sich in Deinem Liebesleben etwas wiederholt. Wenn Du genug hast von Selbstzweifeln und alten Mustern. Und wenn Du bereit bist, nicht nur Beziehungen zu verändern, sondern Dich selbst auf einer tieferen Ebene zu begegnen. Denn hinter jeder Beziehungswunde wartet nicht nur Heilung – sondern Freiheit. Mehr zu Stefanie und ihrer Arbeit findest Du hier: https://www.stefaniekahnert.de Abonniere auch gleich unseren YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/c/erfolgreichimherzbusiness
In dieser Rubrikenfolge geben Lenia und Luisa ihren „letzten Senf“ zu einem Instagram-Reel. Darin geht es um die Frage, ob Sex an Orten wie dem Berliner KitKatClub einfach nur „bindungsgestörtes Rumgebumse“ ist – oder ob hinter solchen Zuschreibungen vielleicht ganz andere Vorstellungen von Sexualität stecken. Lenia und Luisa teilen ihre eigene Perspektive auf Sex an Orten, die oft mit Klischees belegt sind, und sprechen darüber, was sie an solchen Aussagen stört – und wo sie vielleicht sogar einen Punkt sehen. Eine kurze Rubrikenfolge über Vorurteile, Sexualität und die Frage, wie schnell Menschen über das Sexleben anderer urteilen.
Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
Selbsterfüllende Prophezeiungen werden häufig als psychologisches Phänomen beschrieben. Man spricht von Erwartungshaltungen, von Denkfehlern oder von inneren Überzeugungen. Doch wenn wir das Ganze einmal systemischer betrachten – etwa mit Niklas Luhmann im Hintergrund –, dann verschiebt sich der Blick. Dann geht es nicht mehr nur darum, was einzelne Menschen denken, sondern darum, welche Erwartungen in einer Organisation strukturell angelegt sind. Ziele, KPIs, Rollen, Feedbackprozesse oder auch die Zuschreibungen von Führungskräften erzeugen bestimmte Erwartungshorizonte – und innerhalb dieser Horizonte wird beobachtet, entschieden und gehandelt. So entsteht nicht selten genau die Realität, die zuvor prognostiziert oder befürchtet wurde. In dieser Episode geht es deshalb weniger um individuelles Mindset, sondern um die Frage, wie Organisationen durch ihre eigenen Strukturen selbsterfüllende Prophezeiungen hervorbringen – und was das für Führung und Management bedeutet. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Exorzismus gilt vielen als Relikt aus dem Mittelalter. Doch das Thema ist nicht verschwunden – und es hat bis heute reale und teils gravierende Folgen. In dieser Folge spreche ich mit der Psychologin Jasmina Eifert und dem Journalisten Bernd Harder darüber, warum Menschen auch heute noch zu Exorzismen greifen – und warum psychische Krisen in bestimmten religiösen Kontexten als „Besessenheit“ gedeutet werden. Welche Mechanismen stecken hinter solchen Zuschreibungen? Warum kann die Erklärung „Dämon“ für Angehörige entlastend wirken – und zugleich für Betroffene gefährlich werden? Wir sprechen über aktuelle Entwicklungen, über evangelikale Freikirchen, sogenannte Online-Exorzismen und darüber, wie sich die katholische Kirche nach dem Fall Anneliese Michel verändert hat. Eine Folge über Glaube, Verantwortung – und darüber, warum Exorzismus kein abgeschlossenes Kapitel ist.
Wenn deutsche Leitmedien über Venezuela berichten, geschieht dies seit Jahren mit einer auffälligen sprachlichen und moralischen Eindeutigkeit. Begriffe wie „Diktatur“, „Regime“ oder „Failed State“ strukturieren die Berichterstattung und prägen nachhaltig die Wahrnehmung politischer, wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen. Sie erscheinen dabei weniger als erklärungsbedürftige Zuschreibungen denn als feststehende Deutungen, die kaum noch erläutert oder hinterfragt werden.Weiterlesen
Kinder mit Unruhe, Konzentrationsproblemen, Schulangst, Bauchschmerzen oder einer ADHS-Diagnose gelten oft als „verhaltensauffällig“. Doch was, wenn diese Symptome keine rein psychische Ursache haben, sondern auf ein körperliches Ungleichgewicht zurückzuführen sind?In dieser Podcast-Folge spricht Sonja Ilitz, Heilpraktikerin und Autorin des Buches Jedes Kind kann strahlen, über die wenig bekannte Stoffwechselstörung HPU (Hämopyrrollaktamurie). Sie erklärt, warum diese Störung bei vielen Kindern – und auch Erwachsenen – lange unentdeckt bleibt und dennoch zahlreiche Beschwerden verursachen kann.Die Folge beleuchtet:wie HPU entsteht und warum dadurch wichtige Vitamine und Mineralstoffe verloren gehenweshalb sich dies auf Nervensystem, Konzentration, Verdauung und emotionale Stabilität auswirktwarum viele betroffene Kinder vorschnell in eine psychische oder verhaltensauffällige Schublade gesteckt werdenwie Eltern mithilfe eines einfachen Urintests erste Klarheit gewinnen könnenwelche Rolle Ernährung, gezielte Mikronährstoffe und eine Beruhigung des Nervensystems spielenIm Fokus steht ein ganzheitlicher Blick auf das Kind – jenseits von Stigmatisierung und symptomorientierter Medikation. Die Folge richtet sich an Eltern, die spüren, dass ihr Kind nicht „falsch“ ist, sondern Unterstützung auf einer tieferen Ebene braucht, ebenso wie an Erwachsene, die sich in den beschriebenen Symptomen wiedererkennen.Eine aufklärende und ermutigende Episode über Ursachen statt Zuschreibungen – und darüber, wie Kinder wieder in ihre Kraft kommen und strahlen können. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#172, Jeannette Bohné, Managing Director bei Serviceplan Berlin. Thema: Wer oder was ist künftig noch ein Kreativer? „Der kreative Anspruch beginnt dort, wo man bereit ist, sich wirklich mit der Welt zu beschäftigen – nicht nur mit der Branche.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Jeannette Bohné, Managing Director bei Serviceplan Berlin, über die Frage, wer oder was künftig eigentlich noch ein Kreativer ist und was das für Agenturen bedeutet. Jeannette ordnet ein, wie sich kreative Rollen gerade verändern, warum klassische Zuschreibungen wie Copy, Art oder Writer zunehmend verschwimmen und weshalb reine Tool-Kompetenz künftig nicht mehr ausreicht. Im Gespräch geht es um echten kreativen Anspruch in Zeiten von KI, um Neugier, Taste und Haltung als zentrale Fähigkeiten und um die Frage, wie kulturelle Relevanz entsteht, ohne sie nur zu behaupten. Im Zentrum steht der Blick nach vorn: Welche Verantwortung haben Agenturen bei Ausbildung und Entwicklung kreativer Talente? Wie offen sind sie wirklich für neue Profile, Hintergründe und Denkweisen? Und wie gelingt es, den kreativen Kern wieder zu schärfen, jenseits von Effizienzlogik, Erwartungsdruck und vorgefertigten Antworten. Diese Episode ist eine Einladung, Kreativität neu zu denken: als Geisteshaltung, als kulturelle Offenheit und als Anspruch, Agenturen wieder zu Orten zu machen, an denen unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen – und daraus wirklich originelle Ideen entstehen.
In dieser Episode von Gewaltfreie Kommunikation – bewusst und intelligent kommunizieren lade ich dich dazu ein, das Thema Labeling aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Erfahre, warum psychologische Etiketten wie „toxisch“ oder „narzisstisch“ oft mehr Schaden anrichten als helfen – besonders in Beziehungen oder im Berufsalltag.Ich spreche über:Warum wir Menschen vorschnell in Schubladen stecken.Wie Etiketten Verbindung verhindern und Vertrauen zerstören.Was hinter dem Bedürfnis steckt, andere zu labeln.Wie gewaltfreie Kommunikation hilft, Bewertungen zu transformieren.Praktische Impulse, um Konflikten mit Klarheit und Empathie zu begegnen.Begleite mich auf einer Reise zu mehr Selbstreflexion, gesunden Grenzen und echtem Kontakt – frei von Urteilen und voller Menschlichkeit.
Faul, zu sensibel, zu anspruchsvoll? In einer Sonderausgabe stellt Host Beatrice Gmünder live verbreitete Vorurteile gegenüber der Generation Z zur Diskussion. Gemeinsam mit Publikum und Generationenforscher Rüdiger Maas geht es Missverständnisse zwischen Jung und Alt am Arbeitsplatz an den Kragen. Kaum eine Generation wird derzeit so stark beurteilt, wie die Generation Z. «Input» greift diese Zuschreibungen auf und ordnet sie ein. Host Beatrice Gmünder spricht mit der Gen-Z-Journalistin und Arbeitskollegin Michèle Rüedi und dem Generationenforscher Rüdiger Maas über Klischees, Wahrnehmung und Realität. «90 Prozent der Bevölkerung haben ein negatives Bild der Generation Z», sagt Maas. Daraus ergibt sich die Frage, wie solche Bilder entstehen und wie ein besseres Miteinander am Arbeitsplatz gelingt. ___________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autorin: Beatrice Gmünder - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Wir haben ein ganzes Jahr gewartet, bis sie endlich an meinem Küchentisch sitzt – und es hat sich gelohnt. Franziska ist Sexual- und Paarberaterin, macht auf Instagram Aufklärungsarbeit und spricht über Sex, Beziehungen und Körper so, wie sie es sich selbst vor ein paar Jahren gewünscht hätte: ehrlich, charmant und ohne erhobenen Zeigefinger. Zu ihr kommen Menschen und Paare mit Fragen, Unsicherheiten und Themen rund um Sexualität und Beziehung. Franziska schafft dabei etwas ganz Besonderes: Nähe. Und einen Raum, in dem man sich nicht schämen muss. ✨ In dieser Folge geht's um
Herzlich willkommen beim Podcast „Kalifornische Terrassen“.Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.ZusammenfassungIn dieser Folge sprechen Yasmin Brinkmann und Daniela Ries über moderne Female Leadership – jenseits traditioneller Geschlechterrollen. Sie beleuchten, warum weibliche Führung noch immer mit Begriffen wie Weichheit oder Fürsorglichkeit verknüpft wird und weshalb diese Zuschreibungen häufig den Blick auf echte Führungsqualitäten verstellen. Gemeinsam diskutieren sie, welche Kompetenzen Führung wirklich ausmachen, wie psychologische Sicherheit, Klarheit und Beziehungsgestaltung wirken – und warum erfolgreiche Führung unabhängig von Geschlecht funktioniert. Gleichzeitig thematisieren sie strukturelle Herausforderungen für FLINTA-Personen und ermutigen dazu, eigene Führungsstile mutig zu entwickeln.Keywordsweibliche Führung, Geschlechtlichkeit, Fürsorglichkeit, Führungskonzepte, FLINTA,Hast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an: support@systemischer-club.deKostenfreie Online-Events: https://kalifornische-terrassen.de/events
Sie ist kluge Netzwerkerin, Initiatorin, Vermittlerin, Macherin - für die 1960 in Lustenau geborene Architektin Marina Hämmerle gibt es viele Zuschreibungen - allen zuGrunde liegt ein tiefes Interesse für die Baukultur im Land. Für ihre kontinuierliche Arbeit als Kuratorin von Projekten, als Leiterin des Vorarlberger Architekturinstituts, als Autorin, als Mitglied von Gestaltungs- und anderen Fachbeiräten wurde Hämmerle erste Preisträgerin des Margarete und Gunter Wratzfeld Preises. Im folgenden Gespräch beleuchtet Hämmerle einige ihrer wichtigsten Projekte und das Architekturland Vorarlberg, betont dessen Stärken wie Kooperation und Handwerk und benennt seine Stiefkinder wie Städtebau und Stadtentwicklung. Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 07.01.2026.
Endlich wirds mal wieder punkig beim Kleinkunstfunken auf LORA München! Kassengipht ist live im Studio zu Besuch und wird uns musikalisch mit schrabbigen Sounds und wütenden Worten versorgen. Die Münchner Band ist seit 10 Jahren aktiv und schon mit Szenegrößen wie den Herbärds oder den schwarzen Schafen aufgetreten. Sie vereint „unnütze“ Talente – „Kann rückwärts, nackt und mit ner Kiste Bier nen Berg hochlaufen“ – mit ungewöhnlichen Zuschreibungen, wie „Oberhaupt der Chaoskoordination & Klang-Tsunami-Erzeuger.“ Wir freuen uns, die Menschen, die hinter diesen Zuschreibungen stecken, kennenzulernen und lassen Euch gerne daran teilhaben!
Vor 50 Jahren veröffentlicht, aber von großer Gegenwärtigkeit: Tezer Özlüs Roman „Die kalten Nächte der Kindheit“ zeigt den Kampf einer Frau gegen Zuschreibungen und Normen inmitten einer politisch brisanten Zeit. Rezension von Ulrich Rüdenauer
Vor 50 Jahren veröffentlicht, aber von großer Gegenwärtigkeit: Tezer Özlüs Roman „Die kalten Nächte der Kindheit“ zeigt den Kampf einer Frau gegen Zuschreibungen und Normen inmitten einer politisch brisanten Zeit. Rezension von Ulrich Rüdenauer
Stereotype; Seriensuchten; Spoilerangst & die Sache mit dem blauen Himmel. Chris hat diesmal tatsächlich ein Thema mitgebracht. Sogar eins, das gleichzeitig banal, brisant und alltäglich ist: Stereotype. Warum wir sie brauchen, warum sie nerven und warum es so schwer ist, über sie zu sprechen, ohne sie größer zu machen.Doch bevor es philosophisch wird, streiten Alex & Chris erstmal darüber, ob die neue Serie Pluribus gespoilert werden darf, ob man Serien „staffelweise“ oder „wochenweise“ würdigt und warum Streamingdienste uns vielleicht doch nicht nur ärgern wollen. Und wer entscheidet eigentlich, wann eine Serie „kaputt optimiert“ wird?Dann geht's tief rein in die Psychologie: Warum unser Gehirn ohne Schemata komplett überfordert wäre. Wie Stereotype entstehen. Und weshalb es so verdammt schwer ist, negative Stereotype zu widerlegen, ohne sie beim Namen zu nennen. Chris ringt hörbar mit dem Thema, nicht nur wissenschaftlich, sondern emotional: Wie redet man über ungerechte Zuschreibungen, ohne sie versehentlich weiter zu füttern?Alex öffnet die große Meta-Schublade: In-Group versus Out-Group, warum Individuen plötzlich als „Ausnahme“ gelten, und wieso wir alle mit unzähligen unbemerkten Stereotypen herumlaufen. Manche harmlos („Germanisten vs. Linguisten“), andere gesellschaftlich hochproblematisch.Es geht um Wahrnehmung, Attribution, Frust, Verantwortung und um die Frage, wie wir als Gesellschaft wieder mehr echte Begegnung hinbekommen, die Stereotype langsam aufweichen kann.Zwischendurch: Preußische Vorfahren, Köln-Bergheim-Mythen, Baptisten, eine Moschee im Kölner Dom, Matheunterricht, schwarze Schwäne, der Kopf ist rund, damit man seine Meinung ändern kann, und der Moment, in dem ein harmloser Autofahrer plötzlich zur Projektionsfläche wird.Am Ende bleibt vielleicht keine endgültige Antwort, aber ein Gefühl dafür, warum diese Gespräche wichtig sind, selbst wenn sie sich manchmal im Kreis drehen.Viel Freude beim Hören und beim neugierigen Hinterfragen der eigenen Stereotypen. In der Folge erwähnt:Stereotyp: https://de.wikipedia.org/wiki/StereotypSerie Pluribus: https://de.wikipedia.org/wiki/Pluribus_%E2%80%93_Gl%C3%BCck_ist_ansteckendSerie Lost: https://de.wikipedia.org/wiki/Lost_(Fernsehserie)Serie Breaking Bad: https://de.wikipedia.org/wiki/Breaking_BadTerry Pratchett: https://de.wikipedia.org/wiki/Terry_Pratchett --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
In dieser Folge spreche ich mit Christin über ein Thema, das viele Paare nur zu gut kennen, oft ohne es richtig benennen zu können. Es geht um diese kleinen Sätze, die plötzlich einschlagen wie ein Blitz. Zum Beispiel: Du bist immer so egoistisch. Oder: Du übertreibst wieder total. Oder auch: Das liegt bestimmt an deinem Stress. Was steckt dahinter, wenn wir das Gefühl haben, unfair bewertet oder falsch gesehen zu werden? Wir sprechen darüber, warum bestimmte Aussagen so tief treffen. Und warum es in genau diesen Momenten so schwer ist, ruhig zu bleiben. Was hilft, wenn Rückzug näherliegt als Verbindung? Wir teilen persönliche Erfahrungen, praktische Impulse und eine gute Portion Humor. Für alle, die sich in ihrer Beziehung manchmal zwischen Vorwürfen und Kritik wiederfinden und sich eigentlich nur eines wünschen: verstanden zu werden. Wenn dir die Folge gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn du uns 5 Sterne gibst und den Podcast abonnierst. Damit hilfst du, unseren Podcast für noch mehr Menschen sichtbar zu machen. Vielen Dank.
Ist Wasser im Konflikt Israel–Palästina Treiber oder „nur“ Brandbeschleuniger? In dieser Folge spreche ich mit Michael Blume darüber, wie Wasser Konfliktverläufe prägt. Wir klären, wann Wasser Auslöser, Druckmittel oder Konfliktbühne ist und wie es die Grundversorgung bestimmt. Wir ordnen die Lage in Gaza/Westbank faktenbasiert ein, trennen harte Politikkritik sauber von antisemitischen Zuschreibungen und benennen die notwendigen Mindestabsprachen ohne die ziviles Leben nicht stabil bleibt. Was macht den Konflikt im Nahen Osten besonders, und was bedeutet das für Europa und Deutschland? Wo zeigen sich die Folgen von Wasserkrisen auch bei uns – und was müssen wir aus Gaza lernen?
Wenn KI-Agenten plötzlich zu Teamkollegen werden In der aktuellen Episode unserer Reihe zur Zusammenarbeit tauchen Didi und Frank in ein Thema ein, das vielen gerade im Alltag begegnet: KI als Teamkollegin. Oder sagen wir besser: als vermeintliche Teamkollegin. Denn genau an diesem Punkt beginnt die Diskussion – und sie wird überraschend persönlich. Frank bringt nicht nur seine Perspektive aus der Kurswechsler-Welt mit, sondern auch seine Rolle bei der HEC, wo künstliche Intelligenz längst ein zentraler Bestandteil strategischer Entscheidungen ist. Aus dieser Doppelperspektive entsteht ein spannender Blick auf Chancen, Irritationen und Risiken, die KI in der Zusammenarbeit mit sich bringt. Zwischen Faszination und Vorsicht: Warum „Vermenschlichung“ zum Problem werden kann Die Episode startet mit einem Erlebnis, das viele kennen: Man spricht mit einer KI – und sie klingt plötzlich erschreckend menschlich. Man bekommt Lob, Zustimmung, ein freundliches „Gute Frage!“ – und ehe man sich's versieht, fühlt es sich fast an wie ein echtes Gegenüber. Warum das verführerisch ist, aber gleichzeitig zur Falle werden kann, diskutieren die beiden ausführlich. Es geht um Vertrauen, Zuschreibungen, Intentionen – und um die großen Unterschiede zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz, die trotz realistischer Stimmen und schlauer Antworten unbedingt bewusst bleiben müssen. Was KI im Team leisten kann – und was unbedingt beim Menschen bleiben muss Natürlich geht es nicht nur um Risiken. Im Gegenteil: Die beiden sprechen darüber, welche Rollen KI-Agenten tatsächlich sinnvoll übernehmen können – von Routinearbeiten über Analyseunterstützung bis hin zu Aufgaben in der Moderation oder Konfliktbearbeitung, die viele zunächst gar nicht auf dem Schirm haben. Gleichzeitig bleibt eines klar: Entscheidungen, Verantwortung und Kontextverständnis liegen weiterhin – und vermutlich auch in Zukunft – beim Menschen. Welche Kompetenzen Teams deshalb brauchen, um KI wirklich gut und verantwortungsvoll einzusetzen, ist ein weiterer zentraler Punkt der Unterhaltung. Neugierig geworden? Dann hör rein – die Episode bietet viele Denkanstöße, praktische Beispiele und eine lebendige Diskussion darüber, wie Zusammenarbeit mit KI heute schon aussehen kann und welche Fragen wir uns besser frühzeitig stellen.
Warum schauen wir Tiere an? Weil wir sie schön finden oder faszinierend, niedlich oder bedrohlich? Weil sie uns als Symbol erscheinen für Macht und Stärke, für Frieden, Weisheit oder Fruchtbarkeit? All diese Zuschreibungen und Empfindungen, die Tiere bei uns auslösen, hat auch die Kunst immer wieder zum Thema gemacht. Einer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen ganz neuen Blick auf Tiere wagte, war der Bildhauer August Gaul. Ihm und seinen bronzenen Tierskulpturen ist jetzt im Frankfurter Liebieghaus eine neue Ausstellung gewidmet mit dem schönen Titel „Tiere sind auch nur Menschen“. Christoph Scheffer spricht darüber mit dem Kurator Vinzenz Brinkmann.
Warum schauen wir Tiere an? Weil wir sie schön finden oder faszinierend, niedlich oder bedrohlich? Weil sie uns als Symbol erscheinen für Macht und Stärke, für Frieden, Weisheit oder Fruchtbarkeit? All diese Zuschreibungen und Empfindungen, die Tiere bei uns auslösen, hat auch die Kunst immer wieder zum Thema gemacht. Einer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen ganz neuen Blick auf Tiere wagte, war der Bildhauer August Gaul. Ihm und seinen bronzenen Tierskulpturen ist jetzt im Frankfurter Liebieghaus eine neue Ausstellung gewidmet mit dem schönen Titel „Tiere sind auch nur Menschen“. Christoph Scheffer spricht darüber mit dem Kurator Vinzenz Brinkmann.
Mit mehreren Kulturen zu leben, bedeutet Reichtum und Bürde zugleich, sagt Waseem Hussain. Sein Geburtsland Pakistan war in seiner Kindheit in Kilchberg für ihn ein Sehnsuchtsort. Später berichtete er als Journalist aus Südasien. Heute ist er interkultureller Vermittler und schreibt Prosa und Songs. Seine erste musikalische Offenbarung erlebte Waseem Hussain, als er in den Schulferien seine Tante in Pakistan besuchte und auf ihrem Kassettengerät «The Sound of Silence» hörte. Schon als Kind begann er, selbst Songs zu schreiben. Als Jugendlicher jobbte er in der Schokoladenfabrik in Kilchberg, um sich eine gute Gitarre kaufen zu können. Bis heute ist Musik für Waseem Hussain ein wichtiges Ausdrucksmittel, auch wenn er beruflich andere Wege einschlagen hat: Zunächst berichtete er als investigativer Journalist aus Südasien und recherchierte zu Korruption und Machtmissbrauch. Später machte er seine Biografie zum Beruf und wurde Berater und Dozent für interkulturelle Kommunikation. Nach einem Burnout fand Waseem Hussain wieder Zugang zu seinem künstlerischen Ausdruck und begann zu schreiben. Kürzlich ist seine Erzählung «Habitus» erschienen – eine Auseinandersetzung mit kultureller Identität, Zuschreibungen und Zugehörigkeit. Die Musiktitel: 1. Simon & Garfunkel - The Sound of Silence 2. Khoosat Films (Saakin / Nimra Gilani) - Zindagi Tamasha Bani 3. Small People – Song von Waseem Hussain (Demoaufnahmen: waseemhussain.com) 4. DogOn - Rotten Rainbow Rollercoaster 5. Mark Knopfler - Oklahoma Ponies Das besprochene Buch: Habitus – von Waseem Hussain und Sascha Reichstein mit einem Essay von Silvia Henke. editionR
Thema: Kluft und Liebe – Macht, Unterdrückung und das Potenzial einer machtkritischen LiebeWas bedeutet Liebe jenseits von Disney-Fantasien und romantisierten Vorstellungen? Wie wirken sich Machtgefälle, Diskriminierung und gesellschaftliche Zuschreibungen auf unsere Beziehungen aus? Und wie können wir Liebe als Praxis verstehen, die Ungleichheiten sichtbar macht und ihnen etwas entgegensetzt?Darüber spricht Anja in dieser Folge mit Josephine Apraku, Afrikawissenschaftler:in, Autor:in von Kluft und Liebe und Expert:in für intersektionale rassismuskritische Bildungsarbeit.Sie reden über:warum Gefühle politisch sindwie Datingplattformen Diskriminierung sichtbar machenMachtgefälle in Beziehungen und ihre Wirkung auf Intimitätwas passiert, wenn Unterdrückungsmuster unbewusst in Beziehungen wirkenwie weiße Frauen verantwortungsvoll mit Rassismus in Beziehungen umgehen könnenwarum auch Trennungen Ungleichheit und Machtverhältnisse mitdenken müssenwie Liebe als machtkritische Praxis aussehen kann Mehr zu Josephine Apraku und dem Buch Kluft und Liebe findest du hier: www.instagram.com/josephine.apraku/ oder hier: Spotify Ihr Podcast: Revolution und Ferien
Friedrich Merz' Ruck-Rede: Großspurige Worte, leere Versprechen und die Realität eines entfremdeten KanzlersEin Kommentar von Janine Beicht.Friedrich Merz, der amtierende CDU-Bundeskanzler, hat am 3. Oktober 2025 in Saarbrücken eine Rede gehalten, die von ihm als Aufruf zu einer neuen Einheit in Deutschland gedacht war. Er forderte eine gemeinsame Kraftanstrengung, um Herausforderungen zu meistern, und betonte, vieles müsse sich ändern, damit das Gute im Land erhalten bleibe. [1]„Ich denke, heute nach 35 Jahren deutscher Einheit und in einer schwierigen Zeit für unser Land, sollten wir uns neu sammeln und mit Zuversicht und Tatkraft nach vorn blicken. Lassen Sie uns eine gemeinsame Kraftanstrengung unternehmen für eine neue Einheit in unserem Land.“ Friedrich Merz [1]Merz' Appell an die Bürger, mit Tatkraft voranzugehen, verliert angesichts seiner eigenen Politik jede Glaubwürdigkeit. Historische Vorbilder wie Winston Churchill, der 1940 seinen Landsleuten nichts als Blut, Schweiß, Mühsal und Tränen versprach, während er selbst Opfer brachte und vor Hitler warnte, zeigen, was eine echte Führungsrede ausmacht [2]. Churchill erschien nach Luftangriffen öffentlich, um Solidarität zu demonstrieren. Merz hingegen zeigt wenig Demut und respektiert die Bürger kaum, die er als nölend, larmoyant und wehleidig beschreibt. [4]„Lassen Sie uns unser Land nicht schlechtreden. […] Das Glas ist nicht halb leer, es ist halb voll. […] Glaubt irgendjemand, dass es mit der AfD besser wird? […] Hören wir doch mal auf, so larmoyant und wehleidig zu sein.“ Friedrich Merz [3]Sein Umfeld und die Medien kündigten die Rede zum Jahrestag der Deutschen Einheit als „Ruck-Rede“ an, ähnlich wie Roman Herzogs Aufruf 1997 zu einem Mentalitätswechsel.„Aber es ist auch noch nicht zu spät. Durch Deutschland muss ein Ruck gehen. Wir müssen Abschied nehmen von lieb gewordenen Besitzständen. Alle sind angesprochen, alle müssen Opfer bringen, alle müssen mitmachen.“ Roman Herzog 1997 [4]Merz' Worte wirken eher wie ein Versuch, den Optimismus für alle zu befehlen, ohne die drängenden Probleme konkret anzupacken.Vage Visionen und ungelöste Rätsel der EinheitIn seiner Ansprache streifte Merz die 35 Jahre deutsche Einheit, doch seine Darstellung bleibt oberflächlich. Er sprach von „Missverständnissen“ zwischen Ost und West, als handle es sich um bloße Kommunikationsprobleme.„Wir haben in den vergangenen 35 Jahren oft darüber gesprochen, nicht nur, aber vor allem an diesem 3. Oktober, wie alles kam seit dem Sommer und Herbst 1989. Wie viel Mut, wie viel Schmerzliebe sichtbar und wirksam wurden. Und dass diese sogenannte friedliche Revolution in der DDR auch hätte misslingen können. Selbstverständlich war unsere Einheit jedenfalls nicht. Wir haben oft darüber gesprochen, wie groß die wechselseitigen Missverständnisse waren und vielleicht bis heute sind und wie zäh sich manchmal pauschale, hin und wieder sogar abwertende Zuschreibungen noch immer halten." Friedrich Merz [1]...https://apolut.net/grossspurige-worte-un-leere-versprechen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Unsere Zeitreise beginnen wir im Heute. Eine Generation nach 1989 fragen wir: Was trennt und was verbindet Ost- und Westdeutsche? Was bedeutet Zugehörigkeit? Wir entdecken Vorurteile, Zuschreibungen, Ausgrenzung und überraschende Gemeinsamkeiten. Müller vom Hofe, Sophie / von Westphalen, Andreas www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
Unsere Zeitreise beginnen wir im Heute. Eine Generation nach 1989 fragen wir: Was trennt und was verbindet Ost- und Westdeutsche? Was bedeutet Zugehörigkeit? Wir entdecken Vorurteile, Zuschreibungen, Ausgrenzung und überraschende Gemeinsamkeiten. Müller vom Hofe, Sophie/Westphalen, Andreas www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
Die Mauer in Deutschland ist Geschichte. Seit 35 Jahren sind wir schließlich wiedervereint, oder? Aber manche Mauern sind geblieben, in den Köpfen, im Alltag, in Biografien. Weniger sichtbare Mauern, sondern jene, die viel schwieriger einzureißen sind. Gerade junge Menschen erleben die Folgen der Trennung heute anders als ihre Eltern und Großeltern und sprechen von einer “neuen Mauer”. Sie haben die Wende nicht erlebt und spüren das Trennende trotzdem. Was heißt es, heute ostdeutsch zu sein? Wo liegt das Verbindende oder ist die Trennung so nachhaltig, dass man es kaum wahrnehmen kann? Gibt es in den Grenzregionen eine wirkliche Gemeinschaft mit gemeinsamen Projekten? Da Deutschland am 3. Oktober offiziell den 35. Jahrestag der Wiedervereinigung feiert, geht “Der Tag” jetzt auf die Suche nach ostdeutschen Erinnerungen und Perspektiven: Mit Luisa Bäde, Film-Regisseurin und Mitglied im Netzwerks Nachwendekinder, mit Ilko-Sascha Kowalczuk, Autor des Buches “Die neue Mauer”, mit Daniel Kubiak, Sozialwissenschaftler an der Humboldt-Universität Berlin und mit Patrice Potrous, Historiker an der Universität Osnabrück. Podcast-Tipp: MDR AKTUELL - Tabubruch Nachwendekinder: Der lange Schatten der DDR Karolin ist Ende 30 und lebt in Halle. Sie kommt aus dem Osten und war gerade mal drei Jahre alt, als die Mauer fiel. Wirklich bewusst hat sie nur das wiedervereinigte Deutschland erlebt, sie ist damit ein sogenanntes "Nachwendekind". Trotzdem war die DDR in ihrer Kindheit und Jugend immer irgendwie präsent. Denn das untergegangene Land hat ihre Eltern geprägt, ihre Familiengeschichte und damit auch Karolin selbst. Nur geredet wurde darüber kaum, obwohl Karolin viele Fragen hätte. Bis heute sind sie nicht geklärt, denn in der Familie spricht man nicht gern über diese Zeit. Und gleichzeitig wächst Karolin in einem wiedervereinigten Land auf, in dem ihr Ostdeutsch sein immer wieder eine große Rolle gespielt hat, vor allem durch Zuschreibungen von außen. Den für Menschen im Westen war sie vor allem eins: Ostdeutsch. All das hat sie lange verunsichert, inzwischen sieht sie darin eine Stärke, die sie in ihre Arbeit als Theatermacherin einfließen lässt. In dieser Folge sprechen wir mit Karolin über ihre Familie, den Schatten der DDR und die ostdeutsche Identität eines Nachwendekindes. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:bcba33741be66f6b/
Die Mauer in Deutschland ist Geschichte. Seit 35 Jahren sind wir schließlich wiedervereint, oder? Aber manche Mauern sind geblieben, in den Köpfen, im Alltag, in Biografien. Weniger sichtbare Mauern, sondern jene, die viel schwieriger einzureißen sind. Gerade junge Menschen erleben die Folgen der Trennung heute anders als ihre Eltern und Großeltern und sprechen von einer “neuen Mauer”. Sie haben die Wende nicht erlebt und spüren das Trennende trotzdem. Was heißt es, heute ostdeutsch zu sein? Wo liegt das Verbindende oder ist die Trennung so nachhaltig, dass man es kaum wahrnehmen kann? Gibt es in den Grenzregionen eine wirkliche Gemeinschaft mit gemeinsamen Projekten? Da Deutschland am 3. Oktober offiziell den 35. Jahrestag der Wiedervereinigung feiert, geht “Der Tag” jetzt auf die Suche nach ostdeutschen Erinnerungen und Perspektiven: Mit Luisa Bäde, Film-Regisseurin und Mitglied im Netzwerks Nachwendekinder, mit Ilko-Sascha Kowalczuk, Autor des Buches “Die neue Mauer”, mit Daniel Kubiak, Sozialwissenschaftler an der Humboldt-Universität Berlin und mit Patrice Potrous, Historiker an der Universität Osnabrück. Podcast-Tipp: MDR AKTUELL - Tabubruch Nachwendekinder: Der lange Schatten der DDR Karolin ist Ende 30 und lebt in Halle. Sie kommt aus dem Osten und war gerade mal drei Jahre alt, als die Mauer fiel. Wirklich bewusst hat sie nur das wiedervereinigte Deutschland erlebt, sie ist damit ein sogenanntes "Nachwendekind". Trotzdem war die DDR in ihrer Kindheit und Jugend immer irgendwie präsent. Denn das untergegangene Land hat ihre Eltern geprägt, ihre Familiengeschichte und damit auch Karolin selbst. Nur geredet wurde darüber kaum, obwohl Karolin viele Fragen hätte. Bis heute sind sie nicht geklärt, denn in der Familie spricht man nicht gern über diese Zeit. Und gleichzeitig wächst Karolin in einem wiedervereinigten Land auf, in dem ihr Ostdeutsch sein immer wieder eine große Rolle gespielt hat, vor allem durch Zuschreibungen von außen. Den für Menschen im Westen war sie vor allem eins: Ostdeutsch. All das hat sie lange verunsichert, inzwischen sieht sie darin eine Stärke, die sie in ihre Arbeit als Theatermacherin einfließen lässt. In dieser Folge sprechen wir mit Karolin über ihre Familie, den Schatten der DDR und die ostdeutsche Identität eines Nachwendekindes. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:bcba33741be66f6b/
In dieser Folge „Tipps. Vorurteile über spirituelle Frauen“ nehmen wir gängige Klischees auseinander – vom Etikett „weltfremd“ über den Mythos, spirituelle Arbeit „dürfe kein Geld verlangen“, bis hin zu alten Zuschreibungen wie „ungebildet“ oder „unsportlich“. Ich zeige, warum Spiritualität nichts mit Flucht zu tun hat, sondern mit verkörperter Präsenz, Ethik und kontinuierlicher Weiterbildung. Du bekommst konkrete, alltagstaugliche Formulierungen, mit denen du Vorurteile ruhig und klar entkräftest, ohne in Rechtfertigung zu rutschen: kurze Reframes, One-Liner für kritische Nachfragen und kleine Gesprächsbrücken, die die echte Sachebene sichtbar machen. Gleichzeitig üben wir, Grenzen freundlich, aber unmissverständlich zu setzen – online wie offline – und dabei Humor & Haltung als entwaffnende Ressourcen zu nutzen.MorgenmeditationStarte zentriert und gestärkt in den Tag – live mit mir:
Gazakrieg, Angriffe auf Irans Atomanlagen oder der Schlag gegen die Hamas in Katar: Die Politik der israelischen Führung sorgt weltweit zunehmend für Verständnislosigkeit und Empörung. Und so weit der Nahostkonflikt entfernt zu sein scheint, so nah fühlt er sich für viele Juden und Jüdinnen hierzulande an, setzt sie unter Rechtfertigungsdruck: Wie hältst du es mit der Regierung Netanjahu? Das zeigt auch die Debatte über die Ausladung des israelischen Dirigenten Lahav Shani beim Flandernfestival. Seit dem Angriff der Terror-Organisation Hamas auf Israel im Oktober 2023 ist der israelbezogene Antisemitismus auch in Deutschland schlimmer geworden. Welche Erfahrung machen Betroffene und wie gehen sie damit um? Und wie lassen sich gefährliche Stereotype und Zuschreibungen überwinden? Andrea Beer diskutiert mit Stella Leder – Dramaturgin und Leiterin des Instituts für Neue Soziale Plastik, Berlin; Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai – Professorin für Methoden der Sozialen Arbeit und Sozialarbeitsforschung Fachhochschule Potsdam; Doron Rabincovici – Schriftsteller und Historiker, Wien
Folge 54 – Wenn Spiritualität stresstIn dieser Episode von Der Thingcast sprechen wir über den Druck, der auch in unserer spirituellen Praxis spürbar werden kann. Heidentum, Naturspiritualität und Animismus sollten eigentlich Wege sein, die uns in die Freiheit, ins Vertrauen und in die Verbundenheit mit allem Sein führen. Doch oft erleben wir auch im Paganismus die gleichen Muster wie in der Leistungsgesellschaft: höher, schneller, weiter – Zertifikate, Retreats, Statussymbole.Wir fragen uns: Warum lassen wir uns als Heiden in solche Strukturen drängen? Was macht Angst mit uns? Angst vor Ablehnung, vor falscher Zugehörigkeit, vor Zuschreibungen? Und wie können wir lernen, mutig zu unserer Spiritualität zu stehen, frei von Vergleich und Verteidigung?Gemeinsam reflektieren wir, wie wir Paganismus gestalten können, der lebensbejahend, bewusst und authentisch ist. Wir plädieren für mehr Gelassenheit, für bewusste Entscheidungen und für Spiritualität als Weg der Freiheit – jenseits von Druck und Konsum.
► Hier findest du das Buch „Verkappte Narzissten“ von Dr. Britta Papay:https://go.veitlindau.com/verkappte-narzisten-britta-papay► In dieser Folge von HUMAN FUTURE MOVEMENT lade ich dich zu einem tiefgründigen und ehrlichen Gespräch mit Dr. Britta Papay ein.Britta ist systemische Therapeutin, Speakerin und Autorin. Mit viel Klarheit, Humor und Erfahrung spricht sie über ein Thema, das viele betrifft, aber selten wirklich verstanden wird: verdeckter Narzissmus – besonders in den Kreisen von helfenden, spirituellen oder sensiblen Menschen.► Gemeinsam schauen wir hin:Was ist Narzissmus wirklich – jenseits von Klischees und oberflächlichen Zuschreibungen?Wie zeigt sich verkappter Narzissmus in Beziehungen, auf Bühnen und in spirituellen Kontexten?Warum sind gerade „gute“ Menschen manchmal besonders anfällig für narzisstische Muster – in sich selbst und in anderen?Und wie können wir ehrlich und liebevoll Verantwortung übernehmen – für uns selbst, für unsere Wirkung und für eine neue Kultur der Selbstführung?Dieses Gespräch ist keine Abrechnung, sondern eine Einladung zur radikalen Ehrlichkeit. Es ist für alle, die sich tief mit sich selbst auseinandersetzen wollen – besonders, wenn sie in Führungsrollen, auf Bühnen oder in helfenden Berufen wirken.Ich wünsche euch viel Freude und tiefe Erkenntnisse.In Verbundenheit,Veit► Über Britta Papay:Dr. Britta Papay ist systemische Therapeutin und Expertin für narzisstische Persönlichkeitsstrukturen. Mit ihrem Buch „Verkappte Narzissten“ liefert sie einen tiefgehenden, verständlichen und zugleich unterhaltsamen Zugang zum Thema. Sie enttabuisiert, sensibilisiert – und ermutigt dazu, sowohl äußere als auch innere Dynamiken liebevoll zu entlarven und in gesunde Bahnen zu lenken.► Alles zu Britta:► Echte Beziehungen, wahres Selbst: https://brittapapay.com► Weitere Inhalte & Angebote: https://brittapapay.de► Instagram: https://www.instagram.com/dr.brittapapay/?hl=de► LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/dr-britta-papay-2ab460131► Alles zu Veit Lindau: https://go.veitlindau.com/bold-impact► Instagram: https://www.instagram.com/veit.lindau/► Facebook: https://www.facebook.com/veitlindau► Hier geht's zu homodea: http://go.homodea.com/hd191► Instagram: https://www.instagram.com/homodea/► Facebook: https://www.facebook.com/homodea► Schon abonniert? Hier geht's zum Human Future Movement Campushttps://kurse.hd5.homodea.com/human-future-movement► Du kannst dir den Podcast überall auf Apple Podcasts, Spotify, meinem Blog, YouTube, SoundCloud und allen Podcastapps kostenlos anhören.► Wir freuen uns sehr, wenn dich die Folge inspiriert. Schreibe uns sehr gern unter podcast@veitlindau.com deine Wünsche für Gäst:innen.► Du möchtest etwas Gutes für die Welt beitragen? Die ichliebedich-Stiftung fördert weltweit integrale Projekte der Potenzialentfaltungund der Kultur des Mitgefühls, besonders für Kinder und Jugendliche.https://ichliebedich-stiftung.de/ich liebe dich-Stiftunghttps://www.paypal.com/paypalme/ichliebedichoderIBAN: DE37 6625 0030 0030 0711 46BIC: SOLADES1BAD#narzissmusverstehen #verkappteNarzissten #selbstführung #psychologie #bewusstein
Kinder sind die Zukunft, lautet ein gängiger Ausspruch. Und zugegeben, ein paar kleine Aufmerksamkeiten für junge Menschen stehen drin im Koalitionsvertrag: Eine Erhöhung des BAföG, mehr Teilhabe für Kinder in Armut, mehr Geld für Kitas und Schulen etc. Aber was ist mit den ganz großen sozialen Fragen, wenn es um die Rente der künftigen Generation geht? Um mehr Investitionen in den Klimaschutz? Um die Frage, wer für die Kosten der Zeitenwende in Sachen Infrastruktur, Sicherheit und Verteidigung aufkommt? SPD und Union haben da, aus Sicht vieler Fachleute bei ihren Ausgaben- und der Schuldenplanung, junge Menschen aus dem Blick verloren. Obwohl dieser Satz im Koalitionsvertrag steht auf Seite 54: “Es ist ein Gebot der Generationengerechtigkeit, verantwortungsvoll mit dem Geld umzugehen”. Wir besprechen das mit Luke Hoß, dem jüngsten Bundestagsabgeordneten (Linke), mit Frank Nullmeier, Politologe und Fachmann für Sozialpolitik an der Uni Bremen, mit Johannes Müller-Salo, Philosoph und Autor, der sich mit Klimakrise und Generationengerechtigkeit beschäftigt und mit Stefan Gosepath, Philosoph an der FU Berlin, der uns von den Ungerechtigkeiten des Erbens erzählt. Podcast-Tipp: SWR Das Wissen Boomer, Millenials, Gen Z - Was die Generationen trennt und eint Die Boomer haben die Welt zerstört, die Millennials sind verweichlicht, die Gen Z viel zu anspruchsvoll. Seit Jahrzehnten labeln Gesellschaften Alterskohorten in bestimmte "Generationen". Doch was ist dran an diesen Zuschreibungen? Nützen uns diese Schubladen? https://www.ardaudiothek.de/episode/das-wissen/boomer-millenials-gen-z-was-die-generationen-trennt-und-eint/swr-kultur/13422775/
Kinder sind die Zukunft, lautet ein gängiger Ausspruch. Und zugegeben, ein paar kleine Aufmerksamkeiten für junge Menschen stehen drin im Koalitionsvertrag: Eine Erhöhung des BAföG, mehr Teilhabe für Kinder in Armut, mehr Geld für Kitas und Schulen etc. Aber was ist mit den ganz großen sozialen Fragen, wenn es um die Rente der künftigen Generation geht? Um mehr Investitionen in den Klimaschutz? Um die Frage, wer für die Kosten der Zeitenwende in Sachen Infrastruktur, Sicherheit und Verteidigung aufkommt? SPD und Union haben da, aus Sicht vieler Fachleute bei ihren Ausgaben- und der Schuldenplanung, junge Menschen aus dem Blick verloren. Obwohl dieser Satz im Koalitionsvertrag steht auf Seite 54: “Es ist ein Gebot der Generationengerechtigkeit, verantwortungsvoll mit dem Geld umzugehen”. Wir besprechen das mit Luke Hoß, dem jüngsten Bundestagsabgeordneten (Linke), mit Frank Nullmeier, Politologe und Fachmann für Sozialpolitik an der Uni Bremen, mit Johannes Müller-Salo, Philosoph und Autor, der sich mit Klimakrise und Generationengerechtigkeit beschäftigt und mit Stefan Gosepath, Philosoph an der FU Berlin, der uns von den Ungerechtigkeiten des Erbens erzählt. Podcast-Tipp: SWR Das Wissen Boomer, Millenials, Gen Z - Was die Generationen trennt und eint Die Boomer haben die Welt zerstört, die Millennials sind verweichlicht, die Gen Z viel zu anspruchsvoll. Seit Jahrzehnten labeln Gesellschaften Alterskohorten in bestimmte "Generationen". Doch was ist dran an diesen Zuschreibungen? Nützen uns diese Schubladen? https://www.ardaudiothek.de/episode/das-wissen/boomer-millenials-gen-z-was-die-generationen-trennt-und-eint/swr-kultur/13422775/
Das Mittelmeer ist seit der Antike ein Sammelbecken für Piraten und Seeräuber. Mit der Verbreitung des Islam kommt ab dem 8. Jahrhundert eine neue Bedrohung hinzu: muslimische Korsaren. Sie plündern und brandschatzen die Küstenstädte Italiens, Spaniens und Frankreichs und gelangen später sogar bis nach Island und Irland. Dabei haben sie es neben den Reichtümern der Städte noch auf etwas anderes abgesehen: Männer, Frauen und Jugendliche werden zu Tausenden auf die Schiffe beladen und auf den Sklavenmärkten Nordafrikas verkauft. Einer, der ständig für neue "Ware” sorgt, ist Hayreddin Barbarossa. Er ist der gefürchtetste aller Korsaren. Sein Ruf eilt ihm voraus und auch heute noch wechseln sich die Zuschreibungen ab: Gemeiner Pirat oder Nationalheld?
Mit „Americanah“ gelang ihr ein Riesenerfolg. In ihrem neuen Roman „Dream Count“ erzählt Chimamanda Ngozi Adichies von vier Frauenschicksalen und einer nigerianisch-amerikanischen Lebenswelt, die sich den gängigen Zuschreibungen widersetzt. Albath, Maike www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Hörspiel nach einer Erzählung von Kenzaburō Ōe "Nichtsahnend von hinten überwältigt zu werden - das darf mir nicht passieren. Besser, ich bin rechtzeitig auf ihn eingestellt, dann kämpfe ich mit einem Verfolger, den ich vor mir habe." Ein Mensch auf der Flucht. Ein Japaner in Mexiko, der sich illegal mit medizinischen Gelegenheitsjobs durchs Leben schlägt, erzählt einem Patienten seine Geschichte. Da dieser, ein Landsmann, eine Zahnoperation erdulden muss, wird es ein Monolog. Von Geburt an ausgegrenzt, spürt er schon als Kind die instabile Besonderheit seiner Existenz. Erst recht nach der Naturkatastrophe, die seine gesamte Familie auslöscht, weist ihm die Dorfgemeinschaft Rollen zu, die seinen Bedürfnissen nach Geborgenheit und Entfaltung widersprechen. Ob als allgemeiner Liebling gehätschelt oder als Sündenbock gemieden, stets bekräftigen diese Zuschreibungen sein Außenseitertum. Um endlich Hass und Forderungen zu entgehen, wählt er das Leben des Verfolgten - mit der Vision, einmal selbst ein Dorf für Ausgegrenzte zu gründen. Vorlage: Der Sündenbock (Erzählung, japanisch) Autor: Kenzaburō Ōe Besetzung: Hermann Lause (Sprecher) Übersetzung: Buki Kim, Siegfried Schaarschmidt, Ingrid Rönsch Bearbeitung: David Chotjewitz Komposition: Henrik Albrecht Technische Realisierung: Ingeborg Kiepert, Angelika Brochhaus, Christoph Bette Regieassistenz: Thomas Wolfertz Regie: Leonhard Koppelmann Dramaturgie: Sibylle Becker-Grüll Redaktion: Thilo Guschas Produktion: Norddeutscher Rundfunk 2001
Schwestern haben eine besondere Verbindung. Mal eng, mal schwierig, mal beides in Phasen. Heute spricht Julia dazu mit Prof. Dr. Corinna Onnen, ihres Zeichens Sozialwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Familiensoziologie und Gender Studies; sie hat zu dem Thema geforscht – also zu einer Konstellation, in der zwei Frauen aus einer Herkunftsfamilie stammen.Julia interessiert dabei vor allem: Wirken in einer solchen Konstellation Frauenbilder, die in der Gesellschaft vorherrschen – und wenn ja wie?Wie viel Freiheit oder Unfreiheit liegt in der Rolle und Position, die wir als Schwestern innerhalb der Familie wählen?Und was heißt das für unsere Töchter, wenn wir sie denn haben? Professorin Onnen sagt: "Welche Frauenrolle Schwestern in einer Familie einnehmen, hat natürlich auch mit den Anlagen der Individuen zu tun, aber eben auch sehr stark mit den Frauenbildern, die die umgebende Gesellschaft anbietet: Meist ist für die Jüngere die Rolle der 'kleinen Bedürftigen/Unbedarften" vorgesehen', von der 'Großen' wird erwartet, dass sie sich kümmert, am besten um alles."ZITAT: "Bei Schwestern ist es oft so: Für die Jüngere ist in unserer Gesellschaft die Rolle der 'kleinen Bedürftigen/Unbedarften" vorgesehen', von der 'Großen' wird erwartet, dass sie sich kümmert, am besten um alles."Schwestern. Zur Dynamik einer lebenslangen Beziehung, Corinna Onnen-Isemann (Hg.), Gertrud Maria Rösch (Hg.). Campus Verlag 2005, 232 SeitenJUHU - unser neuer SAISONWECHSEL Newsletter ist da, in dem sich alles um die Lebensmitte und die Wechseljahre dreht! Lasst Euch informieren, und inspirieren! Hier könnt Ihr Euch anmelden.+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/menoanmich +++Lade dir die Aware App noch heute herunter und verwende den Code MENOANMICH20, um exklusive 20% Rabatt auf alle Aware Tests zu erhalten! Mit Aware setzt du auf Prävention! Erhalte eine umfassende Blutanalyse durch erfahrenes Fachpersonal und deine Ergebnisse in 48 Stunden in deiner App. Verfolge deine Gesundheit im Detail und nutze die Erkenntnisse, um während der Wechseljahre und darüber hinaus in bester Form zu bleiben. Mehr auf https://www.aware.appWEITERE TOLLE ANGEBOTE ZUR LEBENSMITTE aus der BRIGITTE Redaktion:NEU On Demand Video-Kurs zum Thema WechseljahreAusserdem, fundierte schriftliche Dossiers zu den ThemenWECHSELJAHRESTOFFWECHSELPARTNERSCHAFT Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Liebe auf den ersten Blick war es nicht - zwischen Laura, Lena und der toxischen Weiblichkeit. Der Titel des Buches von Sophia Fritz sorgte bei den beiden zunächst für großes Unbehagen. Die Befürchtung: hier wird der Begriff „Toxische Männlichkeit“ umgekehrt, um endlich auch mal weiblich sozialisierte Menschen als Schuldige zu entlarven.Aber weit gefehlt. Autorin Sophia Fritz hat besseres vor. Sie begibt sich auf eine sehr persönliche Reise und untersucht anhand ihrer eigenen weiblichen Prägung, mit welchen patriarchalen Zuschreibungen und Beeinflussungen Frauen aufwachsen. Ihr gelingt damit der Spagat zwischen kritischer Auseinandersetzung mit Weiblichkeit einerseits und Empowerment andererseits. Laura und Lena diskutieren anhand von Sophia Fritz messerscharfen und teils schmerzhaften Analysen, wo weiblich sozialisierte Menschen in Verantwortung für ihr Handeln genommen werden können und wo sie sich doch eine differenzierte Betrachtung von Diskriminierungs- und Machtdynamiken gewünscht hätten. Selten hat ein Buch die beiden so herausgefordert wie dieses.Danke an alle, die den Lila Podcast mit ihrer Unterstützung am Leben halten!Noch immer reichen die Crowdfunding-Einnahmen nicht, um alle 14 Tage eine Folge und einen Newsletter zu finanzieren. Wenn ihr könnt, lasst deswegen gern ein paar Euros da - verschiedene Wege dazu findet ihr auf unserer Unterstützen-Seite.Links und HintergründeSophia Fritz InstagramBuch „Toxische Weiblichkeit“ von Sophia FritzSophia Fritz zu Gast beim Podcast „Hotel Matze“Sophia Fritz zu Gast bei „taz Talk meets Buchmesse Leipzig“ Buch „Prägungen - Nachdenken über Männlichkeit“ von Christian DittloffBuch „Morgen wird Sex wieder gut“ von Katherine Angel Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Drei Frauen, drei Generationen, kein Kinderwunsch. Frausein wird oft gleichgesetzt mit Mutterschaft, und Frauen ohne Kinderwunsch weht auch heute noch ein kühler Wind von Unverständnis entgegen. «DOK» porträtiert drei Frauen, die sich davon nicht beirren lassen. Eine junge Hebamme will sich sterilisieren lassen und stellt damit soziale Normvorstellungen in Frage. Eine Feministin der Boomergeneration reflektiert unverblümt die Erwartungen an eine Frauenbiografie und lebt ein ungebundenes Leben, das sonst vor allem jungen Menschen zugestanden wird. Einer Achtzigjährigen wiederum gelingt es, durch den früheren Verzicht auf Mutterschaft auch im Alter der Einsamkeit zu entrinnen. Auf erfrischende Weise zeigt der Einblick ins Leben der drei starken Frauen überraschende Formen von Erfüllung jenseits von gesellschaftlichen Zuschreibungen.