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Der Titel der heutigen Episode ist: »Künstliche Vernunft?«, und ich freue mich besonders, dass sich Jan Juhani Steinmann wieder zu einem Gespräch bereit erklärt hat. Wir spannen in dieser Episode einen weiten Bogen von der Frage, was Intelligenz, Bewusstsein und Selbstbewusstsein sind, welche Rolle Biologie, Leib und Körper sowie Theologie spielen können, um dann auf die Frage der künstlichen Intelligenz und Vernunft zu kommen. Was hat es mit der sogenannten Singularität und dem Transhumanismus auf sich, und warum könnte die Bevölkerungsentwicklung des Menschen eine wesentliche Rolle spielen? Am Ende legt Jan seine Vorstellung eines positiven Bildes des Zusammenspiels von Mensch und Technik dar. Dr. Juhani Steinmann ist in Bern geboren, mütterlicherseits Finne, ist Philosoph, Dichter und Theologe. Er hat Philosophie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften, Politikwissenschaften sowie Theologie in Zürich, Berlin, St. Andrews, Heidelberg, Rom und Cambridge studiert. Forschungsaufenthalte wurden in Kopenhagen, Helsinki und Oxford durchgeführt. Unter der Betreuung von Prof. Konrad Paul Liessmann hat er 2021 an der Universität Wien in Philosophie promoviert. Zurzeit forscht er am Institut Catholique de Paris, an der Università di Roma LUMSA sowie an der Faculty of Divinity der University of Cambridge zur poetischen Phänomenologie im Kontext des Denkens von Kierkegaard, Nietzsche und Heidegger. Er ist ferner Begründer des Kollektivs Omnibus Omnia. Nebst wissenschaftlichen Publikationen in Philosophie und Theologie publiziert er auch Dichtung. Besonders möchte ich auch seine Bücher erwähnen, vorzugsweise: »Kritik der künstlichen Vernunft. Vorspiel eines Anathemas« und »Das Vorfaltenlicht. Die Alpen und das Valley«. Diese beiden Werke gehören zusammen, sind wie Geschwister zu betrachten. Das erste ist eine Techniktheologie/-philosophie, das zweite eine Technik- und Naturpoesie, da die Gedichte dazu im Silicon Valley und in den Alpen geschrieben wurden. Vorzugsweise deshalb, weil sie zum Thema des heutigen Gesprächs passen. Wir beginnen das Gespräch mit der Frage nach dem Begriff der Intelligenz. Wie kann man sich diesem Begriff nähern, der ja schon beim Menschen mit vielfältiger Bedeutung überladen ist — und dann wird er auch noch für künstliche Intelligenz verwendet? »Intelligenz ist eine Form der Vermittlung innerhalb von Relationen — also, es werden Dinge in ein Verhältnis zueinander gestellt.« Wie leitet sich daraus (beim Menschen) Selbstbewusstsein und Bewusstsein allgemein ab? »Der Mensch ist ja sicherlich das erste Wesen, das überhaupt eine Definition dieser Eigenschaften, die es an sich selbst bemerkt, geleistet hat. […] Intelligenz erkennt sich selbst durch den Menschen als jenem Wesen, das intelligent ist, oder zu sein scheint.« Was folgt daraus in theologisch/philosophischer Reflexion? Was bedeutet der Begriff Logos und wie steht er in Zusammenhang mit Intelligenz und Bewusstsein? Gibt es einen metaphysisch ur-ontologischen Garanten von Bedeutung? Ist Gott der Garant für die Vernünftigkeit der Vernunft? Oder sind diese Eigenschaften des Menschen schlicht emergente Phänomene, die aus der biologischen Komplexität seiner selbst entspringen? Ist die »künstliche Intelligenz« äquivalent zur menschlichen/biologischen Vernunft? Oder ist dies grundsätzlich zu anthropomorph gedacht? Wie ist der Zusammenhang zwischen diesen philosophisch/theologischen und operationalen Ansätzen der Intelligenz — etwa ausgedrückt durch Intelligenztests und dergleichen? Was bedeutet der Begriff des Geistes? Was sind die verschiedenen Modi der Rationalität, in denen Menschen operieren? Was ist dianoetisches und noetisches Denken? Gibt es eine göttliche — hypernoetische Dimension? Welche Rolle spielen Instinkt und Intuition? Wie nehmen wir Stimmungen wahr? Was hat es mit der Leiblichkeit auf sich? Zu welcher Leistung sind nun Algorithmen und Maschinen fähig? »Maschinen imitieren im Grunde Dianoia — zugleich aber simulieren sie noetische Vernunft« Was ist Behaviorismus, und wie hilft er, die aktuellen Entwicklungen zu verstehen? Ist der Mensch frei? Was bedeutet der Begriff der Freiheit überhaupt, besonders wenn man sich auf die sogenannte Willensfreiheit bezieht? Ziehen wir die Grenze zwischen Maschine und Mensch vielleicht nur darum, weil wir gekränkt sind, weil Maschinen nun etwas können, was wir für rein menschlich gehalten haben? Ist das vielleicht nur eine weitere Ergänzung zu den drei Kränkungen des Menschen nach Sigmund Freud? »Warum sollten wir uns selbst abschaffen, hinfällig machen?« Aber haben wir ab einem bestimmten Zeitpunkt überhaupt noch die Wahl? Was ist die Rolle des Leibes für Vernunft und Intelligenz und vor allem für die noetische Dimension? Was ist Informationismus? Sind Maschinen gar die nächste evolutionäre Stufe auf unserem Planeten? Kehren wir zur Frage der Freiheit und Willensfreiheit zurück. Ist das vielleicht eine Frage, die viel weniger philosophische Tiefe hat, als häufig dargestellt wird? Um Wittgenstein zu bemühen: »Die meisten Sätze und Fragen, welche über philosophische Dinge geschrieben worden sind, sind nicht falsch, sondern unsinnig.« Wie zeigt sich das, was wir Autonomie nennen, wie kann es sein, dass wir uns selbst als frei empfinden? »Das ist ja ein schönes Paradox der Freiheit, dass man sich freiwilliger Notwendigkeit hingibt. […] Freiheit ist eine Stimmung — man fühlt sich frei. […] Du willst ja nur, was du willst.« Was folgt daraus? »Wir sind schon immer gefangen in den Bedingungen unseres Hier-Seins. Und von innen — aus diesem System heraus — kann die Freiheit nicht bewiesen werden. So zumindest erscheint es uns.« Schopenhauer sagt: »Ich kann zwar tun, was ich will, aber nicht wollen, was ich will.« Ist dies eine Widerlegung der Freiheit — wie Schopenhauer es annimmt — oder kann man andere Schlüsse ziehen? Gibt es einen Grund anzunehmen, dass es Intelligenz nur beim Menschen, respektive in biologischen Systemen, gibt? Beziehungsweise, dass es überhaupt andere intelligente Wesen außerhalb von mir selbst gibt (die solipsistische Idee)? Was passiert aber mit verkörperter künstlicher Intelligenz, etwa in der Robotik? Sind Roboter nur Körper und kein Leib? Ist es ein Kategorienfehler, die biologische mit der kulturellen und technischen Evolution zu vergleichen? »Die Kultur hat den Menschen schon von der Evolution entfremdet.« Kommt die biologische Evolution zu einem Ende, und wird sie von neuen Gesetzmäßigkeiten abgelöst? Was ist das Zusammenspiel von Technik, Maschinen und Macht? Ist Technik co-evolutionär mit dem Menschen? Gibt es einen Sprung von der Humanität zur Transhumanität? Was versteht man unter (technologischem) Transhumanismus, und was sind die Ursprünge? Allgemeiner gefragt: Ist der Mensch eine Aporie, die man überwinden muss? Wie sieht es mit biologisch/technischen Mischformen, kybernetischen Organismen aus? Steuern wir auf eine Singularität zu, die in etwa so gelesen werden könnte: »Es gibt keinen Gott — programmieren wir doch die Superintelligenz als neuen Gott« So beantwortet Ray Kurzweil die Frage: Is there a god: »Not yet«. »Wir haben keinen Begriff, was auf uns zukommt. Das könnte die Abschaffung des Menschen bedeuten — oder vielleicht eine relativ gemäßigte Koexistenz. Aber wir dürfen es nicht unterschätzen.« Wie groß ist diese Gefahr? Ist es überhaupt eine Gefahr? Können wir diese Technologien kontrollieren und regulieren? »Ich sehe keinen Grund anzunehmen, warum wir obsolet sein möchten.« Wie wahrscheinlich ist das Entstehen einer Superintelligenz, die möglicherweise sogar global wirksam wird? Was wäre die Voraussetzung dafür? Aber selbst, wenn es zu keiner Singularität oder Superintelligenz kommt, ist die Menschlichkeit nicht schon durch die Integration in permanent verfügbare dianoetische Systeme gefährdet? Werden wir unsere Urteilskraft an die Maschine delegieren? Mit welchen Folgen? Außerdem dürfen fundamentale Prinzipien komplexer Systeme nicht vergessen werden: Führen mehr Daten etwa zu mehr Sicherheit oder zu mehr Unsicherheit? Und wie können wir das entscheiden? Woher kommt das Neue in die Welt? »Die Welt ist nicht nur ihre Messbarkeit. Sie ist nicht die Summe ihrer Daten. […] Die Welt ist immer mehr und anders, als sich in einem Ordnungssystem sagen lässt.« Zum Ende des Gesprächs folgt eine vielleicht unerwartete Abzweigung: Bevölkerungen kollabieren weltweit. Im Gegensatz zu den langjährigen Warnungen tritt also das Gegenteil einer Bevölkerungsexplosion mittel- und langfristig ein. Dies gilt praktisch weltweit und besonders in den Industrienationen. Eine dramatisch alternde und gleichzeitig schrumpfende Bevölkerung wird aber erhebliche Probleme haben, ihre ökonomische und militärische und damit geopolitische Position aufrechtzuerhalten. Wird daraus ein enormer Druck entstehen, Robotik und künstliche Intelligenz als Ersatz für fehlende Arbeitskraft zu entwickeln und einzusetzen? Übernehmen — mit Marx gesprochen — die Maschinen also irgendwann die proletarische Arbeit? Gibt es doch noch ein alternatives und hoffnungsfroheres Paradigma? Also zu den Paradigmen der: Humanität Transhumanität Theo-Humanität Was ist darunter zu verstehen? »Lasst uns doch gemeinsam uns vergöttlichen — ob es Gott gibt, oder nicht. Das macht uns zu würdevollen und schönen Wesen.« Wollen wir Technologien, die den Menschen als Idioten betrachten, oder die uns als Menschen erhöhen? Referenzen Andere Episoden Episode 147: Digitale Kolonie oder Souveränität? Ein Gespräch mit Wilfried Jäger und Kevin Mallinger Episode 143: Auf Sand gebaut? Episode 139: Komfortable Disruption Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 134: Das Werdende, das ewig wirkt und lebt? Transzendent oder Transient Episode 132: Fragen an die künstliche Intelligenz — eine konstruktive Irritation Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 119: Spy vs Spy: Über künstlicher Intelligenz und anderen Agenten Episode 104: Aus Quantität wird Qualität Episode 98: Ist Gott tot? Ein philosophisches Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Episode 85: Naturalismus — was weiß Wissenschaft? Episode 68: Modelle und Realität, ein Gespräch mit Dr. Andreas Windisch Fachliche Referenzen Webseite und Lebenslauf von Jan Juhani Steinmann YouTube Kanal von Jan Juhani Steinmann Jan Juhani Steinmann, Kritik der künstlichen Vernunft, Lepanto (2025) Jan Juhani Steinmann, Das Vorfaltenlicht. Die Alpen und das Valley, Wieser Verlag (2025) Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft (1781) Peter Sloterdijk, Kritik der zynischen Vernunft, Suhrkamp (1983) Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus (1922) Kränkungen der Menschheit, Sigmund Freud und folgende Andy Clark, Being There, MIT Press (1998) Steve Taylor, How a Flawed Experiment “Proved” That Free Will Doesn't Exist, Scientific American (2019)
Für manche ist das keine Frage, sondern die Grundlage ihres Lebens und Glaubens. Für andere ist das ein Gedanke aus ferner Vergangenheit. Wie menschlich, allzu menschlich die Bibel ist, habe die historische Forschung der letzten Jahrhunderte doch eindrücklich gezeigt. Und für wieder andere ist diese Diskussion schon kaum noch verständlich. Haben wir heute nicht ganz andere Fragen? Andi und Thorsten wollen sich in den nächsten Monaten der Bedeutung der Bibel für uns heute ausführlich stellen. In dieser Eröffnungsfolge eines neuen Bibel- Dossiers erzählen sie von ihrer langen Geschichte mit der Heiligen Schrift, ihren Entdeckungen und ihren Zweifel, was sie anspricht und was sie abstösst. Beide stören sich an zwei verbreiteten Haltungen zur Bibel: Für einige ist die Bibel sakrosankt, irrtumslos, absolute Autorität. Und indem sie Bibel in einem autoritären Geist lesen zur Untermauerung eigener Überzeugungen, werden sie ihr überhaupt nicht gerecht. Für andere gilt die Bibel als überholt, langweilig oder gefährlich, religiöser Stoff ohne Wert für die Gegenwart; und sie ahnen nicht, welche Unbildung sich in solcher Unterschätzung dieses Menschheitsbuches verrät. Die Bibel ist viel zu aufregend und inspirierend, um sie ihren lauten Fans und Verächtern zu überlassen. Mehr Bildung zur Bibel – dafür wollen sie sich in dieser Reihe insgesamt einsetzen. Sie kommen auf klassische Diskussionen zu sprechen: Ob es Irrtümer und Widersprüche in der Bibel gibt und warum manche das beharrlich verdrängen, ob auch die Bibel ein Buch voller Dichtung und Wahrheit ist und wie man mit Berichten umgeht, die nicht Wirkliches, aber Wahres zu sagen haben. Und sie stellen sich der Herausforderung vieler Bibelpassagen, in denen Unmoralisches, ja Böses passieren zu scheint und das im Namen Gottes. Wie kann die Bibel Orientierung geben in Fragen der Lebensführung, wenn man immer wieder auf Aussagen trifft, die überholt, fragwürdig oder unbegreiflich erscheinen? Wie geht die heutige Theologie mit solchen Fragen um?
"Keine dramatische Dichtung der Weltliteratur ist so sehr von unhörbarer Musik erfüllt und trotzdem so unkomponierbar wie 'Faust'" - so das Fazit des großen Germanisten Dieter Borchmeyer. Er verrät noch mehr über den Mythos Faust.
Alenative History - Die Geschichte des Antiken Griechenlands
Ein Bauer, der den Mächtigen den Kampf ansagte & ganz nebenbei die Götter ordnete.Hesiod war die bodenständige Antwort auf die glanzvollen Heldenepen seiner Zeit. Aber wer war der Mann hinter der „Theogonie“ wirklich? Ein begnadeter Moralapostel? Ein misstrauischer Mahner? Oder einfach nur ein Realist, der die Welt durch Arbeit und Ordnung retten wollte? Lasst uns herausfinden, wie dieser eigenwillige Charakter zum Erschaffer der griechischen Mythologie wurde.Quellen:Alkaios von Messene (Anthologia Palatina)Alkaios von Mytilene, FragmenteAnthologia Palatina (Mnasalkas u.a.)Aristoteles, Metaphysik / Verfassung von OrchomenosBacchylidesCertamen Homeri et Hesiodi (Der Wettstreit zwischen Homer und Hesiod)CiceroHeraklit, FragmenteHerodot, HistorienHesiod: Theogonie / Werke und Tage / Schild des Herakles / Frauenkatalog (Fragmente)Johannes Tzetzes, Vita HesiodiLukian von SamosataOvid, Metamorphosen / FastiPausanias, Beschreibung GriechenlandsPindarPlaton, Politeia / Protagoras / PhaidrosPlinius der Ältere, Naturalis historiaPlutarch, Moralia / Gastmahl der sieben WeisenProklos, Kommentar zu Werke und TageSuda (Antikes Lexikon)Thukydides, Geschichte des Peloponnesischen KriegesVergil, GeorgicaXenophanes, FragmentLiteratur:Allen, "Tragedy and the Early Greek Philosophical Tradition", 2006Boys-Stones; Haubold, Plato and Hesiod, 2010Ercolani; Rossi, "Hesiod", Handbuch der griechischen Literatur der Antike (Band 1), 2011Fränkel, Dichtung und Philosophie des frühen Griechentums, 2006Kivilo, Early Greek Poets' Lives, 2010Koning, Hesiod: The Other Poet. Ancient Reception of a Cultural Icon, 2010Lamberton, Hesiod, 1988Montanari; Rengakos; Tsagalis, Brill's Companion to Hesiod, 2009Walde; Ciccolella, Die Rezeption der antiken Literatur. Kulturhistorisches Werklexikon, 2010MusikArizonaGuide via Pixabay
Sieben Menschen sind tot, weil eine dünne Dichtung nicht gehalten hat. Dabei hätte die Katastrophe beim Start der "Challenger" am 28.1.1986 verhindert werden können. Von Uwe Schulz.
Vor 40 Jahren starben Dick Scobee, Michael J. Smith, Ronald McNair, Ellison Onizuka, Judith Resnik, Gregory Jarvis und Christa McAuliffe. 73 Sekunden, nachdem sie mit der “Challenger” von Cape Canaveral aus gestartet waren, explodierte das Space Shuttle. Die NASA hatte den Start durchgezogen, obwohl es zu kalt dafür war. Eine mangelhafte Dichtung hat dann zur Katastrophe geführt. Am Gedenktag heute ist eine europäische Weltraumkonferenz. Über beides spricht SWR-Aktuell-Moderator Florian Rudolph mit Wissenschaftsredakteur David Beck.
In the second part of this series, we'll examine how it is that Goethe came to his conception of the Daemonic, involved as it is with Spinoza's pantheism. Goethe's introduction to Spinoza was largely through Herder, and his friendship with Herder he described as one of the most important in his entire life. We'll consider Herder's personality and some of the most important aspects of Herder's worldview, as well as the use of the term "daemonic" as Herder received it from his mentor, the "Magus of the North", Hamann. In the latter half of the episode, we'll look at the specifics of how Goethe describes the Daemonic in Dichtung und Wahrheit and in Conversations with Goethe, in which he describes it as a force that pushes against all limits and manifests in prodigious human beings. We'll relate the idea to Werther, Faust, and consider some of Goethe's real-world examples of it.
Über die Selbstbefriedigung der Deutschen mit ihren selbstgemachten nationalen Idolen... (Weltbühne 5.1.1926).
Part one of three. Johann Wolfgang von Goethe often spoke of a dangerous but invigorating life-force that he christened "the daemonic". In his conversations with Eckermann, and in his autobiography Dichtung und Wahrheit, he describes the daemonic by direct reference to Spinoza, and his pantheist philosophy. In this first episode of our series on Goethe's Daemonic, we're going to look at Goethe's statement of the idea, then go back in time to consider: Plato's Symposium, the daemonion of Socrates, the writings of Philo of Alexandria, Justin Martyr and St. Augustine, and finally, the alleged Spinozism of the playwright Gotthold Lessing and the "pantheism controversy" that emerged over Lessing's legacy, argued by Friedrich Heinrich Jacobi and Moses Mendelssohn.Next week (part two) will involve a closer reading of Goethe's concept of the daemonic and the influence of Herder on Goethe's reception of Spinoza. Episode art: Lessing, pictured in front of some Greek daimones.
In der letzten Folge von »Dichtung & Wahrheit« spricht Annika von Taube mit Gabriel Yoran über »die Verkrempelung der Welt«: Induktionsfelder mit Touchflächen statt Drehregler, Autos und Kühlschränke mit Bildschirmen und Backöfen mit App-Fernsteuerung – was davon hilft wirklich, was macht unseren Alltag nur komplizierter? In seinem Bestseller und in dieser Podcastfolge erläutert Gabriel Yoran unsere Kaufentscheidungen und unsere Bedürfnisse, die diese beeinflussen. Yoran erklärt außerdem, woran wir Technik erkennen können, die einfach funktioniert anstatt frustriert.Weitere Infos zum Podcast und den darin vorgestellten Büchern auf www.suhrkamp.de/podcast.Das Buch zur Folge»Die Verkrempelung der Welt« von Gabriel Yoran Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
"Nüchtern" solle man auf Russlands Krieg in der Ukraine schauen, den "Interessenausgleich" suchen und die "Sicherheitsinteressen" des Kreml berücksichtigen. Und dass die Russen die Ukraine zerstören wollen? Dafür gebe es keine Evidenz. Schlimmer noch: Es hätten die "Schuld auf sich geladen"; die seit 2022 für eine massive Unterstützung des angegriffenen Landes eingetreten sind. Das – na klar! – müsse aufgearbeitet werden.So und ähnlich tönen gerade sogenannte "Realisten". In dieser letzten Sitzung des Jahres 2025 beschäftigen wir uns etwas näher mit den Widersprüchen und Ungereimtheiten ihrer Theorie und der Frage, warum am Ende kaum mehr als Diktatorenversteherei übrig bleibt.Unser Gast: Dr. Georg Löfflmann, Lecturer für US-Außenpolitik im Department of Politics and International Relations (DPIR) an der Queen Mary University of London.Buchtipp:Lesja Ukrajinka „Am Meer. Erzählungen.“ Aus dem Ukrainischen von Maria WeissenböckWallstein Verlag, 184 Seiten, 22 EuroISBN: 978-3-8353-5884-3Taras Schewtschenko"Flieg mein Lied, meine wilde Qual. Dichtung und Selbstzeugnisse."Aus dem Ukrainischen und Russischen von Beatrix KerstenWallstein Verlag , 312 Seiten, 26 EuroISBN: 978-3-8353-5883-6Geschenktipp: Junta – das Brettspiel zum besseren Verständnis von DiktaturenUnterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnser Schwesterpodcast: Der Hauptausschuss der SalonkolumnistenDie Website der SalonkolumnistenDer Ostausschuss der Salonkolumnisten auf TwitterDas Panel auf Twitter:Dr. Franziska DaviesProf. Jan Claas BehrendsDr. Gustav GresselGabriele WoidelkoDas Moderationsteam:Jan-Philipp HeinRichard VolkmannDavid HarnaschProducer: David HarnaschPostproduction: Chris GruberTitle track vocals: Masha (10, from Odesa)
Wenn die Wiener Philharmoniker unter Daniel Harding am 19.01.2026 in der Kölner Philharmonie gastieren, steht eines der eindrucksvollsten Orchesterwerke von Richard Strauss im Mittelpunkt: »Don Quixote«. Als Solist ist Péter Somodari, Solocellist der Wiener Philharmoniker, zu erleben – in einer Partie, die Virtuosität, Charakter und erzählerische Kraft vereint. Im Podcast der Kölner Philharmonie führt Christoph Vratz in Strauss' klangmächtige sinfonische Dichtung ein. Ausgangspunkt ist der berühmte Roman von Miguel de Cervantes – und die Frage, wie sich Literatur in Musik verwandeln lässt, ganz ohne Worte. Christoph Vratz zeigt, wie Strauss die Geschichte mit Humor, Ironie und großer Empathie musikalisch nachzeichnet und vom Kampf gegen Windmühlen erzählt, vom Scheitern an der Realität und vom leisen Abschied eines Helden, der zugleich Antiheld ist. Ein Podcast als Einstimmung auf einen außergewöhnlichen Konzertabend. https://www.koelner-philharmonie.de/de/konzerte/peter-somodari-wiener-philharmoniker-daniel-harding/4607 Foto: Daniel Harding ©Julian Hargreaves
Woran erkennt man gefährliche Verschwörungstheorien? Wie spricht man mit Überzeugten? In dieser Folge von »Dichtung & Wahrheit« spricht Annika von Taube mit Michael Butter, Professor für Amerikanistik an der Universität Tübingen und Autor von »Die Alarmierten – Was Verschwörungstheorien anrichten«. Feindbilder sind für Michael Butter der entscheidende Punkt: Wo sie greifen und mit »dicken« Ideologien verschmelzen, wächst das Schadenspotenzial. Butter unterscheidet reale Komplotte von großen Erzählungen, erklärt, warum mehr Medienaufmerksamkeit nicht heißt, dass mehr Menschen beteiligt sind und ordnet das Risiko in Deutschland ein – Sicherheitsproblem ja, Systemkrise nein. Außerdem beschreibt er Wege, mit Überzeugten im Gespräch zu bleiben: klar in der Sache, ohne zu verharmlosen und ohne weiter anzuheizen.Weitere Infos zum Podcast und den darin vorgestellten Büchern auf www.suhrkamp.de/podcast.Das Buch zur Folge»Die Alarmierten« von Michael Butter Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dichtung, Gesang und Begleitung stehen in Schuberts Liedern gleichberechtigt nebeneinander - wie in seinem Liederzyklus "Schwanengesang". BR-KLASSIK hat mit dem Tenor Werner Güra darüber gesprochen.
In dieser Folge von »Dichtung & Wahrheit« spricht Annika von Taube mit Angela Steidele über Schreiben zwischen Archiv und Imagination. Anhand von »Ins Dunkel« – ihrem Roman über Greta Garbo und Marlene Dietrich – zeigt Steidele, wie sie beim Schreiben eines historischen Romans vorgeht und wie sie filmische Verfahren wie Schnitt, Close-up und wechselnde Perspektiven in Prosa übersetzt, um Nähe, Tempo und Blickrichtungen zu gestalten. Dabei geht es auch um Humor als poetisches Gegengewicht und um die Frage, was die Biografie als literarische Form leisten kann.Weitere Infos zum Podcast und den darin vorgestellten Büchern auf www.suhrkamp.de/podcast.Das Buch zur Folge»Ins Dunkel« von Angela Steidele Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge von »Dichtung & Wahrheit« spricht Annika von Taube mit Zoran Drvenkar darüber, wie Thriller entstehen, wenn Figuren die Richtung vorgeben: Der Autor skizziert seinen Schreibprozess – wenig Vorplanung, Spurennotizen, die Geschichte wächst im Schreiben – und liest eine Passage aus seinem neuen Roman »Asa«. Drvenkar erklärt, warum er sich im Roman für die Du-Form als Anrede entschieden hat und wie man Gewalt in Romanen schildert, ohne ihr eine Bühne zu bauen. Ein Gespräch über Schreiben als Handwerk, über die Anziehungskraft von kalten Orten und darüber, wie sich Spannung und Intimität erzeugen lassen.Weitere Infos zum Podcast und den darin vorgestellten Büchern auf www.suhrkamp.de/podcast.Das Buch zur Folge»Asa« von Zoran Drvenkar Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im Okt.2025 stellen euch Sabine und Manfred wieder zwei Bücher vor. Zwei ,von der Thematik her, sehr unterschiedliche Bücher; beide Romane unbedingt lesenswert! Wir beginnen mit dem Roman von Jakob Hein: Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste.; erschienen bei Galiani Auszug aus dem Klappentext des Buch-Covers: Jakob Heins absurd komischer Roman über eins der größten deutschen Geheimnisse: Wie nur brachten die Ostler einst den bayrischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß dazu, mit einem Milliardenkredit ihr bankrottes Land zu retten? Eine herrlich abgedrehte Geschichte mit einem der entspanntesten Helden der Literatur. Ein Roman über Wahrheit und Dichtung. Und über die macht der Phantasie. Im zweiten Teil der Sendung stellen sie euch den Roman von Tamar Noort : Der Schlaf der Anderen.; erschienen bei Rowohlt. Auszug aus dem Klappentext des Buch-Covers: Zwei Frauen, eine Freundschaft und die Suche nach dem richtigen Platz im Leben... Als Nachtwache im Schlaflabor bringt Janis fremde ins Bett und schaut ihnen beim Schlafen zu .Der Tag Nacht Rhytmus , der anderen Menschen eine natürliche Struktur gibt, gilt nicht für sie. Sina ist Lehrerin und hat einen geregelten Alltag doch allmählich entgleitet ihr die Kontrolle: über ihre Familie, ihre Arbeit, ihr ganzes Leben. Als sie Janis kennen lernt, lässt sie einmal die Krisen los, die die zuhause auf sie warten.
In dieser Folge von »Dichtung & Wahrheit« spricht Annika von Taube mit dem Soziologen und Autor Nils C. Kumkar über Polarisierung: warum sie gesellschaftlich so stark empfunden wird, obwohl Umfragedaten oft etwas anderes nahelegen und wie sich auf Social Media ein polarisierendes Kommunikationsmuster etabliert – manchmal produktiv, manchmal als Leerlauf. Kumkar erklärt, wie Rechtspopulisten den »Nein«-Pol besetzen und dadurch den politischen Diskurs dominieren, und plädiert für ein anderes Nein, das Konflikte wieder auf inhaltliche Fragen lenkt. Sein neues Buch »Polarisierung« bündelt diese Beobachtungen und zeigt, wie wir Streit so führen, dass er Beteiligung ermöglicht, statt Alarmismus zu verstärken.Weitere Infos zum Podcast und den darin vorgestellten Büchern auf www.suhrkamp.de/podcast.Das Buch zur Folge»Polarisierung« von Nils C. Kumkar Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Alenative History - Die Geschichte des Antiken Griechenlands
Wer war Homer – ein genialer Dichter, ein blinder Sänger oder ein Mythos?In dieser Folge nähern wir uns dem Menschen (oder Kollektiv) hinter der Ilias und Odyssee – den ältesten überlieferten Epen Europas.Dabei werden wir versuchen herauszufinden:Ob Homer wirklich existiert hat?Ob beide Epen von denselben Autor stammen?Und wann die homerischen Epen in der Form, wie wir sie heute kennen, entstanden sind?QuellenAristotelesClemens von AlexandriaDiodorDiogenes LaertiosEusebius von CaesareaFlavius JosephusFlavius PhilostratosHerodotLykurgusPausaniasPlatonPlutarchPseudo-PlutarchSudaXenophanesLektüreAhl/Roisman, The Odyssey Re-formed, 1996Allen/Monro, Homer, 1911Bannert, Homer. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, 2005Bethe, Arktinos, RE, 1895Blößner, The state of the Homeric question, (…), 2020Brodersen/Zimmermann, Personen der Antike, 2004Burgess, The Tradition of the Trojan War and the Epic Cycle, 2001Cohn, Aristarchos 22, RE, 1895Davies, The Greek Epic Cycle, 1989Fowler, The Cambridge Companion to Homer, 2004Fränkel, Dichtung und Philosophie des frühen Griechentums, 1975Friedrich, Verwundung und Tod in der Ilias (…), 1956Graziosi, Inventing Homer (…), 2002Harris, Homer the Hostage (online)Heubeck, Die homerische Frage, 1974Hose/Schenker, A Companion to Greek Literature, 2015Jachmann, Vom frühalexandrinischen Homertext, (…), 1949Lane Fox, Reisende Helden (…), 2011Latacz, Homer. Der erste Dichter des Abendslands, 2003Lefkowitz, The Lives of the Greek Poets, 2013Michalopoulos, The Homeric Question Revisited (…), 2022Miller, Ancient Greek Dialects and Early Authors (…), 2013Möller, Homer (…), 2022Morris/Powell, A New Companion to Homer, 2011Nagy, Homer's Text and Language, 2004Ebd., An Evolutionary Model for the Making of Homeric Poetry, 1995Parry, The Making of Homeric Verse (…), 1971Patzek, Homer & die frühen Griechen, 2017Schadewaldt, Von Homers Welt und Werk. Aufsätze und Auslegungen zur Homerischen Frage, 1965Schironi, The Best of the Grammarians (…), 2018Schrott, Homers Heimat (…), 2008Seeck, Homer. Eine Einführung, 2004Shipp, Studies in the Language of Homer, 1953Too, The Idea of the Library in the Ancient World, 2010Welcker, Der epische Zyklus oder die Homerischen Dichter, 2010 (Neuausgabe)West, The Date of the Iliad, 1995Ebd., Geschichte der Überlieferung, 2008Ebd., Geschichte des Textes, 2000Wolf, Prolegomena zu Homer, 1908Homer in Britannica“Was Homer a tennage girl?” via meer.com“Homer and the Epic” via wehd.comHomer via europe.factsanddetails.comFrancois Hedelin via BritannicaMusikAkhet, the Inundation of the Nile - Egyptian Double Reed Flute Music & Old Tolchaco - Southwest Native American Indian Flute Music von ArizonaGuide (Pixabay)
In dieser Folge von »Dichtung & Wahrheit« spricht Annika von Taube mit der Philosophin und Autorin Manon Garcia. Im Gespräch geht es um patriarchale Strukturen und Sprache: Warum Garcia statt von »Rape Culture« vom »kulturellen Gerüst der Vergewaltigung« spricht, welche Mythen Gewalt normalisieren und weshalb präzise Begrifflichkeiten neue Handlungsspielräume öffnen. Anhand ihrer Beobachtungen im Prozess um Gisèle Pelicot, die sie in ihrem Buch »Mit Männern leben« versammelt, zeigt Manon Garcia, wie im Gerichtssaal nicht nur zwei Parteien, sondern eine ganze Gesellschaft mitverhandelt. Dabei rückt sie eine oft ausgeblendete Perspektive in den Fokus: Was erklärt männliches Begehren in eindeutig nicht-einwilligenden Situationen, welche Vorstellungen von Sexualität verbergen sich dahinter? Am Ende steht eine Einladung: dazu, unsere Sprache zu schärfen, Verantwortung zu übernehmen – und damit Veränderung möglich zu machen.Das Gespräch wurde auf Englisch geführt.Weitere Infos zum Podcast und den darin vorgestellten Büchern auf www.suhrkamp.de/podcast.Das Buch zur Folge»Mit Männern leben« von Manon Garcia Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
❤️ Unterstützt uns bei Ko-fi: https://www.ko-fi.com/dicedRadio Hobbybruch:Folge 48 – Verklagt und zugenähtDie Polaris ist vorbei, die SPIEL naht und GW verklagen Ghamak – unserem Hobbyradio gehen die Themen nicht aus und diesmal ist wirklich für jeden was dabei. Christian ist indes noch etwas im Stress, aber die Vorfreude auf die größte Brettspielmesse der Welt trägt ihn da bestimmt durch. Denis kann zumindest ein wenig durchatmen, aber nach der Con ist ja bekanntlich vor der Con.00:00 Intro00:31 Servus, Grüezi und Hallo!04:57 Wer sind die eigentlich?06:10 Kein Bruch, aber Ärger mit Revell11:21 Regal, Tablett, Bruch…16:14 Ein bisschen Werbung17:51 Materialfragen und die Sagrada Família25:17 Jede Menge Nilsimons28:34 Deadlines und Stress vor der SPIEL-Vorbereitung35:14 Christian hat die Dichtung kaputt48:45 Nostalgie im Steam Sale58:06 Denis uns sein Schwert gegen die Hölle1:06:31 Demos auf der Polaris und ein verdammtes Schiff1:13:22 Die Katze will raus und ein Brettspiel mit Pilzen1:18:30 StarCraft in Essen und wir müssen hin!1:21:16 Christian hat Platz gemacht (für StarCraft…)1:23:54 Denis mischt eine Rollenspielrunde auf1:27:16 Ein kleiner Rückblick auf die Polaris1:41:00 Der Countdown zur SPIEL läuft1:47:57 Games Workshop verklagen Ghamak und die Szene ist in Aufruhr2:08:04 Noch ein paar Kommentare2:14:42 Kennen Sie Radio Hobbybruch?Maurice‘ Video zur Übernahme von EA: https://www.youtube.com/watch?v=hr6-iWKcj70Unsere Musik-Playlist bei Spotify: https://open.spotify.com/playlist/0FWQb93rsQErzwL2JSC8uB?si=d244a89bbd6b494dChristians Format: https://www.brueckenkopf-online.comDenis' Format: https://www.youtube.com/dicedAlle zwei Wochen gibt es eine neue Folge, überall, wo es Podcasts gibt.#podcast #hobby #tabletop
In der 17. Folge des Goethe-Podcasts Natur und Geist begrüßen Marcus und Thomas erstmals einen Gast: Florian Freistetter, Astronom, Autor und Podcaster, bekannt für seinen erfolgreichen Wissenschafts-Podcast Sternengeschichten. Freistetter, der selbst in Jena lebte, bringt frische Perspektiven auf Goethes Verbindung zur Stadt und zur Wissenschaft. Die Drei widmen sich zunächst Goethes Hexen-Einmaleins, das Marcus vorliest. Florian erläutert, wie Goethe darin mathematische und mystische Elemente verbindet – ein weiteres Beispiel für Goethes vielseitiges Interesse an Naturwissenschaft und Dichtung. Sie besprechen die Gründung der Sternwarte in Jena, die Goethe veranlasst hatte und verfolgen ihre weitere Entwicklung. Thomas verweist auf das Kometenjahr 1811 und den Kometenwein, der besonders gut war. Abgerundet wird die Folge mit persönlichen Anekdoten, etwa über Goethes Beziehung zu Jena und die Bedeutung des Herzogs Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach, der persönlich sehr an der Naturwissenschaft interessiert war und sie deshalb förderte. Quelle: https://www.goethe-podcast.de/episode/goethes-hexen-einmaleins-und-jenas-sternwarte-in-schillers-garten / Bitte abonniert den Original-Podcastfeed: https://www.goethe-podcast.de/feed/mp3
In dieser Folge von Dichtung & Wahrheit spricht Annika von Taube mit dem Autor Ozan Zakariya Keskinkılıç über Familiensprache als Intimität, über Bildungs- und Forschungssprachen, über Tonlagen, Rollen und Zugehörigkeiten – und darüber wie diese Erfahrung ins Schreiben und in öffentliche Debatten wandert. Ausgehend von seinem Debütroman Hundesohn, aus dem er auch vorliest, dreht sich das Gespräch um Wörter, deren Bedeutungen changieren – zwischen Schimpfwort und Zärtlichkeit –, über Begehren und Männlichkeitsbilder sowie über Kafka-Spuren, die gesellschaftliche Themen über Umwege beleuchten. Und: Wo endet Autofiktion, wo beginnt Fiktion? Welche Freiheit erlaubt mehrsprachiges Erzählen? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Live-Aufzeichnung Podcast «Gesprächsstoff» von «Der Bund» und BZ am Dienstag, 21. Oktober 2025 im Sous Soul in Bern.Berner Schulen am Anschlag? Was die Gesellschaft dem Bildungssystem aufbürdet und welche Ressourcen es braucht.Buchen Sie jetzt Ihr Ticket unter eventfrog.ch Die Seehunde gehören zu den Attraktionen im Dählhölzli, zieren so manches Tierparkplakat und haben diesen Frühling eine neue Anlage erhalten. Einem Seehundmännchen ist genau diese nun zum Verhängnis geworden. Saluk hatte ein Stück einer Dichtung gefressen, musste operiert werden und ist Ende August nicht mehr aus der Narkose aufgewacht.Wie hat so etwas in einer nigelnagelneuen Anlage überhaupt passieren können? Wie geht es nach dem tragischen Vorfall im Dählhölzli weiter? Wie steht es um die Sicherheit von Zootieren generell? Und zieht es die daheimgebliebenen Bernerinnen und Berner in den Herbstferien überhaupt noch in den beliebten Tierpark?Darüber spricht in einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» Redaktorin Regina Schneeberger, die zum Tod des Seehunds im Dählhölzli gemeinsam mit Naomi Jones recherchiert hat. Auch zu Wort kommt im Podcast Tobias Sennhauser von Tier im Fokus, der eine Untersuchung fordert. Und Berner Familien äussern sich zum Vorfall an einem der beliebtesten Freizeitorte der Stadt Bern. Artikel zum Thema:Kritik an Tierpark Bern: Nach Seehund-Tod: Tierschützer fordern Untersuchung des tragischen VorfallsTod im Tierpark Bern: Seehund Saluk stirbt nach OperationComeback der Dählhölzli-Stars: Im Kühlwagen durch Europa: Wie stressig war die Heimreise für die Berner Seehunde?Moderation und Produktion: Sibylle HartmannSounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Ein gesetzter Dichter, ein Jahr vor seinem Tod, zieht Bilanzund distanziert sich: Das Gedicht „Eure Etüden“ von Gottfried Benn setzt sich schon im Titel deutlich ab. „Eure Etüden, Arpeggios, Dankchoral sind zum Ermüden und bleiben rein lokal.“ Nichts von Bedeutung, nichts, was bleibt. Ein Schmähgedicht, bis sich am Ende eine unerwartete Sehnsucht zeigt, ein seufzendes Wunsch-Bild: Könnte da noch mehr sein hinter der Fassade? Dagegen dichtet Arno Holz mit jungen 23, „An die Konventionellen“, ebenso Distanzierung vom Bekannten, von den Schablonen, der Dressur und dem Schulstaub. Unerschrocken nennt der junge Wilde, wie sich „ein heilig Feuer“ in seine Dichtung einsenkt, echt und unverstellt: „Ich bin ein Mensch, ich bin ein Stück Natur!“ Aufregend. Tief. Dazu gibt es Bibelworte von Jeremia und aus dem Matthäusevangelium.
Das Nibelungenlied ist die bekannteste deutsche Dichtung des Mittelalters. Doch schon im 13. Jahrhundert verstörte die extreme Brutalität des Werkes seine Leser und Zuhörer. Auch fiel es ihnen schwer, das Erzählte einzuordnen. Im Podcast sprechen wir über die Umstände der Entstehung des Nibelungenliedes wie auch über seine Rezeption, sowohl durch die Zeitgenossen als auch in späteren Jahrhunderten.
In dieser Folge von Dichtung & Wahrheit spricht Annika von Taube mit der Autorin, Malerin und Journalistin Jina Khayyer über ihr für den Deutschen Buchpreis nominiertes Buch Im Herzen der Katze. Im Zentrum stehen die Lebensgeschichten iranischer Frauen über drei Generationen – und die Frage, wie Erinnerung zu Widerstand werden kann. Wie schreibt man, wenn die politischen Ereignisse schneller sind als jeder Satz? Was bedeutet »Heimat«, wenn sie sich eher auf dem Papier als im Pass findet? Und welche Rolle spielen Sprache, Rituale und Erzählweisen in diesem Prozess? Ein Gespräch über persönliche Geschichte im Spannungsfeld politischer Realität, über Angst, Mut, Zugehörigkeit – und über Stimmen, die nicht verstummen sollen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Helge Heynold liest: An Mascha Kaléko I - von Timo Brandt
Ikebana ist die sehr minimalistische japanische Kunst des Blumenarrangierens, um Harmonie und eine besondere Ästhetik zu erzeugen – und sie ist die Inspiration für die neueste Single von Yaama ("Ikebana Flower"), die zudem ihre aktuellen EPs "Cut" und "Continuity" nach einem japanischen Ästhetik Prinzip benannt hat. "Cut/Continuity" ("Schnitt-Kontinuität") – unter diesem Titel hat Yaama acht Songs auf zwei EPs veröffentlicht, die eine Verbundenheit zwischen Leben und Tod oder Trennung und Verbindung ausdrücken sollen und eine direkte Übersetzung aus dem Japanischen sind: Kire Tsuzuki. Wenn also in der Kunst, Dichtung, Architektur oder auch der Naturdarstellung etwas "abgeschnitten" wird, entsteht gerade durch diesen Einschnitt etwas Neues, das die Phase des Übergangs sichtbar macht. Der Übergang in der Musik von Yaama besteht vor allem aus dem Zusammenbringen unterschiedlichster Anmutungen: Beats und Synthies treffen auf Folk und Jazz wie poetische Lyrics. Sounds, die an gewissen Stellen abbrechen, Verzerrungen und dann in ihren Songs wieder zu einer Einheit zusammenfinden. Inspirieren lässt Yaama, die zuvor auch schon unter ihrem bürgerlichen Namen Mariama Ceesay Musik veröffentlicht hat, allerdings nicht nur von japanischer Ästhetik, sondern auch von dem amerikanischen Poeten schlechthin: Dylan Thomas! Unter anderem ist Yaamas Interpretation seines Gedichtes "Do not go gentle into that good night" auch auf ihrer Doppel-EP "Cut/Continuity" gelandet. Über ihre Faszination japanischer Ästhetik – und natürlich über ihre neue Musik kann Yaama heute Abend im studioeins sprechen.
Ikebana ist die sehr minimalistische japanische Kunst des Blumenarrangierens, um Harmonie und eine besondere Ästhetik zu erzeugen – und sie ist die Inspiration für die neueste Single von Yaama ("Ikebana Flower"), die zudem ihre aktuellen EPs "Cut" und "Continuity" nach einem japanischen Ästhetik Prinzip benannt hat. "Cut/Continuity" ("Schnitt-Kontinuität") – unter diesem Titel hat Yaama acht Songs auf zwei EPs veröffentlicht, die eine Verbundenheit zwischen Leben und Tod oder Trennung und Verbindung ausdrücken sollen und eine direkte Übersetzung aus dem Japanischen sind: Kire Tsuzuki. Wenn also in der Kunst, Dichtung, Architektur oder auch der Naturdarstellung etwas "abgeschnitten" wird, entsteht gerade durch diesen Einschnitt etwas Neues, das die Phase des Übergangs sichtbar macht. Der Übergang in der Musik von Yaama besteht vor allem aus dem Zusammenbringen unterschiedlichster Anmutungen: Beats und Synthies treffen auf Folk und Jazz wie poetische Lyrics. Sounds, die an gewissen Stellen abbrechen, Verzerrungen und dann in ihren Songs wieder zu einer Einheit zusammenfinden. Inspirieren lässt Yaama, die zuvor auch schon unter ihrem bürgerlichen Namen Mariama Ceesay Musik veröffentlicht hat, allerdings nicht nur von japanischer Ästhetik, sondern auch von dem amerikanischen Poeten schlechthin: Dylan Thomas! Unter anderem ist Yaamas Interpretation seines Gedichtes "Do not go gentle into that good night" auch auf ihrer Doppel-EP "Cut/Continuity" gelandet. Über ihre Faszination japanischer Ästhetik – und natürlich über ihre neue Musik kann Yaama heute Abend im studioeins sprechen.
Ikebana ist die sehr minimalistische japanische Kunst des Blumenarrangierens, um Harmonie und eine besondere Ästhetik zu erzeugen – und sie ist die Inspiration für die neueste Single von Yaama ("Ikebana Flower"), die zudem ihre aktuellen EPs "Cut" und "Continuity" nach einem japanischen Ästhetik Prinzip benannt hat. "Cut/Continuity" ("Schnitt-Kontinuität") – unter diesem Titel hat Yaama acht Songs auf zwei EPs veröffentlicht, die eine Verbundenheit zwischen Leben und Tod oder Trennung und Verbindung ausdrücken sollen und eine direkte Übersetzung aus dem Japanischen sind: Kire Tsuzuki. Wenn also in der Kunst, Dichtung, Architektur oder auch der Naturdarstellung etwas "abgeschnitten" wird, entsteht gerade durch diesen Einschnitt etwas Neues, das die Phase des Übergangs sichtbar macht. Der Übergang in der Musik von Yaama besteht vor allem aus dem Zusammenbringen unterschiedlichster Anmutungen: Beats und Synthies treffen auf Folk und Jazz wie poetische Lyrics. Sounds, die an gewissen Stellen abbrechen, Verzerrungen und dann in ihren Songs wieder zu einer Einheit zusammenfinden. Inspirieren lässt Yaama, die zuvor auch schon unter ihrem bürgerlichen Namen Mariama Ceesay Musik veröffentlicht hat, allerdings nicht nur von japanischer Ästhetik, sondern auch von dem amerikanischen Poeten schlechthin: Dylan Thomas! Unter anderem ist Yaamas Interpretation seines Gedichtes "Do not go gentle into that good night" auch auf ihrer Doppel-EP "Cut/Continuity" gelandet. Über ihre Faszination japanischer Ästhetik – und natürlich über ihre neue Musik kann Yaama heute Abend im studioeins sprechen.
Ikebana ist die sehr minimalistische japanische Kunst des Blumenarrangierens, um Harmonie und eine besondere Ästhetik zu erzeugen – und sie ist die Inspiration für die neueste Single von Yaama ("Ikebana Flower"), die zudem ihre aktuellen EPs "Cut" und "Continuity" nach einem japanischen Ästhetik Prinzip benannt hat. "Cut/Continuity" ("Schnitt-Kontinuität") – unter diesem Titel hat Yaama acht Songs auf zwei EPs veröffentlicht, die eine Verbundenheit zwischen Leben und Tod oder Trennung und Verbindung ausdrücken sollen und eine direkte Übersetzung aus dem Japanischen sind: Kire Tsuzuki. Wenn also in der Kunst, Dichtung, Architektur oder auch der Naturdarstellung etwas "abgeschnitten" wird, entsteht gerade durch diesen Einschnitt etwas Neues, das die Phase des Übergangs sichtbar macht. Der Übergang in der Musik von Yaama besteht vor allem aus dem Zusammenbringen unterschiedlichster Anmutungen: Beats und Synthies treffen auf Folk und Jazz wie poetische Lyrics. Sounds, die an gewissen Stellen abbrechen, Verzerrungen und dann in ihren Songs wieder zu einer Einheit zusammenfinden. Inspirieren lässt Yaama, die zuvor auch schon unter ihrem bürgerlichen Namen Mariama Ceesay Musik veröffentlicht hat, allerdings nicht nur von japanischer Ästhetik, sondern auch von dem amerikanischen Poeten schlechthin: Dylan Thomas! Unter anderem ist Yaamas Interpretation seines Gedichtes "Do not go gentle into that good night" auch auf ihrer Doppel-EP "Cut/Continuity" gelandet. Über ihre Faszination japanischer Ästhetik – und natürlich über ihre neue Musik kann Yaama heute Abend im studioeins sprechen.
Wann ist Satire Wahrheit und wann Wahrheit Satire? Wie halten es Männer und Fauen mit der Gleicberechtigung und was ist in dem Zusammenhang dann Dichtung und was Wahrheit? Wie wollen Männer und Frauen zusammenleben? WDR 2 Satiriker Florian Schroeder hat das mit ganz spitzer Feder mal ganz realistisch zugespitzt. Das muss nicht jedem oder jeder gefallen. Von Florian Schroeder.
Die göttliche Komödie - Das ParadiesDante Alighieri (1265 - 1321)Translated by Johann von Philalethes (1801 - 1873)Die Commedia, in späterer Zeit auch Divina Commedia („Göttliche Komödie“) genannt, ist das Hauptwerk des italienischen Dichters Dante Alighieri. Sie gilt als bedeutendste Dichtung der italienischen Literatur und als eines der größten Werke der Weltliteratur. (Zusammenfassung von Wikipedia)Genre(s): PoetryLanguage: GermanGroup: Die göttliche Komödie
„Er ist´s“ – das Frühlingsgedicht von Eduard Mörike kennt heute jedes Schulkind. Der württembergische Landpfarrer, der vor 150 Jahren gestorben ist, gilt als unspektakulär, als idyllisch verträumter Dichter, humorvoll, heimatverbunden. Doch Mörikes Dichtung ist vielschichtig, sein Leben geprägt durch eine politisch wechselvolle Zeit. Was macht die Faszination, vor allem die Einmaligkeit seiner Lyrik aus? Silke Arning diskutiert mit Anna Katharina Hahn – Schriftstellerin, Stuttgart; Prof. Dr. Barbara Potthast – Literaturwissenschaftlerin an der Universität Stuttgart und Mitglied im Vorstand der Mörike-Gesellschaft; Prof. Dr. Thomas Schmidt – Deutsches Literaturarchiv Marbach
In dieser Ausgabe des "TE-Gesprächs" spricht Roland Tichy mit dem Lyriker, Romanautor und Kulturkritiker Dr. Jörg Bernig – einem Mann, der gleichermaßen durch seine literarische Sprachkraft wie auch durch seine unbequeme Haltung in politischen Debatten auffällt. Anlass des Gesprächs ist der neue Gedichtband „Inseln gesehen“ sowie Bernigs Roman „Eschenhaus“, eine deutsch-deutsche Liebesgeschichte mit Schauplatz Großbritannien. Das Gespräch entwickelt sich zu einer sehr persönlichen wie politischen Auseinandersetzung: Bernig verlor Karrierechancen und Ansehen, weil er sich Migrationskritisch äußerte. Lesungen mussten aufgrund von Drohungen abgesagt werden. Er reflektiert über die zunehmende Ausgrenzung von Künstlern, die vom Meinungskonsens abweichen. Dabei bleibt er literarisch – aber auch kämpferisch. Einblicke in ein Leben zwischen Dichtung und Debatte, zwischen Ausgrenzung und Integrität. Ein Gespräch über den schmalen Grat zwischen Innenwelt und öffentlicher Haltung – und die freiheitliche Linie, hinter die man nicht zurückfallen darf.
Das bayerische Fabelwesen schlechthin: Der Wolpertinger, eine mysteriöse Kreuzung verschiedener Tiere: von Hirsch und Hase oder gar Eichhörnchen und Ente? Eine pfiffige Geschäftsidee von Tierpräparatoren? Von Frank Halbach
Das bayerische Fabelwesen schlechthin: Der Wolpertinger, eine mysteriöse Kreuzung: von Hirsch und Hase oder gar Eichhörnchen und Ente? Eine pfiffige Idee von Tierpräparatoren? Was am Wolpertinger fasziniert uns bis heute? Welche Wesen sind mit ihm verwandt? Und was macht ihn so bayerisch? Autor: Frank Halbach (BR 2025)
In ihren Gedichten thematisiert sie Leiden und Hoffnung des jüdischen Volkes nach dem Holocaust: die Schriftstellerin Nelly Sachs. Am 12.5.1970 stirbt sie mit 78 Jahren. Von Monika Buschey.
Bedřich Smetanas Moldau zählt zu den berühmtesten Klassikhits. Kaum jemand, der diese sanft dahingleitende, klangmalerische Tondichtung nicht kennt. Im April 1875, also vor 150 Jahren, wurde «Die Moldau» erstmals aufgeführt. Doch weit weniger bekannt ist, dass die Moldau Teil eines grösseren Ganzen ist, eines 6-teiligen Zyklus mit dem Titel «Má vlast» (mein Vaterland) - eine Art Visitenkarte von Smetanas Heimat. Das Werk hat bis heute für die Tschechen eine stark identitätsstiftende Funktion: Es ist eine Art musikalische Bibel mit alten Sagen sowie der Geschichte und der Landschaft Böhmens. So wird mit «Má vlast» auch alljährlich die Konzertsaison des «Prager Frühlings» eröffnet. In «Vyšehrad» erzählt ein wandernder Sänger von kühnen Heldentaten aus längst vergangenen Zeiten, dann verfolgt Smetana den Lauf der «Moldau», der durch «Böhmens Hain und Flur» geht, er erzählt die Geschichte der Amazone «Sárka», und er setzt den hussitischen Freiheitskämpfern samt ihrer Stadt «Tábor» ein Denkmal. In der letzten sinfonischen Dichtung geht es schliesslich um den sagenumwobenen Hügel «Blaník». Eva Oertle mit ihren Gästen, der Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer und dem Musikwissenschaftler Hans-Georg Hofmann, Ausschnitte aus älteren und neueren Aufnahmen von Smetanas «Ma vlast». Die Sendung entstand 2024, dort zum 200. Geburtstag von Smetana. Erstausstrahlung: 04.03.2024.
Das soll unser Thema sein. Denken wir noch einmal an die Dichtung der Eleonore von Reuss. Die Menschen sind alle auf der Schatzsuche. Die Frage, was suchen sie eigentlich, ist vielschichtig. Die Menschen suchen Liebe, Glück, Geborgenheit, Lebenssinn, Frieden. Andere suchen Wohlstand, Geld, Lebenslust, Sexbefriedigung u. a. mehr. Für viele gilt nur eins, die anderen an die Wand zu drücken und nur für sich Vorteile zu haben. Sie meinen das sei für sie der Schatz.
Kämpferische Frauen, sexuelle Angeberei oder Forderungen an Machthaber: Die arabische Dichtung des 6. und 7. Jahrhunderts, die Islamwissenschaftler Stefan Weidner im Buch „Der arabische Diwan“ gesammelt hat, hält Überraschungen bereit. Weidner, Stefan www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Kämpferische Frauen, sexuelle Angeberei oder Forderungen an Machthaber: Die arabische Dichtung des 6. und 7. Jahrhunderts, die Islamwissenschaftler Stefan Weidner im Buch „Der arabische Diwan“ gesammelt hat, hält Überraschungen bereit. Weidner, Stefan www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Köhler, Michael www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Im Rahmen der Konferenz „Israel: Deutsche Projektionen“, die im Mai 2024 in München stattfand, wurde untersucht, wie Israel in Deutschland heute und im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wahrgenommen und imaginiert wurde und wird. Die Konferenz brachte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Geschichte, Philosophie, Literatur, Soziologie und Medienwissenschaft zusammen, um die verschiedenen deutschen Projektionen von Israel aus einer interdisziplinären Perspektive zu betrachten. Der Vortrag von Prof. Galili Shahar fiel in den Bereich ‚Historischen Perspektiven‘.
Reinhardt, Anja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Petermann, Anke www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Krechel, Ursula www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Im Jahr 1725 werden dem geachteten Würzburger Professor Johann Bartholomäus Adam Beringer mehrere äußerst bemerkenswerte "Steine" gebracht. Beringer ist nicht nur Mediziner, Botaniker, Intellektueller - er ist auch begeisterter Sammler von Versteinerungen aller Art. Von den wundersamen Steinen ist er sofort fasziniert und lässt sich immer mehr davon bringen. Reliefartig in Steine gefasste Tiere, Pflanzen und völlig unbekannte Kreaturen und Schöpfungen werden nun von ihm inspiziert und sorgsam in einem Buch kommentiert und veröffentlicht. Doch darauf folgt bald die skandalöse Offenbarung: Professor Beringer wurde belogen, statt den bahnbrechenden Fossilien hat man ihm "Lügensteine" angedreht. Während die Debatte entflammt, ob vier Burschen aus der Umgebung, zwei rachsüchtige Professoren oder Beringer selbst hinter den Fakes stecken, werden die "Lügensteine" schnell weltberühmt..........Das Folgenbild zeigt eine der lustrationen (Kupferstich) in Beringers Litographiae Wirceburgensis (1726)........WERBUNGDu willst dir die Rabatte unserer Werbepartner sichern? Hier geht's zu den Angeboten!.......Jetzt His2Go unterstützen für tolle Vorteile, über Acast+ oder Steady.Werde His2Go Hero oder His2Go Legend: https://plus.acast.com/s/his2go-geschichte-podcast.Werde auch ohne Kreditkarte His2Go Hero oder His2Go Legend: steadyhq.com/his2go........LITERATURSchindler, Renate: Die Würzburger Lügensteine. Fakt & Fake, Würzburg 2024.Niebuhr, Birgit; Geyer, Gerd: Beringers Lügensteine: 493 Corpora Delicti zwischen Dichtung und Wahrheit, Würzburg 2005.Petra Hubmann: Johannes Bartholomäus Adam Beringer, Darmstadt 2010.Hier geht's zur aktuellen Würzburger Ausstellung Fakt-Fake!.......UNTERSTÜTZUNGFolgt und bewertet uns bei Spotify, Apple Podcasts, Podimo oder über eure Lieblings-Podcastplattformen.Wir freuen uns über euer Feedback, Input und Vorschläge zum Podcast, die ihr uns über das Kontaktformular auf der Website, Instagram und unsere Feedback E-Mail: kontakt@his2go.de schicken könnt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an jede einzelne Rückmeldung, die uns bisher erreicht hat und uns sehr motiviert........COPYRIGHTMusic from https://filmmusic.io: “Sneaky Snitch” by Kevin MacLeod and "Plain Loafer" by Kevin MacLeod (https://incompetech.com) License: CC BY !Neu! Jetzt hier His2Go unterstützen, Themen mitbestimmen und Quiz2Go mit Moderatorin Chiara erleben! https://plus.acast.com/s/his2go-geschichte-podcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sprache als Klang, als Textur, als Performance: Sprache sei für ihn mit verschiedenen Erfahrungen verbunden, sagt Büchner-Preisträger Oswald Egger. Dichtung zu lehren sei schwierig, eher gemeinsame verbrachte Zeit, um Schüler „auf den Weg zu bringen“. Hueck, Carsten www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt