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Pastor Markus Hartlage www.deutschlandfunk.de, Gottesdienst
Ein fünfstimmiges Glockenensemble im Turm der Pfarrkirche schickt sein angenehmes Klangbild weit hinaus. Die große Marienglocke von 1948 bildet das klangliche Fundament, während die Zenoglocke aus dem Jahr 1586, ein Werk der Renaissance, dem Geläute eine historische Tiefe verleiht. Gemeinsam entfaltet das Instrumenten-Quintett eine feierliche Stimmung mit Moll- und Durklängen.
Von Bonifatius lernen - Begabungen einsetzen Herzlich willkommen am Freitagmorgen zum gemeinsamen Beten.Tja, so ist das schon mal. Gestern hatte ich morgens erzählt, dass es wegen der so schlechten Wetterprognose keine Prozession in unserer Stadt geben wird. Aber ich hatte nicht mit dem Engagement der vielen Gemeindemitglieder gerechnet, die morgens um 6.00 Uhr im Regen beschlossen hatten: Die Prozession findet doch statt und alles aufgebaut und vorbereitet haben.Und es wurde so. Eine Statio in der einen Kirche, Prozession zu einer Wiese in der Innenstadt, dort Heilige Messe und dann weiterer Prozessionsweg mit einem Segensaltar und mit dem Abschluss in der Pfarrkirche mit allem Drum und Dran. Und danach Frühschoppen auf dem Kirchplatz mit Gegrilltem und Getränken und viel Freude mit vielen Menschen.Besser kann man, glaube ich, Gemeinschaft und Gemeinde nicht beschreiben. Sich vorfreuen auf den Gottesdienst, der bei Regen in der Kirche gefeiert worden wäre, der Beschluss von einer kleinen Gruppe, die Lust und Mut hatte zu sagen: Wir machen das, und dann die große Festfreude beim gemeinsamen Singen, Beten und Feiern.Ich glaube, dem Heiligen Bonifatius, dem großen Apostel der Deutschen, hat das sehr gefallen. Er predigte im achten Jahrhundert mit großem Erfolg in Hessen und Thüringen, gründete sechs große Klöster und machte sich dann ans Werk, die Kirche zu ordnen und die Bistümer Salzburg, Regensburg, Passau, Würzburg und Erfurt zu gründen.Er wurde dann Bischof in Mainz und war sich nicht zu schade, nochmals eine Missionsreise zu unternehmen, bei der er am 5. Juni 754 den Martertod erlitt.Bonifatius war kein bedeutender Theologe, aber er verband missionarischen Eifer mit einer seltenen Begabung für Organisation und Administration. Und er ist nicht sitzen geblieben auf seiner ersten Berufung, sondern hat sich von Gott immer neu herausrufen lassen zu neuen Aufgaben.Vielleicht ist es das: Er hat die Begabungen, die er von Gott geschenkt bekommen hat, geschult, entwickelt und immer neu eingesetzt.Was sind so Deine Begabungen, die Du heute einsetzen kannst? Welche Fähigkeiten, die Du als Gabe bekommen hast, hast Du noch gar nicht richtig wahrgenommen und ausprobiert?Die Organisatoren und Engagierten gestern haben alle ihre Fähigkeiten und Begabungen eingesetzt und ein wunderschönes Fest möglich gemacht.Das ist eine Überlegung heute wert am Tag des heiligen Bonifatius, des Apostels der Deutschen.
Dekan Magnus König www.deutschlandfunk.de, Gottesdienst
Weit über den Ort im Alpenvorland hinaus wahrnehmbar ist das Geläut der Pfarrkirche mit seinen sechs 1948 vom Bochumer Verein gegossenen Gussstahlglocken. Deren charakteristisches Klangbild prägt und begleitet bis heute den Tages- und Festlauf der Gemeinde.
Dem modernen Kirchenkubus vorgesetzt und durch die Sakristei mit ihm verbunden ist der schlanke, mit Zwiebelhaube bekrönte hohe Vierkantturm. Vier Glocken wurden von der alten Pfarrkirche übernommen. Die fünfte und größte Glocke rundet das Quintett mit ihrem Basston erst seit 2009 harmonisch ab.
International bekannt ist Graziella Contratto als Dirigentin. Jetzt hat die bald 60-Jährige aus einer Krise heraus ihren ersten Roman publiziert. Darin schreibt sie über ihre Kindheit in Schwyz in den 1970er-Jahren. Im Gespräch sagt sie auch, wie sich ihr Verhältnis zur römisch-katholischen Kirche verändert hat. Weitere Themen:Der Alltag war getaktet durch kirchliche Festtage, heidnische Bräuche und Musik: Wie hat dieses Schwyz sie geprägt?Als Mädchen spielte sie Klavier, Geige und später auch Orgel. Im Roman fokussiert sie auf die Geige. Warum?Andere leiden Qualen beim Schreiben, Contratto empfindet grosses Glück. Wie das?Was ist der Unterschied zwischen Dirigieren und Schreiben?Die ehemalige Töchternschule Theresianum Ingenbohl ist heute offen für alle Geschlechter: Was hat Contratto dort fürs Leben gelernt?Welche Rolle spielte der christliche Glaube im Schulalltag?Neben Micheline Calmy-Rey und Carla Del Ponte gehört auch Contratto zu den prominenten Absolventinnen: Macht sie das stolz?Seit zwanzig Jahren gibt sie Dirigier-Workshops für Manager: Welches sind ihre Erkenntnisse?Die Institution Kirche hat viele Fehler gemacht. Trotzdem ist Contratto immer noch Mitglied: Warum?Der Roman von Graziella Contratto: «Meitsch», Atlantis-Verlag, 173 Seiten.
Äußerlich ist das Gotteshaus mit seinem nadelspitzen Turmhelm nahezu schmucklos. Aus ihm ertönen tagein tagaus vier stählerne Glocken. Der Innenraum der Pfarrkirche dagegen erstrahlt mit seiner barocken Ausstattung umso mehr.
Domkapitular Theo Paul www.deutschlandfunk.de, Gottesdienst
Die imposante Außenansicht der Pfarrkirche dominiert der fünfgeschossige Westturm. Der Glockenturm ist etwa 48 Meter hoch und wird von einer schiefergedeckten Kuppel mit hoher Laterne abgeschlossen. Zu hören ist dort ein Quartett, das so seit 1949 im Einsatz ist.
Dekan Joachim Fey www.deutschlandfunk.de, Gottesdienst
Immer wieder werde ich gefragt, was wir Schwestern denn so am Heiligen Abend machen. Also, wir werden nach den Laudes nachher noch ein paar kleine Vorbereitungen machen und die Kapelle im Haus und in der Pfarrkirche weihnachtlich gestalten. Dann den normalen Haushalt und die Habite und Schleier festtäglich parat machen, Tischdecken nochmal kurz überbügeln und alle Zimmer, die in den nächsten Tagen für Gäste gebraucht werden noch schön dekorieren. Und heute Abend werden wir ins Nachbarstädtchen fahren und mit unseren älteren und alten Schwestern im Altenheim den Heiligen Abend feiern. Wir werden das wunderbare Evangelium lesen, das davon berichtet, dass Kaiser Augustus den ganzen Erdkreis in Steuerlisten eintragen zu lassen befohlen hat und deshalb auch Josef mit Maria nach Bethlehem ziehen musste, weil er aus dem Geschlecht und Haus Davids stammte. Und das mit den Hirten und den Engeln mit der Botschaft vom Frieden auf Erden. Und wir werden zusammen singen, Musik machen, plaudern und ausdeutenden Gedichten und Geschichten lauschen. Dann fahren wir zurück in unseren Konvent, werden ein bisschen zu Abend essen und dann zur Christmette um 22.00 Uhr in ein Nachbardorf fahren. Und wenn wir davon nachhause kommen, dann gibt es bei uns seit vielen Jahren mein Lieblingsritual. Wir gehen in unsere Hauskapelle und singen „zu Bethlehem geboren ist uns ein Kindelein“ und legen das hölzerne Christkind in die Krippe. Soweit das äußere, sichtbare Geschehen. Aber die Dinge, die dazwischen geschehen, die man nicht machen, nicht planen, nicht vorbesprechen kann, auf diese Dinge bin ich gespannt. Wird mein Herz angerührt werden, oder absolviere ich nur, wie immer, wird der göttliche Funke überspringen oder bleibt es eine schöne Feier, wie immer, wird das Kind in der Krippe in mir lebendig oder bleibt es aus schön geschnitztem Holz, wie immer? Ich denke, auch Dir und vielen anderen von uns geht es so. Und so bitte ich mit Dir und euch diesen, zu uns heruntergekommenen Gott, um seine Nähe und seinen Weg mit uns durch diese besonderen Tage und Nächte.
Die Möhrener Pfarrkirche ist das Ergebnis einer umfassenden Erneuerung in den Jahren 1726 bis 1729. Viel jünger als das Gotteshaus sind die drei Glocken: 1894 goss Martin Kopfmüller in Eichstätt die große, die beiden kleineren wurden 1963 in Heidelberg aus der Grube gehoben.
Den römisch-katholischen Gottesdienst zum Nationalfeiertag überträgt SRF am 1. August erneut live vom Gotthardpass. Bei guter Witterung feiern Gläubige aus der ganzen Schweiz unter freiem Himmel. Die Predigt hält Weihbischof Alain de Raemy, Apostolischer Administrator der Diözese Lugano. Der Ort hat auch eine symbolische Bedeutung: Das Gotthardmassiv liegt im Herzen der Schweiz und ist ein starker Anziehungspunkt für Touristinnen und Touristen. Aber auch für Pilger, die seit dem Mittelalter den Wegen des Glaubens folgten, von Norden nach Süden und umgekehrt. Seit dem Jahr 2000, einem symbolischen Datum, wird jedes Jahr am 1. August eine Messe unter freiem Himmel, inmitten eines atemberaubenden Panoramas, zwischen der Deutschschweiz und dem Tessin gefeiert. Gläubige aus den Kantonen Tessin, Uri und Graubünden treffen sich zum Gottesdienst auf dem Gotthardpass auf einer Höhe von 2000 Metern über Meer. Radiotelevisione Svizzera RSI begann 2015 mit der Liveübertragung des Gottesdienstes vom Gotthardpass. Zum zehnten Mal in Folge (mit Ausnahme des Pandemiejahres) werden dieses Jahr die Kameras vor Ort sein. Die Feier wird von Weihbischof Alain de Raemy, Apostolischer Administrator der Diözese Lugano geleitet. Wie letztes Jahr wünscht er sich eine starke Präsenz der anderen christlichen Konfessionen, die in der italienischen Schweiz vertreten sind – ein Symbol für die Bedeutung des Christentums in der Schweizer Geschichte. Bei schlechtem Wetter wird der Gottesdienst in der Pfarrkirche von Airolo TI gefeiert.
Der katholischen Pfarrkirche wurde 1908 von einem Nürnberger Architekten ein neuer dreigeschossiger Turm mit welscher Haube und Laterne im Stil des Neubarock angefügt.1951 erhielt die St.-Markus-Kirche ein neues Glockentrio, die kleinste davon ist dem Kirchenpatron geweiht.
2006 wurde das Geläut von St. Johann Baptist um eine vierte Glocke, die Georgsglocke, erweitert. So erklingt heute ein interessantes Mischgeläute aus drei Gussstahl- sowie einer Bronzeglocke vom Turm der Pfarrkirche.
Das Innere von St. Mauritius gilt als Meisterwerk illusionistischer Malerei. Der Kirchenraum erscheint um ein vielfaches größer, als er ist und ist voller optischer Täuschungen. Eine der größten Schätze der Pfarrkirche ist allerdings ein kleiner Stein. Er stammt aus dem Grab des Kirchenpatrons Mauritius und liegt unter Glas im Kirchenboden.
Jetzt schauen alle mehrmals am Tag auf einen Schornstein und hoffen auf weißen Rauch. Schwarzer Rauch – noch kein Papst. Weißer Rauch – der Neue ist gewählt. Rauchzeichen als Verkündungsmedium. Und das im 21. Jahrhundert. Und wir merken, wie fasziniert die Welt und die Medien sind, die sonst von schnellsten Socialmedia-Nachrichten leben und schnell und laut und schrill alles registirieren und verkünden und in die Welt posaunen wollen.Ein zweites Erleben: In der morgendlichen Heiligen Messe in der Pfarrkirche ist es gerade ganz still, weil die Wandlung, der wichtigste Teil der Eucharistiefeier kurz bevorsteht. Da kommen vom Marktplatz zwei Leute laut plaudernd in die Kirche und gehen hinten rechts zur Muttergottes von der Immerwährenden Hilfe. Wahrscheinlich zünden sie Kerzen an, denn man hört das Klimpern des Kleingelds in der Kasse für die Kerzen. Die Wandlung ganz vorne am Altar geht weiter und erst eine ganze Weile später verstehen die Kurzbesucher, was da ganz vorn passiert und werden still."Alles wirklich Wichtige ist leise" kommt mir da genau in den Sinn. Das, was hier geschieht, macht keinen Lärm, kein Getöse, kein Scheinwerferstrahl und keine Ankündigungsfanfare. Der Priester hebt die Schale mit dem Brot und den Kelch mit dem Wein und Wandlung geschieht. Leise, schweigend, still. Es geschieht.Genau das ist für viele Menschen die Schwierigkeit. Warum kann man es nicht wissenschaftlich erklären, warum muss man glauben, warum versteht man nicht, was Gott meint und will und tut? Ich weiß es auch nicht, aber ich wage zu glauben und zu hoffen und zu lieben, weil Gott es tut und uns in Jesus Christus vorgelebt hat und viele Menschen nach ihm und heute auch. Unscheinbar, leise, schweigend. Weil alles Wesentliche leise geschieht.
Pfarradministrator Johannes Saffer www.deutschlandfunk.de, Gottesdienst
"Ich habe diese 'Fasteninstallation' selbst gesehen. Wie kann es sein, dass dies von einer Pfarrkirche selbst betrieben und gefördert wird, und dass vermutlich sogar kirchliche Gelder dafür aufgebracht werden?" (Zuschrift).Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Am Sonntag war das Hochamt in unserer Pfarrkirche außergewöhnlich gut besucht. Das hatte mehrere Gründe: In den geprägten Zeiten gehen doch mehr Menschen zum Gottesdienst als im normalen Kirchenjahr. Im Gottesdienst wurde an verschiedene kürzlich verstorbene Gemeindemitglieder gedacht und für sie gebetet und somit waren viele Angehörige da. Und der dritte und sehr schöne Grund war die Vorstellung der diesjährigen Erstkommunionkinder, die oft mit Eltern, Geschwistern und "Omma und Oppa", wie man hier sagt, gekommen waren.So ein wenig sind es also Wegmarken, die uns auffordern zum Gottesdienst zu kommen: die Fastenzeit mit ihrer Vorbereitung auf Ostern, der Tod naher Angehöriger und den Trost, den gemeinsames Beten und Gedenken stiftet, und die Vorbereitung auf die Erstkommunion, die Vielen ein guter Grund ist, mit der Familie zusammen in die Kirche zu kommen. Es scheint mir, dass diese drei Gründe gute Hoffnungszeichen in unserem Heiligen Jahr der Hoffnung sind. Vorbereitung auf Ostern und Ernstnehmen der Österlichen Bußzeit, Gedenken der Toten und gegenseitiger Trost und Zuspruch und die Erinnerung an die eigene Erstkommunion und die Hoffnung, dass diese Kinder das Sakrament und seine wunderbare Gabe irgendwann für sich entdecken und im Beispiel der Eltern und der vielen Menschen in der Kirche eine gute Wegmarkierung erleben.Vor uns in der Bank saß eine Familie mit zwei Kindern und das jüngere Mädchen hatte immer wieder Fragen an die Mama. Und diese hat leise und geduldig erklärt und nur manchmal das Kleine gemahnt, leise zu fragen. Und erst kurz nach der Wandlung hat die Kleine das Malheft und die Stifte ausgepackt, weil ihr langweilig war. Aber sie hat sie nicht gebraucht, weil alle Kinder zum Vaterunser nach vorne gerufen wurden und sie mit dem großen Bruder und dem Teddy im Arm zum Altar gegangen ist und dann noch der Gang zum Segen mit Mama und Papa dran war. Und auf dem Rückweg zur Bank hatte ich meine Freude an ihrem Strahlen und dem begeisterten Hopsen.Gottesdienst war auf einmal gar nicht mehr langweilig.
Am letzten Sonntag hat der Pastor nach der Messe noch herzlich eingeladen zu den geistlichen Abendmusiken in der Pfarrkirche. Und es klang so freundlich und interessant, dass wir die Einladung angenommen haben.Wir Zuhörenden sind im eigentlichen und übertragenen Sinn zu einem Gang durch die Geschichte des Glaubens eingeladen. In der Basilika, der alten Kirche St. Clemens, erklangen u. a. die Klagelieder des Propheten Jeremia von Emilio de' Cavalieri, unterbrochen von Fugen Johann Sebastian Bachs und kurzen Texten. Dann wurden alle eingeladen in die neue, moderne Kirche direkt nebenan, nur durch eine Glastür getrennt. Dort waren Teile aus der sogenannten Berliner Messe des neuzeitlichen Komponisten Arvo Pärt zu hören, unterbrochen von Fugen Robert Schumanns und Johann Sebastian Bachs.Selten hat mir ein Abend so sehr gut gefallen. Die Klagelieder des Propheten Jeremia, ungefähr 600 vor Christus entstanden, besingen den Schmerz und die Trauer über die Zerstörung Jerusalems. Aber trotz aller Klage blitzt auch hier schon die Hoffnung auf Gottes Erbarmen auf. Und in den Gesängen der Berliner Messe von Arvo Pärt leuchtet die Hoffnung auf, die durch Christi Tod und Auferstehung in die Welt gekommen ist. Diese Messe ist so bedeutend, weil sie im Juni 1990, in den spannenden Monaten nach dem Mauerfall 1989 und der Wiedervereinigung im Oktober 1990 beim Katholikentag in Berlin in der Hedwigskathedrale uraufgeführt worden ist. Das Thema des Katholikentages damals war "Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben" aus dem Buch Jeremia.Mir sind beim Zuhören und Bedenken, Überwältigtsein und Beten ganze Christbäume von Lichtern aufgegangen. Niemals ist den Menschen, die an Gott glauben, die Hoffnung verloren gegangen. Auch in Gefangensein, Leid, Krieg, Katastrophen und Zerstörungen gab es einen Funken Licht, einen Menschen, der dieses Licht verkündet hat und Glaubende, die gegen alle Vernunft, an diesem Licht der Hoffnung festgehalten haben. Bis heute.
In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit in dieWildschönau. Freuen Sie sich auf ein Hochtal in denKitzbüheler Alpen, in dem die Welt noch fast in Ordnung ist. Denn unsere Reise startet im Wildschönauer OrtsteilThierbacham Talende. Eine weiße Pfarrkirche, eine Dorfschule, ein Traditionsgasthof - hier scheint die Uhr stehengeblieben zu sein. ImSollererwirt erzählt uns GastgeberinKarin Moser, welche wichtige Rolle dieSpeckbacherstube im Freiheitskampf der Tiroler gegen die Truppen von Bayern und Napoleon spielte.Hubert Salcher führt uns im Ortsteil Auffach durch das „1.Tiroler Holzmuseum“. Fast beiläufig erfahren wir im Interview, welche Prominente hier ein- und ausgingen. Welche RolleHans Rosenthal,Thomas Gottschalk und Mehmet Scholl spielen, erzählt uns der Handwerker in seinem ganz besonderen Wohn- und Museumshaus. Der legendäreKrautinger stammt aus der Wilschönau und darf auch nur hier gebrannt werden.Maritta Thaler aus der PensionSteinerhof im OrtsteilOberau gehört zu einer der Familien, die die Lizenz besitzen, diesen Rübenschnaps seit Jahrzehnten zu brennen. Über den Kinder- und FamilienparkDrachental sprichtMichael Mairhofer als Geschäftsführer desTourismusverbandes Wildschönau. Viel Spaß im Herzen Tirols!
Pfarrer Matthias Bambynek www.deutschlandfunk.de, Gottesdienst
Corona-Erkrankung schwächt US-Präsident Biden gesundheitlich und auch politisch, Deutsche Politiker testen politische Stimmung auf Republikaner-Parteitag, Themen auf dem Treffen der Europäischen Politische Gemeinschaft in Großbritannien, Ursula von der Leyen für zweite Amtszeit als EU-Kommissionspräsidentin gewählt, Die Meinung, Streit der Linken um Ämter in der französischen Nationalversammlung, Weitere Nachrichten im Überblick, #mittendrin im Kampf gegen Verkauf und Umwidmung einer Pfarrkirche im saarländischen Gersweiler, "Jugendfrei" im Wandel der Zeiten - 75 Jahre FSK, Das Wetter
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Predigt zum 100jährigen Bestehen der Pfarrkirche in Langdorf.
Am Mittwoch, dem Fest des heiligen Apostels Thomas, haben wir etwas Ungewöhnliches erlebt. Wir wussten, dass der Apostel Thomas der Begründer und Patron der indischen Christen ist. Aber seine Bedeutung ist uns an dem Tag erst aufgefallen. Ein Konvent von fünf Schwestern einer indischen Gemeinschaft konnte endlich ihr neues Domizil in einem renovierten Pfarrhaus im Nachbarstädtchen beziehen. Also haben sie mit vielen Gästen und vielen ihrer Schwestern aus ganz Deutschland einen wunderschönen Gottesdienst in der Pfarrkirche gefeiert. Ein Weihbischof und deutsche und indische Priester haben ihn zelebriert und alle indischen Teilnehmer*innen haben mehrere Lieder in ihrer Sprache Malayalam gesungen. Schon das Liedblatt, dass die indischen Mitfeiernden hatten, sah aus wie ein Kunstwerk und die Melodien sind so wunderbar und herrlich anders, dass es mir immer eine Freude ist, mich in die Melodien einzuschwingen.Die Begrüßung durch eine indische Schwester in gutem Deutsch hatte feine deutsche Sprachbilder. Sie hat von Menschen gesprochen, die wie ein Fels in der Brandung für sie waren, von Helfern, die wie deutsche Eichen fest hinter ihnen stehen, von Menschen aus der Gemeinde, die wie fleißige Bienen unentwegt gearbeitet haben und von anderen, die als Engel zu ihnen geschickt worden sind. Es war eine Freude ihr zuzuhören und ich habe wieder gemerkt, dass wir nüchternen Deutschen es ein bisschen verlernt haben, in solch schönen Bildern zu reden. In einer kleinen Prozession ist dann das Allerheiligste in ihr Haus in die Kapelle geleitet worden und dann wurde alles mit Weihrauch und Weihwasser gesegnet. Und dann natürlich kein Fest ohne Festessen, das im Pfarrheim im Nachbardorf bereitet war und herzliche und fröhliche Atmosphäre mit viel Lachen und Plaudern und Loben und Danken.Für mich und meine Mitschwester, die wir in den letzten Jahren in unserer Gemeinschaft viel öfter die Schließung von Konventen erlebt haben, war es ein Fest für Herz, Leib und Seele und eine schöne Gewissheit, sie in unserer Nähe zu haben. Die nicht mehr so selbstverständlich geäußerte Fürbitte um Ordensberufungen in unsere Kirche konnte ich wieder aus ganzem Herzen mitbeten.
Predigt in der Marienandacht anlässlich der Maria-Hilf-Woche in der Pfarrkirche in Wegscheid
Pfarrer Andreas Zeisler und Martin Schautzgy www.deutschlandfunk.de, Gottesdienst
Im zwiebelbekrönten Turm der Pfarrkirche hängen insgesamt fünf Bronzeglocken. Vier davon bilden das Hauptgeläut, während die kleinste nur solistisch als Sterbeglocke fungiert. Gegossen wurden sie bei Hahn in Landshut und Spannagl in Regensburg. Ihr festlicher Klang wird die Feierlichkeiten zum Ortsjubiläum begleiten.
Das Glockentrio der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche entstammt verschiedenen Jahrhunderten: die älteste datiert aus dem Jahr 1610, die Gefallenenglocke wurde 1935 gegossen, die Vater-unser-Glocke mit knapp einer halben Tonne Gewicht kam erst 2005 in den Glockenstuhl, ihr Zentralsatz der Inschrift formuliert die Bitte: "Bleib bei uns, Vater!".
Das erste Geläute der Pfarrkirche musste im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben werden. Seit 1947 erklingt es sechsstimmig aus der Glockenstube von St. Margareta. Die Gießerei Hahn aus Landshut schuf die Glocken als Idealsextett in der Stimmung: c-es-f-as-b und c.
Monsignore Georg Flierl www.deutschlandfunk.de, Gottesdienst
Liebhaber barocker Kirchenausstattungen kommen beim Betreten der Pfarrkirche voll auf ihre Kosten. So auch bei dem Klang im Glockenstuhl der Barockkirche. Fünf Bronzeinstrumente aus Landshut und Augsburg mit über 4,2 Tonnen Gesamtgewicht schicken ihren Ruf übers Allgäuer Alpenvorland hinaus.
Gottesdienst-Übertragung aus der Pfarrkirche "Maria vom Rosenkranz" in Gerolzhofen Hochamt zum Osterfest Zelebrant und Prediger: Pfarrer Stefan Mai
Wenn die Pfarrerin oder der Pfarrer auf Mundart predigt, wie kommt das bei Ihnen an? Passt es im Karfreitagsgottesdienst, an einer Hochzeit, bei einer Beerdigung, Konfirmation oder Firmung? Ist man mit Mundart näher bei der Gemeinde oder im Gegenteil, wird es fast zu privat? Fragt man bei Pfarrerinnen und Pfarrern nach, sind die Antworten vielfältig. "Unser Gottesdienst ist in hochdeutsch, der Pfarrer kommt aus Indien und spricht kaum Mundart", schreibt eine katholische Pfarrei. Zudem hätten sie viele Menschen im Gottesdienst, die nicht Mundart verstehen. "Gerne würde ich auf Mundart predigen. An der grossen Stadtkirche ist das aber nicht usus", sagt eine Pfarrerin aus der Ostschweiz. "Wenn ich in Mundart predige, hört die Gmeinde aufmerksamer zu", schreibt ein Pfarrer aus dem Kanton Bern. Karin Schaub und Michael Bangert von der Predigerkirche in Basel Das Ehepaar ist zu Gast bei Sandra Schiess. Frau Schaub predigt auf Baseldeutsch, ihr Mann Michael Bangert auf hochdeutsch. In seiner Muttersprache. "Wir ergänzen uns prima", sagen sie. Die Predigerkirche ist die Pfarrkirche der Christkatholischen Gemeinde Basel-Stadt. Was sagen Sie zu Mundart in der Kirche? Sandra Schiess freut sich auf Ihr Mail.
Freut euch! Der 4. Sonntag in der Fastenzeit wird Laetaresonntag genannt. Diese Bezeichnung kommt vom Eingangsvers der Messe. Laetare Jerusalem! Freue dich, Jerusalem. Mit dem Laetaresonntag ist die Mitte der Fastenzeit überschritten. Dieser Sonntag hat deshalb einen fröhlicheren, tröstlichen Charakter, da das Osterfest, die Auferstehung Christi, näher rückt. Der Eröffnungsvers aus Jesaja ermuntert die Menschen zum Jubel und zur Fröhlichkeit. „Freut euch mit Jerusalem! Jubelt in der Stadt, alle, die ihr sie liebt. Seid fröhlich mit ihr, alle, die ihr über sie traurig wart. Saugt euch satt an ihrer tröstenden Brust, trinkt und labt euch an ihrem mütterlichen Reichtum!" Die Freude mit ihren vielen Facetten ist das Thema der Predigt von Pfarrer Daniel Noti, der auch der Eucharistiefeier in der Pfarrkirche St. Michael vorsteht. Zu Beginn ruft das von Hand geläutete Glockenspiel der Pfarrkirche zum Gottesdienst. Anschliessend bereichert der Kirchenchor Erschmatt unter der Leitung von Sarah Schmidt und die Musikgesellschaft Enzian den Gottesdienst. Die Orgel spielt Christine Schmidt.
Das mächtige Vierergeläut der Barockkirche, die dem Hl. Martin geweiht ist, wurde 1952 bei der Gießerei Otto in Bremen gefertigt. Es dient ebenfalls der neuen turmlosen Pfarrkirche aus den 1960er Jahren als Glockenplenum.
Live-Gottesdienst-Übertragung aus der Pfarrkirche St. Andreas in Karlstadt Zelebrant und Prediger: Dekan Simon Mayer
Die Predigt anlässlich der Fertigstellung der Renovierung von Pfarrheim und Pfarrkirche in Iggensbach.
Herzliche Einladung - Seniorengottesdienst mit Bischof Stefan Oster am Samstag, den 01. Oktober um 14 Uhr in der Pfarrkirche von Waldkirchen. Infos und Anmeldung beim Referat Seniorenseelsorge im Bistum Passau: Tel. 0851 393 6101. Mehr Infos im Interview mit Theresie Hofbauer, Leiterin der Seniorenseelsorge im Bistum Passau.
Grässlin, Dominikwww.deutschlandfunk.de, GottesdienstDirekter Link zur Audiodatei
Paul, Theowww.deutschlandfunk.de, GottesdienstDirekter Link zur Audiodatei
NNwww.deutschlandfunk.de, GottesdienstDirekter Link zur Audiodatei
Kaplan Johannes Spindlerwww.deutschlandfunk.de, GottesdienstDirekter Link zur Audiodatei
Zamilski, Danielwww.deutschlandfunk.de, GottesdienstDirekter Link zur Audiodatei
NNwww.deutschlandfunk.de, GottesdienstDirekter Link zur Audiodatei
Pfarrer Johannes Schaanwww.deutschlandfunk.de, GottesdienstDirekter Link zur Audiodatei
Eine Kirche in Hamburg Neugraben ist die Pfarrkirche der ukrainisch-katholischen Christen. Am Sonntag war sie voll besucht und viele hielten sorgenvoll Rosen mit blau-gelben Schleifen in ihren Händen.