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Österreich im Sommer – das bedeutet: Heuriger, lange Holztische, ein Krug Spritzer und eine Brettljause. Kein Schnörkeln, keine Inszenierung – einfach Weinkultur als Alltagskultur. Lou und Jonas haben sich heute Willi Schlögl ins Studio geholt, der das österreichische Weinsommer-Feeling wie kein anderer kennt. Gemeinsam sprechen sie darüber, was den Spritzer zum perfekten Sommergetränk macht, welche Weine sich am besten dafür eignen – und warum Grüner Veltliner, Welschriesling und Gemischter Satz im Sommer so unverzichtbar sind. Dazu gibt es Reisetipps von Wien bis in die Südsteiermark und natürlich Willi's Überraschungsweine direkt aus Österreich. Wein der Woche Heute bringt Willi seine Favoriten mit – welche das sind, erfahrt ihr in der Folge! Weinlexikon: D wie DAC DAC steht für „Districtus Austriae Controllatus"" – das österreichische Herkunftssystem für Qualitätsweine. Die Idee: Der Wein soll nach seiner Herkunft benannt werden, nicht nur nach der Rebsorte. Statt „Grüner Veltliner aus Österreich"" steht dann zum Beispiel „Weinviertel DAC"" auf der Flasche – und das sagt sofort, woher der Wein kommt und welchem Stil er entspricht. Vergleichbar mit dem französischen AOC-System: Herkunft zuerst, mit klaren Regeln zu Rebsorte, Stil und Qualität. Wenn DAC auf dem Etikett steht, wisst ihr: dieser Wein ist typisch für seine Region. Mehr Informationen zum Thema findet ihr unter: https://www.oesterreichwein.at/unser-wein/strategie-des-herkunftsmarketings/gebietstypischer-qualitaetswein-dac https://www.oesterreichwein.at/der-gspritzte Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska
In Folge #101 haben wir den Bodegas Ca'n Verdura Supernova Blanco 2025 im Glas. Der frische Weißwein aus Mallorca zeigt eindrucksvoll, wie spannend die autochthone Rebsorte Moll (Prensal Blanc) sein kann. In der Nase finden sich Aromen von Zitrusfrüchten, Apfel und mediterranen Kräutern, am Gaumen präsentiert er sich saftig, lebendig und angenehm trocken. Das Weingut Ca'n Verdura steht für moderne, charakterstarke Weine mit klarem Herkunftsprofil und zählt zu den spannendsten Erzeugern Mallorcas. Was den Supernova Blanco 2025 auszeichnet, warum die Rebsorte Moll immer mehr Aufmerksamkeit erhält und zu welchen Gerichten der Wein besonders gut passt, besprechen wir wie immer ausführlich in dieser Folge.
Es gibt in der Welt des Weins eine merkwürdige Versuchung. Je tiefer jemand in die Materie eintaucht, desto größer wird oft die Gefahr, dass er irgendwann beginnt, den Wein selbst für den wichtigsten Gast am Tisch zu halten. Der Wein wird zum Hauptdarsteller. Der Gast zur Statisterie. Der Beruf des Sommeliers wird missverstanden. Bei Max Johne entsteht dieser Eindruck nicht, denn er lebt einen aktiven Gegentrend. Was das heißt? Zu allererst versucht er nicht Komplexität für Bedeutung zu halten. Oftmals weiß ein Gast durch den Weinkellner mehr über die Hangneigung eines Weinbergs als über den Menschen, der ihm den Wein eingeschenkt hat. Max zeigt sich. Er ist für den Gast da und dann sekundär für die Weine. Und Max ist nicht nur greifbar, sondern er sieht seine Gäste. Von außen betrachtet scheint er sich um Flaschen zu drehen. Um Etiketten. Um Regionen, Rebsorten und Jahrgänge. Tatsächlich sieht er einen großen Teil seiner Arbeit in etwas anderem. Das ist das lesen der Menschen und nicht der Weine. Der Unterschied zwischen Information und Erfahrung. Denn ein Wein ist zunächst nur eine Flüssigkeit. Er wird erst interessant, wenn jemand auf ihn reagiert, ihn interpretiert, ihn inszeniert und ihn für den perfekten Zeitpunkt präpariert. Max Johne scheint genau für diese Zwischenelemente ein besonderes Gespür entwickelt zu haben. Und er hat sein Handwerk – und das ist der zweite sehr ungewöhnliche Punkt – von der Pike auf gelernt und ist die einzelnen möglichen Stationen bewusst durchlaufen. Statt direkt nach der Ausbildung eine Chefposition anzustreben, wollte er lernen. Alles. Von den Besten. Gerade in einem Beruf, in dem Positionen jung vergeben werden und Eitelkeit manchmal schneller befördert wird als Erfahrung, braucht es viel Charakterfestigkeit, warten und lernen zu können. Und das, was Max Johne nun mit zwanzig Jahren Berufserfahrung präsentiert, ist das Ergebnis davon. Perfekter Service als Stilelement. Wein als Handwerkzeug. Weinberatung als Bindeglied für ein perfektes Restaurant-Wein-Erlebnis. Das ist das Fundament. Und darauf erlebt man ganz viel Max Johne – als Persönlichkeit, als Mensch. Nicht darstellend, sondern begleitend. Nicht vorne, sondern genau da, wo es gebraucht wird.
Der letzte wilde Fluss Europas – und gleichzeitig eine der vielfältigsten Weinregionen der Welt. Die Loireerstreckt sich über 800 Kilometer, umfasst mehr als 30 Appellationen und bringt alles hervor, was Wein sein kann: Weißwein, Rotwein, Rosé, Schaumwein, Süßwein. Lou und Jonas nehmen euch heute mit auf eine Reise von West nach Ost – vom Atlantik bis in die Touraine. Sechs Weine, sechs Herkünfte, drei Unterregionen. Ihr erfahrt, warum die Loire weltweit das wichtigste Anbaugebiet für gleich drei Rebsorten ist, was es mit den jahrtausendealten Schieferböden im Anjou auf sich hat – und warum ein Crémant de Loire dem Champagner das Wasser reichen kann, ohne das Budget zu sprengen. Mehr Infos zur Region findet ihr unter: https://www.vinsdeloire.fr/en Weine der Woche Heute ausnahmsweise sechs – je einer für jede besprochene Appellation der Loire, von West nach Ost: Philippe de Valois – Crémant de Loire Brut | Crémant de Loire | 70 % Chenin Blanc, 20 % Chardonnay, 10 % Cabernet Franc | Hergestellt nach der traditionellen Methode mit zweiter Gärung in der Flasche. Frisch, elegant, feine Perlage – perfekt als Aperitif oder zu Fisch und Ziegenkäse. Rivière Bellejour – Sauvignon Blanc 2024 | IGP Val de Loire | 100 % Sauvignon Blanc | Zugänglich, aromatisch, modern – sortenrein ausgebaut wie es an der Loire Tradition ist. Der Klassiker zu Ziegenkäse und Spargel. Loïc Mahé – Sables & Schistes 2022 | AOP Savennières | 100 % Chenin Blanc | Sand und Schiefer – der Name verrät alles über den Boden. Chenin Blanc auf über 530 Millionen Jahre altem Urgestein, nirgendwo sonst bringt die Sorte den Boden besser zum Ausdruck als hier im Anjou. Famille Lieubeau – Muscadet Cru Château Thébaud 2021 | AOP Muscadet Sèvre-et-Maine | 100 % Melon Blanc | Einer der Crus Communaux – länger auf der Feinhefe gereift (Sur Lie), mehr Komplexität und Tiefe als man vom Muscadet erwartet. Der perfekte Begleiter zu Austern und Meeresfrüchten. Grand Royal – Grand Royal Rosé 2023 | Rosé de Loire | Cabernet Franc, Grolleau de Tours | Die Loire ist nach der Provence der zweitgrößte Rosé-Produzent Frankreichs – dieser Wein zeigt warum. Frisch und sommerlich, ideal zu Salaten und leichten Vorspeisen. Domaine Olivier – Saint Nicolas de Bourgueil Cuvée Domaine 2023 | AOP Saint-Nicolas-de-Bourgueil | 100 % Cabernet Franc | Cabernet Franc sortenrein – das ist der große Unterschied zum Bordeaux, wo die Sorte immer im Blend verschwindet. Hier bekommt sie ihre eigene Bühne: rund, samtig, mit dem charakteristischen Duft nach roten Beeren und feinen Kräutern. Weinlexikon: S wie Sur Lie Sur Lie bedeutet wörtlich „auf der Hefe" – der Wein bleibt nach der Gärung auf der Feinhefe liegen, anstatt sofort davon getrennt zu werden. Die Hefe gibt dabei Aromen, Textur und Fülle an den Wein ab und wirkt gleichzeitig als natürlicher Oxidationsschutz. Besonders typisch ist das beim Muscadet: Die Weine reifen oft den ganzen Winter über auf der Hefe und werden erst im Frühling abgefüllt. Auf dem Etikett steht dann „Muscadet Sur Lie" – und das bedeutet: frisch, lebendig, mit schöner Textur und manchmal einem ganz leichten Prickeln auf der Zunge. Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska
Wir sind back mit einer neuen Folge der Wein-WG! Und diesmal bekommt Pauline endlich französische Unterstützung am WG-Tisch. Gemeinsam mit Mathias und Nitya hat sie Régis Lamazère aus der Brasserie Lamazère in Charlottenburg zu Gast. Régis ist quasi in der Pariser Haute Cuisine aufgewachsen, hat aber der französischen Hauptstadt zum Glück den Rücken gekehrt und versorgt seit über einem Jahrzehnt Berlin mit ehrlichem Bistro-Flair. Das große Thema der Folge schmeckt komplett nach Sommerurlaub: Inselweine. Die Runde blickt hinter die Postkarten-Idylle und bespricht, was Weinbau auf abgelegenen Inseln eigentlich bedeutet. Stürme, salzige Meeresluft und extreme Hitze prägen häufig das Terroir und bringen Weine mit einer ganz eigenen, wilden Mineralität hervor. Es geht um den logistischen Wahnsinn, den es bedeutet, auf einer Insel überhaupt Wein zu machen und warum die Einheimischen die spannendsten Schätze oft direkt vor Ort komplett alleine wegsaufen. Eine Diskussion eskaliert komplett, als es ums Glas geht: Endlich wird knallhart analysiert, warum ausgerechnet Frankreich, das Mutterland des Genusses, oft die beschissensten Mini-Gläser auffährt, während Deutschland beim High-End-Glasdesign die absolute Weltspitze markiert. Spoiler: Eure alten Champagnerflöten und Schaumweinschalen könnt ihr nach dieser Folge direkt im Altglascontainer entsorgen, denn alles, was perlt, braucht gefälligst Platz zum Atmen. Zieht's euch rein! Bestellt die „Anleitung zum Weinsaufen 2“ auf Amazon vor https://amzn.to/4umAqXX Folgt der Brasserie Lamazère auf Instagram: https://www.instagram.com/brasserielamazere/ Folgt DIE WEIN-WG auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Pauline auf Instagram: https://www.instagram.com/paulineperou/ Folgt Mathias auf Instagram: https://www.instagram.com/wein_hias/ Folgt Nitya auf Instagram: https://www.instagram.com/nitya__k/ In Zusammenarbeit mit Schlumberger Segnitz: https://www.schlumberger.de/ Und Louis Roederer: https://www.louis-roederer.com/de/prehome Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Der „Janare“ aus dem Jahrgang 2025 überrascht mit intensiver Frucht, salzigen Noten, viel Charakter und einer markanten Bitterkeit im Abgang. Aber ist das genial komplex oder einfach nicht ausbalanciert? Außerdem sprechen wir über: - Weinbau an Mosel und Saar - Warum selbst Toplagen heute aufgegeben werden - Landwirtschaft und wirtschaftlichen Druck - Welche Weine Essen brauchen – und welche nicht - Warum manche Weine „laut“ wirken und andere perfekt ausbalanciert sind Am Ende gibt es wie immer die Punktewertung von Lars, Michi und Axel.
Thu, 28 May 2026 11:39:00 +0000 https://jungeanleger.podigee.io/3142-wiener-borse-party-1165-atx-leicht-im-minus-aber-supertag-fur-die-porr-aktie-bei-alex-schutz-im-boxwood-gibt-es-die-argentinien-chance 099bd07c5493e0860d4a218dce3313d6 Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inhalte der Folge #1165: - ATX leicht im Minus - Supertag für die Porr-Aktie - PIR-News: Zahlen von UBM, VIG, ASTA, News zu Andritz, Bajaj Mobility, Strabag, Research zu Porr - Jason Turner läutet die Opening Bell für Donnerstag. Am 22. Juni lässt er im boxwood.at zum WM-Spiel Österreich gegen Argentinien auch österreichische gegen argentinische Weine antreten. Und für die passenden Steaks ist das Lokal von Alex Schütz sowieso stadtbekannt - Börse Frankfurt mit DAX ebenfalls leicht im Minus, Rheinmetall gesucht - mehr dazu im Podcast bzw. in einem Trial unter https://www.boerse-express.com/suche?search=drastil Links: - Börsepeople Update: http://www.audio-cd.at/people - Fanboy-Fundraising: http://www.christian-drastil.com - Stockpicking Österreich: https://www.wikifolio.com/de/at/w/wfdrastil1? - Austria 30 Private IR: https://www.wikifolio.com/de/at/w/wf00atat30 ATX aktuell: https://www.wienerborse.at/indizes/aktuelle-indexwerte/preise-mitglieder/??ISIN=AT0000999982&ID_NOTATION=92866&cHash=49b7ab71e783b5ef2864ad3c8a5cdbc1 Die täglichen Folgen der Wiener Börse Party (Co-verantwortlich Script: Christine Petzwinkler) sind 2026 präsentiert von der Deutsche Börse Xetra https://live.deutsche-boerse.com/xetraplus . Infos zum Jingle: https://audio-cd.at/page/podcast/7326 Risikohinweis: Die hier veröffentlichten Gedanken sind weder als Empfehlung noch als ein Angebot oder eine Aufforderung zum An- oder Verkauf von Finanzinstrumenten zu verstehen und sollen auch nicht so verstanden werden. Sie stellen lediglich die persönliche Meinung der Podcastmacher dar. Der Handel mit Finanzprodukten unterliegt einem Risiko. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Und: Bewertungen bei Apple (oder auch Spotify) machen mir Freude: http://www.audio-cd.at/spotify http://www.audio-cd.at/apple Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit! 3142 full no Christian Drastil Comm. (Agentur für Investor Relations und Podcasts)
In Folge #100 feiern wir einen ganz besonderen Meilenstein und werfen gemeinsam einen Blick auf die Highlights der vergangenen Episoden. Und darauf, wer wir überhaupt alle sund und wir wie zun „Wein mit Freunden“ Team geworden sind. Über viele Folgen hinweg haben wir spannende Weine entdeckt, besondere Rebsorten kennengelernt und die Geschichten hinter den Weingütern erzählt. Natürlich darf dabei auch ein außergewöhnlicher Wein nicht fehlen, der diesen Anlass perfekt begleitet.
Natürlich ist der Weinservice von Christian Scholz fast wie eine kleine Aufführung. Präzise Bewegungen, ein intuitiv definierter Tonfall, ein Vokabular, das sich zwischen Gästerespekt und tiefgründiger Kennerschaft bewegt. Und natürlich ist er auch einer der Weinmenschen, die nicht nur einschenken, sondern positiv inszenieren. Ist er doch der Chef-Weinkellner in einem der derzeit gefragtesten Restaurants unserer Republik. Dem Restaurant Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg, einem jener Orte, an denen große Namen, große Flaschen und große Erwartungen täglich aufeinandertreffen. Und eben genau dort begegnet Christian Scholz dem Wein nicht wie ein Schatzanbeter, sondern eher wie ein Kurator. Ein Treuhänder von sage und schreibe 100.000 Flaschen. Und er versteht, dass große Weine nicht deshalb groß sind, weil sie teuer sind, sondern weil sie etwas erzählen. Und er archiviert diese Geschichten über Herkunft, über Zeit, über Geschichte und natürlich über die Menschen. Nicht, weil Archivare staubige Verwalter wären. Sondern weil sie entscheiden, was bewahrt und vermittelt werden muss. Er wirkt nicht wie jemand, der sich vom bloßen Prestige beeindrucken lässt. Das ist in einer Branche, in der Etiketten gelegentlich fast mehr Aufmerksamkeit bekommen als Inhalte, bemerkenswert. Große Weine interessieren ihn – aber nicht als Trophäen. Sondern als kulturelle Objekte mit Aussagekraft. Ein Sommelier wie er sammelt nicht wahllos Worte, Geschichten und Wein. Er bewertet. Trennt Substanz von Dekoration. Dauer von Trend. Relevanz von Lärm. Und genau das scheint Christian Scholz auszuzeichnen. Diese Episode ist kein Spaziergang durch gefällige Lieblingsweine. Sie ist ein Gespräch über Verantwortung, über Geschmack, über Mechanismen einer Branche, die zwischen echter Leidenschaft und perfekter Selbstinszenierung pendelt. Er ist kein Fachmann für einfache Antworten. Zum Glück.
Weniger Wein, besserer Wein – so lässt sich der Jahrgang 2025 auf eine Formel bringen. Das dritte Jahr in Folge mit unterdurchschnittlicher Weltproduktion, aber gleichzeitig einer der qualitativ spannendsten Jahrgänge seit Jahren. Lou und Jonas schauen heute zurück: Was hat den Jahrgang 2025 weltweit geprägt? Und wie war es konkret in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol? Dazu gibt es O-Töne direkt aus den Weinbergen – von Sophie Christmann, Wickhoff vom Weingut Bründlmayer und Clemens Lageder von der SUMMA. Ein Rückblick auf ein Jahr der Extreme, der kleinen Beeren und der großen Weine. Wein der Woche Wein-Genuss Riesling feinherb, 1 Liter – Rheinberg Kellerei, Deutschland Ein unkomplizierter Alltagsriesling, der zeigt, was deutsche Riesling-Klassiker können: fruchtig, frisch, mit feiner Restsüße und der typischen Säure, die den Wein so lebendig macht. Feinherb bedeutet hier: nicht trocken, nicht lieblich – sondern genau dazwischen. Ideal als Einstieg in die Welt des deutschen Rieslings und perfekt zu asiatischer Küche, Spargel oder einfach pur zum Feierabend. Erhältlich bei EDEKA. Weinlexikon: O wie Oechsle Oechsle ist die Maßeinheit für den Zuckergehalt im Traubensaft – und damit der erste Hinweis auf die spätere Qualitätsstufe eines Weins. Benannt nach dem Pforzheimer Erfinder Ferdinand Oechsle, der im 19. Jahrhundert eine Waage zur Messung der Mostdichte entwickelte. In Deutschland bestimmt der Oechsle-Wert die Prädikatstufe: Kabinett startet bei etwa 70 Grad, Spätlese bei 80, Auslese bei 90 – und Trockenbeerenauslese bei über 150. Wenn Lou also sagt, die Ahr hatte 2025 Spätburgunder mit 100 Grad Oechsle oder im Rheingau gab es TBA mit über 200 – dann wisst ihr jetzt: das sind außergewöhnliche Zahlen für einen außergewöhnlichen Jahrgang." Weinmesse – klingt nach Fachpublikum, Anzug und Profi-Vokabular? Von wegen. Wer einmal auf einer Messe war, weiß: Es ist eines der aufregendsten Weinerlebnisse überhaupt. Lou war kürzlich auf der SUMMA beim Weingut Alois Lageder in Südtirol – einer der schönsten und persönlichsten Weinmessen der Welt – und hat dort nicht nur verkostet, sondern auch die Winzer:innen direkt befragt: Was wünschen sie sich von Besucher:innen, und was sind die absoluten No-Gos? Die Antworten hört ihr heute im Original. Dazu gibt's Lous 6 praktische Hacks für eure erste Weinmesse – von der Vorbereitung bis zum richtigen Timing. Und ja, ihr dürft spucken. Ihr sollt sogar. Wein der Woche Den verraten wir diesmal nicht – Lou hat ihn direkt von der SUMMA mitgebracht. Hört rein! Weinlexikon: M wie Masterclass Eine Masterclass ist eine geführte, moderierte Verkostung zu einem bestimmten Thema – geleitet von Sommeliers, Weinjäger:innen oder den Winzer:innen selbst, meist zwischen 45 und 90 Minuten. Fast jede Weinmesse bietet Masterclasses an, oft sogar im Ticketpreis inbegriffen. Tipp: Frühzeitig anmelden – die beliebten Slots sind schnell ausgebucht. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers.
Jochen Dreissigacker ist einer der bekanntesten deutschen Winzer – und einer der ungewöhnlichsten Unternehmer. Seine Weine reift er bis zu zehn Jahre, bevor er sie freigibt. Er skaliert nur in Qualität, nie in Quantität. Und er ist trotzdem regelmäßig ausverkauft, während der deutsche Weinmarkt um sieben Prozent schrumpft. In dieser Folge von „For Professional Investors Only" sprechen Christoph Fröhlich und Malte Dreher mit Dreissigacker beim Wine-Tasting im Hamburger Anglo-German-Club über sein Geschäftsmodell jenseits klassischer Investorenlogik, über den Markenaufbau mit Tim Raue und Paul Ripke, über Wein als Asset-Klasse – und darüber, warum seine Weine einmal beim Obama-Dinner dabei waren, er selbst aber draußen bleiben musste. Eine Folge über Geduld und die These, dass die Mitte stirbt – im Wein und überall sonst.
Kurz vor dem Bürgerentscheid am 31. Mai sprechen wir darüber, was Olympische Spiele in Hamburg der Stadt bringen würden? Was kostet's wirklich? Infrastruktur, Barrierefreiheit, Finanzierung, Zustimmung – und warum Paris 2024 am Ende sogar ein Plus gemacht hat. Zu Gast ist der Chef der Hamburger Bewerbung Steffen Rülke. Gemeinsam probieren wir Weine aus ehemaligen Gastgeberländern der Olympische Spiele: - Maxims Champagne „Edition Paris“ - Bread & Butter Chardonnay (Kalifornien) - „Mount Olympus“ (Griechenland; Merlot/Mavrud) - Penfolds Bin 28 Shiraz (Südaustralien)
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
In dieser Folge geht unsere kulinarische Reise durch Almagro weiter. Wir tauchen noch tiefer in die spanische Kultur des Mittagessens ein. Und natürlich klären wir die wichtigste Frage: Hat Betina wirklich noch ein Dessert bestellt? Freu dich auf Millefeuille mit Vanillecreme, Cheesecake und spanische Dessertklassiker mit Karamell und Brandy. Außerdem vergleichen wir zwei ganz unterschiedliche Restaurants in Almagro. Das eine raffiniert und kreativ. Das andere bodenständig und voller herzlicher Gastfreundschaft. Dazu gibt es Paella, Schwertfisch, butterzarte Iberico-Rippchen und spannende Einblicke in die spanische Genusskultur. Wir sprechen über lange Mittagessen, regionale Weine und kleine Details, die ein Restaurant unvergesslich machen. Eine Folge voller Geschmack, Atmosphäre und echter spanischer Lebensfreude. Zu den genannten Adressen: Restaurante LaParrillaSanAgustin Restaurante La Muralla, Rda. de San Francisco, 34, 13270 Almagro, Ciudad Real, Spanien ************************************************ Abonniere jetzt den Podcast bei Spotifyund verpasse keine Folge mehr! Mehr findest du auch auf den Social-Media-Kanälen Facebook Youtube Instagram Feinschmeckertouren ************************************************
Was passiert, wenn Mosel-Schiefer auf Rheinhessen-Kalk trifft — und dazu noch zwei der spannendsten Winzerpersönlichkeiten Deutschlands an einem Tisch sitzen? Genau das hört ihr in dieser Folge von BORN TO BE WINE. Eva Clüsserath Wittmann und Philipp Wittmann gemeinsam vor den Mikrofonen. Zwei Ausnahmewinzer, zwei prägende Herkunftsregionen und zwei komplett unterschiedliche Terroirs treffen aufeinander: die steilen Schieferlagen der Mosel und die kalkgeprägten Hügel Rheinhessens. Denn Eva führt das traditionsreiche Weingut Ansgar Clüsserath in Trittenheim an der Mosel, während Philipp das renommierte Weingut Wittmann in Rheinhessen verantwortet. Gemeinsam sprechen sie über Herkunft, Stilistik, Riesling und darüber, wie unterschiedlich Terroir schmecken kann. Doch diese Folge ist mehr als ein Gespräch über Wein. Es geht um Haltung, Familie, Diskussionen am Küchentisch und die tägliche Inspiration zwischen zwei starken Persönlichkeiten, einem Ehepaar, das sich gegenseitig herausfordert und antreibt in ihrem kompromisslosen Streben nach Qualität. Natürlich wird auch heiß diskutiert. Über Schiefer. Über Kalk. Über Riesling. Über Kabinett... Und manchmal auch darüber, wer zuhause eigentlich recht hat. Zwischen großen Lagen, kleinen Spitzen und jeder Menge Gelächter entsteht genau das, was diese Folge so besonders macht: Zwei Perspektiven. Zwei Handschriften. Eine gemeinsame Leidenschaft. Und irgendwo zwischen Mosel und Rheinhessen merkt man schnell: Große Weine brauchen Charakter. Große Gespräche übrigens auch.
Zur 175. Folge von "Auf ein Glas" haben wir nur Flaschen zu Gast – aber eine interessante Auswahl! Wir starten den Nachmittag mit zwei Weinen, die Matthias Gräfe zusammen mit Winzern (korrekter: einer Winzerin und einem Winzer) gemacht hat – beide kommen aus dem Anbaugebiet Sachsen, wenn auch aus zwei Bundesländern… Dann geht's nordwärts bis zur Insel Sylt und dann machen wir rüber in den Osten, bleiben aber beim Insel-Hopping: wir probieren Weine aus Rügen und Usedom und reden viel mehr über Piwis, als Matthias (Zitat: "Ich mag keine Piwis!") sich das je hat denken können. Dass einer der drei Inselweine bei ihm das Prädikat "Highlight des Tages!" bekommen hat, ist so gesehen dann ja schon fast sensationell – zumal es eine Cuvée aus sieben Piwis ist…Mehr Infos bei den STIPvisiten
Kleine Triggerwarnung: Unser Lieblingskoch Noah hat heftige Tage hinter sich und dank einer DIY-Infusion wieder Kraft gesammelt – jetzt ist er fitter denn je. Nico war sichtlich besorgt und umso erleichterter, dass die beiden endlich wieder über alles und nichts quatschen können. Viel Spass, XOXO----------Hier bekommst du die voilà-Weine
Wir haben heute die absolute München-Mafia am Tisch sitzen: Chris Biber von Weinfurore und Markus Hirschler, der neben dem Gasthaus Waltz jetzt auch die brandneue Weinbar Garbo am Start hat. Chris hat sein Familienunternehmen massiv nach vorne gepusht und dafür gerade erst die Auszeichnung als Weinhändler des Jahres für deutsche und österreichische Weine abgeräumt. Markus wiederum hat mit dem Waltz in Rekordzeit eine absolute Top-Adresse der Münchner Gastro-Szene aufgebaut und jetzt mit dem Garbo – eng supported von Weinfurore – direkt das nächste fette Ausrufezeichen nachgelegt. Kurz gesagt: Da sitzen heute zwei Jungs vor den Mikros, die extrem genau wissen, wie man geile Weine, lässige Gastlichkeit und eine verdammt gute Zeit zusammenbringt! Und genau deshalb nehmen wir den Gastro- und Wein-Alltag heute mal so richtig auseinander. Wir reden über das absolute Chaos am Premierentag eines neuen Ladens, Markus' schweinische Küche in München und die echte Herausforderung, heute noch ein stabiles Team aufzubauen. Außerdem brechen wir eine fette Lanze für gekühlten Rotwein, inklusive einem kleinen Piemont-Crashkurs für Dummies. Warum Österreich in Sachen Preis-Leistung immer noch der absolute Endboss ist, darf bei dieser Runde natürlich auch nicht fehlen. Aber jetzt das Allerwichtigste: Unser neues Buch „Anleitung zum Weinsaufen 2: Essen fassen“ kommt! Wir haben richtig krasse Gastköche mit ihren wildesten Gerichten drin und liefern euch dazu exakt die Weinempfehlungen, die am besten knallen. Tut uns einen riesigen Gefallen und bestellt euch das Ding jetzt schon auf Amazon vor. Den Link findet ihr unten. Zieht's euch rein! Weinfurore x TundA* Weinpaket https://www.weinfurore.de/tunda-weinpaket-vol-2-von-weinfurore Bestellt die „Anleitung zum Weinsaufen 2“ auf Amazon vor: https://amzn.to/4umAqXX Folgt Weinfurore auf Instagram https://www.instagram.com/weinfurore/ Website https://www.weinfurore.de/ Folgt Weinbar Garbo auf Instagram https://www.instagram.com/garbo.weinbar/ Website https://www.garbo.bar/ Folgt Gasthaus Waltz auf Instagram https://www.instagram.com/waltz.gasthaus/ Website https://www.waltz-gasthaus.de/ Folgt Chris Biber auf Instagram https://www.instagram.com/yng_sft/ Folgt Markus Hirschler auf Instagram https://www.instagram.com/hirschlermarkus/ Folgt Terroir und Adiletten auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Folgt Curly auf Instagram: https://www.instagram.com/thelifeofcurly Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Stellenbosch in Südafrika - eine der ersten Adressen für exzellente Weine. Doch mitten in der berühmten Weinregion wird jetzt Wasser verkostet: Die Wasser-Bar auf dem Weingut Lanzerac ist (angeblich) weltweit einmalig.
Eine Hörerin hat eine Flasche Terrasses du Larzac geöffnet — dunkel, kräftig, aber mit einer Kühle, die sie überrascht hat. Diese Folge ist die Antwort. Wolfgang Staudt erklärt, warum das Languedoc als Großraum für ernsthafte Weine zur Falle werden kann, wie eine junge Appellation aus dem Schatten einer zu großen Regionalmarke heraustritt und was Kaltluft vom Larzac-Plateau mit der Qualität im Glas zu tun hat. Mit Besuchseindrücken aus dem Gebiet, Produzentenbegegnungen bei Montcalmès, Pas de l'Escalette und dem deutschen Winzer Florian Busch — und drei Weinen, die zeigen, dass mediterrane Südlichkeit keine Schwere erzwingen muss.
In dieser Podcastfolge nimmt Zarah ihre Hörer mit auf eine genussvolle und weinselige Tour nach Bickensohl, Durbach und Gengenbach. Die Reise startet direkt im Herzen des Kaiserstuhls bei der Weinvogtei Bickensohl. Gemeinsam mit Geschäftsführer Patrick Chelaifa plaudert sie über das besondere Flair der Region und die hiesigen Weine. Natürlich darf ein Abstecher in den Weinkeller nicht fehlen, wo die beiden edle Tröpfchen verkosten und die Vorfreude auf die Sekt & Garten-Party an Pfingsten wecken. Danach zieht es Zarah weiter in die Ortenau nach Durbach zum Schwarzwaldweingut Andreas Männle mit der wohl "schönsten Vinothek der Ortenau". Das Weingut wird von Andreas Männle und seinen drei Töchtern bewirtschaftet. Sie bekommt spannende Einblicke in die WEIN.GUT.Party in der Kelterhalle am Pfingstwochenende und die feinen Weine des Hauses. Zum Finale steuert sie das Weinhotel Pfeffer & Salz mit eigenem Weingut in Gengenbach an. Im Gespräch mit Julia Huber erfährt Zarah alles über das Hotel, das Weingut, Julias persönliche Lieblingsweine und die besten Tipps für Wein-Events in Gengenbach. Freut euch auf eine informative Episode mit vielen Inspirationen aus der Ferienregion Schwarzwald. Seid gespannt!
Noah hat seinen ersten Helikopterflug hinter sich – und ist überraschenderweise nicht ganz im Begeisterungsmodus gelandet.Nico hingegen plant für die beiden eine Jahrhundert-Challenge: Vom Glarnerland direkt nach Bern zu laufen – vermutlich mit Zwischenstopp und viel zu viel Ehrgeiz.Viel Spass, XOXO
Auf demselben Breitengrad wie Rom – aber mit Temperaturen, die im Winter auf minus 20 Grad fallen. Die Ribera del Duero ist eine der extremsten Weinregionen der Welt, und genau das macht sie so faszinierend. Lou war selbst vor Ort und bringt heute drei Weine mit, die drei grundverschiedene Seiten dieser Region zeigen: Höhenlage, Einzellage und alte Reben. Ihr erfahrt, warum 96 Prozent der Rebfläche einer einzigen Sorte gehören, was die kastilische Hochebene mit Eleganz und Frische zu tun hat – und wo man in Aranda de Duero 30 Meter tief in mittelalterliche Kellerstollen abtauchen kann. Alles über die Region, die Weine und die Weingüter findet ihr auf riberadelduero.es – der offiziellen Website der D.O. Ribera del Duero. Wer einen Besuch plant, findet auf rutadelvinoriberadelduero.es die komplette Übersicht über zertifizierte Weingüter, Restaurants, Hotels und Erlebnisangebote entlang der offiziellen Weinroute. Weine der Woche Heute drei – je einer für ein Terroir-Konzept der Region: TRUS Punto Geodésico 2021 – Bodegas Trus, Burgos-Ribera. Benannt nach dem höchsten Punkt des Weinguts auf rund 900 Metern. Kalk-Lehm-Boden, kühle Nächte, intensive Sonne: tiefe rote Beerenfrucht, feinkörnige Tannine, lebendige Säure. Höhenlage, die man schmeckt. Perfekt zu Lammkotelett oder gereiftem Manchego. Comenge 2021 – Familia Comenge, Valladolid-Seite. Ein Einzellagen-Wein von einer einzigen Parzelle – Ton, Lehm, Sand, Flusskiesel. Dunkle Frucht, elegante Tanninstruktur, eine Komplexität, die aus der Herkunft kommt. Ideal zu Lechazo aus dem Holzofen oder Chuletón vom Grill. TR3SMANO 2021 – Bodega TR3SMANO. Trauben von mindestens 50 Jahre alten Rebstöcken, teilweise deutlich älter. Dunkle Frucht, Erde, Leder, Gewürze – geschmeidige Tannine, ein Wein mit Geschichte. Hält jedem Wildbraten oder iberischen Fleischspezialitäten stand. Weinlexikon: C wie Crianza Crianza, Reserva, Gran Reserva, Cosecha – die Begriffe auf dem Rückenetikett geben Aufschluss über die Reifezeit im Holzfass und in der Flasche. Crianza bedeutet mindestens 24 Monate Reifezeit, davon 12 im Fass. Reserva sind 36 Monate, davon 12 im Fass und Gran Reserva sind 60 Monate, davon 24 im Fass. Cosecha bezeichnet dagegen meist einen jüngeren Wein ohne vorgeschriebene lange Fassreife und steht vor allem für den Jahrgang und den fruchtbetonten Stil des Weins. Länger bedeutet dabei nicht automatisch besser – sondern anders. Ein Crianza ist oft fruchtbetonter und frischer, ein Gran Reserva komplexer und würziger. Entscheidend ist, was du im Glas haben möchtest. Mehr Infos: @riberadelduero_de https://www.riberadelduero.es Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Folge 199: Was passiert, wenn ein Skater griechische Wurzeln, einen Sommelier-Titel und ein 1934er Fahrkartenhäuschen mitten in Düsseldorf bekommt? Antwort: 750 Weine, Pommes mit Forellenkaviar und Hip-Hop-Beats statt Bouzouki.In Folge 199 quetschen sich Carsten Henn und Bernd „Buddy" Zipper in das vielleicht kleinste Sommelier-Büro der Welt – einen ehemaligen Kartenverkaufsschalter am Graf-Adolf-Platz – und treffen Toni Askitis: Gastronom in vierter Generation, diplomierter Betriebswirt, Vinum-Weinpersönlichkeit, Traubenadler-Träger und Mann hinter „Pommes und Wein". Ein Konzept, das auf den ersten Blick nach Imbiss klingt und auf den zweiten nach Weltklasse-Weinkarte mit drei Lagern voller Flaschen, von denen eines so geheim ist, dass selbst Buddy es vermutlich nicht riechen würde.Es geht um Xinomavro vom Olymp und einen Ur-Ur-Opa, der in Askese auf dem Berg Fässer baute. Um Apostolos Thymiopoulos, der seine leeren Fässer „erstmal alle voll macht". Um die Frage, warum es hier weder Aperol Spritz noch Grauburgunder noch Lugana gibt – aber einen 89er Mosel-Auslese im Glas für 10 €. Und um Tonis Mission, Wein zu entkomplizieren, ohne ihn zu verramschen.Dazu: Restaurant-Tipps für Thessaloniki, eine kleine Liebeserklärung an Freddy Gibbs und Madlib, die These, dass Sauvignon Blanc parfümierte Scheiße sein kann (muss aber nicht – Steiermark grüßt), und ein leidenschaftliches Plädoyer für autochthone Rebsorten statt dem hundertsten Cabernet aus Griechenland.Plus: Buddy verwechselt eine Sekte mit einer Bäckerei, Carsten erinnert sich an seinen erotischen Debüt-Roman, der nie wieder das Licht der Welt erblicken wird, und die Frage aller Fragen wird beantwortet – kann man eine Bierflasche mit dem Fuß eines Weinglases sabrieren? (Kann man. Toni macht es zur Disziplin.) Eine Folge wie ein gut gekühlter Xinomavro: laut, fruchtig, unerwartet tiefgründig – und mit ordentlich Grip im Abgang.#SoulFoodPassionistas #PommesUndWein #Sommelier #Düsseldorf #Wein #Xinomavro #Hospitality #HipHopMeetsWine #Genuss #Foodpodcast #Weintrinker #GriechischerWein #Mosel #AskToni #AutochthoneRebsorten#SOULFOOD # SOULFOODPASSIONISTAS # CARSTENHENN #GASTROSURIVIAL #BUDDYZIPPER #GASTROPODCAST #KULINARIK #STERNEKUECHE #KOCHGOTT #gastrosurivial #sterneküche #foodporn #foodlover #instafood #gastronomie #podcast @buddyzipper @carstenhenn @soulfoodpassionistas
⭐️ Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent! ▶️ https://weltwoche.ch/abonnemente/ Themen in diesem Video: Propheten der Masslosigkeit: Die Grünen sind die unglaubwürdigste Partei der Welt. Golf am Gotthard, gute Gesellschaft und der König der Weine. Siebzig Tote zu viel an Zürcher Unispital? FC Thun und Gottéron: Definitive Hymne. Mit Mengele gegen die Schweiz Kostenlos informiert:
Heute kracht es gewaltig bei uns im Studio '26! Zu Gast haben wir absoluten Weinadel: Gerhard Kracher und Hans Martin Gesellmann von Kracher Fine Wine. Die beiden mischen nicht nur mit ihren legendären Süßweinen den Weltmarkt auf, sondern dominieren auch das Fine Wine Handels-Game. Wir klären, warum ihre kalifornischen Importe so viel geiler sind als jedes fettige Vorurteil und machen danach einen massiven Bordeaux Deep Dive: Wie läuft der En-Primeur-Hustle mit den Fassproben wirklich ab? Warum gibt es dort eigentlich keine unreifen Jahrgänge mehr und weshalb ist das aktuelle Bordeaux-Bashing total perfide gegenüber den kleinen, geilen Weingütern? Am Ende lernen wir die wichtigste Regel der Weinwelt: Großartige Weine sind einfach immer großartig - egal ob frisch aus dem Fass oder nach 30 Jahren in der Flasche. Kracher Fine Wine x TundA* Weinpaket: https://www.finewineshop.com/navigation/019df33d958074c2a66b111b5b41ed20 Folgt Hans Martin Gesellmann auf Instagram: https://www.instagram.com/hansmartingesellmann/# Folgt Gerhard Kracher auf Instagram: https://www.instagram.com/gerhard_kracher/# Folgt Kracher Fine Wine auf Instagram: https://www.instagram.com/kracher_winery/ Website: https://www.finewineshop.com/ Folgt Terroir und Adiletten auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Folgt Curly auf Instagram: https://www.instagram.com/thelifeofcurly Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Lavendel, Zikaden, Mittelmeerluft – und ein Glas Rosé in der Hand. Die Provence ist nicht nur Frankreichs älteste Weinregion, sondern die unangefochtene Welthauptstadt des Roséweins. 90 % der Produktion sind Rosé, und wer einmal einen Sommer dort verbracht hat, versteht warum. Lou und Jonas nehmen euch heute mit in den Süden: Drei Appellationen, drei Stile, drei Weine – von der Küste bis ins kühle Hinterland. Ihr erfahrt, was Côtes de Provence, Coteaux d'Aix-en-Provence und Coteaux Varois en Provence unterscheidet, welche Rebsorten den unverwechselbaren provenzalischen Stil prägen und zu welchen Gerichten Provence-Rosé wirklich passt. Plus: die besten Reisetipps für alle, die jetzt sofort Koffer packen wollen. Alles über die Region, die Appellationen und wie du deinen Besuch planst, findest du auf destinationvinsdeprovence.com – der offiziellen Website unseres Partners Vins de Provence. Weine der Woche Heute ausnahmsweise drei – je einer aus den drei großen Appellationen der Provence: Côtes de Provence AOP – die größte Appellation, über 20.000 Hektar von der Côte d'Azur bis ins Landesinnere. Frisch, hell, aromatisch – Sommer im Glas. Perfekt zu Salade Niçoise, Bouillabaisse und frischen Meeresfrüchten. Coteaux d'Aix-en-Provence AOP – strukturierter und kraftvoller, geprägt von Kalkböden und kontinentalen Einflüssen rund um Cézannes Stadt. Mehr Textur, mehr Rückgrat – ideal zu gegrilltem Lamm mit Herbes de Provence oder Daube Provençale. Coteaux Varois en Provence AOP – der Geheimtipp. Auf einem Hochplateau bis zu 500 Meter Höhe gelegen, kühler und mineralischer als die anderen beiden. Feine Kräuter- und Blumennoten, lebendige Frische – wunderbar zu Ziegenkäse, Tian Provençal oder Socca. Die Frage der Woche – von Hannah aus Erfurt: „Warum sind Roséweine aus der Provence immer so hell? Bedeutet heller automatisch besser?" „Nein – heller bedeutet nicht automatisch besser, aber es ist ein klares Stilmerkmal. Die helle Farbe entsteht durch Direktpressung oder sehr kurzen Schalenkontakt: weniger Farbextraktion, weniger Tannine, mehr Frische und Eleganz. Hinzu kommt, dass viele Trauben früh und oft nachts gelesen werden, um die Aromatik zu bewahren. Heller Rosé kann trotzdem komplex sein – durch den sorgfältigen Verschnitt der fünf Hauptsorten. Die Farbe sagt etwas über den Stil, nicht über die Qualität." Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Was wir heute probieren, das haben viele nicht täglich auf dem Tisch: Florhefe-Weine. In dieser Folge erklären wir, was das Spezielle darin ist – und natürlich auch, was man dazu essen kann.
In dieser Folge von Genuss im Bus besucht Wolfgang Staudt das Weingut Siegrist in Leinsweiler in der Südpfalz. Im Gespräch mit Bruno und Jakob Siegrist geht es um Familie, Übergabe, Stiltreue und die Frage, wie ein Weingut seinen eigenen Weg fortsetzt, ohne stehen zu bleiben. Bruno erzählt von seinem Weg in den Betrieb, von seiner prägenden Zeit bei Fritz Becker und von Thomas Siegrist, seinem Schwiegervater, der den Stil des Hauses entscheidend mitgeformt hat. Jakob steht als nächste Generation seit gut einem Jahr fest im Betrieb. Er bringt Erfahrungen aus renommierten Betrieben mit, denkt über Bio, Flächenkonzentration und feinere Kellerarbeit nach – aber nicht als Bruch mit der Vergangenheit, sondern als behutsame Weiterentwicklung. Im Glas stehen zwei Weine, die viel über das Weingut erzählen: ein Chardonnay aus der Parzelle Kinzegg, der Fülle, Cremigkeit, Holz und Reifefähigkeit bewusst zulässt, sowie ein gereifter Riesling Sonnenberg Großes Gewächs 2017, der zeigt, welche Rolle Zeit, Herkunft und Geduld bei Siegrist spielen. Eine Folge über Leinsweiler, Familienbetriebe, gereifte Weine, Südpfälzer Herkunft – und über den Satz: Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.
In Folge #98 haben wir den Jamek Vierblattl Gelber Muskateller Federspiel 2024 im Glas. Der duftige Weißwein aus der Wachau bringt genau das mit, was man sich von einem Gelben Muskateller wünscht: Frische, Leichtigkeit und intensive Aromatik. Das traditionsreiche Weingut Jamek steht seit vielen Jahren für elegante und charaktervolle Weine mit klarer Herkunft. Auch dieser Muskateller zeigt die typische Stilistik der Rebsorte mit floralen Noten, Muskat, Zitrusfrüchten und einem Hauch exotischer Frucht. Am Gaumen wirkt der Wein saftig, lebendig und angenehm trocken, mit feiner Würze und animierender Säure. Warum Gelber Muskateller aus der Wachau so beliebt ist, was den Jahrgang 2024 besonders macht und zu welchen Gerichten der Wein hervorragend passt, schauen wir uns natürlich wie immer ganz genau an.
Carine Patricio ist die Kategorie Weinfachfrau, die einen Raum nicht betritt – sie redefiniert ihn. Doch was macht sie eigentlich so besonders? Das ist recht einfach erklärt, denn sie braucht keine Bestätigung vom Raum. In einer Branche, die traditionell Männern gehörte wie Kolonien ihren Kolonisatoren, hat sie sich nichts erkämpft – sie hat es schlicht eingenommen, mit der Nonchalance von jemandem, dem die Alternative nie als Option erschien. Sie kennt den Unterschied zwischen Anpassung und Unterwerfung, und sie würde sich niemals unterwerfen. Sie spricht viele Sprachen, aber nicht alle akzentfrei – sie spricht sie lebendig. Mit Fehlern, die Charakter haben. Mit genau diesen Akzenten, die ihre Geschichte erzählen. Sie weiß, dass ein Schweigen auf Chinesisch etwas anderes bedeutet als ein Schweigen auf Französisch, und sie beherrscht beide Versionen mit der Selbstverständlichkeit einer Frau, die gelernt hat, zuzuhören, bevor sie urteilt – was in dieser Welt, nebenbei bemerkt, eine radikale Tat ist. Portugiesisches Blut, das nach Granit und Atlantik riecht, durch Pariser Kellergänge gejagt, von Hamburger Hafenwinden aufgeraut und schließlich von der Mosel zu etwas Scharfem, Unbestechlichem, gefährlich Präzisem destilliert. Was dabei herauskam, ist keine Sommelière im herkömmlichen Sinne. Was dabei herauskam, ist ein Urteil mit Beinen. Paris hat ihr beigebracht, dass Sprache Macht ist. Hamburg hat ihr beigebracht, dass Macht nichts mit Lautstärke zu tun hat. Und die Mosel – diese irre, senkrechte, schiefer-verrückte Mosel – hat ihr beigebracht, dass das Beste immer dort wächst, wo es eigentlich unmöglich ist. Sie besitzt keinen wirklichen Heimatort. Sie besitzt Heimatgefühle – plural, widersprüchlich, gleichzeitig. Irgendwo zwischen all ihren Wohnorten und Stationen als Sommelière hat sie aufgehört, sich zu fragen, woher sie kommt, und begonnen, sich zu fragen, wohin sie denkt. Sie lässt sich nicht kategorisieren, was bestimmte Menschen rasend macht. Konservative finden sie zu wild. Progressive finden sie zu unbequem. Was sie besonders macht? Sie hat gelernt, Widersprüche zu bewohnen. Und im professionellen Sinne trinkt sie ihre Weine nicht. Sie verhört sie. Einen Riesling bringt sie zum Reden wie ein Detective einen Verdächtigen – ruhig, methodisch, mit der stillschweigenden Gewissheit, dass die Wahrheit herauskommt, ob der Wein will oder nicht. Und wenn er lügt – zu viel Holz, zu wenig Seele, ein Etikett, das mehr verspricht als die Traube je halten konnte – dann ist ihr Schweigen das vernichtendste Urteil, das ein Winzer je kassieren kann.
Was heißt es, wenn der TundA*-Boss Willi Worte wie "Tänzelndes Frühlingsplätzchen" in den Mund nimmt? Nein, er ist nicht dem Frühlingswahn verfallen, sondern beschreibt die Weine unserer heutigen Gäste. Wir haben uns heute feinsten Kult von der Nahe ins studio '26 geholt: Frank Schönleber und Vertriebsleiter Marvin Marx vom Weingut Emrich-Schönleber. Riesling ist hier nicht einfach nur eine Rebsorte, sondern das absolute Zentrum des Universums. Statt lauten Effekten und kurzfristigem Hype gibt es pure Präzision, Tiefe und eine stoische Ruhe im Glas. Der VDP-Boss von der Nahe nimmt uns mit in die spektakulären Steillagen mit unfassbaren 70 Prozent Steigung, die sie über zwei Jahrzehnte mühsam von Büschen befreit und rekultiviert haben. Wir tauchen tief ein in die absolute Superkraft der Region: die wahnsinnige Bodenvielfalt. Die Nahe ist das einzige deutsche Anbaugebiet, das auf so engem Raum eine derart krasse Vielfalt an Böden liefert. Gerade in Monzingen trifft massiv Schiefer auf großen Riesling, was den Weinen diese enorme Eleganz, Kraft und Finesse verleiht. Und das absolut Geniale daran: Trotz dieses wilden Terroir-Mixes zieht sich bei Emrich-Schönleber ein glasklarer roter Faden durch das komplette Sortiment. Wenn ihr wissen wollt, wie echter Kult-Riesling schmeckt und warum die Nahe einfach abliefert, dann zieht euch die neue Folge rein. Abfahrt! Emrich-Schönleber x TundA* Weinpaket https://weinstore.net/webshop/18.0/shop_core.php?shop_id=ZWRiGQAItrgonRKKvDifjQ==&user_id=ZWRiGQAIrQ0TkzE8hHJF7Q==&site=wein&weinnr=115000 Folgt Frank Schönleber auf Instagram https://www.instagram.com/emrichschoenleber/ Website https://www.emrich-schoenleber.de/de/ Folgt Marvin Marx auf Instagram https://www.instagram.com/mrvmrx/ Folgt Terroir und Adiletten auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Folgt Curly auf Instagram: https://www.instagram.com/thelifeofcurly Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Heute wird's wild. Wirklich wild. Normalerweise dreht sich bei Sandra & Vanessa im Podcast „Selten im Glas“ alles um seltene Weine, Rebsorten und Anbaugebiete. Aber in dieser Spezialfolge verlassen die beiden kurz die Komfortzone… und betreten die kulinarische Parallelwelt. Es geht um Food Pairings. Allerdings nicht die klassische „Weißwein mit Fisch und Rotwein mit Fleisch“-Version, sondern eher die Kategorie: „Warum isst man das freiwillig… und warum schmeckt es auch noch?“ Euch erwarten Kindheitserinnerungen, die heute leicht verstörend wirken (Stichwort Matschbrötchen), Leberwurst-Konstruktionen, die fragwürdig sind und um die Frage, wer und warum jemand Spekulatius mit Tzaziki probiert hat. Falls ihr selbst eine völlig absurde Lieblingskombination habt: Die beiden sind bereit. Wahrscheinlich. Also zumindest für einen Kommentar dazu. :-D Und wenn ihr Lust habt, neben wilder Kulinarik auch mal was wildes im Glas zu haben, dann hüpft rüber zu „Selten im Glas“ und lasst Euch auf eine Reise mitnehmen nach Ecuador, Italien, Georgien oder an die Nordsee - ja auch da gibt's Wein. Podcast: https://open.spotify.com/show/2QQF64KzeHuKbWTAioIYxe Instagram: https://www.instagram.com/seltenimglas Du bist Podcaster (w/m/d) und möchtest Teil von Die Podfluencer werden? Melde dich auf https://www.diepodfluencer.com/ und starte bei Die Podfluencer durch. Intro-Sprecher: Thomas Speck https://www.der-schalltrichter.at/ https://www.againstfate.at/ Hosting-Plattform und Sponsoring: https://www.podcaster.de/ Schnitt und Audiobearbeitung: Thomas Speck Producer: Giovanni Pellegrino und Michael Czesun by Podcast Creator https://podcastcreator.de/ueberuns Music by Nikitsan Music
Michael Klonovsky, Romanautor und Aphoristiker von Gnaden, hat ein gastrosophisches Pamphlet unter die genussfeindlichen Deutschen gebracht. „Bei Tisch altert man nicht“ ist eine schon subversive Aufforderung zur Schlemmerei und Trinkerei. Matussek unterhält sich mit ihm über Weine und Whiskys, über Fleisch und Veganismus, die Bacchanale vor der französischen Revolution und über unsere Endzeit, über Tisch und Glas, über den Austernvertilger Bismarcks und Penelopes Bett unter einem Ölbaum, über die Pasta, die Tour-de-France-Fahrer in sich hineinstopfen, und seine eigenen Touren mit dem radelnden Philosophen Peter Sloterdijk. Natürlich ist der neudeutschgrüne Puritanismus ein Thema, auch die Tatsache, dass Genießer unter Rechtsverdacht stehen. Überhaupt gilt, so Klonovsky, der gelernte Ossi, für den Genuss die Formel, mit der einst Schabowski die Mauer öffnete: „unverzüglich … sofort“.
Die Frühlingsgefühle kicken richtig rein im Studio '26. Es ist Zeit für richtig guten Stoff und dafür haben wir uns echten Adel aus dem Kaiserstuhl eingeladen: Friedrich Keller und Lukas Wierzbowski vom Bergkeller Oberbergen. Friedrich prägt das renommierte Weingut Franz Keller und Lukas ist das önologische Schweizer Taschenmesser und Chefverkoster des Hauses. Zusammen haben sie den legendären Bergkeller aus dem Dornröschenschlaf geholt. Das sind übrigens drei gewaltige Stollen, die der Opa in den Achtzigern einfach mal tief in den Lössberg gefräst hat. Heute lagern dort bei konstanten 12 Grad absolute Raritäten. Machen wir uns nichts vor: Große Weine brauchen einfach Mut zum Risiko und echten Charakter statt Safe Play und kurzfristigen Instahypes. Die beiden erklären uns, wie genial die Kombi aus Winzer und Weinhändler funktioniert und warum die aktuelle Weinkrise komplett vorhersehbar war. Natürlich schlägt auch der Etikettentrinker wieder zu. Wir diskutieren, warum man sich von dicken Namen nicht blenden lassen darf und bei der Weinauswahl viel öfter das Motto „Außen pfui, innen hui“ walten sollte. Abfahrt! Bergkeller x TundA* Weinpaket https://www.bergkellerweine.de/tunda-2a-weinpakettuawp-26.html Folgt Bergkeller Weine auf Instagram https://www.instagram.com/bergkellerweine/ Website https://www.bergkellerweine.de/ Folgt Friedrich Keller auf Instagram https://www.instagram.com/f.keller_oberbergen/ Folgt Lukas Wierzbowski auf Instagram https://www.instagram.com/lukaswrzbwski_ Folgt Terroir und Adiletten auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Folgt Curly auf Instagram: https://www.instagram.com/thelifeofcurly Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Der Frühling ist zurück und mit ihm ein bunter Blumenstrauß an köstlichen Gerichten! Aber welcher Wein passt eigentlich zu Spargel, Bärlauch und frühlingshaften Salaten? Wie finde ich die perfekte Weinbegleitung zu Gerichten mit Kräutern wie Schnittlauch, Kerbel oder Petersilie? Und welcher Wein schmeckt zu zartem Frühlingsgemüse wie Erbsen, Kohlrabi oder Rhabarber? Gemeinsam mit Ilona Scholl, Berlins charmantesten Gastgeberin und Mitbegründerin des Sterne-Restaurants „Tulus Lotrek”, erklärt Lou, welche Weine all diese Aromen richtig zur Geltung bringen. Wein der Woche: Wein-Genuss Portugieser Rosé. Dieser liebliche Roséwein ist süffig, lecker und frisch fruchtig im Geschmack. Mit seiner unverwechselbaren Süße, dem Duft nach Himbeeren und Rhabarber sowie der weichen Säurestruktur passt der kräftig rote Portugieser hervorragend zu feinen Desserts und Trockenkuchen. Frage der Woche: Wie viele zugelassene Champagner-Rebsorten gibt es?„Für die Herstellung von Champagner sind offiziell acht Rebsorten zugelassen. Neben Pinot Noir, Pinot Meunier, Chardonnay, Pinot Blanc, Pinot Gris, Arbane und Petit Meslier gehört auch Voltis dazu. Voltis ist eine PIWI-Rebsorte, die seit 2021 für die Produktion von Champagner zugelassen ist.” – Lou
In unserer 33. Episode des GZ‑Podcasts Chefsache sprechen wir mit einem Mann, der eine klare Mission verfolgt: Philipp Rößle, Gründer und Geschäftsführer von Kolonne Null. Er hat die „nachhaltige Positionierung von alkoholfreiem Wein“ zur persönlichen Chefsache erklärt. Und das aus gutem Grund: Denn kaum ein anderes Unternehmen hat die Kategorie seit 2018, dem Gründungsjahr, so konsequent geprägt wie eben Kolonne Null. Was nach einer durchzechten Nacht mit ganz viel Kopfschmerzen am Tag danach einst als spontane Idee in einem Berliner Kunstatelier begann, hat sich zu einer beachtlichen Marke entwickelt. Seine alkoholfreien Weine kamen auch dieses Mal auf der Weltleitmesse ProWein gut beim Fachpublikum aus Gastronomie gut an. Rößle zu den Anfangstagen: "Wir haben damals alles an alkoholfreien Wein-Alternativen bestellt, was es gab, und gemerkt: schmeckt nicht. Aber festgestellt: Das Potenzial ist riesig.“ Der ehemalige Kunststudent erzählt im GZ-Podcast, wie er und sein Team sich gegen anfängliche Widerstände innerhalb der Weinbranche behaupten mussten. Warum sie einst sogar bei einem Weingut „vom Hof gejagt“ wurden. Der Weg war steinig. Rößle berichtet von früheren Shitstorms in den Sozialen Medien, in denen sich Menschen darüber aufregten, dass ein Branchenneuling ein hochpreisiges alkoholfreies Produkt „frech und selbstbewusst“ bewirbt. Gerade diese Reibung hat den Ehrgeiz in ihm geweckt, alkoholfreien Wein auf ein neues Qualitätsniveau zu heben. Heute sieht die Welt anders aus: Technologisch hat Kolonne Null die Messlatte über die Jahre immer weiter nach oben geschoben: bessere Grundweine, ein tiefes Verständnis der Entalkoholisierung und neue Verfahren, die aktuell einen weiteren Qualitätssprung ermöglichen. Mit Produkten wie der Session 07 zeigt das Unternehmen, dass alkoholfreier Wein nicht nur im Konzert der Alkoholhaltigen mitspielen kann, sondern auch ein eigenes, komplexes Genussprofil entwickelt – inklusive Reifepotenzial. Die Kategorie wächst - langsam zwar - dafür aber stetig. Die Gastronomie wird zunehmend zum wichtigen Hebel. Auch innerhalb des Unternehmens hat sich Kolonne Null ständig weiter entwickelt und professionelle Strukturen etabliert. Heute arbeiten wie selbstverständlich Getränketechnologen, Önologen und Marketingprofis im Team. Auch Gründer Philipp Rößle befindet sich gefühlt in einer ständigen Metamorphose: Uns ist kaum jemand im Gespräch begegnet, der mit einer derartigen Neugier ausgestattet, den Interviewer mit Fachfragen gelöchert hat, über Trends, Entwicklungen und Prozesse innerhalb der Branche. Rößle ist hellwach und nutzt jede Gelegenheit im Gespräch, für sich neue Erkenntnisse zu gewinnen. Was Rößle derzeit umtreibt? Wie etabliert man alkoholfreien Wein dauerhaft im Premiumsegment, obwohl viele Konsumentinnen und Konsumenten alkoholfreie Produkte immer noch als Light‑Version wahrnehmen. Die Mutter aller Fragen für Rößle: Taugt alkoholfreier Wein gar als Functional Drink und wirkt gesundheitsfördernd?All das – und warum der Kunsthintergrund von Philipp Rößle vielleicht genau der Grund ist, warum das Unternehmen Kolonne Null heute aus Marketingsicht dort steht, wo es steht – hören Sie jetzt in unserem Gespräch. In Vinum Veritas - erfahren Sie die Wahrheit über alkoholfreien Wein mit Philipp Rößle.
Bald ist Weihnachten / Die besten Weine gibts bei Leo vom 25.4 bis 3.5 oder auch bei Rietz / Guck - Hinweis "Young Sherlock" auf PrimeVideo /
In dieser Folge von „Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten“ spricht Brigitte Neichl mit Jeremias Altmann. Er ist Obmann-Stellvertreter des Kunstvereins PAFE in der Nobilegasse 58. In diesem Verein zur Förderung visueller Kommunikation, wie dieser genau heißt, sind künstlerische Produktion, niederschwellige Kunstvermittlung und die theoretische Auseinandersetzung mit Gegenwartskunst vereint. Eröffnet wurde der Standort im Jänner 2026. Mit dabei ist auch Grätzelkorrespondentin Karin Elise Sturm „Sunny“, die diesmal über ihre Eindrücke beim Besuch des Lokals „Dal Pirata“ in der Reindorfgasse 42 berichtet, wo sie mit Emanuele Domenico Signorile über apulische Weine und das Geheimnis einer Piratenbüste gesprochen hat. Co-Moderatorin dieser Folge ist Birgit Dhibi. Skript (außer Grätzelkorrespondenz): Brigitte Neichl
Vergesst mal kurz die feine Sternegastro, heute wird es richtig deftig bei Terroir und Adiletten. Curly und Willi haben Hansi Schneeberger zu Gast und der Typ weiß einfach genau, wie man die Jungs glücklich macht. Statt trockener Floskeln gibt es direkt eine komplette steirische Buschenschank-Jausn mit selbstgemachter Streichwurst, Lardo vom Wollschwein und Verhackertem. Hansi führt in 5. Generation das traditionsreiche Weingut Schneeberger im altehrwürdigen Kitzeck-Sausal. Eine Gegend, wo Weinbau eher einer Mischung aus Bergsport und Präzisionsarbeit gleicht. Auf kargen Schieferböden und in spektakulären Steillagen produziert er ehrliche Weine mit Zug und Charakter, ganz ohne dieses künstliche Tutti-Frutti-Gehabe. Dabei nimmt uns Hansi mit in seine Realität: Wie steuert man gigantische 118 Hektar über eine App und warum muss man sich für Supermarktwein absolut nicht schämen? Er teilt ordentlich gegen das elitäre Gehabe der Fine-Wine-Bubble aus und zeigt uns, wie man das Thema Wein auf Social Media endlich wieder unkompliziert und witzig rüberbringt. Zieht's euch rein! Schneeberger x TundA* Weinpaket: https://www.weingut-schneeberger.at/produkt/tunda-weinpaket/ Folgt Hansi Schneeberger auf Instagram: https://www.instagram.com/whothefuckishansi/ Folgt Weingut Schneeberger auf Instagram: https://www.instagram.com/schneebergerwein_buschenschank/ Folgt Terroir und Adiletten auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Folgt Curly auf Instagram: https://www.instagram.com/thelifeofcurly Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Drei Weinberge, drei Böden, ein Winzer, ein identischer Ausbau im Keller – und drei völlig verschiedene Weine im Glas. Genau das macht Odinstal zu einem der spannendsten Terroir-Labore der deutschen Weinszene. In der zweiten Folge mit Andreas Schumann geht es um die große Frage: Kann man Geologie wirklich schmecken? Basalt gegen Muschelkalk gegen Buntsandstein – was verändert der Untergrund, warum hilft Biodynamie dabei, diese Unterschiede sichtbar zu machen, und braucht man als Laie eigentlich Kontext, um das zu verstehen? Weine der Woche Drei Weine, ein Terroir – und drei grundverschiedene Charaktere: Odinstal Riesling Buntsandstein 2023 – verspielt, floral, mit feiner Zitrusnote und leichter Eleganz. Der zugänglichste der drei. Odinstal Riesling Basalt 2023 – vom vulkanischen Pechsteinkopf. Dicht, rauchig-mineralisch, mit dunkler Tiefe und vibrierender Spannung. Odinstal Riesling Muschelkalk 2023 – präzise und salzig, mit elektrisierender Säure, Kreidestaub und einem langen, mundwässernden Nachhall. Alle drei identisch ausgebaut – biodynamisch, Spontangärung, unfiltriert. Alle drei bei Lobenbergs Gute Weine erhältlich und am besten nebeneinander verkostet: gute-weine.de Die Frage der Woche – von Clara aus Düren: „Wenn zwei Weine aus derselben Rebsorte stammen, aber auf unterschiedlichen Böden wachsen – wie groß ist der Unterschied wirklich? Und merkt man das auch als Laie?" „Größer als viele denken – und ja, auch als Laie. Der einfachste Weg: dieselben Weine nebeneinander probieren, ohne viel Vorwissen. Basalt wirkt oft dichter und rauchiger, Muschelkalk salzig und straff, Buntsandstein leichter und floraler. Man muss das nicht erklären können – man merkt es einfach." Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Immer mehr Menschen wollen weniger oder gleich gar keinen Alkohol mehr trinken. Seit ein paar Jahren produzieren Winzer deshalb immer mehr alkoholfreie Weine und Sekte. Und jetzt bringen viele Betriebe ganz neue Produkte auf den Markt: Proxy-Weine. Dominik Bartoschek aus unserer Umweltredaktion erklärt, was hinter diesem Trend steckt
Bordeaux war über Jahrzehnte das große Modell der gebauten Herkunft: Kies als Königsboden, Assemblage als Präzisionskunst, Château und Klassifikation als Ordnungssystem. Doch was passiert, wenn genau diese alte Logik unter neuen klimatischen Bedingungen brüchig wird? In dieser Folge geht es um das Ende der Kies-Monarchie: um heiße Jahre, in denen perfekte Drainage plötzlich zum Problem werden kann, um die „Rache des Tons“ auf der rechten Bank, um Weine mit viel Kraft, aber nicht immer gelöster Reife – und um ein System, das nicht nur klimatisch, sondern auch marktlich und sozial unter Druck gerät. Dazu kommen Primeur-Krise, Rodungen, neue Rebsorten im Hintergrund und die Frage, warum ausgerechnet der weiße Bordeaux heute wie eine strategische Öffnung in die Zukunft wirkt. Eine Episode über den Moment, in dem ein Weltmodell seine alten Sicherheiten verliert – und genau darin wieder interessant wird.
Tränen nach dem Orgasmus - der sogenannte "Heulgasmus". Warum weinen manche Menschen nach dem Sex? Wann sind es "positive Tränen" - und wann steckt mehr dahinter? Mit Input von Sexualpsychotherapeut Dr. Jörg Signerski-Krieger.
Wie entsteht Präzision im Wein? Diese Frage steht im Zentrum meines Gesprächs mit Matthias Gaul in Asselheim. Wir sprechen über Asselheim als Herkunft, über Kalk, Wind und ein Klima, das fordert und formt. Es geht um ein Erntefenster, das enger geworden ist, um Pressung, Hefelager und den richtigen Moment für die Abfüllung. Und es geht um Chardonnay und Sekt als zwei Felder, an denen sich besonders klar zeigt, wie aus vielen kleinen Entscheidungen eine stilistische Handschrift entsteht. Was dieses Gespräch so spannend macht: Matthias Gaul spricht nicht in Schlagworten, sondern in Entscheidungen. Man spürt schnell, dass hier jemand Wein vom Ort her denkt – und zugleich vom Prozess. Genau daraus entstehen Weine, die nicht auf Lautstärke setzen, sondern auf Zug, Textur und Balance. Wenn du tiefer verstehen möchtest, worauf es beim Wein wirklich ankommt, findest du in den Shownotes auch mein kompaktes 12-Minuten-Audio.
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
Sommelière Isabel hat genug vom feinen Restaurant in São Paulo, dessen Besitzer ihre Auswahl echter brasilianischer Weine nicht zu schätzen weiß. Sie stiehlt heimlich Abend für Abend kistenweise Flaschen aus dem kaum angerührten Bestand ihres Arbeitsplatzes und plant, ihre eigene Weinbar zu eröffnen. Trotz vieler Hürden für die Protagonistin, deren Traum sich immer wieder mit den vor allem finanziellen Grenzen der Realität konfrontiert sieht, ist Isabel für Daniel und den Kaffeemann ein sehr willkommener, unkomplizierter, schön gefilmter und vor allem stark geschauspielerter Feel-Good-Film in authentischen Kulissen auf der Berlinale 2026 gewesen.
Diese Folge wird Euch präsentiert von DESTINO:VINO. Schaut Euch das Angebot dieses interessanten Weinreisenanbieters doch mal an. Wir haben noch zwei Plätze in Oberursel frei und außerdem gibt es noch Tickets für unser Gastspiel bei der eat:berlin, wo Sascha und ich eine Folge aufzeichnen werden. Hier gibt es Tickets. Meldet Euch doch bei uns, wenn Ihr Lust habt, anschließend gemeinsam im Restaurant der Location essen zu gehen. Das beste 2025 aller Zeiten Sascha geht mit uns traditionell durch die zehn schönsten Weine, die er letztes Jahr genießen durfte. Felix freut sich, weil er bei so vielen davon mittrinken konnte, weil er einen sogar beisteuern durfte und weil er vollkommen einer Meinung mit Sascha ist. 2025 war zwar insgesamt weintechnisch ein schräges Jahr (vergleiche die vorletzte Folge), in der Spitze aber kaum zu toppen. Eine passende, tänzelnde und durchaus jubelnde Begleitung hat Sascha auch parat: Apotheke Kabinett Versteigerung 2021 vom Loersch aus Trittenheim. Felix hält's für Dschay Dschay (Prüm), weil es so riecht. Wurscht. Granatenwein! Nebbiolo Prima – der Crashkurs Felix war im Piemont, wo er die neuen Jahrgänge von Barolo, Barbaresco und Roero sowie deren Riservas verkosten durfte. Er berichtet von zahlreichen Begegnungen mit bescheidenen Winzern, die keine Geheimnisse haben und sehr viel Spaß daran hatten sich, ihr Land und ihre Weine zu erklären. Nach den zehn krassesten Flaschen also die drei spannendsten Tage – da muss der Wein besonders sein und einen Bezug zum Thema haben. Barolo ‚Albarella‘ 2022 von Fratelli Serio & Battista Borgogno aus dem namensgebenden Dorf Barolo im Piemont. Sascha ist sehr angetan, findet schnell die Typizität, die dieser Wein trotz des schmeckbaren Holzeinsatzes grandios ins Glas bringt. Das war einer von Felix' Lieblingen am zweiten Tag und auch mit mehr Zeit zum Verkosten ebbt die Begeisterung nicht ab.
Am 11.04.2026 öffnen wir ab 16 Uhr die Türen zur ultimativen Frühlings-Tardeo in der kalt.weiss.trocken Weinbar Duisburg! Genießt coole Beats, leckere Kaltgetränke, erlesene Weine und kreative Gin Tonics, während die Sonne langsam untergeht. Line-Up: Eric Smax Pele Trix Kørwyn (2. Floor) Lasst euch treiben von der Stimmung, entspannten Vibes und dem perfekten Frühlingsfeeling – Tardeo, wie ihr es liebt!
Warum hat deutscher Wein trotz Weltklasse in der Spitze so wenig kulturelles Momentum – während parallel Pet Nat und Natural-Narrative plötzlich Pop sind? In dieser Episode spreche ich mit Hendrik Thoma (Master Sommelier, Mitgründer von Wein am Limit) nicht über Jahrgänge oder Terroir-Details, sondern über Übersetzung: Sprache, Setting und Bilder – Einladung statt Distanz. Wir starten mit einer schnellen Bestandsaufnahme im 8-Bälle-Format (Skala 1–10) und landen bei harten Punkten: Präsentation und Beratung am Point of Sale, Tonalität in der Gastro, Codes und Binnenlogik der Branche – und gleichzeitig erstaunlich viel Optimismus, dass sich etwas drehen lässt. Zum Schluss öffnen wir gemeinsam eine Flasche als Prüfstein für „Energie“: im Mund, im Ort, im Menschen. Und die Brückenfrage bleibt brutal simpel: Wenn deutsche Weine das alles können – warum kennen sie so wenige 28-Jährige, die gutes Essen lieben? Wenn dir die Folge gefällt, abonniere Genuss im Bus, teile sie mit einem Weinfreund – und schreib mir gern, welche Weine für dich diese drei Ebenen von Energie maximal liefern.
In Australia's wine regions, some winemakers cool their vines with clay sunscreen. This shows how agriculture can adapt to the new climate reality. - Wie lassen sich hochwertige Weine produzieren, wenn die Sonne erbarmungslos brennt? In Australiens Weinregionen setzen einige Winzerinnen und Winzer auf kreative Lösungen. Mit einer Ton-Sonnencreme kühlen sie ihre Rebstöcke und zeigen, wie sich Landwirtschaft an die neue Klimarealität anpassen kann.